Spruch: Logik bringt dich von A nach B. Deine Phantasie bringt dich überall hin. A. Einstein
Vor hundert Jahren ...
... richtete man in Bad Aussee eine der glanzvollsten Faschingsveranstaltungen aus, indem man den altägyptischen König Tutanchamun mitsamt Hofstaat empfing. Zu diesem Zwecke wurde durch das damals agierende Faschingskomitee sogar zu einer „Musterung“ für „einige hundert Krieger“ im Kaffeehaus Vesko gerufen, um die notwendigen Leute zu rekrutieren. Quelle: Steier. Alpenpost/H. Laimer
KAGes-Vorstand stößt Patienten vor den Kopf
Knalleffekt rund um das LKH Bad Aussee: In einer beispiellosen Aktion drehte der KAGes-Vorstandsvorsitzende Gerhard Stark mit seinem Kollegen Ulf Drabek per Dienstanweisung sämtliche orthopädischen Operationen mit Anfang Februar ab. Grund dafür ist – laut KAGes – eine verunfallte Frau, die nach Rottenmann weitertransportiert wurde. Die Krux dabei: Der beschuldigte Chirurg war an diesem Tag gar nicht im Dienst. 23 Patienten, die bis Ende März terminisierte Eingriffe gehabt hätten (weitere acht sind Arthroskopien), sollen nun „innerhalb von sechs bis acht Wochen“ an anderen Standorten – am LKH Murtal, Standort „Stolzalpe“, oder in Schladming – operiert werden.
Die der Redaktion vorliegende Dienstanweisung, welche mehr Sprengkraft in sich trägt, als man vermutet, datierte auf den 2. Februar und setzte – mit einem Handstreich – 23 Patienten auf die Straße, die noch bis Ende März operiert werden sollten. Der KAGesVorstand berief sich dabei auf eine fehlende sanitätsbehördliche Genehmigung, die bisher eine untergeordnete Rolle spielte. Mit diesem „Kunstgriff“ legten die beiden Entscheidungsträger nun den gesamten Krankenhausverbund Rottenmann-Bad Aussee lahm, was orthopädische Leistungen anbelangt. Die Anschuldigungen, „Privatpatienten“ operiert zu haben, sind schlichtweg falsch und konstruiert, was sich durch das Ambulanzprotokoll und den Dienstplan beweisen lässt. Die verunfallte Patientin wurde noch am selben Tag vom diensthabenden Allgemeinchirurgen – der üblicherweise keine Traumapatienten versorgt – zur raschest möglichen operativen Versorgung nach Rottenmann transferiert. Besagter Orthopäde war an diesem
Tag gar nicht im Dienst. Ohne jegliche Rücksprache oder Nachfrage durch die leitenden Personen wurde dieser medial an den Pranger gestellt – dabei handelt es sich um Rufschädigung unter bewusster Verdrehung der Tatsachen.Ein heimischer Allgemeinmediziner zur Hiobsbotschaft: „Orthopädische Operationen – insbesondere Schulter-, Knie- und Hüftprothesen –waren immer von hoher Qualität, mit relativ kurzen Wartezeiten versehen und auch deshalb bei uns Zuweisern und den Patienten sehr beliebt. Die in der Zwischenzeit exorbitanten Wartezeiten an anderen Standorten sind oft nur durch intensive Schmerztherapien zu überbrücken. Diese Maßnahme ist eine einzige Schweinerei!“
Eine der Patienten, Jana Loitzl aus Kainisch, die eine Absage – nicht einmal 40 Stunden vor dem Eingriff am Knie – von ihrem behandelnden Arzt erfahren musste: „Für mich ist diese Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehbar, da der behandelnde Arzt dienstfähig und einsatzbereit ist, es
Faschingsumzug
Am Faschingdienstag, 17. Februar, um 10 Uhr beim Parkplatz Altausseer Straße der traditionelle Faschingsumzug starten (Aufstellung um 9.45 Uhr). Alle Maschkera sind herzlich dazu aufgerufen und eingeladen, mitzuwirken und beim Umzug mitzugehen – jeder kann sich kostümieren, wie gewünscht! Für die musikalische Umrahmung sorgt die Musikkapelle Strassen.
Gegen die Wand
ausreichend Pflegepersonal gibt, der OP-Saal funktionstüchtig ist, die für meine Operation notwendigen Implantate bereits bestellt wurden und auf Lager liegen sowie andere Operationen am LKH Bad Aussee durchgeführt werden können. Neben anhaltenden Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit bedeutet diese Entscheidung für mich – und sicher auch für alle anderen Betroffenen – eine psychische und finanzielle Belastung. Ich frage mich, warum wir Patienten diese Last tragen sollen? Ich muss mich an ein anderes Krankenhaus wenden und weiß nicht, wann ich dort operiert werden kann. Aus meiner Sicht hätte mir die KAGes unmittelbar mitteilen müssen, wie und wo meine weitere Behandlung erfolgen soll“, so Jana Loitzl. Wie es den Patienten mit der Umstellung geht, lesen Sie auf Seite 10. Die Entscheidung, diese „Dienstanweisung“ genau jetzt zu geben, stößt überall auf Unverständnis und wird als Schikane wahrgenommen.
Fortsetzung auf Seite 3
Wäre es nicht so tragisch, könnte es durchaus ein lehrreiches Exempel für nachfolgende Politikergenerationen sein, wie man es nicht macht. Mit den Wahlversprechen von Mario Kunasek und seinen heimischen FPÖ-Politikern, die nicht eingehalten wurden und nur zur Stimmenmaximierung dienten; mit dem „Plan B“, welcher durch Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl jederzeit hätte abgeändert werden können; und jetzt mit dem verfrühten Abdrehen der orthopädischen Operationen in Bad Aussee und Rottenmann. Man hätte die geplanten Operationen bis Ende März noch durchführen können, ohne dass es einen Unterschied gemacht hätte. Ein fleißiger heimischer Orthopäde, der die Diskussion mit der Unternehmensführung nie scheute, wird nun zum Bauernopfer gemacht und dadurch die Chirurgie noch schneller an die Wand gefahren. Schon 2010 wurde das Ausseerland wegen des Spitals „umgefärbt“. Bei der nächsten Wahl blüht Blau und Schwarz im Ausseerland dieselbe Erfahrung, denn das „Stimmvieh“ ist intelligenter als Ihr glaubt ... EGO
Die „Seite 2”
Florian Seiberl von
Die Genesis zu diesem außergewöhnlichen Rechtsstreit um ein „Filetstück“ im Ausseer Stadtzentrum wurde an dieser Stelle schon mehrfach beschrieben. Kurz umrissen noch einmal die Entwicklung: Noch bevor das „VitalBad“ geschlossen wurde, gab es eine Verschmelzung der „KurbetriebsgmbH“ mit der „Narzissen Bad Aussee Betriebs GmbH“, womit diese als Rechtsnachfolgerin gilt. Der im Jahr 1976 eröffnete Betonbau im Herzen von Aussee wurde nach langem Hickhack abgerissen; am Areal wollte die damalige Führung der Stadtgemeinde – entsprechend einer „Ideensuche“, die 2018 abgeschlossen wurde – ein Hotel sehen. Die Projektentwickler, die das Areal zu äußerst günstigen Konditionen übertragen bekommen hatten, strebten – nachdem das Hotel aus verschiedensten Gründen nicht errichtet werden konnte – eine Rückabwicklung an und nannten ihren Preis. Dieser war für die Stadtgemeinde inakzeptabel. Die beiden Projektanten fühlten sich – nach längerem Hin und Her von der Stadtgemeinde gegängelt, gaben das Areal an eine Gruppierung rund um einen Grazer Geschäftsmann weiter und es begann ein juristischer Albtraum, gegen welchen Kafkas Roman „Der Prozess“ ein Kindergeburtstag ist. Oftmals wurde behauptet, das „juristische Ende der Fahnenstange“ erreicht zu haben. Doch dem ist nicht so – es eskaliert laufend.
Der Versuch einer Annäherung Vorweg zu den Eigentumsverhältnissen: Die „Narzisse“ räumte der Stadtgemeinde Bad Aussee im Wege einer Optionserklärung das Recht ein, die Kammerhofliegenschaften durch eine Projektgesellschaft der Stadtgemeinde Bad Aussee zu erwerben, damit dort eine planvolle Ortsbildentwicklung betrieben werden kann. Um diese Optionsvereinbarung erfüllen zu können, muss die „Narzisse“ unangefochtene Liegenschaftseigentümerin sein, also im Grundbuch als Eigentümerin rechtskräftig eingetragen sein. Nur dann kann sie anhand eines Kaufvertrages, der auf Basis der Optionsvereinbarung erstellt wird, vollständiges Eigentum übertragen.
Aktuell braucht es – auf Antrag der „Narzissen Bad Aussee Betriebs GmbH“ – ein erneutes Schiedsverfahren gegen die „MB BA Hotel Errichtungs GmbH“, welches Anfang Februar eingeleitet wurde, da die „Narzisse“ ihre Rechte im Wege einer Exekution durchsetzen will. Für den Anwalt der „MB BA“, Gregor Kohlbacher, ist dieses Verfahren obsolet: „Es gibt so gut wie keine
Vom Schotter im Getriebe und harten Brettern
Wie hoch der Papierstapel der Akten aller rund um den „Kammerhofvorplatz“ geführten Prozesse ist, wird erst im Nachhinein genau zu bestimmen sein. Was man heute schon mit Bestimmtheit sagen kann, ist, dass es sich bei diesem Rechtsstreit wohl um den intensivsten und kompliziertesten der Stadtgemeinde Bad Aussee handelt. Selbst studierte Juristen verdrehen angesichts der verworrenen Auswüchse ihre müden Augen. Sicher ist, dass nichts sicher ist – auf diesen Satz lässt sich die gesamte Misere reduzieren. Für etwas „Licht im Dunkeln“ sorgen jedoch nachstehend die beiden in den Rechtsstreit verwickelten Parteien.
Besonders hübsch ist das Areal seit Jahren nicht anzusehen – aber am „Ausseer Filetstück“ könnte was Hübsches entstehen. Dazwischen stehen jedoch noch viele juristische Entscheidungen, die sich in die Länge ziehen.
Frage in dieser Causa, die nicht der Oberste Gerichtshof schon geklärt hat. Wenn die gegnerische Seite es aber wünscht, auf Kosten der Gemeinde öffentliche Gelder zu verschwenden, dann wird das so sein“, wie er auf Anfrage meinte.
Ganz so kann man diese Aussage nicht stehen lassen, denn wären alle Fragen geklärt, hätte der Oberste Gerichtshof keinen Schiedsrichter für das neue Schiedsverfahren bestellt, was nach Ansicht des OGH zur zwangsweisen Umsetzung des Schiedsspruches notwendig ist.
„Zwischen der ‚Narzisse’ und der ‚MB BA’ geht es um die Erfüllung des Wiederkaufsrechtes der ‚Narzisse’ aus dem Kaufvertrag aus 2013. Diese Umsetzung versucht die ‚MB BA’ zu verhindern, was die aktuellen Gerichtsverfahren und auch das Verfahren vor dem neuen Schiedsgericht ausgelöst hat“, erklärte Rudolf Gasperl.
Die Liegenschaften wurden – wie schon erwähnt – zu einem besonders günstigen Preis übertragen, weil der Kauf an die Auflage der Hotelerrichtung geknüpft war. Da diese – aus mehreren Gründen – nicht erfolgte, konnte der Wiederkauf durch die „Narzisse“ wirksam im ersten Schiedsverfahren durchgesetzt werden. Welche Kosten sind bisher entstanden? Rechtsanwälte arbeiten nicht für Gottes Lohn und Gerichte sind keine Ehrenämter. Deshalb haben sich in den letzten Jahren Kosten in unbekannter Höhe angesammelt. Die Stadtgemeinde kann die Frage nach der Höhe nicht so einfach beantworten: „Dazu benötigt es der Freigabe durch den Gemeinderat sowie der Zustimmung der ‚Narzisse’, wie
auch alle Informationen, die wir in diesem Zusammenhang veröffentlichen, umgehend von der Gegenseite juristisch verwendet werden. Was ich aber berichten kann, ist, dass sowohl die Stadtgemeinde als auch die ‚Narzisse’ aus diversen Gerichtsverfahren Kostenersatztitel gegen die ‚MB BA’ erwirkt haben, die durch ein Exekutionsverfahren vor dem Bezirksgericht Feldbach verfolgt werden“, wie Amtsleiter Rudolf Gasperl auf Anfrage erklärte. Nur geringfügig konkreter wird dabei der Anwalt Gregor Kohlbacher: „Genau kann man die Kosten nicht beziffern, aber es werden wohl hunderttausende Euros sein, die von der Gemeinde für die ‚Narzisse’ in Gerichtsverfahren gesteckt wurden –und dies ohne aufsichtsbehördliche Genehmigung.“
Außergerichtliche Lösung? Angesichts der verworrenen Prozesse rund um das Areal beim Kammerhof kann man sich die naive Frage stellen, ob man den Streit nicht außergerichtlich beilegen könnte. Dazu Gregor Kohlbacher, Anwalt der „MB BA“: „Selbstverständlich, unsere Türen stehen offen. Für die Stadtgemeinde ist es an der Zeit, aus dem Schatten ihrer Vergangenheit zu treten. Seit 2019 wird – mit enden wollendem Erfolg – prozessiert. Gehen wir offen und ehrlich in Verhandlungen, wie man der Ausseer Wirtschaft mit einem guten Projekt helfen und die angehäuften Altlasten abarbeiten kann. Wir wollen eine Lösung, weil der Status quo überhaupt nichts bringt. Es könnte für alle von Vorteil sein, wenn wir eine vernünftige Gestaltung des Platzes zusammenbringen, dabei aber die Begebenheiten der Vergangenheit nicht ver-
schweigen, sondern aufarbeiten. Meine Mandantschaft ist mit der Ausseer Wirtschaft, mit der sie im Austausch ist, gleicher Ansicht, dass eine gänzliche Verbauung des Areals kontraproduktiv wäre.“ Angesprochen darauf, wer die ‚Ausseer Wirtschaft’ sei, verwies der Anwalt auf den Datenschutz, führte jedoch die Marktfahrer des Wochenmarktes an. Zusätzlich nannte er den Fraktionsführer der FPÖ Bad Aussee, StR Reinhold Bauer, der gleich zwei Mal auf die Gruppe rund um den Grazer Geschäftsmann in Graz traf, um in dieser Causa zu „verhandeln“. „Gegenüber meiner Mandantschaft wurde gesagt, er habe ein Mandat der Stadtgemeinde, um diese Verhandlungen führen zu können“, wie Gregor Kohlbacher ausführte. Dieses Thema wurde in einer Gemeinderatssitzung ebenfalls aufgeworfen, wobei festgehalten wurde, dass StR Reinhold Bauer weder über ein Mandat der Stadtgemeinde noch eines des Gemeinderates verfügte. Das Bohren harter Bretter Die Dauer des erneuten Schiedsverfahrens ist nicht abschätzbar –verbunden mit allen Nebensträngen ist die Causa so schnell nicht abgehandelt. Mittendrin steht dabei die „Narzissen Bad Aussee Betriebs GmbH“ mit Geschäftsführer René Sulzberger, der eine schriftliche Anfrage mit einigen Fragen unbeantwortet ließ. Wie man es auch dreht und wendet –entgegen des schon öfters plakativ ins Rennen gebrachten „Endes der Fahnenstange“ ist die Causa rund um das Kammerhofareal ein Bohren sehr harter Bretter, deren kleine Späne mit ziemlich hohen Gerichts- und Anwaltskosten gleichzusetzen sind.
Fortsetzung von Seite 1:
KAGes-Vorstand stößt Patienten vor den Kopf
Denn die Nerven bei den Mitarbeitern am LKH Bad Aussee lagen schon aufgrund der Mitteilung, dass die Interne und die Chirurgische Abteilung mit April 2026 aufgelöst würden, blank. Für jene Mitarbeiter, die einen unbefristeten Dienstvertrag hätten, würden „adäquate Beschäftigungsmöglichkeiten angeboten“ – möglichst am Standort, aber auch in „zumutbarer Entfernung zum Wohnort“ – was konkret Rottenmann hieße. Ambivalentes Verhältnis KAGes-Vorstand Gerhard Stark hat mit dem Ausseerland seit jeher ein veritables Problem. Schon am 6. April 2022 – er wollte den LKH-Mitarbeitern die „5-Tages-Chirurgie“ schmackhaft machen und war zu diesem Zwecke mit dem damaligen AufsichtsratsVorsitzenden Günter Dörflinger aus Graz angereist – sah er sich mit einer Hundertschaft an für ihr LKH Bad Aussee Protestierenden im Ausseer Kurpark konfrontiert. Insidern zufolge war und ist innerhalb der KAGes-Zentrale das Wort „Ausseerland“ ein Unwort. Zusätzlich dazu bekam Gerhard Stark bei einer Ende Jänner am LKH Bad Aussee stattgefundenen Betriebsversammlung vom Personal viele – für ihn – unangenehme Fragen gestellt. Unter anderem wurden dabei seine Beispiele von – nach ähnlichen Umstrukturierungen – „perfekt laufenden“ Spitälern in Bruck an der Mur und Mürzzuschlag von Ärzten, die dort gearbeitet hatten, zerlegt. Oberarzt Thomas Wallner stellte dann eine persönliche Verantwortung des KAGes-Managements für eine fehlende Versorgung bei besonders dringlichen medizinischen Notfällen wie Schlaganfällen oder Herzinfarkten in den Raum, was überhaupt nicht gutgeheißen wurde.
Die Weiche wurde gestellt „Stein des Anstoßes“ für die umstrittene Dienstanweisung war schlussendlich laut Ohrenzeugen eine Wortmeldung des Ärztlichen Direktors, Savo Miocinovic, welcher berichtete, dass man den chirurgischen Bereich aktuell mit 80 Prozent Planpatienten bespiele und dies sehr gut funktionieren würde. Man könne diese Fälle auch abarbeiten, wenn entsprechendes Personal da wäre. Er sei zwar der Meinung, dass eine geplante Chirurgie sehr gut sei, jedoch sei er für die gesamte Medizin im Haus verantwortlich und könne daher keine hundertprozentige Versorgung für chirurgische Fälle gewährleisten. Diese Weichenstellung zum Thema der geplanten Operationen, gepaart mit den unangenehmen Fragen, die der Vorstandsvorsitzende möglicherweise mit „mangelndem Respekt“ gleichsetzte, führte dann zum Eklat. Betriebsrat Gerhard Wechtitsch wurde – in anwaltlicher Begleitung – wenige Tage nach der Versammlung zu einer „Kopfwäsche“ in die KAGesZentrale zitiert, um für seine Wortmeldungen während der Versammlung
KAGes-Vorstandsvorsitzender Gerhard Stark (l.) im April 2022, als er den auf ihn wartenden Protestteilnehmern gemeinsam mit dem damaligen Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Günter Dörflinger (2. v. r.), verkündete, dass am LKH Bad Aussee „bis zur Eröffnung des Leitspitals in Stainach nur mehr eine 5-Tages-Chirurgie“ angeboten würde. Schon damals ging Oberarzt Thomas Wallner (r.) in eine Diskussion mit Stark.
gerügt zu werden, kurz darauf folgte ergänzend die Dienstanweisung. Dass Gerhard Stark gekränkt reagiert, wenn er nicht den nötigen Respekt entgegengebracht bekommt, ist bekannt: Letzten April erklärte der Mediziner seinen Austritt aus der ÖVP. Der gebürtige Kärntner wurde unter Hermann Schützenhöfer zum Nachfolger von Karlheinz Tscheliessnigg gemacht und schon mit Kurzzeit-Landes haupt mann Christopher Drexler gab es erste Spannungen mit der ÖVP. Neben dem Austritt aus der Partei gab Stark auch bekannt, den Vorstandsposten bei der KAGes, der bis 2028 laufen würde, frühzeitig abzugeben, weil „er nicht gewillt ist, so mit sich umspringen zu lassen.“ Als ärztliche Kapazität vermisste er offenbar auch einen „angemessenen persönlichen Umgang“. Grund dafür war eine Personalie, bei dem eine unzureichende Vorbereitung offenkundig wurde und ein Betriebsrat von „schlechtem Management“ sprach. Die Einschätzung vieler Mitarbeiter des LKH Bad Aussee, dass es sich bei der „Dienstanweisung“ um eine Disziplinierungsmaßnahme handelt, scheint nicht aus der Luft gegriffen zu sein.
Gesundheitslandesrat stellt sich hinter KAGes-Management „Die aktuelle Maßnahme der KAGes dient der Sicherstellung der Akutversorgung für die Bewohner und Gäste des Ausseerlands, denn planbare, orthopädische Operationen fallen nicht in den Leistungsbereich einer chirurgischen Abteilung. Für die 35 betroffenen Patienten wird die KAGes entsprechend der jeweiligen OPDringlichkeit Lösungen in steirischen Krankenhäusern anbieten“, hieß es aus dem Büro von Landesrat Kornhäusl dazu.
Landesrat Karlheinz Kornhäusl selbst stellte sich hinter die Entscheidung des KAGes-Führungsduos: „Für mich hat die Akutversorgung der Bevölkerung oberste Priorität. Es sollte außer Streit stehen, dass Akutpatienten Vorrang gegenüber geplanten Eingriffen haben. Damit die Akutversorgung in der Region nach der Absiedelung der Chirurgie, die – wie immer klar kom-
muniziert – erst nach Vorliegen der Verträge mit Bad Ischl erfolgen kann, auch in Zukunft gesichert ist, wird es eine Akutambulanz in Bad Aussee geben.“
Funktionierende Strukturen mutwillig zerstört
Was weder der KAGes-Vorstand noch Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl in ihren Beteuerungen artikulierten, ist, dass die KAGes an den rund 120 Patienten (gesamt 2025 ca. 550), die von Thomas Wallner und seinen Kollegen prothetisch am LKH nach Plan operiert wurden, hervorragend verdiente. Auch die Bezeichnung „Privatpatienten“ ist vollkommen irreführend, denn kein einziger Patient, der von Thomas Wallner operiert wurde, war zusatzversichert. Vielleicht sollte sich die KAGes überlegen, warum der Mediziner Paul Himmelstoss in Schladming ein Privatklinikum für wirkliche „Privatpatienten“ aufbaut, wie auch die Diakonissen am LKH Schladming – davon unabhängig – in den durch den „Plan B“ frei gewordenen Räumlichkeiten ein weiteres Privatklinikum mit Fachschwerpunkt Orthopädie einrichten wollen. Diese Struktur hätte Bad Aussee gehabt und das Potenzial dazu, die Zahlen auch noch hochzufahren – wenn diese nicht kontingentiert gewesen wären. Das OP-Team war hoch motiviert und verrichtete zur Zufriedenheit aller seine äußerst wichtige Arbeit – bis zum 2. Februar, an dem unter dem Vorwand der Akutversorgung sowie sanitätsbehördlicher Auflagen eine wirklich funktionierende Abteilung auf Eis gelegt wurde. Politische Bombe Die eingangs erwähnte Sprengkraft der Dienstanweisung sowie die Tatsache, dass sich Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl hinter seine KAGes-Vorstände und gegen die 35 Patienten stellte, wird die ÖVP sowohl auf Landesebene als auch auf Kommunalebene noch zu spüren bekommen. Es wäre ein Leichtes gewesen, die Operationen – wie bisher – bis Ende März abzuarbeiten. Aber man wollte ein Exempel statuieren ... auf Kosten von 35 Patienten.
Skifliegen live erleben –Volksbank bringt dich
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von Melanie Heiß Kundenberaterin Volksbank Bad Mitterndorf
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Gemeinderatssitzung in Bad Aussee
Die am 4. Februar abgehaltene Gemeinderatssitzung hatte – neben elf Tagesordnungspunkten – vor allem die aktuellen Entwicklungen rund um das LKH Bad Aussee zum Inhalt.
„Wir sind überhaupt nicht einverstanden damit, wie sich die Dinge rund um das LKH Bad Aussee entwickeln. Am Montag findet eine Besprechung mit dem Stainacher Forum, welches sich für ein Leitspital in Stainach-Pürgg einsetzt, in diesem Sitzungssaal statt. Dabei ist zu betonen, dass wir nur die Positionen austauschen und einer allfälligen Werbung keine Bühne geboten wird“, so Bgm. Thomas Schönauer. Angelobung eines neuen Gemeinderates
Da die Gemeinderätin Johanna Stöckl (SPÖ) aus persönlichen Gründen ihr Mandat zurücklegte, wurde Alexander Moser als neuer Gemeinderat angelobt. Information des Gemeinderates Auf Antrag von GR Karl Reitmaier (FPÖ) durfte Zentralbetriebsrat Gerhard Wechtitsch für fünf Minuten den Gemeinderat aufklären. „Für 160 Mitarbeiter in der Gemeinde sind fünf Minuten sehr wenig, aber ich darf darüber informieren, dass seit heute per Dienstanweisung keine orthopädischen Plan-Operationen mehr gemacht werden dürfen. Die verbliebenen Patienten müssen auf andere Standorte in der Steiermark aufgeteilt werden, die Wartezeit liegt zwischen 35 und 60 Wochen. Man kann sich vorstellen, wie sehr sich diese Häuser darauf freuen, die Versorgung für uns übernehmen zu dürfen. Die Frage ist,
ob diese Vorgehensweise mit dem Gesundheitslandesrat abgestimmt ist. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, denn ab 1. April soll es nurmehr 20 Betten in der Abteilung für Akutgeriatrie und Remobilisation und vier weitere Betten zur Überwachung geben. Was das bedeutet, weiß niemand, weil das Konzept noch nicht fertig ist. Wir hatten letzte Woche eine Betriebsversammlung mit rund 115 Mitarbeitern, bei welcher der Vorstand erklärte, was uns erwartet. Es gab dabei auch sehr kritische Fragen, was dem Vorstand sehr missfiel. Schon im April 2022 hatte Oberarzt Thomas Wallner eine konfrontative Diskussion mit dem Vorstandsvorsitzenden
Gerhard Stark. Dass nun – nur ein paar Tage nach der Besprechung –eine Dienstanweisung in diesem Ausmaß kommt, welches Thomas Wallner die Arbeitsgrundlage entzieht, ist unfassbar. Eine sanitätsrechtliche Order, die man auch anders auslegen könnte, wurde als Aufhänger genutzt, um Oberarzt Wallner in die Ecke zu drängen. Alle diese Patienten, die lange gewartet haben, dürfen nun weder in Bad Aussee noch in Rottenmann operiert werden. Darunter gibt es Patienten, die schon 70 Wochen darauf gewartet haben und jetzt wieder auf null gestellt wurden. Es ist nun die Frage, ob der Eigentümervertreter, Gesundheitslandesrat Kornhäusl, es duldet, wenn das Management –ohne Berücksichtigung des Patientenwohls – solche Anweisungen gibt oder nicht. Ich appelliere an alle vertretenen Fraktionen, ihre politischen Beziehungen zu bemühen, um das Ausbluten der Region zu verhindern“, so Gerhard Wechtitsch in einem dramatischen Appell.
Fragestunde
GR Alexandra Steinwidder (Grüne) interessierte sich für den Ablauf bei einem Schlaganfall: „Bisher wurde der
Patient lysiert und transportfähig gemacht. Wie ist dies zukünftig?“ Gerhard Wechtitsch dazu: „Wenn man Glück hat, ist ein entsprechender Facharzt vor Ort, der alle Maßnahmen einleitet. Wenn nicht, ist ein Mediziner hier, der die Probleme nicht so schnell erkennt, jedoch kann ich diese Frage als Betriebsrat nicht wirklich befriedigend beantworten.“
StR Reinhold Bauer (FPÖ) brachte einen Dringlichkeitsantrag ein, sich mit der prekären Personalsituation (aktuell gibt es 102 Bedienstete und Arbeiter bei der Stadtgemeinde, Anm.) zu beschäftigen, um auch deren Löhne und Gehälter sicherstellen zu können. Der Antrag wurde mehrheitlich abgewiesen und es wurde darauf verwiesen, bereits Einsparungsmaßnahmen beim Personal umzusetzen. Dies ergab hitzige Diskussionen zwischen Reinhold Bauer und Peter Rack (ÖVP). Rack warf dem Fraktionsführer der FPÖ eine „populistische Themenbehandlung“ vor. Auch Wolfgang Feldhammer (Grüne) konnte mit der Darstellung von Bauer nicht viel anfangen: „Schon jetzt besetzen wir Posten im Bauhof nicht nach, obgleich der Bund und das Land immer mehr Arbeit auf die Kommunen abwälzen – und dafür braucht man mehr Personal. Es ist statistisch bewiesen, dass eigene Mitarbeiter für die Gemeinde günstiger sind, als Aufträge fremdzuvergeben.“
Transferzahlungen
Die Transferzahlungen an die „Ausseer FleischveredelungsGmbH“ (€ 15.000,–), die „Entwicklungs- und Infrastruktur KG“ (€ 5.000,–) sowie die Freiwilligen Feuerwehren wurden einstimmig abgenickt; beim Beitrag über € 818.160,– an den Wasserverband Ausseerland enthielt sich die Fraktion der FPÖ der Stimme.
Leserbrief
Vollkommener Vertrauensverlust
In welchem Land leben wir, wo ein scheinbar beleidigter KAGes-Chef im Alleingang über Nacht orthopädische Eingriffe am LKH Bad Aussee verbieten kann? Frei nach dem Motto: „Ich dulde keinen Widerstand“. Das ist eine reine Schikane und verantwor-
Liebe Liesl!
tungslos den Patienten gegenüber Wie verhält sich da der Aufsichtsrat? Was sagt der zuständige Gesundheitslandesrat dazu? Einen vollkommenen Vertrauensverlust in die Politik hat er bereits zu verantworten. Das schreit nach Konsequenzen. Hans Fuchs, Altaussee
Herzlich danken wir Dir für Deine zeitaufwändige Tätigkeit als Kassierin unseres Vereins. Du warst von Anfang an dabei und hast unsere Finanzgeschäfte immer professionell und gewissenhaft erledigt. Leider musstest Du diese für den Verein so wichtige Aufgabe im Herbst aus gesundheitlichen Gründen abgeben.
Wir wünschen Dir, liebe Liesl Scheutz, baldige Besserung Deines Gesundheitszustandes!
Das Team des Kammerhofmuseums
(V. l.): Vzbgm. Robert Gassner, Bgm. Thomas Schönauer, GR Alexander Moser und Vzbgm. Robert Margotti.
69. Pfarrball – Startschuss
für den Ausseer Fasching
Heiterkeit, Musik und gelebte Tradition prägten auch heuer wieder den beliebten Pfarrball im Ausseerland, der längst zu einem Fixpunkt im Ausseer Fasching geworden ist.
Der Pfarrball läutete das Faschingstreiben im Ausseerland schwungvoll ein. Foto/Text: R. Pichler
Zahlreiche tanzfreudige Einheimische und Gäste besuchten den Ball und feierten und tanzten bis in die Morgenstunden zur flotten Musik der „AltBadSeer“ und „Fensageiger“. Die traditionellen Tänze wie Steirer, Landler, Schottischer, Siebenschritt, Hiatamadl oder Walzer und Polka begeisterten Jung und Alt und die Tanzfläche war gut gefüllt. Einen Höhepunkt stellte das „Schätzspiel“ dar: In der Engel-Bar wurde der „Fronleichnamshimmel“
Danksagung
aufgestellt und die Besucher durften schätzen, wie viel Kubikmeter Raum der Pfarrer bei der Fronleichnamsprozession zur Verfügung hat. Die Auflösung sorgte für einiges Erstaunen und die Gewinner konnten tolle Preise mit nach Hause nehmen. So endete der 69. Pfarrball in den frühen Morgenstunden – mit vielen schönen Erinnerungen und der Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn mit der 70. Au fl age ein Jubiläum gefeiert wird.
Für die herzlich Anteilnahme zum Ableben von
Josef Nimmrichter
möchten wir uns auf diesem Weg von Herzen bedanken.
Besonderer Dank gilt Dr. Gerhard Schultes für die langjährige Betreuung, Diakon Franz Mandl für die würdevolle Gestaltung der Urnenbeisetzung, der Bestattung Schlömicher, der Bläsergruppe Bad Mitterndorf, dem Kameradschaftsbund sowie allen Kondolierenden für die Geld- und Kerzenspenden.
In Liebe und Dankbarkeit Die Trauerfamilie
Der gleichermaßen beliebte wie auch bekannte „Steiralauf“ in Bad Mitterndorf kostete heuer den Verantwortlichen unter OK-Chef Heli Fuchs sämtliche Nerven. Die Schneeauflage dürfte die Höhenbezeichnung „handbreit“ knapp verdient haben und stellte so die Loipenmannschaft vor fast unmenschliche Herausforderungen. Aber auch diese Probleme wurden gelöst und es konnte – ein weiterer spannender Bewerb erfolgreich über die Bühne gebracht werden. Am Rande des Volkslanglaufs sind viele Unterstützer schon seit Jahrzehnten dabei und Generationen von Bad Mitterndorfern freuen sich von einem Jahr auf das nächste auf die Zurverfügungstellung der notwendigen Schneemobile von Gottfried Gewessler Beim letzten „Steiralauf“ fand ein „schwarzer Flitzer“ aus seinem Hause bei diesen vier jungen WSCAthleten größten Anklang und sie erledigten gleich einmal eine Sitzprobe – augenscheinlich zur vollsten Zufriedenheit.
uuuu
Eigentlich gehört es sich, dass man – wenn man auf Reisen ist – ein Gastgeschenk mitbringt. So auch geschehen am 16. Dezember letzten Jahres, als im Rahmen des Großprotests vor der „Grazer Burg“ ein bekannter Altausseer sein „Gastgeschenk“ in Form eines Aufklebers bei einem Hinweisschild an der Burg anbrachte. Kürzlich war er wieder in der Landeshauptstadt und konnte sich – sehr zu seinem Wohlgefallen – davon überzeugen, dass sein Gastgeschenk noch am besagten Ort klebt und augenscheinlich große Freude bereitet.
uuuu
Beim letzten „Ausschießen“ der Grundlseer Schützen gab es ein großes Aufsehen, als der sich im hundertsten Lebensjahr befindliche Ehrenoberschützenmeister Franz Gasperl vulgo Hinterer es sich nicht nehmen ließ, sich der „JungspundKonkurrenz“ zu stellen und seine Schießfertigkeit auf 113 Meter unter Beweis zu stellen. Ohne Sehhilfe, dafür mit viel Motivation holte er nicht nur 43 von 50 möglichen Kreisen – und somit den fünften Rang in der Kreiswertung –, sondern auch gleich noch den siebten Platz in der Tiefschusswertung. Er genoss den Tag auf der Schießstätte sichtlich, ließ sich nichts abgehen und sang beim Steirer profund an. Höchst motiviert sieht er nun schon seinem Jubiläumsschießen zum 100. Geburtstag im heurigen Oktober entgegen, welches dann ausgerichtet wird.
noch lange an die Sorgen und Ängste der Bevölkerung im Ausseerland.
Lebensraum im Fokus!
In den kommenden Tagen hält ein neues Magazin Einzug in alle Haushalte im Ausseerland. Das „Lebensraum“-Magazin ist mehr als eine Broschüre oder ein Nachhaltigkeitsbericht. Es ist eine Einladung. Eine Einladung, unseren gemeinsamen Lebensraum bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und aktiv mitzugestalten. Das Magazin bündelt, was im Ausseerland längst gelebt wird: Verantwortung für die Natur, soziales Miteinander, regionale Wertschöpfung und ein Tourismus, der sich als Teil des Ganzen versteht. Es erzählt von Projekten in den Gemeinden, Betrieben, Vereinen und Menschen, die sich tagtäglich dafür einsetzen, dass Lebensqualität, Wirtschaft und Umwelt im Gleichgewicht bleiben. Besonders wichtig war uns dabei Verständlichkeit. Deshalb gilt ein großer Dank der Lebenshilfe Ausseerland, die die Inhalte des Magazins in einfacher Sprache zusammengefasst hat. Damit wird Nachhaltigkeit nicht nur erklärt, sondern für möglichst viele Menschen zugänglich gemacht. Denn nur was verstanden wird, kann auch mitgetragen werden. Das „Lebensraum“-Magazin ist ein Rückblick, aber auch ein Ausblick. Der Weg hört nicht mit dem Lesen auf. Wer informiert bleiben und tiefer eintauchen möchte, ist herzlich eingeladen, sich für den neuen „Lebensraum“-Newsletter anzumelden. Viermal im Jahr berichten wir über Projekte, Maßnahmen, Ideen und Menschen, die unseren Lebensraum prägen und weiterentwickeln. Ich freue mich, wenn das Magazin Gespräche auslöst. Denn genau dort beginnt Nachhaltigkeit, im Dialog. Herzliche Grüße!
Ausseerland Salzkammergut
Das passende Geschenk immer zur Hand: Ein AlpenpostAbonnement macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at
Diese vier Nachwuchsathleten des WSC Bad Mitterndorf sind nicht nur schnell auf den Langlaufskiern, sondern auch schon bereit fürs Schneemobil.
Der Aufkleber auf einem Hinweisschild vor der Burg erinnert wohl hoffentlich
Franz Gasperl stellte mit knapp hundert Jahren seine Vitalität unter Beweis.
Pamela Binder Tourismusverband
„Ausseerland-Kulturdialog“ nahm Fahrt auf
Im Bad Mitterndorfer „Woferlstall“ trafen am 29. Jänner rund 15 in der Kulturszene des Ausseerlandes tätige Personen zusammen, um sich nicht nur über die Erfahrungen mit der „Kulturhauptstadt 2024“ auszutauschen, sondern auch, um Zukunftsperspektiven – vor allem in Hinblick auf ein mögliches „Ausseerland-Kulturbüro“ und dessen Aufgaben – zu entwickeln.
Was eigentlich – laut Vorgabe der Europäischen Union – Aufgabe der „Kulturhauptstadt“ gewesen wäre, nämlich die heimischen Kulturschaffenden zu vernetzen, wurde nun von einigen Kulturinteressierten des Ausseerlandes in die Hand genommen. Auf Einladung von Günther Marchner und Doris Bittmann trafen sich an diesem Abend 16 KulturEntscheidungsträger, um sich in einen befruchtenden Dialog zu begeben.
Die „Kulturhauptstadt“ im Rückspiegel Rund ein Drittel des Abends galt einer kleinen „Aufarbeitung“ des Jahres 2024. Für den Kassier des „Woferlstalls“, Dietmar Dunner, wurde „eine großartige Saat gesät, die nur mehr gegossen werden muss. Wir haben das Selbstvertrauen bekommen, auch große Veranstaltung über die Bühne zu bringen.“ Bgm. Franz Steinegger dazu: „Weder war alles gut, noch alles schlecht“. Dem widersprach Filmemacher Hans Fuchs nicht, holte aber weiter aus: „Ich habe Kritiken bekommen, dass unsere Dokumentation zu harmlos gewesen sei. Mittlerweile liegen mir Unterlagen vor, die von Korruption, gebrochenen Compliance-Regeln und Freunderlwirtschaft zeugen. Aus meiner Sicht handelt es sich bei der ‚Kulturhauptstadt‘ um einen der größten Skandale der letzten Jahrzehnten in dieser Szene. Die Sache ist noch nicht vorbei, die fängt jetzt erst richtig an.“ Fred Jaklitsch konnte keine „Saat“ orten: „Die wurde für mich gnadenlos in den Boden gestampft und wir wurden von den Herrschaften der Kulturhauptstadt über den Tisch gezogen. Wir sollten an Projekten arbeiten, die die Unverwechselbarkeit der Kunst und Kultur im Ausseerland mit einem Brückenschlag in die ganze Welt versehen.“ Hans Simentschitsch zeichnete ein dunkelschwarzes Bild des Kulturnachwuchses: „Einerseits müssen erfolgreiche Veranstalter, wie die junge Truppe von ‚MittelTon“, dreitausend Euro Fördergelder zurückgeben, wenn es gut gelaufen ist, und auf der anderen Seite werden Millionen in die Kulturhauptstadt gepumpt und das Land weiß nicht einmal, was mit dem Geld passiert ist.“ Bgm. a. D. Albert Sonnleitner konnte sich nicht genug über die kürzlich veröffentlichte Studie wundern: „Bei einer Kulturhauptstadt-Veranstaltung war ich mit meiner Familie alleine als Gast – das zu den Besucherzahlen. Was die Studie anbelangt, so habe ich noch nie eine so schlechte Arbeit gelesen.“ Sein Schwiegersohn Max Pürcher führte den Impuls zum Bau des Veranstaltungssaales in Altaussee auf die Kulturhauptstadt zurück, sah aber ansonsten eine „Künstlerclique von außerhalb, die nur Kunstprojekte umgesetzt haben, sich an den Trögen sattgefressen haben
Der „Ausseerland-Kulturdialog“ im Woferlstall war von einem Wunsch nach Zusammenarbeit geprägt.
und nun weitergeflogen sind, um sich anderswo die Bäuche vollzuschlagen.“ Martina Reischauer sah den Titel deshalb gewonnen, weil „heimischen Künstlern eine Bühne geboten werden sollte. Die Bühne brach ein und es kamen die Kulturschaben, die sich das Budget aufgeteilt haben.“ Sie verwies jedoch auf den positiven Verlauf der Ausstellung im Kammerhofmuseum und kritisierte die „miserable Kommunikation“. Für Doris Bittmann, eine der Organisatorinnen des Abends, war diese Kommunikation der „Kulturhauptstadt“ „... mit Lügen gespickt. Es wurde bei so vielen Dingen die Unwahrheit behauptet und leider noch dazu auch medial übernommen.“
Andreas, Liane und Richard Holzinger berichteten von einer – abseits der „Kulturhauptstadt“ – erfolgten Vernetzung im Rahmen des „Festivalchores“, der seine Mitglieder aus dem gesamten Salzkammergut rekrutiert.
Für Liane Holzinger sollte die „Kunst und Kultur einen verbindenden Aspekt zum Demokratieverständnis der Bevölkerung“ innehaben.
Ein „Kulturbüro“ und die Erwartungshaltung
Als Beitrag zur Nachhaltigkeit der „Kulturhauptstadt“ wurde schon vor eineinhalb Jahren von einem Kulturbüro im Ausseerland gesprochen. „Wie kann es sein, dass ich als Obmann eines Kulturvereins nur gerüchteweise von einem derartigen Büro höre und warum spricht man nicht mit uns?“, wie Günther Marchner in Richtung des Ausseerland-Koordinators der „Kulturhauptstadt“, Franz Steinegger, fragte. Dieser berichtete, dass aktuell € 64.000,– einmalig für dieses Projekt an Budget existiert, „darüber hinaus ist aber noch nichts ausfinanziert. Es gibt jedoch viele Gelder für die Kulturbranche – man muss nur wissen, wo man diese abholen kann.“
Dem widersprach Martina Reischauer, indem sie von einer Verhandlung beim Land in Graz berichtete, bei der ihr eindrücklich gesagt wurde, dass „kein Cent mehr an Kulturförderungen da
sei. Es wäre viel besser gewesen, wenn das Budget der Kulturhauptstadt den heimischen Künstlern zur Verfügung gestanden wäre.“
Pamela Binder erzählte von ihrer Erfahrung mit Katrin Auer, der SPÖKulturbeauftragten, mit der ein ähnliches Format in der „Wasnerin“ durchgeführt worden war: „Meine Enttäuschung ist riesig. Ich habe damals eine Nachricht an sie verfasst, mit der Bitte, uns Tipps zu geben, wie man ein Kulturbüro langfristig absichern könne – und ich habe bis heute keine Antwort erhalten.“
Sollte eine Anlaufstelle für Kulturagenden kommen, so würden sich die am Abend anwesenden Personen eine Erleichterung beim Ankündigen von Veranstaltungen wünschen wie auch eine Koordination bei der Terminfindung und einen Überblick über verfügbare Lokalitäten. Inwieweit dies in einem eigenen „Kulturbüro“ oder als Stabsstelle, integriert in einer Gemeinde oder dem Tourismusverband, erfolgen kann, wird noch diskutiert. Der „Ausseerland-Kulturdialog“ soll nun periodisch mit wechselnden Teilnehmern weitergeführt werden.
Danksagung
Indoor-Flohmarkt Grimminghalle
Am Sonntag, 8. März, von 9 bis 12 Uhr findet der mittlerweile bereits traditionelle Indoor-Flohmarkt in der Grimminghalle Bad Mitterndorf statt. Von rund 60 Ausstellern werden „Schnäppchen“ aller Art angeboten. Für Kaffee, Kuchen und kleine Snacks ist gesorgt. Der Erlös kommt diesmal den Schulkindern zugute. Kontakt: 0699 10406042 bzw. 0680 1564709.
Immer einen Klick wert: www.alpenpost.at
Archiv - Fotos - Webcam
Für die überwältigende Anteilnahme, die zahlreichen Kondolenzbesuche, die tröstenden Worte und die liebevolle Begleitung bei der Verabschiedung von unserem geliebten Ehemann, Vater, Schwiegervater, Opa
Ludwig Egger
möchten wir uns herzlich bedanken.
Ein besonderer Dank gilt den vielen Freunden, Wegbegleitern, Vereinen und Bekannten, die in so großer Zahl erschienen, sowie den Musikerinnen und Musikern, die die von Ludwig Egger selbstkomponierte Messe und wundervollen Lieder einfühlsam spielten und die Feier so würdevoll gestalteten. Eure Anteilnahme gibt uns Kraft und Trost.
In Liebe und Dankbarkeit Die Trauerfamilie
Notrufe
Gesundheitstelefon % 0316/ 1450
Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.
Rettung: %144
24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933
ÄRZTEDIENST
Urlaubsankündigung
Die Ordination von Dr. Thomas Preimesberger ist vom 15. bis 20. Februar geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 23. Februar.
Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 16. bis 17. Februar geschlossen. Nächste Ordination ist Mittwoch, 18. Februar.
Die Ordination von Dr. Martina Rauscher ist am 17. Februar geschlossen. Nächste Ordination ist Mittwoch, 18. Februar.
Bauernmarkt
Bad Mitterndorf
Der nächste Bauern- und Wochenmarkt in Bad Mitterndorf findet am Freitag, 13. Februar, von 15 bis 18 Uhr im Haus Ram (unterhalb des Pfarrhofes) statt.
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macht Freude. Erhältlich unter www.alpenpost.at
Familiennachrichten
Sterbefälle:
Dietrich Huemer, Bad Aussee (75); Johann Machherndl, Bad Aussee (91); Johann Angerer, Lupitsch (88); Maria Egger, Tauplitz (85); Ottilie Rigler, Bad Mitterndorf (97); Walter Hugo Steinegger, Bad Aussee (78).
ACHTUNG: Die nächste
Alpenpost
erscheint am Do., 26.2.2026
Redaktionsschluss: Donnerstag, 19.2.2026
Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee
Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.
Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr).
Bad Aussee Kurapotheke: zusätzlicher Bereitschaftsdienst vom 23. bis 26. Februar von 18 bis 20 Uhr. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.
Bad Aussee Narzissen-Apotheke: vom 16. bis 22. Februar. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.
Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671.
Medizinische Versorgung
Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 9. bis 15. Februar. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. Stainach Panther-Apotheke: vom 23. Februar bis 1. März. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276. Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 14.–15. Februar: Dr. Mohamed Alassadi, Mautern, % 0664/1885924. 21.–22. Februar: Dr. Nikolaus Lasser, Leoben, % 03842/45523.
Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen
Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.
Almcafé-Stammtisch
Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige
Beratungsstellen
Kostenlose Rechtsberatung
Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 17. Februar: Mag. Clemens Zehentleitner 24. Februar: Angerer-Harreiter RAe OG
Amtstage des Notars
Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen. Wirtschaftskammer
Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.
Bauberatung
Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Sprechtag für Arbeiter und Angestellte
Dienstag, 24. Februar, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.
Sprechtag der SV der Selbstständigen
In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.
Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt
Nächster Sprechtag Freitag, 6. März,
in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380. Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at
Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unter stützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen. % 0664/88720760.
Ehrenamtlicher Hospizverein
Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte
Dr. Ondusko, % 03623/2310
Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at
Therapeutisches
von 8 bis 13 Uhr im Reha-Zentrum Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170.
Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee
Bahnhofstraße 132, 8990 Bad Aussee, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36. (Mo, Di, Do, Fr 9–16 Uhr, Mi 8–18 Uhr)
Familienberatungsstelle
Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 0676 / 5917932.
Jugendzentrum Bad Aussee
Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.
Tagesmütter Steiermark
Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.
Regionale Elternberatung
Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524.
Tauschmarkt
Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.
Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.
Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).
Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.
MobeespineWirbelsäulenanalyse
Erik Stix, % 0676/7400207
Psychologie
Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310
Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at
Um das gelungene Schützenjahr gebührend zu feiern, laden die Grundlseer Schützen traditionell eine Woche vor Fasching zu ihrem Schützenball. Beim am 7. Februar im Gasthaus „Rostiger Anker“ ausgerichteten Ball fanden sich sehr viele Besucher aus dem gesamten Ausseerland und weit darüber hinaus ein, um mit den Schützen zu feiern und das Tanzbein zu schwingen.
Besonders hervorzuheben ist an dieser Stelle die Bereitschaft von Thomas und Johanna Scheck mit ihrem Team, das Gasthaus für diesen einen Ball aus dem „Winterschlaf“ zu erwecken, seit der Ball vor einigen Jahren vom „Gasthof Schraml“ in Grundlsee nach Gößl übersiedelte.
Bevor jedoch der Ball offiziell eröffnet wurde, nahm Oberschützenmeister Hans Amon noch eine feierliche Siegerehrung inklusive einer Kürung der „Jahresbesten“ vor (siehe Seite 21).
Danach formierten sich die aktiven Schützen zu einem „Fahnlzug“ mit ihren an Holzlanzen befestigten Seidentüchern, um – von den „Citoller Tanzgeigern“, die bereits zum 37. Mal bei diesem Ball aufspielten – in den Saal gespielt zu werden und den ersten „Steirer zu tanzen“. Der Besuch war überwältigend gut –von Jung bis Alt und von Einheimisch bis „Herzensausseer“ erfreuten sich alle der wunderbaren Musik, bei der alle Tänzerinnen und Tänzer
Die heurige Faschingsscheibe wurde – gedichtet von Hermann Rastl – Sophie Wimmer gewidmet.
voll auf ihre Kosten kamen. Die Grundlseer Schützen hatten den Saal liebevoll dekoriert und sorgten auch mit einem Schätzspiel für Unterhaltung, bei dem die abge-
Die Schützen beim Einmarsch in Form eines „Fahnlzugs“. Danach wurde bis in die frühen Morgenstunden getanzt.
schossenen Patronenhülsen in einem Glasgefäß geschätzt werden mussten. Exakt 6.242 Stück befanden sich in dem Gefäß und Martina Leu konnte diese mit einer Abweichung von 21 Stück unglaublich gut einschätzen. Sie gewann ein Plättenfrühstück. Oberzieler Sepp „Kombo“ Laimer hatte eine Abweichung von 22 Stück, Bettina Scheck von 28 Stück – sie bewiesen damit ein gehöriges Augenmaß. Die rauschende Ballnacht hielt lange an und so manch durchgetanzter Schuh wurde erst um 2.30 Uhr an die frische Luft geführt. Für Oberschützenmeister Hans Amon wirkte der Erfolg des Balls beflügelnd: „Ich freue mich wirklich, dass dieser Traditionsball wieder einen derartigen Zuspruch erfahren hat und wir sind hoch motiviert, diesen auch weiterhin auszurichten“, wie er abschließend festhielt.
l Seit Kurzem ist im Mondi-Resort am Grundlsee mit Valentin Schober ein neuer Küchenchef für die Leitung der beiden Restaurants verantwortlich. Der gebürtige Bad Goiserer stammt nicht nur aus der Region, ihm liegt auch viel daran, das regionale Konzept „Unser Bestes“, das auf der engen Zusammenarbeit mit umliegenden Produzenten basiert, fortzuführen bzw. auszubauen. Der 31-Jährige wird im Gasthaus „Seeblick“ weiterhin gehobene österreichische Wirtshausküche servieren. Das Gourmet-Restaurant „Wassermann“ will Valentin Schober, der zuletzt im Restaurant „Ledererhaus“ am Wolfgangsee tätig war, im Mai 2026 wiedereröffnen – inklusive eines feinen, eigenen Kulinarik-Konzepts. In beiden Restaurants sind sowohl externe Gäste als auch Übernachtungsgäste der Resort-Anlage willkommen.
l Der Vorstand des seit rund 15 Jahren bestehenden „Andechser Kreises“, einer Vereinigung, die Impulse für Unternehmer und Problemlösungen für Unternehmen anbietet, war kürzlich zu Gast in Altaussee, um im Rahmen des bekannten Formats „Gipfeldialog“ eine strategische Ausrichtung für das Jahr 2026 zu entwickeln. Im Mittelpunkt der Gespräche stand eine Erkenntnis, die viele Unternehmen derzeit umtreibt: Das klassische Verständnis von Unternehmertum stößt zunehmend an seine Grenzen. Wachstum, Effizienz und Gewinnmaximierung allein reichen nicht mehr aus, um Orientierung zu geben, weder nach innen noch nach außen. „Unternehmertum, so wie wir es heute vielfach verstehen und leben, ist überholt“, betonte Peter Steinhoff, Mitglied und Moderator des „Andechser Kreises“. „Die Frage nach dem Sinn unternehmerischen Handelns wird immer wichtiger. Unternehmen müssen heute klarer beantworten können, wofür sie stehen und welchen Beitrag sie für Gesellschaft und Zukunft leisten.“ Genau hier setzt der „Andechser Kreis“ an. Als Netzwerk von Unternehmern, Führungskräften und Experten versteht er sich als Denk- und Dialograum für ein wertebasiertes, verantwortungsvolles Unternehmertum. Ziel ist es, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit Sinn, Haltung und gesellschaftlicher Wirkung zu verbinden, nicht als theoretisches Ideal, sondern als konkrete Führungs- und Entscheidungsgrundlage.
Die Mitglieder des „Andechser Kreises“ entwickelten mit Peter Steinhoff (r.) in Altaussee Lösungsmöglichkeiten für neue Herausforderungen.
l Glück im Unglück –oder einen besonders aufmerksamen Schutzengel – hatte am 3. Februar ein Bub, der beim Bobfahren am Loser rund 40 Meter abstürzte, dabei aber wundersamerweise beinahe unverletzt blieb. Der Bergrettungsdienst sowie die Pistenrettung waren schnell an der Unfallstelle, der ÖAMTCRettungshubschrauber Christophorus 14 rettete das Kind mittels Winde und flog den Buben in ein Krankenhaus.
l Die Hubschrauberpiloten des Österreichischen Bundesheeres trainieren vom 9. bis 20. Februar das Fliegen und Landen im Hochgebirge. Ausgehend vom Fliegerhorst Fiala-Fernbrugg in Aigen im Ennstal (Steiermark) starten alle Hubschraubertypen der Luftstreitkräfte: AW 169 „Leonardo“, S-70 „Black Hawk“, AB 212 und OH-58. Durchgeführt werden die Hochgebirgslandelehrgänge im Rahmen der Militärpilotenausbildung durch die Flieger- und Fliegerabwehrtruppenschule.
Das „KAGes-Chaos“ aus Sicht einer Patientin
Eine Betroffene beschreibt die psychischen und wirtschaftlichen Folgen des Chaos, das der KAGes-Vorstand mit Rückendeckung von Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) verursacht hat, wie folgt:
3. Februar – Ich wurde um 17 Uhr von meinem behandelnden Arzt kontaktiert, dass meine OP nicht stattfinden wird. Aus meiner Sicht wäre es jedoch Sache der KAGes gewesen, dies zu tun und mich gleichzeitig über einen neuen Plan zur OP zu informieren.
4. Februar – Um 16 Uhr bekam ich von der KAGes ein allgemeines E-Mail, dass sie mich „zeitnah kontaktieren werden“ – also kein Plan, keine klare Information, keine Antworten.
5. Februar – Mein behandelnder Arzt klärte mich um 9 Uhr auf, dass ich vermutlich doch in Bad Aussee operiert werden könne. Es geht um eine Arthroskopie. Er war sich nicht sicher, aber die „Wahrscheinlichkeit sei hoch.“ Zu diesem Zeitpunkt war ich allerdings bereits auf dem Weg zu einem anderen Arzt, weil ich nicht warten konnte, bis sich jemand „zeitnah“ kümmert. Da ich von der KAGes keine klaren Informationen bekam, hatte ich am 5. Februar um 8 Uhr einen mir empfohlenen Arzt angerufen – der mich sofort als Patientin aufnahm.
Um 9.40 Uhr schrieb mir die KAGes persönlich: „Als ersten Schritt zur Kontaktaufnahme dürfen wir Ihnen die Klinik Diakonissen Schladming mitteilen, welche sich bereit erklärt hat, Ihre Versorgung zu übernehmen.“ Aha – also kann mein Arzt doch nicht in Bad Aussee operieren.
Um 11 Uhr rief mich mein behandelnder Arzt an: Er könne mich fix operieren – also doch nicht
Schladming.
Am 6. Februar leitete mir die Redaktion einer Tageszeitung eine E-Mail weiter, in der stand: „KAGes stellt Versorgung sicher: Orthopädie-Netzwerk gewährleistet rasche Ersatztermine für abgesagte Operationen.“ Weiter hieß es: „Abgesagte geplante OPTermine des LKH Bad Aussee werden innerhalb von 6–8 Wochen an einem Standort des Orthopädie-Netzwerks Steiermark übernommen.“ Aha – es ist also „rasch“, weitere acht Wochen Schmerzen zu haben – ich warte bereits 8 Wochen – also versteht man unter rascher Wartezeit 16 Wochen? Sehr interessant ist auch, dass diese Information zuerst die Presse bekommt und nicht etwa die Patienten. Am 6. Februar sagte ich meine Operation in Bad Aussee ab, weil ich leider das Vertrauen verloren hatte. Woher soll ich wissen, dass nicht wieder dasselbe passiert und die Operation erneut abgesagt wird?
Ich habe mir inzwischen selbst einen OP-Termin in einem anderen Bundesland organisiert. Ist das alles noch normal?
Man merkt einfach: Da gibt es keinen klaren Plan, welchen man sich bei einer professionellen Arbeit vorstellt – es ist alles komplett durcheinander. Als Frau, die im Berufsleben steht und Fixkosten zu tragen hat, kann ich mir eine derartige Unsicherheit nicht leisten.
Herzlichen Dank
für die Anteilnahme am Ableben von
Maria Erdinger.
Wir bedanken uns herzlich bei allen, die Maria begegnet sind, die sie in Aussee aufgenommen und mit ihr Zeit verbracht haben. Allen, die mit ihr Wege gegangen sind, gelacht und getanzt haben. Herzlichen Dank an alle, die mit ihr gesungen und musiziert haben. Ein großes Dankeschön an alle, die sich von ihr verabschiedet haben. Danke auch für die vielen Kerzen- und Geldspenden.
Ein besonderer Dank gilt dem Ausseer Chor „La dolce Vita“, der gemeinsam mit dem Extrachor der Grazer Oper, dem Bedienstetenchor der Kunst-Uni Graz und dem Chor „Viva la musica“ die schönste, herzerwärmendste und würdevollste Verabschiedung für Maria veranstaltet hat.
In großer Dankbarkeit Gabi, Lisi und Karl (Geschwister von Maria Erdinger)
Valentin Schober ist der neue Küchenchef im Mondi-Resort Grundlsee.
Gedenkabend für Alfred Komarek
Zum zweiten Todestag des Autors und Schriftstellers Alfred Komarek wurde am 27. Jänner im Kammerhofmuseum zu einer sehr wertschätzenden Gedenkveranstaltung für den „letzten Ritter des Feuilletons“ geladen, welche von sehr vielen Gästen besucht wurde.
Gleich in zwei Tatsachen manifestierte sich die hohe Wertschätzung, die dem Ausseer Schriftsteller entgegengebracht wird: zuerst darin, dass das Team des Kammerhofmuseums zu diesem Abend lud, und vor allem darin, dass die Sessel im ersten Stock des Museums rar waren – so viele Gäste, Freunde, Wegbegleiter und Verehrer – darunter auch Kulturreferentin Martina Reischauer – des Autors waren gekommen. Auch Julian Pölsler als „Komarek-Regisseur“ war anwesend. Es war ein berührender Moment, als Sieglinde Köberl die vielen Besucher zum Abend „… für den großen Ausseer Schrifsteller, der immer freundlich war …“ begrüßte. Sie zitierte die ebenfalls viel zu früh verstorbene Barbara Frischmuth, die am Grab Komareks meinte, dass sie immer in seinen Büchern nachschlage, wenn sie über das Ausseerland schreibe, um nichts Falsches zu erzählen. Musikalisch begrüßt und gleichmaßen umgarnt wurden die Besucher von der „Altersgemischten Musi“, wie Sieglinde Köberl die von Christian Raich (Klarinette) zusammengestellte Combo mit Herbert Randacher (Keyboard), Helmut Bauer (Bass) und Franz Pleiner
(Gitarre) nannte, die neben heimischen Stücken wie der „RöthelsteinPolka“ auch stimmige Titel wie „My Way“, Jazz-Standards und deutsche Hits der „wilden 1920er“ intonierten. Gemeinsam mit Waltraud Zach, die
„Der unbestrittene Meister des Feuilletons in diesem Jahrhundert war Alfred Polgar. Ein kluger Kollege nannte ihn ‚Marquis Prosa’. Von diesem Adelsgeschlecht ist auch Alfred Komarek. Als Polgar starb, nannte ich ihn in meinem Nekrolog den ‚letzten Ritter des Feuilletons’. Ich bin glücklich darüber, dass ich mich damals geirrt habe!“
Hans Weigel
seit einiger Zeit im Museumsteam tätig ist, führte Sieglinde Köberl durch den Abend. Dabei wurde das Leben von Alfred Komarek nachgezeichnet. Unter anderem erzählten der Bruder des Autors, Peter, die „Schulkameradin“ (drei Schulstufen unter Alfred) Burgi Wolkerstorfer, Neffe Martin Komarek und Julian Pölsler von ihren Erfahrungen und Erlebnissen mit dem ausgewiesenen
Philanthropen.
Von den acht von Julian Pölsler gedrehten Filmen, bei denen die Bücher Komareks Pate standen, wurden einige Ausschnitte gezeigt, wie auch einige Sequenzen der von Alfred Komarek mitgestalteten „Universum“Folge „Mythos Ausseerland“ gezeigt wurden. Bei den Geschichten hörte man von Dagmar Obermeyr, Adelheid Petter, Peter Grill, Herbert Laimer und Doris Bittmann Erzählungen von Drachen, die eine Unmenge an Ärmelschonern und Amtsräten verdrückten, von Gallionsfiguren mit Holzwürmern als Liebhaber, von der Verträglichkeit eines Katers mit dem Kirchenchor sowie von der wenig geschmackvollen Eigenschaft eines Glases Mineralwassers im Gegensatz zu einer Flasche Grüner Veltliner Man hörte von seinen großartigen Gebietsbeschreibungen, mit denen er mit seiner Pointiert- und Exaktheit die diversen Menschenschläge beschrieb.
Alfred Komarek selbst wäre zu Lebzeiten ob dieser Würdigung viel zu bescheiden gewesen, diese gutzuheißen; aber ein verschmitztes Lächeln, das hätte er er allemal auf den Lippen gehabt.
„König Dachstein“ gratuliert und wünscht der lieben Gisela eine gute Reise nach Mexiko!
Pflichttrophäenschau und Jahreshauptversammlung
Der heimische Jagdschutzverein lädt am Freitag, 20. Februar, um 18 Uhr zur 74. Jahreshauptversammlung. Im Anschluss wird ab 19 Uhr die Trophäenschau eröffnet, die auch am Samstag, 21. Februar, von 9 bis 20 Uhr zu sehen ist. Bezirksjägermeister Johann Trinker wird am Samstag um 14 Uhr seinen Bericht bringen.
Bauernmärkte
Altaussee
Selbstbedienungsladen am • Waldhauser-Biohof, täglich geöffnet. Lupitsch 21, Tel.: 0664-9102724.
Bad Aussee
Marions Dorfladen, Reitern 12 • (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen • mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.
Bad Mitterndorf
Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit • Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.
Selbstbedienungsladen mit Milch-
• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.
• Mitterndorf 22.
Milchautomat beim Kanzlerhof,
Selbstbedienungshofladen „Am
• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw
Grundlsee
Hofladen Elisabeth Klanner vlg.
• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 16 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung! Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr in Betrieb. Tel.: 0664-9270492.
(V. l.): Die „Kammerhof-Combo“ mit Christian Raich, Franz Pleiner jun., Helmut Bauer und Herbert Randacher mit den Gestaltern des Abends: Herbert Laimer, Waltraud Zach, Adelheid Petter, Sieglinde Köberl, Peter Grill, Dagmar Obermeyr und Doris Bittmann.
Ausgabe Nr. 50
Knapp vor Fasching 2026
INHALT NICHT ERNST ZU NEHMEN!
GZ 02Z031189 W ISSN: 2079-5823
Erscheinungsort: Bad Aussee am Sommersbergsee, der Ort, wo Liebe und Zuneigung gelebt werden, Trachtenhauptstadt2, Kurort mit Narzissenbad, Narzissenfest, Narzissenapotheke, Narzissenlauf, Narzissenhoheiten und Narzissenfiguren sowie eine der erfolgreichsten Regionen der „Kulturhauptstadt“.
Kammerhofgasse 227, Verlagspostamt: 8990
Retouren an: PF 555, 1008 Wien
Perfide Rache für Großprotest
„Rache ist süß“, dachten sich Landeshauptmann Mario Kunasek (l.) und Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl und machten den Ausseer Protestteilnehmern das Leben schwer. Ein Bus außer Gefecht,
Landesspitze nutzt nach Legislative nun auch Exekutivgewalt
Öffentliche Mitteilung für alle Naturliebhaber im Ausseerland
Um den stetig wachsenden Energiebedarf in der Region abdecken zu können, müssen wir – auch wenn es den Entscheidungsträgern des „Woferlstalls“ nicht passt – über die Möglichkeit eines Speicherkraftwerkes oberhalb des Salza-Stausees nachdenken. Es missfällt uns sehr, dass uns diesbezüglich von Ferdinand Böhme in die Parade gefahren wurde und er soll sich bitte nicht so echauffieren wegen des Schlammgürtels am See, der dann entstehen würde. Den kann er gut für seine Kunstwerke verwenden. Ob wir Euch irgendwann einmal was über die weit fortgeschrittenen Pläne verraten werden, verraten wir nicht!
– so die Bilanz.
Der 16. Dezember war in vielerlei Hinsicht ein Tag für die Geschichtsbücher – über 700 Personen versammelten sich zu einem Großprotest für ihr LKH Bad Aussee vor der Grazer Burg und trommelten der Landesregierung die Hucke voll. Diese zeigte sich davon wenig beeindruckt und nahm im Nachgang kurzerhand auch gleich die Exekutivgewalt in Anspruch, um den aufrührerischen Ausseern das Leben etwas schwerer zu machen. Schon bei der Besprechung im Vorraum des Landhauses, bei der Vertreter der drei Regionen ihre Positionen darlegen durften, hätte man ahnen können, dass die vielen Ausseer in Graz noch ein Ungemach treffen wird, denn Landeshauptmann Mario Kunasek hatte die sprichwörtlichen „Kohlen unter dem Hintern“ und drängte vehement darauf, die ungute Szenerie verlassen zu können. Im Nachhinein kann man diesen schnellen Abgang richtig deuten: Er hatte alle Eile, durch den Hinterausgang zu flüchten, um sich mit seinem Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl in eine zuvor in die Burg beorderte Polizeiuniform zu
zwängen und den Ausseern, die in diesen Minuten mit den neun Bussen Graz verließen, nachzufahren, um sie für ihre Unverschämtheit, in Graz zu protestieren, zu triezen. Im Vorbeifahren schafften sie es, einen der beiden Reisebusse, der die Protestierenden aus Grundlsee chauffierte, außer Gefecht zu setzen. Es wird angenommen, dass es sich dabei um einen Übergriff mit einem Kitt-Blasrohr handelte, welches Beifahrer Karlheinz Kornhäusl auf Befehl des gelernten Stabswachtmeisters Mario Kunasek auf die Treibstoffversorgung des Reisebusses, der daraufhin im Gleinalmtunnel zu stehen
kam, abfeuerte. Die Grundlseer kamen mit einem Schrecken und einem „Schwipserl“ davon, da sie die Wartezeit auf den Ersatzbus mit einem Umtrunk verkürzten. Kurz darauf gab es in Liezen beim „Hotel Karow“ eine unangekündigte Buskontrolle durch die zwei „Polizisten“, die den gesamten Bus aussteigen ließen, die Passagiere visitierten sowie recht abgehobene Bemerkungen machten. Da sich die Protestteilnehmer mustergültig verhielten und keinerlei Delikte bestraft werden konnten, mussten die beiden „Polizisten“ die Reisegruppe wohl oder übel wieder fahren lassen.
Werte Damen von „Singend unterwegs“, liebe Uli Scheck und Freundinnen! Es ist ja durchaus verständlich, dass es einen gewissen Reiz hat, Ende September singend durch die Gegend zu wandern, wie ihr es am 27. September 2025 von der Losermaut zur Blaa-Alm praktiziert habt. Im Namen der Landwirte und der Nutztiere des Ausseerlandes darf ich jedoch bitten, die Gesänge auf maximal 25 Dezibel zu beschränken. Die Rindviecher auf den Niederalmen entlang des Weges, die von Euch beschallt wurden, hatten reihenweise Nervenzusammenbrüche, mussten tierpsychologische Hilfe in Anspruch nehmen und einige laborieren immer noch an ihrem Tinnitus. Danke für Euer Verständnis! Im Namen des Bauernbundes Ausseerland, Obmann Oliver Oberfrank
Öffentliche
Mitteilung
Werte Freunde der Blasmusik! Dem Zeitgeist geschuldet haben unsere Marketenderinnen beim vorjährigen Narzissenfest damit begonnen, anstatt Schnaps Wasser zu verkaufen. Dies ist nicht nur viel gesünder, sondern wird auch immer mehr verlangt. Wir werden jedoch künftig etwas Himbeersaft dazugeben, damit das Wasser nicht so ranzig schmeckt. Der Vorstand der Feuerwehrmusikkapelle Lupitsch, Obmann Ernst Daum, e. h.
ein Bus von oben bis unten visitiert
Dasexklusive Interview
Frau Schweeger, die Studie hat die Besucherzahlen etwas relativiert, indem nun eher von knapp über 200.000 Besuchern die Rede ist und nicht von über 800.000. Wie erklären Sie sich das?
Elisabeth Schweeger: „Vollkommener Blödsinn. Es waren mehr als 800.000 Besucher. Wer das nicht verstehen will, ist entweder zu blöd dafür oder es wird bewusst schlechte Stimmung gemacht. Man muss einfach von den Besten lernen: Was Donald Trump am rechten Flügel ‚alternative Fakten’ nennt, kommt mir – am anderen Ende des politischen Spektrums – gerade recht, um diesen Begriff ebenfalls so zu nutzen. Auch er hatte damals zu wenige Besucher, erklärte aber bei der ersten Vereidigung, dass noch nie so viele Menschen dabei gewesen wären. Es ist auch vollkommen egal, ob die Leute aus Landl und Admont sonst auch beim Ausseerland sind oder nicht: wichtig ist, dass unterm Strich das rauskommt, was ich will. Um auf ihre anfängliche Frage bezüglich der Besuche(r) einzugehen: Wer wird sich denn schon an einem Buchstaben aufhängen?“
Sie selbst haben über das Budget der „Kulturhauptstadt“ die Studie mit Mitteln von knapp 200.000 Euro ausgestattet. Schämen Sie sich nicht, für eine Auftragsarbeit so viele öffentliche Gelder herzugeben, und war das Ergebnis, nämlich ein ‚unglaublicher Erfolg’, nicht vorprogrammiert?
Elisabeth Schweeger: (lacht) „Ich schäme mich für gar nichts. Im Gegenteil! Ich habe Ihnen bei einem persönlichen Gespräch in der ‚Wasnerin’ damals gesagt, dass ich ‚alle Bürgermeister der Region in die Tasche gesteckt habe’. Wie man sieht, ist mir das nicht nur auf kommunaler Ebene gelungen, sondern auch auf Landesund Bundesebene. Sonst hätten wir jetzt nicht dem Land Oberösterreich noch einmal mehrere hunderttausend Euro an öffentlichen Geldern für die Nachfolgeorganisation Otelo, die inmitten des innersten Salzkammergutes, in Vorchdorf, beheimatet ist, abknöpfen können. Das Geheimnis ist, dass man Politiker so schnell über den Tisch ziehen muss, dass die dabei entstehende Reibungshitze als Nestwärme wahrgenommen wird. Außerdem kann man sie super lenken, wenn man ihnen eine Bühne gibt. Ein Aufsichtsratsposten da, um das Ego zu streicheln, eine Ansprache dort, um die möglichen Wähler zu erreichen, eine Reise nach Brüssel, um international zu wirken –es ist eben ein ‚Geben und Nehmen’. Wenn man dann das Programm wirklich sagenhaft vergeigt und ein Bud-
„Brandrodung ist auch eine Form der Landwirtschaft ...“
Zeitlich perfekt geplant wurde kurz vor Fasching eine „SROI“-Studie der Wirtschaftsuniversität Wien über den wirtschaftlichen Erfolg der „Kulturhauptstadt“ veröffentlicht, die alle Faschingbriefschreiber der Region in eine bittere Sinnkrise stürzte: Wie bitte soll man denn da noch für witzige Pointen sorgen, wenn man mit so einem Meisterwerk konfrontiert wird? Die ehemalige Intendantin der „Kulturhauptstadt“, Elisabeth Schweeger, interpretierte die Studie im nachfolgenden Exklusiv-Interview.
Die Nachfolgeorganisaton der „Kulturhauptstatt“ setzt neben der (bezahlten) Wissenschaft, sich Erfolge attestieren zu lassen, auch auf die astrologische Wissenschaft von Gerda Rogers, die ein „sensationelles Jahr“ prophezeite. Es darf an dieser Stelle festgehalten werden, dass dieses Foto keine Montage ist, sondern so von „Aufbruch Salzkammergut“ publiziert wurde.
get von über 30 Millionen Euro in den Sand setzt, nichts von Nachhaltigkeit zu spüren ist und die Besucherzahlen unter jeder Sau sind, können die Politiker nicht anders, als alles zu loben, denn sie haben das Budget ja abgesegnet und das Spiel mitgespielt. Das ist ein in sich geschlossener Kreis, der immer funktioniert. Man muss nur wissen, wie es funktioniert. Die Politiker müssen freundliche Nasenlöcher machen oder sich – wie Vizekanzler Andreas Babler – sogar zu einer Aussage versteigen, in der ‚Kulturhauptstadt’ einen wesentlichen Beitrag zum Regierungsprogramm zu sehen, obgleich dieses erst nach der ‚Kulturhauptstadt’ geschrieben wurde. Das war selbst mir ein bisschen zu viel und ich bin einiges an Ungenauigkeiten und Flunkereien gewohnt. Also: Politiker am Nasenring durch die Manege führen – das kann ich! Das ist auch der Grund, warum ich demnächst mit der Verleihung des ‚HansGielge-Preises’, der höchsten kul-
turellen Auszeichnung im Ausseerland, rechne. Mein persönlicher Adjutant, Grundlsees Bürgermeister Franz Steinegger, leistet da gerade Überzeugungsarbeit. Er hat mich schon huldvoll darüber unterrichtet, dass ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen muss.“
Kulturschaffende im Ausseerland bedauern die „vergebenen Chancen“ der „Kulturhauptstadt“ und dass nur „verbrannte Erde“ hinterlassen wurde.
Elisabeth Schweeger: „Papperlapapp, ich war es schließlich, die dem Ausseerland die Kunst und Kultur brachte. Vorher war der Landstrich ein gottloser Ort, ein weißer Fleck auf der Landkarte der Kunst. Ihr Banausen mit null Sinn für Kultur habt es mir zu verdanken, dass ihr jetzt einen Kondomautomaten mit Poesiesprüchen im Hotel Kogler hängen habt und dass der Veranstaltungssaal in Altaussee gebaut wurde. Stein für Stein habe ich da höchstselbst hinge-
tragen – egal was Bürgermeister Loitzl behauptet! Was die sprichwörtlich verbrannte Erde anbelangt, so sei den Ausseern, die ja nie zufrieden sind, gesagt, dass auch Brandrodung eine Form der Landwirtschaft ist. Die heimischen Künstler können mir gestohlen bleiben, die sind unterhalb meiner Wahrnehmungsgrenze. Die Handvoll Quoten-Einheimischen, die bei unserem Programm mitwirken durften, haben es leider nicht geschafft, ihre Kollegen mundtot zu machen. Das finde ich beschämend, denn wie gesagt: Ohne mich wärt ihr im Ausseerland noch in der Kultur-Steinzeit.“ Noch einmal zurück zu der von Ihnen in Auftrag gegebenen und finanzierten Studie der WU Wien. Christian Grünhaus – mit dem Sie ja auf „Du und Du“ sind – hat mit seinem Team errechnet, dass für jeden eingesetzten Euro 4,28 Euro an „abstrakten Beiträgen der Kulturhauptstadt zur Infrastrukturentwicklung, ausgedrückt in GeldÄquivalenten“ generiert wurden. Für wie blöd halten Sie die Bevölkerung eigentlich?
Elisabeth Schweeger: „Ich darf mit einem Zitat von Albert Einstein antworten: ‚Zwei Dinge sind unendlich – das Universum und die Blödheit der Bevölkerung im Salzkammergut. Wobei ich mir beim Universum nicht sicher bin’. Ich darf jetzt einmal – aber nur einmal – aufrichtig sein. Wie man anhand unserer Kommunikation erkannt hat, taten wir uns ein bisschen schwer. Sie war leider vom Anfang bis zum Ende von einer unsagbaren Stümperhaftigkeit geprägt. Auch das Programm – welches ziemlich vom Bewerbungsheft abwich –wurde, entsprechend meiner Vorgaben, zu einem avantgardistischkreativen Chaos für meine Freunde degradiert. Schon Nietzsche sagte, dass ‚man Chaos in sich haben muss, um einen tanzenden Stern gebären zu können’. Gut, der ‚Stern’ war zwar nackt und bepudert, aber es war zumindest ein Aufreger. Bei allem Versagen, welches wir geliefert haben, bei all diesen Kardinalfehlern, erwarten die Leute auch noch, dass sich die ganze Sause wirtschaftlich erfolgreich abbilden lässt? Das geht sich nicht aus! Das schafft man nur, wenn man eine Studie in Auftrag gibt, aus welcher dann die kulturaffinen Tageszeitungen dienstbeflissen und im vorauseilenden Gehorsam brav die Überschriften zitieren, um ja nichts falsch zu machen und um keinen ‚Shitstorm’ zu ernten. Die Zeitungen, die Kritik üben, die nenne ich dann einfach ‚antisemitisch’ . Es ist so einfach, wenn man weiß, wie man es anstellt ...“.
Danke für das Gespräch!
Grundlseerin startet Fernsehkarriere
Die überaus bekannte Grundlseerin Sophie Wimmer startet nun neben ihrer Tätigkeit als VollblutPädagogin und Musikantin auch noch eine Karriere im deutschen Privatfernsehen. Sie wurde vom Sender „SAT.1“ für eine „Grundlsee-Edition“ der beliebten Show „Das große Backen“ gecastet.
Grundlsee-Edition
Sophie Wimmer muss in ihre neue Rolle erst hineinwachsen. Zuletzt war sie etwas grantig, weil sie die mühsam gebackenen
am Glöckltag nicht verteilen konnte.
Dass Sophie Wimmer – neben ihrer Begabung als Musikantin sowie ihrem „Händchen“ für ihre Volksschulkinder – auch eine grandiose Zuckerbäckerin ist, wissen wahrscheinlich nur Eingeweihte. Als begeisterte Grundlseer Schützin wird ihr spezielles Tiramisu von den Kameraden und Kameradinnen bei jedem Schießen sehnsüchtig erwartet und meist gibt es ab 11 Uhr schon keine Süßspeise aus der Küche von Sophie Wimmer mehr, da diese – schon vor dem Mittagessen – gierig verschlungen wurde. Eigentlich macht Sophie das Tiramisu immer nach dem auf der Mascarpone-Packung angegebenen Rezept. Beim letzten Schießen jedoch musste etwas mit dem Luftdruck, der Luftfeuchtigkeit oder der Sonneneinstrahlung neben dem Dorfbach in Gößl nicht gestimmt haben, denn die Masse band partout nicht ab. Das fand Sophie jedoch erst am Weg zur Schießstätte heraus, als sich das Tiramisu über ihr Dirndlgewand und im gesamten Auto verteilte. Es wäre nicht Sophie, wenn sie nicht umgehend eine Idee zur Entsorgung dieses Schlamassels gehabt hätte: Sie drückte allen Schützenkameraden einen Kaffeelöffel in die Hand, öffnete die Autotüren und lud zum „Tiramisu-SelbstBuffet“.
Dass Oberschützenmeister Hans Amon mit einem Batzen Tiramisu von unter dem Fahrersitz auch gleich ein Stück Kolophonium, welches seit Jahren gesucht wurde, mitverspeiste, fiel nicht weiter auf, bloß die zwei alten Harfensaiten, die sich bei Hermann Rastl zwischen
den Zähnen verfingen, konnten nur unter Aufbietung gemeinsamer Zugkräfte wieder entfernt werden. Sophie zeigte sich ob dieser „porentiefen Reinigung“ ihres Autos äußerst erfreut und war deshalb auch bei der Anfrage von „SAT.1“, die Grundlsee-Ausgabe des Serienhits „Das große Backen“ zu moderieren, nur halb angesäuert, wie man am offiziellen Senderfoto erkennen kann.
Erste Sendung mit dem Titel „Wie verschlafe ich die Glöckler?“
In ihrer ersten Sendung zeigt Sophie
Wimmer, wie man am Glöckltag um fünf Uhr früh aufsteht, um sensationelle Glöcklkrapfen zu backen, dann jedoch so müde wird, dass man sich ein bisserl hinlegt und so gut schläft, dass man sogar die knapp über 30 Glöckler überhört und somit am Abend Berigl gehen muss, um die vielen Krapfen in den Häusern zu verteilen – blöde Kommentare ihres „Friedl“ inklusive.
Die erste Staffel mit diesem Backtipp wurde mit großem Aufwand am Glöckltag selbst gedreht. Die erste Sendung läuft am Faschingsamstag um 17.15 Uhr.
Unser guter, direkte zu Landeshauptmann Mario Kunasek ermöglichte es uns, das LKH Bad Aussee zu erhalten, zu stärken und aus zubauen. Wir sind so stolz und froh, dass alle unsere Wahlversprechen eingehal ten wurden und freuen uns jetzt schon auf die nächste Wahl. Danke, Pinocci-, äh, Mario!
Bezahlte Einschaltung der heimischen FPÖ-Fraktionen.
Achtung bei RasenmäherRobotern!
Prinzipiell sollte man ja für alles sein, was einem das Leben erleichtert. Nur bei diesen Rasenmäher-Robotern kann man nicht vorsichtig genug sein. Mein Bruder Dieter, der sich so ein Teil angeschafft hatte und es abgöttisch liebt, fragte mich, ob ich dem „E-Schaferl“ nicht vielleicht einen Umweg ersparen wolle und ihn über mein unmittelbar danebenliegendes Grundstück fahren lassen könne, damit es nicht so weit zum Mähen habe. Selbstverständlich erlaubte ich dies. Wie es der Zufall wollte, überfuhr ich aber – nachdem ich unsere Garageneinfahrt gesäubert hatte und meinen „S–BARCA8“-Boliden überstellen wollte – den armen RasenmäherRoboter der Länge nach. Mein Neffe meinte noch sarkastisch, „wie blöd man eigentlich sein muss, dass man so ein Gerät einfach überfährt“. Ein sofort eingeleiteter Funktionstest zeugte allerdings von der Robustheit des Mähers – er ließ sich einschalten und hatte nur ein paar Schrammen.
Am nächsten Tag kam jedoch mein Neffe Christoph erneut vorbei, um bei der Solaranlage meines Bruder etwas zu reparieren. Bei der Heimfahrt überfuhr er den Rasenmäher-Roboter mit einer derartigen Präzision, dass das Gerät wie auf einer Explosionszeichnung dalag. Sie sehen also: Eine Vollkasko-Versicherung auf Haushaltsroboter zahlt sich immer aus!
Gotthard Gassner Regionalleiter der Volksbank im Ausseerland
Eine Erwähnung in der
„Faschingspost” bringt Lob und Anerkennung!
Krapfen
Gotthard Gassner kann keiner Fliege was zuleide tun – schon gar nicht einem Rasenmäher-Roboter ...
DEMENTI
Es stimmt nicht,
... dass die Lupitscher Damen Christiane Preßl, Petra Kirchschlager, Alex Moser und Karin Freller sich künftig nicht mehr über die Grenzen des Ausseerlandes hinaus bewegen wollen.
Wahr ist vielmehr, dass die Freundinnen hinkünftig ihre Ausflüge im Umkreis von ca. 40 Kilometer planen, um notfalls abgeholt zu werden. Hintergrund ist, dass sie bei einer Ausrückung nach Graz so heftig getrüfelt hatten, dass sie ihren Zug um 17 Uhr versäumten. Dies passierte erneut fast mit dem Zug um 19 Uhr. Es ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, dass sie sich in diesem Jahr auf den einfach erreichbaren Umkreis des Ausseerlandes beschränken werden.
uuuu
... dass die Friseurin Bettina König in ihrer Freizeit gerne fremde Menschen erschreckt.
Wahr ist vielmehr, dass Bettina bei strömendem Regen am Straßenrand auf ihre Freundinnen wartete und zufällig ein Auto mit vier deutschen Gästen vor ihr stehen blieb, als sie kurzerhand die Tür aufriss und sich ins Auto setzte. Das Staunen war auf allen Seiten riesig.
uuuu
Zu viel Technik: Fürsorgende Altausseerin musste
mit Katzenwäsche Vorlieb nehmen
Es ist nicht immer alles gut, was die technische Entwicklung so hervorbringt. Hatte man früher noch ein Lavour mit Waschlappen und Seife, muss es heute eine hypermoderne Duscharmatur sein, die neben Warm- und Kaltwasser auch einen Zugang zum Internet schafft, die Herzfrequenz und den Blutzucker misst sowie mindestens 72 Radioprogramme abspielen kann.
das
Ab sofort gibt es beim „Diechtl“ garantiert veganfreie und batterielose Hörgeräte für ältere und schwerhörige Personen – nur solange der Vorrat reicht! Kostenlose Anprobe durch unser fachlich geschultes Personal.
zu installieren.
Es ist schon ein Kreuz, wenn man sich zum „kind’sn“ einteilen lässt und sogar eine Nacht in einem fremden Haus verbringen muss, weil die Tochter und der Schwiegersohn einmal ausgehen wollen. Ganz besonders blöd wird es, wenn der Schwiegersohn ein erfolgreiches Installateurunternehmen führt und somit sämtlichte Neuerfindungen der Gas-, Wasser- und Installationsbranche von irgendwelchen Messen nach Hause bringt und sie dann auf ihre Funktionsweise überprüfen muss, indem sie im Haus eingebaut werden. Ausgerüstet mit Strickzeug, Kriminalromanen, Kinderbüchern, einer kleinen Jause sowie einem Stifterl Sekt (zum besseren Einschlafen) schlug im letzten Jahr Hanni Fischer im Hause Christine und Bernhard Brandauer ihre Zelte auf, um ihrer Verpflichtung als Omam nachzukommen. Es lief alles formidabel – die Kinder waren brav und bald im Bett und so konnte sich Hanni alsbald ihrem Buch widmen. Da sie zwischenzeitlich schon ganz schön müde geworden war und sie die eine Seite zum dritten Mal beginnen musste, weil sie vergessen hatte, was sie gelesen hatte, wollte sie – nach einer heißen Dusche – ins Bett. Und genau da nahm eine gar seltsame Erfahrung ihren Anfang.
Im Kostüm der „Eva“ bestieg sie die Dusche und sah sich mit einer Reihe von Knöpfen und Schaltern konfrontiert. Kein normaler Wasserhahn, kein Hebel mit blau und rot – alles sehr unübersichtlich. Kurzfristig mit der
Situation überfordert ging Hanni strategisch vor und drückte zuerst einmal die Knöpfe von oben links nach oben rechts. Zuerst wechselte die Farbe in der Duschkabine von grün auf rot, bevor das Licht – wie in der Disco –zu flackern begann. Das machte sie leicht schwindelig. Nächster Knopf. Joe Cockers „You Can Leave Your Hat On“ ertönte verführerisch über die wasserdichten Boxen. Aber in dieser Stimmung war sie damals nicht. Nächster Knopf: Eine mechanische Stimme meinte, dass „der Blutzuckerwert zwar in Ordnung, der Alkoholwert jedoch etwas zu hoch ist“ – wahrscheinlich aufgrund des Stifterls Sekt, aber das interessierte Hanni nur peripher. Beim nächsten Knopf dudelten die Börsenkurse der New Yorker Börse, beim nächsten erklang die Wettervorhersage für den Hochanger Das war zwar interessant, aber nicht gewünscht. Hanni änderte nun ihre Taktik und drückte immer zwei Knöpfe auf einmal – in unterschiedlicher Reihenfolge. Zuerst sang Reinhard Mey „Ich bin Klempner von Beruf“ mit Laserlicht-Untermalung, danach las ein Geistlicher die Sonntagsmesse. Hanni schämte sich und wickelte sich ein Handtuch um die Hüften. Als das KnopfDing vor ihr keinen „Zucker“ mehr machte, gab sie die Hoffnung auf eine warme Dusche auf, beschränkte sich auf eine Katzenwäsche und nahm seit damals keine Anfrage zur Übernachtung in fremden Häusern mehr an, bevor nicht ein Nachweis über den Verbau einer einfachen Armatur erbracht wurde.
Für Hanni Fischer wurde
Verlangen nach einer heißen Dusche zu einem Albtraum. Sie nahm daraufhin Schwiegersohn Bernhard Brandauer ins Gebet, einfachere Armaturen
Glück im Unglück: Polizeiinspektion
Bad Mitterndorf erhielt neues Einsatzfahrzeug
Im Zuge eines Einsatzes bei der Tauplitzalmstraße, bei der ein Pkw-Lenker aus Ungarn über eine Böschung abrutschte, waren neben der Polizei auch die Kameraden der FF Zauchen im Einsatz.
Der Einsatz war schwierig, denn der Pkw des Ungarn drohte abzurutschen, und so wurden die drei Verunglückten über die Heckklappe des Fahrzeuges geborgen. Den Straßenverhältnissen entsprechend kam es bei den Arbeiten zu einem folgenschweren Zwischenfall: Ein schweres Einsatzfahrzeug der FF Zauchen setzte sich in Bewegung und rutschte unaufhaltsam in Richtung eines Polizeiautos. Kommandant Martin Eder, sein Stellvertreter Gernot Burgschweiger und einige ihrer Kameraden hängten sich noch an das Heck des Fahrzeuges, um es zu bremsen, aber das vereinte Kampfgewicht reichte nicht aus, um das Unaufhaltsame zu verhindern. Das Feuerwehrfahrzeug rammte ungebremst das Polizeiauto und schob es gegen eine dicke Buche. Der „kleine Lackschaden“ war leider etwas ausgeprägter, sodass die
Öffentliche Klarstellung
Das Team des ARF darf an dieser Stelle festhalten, dass hinkünftig die Pressemitteilungen etwas genauer gelesen werden, bevor sie mit „Copyand-Paste“ einer Veröffentlichung zugeführt werden. Bei der im letzten Sommer erfolgten „24-StundenÜbung“ der Feuerwehrjugend haben wir – ohne Absicht – auch gleich sämtliche Zusatzinformationen veröffentlicht. Darunter jene Informationen, welche Person welchen Bereich leitete, wie viele Biere an den Kameraden geliefert wurden und wie oft er aufs Klo musste. In unseren künftigen Veröffentlichungen werden wird darauf achten, nur relevante Informationen weiterzugeben.
Euer Markus Raich mit Team
Polizisten, die zu dem Unfall gerufen worden waren, zur Heimfahrt bei der Feuerwehr aufsitzen mussten. Der Ausschuss der FF Zauchen beschloss dann in einer unmittelbar nachfolgenden Krisensitzung eine Ersatzbeschaffung für das Fahrzeug inklusive einer kleinen „Wiedergutmachung“. „Wir haben uns darüber verständigt, einen Sportwagen zu kaufen, damit die Einsatzkräfte der Polizei für dieses Hoppala nicht allzu nachtragend sind. Beim letzten Wald-
fest haben unsere Gäste derartig viel getrunken und gegessen, dass wir einen ordentlichen Überschuss erwirtschaftet haben, den wir nun in diese Ersatzbeschaffung investiert haben“, wie HBI Martin Eder erklärte. Mit drei kleinen Freudentränen in den Augen übernahm im Rahmen einer kleinen Feier am Parkplatz auf der Tauplitzalm kürzlich Postenkommandant Christian Schwaiger den flotten Flitzer, um den sich die Kollegen der Polizeiinspektion mittlerweile fast streiten.
Fliegende Römersteine?
Mit der Neuverpachtung des Gasthofs „Blaue Traube“ in Bad Aussee, der in „Wirtshaus zum Römerstein“ umgetauft wurde, musste auch die historische Information, die an der Fassade angebracht war, geändert werden. Dies schaffte man mit einer Überklebung des alten Namens. Leider reichte das Budget nicht aus, um den allerletzten Buchstaben „g“ auf der Tafel durch ein „r“ zu ersetzen. Dies veranlasste einen begeisteren Leser der „Faschingspost“ zu folgendem Gedicht:
Kommt ein Römerstein geflogen, setzt sich nieder – müd’ vom Flug, mag nicht weiter fliegen, mag sich fragen nur, was es Gutes gibt zu essen, geht man weiter durch den Flur.
Erfolg flieg rein ins Wirtshaus „Zum Römerstein“!
Das Kommando der FF Zauchen mit HBI Martin Eder und OBI Gernot Burgschweiger bei der Übergabe des neuen Einsatzfahrzeuges – eines Porsche 911 – an den Postenkommandanten der Polizeiinspektion Bad Mitterndorf, Christian Schwaiger.
Danke, FF Zauchen!
DEMENTI
Es stimmt nicht,
dass der Kommandant der FF Altaussee, Christian Fischer, seit einiger Zeit keine Katzen mehr mag. Wahr ist vielmehr, dass der diensteifrige Floriani-Jünger einen Anruf bekam, dass im „Kaltenbrunn“ eine Katze auf einem Baum säße und Hilfe benötigte. Anfangs war die Hoffnung groß, dass sich das Problem von alleine lösen würde. Nachdem aber weitere acht Notrufe kamen, musste doch ausgerückt werden. Die Leiter war aber nicht lang genug, sodass die Drehleiter der FF EselsbachUnterkainisch angefordert wurde. Als die Katze die Drehleiter ausfahren sah, machte sie einen Satz und sprang vom Baum. ABI Christian Fischer ist nun für den „Edith-Klinger-Gedenkpreis“ erster Stufe vorgeschlagen.
uuuu
... dass Altaussees Altbürgermeister Sepp Brandauer in letzter Zeit etwas komisch geworden ist. Auch die Tatsache, dass er kürzlich bei mehreren Personen „um den heißen Brei herum“ geredet hat, um Informationen zu bekommen, ist falsch.
Wahr ist vielmehr, dass der bekannte und geschickte Drechsler nebenbei auch sehr ungerne nach Hause geht, wenn er einmal „ausgekommen“ ist. Und so wurde es bei einem Tischkegelturnier beim „Schneiderwirt“ kürzlich sehr spät und Sepp konnte sich am nächsten Tag nur mehr daran erinnern, dass er für jemanden einen Eisstock drechseln sollte – jedoch nicht mehr, für wen. Da er nicht alle 78 Teilnehmer anrufen wollte, fragte er nach, wer wohl das gastliche Haus zuletzt verlassen habe. Der Wirt seines Vertrauens, Michael Kainzinger, klärte ihn dann auf, dass er das Wirtshaus – laut singend und die Welt umarmend – mit Christian „Hoami“ Stöckl verlassen habe. Den Stock kannst Du Dir übrigens schon abholen, Hoami!
uuuu
... dass die Grundlseer „Dübeln“ Laurens Gindl vlg. Syen und Tobias Hillbrand vlg. Dona bei den Kampftauchern des Sondereinsatzkommandos angeheuert haben. Wahr ist vielmehr, dass die beiden gemeinsam beim kürzlich stattgefundenen „Nightrace“ in Schladming alle Schleusen der „Getränke-Einfüllöffnungen“ öffnete und entsprechend illuminiert nicht mehr rechtzeitig zum Bahnhof kamen, um ins Ausseerland zu kommen. Der kürzeste Weg war durch die Enns – den sie auch nahmen, da sie meinten, den Fluss locker durchwaten zu können. Die beiden Haubentaucher waren bis über die Hüften nass und mussten dann – weil der Zug schon eineinhalb Stunden vorher gefahren war – dennoch von ihren Eltern in Schladming abgeholt werden.
Lösung für unbefugte Zufahrten zum Strandcafé
In Absprache mit seinen neuen besten Freunden, Stefan „Wirtscht“ Temel und Peter „Godla“ Beuchel, konnte Revierleiter Thomas Kranabitl eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung für die Zufahrt zum „Strandcafé“ herbeiführen. Da der Schranken gleich zwei Mal ausgewechselt werden
Revierleiter Thomas Kranabitl erklärte die „Schranken-Affäre“ zur Chefsache und kümmert sich bis auf Weiteres selbst um den Wach- und Schließdienst an der Zufahrt zum „Strandcafé“.
Es war schon eine sehr komplizierte Umsetzung eines Urteils aus Graz, welches einen Schranken bei der Zufahrt zum „Strandcafé“ anordnete. Beim ersten Mal passte kein Schlüssel und beim zweiten Mal passte der Müllwagen nicht durch. Um diese Situationen hinkünftig auszuschließen, darf an dieser Stelle darauf hingewiesen werden, dass die Straße nur an folgenden Tagen von Wachkommandant Thomas Kranabitl freigegeben wird: jeden dritten Mittwoch – wenn dieser auf ein ungerades Datum fällt und das Wetter bedeckt ist – von 05.51 bis 05.52 Uhr; jeden Dienstag, jedoch unter der Voraussetzung, dass der Namenspatron an diesem Tag mit einem „Ö“ beginnt, sowie jeden Sonntag und Feiertag von 0–24 Uhr (wenn Werktag).
KLEINANZEIGER
Suche seit Faschingmontag 2025 meinen Trommelschlägel. Letzter möglicher Standort: Brücke bei der Losermaut. Kann mich an relativ viel nicht mehr erinnern, bräuchte den Schlägel jedoch so bald wie möglich, da er in den nächsten Tagen wieder im Einsatz sein sollte. Bitte dringend melden! Christoph Seebacher Wenn unser Sohn Gottfried „Goff“ Höller im Krankenstand ist, kann er bei der alljährlichen Weihnachtsfeier des Grundlseer Bauhofs bei der AVE Bad Mitterndorf keinen traditionellen Christbaum mitnehmen. Es wäre deshalb schön, wenn der auch so angeliefert werden könnte. Danke! Alois und Hilda Höller, Grundlsee
SeingrößtesAbenteuer!
„Unter Wilden in Altaussee“ – so lautet der neue Vortrag von Helmut Pichler, der am Faschingsonntag, um 16 Uhr, im neuen Veranstaltungssaal gezeigt wird.
Ab 14 Uhr Umzug der „Altausseer Knopferln“ durch den Ort.
Sonntag, 15.2.: Großer Faschingsumzug, 14 Uhr TP Kesselgrube, Umzug durch den Ort bis zum Kurpark.
Ab 15 Uhr Schützenumzug der Augstbachler Schützengesellschaft – Start beim „Böhmel“ in Tracht.
Montag, 16.2.: Ab 8 Uhr Umzug der „ Altausseer Trommelweiber” durch den Ort – Schlüsselübergabe ca. 12.30 Uhr beim Gemeindeamt.
Ab ca. 15 Uhr Schützenumzug des „Taubenschützenvereins Altaussee-Schneiderwirt“.
Bad Aussee:
Samstag, 14.2.: 13 Uhr Umzug der Arbeiterflinserln durch den Ort. Stråssner Kinderfasching, Treffpunkt 14.30 Uhr Duckys Bar, Gemeinsamer Umzug zur Faschingsparty ins Feuerwehrdepot Strassen. Sonntag, 15.2.: Ab 9 Uhr Umzug der Trommelweiber in Reitern –Start bei Marions Dorfladen.
Montag, 16.2.:
Ab 8 Uhr Umzug der Ausseer Bürger-Trommelweiber.
Ab 12 Uhr Trommelweiberumzug im Ortsteil Obertressen.
Ab 13 Uhr Strassner Trommelweiber in der Ortschaft Strassen.
Dienstag, 16.2.:
Von 7 bis 8 Uhr Umzug der Eselsbacher-Trommelweiber durch den Ortsteil Eselsbach. Ab 8 Uhr Umzug der ArbeiterTrommelweiber durch den Ort. 10 Uhr Faschingsumzug in Bad Aussee – Treffpunkt: PVAParkplatz; Umzug durch den Ort.
Ab 14 Uhr Umzug der Flinserln, Bleß und Fischer.
Grundlsee:
Freitag, 13.2.: Faschingumzug des Pfarrkindergartens und der Volksschule ab 10 Uhr. Letzte Station um 11 Uhr Depot FF Grundlsee.
Sonntag, 15.2.: Großer Faschingsumzug ab 15 Uhr, Beginn ab Musikhaus (Fischersteg) bis zum Kurpark / Pavillon.
Montag, 16.2.: Ab 9.30 Uhr Grundlseer Trommelweiberumzug beginnend im Wiesencafé Zloam.
Bad Mitterndorf:
Sonntag, 15.2.: Faschingsumzug Treffpunkt 13.30 Uhr Parkplatz Tauplitzalmstraße bis ins Ortszentrum.
Dienstag, 17.2.: Kinderfaschingsumzug der Schulkinder Bad Mitterndorf. 9.30 Uhr, Grimminghalle bis Gemeindeamt.
Pichl-Kainisch:
Montag, 16.2.: Kinderfasching samt Umzug vom Hofer Pichl zur Mehrzweckhalle Knoppen 14.30 Uhr.
Dienstag, 17.2.: Umzug der Obersdorfer und Kainischer Fleckerlfasching (10 Uhr Mehrzweckhalle Knoppen).
Obertraun:
Samstag, 14.2.: Kinderfasching der Obertrauner Kinderfreunde, Umzug um 14 Uhr vom Gemeindeplatz mit der Ortsmusikkapelle, anschließend Tombola, Party mit Kinderdisco am Gemeindeplatz.
Sonntag, 15.2.: Obertrauner Faschingsumzug vom Gemeindeplatz zum StrandbadParkplatz. Faschingstreiben ab 13.13 Uhr. Vorstellung und Besichtigung der einzelnen Gruppen und „Gefährte“.
Weitere Veranstaltungen
Altaussee:
Donnerstag, 12.2.:
Ab 19 Uhr Traditioneller
Weiberrocka; Gasthof Berndl
Samstag, 14.2.:
Ab 14 Uhr „Fassdaubenrennen“; Schützenhütte Lupitsch
Sonntag, 15.2.:
Faschingsgaudi beim Maislinger, ab 11 Uhr
Faschingsbar beim Schneiderwirt, ab 16 Uhr Bad Aussee:
Freitag, 13.2.:
Pyjama-Party im s’Johann Wirtshaus, ab 18.30 Uhr
Samstag, 14.2.:
Maschkeraschlittgoasreit’n am Ischlberg, 14 Uhr anschließend Unterhaltung und Bar Kurparkhanslhütte:
Faschingsamstag, 14.2., ab 18 Uhr, Faschingsonntag, 15.2., ab 12 Uhr, Faschingmontag, 16.2., & Faschingdienstag, 17.2., ab 12 Uhr im Kurpark
Maschkera-Schneeschuh wettlauf, Gasthof Trisselwand. ab 14 Uhr
„Musihütte“ der Stadtmusikkapelle Bad Aussee im Kurpark von Samstag bis Faschindienstag geöffnet
Sonntag, 15.2.:
Maschkera-Schlittgoasreiten in der Stråssen, Ausschank ab 11 Uhr im Depot der FF Stråssen, Nennungen ab 12 Uhr – Start: 14 Uhr
Feier-Bar Non-Stop bis Faschingsdienstag – Kurpark Montag, 16.2.: Faschingmontag Disco – Studio 54, ab 19 Uhr Kurhaus Bad Aussee.
Maschkeragaudi im s’Johann Wirtshaus, ab 20 Uhr Dienstag, 17.2.:
Feier-Bar Non-Stop bis Faschingdienstag – Kurpark Papa Kern live – Ausseer Stube, ab 11 Uhr Grundlsee:
Freitag, 13.2.: Eröffnung der Olympischen Spiele, Depot FF Grundlsee ab 11 Uhr
Olympischer Fasching im Pavillon, ab 19.30 Uhr
Samstag, 14.2.: Wilderer Ball, Depot FF Grundlsee ab 19 Uhr
Olympischer Fasching im Pavillon, ab 19.30 Uhr, ab 21 Uhr DJ Inkognito
Sonntag, 15.2.: Frühschoppen , Murbodenhüttl, Unterhaltung vom Feinsten mit Franz, Harry und Karl, ab 11 Uhr
Olympischer Fasching im Musikpavillon, ab 13 Uhr
Olympic Aprés Ski Bar im Feuerwehrdepot Grundlsee, ab 16 Uhr
Montag, 16.2.:
Faschingsponyausritt mit Verkleidung , ab 14.30 Uhr, Pferdefreunde Zloam
Bad Mitterndorf
Donnerstag, 12.2.:
Damenklatsch Sportstüberl Pichl, ab 15 Uhr
Freitag, 13.2.:
Kinderfasching, Pfarrhof Bad Mitterndorf, ab 15 Uhr
Tennisturnier und Party für alle, Tennishalle Bad Mitterndorf, ab 16 Uhr
Ramba Zamba Faschingsbar
Feuerwehrdepot Bad Mitterndorf, ab 18 Uhr
„Ums-Eck-Eisschießen” ASV Kainisch, Sportzentrum PichlKainisch, ab 19 Uhr
Saloon Night, Diechtl Schmankerlstub’n, ab 19 Uhr
21 Uhr Good Vibes Friday, Disco
Take Five
Samstag, 14.2.:
45. Treiber-Wimmer Fanturnier, ab 10 Uhr Grimminghalle
Ramba Zamba Faschingsbar
Feuerwehrdepot Bad Mitterndorf, ab 16 Uhr
Olympiade Kumitz, 4-Kampf Depot der FF Obersdorf, ab 13 Uhr
21 Uhr Be my Valentine Party, Disco Take Five
Sonntag, 15.2.:
Ramba Zamba Faschingsbar
Feuerwehrdepot Bad Mitterndorf, ab 15 Uhr
Montag, 16.2.: ab 10 Uhr Faschingsbar im Florianistüberl der FF Obersdorf
21 Uhr Bacardi Night, Disco Take Five
Dienstag, 17.2.,
Musi-Bar der MK Kumitz, ab 15
Uhr im Probelokal MK Kumitz
21 Uhr Alles Fasching, Disco Take Five
Tauplitz:
Samstag, 14.2.: 14–18 Uhr Kinderfasching im Dorfsaal
„Gifthitt’n“ im Musikheim –Faschingsbar, ab 15 Uhr geöffnet
Faschingbrief der Suamstöcke um 19 Uhr im Gasthof Veit.
Altaussee:
Faschingbrief des schaurig schicken Narrenstadls, 12.30 Uhr Schneiderwirt, 16 Uhr Schießstatt Altaussee, 20 Uhr Veranstaltungssaal Altaussee. Sonntag, 15. Februar
Grundlsee:
Faschingbrief der Suamstöcke um 13 und 18.30 Uhr beim Mondi.
Bad Aussee:
75. Siaßreither Faschingbrief um 17 Uhr Café Lewandofsky. Montag, 16. Februar
Bad Mitterndorf:
Die tödlichen Vier – Neuhofner Faschingbrief, 13 Uhr Hoamatg’fühl, 15.30 Uhr Kraglhütte, 18 Uhr Pfarrhof Bad Mitterndorf.
Obertraun: Faschingbrief der Obertrauner Keppelweiba, 12.31 Uhr Sportcafé (BSFZ), 15.03 Uhr ResortFeriendorf, 17.32 Uhr Pizzeria ohne Kegelbahn, 20.15 Uhr Schützenhaus.
Dienstag, 17. Februar
Bad Mitterndorf: Die tödlichen Vier – Neuhofner Faschingbrief, 11.30 Uhr Salzastub’n, 14 Uhr Grimminghalle, 16.30 Uhr FF Depot Zauchen.
Diese Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Es konnten nur jene Termine berücksichtigt werden, die der Redaktion genannt wurden.
Foto: A. Rastl
Flinserl-Sprüche
Eine der Hauptattraktionen des kommenden Faschings, die Flinserl, sind die großen Anziehungsmagnete für die Kinder. Leider geraten die Flinserl-Sprüche immer mehr in Vergessenheit. Nachstehend die wichtigsten Sprücherl zum Lernen und Auffrischen...
Heut is da Fåschingtåg, heut sauf i, wås i måg, heut måch i’s Testament, s’Geld geht zan End.
Na na, dås tuat da Peta nit, im kåltn Wåsser steht er nit, im wårmen will er a nit steh’, jå Peta, dås is gar nit sche!
Erklärung: Nach mündl. Überlieferung soll es sich dabei um den Huf- und Wagenschmiedmeister Peter Leitgeb, dem Großvater der verstorbenen Maria Kollenz, gehandelt haben. Er soll ein besonders umtriebiger Maschkera gewesen sein.
Fåschingtåg, Fåschingtåg, kimm na båld wieda, wånn ma koa Geld nit håm, stehl’n ma an Widda, wånn ma koan Widda håm, stehl’n ma an ‘Aa, drum san die drei Fåschingtåg går so vü rah!
Da Håckinger, da Håckinger, der fåhrt nåch St. Marein, er möcht so gern geadelt werd’n, und fållt in d’ Senkgruabn nei.
Erklärung: Der ehemalige Besitzer des „Hotels Kaiser von Österreich“ war um 1920 Beistand bei der Hochzeit der Eltern von Ludwig Winkler. Während eines Gruppenfotos brach ein Brett und Herr Hackinger fiel in eine Senkgrube.
In Wach und in Rastl, die sperrn ma in’s Kastl, in Pirker dazua, dånn håm ma a Ruah!
Erklärung: Wach und Rastl, beide mittlerweile verstorbene Berufsfotografen, und Herbert Pirker strapazierten die Nerven der Flinserl ob der Fotos, die sie machen wollten so sehr, dass sich die Flinserl mit einem eigenen Gstanzl revanchierten. Im Nachhinein gut, dass diese Herren fotografierten, um der Nachwelt Eindrücke von damals zu hinterlassen.
Wiggerl du Luada, såg’s nit åll’s da Muata, såg’s nit åll’s dahoam, wås ma ålleweil doan!
Da Winkler, da Wiggerl, der måcht blöde Stückerl, de ållermeist Zeit, der wird a neama g’scheit!
Erklärung: Es handelt sich dabei um den viel zu früh verstorbenen Kaufmann Ludwig Winkler, der bis in das hohe Alter immer zu Späßen aufgelegt war und in Sachen Lausbubenstreiche den Jungen immer meilenweit voraus war.
Beim Neuper, beim Bräuer um’s Haus umadum is a Råtz oder a Geier, ‘s måcht allwei bum bum.
Erklärung: Es handelt sich dabei um den Brauer und Gastwirt Adam Neuper, der am Neuper-Steg unter anderem den Gasthof „Goldener Hirsch“ betrieben hat. Dazu gehörte auch der „Neuper Prater“ (heutiges Gelände Glaserei Traidl), wo sich Schießstätten zur Unterhaltung befanden.
Mei Våta schickt mi her um 13 Kreutzer Schmer und 13 Kreutzer håb i nit, drum kriag i a koan Schmer.
Erklärung: Bei dem Begriff „Schmer“ handelt es sich um eine Schmiere (Schmalz).
Na na, dås tuat da Teddy nit, vor Mitternåcht då geht er nit, so sind der Vater wie der Sohn seit hunderfünfzig Jahren schon.
Erklärung: Der Ausseer Bürger Theodor Hölzlsauer, der gerne bis zu später Stunde im Wirtshaus saß, erfreute die Gäste oftmals mit gekonntem Operettengesang.
Da Raffla scheißt in’s Butterfåß, sakrament, wie rumplt dås!
Der Raffla sågt, toats mir an G’falln, i tua enk 100 Schilling zåhl’n, hörts endlich mit dem Butterfåß auf, i zåhl enk no an Zehner drauf!
Erklärung: Beim „Raffla“ handelt es sich um einen Vorfahren des Trafikanten und Uhrmachermeisters Franz Raffler. Zu jener Zeit gab es keine WCs noch sog. „Plumps-Klos“ und man verwendete damals Fässer. Anscheinend ist dabei eine Verwechslung passiert. Franz Raffler, der Nachkomme des Betroffenen fuhr jedes Jahr über Fasching auf Urlaub, weil ihn dieses Gstanzl so ärgerte.
Uwe Neumann: Heißer Typ
Der Altausseer Postbedienstete Uwe Neumann muss auf sein Äußeres achten. Nicht nur aus Respekt gegenüber seinen besuchten Kunden, sondern noch vielmehr wegen seiner Tanja, für die er auch die nicht sichtbaren Bereiche seines Luxuskörpers regelmäßig auf Vordermann bringt. Zuletzt jedoch mit ziemlicher Leidensfähigkeit.
Uwe Neumann weiß nun, was es heißt, „heiß“ zu sein. Dem „Diana Balsam“ hat er Hausverbot erteilt. Seiner Gattin Tanja verordnete er drei Wochen Berührungsverbot. Nach einer ausgiebigen Dusche, bei welcher er – unter anderem –, auch eine umfangreiche (Intim-)Rasur an sich vornahm, wollte er seinem Körper etwas Gutes tun und rief seiner Frau Tanja, ob es wohl was „so richtig Erfrischendes“ für seine Körperstellen gäbe. Diese rief, nichtsahnend, zurück, dass der „Diana Balsam“ dafür wohl genau das Richtige sei. Uwe schnupperte an der Dose und trug den Inhalt wirklich großzügig unter den Achseln und im Intimbereich auf.
Gefühlte eineinhalb Sekunden später brüllte Uwe wie ein waidwunder Stier, dem man die Hoden mit einem Bunsenbrenner versengt – oder viel-
leicht noch etwas lauter. Tanja kam angerannt, im Schlepptau ein halbes Dutzend Nachbarn, die das Gebrüll als Notfall interpretierten: Es war auch einer, denn aus Uwes Achseln und von seinen Kronjuwelen loderten Flammen, er selbst hatte nur mehr schmerzgeweitete Augen, kalten Schweiß auf der Stirn und keuchte. Sämtliche Versuche, sein Leiden zu mindern – mit kalten Umschlägen, einer neuerlichen Dusche und zugefächelter Luft –, machten die Sache nur noch schlimmer. Drei lange Wochen durfte seine Frau ihn an keiner der malträtierten Stellen berühren, bevor wieder Normalität im Hause Neumann einkehrte.
Vinted: Das kostenlose Kleiderkarussell
Das Internet hat viele nutzvolle Aspekte – wie zum Beispiel die Möglichkeit, gebrauchte Kleidung günstig erstehen zu können. Einer der größten Fans dieser Plattformen ist Andreas Winkler.
Er ersann – basierend auf dieser Idee – das „AusseerlandVinted“, bei dem man zum Beispiel beim „Ausseerlandcup“ eine alte, zerschlissene Jacke in der nicht mehr so modischen Farbe Rot anzieht, diese während der Kehren trägt, jedoch dann bei der Siegerehrung im Gasthaus „Wies’n“ in Lupitsch in eine andere, neuere Jacke umtauscht – auch wenn diese um drei Nummer zu groß ist. Wenn man in der Innentasche dann noch einen Flachmann mit Schnaps findet, ist das ein sogenannter
Die „Faschings post“Tierecke
Der im Ausseer Ortsteil Sarstein beheimatete Waidmann und Tierliebhaber Arthur Ségur-Cabanac wurde von der Tierschutzorganisation „Vier Haxn“ mit einem Sonderpreis geehrt, nachdem er seinen zwei Zierfischerln (mit vier und zehn Zentimetern Größe) beim Teich seiner Jagdhütte im Sarstein insoferne einen Tapetenwechsel gönnte, indem er beim Landmarkt ein Kinderschwimmbecken kaufte, dies auf der Terrasse platzierte, randvoll mit Wasser füllte und die Fische dort für mehrere Tage zwischenlagerte und üppig fütterte, während er den ursprünglichen Wohnbereich der zwei Fischerl, den Teich bei der Jagdhütte, unter Aufbringung sämtlicher verfügbarer Kräfte reinigte und hübsch einrichtete. „Es ist unglaublich, welcher Aufwand für die zwei kleinen Fischerl betrieben wurde – andere hätten sich diese in die Pfanne gelegt“, hieß es in der Begründung der Jury für den Sonderpreis. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Auszeichnung!
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Den heurigen „Fortbildungspreis für Hunde“ wird an Mario Pölz und seine Gattin Corina aus Gößl verliehen, deren Golden Retriever „Benko“ (Der Name ist – aufgrund der aktuellen Prozesse rund um den gleichnamigen Immobilien-Bauchfleckler – übrigens eine Frechheit!) im letzten Sommer ein Fremdwörterbuch mit Putz und Stingel verspeiste. „Man weiß zwar, dass diese Hunderasse so gut wie alles – außer Nirosta-Bleche – frisst, dass jedoch von Seiten der Hundehalter der Speiseplan auch mit Bildungshintergrund gestaltet wird, ist nicht nur bemerkenswert, sondern vorbildhaft!“, wie es bei der Verleihung hieß. Wir gratulieren herzlichst!
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Eine schwere Rüge fing sich der Obmann des „Hundevereins Ausseerland“, Klaus Moser, ein. Jene Halloween-Party, bei der auch die Hunde verkleidet wurden, rief Martin Balluch (Verein gegen Tierfabriken) auf den Plan, der sich ja bekanntlich bei den Goiserer Vogelfängern eine blutige Nase geholt hatte. Das Veterinäramt schickte daraufhin eine scharfe Ermahnung an den Obmann, die Hunde bitte nicht zu Halloween in Kostüme zu stecken, sondern hinkünftig ausschließlich zu Fasching – so wie es im Ausseerland der Brauch ist.
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„Doppelbonus“.
Die alte Jacke, die bei der Garderobe hängenbleibt, ist dann die Basis für den nächsten Tausch. In diesem Fall müsste Martin Hillbrand mit dieser abgestoßenen Kleidung so lange warten, bis jemand eine ähnliche Jacke wo deponiert, damit man diese austauschen kann. „Durch dieses durchdachte Geschäftsmodell sind die Kosten für Kleidung in meiner Familie faktisch auf Null gesunken. Ein wahrlich paradiesischer Zustand“, wie der Ausseer Unternehmer stolz mitteilte.
Der Altausseer Christoph Buttinger vlg. Marl wurde kürzlich von Bezirksjägermeister Hans Trinker ermahnt, keine Auswilderungen mehr vorzunehmen, da diese rechtlich verboten seien. Ein Schaf des Landwirts schloss sich im heurigen Herbst am Loser den Gams an und übernahm innerhalb weniger Tage deren Lebens- und Verhaltensweisen. Ohrenzeugen berichteten davon, dass es sogar schon gepfiffen habe. „Wo kommen wir denn da hin, wenn sich die Schafe mit den Gams kreuzen, dann haben wir zum Schluss weißschwarz-karierte Hornträger. Nein, das geht gar nicht!“, wie der Bezirksjägermeister in einer Aussendung anmerkte.
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Eine weitere Rüge von „Vier Haxn“ musste die Gößlerin Uli Soder einstecken, die dafür kritisiert wurde, dass ihr Hund „Sucki“ – aus Gewohnheit – selbst dann einen Abstecher zum Stammtisch beim „Rostigen Anker“ macht, wenn das Frauerl einmal nicht dazu bereit ist. „Der Wirtshaustisch ist keine adäquate Umgebung für den Vierbeiner. Dazu kommt, dass ‚Sucki’ da nicht gerade hundegerechte Ausdrücke kennenlernt“, wie festgehalten wurde.
Aktuelles Kursprogramm
Physik für Fortgeschrittene: Wie erzeuge ich mit Maroni und einer Heißluftfritteuse eine explosive Mischung?
Bei diesem Kurs für (Sprengstoff-)Spezialisten und Feuerwerker wird die Auswirkung von in einer Heißluftfritteuse gebackenen Maroni eindrücklich aufgezeigt. Aufgrund der explosiven Mischung wird der Kurs in der schon demolierten Küche in Altaussee 14 durchgeführt.
Kursleiter: Reinhard und Michaela Muss, Altaussee
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Die richtige Umleitung von Telefonanrufen im Urlaub
Der Kursinhalt des dreistündigen Intensivkurses bietet sachdienliche Hinweise für die richtige Umleitung des Firmentelefons auf das Privattelefon, und vice versa, sodass sich am Schluss weder der Anrufer noch der Angerufene auskennt.
Kursleiter: Robert Leu, Altaussee
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Arzttermine richtig buchen
Vom richtigen Umgang mit Sprechstundenhilfen sowie der richtigen Terminlegung bei diversen Fachärzten wird in diesem Lehrgang berichtet. Ein ganz besonderes Augenmerk wird dabei darauf gelegt, den gleichnamigen Urologen nicht mit dem Psychiater zu verwechseln, die beide im Mobiltelefon abgespeichert sind, und sich bei der Terminvergabe nicht zu wundern, dass man beim Urologen binnen einer Woche einen Termin bekommt.
Kursleiter: Bernhard Laimer, Bad Aussee/Grundlsee
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Eintritt in die GrimmingTherme –trotz falschen Armbandes
Kursleiterin Verena Egglmeier aus Grundlsee/Bad Aussee zeigt in diesem Abendkurs, dass es ziemlich egal ist, welches Armband man trägt, wenn man zum Babyschwimmen in die GrimmingTherme will, wenn man nur heftig genug diskutiert. Mitzubringen ist anstatt eines grünen Eintrittsbandes ein schwarzes Mückenband, welches meist beim Schlüsselbrett hängt. Wenn man von Mitarbeitern darauf angesprochen wird, dass es das falsche Band sei, bringt man die gesamte Babyschwimmgruppe dazu, sich aufzuregen und zu schimpfen. Erst danach empfiehlt es sich, den Lebensgefährten anzurufen und zu fragen, ob er vielleicht das falsche Band um das Handgelenk trage.
Ausnahme-Kennzeichen für Abschnittsbrandinspektor
Das letzte Jahr war für den Kommandanten der FF Altaussee, Christian Fischer, ein Jahr voller Veränderungen. Nicht nur, dass er Abschnittsbrandinspektor wurde, sondern er war auch einer der ersten, die sich ein neues BA-Kennzeichen zulegten.
Der Kommandant der Ausseerland-Wehren sowie der FF Altaussee, Christian Fischer, bekam ein „Spezial-Sonder-Wunschkennzeichen“ zugeteilt, welches einfach unvergesslich ist.
Die Umstellung selbst wurde von vielen Medien intensiv verfolgt und es wurden Personen gesucht, die voller Freude das „LI“-Kennzeichen entfernten und das „BA“-Kennzeichen an ihren Fahrzeugen anbrachten. Mehrere Filmteams und Journalisten waren zu diesem Zweck in Aussee. Bei der Suche nach Personen wurden die Journalisten unter anderem auch auf den bekannten Kommandanten der FF Altaussee, Christian Fischer, aufmerksam, der sich bereitwillig bei der Montage filmen und interviewen ließ, als er eines der ersten ausgegebenen „BA“-Kennzeichen montierte. Leider war die Ziffern-Buchstaben-Kombination so blöd geraten, dass er sich sein
Kennzeichen nicht merken konnte. Umso blöder, weil er bei seinem Arbeitgeber das neue Kennzeichen für einen Parkplatz angeben musste. Doch er wäre kein vernetzt denkender Abschnittskommandant, wenn er sich nicht den Weg zum Auto sparen und sein Kennzeichen einfach in der „Kleinen Zeitung“ nachschlagen würde. So geht Problemlösung –auch wenn man sich nicht mehr an das Kennzeichen erinnert. Um diesem Umstand jedoch beizukommen, stellte Christian Fischer über die Bezirkshauptmannschaft einen Antrag auf Zuweisung eines „Spezial-Sonderwunsch kenn zeichens“, welches er nun führen darf. Das kann man nicht vergessen ...
Edith-KlingerGedenkpreis 2026
Der heurige „Edith-Klinger-Gedenkpreis“ wird laut einstimmigem Jurybeschluss an die Altausseerin Helga „Hugi“ Pucher verliehen. Da es im Haus so furchtbar kalt war, durften die Katzen „Cindy“ und „Bert“ bei ihr im Bett schlafen. Da es dort so kuschelig warm war und der Weg zur Katzenkisterl viel zu weit und zu kalt gewesen wäre, erleichterten sich die beiden –schön nacheinander – in den Spalt zwischen den beiden Matratzen ...
und zwar ordentlich. Die teuren Matratzen kamen in die Reinigung und Helga für mindestens eine Woche auf das Sofa. Die Jury zum „Edith-Klinger-Gedenkpreis“ merkte jedoch an, dass es nicht unbedingt tierlieb gewesen sei, „Cindy“ und „Bert“ in dieser Woche nicht am Sofa schlafen zu lassen. „Dafür hatte bei uns niemand Verständnis. Dieser Umstand sollte nochmals reflektiert werden“, wie es in einer Aussendung hieß.
Ziemlich beste Freunde
Dass die Harmonie zwischen Stefan Temel und Peter Beuchel nahezu prickelnd ist, ist allgemein bekannt. Zuletzt schworen sich die beiden die Blutsbrüderschaft und gaben sich das Versprechen, füreinander da zu sein, wenn es mal schwierig werden sollte.
ein paar kleine Bierchen in Sachen „Beste Freunde“ ausmachen können.
Relativ überraschend für Beobachter fanden die beiden einen guten Draht zueinander und vereinbarten einen Termin zur Aussprache. Peter stellte seine Seeterrasse dafür zur Verfügung und nach dem ersten Bier waren sich die beiden sehr sympa-
thisch. Es bedurfte nicht mehr vieler Worte, bis die beiden beschlossen, die feierliche Blutsbrüderschaft zu zelebrieren. Im Rahmen eines feierlichen Gelöbnisses versprachen sie sich, füreinander da zu sein und einander bei allen auftretenden
Schwierigkeiten zu helfen. So sah man Stefan schon auf der Seeterrasse als Kellner aushelfen, wie auch Peter die WC-Anlagen am Campingplatz wischte, als Not am Mann war. Dafür hat man nun mal beste Freunde.
Knalleffekt bei der „Schottergrube“: Bad Aussee verfügt nun über einen weiteren See
Zum Schluss ging es ziemlich flott, die Streitereien rund um den „Kammerhof-Parkplatz“ beizulegen: Die Anwälte der Stadtgemeinde und jene der „MB BA“ trafen sich kürzlich vor Ort, um – auch in Hinblick auf das Narzissenfest – eine rasche Lösung der Rechtsstreitigkeiten herbeizuführen, was auch gelang. Somit steht ab sofort beim Narzissenfest in Bad Aussee ein – temporär eingelassener – kleiner See für den Bootskorso zur Verfügung. Alle sind glücklich.
Aufgrund des neuen Sees bei der „Schottergrube“ erwartet man sich neue Rekordzahlen. Dass der Grundeigentümer 80 % der Einnahmen für sich beansprucht, sei laut Narzissenfestverein zu verkraften.
Narzissenfest-Obmann Rudolf Grill dazu in einer Presseaussendung: „Hannes Wasner hat immer getrommelt, dass das Fest in Bad Aussee ohne See nichts wird. Deshalb bin ich umso dankbarer, dass mit dem temporären See nun eine weitere Attraktion für das größte Frühlingsfest
des Landes geboten wird.“ Hannes Wasner selbst wollte sich zu diesem „Knalleffekt“ nicht äußern, wohl aber der „Bademeister“ der Anlage. Er berichtete von einer harmonischen Lösung und dankte der FF Reitern für die spontane Bereitschaft, die Grube mit Wasser zu füllen.
Bgm. Thomas Schönauer zeigte sich auch hocherfreut über die neue Attraktion am „Mittelpunkt Österreichs“ und plädierte dafür, den See entweder den „Liquiden juristischen Mistkübel in der Mitte Österreichs“ oder „Den See der Millionen Tränen“ zu nennen.
Lieber ÖBB-Vorstand, liebe Weichenversteller, liebe Schienenlutscher, entgegen Eurer sündteuren Werbung, die Ihr überall schaltet, seid Ihr überhaupt nicht die erste Wahl beim Transportmittel, geschweige denn serviceorientiert. Im letzten Jahr kamen Gäste aus der Stadt zu meiner Burgi und mir und die blieben eine ganze Woche. Entsprechend viel Gepäck hatten sie mit und zur Krönung kamen sie mit dem Zug. Bei ihrer Abreise konnte ich mich nicht schnell genug in der „Schåchner Schweiber“ verstecken, sodass ich in die „glückliche Situation“ kam, die werten Gäste zum Bahnhof in Bad Aussee zu liefern. Da ich ein Menschenfreund bin, half ich ihnen auch noch mit dem Gepäck, und als ich den letzten Koffer in das Abteil zog, gingen die automatischen Türen zu und der Zug setzte sich in Bewegung. Nur der starke Arm des Schaffners hielt mich davon ab, die Notbremse zu ziehen. Er schrie mich an, dass ich mich zusammenreißen solle. Ich versuchte ihm zu erklären, dass ich gar nicht im Zug sein wolle, dass ich unfreiwillig mitfahren würde, und dass er mich bitte aussteigen lassen solle. Diese Geschichte nahm er mir aber nicht ab und da ich ohne Fahrkarte war, musste ich auch diese noch bezahlen. Der Rückweg von Obertraun per Autostopp verlief ohne besondere Vorkommnisse, jedoch darf ich an dieser Stelle festhalten, das ich sicher nie wieder einen Zug – auch nur im Vorbeifahren – ansehen werde. Karl Weissenbacher, Schachen/Grundlsee
Eine Erwähnung in der „Faschingspost” bringt Lob und Anerkennung!
Hinterberger Bauamt- NEU!
Liebe Gemeindebürger! Um hinkünftig Baubewilligungen, Kollaudierungen – selbst für Familien, die zur Jahrtausendwende in ihre Häuser gezogen sind – u. ä. Aufgaben für das Bauamt noch schneller abwickeln zu können, gibt es ab sofort den „Hinterberger Bauamt-Drive-In“ hinter dem Gemeindeamt. Geöffnet von 0–24 Uhr. Bgm. Herbert Hansmann
Welch eine Veränderung. Links: vorher, rechts: nachher. Was eine ordentliche Aussprache und
Aus Wissenschaft und Technik
Glühbirnen
des Jahres
Der österreichische Schriftsteller Franzobel hat zwar ein Buch mit dem Titel „Hundert Wörter für Schnee“ geschrieben, jedoch muss er nun eine überarbeitete Neuauflage des Romans veröffentlichen, da am Sandling neben dem weißen Schnee, dem gelben Schnee (bitte nicht essen!) seit Neuestem auch flächendeckend blauer Schnee (in Fachkreisen „Schlumpf-Schnee“ genannt) gesichtet wurde. Wissenschaftler standen längere Zeit vor einem Rätsel, bis sich herausgestellte, dass Florian „Fluri“ Wimmer beim Stecken eines Laufes für den WSV die blaue Lebensmittelfarbe zum Markieren der perfekten Linie nicht ordentlich verschlossen und sich der Inhalt der Flasche somit über die gesamte Lifttrasse verteilt hatte. Die FPÖ Steiermark erhob umgehend Anspruch auf die Vermarktungsrechte, was jedoch von Seiten der „Loser Bergbahnen“ rigoros ausgeschlossen wurde.
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Der gesamte Vorstand des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Steiermark war kürzlich unter der Leitung von Obmann Bernhard Tasotti in Grundlsee, um eine lehrreiche Exkursion unter dem Titel „Lämmer fangen leicht gemacht“ von und mit Gerhard „Fuzi“ Weißenbacher zu absolvieren. Der Grundlseer Landwirt hatte beim Umzäunen Probleme, die Lämmer zu erwischen. Die kleinen Racker waren zu flink für den Fußballprofi, worauf dieser einfach seine grauen Zellen nutzte, sich einen riesigen Kescher kaufte und die Lämmer wie die Hechte fing. Der Vorstand des Schaf- und Ziegenzuchtverbandes Steiermark zeigte sich von dieser Technik recht angetan. Gerhards Idee, hinkünftig vielleicht auf eine Harpune aufzurüsten, fand hingegen keinen Widerhall.
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Die „Autoscheinwerfer des Jahres“ wurden heuer an Maria Stuckart verliehen, die mit ihrem Mann Wolfgang am Weg nach Vöcklabruck gröbere Schwierigkeiten mit dem Fernlicht ihres VW-Autos hatte. Da ihrer Meinung nach der Hebel „einen Wackelkontakt“ hatte, hielt sie den Hebel pausenlos auf „Lichthupe“, bis sie dann in Bad Goisern genug sah, um mit Abblendlicht fahren zu können. Zu Hause fragte sie mehrere Besitzer von VWFahrzeugen, die ihr erklärten, dass der Hebel mit dem Fernlicht nach vorne zu drücken sei. Da ging Maria ein ziemlich starkes (Fern-)Licht auf.
Aktuelle Mitteilung
Aufgrund des Mitgliederschwunds und der Weigerung mancher Mitglieder, den Mitgliedsbeitrag zu bezahlen, darf an dieser Stelle festgehalten werden, dass hinkünftig auch gerne Unternehmen aus Bad Mitterndorf, Altaussee oder Grundlsee zu uns stoßen dürfen! Etwaigen Unkenrufe, dass unser Verein „antiquiert“ oder
Freitag, 20.15 Uhr – „Nordlichter in Lappland oder Wie bekommt man einen Schlüsseldienst in die Wildnis“. Ein dramatischer Reisebericht der Reisespezialistin Sarah Hubmann, die im letzten Frühjahr mit einer Freundin und fünf Hunden mit einem geliehenen Wohnmobil in Lappland unterwegs war, um Polarlichter zu sehen. Am entferntesten Winkel wollten die beiden – nur in Pyjamas gekleidet – draußen kurz nachsehen, ob man schon Polarlichter sehe, als die Wohnmobiltür zufiel. Die spannende Dokumentation erzählt von der Herausforderung, einen Schlüsseldienst an den „Popo der Welt“ zu bringen, und wie die Hunde sich aufführten, als ein fremder Mann versuchte, das Schloss zu öffnen. Für eingefrorene Lachtränen ist gesorgt.
Die heimische Reiseexpertin berichtet von ihren Erfahrungen mit einem abgeschlossenen Wohnmobil in der weiten Ferne Lapplands – im Pyjama.
Freitag, 21.45 Uhr – „Was für ein Theater!“ Neuigkeiten aus der Theaterwelt mit Kulturlady Barbara Rett. In einem Beitrag wird beleuchtet, wie der Ehegatte des Mitglieds der Gößler Theatergruppe Ida Scheutz-Seiberl, Robert Scheutz, versuchte, mit einer Theaterkarte der „Knoschp’nbühne“ vom Jahr 2024 bei der Aufführung der „Gößler Theatergruppe“ im Dezember 2025 einen Sitzplatz zu bekommen. Wollte er damit nur seine Kulturaffinität unter Beweis stellen oder ist er wirklich so zerstreut?
Ein weiterer Kulturbeitrag widmet sich einem ähnlichen Thema, aber anderen Protagonistinnen: Martina Leu und Kathi Winkler wollten am 21. November mit Karten vom 16. November ins Gößler Theater. Sie mussten sich dann mit Plätzen im letzten Winkerl, jedoch bei der „Theatermusik“ zufriedengeben. Auch Franz Schanzl war mit seiner Gattin Gerlinde voller Vorfreude ins Gößler Theater gekommen – jedoch einen Tag zu früh. Als Studiogast wird Monika Ebner, die Billeteuse des Gößler Theaters, über die verschiedenen Täuschungsmaschen der Theaterbesucher berichten. Ensemblemitglied Bgm. Franz Steinegger stellt sich mit einem besonderen Bühnentrick ein, den er anlässlich seiner Wiederwahl seinen erstaunten Kollegen vorführte. Er wird –während er eine Flasche Sekt öffnet – seine Hose zerreißen.
„unflexibel“ sei, darf entschieden eine Absage erteilt werden. Es ist außerdem ein Affront, dass die renitenten „Ischlerstraßler“ jetzt wieder ihr eigenes Fest machen und dies gleich mit Besucherrekorden auffällt. Safrechheit!
Der Vorstand
Freitag, 23.30 Uhr – Sport mit einer spannenden Dokumentation über die sportlichen Betätigungen der „Suamstöcke“ beim Schneeschuhlauf zu Fasching 2024 am Tressensattel, bei dem diese mit drei Zweiergruppen den übrigen Teilnehmern derartig um die Ohren sausten, dass ihnen Hören und Sehen verging. Bei der Siegerehrung wunderten sich die wortgewaltigen Suamstöcke dann, dass sie nicht aufgerufen wurden, bis sie darüber informiert wurden, dass beim Hindernislauf nicht die Bestzeit erlaufen werden solle, sondern man sich an einer Richtzeit orientieren müsse.
Samstag, 00:25–3.15 Uhr – „Pfusch am Bau“. Der Grundlseer Josi Wimmer zeigt, wie man – ohne große Qualitätseinbußen – eine Bodenplatte in acht Anläufen betonieren kann, weil man zwischendurch immer viel wichtigere Dinge zu tun hat, zum Beispiel einen Stammtischbesuch im „Wiesencafé“ oder eine Musikausrückung. Letztere hat er nun jedoch bis auf Weiteres ausgeschlossen. Um sich ganz auf sein „Hüttlprojekt“ konzentrieren zu können, hat er in Absprache mit seinem Mentor und väterlichen Freund Werner Grill vlg. Ladner sämtliche Funktionen bei der Musikkapelle Grundlsee ruhend.
DEMENTI
Es stimmt nicht,
... dass Anna Veigl vor lauter Feiern schon nicht mehr weiß, wo ihr der Kopf steht.
Wahr ist vielmehr, dass Anna an ihrem 37. Geburtstag voller Freude ihren 38. feierte und erst von ihrer Mutter Uschi darauf aufmerksam gemacht wurde, dass sie noch ein Jahr „Schonfrist“ habe. Schön, wenn man die Feste so feiert, wie sie einem vorkommen ...
uuuu
... dass man im Hause von Martin und Vroni Schober in der Strassen das letzte Weihnachtsfest ohne Christbaum feierte.
Wahr ist vielmehr, dass ein schon im Sommer ausgezeigter, wunderschöner Christbaum im „Eigentum-Wald“ kurz vor Weihnachten von einem Nachbarn umgeschnitten wurde und Martin – als er den Baum holen wollte
nur mehr Sägespäne vorfand. Doch Martin lernte daraus und schnitt gleich mehrere passende Bäume um, die nun in der Garage lagern, um sich für die nächsten Jahre einzudecken.
uuuu
... dass die Gäste von Lydia und Koen Raijmann von der Pension „Ausseer Kleeblatt“ immer wieder erbost ausziehen, weil ihnen was nicht passt.
Wahr ist vielmehr, dass aufgrund von Navigationsgeräten viele Gäste, die im „Josefinum“ gebucht haben, beim „Kleeblatt“ landen und diesen Fehler erst nach einiger Zeit kapieren.
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... dass der erfolgreiche Investor Herbert Werner aus Altaussee jetzt auch noch in das Silbergeschäft eingestiegen ist.
Wahr ist vielmehr, dass er bei einem Schießen im Frühjahr bei den Grundlseer Schützen Wolfgang Gasperl aus Grundlsee eine Nadel von den „Augstbachlern“ mitbrachte. Dieser wunderte sich jedoch, weil er dort nicht geschossen hatte. Erst nach längerer Recherche musste er feststellen, dass die Nadel eigentlich Wolfgang Gasperl vlg. Håcker aus Altaussee gehört hätte.
Mit dieser „Altsilbermine“ am Hut kann man sich bei der Nadel-Überbringung schon einmal etwas irren.
Narzissenfest punktete mit subtiler Bildsprache
Da beim letzten Narzissenfest ein nicht zu bewältigender Besucheransturm erwartet wurde, bediente man sich subtiler Tricks, um das Fest nicht ganz so glanzvoll darzustellen, wie es ist. Eine Meisterleistung an psychologisch konnotierter Werbung.
Ein Foto wie ein Gemälde. Die LIebe zum Detail manifestiert sich in den Schimmelflecken links sowie den
und der
rechts. Bei der Bildsprache wurde wirklich auf jeden noch so kleinen Hinweis geachtet. Foto: Narzissenfest/Stefanie Sima
Beim letzten Narzissenfest befürchtete man einen bisher noch nicht dagewesenen Besucheransturm. Doch den möglichen Besuchern unverblümt auszurichten, dass sie bitte zuhause bleiben mögen, war dann doch nicht die „feine englische Art“. Somit verständigte man sich von Seiten des Vereins auf eine subtile Bildsprache, um die Leute von einer Anreise abzuhalten. Man schrieb zwar in der Aussendung: „Narzissennacht: Flanieren, verweilen, flirten. Sie lädt zum Flanieren, Verweilen, Flirten – die traditionelle Narzissennacht in Bad Aussee. Geschäfte haben lange geöffnet, Bands unterhalten mit guter Musik, die Gastronomie verwöhnt mit kleinen Köstlich-
In eigener Sache!
Werte junge Polizei-Kollegen der Polizeiinspektion Bad Aussee! Wenn das Eis am Grundlsee frisch zugefroren ist und Änst Reiter mit dem Rad darauf fährt, heißt das nicht umittelbar, dass dieser suizidgefährdet ist. Es bringt auch nicht sehr viel, händeringend am Ufer zu stehen und den Herrn anzuschreien. Das verängstigt ihn nur, sodass er noch weiter raus fährt. Lieber warten und zuschauen, ob das Eis schon trägt.
Euer Landespolizeidirektor
Gerald Ortner
keiten. Und das bei lauen Sommertemperaturen. Ein idealer Start ins Wochenende – auch für unsere Narzissenhoheiten Johanna Murauer, Magdalena Egger und Celina Gschaider“, versuchte aber durch die ungemein geschickte Bildanordnung, diese Nachricht zu konterkarieren. Die Biomülltonne rechts passte zwar farblich exakt zum Leib der Steirerkittln, war aber ansonsten nicht sonderlich motivierend. Auch die Schimmel- und Moosflecken sowie Mauerschäden an der Fassade links hatten nicht unbedingt viel Flirtfaktor oder waren sonst irgendwie prickelnd. Was das Flirten anbelangt, so ist auch der großartige Augenkontakt mit einer von drei Hoheiten
mehr als genug – wo kämen wir denn da hin, wenn alle drei plötzlich flirten respektive in die Kamera schauen würden? Ganz besonders bemerkenswert ist jedoch die Szenerie als solches: Um davon abzulenken, dass sich bei der Narzissennacht viele Leute einfinden könnten – mit der damit verbundenen Geselligkeit –, konzentrierte man sich bei der Bildsprache lieber auf den Rauchfang und den Erker des „Erzherzog Johanns“ in der Bildmitte – es sind dies ja auch architektonische Leckerbissen des Stadtzentrums. Alles in allem ein wirklich großartiges Beispiel dafür, wie man mit der richtigen Bildsprache das Marketing beeinflussen kann.
Hinweis für
Servitutsberechtigte
Es sei an dieser Stelle festgehalten, dass unzufriedenen, renitenten Servitutsberechtigten bei Bedarf ihr Bezug auch gerne im Unterwasserwald im Altausseersee ausgezeigt werden kann.
Auf eine gute Zusammenarbeit!
Kakteen
Biotonne
Fragen an die Allwissende Müllhalde
Im Rahmen eines Abkommens konnte die aus der Fernsehserie „Die Fraggles“ bekannte „Allwissende Müllhalde“ dazu über redet werden, in der Faschingspost Antworten auf bisher ungeklärte Fragen zu geben. Jeder Mann und jede Frau ist herzlich dazu eingeladen, die brennendsten Fragen an die „Faschingspost“ zu schicken, um diese dann beantwortet zu bekommen.
Liebe Frau Müllhalde! Kürzlich waren Renate Mayerl und Gundi Angerer bei uns zu Gast und die beiden benahmen sich sehr komisch. Zuerst noch quietschfidel und aufgezwickt zwitscherten sie zum Frühstück gleich ein Sekterl, dann wurden sie ganz leise, zahlten ganz schnell und liefen Richtung Seeklause. Was war mit den Damen los, geht es ihnen gut?
Michaela Freller, Altaussee
Liebe Michaela!
Die beiden Damen treffen sich sehr gerne in geselliger Runde mit einigen Kameradinnen zu einem regelmäßig stattfindenen „Pensionistinnen-Frühstück der ehemaligen KrankenhausAngestellten“, auf das sie sich an diesem Tag schon sehr gefreut hatten. Nebst dem „Sekterl“ hatten sie sich in der wirklich umfangreichen Karte der Bäckerei Maislinger schon ein sehr üppiges Frühstück nach Geschmack zusammengestellt und warteten auf die Kolleginnen. Als diese eine halbe Stunde nach dem ausgemachten Zeitpunkt noch nicht angekommen waren, riefen sie Karin Pürcher vlg. Fischmoasta an, die ihnen sagte, dass bereits alle Damen die längste Zeit in der „Seevilla“ sitzen würden. Deshalb schlichen die beiden ganz kleinlaut und leise an der Budl vorbei, nahmen die Füße in die Hände und rasten zur „Seevilla“. Vielleicht solltet Ihr mal eine kleine „Lerne-deineHeimat“-Tour mit ihnen machen ... vvv
Sehr geehrte Müllhalde! Was ist mit dieser Welt bloß los? Wir Pädagogen stehen Tag für Tag in den Klassenräumen – auch wenn es immer mühsamer wird – und versuchen, den Kindern neben Rechnen, Lesen und Turnen auch die deutsche Rechtschreibung beizubringen. Sie haben überhaupt keine Ahnung, wie schwer es ist, in unserer dialektlastigen Gegend ein orthografisch richtiges Deutsch in die jungen Köpfe zu bringen. Zu allem Überfluss erklärten uns dann die Kinder bei einer Ansage, in welcher auch die Ortsbezeichnung „Altaussee“ vorkam, dass man dies mit nur einem „s“ schreibe – sie hätten Beweise. Mit größtem Schrecken mussten wir nach einem Lokalaugenschein im Ausseer Ortszentrum wirklich ein Umleitungsschild lesen, bei dem dieser Fehler mehr als ins Auge sprang. Was ist mit dieser Welt bloß los?
Dir. Günther Köberl, Mittelschule Bad Aussee, im Namen des gesamten Lehrkörpers
Lieber Günther, werte Pädagogen! Wer wird denn da gleich hysterisch werden, wenn einmal nicht alles so an seiner Stelle ist, wie dies Lehrer gerne hätten? Scherz beiseite: Man kann froh sein, dass jene, die für das Schild verantwortlich waren, nicht „Alt aus-
„Faschingspost“ Seite 12
Das Land Steiermark, Abteilung 16, hofft, mit der Einsparung von Buchstaben eine Entlastung des Budgets herbeiführen zu können.
seh“ geschrieben haben ... Okay, Scherz wirklich beiseite. Wie Ihr ja wisst, ist „Pommernland abgebrannt“, was die Landesfinanzen anbelangt. So auch die Abteilung 16, die über so wenig Geld verfügt, dass sie ab sofort aus Kostengründen bei Ortsbezeichnungen fallweise einen bis fünf Buchstaben weglässt. Altaussee ist bei der Tafel noch gut weggekommen, denn „Grundlsee“ wird hinkünfig auf Tafeln „Rundl“, „Bad Aussee“ „Adaus“ genannt werden. In einer Begründung meinten Verantwortliche des Landes, dass es „durchaus modern ist, wenn man Teile weglässt, denn in der Jugendsprache heißt es auch ‚Gemma Kino’ oder ‚Fix Oida’, womit man voll im Trend liegt.“ vvv
Werte Frau Müllhalde!
Ich musste kürzlich eine verstörende Beobachtung machen. Meine Nachbarin, Gerlinde Peinsipp, trug voller Stolz einen prächtigen Christbaum ins Haus, nur um ihn ein paar Stunden danach schimpfend und voller Lametta wieder vom Balkon zu werfen. Soll ich mir Sorgen machen, soll ich Gerlinde einmal besuchen oder soll ich mich diesbezüglich an das Forstbezirksamt wenden?
Lydia Hansmann, Bad Mitterndorf
Liebe Frau Bürgermeister!
Das Forstbezirksamt wäre nur bei Kahlschlägen anzurufen, bei einzelnen Baumentsorgungen könnte man vielleicht einen örtlichen Forstdienst kontaktieren. Nun aber zu Deiner Frage: Es war wirklich ein prächtiger Baum, den die gute Gerlinde da in die Stube getragen und sauber aufge-
beim „Spar“-Markt in Bad Mitterndorf eine Jause kaufen. Doch sie standen vor verschlossenen Türen. Sie fuhren die paar Meter weiter zum „Billa“ Bad Mitterndorf – aber auch dort konnten sie nichts kaufen. Thomas kam auf die gute Idee, dass er noch eine Jause im „Radhaus“ habe – also nichts wie dorthin. Aber auch dort war alles finster und kein Mitarbeiter da. Markus kontrollierte dann gleich noch via Internet den Tagesumsatz in seinen zwei Geschäften in Salzburg, musste aber feststellen, dass keiner da war. Es dauerte bei den beiden an diesem Tag etwas länger, bis sie zuordnen konnten, dass es sich bei Allerheiligen um einen Feiertag handelt.
putzt hatte. Der Glanz des Christbaums machte allerdings ihren Hund so wuggi, dass dieser gleich einmal ordentlich den Stamm bewässerte. Das gewaltige „Lackerl“ unter dem Baum veranlasste Gerlinde dem armen Hund Charles nicht nur nicht jugendfreie Schimpfwörter entgegenzuschleudern, sondern auch den Baum samt Behang über den Balkon zu werfen.
Geehrte Frau Müllhalde!
Zu Allerheiligen machte ich eine eigenartige Beobachtung: Die heimischen Golfer Markus Wach und Thomas Kumric blieben kreidebleich mehrmals in Bad Mitterndorf und Bad Aussee stehen, stierten auf ihre Mobiltelefone und waren geistig vollkommen abwesend. Die beiden kommen mir sowieso immer etwas komisch vor, aber seit ich sozusagen „Nachbar“ von Markus Wach bin, mache ich halt freundliche Nasenlöcher.
Jan Brzyski von der „Jausenhütt'n“ am Lerchenreither Plateau
Lieber Jan!
Also dass die beiden komisch wären, kann ich jetzt nicht unterschreiben. Vielleicht schrullig. Was jedoch Deine Frage anbelangt, so kann ich schon eine Aufklärung liefern: Die beiden waren am 1. November – somit Allerheiligen – in Pichlarn golfen. Diese Sportart macht ihnen Spaß, man kommt nicht ins Schwitzen und kann nebenbei ein bisschen plaudern. Auf der Rückfahrt plagte die beiden der Hunger sehr und so wollten sie sich
Geschätzte Allwissende Müllhalde, uns verbindet vieles, dennoch habe ich eine Frage! Als allwissender Gemeinderat und Beziehungsexperte ist mir das Wohlergehen der heimischen Wirtschaft wie auch das Seelenheil unserer Mitbürger stets ein Anliegen. Nach Ausbildungen in der Kunst des Kaffeesudlesens sowie Diploma im Herstellen mundgeblasener Wahrsagekugeln, bin ich aktuell dabei, das Deuten der „Pelargonium peltatum“ (vulgo Balkonbleamü) zu perfektionieren – stoße aber an meine Grenzen. Im aktuellen Fall bereiten mir die erfrorenen Blumen am Büro von ROSAArchitektur in Bad Mitterndorf Kopfzerbrechen. Klar auf der Hand liegt für mich, dass hier ausschließlich eine Geschäftsauflösung Hintergrund sein kann. Doch deutet diese botanische Vernachlässigung auch klar auf einen Ehezwist im Hause Rodlauer-Salzger hin?
GR Peter Singer, Bad Mitterndorf
Lieber Peter, lieber Kollege! Deine Sorge ehrt dich sehr, allerdings hast Du Dir mit dem BalkonbleamüDeuten die Königsdisziplin der Weissagerei ausgesucht, da die Zeichen oft subtiler Art sind. Ich darf Dich beruhigen, es ist alles in Ordnung! Im Hause „ROSA“ ist nämlich „SA“ für die Botanik zuständig und der verschob aufgrund eines – just zum ersten Frost stattfindenden – gemeinsamen Motorradausflugs mit „RO“ auf der „Road 66“ schlichtweg seine Prioritäten, die Pelargonien ortsbild- und zeitgerecht zu entsorgen. Der Haussegen hängt also in keiner Weise schief und auch der Bürostandort ist trotz dieses Eklats gesichert. Du bist aber herzlich eingeladen, im heurigen Herbst zur Sicherheit persönlich die BleamüEntsorgung vorzunehmen.
Achtung:
Ab hier erfolgt wieder eine „normale“ Berichterstattung.
Leserbriefe
Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
Barrierefreie Seezugänge
Am 31. Jänner 2026 um 18 Uhr wurde in der ORF-Sendung „Bürgeranwalt“ über die gesetzliche Pflicht berichtet, einen Einstieg in Badeseen barrierefrei zu ermöglichen. Eine solche Möglichkeit vermisse ich im schönen Steirischen Salzkammergut. Wäre es nicht jetzt in der Vorsaison an der Zeit, dafür zu sorgen? Eine kostengünstige, solide Tischlerarbeit könnte dieses Problem mit einer Rampe, flankiert von Behindertenparkplätzen, ganz einfach lösen. Platz genug wäre ja da. Das wäre, statt schöner Worte über die Schönheiten des Salzkammergutes, eine wirklich echte Tourismusförderung.
Joachim Gruber, Graz Haltung ist gefragt!
Die jüngsten Entwicklungen rund um den Betrieb des LKH Bad Aussee sind erschütternd und machen deutlich, dass einige Herren abseits der konkreten medizinischen Arbeit den Blick auf den Sinn und Zweck eines Krankenhauses längst verloren haben. Die medizinische Hilfe für Kranke und Patienten ist für sie
nebensächlich geworden und kann vernachlässigt werden. Eine solche Verantwortungslosigkeit darf nicht hingenommen werden! Die Suche nach medizinisch und wirtschaftlich notwendigen und sinnvollen Verbesserungen im Gesundheitssystem sollte auf sachlich-fachlicher Ebene akzeptable und kompromissfähige Lösungen ermöglichen. Leider wurde das Thema von Beginn an als Politikum behandelt. Die Verknüpfung einer vermeintlich besten Lösung mit einem Wahlergebnis verdeutlicht die fehlende Fachkompetenz. Vollmundige Versprechen vor der Wahl und gegenteiliges Verhalten danach kann man schlicht und ergreifend als Betrug bezeichnen. Der politische Umgang mit Repräsentanten der Gemeinden und Vertretern legitimer Interessen ist niveaulos. Allein die Sprache und Wortwahl des Herrn Landeshauptmannes verrät, was er von den Menschen und selbst von seinen Anhängern im Ausseerland hält. Er praktiziert rücksichtslose Machtpolitik. Die Wähler haben erst wieder in vier Jahren die Möglichkeit, ihre Zufriedenheit und ihren Willen zum Ausdruck zu bringen. Parteimitglieder können jederzeit ihre Konsequenzen ziehen und austreten. Und Funktionsträger können ihre Mandate auch jederzeit niederlegen. Haltung ist gefragt.
Heimo Thomas, Grundlsee
Vorstandswechsel beim „Kameradschaftsbund“
Im Rahmen der Generalversammlung des Österreichischen Kameradschaftsbundes, Ortsverband Bad Aussee, wurde am 31. Jänner im „Wirtshaus zum Römerstein“ ein neuer Vorstand gewählt.
Unter der Leitung des Hauptbezirksobmannes Walter Schwab wurde ein komplett neues Team für den Vorstand des Ortsverbandes Bad Aussee von den anwesenden wahlberechtigten Mitglieder einstimmig gewählt, wobei sämtliche sechs Funktionen für die nächste Vereinsperiode besetzt wurden. Hinkünftig wird Ferdinand Hrabovszky als Obmann fungieren, als sein Stellvertreter Stefan Tomann; Kassier: Gerald Hasenörl, Kassier-Stv.: Ewald Malik; Schriftführer: Sascha Hemetsberger, Schriftführer-Stv.: Günther Baumann.
Neue Mitglieder sind herzlich willkommen
Das neue Vorstandsteam des seit mittlerweile über 160 Jahren bestehenden traditionellen Ausseer Vereins ist bestrebt, insbesondere die Werte, Traditionen und Kameradschaft in
Danksagung
den drei Ausseerlandgemeinden zu fördern und in diesem Sinne interessierte Frauen und Männer für eine Mitgliedschaft beim Ortsverband Bad Aussee zu gewinnen. Im Zuge der ersten Vorstandssitzung am 5. Februar wurde diesbezüglich auch angedacht, einen monatlich abgehaltenen Stammtisch – abwechselnd in den Gemeinden Altaussee, Bad Aussee und Grundlsee – des Ortsverbandes zur Kameradschaftspflege einzurichten, wobei die Mitglieder des ÖKB sowie an den Tätigkeiten des OV Bad Aussee Interessierte zur Teilnahme recht herzlich eingeladen werden. Alle Details dazu werden rechtzeitig kundgemacht. Für Fragen oder weitere Informationen zum Ortsverband Bad Aussee steht Obmann Ferdinand Hrabovszky per Telefon (0676-6955336) gerne zur Verfügung.
Für die herzliche und zahlreiche Anteilnahme am Heimgang unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma, Frau
Eleonore Steiner
vlg. Wagner
möchten wir uns auf das Allerherzlichste bedanken. Ein ganz besonderer Dank gilt Dr. Thomas Schaffler für die langjährige ärztliche Betreuung, ebenso unserem Pfarrer Dr. Michael Unger für die Krankensalbung und die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Ein ebenso aufrichtiges Danke an die Abordnung der Musikkapelle Kumitz und dem „3 Dörfler Dreigesang“ für die ergreifenden Weisen. Ein Dankeschön an den Vorbeter Franz Mandl, die Träger und die Windlichtträger. Vielen Dank an die Bestattung Schlömicher für die einfühlsame Begleitung. Ganz besonders möchten wir uns bei Gisi Ritzinger für den tollen Beistand während der letzten Monate bedanken.
Ein aufrichtiges „Vergelt‘s Gott“ für die vielen Zeichen der Anteilnahme, für die vielen Kerzen- und Geldspenden sowie allen, die unsere Mutter auf ihrem letzten Weg begleitet haben.
In liebevolle Erinnerung
Die Trauerfamilie
Der neue Vorstand des Kameradschaftsbundes Ortsverband Bad Aussee.
Tolle Stimmung beim Obertrauner Sockenball
Beste Stimmung, ein randvolles Tanzparkett und fantasievolle Masken prägten den diesjährigen Sockenball der Ortsmusikkapelle Obertraun. Für den musikalischen Schwung sorgten die „Soundfeger“ aus dem Lammertal, die mit ihrem Programm den vielen „Maschkera“ kaum Zeit zum Verschnaufen ließen. Auch die Maskenprämierung stellte die Jury vor keine leichte Aufgabe: Die Vielfalt und Kreativität der Verkleidungen waren heuer besonders groß. Von einer ganzen „King Julien“-Lemurenherde über eine Polizeieskorte, übrig gebliebene
Ballone der Gosauer Ballonwoche, quirlige Federbälle bis hin zu den griechischen Göttern – alles war beim Obetrauner Sockenball vertreten. Ein weiterer Höhepunkt der langen Ballnacht war das Schätzspiel der Ortsmusikkapelle: Gesucht wurde das gemeinsame Alter aller aktiven Mitglieder der OMK Obertraun –allerdings in Tagen. Mit beeindruckenden 529.615 Tagen fiel das
Ergebnis entsprechend hoch aus, die Schätzungen der Gäste lagen jedoch erstaunlich nahe am tatsächlichen Wert. Den Sieg holte sich ein Gemeinschaftstipp der Gruppe „King Julien“, die mit einer Abweichung von nur 1.450 Tagen einen Wertgutschein von Dachsteinsport Janu gewann. Die weiteren Podestplätze belegten Schneidermeisterin Waltraud Eggenreitter sowie Mario Cijan.
40 Jahre Altausseer Trommelweiber
Die Altausseer Trommelweiber rücken heuer zum 40. Mal aus. Wir laden alle Gründungsmitglieder und aktiven Trommelweiber zum Jubiläumsumzug ein. Treffpunkt ist um 8 Uhr in der Schießstätte Altaussee. Die Jubiläumsfeier findet um 12.30 Uhr beim Gemeindeamt Altaussee statt. Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Obertrommelweib Martina und der 7er Rat
Zwergerltreff Bad Aussee
Der nächste Termin für den Zwergerltreff in Bad Aussee ist am Montag, 23. Februar, von 9 bis 11 Uhr im Pfarrsaal Bad Aussee. Geeignet für Babys und Kinder bis zum Kindergartenalter. Nähere Infos bei Raquel Freismuth, Tel.: 0660/1715 658.
Die Siegerinnen und Sieger des Sockenball-Schätzspiels mit den Vertreterinnen der Ortsmusikkapelle Obertraun. Foto. M. Bankhammer
Bissige „Lupitscher Wåschweiber“
Eine Woche vor Fasching sorgten die äußerst pointierten Damen mit ihrem Faschingbrief für viel Aufsehen.
Leserbrief
Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
Die „Lupitscher Wåschweiber“ haben einen riesigen Fankörper, der jedes Jahr erwartungsvoll die Ausführungen begleitet.
Foto: E. Enzelberger
Gemeinde Altaussee Altaussee, Jänner 2026
Öffentliche Kundmachung
Stellenausschreibung: Saisonarbeitskräfte (m/w) für den Bauhof der Gemeinde Altaussee
Die Gemeinde Altaussee sucht für die kommende Saison (März bis Ende Oktober 2026) engagierte Saisonarbeitskräfte (m/w) zur Verstärkung des Bauhof-Teams.
Ihre Aufgaben:
Unterstützung bei allgemeinen Bauhof-Tätigkeiten (Grünflächenpflege, Instandhaltungsarbeiten, Reinigung öffentlicher Anlagen)
Mithilfe bei Reparaturen und kleineren handwerklichen Arbeiten
Mitarbeit bei Veranstaltungen und sonstigen gemeindlichen
• Aufgaben
Fahren und Bedienen von Bauhof-Fahrzeugen und -Geräten
• Ihr Profil:
Teamfähigkeit und Freude an praktischer Arbeit
• Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis
• Vorteil)
Führerschein der Klasse B (weitere Führerscheinklassen von
Körperliche Belastbarkeit und selbstständige Arbeitsweise Verlässlichkeit und Flexibilität
• Beschäftigungsausmaß:
Vollzeitbeschäftigung (40 Wochenstunden)
Die Entlohnung erfolgt gemäß den Bestimmungen des Steiermärkischen Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes.
Ihre Bewerbung richten sie bitte bis 15.03.2026 an das Gemeindeamt Altaussee, Fischerndorf 61, 8992 Altaussee oder per E-Mail an gemeinde@altaussee.at.
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Gemeindeamt Altaussee unter der Telefonnummer 03622/71600.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Der Bürgermeister:
Gerald Loitzl
Verantwortung übernehmen und teilen statt zuschieben Der stationäre Handel steht vielerorts unter Druck, auch bei uns im Ausseerland. Leerflächen – insbesondere in Bad Aussee – sind sichtbar, nicht immer gepflegt oder dekoriert und beschäftigen nicht nur Wirtschaftstreibende, sondern auch Bevölkerung, Stadtmarketing und Tourismusverband. Diese Situation kleinzureden wäre falsch. Genauso falsch ist es jedoch, Verantwortung einseitig zuzuschreiben. Bad Aussee verfügt über ein engagiertes Stadtmarketing, das seit Jahren Maßnahmen setzt, um Frequenz für den Handel zu schaffen, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und den Standort zu stärken. Veranstaltungen, Sommernächte, Märkte, Kommunikationsmaßnahmen – wie die Einkaufsfibel und weitere Impulse – werden laufend entwickelt. Gleichzeitig braucht es auf Seiten der Betriebe die Bereitschaft, diese Angebote mitzutragen, umzusetzen und weiterzudenken. Nicht jede Idee entfaltet Wirkung, wenn sie nur auf dem Papier existiert oder kritisiert wird. Der Tourismusverband Ausseerland ist für die touristische Vermarktung der Region zuständig und nimmt diese Aufgabe sehr ernst. Bei fast jeder Pressereise und Influencer-Recherche werden auch Manufakturen und Geschäfte besucht. Auf der Website des Tourismusverbandes ausseerland.at und auf Social Media werden regionale Produzenten, Handwerksbetriebe und Manufakturen sichtbar gemacht, in Magazinartikeln darüber erzählt und Qualität vor den Vorhang geholt. Der latente Vorwurf in Bad Aussee, das
Handwerk werde nicht vom Tourismusverband beworben, entspricht schlicht nicht den Fakten! Was jedoch nicht Aufgabe des Tourismusverbandes ist, ist die individuelle Frequenzsicherung einzelner Geschäfte oder die Lösung struktureller Leerstandsprobleme. Hier wären unter anderem die Eigentümer der Immobilien gefragt, um gemeinsam schöne Übergangslösungen zu etablieren, bis ein neuer Mieter gefunden wird. Eine stete Frequenz entsteht heute nicht mehr automatisch. Geändertes Konsumverhalten, Onlinehandel, reduzierte Öffnungszeiten und fehlende Eigeninitiative spielen dabei eine ebenso große Rolle wie äußere Rahmenbedingungen. Wer erwartet, dass andere die eigene Sichtbarkeit übernehmen, wird langfristig enttäuscht werden. Erfolgreicher stationärer Handel braucht Initiative, Kooperation, zeitgemäße Konzepte und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Das hat auch die Wertschöpfungsstudie für das Ausseerland gezeigt. Großartig und beispielhaft ist die Initiative der jungen Unternehmer in der Ischler Straße! Leerflächen sind kein reines Tourismusproblem, wie das ständig von einigen Unternehmern in der Mitte von Bad Aussee behauptet wird. Es ist ein gemeinsames Thema von Immobilienbesitzern, Eigentümern, Gemeinden, Wirtschaft, Stadtmarketing und Betrieben. Schuldzuweisungen helfen hier nicht weiter! Was es aus unserer Sicht braucht, ist Dialog, Offenheit und das klare Bekenntnis aller Beteiligten, Verantwortung zu übernehmen, im eigenen Wirkungsbereich. Das Ausseerland lebt von Qualität, Persönlichkeit und regionaler Identität. Diese Stärken können wir nur dann ausspielen, wenn alle an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen. Der Tourismusverband steht für Zusammenarbeit stets bereit und das nicht als Sündenbock, sondern als Partner. Pamela Binder für den Tourismusverband
Herzlichen Dank
für die Anteilnahme am Ableben unserer lieben Mama, Oma, Uroma, Schwester, Tante und Godn, Frau
Hertha Mayerl,
die nach einem erfüllten Leben am 14. Jänner 2026 im 95. Lebensjahr friedlich entschlafen ist.
Unser besonderer Dank gilt dem Altenheim Frauenberg in Ardning.
Für die feierliche Verabschiedung in der Pfarrkirche Grundlsee danken wir Frau Pfarrerin Waltraud Mitteregger, dem Kirchenchor Grundlsee, dem Bläserquartett der MK Grundlsee, der Bestattung Haider mit Sandra Singer und den Trägern.
Herzlichen Dank an alle Verwandten und Bekannten für die Kerzen- und Geldspenden sowie allen, die unsere Mama auf ihrem letzten Weg begleitet haben.
In stiller Trauer Familien Schönner, Wallisch und Mayerl
Offener Brief von niedergelassenen Medizinern im Ausseerland: LKH Bad Aussee – zum Abschuss freigegeben!
An die Leitung der KAGes, den Vorstandsvorsitzenden Prof. Dr. Dr. h. c. Gerhard Stark! Die Geschehnisse in den letzten Tagen im Zusammenhang mit dem LKH Bad Aussee sind wie ein Todesstoß für ein aktives, betriebsbereites Krankenhaus. Wie Tatsachen umgedreht und unvollständig dargestellt werden können, ist erschreckend. Dies wird auch noch durch die einseitige mediale Berichterstattung verstärkt. Auslöser dieser Maßnahmen war der tragische Unfall einer Skifahrerin, die mit einer Oberschenkelhals-Fraktur nicht sofort im LKH Bad Aussee operiert wurde, sondern – einer früheren dienstlichen Anweisung folgend – ins LKH Rottenmann überstellt und erst am nächsten Tag chirurgisch versorgt wurde. Als ältere, aber langjährig tätige niedergelassene Ärzte aus dem Ausseerland kennen wir dennoch die derzeitigen Abläufe in der medizinischen Versorgung zu gut, um die Meldung von Prof. Dr. Stark in der Ennstal-Ausgabe der „Kleinen Zeitung“ und seiner Stellungnahme im ORF in dieser Form tolerieren zu können. Deshalb fragen wir uns, ob der Vorstandsvorsitzende der KAGes in diesem Fall einen Schuldigen (Bauernopfer) sucht, anstatt die Fehler in früheren Anordnungen zu sehen.
1. Es ist eine falsche Darstellung, dass die genannte Unfallpatientin auf Grund von „Privatpatienten“ nicht behandelt wurde, da an diesem Tag keine Plan-OPs vorgesehen waren! Der diensthabende Chirurg musste – gemäß einer früheren Anweisung – solche Unfälle zur operativen Versorgung ins LKH Rottenmann überstellen. Die Dame sollte auch noch am Abend operativ versorgt werden, was aber im dortigen KH nicht erfolgte und auf den nächsten Tag verschoben wurde. Das war keine Entscheidung des LKH Bad Aussee.
2. Es gibt viele Patienten, die vom Arzt ihres Vertrauens über weitere Behandlungen beraten werden wollen. Sie nutzen dafür auch eine Konsultation in dessen Wahlarztoder Privatpraxis zur Voruntersuchung oder Besprechung. Es ist ein falsches „Wording“, diese als „Privatpatienten“ zu bezeichnen, insbesondere, da es auch keine orthopädische Ambulanz im LKH Bad Aussee gibt.
3. Es sind keine „Privatpatienten“, wenn sie in der Folge in die Regelversorgung unseres Gesundheitssystems (Krankenhauses) eingeführt werden, egal ob sie dort als „Normalpatienten“ oder in der „Sonderklasse“ untergebracht und behandelt werden.
4. Dies ist eine gängige Vorgangsweise nicht nur in der Region, auch in der Steiermark und ganz Österreich. Gerade in den Ballungszentren Graz oder Wien gibt es viele für KH-Sonderklasse versicherte Menschen. Alle Versicherungen bieten das an und leben davon. Diese Angebote von Versicherungen sind auch der Hintergrund für die oft kritisierte „Zwei-Klassen-Medizin“, werden aber vielfältig z. B. bei Wahlärzten und Sonderklassen genutzt. Und die Krankenhaus-Betreiber z. B. KAGes Steiermark profitieren von diesen Patienten durch die höheren Geldleistungen dieser Gruppe. Herr Prof. Dr. Stark, tun Sie nicht so, als wüssten Sie das nicht zu genau! Geben Sie bekannt, wie viel Prozente des Umsatzes der KAGes durch die Gebühren der Sonderklassen oder „Privatpatienten“ hereinkommen! 5. Stoppen Sie diese orthopädischen Operationen, die einen Gutteil der Fallzahlen Im LKH Bad Aussee ausmachen, nicht! Außerdem ist es wie in anderen Krankenhäusern die Regel, dass bei einem Akutfall (z. B. traumat. Oberschenkelhals-Fraktur) andere Plan-Operationen zurückgestellt werden! Wenn diese zukünftig in anderen orthopädischen Abteilungen zur OP aufgenommen werden, stellt sich die dringende Frage, wie dort plötzlich „innerhalb von 6–8 Wochen Termine möglich“ sind, wenn es zugleich wochenlange Wartezeiten für Plan-Operationen gibt. Oder gibt es diese Wartezeiten gar nicht, wie sie gemeldet werden?
Wir „praktischen Ärzte“ kennen die Abläufe im LKH Bad Aussee gut und kennen auch die Qualität und Leistungsfähigkeit des dortigen Personals (Ärzte, Schwestern und Pfleger). Sie halten dieses Krankenhaus mit letztem Einsatz am Laufen. Solche motivierte Bedienstete würde sich manche Firma wünschen. Prof. Dr. Stark, als medizinischer Hauptverantwortlicher sollten Sie froh sein über solche Mitarbeiter, die noch immer mit Energie für dieses Haus kämpfen. Beschädigen Sie nicht den Ruf dieser Mitarbeiter durch Äußerungen, die nicht den exakten Vorgängen entsprechen. Ein gleichlautender Vorwurf sollte auch an die Medien gehen, wenn die Recherchen einseitig oder nicht ausreichend vollständig waren. Die niedergelassene Ärzteschaft steht hinter den Bemühungen der Kollegen und der Mitarbeiter im LKH Bad Aussee.
Für die niedergelassenen Ärzte
Dr. Karl Kranawetter, Dr. Detlef Mager, Dr. Hans Petritsch, Dr. Thomas Fitz, Dr. Thomas Preimesberger
bezahlte Einschaltung
Was schrieb die „Alpenpost“ vor 10 Jahren ...
... im Februar 2016?
Rund um die Insolvenz der „GrimmingTherme“ kam es zu einem intensiven Bieterverfahren, welches die niederländisch-schweizer LMEYGruppe mit dem Investor Anton Pletzer für sich entschied.
In Bad Mitterndorf eröffnete Rechtsanwalt Jürgen F. Berner eine Kanzlei.
Der Ausseer Autor Alfred Komarek wurde mit dem „Österreichischen
Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse“ geehrt. Im Ausseer Pfarrsaal wurde zu einem „Fest der Begegnung“ mit Flüchtlingen geladen. Marco Pichlmayer beendete im Rahmen der Weltcup-Bewerbe in Seefeld etwas überraschend seine Karriere.
Alexander Brandner und Renate Schwab gewannen den 37. Steiralauf.
Was schrieb die „Alpenpost“ vor 20 Jahren
... im Februar 2006?
Der Baubeginn für das „Meerbad in den Alpen“ wurde von Seiten der Gemeinde mit Frühjahr 2007 avisiert.
Die Bäckerei Josef Sonnleitner eröffnete in der Ausseer Hauptstraße eine Filiale.
Die „Feyrerschützen“ holten sich den Sieg beim 130. Konkurrenzeisschießen in Bad Aussee.
Beim 5. Bråndhofer Gugelhupfspringen gewann mit 18,5 Metern Horst Binna. Doris Oesterley übergab das Zepter
...
in ihrer Buchhandlung in der Ausseer Parkgasse an Eva Ribitsch-Solar. Im gesamten Ausseerland sorgten enorme Schneemassen für bedrohliche Situationen. Es wurde sogar ein Abschnitts- und BezirksKatastrophenalarm ausgelöst, Bgm. Otto Marl fordete erfolgreich einen Assistenzeinsatz des Bundesheeres an.
In Grundlsee gab es bei einem toten Schwan den ersten „H5N1“Verdachtsfall.
Was schrieb die „Alpenpost“ vor 30 Jahren ... ... im Februar 1996?
In Altaussee gelangte ein Slalom und ein Riesentorlauf des zum Senioren-Weltcup zählenden „Masters-Cup 96“ zur Austragung. Die Ära des verdienten Oberschulrates Josef Dämon ging nach 40jähriger Tätigkeit zu Ende.
Auf der Naturrodelbahn der Gößler Wiese wurden die Steirischen Meisterschaften ausgetragen.
Beim 17. Steiralauf waren 740 Athleten dabei. Es siegte der Tscheche Ales Vanek. Thomas Sykora erzielte bei den beiden Europacup-Skirennen am
Sandling in Altaussee einen Doppelsieg.
Klaus Maria Brandauer wurde von Bundespräsident Thomas Klestil zum ordentlichen Hochschulprofessor für Rollengestaltung ernannt. Der „Erzherzog Johann Dreigesang“ und die „Obersdorfer Tanzlmusi“ brachten die CD „Vom Berg ins Tal“ heraus. Werner Präsoll löste Johann Stadler als Kommandant der FF Zauchen ab.
Beim 120. Ausseer Konkurrenzeisschießen siegten die „Hauserschützen“.
Was schrieb die „Alpenpost“ vor 40 Jahren ... ... im Februar 1986?
Das wochenlange Warten auf den Schnee fand Mitte Jänner ein Ende. Es gab über einen längeren Zeitraum ausgiebige Regen- und Schneefälle.
Die Ausseer Hitparadenstürmer „Joy“ begeisterten im Ausseer Kurhaus rund 300 Fans.
Die Gemeinde Grundlsee kaufte ein Loipengerät.
Michael Pollner löste Rudolf Kien als Obmann der Ortsgruppe Bad Aussee des Österreichischen Kameradschaftsbundes ab.
Im Ausseerland fanden die steirischen Feuerwehr-Wintersporttage statt. Bei Regen, Schnee und Sturm nahmen 829 Teilnehmer an diversen Bewerben teil.
Was
Die Nachwuchs-Skispringer Walter Gaiswinkler, Niki Huber und HansPeter Hilbel trugen sich bei den steirischen Nordischen Landesmeisterschaften in Rottenmann in die Siegerlisten ein.
Für seine großartige schauspielerische Leistung im Film „Oberst Redl“ bekam Klaus Maria Brandauer das „Goldene Filmband“ in Deutschland verliehen.
Drei Faschingssitzungen mit dem Karneval-Verein„Obbarer Dambnudle“ aus Aussees Partnerstadt Ludwigshafen-Oppau kamen beim Publikum gut an.
Die Moarschaft „Sarstein“ gewann das 110. Ausseer Konkurrenzeisschießen.
schrieb die „Steier. Alpenpost“ vor 100
Jahren
... ... im Jänner 1926?
Es folgte ein Aufruf an die Bevölkerung: „Auf Befehl des Prinzen Karneval hat Bad Aussee anlässlich der Anwesenheit von König Tutanchamun einige Hundert Krieger zu stellen. Es ergeht daher an alle wehrfähigen Männer im Alter von 18 bis 70 Jahren die Aufforderung, sich bei der am Sonntag, 24. Jänner, im Kaffehaus Vesko zwi-
schen 10 und 12 Uhr vormittags stattfindenden Musterung zu melden, wo bezüglich Gold und Ausrüstung das Nähere zu erfahren ist.“ In Valencia, wo es seit mehr als hundert Jahren nicht geschneit hatte, fiel zehn Tage lang Schnee, sodass die öffentlichen Verkehrsmittel stark behindert waren. Es wurden Arbeitslose für den neuen Beruf des Schneeschauflers aufgenommen.
Vor 70 Jahren: Der Mythos Toplitzsee wurde geboren
Vor genau 70 Jahren begründeten authentische Berichte mit bis dahin unbekannten Einzelheiten den Mythos rund um den Toplitzsee. Neue Erkenntnisse sorgten dafür, dass der „Mülleimer des Dritten Reichs“ zum Touristenmagnet wurde.
Dazu wurde im „Ausseer Tagblatt“ vom 27. Jänner 1956 wie folgt geschrieben: „Unternehmen Bernhard. Ein historischer Tatsachenbericht“ betitelt sich das vor kurzem erschienene Werk, in dem von der größten Geldfälschungsaktion aller Zeiten, die vom deutschen Geheimdienst gestartet wurde, eingehend beschrieben wird. Im Konzentrationslager Oranienburg und später in einem unterirdischen Stollen bei RedlZipf wurden von Häftlingen des Konzentrationslagers Ebensee von 1942 bis Kriegsende falsche englische Pfundnoten hergestellt und nahezu hundert Millionen Pfund davon in Umlauf gebracht. Damit wurden der englischen Wirtschaft ungeheure Schäden zugefügt – wäre das Unternehmen nicht erst 1942 angelaufen, hätte es zu einem totalen wirtschaftlichen Kollaps Großbritanniens kommen können. Dem deutschen Auslandsgeheimdienst wurde dadurch eine schier unerschöpfliche Geldquelle erschlossen. Die Nachahmungen waren so vollkommen, dass die „Bank von England“, um den Weltkredit des Pfunds nicht zu gefährden, auch die in der Zentrale als falsch erkannten Noten – selbst noch lange nach dem Krieg – einlöste. Kein anderes Bankinstitut konnte zwischen echt und falsch unterscheiden. Zum ersten Male enthüllte der Autor
(unter dem Pseudonym „Walter Hagen“ – eigentlich Wilhelm Höttl, Anm. d. Red.) dieses wichtige Stück Geschichte. Weltbekannte Aktionen des deutschen Geheimdienstes wurden erst durch das „Unternehmen Bernhard“ möglich – so die Befreiung Mussolinis und die Entführung der Familie Ciano, aber auch weniger bekannte, doch nicht minder erfolgreiche. Natürlich beschäftigte sich der Autor auch mit dem „Goldschatz“ im Toplitzsee: Die Spuren des letzten Bernhard-Transportes aus Redl-Zipf verloren sich, und hier kehren wir wieder zurück an den Ausgangspunkt der Erzählung – zur Marine-Versuchsstation am Toplitzsee. Einheimische haben später berichtet, dass sie beobachteten, wie dort stationierte Spezialeinheiten große Kisten und Blechkanister versenkten. Es ist freilich naheliegend, dass Geräte der Versuchsstation und Banknotenkisten des Bernhard-Transportes unter anderem auf diese Weise entsorgt wurden. Auch das amerikanische CIC hat dies angenommen und forderte daher Marinetaucher an. Für diese geübten Taucher wäre es ein Kinderspiel, die gesuchten Gegenstände zu finden. Aber der Optimismus war voreilig. Nicht einem einzigen Taucher gelang es, bis auf den Grund des Sees zu kommen. Der ganze Toplitzsee hat
nämlich gleichsam einen zweiten Boden zwischen der Wasseroberfläche und dem felsigen Seegrund. Vom Gebirge stürzen Jahr für Jahr Baumstämme in den See, und vor allem in der Zeit der Schneeschmelze werden große Massen an Holz durch die beiden Zuflüsse in den See ge-
sich das Holz, von dem nur ein geringer Teil aus dem See wieder herausgelangt, etwa vierzig Meter unter der Wasseroberfläche verschachtelt und zusammengepresst, sodass eine zusammenhängende Fläche, etwa mit einem Floß vergleichbar, gebildet wurde. Dieses Floß schwebt gewis-
Der Toplitzsee beinhaltet Vieles – einen „doppelten Boden“ aber sicher nicht.
Duo „ReSt“ in „Woferlstall“
Das Duo Reitinger & Stüngö („ReSt“) wird am Freitag, 13. März, um 19.30 Uhr im „Woferlstall“ in Bad Mitterndorf zu Gast sein.
Auf Einladung des „E.I.K.E.“-Forums wird kraftvolle, erdige Mundart-Musik aus dem Salzkammergut –geprägt von eingängigen Reimen, Wortwitz und tiefgründigen Texten –präsentiert. Die beiden Musiker Andi Reitinger und Fritz Stingl, die seit 2021 verstärkt gemeinsam auf österreichischen Bühnen stehen und mit ihrem Zusammenspiel eine lebendi-
Danksagung
ge Mischung aus Tradition, Eigenständigkeit und regionaler Musikkultur schaffen, sind in der Region sehr bekannt. Unterstützt werden sie bei diesem Konzert von Toni Burger (Geige, Mandoline). Vorverkaufskarten sind zum Preis von € 18,– erhältlich, an der Abendkassa um € 20,–Tickets unter office@eike-forum.at oder www.eike-forum.at/events.
für die überaus große und herzliche Anteilnahme am Ableben unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Oma, Uroma und Schwester, Frau Cäcilia Peer geb. Maier.
Unser besonderer Dank gilt Dr. Gerhard Schultes und seinem Team für die langjährige, liebevolle Betreuung, dem Palliativteam, vor allem Frau Goldgruber, der Volkshilfe, Dank an Diakon Franz Mandl, die Ministranten, die Mesnerin Frau Schink, den Kirchenchor, die Organistin, die Musikkapelle Tauplitz sowie die Bestattung Schachner für die liebevolle Gestaltung der Trauerfeier.
Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ an alle, die uns in dieser schweren Stunde Beistand geleistet haben.
Familie Peer
keine starre Struktur. Vielmehr vollziehen sich in dem seltsamen Gebilde ständig Verschiebungen, Spannungen und Entspannungen. Die Taucher der amerikanischen Marine konnten es nicht wagen, den eigenartigen Holzboden zu durchstoßen, weil sie nicht hoffen konnten, später wieder von unten durch den Boden zu kommen. Auch der Versuch, ein Loch in dieses „Floß“ zu sprengen, misslang – zwar wurde ein Loch gerissen, aber es schloss sich binnen ganz kurzer Zeit wieder (Es darf an dieser Stelle festgehalten werden, dass sämtliche wissenschaftlichen Untersuchungen keinen Hinweis auf diesen „doppelten Boden“ ergaben. Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass man damals mit Pressluft bis maximal 40 Meter tauchen konnte; die Taucherei mit „Trimix“, einem Gemisch aus Helium, Stickstoff und Sauerstoff, wurde erst im Rahmen des Projekts „Genesis“ 1963 durchgeführt. Anm. d. Red.). Mehrere Tote rund um den See Und dann wird es im Artikel wirklich mysteriös: Bereits Ende März 1946 wurden am sogenannten „RauchfangKogel“ – unmittelbar oberhalb des Toplitzsees – die Leichen zweier unbekannter Männer gefunden, die später als die Ingenieure Mayer und Pichler identifiziert wurden. Angeblich waren sie zu einer Skitour ins Tote Gebirge aufgestiegen und hatten am „Rauchfang“ biwakiert. Das war höchst seltsam. Die ganze Zeit über hatte klares Wetter geherrscht; die Skiläufer hätten also ohne Behinde-
rung durch dichten Nebel oder etwa einen Schneesturm in einer bloß halbstündigen Abfahrt den Talboden erreicht und dort in einem Gasthaus übernachten können. Die angeblichen Touristen waren offenbar ermordet worden – aber von den Tätern fehlte jede Spur. Erst viel später wurde bekannt, dass die beiden Ingenieure bei der Marine-Versuchsstation gewesen waren und dass ein dritter Mann aus LInz sie auf ihrer todbringenden Skitour begleitet hatte.
Ein zweiter Fall: Am 10. August 1950 stürzte von der Reichenstein-Südwand in Gößl der Hamburger Gerens ab. Er hatte dort mit einem Dr. Keller –ebenfalls aus Hamburg – eine Bergtour unternommen. Die Leiche war nach einem Fall über 600 Meter bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt. Gerens und Dr. Keller waren, wie die Gendarmerie feststellte, unmittelbar nach ihrer Ankunft ins Gebirge eingestiegen. Daraus konnte geschlossen werden, dass ihre Klettertour der eigentliche Reisezweck war; sie hatten nicht etwa den Urlaub hier verbringen wollen. Überdies eignet sich das Gelände dort sehr wenig zum Klettern; der Kalklstein ist so brüchig, dass selbst die eisernen Karabinerhaken nur schlecht halten. (Anm.: Diese Feststellung entbehrt jeglicher Grundlage. Das Gestein ist nicht mehr oder weniger brüchig als in der Umgebung). Als dann noch ermittelt wurde, dass beide Touristen ebenfalls zur Marine-Versuchsstation am Toplitzsee gehört hatten, verstummte
Gemeinde Altaussee Altaussee, Jänner 2026 Öffentliche Kundmachung
Stellenausschreibung
Reinigungskraft für Gemeindegebäude
Die Gemeinde Altaussee schreibt die Stelle einer Reinigungskraft für Gemeindegebäude öffentlich aus.
Beschäftigungsausmaß: Geringfügige Beschäftigung oder nach Vereinbarung.
Entlohnung:
Die Entlohnung erfolgt gemäß den Bestimmungen des Steiermärkischen Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes.
Bewerbung:
Ihre Bewerbung richten Sie bitte an das Gemeindeamt Altaussee Fischerndorf 61 8992 Altaussee
oder per E-Mail an: gemeinde@altaussee.at
Für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an das Gemeindeamt Altaussee unter der Telefonnummer 03622/71600.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Der Bürgermeister: Gerald Loitzl
der Verdacht nicht mehr, dass es bei diesem angeblichen Bergunfall nicht mit rechten Dingen zugegangen sei. Mayer und Pichler, Keller und Gerens konnten, ja mussten wissen, wo das Material der Marine-Versuchsstation und wohl auch die Kisten des Bernhard-Transports geblieben waren. Da sie nicht etwa im See, sondern oben im Gebirge suchten, liegt die Vermutung nahe, dass die Aussagen der Einheimischen, wonach diese Gegenstände und Behälter im See versenkt worden seien, falsch und möglicherweise eine absichtliche Irreführung waren. Was die ehemaligen Angehörigen der Marine-Versuchsstation genau suchten, kann wohl nur spekuliert werden. „Während meiner Internierungszeit hatte ich Gelegenheit, mit hohen deutschen Marine-Offizieren aus der unmittelbaren Umgebung des Großadmirals Dönitz zu sprechen, die mir unabhängig voneinander versicherten, dass die Entwicklungsarbeit der Versuchsstation am Toplitzsee erst am Anfang stand. Die Sowjets, die maßgebliche deutsche Marine-Offiziere in die Hand bekamen, müssten das genau wissen. Wenn das zutrifft, dann können die Leute von der früheren Marine-Versuchsstation, die im Gebirge den Tod fanden, und wohl auch andere private Nachforscher, deren Auftreten bekannt geworden ist, kaum nach Arbeitsmaterial der Station, sondern nur nach den Kisten des Bernhard-Transports gesucht haben. Und es wäre natürlich möglich,
dass sie dabei nicht so sehr das Falschgeld, als vielmehr die Druckplatten für Pfund und Dollar, vielleicht auch etwa vorhandene Protokolle des Herstellungsvorganges, an sich bringen wollten. Denn es ist nicht auszuschließen, dass dem letzten Transport von Redl-Zipf diese Gegenstände und Dokumente mitgegeben worden sind. Es gibt auch gewisse Anzeichen dafür, dass hinter der einen oder anderen Suchexpedition nach 1945 sowjetische Veranlassung steckte. Der russische Geheimdienst war ohne Zweifel darum bemüht, alles, was sich vom ‚Unternehmen Bernhard’ noch finden ließ, zusammenzuholen, um den Apparat der Aktion zu rekonstruieren.
Sind die Sowjets nun im Besitz der Bernhard-Druckplatten oder nicht? Manche Kreise neigen zur Meinung, dass sie die Platten tatsächlich haben; aber mit welchen Argumenten sie diese Hypothese unterbauen, ist nicht bekannt. Für die Annahme spricht auch, dass die Such-Unternehmungen in der Gegend des Toplitzsees seit 1950 eingestellt wurden. Von diesem Jahr an sind von den Einheimischen auch keine der früher häufig gesehenen ‚Forscher-Trupps’ im Gebirge oberhalb des Toplitzsees mehr beobachtet worden“, wie der Autor zum Schluss ausführte. Der Mythos des Toplitzsees ist bis heute ungebrochen. Wenn am Ende herauskommt, dass dieser Schatz auf der landschaftlichen Schönheit beruht, ist es umso besser ...
Die „Bradlmusi“ spielte in der „Wasnerin“ auf
(V. l.): Hannes Pressl (Geige/Gitarre), Sophie Pressl (Geige), Gerhard Kalss (Geige/Bratsche/Gitarre), Markus Höller (Steir. Harmonika/Klarinette), Florian Kainzinger (Gitarre/Klarinette) und Simon Singer (Kontrabass). Foto/Text: DoBi
Die Auftritte der „Ausseer Bradlmusi“ – wie am 7. Februar – erfreuen nicht nur die Hotelgäste immer wieder aufs Neue, sondern locken auch viele Einheimische in die Bar der „Wasnerin“. Die bestens disoponierten Mitglieder der „Ausseer Bradlmusi’ begeisterten mit den besten Stücken aus den Auftritten mit der Vereinigung Wiener Staatsopernballett, die sie seit über 25 Jahren im Kur- und Congresshaus Bad Aussee (heuer vom 6. bis 8. August) als Tanz- und Konzertmusik für die großartigen Tänzer und das faszinierte Publikum zum Besten geben. Unverfälschte Volksmusik aus dem Ausseerland wie Polka, Landler, Märsche, Schottischer, Walzer und Jodler trafen auf Ohrwürmer von Swing, Rock’ n’ Roll, Twist, Tango und Pop-Standards. Beim Jodler sollte man nicht tanzen, da haben normalweise die Tänzer die Chance, sich schnell andere Kostüme anzuziehen, aber alle anderen hinreißenden Melodien – auch die Chansons und Tangos – ließen die Beine kaum ruhen. Man möchte tanzen und erinnert sich wie ein „Déjà-vu“ an die erlebten und bezaubernden Tanzvorführungen.
Heuer lautet das Motto der Veranstaltung im Kur- und Congresshaus „Postcards from London to Vienna“. Die an diesem Abend abwechslungsreichen Moderationen durch die Mitglieder der „Bradlmusi“ selbst gaben Einblick in das kompetente und ereignisreiche Musikerleben.
Warum die „Rumpl“ im Ausseerland Rumpl und nicht Ziehharmonika
heißt, erläuterte Markus Höller dramatisch nachvollziehbar: Einem Gößler entglitt sie seinerzeit und „rumpelte“ lautstark zu Boden. Von diesem Augenblick an hieß der Musikant der „Rumpler“ mit seiner „Rumpl“. Sechs Musikanten mit elf Instrumenten brachten auch an diesem Abend viel Schwung, Freude, Begeisterung und Faszination in die ehrwürdige Hotelbar der „Wasnerin“.
Die Alpenpost gratuliert herzlich!
Katharina Egger geboren am 21. Jänner 2026
Eltern: Anna und Marco Egger Bad Aussee
Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und mit dem Datum der Geburt per E-Mail: redaktion@alpenpost.at
Die heutigen Dialektausdrücke stammen von Alois Schwarzl aus Bad Aussee. Kennen auch Sie einen Dialektausdruck, Berg, Flur- und Ortsnamen? Bitte melden unter redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118.
Weltcup-Feierstimmung in Bad Mitterndorf
Nachdem die besten Nordischen Kombinierer und Skiflieger am Kulm für atemberaubende Momente gesorgt haben, wird sich das Ortszentrum in Bad Mitterndorf in eine pulsierende Fanmeile verwandeln. Bei der Weltcupparty am 27. und 28. Februar wird bei ausgelassener Stimmung, Live-Musik und den offiziellen Siegerehrungen groß gefeiert.
Vom 27. Februar bis 1. März steht die Grimminggemeinde ganz im Zeichen des Skifliegens am Kulm.
Nachdem dann die besten Kombinierer und Skispringer der Welt über die riesige Flugschanze gesegelt sind und sportliche Höchstleistungen gezeigt haben, wird im Zentrum von Bad Mitterndorf ordentlich gefeiert. Im Rahmen der Weltcup-Partys kommen dann auch die Party-Tiger auf ihre Kosten.
An zwei Abenden verwandelt sich dabei das Ortszentrum mit ausgelassener Stimmung, Live-Musik und den offiziellen Siegerehrungen in einen Besuchermagnet für Sportfans, Einheimische und Gäste, die gemeinsam die Erfolge der Athleten feiern werden. Die besten sechs Sportler des jeweiligen Tages wer-
Programm am Freitag, 27. Februar
18.00 Uhr
19.00 Uhr
19.30 Uhr
Beginn Weltcupparty
Siegerehrung der besten sechs Athleten der Nord. Kombination Live-Musik mit der Band „Endlich Krawall“
Programm am Samstag, 28. Februar
18.00 Uhr
19.00 Uhr
19.30 Uhr
Beginn Weltcupparty
Siegerehrung der besten sechs Athleten des Skifliegens
Live-Musik mit der Band „7for80s“
den am Freitag und Samstag persönlich am Dorfplatz geehrt – eine einmalige Gelegenheit, die Stars hautnah zu erleben und gemeinsam ihre großartigen Leistungen zu würdigen.
Damit niemand auf das Feiern verzichten muss, bringt ein Shuttlebus die Besucher direkt vom Kulm ins
Ortszentrum – unkompliziert, schnell und praktisch. Das Skifliegen am Kulm ist nicht nur ein sportliches Großereignis, sondern auch ein Fest für alle Fans. Sportliche Höchstleistungen, mitreißende Musik und ausgelassene Stimmung verbinden sich und sorgen für eine einzigartige Atmosphäre in Bad Mitterndorf.
An zwei Abenden wird im Zentrum von Bad Mitterndorf zur großen Party geladen. Foto: „Wir sind Kulm“
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Ausschießen bei den Grundlseer Schützen
Mit dem traditionellen Ausschießen wurde bei der Schützengesellschaft in Gaiswinkl das Schützenjahr beendet. Bei fast frühlingshaften Bedingungen fanden sich über 40 Schützinnen und Schützen ein, um einen kameradschaftlichen Bewerb mitzuerleben.
Der Tag war geprägt von hervorragenden Leistungen und viel Gemütlichkeit in der Schützenstube in Gaiswinkl. Entgegen der sonstigen Vorgehensweise wurde an diesem Tag die Siegerehrung im feierlichen Rahmen des Schützenballes im Gasthaus „Rostiger Anker“ (siehe Seite 9) vorgenommen.
Bei den Veteranen siegte Werner Siegl mit 49 Kreisen vor Franz Pressl (47), Herbert Werner (46) und Regina Pressl (43). Ehren-Oberschützenmeister Franz Gasperl ließ es sich in seinem hundertsten (!) Lebensjahr nicht nehmen, das Ausschießen zu begleiten und er holte mit 43 Kreisen –ohne Brille geschossen – Rang fünf. Bei den Damen siegte Alexandra Hofer mit 43 Kreisen vor Astrid Kager (40), Nora Schönfellinger (37), Sophie Wimmer (36) und Muriel Beringer (35). Die Herrenwertung entschied Markus Hopfer mit 46 Kreisen für sich, gefolgt von Günther Baumann (44), Bernhard
Amon (44), Florian Seiberl (44/„Achterin“) und Markus Amon mit 43 Kreisen. Bei der Tiefschusswertung freute sich Bernhard Amon über den einzigen „Böllerzehner“ des Tages, der mit 434 Teilern ausgemessen wurde. Auf den weiteren Plätzen: Franz Pressl mit 650 Teilern, Muriel Beringer (675), Markus Amon (677), Dominik Singer (697), Herbert Werner (733), Franz Gasperl (741), Günther Baumann (748), Gerhard Krajicek (784), Hermann Rastl (820), Markus Hopfer (936), Regina Pressl (982), Dominik Soder (998) und OSM Hans Amon (1.069). Im Rahmen der Siegerehrung wurden auch die Jahresbesten geehrt. Es waren dies Werner Siegl bei den Veteranen, Alexandra Hofer bei den Damen und Bernhard Amon bei den Herren. Herzlichen Glückwunsch und „Schützen-Heil“ den Gewinnern!
Die „Citoller Tanzgeiger“, die bereits zum 37. Mal aufspielten mit der Altausseer „Familien-Schützenmusik“ und den Schützen. (V. l.): Schützenmeister Markus Hopfer, Jahresbester Bernhard Amon, Jahresbeste Alexandra Hofer, Jahresbester Werner Siegl, Schützenmeisterin Regina Arbeiter und Oberchützenmeister Hans Amon. Vorne: Oberzieler Sepp Laimer mit der von Hermann Rastl gedichteten Faschingsscheibe.
Sport in Kürze
l Bei den ÖSV-Schülertestrennen in der Flachau wurden kürzlich die 12- und 13-jährigen Nachwuchssportler genau unter die Lupe genommen. Dabei zeigte auch der für den SC Dachstein startende Matthäus Unterdechler alle Eigenschaften, die ein Rennfahrer braucht, und holte sich die Silbermedaille im Slalom. Doch damit nicht genug: Auch im Riesentorlauf bestätigte der junge Athlet seine starke Form. Mit einem fünften Rang in der Klasse S13 unterstrich Unterdechler seine Vielseitigkeit und zeigte, dass er zu den konstantesten Läufern seines Jahrgangs zählt.
l Die jungen
Matthäus Unterdechler zeigte in der Flachau auf.
Athleten des WSC Bad Mitterndorf
waren vom 23. bis 25. Jänner auf der Höss in Oberöstereich bei den diesjährigen Österreichischen Schüler- und Jugendmeisterschaften mit von der Partie und konnten schöne Erfolge feiern. Der Sprunglauf-Nachwuchs war beim zweiten Landescup der Nordischen Kombination am 26. Jänner in Rottenmann dabei, wo erstmals wieder ein Winterwettkampf – dieses Mal in Hybridform – ausgerichtet wurde. Es nahmen vier Athleten teil, wobei Tobias Kokail (Kinder 1) mit einer Silbermedaille in der Nordischen Kombination das beste Ergebnis erzielte.
Gedenkturnier in Bad Mitterndorf
Am 7. Februar wurde das „Heli-Leitner/Franz-Reissinger-Gedenkturnier“ in der Stockhalle des ESV Bad Mitterndorf durchgeführt.
Die Siegermannschaften des Gedenkschießens in Bad Mitterndorf.
Bei der Siegerehrung wurde im Beisein von Ingrid Leitner und Christl Galla (Reissinger) eine Gedenkminute abgehalten. Acht Mannschaften nahmen am Bewerb teil und lieferten sich bis zum letzten Spiel einen spannenden Wettkampf. Es gewann die Mannschaft „Wüstenrot Schiefer“ mit zwölf Punkten (Franz u. Peter Burgschweiger, Gust Schrempf, Heinz Lautner) vor „Langmörtel“ mit zehn Punkten (Sepp Winkler, Heli Gewessler, Reinhold u. Kurt Leitner) und „4 Bier“ mit 8 Punkten (Franz Schachner, Gernot Schlömmer, Sepp Schönauer und Franz Egger).
Stocksport
Vereinsmeisterschaft des ASV Kainisch
Am 24. Jänner fand die alljährliche Vereinsmeisterschaft des ASV Kainisch auf den Eisbahnen im Sportzentrum Pichl-Kainisch statt.
Aus den Teilnehmern wurden sieben Mannschaften mit je vier Schützinnen und Schützen gelost. Das Team bestehend aus Gernot Schlömmer, Alexander Schild, Patrick Edlinger und Sandra Burgschweiger setzte sich mit zehn Punkten, einer Differenz von +17, 35 eigenen und 18 GegnerStöcken an die Spitze. Zweiter wurden Florian Burgschweiger, Leonhard Edlinger, Christopher Schild und Birgit
Reisinger mit acht Punkten, einer Differenz von +13, 39 eigenen und 26 Gegner-Stöcken vor den Drittplatzierten Reinhold Leitner, Kurt Leitner, Thomas Dattinger und Nina Schröttenhamer, die sechs Punkte, eine Differenz von +5, 29 eigene und 24 Gegner-Stöcken erreichten. Der ASV Kainisch bedankt sich an dieser Stelle für die zahlreiche Teilnahme und den fairen Wettkampf.
Altausseer Betriebeeisschießen
Am 31. Jänner wurde am „Brunnerplatz“ die elfte Auflage des Altausseer Betriebeeisschießens durchgeführt.
An der von „Elektro Hentschel“ und „Raumausstattung Stöckl“ organisierten Konkurrenz nahmen 14 Mannschaften zu je vier Schützinnen bzw. Schützen teil. Den Bewerb gewann die Moarschaft „Zimmerei HU“ (mit Moar Martin Kain). Bei der Siegerehrung beim „Schneiderwirt“ feierten folgende Morschaften ihre Ränge: 2. „Saline Bergtechnik“ (Kurt Thomanek), 3. „Saline Instandhaltung“ (Bernhard Haim), 4. „Schneiderei Haselnus“ (René Haselnus), 5. „Dirndlschneiderei Brandauer“/„Gold schmie de Seebacher“ und „Raumausstattung Stöckl“, 6. „Gemeinde“ (Michaela
Kadar), 7. „Installateur Brandauer“ (Mario Krexhammer), 8. „Saline Elektriker“ (Klaus Krexhammer), 9. „Elektro Hentschel 1“ (Christopher Hentschel), 10. „Camping Temel“ (L ī ga Temel), 11. „Service 24“ (Andreas Pürcher), 12. „Bäckerei Maislinger“ (Daniela Hameter), 13. „Elektro Hentschel 2“ (Roland Seethaler), 14. „Hotel Seevilla“ (Silvia Perr). Ein Dank gilt den teilnehmenden Unternehmen für die Preisspenden und ganz besonders Hans Kainzinger für die Auswertung und Auslosung sowie Mario Krexhammer als Schiedsrichter.
Die Nachwuchsarbeit des WSC Bad Mitterndorf trägt reichlich Früchte.
Die Sieger mit Obmann Thomas Marl.
Die siegreiche Moarschaft „Zimmerei HU“ mit den Organisatoren Christian Stöckl (l.) und Jürgen Hentschel (r.).
Stocksport
78. Kainischer Konkurrenzeisschießen
Kürzlich wurde in Bad Mitterndorf das traditionsreiche Turnier ausgetragen.
Die erstplatzierten Moarschaften des Kainischer Konkurrenzeisschießens.
Den ersten Platz konnte sich die Moarschaft „Fleischerei Aichinger“ mit Mannschaftsführer Sepp Winkler und 19 Punkten sichern. Den zwei-
ten Platz holte die „Planwipflpass“ mit 17 Punkten, auf Platz drei landete die Moarschaft aus Altaussee mit 16 Punkten.
Ausseer E-Werkler auf der Eisbahn unter Strom
Nachdem das E-Werk Gröbming letzten Winter das lange Zeit gepflogene Firmen-Eisschießen des Ausseer E-Werks „Schwarz, Wagendorffer & Co“ wieder aufleben ließ, folgte heuer auf der „Feyrer“-Eisbahn die Revanche.
Die Ausseer „E-Werkler“ begaben sich auf die „Feyrer“-Eisbahn.
Die Bedingungen waren derart großartig, dass selbst die diesjährige „Eisglatze“ beim Nachtslalom in Schladming das Nachsehen gehabt hätte. Der Netztrupp wurde von Moar Stefan Temel mit seinem „Hagl“ Thomas Simentschitsch kommandiert, als Moar der Installationsabteilung fungierte Geschäftsführer Ernst Trummer mit „Hagl“ Roman
Moser an seiner Seite. Das Bradl ging – kurz und schmerzlos – nach zwei gewonnenen Kehren an die Installationsabteilung. Beim Getränk gingen wie von Geisterhand plötzlich Messglück und Spielglück verloren und der Netztrupp gewann gleich bei beiden Getränken die Zeche. Für Kurzweil – sowohl auf der Eisbahn als auch beim Essen – war gesorgt.
Altausseer Vereineeisschießen
Am 24. Jänner wurde am „Brunnerplatz“ das 30. Altausseer Vereineeisschießen ausgetragen. Zahlreiche Vereine folgten der Einladung des WSV und nahmen an dem traditionellen Bewerb teil.
Geschossen wurde im Modus „Jeder gegen jeden“, die Wertung erfolgte auf Note. Bereits im Verlauf des Bewerbes zeichnete sich an der Spitze ein klarer Favorit ab. Den Sieg beim Vereineeisschießen 2026 sicherte sich „WSV Altaussee 1“ mit Hans Kainzinger und einer Note von 6,333. Damit gelang es dem Verein, den Erfolg aus dem Vorjahr zu wiederholen und den Titel erfolgreich zu verteidigen. Den zweiten Platz belegte „WSV Altaussee 99“ mit Martin Kain (Note 4,070), Rang drei ging an „Böhmel“ mit Luk Fischer (Note 3,591). Weitere Platzierungen: 4. „FC Wies’n“ – Helmut Freismuth, 5. „Schießstätte“ – Florian Muss, 6.
„Taubenschützen“ – Andreas Köberl, 7. „FCA 1“ – Christian Stöckl, 8. „Schützen Lupitsch“ – Fred Seethaler, 9. „FCA Juniors“ – Lukas Grill, 10. „Fischerndörferer Pass“ –Philipp Zöpfl, 11. „Musik“ – Johann Loitzl, 12. „Theater“ – Peter Pressl, 13. „FCA 3“ – Julian Stöckl. Ein großer Dank gilt dem FC Ausseerland für die hervorragenden Bedingungen sowie die Ausschank am „Brunnerplatz“. Ebenso gilt allen Bahnmachern für die Vorbereitung der Eisbahn ein großer Dank. Ein weiterer Dank geht an das Restaurant Berndl, wo die Siegerehrung durchgeführt wurde und die teilnehmenden Vereine bestens bewirtet wurden.
30. Altausseer Ortsmeisterschaft
Am 17. Jänner wurde die 30. Altausseer Ortsmeisterschaft im Eisschießen auf den Eisbahnen Lupitsch, Fuchsbauer und Schießstätte ausgetragen. Bei sehr guten äußeren Bedingungen zeigten die teilnehmenden Mannschaften ihr Können.
Geschossen wurde im Modus „Jeder gegen jeden“, die Wertung erfolgte auf Punkte, Kehren und Note. Spannende Duelle prägten den sportlichen Verlauf. Ortsmeister 2026 wurde die Mannschaft „Emigranten“ mit Kurt Thomanek und Fred Seethaler (8 Punkte, 10 Kehren, Note 2,13). Den zweiten Platz belegte „Puchen“ mit Johannes Schröttenhamer und Franz Loitzl (6 Punkte, 8 Kehren, Note 2,17). Der dritte Rang ging an „Lichtersberg“ mit Andreas Jauk und Michael Machherndl jun. (6 Punkte, 8 Kehren, Note 0,65). Weitere Platzie-
rungen: 4. „Lupitsch“ – Christoph Moser & Stefan Kals, 5. „Altaussee“ – Florian Muss & Hans Kainzinger, 6. „Fischerndorf“ – Hans Gaisberger & Martin Kain. Ein großer Dank gilt den Bahnmachern der Eisbahnen Lupitsch und Fuchsbauer, der Schießstätte für die Durchführung der Siegerehrung sowie allen Preisspendern für die Unterstützung. Die 30. Altausseer Ortsmeisterschaft war damit ein gelungener Jubiläumsbewerb und ein schönes Beispiel für den starken Zusammenhalt und die Begeisterung für den Stocksport in Altaussee.
Helmuth-Kain-Gedenkturnier
Im Rahmen eines von Sportsgeist und Kameradschaft geprägten Turniers wurde zum 24. Mal Helmuth Kain gedacht. Dort konnte sich die „Pfeiferlpass“ mit Sepp Winkler sowie Franz, Niklas und Peter Burgschweiger mit 14:2 und somit weitem Abstand den Turniersieg sichern. Dahinter platzierte sich „4 Bier“ mit Franz Schachner, Friedl Egger, Gernot Schlömmer und Silvio Pöschmann mit 10:6 Punkten und einer Differenz von +15 Stöcken. Ganz knapp dahinter folgte auf Rang drei die Moarschaft „Kainisch 1“ mit Florian Burgschweiger, Andi Schild, Thomas Marl und Thomas Dattinger mit 10:6 Punkten und einer Differenz von +8 Stöcken.
Die Moarschaft „Emigranten“ holte sich den Sieg.
Lokalmatador Michael Grick gewann den 46. Steiralauf
Unter lautstarkem Jubel der zahlreichen heimischen Fans sicherte sich der Bad Mitterndorfer Michael Grick (Team Krungl) den Sieg über die Hauptdistanz von 50 Kilometern und erfüllte sich damit einen lang gehegten Kindheitstraum. Nach einem zweiten Platz im Vorjahr triumphierte der ehemalige Nordische Kombinierer mit einer Zeit von 2:02:30 Stunden und verwies seinen Konkurrenten Anton Erlbacher (SC Kuchl), der im spannenden Finale in einer Kurve zu Sturz kam, auf Rang zwei. Mit Hannes Seebacher (Team Krungl) komplettierte ein weiterer heimischer Athlet das Siegertreppchen. Bei den Damen holte Nathalie Schwarz aus Zwettl ungefährdet den Tagessieg. Auf den Rängen folgten Laura Groiß und Pia-Maria Thoma.
Die Durchführung des Steiralaufes stellte die Organisatoren und vor allem die Loipenmacher vor eine schier übermenschliche Aufgabe. Die Schneeauflage betrug knapp fünfzehn Zentimeter. Die Wertschätzung für diese professionelle Arbeit wurde auch in den Siegerinterviews betont: „Es ist unglaublich, was das Veranstalterteam rund um OK-Chef Helmut Fuchs geleistet hat“, wie Sieger Michael Grick festhielt. Auch Bgm. Herbert Hansmann lobte die Zusammenarbeit aller Kräfte: „In den letzten Wochen wurde rund um die Uhr gearbeitet, um diese – für die gesamte Region so wichtige Veranstaltung – möglich zu machen.“
Die knapp 700 Teilnehmer an diesem traditionsreichen Langlaufbewerb zeigten sich mit den Verhältnissen sehr zufrieden, wie auch das Organisationskomitee rund um Helmut Fuchs sich über den regen Zuspruch freute. „Besonders erfreulich ist die steigende Teilnehmerzahl bei den Kindern und Jugendlichen. Man merkt, dass unsere Nachwuchsarbeit im WSC Bad Mitterndorf Früchte trägt“, so Helmut Fuchs. Weitere Ergebnisse Im Klassik-Bewerb über 30 Kilometer gewann Florian Seiwald die Herren-, Anna Spuller die Damenwertung. Beim Bewerb „25 km Freistil“ holte Daniel Glaßer bei den Herren und Carina Pölzleitner bei den Frauen den Sieg. Beim 10-Kilometer-Bewerb gewann Finn Hammerer die Herrenwertung, bei den Damen Lokalmatadorin Katharina Fuchs
„Kids-Race“ mit großartiger Beteiligung
Anhand von 180 Teilnehmern aus ganz Östereich kann man den Erfolg der Nachwuchsarbeit sehen. Am Start waren auch 32 Kinder und Jugendliche des WSC Bad Mitterndorf, die bei dem Vielseitigkeitsbewerb wirklich alles gaben.
Knapp 700 Starter waren bei allen Bewerben dabei. Am Bild der Start zur Hauptdistanz über 50 Kilometer. Ganz rechts vorne – mit der Startnummer 1 – Lokalmatador Michael Grick, der sich mit dem Sieg einen Kindheitstraum erfüllte.
Den Kindern wurde bei einem Vielseitigkeitsbewerb viel abverlangt. Rund 180 Kinder und Jugendliche waren beim „Kids-Race“ mit dabei.
Alpenpost
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(V. l.): OK-Chef Helmut Fuchs, Anton Erlbacher, Michael Grick, Hannes Seebacher und Bgm. Herbert Hansmann freuten sich über den gelungenen Bewerb. Foto: M. Huber