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Spektrum HOLZGESTALTUNG LEHRE IM SPANNUNGSFELD ZWISCHEN DESIGN, KUNST & HANDWERK

ANGE WANDTE KUNST SCHNE E B E R G E RZGE BI RGI SCHE S SPI E LZE UGMUSE UM S E IF F E N SCHRI F TE NRE I HE HE F T 2 1


Wort zum Geleit Sachkunde, handwerkliche Finesse, innovative Gestaltfindung, das bestimmte das drechselnde Erzgebirge seit 3 Jahrhunderten. Spätestens mit der staatlichen „Gesamtkommission zur Hebung der Spielwarenindustrie im sächsischen Erzgebirge” (1870) war offiziell und pragmatisch auf die Notwendigkeit von Ausbildung reagiert worden. Was folgte waren Gründungen von Fachgewerbeschulen in der Region, zumeist ausgestattet mit einer historischen Mustersammlung und strukturiert in handwerkliche Unterweisung, Modellieren und Zeichnen und nicht zuletzt, nach 1900, auch gestalterischen Handreichungen. Im Lehrplan der Fachgewerbeschule zu Seiffen liest es sich 1906 wie folgt. „Herstellung von Spielwaren und verwandten Gegenständen: a.) nach Muster, b.) nach Zeichnung, c.) unter Umänderung des Musters, d.) nach eigenem Entwurf.” Das Schneeberger SPEKTRUM − ein aktueller Blick auf Lehre und Lernen im modernen Holzdesign. Dr. Konrad Auerbach Leiter des Spielzeugmuseums Seiffen

Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen SCHRIFTENREIHE HEFT 21


Inhalt 1

HOLZ 4 _ 15

2

M AT E R I A L

6

MÖBEL 58 _ 73

EXPERIMENT 26 _ 33

4

SPIEL 4 4 _ 57

16 _ 25

3

5

7

PRODUKT 74 _ 85

P R Ä S E N TAT I O N 34 _ 43

8

CAMPUS 86 _ 95


04 05

1 Deutschlands einzige Studienrichtung „Holzgestaltung” hat sich in einer traditionell vom Holzhandwerk geprägten Region etabliert – im sächsischen Erzgebirge. Auch die Studienrichtung selbst kann auf ein halbes Jahrhundert Geschichte zurückblicken. Sie schöpft aus den Erfahrungen dieser Zeit, ist aber stets auch den neuesten Entwicklungen zugewandt. Der nachwachsende Rohstoff Holz ist naturgemäß Werkstoff Nummer eins und spiegelt sich in den Studienschwerpunkten Möbel- und Produktdesign deutlich wider. Das breitgefächerte Studienangebot reicht dabei vom spielerischen Experiment mit Formen bis zu komplexen Aufgabenstellungen, wie Spielplätzen, Möbelkollektionen oder freikünstlerischen Projekten. Die speziellen physischen und ästhetischen Eigenschaften von Hölzern und Holzwerkstoffen werden unter gestalterischen Gesichtspunkten ausgelotet und führen zu eigenständigen Lösungen, die das Wesen des Holzes optisch und funktional erkennbar werden lassen.


HOLZ


06 07

:

HÄUSER STAPELHÄUSER Simon Rogalla 1. Semester _ 2016


ERSTE FORMFINDUNGEN FRÜCHTE DER ERKENNTNIS

Wie alles im Leben fängt auch das Studium der Holzgestaltung „klein“ an, bevor nach und nach in komplexen Zusammenhängen gedacht wird. Aber auch schon die ersten Schritte sollen in einen zielgerichteten Weg münden. Klassische Handwerkstechniken wie Sägen oder Drechseln helfen dabei,

HOLZ

die Faszination und die Logik des Einfachen zu erkennen und zu erleben.

GEWÜRZLÖFFEL Maik Ihle 1. Semester _ 2015


08 09

GERBSÄUREDRUCK Veit Grasreiner 3. Semester _ 1999


FREIES DENKEN NEUE SICHTWEISEN

Das Abweichen von Sehgewohnheiten stellt einen wichtigen Schritt auf der Suche nach Neuem dar: Die Abformung von Oberflächen und ihre anschließende Neuinterpretation durch Verwendung anderer Materialien, in diesem Fall Gusseisen, stellt Tradiertes auf den Kopf. Holz durch Abdrucken sichtbar zu machen, ist ein bewährtes Verfahren. Ungewöhnlich ist es hingegen, Papier mit Metallsalzen anzureichern und

GUSSEISEN Tobias Breyer 3. Semester _ 1997

HOLZ

dann gerbsäurehaltiges, feuchtes Holz darauf einwirken zu lassen.


10 11

„Wenn man mit Holz arbeitet, hilft es, gelegentlich auf einen Baum zu klettern“ _ Prof. Jacob Strobel Leiter Studienrichtung Holzgestaltung, Ăźber seine Haltung als Designer


12 13

FORMSTUDIE Sylvia Unger 1. Semester _ 2011


REITERLEIN

HOLZ

Tamara Zimmermann 2. Semester _ 2006

FASZINATION SCHLICHTHEIT

Holz in all seiner Schönheit zu erleben und selbst zu gestalten ist zentraler Inhalt des Studiums. Ob Esche, Ahorn oder Fichte, auch die einheimischen Hölzer haben wunderbare Texturen, die es im Spiel mit der Form zu entdecken gilt. Für jede Drehung, jeden Schnitt, jede Biegung gilt: Aufregend schlicht ist schlicht aufregend.


14 15

HOLZ IM MODELL IDEE NIMMT GESTALT AN

Holz ist nicht nur ein wunderbarer Werkstoff für fertige Produkte, sondern in hervorragender Weise auch geeignet zum spielerischen Bau von Modellen. Ob aus selbst gesägten Lamellen oder als fertige Meterware in Form von Furnier – Ideen nehmen Gestalt an: noch weitgehend abstrakt und spielerisch; oder schon ziemlich konkret, zur Umsetzung bereit.

ARCHITEKTURMODELL Kim Höweler 4. Semester _ 2014


Maria Hofmann 3. Semester _ 2013

RAUCHERINSEL

HOLZ


16 17

2 Insbesondere in den Bereichen Möbel- und Produktdesign spielen neben dem Hauptwerkstoff Holz auch viele andere Materialen eine Rolle, die funktionalen oder ästhetischen Zielen genügen. Der Bogen spannt sich dabei sehr weit und verharrt nicht bei Metallen und Kunststoffen, sondern bezieht ebenso Papiere, Glas, Keramik, Textil oder sogenannte „Neue Materialien” ein. Vor allem der spielerische Umgang mit ihnen soll das Gesichtsfeld des angehenden Designers erweitern. Das „auf den Kopf stellen” tradierter Sichtweisen spielt also nicht nur in der Formfindung eine große Rolle, sondern auch im Umgang mit Material. Die dabei gemachten Erfahrungen sensibilisieren und fördern das Denken in viele Richtungen.


M AT E R I A L


18 19

ZINN Yukiko Umezawa 3. Semester _ 2013


M AT E R I A L

Katharina Kakoschke 3. Semester _ 2013

ZINN

neuen Objekten umgeformt. Die Ergebnisse des Projektes wurden auf der Grassimesse 2013 in Leipzig vorgestellt.

historisierende Kunstgewerbeartikel aus Zinn erworben, in einer künstlerischen Aktion eingeschmolzen und zu

sche Facetten abzugewinnen, war das Ziel des Projektes „Zinnvoll“. Unter dem Motto „Kitsch zu Kunst“ wurden

Zinn ist ein im Erzgebirge traditionell gewonnenes und verarbeitetes Metall. Ihm neue, ungewöhnliche gestalteri-

POETISCHES AUS METALL

ZINNVOLL -


20 21

ALUMINIUM Daniel Bรถttcher 3. Semester _ 2007


M AT E R I A L

KUPFER Andreas Uhlig 3. Semester _ 2008

PATINA ÄSTHETIK DES VERGÄNGLICHEN

Im Zeitalter der Digitalisierung nimmt das Interesse an „echten“ Materialien und handwerklichen Prozessen sprunghaft zu. Das Virtuelle ist allgegenwärtig. Ihm die Ästhetik von Werkstoffen und den Charme deren Alterns entgegenzusetzen, ist erklärtes strategisches Ziel. Die künstlich hervorgerufene Patina auf 180 Versuchstäfelchen aus Kupfer wird zum Synonym für Gelebtes, Gebrauchtes und Gealtertes. Störstellen ordnen sich zu einem malerischen Gesamtbild.


22 23

OBERFLÄCHE HINTERGRUND

Dass materialästhetische Experimente nicht nur dem Erkenntnisgewinn im Studium dienen, sondern auch auf großes Interesse bei Herstellern stoßen, zeigten Projekte mit Praxispartnern wie Capoferri Seramenti (Mailand) oder den Deutschen Werkstätten Hellerau. Zur Ausstellung „Sächsischer Staatspreis für Design 2012“ im Industriemuseum Chemnitz servierten Schneeberger Studenten ein zehn Meter langes „Materialästhetisches Buffet“ und machten damit auf die Bedeutung der Oberfläche im Design aufmerksam.

ACRYLGL AS + LICHT Aron Thiersch 4. Semester _ 2016


M AT E R I A L

Randolf Schott 3. Semester _ 2002

FURNIER + GL ASFASER


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KUNSTSTOFFE Tina Bartsch 3. Semester _ 2007

VERFREMDUNG & ILLUSSION DAS SPIEL MIT DEM BETRACHTER

Die Anordnung von Kunststoff-Reststücken auf Partyspießen, angerichtet zu einem Tableau der 1000 bunten Vielfältigkeiten; oder der technisch perfekte Abguss von Teebeuteln mittels porzellanähnlicher Gießmasse, sind nur zwei von vielen witzigen Untersuchungen auf dem Gebiet der Materialästhetik. Auf spielerischem Weg werden Bedeutungen und Grenzen von Materialien ausgelotet.


Lukas Schubert 3. Semester _ 2014

PORZELL AN

M AT E R I A L


26 27

3 Das Gewinnen von neuen Erkenntnissen auf empirischem Weg ist eine der wichtigsten Quellen für jeden Designer und für jeden Designstudenten. Immer wieder ist man geneigt, sich von den Ergebnissen eines Experiments überraschen zu lassen, denn das Experimentelle gehört zum Wesen des künstlerischen Schaffens. Spinnen und Träumen sind ganz wesentliche Faktoren beim Generieren neuer, ungewöhnlicher Ideen. Die Ergebnisse sind oft noch ein Stück entfernt von einer realen Anwendung, von einer tatsächlichen Produktion. Aber es sind Meilensteine auf dem steilen Weg dahin bzw. bilden den innovativen Kern eines neuen Produkts. Das Trainieren von freiem Denken, unbelastet von engen Vorgaben des Marktes, gehört zu den besonders wichtigen Tätigkeiten unserer Studierenden. Der Mut zu solchen Experimenten wird gefördert durch die Formulierung entsprechender Aufgaben mit offenem Ausgang.


EXPERIMENT


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HUMORVOLL - SKURRIL FANTASTISCH

Normalerweise dienen Gefäße der Aufbewahrung flüssiger oder fester Stoffe im Alltag, manchmal aber auch für Zeremonien und liturgische Handlungen. Das Projekt „Mein skurriles Gefäß“ befasste sich hingegen mit der Umdeutung, freien Erfindung oder fantasievollen Interpretation. Im Ergebnis entstanden z.B. aus Wachs getropfte Schalen zur Aufbewahrung von Gedanken, eine riesige Zuckerdose mit 36 verschiedenen Deckeln oder Lichtkästen, auf deren Papierschirmen Gefäße lediglich als Schatten erscheinen.

GEDANKENSCHALE Julia Hrdlika 6. Semester _ 2015


EXPERIMENT

Lukas Schilling 2. Semester _ 2014

ORNITHOROPTER


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PNEU Magdalena Hamann 6. Semester _ 2015

ANDERS DENKEN ANDERS SITZEN

Die Umdeutung von Autoreifen, Schubkarren, Klöppelsäcken, Fahrradsättel, Wäscheständern, Schallplatten, Schlafsäcken, Wasserrohren, Topfdeckeln und Plastikbechern innerhalb des Projektes „Zweckentfremdet Sitzen“ öffnete nicht nur den Blick für neue Formen, Funktionen und Materialien, sondern auch für das Sitzen an sich.


EXPERIMENT KL AMMERNSTUHL Lukas Schubert 6. Semester _ 2015


32 33

RESTRAUM Leonie Lรถhr 4. Semester _ 2016


3D - DRUCK DIGITAL NATURVERBUNDEN

Teile, deren Fertigung mit herkömmlichen Methoden nahezu ausgeschlossen ist, mittels 3D-Druck zu realisieren, war Ziel eines experimentellen Projektes zum Kennenlernen dieser innovativen Technik. So erweitern sich die Löcher in den 3D-gedruckten Kugeln nach innen, weshalb es gelingt, die durchgesteckten Holzstäbchen gegeneinander zu verspannen und damit ihr Herausfallen zu verhindern. Das von der „Pusteblume“ inspirierte Objekt Ein 3D-gedruckte Stammobjekt materialisiert alles das, was beim Zersägen eines Stammes zu Brettern eigentlich wegfällt oder sich in Späne aufgelöst hat: die Rinde und die Sägeschnitte. Entstanden ist eine Art „3D-Negativ“.

PUSTEBLUME Luise Ullrich 6. Semester _ 2016

EXPERIMENT

erhält somit große Festigkeit und kann zu Strukturen addiert werden.


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4 Innovative Ideen sind für einen angehenden Designer essentielle Voraussetzungen. Wie aber gelingt es, sie wirkungsvoll zu transportieren? Sich mit seinen Produkten, Konzepten und Visionen zielführend zu präsentieren; Kunden zu gewinnen; Kapitalgeber zu finden oder Jurys zu überzeugen – all das gehört auch zum Arbeitsalltag eines Designers. Das Studium vermittelt deshalb alle notwendigen Fertigkeiten, die für ein sicheres Auftreten hilfreich sind. Große und kleine Präsentationen im Team zu planen, zu strukturieren und umzusetzen – dies wird geübt ab dem ersten Semester. Auftritte in Galerien, auf Messen oder vor Partnern der Hochschule, aber auch vor hochschulinternen Prüfungsgremien, gehören zum Studienalltag. Die Teilnahme an Wettbewerben unter Praxisbedingungen sensibilisiert beim Erarbeiten eines eigenen Präsentationsstils. Dieser ist wichtig, um sich im Gewirr der vielfältigen Angebote Aufmerksamkeit zu verschaffen.


P R Ä S E N TAT I O N


36 37

HEIMSPIEL PRÄSENTATIONEN IM HAUS

Im Studium wird das Präsentieren permanent geübt und die Anwendung von Präsentationstechniken erlernt. Der gezielte Einsatz von Modellbau, Fotografie, Video, Zeichnung, Typografie und Bildbearbeitung führt zu Präsentationsblättern, Filmen, Handouts oder sogar Katalogen. Die Tage der offenen Tür bieten Gelegenheit, Ausstellungssituationen im Haus vor Publikum zu erproben. Auch der persönliche Auftritt vor versammeltem Gremium wird geübt und kulminiert in der Abschlusspräsentation zum Erwerb der akademischen Grade Bachelor oder Master.


P R Ä S E N TAT I O N

Toni Bettermann Bachelor_ 2015

ABSCHLUSSPRÜFUNG


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„Richtig gute Sachen sind meist aus der Einfachheit geboren.“ _ Britta Nehrdich Design & Product Engineering bei Zeitraum, darüber, was sie im Studium in Schneeberg gelernt hat


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DIE HOHE SCHULE INTERNATIONALER FOKUS

Zum Sammeln von Erfahrungen auf internationalem Parkett bieten sich insbesondere große Fachmessen an, auf denen sich unsere Studenten im Wettbewerb mit anderen Hochschulen präsentieren. Zu diesen Podien zählt die Internationale Möbelmesse in Köln, auf der die Studienrichtung Holzgestaltung seit vielen Jahren präsent ist. Die eigenen Produkte auf einem selbst entwickelten und gefertigten Messestand zu offerieren und dabei mit interessierten Laien und Spezialisten sowie Studenten anderer Hochschulen in Interaktion zu treten, gehört zu den Höhepunkten des Studiums.


Projekt Bodensitzen 7. Semester _ 2016

IMM COLOGNE

P R Ä S E N TAT I O N


42 43

UNSERE GALERIE AUSSTRAHLUNG IN DIE REGION

Neben Ausstellungen auf Messen, in Museen und in Firmen bietet die Hochschulgalerie Angewandte Kunst Schneeberg im Schloss Lichtenwalde ein Podium für Arbeiten der Studenten, Professoren und Absolventen bzw. das Wirken von Praxispartnern. Die Galerie versteht sich als Schaufenster der Fakultät in der Region. Mitarbeiter und studentische Galeristen konzipieren und gestalten die Ausstellungen und organisieren Vernissagen mit namhaften Musikern aus dem In- und Ausland. Federführend wird die Galerie von der Studienrichtung Holzgestaltung betreut.

THONET Die pure Form Ausstellung _ 2013


P R Ä S E N TAT I O N

mit Miss Kenichi und Knox Chandler Livekonzert _ 2015

VERNISSAGE „X“


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5 Ganz gleich ob zweckfrei oder zweckgerichtet: Spielen gehört zum Urtrieb des Menschen. Das Spiel mit der Form, das Spiel mit dem Spiel oder das Spiel mit der Funktion; das Lernspiel, das Konstruktionsspiel oder das Regelspiel, aber auch Spielgeräte und Spielplätze bilden einen weitgefassten Rahmen, innerhalb dessen sich Design entfalten kann. Im Studium beginnt die Beschäftigung mit kleinen Formenspielereien, welche die Zusammenhänge von Form und Funktion erkennbar werden lassen. Später kann sie in große Projekte wie öffentliche Spielplätze mit Erlebnischarakter münden. Die Zusammenarbeit mit Kindergärten, Schulen, Gemeindeverwaltungen oder medizinischen und therapeutischen Einrichtungen garantiert dabei Praxisnähe und Spieltauglichkeit. Die Untersuchung historischer Spiele und Spielzeuge kann zu interessanten Anregungen führen, zu Weiterentwicklungen und neuartigen Interpretationen.


SPIEL


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KINDERPARADIES FILZTEICH

Der größte Spielplatz der letzten Jahre entwickelte sich aus einem Projekt für die Stadtwerke Schneeberg. Am Filzteich, der ältesten Talsperre Sachsens, entstand ein 500 qm großes Areal für Kinder. Aus einer Vielzahl von Entwürfen wurde die Idee ausgewählt, geometrische Grundformen auf Stelzen in die baumbestandene Landschaft zu stellen. Das elementare Erscheinungsbild lässt ein Ausleben kindlicher Fantasien ohne regulierende Vorgaben aus der Erwachsenenwelt zu.


Grit Otto 4. Semester _ 2014

SPIELPL ATZ

SPIEL


48 49

SCHACHSPIEL Sven Stornebel 3. Semester _ 2005

VERSTAND INTUITIVES SPIELEN

Die Konzipierung eines Schachfigurensatzes muss eine hierarchische Unterscheidbarkeit ber체cksichtigen bei gleichzeitigem Anspruch, eine klar erkennbare Familie von Spielfiguren zu schaffen. Der Spieler folgt einem uralten Regelwerk, in dessen Grenzen er sich mit geistiger Flexibilit채t bewegen muss. Ein Spielplatz muss hingegen weitgehend Offenheit zeigen und Eigeninterpretationen f체r das Kind zulassen. Das Spiel entsteht erst durch dessen Fantasie. Zu deren Anregung stellt der Gestalter eine ganze Palette von Formangeboten zur Verf체gung.


SPIEL MONSTERTURM Helge Brackmann 3. Semester _ 2014


50 51

„Das Geheimnis guter Spielzeuggestaltung liegt im spielerisch kreativen Umgang mit den Grundformen. Diese bilden den klassischen, aber kongenialen Formenfundus für neues Design.“ _ Gerd Kaden Professor für Holzgestaltung, Studienrichtungsleiter 1992-2014


52 53


SPIELERISCH AUF DER SUCHE

Der Formgestalter-Baukasten ist ein Universalinstrument, das zur Suche von Gestaltungs- und Funktionsprinzipien für den Entwurf von Produkten Möglichkeit, sich den Raum auf direkte Art und Weise spielerisch begeiflich zu machen.

FORMGESTALTER BAUKASTEN Lukas Meier 6. Semester _ 2014

SPIEL

genutzt werden kann. Im Entwurfsprozess haben Formensuchende die


54 55

OBJEKTE KENNENLERNEN KREATIVITÄT GESCHICHTEN ENTWICKELN GEISTIGES ABENTEUER Die Neugier und Lust zum Spiel ist die Hauptantriebskraft der frühkindlichen Selbstfindung und späteren Sozialisation des Menschen. Das Haus der Entdecker in Reinsdorf bei Zwickau ist ein Er Ortreflektiert, der Krea-erforscht und erkennt Welt zuerst im kindlichen Spiel. tivität und des Experiments fürdie Kinder. Die Bachelorarbeit „Zeug zum Für für dasReinsdorf Haus der Entdecker in Reinsdorf entstand eine Vielzahl von Objekten, Spielen“ spielt mit der Erkenntnis, dass auch ungewohndurch ihrezusammengehörige, offene Gestaltung eine nicht ersichtliche te, welche nicht zwingend zweckfreie Formen Funktion durch dieaufweisen. Das unbefangene Spielen Kindern, das erwachen. Entdecken von Zusammenhängen sowie die Fantasie des Kindes zu von eigenem Leben Spontanität der Situation stehen bei dieser Arbeit im Fokus.

ZEUG ZUM SPIELEN

ZEUG ZUM SPIELEN Franz Christian Göthner Franz-Christian Göthner Bachelorarbeit_ 2013 Bachelorarbeit _ 2013


SPIEL


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KUCKUCKSAPPARAT Yukiko Umezawa Bachelorarbeit _ 2016


INNOVATION -

Egal ob die traditionelle Schwarzwälder Kuckucksuhr oder die Seiffener Reifendrechselei – oft sind es historische Produkte und Technologien, die auf der Suche nach Neuem aufgegriffen, abgeändert, umgedeutet werden. Kleine Vögel und Blasebälge sind von der Kuckucksuhr geblieben, die ansonsten zu einem lustigen Kurbelspiel für Erwachsene umgedeutet wurde.

SPIEL

DURCH TRADITION


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6 Funktionale, ästhetische und benutzertaugliche Aspekte von Möbeln werden im Studium tiefgreifend untersucht und in allen ihren Facetten beleuchtet. Was ist ein zeitloses Möbel, was zeichnet einen Klassiker aus? Worin können heute Innovationen bestehen? Zeitgerechtes Möbeldesign bewegt sich zwischen Hightech-Materialien und unbehandelten Naturwerkstoffen – ein spannender Spagat, der seinen Niederschlag in zahlreichen Semester- und Bachelorarbeiten gefunden hat. Nachhaltigkeit und Ergonomie sind wichtige Parameter beim Entwurf. Ein Plus im Studium stellt die langjährige Kooperation mit namhaften Herstellern des Möbelsektors dar, die diese goldenen Regeln verkörpern, etwa THONET oder TEAM 7. Aber natürlich ist auch für bunte und schräge Ideen immer ein Platz, denn diese bilden quasi das Salz in der Suppe.


MÖBEL


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VOM EXPERIMENT ZUR SERIENREIFE

Wie wollen junge Menschen wohnen? Dieser Frage gehen regelmäßig Designstudenten aus Schneeberg nach, wobei die Ideen selten auf dem Papier bleiben, sondern handfeste Gestalt annehmen. Ein Experiment mit Entwicklungspotential stellt der witzige Wackeltisch dar, dessen Beine beweglich sind und dessen Positionierung deshalb viermal eine andere sein kann. Auch der aus Faltübungen hervorgegangene Pink Chair lässt noch viele Möglichkeiten offen, verkörpert aber bereits die spritzige Idee eines seriellen, minimalistischen Sitzobjektes.

WACKELTISCH Lukas Meier 6. Semester _ 2014


MÖBEL

Andreas Mikutta 6. Semester _ 2011

PINK CHAIR


62 63

TISCHE & BÄNKE Lars Dahlitz Masterarbeit _ 2015


MÖBEL UPCYCLING MÖBEL AUS ALTHOLZ

Ein Bewusstseinswandel im Bereich des Materials führt zu eigenwilligen upgrades, denn der Einsatz bereits gebrauchter Werkstoffe bei gleichzeitiger Ästhetisierung ihrer Gebrauchsspuren hat zu ganz neuen Denkansätzen im Design geführt. Auf diesem Feld gilt es noch viel zu entdecken. Eine Masterarbeit an unserer Studienrichtung hat sich mit Möglichkeiten beschäftigt, das Eichenholz alter Weinfässer ohne Aufkommen von Nostalgie und Trinkstubenromantik innovativ nachzunutzen.


64 65

ZICKZACK Grit Otto 6. Semester _ 2016

SWING Paul Giesemann 6. Semester _ 2016

SCHIEF Rosi Grรถschel 6. Semester _ 2016


sagten blogs veröffentlicht.

in Fernsehbeiträgen und auf ange-

Möbelmesse in Köln präsentiert und

Projekt wurde auf der internationalen

akustisches Klima im Raum. Das

schafft dadurch ein angenehmes

automatisch Schalldämmung und

aus Lanisor-Möbeln übernimmt

ausgeschöpft werden. Ein Ensemble

rials experimentell und konzepti­onell

jektes konnte das Potential des Mate-

net. Im Rahmen eines Semesterpro-

ansprechende Oberfläche auszeich-

geringem Gewicht und eine hap­tisch

genschaften, hohe Formstabilität bei

durch hochwirksame akustische Ei-

Namen Lanisor entwickelt, der sich

vativen Faserver­bundstoff unter dem

Die Filzfabrik Fulda hat einen inno-

STECKEN UND FALTEN

MÖBEL AUS LANISOR -

MÖBEL

Lisa Drenkelforth 6. Semester _ 2016

NAP


66 67


„Wer zum Studium nach Schneeberg geht, brennt für seine Sache – und das spürt man.“ _ Michael Geldmacher vielfach ausgezeichneter Möbeldesigner und Dozent aus München, über seine Praktikanten aus Schneeberg


68 69

MATERIALMIX MIT SYSTEM

Ein Regalsystem zum Aufhängen sorgt für Bodenfreiheit im Raum und wirkt dadurch luftig und leicht. Reizvoll ist der Materialmix des Montagemöbels: Rötlich leuchtendes Kupferrohr als tragendes Element und optisches Gerüst; gelbes Eschenholz mit aufregender Maserung für die Böden. Grauer, weicher Naturfilz kann mit Magneten befestigt werden und schafft verborgene Räume zwischen den Böden.


MĂ–BEL

Philipp Ebersbach Bachelorarbeit _ 2016

K.E.N.


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MORNING Britta Nehrdich Bachelorarbeit _ 2012


MÖBEL MORNING EINE MÖBELKOLLEKTION

Wenn man die um 270 Grad drehbaren Türen des schlichten Schrankes bis zum Anschlag geöffnet hat, kommen weitere, kleinere Korpusse zum Vorschein. Man kann sie entnehmen und als separate, vollständig autonome, Möbel verwenden – je nach Notwendigkeit und Belieben. Sie bilden eine kleine formale Familie, die sich unter dem Dach des „Mutter“-Schrankes versammelt hat.


72 73

FERNÖSTLICHE LEICHTIGKEIT SYSTEMMÖBEL 2GE

Mit Linoleum beschichtete Regalböden scheinen in der Luft zu schweben, durchstoßen und emporgetragen von zwei schlingwurzelartigen Hölzern, die sich nach oben spreizen – erst auf den zweiten Blick erschließt sich die Genialität des Entwurfs. Durch wechselseitig versetzt angebrachte Durchbrüche schieben sich vier Viertelstäbe aus Eichenholz, die dabei leicht hin und her gedreht werden müssen. Es ergibt sich die Anmutung gewundener Hölzer und darüber hinaus eine extreme Stabilität. Diese Idee erhielt eine Anerkennung beim Sächsischen Staatspreis für Design 2016.

2GE Markus Weber Bachelorarbeit _ 2016


MÖBEL


74 75

7 Im Studium der Holzgestaltung gelangen neben Möbeln viele andere Produkte aus Holz in den Fokus gestalterischer Auseinandersetzungen: Dinge, die unser tägliches Umfeld verschönern oder unser Leben erleichtern; Dinge, die in manufaktureller Kleinserie oder als Massenprodukt hergestellt werden können. Und wie die gezeigten Beispiele beweisen, beschränken wir uns auch hier nicht ausschließlich auf Holz, sondern gewinnen weiteren Werkstoffen Reize ab. Oft stehen Modelle in Originalgröße oder im Maßstab sowie virtuelle Modelle im Rechner am Anfang der Produktentwicklung. Schon früh wird geübt: Bereits im ersten Semester kommt es zu kleinen Produktstudien. Nach und nach treten neue Aspekte hinzu, darunter auch solche der Vermarktung, Werbung und Präsentation. Als Bachelor- oder Masterarbeit entstehen deshalb nicht selten fertigungsreife Produkte, deren Herstellung unmittelbar beginnen könnte bzw. in glücklichen Fällen tatsächlich beginnt.


PRODUKT


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BEWEGUNG UND SPIEL OUTDOOR SPORTGERÄTE

Wenn die eigene Begeisterung für Bewegung und Spiel und das jahrelange Nutzen von Skateboards und Surfbrettern mit gestalterischen Ambitionen zusammenfallen, liegt die Suche nach einer neuen Form nahe. Eschenholz, in früheren Zeiten bekannt für die Herstellung von Barrenholmen und Skier, wurde als Ausgangsmaterial für die wendigen Neuheiten auf dem Gebiet der Sport- und Spielgeräte gewählt. In raffinierter Formverleimung entstand ein pfeilschnelles Speedboard mit beweglicher Vorderachse.


Daniel Bรถttcher Diplomarbeit _ 2010

SPEEDBOARD

PRODUKT


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SCHAUKELMODUL Lars Dahlitz Bachelorarbeit _ 2014


SCHÖN UND ZWECKMÄSSIG AUCH FÜRS ALTER

Produkte für ältere Menschen zu entwickeln und dabei Einschränkungen zu berücksichtigen, denen jene im Alltag ausgesetzt sind, gehört häufig zum Arbeitsspektrum eines Designers. Von charmantem Humor ist die Idee gekennzeichnet, den Lieblingsstuhl der älteren Dame in beruhigende Schwingung zu versetzen, ohne das liebgewonnene Möbel dabei einem irreversiblen Eingriff zu unterziehen. Die fahrbare Pflanzstation dient als mobiler Treff- und Kommunikationspunkt von gärtnernden Bewohnern

PFL ANZWAGEN Carolin Schulze 6. Semester _ 2013

PRODUKT

eines Altenpflegeheims.


80 81


Käufers.

Kim Höweler Bachelorarbeit _ 2016

PRODUKT

– je nach Platz und Geldbeutel des

SCHMUCKFORM

anmutenden Landschaften entstehen

wobei die schönsten, organisch

nationen zusammengefügt werden,

Objekt kann in unzähligen Kombi-

keiten gedacht ist. Ein und dasselbe

wahrung von Schmuck oder Kleinig-

miges Element, das für die Aufbe-

aufwändigen Studien ein schalenför-

lenser Firma „Rehform“ entstand in

„Schmuckform“ steht. Für die Hal-

gen, wofür das Bachelorprojekt

erstaunlich weiche Formen brin-

Beton lässt sich gießen und in

FÜR DIES UND DAS

SCHMUCKFORM -


82 83

ELL A. Christel Hollstein Bachelorarbeit _ 2015


PRODUKT ELLA. TISCHKULTUR Auch dieses raffinierte Objekt aus radial aufgefädelten und beliebig auf der Achse anzuordnenden Tellern, Serviettenringen, Gewürzschälchen, Eierbechern, Kerzenhaltern und Untersetzern gehört zu den bereits in Produktion befindlichen Abschlussarbeiten. ELLA. wurde für den „German Design Award 2017“ nominiert. Die Einzelteile des minimalistischen Produktes bestehen aus Corian, Edelstahl und unterschiedlichen, teilweise gefärbten Hölzern. Konsequenterweise ist auch dem Achsrohr eine Funktion am Tisch zugedacht – es fungiert als Vase.


84 85

ANTEI SEI SUSHIGESCHIRR

Für den Verzehr von Sushi wird traditionell mittels Essstäbchen von speziellem, keramischem Geschirr gegessen. Unzählige mehr oder weniger folkloristisch überformte Varianten lassen sich dazu im Handel erwerben. Eine Bachelorarbeit setzte sich das Ziel, eine „moderne europäische“ Variante von Sushigeschirr zu entwickeln. Als innovativer Schritt darf die Verwendung von Corian – ein mineralisch-organischer Verbundwerkstoff – gesehen werden, der sich mit CNC-gesteuerten Maschinen kantenscharf bearbeiten lässt. Das spülmaschinenfeste Corian geht eine hochästhetische Kombination mit dem geölten Eichenholz ein.


PRODUKT

Rebecca Schรถnherr Bachelorarbeit _ 2016

ANTEI SEI


86 87

8 Der kleine Schneeberger Campus liegt abseits der großen Metropolen, was indessen nicht als Manko verstanden wird. Spektakuläre Kultureinrichtungen oder ausuferndes Nachtleben gibt es nicht, dafür aber ein Städtchen mit weitreichender und hochbedeutender Bergbauvergangenheit sowie den in jedem Kunstführer verzeichneten „Bergmannsdom” St. Wolfgang; ausgedehnte Nadelwälder im Umland sowie herzliche, fast familiäre Atmosphäre im Studienbetrieb. Werkstätten und Ateliers mit guter Ausstattung, Konzentration aufs Studium. Gemeinsames Kochen, gemeinsames Essen – gern im Grünen direkt vor dem Haus. Hier wird auch gesägt und montiert, Holz gestapelt, diskutiert und gefeiert. Auf dem Schneeberger Campus ist alles etwas kleiner, dann aber um so größer.


CAMPUS


88 89

SCHNEEBERG TRADITION & MODERNE

Durch Entdeckung der reichen Silbervorkommen um 1470 entwickelte sich Schneeberg zu einem wichtigen Ort des Bergbaus in Sachsen. Mit Gründung der Spitzenklöppelmusterschule 1878 wurde hier der Grundstein für gestalterische Ausbildung gelegt, die bis auf den heutigen Tag anhält. Gegenwärtig ist die Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg im Gebäude des ehemaligen Schneeberger Amtsgerichtes sowie angrenzender Häuser untergebracht.


CAMPUS


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STUDIENORT LEBENSORT

Das Umfeld der im „Holzhaus“ etablierten Studienrichtung Holzgestaltung erlaubt auch ein Arbeiten unter freiem Himmel und das Präsentieren großer Objekte, was zur äußeren Wahrnehmung der Fakultät beiträgt. Studiert wird also nicht abgeschirmt hinter Mauern, sondern auch dem Umland zugewandt. Viele Projekte für die Stadt im Verlaufe der Jahrzehnte demonstrieren das Bekenntnis zum Studienstandort Schneeberg.

KETTENSÄGEN Lars Dahlitz Seminar _ 2014


TWISTET PEEK

CAMPUS

Domenik Mendel Bachelorarbeit _ 2014


92 93


CAMPUS

„Die Größe der Fakultät ist überschaubar, man hat viel Platz, um seinen eigenen gestalterischen Ausdruck zu finden.“ _Helge Brackmann Student der Holzgestaltung, über die Besonderheit des Studiums in Schneeberg


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PROF. JACOB STROBEL Studienrichtungsleiter


PROF. JOCHEN VOIGT

Diplom-Innenarchitektin

Diplom-Holzgestalter

VIELFALT VERMITTELN Professor Jacob Strobel steht seit 2014 der Studienrichtung Holzgestaltung vor. Er hat das Holzhandwerk von seinen Grundlagen her erlernt, studierte selbst Holzgestaltung und war zuletzt als Chefdesigner mehrere Jahre für das renommierte Unternehmen TEAM 7 in Österreich tätig. Er steht für einen ganzheitlichen und nachhaltigen Designansatz und pflegt die enge Zusammenarbeit mit Partnern aus der Möbelbranche. Innenarchitektin Professorin Dorothea Vent gibt vor allem ihre Kenntnisse im Bereich der Präsentationstechniken und der Raumgestaltung an die Studenten weiter; Restaurator und Holzgestalter Professor Jochen Voigt seine Erfahrungen im Bereich der Materialästhetik und der historischen Handwerkstechniken. Er leitet die Hochschulgalerie im Schloss Lichtenwalde bei Chemnitz Helfende Hände und praktisches Wissen steuern auch Holzgestalter Roman Krohs sowie die in der Holzwerkstatt tätigen Tischlermeister Thomas Andrä und Jörg Denkert bei. Für wechselnde Spezialaufgaben stehen externe Honorarlehrkräfte zur Verfügung.

CAMPUS

PROF. DOROTHEA VENT


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Die Drucklegung wurde finanziell unterstützt vom Förderverein des Erzgebirgischen Spielzeugmuseums Seiffen e.V.

Impressum Herausgeber Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen Artdirection Prof. Jacob Strobel Redaktion Prof. Jacob Strobel , Prof. Dorothea Vent, Prof. Jochen Voigt Fotografie May Voigt S. 9, 18, 19, 21, 23, 24, 48, 76, 77 Prof. Jochen Voigt S. 25, 42, 43, 54 Silke Zander S. 94 Alle übrigen Fotos von Studierenden Layout & Satz Rebecca Schönherr, Markus Weber Texte Prof. Jochen Voigt Druck ERZDRUCK GmbH VIELFALT IN MEDIEN Industriestraße 7 09496 Marienberg Fakultät Angewandte Kunst Schneeberg Goethestraße 1 08289 Schneeberg Phone 03772 350725 www.fh-zwickau.de/aks

Erzgebirgisches Spielzeugmuseum Seiffen Hauptstraße 73 09548 Seiffen Phone 037362 17019 www.spielzeugmuseum-seiffen.de

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Spektrum  

Katalog Studiengang Holzgestaltung Angewandte Kunst Schneeberg

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