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Stadtschรถnhei t e n S achse n. LIEBLINGSPLร„TZE DER GESCHICHTE.


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Stadtschönheiten Sachsen Sachsen ist reich an Geschichte, denn

Lieblingsplätzen der Geschichte – ob

die sächsische Kulturlandschaft ist

in Dresden, Leipzig und Chemnitz oder

Innenhöfen, machen mit sächsischer

über 1000 Jahre alt. Es sind vor al-

in Annaberg-Buchholz, Bautzen, Frei-

Städtekultur vertraut. Willkommen in ei-

lem die Städte, die mit ihrer Archi-

berg, Görlitz, Grimma, Kamenz, Meißen,

ner Städtelandschaft, die von allem et-

tektur aus allen Stilepochen, ihren

tischen Vierteln, kleinen Boulevards und

was hat. Wir sind Ihnen bei der Planung

musealen Kostbarkeiten und renom-

Ihre Tourismusmarketing

Ihrer Tour gern behilflich. In diesem

mierten Veranstaltungen den kulturel-

Gesellschaft Sachsen

neuen Katalog stellen wir Ihnen die his-

len Reichtum Sachsens repräsentieren

torischen Stadtschönheiten vor, geben

und damit den Freistaat in den Status

Pirna, Plauen, Radebeul, Torgau, Zittau

Ihnen Tipps, liefern Stadtpläne, wichtige

des Kulturreiseziels Nummer eins in

und Zwickau. Ein Streifzug durch die

Adressen und viele nützliche Hinweise

Deutschland heben. Die historischen

Kleinode mit ihren Marktplätzen, en-

für Ihren individuellen Ausflug. Wir be-

Altstädte werden für Gäste schnell zu

gen Kopfsteinpflaster Gassen, roman-

raten Sie natürlich auch gern persönlich.


Inhalt

Stadtschönheiten Sachsen – Lieblingsplätze der Geschichte

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Seite 3

Pirna, Die Stadt zur Sächsischen Schweiz

Seite 29

Architektur

Seite 5

Radebeul, Eine Stadt zum Genießen ...

Seite 31

Handwerk

Seite 7

Meißen, Die Wiege Sachsens

Seite 33

Kulinarik

Seite 9

Torgau, Stadt der Reformation und der Renaissance

Seite 35

kulturelle Highlights

Seite 11

Grimma, Die Perle des Muldentals

Seite 37

kulturelle Highlights

Seite 13

Plauen, Die Stadt der Spitze

Seite 39

Übersichtskarte Sachsen

Seite 15

Zwickau, Die Automobil– und Robert–Schumann–Stadt

Seite 41

Impressum und Kontakt

Seite 17

Annaberg–Buchholz, Die Berg– und Adam–Ries–Stadt

Seite 19

Freiberg, Die Silberstadt Sachsens

Seite 21

Kamenz, Die Lessingstadt

Seite 23

Bautzen–Budyšin, Stadt der Türme

Sächsisches Ebland, Sächsisches Burgen– und Heideland,

Seite 25

Görlitz, Die Europastadt Görlitz / Zgorzelec

Sächsische Schweiz

Seite 27

Zittau, Die Stadt der Fastentücher

Erzgebirge und Vogtland

Oberlausitz


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Kontakt Tourist–Information Pirna Am Markt 7 01796 Pirna (Canalettohaus) Telefon +49(0) 3501 – 556 446

Was Sie unbedingt sehen sollten • Spätgotische Hallenkirche St. Marien mit Taufstein und Altar aus Elbsandstein • Marktplatzpanorama, 1751 vom vene – zianischen Maler »Canaletto« gemalt • Teufels – und Engelserker,

Telefax +49(0) 3501 – 556 449

zwei Häusergiebel mit Geschichte

E-Mail touristservice@pirna.de

• Historisches Theaterstück »Der Retter«

Internet www.pirna.de

• Schmole – Kaffeerösterei zieht mit seinem Duft magisch an

Marktplatz mit »Canaletto-Ansicht«, Marienkirche, Renaissancedecke (Deutsches Haus), Klosterhof, Schloßstraße 12


Pi rna

Pirna

Die Stadt zur Sächsischen Schweiz Sächsische Schweiz

E

ingebettet in die Landschaft

Engelserker säumen die gepflasterten

des Dresdner Elbtal mit Wein-

Gassen. Verschwiegene Innenhöfe of-

bergen und Schlössern und

fenbaren lebendiges Treiben in Gast-

den Elbsandsteinmassiven des Natio-

wirtschaften und kleinen Läden. Der

nalparks Sächsische Schweiz hebt

original erhaltene Stadtkern mit dem an

sich die Silhouette von Pirna heraus.

gotischen Portalen reichen Rathaus, mit

Die Kirchtürme der mittelalterlichen

der Festung Sonnenstein, der evangeli-

Altstadt grüßen von weitem herüber –

schen Stadtkirche St. Marien und dem

kaum zu glauben, dass diese Stadt

Canalettohaus erzählen die Geschich-

von der ersten Erwähnung 1233 in

te der über 775 Jahre alten Stadt. In

einer Urkunde von Bischof Heinrich

der Dresdner Gemäldegalerie übrigens

von Meißen über den Nordischen

sind mehrere historische Stadtansich-

Krieg um 1706 bis hin zur schreckli-

ten Pirnas zu bewundern – gemalt vom

chen Flutkatastrophe 2002 eine be-

berühmten italienischen Vedutenmaler

wegte Vergangenheit vorzuzeigen hat.

Bernardo Bellotto, genannt Canaletto.

Die Spuren von Feuer und Wasser sind

historische Renaissancedecke

Aus Pirna kommt auch der gefragte Elb-

dank aufwändiger, jahrzehntelanger Sa-

aus dem 17. Jarhundert

sandstein – und köstlicher Wein, denn

nierungen fast vollständig verschwun-

hier endet, beziehungsweise beginnt

den. So glänzen in Pirna in jedem Winkel wieder die archi-

die 55 Kilometer lange Sächsische Weinstraße. Ab und zu

tektonischen Schätze: Kunstvoll verzierte Bürgerhäuser mit

duftet es in den Gassen nach Kaffee: Dann wird in der alten

prächtigen Giebeln und Erkern wie dem Teufelserker und dem

Kaffee–Rösterei eine frische »Pirnaer Mischung« gemahlen.

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Tipp! Reizvoll ist ein Spaziergang auf dem Canalettoweg. Er gehört zur achten Etappe des Malerweges, der die schönsten Einblicke in das Elbsandsteingebirge gewährt. Unterhalb der Festung Sonnenstein bietet sich Ihnen ein wunderschöner Ausblick auf die gegenüberliegende Elbseite mit den Pirnaer Weinbergen. Auf dem Rückweg zum Marktplatz lernen Sie den ältesten Stadtteil Pirnas kennen, die Schifftorvorstadt.


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Kontakt Tourist–Information Radebeul Meißner Straße 152 · 01445 Radebeul

Was Sie unbedingt sehen sollten • Karl–May–Museum, das Wohnhaus Karl Mays mit Indianischer Sammlung • Sächsisches Weinbaumuseum Hoflößnitz,

Telefon +49(0) 351 – 89 54 120

ehemals kurfürstliche Weingutsanlage,

Telefax +49(0) 351 – 89 54 122

heute Weingut mit Weinstube und Museum

E-Mail tourismus@radebeul.de

• Spitzhaustreppe und Spitzhaus,

Internet www.radebeul.de

Sie führt vorbei am Eingangsportal zum Weinberg »Goldener Wagen« • Volkssternwarte (ZEISS-Planetarium)

Spitzhaustreppe, Sächsisches Weinbaumuseum Hoflößnitz, Schloss Wackerbarth, Schmalspurbahn im Lössnitzgrund

• Zeitreise – DDR Museum Lebensart in der DDR von 1949 –  8 9


Rade b e u l

Radebeul

Eine Stadt zum Genießen ...

Sächsisches Elbland

R

adebeul hat viele charmante

Geschäftshäusern und seiner dichten

Gesichter. Die Stadt zwischen

Baumallee verbindet ganz harmonisch

Elbe und Weinbergen gilt als

Traditionelles mit Modernem. Dieser

das Herzstück der Sächsischen Wein-

Platz am nahe gelegenen Elberadweg mit

straße zwischen Pirna und Diesbar–

seinen Galerien, Kunsthandwerksstät-

Seußlitz. Der Weinbau hat in dieser

ten, Weinlokalen und Boutiquen, Hotels

denkmalgeschützten Landschaft, die

und Pensionen ist nicht nur zum Rade-

zu einer der schönsten in ganz Euro-

beuler Herbst– und Weinfest ein Anzie-

pa gehört, eine 800– jährige Tradition.

hungspunkt für Einheimische und Tou-

Kleine und große Weingüter, wie das

risten. Radebeuls abenteuerliche Seite

Staatsweingut Schloss Wackerbarth

ist mit dem Namen Karl May verbunden.

oder das Sächsische Weinbaumuseum

Der Abenteuerschriftsteller erlebte hier

Hoflößnitz setzen diese Tradition fort.

seine entscheidenden Schaffensjahre.

Architektonisch eindrucksvolle Häuser

So ist die Stadt auch der Geburtsort der

schmiegen sich eng an die steil auf-

Romanhelden »Winnetou« und »Old

ragenden Rebflächen. Die reizvollsten

Shatterhand« und zugleich Sterbeort

Eindrücke vermitteln ein Spaziergang

Schloss Wackerbarth.

auf dem Sächsischen Weinwanderweg

Erlesen sächsisch.

oder eine Fahrt mit der 125 Jahre alten

Karl Mays. Das Karl–May–Museum bewahrt die Legenden. Jedes Jahr am Wochenende nach Himmelfahrt feiern

dampfbetriebenen »Lößnitzgrundbahn«. Ein besonderes Ant-

Tausende Freunde der Abenteuerromane Ihre Helden bei den

litz bietet Radebeul –  A ltkötzschenbroda. Der historische Dorf-

Karl–May–Festtagen im Lößnitzgrund — mit Sternritten, Indi-

anger mit liebevoll sanierten, farbenprächtigen Wohn– und

anerdorf, Gold waschen im Lößnitzbach und viel Spektakel.

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Tipp! Seit 125 Jahren fährt die Lößnitzgrundbahn täglich auf schmaler Spur zwischen Radebeul und Radeburg. 1884 fuhr der von Kennern und Anwohnern liebevoll auch »Lößnitzdackel« genannte, dampfbetriebene Zug zum ersten Mal. Bis heute schnauft er in einer Stunde von Radebeul über Moritzburg nach Radeburg. Im Bimmelbahntempo genießen Sie die abwechslungsreiche Landschaft und erleben eine Bahnreise der besonderen Art.


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Kontakt Tourist–Information Meißen Markt 3 · 01662 Meißen

Was Sie unbedingt sehen sollten • Marktplatz mit dem gotischen Rathaus und Bürgerhäusern der Renaissancezeit • Manufaktur MEISSEN,

Telefon +49(0) 3521 – 41 94 0

Erstes Europäisches Porzellan

Telefax +49(0) 3521 – 41 94 19

• Theater Meißen

E-Mail service@touristinfo-meissen.de

• Albrechtsburg  mit Dom zu Meißen 

Internet www.touristinfo-meissen.de

• Kunstverein im Bennohaus • einladende Gaststuben und Geschäfte in den malerischen Altstadtgassen

Albrechtsburg und Dom zu Meißen, Manufaktur MEISSEN (Arbeitsplatz eines Landschafts- und Figurenmalers), Gasthaus Vincenz Richter, Elberadweg, Meißner Weinberge

• Der Elberadweg – Kunst, Geschichte, Natur und Gastfreundschaft


MEI EN

Meißen

Die W iege Sachsens

Sächsisches Elbland

M

eißen blickt auf eine über

feinen Glanz über die Stadt. Die Gäste

tausendjährige Geschichte

kommen von überall her, um in den

zurück. Ihre Gründung ver-

Werkstätten der Manufaktur MEISSEN

dankt die Stadt dem deutschen König

einen Blick hinter die Kulissen des 300

Heinrich I. Er ließ im Jahr 929 eine

Jahre alten Handwerks werfen zu können.

Burg anlegen. 1423 wurde Meißen Re-

Die Albrechtsburg erinnert an dessen

sidenzstadt der sächsischen Kurfürsten.

Ursprung. Der Burg zu Füßen erstreckt

Meißen gilt daher als Wiege Sachsens.

sich die historische Altstadt Meißens

An diese Zeit erinnert ein mächtiges

als eine mittelalterliche Schönheit mit

Ensemble: der stilreinste gotische Dom

kopfsteingepflasterten Gassen, hübsch

Deutschlands mit seinen die Stadtsil-

rekonstruierten Bürgerhäusern aus der

houette prägenden Türmen und der ers-

Renaissancezeit um das spätgotische

te deutsche Schlossbau, die spätgoti-

Rathaus herum, romantischen Innen-

sche Albrechtsburg auf dem mächtigen

höfen, Handwerksläden, urigen Wein-

Meißner Burgberg – einem Felssporn

lokalen und der eindrucksvollen Frau-

auf der linken Elbseite. In den prächti-

Besuchen Sie die Wein–

enkirche. Der Turm der Frauenkirche

gen Schlossräumen residierten nicht

und Porzellanstadt Meißen

umschließt das erste stimmbare Por-

immer nur Kurfürsten: Die Albrechtsburg

zellanglockenspiel der Welt. Meißen

war 1710 Geburtstätte der Manufaktur MEISSEN, der ersten

ist auch Weinstadt. Auf den steilen, terrassenförmigen

Porzellan –  F ertigungsstätte ihrer Art in Europa. Das so genann-

Bergen eines der kleinsten Weinanbaugebiete Deutsch-

te »Weiße Gold« mit dem Markenzeichen der »Blauen Schwer-

lands reifen köstliche Weine heran — ein weiteres weltbe-

ter« verschaffte Meißen Weltgeltung und legt bis heute einen

kanntes Markenzeichen der 1000 –  j ährigen Stadt an der Elbe.

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Tipp! Er ist eine Überraschung — der sächsische Wein. Seit fast 850 Jahren wird er im Elbtal auf terrassenförmigen Weinbergen angebaut. Eine Kostprobe in einer der urigen Weinschänken ist daher für jeden MeißenBesucher ein Muss. Empfehlenswert sind ebenso eine Weinbergswanderung, Kellerführung oder ein Ausflug entlang der Sächsischen Weinstraße in die Umgebung Meißens.


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Kontakt Tourist–Information Torgau Markt 1 · 04860 Torgau

Was Sie unbedingt sehen sollten • Schloss Hartenfels, Großer Wendelstein • Schlosskirche, erster evangelischer Kirchenbau, 1544

Telefon +49(0) 3421 – 70 14 0

• Denkmal der Begegnung,

Telefax +49(0) 3421 – 70 14 15

zur Erinnerung an den 25.04. 1945

E-Mail info@tic-torgau.de

• Bürgermeister–Ringenhain–Haus

Internet www.tic-torgau.de

• Renaissance–Rathaus • Stadtkirche St. Marien • Wolff– Giersings –Brauerbe,

Schloss Hartenfels mit Hausmannsturm, Großer Wendelstein im Schloss Hartenfels, Rathaus Torgau, Renaissancehaus des Bürgermeisters Paul Ringenhain

ältestes Torgauer Malz– und Sudhaus • Samuel–Hahnemann–Haus


Torgau

Torg au

Stadt der Refor mation und der Renaissance Sächsisches Elbland

D

ie einstige Kursächsische

Mal. Mit Philipp Melanchthon, Justus

H auptstadt verführt ihre Be-

Jonas und Johannes Bugenhagen erar-

sucher mit ihrer über 1000–

beitete er 1530 die »Torgauer Artikel«.

jährigen Vergangenheit. So funkeln in

Die Spuren der Reformation sind allge-

Torgau Kostbarkeiten der Architektur

genwärtig. Sie führen von der Kurfürst-

und der Geschichte. Ein Bummel durch

lichen Kanzlei über die erste deutsche

die Gassen offenbart über 500 Denk-

Superintendentur bis zum Grab von Lu-

male aus der Zeit der Spätgotik sowie

thers Frau, Katharina von Bora, in der

der Renaissance.

Kirche St. Marien.

Eine Augenweide auf dem Marktplatz

Auch der Ursprung der evangelischen

ist das gewaltige Renaissance–Rathaus.

Kirchenmusik ist mit Torgau verbun-

Das wertvolle Altarbild »Die vierzehn

den: »Urkantor« Johann Walter, der

Nothelfer« von Lucas Cranach dem Äl-

in Torgau die erste Kantorei gründe-

teren schmückt die Stadtkirche St. Ma-

te, komponierte viele Lieder für das

rien. Das wohl markanteste Bauwerk

von Luther herausgegebene evange-

im Stadtbild ist Schloss Hartenfels

Torgau für Radler,

mit dem »Großen Wendelstein«. Die

die besondere Stadt–Tour.

Schlosskirche wurde 1544 von Mar-

lische Gesangsbuch. Das bevorstehende

deutschlandweite

Jubiläum

»Luther 2017 – 500 Jahre Reformati-

tin Luther als erster protestantischer Kirchenbau Deutsch-

on« rückt Torgau erneut ins Zentrum des reformatorischen

lands geweiht. Torgau ist die bedeutendste Lutherstätte in

Geschehens. Im Jahr 2015 wird eine der vier hochrangi-

Sachsen. Unter der Regentschaft von Friedrich dem Weisen,

gen nationalen Sonderausstellungen unter dem Namen

Johann dem Beständigen und Johann Friedrich dem Groß-

»Luther und die Fürsten« in Torgau im Schloss Hartenfels

mütigen war die Stadt politisches Zentrum der Reformation

zu sehen sein. Ein Besuch der Ausstellung und der ein-

in Deutschland. Martin Luther weilte hier nachweislich 40

zigartigen Stadtlandschaft lohnt sich zu jeder Jahreszeit!

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Tipp! Torgau ist in seiner Geschlossenheit die besterhaltendste Renaissancestadt Deutschlands. Besonders sehenswert ist das wunderbare Renaissancehaus des Bürgermeisters Paul Ringenhain. In den original erhaltenen und zurückhaltend ergänzten Wohnetagen des 1596 erbauten Hauses sind sowohl der Antike entlehnte als auch christlich motivierte Wand- und Deckenmalereien zu bewundern.


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Kontakt Tourist–Information Grimma Markt 23 · 04668 Grimma

Was Sie unbedingt sehen sollten • denkmalgeschützte Innenstadt • Kreismuseum und Seume  –   H aus • Museum Stadtgut und Rathausgalerie

Telefon +49(0) 3437 – 98 58 285

• Gattersburg mit Hängebrücke

Telefax +49(0) 3437 – 98 58 288

• Stadtmauerhäuschen, Schloss

E-Mail stadtinformation@grimma.de

• ehemalige Fürsten –   und Landesschule

Internet www.grimma.de

• Museum Göschenhaus • Klosterruine Nimbschen • Denkmalschmiede Höfgen

Schloss Gattersburg, Höfgen mit Husarenreitern, Historisches Rathaus, Schloss mit Steinbaum, Museum Göschenhaus und Seume– G edenkstätte

• Museen: Schiff  –   und Wassermühle • Frauen  –   und Klosterkirche


G r imma

Grimma

Die Per le des Muldentals

Sächsisches Burgen- und Heideland

A

lteingesessene Sachsen wis-

als Korrektor zusammen. Und nicht nur

sen, dass keine zwanzig Kilo-

das: In Gösches Sommersitz in Grimma

meter südöstlich von Leipzig

gaben sich einst die Größen der deut-

ein kleines Paradies liegt: Grimma. Dort,

schen klassischen Literatur wie Schiller

wo die Mulde noch von lieblichen Hö-

und Körner die Klinke in die Hand. Die-

henzügen umgeben ist und sich eine

ses Haus ist als Museum heute Treff-

wunderschöne Tal –  Aue geschaffen hat,

punkt für Besucher aus aller Welt. Die

ließen sich die Menschen schon immer

jüngste Geschichte zeichnet das Städt-

gern nieder. Befragen Sie die über 800-

chen an der Mulde in Mitteldeutschland

jährige Geschichte Grimmas, werden

als Stadt mit dem schönsten Altstadt-

Sie Erstaunliches feststellen: So ist die

kern aus. Geschützt von der über 400

Stadt Geburtsort von Albrecht dem Be-

Meter langen, noch bestens erhaltenen

herzten, Stammvater des sächsischen

Stadtmauer mit ihren zierlichen Häus-

Königshauses. Katharina von Bora,

chen und exklusivem Blick auf die Mul-

Ehefrau des Reformators Martin Luther,

de mit ihrem romantischen Ufer glänzen

lebte im Kloster Nimbschen bis ihr mit

Besuchen Sie die schönste

26 prächtige Bauten aus fünf Stilepo-

seiner Hilfe die spektakuläre Flucht aus

Altstadt Mitteldeutschlands.

chen – darunter das berühmte Rathaus

den dicken Klostermauern gelang. Der

mit dem markanten Renaissancegiebel.

berühmte Verleger der klassischen Literatur unter anderem von

Streifzüge durch die Stadt machen bekannt mit alten Kir-

Lessing, Goethe und Schiller, Georg Joachim Göschen, siedelte

chen wie der Frauenkirche und der Klosterkirche, dem feuda-

1797 seine Druckerei von Leipzig in die Stadt an der Mulde um

len Schloss, dem mittelalterlichen Kloster Nimbschen, dem

und arbeitete hier mit seinem Freund Johann Gottfried Seume

Gymnasium St. Augustin sowie der Wasser- und Schiffmühle.

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Tipp! Göschenhaus und Seume– Gedenkstätte. Bewundern Sie eine Sammlung über den einstigen Goetheverleger und Drucker, Georg J. Göschen und seiner prominenten Gäste, zu denen der Dichter Johann G. Seume und Friedrich Schiller gehörte. Außerhalb erwartet Sie ein einzigartiger Blick vom romantischen Parktraum -Garten. Die Kloster- und Frauenkirche oder die Pöppelmannbrücke sind Zeugen, von denen Göschen in seinen Werken schwärmte.


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Kontakt Tourist–Information Plauen Unterer Graben 1 · 08523 Plauen

Was Sie unbedingt sehen sollten • Plauener Spitzenmuseum, u.a. mit der größten Spitzendecke der Welt • Schaustickerei Plauener Spitze,

Telefon +49(0) 3741 – 29 110 27

von der Pantographenstickmaschine

Telefax +49(0) 3741 – 29 131 028

bis zum Computergest. Automaten

E-Mail touristinfo@plauen.de

• Altes Rathaus

Internet www.plauen.de/tourismus

• Galerie e.o. plauen • Weberhäuser • Besucherbergwerk

Altes Rathaus – Wahrzeichen der Stadt Plauen, originale Plauener Spitze, St. Johanniskirche, Plauener Spitzenmuseum, Plastik »Vater und Sohn«,

• Vogtlandmuseum


Pl a u e n Die Stadt der Spitze

Plauen Vogtland

A

us Plauen kommt seit 120 Jah-

me und barocken Turmhauben prägen die

ren ein weltweit bekanntes Er-

Stadtsilhouette. In Plauen steht auch eine

zeugnis: die Plauener Spitze.

der ältesten barocken Zentralkirchen Sach-

Sie hat ihre Wurzeln in der jahrhunderte-

sens, die Lutherkirche. In den ehemaligen

alten Tradition der hiesigen Textilherstel-

Patrizierhäusern hat das Vogtlandmuseum

lung. So war Plauen bereits im 15. Jh.

sein Domizil. Umfangreiche Sammlungen

Zentrum des Tuchmacherhandwerks und

erzählen von der geschichtlichen und

der Baumwollweber. Ihren Siegeszug um

kulturellen Entwicklung Plauens und des

die Welt traten die feinen Textilien unter

Vogtlandes. Die alten, liebevoll erhaltenen

dem Namen Plauener Spitze 1883 an. Sie

historischen Weberhäuser am Mühlgra-

sind nach wie vor beliebt, ob klassisch

ben sind Kunst– und Handwerkszentrum

als Tischdekoration oder modern am De-

für Jung und Alt. Und unter Tage birgt

signerkleid. Das einzigartige Spitzenmu-

das Stadtzentrum ein Besucherbergwerk,

seum und die Schaustickerei zeigen die

ein Luftschutzmuseum und einen Zollkel-

Geschichte des filigranen Handwerks von

ler. Blickfang sind auch Plauens Brücken.

gestern bis heute. Auch Plauens Innen-

Plauen – die Stadt in der

Einer der ältesten Zeitzeugen der Stadt ist

stadt versetzt ihre Betrachter in Staunen.

»Klingenden Ferienregion Vogtland«

die Alte Elsterbrücke. Die Friedensbrücke

Schmuckstück und Wahrzeichen ist das

ist die weitest gespannte Steinbogenbrü-

Alte Rathaus mit seinem Renaissancegiebel, der alten Kunstuhr

cke der Welt. Das 100 Jahre alte Viadukt überspannt das Syratal

mit beweglichen Figuren und der Sonnenuhr. 230 Stufen führen

in einem Bogen von 90 Metern. Zwei, drei Schritte sind es in

hinauf zum Turm. Eine der ältesten Kirchen im Vogtland ist die

die herrliche Natur rings um die Stadt. Und für Naturfreunde:

1122 geweihte Kirche St. Johannis. Ihre 52 m hohen Doppeltür-

Der 220 km lange Vogtland Panorama Weg führt durch Plauen!

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Tipp! Hinter »e.o.plauen« steht Erich Ohser. Unter diesem Pseudonym hat sich der Plauener Zeichner und Karikaturist vor allem mit seinen Vater – Sohn – Geschichten weltweit einen Namen gemacht. Im Erich-Ohser-Haus sind neben den lustigen Geschichten vom schnauzbärtigen Vater und seinem schelmischen Sohn auch Ohsers brillante Landschaftsskizzen, Aktstudien, Portraitzeichnungen und persönliche Dinge aus seinem Nachlass zu sehen.


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Kontakt Tourist–Information Zwickau Hauptstraße 6 · 08056 Zwickau

Was Sie unbedingt sehen sollten • August – H orch – M useum Zwickau • Robert – S chumann – H aus • Jugendstilsaal »Neue Welt«

Telefon +49(0) 375 – 27 13 240

• Priesterhäuser —

Telefax +49(0) 375 – 27 13 249

Mitteldeuschlands älteste Wohnbauten

E-Mail tourist@kultour-z.de

• Johannisbad – Badekultur in

Internet www.zwickautourist.de

Jugendstil und Neogotik • Altstadt mit Rathaus, Dom St. Marien und Gewandhaus (Theater)

Hauptmarkt Zwickau, Johannisbad, Robert–Schumann– Haus, Konzert– und Ballhaus »Neue Welt«, August Horch Museum

• Städtische Kunstsammlungen Zwickau und die Ratsschulbibliothek


Zwickau

Die Automobil  – und Robert  –  Schumann  –  Stadt

Zwickau

Erzgebirge

M

it knapp 100.000 Einwoh-

ist Zwickau die Robert–Schumann–

nern ist Zwickau Sachsens

Stadt, denn am 8. Juni 1810 wurde Ro-

viertgrößte Stadt. Unbe-

bert Schumann hier geboren. Anhand

stritten hat sie das, was viele andere

von Fotografien, Briefen, originalen

Städte auch haben: Urige Kneipen, ge-

Möbeln und Notenheften durchleben

pflegte Gastronomie, Hotels von familiär

die Gäste im Geburtshaus des Kompo-

bis nobel, Shoppingflair, schöne Parks,

nisten am Markt Schumanns Liebe zur

Museen und Freizeiteinrichtungen. Das

Musik und die zu seiner Frau Clara. Von

August Horch Museum, das Robert–

ihrer historischen Seite zeigt sich die

Schumann–Haus und die älteste öffent-

alte Tuchmacher– und Bergstadt indes

liche Bibliothek Sachsens jedoch gibt

in der liebevoll sanierten Innenstadt:

es nur in Zwickau. 2018 feiert Zwickau

Der prachtvolle Dom St. Marien und

seinen 900. Geburtstag. Während einst

die im Kontrast dazu stehenden, fast

Tuchmacher und Bergleute das städti-

winzigen Priesterhäuser aus dem 13.

sche Leben prägten, sind es heute der

Jahrhundert bilden eine Kompositi-

Automobilbau und die Musik. So ist Zwi-

Zwickau–

on, die deutschlandweit Ihresgleichen

ckau der Ort, in dem 1904 dank August

unverwechselbar und einzigartig.

sucht. Vorbei am mehr als 500 Jahre

Horch der weltweite Triumphzug des Au-

alten Gewandhaus, dem Rathaus, dem

tomobils begann. Aus dem August–Horch–Imperium ging un-

alten Johannisbad und dem Konzert– und Ballhaus »Neue

ter anderem Audi in Ingolstadt hervor. Im gleichnamigen Mu-

Welt«, das den schönsten Jugendstilsaal Sachsens in seinem

seum können Liebhaber die aufpolierten Modelle von Horch,

Inneren birgt, spazieren Gäste durch das größte zusammen-

Audi, Wanderer und DKW bewundern. Für Musikenthusiasten

hängende Jugendstil– und Gründerzeitensemble Deutschlands.

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Tipp! Das Zwickauer August  –   H orch  –   M useum Erfahren Sie automobile Geschichte an den Meisterstücken des sächsischen Automobilbaus, wie etwa den luxuriösen Horchwagen, Audi– & Wandererfahrzeugen, aber auch den DKW-Kleinwagen und den Kultmodellen des Trabant. Erleben Sie die Originale aus über 100 Jahren Automobilbau in neuem Glanz. Mehr Informationen erhalten Sie im Internet unter »www.horch-museum.de«


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Kontakt Tourist–Information Annaberg–Buchholz Buchholzer Straße 2 09456 Annaberg–Buchholz Telefon +49(0) 3733 – 194 33 Telefax +49(0) 3733 – 506 97 55 tourist-info@annaberg-buchholz.de Internet www.annaberg-buchholz.de

Was Sie unbedingt sehen sollten • Manufaktur der Träume • St. Annen–Kirche • Bergkirche mit Bergmännischer Krippe • Erzgebirgsmuseum mit Besucherbergwerk »Im Gößner« • Adam–Ries–Museum mit Rechenschule • Haus des Gastes Erzhammer mit der Schnitz– und Klöppelschule • Markus-Röhling-Stolln • Dorothea-Stolln

Annaberger Weihnachtsmarkt, Bergmann in traditioneller »Habit«, Marktplatz Annaberg, im Inneren der St. AnnenKirche, Bergaltar in der St. Annen-Kirche

• Frohnauer Hammer • Eduard–von–Winterstein–Theater


Annaberg - Buchholz Die Berg  – und Adam  –  Ries  –  Stadt

Annaberg-Buchholz Erzgebirge

D

ie Geschichte der 1496 ge-

Rechenmeister der Deutschen, in seiner

gründeten Stadt Annaberg-

Rechenschule das Rechnen. Die Schule

Buchholz wurde vom Bergbau

ist heute Museum, in dem Gäste nach

geprägt. So brachten ihr Silberfunde gro-

den Methoden von Adam Ries ihr Rechen-

ßen Reichtum. Unter anderem sind die

diplom erwerben können. Aus Annaberg-

markanten Kirchen darauf zurückzufüh-

Buchholz kommt auch das Klöppeln fei-

ren: 1499 wurde der Grundstein für die

ner Spitze. Gleiches trifft auf die Weberei

berühmte Kirche St. Annen gelegt. Sie ist

dekorativer Borten und Bänder und das

bis heute die größte spätgotische Hal-

Schnitzen zu. Diese traditionellen Hand-

lenkirche Sachsens und bekannt durch

werkskünste können im Erzgebirgsmuse-

ihren Bergaltar. Sie erhebt sich hoch über

um, auf der Volkskunstmeile zwischen der

der Stadt und prägt damit ihre Silhou-

Kirche St. Annen und dem historischen

ette. Klein und ziemlich versteckt, aber

Marktplatz und in der Schnitz – und Klöp-

nicht minder bedeutsam, ist die Kirche St.

pelschule bewundert, erlernt und gekauft

Marien. In ihrem Innern birgt die einzige

werden. Wer in Annberg-Buchholz heute

Bergkirche Sachsens eine Bergmännische

»Glück Auf« in der Berg– und Adam–

den Spuren der einst reichen Silbererzvor-

Krippe. Das Ensemble geschnitzter Großfi-

Ries–Stadt Annaberg–Buchholz

kommen folgen will, geht in drei Besucher-

guren stellt die enge Verbundenheit berg-

bergwerken untertage. Übertage steht der

männischer Tradition mit dem christlichem Glauben dar. Ebenso

Frohnauer Hammer mit original erhaltener Hammerwerkstechnik

wie die Schätze der Erde sind mit der Bergstadt die Ideen bemer-

als Kulturdenkmal der Erzverarbeitung. Besonders bewegend

kenswerter Persönlichkeiten, traditionsreiches Brauchtum, Kunst-

sind die erzgebirgischen Bergmanns – und Kunsthandwerkstra-

handwerk und Kunstwerke verbunden. So lehrte Adam Ries, der

ditionen jedoch in der Advents – und Weihnachtszeit erlebbar.

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Tipp! Die Manufaktur der Träume ist ein Erlebnismuseum der besonderen Art. In der weltgrößten Privatsammlung erzgebirgischer Volkskunst werden etwa 1.000 Exponate aus über vier Jahrhunderten gezeigt. Eine inspirierende Ausstellung und faszinierende Inszenierungen erwecken die Traditionen des Erzgebirges zum Leben. Neben der Ausstellung, die sich über drei Etagen erstreckt, empfängt die Gäste ein Café mit Pralinen -Schaumanufaktur sowie ein Museumsshop.


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Kontakt Tourist–Information Freiberg Burgstraße 1 · 09599 Freiberg

Was Sie unbedingt sehen sollten • Dom St. Marien, mit Tulpenkanzel und Silbermannorgel • Stadt– und Bergbaumuseum

Telefon +49(0) 3731 – 41 95 190

• Albertpark, 100  –   j ährige Parkanlage

Telefax +49(0) 3731 – 41 95 199

• Alte Elisabeth, einzigartiges

E-Mail tourist-info@freiberg-service.de Internet www.freiberg-service.de

technisches Denkmal (Huthaus) • Reiche Zeche, Silberbergwerk, geschlossen vom 1.8. 2013 bis Ende 2014 • Rathaus, mit Stadtarchiv und

Untermarkt mit dem Dom St. Marien, Tulpenkanzel im Dom St. Marien, Bergmänner in Uniformen auf der Kirchgasse, Mineralienschau »Terra Mineralia«

Lorenzkapelle • das älteste Stadttheater der Welt


F re i be rg

Freiberg

Die Silberstadt Sachsens

Erzgebirge

D

ie über 850 –  jährige Berg-

Schloss Freudenstein. Es beherbergt ei-

stadt Freiberg ist durch den

nen Teil der mit 80.000 Exponaten welt-

Silberbergbau reich gewor-

größten privaten Mineraliensammlung

den. Über 550 denkmalgeschützte Ge-

»terra mineralia«. In den Räumen leuch-

bäude und Objekte im spätmittelalterli-

ten mehr als 3.500 der schönsten Mine-

chen Stadtkern legen beeindruckendes

rale und Edelsteine aus Amerika, Afrika,

Zeugnis davon ab. Dazu zählt der Dom

Europa und Asien um die Wette. Wer

St. Marien mit seiner Goldenen Pforte,

sich unter Tage auf die Spuren des Sil-

erstes Bogenportal mit figürlicher Dar-

bers begeben möchte, findet am Stadt-

stellung im deutschsprachigen Raum. Im

rand Sachsens bedeutendstes Besu-

Innern beeindrucken die Triumphkreuz-

cherbergwerk »Reiche Zeche«. Es ist

gruppe, die Bergmanns – und die viel

das weltweit einzige Lehrbergwerk,

gepriesene Tulpenkanzel. Vom Reichtum

betrieben von der ältesten montanis-

Freibergs kündet ebenso das Stadtthe-

tischen Hochschule der Welt, der TU

ater, das als ältestes der Welt gilt und

Bergakademie Freiberg. In 150 Metern

wegen seiner barocken Innenarchitektur

Freiberg – wo Hightech und

Tiefe finden Führungen zwischen einer

»kleine Semperoper« genannt wird. Auch

Tradition Hand in Hand gehen.

und acht Stunden statt. Auch Rollstuhl-

die größte noch erhaltene Orgel und

fahrer und Kinder können auf einem Lehr-

die kleinen Orgeln von Gottfried Silbermann im Dom, in der

pfad in die traditionsreiche Bergbaugeschichte Freibergs ein-

Petri – und der Jacobikirche machen die Stadt attraktiv. Alle

tauchen. Die Pflege der bergmännischen Bräuche gipfelt neben

zwei Jahre ehrt die Stadt ihren Orgelbaumeister mit den Gott-

dem Bergmannsschmaus und der Mettenschichten im Silber-

fried –Silbermann –Tagen. Ein Schmuckstück ist das sanierte

stollen alljährlich in der Bergparade im Juni und am 2. Advent.

20

Tipp! »terra mineralia« Lernen Sie im historischen Ambiente des Schlosses Freudenstein über 3.500 Minerale, Edelsteine und Meteoriten von fünf Kontinenten kennen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Minerale unseren Alltag, aber auch Technik und Kultur formen und verändern. Folgen Sie der Spur der Steine und entdecken Sie die farbenprächtigen Glanzstücke der Erde in ganz neuem Licht.


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Kontakt Kamenz–Information Schulplatz 5 · 01917 Kamenz

Was Sie unbedingt sehen sollten • historischer Marktplatz mit Rathaus • Lessing  –  M useum • Museum der Westlausitz

Telefon +49(0) 3578 – 379 205

• Einzigartiges Ensemble von acht

Telefax +49(0) 3578 – 379 291

spätgot. Schnitzaltären – Sakralmuseum/

kamenzinformation@kamenz.de

Klosterkirche St. Annen, Hauptkirche

Internet www.kamenz.de/tourismus

St. Marien und St.-Just-Kirche • Hauptkirche St. Marien – imposanter Sakralbau aus dem 15. Jh.

Marktplatz mit Rathaus, Annenaltar in der Klosterkirche Sankt Annen, Lessing-Denkmal, Blick auf den Roten Turm und St. Marien

• Hutberg – Parkanlage mit Rhododendron- und Azaleenstauden


Kamenz

Kam enz Die Lessingstadt

Oberlausitz

D

ie berühmte Ringparabel »Es

Lebensweg, dem Werk und der Wirkung

eifre jeder seiner unbestoch-

des Dichters der Aufklärung. Wer zu Les-

nen, von Vorurteilen freien

sing nach Kamenz kommt, begegnet zu-

Liebe nach!« aus »Nathan der Weise«

gleich einer reichen Kunst und Kultur aus

ist wohl jedem bekannt. Sie ist das Werk

fast 800 Jahren Stadtgeschichte. Die

des Literaten Gotthold Ephraim Lessing,

Zugehörigkeit zum 1346 gegründeten

größter Sohn von Kamenz. Der Pfarrer-

Oberlausitzer Sechsstädtebund und

junge wurde 1729 hier geboren. Viele

die Lage an der historischen Handels-

Winkel in der Stadt erzählen noch immer

straße »via regia« sind Gründe für die-

von seiner Kindheit im 18. Jahrhundert.

sen Reichtum. Besonders wertvoll ist ein

So beginnt die Zeitreise zu Lessing in

außergewöhnliches Ensemble von spät-

der Geburtsstätte im Lessinggässchen.

gotischen Schnitzaltären aus dem 15.

Sie setzt sich fort in seiner Taufkirche St.

und 16. Jahrhundert, das u.a. im Sakral-

Marien, in der sein Vater von der Kan-

museum der Klosterkirche St. Annen zu

zel predigte. Der einstige Schulweg Les-

bestaunen ist. Mittelpunkt des Architek-

sings führt durch das Klostertor bis zur

Gotthold Ephraim Lessing

tur–Ensembles am Marktplatz ist das Rat-

Klosterkirche. Dort stand die Ratslatein-

(1729-1781)

haus, das sich majestätisch über den roten

schule des fleißigen Schülers. Lessings

Ziegeldächern der Stadt erhebt. Botani-

Geburtshaus war beim einem Brand leider vernichtet worden,

sche Kostbarkeiten, wie die Park– und Gartenanlage auf dem Hut-

aber die Kamenzer Bürger errichteten an anderer Stelle ein

berg, faszinieren im Frühjahr mit großer Blütenpracht. Das

repräsentatives Gebäude und eröffneten darin 1931 das Les-

breite Veranstaltungsangebot mit dem Höhepunkt »Forstfest« im

sing–Museum. Es widmet sich seitdem dem ungewöhnlichen

späten August führt den Gästen die Reize der Stadt vor Augen.

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Tipp! Einen besonderen Schatz bilden insgesamt acht kunstvolle spätgotische Schnitzaltäre aus dem 15./16. Jh., die trotz »Bildersturm« seit der Reformation in drei Kirchen in Kamenz erhalten geblieben und heute noch zu bewundern sind – ein einzigartiges Ensemble von höchstem kunsthistorischen Wert. Am Rande der Stadt lädt der Kamenzer Hutberg mit einer seltenen Vielfalt an Rhododendren – und Azaleen in einem weiträumigen Park zu Spaziergängen ein.


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Kontakt Tourist–Information Bautzen–Budyšin Hauptmarkt 1 · 02625 Bautzen

Was Sie unbedingt sehen sollten · Dom St. Petri (Simultankirche) und Domschatz • Alte Wasserkunst – Wahrzeichen der Stadt

Telefon +49(0) 35 91 – 4 20 16

• Reichenturm – schiefer Turm von Bautzen

Telefax +49(0) 35 91 – 32 76 29

• Museum Bautzen

E-Mail touristinfo@bautzen.de

• Sorbisches Museum

Internet www.bautzen.de

• Gedenkstätte Bautzen (ehemaliges Gefängnis der Staatssicherheit) • Saurierpark im Ortsteil Kleinwelka

Stadtansicht Bautzen, Aufführung Theatersommer »Der Vogelhändler«, Reichenturm, sorbische Tracht, Osterreiter

• Stausee Bautzen


Bautzen

Bautzen – Budyšin Stadt der Tür me

Oberlausitz

E

indrucksvoll ragt die Silhouette

bische Museum und der Dom St. Petri

der über 1000–jährigen Stadt

mit Domstift und Domschatzkammer.

Bautzen aus dem meist bergigen

Der Dom beherbergt seit 1524 die ein-

Landschaftsprofil der Oberlausitz heraus.

zige Simultankirche Ostdeutschlands, in

Ihr Wahrzeichen ist die alte Wasserkunst

der sich Katholiken und Protestanten

mit einer 47 Meter hohen Aussichts-

den Chorraum und das Langhaus für ihre

plattform und historischem Pumpwerk.

Andachten teilen. Die Stadt an der Spree

Der Blick von der Friedensbrücke zu ihr

ist auch kulturelles und politisches Zen-

hinüber ist beeindruckend. Der Gang

trum der Sorben. Das kleine slawische

durch die, von der fast komplett erhal-

Volk hat seine Sprache, Traditionen, Folk-

tenen Stadtmauer geschützte, vorbildlich

lore und viele Bräuche wie die beliebten

sanierte Altstadt mit ihren Baudenkma-

Osterbräuche bis heute bewahrt. Zu ei-

len, Türmen, mittelalterlichen Gässchen,

ner der zahlreichen sorbischen Einrich-

Boulevards und Kneipen, erzählt von der

tungen und kulturellen Stätten zählt das

langen Geschichte Bautzens. Bautzen

einzige professionelle bikulturelle Theater

gehört zum Oberlausitzer Sechsstädte-

Bautzen–Budyšin —

bund und ein besonderes Merkmal der

Herz der Oberlausitz.

Stadt sind die vielen Türme. Einer der

Deutschlands, das Deutsch–Sorbische Volkstheater Bautzen. Die Spreestadt liegt übrigens direkt am

17 Riesen Bautzens heißt Reichenturm und ist der mit 1,44

Spreeradweg und an der Sächsischen Städteroute. Mit dem

Metern aus dem Lot geratene »Schiefe Turm«. Weitere Anzie-

Fahrrad gelangen Besucher daher schnell ins Oberlausitzer

hungspunkte sind die Ortenburg mit dem Burgtheater und

Bergland oder in die geschützte Heide– und Teichlandschaft mit

dem Rietschelgiebel vom Bildhauer Ernst Rietschel, das Sor-

ihrer beeindruckenden und artenreichen Tier– und Pflanzenwelt.

24

Tipp! Erleben Sie die deutsch – sorbischen Ostertage mit zahlreichen farbenfrohen Osterbräuchen wie das kunstvolle Verzieren Sorbischer Ostereier, das traditionelle Osterblasen auf dem Protschenberg mit Blick auf die mittelalterliche Stadt bei Osterchorälen, Volks – und Frühlingsliedern, die bedeutsamen Prozessionen der sorbischen Osterreiter sowie das Bautzener Eierschieben auf dem Protschenberg.


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Kontakt Görlitz-Information & Tourist-Service Obermarkt 32 · 02826 Görlitz

Was Sie unbedingt sehen sollten · Schlesisches Museum zu Görlitz · Pfarrkirche St. Peter und Paul · Heiliges Grab, orginaler Nachbau des

Telefon +49(0) 3581 – 47 57 0

Jerusalemer Baus, 1465

Telefax +49(0) 3581 – 47 57 47

· Rathaus mit Renaissance-Treppe

willkommen@europastadt-goerlitz.de

und Justitia

Internet www.goerlitz.de

· Dom Kultury – das Kulturhaus der Schwesterstadt Zgorzelec · Görlitzer Untermarkt mit prachtvollen

Peterskirche mit der Altstadtbrücke, Schönhof und Justizia, Marienplatz mit dem Dicken Turm, Fête de la Musique, Görlitzer Sommertheater

Patrizierhäusern · Jugendstil – Kaufhaus


Görlitz

Görlitz

Die Europastadt Görlitz /Zgorzelec Oberlausitz

W

er Görlitz besucht, wird

Innenstadt verrät, dass Görlitz eine

augenblicklich zu einem

reiche Stadt war: Gelegen an der al-

Zeitreisenden. Denn 4.000

ten Handelsstraße »via regia«, war sie

sorgfältig restaurierte Baudenkmäler aus

im Mittelalter einflussreiches Zentrum

einem halben Jahrtausend europäischer

des Handels und der Wissenschaften

Architekturgeschichte lassen sich auf

in Europa. Gehandelt wurde mit Waid

kurzen Wegen entdecken. Die Bauwerke

und Tuchen. Aus der Zeit der Tuchma-

aus Spätgotik, Barock, Renaissance und

cher stammen die einzigartigen Hallen-

Jugendstil gehören zu den besterhalte-

häuser mit Zufahrten so breit, dass ein

nen in Mitteleuropa. Dank der im Zweiten

komplettes Pferdefuhrwerk durchpasst.

Weltkrieg nicht zerstörten Innenstadt ist

Die originalen Kulissen wurden bereits

Görlitz größtes Flächendenkmal Deutsch-

für zahlreiche Filmproduktionen, auch

lands. Insbesondere die Häuser in der

aus Hollywood, genutzt. Das Stadtthe-

Görlitzer Altstadt faszinieren den Be-

ater, das Jugendstilkaufhaus, das re-

trachter: Renaissance-Bürgerhäuser mit

präsentative Bahnhofsgebäude und der

reich verzierten Fassaden, kunstvolle Ge-

Görlitz – ein städtebauliches

wölbe und bemalte Decken, prachtvolle

Gesamtkunstwerk.

Innenhöfe und Barockportale. Zu den

Postplatz repräsentieren das um 1900 entstandene

geschlossene

Gründer-

zeitviertel. Und es gibt noch eine Be-

markantesten Gebäuden zählt das Rathaus, dessen älteste

sonderheit: Nach dem Krieg geteilt, wurde Görlitz 1998 mit

Teile aus der Mitte des 14. Jahrhunderts stammen. Bewun-

ihrer polnischen Schwesterstadt zur Europastadt Görlitz /Zgor-

dernswert sind die Rathaustreppe und die Ziffernblätter der

zelec erklärt. Über eine Brücke verbunden, kann man heute

Uhr am Rathausturm aus dem Jahr 1524. Der Blick in die

an einem Tag eine Stadt und zwei Kulturen kennen lernen.

26

Tipp! Sommertheater unter freiem Himmel Vor der historischen Kulisse der Stadt Görlitz erleben Besucher im Juni und Juli ein Spektakel mit schauspielerischen Darbietungen überlieferter Sagen und geschichtlicher Ereignisse. Historische Kostüme, Pferde, Kutschen und aufwendige Dekorationen lassen dann erahnen, was sich während des Mittelalters in Görlitz abgespielt hat.


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Kontakt Tourist–Information Zittau Markt 1 · 02763 Zittau

Was Sie unbedingt sehen sollten · Großes Zittauer Fastentuch von 1472 · Kleines Zittauer Fastentuch von 1573 · Rathaus Zittau, 1840–1845 nach

Telefon +49(0) 3583 – 75 22 00

Plänen Schinkels im »Palazzo–Grande–

Telefax +49(0) 3583 – 75 21 61

Stil« errichtet

E-Mail tourist-info@zittau.de

· Rolandbrunnen, auch Marsbrunnen

Internet www.zittau.eu

genannt, 1585 · St. Johannis, 1837 errichtete klassizistische Hallenkirche

Marktplatz mit Rathaus, Kleines Zittauer Fastentuch von 1573, Portal der St. Johanniskirche, Neustadt mit Salzhaus

· Fleischerbastei mit Blumenuhr (ehemalige Befestigungsanlage)


Z i t tau

Zittau

Die Stadt der Fastentücher Oberlausitz

Z

ittau liegt im Dreiländereck

Stil mit einem der schönsten Ratssä-

Deutschland  –   Polen  –   T schech-

le Sachsens und das klassizistische

ien in der Oberlausitz. Es ist

Schinkel  –  D enkmal der Kirche St. Jo-

die einzige Stadt in Europa, die ihren

hannis mit dem 60 Meter hohen Aus-

Besuchern dauerhaft zwei mittelalterli-

sichtsturm bestimmen das Antlitz des

che Fastentücher zeigen kann. Bedeu-

Marktplatzes. Das im Jahre 1511 er-

tendster Schatz ist das »Große Zittauer

baute Zittauer Salzhaus, einer der

Fastentuch von 1472«, ausgestellt im

größten Speicherbauten Deutschlands,

Museum Kirche zum Heiligen Kreuz in

und viele barocke Zierbrunnen machen

einer riesigen Vitrine. 90 gemalte Bil-

das Bild komplett. Die historische Alt-

der erzählen die biblische Geschichte.

stadt umgibt heute anstelle der Stadt-

Das in Deutschland einzigartige »Kleine

mauer ein »Grüner Ring«, wie es ihn

Zittauer Fastentuch (1573)« ziert das

nur selten gibt. Eine Augenweide sind

Kulturhistorische Museum im Franzis-

das Stadtbad von 1873 und die Flei-

kanerkloster. Beide Ausstellungsorte

scherbastei, deren berühmte Blumen-

sind Stationen der grenzüberschreiten-

uhr mit einem Glockenspiel aus Meis-

den touristischen Route »Via Sacra«

Die Zittauer Fastentücher –

sener Porzellan bestückt ist. Wer die

(sakrale Bauwerke und Kunstschätze

einzigartig in Deutschland.

Stadtgrenzen Zittaus verlässt, befindet

im Dreiländereck). Zittau, die Stadt

sich in kurzer Zeit im Wanderparadies

am Fuße des Zittauer Gebirges, ist über 750 Jahre alt. Ihr

Zittauer Gebirge, dem kleinsten Mittelgebirge Deutschlands.

historischer Stadtkern ist vollständig erhalten. Gebäude wie

Besonders romantisch ist die Fahrt in den Naturpark Zittauer

das 1845 von Schinkel entworfene Rathaus im italienischen

Gebirge mit der dampfbetriebenen Zittauer Schmalspurbahn.

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Tipp! Das Schinkel–Baudenkmal St. Johannis Das historische Baudenkmal Johanniskirche im Zentrum von Zittau ist ein einmaliges Architekturerlebnis. Erklimmen Sie zudem die 266 Stufen des 60 Meter hohen Aussichtsturms, erwartet Sie ein einzigartiger Rundblick über die Stadt und das nahegelegene Zittauer Gebirge. Hier oben sind die Geschichten des Türmers zur Stadt und ihrer Umgebung besonders interessant.


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Innenhof des Gรถrlitzer Rathauses, Markthalle Zwickau, Rathaus Torgau, Schloss Schwarzenberg


Auf Architekturpfaden durch die Geschichte

W

er in die Geschichte der sächsischen Städte eintauchen will, kommt an ihrer Architektur nicht vorbei. Besonders viel »erzählen« die Marktplätze: Kleinode aus nahezu allen Epochen lassen einen Stadtrundgang schnell

zu einer Zeitreise werden. Wohin Sie Ihre Schritte auch lenken, eine wesentliche Seite

der 1000–jährigen Kulturgeschichte Sachsens ist ein Streifzug durch die Baugeschichte.

Wandeln in der Gründerzeit Mit bestens erhaltener Architektur aus

Bauwerke aus Gründerzeit und Jugend-

fünf Jahrhunderten von Spätgotik bis

stil wie zum Beispiel das Stadttheater

Gründerzeit entdeckt der Betrachter in

und das Jugendstilkaufhaus. Der Ju-

Görlitz ein in Deutschland einzigartiges

gendstil prägt auch Zwickau. So baden

Flächendenkmal. Die Dichte aufwendig

Gäste im Johannisbad ganz in diesem

restaurierter Baudenkmäler ist einma-

Stil. Er gibt den Veranstaltungen im Kon-

lig. Besonders beeindruckend sind die

zert– und Ballhaus der Stadt die Kulisse.

Flanieren in der Renaissance Die Renaissance ist in Sachsen allge-

hinauf in Pirna Station macht, der wird

genwärtig: Torgau an der Elbe verführt

an den auffälligen Eingangspforten der

mit seinem Schloss Hartenfels, den

restaurierten mittelalterlichen Bürger-

Kirchen und dem wunderschönen Rat-

häuser schon bald auf die markanten

haus mit dem farbenprächtigen Erker

Sitzportale stoßen. Oder Grimma und

zu einem Bummel durch die schönste

Plauen: Die Renaissancegiebel der

Zeit der Renaissance. Und wer die Elbe

Rathäuser sind eine wahre Pracht.

Reise in mittelalterliche Gefilde Rund um die Bergstadt Annaberg–Buch-

Schwarzenberg seinen mittelalterlichen

holz zeigt sich die Baukunst des Mit-

Zauber. Die Magie des Lebens in der

telalters in Gestalt herrlicher Schlösser.

Ritterzeit spiegelt sich auch in den Flu-

Wenn beispielsweise das Stimmenge-

ren von Schloss Schlettau mit seinen

wirr von Gauklern durch die engen Gas-

Winkeln und Erkern wider: Spuknächte,

sen widerhallt und Spielleute ihre Lau-

Ritterspiele und Mönchsgelage ziehen

ten stimmen, dann entfaltet Schloss

vor allem Familien magisch an.

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31

Manufaktur MEISSEN (Aufglasurmalerin, Wilder Mohn auf Wellenspiel), Erzgebirgische Lichterfiguren aus der Werkstatt Weiß + Beier, Silbermann – Orgel im Freiberger Dom, Spitzenklöppeln


Auf Tuchfühlung mit dem sächsischen Handwerk

I

n Sachsens Kulturlandschaft haben einmalige Handwerkskünste ihren Ursprung. Die Spielzeugmacher aus dem Erzgebirgen sind weltbekannt. Das Vogtland ist für seinen Musikinstrumente weltberühmt: Alle Instrumente, die ein Orches-

ter spielt, werden hier seit 1734 in Handarbeit gefertigt. Und nicht zu vergessen

die Glashütter Uhren, das Meissener Porzellan® und die Plauener Spitze. Wie ein roter Faden zieht sich ebenso das Textilhandwerk durch die Geschichte Sachsens.

Holzkunst mit Herz Nussknacker und Räuchermann, Pyra-

nachtszeit schmücken die liebenswerten

mide und Schwibbogen — die beliebten

Figuren und detailreichen Accessoires

Figuren sicherten den erzgebirgischen

die Fenster, Stuben und Marktplätze

Bergarbeitern nach dem Versiegen der

weit über das Erzgebirge hinaus. In vie-

Silberquellen die Existenz. Bis heute hat

len Werkstätten um Annaberg-Buchholz

sich das Handwerk des Drechselns und

kann man den Meistern bei der filigranen

Schnitzens bewahrt. Vor allem in der Weih-

Fertigung über die Schultern schauen.

Musikinstrumentenbau Die Orgeln des Freiberger Meisters Gott-

mentenbaus führt zudem in die Umge-

fried Silbermann sind Musikliebhabern

bung Plauens. Seit 275 Jahren werden

ein Begriff. Die älteste und bedeutendste

im Musikwinkel Holz- und Blechblasins-

Orgel erklingt in Freiberg im Dom.

trumente aller Art in Handarbeit herge-

Berühmte Orgeln werden heute auch in

stellt. Das Musikinstrumentenmuseum in

Bautzen beim Hermann Eule Orgelbau

Markneukirchen gibt ebenso einen Ein-

produziert. Die Kunst des Musikinstru-

blick wie über 100 Meisterwerkstätten.

Spitze klöppeln und sticken Annaberg-Buchholz ist die Wiege des

in das einzige deutsche Spitzenmu-

deutschen Spitzenklöppelns und des

seum begibt, wird staunen, wie modern

Posamentierhandwerks, dem Herstel-

das alte Handwerk ist. Gut betucht ist

len reich verzierter Bänder und Borten.

die Oberlausitz: In Zittau wird kostbarer

Plauen ist für seine filigrane Spitze be-

Damast gewebt, in Pulsnitz arbeitet die

rühmt. Sie wird gestickt. Wer sich auf der

älteste Blaudruckwerkstatt Sachsens.

Spitzentour durch Plauen zum Beispiel

32


33

Vinothek mit Sächsischem Wein, Oberlausitzer Köstlichkeiten, Weingut Schloss Proschwitz, »Neunerlei« das traditionelle Heilig–Abend–Essen im Erzgebirge


Eine kulina r ische Kostprobe aus Sachsen

S

achsen ist bekannt für seine gute Küche, denn schon immer sind die Sachsen Genießer. Zu den Spezialitäten gehören Wein, Sekt und Bier. Weltweit ein Begriff ist der Dresdner Christstollen. In Pulsnitz werden seit Jahrhunderten

Pulsnitzer Lebkuchen gebacken. In Leipzig verführt das Leipziger Allerlei als eine le-

ckere Gemüsevariation. Sächsischer Sauerbraten, Sächsische Kartoffelsuppe, Sächsischen Quarkkeulchen oder die Sorbische Hochzeitssuppe sind typische Speisen.

Ein Festival der Genüsse Östlich von Dresden erstreckt sich die

frischem, einheimischem Fisch, Kartof-

Region Oberlausitz. Die regionale Küche

feln und Gemüse zubereiteten Speisen.

hat sächsische, schlesische, sorbische

Das jährlich im Juni und Juli stattfin-

und böhmische Wurzeln. Bekannt sind

dende »Oberlausitzer Genussfestival«

Gerichte wie das »Sorbische Hochzeits-

serviert die typischen Gerichte in aus-

essen« oder das »Schlesische Himmel-

gewählten Gaststätten zwischen Zit-

reich«. Typisch sächsisch sind die mit

tau über Görlitz, Kamenz und Bautzen.

Edle Tropfen von der Sächsischen Weinstra e Einzigartig in Sachsen ist die Weinland-

sche Weinstraße verbindet die Lagen und

schaft entlang der Elbe zwischen Pirna,

Weingüter auf 55 Kilometern. Beliebter

Dresden, Radebeul, Meißen und Diesbar–

Treffpunkt für Weinfreunde von überall

Seußlitz. Hier wird seit fast 850 Jahren

her sind der »Tag des offenen Weingutes«

Wein kultiviert. Mit 500 Hektar Fläche

am letzten August-Wochenende und die

zählt dieses Anbaugebiet zu einem der

großen Weinfeste am letzten September-

kleinsten in Deutschland. Die Sächsi-

Wochenende in Radebeul und Meißen.

Einkehr in erzgebirgischen Landgasthöfen Jedes Jahr im Oktober laden die Erzgebir-

»Neunerlei« zur Weihnachtszeit. Jede der

gisch–Sächsischen Spezialitätenwochen

neun Speisen hat ihre Bedeutung. Ob z.B.

ins Erzgebirge ein. Dann werden alte

Linsen, Bratwurst mit Sauerkraut, Hering

und neu kreierte erzgebirgische Gerich-

mit Apfelsalat, Kartoffelsalat mit Würst-

te mund(art)gerecht serviert: Broten von

chen oder Semmelmilch mit Nüssen,

enn Kuhhos, Raache Mad, Kasseler im

Brot und Salz — sie symbolisieren Erin-

Heubett. Traditionellstes Essen ist das

nerungen, Wünsche und Lebensstandard.

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35

Grimmaer Liederflut, traditioneller Osterreiter aus der Oberlausitz, Meißner Burgfestspiele, Karl–May–Festtage in Radebeul


Ein Fest für Augen und Ohren Ostern in der Oberlausitz Die Oberlausitz ist für das traditionelle

Bautzen und Kamenz die Auferstehung

Osterreiten am Ostersonntag bekannt.

Christi. In Görlitz ziehen Gläubige von

Über 1600 Reiter verkünden in Frack und

der Peterskirche zum Heiligen Grab auf

Zylinder im Städtedreieck Hoyerswerda,

der traditionellen Kreuzwegprozession.

Via Regia - 800 Jahre Bewegung und Begegnung Unter diesem Motto erwarten die Besu-

europas. Die Ausstellung zeigt originäre

cher im Kaisertrutz eine spektakuläre Pil-

Kunstwerke und verdeutlicht den damit

gerfahrt durch Geschichte und Gegenwart

verbundenen Zivilisationsprozess lange

der ältesten Ost-West-Verbindung Mittel-

vor der Idee eines vereinten Europas.

Hommage an einen groSSen Dichter Alle zwei Jahre (2011) bietet sich in Ka-

Dichter von seinem Denkmalssockel, um

menz eine großartige Gelegenheit, Gott-

in seine Geschichte zu reisen und mit ihm

hold Ephraim Lessing die Ehre zu erweisen.

auf Augenhöhe den Ideen und Fährnissen

Bei den Kamenz Lessingtagen steigt der

der Gegenwart zu begegnen.

Plauener Spitzenfest Zum Spitzenfest verwandelt sich die

Show, Handel, Handwerk und Unter-

Innenstadt Plauens seit 50 Jahren all-

haltung zieht Zehntausende Gäste an.

jährlich im Juni in ein riesiges Festge-

Höhepunkte sind die Spitzen–Gala und

lände. Das attraktive Programm aus

das Abschlussfeuerwerk. 36

Karl-May-Festtage Radebeul Radebeul wird bei den Karl–May–Fest-

Indianer aus Kanada, USA und Mexiko

tagen jedes Jahr am Himmelfahrtswo-

mit Tänzen und Gesängen. In der Wes-

chenende zum Mekka für Karl-May-Fans.

ternstadt werden Szenen aus Karl–Mays

Im Steinbruch »Hoher Stein« feiern

Abenteuergeschichten nachgespielt.

Grimmaer Liederflut Mit der 2002 aus der Hochwasserflut in

tet jährlich im August Künstlern des an-

Sachsen geborenen »Liederflut« hat sich

spruchsvollen deutschen Songs und der

in Grimma ein international bedeuten-

Weltmusikszene eine Plattform. Dazu gibt

des Festival entwickelt. Das Festival bie-

es viele Angebote für die ganze Familie.


37

Felsenbühne Rathen — Szene aus »Der Freischütz«, offizielles Logo »Luther 2017 – 500 Jahre Reformation«, 300 Jahre Manufaktur MEISSEN, Kamenzer Forstfest


Ein Fest für Augen und Ohren Luther 2017 - 500 Jahre Reformation Torgau mit Schloss Hartenfels präsentiert

lich Interessierten weitere Einsichten zur

sich wie ein lebendiges Museum zur Re-

Reformation. Die Ausstellung »Luther und

formationsgeschichte. Sehenswerte Son-

die Fürsten« 2015, widmet sich beson-

derausstellungen im Schloss und der kur-

ders dem neuen Selbstverständnis des

fürstlichen Kanzlei, geben dem geschicht-

Herrschers im Zeitalter der Reformation.

Im Glanz der erzgebirgischen Bergparaden Im Erzgebirge sind die weihnachtlichen

Zwickau ist der festlich beleuchtete Markt

Bergparaden ein besonderes Erlebnis.

Kulisse des traditionellen Bergaufzuges.

In Annaberg-Buchholz findet am 23. De-

In Freiberg rühren die Bergmänner am

zember die größte Bergparade statt. In

2. Advent die Herzen der Menschen.

»Spectaculum Citaviae« in Zittau Dieses Fest taucht im Mai den Zittauer

Geburtstag von Friedrich Schiller. So

Marktplatz in schillernde Farben. Dabei

kann es sein, dass sich eine der his-

regt ein Motto die Phantasie der Mitwir-

torischen Dramenfiguren aus Schillers

kenden an. 2009 geht es um den 250.

Werken unter das Spektakel volk mischt.

300 Jahre Manufaktur MEISSEN Die Manufaktur MEISSEN feierte 2010

Albrechtsburg als Porzellanschloss«

ihren 300. Geburtstag. Die Sonderaus-

vom 8. Mai bis 31. Oktober 2010

stellung »DER STEIN DER WEIS(S)EN –

führte zum Ursprung des »Weissen

300 Jahre Mythos Manufaktur. Die

Goldes« auf der Albrechtsburg Meißen. 38

Kamenzer Forstfest Seit über 150 Jahren ziehen um den 24.

gleitet von Fahnengruppen, Spielmanns-

August herum Schüler in weißer Kleidung

zügen und Orchester. Es ist wieder Forst-

mit bunten Schärpen und überwältigen-

fest zeit: Ein großer Jahrmarkt mit Fahrge-

dem Blütenschmuck durch Kamenz, be-

schäften, zünftiger Musik und Feuerwerk.

Auf der schönsten Naturbühne Europas Auf der Felsenbühne Rathen sind stei-

Mai bis September bestimmen Aben-

le Felsen die Kulisse für Theater, Kon-

teuer, Romantik und schöne Stimmen

zerte, Musical, Oper und Operette der

das Geschehen im Herzen des Natio-

Landesbühnen Sachsen Radebeul. Von

nalparks Sächsische Schweiz.


Potsdam 153 km Muldestausee

183

ü

107

184

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Touristische Sehenswürdigkeiten

nach der Gemeindestatistik 2003 des Statistischen Landesamtes Sachsen

Museen, Ausstellungen, Miniaturschauanlagen Handwerk

über 100 000 Einwohner

Bergwerke / Bergbaumuseen

20 000 bis unter 100 000 Einwohner

Kurorte

10 000 bis unter 20 000 Einwohner 5 000 bis unter 10 000 Einwohner (Auswahl) unter 5 000 Einwohner (Auswahl)

Theater / Opern Sommerrodelbahnen Erlebnis- und Gesundheitsbäder

Dresden

Praha (Prag) 147 km

Dr. Harald Schubärth schubaerth@babajaga.de 090216

Burgen, Schlösser, Kirchen Gemeinden und Gemeindeteile

Rostock

Hamburg

Amsterdam

London

STRASSE Silberstraße

Paris

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Prag

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Budapest 666 km

Kopenhagen

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Herausgeber Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH Bautzner Straße 45 – 47 01099 Dresden Telefon +49(0)  351 –   49  170  0 Telefax +49(0) 351 –   49  693  06 E  –   Mail info@sachsen  –   t our.de Internet www.sachsen  –   tourismus.de Gestaltung und Satz Marcel Drechsler, Bärenstein Telefon +49(0) 37 347  –   80 518 Internet www.marcel–drechsler.de Fotografien Archiv TMGS, Manfred Lohse, Matthias Rose, Gerhard Weber, Benjamin Weinkauf, Dieter Knoblauch, Oliver Killig, René Egmont Pech, Herbert Boswank, Katja Grünberg, Dr. Dieter Schubert, Foto Steinborn, Foto Steinert, Dietmar Berthold, André Wucht, Marketing–Gesellschaft Oberlausitz–Niederschlesien mbH, Grit Weiß, Frank Exß, Deutsch–Sorbisches Volkstheater Bautzen, Sabine Wenzel, Lothar Sprenger, Rainer Weisflog, Sylvio Dittrich, Hagen König, BUR Werbeagentur GmbH, Mirko Stelzner, Igor Pastierovic, Engelmann Design, Hilmar Raddatz, Traditionsbahnverein Radebeul e.V. Anne Hasselbach Texte Ines Nebelung, TMGS

41

Kartenmaterial Dr. Schubärth & Partner Telefon +49(0) 350 52  –   675 21 E  –  Mail schubärth@babajaga.de Druck WAZ-Druck Telefon +49(0) 203 - 99 48 70 Internet www.waz-druck.de Jahr der Veröffentlichung Auflage III, Juli 2013 Die 13 Touristinformationen haben das Zertifikat der Initiative ServiceQualität Sachsen erhalten und überlassen die Qualität nicht dem Zufall. Die Unternehmen legen größten Wert auf eine hohe Gäste- und Mitarbeiterzufriedenheit!


Dresden Düsseldorf Köln/Bonn

Nürnberg

München

Zürich

Wien

Stadtschönheiten Sachsen  

Sachsen Städte: Lessingstadt Kamenz, Pirna, Radebeul, Meißen, Torgau, Annaberg- Buchholz, Freiberg , Bautzen, Görlitz und Zittau zeigen Ihre...

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