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deutsch

Heft Nr. 36 Sommer 2012

Ihre Ferienregion in Südtirol

» Hochpustertaler

Almanach «

» bezaubernd » bewegend » kurios » informativ

TVB Hochpustertal/Photogrüner

Die Titelseite wurde von unseren Gästen auf Facebook ausgewählt! www.facebook.com/ Dolomiten

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www.hochpustertal.info

Kostenlos bei den Tourismusvereinen und Mitgliedsbetrieben im Hochpustertal Alle Angaben ohne Gewähr


01.12.12 bis 06.01.2013

I M Z E I C H E N D E R T R A D I T I O N U N D D E R N AT Ü R L I C H K E I T Innichen zeigt Weihnachten wie es heute kaum mehr zu finden ist: Althergebrachte Werte, gelebtes Brauchtum und Traditionen wechseln sich ab. Liebevoll ausgewählte Dekorationen verstärken die Innichner Weihnachtsstimmung. Riesenweihnachtsbäume, Laternen, Kerzen und Engel bilden mit den ehrwürdigen Kirchen das schmucke Bild. Hirtenwanderungen und ein eigenes »Engelepostamt«, der Nikolausumzug, Weihnachtskekse-Backen, die lebende Krippe und ein umfangreiches Kulturprogramm erweitern das Angebot. Dazu gibt es noch in den Cafès und Bars ein großes Kulinarikangebot mit Tee- und Schokoladespezialitäten, Punsch-Gerichte und in den Restaurants Advents- und Weihnachtsspezialitäten, während die Geschäfte eigene Weihnachtsabteilungen einrichten.

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INFORMATIONEN · Tourismusverein Innichen · Pflegplatz 1 · 39038 Innichen (BZ) Tel. (+39) 0474 913149 · Fax (+39) 0474 913677 · E-Mail: info@innichen.it · Internet: www.innichen.it


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terialien. Alle Zimmer und Suiten bieten Design

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stücksbuffet, das keine Wünsche offen lässt; nach-

einer Woche Aufenthalt persönliche Tageszeitung

mittags stärken Sie sich bei Strudel, Tiroler Brettl-

und mehr.

jause, mediterranem Buffet, Obst oder ähnlichem

Als Aktivitäten stehen Wandern, Klettern, Nordic

und abends locken phantasievolle Gaumenfreuden

Walking, Biken, Golf, Tennis, Schwimmen und

und haubengekrönte Spezialitäten.

die Natur genießen in der traumhaften Kulisse der

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Museum Lagazuoi, 5 Torri und Sasso di Stria: freier Zutritt Aufstieg auch mit der Seilbahn Seilbahn Falzarego Lagazuoi Tel./Fax: (+39) 0436 867301 Sommerbetrieb von Mai bis Oktober Sessellift  5 Torri Tel./Fax: (+39) 0436 4010 Sommerbetrieb von Juni bis September Kleine Kinder, unter 6 J., haben freien Zutritt zu den Seilbahnen. Auskunft: Lagazuoi 5 Torri Turismo

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Tel. (+39) 0436 2863 - Fax (+39) 0436 876700 lagazuoi5torri@dolomiti.org www.lagazuoi5torri.dolomiti.org


PhotoGrünerThomas

» Liebe Leserin, lieber Leser! « » Das Land der Drei Zinnen, wie das Hochpustertal auch genannt wird, ist ideal für

Alfred Prenn, Präsident Tourismusverband Hochpustertal

Wanderer jeglicher Gesinnung. Mit seinen steilen Gipfeln in den Sextner und Pragser Dolomiten (dem UNESCO Weltnaturerbe), den panoramareichen Hochplateaus und den malerischen Seitentälern bietet es Touren für jeden Anspruch. Bei aller Vielfalt haben die Routen eines gemein: Entlang des Weges wartet immer eine gemütliche Hütte, die – mal raffiniert, mal rustikal, aber immer authentisch – zur stärkenden „Marende“ einlädt. Bei Köstlichkeiten, wie herzhaftem Speck, gutem Käse und auserlesenem Wein, kommen Wanderer hier schnell wieder zu Kräften. Andererseits lassen sich hier auch wunderbar entspannte Tage verbringen. Sie können ganz gemütlich durch die Fußgängerzone in Innichen spazieren, einmal um den wildromantischen Pragser Wildsee flanieren oder auf weitgehend flachen Radwegen die Gegend erkunden. Die ideale Art, die vielen Naturschönheiten dieser Gegend zu entdecken und vor allem wirklich zu genießen - einsame Traumplätze wie den Toblacher See oder alte Bauernhöfe mit bemerkenswerten Geschichten. A propos Geschichte: das Hochpustertal hat eine ungewöhnliche Historie als Urlaubsregion. Bis vor 100 Jahren war es eine Art St. Moritz des österreichisch-ungarischen Kaiserreichs. Sie werden unterwegs noch einige Relikte dieser Zeit entdecken oder im Tourismusmuseum in Niederdorf kuriose Geschichten und Anekdoten dazu finden. Im Hochpustertal kann man Kultur erleben und zwar mit allen Sinnen, wie beim großen Alta Pusteria International Choir Festival oder den Gustav Mahler Musikwochen. Natur und Musik, eine stimmungsvolle Kombination und Wellness für die Seele, ein kleines Stück Glückseligkeit…. «

Ihr Alfred Prenn Tourismusverband Hochpustertal

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16–17

Sommermenü … 10–11

PhotoGrünerThomas

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30–31

Natur …

Die fünf Ortschaften des Hochpustertals

14–15

Die Dolomiten – UNESCO Weltnaturerbe

Das Hochpustertal im Internet

16–17

Dolomiti Ranger

20–22

Ein Sommertag auf einem Hochpustertaler Bauernhof

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Sexten – ein Zentrum der Astrophysik

25–26

Schön, gesund und mobil

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Naturverbundenes Hochpustertal

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Feine Früchte

Sommersport …

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35–37 40–42 43–44

35–37 8

Trekking im Hochpustertal Pilgern – ein Lebensgefühl Der Pustertaler Talradweg

SMG/EOS/F. Blickle

14–15

PhotoGrünerThomas

PhotoGrünerThomas

In dieser Ausgabe…


Wandern ist die beste Medizin

48–49

Nur einen Schritt vom Himmel entfernt

Kultur & Tradition …

Alta Pusteria Festival/M. Schönegger

54–55

Interview mit Til Schweiger

Privates Fotoarchiv Til Schweiger

46–47

54–57 58–59 60–61 62–63 64–65 66–67

58–59

Urgestein der Blasmusik Edle Tropfen als Lebenselixier Wettlauf um die Ehre Tradition trifft Design

Weiteres … 70 71

Tiroler Kaiserjägermusik

Musikalischer Schmelztiegel

Rezept: Schwarzpolenta-Torte Fotowettbewerb Sommer 2012:

„Die schönste Wanderung im Hochpustertal“

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Gewinner des Fotowettbewerbs aus dem Almanach Winter 2011/12

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Vorschau Winter 2012/13

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im Hochpustertal «

» Info « » Tourismusverband Hochpustertal

Präsident: Alfred Prenn Geschäftsführerin: Silvia Wisthaler MitarbeiterInnen: Angelika Burgmann, Carmen Schwingshackl

» Konsortium Sextner Dolomiten Alta Pusteria

Präsident: Kurt Holzer Geschäftsführer: Josef Holzer Mitarbeiter: Herbert Innerkofler, Roland Innerkofler

» Tourismusverein Sexten

Präsident: Alfred Prenn Geschäftsführerin: Maria Luise Hofer Mitarbeiterinnen: Ariane Innerkofler, Annemarie Lanz, Martina Lanz, Rosmarie Lanzinger, Marina Villgrater

» Tourismusverein Innichen

Präsident: Andreas Krautgasser Geschäftsführerin: Hanna Erharter MitarbeiterInnen: Gabriel Fauster, Michael Lanz, Caroline Schönegger

» Tourismusverein Toblach

Präsident: Roland Sapelza Geschäftsführerin: Kathrin Tschurtschenthaler Mitarbeiterinnen: Birgit Costamoling, Angelika Pfeifhofer, Melanie Patzleiner

» Tourismusverein Niederdorf

Präsident: Hubert Trenker Geschäftsführerin: Gertraud Trenker Mitarbeiterin: Emanuela Elli

» Tourismusverein Pragser Tal

Präsident: Erwin Steiner Geschäftsführerin: Manuela Schwingshackl Mitarbeiterin: Astrid Troger

» Sexten

Dolomitenstraße 45, 39030 Sexten Tel. +39 0474 710 310 | Fax +39 0474 710 318 e-Mail: info@sexten.it Internet: www.sexten.it

Öffnungszeiten: MO–FR 8.30–12.30 und 14.30–18 Uhr, SA 9–12 Uhr, an Sonn- und Feiertagen geschlossen, Juli, August, September + Weihnachten bis Ende März auch SA nachmittags von 15 bis 18 Uhr geöffnet

» Innichen

Pflegplatz 1, 39038 Innichen Tel. +39 0474 913 149 | Fax +39 0474 913 677 e-Mail: info@innichen.it Internet: www.innichen.info

Öffnungszeiten: MO–SA 8–12 und 15–18 Uhr, in der Nebensaison am SA-Nachmittag geschlossen, Juli und August verlängerte Öffnungszeiten

» Toblach

Dolomitenstraße 3, 39034 Toblach Tel. +39 0474 972 132 | Fax +39 0474 972 730 e-Mail: info@toblach.info Internet: www.toblach.info

Öffnungszeiten: MO-Fr 9-12 und 15-18 Uhr, SA 9-12 Uhr. In der Hauptsaison auch am SA Nachmittag und am SO von 10-12 Uhr geöffnet

» Niederdorf

Bahnhofstraße 3, 39039 Niederdorf Tel. +39 0474 745 136 | Fax +39 0474 745 283 e-Mail: info@niederdorf.it Internet: www.niederdorf.it

Öffnungszeiten: 16.03–30.06. MO-DI-DO-FR 9–12 + 15–18 Uhr und MI + SA 9–12 Uhr, 01.07.–31.07. MO–FR 9–12 + 15–18 Uhr und SA 9–12 Uhr, 01.08.–31.08. MO–SA 9–12 + 15–18 Uhr und SO 10–12 Uhr, 01.09.–23.12. MO–FR 9–12 + 15–18 Uhr, SA 9–12 Uhr

» Prags

Außerprags 78, 39030 Prags Tel. +39 0474 748 660 | Fax +39 0474 749 242 e-Mail: info@pragsertal.info Internet: www.pragsertal.info

Öffnungszeiten: MO–FR 9–12 und 15–18 Uhr, SA 9–12, Juli und August verlängerte Öffnungszeiten

Impressum » Erscheinungsdatum: Dezember und Juni (2 x jährlich: Winter & Sommer) » Herausgeber: Tourismusverband Hochpustertal » Verantwortlicher Redakteur: Michael Wachtler » Grafik & Layout: Werbeagentur Rotwild (Brixen) – www.rotwild.it » Redaktion: Tourismusverband Hochpustertal / Angelika Burgmann » Texte: Stefano Ardito, Maja Bottazzi, Hotel Dolomitenhof, Heidi Hauser, Stefan Herbke, Paula Maria Holzer, Marion Mair, Martina Merola, Veronika Pfeifhofer, Katharina Prenn, Fam. Senfter, Judith Steinmair, Adelheid Wanninger, Georg Weindl, Uschi Liebl-Wickstead » Fotos: DAlpe Pragas, Alta Pusteria Festival/M. Schönegger, Burgmann Hilda privates Fotoarchiv, U. Bernhart, Hotel Dolomitenhof, Internet, U. Liebl, H. Oberhofer, Original Tiroler Kaiserjägermusik, PhotoGrünerThomas, Pircher, H. Rier, M. Schönegger, Senfter Metzgerei Bistro, SMG/EOS/F. Blickle, SMG/TVB Hochpustertal/F. Blickle, Südtirol Marketing, Til Schweiger privates Fotoarchiv, O. Seehauser, TVB Eisacktal/M. Santini, S. Wisthaler » Titelfoto: PhotoGrünerThomas » Anzeigen: Tourismusverband Hochpustertal / Angelika Burgmann » Repro: CTP, S. Martino B. A. (UR) » Druck: Mediagraf, Noventa Padovana » Koordination: Tourismusverband Hochpustertal / Angelika Burgmann

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U. Bernhart

» Tourismusbüros


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U. Bernhart

» Ich packe meine Koffer… …und fahre ins Hochpustertal! « Aber wohin dort? Die Auswahl ist groß und vor allem M. Schönegger

schwierig. Die fünf Ortschaften des Hochpustertals haben alle ihren ganz eigenen, einladenden Reiz. Was die Hochpustertaler Gegend im Allgemeinen ausmacht, ist ihre Lage inmitten einer malerischen Naturlandschaft der Dolomiten. Die Ferienregion mit den berühmten Drei Zinnen als Wahrzeichen bietet das ganze Jahr hindurch Natur pur für Jung und Alt. Im Sommer lädt das Hochpustertal vor allem zum Aktiv-

» Sexten

urlaub ein: Wandern, Radfahren, Klettern oder einfach nur die Gegend erkunden. Alpine Höhenwege, Bergseen und gemütliche Hütten warten darauf, besucht zu werden. Gestärkt durch die schmackhafte Südtiroler Küche, entspannt bei Alpinem Wellness oder fasziniert von Kultur und Tradition - ein Urlaub im Hochpustertal ist abwechslungsreich, erholsam und unvergesslich. Marion Mair

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In Sexten ist man zum Greifen nah an den berühmtesten Gipfeln der Dolomiten. Und genau die sind es, die so viele Besucher anlocken. Ob Wanderungen rund um die Bergketten und zu verlassenen Hütten, Klettertouren zu imposanten Gipfeln oder Spaziergänge im „Dorf der 3 Zinnen“ – in Sexten heißt es: Natur hautnah erleben. Nach einem aktiven Urlaubstag warten erstklassige Hotels darauf, ihre Besucher zu verwöhnen. Erholung und Entspannung vor imposanter Bergkulisse sind garantiert.


M. Schönegger

M. Schönegger

» Innichen

» Toblach

Innichen bietet Abwechslung, egal wonach man sucht: In der historischen Fußgängerzone, die der Gemeinde ein richtiges „Städtchen-Flair“ verleiht, kann man nach Herzenslust einkaufen oder einen Kaffee genießen. Für Bergfans steht der Hausberg Haunold bereit und Radliebhaber können den Drauradweg Hochpustertal-Lienz bestreiten. Zum Zeitvertreib findet sich in Innichen so einiges Interessantes, im Sommer nicht zu vergessen die wöchentlichen Dorfplatzfreuden (donnerstags von Mitte Juli bis Ende August) – Abendshopping mit kulinarischen und musikalischen Highlights. Gastfreundlichkeit und Wohlfühlatmosphäre – das ist Innichen.

O. Seehauser

M. Schönegger

Toblach bietet eine tolle Kombination aus Kultur und Sport. Als Tor zu den Dolomiten ist die Gemeinde ein idealer Ausgangspunkt für schöne Wanderungen oder Radtouren. Der Toblacher See lädt zu romantischen Spaziergängen ein und für Langlauffans steht im Sommer die Roller-Skating-Bahn bereit. In Sachen Kultur hat Toblach viel zu bieten: die Highlights sind die beiden Musikfestivals „Gustav Mahler Musikwochen“, „Festspiele Südtirol“, welche jährlich Klassikfans aus aller Welt anlocken, Grand Hotel goes Alternative und die tradizionellen Festumzüge im August. Toblach – eine Gemeinde die durch Tradition, Moderne und Vielfältigkeit fasziniert.

» Niederdorf Der Höhenkurort Niederdorf war einer der ersten Fremdenverkehrsorte des Pustertals. Noch heute wird dort Ruhe und Erholung großgeschrieben, dafür sorgt vor allem der Kurpark mit seiner beliebten Raiffeisen Kneipp für mich® Aktivpark. Spiel und Spaß für die Kleinen und Entspannung für die Großen sind dort garantiert. Niederdorf ist ein familienfreundlicher und ruhiger Ort und ein zentraler Ausgangspunkt für sportliche Aktivitäten jeglicher Art. Das Dorf am Fuße des Sarlkofels garantiert nicht nur Erholung für Körper, Geist und Seele sondern auch Tradition und Kultur und „Wohlfühlen hoch 10“ für die ganze Familie.

» Prags Das Pragser Tal lockt mit einer Landschaft wie aus dem Bilderbuch. Ein Ausflug auf das bekannte Hochplateau Plätzwiese verspricht einen Ausblick auf spektakuläre Gipfel und ein atemberaubendes Panorama. Ob bei Wanderungen, Klettertouren oder Spaziergängen - in Prags befindet man sich inmitten unberührter Natur. Der berühmte Pragser Wildsee gehört zu den schönsten Bergseen Südtirols und zieht durch seine malerische Lage unzählige Naturliebhaber an. Seele-Baumeln-Lassen, Frischluft schnuppern und inspirierende Unberührtheit genießen das ist Prags.

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www.hochpustertal.info

Videos aus dem Hochpustertal auf Youtube:

www.youtube.com/altapusteria Mobile Website

» Sie finden das Hochpustertal auch im Internet «

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Das Hochpustertal immer dabei, mit unserer mobilen Website. Einfach auf dem Smartphone www.hochpustertal.info aufrufen. Bewerten Sie Ihr Lieblingshotel im Hochpustertal auf Holidaycheck!

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Aktuelle Kurznachrichten aus dem Hochpustertal auf Twitter:

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PhotoGrünerThomas

Die Drei Zinnen – UNESCO Weltnaturerbe.

UNESCO-Weltnaturerbe

» Ein Streifzug durch die Pragser und Sextner Dolomiten « Ich muss gestehen, ich bin ein Bergmuffel. Das Peinliche daran ist die Tatsache, dass ich Südtirolerin bin! Was ich damit sagen will: jährlich kommen Millionen von Gästen in unser Land, um sich an der Schönheit unserer Bergwelt zu ergötzen, ich aber lebe hier, ohne sie bis jetzt wirklich wahrgenommen zu haben. Ich meine, natürlich war mir bewusst, dass uns eine wunderschöne Naturlandschaft umgibt. Nur habe ich sie noch nie ernsthaft erkundet. Wenn ich in den Urlaub fahre, plane ich immer einen Abstecher zu einer UNESCO-Welterbestätte ein. Nun gehören seit 2009 auch unsere vielgepriesenen Dolomiten zu der erlesenen Gruppe der Kultur/Naturgüter, höchste Zeit also, das Ganze mal näher unter die Lupe zu nehmen. Ich entscheide mich für einen Ausflug ins Pragser Tal. Natürlich war ich schon häufiger dort, aber nie wegen der Bergkulisse als solche. Wie ich der Internetseite www.welterbe.com entnehme, begründet die Unesco die Ernennung der Dolomiten in Südtirol zum Weltnaturerbe mit ihrer „einzigartigen monumentalen Schönheit", welche so erhalten bleiben soll. Und tatsächlich, vom Hochplateau Plätzwiese aus betrachtet, bietet sich mir ein atemberaubender Ausblick. Zu den Pragser Dolomiten, im Norden vom Pustertal, im Südwesten vom Gadertal und im Osten vom Höhlensteintal begrenzt, zählen solch majestätische Erhebungen wie etwa die Hohe Gaisl (3.146 m), der Dürrenstein (2.839 m)

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oder der Seekofel (2.810 m). Der Naturpark Fanes-Senes-Prags, zu dem ein großer Teil der Pragser Dolomiten gehört, gilt mit seiner vielfältigen Flora und Fauna als wahres Paradies für Naturfreunde. Eine kurze Stippvisite mit einer gemütlichen Wanderung am Pragser Wildsee, die „Perle unter den Gebirgsseen“, weckt nun endgültig mein Interesse, und ich beschließe, meine Erkundungstour fort zu setzen. Wenig später befinde ich mich inmitten der herrlichen Sextner Dolomiten, die in erster Linie für die einzigartigen Drei Zinnen, dem Wahrzeichen des Hochpustertals, zu Weltruhm gelangt sind. Aber auch imposante Felsformationen wie der Elfer (3.092 m), der Zwölfer (3.094 m) und der Paternkofel (2.744 m) verdienen das Urteil der UNESCO zu Recht. Der Naturpark Sextner Dolomiten, seit 2010 offiziell in Naturpark Drei Zinnen umbenannt, erstreckt sich über die Gemeinden Toblach, Sexten und Innichen und entpuppt sich als Traum für jeden Alpinisten. Angesichts solch faszinierenden Naturspektakels würde mich an dieser Stelle glatt die Kletterlust packen, aber es ist schon spät geworden, die nötige Ausrüstung habe ich auch nicht dabei, also begnüge ich mich mit einem kurzem Fußmarsch durchs Fischleintal, einen letzten Blick auf die wunderbaren Bergformationen und nehme mir fest vor, künftig häufiger Wander- bzw. Bergtouren einzulegen. Judith Steinmair


Sonderschau DoloMythos-Museum Innichen Dolomiten Dinosaurier Neue Forschungen haben ergeben: in den Dolomiten liegt die Geburtsstätte der Dinosaurier. Parasphingopus, dessen Trittsiegel zum ersten Mal von Michael Wachtler am Piz da Peres im Naturpark Fanes-Sennes-Prags entdeckt wurden, gilt als ein Vorläufer der Dinosaurier. Eine neue Gruppe von Archosauriern stellten vor 241 Millionen Jahren die Beine immer senkrechter unter dem Körper und begannen sich zweifüßig zu erheben. Die Vorderbeine verkümmerten. Die ersten Dinosaurier begannen sich zu entwickeln. Sie spalteten sich in verschiedene Linien auf, die zu den Dinosauriern, den Vögeln und den Krokodilen führten. Eine Vielzahl von Rekonstruktionen und Originalfunden zeigt Ihnen den aufregenden Werdegang dieser Tiere auf. Im Sommer jeden Tag geöffnet.

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Kleine „Dolomiten Ranger“ sind im Hochpustertal der Natur auf der Spur.

Von Dinos, Waldgesellschaften und Lügensteinen

» Dolomiti Ranger –

auf Spurensuche im Hochpustertal « Langsam greift Ruth in ihre „Schatzkiste“ – wir verfolgen gespannt, was sie denn wohl aus der Schachtel zaubern wird. Und halten kurz darauf staunend ein echtes Murmeltiergebiss, eine Adlerklaue und eine Schlangenhaut in Händen – Natur zum Anfassen, alles gesammelt in der imposanten Bergwelt des Hochpustertals. Wenig später lauschen wir auf unserem Weg gebannt den Geschichten von giftigen und fleischfressenden Pflanzen und von Fabelwesen und Geistern, die in den Dolomiten leben – vor uns tut sich derweil eine Kulisse auf, die malerischer nicht sein könnte: die Dolomiten im Hintergrund, eine blumenreiche Almwiese vor uns und in der Mitte eine kleine, uralte Berghütte, in der wir rasten werden. Spannender kann eine Familienwanderung in der Natur einfach nicht sein - das findet nicht nur unser 5-jähriger Sohn Nick, sondern auch wir Eltern, die einen Großteil ihres Lebens in der Stadt verbracht haben. Mit seinem neuen Familienprogramm „Dolomiti Ranger – der Natur auf der Spur im Hochpustertal“ bietet der Tourismusverband Hochpustertal in Zusam-

» Uschi LieblWickstead … betreibt die Touristik PR Agentur uschi liebl pr in München. Von Kindesbeinen an war sie regelmäßig Gast in Südtirol und teilt ihre Leidenschaft für die Region nun mit ihrer ganzen Familie.

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menarbeit mit dem Amt für Naturparke ein zweieinhalbtägiges Naturerlebnis, bei dem Groß und Klein mit viel Spaß und einer Prise Abenteuer die einzigartige Natur der Dolomiten erkunden und die berauschende Bergwelt mit allen Sinnen erleben können. Die Kinder werden inspiriert, die Entstehung der Dolomiten, die Welt der Dinosaurier, die Bestimmung von Waldgesellschaften und die Tiere der Dolomiten interaktiv im Naturparkhaus Drei Zinnen in Toblach und vor Allem in der umliegenden Natur zu erforschen. Los geht das „Dolomiti Ranger“-Programm mit einem Nachmittag im Naturparkhaus Drei Zinnen und Umgebung. Eine Pädagogin und eine Mitarbeiterin des Naturparkhauses erwarten uns bereits mit einem großen Rucksack, den Nick auspacken darf – gefüllt mit allen wichtigen Utensilien, die ein echter Geologe für seine Arbeiten so benötigt. Den Helm darf unser kleiner Forscher gleich mal ausprobieren und der blaue Anzug, obwohl viel zu groß, sieht mächtig professionell aus. Ganz anschaulich beantworten unsere Naturguides Fragen wie „Woher kommen eigentlich die Berge?“ und erläutern kindgerecht die Grundlagen der Geologie. Das pädagogische Kinder-Lernprogramm ist nicht nur spannend für die Kids – auch wir Eltern erfahren noch viel Neues. Mit dem erlernten Hintergrundwissen geht es weiter zu aufregenden Themen wie den Dinosauriern und Fossilien, die Geschichten aus ihrer Zeit „erzählen“. Als kleines Andenken für zuhause stellen wir dann gemeinsam noch Lügensteine her – täuschend echte Nachbildungen richtiger Fossilien.


U. Liebl

Spaß, spannenden Geschichten und Erlebnissen, die Kindern mit Sicherheit Augen und Seele für die Natur öffnet. Neu dazugekommen ist dieses Jahr eine geheimnisvolle Nachtwanderung, bei welcher die Kinder Antworten auf die Fragen „Was ist der Unterschied zwischen Tag- und Nachtgreifvögeln?“, „Welche Geräusche hört man nachts im Wald?“ und „Was ist ein Nachtjäger?“ erhalten. Das „Dolomiti Ranger“ Programm ist vom 14. Juli bis 25. August buchbar und findet immer Dienstag bis Donnerstag statt. Der erste Tag spielt sich in Toblach ab. Der zweite Tag geht von Sexten, Innichen oder Prags aus, der dritte von Innichen oder Niederdorf. Durch das perfekt ausgebaute Busnetz im Hochpustertal sind die Ausgangspunkte jederzeit bestens erreichbar. Das Paket ist über die Tourismusvereine im Hochpustertal buchbar und kostet 49 Euro für einen Erwachsenen und ein Kind. Jedes weitere Familienmitglied zahlt 19 Euro. Weitere Infos unter www. hochpustertal.info und info@hochpustertal.info.

U. Liebl

Tag Zwei führt uns direkt hinein in die faszinierende Welt des UNESCO Weltnaturerbes Dolomiten. Hier werden die Themen vom Vortag sicht- und greifbar, und die künftigen „Dolomiti Ranger“ tauchen ein in die Welt der Berge und des Waldes. Es werden Waldgesellschaften, Pflanzen und Gesteine spielerisch bestimmt und die Tiere der Dolomiten, wie Gämse und Steinadler, beobachtet. Immer wieder bekommen wir während unserer Wanderung kleine Aufgaben – so müssen wir etwa schätzen, wie weit eine Springmaus im Vergleich zu einem Wolf und einem Steinbock springt. Oder wir sammeln Feuchtes, Spitzes, Blaues, Rundes für ein Mandala – und nehmen dadurch besonders intensiv unsere Umgebung wahr. Zum Abschluss gestalten wir selbst eine Postkarte als Erinnerung – und kleben Gräser, Steine, Federn, die wir am Wegesrand finden, auf ein buntes Papier. Die Karte klebt noch heute an Nickis Pinnwand in seinem Zimmer und erinnert ihn an einen fantastischen Naturtag voller

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» Beim Projekt „Dolomiti Ranger“, welches in Zusammenarbeit zwischen dem Tourismusverband Hochpustertal und dem Naturparkhaus Drei Zinnen umgesetzt wird, haben Kinder die Möglichkeit auf haptische und spielerische Weise Wissen über die Bergwelt sowie die Geologie der Dolomiten zu sammeln. Die Kinder werden bereits in jungem Alter für die Natur sensibilisiert, können verschiedenste Gesteine unter die Lupe nehmen, lernen Pflanzenarten kennen und Tierspuren deuten. Dolomiti Ranger findet zum Teil im Beisein der Eltern statt und ist somit ein tolles Lern- und Freizeitprogramm für die ganze Familie während ihres Urlaubs im Hochpustertal. « Markus Kantioler

PhotoGrünerThomas

Amt für Naturparke

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Âť meine Natur ÂŤ

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Privates Fotoarchiv Hilda Burgmann

Impressionen vom Mitterhell-Hof.

» Ein Sommertag auf einem Hochpustertaler Bauernhof « Das Hochpustertal ist bekannt dafür, noch viele traditionelle und bewirtschaftete Bauernhöfe zu haben. Einige davon befinden sich im Dorf, andere sind Bergbauernhöfe, wie etwa der „Mitterhell“-Hof in Niederdorf, den Hilda Burgmann mit ihrem Mann Anton betreibt. Der Hof befindet sich am „Eggerberg“, ca. 5 Kilometer vom Dorfzentrum Niederdorfs entfernt, auf 1.550 Höhenmetern. Das Leben als Bäuerin/ Bauer ist ein Vollzeitjob, von dem man nicht einfach so Urlaub nehmen kann. Die Tage auf dem „Mitterhell“-Hof beginnen, Sommer wie Winter, sehr früh. Um 5.00 Uhr muss die Stallarbeit verrichtet werden: Kühe, Schweine, Hühner und das Pferd werden gefüttert und ausgemistet. Die Kuhmilch wird jeden Morgen an die Sennerei „Drei Zinnen“ abgeliefert und für die Kühe wird frisches Gras gemäht. Die auf dem „Mitterhell“-Hof produzierte Milch gehört zur im Hochpustertal einzigartigen und sehr geschmackvollen Heumilch-Sorte (siehe Infobox S. 22). Die Haupttätigkeit auf dem Hof im Sommer ist die Feldarbeit. Bei der Heuernte auf

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den steilen Feldern braucht es jede Hand und so muss jede der drei Generationen, die auf dem „Mitterhell“-Hof leben, mit anpacken. Auch wenn die Arbeit durch die besseren Maschinen heute viel einfacher ist als früher, so kann auf dem Niederdorfer Hof immer noch nicht jede Arbeit mit Traktor oder Transporter verrichtet werden, da gewisse Felder einfach zu steil sind. Beim Getreideanbau etwa, wird das Feld mit dem Pferd gepflügt und das Korn später händisch geschnitten. 1-2 Mal jährlich wird auf dem Hof frisches Roggenbrot gebacken – eine aufwändige aber lohnenswerte Arbeit. Wer kann heutzutage schon behaupten, sein hauseigenes Brot zu besitzen? Während Anton Burgmanns Haupttätigkeiten die Stall-, Feldund Waldarbeit und diverse Sanierungsarbeiten rund um den Hof sind, so ist Hildas große Freude ihr Gemüseacker. Im Sommer gedeihen dort alle möglichen Gemüsesorten, Salate und Kräuter und im Garten blüht eine Blumenpracht. Die Arbeit auf dem Acker, das Verarbeiten des Gemüses für den Winter und die Pflege der Blumen, sind für Hilda ein entspannender Aus-


Privates Fotoarchiv Hilda Burgmann

» Marion Mair

© janach.com

gleich zum oftmals strengen Arbeitsalltag auf dem Hof. Die moderne Technik hat das Leben auf dem Bauernhof zwar viel leichter gemacht, aber dafür ist die heutige Zeit oftmals viel hektischer. „Früher war es schwieriger, aber gemütlicher“, so Hilda Burgmann. Das Leben am Bauernhof ist stets geprägt durch das Zusammenspiel von Mensch, Tier und Natur. Diese gegenseitige Abhängigkeit ist es, die den Alltag ausmacht – spielt beispielsweise das Wetter einmal nicht mit, fällt die Heuernte ins Wasser. Viele Bauern sind oft zur Gänze Selbstversorger, auch die wichtigsten Lebensmittel auf dem „Mitterhell“-Hof stammen aus der eigenen Produktion. Natürlich kommen da auch regelmäßig traditionelle Tiroler Speisen wie „Tirtlan“ oder Knödel auf den Tisch. Mit einem Leben in der Stadt tauschen? Nein. Nicht einmal mit einem Leben im Dorf würde Hilda, Bäuerin aus Leib und Seele, tauschen. Auch wenn es die Bauern im Dorf bei der Ernte auf den meist flachen Feldern um einiges leichter haben, so ist die Ruhe und Freiheit über dem Dorf etwas Unersetzbares und Einzigartiges. Die Berge, der Ausblick, die Sonne und das ganze Rundherum – Bäuerin Hilda genießt das Leben auf dem „Mitterhell“-Hof in vollen Zügen.

interessiert sich für Musik und Kultur. Liebt gute Konzerte und Bücher. Arbeitet als freie Mitarbeiterin bei der Regionalzeitschrift "Puschtra".

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Heumilch – Naturnah, traditionell & rein

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Die Herstellung von Heumilch ist die ursprünglichste Form der Milchherstellung. Seit Jahrhunderten erfolgt die Fütterung der Milchkühe angepasst an den Lauf der Jahreszeiten: im Sommer bringen die Bauern ihre Kühe auf die Weiden und Almen. Die Wiesen werden gemäht, das Gras wird getrocknet und das so gewonnene Heu für die kalte Jahreszeit gelagert. Auf den Hochpustertaler Wiesen und Weiden wachsen durchschnittlich 30 bis 50 verschiedene Arten von Gräsern und Kräutern. Die Kühe haben also das ganze Jahr über einen vielfältigen Speiseplan, und dieser hohe Artenreichtum wirkt sich auch auf das Aroma und die Qualität der produzierten Rohmilch aus. Die Hochpustertaler Heumilch hat einen höheren Gehalt an Omega-3-Fettsäuren als herkömmliche Milch. Diese lebenswichtigen Fettsäuren können vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen deshalb über die Nahrung aufgenommen werden. Dazu eignen sich die schmackhaften und garantiert gentechnikfreien Hochpustertaler Heumilchprodukte bestens, wie etwa das neue Heumilchjoghurt: probieren und genießen!

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Bereits seit einiger Zeit ist es ein gemeinsames Anliegen der Sennerei Drei Zinnen und des Tourismusvereines Niederdorf ein Produkt der Gemeinde Niederdorf zu widmen. Kein Produkt verkörpert das Traditionsbewusstsein aber gleichzeitig die Innovationsfreudigkeit und Vitalität dieses Dorfes besser als der Heumilchkäse. Wie schon der Name verrät, wird der FenumKäse aus der qualitativ hochwertigen Hochpustertaler Heumilch produziert. Bei der Herstellung dieses ersten Heumilchkäses der Sennerei Drei Zinnen werden zunächst kleine, ca. 2 kg schwere Laibe geformt und bis zu 8 Wochen lang gereift. Durch die Reifung entsteht eine ausgeprägte Naturrinde, welche auch zum Verzehr geeignet ist. Der aufwendige Reifeprozess, aber auch die reine Heumilch, welche ausschließlich von Hochpustertaler Bauern geliefert wird, verleihen dieser Käsespezialität ihr unverwechselbares, mild-würziges Aroma. Der weiche und geschmeidige Käse ist etwas für Genießer und Hochpustertal-Fans!


Die Wissenschaftler und Studenten der Astrophysik in Sexten.

» Sexten – ein Zentrum der Astrophysik « Interview mit Stefano Borgani Über das Zentrum für Astrophysik in Sexten berichtet Prof. Stefano Borgani, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats und des Organisationskomitees. Prof. Borgani unterrichtet Kosmologie an der Universität Triest und ist an deren Abteilung für Physik tätig. Seit Anfang 2012 leitet er außerdem das Astronomische Observatorium in Triest, das dem Nationalen Institut für Astrophysik angehört. Hochpustertaler Almanach: Womit beschäftigt sich das Zentrum für Astrophysik und seit wann ist es in Sexten tätig? Wie viele Forscher umfasst es? Stefano Borgani: Das Zentrum für Astrophysik ist bereits seit 2008 in Sexten tätig. Nach einigen Versuchsjahren, in denen Workshops von Triester Forschern veranstaltet wurden, hat man sich für die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Kollegen geöffnet. Es ist nicht verwunderlich, dass sich angesichts der wunderbaren Umgebung das Vorhaben zur Einrichtung des Zentrums in Sexten so schnell herumgesprochen und so großen Anklang gefunden hat. Das Zentrum organisiert vorrangig Begegnungen (wir können sie als Workshops bezeichnen), an denen rund 40 Forscher teilnehmen und sich mit den jüngsten Er-

gebnissen ihrer Forschungstätigkeit auseinandersetzen. Dadurch sollen bereits bestehende Zusammenarbeiten fortgesetzt und – warum nicht – auch neue angebahnt werden. Bei diesen Begegnungen stehen vorrangig, aber nicht ausschließlich, Forschungsgebiete der Astrophysik, von der Kosmologie über die Galaxienbildung, zur Astrophysik der schwarzen Löcher, bis hin zu Großprojekten zur Erfassung von Gravitationswellen, wie sie die Allgemeine Relativitätstheorie vorsieht, im Mittelpunkt. Verschiedene Tagungen wurden jedoch auch der Quantenmechanik gewidmet, als Bestätigung für den multidisziplinären Ansatz des Zentrums.  Hochpustertaler Almanach:   Wie hebt sich bzw. möchte sich das Zentrum in Sexten von anderen Orten abheben, die Workshops und Kongresse beherbergen? Stefano Borgani: Das Zentrum in Sexten möchte sich vor allem durch die höchst entspannte Atmosphäre unterscheiden, in der Forscher aus aller Welt zusammentreffen und ihre Meinungen austauschen können. Diese natürliche Kulisse sucht auf dem gesamten Planeten seinesgleichen. Fügt man dann noch die herzliche Gastfreundschaft sowohl der Beherbergungsbetriebe

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als auch der einheimischen Bevölkerung hinzu, ist es für uns nicht schwer, uns auf internationaler Ebene in der Ausrichtung von Astrophysik - Workshops zu unterscheiden. Ein weiterer Aspekt, der uns sehr am Herzen liegt, ist auch die Tatsache, dass das Zentrum allen Teilnehmern einen Schreibtisch zum Arbeiten sowie einen Wireless-Internetanschluss zur Verfügung stellt. So können sie ihre Einfälle, die ihnen während eines Kongresses oder vielleicht auch während einer Wanderung in den Bergen in den Sinn kommen, unmittelbar umsetzen. Hochpustertaler Almanach:  Wie gliedert sich das Zentrum in den Sextner und Hochpustertaler Alltag ein? Stefano Borgani: Wir sind davon überzeugt, dass ein Trumpf des Zentrums gerade die Eingliederung in das lokale Umfeld ist. Das Zentrum wurde vom Wissenschaftlichen Beirat und vom Organisationskomitee (letzterem gehört der Nobelpreisträger für Physik – Riccardo Giacconi – an, der Sexten und das Sextnertal seit jeher über alles liebt), von der Gemeinde Sexten und vom Tourismusverein Sexten gemeinsam ins Leben gerufen und genießt die ständige Unterstützung der örtlichen Schulbehörden. Verwaltungsmäßig ist das Zentrum eine Initiative des Tourismusvereins. Ohne Unterstützung dieser örtlichen Behörden könnte es sich ganz einfach nicht am Leben erhalten. Hinzu kommen die hervorragenden Beziehungen zu den Einwohnern und den Beherbergungsbetrieben. Nicht zuletzt veranstaltet und fördert das Zentrum selbst populärwissenschaftliche Konferenzen für die einheimische Bevölkerung und für Touristen. Jeder Kongress soll einen Abend beinhalten, an dem das Kongressthema auf allgemeinverständliche Weise erläutert wird.   Hochpustertaler Almanach: Wie soll sich die Zukunft des Zentrums gestalten und welche Wünsche hegt es? Stefano Borgani: Das Zentrum ist derzeit in den Räumlichkeiten der Grundschule untergebracht, die uns während der Sommermonate zur Verfügung gestellt werden. Unser größter Wunsch ist natürlich, über einen eigenen, permanenten Sitz zu verfügen. So könnten wir unsere Tätigkeit das ganze Jahr über ausüben. Doch wir sind uns sehr wohl bewusst, dass es sich vorläufig nur um einen Wunschtraum handelt. Um sichereren Boden unter unseren Füßen zu haben, möchten wir zunächst unsere Kongresstätigkeit konsolidieren und fördern. Erst seit wenigen Monaten ist bekannt, dass die Europäische Weltraumagentur ein Projekt für ein Weltraumteleskop namens EUCLID genehmigt hat, das 2020 ins Weltall starten soll und möglicherweise unser Wissen über Entstehung und Entwicklung des Universums vollkommen revolutionieren wird. Zahlreiche Astronomen, die an verschiedenen Universitäten und Astronomischen Observatorien in Italien tätig sind, unter anderem an dem in Triest, sind an diesem Projekt beteiligt. Eine glänzende Zukunftsperspektive für das Zentrum in Sexten wäre mit Sicherheit die regelmäßige Veranstaltung von Meetings im Rahmen dieser Zusammenarbeit, die europaweit knapp 1.000 Wissenschaftler verbindet. Wer weiß, ob sich vielleicht gerade im Hochpustertal eines Tages neue und tiefere Blicke ins Universum eröffnen…

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Das Sexten Center of Astrophysics In Sexten wurden seit dem Jahr 1990 bereits sieben internationale Kongresse der Astrophysik veranstaltet bzw. abgehalten. Sexten wurde dadurch zu einer bewährten Anlaufstelle vieler namhafter Wissenschaftler, welche von zahlreichen international anerkannten Instituten genutzt und auch weiterempfohlen wird. Dadurch kam der Gedanke auf, die aktive Kongresstätigkeit der Bereiche Astrophysik, Kosmologie und Physik in Sexten auf mehrere Jahre auszubauen. Das geplante Forschungs- und Weiterbildungszentrum wird vorerst nur in den Sommermonaten abgehalten werden, wobei bei Bedarf die Kongresstätigkeit in Sexten auch auf die Wintersaison ausgeweitet werden soll. Für die Abhaltung des Astrophysikzentrums werden verschiedene Einrichtungen in der Volksschule von Sexten seitens der Gemeinde Sexten zur Verfügung gestellt. Die Schule von Sexten wird also in den Sommermonaten als Treffpunkt sowie Schulungszentrum für verschiedene Wissenschaftler im Bereich der Astrophysik, Kosmologie und Physik fungieren. In diesen Bereichen sollen zudem im Rahmen der Kongresstätigkeit verschiedene Workshops organisiert werden. Jeder Workshop sieht die Teilnahme von ca. 40 Wissenschaftlern aus verschiedensten Nationen vor, wobei die jeweiligen Projekte im Rahmen dieser Workshops vom Wissenschaftlichen Komitee und Organisator eingehend geprüft werden. Das Zentrum wird vom Verband zur Förderung der Studien und Forschung der Abteilung für Physik an der Universität von Triest unterstützt. Zu den Mitgliedern des Verbandes, welcher seit über 40 Jahren tätig ist, zählen die Universität von Triest, die Internationale Hochschule für fortgeschrittene Studien in Triest (SISSA), das INAF (nationales Institut für Astrophysik), das INFN (nationales Institut für nukleare Physik), das INFM-CNR (nationales Institut für Physik der Materie), sowie das Sincrotrone Triest. Um das Zentrum entsprechend organisieren und führen zu können, wurde ein Organisatorisches und Wissenschaftliches Komitee gegründet, welches die Abwicklung der Kongresstätigkeit sowie der Wissenschaft und Akademie gewährleisten soll.


» Schön, gesund und mobil « So flexibel können Häuser sein. Die MOVIT-Häuser der Pircher Oberland AG werden per LKW geliefert, stehen auf Rädern, können also beliebig positioniert werden und müssen dann nur noch angeschlossen werden. Sie sind ideal für touristische Zwecke, bieten ökologische Baukultur und sehen dabei gut aus. Dafür gab es auch einen hochkarätigen Designpreis. „Die Urlaubsgäste wollen die Natur genießen, etwas erleben und dabei auch entspannen und Ruhe haben,“ sagt Christian Pircher. Dieser Trend nach mehr Erlebnisqualität ist für Pircher ein wichtiger Grund, warum das Toblacher Unternehmen Pircher Oberland AG eine neue Art von Häusern entwickelt hat. MOVIT steht für mobile Wohnhäuser, die schönes und naturnahes Wohnen mit zeitgenössischer Architektur und ökologischer Baukultur eindrucksvoll miteinander kombinieren. Die Häuser der MOVIT-

Serie sind sehr naturbewusst mit viel Holz gebaut und repräsentieren dabei auch unterschiedliche Stilrichtungen. Moonriver symbolisiert die eher rustikale ländliche Art des Wohnens mit Giebeldach und vielen natürlichen Materialien. Ähnlich ist auch der Charakter des betont klassisch gehaltenen Modells Belville. Sunset steht für mediterrane Eleganz und Coral könnte man sich gut als kleines feines Strandhaus vorstellen. Entworfen wurden sie von der Hangar Design Group, einem internationalen Netzwerk für Design und Kommunikation mit Firmensitzen in Treviso, Mailand, New York, Barcelona, Shanghai und Hong Kong. Was die Häuser Sunset, Moonriver und Coral noch verbindet, das ist die Eigenschaft, dass sie praktisch schlüsselfertig geliefert werden und auch individuell positionierbar sind. Geliefert werden sie per LKW als Schwertransport, ein Kran bringt sie dann in

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Pircher

Die Zukunft des Bauens: Das MOVIT Haus aus dem Hochpustertal.

die gewünschte Position. Und dann muss man nur noch Strom, Wasser und Abwasser anschließen. Optional kann man auch auf dem Dach Solarzellen installieren. Die Mobilität macht die Häuser vor allem interessant für Campingplätze, die auf mehr Wohnqualität setzen, und für Urlaub auf dem Bauernhof-Betriebe, die sie als Gästehäuser nützen wollen. Denkbar hält Pircher auch den Einsatz in Wellnesshotels, wo man in MOVIT-Häusern einen Fitness- oder Wellnessbereich einrichten kann. Auch auf Golfplätzen könnte man diese Häuser gut verwenden. Offensichtlich gibt es auch viele Privatleute, denen die Idee gefällt, ein Ferienoder Gartenhaus mit Designqualität und Ökobauweise zu besitzen. „Auf diese Weise könnte man auch unabhängigen Wohnraum für die ältere Generation schaffen und damit den Wechsel ins Seniorenheim vermeiden“, ergänzt Christian Pircher die Einsatzmöglichkeiten der Häuser.

werden. Dass sie mobil sind, hat noch einige spezielle Vorteile. So muss man zum Beispiel in Italien keine Grundsteuer zahlen, und es ist auch keine Baugenehmigung erforderlich. Die Preise für die Häuser liegen bei etwa 2000 Euro pro Quadratmeter. Ein MOVIT-Haus kostet etwa 70.000 Euro. Anerkennung kam für die MOVIT-Häuser von höchster Stelle. Für das mobile Klimahaus Sunset hat die Pircher Oberland AG den XXII Compasso d'Oro ADI als Produzent gewonnen. Der Preis, den es seit 1954 gibt, gilt als die prestigeträchtigste Auszeichnung in der Welt des Designs. www.pircher.eu/movit

» Georg Weindl

Die Häuser besitzen standardmäßig rund 34 Quadratmeter Wohnfläche und können bis zu 40 Quadratmeter ausgebaut Der freie Journalist lebt im bayerischen Chiemgau und ist viel in Südtirol unterwegs für Reportagen für Tageszeitungen, Magazine sowie Reiseführer.

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Alle Fotos: Hotel Dolomitenhof

PR Info

» Chalet Alte Post & Hotel Dolomitenhof « 3 perfekte Tage im Fischleintal

Willkommen in der „heilen Welt“ Schroffe Gipfel, plätschernde Bachläufe, sanfte Wiesen - und Sie sind mittendrin. Freuen Sie sich auf einen wundervollen Sommer in der unberührten Natur des Fischleintals und der Sextner Dolomiten.

Tag EINS

Ankommen – die Ruhe „aufsaugen“ – mit einem Glas Prosecco den Urlaub einläuten. 14.00 Uhr das Chalet Alte Post ****, ein historisches Haus mit traditionsreichen Gemäuern ist geradezu ideal für einen Kurztrip – abschalten von jetzt auf gleich in wenigen Minuten dank dieser geradezu einmaligen Lage inmitten der Natur. 16.00 Uhr Spaziergang durch die Lärchenwiesen im Fischleintal – den Vögeln lauschen und die Ruhe genießen (auch in der Hauptreisezeit!) 18.00 Uhr ein Schluck Prosecco an einem lauen Sommerabend auf der Panoramaterrasse des Stammhauses Dolomitenhof. Sich auf ein schönes Abendessen freuen – den Urlaub begrüßen.

Tag ZWEI

Aktiv die umliegenden Dolomiten erstürmen – eine Hüttenbrotzeit – im Badehaus Bergsteiger den Tag ausklingen lassen. 8.00 Uhr Aufstehen mit dem Blinzeln der ersten Sonnenstrahlen, nichts wie raus, barfuss durch den angenehm frischen Morgentau. Der Bergsommer bricht an und los geht’s auf 2.400 Meter zu den Drei Zinnen, DEM Wahrzeichen der Dolomiten. Ein fantastisches Bergerlebnis so wie sich die drei schroffen Gipfel präsentieren. 12.00 Uhr Büllelejochhütte - so gut wie auf 2.500 Metern schmeckt der Kaiserschmarrn und das kühle Bier nirgends! 16.00 Uhr Entspannung – Kraft tanken – die Seele baumeln lassen im Badehaus Bergsteiger. Eintauchen im Panoramaschwimmbad, im Außenpool die Muskeln entspannen, saunieren und die Aussicht noch mal von unten genießen. 19.00 Uhr Ob nach einer gemütlichen Wanderung oder dem sportlichen Gipfelsturm, ein leckeres 5-Gängemenü kann den Tag nur noch verschönern!

Tag DREI

Den Urlaub ausklingen lassen – Emotionen mit nach Hause nehmen 8.00 Uhr die Augen über das von Morgendunst bedeckte Tal gleiten lassen und nochmals ganz ungestört den Pool genießen, um sich anschließend das köstliche Frühstück auf der Sonnenterasse des Dolomitenhof schmecken zu lassen. Von hier aus geht es dann noch mit einem guten Buch direkt auf die Liegewiese vor dem Badehaus, oder Sie lassen sich bevor der Urlaub sich dem Ende neigt, noch eine wohltuende Ganzkörpermassage zukommen. 12.00 Uhr die Panoramaterrasse des Restaurant Dolomitenhof lädt noch auf ein ausgiebiges Mittagessen ein bevor man mit Sicherheit aufgetankt und voller unvergesslicher Augenblicke nach Hause fährt. Gönnen Sie sich Ihre ganz persönliche kleine Sommerauszeit im Fischleintal! Chalet Alte Post & Hotel Dolomitenhof HHHH www.dolomitenhof.com | info@dolomitenhof.com Tel. +39 0474 713 000

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SMG/EOS/F. Blickle

» Adelheid Wanninger

Gesund mit der Kraft der Natur.

aus Rosenheim  ist als freie Journalistin seit Jahren viel für namhafte Zeitungen und Magazine in Sachen Reise, Hotellerie und Gastronomie unterwegs. 2011 widmete sie ganz den Recherchen in Sachen authentische Wellness und Wohlfühlen im alpinen Raum. Ihr Buch " Die ganze Kraft der Alpen" erscheint im Spätsommer im Stocker Verlag/Graz.

» Naturverbundenes Hochpustertal « Immer wieder geht es mir so: wenn ich von Brixen her kommend ins Pustertal abbiege, macht sich mit jeder Kurve mehr und mehr eine leichte Unruhe in mir bemerkbar. Nicht etwa durch die Kurven – es ist die freudige Erwartung, endlich den ersten Blick zu erhaschen auf diese imposanten Zacken und Spitzen der Sextner Dolomiten, die sich ab Toblach so atemberaubend in die Höhe räkeln. Und egal ob ich sie beim Skifahren, Langlaufen, Wandern, Klettern, Biken, Spazieren gehen oder gar vom Heißluftballon aus betrachte: sie scheinen ständig ihr Aussehen zu verändern und faszinieren stets aufs Neue. Die Kraft und Stärke der Berge strahlt auch auf das Tal aus - und Menschen, die hier leben, wissen ihre Natur ganz besonders zu schätzen! Eine davon ist Maria Mairhofer vom schönen Biobauernhof Unterstein am Eggerhof in Niederdorf, auf dem sie vier Gästezimmer vermietet. Sogar eine kleine Kneipp-Anlage ist im Haus. An der Entstehung des großen Raiffeisen Kneipp für mich® Aktivparkes des Ortes Niederdorf hat sie ganz wesentlichen Anteil. Auch ihr Kräuterwissen ist immens und neben ihrem Kräutergarten hat sie am Berghang sogar einen Kräuterweg mit über 60 verschiedenen Heilkräutern angelegt. „Keine Zuchtpflanzen“, betont sie.“Alles Wildpflanzen, denn die haben viel mehr Inhalt-

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stoffe und Informationen in sich. Alle meine Tees sind daraus gemacht und auch für meine Gäste koche ich damit.“ In der Wiese sehe ich ein Kraut, das mir unbekannt ist. „Das ist Labkraut, reinigend und den Lymphfluss anregend.“ Wir nehmen einige Zweige mit und machen eine Tinktur daraus. Aus den farbenfroh leuchtenden Blüten von Ringelblumen, Kornblumen, Kamille, Indianernessel, Nachtkerze und Gänseblümchen fertigen wir eine Blüten-Salbe. Mein Weg führt mich weiter nach Toblach zum Hotel Santer. Bei einem Besuch der Familie und der Besichtigung des neuen SPA fiel mir unter anderem die Linie „Toblacher Apotheke“ auf. Da wo man bekannte Markennamen erwartet eine Apotheker-Linie? Neugierig durch Inhaltsangaben auf den Packungen wie Ringelblume, Johanniskraut, Arnika und anderem lese ich in der Spa-Broschüre: „Mit den vielfältigen Farben und Düften der Dolomiten und der Ehrfurcht den lokalen Traditionen gegenüber haben wir eine hochwertige Produktlinie entstehen lassen.“ Jeweils für den persönlichen Bedarf abgestimmt, gibt es Beauty, Detox, Relax und Energy Behandlungen. „Natürlich bieten wir dazu auch die passenden Tees oder mit Mineralien angereichertes Quellwasser an“, erklärt Saskia Santer, die Tochter des Hauses. Ein rundes Konzept!


Natürlich besuche ich die Toblacher Apotheke und den Mann, der sich so viele Gedanken zu natürlichen Wirkstoffen aus seiner Heimatregion macht. Dr. Sandro Barbierato zeigt mir seine Apotheke. Sie unterscheidet sich ganz wesentlich von anderen. Natürlich wird ein Vollsortiment angeboten, aber wo immer es möglich ist, mit hauseigenen Mitteln zu arbeiten, wird dies auch umgesetzt. Basierend auf 30-jähriger Forschung, bietet die Apotheke in Toblach zusätzlich alles, was eine schöne, gesunde Haut braucht. Einiges kann direkt vor Ort hergestellt werden, vieles wird - der strengen pharmazeutischen Auflagen wegen - zur Produktion außer Haus gegeben. Die Rezepturen stammen jedoch immer aus der Toblacher Apotheke, werden in Büchern genauestens gelistet und sind immer für jedermann nachvollziehbar. Fünf bis zehn Mal intensiver als in der Volksmedizin sind Fluidextrakte, so wie sie für die Herstellung von Cremes in der Apotheke verwendet werden. „Wir benötigen z.B. 1 Kilogramm Ringelblumenblüten mit 1 Liter 80%-Alkohol versetzt für unser RingelblumenFluidextrakt. „Was ich jedem anrate zuhause zu haben, ist eine Arnikasalbe. Bei Verletzungen, Verstauchungen, Prellungen, Muskel- und Gelenkbeschwerden ein hervorragendes Mittel.“ Hand in Hand mit der Natur geht auch die Linie RossoNero des Caravan Park Sexten. So besonders wie der ganze Platz sind auch die Menschen hier und ihre tiefgreifenden Gedanken, die sie sich um jedes Detail machen. Naturbelassene Wälder und Bergwiesen, sprudelnde Gebirgsbäche und tiefblaue Seen, bodenständige Südtiroler Kultur und alte Traditionen der Region, die unberührte Natur des Hochpustertals und seiner Naturprodukte sind Quelle und Basis für Gesundheit, aber auch für Schönheit! Die Grundlage der Produkte der hauseigenen Pflegelinie des Mountain Resorts sind verschiedene Beeren, die es hier in Hülle und Fülle gibt. Preiselbeeren, Hagebutten, Schwarzbeeren und Holunder bieten eine Fülle von Wirkstoffen für die Pflegelinie, die in Untersuchungen hervorragende Resultate erzielte. Auch das Ergebnis einer Behandlung kann sich sehen lassen: Die Gesichtshaut rosig, geschmeidig und vital – die Füße erfrischt und belebt… fit für die Wanderung am nächsten Tag in der unbeschreiblich schönen Natur des Hochpustertals!

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Alle Fotos: Alpe Pragas

Erdbeeren – damit begann die Erfolgsgeschichte von Stefan Gruber.

» Feine Früchte « Am Anfang hat es gar nicht nach einer Erfolgsgeschichte ausgesehen. Doch mit der Philosophie, mit besten Zutaten hochwertige Fruchtaufstriche für qualitäts- und gesundheitsbewusste Menschen zu kreieren, hatte Stefan Gruber eine Marktlücke gefunden. Heute steht Alpe Pragas für edle Fruchtaufstriche aus Prags, die sogar bis Japan verkauft werden. Wer Alpe Pragas besuchen will, fühlt sich bald wie ein Schatzsucher. Ein schmaler Weg zweigt von der Straße bei Außerprags ab und verschwindet im dunklen Wald. Mit einigen Kurven geht es an alten Bauernhöfen vorbei, bis bald das Ziel erreicht ist. Vorne ein stattlicher Bauernhof, hinten ein moderner großzügige Anbau mit viel Glas und großen lichtdurchfluteten Räumen. Schwere Holzböden, alte Balken und moderne Kunstaccessoires zieren diese Art Showroom samt Degustationsbüffet. Diese architektonische Pretiose dokumentiert recht eindrucksvoll

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die für Südtiroler Verhältnisse recht ungewöhnliche Erfolgsgeschichte. 1995 begann Stefan Gruber zusammen mit seinem Freund Hartwig Weidacher damit, die Früchte der eigenen Bauernhöfe selbst zu verarbeiten. Die beiden Jungbauern wollten nicht mehr nur Lieferant für andere Firmen sein und starteten erste Versuche mit hochwertiger Marmelade auf Mutters Herd. „Damals war der Bedarf nach hochwertigen natürlichen Lebensmitteln noch nicht so ausgeprägt wie heute,“ erinnert sich Stefan Gruber. Versucht haben sie dennoch und haben in Toblach die ehemalige Bäckerei angemietet. Mit Erdbeeren und Himbeeren sind sie gestartet und haben bald Johannisbeeren und Stachelbeeren dazu genommen. „Zuerst waren es vor allem Touristen, die Interesse an unseren Fruchtaufstrichen und Fruchtsirup hatten“, erzählt Stefan Gruber. Immer mehr Feinkostgeschäfte und Hotels in Südtirol und Norditalien, später auch in Deutschland nahmen die Produkte aus Prags in ihr Sortiment auf. Was auf eigenem Boden wuchs,


reichte bald nicht mehr und die beiden Jungunternehmer fingen an, hochwertige Früchte aus kontrolliertem Anbau dazu zu kaufen. Das Sortiment wurde dann mit Chutneys, mit süßsauren Marmeladen, erweitert. Mittlerweile hat Alpe Pragas nicht nur ein ziemlich umfangreiches Sortiment mit klassischen und sehr individuellen Aufstrichen und Säften sondern auch Kunden zwischen Norddeutschland und Süditalien und sogar Abnehmer in Japan. „Für uns war es immer wichtig, dass wir eine gleichbleibend hohe Qualität bieten können und unsere Aufstriche mit 70 Prozent Fruchtanteil nicht nur gut schmecken sondern auch gut tun,“ erklärt Stefan Gruber. Dass der Alpe Pragas Chef da mit ganz persönlicher Leidenschaft dabei ist, Neues und Altbewährtes zu entdecken und in das Sortiment zu integrieren, das ist unübersehbar. Entsprechend präsentiert sich das Sortiment als sehr eindrucksvolle und anregende Mischung aus Klassikern und individuellen Kreationen. Neben Erdbeeren, Himbeeren und Marillen gibt es auch Quitte, Kastanie und Holunder/ Zwetschge. Figurbewusste Menschen können aus einem Sortiment an Light-Aufstrichen wählen. Oder wie wäre es mit Himbeere/Birne als Frucht zum Trinken oder Chutneys mit Marille und Kürbis, Feige und grüner Tomate? Vor kurzem hat

Gruber auch alte Apfelsorten wie Winter-Calville oder Champagner-Renette dazu genommen. Im neuen großen Degustationsraum kann man sich viel Zeit nehmen, um all diese Kreationen näher kennen zu lernen. Und man kann sich von Stefan Gruber Geschichten erzählen lassen wie jene von der alten Gräfin aus dem Meranerland, die in ihrem Garten besonders kostbare Williams Christ Birnen hat, die niemand anders als sie selbst pflücken darf. Aber diese Liebe zu den Früchten macht eben den Qualitätsunterschied aus. www.alpepragas.com Georg Weindl

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» meine Beeren «

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» Mächtige Berge, glitzernde Seen, himmelblaue Panoramen. Hier in Prags in Südtirol, mitten in den Dolomiten, ist wohl der beste Ort, die vielleicht besten Früchte der Welt zu wirklich Feinstem zu verarbeiten. Zugegeben – uns schmeckt eigentlich nur das Beste. Daher tun wir auch alles, um richtige Genießer-Produkte herzustellen. Das beginnt natürlich bei den Früchten. Die müssen einfach so schmecken, dass man nicht aufhören möchte sie zu essen. Und ins Glas müssen so viele wie möglich – daher stecken in unseren Aufstrichen auch mindestens 70% Frucht. Wir erwärmen sie beim Verarbeiten zwar, aber ganz schonend und kühlen sie auch ganz schnell wieder ab. Und verpackt wird ausschließlich in Glas. Das ergibt den unverwechselbar frischen und natürlichen Geschmack. « Stefan Gruber

CEO Alpe Pragas

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5 Die Bödenseen unterhalb der Drei Zinnen Hütte.

» Trekking im Hochpustertal « Eine fünftägige Wanderung von Prags bis zum Kreuzbergpass entlang einer unbekannten Route, vor der Kulisse der schönsten Gipfel des Pustertales. Dazu präsentieren wir unsere Fotogalerie. Am Start beherrscht der Seekofel mit seiner brüchigen, steil zum Pragser Wildsee abfallenden Felswand die Landschaft, am Ziel ist es die Sextner Rotwand, mit ihren Spitzen und den Schauplätzen des Ersten Weltkrieges. Dazwischen erheben sich der Dürrenstein, die Drei Zinnen und der Paternkofel, der gewaltige Zwölfer- und der spitze Einserkofel, an dem die Spuren des vor knapp 5 Jahren erfolgten Felssturzes noch gut erkennbar sind. Der unbekannte Höhenweg wird in fünf Tagen zurückgelegt. Er zieht sich von Westen nach Osten durch die Pragser und die Sextner Dolomiten, streift viele der bedeutendsten und meistbesuchten Schutzhütten der Gegend und überrascht mit überwältigenden Ausblicken auf die bezauberndsten Gipfel der Kalk-

alpen. Der erste Abschnitt – ungefähr anderthalb Stunden Gehzeit – verläuft auf dem bekanntesten Trekkingpfad der bleichen Berge, dem Höhenweg 1, der am Pragser Wildsee beginnt und sich ins Reich der Fanes, der Civetta und nach Belluno hin erstreckt. Im weiteren Verlauf werden auch andere berühmte Pfade begangen, wie der Aufstieg von der Plätzwiese zum Dürrenstein, der Pfad zwischen Drei-Zinnen- und Lavaredo-Hütte und der Weg des Fischleintals. Erlebnisse in einsamer und wilder Umgebung bieten das KarstHochplateau rund um die Rossalm Hütte, der Abstieg von der Plätzwiese ins Höhlensteintal , der lange Aufstieg über das Val Rinbon und die Umrundung der Sextner Rotwand. Hier kann man die Dolomiten wirklich hautnah erleben. Der Wanderer wird auf seinem Weg nicht nur zu den Überresten des Weltkrieges und den Zeugnissen der Geschichte des Alpinismus geleitet, er kann sich auch an zauberhaften Ausblicken erfreuen, die Gesellschaft von Hirschen und Gämsen genießen

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Beeindruckend und ideal zum Wandern und Klettern: Drei Zinnen und Umgebung.

und die Blütezeit in zwei der schönsten und interessantesten Naturparks in Südtirol miterleben. Wer möchte, kann den Weg am Karnischen Hauptkamm entlang fortsetzen… das bedeutet zwei zusätzliche Wandertage.

1 Der Trekkingpfad, der zu den bekanntesten und meistbegangenen der Dolomiten zählt, beginnt am Pragser Wildsee. Auf dem Bild ist er vom Gipfel des Seekofels aus zu sehen. Er verläuft am westlichen Seeufer und steigt in den gut erkennbaren Geröllfeldern empor.

2 Die zwischen den Bäumen emporragenden Felsen und Kämme der Hohen Gaisl, westlich der Plätzwiese.

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Am zweiten Trekkingtag wird der leichte Anstieg zum PanoramaGipfel des Dürrensteins überwunden. Hier der Anblick von der Plätzwiese aus, eine der größten und bezauberndsten Hochebenen der Dolomiten.

4 Die dritte Etappe umfasst den Abstieg ins Höhlensteintal und den Aufstieg über das Rienztal bis zur Drei-Zinnenhütte. Die Panoramaaufnahme vom Bergkamm aus, der zu den Paternkofel-Stollen aufsteigt, gibt die bezaubernde Umgebung der Dreizinnenhütte mit den Drei Zinnen links sowie dem Sextner Stein und dem Toblinger Knoten rechts im Bild, auf eindrucksvolle Weise wieder.

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PhotoGrünerThomas

S. Wisthaler

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H. Rier

» Stefano Ardito ist in Rom geboren und hat die Berge des Hochpustertales beim Klettern kennengelernt. Durch seinen Beruf (Journalist, Dokumentarfilmer und Schriftsteller) ist er immer noch in Berührung mit der Bergwelt. Den Dolomiten hat er rund ein Dutzend Bücher und Führer, vier von der RAI übertragene Dokumentarfilme sowie zahlreiche Artikel und Berichte gewidmet, die in folgenden Zeitschriften veröffentlicht wurden: Alp, Rivista della Montagna, Meridiani Montagne, Airone, Plein Air, Qui Touring Venerdì di Repubblica und Specchio, die Wochenzeitschrift von La Stampa

5 Der vierte Tag beginnt mit einem Ausblick auf die Bodenseen.

6 Dann geht es weiter zur Büllelejochhütte über den Bergkamm an der Grenze zwischen Südtirol und Venetien, vor dem Hintergrund der Nord- und der Westwand des Zwölferkofels. Am selben Tag erreicht man die Zsigmondyhütte und steigt von dort bis zum Fischleinboden ab.

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7 Nach der Übernachtung im Fischleintal folgt der Aufstieg zu den Rotwandwiesen, die sich unter dem Zehnerkofel ausdehnen. Noch am selben Tag wird die Wanderung bis zum Kreuzbergpass fortgesetzt, wo sie auch beendet werden kann.

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Wer möchte, kann noch bis zum Karnischen Kamm hochsteigen und zwei Tage weiterwandern, mit bezaubernden Ausblicken auf die Sextner Dolomiten.

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» Pilgern – ein Lebensgefühl «

Für die Jakobswege gab es einst keine Grenzen. 1987 hat der Europarat die Jakobswege als erste europäische Kulturwege deklariert. Die Menschen sollten sich auf die Geschichte und die geistigen Ursprünge Europas besinnen, um eine gemeinsame Identität zu stärken. „Europa ist aus der Pilgerschaft geboren und das Christentum ist seine Muttersprache“, hat Johann Wolfgang Goethe gesagt. Grenzen, Sprachen, Entfernungen sollten durch die Jakobswege als Verbindungswege überwunden werden. Der Pilgerweg ist Symbol für unseren Lebensweg – und das Pilgern ist ein Lebensgefühl. Wenn der Mensch spürt, dass er im Getriebe des „immer schneller – höher – weiter, immer mehr und nie genug“ nicht mehr mithalten kann, entsteht eine Leere, die mit viel Schmerz verbunden ist. Sehnsucht entsteht. Sehnsucht nach Sinn, Geborgenheit, Lebensfreude, Langsamkeit und Einfachheit. Haben sich die Pilger einst für Buße und Ablass auf den Weg gemacht, so ist es heute Sinnfindung und Neuorientierung auf dem Lebensweg. Doch wo ist der Unterschied? Pilgern ist ein Grundbedürfnis des Menschen, der spürt, dass es mehr gibt im Leben, als die Wissenschaft erklären kann. Christen pilgern nach Rom, Jerusalem oder Santiago de Compostela, Muslime nach Mekka, Hindus wollen im Ganges baden, Juden pilgern nach Jerusalem, Buddhisten meditieren in den Klöstern ihrer Meister. Pilgern ist spirituelles Wandern. Die innere Haltung macht den Wanderer zum Pilger. Und manch einer startet als Abenteurer und kehrt als Pilger zurück. Die Gleichmäßigkeit des Gehens, das zur Meditation wird, die Handlungen des alltäglichen Lebens, die sich auf ein Minimum reduzieren und täglich wiederholen, lässt ungeahnte Freiheit und Leichtigkeit entstehen. Und führt in jene Einfachheit, der Klarheit, Gelassenheit und innere Ruhe folgen. Vieles, was am Anfang bewegt, legt sich in die Ruhe, Wesentliches wird sichtbar. Weit weg vom Alltag können Pilger ungewohnte Erfahrungen machen, Grenzen sprengen und sich selber

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ganz neu entdecken. Im intensiven Kontakt mit der Natur fühlen sich Pilger getragen von der Energie dieser Wege. Wind, Sonne, Hitze, Regen spüren und Teil davon werden, Eins-sein und sich hingeben. Pilger geben sich den Kräften des Lebens hin und kommen in Kontakt mit ihrer ureigenen Lebenskraft und Körperintelligenz, sodass Unsichtbares, Unbegreifliches zu wirken beginnt. Es entsteht das Vertrauen in eine dem Leben inne wohnende, unerschöpfliche Quelle der Kraft, und Pilger kehren mit jenem wohltuenden Wissen in den Alltag zurück, dass jeder Mensch Ausdruck der Liebe ist und in einem liebenden Universum lebt.

Tourismusverband Eisacktal/M. Santini

Wie ein Netz durchziehen uralte Pilgerwege ganz Europa, vorbei an mystischen Ritual – und Kraftplätzen, an wunderbaren Naturidyllen und Kulturgütern. Seit Jahrhunderten sind Menschen nach Jerusalem, Rom oder Santiago de Compostela unterwegs, um ihrer Sehnsucht Raum zu geben. Von Osten kommend führt der Jakobsweg auch durch das Hochpustertal.

» Paula Maria Holzer “Ich lebe was ich tue und ich tue, was ich bin – jeden Tag ein bisschen mehr.” Zeit ihres Lebens faszinieren sie die tiefen Fragen des Mensch-SEINS. Sie ist Religionspädagogin und in der Erwachsenenbildung tätig. Als Begleiterin auf den Pilgerwegen des Hl. Franziskus in Umbrien führt sie Menschen aus der Oberflächlichkeit in eine achtsame Lebensgestaltung und in die Faszination des Seins im Augenblick.


Foto: Archiv Kuratorium Schloss Welsperg; Gestaltung: Lucia Nania

SCHLOSS WELSPERG

ÖFFNUNGSZEITEN vom 01. Juli bis 09. September MO bis FR von 10 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr SA geschlossen SO von 15 bis 18 Uhr vom 10. bis 21. September MO bis FR von 15 bis 17 Uhr SA-SO geschlossen Im Laufe des Sommers finden Konzerte und Ausstellungen statt. Genaueres auf unserer Homepage: www.schlosswelsperg.com und unter der Nummer 0474 944 118 (Tourismusbüro Welsberg) WELSBERG - PUSTERTAL

In Welsberg finden heuer Veranstaltungen und Feierlichkeiten zum 250. Todestag des Barockmalers Paul Troger statt. Im Schloss Welsperg ist eine Dauerausstellung „ÜBER DEN WOLKEN...“ mit reproduzierten Ausschnitten aus den Kuppelfresken der Stifte Niederösterreichs zu sehn. Eine Übersicht über die gesamten Veranstaltungen finden Sie unter 43 www.paultroger.it


Immer ruhigen Fußes auf dem Jakobsweg Südtirol unterwegs In sechs Etappen und über insgesamt 130 km führt der Jakobsweg Südtirol ausgehend von Winnebach bis zum Brenner. Gleich nach dem ersten Teilstück über die blühenden Wiesen von Winnebach und Vierschach erreichen wir einen der Höhepunkte des Südtiroler Jakobswegs. Die Kirche des Benediktinerstiftes von Innichen gilt als der wichtigste romanische Kirchenbau Tirols (12.Jh., Umbau im 13. Jh.). In dieser prächtigen romanischen Kirche bewundern wir die spätromanischen Kuppelfresken, die ebenfalls spätromanische Kreuzigungsgruppe im Chor, die romanische Krypta mit der Skulptur des hl. Candidus, und schließlich am Südportal das gotische Fresko von Michael Pacher mit dem Stifter Otto II. zwischen den beiden Patronen des Klosters, Candidus und Corbinian. Einen weiteren Höhepunkt der besonderen Art hält das Hochpustertal noch für uns bereit: es ist die Quelle der Drau, der die Pilger, die von Slowenien aufgebrochen sind, schon seit etwa 300 Kilometern folgen. Hier können sie erstmals aus dem Fluss auch trinken! Der Wanderweg am Waldrand bringt uns nach Toblach, im Mittelalter reich und bedeutend, weil sich hier zwei wichtige Handels- und Verkehrswege trafen. Die aus Venedig kommende

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Tourismusverband Eisacktal/M. Santini

1. Etappe: Winnebach - Welsberg

Via Alemagna (sie führte nach Augsburg, der Stadt der Fugger) stieß hier auf die aus Aquileia kommende alte Römerstraße, den Weg, dem wir folgen. Ein Stück österreichischer Geschichte erwartet uns auf dem Weg nach Niederdorf, wir kommen nämlich unmittelbar am „Bad Maistatt“ vorbei. Hier nahm schon Maximilian I., Kaiser von 1493–1519, seine Heilbäder. Für Reisende, Pilger und Kranke wurde in Niederdorf 1456 ein Spital gestiftet. Die dazu gehörende Spitalskirche zur Heiligen Dreifaltigkeit besteht heute noch. Unsere müden Pilgerfüße können sich bei einem Zwischenstopp im Raiffeisen Kneipp-für-mich® Aktiv Park erholen. Ebenfalls sehenswert: im Europagarten in Niederdorf befindet sich ein Meilenstein der Römerstraße aus der Zeit des Kaisers Decius (249 - 251 nach Christus).


H. Rier

Der Pustertaler Talradweg ist für die ganze Familie geeignet.

Der „Puschtra Radlweg“, wie ihn die einheimische Bevölkerung nennt, durchquert mehr oder weniger geradlinig den gesamten Talboden des Pustertals. Er verläuft fast parallel zur Eisenbahnlinie und zu den Flüssen Rienz oder Drau: von Mühlbach bis Vierschach, an der Grenze zu Österreich – genau genommen sogar bis Lienz in Osttirol. Ursprünglich war der Südtiroler Teil eine Art „Nebenprodukt“ beim Bau der Kanalisierung und ging abschnittsweise über bestehende Güterwege und Hofzufahrten. Vom Landesamt für Tourismus angeregt, begann unter der Leitung der Bezirksgemeinschaft Pustertal eine Zusammenlegung der Teilstücke, um einen Radweg für touristische Zwecke zu entwickeln. Heute ist diese mehr oder weniger zufällig entstandene Fahrradstrecke auf dem besten Weg, sich zu einem höchst attraktiven Freizeitangebot für die einheimische Bevölkerung und zu einem touristischen Zusatzangebot zu entwickeln. Wobei sich auf dem Radweg viele Alters- und Zielgruppen tummeln: Familien mit Kindern, Jung und Alt, Freizeitsportler, Radwanderer und Ausflügler, Einheimische und Gäste aller Nationen.

Der Pustertaler Talradweg

» Vom „Nebenprodukt“ zum beliebten Freizeitangebot « Der gemütliche Radweg schlängelt sich durch das grüne Hochtal zwischen Alpen und Dolomiten, über eine sanfte Hügellandschaft aus Wiesen und Feldern, vorbei an Höfen und Dörfern, Äckern und schattigen Wäldern, in einem leichten Bergauf und Bergab. Man durchquert kleine Orte und fährt auch durch Bruneck, Herz und Hauptort des Pustertals. Hier kann man in der mittelalterlichen Stadtgasse einkaufen oder einen Abstecher in Reinhold Messners Bergvölker-Museum „Ripa“ wagen. Entlang oder in unmittelbarer Nähe des Radweges bieten sich noch weitere Gelegenheiten, eine kurze Rast einzulegen: das Bergbauernmuseum in Dietenheim, der Kurpark in Niederdorf, die Lernbauernhöfe Oberdornerhof und Lechnerhof im Pragser Tal, die Schaukäserei Drei Zinnen in Toblach, das Museum Dolomythos in Innichen, der Drei Zinnen-Blick u.v.m. Viele idyllische Haltebuchten und Rastplätze entlang der Strecke laden zum Verweilen ein.

„Die Doppelnutzung durch Einheimische und Gäste ist eines der Ziele des Pustertaler Radwegekonzeptes“, meint Paul Rieder von der Pustertaler Bezirksgemeinschaft. Nach dem Vorbild der Fortsetzung des Radweges in Österreich, dem Drau-Radweg, begannen vor einigen Jahren Ausbau, Verbesserungen und Anpassungen an die Straßenverkehrsordnung. Dabei sei, laut Rieder, ein sehr wichtiger Punkt des Stufenplans zwar der Ausbau der Hauptroute, aber im Laufe der nächsten Jahre wolle man unbedingt die Seitentäler besser anschließen. Das bringe für den Radfahrer eine noch größere Vielfalt und gleichzeitig eine Aufwertung der Orte in den Tälern. Viele Hürden seien bisher zu bewältigen gewesen und noch viel mehr stünden an, wie z.B. die Verhandlungen mit den Grundbesitzern, Sicherheitsvorkehrungen, einheitliche Beschilderung und nicht zuletzt auch der Transport der eigenen Fahrräder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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An diesem Punkt setzte Karl Fritz Schmidhofer bereits vor ca. 25 Jahren an. Als saisonale Alternative zum Skifahren begann er mit dem Verleih von 10 Fahrrädern in der Absicht, die Gäste im Sommer zu beschäftigen. In einem jährlichen Treffen mit der Stadt Lienz wurden notwendige Verbesserungen, vor allem in Bezug auf Sicherheit und Beschilderung am Teilstück InnichenLienz besprochen und nach Möglichkeit umgesetzt. Der Radverleih Schmidhofers expandierte und fast parallel dazu auch die Nutzung des Radweges. Der Rücktransport von Fahrern und Rädern mit dem Zug stieß jedoch aufgrund des immer größer werdenden Andrangs an die Grenzen seiner Kapazitäten und so entwickelte Schmidhofer schließlich, als Vorreiter für Südtirol, das Konzept für PusterBike: Der Kunde kann an ca. 30 Verleihstationen zwischen Mühlbach (Italien) und Spittal (Österreich) ein Fahrrad ausleihen und es an jedem beliebigen dieser Verleihe wieder abgeben. Die Leihräder selber werden in eigens entwickelten Transportern und Anhängern wieder an die Verleihstationen zurückgebracht. So erreichte man, dass sich die Rückfahrt des Gastes mit dem Zug bequem und reibungslos gestaltete. Die Idee schlug ein und mittlerweile verfügt der Verleih von Karl Fritz Schmidhofer über ca. 4.000 Leihräder und zählt 103 Betriebe der „BikeHotels Südtirol“ zu seinen Kunden.

und gesunde Art und Weise kennenlernen, bewegt sich an der frischen Luft und leistet dazu noch einen Beitrag für die Umwelt. Man erkannte im Zuge der Arbeiten um die Entwicklung des Talradweges eine hohe Kompetenz zum Thema Rad, die sich auch in den anderen Disziplinen niederschlägt: Downhiller finden ihre Herausforderung am Kronplatz, Straßenrad-Fahrer kennen das Pustertal durch die Etappen des Giro d’Italia und andere internationale Rennen, für Mountainbiker ist Italiens größtes Mountainbike-Rennen „Südtirol Dolomiti Superbike“ ein Begriff und Ende Juni findet im Pustertal die erste E-BikeWoche statt. Und so ist es hier im Pustertal ein großes Anliegen, sich zur Radregion Südtirols zu entwickeln und sowohl Gast wie Einheimischem Qualität auf hohem Niveau im Einklang mit der intakten Natur bieten zu können.

Selbstverständlich haben Touristiker und Anbieter sich Gedanken gemacht, wie man das Südtiroler Teilstück auch für die etwas weniger Sportlichen oder für Familien attraktiver und zugänglicher gestalten könnte. So gibt es heute interessante Angebote für den Genuss-Radfahrer wie die Bike-Shuttles, welche die Radfahrer in die Seitentäler bringen, von wo aus sie in einem leichten Bergab wieder zum Radweg oder zum Ausgangsort zurückfahren können. Auch das E-Bike erobert derzeit das Pustertal. Die Bike-Mobilcard, ein Kombi-Ticket für Radverleih und Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln, macht das Angebot auch finanziell preiswert. Die Pustertaler Akteure rund um den Talradweg sind sich einig: die Radstrecke birgt ein hohes Potential für das gesamte Tal. Der Radfahrer kann die reizvolle Landschaft auf eine bequeme

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H. Rier

Die bessere Entwicklung des Teilstückes Mühlbach-Innichen war und ist ein großes Anliegen im Pustertal. Dem Radfahrer bietet sich ein abwechslungsreiches Landschaftsbild, wenn auch dieser Teil physisch etwas anspruchsvoller ist als jener von Toblach nach Lienz. Viele Einkehrmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke laden zum Verweilen ein und entschädigen für kleinere Steigungen. Zusätzlich ist es für den sportlicheren Radfahrer immer wieder eine Herausforderung, in eines der Seitentäler abzuzweigen.

» Heidi Hauser

OK Südtirol Dolomiti Superbike. “Ich liebe jede Art von Sport, den man an der frischen Luft ausüben kann. Nach 8 Jahren Arbeit für den Tourismus des Pustertals kenne ich viele Stärken des Gebiets, so manche Geheimtipps und die Bedürfnisse unserer Gäste.“


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Wanderwege in allen Schwierigkeitsgraden bietet das Hochpustertal.

» Wandern ist die beste Medizin « Es tut dem Kreislauf gut, baut den Stress ab und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Dass Wandern in vielerlei Hinsicht gesund ist, das haben Wissenschaftler längst heraus gefunden. Dass im Hochpustertal das gesunde Wandern besonders schön ist und man auf malerischen Wegen entspannen und genießen und es mit Wellness und guter Küche genial kombinieren kann, macht es zu einem unwiderstehlichen Urlaubserlebnis. Es gab eine Zeit, da glaubten die Menschen, dass Wandern etwas für altmodische Menschen sei. Das Klischee des Wanderers war entsprechend. Kniebundhosen, karierte Hemden, ein Sonnenhut, ein Rucksack und die monotone Fortbewegung Richtung Gipfel oder Gasthaus prägten das Bild des Wanderers. Das ist längst vorbei. Der Wanderer ist in Wirklichkeit ganz anders. Heute wandern junge und alte Menschen, fortschrittliche und konservative, Männer und Frauen, Arme und Reiche, sportliche und gemütliche Zeitgenossen. Im Prinzip wandert also jeder. Und das ist auch gut so, findet auch das Deutsche

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Wanderinstitut. Dort hat man nämlich heraus gefunden, dass das Wandern ein Füllhorn mit wohltuenden Effekten ist. Wandern ist demnach gesund und macht glücklich. So könnte man es einfach ausdrücken. In der Gesundheitsstudie Wandern steht es genauer. Die aufhellende Wirkung verstärkt produzierte Hormone und Botenstoffe. Aufenthalte in natürlicher Umgebung mindern geistige Erschöpfungserscheinungen und steigern die Konzentrationsfähigkeit. Der Blick auf grüne und vor allem ästhetisch schöne Landschaften mindert Puls, Blutdruck, Hautleitfähigkeit und Muskelspannung. Grün mindert negative und verstärkt positive Emotionen, steigert den Stimmungshormonspiegel und verlangsamt beruhigend die Hirnstromschwingungen. Wandern als ganzheitliche Therapie. Und was für eine Therapie. Man spaziert durch herrliche Landschaften, lässt sich von der Natur und von der Harmonie bezaubern und vergisst schnell den Alltag. Diesen Effekt genießen auch viele Gäste im Hochpustertal. In der Heimat der Drei Zinnen gibt es nicht nur steile Felswände


SMG/F. Blickle

und hohe Gipfel. Hier locken zahlreiche romantische Wanderwege durch idyllische Seitentäler, entlang einsamer Bergseen und panoramareiche Höhenwege mit herrlichen Aussichten. Von der Theorie nun also zur Praxis. Zur Einstimmung würde sich eine entspannte Höhenwanderung durch das Hochpustertal anbieten. Von Innichen wandert man Klammschlössl vorbei zum Haselsberg und genießt denn Höhenweg auf der Nordseite des Hochpustertals mit einzigartigem Aussichten auf die Sextner & Pragser Dolomiten. Vorbei am Anderterhof spaziert man durch schattige Lärchenwälder bis zum Ehrenberg und erreicht bald das Zentrum von Toblach. Zwei Stunden dauert dieser Weg bei gemütlichem Tempo. Wer schön wandern will, der kann auch von Neutoblach über Neunhäusern weiter nach Niederdorf oder vom Pragser Wildsee zur Grünwaldalm spazieren. Ein Klassiker ist auch der Weg hinein in das romantische Fischleintal bei Sexten, wo sich rechts und links mächtige Felswände aufbauen und man ganz hinten in der Talschlusshütte fein einkehren kann. Einkehren, das gehört natürlich dazu. Die herzhafte Südtiroler Küche wäre ein krönender Abschluss. Oder man lässt sich im Spa mit einer Massage verwöhnen, badet, schwitzt in der Sauna oder erholt sich bei einem Kräuterbad. Am besten kombiniert man beides. Nach dem Wandern etwas Wellness und etwas Speck und Käse und Südtiroler Wein. Das tut Körper und Seele gut. Georg Weindl

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H. Rier

Wanderer am Helm: Von hier aus bietet sich eine Wanderung über den Karnischen Kamm zur Sillianer Hütte an.

» Nur einen Schritt vom Himmel entfernt « Es ist nicht schwer, bestimmte Orte auf der Erde zu erreichen, in denen der Himmel in Reichweite erscheint. Und möchte man von dort noch in schwindelerregende Höhen aufsteigen, so gibt es bequeme Aufstiegsanlagen. Rotwand, Helm und Haunold sind bloß einige Beispiele dafür. Mit der Umlaufbahn, der Seilbahn oder mit dem Sessellift oben angekommen, fühlt man sich nicht nur dem Himmel näher gerückt: der fabelhafte Rundumblick lässt die Anstrengung sogleich vergessen, vor allem wenn der Höhenunterschied zu Fuß überwunden wurde. Die einzigartigen, majestätischen Berge beherrschen die grünen Wiesen und Wälder vor dem Hintergrund des blauen Himmels. An der Haunold-Bergstation bietet sich ein breiter Fächer von Möglichkeiten. Alle Jungen und Junggebliebenen, die den Nervenkitzel suchen, werden jede Menge Spaß bei der Abfahrt mit dem Funbob haben.

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Diese Sommerrodeln gleiten auf einem 1.738 m langen Aluminiumrohr ins Tal und vermitteln den Eindruck eines Karussells mitten in der Berglandschaft. Wer hingegen eine kleine Pause einlegen möchte, kann es sich in der neuen Riese-Haunold-Hütte gemütlich machen. Sie ist im Stil einer typischen Berghütte eingerichtet und befindet sich auf 1.500 m ü.d.M., in unmittelbarer Nähe der Bergstation. Über einen der vielen Spazierwege hingegen gelangen Sie zum einst imposanten, heute nur noch als Ruine erhaltenen Wildbad Innichen und von dort wieder zurück ins Dorf. Die Quellen erlangten unter dem Habsburger Adel große Berühmtheit. Damals, um die Jahrhundertwende, wurde das Bauwerk zu einem der bedeutendsten Hotels der Gegend umgebaut. Wenn wir unserer Fantasie freien Lauf lassen, können wir es uns heute noch dank einiger Freskenüberreste im einstigen Glanz vorstellen.


Es konnte nachgewiesen werden, dass das schwefel- bzw. eisenhaltige Wasser der Quellen eine wohltuende Wirkung besitzt. Überzeugen Sie sich selbst davon, während Sie sich im neu angelegten Park beim Wildbad erholen und entspannen oder vielleicht auch Ihre Füße bei großer Hitze im kühlen Wasser erfrischen. Die 1594 errichtete und mit Fresken ausgeschmückte Kapelle St. Salvator im Wildbad befindet sich unweit des ehemaligen Kurhotels. Erst vor kurzem wurden die Restaurierungsarbeiten beendet. Der Helm steht diesem Angebot in keinerlei Hinsicht nach. Wer träumt denn nicht davon, mindestens einmal den Sonnenaufgang auf 2.100 m mitzuerleben? Die wärmenden Strahlen der hinter der atemberaubenden Kulisse der umliegenden Gipfel emporsteigenden Sonne entschädigt für das frühe Aufstehen. Doch das muss sein, will man rechtzeitig oben ankommen (ungefähr um 4.00 Uhr geht´s los), denn die Sonne wartet nicht! In die sanfte Landschaft schmiegt sich das neue HelmRestaurant an der Bergstation. Seine großen Fenster machen die Bergwelt zu einem höchst beeindruckenden Erlebnis. Für den Abstieg oder auch für einen Spaziergang auf der Höhe haben Sie die Qual der Wahl. Es gibt zum Beispiel den Wanderweg zur Sillianer Hütte auf österreichischem Boden (wer sich

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unterwegs aufmerksam umsieht, kann zwischen den Felsen die sympathischen Murmeltiere beobachten) oder den Weg über die Waldkapelle nach Sexten. Diese vollständig aus Holz errichtete Notkirche stammt aus der Zeit des Ersten Weltkrieges und wurde damals als Ersatz für die vom Feuer schwer beschädigte Pfarrkirche genutzt.

Wer sich hingegen für die Rotwand entscheidet, hat unter anderem die Möglichkeit, das Freilichtmuseum Bellum Aquilarum zu besichtigen (zurzeit ist der Abschnitt Anderter Alpe eröffnet). Jung und Alt erwartet eine ungewöhnliche Überraschung an der Bergstation: mehr als ein Dutzend Rentiere, die bekanntlich den Nikolausschlitten ziehen, verbringen auch den Sommer auf diesen wunderbaren Bergen und freuen sich über Ihren Besuch.

» Martina Merola

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» Innichen hat eine tolle Neuigkeit! « Ja, das neue Dorfzentrum „Senfter Platzl“ im Herzen von Innichen. Ein neues Platzl im Dorf? Umrahmt von Tiroler Bauernhäusern, bietet das Platzl einen besonderen Treffpunkt für Einheimische und Gäste. Die Metzgerei Feinkost Senfter im Senfter Platzl hat sich verändert! Die ‚ Senfter’ verwandelte sich in ein interessantes, lebendiges und stilvolles Geschäft mit einer großen Auswahl an Südtiroler Wurstwaren und Original Südtiroler Markenspeck Senfter aus eigener Produktion. Das erstklassige Fleisch stammt aus eigener Zucht und von einheimischen Bauern. Ein vielfältiges lokales Käsesortiment und ein hochwertiges Angebot an Marmeladen, Honigen, Pilzen, Olivenölen, Schlutzkrafpen und Tirtlan runden das Angebot ab. Das Café und Bistro Senfter’s gehört auch zum Geschäft „Metzgerei Feinkost Senfter“. Hier gibt es guten Kaffee mit leckeren Süßspeisen, Aperitifs und Weine. Zur Marende wird Speck, Käse und Aufschnittteller mit knusprigem Brot geboten. Aber das Beste ist die Küche! Chefkoch Tiziano und sein Team zaubern die köstlichsten Gerichte aus Südtirol und Italien.

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Kann ich die Gerichte dort essen oder mitnehmen? Cafè Bistro Senfter’s bietet ein angenehmes Ambiente im gepflegten Tiroler Stil mit einer sonnigen Terrasse am Platzl. Das Bistro serviert die Gerichte am Tisch und kocht auch zum Mitnehmen. Freundlichkeit und Qualität sind das Aushängeschild! Die Gäste fühlen sich wohl und willkommen. Das Team der Metzgerei Feinkost Senfter mit Café Bistro Senfter’s freut sich an ihrem neuen Geschäft und im Senfter Platzl ist immer viel los.


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Til Schweiger mit Tochter Lilli Camille

Alle Fotos: Privates Fotoarchiv Til Schweiger

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» Mit Südtirol vertraut « Interview mit Til Schweiger Til, als Kind bist Du mit Deinen Eltern und Geschwistern viel nach Toblach gekommen. Auch heute sieht man dich immer wieder mal hier, oftmals auch mit deinen Kindern – beim Skifahren oder auch zur Sommerfrische. Was ist es, über die verwandtschaftlichen Beziehungen hinaus, was dich an Toblach reizt? Til Schweiger: Ich liebe Toblach. Es ist mir vertraut seit Kindertagen und ich fühle mich wohl und geborgen. Toblach ist eine Konstante in meinem Leben. Die meisten Sommerferien habe ich mit meinen Brüdern und Cousins hier verlebt. Du bist ein Mensch der extrem viel unterwegs ist, der sehr aktiv ist, und der durch seine hohe Medienpräsenz wahrscheinlich wenige Freiräume für sich persönlich findet. Viele Gäste kommen ins Hochpustertal um hier zu sich, zur Natur oder einfach zu einem offenen Zeitrahmen zu finden. Kannst Du diesen Gedanken teilen, oder hast Du eine andere Motivation? Til Schweiger: Ich kann das gut verstehen. Es ist ein wunderschöner Platz und mich entschleunigt er ungemein. Der Geruch der gemähten Wiesen und die Klänge der Kuhglocken haben so etwas wie Magie für mich und transformieren meinen Alltag in Urlaub. Jetzt noch ein Teller Schlutzkrapfen und ich bin im „siebten Himmel“. Du bist ein bekennender Familienmensch. Was möchtest Du Deinen Kindern vermitteln, indem Du sie oft hier hin mitgenommen hast oder dies auch immer noch tust? Til Schweiger: Ich möchte ihnen die Plätze meiner Kindheit zeigen und die Geschichten mit Bildern und Menschen füllen. Toblach war und ist ein Ort wo sich die Familie trifft. Es ist eine gute Stätte der Begegnung. Die Verbundenheit deiner Familie zur Familie Glauber, welche in Toblach einen sehr hohen Stellenwert besitzt, ist sicherlich mit dafür verantwortlich, dass die Bindung zu Toblach nicht abreißt. Eure Familie, die direkte und die weitverzweigte, hat viele kreative Köpfe hervor gebracht. So wie ich einige davon kennengelernt habe - alles bodenständige Menschen, welche sich nicht nur durch Kreativität, sondern vorrangig auch durch soziales Engagement, Umweltschutz und Menschlichkeit ausgezeichnet haben. Was ist es,

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was diese Menschen an Toblach bindet, was suchen sie hier oder was finden sie hier? Til Schweiger: Die Gastfreundschaft und die Weltoffenheit der Familie Glauber ist für mich und meine Familie legendär. Die Häuser hier in Toblach stehen im nächsten Jahr 100 Jahre. Max Glauber gründete die in ihrer Zeit berühmte Radiofabrik „Unda“ und schaffte Arbeitsplätze. Die „Sommerfrische“ war und ist ein Ort der Begegnung. Es gibt ein Gästebuch das die Zeit ein wenig transparent macht. Es ist beindruckend die Eintragungen zu lesen. Tod und Leben, Freud und Leid und immer wieder hymnische Beschreibungen der Schönheit. Mein Onkel hat in Toblach die Schwester meiner Mutter geheiratet und mein Bruder seine Frau. Es entstanden großartige Ideen hier. Hans Glauber hat die bekannten „Toblacher Gespräche“ ins Leben gerufen. Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber ein paar Aspekte sind das inspirierende Miteinander, die Schönheit der Region und die Ruhe die man hier findet, die uns immer wieder hierher ziehen. In der gesamten Region, nicht nur in Toblach, hat sich speziell in den letzten 50 Jahren natürlich extrem viel getan. Wie mit vielen Dingen, gibt es auch in diesem Fall immer die zwei Seiten der Medaille. Die guten Veränderungen und die weniger guten. Du pendelst zwischen Berlin, Hamburg und dem Rest der Welt - aus Deiner Sicht als „Weltenbürger“ – was sind die Dinge die sich Toblach erhalten muss, und was sind die Dinge wo man dran arbeiten sollte? Til Schweiger: Erhalten werden müssen meine Lieblingspizzeria, die Schlutzkrapfen und …der Rienz-Skilift: ein besonderer Ort in Toblach - der "Kühlschrank" (so heißt er familien-intern), gemeint sind die Skilifte an der Rienz. Generationen haben hier Skifahren bzw. Rodeln gelernt. Es ist faszinierend, das mit seinen Kindern wieder zu erleben. Die schöne Hütte hält auch genügend Schmankerl bereit um die Elternzeit im "Kühlschrank" mit vielen anderen Gleichgesinnten kurzweilig zu gestalten. Ich möchte den


Platz nicht missen. Ernsthaft gesagt finde ich es schon bewundernswert wie sich Toblach entwickelt hat. Vorneweg die dezentrale Energieerzeugung, die Renovierung des Grand Hotels. Der Verkehr im Ort ist sicherlich eine starke Belastung und gute Ideen sind notwendig den Ort in seiner Schönheit nicht weiter zu beeinträchtigen. Wenn Du Dich jetzt sofort hierher wünschen könntest – was würdest Du als erstes tun? Wie würde Dein Wunsch-Tag in Toblach ausschauen? Til Schweiger: Ausschlafen und ein ordentliches Frühstück. Dann eine Mountainbiketour auf die Plätzwiese. Dort oben eine gute Jause genießen. Anschließend ein wenig auf der Wiese Sonne tanken, die Aussicht genießen und zurück nach Toblach rollen. Hier im Hochpustertal bemüht man sich besonders um familienfreundliche Strukturen. Auch deine Kinder waren schon oft hier. Fällt für sie tendenziell Toblach in die Kategorie „langweilig“, „gehtso“ oder „mehr-davon“ ? Warum? Til Schweiger: Sie lieben Toblach. Skifahren, Klettergarten, Bergtouren und am Ende winkt das Eis. Da ich weiß, dass Du, Deine Brüder und Eure Cousins hier in ihrer Kinder-und Jugendzeit allerlei erlebt habt, lass uns mal mitschmunzeln und erzähle uns ein Toblacher Jugend-Erlebnis, welches Dich heute noch zum Lachen bringen kann! Til Schweiger: Die Geschichte heißt „Eis am Berg“. Unser Vater Maja Bottazzi ist begeisterter Alpinist, und es war selbstverständlich, dass wir Til Schweiger regelmäßig und häufig zu Bergtouren aufbrachen in den Sommerferien. Wir Kinder hatten aber nicht immer die gleiche Begeisterung. Uns lockte das „Grieswaldile“ mit seinem Bach oder das Schwimmbad. Eher missgelaunt folgten wir der „Einladung“, und mit jedem Höhenmeter verschlechterte sich die Stimmung. Ergo lobte mein Vater ein Eis auf der Gipfelhütte aus, welches Wunder bei unserer Motivation, bzw. Schrittgeschwindigkeit wirkte. Allerdings spielt die Geschichte in den frühen 70ern, und damals wurde z.B. die Locatelli-Hütte am Zinnenplateau noch mit Tragtieren vom Fischleintal aus versorgt. Eine entsprechende Kühltruhe transportieren diese nicht. Es kam wie es kommen musste – zur Meuterei. Ein paar Mal versuchte und schaffte mein Vater es noch mit diesem Trick. Aber schon bald wurde es zum geflügelten Wort und die „Bedingungen“ wurden präziser verhandelt. Was Du den Toblachern oder den Pustertalern immer schon sagen wolltest? Til Schweiger: Mir gefällt ihre Freundlichkeit und Offenheit und wie normal und unbeschwert ich mich mit meiner Familie in ihrem Ort bewegen kann. Danke für das tolle Interview!

» Maja Bottazzi

kommt aus Düsseldorf und lebt seit 10 Jahren in Toblach, wo sie mit ihrem Mann Remy eines der wichtigsten Geschäfte Europas für Mineralien und Fossilien führt. Die Familie Schweiger kennt sie seit einigen Jahren, zu Til und besonders zu seinem Bruder Florian Schweiger hat sich eine sehr feste Freundschaft entwickelt.

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» Ich zitiere den Toblacher, Hans Glauber: langsamer, weniger, besser, schöner! « Til Schweiger

Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Produzent

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Alle Fotos: Privates Fotoarchiv Til Schweiger

» mein Hochpustertal «

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Über Til Schweiger: Schauspieler, Drehbuchautor, Regisseur und Produzent - Til Schweiger ist eine der wichtigsten Persönlichkeiten der europäischen Filmbranche. Er zog bislang mehr als 50 Millionen Zuschauer in die Kinos (u. a. Keinohrhasen, Barfuss, Kokowääh, Oneway). Auch in zahlreichen internationalen Produktionen (Inglourious Bastard, Driven, Tomb Raider, u.v.a.) ist er zu sehen. Er bekam dafür viele internationale und deutsche Auszeichnungen. Geboren, wurde er am 19.12.63 in Freiburg im Breisgau. Er verbrachte schon als Kind viele seiner Urlaube in Toblach. Er hat vier Kinder: Valentin Florian (geboren 1995), Luna Marie (geboren 1997), Lilli Camille (geboren 1998) und Emma Tiger (geboren 2002). Til Schweiger lebt in Berlin, wo er auch seine Produktionsfirma "Barefoot Films" unterhält.

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» Musikalischer Schmelztiegel « Ende Juni verwandelt sich das Pustertal jedes Jahr aufs Neue in einen einzigartigen Schmelztiegel von Klängen und Kulturen. Das „Alta Pusteria International Choir Festival“ steht für viele Musikfreunde als fixer Termin im Kalender und bietet zahlreichen Chören aus aller Welt die Möglichkeit des kulturellen Austauschs. Das Pustertal gilt längst als internationaler Treffpunkt für Chormusik. Und das zu Recht: seit 1998 haben 800 Chöre und über 33.000 Sängerinnen und Sänger am Festival teilgenommen.

Kulturelle Vielfalt Die Vielfalt der Konzertorte und das umfangreiche Repertoire machen das „Alta Pusteria International Choir Festival“ zu einer ganz besonderen Veranstaltung. Wo sonst kann man innerhalb

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eines Tages den zarten Stimmen koreanischer Mädchen lauschen, die romantischen Klänge der Mandolinen venezianischer Gondolieri genießen und sich von den feurigen Rhythmen mexikanischer Mariachi anstecken lassen? Wo sonst sieht man leichtfüßige Blumenmädchen aus Hawaii an der Seite von stürmischen Kosaken tanzen? Auch in diesem Jahr regieren im Pustertal vom 20. bis 24. Juni allein Taktstock und Stimmgabel. Man darf sich in dieser Zeit nicht wundern, wenn man an den Bushaltestellen, an den Bahnhöfen oder in den Straßen der Ortschaften auf prächtig kostümierte Gruppen trifft. So bunt gemischt und verschiedenartig wie die Klänge des Festivals sind nämlich auch seine Trachten und Gewänder: von den langen Roben afroamerikanischer Gospelchöre über die edlen Kimonos japanische Sänger und Sängerinnen bis hin zu den Hauben und Holzschuhen der gutgelaunten Holländerinnen, die in ihren typischen Trachten zum nächsten Auftritt eilen. Rund 70 Konzerte werden in den Kulturhäusern, Konzertsälen, Kirchen, Schlössern, Hütten und inmitten der einzigartigen Naturlandschaft des Pustertals veranstaltet. Das Chörefestival besteht jedoch nicht


Alle Fotos: Alta Pusteria Festival/M. Schönegger

nur aus Konzerten. Eine Reihe von Festen mit verschiedenen Themenschwerpunkten soll den Austausch zwischen den Sängern verschiedener Chöre und Nationen fördern und die vielen Besucher vollends in den Bann der Chormusik ziehen. Besonders eindrucksvoll ist dabei die sogenannte „Chorparade“, der traditionelle Festzug der Chöre durch das Zentrum von Innichen, der jeweils am Samstag (in diesem Jahr am 23. Juni) stattfindet. Der Umzug erreicht seinen Höhepunkt in einem gemeinsamen Konzert (alle gemeinsam singen das weltbekannte Werk von Giuseppe Verdi aus der Oper Nabucco: va pensiero) auf dem Pflegplatz. Ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte!

Ort der Begegnung Das Chörefestival ist aus dem Veranstaltungskalender des Hochpustertals längst nicht mehr wegzudenken, dabei ist es streng genommen nicht einmal hier „zu Hause“. Das Festival muss nämlich zu jenen Sommerfrischlern gezählt werden, die sich – wie einst auch Gustav Mahler – nur im Sommer hier aufhalten. Gustav Mahler reiste aus Wien an, das Chörefestival hat seinen offiziellen Sitz in Rom. Ja, Sie haben richtig gelesen: das Festival stammt aus Rom. Um genau zu sein: aus der musikalischen Ideenwerkstatt von Stefano Gentili. Er ist der Vater und zugleich auch der künstlerische Leiter des Festivals. Dabei ist das „Alta Pusteria International Choir Festival“ auf eine Art und Weise entstanden, wie

sie „italienischer“ nicht sein könnte, nämlich durch ansteckende Begeisterung, durch glückliche Fügung und – wer weiß – vielleicht auch durch ein paar Stoßgebete. Aber dazu später. Der Zufall war es auch, der den jungen Stefano Gentili, der eigentlich Pianist werden wollte, einst zur Chormusik geführt hatte. Nach seinem Studium der Chormusik, sowie der Chor- und Orchesterleitung am Konservatorium Santa Cecilia in Rom konnte er als Chorleiter bald erste Erfolge feiern und nahm mit seinem Chor an einigen Festivals in Europa teil. Zutiefst beeindruckt von der musikalischen Vielfalt und der zwischenmenschlichen Wärme bei diesen Begegnungen, wuchs in Stefano Gentili bald der Wunsch, selbst ein Festival dieser Art zu organisieren und Chöre aus aller Welt in seiner Heimat, in Italien zu empfangen. „Man muss sich immer vor Augen halten, dass jeder Chor – ganz unabhängig davon, wo er auftritt - immer einen Teil seiner Heimat mitbringt. Hört man ein Konzert, in dem Chöre unterschiedlicher Herkunft ihre Lieder vortragen, dann begibt man sich in gewisser Weise auf eine Reise durch diese Länder“, beschreibt Gentili seine Faszination. Südtirol und das Pustertal kamen erst später auf den Plan. 1991 verbrachte Gentili erstmals seinen Urlaub am Pragser Wildsee. „Ich muss zugeben, es war keine Liebe auf den ersten Blick“, erinnert sich Gentili heute mit einem Schmunzeln. „Ich glaube, unterschiedlicher als Römer und Südtiroler können Menschen nicht sein! Mit der Zeit habe ich die Leute im Pustertal besser kennengelernt und habe mich in die hiesige Mentalität eingelebt. Heute kann ich voller Stolz sagen, dass ich mich als „südtirolerischen“ Römer sehe.“ Die Entscheidung, nicht Rom, sondern das Pustertal als Ort der Begegnung, als Austragungsort des Chörefestivals zu wählen, gründet nicht zuletzt auf der atemberaubenden Naturkulisse am Fuße der Dolomiten. „Ich war von der Vorstellung so begeistert, ein Festival, wie ich es andernorts bereits erlebt hatte, an einem derart eindrucksvollen und bezaubernden, ja beinahe „märchenhaften“ Ort zu veranstalten, dass ich 1997 nur mit meinem Notizheft „bewaffnet“ in den Tourismusverein von Innichen spaziert bin und dort meine Idee vorgetragen habe. Ich muss wohl sehr überzeugend gewesen sein!“, lacht Gentili heute. Das war er! So überzeugend, wie heute, vierzehn Ausgaben später das „Alta Pusteria International Choir Festival“.

» Veronika Pfeifhofer

Interessiert sich seit ihrer Kindheit für Kultur und Sprachen und schreibt als freie Journalistin auf lokaler Ebene. Vorliebe: Kulturelles und Geschichtliches. Studium der Kommunikationswissenschaften.

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Alle Fotos: Original Tiroler Kaiserjägermusik

» Urgestein der Blasmusik « Was die Rolling Stones in der Rockszene, die Wiener Philharmoniker in der Klassik oder Michael Jackson in der Popmusik – das ist ohne Zweifel die Original Tiroler Kaiserjägermusik im Bereich der traditionellen Blas- und Militärmusik. Die Blasmusik ist seit jeher tief in der Identität Tirols verwurzelt. Kein Wunder also, dass die imposanten Klänge früher oder später auch im Militärwesen Einzug hielten. Kurzer Blick ins Geschichtsbuch: 1815 wurde in Innsbruck eine erste vierzehnköpfige „Militärkapelle“ gegründet. Später kamen weitere hinzu. Im Laufe der Zeit gelangten die Kaiserjäger-Musikkapellen zu einiger Bekanntheit. Noch heute erinnert eine Reihe beliebter Militärmärsche an die einstigen Tiroler Kaiserjägerregimenter. Dabei brachte es der „Kaiserjäger“-Marsch von Karl Mühlberger zu besonderer Popularität. Die Geschichte nahm jedoch ihren Lauf: mit dem Untergang der Österreichisch-Ungarischen Doppelmonarchie verstummten auch die Musikkapellen der Kaiserjägerregimenter und gerieten beinahe in Vergessenheit. Nicht so in Tirol: hier wurde vor genau 40 Jahren die sogenannte „Original Tiroler Kaiserjägermusik“ wiedergegründet. Als Militärmusik des Kommandos Tirol ist es den Kaiserjägern in den letzten vier Jahrzehnten gelungen, das geschichtsträchtige Kulturgut in die heutige Zeit herüberzuretten und Neues dazu zu nehmen, ohne das Lebensgefühl und das Wissen um Geschichte und Tradition aus den Augen zu verlieren. Die Musik dieser Kapelle scheint nicht aus der Mode zu kommen. Tradition gepaart mit musikalischer Qualität ist eben zeitlos. Und hier kann man wirklich von einem hohen musikalischen Niveau sprechen: die Mitglieder der Original Tiroler Kaiserjägermusik sind allesamt wahre Profis. Viele sind selbst Kapellmeister und fast alle wirken nebenbei bei ihren heimischen Kapellen mit. Will man Mitglied bei den Kaiserjägern werden, so genügt es nicht einfach, dabei sein zu wollen. Es gibt ein ausgeklügeltes Aufnahmeverfahren mit Vorspielen. Der Kapellmeister, derzeit Oberstleutnant Hannes Apfolterer,

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entscheidet persönlich darüber, ob der Anwärter ein Probejahr absolvieren darf, nach dem dann erst die offizielle Aufnahme erfolgt. Interessantes Detail: der einzige Südtiroler bei der Original Tiroler Kaiserjägermusik stammt aus Toblach.

Original Südtiroler Kaiserjäger Harald Lercher, Jahrgang 1974, hatte seinen ersten Kontakt mit der Original Tiroler Kaiserjägermusik im Alter von 16 Jahren. „Zum ersten Mal gehört und gesehen habe ich die Tiroler Kaiserjägermusik in Niederdorf – damals noch unter Gründungskapellmeister Oberstleutnant Siegfried Somma. Dann, ein zweites Mal 1994 in Mühlbach unter dem ganz jungen Leutnant Hannes Apfolterer. Schon damals war ich von der Kapelle begeistert“, erinnert sich der zweifache Familienvater heute zurück. Sein Weg zu den Original Tiroler Kaiserjägern ist ganz besonders interessant: bei einem Auftritt mit seiner damaligen Oberkrainer-Band wurde er 1999 angesprochen, ob er nicht Lust hätte, bei der Kaiserjägermusik mitzuspielen. „Ich habe mich natürlich geschmeichelt gefühlt, habe aber vorerst abgelehnt“, erzählt der begeisterte Musikant. Verständlich, wenn man die beachtliche Strecke zwischen Toblach und dem Vereinssitz in Innsbruck bedenkt. Dennoch ließ ihn der Gedanke, bei den Kaiserjägern mitzuspielen, nicht mehr los. “Vor ungefähr sechs Jahren habe ich mich dann doch entschlossen, mich um die Aufnahme in die Tiroler Kaiserjägermusik zu bewerben und ich habe diesen Schritt bis heute keine Minute bereut“, so Lercher, der nun seit fünf Jahren die Es-Klarinette bei der Original Tiroler Kaiserjägermusik spielt. „Die Es-Klarinette klingt eine Quart (4 Töne) höher als die übliche B-Klarinette. Noch vor 50 Jahren hatte fast jede Musikkapelle in Tirol eine Es-Klarinette besetzt. Inzwischen spielen in Südtirol nur noch knapp 20 Musikanten dieses Instrument. Zu einem vollständigen Klarinettenregister und vor allem zum Alt-Österreichischen Klang gehört die Es-Klarinette


aber unbedingt dazu.“ Man merkt sofort, mit welcher Begeisterung der gelernte Förster von seinem Instrument spricht. Dabei wollte er ursprünglich eigentlich Trompeter werden. Was bringt aber einen vollbeschäftigten Familienvater, der neben der Musik auch andere Interessen und Hobbies hat, dazu, sich die Bürde der Mitgliedschaft bei einer dermaßen professionellen Kapelle – mit dementsprechendem Zeitaufwand – aufzuhalsen? Die Antwort ist so einfach wie plausibel: aus Liebe zur Musik. „Aktiv zu musizieren ist für mich mehr als nur eine Freizeitbeschäftigung“, erklärt Harald Lercher. „Dabei ist Blasmusik für mich mehr als nur Musik. Es ist Erbe und Auftrag.“ Die Tiroler Kaiserjägermusik als Militärhistorisches Blasorchester ist von viel Kameradschaft und Gefühl für Gemeinschaft geprägt. Unabhängig von Beruf und Alter treffen sich etwa 80 Musiker

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aus allen Teilen Tirols jede Woche in Innsbruck zur Probe. Mehr als eine Probe in der Woche ist aus organisatorischen Gründen kaum möglich. Deshalb laufen die Proben auch sehr straff ab und dauern bis zu drei Stunden. „Der einzelne Musikant muss also in der Lage sein, auch schwierige Stücke zu Hause vorzubereiten und nach wenigen Orchesterproben zu beherrschen.“ Keine leichte Aufgabe. Der Traum, bei den Kaiserjägern zu spielen, lässt sich nur mit viel Ehrgeiz, eiserner Selbstdisziplin und natürlich dem Verständnis und der Unterstützung der Familie verwirklichen. Ein weiterer Wesenszug eines Kaiserjägers scheint – trotz allem – die Bescheidenheit zu sein. Oder um es mit den Worten von Harald Lercher zu sagen: „Sei bescheiden – hinter den Bergen wohnen auch noch Leute!“ Veronika Pfeifhofer

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Im Gespräch mit Sommelier Mario Pargger

» Edle Tropfen als Lebenselixier « Trink Wasser wie ein Ochse und Wein wie ein König, sagt ein altes Sprichwort. In den vergangenen Jahren scheint das Bewusstsein weniger, dafür aber qualitativ hochwertiger zu genießen nicht nur im kulinarischen Sinn Fuß gefasst zu haben, sondern auch in der Trinkkultur. Dieser Vermutung gehe ich mit einem von Südtirols bestausgebildetsten Sommeliers auf den Grund und tauche mit ihm ein in die wunderbare Welt der Weinkunde. Dass Wein zum Kulturgut der Menschheit gehört, ist ein offenes Geheimnis. Was wäre ein Land, ohne seine Spezialitäten in Küche und Keller, wie öde unser Dasein, ohne die facettenreichen kulinarischen Unterschiede rund um den Globus. Die Gesellschaft legt ein verstärktes Interesse für Essen und Trinken zu Tage, Kochsendungen mit Vertretern der Spitzengastronomie schießen wie Pilze aus dem Boden, und auch die Neugierde für die Önologie boomt. Das Streben nach Genuss ist längst nicht nur mehr einer kleinen Elite von Weinkennern vorbehalten, sondern hat seit einigen Jahren vermehrt querbeet durch die Bevölkerungsschichten Einzug gehalten. Schließlich beschert ein gutes Tröpfchen lustvolle Augenblicke, die Unvergesslichkeit erlangen können. Oder, wie bereits die alten Griechen erkannt haben, wo aber der Wein fehlt, stirbt der Reiz des Lebens! Entsprechend hat sich der Weinbau in den vergangenen Jahren stark entwickelt, was sich auch in unserem Land widerspiegelt. Hektarmäßig zwar nur unwesentlich ins Gewicht fallend, kann Südtirol mittlerweile dem nationalen und internationalen Vergleich durchaus standhalten und wartet mit etlichen außerordentlichen Weinen der Spitzenklasse auf. Wer kann dies besser beurteilen, als ein Fachmann, und als solcher gilt zweifelsohne Mario Pargger, F&B-Manager des MountainResort Patzenfeld in Sexten. Seine Liebe zum Wein entdeckte der

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Diplomsommelier und Weinakademiker eher durch Zufall. Gerade die HTBLA als Nachrichtentechniker begonnen, versetzte den gebürtigen Kärntner beim Dekantieren ein Wein so dermaßen in Verzückung, dass er kurzerhand beschloss, dieser Sinnesexplosion fortan sein Leben zu widmen. Nach seiner Ausbildung zum Koch/Kellner sammelte er Erfahrungen sowohl in einigen Südtiroler Restaurants der gehobenen Klasse, als auch im Ausland, unter anderem auf einem Kreuzfahrtschiff und in den Vereinigten Staaten. Seit 2009 zeichnet er sich mit seinem ca. 25-köpfigen Team für die Gastronomie des idyllisch, inmitten der Dolomiten gelegenen Caravan Parks verantwortlich. Eine Herausforderung, die er mit Herzblut und fachkundigem Engagement verfolgt, schließlich gilt es, 365 Tage im Jahr mit Speis und Trank zum Wohlbefinden der Gäste beizutragen. Dabei ist der passionierte Weinliebhaber voll in seinem Element, immer auf der Suche nach dem passenden Wein für jegliche Gelegenheit und jeden Gaumen. Ein guter Sommelier muss nämlich, laut Mario Pargger, Menschenkenntnis besitzen und die Vorlieben des Gastes bestmöglichst erfassen - es gehe nicht darum, den teuersten Wein, sondern den jeweils geeignetsten herauszufiltern und zu empfehlen. Allgemein gesehen, seien die Kunden heutzutage geschulter im Umgang mit Wein, es werde zwar weniger konsumiert, dafür sei aber das Verständnis für erlesene Weine exponentiell gestiegen. Interessanterweise ist auch dieser Bereich vor Trends nicht gefeit. Weingenießer setzen zur Zeit eher auf regionale Produkte, welche das Terroir widerspiegeln. Aromatische Rebsorten liegen hoch im Kurs, im Vordergrund stehen wieder Fruchtnoten und weniger im Barrique ausgebaute Weine wie noch vor einigen Jahren. „Wobei ein Wein durchaus seine Ecken und Kanten haben soll“, unterstreicht der F&B-Manager, „das nämlich macht ihn erst wirklich interessant, das „Perfekte“ wird auf Dauer


langweilig…“ – „…wie bei einer Frau, oder?“ fügt er spitzbübisch hinzu. Und mit regionalen Gaumenfreuden kann Südtirol zur Genüge dienen. Das Angebot reicht von ausgezeichneten Weißweinen wie dem Gewürztraminer, über mundige rote, bei denen vor allem der Lagrein und der Blauburgunder äußerst beliebt sind. „Der Südtiroler Blauburgunder etwa ist ein idealer Wein für unsere lokale Küche“, verrät uns der Profi, „da er den Geschmack der Gerichte unterstützt, nicht aber übertönt!“ Nach seinem ganz persönlichen Favoriten gefragt, gerät der Weinakademiker schon wieder ins Schwärmen, und es lässt sich deutlich erahnen, dass es sich bei einem Sommelier um keinen Beruf, sondern vielmehr um eine Berufung handelt. Abgesehen davon, dass sich Mario immer einen offenen Blick in alle Richtungen bewahren muss, und er auch seine Ausbildung bei weitem noch nicht als abgeschlossen erachtet (das erklärte Ziel ist ein künftiger Master of Wine, wobei er der Erste in Italien wäre), lassen deutsche Rieslinge, Burgunder und die Piemonteser Rotweine bekennenderweise sein Herz höher schlagen. Aber auch ein gutes Gläschen trockener Champagner ist immer eine Sünde wert… Unser kurzer, aber faszinierender Exkurs in die Weinkultur macht Lust auf mehr, das Leben ist schließlich zu kurz, um schlecht zu trinken, davon bin ich spätestens seit diesem Interview überzeugt. Aber woran erkennt der Laie nun denn eigentlich einen guten Tropfen? „Der Preis ist mit Sicherheit ein erster Indikator,“

verrät mir mein Gesprächspartner, „ein schon fast verdächtig preiswerter Wein kann den Kriterien eines anständigen Anbaus zu korrekten und fairen Konditionen unmöglich entsprechen.“ Das bedeutet nicht, dass ein guter Wein unbedingt teuer sein muss, das Preis-Leistungs-Verhältnis sollte einfach stimmig, der Wein ausgeglichen und harmonisch beim Trinken sein. Aber der beste Hinweis ist immer noch der eigene Geschmack, denn darauf kommt es letzten Endes an… und, bekanntlich, wie man den Wein trinkt und mit wem… denn einen guten Tropfen wahrhaftig zu genießen schafft zweifelsohne Lebensfreude!

» Judith Steinmair

Studium der Rechtswissenschaften; seit 2002 Freiberuflerin im Bereich Projektmanagement; im Zuge dieser Tätigkeit verschiedene publizistische Arbeiten; war bis 2010 Koordinatorin und Leiterin der Redaktion des Hochpustertaler Almanachs.

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Veranstaltungstipp ´´´

BIKE

Hotel Wiesenhof Sexten Dolomiten

Bergwoche Michl Innerkofler (28.7.-4.8.2012) Die Erstbesteigung der Zwölfer-Nordkante ist Thema der 2. Bergwoche Michl Innerkofler, die im Sommer 2011 zu Ehren des Sextner Bergsteigers Michl Innerkofler (1848–1888) Premiere feierte. Neben einem Bergsteigerfest in Sexten mit Bergfeuer am Zwölferkofel (28.7.2012), einem interessanten Diavortrag zum Wettlauf am Jubiläumstag der Erstbesteigung (30.7.2012) und einem Filmabend (1.8.2012) werden die ganze Woche über ausgewählte Wanderungen und Klettertouren rund um den Zwölferkofl angeboten.

Die Drei Zinnen sind die vielleicht bekanntesten Gipfel der Sextner Dolomiten, doch der Felsobelisk des Zwölfers, der den Talschluss des Bacherntals beherrscht, steht ihnen kaum nach. Wer hier eine Erstbegehung vorweisen kann, zählt zu den besten Bergsteigern. Im Fokus steht die markante Nordkante, um deren Erstbegehung im Sommer 1932 ein regelrechter Wettlauf entbrannte. Kletterer, die in den Sturm- und Drangzeiten des Alpinismus in den Dolomiten auf der Suche waren nach spektakulären Erstbegehungen, fanden am Zwölfer ein reiches Betätigungsfeld. Der imposante Felskoloss bietet keine Schwachstellen und so wurde der Gipfel erst 1874 – und damit nach der Großen Zinne – durch das bekannte Sextner Bergsteiger-Duo Michl und Johann Innerkofler erstmals bestiegen. Über die Ostwand, die Nordostwand und schließlich die Nordschlucht näherte man sich in den Folgejahren langsam dem Kernproblem des Zwölferkofels: der markanten Nordkante. Kein leichtes Unterfangen, das mussten die Brüder Franz und Toni Schranzhofer erfahren, die in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts zu den besten Kletterern zählten. Im September 1931 wagten die beiden ebenfalls aus Sexten stammenden Bergsteiger einen ersten Anlauf – ohne Erfolg. Nach einem Biwak mussten sie abbrechen und wieder absteigen – die Lösung des Problems wurde verschoben. Nur den Ersten gebührt die Ehre, das wussten die Schranzhofers genau. So gelang Toni Schranzhofer mit seiner Seilschaft zwar bei der benachbarten Einserkofel-Nordwand die zweite Begehung,

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Quelle: Internet

» Wettlauf um die Ehre « doch in Erinnerung bleiben die Erstbegeher Steger-Wiesinger, die 1928 erstmals den Nordpfeiler durchstiegen. Ein Erfolg, der natürlich auch am Stolz der Sextner nagte, schließlich sollten die wichtigsten Erstbegehungen in den Sextner Dolomiten von Sextner Bergsteigergrößen getätigt werden. Und dazu zählte auch die markante Nordkante des Zwölfers, einem wilden Felsklotz mit einer riesigen gelblich-schwarzen, von Rissen und Kaminen gegliederten Felswand auf der Nordseite. Und genau darüber zieht unübersehbar die Nordkante in eleganter Linie auf den 3094 Meter hohen Gipfel – und damit den höchsten Punkt der „Sextner Sonnenuhr“. Eine Herausforderung für die Besten der damaligen Kletterelite. Dazu zählten auch der in Bayreuth geborene Hans Steger und die Boznerin Paula Wiesinger, die zu dieser Zeit viele großzügige Routen in den Wänden der Dolomiten erschlossen – und Ende Juli 1932 am Fuß des Zwölferkofels auftauchten. Die Anwesenheit von Steger und Wiesinger verbreitete sich schnell – und zwang die Schranzhofers zum Handeln. Für die Gäste wurden Ersatzführer organisiert, alles nötige Material nach einem nächtlichen Abstieg in Sexten geholt und beim Anstieg zum Fuß der ZwölferNordwand vergaßen die Brüder nicht, den Wirt der ZsigmondyHütte zu bitten, die erfolgreiche und sieggewohnte Seilschaft

Steger-Wiesinger ruhig ein Stündchen später zu wecken. Damit waren die Pläne von Steger und dessen Seilpartnerin durchkreuzt. Als die beiden morgens die Wand erreichten, hatten die Schranzhofers schon mehrere Seillängen Vorsprung. Und den konnten sie halten, auch weil sie alle Haken wieder herausschlugen, um die Verfolger auf Distanz zu halten. Rund vier Stunden nach den Schranzhofers erreichte die Seilschaft Steger-Wiesinger am 30. Juli 1932 den Gipfel – der Wettlauf um die Erstbegehung der Nordkante des Zwölfers und damit eine der alpinsten Klettereien der Sextner Dolomiten war entschieden.

» Stefan Herbke (45) ist beruflich viel in den Bergen unterwegs, im Sommer zu Fuß oder mit dem Mountainbike, im Winter mit Ski oder Schlitten. Mit Christoph Hainz durchquerte er im Winter 2006 die Dolomiten zwischen Villnöss und Sexten.

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Alle Fotos: Residence Königswarte-Strata Hotel

Beispiel für moderne Architektur in den Alpen: Die Residence Königswarte – Strata Hotel in Sexten.

» Tradition trifft Design « Die Residence Königswarte - Strata Hotel in Sexten zeigt, wie das Zusammenspiel zwischen der einzigartigen Naturlandschaft der Dolomiten und innovativer, alpiner Architektur funktionieren kann. Entstanden ist ein Gebäude, das sich in der Außengestaltung in die bestehende Landschaft einfügt und durch die großen Glasfassaden Ausblick auf die Sextner Dolomiten erlaubt.

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Nachdem die Besitzer Judith und Christian Schwienbacher einer zeitgemäßen Architektur gegenüber sehr aufgeschlossen sind und auf keinen Fall die Repetierung des herkömmlichen Alpenstils wollten, entschied man sich im Jahr 2006 für die Beauftragung des jungen internationalen Architekturbüros „Plasmastudio“. Mit Sitz in London und Wurzeln in Sexten hat es das renommierte Architektenteam brillant verstanden, die Wünsche der Bauherren im vorgegebenen Kosten- und Zeitrahmen umzusetzten: die Erwartung an die „Tiroler Heimeligkeit“ sollte mit lokalen Materialien (Loden u. Lärchenholz aus dem Pustertal) auf ansprechende, innovative Weise und in respektvollem Einbezug der umliegenden Landschaft dargestellt werden.


Dass dieses Ansinnen auf’s Beste gelang, beweist die beachtliche positive Ressonanz aus der einschlägigen Reise- und Architekturpresse, weltweit. Über „Strata Hotel“ schreiben so rennomierten Zeitschriften wie Wallpaper, Geo Saison, der Baumeister usw. „Der moderne Anbau des Vier-Sterne-Hotels ist ein Muss für Architekturliebhaber…“ las man im Geo SAISON Extra Südtirol, und weiters: „Die Architekten der Region bauen mit viel Respekt vor der Natur puristische Meisterwerke in ihre Gebirgsheimat. Waldige Hügel und scharfe Gipfel sind für sie mehr als plakativer Hintergrund, sie prägen Formen und Farben der Entwürfe. Bis Berg und Blau verschmelzen…“ „Plasmastudio“ durfte für dieses Projekt den „Piper’s Award New Architect of the Year 2008“ entgegennehmen, sowie mehrer Auszeichungen und Belobigungen („Alpine Interior Award 2011, Preis für alpine Raumkonzepte – Innenarchitektur“).

Käserei

C a Sexten o t s eifi cio S e s

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Âť meine Architektur ÂŤ

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» Unser Ziel war es, ein Gebäude zu schaffen, welches einerseits in seiner Organisation den Anforderungen eines funktionierenden Tourismusbetriebes Rechnung trägt, andererseits aber auch als Einheit im Dialog zur natürlichen Umgebung der Sextner Dolomiten steht. Der lokale Werkstoff Holz wurde zum architekturbestimmenden Charakteristikum eines zeitgemäßen Gebäudes. Auf der einen Seite setzen sich die von mir geplanten Gebäude der traditionellen Struktur formell entgegen, auf der anderen Seite jedoch gliedern sie sich durch eine gleichartige, lokale Materialwahl und fließende Räume in die Landschaft ein. «

Ulla Hell

Architektin, Plasma Studio

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rotwild/shutterstock

Rezept …

» Schwarzpolenta-Torte « mit Preiselbeeren für eine Kuchenform (28 cm) Zutaten 250 g Butter 250 g Zucker

250 g Buchweizenmehl 6 Eigelb 6 Eiweiß 1 Pkg. Backpulver

Die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren und das Eigelb nach und nach unterrühren. Dann die restlichen Zutaten, Buchweizenmehl, geriebene Haselnüsse und das Backpulver untermischen. Am Schluss das geschlagene Eiweiß vorsichtig unterheben. Die Masse in eine mit Butter ausgestrichene und bemehlte Springform geben und im vorgeheizten Backrohr backen. Backtemperatur: 160 bis 180 Grad Backzeit: 50 bis 60 Minuten

250 g Haselnüsse, gerieben 1 Schuss Rum Weiteres Butter zum Ausstreichen der Form Preiselbeermarmelade zum Füllen

Die ausgekühlte Torte in der Mitte durchschneiden, mit ewas Rum beträufeln und großzügig mit der Preiselbeermarmelade bestreichen. Servieren sie die Torte mit Schlagsahne. Tipp: alle Zutaten sollten Zimmertemperatur haben Gutes Gelingen wünscht das Team des Bergasthauses Plätzwiese!

„Unser Berggasthaus Plätzwiese liegt inmitten des Naturparkes Fanes-Sennes-Prags. Gemütliche Zimmer, gute tiroler und italienische Küche, aber vor allem unsere hausgemachten Kuchen laden zum Verweilen ein. Auf der Sonnenterrasse, aber auch in den gemütlichen Stuben kann man schlemmen nach Herzenslust und die Ruhe genießen. Wir sind ganzjährig geöffnet und freuen uns schon sehr auf Ihren Besuch.“ Berggasthaus Plätzwiese Fam. Schwingshackl Prags Tel. 0474 748650 www.plaetzwiese.com Sie erreichen uns mit dem Auto, aber auch zu Fuß von Brückele, Prags, startend.

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Fotowettbewerb …

» Die schönste Wanderung im Hochpustertal « Wandern im Hochpustertal ist in jeder Hinsicht ein Genusserlebnis. Die Dolomiten-Kulisse mit ihren schroffen Bergspitzen und eindrucksvollen Aussichten, die verschiedenen Routen – von Tal-Wanderung über Höhenweg bis hin zu Rundtour und Klettersteig machen das Hochpustertal zu einem Mekka für Wanderer aller Alters- und Könnensstufen. Unser Sommer-Fotowettbewerb steht ganz im Zeichen vom Wandern: senden Sie uns die Fotos Ihrer schönsten Wanderung – es winken auch heuer wieder tolle Preise für die drei Siegerfotos!

Teilnahmebedingungen: Pro teilnehmender Familie sind maximal drei Fotos zugelassen. Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklärt sich der Fotograf damit einverstanden, dass der Tourismusverband Hochpustertal

alle eingereichten Fotos unter Angabe des Fotografen für Werbezwecke verwenden und im Almanach veröffentlichen darf. Die Jury, bestehend aus Vertretern des Tourismusverbandes, der einzelnen Tourismusvereine und der Redaktion der Zeitschrift, wird die Fotos bewerten und prämieren. Ihre Fotos können per Post oder E-Mail (max. 2 MB groß) an folgende Adresse gesendet werden: » Tourismusverband Hochpustertal Dolomitenstraße 29, I-39034 Toblach E-Mail: info@hochpustertal.info Einsendeschluss: 01.10.2012 Also dann, viel Spaß beim Knipsen!!! Ihr Tourismusverband Hochpustertal

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Fotowettbewerb …

» Winterlandschaften im Hochpustertal - Winter 2011/12 «

1.Preis

2.Preis

Zampati Nicoletta

Petrignani Graziano

Liebe Leser, wiederum haben wir unsere Gäste gebeten, uns ihre schönsten Urlaubsfotos, diesmal zum Thema „Winterlandschaften im Hochpustertal“ zuzusenden. Bei allen Gästen, die sich am Fotowettbewerb beteiligt haben, möchten wir uns ganz herzlich bedanken. Wir gratulieren den drei Erstplatzierten, deren Fotos wir auf dieser Seite veröffentlichen. Eine Auswahl der besten Fotos ist außerdem auf unserem Fotostream auf Flickr unter www.flickr.com/photos/altapusteria zu sehen.

Gewinner Winter 2011/12 Erster Preis: Wochenendaufenthalt für zwei Personen im Hochpustertal Zweiter Preis: Abendessen für zwei Personen im Hochpustertal Dritter Preis: Hochpustertaler Picknickdecke

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3.Preis

G. Bressanin


H. Oberhofer

» Katharina Prenn Schneelandschaft auf der Plätzwiese: Der nächste Winter kommt bestimmt.

Interessiert sich für Sprachen, Fotografie und Kultur. Besucht derzeit das Pädagogische Gymnasium in Bruneck.

» Vorschau Winter 2012/13 « » Liebe Leserinnen und Leser, wie der Sommer, hat auch der Winter im Hochpustertal seinen ganz besonderen Reiz. In wenigen Monaten schon werden die grünen Wiesen mit einer weißen Schneedecke bedeckt sein, und die kalte Jahreszeit wird ihren Zauber entfalten. In unserer Winterausgabe möchten wir sie daran teilhaben lassen. Da der Wintersport im Hochpustertal eine wichtige Rolle spielt, haben wir uns aufgemacht und für Sie viel Interessantes und Wissenswertes zu den verschiedenen Wintersportarten wie zum Beispiel Ski fahren, Langlaufen, Schneeschuhwandern zusammengetragen. Wie jedes Jahr sind auch in diesem Winter mehrere große Sportveranstaltungen in unserer Region zu Gast. Richtig zur Sache geht es im Dezember beim Skicrossweltcup in Innichen. Der Skicross ist eine relativ junge Sportart, bei der es recht turbulent zugeht. Dabei starten jeweils vier Fahrer gleichzeitig und bewältigen einen aus Sprüngen, Wellen und Kurven bestehenden  Parcours. Es zählen vor allem skifahrerisches Können, Geschicklichkeit und Durchsetzungsvermögen. Lassen Sie sich überraschen! Zum Mekka für Langlauffans aus aller Welt wird das Hochpustertal dann Anfang Jänner, wenn die Tour de Ski in Toblach Halt macht. Beim Rennen um den Titel werden dann die weltbesten Langläufer - unter anderem der Vorjahressieger Dario Cologna, sowie Petter Northug oder Justyna Kowalczyk - wieder ganz vorne mit dabei sein.

Ein weiterer Höhepunkt wird Mitte Jänner die 37. Ausgabe des Pustertaler Ski-Marathons, des ältesten Volkslanglaufs Südtirols, sein. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wird sich eine Reihe von Athleten im freien und klassischen Langlaufstil messen. Nach dem großen Erfolg des 1. International Curling Open Air Tournament am Pragser Wildsee plant der Curling Club Niederdorf im kommenden Winter die 2. Auflage. Ein Thema, welches uns sehr am Herzen liegt, sind unsere Traditionen und unsere Kultur. Das Hochpustertal ist geprägt von tief verwurzeltem Brauchtum, das rund um die großen Feste und Feiern gelebt wird. Es finden aber auch regelmäßig kulturelle Veranstaltungen, Ausstellungen und Konzerte statt, und natürlich werden wir sie auch wieder mit einer Reihe köstlicher, einfach nachzukochender Rezepte  versorgen. Sie können sich also auf ein buntes, prall gefülltes, einzigartiges Heft freuen, das in seiner Art die Seele unserer Region wiederspiegelt. Einer Region, in der es immer wieder Neues zu entdecken gibt und die immer für eine Überraschung  gut ist. Wir hoffen, dass ihr Winter-Urlaub im Hochpustertal zu einem unvergesslichem Erlebnis wird und freuen uns bereits jetzt darauf, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Freuen Sie sich auf eine bunte Lesereise quer durch das Hochpustertal. «

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