WEISSHAUS TRIER Marie Bartz
Baukonstruktion Prof. Ludwig Wappner Landschaftsarchitektur Prof. Henri Bava
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Das Weißhaus ist für Trier ein Ort mit einer starken emotionalen Bindung und langer Geschichte. Nachdem das Haus aus dem Jahr 1823 und der Wald durch den Einsatz von zwei Bürgerinitiativen in den Jahren 1879 und 1979 für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt erhalten wurden, ist nun ein weiteres Mal der Verbleib des Weißhauses ein Thema. Das Gesamtkonzept das zur Reaktivierung des Gebäudekomplexes des Weißhauses und seiner Umgebung entwickelt wurde, zeigt eine Möglichkeit, wie die Architektur des Weißhauses das Naturerleben für Stadtbewohner ermöglichen kann und die historische Tradition der Bürgernähe fortgesetzt wird.
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Der Entwurf mit einer Gastronomie, die sich auf das Erleben der Natur im Genuss spezialisiert, einer Garten-Akademie und öffentlichen Aufenthaltsangeboten zeigt eine Möglichkeit, wie eine zeitgemäße Verbindung von Mensch und Natur aussehen kann. Ziel des freiraumplanerischen und architektonischen Entwurfs ist es, aus der Verbindung mit der Natur, dem Schnittpunkt zwischen Wald und Garten, der Erlebbarkeit des Ortes und der gastronomischen Nutzung am Weißhaus eine ausgewogene gestalterische Einheit zu entwickeln, die sich maßvoll in die bestehende Landschaft sowie in den Gebäudebestand einfügt. Dabei soll in der Formsprache und in der Wahl der eingesetzten Materialien
ein harmonisches Gesamtbild geschaffen werden, das den Bezug zur Charakteristik des Ortes herstellt. Durch den Abbruch des Restaurantbaus aus den 80er Jahren und den Neubau eines Sockelgeschosses entsteht eine neue Terrasse. Den neuen Mitspieler des bestehenden Ensembles bildet der runde, eingeschossige Restaurantpavillon, der den Blick auf die verschiedenen Ausblicke frei gibt. 1) Lageplan 2) Geländew 3) Ansicht vom Moseltal 4) Perstpektive Ausblick 5) Modell 1:1000 6) Modell 1:200