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Sommer 2009

sportZEIT Das Magazin für Sport und Funktion.

die heisse verbindung hot Bond das neue Synonym für superelastische Hightech-Radhosen – Seite 9

Die Trendfarbe ... ... der Saison 2009 ist weiß!

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mit dem trekkingrad über die Alpen Via Claudia Augusta

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Let’s be fair! Clean Clothes

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Innovative wittern Morgenluft Nachhaltiges Wirtschaften gewinnt

editorial

Wer nicht im fernen Asien billig produzieren ließ, über miese Umwelt- und Sozialstandards generös hinwegsah, manches Öko-Label unkontrolliert mitliefern ließ, wurde eher mitleidig belächelt. Nachhaltig wirtschaften, sich in der EU beim Produzieren streng kontrollieren lassen, das ist kein einfacher Weg in der Textilbranche. Doch die Leute von Löffler sagen: „Wir sind es unseren Kunden, den Lieferanten, aber auch unseren Mitarbeitern und der Umwelt schuldig“. Denn es macht einen großen Unterschied, wo man produziert. Und Löffler geht hier einen eindeutigen Weg, der den Firmenstandort im österreichischen Ried in den Mittelpunkt stellt. Nur so kann die Produkt- und Servicequalität gesichert werden. Nur, wer in Europa produziert, kann es sich leisten, ein 24-StundenNachlieferservice zu garantieren, während ein Fernost-Container 14 Tage rund um die halbe Welt schippern muss. Löffler haftet mit seinen gesamten Ressourcen bei der Produktqualität und ist keine kleine Wohnzimmer-Agentur, in der ein paar Leute die Produktion in Fernost checken. Wenn ÖkoTex draufsteht, ist ÖkoTex drinnen. Man vergibt Forschungsaufträge, arbeitet an Entwicklungen mit und zahlt Steuern nicht zu knapp.

Bruno Obermayer Geschäftsführer Liebe Leserinnen und Leser! Bedeutungsschwere Schlagworte prasselten in den letzten Monaten auf uns ein: Wirtschaftskrise, Gaza-Krieg, Rezession, Change – Yes, we can, Gaskrise, Nachhaltigkeit ... Gerade Nachhaltigkeit ist ein oft strapazierter Begriff, der viel Raum für Interpretationen lässt. Jeder meint etwas anderes damit, versteht etwas anderes darunter und manchmal wird unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit auch einfach Schindluder betrieben. Ich meine: Wo „Nachhaltigkeit“ drauf steht, soll auch Nachhaltigkeit drin sein! Was Löffler mit diesem Begriff meint, ist klar definiert: Wir verstehen darunter das Verantwortungsbewusstsein gegenüber Menschen – egal, auf welcher Seite sie stehen, egal, ob Mitarbeiter, Lieferant oder Kunde. Wir verstehen darunter Verantwortung gegenüber der Umwelt, wahrgenommen durch den Einsatz schadstofffreier Materialien und die Verringerung des CO2Ausstoßes dank kurzer Produktions- und Lieferwege. Aber auch Verantwortung für den Produktionsstandort, denn Produkte „Premium Quality from Austria“ sichern Arbeitsplätze. Wir verstehen Nachhaltigkeit als Verpflichtung zu einwandfreier Qualität. Vor allem aber betrachten wir sie als Garantie, unseren Kindern in die Augen schauen zu können. Denn wir haben den Erdball nur geborgt und unsere Aufgabe ist es, mehr als nur sorgsam mit ihm, seinen Ressourcen und den darauf lebenden Menschen umzugehen.

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26 amerikanische Banken liegen am Friedhof. Die zuletzt wenig innovative Autoindustrie durchfährt das Tal der Tränen. Doch im dunklen Wald der Negativ-Prognosen zeigt sich ein erster Lichtstreif: Innovative Unternehmen mit nachhaltiger Strategie und Premium-Marken wittern Morgenluft. „Die Landung wird hart bis sehr hart“, prognostizierte der amerikanische Nobelpreisträger Joseph E. Stieglitz. Der Wirtschaftswissenschaftler sollte recht behalten: Eine Finanzkrise beutelt die Weltwirtschaft. Wir durchfahren ein breites Konjunktur-Tal, das neben den Banken auch manche Autokonzerne ins Schleudern brachte. Pferdestärken und Newtonmeter bis zum Abwinken. Von nachhaltigem Wirtschaften oder Innovationen in diese Richtung erfuhr der

interessierte Motorteil-Leser zuletzt nicht viel: Ein „Eco“-Taferl am Kofferraumdeckel war das grüne Feigenblatt. Jahrelang hat sich zusätzlich die „Geiz ist geil“-Mentalität in den Industrieländern ausgebreitet. Vom kleinen Mann bis zum Bankmanager. Schneller, höher, billiger, riskanter. Stolz trug man sein persönliches Schnäppchen nach Hause. Plötzlich ist alles anders: Gesucht sind innovative Unternehmen, die Qualität produzieren und auf nachhaltiges Wirtschaften setzen. Der Premium-Sportbekleidungshersteller Löffler geht seit Jahren diesen Weg und ist nun gut aufgestellt. Schwer war in den letzten Jahren das Schwimmen gegen den Mainstream. Denn sich nachhaltiges Wirtschaften auf die Fahnen zu heften, war bis vor Kurzem nicht gerade cool.

Premiumqualität steht an oberster Stelle. Diesen Vorsprung hält Löffler schon seit den Neunzehnsiebziger-Jahren, als erstmals TransTex auf den Markt kam. Seither wurde dieses Produkt immer wieder verbessert. Zuletzt durch airplus-Stricktechnologie und seamless-Qualität. Noch immer ist Colibri eine der leichtesten GoreTex-Jacken der Welt. hot BOND heißt der neue Standard beim Verbinden von Stoffteilen. Löffler ersetzt Nadel und Faden durch Ultraschall-Schweißtechnik, um mehr Bewegungsfreiheit in die Radhose zu bringen. In der Löffler-Pipeline der Innovationen wartet bereits der nächste Hit: C-TEx, die besondere Compressions-Wäsche für den sehr aktiven Sportler. Im Herbst wird sie auf den Markt kommen. Bergsteiger, sagt man, seien relativ moderesistent. So kommt es nicht selten vor, dass ein Gipfelstürmer sein TransTex-Leiberl, Baujahr 1986, am Gipfel gegen ein X-Light für den Abstieg austauscht. Was den Verkaufsmanager die Zornesröte ins Gesicht treibt, freut den Konsumenten: Was gut gestrickt ist, hält lang ... Aber auch soziale Nachhaltigkeit ist bei Löffler ein Thema. Am Erfolg des Unternehmens dürfen alle 200 Löfflers partizipieren. Ein Teil des Unternehmens-Gewinnes wird an alle Mitarbeiter verteilt. Klar, dass es kein Lohndumping gibt. Alle Extras werden bezahlt. Und die 200 Mitarbeiter sind eine einzige Denkfabrik: „Bei uns funktioniert das Vorschlagswesen super“, berichtet Geschäftsführer Bruno Obermayer und freut sich über den Fortschritt bei den Optimierungsprogrammen. Dafür liefern

die Mitarbeiter einen großen Anteil an „First Time Quality“ – im Fachjargon der Ausdruck für 0-Fehler-Produktion. Mit dem neuen Logo „fair sportswear“, das einen Großteil der Löffler-Produkte in Zukunft zieren wird, will der Sportswear-Hersteller aus Ried im Innkreis seine Kunden daran erinnern, dass die Löffler-Produkte tatsächlich fair produziert werden. Und trotz WirtschaftsTurbulenzen wittert die sportliche Truppe aus Oberösterreich schon wieder Morgenluft: „Als Spezialisten verfolgen wir heuer eine kleine, aber feine Wachstums-Strategie in Bereichen wie Trekking und Skitouring und werden unsere Ziele sicher wieder erreichen“, ist sich Geschäftsführer Bruno Obermayer sicher.

premium quality from austria

IMPRESSUM HERAUSGEBER: Löffler GmbH, Südtirolerstraße 41, A-4910 Ried, www.loeffler.at • GESTALTUNG: Projektagentur Weixelbaumer KEG, Landstraße 22, A-4020 Linz, www.projektagentur.at • REDAKTIONSTEAM LÖFFLER: Bruno Obermayer, Reinhard Hetzeneder, Christian Höckner, Hermann Grundner, Josef Haider • REDAKTIONSTEAM PROJEKTAGENTUR: Cora Auzinger, Lisi Hager • FOTONACHWEIS: Löffler GmbH, clean clothes, Alps Biketours München, Stefan Kothner, Deutscher Skiverband, Alois Furtner, Klemens Klinger • Druck: Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten • LEKTORAT: Helmut Maresch IMPORTANT: Die einzelnen Löffler-Artikel können ausschließlich über den Sportfachhandel bezogen werden. Den Händlernachweis mit Ihrem nächsten Löffler-Fachhändler finden Sie auf unserer Homepage www.loeffler.at

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11613 HR Herrenbiketrägerhose winner. Elastic-Soft

Die Trendfarbe der Saison 2009 ist weiSS! 11247 DA BIKE-BODY. Elastic

Die Bike-Branche hat es vorgemacht, nun zieht die Bike-Wear nach: Die Trendfarbe der Saison 2009 ist weiß!

11239 DA BIKE-TRIKOT ärmellos. Pikee

11218 HR BIKE-TRIKOT ärmellos. Race-x-Pand 11249 DA BIKE-HOSE. Elastic-Soft

Weiße Rahmen, weiße Laufräder, ja sogar weiße Vorbauten, Lenker und Sättel – im Laufe der letzten Saison haben die Hersteller von Top-Rädern die Farbe der Unschuld für ihre Bikes entdeckt. Puristisch gestaltet, präsentierten sie zeitlose Schönheiten, elegant im Auftreten, schillernd in ihrer Reinheit; allenfalls schwarz durfte die sinnliche Novität begleiten oder kontrastieren. Löffler ließ sich von dieser farblichen Reduktion zu einer Bike-Kollektion inspirieren, die den noblen Trendsettern in nichts nachsteht: Weiß gibt bei den sportlichen Trikots und Hosen 2009 den Ton an und sorgt so für edle Hingucker, zeitlos und schön. Im Kontrast zu

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sonnengebräunter Haut an Armen und Beinen macht Weiß eine perfekte Figur, verstärkt wird die coole Optik noch durch körpernahe Schnitte und Akzente in klassischem Schwarz oder modischem Rot.

Bei einigen Oberteilen wurden unterschiedliche Materialien nach dem Comfort-MappingPrinzip kombiniert – so sorgen z.B. elastische Netz-Einsätze unter den Ärmeln oder im Rückenbereich für ideale Ventilation. Die Hosen-Palette reicht von Trägerhosen (hauptsächlich für Herren – denn ja, auch die tragen 2009 die Farbe der Unschuld ...) über Bundhosen in unterschiedlichen Beinlängen bis zu extrakurzen Damen-Pants, besonders beliebt an heißen Tagen. Einzigartig ist dabei die Tatsache, dass beinahe alle Stoffe für die Hosen und Trikots in der hauseigenen Strickerei in Ried/Innkreis hergestellt werden. Und übrigens: Nur weil die Radfahrer 2009 in hellem Weiß statt dunklem Schwarz erstrahlen, verzichtet Löffler nicht auf bewährte Security-Features. Reflektierende Labels an Hosen und Trikots sind, vorne wie hinten, auch an der Trend-Kollektion 2009 selbstverständliche Sicherheitselemente.

Bei aller Betonung des Faktors Design wurde aber natürlich nicht auf die Funktionalität vergessen: Für zuverlässige Kühlung bei Hitze

Weiß gibt bei den sportlichen Trikots und Hosen 2009 den Ton an. sorgt extrem dehnbarer Elastic-Stoff oder das bewährt luftige, schweißableitende CoolmaxPolyester; für passionierte Sonnenanbeter beinhaltet das Sortiment auch ärmellose Trikots. 5


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Unterwegs Per Tandem um die Welt Mit Tandem, Zelt und Kocher haben sich Stefan Kothner und Anita Battlogg 2004 aufgemacht, die Welt zu erkunden. Vier Jahre, vier Kontinente, unzählige Erlebnisse und beeindruckende Erfahrungen später kehrten die beiden Österreicher nun in ihre Heimat zurück. Es kommt der Punkt, an dem gibt es kein Zurück mehr. Da ist die Wohnung vermietet, der Imbisstand geschlossen, der Job gekündigt, das Auto verkauft. Bei Stefan Kothner und Anita Battlogg war es am 28.9.2004 so

und die höchsten befahrbaren Pässe im Himalaya. Via China, Südostasien und Indonesien gelangte das Duo nach Australien und Neuseeland. Bis dahin waren sie schon zwei Jahre unterwegs. Der Selbstständige und die Diplom-Krankenschwester, das war einmal, nun hatte das Gespann Komfort und Zwänge der westlichen Zivilisation gegen die große Freiheit auf zwei – und nur zwei – Rädern getauscht. Eis und Wind begleiteten die untrennbar verbundenen Weltreisenden; endlose Wüsten und von Schlaglöchern übersäte Pisten, die den Namen Straße nicht verdienen,

Es kommt der Punkt, an dem gibt es kein Zurück mehr. weit. Ab diesem Tag wurde das einzige Fahrzeug, das die beiden Montafoner besaßen, von Muskelkraft betrieben und ihr gesamter Hausstand auf einige Packtaschen reduziert. Je vier T-Shirts und Unterhosen, zwei Helme und Fleecejacken, Klopapier, Nähzeug, ein paar Tabletten gegen Durchfall, ein wenig Werkzeug für das Rad. Mit nervösem Bauchkribbeln und unendlicher Vorfreude starteten die beiden in ihren lang ersehnten Traum – einer jahrelangen Weltreise per Tandem. Über Italien und Griechenland ging es an den Bosporus, von dort über den Iran, Pakistan

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nahmen sie unter die Räder. Sie kämpften sich durch den Monsunregen und trotzten stürmischen Winden, tropischer Hitze und extremen Minusgraden. Sie überstanden wochenlangen Durchfall und Motivationstiefs.

Monate lang. Nicht bloß ein kurzes Gespräch, oberflächlicher Smalltalk, sondern vollkommenes Eintauchen in die jeweilige Kultur, über alle Sprach- und Verständigungsprobleme hinweg. So lernten sie zu schätzen: Dal mit Reis oder Fladenbrot aus Pakistan, Chappati aus Indien; das kambodschanische Frühstück, das laotische Baguette, malaysisches Roti Canai; die chilenischen Empanadas de Manzana und den argentinischen Mate. Denn dorthin ging der Reise zweiter Teil: In Feuerland begann die Fahrt durch Südamerika, hinunter zur südlichsten Stadt Ushuaia. Für die nächsten 1,5 Jahre waren Stefan und Anita in den Anden unterwegs – Argentinien mit seiner endlosen Pampa-Ebene, der Süden Chiles mit unglaublicher Natur und Einsamkeit. Bolivien, Peru und Ecuador, die typischen Andino-Länder und deren traditionelle Lebensweise und zum Schluss Kolumbien, ein Land voller Kontraste und freundlicher Menschen, haben ihr Herz geprägt und ihr Bild von der Welt verändert.

Eingeladen Und immer wieder erfuhren sie Gastfreundschaft, so herzlich, so ehrlich, so intensiv, wie man es sich mit keiner klischeehaften Vorstellung ausmalen kann. Nicht bloß eine Tasse Kaffee, serviert auf der Hausbank, sondern die dringende Bitte, doch eine Weile zu bleiben, ein paar Tage, eine Woche, die kalten

Kontrastreich In einem steten Wechsel von Verzicht und Genuss, Improvisation und Planung, pulsierendem Leben und völliger Abgeschiedenheit, Kennenlernen und Abschied ging es weiter Richtung Norden. Da war Vittorio, der 75-jährige Italiener, allein unterwegs in Südamerika

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vier jahre, vier kontinente, unzählige erlebnisse – nur einer von vielen Radreisenden, die das Paar, oft sogar mehrere Male, traf. Da waren Speisekarten in fremden Schriftzeichen, überbordende Märkte, eintönige Mahlzeiten, keine Bankomaten in Sicht. Da waren Defekte am Tandem, nicht enden wollende Berge, Gedanken an zu Hause, ungehaltene Polizei. Über Zentralamerika und Mexiko ging es bis hoch nach Texas, von dort erledigte ein Flugzeug die Anbindung an den letzten Teil der

Reise. Ausgehend von Norwegen kehrten Stefan und Anita binnen zweier Monate nach Österreich zurück. Tritt für Tritt, so, wie sie sich zuvor die Welt erobert hatten, näherten sie sich im September 2008 wieder ihrer Heimat. Erst sind es Wortfetzen, die nach Jahren des Redens mit Händen und Füßen wieder vertraut klingen im Ohr, dann sind es die Alpen, die sich aufbauen, als ob man nie weg gewesen wäre. Die Düfte, die Geräusche – alles

Die heiSSe Verbindung und nicht auftragend, lange haltbar, extrem sauber verarbeitet.

saugt man auf, wie in fremden Ländern auch, nur schwingt nun immer intensiver Vertrautheit mit. Dann tauchen erste bekannte Gesichter auf, Freunde, Verwandte, die gekommen sind, die letzten Kilometer zu teilen. Und schließlich ist er da, der Augenblick, der so intensiv ersehnt wurde wie Jahre zuvor die Abfahrt: Ankunft bei der Kirche von Bartholomäberg, Ankunft daheim. Wie lange wird es halten, dieses Glücksgefühl, wann kommt sie wieder, die Sehnsucht nach der Welt?

Vom daraus resultierenden, besonders angenehmen Tragegefühl sind auch die deutschen Biathlon-Damen restlos überzeugt. Die DSV-Athletinnen haben die neuen hot BONDRadhosen bereits im Sommer 2008 ausführlich getestet und waren von den innovativen Funktionsteilen begeistert. Mit der ihnen eigenen Treffsicherheit haben die von Löffler ausgerüsteten DSV-Athleten Nordisch und Biathlon somit auch für das Sommertraining voll ins Schwarze getroffen. Nach einer kurzen Urlaubsphase im April starten im Mai die ersten Lehrgänge mit Schwerpunkt Fahrradtraining. Grundlagenausdauer, aber auch schon erste Leistungskontrollen sind der Inhalt dieser Trainingsphase. Manche Athleten bestreiten unabhängig davon über den ganzen Sommer hochkarätige Radmarathons oder sogar Triathlons, und das sehr erfolgreich.

Mit einer neuen Technologie treibt Löffler rechtzeitig zur Sommersaison die Standards in Sachen Elastizität und Tragekomfort in bislang ungekannte Höhen. hot BOND heißt das zugehörige Schlagwort, das uneingeschränkte Bewegungsfreiheit realisiert, wo vorher spürbare Grenzen waren ... Die Idee hinter der hot BOND-Technologie ist so einfach wie genial: Was drückt, muss weg. Und weil herkömmliche Nähte immer wieder Grund für Einschränkungen waren, hat Löffler schlicht die Art und Weise wie man Stoffteile verbindet revolutioniert.

Nähere Infos: Wer die Reise von Stefan Kothner und Anita Battlogg nachvollziehen möchte, dem sei die Homepage www.ohne-grenzen.at empfohlen. Neben einem ausführlichen Tagebuch finden sich dort auch wertvolle Infos für andere Radreisende. Derzeit verarbeiten die Weltenbummler ihre Eindrücke und Fotos zu einer Ausstellung und einer Multivisions-Show. Die Termine und Veranstaltungsorte sind auf ihrer Website zu finden.

für Punkt, statt Stich um Stich. Das Ergebnis kann man leichter spüren als beschreiben, denn wie beschreibt man, dass man nichts spürt? Oder anders gesagt: hot BOND ist das neue Synonym für superelastische Funktionshosen. Denn aufgrund der punktuell geschweißten Verbindung sind die Nähte nunmehr so elastisch wie der Stoff, superflach

Und was die DSV-Teams uns vormachen, können wir nun am eigenen Körper nachvollziehen: sportliche Höchstleistungen, den Abstand zwischen Wollen und Können verringern, Grenzen neu definieren. Die Voraussetzungen hierfür liefert Löffler. Mit Hosen, so elastisch wie schön, Details, so raffiniert wie wertvoll, Stoffen, so umweltschonend wie selbst gefertigt und Nähten, so haltbar wie bequem. Nur die Umsetzung dieser grenzenlosen Bewegungsfreiheit, die liegt an Ihnen ...

Die hot BOND-Technologie verzichtet auf Nähte im üblichen Sinn und verbindet die einzelnen Teile der Radhose statt mit Nadel und Faden mit einer neuartigen UltraschallSchweißtechnik. Hochfrequente Schwingungen bringen dabei das Material im Nahtbereich oberflächlich zum Schmelzen, sodass eine fadenlose Verbindung entsteht – Punkt  Foto: Biathlon-Damen, DSV-Team; Andrea Henkel, Kati Wilhelm, Simone Hauswald, Juliane Döll.

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Löffler Die Vorteile: Die hot BOND-Ultraschall-Technologie sorgt nicht nur für eine flächige, sondern für eine punktuelle Verbindung der Einzelteile. Dies bewirkt, dass die Nähte extrem elastisch bleiben und nicht spürbar sind. Ein besonders angenehmes Tragegefühl wird garantiert. n Superflach und nicht auftragend n So elastisch wie der Stoff n Extrem saubere Verarbeitung n Lange Haltbarkeit hot BOND-Radhosen sind für Damen und Herren erhältlich. Die Herstellung der Stoffe und die weitere Verarbeitung findet bei Löffler in Österreich unter Berücksichtigung der ÖKO TEX 100-Richtlinien statt.

Netzträger

TRANSTEXInnenfutter

hot BOND Flachnähte

Sitzpolster Comfort-Gel

11232 HR

rutschfeste Abschlüsse 11250 DA

hot BOND-Radhosen gibt es für Damen und Herren in zwei Ausführungen bzw. Farben Die Herren-Bib 11232 HR verfügt über gut belüftete Netzträger und ein wärmendes Transtex-Futter im empfindlichen Nierenbereich. Das dreilagige Comfort-Gel-Sitzpolster bietet höchsten Sitzkomfort und beste Atmungsaktivität, dazu kommen rutschfeste Abschlüsse an den Beinen. Für Herren gibt es mit der 11233 HR auch ein Modell ohne Träger. Auch die Damen werden mit der 11250 DA perfekt bedient. Zu den bekannten hot BOND-Qualitäten kommt zusätzlich ein speziell auf die weibliche Anatomie abgestimmter Comfort-Gel-Sitzpolster.

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11232 HR

Viel Komfort für alle Fahrten „Bequem im Sattel“ heißt die Devise für sportliche Rennrad- und Mountainbike-Vielfahrer. Das dreilagige Sitzpolster macht's möglich. Sein mehrschichtiger Aufbau in drei Lagen (Schaumstoff / AIR Gel-Einlage / 12 mm Schaumstoff) bietet erhöhten Sitzkomfort, beste Atmungsaktivität durch Perforierung und unterschiedliche Stärkezonen.

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mit dem trekkingrad über die Alpen

eine transalp auf der historischen römerstrasse via claudia augusta uns zudem einem speziellen Radreiseveranstalter an. Denn eine Alpenüberquerung ohne gewichtiges Gepäck am Rad macht erst richtig frei von allen Alltagsmühen und lässt einen die Höhepunkte noch mehr genießen. So sausen unsere Räder unbelastet dem Gardasee entgegen. Wohl wissend, der nächste Anstieg kommt bestimmt. „Transalp Trekking Via Claudia“ nennt der Reiseveranstalter Alps Biketours in München die angebotene AlpenTour. Die Idee dazu, erklärt uns Anke, wurde ursprünglich auf dem Sattel ihres Mountainbikes geboren. Seit mehr als zehn Jahren führt Anke als Tourguide Mountainbiker von Bayern an den Gardasee, überwiegend auf versteckten Wald- und Forstwegen inmitten der Natur.

Von Mittenwald an den Gardasee Eine Alpenüberquerung mit dem Trekkingbike ist als Erlebnis kaum zu toppen. Wir haben das Abenteuer angepackt und erlebten das Radfahren in seiner dritten Dimension. Die Via Claudia Augusta von Augsburg nach Venedig ist bei einer Länge von rund 900 Kilometern der Klassiker unter den Alpenüberquerungen. Höchster Punkt ist dabei der

Feltre durchs Brenta-Tal weitgehend fertig. Etwas abweichend von dieser klassischen Route führte die von uns beschriebene Tour von Mittenwald an den Gardasee. Dieses Gefühl wird keiner von uns jemals vergessen. Vor drei Tagen waren wir mit unseren Trekkingrädern in Mittenwald aufgebrochen, heute erklimmen wir bereits den Alpenhauptkamm. Die Stimmung ist überwältigend.

Eine Alpenüberquerung mit dem Trekkingbike ist als Erlebnis kaum zu toppen. 1455 Meter hoch gelegene Reschenpass. Die Strecke ist als Fernradweg komplett ausgeschildert und führt in großen Teilen auf Radwegen oder kleinen Nebenstraßen beinahe völlig ohne Verkehr. Einzig die Überquerung des Fernpasses in Deutschland und die Durchquerung des Finstermünztales unterhalb von Nauders zwingt Radfahrer auf einen Hauptverkehrsweg. Beide Steigungen lassen sich jedoch bequem mit dem Postbus überbrücken. In den Sommermonaten wird für Radfahrer ein eigener Anhänger mitgeführt. Auch in Italien ist der Radweg von Trient nach 12

„Von nun an geht es nur noch bergab, Italien wir kommen“, ruft Anke begeistert. Wie im Rausch überqueren wir den Reschenpass und lassen das gigantische Panorama auf uns wirken. Vor uns liegt der türkisfarbene Reschensee mit seinem versunkenen Dorf und dem als Mahnmal aus dem Wasser ragenden Kirchturm. Dahinter baut sich die mit ewigem Eis bedeckte Gipfelgruppe des Ortler-Massivs auf. 14 Dreitausender thronen von hier aus mächtig über dem Südtiroler Vinschgau, das

sich nicht nur als größter Apfelgarten der Welt einen Namen machte. Schon vor knapp 2000 Jahren legte hier das mächtige Römische Reich die wichtigste Handelsstraße über die Alpen an, die „Via Claudia Augusta“. Damals wie heute gilt die Verbindung von Venedig nach Augsburg über den Reschenpass als leichteste Variante, die Bergwelt zu bezwingen. Auch für Radfahrer des 21. Jahrhunderts ist die historische Strecke die einfachste und gleichzeitig die kulturträchtigste Route über die Alpen. Denn dort, wo Jahrhunderte lang wichtige Handelsgüter transportiert wurden, entwickelten sich reiche Dörfer, mächtige Schutzburgen, verwinkelte Klöster und prächtige Städte. Zu allem Überfluss kam in den letzten zehn Jahren noch eines dazu. Die Via Claudia Augusta wurde von Augsburg nach Venedig nicht nur als Fernradweg ausgeschildert, sondern Stück für Stück zum beinahe komplett verkehrsfreien Radweg ausgebaut. Fast ohne lästigen Verkehr und Abgasgestank lassen sich darauf die Alpen bezwingen. Um die Bergwelt und unser Rad noch intensiver genießen zu können, vertrauten wir

ten, treten. Doch die Mühe lohnt. Minute für Minute schraubt sich unser Rad höher in den Himmel. Der Dunst und die Schwüle des Tales bleiben unter uns. Südtirol in seiner vollen Schönheit hüllt uns ein. Wir staunen über üppige Bauerngärten, radeln an einem uralten Schloss vorbei und beobachten den Winzer, wie er liebevoll Rebstock für Rebstock unter die Lupe nimmt. Wir sind so fasziniert, dass

Das sportliche Konzept wurde jetzt auf Trekkingbiker übertragen. So folgt die Strecke nicht einfach dem ausgeschilderten Radweg, sondern steuert viele selbstgesuchte Geheimtipps an. Wer einmal den Etschradweg von Meran bis Verona abgestrampelt hat, versteht die Idee, die hinter einer geführten Alpenüberquerung steht. Der Radweg folgt monoton dem regulierten Flusslauf, vorbei an Millionen von in Reih und Glied kultivierten Apfelbäumen. Echte Highlights sind dabei eher selten zu entdecken. Nur wer Abstecher wagt, erfährt das ursprüngliche Südtirol.

wir kaum bemerken, dass die Straße längst einer Höhenlinie folgt und unsere Räder direkt ins Paradies rollen.

Mit blumigen Worten hatte man uns vorab die Tour schmackhaft gemacht, jetzt ächzen wir eher ein wenig über unsere „sportliche“ Idee. Von wegen, ab dem Reschenpass geht es nur noch bergab. Ich zähle die Schweißtropfen, die klatschend auf das Oberrohr meines Rades fallen schon lange nicht mehr. Exakt 260 Höhenmeter scheucht uns Anke ein steiles Asphaltsträßchen südlich des mondänen Kurortes Meran bergauf. Leicht sehnsüchtig erinnern wir uns an den cremigen Cappuccino unter Palmen, den wir noch vor einer Stunde an der Etschpromenade genossen haben. Jetzt dagegen heißt es treten, tre-

Das Paradies hat hier oben sogar einen Namen. Es nennt sich Buschenschank und ist ein Bauernhof wie aus dem Bilderbuch. Neugierige Enten inspizieren interessiert den schwarzen Gummi unserer Reifen, eine Katze schnurrt gemütlich eingerollt in einem sonnenverwöhnten Eck und der Hund wartet mit treuen Augen auf die saftige Schwarte, die Bäuerin Anna mit einem uralten, aber extrem scharfen Messer sorgsam für uns vom selbstgeräucherten Südtiroler Speck abschneidet. Keiner von uns kann dem Angebot zu einem Glas selbstgemachten Holunderblütensaft widerstehen. So haben wir uns Urlaub vorgestellt.

Doch der Tag ist noch lange nicht zu Ende. Pfeilschnell sausen unsere Räder wieder hinab ins Tal. Wir wollen noch nach Girlan, ins historische Herz des Südtiroler Weinanbaus. So grüßen wir Ötzi in seinem Bozener Museum nur von der Ferne und wagen uns dafür an den Abendberg. Vor der Kulisse der weißen Dolomitengipfel fällt das nicht schwer. Anke hat als Belohnung für uns zudem eine Weinprobe beim Winzer organisiert. So erfahren wir, dass der Südtiroler Wein zeitgleich mit dem Bau des Etschradweges einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat und heute mit den meisten Auszeichnungen Italiens aufwarten kann. Wir halten uns trotzdem zurück, denn auch morgen erwartet uns ein aktiver Tag. „Schreckbichl“ nennt sich eine bekannte Südtiroler Weinlage und wir wissen jetzt warum. Auch diesen „Bichl“, sprich Berg, müssen wir bezwingen. Doch der „Schreck“ steckt uns nicht lange in den Gliedern. Wie Diamanten haben die Gletscher der Urzeit die Montiggler Seen zurückgelassen. Ihr klares, blaugrünes Wasser ist herrlich erfrischend. Genauso wie die Abfahrt durch den dichten, schattigen Wald. So steuern wir quasi durchs Hintertürchen Südtirols

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Rund 900 km – von augsburg nach venedig größtes Naturgewässer an, den Kalterer See. Auch hier haben wir Glück. Die „Ora“, jener beständige Südwind, der Windsurfer am Gardasee genauso wie hier im Norden am Kalterer See verwöhnt, ist bereits abgeflaut. So strampeln wir ohne Gegenwind an alten Weingütern vorbei, füllen an uralten Dorfbrunnen unsere Wasserflaschen und genießen den Blick auf die bis zum Horizont reichenden Weinberge. „Puppenstube“ nennen die Bozner diese Landschaft der Überetsch, wo beinahe auf jeder Erhebung eine Burg, ein Gemäuer oder eine Kirche thront. Erst jetzt hat uns der ausgeschilderte Etschradweg wieder. 300 Sonnentage pro Jahr zählen die Statistiker im Bozner Land. Genug, um den Südtiroler Äpfeln jenen saftig-süßen Geschmack zu geben, der

Trento an. Unser Gepäck steht bereits auf den Zimmern. Wir genießen das pulsierende italienische Leben in der österreichisch geprägten Stadt. Europas Geschichte ist hier lebendig. Radfahrer sind in Italien willkommen. Das erfahren wir mehr als deutlich, als ein schnauzbärtiger Italiener uns freundlich auffordert, die Räder in den kleinen Gondeln einer uralten Seilbahn zu verstauen. In Deutschland wäre so etwas sicherlich unmöglich, hier hilft uns die Seilbahnaufsicht sogar dabei. Das historische Verkehrsmittel lässt uns wenige Minuten später über die Dächer der hektischen Stadt in die ursprüngliche Bergwelt des Trentino schweben. So einfach hatten wir uns das nicht vorgestellt. Der erste Berg ist bereits geschafft, Gardasee wir kommen.

kommen streifen wir uns schnell die verschwitzten Radklamotten vom Leib und stürzen uns kopfüber ins Wasser. Dieses Gefühl wird keiner von uns vergessen.

Wir genießen das pulsierende italienische Leben in der österreichisch geprägten Stadt. sie in aller Welt berühmt gemacht hat. Auch wir Radfahrer sind froh um die Sonne, auch wenn uns die Hitze des Tales ein wenig zu schaffen macht. „Im April umhüllt uns hier ein einzigartiges Blütenmeer“, berichtet Anke voller Begeisterung. Jetzt, im Sommer, wirken die endlosen Reihen exakt getrimmter Obstbäume jedoch eher eintönig. Willkommene Abwechslung sind nur die regelmäßigen Schauer von oben aus den riesigen Bewässerungsanlagen. In flotter Windschattenfahrt steuern wir deshalb schnellstmöglich die Bischofsstadt

Schlagartig ändert die Landschaft ihr liebliches Bild. Alt und trutzig präsentieren sich die italienischen Dörfer in diesen letzten Bergen der Alpen. Unsere Route führt weitab von lärmenden Straßen direkt ins Sarca-Tal hinein. Senkrecht steigen hier die Felswände in die Höhe und zeugen noch heute von der ungeheuren Kraft, mit der sich die Gletscher in der letzten Eiszeit hier ihren Weg aus den Alpen bahnten. Doch wir hören immer weniger auf Ankes historische Informationen. Das Ziel, der Gardasee, liegt jetzt zum Greifen nah. Wir treten in die Pedale. Am Ufer ange-

Tourenanbieter Wir begleiteten den Münchner Veranstalter Alps Biketours von Mittenwald an den Gardasee. Auf den Tagesetappen müssen bis zu 800 Höhenmeter und 80 km bewältigt werden. Die geführte Etappentour inklusive sieben Übernachtungen/HP in gehobenen Hotels, Abschlussdinner, Gepäcktransfer und Rücktransport im Reisebus kostet ab 965 Euro. Infos bei Alps Biketours München, Tel. 0049 / 89 / 5427880, www.go-alps.de

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 Text: Tom Bierl Fotos: Löffler und go-alps.de 15


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11559 HR BIke-JAcke cOLIBrI. Gore-Tex® Paclite 11491 DA Hoody. Elastic-Sensor

11226 HR BIKE-SHIRT. Pikee Comfort-Schnitt

Reisefertig Der Urlaub kann kommen Locker und leger, dabei aber genauestens durchdacht und hochfunktionell – so präsentiert sich Löfflers Travel-Kollektion für begeisterte Radfahrer jeden Couleurs.

10259 Hr BIke-SHOrT. Comfort-Stretch

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Wenn einer eine Reise tut, dann kann er erstens was erzählen, zweitens was erleben. Letzteres vor allem dann, wenn der Hosenboden scheuert und der Hemdsärmel zwickt, die Socken stinken und die Jacke schwitzt. Nichts ärgerlicher als Bekleidung, die mangels Funktionalität und Bequemlichkeit den lang ersehnten Ausflug, die penibel geplante Tour vermiest! Deshalb vereinigen sich in Löfflers Travel-Kollektion hochwertige Materialien und genaueste Verarbeitung, schlaue Ideen und praktische Details zu Radbekleidung, mit der man sich überall und jederzeit wohl fühlt. Hier dominieren bequeme, legere Schnitte und

weiche, angenehme Stoffe. Offene Trikots und Shirts gefallen mit diskreten Prints und modischen Akzenten. Dazu gibt es Bike-Shorts mit funktionellem Innenleben. Das bedeutet, dass sie über flexibel herausnehmbare Unterhosen, teils sogar richtige Radhosen mit speziellem Sitzpolster verfügen.

11238 DA BIKE-SHIRT. Pikee Comfort-Schnitt

Lust auf einen Spaziergang zwischendurch oder einen Café-Besuch nach all der Radlerei? Kein Problem mit den hübschen Shirts und variablen Shorts, die sich im Nu zur normalen Hose (übrigens wahlweise kurz oder in 3/4-Länge erhältlich) verwandeln. Den Dresscode zu missachten oder gar schräge Blicke fürchtet man da umsonst. Und auch für das richtige Darunter und Darüber ist gesorgt, denn von der Funktionsunterwäsche bis zur regendichten, aber atmungsaktiven Colibri-Jacke bietet Löffler mit seinem VitalitätsPrinzip Schicht um Schicht perfekt aufeinander abgestimmte Kleidung. Nicht nur Radreisende, nicht nur Touren-Biker, nicht nur Wochenend-Ausflügler sondern Radfahrer aller Zielgruppen werden sich in den Teilen der Travel-Kollektion wohl und vital fühlen – und ihren Urlaub genießen!

11248 DA BIKE-HOSE CAPRI. Micro-Stretch

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Let’s be fair! Clean Clothes

Bei immer mehr Marathons sind Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Laufshirts mit der Aufschrift Let’s run fair zu sehen. Diese sind das Ergebnis von Löfflers jüngster Kooperation mit der Clean Clothes-Kampagne. Aber auch abseits der Laufstrecken lassen sich wachsende Erfolge für faire Arbeitsbedingungen verzeichnen. Unzureichende Löhne, prekäre Sicherheitsstandards, unerreichbare Zielvorgaben in der Produktion und überdurchschnittlich viele Überstunden prägen den Arbeitsalltag der Beschäftigten in den meisten Zulieferbetrieben der großen Sportbekleidungshersteller vor allem in Asien. Mit der Aktion „Let’s run fair“ soll auf diese Arbeitsbedingungen auf-

Homepage von Clean Clothes findet sich beispielsweise eine umfangreiche Auflistung von auf detaillierten Umfragen basierenden Firmenprofilen, die es Konsumenten erlaubt, sich selbst ein kritisches Bild von den einzelnen Bekleidungsherstellern zu machen. Auch Info-Broschüren, ein Shopping-Guide, Vorträge und Mitmach-Aktionen werden dort angeboten und natürlich können 100 % fair produzierte T-Shirts bestellt werden. Jüngstes Erfolgsprojekt neben Let’s run fair: Die gemeinsam mit den Gewerkschaften und der Volkshilfe durchgeführte Aktion „Play fair 08“, mit der anlässlich von Fußball-Europameisterschaft und Olympischen Spielen ein weltweiter Akzent gesetzt wurde. Die Bi-

Mit der Aktion „Let’s run fair“ soll auf diese Arbeitsbedingungen aufmerksam gemacht und deren Veränderung bewirkt werden. merksam gemacht und deren Veränderung bewirkt werden. 853 LäuferInnen sind beim Vienna City Marathon 2008 in den von Löffler produzierten Let’s run fair-Shirts für faire Arbeitsbedingungen in der Sportartikelindustrie gelaufen. Und auch beim Frauenlauf und dem Wachau-Marathon wurden mit den knallroten Laufshirts und Stickern Zeichen gesetzt.

lanz der Kampagne kann sich sehen lassen: 12.228 Unterschriften alleine in Österreich, zehntausende Unterschriften weltweit,

168 Organisationen aus 35 Ländern unterstützten die Aktion, darunter zahlreiche Prominente und Politiker. In Österreich sprach sich der Nationalrat in einer Entschließung einstimmig für Nachhaltigkeitskriterien für die Ausstattung österreichischer SportlerInnen bei Großveranstaltungen aus, und das Österreichische Olympische Comité beschloss die Einbeziehung sozialer und ökologischer Standards in seine Lizenzverträge. Ja, selbst die Konzerne reagierten bei einem Treffen mit Vertretern von Play fair 08 mit der Einsetzung von Arbeitsgruppen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Dass die Sportbekleidungshersteller auf solche und ähnliche Forderungen eingehen, entspricht im Übrigen den Wünschen der Konsumentinnen und Konsumenten. Dies zeigt eine Ende 2007 im Auftrag der Clean Clothes-Kampagne in Österreich und Deutschland durchgeführte Studie. Faire Arbeitsbedingungen bei der Produktion ihrer Bekleidung und Sportschuhe sind den Befragten fast ebenso wichtig wie Qualität und Material, Kinderarbeit und existenzgefährdende Löhne sind ihnen ein Dorn im Auge. Für fair produzierte

Let’s run fair ist eine Aktion der Clean ClothesKampagne. Dieses internationale Netzwerk bewusstseinsbildender und konkret handelnder Initiativen hat es sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsund Sportartikelindustrie zu verbessern. Mit Informationsmaßnahmen, Unterschriftenlisten, Protestaktionen, repräsentativen Studien, arbeitsrechtlichen Expertisen, Pressekonferenzen u. v. m. kämpft die Kampagne um individuelle Verbesserungen sowie politische Unterstützung und übt öffentlichen Druck auf Markenfirmen aus. Auf der österreichischen

Waren wären die KonsumentInnen auch bereit, mehr zu bezahlen, allerdings wünschen sie sich hierzu (und generell) mehr Information über die Arbeitsbedingungen und Einhaltung sozialer Kriterien in der Produktion, etwa durch Gütesiegel oder Hinweise auf Verpackungen, durch Verkäufer, etc. – ein Punkt, an dem in Zukunft übrigens auch Löffler noch verstärkt arbeiten möchte.

Studie: „Soziale und ökologische Aspekte beim Einkauf von Sportbekleidung und -schuhen.“ Wie wichtig ist Ihnen beim Kauf von Sportbekleidung und -schuhen generell das Kriterium ... Qualität

53 %

Keine Kinderarbeit

69 %

Existenzsichernder Lohn

36 %

Preis

36 %

Produktion unter Beachtung sozialer Kriterien Produktion unter Beachtung ökologischer Kriterien

Modetrend

30 %

42 %

Lebensdauer

Herkunft (Produktionsland)

16 %

52 %

Funktionalität

Bis dieses hohe Interesse an fair produzierter Bekleidung und Sportartikeln aber auch wirklich auf ein entsprechendes Angebot stößt, braucht es noch einiges an Druck der Kampagne und Unterstützung durch KonsumentInnen. Deshalb: Infos zur Kampagne Clean Clothes, zur Aktion Let’s run fair und Möglichkeiten der Unterstützung auf www.cleanclothes.at.

34 %

38 % 38 % 35 %

35 %

32 %

29 %

31 %

22 % 11 %

29 % 22 %

sehr wichtig

wichtig Quelle: CCK

Die Clean Clothes-Kampagne Die Clean Clothes-Kampagne hat sich zum Ziel gesetzt, die Arbeitsbedingungen in der Bekleidungs- und Sportartikelindustrie zu verbessern. Dabei sind die Arbeitsschwerpunkte KonsumentInnen über die Arbeitsbedingungen zu informieren, Ausübung von Druck auf Markenfirmen, damit diese die Produktionsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben verbessern, Unterstützung der ArbeiterInnen durch konkrete Aktionen (z.B. Protestbriefe an Unternehmen und Regierungen), Ausschöpfen der gesetzlichen Möglichkeiten zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen. Nähere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten unter www.cleanclothes.at

 Das Clean Clothes-Laufteam im Dienst der guten Sache beim Vienna City Marathon 2008. 18

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sportZEIT Sommer 09

11305 DA Jacke „Soft Shell“ im Comfortschnitt, winddicht, atmungsaktiv, Belüftungsöffnungen

11281 HR „L-Active“: wasser- und winddicht, atmungsaktiv, Netzfutter, Handytasche, abnehmbare Kapuze, Lüftungsöffnung

Durchatmen, Aufleben Löffler-Outdoor-Bekleidung Wenn der Berg ruft oder die Urlaubsreise naht, wenn die Sehnsucht nach einer Auszeit und das Verlangen nach Ausgleich Sie raus in die Natur treibt, dann ist Löffler Ihr perfekter Partner.

„Sollen“, „Dürfen“, hoch oben über den Wolken. Dafür Muße, die Blume am Wegesrand zu beachten und Freude daran, den Nebelschwaden beim Ziehen übers Hochmoor zuzusehen.

Stress im Alltag, Hektik im Berufsleben – immer mehr Menschen entdecken Bewegung in der freien Natur als ideale Kraftquelle, um neue Lebensenergie für die Anforderungen unserer Zeit zu tanken. Keine Spur von Leistungsdruck im selbstverständlichen Rhythmus von Gehen und Atmen, kein „Müssen“,

Schon seit Jahrzehnten nimmt gesunder Outdoor-Sport einen zentralen Stellenwert in der Philosophie von Löffler ein. Davon zeugen nicht nur Qualität und Funktionalität sämtlicher Produkte, sondern auch deren umweltfreundliche Herstellung. Damit die Natur auch morgen als Kraftquelle zur Verfügung steht,

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ist nachhaltiges Denken und Handeln oberstes Gebot des Traditionsunternehmens. Und damit Sie von dieser Kraftquelle bestmöglich profitieren und sie unbeschwert nützen können, hat Löffler seine Outdoor-Kollektion erweitert, hin zu einer multifunktionellen Bekleidungslinie für alle erdenklichen Einsatzgebiete: Vom flotten Spaziergang in der Freizeit bis zum mehrwöchigen Aktiv-Urlaub, von der gemütlichen Wanderung im Hügelland bis zur Besteigung der Westgipfel der Alpen – denn jeder findet seinen Ausgleich auf andere Weise ...

11266 HR

Löffler-Transtex-Polo – der ideale Begleiter für Outdoor- und Freizeitaktivitäten n ein klassisches Polo mit bester Funktion dank der Transtex-Technologie n rascher Feuchtigkeitstransport durch 2-Schicht-Prinzip n trockene Textil-Innenseite schützt vor Verkühlung und verhindert nasskaltes, klebriges Tragegefühl n sehr hautverträglich, da schadstoffgeprüft nach ÖKO-Tex Standard 100 n angenehm weicher Tragekomfort n extrem atmungsaktiv n auch in Sondergrößen erhältlich (DA: 48 – 50, HR: 58 – 60)

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sportZEIT Sommer 09

11306 DA JACKE L-ACTIVE. L-Active Comfort-Schnitt

11279 HR JACKE SOFT SHELL. Comfort-Schnitt

11274 HR TREKKING-HEMD. Funktions-Webstoff Comfort-Schnitt

11607 DA TREKKING-BLUSE. Funktions-Webstoff

Freiheit beginnt im Kopf ... genauer: in den Köpfen unserer Produktentwickler. Denn in ihren Vorstellungen formt sich die Sportswear vom rohen Material zum fertigen Kleidungsstück und auf ihren Ideen beruhen die herausragenden Eigenschaften der Löffler Trekking-Kollektion.

00585 HR TREKKING-ZIPP-OFF-HOSE. Comfort-Stretch

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2009 sorgen neue Membranen-Technologien für ein Höchstmaß an Atmungsaktivität bei angenehm weicher Textur und bieten außerdem mehr Möglichkeiten für modisches Design und aktuelle Farbgebungen. Geringes Gewicht und volle Bewegungsfreiheit vereinen die multifunktionalen Outdoor-Teile ebenso wie optimale Passform und hohen Tragekomfort.

Verantwortlich hierfür zeichnen verschiedenste Materialien, die je nach Einsatzbereich und Ansprüchen eingesetzt bzw. kombiniert werden: schweißableitendes Transtex oder schnell trocknendes Pikee bei modischen Shirts; ultraleichter, schnell trocknender Funktionswebstoff mit integrietem UV-Schutz bei Trekkinghemden. Bei den Trekkinghosen sorgen die angenehm weichen und elastischen Qualitäten wie z.B. Comfort-Stretch an den entscheidenden Stellen für grenzenlose Bewegungsfreiheit. Neu in der Kollektion ist der fein strukturierte Twill, eine Stoffqualität mit herausragender Funktionalität. Extrem strapazierfähig, wasser- und schmutzabweisend und schnelltrocknend, erfüllt es höchste Ansprüche bei Outdoor-Sportarten – damit sich nichts zwischen Sie und Ihre Freiheit stellt.

01585 DA TREKKING-ZIPP-OFF-HOSE. Comfort-Stretch

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www.loeffler.at

nachhaltigkeit Bei Löffler Löffler ist ein durch und durch österreichisches Unternehmen mit dem Produktions- und Firmensitz in Ried im Innkreis (Oberösterreich). Das bedeutet: n 200 Arbeitsplätze in Ried, weitere 150 in der Lohnfertigung innerhalb der EU. n Die Besonderheit: Löffler produziert rund 60% aller verwendeten Stoffe in der eigenen Strickerei! n Alle Stoffe tragen das Ökotex 100-Label und garantieren dadurch unbedenklichen Tragekomfort, von gefährlichen Chemikalien (z.B. Farbstoffen) und Schwermetallen befreit. n Die Sozial- und Lohnstandards sind auf hohem österreichischen Niveau. n Ein eigenes Umweltmanagement sorgt für eine geregelte Abfallwirtschaft, laufende Reduktionen beim Energieverbrauch etc. n Die Wege und somit die CO2-Belastung sind innerhalb der Produktionskette, aber auch zu den Kunden sehr kurz bzw. klein. n Die Nähe zu unseren Kunden und Märkten ermöglicht optimale Kommunikation und Serviceleistungen. Es sind hier nur einige Punkte angeführt, die kritische Menschen überzeugen sollen, dass sie mit Löffler-Produkten nicht nur Gutes und Funktionelles kaufen, sondern auch „Nachhaltiges“ im Sinne einer intakten Natur und Gesellschaft.

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Gewinnen Sie eine Reise mit Premium-QuAlität Erfahren Sie mehr zum Thema Nachhaltigkeit bei Löffler und über unsere Produkte unter www.loeffler.at. Informieren Sie sich und gewinnen Sie beim Löffler-Gewinnspiel: 1 Woche Radurlaub für 2 Personen auf HP-Basis (Getränke muss der Kunde selbst bezahlen) 3 verlängerte Wochenenden (2 Nächte) – 2 Personen auf HP-Basis (Getränke muss der Kunde selbst bezahlen) 10 x 1 Löffler Bekleidungsset bestehend aus Radtrikot und Hose. (Einzulösen in der Rennrad-Saison 2009).

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Löffler-Sportswear ist nur im ausgewählten Sport- und Radfachhandel erhältlich. Händlerverzeichnis unter: www.loeffler.at/de/Shopfinder/Händlersuche 24

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Sportzeit Sommer 2009  

Das Magazin für Sport und Funktion

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