Spruch: Nichts unter der Sonne ist so unbeständig und vergänglich wie der Ruf der Macht, wenn sie sich nicht auf die eigene Kraft stützt. Tacitus
Die heimischen Seen ...
... beschenkten uns – resultierend aus der langen Kälteperiode – mit einem sagenhaften Spiegeleis und unzählige Einheimische und Gäste genossen dieses Geschenk am letzten Wochenende in vollen Zügen.
Narzissenfestverein zog positive Bilanz
Steirerball
Die Bürgermusikkapelle Bad Aussee lädt am Faschingsamstag, 14. Februar, ab 20.30 Uhr zum Steirerball. Das große Streichorchester unter der Leitung von Edwin Cáceres-Peñuela sowie die „AltBadSeer Musi“ werden aufspielen. Trachtenkleidung erbeten. Tischreservierungen per E-Mail unter ausseersteirerball@gmx.at; Eintritt: freiwillige Spende. Es wird eine große Tombola geben.
Schützenball in Grundlsee
Am Samstag, 7. Februar, laden die Grundlseer Schützen zum traditionsreichen Schützenball in das Gasthaus „Rostiger Anker“. Saaleinlass ab 18 Uhr, ab ca. 19 Uhr Preisverteilung des vorangegangenen Ausschießens, Ballbetrieb ab ca. 20 Uhr. Die musikalische Umrahmung haben – bereits zum 37. Mal – die „Citoller Tanzgeiger“ inne. Eintritt: € 25,– an der Abendkasse, exklusiver Vorverkauf zu € 20,– bei „Rastl am Meranplatz“. Schützen, die sich am Ausschießen beteiligen, zahlen keinen Eintritt. Ein Taxidienst steht zur Verfügung.
Silberstreif
förmlich überrannt worden – es gab so gut wie keine Parkplätze mehr und auch die Getränke gingen zur Neige. Über unser Einsatzzentrale konnten wir diesen Ansturm jedoch gut steuern und was die Getränke anbelangt, so setzen wir hinkünftig auf eine gemeinsame Bevorratung mit den Standlern“, wie er anmerkte. Was die Korsoteilnehmer anbelangt, so waren es 2025 erfreulicherweise 25 Teilnehmer – nach einem Tiefpunkt im Jahr 2024 mit 20 Teilnehmern. „Die Tendenz zeigt auch hier nach oben – vor allem bei den Werbefiguren“, wie Rudi Grill festhielt. Auch bei den zahlenden Gästen war das Vorjahr vom schönen Wetter begünstigt, was sich auf die Eintritte auswirkte. So zählte man im Vorjahr 12.754 zahlende Gäste (2023: 9.720; 2024: 9.662),
was es auch für Kassierin Lisa Berger leicht machte, eine gute Bilanz zu ziehen. Demnach stehen Einnahmen von € 447.912,79 Ausgaben von € 396.175,68 gegenüber, was einen erwirtschafteten Gewinn von € 51.737,11 bedeutet. „Dieser Überschuss versetzt uns in die Lage, agieren, statt nur reagieren zu können“, wie Obmann Rudi Grill die Zahlen interpretierte.
Fortsetzung auf Seite 3
Im Rahmen der am 20. Jänner im Gasthof „Elisabeth“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung mit Neuwahl des Vorstandes des ausrichtenden Narzissenfestvereins konnte Obmann Rudi Grill eine sehr positive Bilanz des letzten Jahres präsentieren. Neben weiteren rund 30 Interessierten wohnten der Versammlung auch die Bürgermeister Thomas Schönauer, Herbert Hansmann und Franz Steinegger (Gerald Loitzl war beruflich verhindert), Vzbgm. Robert Margotti, Pamela Binder, Heinz Schrottshammer, ABI Christian Fischer, ABI a. D. Werner Fischer, HBI Alexander Grill, Obmann a. D. Christian Seiringer sowie viele Komitee-Mitglieder, Korsoteilnehmer und fast der gesamte Vorstand bei. In seiner Rückschau konnte Obmann Rudi Grill von einem gelungenen Fest in Altaussee berichten: „Nach drei Jahren hatten wir endlich wieder ein schönes Wetter. Da wir diesen Umstand seit der Umstellung auf die Ausrichtung an einem Ort noch nie hatten, sind wir von den wetterabhängigen Individualgästen
Mit einem Treffen von drei Ausseerland-Bürgermeistern mit Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl tat sich am Montag ein kleiner Silberstreif am Horizont auf, was das LKH Bad Aussee anbelangt. Die Abteilungen sollen erst dann geschlossen werden, wenn die Übernahme der Patienten durch das LKH Bad Ischl gesichert ist, der Leistungsumfang der Internen Ambulanz soll noch einmal genau geprüft werden und auch der Entwicklung eines Konzeptes für die Nachnutzung der Chirurgie am LKH Bad Aussee durch einen privaten Betreiber steht er durchaus positiv gegenüber. Es ist nur ein kleiner Silberstreif am mit Gewitterwolken verhangenen Himmel, aber immerhin. Jetzt müssen wir mit aller Kraft dranbleiben. EGO
Die „Seite 2”
Florian Seiberl von
Nach dem Großprotest von über 700 Teilnehmern am 16. Dezember in Graz war die Stimmung insoferne hoffnungsvoll, weil unter anderem Landeshauptmann-Stellvertreterin Manuela Khom (ÖVP) gegenüber den Ausseerland-Bürgermeistern versprach, dass sie „mit dem Gesundheitslandesrat Kornhäusl die Anliegen der Ausseer besprechen werde“, und man große Hoffnungen darauf setzte. Leider wurde dabei kein Durchbruch erzielt. Landeshauptmann Kunasek übt sich in Gesprächsverweigerung Unmittelbar nach dem Protest in Graz wurde auch vom Forum „Pro LKH Bad Aussee“ beim Büro des Landeshauptmannes um einen Termin angesucht. Diese E-Mail blieb bis 14. Jänner unbeantwortet. Als man aus dem Ausseerland erneut nachfragte, ob der Landeshauptmann einen Termin frei habe, kam vom Referenten für Katastrophenschutz und Landesverteidigung, Maximilian FenderTarczaly (FPÖ), eine mehr als eindeutige Absage zurück: „Dank der Entscheidung der Steiermärkischen Landesregierung konnten der Baustopp des Leitspitals Stainach-Pürgg umgesetzt und ein Alternativkonzept entwickelt werden, das den Fortbestand des Krankenhauses Bad Aussee langfristig sichert. Künftig sind für den Standort Bad Aussee folgende wesentliche Versorgungsangebote vorgesehen: eine eigenständige Abteilung für • Akutgeriatrie und Remobilisation, um dem hohen Anteil älterer Menschen in der Region gerecht zu werden, eine durchgehende 24-Stunden- • Notfallversorgung sowie ein integriertes Gesundheitszentrum, eine ambulante kinderärztliche • Betreuung. Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, war bereits bisher die Inanspruchnahme chirurgischer und internistischer Leistungen durch Patienten aus Bad Aussee im Salzkammergut-Klinikum Bad Ischl gängige Praxis. Diese bewährte Kooperation soll künftig durch eine standortübergreifende Zusammenarbeit weiter gestärkt und strukturell verankert werden. Durch all diese Schritte konnten der Standort des Krankenhauses Bad Aussee nachhaltig gesichert und die regionale Versorgung gestärkt werden. Aus den dargelegten Gründen sowie aufgrund der Tatsache, dass die jeweiligen Sichtweisen allen Beteiligten hinlänglich bekannt sind, sehen wir gegenwärtig keinen Bedarf für einen weiteren Termin.“
Schließung der Abteilungen schon im April?
Wären diese Nachrichten nicht schon
Überhastete Schließung der LKH-Abteilungen?
Letzte Woche kann man als eine „schwarze Woche“ für das LKH Bad Aussee bezeichnen. Eine Hiobsbotschaft jagte dabei die andere. Neben der Tatsache, dass Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) keine Notwendigkeit sieht, sich mit den Mitgliedern des Forums „Pro LKH Bad Aussee“ zusammenzusetzen, überraschte Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl (ÖVP) mit der Nachricht, die Abteilungen für Chirurgie und Innere Medizin schon im April zu schließen. Die Mitarbeiter sind paralysiert und die Enttäuschung der Bevölkerung über diese Art von Politik ist nicht in Worte zu fassen. Doch es gibt einen Funken Hoffnung.
genug, wurden die rund 170 Mitarbeiter des LKH Bad Aussee am 20. Jänner in Form eines Schreibens des Direktoriums des Krankenhausverbundes Rottenmann-Bad Aussee darüber informiert, dass „entsprechend der Vorgaben des RSG-St 2030 die operative Tätigkeit im April 2026 am Standort Bad Aussee eingestellt wird und eine Verlagerung der Tätigkeit an den Standort Rottenmann stattfindet. Für Akutfälle aus dem Bereich der Allgemein- und Viszeralchirurgie wird zusätzlich eine Kooperation mit dem Krankenhaus Bad Ischl erarbeitet. Ebenfalls im April 2026 wird die Abteilung für Innere Medizin am Standort Bad Aussee im Hinblick auf das Leistungsgeschehen in ein Departement für Akutgeriatrie der Abteilung für Innere Medizin des Standortes Rottenmann überführt ...“, wie es in dem der Redaktion vorliegenden Schreiben steht. Auf Anfrage wurde nach dieser Nachricht ein desaströ-
ses Bild von der Stimmung innerhalb der Belegschaft gezeichnet: „Die Mitarbeiter sind emotional am Boden, denn wir haben augenscheinlich keine Befürworter mehr, die uns zur Seite stehen!“
Kunasek und Kornhäusl hätten es in der Hand Die extreme Eile, mit welcher man nun die Abteilungen am LKH Bad Aussee schließen will, stößt in der Bevölkerung auf absolutes Unverständnis, denn im RSG-St 2030 ist dies zwar vorgesehen, ein konkretes Datum wird darin aber nicht genannt. Jeder der beiden Politiker – sowohl Landeshauptmann Mario Kunasek als auch Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl – hätte es in der Hand, diesen Schritt erst dann zu setzen, wenn die Verträge mit dem LKH Bad Ischl ausverhandelt sind und eine Versorgung gesichert ist. Immer wieder kommt es wegen Überlastungen und Personalnot in Bad Ischl dazu, dass Patienten abgewiesen wer-
den. Sei es aus einem JustamentStandpunkt heraus oder in Hinblick auf eine Machtdemonstration, Mario Kunasek und Karlheinz Kornhäusl setzen dafür – ohne mit der Wimper zu zucken – eine adäquate medizinische Versorgung der Bevölkerung im Ausseerland aufs Spiel, da in Notfällen die Wege für eine stationäre Versorgung bewusst verlängert werden.
„Desaster“ bei der nächsten Wahl Die Mitglieder des Forums „Pro LKH Bad Aussee“ tagten letzte Woche gleich zwei Mal, um sich auf die neue Situation einzustellen. Beim zweiten Treffen waren auch die ÖVP-Bürgermeister des Ausseerlandes dabei. Diese zeichneten ein verstörendes Bild, was die Unterstützung ihrer Fraktion in Hinblick auf das LKH Bad Aussee anbelangt: „Wir dringen nicht durch. Das wird bei den nächsten Wahlen ein riesiges Desaster geben“, wie von einem der anwesenden Bürgermeister das aktuell vorherrschen-
„Die jeweiligen Positionen wurden ausgetauscht ...“
Landeshauptmann Mario Kunasek (FPÖ) nimmt – mehr oder weniger – Stellung zu seiner Haltung, Vertreter aus dem Ausseerland nicht zu empfangen.
In einem auf den 20. Jänner 2026 datierten Schreiben des Vorstandes der KAGes heißt es, dass sowohl an der Chirurgischen Abteilung als auch an der Internen Abteilung „entsprechend der Vorgaben des RSG-St 2030 die operative Tätigkeit im April 2026 am Standort Bad Aussee eingestellt wird … für Akutfälle wird zusätzlich eine Kooperation mit dem Krankenhaus Bad Ischl erarbeitet.“ Wie weit ist diese Kooperation schon in Verträge geformt, sodass diese ab April belastbar ist?
Landeshauptmann Mario Kunasek: „Mit dem Regionalen Strukturplan Gesundheit 2030 wird eine flächendeckende, spezialisierte und wohnortnahe medizinische Versorgung in der Steiermark erreicht. Im Bezirk Liezen ist es entgegen ursprünglicher Pläne gelungen, die drei Krankenhausstandorte Bad Aussee, Schladming und Rottenmann zu erhalten und zu spezialisieren. Bezüglich der Kooperationen laufen mit dem Salzkammergut-Klinikum in Bad Ischl bereits positive Gespräche, die über eine Absichtserklärung hinausgehen. Für weitere Details darf hierzu eine Kontaktaufnahme mit dem Büro des
zuständigen Landesrates Dr. Karlheinz Kornhäusl angeregt werden.“
Ihr Referent für Katastrophenschutz und Landesverteidigung, Maximilian Fender-Tarczaly, richtete (wohl in Ihrem Namen) am 14. Jänner dem Forum „Pro LKH Bad Aussee“ aus, dass Sie „gegenwärtig keinen Bedarf für einen weiteren Termin sehen“, obgleich Sie freundlich und höflich darum gebeten wurden. Die Bürger im Ausseerland haben Ihnen mit ihrer Stimme bei der Landtagswahl das Vertrauen ausgedrückt. Das Vertrauen auf Slogans wie „Euer Wille. Mein Auftrag“ oder „Bodenständig. Mutig. Steirisch“ sowie die Versprechen Ihrer Ortsparteiverbände, das LKH Bad Aussee „aufzuwerten und auszubauen“. Die Wähler fühlen sich mit der aktuellen Lösung hinters Licht geführt und geprellt. Wie begegnen Sie diesem Eindruck?
Landeshauptmann Mario Kunasek: „Es entspricht nicht den Usancen eines höflichen und sachlichen Dialoges, Namen von Mitarbeitern politischer Büros oder Abteilungen der Verwaltungsebene in die Öffentlichkeit zu tragen.“
Als Landeshauptmann und somit Eigentümervertreter der KAGes wäre es Ihnen ein Leichtes, sich
im Rahmen eines Gesprächstermins den Gegenvorschlag mit der Bezeichnung „Plan B plus“, der von den Mitgliedern der Kommission für den RSG-St 2030 nicht einmal ignoriert wurde, zumindest anzuhören. Woher resultiert diese nicht vorhandene Gesprächsbereitschaft? Vielleicht zur Erinnerung: Altaussee brachte Ihnen damals 31,7 %, Bad Aussee 34,5 %, Bad Mitterndorf 42,1 % und Grundlsee 31,6 %. Wie begegnen Sie angesichts dieser Zahlen dem Tenor, dass man „zwar für die Stimmabgabe gut sei, man nun aber nicht mehr relevant genug ist, um miteinander zu sprechen?“ Warum diese renitente Gesprächsverweigerung?
Landeshauptmann Mario Kunasek: „Zu den gewünschten Gesprächen darf angemerkt werden, dass unter anderem bereits ein persönlicher Austausch mit Vertretern aus dem Ausseerland und Vertretern der Landesregierung sowie auch am Rande einer Landtagssitzung stattgefunden hat und die jeweiligen Positionen ausgetauscht wurden. Abschließend darf informiert werden, dass der Landeshauptmann nicht Eigentümervertreter der KAGes ist. Grundsätzlich liegen die Agenden der KAGes in der Zuständigkeit des Gesundheitslandesrates.“
de Szenario umrissen wurde.
Forum-Sprecher Herbert Angerer: „Es ist schon bezeichnend, wenn ein Landeshauptmann auf das Bitten seiner Landsleute mit einer derartigen Absage reagiert und das Gespräch verweigert. Auch die Vorgehensweise von Karlheinz Kornhäusl, die Abteilungen am LKH Bad Aussee nun überhastet mit April schließen zu wollen, ist nicht nur unverständlich, sondern lässt auf emotional gesteuerte Entscheidungen schließen. Dies ist eines Landesrates weder würdig noch dienlich und wir werden angemessen darauf reagieren“.
Welche Maßnahmen ergriffen werden, verriet Herbert Angerer aus taktischen Gründen nicht, „aber es werden mehrere Aktionen sein und diese werden nicht nur schmerzen, sondern hoffentlich auch die mediale Aufmerksamkeit darauf lenken, wie sehr wir von Landeshauptmann Mario Kunasek und Karlheinz Kornhäusl im Stich gelassen wurden.“
Kritik am RSG-St 2030 vom Rechnungshof Während Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl nicht müde wird, den für ihn noch vor einigen Monaten unvorstellbaren „Plan B“ als „die beste Lösung zu verkaufen“, wurde er nun auch von Seiten des steirischen Rechnungshofs mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Der „Regionale Strukturplan 2030“ für die steirischen Spitäler wurde im November vorgestellt und mittlerweile in diversen Gremien beschlossen. Was wirklich wichtig ist, wurde in Verordnungen gegossen. Der steirische Landesrech-
Fortsetzung von Seite 1:
nungshof konnte bei diesen Verordnungen aber nicht mitreden. Und das, obwohl die Spitalsgesellschaft KAGes in Landeseigentum ist. Darüber sei man „äußerst irritiert“, wie Heinz Drobesch, Leiter des Landesrechnungshofes, in einer scharfen Protestnote schrieb. Aus den Regionen der Spitalsstandorte Aussee, Bruck und Radkersburg gab es Ende des Vorjahres heftige Proteste gegen den Umbau der steirischen Spitalslandschaft. Gerichtet ist der Protest an die Gesundheitsplanungs-Gesellschaft in Wien, die Teile der Spitalsstrukturpläne des Bundes und der Bundesländer verordnet. Zuvor gab es ein Begutachtungsverfahren, in das der Rechnungshof Österreich (Margit Kraker) eingebunden war. Nicht so der Landesrechnungshof, was man in Graz „äußerst irritiert“ aufnahm. Erst im Oktober drängte das Prüforgan in seinem Bericht über die Personalsituation in der KAGes auf eine Totalreform des Gesundheitswesens. Diese „dringend notwendig erachtete Zentralisierung“ sei im Regionalen Strukturplan 2030 aber nicht berücksichtigt worden. Ja, die Spitalspläne würden „äußerst kritisch gesehen“, wie es im Schreiben von Drobesch hieß. Kritik auch von der Opposition Die KPÖ reagierte mit Kritik auf die Aussagen Kornhäusls, die Abteilungen schon im April zu schließen. „Wer die Chirurgie in Bad Aussee zusperrt, nimmt bewusst in Kauf, dass eine ganze Region seine wohnortnahe medizinische Versorgung verliert“, so Landtagsabgeordneter Alexander Melinz in einer Aus-
sendung. Die SPÖ reagierte ähnlich: „Die FPÖ bricht ihr Wahlversprechen – nämlich den Erhalt und die Entwicklung aller Spitalsstandorte. Wer im größten Bezirk Österreichs Spitäler schwächt, handelt verantwortungslos“, so Klubobmann Hannes Schwarz in einer Aussendung. Kleiner Hoffnungsschimmer Aufgrund der Brisanz der aktuellen Entwicklung trafen sich die drei Bürgermeister Gerald Loitzl, Thomas Schönauer und Franz Steinegger letzten Montag, 26. Jänner, mit Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl in Liezen. „Nach dem Gespräch sind wir ganz vorsichtig optimistisch. Der Gesundheitslandesrat hat die Brisanz erkannt und eine Schließung der Abteilungen solange verschoben, bis alle Verträge mit dem LKH Bad Ischl unterzeichnet sind. Die Verhandlungen sind laut ihm auf einem guten Weg und von Seiten des Leiters des LKH Bad Ischl wurde festhalten, dass man über die notwendigen Kapazitäten für Patienten aus dem Ausseerland verfügen würde“, wie Bgm. Gerald Loitzl aus dem Gespräch berichtete. Auch das Leistungsspektrum für die Interne Ambulanz wird nun nochmals genau definiert und den Bürgermeistern schriftlich zugestellt. „Es war für uns auch überraschend, dass der Gesundheitslandesrat einer Entwicklung einer Nachnutzung der Chirurgischen Abteilung durch uns positiv gegenübersteht. Wir hoffen, dass wir nun den Knoten durchschlagen haben und sind vorsichtig optimistisch“, so Gerald Loitzl abschließend.
Narzissenfestverein zog positive Bilanz
Auch die Rechnungsprüfer, Robert Pichler und Rainer Seiringer, zeigten sich mit Kassenführung und Geschäftsgebarung zufrieden und schlugen die Entlastung der Kassierin und des Vorstandes vor. Neuwahl des Vorstandes Für das Wahlprozedere übernahm Obmann a. D. Christian Seiringer den Vorsitz und verlas den einzigen Wahlvorschlag mit Obmann Rudolf Grill, den Stellvertretern Siegfried Zink und Juliane Hampel, Kassierin Lisa Berger, Schriftführerin Eva Eder, Stv.: Michael Pinnisch; Rechnungsprüfer: Robert Pichler und Rainer Seiringer. Der Wahlvorschlag wurde von der Versammlung einstimmig angenommen. Ein „Narzissenfest-Urgestein“ kehrte nun – nach einer Pause –wieder zurück: Waltraud Zach wird den VIP-Bereich leiten. Vorschau auf das 66. Narzissenfest Nach der Wahl wagte Rudi Grill einen Ausblick auf das kommende Fest, welches heuer vom 28. bis 31. Mai statt fi nden wird, wobei am Sonntag der „Stadtkorso“ in Bad Aussee über die Bühne geht. Etwaigen Gerüchten, dass auf einen der Seen ausgewichen werden solle, erteilte der Obmann eine Absage. „Trotzdem ist und bleibt das Fest in
Bad Aussee für uns eine große Herausforderung. Durch die Unsicherheit, ob wir den ‚Scheck-Parkplatz’ zur Verfügung haben, werden wir unseren VIP-Bereich mit rund 400 Personen, die versorgt werden müssen, in das Kur- und Congresshaus verlegen. Derzeit werden Ideen gesucht, um das Fest im Zentrum so attraktiv wie möglich zu gestalten, und ich appelliere an die Ausseer Geschäftsleute, ihre Geschäfte an diesem Tag offen zu halten“, so der Obmann. Was die Korsoteilnehmer anbelangt, so hat
man derzeit drei schriftliche und „einige mündliche Zusagen. Wir freuen uns wirklich sehr über jeden Teilnehmer, der uns bald kontaktiert, damit wir in die Planung gehen können. Wenn wir unter 20 Korsoteilnehmer kommen, wird die Werbung, die wir machen, unglaubwürdig“, so sein abschließender Appell an alle potenziellen Teilnehmer: „Wir haben genügend Anfragen und Ideen von Firmen für Gestelle – vielleicht findet sich ja jemand, der diese ausführen möchte“, wie er abschließend anmerkte.
Anja Rosensteiner Volksbank Bad Aussee
DIE FAKTEN
Position im Unternehmen: Servicemanagerin, Kundenberaterin in Ausbildung
Aufgabenbereiche: Kassabereich, Jugend
Ausbildung/Werdegang: Matura 2023 in der HAK
In der Volksbank seit: August 2023
STECKBRIEF
Meine Superpower:
Mein starkes Einfühlungsvermögen. Ich kann mich gut in Gefühle und Gedanken anderer hineinversetzen.
Motto: Gehe deinen Weg und lass die Leute reden!
Wichtigstes Equipment: Meine Bluetooth-Maus – ohne die geht nichts.
Warum hast du dich für diesen Job entschieden?
Ich arbeite sehr gerne mit Menschen und glaube, dass ich das in der Volksbank sehr gut umsetzen kann.
Was mir Flügel verleiht: Meine Familie und meine Freunde sowie auch die verschiedenen Veranstaltungen und Feste in unserer Region, die mich immer wieder begeistern.
Ausseer
Kindermaskenball
Am Sonntag, 8. Februar, wird von 15 bis 18 Uhr im Ausseer Kur- und Congresshaus zum heurigen Kindermaskenball geladen. Es werden viele Showeinlagen und Spiele geboten, wie auch ein Kinderschminken erfolgen wird. Der Eintritt beträgt € 6,– inklusive Jause und Überraschungsgeschenk.
Obmann Rudolf Grill fühlte sich nach eigenen Angaben „in dieser Damenrunde sehr wohl“: Romana Syen, Lisa Berger, Obmann Rudolf Grill, Obmann-Stv. Juliane Hampel und Eva Eder (v. l.).
Studie zur „Kulturhauptstadt 2024“ veröffentlicht:
Vom maßgeblichen Unterschied zwischen „Besuchern“ und „Besuchen“
Kürzlich wurde eine SROI-Analyse (Social Return on Investment, gesellschaftlicher Mehrwert auf Basis des Investments, Anm.) der Wirtschaftsuniversität Wien, die mit € 85.000,– von der Geschäftsführung der „Kulturhauptstadt“ selbst in Auftrag gegeben wurde, veröffentlicht, die Auskunft über den Erfolg oder Misserfolg dieser Großveranstaltung, die viel Kritik nach sich zog, die nicht abzuebben scheint, gab.
Am 27. März letzten Jahres feierten sich die Verantwortlichen der „Kulturhauptstadt“ samt Kulturlandesrat Karlheinz Kornhäusl und weiteren Vertretern der Politik ob des Erfolgs selbst. Von 824.518 Besuchern wurde gesprochen – eine Zahl, die von Kritikern umgehend angezweifelt wurde, heute jedoch noch als „offizielle Besucherzahl“ zum Beispiel im Wikipedia-Eintrag steht. Selbstredend ist man als Veranstalter bemüht, seinen Erfolg im hellsten Licht darzustellen, wobei aber gerne auf einen Buchstaben „vergessen“ wurde, denn zwischen „Besuche“ und „Besucher“ ist ein großer Unterschied. Die oben genannte Zahl bezieht sich auf die Gesamtbesuche. Das heißt, dass ein Besucher mehrere Veranstaltungen hintereinander besuchen kann. Diese Zahl ist zwar schön anzusehen, sagt aber nichts darüber aus, wie viele Besucher man motivieren konnte, ins Salzkammergut zu kommen. Diese Zahl ergibt sich nämlich aus den „Unique Visitors“ (einzelnen Besuchern) und dabei sieht das Ergebnis etwas anders aus: Laut Studie waren es exakt 201.140 Besucher, die die Veranstaltungen besuchten und somit 800.935 (laut Studie) Besuche generierten. Bei diesen Besuchern rekrutierten sich laut Studie 27.129 Personen aus der regionalen Bevölkerung und 174.011 Personen wurden als „Touristen“ gezählt. In Anbetracht der Tatsache, dass die KulturhauptstadtRegion mit ihren 23 Gemeinden 108.515 Einwohner zählt, nahm somit nur ein Viertel der Einheimischen mehr oder weniger Anteil an der Großveranstaltung, an drei Viertel der Bevölkerung ging die „Kulturhauptstadt 2024“ spurlos vorbei. Wie aufgrund dieser Zahlen und der Kritik an der Großveranstaltung aus der Bevölkerung von einem „gestärkten regionalen Gemeinschaftsgefühl“ gesprochen werden kann, ist interessant. Dazu kommt, dass das Verhältnis zwischen beteiligten Künstlern aus dem Salzkammergut
Das Eröffnungswochenende in Bad Ischl schlug laut einer parlamentarischen Anfrage mit 1,4 Millionen Euro zu Buche.
zu jenen von außerhalb mit einem Drittel zu zwei Drittel bewertet wurde und sich die Nachhaltigkeit – zumindest im Ausseerland – noch nicht so richtig erkennen lässt. Im Gegenteil: Veranstalter und Künstler aus dem Ausseerland sprechen vielmehr von „verbrannter Erde“ als von „gestärktem Gemeinschaftsgefühl“.
Eine der bei der „Kulturhauptstadt“ ausstellenden Künstlerinnen war die Fotografin Yvonne Oswald. Sie hat die Studie gelesen und stellte fest, dass mit ihr niemals gesprochen wurde: „Mir erschließt sich nicht, woher die WU Wien zu den angeführten Zahlen kam. Einen Fragebogen habe ich nie erhalten, ebenso ergab eine kurze Recherche, dass auch andere ausführende Projektleiter, Kuratoren oder Künstler nicht befragt wurden. Außerdem ist vom behaupteten neuen Gemeinschaftsgefühl der Region das Gegenteil wahr. Offensichtlich fand eine Befragung der, weitgehend kompetenzfreien, Mitarbeiter von Frau Schweeger statt. Das erklärt die fantasievollen Zahlen und Behauptungen. Zusammenfassend kann ich als ausführende Projektleiterin, Kuratorin und
teilnehmende Künstlerin eines wichtigen Projekts dieser Studie in keiner Weise zustimmen. Es ist jedenfalls bedauerlich, dass für ein solches Produkt erhebliche finanzielle Mittel verschwendet wurden“, wie die Künstlerin erbost festhielt. Auch das „niederschwellige und vielseitige Kunst- und Kulturprogramm“ sehen vielleicht Teile der Bevölkerung – die die Sause schlussendlich bezahlten –anders. Der Enttäuschung der Bevölkerung trägt die Studie auf den Seiten 76 f. Rechnung.
„Monetarisierter gesellschaftlicher Gegenwert“ Im Rahmen der Studie wurde ein „monetarisierter gesellschaftlicher Gegenwert“ von € 4,28 errechnet, den jeder investierte Euro gebracht habe. Ähnlich wie bei der Analyse zur Zufriedenheit in der Bevölkerung, die Großteils für den oberösterreichischen Raum vorgenommen wurde, ist dieser Wert für das Ausseerland schwer vorstellbar. „Die Wasnerin“ war eine der wenigen Sponsorpartnerinnen der „Kulturhauptstadt“ aus dem Ausseerland und man erwartete sich auch einiges davon: „Wir haben ein schönes Package angeboten ... mit ‚GoodieBags‘ und dem Kulturbuch ... wir haben für jeden Gast am Zimmer so einen ‚Bag‘ gehabt. Ich habe es kein einziges Mal gebraucht. Es hat kein einziger Gast das gebucht“, schilderte Gastgeberin Petra Barta von der „Wasnerin“ den „Erfolg“ aus der Sicht einer Touristikerin in einer kürzlich ausgestrahlten Dokumentation.
Falsche Angaben bei Infrastrukturprojekten
Bei den durch die Kulturhauptstadt bewerkstelligten Infrastrukturprojekten wurden im Ausseerland neben der Bespielung des Ausseer Bahnhofs mit € 600,– auch die Neugestaltung der Ausstellungsräume bei den „Salzwelten“ mit € 82.908,– wie auch der Neubau des Veranstaltungssaales in Altaussee mit € 155.000,– aufgelistet. Auf Anfrage meinte Bgm. Gerald Loitzl nach einem kurzen Lachanfall dazu: „Trotz mehrmaliger Gespräche und Interventionen beim zuständigen Bundeskanzleramt, ob die Gemeinde Altaussee die von Intendantin Elisabeth Schweeger sowie dem Bundeskanzleramt in Aussicht gestellten Förderungen ausbezahlt bekomme, wurde der Veranstaltungssaal schlussendlich als nicht förderungswürdig klassifiziert. Es wurde kein einziger Cent über die Kulturhauptstadt für dieses Projekt lukriert, aber es würde mich sehr freuen, wenn der genannte Betrag von € 155.000,– noch ausbezahlt werden würde“, wie der Altausseer Bürgermeister schmunzelnd festhielt.
Diese Werte dürften keineswegs als
„Die vorliegende Analyse macht einmal mehr den großen Erfolg der Europäischen Kulturhauptstadt Bad Ischl Salzkammergut deutlich. Sie hat nicht nur zu einer Attraktivierung des ländlichen Raums insgesamt beigetragen, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und neue Räume für Kunst und Kultur erschlossen. Damit hat die Kulturhauptstadt auch einen wesentlichen Beitrag zu den Zielen des Regierungsprogramms geleistet.“
Vizekanzler und Bundesminister für Kultur Andreas Babler (SPÖ)
„direkt geflossenes Geld gesehen werden. Vielmehr drücken sie den abstrakten Beitrag der Kulturhauptstadt zur jeweiligen Infrastrukturentwicklung in Geldeinheit-Äquivalenten aus“, wie Stefan Schöggl, Mitautor der Studie, auf Anfrage mitteilte und auf die Passage verwies, dass „... die Bewerbung zur Kulturhauptstadt und die damit verbundenen dortigen in Aussicht gestellten Förderungen für Infrastrukturprojekte mit der Auslöser für die Umsetzung des Veranstaltungssaales waren. In dieser Passage soll dezidiert der Nutzen abgebildet werden, den die regionale Kulturszene verzeichnet. Diese profitiert von einem Veranstaltungszentrum, das in geringem Ausmaß (2,5 %) auf den Impuls der Kulturhauptstadt zurückgeführt wird. Diesem Impuls wird ein finanzieller Gegenwert von € 155.000,– zugerechnet.“
Interressant ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Land Steiermark zwar € 1.219.276,– an öffentlichen Geldern an die Kulturhauptstadt Bad Ischl – Salzkammergut 2024 GmbH überwiesen hat, plus € 150.000,– im Rahmen einer Nachtragsvereinbarung, jedoch – laut Anfrage bei der Abteilung 9 für Kultur, Europa und Sport – über null Informationen darüber verfügt, wie verantwortungsvoll diese Gelder eingesetzt wurden. Selbst bei der Frage nach Besucherzahlen verweist man auf die „Kulturhauptstadt“. Förderung ohne Kontrolle oder Information des Födernehmers. Kritikpunkte Die Analyse selbst wird von einigen Beobachtern in mehrerlei Hinsicht kritisiert. So war für viele zu erwarten, dass eine mit € 85.000,– von der „Kulturhauptstadt GmbH“ in Auftrag gegebene Studie das Jahr so gut wie möglich darstellt. Auch der kurze Zeitraum der SROI-Analyse, der die von der EU vorgegebene Nachhaltigkeit überhaupt nicht berücksichtigt, wurde kritisiert. Wer die gesamte Studie zur Kulturhauptstadt 2024 lesen will, kann sich diese im Internet unter https://tinyurl.com/KHSTD24Studie laden.
Jahreshauptversammlung der Ortsmusikkapelle
Obertraun
Bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung blickte die Ortsmusikkapelle Obertraun auf ein äußerst aktives Vereinsjahr zurück und startete zugleich motiviert ins neue Musikjahr.
Die Mitglieder der Ortsmusikkapelle Obertraun blickten auf ein erfolgreiches
Unter der Leitung von Kapellmeisterin Michaela Eggenreiter und Kapellmeister Josef Pühringer sowie Obmann Peter Perstl absolvierten die derzeit 36 aktiven Musikerinnen und Musiker sowie vier Marketenderinnen ein umfangreiches Programm. Schriftführer Wolfgang Höll berichtete von 44 Gesamtproben, 21 Ausrückungen sowie zahlreichen Registerproben und musikalischen Umrahmungen verschiedenster Veranstaltungen. Auch mehrere Arbeitseinsätze am Festgelände Traunau und das Waldfest samt dem neuen Bubble-Soccer-Turnier prägten das Vereinsjahr. Kassier Helmut Schilcher konnte trotz einiger not-
wendiger Instrumentenankäufe –darunter zwei neue Flügelhörner –einen soliden Kassastand präsentieren.
Schwerpunkt Jugendarbeit Ein besonderer Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Jugendarbeit: Jugendreferentin Katharina Perstl berichtete von derzeit 15 Jungmusikanten in Ausbildung. Einige davon musizieren bereits erfolgreich in einem kleinen Ensemble. Interessierte Nachwuchsmusikanten oder „Quereinsteiger“ sind jederzeit herzlich willkommen. Ein großer Dank seitens der Vereinsleitung galt den aktiven Mitgliedern sowie der Gemeinde Obertraun für die laufende Unterstützung.
Bürgermeister Egon Höll bedankte sich im Namen der Gemeinde für den großen ehrenamtlichen Einsatz der Ortsmusik in musikalischer, aber auch in den vielen organisatorischen Belangen.
Herzlichen Dank
für die vielen Zeichen der Anteilnahme und des Mitgefühls anlässlich des Ablebens unserer lieben Tante, Frau
Martha Mandl,
die am 23. Dezember 2025 im 95. Lebensjahr von uns gegangen ist.
Von Herzen danken wir allen, die sie auf ihrem letzten Lebensweg begleitet und unterstützt haben. Unser besonderer Dank gilt dem Team der Mobilen Pflege der Volkshilfe, insbesondere der langjährigen Betreuerin DGKP Rebecca Mair, der Hausärztin Dr. Pia-Katharina Edlinger, dem LKH Bad Aussee, Abteilung Innere Medizin, Primar Dr. Dietmar Kohlhauser und seinem Team, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Rettungsstelle Bad Aussee sowie all jenen Menschen, die ihr bis zuletzt beigestanden sind. Durch diese wertvolle und engagierte Unterstützung war es unserer Tante möglich, ihr Leben bis zuletzt würdevoll und gut umsorgt in ihrem Zuhause zu verbringen.
Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familien- und Freundeskreis statt.
In stiller Dankbarkeit
Familie Stegemann
Konzertabend
„Tänzerische Musik im
Wandel der Zeit“
Am 16. Jänner 2026 fand ein wunderbarer Konzertabend am Erzherzog Johann BORG Bad Aussee statt. Selina König, eine Schülerin der Maturaklasse, befasste sich im Rahmen ihrer Abschließenden Arbeit in den letzten Monaten intensiv mit dem Thema Musik und Konzertgestaltung.
(V. l.): Magdalena Prisching, Selina König und David Zopf gestalteten einen wunderbaren Konzertabend.
An diesem Abend stellte sie ihre harte Arbeit zur Schau – mit beeindruckenden Klavierstücken aus dem Barock und der Klassik, über die Romantik und bis hin zur Moderne bot sie den Wandel der Tanzmusik dar und verzauberte das Publikum. Durch das Konzert begleiteten sie Magdalena Prisching und David
Zopf des BORG Bad Aussee mit Gesang und Schlagwerk. Das „Grande Finale“ des Abends stellte ein faszinierendes vierhändiges Klavierstück dar. Auf diesem Weg kann man ihr nur noch viel Erfolg beim Feinschliff ihres schriftlichen Teils der abschließenden Arbeit wünschen.
Leserbrief
Jedermann hat das Recht, durch Wort, Schrift und Druck oder durch bildliche Darstellung seine Meinung innerhalb der gesetzlichen Schranken frei zu äußern. (Erstes Staatsgrundgesetz vom 21. Dezember 1867). Diese Meinung muss jedoch nicht gleichzeitig die Meinung der Redaktion sein.
Ein Dank an das Team des LKH Bad Aussee
Ich möchte mich beim kompetenten Operationsteam rund um Oberarzt
Dr. Thomas Wallner im LKH Bad
Aussee für meine OP im hochmodernen Operationssaal bedanken. Ich wünsche Landeshauptmann Mario Kunasek, Gesundheitslandesrat Karlheinz Kornhäusl und dem Vorstand der KAGes, dass sie –wenn Notwendigkeit im Ausseer Raum sein sollte – von diesem kompetenten Team betreut werden. Aber wahrscheinlich wäre das obsolet, denn diese Herren würden sicher mit dem Helikopter nach Salzburg, Linz oder Graz geflogen werden. Doris Bittmann, Bad Aussee
Musikjahr zurück. Foto: Schöpf
Es gab reihenweise verdutzte Gesichter, als am 9. Jänner eine beachtliche Anzahl an Trommelweibern in Zivilkleidung angeführt von ihren hochgeschätzten „Lupitscher Musikanten“ von ihrer Gaststätte „Wiedleite“ den Weg über den Kurhausplatz in die Ischler Straße nahm und dabei kräftig trommelte. Erneut eine Demonstration für das LKH Bad Aussee oder haben sich die Trommelweiber gar im Datum geirrt? Nichts von beidem: Ihr Obertrommelweib Andrea Winkler feierte an diesem Tag seinen ersten schwerwiegenden „Runden“ und so ließen es sich weder die Musikanten noch seine Markter Trommelweiber inklusive der „Schildbürger“ und der Mitglieder der „Knoschp’nbühne“ nehmen, ihm mit einem Ständchen herzlichst zu gratulieren. Entgegen seinem üblichen – sehr sparsamen –Verhalten zeigte sich der Jubilar mehr als spendabel und die spontane Feier in den Räumlichkeiten des Kaufhauses Winkler dauerten bis in die späten Nachtstunden an. Herzlichen Glückwunsch der „Mutter Oberin“ und ad multos annos!
Besuch und die Gratulationen hocherfreut und überraschend spendabel.
200. „Singstund’“ in Grundlsee
Seit mittlerweile 26 Jahren wird in Grundlsee einmal im Monat aus vollem Herzen gesungen. Im Gasthaus „Stöckl“ wurde am 15. Jänner die 200. Auflage dieses herzerfrischenden Treffens gefeiert. Vor jeder der adrett gekleideten Damen lag ein grüner Ringordner mit unzähligen Liedern darin – nur Heidi Simentschitsch, die Organisatorin, hatte eine graue Mappe mit einem herbstlichen Foto des Grundlsees darauf vor sich liegen, was für eine Altausseerin prinzipiell recht ungewöhnlich wäre, wenn sie nicht so starke Bande zum Grundlsee pflegen würde.
Bevor die Damen ihre Stimmen erhoben, wurde zuerst einmal eine Mahlzeit eingenommen. Die „Singstund’Musi“ mit Eva Fischer (Harmonika), Sophie Wimmer (Harfe) und Martin Budemayr (Gitarre) war an diesem Abend nicht nur eine ergänzende Draufgabe, sondern willkommene Begleitmusik. Für gewöhnlich sind Nora Schönfellinger und Johanna Marchner mit ihren Gitarren zur Stelle, um die Damen zu begleiten. Zur Eröffnung gab es ein Stück von Leonore Schanzl auf der Mundharmonika zu hören, welches mit viel Applaus bedacht wurde. Dann das erste Lied der Damen, „'s koide Wasserl“, welches gefühlvoll undmehrstimmig den gemütlichen Gastraum des Wirtshauses durchströmte, bevor Heidi Simentschitsch in Form eines Gedichts die letzten 26 Jahre Revue passieren ließ.
Die Idee des gemeinsamen Singens wurde im Dezember 1999 geboren, als im Rahmen eines Volksmusik-
Jugendseminars auch Damen älteren Semesters meinten, dass sie gerne singen würden. Schon beim ersten Treffen, welches vom „Leonharder Dreigesang“ organisiert wurde –damals noch im Gasthof „Ladner“, wo man bis 2008 beherbergt wurde –, kamen 30 sangesfreudige Damen angereist. Seit 2009 ist man im Gasthaus „Stöckl“ angekommen und die Damen fühlen sich dort sichtlich wohl.
Die kleine Gemeinschaft von rund 40 Damen ist nun nicht nur in musikalischer Hinsicht verbunden, sondern es
Auflage der „Singstund’“.
werden auch gemeinsame Ausflüge unternommen – von Ebensee bis Tauplitz, von Gosau bis zum Sattl werden dabei gemeinsam Ausflugsziele besucht. Unvergessen auch die „Singstund’-Faschingbriefe“, die von 2003 bis 2019 den Fasching in Grundlsee bereicherten. Sie wurden von Heidi Simentschitsch, Eva Freller sowie Gretl und Karl Schanzl geschrieben.
Interessierte Damen sind übrigens jederzeit willkommen; nähere Informationen bei Heidi Simentschitsch unter Tel.: 0664-5808987.
Danke, Hein!
Dieser Tage trat einer der längstdienenden Volksbank-Mitarbeiter im Ausseerland den wohlver-
dienten Ruhestand an: Reinhold „Hein“ Stocker. 36 Jahre war er ein verlässlicher Mitarbeiter der Volksbank, davon 26 Jahre als Filialleiter in Bad Mitterndorf. Er war umsichtig, zielstrebig, kollegial, engagiert und wertschätzend – gegenüber Kollegen wie auch Kunden. Er machte die Volksbank Bad Mitterndorf zu einer Vorzeigefiliale innerhalb der Volksbank Salzburg. Der hervorragende Skifahrer, der bei den Volksbank-Skimeisterschaften oftmals nicht nur seine Klasse, sondern auch die Teamwertung gewann, wird nun viel Zeit haben, Pistenkilometer zu sammeln.
Wir wünschen Dir und Deiner Familie einen wunderbaren Ruhestand und danken für die schöne Zeit mit Dir!
Deine Kollegen
MaschkeraSchlittgoasreiten
Am Samstag, 31. Jänner, findet heuer das 23. Mal das Maschkeraschlittgoasreiten in Lupitsch statt. Treffpunkt ist um 14 Uhr beim Steinegger.
Anlässlich unserer 200. Singstund’ sage ich
Danke
• die jahrelange Treue an Leonore und Max
an alle „Singstund’ler“ für
• an alle Musikanten
• an Nada und Dragan mit
• ihrem Team an Nora und Johanna
• an Monika für die wunder-
• bare Jubiläumstorte an den ARF mit Eva
• Hilbrand und an Bürgermeister Franz
• Steinegger mit Familie für den Besuch und die Einladung!
Eure Heidi
Jubilar Andreas Winkler zeigte sich über den
(V. l.): Nora Schönfellinger, Johanna Marchner, Leonore Schanzl und Heidi Simentschitsch freuten sich über die 200.
150. Wehrversammlung der Feuerwehr Altaussee
Am 16. Jänner fand im Sitzungssaal der Gemeinde Altaussee die 150. Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altaussee statt, zu der Wehrkommandant ABI Christian Fischer neben zahlreichen aktiven Mitgliedern auch Bgm. Gerald Loitzl, Vzbgm. Barbara Ronacher, das Kommando der Nachbarwehr Obertressen sowie Vertreter von der Bergrettung, dem Roten Kreuz sowie der Altausseer Vereine begrüßen konnte.
Kommandant Christian Fischer zog in seinem Bericht eine eindrucksvolle Bilanz über das Jahr 2025: Die Freiwillige Feuerwehr Altaussee musste zu insgesamt 101 Einsätzen ausrücken. Die Einsatztätigkeit gliederte sich im Vorjahr in einen Brandeinsatz, 93 technische Einsätze und sieben Fehlausrückungen, bei denen insgesamt 1.065 Einsatzstunden geleistet wurden. Aber nicht nur bei den Einsätzen, sondern auch bei den Übungen, der Verwaltung, der Ausbildung und natürlich der Aufbringung finanzieller Mittel waren die Mitglieder der Wehr gefordert. Somit wurden voriges Jahr 843 Tätigkeiten mit 19.317 Stunden geleistet.
Neues vom Wasserdienst Wasserdienst-Einsatzleiter LM d. F. Christopher Hentschel informierte in einem umfangreichen Bericht über zahlreiche Übungen, Einsätze und Weiterbildungen. Beim 45. Taucherlager am Grundlsee wurde der Einsatz mit den neuen UnterwasserScootern intensiv erprobt. Der Weihnachtstauchgang und das Silvesterschwimmen ließen das Jahr auf eine besondere Weise ausklingen. Erfreuliche Entwicklung auch bei der Jugend Jugendwart BM Alexander Gaisberger hob die erfolgreiche Jugendarbeit hervor. Beim Wissenstest in Ardning und Jugendleistungsbewerb in Pöllau zeigten die jungen Mitglieder ihr Können. Ein besonderer Höhepunkt war der „24-StundenTag“, an dem 70 Jugendliche von der Feuerwehr und dem Roten Kreuz teilnahmen. Derzeit zählt die
Feuerwehr Altaussee elf Jugendliche – eine erfreuliche Entwicklung. Ehrungen Im Rahmen der Wehrversammlung wurden zahlreiche Mitglieder geehrt. ABI a. D. Werner Fischer wurde zum Ehren-Hauptbrandinspektor ernannt; HFM Günter Seebacher wurde zum Ehren-Hauptlöschmeister d. V. ernannt. Mit dem Verdienstzeichen des LFV Steiermark 2. Stufe in Silber wurden HBM Gerald Loitzl, OBM Martin Schafhuber und HLM d. F. Hannes Gaisberger ausgezeichnet. Eine Medaille für vieljährige verdienstvolle Tätigkeit im Feuerwehr und Rettungswesen erhielten HLM d. V. Martin Margotti, HFM Andreas Köberl , HFM Rupert Kainzinger sowie HFM Thomas Köberl Die Katastrophen-Einsatzmedaille des Niederösterreichischen Landesverbandes wurde an OBI
Prächtiges Spiegeleis am Altausseersee und Grundlsee
Lang war die Wartezeit auf derart wunderbare Eisbedingungen: Seit 2017 gab es kein so schönes Spiegeleis mehr auf den größten Seen im Ausseerland.
Helmut Haidvogl, BM Alexander Gaisberger, HLM d. V. Andreas Pürcher , HLM d. V. Martin Margotti, OLM d. F. Christoph Seebacher und HFM Stefan Temel verliehen. Nach den Grußworten der Ehrengäste, in denen der Dank über die großartige Leistung und die sehr gute Zusammenarbeit im Ort und mit anderen Einsatzorganisationen betont wurde, wurde der „Kameradschaftspflege“ noch ordentlich Raum gegeben.
(V. l.): Bgm. HBM Gerald Loitzl, ABI a. D. und E-HBI Werner Fischer, E-HLM Günter Seebacher, ABI Christian Fischer und OBI Helmut Haidvogl. Foto: FF AA
Notrufe
Gesundheitstelefon % 0316/ 1450
Unter www.ordinationen.st können die geöffneten Ordinationen der nächsten 24 Stunden abgefragt werden.
Rettung: %144
24-Stunden-Notfall-Hotline für psychosoziale Krisenfälle % 0800/449933
Urlaubsankündigung
Ambulanzzeiten LKH Bad Aussee
Chirurgische Abteilung: Allgemeine und Unfallchirurgische Ambulanz: von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr.
Spezial-Ambulanzen: nach Vereinbarung unter % 03622/52555-3018 (Mo–Fr, 8–13 Uhr).
Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03623/2364. Stainach Panther-Apotheke: bis 1. Februar. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0368/222276. Zahnärztlicher Bereitschaftsdienst Bezirk Liezen/Leoben 31. Jänner – 1. Februar: Dr. Heidi Grießer, Trofaiach, % 03847/34634. 7.–8. Februar: Dr. Alexander Grünberger, Leoben, % 03842/43666. Pflegedrehscheibe Bezirk Liezen
Mobile Hauskrankenpflege der Volkshilfe Ausseerland Telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr unter Tel.: 03622/50910. Für persönliche Beratungen bitten wir um eine Terminvereinbarung telefonisch oder per Mail: gertrud.feldhammer@stmk.volkshilfe.at Zeitpolster Ausseerland Fahrdienste, Botengänge, Alltagshilfe, Besuchsdienste, Unter stützung von pflegenden Angehörigen, Hilfe bei Behördenwegen.
% 0664/88720760.
Die Ordination von Dr. Thomas Preimesberger ist vom 15. bis 20. Februar geschlossen. Nächste Ordination ist Montag, 23. Februar.
Die Ordination von Dr. Thomas Fitz ist vom 16. bis 17. Februar geschlossen. Nächste Ordination ist Mittwoch, 18. Februar.
Bauernmarkt
Bad Mitterndorf
Der nächste Bauern- und Wochenmarkt in Bad Mitterndorf findet am Freitag, 6. Februar, von 15 bis 18 Uhr im Haus Ram (unterhalb des Pfarrhofes) statt.
69. Ausseer Pfarrball
Der traditionsreiche Ausseer Pfarrball wird am Samstag, 31. Jänner, ab 19 Uhr im Pfarrsaal über die Bühne gehen. Die „AltBadSeer Musi“ und die „Fensageiger“ werden den Abend musikalisch umrahmen. Tracht erwünscht. Eintritt: € 22,– Erwachsene; Jugendliche bis 25 Jahre € 13,–. Kartenvorverkauf per Telefon unter +43 664 1291694 oder +43 699 1453 7171.
Bad Aussee Kurapotheke: vom 2. bis 8. Februar. Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 03622/52277.
Bad Aussee Narzissen-Apotheke: Außerhalb der Dienstzeiten informieren Sie sich unter % 0664/2360192.
Altaussee Narzissen-Apotheke: Mo, Di, Do & Fr 8.30–12 Uhr, Mi 15–18 Uhr. % 03622/71671. Bad Mitterndorf (Die Kurapotheke): vom 9. bis 15. Februar.
Anlaufstelle für ältere, pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen, Bürozeiten: Mo.–Do. 8–12 Uhr. Telefonisch täglich 8–18 Uhr. Hausbesuche sind möglich. Das Angebot der Pflegedrehscheibe ist kostenfrei. pflegedrehscheibe-li@stmk.gv.at % +43 (0) 316 877 7478.
Almcafé-Stammtisch
Jeden dritten Montag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr Austausch und Information für pflegende Angehörige in der Almhütte des VolkshilfeSeniorenzentrums. % 0664/88455 380.
Beratungsstellen
Kostenlose Rechtsberatung
Die Diensteinteilung für die erste anwaltliche Auskunft und Verbrechensopferberatung, immer am Dienstag von 10 bis 12 Uhr in der Kanzlei des jeweiligen Rechtsanwaltes, für die nächsten Wochen: 3. Februar: Angerer-Harreiter RAe OG 10. Februar:
Petritsch Berger Lasser, RA OG Amtstage des Notars
Jeden 1. und 3. Dienstag des Monats in Bad Mitterndorf von 9 bis 11 Uhr im Gemeindeamt; jeden 1. Mittwoch im Monat im Gemeindeamt Grundlsee von 16 bis 17 Uhr; jeden 2. Mittwoch im Monat von 16 bis 17 Uhr im Gemeindeamt Altaussee. Interessierte können jederzeit gegen Voranmeldung zu einer Besprechung in die Notariatskanzlei in Bad Aussee kommen.
Wirtschaftskammer
Jeden Donnerstag von 8.30 bis 13.30 Uhr. Altausseer Straße 220, 8990 Bad Aussee, Telefonische Voranmeldung unter % 0316/6019690, E-Mail: liezen@wkstmk.at.
Bauberatung
Jeden ersten Freitag im Monat von 8 bis 10 Uhr im Gemeindeamt Bad Mitterndorf. Sprechtag für Arbeiter und Angestellte
Dienstag, 10. Februar, von 10 bis 12.15 Uhr im AMS Bad Aussee, Terminvereinbarung unbedingt notwendig, % 05/77994000.
Sprechtag der SV der Selbstständigen
In der Wirtschaftskammer Bezirksstelle Bad Aussee, Terminvereinbarung unter % 050808808 oder auf www.svs.at.
Sprechtag der Pensionsversicherungsanstalt
Nächster Sprechtag Freitag, 6. Februar,
von 8 bis 12.30 Uhr im Reha-Zentrum
Bad Aussee, Braungasse 354, Terminvergabe unter der Serviceline der Landesstelle Graz, % 050303/34170. Psychosoziale Beratungsstelle Bad Aussee
Bahnhofstraße 132, 8990 Bad Aussee, tel. Erreichbarkeit unter 0800 311 63 36. (Mo, Di, Do, Fr 9–16 Uhr, Mi 8–18 Uhr)
Familienberatungsstelle
Jeden Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr – rechtliche und psychosoziale Beratung, Außenstelle BH Liezen – Standort der Straßenmeisterei, Sommersbergseestr. 230. % 03612 / 2802 - 386.
Jugendzentrum Bad Aussee
Di. bis Sa. von 15 bis 19 Uhr; Berufs-, Schul- und allg. Beratung nach telef. Vereinbarung % 0660/ 8124995 –www.juz-aussee.at.
Tagesmütter Steiermark
Montag von 14 bis 17 Uhr in Bad Aussee, Bahnhofstraße 132, 1. Stock. % 03622/53175 od. 0650/3882885.
Regionale Elternberatung
Jeden 3. Mittwoch im Monat, 9 –11 Uhr im Kurhaus für Eltern und Bezugspersonen von 0- bis 3-jährigen Kindern. Infos: www.bh-liezen.steiermark.at oder unter % 0676 86640524. Tauschmarkt
Bad Aussee jeden Donnerstag von 15 bis 19 Uhr (Annahme u. Verkauf) und jeden 1. Samstag im Monat von 9 bis 12 Uhr (nur Verkauf) im Erdgeschoß des Pfarrhofes, auch mit kleinem, feinem Flohmarkt unter den Arkaden.
Grundlsee: jeden Fr. von 17 bis 19 Uhr im Gemeindeamt.
Altaussee: jeden Di. von 16 bis 19 Uhr im Volkshaus, 2. Stock. Bad Mitterndorf: Kostnixladen, Bad Mitterndorf 5 (gegenüber der Kirche).
Jeden Mi. und Fr. von 16 bis 19 Uhr.
Ehrenamtlicher Hospizverein Sprechstunden für pflegende Angehörige und chronisch Kranke nach Vereinb. im Pfarrhof, Obersdorf 41, Bad Mitterndorf, % 0664/6362322. Tierärzte
Dr. Ondusko, % 03623/2310 Mag. Flora Neuhuber und Mag. Laura Hahn, % 0664/2631067 oder tierarztpraxis-ausseerland.at
Therapeutisches
MobeespineWirbelsäulenanalyse
Erik Stix, % 0676/7400207 Psychologie
Mag. Alexandra Hofer, www.alexandrahofer.at oder % 0676/7304310
Dr. Lisza Gaiswinkler, % 0677/ 61048772 www.praxis-gaiswinkler.at Orthofit GmbH Bad Aussee
In den Morgenstunden des 22. Jänners wurden die Feuerwehr Lupitsch – als einsatzleitende Wehr – sowie die Feuerwehren Altaussee, Bad Aussee und Reitern zum Brand eines Lastkraftwagens mit Siloanhänger beim Kettenanlegeplatz in Lupitsch gerufen.
Bild bot sich den Einsatzkräften beim Fahrzeugbrand in Lupitsch. Foto: FF Abschnitt Ausseerland
Der Lkw-Fahrer bemerkte das Feuer auf der Fahrt am Pötschenpass und konnte das Fahrzeug noch zum Kettenanlegeplatz steuern, wo es die Einsatzkräfte im Vollbrand stehend vorfanden. Unter schwerem Atemschutz und mit dem Einsatz von Löschschaum konnte der Brand gelöscht werden. Der Fahrer blieb unverletzt. Bedingt durch die tiefen Temperaturen wurde der Einsatzort umgehend zu einer Eisfläche, wodurch die Bundesstraße in diesem Bereich während des Einsatzes komplett gesperrt wurde. Durch die Sperre kam es bei der Ausweichroute über Lupitsch und Altaussee zu einem kleinen Verkehrschaos.
Die Kameraden der FF Reitern mit
Ölschwerpunkt kümmerten sich um den restlichen Diesel, der in einen Ersatzbehälter umgefüllt wurde, da der Fahrer unmittelbar vor der Auffahrt auf den Pötschenpass vollgetankt hatte. Hier wirkte dann die Straßenmeisterei Bad Aussee mit, welche die Einsatzstelle mehrfach bestreute. Für die zehn Kameraden der FF Lupitsch, die 15 Kameraden aus Altaussee, neun Mann aus Bad Aussee, neun Mann aus Reitern sowie vier Polizisten und die Arbeiter der Straßenmeisterei Bad Aussee, die alle Hände voll zu tun hatten, die Unfallstelle zu streuen, war der Einsatz nach zwei Stunden beendet. Am Lkw entstand ein Totalschaden, der Siloanhänger konnte rechtzeitig weggezogen werden.
Ein herzliches Dankeschön
für die aufrichtige Anteilnahme zum Abschied unserer lieben Mam, Tante, Cousine und Godn, Frau
Dorothea Anna Pucher.
Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei Dr. Pia-Katharina Edlinger für die jahrelange gute Betreuung.
Danke an Sandra Singer von der Bestattung Haider und Pfarrer Michael Unger für die Gestaltung des Requiems. Danke an die Träger sowie an das Quartett der Stadtkapelle Bad Aussee.
Ein „Vergelt’s Gott“ allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten für die Blumen-, Kerzen- und Geldspenden sowie allen, die unsere Mama auf ihrem letzten Weg begleitet haben.
In Liebe und Dankbarkeit Irene und Erwin
Dieses
Schnell informiert
l Die Bedeutung von Nistkästen kann nicht hoch genug bewertet werden. Sie bieten Vögeln, Fledermäusen, Insekten und sogar kleinen Säugetieren Schutz, Überwinterungsmöglichkeiten wie auch einen Nistplatz zur Fortpflanzung. Durch das Anbringen von Nistkästen kann man im eigenen Garten die Artenvielfalt erhöhen und unterstützen. Im Herbst soll altes Nistmaterial mit einem Schaber oder einer Bürste entfernt werden. Der Nistkasten muss idealerweise in einer angemessenen Höhe und nicht in der prallen Sonne aufgehängt und nach Osten ausgerichtet werden. Die Mitglieder der Berg- und Naturwacht Bad Mitterndorf haben einige Nistkästen in den Schutzgebieten aufgehängt und betreuen diese. An dieser Stelle möchten sie sich sehr herzlich bei Reinhold Neuper aus Bad Mitterndorf bedanken, der die Nistkästen professionell für die Berg- und Naturwacht anfertigte. l Ein tödlicher Snowboardunfall ereignete sich am 16. Jänner am Loser. Gegen 21.45 Uhr wurde ein Pistengerätfahrer im Skigebiet Loser auf eine reglose Person aufmerksam, die abseits der Piste lag. Umgehend wurde die Bergrettung Ausseerland alarmiert, die sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann. Die eintreffende Notärztin konnte jedoch nur mehr den Tod des 47-jährigen Mannes aus Wien feststellen. Am 17. Jänner führte die Alpinpolizei Liezen Erhebungen am Unfallort durch. Ersten Ermittlungen zufolge dürfte der 47Jährige gegen 18.30 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache während einer Abfahrt in einem Steilstück (Stellenkogel) von der Piste abgekommen sein. In weiterer Folge kollidierte er mit einem Baum und kam rund drei Meter unterhalb der Kollisionsstelle zum Liegen. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Der Mann war mit einer jährlich hier weilenden Gesellschaft, die aus Mitarbeitern der „Austrian Airlines“ besteht, nach Altaussee gekommen.
l Die Feuerwehr Grundlsee wurde am 23. Jänner zu einem nicht alltäglichen Einsatz gerufen. Ein Schwan lag schon mehrere Stunden regungslos am Eis herum und zeigte nicht mehr viel Motivation, etwas zu fressen. HBI Alexander Gasperl und OBI Mario Fuchs bargen das Wildtier und „Schwanenmama“ Burgl „Stutz“ Schramml nahm den Schwan in Pflege.
l Bei der Grafik zur Stromherkunft auf der Seite 2 der Ausgabe Nr. 1/2026 kam es zu Irritationen, weil die Zahlen für Beobachter nicht ganz schlüssig waren. Auf der Seite von „Austrian Power Grid“ (www.apg.at) wird sekundenaktuell die Herkunft des Stroms dargestellt, weshalb es während des Tages immer wieder zu Schwankungen kommen kann. 2024 gab es bei der Primärenergieerzeugung in Österreich folgende Aufteilung: 42,4 % aus biogenen Energien, 29,1 % aus Wasserkraft, 6,0 % Umgebungswärme, 5,9 % aus Windkraft, 4,9 % PV, 4,9 % brennbare Abfälle, 3,5 % Öl und 3,4 % Erdgas (Quelle: BM für Wirtschaft, Energie und Tourismus). l Um dem Verlangen nach einer schnelleren Berichterstattung Rechnung zu tragen, wurde kürzlich ein „Instragram“Alpenpost-Konto eingerichtet. Man kann dieses unter #alpenpost finden. Die Redaktion bemüht sich auf diesem Wege, Informationen im öffentlichen Interesse schneller zu den Lesern zu bekommen. Sie brauchen nur den nebenstehenden QR-Code mit dem Telefon scannen.
Lesung
von Vea Kaiser
„Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels“ – so lautet der Titel des neuesten Werks der Autorin Vea Kaiser, die für dieses Buch jahrelang recherchierte. Kürzlich las sie daraus in der „Wasnerin“.
Die junge Autorin wurde für ihren Debütroman „Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam“ von der Kritik mehr als gefeiert; für ihr neuestes Werk recherchierte sie aus verschiedensten Gründen ziemlich lange. Eine Zeitungsüberschrift über eine Hotel-Buchhalterin, die ihren Arbeitgeber um eine hohe Summe betrogen hatte, war der Ausgangspunkt – danach kamen Kontakt-Besuche mit der Betrügerin in der Strafanstalt, Corona und die eigene Schwangerschaft der Autorin, die die Vollendung des „fabelhaften“ Romans erst 2025 möglich machten. Es entstand daraus eine „WienerGemeindebau-Milieustudie“, eine Biografie einer karriere- und glücksuchenden Alleinerzieherin, die aus einfachsten Verhältnissen kommt und allzu gern auch das Wiener Nachtleben mit „zwielichtigen“ Gestalten verbringt, eine „Menschen im Grandhotel“-Schilderung, die aber
punktgenau beschreibt, wie leicht man es geschickten und talentierten Buchhalterinnen von Seiten der Chefetage macht, „falsche Bilanzen“ zu schreiben. Die Damen mit den „langen Fingern“ beginnt Rechnungen zu manipulieren, kontrolliert das „Blaupapier“ in den Ordnern und wird die „unersetzbare“ Abteilungsleiterin im „Grand Hotel Frohner“. Vea Kaiser kennt sich in all den Bereichen ihrer Romangeschichten aus, schildert die Momente, Tage, Ereignisse bildhaft und dramatisch exakt. Mit wienerischer Ausdrucksweise und einzigartiger, rasanter Fabulierkunst beschreibt sie den Kosmos ihrer Umgebung und sie nimmt den Leser mit – mitten rein ins Geschehen. Das Streben nach Glück wird hier mit sprachlicher Präzision und Brillanz erzählt.
Das Buch erschien im „KiWi Verlag“ und ist in den Ausseer Buchhandlungen zu erwerben.
Firmenjubiläum bei Herbert Amon
Der Einzelunternehmer Herbert Amon wurde von der Wirtschaftskammer-Regionalstelle Ennstal/Salzkammergut kürzlich für sein 30-jähriges Firmenjubiläum von Egon Hierzegger und Christian Hollinger geehrt. Seit 1994 führt Herbert Amon sein Einzelunternehmen „Brennstoffe Amon“, das auf eine Tradition bis 1972 zurückblicken kann. Das Unternehmen etablierte sich über Jahrzehnte hinweg als verlässlicher Partner in der Brennstoffversorgung im Ausseerland und ist heute weit über die Region hinaus für seine Kompetenz und Zuverlässigkeit bekannt. Als Spezialist und Allrounder bietet „Brennstoffe Amon“ ein breites Sortiment an festen, mineralischen und biogenen Brennstoffen sowie Heizölen und Flüssiggas. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf Qualität, Kundennähe und nachhaltige Lösungen, um den vielfältigen Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden gerecht zu werden.
Unter der Leitung von Herbert Amon steht das Unternehmen „ganz im Auftrag der Wärme“. Von der Versorgung privater Haushalte bis hin zu gewerblichen Betrieben leistete „Brennstoffe Amon“ über die Jahre hinweg einen wichtigen Beitrag zur regionalen Energieversorgung und trug damit maßgeblich zur Stabilität und Sicherheit in der Region bei. Das Unternehmen ist damit ein Beispiel für nachhaltiges Wirtschaften und regionale Verwurzelung. Die Regionalstelle Ennstal/Salzkammergut der Wirtschaftskammer bedankte sich bei Herbert Amon herzlich für 30 Jahre unternehmerisches Engagement, Verlässlichkeit und seinen wertvollen Beitrag zur regionalen Wirtschaft.
Gastgeber Davor Barta, Autorin Vea Kaiser und Moderator Gernot Reiter vor der Lesung in der „Wasnerin“. Foto/Text: DoBi
Die Kommandanten der Grundlseer Wehr, HBI Alexander Gasperl und OBI Mario Fuchs (mit Schwan), rückten aus, Burgl Schramml (r.) übernahm das Tier zur Pflege.
Wirtschaftskammer spricht sich für „Allianz für Wachstum“ aus
Kürzlich waren Unternehmer aus dem Bezirk Liezen zu einem Fachgespräch mit der Wirtschaftskammer geladen, um ein nachhaltiges Wachstum für die Region, den Abbau bürokratischer Hürden und den Fachkräftemangel zu diskutieren.
Bezirksstellenobmann Egon Hierzegger, Präsident Josef Herk und Regionalstellenleiter Christian Hollinger (v. l.).
Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk forderte zum Jahresauftakt für die gesamte Steiermark eine Allianz für Wachstum: „Die Menschen spüren, dass wir an einem Wendepunkt angelangt sind. Wir können diesen 2026 aktiv gestalten – oder wir werden gestaltet.“ Als größter Bezirk der Steiermark steht Liezen vor der Aufgabe, wirtschaftliches Wachstum mit der Entwicklung eines attraktiven Lebensraums zu verbinden. Vor diesem Hintergrund betonten Regional-
stellenobmann Egon Hierzegger und Regionalstellenleiter Christian Hollinger: „Für nachhaltiges Wachstum in unserer Region gilt es, die touristischen Stärken konsequent zu nutzen und weiter auszubauen, gleichzeitig aber auch den industriell-gewerblichen Bereich gezielt zu stärken. Die entscheidende Basis für beides sind Fachkräfte – wir müssen junge Menschen dafür gewinnen, in der Region zu bleiben, hier zu leben und zu arbeiten.“
Neue Anlaufstelle für
Vorsorge und Absicherung
In der Ausseer Kirchengasse Nr. 31 wurde kürzlich eine „Vorsorgewerkstatt“ eröffnet. Das Team um Daniel Illmayr, Karl Fluch und Tatjana Gudalovic bietet dort eine Beratung rund um Vorsorge, Kapitalaufbau und Absicherung.
In der Kirchengasse 31 in Bad Aussee betreiben Büroleiter Daniel
die „Vorsorgewerkstatt“.
Das Team berät seine Kunden unabhängig und individuell in allen Fragen der privaten und betrieblichen Vorsorge, des Vermögensaufbaus sowie der Geldanlage. Der Fokus liegt dabei auf ganzheitlicher Beratung für ein nachhaltiges Konzept, zugeschnitten auf die persönliche Lebenssituation.
„Viele Menschen beschäftigen sich zu spät oder zu wenig mit ihrer finanziellen Zukunft“, betonte Daniel Illmayr und weiter: „Mit der Vorsorgewerkstatt möchten wir das Bewusstsein für Vorsorge stärken und zeigen, dass gute Beratung verständlich, transparent und individuell sein kann.“
Illmayr, Tatjana Gudalovic und Karl Fluch (v. l.)
Wir gratulieren
Peter Musek –ein „Achtziger“
Der „Alt-Redakteur“ der „Alpenpost“, der diese von 1976 bis 2007 leitete, feiert dieser Tage sein 80. Wiegenfest. Peter Musek lebt mehr oder weniger zurückgezogen in seinem Haus am Brandhof am Reiterer Plateau, schreibt jährlich ein Buch und genießt die Unabhängigkeit, täglich ausgedehnte Spaziergänge am Fuße des Sarsteins zu machen oder am Tennisplatz zu sein. Er lebt auf, wenn wieder Schwammerlsaison ist, engagiert sich als Vorleser im Seniorenwohnheim der Volkshilfe an der Sommersbergseestraße und ist im Forum „Pro LKH Bad Aussee“ hochaktiv. Als eine der drei „Herrlichkeiten“ ist er nebenbei auch noch hauptverantwortlich, was die Geschicke der „Ausseer Schlaraffia“ anbelangt. Wie vorbildlich, wenn man den „Uhruhestand“ trotzdem ruhig gestalten kann. Ad multos annos, lieber Peter!
40 Jahre Altausseer Trommelweiber
Die Altausseer Trommelweiber rücken heuer zum 40. Mal aus. Wir laden alle Gründungsmitglieder und aktiven Trommelweiber zum Jubiläumsumzug ein. Treffpunkt ist um 8 Uhr in der Schießstätte Altaussee. Die Jubiläumsfeier findet um 12.30 Uhr beim Gemeindeamt Altaussee statt. Wir freuen uns auf Euer Kommen!
Obertrommelweib Martina und der 7er-Rat
75. Siaßreither Faschingsbrief
Faschingsamstag, 14. Februar:
14 Uhr Weißes Rößl
16 Uhr Stadionstüberl
18 Uhr Ausseer Stube
20 Uhr Schützenhaus Unterkainisch
Faschingsonntag, 15. Februar:
17 Uhr Lewan
105. Generalversammlung der Stadtmusikkapelle Bad Aussee
Bei der am 16. Jänner im Gasthof „Griaß di“ abgehaltenen Jahreshauptversammlung der Stadtmusikkapelle Bad Aussee gab es Rückblicke auf ein intensives Vereinsjahr, Ehrungen,
Obmann Daniel Simbürger konnte –neben den Ehrengästen Bgm. Thomas Schönauer, Blasmusikverband-Bezirksobmann Domenik Kainzinger-Webern, Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer, Bezirksjugendreferentin Michaela Kö fl er, Bezirksmedienreferentin So fi e Mallinger und Bezirksschriftführerin Martina Pürcher – auch sehr viele aktive Musikantinnen und Musikanten sowie die Marketenderinnen, Fähnriche und Ehrenmitglied Franz Meran begrüßen.
Ereignisreiches Jahr
In ihren Berichten blickten Obmann Daniel Simbürger und Kapellmeister Alois Zachbauer auf ein schönes Vereinsjahr zurück. Es galt, die jährlichen Veranstaltungen wie den MaiWeckruf, die Erstkommunion, das Frühlingskonzert, das Narzissenfest, die Kurkonzerte und das Pfarrfest mit Blasmusik zu gestalten. Der Höhepunkt in diesem Jahr war sicherlich das Frühlingskonzert im Mai. Sehr viele Solisten zeigten in niveauvollen Stücken ihr großartiges Können. So konnte dem bis auf den letzten Platz gefüllten Konzertsaal ein Konzert auf sehr hohem Niveau geboten werden.
Obmann und Kapellmeister zeigten sich sehr stolz bezüglich der ausgezeichneten Kameradschaft im Verein und des hohen musikalischen Niveaus, und würdigten in ihren Berichten besonders die sehr gut funktionierende Jugendarbeit. Ein großer Dank wurde von Kassier Andreas Schröttenhamer und Obmann Daniel Simbürger auch den unterstützenden Mitgliedern, der Stadtgemeinde und der Ausseer Wirtschaft ausgesprochen, die ganz großartig hinter der Ausseer Musi stehen und den traditionsreichen Musikverein immer bestmöglich unterstützen. Stabile Entwicklung
In Summe engagieren sich derzeit 59 Aktive für die Ausseer Musi. 28 sind unter 30 Jahre und 31 sind über 30 Jahre alt. Elf Jungmusikanten sind in Ausbildung. Im vergangenen Vereinsjahr waren die Musikanten 134 Mal für das Allgemeinwohl bzw. das Ausseer
Gesellschaftsleben im Einsatz. Kassier Andreas Schröttenhamer konnte einen positiven Kassenbericht vorbringen. Es wurde im vergangenen Vereinsjahr sehr gut gewirtschaftet. Besonders in Instrumente und Uniformen musste investiert werden. Ein eindrucksvoller Bericht wurde auch von der Jugendreferentin Theresa Bischof vorgebracht. Den Jugendlichen macht das gemeinsame Musizieren im Orchester großen Spaß. Um die Freundschaften und die Kameradschaft zu vertiefen, gibt es auch heuer wieder einen schönen Ausflug. Erfreulich ist, dass es in der Jugendkapelle weiter Zuwachs gibt. Im vergangenen Jahr gab es 18 Proben und sieben große Auftritte. Neuaufnahmen und Ehrungen Bei der Jahreshauptversammlung wurde Lukas Strimitzer (Trompete) als aktiver Musikant in den Verein aufgenommen. Lukas bleibt seiner Stammkapelle, der Musikkapelle Kumitz, natürlich treu, verstärkt jedoch die Ausseer Musikkapelle mit seiner musikalischen Erfahrung. Weiters konnten Melanie Seiringer als Marketenderin und Lukas Gewessler als Fähnrich begrüßt werden. Folgende verdiente Musikanten wurden mit Ehrenzeichen vom Steirischen Blasmusikverband geehrt: Theresa Bischof und Caroline Ziermayer mit dem Ehren-
zeichen in Bronze für ihre zehnjährige Vereinszugehörigkeit; Florian Holzinger mit dem Ehrenzeichen in Silber für 15-jährige Vereinszugehörigkeit, Hubert Ziermayer mit dem Ehrenzeichen in Gold für 40-jährige Vereinszugehörigkeit und Michaela Köfler mit dem Verdienstkreuz in Bronze.
„Ich gratuliere herzlich zu den Auszeichnungen und danke im Namen der Musikkapelle allen unterstützenden Mitgliedern“, so Obmann Daniel Simbürger.
Bgm. Thomas Schönauer dankte „seiner“ Kapelle für den Einsatz und spendierte ein Fass Bier, Bezirksobmann Domenik KainzingerWebern überbrachte die Grüße des Blasmusikverbandes und würdigte in seinen Grußworten die großartig funktionierende Kameradschaft und die Führung des Musikvereines. Die Musikanten bedanken sich auf diesem Wege auch bei Ehrenmitglied Franz Meran für die großzügige Spende und die immerwährende Unterstützung und bei Vizebürgermeister Robert Gassner für das gespendete Fass Bier und die Schnapsspende recht herzlich. Die diesjährigen Termine und auch viele andere Informationen sind immer aktuell auf der Homepage www.stadtmusikkapelle-badaussee.at ersichtlich.
Herzlichen Dank
an alle Verwandten, Freunde, Nachbarn, Kollegen und Wegbegleiter für die wertschätzenden und tröstenden Worte zum Ableben von
Rainer Brandauer.
Danke an alle, die Rainer in schwerer Zeit zur Seite gestanden sind.
Ebenso ein besonderer Dank für die zahlreichen Spenden, welche der Lebenshilfe Ausseerland zugutekommen.
In liebevoll bleibender Erinnerung Die Trauerfamilie
Die Geehrten und Neuaufgenommenen sowie die Ehrengäste (v. l.): Obm. Daniel Simbürger, Florian Holzinger, Hubert Ziermayer, Bgm. Thomas Schönauer, Pfarrer Michael Unger, Bezirkskapellmeister Alois Zachbauer, Bezirksobmann Domenik KainzingerWebern, Caroline Ziermayer, Michaela Köfler, Theresa Bischof, Lukas Gewessler und Melanie Seiringer. Foto: N. Schröttenhamer
„Bradlmusi“-Konzert
in der „Wasnerin“
Das Hotel „Die Wasnerin“ machte sich als Ort hochklassiger Kulturveranstaltungen weit über das Ausseerland hinaus einen Namen. Am Samstag, 7. Februar, spielt die „Ausseer Bradlmusi“ ab 20.30 Uhr ein Konzert mit den besten Stücken aus den Auftritten mit der Vereinigung Wiener Staatsopernballett.
Unverfälschte Ausseer Volksmusik trifft dabei auf Swing, Rock 'n' Roll, Twist, Tango und bekannte PopStandards. Die „Bradlmusi“ arbeitet übrigens schon am Programm für das heurige Gastspiel der Vereinigung Wiener Staatsopernballett, das vom 6. bis 8. August unter dem Titel
„Postcards from London to Aussee” im Kur- und Congresshaus Bad Aussee wieder das Publikum aus nah und fern verzaubern wird.
Eintritt: € 20,– pro Person mit fixer Sitzplatzreservierung. Um rechtzeitige Anmeldung unter 03622-52108 oder info@diewasnerin.at wird gebeten.
Impulsvortrag: „Klar im Kopf –sicherer im Alltag“
Am Mittwoch, 11. Februar, findet um 19 Uhr ein Impulsvortrag von Sabine Holzer über das Kort-XGehirntraining für Erwachsene und Senioren im „Schutzhaus am Hohen Camper“ statt. Bewegung und Denken werden einfach erklärt. Viele
Menschen merken im Alltag, dass die Konzentration nachlässt und Namen nicht mehr so leicht einfallen, und fühlen sich dadurch schneller unsicher. Das Kort-X-Gehirntraining verbindet Gehirn und Bewegung sanft, alltagstauglich und mit Freude.
TV-Tipp
„Land der Berge“-Dokumentation über das Almtal
Die heimische Filmfirma YDream Production von Lothar Hofer drehte gemeinsam mit Tom Höll, Konrad Russegger sowie den Ausseer Kameraleuten Andreas Syen und Hans Hofer, die als freie Mitarbeiter dabei waren, drei Filme für diese Serie.
Die Dokumentation führt vom Almtal bis zum Lahngangsee im Toten Gebirge.
Lothar Hofer übernahm bei allen Sendungen Regie und Schnitt, wie er auch immer wieder selbst zur Kamera griff. Als Sprecher konnte der Ausseer Markus Sulzbacher gewonnen werden. Die dreiteilige „Land der Berge“-Reihe trägt den Titel „Die sagenumwobenen Berge Österreichs“. Eine der Sendungen, „Die sagenumwobenen Berge Österreichs – Rund ums Almtal“, wird am Donnerstag, 5. Februar, um 20.15 Uhr auf ORF III ausgestrahlt. Im Mittelpunkt steht dabei das Almtal mit seiner besonderen Stimmung, seinen Geschichten und einer eindrucksvollen Bergtour vom Almsee über das Rotgschirr, die Pühringerhütte bis zum Lahngangsee. Mit dabei sind auch Ausseer Laiendarsteller sowie der bekannte Schauspieler und Autor Wolfgang Rau sowie Anna Veigl aus Bad
Aussee mit vielen guten Freunden, die ihr verstecktes schauspielerisches Talent unter Beweis stellen konnten.
Die erste „Erlebnis Österreich“-Sendung heißt „Wildalpen – Wasser, Wildnis und Weltcup-Ambitionen“ und wird am Sonntag, 1. Februar, um 16.30 Uhr auf ORF 2 ausgestrahlt. Der Film erzählt vom steirischen Ort Wildalpen an der Salza, vom Rafting-Weltcup 2025 und vom österreichischen Nationalteam bestehend aus fünf Wildalpenern, die nach dem Vizeweltmeistertitel im Vorjahr beim Heimrennen Geschichte schreiben und erstmals ein Weltcuprennen gewinnen wollte. Ebenso thematisiert wird die Kläfferquelle, über die Wien seit 1910 über die zweite Wiener Hochquellenleitung mit Trinkwasser versorgt wird.
Stellenausschreibung
Die Marktgemeinde Bad Mitterndorf schreibt den Dienstposten einer/eines Raumpflegerin/Raumpflegers (w/m/d) aus.
Die Entlohnung erfolgt nach dem Stmk. Gemeindevertragsbedienstetengesetz idgF, Entlohnungsschema II – Arbeiter in der Entlohnungsgruppe 4 (ca. € 2.349,5 brutto monatlich für 40 Wo.Std. ohne Zulagen und Nebengebühren). Bei Anrechnungsmöglichkeit entsprechender Vordienstzeiten ist eine Höherreihung in der Entlohnungsstufe möglich.
Beschäftigungsausmaß:
Vollzeit- oder Teilzeitbeschäftigung bei 5-Tage-Woche, im Regelfall von Montag bis Freitag. Der ehestmögliche Dienstantritt möge im Bewerbungsschreiben angeführt werden.
Aufgabenbereich:
Reinigung sämtlicher Gebäude und Anlagen der Marktgemeinde Bad Mitterndorf im gesamten Gemeindegebiet.
Anstellungserfordernisse:
➢ Österreichische Staatsbürgerschaft bzw. EUStaatsbürgerschaft
➢ bei Bedarf Nacht- u. Wochenenddienst (Mehrzweckhallen, Veranstaltungen etc.)
Bewerbungen
sind bis spätestens Freitag, 06.02.2026, um 12:00 Uhr im Marktgemeindeamt Bad Mitterndorf, 8983 Bad Mitterndorf Nr. 59, unter Anschluss der geforderten Unterlagen abzugeben.
Unterlagen:
• Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis
• Schul- bzw. Ausbildungszeugnisse
• Führerscheinkopie
• Lebenslauf
• Nachweis der bisherigen Berufslaufbahn
Der Bürgermeister Herbert Hansmann
Aufruf zum traditionellen Faschingsumzug in Bad Aussee
Der Fasching lebt – und Bad Aussee zieht wieder bunt, laut und fröhlich durch die Straßen! Auch wenn Semesterferien sind: Unsere Tradition lassen wir hochleben!
Am Faschingsdienstag, 17. Februar, verwandelt sich Bad Aussee in eine farbenfrohe Faschingsbühne voller Lachen, Musik und kreativer Kostüme.
Treffpunkt:
9.45 Uhr, Parkplatz Altausseer Straße
Beginn: 10 Uhr
Musik:
Musikkapelle Strassen
Route:
Durch das Stadtzentrum Bad Aussee
Ob fantasievoll, witzig, originell oder traditionell – ganz gleich, ob groß oder klein, jung oder jung geblieben, alleine, als Familie, mit Freunden, Vereinen oder MusikerInnen: Jeder „Maschkera“ ist herzlich willkommen!
ALLE sind herzlich eingeladen, Teil dieses gemeinsamen Umzugs zu sein!
Studie zur Kulturhauptstadt: Zwei mal drei macht vier und drei macht neune – wir machen uns die Welt, wie sie uns gefällt! Ja, wie haben wir sie geliebt, die Pippi Langstrumpf. Das sich ihr heiterschräges Weltverständnis aus Kindertagen tatsächlich auch in die Realität umsetzten lässt, wissen wir erst seit Elisabeth Schweeger, die als kulturelle „Stief- und Übermutti“ ihren Kindern im Salzkammergut ausrichten ließ, dass man erstens nicht alles haben kann, was man will, dass man zweitens der Mutti keinesfalls und niemals straflos widersprechen darf und dass es drittens immer irgendwo einen Papi gibt, der alles richten wird. Nun wurde also die „Kulturhauptstadt“, die uns alle so mitgenommen, so begeistert, uns schlaflose Nächte bereitet hat, in einem Endbericht bewertet. Die gute Nachricht vorweg: Die eingesetzten Fördermittel (rund € 35 Mio.) wurden laut dem Bericht der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) anhand des gesellschaftlichen Nutzens dieser Investition (SROI-Studie) derart großartig interpretiert, dass aus jedem eingesetzten Euro wundersame 4,38 Euro wurden – das ist zwar knapp vorbei an der biblischen Brotvermehrung, aber immerhin besser als jeder Bausparvertrag bei meiner Hausbank. Aber es gibt auch eine schlechte Nachricht: Aus 207.000 bestätigten Besuchern wurden so auch hypothetische 800.000 Besuche. Die Studienautoren nennen dies „abstrakte Beiträge der Kulturhauptstadt zur Infrastrukturentwicklung, ausgedrückt in Geld-Äquivalenten.” Oder „intangible Effekte, um Impulsen zu Entwicklungen einen monetären Gegenwert zu verleihen.” Und weil es sich bei der gesamten Studie hauptsächlich um ganz viele dieser „Intangibilis” (zu Deutsch: die Unberührbaren) in alle Richtungen handelt, sollte man lieber die Finger davon lassen, sonst bricht da ein
Lasst uns gemeinsam lachen, feiern, musizieren und Bad Aussee mit guter Laune erfüllen.
Je mehr wir sind, desto bunter, lauter und unvergesslicher wird dieser Faschingdienstag. Kommt mit, geht mit, feiert mit!
Wir freuen uns auf einen fröhlichen Faschingsumzug mit euch!
Stadtmarketing Bad Aussee www.stadtmarketing-badaussee.at
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Am Faschingdienstag wird wieder zu einem fröhlichen Miteinander – mit Kinderumzug im Stadtzentrum geladen.
Leserbrief
ganzes, mühselig geklebtes und selbstgebasteltes Kartenhaus zusammen, welches um € 85.000,– in Auftrag gegeben wurde. Frei nach Pippi Langstrumpf hat sich der Autor dieser Zeilen mit der bösen KI verbündet und diese elektronische Intelligenzbestie gefragt, ob sie bitte eine kostenlose SROI-Analyse für mich mache. Kein Problem, meinte der Chatbot – kennt er, schon zigmal gemacht, ich solle nur alle verfügbaren Daten in die Dose tippsen. Nach mehreren Rechenvorgängen präsentierte mir mein digitaler Freund ein Ergebnis, was sich so gar nicht mit jenen der offiziellen Studie vertragen will. Selbst verzweifelte Versuche, die Besucherzahlen nach Vorbild der Kulturhauptstadt zu türken – es änderte nichts. Mein persönlicher SROIWert dümpelte im besten Falle bei rund 0,76 : 1 herum: „kurzfristiger Effekt deckt knapp ¾ der Investition –kein ‚Gewinn’ im klassischen Sinne”, meinte das Elektronenhirn. Erst im Nachhinein habe ich ihm dann gestanden, dass es da aber wesentlich Gescheitere als uns zwei geben muss, da diese – obwohl wir mit den gleichen Eckdaten gearbeitet hatten –ein Ergebnis von 1:4,38 errechneten, also einen Gewinn von schlappen 130 Millionen. Langes Schweigen in den elektronischen Gehirnzellen, doch dann offenbarte sich mir meine Intelligenzdose: „Nach gängiger SROI-Praxis werden derart hohe Wirkungsquoten im Bereich von 1:4 oder darüber vor allem bei langfristigen Struktur- und Entwicklungsprojekten erreicht, deren Nutzen sich über einen Zeitraum von 10 bis 20 Jahren entfaltet. Für Kulturhauptstädte bestätigen internationale Vergleichsstudien, dass der wesentliche gesellschaftliche Return nicht im Veranstaltungsjahr, sondern in den Folgejahren entsteht.“
Naja – da war ich aber jetzt total beruhigt, denn jetzt ist klar, dass es sich
bei der vorliegenden Studie nur um einen dummen Schreibfehler handeln kann. 130 Millionen Gewinn in nur einem Jahr und keiner hat’s gemerkt? Aber 20 Jahre – da haben wir ja noch massig Zeit, um die ganzen tollen Gewinne emotional zu verarbeiten.
Voller Vorfreude habe ich mir daraufhin die Tourismuszahlen des Jahres 2025 für das Innere Salzkammergut auswerfen lassen – tja, was soll ich sagen: Die positiven, nachhaltigen Aspekte des Kulturhauptstadtjahres 2024 halten sich zumindest 2025 noch in Grenzen. Der kleine Absacker unter die Nächtigungszahlen von 2023 ist aber wahrscheinlich mit der Boshaftigkeit des statistischen Zentralamtes in Wien erklärbar Jörg Hofmann, Gosau
Reiterer Fasching
Der Kinderfasching der FF Reitern mit Spielen, Kinderdisco und einer Zaubershow vom Alpenzauberer findet heuer am Samstag, 7. Februar, ab 10 Uhr im Feuerwehrdepot Reitern statt. Um 20 Uhr findet wieder der beliebte Faschingbrief der „Lupitscher Woschweiber“ ebenfalls im Feuerwehrdepot Reitern statt. Einlass ab 16 Uhr.
MaschkeraSchlittgoasreiten am Ischlberg
Am Faschingsamstag, 14. Februar, um 14 Uhr findet heuer wieder das beliebte Maschkera-Schlittgoasreiten am Ischlberg mit anschließender Unterhaltung und Bar statt. Achtung! Start für das Schlittgoasreiten ist heuer bei der Aussichtsplattform, also wer größere Gefährte baut, braucht Muskelkraft zum Raufbringen. Bei Schneemangel gibt es einen Hindernislauf. Findet bei jeder Witterung statt!
Andreas Wutte –
Best-of
Am Samstag, 7. Februar, um 19.30 Uhr präsentiert Andreas Wutte sein Programm „Best-of“ im Pfarrhof auf der Pürgg, ein pointiertes Feuerwerk aus Humor, Beobachtungsgabe und treffsicheren Alltagsgeschichten. Mit seinem unverwechselbaren Stil begeistert er seit Jahren ein breites Publikum – vom Kabarettsaal bis ins Wohnzimmer vor dem Fernseher. Eine Kartenreservierung ist möglich unter +43 664 384 62 17 oder per EMail unter veranstaltung@vereinpuergg.at. Nähere Informationen unter www.vereinpuergg.at.
Wenn der Winter Bühne wird
Es gibt Wintertage im Ausseerland, die wirken wie aus dem Bilderbuch: klare Luft, knirschender Schnee und ein Himmel, der fast zu blau ist, um echt zu sein. Und dann gibt es Wintertage, die sind noch einmal besonderer, weil sie zeigen, was eine Region kann, wenn viele gemeinsam anpacken. Genau solche Tage erleben wir, wenn Wintersportevents stattfinden. Der Winter ist bei uns nicht nur Kulisse, er ist Bühne. Auf dieser Bühne stehen nicht nur nationale und internationale Sportler, sondern auch Vereine, Helfer, Familien, Betriebe und Einsatzorganisationen, die oft im Hintergrund wirken. Ein Paradebeispiel dafür ist der Steiralauf. Dieser ist längst mehr als ein sportlicher Fixpunkt im Kalender. Er ist Treffpunkt, ein gemeinsames Erlebnis und für viele auch ein persönliches Ziel. Wer einmal dabei war auf der Loipe oder als Zuschauer, spürt sofort, was solche Veranstaltungen auslösen – Motivation, Begeisterung und echten Zusammenhalt. Und dann ist da natürlich der Kulm. Ein Ort, der weit über unsere Region hinaus bekannt ist. Wenn dort ein Bewerb stattfindet, liegt eine besondere Spannung in der Luft, begleitet von Gänsehaut, Stolz und ganz viel Respekt. Skifliegen verlangt Mut, Präzision und absolute Professionalität. Für uns ist der Kulm ein starkes Symbol für Tradition, internationale Strahlkraft und dafür, dass wir Wintersport nicht nur „haben“, sondern leben. Was oft unterschätzt wird, ist, dass solche Events wirtschaftlich und touristisch enorm wichtig sind. Sie bringen Gäste in die Region, beleben Gastronomie und Handel und sie erzeugen Bilder und Geschichten, die weit über ein Wochenende hinauswirken. Wer das Ausseerland einmal in dieser Stimmung erlebt, nimmt ein Gefühl und oft auch den Wunsch mit, wiederzukommen. Am meisten beeindrucken mich jedes Jahr die Menschen, die all das möglich machen. Ehrenamtliche, Vereinsmitglieder und viele Helfer, die aufbauen, markieren, absichern und organisieren, oft frühmorgens, bei Kälte und ohne großes Aufheben. Diese stille Leistung ist es, die unsere Region so stark macht. Events wie der Steiralauf oder der Kulm sind deshalb nicht nur Highlights im Kalender. Sie sind Ausdruck einer Haltung. Wir können Großes, wenn wir zusammenarbeiten und darauf dürfen wir stolz sein. Ein großes Dankeschön an alle, die den Winter im Ausseerland nicht nur genießen, sondern gestalten. Allen Sportlern wünsche ich eine erfolgreiche und unfallfreie Saison mit vielen Momenten, die bleiben.
Pamela Binder Tourismusverband
Ausseerland Salzkammergut
Namen gesucht
Dem Ausseer Kammerhofmuseum wurden aus dem Nachlass des bekannten Fotografen Herbert Pirker viele Fotos zur Verfügung gestellt, auf welchen Personen abgebildet sind, die nicht zuordenbar sind. Aus diesem Grund wurde die Redaktion der „Alpenpost“ gebeten, die Fotos zu publizieren, in der Hoffnung, dass jemand die Abgebildeten erkennt und benennen kann.
Wer kennt eine Person auf den zwei Fotos? Bitte melden!
Für Heimatforscher sind Fotos umso wertvoller, wenn die Namen der Abgebildeten vermerkt sind. Leider fehlen diese Aufzeichnungen jedoch meist. Das Team des Kammerhofmuseums hofft nun auf die „Schwarmintelligenz“, indem darum gebeten wird, die Namen jener, die
man sicher erkennt, per E-Mail an redaktion@alpenpost.at oder per Telefon: 03622-53118 zu melden. Es werden in den kommenden Ausgaben in unregelmäßiger Reihenfolge weitere Fotos publiziert werden, verbunden mit der Bitte, sich zu melden, wenn man jemanden erkennt.
Auf geht’s zum Loser
Mondscheinrodeln
Am Samstag, 31. Jänner, geht’s wieder rauf mit der Loser Panoramabahn und runter mit der Rodel.
Die Kufen knirschen durch den Schnee, die Kristalle glitzern im Mondlicht, die kühle Luft weht um die Nase, während ihr den Loser runterflitzt! Auch Fußgänger sind herzlich eingeladen, den Vollmond am Loser zu genießen. Ein Fackelweg führt ab der Bergstation zur Loseralm, wo man sich bei feinen Schmankerln für die Tour stärken kann. Auch Loserhütte und Alpentenn laden zur Einkehr ein.
Von 17 bis 20 Uhr öffnet die Panoramabahn für das Mondschein-Rodeln. Tickets können an der Kassa der Talstation erworben werden – Inhaber einer Saisonkarte erhalten 50 %
Irmi Möstl Heilmasseurin & Gewerbliche Masseurin
Myofascial Release (nach Myers) Faszien – einzigartiges Netzwerk des Körpers Faszien sind Gewebestrukturen des Bindegewebes und umgeben als einzigartiges Netzwerk vom Kopf bis zu den Zehen alle Strukturen unseres Körpers. Faszien haben eine Stütz-, Schutz- und Dämpffunktion. Durch Verletzungen, Fehlbelastungen oder Überlastung kann es zu Verklebungen kommen, was sich in weiterer Folge negativ auf die Muskulatur auswirkt. Mit der Myofascial-Release-Technik wird durch gezielte Behandlung der Faszien der Stoff- und Informationsaustausch im Gewebe optimiert, Gelenke entlastet und Blockaden gelöst, der Blut- und Lymphfluss verbessert und falschen Bewegungsmustern entgegengesteuert.
Anwendungsgebiete:
• nach Verletzungen und Sportverletzungen
• akute oder chronische Schmerzzustände des Bewegungsapparates
• Verspannungszustände der Muskulatur
Gerne berate ich in einem persönlichen Gespräch näher über diese Therapieform.
Therapie- und Heilmassagepraxis
Körperklang
Sattelweg 162
8990 Bad Aussee Tel: 0664 – 160 7764
E-Mail: info@koerperklang.at
Happy Childrens Day
Ermäßigung auf die Abendfahrt. Wer keinen eigenen Schlitten hat, wird in den Skischulen oder in der Hagan Lodge fündig. Für die Sicherheit gilt: Die Abfahrt ist ausschließlich auf der Familienabfahrt (Piste 13) erlaubt. Da die Strecke nicht beleuchtet ist, sind Stirnlampe sowie eine umsichtige Fahrweise (Helm empfohlen!) Grundvoraussetzung. Das Rodelvergnügen findet nur bei gutem Wetter und passender Schneelage statt.
Preise & Info: www.loser.at
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Am Mittwoch, 4. Februar, findet von 15 bis 17 Uhr wieder der „Happy Childrens Day“ zum Thema Fasching für alle Kinder zwischen vier und acht Jahren im evangelischen Pfarrheim statt.
In eigener Sache
Die Fülle an Veranstaltungen zu Fasching macht es dem Redaktionsteam leider unmöglich, alle zu besuchen. Sie können uns aber gerne auf redaktion@alpenpost.at Fotos zuschicken – ohne Anspruch auf Veröffentlichung.
Polizeieinsatz in Gallhof
Am 25. Jänner kam es am Nachmittag zu einem stundenlangen Einsatz von Spezialkräften und heimischen Polizisten, nachdem sich ein Mann nach einer Suizidankündigung mit einer Schusswaffe in einem Haus in Gallhof eingeschlossen hatte.
Eine 37-jährige Frau verständigte in den frühen Nachmittagsstunden die Polizei, weil ihr 33-jähriger Lebensgefährte Suizidabsichten geäußert habe und im Besitz einer Schusswaffe sei. Zum Zeitpunkt des Eintreffens der Einsatzkräfte hatte die Frau das Gebäude bereits verlassen. Aufgrund des offensichtlichen psychischen Ausnahmezustandes, der möglichen Bewaffnung und einer vermuteten militärischen Ausbildung des Mannes wurden Spezialkräfte der Verhandlungsgruppe-Süd, der Schnellen Interventionsgruppe (SIG) sowie des Einsatzkommandos Cobra hinzugezogen. Auch Rettungskräfte standen vorsorglich
im Einsatz.
Unter anderem sorgte das Anrücken der Spezialkräfte mit dem gepanzerten Transporter „PMV Survivor II“ für Aufsehen in der Bevölkerung. Im Verlauf des Einsatzes konnten Polizeikräfte mehrfach telefonisch Kontakt mit dem 33-Jährigen aufnehmen. Dieser zeigte sich zunächst nicht kooperativ und stellte eine Forderung mit Ultimatum – so wollte er binnen sechs Minuten Papier zum „Selberwuzeln“ von Zigaretten. Nach stundenlangen Verhandlungen und der Erfüllung der Forderung gelang es den Einsatzkräften, Vertrauen zu dem Mann aufzubauen und ihn schlussendlich
gegen 19.30 Uhr zur Aufgabe zu bewegen. Er legte die Schusswaffe vor das Haus, wurde von den Einsatzkräften überwältigt und im Anschluss vom Roten Kreuz nach Graz verbracht. Insgesamt standen rund 30 Einsatzkräfte der Polizei und zehn Rettungskräfte vor Ort im Einsatz. Weitere Ermittlungen zu den genauen Umständen des Vorfalls sind im Gange. Hinweis: Sollten Sie sich in einer misslichen Lage befinden, gibt es ausgebildete Profis, die helfen können. Die kostenfreie Hotline von PsyNot Steiermark ist rund um die Uhr unter 0800 / 44 99 33 zu erreichen.
Anton Höller
geboren am 13. November 2025
Eltern: Birgit Höller und Florian Demml, Grundlsee/Bad Aussee
Falls Sie Ihr Baby auch aus der Zeitung lachen sehen wollen, dann schicken Sie uns bitte ein Bild unter der Angabe des Namens des Babys, der Mutter, des Vaters und mit dem Datum der Geburt per E-Mail: redaktion@alpenpost.at
„Goldi“-Cup
in
Bad Goisern
Bereits zum 18. Mal wird SkisprungLegende Andreas Goldberger am Sonntag, 1. Februar, bei der Kalmberg-Schanze (Nordisches Zentrum) in Bad Goisern zu Gast sein, um junge Nachwuchstalente zwischen fünf und zehn Jahren zu entdecken. Anmeldung im Internet unter www.goldi-cup.at.
• (vis-a-vis s’Hüttl). Do. u. Fr. 9 bis 16 Uhr und Sa. 8 bis 12 Uhr. Biohof Thomanhansla – Hofladen
• mit Gemüse. Sommersbergseestr 305. Do. bis Sa., 6 bis 20 Uhr.
Bad Mitterndorf
Knödl-Alm Bio-Spezialitäten mit
• Schnäpsen, Ansätzen, Sirupen u. v. m. Gegen Voranmeldung: Tel.: 0664 1412450.
Selbstbedienungsladen mit Milch-
• produkten von „Jausenzeit Sonja Hofer“, am Bauernhof Pliem, Obersdorf 115, Tel.: 06509216317.
• Mitterndorf 22.
Milchautomat beim Kanzlerhof,
Selbstbedienungshofladen „Am
• Seebacherhof” mit Gemüse, Tee, Kräutersalzen usw
Grundlsee
Hofladen Elisabeth Klanner vlg.
• Butterer: Dienstag und Donnerstag von 15 bis 16 Uhr geöffnet und nach telefonischer Vereinbarung, Selbstbedienungsvitrine rund um die Uhr. Tel.: 06649270492.
Beim Einsatz wurde – aufgrund der unsicheren Informationslage – auch ein gepanzertes Spezialfahrzeug verwendet.
Wehrversammlung bei der FF Eselsbach-Unterkainisch
HBI Marco Oberfrank konnte bei der Wehrversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eselsbach-Unterkainisch am 23. Jänner die anwesenden Kameraden, die Ehrengäste ABI Christian Fischer, Brandrat Benjamin Schachner sowie Postenkommandant Gerald Loitzl, und Rot-Kreuz-Dienststellenleiter Philipp Winkler begrüßen.
Der Kommandant gab einen Rückblick über das Jahr 2025, in dem die aktiven Mitglieder der Wehr 251 Einsätze, Übungen und Tätigkeiten verrichteten, für welche sie gesamt über 5.000 Stunden ihrer Freizeit aufgebrachten.
Die Jugendbeauftragte, LM d. F. Andrea Singer, berichtete von den ausgezeichneten Leistungen der Feuerwehrjugend, welche nicht nur durch ihr Engagement positiv in Erscheinung tritt, sondern auch bei den Wissenstests hervorragende Ergebnisse erzielte, worauf die Wehr besonders stolz ist.
Ehrungen
Für herausragende Leistungen und laufendes Engagement wurden folgende Ehrungen überreicht: Für 50 Jahre Tätigkeit in der Feuerwehr ABI a. D. Jürgen Schraml, OBI a. D. Christian Pürcher, HFM Stefan Amon sowie für 40 Jahre OLM Bernhard Stangl. In einem feierlichen Akt wurden Adrian Holzinger, Tobias Simbürger und Niklas Köberl angelobt.
Die Ehrengäste zeigten sich begeistert von den umfangreichen Tätigkeiten, der erfolgreichen Jugend und der tollen Kameradschaft der Feuerwehr Eselsbach-Unterkainisch. Für die hervorragende Einsatzbereitschaft, das tatkräftige Mitwirken bei allen Einsätzen und Übungen sowie für die gelebte Kameradschaft in der Wehr bedankte sich HBI Marco Oberfrank bei den aktiven Mitgliedern recht herzlich, bevor er mit einem kameradschaftlichen „Gut Heil“ die Wehrversammlung beendete.
Zugewinne für die FPÖ-Bauern bei der Landwirtschaftskammerwahl
Bei den steirischen Landwirtschaftskammerwahlen 2026 gab es 120.007 Wahlberechtigte –Bäuerinnen, Bauern, mitarbeitende Familienmitglieder, Grundeigentümer mit mehr als einem Hektar, Übergeber und juristische Personen aus der Land- und Forstwirtschaft.
Für die Landeskammer wurden 39 Sitze vergeben, für die zwölf Bezirkskammern jeweils 15 Mandate, somit insgesamt 180 Sitze. Abgegeben wurden insgesamt 36.259 Stimmen, die Wahlbeteiligung lag bei 30,23 Prozent (2021: 30,26 Prozent). Der größte Gewinner war die Liste 4 der FPÖ-Bauern, die sechs Mandate holten.
Mit 28 Mandaten (-1 Sitz) behauptete der Steirische Bauernbund seine Spitzenposition und bleibt Taktgeber in der Landwirtschaftskammer. Auf Platz 2 folgten mit sechs Sitzen (+4) die FPÖ-Bauern, Platz drei ging an den Unabhängigen Bauernverband mit drei Sitzen (-1), gefolgt von den Grünen Bäuerinnen und Bauern und den SPÖ-Bauern mit jeweils einem Sitz (jeweils -1 Sitz). Der Steirische Bauernbund erreichte einen Stimmenanteil von 67,27 Prozent (-2,98 Prozent), die FPÖ-Bauern 14,11 Prozent (+7,94 Prozent). Der UBV erreichte 9,52 Prozent (-1,91 Prozent). Die Grünen Bäuerinnen und Bauern bekamen 4,69 Prozent (-0,58 Prozent), die SPÖ-Bauern erhielten 4,41 Prozent (-1,76 Prozent).
Stocksport
Ortsturnier in Pichl-Kainisch
Am 16. Jänner veranstaltete der ASV Kainisch das jährliche Ortsturnier auf den Eisbahnen im Sportzentrum Pichl-Kainisch.
Die Siegermannschaften des Ortsturnieres in Pichl-Kainisch.
Es nahmen sechs Mannschaften mit je zehn Schützinnen und Schützen teil. Die Mannschaft „Kainisch“ (Andreas Schild, Florian
Burgschweiger) setzten sich bei diesem Turnier mit sechs Punkten 30/10 Stöcke an die Spitze. Den zweiten Rang belegte „Oberberg“
(Klaus Stimitzer, Manfred Winkler) mit sechs Punkten 17/13 Stöcke und dritter wurde „Obersdorf“ (Gernot Präsoll, Gernot Schlömmer) mit fünf
Punkten 19/13 Stöcke. Der ASV Kainisch bedankt sich für die zahlreiche Teilnahme und den fairen Wettkampf.
Das Kommando mit den Ehrengästen und den Geehrten.
Text/Foto: FF EB-UK/LM d.V. S. Greimel
Jugendseite
Skitage der Obertrauner Volksschule
Die Kinder hatten zwei großartige Tage am Krippenstein. Foto: Privat
Zwei erlebnisreiche und abwechslungsreiche Skitage verbrachten kürzlich die Schüler der WelterbeVolksschule Hallstatt-Obertraun am Krippenstein. Im Rahmen des Projekts „Bewegte Schule“ standen Bewegung, Naturerlebnis und Spaß im Schnee im Mittelpunkt. Gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und professionellen Skilehrern waren die Kinder an zwei Tagen im Skigebiet am Krippenstein unterwegs. Während die Anfänger im „Krippi-Park“ noch Erfahrung sammelten, wagten sich die bereits
geübteren Kinder schon am ersten Tag an die rund neun Kilometer lange Talabfahrt vom Krippenstein. Direktor Michael Schörgendorfer zeigte sich erfreut über die gelungenen Skitage: „Ein herzlicher Dank gilt allen, die zum Erfolg der Aktion ‚Bewegte Schule‘ beigetragen haben – dem Team der Dachstein-Krippenstein-Seilbahnen, Dachsteinsport Janu, der Lodge am Krippenstein, der Skischule Russbach sowie den Gemeinden Obertraun und Hallstatt.“
Eine „gute Tat“ der Volksschulkinder
Im letzten Advent beteiligte sich die Altausseer Volksschule wieder bei der Aktion des „umgekehrten Adventkalenders“ – eine Variante eines Adventkalenders, bei der nicht jeden Tag etwas weggenommen, sondern dazugelegt wird. Gesammelt wurden haltbare Lebensmittel und Hygieneartikel, die von der Regionalkoordinatorin der Caritas, Tamara Kaltenegger, abgeholt wurden. Die Spenden bleiben in der Region – sie werden von freiwilligen Helfern an bedürftige Menschen weitergegeben.
Großer Dank gilt den Kindern der Volksschule Altaussee, deren Eltern, Direktorin Michaela Loitzl und dem gesamten Pädagogenteam sowie Andrea Strimitzer mit der Pfarre Kumitz und dem Sozialkreis des Seelsorgeraumes Steirisches Salzkammerguts für die Organisation der Verteilung. Diese Aktion findet jährlich in der ganzen Steiermark statt. In der Region Ennstal und Ausseerland konnten 2025 gesamt fast zwei Tonnen Lebensmittel und Hygieneartikel gesammelt werden.
Was schrieb die „Alpenpost“ vor 10 Jahren ... ... im Jänner 2016?
Bei der ins Schlingern geratenen GrimmingTherme wurde ein Sanierungsverfahren eingeleitet wie auch eine Gläubigerversammlung abgehalten wurde.
Am Kulm ging eine sagenhafte Skiflug-Weltmeisterschaft über die
Bühne, die Peter Prevc mit neuem Schanzenrekord von 224 Metern gewann. Hannes Androsch stellte im Literaturmuseum Altaussee vor vielen interessierten Besuchern sein neuestes Buch „Niemals aufgeben“ vor.
Was schrieb die „Alpenpost“ vor 20 Jahren ...
... im Jänner 2006?
Unglaubliche Schneemengen wurden im gesamten Ausseerland fast schon zur Bedrohung. Die Wintersaison verlief jedoch sehr gut. Die Panoramapension „Teichwirt“ wurde von Herbert und Monika Werner generalsaniert wiedereröffnet.
Am Grundlsee wurde – bei schönstem Spiegeleis – fleißig Schlittschuh gelaufen.
Am Kulm war unter anderem Muhammad Ali zugegen, als die Norweger die Skiflug-Weltmeisterschaft dominierten.
Was schrieb die „Alpenpost“ vor
... im Jänner 1996?
Das neu eröffnete „Café Cordignano“ wurde sehr gut angenommen und etablierte sich bald zu einem Treffpunkt für Jung und Alt.
In Altaussee wurde die „Kleine, feine Kuranstalt“ von Hans Petritsch,
30 Jahren ...
Kassier Jürgen Hentschel und den Geschäftsführerinnen Traudl Petritsch und Silvia Köberl eröffnet. In Bad Mitterndorf/Tauplitz ging erneut eine Weltmeisterschaft am Kulm über die Bühne, die von abertausenden Gäste besucht wurde.
Was schrieb die „Alpenpost“ vor 40
... im Jänner 1986?
Spät, aber doch, hielt der Winter Einzug im Ausseerland.
In Altaussee bedauerte man das Verpassen einer ersten WeltcupVeranstaltung am Loser, da der ORF wegen einer zu starken Auslastung auf eine Übertragung verzichten musste.
Am Loser wurde zu einer „KometenParty“ geladen. Der Halley’sche Komet sollte damals vom Loser ganz besonders gut zu sehen sein.
Das Hotel „Heilbrunn“ in Bad Mitterndorf wurde generalsaniert,
Jahren ...
knapp vor Weihnachten erfolgte die Wiedereröffnung.
Die Gößler Theatergruppe feierte im 18. Jahr des Bestehens mit der „Erbschaft von der Mali-Tant’“ große Erfolge.
Im Ausseerland gab es wieder Schnee in Hülle und Fülle. Die Räumdienste hatten alle Hände voll zu tun, die Wintersportler dafür ihre helle Freude.
In Altaussee bereitete man sich auf die Europacup-Premiere vor, die am Sandling und auf der FIS-Abfahrt über die Bühne ging.
Was schrieb die „Steier. Alpenpost“ vor 100 Jahren ... ... im Jänner 1926?
In Bad Aussee fand am 31. Dezember und 1. Jänner ein großer Schneeschuh-, Lang- und Sprunglauf-Wettbewerb des Wintersportvereins Bad Aussee statt, bei dem der Salzburger Karl Strahal den Wanderpreis gewann. Beim Sprunglauf lag die höchste Weite bei 38 Metern. Bester Einheimischer wurde Franz Ruhdorfer aus Mitterndorf 32. Das für den Dreikönigstag geplante Rodelrennen vom Sattel wurde bis auf Weiteres verschoben. Günstige Witterung vorausgesetzt, plante der Männergesangsverein „Liedertafel“ eine Rodelpartie über die Pötschen nach Goisern und lud dazu alle Freunde des Vereins herzlichst ein.
Am 4. Jänner wurde von der Gendarmerie in Bad Aussee ein junger Mann verhaftet, der angab, der am 20. Juli 1893 in Saalfeld an der Saale geborene Heinrich Schulz zu sein, der am 26. August 1921 gemeinsam mit dem flüchtigen Heinrich Tillessen den deutschen Reichstagsabgeordneten und gewesenen Reichsfinanzminister Matthias Erzberger eermordet hatte. Schulz wohnte seit 22. Dezember 1925 in Bad Aussee, hatte sich hier unter
dem Namen Edgar von Bachmann falsch gemeldet und verbrachte in Gesellschaft vergnügte Stunden. Im Kreisgericht Leoben gab der Mann an, er heiße gar nicht Heinrich Schulz, sondern Hans Vogt, sei Sohn eines Leipziger Kaufmannes und habe mit dem Erzberger-Mord überhaupt nichts zu tun. Er sei in einer deutschen Geheimverbindung, könne darüber aber nichts weiter aussagen, da ihm ein Gelübde den Mund versiegle.
Statistische Daten aus 1925: In diesem Jahre wurden in Altaussee 33 Kinder geboren, davon 19 männlich und 14 weiblich. 20 eheliche und 13 uneheliche Kinder; getraut wurden acht Paare; gestorben sind 25 Personen; 20 heimische und fünf „fremde“ Personen; von den hiesigen Personen waren sechs über 80 Jahre alt. Die Seelenanzahl in Altaussee beträgt 1750.
In Bad Mitterndorf brachte die tüchtige Chormeisterin und Organistin Pepi Oberascher mit einer kleinen Kinderschar das reizende Märchenstück „Aschenputtel“ zur Aufführung. Die Kinder beherrschten ihre Rollen sehr gut und erfassten sie richtig, denn sie brachten dieselben äußerst trefflich zur Darstellung.
Tamara Kaltenegger und Schulleiterin Michaela Loitzl bei der Übergabe.
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Sport in Kürze
l Beim Riesentorlauf der ÖSV-Schülertestrennen in St. Johann im Pongau am 14. Jänner konnte die Nachwuchsathletin Katharina Unterdechler vom SC Dachstein Oberbank in der stark besetzten Klasse „S15 weiblich“ aufzeigen und sich mit zwei konstanten und druckvollen Läufen mit einem Vorsprung von 0,45 Sekunden an die Spitze setzen. Auch beim Rennen am Tag darauf ließ sie die Konkurrenz hinter sich und konnte ihre Form auch im Slalom unter Beweis stellen. Aufgrund ihrer hervorragenden Leistungen quali fi zierte sich Katharina Unterdechler für das Hahnenkamm Junior Race in Kitzbühel am traditionsreichen „Ganslernhang“. Dort trafen sich wenige Tage vor den Weltcup-Stars die Nachwuchsathleten. Katharina lag nach dem ersten Durchgang auf Rang zehn, attackierte beim zweiten Rennen jedoch voll und holte sich mit Rang vier den besten Platz aller Österreicherinnen. Wer weiß, vielleicht ist die junge Dame schon bald am Kitzbühel-Wochenende mit dabei.
l Die Athleten des WSC Bad Mitterndorf konnten in den letzten Tagen schöne Erfolge feiern. Beim Weltcup in der Nordischen Kombination konnte Fabio Obermeyr nach seinem verkorksten Start in die Saison wegen einer Blinddarm-Operation vom 9. bis 11. Jänner in
Otepää einen 15. Rang beim „Individual Mass Start Normal Hill“, einen elften Rang beim „Individual Gundersen Normal Hill“ und einen 13. Rang beim „Individual Compact Normal Hill“ erreichen. Beim Weltcup in Oberhof am 17. und 18. Jänner holte er einmal einen zwölften Platz beim „Individual Compact Normal Hill“ und einen 21. Platz beim „Individual Gundersen Normal Hill“. Im Rahmen der Staatsmeisterschaften im Sprint und Austria-Cup am 17. und 18. Jänner in Saalfelden am Steinernen Meer konnten gleich zwei Medaillen und zahlreiche gute Platzierungen gefeiert werden. Am Samstag holte Katharina Fuchs bei den Österreichischen Meisterschaften im Sprint in der Klasse „Junioren weiblich“ Silber, David Fuchs bei den Österreichischen Staatsmeisterschaften in der Klasse „Herren m“ Bronze. Weitere Platzierungen in den jeweiligen Klassen: 14. Kristina Reiter, 19. Mirja Wasserfaller, 15. Lena Pürcher. Beim sonntäglichen Austria-Cup wurde David Fuchs über die Strecke von zehn Kilometern Tagesschnellster und holte somit die Goldmedaille, Katharina Fuchs gewann ihre Wertung ebenfalls. Weitere Plätze: 10. Lena Pürcher, 13. Kristina Reiter.
Das gesamte Organisationsteam des Steiralaufs arbeitet aktuell trotz der geringen Schneeauflage mit Hochdruck daran, den 46. Steiralauf bestmöglich durchzuführen.
Am Freitag, 30. Jänner, findet von 13 bis 17 Uhr die Ausgabe der Startnummern bei der Holzknechtstube der ÖBf (Nähe GrimmingTherme) statt. Ab 15 Uhr erfolgt der Start für das Kids-Race.
Die Siegerehrung für die Kinder wird um ca. 17 Uhr im Theater der GrimmingTherme über die Bühne gehen. Am Samstag, 31. Jänner, findet ab 7 Uhr die Startnummernausgabe statt. Um 9.45 Uhr erfolgt der Start in der klassischen Technik über 30 Kilometer und um 10.15 Uhr
jener über 50 Kilometer (frei), 25 Kilometer (frei) sowie für den zehn Kilometer langen Genusslauf (ebenfalls freie Technik). Um 10.30 Uhr wird der „Dirndl-Lauf“ über zehn Kilometer gestartet.
Nach den jeweiligen Zieleinläufen findet am Start-/Zielgelände die Blumenzeremonie statt, die Siegerehrungen erfolgen ab ca. 14 Uhr bei der Grimminghalle. Ab 15 Uhr werden die Sachpreise verlost. Alle Informationen und Anmeldungen unter www.steiralauf.at.
Ab morgen wird in Bad Mitterndorf wieder unter internationaler Beteiligung der „Steiralauf“ durchgeführt.
Die Familien Steinegger-Marl begaben sich zum 41. Mal auf die Eisbahn.
Am 10. Jänner luden Alfred Deopito und Otto Marl zum alljährlichen Familien-Eisstockschießen in Gallhof ein. Zwei Moarschaften wurden mittels Spielkarten zusammengelost und bei leichtem Schneefall hatten Moar
Johann „John“ Ainhirn und Hermann Holzer mit ihren Eisschützen ihre liebe Not. Traditionsgemäß wurde anschließend im Gasthof Staudn’wirt zur intensiven „Nachbesprechung“ eingeladen.
Katharina Unterdechler fuhr von Erfolg zu Erfolg.
Fabio Obermeyr ist – nach einer Blinddarm-OP – wieder in der Spur.
Stocksport
150. Ausseer Konkurrenzeisschießen
Beim Ausseer Konkurrenzeissschießen am 25. Jänner konnten im Jubiläumsjahr die „Feyrerschützen“ einen Sieg feiern.
Bei unterschiedlichen Witterungs- und Eisbahnverhältnissen wurde das Jubiläums-Konkurrenzeisschießen ausgetragen. Wie seit 1948 unverändert nahmen daran acht Moarschaften mit je 20 Eisschützinnen und Eisschützen teil. Nach der Auslosung der Bahnen und nach dem gemeinsamen Marsch unter der Führung der Musikkapelle Bad Aussee durch das Ortszentrum fanden die Erstrundenbegegnungen auf der Hauserbahn und auf den Eisbahnen in Sarstein, Obertressen und Straßen statt. Schon die Erstrundenbegegnungen verliefen überaus spannend und brachten teilweise sehr knappe Entscheidungen. Dabei siegten die Moarschaften „Feyrer“ gegen „Sarstein“ und die „Musik“ gegen die „Hauserschützen“ in der ersten Runde jeweils mit 4:3. Die „Kohlrabischützen“ siegten mit 5:2 gegen „Obertressen“ und „Edelbauerschützen“ mit 5:2 gegen die Moarschaft „Brückenwirt“. In der Zwischenrunde auf der Sarsteinbahn besiegten die „Edelbauerschützen“ die „Musik“ mit 5:2. In der zweiten Partie der Zwischenrunde auf der Straßnerbahn siegten die „Feyrerschützen“ mit 5:2 gegen die Moarschaft „Kohlrabi“. Im Finale auf der Feyrerbahn trafen somit die „Feyrerschützen“ auf die Moarschaft „Edelbauer“. In einer spannenden Begegnung setzten sich
Die Siegermoarschaft „Feyrerschützen“ mit Bgm. Thomas Schönauer.
schließlich die „Feyrerschützen“ mit Moar Gerhard Pürcher und Hengauf Jürgen Voith klar mit 4:1 gegen „Edelbauer“ mit ihrem Moar Patrick Binna und Hengauf Hubert Moser durch und holten damit den verdienten Sieg im 150. Ausseer Konkurrenzeisschießen. Die weitere Reihung: 3. „Musik“ (Gerhard Gierlinger und Johannes Schröttenhamer), 4. „Kohlrabi“ (Andreas Winkler und Gerald Reischauer), 5. „Hauser“ (Andreas Grill und Karl Schlögel jun.), 6. „Sarstein“ (Günther Köberl und
Mixed-Turnier in Kainisch
Am 3. Jänner ging auf Einladung des ASV-Kainisch das alljährliche „Mixed-Turnier“ über die Bühne.
Das Mixed-Turnier in Kainisch wurde sehr gut angenommen.
Es nahmen acht Mannschaften mit jeweils zwei Schützen und zwei Schützinnen teil. Das Turnier wurde in Pichl auf den Eisbahnen des Sportstüberls bei traumhaftem Wetter durchgeführt. Platz eins ging an „ESVBad Mitterndorf“ (Ingrid Leitner, Andrea Kralik, Johann Weilbuchner, Reinhold Leitner) mit zehn Punkten (Diff. +34 eig. 52 geg. 18 Stöcke). Den zweiten Rang erkämpfte sich die
Mannschaft „Nix is fix“ (Jasmin Leitner, Heidi Neuper, Erich Leitner, Josef Winkler) mit zehn Punkten (Diff. +23 eig. 50 geg. 27 Stöcke) vor den drittplatzierten „Team Claudia“ (Sonja Wimmer, Birgit Reisinger, Florian Gindl, Thomas Marl) mit 10 Punkten (Diff. +10 eig. 44 geg. 34 Stöcke). Die Siegerehrung fand im Sportstüberl Pichl statt. Der ASV Kainisch bedankt sich bei allen Sponsoren und Helfern.
Franz Loitzl), 7. „Obertressen“ (Reinhart Pehringer und Alex Urban) und 8. „Brückenwirt“ (Sepp Syen und Hannes Köberl).
Traditionsgemäß fand die Siegerehrung im Beisein von Bgm. Thomas Schönauer und Vzbgm. Robert Margotti in der „Ausseer Stube“ in Bad Aussee statt. Obmann Günther Köberl, der seine Funktion nach 20 Jahren zurücklegte, bedankte sich nach einer Gedenkminute bei den Eisbahnmachern für die perfekten Eisbahnen, bei Wirt Gerald Hüttl für
die langjährige Tätigkeit als „Herbergsvater“, bei der Musik unter Günter Seebacher, bei der Stadtgemeinde Bad Aussee und bei den anwesenden Schützen für ihren Einsatz und ihre Fairness. In einem kurzen Rückblick auf seine Tätigkeit als Obmann und auf die Geschichte des Konkurrenzeisschießens betonte Günther Köberl in bewegten Worten nochmals die Tradition, den Stellenwert und die vielen Besonderheiten des Ausseer Konkurrenzeisschießens.
Pfarrgemeinde-Meisterschaft in Pichl-Kainisch
Bereits zum 44. Mal wurde am 10. Jänner das traditionelle Pfarrgemeinde-Eisstockschießen durchgeführt.
Die Siegermannschaften mit Sektionsleiter Leonhard Edlinger.
Es nahmen neun Mannschaften mit je sechs Schützinnen und Schützen teil. Auf den ersten Platz schossen sich die Schützen der „6 Musketiere“ (Andreas Zandl, Martin Vitz) mit 16 Punkten (45/23 Stöcke). Platz zwei ging an die Mannschaft „Sportstüberl“ (Andreas Schild, Florian Burgschweiger), welche 14,5 Punkte (43/27 Stöcke) erzielten. Die Mannschaft „MB Hausgeräte Service“ (Alexander
Schild, Niklas Burgschweiger) schossen sich mit 14 Punkten (39/10 Stöcke) auf Rang drei. Die weiteren Reihungen: 4. „MK Kumitz“, 5. „SVKainisch“, 6. „Leitner Pass“, 7. „Holzschlägerung Ernest“, 8. „Adabei“, 9. „Mühlreith“. Der ASV Kainisch bedankt sich bei allen Sponsoren und Helfern sowie bei den Eisbahnmachern, die ein bravouröses Schießen auf Eis ermöglichten.
Stocksport
Ausseerlandcup 2026
Bei sehr winterlichen Verhältnissen ging am 11. Jänner mit dem größten Eisschießen der Region der „Ausseerlandcup“ über die Bühne. 18 Mannschaften zu je 15 Schützen – also insgesamt 270 Eisschützen –waren bei dem Cup dabei. Der Sieg ging an „Altaussee“. Die Mannschaft mit Moar Andreas Schröttenhamer und Hengauf Johannes Schröttenhamer konnte sich im Finale mit drei Kehren gegen „MaWeKo“ (Moar Robert Margotti, Hengauf Peter Margotti) mit zwei Kehren und „Grundlsee“ (Moar Andreas Geistberger, Hengauf Daniel Hengst) mit einer Kehre durchsetzen. Weitere Reihung: 4. „Eselsbach“, 5. „Öfner“, 6. „Lupitsch“, 7. „Gallhof“, 8. „Fischer“, 9. „Appühausa“, 10. „Obertressen“, 11. „Gößl“, 12. „Kohlrabi“, 13. „Sarstein“, 14. „Mosern“, 15. „Strassen 2“, 16. „Max“, 17. „Strassen 1“ und 18. „Reitern“. Dabei galt ein besonderer Dank allen Bahnmachern, die wieder für super Verhältnisse sorgten, dem Team der Siaßreither Stahelschützen, die die Teams wieder in bewährter Weise für die Siegerehrung im Schützenhaus Unterkainisch aufnahmen und dem Team des ATSV Bad Aussee für die Organisation und Durchführung der Veranstaltung. Die Moarschaft „Altaussee“ holte sich den Cupsieg.
7. Bgm.-Herbert-Pichler-Gedenkschießen
Am 4. Jänner fand am Brunnerplatz das siebte Gedenkschießen zu Ehren von Bgm. Herbert Pichler statt. Zahlreiche Mannschaften folgten der Einladung und sorgten für einen würdigen sportlichen Rahmen in Gedenken an den verstorbenen Altbürgermeister.
Geschossen wurde im Modus „Jeder gegen jeden“, die Wertung erfolgte auf Note. An der Spitze entwickelte sich ein spannender Zweikampf, bei dem sich zwei Mannschaften knapp
Bereits zum 29. Mal fand heuer der Obertrauner Eisschützencup statt. Das vom Sportreferat der Gemeinde organisierte Turnier hat in der Dachsteingemeinde lange Tradition. Elf Moarschaften zu je fünf Schützinnen und Schützen traten dabei heuer auf der Eisbahn im Bundessport- und Freizeitzentrum an. Nach insgesamt 33 Spielen und dutzenden „Kehren“ setzten sich schlussendlich die Schützen vom „Höllwirt“ um Moar Andreas Höll durch und kürten sich zum Obertrauner Eisschützenmeister 2026. Auf Platz zwei landete die Moarschaft „Skilehrer“ (Markus Blatnig) vor den Eisschützen der Villenviertel (Rudolf Pomberger). Den letzten Platz belegten die Mallorca-Damen, die somit Gewinner des begehrten Knacker-Kranzes waren. Den Hauptpreis bei der Tombola gewann Eva Feuerer von der Mannschaft „Stadtrat“. Bei der Siegerehrung dankte Bürgermeister Egon Höll dem Sportreferat sowie Marianne Puchinger und Ursula Schilcher für die Durchführung.
voneinander getrennt, aber dennoch klar vor dem restlichen Teilnehmerfeld, absetzen konnten. Den Sieg holte sich „FCA 1“ mit Christian Stöckl und einer Note von 3,150,
dicht gefolgt von „WSV 99“ mit Martin Kain und 3,093. Beide Teams zeigten durchgehend starke Leistungen und prägten den Turnierverlauf maßgeblich. Den dritten Rang belegte „Augstbach“ mit Hans Kainzinger und einer Note von 1,646. Die weiteren Platzierungen: 4. „Zimmerei Pichler“ – Gertraud Pichler, 5. „Fuchsbauer“ – Bernhard Pühringer, 6. „FF Lupitsch“ – Adrian Demmel, 7. „Schießstätte“ –Matthias Machherndl, 8. „Jahrgang 1974“ – Klaus Krexhammer, 9. „Bosna Bär’n“ – Hans Gaisberger, 10. „Musik“ – Hans Loitzl, 11. „FCA 2“ – Georg Petritsch. Ein besonderer Dank gilt an dieser Stelle Familie Pichler für die großzügige Zurverfügungstellung der Sachpreise, sodass jeder Schütze einen Preis erhielt. Ebenso gilt ein herzlicher Dank dem Team des Gasthauses „Schneiderwirt“ für die
ausgezeichnete Gastfreundschaft sowie den gespendeten Saupreis. Ein weiterer Dank geht an Anita Seebacher, die innerhalb kürzester Zeit – in nur drei Tagen – die Gedenknadeln anfertigte, sowie dem FC Ausseerland für die Unterstützung und Durchführung am Brunnerplatz.
Alpenpost
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