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Foto: Alfa Romeo, FCA

02.2018

KAROSSERIE JOURNAL DER KAROSSERIEBAUTECHNIKER ÖSTERREICHS www.karosseriebautechnik.at

P.b.b. Abs. Bundesinnung der Fahrzeugtechnik, Berufsgruppe Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner, Schaumburgergasse 20/4, AT-1040 Wien, www.karosseriebautechnik.at

GUNG : ERFA-TA CHNIKER M M A R G O E > PR ERIEBAUT S S O R A K DER : 17 > STUDIE BTÖNE 20 R A F E T S E BELIEBT ERIE : KAROSS IK N H C E T > IA MEO GIUL ALFA RO


EDITORIAL INHALT 03

Erik Paul Papinski Bundesinnungsmeister

WIR SEHEN UNS IN GEINBERG! Die Wirtschaft erholt sich weltweit und auch in Österreich ist ein Aufwärtstrend bemerkbar. Wir hoffen, dass kleinere und mittlere Gewerbebetriebe diesen Wirtschaftsaufschwung spüren und unsere Mitglieder davon profitieren können. Im Mai 2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Die Bundesinnung arbeitet gerade eine Lösung aus, um Sie bei der praktischen Umsetzung der DSGVO zu unterstützen, damit alle Karosserie-Fachbetriebe ab Mai auf der rechtlich sicheren Seite sind. Weiters sind wir dabei, die „Zertifizierung der Dellendrücker neu“ zum Abschluss zu bringen. Wir haben vor, dies bei der ERFA-Tagung der Karosseriebautechniker, die vom 20. bis 21. April in Geinberg (OÖ) stattfinden wird, zu präsentieren. Informieren Sie sich bitte über alle Programmdetails und Vorträge in unserem Artikel auf Seite 3 dieses Karosserie Journals. Neben interessanten Referaten steht der Besuch der FACC AG, eines österreichischen Technologie-Vorreiters im Bereich Luftfahrtsysteme, auf dem Programm. Die Anmeldeunterlagen für die ERFA-Tagung sind dieser Ausgabe beigelegt. Da die Teilnehmer-Anzahl begrenzt ist, ersuchen wir Sie, die ausgefüllte Anmeldung bis spätestens 30. März 2018 an das Büro der Bundesinnung zu schicken. Es würde mich sehr freuen, wenn viele Berufskolleginnen und Kollegen bzw. deren Mitarbeiter an dieser interessanten Veranstaltung teilnehmen.

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AKTUELLES Das erwartet Sie bei der ERFA-Tagung 2018 KAROSSERIEREPARATUR Alfa Romeo Giulia: Sportwagen in Stahl und Alu LACKIERUNG Weiß ist weltweit die populärste Autofarbe

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Ausbildungsoffensive und Technik-News IMPRESSUM / OFFENLEGUNG

HERAUSGEBER: Bundesinnung der Fahrzeugtechnik BG Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner Schaumburgergasse 20/4, AT-1040 Wien Tel.: 01 505 69 50-129, Fax: 01 253 30 33 93 20 E-Mail: karosseriefachbetrieb@bigr2.at VERANTWORTLICH FÜR DEN INHALT: Bundesinnung der Fahrzeugtechnik Berufsgruppe Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner Konzept und Design: Werbeagentur Werbeconnection / PMDM Druck: BTS Druckkompetenz GmbH, Holthausstraße 2, AT-4209 Engerwitzdorf

MIT FREUNDLICHER UNTERSTÜTZUNG

Ich freue mich auf ein Wiedersehen in Geinberg www.sehon-lackieranlagen.de

Ihr Erik Paul Papinski

KAROSSERIE > Journal 02

www.sikkenscr.at

www.nexaautocolor.com

www.basf-coatings-services.at

www.standox.at

www.spieshecker.at


WILLKOMMEN ZUM BRANCHENTREFFEN! V

om 20. bis 21. April 2018 findet die ERFA-Tagung der Karosseriebautechniker statt. Das abwechslungsreiche Programm beinhaltet Betriebsbesichtigungen in der Region und spannende Fachvorträge. Dazwischen ist Zeit für einen Erfahrungsaustausch unter Kollegen. Bild: Therme Geinberg

Die ERFA-Tagung findet im Vitalhotel Therme Geinberg statt.

FREITAG, 20. APRIL, START 9:30 UHR Um 10 Uhr fährt der Bus zur Besichtigung eines besonderen österreichischen Unternehmens ab: Die Kunden der FACC AG sind alle bedeutenden Flugzeug- und Triebwerkshersteller sowie deren Zulieferer - von Airbus bis Sukhoi, von Boeing bis Triumph Aerostructures, von Rolls & Royce bis Pratt & Whitney. Um 12:30 Uhr steht der Besuch bei der Firma Fischerleitner am Programm, die seit über 50 Jahren auf Nutzfahrzeugbau und -umbau spezialisiert ist. Ab 15:30 Uhr besteht die Möglichkeit, in der Therme Geinberg zu entspannen, bevor es um 19:30 zum Abendessen im Hotel Geinberg geht.

Bild: Haijes

Nach der Besichtigung der Firma Fischerleitner sind die Besucher zu einem Imbiss aus dem Food Truck eingeladen, gesponsert von Standox/Axalta Coating Systems.

SAMSTAG, 21. APRIL, START 9:00 UHR Die Teilnehmer der ERFA-Tagung erwartet ein interessantes Vortragsprogramm rund um Unfallschadenreparatur mit dem Schwerpunkt Digitalisierung. Bundesinnungsmeister Erik Paul Papinski wird über Neuheiten aus der Innung und Versicherung informieren, unter anderem über die „Zertifizierung der Dellendrücker neu“. Wer up-to-date sein möchte, darf die Veranstal-

tung auf keinen Fall versäumen und sollte sich rasch anmelden, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist. Das Anmeldeformular liegt dieser Ausgabe des Karosserie Journals bei. Es beinhaltet die Kosten in Form von 3 Optionen der Seminarpauschale.

PROGRAMM UND VORTRÄGE AM 21. APRIL 09.00 – 09.45 Uhr „repair pedia – Suchen Sie noch oder reparieren Sie schon?“ Vortrag des IFL-Experten Stephan Kolodzinski über die Suchmaschine für das reparierende Gewerbe

09.45 – 10.30 Uhr „Quo Vadis Unfallschadenreparatur? – Auswirkungen von Fahrerassistenzsystemen“ Vortrag von Gerald Beese (KTI GmbH & Co.KG Kraftfahrzeugtechnisches Institut, Lohfelden)

11.00 – 11:45 Uhr „Fehler und Mängelbehebung bei den Arbeitszeiten für Karosserie- und Lackierarbeiten“ „IFL“ Interessensgemeinschaft für Fahrzeugtechnik und Lackierung e.V., Vortrag von Stephan Kolodzinski

11.45 – 12.30 Uhr „Neues aus der Innung und Versicherung“ Bild: FACC AG

Die FACC AG ist führend in der Entwicklung und Produktion von Komponenten und Systemen für den Flugzeugbau.

Vortrag von BIM Erik Paul Papinski

ab 12.30 Uhr Erfahrungsaustausch ca. 14.00 Uhr Veranstaltungsende

03 KAROSSERIE > Journal


ITALIENISCHER SPORTWAGEN IN STAHL UND ALU A

lfa Romeo hat Mitte 2016 das Modell Giulia wiederbelebt und mit dem Konzept „Technologie aus Emotionen“ umgesetzt. Dabei wurden Fahrdynamik und Design in den Mittelpunkt gestellt. Die Karosserie der Limousine zeigt Besonderheiten. Bild: Jürgen Klasing

An der Karosserie der Alfa Romeo Giulia sind interessante Details zu erkennen, beispielsweise die warmumgeformten Verstärkungsbleche in der B-Säule und im Schweller.

Alfa Romeo stellte das neue Modell Giulia zur IAA 2015 vor und seit 2016 läuft die Serienproduktion im italienischen Werk Cassino. Die Alfa Romeo Giulia (Typ 952) ist ein MittelklassePkw, dessen Entstehung im Mai 2014 mit einem Konzeptpapier des Herstellers begann. Die drei Ausstattungslinien umfassen das Grundmodell Giulia (nur Dieselmotoren), Giulia Super und Giulia Veloce (Otto- und Dieselmotoren) sowie das Topmodell Quadrifoglio (Ottomotor). Seit dem Produktionsende des Alfa Romeo 75 im Jahr 1992 ist die neue Giulia die erste Limousine der Italiener mit Hinterradantrieb. Die Limousine soll mit optimaler Gewichtsverteilung (50:50), aktiver Radaufhängung AlfaTM Link, effizienten Bremsen und einer direktübersetzten Lenkung ihre Sportlichkeit unterstreichen. Der wieder eingeführte Hinterradantrieb ist eine technische Lösung, die hohe Fahrleistungen ermöglicht und die fahrdynamischen Qualitäten offenbart.

KAROSSERIE > Journal 04

DESIGN UND GRÖSSE Das Karosseriedesign der viertürigen Limousine zeigt charakteristische Merkmale des italienischen Designs wie harmonische Proportionen und stilistische Geradlinigkeit. Hinzu Bild: J. Klasing

Der Federbeindom ist am vorderen Längsträger angenietet und links im Bild das PHS-Verstärkungsteil an der Stirnwand.


zwischen Vorder- und Hinterachse von 50:50 gewährleisten wollen. Hierfür fertigen die Italiener den Motor, die vier Türen, die beiden vorderen Kotflügel, Teile des Bremssystems sowie die Radaufhängung aus Aluminium. Darüber hinaus verwenden sie den ultraleichten Werkstoff Kohlefaser für die Kardanwelle. Die Werkstoffkombination der Karosserie sorgt für einen weiteren wichtigen Effekt: Im Crashtest nach dem Euro-NCAPVerfahren erhielt die Giulia die Bestnote von fünf Sternen.

KAROSSERIEBAU Bild: Jürgen Klasing

Der Blick auf die Stirnwand und Boden vorne verrät die PHS-Verstärkungen am Tunnel. Nicht erkennbar sind die Stahl-Sandwich-Bleche im Bereich Stirnwand und Tunnel seitlich und oben, weil sie farblich gleich sind. Grafik: Alfa Romeo

kommen Elemente mit historischem Markenursprung, wie der trapezförmige Kühlergrill oder die seitliche Karosserielinie, die über die gesamte Flanke verläuft. Die Fahrzeugproportionen verraten das technische Layout der Karosserie. Für eine hohe fahrdynamische Balance wurde der Motor direkt über der Vorderachse unter der langen Motorhaube positioniert. Die Fahrgastzelle wurde nach hinten verlagert – somit liegt der hintere Teil direkt über der Hinterachse. Mit aerodynamischen Massnahmen wurde der Luftwiderstandswert von CW 0,25 erreicht. Die Maße der neuen Giulia: Länge 4.643 mm, Breite 1.860 mm und Höhe 1.436 mm. Der Radstand misst 2.820 mm und je nach Ausstattungsvariante wird ein Leergewicht zwischen 1.449 und 1.655 kg erzielt.

Die Karosseriestruktur wiegt 322 Kilogramm und ist in reiner Stahlbauweise mit Aluminium-Federbeindomen (vorne) ausgeführt. Mit Türen und Motorhaube aus Aluminiumblech sowie der Heckklappe aus Stahl summiert sich das Gewicht auf 388 kg. Die Steifigkeit des Vorderwagens gewährleisten Aluminiumverstrebungen zwischen der Stirnwandmitte und den Federbeindomen, die eigentlich auch Bestandteile der Karosseriestruktur sind. Auch die Crashboxen vorne, der Stoßstangenquerträger und der obere Windfang sind in Aluminium gefertigt und tragen zur Stabilität bei. Die Karosseriestruktur verstärken die Italiener in der A- und B-Säule sowie im Dachrahmen und einem Stirnwandquerträger durch warmumgeformte Stahlbleche. Weitere Bauteile in dieser Materialfestigkeit befinden sich in den hinteren Längsträgern und an den Tunnelflanken oben. Die B-Säule besteht aus einem Tailored Laser Welded Blank, das heißt ein Stahlbauteil mit Materialstärken von 1,6 mm unten und oben sowie 2,0 mm im mittleren Bereich. Die Materialfestigkeit ist unten als High Strength Steel (HSS) ausgeführt, oberhalb der Türscharnieraufnahme als Press Hardened Steel (PHS) und wiederum oberhalb dieser Strecke als HSS. Dieser spezielle Aufbau der B-Säule soll gewährleisten, dass die berechneten und gewünschten CrashDeformationsbereiche eingehalten werden. Die Sitzquerträger vorne und zentral sind aus der Stahlsorte Trip Bainitic hergestellt. Dieser Stahl ist trotz seiner hohen Festigkeit leicht umformbar und zudem leichter als ein

KAROSSERIE Die Karosserie der neuen Giulia wurde neu konstruiert und entstanden ist eine extrem aerodynamische, sehr steife und dennoch leichte Karosserie. Das wurde durch einen speziellen Materialmix in der Stahlkarosserie erreicht, der vor allem mit modernen höchstfesten Stählen (AHSS) in der Struktur verstärkt wurde. Zusätzlich kommen gut umformbare TRIP-Stähle und neuartige „Layered Dampening Steel“-Bauteile (Sandwich-Stahlbleche) sowie leichte Aluminium-Anbauteile zum Einsatz. Als weiteres Entwicklungsziel stand der Fahrspaß im Mittelpunkt, den die Ingenieure durch die Gewichtsverteilung

Bild: Jürgen Klasing

Der hintere Längsträger ist im Bereich Radhaus als PHS Bauteil ausgeführt und im hinteren Bereich als HSS-Bauteil. Gut sichtbar der Ausschnitt im Kofferboden für verschiedene Kunststoffwannen.

05 KAROSSERIE > Journal


ALFA ROMEO GIULIA KAROSSERIE Low Strength Steel LSS High Strength Steel HSS Advanced High Strength Steel AHSS Press Hardened Steels PHS Castings, High Pressure Aluminium Ultra High Strength Steel UHSS

Grafik: Alfa Romeo

Dualphasenstahl. Am Bauteil Sitzquerträger reduzierten die Italiener so die Materialstärke um 2 bis 3 mm und das Gewicht um 14 bis 19 Prozent, je nach Fahrzeugausführung. Die Seitenschweller haben im Inneren ein Verstärkungsbauteil aus Ultra High Strength Steel (UHSS) mit der Festigkeit von etwa 1.000 MPa. Das rollgeformte Stahlbauteil hat eine gleichbleibende Bauteilstärke von 1,3 mm und bringt etwa 27 Prozent Gewichtsersparnis im Karosseriebau.

SANDWICH „Layered Dampening Steel“ – dahinter verbirgt sich die Bezeichnung für ein Stahl-Sandwich-Blech, bei dem zwei Stahlbleche mit einer viskoelastischen Kunststoff-Zwischenschicht (etwa 25 μm) verbunden sind. Eingesetzt wird es im GiuliaKarosseriebau im Bereich Stirnwand und Tunnel seitlich sowie im Tunnel oben. Das Sandwichblech lässt sich in der Fertigung sehr gut umformen und leicht mittels Punktschweißen mit den

anderen Stahlblechen verbinden. Es bringt kein zusätzliches Gewicht in den Karosseriebau, ist aber für die in diesem Bereich auftretenden Geräusche eine hervorragende Isolierung. Dadurch wurde das NVH-Verhalten (Noise-Vibration-Harshness) des Gesamtfahrzeugs deutlich verbessert.

ANBAUTEILE Anbauteile aus Aluminium sind die Motorhaube, die Kotflügel vorne und die vier Türen. Im hinteren Kofferraumboden befindet sich zwischen den Längsträgern eine Aussparung, in der eine Kunststoffwanne aus Thermoplastik eingesetzt wird. Je nach Anforderung sind darin eine zusätzliche Batterie oder ein Soundsystem untergebracht.

VERBINDEN Die Stahlblech-Karosserie der Alfa Romeo Giulia ist überwiegend mit dem Punktschweiß-Verfahren gefügt. Unterstützend wird in vielen Bereichen Klebstoff eingebracht. An den Aluminiumtüren wird auch Laserschweißen und Falzen, Stanznieten und Kleben eingesetzt. Das Dachpaneel wird mittels Laserschweißen an die Karosseriestruktur gefügt. Jürgen Klasing

Bild: Jürgen Klasing

KAROSSERIE > Journal 06

Viel Aluminium im Vorbau: Kotflügel, Stoßfängerquerträger und schwarz lackiert die Federbeindome und der Windfang oben, sowie die Streben Stirnwand zum Federbeindom.


WEISS WELTWEIT AN DER SPITZE A

xalta Coating Systems hat die 65. Ausgabe der jährlichen Globalen Studie der beliebtesten Autofarben veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass 2017 die Farbe Weiß weltweit mit 39 Prozent die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala bei Verbrauchern ist, gefolgt von Schwarz mit 16 Prozent. Grau und Silber teilen sich das zweite Jahr in Folge den dritten Platz mit 11 Prozent.

BELIEBTESTE FARBTÖNE IN EUROPA 2017 Quelle: Axalta Global Automotive 2017 Color Popularity Report

bei Autofarben wandeln sich mit der Zeit“, bestätigt Elke Dirks, Automotive OEM Color Designer bei Axalta für Europa, den Nahen Osten und Afrika. „Seit kurzem ist Blau in verschiedenen Farbnuancen, von chromatischen bis hin zu hellen Metallic-Farbtönen, auf dem Vormarsch. Auch Grau gewinnt gegenüber anderen neutralen Farbtönen weiter an Vorsprung.“

FARBKOMPETENZ VON AXALTA

TOP IN EUROPA: WEISS, SCHWARZ UND GRAU Auch in Europa ist Weiß klarer Favorit, gefolgt von Schwarz. Grau ist mit 20 Prozent in Europa beliebter als in allen anderen Erdteilen. Ausgehend von der Spitzenposition der Farbe Weiß zeichnet sich weltweit ein Trend hin zu glänzenden Perlmuttfarben für Fahrzeuge des Luxussegments ab. Weiße Perlmuttfarbtöne konnten 2017 vier Prozent dazu gewinnen. „Mit seiner modernen Ausstrahlung bleibt Weiß weiterhin der weltweite Spitzenreiter“, stellt Nancy Lockhart, Global Color Marketing Manager bei Axalta, fest. „Weiße Perlmuttfarbnuancen haben dieses Jahr vier Prozent an Beliebtheit gewonnen, da diese mehrschichtigen Farbtöne nun in allen Fahrzeugsegmenten verwendet und am häufigsten in Japan eingesetzt werden. Aufgrund der gestiegenen Nachfrage nach hellen Grautönen und hellen bis mittleren Blautönen gewinnen helle und leuchtende Farbtöne insgesamt weiter an Boden.“

„Axalta bietet jährlich Aktivitäten und Projekte zum Thema Automobilfarbtöne an. Dazu zählen diese globale Beliebtheitsstudie (Global Color Popularity Report), die jährliche Farbton-Trendshow (Color Show) sowie die Autofarbe des Jahres (Color of the Year). Interessierte Autohersteller nutzen diese Erkenntnisse um ihre Innovationen voranzutreiben“, unterstreicht Lockhart. „Darüber hinaus blickt Axalta auf mehr als 150 Jahre Erfahrung in der Lackindustrie zurück und arbeitet mit einem eigenen internationalen Team bestehend aus Designern und Entwicklern zusammen. Diese beschäftigen sich ausschließlich damit, neueste Technologien und modernstes Design miteinander zu verbinden.“ Weitere Informationen zu Axaltas Globaler Studie der beliebtesten Autofarben 2017 finden Sie unter axalta.com/color.

WELTWEIT BELIEBTESTE FARBTÖNE 2017

BLAU AUF DEM VORMARSCH Der Bericht von Axalta, der seit 1953 jährlich veröffentlicht wird, ist die am längsten laufende und umfassendste Farbstudie in der Automobilindustrie. Axaltas weltweit tätige Farbexperten konzipieren und stellen diese Studie zusammen, die Fahrzeugherstellern einen interessanten und aktuellen Einblick in Verbrauchervorlieben gewährt und sie dabei unterstützt, fundierte Farbtonentscheidungen zu treffen. „Trends

Quelle: Axalta Global Automotive 2017 Color Popularity Report

07 KAROSSERIE > Journal


SPLITTER AKTUELLE IFL-MITTEILUNGEN

LEHRLINGSOFFENSIVE IN SOCIAL MEDIA Auf der Facebook-Seite „Lehre zum Karosseriebautechniker“ erscheinen seit Neuestem Videos zu den Themen Technik und Ausbildung. In den modern gestalteten Kurzfilmen kommen Lehrlinge, Lehrer und Ausbildner zu Wort. Einige Beispiele: „Philip macht die Lehre zum Karosseriebautechniker und ist bereits im vierten Lehrjahr. Ihn beeindruckt vor allem die Vielseitigkeit und Kreativität dieses Beru-

Auf der Homepage der Bundesinnung sind unter

fes.“ – „Julian steht fast am Ende seiner Lehre und hat sich als Ziel die

wko.at/branchen/gewerbe-handwerk/fahrzeugtechnik/ifl-zeitkorrekturen.html

Meisterprüfung gesetzt!“ – „Bereits das 18. Jahr ist Alois nun Lehrer

neueste technische IFL-Mitteilungen abrufbar:

an der Berufsschule Wels 1 und noch immer fasziniert vom Beruf des

üüNissan, modellübergreifend – überarbeitete AW-Vorgaben für

Karosseriebautechnikers.“ Das Ziel der Social-Media-Offensive ist, das

Windschutzscheiben und Kalibrierung der Kamerasysteme

Image der Lehre zu heben. Das gelingt am besten, wenn man reale

üüIFL-Liste als wichtiger Bestandteil für eine vollständige

Personen zeigt, die über Soziale Medien Jugendliche und ihre Eltern ansprechen. BIM Erik Paul Papinski betont, wie wichtig es ist, die Ein-

Unfallschadenkalkulation

üüFord Tourneo Custom – fehlender ACC-Sensor

üüFord C-Max – Prüfung der Vordersitzschiene nach Heckaufprall; Austausch von verformten Vordersitzschienen

stellung zur Ausbildung zu ändern: „In den USA zählt nicht, was einer macht, sondern das, was er erreicht – in Österreich zählt nicht, was jemand erreicht, sondern welchen Titel er trägt.“

üüAllgemeine Angaben zu Karosserie-Trennschnitten am Beispiel VW Passat/VW Polo und die Berichtigung dazu

üüIFL-Liste „frei wählbare Arbeitspositionen“ und „IFL-Meldebogen“ im Audatex-Schaden-Kalkulationssystem integriert Zum Abrufen ist die Eingabe der WKO-Logindaten notwendig. Bei Fragen kontaktieren Sie bitte die Bundesinnung oder die IFL (www.ifl-ev.de).

ANMELDUNG BEI REPAIR-PEDIA LOHNT SICH! Alle IFL-Mitteilungen sind auch in der Branchensuchmaschine repair-pedia, neben vielen kostenlosen Tools wie z. B. die aktuellen Rückrufe, abrufbar. Für die Nutzung ist es notwendig, sich einmalig zu registrieren: https://www.repair-pedia.eu.

Screenshot: Lehre zum Karosseriebautechniker, facebook

LACKMATERIALPREISERHÖHUNG PER 1. FEB. 2018

BUNDESLEHRLINGSWETTBEWERB IM JUNI 2018

Nach Erhöhung der Gewerbepreise durch die Lackhersteller und

Bitte merken Sie sich diesen Termin jetzt schon vor und seien Sie bei

der Durchrechnung des Lackwarenkorbes erhöht sich der Lackma-

der Siegerehrung dabei: Der Bundeslehrlingswettbewerb der Karos-

terialpreis. Die Erhöhung beträgt 8,91 % und hat ihre Gültigkeit per

seriebautechniker findet vom 7. bis 8. Juni 2018 im Raum Villach in

1. Februar 2018. Gleichzeitig hat die Bundesinnung bereits die Datenan-

Kärnten statt. Die Bundesinnung wird alle Mitglieder rechtzeitig über

bieter informiert. Diese werden diese Erhöhung einarbeiten und mit

das tolle Rahmenprogramm, das die

dem nächsten Update einspielen. Wir bitten dies zu beachten, um

Kärntner Karosseriebautechniker

gegebenenfalls eine „doppelte Erhöhung“ zu vermeiden.

vorbereiten, informieren.

02. 2018 KAROSSERIE JOURNAL

2018

Bundesle

hrli

WETTBEWngsERB der Karo sse technike riebaur/innen IN KÄRN TEN

DER KAROSSERIEBAUTECHNIKER ÖSTERREICHS www.karosseriebautechnik.at 08 KAROSSERIE > Journal

Karosserie Journal 02. 2018  

Bundesinnung der Fahrzeugtechnik BG Karosseriebautechniker, Karosserielackierer und der Wagner

Karosserie Journal 02. 2018  

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