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AIDA Magazin ::: 01.05

www.aida.de #1/2005 EUR 7,50


3 AIDA Magazin ::: 01.0 AIDA Magazin ::: 01.05

AIDA Magazin ::: 01.05 01.06

AIDA Magazin ::: 01.05 01.06

AIDA Magazin ::: 01.05

AIDA Magazin ::: 02.05

www.aida.de #1/2005 EUR 7,50 www.aida.de #1/2005 EUR 7,50

#1, Herbst 2005

www.aida.de #1/2005 EUR 7,50

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#3, Herbst 2006

#2, Frühjahr 2006

www.aida.de #1/2005 EUR 7,50

#4, Frühjahr 2007

Vier Buchstaben – eine faszinierende Welt Mit dieser Ausgabe erhalten Sie das erste »A« aus AIDA. Sie möchten auch das »I«, das »D« und das zweite »A«? Seien Sie gespannt auf die nächsten Ausgaben des AIDA Magazins – immer zur neuen Saison! Abonnieren können Sie es für den Preis von 15 Euro pro Jahr auf www.aida-magazin.de.

Schiff Ahoi! Der Dichter Rainer Maria Rilke sagte einst: »Das Leben ist eine Herrlichkeit.« Wie schön es wirklich ist, gerät im Alltag manchmal etwas in Vergessenheit. Herrlich ist das Leben in jedem Fall auf den AIDA Clubschiffen. Wenn man auf dem Pooldeck das Ablegen genießt und die Sail Away Musik das Herz erwärmt, dann ist das wohl ziemlich nah dran am perfekten Glück. Mit dem brandneuen AIDA Magazin wollen wir uns bei Ihnen bedanken. Dafür, dass Sie mit uns die AIDA Welt geschaffen haben. In der ersten Ausgabe finden Sie viele schöne Geschichten rund um AIDA. Zum Beispiel die Reisereportage über die Zielgebiete von AIDAaura. Der ReiseJournalist Stefan Nink war für Sie im östlichen Mittelmeer unterwegs. Als er von seiner Reise zurück kam, schwärmte er auch vom guten Essen dort. Einige Rezepte hat der Corporate Executive Chef Frank Meißner für Sie zusammengestellt. Für gutes Essen ist AIDA geradezu berühmt. Doch wo lagern die Lebensmittel eigentlich und wie kommen sie aufs Schiff? Ein Blick hinter die Kulissen offenbart unsere Logistik-Reportage. Das und vieles mehr finden Sie in dieser Ausgabe. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen!

Ihre Redaktion

Ihr AIDA Magazin als persönliches Logbuch Unsere Bordfotografen machen zu bestimmten Zeiten Fotos von Ihnen, die Sie ins Magazin einkleben können. Das Logbuch finden Sie auf den Seiten 7, 19, 41, 81. Hier können Sie Ihr Foto

AIDA Magazin 01/05

einkleben.


Inhalt

4

5

07

38

48

82

Das AIDA Magazin als Tagebuch – mit Ihren Urlaubsbildern

Eine Reise durch das östliche Mittelmeer mit AIDAaura

Das AIDA Show Ensemble präsentiert Freizeitmode

Zu den schönsten Plätzen der Welt – mit den AIDA Clubschiffen

Willkommen an Bord 7 Ihr persönliches Logbuch (1) 8 AIDA World Neues aus dem Unternehmen. In dieser Ausgabe unter anderem: Florian Hambüchen auf AIDAaura, die AIDA MINIs und Informationen über die neuen Clubschiffe 12 Nachwuchs für AIDA Wie die neuen Clubschiffe konzipiert werden und wer AIDA das charmante Lächeln schenkt 16 Die AIDA Kapitäne Die wichtigsten Männer an Bord im Überblick 18 AIDA Lexikon In dieser Ausgabe: A wie Ablegen

Volle Kraft voraus

Auf großer Fahrt

Land in Sicht

19 Ihr persönliches Logbuch (2) 20 Seine Heimat ist das Meer

41 Ihr persönliches Logbuch (3) 42 Ein amerikanischer Traum

81 82

Der Traumberuf Kapitän früher und heute

22 O wie Organisation

Das Märchen der kleinen Meerjungfrau unter Wasser

46 Die Handtuchfrage

Wie die Logistik an Bord funktioniert

28 Im Osten geht die Sonne auf

34

40

Die schönsten Reiseziele am östlichen Mittelmeer, eine Reportage zum Träumen und Kennenlernen Köstliches aus dem Orient Die besten Rezepte aus der Levante. Tabbouleh, Lammkeule und süße Feigen Ein Ratespaß Kennen Sie sich aus auf See?

Eine Kolumne zum Thema Liegen reservieren

48 Vom Winde verweht Das AIDA Show Ensemble präsentiert Freizeitmode Wie Aerobic funktioniert und warum es so viel Spaß macht

Sho Fabian Hambüchen beim k. turnen auf dem Sonnendec

w-

20

er. Was ist Seine Heimat ist das Me itän? dran am Traumberuf Kap

34

Orient Köstlich! Rezepte aus dem lemmen. Sch und n che hko Nac zum

94

58 Golf spielen – wie fange ich an? Zehn Antworten, die Ihnen den Einstieg leichter machen

95

62 Bräune ohne Reue Die richtige Pflege vor und nach dem Sonnenbad

66 Tuning für den Teint

8

90

54 Alle(s) in Bewegung

68 72

76 78 80

Kosmetik für Männer – Basiswissen für die richtige Pflege Das weiße Gold Kubas Eine kleine Geschichte über den berühmten Bacardi Rum Der weite Weg nach Atlantis Wie sich die Darsteller des AIDA Show Ensembles auf ihren Einsatz vorbereiten Das AIDA Show-Programm Die AIDA Shows auf einen Blick AIDA Kids Corner Die Kinderseite mit den vier Clubbies »Der Sonne entgegen« Der Reisebericht eines AIDA Gastes

AIDA Magazin 01/05

96 98

Ihr persönliches Logbuch (4) AIDA Navigator Die Reiserouten der AIDA Clubschiffe im Überblick. Mit AIDAblu in den Norden, mit AIDAvita ins westliche Mittelmeer, mit AIDAcara zu den schönsten Ostseemetropolen und mit AIDAaura ins östliche Mittelmeer Ein Stück AIDA für Zuhause Holen Sie sich AIDA in Ihren Alltag – mit tollen Logo-Artikeln MyAIDA.de Wir stellen Ihnen die Service-Seiten im Internet vor Fragen & Antworten Sie fragen, wir antworten – auf wirklich alle Fragen Kreuzworträtsel Impressum

62

Schönheit: So wird die Haut fit für die Sonne.

90

Holen Sie sich AIDA in Ihren Alltag!


Inhalt

4

5

07

38

48

82

Das AIDA Magazin als Tagebuch – mit Ihren Urlaubsbildern

Eine Reise durch das östliche Mittelmeer mit AIDAaura

Das AIDA Show Ensemble präsentiert Freizeitmode

Zu den schönsten Plätzen der Welt – mit den AIDA Clubschiffen

Willkommen an Bord 7 Ihr persönliches Logbuch (1) 8 AIDA World Neues aus dem Unternehmen. In dieser Ausgabe unter anderem: Florian Hambüchen auf AIDAaura, die AIDA MINIs und Informationen über die neuen Clubschiffe 12 Nachwuchs für AIDA Wie die neuen Clubschiffe konzipiert werden und wer AIDA das charmante Lächeln schenkt 16 Die AIDA Kapitäne Die wichtigsten Männer an Bord im Überblick 18 AIDA Lexikon In dieser Ausgabe: A wie Ablegen

Volle Kraft voraus

Auf großer Fahrt

Land in Sicht

19 Ihr persönliches Logbuch (2) 20 Seine Heimat ist das Meer

41 Ihr persönliches Logbuch (3) 42 Ein amerikanischer Traum

81 82

Der Traumberuf Kapitän früher und heute

22 O wie Organisation

Das Märchen der kleinen Meerjungfrau unter Wasser

46 Die Handtuchfrage

Wie die Logistik an Bord funktioniert

28 Im Osten geht die Sonne auf

34

40

Die schönsten Reiseziele am östlichen Mittelmeer, eine Reportage zum Träumen und Kennenlernen Köstliches aus dem Orient Die besten Rezepte aus der Levante. Tabbouleh, Lammkeule und süße Feigen Ein Ratespaß Kennen Sie sich aus auf See?

Eine Kolumne zum Thema Liegen reservieren

48 Vom Winde verweht Das AIDA Show Ensemble präsentiert Freizeitmode Wie Aerobic funktioniert und warum es so viel Spaß macht

Sho Fabian Hambüchen beim k. turnen auf dem Sonnendec

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20

er. Was ist Seine Heimat ist das Me itän? dran am Traumberuf Kap

34

Orient Köstlich! Rezepte aus dem lemmen. Sch und n che hko Nac zum

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58 Golf spielen – wie fange ich an? Zehn Antworten, die Ihnen den Einstieg leichter machen

95

62 Bräune ohne Reue Die richtige Pflege vor und nach dem Sonnenbad

66 Tuning für den Teint

8

90

54 Alle(s) in Bewegung

68 72

76 78 80

Kosmetik für Männer – Basiswissen für die richtige Pflege Das weiße Gold Kubas Eine kleine Geschichte über den berühmten Bacardi Rum Der weite Weg nach Atlantis Wie sich die Darsteller des AIDA Show Ensembles auf ihren Einsatz vorbereiten Das AIDA Show-Programm Die AIDA Shows auf einen Blick AIDA Kids Corner Die Kinderseite mit den vier Clubbies »Der Sonne entgegen« Der Reisebericht eines AIDA Gastes

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Ihr persönliches Logbuch (4) AIDA Navigator Die Reiserouten der AIDA Clubschiffe im Überblick. Mit AIDAblu in den Norden, mit AIDAvita ins westliche Mittelmeer, mit AIDAcara zu den schönsten Ostseemetropolen und mit AIDAaura ins östliche Mittelmeer Ein Stück AIDA für Zuhause Holen Sie sich AIDA in Ihren Alltag – mit tollen Logo-Artikeln MyAIDA.de Wir stellen Ihnen die Service-Seiten im Internet vor Fragen & Antworten Sie fragen, wir antworten – auf wirklich alle Fragen Kreuzworträtsel Impressum

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click!

C EINE PRODUKTION VON STAGE ENTERTAINMENT UND DISNEY THEATRICAL PRODUCTIONS

ZWEI PRINZESSINNEN EIN HELD

EINE LEGENDÄRE LIEBE

T T A B A R in-Leser* 10 % az n DA Mag

Willkommen an Bord

7

So wie Ihr Kapitän sein Logbuch führt, können auch Sie Ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Reise aufschreiben und auf Fotos festhalten. Damit Ihr AIDA Magazin zu einem ganz persönlichen Erinnerungsstück wird.

Mein persönliches Logbuch (1)

für AI

Magazi A D I A : chwort

Sti

können Sie r ie H ! e s o R e in e Zur Begrüßung grüßungsbild einkleben. Be Ihr persönlicheesn? HerieFrotogalerie. es in d nm geakltoem t aenrh GSuie rsönliches ist Platz für Ihr pe ord-Foto, Willkommen-an-B A das Sie in der AID n. e Fotogalerie erhalt

*Bitte nennen Sie das Stichwort „AIDA Magazin“ bei der telefonischen Buchung unter 0 18 05 / 44 44 (0,12 € / Min.). Rabatt gültig für alle Vorstellungen außer Freitag und Samstag Abend in München. Keine Kombination mit weiteren Angeboten oder Ermäßigungsarten möglich.

Erleben Sie AIDA ab November 2005 in München und weiteren Städten. Tickets und Infos zu Terminen und Tourneestädten unter www.aida-on-tour.de

Auf dem Foto zu sehen Schiffsname

Ausgangshafen

Reisebeginn

Ablegezeit

Wetter

Kabinen Nr.

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7

So wie Ihr Kapitän sein Logbuch führt, können auch Sie Ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Reise aufschreiben und auf Fotos festhalten. Damit Ihr AIDA Magazin zu einem ganz persönlichen Erinnerungsstück wird.

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*Bitte nennen Sie das Stichwort „AIDA Magazin“ bei der telefonischen Buchung unter 0 18 05 / 44 44 (0,12 € / Min.). Rabatt gültig für alle Vorstellungen außer Freitag und Samstag Abend in München. Keine Kombination mit weiteren Angeboten oder Ermäßigungsarten möglich.

Erleben Sie AIDA ab November 2005 in München und weiteren Städten. Tickets und Infos zu Terminen und Tourneestädten unter www.aida-on-tour.de

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Willkommen an Bord

8

AIDA World + + +

AIDA World + + +

Member of the INTERSCHALT-Group

maritime hardware/software solutions

Weltpremiere: Showkür auf dem Sonnendeck s, hinein Weg vom Trainingsstres r nne ewi d-G Gol . ien Fer in die gt die Fabian Hambüchen verbrin auf dem schönste Zeit des Jahres ra. Aau AID hiff bsc Clu

Nachwuchs fördern In die Zukunft investieren heißt für AIDA Cruises nicht nur Schiffe bauen. Auch künftige Mitarbeiter betreut das Unternehmen bereits bei der Ausbildung. Studierende im Fachbereich Seefahrt der Hochschule Wismar profitieren von einer Kooperation mit der Reederei. Neben einem Förderstipendium füllen zahlreiche Vorträge, gegenseitige Besuche, Praktikumsplätze an Bord und Erfahrungsaustausch die Kooperation mit Leben. Seit Juni 2005 besteht eine weitere Kooperation mit der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef-Bonn und der ANGELL Akademie Freiburg zur Förderung des touristischen Nachwuchses. Neben der Bereitstellung finanzieller Mittel spielt die fachliche Kooperation eine wesentliche Rolle. Exkursionen, Diplomarbeitsthemen, Seminare und Workshop-Fachvorträge von AIDA Mitarbeitern an der Fachhochschule runden das Angebot ab. Langfristig wird daran gedacht, den Studierenden das Seminar »Cruise Line Management« direkt an Bord anzubieten. »Wir wollen die Verzahnung zwischen Studium und Arbeitsmarkt verbessern, damit den gut ausgebildeten Fachkräften der Weg in die Berufswelt geebnet wird«, erklärt Michael Thamm, President von AIDA Cruises, das Engagement bei den Hochschulen. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten www.fh-bad-honnef.de, www.angell-akademie-freiburg.de bzw. www.sf.hs-wismar.de zu finden.

Auch Europameister müssen einmal ausspannen. Weg vom Trainingsstress, hinein in die Ferien. Gold-Gewinner Fabian Hambüchen verbringt die schönste Zeit des Jahres auf dem Clubschiff AIDAaura. Fast zwei Wochen war der Turner im östlichen Mittelmeer unterwegs, mit Stationen in Dubrovnik, Venedig Athen und Kreta. An Bord verbrachte der Teenieschwarm den ersten Urlaub seit drei Jahren. Natürlich hält sich Fabian Hambüchen auch im Urlaub fit: »Um die Form zu halten, standen jeden Tag Work-Outs im AIDAfit Bereich, aber auch Massagen und einige Joggingrunden an Deck auf dem Programm. Das Sportangebot auf AIDAaura lässt wirklich keine Wünsche offen«, sagt der Sportler. Ein besonderes Highlight der Reise war für die Gäste und Fabian selbst eine Reckvorstellung auf dem Sonnendeck. Extra für diesen Zweck wurde ein Kunstturnspannreck an Bord geliefert. Für Fabian bedeutete dieser Auftritt auch eine absolute Premiere: Im Freien hatte er zwar bereits geturnt, aber auf einem Schiff noch nie! Die helle Sonne und das leichte Schwanken des Schiffes stellten ihn vor ganz besondere Herausforderungen. Als der Turnfloh sich an die Reckstange hängte, wurde es plötzlich ganz still unter den zahlreichen Zuschauern am Pool. Mit angehaltenem Atem beobachteten die Gäste die imposante Showkür mit starken Flügen und blitzschnellen Drehungen. Nach dem tadellos gestandenen Abgang brach der Jubel der begeisterten Gäste los. Der jüngste Reck-Europameister der Turngeschichte ist selbst begeisterter Wasserfan und damit auf AIDAaura in seinem Element. Das Schiff hatte er bereits während der Olympischen Spiele 2004 kennen gelernt. Nach seinem viel beachteten 7. Platz war er damals zu Gast bei der Livesendung »Beckmanns Olympia Nacht«, die alle zwei Tage live von Bord ausgestrahlt wurde. Jetzt ist AIDA Cruises neuer Sponsor von Fabian Hambüchen.

Voyage Data Recorder including SSAS functionality Integrated Ship Management System Nautical Audio Visual Emergency Control System Maintenance Control & Purchasing System

Hundert flotte Flitzer Sie sind schwarz, sie sind schnell und sie tragen vier bunte Buchstaben an der Seite: Die Rede ist von den AIDA MINIs, die seit drei Jahren auf Deutschlands Straßen rollen. Wer sich schon immer gefragt hat, woher diese flotte Flotte kommt, erhält nun endlich eine Antwort: »Schuld« ist eigentlich die AIDA Vertriebsabteilung, die den besonders aktiven Reisebüros ein Dankeschön aussprechen wollte. So entstand die Idee zum AIDA MINI, versehen mit dem AIDA Logo und der Adresse des Reisebüros – ganz individuell und vor allem aufmerksamkeitsstark: Auf der Straße, bei Messen oder verkaufsfördernden Aktionen zieht der kleine Schwarze die Blicke auf sich. So werden pro Jahr insgesamt 100 AIDA MINIs unter den Top-300-Reisebüros verlost, die das Sondermodell jeweils ein Jahr lang fahren dürfen. Die Reisebüros, die das nötige Quäntchen Glück nicht haben, brauchen auf den sportlichen Kleinwagen jedoch nicht zu verzichten: Er kann zu attraktiven Raten geleast werden – mit kostenlosem, individuellem Branding inklusive. Und weil die Nachfrage so groß ist, gibt es jetzt auch einen MINI »oben ohne« – das AIDA MINI Cabrio! Bewegende Kommunikation, die Spaß macht.

Quality Document Management System Audit and Inspection Database Application Crew Management System International Ship & Port Facility Security Code Worldwide Service Network

AIDA Cruises – Ein attraktiver Arbeitgeber AIDA Cruises ist eine bunte Mischung aus Menschen, die für das steht, was unsere Seereisen ausmacht: Vielfalt und Niveau, Abwechslung, Freude und Spaß an der Arbeit. Was vor zehn Jahren mit dem Bau des ersten AIDA Clubschiffes begann, hat sich zu einer Erfolgsstory in der Tourismusbranche entwickelt. Mit 370 Mio. Euro Umsatz und 211.000 Gästen verzeichnet AIDA Cruises das bisher erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Unsere Position als Marktführer für Seereisen in Deutschland bauen wir mit begeisterten Gästen weiter aus. Die Vorraussetzungen für diesen Erfolg sind motivierte Mitarbeiter und außergewöhnliche Reiseangebote. Selbstzufriedenheit heißt für uns Stillstand. Deshalb fördern wir individuelle Kreativität, Initiative, Selbstständigkeit und Teamarbeit. Das Ergebnis dieser Perspektive kann sich sehen lassen: Nach einer durch das Wirtschaftsmagazin Capital in Auftrag gegebenen Studie, zählt AIDA Cruises zu den fünfzig besten Arbeitgebern Deutschlands. Derzeit sind bei AIDA Cruises insgesamt etwa 2.100 Mitarbeiter aus 25 Ländern beschäftigt. Mit dem Ausbau der Flotte bis 2009 von vier auf sechs Clubschiffe werden es 3.500 Mitarbeiter sein. AIDA Magazin 01/05

AVECS Corporation AG & AVECS Bergen GmbH Ahornstr. 10, 14547 Fichtenwalde, Germany phone: +49(33206)5920, fax: +49(33206)59222 e-mail: info@avecs.de web: www.avecs.net


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Member of the INTERSCHALT-Group

maritime hardware/software solutions

Weltpremiere: Showkür auf dem Sonnendeck s, hinein Weg vom Trainingsstres r nne ewi d-G Gol . ien Fer in die gt die Fabian Hambüchen verbrin auf dem schönste Zeit des Jahres ra. Aau AID hiff bsc Clu

Nachwuchs fördern In die Zukunft investieren heißt für AIDA Cruises nicht nur Schiffe bauen. Auch künftige Mitarbeiter betreut das Unternehmen bereits bei der Ausbildung. Studierende im Fachbereich Seefahrt der Hochschule Wismar profitieren von einer Kooperation mit der Reederei. Neben einem Förderstipendium füllen zahlreiche Vorträge, gegenseitige Besuche, Praktikumsplätze an Bord und Erfahrungsaustausch die Kooperation mit Leben. Seit Juni 2005 besteht eine weitere Kooperation mit der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef-Bonn und der ANGELL Akademie Freiburg zur Förderung des touristischen Nachwuchses. Neben der Bereitstellung finanzieller Mittel spielt die fachliche Kooperation eine wesentliche Rolle. Exkursionen, Diplomarbeitsthemen, Seminare und Workshop-Fachvorträge von AIDA Mitarbeitern an der Fachhochschule runden das Angebot ab. Langfristig wird daran gedacht, den Studierenden das Seminar »Cruise Line Management« direkt an Bord anzubieten. »Wir wollen die Verzahnung zwischen Studium und Arbeitsmarkt verbessern, damit den gut ausgebildeten Fachkräften der Weg in die Berufswelt geebnet wird«, erklärt Michael Thamm, President von AIDA Cruises, das Engagement bei den Hochschulen. Weitere Informationen sind auf den Internetseiten www.fh-bad-honnef.de, www.angell-akademie-freiburg.de bzw. www.sf.hs-wismar.de zu finden.

Auch Europameister müssen einmal ausspannen. Weg vom Trainingsstress, hinein in die Ferien. Gold-Gewinner Fabian Hambüchen verbringt die schönste Zeit des Jahres auf dem Clubschiff AIDAaura. Fast zwei Wochen war der Turner im östlichen Mittelmeer unterwegs, mit Stationen in Dubrovnik, Venedig Athen und Kreta. An Bord verbrachte der Teenieschwarm den ersten Urlaub seit drei Jahren. Natürlich hält sich Fabian Hambüchen auch im Urlaub fit: »Um die Form zu halten, standen jeden Tag Work-Outs im AIDAfit Bereich, aber auch Massagen und einige Joggingrunden an Deck auf dem Programm. Das Sportangebot auf AIDAaura lässt wirklich keine Wünsche offen«, sagt der Sportler. Ein besonderes Highlight der Reise war für die Gäste und Fabian selbst eine Reckvorstellung auf dem Sonnendeck. Extra für diesen Zweck wurde ein Kunstturnspannreck an Bord geliefert. Für Fabian bedeutete dieser Auftritt auch eine absolute Premiere: Im Freien hatte er zwar bereits geturnt, aber auf einem Schiff noch nie! Die helle Sonne und das leichte Schwanken des Schiffes stellten ihn vor ganz besondere Herausforderungen. Als der Turnfloh sich an die Reckstange hängte, wurde es plötzlich ganz still unter den zahlreichen Zuschauern am Pool. Mit angehaltenem Atem beobachteten die Gäste die imposante Showkür mit starken Flügen und blitzschnellen Drehungen. Nach dem tadellos gestandenen Abgang brach der Jubel der begeisterten Gäste los. Der jüngste Reck-Europameister der Turngeschichte ist selbst begeisterter Wasserfan und damit auf AIDAaura in seinem Element. Das Schiff hatte er bereits während der Olympischen Spiele 2004 kennen gelernt. Nach seinem viel beachteten 7. Platz war er damals zu Gast bei der Livesendung »Beckmanns Olympia Nacht«, die alle zwei Tage live von Bord ausgestrahlt wurde. Jetzt ist AIDA Cruises neuer Sponsor von Fabian Hambüchen.

Voyage Data Recorder including SSAS functionality Integrated Ship Management System Nautical Audio Visual Emergency Control System Maintenance Control & Purchasing System

Hundert flotte Flitzer Sie sind schwarz, sie sind schnell und sie tragen vier bunte Buchstaben an der Seite: Die Rede ist von den AIDA MINIs, die seit drei Jahren auf Deutschlands Straßen rollen. Wer sich schon immer gefragt hat, woher diese flotte Flotte kommt, erhält nun endlich eine Antwort: »Schuld« ist eigentlich die AIDA Vertriebsabteilung, die den besonders aktiven Reisebüros ein Dankeschön aussprechen wollte. So entstand die Idee zum AIDA MINI, versehen mit dem AIDA Logo und der Adresse des Reisebüros – ganz individuell und vor allem aufmerksamkeitsstark: Auf der Straße, bei Messen oder verkaufsfördernden Aktionen zieht der kleine Schwarze die Blicke auf sich. So werden pro Jahr insgesamt 100 AIDA MINIs unter den Top-300-Reisebüros verlost, die das Sondermodell jeweils ein Jahr lang fahren dürfen. Die Reisebüros, die das nötige Quäntchen Glück nicht haben, brauchen auf den sportlichen Kleinwagen jedoch nicht zu verzichten: Er kann zu attraktiven Raten geleast werden – mit kostenlosem, individuellem Branding inklusive. Und weil die Nachfrage so groß ist, gibt es jetzt auch einen MINI »oben ohne« – das AIDA MINI Cabrio! Bewegende Kommunikation, die Spaß macht.

Quality Document Management System Audit and Inspection Database Application Crew Management System International Ship & Port Facility Security Code Worldwide Service Network

AIDA Cruises – Ein attraktiver Arbeitgeber AIDA Cruises ist eine bunte Mischung aus Menschen, die für das steht, was unsere Seereisen ausmacht: Vielfalt und Niveau, Abwechslung, Freude und Spaß an der Arbeit. Was vor zehn Jahren mit dem Bau des ersten AIDA Clubschiffes begann, hat sich zu einer Erfolgsstory in der Tourismusbranche entwickelt. Mit 370 Mio. Euro Umsatz und 211.000 Gästen verzeichnet AIDA Cruises das bisher erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Unsere Position als Marktführer für Seereisen in Deutschland bauen wir mit begeisterten Gästen weiter aus. Die Vorraussetzungen für diesen Erfolg sind motivierte Mitarbeiter und außergewöhnliche Reiseangebote. Selbstzufriedenheit heißt für uns Stillstand. Deshalb fördern wir individuelle Kreativität, Initiative, Selbstständigkeit und Teamarbeit. Das Ergebnis dieser Perspektive kann sich sehen lassen: Nach einer durch das Wirtschaftsmagazin Capital in Auftrag gegebenen Studie, zählt AIDA Cruises zu den fünfzig besten Arbeitgebern Deutschlands. Derzeit sind bei AIDA Cruises insgesamt etwa 2.100 Mitarbeiter aus 25 Ländern beschäftigt. Mit dem Ausbau der Flotte bis 2009 von vier auf sechs Clubschiffe werden es 3.500 Mitarbeiter sein. AIDA Magazin 01/05

AVECS Corporation AG & AVECS Bergen GmbH Ahornstr. 10, 14547 Fichtenwalde, Germany phone: +49(33206)5920, fax: +49(33206)59222 e-mail: info@avecs.de web: www.avecs.net


Willkommen an Bord

10

AIDA World + + + Volles Wachstum voraus: Drei AIDA Taufen in drei Jahren

Technische Daten: Projekt AIDA Sphinx

in Papenburg

Werft Jos. L. Meyer GmbH April 2008, April 2009 Ablieferung April 2007, Flagge Italien Decks 13 Länge 249 m Breite 32,2 m Tiefgang 7,3 m ten Geschwindigkeit 21,8 Kno Propeller 2 Propeller Vermessung 68.500 BRZ ft Germanischer Lloyd Klassifikationsgesellscha Passenger Ship IW / Klassenzeichen 100 A 5

mental Passport MC AUT RP3 50 % / Environ sel elektrisch Die g gun Antrieb/Stromversor ren 36.000 kW oto selm Die 4 ren oto Dieselm 2 x 12.400 kW Elektro-Antriebsmotor kW Bugstrahlruder 2 x 2.300 kW 0 1.50 x 2 r ude Heckstrahlr Stabilisatoren 1 Paar Kabinen 1.025 davon: > 18 Suiten, 25 bis 30 qm qm > 439 Balkonkabinen, 17,5 18 qm bis 15 , inen kab ster Fen > 209 von 160 Kabinen (da qm 15 en, abin > 359 Innenk ) als Vierbett-Variante inen der Kategorie A Alle Balkonkabinen und Kab tattet. ges aus tt abe sind mit einem Sof % > Anteil Außenkabinen 66 abinen 69 % > Anteil Balkone an Außenk erbetten, Unt 50 2.0 Passagierkapazität en son Per 00 2.5 l ima max Crewkapazität 634 Restaurants 6 qm Restaurantfläche 3.988 Bars 11 qm Wellnessbereich 1.956 Außendecks 8.128 qm Theatrium 3.000 qm qm Außenbereich Kids Club 160 qm plus 220

mit eigenem Kinderpool

A Flotte finden Ausführliche Daten zur AID . unter www.aida.de

Sie

AIDA befindet sich weiter auf Expansionskurs. Gleich drei neue Clubschiffe einer völlig neuen Generation wurden bei der Meyer Werft in Papenburg in Auftrag gegeben. »Besonders freut uns natürlich, dass wir diesen wichtigen Auftrag nach Deutschland vergeben konnten«, erklärt Michael Thamm, President AIDA Cruises. Nach Angaben der Meyer Werft werden durch den Auftrag über 2.100 Arbeitsplätze langfristig gesichert. Jeweils im Frühjahr 2007, 2008 und 2009 werden die neuen Schiffe getauft. Mit den Neubauten wird das AIDA Konzept in seiner unverwechselbaren Mischung aus Erholung und Entertainment konsequent weiter entwickelt. Dies spiegelt sich unter anderem in der exklusiv für AIDA entworfenen Architektur der neuen Schiffe wider. Im Mittelpunkt steht ein gläsernes Theatrium mit gigantischen Ausmaßen. Über drei Decks verschmelzen Theater, Bars und Marktplatz in einem lichtdurchfluteten Glasdom. Das pulsierende Zentrum des Schiffes bietet den Gästen Show Events auf beweglichen Bühnen, das schnelle Glück im Casino, einen Snack an der Food Station oder Relaxing im Wintergarten – alles ist möglich. Neben dem größten, schwimmenden Fitness- und Wellnessbereich der Welt eröffnet auch die Sonnendeckslandschaft neue Dimensionen: Auf drei Decks laden vier Jaccuzzis, drei Swimmingpools und ein FKK Bereich zum Sonnen und Baden ein. Mit der erneuten Erweiterung der Flotte baut AIDA Cruises seine Führungsposition auf dem deutschen Markt für Seereisen weiter aus. Insgesamt wird fast eine Milliarde Euro in die Flotte mit dem Lächeln investiert.

Modernes Headquarter an der Ostsee Arbeiten für Urlaub auf dem Wasser, direkt am Ufer der Warnow: In einer ehemaligen Speicherhalle im Rostocker Stadthafen befindet sich der Firmensitz von AIDA Cruises. Das repräsentative Gebäude mit den großzügigen Glasflächen und der Backsteinfassade bietet auf 8.800 qm und acht Etagen modernste Arbeitsbedingungen. Von hier aus steuern die 300 Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing & Sales, Operations und Finance die Clubschiff-Flotte von der Landseite. Die zwei Speicher, Silo 4 und Silo 5, sind durch eine Glasbrücke miteinander verbunden und bilden ein markantes »Wahrzeichen« an der Rostocker Wasserseite. Hier an der Ostsee wurde das neuartige, innovative Konzept für Urlaub auf dem Wasser entwickelt. Mittlerweile ist AIDA – Das Clubschiff zu einer der erfolgreichsten deutschen Marken geworden.


Willkommen an Bord

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AIDA World + + + Volles Wachstum voraus: Drei AIDA Taufen in drei Jahren

Technische Daten: Projekt AIDA Sphinx

in Papenburg

Werft Jos. L. Meyer GmbH April 2008, April 2009 Ablieferung April 2007, Flagge Italien Decks 13 Länge 249 m Breite 32,2 m Tiefgang 7,3 m ten Geschwindigkeit 21,8 Kno Propeller 2 Propeller Vermessung 68.500 BRZ ft Germanischer Lloyd Klassifikationsgesellscha Passenger Ship IW / Klassenzeichen 100 A 5

mental Passport MC AUT RP3 50 % / Environ sel elektrisch Die g gun Antrieb/Stromversor ren 36.000 kW oto selm Die 4 ren oto Dieselm 2 x 12.400 kW Elektro-Antriebsmotor kW Bugstrahlruder 2 x 2.300 kW 0 1.50 x 2 r ude Heckstrahlr Stabilisatoren 1 Paar Kabinen 1.025 davon: > 18 Suiten, 25 bis 30 qm qm > 439 Balkonkabinen, 17,5 18 qm bis 15 , inen kab ster Fen > 209 von 160 Kabinen (da qm 15 en, abin > 359 Innenk ) als Vierbett-Variante inen der Kategorie A Alle Balkonkabinen und Kab tattet. ges aus tt abe sind mit einem Sof % > Anteil Außenkabinen 66 abinen 69 % > Anteil Balkone an Außenk erbetten, Unt 50 2.0 Passagierkapazität en son Per 00 2.5 l ima max Crewkapazität 634 Restaurants 6 qm Restaurantfläche 3.988 Bars 11 qm Wellnessbereich 1.956 Außendecks 8.128 qm Theatrium 3.000 qm qm Außenbereich Kids Club 160 qm plus 220

mit eigenem Kinderpool

A Flotte finden Ausführliche Daten zur AID . unter www.aida.de

Sie

AIDA befindet sich weiter auf Expansionskurs. Gleich drei neue Clubschiffe einer völlig neuen Generation wurden bei der Meyer Werft in Papenburg in Auftrag gegeben. »Besonders freut uns natürlich, dass wir diesen wichtigen Auftrag nach Deutschland vergeben konnten«, erklärt Michael Thamm, President AIDA Cruises. Nach Angaben der Meyer Werft werden durch den Auftrag über 2.100 Arbeitsplätze langfristig gesichert. Jeweils im Frühjahr 2007, 2008 und 2009 werden die neuen Schiffe getauft. Mit den Neubauten wird das AIDA Konzept in seiner unverwechselbaren Mischung aus Erholung und Entertainment konsequent weiter entwickelt. Dies spiegelt sich unter anderem in der exklusiv für AIDA entworfenen Architektur der neuen Schiffe wider. Im Mittelpunkt steht ein gläsernes Theatrium mit gigantischen Ausmaßen. Über drei Decks verschmelzen Theater, Bars und Marktplatz in einem lichtdurchfluteten Glasdom. Das pulsierende Zentrum des Schiffes bietet den Gästen Show Events auf beweglichen Bühnen, das schnelle Glück im Casino, einen Snack an der Food Station oder Relaxing im Wintergarten – alles ist möglich. Neben dem größten, schwimmenden Fitness- und Wellnessbereich der Welt eröffnet auch die Sonnendeckslandschaft neue Dimensionen: Auf drei Decks laden vier Jaccuzzis, drei Swimmingpools und ein FKK Bereich zum Sonnen und Baden ein. Mit der erneuten Erweiterung der Flotte baut AIDA Cruises seine Führungsposition auf dem deutschen Markt für Seereisen weiter aus. Insgesamt wird fast eine Milliarde Euro in die Flotte mit dem Lächeln investiert.

Modernes Headquarter an der Ostsee Arbeiten für Urlaub auf dem Wasser, direkt am Ufer der Warnow: In einer ehemaligen Speicherhalle im Rostocker Stadthafen befindet sich der Firmensitz von AIDA Cruises. Das repräsentative Gebäude mit den großzügigen Glasflächen und der Backsteinfassade bietet auf 8.800 qm und acht Etagen modernste Arbeitsbedingungen. Von hier aus steuern die 300 Mitarbeiter aus den Bereichen Marketing & Sales, Operations und Finance die Clubschiff-Flotte von der Landseite. Die zwei Speicher, Silo 4 und Silo 5, sind durch eine Glasbrücke miteinander verbunden und bilden ein markantes »Wahrzeichen« an der Rostocker Wasserseite. Hier an der Ostsee wurde das neuartige, innovative Konzept für Urlaub auf dem Wasser entwickelt. Mittlerweile ist AIDA – Das Clubschiff zu einer der erfolgreichsten deutschen Marken geworden.


Willkommen an Bord

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Nachwuchs für AIDA Im Frühjahr 2007 bekommt die AIDA Flotte das erste von drei neuen Clubschiffen. Für den Schiffsbauer Christian Schönrock, die Architekten Kai Bunge und Siegfried Schindler ein großes Stück Arbeit. T Sandra Groß F Marcel Hohenstein, Thomas Scharf

Mit viel Liebe zum Detail und organisatorischem Geschick baut Christian Schönrock AIDA Clubschiffe. Die Planung beginnt in Rostock.

Christian Schönrock liebt das Meer. Und er liebt Schiffe. Der 42-jährige Diplomingenieur machte seine Leidenschaft zum Beruf und baut Schiffe, auf denen Menschen die schönsten Tage des Jahres verbringen. Von Anfang an begleitet er die AIDA Erfolgsstory und verwandelt mit vielen Helfern profane Stahlplatten in wunderschöne AIDAs. Zu Beginn eines so umfangreichen Projekts wie einem Schiffsneubau steht zunächst eine Idee. Dann wird entworfen, gerechnet, geplant und irgendwann gebaut. Nahezu drei Jahre dauert es bis ein neues Schiff fertig ist. Oft sind es Jahre voller Anspannung, schlafloser Nächte und unzähligen Besprechungen und Reisen. Ist das Projekt beendet, folgt der Abschied und der ist oft nicht leicht. »Es ist ein bisschen wie wenn das Kind den Mutterschoß verlässt«, erinnert sich Christian Schönrock an den Moment als er sein letztes Schiff in die Hände des Kapitäns übergab. »Irgendwann löst man plötzlich sein kleines Werftbüro auf, indem man so manchen Tag und manche Nacht über den Plänen gebrütet hat und dann ist schlagartig klar: Jetzt ist das Schiff fertig.« Nun hat Christian Schönrock wieder ein Werftbüro bezogen. Diesmal in Papenburg, einem kleinen Ort an der Ems. Hier befindet sich die Meyer Werft. Das traditionsreiche Unternehmen hat schon viele beeindruckende Schiffe gebaut, doch jedes Mal schaut die Weltöffentlichkeit wieder staunend nach Papenburg, wenn sich ein strahlend neuer Ozeanriese durch den engen Emskanal drückt. Im März 2007 wird es dann eine AIDA sein, die die überdachte Halle des Baudocks verlässt und mit einer spektakulären Flussfahrt hinaus aufs offene Meer zur Probefahrt steuert. Dieser Moment wird für Christian Schönrock wohl unvergesslich sein. Doch daran ist noch nicht zu denken. Vor diesem besonderen Tag liegen

ind den Mut K s da n en w ie w en ch ss bi »Es ist ein

etliche Monate harter Arbeit für ihn, sein achtköpfiges Team, den mehr als 2.000 Arbeitern der Meyer Werft und zahllosen Zulieferern aus der ganzen Region. Die Zeit ist akribisch aufgeteilt – in eine Planungs- und eine Realisationsphase. Zunächst stehen Werftverhandlungen und Marktanalysen auf dem Programm. Während dieser Zeit sitzt die Abteilung »Newbuildings« noch bei AIDA Cruises in Rostock. Mit Trendforschungen geht es los. »Zunächst müssen wir ja selbst erst mal definieren, was wir wollen und den Ideen im Kopf Gestalt verleihen«, sagt Schönrock. Eine Grundlage dazu bilden die über Jahre ausgewerteten Gästefragebögen, aber auch die Produktdefinitionen und Zielsetzungen der Marketing-Abteilung von AIDA Cruises. Die unterschiedlichen Ideen und Vorschläge reihen sich aneinander wie kleine Mosaiksteine. Das Gesamtbild, das dann nach der eineinhalbjährigen Planungsphase entsteht, mündet in eine umfassende Baubeschreibung, im Technikerjargon »Spec« genannt. Diese Dokumente und ein Schiffsbauplan bilden das Fundament des Projekts und sind gleichzeitig Grundlage für den Preis des Neubaus. In der Planungsphase kommen auch die Architekten zu Wort. Die Gestaltungsvorschläge kommen von der Firma »Partner Ship Design« aus Hamburg. Seit vielen Jahren arbeitet Schönrock mit den Architekten Kai Bunge und Siegfried Schindler zusammen. »Heute kann ich ziemlich genau sagen, was den kritischen Blicken unserer Architekten auf Form und Funktion nicht standhält«, schmunzelt Schönrock. Diskutiert wird in dieser Arbeitsphase häufig. Das gesamte Schiff, das Außendesign, alle öffentlichen Bereiche, Kabinen und auch die Crewbereiche werden mit den Architekten und dem Neubauteam geplant. Form und Funktion müssen eine Einheit bilden. Viele, viele Stunden wird diskutiert, entwickelt, entworfen und wieder verworfen, bis das typische, unverwechselbare AIDA Design entsteht. Das gesamte Produkt soll optisch wie aus einem Guss wirken. Schon zu Zweit kann man sich stundenlang streiten über grüne oder rote Stuhlbezüge. In einer größeren Gruppe geht es um mehr: Insgesamt müssen bei den neuen AIDA Clubschiffen etwa 15.000 Quadratmeter öffentlicher Raum,

terschoß verlässt.« Kai Bunge Siegfried Schindler und ben und Far n, me entscheiden über For inn an. Material. Und das von Beg


Willkommen an Bord

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Nachwuchs für AIDA Im Frühjahr 2007 bekommt die AIDA Flotte das erste von drei neuen Clubschiffen. Für den Schiffsbauer Christian Schönrock, die Architekten Kai Bunge und Siegfried Schindler ein großes Stück Arbeit. T Sandra Groß F Marcel Hohenstein, Thomas Scharf

Mit viel Liebe zum Detail und organisatorischem Geschick baut Christian Schönrock AIDA Clubschiffe. Die Planung beginnt in Rostock.

Christian Schönrock liebt das Meer. Und er liebt Schiffe. Der 42-jährige Diplomingenieur machte seine Leidenschaft zum Beruf und baut Schiffe, auf denen Menschen die schönsten Tage des Jahres verbringen. Von Anfang an begleitet er die AIDA Erfolgsstory und verwandelt mit vielen Helfern profane Stahlplatten in wunderschöne AIDAs. Zu Beginn eines so umfangreichen Projekts wie einem Schiffsneubau steht zunächst eine Idee. Dann wird entworfen, gerechnet, geplant und irgendwann gebaut. Nahezu drei Jahre dauert es bis ein neues Schiff fertig ist. Oft sind es Jahre voller Anspannung, schlafloser Nächte und unzähligen Besprechungen und Reisen. Ist das Projekt beendet, folgt der Abschied und der ist oft nicht leicht. »Es ist ein bisschen wie wenn das Kind den Mutterschoß verlässt«, erinnert sich Christian Schönrock an den Moment als er sein letztes Schiff in die Hände des Kapitäns übergab. »Irgendwann löst man plötzlich sein kleines Werftbüro auf, indem man so manchen Tag und manche Nacht über den Plänen gebrütet hat und dann ist schlagartig klar: Jetzt ist das Schiff fertig.« Nun hat Christian Schönrock wieder ein Werftbüro bezogen. Diesmal in Papenburg, einem kleinen Ort an der Ems. Hier befindet sich die Meyer Werft. Das traditionsreiche Unternehmen hat schon viele beeindruckende Schiffe gebaut, doch jedes Mal schaut die Weltöffentlichkeit wieder staunend nach Papenburg, wenn sich ein strahlend neuer Ozeanriese durch den engen Emskanal drückt. Im März 2007 wird es dann eine AIDA sein, die die überdachte Halle des Baudocks verlässt und mit einer spektakulären Flussfahrt hinaus aufs offene Meer zur Probefahrt steuert. Dieser Moment wird für Christian Schönrock wohl unvergesslich sein. Doch daran ist noch nicht zu denken. Vor diesem besonderen Tag liegen

ind den Mut K s da n en w ie w en ch ss bi »Es ist ein

etliche Monate harter Arbeit für ihn, sein achtköpfiges Team, den mehr als 2.000 Arbeitern der Meyer Werft und zahllosen Zulieferern aus der ganzen Region. Die Zeit ist akribisch aufgeteilt – in eine Planungs- und eine Realisationsphase. Zunächst stehen Werftverhandlungen und Marktanalysen auf dem Programm. Während dieser Zeit sitzt die Abteilung »Newbuildings« noch bei AIDA Cruises in Rostock. Mit Trendforschungen geht es los. »Zunächst müssen wir ja selbst erst mal definieren, was wir wollen und den Ideen im Kopf Gestalt verleihen«, sagt Schönrock. Eine Grundlage dazu bilden die über Jahre ausgewerteten Gästefragebögen, aber auch die Produktdefinitionen und Zielsetzungen der Marketing-Abteilung von AIDA Cruises. Die unterschiedlichen Ideen und Vorschläge reihen sich aneinander wie kleine Mosaiksteine. Das Gesamtbild, das dann nach der eineinhalbjährigen Planungsphase entsteht, mündet in eine umfassende Baubeschreibung, im Technikerjargon »Spec« genannt. Diese Dokumente und ein Schiffsbauplan bilden das Fundament des Projekts und sind gleichzeitig Grundlage für den Preis des Neubaus. In der Planungsphase kommen auch die Architekten zu Wort. Die Gestaltungsvorschläge kommen von der Firma »Partner Ship Design« aus Hamburg. Seit vielen Jahren arbeitet Schönrock mit den Architekten Kai Bunge und Siegfried Schindler zusammen. »Heute kann ich ziemlich genau sagen, was den kritischen Blicken unserer Architekten auf Form und Funktion nicht standhält«, schmunzelt Schönrock. Diskutiert wird in dieser Arbeitsphase häufig. Das gesamte Schiff, das Außendesign, alle öffentlichen Bereiche, Kabinen und auch die Crewbereiche werden mit den Architekten und dem Neubauteam geplant. Form und Funktion müssen eine Einheit bilden. Viele, viele Stunden wird diskutiert, entwickelt, entworfen und wieder verworfen, bis das typische, unverwechselbare AIDA Design entsteht. Das gesamte Produkt soll optisch wie aus einem Guss wirken. Schon zu Zweit kann man sich stundenlang streiten über grüne oder rote Stuhlbezüge. In einer größeren Gruppe geht es um mehr: Insgesamt müssen bei den neuen AIDA Clubschiffen etwa 15.000 Quadratmeter öffentlicher Raum,

terschoß verlässt.« Kai Bunge Siegfried Schindler und ben und Far n, me entscheiden über For inn an. Material. Und das von Beg


Willkommen an Bord

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1.025 Kabinen, 8.128 qm Sonnendecks gestaltet werden. Mehr als 200.000 qm umbauter Raum, voll mit hochmoderner Technik, wird konzipiert und geplant von den Spezialisten des Neubauteams und den Technikern der Werft. »Wir sind froh, dass wir diese neuen und anspruchsvollen Schiffe für den deutschen Kreuzfahrtmarkt bauen dürfen«, sagte Bernard Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft als er den Auftrag von AIDA Cruises unterschrieb. Und wir, die Redaktion des AIDA Magazins freuen uns, dass wir Ihnen in den nächsten Ausgaben weitere Einblicke in den Neubau der jüngsten AIDA Clubschiffe geben dürfen. Werden Sie mit uns Zeuge, wie aus einfachen Stahlplatten neue Mitglieder der AIDA Familie werden.

Büttners Die Mühle ist heute Feliks leich. Wohnhaus und Atelier zug sich er hat s lier Ate des au Den Anb et. nach dem Schiffsjob geleist

Hier ist das Lächeln zuhause

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Feliks Büttner gab den AIDA Schiffen ein Gesicht. Er lebt in einer Mühle bei Warnemünde. I Sandra Groß F Bodo Dretzke

Auf der Ausfahrtstraße verlassen wir Rostock in Richtung Warnemünde. Noch einmal links durch Lichtenhagen und dann immer geradeaus. Die Straße wird von kleinen reetgedeckten Häuschen gesäumt. Hier irgendwo soll er wohnen, Feliks Büttner, Maler, Illustrator und Grafiker. Angestrengt halten wir nach seinem Domizil, einer umgebauten Mühle Ausschau. Hinter saftig grünen Blättern lugt der mächtige Kopf der Mühle hervor. Kieselsteine knirschen unter den Reifen als wir ankommen. Der Künstler begrüßt uns freundlich an der Türschwelle zu seinem Refugium. Im vorderen Teil der Mühle ist das Atelier eingerichtet. Blätter, Skizzen, Bücher und Bilder stapeln sich in dem hellen Raum und dazwischen führen wir ein Interview mit dem 65-jährigen. Herr Büttner, sehr gemütlich haben Sie es hier. Wohnen Sie hier schon lange? Feliks Büttner Ja, seit der Wende. Gekauft habe ich die Mühle aber schon 1976. AIDA Magazin Ein paar Jahre nach dem Umzug kam der Auftrag von AIDA Cruises ein Schiff zu bemalen, richtig? FB Ja, der Auftrag kam 1994 zu einer Zeit, in der für mich wegen der Wende alles noch neu und ungewöhnlich war. Da habe ich mich nicht lange gewundert ... AIDA Magazin Wie kam man gerade auf Sie? FB Durch eine meiner Ausstellungen. Ich habe ja auch vorher schon Objekte bemalt. Bei all den Dingen war aber noch kein Schiff dabei. AIDA Magazin Und wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen? FB Der Name »AIDA« stand bereits fest. Bei dem Namen hatte ich sofort eine ägyptische Figur vor Augen. Nach den ersten Gesprächen war die Idee im Kopf schon fertig. Dort blieb sie auch erst mal. Erst in letzter Sekunde brachte ich alles zu Papier. Aufregung muss sein – das gibt mir den richtigen Antrieb. AIDA Magazin Ist Ihnen das Motiv einfach so eingefallen? FB Naja, ich war zur Recherche im ägyptischen Museum von Kairo und habe mich mit den Hieroglyphen beschäftigt. Irgendwie habe ich mich darauf eingeschossen, den Namen »AIDA« in ägyptische Zeichen zu verwandeln. Der erste Entwurf zeigte das A als Pyramide, das I sah aus wie eine Lotusblüte und das D war eine Treppe ins Königsgrab. Das letzte A war dann wieder die Pyramide. Diesen stilisierten AIDA Magazin

»Die Ankertasche verfolgt Schriftzug wollte ich in großen Zeichen auf die Flanken des Schiffes malen. AIDA Magazin Wie kam der erste Entwurf an? FB Die Architekten waren überhaupt nicht einverstanden. Sie argumentierten damit, dass Urlaubsschiffe nicht aussehen sollten wie Frachter oder Fährschiffe. Ein Schriftzug war denen zu wenig. Eine richtige Bemalung musste her. AIDA Magazin Und wie ging es dann weiter? FB Mir wurde klar, dass AIDA Cruises wirklich ein Bild auf dem Schiff wollte. Von der Idee mit Ägypten wollte ich mich dennoch nicht trennen. Ich fand das auch passend. Schließlich wurde Verdis Oper Aida anlässlich der Eröffnung des Suezkanals komponiert und aufgeführt. So wie der Wasserweg Europa mit Afrika verband, soll ja auch ein Schiff Menschen verschiedener Länder und Kontinente verbinden. Und dann entdeckte ich noch ein Detail. AIDA Magazin Welches Detail? FB Die Ägypter bemalten schon vor Tausenden von Jahren ihre Schiffe mit Augen, um sie vor dem »bösen Blick« und anderem Unheil zu schützen. Das fand ich toll. AIDA sollte auch ein Auge bekommen. Auf den ersten Skizzen sah das erst mal richtig streng aus. Das Auge war ganz schmal, nur leicht gewölbt. Ich hatte mich stark an den Bildern der Nofretete orientiert. AIDA Magazin Warum ist das Augeninnere gelb? FB Ich habe mir die Ägypter mal genau angesehen und da ist mir aufgefallen, dass bei eher dunkelhäutigen Menschen aus dem Orient das Augenweiß nicht richtig schneeweiß ist, eher leicht gelblich. Und so bekam auch das AIDA Auge eine entsprechende Färbung. Der weiße Punkt auf der Pupille ist der Lichtreflex. Das macht das Auge lebendig und freundlicher. AIDA Magazin Und die blaue Wellenlinie? FB Das ist der Lidschatten. Wie auf einem Foto, auf dem die Farben verlaufen sind, habe ich die Wellenlinie in die Länge gezogen. Passt ja auch wunderbar zur maritimen Umgebung. AIDA Magazin Was änderte sich noch? FB Der Mund sah am Anfang auch sehr streng aus. Das ging AIDA Magazin 01/05

e mich im Traum.«

bei der Geschäftsleitung nicht durch. Ich wurde gebeten dem Schiff mehr Lächeln auf die Lippen zu zaubern. AIDA Magazin Waren dann alle einverstanden? FB Ich erinnere mich noch an eine besondere Begegnung während der Kiellegung im September 1995. Da kam ein technischer Bauleiter auf mich zu und verbot mir, die Ankertasche, eine Metalleinlassung, in der sich der Anker befindet, zu bemalen. Er war ziemlich aufgebracht. Ich musste dann den Mund verkürzen, so dass die Mundwinkel kurz vor der Ankertasche endeten. So wurde der Mund immer mehr zu einem vollen Kussmund. Die blöde Ankertasche hat mich schon im Traum verfolgt. Bis heute bleibt sie übrigens unbemalt. AIDA Magazin Werden Sie auch die neuen Schiffe bemalen? FB Zur Zeit bin ich noch mit der Geschäftsleitung im Gespräch. Wir werden es ja sehen ... (lacht). AIDA Magazin Viel Erfolg und Danke für das Gespräch.

Exklusiv für die erste Ausgabe des AIDA Magazins fertigte der Künstler Feliks Büttner eine Zeichnung an. Das nebenstehende Bild im Format DIN A3 können Sie bestellen. Schnell sein lohnt sich, denn die Auflage ist auf 250 Exemplare limitiert. Der Preis beträgt 89 Euro inklusive der Verpackung in einer geprägten Mappe plus sieben Euro Porto. Auf Anfrage erhalten Sie das Bild auch in einem hochwertigen Bilderrahmen. Informationen und Bestellung über SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstraße 41–43, 20359 Hamburg oder aida.magazin@seelive.de. Auch an Bord der AIDA Clubschiffe können Sie diese wunderschöne Grafik kaufen. Wenden Sie sich einfach an die Rezeption und fragen Sie dort nach dem TV Manager. Bei ihm können Sie das Bild besichtigen und erwerben (nur solange der Vorrat reicht).


Willkommen an Bord

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1.025 Kabinen, 8.128 qm Sonnendecks gestaltet werden. Mehr als 200.000 qm umbauter Raum, voll mit hochmoderner Technik, wird konzipiert und geplant von den Spezialisten des Neubauteams und den Technikern der Werft. »Wir sind froh, dass wir diese neuen und anspruchsvollen Schiffe für den deutschen Kreuzfahrtmarkt bauen dürfen«, sagte Bernard Meyer, Geschäftsführer der Meyer Werft als er den Auftrag von AIDA Cruises unterschrieb. Und wir, die Redaktion des AIDA Magazins freuen uns, dass wir Ihnen in den nächsten Ausgaben weitere Einblicke in den Neubau der jüngsten AIDA Clubschiffe geben dürfen. Werden Sie mit uns Zeuge, wie aus einfachen Stahlplatten neue Mitglieder der AIDA Familie werden.

Büttners Die Mühle ist heute Feliks leich. Wohnhaus und Atelier zug sich er hat s lier Ate des au Den Anb et. nach dem Schiffsjob geleist

Hier ist das Lächeln zuhause

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Feliks Büttner gab den AIDA Schiffen ein Gesicht. Er lebt in einer Mühle bei Warnemünde. I Sandra Groß F Bodo Dretzke

Auf der Ausfahrtstraße verlassen wir Rostock in Richtung Warnemünde. Noch einmal links durch Lichtenhagen und dann immer geradeaus. Die Straße wird von kleinen reetgedeckten Häuschen gesäumt. Hier irgendwo soll er wohnen, Feliks Büttner, Maler, Illustrator und Grafiker. Angestrengt halten wir nach seinem Domizil, einer umgebauten Mühle Ausschau. Hinter saftig grünen Blättern lugt der mächtige Kopf der Mühle hervor. Kieselsteine knirschen unter den Reifen als wir ankommen. Der Künstler begrüßt uns freundlich an der Türschwelle zu seinem Refugium. Im vorderen Teil der Mühle ist das Atelier eingerichtet. Blätter, Skizzen, Bücher und Bilder stapeln sich in dem hellen Raum und dazwischen führen wir ein Interview mit dem 65-jährigen. Herr Büttner, sehr gemütlich haben Sie es hier. Wohnen Sie hier schon lange? Feliks Büttner Ja, seit der Wende. Gekauft habe ich die Mühle aber schon 1976. AIDA Magazin Ein paar Jahre nach dem Umzug kam der Auftrag von AIDA Cruises ein Schiff zu bemalen, richtig? FB Ja, der Auftrag kam 1994 zu einer Zeit, in der für mich wegen der Wende alles noch neu und ungewöhnlich war. Da habe ich mich nicht lange gewundert ... AIDA Magazin Wie kam man gerade auf Sie? FB Durch eine meiner Ausstellungen. Ich habe ja auch vorher schon Objekte bemalt. Bei all den Dingen war aber noch kein Schiff dabei. AIDA Magazin Und wie sind Sie an die Aufgabe herangegangen? FB Der Name »AIDA« stand bereits fest. Bei dem Namen hatte ich sofort eine ägyptische Figur vor Augen. Nach den ersten Gesprächen war die Idee im Kopf schon fertig. Dort blieb sie auch erst mal. Erst in letzter Sekunde brachte ich alles zu Papier. Aufregung muss sein – das gibt mir den richtigen Antrieb. AIDA Magazin Ist Ihnen das Motiv einfach so eingefallen? FB Naja, ich war zur Recherche im ägyptischen Museum von Kairo und habe mich mit den Hieroglyphen beschäftigt. Irgendwie habe ich mich darauf eingeschossen, den Namen »AIDA« in ägyptische Zeichen zu verwandeln. Der erste Entwurf zeigte das A als Pyramide, das I sah aus wie eine Lotusblüte und das D war eine Treppe ins Königsgrab. Das letzte A war dann wieder die Pyramide. Diesen stilisierten AIDA Magazin

»Die Ankertasche verfolgt Schriftzug wollte ich in großen Zeichen auf die Flanken des Schiffes malen. AIDA Magazin Wie kam der erste Entwurf an? FB Die Architekten waren überhaupt nicht einverstanden. Sie argumentierten damit, dass Urlaubsschiffe nicht aussehen sollten wie Frachter oder Fährschiffe. Ein Schriftzug war denen zu wenig. Eine richtige Bemalung musste her. AIDA Magazin Und wie ging es dann weiter? FB Mir wurde klar, dass AIDA Cruises wirklich ein Bild auf dem Schiff wollte. Von der Idee mit Ägypten wollte ich mich dennoch nicht trennen. Ich fand das auch passend. Schließlich wurde Verdis Oper Aida anlässlich der Eröffnung des Suezkanals komponiert und aufgeführt. So wie der Wasserweg Europa mit Afrika verband, soll ja auch ein Schiff Menschen verschiedener Länder und Kontinente verbinden. Und dann entdeckte ich noch ein Detail. AIDA Magazin Welches Detail? FB Die Ägypter bemalten schon vor Tausenden von Jahren ihre Schiffe mit Augen, um sie vor dem »bösen Blick« und anderem Unheil zu schützen. Das fand ich toll. AIDA sollte auch ein Auge bekommen. Auf den ersten Skizzen sah das erst mal richtig streng aus. Das Auge war ganz schmal, nur leicht gewölbt. Ich hatte mich stark an den Bildern der Nofretete orientiert. AIDA Magazin Warum ist das Augeninnere gelb? FB Ich habe mir die Ägypter mal genau angesehen und da ist mir aufgefallen, dass bei eher dunkelhäutigen Menschen aus dem Orient das Augenweiß nicht richtig schneeweiß ist, eher leicht gelblich. Und so bekam auch das AIDA Auge eine entsprechende Färbung. Der weiße Punkt auf der Pupille ist der Lichtreflex. Das macht das Auge lebendig und freundlicher. AIDA Magazin Und die blaue Wellenlinie? FB Das ist der Lidschatten. Wie auf einem Foto, auf dem die Farben verlaufen sind, habe ich die Wellenlinie in die Länge gezogen. Passt ja auch wunderbar zur maritimen Umgebung. AIDA Magazin Was änderte sich noch? FB Der Mund sah am Anfang auch sehr streng aus. Das ging AIDA Magazin 01/05

e mich im Traum.«

bei der Geschäftsleitung nicht durch. Ich wurde gebeten dem Schiff mehr Lächeln auf die Lippen zu zaubern. AIDA Magazin Waren dann alle einverstanden? FB Ich erinnere mich noch an eine besondere Begegnung während der Kiellegung im September 1995. Da kam ein technischer Bauleiter auf mich zu und verbot mir, die Ankertasche, eine Metalleinlassung, in der sich der Anker befindet, zu bemalen. Er war ziemlich aufgebracht. Ich musste dann den Mund verkürzen, so dass die Mundwinkel kurz vor der Ankertasche endeten. So wurde der Mund immer mehr zu einem vollen Kussmund. Die blöde Ankertasche hat mich schon im Traum verfolgt. Bis heute bleibt sie übrigens unbemalt. AIDA Magazin Werden Sie auch die neuen Schiffe bemalen? FB Zur Zeit bin ich noch mit der Geschäftsleitung im Gespräch. Wir werden es ja sehen ... (lacht). AIDA Magazin Viel Erfolg und Danke für das Gespräch.

Exklusiv für die erste Ausgabe des AIDA Magazins fertigte der Künstler Feliks Büttner eine Zeichnung an. Das nebenstehende Bild im Format DIN A3 können Sie bestellen. Schnell sein lohnt sich, denn die Auflage ist auf 250 Exemplare limitiert. Der Preis beträgt 89 Euro inklusive der Verpackung in einer geprägten Mappe plus sieben Euro Porto. Auf Anfrage erhalten Sie das Bild auch in einem hochwertigen Bilderrahmen. Informationen und Bestellung über SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstraße 41–43, 20359 Hamburg oder aida.magazin@seelive.de. Auch an Bord der AIDA Clubschiffe können Sie diese wunderschöne Grafik kaufen. Wenden Sie sich einfach an die Rezeption und fragen Sie dort nach dem TV Manager. Bei ihm können Sie das Bild besichtigen und erwerben (nur solange der Vorrat reicht).


Willkommen an Bord

16

Die AIDA Kapitäne

17

Arndt-Peter Böttcher

Ganz vorn im Schiff und ganz oben in der Bordhierarchie stehen sie: die AIDA Kapitäne. Damit Sie immer genau wissen mit wem Sie Ihren AIDA Urlaub verbringen, stellen wir Ihnen die wichtigsten Männer an Bord einmal vor. Im nächsten Heft: die AIDA Club Directoren.

Randolph A. E. Hess

Fährt zur See seit: 1980 Motto o. Zitat: »Erfahrung nährt die Vorsicht« Herkunft: Neuerburg (Eifel, Rheinland Pfalz) Lieblingshafen: Barcelona (Spanien) Letzter Landurlaub: Motorradfahren, Mountain Biking

und Golf spielen in der Eifel Lieblingswindstärke: 0 Bft

Dr. Friedhold Hoppert

Fährt zur See seit: 1962 Motto o. Zitat: »Das Leben kann so schön sein« Herkunft: Salzwedel Lieblingshafen: Kiel Letzter Landurlaub: zu Hause Lieblingswindstärke: 0 Schönster Platz auf dem Schiff: auf der Brücke Lieblingsessen: frischer Fisch Lieblingsseemannslied: »Rolling home«

Fährt zur See seit: 1966 Motto o. Zitat: Immer »Gute Reise« Herkunft: Schleiz Lieblingshafen: Heimathafen Letzter Landurlaub: Italien Lieblingswindstärke: im Hafen 1, auf See 10 Schönster Platz auf dem Schiff: die Brücke Lieblingsessen: gern exotisch Lieblingsseemannslied: »Biskaya« von James Last

Lutz Leitzsch

Josef Husmann

Fährt zur See seit: früher Kindheit Motto o. Zitat: »Seefahrt tut gut« Herkunft: Emsland Lieblingshafen: Atlantis Letzter Landurlaub: Côte d’Azur Lieblingswindstärke:

Fährt zur See seit: 1965 Motto o. Zitat: »In der Ruhe liegt die Kraft« Herkunft: von der Ostseeküste Lieblingshafen: New York Letzter Landurlaub: zu lange her Lieblingswindstärke: magenfreundlich Schönster Platz auf dem Schiff: auf der Brücke Lieblingsessen: Alles, was meine Frau mir kocht Lieblingsseemannslied: »Das kann doch einen

wwwww: warmes Wetter, wolkenlos, wenig Wind

Schönster Platz auf dem Schiff: Steuerbord Seite auf

Schönster Platz auf dem Schiff:

dem Kapitänsbalkon bei sternklarem Himmel Lieblingsessen: Salat mit Putenstreifen Lieblingsseemannslied: »Sie hieß Mary Ann«

da, wo das Lächeln zu Hause ist Lieblingsessen: Pasta Lieblingsseemannslied: alle gute Laune Lieder

Seemann nicht erschüttern«

AIDA Magazin 01/05

Volker Zausch

Fährt zur See seit: 1961 Motto o. Zitat: »Lächeln entwaffnet« Herkunft: Wustrow Lieblingshafen: St. George’s Letzter Landurlaub: Nordtirol Lieblingswindstärke: variable 1 Schönster Platz auf dem Schiff: auf der Brücke Lieblingsessen: Chinesisch Lieblingsseemannslied: »Auf der Reeperbahn ... «

Przemyslaw »Prem« Kurc

Fährt zur See seit: 1977 Motto o. Zitat: »Es gibt nichts Schlechtes, das sich

nicht zum Guten wenden lässt« Herkunft: Poznan (Polen) Lieblingshafen: München Letzter Landurlaub: Österreich, Salzburger Land Lieblingswindstärke: 1–4 Schönster Platz auf dem Schiff: »Cafe Seeblick« – Brücke Lieblingsessen: Spaghetti auf jede Art Lieblingsseemannslied: »Die Gitarre und das Meer«


Willkommen an Bord

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Die AIDA Kapitäne

17

Arndt-Peter Böttcher

Ganz vorn im Schiff und ganz oben in der Bordhierarchie stehen sie: die AIDA Kapitäne. Damit Sie immer genau wissen mit wem Sie Ihren AIDA Urlaub verbringen, stellen wir Ihnen die wichtigsten Männer an Bord einmal vor. Im nächsten Heft: die AIDA Club Directoren.

Randolph A. E. Hess

Fährt zur See seit: 1980 Motto o. Zitat: »Erfahrung nährt die Vorsicht« Herkunft: Neuerburg (Eifel, Rheinland Pfalz) Lieblingshafen: Barcelona (Spanien) Letzter Landurlaub: Motorradfahren, Mountain Biking

und Golf spielen in der Eifel Lieblingswindstärke: 0 Bft

Dr. Friedhold Hoppert

Fährt zur See seit: 1962 Motto o. Zitat: »Das Leben kann so schön sein« Herkunft: Salzwedel Lieblingshafen: Kiel Letzter Landurlaub: zu Hause Lieblingswindstärke: 0 Schönster Platz auf dem Schiff: auf der Brücke Lieblingsessen: frischer Fisch Lieblingsseemannslied: »Rolling home«

Fährt zur See seit: 1966 Motto o. Zitat: Immer »Gute Reise« Herkunft: Schleiz Lieblingshafen: Heimathafen Letzter Landurlaub: Italien Lieblingswindstärke: im Hafen 1, auf See 10 Schönster Platz auf dem Schiff: die Brücke Lieblingsessen: gern exotisch Lieblingsseemannslied: »Biskaya« von James Last

Lutz Leitzsch

Josef Husmann

Fährt zur See seit: früher Kindheit Motto o. Zitat: »Seefahrt tut gut« Herkunft: Emsland Lieblingshafen: Atlantis Letzter Landurlaub: Côte d’Azur Lieblingswindstärke:

Fährt zur See seit: 1965 Motto o. Zitat: »In der Ruhe liegt die Kraft« Herkunft: von der Ostseeküste Lieblingshafen: New York Letzter Landurlaub: zu lange her Lieblingswindstärke: magenfreundlich Schönster Platz auf dem Schiff: auf der Brücke Lieblingsessen: Alles, was meine Frau mir kocht Lieblingsseemannslied: »Das kann doch einen

wwwww: warmes Wetter, wolkenlos, wenig Wind

Schönster Platz auf dem Schiff: Steuerbord Seite auf

Schönster Platz auf dem Schiff:

dem Kapitänsbalkon bei sternklarem Himmel Lieblingsessen: Salat mit Putenstreifen Lieblingsseemannslied: »Sie hieß Mary Ann«

da, wo das Lächeln zu Hause ist Lieblingsessen: Pasta Lieblingsseemannslied: alle gute Laune Lieder

Seemann nicht erschüttern«

AIDA Magazin 01/05

Volker Zausch

Fährt zur See seit: 1961 Motto o. Zitat: »Lächeln entwaffnet« Herkunft: Wustrow Lieblingshafen: St. George’s Letzter Landurlaub: Nordtirol Lieblingswindstärke: variable 1 Schönster Platz auf dem Schiff: auf der Brücke Lieblingsessen: Chinesisch Lieblingsseemannslied: »Auf der Reeperbahn ... «

Przemyslaw »Prem« Kurc

Fährt zur See seit: 1977 Motto o. Zitat: »Es gibt nichts Schlechtes, das sich

nicht zum Guten wenden lässt« Herkunft: Poznan (Polen) Lieblingshafen: München Letzter Landurlaub: Österreich, Salzburger Land Lieblingswindstärke: 1–4 Schönster Platz auf dem Schiff: »Cafe Seeblick« – Brücke Lieblingsessen: Spaghetti auf jede Art Lieblingsseemannslied: »Die Gitarre und das Meer«


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click!

Willkommen an Bord

C

Ab le gen, das;

Volle Kraft voraus

die Leinen losmachen und mit eigener Kraft den Liegeplatz verlassen

So wie Ihr Kapitän sein Logbuch führt, können auch Sie Ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Reise aufschreiben und auf Fotos festhalten. Damit Ihr AIDA Magazin zu einem ganz persönlichen Erinnerungsstück wird.

Titanic Passagierschiff, das 1912 einen Eisberg rammte und sank Gross Tonnage Maßeinheit, die die Größe des gesamten Schiffsraumes angibt, mit Ausnahme des Doppelbodens, der Schächte und der offenen Aufbauten

Fahrrinnenverlauf Seeschifffahrtsstraße, die durch Seezeichen, wie zum Beispiel Tonnen, gekennzeichnet ist Auge einfache Schlinge in einem Tauwerk Rudermaschinen Antriebsmaschinen zur Bewegung des Ruders

Typhon Schiffshorn

Ablegen kann man vieles recht einfach. Zum Beispiel ein Zeugnis oder ein Kleidungsstück. Das Ablegen eines Passagierschiffes gestaltet sich da schon schwieriger. Mit 70.310 Gross Tonnage (GT) und einer Länge von 245 Metern ist AIDAblu ein Meisterwerk der Unhandlichkeit. Gesteuert wird sie dennoch mit wenigen Hebeln und Knöpfen. Etwa eine Stunde vor dem Auslaufen beginnen an Bord die Vorbereitungen um das Schiff »seeklar« zu machen. Während die Offiziere auf der Brücke das Ablegemanöver besprechen, überprüft die Engine Crew im Maschinenraum die Haupt- und Nebenmaschinen, sowie die sogenannten Hilfsstoffe wie Wasser, Kraftstoff, Luft, Strom und Öl. Wie für Flugzeuge gibt es auch für Schiffe eine »Starterlaubnis«. Die Mitarbeiter der Hafenbehörden bestätigen an Bord mit einem Formular, dass Gäste und Crew vollzählig sind und alle Reisepässe vorliegen. »Ausklarierung« nennt sich dieser Vorgang. Danach schaltet die Engine Crew von den Hilfsdieselmotoren, die das Schiff im Hafen mit Strom und Wasser versorgen auf die Hauptmotoren um. Der nautische Offizier aktiviert auf der Brücke Radar, Funkgeräte und Rudermaschinen. In der Brückennock steht der Kapitän zum Ablegen bereit. Als »Nock« bezeichnet man in der Seefahrt das seitliche Ende der Brücke, das bis an die maximale Breite des Schiffes ragt. Von hier aus hat der Kapitän den besten Überblick. Unter Deck schließt man die Wassertüren. Sie sind aus Stahl, absolut wasserdicht und unterteilen das Schiff in verschiedene Sektionen. Bei einem eventuellen Wassereinbruch sind so einzelne Sektionen des Schiffes geschützt. Ein Prinzip, das man

aus dem Untergang der Titanic gelernt hat. Aus den Lautsprechern hört man jetzt normalerweise Folgendes: »Liebe Gäste, hier spricht Ihr Kapitän. AIDA ist see- und reisetüchtig für den nächsten Abschnitt.« Manchmal verzögert sich jedoch die Durchsage des Kapitäns. Stattdessen werden hektisch verschiedene Kabinennummern durchgesagt. Die geübten Ablege-Fans stehen zu diesem Zeitpunkt an einem möglichst schönen Ort an Deck und beobachten die Zuspätkommer. Sind sie besonders gut gelaunt, kann es zu Applaus und Anfeuerungsrufen kommen. Wer es nicht rechtzeitig auf das Schiff schafft, muss versuchen, AIDA im nächsten Zielhafen zu erreichen. Dabei hilft der Hafenagent. Ist der Lotse an Bord und das Fahrwasser freigegeben, kann das Schiff ablegen. Der Lotse steht dem Kapitän in vielen Häfen als Berater zur Verfügung und kennt den sogenannten »Fahrrinnenverlauf« am Besten. Dann geht es los. Vor dem Ablegen wird das Schiff von vier armdicken »Festmacherleinen« gehalten. Sie sind schwimmfähig und mit speziellen »Augen« an den Hafenpollern festgemacht. Mit den Befehlen »Vorleinen los« und »Achterleinen los« und der passenden Antwort »Ist los« koordiniert die Brücke das Ablegen über Funk mit dem Stationsoffizier und der Decks Crew. Parallel dazu aktiviert der Kapitän Bug- und Heckstrahlruder. Dabei handelt es sich eigentlich nicht um Ruder, sondern um Schiffschrauben, die am Bug und je nach Schiffstyp am Heck in einem Schacht quer zur Fahrtrichtung sitzen. Sie lassen sich vom Kapitän per Joystick steuern. Mit rund 1.000 Pferdestärken pro Strahler drücken sie den Wasserstrom nach Steuerbord oder Backbord parallel vom Schiff weg und manövrieren es so von der Anlegestelle. Nur zum Vergleich: 1.000 PS entsprechen der Kraft von ungefähr zehn Mittelklassewagen. Während der Kapitän und seine Crew hochkonzentriert Schwerstarbeit verrichten, lauscht man an Bord dem AIDA Sail Away. Kurz nach dem Auslaufen tutet das Typhon des Schiffes drei Mal. Es ist eine Höflichkeitsfloskel, die bedeutet: »Vielen Dank und tschüss!« Wenn das Schiff die Fahrrinne, beziehungsweise den Hafen verlassen hat und die Motoren die vollen Umdrehungen für die Reise erreicht haben, ist das Schiff ausgelaufen. Die Revierfahrt ist beendet und die Seereise beginnt. So bedeutet ablegen, auch irgendwo wieder anlegen zu können.

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Mein persönliches Logbuch (2)

können Sie r ie H ! e s o R e in e ßung Tag verbrabcilhdt?einkleben. Zur Begrü dseBnegrüßungs Scie n e b a h e h ie li W n ö rs wrie. Ihr pe ie schon uenrseForetoCgreale S d n in e s b e a SHie erhaltgeenlernt? Hier ist Platz für kennen , das Sie in to fo s g n ru e n n ri ein E rie erhalten. le a g to o F A ID A r de

Auf dem Foto zu sehen Tag

Ort

Deck

Situation

Wetter

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Willkommen an Bord

C

Ab le gen, das;

Volle Kraft voraus

die Leinen losmachen und mit eigener Kraft den Liegeplatz verlassen

So wie Ihr Kapitän sein Logbuch führt, können auch Sie Ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Reise aufschreiben und auf Fotos festhalten. Damit Ihr AIDA Magazin zu einem ganz persönlichen Erinnerungsstück wird.

Titanic Passagierschiff, das 1912 einen Eisberg rammte und sank Gross Tonnage Maßeinheit, die die Größe des gesamten Schiffsraumes angibt, mit Ausnahme des Doppelbodens, der Schächte und der offenen Aufbauten

Fahrrinnenverlauf Seeschifffahrtsstraße, die durch Seezeichen, wie zum Beispiel Tonnen, gekennzeichnet ist Auge einfache Schlinge in einem Tauwerk Rudermaschinen Antriebsmaschinen zur Bewegung des Ruders

Typhon Schiffshorn

Ablegen kann man vieles recht einfach. Zum Beispiel ein Zeugnis oder ein Kleidungsstück. Das Ablegen eines Passagierschiffes gestaltet sich da schon schwieriger. Mit 70.310 Gross Tonnage (GT) und einer Länge von 245 Metern ist AIDAblu ein Meisterwerk der Unhandlichkeit. Gesteuert wird sie dennoch mit wenigen Hebeln und Knöpfen. Etwa eine Stunde vor dem Auslaufen beginnen an Bord die Vorbereitungen um das Schiff »seeklar« zu machen. Während die Offiziere auf der Brücke das Ablegemanöver besprechen, überprüft die Engine Crew im Maschinenraum die Haupt- und Nebenmaschinen, sowie die sogenannten Hilfsstoffe wie Wasser, Kraftstoff, Luft, Strom und Öl. Wie für Flugzeuge gibt es auch für Schiffe eine »Starterlaubnis«. Die Mitarbeiter der Hafenbehörden bestätigen an Bord mit einem Formular, dass Gäste und Crew vollzählig sind und alle Reisepässe vorliegen. »Ausklarierung« nennt sich dieser Vorgang. Danach schaltet die Engine Crew von den Hilfsdieselmotoren, die das Schiff im Hafen mit Strom und Wasser versorgen auf die Hauptmotoren um. Der nautische Offizier aktiviert auf der Brücke Radar, Funkgeräte und Rudermaschinen. In der Brückennock steht der Kapitän zum Ablegen bereit. Als »Nock« bezeichnet man in der Seefahrt das seitliche Ende der Brücke, das bis an die maximale Breite des Schiffes ragt. Von hier aus hat der Kapitän den besten Überblick. Unter Deck schließt man die Wassertüren. Sie sind aus Stahl, absolut wasserdicht und unterteilen das Schiff in verschiedene Sektionen. Bei einem eventuellen Wassereinbruch sind so einzelne Sektionen des Schiffes geschützt. Ein Prinzip, das man

aus dem Untergang der Titanic gelernt hat. Aus den Lautsprechern hört man jetzt normalerweise Folgendes: »Liebe Gäste, hier spricht Ihr Kapitän. AIDA ist see- und reisetüchtig für den nächsten Abschnitt.« Manchmal verzögert sich jedoch die Durchsage des Kapitäns. Stattdessen werden hektisch verschiedene Kabinennummern durchgesagt. Die geübten Ablege-Fans stehen zu diesem Zeitpunkt an einem möglichst schönen Ort an Deck und beobachten die Zuspätkommer. Sind sie besonders gut gelaunt, kann es zu Applaus und Anfeuerungsrufen kommen. Wer es nicht rechtzeitig auf das Schiff schafft, muss versuchen, AIDA im nächsten Zielhafen zu erreichen. Dabei hilft der Hafenagent. Ist der Lotse an Bord und das Fahrwasser freigegeben, kann das Schiff ablegen. Der Lotse steht dem Kapitän in vielen Häfen als Berater zur Verfügung und kennt den sogenannten »Fahrrinnenverlauf« am Besten. Dann geht es los. Vor dem Ablegen wird das Schiff von vier armdicken »Festmacherleinen« gehalten. Sie sind schwimmfähig und mit speziellen »Augen« an den Hafenpollern festgemacht. Mit den Befehlen »Vorleinen los« und »Achterleinen los« und der passenden Antwort »Ist los« koordiniert die Brücke das Ablegen über Funk mit dem Stationsoffizier und der Decks Crew. Parallel dazu aktiviert der Kapitän Bug- und Heckstrahlruder. Dabei handelt es sich eigentlich nicht um Ruder, sondern um Schiffschrauben, die am Bug und je nach Schiffstyp am Heck in einem Schacht quer zur Fahrtrichtung sitzen. Sie lassen sich vom Kapitän per Joystick steuern. Mit rund 1.000 Pferdestärken pro Strahler drücken sie den Wasserstrom nach Steuerbord oder Backbord parallel vom Schiff weg und manövrieren es so von der Anlegestelle. Nur zum Vergleich: 1.000 PS entsprechen der Kraft von ungefähr zehn Mittelklassewagen. Während der Kapitän und seine Crew hochkonzentriert Schwerstarbeit verrichten, lauscht man an Bord dem AIDA Sail Away. Kurz nach dem Auslaufen tutet das Typhon des Schiffes drei Mal. Es ist eine Höflichkeitsfloskel, die bedeutet: »Vielen Dank und tschüss!« Wenn das Schiff die Fahrrinne, beziehungsweise den Hafen verlassen hat und die Motoren die vollen Umdrehungen für die Reise erreicht haben, ist das Schiff ausgelaufen. Die Revierfahrt ist beendet und die Seereise beginnt. So bedeutet ablegen, auch irgendwo wieder anlegen zu können.

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Mein persönliches Logbuch (2)

können Sie r ie H ! e s o R e in e ßung Tag verbrabcilhdt?einkleben. Zur Begrü dseBnegrüßungs Scie n e b a h e h ie li W n ö rs wrie. Ihr pe ie schon uenrseForetoCgreale S d n in e s b e a SHie erhaltgeenlernt? Hier ist Platz für kennen , das Sie in to fo s g n ru e n n ri ein E rie erhalten. le a g to o F A ID A r de

Auf dem Foto zu sehen Tag

Ort

Deck

Situation

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: : : Was der Kapitän können muss

Seine Heimat ist das Meer ... Er steht auf der Brücke, aus zusammengekniffenen Augen beobachtet er die See. Sein Gesicht ist wettergegerbt und regungslos, trotzig hält er seinen weißen Bart in den Wind. Soviel zum Klischee. Doch was ist wirklich dran am Traumberuf Kapitän? T Bernd Möhlmann F Christina Körte

Historisch gesehen hat sich das Berufsbild des Kapitäns zu Zeiten der Hanse entwickelt. Zuvor waren die Kaufleute, die sich zur Nutzung eines Handelsschiffes zusammengeschlossen hatten, meistens selbst an Bord und trafen alle notwendigen Entscheidungen gemeinsam. Später wurde dann von den Reedereien, die während dieser Zeit entstanden, für jedes Schiff eine Führungskraft gestellt: der Kapitän. Auch heute noch wird der Kapitän von der Reederei berufen. Er gehört laut Seemannsgesetz nicht zur Besatzung und trägt die volle Verantwortung und Haftung für das Schiff und die Menschen an Bord.

: : : Was der Kapitän darf Der Kapitän eines Schiffes besaß lange Zeit eine absolute Entscheidungsgewalt, die aus Straf-, Disziplinar- und Direktionsgewalt bestand. »Master next God« war eine geläufige

Bezeichnung für den Mann, der auf englischsprachigen Schiffen auch heute noch »Master« genannt wird. Rationen halbieren, renitente Matrosen auspeitschen oder Meuterer an der Rah aufknüpfen lassen – was so ein »Master« im Extremfall durfte, ist hinlänglich aus Romanen und Kinofilmen bekannt. Erst 1957 wurden Kapitäne eines Großteils solcher und anderer Entscheidungsgewalten beraubt. Aber sie haben an Bord – laut § 106 des Seemannsgesetzes – immer noch polizeiliche Befugnisse. So kann ein Kapitän heute bei drohender und unmittelbarer Gefahr weiterhin Zwangsmittel einsetzen und Besatzungsmitgliedern ohne Rücksprache die Kündigung aussprechen. Übrigens: Ein Kapitän kann auch heute noch eine Trauung vollziehen. Sie wäre allerdings nicht rechtskräftig. Man könnte also auch den Schiffskoch dafür bemühen.

Auftrag der Kapitäne ist es, das ihnen anvertraute Schiff mit Besatzung, Passagieren und Ladung sicher und pünktlich ans Ziel zu bringen. Dabei sind sie vor allem mit Planungs-, Führungs- und Überwachungsaufgaben betraut. Gemeinsam mit nautischen und technischen Offizieren organisieren sie anfallende Arbeiten im Schiffsbetrieb. Um einen Ozeanriesen zu navigieren und zu manövrieren, sind viele Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich. Gerade bei schlechter Sicht und hoher Verkehrsdichte ist höchste Konzentration gefragt. Kapitäne wissen um Gefahren und Besonderheiten der zu durchfahrenden Gewässer und kennen sich mit den meteorologischen Gegebenheiten aus. Sie kommunizieren ständig mit ihrer Reederei, den Ladungsbeteiligten und den Behörden der anzulaufenden Häfen. Um die Überwachungs-, Steuerungsund Antriebstechniken in ihren Anwendungsmöglichkeiten voll zu nutzen, ist immenses Know-how notwendige Voraussetzung: An Bord eines modernen Schiffes gibt es inzwischen ebensoviel Hightech wie in einem Passagierflugzeug.

: : : Verantwortlich für Schiff und Besatzung Kapitäne kümmern sich auch um die korrekte Einhaltung aller Sicherheits- und Brandschutzvorschriften. Gemeinsam mit ihren Sicherheitsoffizieren sorgen sie dafür, dass die entsprechenden Einrichtungen an Bord ständig einsatzbereit und die Besatzungen an ihnen perfekt trainiert sind. Schließlich sind sie nicht nur für das Schiff und die Passagiere verantwortlich, sondern auch für das Wohlergehen der Besatzung. Um bei der oft internationalen Mannschaft sowie im

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internationalen Funkverkehr und in den weltweiten Anlaufhäfen den richtigen Ton zu treffen, ist gutes Englisch für Kapitäne eine wichtige Voraussetzung. Auf hoher See muss sich einer auf den anderen verlassen können, Missverständnisse bei der Kommunikation können schwerwiegende Folgen haben.

: : : Ständig die Uhr im Blick Seine Aufgaben muss der Kapitän fast immer unter Zeitdruck erledigen – schließlich soll das Schiff pünktlich in den Zielhafen einlaufen. Dort angekommen, bietet die Hafenliegezeit auch nur wenig Gelegenheit zur Entspannung. Gemeinsam mit den nautischen Offizieren überwacht der Kapitän sowohl das Entladen des Schiffes als auch das erneute Beladen, um einen möglichst reibungslosen und zügigen Ablauf zu gewährleisten. Darüber hinaus muss er zahlreiche administrative Aufgaben und notwendige Formalitäten mit Hafenbehörden und Ladungsbeteiligten abwickeln.

: : : Weit entfernt von daheim So ist der Arbeitstag eines Kapitäns oft sehr lang, für einen Landgang bleibt kaum Zeit. Zu den weniger reizvollen Seiten des »Traumberufs« zählt die längere Trennung von Freunden und Familie: Kapitäne sind oft zwischen zwei und vier Monaten von zu Hause fort. Und das wird auch nicht durch vier Monate Gesamturlaub im Jahr wettgemacht. Mancher Kapitän bemüht sich daher nach einiger Zeit, eine neue, adäquate Tätigkeit an Land zu finden, wenn er denn sein Fernweh bezähmen kann ...


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: : : Was der Kapitän können muss

Seine Heimat ist das Meer ... Er steht auf der Brücke, aus zusammengekniffenen Augen beobachtet er die See. Sein Gesicht ist wettergegerbt und regungslos, trotzig hält er seinen weißen Bart in den Wind. Soviel zum Klischee. Doch was ist wirklich dran am Traumberuf Kapitän? T Bernd Möhlmann F Christina Körte

Historisch gesehen hat sich das Berufsbild des Kapitäns zu Zeiten der Hanse entwickelt. Zuvor waren die Kaufleute, die sich zur Nutzung eines Handelsschiffes zusammengeschlossen hatten, meistens selbst an Bord und trafen alle notwendigen Entscheidungen gemeinsam. Später wurde dann von den Reedereien, die während dieser Zeit entstanden, für jedes Schiff eine Führungskraft gestellt: der Kapitän. Auch heute noch wird der Kapitän von der Reederei berufen. Er gehört laut Seemannsgesetz nicht zur Besatzung und trägt die volle Verantwortung und Haftung für das Schiff und die Menschen an Bord.

: : : Was der Kapitän darf Der Kapitän eines Schiffes besaß lange Zeit eine absolute Entscheidungsgewalt, die aus Straf-, Disziplinar- und Direktionsgewalt bestand. »Master next God« war eine geläufige

Bezeichnung für den Mann, der auf englischsprachigen Schiffen auch heute noch »Master« genannt wird. Rationen halbieren, renitente Matrosen auspeitschen oder Meuterer an der Rah aufknüpfen lassen – was so ein »Master« im Extremfall durfte, ist hinlänglich aus Romanen und Kinofilmen bekannt. Erst 1957 wurden Kapitäne eines Großteils solcher und anderer Entscheidungsgewalten beraubt. Aber sie haben an Bord – laut § 106 des Seemannsgesetzes – immer noch polizeiliche Befugnisse. So kann ein Kapitän heute bei drohender und unmittelbarer Gefahr weiterhin Zwangsmittel einsetzen und Besatzungsmitgliedern ohne Rücksprache die Kündigung aussprechen. Übrigens: Ein Kapitän kann auch heute noch eine Trauung vollziehen. Sie wäre allerdings nicht rechtskräftig. Man könnte also auch den Schiffskoch dafür bemühen.

Auftrag der Kapitäne ist es, das ihnen anvertraute Schiff mit Besatzung, Passagieren und Ladung sicher und pünktlich ans Ziel zu bringen. Dabei sind sie vor allem mit Planungs-, Führungs- und Überwachungsaufgaben betraut. Gemeinsam mit nautischen und technischen Offizieren organisieren sie anfallende Arbeiten im Schiffsbetrieb. Um einen Ozeanriesen zu navigieren und zu manövrieren, sind viele Kenntnisse und Fähigkeiten erforderlich. Gerade bei schlechter Sicht und hoher Verkehrsdichte ist höchste Konzentration gefragt. Kapitäne wissen um Gefahren und Besonderheiten der zu durchfahrenden Gewässer und kennen sich mit den meteorologischen Gegebenheiten aus. Sie kommunizieren ständig mit ihrer Reederei, den Ladungsbeteiligten und den Behörden der anzulaufenden Häfen. Um die Überwachungs-, Steuerungsund Antriebstechniken in ihren Anwendungsmöglichkeiten voll zu nutzen, ist immenses Know-how notwendige Voraussetzung: An Bord eines modernen Schiffes gibt es inzwischen ebensoviel Hightech wie in einem Passagierflugzeug.

: : : Verantwortlich für Schiff und Besatzung Kapitäne kümmern sich auch um die korrekte Einhaltung aller Sicherheits- und Brandschutzvorschriften. Gemeinsam mit ihren Sicherheitsoffizieren sorgen sie dafür, dass die entsprechenden Einrichtungen an Bord ständig einsatzbereit und die Besatzungen an ihnen perfekt trainiert sind. Schließlich sind sie nicht nur für das Schiff und die Passagiere verantwortlich, sondern auch für das Wohlergehen der Besatzung. Um bei der oft internationalen Mannschaft sowie im

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internationalen Funkverkehr und in den weltweiten Anlaufhäfen den richtigen Ton zu treffen, ist gutes Englisch für Kapitäne eine wichtige Voraussetzung. Auf hoher See muss sich einer auf den anderen verlassen können, Missverständnisse bei der Kommunikation können schwerwiegende Folgen haben.

: : : Ständig die Uhr im Blick Seine Aufgaben muss der Kapitän fast immer unter Zeitdruck erledigen – schließlich soll das Schiff pünktlich in den Zielhafen einlaufen. Dort angekommen, bietet die Hafenliegezeit auch nur wenig Gelegenheit zur Entspannung. Gemeinsam mit den nautischen Offizieren überwacht der Kapitän sowohl das Entladen des Schiffes als auch das erneute Beladen, um einen möglichst reibungslosen und zügigen Ablauf zu gewährleisten. Darüber hinaus muss er zahlreiche administrative Aufgaben und notwendige Formalitäten mit Hafenbehörden und Ladungsbeteiligten abwickeln.

: : : Weit entfernt von daheim So ist der Arbeitstag eines Kapitäns oft sehr lang, für einen Landgang bleibt kaum Zeit. Zu den weniger reizvollen Seiten des »Traumberufs« zählt die längere Trennung von Freunden und Familie: Kapitäne sind oft zwischen zwei und vier Monaten von zu Hause fort. Und das wird auch nicht durch vier Monate Gesamturlaub im Jahr wettgemacht. Mancher Kapitän bemüht sich daher nach einiger Zeit, eine neue, adäquate Tätigkeit an Land zu finden, wenn er denn sein Fernweh bezähmen kann ...


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Volle Kraft voraus

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s und am Abend ch La n te te ns dü ge ag itt M ei, zu Jeden Morgen ein Frühstücks aurant. Gutes Essen gehört zum Urlaub einfach st ein tolles Menü im Rossini Re gentlich und wie wird es gelagert? ei dazu. Doch woher kommt es i den Logistikern unter Deck umgesehen ... be Wir haben uns für Sie einmal istina Körte, Thomas Sch T Jana Rauschenbach F Chr

mitz

wie Organisation

Am Hafen von Kiel riecht es nach Meer. Es ist kurz vor acht Uhr, der Himmel ist noch grau und eine frische Brise begrüßt den Hochsommertag. Die LKW-Fahrer stehen mit den Händen in den Hosentaschen an der Pier und beobachten wie AIDAblu anlegt. Hinter ihnen stehen sieben LKWs bereit, bepackt mit neuem Proviant. In wenigen Stunden muss alles ausgeladen, ausgepackt und verstaut sein. Da darf keine Minute verloren gehen. »Die Laster bis auf das letzte Gramm Salz leer zu räumen, dauert schon seine Zeit«, sagt Proviantmeister Torsten Scholz. »Provision Master« steht auf dem kleinen weißen Namensschild, das er links über der Brust an den blauen Overall gepinnt hat. Er ist der Logistikexperte an Bord und an Liefertagen oder auch beim »Loading« wie es schiffsintern heißt, hochkonzentriert. Sofort nach dem Anlegen geht es los: 20 Crewmitglieder in blauen Arbeitsanzügen versammeln sich vor der Ladeluke und beginnen sofort mit der Arbeit. Schnell, schnell, schnell – zack, zack. Jeder Handgriff sitzt. Ein menschliches Uhrenwerk mit lauter blauen Rädchen, die sekundengenau ineinander greifen. Jedes Eckchen, jeder Gang wird ausgenutzt, um Rollwagen, Kisten und Europaletten zu stapeln, zu drehen und zu winden. Gesprochen wird wenig. Alles ist Routine. Transparente Plastikboxen werden vorbei geschoben – von innen beschlagen mit kühlem Dunst. Der Gabelstapler surrt monoton und sortiert mechanisch mit Folie überzogene Paletten an ihre Plätze. Ein Crewmitglied wischt sich mit blauem Overall-Ärmel über das Gesicht als wäre diese Sekunde des Tages genau dafür vorgesehen. Ein Meisterwerk der Organisation. Wer jemals ein Loading gesehen hat, wird verblüfft sein von so viel geübter Planung. AIDA Magazin 01/05

elstapler direkt ser werden mit dem Gab Lebensmittel und Bierfäs lräume transportiert. Küh die in t dor von und an die Ladeluke gefahren

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s und am Abend ch La n te te ns dü ge ag itt M ei, zu Jeden Morgen ein Frühstücks aurant. Gutes Essen gehört zum Urlaub einfach st ein tolles Menü im Rossini Re gentlich und wie wird es gelagert? ei dazu. Doch woher kommt es i den Logistikern unter Deck umgesehen ... be Wir haben uns für Sie einmal istina Körte, Thomas Sch T Jana Rauschenbach F Chr

mitz

wie Organisation

Am Hafen von Kiel riecht es nach Meer. Es ist kurz vor acht Uhr, der Himmel ist noch grau und eine frische Brise begrüßt den Hochsommertag. Die LKW-Fahrer stehen mit den Händen in den Hosentaschen an der Pier und beobachten wie AIDAblu anlegt. Hinter ihnen stehen sieben LKWs bereit, bepackt mit neuem Proviant. In wenigen Stunden muss alles ausgeladen, ausgepackt und verstaut sein. Da darf keine Minute verloren gehen. »Die Laster bis auf das letzte Gramm Salz leer zu räumen, dauert schon seine Zeit«, sagt Proviantmeister Torsten Scholz. »Provision Master« steht auf dem kleinen weißen Namensschild, das er links über der Brust an den blauen Overall gepinnt hat. Er ist der Logistikexperte an Bord und an Liefertagen oder auch beim »Loading« wie es schiffsintern heißt, hochkonzentriert. Sofort nach dem Anlegen geht es los: 20 Crewmitglieder in blauen Arbeitsanzügen versammeln sich vor der Ladeluke und beginnen sofort mit der Arbeit. Schnell, schnell, schnell – zack, zack. Jeder Handgriff sitzt. Ein menschliches Uhrenwerk mit lauter blauen Rädchen, die sekundengenau ineinander greifen. Jedes Eckchen, jeder Gang wird ausgenutzt, um Rollwagen, Kisten und Europaletten zu stapeln, zu drehen und zu winden. Gesprochen wird wenig. Alles ist Routine. Transparente Plastikboxen werden vorbei geschoben – von innen beschlagen mit kühlem Dunst. Der Gabelstapler surrt monoton und sortiert mechanisch mit Folie überzogene Paletten an ihre Plätze. Ein Crewmitglied wischt sich mit blauem Overall-Ärmel über das Gesicht als wäre diese Sekunde des Tages genau dafür vorgesehen. Ein Meisterwerk der Organisation. Wer jemals ein Loading gesehen hat, wird verblüfft sein von so viel geübter Planung. AIDA Magazin 01/05

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Volle Kraft voraus

„tafelgetränk sr. majestät“ 24

ssen aus den LKWs ins Paletten über Paletten mü Es muss schnell gehen, . den wer n ade Schiff umgel nur wenige Stunden. n ibe denn zum Umladen ble n ist aber immer. Zeit für ein kleines Lächel

Zehn Stunden später. Im Buena Vista Restaurant, ganz hinten im Heck von AIDAblu gibt es Abendessen. »Mehr geht wirklich nicht«, sagt Gisela Braun (41) zufrieden und schiebt den Teller mit der Melone weg. Die rote, fleischige Melone wird vom Steward abgeräumt und landet im Abfall. Dabei war sie ganz frisch. Gerade eben erst angekommen und von den fachmännischen Augen des Chefkochs höchstpersönlich inspiziert. Während die ersten Gäste oben in die Schlemmerwelt eintauchen, wird unten noch Ware sortiert und ausgepackt. Erst gegen 21 Uhr, als das Schiff längst abgelegt hat, ist alles geschafft. In den Crewgängen von Deck 3, den Katakomben des Schiffes, ist es jetzt still und leer. In der Luft liegt ein süßer, leicht metallischer Geruch von Öl und Maschinen. Von oben leuchtet eine rechteckige Neonlampe herab und reflektiert sich im stählernen Schiffsboden. Die insgesamt 26 Lagerräume sind wieder aufgefüllt. »Ein halbes Fußballfeld voller Lebensmittel«, sagt Provision Master Scholz. In den Kühlräumen für Obst und Gemüse sind es knapp sechs Grad. So steht es auf der Anzeige. Gefühlt beträgt die Temperatur ungefähr minus zehn Grad. »Hier ist alles voller Ananas«, sagt er und zeigt auf ein Stahlregal in einer Ecke des Raumes. »Pineapple« steht mit roter Schrift auf braunen Kartons. Jede der Kisten fügt sich perfekt in den Stapel ein, als wäre alles mit dem Lineal ausgemessen. Scholz öffnet die eiserne Tür eines Gefrierraumes. Minus 18 Grad nebeln ungemütlich aus dem Raum heraus und geben den Blick auf gefrorene Lebensmittel frei. In einem anderen Raum ist es wärmer und es riecht angenehm würzig. Der Gewürzraum, ein Bazar des guten Geschmacks. Hier liegen Safranfäden neben Vanillestangen und Oregano neben eingelegtem Ingwer im Glas. In jedem Raum lagern andere Lebensmittel. Knackige rote Tomaten, pralle Trauben, duftende Mangos – auch nach dem langen Transport sieht alles noch aus wie gerade geerntet. »Die frische Ware wird auf dem Markt in Hamburg gekauft. Dann wird sie in Container verpackt, der Sauerstoff wird herausgezogen und mit Stickstoff wieder aufgefüllt«, erklärt Frank Hübner, Hotel Controller bei AIDA Cruises in Rostock. Der Stickstoff unterbindet den Reifeprozess. So bleibt Obst und Gemüse frisch. »Einige Gemüse- und Obstsorten kaufen wir aber auch in den Reisegebieten ein. In der Karibik zum Beispiel oder auf den Kanaren«, sagt Hübner weiterhin. Auf die Frage was passiert, wenn doch mal ein LKW liegen bleibt oder das Obst schlecht wird, sagt Hübner: »Das ist in den vielen Jahren noch nie passiert. Sollte das mal so sein, gibt es immer eine Lösung. Schlechtes Obst allerdings nehmen wir nicht an. Wir verwenden an Bord nur beste Qualität.« Am nächsten Tag beim Mittagessen. Benjamin (9), wünscht sich Tomatensaft. Natürlich nur weil es keinen gibt. Kein Problem für Bar Managerin Maria Nieto Soto. Mit der Computer-Software »Crunch Time« kann sie schnell eine Flasche bestellen. Die Bestellung, die so genannte »Pick List« geht dann direkt in das Büro des Provision Masters Scholz. Sie wird von ihm ausgedruckt und an einen Mitarbeiter weiter gegeben. »Eine Flasche Tomatensaft« steht auf dem Zettel, den

Semperoper, Dresden

vor 100 jahren, am 11. dezember 1905, erklärte könig friedrich august iii. von sachsen radeberger pilsner per dekret zum „tafelgetränk seiner majestät“.


Volle Kraft voraus

„tafelgetränk sr. majestät“ 24

ssen aus den LKWs ins Paletten über Paletten mü Es muss schnell gehen, . den wer n ade Schiff umgel nur wenige Stunden. n ibe denn zum Umladen ble n ist aber immer. Zeit für ein kleines Lächel

Zehn Stunden später. Im Buena Vista Restaurant, ganz hinten im Heck von AIDAblu gibt es Abendessen. »Mehr geht wirklich nicht«, sagt Gisela Braun (41) zufrieden und schiebt den Teller mit der Melone weg. Die rote, fleischige Melone wird vom Steward abgeräumt und landet im Abfall. Dabei war sie ganz frisch. Gerade eben erst angekommen und von den fachmännischen Augen des Chefkochs höchstpersönlich inspiziert. Während die ersten Gäste oben in die Schlemmerwelt eintauchen, wird unten noch Ware sortiert und ausgepackt. Erst gegen 21 Uhr, als das Schiff längst abgelegt hat, ist alles geschafft. In den Crewgängen von Deck 3, den Katakomben des Schiffes, ist es jetzt still und leer. In der Luft liegt ein süßer, leicht metallischer Geruch von Öl und Maschinen. Von oben leuchtet eine rechteckige Neonlampe herab und reflektiert sich im stählernen Schiffsboden. Die insgesamt 26 Lagerräume sind wieder aufgefüllt. »Ein halbes Fußballfeld voller Lebensmittel«, sagt Provision Master Scholz. In den Kühlräumen für Obst und Gemüse sind es knapp sechs Grad. So steht es auf der Anzeige. Gefühlt beträgt die Temperatur ungefähr minus zehn Grad. »Hier ist alles voller Ananas«, sagt er und zeigt auf ein Stahlregal in einer Ecke des Raumes. »Pineapple« steht mit roter Schrift auf braunen Kartons. Jede der Kisten fügt sich perfekt in den Stapel ein, als wäre alles mit dem Lineal ausgemessen. Scholz öffnet die eiserne Tür eines Gefrierraumes. Minus 18 Grad nebeln ungemütlich aus dem Raum heraus und geben den Blick auf gefrorene Lebensmittel frei. In einem anderen Raum ist es wärmer und es riecht angenehm würzig. Der Gewürzraum, ein Bazar des guten Geschmacks. Hier liegen Safranfäden neben Vanillestangen und Oregano neben eingelegtem Ingwer im Glas. In jedem Raum lagern andere Lebensmittel. Knackige rote Tomaten, pralle Trauben, duftende Mangos – auch nach dem langen Transport sieht alles noch aus wie gerade geerntet. »Die frische Ware wird auf dem Markt in Hamburg gekauft. Dann wird sie in Container verpackt, der Sauerstoff wird herausgezogen und mit Stickstoff wieder aufgefüllt«, erklärt Frank Hübner, Hotel Controller bei AIDA Cruises in Rostock. Der Stickstoff unterbindet den Reifeprozess. So bleibt Obst und Gemüse frisch. »Einige Gemüse- und Obstsorten kaufen wir aber auch in den Reisegebieten ein. In der Karibik zum Beispiel oder auf den Kanaren«, sagt Hübner weiterhin. Auf die Frage was passiert, wenn doch mal ein LKW liegen bleibt oder das Obst schlecht wird, sagt Hübner: »Das ist in den vielen Jahren noch nie passiert. Sollte das mal so sein, gibt es immer eine Lösung. Schlechtes Obst allerdings nehmen wir nicht an. Wir verwenden an Bord nur beste Qualität.« Am nächsten Tag beim Mittagessen. Benjamin (9), wünscht sich Tomatensaft. Natürlich nur weil es keinen gibt. Kein Problem für Bar Managerin Maria Nieto Soto. Mit der Computer-Software »Crunch Time« kann sie schnell eine Flasche bestellen. Die Bestellung, die so genannte »Pick List« geht dann direkt in das Büro des Provision Masters Scholz. Sie wird von ihm ausgedruckt und an einen Mitarbeiter weiter gegeben. »Eine Flasche Tomatensaft« steht auf dem Zettel, den

Semperoper, Dresden

vor 100 jahren, am 11. dezember 1905, erklärte könig friedrich august iii. von sachsen radeberger pilsner per dekret zum „tafelgetränk seiner majestät“.


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n Bord etennSchsolzch(35e),nProvaisio M n Master Tors Hallo Torsten, welcher Job an Land ist mit Ihrer Position vergleichbar? Einen richtigen Vergleich gibt es eigentlich nicht. Beim »Provision Master« vereinen sich die Tätigkeiten eines Hoteleinkaufsleiters und eines F& B Managers*. Und wie sind Sie aufs Schiff gekommen? Ich bin gelernter Koch und Hotelbetriebswirt. Als Koch bin ich bereits zur See gefahren. 1999 wechselte ich zu einem Schiffsausrüster nach Hamburg und fuhr zwischendurch auf der MS Arkona als F& B Manager, bevor ich dann 2001 bei AIDA Cruises als Provision Master einstieg. Als Herr über die komplette Verpflegung und alle Verbrauchsgüter haben Sie viel Verantwortung. Bestimmen Sie denn mit, was es zu essen gibt? Jein. In erster Linie verantworte ich, dass die bestellten Waren von einwandfreier Qualität sind, so wie es der hohe Standard des Unternehmens verlangt. Die Lebensmittelbestellungen werden von den Fachabteilungen, zum Beispiel der Küche, ausgelöst. Ich kontrolliere den Warenverbrauch und nach Möglichkeit kaufen wir regionale Spezialitäten in einzelnen Häfen ein. Ohne welches Lebensmittel würden Sie denn ungern losfahren wollen? Ohne Grundnahrungsmittel, also: Mehl, Salz, Butter und Zucker. Wir backen unser Brot an Bord selbst und ohne diese Zutaten wäre das nicht möglich. Nicht zu vergessen ist aber auch Reis. Der ist für unsere philippinische Besatzung »das Lebensmittel« – im wahrsten Sinne des Wortes. Gehen Sie denn Zuhause noch gern einkaufen? Natürlich. Ich könnte Stunden im Supermarkt verbringen. Ich bin dann immer überwältigt wie viele verschiedene Produkte es gibt und habe plötzlich lauter Sachen im Korb, die ich eigentlich gar nicht kaufen wollte. Danke Torsten, alles Gute! * Food & Beverage Manager: Er ist verantwortlich für den Einkauf und die Hygiene von Getränken und Lebensmitteln und vieles mehr.

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Gaylord Perez in die Hand bekommt. So kleine Bestellungen ist der 28-jährige Philippine gar nicht gewohnt. »Normalerweise bestellen die Abteilungsleiter der Bars und Restaurants viel mehr. Ein paar Fässer Radeberger oder einige Flaschen Bacardi. Die lade ich dann auf den Rollwagen und bringe sie in die Bars oder Restaurants nach oben.« Zehn Minuten später ist der Tomatensaft bei Benjamin. Alles eine Frage der Organisation. 15.00 Uhr. Zeit für das tägliche Meeting der Animations Crew. Die Party war gut gestern, gleich soll im Pool Wasserball gespielt werden und achja, die Bingoscheine sind alle. »Da fragen wir doch gleich mal in der Prowischn nach«, sagt Teamleiter Florian. Die »Prowischn«, damit ist Provision Master Torsten Scholz gemeint. Mit einem einzigen Blick ins System weiß er, wie viele Bingoscheine noch im Lager sind und ob neue bestellt werden müssen. Wenig später hält Teamleiter Florian ein nagelneues Paket in den Händen, während Scholz schon wieder mit Beständen und Bestellungen beschäftigt ist. Strohhalme, Trüffel, Schwertfische – die Vorräte werden überprüft. Eventuell muss nachbestellt werden. Die Bestellungen gehen direkt nach Rostock zu AIDA Cruises. Die Abteilung »Procurement« (Einkauf) kauft die entsprechenden Waren ein und gibt sie an das Logistik-Unternehmen Basté und Lange weiter. Hier wird es kontrolliert, verpackt und auf die AIDA Clubschiffe geliefert. Obst und Gemüse wird wöchentlich geliefert, alle anderen Sachen wie etwa Gläser oder Tischdecken kommen alle 14 Tage. Auch das Toilettenpapier. »Damit ist es so eine Sache. Das darf nur eine bestimmte Stärke haben. Es quillt sonst auf und verstopft die Rohre der empfindlichen Vakuum-Toiletten. »Bei zwei Lagen ist Schluss«, sagt Torsten Scholz. Von all den großen und kleinen Logistikproblemen unter Deck der AIDA Clubschiffe ahnt Benjamins Papa, Klaus, nichts. »Wie im Schlaraffenland«, sagt er und stellt den Teller mit den duftenden Garnelen, knackigen Möhrchen und dem rosafarbenen Roastbeef vor sich auf den Tisch. »So gut hat es mir lange nicht mehr geschmeckt«, seufzt er.

r sein. Reis ist fü al will versorgt s wichtig. er nd Auch das Person so be ew he Cr die philippinisc

Egal, wo Sie Urlaub machen: Die F.A.Z. ist schon da. Damit Sie im Urlaub auf nichts verzichten müssen, erhalten Sie in zahlreichen Ländern eine tagesaktuelle Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Gerne informieren wir Sie über unsere Vertriebsmöglichkeiten im Ausland. Telefon: +49 69 75 91 - 13 77 oder im Internet unter www.faz.net/urlaub A I D A MMAGAZIN AIDA A G A Z I N 01/05 01/05

Eine der großen Zeitungen der Welt www.faz.net/urlaub


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n Bord etennSchsolzch(35e),nProvaisio M n Master Tors Hallo Torsten, welcher Job an Land ist mit Ihrer Position vergleichbar? Einen richtigen Vergleich gibt es eigentlich nicht. Beim »Provision Master« vereinen sich die Tätigkeiten eines Hoteleinkaufsleiters und eines F& B Managers*. Und wie sind Sie aufs Schiff gekommen? Ich bin gelernter Koch und Hotelbetriebswirt. Als Koch bin ich bereits zur See gefahren. 1999 wechselte ich zu einem Schiffsausrüster nach Hamburg und fuhr zwischendurch auf der MS Arkona als F& B Manager, bevor ich dann 2001 bei AIDA Cruises als Provision Master einstieg. Als Herr über die komplette Verpflegung und alle Verbrauchsgüter haben Sie viel Verantwortung. Bestimmen Sie denn mit, was es zu essen gibt? Jein. In erster Linie verantworte ich, dass die bestellten Waren von einwandfreier Qualität sind, so wie es der hohe Standard des Unternehmens verlangt. Die Lebensmittelbestellungen werden von den Fachabteilungen, zum Beispiel der Küche, ausgelöst. Ich kontrolliere den Warenverbrauch und nach Möglichkeit kaufen wir regionale Spezialitäten in einzelnen Häfen ein. Ohne welches Lebensmittel würden Sie denn ungern losfahren wollen? Ohne Grundnahrungsmittel, also: Mehl, Salz, Butter und Zucker. Wir backen unser Brot an Bord selbst und ohne diese Zutaten wäre das nicht möglich. Nicht zu vergessen ist aber auch Reis. Der ist für unsere philippinische Besatzung »das Lebensmittel« – im wahrsten Sinne des Wortes. Gehen Sie denn Zuhause noch gern einkaufen? Natürlich. Ich könnte Stunden im Supermarkt verbringen. Ich bin dann immer überwältigt wie viele verschiedene Produkte es gibt und habe plötzlich lauter Sachen im Korb, die ich eigentlich gar nicht kaufen wollte. Danke Torsten, alles Gute! * Food & Beverage Manager: Er ist verantwortlich für den Einkauf und die Hygiene von Getränken und Lebensmitteln und vieles mehr.

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Gaylord Perez in die Hand bekommt. So kleine Bestellungen ist der 28-jährige Philippine gar nicht gewohnt. »Normalerweise bestellen die Abteilungsleiter der Bars und Restaurants viel mehr. Ein paar Fässer Radeberger oder einige Flaschen Bacardi. Die lade ich dann auf den Rollwagen und bringe sie in die Bars oder Restaurants nach oben.« Zehn Minuten später ist der Tomatensaft bei Benjamin. Alles eine Frage der Organisation. 15.00 Uhr. Zeit für das tägliche Meeting der Animations Crew. Die Party war gut gestern, gleich soll im Pool Wasserball gespielt werden und achja, die Bingoscheine sind alle. »Da fragen wir doch gleich mal in der Prowischn nach«, sagt Teamleiter Florian. Die »Prowischn«, damit ist Provision Master Torsten Scholz gemeint. Mit einem einzigen Blick ins System weiß er, wie viele Bingoscheine noch im Lager sind und ob neue bestellt werden müssen. Wenig später hält Teamleiter Florian ein nagelneues Paket in den Händen, während Scholz schon wieder mit Beständen und Bestellungen beschäftigt ist. Strohhalme, Trüffel, Schwertfische – die Vorräte werden überprüft. Eventuell muss nachbestellt werden. Die Bestellungen gehen direkt nach Rostock zu AIDA Cruises. Die Abteilung »Procurement« (Einkauf) kauft die entsprechenden Waren ein und gibt sie an das Logistik-Unternehmen Basté und Lange weiter. Hier wird es kontrolliert, verpackt und auf die AIDA Clubschiffe geliefert. Obst und Gemüse wird wöchentlich geliefert, alle anderen Sachen wie etwa Gläser oder Tischdecken kommen alle 14 Tage. Auch das Toilettenpapier. »Damit ist es so eine Sache. Das darf nur eine bestimmte Stärke haben. Es quillt sonst auf und verstopft die Rohre der empfindlichen Vakuum-Toiletten. »Bei zwei Lagen ist Schluss«, sagt Torsten Scholz. Von all den großen und kleinen Logistikproblemen unter Deck der AIDA Clubschiffe ahnt Benjamins Papa, Klaus, nichts. »Wie im Schlaraffenland«, sagt er und stellt den Teller mit den duftenden Garnelen, knackigen Möhrchen und dem rosafarbenen Roastbeef vor sich auf den Tisch. »So gut hat es mir lange nicht mehr geschmeckt«, seufzt er.

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Volle Kraft voraus

28

Im Osten geht die Sonne auf

29

Wie schön ist doch die Levante! Traumhaftes Wetter, schöne Strände und orientalische Kultur – hier gibt es für jeden etwas zu entdecken. Fast wie ein Märchen liest sich die Geschichte der Region. Oder wussten Sie, dass die Lady Liberty einst in Port Said stehen sollte? T Stefan Nink F AIDA Cruises, Laif, Andras Thiel (corazone), Gunnar Walther

macht die Symbiose aus Der Blick vom Wasser aus Ägypten deutlich. Tradition und Moderne in

iert: Ein Ritt Beduinen-Feeling garant Spaß. auf einem Kamel macht

Die genaue Routenkarte zu dieser Reise finden Sie auf Seite 86.

nd dann sitzt man also wieder da. In einem Stuhl. Plastik dieses Mal, aber erstaunlich bequem. Man wippt ein bisschen hin und her, streckt die müden Beine aus, der Wind wuschelt im Haar, und der Kellner bringt Kaffee. Drüben auf dem Schiff laufen die letzten Vorbereitungen. Wenn man die Augen zusammen kneift, kann man einzelne Personen auf den Decks ausmachen und den Kapitän auf der Brücke. Wie spät ist es? Noch Zeit. Der Kellner nickt, er holt eine neue Tasse Kaffee und einen Teller mit kleinen, frittierten Sardinen. Eine Katze mit einem Gesichtsausdruck einer ägyptischen Göttin streicht mauzend um den Tisch. Natürlich bekommt sie einen Fisch. Man will es sich ja nicht mit den höheren Mächten verderben. So ein letzter Break bei einem Landgang ist ein nettes Ritual. Kurz ausruhen in einem kleinen Restaurant, durchatmen und das Erlebte verarbeiten. Sich eine Brise Hafen um die Nase wehen lassen und auf die See schauen, in die man gleich wieder – doch, das sagt man so: sticht. Das da hinten, die verschachtelten Hausreihen hinter dem Café, das ist Port Said, Ägyptens wichtigste Hafenstadt. Vermutlich wäre sie noch ein bisschen wichtiger, wenn sich der osmanische Vizekönig von Ägypten damals nicht im letzten Moment anders entschieden hätte – dann nämlich würde da draußen im Hafen jetzt die Freiheitsstatue stehen. Doch, genau die! Auguste Bartholdi hatte die Statue ursprünglich und eigentlich für die Ägypter konzipiert. »Egypt carrying the Light of Asia« sollte sie heißen und die Schiffe im Hafen von Port Said begrüßen. Bloß war sie den Ägyptern am Ende zu teuer. Und landete deswegen schließlich als Lady Liberty in New York. Überhaupt liegt über Port Said ein feines Netz nostalgischer »Was wäre, wenn ...«-Stimmungen. Was wäre, wenn die Osmanen das Land damals nicht erobert hätten? Wenn nicht

U

AIDA Magazin 01/05

em r kann man sich nach ein Ein Café in Port Said. Hie n. rke stä ee z-T min Ausflug mit süßem Pfeffer

Napoleon und später die Engländer gekommen wären? Wenn es den Suez- und den Jom Kippur-Krieg nicht gegeben hätte? Port Said gilt als eine der schönsten Städte Ägyptens, eine kleine Metropole im europäischen Stil mit auffallend vielen prächtigen alten Häusern – seine Einwohner aber scheinen immer ein wenig den verpassten Möglichkeiten hinterher zu sinnen. Dabei ist es ganz bezaubernd in Port Said, vor allem am Abend, wenn die Wände in den Gassen eine angenehme Wärme abgeben und das Licht samten ist. Ganz still wird es dann irgendwann. Und wenn man aufmerksam ist und für so etwas empfänglich, dann kann man die Nähe der Wüste draußen vor der Stadt fühlen.


Volle Kraft voraus

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Im Osten geht die Sonne auf

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Wie schön ist doch die Levante! Traumhaftes Wetter, schöne Strände und orientalische Kultur – hier gibt es für jeden etwas zu entdecken. Fast wie ein Märchen liest sich die Geschichte der Region. Oder wussten Sie, dass die Lady Liberty einst in Port Said stehen sollte? T Stefan Nink F AIDA Cruises, Laif, Andras Thiel (corazone), Gunnar Walther

macht die Symbiose aus Der Blick vom Wasser aus Ägypten deutlich. Tradition und Moderne in

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Die genaue Routenkarte zu dieser Reise finden Sie auf Seite 86.

nd dann sitzt man also wieder da. In einem Stuhl. Plastik dieses Mal, aber erstaunlich bequem. Man wippt ein bisschen hin und her, streckt die müden Beine aus, der Wind wuschelt im Haar, und der Kellner bringt Kaffee. Drüben auf dem Schiff laufen die letzten Vorbereitungen. Wenn man die Augen zusammen kneift, kann man einzelne Personen auf den Decks ausmachen und den Kapitän auf der Brücke. Wie spät ist es? Noch Zeit. Der Kellner nickt, er holt eine neue Tasse Kaffee und einen Teller mit kleinen, frittierten Sardinen. Eine Katze mit einem Gesichtsausdruck einer ägyptischen Göttin streicht mauzend um den Tisch. Natürlich bekommt sie einen Fisch. Man will es sich ja nicht mit den höheren Mächten verderben. So ein letzter Break bei einem Landgang ist ein nettes Ritual. Kurz ausruhen in einem kleinen Restaurant, durchatmen und das Erlebte verarbeiten. Sich eine Brise Hafen um die Nase wehen lassen und auf die See schauen, in die man gleich wieder – doch, das sagt man so: sticht. Das da hinten, die verschachtelten Hausreihen hinter dem Café, das ist Port Said, Ägyptens wichtigste Hafenstadt. Vermutlich wäre sie noch ein bisschen wichtiger, wenn sich der osmanische Vizekönig von Ägypten damals nicht im letzten Moment anders entschieden hätte – dann nämlich würde da draußen im Hafen jetzt die Freiheitsstatue stehen. Doch, genau die! Auguste Bartholdi hatte die Statue ursprünglich und eigentlich für die Ägypter konzipiert. »Egypt carrying the Light of Asia« sollte sie heißen und die Schiffe im Hafen von Port Said begrüßen. Bloß war sie den Ägyptern am Ende zu teuer. Und landete deswegen schließlich als Lady Liberty in New York. Überhaupt liegt über Port Said ein feines Netz nostalgischer »Was wäre, wenn ...«-Stimmungen. Was wäre, wenn die Osmanen das Land damals nicht erobert hätten? Wenn nicht

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AIDA Magazin 01/05

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Napoleon und später die Engländer gekommen wären? Wenn es den Suez- und den Jom Kippur-Krieg nicht gegeben hätte? Port Said gilt als eine der schönsten Städte Ägyptens, eine kleine Metropole im europäischen Stil mit auffallend vielen prächtigen alten Häusern – seine Einwohner aber scheinen immer ein wenig den verpassten Möglichkeiten hinterher zu sinnen. Dabei ist es ganz bezaubernd in Port Said, vor allem am Abend, wenn die Wände in den Gassen eine angenehme Wärme abgeben und das Licht samten ist. Ganz still wird es dann irgendwann. Und wenn man aufmerksam ist und für so etwas empfänglich, dann kann man die Nähe der Wüste draußen vor der Stadt fühlen.


Volle Kraft voraus

Beirut ist der nächste Stopp auf dieser Reise, und Beirut ist anders. Natürlich ist Beirut anders! Beirut ist anders als alles andere, was man im Nahen Osten sehen kann. Und deswegen tut man ihm ganz furchtbar Unrecht, wenn man bei der libanesischen Hauptstadt immer nur an zerstörte Häuser denkt. Der Bürgerkrieg ist nun schon seit 15 Jahren vorbei und Beirut hat sich längst aufgemacht auf den Weg, wieder das Paris an der Levante zu werden, das es schon einmal war. Keine Stadt in dieser Weltengegend pulsiert so mit schierer Energie, und kein anderes Völkchen am östlichen Mittelmeer ist so energiegelanden wie die Beirutis. Besonders gut kann man das im BCD beobachten, dem Beirut Central District rund um den Place d’Étoile, wo ein kosmopolitisches Publikum shoppt, plauscht und sich in den Cafés und Restaurants trifft. Wo es übrigens beides gibt: Mediterrane Küche mit Anleihen aus der Türkei – und Arabisches wie das traditionelle Reis- und Linsengericht Mujadara oder den knackig frischen Petersiliensalat Tabbouleh. Überhaupt scheint dieses Beirut noch immer nicht so recht zu wissen, ob es ans Mittelmeer gehört oder doch eher nach Arabien. Es ist jedoch genau diese Mischung, die es so faszinierend macht. Wenn man Beiruts Wesen nach dem Kaffee beurteilen sollte, den man in den kleinen Restaurants an der Corniche bekommt, dann gehört die Stadt übrigens eindeutig nach Arabien: Es gibt ihn heiß und süß und stark, mit Satz am Boden und er duftet nach Weihrauch. Da sitzt man dann und nimmt kleine Schlückchen und sieht zu, wie die Zeit vorüber geht. Hinter einem ritzen die Berge ein Scherenschnittmuster in den Himmel und draußen über dem Meer vollführt die Sonne ein Spektakel, als könne sie heute zum allerletzten Mal zeigen, was so ein richtiger Sonnenuntergang ist. Ein ähnlich beeindruckendes Tagesfinale gab es auf dieser Reise schon einmal, am Kap Sounion bei Athen, wo die Sonne das malvefarbene Meer blutrot färbte. Wie überhaupt

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aus Athen. Landestypische Postkarten or. Hum en Die Griechen hab

die griechischen Stopps auf dieser Reise allesamt ziemlich beeindruckend waren. Hat sich nämlich ganz schön gewandelt, dieses Griechenland. Vor allem seine Hauptstadt. Natürlich steht die Akropolis noch, natürlich drängeln sich die Touristen weiterhin an der schönsten Baustelle der Welt, und natürlich strömen noch immer ganze Busladungen in die Restaurants der Plaka. Aber sonst? Alles anders! Viertel, an deren Grenzen noch vor ein paar Jahren die touristischen Stadtpläne endeten, beherbergen heute die angesagtesten Galerien der Stadt. Shopper finden hunderte neuer Boutiquen und Shops mit Design »made in Hellas«. Und zwischen den üblichen »Souvlaki mit Krautsalat«-Tavernen mit Köchen, die bei Opel in Rüsselsheim gearbeitet haben, Hessisch sprechen und schrecklich gut deutsch-griechisch kochen können haben kleine Restaurants eröffnet, die mediterrane Küche mit Pfiff servieren. Es gibt eine gute Jazzszene, Vernissagen im Wochenrhythmus und und tatsächlich auch Theater außerhalb der Freiluftsaison. Es gibt alles, was man immer vermisst hat in Athen. Oder, anders gesagt: Alles, was seit – sagen wir: 1976 – geplant war, haben sie mittlerweile verwirklicht. Man will hier nicht länger als antike Stein-undSäulen-Metropole bewertet werden. Deshalb poliert Athen nicht mehr nur seine Vergangenheit. Athen will endlich auch in der Gegenwart leben. Kolonaki zum Beispiel: Das war früher Botschaftsviertel und Flaniermeile der Reichen und ziemlich langweilig, wenn man als Tourist kam und die griechische Hauptstadt erleben wollte. Heute hangeln sich dutzende Cafés und Bars entlang der Stouva Road den Lycabettus-Hügel hinauf. Das sind Athens wichtigste Stützpunkte des Sehen-und-GesehenWerdens: Man schnappt sich den erstbesten freien Stuhl, bestellt einen Drink, hat permanent das Handy am Ohr und wartet darauf, dass Bekannte auftauchen. Was sie gewöhnlich dann auch machen – jeder, der in Athen irgendwie wichtig ist, kommt früher oder später hier vorbei, nimmt

en ist Treffpunkt für Der Syndagma-Platz in Ath und Touristen. che mis hei Ein für Alt, Jung und

beliebten Vorspeisen Gesundes Fast Food: Die h zum Mitnehmen. auc es Mezze gibt

Klimaüberblick Naher Os

ten – Tagestemperature

n

Juni

Sept

Okt

Nov Dez

März April Mai

Aug

Feb

Juli

Jan

22°

27°

20° 17°

20°

24°

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15°

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14°

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Port Said

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23° 18°

23°

27°

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30°

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Beirut

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15° 11°

15°

18°

12°

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10°

27°

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Athen

17°

21°

12° 8°

12°

15°

20°

23°

23°

Istanbul

AIDA Magazin 01/05

DISTRIBUTION EUROPE LIGNE ST BARTH GMBH Helene-Wessel-Bogen 11 80939 Munich Germany Phone +49 (0) 89-316 057 3 Fax +49 (0) 89-316 057 59 Weitere Informationen unter www.lignestbarth.com


Volle Kraft voraus

Beirut ist der nächste Stopp auf dieser Reise, und Beirut ist anders. Natürlich ist Beirut anders! Beirut ist anders als alles andere, was man im Nahen Osten sehen kann. Und deswegen tut man ihm ganz furchtbar Unrecht, wenn man bei der libanesischen Hauptstadt immer nur an zerstörte Häuser denkt. Der Bürgerkrieg ist nun schon seit 15 Jahren vorbei und Beirut hat sich längst aufgemacht auf den Weg, wieder das Paris an der Levante zu werden, das es schon einmal war. Keine Stadt in dieser Weltengegend pulsiert so mit schierer Energie, und kein anderes Völkchen am östlichen Mittelmeer ist so energiegelanden wie die Beirutis. Besonders gut kann man das im BCD beobachten, dem Beirut Central District rund um den Place d’Étoile, wo ein kosmopolitisches Publikum shoppt, plauscht und sich in den Cafés und Restaurants trifft. Wo es übrigens beides gibt: Mediterrane Küche mit Anleihen aus der Türkei – und Arabisches wie das traditionelle Reis- und Linsengericht Mujadara oder den knackig frischen Petersiliensalat Tabbouleh. Überhaupt scheint dieses Beirut noch immer nicht so recht zu wissen, ob es ans Mittelmeer gehört oder doch eher nach Arabien. Es ist jedoch genau diese Mischung, die es so faszinierend macht. Wenn man Beiruts Wesen nach dem Kaffee beurteilen sollte, den man in den kleinen Restaurants an der Corniche bekommt, dann gehört die Stadt übrigens eindeutig nach Arabien: Es gibt ihn heiß und süß und stark, mit Satz am Boden und er duftet nach Weihrauch. Da sitzt man dann und nimmt kleine Schlückchen und sieht zu, wie die Zeit vorüber geht. Hinter einem ritzen die Berge ein Scherenschnittmuster in den Himmel und draußen über dem Meer vollführt die Sonne ein Spektakel, als könne sie heute zum allerletzten Mal zeigen, was so ein richtiger Sonnenuntergang ist. Ein ähnlich beeindruckendes Tagesfinale gab es auf dieser Reise schon einmal, am Kap Sounion bei Athen, wo die Sonne das malvefarbene Meer blutrot färbte. Wie überhaupt

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aus Athen. Landestypische Postkarten or. Hum en Die Griechen hab

die griechischen Stopps auf dieser Reise allesamt ziemlich beeindruckend waren. Hat sich nämlich ganz schön gewandelt, dieses Griechenland. Vor allem seine Hauptstadt. Natürlich steht die Akropolis noch, natürlich drängeln sich die Touristen weiterhin an der schönsten Baustelle der Welt, und natürlich strömen noch immer ganze Busladungen in die Restaurants der Plaka. Aber sonst? Alles anders! Viertel, an deren Grenzen noch vor ein paar Jahren die touristischen Stadtpläne endeten, beherbergen heute die angesagtesten Galerien der Stadt. Shopper finden hunderte neuer Boutiquen und Shops mit Design »made in Hellas«. Und zwischen den üblichen »Souvlaki mit Krautsalat«-Tavernen mit Köchen, die bei Opel in Rüsselsheim gearbeitet haben, Hessisch sprechen und schrecklich gut deutsch-griechisch kochen können haben kleine Restaurants eröffnet, die mediterrane Küche mit Pfiff servieren. Es gibt eine gute Jazzszene, Vernissagen im Wochenrhythmus und und tatsächlich auch Theater außerhalb der Freiluftsaison. Es gibt alles, was man immer vermisst hat in Athen. Oder, anders gesagt: Alles, was seit – sagen wir: 1976 – geplant war, haben sie mittlerweile verwirklicht. Man will hier nicht länger als antike Stein-undSäulen-Metropole bewertet werden. Deshalb poliert Athen nicht mehr nur seine Vergangenheit. Athen will endlich auch in der Gegenwart leben. Kolonaki zum Beispiel: Das war früher Botschaftsviertel und Flaniermeile der Reichen und ziemlich langweilig, wenn man als Tourist kam und die griechische Hauptstadt erleben wollte. Heute hangeln sich dutzende Cafés und Bars entlang der Stouva Road den Lycabettus-Hügel hinauf. Das sind Athens wichtigste Stützpunkte des Sehen-und-GesehenWerdens: Man schnappt sich den erstbesten freien Stuhl, bestellt einen Drink, hat permanent das Handy am Ohr und wartet darauf, dass Bekannte auftauchen. Was sie gewöhnlich dann auch machen – jeder, der in Athen irgendwie wichtig ist, kommt früher oder später hier vorbei, nimmt

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Volle Kraft voraus

Die Highlights des östlichen Mittelmeeres

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een von Häusern und Mosch Zur malerischen Kulisse in rufen. hört man oft den Muezz

tinente. Die europäische lt vereint Istanbul zwei Kon Als einzige Stadt der We tische auf der anderen. asia und die Stadthälfte auf der einen

Die Metropolen am östlichen Mittelmeer bieten dem Besucher viele Sehenswürdigkeiten. Folgende Orte sollten Sie unbedingt einmal gesehen haben. T Jana Rauschenbach

Die Akropolis ::: Athen Im Herzen von Athen steht sie, die bekannteste Akropolis der Welt. Sie ist aber längst nicht die Einzige. Der Begriff »Akropolis« stammt viel mehr aus der griechischen Geschichte und bedeutet »Festung«. Akropolen dienten einst zur Verteidigung von Städten. Die Akropolis in Athen wurde zu Zeiten der Demokratie ganz neu konzipiert. Wegen ihrer bedeutenden Geschichte als Sitz für Könige und Götter ist sie seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

in Istanbul z begehrt. Auf dem Bazar Knoblauch so viel das Her zu kaufen. ten Sor en hst dlic gibt es die unterschie

sich ebenfalls einen freien Stuhl und beobachtet ebenfalls. So geht das immer weiter. Bis irgendwann alle sitzen. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem die ersten Szenegänger langsam wieder aufstehen. Und ins nächste Trendviertel fahren, nach Psirri zum Beispiel, wo alles dann von vorn los geht. Da ist der Landgang in Vólos am Fuße des Pelion schon beschaulicher. Vor allem, weil man überhaupt nicht weg möchte von der Hafenpromenade der Stadt, die zu den schönsten in diesem Teil des Mittelmeeres gehört. Also bleiben? Bleiben. Ein paar Meter weiter hängen Fischer frischen Oktopus an einer Leine auf, der Wirt bringt Ouzo und Oliven und schon kann man wieder einmal darüber sinnieren, warum in diesem Land sämtliche Tavernentische jeweils nur drei gleiche Beine haben und sämtliche Stühle Lehnen, die jede Art von entspanntem Sitzen verhindern (und wo wir gerade dabei sind – auch die Tatsache, dass alle Tavernen der hellenischen Welt seit 20 Jahren offensichtlich die gleiche Bouzuki-Platte spielen, gehört zu den großen Mysterien dieses Landes ...). Der Kaffee heißt hier übrigens Greek Coffee, natürlich, obwohl er kein bisschen anders schmeckt als der Turkish Coffee vor ein paar Tagen in Istanbul. Aber das darf man einem griechischen Wirt natürlich niemals sagen. In Istanbul hat man dann übrigens auch schlagartig begriffen, dass die Levante viel mehr ist als eine Reihe

es Geschäft Fischfang ist ein wichtig us. für die Stadt am Bospor

Anrainerstaaten des östlichen Mittelmeeres. Es war in der Istiklal Caddesi, der Fußgängerzone im alten christlichen Viertel Beyoglu, es war ein musikalisches Erlebnis und vielleicht sogar etwas wie eine kleine Reiseoffenbarung. An einer Ecke spielte ein Mädchen aus Zentralasien auf der Saz, einer alten türkischen Flöte. Die Melodie verfolgte die Passanten bis zur nächsten Ecke, wo aus einer Kneipentür griechischer Remebetiko klang. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite lockte ein Dachrestaurant mit Sufi-Harmonien, die mit Elektronik-Beats unterlegt waren. Aus einem geöffneten Fenster im ersten Stock eines Wohnhauses purzelten arabische Trommelrhythmen auf die Straße, und das alles verband sich ganz wunderbar zu etwas Harmonischem, das sich als »Soundscape Östliches Mittelmeer« prima in den Charts machen würde. Und wenn man bei seinem Kaffee genau hinein lauschte in diese vielschichtige, brodelnde Mischung, dann konnte man natürlich kleine Unterschiede heraus hören. Vor allem aber sehr viele, sehr große Gemeinsamkeiten.

Der Autor Stefan Nink (40), arbeitet seit 1990 als freier Reisejournalist für verschiedene Zeitungen, Magazine und Verlage. Er ist Autor von zwölf Büchern und wurde in den vergangenen zwei Jahren mit dem Deutschen Reisejournalistenpreis »Columbus« ausgezeichnet. Seine Reportagen wurden in 17 Sprachen übersetzt.

Die Pyramide von Gizeh ::: Port Said Unweit von Port Said befindet sich eines der sieben Weltwunder: die Cheops-Pyramide bei Gizeh. Mit einer Grundfläche von 230 mal 230 Metern und einer Höhe von 137 Metern gehört sie zu den massivsten Bauwerken des Altertums. Im Inneren der Pyramide befindet sich eine Grabkammer, die verglichen mit der Größe des Bauwerks sehr bescheiden wirkt. Den schneeweißen Kalksteinmantel, den man der Pyramide einst gab, benötigte man zum Aufbau von Kairo. Heute steht die Cheops-Pyramide als unverkleidete Schichtpyramide da. Die Stadt Baalbek ::: Beirut Die Provinzhauptstadt des Libanon entstand aus der römischen Kolonie Heliopolis, die 15 v. Chr. gegründet wurde. Hier befindet sich noch heute eine der größten Tempelanlagen des Römischen Reiches mit vielen Superlativen: Der BacchusTempel ist zum Beispiel größer als die Akropolis in Athen. Die Säulen des Jupiter-Tempels sind ein Wahrzeichen des Libanon. Baalbek ist außerdem bekannt für seine gigantischen Steinblöcke, die als Fundament der Tempelstadt dienen. AIDA Magazin 01/05

Der Koloss ::: Rhodos Der Koloss von Rhodos gehört zu den Weltwundern der Antike. Doch viel ist über ihn bislang nicht bekannt. Die bronzene Figur stellte den Sonnengott Helios dar und wurde angeblich durch ein Erdbeben zerstört und fiel ins Meer. Bis heute glauben viele Menschen, der Koloss von Rhodos hätte als breitbeiniger Wächter über der Hafeneinfahrt von Rhodos gestanden. Ingenieure haben diese Theorie jedoch für unmöglich erklärt. Bis heute ist der tatsächliche Standort des Koloss nicht geklärt. Der Hafen ::: Vólos Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gehört der Hafen von Vólos zu den wichtigsten Häfen Griechenlands. Er befindet sich zwischen den Großstädten Thessaloniki und Athen. Von Vólos aus kann man fast alle Inseln der Ägäis besuchen. Die lange Hafenpromenade lädt zum Flanieren ein. Die dort ansässigen Gaststätten bieten hervorragende Muschelsuppe und ein Ouzo-ähnliches Getränk namens Tsipouro an. Der große Bazar ::: Istanbul In der Altstadt von Istanbul befindet sich der älteste und größte Bazar der Welt. Kapali Carsi, so der türkische Name des Bazars, entstand nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453. Heute kann man dort auf etwa 200.000 Quadratmetern nach Herzenslust einkaufen. Mehr als 4.000 Geschäfte bieten verschiedene Waren wie Leder, Souvenirs, Schmuck und Teppiche an. Doch auch wer nichts kaufen möchte, erliegt schnell dem Zauber des orientalischen Bazars. Das geschäftige Treiben in jeder Ladenstraße und der Duft fremder Gewürze erinnert an vergangene Zeiten.

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Die Highlights des östlichen Mittelmeeres

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een von Häusern und Mosch Zur malerischen Kulisse in rufen. hört man oft den Muezz

tinente. Die europäische lt vereint Istanbul zwei Kon Als einzige Stadt der We tische auf der anderen. asia und die Stadthälfte auf der einen

Die Metropolen am östlichen Mittelmeer bieten dem Besucher viele Sehenswürdigkeiten. Folgende Orte sollten Sie unbedingt einmal gesehen haben. T Jana Rauschenbach

Die Akropolis ::: Athen Im Herzen von Athen steht sie, die bekannteste Akropolis der Welt. Sie ist aber längst nicht die Einzige. Der Begriff »Akropolis« stammt viel mehr aus der griechischen Geschichte und bedeutet »Festung«. Akropolen dienten einst zur Verteidigung von Städten. Die Akropolis in Athen wurde zu Zeiten der Demokratie ganz neu konzipiert. Wegen ihrer bedeutenden Geschichte als Sitz für Könige und Götter ist sie seit 1986 Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

in Istanbul z begehrt. Auf dem Bazar Knoblauch so viel das Her zu kaufen. ten Sor en hst dlic gibt es die unterschie

sich ebenfalls einen freien Stuhl und beobachtet ebenfalls. So geht das immer weiter. Bis irgendwann alle sitzen. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem die ersten Szenegänger langsam wieder aufstehen. Und ins nächste Trendviertel fahren, nach Psirri zum Beispiel, wo alles dann von vorn los geht. Da ist der Landgang in Vólos am Fuße des Pelion schon beschaulicher. Vor allem, weil man überhaupt nicht weg möchte von der Hafenpromenade der Stadt, die zu den schönsten in diesem Teil des Mittelmeeres gehört. Also bleiben? Bleiben. Ein paar Meter weiter hängen Fischer frischen Oktopus an einer Leine auf, der Wirt bringt Ouzo und Oliven und schon kann man wieder einmal darüber sinnieren, warum in diesem Land sämtliche Tavernentische jeweils nur drei gleiche Beine haben und sämtliche Stühle Lehnen, die jede Art von entspanntem Sitzen verhindern (und wo wir gerade dabei sind – auch die Tatsache, dass alle Tavernen der hellenischen Welt seit 20 Jahren offensichtlich die gleiche Bouzuki-Platte spielen, gehört zu den großen Mysterien dieses Landes ...). Der Kaffee heißt hier übrigens Greek Coffee, natürlich, obwohl er kein bisschen anders schmeckt als der Turkish Coffee vor ein paar Tagen in Istanbul. Aber das darf man einem griechischen Wirt natürlich niemals sagen. In Istanbul hat man dann übrigens auch schlagartig begriffen, dass die Levante viel mehr ist als eine Reihe

es Geschäft Fischfang ist ein wichtig us. für die Stadt am Bospor

Anrainerstaaten des östlichen Mittelmeeres. Es war in der Istiklal Caddesi, der Fußgängerzone im alten christlichen Viertel Beyoglu, es war ein musikalisches Erlebnis und vielleicht sogar etwas wie eine kleine Reiseoffenbarung. An einer Ecke spielte ein Mädchen aus Zentralasien auf der Saz, einer alten türkischen Flöte. Die Melodie verfolgte die Passanten bis zur nächsten Ecke, wo aus einer Kneipentür griechischer Remebetiko klang. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite lockte ein Dachrestaurant mit Sufi-Harmonien, die mit Elektronik-Beats unterlegt waren. Aus einem geöffneten Fenster im ersten Stock eines Wohnhauses purzelten arabische Trommelrhythmen auf die Straße, und das alles verband sich ganz wunderbar zu etwas Harmonischem, das sich als »Soundscape Östliches Mittelmeer« prima in den Charts machen würde. Und wenn man bei seinem Kaffee genau hinein lauschte in diese vielschichtige, brodelnde Mischung, dann konnte man natürlich kleine Unterschiede heraus hören. Vor allem aber sehr viele, sehr große Gemeinsamkeiten.

Der Autor Stefan Nink (40), arbeitet seit 1990 als freier Reisejournalist für verschiedene Zeitungen, Magazine und Verlage. Er ist Autor von zwölf Büchern und wurde in den vergangenen zwei Jahren mit dem Deutschen Reisejournalistenpreis »Columbus« ausgezeichnet. Seine Reportagen wurden in 17 Sprachen übersetzt.

Die Pyramide von Gizeh ::: Port Said Unweit von Port Said befindet sich eines der sieben Weltwunder: die Cheops-Pyramide bei Gizeh. Mit einer Grundfläche von 230 mal 230 Metern und einer Höhe von 137 Metern gehört sie zu den massivsten Bauwerken des Altertums. Im Inneren der Pyramide befindet sich eine Grabkammer, die verglichen mit der Größe des Bauwerks sehr bescheiden wirkt. Den schneeweißen Kalksteinmantel, den man der Pyramide einst gab, benötigte man zum Aufbau von Kairo. Heute steht die Cheops-Pyramide als unverkleidete Schichtpyramide da. Die Stadt Baalbek ::: Beirut Die Provinzhauptstadt des Libanon entstand aus der römischen Kolonie Heliopolis, die 15 v. Chr. gegründet wurde. Hier befindet sich noch heute eine der größten Tempelanlagen des Römischen Reiches mit vielen Superlativen: Der BacchusTempel ist zum Beispiel größer als die Akropolis in Athen. Die Säulen des Jupiter-Tempels sind ein Wahrzeichen des Libanon. Baalbek ist außerdem bekannt für seine gigantischen Steinblöcke, die als Fundament der Tempelstadt dienen. AIDA Magazin 01/05

Der Koloss ::: Rhodos Der Koloss von Rhodos gehört zu den Weltwundern der Antike. Doch viel ist über ihn bislang nicht bekannt. Die bronzene Figur stellte den Sonnengott Helios dar und wurde angeblich durch ein Erdbeben zerstört und fiel ins Meer. Bis heute glauben viele Menschen, der Koloss von Rhodos hätte als breitbeiniger Wächter über der Hafeneinfahrt von Rhodos gestanden. Ingenieure haben diese Theorie jedoch für unmöglich erklärt. Bis heute ist der tatsächliche Standort des Koloss nicht geklärt. Der Hafen ::: Vólos Schon seit Ende des 19. Jahrhunderts gehört der Hafen von Vólos zu den wichtigsten Häfen Griechenlands. Er befindet sich zwischen den Gro��städten Thessaloniki und Athen. Von Vólos aus kann man fast alle Inseln der Ägäis besuchen. Die lange Hafenpromenade lädt zum Flanieren ein. Die dort ansässigen Gaststätten bieten hervorragende Muschelsuppe und ein Ouzo-ähnliches Getränk namens Tsipouro an. Der große Bazar ::: Istanbul In der Altstadt von Istanbul befindet sich der älteste und größte Bazar der Welt. Kapali Carsi, so der türkische Name des Bazars, entstand nach der Eroberung Konstantinopels im Jahre 1453. Heute kann man dort auf etwa 200.000 Quadratmetern nach Herzenslust einkaufen. Mehr als 4.000 Geschäfte bieten verschiedene Waren wie Leder, Souvenirs, Schmuck und Teppiche an. Doch auch wer nichts kaufen möchte, erliegt schnell dem Zauber des orientalischen Bazars. Das geschäftige Treiben in jeder Ladenstraße und der Duft fremder Gewürze erinnert an vergangene Zeiten.

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Volle Kraft voraus

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Köstliches aus dem Orient

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Der Nahe Osten hält für Genießer viele Schätze bereit: Frischer Tabbouleh aus dem Libanon, saftige Lammkeule aus Griechenland und süße Feigen aus der Türkei. Läuft Ihnen jetzt das Wasser im Mund zusammen? Dann kochen Sie diese Gerichte doch mal selbst! T Jana Rauschenbach F Christina Körte, Sven Berghäuser Rezepte Frank Meißner

edingt mit Die Garnelen sollten unb . So bleiben Schale gebraten werden sie schön zart und saftig.

ie Küche des Orients ist so faszinierend wie seine Landschaft. Die Gerichte stammen teilweise aus uralter Tradition, sind gesund und lecker. Berühmt ist vor allem die libanesische Küche. Sie gilt als die beste des Vorderen Orients. Allein die raffinierten Vorspeisen namens »Mezze« rechtfertigen dieses Kompliment. Berühmt ist der Petersiliensalat »Tabbouleh« (Rezept Seite 36), der mit frischen Kräutern und gesundem Bulgur Körper und Geist stärkt. Ebenfalls sehr bekömmlich ist die Küche der Griechen. Vor allem wegen des gesunden Olivenöls und der frischen Kräuter. Schon zur byzantinischen Zeit schätzte man das nahrhafte und wohlschmeckende Lammfleisch. Lamm mit Okraschoten und Kartoffeln gehört zu den Spezialitäten Griechenlands. Nach einem deftigen Essen gelüstet es vielen nach einem süßen Dessert. In der Türkei beschließt man ein Menü zum Beispiel gern mit »Baklava«, einem Teig-Dessert mit viel Honig und Nüssen. Aber auch Feigen sind als Nachtisch beliebt. Das wohl bekannteste Dessert ist »Incir Tatlisi« (Rezept siehe Seite 38), gefüllte Feigen mit Walnüssen und Rotwein.

D

Executive Chef) Frank Meißner (Corporate ef de Cuisine) (Ch ack ther Kro mit seinem Kollegen Gün estaurant Rossini t-R rme Gou des he Küc in der AIDA Magazin 01/05


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Köstliches aus dem Orient

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Der Nahe Osten hält für Genießer viele Schätze bereit: Frischer Tabbouleh aus dem Libanon, saftige Lammkeule aus Griechenland und süße Feigen aus der Türkei. Läuft Ihnen jetzt das Wasser im Mund zusammen? Dann kochen Sie diese Gerichte doch mal selbst! T Jana Rauschenbach F Christina Körte, Sven Berghäuser Rezepte Frank Meißner

edingt mit Die Garnelen sollten unb . So bleiben Schale gebraten werden sie schön zart und saftig.

ie Küche des Orients ist so faszinierend wie seine Landschaft. Die Gerichte stammen teilweise aus uralter Tradition, sind gesund und lecker. Berühmt ist vor allem die libanesische Küche. Sie gilt als die beste des Vorderen Orients. Allein die raffinierten Vorspeisen namens »Mezze« rechtfertigen dieses Kompliment. Berühmt ist der Petersiliensalat »Tabbouleh« (Rezept Seite 36), der mit frischen Kräutern und gesundem Bulgur Körper und Geist stärkt. Ebenfalls sehr bekömmlich ist die Küche der Griechen. Vor allem wegen des gesunden Olivenöls und der frischen Kräuter. Schon zur byzantinischen Zeit schätzte man das nahrhafte und wohlschmeckende Lammfleisch. Lamm mit Okraschoten und Kartoffeln gehört zu den Spezialitäten Griechenlands. Nach einem deftigen Essen gelüstet es vielen nach einem süßen Dessert. In der Türkei beschließt man ein Menü zum Beispiel gern mit »Baklava«, einem Teig-Dessert mit viel Honig und Nüssen. Aber auch Feigen sind als Nachtisch beliebt. Das wohl bekannteste Dessert ist »Incir Tatlisi« (Rezept siehe Seite 38), gefüllte Feigen mit Walnüssen und Rotwein.

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Executive Chef) Frank Meißner (Corporate ef de Cuisine) (Ch ack ther Kro mit seinem Kollegen Gün estaurant Rossini t-R rme Gou des he Küc in der AIDA Magazin 01/05


Volle Kraft voraus

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Vorspeise Tabbouleh mit Garnelen

Hauptgang Lammkeule mit Kartoffeln aus dem Backofen Zutaten (für vier Personen) 1,5 kg Lammkeule 0,4 kg Kartoffeln 2 rote Paprika, 2 Zwiebeln 6 Okraschoten*, 4 Tomaten 250 ml Rotwein Öl zum Anbraten

geht Alles da? Günther Kroack mal die ein h noc hen Koc dem vor Zutaten durch. kommen Ist der Bulgur abgekühlt, en dazu. Oliv und ze Petersilie, Min sen! Abschmecken nicht verges Gibt man ein Zum Schluss die Garnelen. mian in die paar Zweige frischen Thy aromatischer. Pfanne, werden sie noch

Gewürze Pfeffer, Salz Paprika und Oregano Knoblauch 2 Rosmarinzweige 2 Thymianzweige 1 Zitrone Petersilie

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* Okraschoten stammen ursprünglich aus Äthiopien und enthalten viel Calcium, Eisen und Vitamin A.

Zubereitung (1) Die Lammkeule mit Salz und Pfeffer würzen und je nach Wunsch mit Knoblauchzehen spicken. Kurz in heißem Olivenöl anbraten und anschließend mit etwa 250 ml Wasser und 250 ml Rotwein übergießen. (2) Den Braten im geschlossenen Bräter bei etwa 180 Grad im Backofen garen lassen. Er sollte insgesamt rund zwei Stunden im Ofen sein. (3) Nach einer Stunde die geschälten Kartoffeln, Okraschoten, halbierten Zwiebeln, die vier Tomaten (mehrmals mit dem Messer einstechen) und die geviertelte Paprika mit in den Bräter geben. Mit Salz und Oregano würzen und schließlich Rosmarin und Thymian dazu geben. Alles zusammen eine weitere Stunde im Bräter garen lassen.

Zutaten (für vier Personen) 100 g Bulgur* (Weizengrütze) 50 g fein gehackte Frühlingszwiebeln 200 g glatte Petersilie, fein gehackt 80 g frische Pfefferminze, fein gehackt 400 g reife Tomaten, gewürfelt 1 Salatgurke 50 g schwarze Oliven 350 g Garnelen Olivenöl zum Braten Dressing 125 ml Zitronensaft 1 TL Salz 1 TL weißer Pfeffer 125 ml Olivenöl

* Bulgur entsteht durch eine besonders schonende Zubereitung von Weizen. So bleiben viele Nährstoffe wie Vitamin E und Vitamin B erhalten.

Zubereitung (1) Frühlingszwiebeln und Kräuter fein hacken. Die Tomate,

Gewürzen Die frische Lammkeule mit schmeckt nach und Knoblauch gespickt, ziger. wenigen Minuten Ruhe wür ließlich soll Noch eine Prise Salz, sch schmecken. der Braten schön deftig

die Salatgurke und die Oliven in kleine Würfel schneiden. Den Bulgur in einen Topf geben. (2) Wasser zum Kochen bringen und über den Bulgur schütten. 15 Minuten ziehen lassen dann durch ein Sieb geben, gut abtropfen lassen und auskühlen. (3) Frühlingszwiebeln, Tomaten, Salatgurke, Petersilie und Pfefferminze zu dem abgekühlten Bulgur geben und gut durchmischen. Alle Dressing-Zutaten verrühren und das Dressing über den Bulgur geben. Gut durchmischen. Kurz ziehen lassen und mit Tomatenwürfeln garnieren. (4) Die Garnelen längs halbieren und in heißem Olivenöl braten. Auf dem Salat anrichten.

r wird Mit einem scharfen Messe nd zerteilt eße chli ans e eul mk Lam die aschoten Okr und eln toff und mit Kar ser viert.

AIDA AIDA Magazin Magazin 01/05 01/05


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Vorspeise Tabbouleh mit Garnelen

Hauptgang Lammkeule mit Kartoffeln aus dem Backofen Zutaten (für vier Personen) 1,5 kg Lammkeule 0,4 kg Kartoffeln 2 rote Paprika, 2 Zwiebeln 6 Okraschoten*, 4 Tomaten 250 ml Rotwein Öl zum Anbraten

geht Alles da? Günther Kroack mal die ein h noc hen Koc dem vor Zutaten durch. kommen Ist der Bulgur abgekühlt, en dazu. Oliv und ze Petersilie, Min sen! Abschmecken nicht verges Gibt man ein Zum Schluss die Garnelen. mian in die paar Zweige frischen Thy aromatischer. Pfanne, werden sie noch

Gewürze Pfeffer, Salz Paprika und Oregano Knoblauch 2 Rosmarinzweige 2 Thymianzweige 1 Zitrone Petersilie

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* Okraschoten stammen ursprünglich aus Äthiopien und enthalten viel Calcium, Eisen und Vitamin A.

Zubereitung (1) Die Lammkeule mit Salz und Pfeffer würzen und je nach Wunsch mit Knoblauchzehen spicken. Kurz in heißem Olivenöl anbraten und anschließend mit etwa 250 ml Wasser und 250 ml Rotwein übergießen. (2) Den Braten im geschlossenen Bräter bei etwa 180 Grad im Backofen garen lassen. Er sollte insgesamt rund zwei Stunden im Ofen sein. (3) Nach einer Stunde die geschälten Kartoffeln, Okraschoten, halbierten Zwiebeln, die vier Tomaten (mehrmals mit dem Messer einstechen) und die geviertelte Paprika mit in den Bräter geben. Mit Salz und Oregano würzen und schließlich Rosmarin und Thymian dazu geben. Alles zusammen eine weitere Stunde im Bräter garen lassen.

Zutaten (für vier Personen) 100 g Bulgur* (Weizengrütze) 50 g fein gehackte Frühlingszwiebeln 200 g glatte Petersilie, fein gehackt 80 g frische Pfefferminze, fein gehackt 400 g reife Tomaten, gewürfelt 1 Salatgurke 50 g schwarze Oliven 350 g Garnelen Olivenöl zum Braten Dressing 125 ml Zitronensaft 1 TL Salz 1 TL weißer Pfeffer 125 ml Olivenöl

* Bulgur entsteht durch eine besonders schonende Zubereitung von Weizen. So bleiben viele Nährstoffe wie Vitamin E und Vitamin B erhalten.

Zubereitung (1) Frühlingszwiebeln und Kräuter fein hacken. Die Tomate,

Gewürzen Die frische Lammkeule mit schmeckt nach und Knoblauch gespickt, ziger. wenigen Minuten Ruhe wür ließlich soll Noch eine Prise Salz, sch schmecken. der Braten schön deftig

die Salatgurke und die Oliven in kleine Würfel schneiden. Den Bulgur in einen Topf geben. (2) Wasser zum Kochen bringen und über den Bulgur schütten. 15 Minuten ziehen lassen dann durch ein Sieb geben, gut abtropfen lassen und auskühlen. (3) Frühlingszwiebeln, Tomaten, Salatgurke, Petersilie und Pfefferminze zu dem abgekühlten Bulgur geben und gut durchmischen. Alle Dressing-Zutaten verrühren und das Dressing über den Bulgur geben. Gut durchmischen. Kurz ziehen lassen und mit Tomatenwürfeln garnieren. (4) Die Garnelen längs halbieren und in heißem Olivenöl braten. Auf dem Salat anrichten.

r wird Mit einem scharfen Messe nd zerteilt eße chli ans e eul mk Lam die aschoten Okr und eln toff und mit Kar ser viert.

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MEYER WALDECK

Volle Kraft voraus

Nachtisch Gefüllte Feigen Zutaten 20 frische Feigen 200 g Walnüsse 1 Tasse Zucker

en an BCuisoinerd sch(39 ethernKro M ack ), Chef de Gün Herr Kroack, wie lange arbeiten Sie jetzt auf AIDA? Ich bin auf dem Schiff seit Mai 2002. Wenn Sie sich zurück erinnern, wie kamen Sie auf die Idee Koch zu werden? Soweit kann ich mich gar nicht zurück erinnern (lacht)! Es muss schon immer eine Leidenschaft da gewesen sein. Ich habe als 14-jähriger mal an einem Kochkurs in der Volkshochschule teilgenommen. Um mich herum waren nur Hausfrauen. Und später kam die Kochlehre? Nein, ich habe erst mal eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht. Aber alte Liebe rostet nicht. Ich sehnte mich danach, wieder zu kochen. Das war einfach meine Leidenschaft und mein Herzenswunsch. Sie sind Ihrem Herzen gefolgt und arbeiten jetzt als Chefkoch im Rossini ... Ja, genau. Das Rossini ist ein tolles Gourmet Restaurant. Ich kreiere die mediterranen Menüs mit ganz frischen Zutaten und bereite sie dann mit meiner Crew zu. Abends bin ich für die Gäste da. Bei dem tollen Essen gibt es jede Menge Komplimente, oder? Schon. Ich erinnere mich aber auch gern an einen Schwaben der einst sagte: »Nicht gemotzt ist genug gelobt.« Das hat mich fasziniert. Einmal hatten wir eine Zehner-Tafel. Zum Ende des Menüs ging ich raus, um mich vorzustellen. Plötzlich standen die auf und applaudierten. Was isst so ein Gourmet Koch selbst am liebsten? Ich esse gern gutbürgerlich. Rinderrouladen, Schweinebraten und am liebsten echten fränkischen Sauerbraten mit Kartoffelklößen. Und wie schafft man es, als Koch eines Gourmet Restaurants schlank zu bleiben? Disziplin! Heißt das man darf nicht aus allen Töpfen naschen? Doch, das muss man sogar. Wir servieren nichts, was uns selbst nicht schmeckt. Das ist eine eiserne Regel. Günter Kroack wurde vom Busche Verlag (»Aral Schlemmer Atlas«) zu einem der 50 besten Köche gewählt und erhielt für das Rossini Restaurant auf AIDAblu vier Bestecke.

Einfach zum Wohlfühlen

2 Tassen Rotwein 1 EL Butter 5 Nelken

Zubereitung (1) Die Feigen halbieren und mit einem Löffel fast ganz aushöhlen. Die grob gehackten Nüsse einfüllen und die Feigen in einem flachen Topf nebeneinander legen. Den Zucker, die Nelken und den Wein dazu geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. (2) Ab und zu Saft und Fruchtfleisch mit einem Löffel darüber träufeln. Sobald die Hälfte der Flüssigkeit verdunstet ist, etwas Butter direkt auf die Feigen geben. Lauwarm servieren.

müssen Sind die Feigen halbiert, und Rotwein nur noch Zucker, Nelken . den wer en geb uge daz

t die Ein Butter-Flöckchen läss auf der lauwarmen Früchte später en. geh zer ge Zun

Buchbar direkt unter: 0211-9418-333 oder in Ihrem Reisebüro

Die neue Business Class für Urlauber: LTU European Comfort. Weitere Rezepte finden Sie im AIDA Kochbuch. Sie erhalten es für 19,90 Euro im AIDA Shop an Bord, unter www.aida.de/shop oder per Bestellkarte (siehe Seite 98).

Mehr Sitzabstand, Komfort und Service auf Kurz- und Mittelstreckenfl ügen. Ca. 10 cm mehr Sitzabstand, komfortable Lederausstattung, ungestörte privatere Atmosphäre im abgegrenzten vorderen Kabinenteil, separater Check-in u. v. m.

www.ltu.de

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MEYER WALDECK

Volle Kraft voraus

Nachtisch Gefüllte Feigen Zutaten 20 frische Feigen 200 g Walnüsse 1 Tasse Zucker

en an BCuisoinerd sch(39 ethernKro M ack ), Chef de Gün Herr Kroack, wie lange arbeiten Sie jetzt auf AIDA? Ich bin auf dem Schiff seit Mai 2002. Wenn Sie sich zurück erinnern, wie kamen Sie auf die Idee Koch zu werden? Soweit kann ich mich gar nicht zurück erinnern (lacht)! Es muss schon immer eine Leidenschaft da gewesen sein. Ich habe als 14-jähriger mal an einem Kochkurs in der Volkshochschule teilgenommen. Um mich herum waren nur Hausfrauen. Und später kam die Kochlehre? Nein, ich habe erst mal eine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann gemacht. Aber alte Liebe rostet nicht. Ich sehnte mich danach, wieder zu kochen. Das war einfach meine Leidenschaft und mein Herzenswunsch. Sie sind Ihrem Herzen gefolgt und arbeiten jetzt als Chefkoch im Rossini ... Ja, genau. Das Rossini ist ein tolles Gourmet Restaurant. Ich kreiere die mediterranen Menüs mit ganz frischen Zutaten und bereite sie dann mit meiner Crew zu. Abends bin ich für die Gäste da. Bei dem tollen Essen gibt es jede Menge Komplimente, oder? Schon. Ich erinnere mich aber auch gern an einen Schwaben der einst sagte: »Nicht gemotzt ist genug gelobt.« Das hat mich fasziniert. Einmal hatten wir eine Zehner-Tafel. Zum Ende des Menüs ging ich raus, um mich vorzustellen. Plötzlich standen die auf und applaudierten. Was isst so ein Gourmet Koch selbst am liebsten? Ich esse gern gutbürgerlich. Rinderrouladen, Schweinebraten und am liebsten echten fränkischen Sauerbraten mit Kartoffelklößen. Und wie schafft man es, als Koch eines Gourmet Restaurants schlank zu bleiben? Disziplin! Heißt das man darf nicht aus allen Töpfen naschen? Doch, das muss man sogar. Wir servieren nichts, was uns selbst nicht schmeckt. Das ist eine eiserne Regel. Günter Kroack wurde vom Busche Verlag (»Aral Schlemmer Atlas«) zu einem der 50 besten Köche gewählt und erhielt für das Rossini Restaurant auf AIDAblu vier Bestecke.

Einfach zum Wohlfühlen

2 Tassen Rotwein 1 EL Butter 5 Nelken

Zubereitung (1) Die Feigen halbieren und mit einem Löffel fast ganz aushöhlen. Die grob gehackten Nüsse einfüllen und die Feigen in einem flachen Topf nebeneinander legen. Den Zucker, die Nelken und den Wein dazu geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. (2) Ab und zu Saft und Fruchtfleisch mit einem Löffel darüber träufeln. Sobald die Hälfte der Flüssigkeit verdunstet ist, etwas Butter direkt auf die Feigen geben. Lauwarm servieren.

müssen Sind die Feigen halbiert, und Rotwein nur noch Zucker, Nelken . den wer en geb uge daz

t die Ein Butter-Flöckchen l��ss auf der lauwarmen Früchte später en. geh zer ge Zun

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Die neue Business Class für Urlauber: LTU European Comfort. Weitere Rezepte finden Sie im AIDA Kochbuch. Sie erhalten es für 19,90 Euro im AIDA Shop an Bord, unter www.aida.de/shop oder per Bestellkarte (siehe Seite 98).

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click!

C 40

Kennen Sie sich aus auf See?

Auf großer Fahrt

T Bernd Möhlmann

So wie Ihr Kapitän sein Logbuch führt, können auch Sie Ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Reise aufschreiben und auf Fotos festhalten. Damit Ihr AIDA Magazin zu einem ganz persönlichen Erinnerungsstück wird.

41

Mein persönliches Logbuch (3)

(1) Womit pflegte Humphrey Bogart in »Die Caine war ihr Schicksal« zu spielen, wenn er nervös wurde?

(2) Auch Marlon Brando überlegt: Welche Fracht hatte die Bounty an Bord, als es zur Meuterei kam?

(A) Stahlkugeln (B) Gameboy (C) Barbie-Puppe (D) Mundharmonika

(H) Feinstrumpfhosen (I) Brotfrüchte (J) Marzipan (K) Adiletten

(3) Was konnte »Der Seewolf« Raimund Harmsdorf mit der bloßen Hand zerquetschen?

(4) Woher rührte die große Narbe im Gesicht von Gregory Peck alias Captain Ahab?

(D) rohe Kartoffel (E) hartgekochtes Ei (F) Büffelmozzarella (G) Überraschungsei

(G) beim Rasieren geschnitten (A) vom Blitz getroffen (B) von Moby Dick gebissen worden (C) auf der Tischkante eingeschlafen

können Sie r ie H ! e s o R e in e Zur Begrüßung grüßungsbild einkleben. Be Ihr persönliches er Fotogalerie. aben Sie die H d in s e Sie erhalten Schönheiten der ei b Reiseroute schon nen n einem Ausflug ke A ID gelernt? In der A n e Fotogalerie erhalt s e Sie Ihr persönlich . Erinnerungsfoto

Auf dem Foto Hafen Ausflug Schönstes Erlebnis

Lösungswort: AIDA Magazin 01/05

Wetter


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Mein persönliches Logbuch (3)

(1) Womit pflegte Humphrey Bogart in »Die Caine war ihr Schicksal« zu spielen, wenn er nervös wurde?

(2) Auch Marlon Brando überlegt: Welche Fracht hatte die Bounty an Bord, als es zur Meuterei kam?

(A) Stahlkugeln (B) Gameboy (C) Barbie-Puppe (D) Mundharmonika

(H) Feinstrumpfhosen (I) Brotfrüchte (J) Marzipan (K) Adiletten

(3) Was konnte »Der Seewolf« Raimund Harmsdorf mit der bloßen Hand zerquetschen?

(4) Woher rührte die große Narbe im Gesicht von Gregory Peck alias Captain Ahab?

(D) rohe Kartoffel (E) hartgekochtes Ei (F) Büffelmozzarella (G) Überraschungsei

(G) beim Rasieren geschnitten (A) vom Blitz getroffen (B) von Moby Dick gebissen worden (C) auf der Tischkante eingeschlafen

können Sie r ie H ! e s o R e in e Zur Begrüßung grüßungsbild einkleben. Be Ihr persönliches er Fotogalerie. aben Sie die H d in s e Sie erhalten Schönheiten der ei b Reiseroute schon nen n einem Ausflug ke A ID gelernt? In der A n e Fotogalerie erhalt s e Sie Ihr persönlich . Erinnerungsfoto

Auf dem Foto Hafen Ausflug Schönstes Erlebnis

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Auf großer Fahrt

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Ein amerikanischer Traum

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An der Küste Floridas führen junge Frauen das Märchen von der kleinen Meerjungfrau auf – unter Wasser. T Zora del Buono F Stefan Pielow

Der junge Matrose schwimmt um seine blonde Geliebte herum, wirbt um sie, ist fasziniert von der grün schillernden Schönheit und streicht ihr versonnen über die Schwanzflosse. »Willst du mit mir kommen und in meinem Apartment leben?«, fragt er sie zärtlich. »Für immer?« Bloß nicht, tu’ es bloß nicht, kleine Seejungfrau, denkt man sich. Aber natürlich wird sie es tun, die Unterwasserwelt verlassen, um mit ihm, dem Seemann, dem häufig abwesenden, in seinem Apartment zu wohnen. In einem kleinen, klammen Zimmer in irgendeiner Hafenstadt wahrscheinlich. Grauenvolle Vorstellung; aber die Kinder sind entzückt, die alten Herren beglückt. Die Liebe ist halt doch stärker. Dabei hätte sie es so schön haben können in ihrer Welt, wo Schildkröten vorbeischwimmen und ihr zarter Gesang die Bewohner der Meerestiefen betört. Hans Christian Andersen schrieb einst ein Märchen, das Märchen von der Kleinen Meerjungfrau. In Florida kennt es jedes Kind und jedes Kind weiß genau, wie sie denn ausgesehen hat, die kleine Meerjungfrau. Denn jedes Kind war in Weeki Wachee, dem Unterwassertheater für Seejungfrauen an der Westküste nördlich von Tampa. Das Theater liegt ein paar Meter unter der Wasseroberfläche, sechs Holzbankreihen steigen in einem niedrigen Raum leicht an. Es riecht nach Popcorn. Kinder zappeln auf den Bänken, Mütter versuchen Ordnung zu schaffen, vereinzelt sitzen ältere Herren im Publikum, einer nestelt nervös an seiner Videokamera herum. Der Blick auf die submarine Welt ist noch nicht freigegeben, ein Vorhang verdeckt eine geschwungene, 20 Meter lange, zwei Meter hohe Glaswand. Hinter einer versteckten Tür liegt die Umkleidegarderobe. Der Raum ist stark geheizt und schwül, feuchter Dampf klebt an den Spiegeln. Es sieht aus wie in jedem Theater: Tischreihen mit Lämpchen über den Spiegeln, darauf stehen Schminktöpfe, an den Metallgarderoben stecken Plastikblumen und Fotos von Säuglingen in Strampelanzügen, Kleider hängen an Bügeln und Haken, hochhackige Schuhe liegen am Boden. Nicole trägt durchsichtige Strumpfhosen unter ihrem Badeanzug. Die 24-Jährige geht zur Treppe und nimmt ein Paar Flossen und eine Taucherbrille von der Wand. Unten sitzen Jenny, Kimberley und der Matrose Paul um ein tiefes Loch im Betonboden herum. Jenny quetscht sich in ihr

Kostüm, in dessen Schwanz sie die Schwimmflossen schon hineingestopft hat. Sie liegt am Boden und zieht den Reißverschluss hoch. Da sitzen sie nun, die Meerjungfrauen, und baumeln mit den prachtvollen, grünen Schwänzen. Aus einem Lautsprecher kommt die Ansage: noch zwei Minuten. Die Frauen schwatzen, putzen die Brillen noch einmal. Nicole springt als Erste durch das runde Loch in die Tiefe, Kimberley und Jenny folgen ihr. Der Vorhang hat sich gehoben, Luftblasen steigen an der Glaswand hoch, die Kinder schweigen, eine verzauberte Welt tut sich auf. Das »Bühnenbild« ist echt Natur: Eine Unterwasserwelt aus Felsformationen, Steinen, Tälern, kantigen Vorsprüngen, darauf Algen, und irgendwo einzelne Fischschwärme. Nur wenige künstliche Elemente sind hinzugefügt: Ein Schloss, eine griechische Büste, eine große Muschel. Musik dröhnt aus den Lautsprechern, drei Meerjungfrauen schwimmen ins Bühnenbild. Sie bewegen sich elegant, drehen sich um die eigene Achse, gleiten aneinander vorbei, die Augen weit geöffnet. Sie singen: »Wir sind nicht wie andere Frauen.« Nicole taucht zum Boden und nimmt einen Schluck Luft aus einem Gummischlauch, der sich über den Fels schlängelt. Dann lässt sie ihn wieder hinuntersinken. Der Gummischlauch ist der eigentliche Grund, warum dieses Theater hier zweimal täglich aufgeführt wird. Perry Newton, Schwimmlehrer und Froschmann der US-Marine, entwickelte 1946 eine Methode, wie Taucher unter Wasser atmen können. Das System war simpel: Durch einen Kompressor wurde Luft in einen Schlauch gepumpt, den die Marinetaucher am Körper befestigten. So waren sie beweglich und konnten arbeiten – und atmen, wann immer sie wollten. Newton suchte einen Ort, wo er seine Druckluftmethode verfeinern konnte, und wurde in Weeki Wachee fündig. So nannten die Ureinwohner die Quelle eines enormen Flusses, der hier, ein paar Kilometer vor der Küste, aus dem Erdinnern an die Oberfläche dringt. Stündlich werden 27.000 Kubikmeter Frischwasser hochgepumpt. Als Newton die Quelle zum ersten Mal sah, gab es weder Strom noch einen Highway, sondern nur eine Picknickstelle. Der Taucher war von dem glasklaren, konstant 23,4 Grad warmen Wasser und der submarinen Landschaft begeistert. Ihm kam die Idee, dieses märchenhafte Reich als Bühne zu nutzen.

Flossen zu Beinen – die kleine > Meerjungfrau möchte die Unterwasserwelt verlassen. AIDA Magazin 01/05


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An der Küste Floridas führen junge Frauen das Märchen von der kleinen Meerjungfrau auf – unter Wasser. T Zora del Buono F Stefan Pielow

Der junge Matrose schwimmt um seine blonde Geliebte herum, wirbt um sie, ist fasziniert von der grün schillernden Schönheit und streicht ihr versonnen über die Schwanzflosse. »Willst du mit mir kommen und in meinem Apartment leben?«, fragt er sie zärtlich. »Für immer?« Bloß nicht, tu’ es bloß nicht, kleine Seejungfrau, denkt man sich. Aber natürlich wird sie es tun, die Unterwasserwelt verlassen, um mit ihm, dem Seemann, dem häufig abwesenden, in seinem Apartment zu wohnen. In einem kleinen, klammen Zimmer in irgendeiner Hafenstadt wahrscheinlich. Grauenvolle Vorstellung; aber die Kinder sind entzückt, die alten Herren beglückt. Die Liebe ist halt doch stärker. Dabei hätte sie es so schön haben können in ihrer Welt, wo Schildkröten vorbeischwimmen und ihr zarter Gesang die Bewohner der Meerestiefen betört. Hans Christian Andersen schrieb einst ein Märchen, das Märchen von der Kleinen Meerjungfrau. In Florida kennt es jedes Kind und jedes Kind weiß genau, wie sie denn ausgesehen hat, die kleine Meerjungfrau. Denn jedes Kind war in Weeki Wachee, dem Unterwassertheater für Seejungfrauen an der Westküste nördlich von Tampa. Das Theater liegt ein paar Meter unter der Wasseroberfläche, sechs Holzbankreihen steigen in einem niedrigen Raum leicht an. Es riecht nach Popcorn. Kinder zappeln auf den Bänken, Mütter versuchen Ordnung zu schaffen, vereinzelt sitzen ältere Herren im Publikum, einer nestelt nervös an seiner Videokamera herum. Der Blick auf die submarine Welt ist noch nicht freigegeben, ein Vorhang verdeckt eine geschwungene, 20 Meter lange, zwei Meter hohe Glaswand. Hinter einer versteckten Tür liegt die Umkleidegarderobe. Der Raum ist stark geheizt und schwül, feuchter Dampf klebt an den Spiegeln. Es sieht aus wie in jedem Theater: Tischreihen mit Lämpchen über den Spiegeln, darauf stehen Schminktöpfe, an den Metallgarderoben stecken Plastikblumen und Fotos von Säuglingen in Strampelanzügen, Kleider hängen an Bügeln und Haken, hochhackige Schuhe liegen am Boden. Nicole trägt durchsichtige Strumpfhosen unter ihrem Badeanzug. Die 24-Jährige geht zur Treppe und nimmt ein Paar Flossen und eine Taucherbrille von der Wand. Unten sitzen Jenny, Kimberley und der Matrose Paul um ein tiefes Loch im Betonboden herum. Jenny quetscht sich in ihr

Kostüm, in dessen Schwanz sie die Schwimmflossen schon hineingestopft hat. Sie liegt am Boden und zieht den Reißverschluss hoch. Da sitzen sie nun, die Meerjungfrauen, und baumeln mit den prachtvollen, grünen Schwänzen. Aus einem Lautsprecher kommt die Ansage: noch zwei Minuten. Die Frauen schwatzen, putzen die Brillen noch einmal. Nicole springt als Erste durch das runde Loch in die Tiefe, Kimberley und Jenny folgen ihr. Der Vorhang hat sich gehoben, Luftblasen steigen an der Glaswand hoch, die Kinder schweigen, eine verzauberte Welt tut sich auf. Das »Bühnenbild« ist echt Natur: Eine Unterwasserwelt aus Felsformationen, Steinen, Tälern, kantigen Vorsprüngen, darauf Algen, und irgendwo einzelne Fischschwärme. Nur wenige künstliche Elemente sind hinzugefügt: Ein Schloss, eine griechische Büste, eine große Muschel. Musik dröhnt aus den Lautsprechern, drei Meerjungfrauen schwimmen ins Bühnenbild. Sie bewegen sich elegant, drehen sich um die eigene Achse, gleiten aneinander vorbei, die Augen weit geöffnet. Sie singen: »Wir sind nicht wie andere Frauen.« Nicole taucht zum Boden und nimmt einen Schluck Luft aus einem Gummischlauch, der sich über den Fels schlängelt. Dann lässt sie ihn wieder hinuntersinken. Der Gummischlauch ist der eigentliche Grund, warum dieses Theater hier zweimal täglich aufgeführt wird. Perry Newton, Schwimmlehrer und Froschmann der US-Marine, entwickelte 1946 eine Methode, wie Taucher unter Wasser atmen können. Das System war simpel: Durch einen Kompressor wurde Luft in einen Schlauch gepumpt, den die Marinetaucher am Körper befestigten. So waren sie beweglich und konnten arbeiten – und atmen, wann immer sie wollten. Newton suchte einen Ort, wo er seine Druckluftmethode verfeinern konnte, und wurde in Weeki Wachee fündig. So nannten die Ureinwohner die Quelle eines enormen Flusses, der hier, ein paar Kilometer vor der Küste, aus dem Erdinnern an die Oberfläche dringt. Stündlich werden 27.000 Kubikmeter Frischwasser hochgepumpt. Als Newton die Quelle zum ersten Mal sah, gab es weder Strom noch einen Highway, sondern nur eine Picknickstelle. Der Taucher war von dem glasklaren, konstant 23,4 Grad warmen Wasser und der submarinen Landschaft begeistert. Ihm kam die Idee, dieses märchenhafte Reich als Bühne zu nutzen.

Flossen zu Beinen – die kleine > Meerjungfrau möchte die Unterwasserwelt verlassen. AIDA Magazin 01/05


Auf großer Fahrt

Sein Projekt stieß bei der Stadt St. Petersburg auf offene Ohren. Innerhalb eines Jahres war Strom gelegt, ein winziger Betontank mit kleinen Fenstern gebaut und am 13. Oktober 1947 startete die erste Show. Seither läuft sie jeden Tag, ohne jegliche Unterbrechung, seit über 50 Jahren. In den Siebzigern wurde dann der heutige Theaterraum mit den großen Panoramascheiben eröffnet. Die Dramatik der Geschichte nimmt zu: Nachdem sich die kleine Meerjungfrau in den über Bord gegangenen Matrosen verliebt hat, wünscht sie sich nun nichts sehnlicher als ihre Flosse gegen Beine eintauschen zu können. Aus der Tiefe tauchen Meereskreaturen auf; ein Frosch ist da zu sehen, und ein großes blaues Seepferd kommt angeschwommen. Sie beraten die unglückliche Meerjungfrau. Die Choreografie ist perfekt: Die Nixen drehen sich elegant um die Unterwassertiere und entschwinden hinter Felsen; der Einen folgt ein – echter – Fischschwarm. Im Publikum sitzen auch zwei fast 50-jährige Frauen, die Nicole und ihre Kolleginnen aufmerksam und kritisch beobachten. Die beiden Betrachterinnen sind ehemalige Mermaids. Sie sind aus Oregon und Ohio angereist, um eine Show für Halloween einzustudieren. Eine Regel besagt: Einmal Mermaid – immer Mermaid. An den Wänden des Restaurants hängen Fotos mit prominenten Menschen, die Seejungfrauen in den Armen halten. Cary Grant war hier und Elvis. Die Frauen wissen, dass es etwas ganz Besonderes ist, eine Mermaid zu sein. Auch eine ehemalige. Zehn Frauen und drei Männer gehören zur Truppe. Nicole arbeitet seit sechs Jahren in Weeki Wachee. Ein Jahr Training ist nötig, bis man so weit ist, in der Show aufzutreten. Die Choreografie entwickeln die Darstellerinnen selbst. Die Handlung ist nicht das eigentlich Bedeutende. Wichtiger sind die

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glitzernden Kostüme, wichtig sind die grazilen Frauenkörper, wichtig sind die kleinen Nettigkeiten am Rande: Wenn eine Riesenschildkröte durchs Bild schwimmt, beispielsweise, oder wenn ein großer Fischschwarm wie durch Zauberhand einer Meerjungfrau folgt – Fischfutter auf der Schwanzflosse ist das Geheimnis. Oder wenn, wie es im Winter ab und an geschieht, eine Gruppe Manatis zu Besuch kommt. Die plumpen Seekühe – Odysseus verwechselte sie tatsächlich mit Meerjungfrauen und die wissenschaftliche Bezeichnung für Manati ist denn auch Sirenia – können bis zu 600 Kilo schwer werden. Das ist ein wahrhaft kolossales Ereignis, wenn sieben dieser Riesen lautlos durch das Bühnenbild gleiten, vielleicht etwas verwundert über die bunt glänzenden Wesen mit der ähnlichen Schwanzflosse. Die Show ist beinahe zu Ende. Die kleine Meerjungfrau hat endlich zwei Beine erhalten und wird ihrem Gatten in den menschlichen Alltag folgen. Das Schicksal wird seinen vermutlich eher trostlosen Lauf nehmen. In der Unterwasserwelt bleibt jedoch alles beim Alten: Krebse, Fische und Schildkröten wohnen hier, und zweimal täglich führen fremdartige, seltsame Wesen ein noch seltsameres Theater auf. Luftblasen steigen hinter der Glasscheibe auf, die geheimnisvolle blaue Welt entschwindet. Die Kinder klatschen, der ältere Herr packt seine Videokamera ein, und manch ein kleines Mädchen geht mit glänzenden Augen, Hand in Hand mit seiner Mutter, zurück in die helle Oberwelt. Eines Tages, das weiß es nun, eines Tages wird es auch eine Mermaid sein. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von mare – Die Zeitschrift der Meere. Der Artikel erschien im Original im mare-Heft 20. Zora del Buono, Jahrgang 1962, ist mare-Kulturredakteurin. Stefan Pielow, Jahrgang 1959, ist freier Fotograf in Hamburg. Auf das Unterwassertheater wurden die beiden durch große Plastik-Meerjungfrauen aus Marmorimitat aufmerksam, die entlang des Highways das Ballett schon Meilen voraus ankündigen.

„mare ist alle zwei Monate von neuem Fernweh auf Papier“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

mare wurde im Jahr 1997 gegründet und erscheint alle zwei Monate. mare sieht Kultur, Wissenschaft und Natur im Spiegel der Meere und eröffnet dem Leser neue, oftmals verblüffende Perspektiven. Seit ihrem Bestehen hat die Zeitschrift der Meere etliche Preise und Auszeichnungen für ihre anspruchsvollen Reportagen gewonnen; der kleine, unabhängige Verlag ist fest im umkämpften Zeitschriftenmarkt etabliert. Als Kooperationspartner ist mare zudem Initiator und Namensgeber der gleichnamigen Sendung mareTV, die jeden ersten Donnerstag im Monat vom NDR ausgestrahlt wird. Zusammen mit dem marebuchverlag gibt mare ferner Bücher, Bildbände und Kalender heraus.

Ein großer Fischschwarm folgt einer Meerjungfrau wie durch Zauberhand – Fischfutter aus der Schwanzflosse ist das Geheimnis.

Weitere Informationen zu mareProdukten und -Abonnements finden Sie unter www.mare.de. mare ist für 7,50 Euro im Zeitschriftenhandel oder an der AIDA Rezeption erhältlich.

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Auf großer Fahrt

Sein Projekt stieß bei der Stadt St. Petersburg auf offene Ohren. Innerhalb eines Jahres war Strom gelegt, ein winziger Betontank mit kleinen Fenstern gebaut und am 13. Oktober 1947 startete die erste Show. Seither läuft sie jeden Tag, ohne jegliche Unterbrechung, seit über 50 Jahren. In den Siebzigern wurde dann der heutige Theaterraum mit den großen Panoramascheiben eröffnet. Die Dramatik der Geschichte nimmt zu: Nachdem sich die kleine Meerjungfrau in den über Bord gegangenen Matrosen verliebt hat, wünscht sie sich nun nichts sehnlicher als ihre Flosse gegen Beine eintauschen zu können. Aus der Tiefe tauchen Meereskreaturen auf; ein Frosch ist da zu sehen, und ein großes blaues Seepferd kommt angeschwommen. Sie beraten die unglückliche Meerjungfrau. Die Choreografie ist perfekt: Die Nixen drehen sich elegant um die Unterwassertiere und entschwinden hinter Felsen; der Einen folgt ein – echter – Fischschwarm. Im Publikum sitzen auch zwei fast 50-jährige Frauen, die Nicole und ihre Kolleginnen aufmerksam und kritisch beobachten. Die beiden Betrachterinnen sind ehemalige Mermaids. Sie sind aus Oregon und Ohio angereist, um eine Show für Halloween einzustudieren. Eine Regel besagt: Einmal Mermaid – immer Mermaid. An den Wänden des Restaurants hängen Fotos mit prominenten Menschen, die Seejungfrauen in den Armen halten. Cary Grant war hier und Elvis. Die Frauen wissen, dass es etwas ganz Besonderes ist, eine Mermaid zu sein. Auch eine ehemalige. Zehn Frauen und drei Männer gehören zur Truppe. Nicole arbeitet seit sechs Jahren in Weeki Wachee. Ein Jahr Training ist nötig, bis man so weit ist, in der Show aufzutreten. Die Choreografie entwickeln die Darstellerinnen selbst. Die Handlung ist nicht das eigentlich Bedeutende. Wichtiger sind die

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glitzernden Kostüme, wichtig sind die grazilen Frauenkörper, wichtig sind die kleinen Nettigkeiten am Rande: Wenn eine Riesenschildkröte durchs Bild schwimmt, beispielsweise, oder wenn ein großer Fischschwarm wie durch Zauberhand einer Meerjungfrau folgt – Fischfutter auf der Schwanzflosse ist das Geheimnis. Oder wenn, wie es im Winter ab und an geschieht, eine Gruppe Manatis zu Besuch kommt. Die plumpen Seekühe – Odysseus verwechselte sie tatsächlich mit Meerjungfrauen und die wissenschaftliche Bezeichnung für Manati ist denn auch Sirenia – können bis zu 600 Kilo schwer werden. Das ist ein wahrhaft kolossales Ereignis, wenn sieben dieser Riesen lautlos durch das Bühnenbild gleiten, vielleicht etwas verwundert über die bunt glänzenden Wesen mit der ähnlichen Schwanzflosse. Die Show ist beinahe zu Ende. Die kleine Meerjungfrau hat endlich zwei Beine erhalten und wird ihrem Gatten in den menschlichen Alltag folgen. Das Schicksal wird seinen vermutlich eher trostlosen Lauf nehmen. In der Unterwasserwelt bleibt jedoch alles beim Alten: Krebse, Fische und Schildkröten wohnen hier, und zweimal täglich führen fremdartige, seltsame Wesen ein noch seltsameres Theater auf. Luftblasen steigen hinter der Glasscheibe auf, die geheimnisvolle blaue Welt entschwindet. Die Kinder klatschen, der ältere Herr packt seine Videokamera ein, und manch ein kleines Mädchen geht mit glänzenden Augen, Hand in Hand mit seiner Mutter, zurück in die helle Oberwelt. Eines Tages, das weiß es nun, eines Tages wird es auch eine Mermaid sein. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung von mare – Die Zeitschrift der Meere. Der Artikel erschien im Original im mare-Heft 20. Zora del Buono, Jahrgang 1962, ist mare-Kulturredakteurin. Stefan Pielow, Jahrgang 1959, ist freier Fotograf in Hamburg. Auf das Unterwassertheater wurden die beiden durch große Plastik-Meerjungfrauen aus Marmorimitat aufmerksam, die entlang des Highways das Ballett schon Meilen voraus ankündigen.

„mare ist alle zwei Monate von neuem Fernweh auf Papier“

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

mare wurde im Jahr 1997 gegründet und erscheint alle zwei Monate. mare sieht Kultur, Wissenschaft und Natur im Spiegel der Meere und eröffnet dem Leser neue, oftmals verblüffende Perspektiven. Seit ihrem Bestehen hat die Zeitschrift der Meere etliche Preise und Auszeichnungen für ihre anspruchsvollen Reportagen gewonnen; der kleine, unabhängige Verlag ist fest im umkämpften Zeitschriftenmarkt etabliert. Als Kooperationspartner ist mare zudem Initiator und Namensgeber der gleichnamigen Sendung mareTV, die jeden ersten Donnerstag im Monat vom NDR ausgestrahlt wird. Zusammen mit dem marebuchverlag gibt mare ferner Bücher, Bildbände und Kalender heraus.

Ein großer Fischschwarm folgt einer Meerjungfrau wie durch Zauberhand – Fischfutter aus der Schwanzflosse ist das Geheimnis.

Weitere Informationen zu mareProdukten und -Abonnements finden Sie unter www.mare.de. mare ist für 7,50 Euro im Zeitschriftenhandel oder an der AIDA Rezeption erhältlich.

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JUNG v.MATT/Alster

Auf großer Fahrt

Die Handtuchfrage Eine Kolumne von Sascha Lehnartz

Was bewegt erwachsene Deutsche, in ihren Urlaubswochen früher aufzustehen als an normalen Arbeitstagen? Warum schleichen sie im fahlen Dämmerlicht auf flappenden Adiletten ans Pooldeck und tackern überfallartig Badetücher auf jungfräulich daliegende Sonnenliegen? Zu Befestigungszwecken legen sie noch zwei 800 Seiten starke Sommerschmöker (Harry Potter oder Da Vinci-Code) und eine Drei-Liter-Flasche Sonnenmilch auf das frisch eroberte Terrain. Dann verschwinden sie für drei Stunden in Richtung Frühstücksbüffet. Nach Sonnenaufgang erwachende Urlauber aus befreundeten Nachbarländern stehen staunend vor den Folgen dieser kollektiven deutschen Zwangsneurose, dem LiegenReservierungswahn. Wie der Dobermannrüde seinen Baum, markiert der Deutsche im Morgennebel seine Liege. Er verzichtet auch dann nur ungern auf dieses Ritual, wenn er sich zu einer sechsstündigen Wellnessbehandlung oder einem mehrwöchigen Landausflug angemeldet hat. Sie möchten auch ein Lieg enreservierer sein? Sie bek ommen ein entsprechendes T-Shirt im AIDA Shop.

Mentalitätshistoriker vermuten, dass die Ursache für unseren SonnenliegenReservierungszwang in der dumm gelaufenen Kolonialgeschichte unseres Volkes liegt. Deren Grundidee formulierte der damalige Staatssekretär des Auswärtigen Amtes und spätere Reichskanzler Bernhard von Bülow im Jahr 1897 so: »Die Zeiten, wo der Deutsche dem einen seiner Nachbarn die Erde überließ, dem anderen das Meer und sich selbst den Himmel reservierte, diese Zeiten sind vorüber. Mit einem Wort: Wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber verlangen auch unseren Platz an der Sonne.« Unter Willem Zwo reservierte man sich folglich einige sonnige Liegeplätze im heutigen Kamerun, in Namibia, auf dem Bismarck-Archipel und ähnlichen Gegenden mit wettbewerbsfähigen Ozonwerten. Nach dem verpatzten Ersten Weltkrieg

war man diese Sonnenflecken jedoch auch schon wieder los. Kurz danach muss das mit dem Handtuch-Tick angefangen haben.

LET’S MINI.

Hätten wir heute noch ein paar Restkolonien in sonniger Lage, so wie etwa die Franzosen, dann ließe sich manches lockerer sehen: Demografisch stünden wir besser da. Wir hätten weniger Nachwuchsprobleme im Fußball. Wir sähen insgesamt lässiger aus und würden öfter in Flipflops zur Konfirmation erscheinen. Wir könnten besser Zöpfchen flechten und es gäbe annehmbaren deutschen Reggae. Der hieße dann Reggi. Gibt es aber alles nicht. Klar, Rügen und Sylt sind reizend, aber deutlich zu knapp besonnt. Deshalb haben wir hartnäckige Methoden entwickelt, um ein einmal ergattertes Sonnenplätzchen zu verteidigen: Am Strand bauen wir Burgen, die wir mit Muschelwällen bewehren. Völker, die über ausreichend Platz an der Sonne verfügen, verzichten auf derartige Rüstungswettläufe. Haben Sie je einen Brasilianer gesehen, der eine Sandburg baut? Oder einen Balinesen, der eine Liege per Handtuch reserviert? So etwas machen nur solar chronisch zu kurz gekommene wie wir. Rechtlich ist eine Liege per Handtuch übrigens nicht haltbar. Der Jurist Ralf Höcker deckt in seinem »Neuen Wörterbuch der Rechtsirrtümer« auf: Es gibt keinen Paragrafen, der die Belegung einer Sonnenliege mit einem Handtuch für rechtsverbindlich verpflichtend erklärt. Wenn irgendein Unsympath Ihr Handtuch entfernt und sich auf »Ihrer« Liege breit macht, dann können sie dem gar nichts. Ebensowenig könne man Barhocker durch das Ablegen von Wäschestücken oder Parkplätze durch das vorsorgliche Abstellen einer Schwiegermutter als Einparkhilfe rechtswirksam reservieren, behauptet Höcker. Aber das wollen wir erst mal sehen. Notfalls ziehen wir bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Sascha Lehnartz (36) lebt in Berlin und schreibt vor allem für die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung«. Sein Buch »Global Players – Warum wir nicht mehr erwachsen werden« ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und erzählt, warum uns die Globalisierung, der Pop und die Postmoderne die Fähigkeit austreiben, in Ruhe erwachsen zu werden. Es liefert eine politisch erfrischend unkorrekte Polemik mit hohem Spaßfaktor – über Retro-Wahn, Popkultur, Hipster, Schaumschläger, lebenslängliche 68er, Alt78er, Neokons und Berufsjugendliche jeder Couleur.

Und tschüss! Der MINI mit starkem Durchzug und extremer Wendigkeit. Erleben Sie mehr unter www.MINI.de oder bei Ihrem MINI Vertragshändler.


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JUNG v.MATT/Alster

Auf großer Fahrt

Die Handtuchfrage Eine Kolumne von Sascha Lehnartz

Was bewegt erwachsene Deutsche, in ihren Urlaubswochen früher aufzustehen als an normalen Arbeitstagen? Warum schleichen sie im fahlen Dämmerlicht auf flappenden Adiletten ans Pooldeck und tackern überfallartig Badetücher auf jungfräulich daliegende Sonnenliegen? Zu Befestigungszwecken legen sie noch zwei 800 Seiten starke Sommerschmöker (Harry Potter oder Da Vinci-Code) und eine Drei-Liter-Flasche Sonnenmilch auf das frisch eroberte Terrain. Dann verschwinden sie für drei Stunden in Richtung Frühstücksbüffet. Nach Sonnenaufgang erwachende Urlauber aus befreundeten Nachbarländern stehen staunend vor den Folgen dieser kollektiven deutschen Zwangsneurose, dem LiegenReservierungswahn. Wie der Dobermannrüde seinen Baum, markiert der Deutsche im Morgennebel seine Liege. Er verzichtet auch dann nur ungern auf dieses Ritual, wenn er sich zu einer sechsstündigen Wellnessbehandlung oder einem mehrwöchigen Landausflug angemeldet hat. Sie möchten auch ein Lieg enreservierer sein? Sie bek ommen ein entsprechendes T-Shirt im AIDA Shop.

Mentalitätshistoriker vermuten, dass die Ursache für unseren SonnenliegenReservierungszwang in der dumm gelaufenen Kolonialgeschichte unseres Volkes liegt. Deren Grundidee formulierte der damalige Staatssekretär des Auswärtigen Amtes und spätere Reichskanzler Bernhard von Bülow im Jahr 1897 so: »Die Zeiten, wo der Deutsche dem einen seiner Nachbarn die Erde überließ, dem anderen das Meer und sich selbst den Himmel reservierte, diese Zeiten sind vorüber. Mit einem Wort: Wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber verlangen auch unseren Platz an der Sonne.« Unter Willem Zwo reservierte man sich folglich einige sonnige Liegeplätze im heutigen Kamerun, in Namibia, auf dem Bismarck-Archipel und ähnlichen Gegenden mit wettbewerbsfähigen Ozonwerten. Nach dem verpatzten Ersten Weltkrieg

war man diese Sonnenflecken jedoch auch schon wieder los. Kurz danach muss das mit dem Handtuch-Tick angefangen haben.

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Hätten wir heute noch ein paar Restkolonien in sonniger Lage, so wie etwa die Franzosen, dann ließe sich manches lockerer sehen: Demografisch stünden wir besser da. Wir hätten weniger Nachwuchsprobleme im Fußball. Wir sähen insgesamt lässiger aus und würden öfter in Flipflops zur Konfirmation erscheinen. Wir könnten besser Zöpfchen flechten und es gäbe annehmbaren deutschen Reggae. Der hieße dann Reggi. Gibt es aber alles nicht. Klar, Rügen und Sylt sind reizend, aber deutlich zu knapp besonnt. Deshalb haben wir hartnäckige Methoden entwickelt, um ein einmal ergattertes Sonnenplätzchen zu verteidigen: Am Strand bauen wir Burgen, die wir mit Muschelwällen bewehren. Völker, die über ausreichend Platz an der Sonne verfügen, verzichten auf derartige Rüstungswettläufe. Haben Sie je einen Brasilianer gesehen, der eine Sandburg baut? Oder einen Balinesen, der eine Liege per Handtuch reserviert? So etwas machen nur solar chronisch zu kurz gekommene wie wir. Rechtlich ist eine Liege per Handtuch übrigens nicht haltbar. Der Jurist Ralf Höcker deckt in seinem »Neuen Wörterbuch der Rechtsirrtümer« auf: Es gibt keinen Paragrafen, der die Belegung einer Sonnenliege mit einem Handtuch für rechtsverbindlich verpflichtend erklärt. Wenn irgendein Unsympath Ihr Handtuch entfernt und sich auf »Ihrer« Liege breit macht, dann können sie dem gar nichts. Ebensowenig könne man Barhocker durch das Ablegen von Wäschestücken oder Parkplätze durch das vorsorgliche Abstellen einer Schwiegermutter als Einparkhilfe rechtswirksam reservieren, behauptet Höcker. Aber das wollen wir erst mal sehen. Notfalls ziehen wir bis vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Sascha Lehnartz (36) lebt in Berlin und schreibt vor allem für die »Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung«. Sein Buch »Global Players – Warum wir nicht mehr erwachsen werden« ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen und erzählt, warum uns die Globalisierung, der Pop und die Postmoderne die Fähigkeit austreiben, in Ruhe erwachsen zu werden. Es liefert eine politisch erfrischend unkorrekte Polemik mit hohem Spaßfaktor – über Retro-Wahn, Popkultur, Hipster, Schaumschläger, lebenslängliche 68er, Alt78er, Neokons und Berufsjugendliche jeder Couleur.

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Auf großer Fahrt

Istvan Csiszar, Sänger (27)

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aus Miskolc, Ungarn Der gebürtige Ungar stand schon als 14-jähriger auf der Bühne. Nach dem Studium an der Kasutas Musical Academy in Ungarn arbeitete er zunächst am Ungarischen Nationaltheater in Budapest, bevor er in Wien den Riff Raff in der Rocky Horror Picture Show spielte. Zuletzt war Istvan mit der Mamma Mia – Come Together Tour in ganz Europa unterwegs.

Vom Winde verweht So haben sich die Mitglieder vom AIDAvita Show Ensemble gefühlt, als sie für das AIDA Magazin Modell sein durften. Freizeitmode aus dem AIDA Shop möchten die Darsteller Ihnen präsentieren. Nebenbei stellen wir sie Ihnen einmal vor. T Jana Rauschenbach F Thomas Schmitz

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AIDA Magazin 01/05

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Vom Winde verweht So haben sich die Mitglieder vom AIDAvita Show Ensemble gefühlt, als sie für das AIDA Magazin Modell sein durften. Freizeitmode aus dem AIDA Shop möchten die Darsteller Ihnen präsentieren. Nebenbei stellen wir sie Ihnen einmal vor. T Jana Rauschenbach F Thomas Schmitz

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Auf großer Fahrt

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Tetyana Tuz, Tänzerin (21) aus Kiew, Ukraine Tetyana gehört zu den jüngsten Ensemblemitgliedern. Die Ukrainerin begann ihre Tanzausbildung im Alter von sieben Jahren an der National School of Choreography. An der Kulturuniversität Kiew studierte sie die Tanzstile Modern, Jazz, Funky, Folklore und Klassisches Ballett. Zuletzt tanzte sie in Berlin in »Schneewittchen und die sieben Zwerge«.

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Tetyana Tuz, Tänzerin (21) aus Kiew, Ukraine Tetyana gehört zu den jüngsten Ensemblemitgliedern. Die Ukrainerin begann ihre Tanzausbildung im Alter von sieben Jahren an der National School of Choreography. An der Kulturuniversität Kiew studierte sie die Tanzstile Modern, Jazz, Funky, Folklore und Klassisches Ballett. Zuletzt tanzte sie in Berlin in »Schneewittchen und die sieben Zwerge«.

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Auf großer Fahrt

Henryk Reimann, Sänger (38)

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aus St. Wedel, Deutschland Henryk ließ sich an der Sängerakademie in Hamburg ausbilden. Seine zahlreichen Engagements führten ihn unter anderem an die Berliner Kammerspiele oder das Stadttheater Klagenfurt, wo er in Stücken wie Fame, My Fair Lady oder Jesus Christ Superstar zu sehen war. Darüber hinaus präsentierte Henryk sein kabarettistisches Talent in Solo-Programmen unter anderem im Hamburger Theater »Schmidts Tivoli«, bevor er schließlich als Solist für das AIDA Show Ensemble engagiert werden konnte.

Nancy Leach, Theatre Manager (43) aus New York, USA Die gebürtige New Yorkerin wuchs in Connecticut auf, wo sie an der Syracuse University ihr Diplom im Fach Musical Theatre ablegte. Seit über 20 Jahren steht sie unter anderem am New Yorker Off Broadway in verschiedenen Shows und Theaterproduktionen auf der Bühne. In Deutschland spielte Nancy Rollen wie die Grizabella in Cats (Hamburg) oder die Fantine in Les Miserables (Duisburg). Zuletzt stand Nancy auf dem Schiff AIDAblu als Solistin des Show Ensembles auf der Bühne.

von . Rock in beige und grün Beiger Bikini 95,95 Euro

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Alle Artikel erhalten Sie an Bord im AIDA Shop. AIDA Magazin 01/05

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Nancy Leach, Theatre Manager (43) aus New York, USA Die gebürtige New Yorkerin wuchs in Connecticut auf, wo sie an der Syracuse University ihr Diplom im Fach Musical Theatre ablegte. Seit über 20 Jahren steht sie unter anderem am New Yorker Off Broadway in verschiedenen Shows und Theaterproduktionen auf der Bühne. In Deutschland spielte Nancy Rollen wie die Grizabella in Cats (Hamburg) oder die Fantine in Les Miserables (Duisburg). Zuletzt stand Nancy auf dem Schiff AIDAblu als Solistin des Show Ensembles auf der Bühne.

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Klassische Gymnastik nach moderner Musik: Aerobic fördert die Kondition und bringt den Körper in Bestform. In der Gruppe macht es doppelt Spaß. T Andrea Bones F Christina Körte

Hoch das Bein, links, rechts, Arme strecken, vor, zurück, drehen, Ausfallschritt … die Gruppe weiß, was sie zu tun hat. Jeder bewegt seinen Körper im Rhythmus der Musik und nach Anweisung des Trainers. Jedem Teilnehmer stehen die Schweißperlen auf der Stirn und dennoch lächeln die meisten. Denn Aerobic macht Spaß – und fit. Das Training zu Popmusik erlebte 1982 den weltweiten Durchbruch, als es Jane Fonda – ausgestattet mit Stirnband, Gymnastikanzug, Leggings und Legwarmers – als ihr ultimatiAIDA Magazin 01/05


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Klassische Gymnastik nach moderner Musik: Aerobic fördert die Kondition und bringt den Körper in Bestform. In der Gruppe macht es doppelt Spaß. T Andrea Bones F Christina Körte

Hoch das Bein, links, rechts, Arme strecken, vor, zurück, drehen, Ausfallschritt … die Gruppe weiß, was sie zu tun hat. Jeder bewegt seinen Körper im Rhythmus der Musik und nach Anweisung des Trainers. Jedem Teilnehmer stehen die Schweißperlen auf der Stirn und dennoch lächeln die meisten. Denn Aerobic macht Spaß – und fit. Das Training zu Popmusik erlebte 1982 den weltweiten Durchbruch, als es Jane Fonda – ausgestattet mit Stirnband, Gymnastikanzug, Leggings und Legwarmers – als ihr ultimatiAIDA Magazin 01/05


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ves Fitnessprinzip vermarktete. Seitdem hat sich einiges getan: Aerobic in seiner modernen Form ist eine nach medizinischen und sportwissenschaftlichen Gesichtspunkten optimierte Version rhythmischer Gymnastik.

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: : : Für jeden den passenden Kurs

Hallo Joe, AIDA bietet viele Möglichkeiten, Sport zu machen. Gibt es für Sie ein besonderes Highlight? Ja, Aerobic! Einmal pro Woche gebe ich eine Stunde auf dem Pooldeck. Es kommt sehr gut an, vor allem bei den Gästen, die im Winter den kalten Temperaturen zu Hause entfliehen. Was gibt’s denn besseres als bei warmer, frischer Seeluft zu trainieren? Was ist das Besondere an Aerobic? Aerobic schult die Koordination, strafft die Muskeln und ist ein gutes Ausdauertraining. Im Vordergrund steht aber der Spaß. Und was macht den Spaßfaktor aus? Aerobic ist ein Aufbau von Schritt- und Armkombinationen, die im Laufe der Unterrichtseinheit zu einer Gesamtchoreografie werden. Mitreißende und energiegeladene Musik spielt eine ganz entscheidende Rolle. Und was ist Ihre Rolle? Ich versuche meine Energie auf die Gäste zu übertragen und achte drauf, dass jeder bei der Schrittfolge mitkommt, egal ob er gut trainiert ist oder nicht. Die Kursteilnehmer sollen Spaß haben und danach das gute Gefühl, etwas für sich und ihre Gesundheit getan zu haben. Was macht Ihnen in Ihrer Freizeit Spaß? Ich liebe alle »Fun-Sportarten«, wie zum Beispiel Tauchen, Surfen, Inline-Skaten. Um abzuschalten gehe ich auch gern mal im Hafen joggen. Das ist enorm abwechslungsreich. Während man sich sportlich betätigt, gewinnt man schon einen ersten Eindruck von den Städten oder Inseln. Das ist dann für mich wie ein kleiner Landausflug. Vielen Dank und weiterhin viel Spaß beim Sport und auf See!

Immer im Fitness-Takt (1) Für Trainingseinsteiger: »Polar F1«-HerfrequenzMessgerät – einfach zu bedienen (2) »Polar F4« zeigt Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und erinnert an das Training (3) Das Messgerät »Polar F6« lässt sich zur Trainingkontrolle sogar an den Computer anschließen (4) Als Personal Trainer für den Fitness-Profi gilt »Polar F11« (5) Berücksichtigt sogar die aktuelle Tagesform: »Polar F 92ti«

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Das »F11 Fitness Herzfrequenz-Messgerät« von Polar sagt Ihnen, wie Sie trainieren sollen, um Ihre Fitnessziele zu erreichen. Mit etwas Glück können Sie so ein Gerät gewinnen. Außerdem verlosen wir unter allen Einsendern 50 SchlüsselanhängerKarabinerhaken in Herzform. Schicken Sie einfach eine Postkarte an: SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstr. 41–43, 20359 Hamburg. Oder senden Sie uns eine Email: aida.magazin@seelive.de. Einsendeschluss ist der 31. März 2006. Absender nicht vergessen! Die Gewinner werden ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

❍ Weltweiter Notruf-Service ❍ Attraktive Prämien ab 28,– EUR pro Person ❍ Information und Abschluss unter www.aida.de

oder direkt in Ihrem Reisebüro AZ 964 08.05

rd hen anSupBerviosor nsasc(38 e M ), AIDAfit Joe Sacheri

Mittlerweile gibt es auch diverse Varianten dieser Sportart. So werden an Bord neben dem klassischen Training zum Beispiel auch Step-Aerobic (intensives, aber gelenkschonendes Ausdauertraining am Stepbrett) oder Fatburner-Aerobic (fördert die Fettverbrennung) angeboten. Wer sich bei der Auswahl des richtigen Kurses noch unsicher ist, dem helfen die Trainer an Bord von AIDA. Auf Wunsch gibt es auch maßgeschneiderte Trainingsprogramme, die eventuelle Probleme berücksichtigen, so dass jeder effektiv trainieren kann. Besondere Voraussetzungen muss man nicht erfüllen, um in Jane Fondas Fußstapfen zu treten. Auch Anfänger oder Untrainierte werden von der ersten Stunde an ihre Freude an Aerobic haben. Und wer Aerobic erst einmal für sich entdeckt hat, kommt so schnell nicht mehr davon los. Das Training beginnt mit einer sanften Erwärmung. Dann geht es schon richtig zur Sache. Schrittfolgen mit exotisch klingenden Namen wie »Grapevine« und »Mambo« steigern die Kondition und machen richtig Spaß. Die Trainingsstunde endet mit Entspannungsübungen und Stretching. Mitbringen sollte man zu einem Kurs Turnschuhe, bequeme Sportkleidung und viel Wasser. Ausreichend zu trinken ist bei diesem schweißtreibenden Training besonders wichtig. Sinnvoll ist es außerdem, ein Herzfrequenz-Messgerät zu nutzen. Ein Gurt, der direkt am Brustansatz getragen wird, misst den Herzschlag und übermittelt die Werte an einen Empfangssender am Handgelenk. So kann man nicht nur den persönlichen Fitness-Status kontrollieren, sondern auch den Kalorienverbrauch und vieles mehr ablesen. Eine Unteroder Überforderung des Körpers wird durch eine so genannte Pulsuhr ausgeschlossen. Solche Messgeräte sind übrigens auch für andere Ausdauersportarten wie Laufen oder Spinning geeignet.

AIDA Magazin 01/05


Auf großer Fahrt

ves Fitnessprinzip vermarktete. Seitdem hat sich einiges getan: Aerobic in seiner modernen Form ist eine nach medizinischen und sportwissenschaftlichen Gesichtspunkten optimierte Version rhythmischer Gymnastik.

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: : : Für jeden den passenden Kurs

Hallo Joe, AIDA bietet viele Möglichkeiten, Sport zu machen. Gibt es für Sie ein besonderes Highlight? Ja, Aerobic! Einmal pro Woche gebe ich eine Stunde auf dem Pooldeck. Es kommt sehr gut an, vor allem bei den Gästen, die im Winter den kalten Temperaturen zu Hause entfliehen. Was gibt’s denn besseres als bei warmer, frischer Seeluft zu trainieren? Was ist das Besondere an Aerobic? Aerobic schult die Koordination, strafft die Muskeln und ist ein gutes Ausdauertraining. Im Vordergrund steht aber der Spaß. Und was macht den Spaßfaktor aus? Aerobic ist ein Aufbau von Schritt- und Armkombinationen, die im Laufe der Unterrichtseinheit zu einer Gesamtchoreografie werden. Mitreißende und energiegeladene Musik spielt eine ganz entscheidende Rolle. Und was ist Ihre Rolle? Ich versuche meine Energie auf die Gäste zu übertragen und achte drauf, dass jeder bei der Schrittfolge mitkommt, egal ob er gut trainiert ist oder nicht. Die Kursteilnehmer sollen Spaß haben und danach das gute Gefühl, etwas für sich und ihre Gesundheit getan zu haben. Was macht Ihnen in Ihrer Freizeit Spaß? Ich liebe alle »Fun-Sportarten«, wie zum Beispiel Tauchen, Surfen, Inline-Skaten. Um abzuschalten gehe ich auch gern mal im Hafen joggen. Das ist enorm abwechslungsreich. Während man sich sportlich betätigt, gewinnt man schon einen ersten Eindruck von den Städten oder Inseln. Das ist dann für mich wie ein kleiner Landausflug. Vielen Dank und weiterhin viel Spaß beim Sport und auf See!

Immer im Fitness-Takt (1) Für Trainingseinsteiger: »Polar F1«-HerfrequenzMessgerät – einfach zu bedienen (2) »Polar F4« zeigt Herzfrequenz, Kalorienverbrauch und erinnert an das Training (3) Das Messgerät »Polar F6« lässt sich zur Trainingkontrolle sogar an den Computer anschließen (4) Als Personal Trainer für den Fitness-Profi gilt »Polar F11« (5) Berücksichtigt sogar die aktuelle Tagesform: »Polar F 92ti«

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Die Herzfrequenzmesser der Firma Polar sind exklusiv an Bord im AIDAfit-Bereich sowie im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

„Meer“ Sicherheit … … mit unseren Kreuzfahrt-Paketen

: : : Gewinnspiel

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Mittlerweile gibt es auch diverse Varianten dieser Sportart. So werden an Bord neben dem klassischen Training zum Beispiel auch Step-Aerobic (intensives, aber gelenkschonendes Ausdauertraining am Stepbrett) oder Fatburner-Aerobic (fördert die Fettverbrennung) angeboten. Wer sich bei der Auswahl des richtigen Kurses noch unsicher ist, dem helfen die Trainer an Bord von AIDA. Auf Wunsch gibt es auch maßgeschneiderte Trainingsprogramme, die eventuelle Probleme berücksichtigen, so dass jeder effektiv trainieren kann. Besondere Voraussetzungen muss man nicht erfüllen, um in Jane Fondas Fußstapfen zu treten. Auch Anfänger oder Untrainierte werden von der ersten Stunde an ihre Freude an Aerobic haben. Und wer Aerobic erst einmal für sich entdeckt hat, kommt so schnell nicht mehr davon los. Das Training beginnt mit einer sanften Erwärmung. Dann geht es schon richtig zur Sache. Schrittfolgen mit exotisch klingenden Namen wie »Grapevine« und »Mambo« steigern die Kondition und machen richtig Spaß. Die Trainingsstunde endet mit Entspannungsübungen und Stretching. Mitbringen sollte man zu einem Kurs Turnschuhe, bequeme Sportkleidung und viel Wasser. Ausreichend zu trinken ist bei diesem schweißtreibenden Training besonders wichtig. Sinnvoll ist es außerdem, ein Herzfrequenz-Messgerät zu nutzen. Ein Gurt, der direkt am Brustansatz getragen wird, misst den Herzschlag und übermittelt die Werte an einen Empfangssender am Handgelenk. So kann man nicht nur den persönlichen Fitness-Status kontrollieren, sondern auch den Kalorienverbrauch und vieles mehr ablesen. Eine Unteroder Überforderung des Körpers wird durch eine so genannte Pulsuhr ausgeschlossen. Solche Messgeräte sind übrigens auch für andere Ausdauersportarten wie Laufen oder Spinning geeignet.

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Auf großer Fahrt

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Golf spielen – wie fange ich an?

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Zehn Antworten auf die wichtigsten Anfängerfragen Auf welchem Golfplatz kann ich spielen? Vor dem Spielen auf dem Platz hat der große Golfgott erst einmal das Üben auf der Driving Range und dem Putting-Green gesetzt. Dann folgt die Platzreife. Die stellt Ihnen Ihr Trainer aus, und nach Erhalt dieses »Führerscheins« dürfen Sie dann als so genannter »Rabbit« (engl. für »Karnickel«) allein auf die Runde – wenn auch nicht gleich auf jede, Wer bringt mir denn für einige Plätze benötigen das alles bei? Sie auch ein Handicap ... Die Antwort auf diese Frage ist im Kern dem etwa so komplex wie die auf die Frage nach gilt: zlich dsät Grun n. Lebe richtigen Partner fürs ng Lösu ste isch path sym Ein guter Freund mag die zu nett von Sie en sollt ch zum Einstieg sein, dann jedo eebild ausg ig richt m professionell übergehen, zu eine in Sie en find eine so ten Trainer also. So einen oder ciation den Reihen der Professional Golfers Asso ren gehö ion (kurz: PGA). Deren deutscher Sekt ndaru aktuell rund 1450 Mitglieder an, ter sollte auch ein Golflehrer aus Ihrer Nähe sein.

Wo kann ich mit dem Golfen anfangen? Am einfachsten beginnen Sie natürlich gleich an Bord mit den ersten Schwungübungen. Auf AIDA stehen Ihnen Übungseinrichtungen und ausgebildete Golflehrer zur Verfügung, die Sie in das Spiel einweisen. Wenn Sie dann auf den Geschmack gekommen sind, können Sie ihre ersten Kenntnisse grundsätzlich überall dort umsetzen, wo Übungsanlagen für Golfer stehen. Am ehesten finden Sie diese natürlich in einem Golfclub (Adressliste im Internet unter: www.golf.de). Aber gerade in und um Großstädte herum wurden in den letzten Jahren vermehrt auch isolierte Driving Ranges errichtet (das sind diese von hohen Netzen umgebenen Gelände, auf denen Sie Menschen mit Hilfe von Schlägern weiße Bälle in die Luft befördern sehen). Am besten, Sie rufen beim Club oder der Range an und bitten um ein erstes Informationsgespräch. In dessen Verlauf werden Sie dann über Preise für Nutzung und Training unterrichtet. Lassen Sie sich dabei nicht gleich eine Mitgliedschaft einreden, probieren Sie das Angebot erst einmal an Ort und Stelle aus. Abraten möchten wir von Golfreisen für Anfänger, bei denen Ihnen binnen einer Woche die »Platzreife« versprochen wird. Notieren Sie sich jetzt bereits die folgenden zwei Leitsätze: »Billig ist nicht unbedingt auch gut« und »Wenn ich mit dem Golf spielen beginne, brauche ich Zeit, viel Zeit«.

Ich habe Rückenem probleme – kann ich trotzd n? ne gin mit dem Golfen be

Welche Ausrüstung brauche ich zu Beginn? Bevor Sie jetzt voreilig in den Pro-Shop eines Golfclubs oder die Sportabteilung eines Kaufhauses rennen und sich dort ganze Schlägersätze nebst Tasche, Bällen, Oberbekleidung und Schuhen aufschwatzen lassen, sollten Sie sich mit Ihrem Golflehrer beraten. Gehen Sie in bequemer Klamotte zu ihrer ersten Stunde, Turnschuhe, Jeans und Polohemd etwa sind völlig ausreichend. Sehr wahrscheinlich wird Ihnen Ihr Golflehrer am Anfang erst mal ein paar Leihschläger in die Hand drücken, schließlich könnte es ja auch sein, dass Sie nach den ersten Trainerstunden gar keine Lust mehr auf den Sport haben (was wir uns, ehrlich gesagt, überhaupt nicht vorstellen können).

Gibt es Literatur für Einsteiger – und wenn ja, welche sollte ich lesen?

Zum Thema Golf gibt es fast so unzählige und unterschiedliche Ratgeber wie zum Thema Früh jahrsdiät. Und neben der verschriftlichten Form sind auch jede Menge Lernvideos und -DVDs im Umlauf, von Leuten wie David Leadbetter, Butch Harmon oder Stephan Gandl. Woraus Sie möglicherweise bereits erahnen könn en, wie wenig Erfolg versprechend ein konkreter Tipp unse rerseits für Sie nun wäre. Wir möchten Ihnen an dieser Stellen empfehen, Ihr Geld in erster Linie in Trainerstunden und – vielleicht noch – in ein Abo des Pay-TV-Senders »Pre miere« zu stecken, denn beim Beobachten der welt besten Profis können Sie eine ganze Men ge für das eigene Spiel abschauen und lernen.

Wie lange brauche ich, um so zu spielen wie Tiger Woods?

ort, der Ihre GesundGrundsätzlich ist Golf ein Sp schaden. Durch die Drehheit fördert, anstatt ihr zu wird Ihre Wirbelsäule jedoch bewegung im Oberkörper ht. Insofern gilt: Wenn Sie recht ordentlich beanspruc haben, sollten Sie vor Ihrem Probleme mit dem Rücken einen Facharzt konsultieren. ersten Schwung unbedingt ei sagen können, ob Ihr Der wird Ihnen zweifelsfr ft beim Golfen haben. Rücken und Sie eine Zukun weis, laufen Sie GeIgnorieren Sie diesen Hin ßeres Leid auf fahr, demnächst noch grö es Körpers Ihr te der hinteren Sei n. n sse el mü aushalten zu Welche Golfreg

Wir wollen Sie ja nicht gle ich zu Beginn Ihrer Karriere komplett entmutig en, sehr wahrscheinlich ist aber, dass Sie in Ihr em Leben nie so gut sein werden wie der Ausnahm esportler Woods. Enttäuscht? Brauchen Sie nicht zu sein. Denn natürlich hoffen wir mit Ihnen, das s Sie auch auf Grund dieser Tipps hier in Zukun ft viele Wettspiele mit so (für Sie jetzt noch) lus en? tig klingenden muss ich beacht viele, wie Namen wie »Monatsbecher« oder viel zu , »Vierer« ne ganze Menge Ei legt sind und »Stableford« gewinn n meinen. Festge he sc en en M e ch man Ancient igen »Royal and werden. ht äc m er üb m Zusamdiese vo en St. Andrews in ch is tt ho sc im « GolfverGolf Club amerikanischen SU m de it m Platzreife menarbeit eitung auf Ihre er rb Vo In A. band USG dieses Regeleinen Blick in werden Sie um . Die aktuelle umhinkommen konvolut nicht käuflich ge Ausgabe ist deutschsprachi der dem Golfclub eigentlich in je Was ist eigentlich lten. Republik zu erha dieses »Handicap«? Nicht mehr oder weniger als eine Vergleich sgröße, Die Golfer, die ich die die Spielstärke eines Golfers repr äsentiert. Das kenne, sprechen immer wieder Handicap (auch »Vorgabe« genannt) erlan gt man durch die von der »Etikett e« – was bitte ist das? Teilnahme an offiziell ausgeschriebenen Wettspielen, die durch Vergleic hbar mit einer Art Grundrechtekatalog des den Vermerk »vorgabenwirksam« gekennze ichnet sind. UnabhänSports, festgesc hrieben im ersten Kapitel des bereits gig von der etwas komplizierteren Einre chnung der mitentscheidenerwähnt en Regelbü chleins. Im Wesentlichen ordnet die den Größe »Schwere des Platzes«, bede utet etwa ein Handicap von »Etikette « die Sicherhe it, die Rücksich tnahme und das Vor»-36«, dass dessen Besitzer einen 18-L och-Kurs vom Platzstandard recht auf dem Golfplatz sowie dessen Schonung beim Spiel. 72 (man spricht auch von Par-72-Platz) mit 108 Schlägen statt der Fälschlicherweise – und das sind dann wahrscheinlich jene zu Grunde liegenden 72 bewältigen kann . Das Handicap kann Golfer, die Sie kennen – wird Etikette aber häufig verwechselt durch die Teilnahme an vorgabewirksa men Wettspielen vermit gepflegtem äußeren Erscheinungsbild oder dem gesitbessert oder verschlechtert werden. Spie lt der 36er-Handiteten Benehmen im Clubhaus. Dessen Reglementierung capper dort statt der für ihn standesg emäßen 108 unterliegt jedem Golfclub selbst, der Clubsekretär Schläge nur 103, verbessert er sein Handicap. kann sich also nicht mit dem Verweis auf die Gibt es auch Plus-Handicaps? Ja, aber offiziellen Golfregeln herausreden, wenn bis dahin ist es für Sie noch ein er Ihnen untersagt, in Jeans zu langer Weg. spielen.

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Golf spielen – wie fange ich an?

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Zehn Antworten auf die wichtigsten Anfängerfragen Auf welchem Golfplatz kann ich spielen? Vor dem Spielen auf dem Platz hat der große Golfgott erst einmal das Üben auf der Driving Range und dem Putting-Green gesetzt. Dann folgt die Platzreife. Die stellt Ihnen Ihr Trainer aus, und nach Erhalt dieses »Führerscheins« dürfen Sie dann als so genannter »Rabbit« (engl. für »Karnickel«) allein auf die Runde – wenn auch nicht gleich auf jede, Wer bringt mir denn für einige Plätze benötigen das alles bei? Sie auch ein Handicap ... Die Antwort auf diese Frage ist im Kern dem etwa so komplex wie die auf die Frage nach gilt: zlich dsät Grun n. Lebe richtigen Partner fürs ng Lösu ste isch path sym Ein guter Freund mag die zu nett von Sie en sollt ch zum Einstieg sein, dann jedo eebild ausg ig richt m professionell übergehen, zu eine in Sie en find eine so ten Trainer also. So einen oder ciation den Reihen der Professional Golfers Asso ren gehö ion (kurz: PGA). Deren deutscher Sekt ndaru aktuell rund 1450 Mitglieder an, ter sollte auch ein Golflehrer aus Ihrer Nähe sein.

Wo kann ich mit dem Golfen anfangen? Am einfachsten beginnen Sie natürlich gleich an Bord mit den ersten Schwungübungen. Auf AIDA stehen Ihnen Übungseinrichtungen und ausgebildete Golflehrer zur Verfügung, die Sie in das Spiel einweisen. Wenn Sie dann auf den Geschmack gekommen sind, können Sie ihre ersten Kenntnisse grundsätzlich überall dort umsetzen, wo Übungsanlagen für Golfer stehen. Am ehesten finden Sie diese natürlich in einem Golfclub (Adressliste im Internet unter: www.golf.de). Aber gerade in und um Großstädte herum wurden in den letzten Jahren vermehrt auch isolierte Driving Ranges errichtet (das sind diese von hohen Netzen umgebenen Gelände, auf denen Sie Menschen mit Hilfe von Schlägern weiße Bälle in die Luft befördern sehen). Am besten, Sie rufen beim Club oder der Range an und bitten um ein erstes Informationsgespräch. In dessen Verlauf werden Sie dann über Preise für Nutzung und Training unterrichtet. Lassen Sie sich dabei nicht gleich eine Mitgliedschaft einreden, probieren Sie das Angebot erst einmal an Ort und Stelle aus. Abraten möchten wir von Golfreisen für Anfänger, bei denen Ihnen binnen einer Woche die »Platzreife« versprochen wird. Notieren Sie sich jetzt bereits die folgenden zwei Leitsätze: »Billig ist nicht unbedingt auch gut« und »Wenn ich mit dem Golf spielen beginne, brauche ich Zeit, viel Zeit«.

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Welche Ausrüstung brauche ich zu Beginn? Bevor Sie jetzt voreilig in den Pro-Shop eines Golfclubs oder die Sportabteilung eines Kaufhauses rennen und sich dort ganze Schlägersätze nebst Tasche, Bällen, Oberbekleidung und Schuhen aufschwatzen lassen, sollten Sie sich mit Ihrem Golflehrer beraten. Gehen Sie in bequemer Klamotte zu ihrer ersten Stunde, Turnschuhe, Jeans und Polohemd etwa sind völlig ausreichend. Sehr wahrscheinlich wird Ihnen Ihr Golflehrer am Anfang erst mal ein paar Leihschläger in die Hand drücken, schließlich könnte es ja auch sein, dass Sie nach den ersten Trainerstunden gar keine Lust mehr auf den Sport haben (was wir uns, ehrlich gesagt, überhaupt nicht vorstellen können).

Gibt es Literatur für Einsteiger – und wenn ja, welche sollte ich lesen?

Zum Thema Golf gibt es fast so unzählige und unterschiedliche Ratgeber wie zum Thema Früh jahrsdiät. Und neben der verschriftlichten Form sind auch jede Menge Lernvideos und -DVDs im Umlauf, von Leuten wie David Leadbetter, Butch Harmon oder Stephan Gandl. Woraus Sie möglicherweise bereits erahnen könn en, wie wenig Erfolg versprechend ein konkreter Tipp unse rerseits für Sie nun wäre. Wir möchten Ihnen an dieser Stellen empfehen, Ihr Geld in erster Linie in Trainerstunden und – vielleicht noch – in ein Abo des Pay-TV-Senders »Pre miere« zu stecken, denn beim Beobachten der welt besten Profis können Sie eine ganze Men ge für das eigene Spiel abschauen und lernen.

Wie lange brauche ich, um so zu spielen wie Tiger Woods?

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AIDA Magazin 01/05


Auf großer Fahrt

P L AT Z R E I F E

Golfen auf AIDA Egal ob Sie Anfänger oder Könner sind: Einfacher als mit AIDA können Sie kaum golfen. Wir bieten Ihnen komplett ausgestattete Golf Stationen auf AIDAcara, AIDAvita, und AIDAaura mit organisierten Golfausflügen inklusive Green Fees, Transfers, Betreuung und Leihschläger – auch für Kinder. Auf Wunsch können Sie mit dem AIDA Golfpro im Hightech-Simulator, auf dem Indoor Putting Green oder den Open-Air-Abschlagplätzen an Bord trainieren. Auch AIDAblu bietet inzwischen ein umfangreiches Golfausflugsprogramm an – inklusive passender Leihausrüstung an Bord. Neu ist die GolfInfo- und Buchungshotline. Unter der kostenpflichtigen Telefon-Nummer 0180518 22 22 44 (0,12 Euro pro Minute) können sich alle Golfer informieren und ihre AIDA Golfreise buchen. Umgehend nach Reisebuchung werden die Startzeiten der gewünschten Golfausflüge angefragt. Auch zu Hause macht Golfen mit AIDA Spaß. Zum Beispiel mit den Mitgliedschaften im AIDA Golfclub.

::: Mitglied werden im AIDA Golfclub Die Mitgliedschaft im AIDA Golfclub unterteilt sich in zwei Gruppen. Entscheiden Sie sich für AIDA Birdie übernehmen wir die Aufnahmegebühr für Sie. Sie werden automatisch Mitglied im Deutschen Golf Verband (DGV) und spielen Green Fee-frei und so oft sie wollen auf der 18-Loch-Meisterschaftsanlage des AIDA Golf Course Lederbach. In unmittelbarer Nähe zum AIDA Golf Course steht Ihnen das größte Trainings-

zentrum Europas zur Verfügung: das Golfodrom Holzhäuser des Golf Resorts Bad Griesbach. Die weiteren Golfanlagen des Golf Resorts stehen Ihnen nach Zahlung der üblichen Green Fee zur Verfügung. Eine kleine Bedingung haben wir noch: AIDA Birdie gilt nur für Gäste, die bereits mit AIDA gereist sind. Die AIDA Eagle Mitgliedschaft ist offen für alle Golfer. Sollten Sie allerdings bereits mit AIDA im Urlaub gewesen sein, übernehmen wir auch hier die Aufnahmegebühr für Sie. Sie spielen Green Fee-frei auf allen Golfanlagen des Golf Resorts Bad Griesbach (fünf 18-Loch-Golfplätze, drei 9-Loch-Golfplätze und zwei 6-Loch-Golfplätze). Auch das Golfodrom Holzhäuser steht zu Ihrer Verfügung. Egal, für welche AIDA Golfclub Mitgliedschaft Sie sich entscheiden, Sie sparen bei allen Golfausflügen und Verkaufsartikeln an Bord zehn Prozent. Preis AIDA Birdie Mitgliedschaft: nur für AIDA-Gäste 299 Euro (Jahresmitgliedschaft für einen Erwachsenen) Preis AIDA Eagle Mitgliedschaft: 821 Euro (Jahresmitgliedschaft für einen Erwachsenen), die Aufnahmegebühr in Höhe von 1.023 Euro wird bei Nachweis einer AIDA Reise von AIDA übernommen.

::: Die AIDA Golf-Packages im Überblick Reservieren Sie die AIDA Golf-Packages auf nahezu allen Reisen von AIDAvita, AIDAaura und AIDAcara, am besten schon bei Reisebuchung über die Golf Info- und Buchungs-

hotline 01805- 18 22 22 44 (0,12 Euro pro Minute). AIDA Schnupper Package für Einsteiger Zweistündiger Schnupperkurs und erstes Golfplatz-Feeling in einer kleinen Gruppe in einem Golfclub an Land inklusive Transfer, Fee für die Driving Range, Rangebälle und Leihschläger schon ab 49 Euro. AIDA Basis Package für Anfänger Sechs Unterrichtseinheiten in Theorie und Praxis bei einem AIDA Golfpro, Übungsspiele in kleinen Gruppen, eine Regel- und Taktikstunde sowie ein Besuch auf dem Golfplatz inklusive Transfer, Fee für die Driving Range, Rangebälle und Leihschläger schon für 155 Euro. AIDA Standard-Package für Abwechslungsuchende Drei komplette Golfausflüge inklusive Betreuung durch einen AIDA Golfpro, Transfer, 18-Loch-Green Fee, Rangebälle und Leihschläger schon ab 295 Euro. AIDA Standard-Package Plus für einen 14-tägigen Aufenthalt Fünf komplette Golfausflüge inklusive Betreuung durch einen AIDA Golfpro, Transfer, 18-Loch-Green Fee, Rangebälle und Leihschläger schon ab 425 Euro. AIDA Professional Package für Genießer Drei komplette Golfausflüge inklusive Betreuung durch einen AIDA Golfpro, drei Einheiten Einzelunterricht, Transfer, 18-Loch-Green Fee, Rangebälle, Leihschläger und ein Gourmet Menü im mehrfach ausgezeichneten á-la-Carte-Restaurant Rossini schon ab 379 Euro.

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Einfach Coupon ausfüllen und abschicken an: Delius Klasing Verlag, Postfach 10 16 71, D-33516 Bielefeld. Fix per Fax: 0521-55 9114. Oder per Telefon: 0521-55 99 44. Achtung! Bei telefonischer Bestellung bitte unbedingt die Aktionsnummer angeben: für Eigenabo 1050 und für Geschenkabo 1051

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Und zwar für mindestens ein Jahr (6 Ausgaben) zum derzeit gültigen Preis von € 27,- (Deutschland), € 34,- (Ausland), inklusive Porto und Versandkosten. Als Begrüßungsgeschenk erhalte ich die limitierte PLOCK!-Erstausgabe (PLOCK! 1/05). Die Lieferung des Begrüßungsgeschenkes ist nur innerhalb der EU und in die Schweiz möglich. Das Begrüßungsgeschenk geht an den Auftraggeber. Die Bestellung gilt bis auf Widerruf, zumindest aber für ein Jahr (Geschenkabos werden nur für ein Jahr aufgenommen). Nach Ablauf des Mindestbestelljahres (6 Ausgaben) ist das Abo jederzeit kündbar. Anschrift des Heftempfängers (nur bei Geschenkabo): Aktionsnummer: EA-1050/GA-1051 Name, Vorname Straße, Nr. PLZ, Ort Telefon

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Anschrift des Auftraggebers: Name, Vorname Straße, Nr. PLZ, Ort Telefon E-Mail Datum & Unterschrift des Auftraggebers Ich bezahle per: Bankeinzug / Konto-Nr./BLZ Name/Sitz des Kreditinstitutes MASTERCARD Gültig bis:

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::: Mitglied werden im AIDA Golfclub Die Mitgliedschaft im AIDA Golfclub unterteilt sich in zwei Gruppen. Entscheiden Sie sich für AIDA Birdie übernehmen wir die Aufnahmegebühr für Sie. Sie werden automatisch Mitglied im Deutschen Golf Verband (DGV) und spielen Green Fee-frei und so oft sie wollen auf der 18-Loch-Meisterschaftsanlage des AIDA Golf Course Lederbach. In unmittelbarer Nähe zum AIDA Golf Course steht Ihnen das größte Trainings-

zentrum Europas zur Verfügung: das Golfodrom Holzhäuser des Golf Resorts Bad Griesbach. Die weiteren Golfanlagen des Golf Resorts stehen Ihnen nach Zahlung der üblichen Green Fee zur Verfügung. Eine kleine Bedingung haben wir noch: AIDA Birdie gilt nur für Gäste, die bereits mit AIDA gereist sind. Die AIDA Eagle Mitgliedschaft ist offen für alle Golfer. Sollten Sie allerdings bereits mit AIDA im Urlaub gewesen sein, übernehmen wir auch hier die Aufnahmegebühr für Sie. Sie spielen Green Fee-frei auf allen Golfanlagen des Golf Resorts Bad Griesbach (fünf 18-Loch-Golfplätze, drei 9-Loch-Golfplätze und zwei 6-Loch-Golfplätze). Auch das Golfodrom Holzhäuser steht zu Ihrer Verfügung. Egal, für welche AIDA Golfclub Mitgliedschaft Sie sich entscheiden, Sie sparen bei allen Golfausflügen und Verkaufsartikeln an Bord zehn Prozent. Preis AIDA Birdie Mitgliedschaft: nur für AIDA-Gäste 299 Euro (Jahresmitgliedschaft für einen Erwachsenen) Preis AIDA Eagle Mitgliedschaft: 821 Euro (Jahresmitgliedschaft für einen Erwachsenen), die Aufnahmegebühr in Höhe von 1.023 Euro wird bei Nachweis einer AIDA Reise von AIDA übernommen.

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Auf großer Fahrt

enn die Sonne scheint und die warmen Strahlen unsere Haut streicheln, sind wir bester Laune. Sonnenlicht hebt die Stimmung und hilft dem Körper, Vitamin D zu bilden. Das ist wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel, der den Zahn- und Knochenaufbau ermöglicht. Doch dafür sind 15 Minuten Sonnenlicht täglich eigentlich ausreichend. Wer sich länger ungeschützt der Sonne aussetzt, läuft Gefahr, ihre Schattenseiten kennen zu lernen. Die Haut vergisst nämlich nichts. Zu viel UV-Bestrahlung ohne entsprechende Vorbereitung und Vorsichtsmaßnahmen erhöht das Risiko, später einmal an Hautkrebs zu erkranken, warnen die Dermatologen. Wer jedoch sanft bräunt, das heißt, sich richtig vorbereitet und schützt, hat keinen Sonnenstress zu befürchten. Sonnenentwöhnte Haut darf anfangs nur in Maßen den energiereichen Strahlen ausgesetzt werden. Damit man zu Beginn nicht allzu käsig aussieht, kann man mit einem Selbstbräuner mogeln – allerdings schützt er nicht vor Sonnenbrand. Solariumsbesuche machen die Haut übrigens auch nicht sonnenunempfindlicher. Für die ersten Urlaubstage empfehlen sich kurze Sonnenbäder und eine Sonnencreme beziehungsweise -lotion mit hohem Lichtschutz-

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W

entfernt sanft Feiner Seesand im Peeling n. che üpp tsch Hau abgestorbene

faktor (ab LSF 20), bis die Haut eine leichte Tönung bekommt. Der Sonnenschutz sollte eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, damit er seine Wirkung entfalten kann. Hat sich die Haut an die Sonne gewöhnt, darf man sie länger genießen – aber nur mit einem hauttypgerechten UV-Schutz. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange man sich in der Sonne aufhalten darf, wenn man ihn mit der Eigenschutzzeit der Haut multipliziert. Menschen mit extrem empfindlicher Haut haben zum Beispiel eine Eigenschutzzeit von fünf bis zehn Minuten. Bei empfindlicher Haut beträgt sie etwa zehn bis 20 Minuten, bei normaler Haut 20 bis 30 und bei unempfindlicher 40 Minuten. Mehrfaches Nachcremen besonders nach einem Bad ist sinnvoll, erhöht jedoch nicht die empfohlene Aufenthaltsdauer. Bei einem Urlaub am Meer ist zu beachten, dass Wasser die UV-Strahlung um 75 Prozent erhöht, Sandstrand immerhin um 20 Prozent. Also lieber einen höheren Schutzfaktor verwenden, wenn man auf Nummer Sicher gehen will! Außerdem: Die glühende Mittagssonne sollte tabu sein. Zwischen 12 und 15 Uhr hält man sich am besten an einem schattigen Plätzchen auf. Keine Sorge: Auch im Schatten wird man braun, nur langsamer – dafür aber auch sanfter und sicherer.

th gibt der Das Roucou-Öl von St. Bar -Ton. nze Bro n öne sch Haut einen

, lem uf rob ut a en in P Ha – ke s die Pfleg ßen , das ist. enie orgt eitet ne g ür s vorber Son daf Die n man ahlung t! r use wen UV-Str nnenfi , Sven Berghä die sich so hristina Körte Sie ones F C

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Vor und nach dem Sonnenbad

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mit Die Feuchtigkeitsmaske e Papaya und rosa Tonerd macht die Haut nach dem Sonnen wieder fit. AIDA Magazin 01/05

une Für eine gleichmäßige Brä nenbad empfiehlt sich vor dem Son uten, Min (50 « Sun Pre th »St. Bar e sag mas ling Pee 69 Euro). Die tentfernt abgestorbene Hau werden schüppchen. Anschließend mit Öle de sen pas zur Haut UV-Schutz aufgetragen. Nach dem Sonnen kühlt und kung beruhigt die Teilkörperpac uten, »St. Barth After Sun« (25 Min e, 39 Euro) mit Gurkenmouss erde. Aloe Vera und glättender Ton

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Auf großer Fahrt

enn die Sonne scheint und die warmen Strahlen unsere Haut streicheln, sind wir bester Laune. Sonnenlicht hebt die Stimmung und hilft dem Körper, Vitamin D zu bilden. Das ist wichtig für den Calcium- und Phosphatstoffwechsel, der den Zahn- und Knochenaufbau ermöglicht. Doch dafür sind 15 Minuten Sonnenlicht täglich eigentlich ausreichend. Wer sich länger ungeschützt der Sonne aussetzt, läuft Gefahr, ihre Schattenseiten kennen zu lernen. Die Haut vergisst nämlich nichts. Zu viel UV-Bestrahlung ohne entsprechende Vorbereitung und Vorsichtsmaßnahmen erhöht das Risiko, später einmal an Hautkrebs zu erkranken, warnen die Dermatologen. Wer jedoch sanft bräunt, das heißt, sich richtig vorbereitet und schützt, hat keinen Sonnenstress zu befürchten. Sonnenentwöhnte Haut darf anfangs nur in Maßen den energiereichen Strahlen ausgesetzt werden. Damit man zu Beginn nicht allzu käsig aussieht, kann man mit einem Selbstbräuner mogeln – allerdings schützt er nicht vor Sonnenbrand. Solariumsbesuche machen die Haut übrigens auch nicht sonnenunempfindlicher. Für die ersten Urlaubstage empfehlen sich kurze Sonnenbäder und eine Sonnencreme beziehungsweise -lotion mit hohem Lichtschutz-

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W

entfernt sanft Feiner Seesand im Peeling n. che üpp tsch Hau abgestorbene

faktor (ab LSF 20), bis die Haut eine leichte Tönung bekommt. Der Sonnenschutz sollte eine halbe Stunde vor dem Sonnenbad aufgetragen werden, damit er seine Wirkung entfalten kann. Hat sich die Haut an die Sonne gewöhnt, darf man sie länger genießen – aber nur mit einem hauttypgerechten UV-Schutz. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie lange man sich in der Sonne aufhalten darf, wenn man ihn mit der Eigenschutzzeit der Haut multipliziert. Menschen mit extrem empfindlicher Haut haben zum Beispiel eine Eigenschutzzeit von fünf bis zehn Minuten. Bei empfindlicher Haut beträgt sie etwa zehn bis 20 Minuten, bei normaler Haut 20 bis 30 und bei unempfindlicher 40 Minuten. Mehrfaches Nachcremen besonders nach einem Bad ist sinnvoll, erhöht jedoch nicht die empfohlene Aufenthaltsdauer. Bei einem Urlaub am Meer ist zu beachten, dass Wasser die UV-Strahlung um 75 Prozent erhöht, Sandstrand immerhin um 20 Prozent. Also lieber einen höheren Schutzfaktor verwenden, wenn man auf Nummer Sicher gehen will! Außerdem: Die glühende Mittagssonne sollte tabu sein. Zwischen 12 und 15 Uhr hält man sich am besten an einem schattigen Plätzchen auf. Keine Sorge: Auch im Schatten wird man braun, nur langsamer – dafür aber auch sanfter und sicherer.

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Vor und nach dem Sonnenbad

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mit Die Feuchtigkeitsmaske e Papaya und rosa Tonerd macht die Haut nach dem Sonnen wieder fit. AIDA Magazin 01/05

une Für eine gleichmäßige Brä nenbad empfiehlt sich vor dem Son uten, Min (50 « Sun Pre th »St. Bar e sag mas ling Pee 69 Euro). Die tentfernt abgestorbene Hau werden schüppchen. Anschließend mit Öle de sen pas zur Haut UV-Schutz aufgetragen. Nach dem Sonnen kühlt und kung beruhigt die Teilkörperpac uten, »St. Barth After Sun« (25 Min e, 39 Euro) mit Gurkenmouss erde. Aloe Vera und glättender Ton

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Auf groĂ&#x;er Fahrt

Karibische Wirkstoffe

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ord hen anManBage eionnEckselc(34 M rin ), AIDAfit Mar Hallo Marion, wie lange arbeiten Sie schon auf AIDA? Ich bin jetzt fast drei Jahre dabei. Ich habe als Fitness Trainerin auf AIDAblu angefangen. Als AIDAfit Managerin arbeite ich jetzt immer im Wechsel auf AIDAblu und AIDAcara. Worin liegen die wesentlichen Unterschiede? Als Trainerin war ich sportlich viel aktiver und habe jeden Tag Kurse gegeben. In meiner jetzigen Position fĂźhre ich die AIDAfit Crew und treffe Entscheidungen, arbeite mit Zahlen und Ăźberlege mir Highlights fĂźr die Gäste. Sport als Beruf klingt beneidenswert. Haben Sie in der Zeit vor AIDA auch schon in dem Bereich gearbeitet? Nein, ich habe eine Ausbildung bei einer Bank gemacht und danach zwĂślf Jahre in einem Kreditinstitut gearbeitet. Mein Herz schlug allerdings schon immer fĂźr Sport und Fitness. SchlieĂ&#x;lich habe ich meinen Bankjob gekĂźndigt und vor AIDA ein Jahr als Fitness-Trainerin in Augsburg gearbeitet. Sind Sie manchmal noch in Augsburg? Ja, dort verbringe ich besonders gern meinen Urlaub. Ich treffe mich mit Freunden und nutze die Zeit, um mich zu entspannen. Wie entspannen Sie auf dem Schiff? Ich sitze sehr gern in der AIDA Bar und trinke Kaffee oder ich suche mir ein ruhiges Plätzchen in der Sonne. KĂśnnen Sie eine Sportart empfehlen? Ja, Nordic Walking! Das mache ich auch in meinem Urlaub ab und zu. Eine tolle Trendsportart, die richtig fit macht. Aber auch Pilates und Power Yoga finde ich gut. Gibt es denn auch eine Massage, die im Trend liegt? Ja, zum Beispiel die ÂťLa Stone MassageÂŤ. Eine indianische Massagezeremonie, die mit heiĂ&#x;en und kalten Steinen gemacht wird. Was ist das Besondere an dieser Massage? Steine kĂśnnen Energie speichern. Diese Energie wird bei der Massage mit den Steinen abgegeben. Man fĂźhlt sich danach wie neugeboren. Vielen Dank!

Von den Indianern in der Karibik wurde der vitaminreiche Samen des seltenen Roucou-Baumes als Schutz vor Sonne, Hitze und Salzwasser sehr geschätzt. Die Firma Ligne St. Barth konnte die positive Wirkung des Samens wissenschaftlich bestätigen: Das Pro-Vitamin A verstärkt die Melaninproduktion und damit den Eigenschutz der Haut. Aus diesem Grund ist der Roucou-Extrakt Basis der Sonnenserie von St. Barth. Die Sonnenschutzprodukte haben viele gute Eigenschaften: Die mineralischen Schutzwirkstoffe bergen kein Allergierisiko fĂźr die Haut und schĂźtzen umfassend vor UV-A- und UV-B-Strahlen. Bereits nach dem Auftragen des Roucou-Ă–ls sieht die Haut schĂśn getĂśnt aus. Dazu kommt ein angenehmer Nebeneffekt: Der Roucou-Extrakt schlägt MĂźcken in die Flucht. Die Sonnenprodukte von St. Barth sind resistent gegen SchweiĂ&#x;, Chlor- und Salzwasser. Kokosnuss- und Roucou-Ă–l wirken beim Sonnenbad auch als schĂźtzende und pflegende Haarpackung. Nach dem Sonnen mĂśchte die Haut beruhigt und verwĂśhnt werden. Das Aloe-Vera-Gel mit Minze kĂźhlt und hilft der Haut bei der Regeneration. AuĂ&#x;erdem bietet St. Barth an Bord von AIDA entspannende Behandlungen, die die Haut sowohl vor als auch nach dem Sonnen pflegen. Denn Vorbereitung und Schutz sind die Garantie fĂźr gleichmäĂ&#x;ige und anhaltende Bräune ohne Reue. Weitere Informationen Ăźber das Beauty-Programm auf AIDA erhalten Sie von der Body & Soul Crew an Bord.

St. Barth Freshness St. Barth Pureness

: Die Herrlich nach dem Sonnen olerh und nde nne spa intensiv ent icht, same Behandlung von Ges den Nacken, DecolletÊ und Hän der ät tivit nak Eige die rt stimulie rtige, Haut. Dafßr sorgen hochwe e mit pflanzliche Pflegeprodukt natßrlichen Vitaminen und ssMineralien. Die St. Purene uten, Pflegebehandlung (90 Min 90 Euro) beinhaltet eine und Crememaske mit Tonerde Ananas oder Papaya.

tĂŠDiese Gesichts- und Decolle Papayabehandlung mit frischem mousse und Ananas- bzw. Gurken ng. Die nnu spa Ent le bietet die tota Haut und natĂźrliche Frische auf der ren Sie die karibischen DĂźfte entfĂźh ndet eru Abg t. Wel he tisc in eine exo Minuwird das Pflegeerlebnis (90 Handten, 105 Euro) durch eine en isch mat aro mit e massag Essenzen.

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AMIT 3IE UND )HRE &AMILIE BERUHIGT IN DIE :UKUNFT

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Auf großer Fahrt

66

Tuning für den Teint

Die Reinigung

Auch Männerhaut braucht Pflege. Sie ist zwar dicker und widerstandsfähiger als zarte Frauenhaut, produziert aber mehr Talg und wird durch die Rasur zusätzlich strapaziert. Doch mit einem einfachen Pflegeprogramm wird auch die rauheste Männerhaut samtweich.

T Jana Rauschenbach I Anja Schaffner

Die Rasur Ein leidiges Thema für jeden Mann. Rasieren ist lästig und dennoch unvermeidbar. Irgendwann kommt im Leben eines jeden jungen Mannes der Zeitpunkt, an dem die ersten Barthaare sprießen. Auf die kurze Freude folgt schnell der Frust: Der Bart muss ab. Nass- oder Trockenrasur, das ist jetzt die Frage. Und dabei geht es um mehr als nur um die Methode. Mit der Wahl offenbart sich die persönliche Weltanschauung, wird ein Stück Lebenskultur definiert. Rasieren ist ganz, ganz große Politik. Oft macht die Nassrasur das Rennen – sie ist abenteuerlicher, gefährlicher, männlicher. Geschmeidig gleitet die Klinge über die Haut und kappt die Barthaare kurz über der Hautoberfläche. Der Nachteil: Empfindliche oder unreine Haut leidet dabei Höllenqualen. Wer die Nassrasur verträgt, sollte darauf achten, dass der Rasierschaum einige Minuten einwirkt. Das macht die drahtharten Barthaare schön weich für die Klinge. Nach der Rasur unbedingt ein Aftershave auftragen. Das desinfiziert und beruhigt die Haut. Bei der Trockenrasur gibt es weit weniger zu beachten. Eine mechanische Klinge schneidet die Haare schnell und schmerzlos. Der große Nachteil: Die Maschine kommt nicht direkt an die Hautoberfläche und der Bart wächst schneller nach.

Die Pflege Cremes sind was für Frauen? Stimmt. Aber auch für Männer. Niemand sagt, dass Sie gleich ein ganzes Badregal mit Dosen und Tuben füllen müssen. Sie sollten wenigstens über ein Basis-Set verfügen. Zur Hautpflege reicht eine Feuchtigkeitscreme aus. Nach dem Rasieren oder der Gesichtsreinigung sehnt sich die Haut nach Pflege. Unter den Augen braucht sie besonders viel Feuchtigkeit. Dort ist sie dünn wie Pergament und neigt zu Fältchen, Tränensäcken und Augenringen. Ein kühlendes Augen-Gel, das sanft in die Haut unter den Augen eingeklopft wird, schafft hier Abhilfe. Aber auch oberhalb der Augen gibt es einen wichtigen Pflegebereich: die Augenbrauen. Die klassische Monobraue ist out und steht eigentlich nur Bert aus der Sesamstraße. Mit einer Pinzette und einem gezielten Ruck kann man die Haare auf der Nasenwurzel schnell entfernen. Leider wachsen die Haare auch in Nase und Ohren. Hier sollten Sie auf keinen Fall mit der Nagelschere hantieren. Besser sind spezielle Trimmer, mit denen unliebsame Haare mechanisch entfernt werden.

Das Peeling Peeling kommt aus dem Englischen von »to peel« und bedeutet »schälen«. Aber keine Angst! Geschält wird hier gar nichts, höchstens ganz sanft gerieben. Weil Männerhaut deutlich robuster ist als Frauenhaut, verfügt sie auch über größere Poren, in denen sich Schmutz und abgestorbene Hautzellen ansammeln können. Die Haut erneuert sich ständig. Damit sie richtig »atmen« kann, müssen die toten Hautschüppchen mindestens einmal pro Woche entfernt werden. Wann es soweit ist, sehen Sie im Spiegel. Sieht die Haut müde, grau und fahl aus? Dann ist es Zeit für ein Peeling. Zuerst das Gesicht mit lauwarmem Wasser anfeuchten. Mit kreisenden Bewegungen massiert man die Peelingcreme etwa zwei Minuten in die Haut ein. Feine Rubbelpartikel in der Creme »schleifen« Schmutz und Hautzellen einfach weg. Das Gesicht sieht wieder frisch und gesund aus. Nach der Sonne oder dem Rasieren sollten Sie auf ein Peeling verzichten. Tragen Sie einen Vollbart, ist es ebenfalls schwierig.

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In den Poren der Haut sammelt sich jede Menge Schmutz und Talg. Das muss irgendwann auch wieder raus. Umfragen zufolge gönnen die meisten Männer dem Gesicht maximal einen Schwall lauwarmes Wasser am Abend. Damit die Haut sich über Nacht regenerieren und richtig »atmen« kann, ist aber etwas mehr Aufwand nötig. Also: Die Haut morgens und abends mit einem milden Waschgel reinigen. Dazu eine kleine Menge auf eine Handfläche geben und mit kreisenden Bewegungen im Gesicht aufschäumen. Der Schaum sollte nicht in die Nähe der Augen gelangen und auch der Mund muss nicht mit einbezogen werden. Das brennt und trocknet die empfindlichen Bereiche nur unnötig aus. Danach den Schaum gut abwaschen und die Haut abtrocknen. Wer Gefallen an der Gesichtsreinigung gefunden hat, kann mit einem milden Gesichtswasser nachpolieren. Es gibt sie mit und ohne Alkohol. Eine kleine Menge auf einen Wattepad geben und damit über das Gesicht fahren. Danach ist die Haut lupenrein. Fehlt nur noch die Pflege.

Thalgo Men Männerkosmetik Thalgo Men ist seit 35 Jahren Spezialist in Sachen Meereskosmetik. Für die Pflege männlicher Haut hat Thalgo eine Serie entwickelt, die zwei wertvolle Algen enthält. Die Blaualge beugt der Hautalterung vor und die Grünalge erfrischt und vitalisiert die Haut. (5)

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(1) Regenerierende Creme Eine zarte Anti-Falten-Pflege, die frisch und herb duftet. Die Creme fettet nicht und glättet die Haut von Innen heraus. (2) After Shave Balm Ein einzigartiges flüssiges Balsam. Es zieht nach dem Rasieren sofort in die Haut ein und macht sie wieder geschmeidig. Die perfekte Belohnung für die (6) Strapazen der Rasur. (3) Mattierendes Fluid Das feuchtigkeits-

spendende Fluid hilft bei unreiner Haut. Antibakterielle Wirkstoffe und mattierende Substanzen klären die Haut und vermeiden unschönen Fettglanz. (4) Reinigungs-Gel Ein frisches Gel, dass sich in Verbindung mit Wasser in einen herrlich duftenden Schaum entwickelt. Es reinigt die Haut von Schmutz und Talg und lässt das Hautbild klarer erscheinen. (5) Peeling-Gel Das klare, blaue Gel duftet schön frisch und enthält Mikropartikel, die die Haut

von abgestorbenen Zellen und Schmutz befreien. Für einen strahlenden Teint. (6) Intensiv-Feuchtigkeits-Gel Die Soforthilfe für trockene Haut, die juckt und spannt. Der WirkstoffCocktail sorgt für sofortige Feuchtigkeit. Ihre Haut fühlt sich wieder wohl und strahlt. (7) Belebendes Augen-Serum Gegen Fältchen, Tränensäcke und Augenringe. Das erfrischende Serum stimuliert die Mikrozirkulation der Augenkonturen.

Die Produkte von Thalgo sind exklusiv an Bord der AIDA Clubschiffe im AIDAfit Bereich sowie in ausgewählten Fachgeschäften an Land erhältlich.

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Auf großer Fahrt

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Tuning für den Teint

Die Reinigung

Auch Männerhaut braucht Pflege. Sie ist zwar dicker und widerstandsfähiger als zarte Frauenhaut, produziert aber mehr Talg und wird durch die Rasur zusätzlich strapaziert. Doch mit einem einfachen Pflegeprogramm wird auch die rauheste Männerhaut samtweich.

T Jana Rauschenbach I Anja Schaffner

Die Rasur Ein leidiges Thema für jeden Mann. Rasieren ist lästig und dennoch unvermeidbar. Irgendwann kommt im Leben eines jeden jungen Mannes der Zeitpunkt, an dem die ersten Barthaare sprießen. Auf die kurze Freude folgt schnell der Frust: Der Bart muss ab. Nass- oder Trockenrasur, das ist jetzt die Frage. Und dabei geht es um mehr als nur um die Methode. Mit der Wahl offenbart sich die persönliche Weltanschauung, wird ein Stück Lebenskultur definiert. Rasieren ist ganz, ganz große Politik. Oft macht die Nassrasur das Rennen – sie ist abenteuerlicher, gefährlicher, männlicher. Geschmeidig gleitet die Klinge über die Haut und kappt die Barthaare kurz über der Hautoberfläche. Der Nachteil: Empfindliche oder unreine Haut leidet dabei Höllenqualen. Wer die Nassrasur verträgt, sollte darauf achten, dass der Rasierschaum einige Minuten einwirkt. Das macht die drahtharten Barthaare schön weich für die Klinge. Nach der Rasur unbedingt ein Aftershave auftragen. Das desinfiziert und beruhigt die Haut. Bei der Trockenrasur gibt es weit weniger zu beachten. Eine mechanische Klinge schneidet die Haare schnell und schmerzlos. Der große Nachteil: Die Maschine kommt nicht direkt an die Hautoberfläche und der Bart wächst schneller nach.

Die Pflege Cremes sind was für Frauen? Stimmt. Aber auch für Männer. Niemand sagt, dass Sie gleich ein ganzes Badregal mit Dosen und Tuben füllen müssen. Sie sollten wenigstens über ein Basis-Set verfügen. Zur Hautpflege reicht eine Feuchtigkeitscreme aus. Nach dem Rasieren oder der Gesichtsreinigung sehnt sich die Haut nach Pflege. Unter den Augen braucht sie besonders viel Feuchtigkeit. Dort ist sie dünn wie Pergament und neigt zu Fältchen, Tränensäcken und Augenringen. Ein kühlendes Augen-Gel, das sanft in die Haut unter den Augen eingeklopft wird, schafft hier Abhilfe. Aber auch oberhalb der Augen gibt es einen wichtigen Pflegebereich: die Augenbrauen. Die klassische Monobraue ist out und steht eigentlich nur Bert aus der Sesamstraße. Mit einer Pinzette und einem gezielten Ruck kann man die Haare auf der Nasenwurzel schnell entfernen. Leider wachsen die Haare auch in Nase und Ohren. Hier sollten Sie auf keinen Fall mit der Nagelschere hantieren. Besser sind spezielle Trimmer, mit denen unliebsame Haare mechanisch entfernt werden.

Das Peeling Peeling kommt aus dem Englischen von »to peel« und bedeutet »schälen«. Aber keine Angst! Geschält wird hier gar nichts, höchstens ganz sanft gerieben. Weil Männerhaut deutlich robuster ist als Frauenhaut, verfügt sie auch über größere Poren, in denen sich Schmutz und abgestorbene Hautzellen ansammeln können. Die Haut erneuert sich ständig. Damit sie richtig »atmen« kann, müssen die toten Hautschüppchen mindestens einmal pro Woche entfernt werden. Wann es soweit ist, sehen Sie im Spiegel. Sieht die Haut müde, grau und fahl aus? Dann ist es Zeit für ein Peeling. Zuerst das Gesicht mit lauwarmem Wasser anfeuchten. Mit kreisenden Bewegungen massiert man die Peelingcreme etwa zwei Minuten in die Haut ein. Feine Rubbelpartikel in der Creme »schleifen« Schmutz und Hautzellen einfach weg. Das Gesicht sieht wieder frisch und gesund aus. Nach der Sonne oder dem Rasieren sollten Sie auf ein Peeling verzichten. Tragen Sie einen Vollbart, ist es ebenfalls schwierig.

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In den Poren der Haut sammelt sich jede Menge Schmutz und Talg. Das muss irgendwann auch wieder raus. Umfragen zufolge gönnen die meisten Männer dem Gesicht maximal einen Schwall lauwarmes Wasser am Abend. Damit die Haut sich über Nacht regenerieren und richtig »atmen« kann, ist aber etwas mehr Aufwand nötig. Also: Die Haut morgens und abends mit einem milden Waschgel reinigen. Dazu eine kleine Menge auf eine Handfläche geben und mit kreisenden Bewegungen im Gesicht aufschäumen. Der Schaum sollte nicht in die Nähe der Augen gelangen und auch der Mund muss nicht mit einbezogen werden. Das brennt und trocknet die empfindlichen Bereiche nur unnötig aus. Danach den Schaum gut abwaschen und die Haut abtrocknen. Wer Gefallen an der Gesichtsreinigung gefunden hat, kann mit einem milden Gesichtswasser nachpolieren. Es gibt sie mit und ohne Alkohol. Eine kleine Menge auf einen Wattepad geben und damit über das Gesicht fahren. Danach ist die Haut lupenrein. Fehlt nur noch die Pflege.

Thalgo Men Männerkosmetik Thalgo Men ist seit 35 Jahren Spezialist in Sachen Meereskosmetik. Für die Pflege männlicher Haut hat Thalgo eine Serie entwickelt, die zwei wertvolle Algen enthält. Die Blaualge beugt der Hautalterung vor und die Grünalge erfrischt und vitalisiert die Haut. (5)

(3) (2) (4)

(1) Regenerierende Creme Eine zarte Anti-Falten-Pflege, die frisch und herb duftet. Die Creme fettet nicht und glättet die Haut von Innen heraus. (2) After Shave Balm Ein einzigartiges flüssiges Balsam. Es zieht nach dem Rasieren sofort in die Haut ein und macht sie wieder geschmeidig. Die perfekte Belohnung für die (6) Strapazen der Rasur. (3) Mattierendes Fluid Das feuchtigkeits-

spendende Fluid hilft bei unreiner Haut. Antibakterielle Wirkstoffe und mattierende Substanzen klären die Haut und vermeiden unschönen Fettglanz. (4) Reinigungs-Gel Ein frisches Gel, dass sich in Verbindung mit Wasser in einen herrlich duftenden Schaum entwickelt. Es reinigt die Haut von Schmutz und Talg und lässt das Hautbild klarer erscheinen. (5) Peeling-Gel Das klare, blaue Gel duftet schön frisch und enthält Mikropartikel, die die Haut

von abgestorbenen Zellen und Schmutz befreien. Für einen strahlenden Teint. (6) Intensiv-Feuchtigkeits-Gel Die Soforthilfe für trockene Haut, die juckt und spannt. Der WirkstoffCocktail sorgt für sofortige Feuchtigkeit. Ihre Haut fühlt sich wieder wohl und strahlt. (7) Belebendes Augen-Serum Gegen Fältchen, Tränensäcke und Augenringe. Das erfrischende Serum stimuliert die Mikrozirkulation der Augenkonturen.

Die Produkte von Thalgo sind exklusiv an Bord der AIDA Clubschiffe im AIDAfit Bereich sowie in ausgewählten Fachgeschäften an Land erhältlich.

(1) (7)


Auf groĂ&#x;er Fahrt

0!33%.$ :568

0%2&%+4%. 52,!5" 

Mai Tai

AIDA Cocktail

beansprucht Die Erfindung des Mai Tai fßr sich. on) ger Ber tor (Vic Vic er Trad Tai 1944 Mai en erst den Er behauptet Dink’s in in seinem Restaurant Hinky Freunde aus Emmer ville, Kalifornien fßr en. hab zu ixt Tahiti gem 4 cl Bacardi Carta Blanca 4 cl Myers’s Rum 1 cl Captain Morgan Rum 1 cl Apricot Brandy 4 cl Rose’s Lime Juice 2 cl Mandelsirup 2 cl Zitronensaft ft 9 cl Ananas- und Orangensa

Farbe der Angelehnt ist er an die rote elnde AIDA läch der wird So ÂŤ. ÂťHot Lips genannt. ibik Kar der Mund liebevoll in er das sĂźĂ&#x;e ert ekti refl ack chm Ges Im Leben an Bord von AIDA. 5 cl Bacardi Black 3 cl Peter Heering Cherry 2 cl Zitronensaft 3 cl Himbeersirup 12 cl Kirschsaft

s a b u K d l o G e Ă&#x; i e w s Da tzen. Doch Rum schon alte Seeleute zu schä

sten Eine Buddel voll Rum wus ug durch die Geschichte des Bacardi Rum, ein ifz ist nicht gleich Rum. Ein Stre Cocktailbars der Welt eroberte. e Getränk, das von Kuba aus di a KÜrte, Sven Berghäuser T Rebecca Rubin F Christin

te Cocktails: Grundlage fĂźr viele berĂźhm ardi Rum. Bac r une bra weiĂ&#x;er und

Am Anfang war es eine Schnapsidee – buchstäblich. Als der Katalane Facundo BacardĂ­ y MazĂł Mitte des 19. Jahrhunderts nach Kuba auswanderte, hatte er eine Vision. Auf der Zuckerrohrinsel wollte er die Rezeptur fĂźr einen leichten, weiĂ&#x;en Rum entwickeln – denn der karibische Zuckerrohrschnaps war so hart und rauh wie die Seeleute, die ihn tranken. BacardĂ­s Vorstellung nach sollte Rum nicht kratzig, sondern mild schmecken, und so auch der kubanischen Upperclass gefallen, deren Gaumen europäische LuxusgĂźter gewohnt waren. BacardĂ­ experimentierte mit verschiedenen Hefekulturen, bis er die spezielle Hefe fand, die bis heute zur Herstellung von Bacardi Rum verwendet wird. Im Jahre 1862 grĂźndete er das Unternehmen BacardĂ­ y Bouteiller. Das Herstellungsverfahren war fĂźr die damalige Zeit revolutionär. Tropfen fĂźr Tropfen lieĂ&#x; er das Rumdestillat durch Holzkohle laufen. Mit diesem Filterverfahren bekam der Rum einen sehr viel weicheren, milden Charakter. Neu war auch, dass Don Facundo die Destillate statt in Stahltanks in ausgebrannten

"!#!2$) UND DAS &LEDERMAUSBILD SIND EINGETRAGENE -ARKEN DER "!#!2$)  #OMPANY ,IMITED

eiterin Shake it, Eva! Eine Mitarb der Bar Crew im Einsatz.

-EHR 2EZEPTE UNTER WWWBACARDIDE

 $%2 0%2&%+4% $2).+ -OJITO  CL "!#!2$) /RO

3AFT EINER ,IMETTE  "ARLĂšFFEL :UCKER

3ODA #RUSHED )CE FRISCHE -INZE 9/5 +./7 7(%. )43 "!#!2$)

6ERANTWOR TUNGSVOLLER'ENUSSAB*AHREN


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Auf großer Fahrt

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Mojito Royal

Schon Ernest Hemingway en schwor auf den erfrischend Cocktail mit Minze.

nsMagchallaenesn(38a),nBarBkeeoperrd e M Raynaldo Hallo Ray, was haben Sie da gerade gemixt? »Sex on the Beach«. Der ist zufällig auch mein Lieblingsdrink. Gibt es den auch bei Ihnen zu Hause? Nein, aber dafür gibt es auf den Philippinen den schönsten Strand der Welt. Und wo genau ist der? Auf meiner Heimatinsel Negros. Sie gehört zur Region Visaya. Die Einwohner nennt man auch Negrense. Sind Sie manchmal noch dort? Ja, ich arbeite zehn Monate auf AIDAcara in der Lambada Bar und danach mache ich zwei Monate Urlaub zu Hause. Immer im Wechsel. Doch Urlaub ist das zu Hause auch nicht immer. Es ist oft sogar sehr anstrengend – aber auch schön. Ich habe einen zehnjährigen Sohn und eine achtjährige Tochter. Mit ihnen verbringe ich die meiste Zeit. Wir kochen, spielen, lachen – haben einfach eine tolle Zeit miteinander. Und dann gibt es ja noch das AIDA Taxi. Ein Auto, dass Sie selbst mit dem typischen AIDA Gesicht bemalt haben. Wie sind Sie darauf gekommen? AIDA ist meine zweite Heimat. Ich habe dieses wunderschöne Schiff im Mai 1998 zum ersten Mal im Hafen von Limassol auf Zypern gesehen. Ich dachte sofort: Auf diesem Schiff will ich arbeiten, ein Teil davon werden. Als ich in der Lambada Bar anfing, ging ein Traum für mich in Erfüllung. Diesen Traum nahm ich einfach mit nach Hause. So bekamen mein Haus und mein Taxi das berühmte AIDA Gesicht. Was sagen die Leute auf Negros dazu? Sie finden es sehr schön und total interessant. Ich muss ständig von AIDA erzählen. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? So lange ich kann, will ich auf AIDA arbeiten. Und ich suche eine Frau, die dieselbe Wellenlänge hat wie ich. Ich möchte mich noch einmal richtig verlieben. Alles Gute für Sie, Ray!

6 cl Bacardi Carta Blanca Crushed Eis frische Minze 6 bis 8 frische Limetten ß 2 Barlöffel Rohrzucker wei t Champagner Gobillard Bru

Weißeichenfässern lagern und reifen ließ. Nach der Reifung filterte er sie nochmals – so erhielt der Rum seine weiße, klare Farbe. Auch die Vermarktung war bis ins Detail durchdacht: Eine Fledermauskolonie, die unter dem Dach der Destillerie hauste, inspirierte seine Frau Amalia zum Markenzeichen, das bis heute das Flaschenetikett ziert. Es sollte dem Unternehmen Pech ersparen. In der spanischsprachigen Welt gilt die Fledermaus als Glücksbringer. Die Produzentengattin hatte sich nicht getäuscht. Nicht Rum von Bacardí y Bouteiller wurde bestellt, sondern »Rón con el murciélago« – der Rum mit der Fledermaus. Inzwischen hat die Fledermaus die ganze Welt erobert: Selbst die Enteignung der Familie Bacardí nach der Revolution in Kuba konnte den Erfolg nicht mindern. Und schließlich führte der weltweite Siegeszug des weißen Rums aus der Karibik zugleich auch zum Siegeszug der Cocktailkultur.

wunderbar fruchtige Der AIDA Cocktail – eine Himbeeren mit Rum. und n Symbiose von Kirsche

Mit dem Clubschiff haben Sie Anschluss in die Clubs der Hamburger Szene. Feiern Sie durch: Ausgefallene Szenebars sowie angesagte Beach- und Musikclubs geben im pulsierenden Hamburger Nachtleben den Takt an. Hier geht Ihre Party nach der Seereise weiter.

www.hamburg-tourismus.de


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Weißeichenfässern lagern und reifen ließ. Nach der Reifung filterte er sie nochmals – so erhielt der Rum seine weiße, klare Farbe. Auch die Vermarktung war bis ins Detail durchdacht: Eine Fledermauskolonie, die unter dem Dach der Destillerie hauste, inspirierte seine Frau Amalia zum Markenzeichen, das bis heute das Flaschenetikett ziert. Es sollte dem Unternehmen Pech ersparen. In der spanischsprachigen Welt gilt die Fledermaus als Glücksbringer. Die Produzentengattin hatte sich nicht getäuscht. Nicht Rum von Bacardí y Bouteiller wurde bestellt, sondern »Rón con el murciélago« – der Rum mit der Fledermaus. Inzwischen hat die Fledermaus die ganze Welt erobert: Selbst die Enteignung der Familie Bacardí nach der Revolution in Kuba konnte den Erfolg nicht mindern. Und schließlich führte der weltweite Siegeszug des weißen Rums aus der Karibik zugleich auch zum Siegeszug der Cocktailkultur.

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Auf großer Fahrt

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73

Das Show Ensemble von AIDAvita übt im Tanzsaal der Firma SeeLive Choreografien. Im Hintergrund sitzt die kritische Jury.

s i t n a l t A h c a n g e W Der weite nd g Bäng« – die AIDA Shows si

, »Bän »Atlantis«, »Book of Secrets« r wegzudenken. Zu schön ist es, eh von den Clubschiffen nicht m eine andere Welt abzutauchen. n in mit den Tänzern und Sänger t. ei Doch dahinter steckt viel Arb a Körte T Sandra Groß F Christin

heute Seilerstraße befindet sich In der alten Volksschule oli« . Tiv e eLiv »Se en ehm ern das Entertainment Unt

Leichtfüßig und grazil bewegt sich Ulrike Kreisel (28), über den Tanzboden. Jeder Schritt sitzt, der ganze Körper ist angespannt. Im Hintergrund läuft die Musik von »AIDA – get the Party started«. Dazu singt Ben Alguso (37), mit kraftvoller Stimme und großen Gesten. Dann bewegt sich das Show Ensemble aufeinander zu, Arme greifen ineinander, Körper biegen sich hin und her und ... »Stopp!«, ruft Choreograf Laris Gec und macht die Musik aus. »Was tanzt ihr denn da? Sogar das Housekeeping kennt diese Choreografie inzwischen besser als ihr!« Einige Darsteller nicken einsichtig und alle kehren wieder zurück »auf Anfang« in den weißen Halbkreis. Auf dem hölzernen Parkett sind rote, weiße und schwarze

Markierungen aufgeklebt. Jede stellt eine Bühne der AIDA Clubschiffe dar. Wieder ertönt Musik und die Choreografie beginnt von vorn. Ben und Ulrike sind zwei von zwölf Show Ensemble Darstellern, die in Hamburg für ihren nächsten Schiffseinsatz proben. Mitten im Herzen von St. Pauli liegt die alte Volksschule Seilerstraße, die auch Heidi Kabel schon besang. Hier befindet sich heute das Entertainment Unternehmen »SeeLive Tivoli«. Im Mai 2001 wurde es als Joint Venture von AIDA Cruises und dem Hamburger Theater Schmidts Tivoli gegründet. Heute arbeiten hier über 30 kreative Menschen, die für die Bands, DJs, Shows, die Animation und das Infotainment verantwortlich sind. »Was AIDA so besonders macht, ist das Entertainment und die Atmosphäre an Bord«, sagt Professor Norbert Aust, Geschäftsführer von SeeLive Tivoli nicht ohne Stolz. Ulrike, Ben und die anderen haben vor ihrem Engagement auf den AIDA Clubschiffen schon einen langen Weg hinter sich. Jeder Akteur ist ausgebildeter Musicaldarsteller oder Tänzer mit viel Bühnenerfahrung. Ein Ensemble besteht aus vier Sängern, vier Tänzern und vier Allroundern – Darsteller, die singen und tanzen können. Gute Künstler sind schwer zu finden und so sucht Gesa Lampe, verantwortlich für das Casting bei SeeLive Tivoli, inzwischen in ganz Europa mit AIDA Magazin 01/05

»Auditions« nach geeigneten Künstlern. Unter den kritischen Augen des Casting-Teams müssen sich die Darsteller präsentieren – vor allem Gesang und Tanz zählen hierbei. Aus den zahlreichen Bewerbern wird schließlich das Show Ensemble zusammengestellt. Choreografien, Texte und Melodien für bis zu 16 Shows studieren die Ensemblemitglieder sechs Wochen lang in Hamburg ein. »Man kann das Repertoire mit der Produktion von drei großen Musicals vergleichen«, sagt Choreograf Laris Gec. Das Spektrum reicht von Swing bis Klassik – die Künstler müssen also sehr flexibel sein und schnell lernen. »Wer die Choreografien nach der x-ten Wiederholung nicht kann, dem unterstelle ich Faulheit«, sagt Laris Gec streng. Das Pensum ist hart. Bis zu zehn Stunden dauern die Proben täglich. Unterrichtet wird auf Englisch. Warum das so ist, wird in den Pausen deutlich: Russische, schwedische, italienische und deutsche Sprachfetzen hallen durch das alte Schulgebäude. Am nächsten Morgen hängt ein Din A4-Blatt an der Tür des Tanzsaales. »Dressing for Sophie Nilsson between 12.00 and 14.00« steht darauf – Kostümprobe. Das »Dressing« fällt in den Aufgabenbereich von Dirk Zilken. Als Kostümdesigner kreiert er zusammen mit seinen neun Kollegen die aufwändigen Kostüme des AIDA Show Ensembles. Zwischen 500 und 800 Kleidungstücke pro Jahr werden in der hauseigenen Werk-


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Das Show Ensemble von AIDAvita übt im Tanzsaal der Firma SeeLive Choreografien. Im Hintergrund sitzt die kritische Jury.

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heute Seilerstraße befindet sich In der alten Volksschule oli« . Tiv e eLiv »Se en ehm ern das Entertainment Unt

Leichtfüßig und grazil bewegt sich Ulrike Kreisel (28), über den Tanzboden. Jeder Schritt sitzt, der ganze Körper ist angespannt. Im Hintergrund läuft die Musik von »AIDA – get the Party started«. Dazu singt Ben Alguso (37), mit kraftvoller Stimme und großen Gesten. Dann bewegt sich das Show Ensemble aufeinander zu, Arme greifen ineinander, Körper biegen sich hin und her und ... »Stopp!«, ruft Choreograf Laris Gec und macht die Musik aus. »Was tanzt ihr denn da? Sogar das Housekeeping kennt diese Choreografie inzwischen besser als ihr!« Einige Darsteller nicken einsichtig und alle kehren wieder zurück »auf Anfang« in den weißen Halbkreis. Auf dem hölzernen Parkett sind rote, weiße und schwarze

Markierungen aufgeklebt. Jede stellt eine Bühne der AIDA Clubschiffe dar. Wieder ertönt Musik und die Choreografie beginnt von vorn. Ben und Ulrike sind zwei von zwölf Show Ensemble Darstellern, die in Hamburg für ihren nächsten Schiffseinsatz proben. Mitten im Herzen von St. Pauli liegt die alte Volksschule Seilerstraße, die auch Heidi Kabel schon besang. Hier befindet sich heute das Entertainment Unternehmen »SeeLive Tivoli«. Im Mai 2001 wurde es als Joint Venture von AIDA Cruises und dem Hamburger Theater Schmidts Tivoli gegründet. Heute arbeiten hier über 30 kreative Menschen, die für die Bands, DJs, Shows, die Animation und das Infotainment verantwortlich sind. »Was AIDA so besonders macht, ist das Entertainment und die Atmosphäre an Bord«, sagt Professor Norbert Aust, Geschäftsführer von SeeLive Tivoli nicht ohne Stolz. Ulrike, Ben und die anderen haben vor ihrem Engagement auf den AIDA Clubschiffen schon einen langen Weg hinter sich. Jeder Akteur ist ausgebildeter Musicaldarsteller oder Tänzer mit viel Bühnenerfahrung. Ein Ensemble besteht aus vier Sängern, vier Tänzern und vier Allroundern – Darsteller, die singen und tanzen können. Gute Künstler sind schwer zu finden und so sucht Gesa Lampe, verantwortlich für das Casting bei SeeLive Tivoli, inzwischen in ganz Europa mit AIDA Magazin 01/05

»Auditions« nach geeigneten Künstlern. Unter den kritischen Augen des Casting-Teams müssen sich die Darsteller präsentieren – vor allem Gesang und Tanz zählen hierbei. Aus den zahlreichen Bewerbern wird schließlich das Show Ensemble zusammengestellt. Choreografien, Texte und Melodien für bis zu 16 Shows studieren die Ensemblemitglieder sechs Wochen lang in Hamburg ein. »Man kann das Repertoire mit der Produktion von drei großen Musicals vergleichen«, sagt Choreograf Laris Gec. Das Spektrum reicht von Swing bis Klassik – die Künstler müssen also sehr flexibel sein und schnell lernen. »Wer die Choreografien nach der x-ten Wiederholung nicht kann, dem unterstelle ich Faulheit«, sagt Laris Gec streng. Das Pensum ist hart. Bis zu zehn Stunden dauern die Proben täglich. Unterrichtet wird auf Englisch. Warum das so ist, wird in den Pausen deutlich: Russische, schwedische, italienische und deutsche Sprachfetzen hallen durch das alte Schulgebäude. Am nächsten Morgen hängt ein Din A4-Blatt an der Tür des Tanzsaales. »Dressing for Sophie Nilsson between 12.00 and 14.00« steht darauf – Kostümprobe. Das »Dressing« fällt in den Aufgabenbereich von Dirk Zilken. Als Kostümdesigner kreiert er zusammen mit seinen neun Kollegen die aufwändigen Kostüme des AIDA Show Ensembles. Zwischen 500 und 800 Kleidungstücke pro Jahr werden in der hauseigenen Werk-


Auf großer Fahrt

„Hamburgs bestes Musical!“

74

Hamburger Morgenpost

hen a),nSoliBstinord nserhceim e M er (34 Carola Thi Hallo Carola, Sie sind Sängerin im AIDA Show Ensemble und stehen jeden Abend auf der Bühne. Ist das die Erfüllung eines Traumes? Ich habe mir meinen Traum schon damit erfüllt, dass ich Musicaldarstellerin geworden bin. Aber er wird noch mal zu etwas ganz Besonderem durch das Arbeiten auf dem Schiff. Die verschiedenen Nationen und Städte, die man unterwegs kennenlernt – es ist einfach ein ganz anderes Leben ... Wie lange leben Sie dieses Leben schon? Ich bin bei einer Audition ausgewählt worden und seit März 2004 dabei. Hört sich ein bisschen nach „Superstars“ an ... Ja, nur mit dem Unterschied, dass alle Künstler an Bord ausgebildete Profis sind und Bühnenerfahrung haben. Welche Ausbildung haben Sie? Ich bin staatlich anerkannte Musicaldarstellerin und hatte verschiedene Engagements in Staats- und Privattheatern. Gibt es einen Unterschied zwischen Land- und Schiffsbühne? Abgesehen davon, dass sich die Bühne genauso bewegt wie das Schiff und wenn wir tanzen, der Boden auch mal nicht da ist, wo man ihn erwartet, gibt es eigentlich keinen Unterschied. Und das Publikum? Toll ist, dass man so engen Kontakt zum Publikum hat. Nach der Show kommen oft Gäste auf uns zu und bedanken sich persönlich. Das ist richtig rührend. Ich bekam sogar mal eine Email, in der stand, dass die Shows den Urlaub erst richtig schön gemacht hätten. Das war jemand, der Theater liebt, aus beruflichen Gründen aber wenig Zeit dafür hat. Haben Sie eine Lieblingsshow? Ich mag die Sail Away Show »Miami Sound Machine« und auch die Farewell Shows besonders gern. Gerade zu Beginn und zum Ende der Reise ist die Stimmung so schön emotional.

Kostümdesigner Dirk Zilken (36) glättet den Saum eines Show-Kleides.

statt geschneidert oder umgearbeitet. Für »Atlantis« wurden besonders schwierige Kostüme benötigt. Jährlich ergibt das eine Summe von 3.000 bis 4.000 Meter Stoff und schätzungsweise 10.000 Strasssteinen, die das Team um Dirk Zilken verarbeitet. »Nur 20 Prozent der Arbeit an den Outfits ist Designarbeit, der Rest ist Handwerk«, beschreibt Dirk die tägliche Herausforderung seines Jobs. Die Material muss besondere Anforderungen wie Passform, Waschbarkeit, Strapazierfähigkeit, Änderungs- und Lagerungsfreundlichkeit bestehen. Der knapp bemessene Platz hinter der Schiffsbühne muss für die 500 bis 600 Kostümteile intelligent genutzt werden. »Für ausladende Kleidung ist kein Platz an Bord«, sagt der Kostümdesigner. Neben der Neuanfertigung von Showkleidern kümmert sich das Team um das, was intern als »Tagesgeschäft« bezeichnet wird. Dutzende von Perücken, Strumpfhosen, Unterwäsche und Schuhen lagern in den hohen Regalen des ersten Stocks. Aus großen Schubfächern lugen glitzernder Schmuck und silberne Tuschkästen mit Lippenstiftdöschen und Lidschatten hervor. Ein Paradies für jede Frau. Nebenan sitzt Dirk Zilken und näht an einem glitzernden Top. »So etwas gibt es nirgendwo zu kaufen«, sagt er stolz, während er das Top hochhält und liebevoll betrachtet. Am nächsten Tag wird es mit seinen neuen Trägern auf große Fahrt gehen.

Lieber AIDA-Gast, jeden Abend werden Sie an Bord mit einem vielseitigen Entertainment-Programm verwöhnt. Wußten Sie eigentlich, dass die Künstler, die an Bord für beste Unterhaltung sorgen, oftmals die Planken mit festen Bühnenbrettern in Hamburg tauschen? Denn im Schmidt Theater und im Schmidts TIVOLI liegt die Wiege des AIDA-Bord-Entertainments. Besuchen Sie uns bei Ihrem nächsten Hamburg-Aufenthalt in unseren Theatern und genießen Sie auch an Land unser einzigartiges Programm. AIDA Magazin 01/05

www.tivoli.de

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„Hamburgs bestes Musical!“

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Das AIDA Show-Programm

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Book of Secrets

Atlantis

Grusical

D.I.S.C.O.

AIDA Grand Prix Bäng Bäng

Fantastische Multimedia-Show

Ein Musical unter Wasser

Musical-Mix mit Herzschmerz

Schrille 70er Jahre Show

Verrückter Show-Spaß

Krimi-Show mit Witz

Einmal pro Jahr versammelt der mächtige Troll Dubuk die Waldgeschöpfe um sich, um ihnen aus seinem magischen Buch vorzulesen. Es sind faszinierende Geschichten, die von Generation zu Generation gesammelt und aufgeschrieben wurden. Sie handeln von Liebe, Sehnsucht und Furcht. In dieser mystischen Nacht erwachen die Buchseiten zum Leben und nehmen den Zuschauer mit auf die Reise durch die facettenreiche Gefühlswelt des menschlichen Daseins. Da ist das Einhorn, das für Edelmut und Reinheit steht und direkt in unser Herz eindringt, oder der Gesang der drei weisen Frauen, der uns Toleranz und Bescheidenheit lehrt und in seinen magischen Bann zieht. Aber auch finstere Mächte, wie die furchterregende Spinnenfrau, nehmen uns gefangen in diesem ewigen Wechselspiel von Freude und Trauer.

Nach ihrem Sturz von einem Boot ins Wasser erwacht die junge Ellen umgeben von leuchtend bunten Fischen in einer völlig fremden Welt. Im mystischen Dunkel des Ozeans trifft sie Fluo, einen leuchtenden Tiefseefisch. In einem Moment der Unachtsamkeit erzählt er ihr von der versunkenen Stadt Atlantis, die seit über 2.000 Jahren von Menschen nicht betreten werden darf. Als ihm klar wird, dass er ein Geheimnis ausgeplaudert hat, flieht Fluo. Die neugierige Ellen bleibt ihm dicht auf der Flosse. Nach einer turbulenten Verfolgung erreichen beide die sagenumwobene Stadt. Skeptisch beäugen die Atlantisbewohner Ellen. Jetzt kann nur noch Fluo helfen. Er stellt Ellen als besondere Quallengattung vor. Sofort drängt sich der machohafte Feuerfisch nach vorn, um die Schönheit näher zu betrachten. Noch während die Beiden heftig flirten, versperrt sich der Zugang zu Ellens Welt. Nur ein kompliziertes Rätsel bringt sie wieder an die Oberfläche. Wird sie es schaffen?

Janet und Brad haben eine Autopanne. Sie machen sich auf um Hilfe zu holen. Ein Licht in der Ferne lockt sie an. Als sie näher kommen, entdecken sie, dass es von einem Schloss kommt. Der Schlossherr, ein gewisser Frankenfurter, bittet sie herein. Am Abend soll ein großes Fest starten und Janet und Brad sind eingeladen. Auf dem Fest begegnet das Paar dem Phantom der Oper, Evita, Eliza Doolittle, Sally Bowles und Quasimodo. Es stellt sich heraus, dass all diese Persönlichkeiten jedes Jahr dabei sind. Als Höhepunkt des Festes wird Graf Krolock einen Gast auswählen, der auf eine Zeitreise gehen darf. Bedingung: Die Person muss ein reines, jungfräuliches Wesen haben. Doch noch ehe die Entscheidung getroffen wird, verliebt sich Janet unsterblich in einen sadistischen Zahnarzt aus dem Schlosskeller. Brad dagegen kann sich nicht mehr von Evita lösen. Doch wie geht die Geschichte am Ende aus?

Begeben wir uns mit dem AIDA Show Ensemble auf eine Zeitreise in die siebziger Jahre: Schlaghosen, Plateauschuhe, Rüschenhemden, Blümchenmuster und verrückte Sonnenbrillen. Gute Laune ist in dieser Show garantiert, denn hier bestimmt der Gast für den Gast, welchen legendären Schlager die zwölf Darsteller des Ensembles auf die Bühne bringen. Die Stimmzettel, die von den Gästen am Vorabend der Show ausgefüllt werden, wandern in eine Los-Trommel und werden live vom Moderator gezogen. Den Darstellern bleiben dann lediglich 60 Sekunden Zeit, um in das richtige Kostüm zu schlüpfen und sich den Text in Erinnerung zu rufen. Denn dann heißt es auch schon in altbewährter Ilja-Richter-Manier: »Licht aus, Spot an!« Ein Feuerwerk der schönsten Hits der 70er Jahr beginnt. Wetten, dass bei dieser Show jeder mitsingen kann?!

Einer der größten Gesangswettbewerbe in Europa – live auf AIDA. Zwei charmante Moderatoren präsentieren diesen ganz außergewöhnlichen Wettbewerb verschiedenster Musikbeiträge. Da wäre zum Beispiel Griechenland mit »Akropolis Adieu« oder Mittelerde mit dem »Ring Mix«. Spätestens wenn Rudi Carell und Linda de Mol für Holland auf die Bühne gehen, wird klar: Das wird keine leichte Entscheidung. Zum Glück gibt es da noch die unabhängige Jury, die über das Schicksal der Interpreten entscheidet. Zwischendurch bringt das MDR-Fernsehballett die Stimmung auf den Siedepunkt. Spannend wird es bei der Punktvergabe. Doch bevor es heißt »And the winner is ...«, stört die ehemalige deutsche Grand-Prix-Siegerin Nicole immer wieder das Spektakel. Aber gegen ein bisschen Frieden ist ja nichts einzuwenden, oder?

Dick ist ein typischer Privatdetektiv der vierziger Jahre irgendwo in Amerika. Sein neuester Fall: der Mord an Gigolo John Doe. Eigentlich nichts besonderes für Dick. Doch dann betritt die atemberaubende Lola sein Büro und gibt vor, intime Details über den Fall zu wissen. Die Fährte führt direkt in die üble Spelunke »Hernando’s«. Ein Tummelplatz gestrandeter Nachtgestalten, die den Fall so richtig in Fahrt bringen und neue Fragen aufwerfen. Auch für die Zuschauer heißt es: aufgepasst! Dick ist auf jede Hilfe angewiesen. Da ist zum Beispiel der bullige Türsteher Buddy, dem das Wort »Ärger« geradezu auf die Stirn geschrieben steht oder die verzweifelte Animierdame Annie Lonesome, die eigentlich auf Kunden, aber noch viel mehr auf die große Liebe wartet. Und natürlich die sexy Lola, die die Luft zum Brennen bringt, sobald sie nur den Raum betritt. Aber wer hat nun John Doe erschossen?

»Atlantis«, die CD zum AIDA Musical, ist im AIDA Shop an Bord oder unter www.aida.de/shop erhältlich.

AIDA Magazin 01/05


Auf großer Fahrt

76

Das AIDA Show-Programm

77

Book of Secrets

Atlantis

Grusical

D.I.S.C.O.

AIDA Grand Prix Bäng Bäng

Fantastische Multimedia-Show

Ein Musical unter Wasser

Musical-Mix mit Herzschmerz

Schrille 70er Jahre Show

Verrückter Show-Spaß

Krimi-Show mit Witz

Einmal pro Jahr versammelt der mächtige Troll Dubuk die Waldgeschöpfe um sich, um ihnen aus seinem magischen Buch vorzulesen. Es sind faszinierende Geschichten, die von Generation zu Generation gesammelt und aufgeschrieben wurden. Sie handeln von Liebe, Sehnsucht und Furcht. In dieser mystischen Nacht erwachen die Buchseiten zum Leben und nehmen den Zuschauer mit auf die Reise durch die facettenreiche Gefühlswelt des menschlichen Daseins. Da ist das Einhorn, das für Edelmut und Reinheit steht und direkt in unser Herz eindringt, oder der Gesang der drei weisen Frauen, der uns Toleranz und Bescheidenheit lehrt und in seinen magischen Bann zieht. Aber auch finstere Mächte, wie die furchterregende Spinnenfrau, nehmen uns gefangen in diesem ewigen Wechselspiel von Freude und Trauer.

Nach ihrem Sturz von einem Boot ins Wasser erwacht die junge Ellen umgeben von leuchtend bunten Fischen in einer völlig fremden Welt. Im mystischen Dunkel des Ozeans trifft sie Fluo, einen leuchtenden Tiefseefisch. In einem Moment der Unachtsamkeit erzählt er ihr von der versunkenen Stadt Atlantis, die seit über 2.000 Jahren von Menschen nicht betreten werden darf. Als ihm klar wird, dass er ein Geheimnis ausgeplaudert hat, flieht Fluo. Die neugierige Ellen bleibt ihm dicht auf der Flosse. Nach einer turbulenten Verfolgung erreichen beide die sagenumwobene Stadt. Skeptisch beäugen die Atlantisbewohner Ellen. Jetzt kann nur noch Fluo helfen. Er stellt Ellen als besondere Quallengattung vor. Sofort drängt sich der machohafte Feuerfisch nach vorn, um die Schönheit näher zu betrachten. Noch während die Beiden heftig flirten, versperrt sich der Zugang zu Ellens Welt. Nur ein kompliziertes Rätsel bringt sie wieder an die Oberfläche. Wird sie es schaffen?

Janet und Brad haben eine Autopanne. Sie machen sich auf um Hilfe zu holen. Ein Licht in der Ferne lockt sie an. Als sie näher kommen, entdecken sie, dass es von einem Schloss kommt. Der Schlossherr, ein gewisser Frankenfurter, bittet sie herein. Am Abend soll ein großes Fest starten und Janet und Brad sind eingeladen. Auf dem Fest begegnet das Paar dem Phantom der Oper, Evita, Eliza Doolittle, Sally Bowles und Quasimodo. Es stellt sich heraus, dass all diese Persönlichkeiten jedes Jahr dabei sind. Als Höhepunkt des Festes wird Graf Krolock einen Gast auswählen, der auf eine Zeitreise gehen darf. Bedingung: Die Person muss ein reines, jungfräuliches Wesen haben. Doch noch ehe die Entscheidung getroffen wird, verliebt sich Janet unsterblich in einen sadistischen Zahnarzt aus dem Schlosskeller. Brad dagegen kann sich nicht mehr von Evita lösen. Doch wie geht die Geschichte am Ende aus?

Begeben wir uns mit dem AIDA Show Ensemble auf eine Zeitreise in die siebziger Jahre: Schlaghosen, Plateauschuhe, Rüschenhemden, Blümchenmuster und verrückte Sonnenbrillen. Gute Laune ist in dieser Show garantiert, denn hier bestimmt der Gast für den Gast, welchen legendären Schlager die zwölf Darsteller des Ensembles auf die Bühne bringen. Die Stimmzettel, die von den Gästen am Vorabend der Show ausgefüllt werden, wandern in eine Los-Trommel und werden live vom Moderator gezogen. Den Darstellern bleiben dann lediglich 60 Sekunden Zeit, um in das richtige Kostüm zu schlüpfen und sich den Text in Erinnerung zu rufen. Denn dann heißt es auch schon in altbewährter Ilja-Richter-Manier: »Licht aus, Spot an!« Ein Feuerwerk der schönsten Hits der 70er Jahr beginnt. Wetten, dass bei dieser Show jeder mitsingen kann?!

Einer der größten Gesangswettbewerbe in Europa – live auf AIDA. Zwei charmante Moderatoren präsentieren diesen ganz außergewöhnlichen Wettbewerb verschiedenster Musikbeiträge. Da wäre zum Beispiel Griechenland mit »Akropolis Adieu« oder Mittelerde mit dem »Ring Mix«. Spätestens wenn Rudi Carell und Linda de Mol für Holland auf die Bühne gehen, wird klar: Das wird keine leichte Entscheidung. Zum Glück gibt es da noch die unabhängige Jury, die über das Schicksal der Interpreten entscheidet. Zwischendurch bringt das MDR-Fernsehballett die Stimmung auf den Siedepunkt. Spannend wird es bei der Punktvergabe. Doch bevor es heißt »And the winner is ...«, stört die ehemalige deutsche Grand-Prix-Siegerin Nicole immer wieder das Spektakel. Aber gegen ein bisschen Frieden ist ja nichts einzuwenden, oder?

Dick ist ein typischer Privatdetektiv der vierziger Jahre irgendwo in Amerika. Sein neuester Fall: der Mord an Gigolo John Doe. Eigentlich nichts besonderes für Dick. Doch dann betritt die atemberaubende Lola sein Büro und gibt vor, intime Details über den Fall zu wissen. Die Fährte führt direkt in die üble Spelunke »Hernando’s«. Ein Tummelplatz gestrandeter Nachtgestalten, die den Fall so richtig in Fahrt bringen und neue Fragen aufwerfen. Auch für die Zuschauer heißt es: aufgepasst! Dick ist auf jede Hilfe angewiesen. Da ist zum Beispiel der bullige Türsteher Buddy, dem das Wort »Ärger« geradezu auf die Stirn geschrieben steht oder die verzweifelte Animierdame Annie Lonesome, die eigentlich auf Kunden, aber noch viel mehr auf die große Liebe wartet. Und natürlich die sexy Lola, die die Luft zum Brennen bringt, sobald sie nur den Raum betritt. Aber wer hat nun John Doe erschossen?

»Atlantis«, die CD zum AIDA Musical, ist im AIDA Shop an Bord oder unter www.aida.de/shop erhältlich.

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Auf großer Fahrt

AIDA Kids Corner

Dauerspaß mit Dodo

79

Hier gibt’s Spaß mit den vier Clubbies Alwine, Itzi, Dodo und Achwasachwas , Hallo Rätselfreeriunschde . Sicher kannst

Itzi Dodo Alwine Achwasachwas

AIDA mit Alwine

Itzis Infoecke

Ay, ay, AIDA Kids. Kennt ihr schon den AIDA Club-Song »Big Time!«? Nein? Na, dann wird’s aber höchste Zeit! Unten findet ihr den Refrain. Übrigens: »Big Time!« ist englisch und bedeutet soviel wie »Gute Zeit«. Und die werdet ihr sicherlich haben beim Mitsingen. Also: Stimme geölt und los geht’s!

Piraten Kopftücher, Totenschädel und Schwerter: Eigentlich sind Piraten keine netten Kerle: Sie sind Seeräuber, die Schiffe überfallen und ausplündern. Aber sie feiern auch gern ausgelassen, schmausen viel und haben so manche Wundertat vollbracht. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Pirat Sir Francis Drake der erste Mensch war, der mit einem Schiff die Welt umrundete?

Santa Maria BIG TIME ! BIG TIME! Let’s have a party and a BIG TIME! BIG TIME! Come on and join us, have a BIG TIME! Lets get on board! Tell me people can you hear the sound? Take a look around! Let your body feel the heat!

Ooh Ooh Ooh Ooh

Das berühmteste Schiff aller Zeiten fährt schon lange nicht mehr: die Santa Maria. Sie war das Flaggschiff von Christopher Kolumbus. Mit ihr entdeckte er 1492 Amerika. Man weiß nicht ganz genau, wie die Santa Maria ausgesehen hat, doch wahrscheinlich war sie eine Karavelle, das sind kleine Schiffe mit drei Masten. Die Santa Maria erlitt vor der Küste Haitis Schiffbruch. Ihr Holz wurde zur Errichtung der ersten europäischen Kolonie in der Neuen Welt verwendet.

Seeluft macht erfind du folgendes Rätsel lösen: än auf AIDAcara, die Aufgabe: Du bist der Kapit auf dem pazifischen mit 18 Knoten pro Stunde eilen soll AIDAcara Ozean fährt. Nach 300 Seem so dass nur noch mit Richtung Nordost steuern, fahren werden kann. halber Geschwindigkeit ge än? Frage: Wie alt ist der Kapit Die Lösung verrät dir Dodo auf dieser Seite.

rechts unten

Suchbild

Achwasachwas mal zwei – auf dem rechten Bild haben sich sechs Fehler eingeschlichen. Findest du sie?

Allerlei mit Achwasachwas »Sprachen sind meine Leidenschaft. Ich kann 97 einhalb verschiedene Sprachen sprechen – natürlich vorwärts wie rückwärts. Eine meiner Lieblingssprachen ist das Morsen. Damit du mit mir gemeinsam morsen kannst, verrate ich dir die wichtigsten Morsezeichen:«

A B C D E F G H I J K L M

N O P Q R S T U V W X Y Z

1 2 3 4 5 6 7 8 9 0

Du schreibst gern? Und hast Lust witzige Reisegeschichten mit Alwine, Itzi, Dodo und Achwasachwas zu erfinden? Schreibe deine kleine Geschichte mit den Clubbies auf AIDA einfach auf. Du kannst auch gern etwas malen. Einige Einsendungen veröffentlichen wir in den nächsten Ausgaben des AIDA Magazins. Ab geht die Post an: SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstr. 41–43, 20359 Hamburg oder per Email an: aida.magazin@seelive.de.

Lösung: Na, wie alt bist du? Du bist doch der Kapitän!

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Dauerspaß mit Dodo

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Itzi Dodo Alwine Achwasachwas

AIDA mit Alwine

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Ay, ay, AIDA Kids. Kennt ihr schon den AIDA Club-Song »Big Time!«? Nein? Na, dann wird’s aber höchste Zeit! Unten findet ihr den Refrain. Übrigens: »Big Time!« ist englisch und bedeutet soviel wie »Gute Zeit«. Und die werdet ihr sicherlich haben beim Mitsingen. Also: Stimme geölt und los geht’s!

Piraten Kopftücher, Totenschädel und Schwerter: Eigentlich sind Piraten keine netten Kerle: Sie sind Seeräuber, die Schiffe überfallen und ausplündern. Aber sie feiern auch gern ausgelassen, schmausen viel und haben so manche Wundertat vollbracht. Wusstet ihr zum Beispiel, dass der Pirat Sir Francis Drake der erste Mensch war, der mit einem Schiff die Welt umrundete?

Santa Maria BIG TIME ! BIG TIME! Let’s have a party and a BIG TIME! BIG TIME! Come on and join us, have a BIG TIME! Lets get on board! Tell me people can you hear the sound? Take a look around! Let your body feel the heat!

Ooh Ooh Ooh Ooh

Das berühmteste Schiff aller Zeiten fährt schon lange nicht mehr: die Santa Maria. Sie war das Flaggschiff von Christopher Kolumbus. Mit ihr entdeckte er 1492 Amerika. Man weiß nicht ganz genau, wie die Santa Maria ausgesehen hat, doch wahrscheinlich war sie eine Karavelle, das sind kleine Schiffe mit drei Masten. Die Santa Maria erlitt vor der Küste Haitis Schiffbruch. Ihr Holz wurde zur Errichtung der ersten europäischen Kolonie in der Neuen Welt verwendet.

Seeluft macht erfind du folgendes Rätsel lösen: än auf AIDAcara, die Aufgabe: Du bist der Kapit auf dem pazifischen mit 18 Knoten pro Stunde eilen soll AIDAcara Ozean fährt. Nach 300 Seem so dass nur noch mit Richtung Nordost steuern, fahren werden kann. halber Geschwindigkeit ge än? Frage: Wie alt ist der Kapit Die Lösung verrät dir Dodo auf dieser Seite.

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Allerlei mit Achwasachwas »Sprachen sind meine Leidenschaft. Ich kann 97 einhalb verschiedene Sprachen sprechen – natürlich vorwärts wie rückwärts. Eine meiner Lieblingssprachen ist das Morsen. Damit du mit mir gemeinsam morsen kannst, verrate ich dir die wichtigsten Morsezeichen:«

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Du schreibst gern? Und hast Lust witzige Reisegeschichten mit Alwine, Itzi, Dodo und Achwasachwas zu erfinden? Schreibe deine kleine Geschichte mit den Clubbies auf AIDA einfach auf. Du kannst auch gern etwas malen. Einige Einsendungen veröffentlichen wir in den nächsten Ausgaben des AIDA Magazins. Ab geht die Post an: SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstr. 41–43, 20359 Hamburg oder per Email an: aida.magazin@seelive.de.

Lösung: Na, wie alt bist du? Du bist doch der Kapitän!

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Auf großer Fahrt

80

C

»Der Sonne entgegen« In jedem Heft wollen wir an dieser Stelle den Reisebericht eines AIDA Gastes veröffentlichen. In dieser Ausgabe lesen Sie die Eindrücke einer Fahrradtour durch Barcelona von Dirk Kaiser (44). Die Nacht war kurz, viel zu früh schrillt der Wecker. Aber: Gebucht ist gebucht. »Barcelona Sonnenaufgangstour, Treffen 5.45 Uhr, Abfahrt 6.15 Uhr.« Naja, sooo früh ist das auch wieder nicht ... Wir schaffen es irgendwie unter die Dusche, jetzt schnell anziehen und zum Treffpunkt. Morgenkühle auf dem Kai, etwa 20 weitere Frühaufsteher in kurzen Hosen und unser Guide Wolfgang. Jetzt schon etwas wacher, lauschen wir seinen Erklärungen zu Bremse und Schaltung. Während wir durch die Stadt fahren, vertreiben Morgenbrise und Fahrtwind die letzte Müdigkeit. Dann beginnt auch schon der Anstieg zum Montjuïc, dem Hausberg Barcelonas. Unser Ziel ist das Castell de Montjuïc ganz oben. Der Berg hat es in sich. Höhenunterschied etwa 213 Meter und schon bei unserem ersten Zwischenhalt am Stadion fröstelt niemand mehr. Die Gruppe zieht sich auseinander und man kann das Schnaufen und Keuchen hören. Aber alle wollen rauf. Wir genießen einen großartigen Blick auf eine erwachende Stadt. Auf dem Meer geht die Sonne auf, taucht den Berghang, die Häuser, das Meer und unser Schiff in eine orangefarbene Glut.

Man glaubt, mitten in einer Postkartenansicht zu stehen – so kitschig, dass es schon wieder schön ist. Dieser Ausblick ist alle Mühen wert, das frühe Aufstehen und auch die Plackerei am Berg (keine Tour für Brötchen-mit-dem-Rad-Holer, ein bisschen mehr Fitness muss schon sein!) Dann wird zur Abfahrt gerufen. Wir düsen hinunter, zurück in die Stadt. Nach wenigen Minuten ist der Spaß vorbei, es geht zurück zum Hafen, vorbei am Schiff. Endlich Frühstück. Wir versammeln uns in einem kleinen Café am Yachthafen und laben uns an Bocadillos con Jamón (Baguettes mit Schinken) und Croissants, dazu Café con Léche (Kaffee mit Milch) oder Cacao. Großartig! Alle kauen vergnügt vor sich hin. Die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel herab, wir schwingen uns wieder auf die Räder. Sightseeing ist jetzt angesagt: Parc de la Ciutadella, vorbei am Zoo durch den Triumphbogen, Sagrada Familia, Plaça de Catalunya, und, und, und ... Abenteuerlich wird es, als wir vom Plaça de Catalunya die berühmte Flaniermeile Las Ramblas hinunter Richtung Hafen fahren. Durch die engen Gassen des Barri Gotic geht es zurück zum Schiff. Zwei von uns sprinten ins Calypso und decken schnell den Frühstückstisch für alle. Während die letzten Spätaufsteher vom Schiff gehen, lehnen wir uns zufrieden zurück. Mit stolzgeschwellter Brust erklären wir, wo wir schon gewesen sind. Wenn ihr nach Barcelona kommt, schwingt euch aufs Rad und genießt einen der schönsten Momente, den die Reise mit AIDA zu bieten hat: Den Blick vom Montjuïc aufs Schiff und die Stadt bei Sonnenaufgang.

Land in Sicht

81

So wie Ihr Kapitän sein Logbuch führt, können auch Sie Ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Reise aufschreiben und auf Fotos festhalten. Damit Ihr AIDA Magazin zu einem ganz persönlichen Erinnerungsstück wird.

Mein persönliches Logbuch (4)

önnen Sie k r ie H ! e s o R e in Zur Begrüßung e grüßm d einkleben. il b s g n u e e B d f s penrsSöienlischeon au otogalerie. Ih Wrare delär sFst es inort s e n D e ? lt k a c rh e d n e Sie n on pannen. ts n e h c li rr e h h ic s rlaub U k c tü S in e ie S n Nehme auf einem mit nach Hause – erhältlich – Erinnerungsfoto . in der Fotogalerie

Haben Sie auch etwas zu erzählen? Schicken Sie Ihren Reisebericht an: SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstr. 41–43, 20359 Hamburg oder per Email an: aida.magazin@seelive.de.

Auf dem Foto

...auf allen AIDA Schiffen

Tag

Ort

Deck

Wetter

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»Der Sonne entgegen« In jedem Heft wollen wir an dieser Stelle den Reisebericht eines AIDA Gastes veröffentlichen. In dieser Ausgabe lesen Sie die Eindrücke einer Fahrradtour durch Barcelona von Dirk Kaiser (44). Die Nacht war kurz, viel zu früh schrillt der Wecker. Aber: Gebucht ist gebucht. »Barcelona Sonnenaufgangstour, Treffen 5.45 Uhr, Abfahrt 6.15 Uhr.« Naja, sooo früh ist das auch wieder nicht ... Wir schaffen es irgendwie unter die Dusche, jetzt schnell anziehen und zum Treffpunkt. Morgenkühle auf dem Kai, etwa 20 weitere Frühaufsteher in kurzen Hosen und unser Guide Wolfgang. Jetzt schon etwas wacher, lauschen wir seinen Erklärungen zu Bremse und Schaltung. Während wir durch die Stadt fahren, vertreiben Morgenbrise und Fahrtwind die letzte Müdigkeit. Dann beginnt auch schon der Anstieg zum Montjuïc, dem Hausberg Barcelonas. Unser Ziel ist das Castell de Montjuïc ganz oben. Der Berg hat es in sich. Höhenunterschied etwa 213 Meter und schon bei unserem ersten Zwischenhalt am Stadion fröstelt niemand mehr. Die Gruppe zieht sich auseinander und man kann das Schnaufen und Keuchen hören. Aber alle wollen rauf. Wir genießen einen großartigen Blick auf eine erwachende Stadt. Auf dem Meer geht die Sonne auf, taucht den Berghang, die Häuser, das Meer und unser Schiff in eine orangefarbene Glut.

Man glaubt, mitten in einer Postkartenansicht zu stehen – so kitschig, dass es schon wieder schön ist. Dieser Ausblick ist alle Mühen wert, das frühe Aufstehen und auch die Plackerei am Berg (keine Tour für Brötchen-mit-dem-Rad-Holer, ein bisschen mehr Fitness muss schon sein!) Dann wird zur Abfahrt gerufen. Wir düsen hinunter, zurück in die Stadt. Nach wenigen Minuten ist der Spaß vorbei, es geht zurück zum Hafen, vorbei am Schiff. Endlich Frühstück. Wir versammeln uns in einem kleinen Café am Yachthafen und laben uns an Bocadillos con Jamón (Baguettes mit Schinken) und Croissants, dazu Café con Léche (Kaffee mit Milch) oder Cacao. Großartig! Alle kauen vergnügt vor sich hin. Die Sonne lacht vom wolkenlosen Himmel herab, wir schwingen uns wieder auf die Räder. Sightseeing ist jetzt angesagt: Parc de la Ciutadella, vorbei am Zoo durch den Triumphbogen, Sagrada Familia, Plaça de Catalunya, und, und, und ... Abenteuerlich wird es, als wir vom Plaça de Catalunya die berühmte Flaniermeile Las Ramblas hinunter Richtung Hafen fahren. Durch die engen Gassen des Barri Gotic geht es zurück zum Schiff. Zwei von uns sprinten ins Calypso und decken schnell den Frühstückstisch für alle. Während die letzten Spätaufsteher vom Schiff gehen, lehnen wir uns zufrieden zurück. Mit stolzgeschwellter Brust erklären wir, wo wir schon gewesen sind. Wenn ihr nach Barcelona kommt, schwingt euch aufs Rad und genießt einen der schönsten Momente, den die Reise mit AIDA zu bieten hat: Den Blick vom Montjuïc aufs Schiff und die Stadt bei Sonnenaufgang.

Land in Sicht

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So wie Ihr Kapitän sein Logbuch führt, können auch Sie Ihre Eindrücke und Erlebnisse während der Reise aufschreiben und auf Fotos festhalten. Damit Ihr AIDA Magazin zu einem ganz persönlichen Erinnerungsstück wird.

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Haben Sie auch etwas zu erzählen? Schicken Sie Ihren Reisebericht an: SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstr. 41–43, 20359 Hamburg oder per Email an: aida.magazin@seelive.de.

Auf dem Foto

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Land in Sicht

82

Mit AIDAblu die Schönheit des Nordens entdecken

Kleine Meerjungfrau : : : Kopenhagen »Den lille havfrue« sitzt seit dem 24. August 1913 auf einem Stein am Hafenufer des Langelinie Kais und blickt sehnsuchtsvoll in die Ferne. Das sicherlich meistfotografierte Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt ist nach dem gleichnamigen, 1837 erschienenen Märchen von Hans Christian Andersen entstanden. Es beruht auf der Undinensage. Die dänische Wassernixe ist wohl auch das kleinste Wahrzeichen der Welt. Geschaffen wurde die 175 kg schwere Bronzefigur vom Kopenhagener Bildhauer Edvard Eriksen. Den Körper formte er nach dem Vorbild seiner Ehefrau. Das Gesicht allerdings modulierte er nach dem Vorbild der Primaballerina Ellen Price, die zu dieser Zeit die Titelrolle der Meerjungfrau tanzte.

Die Sommerrouten von AIDAblu führen zu den Sehnsuchtszielen für moderne Abenteurer.

Nessie : : : Invergordon Nur knapp 50 Kilometer von Invergordon entfernt, befindet sich die weltweit wohl berühmteste Attraktion Schottlands: Loch Ness, ein wundervoller und geheimnisumwobener See. Er ist die angebliche Heimat des Loch-Ness-Monsters, besser bekannt als »Nessie«. Erstmals im 6. Jahrhundert »entdeckt«, gewann das Monster dank der unscharfen und schattenhaften Fotografien aus den 30er Jahren im 20. Jahrhundert große Berühmtheit. Heute gibt es ein offizielles Loch-Ness-Zentrum, das alle Zeugenaussagen sammelt und auch über das sonstige Unterwasserleben im See informiert. Selbst moderne Untersuchungen mit dem Echolot haben »Nessie« bislang nicht aufspüren können. Aber auch ohne den Beweis seiner Existenz bietet der in wunderschöner Landschaft eingebettete Loch Ness noch viel Zauber.

T Rebecca Rubin F AIDA Cruises, Gunnar Walther

Auf der viertägigen Tour geht es vom Basishafen Kiel ins mit seinen Hochmooren und seiner mystischen Atmosphäre vor Energie sprudelnde und idyllische Oslo mit direktem rückt der Alltag langsam in weite Ferne. Über Kopenhagen Logenblick raus auf den gigantischen Oslofjord. Danach geht es anschließend zurück nach Kiel. weiter nach Kopenhagen. Dänemarks Hauptstadt ist heiter, Weitere Routen von AIDAblu und Preise finden Sie im AIDA Katalog bunt und aufgeschlossen und glänzt als unumstrittene Sommer 2006 oder unter www.aida.de. Metropole des Landes. Ende der Tour ist wieder Kiel. Wer mehr vom Norden entdecken möchte, sollte Skarsvag (Nordkap) sich für die sieben- oder achttägige Nordtour entscheiden. Sie führt von Kiel aus nach Ulvik Kurzreise 2 in den Eidfjord. Danach ins hanseatisch Route blu 2/3 (ohne Ulvik) Reykjavik Akureyri Route blu 4 anmutende Bergen, wo historische Gebäude an die Zeit der glorreichen Verbindung mit dem norddeutschen Städtebund erinnern. Die folgende Fahrt durch den Geiranger Fjord im klaren Morgenlicht bietet extreme Schönheit in atemberaubender Hellesylt /Geiranger Fjord Färöer Inseln Naturkulisse. Danach geht es in das bunte Treiben der skandinavischen Metropolen Oslo und Kopenhagen und Shetlandschließlich zurück nach Kiel. Helsinki Inseln Ulvik /Eidfjord Bergen Ursprünglichkeit im Überfluss wird auf der 14-tägigen Oslo Stockholm Reise geboten. Nach Bergen und dem Geiranger Fjord nimmt AIDAblu Kurs auf den nördlichsten Punkt Europas. Invergordon Am Nordkap in Skarsvag verschmilzt das Morgenrot mit der Abenddämmerung. Island, die Insel aus Feuer Kopenhagen und Eis, mit den Stationen Akureyri und Reykjavik Dublin entführen in eine Welt voll heißer Quellen, Lava Kiel speiender Vulkane und Fontänen schleudernde Hamburg Geysire. Spätestens im schottischen Invergordon London

Geysire : : : Reykjavik Island ist das Zuhause der Geysire. Östlich von Reykjavik gibt es heiße Quellen und Schlammlöcher im Überfluss. Die größte aktive Springquelle »Strokkur« schleudert alle paar Minuten eine Wassersäule von bis zu 15 Metern in die Luft. Geysire kommen in aktiven vulkanischen Gebieten vor. Sie besitzen einen Kanal in Form einer Röhre, der in einem unterirdischen Wasserreservoir mündet. Geysire werden über das Grundwasser gespeist. Die Zugabe von Detergenzien wie Spülmittel oder Schmierseife zum Thermalwasser, um einen Ausbruch zu provozieren, wirkt sich auf Dauer nachteilig auf die Eruptionstätigkeit aus. Wo diese Praxis früher üblich war, um Touristen einen Ausbruch vorzuführen, ist sie inzwischen meist verboten.

Edvard Grieg : : : Bergen Er ist der berühmteste norwegische Komponist. Geboren und aufgewachsen in der Bilderbuch-Stadt Bergen, studierte er später in Leipzig. 1867 heiratete er seine Cousine Nina Hagerup. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Oslo bezog er ein Haus in Troldhaugen ganz in der Nähe von Bergen. Edvard Grieg starb am 4. September 1907 im Krankenhaus von Bergen. Unter Rückgriff auf die Volksmusik seines Heimatlandes schuf er eine spezifische norwegische Musiksprache. Die Morgenstimmung, der erste Satz seiner Peer-Gynt-Suite Nr. 1, wird in Werbung, Film und Fernsehen so häufig verwendet, dass sie zu den bekanntesten klassischen Melodien überhaupt zählt.

Berlin AIDA Magazin 01/05

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Mit AIDAblu die Schönheit des Nordens entdecken

Kleine Meerjungfrau : : : Kopenhagen »Den lille havfrue« sitzt seit dem 24. August 1913 auf einem Stein am Hafenufer des Langelinie Kais und blickt sehnsuchtsvoll in die Ferne. Das sicherlich meistfotografierte Wahrzeichen der dänischen Hauptstadt ist nach dem gleichnamigen, 1837 erschienenen Märchen von Hans Christian Andersen entstanden. Es beruht auf der Undinensage. Die dänische Wassernixe ist wohl auch das kleinste Wahrzeichen der Welt. Geschaffen wurde die 175 kg schwere Bronzefigur vom Kopenhagener Bildhauer Edvard Eriksen. Den Körper formte er nach dem Vorbild seiner Ehefrau. Das Gesicht allerdings modulierte er nach dem Vorbild der Primaballerina Ellen Price, die zu dieser Zeit die Titelrolle der Meerjungfrau tanzte.

Die Sommerrouten von AIDAblu führen zu den Sehnsuchtszielen für moderne Abenteurer.

Nessie : : : Invergordon Nur knapp 50 Kilometer von Invergordon entfernt, befindet sich die weltweit wohl berühmteste Attraktion Schottlands: Loch Ness, ein wundervoller und geheimnisumwobener See. Er ist die angebliche Heimat des Loch-Ness-Monsters, besser bekannt als »Nessie«. Erstmals im 6. Jahrhundert »entdeckt«, gewann das Monster dank der unscharfen und schattenhaften Fotografien aus den 30er Jahren im 20. Jahrhundert große Berühmtheit. Heute gibt es ein offizielles Loch-Ness-Zentrum, das alle Zeugenaussagen sammelt und auch über das sonstige Unterwasserleben im See informiert. Selbst moderne Untersuchungen mit dem Echolot haben »Nessie« bislang nicht aufspüren können. Aber auch ohne den Beweis seiner Existenz bietet der in wunderschöner Landschaft eingebettete Loch Ness noch viel Zauber.

T Rebecca Rubin F AIDA Cruises, Gunnar Walther

Auf der viertägigen Tour geht es vom Basishafen Kiel ins mit seinen Hochmooren und seiner mystischen Atmosphäre vor Energie sprudelnde und idyllische Oslo mit direktem rückt der Alltag langsam in weite Ferne. Über Kopenhagen Logenblick raus auf den gigantischen Oslofjord. Danach geht es anschließend zurück nach Kiel. weiter nach Kopenhagen. Dänemarks Hauptstadt ist heiter, Weitere Routen von AIDAblu und Preise finden Sie im AIDA Katalog bunt und aufgeschlossen und glänzt als unumstrittene Sommer 2006 oder unter www.aida.de. Metropole des Landes. Ende der Tour ist wieder Kiel. Wer mehr vom Norden entdecken möchte, sollte Skarsvag (Nordkap) sich für die sieben- oder achttägige Nordtour entscheiden. Sie führt von Kiel aus nach Ulvik Kurzreise 2 in den Eidfjord. Danach ins hanseatisch Route blu 2/3 (ohne Ulvik) Reykjavik Akureyri Route blu 4 anmutende Bergen, wo historische Gebäude an die Zeit der glorreichen Verbindung mit dem norddeutschen Städtebund erinnern. Die folgende Fahrt durch den Geiranger Fjord im klaren Morgenlicht bietet extreme Schönheit in atemberaubender Hellesylt /Geiranger Fjord Färöer Inseln Naturkulisse. Danach geht es in das bunte Treiben der skandinavischen Metropolen Oslo und Kopenhagen und Shetlandschließlich zurück nach Kiel. Helsinki Inseln Ulvik /Eidfjord Bergen Ursprünglichkeit im Überfluss wird auf der 14-tägigen Oslo Stockholm Reise geboten. Nach Bergen und dem Geiranger Fjord nimmt AIDAblu Kurs auf den nördlichsten Punkt Europas. Invergordon Am Nordkap in Skarsvag verschmilzt das Morgenrot mit der Abenddämmerung. Island, die Insel aus Feuer Kopenhagen und Eis, mit den Stationen Akureyri und Reykjavik Dublin entführen in eine Welt voll heißer Quellen, Lava Kiel speiender Vulkane und Fontänen schleudernde Hamburg Geysire. Spätestens im schottischen Invergordon London

Geysire : : : Reykjavik Island ist das Zuhause der Geysire. Östlich von Reykjavik gibt es heiße Quellen und Schlammlöcher im Überfluss. Die größte aktive Springquelle »Strokkur« schleudert alle paar Minuten eine Wassersäule von bis zu 15 Metern in die Luft. Geysire kommen in aktiven vulkanischen Gebieten vor. Sie besitzen einen Kanal in Form einer Röhre, der in einem unterirdischen Wasserreservoir mündet. Geysire werden über das Grundwasser gespeist. Die Zugabe von Detergenzien wie Spülmittel oder Schmierseife zum Thermalwasser, um einen Ausbruch zu provozieren, wirkt sich auf Dauer nachteilig auf die Eruptionstätigkeit aus. Wo diese Praxis früher üblich war, um Touristen einen Ausbruch vorzuführen, ist sie inzwischen meist verboten.

Edvard Grieg : : : Bergen Er ist der berühmteste norwegische Komponist. Geboren und aufgewachsen in der Bilderbuch-Stadt Bergen, studierte er später in Leipzig. 1867 heiratete er seine Cousine Nina Hagerup. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Oslo bezog er ein Haus in Troldhaugen ganz in der Nähe von Bergen. Edvard Grieg starb am 4. September 1907 im Krankenhaus von Bergen. Unter Rückgriff auf die Volksmusik seines Heimatlandes schuf er eine spezifische norwegische Musiksprache. Die Morgenstimmung, der erste Satz seiner Peer-Gynt-Suite Nr. 1, wird in Werbung, Film und Fernsehen so häufig verwendet, dass sie zu den bekanntesten klassischen Melodien überhaupt zählt.

Berlin AIDA Magazin 01/05

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Land in Sicht

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Trolle

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: : : Geiranger Fjord Als holzgeschnitzte Puppen gehören Trolle zum Kunsthandwerk und touristischen Erscheinungsbild Norwegens. Sie sind dort als Souvenirs sehr beliebt. Diese Holzfiguren sind bucklig, vierschrötig und mit einer Hakennase versehen, vergleichbar mit Hexen, nur männlich. In humorvoller Anspielung auf Norwegens Reichtum aus den Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee werden sie gelegentlich auch als ÖlscheichVariante dargestellt. Ein norwegisches Erdölfeld in der Nordsee erhielt den Namen »Troll«. Der Begriff Troll oder auch Trold, Tröll (nord. »Unhold, Riese, Zauberwesen«) stammt aus der germanischen Mythologie. Trolle sind schadenbringende Geister in Riesen- oder Zwergengestalt. Einige Forscher halten es für möglich, dass der Ursprung dieser Sagenfiguren in überlieferten Kontakten von Menschen mit den letzten Neandertalern zu finden ist.

Licht : : : Skarsvag (Nordkap) Den nördlichsten Ort Europas muss man mindestens einmal im Leben gesehen haben. Auf 71°10’21 nördlicher Breite genießt man einen herrlichen Ausblick von der 307 Meter ins Meer fallenden Klippe Richtung Nordpol. Nahezu unendlich erstreckt sich das Meer in die Weite. Das besondere Nordlicht wirft einen Schein auf das Meer, wie man ihn nirgendwo sonst sehen kann. Ab und zu entdeckt man das norwegische Volk der Samen am Nordkap. In ihren bunten Trachten mit Fransentüchern und Fellstiefeln fallen sie auf. Trotz der lange währenden Dunkelheit im Winter haben die Samen immer ein Lächeln auf den Lippen. Der Grund: Die Schönheit der Natur, die klare Luft – und Lebertran. Der wirkt dem konsequenten Sonnenentzug entgegen und macht bei regelmäßiger Einnahme glücklich.

Gullfoss : : : Akureyri Islands bekanntestes Naturwunder: der Wasserfall von Gullfoss. Der »Goldene Wasserfall« entspringt dem Hvítá-Fluss, der 32 Meter tief ist und sich in eine 2,5 Kilometer lange Schlucht ergießt. An Sonnentagen zaubern die Wolken aus Sprühwasser einen überaus fotogenen Regenbogen. Nicht unweit vom »Goldenen Fall« entfernt, erinnert eine Steintafel an Sigridur Tómasdóttir, der es zu verdanken ist, dass wir auch noch heute dieses Naturschauspiel zu Gesicht bekommen. Man plante, den Hvítá bei Gullfoss für den Bau eines Wasserkraftwerkes aufzustauen. Die Bauerntochter legte Beschwerde bei der Regierung ein und drohte, sich in den Wasserfall zu stürzen, wenn die Bauarbeiten nicht eingestellt würden. Die Regierung zeigte sich einsichtig, erwarb die Wasserfälle und erhob sie zum nationalen Naturdenkmal.

Friedensnobelpreis : : : Oslo Er gilt als die wichtigste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt. Gründer des Preises ist der 1896 gestorbene Erfinder des Dynamits Alfred Nobel. In seinem Testament ordnete er an, jedes Jahr bis zu drei Menschen oder Organisationen für ihre Verdienste um die Menschheit auszuzeichnen. Die Preisträger sollten »den besten oder größten Einsatz für Brüderlichkeit zwischen Staaten, für die Abschaffung oder Abrüstung von stehenden Heeren sowie für die Organisation und Förderung von Friedenskonferenzen« gezeigt haben. In Oslo wird alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag Nobels, der Friedensnobelpreis vom norwegischen König verliehen. Der erste Friedensnobelpreisträger, der im Jahre 1901 den Preis entgegennahm, war Henry Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes.

Mit AIDAaura ins östliche Mittelmeer Route 1 führt als erstes vom Basishafen Heraklion nach Istanbul, der einzigen Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Merhaba! Nächster Punkt der Reise ist Vólos. Hier wartet mit den Meteoraklöstern ein ganz besonderes Denkmal griechischer Geschichte. Im sonnenverwöhnten Griechenland befinden sich auch die nächsten beiden Zielhäfen Piraeus und Mykonos. Allein Mykonos verfügt mit seinen Sandstränden und den vorherrschenden Farben Weiß, Blau und Grün über einen Charme wie die Côte d’Azur – ein bildschönes Kykladenstädtchen. In Heraklion endet die Zeitreise zu den Göttern. Von Heraklion aus, dem auf Kreta liegenden Basishafen, führt Route 2 direkt nach Ägypten. Ahlan wa sahlan, Port Said! Kein Land der Welt kann auf eine so große Geschichte zurückblicken. Hier warten Weltwunder zum Anfassen. Weiter nach Limassol auf Zypern, Insel der Aphrodite. Hier hat die Göttin der Liebe der Sage nach irdischen Boden betreten. Wo immer sie ihre Schritte hinlenkte, begannen Blumen zu sprießen. Und noch heute wirkt hier alles so, als sei sie gerade erst dagewesen. Der Libanon ist das nächste Ziel. Hier kann man eintauchen in eine Welt zwischen Meer und Zedernwäldern. Bazarzauber und Bürotürme, das ist Beirut. Die Metropole des Libanon ist derzeit im AIDA Magazin 01/05

Umbruch und hat viele Gesichter. Bevor es zurückgeht, noch einen Besuch auf Rhodos: In der Antike galt das Ägäiseiland als eine der wohlhabensten Inseln der Welt. Später machten die Johanniterritter sie zum Zentrum ihres Inselreiches und die Türken schmückten sie mit vielen Moscheen. Weitere Informationen und Preise finden Sie im AIDA Katalog Sommer 2006 oder unter www.aida.de.

Sofia Istanbul Ankara Vólos Piraeus (Athen) Mykonos Rhodos Heraklion

Route aura 1 Route aura 2

Limassol Zypern

Beirut

Kreta

Jerusalem Port Said Kairo


Land in Sicht

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Trolle

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: : : Geiranger Fjord Als holzgeschnitzte Puppen gehören Trolle zum Kunsthandwerk und touristischen Erscheinungsbild Norwegens. Sie sind dort als Souvenirs sehr beliebt. Diese Holzfiguren sind bucklig, vierschrötig und mit einer Hakennase versehen, vergleichbar mit Hexen, nur männlich. In humorvoller Anspielung auf Norwegens Reichtum aus den Öl- und Gasvorkommen in der Nordsee werden sie gelegentlich auch als ÖlscheichVariante dargestellt. Ein norwegisches Erdölfeld in der Nordsee erhielt den Namen »Troll«. Der Begriff Troll oder auch Trold, Tröll (nord. »Unhold, Riese, Zauberwesen«) stammt aus der germanischen Mythologie. Trolle sind schadenbringende Geister in Riesen- oder Zwergengestalt. Einige Forscher halten es für möglich, dass der Ursprung dieser Sagenfiguren in überlieferten Kontakten von Menschen mit den letzten Neandertalern zu finden ist.

Licht : : : Skarsvag (Nordkap) Den nördlichsten Ort Europas muss man mindestens einmal im Leben gesehen haben. Auf 71°10’21 nördlicher Breite genießt man einen herrlichen Ausblick von der 307 Meter ins Meer fallenden Klippe Richtung Nordpol. Nahezu unendlich erstreckt sich das Meer in die Weite. Das besondere Nordlicht wirft einen Schein auf das Meer, wie man ihn nirgendwo sonst sehen kann. Ab und zu entdeckt man das norwegische Volk der Samen am Nordkap. In ihren bunten Trachten mit Fransentüchern und Fellstiefeln fallen sie auf. Trotz der lange währenden Dunkelheit im Winter haben die Samen immer ein Lächeln auf den Lippen. Der Grund: Die Schönheit der Natur, die klare Luft – und Lebertran. Der wirkt dem konsequenten Sonnenentzug entgegen und macht bei regelmäßiger Einnahme glücklich.

Gullfoss : : : Akureyri Islands bekanntestes Naturwunder: der Wasserfall von Gullfoss. Der »Goldene Wasserfall« entspringt dem Hvítá-Fluss, der 32 Meter tief ist und sich in eine 2,5 Kilometer lange Schlucht ergießt. An Sonnentagen zaubern die Wolken aus Sprühwasser einen überaus fotogenen Regenbogen. Nicht unweit vom »Goldenen Fall« entfernt, erinnert eine Steintafel an Sigridur Tómasdóttir, der es zu verdanken ist, dass wir auch noch heute dieses Naturschauspiel zu Gesicht bekommen. Man plante, den Hvítá bei Gullfoss für den Bau eines Wasserkraftwerkes aufzustauen. Die Bauerntochter legte Beschwerde bei der Regierung ein und drohte, sich in den Wasserfall zu stürzen, wenn die Bauarbeiten nicht eingestellt würden. Die Regierung zeigte sich einsichtig, erwarb die Wasserfälle und erhob sie zum nationalen Naturdenkmal.

Friedensnobelpreis : : : Oslo Er gilt als die wichtigste internationale Auszeichnung im Bemühen um eine friedlichere Welt. Gründer des Preises ist der 1896 gestorbene Erfinder des Dynamits Alfred Nobel. In seinem Testament ordnete er an, jedes Jahr bis zu drei Menschen oder Organisationen für ihre Verdienste um die Menschheit auszuzeichnen. Die Preisträger sollten »den besten oder größten Einsatz für Brüderlichkeit zwischen Staaten, für die Abschaffung oder Abrüstung von stehenden Heeren sowie für die Organisation und Förderung von Friedenskonferenzen« gezeigt haben. In Oslo wird alljährlich am 10. Dezember, dem Todestag Nobels, der Friedensnobelpreis vom norwegischen König verliehen. Der erste Friedensnobelpreisträger, der im Jahre 1901 den Preis entgegennahm, war Henry Dunant, der Gründer des Roten Kreuzes.

Mit AIDAaura ins östliche Mittelmeer Route 1 führt als erstes vom Basishafen Heraklion nach Istanbul, der einzigen Stadt der Welt, die sich über zwei Kontinente erstreckt. Merhaba! Nächster Punkt der Reise ist Vólos. Hier wartet mit den Meteoraklöstern ein ganz besonderes Denkmal griechischer Geschichte. Im sonnenverwöhnten Griechenland befinden sich auch die nächsten beiden Zielhäfen Piraeus und Mykonos. Allein Mykonos verfügt mit seinen Sandstränden und den vorherrschenden Farben Weiß, Blau und Grün über einen Charme wie die Côte d’Azur – ein bildschönes Kykladenstädtchen. In Heraklion endet die Zeitreise zu den Göttern. Von Heraklion aus, dem auf Kreta liegenden Basishafen, führt Route 2 direkt nach Ägypten. Ahlan wa sahlan, Port Said! Kein Land der Welt kann auf eine so große Geschichte zurückblicken. Hier warten Weltwunder zum Anfassen. Weiter nach Limassol auf Zypern, Insel der Aphrodite. Hier hat die Göttin der Liebe der Sage nach irdischen Boden betreten. Wo immer sie ihre Schritte hinlenkte, begannen Blumen zu sprießen. Und noch heute wirkt hier alles so, als sei sie gerade erst dagewesen. Der Libanon ist das nächste Ziel. Hier kann man eintauchen in eine Welt zwischen Meer und Zedernwäldern. Bazarzauber und Bürotürme, das ist Beirut. Die Metropole des Libanon ist derzeit im AIDA Magazin 01/05

Umbruch und hat viele Gesichter. Bevor es zurückgeht, noch einen Besuch auf Rhodos: In der Antike galt das Ägäiseiland als eine der wohlhabensten Inseln der Welt. Später machten die Johanniterritter sie zum Zentrum ihres Inselreiches und die Türken schmückten sie mit vielen Moscheen. Weitere Informationen und Preise finden Sie im AIDA Katalog Sommer 2006 oder unter www.aida.de.

Sofia Istanbul Ankara Vólos Piraeus (Athen) Mykonos Rhodos Heraklion

Route aura 1 Route aura 2

Limassol Zypern

Beirut

Kreta

Jerusalem Port Said Kairo


Land in Sicht

Sophia Loren

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: : : Neapel Sie verkörpert süditalienische Schönheit und neapolitanisches Temperament. Vor allem in ihren frühen Filmen repräsentiert sie die typische Frau aus dem »popolo di Napoli« – dem einfachen Volk Neapels. In den italienischen Originalfassungen spricht sie mit starkem Akzent und gibt sich auch durch ihre unverfälschte Gestik schnell als Neapolitanerin zu erkennen. Ihre Kindheit und Jugend verlebte sie in Pozzuoli, einem damals sehr armen Vorort Neapels. Mit 14 Jahren gewann sie einen Schönheitswettbewerb und wurde zur »Königin der Meere« gekürt. Ihre Mutter hatte das pinkfarbene Kleid für den Wettbewerb aus einer alten Gardine genäht und Sophias schwarze Schuhe weiß angemalt. Über ihr üppiges Decolleté soll Sophia Loren einmal gesagt haben: »Alles, was Sie hier sehen, verdanke ich Spaghetti.«

Napoleon Bonaparte : : : Ajaccio Für seine Heimat setzte sich der »Große Korse« selten ein. Trotzdem begegnet man Napoleon gemeißelt in Stein und Bronze an jeder Ecke, wenn man durch seine Geburtsstadt Ajaccio flaniert. Vielleicht liegt es daran, dass er seiner Heimat nach seiner Verbannung voller Wehmut ein Denkmal gesetzt hat: »Welche Erinnerungen hat mir Korsika gelassen! Mit Freude denke ich noch an seine Berge, an seine schönen Landschaften und mit geschlossenen Augen würde ich es schon an seinem Duft erkennen!«

Das westliche Mittelmeer erleben mit AIDAvita Vom Basishafen Palma de Mallorca geht es nach Korsika, der Insel die schon von den Griechen Kalliste, Insel der Schönheit, genannt wurde. Überall riecht man den speziellen Duft Korsikas, hervorgerufen von der »Macchia«, dem undurchdringlichen Gestrüpp aus Myrte, Ginster, Zistrose, Rosmarin, Wacholder und Lavendel, das mehr als die Hälfte der Insel bedeckt. Weiter geht es in die ewige Stadt, die wie ein riesiges Freilichtmuseum erscheint. Es gibt ältere Städte auf der Welt als Rom, keine andere aber trägt den Ehrentitel »Aeterna«, die Ewige. Von Civitavecchia (Rom) aus führt die Reise nach Cannes, dem Treffpunkt der Reichen und Schönen.

Route cara 2 Route cara 3

Cannes Korsika

Barcelona Mallorca

Palma de Mallorca

Ajaccio

Civitavecchia (Rom) Neapel

Sardinien

Gibraltar Sizilien

Catania

La Goulette (Tunis) Malta

Valletta

Souks : : : La Goulette Ein Besuch der Souks – das bedeutet, einzutauchen in die traditionellen Märkte der arabisch-muslimischen Welt mit ihrem Feuerwerk der Gerüche, Farben und Aromen. Geschäfte prall gefüllt mit funkelndem Handwerk, bevölkert von Händlern, Käufern und Marktschreiern unterschiedlichster Herkunft. Als Fremder wird man schnell verzaubert von dieser Welt voller Exotik und Magie. Das Einkaufsabenteuer in den traditionellen labyrinthartigen Marktgassen kann beginnen. Die Preise sind grundsätzlich zunächst überhöht, hier wird gehandelt und gefeilscht. Grobe Regel beim Feilschen: Knapp unter der Hälfte beginnen.

Der mondäne Charakter der Côte d’Azur wird bei einem Besuch im legendären Casino von Monte Carlo deutlich. Schließlich lädt die Costa Brava mit der katalanischen Hauptstadt ein, die voller Gegensätze ist. Der Aufenthalt im stolzen Barcelona bietet eine gute Möglichkeit, nicht nur die unverwechselbare Architektur sondern auch das quirlige Nachtleben kennen zu lernen. Die zweite AIDAvita Route führt als erstes nach La Goulette. Mit seinen faszinierenden Wüstenlandschaften und märchenhaften Städten ist Tunesien so etwas wie »Nordafrika für Einsteiger«. Nächstes Ziel: Valletta auf Malta. Die Malteser verbinden südliches Temperament mit britischer Lebensart. Zudem ist das Erbe des Johanniterordens in den imposanten Bauten der Hauptstadt Valletta allgegenwärtig. Weiter geht es nach Catania auf Sizilien. Die zweitgrößte Stadt der Insel wird dominiert vom Ätna, dessen schwarze Lava auch als Baumaterial genutzt wird. Von Sizilien geht es hinüber zum italienischen Festland: Neapel lebt von seinem Kontrast zwischen Paradies und Chaos. Ein Rausch für die Sinne, in dem die Antike greifbar nah ist. Ende der Tour ist wieder Palma de Mallorca.

Park Güell : : : Barcelona Diesen Park schuf der legendäre Architekt Antoni Gaudí. Es handelt sich um eine Auftragsarbeit des Fürsten Güell. Er war von den englischen Gartenanlagen sehr beeindruckt und wollte eine solche auch in Barcelona haben. Antoni Gaudí plante daraufhin eine Gartenstadt mit über 60 Villen. Zur Finanzierung sollten diese schon im Vorfeld verkauft werden. Leider scheiterte dieses Vorhaben, so dass der Park aufgrund fehlender Mittel nie fertig gestellt werden konnte. Dabei achtete Antoni Gaudí auf umweltgerechtes und kostengünstiges Bauen: Er richtete sich bei der Planung nach dem hügeligen Terrain. Dabei verwendete er Stützmauern und Terrassen, die sich aufgrund der organischen Formen einzigartig ins Gelände einfügen und den Eindruck absoluter Natürlichkeit vermitteln. Das benötigte Material fand der Baumeister auf dem Gelände selbst. Für die vielen Mosaiken verwendete er Abfälle der nahen Keramikfabriken.

Weitere Informationen und Preise finden Sie im AIDA Katalog Sommer 2006 oder unter www.aida.de AIDA Magazin 01/05

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Sophia Loren

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: : : Neapel Sie verkörpert süditalienische Schönheit und neapolitanisches Temperament. Vor allem in ihren frühen Filmen repräsentiert sie die typische Frau aus dem »popolo di Napoli« – dem einfachen Volk Neapels. In den italienischen Originalfassungen spricht sie mit starkem Akzent und gibt sich auch durch ihre unverfälschte Gestik schnell als Neapolitanerin zu erkennen. Ihre Kindheit und Jugend verlebte sie in Pozzuoli, einem damals sehr armen Vorort Neapels. Mit 14 Jahren gewann sie einen Schönheitswettbewerb und wurde zur »Königin der Meere« gekürt. Ihre Mutter hatte das pinkfarbene Kleid für den Wettbewerb aus einer alten Gardine genäht und Sophias schwarze Schuhe weiß angemalt. Über ihr üppiges Decolleté soll Sophia Loren einmal gesagt haben: »Alles, was Sie hier sehen, verdanke ich Spaghetti.«

Napoleon Bonaparte : : : Ajaccio Für seine Heimat setzte sich der »Große Korse« selten ein. Trotzdem begegnet man Napoleon gemeißelt in Stein und Bronze an jeder Ecke, wenn man durch seine Geburtsstadt Ajaccio flaniert. Vielleicht liegt es daran, dass er seiner Heimat nach seiner Verbannung voller Wehmut ein Denkmal gesetzt hat: »Welche Erinnerungen hat mir Korsika gelassen! Mit Freude denke ich noch an seine Berge, an seine schönen Landschaften und mit geschlossenen Augen würde ich es schon an seinem Duft erkennen!«

Das westliche Mittelmeer erleben mit AIDAvita Vom Basishafen Palma de Mallorca geht es nach Korsika, der Insel die schon von den Griechen Kalliste, Insel der Schönheit, genannt wurde. Überall riecht man den speziellen Duft Korsikas, hervorgerufen von der »Macchia«, dem undurchdringlichen Gestrüpp aus Myrte, Ginster, Zistrose, Rosmarin, Wacholder und Lavendel, das mehr als die Hälfte der Insel bedeckt. Weiter geht es in die ewige Stadt, die wie ein riesiges Freilichtmuseum erscheint. Es gibt ältere Städte auf der Welt als Rom, keine andere aber trägt den Ehrentitel »Aeterna«, die Ewige. Von Civitavecchia (Rom) aus führt die Reise nach Cannes, dem Treffpunkt der Reichen und Schönen.

Route cara 2 Route cara 3

Cannes Korsika

Barcelona Mallorca

Palma de Mallorca

Ajaccio

Civitavecchia (Rom) Neapel

Sardinien

Gibraltar Sizilien

Catania

La Goulette (Tunis) Malta

Valletta

Souks : : : La Goulette Ein Besuch der Souks – das bedeutet, einzutauchen in die traditionellen Märkte der arabisch-muslimischen Welt mit ihrem Feuerwerk der Gerüche, Farben und Aromen. Geschäfte prall gefüllt mit funkelndem Handwerk, bevölkert von Händlern, Käufern und Marktschreiern unterschiedlichster Herkunft. Als Fremder wird man schnell verzaubert von dieser Welt voller Exotik und Magie. Das Einkaufsabenteuer in den traditionellen labyrinthartigen Marktgassen kann beginnen. Die Preise sind grundsätzlich zunächst überhöht, hier wird gehandelt und gefeilscht. Grobe Regel beim Feilschen: Knapp unter der Hälfte beginnen.

Der mondäne Charakter der Côte d’Azur wird bei einem Besuch im legendären Casino von Monte Carlo deutlich. Schließlich lädt die Costa Brava mit der katalanischen Hauptstadt ein, die voller Gegensätze ist. Der Aufenthalt im stolzen Barcelona bietet eine gute Möglichkeit, nicht nur die unverwechselbare Architektur sondern auch das quirlige Nachtleben kennen zu lernen. Die zweite AIDAvita Route führt als erstes nach La Goulette. Mit seinen faszinierenden Wüstenlandschaften und märchenhaften Städten ist Tunesien so etwas wie »Nordafrika für Einsteiger«. Nächstes Ziel: Valletta auf Malta. Die Malteser verbinden südliches Temperament mit britischer Lebensart. Zudem ist das Erbe des Johanniterordens in den imposanten Bauten der Hauptstadt Valletta allgegenwärtig. Weiter geht es nach Catania auf Sizilien. Die zweitgrößte Stadt der Insel wird dominiert vom Ätna, dessen schwarze Lava auch als Baumaterial genutzt wird. Von Sizilien geht es hinüber zum italienischen Festland: Neapel lebt von seinem Kontrast zwischen Paradies und Chaos. Ein Rausch für die Sinne, in dem die Antike greifbar nah ist. Ende der Tour ist wieder Palma de Mallorca.

Park Güell : : : Barcelona Diesen Park schuf der legendäre Architekt Antoni Gaudí. Es handelt sich um eine Auftragsarbeit des Fürsten Güell. Er war von den englischen Gartenanlagen sehr beeindruckt und wollte eine solche auch in Barcelona haben. Antoni Gaudí plante daraufhin eine Gartenstadt mit über 60 Villen. Zur Finanzierung sollten diese schon im Vorfeld verkauft werden. Leider scheiterte dieses Vorhaben, so dass der Park aufgrund fehlender Mittel nie fertig gestellt werden konnte. Dabei achtete Antoni Gaudí auf umweltgerechtes und kostengünstiges Bauen: Er richtete sich bei der Planung nach dem hügeligen Terrain. Dabei verwendete er Stützmauern und Terrassen, die sich aufgrund der organischen Formen einzigartig ins Gelände einfügen und den Eindruck absoluter Natürlichkeit vermitteln. Das benötigte Material fand der Baumeister auf dem Gelände selbst. Für die vielen Mosaiken verwendete er Abfälle der nahen Keramikfabriken.

Weitere Informationen und Preise finden Sie im AIDA Katalog Sommer 2006 oder unter www.aida.de AIDA Magazin 01/05

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Eremitage

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: : : St. Petersburg Sie ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. In mehr als 1.000 Räumen sind über 60.000 Exponate ausgestellt. Im Archiv befinden sich fast drei Millionen Objekte. Unter den ausgestellten Bildern sind Werke holländischer und französischer Meister wie Rembrandt, Rubens, Matisse und Paul Gauguin. Außerdem sind zwei Gemälde des italienischen Universalgenies Leonardo da Vinci sowie Gemälde des spanischen Malers Pablo Picasso ausgestellt. Katherina die Große hatte ihre eigene Meinung zur Eremitage. Einst soll sie in ihr Tagebuch geschrieben haben: »An all dem erfreuen sich nur die Mäuse und ich.« Das hat sich inzwischen doch sehr geändert. Die Eremitage ist ein zentraler Teil der zum UNESCO Weltkulturerbe erklärten St. Petersburger Innenstadt.

Königsstuhl : : : Mukran Das berühmte Wahrzeichen der Insel Rügen liegt mitten im Herzen des Nationalparks Jasmund. Die steil aufragenden Kreidefelsen mit ihren tiefen Schluchten, urigen Wäldern und versteckten Mooren beflügelten die Phantasie der früheren Bewohner. An langen Winterabenden wurden am warmen Ofen daher viele geheimnisvolle Geschichten um Waldgeister, Irrlichter und riesige Findlinge erzählt. Woher der Königsstuhl seinen Namen hat, auch darum ranken sich verschiedene Sagen. Eine dieser Sagen berichtet folgendes: Die alten Rüganer wählten ihre Könige auf eine ganz besondere Art. Sie bildeten einen Halbkreis um den mächtigen Kreidefelsen und starrten gebannt auf die jungen Männer, die ihn von der Seeseite aus erklimmen mussten. Die nassglatte Kreide machte den Aufstieg zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Doch auf den besten Kletterer wartete am Ende die Königswürde.

Helsinki-Slang

Mit AIDAcara zu den schönsten Ostseemetropolen Route cara 1

Helsinki Oslo

St. Petersburg

Stockholm

Tallinn

Riga Kopenhagen Mukran Warnemünde

Rügen

Gdynia (Danzig)

Weitere Informationen und Preise finden Sie im AIDA Katalog Sommer 2006 oder unter www.aida.de.

: : : Helsinki Die Geschichte des Helsinki-Slang geht bis ins frühe 20. Jahrhundert in die Zeit vor dem Winterkrieg zurück. Erst in den 50ern wurde er aber richtig populär – vor allem unter männlichen Jugendlichen, die gegen ihre Eltern rebellieren und Mädchen beeindrucken wollten. Bis heute hat der Helsinki-Slang nichts von seinem »Tough guy«-Image verloren. Dank verstärkter Präsenz in den Medien und verschiedenen Slangbüchern ist er mittlerweile zu einer Art kulturellem Phänomen und Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Die Einwohner von Helsinki bezeichnen ihren Slang selbst übrigens nie als Helsinki-Slang, sondern als Stadin slangi, was soviel bedeutet wie »Slang der Stadt«.

Los geht die zehntägige Reise in Warnemünde. Erster Stopp ist Tallinn, Hauptstadt Estlands, märchenhaft und faszinierend wie man es bei einer tausendjährigen Stadt erwartet. Weiter zum östlichsten Punkt der Ostsee, nach St.Petersburg. Barocke Paläste und breite Boulevards, glitzernde Kanäle und schwungvolle Brücken – der zweitägige Aufenthalt dort sollte einen ersten Eindruck dieser Stadt der schönen Künste gewährleisten. Als nächstes wartet die Hauptstadt Finnlands darauf, entdeckt zu werden. In Helsinki treffen russisch anmutende Kirchbauten auf eine große, gemütliche Hafenpromenade. Mit seinem zum Angeln und Baden einladenden Mälarsee präsentiert sich danach Stockholm. Die schwedische Hauptstadt ist vor allem das Kulturzentrum des Landes und besitzt eine lebendig, innovative Szene. Auch hier bleibt AIDAcara über Nacht. Die nächste Station ist Gdynia in Polen. Umsäumt von den breitesten Sandstränden Europas und nur einen Steinwurf entfernt von Danzig. Bevor es nach Warnemünde zurück geht, erfolgt ein letzter Abstecher nach Mukran. Auf der Ostseeinsel Rügen können die weiß leuchtenden Kreidefelsen bewundert werden.

Ingmar Bergman : : : Stockholm Der Regisseur konfrontierte sein Publikum mit Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem Unglück in Partnerschaft und Ehe. Seine Filme geben psychologisch eindringliche Analysen der menschlichen Existenz und der Problematik des Zusammenlebens. Bergman löste mit seinen Filmen oft Skandale aus. Das Erzählen aus unterschiedlichen Perspektiven, der Wechsel der Realitätsebenen, immer der inneren Logik der Erzählung folgend, machte Ingmar Bergman zu einem der großen Erneuerer der Filmkunst. Nicht nur Kinobesucher lieben seine Filme, auch viele Kollegen verehren sein Werk. »Über Ingmar Bergman etwas sagen oder schreiben zu wollen, scheint mir vermessen, jeder Kommentar eine Anmaßung: Diese Filme stehen für sich selbst, als mächtige Leuchttürme in der Filmgeschichte«, formulierte Wim Wenders seine Wertschätzung. AIDA Magazin 01/05

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Eremitage

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: : : St. Petersburg Sie ist eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. In mehr als 1.000 Räumen sind über 60.000 Exponate ausgestellt. Im Archiv befinden sich fast drei Millionen Objekte. Unter den ausgestellten Bildern sind Werke holländischer und französischer Meister wie Rembrandt, Rubens, Matisse und Paul Gauguin. Außerdem sind zwei Gemälde des italienischen Universalgenies Leonardo da Vinci sowie Gemälde des spanischen Malers Pablo Picasso ausgestellt. Katherina die Große hatte ihre eigene Meinung zur Eremitage. Einst soll sie in ihr Tagebuch geschrieben haben: »An all dem erfreuen sich nur die Mäuse und ich.« Das hat sich inzwischen doch sehr geändert. Die Eremitage ist ein zentraler Teil der zum UNESCO Weltkulturerbe erklärten St. Petersburger Innenstadt.

Königsstuhl : : : Mukran Das berühmte Wahrzeichen der Insel Rügen liegt mitten im Herzen des Nationalparks Jasmund. Die steil aufragenden Kreidefelsen mit ihren tiefen Schluchten, urigen Wäldern und versteckten Mooren beflügelten die Phantasie der früheren Bewohner. An langen Winterabenden wurden am warmen Ofen daher viele geheimnisvolle Geschichten um Waldgeister, Irrlichter und riesige Findlinge erzählt. Woher der Königsstuhl seinen Namen hat, auch darum ranken sich verschiedene Sagen. Eine dieser Sagen berichtet folgendes: Die alten Rüganer wählten ihre Könige auf eine ganz besondere Art. Sie bildeten einen Halbkreis um den mächtigen Kreidefelsen und starrten gebannt auf die jungen Männer, die ihn von der Seeseite aus erklimmen mussten. Die nassglatte Kreide machte den Aufstieg zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Doch auf den besten Kletterer wartete am Ende die Königswürde.

Helsinki-Slang

Mit AIDAcara zu den schönsten Ostseemetropolen Route cara 1

Helsinki Oslo

St. Petersburg

Stockholm

Tallinn

Riga Kopenhagen Mukran Warnemünde

Rügen

Gdynia (Danzig)

Weitere Informationen und Preise finden Sie im AIDA Katalog Sommer 2006 oder unter www.aida.de.

: : : Helsinki Die Geschichte des Helsinki-Slang geht bis ins frühe 20. Jahrhundert in die Zeit vor dem Winterkrieg zurück. Erst in den 50ern wurde er aber richtig populär – vor allem unter männlichen Jugendlichen, die gegen ihre Eltern rebellieren und Mädchen beeindrucken wollten. Bis heute hat der Helsinki-Slang nichts von seinem »Tough guy«-Image verloren. Dank verstärkter Präsenz in den Medien und verschiedenen Slangbüchern ist er mittlerweile zu einer Art kulturellem Phänomen und Gegenstand wissenschaftlicher Untersuchungen geworden. Die Einwohner von Helsinki bezeichnen ihren Slang selbst übrigens nie als Helsinki-Slang, sondern als Stadin slangi, was soviel bedeutet wie »Slang der Stadt«.

Los geht die zehntägige Reise in Warnemünde. Erster Stopp ist Tallinn, Hauptstadt Estlands, märchenhaft und faszinierend wie man es bei einer tausendjährigen Stadt erwartet. Weiter zum östlichsten Punkt der Ostsee, nach St.Petersburg. Barocke Paläste und breite Boulevards, glitzernde Kanäle und schwungvolle Brücken – der zweitägige Aufenthalt dort sollte einen ersten Eindruck dieser Stadt der schönen Künste gewährleisten. Als nächstes wartet die Hauptstadt Finnlands darauf, entdeckt zu werden. In Helsinki treffen russisch anmutende Kirchbauten auf eine große, gemütliche Hafenpromenade. Mit seinem zum Angeln und Baden einladenden Mälarsee präsentiert sich danach Stockholm. Die schwedische Hauptstadt ist vor allem das Kulturzentrum des Landes und besitzt eine lebendig, innovative Szene. Auch hier bleibt AIDAcara über Nacht. Die nächste Station ist Gdynia in Polen. Umsäumt von den breitesten Sandstränden Europas und nur einen Steinwurf entfernt von Danzig. Bevor es nach Warnemünde zurück geht, erfolgt ein letzter Abstecher nach Mukran. Auf der Ostseeinsel Rügen können die weiß leuchtenden Kreidefelsen bewundert werden.

Ingmar Bergman : : : Stockholm Der Regisseur konfrontierte sein Publikum mit Fragen nach dem Sinn des Lebens und dem Unglück in Partnerschaft und Ehe. Seine Filme geben psychologisch eindringliche Analysen der menschlichen Existenz und der Problematik des Zusammenlebens. Bergman löste mit seinen Filmen oft Skandale aus. Das Erzählen aus unterschiedlichen Perspektiven, der Wechsel der Realitätsebenen, immer der inneren Logik der Erzählung folgend, machte Ingmar Bergman zu einem der großen Erneuerer der Filmkunst. Nicht nur Kinobesucher lieben seine Filme, auch viele Kollegen verehren sein Werk. »Über Ingmar Bergman etwas sagen oder schreiben zu wollen, scheint mir vermessen, jeder Kommentar eine Anmaßung: Diese Filme stehen für sich selbst, als mächtige Leuchttürme in der Filmgeschichte«, formulierte Wim Wenders seine Wertschätzung. AIDA Magazin 01/05

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MyAIDA.de

Fragen & Antworten

Die Service-Seiten im Internet für Ihren individuellen AIDA Urlaub. Hier geht es ganz um Sie und Ihre Reise. Rund um die Uhr.

Auf AIDA Urlaub zu machen ist eine tolle Erfahrung. Doch das Leben an Bord wirft Fragen auf. Wir beantworten in jeder Ausgabe einige davon.

: : : Login

: : : Wo isst eigentlich die Crew?

Als Zugangsdaten geben Sie Ihr Reisedatum, die Buchungsnummer sowie Ihren Vor- und Nachnamen gemäß Buchungsbestätigung an.

Die Crew speist in der sogenannten Crewmesse. Diese befindet sich auf einem der Crewdecks. Dort gibt es täglich wechselnde Gerichte in Form eines Büffets. Das Essen bereitet der Crewkoch in der eigenen Crewküche jeden Tag frisch zu. Deshalb kommen Reste der Restaurants in der Crewmesse nicht auf den Tisch. Zur Auswahl stehen mindestens ein vegetarisches Gericht und ein Gericht mit Fisch oder Fleisch. Außerdem gibt es Salat und ein Dessert. Die philippinischen Mitarbeiter haben einen Crewkoch, der vorwiegend Gerichte aus ihrer Heimat zubereitet. Dazu gibt es jeden Tag Reis. Offiziere haben eine eigene Messe. Die verschiedenen Gerichte werden von einem Mitglied der Küchencrew serviert.

: : : Reiseformalitäten Sofern noch nicht erledigt, können Sie hier Ihre Passdaten für das Schiffsmanifest eingeben. Wir haben dazu eine sichere Übertragung eingerichtet.

WWW.SEBASTIAN-GER.DE · Sebastian – ein Bereich der Wella AG · Berliner Allee 65 · 64274 Darmstadt · Fon 0180 - 34 77 333

Land in Sicht

: : : Kann ich auf AIDAcara die Vita-Route buchen? : : : Ausflüge vormerken Hier haben Sie die Möglichkeit, sich über die Ausflüge zu informieren und Ihr Wunschprogramm vorzumerken. Wenn Sie noch nicht wissen, was Sie wann und wo erleben möchten, unterstützt Sie unser Ausflugsberater mit Tipps und Vorschlägen. Alle, die bereits wissen, was Sie wollen, stellen Ihr Ausflugsprogramm einfach mit unserem Ausflugskonfigurator zusammen.

: : : Rossini Restaurant Verpassen Sie nicht Ihre Vormerkung für das Rossini Restaurant. Mit einem Besuch in unserem á-la-Carte-Restaurant Rossini erleben Sie mediterrane Küche mit marktfrischen Zutaten und exzellentem Service.

Nein. Es sei denn Sie chartern das Schiff inklusive der Crew und dem Kapitän. Dann können Sie mit AIDAcara fast überall hinfahren. Auch zu den Reisezielen von AIDAvita.

: : : Warum muss AIDA so oft in die Werft? Wie das eigene Auto muss auch AIDA regelmäßig zum sogenannten »Schiffs-TÜV«. Das schreibt die Klassifikationsgesellschaft vor, ein Unternehmen, das beim Schiffbau als Gutachter fungiert. Bei AIDAcara, AIDAvita und AIDAaura ist es die Firma Germanischer Lloyd. Für AIDAblu übernimmt die Firma Rina aus Italien diese Aufgabe. Sie beurteilen regelmäßig den technischen Zustand der AIDA Schiffe und erteilen das sogenannte »Klassenzertifikat«, ohne das ein Schiff nicht seetauglich ist. Die Klasse definiert die Bauausführung des Schiffes und dessen Ausrüstung und ist fünf Jahre gültig. Währenddessen fallen diverse Prüfungen an. Bei einem Seeschiff ergeben sich innerhalb eines Zeitintervalls von fünf Jahren mindestens 30 verschiedene Besichtigungen. Für Passagierschiffe gelten besondere Vorschriften. Einmal pro Jahr muss der Boden des Schiffes geprüft werden. Das macht man bei einem Tauchgang oder auch im Dock. Dort werden regelmäßig auch der Schiffsrumpf, die Ruderanlage und der Propeller besichtigt. Wenn AIDA schon mal im Dock ist, ist auch Zeit für Renovierungsarbeiten und einen neuen Anstrich.

: : : Wieso fährt AIDA nicht direkt ab Frankfurt? : : : Kabinengrüße zu besonderen Anlässen

aub: Das Ganz entspannt in den Url sie bequem Schiffsmanifest können per Internet eingeben. einfach Die schönsten Ausflüge online vormerken.

Sie selbst haben nicht gebucht, möchten aber Freunden, Bekannten oder Verwandten eine kleine Aufmerksamkeit an Bord zukommen lassen? Dann können Sie hier Ihren Kabinengruß bequem online bestellen.

raklasse ist Ein Reisehighlight der Ext Rechtzeitig das Rossini-Restaurant. a.de. reservieren bei www.myaid

Ihre MyAIDA Service-Rufnummer: +49 (0) 1805/18 22 22 40 (12 Cent/Min.)

Sicherlich haben Sie jetzt erst einmal herzlich gelacht. So dumm ist die Frage aber gar nicht. Schließlich fließt ein nicht unbedeutender Fluss durch Frankfurt. Der Main ist 524 Kilometer lang und von ihm aus führen verschiedene Kanäle bis ins östliche Mittelmeer und auch in die Ostsee. Rein geografisch wäre Frankfurt als Ausgangshafen durchaus eine Option. Nur die AIDA Schiffe machen hier nicht mit. Sie haben sechs bis acht Meter Tiefgang. Der Main ist aber nur drei Meter tief. AIDA würde auf dem Grund des Maines also einen tiefen Graben ziehen. Auch nach oben hin wird es eng. Die Brücken über dem Main sind nur bis zu fünf Meter hoch. Ab Deck 4 wäre Schluss. Und schließlich würde AIDA auch nicht in die Schleusen passen. Wäre AIDA niedriger, leichter und schmaler, würde es gehen. In zehn bis zwölf Stunden wäre man bereits an der Ostsee. Unterwegs gäbe es zum Beispiel Highlights aus Hessen zu sehen. Die Chance, dass das in die Tat umgesetzt wird, ist allerdings relativ gering.

Haben Sie auch Fragen? Bitte schreiben Sie uns eine Email an: aida.magazin@seelive.de. AIDA Magazin 01/05

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Mehr Meer zu gewinnen!

Heimat für Golfenbummler: der AIDA Golfclub in Bad Griesbach Der Golfclub Der AIDA Golfclub mit seiner herausfordernden 18-Loch-Meisterschaftsanlage, dem AIDA Golf Course Lederbach, liegt nur wenige Kilometer von Passau entfernt im idyllischen Rottal, eingebettet in das Golf Resort Bad Griesbach, die großzügigste Anlage ihrer Art in Europa. Die größte Golfschule der Welt ist hier beheimatet. Jeder der 37 Golfpros unterrichtet nach dem Universal Golf Learning System (UGLS). Das Golfodrom® Holzhäuser ist mit seinen 210 (davon 109 überdachten) Abschlagplätzen das größte Trainingszentrum Europas. Insgesamt erwarten Sie im Golf Resort Bad Griesbach fünf 18-Loch-Plätze, drei 9-Loch-Plätze und zwei 6-Loch-Anlagen.

Ihre Mitgliedschaft

den ed wer en i l g t i M d bei d an Bor uts oder mit Sco AIDA Postkarte in ! der agazin M m e s die

Sobald Sie im Besitz der Platzreife sind, stehen Ihnen zwei Mitgliedschaften offen: Die umfangreiche AIDA Eagle Mitgliedschaft, bei der alle Plätze des Golf Resort Bad Griesbach Green-Fee-frei bespielt werden können, ab Euro 821,–. Die AIDA Birdie Mitgliedschaft für AIDA gereiste Gäste, bei der jederzeit der Golf Course Lederbach Green-Fee-frei und alle weiteren Plätze gegen Entrichtung der üblichen Green Fee zur Verfügung stehen, für nur Euro 299,–. Nähere Infos unter der Golf-Hotline 018 05 -18 22 22 44 (0,12 Euro/Min. aus dem dt. Festnetz) und auf www.aida-golfclub.de, wo Sie auch Ihren Aufnahmeantrag finden. Willkommen im Club – das AIDA Team freut sich auf Sie!

Gewinnen Sie ein Abo von »mare«! Haben Sie das Lösungswort erraten? Dann schicken Sie uns eine Postkarte an: SeeLive Tivoli, Redaktion AIDA Magazin, Seilerstr. 41–43, 20359 Hamburg oder senden Sie eine Email an: aida.magazin@seelive.de. Gewinnen Sie eins von drei Abos der Zeitschrift »mare«. Einsendeschluss ist der 31. März 2006.

www.aida-golfclub.de


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Auf AIDAsehen!

Die nächste Ausgabe des AIDA Magazins erscheint am 30. April 2006.

Impressum Herausgeber AIDA Cruises Prof. Norbert Aust, Dr. Jörg Rudolph, Michael Ungerer Unternehmenssitz AIDA Cruises President: Michael Thamm Am Strande 3d, 18055 Rostock www.aida.de Redaktion Prof. Norbert Aust (V.i.S.d.P.) Sandra Groß (Projektleitung) Jana Rauschenbach Redaktionsanschrift SeeLive Tivoli Entertainment & Consulting GmbH Seilerstraße 41–43, 20359 Hamburg Telefon: 0180-5-18222210 (0,12 EUR/Min) Telefax: 0180-5-18222213 (0,12 EUR/Min) E-Mail: aida.magazin@seelive.de Web: www.aida-magazin.de www.seelive.de Redaktionsbeirat Klaus Fritze, Hansjörg Kunze, Dr. Jörg Rudolph Contributoren dieser Ausgabe Andrea Bones, Zora del Buono, Kathrin Heitmann, Dr. Sascha Lehnartz, Thomas Lötz, Stefan Nink, Rebecca Rubin Mitarbeiter dieser Ausgabe Björn Conrad, Ute Dreßler, Alexander Esslinger, Kirsten Franke, Ursula Maile, Manja Rohde, Christopher Tieß Realisation/Verlag schmitz-komm.de Medien GmbH Eppendorfer Weg 213, 20253 Hamburg Telefon: 040-42 31 30 0 www.schmitz-komm.de Beratung: Thomas Schmitz Corporate Design: Michael Weilandt Art Direktion: Anja Schaffner Grafik: Franziska Hansel Textchef: Bernd Möhlmann, Detlef Diederichsen Bildredaktion: Christina Körte Projektmanagement: André Nacke Fotos AIDA Cruises, akg-images/dpa, Sven Berghäuser, Klaus Bossenmeyer/Bilderberg, Chavakis/laif, Cinetext Bildarchiv, Bodo Dretzke, Sandra Groß, Marcel Hohenstein, IML Image Group/laif, KPA, Christina Körte, Wolfgang Kunz/Bilderberg, Roberto Monaldo/dpa, Klaus Nather, Stefan Pielow, Phoenix_Eco_Media/dpa, Anja Schaffner, Thomas Schmitz, Thomas Scharf, Andreas Thiel/ coranzon, Trood/Bilderberg, Gunnar Walther Illustrationen Anja Schaffner, Franziska Hansel Anzeigenverkauf Office for Media von Wedel und Peters Katja von Wedel Amselstraße 1 b, 22081 Hamburg Telefon: 040/677 85 29 040/88 88 78 30 Telefax: 040/40 16 81 02 mobil: 0173/208 52 51 E-Mail: info@katja-von-wedel.de Lithos Dunz-Wolff GmbH (Hamburg) Druck Johler Druck (Neumünster) Gedruckt auf umweltfreundlich hergestelltem, chlorfrei gebleichtem Papier. Für die Richtigkeit der Beiträge wird keine Gewähr übernommen. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit Genehmigung des Verlages.


AIDA Magazin # 01.05