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Nr. 02/ April 2012

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Inhalt

Kommentar

Entbehrlich wie ein Kropf

8

Wachstumsmarkt

Speiseeis

10

18

Kaffee-Trend

Biervielfalt

Third Wave of Coffee

wird immer grĂśĂ&#x;er

14

Spirituosen Trauben- & Trester-Destillate

U

ns ist nichts zu blĂśd, packen wir’s an! Dies ist vermutlich das Motto derjenigen, die sich von Berufs wegen und ohne von uns dazu ermuntert worden zu sein, um unser angebliches Wohlergehen kĂźmmern. Dabei spielt es keine Rolle, ob diese KĂźmmerer im Nationalrat, im EU-Parlament oder in der UNO sitzen. Von der UNO kam unlängst nämlich der Vorschlag, Coca Cola oder fettreiches Junkfood extra zu besteuern, damit sich die Menschen kĂźnftig gesĂźnder ernähren. Da bei uns nicht nur Junkfood und Coco Cola konsumiert wird, mĂźsste – entsprechend der UN-Absicht – die Fettsteuer in Ă–sterreich dann wohl auch fĂźr den Schweinebraten, die Schweinshaxen, das Bratenfettbrot, die Cremetorte und so weiter erhoben werden. Und machen wir uns nichts vor: Was gut schmeckt ist eben fett! Bewirken wĂźrde die Fettsteuer ohnehin nichts, jedenfalls nichts fĂźr die Gesundheit, weil die Menschen auf den Verzehr ihrer jeweiligen Lieblingsspeisen kaum verzichten werden. Sie mĂźssten sie dann nur teurer bezahlen und hätten dadurch noch weniger Geld zum Leben zur VerfĂźgung, weil fĂźr den NormalbĂźrger schon jetzt kaum was Ăźbrig bleibt. Steigende Lebensmittel- und Benzinpreise, steigende Mieten und Energiekosten strapazieren das Portemonnaie bereits gewaltig, da ist eine Fettsteuer so entbehrlich wie ein Kropf. Profitieren davon wĂźrde ohnehin wieder nur der Staat. Das tut er bekanntlich auch beim hoch besteuerten Alkohol. Dies aber hat noch keinen, der es wollte, davon abgehalten, sich die Leber fett zu saufen. Auch die Tatsache, dass der Staat bei den Rauchern ebenfalls kräftig abkassiert, vermochte den Zigarettenkonsum bislang nicht einzudämmen. Und hätten sich – entgegen alle Erwartungen – die Menschen durch die hohe Besteuerung auf Zigaretten und Alkohol vom Rauchen und Trinken tatsächlich abhalten lassen, wäre die Panik im Steuer-Junkie-Staat groĂ&#x;. Denn um die Gesundheit der BĂźrger ist es ihm in Wahrheit nie gegangen, sondern immer nur um unser Geld, mit dem die immer grĂśĂ&#x;er werdenden und von uns nicht verursachten BudgetlĂścher kaum noch gestopft werden kĂśnnen. Vielleicht sind diejenigen, die sich immer neue Steuern einfallen lassen, doch nicht so blĂśd – sie haben Kurt Guggenbichler nur jedes MaĂ&#x; und Ziel und auch jedes GefĂźhl Chefredakteur fĂźr ihre MitbĂźrger verloren.

Nr. 02/ April 2012

Quick-Finder April 2012

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IDEE > UMSETZUNG > ERLEBNIS !

04 Luxus Schokolade Interview mit J. Bachhalm

24 Alkoholfreier Wein Ein Durchbruch?

54 Auf dem Tablett Gastro-Society

06 Vorratsdaten Was Sie wissen mĂźssen

30 FrĂźhstĂźck Smoothies am Tisch

60 Personalia Neue Gastro-Positionen

16 Aufgetischt Bei SpitzenkĂśchen

32 Fertigprodukte Es geht nicht mehr ohne

62 Wegweiser Ihr Branchen-Guide

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4 | Aktuell

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//////////////////////////////////////// Schokolade ////////////////////////////////////////

Warum Schokolade so teuer wie Kaviar wird Schokoladier Johannes Bachhalm im PROST-Interview

In fünfzehn bis zwanzig Jahren wird Schokolade „so teuer wie Kaviar sein“ prophezeit der oberösterreichische Top-Schokoladier Johannes Bachhalm mit dem PROSTChefredakteur Kurt Guggenbichler über die Entwicklung des süßen Genussmittels und über die Schokoladenerzeuger-Branche sprach.

Kurt Guggenbichler In meiner Jugend gab es im Prinzip nur zwei Schokoladen: Bensdorp und Suchard. Dann noch ein paar andere Schweizer Hersteller, deren Produkte aber für die meisten Menschen in der Nachkriegszeit viel zu teuer waren. Heute gibt es viele Schokoladenerzeuger. Wieso hat sich das seither so stark geändert? Johannes Bachhalm Das war dieselbe Entwicklung wie beim Wein. Früher hat es nur wenige große Winzer gegeben, heute gibt es viele hundert hochqualitative kleine Weinbauern mit Top-Produkten. Bei


Aktuell | 5 den Herstellern von Schokoladen oder Trüffeln verlief die Entwicklung ebenso. In diesem Bereich haben viele ihre Nischen für die Erzeugung guter Produkte gefunden. Kurt Guggenbichler Aber wie kam es zu eben dieser Entwicklung? Kam sie weil der Konsument plötzlich besondere Wünsche hatte, besondere Bedürfnisse entwickelte, oder kam sie, weil Schokoladenhersteller irgendwann initiativ geworden sind? Johannes Bachhalm Der Wegbereiter für die Erzeugung von hochqualitativen Schokoladen, die auch einen vernünftigen Preis haben müssen, war in unserem Land der Sepp Zotter, der den Markt für uns Nachkommende vor 18 Jahren geöffnet hat. Der hat uns auch die internationale Reputation gegeben, die es uns erst ermöglicht hat, dass wir mit Schokolade aus Österreich Aufmerksamkeit finden konnten. Zotter hat dies mit Schokoladenmischungen erreicht die zwar Aufsehen erregten, die aber nicht jedermanns Sache sind. Für viele sind die Dinger einfach viel zu geil, im kulinarischen Sinn und nicht in dem Sinn, was heute Jugendliche mit dem Wort meinen. Zotters Schokolade unterscheidet sich von meiner durch die Füllung. Die Füllung ist das Hauptprodukt. Sie ist nur hauchdünn von Schokolade umhüllt. Ich hingegen mache keine Füllungen, ich mache nur puristische Schokoladen, weil die Füllung meines Erachtens in eine Praline gehört. Doch zweifellos verursachte Zotter mit seiner Schokolade zunächst einen großen Boom und sein Produkt wurde europaweit von vielen kleinen Schokoladenherstellern kopiert – bis sich die Menschen davon sattgegessen hatten. Dann kam der Kult mit den hochprozentigen Schokoladen. Kurt Guggenbichler Sind die großen Schweizer und deutschen Schokoladenhersteller auch auf diesen Zug aufgesprungen? Johannes Bachhalm Natürlich, denn nachdem die Großen den Erfolg von Zotter und auch den von uns anderen kleinen Schokoladiers gesehen hatten, haben sie im Windschat-

ten von unserem Erfolg ihre Preise erhöht – in ungerechtfertigter Weise. Die haben sich nämlich gesagt, wenn der Zotter, der Bachhalm oder wer auch immer 4,90 Euro für die Tafel Schokolade verlangen können, dann können doch wir von unseren 79 Cent für die Tafel auf 1,50 Euro gehen. Sie haben ihren Preis also fast verdoppelt, ohne ihre Schokoladen zu verbessern. Dass unsere Produkte mehr kosten, liegt einfach daran, dass wir nur hochwertige Rohstoffe verarbeiten und alles in Handarbeit gemacht wird. Schon mein Großvater hat gesagt: Wenn ich oben nichts Gescheites hineintue, bringe ich unten nichts Gescheites heraus. Auch die kleinen Mengen, die wir bei uns verarbeiten, spielen für den Preis eine Rolle. Wir verarbeiten Kakao in der Größenordnung von etwa 600 bis 700 Kilogramm pro Sorte. Mit einer solchen Menge könnte beispielsweise Milka seine Maschinen nicht einmal starten. Dafür sind bei denen mindestens sechs bis sieben Tonnen erforderlich, um die Röstung überhaupt anfahren zu können. Wir erzeugen eben ein absolutes Nischenprodukt… Kurt Guggenbichler…für das der Kakao zu einem teureren Preis erworben werden muss. Johannes Bachhalm Ganz klar, das ist natürlich eine massive Preisfrage, denn eine Tonne Rohkakao kostet im Einkauf zwischen 900 und 2500 US-Dollar, das ist Industriekakao. Das Kakao-Produkt, das wir verarbeiten, ist eine hundertprozentige Bio-Sorte, die verwendet auch der Zotter, und diese Sorte beginnt bei 5500 Euro. Kurt Guggenbichler Die Gewinner dieser neuen Entwicklung sind also die Großen, weil die nur ihren Preis erhöht und nichts wesentlich Neues bei ihren Erzeugnissen gemacht haben. Johannes Bachhalm Das ist richtig. Was sie machten war, dass sie ihre Produktpalette erweiterten, ohne ihre Grundrohstoffe zu verändern oder ihren Wareneinsatz zu erhöhen. Kurt Guggenbichler Mittlerweile scheint auch bei Zotter ein Um-

denken stattgefunden zu haben, weil auch er jetzt eine ganz dünne Schokolade im CD-Format auf den Markt gebracht hat. Johannes Bachhalm Das ist ein gutes Produkt. Auch er hat natürlich gemerkt, dass sein Umsatz bei der dicken Schokolade mit den exotischen Füllungen einbricht, obwohl auch ich exotische Schokoladenkompositionen offeriere: beispielsweise meine Schokolade mit luftgetrockneten Hirschschinken oder mit Innviertler Süßspeckgrammeln. Hört sich ungewöhnlich an, ist es aber eigentlich nicht. Denn der berühmte Koch Paul Bocuse kocht seit 50 Jahren schon Wildgerichte mit Schokoladensauce. Kurt Guggenbichler Wie viele Sorten Bachhalm-Schokolade gibt es? Johannes Bachhalm Ich erzeuge 61 Sorten. Die gängigste meiner Sorten ist die Schokolade mit der zart-bitter Waldfrucht, eine dunkle Schokolade mit Himbeeren, Erdbeeren, Brombeeren und Preiselbeeren. Den zweiten Platz unter meinen gängigsten Sorten belegt die Schokolade mit rosa Pfeffer, eine Gewürzschokolade, die hervorragend zu Käse oder Rotwein passt. Dann kommen die Klassiker wie Nuss- oder Karamellschokoladen etc. Kurt Guggenbichler Was lässt sich überhaupt nicht mit Schokolade kombinieren? Johannes Bachhalm Eindeutig Fisch! Der Zotter hat eine Fischschokolade in seinem Programm, doch ich bin an der Herstellung dieses Produktes gescheitert. Ich habe es probiert, aber sie war mir letztlich nicht stimmig genug. Auch eine Gulaschschokolade ginge nicht, sehr wohl aber geht eine Stiegl-Bier-Schokolade und auch eine Senf-Schokolade wäre stimmig. Der Zotter hat eine Marshmallows-Schokolade mit Fisch im Programm. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man davon eine ganze Tafel isst. Kurt Guggenbichler Was wäre auf dem Gebiet des exotischen Geschmacks in Verbindung mit Schokolade noch alles möglich?

Johannes Bachhalm Möglich ist sicher noch vieles, denn wir haben im Kakao – und das ist wissenschaftlich nachgewiesen – 600 verschiedene Aromen. Daher schmeckte ich zunächst den Kakao, versuche herauszufinden, was drinnen ist und erst dann überlege ich, welche Rezeptur dazu passt. Es ist also nicht so, wie man vielleicht glauben könnte, dass man sich hinsetzt und denkt, jetzt mache ich irgendetwas mit Veilchen, Rosen oder auch mit einem Gewürz. Ich habe ein kleines Labor in der Produktion, wo ich diese Grundrezepturen ausprobiere. Habe ich etwas gefunden und gemixt, von dem ich denke, das könnte was werden, lasse ich es auch eine Weile liegen, um zu sehen wie und ob sich der Geschmack verändert. Denn das passiert. Ich habe eine Mappe mit 300 fix und fertigen Rezepturen, doch die alle auf den Markt zu bringen lohnte sich nicht. Der Zotter hat 280 Schokoladesorten von denen sicher einige Ladenhüter sind. Auch ich habe einige weniger gängige Sorten. Die nehme ich dann aus dem Programm und ersetze sie durch neue. Aber mehr als 61 Sorten wird es bei mir nicht geben. Kurt Guggenbichler Was bringt die Zukunft? Johannes Bachhalm Vermutlich teure Schokoladen. In zehn oder fünfzehn Jahren werden wir dafür Preise von mindestens 18 bis 20 Euro für die Tafel bezahlen, zumindest was die Top-Sorten betrifft. Dies ist übrigens auch der Preis, für den das Kaufhaus Harrods meine Schokoladen in London jetzt schon verkauft. Kurt Guggenbichler Warum wird Schokolade teurer werden? Johannes Bachhalm Weil immer mehr Massenkakao angebaut wird, während vom Spezialkakao immer weniger geerntet wird. Somit steigt der Preis ins unendliche. Zudem gibt es noch das Problem der extremen Landflucht in den Anbauländern, das Problem der zunehmenden Ernteausfälle durch Naturkatastrophen und eine steigende Nachfrage nach Schokolade in China und Indien. Kurt Guggenbichler Herr Bachhalm, ich danke für das Gespräch. ■


6 | Aktuell //////////////////////////////////////// Internet-Politik ////////////////////////////////////////

Vorratsdatenspeicherung

Was Hoteliers darüber wissen sollten Auf Grund des neuen Gesetzes zur Vorratsdatenspeicherung sei bei Hoteliers und Zimmervermietern kein Grund zur Beunruhigung gegeben, betont die Firma goingsoft, die nach eigenen Angaben ein Spezialist für gesicherte Internetvernetzung und Unterhaltungslösungen für die Hotellerie ist.

Denn die Verpflichtung zur Speicherung der Verbindungsdaten besteht nur für InternetService-Provider wie Telekom, T-Mobile oder ähnliche Anbieter. Nur die müssen alle Verbindungsdaten sechs Monate lang aufzeichnen und diese auch herausgeben, wenn es eine Behörde verlangt. Der Hotelier hingegen hat keine Aufzeich-

nungspflicht – im Gegenteil. Wegen des Datenschutzes darf er Verbindungs- oder Inhaltsdaten seiner Netzwerk-User nicht überwachen. Allerdings ist er dazu verpflichtet, einer ermittelnden Behörde auf Anfrage Auskunft über die Stammdaten seiner NetzwerkUser zu geben. Um im Zweifelsfall auf der sicheren Seite zu sein, rät goingsoft den Hoteliers zu folgenden Maßnahmen:

1 Trennen Sie das Gäste- vom Administrationsnetzwerk, um ein mögliches rechtswidriges Verhalten von vornherein auszuschließen.

2

Sichern Sie Ihr Gästenetzwerk vor unbefug-

tem Zugriff. Ermöglichen Sie diesen Zugriff nur Ihren Gästen.

3

Sichern Sie Ihr Gästenetzwerk durch eindeutige Zugangsdaten, beispielsweise durch individuelle Zugangscodes, die von einem Bondrucker manuell oder durch eine Schnittstelle zur Hotelsoftware automatisch generiert und protokolliert werden können.

4

Weisen Sie Ihre Gäste auf die Nutzungsbedingungen zu Ihrem Netzwerk hin, zum Beispiel durch eine eigene Login-Seite auf der der Gast Ihren Nutzungsbedingungen zustimmen muss, bevor er Zugang zum Internet erhält. ■


|7 Messe

FAFGA wird modernisiert Gastronomiefachmesse will bevorzugter Branchentreff im alpinen Raum werden Nach 25-jährigem Bestehen wird sich die FAFGA jetzt grundlegend verändern. Mit ihrem neuem Konzept und ihrem neuen, modernen Erscheinungsbild wird sich die Messe erstmals im September dem Fachpublikum präsentieren. Bis spätestens 2014 soll die FAFGA zum bevorzugten Branchentreff für die Hotellerie und Gastronomie im Alpenraum zwischen Tirol, Vorarlberg, Südbayern und Oberitalien werden. Zudem wird es noch eine neue Messen namens „Gaumenkitzel“ geben, bei der das Essen und das Trinken im Mittelpunkt steht. „Ganz egal ob Zimmervermieter, Konditoren oder Restaurant- sowie Hotel-Betreibner, alle wollen mit ihren Betrieben wollen „superior“ sein, also besser als der Mitbewerber, sagt FAFGA-Projektleiter Stefan Kleinlercher, weshalb die neue, gelaunschte Messe künftig auch FAFGA ALPINE SUPERIOR heißen wird. Die neue FAFGA wolle den Touristikern die neuesten Trends und Inspirationen vermitteln, um superior zu werden. Konkret werde dies mit hochrangigen Vorträgen geschehen sowie mit der zur Schaustellung einer einzigartigen Waren- und Branchenvielfalt. Mit ihren Branchen- und Warengruppen wird sich die neue FAFGA an der Wertschöpfungskette eines Hotels orientieren und damit alle wichtigen Bereiche für Gastronomen und Hoteliers abdecken, heißt es. „Die Aussteller werden in diesen Bereichen einem farblichen Leitsystem zugeordnet und erhalten damit eine gemeinsame Plattform. Beispielsweise wird eine Farbe alle Unternehmen des Küchen-Segments kennzeichnen. Der Fachbesucher kann sich seinen Interessen folgend leichter orientieren. Eine räumliche Trennung der Bereiche erfolgt nicht.“ Es wird aber neue Bereiche geben. Einer davon soll die „Interalpin tourism“ sein, eine Fachmesse für alpine Technologien. „Der Fachbesucher soll sich auf der

FAFGA als Gast fühlen“, wünscht sich Kleinlercher. „Daher wird der Besucher beim Welcome Desk wie in einem Hotel begrüßt. Dort kann er auch eine individuelle Beratung in Anspruch nehmen. Seinen Interessen entsprechend wird ihm eine Route durch die FAFGA vorgeschlagen, gespickt mit interessanten Veranstaltungs- und Programmpunkten.“ Das angepeilte Ziel der FAFGA ist es, in den nächsten Jahren Leitbetriebe als neue Aussteller für die Messe zu gewinnen. Daher wird für die Fachmesse derzeit eine Vertriebsoffensive in Tirol, Südbayern, Südtirol und Vorarlberg durchgeführt. Als Partner konnten bis heute das Land Tirol, die Wirtschaftskammer Tirol und die Agrarmarketing Tirol gewonnen werden. Im Tourismusland Nummer, nämlich in Tirol, sei die FAFGA auch am richtigen Ort zu Hause, betont Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf, die der Fachmesse für Genuss, Gastronomie und Design ihre volle Unterstützung zusagt hat: „Tirol ist mit seinen innovativen Gastronomen und Hoteliers in vielen Fällen Trendsetter. Diesem Anspruch muss auch eine Fachmesse in diesem Bereich gerecht werden“, sagt die Politikerin. Sie sei daher überzeugt, dass diese neue und zukunftsorientierte Ausrichtung eine attraktive Plattform für alle Unternehmen biete und einen Schritt für die Weiterentwicklung des Tiroler Tourismusstandortes darstelle. Die neue Fachmesse „Gaumenkitzel“ wird erstmals von 14. bis 18. September in der Messe Innsbruck veranstaltet. Mit Verköstigungen und Degustationen über das Wochenende will die Fachmesse optimal auf die FAFGA einstimmen und anders als bei der FAFGA, bei der nur Fachbesucher zugelassen sind, ist die „Gaumenkitzel“ frei zugänglich und steht allen Interessierten offen. Regionale, nationale und internationale Köstlichkeiten können dort direkt verkostet und gekauft werden.

Guggis Glosse

Häuslprobleme

Sie kennen das: Nach einem guten und oft auch reichhaltigen Essen verspüren wir Restaurantbesucher oft noch Bedürfnisse, die nicht verdrängt werden können und denen daher unverzüglich nachgegeben werden muss. Doch nicht in allen Gaststätten vermögen sich Notgedrungene ebenso zufriedenstellend zu erleichtern wie sie kurz zuvor noch speisten. So gerät der Klogang häufig zur Qual, weil die Häusl oft nicht nur viel zu eng sind, sondern auch noch unbetreut und daher ungepflegt – in jeder Beziehung. Denn wer im WC zur Entblößung seines Unterleibes gezwungen ist, sollte dabei weder Gefahr laufen, erfrieren zu müssen – Stichwort Raumtemperatur -, noch so ins Schwitzen kommen, dass ihm unnötigerweise mehr Schweißperlen von der Stirn kullern, als es ihm schon der Stuhlgang abverlangt. Auch die dabei zwangsläufig erzeugten Gerüche sollten nur seine jeweiligen Produzenten im Augenblick der Sitzung belästigten und nicht auch noch später nachfolgende WC-Besucher – Stichwort Lüftung. Dass manche Abort-Zellen nur im Rückwärtsgang betreten werden können, weil es im Inneren keine Wendemöglichkeit für die vom großen Druck gepeinigten Häusl-Besucher gibt, trägt auch nicht gerade dazu bei, den Erleichterungsakt schnell und problemlos hinter sich bringen zu können. Zudem besteht in den Pissoirs mancher Restaurants, Kaffeeoder Wirtshäuser Kollisionsgefahr, weil sich die Urinale ganz knapp vor der Toilettentür befinden. Gastronomen mit derart engen Wischelstätten und Aborten dürfen sich nicht wundern, wenn sich ihre abgefütterten Gäste schließlich im Freien Erleichterung verschaffen, schlechternfalls gleich an der Hausmauer ihres Lokals.


8 | Speisen & Getränke

Foto: iStockphoto

//////////////////////////////////////// Eis-Creme ////////////////////////////////////////

Wachstumsmarkt Speiseeis Umsatzsteigerung mit Dirndl- oder Mohneis?

Für Speiseeis gibt es in unserem Land noch einen großen Wachstumsmarkt. Denn einer neuen Statistik zufolge verzehrt jeder Österreicher pro Jahr nur 64 Kugeln Eis, das sind etwas mehr als 5 Kugeln pro Monat. In dieser Hinsicht sind uns viele andere Länder voraus. Das meiste Eis – man höre und staune – wird nicht im Süden, sondern im Norden Europas gegessen. Auch wenn Mango-Eis bei uns heuer zum Eis des Jahres gewählt wurde, könnte es nächstes Jahr schon eine von den neuen ausgefallenen Sorten wie das Dirndloder Mohneis sein. Beim EU-weiten Speiseeisverbrauch liegen die Österreicher im unteren Drittel, weist aber eine große Dichte an Eissalons auf. Denn auf 15.000 Einwohner kommt hierzulande eine Eisdiele. Das Kugeleis ist noch immer der Klassiker bei der Bevölkerung, doch die Österreicher können sich auch für phantasievolle Eiskreationen aus den diversen Manufakturen begeistern. Daher sind die hei-

mischen Marktführer auch sehr erfinderisch, wenn es darum geht, den Eisgeschmack der Konsumenten zu erweitern. Auch wenn das Mango-Eis heuer zum Eis des Jahres gekürt wurde, so könnte es vielleicht schon nächstes Jahr das Dirndl-Eis sein. Dirndl-Eis? Sie haben richtig gehört. Diese auf einen Strauch wachsende Wildfrucht ist in der Bevölkerung noch relativ unbekannt, obwohl dieses Hartriegel-Gewächs mittlerweile von immer mehr Bio-Bauern kultiviert wird. Erst kürzlich wurde diese Kornelkirsche, eben das Dirndl, auch von den Bierbrauern entdeckt, die schon bald eine dementsprechende Bierspezialität auf den Markt bringen wollen. Für die Herstellung von Fruchteis, Parfaits, Sorbets, Frucht-Mousse, Saucen, Gelees und Fruchtcremes ist das feinherbe Aroma und der hohe Fruchtsäuregehalt des DirndlPürees bestens geeignet. Es muss also nicht immer nur Vanille, Erdbeere oder Schokolade sein, denn gerade mit dem erfrischenden

und wohlschmeckenden Dirndleis lassen sich gefinkelte Desserts zubereiten. Ein neuer Geschmack dürfte für die meisten Eisgenießer auch Mohneis sein, das man dem Vernehmen nach nur in der Wachau bekommt. Dabei handelt es sich um frisch gemahlenen Waldviertler Mohn, der mit Milch von Waldviertler Bauern zu einem cremigen Speiseeis verarbeitet wird. Eiskonsumenten, die den nicht alltäglichen Geschmack schätzen und suchen werden an dem zartschmelzenden, weißen Eis mit den eingearbeiteten grauen Körnchen ihre Freude haben. Darüber hinaus aber bieten auch die bekannten Eishersteller immer raffiniertere Eiskreationen, die den Vorteil haben, dass sie auch winters verfügbar sind und genossen werden können. Von Eispatissiers werden diese Fertigprodukte gern mit frischen Früchten oder Saucen kombiniert und auch zu Mehlspeisen serviert. Mit diesen Köstlichkeiten können Gastronomen ihre Umsätze im Dessertbereich zweifellos steigern. ■


Speisen & Getränke | 9 Fruchtig in die neue Saison: Amarena-Vanille

Amarena-Vanille Eis-Genuss

Willkommen, Frau Sommer & Herr Lenz Wenn die Gastronomen wieder Tische nach draußen stellen und die Gäste sich von den ersten Frühlingssonnenstrahlen wärmen lassen, beginnt eine neue „Eiszeit“. Und dann macht es wieder richtig Spaß, sich die Eis-Neuheiten auf der Zunge zergehen zu lassen. Die „Marke mit Herz“ startet mit einer fruchtigen neuen Carte D’Or Variante in die Saison, die Herrn Lenz und Frau Sommer geradezu dahin schmelzen lässt: Amarena-Vanille. Die Kombination aus cremigem Vanilleeis, durchzogen mit einer Weichselsauce und verfeinert mit weißen Schokoladenstückchen, erzählt von einer unglaublichen Blütenpracht im Frühling und von knackig roten reifen Weichseln im Sommer. Herrlich im Geschmack und einfach unwiderstehlich! Ebenso köstlich ist das neue außergewöhnliche Carte D’Or Sorbet Birne – eine tolle Ergänzung der erfrischenden Sorbet-Sorten. Mit beiden Innovationen entstehen ohne großen Aufwand herrliche Eisträume. Wer es fruchtig und leicht bevorzugt, wird sich den „Amarena Pistazien Becher“ bestellen. Liebhaber der Variation cremig und schokoladig werden

Cremiges Vanilleeis durchzogen von einer fruchtigen Weichselsauce und verfeinert mit weissen Schokoladenstückchen.

hingegen zu „Cherry Lady“ greifen, einem Coupe aus Carte D’Or Amarena-Vanille, Schokoladeneis, verfeinert mit Amarenakirschen und etwas Schlagobers, garniert mit Mandelsplittern und Eiswaffeln. Tipps vom Eispatissier Wer seinen Gästen etwas ganz Besonderes bieten möchte, serviert ihnen einen Gaumenschmeichler wie den „Amarena-Coupe mit Schuss“. Für diese Teller-Creation werden eine Kugel Carte D’Or Amarena-Vanille und Mandel-Vanille auf einen Saucenspiegel aus Kirschrum oder auch Amaretto gesetzt und mit in Schokolade getauchten Amarenakirschen garniert. So krönt das Dessert ein Menü zum Abschluss, das Likörchen wird zugleich zum süßen Verführer. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf, wagen Sie einmal neue Zusammenstellungen und variieren Sie mit verschiedenen Dessertzutaten. Die Gäste werden es Ihnen danken - und Sie dürfen sich über deren faszinierte Gesichter und eine erfolgreiche Eissaison freuen.

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Cremig und schokoladig: Cherry Lady

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10 I Gastronomie

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//////////////////////////////////////// Kaffee ////////////////////////////////////////

Neuer Kaffee-Trend

Bessere Produkte, höherer Genuss Von Brigitte Griessl

S

chon seit einigen Jahren erlebt das beliebteste Heißgetränk der Österreicher einen wahren Boom und regelmäßig beleben neue Trends den großen Markt der Kaffeezubereitung. Waren es in den vergangenen Jahren vor allem Kreationen mit Milch - Stichwort Café Latte - und verschiedene Kapselsysteme, die den Kaffeemarkt geprägt haben, kommt nun eine neue Welle auf Österreich zu: der so genannte „Third Wave of Coffee“. Dass Kaffee weit mehr als nur ein Muntermacher in der Früh ist, hat sich längst herumgesprochen. Ob klassisch als Melange, kurz und stark als Espresso oder in abgewandelter Form mit verschiedenen Geschmacksrichtungen – Kaffee ist in Zubereitung wie auch im Genuss vielfältig und variantenreich. Die neueste Variante ist der „Third Wave of Coffee“, die nach der Etablierung von Kaffee als Genussmittel für die breite Masse und der „Coffee to go“- Strömung im letzten Jahrzehnt nun eine neue Richtung hin zu höherwertigen und perfekteren Produkten einschlägt.

Ähnlich wie beim Wein ist auch am Kaffeesektor eine echte Kultivierung zu erkennen und Qualität wie auch Gourmetprodukte werden verstärkt nachgefragt. Viele Kunden verlangen nach dem perfekten Kaffeegenuss und setzen sich selbst aktiv mit der Thematik auseinander. Es lässt sich ein starkes Interesse am Produkt „Kaffee“ beobachten, nicht umsonst boomen Barista-Seminare und es gibt immer mehr echte Kaffeefeinschmecker. Im Handel spiegelt sich das in einem sehr breiten und spezialisierten Angebot wider. Längst geht es nicht mehr nur um Herkunftsländer, wichtig ist auch, in welcher Region die Kaffeeplantagen liegen, welche Farmen sich für die Ernte verantwortlich zeichnen und natürlich geht es ganz besonders um die Röstart. In der Gastronomie sind hochwertige Maschinen, eine gute Bohnenqualität, reines Wasser, richtiges Mahlen und auch ein fachkundiges Personal die wichtigsten Zutaten für einen guten Kaffee. Der österreichische Kaffeeverband, der sich seit Jahren um die Kaffeekultur in Österreich bemüht, zeigt sich darüber erfreut, dass die Gastronomie

dem Genussprodukt die nötige Beachtung schenkt und auch verstanden hat, dass Qualität wie auch Kreativität gefragt sind. Für den Kunden bedeutet dies perfekten Kaffeegenuss. Gleichzeitig sind Bio, Nachhaltigkeit und bewusster Genuss die Schlagworte, die aktuell die Kaffeeszene prägen. Der kundige Verbraucher von heute will seinen Kaffee mit gutem ökologischem Gewissen genießen und stellt ob der vorhandenen Angebotsvielfalt steigende Ansprüche an Qualität und Herkunft des Kaffees. Diese Nachfrage wird natürlich auch von österreichischen Röstern aufgegriffen. Verstärkt wird hier auf Ware aus nachhaltigem Anbau und mit Bioqualität gesetzt, fairer Handel wird zum immer größeren Anliegen. Verwöhnt von dem qualitativ hochwertigen Angebot in der Gastronomie, in Kaffeehäusern und Coffee-Shops verlangt der Konsument heute auch zuhause nach entsprechendem Kaffeegenuss. In vielen Haushalten gehören daher exklusive Kaffeevollautomaten und designorientierte Kapselmaschinen zur Standardausrüstung. Die Zubereitung des individuellen Lieblingskaffees ist daher zu einem Kinderspiel geworden. ■


Gastronomie | 11

Fantasia di Vivere! il gusto originale d’italia

Das besondere Aroma Italiens Splendid Espresso Originale d’Italia ist Ausdruck des typisch italienischen Lebensgefühls, der „Fantasia di Vivere“. Traditionelle Komposition, sorgfältige Röstung und die entscheidende Portion Leidenschaft bei der Herstellung machen ihn zu einem der beliebtesten Kaffees Italiens. Gönnen Sie sich und Ihren Gästen einen Espresso voller Temperament, Leben und Leidenschaft!

Kraft Foods Österreich GmbH, Jacobsgasse 3, A-1140 Wien, (+43-1) 605 44-0, www.kraftfoods.at, www.jacobs-barista-team.at


12 I Speisen & Getränke Kaffee, auch im Schokoladebereich wird darauf geachtet, dass die Kakaobohnen unter den bestmöglichen Bedingungen sowohl für die Menschen in den Anbaugebieten als auch für die Umwelt angebaut, geerntet und verarbeitet werden. Kraft Foods unterstützt deshalb mit der Marke Suchard das Rainforest AllianceKakao-Programm, ein Programm, das nachhaltigen Kakaoanbau und ökologische Verantwortung ebenso fördert wie die Qualität als auch die ökonomische Entwicklung und die soziale Absicherung der Bauern.

Verantwortungsvoll

Grüner Kaffee

Moderner Genuss schützt den Regenwald Der Kaffee am Morgen gehört für viele Menschen zu einem gelungenen Start in den Tag. Kaum jemand macht sich jedoch Gedanken, wie die Kaffeebohnen den Weg vom Kaffeestrauch bis in das heimische Supermarktregal finden. Als einer der Weltmarktführer im Bereich Kaffee nimmt Kraft Foods seine gesellschaftliche Verantwortung im besonderen Maße wahr – sowohl gegenüber den Kaffeebauern im Ursprungsland als

auch gegenüber der Umwelt. Jahr für Jahr bemüht sich das Unternehmen, die Abnahmemenge von Kaffee aus zertifiziertem Anbau zu steigern. So leistet Kraft Foods einen Beitrag dazu, dass über 200.000 Kaffeebauern und ihre Familien eine gesicherte Lebensgrundlage haben und über 40.000 Hektar Land nachhaltig bewirtschaftet werden. Seit über 16 Jahren engagiert sich Kraft Foods für Nachhaltigkeit im

Kaffeeanbau, z. B. in Peru, Vietnam und Äthiopien. Seit 2003 kooperiert Kraft Foods dazu mit der unabhängigen Umweltschutzorganisation Rainforest Alliance. Ein Ziel dieser Organisation ist es, durch einen besonderen Schutz des Regenwaldes und des Klimas die Umwelt zu bewahren. Kraft Foods ist mittlerweile der weltweit größte Abnehmer von Kaffee von Rainforest Alliance zertifizierten Farmen. Doch nicht nur bei

Das Jacobs Barista-Team Kraft Foods ist einer der weltweit führenden Hersteller von qualitativ hochwertigen Kaffeeprodukten, wie beispielsweise Jacobs Kaffee oder Splendid Originale Espresso d’Italia. Dabei greifen die Spezialisten des Unternehmens auf jahrzehntelange Erfahrung in puncto Auswahl, Röstung, Mahlung und Verkostung der besten Kaffeesorten der Welt zurück. Um dem Kaffeeliebhaber den bestmöglichen Genuss zu bieten, ist es jedoch ein weiter Weg von der Packung in die Tasse. Bedingt durch die Vielzahl unterschiedlichster Zubereitungssysteme, mit denen der Konsument sich heutzutage seinen Espresso oder seine Kaffeespezialität in Topqualität zu Hause zubereiten kann, sind neben seinen Kenntnissen bzgl. Kaffeezubereitung auch seine Ansprüche und Erwartungen an seinen Kaffeegenuss in der Gastronomie gestiegen. Und der österreichische Gastronom hat großteils schon längst erkannt, dass die Kaffeequalität durchaus die „Visitenkarte“ des Hauses ist und dafür fundiertes Know How unablässlich ist. In Zusammenarbeit mit Goran Huber, Kaffeeinstitut Goran Huber, und Edmund Mayr, Kaffee Kompetenz Zentrum Wien, durchlaufen - neben den bisherigen kontinuierlichen unternehmensinternen Weiterbildungen - alle Gastronomie-Betreuer die harte Schule der führenden Kaffeespezialisten Österreichs. Diese angesehenen heimischen Persönlichkeiten der Kaffeezubereitung ergänzen das Wissen der Kundenbetreuer auf Basis der weltweit anerkannten Barista-Ausbildung des „Europäischen Spezialitätenkaffeeverbandes (SCAE)“.


Speisen & Getränke I 13 Aus alt mach CUP&CINO

Kaffeevielfalt mit attraktiver Eintauschprämie Für jede Betriebsgröße und Anforderung das passende Kaffeesystem: Unter diesem Motto bietet CUP&CINO drei ausgewählte Kaffeesysteme als einmalige Eintauschaktion an. Dabei reicht das Angebot vom preiswerten Einstiegsmodell bis zur Elite der Kaffeemaschinen.

Macchiato Barista, multifunktioneller Einstieg Für einen durchschnittlichen Tagesbedarf von 10-75 Tassen pro Tag steht Gastronomiebetrieben mit der Macchiato Barista von CUP&CINO ein verlässliches, modernes Kaffeesystem mit verschiedenen Möglichkeiten der Kaffeezubereitung zur Verfügung. So lassen sich mit diesem Kaffeevollautomaten Kaffeespezialitäten auf Frischmilchbasis wie Cappuccino und Latte Macchiato, Klassiker wie Melange, Verlängerter, Espresso, Ristretto sowie saisonale Besonderheiten wie „IceShots“ im „Handumdrehen“ servieren.

PURA C – vorprogrammierte Genussvielfalt Das PURA C Kaffeesystem garantiert eine optimale Produktpalette für Lokale mit einem Tagesbedarf von 30-150 Tassen pro Tag. Bis zu 32 Spezialitäten können über einen übersichtlichen Touchscreen ausgewählt werden. Trendige Kakaoprodukte, aber auch Vanillemilch und kalte Kaffeemischgetränke bieten eine optimale Sortimentserweiterung und sorgen so für zusätzliche Umsätze. Evolution – die elegante Art von Höchstleistung Die Evolution gehört zur Elite, wenn es um überdurchschnittliche Leistung geht. Über 20 Produkte sind individuell programmierbar. Mit einer Stundenleistung von rund 240 Tassen Espresso oder 150 Tassen feinstem Cappuccino ist die Evolution nahezu jeder Aufgabe gewachsen. Ein absolutes Top-Gerät, für Betriebe mit hoher Kundenfrequenz. Jetzt eintauschen und mietfrei testen Mit Eintauschprämien von bis zu € 1200.- und dem Angebot 14 Tage mietfrei zu testen, verbindet CUP&CINO einmalige Preisvorteile mit höchster Kaufsicherheit. CUP&CINO P&C Kaffee-VertriebsgmbH Leonfeldnerstraße 328 4040 Linz Tel: +43(0)732/24 38 92 office@cupcino.at

Perfekte Speisekarten Ein angenehmes Essen sollte mit einer schönen Speisekarte beginnen. Diese muss mehr können, als nur die angebotenen Speisen aufzulisten. Holen Sie Ihre Gäste dort ab, wo Sie es erwarten – auf hohem Niveau. Es sind Kleinigkeiten, die den perfekten Umschlag ausmachen. Aber Perfektion ist weit mehr als eine Kleinigkeit. Edel matt die Oberfläche, angenehm weich der Griff, hier wird der Gast verwöhnt. Metallecken auf allen Seiten, eingeschlagen verarbeitete Griffkanten und viele kleine Details machen den Unterschied. Bei der Speisekarten-Manufaktur Reischl + Sohn wird nichts dem Zufall überlassen. Hier trachten Spezialisten nach Perfektion und sind durch eigene handwerkliche Fertigung noch flexibel, um spezielle Kundenwünsche zu erfüllen. Die Produktübersicht finden Sie unter: www.reischl.at

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14 I Speisen & Getränke

Trauben- & TresterDestillate

von Wolfram Ortner

Schnaps ist nicht Schnaps, schon gar nicht, wenn es um Produkte geht, die bei der Weinherstellung oder auf Basis von Weintrauben entstehen. Grappa, Marc und Trester sind „Blutsverwandte“. Grappa ist eine geschützte Herkunftsbezeichnung und darf nur in Italien und im Italienisch sprechenden Teil der Schweiz verwendet werden. Trester ist wie Grappa ein „hochwertiges Abfallprodukt“ aus der Weinherstellung und darf überall hergestellt und so bezeichnet werden. Grappa dürfen bis 21 Gramm Zucker pro Liter beigemengt werden, Trester je nach Land von 0 bis 10 Gramm und mehr. Rotweintrester kann sofort destilliert werden, Weißweintrester wird mit Zugabe von Hefen

vergoren und danach destilliert. Besonders wohlriechende Trester werden aus aromatischen Sorten wie Traminer oder Muskateller hergestellt. Eigenständige, sortentypische Trester eignen sich großteils auch für die Lagerung in Holzfässern. Wichtig ist gesundes Ausgangsmaterial ohne mikrobakterielle Infektionen, damit das Endprodukt entspricht. Es gibt Betriebe, die mit eigens konstruierten Maschinen sogar einen Großteil der Kerne entfernen, damit die Produkte schlanker werden und nicht ölige Aromen dominieren. Die Destillation ist von größter Bedeutung für das Endprodukt, wobei die Wasserbad-Brennerei die beste und schonendste Methode ist. Traubenbrände werden aus gerebelten Trau-

ben hergestellt, die von Kämmen und Stielen befreit sind. Der Traubensaft wird mit Reinzuchthefen temperaturkontrolliert vergoren und in der abgehenden Gärung destilliert. Traubenbrände sollten nur einen Hauch von Tresternoten haben, der durch die typischen Inhaltsstoffe der Trauben immer präsent ist. Hingegen muss ein Tresterbrand die sensorischen Merkmale der Stiele, Kämme und Kerne aufweisen. Wird bewusst zu „saftiger“ Trester verwendet, entsteht TraubenbrandCharakter, der für einen klassischen Trester nicht typisch ist. Lassen Sie sich beim Verkosten oder Kaufen nicht blenden und ziehen Sie klare Definitionsgrenzen!


Speisen & Getränke | 15

Pap és Pap - Familienbetrieb mit brennender Leidenschaft

90 WOB-Punkte – Grape Irsai Olivér 2011 L: 133204 - Gold Etyeki Czimeres Pálinka, HU-2091 Etyek, www.czimeres.hu Duft: Intensive Traubenaromen, fast dropsige Anklänge, Rosenblätter, viel Beerentöne, schwarzer Holunder, schokoladig, mentholig, nussig-ölig, hefig. Geschmack: Aromatische Muskat-Kopfnoten, Muskatnuss, Minze, Orangenschale, etwas grün-tresterig, holzig-stielige Würze, etwas vegetabil, dicht, gute Länge im Finale. Inhalt: 350 ml, Preis: 8 EUR

Nobilis Pálinka – Ungarische Tradition mit Technologie Das Vértes-Gebirge liegt im Nordwesten Ungarns, im Herzen von Transdanubien. Auf den südlichen Abhängen der Berge herrscht fast mediterranes Klima. Die „Pálinkafarm“ Nobilis erstreckt sich auf 300 Hektar in der Nähe von ruhigen Dörfern und naturgeschützten Wäldern. Die Herstellung von Pálinka ist seit 2008 gesetzlich geregelt. Ein Getränk darf nur so bezeichnet werden, wenn es aus in Ungarn gepflückten Früchten besteht und sowohl die Gärung als auch die Destillation im Land stattfand. Kristóf Nobilis leitet ein Team von „Maximalisten“, die mit höchster handwerklicher Präzision im technologisch modernst ausgestatteten Betrieb tätig sind. 95 WOB-Punkte – Irsai Oliver Traubenbrand 2011 - Gold Nobilis Pálinka, HU-2066 Szár, www.nobilispalinka.hu Duft: Herrlicher Duft, intensiv, frisch, dropsig, Rosen, Orangenblüten, Zitronen, Muskat, Minze, weinig-hefig, grün-grasige Aspekte. Geschmack: Kräftig-fülliger Charakter, aromatisches Geschmacks-Portfolio, starke Muskat-Kopfnoten, Orangenschalen, Himbeeren, Schokolade, Marzipan, vanillige Süße, stielig-holzige Anklänge, dicht, gute Länge im Nachhall. Inhalt: 500 ml, Preis: Auf Anfrage

Albert Büchele – Vorarlberger Verlässlichkeit „Wir sind Bauern seit Generationen“, betont Albert Büchele vom Michelehof in Hard am Bodensee, der seit 1838 besteht. Der Hofname leitet sich vom Vornamen Michael ab, denn der Urgroßvater und auch der Ururgroßvater wurden „Michel“ gerufen. Heute sieht es am Hof allerdings ganz anders aus, denn statt Viehhaltung und Milchwirtschaft steht die Obstverwertung im Mittelpunkt. Sie war zwar immer schon Teil der täglichen Arbeit, doch nach mehr als 15 Jahren ist aus dem Hobby Passion geworden. Mit viel Einsatz und Engagement – und mit viel sympathischer Beharrlichkeit – bringt der „Stoff, aus dem die Träume sind“, regelmäßig höchste Auszeichnungen. 91,7 WOB-Punkte – Muskateller Trester Kaffeedestillat 2011 L: 1177 - Gold Michelehof-Destillerie, AT-6971 Hard, www.michelehof.at Duft: Sehr traubig-fruchtige Charakteristik, verhalten tresterig, starke Muskatnoten, Orange, Zitrus, Rosenduft, hefig-grüne Aspekte. Geschmack: Aromatische Muskattrauben, ausgeprägte Frucht-Typizität, exotische Zitrus-OrangenNoten, tresterig-ölig, etwas herb-grasig, minzig-kräuterwürzig, kraftvolle Extraktsüße, gute Dichte und Länge, noch jugendlich. Inhalt: 350 ml

Foto: Wolfram Ortner

Ende 2009 erfüllten sich Szabolcs, Marcella und Gergely Pap einen Traum – eine Familienbrennerei in Etyek im gleichnamigen Weinbaugebiet rund 30 Kilometer von Budapest entfernt. Das kleine Team mit sechs Personen führt eine der modernsten Qualitätsbrennereien des Landes. Die Verankerung in der Region und der charakteristische Geschmack der Früchte – das meiste aus eigenem Anbau – bestimmen die Produktion. Das Sortiment besteht aus Apfel, Holunder, Kirsche, Marille, Williamsbirne, Himbeere, Sauerkirsche, Pfirsich, Erdbeere, Brombeere, Zwetschke und Weintraube – zu verkosten nach einer Betriebsführung im neuen Verkostungskeller, der bis 60 Personen Platz bietet.

Tipp

SpirituosenKalkulation in der Gastronomie Weingenießer haben es heutzutage gut, da in Restaurants, Bars und Hotels, in denen viel Wein verkauft wird, die Preise eher moderat sind. Damit wird Weinverkosten zum kundenfreundlichen Erlebnis. Doch es hat lange gedauert, bis die Gastronomie erkannt hat, dass die Kalkulation nicht auf einem prozentuellen, sondern auf einem absoluten Aufschlag basieren muss. Pro Flasche Wein wird bei dieser Kalkulation ein fixer Betrag aufgeschlagen, der dem Konsumenten einen zusätzlichen Konsumations-

oder Kaufanreiz bietet. Dieses Genuss-Erlebnis setzt sich bisher im Bereich edler Spirituosen leider nicht fort. Hier wird großteils noch immer prozentuell kalkuliert, was bei Spezialitäten wie z. B. Himbeere, Schwarzbeere oder Whisky zu horrenden Preisen führt. Um dieser schwierigen Situation entgegenzuwirken, ist es höchste Zeit, dem Spirituosengenießer ebenfalls faire Preise anzubieten – auf Basis einer absoluten Kalkulation. „World-Spirits“ hat für diesen Zweck ein spezielles Tool entwickelt, den „World-Spirits Kalkulator“. Damit lassen sich Preise für Spirituosen schnell und ohne Aufwand kalkulieren, überprüfen und für das eigene Archiv ausdrucken.

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16 I Aufgetischt

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Thomas Knittl

Moderne Interpretation Thomas Knittl hat sich vorgenommen, die traditionelle österreichische Küche zu modernisieren. Dabei versucht er Gegensätze wie „neu und doch vertraut“ als Leitgedanken heranzuziehen. Vielfältig und offen für die Einflüsse aus anderen Ländern und Regionen ist seine Kochkunst. Dabei ist es ihm wichtig das Original zu erhalten, dennoch aber Neues zuzulassen - dazu fühlt er sich verpflichtet. Saisonale und regionale, traditionelle Lebensmittel der heimischen Landwirtschaft und Kulturlandschaft zu verwenden ist in seiner Küche kein trendiges Schlagwort, sondern Garant für die Frische der Rohstoffe durch die kurzen Lieferwege. Diese Transparenz der Produkte spiegelt sich auch auf der Karte wider, wo man die Lieferanten aufgelistet findet. Knittl und sein Team achten besonders darauf die Speisen schonend zuzubereiten und ihr Ziel ist es, die Ursprünglichkeit der Grundprodukte zu bewahren. Massentierhaltung, künstliche Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker finden in diesem Kontext selbstverständlich keinen Platz. Das Schindler hat für alle Bedürfnisse der Gäste etwas zu bieten. Sei es zum Frühstück oder zu Mittag oder aber am Abend zum feinen mehr Gänge Dinner. Sogar die Bar lässt aufhorchen, wenn am Freitag bekannte DJ´s den Gast begeistern. Die besondere Kreativität von Thomas Kittl liegt nicht nur in der Zubereitung der Speisen. Nein, er versucht sich auch in die Bedürfnisse seiner Gäste zu versetzen. So gibt es beispielsweise zu einem Bärlauchoder Knoblauchgericht als Beilage einen Kaugummi (steht auch auf der Karte!) So hat er schon so manchen Mittagsgast die Wahl zur Hauptspeise erleichtert. Tradition gepaart mit Weltoffenheit – eine interessante Mischung.

Klassiker werden umgestylt Das Schindler in der Maria-Theresien Straße in Innsbruck räumt mit verstaubten Klassikern auf – Thomas Knittl, Chef de Cuisine, macht kurzen Prozess und schon gibt es die Version2.0 Schlutzkrapfen – Version 2.0 Zutaten für 4 Personen Schlutzkrapfen vom heimischem Spanferkel „Dim – Sum style“ mit spicy Frühkraut und Schwarzbier – Dip Für den Teig: 250g glattes Mehl, 3 Eier, 20g Butter, 110ml Wasser, 5g Salz Für die Fülle: 400g Spanferkelkeule, 2 Zehen Knoblauch, 1 Tl Kümmel ganz, 3 El Öl, frischer Majoran, 3 Schalotten, Salz und Pfeffer Für den Schwarzbierdip: 500ml Schwarzbier, Bratenfond vom Spanferkel, 2 El Ahornsirup, 1 Zehe Knoblauch Für das Frühkraut: 1 kleinen Kopf Frühkraut, 1 Rote Thai Chili, ½ Tl Curcuma, 1 TL frischen fein geschnittenen, Ingwer, Gölles alten Apfel Balsam, Salz, Zucker Sonst noch: Schnittlauch zum Zubinden, 1 Dim Sum Dämpfer (gibt´s im Asia Shop), 4 Paar Stäbchen

Am Vortag vorbereiten:

1. 2.

Den Teig zubereiten. Das Mehl zusammen mit allen anderen Zutaten zu einem festen, glatten Teig kneten. Abgedeckt im Kühlschrank einige Stunden rasten lassen. Das Fleisch marinieren. Das Fleisch in ein kühlschranktaugliches Geschirr geben und den Knoblauch mit einem scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden. Den Kümmel im Mörser grob schroten. Die Knoblauchscheiben mit dem Kümmel und dem Öl mischen. Nun mit der Ölmischung das Fleisch einreiben und abgedeckt im Kühlschrank ziehen lassen. Schweinsbraten. Das Rohr auf 150 Grad vorheizen. Die marinierte Spanferkelkeule in eine passende Ofenpfanne geben. Das Fleisch mit Fleur de Sel, und schwarzen Pfeffer aus der Mühle würzen. Im Ofen ca.1h lang braten bis es wirklich sehr weich ist. Nach ungefähr der halben Garzeit mit einer Kaffeetasse Schwarzbier den Braten ablöschen. Danach begießen Sie den Braten regelmäßig. Wenn der Braten fertig ist, auf ein Teller geben und auskühlen lassen. Die Pfanne mit dem Bratenfond auf den Herd stellen und nochmal mit einer Tasse Schwarzbier ablöschen. Durch ein feines Sieb passieren und beiseite stellen.

3.

4.

Die Fülle. Die ausgekühlte Spanferkelkeule von der Haut befreien, und in kleine Würfel schneiden. Ein paar Schalotten in Brunoise schneiden und in etwas Butter anschwitzen, den abgezupften Majoran kurz dazu. Schalotten und Majoran zum klein geschnittenen Fleisch geben und leicht durchkneten. Die Fülle in 1,5 cm große Kugeln drehen und kaltstellen.

Mise en Place

1.

Frühkraut Salat. Frühkraut waschen und in ganz feine Streifen schneiden und in eine Salatschüssel geben. Die Chili und den frischen Ingwer fein geschnitten mit Curcuma zu den Krautstreifen mischen. Den Salat mit Gölles altem Apfel Balsamessig und 2 EL Wasser marinieren. Nach 20 Minuten mit Salz und Zucker abschmecken.

2.

Teig ausrollen. Den Teig mit einer Nudelmaschine oder mit einem Teigroller gleichmäßig dünn ausrollen – wie bei Ravioli. Mit einem runden Ausstecher von ca. 5cm die Teigblätter ausstechen.

3.

Dim Sum Schlutzkrapfen. In die Mitte der Teigscheibe eine Kugel der Füllung legen. Die Tasche schließen und mit einem zuvor blanchiertem Schnittlauchhalm zubinden.

4.

Schwarzbierdip. Den Bratenfond mit dem restlichen Schwarzbier einkochen. Es soll eine gut haftende Sauce ergeben. Am Schluss noch den Ahornsirup dazugeben.

Fertigstellung Den Bambus-Dämpfer auf eine Pfanne (mit Wasser gefüllt) auf den Herd stellen. Wenn das Wasser kocht, den Deckel vom Dämpfer geben, und die Dim Sum Schlutzkrapfen darin platzieren. Dann mit Deckel ca. 5 Minuten dämpfen. Den Dip im Schälchen gemeinsam mit dem spicy Frühkraut und den Dim Sum Schlutzkrapfen anrichten. Kann auch im Dämpfer serviert werden. ▲

Thomas Knittl (Chef de Cuisine) in Aktion


Aufgetischt I 17

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Alexander Hundegger

„lichtblick“ über Innsbruck Hoch über den Dächern von Innsbruck mit einem Panoramablick der seinesgleichen sucht, treffen wir den Haubenkoch Alexander Hundegger. Mit seinem Team verwöhnt er die Gäste mit kreativen Köstlichkeiten. Da kann es schon einmal vorkommen, dass man den Tafelspitz in einer Ravioli verpackt kredenzt bekommt. Als Vorgeschmack auf den Sommer gibt´s heute Buntes aus dem Beerengarten.

Der bunte Beerengarten mit Waldmeister 4 Tonkabohnen 550 ml Sahne 130 g Zucker 1 Tüte Vanillezucker 1 Ei 3 Eigelb Die Tonkabohnen raspeln und zusammen mit 50 ml Sahne kurz aufkochen lassen. Den Zucker, Vanillezucker, das Ei und Eigelb dazugeben, auf dem Wasserbad aufschlagen und anschließend im Kaltbad kalt schlagen. Danach 500 ml Sahne steif schlagen, diese unter die Masse heben und das Ganze anschließend in einer Backform für etwa 5 Stunden ins Gefrierfach stellen.

200 ml Sahne 200 ml Milch 1 Hand Waldmeister getrocknet 50 g weiße Kuvertüre etwas Waldmeistersirup 2 Eier

Die Sahne mit der Milch den Waldmeister und der Schokolade aufkochen und 60 min ziehen lassen. Dann durchsieben. Sirup dazugeben je nach Geschmack wie süß man das möchte. Die Eier etwas Zucker aufschlagen und dann die heiße Sahne-Milch dazugeben und über Wasserdampf weiterschlagen. Wenn die Masse cremig ist vom Herd nehmen und kalt schlagen. Jetzt in die Eismaschine geben. 200 g gefrorenen Himbeeren 50ml alten Balsamico 30 g Zucker 12 frische Himbeeren Gefrorenen Himbeeren mit Zucker auftauen und anschließend pürieren & passieren. Mit Balsamico vermengen und ev. nachsüßen. Die Himbeeren damit füllen.

Heimkehrer Alexander Hundegger hat die Welt kulinarisch ergründet und ist, wie so oft im Leben, zurück in die Heimat gekommen. Eines hat er auf Wanderschaft gelernt, er bekocht seine Gäste nur mit Gerichten die ihm selber schmecken. Dabei kommt ihm die Philosophie von Lukas Walter (Inhaber lichtblick) sehr entgegen – die Flexibilität in der Küche. Damit ist gemeint, dass die Karte nur ein Vorschlag ist, die unbegrenzte Möglichkeiten offen lässt. „Die Gäste lieben es individuell auszuwählen“, so Hundegger. „Ich lege auf den Teller, was sich der Gast wünscht ohne Wenn und Aber! Jeder Gast kann sich seine Gänge in Größe und Reihenfolge selber aussuchen, daher gibt’s hinterher auch keine Diskussionen darüber und der Gast ist zufrieden“, schmunzelt Hundegger. Ganz dem Motto des Restaurants legt er auch in der Küche großen Wert auf Offenheit, Transparenz und klare Linien im urbanen Kontext. Fern der Hektik sollen sich die Gäste wohlfühlen und kulinarisch grenzenlos über den Dächern Atmosphäre und Raum erleben. Alle drei Wochen gibt’s Neues aus der Haubenküche, dabei sagt er selbst, dass die Präsentation ein und desselben Gerichtes fast täglich wechselt. Gründe dafür gibt es viele. Beispielsweise bringt ein anderer Teller andere Möglichkeiten an Kreativität mit sich. Die Gäste sollen sich wie im 7. Himmel fühlen und das nicht nur deshalb weil das Restaurant im 7. Stockwerk ist. Jedes Menü soll eine Geschichte erzählen. Dabei ist es Hundegger besonders wichtig mit hochwertigen Grundprodukten aus der Region zu arbeiten. Durch die schonende Veredelung gibt es der Komposition die Einzigartigkeit und die besondere Note. Man darf also gespannt sein, was sich über den Dächern von Innsbruck noch so zusammenbraut!


18 I Speisen & Getränke Bier

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Beim Bierfest im Linzer Spielcasino präsentierte Bierpapst Conrad Seidl nicht nur seinen neuen, diesjährigen Bier-Guide, sondern holte auch die Top-Bierlokale Österreichs vor den Vorhang. Einfach nur „ein Bier“ zu bestellen, das ist vielen Biergenießern längst zu wenig. „Sie bestellen ja auch nicht nur ein Essen, wenn sie in ein Lokal gehen, sondern wählen aus, worauf sie gerade Lust haben. Ein Speiselokal, das nur einen einzigen Eintopf anbietet, ist eben kein Speiselokal und ein Bierlokal, das nur ein einziges Bier anbietet, müsste schon ein ganz einzigartiges Bier in einem einzigartigen Ambiente anbieten, um seine Existenz als Bierlokal zu rechtfertigen“, sagt Conrad Seidl, der Herausgeber des Bier Guide 2012. Dieses Buch ist der wichtigste Wegweiser zu den besten Bierlokalen Österreichs – und zu einem von Jahr zu Jahr besser werdenden Bierangebot: Es gibt heute eine Vielfalt von Bierspezialitäten aus österreichischen Brauereien, die noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen wären. Bierpapst Conrad Seidl ist stolz, dass sein BierGuide zu dieser Entwicklung entscheidend beigetragen hat. So wurde beispielsweise zum dritten Mal in Folge das Linzer PöstlingbergSchlössl im diesjährigen Bierguide erneut mit 5 Krügerln ausgezeichnet. „3 Jahre Bierkultur auf höchstem Niveau, das zeigt, dass bei uns das Wissen um die Bedeutung des Hopfensaftes auch wirklich gelebt wird“, betont Patron Martin Gallistl, der mit seinen Brüdern Anton und Alfred das Schlössl höchst erfolgreich führt. „Bei uns wird die Bierkultur auch von den Frauen im Team praktiziert. Sie wissen ebenso gut über den edlen Hopfensaft Bescheid wie die Männer und trinken nach Dienstschluss auch gerne ein gepflegtes Glas Bier“, erläutert Martin Gallistl. Im Pöstlingberg Schlössl werden über 40 verschiedene Biersorten angeboten – neben den wichtigen heimischen Bieren unter anderem auch Spezialitäten aus Belgien, den USA, Italien und Tschechien.

„Bierpapst“ holt Österreichs Top-Bierlokale

vor den Vorhang

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Speisen & Getränke I 19 Bier

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Alvera/Monte Mio (Salzburg) Bier&Käse Lokal des Jahres Wia z'haus Lehner (Linz) Biergarten des Jahres Ansitz Haidenhof (Lienz) Tiroler Bierlokal des Jahres

Foto: Willy Lehmann Markenagentur/APA-Fotoservice/Kerschbaummayr

Der Stadtwirt (Oberwart) Burgenlands Bierlokal des Jahres Mühlvierteln im Salzamt (Linz) OÖ Bierlokal des Jahres Alchimiste Belge (Salzburg) Salzburger Bierlokal des Jahres Hirter Braukeller (Hirt) Kärntner Bierlokal des Jahres John Cor (Hartberg) steirisches Bierlokal des Jahres Braugasthof Reiner (Lochau) Vorarlbergs Bierlokal des Jahres

Top-Lokalempfehlungen aus Conrad Seidls Bier-Guide 2012

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Gwölb (Korneuburg) NÖ Bierlokal des Jahres Brendl (Wien) Wiener Bierlokal des Jahres


Fotos: BrauUnion, sxc

20 | Speisen & Getr채nke


Speisen & Getränke | 21 Biervielfalt wird größer

Jetzt kommt das DirndlBier Von Kurt Guggenbichler

So ist belgisches Starkbier zum Vorbild für österreichische Biere geworden. „Bei uns gibt es etliche Biere, die nach belgischen Rezepturen hergestellt werden“, erläutert der Bierpapst und verweist auf die „neuen Biererzeuger“ wie die Trappistenbrauerei in Englhartszell, die Biere nach belgischer Art brauen. Belgische Biere sind meist starke obergärige Biere, manchmal aber auch saure Biere, die nach Seidls Prophezeiung auch in Österreich noch kommen werden, weil sie sehr erfrischend seien. Noch vor 15 Jahren hat jeder zweite erwachsene Österreicher kein Bier getrunken, heute ist es nur mehr ein Drittel der Bevölkerung, weshalb es für die Gastronomie schon längst nicht ausreicht, nur ein oder zwei Biersorten auf der Karte zu haben. Denn schon längst gebe es Biere für verschiedene Anlässe und Konsumentengruppen, darunter auch jenes immer größer werdendes Segment, das sich für Biermischgetränke begeistert. Dazu gehöre alles, was unter Radler läuft, sagt Seidl und nennt beispielsweise Holunderradler oder auch Kirschradler.

Die neueste Sau, die demnächst durch's Dorf getrieben werde wie der Bierpapst berichtet, werde ein Bier sein, dem eine Frucht namens Dirndl beigemischt wurde. Biermischgetränke seien ein enormer Wachstumsmarkt, vor allem im deutschsprachigen Raum. Auch beim alkoholfreien Bier sei ein Trend im Wachsen, aber das werde noch dauern. Tatsächlich kann Brau Union-AGGeneraldirektor Markus Liebl bei den alkoholfreien Produkten seines Hauses eine „deutliche Steigerung“ verzeichnen. „Ich selbst bin mittlerweile ein Fan von diesem Bier geworden, weil ich dann auch noch Autofahren kann“, betont er und Seidl bestätigt: „Mit dem Edelweiß-Bier hat dieses Unternehmen ein sehr gutes Produkt auf dem Markt gebracht“. Gute Produkte auf dem Bier-Sektor werden auch in Zukunft immer notwendiger sein. Denn für den Biergenuss gilt heute dasselbe wie für den Weingenuss: Die Leute trinken weniger als früher, wenn sie trinken, aber dafür besser!

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Herr Wirt, was haben Sie für ein Bier? Auf diese Frage gab es in früheren Zeiten meist nur eine einzige Antwort: Ein Helles und ein Dunkles! Heute wären mit einer derartigen „Angebotsvielfalt“ kaum noch Geschäfte zu machen. Gute Geschäfte

machen Brauer und Gastronomen mit diversen Spezialbieren, die sich bei den Österreichern zunehmender Beliebtheit erfreuen. Im Trend liegen internationale Biere, Biermischgetränke – und alkoholfreie Biere. „Der durchschnittliche Biertrinker ist ein Mensch, der schon sein Bier gefunden hat, meist ein Märzenbier, und das er auch Zeit seines Lebens trinkt“, erläutert „Bierpapst“ Conrad Seidl und verweist dabei auf die Statistik. „Dann gibt es noch die Leute, die Bier bislang kaum konsumierten, weil es ihnen nicht schmeckte, aber diese Menschen sind offen für neue Trends und neue Biere.“ Die Gastronomie hat sich darauf eingestellt und spiegelt diesen Trend mit ihrem Angebot wieder. So gebe es heute schon viele Lokale, die belgisches Bier offerierten, weiß Seidl. Noch vor zehn Jahren hätte man das in Österreich nicht verkaufen können. Der Opener für diese neue Welle sei das Guinness gewesen, sagt Seidl, und weil auch das Heineken sehr präsent sei, würden sich nun auch immer mehr Leute für internationale Biere begeistern.

Die reinste Erfrischung!


22 | Speisen & Getränke Wirte und Brauer zufrieden mit ersten Wochen

Bier-Neuheit

Gelungener Auftakt: Bierregion Innviertel

Jubiläumsbier aus bayern

Meisterwerk aus 400 Jahren Braukunst Das Hofbräuhaus Traunstein im Herzen des bayerischen Chiemgau präsentiert als mittelständische Familienbrauerei zu seinem 400-jährigen Jubiläum ein speziell gebrautes Jubiläumsbier. Grundlage für die ausgefeilte Rezeptur ist - selbstverständlich - das Bayerische Reinheitsgebot von 1516. Das Jubiläumsbier vereint harmonisch die Säulen des Erfolges des Hofbräuhauses Traunstein: kreative Ideen, beste Biere und die Menschen, die das Werk mit Leben füllen. Gebraut mit reinstem Quellwasser vom Traunsteiner Hochberg, feinem Hopfen von eigenen Feldern aus der Holledau und bayerischem Malz. So schmeckt ein naturbelassenes, meisterhaft vollendetes Bier. Frisch, kräftig, gehaltvoll und tief golden perlt es im Glas. Die Legende lebt. Erhältlich ab 23. April www.hb-ts.de

Weißbier aus der Steiermark Seit 2011 beschäftigen sich die Braumeister der Privatbrauerei Murau mit der für die Steiermark bis jetzt noch untypischen Biersorte der Weizenbiere. Nun war es soweit: Murauer Bier stellte in Klagenfurt auf der GAST seine neueste Kreation vor und fand sofort großen Anklang. Das außergewöhnliche Fruchtaroma mit dem schlanken und feinherben Geschmack gepaart mit der für Murau bekannten Jahrhunderte alten Brautradition ergeben einen einzigartigen Weißbierstil. „Unser Murauer Weißbier hat herrliche Duftnoten, die an Gewürznelke und Co erinnern, ein besonderes Aroma mit schöner Fruchtsüße und einen harmonischen Ausklang, in den sich eine feine Hopfenbittere mischt.“, zeigt sich Braumeister Günter Kecht begeistert Stammwürze: 12°, Alkoholgehalt: 5,6% Prozent vol. In 0,33Liter und 0,5-Liter Mehrwegflaschen erhältlich.

Mein Wein

Die „Bierregion Innviertel“ zieht eine erste Bilanz: Gut einen Monat nach dem Start dieses Zusammenschlusses von Brauern, Wirten, Wirtschaft und Tourismus gibt es bereits messbare Erfolge. „Ich habe schon etliche Anfragen bekommen, vor allem aus Salzburg und Bayern“, freut sich etwa Weißbierbrauer Helmut Bogner aus Braunau. Vor allem Gruppen zeigten großes Interesse an den Führungen durch sein Brauhaus. Der Zusammenschluss zur Bierregion werde überaus positiv aufgenommen, so Bogner: „Die Leute finden es gut, dass aus dem Gegeneinander ein Miteinander der Brauereien geworden ist.“ Unter dem Dach der „Bierregion“ machen acht Innviertler Brauereien und 31 Wirte gemeinsame Sache. Unterstützt werden sie dabei von den regionalen Tourismusverbänden. Auch diese spüren deutlich die Einführung der neuen Marke. Bettina Berndorfer, die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Schärding: „Gerade jetzt im Frühling haben wir viele Anfragen von Vereinen und anderen Gruppen. Das erweiterte Angebot kommt super an.“


Speisen & Getränke | 23 Ausbildung

Wein-Genuss: Santa cristina

Erster Schritt zum Sommelier Das WIFI Salzburg startet am 21. Mai 2012 einen berufsbegleitenden Lehrgang mit Zertifizierung zum/zur WeinexpertIn. Für alle WeinliebhaberInnen sowie QuereinsteigerInnen in die Gastronomie stellt die Ausbildung den ersten Meilenstein in die Sommelier-Karriere dar.

Foto: stock.xchng

In 60 Lehreinheiten erhalten die TeilnehmerInnen eine Einführung in Sensorik, Weinbau und Kellertechnik, allgemeine Getränke- und Gläserkunde sowie Weinservice. Schwerpunkte sind Weinland Österreich, Wein International und Wein & Kulinarik. Sie verkosten und erkennen Fehlerweine und erproben Ihren Geschmackssinn in einer Blindverkostung. Das Hauptaugenmerk gilt neben Österreich den Weinländer Frankreich, Italien, Spanien, Kalifornien, Chile, Argentinien, Australien und Südafrika.

Informationen und Anmeldung bei Daniela Mutter Tel. 0662/8888, Dw. 404, dmutter@wifisalzburg.at

Die bekanntesten Winzer Italiens Der erste Jahrgang Santa Cristina wurde 1946 von Marchese Niccolò Antinori hergestellt. Mit der Zeit ist Santa Cristina nicht nur dank kontinuierlicher Qualitätsverbesserungen zu einer Stütze für Kenner geworden. Der Arbeit auf den Weinbergen und in den Kellern wurde schon immer besondere Sorgfalt gewidmet, sie bot Anreiz für ständige Neuerungen und den Wunsch, sich mit anderen einheimischen aber auch internationalen Rebsorten zu vergleichen und eine neue Produktkette zu schaffen, die dem gleichen Stil folgte: dem Ergebnis einer unauflösbaren Verbindung zwischen Weinberg, Terroir und der Arbeit von Menschenhand. Der wohl bekanntesten italienischen Weinmacherfamilie Antinori steht heute Marchese Piero Antinori vor. Piero gilt nicht nur als führender Erzeuger, sondern auch als Trendsetter: So wurde dem klassischen Santa Cristina auch Santa Cristina Le Mastrelle an die Seite gestellt ‐ ein neuer Schritt in einer langen Tradition des Weinbaus. Le Maestrelle hat eine rubinrote Farbe mit leicht violetten Nuancen. Der intensive Duft erinnert an reifes Obst mit ausgeprägt blumigen Noten. Der Wein hat eine gute Struktur, er ist weich und harmonisch. Das Finale ist geprägt von angenehm weichen Tanninen und einem lang anhaltenden fruchtigen Geschmack.

Le Maestrelle

60% Sangiovese, 20% Merlot, 20% Syrah Rubinrot mit violetten Tönen, volles und intensives Aroma von roten Früchten und Vanille. Am Gaumen sehr frisch und glatt, gut ausbalanciert, komplex und anhaltend, mit Noten von Vanille und Kakao. Die drei Rebsorten wurden separat vinifiziert, damit jede einzelne Sorte während der Fermentation und Maceration ihre eigenen Aromen und Tannine entfalten konnte. 15 % des Weins reiften in Barriquefässern, der Rest in Edelstahltanks. Alkoholgehalt: 13 % vol. Santa Cristina steht für qualitativ hochwertige Weine. Die Aufgabe besteht heute darin, Erneuerungen zuzulassen und Herausforderungen anzunehmen. Daraus resultiert „Le Maestrelle“ – eine starke Verbindung zwischen dem Wein, dem Land und dem Menschen.

erhältlich bei

www. morandell.com E XCL U S IV‒ I MP O RTE U R WÖRGL  IMST  EUGENDORF  GRAZ TEUFENBACH  LENDORF  SCHWECHAT


Fotos: © Österreich Werbung/ Peter Burgstaller

24 | Speisen & Getränke

Alkoholfreier wein Durchbruch lässt auf sich warten Von Brigitte Griessl

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ür den einen „kann er schon was“, für den anderen schmeckt er „nach eingeschlafenen Füßen“ – die Rede ist vom alkoholfreien Wein, der immer noch auf seinen Durchbruch in der Gastronomie hofft. Das Bier scheint es in dieser Hinsicht besser zu haben. In diesem Bereich gibt es bereits trinkbare alkoholfreie Alternativen, die auch in Gaststätten immer stärker nachgefragt werden wie Brau-Union-Generaldirektor Markus Liebl bestätigt. So eine Entwicklung würden sich wohl auch die Hersteller und Vertreiber alkoholfreier Weine für ihre Produkte wünschen. Doch bei denen schleppt sich das Geschäft noch, aber sie sind zuversichtlich und nach Ansicht von echten Weinkennern gibt es durchaus schon gute, trinkbare Produkte. Solche trinkbaren Weine ohne Alkohol werden dem Vernehmen nach von dem Wiener Unternehmen Vinumis vertrieben, das im Juni 2009 den ersten alkoholfreien österreichischen Wein offerierte – einen Welschriesling. Danach folgte ein Veltliner namens „green pepper“ und laut Vinumis sei man damit auf dem richtigen Weg. Worauf sich diese Zuversicht stützt? Weil der Markt in Ländern, in denen alkoholfreie Weine und Sekte schon länger angeboten werden, jährlich um etwa dreißig Prozent wächst, weshalb sich Vi-

numis in den nächsten Jahren in Österreich dreistellige Zuwachsraten erhofft. Von Experten wird dies freilich bezweifelt, auch wenn deutsche Produzenten schon vor einiger Zeit Zuwachsraten bis zu 35 Prozent erzielt haben wollen – allerdings nicht mit Weinen, sondern mit leichtem alkoholfreien Sekt. Das Publikum dafür soll jung, weiblich und einem guten Tropfen bei passender Gelegenheit nicht abgeneigt sein. Als Grund für den sprudelnden Absatz wird das steigende Gesundheitsbewusstsein genannt, dass es natürlich auch in Österreich gibt. Trotzdem scheint man bei uns immer noch lieber zum alkoholischen Produkt zu greifen, und zwar bei Sekt als auch bei Weinen. In Deutschland haben alkoholfreie Weine den Sprung in die Gastronomie auch noch nicht geschafft. Geringe Nachfrage und Qualitätsprobleme seien die Ursache dort, heißt es, und Markus Del Monego, der Sommelier-Weltmeister 1998, weiß auch warum alkoholfreier Wein nicht mundet. Der Alkohol habe die Funktion eines Aromenkatalysators, der Duft und Geschmack präge, erläutert er: Falle der Alkohol weg, seien die Aromen verhaltener, weshalb sich auch das Mundgefühl beim Trinken verändere. Dies könnte sich ändern, weil Produzenten unablässig an der Geschmacksveränderung

arbeiten. Dem spanischen Weinproduzenten Miguel Torres scheint gelungen zu sein, worüber andere noch grübeln. Er hat einen alkoholfreien trockenen Muskat unter dem Namen „Natureo“ auf den Markt gebracht, der sich offenbar gut konsumieren lässt. „Endlich (ein) trinkbarerer alkoholfreier Wein“ schwärmt ein österreichisches Gourmetjournal über die alkoholfreie Innovation: „Die Muskatfrucht springt aus dem Glas, die Anmutung ist fast steirisch.“ Erreicht wurde dieser Geschm ack durch ein Verfahren, bei dem es sich um nichts anderes handelt als um eine technische Weiterentwicklung der Vakuumdestillation. Da Alkohol eine niedrigere Verdampfungstemperatur als Wasser hat, kann man ihm den Wein entziehen, während alle anderen Substanzen – insbesondere Aromen – erhalten bleiben. Auf ihrer Home-Page pocht auch die Wiener Firma Vinumis darauf, dass ihre Weine gut schmecken, weil auch bei ihren Produkten der Charakter des Originalweins (Bouquet) weitestgehend erhalten geblieben ist. „Sommeliers konnten in zahlreichen Blindverkostungen eindeutig Rebsorte und Qualität erkennen“, heißt es. Doch ganz alkoholfrei sind auch diese Weine nicht, aber „mit nur 0,3 Volumenprozent liegen sie deutlich unter der vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Grenze.“


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Aufwertung der Sternekategorie für den Weissenseerhofs gefreut, der mit seinen neuen Qualitätsstandard nun eine führende Rolle im österreichischen Hotelgewerbe spielt. Auch gekocht wird dort auf hohem Niveau, zumal im neugestalteten Haus Florian Klinger als Chefkoch fungiert. Einst war er jüngster Haubenkoch Österreichs, zuletzt Privatkoch bei Heidi Horten und Chefkoch im VIVA-Zentrum der Modernen Mayr Medizin in Maria Wörth. Nun verwöhnt Klinger die Gäste des Weissenseerhofs mit gesunder und schmackhafter Küche, die mit hochwertigen Natur- und Bioprodukten brilliert. Sämtliche Zutaten werden aus der eigenen Bio-Gärtnerei „NaturFair“ bezogen, die Fische stammen aus dem Weissensee und auch alles übrige kommt aus der Region. Die Küche wurde bereits mit einer Haube und der grünen Haube ausgezeichnet. „Das Highlight unseres Hauses stellt zweifellos die E-Mobilität für alle Gäste dar“, betont Szummer und verweist auf den Elektro-Fuhrpark des Hotels mit über 15 Fahrzeugen, darunter Boote, Mopeds, Motor-Cross-Bikes und E-Bikes, die die Gäste kostenlos nutzen können. Gleiches gilt für den Wellnessbereich am privaten, hoteleigenen Seestrand als auch für den Wellnessbereich im Haus, der modern um- beziehungsweise ausgebaut wurde – biologisch und nachhaltig.


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Produktwelt, die jedem Land Tür und Tor zu neuen Geschmäckern öffnet. Die unterschiedlichen Sprachabwandlungen am Etikett garantieren, dass jeder Kunde relevante Informationen in seiner Landessprache findet – so ist auch diesbezüglich mehr Benutzerfreundlichkeit gewährleistet. NATÜRLICHER Das À la Carte-Sortiment erstrahlt aber nicht nur in neuem Design, sondern wurde auch richtig „aufgemischt". Das Stichwort ist „OHNE“, denn wie gewohnt sind alle WIBERG Mix-Spezialitäten ohne Zusatzstoff Geschmackverstärker und ab sofort auch: • ohne Hefeextrakt • ohne Brühe • ohne Würze • ohne künstliche Aromen • ohne raffinierte Salze. Moderner Der neue Gesamtauftritt des WIBERG AromaTresor® ist „up to date“ und vereint Altbewährtes mit Modernem. Der Genusslieferant lässt ernährungsphysiologische und marktrelevante Erkenntnisse bereits in die Produktentwicklung einfließen. Denn zeitgemäß heißt für WIBERG immer einen Schritt voraus zu sein. Hingegen altbewährt ist die Funktionalität des Aroma-Tresor® zum Schutz vor Verlust von wertvollen ätherischen Ölen sowie vor Feuchtigkeit und Fremdgerüchen.

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Frühstücks-Trends

Fruchtgetränk aus dem Versuchslabor Zum Frühstück einen Smoothie

S

owohl Morgenmuffel als auch Frühaufsteher sind sich einer Studie zufolge darin einig: Ein guter Tag beginnt mit einem guten Frühstück! Für acht von zehn Befragten ist das Frühstück sogar ein wichtiger Bestandteil des Tages und daran wird sich auch so schnell nichts ändern.

Für die überwiegende Mehrheit der Österreicher, nämlich 80 Prozent, gilt: Wirklich gut schmeckt das morgendliche Frühstück nur zu Hause. Daher frühstücken auch nur zwei von 100 Österreichern im Kaffeehaus. Und was wird so gefrühstückt? Wochentags Brot, Butter, Marmelade, am Wochenende auch Obst, Wurst

und Käse mit frischem Gebäck. Dazu trinkt man meist Kaffee, Tee oder Kakao – und Fruchtsaft. Im Fruchtsafttrinken sind die Österreicher Weltmeister – nach den Deutschen, deren jährlicher ProKopf-Verbrauch sich auf 40,5 Liter beläuft. Österreicher konsumieren 37,5 Liter pro Kopf. Zu den belieb-

testen Säften gehören Orangen- und Apfelsaft, aber auch Multivitaminund Traubensäfte. Darüber hinaus offerieren die üppigen Frühstückbüffets vieler Hotels auch noch Säfte aus Grapefruit-Zitrone und auch Exoten wie Ananas, Mango-Mandarine oder auch Birne und Karotte. Im besten Fall ist ein Fruchtsaft ein

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Zu einem guten Frühstück gehört nicht nur Tee, Kaffee oder Kakao, sondern auch ein echtes Fruchtgetränk. Das neueste Fruchtgetränk, ein so genannter „Smoothie“, kommt aus dem Versuchslabor, ist ein breiiger Drink und könnte schon bald unsere Frühstückstische erobern.


31 aus den Früchten von Pflanzen, also aus Obst, hergestellter Saft, der sehr vitaminreich sein kann und somit „ein Lebensmittel zur menschlichen Ernährung“ darstellt wie bei Wikipedia nachzulesen ist. Zum Unterschied dazu sind Fruchtsaftgetränke und Fruchtnektare verdünnte Zubereitungen, die nur einen Anteil Fruchtsaft enthalten. Neuerdings jedoch gibt es einen Fruchtdrink, mit dem sich der Tagesbedarf an Obst mit nur wenigen Schlucken abdecken lässt. Dabei handelt es sich um einen Frucht„Saft“ aus dem Versuchslabor, der aus diversen pürierten Früchten besteht, denen weder Wasser, Zucker noch Farb- oder Konservierungsstoffe beigemengt wurden. Entwickelt wurde dieser Drink bei einem über mehrere Monate angelegten Projekt am Lehrstuhl für Existenzgründungs- und Mittelstandsmanagement im deutschen

St. Augustin. Im Unterschied zu herkömmlichen Fruchtsäften enthalten die schlanken 250-Milliliter-Flaschen, in denen dieses „Zukunftsgetränk“ verfüllt wurde, keinen flüssigen Inhalt, sondern eher eine dicklich-cremige Konsistenz wie bei einem Baby-Brei. Im englischsprachigen Ausland werden solche Drinks als „Smoothies“ bezeichnet (von weich und geschmeidig) und in Szene-Clubs oder Sport-Treffs verabreicht. Es könnte aber leicht sein, dass sie sich bald auch auf heimischen Frühstückbüffets und Brunch-Tischen finden. Bei fünf von den sechs Rezepten dieses neuen Power-Drinks sind auch exotische Früchte wie Acerola, Acai und Caju enthalten. Acerola weist eine 30mal höhere Vitamin C-Konzentration auf als eine Orange. Nur aus deutschen Obstsorten besteht beispielsweise die Sorte „Beerenmix“.

GrapiSUN frisch gezapft

Vitaminkick fürs Frühstücksbuffet

Speziell für den Frühstücksund Seminarbereich entwickelte der steirische PostmixProfi Grapos eine spezielle Getränkelinie. GrapiSun verbindet HightechSchanktechnologie mit Top-Design mit einem innovativen FunctionalDrink. So können sich die Gäste das gewünschte Frühstücksgetränk – bis zu 9 Geschmacksrichtungen und Eiswasser – selbst am Frühstücksbuffet aus einer Mini-Schankanlage zapfen. Immer frisch, kühl und hygienisch ohne klebrige Hände. Die Sortenvielfalt ist bestechend, von Klassikern wie Orange, Apfel bis zu Exoten wie Ananas, Pfirsich-Karotte und oder Cranberry reicht das Angebot. Alle Getränke sind ohne Zuckerzusatz. Stattdessen sind sie angereichert mit Vitaminen und Mineralstoffen: Vitamin C für die Konzentrationsfähigkeit, der Vitamin BKomplex mit seinen positiven Wirkungen auf den Stoffwechsel und das Nervensystem sowie Vita-

min A als Radikalfänger um nur einige zu nennen. Das System ist unkompliziert: Die Getränke werden in konzentrierter Form in einer Bag-in-Box angeliefert und vor Ort im Gerät mit Wasser vermischt und gekühlt. Der Gastronom erspart sich Lagerkapazität und ständiges Nachfüllen der Getränkebar. Sollte kein Wasseranschluss verfügbar sein, so kommt eine mobile Lösung, in der ein Wasserspeicher integriert ist, zum Einsatz. Die GrapiSun-Geräte sind in unterschiedlichem Design verfügbar und passen sich der Umgebung an – vom Business-Stadthotel bis zum gemütlichen Landgasthof. Diese ist auch für Seminarpausen und Incentive-Veranstaltungen besonders geeignet: Einmal befüllt, kann die kleine GRAPISUN-Bar im Seminar-oder Pausenraum zur Selbstbedienung aufgestellt werden und die Gäste können sich nach Bedarf mit kühlen Getränken bedienen. Der Trend nach „Mehr-Wert“- auch im Food und Getränkebereich kann mit diesem innovativen System auch den Weg in die Gastronomie finden – denn der Gast weiß dies durchaus zu schätzen und zu honorieren. www.grapos.com


32 Erfolgsgeschichte Convenience-Food

Natürlich kommen in allen Haubenlokalen sämtliche Gerichte noch nicht aus der Tiefkühltruhe, aber so manche fertige Würzhilfen, Beilagen oder auch Dessertvariationen – zusätzlich von Hand verfeinert – werden auch in der Haute cuisine verwendet. Für die Konfektionsküche sind Convenience-Produkte mittlerweile unverzichtbar, zumal Fertiggerichte im Laufe der letzten Jahre enorm an Geschmack gewonnen haben. Richtig zubereitet und mit frischen Produkten kombiniert, sind solche Gerichte

von komplett frisch gemachten Speisen kaum noch zu unterscheiden wie selbst verwöhnteste Geschmäcker bei diversen Testessen schon festgestellt haben. Der Gast erfährt beim Verzehr von Convenience-Food jedenfalls keine genussmäßigen Nachteile und für den Wirt hat der Einsatz von Fertiggerichten nur Vorteile. Zum einen braucht er weniger Personal, was ihm Kosten sparen hilft, zum anderen erleichtern sie den Köchen die Arbeit und lassen eine höhere Flexibilität zu. Manch bekannter Haubenkoch spricht sogar von Qualitätsverbesserung seiner Speisen, wenn die richtigen Fertigprodukte optimal eingesetzt würden. Schon Dreihaubenkoch Martin Sieberer vom „Trofana Royal“ in Ischgl wusste bereits vor Jahren zu sagen, dass der Convenience-Bereich durch die Rationalisierung von Arbeitsabläufen immer mehr an Bedeutung gewinne. Natürlich sei es ein Riesenunterschied, ob es dabei um Tomatenmark gehe oder um ein fertigt pa-

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Convenience-Food, Tiefkühl- oder Fertiggerichte – dies waren einst Reizwörter für die meisten Köche und Gäste. Das hat sich mittlerweile geändert. Heute vermag nicht einmal die Hauben-Gastronomie auf Convenience-Produkte zu verzichten.

Foto: Google, Text: ncm

Ohne FertigProdukte geht es fast nicht

niertes Schnitzel. Man müsse schon wissen, was man wie einsetze. Die Verwendung von Convenience-Food in diversen Bereichen ist für Sieberer jedenfalls kein fauxpas und absolut gerechtfertigt. Auch Günter Johann Hofer vom „Leonfeldner Hof “ im oberösterreichischen Bad Leonfelden (Mühlviertel), wo er von 1975 bis 2008 tätig war, bestätigte ebenfalls schon vor Jahren, dass er schon „ewig“ mit Convenience-Produkten arbeite – Tendenz gleichbleibend. Vor allem bei Suppen, bei Beilagen und beim Dessert greife er gern auf Fertigprodukte zurück. Die kämen ihm zwar etwas teurer als wenn er alles selbst besorgen und einkaufen würde, aber weil er dadurch Personal sparen könne, rechne sich das Ganze wieder. Ein anderer Gastronom greift nur bei Gewürzhilfen und Gemüsebeilagen auf Convenience-Produkte zurück wie er zugibt, weil in seinem Gasthaus sonst alles selbst gemacht wird, was freilich etwas länger dauert. Die

Arbeitserleichterung durch Convenience-Produkte weiß auch Karl Engelschall vom Hotel-Restaurant Belvedere am Semmering zu schätzen. Komplette Fertiggerichte setzt er seinen Gästen nicht vor, aber Suppen, Saucen und Beilagen kommen auch bei ihm aus der so genannten Halbfertigküche. Dies alles zeigt, dass sich Tiefkühlprodukte in der Gastronomie schon geraume Zeit großer Beliebtheit erfreuen und die Nachfrage würde weiterhin steigen, bestätigt man beim oberösterreichischen Frischelieferanten Kröswang, der allein mehr als 9000 Gastronomiebetriebe und Großküchen in Österreich und Süddeutschland mit seinen Tiefkühlwaren beliefert. Leider existieren keine genauen Zahlen wie viele Betriebe es insgesamt in Österreich sind, die in ihren Küchen Convenience-Food verwenden, man darf aber davon ausgehen, dass es die meisten sind, weil kaum ein Lokal drauf verzichten kann.


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Convenience

Convenience

Sonntag-Schnitzel bekommt zuwachs

Mit Tiefkühl-Knödeln rasch Gäste begeistern

KRÖSWANG erweitert sein Sortiment der Premium-Marke Sonntag: Neu im Sortiment sind das Schweins-Surschnitzel, das Schweins-Cordon bleu „Holzfäller“ sowie das Kürbiskernschnitzel vom Huhn. Damit führt der Frische-Lieferant bereits 10 verschiedene Sonntag-Produkte im Sortiment.

Derzeit führt Meisterfrost zahlreiche Variationen pikanter Knödel; Bauernknödel gefüllt mit gut gewürztem Selchfleisch, Wurstknödel mit Wiener Wurst und Kräutern, Grammelknödel mit knusprigen Grammeln, Speckknödel mit würzigem Frühstücksspeck und der leichte Putenschinkenknödel schließt die Reihe ab. Durch pikante Knödelbeilagen (Semmelknödel, Serviettenknödel und Kartoffelknödel) wird diese Auswahl ergänzt. Meisterfrost legt großen Wert darauf, dass die Produkte in der Praxis bestens bestehen und den hohen Convenience-Ansprüchen entsprechen. Diese sind portionsweise zu entnehmen und deshalb sind die Preise für die Gastronomen gut kalkulierbar. Semmelknödel mit Selchfleischfülle ist der König der pikanten Knödel schlechthin. Der Teig wurde mit höchstem Conveniencegrad entwickelt, so ist er auch kombidämpfergeeignet. Als Österreichs Klassiker gelten die flaumigen Topfenknödel und die Nougatknödel. Fruchtige Knödel, wie Marillen-, Erdbeer-, Zwetschken- oder Heidelbeerfruchtknödel sowie die Powidlund Topfentaschen aus flaumigem Kartoffelteig runden die Range ab.

Vor zwei Jahren hat KRÖSWANG mit seiner Marke Sonntag die Qualitätsstandards bei fertig panierten Schnitzeln neu definiert: Erstmals kam ein Convenienceprodukt auf den Markt, das vor allem durch die perfekt soufflierende Semmelbröselpanade von einem selbst gemachten Schnitzel nicht zu unterscheiden ist. Diese Qualität wurde bei Convenienceprodukte bisher für nicht machbar gehalten. Jetzt macht KRÖSWANG den nächsten Schritt und erweitert sein Sonntag Sortiment um drei innovative Produkte: Das Sonntag Schweins-Surschnitzel aus gepökeltem heimischen Schweinefleisch besticht durch seinen typischen, leicht salzigen Geschmack und die rote Farbe des Fleisches. Besonders deftig gibt sich das Schweins-Cordon bleu „Holzfäller“, das mit gebratenem Speck, Gouda und Zwiebel gefüllt ist. Durch das Braten des Specks vor dem Füllen ist der Geschmack ganz besonders herzhaft. Die wunderschön soufflierende Panade besteht wie beim Schweins-Surschnitzel aus Mehl, Ei und echten Semmelbröseln. Etwas feiner und mit einem leicht steirische Touch kommt das Kürbiskernschnitzel vom Huhn daher. Als einziges Produkt aus der Sonntag-Produktfamilie wird das Fleisch nicht von einer klassischen Semmelbröselpanade umhüllt. Hier werden nämlich 50% fein gemahlene Kürbiskerne verwendet, die dem Schnitzel eine feine Kürbisnote verleihen.

„BIO“ und „Laktosefrei“ Die Gegenwart verlangt nach ganzheitlichen, innovativen Lösungen zur Gesundheitsvorsorge auch in der Gastronomie. Immer mehr Menschen leiden unter Nahrungsmittelunverträglichkeit. Auch Laktoseintoleranz rückt immer mehr in den Fokus. Meisterfrost kommt mit seinen biologischen, vegetarischen und laktosefreien Produktlinien diesen Ansprüchen entgegen. Die BIO-Produkte werden aus den besten Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau in den drei Meisterfrost Betrieben hergestellt. Meisterfrost Tiefkühlprodukte sind im österreichischen TiefkühlFachgroßhandel und C+C Märkten erhältlich.

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34 I Küche Armaturen

Für Reine Luft

▲ Modell Viva

Armaturen manuell und berührungslos auslösen Mit den Modellen Viva und Purea muss man sich nicht mehr zwischen der herkömmlichen, manuellen Bedienung oder der berührungslosen Armatur entscheiden. Durch Anführen der Hand startet der Wasserfluss. Beim Verlassen erfolgt der automatische Spülstopp. Das hält die Spüle sauber. Gleichzeitig ist auf Wunsch die manuelle Bedienung über den Einhebelmischer möglich. Diese Modelle eignen sich besonders im Bar- und Schankbereich und entsprechen den EU-Hygienevorschriften. Beide Ausführungen sind für Netz bzw. Batteriebetrieb geeignet sowie prompt lieferbar.

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Im Zuge der Finanzkrise wird das Wort ‚Einsparung’ gehörig strapaziert. Beim neuen Punkt.2 AirConcept von Meiko wird aber die ‚Einsparung an Energie’ gleichzeitig mit deutlich gesteigerten ‚Nutzen für den Anwender’ verlinkt. Lieferbar ist das System bei allen Haubenmaschinen der Premium- Reihe Punkt.2, auch bei sgn. Doppelkorbmaschinen. Und ab Juni auch bei allen Universalspülmaschinen. Beim Öffnen einer Haubenmaschine strömt bei allen Maschinen energiegeladener Wasserdampf (‚Wrasen’) dem Bedienpersonal entgegen bzw. entweicht dieser Wrasen wie bei MEIKO über die Rückseite der Maschine. Die Energie im Wrasen ist unwiederbringlich verloren und verschlechtert auch noch das Raumklima. Beim Punkt.2 AirConcept haben die Techniker von MEIKO Anleihe bei den so erfolgreichen Großmaschinen der M-iQ- Serie genommen. Kurz vor dem Nachspülvorgang bei geschlossener Haube beginnt schon die Absaugung des Wrasens. Der Wrasen wird über einen hoch aktiven Wärmetauscher an der Rückseite geführt, kondensiert, gibt dabei seine Energie an das zufließende Kaltwasser ab und erwärmt dieses auf bis zu 50° C.


Küche I 35

Österreichs bestes Schnitzel. Sonntag Schnitzel sehen nicht nur aus wie selbst gemacht, sie schmecken auch so. Das haben Küchenchefs bei zahlreichen Blindverkostungen bestätigt. Neben köstlichen Schnitzeln von Schwein, Pute und Huhn gibt es von Sonntag auch wie selbst gemachte Cordon bleus und Backhendl. Immer mit Zufriedenheitsgarantie.

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36 I Schädlingsbekämpfung Ratten-Schutz

BettWanzen im Vormarsch Profis können bei Ausrottung helfen In immer mehr Hotels gibt es heute wieder viele ungebetene Gäste über die man nur ungern spricht – die Bettwanzen. Diese unsichtbaren Parasiten nisten in 5-Sterne-Luxushotels ebenso wie in 3-Sterne-Herbergen, Gasthäuser mit Zimmern oder Pensionen. Dabei waren sie einmal schon fast ausgerottet. Nun aber sind die kleinen Beißer wieder auf dem Vormarsch. Haben sie sich einmal in einem Hotel festgesetzt, kann nur noch einer helfen – ein Profi: der Kammerjäger. Auch hohe Hygienestandards in den Betrieben des Beherbergungsgewerbes vermögen den Befall der Zimmer durch diese Blutsauger oft nicht verhindern. Diese Tierchen sind nur wenige Millimeter klein, aber äußerst hartnäckig und lästig. Die rotbraune und behaarte Cimex lectularius, so der lateinische Name für die Bettwanze, duckt sich tagsüber unter dem Lattenrost oder verkriecht sich hinter dem Bilderrahmen. Nachts und in den frühen Morgenstunden machen sie sich dann über die jeweiligen Zimmerbewohner her, um deren Blut zu saugen. Die bemerken den Überfall der Parasiten erst am frühen Morgen, meist durch die roten, juckenden Einstiche an ihrem Körper. Dass ungebetene Besucher die Nacht mit den Bewohnern der Zimmer teilten, wird auch an den wie Fliegenschiss anmutenden Kotspuren ersichtlich, die die Bettwanzen auf Matratzen und Bettgestellen hinterlassen. Wie aber gelangen die Bettwanzen überhaupt ins Hotel? Mit dem Reisegepäck der Gäste aber auch mit deren Kleidung, wissen Experten: „Einmal angekommen, verbreiten sie sich in rasender Geschwindigkeit und befallen Zimmer für Zimmer. Nachfolgende Gäste transportieren die Bettwanzen oder deren Eier mit ihrer Kleidung und ihrem Gepäck in andere Hotels, meist

auch nach Hause“. Man schätzt, dass etwa zwei bis fünf Prozent der Stadthotels von Bettwanzen befallen sind, Tendenz stark steigend. Besonders häufig trifft es Beherbergungsbetriebe mit hoher Gästefrequenz und kurzer Aufenthaltsdauer, vornehmlich Hotels, in denen Geschäftsreisende oder Airline-Crews verkehren. Bettwanzen zu bekämpfen sei also unerlässlich, betont der Experte, und dafür brauche man einen Kammerjäger. Doch auch schon im Bereich der Früherkennung könnten Hotelmitarbeiter einiges tun. Der Experte rät zunächst einmal alle Angestellten über das Aus-

sehen von Bettwanzen zu informieren. Vor allem das Housekeeping sollte die Augen offen halten und nach Anzeichen von Bettwanzenbefall suchen. Dabei wird es auch nötig sein, die typischen Verstecke der Parasiten zu kontrollieren. Liegt dann ein konkreter Hinweis auf Bettwanzenbefall vor, müssen erfahrene Experten ran. Im Branchenverzeichnis lassen sich die dafür in Frage kommenden Firmen ermitteln. Eine von ihnen ist beispielsweise Rentokil, die eigenen Angaben zufolge ein maßgeschneidertes Programm zur Aufklärung, Vorbeugung und Bekämpfung von Bettwanzen offeriert.

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Poliermaschinen bringen Ihr Besteck zum Glänzen Poliermaschinen bringen bei hoher Leistung hygienische und kostensparende Präparation von Besteck in die Gastronomie. Zeiten, in denen diese Tätigkeiten Handarbeit waren sind somit endgültig vorbei. Alle geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften werden eingehalten, Kalksteinflecken zuverlässig eliminiert und Spülmittelspuren mittels eines Elektrogebläses entfernt. Eine UV-Lampe tötet Bakterien ab. Gleichmäßiger Glanz auf allen Oberflächen ist das Resultat. Durch den Einsatz von Poliermaschinen werden Betriebs- und Personalkosten sowie die Trockenzeit des Bestecks merklich gesenkt. Das Besteck ist sofort gebrauchsfertig. Eine Thermostatsonde regelt die Temperatur und sorgt für eine längere Haltbarkeit des Ökogranulats.

Schafft 7000 Besteckteile pro Stunde: Die Poliermaschine X7000 Deluxe von Concept & Styling

Concept & Styling GmbH Richard-Kirchner-Str. 19b 34537 Bad Wildungen Tel. +49(0)5621/969569 www.besteck-poliermaschine.de

show-cooking

Fahrbare Küche für den Gastgarten Der Libero Point von Electrolux Professional ist als fahrbarer Counter für den Einsatz im Frontcooking konzipiert. Gerichte können direkt vor den Gästen zubereitet werden. Mit dem eingebauten, dreifachen Anti-Geruch-Filtersystem werden störende Gerüche und Wrasen vom Braten, Schmoren oder Dünsten abgesaugt. Je nach Modell können im Libero Point zwei oder drei Frontcooking-Geräte der Serie Libero Line oder Libero HP Line platziert werden. Mit einer großen Auswahl an optionalem Zubehör lässt sich der Libero Point in eine Frontcooking-Bühne verwandeln. Für die Frontblende stehen unterschiedliche Farbtöne zur Verfügung. Der Libero Point macht überall eine gute Figur, beim Frühstücksbuffet genau so wie beim abendlichen Dinner. Mit den transparenten Seitenblenden, dem klappbaren Seitenbord oder den modularen Schubladen hat jeder Koch alles immer griffbereit. Ein Aufsatz mit GN-Behältern 1/9 sorgt für schnellen Zugriff auf häufig gebrauchte Zutaten oder Gewürze.


38 | Einrichtung

Einrichtung

Trends & Designs

Enoteca Miro

Mediterannen Lebensgenuss versprüht die am 19.01.2012 eröffnete Enoteca Miro im neu errichteten Einkaufszentrum KISS in Kufstein (Tirol). In Zusammenarbeit mit Wögerer entstand dieses einzigartige Lokal mit außergewöhnlichem Ambiente. Die Einrichtung wurde modern schlicht mit authentischem Naturtouch gestaltet. Die Ausstattung spiegelt sich in Details wider: So wurde der Bartresen typisch italienisch so gestaltet, dass er gleichzeitig als multifunktionelles Buffet verwendet werden kann. Der Verkostungstisch besteht aus einer starken Nusstischplatte mit sogenannter Waldkante, die dem natürlichen Wuchs des Baumes folgt, die geschickt durch Weinflaschen mit dem Unterbau verbunden wurde. www.enoteca-miro.com

Foto: Franz Rest Photography

Mediterraner Lebensgenuss


Einrichtung I 39

Vöcklabrucker erzeugnis auf mallorca

Bars mit absenkbarem Dach Die einzigartigen Barlösungen des Vöcklabrucker Familienbetriebs sind nun auch auf dem Hot-Spot Mallorca zu finden. Sie werden bei den großen Diskotheken Megapark, RIU und Paradieso aufgestellt, um die Gäste mit einem umfangreichen Angebot an Imbissen zu verwöhnen. Das Besondere an dieser Bar ist das hydraulisch absenkbare Dach. Mit einem Knopfdruck lässt sich die Bar in kürzester Zeit somit einbruchssicher verschließen. DURCHDACHTE DETAILS Daneben dient die Dachinnenseite rundum als Flaschen-Stauraum. Die mehr als 14 Meter Barlänge lassen sich durch zentral angebrachte Versorgungseinheiten einfach servieren. Bei der Auswahl der Materialien wurde die hohe Beanspruchung berücksichtigt. Eine AluminiumUnterkonstruktion trägt die Fronten mit einer Steinoptik. Arbeitsplatte und Lümmelbord sind aus Exteriorplatten und die Frontseite der Dachkonstruktion ist aus beleuchtetem Plexiglas. www.muhrdesign.at

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Teleskopisch aufschiebbare Hallen aus Aluminium und Glas für Pool-Schiebehallen, Terrassen, Gastgärten, Sommergärten u. v. m. INDIVIDUELLE FERTIGUNG

Gabriela Braukmüller, Föhrengasse 19, A-2551 Enzesfeld – Lindabrunn Tel: +43/2256/81964 · Fax: 81364 - Mobil: +43/664/4336962 rolal@rolal.at · www.rolal.at

Für jeden Anlass die passende Deko Die Firma Sigmund Produktdesign hat eine neue Generation von hochwertigen und eleganten Vasen entwickelt. Die Vasen sind 4-eckig und haben einen konischen Verlauf. Die Standfüße der Vasen lassen sich abnehmen und können jederzeit mit anderen Farben variiert werden. So erhalten Sie für jeden Anlass schnell die passende Dekoration. Ob z.B. in schwarz-weiß, in Brauntönen oder mit weißem Körper und apfelgrünem Standfuß - Sigmund Produktdesign hat eine große Auswahl an Farben. Sie werden bestimmt etwas passendes Finden. Die Vasen avalino sind bruchsicher und standfest. Die Vasen werden in Deutschland in einem kleinen mittelständischen Unternehmen für Sie hergestellt. Die Vasen lassen sich stapeln und können so platzsparend gelagert werden. Sie sind robust und lassen sich leicht reinigen.

Mehr Informationen erhalten Sie auf: www.avaseo.de

die Gastgarten-saison ist eröffnet

So sitzen Ihre Gäste richtig Seit vielen Jahrzehnten steht in Österreich die Marke „Elefant“ für besonders robuste, „elefantensichere“ Möbel. Die ersten Modelle wurden schon in den späten 30er Jahren des letzten Jahrhunderts entwickelt, und einige dieser Klassiker haben die Geschichte bis heute überdauert und sind inzwischen tausendfach bewährt. Neben Standardvarianten ermöglicht das Unternehmen bei vielen Produkten individuelle Ausführungen und Oberflächen. So sind Ersatzteile auch nach Jahrzehnten erhältlich. „Mit langjähriger Erfahrung, einer soliden Verarbeitung und dem Einsatz

von ausgewählten Rohstoffen sind wir ständig bestrebt, eine breite Produktpalette hochwertigen Möbeln zu bieten.“, so Gruber.

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Foto: AlpenMedhotel Lamm

40 | Einrichtung

Moderne Architektur mit tiroler Charme.

Ob die warmen GelbOrange-Rot-Töne der ursprünglichen Ausstattung oder das moderne Design in schwarz-weiß – edle Materialien bestimmen den Charakter der Räume. Vor allem die minimalistische Einrichtung der neuen Suiten fällt ins Auge. In Kombination mit großen Glasfronten lenken sie die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche - das Befreiende der Natur im Inneren spüren. »

Ankommen und Wohlfühlen. Raum und Zeit verschmelzen.

Traditionelles „modern living“ in den Alpen AlpenMedHotel Lamm, Seefeld


Einrichtung I 41

« Design Thomas Mauchle. Cremefarbene Lederstühle und Vorhänge lockern die rustikale Holztäfelung auf, wodurch der ursprüngliche Charakter erhalten bleibt. Moderne Elemente zeigen sich auch in den überwiegend roten Tischfiguren. Mit sehr viel Einfühlungsvermögen hat der Designer T. Mauchle Neues und Altes in Einklang gebracht.

Vor jeder witterung sicher

Unter den Tulpen von Mailand Die Pracht eines typischen Mailänder Palazzos ist selten für Passanten von außen zugänglich.

Gesellige Barhocker Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Bei Loungemusik und einem Cocktail in stilvoller Umgebung kann man zeitlos durch die Nacht philosophieren. Mancheiner genießt auch den Besuch des Lammkellers und verweilt dort in netter Atmophäre.

Doch im Inneren erstrahlt oft ein eindrucksvoller Innenhof unter freiem Himmel. Premium-Tulpenschirme von MDT-tex® können solche Innenhöfe spektakulär in nutzbare Räume verwandeln – unabhängig von der Witterung. Die Arkaden der ursprünglichen Renaissance-Architektur verschmelzen dabei zu einer perfekten Synthese mit dem futuristisch anmutenden Erschein- ungsbild der Tulpenschirme. Während der letzten beiden Jahre war diese Synergie zwischen Tradition und Moderne im Rahmen der Messe Salone Internazionale del Mobile in Mailand zu bewundern. In diesem Jahr werden MDT-tex® und Royal Botania in einer zeitgenössischen Outdoor-Szenographie von atelier oï präsentiert. Werden Sie Teil dieses visuellen Experiments und lassen Sie sich in einer poetischen Inszenierung im Herzen des historischen Zentrums von Mailand verwöhnen.

Seit 5 Generationen Familie Seyrling:

Um 1890 erworben, wurde der damals einstöckige Gasthof Anfang der 20er Jahre mit fließendem Wasser ausgestattet. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Hotel zeitweise der österreichischen Gendarmerie als Schulgebäude. In den 50er Jahren wurde die Landwirtschaft eingestellt. Die aufwendigsten Veränderungen entstanden 2006 unter der Leitung von Silvia und Hannes Seyrling..

Salone Internazionale del Mobile 2012 17 – 22. April 2012 Palazzo Isimbardi Corso Monforte 35, I - 20122 Milano www.mdt-tex.com MDT GmbH Industriestraße 4, D - 74736 Hardheim Tel.: +49 62 83 22 170 Fax: +49 62 83 22 17 900 info.de@mdt-tex.com


42 | Hotel

✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Stars ✶

Sterneaward '12

Österreichs innovativste Hotelkonzepte „Mit unermüdlichem Einsatz, Unternehmergeist und Innovationskraft beweisen die rund 18.000 heimischen Beherbergungsbetriebe täglich auch unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, dass sie zu den Leistungsträgern unseres Landes gehören. Ohne diese dynamische Kraft wäre es undenkbar, dass Österreich seine Spitzenposition in der internationalen Hotellerie behauptet.“, betonte WKÖ-Präsident Leitl anlässlich des Sterne Award 2012 im Schloss Klessheim am Montag, 19.März, in Salzburg. Der diesjährige, zum zweiten Mal in Folge stattfindende Sterne-Award stand unter dem Motto „Innovation“. Eine prominente Fach-Jury hatte im Vorfeld für jedes Bundesland jeweils einen Sieger und bundesweit den diesjährigen „Hotelier der Zukunft“ gekürt. Den Titel „Hotelier der Zukunft“ konnte Friedrich Szummer mit dem Bio-Vitalhotel Weissenseerhof in Kärnten erringen.

Larimar Hotel -Therme – Spa Stegersbach

Niederösterreich

®liesenfeld

Foto: Villa Nova

Kärnten Foto: www.larimarhotel.at/MAXUM

Burgenland

art-lodge Kunst – Hotel – Restaurant

Villa Nova Waidhofen an der Ybbs

Afritz Ein Hotel, das den Namen eines Edelsteines aus der Karibik trägt, ist eines der interessantesten Hotels im österreichischen Thermen-, Wellness- und Golftourismus. Das 4-Sterne Superior Hotel Larimar in Stegersbach wurde 2007 eröffnet. Gleich nach der Eröffnung wurden dem Hotel als erste Auszeichnung die „Grüne Haube“ für besondere, biologische und naturnahe Küche verliehen.

Zwei Ex-Werber aus Düsseldorf verwirklichten ihren Traum und eröffneten das erste Kunsthotel über 1.000m im Herzen Kärntens. Ein architektonisch einzigartiges Projekt, das Kunst, Hotel und Gastronomie in einen neuen Einklang bringt. Was Katrin und Dirk Liesenfeld schufen, ist ein echtes Hide-away für ihre Kunstsammlung.

Die Villa Nova liegt in einem zirka 2000 m² großen Park in einer Villensiedlung. In wenigen Gehminuten erreicht man den spätmittelalterlichen Stadtkern von Waidhofen an der Ybbs. Das Interieur der Villa Nova ist qualitativ hochwertig und bietet erstklassigen Komfort. Die großen Zimmer genügen hohen Ansprüchen und der Gesamteindruck liegt weit höher, als man es in dieser Kategorie (3 Sterne) erwarten würde.


Hotel | 43

✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Stars ✶ News

Gewinner Weissenseerhof Als Gesamtsieger des Abends und mit dem Titel „Hotel der Zukunft“ wurde das Bio-Vitalhotel Weissenseerhof in Neusach/Weissensee prämiert. Ausschlaggebend für den Sieg war die Nachhaltigkeit des Hotels in allen Bereichen. In dieser hohen Qualität ist das Hotel einzigartig in Österreich: Ein Biorestaurant, eigene Biogärtnerei, ein Versuchsgarten für optimale biologische Bewirtschaftung, gratis Elektrofuhrpark für die Gäste, Bio-Zimmer und vieles mehr sprechen für sich. Hoteldirektor Friedrich Szummers Vision ist die absolute (Bio)Selbstversorgung des Hotels und des Restaurants.

Alpenresort Schwarz Während das Alpenresort Schwarz im Salzburger Schloss Klessheim zum Bundesland-Sieger von Tirol gekürt wurde, „zauberte“ Heinz Prünster in 19 neu errichteten Hotelzimmern einen naturnahen, nächtlich leuchtenden Sternenhimmel an die Zimmerdecken. Franz-Josef Pirktl, Junior des Alpenresort Schwarz: „Die ersten beiden Sternenhimmel in unserem Haus wurden im Jänner angebracht und das überragend positive Echo unserer Gäste hat uns dazu veranlasst, auch unsere neuen Wellness Suiten ‚Landleben‘ mit Sternenhimmeln auszustatten. Das zeitliche Zusammentreffen mit der Verleihung des Sterne Awards ist ein sehr erfreulicher und passender Zufall.“ Spezialfarben und eine besondere Maltechnik kommen bei der Realisierung „Sternenhimmel“ zum Einsatz.

Spes Hotel & Seminare Schlierbach

Steiermark Foto: Alpen Karawanserei

Salzburg

Foto: SPES

Oberösterreich

Alpen Karawanserei Time Design Hotel

Falkensteiner Hotel & Spa Bad Waltersdorf

Saalbach Hinterglemm „Wir alle freuen uns über diesen begehrten Preis. Wir verstehen diesen Preis als Wertschätzung unserer bisherigen Arbeit und zugleich als Auftrag, unseren Weg der Nachhaltigkeit ganz konkret in unserem Hotel weiter zu entwickeln. Wir freuen uns über Ihre Buchungen bei uns im Hotel der Zukunft, gemeinsam können wir die anstehenden Themen und Anliegen der Zukunft gut bewältigen.“, so Mag. Johannes Brandl, GF Zukunftsakademie.

Das Hotel vereint ursprüngliche Gastlichkeit mit einem modernen Wohnkonzept und gleichzeitiger Fokussierung auf die innere Balance – inspiriert durch einen ganzheitlichen Ansatz für Körper und Geist.

Gäste erleben hier Ihren Urlaub in „Life Steirisch“: Von der Steirischen Natur-Wellness bis zum gesunden Thermalwasser Bad Waltersdorfs, von der regionalen Küche bis zum Steirischen Charme der Mitarbeiter. Das Herzstück des Falkensteiner Wellnesshotels ist die 2.300 m² große Acquapura SPA Wohlfühlwelt mit Innen- und Außenthermalwasserbecken, Sportbecken, weitläufiger Saunalandschaft, Fitnessraum u. v. m.


44 I Hotel Von „Sanft und Mobil“ bis Kinder-Tanzkurs

Trolleywood erobert Werfenweng

Tro l l bert, dem Maskottchen vom Family Kinderclub schwirrt der Kopf. Wohin zuerst? In den Kräutergarten zum Kinderkochkurs, an den Badesee oder zum Tanzworkshop? „Unser Maskottchen hat für diesen Sommer so viele neue Ideen, dass er ganz schön ins Schwitzen kommt,“ schmunzelt Hoteldirektor Marcus Klein. Das 4 Sterne Hotel Gut Wenghof „family resort“ hat sich ganz und gar dem Fami-

lienurlaub verschrieben. Im Kinderclub wird an 6 Tagen pro Woche ein umfangreiches Aktivprogramm á la Trolleywood geboten. Viel Wert wird auf Bewegung und Erlebnisse in und mit der Natur gelegt. Die traumhafte Bergwelt rings um das Hotel lädt zu zahlreichen Outdoor-Aktivitäten ein. Wandern, Biken, Tandem-Paragleiten oder einfach nur eine gemütliche Wanderung auf eine bewirtschaftete Almhütte.

Fun-Ridern, Hybridautos, Gokarts, Elektro-Fahrrädern und vieles mehr befindet sich direkt vor dem Hotel. Den Gästen steht kostenlos der Privatchauffeur „Elois“ zur Verfügung – das Elektromobil-Shuttle kann unbeschränkt genutzt werden. Das Familienhotel bietet auch kulinarisch das umfangreichste Angebot der gesamten Alpenregion. Rund im die Uhr sind die Schmankerl und Spezialitäten von den Buffets inklusive. Selbstverständlich sind auch sämtliche Getränke inkludiert. Familien-Tipp: die hoteleigenen Spezialitätenrestaurants bieten Pizza, Pasta und Fondue ohne einen Cent Aufpreis. „Am besten schmeckt den Kids jedoch das selbst gekochte und gesunde Essen vom Kinder-Kochkurs“, erzählt der Küchenchef.

Pizza, Pasta, Privatchauffeur – alles inklusive Werfenweng bietet seinen Gästen das Angebot der sanften Mobilität – das heißt Urlaub vom Auto und trotzdem mobil sein. „Wenn man den Autoschlüssel abgibt, erhalten die Gäste ein Riesen-Paket an Gratisleistungen wie beispielsweise geführte Wanderungen, Badesee-Eintritt, Lama-Trekking oder die Benutzung der FunFahrzeuge. Ein ganzer Fuhrpark von

Kinder bis 6 Jahre urlauben gratis, von 7 – 14 Jahren gibt es 60% und ab 15 Jahren noch 30% Ermäßigung auf den Vollpreis. Gut Wenghof - Family Resort Werfenweng, Weng 17 A-5453 Werfenweng Tel.: +43-6466-450-0 Fax: +43-6466-450-7 www.hotel-werfenweng.at info@werfenweng.at www.facebook.com/gutwenghof

✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶ Sterne ✶ Stars ✶ News ✶

Wien Foto: Altstadt Vienna

Vorarlberg

Aurelio

Tirol

Alpenresort Schwarz

Aurelio

Hotel Altstadt

Mieming

Lech

Wien, 7. Bezirk

Hier werden Gäste mit herzlicher Gastfreundschaft und Tiroler Charme mit exklusivem Ambiente und einem luxuriösen Spa verwöhnt. Und auch die Kleinen kommen bei der Kinder-Betreuung mit ErlebnisProgramm voll auf ihre Kosten! Den passenden Rahmen bildet die herrliche Umgebung um das Wellnesshotel: Abenteuer auf dem schönen Mieminger Sonnenplateau und entspanntes Abschlagen auf dem 27-Loch-Golfplatz – werden geboten.

Die Zimmer und Suiten sind individuell eingerichtet und verbinden in harmonischer Weise modernen, zeitgenössischen Stil und Eleganz mit dem alpinen Charme der umgebenden Bergwelt. Neben all dem Luxus, den Sie sich von einem erstklassigen Hotel erwarten dürfen, beeindruckt jedes Zimmer und jede Suite mit modernster Internettechnik und Multi-Media-Unterhaltungselektronik.

Das Altstadt Vienna bietet 42 Zimmer und Suiten sowie einige Langzeitappartements auf 5 Stockwerken in einem 1902 erbauten Patrizierhaus im Zentrum Wiens. Jeder Gang, jede Etage hat Ihren eigenen Stil und jedes Zimmer ist individuell gestaltet, um Ihnen eine private Atmosphäre zu bewahren. Diese wird umso einzigartiger durch die Kunstsammlung, der man begegnet.


Hotel I 45 Moderne und Tradition in harmonie

Wohlfühlen an der Alten Salzstraße

Entspannen im Pillerseetal

Wo Mensch und Pferd Urlauben Der Strasserwirt im Pillerseetal ist ein Geheimtipp für Pferdefreunde – vom Anfänger bis zum Profi mit eigenem Pferd. In den wunderschönen Tiroler Bergen findet man auf der gepflegten Reitanlage perfekte Trainingsbedingungen und im hübschen Landhotel naturverbundene Köstlichkeiten. Saisonhöhepunkte sind auch in diesem Jahr wieder die großen Springund Dressurturniere im Juni und September. Ein paar Reiter satteln ihre Haflinger für einen Ausritt, zwei Kinder erhalten ihre erste Reitstunde in der hellen Reithalle, zwei der Turnierpferde dösen entspannt am Paddock, eine junge Frau reitet einen bildhübschen Dunkelbraunen am Dressurviereck vor spektakulärer Bergkulisse, zwei Fohlen toben über die große Koppel und mittendrin aalt sich Hofkater Frankie in der Sonne: was wie ein Bild aus einem Kitschroman klingt, ist am Strasserwirt Alltag. Ohne Stress reiten lernen Auf dem großen Reitplatz lernen Kinder und Erwachsene erste Grundbegriffe des Reitens. Fortgeschrittene Reiter haben währenddessen in der hellen Reithalle bei der ausgebildeten Reitlehrerin Unterricht. Das Pferde-

material kann sich sehen lassen: für jede Körpergröße und Reiterfahrung ist da etwas dabei. Vom Pony über feine Araber zu Warmblütern stammen die Pferde teilweise aus eigener Zucht und sind sehr gut gepflegt und bestens ausgebildet. Für die Kleinsten gibt es Shettys, die zum Spaziergang „entführt“ werden können. Und dann dürfen natürlich die Tiroler Haflinger nicht fehlen: für Ausritte auf die Alm oder Kutschenfahrten durch die malerische Tiroler Berglandschaft. Urlaub mit eigenem Pferd Die Reitanlage am Strasserwirt lässt auch für Pferdebesitzer und ihre Lieblinge keine Wünsche offen. Große und helle Gastpferdeboxen können ganzjährig gemietet werden. Die Reitböden in der Halle, auf dem Springplatz sowie dem Dressurviereck sind mit feinstem Quarzsand ausgestattet und ermöglichen Gelenkschonendes Training. Rundherum gibt’s das ganz Wohlfühlprogramm: Pferdesolarium, -laufband, Paddocks und Koppeln und schöne Ausreitmöglichkeiten. www.strasserwirt.at

Christoph Nothegger mit V im Parcours

Ein idealer Ausgangspunkt, das Salzkammergut zu erkunden, ist das romantische Seehotel Grundlsee – die erste Adresse am See mit Wohlfühlgarantie. Das topmoderne Seehotel, das auf Tradition großen Wert legt, liegt idyllisch gelegen direkt am Grundlsee im steirischen Salzkammergut. Gastgeber, Philipp Temmel, der aus der Region stammt, kennt die Gegend und die mit ihr verbundene Geschichte und deren Geschichten. Wiener Burgschauspieler, deutsche Filmgrößen und sogar Oscar-Preisträger wohnen oder urlauben in der herrlich-romantischen Gegend um den Grundlsee. Philipp Temmel: „Da kann es schon einmal vorkommen, dass sich der eine oder andere Prominente zur dir an den Tisch setzt.“ Der altehrwürdige Kaiser Franz Joseph ist einst in dieser Gegend seiner Jagdleidenschaft nachgegangen, seine Geliebte, Katharina Schratt, hat hier geurlaubt. Seit jeher schätzen Prominente – vor allem Künstler – die historisch bedeutende Gegend an der Alten Salzstraße, über die im frühen Mittelalter das „gesottene Salz “ transportiert wurde. Viele Legenden ranken sich um den benachbarten Toplitzsee, wo sich

heute noch unter dessen dunkler, mystischer Oberfläche Gold, Diamanten, Falschgeld und Listen von Geheimkonten befinden sollen, die in den letzten Kriegstagen hier versenkt wurden. Ein Haus zum Wohlfühlen Für Direktor Rainer Ogrinigg, der auch Herr über das „Hotel Schloss Gabelhofen“ im steirischen Fohnsdorf ist, steht der Gast im Mittelpunkt. Ogrinigg: „Die Region bietet ein unglaublich hochwertiges Freizeitangebot: Atemberaubende Natur, majestätische Berge, der herrliche See, Kunst, Kultur, traditionelle und lebendige Brauchtumsveranstaltungen uvm. Der Gast soll daher auch den Aufenthalt in unseren Häusern mit allen Sinnen erleben – von den Gaumenfreuden im Haubenrestaurant, über die herrliche Zimmeratmosphäre mit Seeblick bis hin zum Wohlfühl-SPA-Bereich mit eigenem Badestrand.“ Raus aus dem Alltag, eintauchen in eine andere Welt – und genießen! www.seehotelgrundlsee.at

Zimmer mit Wohlfühlgarantie


46 | IT Suchmaschinen / Internet

Zuerst muss man einmal verstehen, aus welchen Bereichen sich das Suchergebnis zusammensetzt. Im oberen Bereich (Gelb hinterlegt) befinden sich drei Anzeigen. Diese werden durch Unternehmen via Google Adwords – eine bezahlte Werbung - zu einem bestimmten Suchbegriff geschaltet und gehören nicht zum „organischen Suchergebnis“. Das „organische Suchergebnis“ ist die eigentliche Ergebnisliste, wenn man nach einer bestimmten Phrase bei Google sucht. Die Reihung der einzelnen Ergebnisse hängt von vielen verschiedenen (man spricht von über 200) Kriterien ab. Ein Platz in dieser Auflistung ist nicht käuflich, sondern immer durch das System Google erzeugt. Wie setzten sich nun die Ergebnisse zusammen? Die Suchmaschine scannt täglich Webseiten und stuft diese nach verschiedenen Kriterien ein – jede Seite bekommt einen eigenen Wert zugewiesen. Dadurch legt Google die Relevanz einer Seite zu einem bestimmten Thema fest. Sucht man nun nach diesem Thema wird einem die relevanteste Seite angezeigt – Als Unternehmer muss man also schauen, dass die eigene Seite die relevanteste ist. Dies passiert wiederum durch viele verschiedene Maßnahmen. Anbei nur ein paar Beispiele: - Der Inhalt (Text, Bild, etc.) auf der Seite passt zu einem Thema - Die Seite bekommt von anderen, thematisch passenden Seiten Verweise (Links). Dies kann z.B. durch Erwähnungen in anderen Fachartikeln geschehen. - Die Seite wird ebenfalls in den sozialen Medien (Google+, etc.) besprochen und bekommt darüber Verweise - Die Seite und vor allem Ihre Informationen sind aktuell und nicht aus dem vorherigen Jahrhundert

Foto: Google, Text: ncm

„Ich hab bei Google meinen Namen als Suchbegriff eingegeben und stehe nicht auf dem ersten Platz“! Eine Aussage, die man gerade als Internetagentur sehr häufig zu hören bekommt. Eine passende Antwort darauf ist zwar schnell gefunden nur nicht immer so leicht erklärt, wie man das gerne möchte.

Warum es nichts bringt, sich selbst zu googeln! Dies sind aber noch lange nicht die einzigen wichtigen Punkte, warum eine Webseite an der ersten Position in den Suchmaschinen steht. Google legt damit „nur“ die thematische Relevanz der Seite fest. Ein viel größeres Kriterium ist der Suchende selbst. Welchen Einfluss hat der Suchende auf die Ergebnisliste? Jeder Nutzer der Google nutzt und etwas sucht, hinterlässt Spuren im Netz. Diese werden von der Suchmaschine verwendet, um ein Profil zu erstellen und die eigenen Interessen der jeweiligen Person festzustellen. Sucht man z.B. nach „Jaguar“ bekommt Nutzer A ein Tier angezeigt, weil er gerne und viel nach anderen Tieren sucht oder sich Safari-Seiten ansieht. Nutzer B wiederum bekommt das gleichnamige Auto zu sehen, da er sich nur mit den Fahrzeugen beschäftigt. Anhand dieses einfachen Beispiels sieht man sehr deutlich, wie das sogenannte „Nutzerprofil“ in das Suchergebnis mit einspielt. Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Standort des

Nutzers. Befindet er sich beispielsweise in Salzburg und sucht nach „Pizzeria“, wird er nur Pizzerien in und um Salzburg angezeigt bekommen. Ein Italiener in Hamburg interessiert ihn dann reichlich wenig – so zumindest die Annahme der Suchmaschine. Der Nutzer hat also unbewusst einen sehr großen Einfluss auf die Ergebnisse in den Suchmaschinen. Jeder Mensch ist anders und sucht daher auch nach anderen Worten, Themen und auf eine andere Art und Weise. All diese Informationen sind aber für Suchmaschinen so wichtig, dass sie diese zu einem Großteil in das Suchergebnis einfließen lassen. Versuchen Sie einmal mit einem Kollegen im Büro nach dem gleichen Wort zu suchen – jeder an seinem Rechner. Sie werden sehen, die Suchergebnisse sind nicht dieselben. Aus diesem Grund ist es nicht immer so, dass man, wenn man nach sich selbst sucht, auch auf Platz 1 in den Suchergebnissen steht, den jedes Ergebnis sieht anders aus.

Wohin geht die Reise? Google selbst hat es sich zum Ziel gemacht, das möglichst relevanteste Ergebnis für jeden Nutzer anzuzeigen. Aus diesem Grund sind sie dazu übergegangen, auch die sozialen Kontakte und Beziehungen eines Nutzers in die Zusammenstellung der Suchergebnisse mit einfließen zu lassen. Grundlage hierfür ist ihr eigenes Netzwerk Google+. In den USA ist die Suchmaschine inzwischen soweit, dass sie mit der Suchoption „Search, plus your world“ komplett personalisierte Suchergebnisse anzeigen können. So werden in erste Linie Fotos von Freunden und die Seiten, die einem Bekannte empfohlen haben angezeigt. Wohin es in Zukunft gehen wird, kann man nur spekulieren. Eins ist aber sicher, die Suchergebnisse werden immer individueller und die Aussage „Ich steh bei meinem Suchbegriff nicht an erster Stelle“ tritt immer weiter in den Hintergrund, den jedes Ergebnis ist anders.


IT | 47 Sie haben doch nichts zu verschenken

print. Die Hardware wird inklusive Auswertungs-Software und Excel Exportmöglichkeit geliefert. Sie ist netzwerkfähig und kommuniziert mit Servern. Der Hersteller gewährt zwei Jahre Hardware-Garantie, ausgenommen Netzteil, welches laut Angaben des Herstellers prompt lieferbar ist. Infos finden Sie unter: www.wiffzack.com +43(0)664 550 1000

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Zeit ist Geld, das ist jedem Arbeitgeber bewusst. Doch beim Festhalten und Auswerten von vollbrachten Arbeitszeiten entstehen viele Fehler. Mit Fingerabruck-Systemen werden die Dienstzeiten der Arbeitnehmer genau festgehalten und automatisch berechnet.

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48 | IT

Vernetzte Hotels

Mehr Service und Effizienz inklusive WLAN-Hotspot für Gäste? Hotels miteinander vernetzen? Bestellungen im Restaurant bequem über mobile Geräte ordern und abrechnen? Moderne Netzwerke bieten eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten, um Gästen und Mitarbeitern einen Mehrwert zu bieten. Die passende Infrastruktur hierfür liefert der deutsche Netzwerkspezialist LANCOM. Das Unternehmen bietet professionelle Lösungen für Drahtlosnetzwerke (WLAN) und Standortvernetzungen. Neue Ideen für Geräte und Software entstehen in der eigenen Forschung und Entwicklung. Der deutschsprachige Support sowie eine große Auswahl an technischen Workshops für Partner und Kunden runden das Serviceangebot des Netzwerkherstellers ab. LANCOM bietet für die Hotelle-

rie passgenaue Lösungen für jeden Betrieb: vom kleinen Familienhotel bis zur Kette. Ein flächendeckendes Drahtlosnetzwerk kann sowohl von Gästen als auch von Mitarbeitern genutzt werden, wobei Mitarbeiter- und Gästenetz strikt voneinander getrennt sind. Die Gäste können sich mit ihren Smartphones, Laptops oder Tablets über einen WLAN-Hotspot in das Internet einwählen. Unerwünschte Internetseiten lassen sich vom Betreiber über eine Content Filter Software blockieren, was rechtliche Risiken minimiert. Der Gutscheindruck für den Hotspot erfolgt bequem an der Rezeption über einen Standard-Drucker. Hotspot-Lösungen von LANCOM funktionieren ohne Vertragsbindung und bieten damit mehr Flexibilität als klassische Provider-Hotspots: Der Hotelier entscheidet selbst, ob er seinen Gästen das WLAN kostenlos oder gegen eine Gebühr anbietet. LANCOM Netzwerke beinhalten Sicherheitsfunktionen, die gewähr-

leisten, dass Gäste, Verwaltung und Service das WLAN oder LAN parallel nutzen, ohne dass sich Sicherheitslücken ergeben. Alle Geräte unterstützen die gängigen Verschlüsselungs- und Sicherheitsstandards, selbst PCI-DSS für den bargeldlosen Zahlungsverkehr. Betreiber von Dependancen profitieren von den VPN-Funktionen der LANCOM Geräte. Mit diesen lassen sich weitere Standorte, aber auch Mitarbeiter im Außendienst, über einen hochsicheren „Tunnel“ mit dem Hotelnetz verbinden. Wie sich WLAN- und VPN-Lösungen in der Praxis bewähren, zeigen zwei Beispiele: Die Gäste des Hopper Hotels St. Josef in Köln können frei wählen zwischen Internet-Zugriff über Flatscreen-TVs auf den Hotelzimmern oder mobil über einen WLAN-Hotspot. Durch die Trennung von Gäste- und Verwaltungsnetz bleibt die Sicherheit der eigenen Daten gewährleistet. Ein zentrales

Managementgerät, ein sogenannter WLAN-Controller, verwaltet die einzelnen Netzwerk-Komponenten. Im Gut Heckenhof, Hotel und Golfressort in Eitdorf an der Sieg, profitiert neben den Gästen auch der Service im eigenen Restaurant vom WLAN. Das Personal nimmt Bestellungen per Handheld auf und sendet sie in Echtzeit an die Küche und das Kassensystem. Mitarbeiter, die von zuhause aus arbeiten, können sich via VPN in das Hotelnetzwerk einwählen, ebenso werden externe Dienstleister über einen sicheren Tunnel eingebunden. Beide Installationen zeigen, wie effizient, vielfältig und sicher sich WLAN und VPN in der Hotellerie einsetzen lassen.

Mehr Informationen zu den Lösungen für Hotels finden Sie unter: www.lancom.de/hospitality


IT | 49 Mit Selforder bestellen Ihre Gäste mit deren eigenem Smartphone

Sommer rein, Selforder Tischaufsteller raus geben oder einen Kellner rufen. Für iPhone und Android gibt es im AppStore jede Menge Apps zum Lesen eines QR-Codes und die Microsoft Phone 7 Geräte unterstützen das Lesen von QR-Codes ohne App.

Gerade jetzt in der Übergangszeit macht es das April-Wetter immer wieder schwierig, die richtige Personalplanung zu finden, vor allem, wenn Sie einen Gastgarten betreiben. Kaum kommt die Sonne heraus, sitzen die sonnenhungrigen Gäste schon im Garten. Selforder bietet genau für diese Situationen das richtige Unterstützungswerkzeug. Der Gast kann mittels seines Smartphones selbst bestellen oder einen Kellner rufen. Das unterstützt Ihr Servicepersonal, indem die Bestellungen der Gäste bereits an der Theke sind noch bevor der Kellner beim Gast war oder der Gast auf sich aufmerksam macht indem er einen Kellner-Ruf für Rechnung oder Bestellung abgibt. Beim Kellner-Ruf für Rechnung weiß der Kellner bereits

Versuchen Sie es gleich hier

Gäste können sofort ohne Kellner Ihre Bestellung aufgeben.

im Vorfeld, dass der Gast bezahlen möchte und kann ihm die Rechnung direkt zum Tisch bringen. Wie funktioniert das für den Gast, ist das kompliziert? Nein. Selforder funktioniert mit jedem Smartphone, welches eine Kamera hat bzw. einen QR-Code lesen kann. Durch Scannen des QR-Codes am Tischaufsteller gelangt der Gast zu ihrer Getränkekarte und kann schon eine Bestellung ab-

Das System kostet Sie nur etwas, wenn es Umsatz für Sie generiert. Die Anmeldung, das Portal, die Interfacesoftware für das Kassensystem und auch die Speisekarte auf Facebook oder Google+ sind kostenlos. Jetzt informieren: www.selforder.at oder bei Thomas Steininger unter +43 664 80678211

Die neue Kassenrichtlinie 2012 vom BMF ist in der Branche in aller Munde. Mit gastroAssistent 3.7 wurde auf die zusätzlichen Anforderungen reagiert. Eine Einrichtung wurde eingeführt, welche die Prüfbarkeit der Vollständigkeit und Richtigkeit in einem sehr hohen Maß erlaubt. Zusätzlich wurde die Dokumentation stark erweitert und eine Kassenmappe ins Leben gerufen, welche bei einer Nachschau der Finanzpolizei die Fragen rund um das Kassensystem abdecken soll. Die neu strukturierten Kellnerabrechnungen und Zeitraumsberichte gelten ebenfalls als Highlight. Der Zahlungsdialog wurde neu strukturiert und erlaubt jetzt die Anwendung und Kombination einer Vielzahl von Zahlungsmittel pro Beleg. Fragen Sie das gastroAssistent-Team unter +43 664 80678210 oder hotline@gastroassistent.at

Web-Trends

Mobile Hotel-Webseiten für noch mehr Realität Mobile Web-Seiten ermöglichen das problemlose Lesen von Inhalten auf dem Handy. Die Medien- und Werbeagentur WEB-STYLE im Tiroler Oberland bietet diesen Service auch ihren Kunden. „Seit iPhone, Blackberry & Co werden mobile Webanwendungen immer beliebter.“, erklärt Maria Thurnwalder, Geschäftsführerin der Medien- und Werbeagentur WEB-STYLE aus Tirol. „Herkömmliche Websites sind nicht für Handydisplays konzipiert. Grafiken werden nicht oder falsch angezeigt, Zeilenumbrüche verschieben sich, die Ausmaße sind für einen großen Bildschirm ausgelegt und die Verwendung einer Maus ist meist Voraussetzung. Mobile Seiten hin-

cher noch mehr mit der „Realität“ verbunden werden will, dies kann mit Videos, Navigationssystemen- oder Kartendienste bedient werden.

Maria Thurnwalder weiß über die Anforderungen bei Hotellerie- und Gastronomie-Webseiten Bescheid.

gegen punkten mit einer wesentlich vereinfachten und übersichtlicheren Struktur und ermöglichen so handyuser-freundliches Navigieren. Der mobile Nutzer sucht anders als der PC-Nutzer. Wer online ein Zimmer sucht, ist vielleicht schon vor Ort, das verlangt übersichtliche Oberflächen, die gleich zum Thema führen“. Frau Thurnwalder weist ebenfalls auf den neuesten Trend hin, dass der Besu-

Schnell erreichbar und einfach in der Wartung Mit integriertem Routenplaner und verlinkter Telefonnummer wird die direkte Kontaktaufnahme erleichtert. „Wir programmieren mobile Seiten mit demselben CMS wie auch unsere Websites. Was die Wartung betrifft, müssen sich unsere Kunden also nicht auf eine neue Programmierung umstellen. Zudem ist die automatisierte Datenweiterleitung über RSS selbstverständlich“, so Thurnwalder. Mit Hilfe von mobilen Seiten können aktuelle News, Bilder, Wetterdaten oder TopAngebote einfach kommuniziert werden und erreichen eine breite Masse.

Mobile Website Hotel Bergwelt, Ötztal

WEB-STYLE Das langjährige Know-how (15 Jahre) in den Bereichen Marketing, Webdesign, Grafikprint und Technologie macht WEB-STYLE zu einem kompetenten Partner für einen perfekten Werbe-Auftritt. Zum großen Kundenkreis zählen etwa der Naturpark Ötztal (www.naturpark-oetztal. at), die Nordkette (www.nordkette. com), der TVB Innsbruck (www. innsbruck.info) u.v.m.

Web-Style Medien- und Werbeagentur Barwies 303c | A-6414 Mieming Tel. +43(0)5264 4312 info@web-style.at | www.web-style.at


50 I Termine

20 14 bis22April

Mai '12

Int. Weinmesse Salzburg Mit rund 90 Ausstellern startet die neue „Weinmesse Salzburg“ ins erste Veranstaltungsjahr. Winzer aus Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich laden zum Verkosten ein. Ort: Messe Salzburg Info: www.cmw.at

Hogast-Powertag Der 13. hogast-Powertag widmet sich in diesem Jahr dem immer häufiger anzutreffenden Krankheitsbild „Burn-Out“.

Ort: Brandlhof, Saalfelden Info: www.hogast.at

27 21 bis29April

bis23.Mai

Vinobile Die Weinmesse Vinobile für Weinliebhaber und Weinkenner wird wieder neben einer Auswahl an österreichischen und internationalen Weinspezialitäten auch weitere Schwerpunkte bieten. Ort: Feldkirch, Montforthaus Info: +43(0)5522/73467

Hotelexpedition London Erleben Sie auf einer zweitägigen Studienreise die einzigartige Hotellerie der Britischen Hauptstadt. Ab 590,- Euro.

Ort: London / Wien Info: 01/5326335

08 23 Mai '12

bis24Mai

Hotelbiz Die als Workshop konzipierte Messe wird wieder einen Nachmittag und Abend lang geöffnet sein. Die Aussteller sind Seminar- und Tagungshotels sowie Veranstaltungslocations. Ort: MAK Wien Info: www.hotelbiz.at

World-Spirits Academy In den Basic-Class-Kursen im Rahmen der World-Spirits Academy werden Neulinge in der Spirituosenwelt sensorisch auf die MasterClass und den „Master of World-Spirits" vorbereitet. Ort: Bad Kleinkirchheim Info: www.wob.at

VIVA-Geschäftsführer Serhan Güven ist neben Jean-Georges Ploner Referent.

ÖHV-Praktiker-Seminar in Klagenfurt

Leidenschaftliche Gastgeber haben mehr Erfolg bei Gästen Letzten Sommer in der Südsteiermark, Familie Steiner aus Wien machte Urlaub in einem urgemütlichen kleinen Hotel inmitten der Weinberge. Den Kindern war die Idylle bald zu fad, die Gastgeber taten aber alles, um die jungen Gäste zu unterhalten. Ein verborgener Tischtennistisch und ein alter Flipperapparat in der Scheune waren schließlich der Renner, der Badesee um die Ecke tat ein Übriges. Frühstücksbuffet etwas später? Kein Problem, man konnte auch noch um halb eins gemütlich und open end frühstücken. Familie Steiner jedenfalls hat sich selten im Urlaub so wohl gefühlt. Die Herzlichkeit und Leidenschaft der Hoteliers, wie auch deren Mitarbeiter, war jede Minute spürbar, sowohl in den Familienantiquitäten der Zimmer, den hausgemachten kulinarischen Spezialitäten, dem liebevoll gepflegten Innenhof voller Rosenbüschen und Oleandertöpfen, den Anekdoten des Gastgebers, der sich gerne zu seinen Gästen an den Tisch setzte, um sie zu

unterhalten oder dem Badeausflug der Kids mit dem Oberkellner. Was erwarten Gäste? Diese persönlichen Begegnungen sind es schließlich, die Gäste zum Wiederkommen bewegen. Mit internationalen Standards kann man niemanden mehr beeindrucken. WLAN, Room-Service und Minibar sind Selbstverständlichkeiten. Aber ein warmherziger Empfang beim Eintreffen, persönliche Ausflugs- und Lokaltipps (nicht nur die Prospektständer an der Rezeption), ein Kellner, dem man ansieht, dass der Job ihm Freude macht und Unterstützung, wenn man es gerade dringend braucht. ÖHV-Praktiker-Seminar Beim ÖHV-Praktikerseminar „Emotion sells“ erfahren die Teilnehmer wie man als leidenschaftlicher Gastgeber seine Gäste überzeugt und begeistert. Nicht jeder ist von Natur aus kontaktfreudig oder geht offenherzig auf andere zu. Doch es gibt hilfreiche Tipps und Techniken, die man sich in kürzester Zeit aneignen kann. Dieses Seminar beleuchtet die Erwartungen der Gäste und vermittelt gewinnbringende Instrumente für den Face-toFace-Kontakt. Donnerstag, 3. Mai 2012 im Seepark Hotel – Congress & Spa, Universitätsstraße 104, 9020 Klagenfurt +43(0)1/533 09 52-29


Termine I 51 15. festival

Weinfest im Schloss Orth am Traunsee

F&B

Management Lehrgang Erwerben Sie fachspezifisches Wissen im Gastronomieund Hotelmanagement und verbessern Ihre Sozial- und Selbstkompetenz als Führungskraft. Die Highlights sind die Chefgespräche, die an Abendterminen zu ausgewählten Unternehmen wie Hangar 7, Magazin, Hotel Gmachl, Imlauer Betriebe, Salzburger Hof, Cubus und im Hotel am Domplatz in Linz u.v.m. führen.

Im Juni findet die fünfzehnte Auflage des Weinfests im Schloss Orth am Traunsee im Salzkammergut statt. Rund 2.000 Besucher lassen sich neue und klassische Weine von erlesenen Winzern schmecken. Musik und Speisen runden das kulinarische Erlebnis im bezaubernden Ambiente ab. Karl Muhr freut sich über die Jahr für Jahr steigenden Besucherzahlen. „Mittlerweile ist das Festival eine In-

Modul 1: 11.-13.06.2012, WIFI Salzburg Modul 2: 02.-04.07.2012, WIFI Pongau, St. Johann Modul 3: 27.-29.08.2012, WIFI Pinzgau, Zell am See Modul 4: 17.-19.09.2012, WIFI Linz Modul 5: 01.-03.10.2012, WIFI Salzburg

stitution im Salzkammergut“, so der Geschäftsführer von „LaMuhr“-Catering aus Gmunden.

Information und Anmeldung: uwinter@wifisalzburg.at Tel. 0662/8888 - 421 www.wifi.at/salzburg

Am Freitag, 15. Juni findet die Veranstaltung von 16 bis ca. 22 Uhr statt. Der Vorverkauf der Karten startet am 15. Mai. Mehr Informationen erhalten Sie auf www.la-muhr.at und unter: +43(0) 7612 / 77 193

WIFI. Wissen Ist Für Immer.

Burn-Out rechtzeitig erkennen – damit die Gesundheit nicht auf der Strecke bleibt

hogast-Powertag 2012: Gegen die Burn-Out-Falle Der 13. hogast-Powertag widmet sich in diesem Jahr dem immer häufiger anzutreffenden Krankheitsbild „BurnOut“. Die beiden Top-Referenten Thomas Knapp und Dr. med. Dieter Kissling präsentieren am 14. Mai 2012 im Hotel Gut Brandlhof in ihren Vorträgen neue Erkenntnisse der Früherkennung und zeigen Wege auf, wie man den Gefahren rechtzeitig entgegnen kann. Berufe gerade in Branchen wie der Tourismuswirtschaft sind mit einem enormen Stressfaktor verbunden. Lange, flexible Arbeitszeiten, und

Unterforderung wahr“, beschreibt Knapp die ersten Symptome. Beide Referenten werden am Powertag einfache aber wirksame Möglichkeiten aufzeigen, wie jeder bei sich oder in seinem Umfeld Symptome des BurnOuts rechtzeitig erkennen und so verhindern kann. Thomas Knapp

Dr. med. Dieter Kissling

ein hohes, gefordertes Arbeitspensum tragen zusätzlich zur beruflichen und privaten Belastung bei. „Die meisten Menschen schenken den ersten

Symptomen von Burn-Out keine Aufmerksamkeit und nehmen diese als berufliche oder familiäre Unzufriedenheit, Müdigkeit, Über- oder

Termin: Montag, 14. Mai, ab 9 Uhr Ort: Hotel Gut Brandlhof, Saalfelden Preis: € 215,-- + MwSt. Anmeldung: +43(0)6246/8963-453 mayr@hogast.at, www.hogast.at

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14. Mai 2012, Hotel Gut Brandlhof, Saalfelden

Gegen die Burn-Out-Falle Burn-Out erkennen und verhindern, damit die Gesundheit nicht auf der Strecke bleibt. Die beiden Top-Referenten Thomas Knapp und Dr. Dieter Kissling präsentieren neue Erkenntnisse der Früherkennung und zeigen Wege auf, wie man den Gefahren entgegnen kann. A Anmeldung unter www.hogast.at oder Tel. +43 (0)6246 8963 453


n e ie s R 52

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Sie wollen mit den Kindern in den Süden? Ein bisschen Sonne tanken am Meer und dabei jede Menge Spaß haben? Dann sollten Sie nach Malta fahren, ins Abenteuerland für die ganze Familie.

Nanu? Was ist das denn? Ein altes englisches Fischerdorf an Maltas Küste? Dass die Engländer viele Jahre lang tonangebend auf der kleinen Insel zwischen Sizilien und Afrika waren, weiß man aus dem Geschichtsunterricht. Doch dass sie auch den Baustil des mediterranen Fischervolkes im Mittelmeer derart beeinflusst hätten, will man nicht so recht glauben. Gut: Dort und da steht auf dem Eiland schon der eine oder andere Nachbau der Londoner St. Pauls Cathedral herum. In Malta gibt es 365 Kirchen – für jeden Tag eine. Die Menschen dort sind sehr gläubig – katholisch. Vereinzelt sieht man auch noch die im typisch englischen Stil errichteten Amtsgebäude, die die maltesischen Häuser überragen. – Aber ein Fischerdorf, das aussieht als wäre es einem „Popeye, the Sailer“-Film entsprungen?

Außergewöhnliches Malta

Abenteuerinsel für die Familie Von Kurt Guggenbichler

„Korrekt“, sagt mein maltesischer Begleiter: „Das ist Popeye-Village (großes Bild oben) oder zumindest das, was davon noch übrig ist.“ Dieses im Jahr 1979 errichtete Dorf war tatsächlich das Ambiente für den vor 32 Jahren gedrehten Robert-Altmann-Film mit Robin Williams in der Hauptrolle als Popeye. Heute spielen die Hauptrolle in diesem Dorf die vielen Besucher. Mit ihnen, den wechselnden Gruppen, werden dort tagtäglich zwei bis drei Videofilme gedreht. Mit den Animateuren des Dorfes werden nach kurzer Probe mit den großen und kleinen Gästen einige Szenen aus dem Popeye-Film eingeübt und dann nachgespielt.

Sowohl für die Kinder als auch für die Erwachsenen ist das eine Riesenhetz. Das filmische Resultat dieses Laienspiels können sich die Mitwirkenden mit nach Hause nehmen. Die VideoKassette ist allerdings extra zu bezahlen. Der Eintritt ins Popeye-Village kostet etwa 8 Euro für einen Erwachsenen, Kinder zahlen etwas weniger, circa 3, 50 Euro. Für diesen Obolus kann man dann auch den ganzen Tag im Dorf verbringen, zumal es dort auch andere lustige Veranstaltungen als die Filmerei gibt. Auch einen kleinen Vergnügungspark gibt es dort. Vom RIU-Seabank-Hotel, deinem Dreisternehaus, mit seinem schönen Ausblick auf die Mellieha-Bay, Maltas längstem Sand-

strand, ist Popeye-Village nur etwas mehr als einen Kilometer entfernt, weshalb sich dieses Hotel als Quartier empfiehlt. Auf der „Fernandes“, einem alten Seeräuberschiff, können Malta-Besucher Piraten spielen – für 50 Euro. Das ist zwar nicht gerade ein billiges Vergnügen, dafür wird aber auch eine Menge geboten. Neben Schwertkämpfen, Schatzsuchen und viel Kanonendonner gibt es auch noch ein kulinarisches Gelage – ein exzellenter Spaß. Dieser Spaß kann im „Playmobil Funpark“ im Südosten Maltas fortgesetzt werden. Wussten Sie, dass sich in Hal Far die zweitgrößte Playmobil-Fabrik der Welt befindet? Dort werden nicht nur die bekannten Spielzeugfiguren


Reise I 53

Mellieha-Bay: Maltas einziger Sandstrand.

Sehenswürdigkeit: Maltas öffentliche Oldtimer-Busse.

Spielszenenprobe mit Besuchern in Popeye-Village.

erzeugt, sondern auch ausgestellt und zum Spielen angeboten. Wer will, der kann auch bei der Produktion zuschauen – alles für etwa mehr als einen Euro pro Person. Die Bus-Linie 13 bringt Interessenten geradewegs dorthin. Busse sind das öffentliche Beförderungsmittel Nr. 1 in Malta, obwohl die einzelnen Fahrzeuge oft schon mehr als 60 Jahre am Buckel haben. Doch die OldtimerGefährte haben bereits den Rang von Sehenswürdigkeiten, sind von der Insel nicht mehr wegzudenken und manchmal wird die Reise mit ihnen zu einem kleinen Abenteuer. Für 3,49 Euro kann man den ganzen Tag mit den Oldies die Insel in alle Richtungen bereisen.

Wer die Atmosphäre in einem typisch maltesischen Lokal genießen möchte, sollte das „Museum-Café“ in der Melita Street von Valetta, der Hauptstadt Maltas, besuchen. Urlauber verirren sich kaum in das heimelige Lokal, das in der Mittagszeit von Einheimischen gestürmt wird. Die Preise dort sind solide und das Essen ist gut, was man in Malta nicht immer sagen kann, weil die englische Küche fast ausnahmslos üble Spuren auf der Insel hinterlassen hat. Der ebenfalls vorhandene Einfluss der italienischen Küche verspricht höhere Gaumenfreuden. Einzelne ausgezeichnete, exotische Feinschmeckerlokale finden sich ebenfalls in Malta, sind dann aber etwas teurer.

Das Museum-Café in Maltas Hauptstadt La Valetta.


54 I Society

Auf dem Tablett...

... serviert von Kurt Guggenbichler

39. European Hotel Managers Association-Meeting in Wien Am 31.März fand im Radisson Blu Palais Hotel die Generalversamlung, welche mit dem Höhepunkt der Veranstaltung, dem Gala-Abend Ball in der Wiener Hofburg endete und alles bot was dazugehörte, statt. Die Tanzschule Rueff präsentierte eine Polonaise. Spätestens bei der Quadrille waren fast alle Gäste am Tanzparkett und die Europäische Hotelmanagers Association vergnügte sich mit den zwei Bands, die Damenkapelle „Fledermaus“ und die Band „Moodsart“, einem 4-Gang Menü und den eigens produzierten E.H.M.A Cuvée vom Weingut Krug, kreiert vom Komiteè Kurt Dohnal, Verena Forstinger und Team. EHMA 1st Vizepräsident Michel Fernet, Präsident Peter Bierwirth, Verena Forstinger Präsidentin Organisationskomitèe, Kurt Dohnal Österreichischer und Easteurope Delegierter

Ab Oktober ist es soweit: In Haibach ob der Donau, nahe der Schlögener Schlinge, entsteht ein einzigartiger Ort – die Hoamat. Ein Ort für alle Liebhaber österreichischer Küche und traditionellen Brauchtums. „Mit der Hoamat werden wir Österreich erlebbar machen“, ist das gesamte Team rund um Michaela Kraml überzeugt. Dank kulinarischer Monats-Schmankerl und regelmäßiger Brauchtumsveranstaltungen wird durch das ganze Jahr ein buntes Programm geboten. Unter www.hoamat.net können persönliche Traditions-Rezepte eingereicht werden.

Spatenstich für „Hoamat“

Zipfer räumt bei Culinarix in OÖ ab Im Rahmen der Sonderschau Bierland Oberösterreich auf der Messe Blühendes Österreich in Wels wurde die Auszeichnung CULINARIX an die besten Bierbrauer des Landes verliehen. Der Preis in Gold ging dabei unter anderem an Zipfer Urtyp, Zipfer Pils und Edelweiss Hefetrüb. Mitte Februar ermittelte bei einer Blindverkostung eine hochkarätige Jury in den Tourismusschulen Bad Leonfelden in den klassischen Biersorten Märzen, Pilsner, Weizen, Spezial und Dunkel die besten Bierspezialitäten des Landes. Insgesamt 17 Einreicher stellten sich mit 50 Produkten und 12 Innovationen dem Wettbewerb. Teilnahmeberechtigt waren alle Brauereien mit Betriebsstandort in Oberösterreich. In der Kategorie Pils wurde Zipfer mit Pils und Urtyp gleich doppelt ausgezeichnet, Edelweiss Hefetrüb sicherte sich den Preis in Gold in der Kategorie Weizen.


Society I 55

Foto: Cityfoto

Viele Gewinner auf dem World Spirits Award 2012

Glanzvollstes Gourmet-Fest weiter auf Erfolgskurs Zum ganz besonderen Fest wurde auch heuer wieder die Abschluss-Gala des hotspots Culinary Art Festivals Linz, die im festlichen Ambiente der Redoutensäle und des Promenadenhofes statt fand. Heuer ging Österreichs glanzvollstes Genuss-Festival bereits zum 5. Mal über die Bühne. Eine Starköchin und 11 Starköche sorgten 6 Tage lang in den Linzer hotspots Restaurants für Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Das genussvolle Abschluss Gala Dinner wurde von den drei Kochstars - der Wiener TV-Köchin Sohyi Kim (Restaurant Kim kocht), dem besten Koch Portugals Dieter Koschina (Vila Joya in Albufeira) und Thomas Dorfer, Schwiegersohn der Grande Dame der österreichischen Gourmetszene, Lisl Wagner-Bacher (Landhaus Bacher in Mautern, Wachau) zubereitet.

Georg Bliem (GF Steiermark Tourismus), LH-Stv. Hermann Schützenhöfer, Herzmaskottchen Gudrun, Dr. Eva Kreissl (Volkskundlerin), Ellen Karin Gross (Ehefrau des Herz-Grafikers Helmut Gross) Foto: Markus Leodolter

40 Jahre Grünes Herz: DAS Steiermark-Symbol jubiliert 1972 schlägt in der Steiermark die Stunde für das Grüne Herz - 2012 erfreut sich dieses Symbol größerer Beliebtheit denn je und zelebriert diesen Geburtstag mit gut 25 Aktionen: von Herz-Urlaubsangeboten über die Steiermark-Feste in Wien und Linz bis zum Herz-Geburtstagswein. Besonders herzhaft: die Online-Seiten www.herzgeschichten.at und herz.steiermark. com. Hauptsache es herzelt.

Die strahlenden Gewinner des World Spirit Awards in Klagenfurt

Mehr Produkte, mehr Kategorien, mehr Destillerien, mehr Länder, mehr Medaillen, mehr Spirits of the Year, mehr Awards – und mehr Erfolg: Das ist die Bilanz des WSA 2012. Die achte Auflage der hochwertigen Prämierung und Ausstellung hat Wolfram Ortner auf der GAST in Klagenfurt erfolgreich durchgeführt. Erstmals in der Geschichte des WSA wurden acht Awards vergeben, vier für die Titel „Distillery of the Year“ und weitere vier Awards für Gewinner-Spirits in einzelnen Gruppen. Superstars 2012 sind - bereits zum zweiten Mal - der deutsche Edelbrenner Hubertus Vallendar mit zwei Awards und den Titeln „Distillery of the Year“. Seinen bereits sechsten und siebenten Award bekam der Tiroler Christoph Kössler als „Distillery of the Year“ und Sieger bei den Zigarren-Destillaten. Ein Award - für die „Distilleries of the Year“ - wurde der niederländischen Brennerei Herman Jansen für ihre Genever-Produkte überreicht. Mit drei weiteren World-Spirits Awards als Gruppensieger wurden die Tiroler Brennereien Gerhard Maass und die Edeldestillerie Günter Oberhofer sowie die Schweizer Kirsch-Destillerie Arnold Dettling geadelt. Die Titel „Spirits of the Year 2012” gehen für die Top-Qualität ihrer Produkte an: die österreichischen Betriebe Destillerie Zweiger (Eierlikör), Edeldestillerie Günter Oberhofer (Apfel Granny Smith), Feindestillerie Kössler (Gerste ZigarrenDestillat) und Maass-Brand (Schwarzer Johannisbeer Likör). Zwei Titel gehen in die Schweiz an die Arnold Dettling AG (Wildkirsche) und S. Fassbind AG (Crème Brûlée Cream). Einer geht nach Australien an die Inner Circle Distillery (Inner Circle Rum Grey). 35 Destillerien wurden in den unterschiedlichen Kategorien klassifiziert (von Obstbrand über Whisky und Grappa bis zum Rum), 21 davon können sich über die Auszeichnung "World-Class Distillery", 7 über "Master-Class Distillery", 6 über den Titel "FirstClass Distillery" freuen - eine Distillery ist „Recommended“.


56 | Society

Falstaff-Gabel und Servicekrone für Goldenen Stern Das Romantik-Hotel Goldener Stern in Gmünd freut sich über zwei Auszeichnungen: Die Tester des Falstaff-Gourmetclubs vergaben 1 Gabel im kürzlich erschienenen Restaurantguide, während der Excelsior Business Club das Vier-Sterne-Hotel mit der „Goldenen Servicekrone 2012“ prämierte. Klassische Gerichte mit Produkten aus dem Waldviertel haben die Restauranttester überzeugt. Küchenchef Siegfried Klein schwärmt für die Lebensmittel aus der Region: „Unsere Karpfen stammen vom Habsburg Lothring´schen Gut in Gmünd, das Mitglied der Genuss Region und der Schutzmarke „Waldviertler Karpfen“ ist. Erdäpfel beziehen wir von einem biozertifizierten Betrieb aus dem Lainsitztal und das schmackhafte Fleisch für unseren Schweinsbraten kommt von der Familie Katzenbeißer aus Litschau.“

Lebensmittelsicherheit bei der KröswangAkademie Zum Thema „Lebensmittelsicherheit & Qualitätsunterschiede“ lud der Frische-Lieferant zur KRÖSWANG Akademie am 12. März in Böheimkirchen und 13. März in Grieskirchen ein. Nahezu 120 Gastronomen folgten der Einladung und holten sich viele Informationen und praktisch umsetzbare Ratschläge der Referenten der Firma Eurofins-Ofi Lebensmittelanalytik GmbH. Im Mittelpunkt dieser KRÖSWANG Akademie stand die Hygieneschulung, die Kontrolle durch die Lebensmittelaufsicht und die Qualitätsunterschiede bei Obst & Gemüse. Mit diesem Thema hat KRÖSWANG das Interesse vieler Gastronomen getroffen, denn die Akademie war an beiden Veranstaltungsorten außerordentlich gut besucht. Am KRÖSWANG Standort Böheimkirchen waren 59 interessierte Kunden vor Ort, in Grieskirchen ließen sich 57 Gastronomen die Vorträge nicht entgehen.

Mag. Manfred Kröswang, Mag. Monika Hermes, Dr. Ansgar Ferner und Ing. Jürgen Hanreich bei der KRÖSWANG Akademie zum Thema Lebensmittelsicherheit und Qualitätsunterschiede

Kärntner Qualitätssiegel Erste Auszeichnungen in der Destination Millstätter See verliehen

Gold für Grieskirchner Bier Eine beeindruckende Visitenkarte lieferte die Brauerei Grieskirchen im Zuge hochkarätiger Biertests auf nationaler und internationaler Ebene ab. Beim weltweit anspruchsvollsten Qualitätstest der DLG hatte das Grieskirchner Pils beste Karten und eroberte die Goldmedaille. Gleichzeitig spielte das Grieskirchner Export erfolgreich seine Trümpfe aus und wurde mit dem bedeutenden „CULINARIX Bier“ prämiert. Und mit dem naturtrüben Zitronenradler hat die Brauerei Grieskirchen ab sofort ein zusätzliches As im Ärmel.

Das „Kärntner Qualitätssiegel“, das touristischen Betrieben höchstes Angebots- und Serviceniveau bescheinigt, wurde am 13. März 2012 erstmals an 22 Betriebe in der Destination Millstätter See verliehen. Die Auszeichnung wurde im Rahmen der GAST, der Fachmesse für Gastronomie und Hotellerie, in Klagenfurt von Tourismus-Landesrat Mag. Achill Rumpold an die Vertreter der Betriebe vergeben: Infocenter Millstätter See, Biohotel Alpenrose, Museum für Volkskultur, Pension Oberwinkler, Hotel Ertl, Gasthof Postwirt u.v.m.

GF Kärnten Werbung Christian Kresse, GF Millstätter See Tourismus GmbH Mag. Maria Wilhelm, Landesrat Mag. Achill Rumpold (v.l.n.r.) Foto: studiohorst / kärnten werbung


Society | 57

Nachhaltigkeit bei der ITB Berlin CUP&CINO COFFEE HOUSE SALZBURG

Charity mit Coffee & Cocktails Genießen und dabei Gutes tun! Unter diesem Motto luden die erfolgreichen Geschäftsführer Roman Bader und Stefan Eisenmann in das CUP&CINO Coffee House Salzburg zur „Eiersuche“ mit Charity-Effekt. Jedem Gast, der die Spendenaktion für die Kinderkrisenstelle Salzburg unterstützt hat, wurde im Coffee House ein Osterei mit Spendenabsender am prachtvollen Osterstrauch gewidmet. Seit Herbst 2011 setzt das erfolgreiche Unternehmerduo auf das internationale CUP&CINO Franchise-System und zelebriert mit Lounge-Feeling, Coffee und Cocktails Trendgastronomie auf höchstem Niveau. „Durch die professionelle Marketingunterstützung von CUP&CINO Österreich lässt sich Stammkundengewinnung und Neukundenansprache optimal durch Events realisieren. Von der Ideenfindung, professioneller PR-Arbeit bis zu Werbematerialien werden wir vom Lizenzgeber unterstützt“, beschreibt Roman Bader die Vorteile der Lizenzpartnerschaft und gibt einen kleinen Ausblick auf kommende Highlights. „So viel steht fest: 2012 wird im CUP&CINO Coffee House Salzburg noch ordentlich gefeiert – wir haben auch allen Grund dafür!“

Dr. Petra Stolba, Geschäftsführerin Österreich Werbung; Dr. Reinhold Mitterlehner, Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend, Österreich; Klaus Wowereit, Der Regierende Bürgermeister von Berlin (v.l.n.r.) Foto: ITB

Foto: © Himmelhoch

Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin, zieht eine positive Bilanz: „Über 2.200 Fachbesucher mehr als im Vorjahr, ein hervorragendes Geschäftsklima und die effiziente Herstellung neuer Geschäftskontakte im neu etablierten ITB Buyers Circle bestätigen die weltweit führende Stellung der ITB Berlin.

Richard Pöttinger, Hannes Jagerhofer, Elke Lichtenegger, Markus Müller, Stephan Beyer (v.l.n.r.)

Erstes Tab-Restaurant Österreichs eröffnet Vier Wirtschaftsstudenten bewiesen Mut und Geschäftssinn und eröffneten in Wien das erste Tab-Restaurant Österreichs namens „Viereck“ – Die Gastgeber sind gleichzeitig die jüngsten Gastronomen des Landes: Stephan Beyer (22), Markus Müller (22), Richard Pöttinger (21) und Bastian Rüther (20) haben ein Projekt realisiert, über das sowohl Hobby- als auch Profi-Gourmets bei der Eröffnungsfeier staunten. Verkostet wurden die kunstvoll angerichteten Speisen auch von Jeannine Schiller und ihrem Ehemann Friedrich, Musiker Cyril Radlher, Café Puls-Moderator Norbert Oberhauser und einem Profi der optischen Highlights: Catwalk-Trainerin Elvyra Geyer.

Trendthema Nachhaltigkeit Ein wichtiges Thema in diesem Jahr war Nachhaltigkeit im Tourismus. Die Bandbreite auf der ITB Berlin reicht von Accessible Tourism über Menschenrechte, Gütesiegel, Geoparks, Regenwald bis hin zur Übernutzung von Ressourcen. In Halle 4.1, ECOtourism & Expeditions, fanden dazu täglich Vorträge auf der Bühne statt. Auf dem ITB Berlin Kongress wurden sowohl auf den drei ITB Destination Days, dem MICE Day als auch dem ITB Mobility Day Aspekte des Klimawandels und des nachhaltigen Tourismus aufgegriffen. Die neuesten Trends wie Nachhaltigkeitssiegel und Accessible Tourism wurden auf dem ITB CSR Day auf Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Reiseanbietern, Hochschulen, Hotellerie und Non-Profit-Organisationen erörtert. Der „1. Tag des barrierefreien Tourismus“ unter Federführung der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle e. V., NatKo, zog rund 300 Fachbesucher an. Diskutiert wurde das Marktpotenzial von Reisenden mit Handicap, die der Tourismuswirtschaft derzeit fünf Milliarden Euro Umsatz bringen.


58 I Society

Ski-Suppen-Wahl 2012 auf der Turracher Höhe Die Turracher Höhe Ski-Suppen-Wahl (14.1. - 22.3.2012) war eine 12 Wochen lange Einladung an alle Gourmets auf Skiern, insgesamt 16 Suppen zu probieren und für die Lieblingssuppe zu stimmen. Über tausend Skifahrer haben auf Initiative des Tourismusvereins Turracher Höhe und des Kooperationspartners Kleine Zeitung Kärnten mitgewählt. Am Abend des 23. März 2012 wurden die Sieger gekürt: Die beliebteste Ski-Suppe 2012, auf die die meisten Stimmen entfallen sind, ist „Philipp's Turracher Zirbensuppe“ des Schlosshotel Seewirt. Zum beliebtesten „SuppenKlassiker“ wurde die „Gelbe Suppe mit Reindling“ der AlmZeit Hütte gewählt. Den Titel „Innovativste Ski-Suppe 2012“ errang die „AlmstubenHeusuppe“ des Gasthof Almstube.

Neue Biere auf der Hotel & Gast-Messe Groß war der Andrang am Stiegl-Stand auf der „HOTEL & GAST“, die kürzlich im Messezentrum in Salzburg statt fand. Grund dafür waren neben der „Stiegl-Weisse“, dem Bestseller des Jahres 2011, zwei brandneue Weißbierspezialitäten: die alkoholfreie „Stiegl Sport-Weisse“ und der „Stiegl-Weisse Holunder-Radler“. Beide zu 100 Prozent aus österreichischen Zutaten. Auch Theodor Flach, General Manager vom Life & StyleHotel „Anthony's“ in St. Anton, zeigte sich als neuer Stiegl-Kunde vom Geschmack der innovativen Bierkreationen begeistert.

Die drei Sieger stehen fest: Philipp Prodinger - „Philipp’s Turracher Zirbensuppe“ (Mitte) ist Gesamtsieger, Thomas Kohlendorfer - „Gelbe Suppe mit Reindling“ (AlmZeit Hütte, links) wurde für den beliebtesten Suppen-Klassiker ausgezeichnet und Peter Pertl - „Almstuben-Heusuppe“ (Gasthof Almstube, rechts) errang den Titel „Innovativste Ski-Suppe 2012“, im Bild zusammen mit Suppenwahl-Erfinderin Cornelia Brandstätter (ganz links) und Tourismusvereinsobmann Rudi Strablegg (ganz rechts)

Wiedereröffnung des Stieglbräus in Innsbruck

Neue AbsolutLimited Edition offiziell vorgestellt

Gerda Eichholzer

Ab sofort ist die neue Limited Edition von ABSOLUT Vodka, ABSOLUT Blank Wagner Edition, in Österreich erhältlich. Offiziell präsentiert wurde sie vergangenen Samstag in einem „Schmelztiegel“ der Kreativität, nämlich bei der Präsentation des Erstlingswerkes „The Viennese Art of Contemporary Celebration“ der perfectprops-Geschäftsführer Andreas Lackner und Roswitha Kladnig. Der Einladung in die ehrwürdigen Räumlichkeiten des Etablissements Gschwandner im 17. Bezirk folgten über 400 Gäste aus der heimischen Society.

Mit einem Drei-Tages-Event feierte kürzlich das traditionsreiche „Stieglbräu“, Innsbrucks „bierigstes Wirtshaus“, die Wiedereröffnung nach umfangreichen Umbauarbeiten. Flotte Musik, Eröffnungsschmankerl und natürlich ein frisch gezapftes Bier ließen sich viele prominente Gäste nicht entgehen. Auch Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener mit Frau Alessandra sowie Franz und Silvia Gmachl vom Hotel Gmachl in Bergheim und Salzburgs ParadeGastronom und Hotelier Georg Imlauer waren aus Salzburg angereist.

Silvia und Franz Gmachl vom Hotel Gmachl in Bergheim (links), Stiegl-Eigentümer Heinrich Dieter Kiener mit Frau Alessandra.


Society I 59

Salzburger ist bester Sommelier

Gute GAST-Bilanz beflügelt Tourismus

Fotos: Andreas Kolarik

Hotel & Gast in Salzburg über die Bühne gegangen

Mit 17.000 Fachbesuchern aus Österreich, Slowenien und Italien konnte die Gastronomie- und Hotelfachmesse „GAST KLAGENFURT“ an das Vorjahresergebnis anknüpfen. 25 % der Besucher kamen aus dem Hotelsektor, weitere 23 % von Restaurantbetrieben und 17 % waren Cafe- oder Barbesitzer. Die GAST KLAGENFURT lud Gastronomen und Hoteliers ein, sich über die neuesten Produkttrends zu informieren. „Das gute Ergebnis und das positive Feedback der Aussteller und Fachbesucher beflügeln den heimischen Tourismus“, freuen sich Messepräsident Vizebürgermeister Albert Gunzer und Messe-Geschäftsführer Erich Hallegger. In den vier Messetagen wurden 17.000 Fachbesucher gezählt, 86 % aus dem Inland (vorrangig aus Kärnten, der Steiermark und Salzburg) sowie 14 % aus dem Ausland (Slowenien, Italien und Deutschland).

Insgesamt beteiligten sich an diesem Fachmesse-Duo an die 300 Aussteller aus dem In- und Ausland, wovon knapp ein Drittel auf das „Fleischerforum“ entfiel. An den drei Messetagen frequentierten exakt 8.562 Fachbesucher die Drehkreuze im Messezentrum Salzburg, von denen ein gutes Viertel aus dem benachbarten Ausland angereist war. „Damit hat auch die Salzburger Ausgabe der ‚HOTEL & GAST', die stets schwierige Markteinführung gemeistert und Position bezogen“, resümiert Reed Exhibitions-Direktor Johann Jungreithmair. Zugleich verweist er auf deren neues, eigenständige Profil: „Während die ‚Alles für den Gast‘ im Herbst den größten und mit Abstand bedeutendsten umfassenden Branchenevent im Alpen-Donau-Adria-Raum darstellt, haben wir die ‚HOTEL & GAST‘ als programmstarke Innovations- und Kommunikationsplattform für die Bereiche Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung ausgerichtet. Sie ist also für Branchenprofis konzipiert, die jetzt Investitionsentscheidungen planen oder treffen und darüber hinaus an regem Austausch von Erfahrungen und Know-how interessiert sind. Und genau diese Zielgruppe war auch da.“

Interesse an Kaffee ist gestiegen

Die Fachbesucher auf ihre Interessensgebiete befragt, gaben laut dem Marktforschungsunternehmen „Der Ladler“ 57 % den Bereich „Lebensmittel & Getränke“ an, weitere 36 % nannten „Einrichtung & Ausstattung“ sowie 35 % „Anlagen, Maschinen & Geräte“. Gestiegen ist dieses Jahr das Interesse an der professionellen Zubereitung an Kaffee. Jeder 4. Besucher gab an, sich für dieses Thema zu interessieren.

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Neuer General Manager für Arcotel Wimberger

Leitet Verkauf der österreichischen Hilton Hotels

Das Traditionshotel, ARCOTEL Wimberger, im siebten Wiener Gemeindebezirk hat seit Anfang März mit Heinz Stefan einen neuen General Manager. Stefan war bereits von 2005 bis 2009 bei ARCOTEL Hotels als Hoteldirektor beschäftigt und ist nun für alle operativen Abläufe des ARCOTEL Wimberger verantwortlich.

Alexander Griesser (37) wurde zum neuen Cluster Verkaufsdirektor für die vier österreichischen Hilton Hotels in Wien und Innsbruck mit ihren 1.400 Zimmern berufen. Er folgt in dieser Position dem Dänen Frederik Møller nach. Griesser wird die Verkaufsaktivitäten der weltweit führenden Hotelgruppe in Österreich ausbauen und direkt an Lessing berichten.

Bio Austria

Alexander Griesser

Trünkel

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Heinz Stefan

Linsberger

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Arcotel Hotels

60 | Personalia

Sebastian Herzog

Neuer Verkaufsleiter Außendienst beim Traditions-Fleischer Trünkel

Neue Innovationsmanagerin bei Senna

Führt die Salzburger Biobauern in die agrarökologische Zukunft

Kapetanovic, 42, steigt beim Fleisch- und Wurstspezialisten Trünkel ein: Er erweitert als Verkaufsleiter Außendienst das Team von Trünkel und übernimmt die Leitung des Trünkel Fahrverkaufs. In der Position ist Kapetanovic der erste Ansprechpartner für alle Kundenanliegen außerhalb des Tagesgeschäfts. Ihm obliegt die Verantwortung für den gesamten Fahrverkauf, der 16 Touren bundesweit beinhaltet.

Dr. Gertrud Linsberger-Martin, 32, übernimmt nach ihrer Promotion an der Universität für Bodenkultur Wien die Leitung des Innovationsmanagements bei SENNA Nahrungsmittel GmbH & Co KG. In dieser Funktion zeichnet sie sich auch für die gesamte Produktentwicklung des Unternehmens verantwortlich.

Im Zuge der Jahreshauptversammlung wurde der Jungbauer vom Leoganger Kleintödlinggut, Sebastian Herzog junior einstimmig zum neuen Obmann von BIO AUSTRIA Salzburg gewählt. Damit führt ein 22 Jahre junger Biobauer die bedeutendste Bioregion Europas an - mit 52% Biofläche ist Salzburg europäischer Spitzenreiter.

Foto: Pago

hogast

Gertrud Linsberger-Martin

Foto: Kraft Foods

Mathias Kapetanovic

Heidi Hauer

Alle Ypma

Dietmar Winkler

Neue Leiterin der Unternehmenskommunikation für Kraft Foods Österreich

Neuer Geschäftsführer bei Pago

Wechsel im hogast-Marketing

Alle Ypma folgt Erik Hertzberger, der das Traditionsunternehmen Pago seit 2005 geleitet hat, als Geschäftsführer der Pago International GmbH. Der Wechsel in der Geschäftsführung erfolgte mit Ende März 2012. Alle Ypma, seit 30 Jahren im Heineken-Konzern, übernahm alle Agenden von Erik Hertzberger, der das Fruchtsaftunternehmen Pago 7 Jahre geführt hatte.

Mag.(FH) Dietmar Winkler, MAS übernahm im April zusätzlich die Leitung des Bereiches Marketing- & Kommunikation in der hogast Einkaufsgenossenschaft. Herr Winkler ist bereits seit 2007 im Unternehmen und war bislang für den Bereich Personaldienstleistungen zuständig und folgt damit Frau Mag. Huetz-Ebner nach, die sich nach über 26 Jahren bei der hogast in's Privatleben zurückzieht.

Hauer wird in enger Zusammenarbeit mit Andreas Kutil, Managing Director AT, die gesamte interne und externe Kommunikation verantworten und einen starken Fokus auf die Neupositionierung des Unternehmens legen. Darüber hinaus wird sie in ihrer Funktion als Pressesprecherin die Top-Marken des Marktführers im Bereich Schokolade, Kaffee und Frischkäse kommunikativ unterstützen.


Buchtipps

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Reisen mit Handicap:

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Daberer Kräuter-Jahr & Kräuter-Kochbuch Kräuter sind im Biohotel Daberer weit über die Küche hinaus allgegenwärtig. Jetzt bringen Inge Daberer und Küchenchef Walter Schmitz ein Kräuter-Kochbuch heraus. Verlag: Pichler Preis: Euro 19,99

Weinbuch Österreich World Cookbook Award für bestes europäisches Weinbuch geht nach Wien. Ein Muss für alle, die sich für Geschichte und (gewordene) Gegenwart des heimischen Weinbaus interessieren. ISBN: 978-3-99005-078-1 Preis: Euro 29,90

Jeunes Restaurateurs Österreich 2012 Die Elite der österreichischen Spitzengastronomen und Köche ist innerhalb der internationalen Vereinigung der Jeunes Restaurateurs d´Europe so präsent wie noch nie. Info: www.jre.eu/at Preis: Kostenlos

Why We Love Dogs, Eat Pigs, and Wear Cows: An Introduction to Carnism Karnismus ist ein unsichtbares System aus Überzeugungen oder Ideologie, das die Menschen darauf konditioniert, bestimmte Tiere zu essen. ISBN: 9781573244619 Info: orders@redwheelweiser.com

Der Alpen-Adria-Knigge Stil- und Etikettetrainerin Maria Th. Radinger fasste ihre besten Tipps für eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit in einem Buch zusammen.

Pitztaler Genuss & Kultur Ein Buch für die nächsten Generationen, doch auch für den Gast, der sich damit ein Stück Pitztal mit nach Hause nehmen kann. Zurück zum einfachen Essen mit natürlichen Zutaten. Verlag: TVB Pitztal Preis: Euro 19,80

Barrierefreiheit im Tourismus Es ist Zeit zu handeln! Barrierefreies Denken bedeutet eine Komfortsteigerung für alle. Es sollte nicht länger als lästiges Bedürfnis hinten angestellt, sondern als Frage des Selbstverständnisses betrachtet werden. Darin sind sich alle Diskutanten auf dem 1. Tag des barrierefreien Tourismus auf der ITB Berlin einig. Diskutiert wird das Marktpotenzial von Reisenden mit Handicap. Sie bringen der Tourismuswirtschaft derzeit fünf Milliarden Euro Umsatz. Die Prognose von NatKo-Vorstand Dr. Rüdiger Leidner unterstreicht die Wirtschaftskraft: „Mit barrierefreien Angeboten kann sich der Umsatz noch mehr als verdoppeln.“ Fast 40 Prozent der Bevölkerung haben in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis einen Menschen mit Behinderung. „Reist eine Schwiegermutter oder Großmutter mit der Familie und bucht ein barrierefreies Zimmer“, schildert Leidner, „freut sich der Hotelier, dass sein behindertengerechtes Zimmer ausgelastet ist. Er sollte realisieren, dass die Begleitpersonen ihm einen vier- oder fünffachen Umsatz bescheren.“ Werner Sülberg, Leiter des Bereichs Strategische Konzernentwicklung und Marktforschung Touristik der Rewe Group, will „den Fokus komplett öffnen“. Vor dem Hintergrund des demographischen

Wandels sei Leidners Schätzung „viel zu gering“: „Jenseits des 50. Lebensjahres ist jeder Elfte zu 50 Prozent behindert“, hat er gelesen und setzt nach, „aber höchstens der Hälfte sieht man das an.“ Er malt das Zukunftsszenario: „Vier Millionen Babyboomer wachsen in die Alterszeit.“ Für die Rewe Group ist „die Komplexität des Themas sehr groß“, skizziert Sülberg, „Airline oder Bahn befördern den Kunden mit Handicap drei bis vier Stunden, wir haben den Gast 14 Tage in Obhut.“ Es fehlt an Personal „Wir müssen uns mittelfristig aufstellen“, mahnt die DZT-Chefin, „wie es Wellness-Manager gibt, brauchen wir auch für dieses Thema Experten.“ In Sachen Barrierefreiheit, so weiß die DZT aus der Befragung von jährlich über einer Million Kunden, „hat Europa keine guten Noten.“ Das bekräftigt auch Lilian Müller vom Europäischen Netzwerk Barrierefreier Tourismus ENAT. „Gemeinsam sind wir in Europa schon ganz gut“, sagt die Schwedin, „aber jeder allein muss sich verbessern.“ Sie sieht die Gefahr, dass sich andere Teile der Welt in den letzten drei, vier Jahren viel schneller entwickelt haben. Müller: „Wir können schnell zurückfallen.“ Hedorfers Fazit: „Konzeption und wissenschaftlicher Hintergrund sind vorhanden, jetzt brauchen wir konkrete Umsetzung.“

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