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AEW

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Das Magazin der AEW Energie AG www.aewon.ch Herbst 2013

Energiesparen lohnt sich Bonus f端r sparsame Naturstromkunden

Beruf mit Zukunft Netzelektrikern stehen beruflich viele Wege offen

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Energiesparfamilie Zwei Familien wollen 25 Prozent sparen Seite 4


Eine aus f üh Beschreib rliche ung der E-Bike -To u finden Sie r unter: w w w.aew on.ch

Das Freiamt naturnah «erfahren» Aargau Tourismus hat bis Ende Oktober den Freiämter Schlemmertag im Programm. «Ein Tag Velo & Well-Ess». Wir machten die Probe aufs Exempel. Für einigermassen geübte Velofahrer ist die Erkundung des ländlichen Freiamtes mit dem E-Bike überhaupt kein Problem. Wie aber sieht es mit einem Generationen übergreifenden Familien-Ausflug aus – mit Grosseltern über die Eltern, den Götti bis zur Enkelin und deren «Pingu»? Kinderanhänger können grundsätzlich an die E-Bikes angebracht werden. Man muss sie aber mitbringen, da diese – im Gegensatz zu Helm und E-Bike – nicht vermietet werden.

Familienausflug mit dem E-Bike

Freiämter Schlemmertag ■

Start/Ende: 5620 Bremgarten

Streckenlänge: 35 km

Höhenmeter: 413 m

Geschätzte Dauer: 3,5 h sportlich, 4,5 – 5 h gemütlich

Tagesausflug Totalpreis pro Person CHF 45.–

FLYER-Miete pro Tag CHF 45.–

Auf erste Sehenswürdigkeiten treffen Sie in der historischen Altstadt Bremgarten, die allemal einen Besuch wert ist. Danach führt die Route durch Wald, Feld und Flur, bis Sie etwas ausserhalb des Dörfchens Niederwil das Café Reuss erreichen. Im Café, das direkt am Fluss liegt, werden Sie mit einem leichten Znüni verwöhnt. Hier besteht auch die Gelegenheit, das vom Reusspark Niederwil auf dem Gelände des ehemaligen Klosters Gnadenthal errichtete SchauGewächshaus zu besuchen. Die Route führt via Niederwil weiter über Hügel, vorbei an saftigen Wiesen und idyllischer Natur nach Wohlen. Als Attraktion bietet sich hier ein Besuch des «Strohmuseums im Park» an. Nach Wohlen folgt ein mit dem E-Bike gut zu bewältigender Anstieg zur drittkleinsten Gemeinde im Aargau, dem Weiler Kallern, wo die wunderschöne Weit- und Aussicht zum Rasten einlädt. Nach einer erfrischenden Abfahrt mit Blick auf Klöster und Kirchen erreichen Sie Boswil und Ihren wohlverdienten Mittagsstopp. Gestärkt geht es auf mehrheitlich ebener Strecke weiter nach Unterlunkhofen, wo Sie dem Schilfgürtel des Flachsees folgen und schliesslich wieder auf die Reuss treffen. Im Café Restaurant Bijou in Bremgarten wartet ein Zvieriplättli. Wer diese E-Bike-Tour auch als familiären Spass hinter sich hat, ist in mehrfacher Hinsicht um Erfahrungen reicher: um kulturelle, historische, kulinarische Urs Scheidegger und sportliche.

Kapelle am Wegesrand

Inbegriffene Leistungen: ■

Znüni im Café Reuss, Niederwil (1 Heissgetränk oder 1 Mineral und 1 Gebäck)

Mittagessen im Gasthaus Löwen, Boswil (Vorspeise, Hauptgang, 1 Mineral)

Zvieri im Restaurant Bijou, Bremgarten (Zvieri-Plättli und 1 Mineral)

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Unterwegs mit AEW Naturstrom


Navigation!

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Die Energiesparfamilien 2013 zu Fuss

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Information!

Vernetzte Mobilität der Zukunft Position!

E-Mobilität im Praxistest

zu Fuss

Spor t Zug

Dinner

Tram

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Bus

Termin

Taxi

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Büro

Wie uns Bäume schützen

Car-Sharing

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Velo

Präsentation!

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Clever unterwegs mit BDWM Bus Aktion !

S-Bahn

Zug

Energieeffizienz ist neben dem Ausbau der erneuerbaren Energien ein wesentlicher Eckpfeiler einer zukunftssicheren Energieversorgung. Um zu zeigen, wie man über Verhaltensänderung effizienter mit Energie umgehen kann, hat die AEW Energie AG erneut den Wettbewerb «Energiesparfamilie» ausgeschrieben. Familie Gröfl in aus Rheinfelden und Familie Gautschi aus Leutwil haben das Ziel, bis zu 25 Prozent weniger Energie zu verbrauchen. EinkaufenDa

Car-Sharing

Inspiration!

Liebe Leserin, lieber Leser

Zuhause

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Energieberatung im Aargau

der sorgsame Umgang mit den Ressourcen zu den energiepolitischen Zielen des Kantons Aargau zählt, hat sich die Energiefachstelle entschlossen, den AEW Wettbewerb «Energiesparfamilie» zu unterstützen. Übrigens macht sich ein effizienter Umgang mit elektrischer Energie bald auch für alle AEW Naturstromkunden extra bezahlt. Ab 2014 belohnt Sie die AEW Energie AG mit einem Effizienzbonus, wenn Sie Ihren Stromverbrauch um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr senken. Die Energiebranche ist auch für Berufsanfänger sehr interessant. Zum Beispiel der Beruf des Netzelektrikers. Erfahren Sie auf Seite 12, wie Sie bei der AEW Energie AG einen Arbeitsplatz mit Zukunft fi nden. Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre,

Energiesparfamilien 2013! Familie Gautschi aus Leutwil ist eine der beiden Energiesparfamilien, die von September 2013 bis Ende März 2014 versuchen, das Energiesparziel von 25 Prozent zu erreichen.

Dr. Hubert Zimmermann CEO der AEW Energie AG

Titelbild: Christina Vogler

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In Zusammenarbeit mit der Abteilung Energie

Energiesparfamilie 2013

Wer wird es schaffen?

MEDIENPARTNER

Ab 12. September auf Radio Argovia!

Die Teilnehmer stehen fest: Familie Gautschi aus Leutwil und Familie Gröflin aus Rheinfelden treten im friedlichen Wettbewerb gegeneinander an. Von September 2013 bis Ende März 2014 hat jede der Familien Zeit, zu beweisen, dass sie am effizientesten mit Energie umgehen kann. Wer wird dem Energiesparziel von 25 Prozent wohl am nächsten kommen oder es gar übertreffen?

Familie Gautschi

Familie Gröflin

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Leutwil

Familie Gautschi Einfamilienhaus mit 170 m2 Baujahr: 2010, Massivbau Heizung: Wärmepumpe

Wenn Deborah (36) nicht an der Bezirksschule in Möriken-Wildegg unterrichtet, näht sie gerne Kleider für die Familie.

Idyllisch am Ortsrand von Leutwil mit Blick auf den Hallwiler See liegt das Haus der Familie Gautschi. Vater David (37) und seine Frau Deborah (36) haben das Haus selbst in Zusammenarbeit mit einem Architekten geplant. Es sollte modern und energieeffizient sein und zugleich genug Platz für die drei Kinder Emanuel (10), Timeo (7) und Jael (5) bieten. Gut gedämmte Wände, eine Wärmepumpe im Keller und die Schlafräume im unteren Teil des Gebäudes, damit man selbst im Sommer nicht kühlen muss. Familie Gautschi hat schon bei der Planung daran gedacht, keine Energie zu verschwenden. LED-Leuchten sowie Energiesparlampen, Induktionskochfeld und neue Küchengeräte mit hoher Effizienzklasse machen diesen energiebewussten Haushalt komplett. Sogar bei den Lebensmitteln sind sie vorbildlich: Eier kommen von den drei Hühnern hinterm Haus und etliches an Salat und Obst stammt aus dem eigenen Garten. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass David Gautschi Elektroingenieur ist und selbst zum fast 14 Kilometer entfernten Arbeitsplatz mit dem E-Bike fährt. Und auch Deborah Gautschi

kennt sich als Physik- und Chemielehrerin mit dem Thema Energie aus. So fällt denn auch die erste Einschätzung beider Energieexperten – Peter Meyer und Peter Klossner – eindeutig aus: «25 Prozent zu sparen, wird schwierig werden.» Schon jetzt liegt der Stromverbrauch inklusive Wärmepumpe für Heizung und Warmwasser mit etwa 4 800 Kilowattstunden (kWh) im Jahr sehr niedrig (im Durchschnitt verbraucht ein Schweizer 4-Personen-Haushalt allein für Strom ohne Heizung 4 500 kWh). Aber genau diese Herausforderung reizt Familie Gautschi. «Wir können bestimmt noch sparen.» Und in der Tat hat Wärmeexperte Peter Meyer schon gleich beim ersten Besuch etwas entdeckt: Die Vorlauftemperatur der Bodenheizung und die Betriebsintervalle der Wärmepumpe könnten optimaler eingestellt werden. Die kleinen Luftundichtigkeiten bei den Fensterfugen werden von David Gautschi noch vor Heizbeginn behoben. Stromexperte Peter Klossner wiederum verweist auf den Standort des Gefrierschranks, der statt im Obergeschoss besser im Keller aufgehoben (ih) wäre.

David Gautschi (37) beschäftigt sich auch in seiner Freizeit mit Energie. Gerade baut er für die Gemeinde die Steuereinheit für eine Beleuchtungsanlage zusammen. Leo ist das erklärte Lieblingsspielzeug der fünfjährigen Jael.

Erstklässler Timeo (7) und sein Bruder Emanuel (10), der bereits die 4. Klasse besucht, spielen gerne gemeinsam Uni-Hockey.

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Rheinfelden

Familie Gröflin Reiheneckhaus mit 165 m2 Baujahr: 1993 Heizung: Gas PV-Anlage auf dem Dach Wenn es ihre Arbeit in der Bankettund Seminarabteilung eines Hotels zulässt, verbringt Patrizia (46) ihre Freizeit im Schrebergarten der Familie.

Bauverwalter Roland Gröflin (48) spielt in seiner Freizeit mit seinen Söhnen gerne Fussball.

Matteo (15) begann im August eine KV-Lehre bei einer Bank in Basel, kombiniert mit der Berufsmatura.

Luca (13) ist begeisterter Fussballer. Seit acht Jahren spielt er im Verein, aktuell als Verteidiger bei den D-Junioren beim FC Rheinfelden.

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Die vierköpfige Familie Gröflin aus Rheinfelden freut sich auf den Wettbewerb. Während Vater Roland (48) vor allem darauf gespannt ist, herauszufinden, wo Energie gespart werden kann, ist es für Mutter Patrizia (46) ein schöner Anlass, um gemeinsam als Familie mit den Söhnen Matteo (15) und Luca (13) ein Projekt anzugehen. Als besonderen Anreiz erhalten daher die beiden Söhne auch einen Teil des Gewinns. So macht Energiesparen den beiden Teenagern doppelt Spass. Die Startbedingungen für die Familie mit ihrem Reiheneckhaus in einem Wohnquartier in Rheinfelden sind bestens. Roland Gröflin beschäftigt sich nicht nur in seiner Freizeit mit Energiethemen, sondern ist als Bauverwalter auch beruflich mit dem Thema befasst. So ist das Haus energetisch auf einem guten Stand. Auf dem Dach befindet sich eine 35 Quadratmeter grosse Photovoltaikanlage mit 6,1 Kilowatt Peak (kWp) Leistung, die eineinhalbmal so viel Strom produziert, wie die Familie benötigt. Der Strom der PV-Anlage wird ins Netz eingespeist und gemäss KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung) vergütet. Heizung und Brauchwassererwärmung er-

folgen mit einer kondensierenden Gas-Wandtherme. Die Wärme wird über eine Bodenheizung abgegeben. Seit Einzug in das Haus im Jahr 1993 wurden die technischen Geräte nach und nach ersetzt, der Kühlschrank ist mit sieben Jahren am ältesten. Wärmeexperte Peter Meyer entdeckt dennoch sogleich eine Schwachstelle: In der später angebauten Waschküche, die aufgrund der Bauauflagen nur schwach gedämmt werden durfte, verursacht der elektrische Direktheizer einen unnötig hohen Energieverbrauch. Eine Einstellung auf Frostschutztemperatur, anstelle Beheizung auf 10°C, könnte eine Energieeinsparung von bis zu 600 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr zur Folge haben, prophezeit Meyer. Sein Kollege Peter Klossner empfiehlt zudem Wassersparer in den Handwaschbecken. Sie reduzieren das Volumen und damit den Warmwasserverbrauch. Eines steht fest: Setzen Familie Gröflin und Familie Gautschi die Tipps um und verbrauchen Energie noch bewusster als bisher, wird es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen beiden (ih) Familien.


Kanton!

Bonus für sparsame Naturstromkunden Energiesparen lohnt sich jetzt doppelt. Die AEW Energie AG belohnt alle Kunden, die AEW Naturstrom beziehen, ab 1. Januar 2014 mit einem Effizienzbonus. So sparen Sie bei den Ausgaben für Strom und erhalten, wenn Sie genügend Strom sparen, eine Gutschrift auf Ihre Stromrechnung. Wie funktionierts? Voraussetzung ist, dass Sie AEW naturstrom oder AEW naturstrom+ beziehen, und dies für mindestens zwei Jahre. Am Ende des zweiten Jahres werden Ihre aktuellen Verbrauchswerte mit den Werten vom Vorjahr verglichen. Sollten Sie dabei im

zweiten Jahr 15 Prozent weniger verbraucht haben als im ersten Jahr, dann erhalten Sie automatisch 20 Franken auf Ihrer Stromrechnung gutgeschrieben. «Erneuerbare Energien und Energieeffizienz sind die Eckpfeiler einer zukunftssicheren Energieversorgung», erläutert Hubert Zimmermann, CEO der AEW Energie AG. «Unser Effizienzbonus soll genau dies unterstützen.» Weitere Informationen unter: www.aew.ch/stromprodukte

Neue Turbinen für noch mehr Windenergie Wenn der Wind kräftig über den Mont-Crosin und Mont-Soleil im Berner Jura fegt, sind die Windturbinen voll im Einsatz. 16 Windturbinen verwandeln hier die Kraft des Windes in Strom für Schweizer Haushalte. Sie gehören zum Juvent-Windpark, dem grössten Windkraftwerk der Schweiz. Das Kraftwerk erzeugt mit einer maximalen Leistung von 23 660 Kilowatt (kW) bei durchschnittlichen Windverhältnissen etwa 40 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr.

Montagearbeiten ab September Betreiber ist die JUVENT SA, eine Gesellschaft mit fünf Partnern, zu denen neben der sol-E Suisse AG, den Industriellen Werken Basel, der Groupe E Greenwatt SA und der Société des Forces Electriques de La Goule SA auch die AEW Energie AG zählt. Seit 1996

wurde das Windkraftwerk stetig ausgebaut und 2010 endgültig fertiggestellt. Um noch mehr Energie gewinnen zu können, werden nun vier Turbinen ausgetauscht. Mit der Demontage wurde im Juli begonnen, die Montagearbeiten der neuen Turbinen beginnen im September. Selbst bei mittleren Windgeschwindigkeiten versprechen die neuen Windenergieanlagen des Typs V90 einen hohen Ertrag. Die Anlagen gelten als geräuscharm und die Rotorblätter sind trotz ihres Durchmessers von 90 Metern sehr leicht, da sie grossteils aus Kohlefaser gefertigt sind. Mehr über den Windpark unter: www.juvent.ch

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Information!

Die Mobilität wird multimodal Mobilität ist Teil des modernen Lebens. Wir sind es gewöhnt, uns mit Auto, Bus oder Bahn fortzubewegen. Doch der Verkehr wird immer dichter, Staus häufiger und spätestens beim Blick auf Klima und Ressourcen ist es an der Zeit für neue Mobilitätslösungen. Halb sieben am Abend. Um 20.45 Uhr beginnt das Fussballspiel. Doch bis zur Abfahrt ins Stadion bleibt noch Zeit. Ein Blick aufs Smartphone zeigt: Die beste Verbindung führt in 38 Minuten mit dem Zug zum Hauptbahnhof, weiter mit dem Tram ins Quartier und dann die letzten Meter mit dem Miet-Velo. Die Busse zum Stadion sind schon jetzt überlastet und mit dem Velo geht es schneller und umweltfreundlicher zum Spiel. Zudem ist dies mit dem Abonnement für den Verkehrsverbund die günstigste Variante. Die Gebühr fürs Velo lässt sich bequem per Handy zahlen. Noch ist diese Szene Zukunftsvision. Denn auch wenn der ÖV und das Internet alle einen Teil dieser Informationen bereithalten, so gibt es sie bislang nicht gebündelt in einem Programm. Ganz zu schweigen von einem Überblick über die Kosten, die CO2 -Emissionen, einer Bezahlfunktion und Echtzeit-Informationen über Staus und Störungen. Doch dies soll sich ändern, und das nicht nur, damit jeder von uns bequemer und schneller von A nach B kommt. Bei Konzepten für die Mobilität der Zukunft geht es auch immer um die Themen Energie, Effizienz und Emissionen. Themen, die immer drängender werden mit Blick auf das zunehmende Wachstum der Städte. Prognosen sprechen davon, dass 2025 4,5 Milliarden Menschen in Städten leben werden. Das ist 1 Milliarde mehr als heute und entspricht etwa 60 Prozent der Weltbevölkerung. Das Bevölkerungswachstum ist dabei nur ein Faktor. Ältere Menschen sowie Singles und Paare ohne Kinder bevorzugen den Komfort der Städte mit ihrem guten Angebot an Kultur, Geschäften und, natürlich, Arbeitsplätzen. Wollen die Städte künftig nicht am Verkehr und den Abgasen ersticken, müssen neue Mobilitätslösungen gefunden werden. Selbst der Umstieg auf E-Mobilität kann das Problem nur zum Teil lösen. Auch wenn Elektroautos

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zu Fuss

Vernetzter Verkehr in der Schweiz Die Schweiz hat schon etliche Schritte in Richtung multimodale Mobilität getan. Das Bundesamt für Energie (BFE) verweist unter anderem auf das gute, weitverzweigte ÖV-Netz, Tarifverbunde und Umwelt-Abos sowie das weltweit einzigartige, landesweite Carsharing-Angebot.

Büro

Websites für mehr Mobilität: Zur Reiseplanung mit verschiedenen Verkehrsmitteln – Flug, Bahn und Strasse – mit Infos zu Preis, Dauer und ökologischem Fussabdruck: www.routerank.com

Velo

Für den Langsamverkehr von Wanderer bis Velo: www.schweizmobil.ch

Bus

Die SBB gibt Auskünfte für Fahrten mit Zug, Bahn und Tram von A nach B: www.sbb.ch emissionsfrei und leise sind, so steht man mit ihnen genauso im Stau und sie benötigen denselben Parkraum. Die Experten auf dem 60. Weltkongress des Internationalen Verbands für Verkehrswesen (UITP) in diesem Jahr in Genf waren sich daher einig: Die Lösung ist multimodale Mobilität. Also Mobilität, die alle Verkehrsmittel nutzt und miteinander verbindet. Das setzt allerdings voraus, dass sich jeder auf Knopfdruck einen Überblick über das Angebot verschaffen und die gewählte Verbindung schnell und komplikationslos nutzen kann. So gelangt man nicht nur entspannt ans Ziel, sondern vermeidet auch unnötige Emissionen und braucht in Zukunft vielleicht nicht mal mehr ein eigenes Auto. Denn mit Carsharing klappt auch der Möbelkauf bei Ikea. Inken Heeb

› Dauer › Route und Alternativen › Ticket bestellen und bezahlen › CO2-Emissionen

Mehr unter: www.aewon.ch


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zu Fuss

Sport Zug

Dinner

Tram

Bus

Termin

Tram

Taxi

Einkaufen

Car-Sharing

Car-Sharing

S-Bahn

Zu hause

Zug

Autofreier Tag Mitfahrgelegenheit

Ausflug

Jedes Jahr am 22. September wird weltweit von verschiedenen Verbänden und Organisationen der Autofreie Tag ausgerufen. Mit Unterstützung der Europäischen Kommission wird in Europa sogar jeweils eine autofreie Woche vom 16. bis 22. September organisiert. Mehr zu den Aktivitäten in den einzelnen Ländern unter: www.mobilityweek.eu

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Position!

E-Mobilität in der Schweiz Laut Bundesamt für Strassen lag der Anteil der zugelassenen Elektroautos in der Schweiz 2012 bei 0,04 Prozent. Zählt man die Hybridfahrzeuge hinzu, kommt man auf 0,7 Prozent. Bis 2020 soll der Anteil der E-Fahrzeuge auf bis zu 7 Prozent steigen.

Elektroauto im Alltagseinsatz Ste pha n

Tom e

k mit

seinem Elek t roauto Mitsubish

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Energieeffizienz ist SEIN Thema: Stephan Tomek forscht als Head of Energy Efficiency Applications an der Hochschule Luzern im Bereich intelligenter Gebäudetechnik. Privat fährt er seit Februar ein Elektroauto, einen Mitsubishi i-MiEV. AEW ON! wollte wissen, wie es zur Entscheidung für ein E-Fahrzeug kam und was das mit intelligenten Gebäuden zu tun hat. Warum haben Sie sich für ein Elektroauto entschieden? Stephan Tomek: Meine Tätigkeit hatte sicher Einfluss. Ich möchte nicht nur theoretisch forschen, sondern auch praktisch an der Entwicklung zu einer energieeffizienten, umweltfreundlichen Gesellschaft mitwirken.

Bei Ihrer Arbeit geht es um Gebäude. Was hat das mit E-Mobilität zu tun? Tomek: Elektrofahrzeuge sind insofern Teil des Gebäudes, weil sie zu Hause oder am Arbeitsplatz aufgeladen werden. Intelligente Gebäude können dabei das Aufladen so steuern, dass das Fahrzeug dann geladen wird, wenn zu viel Strom im Netz ist. Das heisst,

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die Autobatterie dient zur Netzstabilisierung.

Wie hat sich Ihr Elektroauto im Alltag bewährt?

Tomek: Sehr gut. Meistens fahre ich mit dem Auto zur Arbeit. Über Nacht laden wir es daheim in der Garage auf und bei Bedarf kann ich es an der Hochschule mit dem Ladegerät anschliessen.

Wie weit kommen Sie mit einer Ladung? Tomek: Ich kann 80 bis 120 Kilometer weit fahren, was vergleichbar ist mit der Reichweite des Reservetanks eines Benzinautos.

Aber das bedeutet auch, dass Sie jede Autofahrt vorab planen müssen.

Bevor wir das Elektroauto gekauft haben, hatten wir für unsere Familie mit drei Kindern zwei Autos. Eines haben wir nun durch den Mitsubishi für alle Fahrten des täglichen Lebens ersetzt. Das zweite Auto, ein grösserer Kombi, nutzen wir nur noch für lange Fahrten. Dadurch haben wir unseren CO2 -Ausstoss um 75 Prozent von knapp 5 000 Kilogramm im Jahr auf 1 200 verringert.

Was sagt die Familie zur Umstellung? Tomek: Meine Frau ist von dem neuen Auto begeistert – auch weil es so leise und wendig ist. Sie kann nun ihre vielen Kurzdistanzen besser mit ihrem Gewissen vereinbaren.

Und die Kinder? Tomek: Für Kinder wird das Thema greifbarer, wenn man erklärt, dass bei einer Fahrt mit einem Auto mit Verbrennungsmotor pro Kilometer gut 100 Gramm CO2 in die Umwelt gelangen. Das entspricht dem Gewicht einer Tafel Schokolade.

Tomek: Ja, das stimmt. Denn Stromtankstellen ohne Schnellladefunktion lösen das Problem auch nicht, da die Ladezeit für die Batterie bis zu sechs Stunden beträgt. Aber wenn wir zum Beispiel AEW Solarstromtankstelle Freunde besuchen, könElektroautos können bei der nen wir bei ihnen das AEW Solarstromtankstelle in Aarau, Auto an eine ganz Vorstadt 40, kostenlos aufgeladen normale Steckdose anwerden. Übrigens: Auch die Geschliessen. schäftsleitung der AEW Energie AG ist klimafreundlich mit einem «CheUnd da hat niemand vrolet Volt», einem Elektroauto mit Sorge wegen der Reichweitenverlängerer, unterwegs.

Kosten?

Für wen ist ein Elektroauto geeignet? Tomek: Für jeden, der einen Arbeitsweg von 25 bis 30 Kilometern zurücklegt. Das ist das Gros der Schweizer Arbeitnehmer.

Bisher gibt es nur wenige Elektroautos in der Schweiz. Was könnte dazu beitragen, dass mehr Leute umsteigen?

Mehr dazu unter: Tomek (lacht): Nein, www.aew.ch/tankstelle bei den momentanen Strompreisen liegen sie bei weniger als Tomek: Mehr Anreize, einem Franken. Sollte also jemals ein Freund Bedenken haben, dann zum Beispiel in Form von Steuervergünstilade ich ihn zum Essen ein – das reicht dann gungen, oder, wie schon in Norwegen, kostenlose Parkplätze und im Stau die Busspur bewieder für viele Male Strom tanken. nützen dürfen. Auch wäre es schön, wenn ein Was ist für Sie der grösste Vorteil der E-Mobilität? gut umweltverträglicher Strommix für ElekTomek: Die Reduktion an CO2 -Emissionen. troautos angeboten würde. Inken Heeb


Inspiration!

Mein

Freund, der Baum

AEW Wärmeverbunde reduzieren CO2-Emissionen Die AEW Energie AG betreibt als Contractor 59 Wärmeverbunde und reduziert damit die CO2 -Emissionen jährlich um 27 300 Tonnen. Die Mehrheit der Wärmeverbunde wird mit erneuerbaren Energien aus der Region betrieben. Insgesamt versorgt die AEW Energie AG so über 10 000 Haushalte mit Wärme.

80 Bäume

schlucken pro Jahr 1 Tonne CO2 Das entspricht etwa einem Sechstel der Menge, die ein Schweizer pro Jahr produziert.

Bäume sind Klimaschützer: Sie kühlen die Atmosphäre und speichern Kohlendioxid (CO2). CO2 entsteht bei der Verbrennung fossiler Energieträger wie Kohle, Öl und Gas. 85 Prozent der gesamten Schweizer Treibhausgasemissionen bestehen aus Kohlendioxid. Rund 56 Prozent der CO2 -Emissionen in der Schweiz entstehen durch die Verwendung von Brennstoffen (Heizöl, Erdgas) in Privathaushalten, im Gewerbe und in der Industrie. Transport und Verkehr tragen durch die Verbrennung von Treibstoffen (Benzin, Diesel) die übrigen 44 Prozent bei.

hen Bäume der Luft das Klimagas Kohlenstoffdioxid (CO2). Sie verwandeln es in Sauerstoff, ein wichtiges Element unserer Atemluft. Den restlichen Kohlenstoff verwenden sie für das eigene Wachstum. Wie viel, hängt von der Grösse und Sorte des Baumes ab.

Wald bedeckt ein Drittel der Schweiz Noch bedecken Wälder rund ein Drittel der Landflächen unserer Erde. Doch pro Minute schrumpfen die Wälder der Welt durch Holzabbau und Brandrodung um eine Fläche von 35 Fussballfeldern. Das bringt zwar Baustoff und Ackerflächen, schadet aber dem Weltklima. Denn Bäume sind ein Bestandteil im Klimagleichgewicht der Erde. Auf die Atmosphäre wirken die Wälder wie gigantische Klimaanlagen. Wasser verdunstet über die Blätter der Bäume und steigt als Wasserdampf auf. Der Dampf verdichtet sich zu Wolken und regnet wieder ab. Beides senkt die Lufttemperatur. Bei der Fotosynthese entzie-

Eine 35 Meter hohe Fichte hat mit einem Alter von 100 Jahren etwa 2,6 Tonnen CO2 in ihren Ästen und Blättern gespeichert. Eine ebenso hohe 120-jährige Buche lagert dagegen 3,5 Tonnen CO2 ein, was an ihrer höheren Holzdichte liegt. In der Schweiz bedeckt Wald rund ein Drittel der Fläche und bindet pro Jahr etwa 4 Millionen Tonnen CO2 – das entspricht einem Zehntel des Schweizer Ausstosses. Insgesamt nimmt die Waldfläche laut Bundesamt für Umwelt zu. Besonders waldreich sind der Jura mit 41 Prozent und die Alpensüdseite mit (ih) 51 Prozent.

Klimapolitik der Schweiz Das zum 1. Januar 2013 revidierte CO2 -Gesetz hat zum Ziel, die Treibhausgas-Emissionen im Inland bis 2020 um mindestens 20 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Das Gesetz betrifft vor allem fossile Brennund Treibstoffe, erfasst aber neben CO2 auch andere wichtige Treibhausgase. Mehr unter: www.bafu.admin.ch/klima

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Präsentation!

Netzelektriker gesucht

we want you!

Netzelektriker sind gesuchte Leute. Und das wird auch in absehbarer Zeit so bleiben. AEW ON! erläutert, warum das so ist, und stellt den Beruf vor.

In der Energieversorgung wird die Erzeugung immer dezentraler. Nicht mehr nur Grosskraftwerke speisen in das Netz ein. Zunehmend stammt die Elektrizität aus unterschiedlichen erneuerbaren Energiequellen. Kleinsterzeuger, die beispielsweise Strom aus Sonne oder Biomasse auf ihrem Hausdach oder Hof produzieren, speisen in das Netz ein. Damit der Strom aus all diesen Quellen vom Netz übertragen ig? perlehre werden kann, muss dieses beständig Neugier e Schnup in e t Ju te ssierte ie AG bie re rg te e ausgebaut und verstärkt werden. Ein n in E leikönnen Die A E W rbeit beg he lang A c r o Job für die Netzelektriker. re W ih e r bei n in an. Ein elek trike i A rbeite tz e e b N r e e d h o c g ins gendli K abelbau inführ un Hinzu kommt, dass schon längst es beim s eine E e ssbe t ten – sei ib lu g h nicht nur Strom durch die Leitungen ine Absc . Zudem e e h d ö n H u r de herheit ic ss it e fl iesst, sondern vermehrt auch Daten rb T hema A resse? te In übertragen werden. Smart Grid ist . g n per stätig u chreiben ss g hier das Stichwort. Der Begriff steht n u rb ewe an: k urzes B r per Post e in d für intelligente Stromnetze, die e o h h c .c s Einfa rbeit li@aew , Leiter A inz.wer n li e den Verbrauch und die Erzeugung h n r n e a , 0 W il 4 z Ma stadt , Hein bere Vor steuern helfen und damit die Enerergie AG O n , E g n W u E d A d Ausbil n u gieversorgung effizienter und siit e sic herh u a cherer machen sollen. r a A 5 0 01

Ausbildung zum Netzelektriker (EFZ) bei der AEW Energie AG Bei ihrer dreijährigen Berufsausbildung lernen Netzelektriker, Haushalte und Unternehmen mit Elektrizität zu versorgen. In der Regel wird im Team gearbeitet; die Arbeiten fi nden hauptsächlich im Freien statt. Die wesentlichen Aufgabenfelder: – Erweiterung und Unterhalt des Kabelnetzes – Arbeit an Freileitungen – Arbeit an öffentlicher Beleuchtung – Bau von Trafo- und Verteilstationen Bis zu vier Netzelektriker fangen pro Jahr mit ihrer Ausbildung bei der AEW Energie AG an.

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Um diesen Neuerungen Rechnung zu tragen, wurden das Berufsbild und der Ausbildungsplan für den Netzelektriker überarbeitet und schweizweit vereinheitlicht. «Das Ziel ist, den Beruf noch abwechslungsreicher und spannender zu machen», erläutert Heinz Wernli, Leiter Arbeitssicherheit und Ausbildung bei der AEW Energie AG. Allerdings werde die Lehre dadurch auch anspruchsvoller. Künftig kann man sich zwischen drei Ausbildungsschwerpunkten entscheiden: Energie, Telekommunikation und Fahrleitungen. Zu den Arbeitgebern zählen Gemeinden, Bund, Kantone sowie Unternehmen wie Elektrizitätswerke, Telekommunikations-, Transport- und Versorgungsunternehmen. Der Schwerpunkt der Lehre bei der AEW Energie AG liegt auf Energie, allerdings erhalten die Lernenden Einblicke in alle drei Bereiche. Nach Abschluss der Lehre gibt es verschiedene Weiterbildungsmöglichkeiten. «Drei Jahre nach Abschluss kann man eine Berufs-

Netzelektriker sollten schwindelfrei sein.

prüfung machen und Gruppenführer werden», informiert Wernli. «Später gibt es auch die Möglichkeit, eine Meisterprüfung abzulegen.» Ab 2014 gilt das neue Berufsbild. Wer sich in diesem Jahr für eine dreijährige Lehre zum Netzelektriker mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ) bewirbt, wird nach dem (ih) neuen Berufsbild ausgebildet.

Mehr dazu: www.aew.ch/netzelektriker

Berufsschau in Lenzburg Bei der Berufsschau vom 3. bis 8. September 2013 informiert die AEW Energie AG über die Ausbildung und den Beruf des Netzelektrikers. Mehr dazu: www.ab13.ch


Präsentation!

BDWM Transpor t AG Zürcherstrasse 10 5620 Bremgarten info@bdw m.ch Tel. 056 648 33 00 Fax 056 648 33 10

ww w.bdwm.ch AE W Naturstrom: 5 300 MW h für 2013

BDWM Transport AG, Bremgarten

«Clever unterwegs – mit Naturstrom» Das Angebot der BDWM Transport AG umfasst weit mehr als bloss komfortable Fahrten von A nach B. Gäste können unter anderem kulinarische Genüsse wortwörtlich «erfahren». Seit diesem Jahr sind die Fahrzeuge mit Naturstrom ausschliesslich von Schweizer Wasserkraftwerken unterwegs.

Man glaubt ihm aufs Wort, wenn Dr. Severin Rangosch, CEO der BDWM Transport AG und der Limmat Bus AG, davon spricht, dass sich das Unternehmen «mit bedarfsgerechten Fahrplänen, zuvorkommender Betreuung der Fahrgäste und innovativen Services rund ums komfortable Reisen profi liert». Die BDWM Transport AG, die Leistungen im öffentlichen Regionalverkehr der Kantone Aargau und Zürich per Bahn und Bus sicherstellt, will mit kompromisslosem Qualitätsstreben für die Öffentlichkeit Leistungen erbringen, die auch in Zukunft attraktiv, fi nanziell tragbar und nachhaltig bleiben. Seit dem 1. Januar 2013

bezieht die Bremgarten-Dietikon-Bahn neu zertifizierten Naturstrom, der ausschliesslich in Schweizer Wasserkraftwerken produziert wird. Die AEW Energie AG liefert diesen mit dem Zertifi kat «Wasser-CH». Gemäss Marcel Hauri, Vertrieb Strom der AEW Energie AG, wird die BDWM dieses Jahr rund 5 300 000 kWh Strom beziehen, der aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Das Engagement ist sichtbar am neuen Fahrzeug mit der Beschriftung «Unterwegs mit AEW Naturstrom».

Unterwegs mit dem «Thailand-Express» Neben den offiziellen Fahrten stehen bei der BDWM jede Menge saisonal abgestimmte Erlebnisfahrten auf dem Programm. Thomas Koch, Leiter Kunden-Service, verweist auf den «Mutschälle-Zmorge», der sich etabliert hat und zu jeder Jahreszeit ein Erlebnis ist. Gut und reichlich bewirtet, geniessen die Fahrgäste im lauschigen Ambiente des Nostalgiezugs «Sebni» den Ausblick auf das abwechslungsreiche Panorama. Neu im Programm ist ab 23. August die «Tartar-Trilogie». Am 27. September startet der «Thailand-Express». Da ist denn auch gleich zu erfahren, weshalb das fernöstliche Essen mundgerecht zubereitet wird. Selbstverständlich ist auch die Schwei«Metzgete» zer Traditionsküche mit der (18. Oktober) und «Fondue-Fahrten» (22. No-

vember) vertreten, durch die ein Stück Heimat auf Rädern erlebbar wird. Und dann sind da noch die Extrafahrten nach Mass, unter anderem eine Fahrt im Führerstand. Interessenten können einen Lokführer auf seiner Tour begleiten und erhalten so spannende Einblicke in den Arbeitsalltag auf Urs Scheidegger Schienen.

Genussfahrt zu gewinnen

Sie möchten an einer Fahrt mit dem Thailand-Express teilnehmen? Die BDWM spendiert eine Fahrt für zwei Personen im Wert von CHF 158.– Wer gewinnen will, muss seine Angaben bis 13. September 2013 unter www.aew.ch/thailand eintragen. Das Los entscheidet über den Gewinner. (Unter Ausschluss des Rechtsweges)

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Aktion!

energieberatungAARGAU

Gebäude erneuern – aber wie? Knapp 50 Prozent des Energieverbrauchs in der Schweiz entfallen auf die 1.6 Millionen Gebäude. Der Erneuerungsbedarf bei Häusern ist entsprechend hoch. Mit einer Gebäudemodernisierung kann der Energieverbrauch um bis zur Hälfte reduziert werden. Voraussetzung für eine nachhaltige und wertvermehrende Modernisierung sind jedoch eine sorgfältige Planung und Umsetzung. Die energieberatungAARGAU, eine Dienstleistung des Kantons Aargau, unterstützt Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer mit einer umfassenden Beratung und namhaften Förderbeiträgen.

Sie sind herzlich zu unseren Informationsveranstaltungen eingeladen. Mittwoch,

11.09.13

Hotel Ochsen Muri, Seetalstrasse 16

Donnerstag, 12.09.13

Forschungsinstitut für biologischen Landbau Frick, Ackerstrasse 111

Montag,

16.09.13

Kantonsschule Baden, Seminarstrasse 3

Mittwoch,

18.09.13

Berufsbildungszentrum Zofingen, Strengelbacherstrasse 27

Donnerstag, 19.09.13

Kultur- und Kongresszentrum Aarau, Schlossplatz 9

Montag,

23.09.13

Gemeindesaal Menziken, Hauptstrasse 42

Dienstag,

24.09.13

Kulturbeiz Chappelehof Wohlen, Kapellstrasse 4

Mittwoch,

25.09.13

Salzhaus Brugg, Obere Hofstatt 25

Donnerstag, 26.09.13

Hotel Schützen Rheinfelden, Kulturkeller, Bahnhofstrasse 19

Die Veranstaltungen dauern von 19.00 bis 20.30 Uhr mit anschliessendem Apéro. Die Teilnahme ist kostenlos, aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter www.ag.ch/energie > Bauen & Energie > Veranstaltungen notwendig.

energieberatungAARGAU Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau Tel. 062 835 45 40 E-Mail: energieberatung@ag.ch

Mehr unter: www.ag.ch/energie Bauen & Energie > energieberatungAARGAU

Events Sie möchten wissen, was in der Region los ist? Sie sind auf der Suche nach Ideen für Ausflüge und kulturelle Veranstaltungen? AEW ON! hat Ihnen einige Highlights der Region zusammengestellt. Berufsmesse Lenzburg

Schupfart 2013

03.–08.09.13

20.–22.09.13

Berufsmesse täglich 9 bis 16 Uhr Ort: Berufsschule Neuhof

Rock-, Country- und Schlagerfestival www.schupfartfestival.ch

www.ab13.ch

Pfalz-Märt Veltheim 14.09.13 Kunsthandwerk und Lebensmittel www.pfalz-maert.ch

AEW Brass Band Fricktal 14.09.13 15.09.13

14 AEW

Argovia Philharmonic 27.09.13

Symphoniekonzert im Trafo Baden

10.10.13

Gastkonzert in der Tonhalle Zürich

Tag der Jugend im iLab

www.argoviaphil.ch

Schülerlabor 22.09.13

Mosttage und Herbstmarkt

um 17 Uhr Ort: Mehrzweckhalle Mettau

Marktplatz mit Produkten der Region Ort: Schlosshof Hallwyl

Unter dem Motto «Physik zum Anfassen» feiert das Schülerlabor iLab des Paul Scherrer Instituts PSI in Villigen/Würenlingen mit Experimenten und Shows von 10 bis 17 Uhr sein fünfjähriges Bestehen.

www.aewbrassbandfricktal.ch

www.schlosshallwyl.ch

ilab.web.psi.ch

um 20 Uhr Ort: Saalbau, Stein (AG)

on!

Herbst 2013

12./13.10.13


Aktion!

Mitmachen und

gewinnen Preise: 1. Preis: Solarrucksack 2. und 3. Preis: CLICK – der Standbykiller 4. und 5. Preis: Swiss Quiz

Vorschau Energieproduktion vor Ort Woher kommt unsere Energie in Zukunft? Baut jede Stadt ihr eigenes Fernwärmekraftwerk oder wird jeder von uns zum Energieproduzenten?

Energiereise Im März 2014 erwartet Sie ein Blick hinter die Kulissen des Zürcher Zoos und ein Besuch der Umwelt Arena.

Energiesparfamilie

Lernen Sie die beiden Teilnehmerfamilien kennen: : Mehr unter: www.aewon.ch/energiesparfamilie

IMPRESSUM

Lösungswort

Herausgeberin: AEW Energie AG, Obere Vorstadt 40, Postfach, 5001 Aarau, aewon@aew.ch, www.aew.ch Erscheint viermal jährlich und wird kostenlos verteilt.

So machen Sie mit Senden Sie eine Postkarte mit dem richtigen Lösungswort an: AEW Energie AG, Kreuzworträtsel, Postfach, 5001 Aarau Oder Online: www.aewon.ch/raetsel Teilnahmeschluss: 30. September 2013

Das Lösungswort der Sommerausgabe AEW ON! lautete: Zusammen

Redaktion: Elke Piller, AEW Energie AG, in Zusammenarbeit mit Braintrain AG, ein Unternehmen der Trurnit Gruppe.

Die Gewinner unseres Sommerrätsels: 1. Preis: Kurt Badertscher, 5620 Bremgarten 2. und 3. Preis: Brigitte Häfeli, 5706 Boniswil Karin Maier-Böhm, 5452 Oberrohrdorf 4. und 5. Preis: Borgi Kopriwa, 8303 Bassersdorf Heinz Uebelhard, 5703 Seon

Fotos: AEW Energie AG, Basler Tattoo Production GmbH, Beni Basler, BDWM Transport AG, Christina Vogler, Fotolia, Juvent SA, Kanton Aargau, PSI, Urs Scheidegger, Zürcher Zoo, Zürich Airport Illustration: Muriel Häfeli Druckerei: Zofi nger Tagblatt Auflage: 77 000 Ex. Copyright: Die Inhalte dieses Magazins sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nur mit schriftlicher Zustimmung der AEW Energie AG übernommen werden.

Buchverlosung: Rita Widmer, 4312 Magden

Jedes richtige und rechtzeitig eingesandte Lösungswort nimmt an der Verlosung teil. Die Gewinner/-innen werden von der AEW Energie AG schriftlich benachrichtigt und erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name ohne detaillierte Adressangaben in der nächstfolgenden Ausgabe des AEW ON! publiziert wird. Mitarbeitende der AEW Energie AG und deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen mit einer Schweizer Adresse. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Über die Verlosung wird keine Korrespondenz geführt.

Platzhalter für FSC Logo, wird von Druckerei eingesetzt und ist im GzD enthalten

Herbst 2013

AEW

on!

15


Dank 20 Prozent Leserrabatt

AEW ON! Energiereise nur

CHF 175

Die Reise im Überblick Samstag, 21. Dezember 2013 Abfahrt ab Baden-Rütihof 13.30 Uhr Ankunft in Baden-Rütihof ca. 23.00 Uhr Inbegriffen: ■ Fahrt mit modernem Komfortklasse-Bus ■ Führung oder Rundfahrt auf dem Flughafen ■ Abendessen im Restaurant «Upperdeck», Flughafen Zürich ■ Showticket Christmas Tattoo im Hallenstadion

Moderne Architektur und anspruchsvolle Technik werden uns genauso in den Bann ziehen wie virtuose Tamburen.

Nicht inbegriffen: Getränke, Snacks im Car und Trinkgelder

Vom Zürich Airport zum Christmas Tattoo AEW ON! Energiereise zum stimmungsvollen Auftakt in die Weihnachtszeit Betreuung der Passagiere im Flughafen Ob heisser Sommer oder vereiste Winterlandschaften, die 25 Millionen Passagiere kümmerts nicht. Hauptsache, die Flugzeuge flie gen pünktlich und sicher ans Ziel. Was die 25 000 Beschäftigten des Flughafens im Hintergrund für uns tun, ist Inhalt der ersten Station unserer Reise. Sie haben die Wahl: Sowohl auf der Führung hinter die Kulissen der

Terminals und Abfertigungshallen als auch auf der Rundfahrt übers Gelände erfahren Sie Erstaunliches zum Flughafenbetrieb. Wählen Sie aus!

Nachtessen im Grill-Restaurant «Upperdeck» Auch für das leibliche Wohl der Passagiere wird gesorgt. Es fehlt an nichts. Um unseren Hunger zu stillen, verwöhnt uns das Grill-

AEW ON! Flughafen Zürich und Christmas Tattoo Telefon:

Vorname:

Anzahl Teilnehmer:

Strasse:

Unterschrift:

Abendessen: Fleisch

Führung im Flughafen Zürich Rundfahrt oder

Vegi

Wichtig: ID, Pass oder Führerausweis sind für Führungen im Flughafen obligatorisch!

Flughafenführung Für mich wären beide Führungen okay Internet-Buchungscode auf www.twerenbold.ch

16 AEW

on!

tchta1

Herbst 2013

Melden Sie sich bis am 01.10.2013 an bei: Twerenbold Reisen AG, Im Steiacher 1, 5406 Baden-Rütihof, Tel. +41 (0)56 484 84 74 Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

PLZ / Ort:

Magische Weihnachtsmomente So etwas hat die Schweiz noch nicht gesehen: das weltweit erste Christmas Tattoo verwandelt das Hallenstadion in Zürich in eine zauberhafte, schottische Wintermärchenlandschaft. 900 Mitwirkende in Repräsentationsorchestern und Tanzformationen werden weltbekannte Weihnachtsmelodien zum Besten geben, darunter die vereinigten Dudelsackformationen Massed Pipes & Drums. Ihr «Coming Home for Christmas» auf ihren Dudelsäcken wird unsere Herzen höher schlagen lassen. Mit dabei ist auch das weltbekannte Top Secret Drum Corps aus Basel – die beste Showtrommelgruppe der Welt!

Anmeldung Name:

Restaurant «Upperdeck» mit einem feinen Dreigänger.

Ein Tattoo zu Weihnachten mit Überraschungen und viel Besinnlichkeit. Lassen auch Sie sich in eine einzigartige Wintermärchenwelt entführen! Mehr zur Reise unter: www.aewon.ch/energiereise


AEW ON! Herbst 2013  

Energiesparfamilie: Zwei Familien wollen 25 Prozent sparen; Energiesparen: lohnt sich Bonus für sparsame Naturstromkunden; Beruf mit Zukunft...

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