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WORKSTORY
Drei auf einen Schlag
Gesetzesausgaben zu
ASVG, GSVG & BSVG
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COVERSTORY
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WORKSTORY
Drei auf einen Schlag
Gesetzesausgaben zu
ASVG, GSVG & BSVG
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COVERSTORY
Seit 26 Jahren ist Andreas Konecny beim Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen an Bord – zunächst als Co-Herausgeber, später als alleiniger Kapitän des publizistischen Flaggschiffs im Zivilprozessrecht. In diesem Zeitraum erschienen zwei Auflagen mit 23 Teilbänden und fast 25.000 Seiten.
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» Auch erhebend: allein an die 5.000 ausgewählte Entscheidungen zum Kindschaftsund Erbrecht. «
Dr. Ulrich Pesendorfer
OStA, Leiter d. Kompetenzstelle Zentr. Behörde in Kindschafts- u. ErwSch-Sachen im BMJ, Wien

Dokalik/Mokrejs-Weinhappel/Kathrein
Das Große ABGB
38. Auflage 2025. CLVI, 4.512 Seiten in 2 Bänden. Geb. ISBN 978-3-214-25614-2
590,00 EUR
inkl. MwSt.
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HEINZ KORNTNER
Verlagsleiter
schreibt (und herausgibt), der bleibt
23 Bände, knapp 25.000 Seiten und – Stand heute – 54 Autor:innen. Die publizistische Leistung, die Herausgeber Andreas Konecny im Laufe eines guten Vierteljahrhunderts und zweier Neuauflagen für den Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen erbrachte, ist gewaltig. Mehr darüber erzählt der langjährige Freund des Hauses MANZ in unserer Coverstory ab Seite 8.
Das gilt freilich nicht nur in quantitativer Hinsicht: Rezensent:innen zeigten sich stets von der Bearbeitungstiefe und Aktualität des Großkommentars beeindruckt. Kurz: Der Fasching/Konecny gilt als publizistisches Flaggschiff im Bereich des Zivilprozessrechts. Zwei Jahre vor seinem 70. Geburtstag übergibt der Kapitän das Ruder. Den Kurs bestimmt künftig Edwin Gitschthaler. Dem Fachpublikum ist der Honorarprofessor und OGHSenatspräsident i.R. nicht zuletzt durch seine Rolle als Chefredakteur der Zeitschrift für Familienund Erbrecht EFZ vertraut. „Bei ihm ist der ,Fasching/Gitschthaler‘ in besten Händen“, ist sein Vorgänger überzeugt.
HIER SPIELT DIE MUSIK
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Nicht selten stecken die Autor:innen ihre kostbare Freizeit in ihre schreiberische Nebentätigkeit. An langen Abenden oder Wochenenden entstehen so Fachbeiträge wie auch größere Werke von bleibender Bedeutung. Dieses Engagement ist nicht hoch genug einzuschätzen. Zugleich erhöht es die Sichtbarkeit innerhalb der juristischen Zunft. „Die Außenwirkung der Wiener Kommentare ist beachtlich, die Werke werden häufig zitiert“, meint etwa Hagen Nordmeyer. In unserem Autorenporträt ab Seite 14 erweist sich der NeoHerausgeber der Kommentare zum
StGB und zur StPO nicht nur als fachliterarischer, sondern auch als musikalischer Virtuose. Die erste Geige spielt Christina Schnittler künftig bei den Großen Gesetzesausgaben zu ASVG, GSVG und BSVG. Mit der wissenschaftlichen Projektmitarbeiterin am Institut für Arbeits und Sozialrecht der Universität Wien übernimmt erstmals eine Frau die Herausgeberschaft dieser traditionsreichen Loseblattwerke. Erste Lieferungen unter ihrer Ägide sind für den Frühsommer zu erwarten. Danach wird es Schlag auf Schlag gehen. „Geplant sind im Schnitt drei Lieferungen jährlich pro Gesetzesausgabe“, erklärt die Herausgeberin. In unserer Workstory ab Seite 16 dürfen wir ihr bei der Arbeit über die Schulter sehen.
Herzlichst, Ihr
08 | Coverstory: Andreas Konecny –eine Bilanz im Zivilprozessrecht



16 | Workstory: Stabübergabe im Sozialversicherungsrecht

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44 MANZ Rechtsakademie
Offenlegung gem. § 25 MedienG und Angaben zu § 5 ECG abrufbar auf www.manz.at/impressum
MEDIENINHABER UND HERAUSGEBER: MANZ’sche Verlags und Universitätsbuchhandlung GmbH,
Anschrift: Kohlmarkt 16, 1010 Wien.
Verlagsadresse: Johannesgasse 23, 1010 Wien (verlag@manz.at)
VERLAGSLEITER: Mag. Heinz Korntner
REDAKTION: Reinhard Ebner
GRAFIK: Astrid Sodin
Johannesgasse 23, 1010 Wien, EMail: verlag@manz.at
HERSTELLER: W&H Media Druck+Verlag GmbH, Moissigasse 8, 1220 Wien
HERSTELLUNGSORT UND VERLAGSORT: Wien, Österreich
URHEBERRECHTE: Sämtliche Angaben in dieser Zeitschrift erfolgen trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr. Irrtümer und Preisänderungen vorbehalten. Eine Haftung der Autor:innen, der Herausgeber:innen sowie des Verlags ist ausgeschlossen.
GRAFISCHES KONZEPT: John Ross Group, Jörgerstraße 50/3, 1170 Wien
FOTOS: MANZ Verlag Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier.

ZIVILRECHT WIRTSCHAFTSRECHT
Herausgeber Uitz/Weichbold 9783214264062
eihe Kommentar
Format Gebunden mfang ca. 1.000 Seiten, erscheint im März 2026 auch als Onlineversion verfügbar
PREIS
EUR 240,–inkl. MwSt.
FÜR ALLE, DIE DAS STEUER ÜBERNEHMEN
Kommentar zu KHVG, VOEG und KFG
Dieses Werk bietet erstmals eine vollständige Gesamtdarstellung des österreichischen KraftfahrzeugHaftpflichtversicherungsrechts in Kommentarform. Hierfür beleuchten seine Ausführungen alle Normen des KHVG, des VOEG und der versicherungsrechtserheblichen Abschnitte des KFG unter Berücksichtigung ihrer unionseuropäischen Regelungshintergründe.
23 Autor:innen aus der Rechtswissenschaft, der ordentlichen Gerichtsbarkeit, der Verwaltungsgerichtsbarkeit, der Rechtsanwaltschaft und den Interessenvertretungen garantieren die dogmatisch tiefgründige und praxisnahe Auseinandersetzung mit der vorhandenen Judikatur und Literatur. Weiterführende Analysen der internationalen Dimensionen der KraftfahrzeugHaftpflichtversicherung, ihrer versicherungsaufsichtsrechtlichen Regulierung, ihrer ökonomischen und historischen Bedeutung sowie ihrer Ausgestaltung durch die Musterbedingungen der AKHB 2023 ergänzen diese Untersuchungen.
DIE HERAUSGEBER:
Dr. Matthäus Uitz, LL.B., M.Sc., LL.M. (Yale), ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (post doc) und Habilitand am Institut für Unternehmensund Wirtschaftsrecht der Universität Wien.
Dr. Markus Weichbold, B.A., ist Rechtsanwalt bei der DSC Doralt Seist Csoklich Rechtsanwälte GmbH, ständiger juristischer Berater der Maklerbüros der Unternehmensgruppe der C:M:S Contracta.Makler.Service GmbH und Lektor für Versicherungsrecht an der Universität Wien.

ÖFFENTLICHES RECHT
Autorinnen Weiss/Lust
ISBN 9783214264550
Reihe Sonderausgabe
Format gebunden
Umfang XXVIII, 538 Seiten, 10. Auflage 2025 auch als Onlineversion verfügbar
PREIS
EUR 58,–inkl. MwSt.
DIE BESTE VERSORGUNG FÜR IHRE RECHTSKOMPETENZ
Seit 28 Jahren gibt der Kommentar zum GuKG klar und verlässlich Auskunft zu den Rechten und Pflichten der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe. In der 10. Auflage wurden ua folgende rechtliche Neuerungen berücksichtigt:
• GuKGNovellen im Rahmen der jüngsten Pflegereformen
• Umsetzung der Schul und Lehrlingsausbildungen für Pflegeassistenzberufe
• Änderungen aufgrund des OTAGesetzes
Kommentiert wird außerdem, wie bisher, das Gesundheitsberuferegister-Gesetz (GBRG), inklusive der jüngsten Novelle 2025 im Zusammenhang mit dem Informationsfreiheitsgesetz.
Ausführliche Anmerkungen mit Hinweisen auf Gesetzesmaterialien, Erlässe, Judikatur und Literatur dienen als wertvolle Hilfe zur Auslegung in der täglichen Praxis.
DIE AUTORINNEN:
Dr.in Susanne Weiss war im BMASGPK insbesondere für Legistik und Vollziehung im Bereich des Berufs und Ausbildungsrechts der Ärzte, Psychotherapeuten, Musiktherapeuten, Klinischen Psychologen und Gesundheitspsychologen sowie für EUAngelegenheiten der Berufsanerkennung und bildungspolitische Maßnahmen im europäischen Kontext zuständig.
Mag.a Alexandra Lust ist im BMASGPK insbesondere für Legistik und Vollziehung im Bereich des Berufs und Ausbildungsrechts der Gesundheits und Krankenpflegeberufe, der medizinischen Assistenzberufe und der Operationstechnischen Assistenz und der Zahnärzte und des Gesundheitsberuferegistergesetzes sowie für EUAngelegenheiten der Berufsanerkennung zuständig.

Autoren Perner/Spitzer/Kodek
ISBN 9783214265373
Reihe Lernen. Üben. Wissen.
Format broschiert
Umfang VIII, 804 Seiten, Glossar 242 Seiten, 8. Auflage 2026
PREIS
EUR 74,80 inkl. MwSt.
IM PAKET
mit Perner/Spitzer/Kodek (Hrsg), ÖsterreichCasebook Bürgerliches Recht, 3. Auflage 2023
ISBN 9783214265380
EUR 120,70
inkl. MwSt.
Für alle, die Bürgerliches Recht wirklich verstehen wollen: Seit 2007 begleitet der „PSK“ Studierende, Kandidat:innen von Berufsprüfungen sowie Praktiker:innen und hat sich zum unverzichtbaren Standardwerk entwickelt. Die 8. Auflage führt dieses Erfolgsrezept fort: Bürgerliches Recht verständlich erklären, Wesentliches von Unwesentlichem trennen und Orientierung bieten, wenn Materien dichter und europäischer werden.
Aktualität garantiert: Der Gesetzgeber hat das Bürgerliche Recht zuletzt kräftig in Bewegung versetzt. Der PSK ist am Puls dieser Entwicklungen und inkludiert die jüngsten Änderungen, zB das ZIAG 2025 zu Wertsicherungsvereinbarungen sowie Reformen bei Verbraucherkrediten, in der Produkthaftung und im Besitzstörungsrecht. Wichtige Neuerungen werden wie gewohnt auch zwischen den Auflagen erläutert – in den PSKUpdates und den zahlreichen Lecture Casts unter psk.manz.at.
DER SCHLÜSSEL ZUM ZIVILRECHT
Anschaulichkeit ohne Kompromisse: Der PSK erklärt, vernetzt, ordnet ein – das macht den Stoff zugänglich und den Wald wieder sichtbar. Die klare Sprache und strukturierte Darstellung erleichtern das Lernen ebenso wie die praktische Anwendung.
Glossar: Mehr als 1.000 Schlagwörter in einem umfassend aktualisierten Glossar ermöglichen gezielte Wiederholung und schnelle Kontrolle zentraler Begriffe des Bürgerlichen Rechts.
DIE AUTOREN:
Dr. Stefan Perner ist Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Mitglied des VfGH.
Dr. Martin Spitzer ist Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Richter des Fürstlichen OGH in Liechtenstein.
Dr. Georg Kodek, LL.M., ist Universitätsprofessor an der Wirtschaftsuniversität Wien und Präsident des OGH.
Der „Fasching/Konecny“ gilt als Flaggschiff im Zivilprozessrecht. Seit 26 Jahren ist Andreas Konecny an Bord –zunächst als Co-Herausgeber, später als alleiniger Kapitän. In dieser Zeit erschienen zwei Auflagen mit 23 Teilbänden und in Summe 24.814 Seiten.


Noch vor dem Jahreswechsel konnte die dritte Auflage des Kommentars zu den Zivilprozessgesetzen abgeschlossen werden. Diese umfasst damit fünf Bände in 13 Teilbänden und 13.382 Seiten inklusive Titelei. Ein Mammutprojekt, das Andreas Konecny als alleiniger Herausgeber bestritt. Dessen Vollendung ist für ihn mit Gefühlen der Dankbarkeit und der Erleichterung verbunden. „Erleichterung, weil eine Aufgabe, die über Jahrzehnte einen erheblichen Teil meiner Arbeitskraft in Anspruch genommen hat, nun abgeschlossen ist.“ Die Arbeit an der dritten Auflage startete 2012. Ein Jahr später erschien Band I zur Jurisdiktionsnorm. Bände II bis IV, die aufgrund ihres Seitenumfanges jeweils in mehrere Teilbände aufgeteilt wurden, beschäftigen sich mit der Zivilprozessordnung, Band V behandelt das Europäische Zivilprozessrecht. Hier wurde zuletzt der fünfte Teilband zur EUVerordnung für Ehe und Kindschaftssachen (EuEheKindVO) und zur Europäischen Unterhaltsverordnung (EuUVO) veröffentlicht.
WIE ALLES BEGANN
Konecnys „FaschingHistorie“ begann noch wesentlich früher: „Bei der Übersiedlung im Zuge meiner Pensionierung sind mir alte Unterlagen in die Hände gefallen, die ich im Jahr 1990 für Hans W. Fasching erstellt hatte.“
Konkret handelt es sich dabei um ausführliche Bearbeitungsrichtlinien und um ein 30seitiges Konzept für die zweite Auflage. „Der Entwurf skizziert die schließlich vollzogene Entwicklung in Richtung Großkommentar.“ In den 90ern wandte sich Konecny, der sich 1992 bei Universitätsprofessor Fasching habilitiert hatte, verstärkt dem Insolvenzrecht zu. Gemeinsam mit Günther Schubert rief er den „Kommentar zu den Insolvenzgesetzen“ ins Leben. Auch wurde er 1993 Mitglied der Insolvenzrechtsreformkommission des Justizministeriums. „1997 wandte sich der Verlag an mich mit der Bitte, mich der organisatorischen Belange des Kommentars zu den Zivilprozessgesetzen anzunehmen“, erinnert sich Konecny. Zu diesem Zeitpunkt lagen hunderte Seiten an Manuskripten für die ersten beiden Bände der zweiten Auflage vor. „Ich verbrachte einen Sommer damit, die Manuskripte zu sichten und den Autorinnen und Autoren Feedback zu geben.“ Die zweite Auflage, deren erster Band im Jahr 2000 erschien, betreute er bereits als CoHerausgeber. Abgeschlossen wurde diese 2011, zwei Jahre nach dem Tod

Noch vor dem Jahreswechsel konnte Andreas Konecny die dritte Auflage des Kommentars zu den Zivilprozessgesetzen abschließen.
Faschings, mit dem zehnten und letzten Band. Die dritte Auflage nahm Konecny daraufhin als alleiniger Herausgeber in Angriff. Für Kontinuität ist gesorgt: Heuer soll der erste Band der vierten Auflage erscheinen. Betreut wird das Standardwerk aus dem Hause MANZ künftig von Honorarprofessor und OGHSenatspräsident i.R. Edwin Gitschthaler. „Bei ihm ist der ,Fasching/Gitschthaler‘ in besten Händen“, ist Konecny überzeugt, der sich sowohl als Herausgeber wie auch als Autor aus dem Projekt zurückzieht.
WEGBEGLEITER & MITWIRKENDE
Ein besonderes Anliegen ist es dem bisherigen Herausgeber, die Leistung der vielen helfenden Hände zu würdigen, die die beiden Auflagen des Großkommentars ermöglichten. Daran knüpft sich auch das eingangs erwähnte Gefühl der Dankbarkeit. „Allen voran möchte ich mich bei den Autorinnen und Autoren bedanken, die tausende, ja zigtausende Arbeitsstunden investiert haben.“ 54 waren es an der Zahl bei der dritten Auflage. Einige „Großautor:innen“ hebt Konecny hervor: Tausende Seiten in zwei Auflagen schrieb die ehemalige Grazer Universitätsprofessorin DaphneAriane Simotta. Ebenso der Wiener Rechtsanwalt und Honorarprofessor Christian Hausmaninger, der den Band zum Schiedsverfahrensrecht für unterschiedliche Auflagen gleich zweimal verfasste. Als Großautoren dürfen auch OGHPräsident Georg Kodek und Hofrat Robert Fucik gelten. „Als Autor hat Fucik zuletzt die gesamte EuUVO und weite Teile der EuEheKindVO kommentiert,
»Für einen nahtlosen Übergang ist gesorgt. Aus dem Fasching/ Konecny wird ein Fasching/ Gitschthaler.«
ANDREAS KONECNY Universität Wien
»Gefühle der Erleichterung und Dankbarkeit begleiten den Abschluss der dritten Auflage des Großkommentars zu den Zivilprozessgesetzen.«
ANDREAS KONECNY
Universität Wien
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als begnadeter Netzwerker kennt er Gott und die Welt und knüpfte Kontakte zu vielen der Autorinnen und Autoren des Werks.“ Die Herausgabe eines Großkommentars ist letztlich Teamwork, versichert Konecny. Begleitet wurde der Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen von Generationen von Assistent:innen. „Nennen möchte ich an dieser Stelle Romana WeberWilfert und Katharina WidhalmBudak, die als Assistentinnen der ersten Stunden echte Knochenarbeit leisteten. Birgit Schneider wiederum wirkte nicht nur als Assistentin, sondern tritt auch als Autorin in Erscheinung.“ Zahlreiche Mitwirkende begleiteten das Projekt auf Verlagsseite – „beginnend beim ehemaligen Geschäftsführer Franz Stein, der Hans W. Fasching dazu bewog, den großteils aus den 50er und 60erJahren stammenden Kommentar neu aufzulegen.“ Im Verlauf zweier Auflagen arbeitete Konecny mit den Verlagsleitern Wolfgang Pichler und Heinz Korntner, den Programmmanager:innen Peter Dax und Nadine Bösch sowie zwischen 2000 und 2019 mit der leitenden Lektorin Susanne Bomze bestens zusammen. „Den letzten Band betreute Ausnahmekönnerin Bösch nicht nur als Programmmanagerin, sondern übernahm so nebenher auch noch das Endlektorat.“
Die Arbeit am Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen mag für Andreas Konecny beendet sein, jene am Kommentar zu den Insolvenzgesetzen geht jedoch weiter. Seit Mitte 2024 kamen mehr als 1.000 Seiten hinzu. Zusätzlich zur Tätigkeit als CoHerausgeber nebst Martin Trenker stellt Konecny als Autor voraussichtlich noch heuer den Band zur Entlohnung im Insolvenzverfahren fertig. Auch in der Insolvenzrechtsreformkommission arbeitet der Rechtsexperte weiterhin mit. Hier beschäftigt man sich mit der Umsetzung der EURichtlinie zur Harmonisierung des Insolvenzrechts, im Speziellen des sogenannten PrePackVerfahrens mit dem Ziel, den Verkauf von Unternehmen bereits vor der formalen Eröffnung eines Insolvenzverfahrens vorzubereiten. Ein strittiger Punkt ist zurzeit die Richtlinienkonformität eines jüngst geschaffenen Anfechtungsprivilegs für Steuern und Sozialversicherungsbeiträge. Nicht zuletzt hält Konecny im Sommersemester 2026 eine
Lehrveranstaltung zum Insolvenzrecht und Restrukturierungsrecht am Institut für Zivilverfahrensrecht der Universität Wien ab –gemeinsam mit der Honorarprofessorin und Insolvenzverwalterin Romana WeberWilfert sowie mit Vizedekan Christian Koller. Wie die publizistische Laufbahn Konecnys ist sein Engagement in der Lehre auch in Zahlen beeindruckend: „Im Laufe der Jahre habe ich über 5.000 Prüfungen abgenommen, mehr als 600 Diplomarbeitsgutachten erstellt und schätzungsweise rund 200 Dissertationen betreut. In 43 Dienstjahren war ich dabei kein einziges Mal vier Wochen am Stück im Urlaub.“ Zu tun gibt es auch künftig genug. Allerdings möchte es der vielseitig tätige Jurist, der in zwei Jahren seinen 70. Geburtstag feiert, dabei langsamer angehen lassen. Ein wohl ebenso berechtigter wie nachvollziehbarer Wunsch.
Zum Buch siehe Seite 33.

ZUR PERSON
Andreas Konecny
war ab dem Jahr 2002 CoHerausgeber, ab 2013 alleiniger Herausgeber des Kommentars zu den Zivilprozessgesetzen. Der renommierte Jurist begann 1980 eine Tätigkeit als Assistent bei Universitätsprofessor Hans W. Fasching am Institut für Zivilverfahrensrecht an der Universität Wien, wurde 1993 zum Universitätsprofessor ernannt und war von 2000 bis 2009 Institutsvorstand ebendort. Seit 1993 wirkt er in Arbeitsgruppen des Justizministeriums mit, insbesondere bei Reformen im Insolvenzrecht und im Exekutionsrecht.
Mehr als 4.000 Seiten umfasst die vierte Auflage des Zeller Kommentars zum Arbeitsrecht. Feierlich vorgestellt wurde das gewichtige Werk an der Uni Graz.
„Ein Werk wie der Zeller Kommentar verlangt Energie und Durchhaltevermögen“, verdeutlichte Mirjam Zierl in ihrer Laudatio. Seitens des Verlags und im Beisein der MANZLektorin Elisabeth Stinauer bedankte sich die Programmmanagerin bei den Heraus
gebern Matthias Neumayr und GertPeter Reissner für ihren „unglaublichen Einsatz“ sowie bei den in Summe 24 Autor:innen für „intensive Arbeit, unermüdliche Recherche und wissenschaftliche Neugier“. Alphabetisch geordnet führt der Zeller Kommentar nun in zwei Bänden durch das ABC des Arbeitsrechts und spiegelt dabei den Gesetzesstand bis 1. April 2025 wider. Unter anderem neu dabei: das Kündigungsfrühwarnsystem nach § 45a AMFG, die Novellen im Kündigungs

Dekanin Gabriele Schmölzer, Herausgeber Matthias Neumayr und GertPeter Reissner, Mirjam Zierl und Elisabeth Stinauer (beide MANZ)
recht, im Entgeltfortzahlungsrecht und zur Umsetzung der TransparenzRichtlinie sowie die TelearbeitsNovelle.
NEUAUFLAGE DES KLASSIKERS
Mit der Universität Graz fand die Buchpräsentation Ende Oktober an der Wirkungsstätte von GertPeter Reissner statt. Der CoHerausgeber leitet das dortige Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht. Nach der Begrüßung durch Gabriele Schmölzer, Dekanin der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, und den einleitenden Worten der MANZProgrammmanagerin gewährten die Herausgeber einen Einblick in Entstehungsgeschichte und Anspruch des Werks. Sie betonten die für Praxis und Wissenschaft gleichermaßen große Bedeutung einer fundierten juristischen Kommentierung in einem Rechtsgebiet, das sich in stetigem Wandel befindet. Für beschwingte Atmosphäre sorgte im Anschluss die Band Jazzus. Der kulinarische Ausklang bot schließlich Gelegenheit für den persönlichen Austausch zwischen Herausgebern, Autor:innen und dem interessierten Fachpublikum.
Bemerkenswert ist der Ansatz des MANZKommentars zur „Schönheit und Eleganz der österreichischen Bundesverfassung“. Er verbindet Rechtswissenschaft mit Literatur.
„In Zeiten wie diesen zeigt sich die Eleganz, ja, die Schönheit unserer österreichischen Bundesverfassung“, meinte Bundespräsident Alexander van der Bellen angesichts der Regierungskrise des Jahres 2019. Das Zitat ist Ausgangspunkt eines literarischen Kommentars, der im Dezember im bis auf den letzten Platz gefüllten Literaturhaus Graz vorgestellt wurde. Zur Veranstaltung geladen hatte die Rechtswissenschaftliche Fakultät der Universität Graz. Die Moderation übernahm der Herausgeber und Grazer Universitätsprofessor Christoph Bezemek. Das Konzept des Werks: Nach einer fundierten Einleitung durch den
Herausgeber interpretieren 21 namhafte Schriftsteller:innen im Dialog mit 21 anerkannten Jurist:innen ausgewählte Bestimmungen der Bundesverfassung. Fragen der Rechtsstaatlichkeit, der Gleichheit und der Eigentumsfreiheit werden somit aus verfassungsrechtlicher und aus sprachlichliterarischer Perspektive beleuchtet. Ziel ist es, die Ästhetik und Relevanz des normativen Fundaments der Republik Österreich einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
LITERATUR & JURISTEREI
Vor einem aufmerksam lauschenden Publikum lasen die Autor:innen Anna Baar und Franzobel aus dem literarischen Kommentar vor. Der oberösterreichische Autor hatte dabei die Lacher auf seiner Seite, verlagerte er doch zentrale gesellschaftliche Herausforderungen unserer Zeit in die ferne Welt
der Dinosaurier. Die rechtswissenschaftliche Perspektive ergänzte Clemens Jabloner. Im Rahmen eines Podiumsgesprächs diskutierte der Wiener Universitätsprofessor und ehemalige Präsident des Verwaltungsgerichtshofs die Bedeutung und Wirkung der österreichischen Verfassung. (Zum Buch siehe Seite 19)

Herausgeber Christoph Bezemek
In fünfter Auflage erschien der Kommentar zum Forstgesetz der Autor:innen Christian Brawenz, Martin Bleckmann und Stefanie Reindl. Es handelt sich um das einzige Werk zu diesem wirtschaftlich und gesellschaftlich wichtigen Rechtsbereich.
Als „Brotbaum“ der Forstwirtschaft bestimmte die Fichte viele Jahre lang das Bild der heimischen Wälder. Sie könnte neben anderen Baumarten auch in Zeiten des Klimawandels ihre Berechtigung haben, meint Christian Brawenz. Der vom Landwirtschaftsministerium entsandte Attaché für Südosteuropa ist in Forschungsaktivitäten des BFW zum künftigen heimischen Baumbestand involviert. „In knapp 30 Jahren wird das Klima im Waldviertel jenem in Südserbien oder Mazedonien ähneln, wo trotz Trockenheit unterschiedliche Arten von Fichte, Eiche und Schwarznuss gedeihen.“ Die Notwendigkeiten der Klimaveränderung fanden auch ins Forstgesetz Eingang. Zu den Neuerungen der Novelle 2023 zählen Regelungen für flexiblere Baumarten
wahl, Erleichterungen des Waldumbaus und Kostenersatz der Waldbrandbekämpfung.
Alle Details zur Novelle finden sich in der fünften Auflage der kommentierten Ausgabe zum Forstgesetz. Seit der vierten Auflage verging ein Jahrzehnt. Mehr als 1.400 Gerichtsurteile waren einzuarbeiten – insbesondere Entscheidungen der seit 2014 tätigen Landesverwaltungsgerichte zu Themen wie Wiederbewaldung, Waldverwüstung, Forstschutz, Betretungsrechte und Rodung.
STANDARDWERK ZU FORST & HOLZ
Der Kommentar geht auch auf Probleme mit EUNormen ein: Der forstrechtliche Begriff der „Rodung“ beispielsweise steht im Konflikt mit Bestimmungen zur „Entwaldung“ der EU Deforestation Regulation (EUDR). Brawenz: „Man darf gespannt sein, wie sich das im forstlichen Alltag auswirken wird.“ Den ForstGKommentar nutzen „alle, die sich mit Forst und Holz befassen“ – von Forstbetrieben und Bundesforsten über Sägewerke und Papierindustrie bis zu Interessenvertretungen, Behörden und Gerichten. Der Bedeutung des

Bundesminister Norbert Totschnig erwarb ein Exemplar des ForstGKommentars bei Autor Christian Brawenz und Programmmanagerin Hemma Korinek.
Werks entsprechend wurde dieses vor dem Jahreswechsel bei gleich drei Buchpräsentationen vorgestellt – im Marmorsaal des Landwirtschaftsministeriums, bei den „Holzgesprächen“ im Palais Niederösterreich sowie beim ForstAlumniJubiläum in Altaussee.
Im vorweihnachtlichen Innsbruck präsentierte MANZ-Autor Ivo Greiter die bereits dritte Auflage seines Bestsellers „Kreativität bei Verhandlungen und im Alltag“. Der Weg führte die zahlreichen Gäste ins Tiroler Landesarchiv, dessen Festsaal Direktor Christoph Haidacher zur Verfügung gestellt hatte.
Nach den Willkommensworten des Hausherrn begrüßte Ivo Greiter das Publikum herzlich und schilderte kurz die bald 25jährige Publikationsgeschichte seines Buches, bevor er den Laudator, Tirols Landeshauptmann Anton Mattle, an das Rednerpult bat. In bewegenden Worten erinnerte Mattle an das Lawinenunglück von Galtür, dessen Bürgermeister er damals gewesen war. Auch und gerade in einer Ausnahmesituation wie dieser sei Kreativität bei der Findung von Lösungen

Landeshauptmann Anton Mattle, Christopher Dietz (MANZ), Ute und Ivo Greiter, Landeshauptmann a.D. Wendelin Weingartner
wichtig gewesen, so Mattle, dessen Bekanntschaft mit Ivo Greiter aus dieser Zeit herrührt.
KREATIV IN DRITTER AUFLAGE
Christopher Dietz, Programmbereichsverantwortlicher Sachbuch, würdigte in seiner Rede die Unbeirrbarkeit, mit der der Autor das Buchprojekt über nun schon drei Auflagen betreibt und verlieh seiner Freude über den
Erfolg des Ratgebers Ausdruck – nicht zuletzt in Form einer Flasche Champagner, die er Ivo Greiter im Anschluss überreichte. Gekommen waren u.a. Birgit Streif, Präsidentin der Tiroler Rechtsanwaltskammer, Wendelin Weingartner, Tiroler Landeshauptmann a.D., Franz Mair, Vorstand der Tiroler Versicherung, Manfried Gantner, Altrektor der LeopoldFranzensUniversität und viele andere.

ist Hofrat des Obersten Gerichtshofs sowie Mitglied des für Amtsdelikte zuständigen Senats 14.
Geiger, Sprachtalent, OGH-Richter, Fachautor, Herausgeber: Die Persönlichkeit Hagen Nordmeyers hat viele Facetten. Das MANZ-Autorenporträt bietet Anlass, einige davon näher zu beleuchten.
DER MUSIKER
„Hagen Nordmeyer ist ein Virtuose des Rechts, er spielt die feinen Töne“, meint MANZProgrammmanagerin Hemma Korinek. Eine Anspielung auf dessen musikalisches Doppelleben. „Parallel zum JusStudium lernte ich Geige am Mozarteum“, erzählt er. „Mein Studium finanzierte ich mir auch als Musiker.“ Die Entscheidung für einen juristischen Brotberuf fiel dann aufgrund der bevorstehenden Geburt des ersten Sohnes. „Die Musikerkarriere erschien mir zu unsicher, um damit eine Familie zu ernähren.“ Das musikalische Talent wurde ihm in die Wiege gelegt: Der Vater spielte Klavier, die Mutter Querflöte, zwei der vier Geschwister sind heute Berufsmusiker. „Bei uns zu Hause ging es zu wie in einer Musikschule. Jeder übte mehrere Stunden am Tag.“ Heute spielt Nordmeyer „nicht professionell, aber auf sehr hohem Niveau“ im Orchester „Wiener Akademische Philharmonie“, das regelmäßig im Musikverein vor großem Publikum auftritt. „Dazu kommt das ,G’schäftl‘, wie man unter Musikern sagt, in Form von KammermusikAuftritten bei Feierlichkeiten.“ Mit der Philharmonie interpretierte der Geiger zuletzt Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“, mit seinem KammermusikEnsemble ein Streichquintett von Johannes Brahms. Seine Lieblingskomponisten? „Als gebürtiger Oberösterreicher bin ich von Anton Bruckner geprägt.“ In Sachen Kammermusik haben es ihm vor allem Schubert und Schumann angetan.
DER VIELSEITIG INTERESSIERTE
Eine Privatführung durch den Justizpalast mit Hagen Nordmeyer ist ein besonderes Privileg. Der 1881 vollendete Bau konserviert fast 150 Jahre österreichischer Geschichte. Beeindruckend ist der glasgedeckte Arkadenhof mit der sitzenden Justitia. Die Wappen über den Pfeilersäulen spiegeln die Länder der k.u.k. Monarchie. Nordmeyer zeigt auf eine Dohle: „Es handelt sich um das Wappentier des Königreichs Galizien“, erklärt er. Geschichte und Philosophie zählen zu seinen Steckenpferden. Und Sprachen: Portugiesisch, Englisch, Spanisch und Französisch. „Ursprünglich habe ich Jus studiert, um Diplomat zu werden. Ich wollte nach Südamerika“, erinnert er sich. Nach der Matura studierte er eine Zeit lang in Brasilien. Bis heute liest er gerne portugiesische Literatur. „Ich schätze den brasilianischen Romancier Jorge Amado ebenso wie die Werke von Mia Couto aus Mosambik, weil sie Einblick in einen anderen Kulturkreis vermitteln.“
DER JURIST
„Mein JusStudium habe ich ohne große Begeisterung absolviert“, bekennt Nordmeyer. Diese stellte sich erst später ein. „Als ich zu arbeiten begann, merkte ich, dass die Juristerei in der Praxis wesentlich spannender war, als es mir das Studium vermittelt hatte.“ Mittlerweile sieht er den Lehrbetrieb als Honorarprofessor von der
»Auch in Zukunft wird es darum gehen, das hohe qualitative Niveau beizubehalten.«
HAGEN NORDMEYER
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anderen Seite. „Die Beschäftigung mit Studierenden macht mir besondere Freude. Ich versuche, Strafrecht praxisnah zu vermitteln und Begeisterung zu wecken.“ Das vornehmliche Interesse des Richteramtsanwärters galt dem Zivilrecht. Eine – nachträglich betrachtet – glückliche Fügung wollte es anders: Nach der Richteramtsprüfung bewarb sich Nordmeyer bei der Staatsanwaltschaft. Beruflich spezialisierte er sich in der Folge auf Finanz und Wirtschaftsstrafsachen, beginnend in der Wirtschaftsgruppe der Staatsanwaltschaft Wien. Nordmeyer begleitete einige aufsehenerregende Fälle und wechselte schließlich in die Generalprokuratur. Heute ist er Hofrat des Obersten Gerichtshofs als Mitglied des Senats 14 (Amtsdelikte), früher auch des Senats 13 (Finanzstrafsachen). Eigentlich entstammt der Richter einer Anwaltsfamilie. Vater und Großvater waren als Rechtsanwälte tätig. „Mein Vater hielt große Stücke auf die berufliche Selbstständigkeit und war zunächst nicht begeistert von meinem Einstieg in die Justiz“, erinnert sich Hagen Nordmeyer. Als der Vater die Karriere des Sohnes mitverfolgte, stellte sich freilich dann doch Stolz ein.
Siehe auch Seite 32.

Herausgeber: Fuchs/Ratz
(ab 425. Lfg. Nordmeyer)
ISBN: 9783214265809
Faszikelwerk in 6 Mappen inkl. 424. Lfg. 2026; im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt
EUR 548,–inkl. MwSt.

Herausgeber: Höpfel/Ratz
(ab 361. Lfg. Nordmeyer)
ISBN: 9783214264727
Faszikelwerk in 9 Mappen inkl. 360. Lfg. 2025; im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt
EUR 798,–inkl. MwSt.
DER AUTOR UND HERAUSGEBER
Juristerei ist nicht zuletzt Sprachkunst. „Ich versuche, an meinen Entscheidungen auch sprachlich zu feilen“, sagt Nordmeyer. An den Abenden oder an Wochenenden produziert der OGHHofrat Fachliteratur auf höchstem Niveau. „Das ist anstrengend. Allerdings bringt die Arbeit an den Wiener Kommentaren zum StGB und zur StPO viel Anerkennung. Die Außenwirkung ist beachtlich, beide Werke werden häufig zitiert.“ Schon bei seiner Dissertation entdeckte der damalige Student die Lust an der wissenschaftlichen Beschäftigung mit juristischen Problemen. Schließlich wurde Eckart Ratz auf ihn aufmerksam. „2007 schrieb ich die ersten Texte für den StPOKommentar.“ Im Herbst 2025 übernahm Nordmeyer nun die Herausgeberschaft der beiden Standardwerke im Strafrecht. In Kürze steht eine erste Lieferung an. Pro Jahr werden rund 2.000 Seiten ausgeliefert. Es gilt, größtmögliche Aktualität sicherzustellen. „Der Gesetzgeber wird aktiver, es gibt immer mehr EUVorgaben. Auch in Zukunft wird es darum gehen, stets die geeignetsten Autorinnen und Autoren für das Werk zu gewinnen, um das hohe qualitative Niveau beizubehalten.“

Herausgeber: Lewisch/Nordmeyer
ISBN: 9783214028480
Leinen, XIV, 228 Seiten, 2018
EUR 69,–
inkl. MwSt.

Die Großen Gesetzesausgaben zu ASVG, GSVG und BSVG haben eine neue Herausgeberin. Mit Christina Schnittler übernimmt erstmals eine Frau die traditionsreichen Loseblattwerke. Die erste Lieferung ist bereits in Vorbereitung.
Dass Christina Schnittler im Arbeits und Sozialrecht landete, ist einem glücklichen Zufall zu verdanken. „Zunächst war ich Studienassistentin am Institut für Zivilrecht, Ausländisches und Internationales Privatrecht an der Universität Graz. Schon damals war es mein Wunsch, eine wissenschaftliche Laufbahn einzuschlagen. Nach dem Abschluss meines Diplomstudiums war jedoch keine passende Stelle frei, weshalb ich in den folgenden zwölf Monaten das Gerichtsjahr im Sprengel des Oberlandesgerichtes Graz absolvierte.“ Als eine PraedocStelle am Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht ausgeschrieben wurde, ergriff sie die Gelegenheit und fand schnell Gefallen am Forschungsbereich. „Das Arbeits und Sozialrecht ist spannend, dynamisch und lebensnah. Das ist ein Rechtsbereich, der jeden betrifft und der darüber hinaus in wissenschaftlicher Hinsicht lohnend ist.“ Die
Dissertation, die sich mit Ausbildungsverhältnissen im Arbeits und Sozialrecht befasste, wurde gleich zweimal prämiert: mit dem AK Förderpreis für wissenschaftliche Arbeiten und mit dem „REWIDissertationspreis“, einer Auszeichnung der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Graz für eine der besten Dissertationen des Studienjahres. „Ich habe mich damit beschäftigt, wie beispielsweise Praktika und Volontariate vertragsrechtlich einzuordnen sind und welche arbeits und sozialrechtlichen Bestimmungen zur Anwendung kommen.“
ERSTES MANZ-PROJEKT: SVS-ON 2022 wechselte Schnittler als wissenschaftliche Projektmitarbeiterin an das Institut für Arbeits und Sozialrecht der Universität Wien. Das
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Kooperieren bei SVS-ON und nun auch bei den Großen Gesetzesausgaben zu ASVG, GSVG und BSVG: Arbeits- und Sozialrechtsexpertin Christina Schnittler sowie MANZ-Lektorin Elisabeth Stinauer.
Projekt, der SVSON, ist eine Kooperation zwischen der Universität Wien, der Sozialversicherung der Selbständigen und dem MANZ Verlag. Die Projektmitarbeiterin unterstützt gemeinsam mit einem –wie sie betont – „wunderbaren Team“, bestehend aus UniWienund SVSMitarbeitenden die Herausgeber:innen Elisabeth Brameshuber, Hans Aubauer und Martina RosenmayrKhoshideh bei der Autorenkoordination und Redaktion des Großkommentars. Mit mehr als 100 Autor:innen aus Wissenschaft und Praxis handelt es sich um ein gewaltiges Projekt. Die Erstauflage des Jahres 2024 umfasste 2.670 Seiten. „Im Frühling steht die erste OnlineAktualisierung an, die den Kommentar umfassend auf den neuesten Stand bringt. Vor allem im Pensionsrecht hat sich einiges getan.“ Die Juristin leistete zum SVSON auch ihren Beitrag als Autorin. Gemeinsam mit Steuer

1
Bewährte Zusammenarbeit
Seit 2022 arbeitet Christina Schnittler beim Projekt SVSON mit MANZLektorin Elisabeth Stinauer zusammen. Die Zusammenarbeit wird künftig noch enger.

2
Größtmögliche Aktualität
Die ersten Lieferungen unter der Ägide der neuen Herausgeberin sind für Frühsommer zu erwarten. Jährlich sollen es rund neun Lieferungen werden.

„Vereinheitlichen und Entschlacken“ lautet die Devise: Vereinheitlichen der Zitierweise, Entschlacken bei den Nebengesetzen. Verstärkt wird die aktuelle Judikatur. Strukturelle Neuerungen
»Es freut mich sehr, als erste Frau die Großen Gesetzesausgaben zu ASVG, GSVG und BSVG weiterführen zu dürfen.«
berater Wolfgang Höfle arbeitete sie § 2 GSVG auf und verfasste einen Fachartikel zu den steuerrechtlichen Bezügen des Sozialversicherungsrechts der Selbständigen. „Dass ich zwischen meinen Tätigkeiten als Universitätsassistentin in Graz und als Projektassistentin in Wien für eine Wirtschaftsprüfungsund Steuerberatungsgesellschaft tätig war, kam mir dabei sehr zugute.“
GESETZESAUSGABEN MAL DREI
»Die aktuelle Judikatur soll in Zukunft verstärkt Eingang in die Loseblattwerke zum Sozialversicherungsrecht finden.«
CHRISTINA
SCHNITTLER Universität Wien
Von den Erfahrungen mit dem SVSON profitiert Schnittler wiederum bei ihren neuen Aufgaben. Seit dem Jahreswechsel verantwortet sie drei bedeutende Loseblattwerke in zwölf Bänden: die Großen Gesetzesausgaben zum Allgemeinen Sozialversicherungsrecht, zum Gewerblichen Sozialversicherungsgesetz und zur Sozialversicherung der Bauern. Sie folgt damit dem FachhochschulDozenten Harun Pacic sowie dem Sektionschef i.R. Walter Pöltner, beide auch als Fachautoren tätig, nach. Die Stabübergabe ist bereits erfolgt. „Das ist eine große Aufgabe und eine große Ehre“, kommentiert Schnittler. „Bei den Vorgängern möchte ich mich ausdrücklich für das Vertrauen bedanken.“ Wie im Fall des SVSON arbeitet die Arbeits und Sozialrechtsexpertin bei den Loseblattwerken mit der MANZLektorin Elisabeth Stinauer zusammen. Auch hierzu haben schon Vorgespräche stattgefunden. Erste Lieferungen unter der neuen Ägide sind für den Frühsommer zu erwarten. „Seit der jüngsten Aktualisierung gab es einige Novellen.“ Danach wird es wohl Schlag auf Schlag gehen. Im Schnitt erschienen bislang drei Lieferungen jährlich pro Gesetzesausgabe. Den bisherigen Aufbau der Werke wird Schnittler jedenfalls beibehalten, da er sich über die Jahre hinweg bestens bewährt hat. Dass die Gesetzesmaterialien in den Werken an den einschlägigen Stellen mitabgedruckt sind, sieht Schnittler als ein unverzichtbares Alleinstellungsmerkmal. „Das gibt es sonst in keinem vergleichbaren Werk. Die Nutzerinnen und Nutzer sparen sich dadurch einiges an Zeit, da sie sich die Materialien nicht erst mühsam selbst heraussuchen müssen.“ Neben der laufenden Aktualisierung der Werke stehen auf der To do Liste der Projektverantwortlichen auch zwei strukturelle Aufgaben: Vereinheitlichen und Entschlacken. Was
damit gemeint ist? „Unter anderem möchte ich die Zitierweise sukzessive an die Allgemeinen Zitierregeln anpassen. Außerdem könnte das eine oder andere der abgedruckten Nebengesetze inzwischen nicht mehr relevant sein und somit weggelassen werden –Stichwort ‚Entschlacken‘.“ In inhaltlicher Hinsicht soll nachgeschärft werden. „Die aktuelle Judikatur wird in Zukunft verstärkt Eingang in die Großen Gesetzesausgaben finden.“ Neben der Tätigkeit für den SVSON nimmt die neue Aufgabe sie auch zeitlich in Anspruch. „Die Arbeit daran wird vornehmlich an den Wochenenden und Abenden stattfinden“, weiß Schnittler. Parallel dazu habilitiert sie sich mit einer Arbeit im Sozialversicherungsrecht.
ANDERE LÄNDER, ANDERE RECHTE
Als Autorin hat Christina Schnittler zuletzt gemeinsam mit Universitätsprofessorin Elisabeth Brameshuber eine Übersicht über die aktuelle EuGH Rechtsprechung im europäischen Arbeitsrecht sowie eine Kommentierung zur europäischen Unterrichtungs und Anhörungsrichtlinie (2002/14/EG) in englischer Sprache verfasst. Der Blick über den geografischen Tellerrand ist der Wissenschaftlerin besonders wichtig. Dass das Unionsrecht ins nationale Recht hineinspielt, bedarf keiner näheren Erläuterung. Anlässlich eines Auslandsaufenthalts in San Francisco beschäftigte sie sich jedoch auch eingehend mit dem Arbeits und Sozialrecht der USA. Ihre Erkenntnis daraus: „Wer sich mit dem Rechtssystem anderer Länder befasst, lernt das eigene mit neuen Augen zu sehen. Das Arbeits und Sozialrecht in den USA weicht erheblich von der heimischen Gesetzeslage ab.“ Mitunter lerne man durch die internationale Perspektive auch, das eigene Rechtssystem mehr zu schätzen.
Die Großen Gesetzesausgaben zu ASVG, GSVG und BSVG können Sie unter manz.at/sozialversicherung bestellen.

Die Schönheit und Eleganz der österreichischen Bundesverfassung
• Die Verfassung neu erzählt
• 21 prominente Literat:innen im Duett mit
• 21 renommierten Jurist:innen
STEFAN DALLINGER
Nagellack im MANZ-Rot? Selbst ausgefallene
Seit knapp sieben Jahren arbeiten Sie für MANZ. In welcher Branche waren Sie zuvor tätig?
Dallinger: Ich habe eine dreijährige Ausbildung zum Koch, Kellner und Bürokaufmann an der Gastgewerbefachschule am Wiener Judenplatz absolviert, im Anschluss daran einen einjährigen PatisserieLehrgang. Danach war ich zwei Jahre als Patissier in einem CaféRestaurant sowie in einem anderen Unternehmen als Assistent der Geschäftsführung tätig.

Die Tätigkeit in der Gastronomie ist der Work-Life-Balance und sozialen Kontakten außerhalb der Arbeit mitunter wenig zuträglich. War das der Grund, sich zu verändern?
Ja, das gab den Ausschlag. Eine ehemalige Kollegin hat mir MANZ als Arbeitgeber schmackhaft gemacht. Ich bewarb mich und habe es bis heute nicht bereut. Ich schätze flexible Arbeitsauch das kollegiale und wertschätzende Miteinander im Verlag. Begonnen habe ich als Datenanalyst, das Aufgabengebiet hat sich dann nach und nach gewandelt und erweitert.
Unter anderem bin ich für das Adressmanagement zundig. Das heißt, ich selektiere die in Frage kommenden Adressen für unterschiedliche Aussendungen, erstelle daraus eine Versandliste und bearbeite etwaige Retouren. Die Datenbank umfasst hunderttausende Werbeadressen. Darunter finden sich nicht nur ist:innen, sondern etwa auch Wirtschaftsprüfer:innen und berater:innen, Notar:innen sowie Vertreter:innen diverser Branchen vom Gesundheitsbereich bis hin u Bau und Immobilien. Als Verantwortlicher für die Anzeigen in unseren Fachzeitschriften erstelle ich Angebote und gebe Werbesujets an Redaktion und Produktion weiter
Auch in Sachen Merchandising sind Sie der kompetente Ansprechpartner. Hier ist Kreativität gefragt ...
Wir sind bemüht, Artikel auszusuchen, die mit dem zu bewerbenden odukt oder Anlass in Verbindung stehen. Für MANZ Genjus KI haben wir daher elektronische Gimmicks wie Schlüsselfinder oder Powerbanks ausgewählt. ein bislang ungewöhnlichster Geschenkwar ein Nagellack im eigens zusammengemischten MANZRot aus Anlass jährigen Verlagsjubiläums.
n Kochlöffel haben Sie an den Nagel
Nicht ganz, gelegentlich backe ich Süßpeisen oder koche groß auf. Zu Martini habe ich eine Gans zubereitet, samt Rotkraut und „Gummiknödeln“, wie meine Großmutter zu den Erdäpfelknödeln sagte.
RDB SUCHE IM WORD ADD
IN 40 JAHRE RDB NEU IN DER RDB.AT

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2026 wird das Jahr der RDB: Österreichs marktführende Rechtsdatenbank feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Beschenkt werden Nutzer:innen schon zu Jahresbeginn mit der deutlich verbesserten RDB-Suche im Word-Add-In. Mehr ist in der Pipeline.
Beim WordAddIn „RDB Genjus“ aus dem Hause MANZ handelt es sich um ein Verlinkungs und RechercheTool, das sich sinnvoll in den Arbeitsablauf von Jurist:innen einbauen lässt. Direkt in Microsoft Word unterstützt es als Linkbutler bei der Erstellung und Analyse juristischer Schriftstücke, beispielsweise von Verträgen oder Schriftsätzen. Schon bisher beinhaltete das WordAddIn eine integrierte RDB Suche inklusive Sortier und Filterfunktionen. Anfang des Jahres wurde die runderneuerte RDBSuche freigeschaltet. „Damit stehen Userinnen und Usern sämtliche aus der RDB Rechtsdatenbank bekannten Funktionalitäten in Microsoft Word zur Verfügung“, erklärt RDBProduktmanager Reinhard Bradatsch.
RDB-SUCHE IN WORD
Die gefundenen Dokumente werden damit in Vollansicht und nicht nur als Vorschau dargestellt, inklusive Verlinkungen und Zitiervorschlag „In der gewohnten WordUmgebung ist es nun möglich, sich das Dokument anzusehen, Passagen per Copy and Paste in einen Text einzufügen sowie die enthaltenen Links anzuklicken.“ KlauselDokumente wiederum lassen sich mit einem Mausklick auf den entsprechenden blauen Button in einen in Arbeit befindlichen Vertrag übertragen. Bei der dahinterstehenden, bewährten KlauselBibliothek handelt es sich um eine gern genutzte Textsorte. Der exklusive OnlineContent stellt passende Vertragsklauseln zu unterschiedlichsten Rechtsthemen bereit. Die RDBSuche im WordAddIn erlaubt nunmehr die Anwendung aller Filtermöglichkeiten und erweiterten Suchfunktionen, die RDBNutzer:innen aus der Webversion kennen. „Das Update sorgt für Komfort und Zeitersparnis, da RDBFunktionen ohne Systembrüche in Word verwendet werden können“, so Bradatsch. In technischer Hinsicht wird das WordAddIn dazu über eine Schnittstelle an die ReactUmgebung der Rechtsdatenbank angebunden. Seit einem Relaunch Ende 2022 verwendet die RDB die JavaScriptProgrammbibliothek „React“ zur Erstellung von webbasierten Benutzeroberflächen.
HAPPY BIRTHDAY
Bei ihrem Start im Jahr 1986 war die RDB Österreichs erste Datenbank für Rechtsinformation. Seither kamen beständig neue Services und Funktionen hinzu. Zum 40jährigen Jubiläum sind weitere Innovationen in der Pipeline. Die Expertensuche beispielsweise soll noch besser und schneller genutzt werden können. Die Suchoptionen werden grafisch optimiert, das Suchfeld wird sich – sofern gewünscht – auch anpinnen lassen.
»Die runderneuerte RDBSuche im Word-Add-In erlaubt die Nutzung sämtlicher Funktionen der Webversion ohne Systembrüche.«
REINHARD
BRADATSCH MANZ

Mit dem optimierten WordAddIn „RDB Genjus“ wird die komfortable Nutzung sämtlicher Suchfunktionen der Webversion der RDB Rechtsdatenbank in Microsoft Word möglich. RDB Genjus Tipp:
Wie kann ich Sie heute juristisch unterstützen?

Jetzt entdecken:
40 JAHRE RDB
Die RDB Rechtsdatenbank feiert ihren 40. Geburtstag. Mehr als drei Jahrzehnte begleitet Susanne Lakatha die Entwicklung. Im Video-Interview erzählt die Trainerin, wie alles begann und was sich seither getan hat.
A ls Sie zu MANZ gestoßen sind, war die RDB ein noch junges Projekt. Was waren damals die größten Herausforderungen?
Lakatha: 1986 war die RDB ein echtes Startup. Zum ersten Mal gab es eine Datenbank, in der man anhand von Stichworten und Paragrafen nach juristischen Inhalten suchen konnte. Ich selbst kam 1993 zu MANZ. Meine Aufgabe war es anfangs, die Rechtsdatenbank bei regelmäßigen Veranstaltungen zu präsentieren. Ab 1996 führte ich Schulungen durch, seit 1998 bin ich fix im Bereich Schulungen und Kundensupport tätig. In den 1990erJahren war das RechercheTool bereits gut etabliert. Für die Kund:innen herausfordernd war der technische Aspekt. In vielen Kanzleien wurde nach wie vor nur auf Schreibmaschinen geschrieben. Der Computer wurde eigens für die RDBNutzung angeschafft und stand häufig in der Bibliothek.

Geschichten und Anekdoten aus 40 Jahren RDB erfahren Sie im VideoInterview
Was hat sich seitdem getan? Welches sind Ihre persönlichen Highlights und Meilensteine?
Lakatha: Rasant wuchsen die Inhalte. 1986 umfasste die RDB rund 200.000 Dokumente. Heute stehen wir bei nahezu 3,5 Millionen. Einschneidend in dieser Hinsicht war die Aufnahme der Kommentare in den 2000erJahren, gestartet waren wir ja nur mit Zeitschriften und Sammlungen. Bahnbrechend war die Einführung einer Webapplikation 1998/99. Bis dahin musste die RDB vor Ort von unserem Technikteam installiert werden. Durch die Umstellung wurde die Datenbank mobil und ermöglichte auch Abfragen von zu Hause aus. Ein heute sehr nützliches ServiceTool ist der Gesetzesbutler, der vorab über novellierte Normen informiert. Praktisch ist die Funktion „Nachschlagen“, um gezielt in ein Handbuch oder einen Kommentar hineinzuschauen.
Gibt es einen Schulungsmoment, der Ihnen im Gedächtnis geblieben ist?
Lakatha: Ein langjähriger MANZAutor hat mich immer wieder über die Hotline angerufen. Meist, weil er sein Passwort vergessen hatte, das kannte ich dann selbst schon auswendig. Oft suchte er auch das Anmeldefeld vergeblich. Ich ging daraufhin zu ihm in die Kanzlei, um mir das Problem vor Ort anzusehen. Wie sich herausstellte, bediente er die RDB auf einem winzigen Bildschirm mittels ganz starkem Hineinzoomen, um überhaupt etwas lesen zu können. Das Anmeldefeld verschwand dadurch außerhalb des ZoomBereichs. Ich half ihm bei der Anmeldung und riet zu einem größeren Bildschirm. Er war darüber so glücklich und erleichtert, dass er zu singen begann, und ich stimmte mit ein. Als musikalisches Duo sind wir schließlich singend aus der Kanzlei ausgezogen.
Was wünschen Sie der RDB für die nächsten 40 Jahre?
Lakatha: Wie in der Vergangenheit wünsche ich der RDB für die Zukunft weiteres Wachstum. Meine Begeisterung für das RechercheTool ist ungebrochen. Offen gestanden –wie man überhaupt etwas im juristischen Bereich finden kann ohne RDB Rechtsdatenbank, ist mir ein Rätsel.
Recherchieren Sie in 94 Quellen!
Vom 1. November bis 31. Dezember 2025
Alle Informationen und Updates finden Sie auf rdb.manz.at


KOMMENTARE
BOMHARD/PIEPER/WENDE (HRSG) KI-VO
Stand 1. Mai 2025 (dfv Mediengruppe)
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WENUSCH
GRATZL NAG – Niederlassungsund Aufenthaltsgesetz
Stand 1. November 2024 (Linde)
BRAWENZ/BLECKMANN/REINDL ForstG
5. Auflage, Stand 1. Oktober 2025 (MANZ Verlag)
System des Bauwerkvertragsrechts
Stand 1. Juni 2025 (Sramek Verlag) HANDBÜCHER
MANZ WISSENSCHAFT
FELZMANN Innenhaftung der GmbH-Gesellschafter
Stand 1. Februar 2025 (MANZ Verlag)
Unser Toptitel

KLOSE/T. HOLZER
Der Schanigarten in Wien
2. Auflage, Stand 1. Oktober 2025 (MANZ Verlag)
PROKES
Die gemeinnützige Stiftung
Stand 1. April 2025 (MANZ Verlag)
FISCHER-CZERMAK/KODEK/TSCHUGGUEL (HRSG)
Festschrift Edwin Gitschthaler
Stand 1. Mai 2025 (MANZ Verlag)
87 Erfolgspublikationen,
die sich sehen lassen können!
RDB: Erstklassige neue Inhalte im Jahr 2025
Mit mehr als 800 verfügbaren Publikationen von MANZ und erstklassigen Verlagspartnern – davon 82 neu hinzugefügte Werke, 5 Zeitschriften sowie RDB Keywords und Klauseln im Jahr 2025 – ist die RDB Rechtsdatenbank weiterhin Ihre erste Wahl für aktuelle und zuverlässige Rechtsinformationen.

14 neue Kommentare
DOKALIK/MOKREJS-WEINHAPPEL/ KATHREIN (HRSG)
Das Große ABGB (MANZ Verlag)
SCHAUER VersVG (MANZ Verlag)
27 neue Handbücher
MOICK/SLUNSKY/KALLINGER Informationsfreiheitsgesetz (MANZ Verlag)
MÜLLER/RICHTER-SCHÖLLER Lieferketten (MANZ Verlag)
5 neue Zeitschriften
VRW Versicherung in Recht und Wirtschaft (MANZ Verlag) ailex Fachzeitschrift für KI-Recht (MANZ Verlag)
41 neue Titel in MANZ Wissenschaft
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Vom 1. November bis 31. Dezember 2025. 23 Werke, 4 Sammlungen und 67 Keywords für Sie auf dem neuesten Stand! Hier finden Sie eine Auswahl davon.


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inkl. 49. Lfg., Stand 1. Oktober 2025 (MANZ Verlag)
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KONECNY/TRENKER (HRSG) Insolvenzgesetze
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Gerichtsgebühren 2025
PAINSI/SCHINNAGL/SPRUZINA/STABENTHEINER/TERLITZA (HRSG) GeKo Wohnrecht
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PFIEL (HRSG) MietSlg Band LXXVI, Entscheidungen des Jahres 2024 (MANZ Verlag)
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SVSlg Band XXXVI, Entscheidungen der Jahre 2022 – 2025 (MANZ Verlag)
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ZIVILRECHT
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BAUEN, MIETEN, WOHNEN
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ALLGEMEINES RECHT
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Das Werk behandelt zentrale Fragestellungen des österreichischen Blutsicherheitsrechts im Spannungsfeld zwischen Spender und Infektionsschutz sowie der flächendeckenden Versorgung mit Blutprodukten. Es analysiert aktuelle rechtliche Entwicklungen unter besonderer Berücksichtigung verfassungs und unionsrechtlicher Vorgaben. Im Fokus stehen unter anderem der Arztvorbehalt bei der Blutspende, der Ausschluss bestimmter Risikogruppen sowie die rechtliche Einordnung der Eigenblutspende. Die Autorin beleuchtet dabei sowohl medizinische als auch rechtliche Anforderungen und deren Zusammenspiel.

„Fake News“ hat als Begriff die Medienwelt, aber auch die politische Diskussion erobert. Sieben führende Fachvertreter:innen analysieren das Phänomen „Fake News“ und seine rechtspolitische Relevanz, insbesondere in Hinblick auf Eingriffe in die Kommunikationsfreiheit.
Der Band umfasst die „Papers and Proceedings“ einer 2025 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien abgehaltenen Veranstaltung des Juridischpolitischen Lesevereins. Die Beiträge beleuchten das Thema – aus je unterschiedlicher Perspektive – mit besonderem Fokus auf das Spannungsverhältnis von Meinungsfreiheit und Falschnachrichten.

Ökologische Kipppunkte, Nachhaltigkeitsverpflichtungen und verschärfte Haftungsrisiken erzwingen ein Umdenken im unternehmerischen und behördlichen Handeln. Welche Herausforderungen stellen sich für Unternehmen und Behörden bei der Transformation zu einer grünen Wirtschaft? Wie werden Nachhaltigkeitsverpflichtungen von Unternehmen rechtlich verankert? Wie gelingt die Wiederherstellung von Natur? Das Jahrbuch des österreichischen und europäischen Umweltrechts 2025 präsentiert die überarbeiteten Vorträge und Erkenntnisse renommierter Referent:innen aus Wissenschaft und Praxis anlässlich der 28. Österreichischen Umweltrechtstage in Linz zu den Themen: Aktuelles Umweltrecht, Herausforderungen für Unternehmen und Behörden in der Klima und Biodiversitätskrise, Gefahr im Verzug im Umweltrecht und Renaturierungsverordnung.
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Autorin: Korbel
ISBN: 9783214266073 broschiert, XVI, 220 Seiten, 2025
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ÖFFENTLICHES RECHT
Herausgeber: Institut für Umweltrecht
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Das ideale Nachschlagewerk für alle Fragen der Gemeindeverwaltung: von den Grundlagen der Organisation über die Wahl der Organe und das Haushaltsrecht bis hin zur interkommunalen Zusammenarbeit, Auftragsvergabe und dem Aufsichtsrecht. Die systematische Bearbeitung führt im Text die Rechtsquellen zu jedem Thema (Bundes- und Landesrecht) an, wertet Judikatur und Literatur zur Gänze aus und geht auf Besonderheiten von Gemeindeordnungen und Stadtstatuten ein.
Jetzt aktualisiert:
• 4. Teil: Wahlen zum Gemeinderat (Gudrun Trauner)

Kaum ein zweites Rechtsgebiet ist so dynamisch wie der Datenschutz. Seit dem Beschluss der DSGVO im Jahr 2016 hat sich die Welt der Datenverarbeitung und des Datenverkehrs rasant verändert – nicht zuletzt aufgrund der technischen Fortschritte, allen voran der explosionsartigen Entwicklungen der KI. Daher lohnt sich eine kritische Bestandsaufnahme des österreichischen und europätischen Datenschutzrechts und die Frage: Ist es Zeit für eine Reform der DSGVO?
Dieser Frage gehen renommierte Expert:innen nach. Im Anschluss folgt ein wissenschaftlicher Diskussionsentwurf für eine KIDSGVO sowie Beiträge, in denen dieser erläutert wird. Auch ein Vorschlag zur Reformierung des European Law Institute findet sich im Werk.

Mit ihrem Werk vermitteln die Autor:innen übersichtlich, praxisnah und präzise grundlegende Informationen zum Korruptionsstrafrecht. Neben den Kerntatbeständen des Korruptionsstrafrechts (§§ 302, 304 – 311 StGB) enthält das Werk Wissenswertes unter anderem über die Untreue (§ 153 StGB), die Geschenkannahme durch Machthaber (§ 153a StGB), den Förderungsmissbrauch (§ 153b StGB), das InformationsordnungsG und das Verbandsverantwortlichkeitsgesetz. Die Neuauflage bietet unter anderem:
• die Änderungen des Informationsfreiheits-Anpassungsgesetzes 2025 sowie
• die OGH-Rechtsprechung auf dem neuesten Stand. Ein Maximum an Rechtssicherheit für den Alltag der Korruptionsbekämpfung ist damit garantiert!
Herausgeberin: Pabel
ISBN: 9783214266721 Faszikelwerk in 2 Mappen inkl. Austauschlieferung Februar 2026; im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt
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Herausgeberin: Wendehorst
ISBN: 9783214266516 broschiert, ca. 200 Seiten, 2026
EUR 54,–inkl. MwSt.
Autor:innen: Marek/Jerabek
ISBN: 9783214266059 broschiert, VI, 168 Seiten, 18. Auflage 2025
EUR 49,–inkl. MwSt.

Aktualisiert wurden diesmal:
Vor §§ 43 – 47; §§ 43 – 47a, Lässig/Reindl-Krauskopf: Ausschließung und Befangenheit; Rechtsschutzbeauftragter
§§ 104 – 108, Stricker: Gericht im Ermittlungsverfahren
§§ Vor 125 – 128; 125, Hinterhofer/Tipold: Allgemeines und Definitionen zu Sachverständige und Dolmetscher, Leichenbeschau und Obduktion Vor §§ 125 – 128; § 125, Hinterhofer/Tipold: Sachverständige und Dolmetscher, Leichenbeschau und Obduktion
Herausgeber Kucsko/Schumacher
§§ 134 – 136, Figl/Tipold/Zerbes: Beschlagnahme von Briefen, Auskunft über Stamm und Zugangsdaten, Auskunft über Daten einer Nachrichtenübermittlung, Lokalisierung einer technischen Einrichtung, Anlassdatenspeicherung und Überwachung von Nachrichten und von Personen §§ 137 – 140, Figl: Gemeinsame Bestimmungen
ISBN 9783214020866
Reihe Kommentar
Format gebunden
Umfang ca. 1520 Seiten, 3. Auflage 2020 auch als Onlinewerk verfügbar

PREIS
ca. EUR 258,–inkl. MwSt.
Die komplett überarbeitete und aktualisierte 5. Auflage des beliebten Leitfadens präsentiert mithilfe zahlreicher Grafiken:
• Rechtsmittel gegen Urteile der Strafgerichte, insb die Nichtigkeitsbeschwerde
• Berufung gegen Urteile des Einzelrichters des LG und des BG
• Beschwerde gegen gerichtliche Beschlüsse sowie die Grundrechtsbeschwerde
• Anklageeinspruch
• Beschwerde nach § 363a StPO
• Gesetzesbeschwerde
• Einspruch gegen die Strafverfügung und wegen Rechtsverletzung
Durch die optimale Veranschaulichung der Rechtsmittelsystematik wird ein umfassendes Verständnis der komplexen Rechtsmaterie garantiert.

Doping ist nicht nur ein Problem des Spitzensports, sondern betrifft auch den Hobbybereich. Der österreichische Gesetzgeber setzt zur Bekämpfung ua strafrechtliche Maßnahmen ein. Dieses Buch untersucht umfassend die Risiken strafrechtlicher Verantwortlichkeit sowohl für Sportler:innen als auch für ihr Umfeld wie Trainer:innen oder Ärzt:innen.
Behandelt werden insbesondere:
• die Strafbarkeit des Umfelds nach dopingspezifischen Sonderbestimmungen (insb AntiDopingBundesgesetz),
• die Verantwortlichkeit für Körperverletzungsfolgen,
• Betrug und die Qualifikation des „Dopingbetrugs“.
Der Autor bietet einen ganzheitlichen Blick auf die Rechtslage, zeigt legistische Änderungsmöglichkeiten auf und diskutiert die Einführung eines Eigendopingtatbestands.
Herausgeber: Fuchs/Ratz
ISBN: 9783214265809 Faszikelwerk in 6 Mappen inkl. 424. Lfg. 2026; im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt
EUR 548,–inkl. MwSt.
STRAFRECHT
Autor:innen: Schroll/ Brenner/Schillhammer
ISBN: 9783214266165 broschiert, ca. X, 210 Seiten, 5. Auflage 2026
STRAFRECHT
Autor: Hajszan
ISBN: 9783214266066 broschiert, XXXVI, 338 Seiten, 2026 ca. EUR 58,–inkl. MwSt.
EUR 79,–inkl. MwSt.

ZIVILRECHT
Der Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen, begründet von Hans W. Fasching, wird in 3. Auflage von Andreas Konecny herausgegeben. Der Band V/5 vervollständigt die 3. Auflage mit den Kommentierungen zur:
• EuEheKindVO 2019 (Brüssel IIbVO): Verordnung (EU) 2019/1111 über die Zuständigkeit, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung und über internationale Kindesentführungen
• EuUVO: Verordnung (EG) 4/2009 über die Zuständigkeit, das anwendbare Recht, die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen und die Zusammenarbeit in Unterhaltssachen; inkl. Durchführungsverordnung (EU) 2015/228 zur Ersetzung der Anhänge I – VII
Erschienen in 13 Teilbänden (2013 – 2025):
1. Band: EGJN, JN
2. Band: 1. Teilband: EGZPO, §§ 1 – 73b ZPO
2. Band: 2. Teilband: §§ 74 – 122 ZPO, ZustG
Herausgeber Fasching/Konecny
Reihe Kommentar
Format Leinen
Umfang DCVIII, 12.888 Seiten (Gesamtwerk),
3. Auflage 2025 Abnahmeverpflichtung für das Gesamtwerk, auch als Onlineversion verfügbar
PREIS 5. BAND, 5. TEILBAND
EUR 298,–inkl. MwSt.
PAKET 13 TEILBÄNDE (VOLLSTÄNDIGE AUFLAGE)
3. Auflage 2013 – 2025, DCVIII, 12.888 Seiten, Leinen
ISBN 9783214157692 Abnahmeverpflichtung für das Gesamtwerk (insgesamt 13 Teilbände), auch als Onlineversion verfügbar
EUR 2.908,–inkl. MwSt.
2. Band: 3. Teilband: §§ 123 – 225 ZPO
3. Band: 1. Teilband: §§ 226 – 389 ZPO
3. Band: 2. Teilband: §§ 390 – 460 ZPO
4. Band: 1. Teilband: §§ 461 – 576 ZPO
4. Band: 2. Teilband: §§ 577 – 618 ZPO
5. Band: 1. Teilband: Art 1 – 28 EuGVVO 2012
5. Band: 2. Teilband: Art 29 – 81 EuGVVO 2012
5. Band: 3. Teilband: EuBVO 2020, EuMahnVO, EuBagatellVO
5. Band: 4. Teilband: EuZVO 2020
5. Band: 5. Teilband: EuEheKindVO 2019, EuUVO
DER HERAUSGEBER:
Univ.Prof. i.R. Dr. Andreas Konecny lehrte am Institut für Zivilverfahrensrecht der Universität Wien.

Faszikelwerk in 5 Mappen, inkl. 95. Lfg. 2025; im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt
EUR 390,–inkl. MwSt.
Der Großkommentar zu den Insolvenzgesetzen ist aus einer guten Fachbibliothek nicht mehr wegzudenken. Das seit 1997 in Teillieferungen erscheinende Werk wird seinem Anspruch, der ausführlichste Kommentar in diesem Rechtsgebiet zu sein, jedenfalls gerecht. Gleichzeitig ist der enge Praxisbezug sowohl aufseiten der Autor:innen als auch bezüglich Aufbereitung der Kommentierungen eine wichtige Leitlinie – aus der Praxis, für die Praxis.
Seit 2024 geben auf Herausgeberseite Andreas Konecny und Martin Trenker im ZweierGespann die Richtung vor. Das Team der Autorinnen und Autoren wurde um zahlreiche hochkarätige und bestens ausgewiesene Vertreter:innen aus Wissenschaft und Praxis erweitert.
Mit dem dritten Austauschpaket 2025 wurde – in Print und online – der nächste Schritt zur Aktualisierung und Vervollständigung gesetzt:
• 94. Lfg: §§ 56, 57 IO – Forderungen von Unternehmensgläubigern iZm Ansprüchen aus Ehepakten und bei formeller Doppelinsolvenz (Baumgartner)
• 95. Lfg: §§ 71 – 72d IO – Kostendeckungserfordernis im Insolvenzverfahren (Schneider)
HERAUSGEBER:
Univ.Prof. i.R. Dr. Andreas Konecny war von 1993 bis 2022 Professor und langjähriger Vorstand des Instituts für Zivilverfahrensrecht der Universität Wien.
Univ.Prof. MMag. Dr. Martin Trenker ist Leiter des Instituts für Zivilgerichtliches Verfahren der Universität Innsbruck.

ISBN: 9783214265557 gebunden, XXXVIII, 528 Seiten, 2026
EUR 164,–inkl. MwSt.
Die Subordination von Forderungsrechten wird im Recht der Unternehmensfinanzierung in vielfältiger Weise als Instrument der privatautonomen Risikoverteilung eingesetzt. Ursprünglich eine Schöpfung des Common Law ist sie aber heute aus unserer Finanzierungspraxis nicht mehr wegzudenken.
Dieses Werk bietet die erste umfassende Darstellung der Subordination von Forderungsrechten in deutscher Sprache, die sämtliche Erscheinungsformen analysiert und in Beziehung zueinander setzt. Folgende Themen werden ua behandelt:
• Strukturierte Finanzierungen und Intercreditor Agreements
• Subordination gem § 67 Abs 3 IO
• Crowdfunding durch qualifizierte Nachrangdarlehen
• Subordinierte Anleihen und Mezzaninkapital
• Insolvenzrang bei fehlerhafter Kapitalmarktinformation
• Absicherung der Subordination durch Nebenabreden
• Wirkungen in Verteilungskonkurs und Sanierungsplanverfahren
AUTOR:
Priv.Doz. Dr Lukas Herndl, LL.M. (Berkeley), ist Universitätsdozent am Institut für Zivilrecht der Universität Wien.

ISBN: 9783214265908 gebunden, XL, 506 Seiten, 2026
EUR 142,–inkl. MwSt.

Autoren: Krammer/Seebacher
ISBN: 9783214265687 broschiert, XXVI, 614 Seiten, 46. Auflage 2025
EUR 69,– inkl. MwSt.
Im Abonnement
Zahlungsverkehrsrecht war lange allgemeines Zivilrecht. Seit der Jahrtausendwende aber hat der Europäische Gesetzgeber dem Rechtsgebiet seinen Stempel aufgedrückt. Wegen der Lückenhaftigkeit der europäischen Vorgaben bleibt man unterdessen weiterhin auf die Ergänzung durch das nationale Zivilrecht angewiesen. Der Autor untersucht das Verhältnis beider Rechtsschichten zueinander und deckt tatsächliche und scheinbare Bruchlinien auf. Dabei wird der Versuch unternommen, beide Rechtsschichten zu sachgerechten Lösungen zu verschmelzen.
Im Zentrum der Arbeit stehen Grundfragen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs:
• Entwicklung des Zahlungsverkehrs
• Akteure und Rechtsbeziehungen
• Autorisierung von Zahlungsaufträgen
• Verteilung des Missbrauchsrisikos
• Haftung und Beweisfragen
• Leistungsstörungen
• Verbraucherschutz
• Bereicherungsausgleich
• Geldschuld
AUTOR:
Prof. Dr. Bernhard Burtscher ist Professor für Bank und Finanzmarktrecht an der Universität Liechtenstein und auch am Institut für Zivil und Zivilverfahrensrecht der Wirtschaftsuniversität Wien tätig.
Das Handbuch Lohnsteuer 2026 bietet verlässliche, praxisorientierte und kompakte Informationen zu Lohnsteuer, Sozialversicherung und Lohnnebenkosten. Finden Sie topaktuelle Informationen zu:
• Abschaffung der kalten Progression – 2/3 Anpassung: alle Werte 2026
• Trinkgelder – Neuregelung in der Sozialversicherung/Klarstellungen im Bereich der Lohnsteuer
• Steuerfreie Mitarbeiterprämie – Umsetzung einer steuerfreien Mitarbeiterprämie für die Jahre 2025 und 2026
• Reisekosten – Änderungen bei steuerfreien Fahrtkostenersätzen
• Pendlerpauschale/Pendlereuro – Erhöhung des Pendlereuro von zwei auf sechs Euro Alle legistischen Änderungen, die aktuell ergangene Judikatur und der LStR-Wartungserlass 2025 (Begutachtungsentwurf) wurden berücksichtigt und eingearbeitet. Praktische Unterstützung bieten überdies zahlreiche detaillierte Berechnungsbeispiele.
Hinweis: Inkl. Online-Update mit den Neuerungen durch das Betrugsbekämpfungsgesetz 2025!
AUTOREN:
StB Mag. (FH) Michael Krammer ist stellvertretender Sektionschef, Gruppenleiter und leitet zudem die Abteilung für Steuerpolitik und Abgabenlegistik im Bundesministerium für Finanzen. Mag. Michael Seebacher ist Fachvorstand und stellvertretender Vorstand im Prüfdienst für Lohnabgaben und Beiträge (PLB). Er ist Vortragender an der Bundesfinanzakademie sowie bei externen Seminarveranstaltern.

WIRTSCHAFTSRECHT
Format Zeitschrift
Jahrgang 2026
Er scheinungsweise 4 Hefte pro Jahr manz.at/ailex
EARLY BIRD ABO
Bei Bestellung bis 31. März 2026 Jahresabo ailex (4 Hefte inkl. Digitalzugang)
EUR 109,– (statt EUR 218,–) inkl. MwSt. und Versand im Inland
TECHNISCHE KLARHEIT –JURISTISCHE SICHERHEIT
In einer Zeit, in der künstliche Intelligenz rechtliche Fragen neu definiert, bietet ailex fundierte Einblicke in technische Entwicklungen und deren juristische Auslegung – verständlich, praxisnah und interdisziplinär. ailex ist die erste österreichische interdisziplinäre Fachzeitschrift, die sich mit der Schnittstelle von KITechnologien und Recht befasst.
4x im Jahr bietet ailex
• Beiträge von Expert:innen aus Recht und Technik
• technische Sachverhalte verständlich erklärt
• aktuelle KIrechtliche Entwicklungen
• praxisnahe Case-Studies
Die Zusammenarbeit von Jurist:innen und Techniker:innen ermöglicht eine zugleich tiefgreifende, praxisnahe und verständliche Auseinandersetzung mit KI in Recht und Technik.
DIE HERAUSGEBER:INNEN:
Mag.a Merve Taner, Legal Counsel Product Advisory and AI Advisory bei Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG
Mag.a Alexandra Ciarnau; Rechtsanwältin IT/IP/Datenschutz und CoLeiterin der Digital Industries Group bei DORDA Rechtsanwälte GmbH
DI Dr. Bernhard Nessler; Research Manager Intelligent Systems and Certification of AI am Software Competence Center Hagenberg
DIE REDAKTEUR:INNEN:
Mag. Gregor Aichinger, Unternehmensjurist bei der voestalpine AG; wissenschaftlicher Mitarbeiter am LIT Law Lab der JKU und Software Competence Center Hagenberg
Dr.in Beatrice Ladenbauer, Senior Legal Counsel bei der Raiffeisen Digital Bank AG
Alexandra Ebert, M.A., Chief AI & Data Democratization Officer bei MOSTLY AI

2026
ca. EUR 66,–inkl. MwSt.
WIRTSCHAFTSRECHT
Anlässlich des 60jährigen Jubiläums des Aktiengesetzes fand am 15. Mai 2025 ein Symposium statt, bei dem renommierte Expert:innen der Wissenschaft und Praxis die Vergangenheit und Zukunft des Aktiengesetzes sowie seine deutschen und Schweizer Pendants beleuchteten. Ihre Beiträge sind in diesem Band versammelt:
• Historische Schlaglichter auf das Aktiengesetz (Susanne Kalss, Responsio Johannes Flume)
• Die Entwicklungsperspektive des deutschen Nachbarn (Jens Koch)
• Das Schweizer Aktienrecht und seine Reform 2020 (Peter Forstmoser)
• Die Rolle der Regulatoren in der Aktienrechtsgesetzgebung (Alexander Schopper/Marina Farbmacher, Responsio Matthias Potyka)
• Satzungsstrenge – Rettungsanker oder Brandbeschleuniger (Eveline Artmann, Responsio Walter Bayer)
• Leitung unter (multiplen) Unsicherheiten (Martin Auer)
• Anforderungen an ein widerstandsfähiges Kontrollorgan (Elke HeinrichPendl, Responsio Stefan Fida)
• Beständiges Konzernrecht – Resilienz durch Aufbruch des aktienrechtlichen Trennungsprinzips (Julia Nicolussi, Responsio Julia Told)
DIE HERAUSGEBERINNEN:
Univ.Prof.in Dr.in Dr.in h.c. Susanne Kalss, LL.M. (Florenz), WU Wien
Prof.in Dr.in Julia Nicolussi, Universität Zürich

Kalss/U. Torggler
ISBN: 9783214266028 broschiert, XVIII, 118 Seiten, 2025
WIRTSCHAFTSRECHT
Gesellschafts und Unternehmensrecht werden zunehmend von öffentlichrechtlichen Bestimmungen überlagert und konkretisiert. Zum Teil entsteht dadurch Sondergesellschaftsrecht, wie etwa das Bankund Versicherungsgesellschaftsrecht.
In den letzten Jahren kommen viele weitere Regelungsbereiche hinzu, wie das Sanktionsregime, die Investitionskontrolle sowie die Lieferkette. Diese Regelungen greifen tief in die Organisation und die Rechte der betroffenen Unternehmen ein und gestalten diese maßgeblich um.
Mit dieser Thematik befassen sich die Beiträge zum 12. Wiener Unternehmensrechtstag:
• Investitionskontrollrecht und Gesellschaftsrecht (RA Dr. Johannes Barbist, M.A., Binder Grösswang)
• Lieferkettenrecht (Univ Prof. Dr. Dr. h.c. Susanne Kalss, LL.M. [Florenz], WU Wien)
• Versicherungsrecht und Gesellschaftsrecht (Dr. Stephan Korinek, FMA)
• Sanktionenrecht und Gesellschaftsrecht (RA Dr. Christoph Nauer, LL.M., bpv Hügel)
• Bank und Gesellschaftsrecht (PD RA Mag. Dr. Martin Oppitz, Eunomia)
DIE HERAUSGEBER:INNEN:
Univ.Prof.in Dr.in Dr.in h.c. Susanne Kalss, LL.M. (Florenz), WU Wien
Univ.Prof. Mag. Dr. Ulrich Torggler, LL.M. (Cornell), Universität Wien EUR 48,–inkl. MwSt.

WIRTSCHAFTSRECHT
Herausgeber: Resch
ISBN: 978-3-214-16222-1 broschiert, XXXVIII, 500 Seiten, 2020
EUR 69,–inkl. MwSt.
Herausgeber Walbert
ISBN 9783214266080
Reihe Handbuch
Format gebunden
Umfang ca. 450 Seiten, 2. Auflage 2026 auch als Onlinewerk verfügbar
PREIS
ca. EUR 118,–inkl. MwSt.
AutorInnen: Hiersche/ K. Holzinger/Eibl
ISBN: 978-3-214-01318-9 broschiert, XVI, 166 Seiten, 2020
EUR 38,–inkl. MwSt.
Bei den vielen Aufgaben, die leitende Angestellte und Geschäftsführer:innen tagtäglich bewältigen, steht eine Frage ständig im Raum: Wie weit reicht ihre persönliche Haftung?
Dieses Handbuch zielt darauf ab, Entscheidungsträger:innen in Unternehmen praxisnahe Orientierung und damit Sicherheit in ihrem Arbeitsalltag zu geben. Dabei werden alle wesentlichen Verantwortungsbereiche erläutert – vom Steuerrecht über Sozialversicherungsrecht, Datenschutzrecht und Insolvenzrecht bis zum (Verwaltungs) Strafrecht.
Zahlreiche Tipps und Beispiele der in der Praxis versierten Autor:innen veranschaulichen, wo besondere Vorsicht geboten ist.
HERAUSGEBER:
RA Dr. Michael Walbert, LL.M., ist Rechtsanwalt in Wien und auf Rechtsstreitigkeiten in den Bereichen Gesellschaftsrecht und M&ATransaktionen spezialisiert. Im Bereich gesellschaftsrechtlicher Streitigkeiten berät er insbesondere zu Organverantwortung sowie in Zusammenhang damit zu Fragen der D&OVersicherung.
Herausgeber: Bergthaler/ Grabenwarter
ISBN: 978-3-214-15889-7 Faszikelwerk in 2 Mappen inkl. 29. Lfg. 2020 Im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt. Mit Gutscheincode Zugang zur Onlineversion.
EUR 248,–inkl. MwSt.

Das bewährte Handbuch bietet Ihnen einen kompakten Überblick über die wichtigsten Aspekte der Besteuerung von Immobilien.
Die aktualisierte 6. Auflage ist topaktuell und berücksichtigt gesetzliche Neuerungen (zuletzt durch das Betrugsbekämpfungsgesetz 2025, das Abgabenänderungsgesetz 2025 und das Budgetbegleitgesetz 2025) sowie aktuelle Entwicklungen in Judikatur, Verwaltungspraxis und Literatur.
Zahlreiche Beispiele, Grafiken und Praxistipps erleichtern das Verständnis und führen Sie direkt zu rechtssicheren und effizienten Lösungen.

Hier finden Sie zuverlässige und schnelle Hilfe für den täglichen Einsatz von Praktiker:innen für Praktiker:innen:
• systematische, lesegerechte Aufbereitung der relevanten Gesetzesbestimmungen
• Verweise auf maßgebliche Entscheidungen
• Checklisten und Übersichten
• Beispiele und Praxistipps Mit 38 Ergänzungslieferungen
Neues Kapitel
• Wohnungsgemeinnützigkeitsrecht

• Die 1. Teillieferung umfasst Entscheidungen des Jahres 2024 in Lang und Kurztextform sowie
• die bewährte Inhaltsübersicht für den raschen Zugang zur gewünschten Entscheidung: geordnet nach Datum der Entscheidung, nach Geschäftszahlen, nach Gesetzesstellen und nach Stichworten jeweils mit Kurzinhalten.
BAUEN, MIETEN, WOHNEN
Autor:innen: Bovenkamp/Cupal/ Fuhrmann/Kerbl/Kühmayer/Lang/ Oberkleiner/Petrikovics/Reisch/ Resch/Sulz
ISBN: 9783214264161 broschiert, ca. 398 Seiten, 6. Auflage 2026
ca. EUR 54,–inkl. MwSt.
BAUEN, MIETEN, WOHNEN
Herausgeber: Rainer
ISBN: 9783214263478 Loseblattwerk in 3 Mappen, inkl. 38. Lfg. 2025
EUR 218,– inkl. MwSt.
Preis mit Abnahmeverpflichtung für mindestens 2 Erg.Lfg. EUR 164,– inkl. MwSt.
ARBEITS- UND SOZIALRECHT
Herausgeber: Neumayr
ISBN: 9783214265632 broschiert, II, 212 Seiten + 20 Seiten Registerheft, 2025
EUR 152,10 inkl. MwSt.

Der in der Praxis bewährte Kommentar deckt sämtliche Bereiche der Sozialversicherung ab. Wissenschaftlich fundiert und umfassend werden Rechtsprechung und Literatur aufgearbeitet und kritisch gewürdigt.
Mit aktualisierten Kommentierungen diverser Bestimmungen über:
• die VTr und ihre Aufgaben (§§ 23– 25 ASVG),
• die rechtliche Stellung der VTr und des DaV, Kontrolle und Controlling (§§ 32 – 32h ASVG),
• die Mittel der Sozialversicherung (§§ 59 – 63, 71 – 80c ASVG),
• Heilmittel und Heilbehelfe (§§ 136, 137 ASVG),
• Rehabilitation, Körperersatzstücke, orthopädische Behelfe und andere Hilfsmittel (§§ 198 – 202 ASVG),
• Verfahren bei Streitigkeiten (§§ 344 – 348 ASVG).

Das Allgemeine Sozialversicherungsgesetz ist seit 70 Jahren ein tragender Pfeiler des österreichischen Sozialstaats. Es garantiert Schutz in entscheidenden Lebenslagen – von Krankheit über Arbeitsunfälle bis ins Alter –und sichert Stabilität und Solidarität.
Die Festschrift würdigt diesen Meilenstein aus einer juristischen Perspektive. Sie vereint Beiträge ausgewiesener Expert:innen, die historische Entwicklungen, aktuelle Herausforderungen und zukünftige Reformansätze beleuchten. Im Fokus steht die praktische Relevanz für die tägliche Rechtsanwendung, für die Beratung und Unterstützung von Versicherten sowie für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Grundstrukturen des österreichischen Sozialrechts.

Diese Arbeit bietet eine systematische Analyse des Urlaubsgesetzes 1976 (UrlG) im Lichte des Unionsrechts und beleuchtet den daraus resultierenden Reformbedarf. Nach einer Darstellung der unionsrechtlichen Grundlagen und des UrlG werden zentrale Fragen wie der Arbeitnehmerbegriff, die Rechtsnatur und der Zweck des Urlaubs, das Entstehen, das Ausmaß und die Ausübung des Urlaubsanspruchs sowie Themen wie Urlaubsentgelt, Verlust des Urlaubsanspruchs und die finanzielle Vergütung bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses anhand der umfassenden Rechtsprechung des EuGH aufgearbeitet. Das nationale Urlaubsrecht wird in Hinsicht auf dessen Vereinbarkeit mit dem Unionsrecht systematisch geprüft und Spannungsfelder aufgezeigt. Dabei werden die Möglichkeiten einer unionsrechtskonformen Auslegung sowie der Anpassungsbedarf des nationalen Rechts erörtert und Lösungsvorschläge de lege ferenda entwickelt, um Wege zu einem modernen und unionsrechtskonformen Urlaubsrecht aufzuzeigen.
ARBEITS- UND SOZIALRECHT
Herausgeber: Mosler/ Müller/Pfeil
ISBN: 9783214266301 Faszikelwerk in 5 Mappen, inkl. 343. Lfg. 2026; im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt
EUR 398,–inkl. MwSt.
ARBEITS- UND SOZIALRECHT
Herausgeber:innen: Bremm/Kammler/Resch
ISBN: 9783214266684 broschiert, XII, 266 Seiten, 2026
EUR 76,–inkl. MwSt.
ARBEITS- UND SOZIALRECHT
Autorin: Zaversky
ISBN: 9783214265823 broschiert, XLII, 274 Seiten, 2026
EUR 79,–inkl. MwSt.

Das gesamte Arbeitsrecht in einem Werk – mehr als 220 Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Übereinkommen und Verträge!
• Aktueller Gesetzestext mit weiterführenden Anmerkungen
• Umfangreiche Literatur
• Judikatur in Leitsatzform
Die 219. Ergänzungslieferung umfasst unter Berücksichtigung von neuester Rechtsprechung und aktuellem Schrifttum unter anderem folgende Rechtsquellen:
• ArbeitsvertragsrechtsÄnderungsgesetz
• Schwerarbeitsverordnung
• Familienlastenausgleichsgesetz

Dieses Skriptum soll in grundlegende Fragen der Rechtsphilosophie einführen und zum kritischen Weiterdenken anregen.
Es begleitet in erster Linie die Vorlesung „Rechtsphilosophie“ an der Universität Wien, bietet aber auch allen anderen Interessierten einen ersten Einstieg in rechtsphilosophische Fragen. Folgende Bereiche werden dabei abgedeckt:
• Begriff des Rechts
• Formen und Grundprinzipien des Rechts
• Legitimation von Recht und Staat
• Recht und Gerechtigkeit
• Menschenrechte

Das Lehrbuch bietet Einblicke in relevante Aspekte des vergleichenden Verfassungsrechts und beleuchtet die unterschiedlichen Herangehensweisen ausgewählter Rechtsordnungen, die gemeinsame Fragestellungen des Zusammenlebens im Rahmen staatlicher Konstrukte zu lösen versuchen. Dabei liegt der Schwerpunkt auf den Themen:
• Grundfragen des Verfassungsvergleichs
• Erzeugung, Änderung und Entstehung von Verfassungsrecht
• Verfassungsrechtliche Grundordnung
• Föderalismus vs Zentralismus
• Europäische Union und Verfassungsvergleich
• Regierungssysteme und Demokratiekonzepte
• Verfassungsgerichtsbarkeit
• Aktuelle Entwicklungen im Verfassungsvergleich
ARBEITS- UND SOZIALRECHT
Herausgeber: Mayr
ISBN: 9783214266530 Loseblattwerk in 7 Mappen inkl. 219. Erg.Lfg. 2026
EUR 338,– inkl. MwSt.
Preis mit Abnahmeverpflichtung für mindestens 2 Erg.Lfg. EUR 218,– inkl. MwSt.
Autorinnen: Holzleithner/ Kühler
ISBN: 9783214264413 broschiert, II, 252 Seiten, 2026
EUR 24,80 inkl. MwSt.
Autoren: Strejcek/Scheuch/ Schimek/Turecek
ISBN: 9783214264567 broschiert, XX, 400 Seiten, 2025
EUR 64,–inkl. MwSt.

Der Bestseller im Steuerrecht seit mehr als zwanzig Jahren: Die jährliche Neuauflage, bearbeitet von Werner Doralt und Daniela Hohenwarter, liegt druckfrisch für Sie vor.
Aktuelle Gesamtdarstellung mit Stand 1. 1. 2026:
• Budgetbegleitgesetz 2025
• Betrugsbekämpfungsgesetz 2025
• Abgabenänderungsgesetz 2025
Unternehmenssteuern, Verkehrsteuern und das Abgabenverfahren stehen im Vordergrund, ein eigenes Kapitel widmet sich auch dem Finanzstrafrecht. Systematische Zusammenhänge werden deutlich gemacht, zahlreiche Beispiele erleichtern das Verständnis. Nützen Sie das Abonnement (und sparen Sie zugleich 20%):
• jährliche Aktualisierung,
• keine Neuerungen verpassen,
• automatische Zusendung.
Herausgeber: Resch
ISBN: 978-3-214-16222-1 broschiert, XXXVIII, 500 Seiten, 2020
EUR 69,–inkl. MwSt.
Autor:innen Doralt/Hohenwarter
ISBN 9783214266738 eihe Monografie
Format broschiert
Umfang ca. 330 Seiten, 27. Auflage 2026
PREIS
ca. EUR 42,–inkl. MwSt.
IM ABONNEMENT
ca. EUR 33,60 inkl. MwSt.
AutorInnen: Hiersche/ K. Holzinger/Eibl
ISBN: 978-3-214-01318-9 broschiert, XVI, 166 Seiten, 2020
JEDES JAHR NEU, JEDES JAHR AKTUELL!
EUR 38,–inkl. MwSt.
Der „Doralt/Hohenwarter 2026“ ist auch als EBook unter manz.ciando.com erhältlich: Der Bestseller zum Steuerrecht bequem für unterwegs!
AUTOR:INNEN:
em. o. UnivProf. Dr. Werner Doralt lehrte Finanzrecht an der Universität Wien.
Herausgeber: Bergthaler/ Grabenwarter
Univ.Prof.in Dr.in Daniela Hohenwarter-Mayr, LL.M., lehrt Finanzrecht am Institut für Recht der Wirtschaft der Universität Wien.
ISBN: 978-3-214-15889-7 Faszikelwerk in 2 Mappen inkl. 29. Lfg. 2020 Im Abonnement zur Fortsetzung vorgemerkt. Mit Gutscheincode Zugang zur Onlineversion.
EUR 248,–inkl. MwSt.

Ein Gesetzbuch feiert Geburtstag!
Am 20.1.2026 jährte sich die Kundmachung des Liechtensteinischen Personen und Gesellschaftsrechts zum 100. Mal. Nach mehrjährigen Vorarbeiten von Emil und Wilhelm Beck trat das eigenständige Liechtensteinische Gesetzbuch schließlich am 19.2.1926 in Kraft.
MANZ gratuliert mit Beiträgen ua zu:
• zivilrechtlichen Fragestellungen,
• aktuellen Themen des Stiftungsrechts,
• den Entscheidungen des Staatsgerichtshofes zum PGR.

Essstörungen wie Anorexie, Bulimie oder Binge-Eating sind längst keine Randerscheinungen mehr, sondern betreffen Menschen jeden Alters und Geschlechts – oft unbemerkt von ihrem Umfeld. Dieses Buch bietet einen fundierten und praxisnahen Überblick über die unterschiedlichen Ausprägungen krankhaften Essverhaltens. Es richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Fachpersonal und vermittelt verständlich:
• verschiedene Formen von Essstörungen,
• Risikofaktoren und Erklärungsmodelle,
• Warnsignale und diagnostische Verfahren,
• Therapieansätze und Strategien zur Vorbeugung. Basierend auf jahrzehntelanger klinischer Erfahrung und aktuellen wisenschaftlichen Erkenntnissen beleuchtet der Autor die Herausforderungen m Umgang mit Essstörungen und zeigt Wege zu ihrer Überwindung auf.
DIRE KT
Tel. +43 1 531 611000
Fax +43 1 531 614550
ONLINE
EMail: bestellen@manz.at
EShop: shop.manz.at
ALLGEMEINES RECHT
Autor:innen: Butterstein/ Heiss/Lorenz/Schauer
ISBN: 9783214264154 gebunden, X, 382 Seiten, 2026
EUR 98,–inkl. MwSt.
SACHBUCH,
Autor: Karwautz
ISBN: 9783214266493 broschiert, ca. 120 Seiten, 2026
ca. EUR 28,–inkl. MwSt.
Merkliste
Finden Sie alle Werke dieser Ausgabe gesammelt in der Merkliste manz.at/merkliste oder direkt via QRCode.
LEHRGANG
DO, 26. UND FR, 27. FEBRUAR 2026
Do, 9.00 – 18.00 Uhr; Fr, 9.00 – 13.00 Uhr
Themen:
• KI-Technik/Basics, Recht und Prompten
• KI-Haftung, Datenschutz und KI-Ethik
Lehrgangsleiter:innen:
Sigmund Freud PrivatUniversität Freudplatz 3 1020 Wien
• KI-VO/Überblick und Details
• KI und Haftung, KI-Rechtsprechung
Dr. Axel Anderl, LL.M. | Managing-Partner bei DORDA Rechtsanwälte GmbH
wahlweiseHybrid-Lehrgang:Präsenzseminar oder Live Stream Webinar
Certified by MANZ und SFU
Mag.a Alexandra Ciarnau | Rechtsanwältin, Head of Metaverse und Co-Leiterin der Digital Industries Group bei DORDA Rechtsanwälte GmbH
Vortragende:
Daniela Birnbauer, LL.M., MA | Alexander Feldinger, LL.M., BSc | Dr. Philipp Herrmann | DI Harald Leitenmüller |
Univ.-Ass. Mag. Florian Madner | Mag. Andreas Rohner | Prof.in Dr.in Eugenia Stamboliev | Mag.a Merve Taner | Florian Wienert, LL.M. | Mag. Phillip Wrabetz, LL.M.
Wissenschaftlicher Leiter:
Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Zankl | Universitätsprofessor an der SFU Wien | Berlin
INTENSIVTAGUNG
DI, 3. MÄRZ 2026
MO, 9. MÄRZ 2026
DO, 12. MÄRZ 2026
jeweils 16.00 – 21.00 Uhr
Hotel Das Weitzer Grieskai 12-14, 8020 Graz
Austria Trend Hotel Congress Rennweg 12a, 6020 Innsbruck
Hilton Vienna Plaza Schottenring 11, 1010 Wien
Scheidungs-, Unterhalts-, Pflegschafts-, Aufteilungs- und Exekutionsverfahren
Themen:
• Scheidungs-, Unterhalts- und Pflegschaftsverfahren
• Aufteilungs- und Exekutionsverfahren
Vortragender:
Hon.-Prof. Hofrat Dr. Edwin Gitschthaler | Senatspräsident des Obersten Gerichtshofs i.R., Institut für Zivilrecht der Universität Wien, Lehrbeauftragter an der Sigmund Freud PrivatUniversität, Chefredakteur der EF-Z sowie Autor zahlreicher Beiträge in Fachzeitschriften.
manz.at/rechtsakademie
9.00 – 17.00 Uhr
Courtyard by Marriott Vienna Prater/Messe Trabrennstraße 4 1020 Wien
Das jährliche Update – neue Inspirationen für Ihre tägliche Compliance-Praxis
Themen:
• Verschärfungen im Umweltstrafrecht und ihre Auswirkungen auf Unternehmen
• Geldwäscheprävention und Compliance im Sanktionsrecht
• Prävention, Umgang sowie Aufklärung von Mobbing, Diskriminierung und Belästigung im Unternehmen
• Compliance-Praxistalk: Herausforderungen bei der Aufklärung und Sanktionierung von Fehlverhalten am Arbeitsplatz
• Von Corporate Compliance zu Corporate Resilience – Integrität, integrierte Steuerung und Krisenvorbereitung
• Datensicherheit im Unternehmen
Tagungsleiter:
Dr. Felix Ruhmannseder | Rechtsanwalt und Partner bei wkk law Rechtsanwälte in Wien sowie Dozent an der Universität Regensburg im Rahmen des Masterstudiengangs LL.M. Compliance
Vortragende:
Mag.a Dr.in Charlotte Eberl | Mag.a Julia Feichtgraber | Univ.-Prof. Dr. Severin Glaser | Dr. Cornelius Granig | Dr. Martin Schorn
LEHRGANG
DI, 24. UND MI, 25. MÄRZ 2026
DI, 21. UND MI, 22. APRIL 2026
DI, 19. UND MI, 20. MAI 2026
Zum Arbeitsrechtsprofi – in 6 Tagen!
Themenauswahl:
• Arbeitszeit – Grundlagen und Umsetzung
• Vertragsgestaltung – Grundzüge und für Spezialist:innen
• Umstrukturierungen, Telearbeit
• Datenschutz im Arbeitsverhältnis
Lehrgangsleiterin:
magdas HOTEL Vienna City Ungargasse 38 1030 Wien
• Urlaub/Krankenstand/Fehlzeiten
• Arbeitsstrafrecht
• Beendigung des Arbeitsverhältnisses
• Gleichbehandlung, Bezugsoptimierung
Dr.in Diana Niksova | Universitätsprofessorin am Institut für Arbeitsrecht und Sozialrecht der Universität Innsbruck
Vortragende:
Univ.-Prof.in Dr.in Susanne Auer-Mayer | Dr. Michael Celar | Dr. Thomas Dullinger | Dr. Josef Grünanger | Mag. Dr. Tobias Hayden, LL.M., LL.B., BSc | Univ.-Prof.in Dr.in Barbara Kammler | Mag.a Daniela Krömer | Dr. Stefan Kühteubl | Mag. Christoph Muhr | Univ.-Prof. in Dr.in Diana Niksova | Dr. Sascha Obrecht | Mag. Marco Thorbauer | Dr. Andreas Tinhofer, LL.M. | Dr. Johannes Warter
DO, 12. MÄRZ 2026
9.00 – 17.00 Uhr
Themen:
•Rechtsdurchsetzung bei grenzüberschreitenden Sachverhalten
•GF-Haftung aus Sicht des Insolvenzverwalters
•Mitteilungs- und Genehmigungspflichten
• Einlagenrückgewähr und Dritte
• Update: Eigentumsvorbehalt
• D&O Versicherung in der Insolvenz
Tagungsleiterin:
DoubleTree by Hilton Vienna Schönbrunn Schloßallee 8 1140 Wien
Hon.-Prof.in Dr.in Romana Weber-Wilfert | Rechtsanwältin und Insolvenzverwalterin in Wien/NÖ, Honorarprofessorin an der Universität Wien
Vortragende:
Univ.-Prof. Dr. Andreas Baumgartner, LL.M. | Mag.a Magdalena Nitsche | Mag. Alexander Painsi, LL.M. | Mag.a Christa Puschmann | Mag. Clemens Richter | Univ.-Prof. MMag. Dr. Martin Trenker
10.00 – 17.00 Uhr
Radisson Blu Das Triest Vienna Wiedner Hauptstraße 12 1040 Wien
Arbeitszeit fehlerfrei regeln – Gestaltungsspielräume optimal nutzen!
Themen:
•Geltungsbereich und Arbeitszeitbegriff
•Flexibilisierungsmöglichkeiten
•Mehr- und Überstunden, Zeitausgleich
•Aufzeichnungspflichten und Strafbestimmungen
Tagungsleiterin:
Univ.-Prof.in Dr.in Susanne Auer-Mayer | Wirtschaftsuniversität Wien
Vortragende:
Univ.-Prof.in Dr.in Susanne Auer-Mayer | Dr. Andreas Jöst | Univ.-Ass.in Dr.in Birgit Schrattbauer |
RA Hon.-Prof. Dr. Christoph Wolf
Prävention, Tatbestände, Verteidigungsstrategien
Tagungsleiter:
Dr. Berthold Lindner und Dr. Alexander Prenner
Termin
Mit ONLINEUPDATES
Information und Beratung
T +43 1 531 61 1000 vertrieb@manz.at

Voraussichtlich online ab Februar 2026. Der jährliche Abopreis für das Werk ist abhängig von der Anzahl der Berufsträger bzw. von der Unternehmensgröße.
ca. 50,40 EUR pro Jahr exkl. 20% USt
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