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Alpenpost 11/2023

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Ausgabe Nr. 11 1. Juni 2023 47. Jahrgang ISSN: 2079-5823 Erscheinungsweise : 14-tägig – Preis: € 2,Medienförderungsverein Ausseerland, Kammerhofgasse 227, 8990 Bad Aussee. Tel. 03622/53118 E-Mail: redaktion@alpenpost.at

Spruch: Dass etwas schwer ist, muss ein Grund mehr sein, es zu tun. Rainer Maria Rilke

Es rauschen die Bäche ...

... es sprudeln die Quellen: Schön langsam ist der Schnee vom April als Wasser im Tal angekommen und füllt die Seen.

Angelobung der ersten Bürgermeisterin im Ausseerland Der 25. Mai wird wohl in die Geschichtsbücher eingehen, wurde an diesem Tag doch die erste Bürgermeisterin, die in einer der Ausseerlandgemeinden wirken wird, angelobt. Im Tauplitzer Dorfsaal nahm Bezirkshauptmann Christian Sulzbacher der Bürgermeisterin von Bad Mitterndorf, Veronika Grill, den Eid ab.

Da Schlag 12 Uhr Mittag ihr Vor gänger, Klaus Neuper, sein Amt zurücklegte und – aufgrund des Verwandtschaftsverhältnisses, welches in dieser Position nicht erlaubt war – auch die Mutter der neuen Bürgermeisterin, Beatrix Mößelberger, als Finanzreferentin zurücktrat, begrüßte Vzbgm. Kurt Edlinger zur Gemeinderatssitzung im Dorfsaal Tauplitz, in deren Rahmen die Volksbürgermeisterin gewählt wurde. Volksbürgermeiste rin deshalb, weil Veronika Grill über kein Mandat im Gemeinderat verfügt.

Vor der Wahl ergriff der Fraktions chef der ÖVP, Herbert Hansmann, das Wort, stellte sich beim scheidenden Bürgermeister Klaus Neuper mit einer Flasche Hollerschnaps sowie einer prall gefüllten Packung Almraungerln ein und wünschte ihm, dass er „nun wieder mehr Zeit mit seinen ‘Hollerschnapszuzlern’ verbringen kann.“ „Ich darf jedoch an dieser Stelle festhalten, dass mir die Vorgehensweise der Fraktion der SPÖ etwas befremdlich erscheint, da es bei der letzten Wahl 42 Mandatare gab, die auf der Liste standen, und daraus kein Nachfolger

rekrutiert werden konnte, wodurch man sich nun mit einer externen Besetzung behelfen muss. Ich habe in meiner Fraktion die Wahl freigegeben, das heißt: Es gibt keinen Fraktionszwang“, so Herbert Hansmann zur Erklärung. Wie es für eine derartige Wahl vorgesehen ist, wurden zwei Vertrauensmänner bestimmt, die in Person von Kurt Berger (FPÖ) und Dirk Firnhaber (ÖVP) im Auftrag von Bezirkshauptmann Christian Sulzbacher die Wahl überwachten und begleiteten. Fortsetzung auf Seite 7

Ein musikalischer Landstrich Die von „oben“ befohlene Abgeschiedenheit des Salzkammerguts hat über die Jahrhunderte hinweg eine ganz eigene Kultur entwickelt, die eine hohe Musikalität beinhaltet. Dies manifestiert sich nicht nur in der Kunst des Påschens, welcher Außenstehende nur mit großen Augen folgen können, sondern auch in der Tatsache, dass schon Kinder mit einer Begeisterung musizieren, die nur als „ansteckend“ umschrieben werden kann. Die heimische Musikschule, die Kapellen und vor allem jene Musikanten, die schon einige Jahre an ihren Instrumenten agieren, sind dabei die Garanten dafür, dass diese Tradition nicht abbricht, wie im Rahmen eines Konzertes der Musikschule im Kur- und Congresshaus eindrucksvoll bewiesen wurde. EGO


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