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Gluck auf

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Deutsches Bergbau-Museum (Hg.)

GLÜCK AUF!

BERGMÄNNISCHES PORZELLAN DES 18. JAHRHUNDERTS

ULRICH PIETSCH Nach dem 1971 begonnenen Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Volkskunde und Romanistik/Italienisch an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel erfolgte 1977 die Promotion. Während des Studiums erhielt er 1975 ein Stipendium für Italienische Sprache und Literatur an der Università Cattolica, 1976 ein Stipendium für Kunstgeschichte an der Bibliotheca Hertziana in Rom und 1976–1977 das Graduiertenstipendium zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. 1977–1979 war er Volontär, 1979–1994 Konservator und stellvertretender Direktor beim Museum für Kunst- und Kulturgeschichte der Hansestadt Lübeck. 1994–2015 war er Direktor der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und ist seit 2011 Professor für Kunstgeschichte der Technischen Universität Dresden. Während seiner Dresdner Zeit war er von 2006 bis 2014 Juryleiter für Porzellan und Fayence auf der Internationalen Kunstmesse TEFAF in Maastricht / Niederlande und nach seiner Pension von 2021 bis 2022 Mitglied im Sachverständigenrat der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg.

CHRISTIAN LECHELT Nach dem Studium der Kunstgeschichte, Pädagogik, Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft an der Universität zu Köln promovierte er über den Meissener Porzellankünstler Emil Paul Börner (1888–1970) an der Universität Hamburg. Seit 2016 leitet er das Museum Schloss Fürstenberg. Als Experte für die Kunst- und Kulturgeschichte des europäischen Porzellans vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart ist er zudem der Vizepräsident der Gesellschaft der Keramikfreunde und Redakteur der Fachzeitschrift KERAMOS. Er ist außerdem Mitglied des American Ceramic Circle und der French Porcelain Society.

SAR AH-K ATHARINA ANDRES-ACEVEDO Im Anschluss an ihr Magisterstudium der Neueren Deutschen Literatur, Kunstgeschichte und Byzantinischen Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München promovierte sie 2023 mit einer Arbeit zum Thema „Die autonomen figürlichen Plastiken Johann Joachim Kaendlers und seiner Werkstatt zwischen 1731 und 1748“. Nach fünfzehnjähriger Tätigkeit im internationalen Kunsthandel gründete sie 2022 gemeinsam mit zwei Partnern die Trias Art Experts GmbH, die sich auf die Vermittlung einzigartiger europäischer Porzellane des 18. Jahrhunderts spezialisiert hat.

Deutsches Bergbau-Museum (Hg.)

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BERGMÄNNISCHES PORZELLAN DES 18. JAHRHUNDERTS Die Sammlung Middelschulte im Deutschen Bergbau-Museum Bochum

Die Achim und Beate Middelschulte-Stiftung gilt als weltweit umfangreichste Sammlung bergmännischen Porzellans des 18. Jahrhunderts und darüber hinaus. Sie ist das Ergebnis der fast lebenslangen Sammlungstätigkeit Achim Middelschultes, deren Ursprung in dem Wunsch fußte, die bereits exzellente, aus Familienbesitz stammende Sammlung weiter auszubauen. Zu sehen ist sie – als Dauerleihgabe – im 1930 gegründeten Deutschen Bergbau-Museum Bochum – Leibniz-Forschungsmuseum für Georessourcen, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, das materielle Erbe des Bergbaus zu sammeln, zu bewahren, zu erforschen, auszustellen und zu vermitteln.

Bereits in der Meissener Frühzeit finden sich charaktervolle, porzellangewordene Abbilder sächsischer Bergleute gleichermaßen in Böttgersteinzeug wie auch ausgeformt im sogenannten „weißen Gold“. Erstmals Anfang der 1730er Jahre zieren Bergmänner auch Gefäße der Königlichen Porzellan-Manufaktur; ab Mitte der 1740er Jahre gehören fantasievolle Darstellungen von bergmännischen Szenen zum immer wieder verwendeten Repertoire der Meissener Malerwerkstatt. Die einzigartige Verbindung von Bergbau und Porzellan prägte und inspirierte auch andere Manufakturen im deutschsprachigen Raum, namentlich Fürstenberg, Würzburg, Rauenstein, Closter Veilsdorf, Wien, Berlin und Volkstedt. Die vorliegende Publikation präsentiert die von Achim und Beate Middelschulte über viele Jahrzehnte zusammengetragene, ausgesprochen umfassende und vielfältige Sammlung von Porzellanen bergmännischer Sujets, erneut aufgearbeitet und exquisit bebildert.

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