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  Wüstenhafte  Klassiker UND ANDERE GEHEIMTIPPS

  S. 10

Tsavo  Nationalpark  

TIPPS EINER INSIDERIN

  S. 34

Kleider   machen Leute  

KENIAS KANGA-KULTUR

  S. 54

Auf's Dach  gestiegen  

ZU FUSS AUF DEN MT. KENYA

  S. 40

2017

Magical-Kenya.de


SAFARI NJEMA

SAFARI NJEMA! Kenia ist wahrhaft das Heimatland der Safari. Elefanten, die vor der majestätischen Kulisse des Kilimanjaro vorüberziehen, Nilpferde, die in einem Wasserloch prusten, einsame Schirmakazien in weiter Savanne, dichter Bergwald, durch den die Gesänge der Vögel dringen.   Zwischen Juli und Oktober wird eine Safari in der weltberühmten Masai Mara vollends dramatisch, denn die jährlich wiederkehrende Tiermigration nähert sich ihrem Höhepunkt. Hunderttausende Gnus und Zebras sammeln sich an der Steilkante des Maraflusses und versuchen, in der Herde das eine wagemutige Tier auszumachen, das sich als erstes todesmutig in das krokodilumlagerte Gewässer stürzt. Das Ziel der riesigen Herden sind die saftigen Weidegründe der sanft gewellten Mara. Nur wenige Kilometer entfernt schleichen zwei Löwendamen auf samtenen Pfoten um eine Gazellenherde und warten auf den besten Moment für einen Angriff.   Weiter nördlich staksen Flamingos durch das seichte Ufer der Sodaseen und Schreiseeadler kreisen über der Wasserfläche des Lake Naivasha. In den AberdareBergen finden sich Kaffernbüffel an der Wasserstelle einer Lichtung ein und Buschböcke verstecken sich im Unterholz, ganz in der Nähe eines tosenden Wasserfalls. In den Ausläufern des Mount Kenya, nicht weit vom Äquator, haben die bedrohten Nashörner eine sichere Heimat gefunden und Giraffen stolzieren über die Hochebene.   Rund um den Ostafrikanischen Grabenbruch hat der brodelnde Erduntergrund seine Spuren in der Geografie des Landes hinterlassen: geblieben sind imposante Lavaschlote, felsige Schluchten, heiße Quellen, Sodaseen und nicht zuletzt das gigantische Bergmassiv des 5199 m hohen Mount Kenyas.

  Strahlende Gesichter werden Ihnen begegnen. Fußball spielende Kinder, die fröhlich winkend Ihre Aufmerksamkeit erhaschen wollen. Stolze Massaihirten, die von ihrem Leben zwischen Lehmhütten und Rinderblut erzählen und mit ihren roten Umhängen einen Farbtupfer in die Landschaft zeichnen, wenn Sie mit ihren Herden durch die Savanne ziehen.   Doch damit nicht genug. An der Küste Kenias warten feiner Sandstrand, sanft rauschende Palmen und türkisblauer Ozean. Der perfekte Mix, um den Alltag weit hinter sich zu lassen. Wem das nicht reicht, der steckt den Kopf unters Wasser und taucht hinab zu den Korallengärten oder lässt sich beim Kitesurfen vom Wind übers Wasser ziehen und in die Lüfte heben. In diesem Sinne: „safari njema!“

  „Gute Reise!“


INHALT

INHALT 20 NATURSCHUTZ AUF DEM LAIKIPIA-PLATEAU – LAIKIPIA WILDLIFE FORUM 24 KENIAS FESTIVALS 26 EINE ERFOLGSGESCHICHTE – LEISTUNGSSPORT IN KENIA

40 AUF´S DACH GESTIEGEN – ZU FUSS AUF DEN MT. KENYA 42 DER STAMM DER MASSAI – ROTE KRIEGER DER SAVANNE 44 KENIANISCHE KÜCHE & REZEPTE 47 MAISHA MAREFU – KENIAS BIERE

28 KÖNIGLICHES HOCHLAND 48 NACHTLEBEN IN NAIROBI 30 AUF TUCHFÜHLUNG – KENIAS TIERE HAUTNAH 32 EIN VERHÄNGNISVOLLES HORN: NASHÖRNER UND RHINO WATCH 1 EINLEITUNG: SAFARI NJEMA!

34 TSAVO NATIONALPARK – TIPPS EINER INSIDERIN

4 KENIABEGEISTERTE BERICHTEN 5 KENIA HIGHLIGHTS IM ÜBERBLICK 8 ÜBERSICHTSKARTE KENIA 10 WÜSTENHAFTE KLASSIKER UND ANDERE GEHEIMTIPPS 12 GRÜN-ROT-SCHWARZ WIE KENIAS KAFFEE 13 ICH HATTE EINE FARM – KAREN BLIXEN ERZÄHLT 14 AUF DEN SPUREN EINER IKONE 16 DIE BIG FIVE – KENIAS BERÜHMTESTE EINWOHNER 18 DIE MASAI MARA – GROSSE TIERWANDERUNG

2–3

36 ZU FUSS ERLEBEN – ABERDARES UND GIRAFFENWANDERUNG 38 AUF DEN SPUREN DER AFRIKA ABENTEURER DURCH DIE MASAI MARA 39 TIERMÄRCHEN – DAS FREUNDLICHE WARZENSCHWEIN

50 FLÜSSIGES FERNWEH – KENIANISCHE COCKTAILS 52 EINE FÜR ALLE – DIE SPRACHE SWAHILI 54 KLEIDER MACHEN LEUTE – KENIAS KANGA-KULTUR 56 AN KENIAS KÜSTE UNTERWEGS 60 WASSER, WIND UND WATAMU – WASSERSPORT IN KENIA 62 DEINE FRAGEN – UNSERE HINWEISE


Faszination Faszination Afrika! Afrika!

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Foto: © Jürgen Ritterbach, Travel4Pictures Foto: ©Foto: Jürgen Ritterbach, Travel4Pictures © Jürgen Ritterbach, Travel4Pictu


INTERVIEWS

  Andrea und Stefan Pittner  

Unsere Reise nach Kenia war unglaublich. Wir wollten einerseits die berühmten Nationalparks wie Masai Mara und Amboseli sehen, hatten aber auch viel Gutes über die privaten Schutzgebiete gehört. Deswegen haben wir uns für eine Mischung aus beidem entschieden und das war goldrichtig! Einerseits haben wir die Safari vor der Kulisse des Kilimanjaro erleben können und in der Mara sogar die großen Gnuherden getroffen. Andererseits haben wir aber eben auch erlebt, was für Erfolge die privaten Gebiete in puncto Artenschutz haben. Und ganz nebenbei geht es in den privaten Gebieten eben auch etwas ruhiger und individueller zu. Es waren wirklich traumhafte Lodges, in denen wir gewohnt haben.

  Uwe Jeremiasch  

Wenn ich ein Land auch ein bisschen mit eigener Kraft erleben kann, dann fühle ich mich wohl. Deswegen wäre eine Tour auf den Mt. Kenya in Kombination mit einer Safari mein Traum gewesen, aber das war meiner Freundin leider zu viel. Deswegen haben wir eine Safari mit Wanderungen gespickt. Wir waren in den Aberdare-Bergen, sind mit Giraffen gewandert, waren für zwei Tage zu Fuß in der Masai Mara unterwegs und sind mit dem Fahrrad durch den Hell's Gate-Nationalpark gefahren. Und ich muss sagen – ich bin meiner Freundin ganz schön dankbar für ihre Idee.

  Johanna Geiger  

Freunde haben mir von den Kitespots in Kenia vorgeschwärmt, da bin ich neugierig geworden. Bei den Traumstränden, die ich auf ihren Bildern gesehen habe, hab ich nicht lange überlegt. Und ich muss sagen, es war großartig. Ich hab mich dann sogar noch für eine Safari entschieden. Nach Afrika kommt man eben nicht alle Tage und mir hat es super gefallen, dass man eben auch eine Safari zum Reinschnuppern machen kann. In den drei Tagen hab ich dann Blut geleckt – Kenia hat mich nicht das letzte mal gesehen ...

4–5


HIGHLIGHTS

HIGH LIGHTS

  Masai Mara BÜHNE FÜR DIE GRÖSSTE TIERWANDERUNG DER ERDE

Wie kleine Tupfen in weiter Steppe wirken die Akazien, die zum Markenzeichen und auch zum Namensgeber der Masai Mara geworden sind – die „getupfte Landschaft der Massai“. Ein endloser Himmel spannt sich über alles Leben in Kenias wildreichster Region. Nachmittags nähert sich die glutrote Sonne dem Horizont und taucht Erde und Himmel in das warme Licht, das Fotografen dahinschmelzen lässt. In der Masai Mara erleben Sie die größte Tierwanderung der Erde. Jedes Jahr zwischen Juli und Oktober donnern Millionen Gnuund Zebrahufe über die weite Ebene der Masai Mara – gefolgt von hungrigen Raubkatzen.


HIGHLIGHTS

2

1

3

  AmboseliNationalpark

  Ostafrikanischer

  Aberdare-

 Grabenbruch

 Nationalpark

AM FUSS DES KILIMANJARO

EIN KONTINENT ZERREISST

GEHEIMNISVOLLE WÄLDER, SCHLUCHTEN UND HOCHMOORE

Schnee am Äquator – seit fast 2000 Jahren erzählen Reisende von diesem Faszinosum, doch erst 1848 schenkte man den Berichten in Europa Glauben. Tatsächlich steht mitten in Afrika ein schneebedecktes Bergmassiv. Auch wenn die Gletscher des Kilimanjaro in den letzten 100 Jahren um fast 90 % geschrumpft sind – es ist schon ein einzigartiger Anblick, seine prägnante weiße Kappe über der endlosen afrikanischen Steppe schweben zu sehen. Im Amboseli-Nationalpark haben Besucher die Chance auf DAS Postkartenmotiv schlechthin: majestätisch schreitende Elefanten vor dem sagenumwobenen „Dach Afrikas“ – unvergleichlich!

6–7

Ein Riss zieht sich von Nordost nach Südwest durch den afrikanischen Kontinent. Steile Abbruchkanten, heiße Quellen und sodahaltige Seen zeugen entlang des Risses von den Kräften der Natur. Wie eine Perlenkette reihen sich die Seen Turkana, Baringo, Bogoria, Nakuru, Elementeita und Naivasha aneinander. Schwärme von Flamingos danken es der Erde und laben sich am Algenreichtum der Seen. Ihr rosafarbenes Gefieder wiederum lässt Fotografenherzen höher schlagen.

Wie viele Wälder bewahren auch die dicht bewachsenen AberdareBerge das eine oder andere Geheimnis. Man darf munkeln, welche noch unentdeckten Tierarten hier ein Leben ohne westliche Paparazzi genießen – erst 2012 wurde in den 1800 bis 4000 m hohen Bergen eine neue Chamäleonart entdeckt. Sicher ist jedenfalls, dass Sie zwischen spektakulären Wasserfällen, Bambuswäldern und tiefen Tälern immer auch nach den seltenen schwarzen Panthern Ausschau halten sollten. Eine einmalige Gelegenheit, diese schönen Tiere zu sichten.


HIGHLIGHTS

HIGHLIGHTS

1 Amboseli 2 Ostafrikanischer Grabenbruch 3 Aberdare Nationalpark 4 Indischer Ozean in Diani 5 Tsavo-Ost und -West-Nationalpark 6 Die Massai

5

6

4

  Indischer Ozean   in Diani

  Tsavo-Ost und   Die Massai  -West-Nationalpark EINTAUCHEN IN EINE ANDERE WELT

EIN TRAUM VON EINEM STRAND

GIGANTISCHES AREAL FÜR WILDTIERE

Das Rauschen der Kokospalmen im Ohr, den Blick auf den Indischen Ozean gerichtet, den Duft tropischer Früchte in der Nase und die Zehen im warmen Sand – wie könnte man einen Strandtag mehr genießen? In Diani warten 10 km feiner Sandstrand auf Sie, dazu Wassersportmöglichkeiten für jeden Geschmack und jedes Level sowie eine Auswahl an Hotels und Lodges für jedes Portemonnaie.

Eine Fläche so groß wie Slowenien haben die roten Elefanten des TsavoNationalparks, um weitgehend ungestört zu grasen. Moment … rote Elefanten? Ja, hier in Tsavo sind viele der Dickhäuter rot. Dabei sind allerdings keine Farbeimer im Spiel, sondern der typisch rote Sand des Tsavo, in dem sich die Elefanten gerne wälzen. Bei Besuchern ist Tsavo vor allem aufgrund seiner Lage beliebt. Zwischen Nairobi und Mombasa gelegen, bieten sich Tsavo Ost und West – zusammen mit dem Amboseli – vor allem für eine Safari der kurzen Wege an – mit Badeanschluss an der Küste.

Nicht zuletzt das Buch „Die weiße Massai“ hat ihn weltberühmt gemacht – den eigenwilligen Stamm der Massai. Stolze Herrscher über ihre Rinder, zähe Krieger für ihre Heimaterde. Ihre Kultur könnte der unseren kaum fremder sein – vielleicht macht aber gerade das den Reiz aus, den die jungen Männer in den flatternden, leuchtend roten Gewändern auf uns ausüben. Erleben Sie in Südkenia einen Massaimarkt und besuchen Sie ein Massaidorf – kaum zu glauben, nach welchen Riten Leben hier stattfindet, aber auch, welches Wissen über Generationen hinweg bewahrt wird. Und dabei sind die Massai nur einer der 50 Stämme Kenias ...


LANDKARTE

ÄTHIOPIEN SUDAN

KENIA SIBILOI NR

LAKE TURKANA

UGANDA

MARSABIT NR SOUTH TURKANA NR

LOSAI NR SOMALIA

Kitale LAKE BARINGO

Eldoret

LAKE BOGORIA Nakuru

Kisumu LAKE NAKURU

LAKE NAIVASHA Narok MASAI MARA NR

Nanyuki

ABERDARE Naivasha

RAHOLE NP

Meru MERU NP

KOAR NP

NP

Garissa

Thika

Nairobi LAKE MAGADI

TANSANIA

AMBOSELI NP

TSAVO EAST NP

TSAVO WEST NP

Lamu

Malindi Kilifi Mombasa

NATIONALPARK (NP) NATIONALRESERVAT (NR)

8–9


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GEHEIMTIPPS 4

GEHEIM TIPPS 1

2

1 Laikipia-Plateau 2 Samburu-Nationalpark 3 Hell's-Gate Nationalpark 4 Insel Lamu

3

  Laikipia-Plateau

  Samburu-Nationalpark

SCHIMPANSEN UND NASHÖRNER AM FUSSE DES MT. KENYA

WÜSTENHAFTER AFRIKA-KLASSIKER

Zu Kolonialzeiten war die Hochebene in den Ausläufern des Mt. Kenya von riesigen Rinderfarmen geprägt. Die Rinder sind verschwunden, die riesigen unbebauten Flächen sind geblieben. Heute kann die Region in Zentralkenia beeindruckende Naturschutzerfolge vorweisen. Die Hälfte der kenianischen Spitzmaulnashörner, aber auch Schimpansen und Wildhunde fühlen sich hier wohl. Laikipia kann man wohl guten Gewissens als heimlichen Star des Artenschutzes bezeichnen. Was auch zu Laikipias Erfolgsgeschichte gehört: kleine Reisegruppen und persönlich geführte Lodges sowie der Fokus auf Nachhaltigkeit.

Wo das Land trocken ist, da konzentriert sich das Leben an den Flussufern. Daraus resultieren schwierige Bedingungen für die Natur und beste Bedingungen für Safaris. Wie eine Lebensader zieht sich der Fluss Ewaso Nyiro durch den Park und lockt durstige Wildtiere an seine Ufer. Safarifans freuen sich über die entsprechende Raubkatzendichte und über Tiere, die man sonst in Ostafrika selten zu Gesicht bekommt, etwa Gerenuks, Oryxantilopen und Netzgiraffen. Vor der rauen Kulisse vulkanischer Hügel breitet sich zudem eine der spektakulärsten Landschaften des Landes aus. Wie könnte man die trockene Region besser erkunden als vom Rücken eines Kamels aus …

  Hell's-Gate-Nationalpark

  Insel Lamu

UNBEKANNTE SCHLUCHTEN UND HEISSE QUELLEN

WO AFRIKA UND ARABIEN VERSCHMELZEN

Das Tor zur Hölle – dramatischer kann ein Nationalpark kaum heißen. Hier, mitten im ostafrikanischen Grabenbruch, brodelt es tatsächlich. An einigen Stellen erhitzt das Erdinnere kleine Bäche so sehr, dass man Eier darin kochen kann – eine gute Stärkung für Abenteurer, die die schmale Schlucht durchwandern wollen. Steile Felswände ragen seitlich auf, hin und wieder ist der seichte Fluss zu überqueren oder der Pfad zwängt sich durch enge Passagen. Wer gern den frischen Wind um die Nase spürt, steigt um aufs Mountainbike. Hell's Gate ist ein Paradies für Outdoorfans, dabei braucht man ihn nicht lange auf der Landkarte zu suchen. Er liegt direkt im Dreieck der klassischen Safari: Masai Mara – Nakuru – Nairobi. 10 – 11

Viele Jahrhunderte lang war Lamu im gleichnamigen Archipel vor Kenias Küste eine pulsierende Handelsstadt, deren günstige Lage sich arabische Händler und portugiesische Eroberer zunutze machten. Seither scheint auf Lamu die Zeit stehen geblieben zu sein. Bis heute gibt es keine Autos, Eselkarren prägen den Alltag. Die wichtigsten Fortbewegungsmittel sind allerdings seit jeher die Dhaus – hölzerne Segelboote, die die Fischer hinaus aufs Meer tragen, um den Fang des Tages auf die Märkte und in die Küchen zu bringen. An unberührten Stränden in eine fremde Kultur eintauchen und den Alltag ganz weit hinter sich lassen – das ist Lamu.


KAFFEE

ERST GRÜN, DANN ROT UND SCHWARZ

Kaffee – ein Getränk wie Kenias Flagge verbessert die Bedingungen der Kaffeebauern ein wenig, da von der Organisation ein Festpreis gezahlt wird, der leicht über dem Weltmarkt liegt.   Der Kaffeebusch stammt ursprünglich aus der Region Kaffa im südwestlichen Äthiopien. Aus den weißen Blüten entstehen grüne Kirschen, die bei vollständiger Reife rot werden.   Der Legende nach soll der Nutzen der Pflanze dadurch entdeckt worden sein, dass der Teil einer Ziegenherde, der von den roten Früchten gefressen hatte, bis in die Nacht hinein munter umhersprang, während die restliche Herde müde wurde.   Ein Getränk ist mit Karen Blixen verbunden wie kein anderes – der Kaffee. „Ich hatte eine Farm in Afrika“, schreibt sie auf der ersten Seite ihres Buches und meint damit ihre Kaffeefarm, die laut ihren neuen Landsleuten aufgrund der Höhenlage von vornherein zum Scheitern verurteilt war.

Heute weiß man, dass gerade das gemäßigte Klima mit 18-25 °C auf 1500-2200 Metern den Kaffee langsam zum Reifen bringt, sodass die Kaffeekirschen ein perfekt ausgewogenes Aroma entwickeln können.   Einmal wöchentlich wird Kenias Kaffee an Nairobis Kaffeebörse versteigert – fast ausschließlich an die Weltmarktführer. Eine große Rolle spielen dabei Größe und Aroma der Kaffeekirschen. Lediglich 20 Cent bringt den Bauern ein Kilo Rohkaffee. Die relevante Wertschöpfung beginnt erst in Europa durch das Rösten und Verpacken des Kaffees, für das in Kenia die Maschinen fehlen. Fair-Trade-Kaffee 12 – 13

  Sklavenhändler brachten den Kaffee im 15. Jahrhundert nach Arabien und machten die Hafenstadt Mokka im heutigen Jemen zur Handelsmonopolstadt. Im 18. und 19. Jahrhundert wurden rund um den Äquator mehr und mehr Anbaugebiete erschlossen – so auch einige Regionen in Kenia, zum Beispiel das Hochland zwischen Mt. Kenya und den Aberdare-Bergen.   Kaffee wird in der Regel einmal im Jahr geerntet, die Ernte dauert aber zehn bis zwölf Wochen, da jeweils nur die reifen, roten Kaffeekirschen per Hand gepflückt werden.   Das Fruchtfleisch wird abgequetscht, die von der Pulpe befreiten Bohnen werden fermentiert, anschließend gewaschen, getrocknet und für den Export in Säcke gefüllt. Der wertsteigernde Prozess des Röstens wird erst am Bestimmungsort der Bohnen durchgeführt – zum Beispiel in Europa.


KAREN BLIXEN – OUT OF AFRICA

ICH HATTE EINE FARM IN AFRIKA Karen Blixen

  Es ist die Geschichte eines Lebenstraums, einer großen Liebe, hoffnungsloser Romantik und der Faszination eines endlosen, bezaubernden Afrikas. Und es ist eine Geschichte, die untrennbar mit Kenia verbunden ist und wie keine andere das Bild des Landes geprägt hat.   Es ist die Geschichte der Dänin Karen Blixen, die 1985 verfilmt wurde – mit Meryl Streep und Robert Redford in den Hauptrollen. Ein Millionenpublikum durchlebte mit Karen und ihrem Liebhaber, einem Großwildjäger, aufregende und leidenschaftliche Zeiten in Kenia. Man träumte mit ihr von der Freiheit, die Afrika versprach, bewunderte sie für ihren Mut, durchlitt alle Schicksalsschläge mit ihr und liebte die Liebe ihres Lebens an ihrer Seite.

  Der Film steht für einen romantischen Traum von Afrika, der in Kenia Realität wird. Unvergessen sind die Landschaftsaufnahmen der Savanne und der grünen Wälder, die Luftaufnahmen der großen Tierwanderung und der Flamingos. Eingebettet ist die Szenerie in das wärmste und stärkste aller Gefühle, die romantische Liebe.

FREIHEITSDRANG

DIE LIEBE IHRES LEBENS

1885 geboren und in einem reichen, konservativen Elternhaus in Dänemark aufgewachsen, träumt Karen von einem selbstbestimmten Leben in der Schönheit Afrikas.

Ganz und gar dem Abenteurer und Großwildjäger Denys Finch Hatton verfallen, beflügeln Liebe und Leidenschaft ihr Leben. Pure Romantik verschmilzt mit der sagenhaften Natur Kenias.

ABENTEUER

Nach einer monatelangen Seereise heiratet die mutige junge Frau 1914 in Mombasa den Baron Bror von BlixenFinecke und beginnt, die erstandene Kaffeefarm in der Nähe Nairobis zu bewirtschaften. SCHICKSALSSCHLÄGE

Der Erste Weltkrieg trifft die Farm hart. Viele Arbeiter werden an die Front berufen, eine extreme Trockenperiode beherrscht Britisch-Ostafrika und Karen selbst erkrankt an der gefährlichen Syphilis.

KAMPF UMS ÜBERLEBEN

Ihre Farm brennt ab, Krankheiten zehren an ihren Lebenskräften. 1931 gibt Karen ihre Farm endgültig auf und zieht zurück nach Dänemark, wo sie sich bis zu ihrem Tod 1962 dem Schreiben widmet.


KAREN-BLIXEN-ORTE BESUCHEN

AUF DEN SPUREN EINER IKONE

Karen Blixens Kenia MEHR ALS JEDER ANDERE FILM HAT „JENSEITS VON AFRIKA“ ROMANTISCHE SEHNSÜCHTE NACH EINEM FREIEN LEBEN IN UNBERÜHRTEN GEGENDEN UNTER AFRIKAS SONNE FREIGESETZT.

NAIROBI, STADTTEIL KAREN AM FUSSE DER NGONG-BERGE   Mbogani, das ehemalige Farmhaus der Baronin, beherbergt heute das Karen-Blixen-Museum. Liebevoll wurde das koloniale Haus restauriert. Fotografien, Möbel und detailverliebte Accessoires erwecken die Zeit der Goldenen Zwanziger in BritischOstafrika zum Leben. Der gesamte elegante Stadtteil Nairobis, auf dessen Fläche sich ehemals Blixens Farm ausdehnte, ist heute nach ihr benannt – Karen. In den nahegelegenen Ngong-Bergen liegt auch das Grab Denys Finch Hattons. Aufgrund der heute dichten Bebauung dieses Gebietes wurden die Filmszenen allerdings in den Oloololo-Bergen in der Masai Mara gedreht.

14 – 15

TSAVO WEST   Im wirklichen Leben hatten sich Karen und Denys bereits Jahre zuvor getrennt, doch in der HollywoodVersion war es der dramatische Flugzeugabsturz des gutaussehenden Großwildjägers, der die große Liebe beendete. Ausgerechnet im Tsavo-West-Nationalpark, Finch Hattons Lieblingsjagdrevier, zerschellte seine Maschine. An der Stelle seines ehemaligen Camps im Tsavo beherbergt heute das luxuriöse „Finch Hattons“ seine Gäste in exklusivster Atmosphäre.


KAREN-BLIXEN-ORTE BESUCHEN

AN ZAHLREICHEN ORTEN IN KENIA KANN MAN BIS HEUTE DIE SCHÖNHEIT UNVERGESSLICHER LANDSCHAFTEN IN SICH AUFSAUGEN, DER WEHMÜTIGEN ROMANTIK RAUM GEBEN UND DABEI EINEN HAUCH VON HOLLYWOOD VERSPÜREN.

MASAI MARA (OLOOLOLO-BERGE)

SOLIO RANCH

  Der nördliche Teil der Masai Mara ist ganz besonders eng mit „Jenseits von Afrika“ verknüpft. Schon das berühmte Filmplakat zeigt Meryl Streep und Robert Redford im Gras der Masai Mara sitzend – in der Region der Oloololo-Berge, an der nördlichen Grenze des Nationalparks. Im Film erlebt das Paar hier pure Romantik. Nahe dem Mara-Fluss entlockt Denys einem Grammofon Klänge von Mozart, es folgt ein erster Kuss im Zelt unter Afrikas endlosem Sternenhimmel. Am nahegelegenen Sabaringo-Fluss wäscht der Abenteurer seiner Geliebten die Haare. Nicht weit entfernt von hier, im heutigen Kichwa Tembo Camp, übernachteten auch die Schauspieler des Hollywood-Streifens.

  Auf dem Laikipia-Plateau gelegen, ist Solio heute eine gute Adresse, um Nashörner und anderes Großwild zu beobachten. Vor 100 Jahren, zu Zeiten Karen Blixens, grasten hier Tausende Rinder. Die Farm war im Besitz der Familie von Berkeley Cole, einem engen Freund der Baronin. Im Film wird Berkeley Cole als kränklicher Aristokrat der oberen Zehntausend dargestellt.

SAMBURU-NATIONALRESERVAT   In diesem von trockenem Klima geprägten Schutzgebiet wurden zahlreiche Szenen des berühmten Filmklassikers gedreht. Offene Grasflächen, trockenes Buschland und Galeriewälder mit Doumpalmen bestimmen das Landschaftsbild.

LAKE NAKURU UND ABERDARE-BERGE   Es ist eine der bekanntesten Szenen des Hollywood-Streifens: Bis über beide Ohren verliebt, heben Karen Blixen und der Abenteurer und Großwildjäger Denys Finch Hatton in der gelben Propellermaschine aus der kenianischen Savanne ab. Sie fliegen durch einen Schwarm rosaroter Flamingos über dem schillernden Lake Nakuru, steuern auf einen tosenden Wasserfall in den dunkelgrünen AberdareBergen zu und verschwinden letztlich in den Wolken um den Mt. Kenya.


BIG FIVE UND ANDERE INTERESSANTE WILDTIERE

DIE BIG FIVE

Kenias berühmteste Einwohner

Wer würde sie nicht gerne an seiner Hand abzählen, die „Großen Fünf“! Doch was macht die fünf Tiere so „groß“? Der Begriff „Big Five“ stammt aus der Zeit der Großwildjäger und meint die fünf Tiere, die am schwierigsten zu erlegen waren. Es handelt sich um Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard. Mit der Größe an sich hat der Titel also wenig zu tun.

16 – 17


BIG FIVE UND ANDERE INTERESSANTE WILDTIERE

BÜFFEL

LÖWE

ELEFANT   Männliche Elefanten werden bis zu sieben Tonnen schwer. Um dieses Gewicht zu erhalten, fressen sie täglich um die 250 kg Gräser, Wurzeln und Früchte. Dazu kommen ca. 150 Liter Wasser. Um diese enormen Mengen zu vertilgen, sind Elefanten jeden Tag 16 bis 20 Stunden mit Fressen beschäftigt.   Sowohl Männchen als auch Weibchen haben Stoßzähne, die bis zu drei Meter lang werden können. Der Afrikanische Elefant hat im Vergleich zum Indischen Elefanten deutlich größere Ohren und eine höher gewölbte Stirn. NASHORN   Bis zu 10 000 Euro ist jedes Kilo seines Horns wert. Kein Wunder, dass das Tier unter Wilderern so begehrt ist wie kein anderes. Dabei besteht das Horn weder aus Gold noch aus Elfenbein, sondern vor allem aus Keratin. Und es ist in Asien als Medikament gegen Fieber und Schmerzen, aber auch als Aphrodisiakum bekannt. Diese Tatsache kostete im Laufe der letzten 100 Jahre 93 % der afrikanischen Nashörner ihr Leben.   Weiß, schwarz oder doch grau? Im englischen Sprachraum unterscheidet man schwarze und weiße Rhinos. Ob ein Nashorn „black/schwarz“ oder „white/weiß“ ist, hat aber mit seiner Farbe nichts zu tun. Die Namen gehen auf die Form des Mauls zurück. „White“ steht für „wide/weit“ und damit für das Breitmaulnashorn. „Black“ ist dagegen einfach die „andere“ Art, also das Spitzmaulnashorn.

  Umringt von Weibchen, die die Jungen versorgen und einem die erjagte Beute zu Füßen legen – was für ein Leben so ein Löwenmännchen hat! Doch weit gefehlt – während Löwinnen bis zu 20 Jahre alt werden und ihr Rudel nie verlassen, sterben Männchen meist schon mit sieben bis zwölf Jahren. Im Alter von zwei Jahren werden sie aus dem Rudel vertrieben, müssen sich selbst versorgen und sich einen Platz in einem neuen Rudel blutig erkämpfen. Ohne Familienanschluss verhungern Männchen nicht selten, denn im Rudel jagen Löwen am erfolgreichsten. Hat ein Männchen ein Rudel erobert, tötet der neue Machthaber oft die Jungen des eigenen Geschlechts, um seine eigenen Gene weitergeben zu können. Schon wieder schlechte Karten für die Männchen!   Zumindest in der Schönheit punkten die Männchen. Dabei sieht eine wallende Löwenmähne nicht nur toll aus, sondern erlaubt auch Rückschlüsse auf Hormonhaushalt und Ernährungsstatus des Tieres. Je dunkler und länger die Mähne, umso gesünder ist das Männchen. Und umso anziehender für Weibchen, wie Studien beweisen.

  Der Kaffernbüffel ist in ganz Afrika verbreitet und beeindruckt mit seinem mächtigen Horn, das in der Mitte der Stirn zusammengewachsen ist. Sowohl Männchen als auch Weibchen tragen Hörner, aber die männlichen Tiere können doppelt so viel auf die Waage bringen. Sein ausgeprägtes Horn wurde dem Büffel schon viel zu oft zum Verhängnis, denn seitdem die verheerende Rinderpest von 1890 eingedämmt ist, setzt den Büffeln seit 1970 die Wilderei zu. LEOPARD   Leoparden sind die klassischen Einzelgänger. Männchen und Weibchen haben unterschiedlich große Territorien und kommen nur zur Paarung zusammen. In den acht bis neun fruchtbaren Tagen paaren sich die Großkatzen häufig und jagen auch zusammen. Sie sind Meister der Tarnung – obwohl sie so weit verbreitet sind, dass sie nicht als gefährdet gelten, bekommt man sie nur selten zu Gesicht. Meist entdeckt man sie auf einem ausladenden Ast, auf den sie sich mit ihrer Beute zurückgezogen haben, um sich vor Dieben zu schützen.


GROSSE TIERWANDERUNG MASAI MARA

DIE MASAI MARA

Kreislauf des Lebens EIN MÄCHTIGES, FARBENFROHES UNGETÜM BAUT SICH MITTEN IN DER WILDNIS AUF. DIE KRÄFTIGEN HELFER HABEN ALLE HÄNDE ZU TUN, DEN SICH AUFBÄUMENDEN RIESEN IM ZAUM ZU HALTEN.   Doch die Masai Mara ist am heutigen Tag nicht Schauplatz eines Gruselfilms, sondern der Ort, an dem mein Kindheitstraum in Erfüllung geht. Nun geht alles ganz schnell, wir klettern zügig in den großen Korb zu Dylan, der die Situation vollkommen im Griff zu haben scheint. Fauchend lodern die Flammen über unseren Köpfen und wir steigen dem Himmel entgegen – in einem prall gefüllten Heißluftballon. Ich kann es kaum glauben, wir schweben lautlos über den staubigen Pisten, die sich durch die Savanne schlängeln und die unseren Landcruiser gestern hierher gebracht haben. Hierher, ins Herz der Masai Mara – Heimat stolzer Löwen, Jagdgebiet pfeilschneller Geparden und Weidefläche riesiger Antilopenherden.

afrikanischen Grassteppe. Was für ein erhabenes Gefühl, hier sein zu dürfen. Dort, wo Afrikas Tiere noch in Frieden leben dürfen.

  Ein Gefühl von Freiheit durchströmt mich, die frische Morgenbrise weht um meine Nase. Gleißend erhebt sich auch der glutrote Ball der Sonne über den weiten Horizont und wirft ein warmes Licht auf die Szenerie.

  Gerade waren es noch schwarze Punkte am Horizont, wenig später findet man sich vielleicht inmitten einer stoisch geradeaus ziehenden Gnuherde wieder, die größer ist, als das Auge blicken kann.

  Vorsichtig linse ich über den Rand des Korbes. Eine friedlich grasende Herde von Impalas grast auf einer Lichtung, eine Elefantenfamilie zieht durch die Savanne. Von hier oben betrachtet, ergibt auch der Name des Nationalparks Sinn – in der Sprache der Massai bedeutet „Mara“ „getupfte Landschaft“ und tatsächlich wirken die vielen einzeln stehenden Baum- und Buschgruppen wie Tupfen inmitten der 18 – 19

  Jedes Jahr zur selben Zeit sind es sechs Millionen Gnuhufe, die den Takt vorgeben. Getrieben von einem uralten Rhythmus setzen sie sich in Bewegung, stapfen durch das Gras der Savanne und durchqueren krokodilbelagerte Gewässer. Ihr Ziel: die frischen Weidegründe am Mara-Fluss. Auch 200 000 Zebras und 300 000 Thomson-Gazellen schließen sich der Reise zu den saftigen Gräsern an. Mit etwas Glück wird man auf Safari sogar Zeuge dieses einzigartigen Naturschauspiels – der großen Tierwanderung.

  Die Herden werden von so einigen Augenpaaren beobachtet, denn so eine reiche Beute lässt sich weder ein hungriges Löwenrudel noch eine stolze Leopardendame entgehen. Und auch die Hyänen, die hässlichen und dabei so schlauen Räuber, gehen sicher nicht leer aus.


GROSSE TIERWANDERUNG MASAI MARA

IN DER MASAI MARA GELTEN DIE GESETZE DER NATUR, HIER REGIERT DER TAKT DER WILDNIS.   Keines der Tiere will das erste sein, das das gefährliche Reich der Krokodile und die Wasserfluten durchquert, und so warten die Zebras und Gnus tagelang, bis es der Mutigste unter ihnen wagt und von der Uferkante springt. Was für ein Spektakel dadurch ausgelöst wird! Eine ganze Herde folgt dem heldenhaften Beispiel und stürzt in den tosenden Fluss. Nun entscheiden die Krokodile über das Schicksal der wagemutigen Weidetiere. Nachdem gegen Oktober die letzte Herde den Mara-Fluss passiert hat, kehrt wieder Alltag ein in den Herden, die – gefolgt von Raubkatzen – den langen Marsch über die unsichtbare Grenze in die tansanische Serengeti antreten.   Langsam bereitet Dylan uns auf die Landung vor. Dabei möchte ich für immer weiterfliegen und sauge jeden Moment ein. Doch da lockt unser Ballonpilot mit einem Champagner-Frühstück unter Akazien … GEGEN AUGUST AM MARA-FLUSS ANGEKOMMEN, WIRD DER KAMPF UMS ÜBERLEBEN VOLLENDS DRAMATISCH.


INTERVIEW PETER HETZ – LAIKIPIA WILDLIFE FORUM

VON WILDTIEREN, WASSER UND WEIDEFLÄCHEN Naturschutz auf dem Laikipia-Plateau WANN WURDE IN LAIKIPIA DER ARTENSCHUTZ IN ANGRIFF GENOMMEN?   Naturschutz wurde im Prinzip schon immer praktiziert. Die ursprünglichen Bewohner dieser Gegend waren Jäger und Sammler. Somit war es unumgänglich, die natürlichen Ressourcen mit Bedacht zu nutzen. Im 20. Jahrhundert wurden allerdings große Farmen aufgebaut. Die Wildtiere wurden nicht von allen Farmern gleich respektiert, viele nutzten ihre Ländereien sogar zur Jagd.

MIT PETER HETZ, DEM GESCHÄFTSFÜHRER DES LAIKIPIA WILDLIFE FORUM, HABEN WIR ÜBER NACHHALTIGE LANDNUTZUNG, ARTENSCHUTZ UND DIE ZUKUNFTSWEISENDE ARBEIT DES FORUMS GESPROCHEN. SEIT SEINER BESTEIGUNG DES MT. KENYA 1972 HAT IHN KENIA NIE LOSGELASSEN, NOCH VIEL WENIGER ABER DIE KERNTHEMEN, UM DIE SICH SEIN INTERESSE UND ENGAGE-MENT DREHEN: NACHHALTIGKEIT, ZUSAMMENARBEIT VERSCHIEDENER INTERESSENSGRUPPEN UND ERHALT DES NATURERBES DER WELT. 20 – 21

  1992 wurde auf Ersuchen des Kenya Wildlife Service das Laikipia Wildlife Forum (LWF) gegründet, um die Wildtiere für wirtschaftliche Zwecke zu nutzen. Die Gewinne aus dem Erlegen von Wildtieren wurden mit der lokalen Bevölkerung geteilt und genutzt, um den Artenschutz der Region in größerem Maß zu unterstützen.   Heute liegt der Fokus der LWF darauf, durch nachhaltiges Management von Weideflächen, Wildtieren und Wasser die Lebensbedingungen in der 9700 km2 großen Region zu verbessern.


INTERVIEW PETER HETZ – LAIKIPIA WILDLIFE FORUM

WAS IST SEIT 1992 PASSIERT IN SACHEN ARTENSCHUTZ?   Wir haben nun nicht mehr einige Hundert, sondern über 6000 Mitglieder in verschiedenen Interessensgruppen. Heute engagieren wir uns in zehn verschiedenen Arten von Naturschutzprogrammen.   Aktuelle Erfolge unserer Mitglieder sind zum Beispiel:   Es gibt fünf Schutzgebiete in Laikipia, die über 50 % der Nashornpopulation Kenias schützen. Jedes Jahr werden Einnahmen von 7 Mio. USD für den Naturschutz generiert.   Bis Ende der 80er Jahre gab es wenige Elefanten in Laikipia. Elefanten werden durch Wilderei, Bevölkerungszuwachs und Zerstörung ihrer Habitate mehr und mehr in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Laikipia beherbergt heute die zweitmeisten Elefanten des Landes – nur vom TsavoNationalpark getoppt.   Eine wissenschaftliche Zählung hat 2016 ergeben, dass Laikipia mittlerweile die größte Population der stark bedrohten Grevyzebras beherbergt. Ohnehin lebt diese Zebraart nur in Kenia und Äthiopien. DIESE ZAHLEN SIND GROSSARTIG! WAS MACHT DEN ERFOLG IN LAIKIPIA AUS?   Unser Erfolg beruht auf dem Engagement der Landbesitzer, die dabei keinerlei Subventionen vonseiten der Regierung erhalten. Es ist ihr Beitrag zum Erhalt des nationalen Erbes. All unsere privaten Landbesitzer – egal ob es Einzelpersonen, Gemeinden, Firmen oder Stiftungen sind – haben das Ziel, aus privaten Ländereien einen Nutzen für die Gemeinschaft zu erbringen. WIE ARBEITET DAS LAIKIPIA WILDLIFE FORUM?   In den letzten zehn Jahren haben wir den Großteil unserer Projekte durch Spenden finanziert. Wir arbeiten jetzt daran, unsere Arbeitsweise finanziell tragfähiger zu gestalten. Die Kernthemen unserer Region – Wildtiere, Wasser und Weideflächen – gehen wir durch öffentlich-private Partnerschaften an.   Wir fokussieren uns mehr und mehr darauf, mit der dezentralen Bezirksregierung zu arbeiten, die gegenüber der Landesregierung als Anwalt für unsere Mitglieder auftritt – in Bezug auf Gesetzgebung, Besteuerung und Landnutzung.


INTERVIEW PETER HETZ – LAIKIPIA WILDLIFE FORUM

WIE SIND DIE MENSCHEN IN UND UM LAIKIPIA INVOLVIERT IN DIE PROJEKTE DES LWF?

dann müssen die Menschen einige klare Vorteile sehen können, die die Regelungen für ihr Land bringen.

  Es gibt keine Projekte, bei denen die Bevölkerung außen vor bleibt. Unsere öffentlich-privaten Partnerschaften gehen quer durch alle Rassen, Ethnien, Erfahrungen und finanziellen Voraussetzungen. Sie umfassen typischerweise gemeinschaftsbasierte Organisationen, private Firmen, die Bezirksregierung, Forschungsinstitutionen, Universitäten, Finanzdienstleister und Dienstleistungsbetriebe.

Wir sehen uns mehr und mehr mit den Herausforderungen des Klimawandels konfrontiert. Da Regenfälle und Temperaturen immer schlechter vorhersehbar werden, müssen wir an unserem Management der Weideflächen arbeiten.

WAS SIND DIE PROBLEME, MIT DENEN DAS LWF KONFRONTIERT IST?   Konflikte zwischen Mensch und Wildtieren werden immer drängender – besonders in Hinblick auf Bevölkerungswachstum, landwirtschaftlichen Fortschritt und boomende Nutztierhaltung.   Wir müssen gemeinsam mit der Regierung Wege finden, die Nutzungsrechte für Wildtiere zu dezentralisieren. Die Schutzgebiete selbst oder Gemeinden, die gezeigt haben, dass sie zu verantwortungsvollem Ressourcenmanagement fähig sind, müssen mehr Rechte bekommen. Wenn Artenschutz erfolgreich sein soll, 22 – 23

Die Bewohner von Laikipia brauchen mehr Sicherheit, was ihre Besitztümer und Pachtverhältnisse angeht. Nur dann sind sie bereit, sich zu engagieren und in den Naturschutz zu investieren. WELCHE PROJEKTE SIND FÜR DIE ZUKUNFT GEPLANT?   Mt. Kenya-Ewaso-Wasser – Dies wird eine bezirksübergreifende, von einem lokal gewählten Gremium angeführte Partnerschaft sein, die die Wasserreinhaltung in Laikipia auf die Agenda bringt. Ziel soll die Unterstützung bei der Entwicklung und Finanzierung lokaler Lösungsansätze sein.   Laikipia-Vereinigung für Umweltbildung – Seit Jahren widmen wir uns der Umweltbildung in der Bevölkerung, vor allem bei den Kindern. Nun haben wir auch eine Plattform ins Leben gerufen, die


INTERVIEW PETER HETZ – LAIKIPIA WILDLIFE FORUM

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LAIKIPIA LAIKIPIA LAIKIPIA - -MASAI - MASAI MASAI MARA MARA MARA LAIKIPIA - MASAI MARA 7tägige 7tägige 7tägige Luxus-Flugsafari Luxus-Flugsafari Luxus-Flugsafari 7tägige Luxus-Flugsafari SieSie Sie starten starten starten Ihre Ihre Ihre Safari Safari Safari inin in den den den Sie starten Ihre Safari in den malerischen malerischen malerischen Starbeds Starbeds Starbeds von von von Loisaba Loisaba Loisaba malerischen Starbeds von Loisaba – –ein –ein ein wahrhaft wahrhaft wahrhaft authentisches authentisches authentisches und und und – ein wahrhaft authentisches und intimes intimes intimes Afrikaerlebnis. Afrikaerlebnis. Afrikaerlebnis. intimes Afrikaerlebnis.

auf der Partnerschaft verschiedener Schutzgebiete basiert und von lokalen Umweltbildungsinstituten angeführt wird. Hier werden alle Naturschutzund Umweltbildungsaktionen in der Region geleitet und gelenkt. Es wurde auch eine Bildungsoffensive angebahnt, durch die die Schüler der teuren Privatschulen ähnliche Lernbedingungen an lokalen Schulen in Laikipia subventionieren.   Management und Wiederherstellung von Weideflächen – Eine Koalition öffentlicher und privater Schutzgebiete, die sich ein verbessertes Weideflächen-Management sowie die Wiederaufbereitung von Weideflächen zur Aufgabe gemacht hat.   Seit Kurzem bemühen wir uns außerdem um die Gründung einer Naturschutzstiftung, die sicherstellt, dass die geschützten Ländereien auch für zukünftige Generationen in treuhänderischer Verwaltung bleiben. Den Bewohnern Laikipias soll es ermöglicht werden, ihr Land an die Stiftung zu geben, um den Schutzgebietsstatus auf ewig zu erhalten und die Natur so als Vermächtnis für die Welt zu bewahren.

WORAUF SIND SIE IN IHRER ARBEIT BESONDERS STOLZ?   Ich bin begeistert von der Arbeitsweise des LWF. Wir haben eine Plattform geschaffen, auf der Lösungen für nachhaltige Ressourcennutzung entwickelt werden, die Reiche und Arme, Schwarze und Weiße, Großgrundbesitzer und kleine Farmer, Firmen und Investoren sowie lokale und nationale Regierungen berücksichtigt.

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  In 40 Berufsjahren in ähnlichen Bereichen habe ich nie eine herausforderndere und dabei so bereichernde Arbeit machen können. Verschiedene Interessensgruppen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen ist nie einfach. Ich habe aber das Gefühl, dass wir durch unsere neutrale Plattform namens LWF ein Modell der Zusammenarbeit für den Naturschutz entwickelt haben, aus dem alle Beteiligten merkliche Vorteile ziehen.   In Kenia und in der ganzen Welt waren wir noch nie so sehr gefordert, Habitate und Biodiversität zu schützen wie jetzt. DAS IST EINE GROSSE AUFGABE,E, ABER LAIKIPIA IST SICHER AUF DEM RICHTIGEN WEG. VIELEN DANK FÜR DAS GESPRÄCH!

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FESTIVALS IN KENIA: LAMU CULTURAL FESTIVAL, INTERNATIONAL MOMBASA CARNIVAL

FESTIVALS IN KENIA   März EAST AFRICAN ART FESTIVAL NAIROBI

Anspruchsvoll geht es im März in Nairobi zu. In der Hauptstadt werden auf dem jährlichen Kunstfestival alle Formen der Kunst gefeiert. Die größten Erfolge in den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Mode, Design, Tanz, Theater, Musik und Literatur stehen an den drei Festivaltagen im Rampenlicht. Doch auch Nachwuchstalente werden im Rahmen des Kunstfestes immer wieder entdeckt. Zentraler Veranstaltungsort ist das Nationalmuseum Nairobi, das Künstler aus ganz Ostafrika nach Kenia lockt.

  August INTERNATIONAL CAMEL DERBY

Bis zu 25 km/h schnell und sehr sparsam im Verbrauch. Die Rede ist hier aber nicht vom neuesten Elektroauto-Modell, sondern von dem Tier, das den Alltag im trockenen, entlegenen Norden Kenias einfacher macht – dem Kamel.   Jeden Tag dienen die sogenannten Wüstenschiffe dem hier lebenden Volk der Samburu als Lasttier. Einmal im Jahr sind es die Kamele, die die Aufmerksamkeit auf den ariden Marktflecken Maralal lenken und Leben in die Wüste bringen. Im Ort locken Verkaufsbuden und Tanzdarbietungen, auch Esel stehen für einen etwas geruhsameren Ritt bereit. Wer möchte, darf sich aber auch auf den größten Nervenkitzel in Maralal einlassen: der erste Tag des Derbys ist für das Amateurrennen reserviert. Auch Australier, Franzosen, Japaner und Kanadier beweisen Mut und wagen den wilden, 10 km langen Ritt auf einem haarigen Kamel durch die staubige Halbwüste – mit nicht zu verachtender Hilfe eines Kameltreibers, versteht sich.

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FESTIVALS IN KENIA: LAMU CULTURAL FESTIVAL, INTERNATIONAL MOMBASA CARNIVAL

  November INTERNATIONAL MOMBASA CARNIVAL

Laut geht es zu beim jährlichen Karneval in Kenias berühmter Küstenstadt Mombasa. Seit Jahrhunderten ist Mombasa Schmelztiegel afrikanischer, arabischer und europäischer Einflüsse. Während des Karnevals wird das reiche kulturelle Erbe Kenias noch befeuert. Afrikanische Trommeln, traditionelle Kostüme und Stammestänze prägen die Straßen der Stadt genauso wie religiöse Lieder und moderne Taarab-Musik, bei der das Zusammenspiel von Afrika und Orient hörbar wird. Rund um zwei Umzüge, die auf Mombasas zentrale Moi Avenue zulaufen, kann man typische Swahili-Snacks probieren, CDs mit afrikanischer Musik, Druckstoffe oder Holzschnitzereien erstehen. LAMU CULTURAL FESTIVAL

Eine Insel ohne Autos – hier auf Lamu scheint die Zeit stillzustehen. Ein ganzes Jahr fiebern die Bewohner dieses kleinen Archipels vor Kenias Küste auf eine ganz besondere Veranstaltung hin – das traditionelle Eselrennen, das während des Lamu Cultural Festival ausgetragen wird. Nur geschickte Reiter haben ihre störrischen Lasttiere so gut im Griff, dass sie als Erste durchs Ziel gehen können. Geschick ist auch nötig, um die traditionellen Segelboote – Dhaus genannt – an verschiedenen Hindernissen vorbeizulenken und das Bootsrennen für sich zu entscheiden. Doch nicht nur sportliche Anreize stehen im Mittelpunkt. Meister des Bao-Spiels messen sich in Wettbewerben, die Frauen zeichnen mit traditioneller Henna-Farbe wahre Kunstwerke auf Hände und Füße. Ein Festival, das die Traditionen der Swahili-Küste mit Leben füllt und mit Herz und Seele erhält.


SAFARICOM MARATHON IN LEWA

UND SIE LAUFEN UND LAUFEN UND LAUFEN Leistungssport in Kenia – eine Erfolgsgeschichte für die Wildtiere

  Kenia ist mit Abstand die erfolgreichste Nation, was Marathonläufe betrifft. Da wäre Abel Kirui, der zwei Weltmeistertitel und eine Olympia-Medaille für sich verbuchen kann. Oder Catherine Ndereba, die zweimal Weltmeisterin wurde, 2001 den Weltrekord brach und auf zwei Olympia-Medaillen und etliche gewonnene Marathonläufe in den USA zurückblicken kann. Oder auch Edna Ngeringwony Kiplagat, der es als erste Frau gelang, zweimal in Folge Marathon-Weltmeisterin zu werden.   Selbst wenn kaum einer unter uns die Namen der erfolgreichen Athleten nennen kann – ein Blick auf den Medaillenspiegel der Olympischen Spiele beeindruckt doch sehr. In den letzten 28 Jahren hat Kenia doppelt so 26 – 27

viele Marathonmedaillen gewonnen wie die zweitstärkste Nation der Welt, Äthiopien.   27 der 30 Weltranglistenbesten sind Kenianer. Es wird also schwer werden, die Einheimischen beim jährlichen Safaricom-Marathon im Lewa-Schutzgebiet vom Treppchen zu verdrängen.   Doch nicht nur die kenianischen Menschen gewinnen bei diesem traditionsreichen Wettbewerb regelmäßig, sondern vor allem auch die kenianischen Tiere.   Für Lewa ist der Marathon eine einzigartige und dabei sogar medienwirksame Möglichkeit, Geldmittel für den Naturschutz zu

erwirtschaften. Denn der Schutz der Nashörner und anderer bedrohter Wildtiere ist teuer. Ausrüstung muss angeschafft, Personal muss bezahlt und die breite Öffentlichkeit muss regelmäßig sensibilisiert werden. FÜNF MILLIONEN US-DOLLAR HAT DER MARATHON IN DEN LETZTEN 17 JAHREN EINGEBRACHT.   Eine stolze Summe, die direkt und indirekt dem Naturschutz zugutekommt. Zu den finanzierten Projekten gehört es auch, Schulkinder über die Wildtiere zu informieren, die Lernbedingungen zu verbessern und die Einkommensmöglichkeiten der lokalen Bevölkerung zu optimieren.


JULIUS YEGO – GOPRO

Einer, der allein auf weiter Flur zu stehen scheint, ist Julius Yego – amtierender Weltmeister im Speerwurf.

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  Neben all den kenianischen Spitzensportlern in Langstreckenläufen hat er sich für einen Sport entschieden, für den in Kenia weder Erfahrung noch öffentliches Interesse vorhanden sind. Vor allem aber fehlt das wichtigste: Trainer, Ausrüstung und Trainingsgelände. Julius wollte Speerwerfer werden. Und er hat es geschafft.

pro Person ab

1.049,-

  Julius hatte einen Traum und ein Ziel vor Augen – zu den Besten gehören. Viel Zeit und Geld ließ er im Laufe seiner Jugend in Internetcafés und nutzte die Möglichkeiten, die ihm blieben: die YouTube-Videos erfolgreicher Speerwerfer. Stundenlang hat er ihnen zugesehen und gelernt.   So hat er es – zunächst ganz ohne Trainer – geschafft und sich an die Weltspitze katapultiert. Seit 2012 dominiert er die Afrika-Meisterschaften, seit 2016 glänzt eine Olympia-Medaille an seiner Wand und seit 2015 ist er Weltmeister im Speerwurf. Julius Yego ist einer, der an der Weltspitze seines Metiers angelangt ist – gegen alle Widrigkeiten.     GoPro hat seine berührende und zugleich beeindruckende Geschichte in ein Video gepackt.

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KÖNIGLICHES HOCHLAND KENIAS

KÖNIGLICHES HOCHLAND

KENIA UND GROSSBRITANNIEN SIND SEIT JAHRHUNDERTEN ENG MITEINANDER VERKNÜPFT. WOHLHABENDE KENIANER SCHICKEN IHRE KINDER AUF PRIVATSCHULEN IM VEREINTEN KÖNIGREICH, VIELE KENIANISCHE UNTERNEHMEN SIND IN BRITISCHER HAND. DOCH FÜR DIE BRITISCHE KÖNIGSFAMILIE SPIELT KENIA AUCH GANZ PRIVAT EINE WICHTIGE ROLLE.

  Eine Prinzessin stieg auf   einen Baum und kam als   Königin herunter. SO ERZÄHLT MAN ES SICH IN DEN ABERDARE-BERGEN.     Es war der 6. Februar 1952, als die britische Kronprinzessin Elisabeth in der Treetops Lodge im kenianischen Hochland aufwachte und vom Tod ihres Vaters, König George, erfuhr. So war die heutige Queen Elizabeth II. über Nacht zur Königin geworden. Auf einen Baum ist sie dafür zwar eigentlich nicht gestiegen, doch Treetops ist auf Holzstelzen gebaut und liegt mitten im Bergwald der Aberdares. Mit etwas gutem Willen kann man da fast von einem Baum sprechen ...   Auch für ihren Enkel, Prinz William, wurde ein Aufenthalt in Kenia zu einem Wendepunkt seines Lebens. Im Oktober 2010 nutzte er eine Ostafrikareise, um sich mit seiner Lebensgefährtin zu verloben. Es war im entlegenen Schutzgebiet Lewa, in den nördlichen Ausläufern des Mt. Kenya, wo die Verwandlung der bürgerlichen Kate Middleton in die Herzogin von Cambridge besiegelt wurde.   So waren es von allen Adligen der Welt wahrscheinlich die Könige der Tiere, die Löwen, die das neue Mitglied der Königsfamilie als Erste begrüßen konnten. Auch wenn nicht in jedem von uns blaues Blut fließt – in den kenianischen Naturschutzgebieten kann mit Sicherheit jeder Besucher eine königliche Zeit verbringen.

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Universeller Luxus und Abenteuer   mit ikonischen Eigenschaften

FAIRMONT DAS NORFOLK

FAIRMONT DER MARA SAFARI CLUB

  Ob auf Geschäftsreise oder am Anfang oder am Ende eines kenianischen Safari-Abenteuers, das Fairmont Norfolk ist ein friedlicher Zufluchtsort für alle Gäste. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1904 ist das abgeschiedene Juwel im Herzen von Nairobi ein berühmtes kenianisches Wahrzeichen geblieben und besticht durch luxuriöse Suiten und Zimmer, die um einen ruhigen tropischen Garten, einen beheizten Außenpool und einen modernen Fitnessraum, Spa-Einrichtungen und nachsichtigem Ambiente eingerichtet sind. Das ikonische Lord Delamere Terrace ist ein klassisches, charmantes, modernes ganztägig geöffnetes Restaurant, während Tatu ein award-winning fine dining Steakhaus ist, das köstliches, auf Flamme gegrilltes, abgehangenes Qualitätsfleisch anbietet, das vom Chefkoch zu einer exquisiten Verkostung vorbereitet wird. Die Cin Cin Bar, eine feste Einrichtung in der gastronomischen Szene von Nairobi, bietet eine leckere Speisekarte und erstklassige Getränke.

  Der Fairmont Mara Safari Club liegt friedlich in der nordwestlichen Ecke des renommierten Maasai-Mara-Reservats, der Heimat der großen Gnu Migration und zu Recht beschrieben als eines der 'Seven New Wonders of the World'. Der Club liegt am Fuße der Aitong Hügel und ist auf drei Seiten von der Mara umgeben. Eine perfekte Basis für Safari-Abenteuer in der unglaublichen afrikanischen Savanne. Die 51 luxuriös eingerichteten Zelte mit Himmelbetten und eigenem Bad haben auch geräumige private Decks mit Blick auf den Fluss und bieten einen Ausblick auf die Krokodile und Flusspferde. Das Hotel verfügt über einen beheizten Außenpool mit Poolbar, Lounge, Restaurant und privaten Massagezelten. Zu den Aktivitäten gehören Pirschfahrten, Wandern, Safaris, Heißluftballonsafaris mit spektakulärem Blick auf die Tierwelt, Sundowner Bush Cocktails und private romantische Abendessen auf dem Deck.

FAIRMONT.COM

FAIRMONT DER MOUNT KENIA SAFARI CLUB Eingebettet in die üppigen Vorberge des Mount Kenya und mit einer Geschichte so reich und eindrucksvoll wie die umliegende Landschaft, bietet der Fairmont Mount Kenya Safari Club eine Momentaufnahme von Afrika aus einer vergangenen Ära. Ausgebreitet über 100 ha von gepflegten Rasenflächen, ruhigen Bächen und landschaftlich gestalteten Gärten mit spektakulärer Aussicht auf den Mount Kenya in der Ferne. Die Zimmer, Suiten und Cottages spiegeln den ursprünglichen Charme der Residenz mit modernen Annehmlichkeiten wider. Unsere Gäste werden rundum kulinarisch verwöhnt, etwa am Außenpool oder mit authentischer Küche in Tusks Restaurant. Genießen Sie ein Frühstück auf den Hängen des Mount Kenya, Spaziergänge oder Pferdeausritte durch den Wald, Abendessen auf dem Lake Deck, Pirschfahrten und die Nutzung unserer Wellness-Angebote.  


KENIAS TIERE HAUTNAH

AUF TUCHFÜHLUNG

  Elefanten  adoptieren ER IST NOCH KEINE ZWEI JAHRE ALT UND DOCH WÜNSCHT MAN IHM, DASS DIE SCHLIMMSTE ZEIT SEINES LEBENS BEREITS HINTER IHM LIEGT.   Pare war erst acht Monate alt, als er dehydriert und orientierungslos in Richtung der tansanischen Grenze unterwegs war. Ein kleiner Elefant, dessen Mutter wohl Opfer von Wilderern geworden war. Seine Retter kamen sicher keinen Moment zu früh, denn ohne Familienanschluss haben Elefantenbabies keine Überlebenschance. Sein Name erzählt auch ein wenig von seinem Schicksal, denn er wurde im Schatten der PareBerge gefunden, die sich an den Amboseli-Nationalpark anschließen.   Heute lebt Pare in Nairobis Elefanten-Waisenhaus, das von der David-Sheldrick-Stiftung geführt wird. 30 – 31

  Einmal täglich kann man die drolligen kleinen Dickhäuter bei der Fütterung sehen. Die großen Milchflaschen der Pfleger sind nicht nur Nahrungsquelle, sondern müssen auch als Ersatz für die Liebe, den Schutz und die Erfahrung einer Elefantenmutter dienen. Doch wie sehr spürt man, dass die Kleinen es den Pflegern danken, dass sie nicht irgendwo in der Wildnis verdurstet sind, sondern hier mit Altersgenossen spielen und toben können.   Auf der Homepage der Stiftung kann man die bewegenden Lebensgeschichten der kleinen Dickhäuter nachlesen, von zu Hause aus ein Tier adoptieren und seinen „eigenen“ Elefanten dann vor Ort besuchen.

  Die Kosten einer Adoption belaufen sich auf lediglich 50 USD. Jede Summe trägt dazu bei, dass die Rettung der kleinen Elefantenwaisen weitergehen kann und sie in Nairobi eine zweite Chance auf ein Leben in Sicherheit bekommen. Das Elefanten-Waisenhaus ist eine wichtige Einrichtung, um den Tieren eine Heimat zu geben, vor allem aber auch, um auf die nach wie vor dramatisch steigenden Zahlen von Wilderei aufmerksam zu machen. Nach wie vor ist die illegale Jagd ein mehr als einträgliches Geschäft. Jedes Kilogramm Elfenbein erzielt auf dem Schwarzmarkt schließlich mehr USDollar, als ein Kenianer im Durchschnitt verdient.


KENIAS TIERE HAUTNAH

  Giraffen  streicheln WIE SICH WOHL EINE GIRAFFENZUNGE ANFÜHLT? UND OB SIE WIRKLICH BLAU IST?   Das kann man hier, in Nairobi, ganz einfach herausfinden. Raus aus dem Fahrzeug und ran an die Tiere. Im Giraffenzentrum im eleganten Stadtteil Langata kann man mit den schönen Langhälsen auf Tuchfühlung gehen. Auf Plattformen kommt man ihnen ganz nahe, kann durch die langen Wimpern in die tiefschwarzen Augen blicken oder zusehen, wie sie mit ihrer langen Zunge nach dem Futter greifen, das für sie bestimmt ist. Das Zentrum ist täglich geöffnet.

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Einzigartige Einzigartige Einzigartige Unterkünfte Unterkünfte Unterkünfte

Malerische Malerische Malerische Umgebung Umgebung Umgebung

  Nashörner  adoptieren IM 250 KM WEIT ENTFERNTEN LEWASCHUTZGEBIET STEHEN ANDERE TIERE IM ZENTRUM DES INTERESSES. ES SIND DIE NASHÖRNER, DIE MAN VOR SKRUPELLOSEN WILDERERN SCHÜTZEN WILL.   In den letzten hundert Jahren mussten schon 93 Prozent der afrikanischen Nashörner ihr Leben lassen – die verbleibenden werden bewacht wie Kronjuwelen. 134 der scheinbar so robusten, aber gegen Gewehrkugeln doch machtlosen Tiere leben hier – das sind viermal so viele wie vor 30 Jahren. Fast die Hälfte der Tiere sind sogenannte „black rhinos“, also Spitzmaulnashörner. Sie gehören zu den fast ausgestorbenen Tierrassen der Erde.  

  In den letzten drei Jahren wurde in Lewa kein einziges Nashorn mehr getötet. Wer den erfolgreichen Artenschutz unterstützen möchte, kann eines der Nashörner adoptieren. Das ist zwar für 2500 USD kein Schnäppchen, aber auf jeden Fall eine Investition in die Zukunft unserer Erde.   Wer Lewa besucht, kann dann auf leisen Sohlen durch den Busch streifen und die prachtvollen Nashörner in freier Wildbahn erleben. Auch ohne „eigenes“ Nashorn ist das ein zauberhaftes Erlebnis.

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NASHÖRNER UND RHINO WATCH

EIN VERHÄNGNISVOLLES HORN Naturschutz im kenianischen Hochland   Seit fünf Jahren ist Maisha Wirth nun Botschafterin in Kenia. Seitdem wurden rund um ihr Elternhaus einige Projekte von weltbewegender Dimension umgesetzt: Abbau der Kohlendioxidbelastung, Rettung existenziell bedrohter Tierarten, Bekämpfung der Korruption. Doch Maisha, Initiatorin und helfende Hand bei vielen dieser Projekte, ist noch keine 16 Jahre alt.

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  Im Jahr 2011 wurde sie Botschafterin für Klimagerechtigkeit der Organisation „Plant for the Planet“, die der neunjährige Felix Finkbeiner im Jahr 2007 gegründet hatte. Im Rahmen einer Baumakademie im selben Jahr pflanzten 500 Kinder 500 Bäume auf Kenias Hochebene westlich des Mt. Kenya. Ein Schritt in die richtige Richtung, doch Kenias Tiere brauchen leider noch viel mehr Hilfe als die Vegetation.


NASHÖRNER UND RHINO WATCH

DIE NASHÖRNER BEISPIELSWEISE SIND DIE OPFER DES DRAMAS, DAS SICH AUS DEM ZUSAMMENSPIEL DER ARMUT AFRIKAS UND DEM STEIGENDEN REICHTUM ASIENS ERGIBT.   In einigen asiatischen Ländern gilt Nashornpulver als Aphrodisiakum, das durch den Wohlstand der wachsenden Mittelschicht in immer größeren Mengen nachgefragt wird. Gleichzeitig locken die harten Dollars, die mit Elfenbein und Nashorn zu machen sind, Afrikas Landbevölkerung, die sich steigenden Bevölkerungszahlen und längeren Trockenperioden ausgesetzt sieht.   Allein im Jahr 2013 wurden 1 000 der 25 000 Nashörner die in Gesamtafrika leben getötet. Und die Situation der extrem bedrohten Tiere spitzt sich weiter zu.

  Wie gut, dass sich nicht nur Maisha Wirth, sondern auch ihre Eltern und viele weitere Visionäre rund um das Laikipia-Plateau für den Naturschutz einsetzen. Zwei Ausrichtungen bestimmen die Projekte, die zur Rettung der Nashörner ins Leben gerufen wurden:

Rhino Watch Safari Lodge Die Nr. 1 Lodge im zentralen Hochland.

· Die Bevölkerung aller Altersschichten wird für den Wert der Natur sensibilisiert. · Einkommensmöglichkeiten, die den finanziellen Reiz der Wilderei schwächen, werden geschaffen.   Da sind es doch gute Nachrichten, dass mit einer Reise in die Heimat der Nashörner gleich beide Faktoren unterstützt werden. Einerseits bringen Safarigäste Arbeitsplätze, andererseits zeigen Menschen aus fernen Ländern, die weit gereist sind, um die afrikanischen Tiere zu sehen, wie wertvoll und einzigartig die Tierwelt tatsächlich ist.

Nashörner beobachten und die Big 5 hautnah erleben. Safaris in den schönsten Wildtier-Schutzgebieten Ostafrikas.

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WAS TUN IM TSAVO NP – 5 TIPPS EINER INSIDERIN

TIPPS EINER INSIDERIN

Fünf Orte im TsavoNationalpark, die Sie nicht verpassen sollten

IHR HERZ HAT SIE LÄNGST AN DEN TSAVO-WEST-NATIONALPARK IM SÜDEN KENIAS VERLOREN. SEIT FÜNF JAHREN DARF MANJA SEIFERT IHRE BEGEISTERUNG AUCH TEILEN UND IHRE GÄSTE IM SEVERIN SAFARI CAMP MITTEN IN DIESEM ABWECHSLUNGSREICHEN PARK WILLKOMMEN HEISSEN. WIR HABEN MANJA NACH IHREN LIEBLINGSPLÄTZEN GEFRAGT.

LAKE JIPE   Dieser See ist mein absoluter Geheimtipp. Der unglaubliche Blick auf den See und über die Berge Tansanias entschädigt für die weite Anreise. Man kann einen Bootausflug auf dem See unternehmen und Flusspferde, Elefanten, Büffel und verschiedene Vogelarten beobachten. Ein Ort der Ruhe!

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SHETANI-LAVAFELD MIT BESUCH IN EINEM MASSAIDORF   Bei einer Fahrt über das ShetaniLavafeld begeben Sie sich mitten hinein ins Massailand zwischen Tsavo West und Amboseli-Nationalpark. Die rote Farbe der Massai-Umhänge erkennt man schon aus der Ferne ... Gerüche der Ziegen- und Kuhherden ziehen durch meine Nase, wenn ich das Massaidorf besuche. Diese Kultur, ihr Einklang mit der Natur und ihre Traditionen. Ein Muss für alle, die so etwas noch nicht erlebt haben.

POACHER'S LOOKOUT   Einen atemberaubenden Blick in die Weite Afrikas gewährt einem dieser Aussichtspunkt auf ca. 980 m Höhe. Abschalten. Relaxen. Genießen. Am besten bequem mit einem kühlen Sekt, Gin Tonic oder Bier im Safaristuhl. Im Hintergrund ertönen Mozartklänge wie im Film „Jenseits von Afrika“. Gänsehaut pur!


WAS TUN IM TSAVO NP – 5 TIPPS EINER INSIDERIN

BUSCHWANDERUNG MIT EINEM MASSAI   Der Natur beim Erwachen zuschauen und dabei mehr über die kleinen und großen Wunder der Umgebung erfahren – das kann man in Begleitung eines Rangers und eines kundigen Massai. Mit etwas Glück erlebt man Elefanten, Warzenschweine, Krokodile, Zebras und Giraffen hautnah. Doch das Faszinierendste ist das uralte Wissen, das die Massai über Tiere und Umwelt bewahren. Und man kann direkt daran teilhaben! Bevor sich die Mittagshitze über den Tsavo legt und die Tiere sich in den Schatten zurückziehen, kehrt man mit vielen neuen Eindrücken ins Camp zurück. Ein unvergessliches Abenteuer – jedes Mal aufs Neue! MZIMA SPRINGS   Das Wasser der klaren, natürlichen „Quellen des Lebens“ stammt vom Kilimanjaro und braucht Jahre, um hier, in Tsavo West, herauszusprudeln. Die Mzima Springs wirken wie eine fruchtbare Oase inmitten des eher trockenen Nationalparks. Ein Rundweg führt durch das Gebiet der Quellen, die mir jedes Mal schöner erscheinen. Fast wie im Urwald!

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ZU FUSS ERLEBEN: ABERDARES UND GIRAFFENWANDERUNG

IN GEHEIMNISVOLLEN BERGWÄLDERN UNTERWEGS DIE ABERDARES SIND KEIN ORT FÜR EINE KLASSISCHE SAFARI. WER HIERHER KOMMT, DER WILL MEHR. DENN KENIAS KALEIDOSKOP AN LANDSCHAFTEN ZEIGT HIER EINE WEITERE UNERWARTETE FACETTE, DIE AUGEN, OHREN, NASE UND TASTSINN ANSPRICHT.   Die Aberdares sind wohl eines der letzten großen Geheimnisse Kenias. In den flechtenbehangenen Urwäldern, Bambuswäldern und Hochmooren soll es sogar schwarze Panther geben – neben den Big Five, die sich hier in den niedrigeren Höhenlagen tummeln. Wohlversteckt genießen sie den dichten Mantel, den der tiefgrüne Wald über ihren Lebensraum legt.   Autos haben wenige Chancen, die immergrünen Wälder zu durchqueren, doch das ist den Wanderern hier gerade recht. Umso ehrfürchtiger steht man schließlich vor den tosenden Wasserfällen, die eine Schneise in die dichte Vegetation zu schlagen scheinen.

  An Aussichtspunkten sucht man nach den „Zwillingen“ oder den „Drachenzähnen“ – den markanten, frei stehenden Lavaschloten, die ein weiterer Beweis für den vulkanischen Charakter der Region sind. Gut sehen kann man sie zum Beispiel vom Gipfel des Ol Doinyo Lesatima aus, dem höchsten Punkt des Nationalparks, den man in einer Tageswanderung über lediglich 400 Höhenmeter und 7 km Wegstrecke erreicht.   Wer es weniger aktiv mag, wird die Aberdares von einer anderen, aber nicht weniger angenehmen Seite kennenlernen. In den klaren Gebirgsbächen kann man Forellen angeln, die grünen Wälder bieten sich wunderbar für einen naturkundlichen Spaziergang mit einem Ranger an.   Auf den Aussichtsdecks der traditionsreichen Lodges sitzt man gemütlich bei einer Tasse Tee im Sessel, während wenige Meter entfernt Büffel und Buschböcke ihren Durst am hauseigenen Wasserloch stillen.   Schon Queen Elizabeth II. schätzte die Aberdares. Unvergessen sind sie ihr vor allem deswegen, weil sie hier über Nacht zur Königin wurde. Auch wenn Sie nicht als König von den Aberdares zurückkehren – vielleicht verzaubern diese Berge auch Sie.

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ZU FUSS ERLEBEN: ABERDARES UND GIRAFFENWANDERUNG

  Mit Giraffen  wandern GEMÄCHLICH SCHEINEN SIE ÜBER DIE SAVANNE ZU SCHREITEN, DIE SCHÖNEN LANGHÄLSE AFRIKAS. DOCH WENN MAN MIT IHNEN SCHRITT HALTEN WILL, STELLT MAN FEST, DASS SIE NICHT NUR LANGE HÄLSE HABEN, SONDERN AUCH GANZ SCHÖN LANGE BEINE …   Hier, auf dem Laikipia-Plateau, ist es so weit, wir dürfen die Fahrzeuge verlassen und die Natur genießen, denn hier, in einem ausgewiesenen Bereich, gibt es keine Raubkatzen. In etwa eine Stunde lang streifen wir durch das offene Buschland und schauen fasziniert zu, wie geschickt sich die Giraffenherde positioniert, um Gefahren aus allen Richtungen ausmachen zu können.   Von uns scheint keine Gefahr auszugehen, denn die Herde bewegt sich ungerührt auf die knorrigen Akazien zu, die der Landschaft den typisch afrikanischen Charakter verleihen.   Mit ihren langen blauen Zungen zupfen die Tiere geschickt die zarten Blätter, die zwischen den Dornen der Bäume sprießen. So findet jedes Tier seine Nische, denn die Nahrungskonkurrenz um die Akazientriebe ist gering. Für uns bleibt zu hoffen, dass wir heute auch noch das Glück haben, das umständliche Trinkprozedere der Giraffen mitzuerleben und per Kamera festzuhalten. Breitbeinig stehen sie dabei am Ufer und müssen ihren langen Hals trotzdem noch zum Wasser recken – das ist wohl tatsächlich der Beweis, dass ihre Beine mindestens so lang sind wie ihr Hals ...   Anschließend geht es wieder auf Safari im Geländewagen. Aber es hat gutgetan, einmal rauszukommen aus dem Fahrzeug – und Afrika hautnah zu erleben.

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FUSSPIRSCH MARA CONSERVANCY

INTO THE WILD

Auf den Spuren der Afrika-Abenteurer durch die Masai Mara   Drei Stunden später erreichen wir das Fly Camp. Einfach so steht es da – unaufgeregt, mitten in der Natur und ohne unnötigen Schnickschnack – so wie ich es mag. Und doch muss ich zugeben, dass ich das heiße Wasser der Buschdusche unglaublich genieße.   Mit dem Staub des Tages verschwindet auch die Müdigkeit aus meinen Beinen – und die Vorfreude auf das Abendessen, das unser Koch gerade über dem Lagerfeuer zubereitet, steigt.

  Es ist mein zweiter Tag im Naboisho-Schutzgebiet nordöstlich der Masai Mara. Grandiose Safaritage liegen hinter mir. Herden von friedlich grasenden Antilopen, prustende Flusspferde und ein kleines Elefantenjunges, das fast noch unsicher neben seiner nicht gerade leichtfüßigen Mutter trabt. Und nun liegt das ultimative Naturabenteuer vor mir: zu Fuß wandern wir durch die unbeschreibliche Wildnis im Masai-Mara-Ökosystem.   Ich kann mein Glück kaum fassen, denn es werden zwei Tage sein, die ich fernab von Autos, Touristen und Hotels verbringen kann – zwischen Zebras und Gazellen.   Nur die Geräusche der Natur und ich. Das funkelnde Sternenzelt des endlosen afrikanischen Himmels über mir. Und heulende Hyänen in der Ferne. Nun ja, wenn ich es mir recht überlege, bin ich vielleicht doch ganz froh, dass wir von einem Ranger und einem Massai-Guide begleitet werden.   Etwas aufgeregt bin ich schon, als uns der Park Ranger Kingston abholt und mit uns die Sicherheitsregeln durchgeht. Aber die Neugier ist doch größer als meine Bedenken und es geht los auf die Suche nach Dingen, die der typische Safarigast niemals wahrnehmen wird. Seien es die Fußabdrücke von Wildkatzen, das Nest eines seltenen Vogels oder die Hinterlassenschaften von Hyänen und Giraffen. 38 – 39

  Noch lange werde ich von der entspannten Runde am Lagerfeuer zehren. Geschichten des Massai Ilkorinaga, die unserer Weltvorstellung so fern sind, sonore Klänge, die einen Rhythmus formen – und dazwischen unsere Geschichten von früheren Reisen und das gemeinsame Lachen über die Erlebnisse des heutigen Tages. Ich blicke in die tiefschwarze Nacht hinaus und versuche, den Moment einzufangen und für Jahre zu bewahren.


TIERMÄRCHEN

SEIT JEHER WERDEN IN KENIAS STÄMMEN GESCHICHTEN ERZÄHLT, DIE DIE WELT UND DIE NATUR ERKLÄREN, BESTIMMTE CHARAKTERZÜGE BESCHREIBEN UND LÖSUNGSANSÄTZE FÜR UNANGENEHME SITUATIONEN AUFZEIGEN. DIE HAUPTROLLE WIRD IN VIELEN GESCHICHTEN VON TIEREN ÜBERNOMMEN. KEINE FRAGE ZUR OFT RÄTSELHAFTEN NATUR BLEIBT UNGEKLÄRT, DENN DIE MÄRCHEN HABEN NAMEN WIE: „WARUM SCHLANGE KEINE BEINE HAT“ – „WARUM SCHILDKRÖTE EINEN PUZZLE-PANZER HAT“ – „WARUM RAUPE NIEMALS IN EILE IST“ – „WARUM MAMA GEPARD TRÄNEN HAT“

  Das freundliche  Warzenschwein   Vor langer Zeit hatte Warzenschwein schöne große Elfenbeinzähne und Elefant bescheidene kurze Hauer. Elefant war überzeugt, dass er als größtes Tier im Busch auch die größten Zähne verdient hätte. Warzenschwein war nicht immer glücklich mit seinen unhandlichen Stoßzähnen, aber doch sehr stolz darauf. Eines Tages lud Elefant Warzenschwein ein. Erdferkel, Warzenschweins Freund, warnte, dass Elefant versuchen würde, die Elfenbeinzähne zu stehlen, doch Warzenschwein und Elefant verbrachten einen schönen Tag zusammen.

  Erst am Abend sagte Elefant: „Weißt du, ich würde wirklich gerne wissen, wie ich mit deinen prächtigen Stoßzähnen aussehe.“ „Klar“, sagte Warzenschwein, „ich möchte mich für den schönen Tag bedanken und dir eine Freude machen.“ Und Warzenschwein zog seine Stoßzähne aus und gab sie Elefant. Der trompetete laut und stolz: „Deine Zähne kannst du vergessen, sie gehören jetzt mir!“ und verschwand. Warzenschwein lief schluchzend zu Erdferkel, der ihn tröstete: „Die kurzen Hauer kannst du doch viel besser tragen. Und Elefant wird nicht glücklich werden mit den Elfenbeinzähnen. Die Menschen werden ihn deshalb jagen. Du selbst kannst dich in meinen Höhlen verstecken und ohne Furcht leben.“   Und so kam es. Warzenschwein fand sich mit den kurzen Hauern ab, doch Elefant hat seither ein schweres Leben und verwünscht oft seine wertvollen Stoßzähne.


MT. KENYA

KENIA AUFS DACH GESTIEGEN

Zu Fuß auf 4985 m Höhe des Mt. Kenya IM JAHR 1849 HATTE DER DEUTSCHE MISSIONAR JOHANN LUDWIG KRAPF NOTIERT, WIE DAS VOLK DER KAMBA DEN BERG SEIT JEHER NANNTE, KE-NYAA.

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  Krapf protokollierte fleißig und brachte seine Notizen mit nach Europa – zusammen mit der unvorstellbaren Nachricht, er habe Schnee am Äquator gesehen. Doch die Buschmänner hatten unbewusst nicht nur bestimmt, welchen Namen die eindrucksvolle Erhebung Ostafrikas in den europäischen Atlanten haben sollte, sondern auch den Namen, den der ganze umliegende Staat später tragen sollte: Kenia.

  Gewaltige Eruptionen, großflächige Gletscherströme und starke Erosion gaben dem Berg sein heutiges Gesicht: scharfe Gebirgszacken, die erfahrene Kletterkünste und gute Ausrüstung nötig machen. Ohne Kletterausrüstung gelangt man höchstens bis zum Point Lenana, gut 200 Meter unter den Zacken des Nelion (5188 m) und Batian (5199 m). Und in den tieferen Lagen zwischen 2000 und 4000 m?

  An seinen unteren Hängen sieht er idyllisch aus – der Berg, der dem Land seinen Namen gab. Buschböcke stecken ihre Schnauzen durch das dichte Blattwerk, Wildbüffel grasen auf offenen Lichtungen. Bei guter Sicht blitzen die scharfzackigen Gipfel zwischen den Wolken durch und thronen majestätisch über dem 30 km breiten Bergmassiv.

  Hier wandelt man durch Gletschertäler voller Baumsenezien, vorbei an spiegelnden Bergseen und über moosbewachsene Hochmoore.


MT. KENYA

Private Safaris Naturreisen Expeditionen

  Unvergessen wird mir der Blick ins märchenhafte Chogoria-Tal bleiben, das wir beim Abstieg passiert haben. Nur ein Dinosaurier hätte noch gefehlt, um die Urzeitatmosphäre zu komplettieren.

JAHRTAUSENDE LANG WAREN ES DIE ROHEN KRÄFTE DES BRODELNDEN ERDINNEREN, DIE HIER AM MT. KENYA WALTETEN.   Nun sitze ich im Geländewagen, der mich zurück in die Zivilisation bringt. Mein Höhenmesser zeigt 2600 m, doch um uns herum gedeihen Bananen und Maniok, die Dörfer wachsen dem Zugang zum Nationalpark entgegen. Meine Kleidung und meine Haare sind starr vor Staub und die Anstrengung der letzten Tage steckt mir in den Knochen, aber in mir breitet sich ein unglaublicher Stolz aus. Der Stolz darauf, die 4985 m bis zum Point Lenana auf meinen eigenen Füßen erklommen zu haben.

  Auch den dichten Bambuswald des ersten Tages, durch den der Bergführer eine Schneise für uns schlagen musste, werde ich nicht vergessen. Die verzaubernde Stille rund um die vielen Bergseen des Mt. Kenya, die man auf der Tour für sich allein hat. Die uralte, haushohe Riesenvegetation, die seit Jahrzehnten Zeuge des unaufhaltsamen Gletscherschwundes ist. Die eindrucksvollen Zacken der Hauptgipfel Nelion und Batian, die sich Tag für Tag durch die Wolken kämpfen. Die eisig-klare Gebirgsluft, die mir um die Nase geweht ist, als ich am Abend vor der Gipfelnacht zähneputzend und erwartungsvoll in den Sternenhimmel geschaut habe.   Vor allem werde ich mich aber erinnern, wie die erlösenden Strahlen des Sonnenaufgangs uns kurz vor dem Gipfel neuen Mut und neue Kraft eingehaucht haben für die letzten Meter bis zum Point Lenana, an dem wir uns freudestrahlend in die Arme fielen.

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MASSAI – HERRSCHER ÜBER DIE RINDER

ROTE KRIEGER DER SAVANNE Der Stamm der Massai

DIE MASSAI HABEN DAS ANRECHT AUF ALLE RINDER DER ERDE.   So bestimmte es dem Glauben der Massai nach ihr Gott Engai, der fernab der Zivilisation auf dem Gipfel des Vulkans Ol Doinyo Lengai an der kenianischtansanischen Grenze thront. Kein Wunder, dass die kolonialen Siedler, die das Land der Massai für ihre Rinder beanspruchten, von einem räuberischen Barbarenstamm berichteten. Wie selbstverständlich nahmen sich die Massai-Krieger das Vieh anderer.   Ursprünglich waren die Massai Hirtennomaden, die im 16. Jahrhundert aus dem Sudan und aus Ägypten in Richtung Süden gewandert waren. Sie besaßen nicht viel mehr als ihr Vieh, und doch konnten sie einen großen Teil Südkenias zu ihrem Land erklären – ihr kriegerischer Ruf eilte ihnen voraus. Doch um 1900 waren die fetten Jahre für die Massai vorbei. Rinderpest, Hungersnot und Dürre hatten den Stamm ausgedünnt. Noch dazu wiesen die britischen Kolonialherren große Teile ihres Lebensraumes als Siedlungsgebiet aus.

  So haben sie sich auf ein halbsesshaftes Leben eingelassen und wechseln alle paar Jahre den Standort. Im Massaidorf leben die Menschen mit ihrem Kleinvieh zusammen in einfachen Hütten aus Lehm und Kuhdung. Die Rinder werden nachts zurück ins dornenumzäunte Dorf getrieben. In den kahlen, fast dunklen Hütten (Bomas) brennt ständig ein rauchendes Feuer, das Mücken fernhält und zum Kochen verwendet wird. Frauen und Kinder schlafen eng zusammen auf Rinderfellen, die Männer wählen als Schlafstätte eine der Hütten ihrer Frauen oder sie bitten einen Altersgenossen, bei dessen Frau nächtigen zu dürfen.   Das Leben in einem Massai-Kral unterliegt einer streng festgelegten Sozialordnung. Die Kinder sind für das Hüten der Rinder und Ziegen verantwortlich. Die Jungen werden alle sieben bis 15 Jahre zu einer Altersgruppe zusammengefasst, die durch die gemeinsame Beschneidung besiegelt wird. Während der Beschneidung, die ohne Betäubung stattfindet, dürfen die jungen Massai keinen Laut von sich geben, um Stärke zu signalisieren.

IM 20. JAHRHUNDERT WURDEN MEHR UND MEHR NATURSCHUTZAUFLAGEN FÜR DIE GEBIETE EINGEFÜHRT, DIE DIE KOLONIALEN SIEDLER DEN EINHEIMISCHEN VÖLKERN ÜBRIG GELASSEN HATTEN. EIN NOMADISCHES LEBEN IST DEN MASSAI SEITHER KAUM MEHR MÖGLICH.

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MASSAI - HERRSCHER ÜBER DIE RINDER

IN ALTEN ZEITEN MUSSTEN DIE JUNGEN KRIEGER IHRE FAMILIEN VERLASSEN UND IN DER WILDNIS EIN EIGENES DORF AUFBAUEN.   Dieser Ritus wird allerdings aufgrund der räumlichen Enge kaum noch praktiziert. Die älteren Massai regeln die Angelegenheiten des Dorfes und sorgen dafür, dass die kulturellen Riten eingehalten werden. Es gibt weder einen Häuptling noch eine übergeordnete Organisationsstruktur; jedes Dorf ist autark. HEIRATEN KANN, WER MEHR ALS 25 RINDER BESITZT, DENN DIESE WERDEN ALS BRAUTPREIS GEZAHLT.   Für die Mädchen, die ebenfalls beschnitten werden, bestimmen die Eltern einen Bräutigam. Je mehr Rinder ein Mann hat, umso reicher und angesehener ist er und umso mehr Frauen kann er heiraten. Dies führt häufig dazu, dass junge Mädchen mit älteren Männern verheiratet werden. DIE MARKANTEN RUNDEN HÜTTEN UND LEUCHTEND ROTEN GEWÄNDER DER MASSAI DURCHBRECHEN DIE WEITE DER GRASSTEPPE.   Beim Näherkommen sind in den Umhängen oft Karomuster in Rot, Schwarz oder Blau zu erkennen. Die kahlgeschorenen Köpfe der Frauen werden von schweren silbernen Ohrgehängen eingerahmt, die die ausgeweiteten Ohrläppchen noch weiter zu dehnen scheinen. Bunte Ketten und Bänder aus Hunderten kleinen Perlen zieren die Gelenke und Hälse von Frauen und Männern gleichermaßen.

HAUPTNAHRUNGSQUELLE DER MASSAI SIND NACH WIE VOR IHRE TIERE. DAS BLUT DER RINDER WIRD FÜR DIE TÄGLICHE NAHRUNG (SAROI) MIT MILCH VERMISCHT.   Um ein bis zwei Liter Blut erleichtern die Massai eine Kuh, indem sie ihr die Halsvene anritzen. An Festtagen ergänzt Fleisch den Speiseplan, an normalen Tagen mittlerweile auch Reis, Mais und Gemüse. Doch nicht alle Massai leben wie ihre Urahnen. Viele Stammesmitglieder verdienen das Familieneinkommen als Nachtwächter oder Türsteher und schicken ihre Kinder zur Schule. Junge Massai sieht man auch in Turnschuhen und Jeans, mit einem Handy am Ohr. Und doch tragen die meisten Massai die traditionelle Shouka, den unverkennbaren roten Umhang. Die Massai leben wirklich im Spagat zwischen uralter Kultur und moderner Welt.


KENIANISCHE REZEPTE

  Mbuzi Mshikaki  Ziegenhackfleisch Spieße

  Viazi Karai  Orientalische  Kartoffelspalten

MSHIKAKI-SPIESSE SIND EIN ALLSEITS BELIEBTER SNACK. SIE SIND AN VIELEN STRASSENSTÄNDEN UND IN LOKALEN ZU BEKOMMEN. ZIEGENFLEISCH GILT ALS BESONDERS HOCHWERTIG, MAN KANN ABER AUCH RINDFLEISCH VERWENDEN.

DIESE HERZHAFTEN SATTMACHER SIND FÜR KENIANER ENG MIT DEM LEBENSGEFÜHL AN DER KÜSTE VERKNÜPFT UND SPIEGELN DIE ORIENTALISCHE VERGANGENHEIT WIDER. VIAZI KARAI EIGNEN SICH WUNDERBAR ALS BEILAGE ZU FLEISCHGERICHTEN, SIND ABER AUCH NUR MIT EINEM DIP ODER GANZ PUR EIN GEDICHT.

  In einer Schüssel Hackfleisch, Koriander, Zwiebeln, Knoblauch, Gewürze und Salz mischen. Ei und Paniermehl hinzugeben und gut kneten, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Rollen Sie kleine Bällchen, etwa so groß wie eine Aprikose. Wenn sie an den Fingern kleben bleiben, fügen Sie mehr Paniermehl hinzu. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Bällchen in acht bis zehn Minuten goldbraun braten. In etwas Barbecuesauce wälzen und je vier Stück auf einen Schaschlikspieß aufstecken. Mit gehacktem Koriander oder Frühlingszwiebeln bestreuen. Passt gut zu Viazi Karai oder Ugali.

500 g Ziegenhackfleisch 1 rote Zwiebel, fein gehackt ½ Bund Koriander, fein gehackt 6 Knoblauchzehen, fein gehackt 1 Ingwerknolle, halbe Daumengröße ¼ TL schwarzer Pfeffer ½ TL Cayenne-Pfeffer ½ TL Garam Masala ½ TL Salz 1 Ei 100 g Paniermehl Öl zum Braten Barbecuesauce Frühlingszwiebeln oder Koriander

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  Kartoffeln schälen und zusammen mit Knoblauchzehen, Rosmarin und Zwiebeln gar kochen. Währenddessen in einer kleinen Schüssel Mehl und Gewürze mischen und etwas Wasser hinzugeben, bis die Masse die Konsistenz von dickem Joghurt hat. Die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und viel Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Kartoffelscheiben in der Sauce wenden und in der Pfanne goldgelb ausbacken. Überschüssiges Fett abtropfen lassen und die Kartoffeln servieren. Viazi Karai schmecken auch hervorragend zu verschiedenen Dips, etwa zu Tzaziki.

5 festkochende Kartoffeln 2 gehäufte TL Mehl 1 kleine Zwiebel 3 Knoblauchzehen frischer Rosmarin 1 TL Kreuzkümmel 1 TL Kurkuma 1 TL Knoblauch, gemahlen Salz Öl zum Braten


KENIANISCHE REZEPTE

  Nyama Choma   ya Ng´ombe  Kenianischer   Rinderbraten NYAMA CHOMA, AM STÜCK GEBRATENES FLEISCH, IST DAS ABSOLUTE FESTTAGSESSEN IN KENIA. ES GIBT SOGAR SPEZIELLE RESTAURANTS, DIE SICH NUR AUF DIESES GERICHT SPEZIALISIERT HABEN. DABEI WERDEN VERSCHIEDENE FLEISCHSORTEN VERARBEITET: KUKU (HUHN), MBUZI (ZIEGE) ODER EBEN NG´OMBE (RIND).   Den Zitronensaft mit allen Gewürzen in einen Bräter geben und mischen. Das Fleischstück hinzugeben und mit der Marinade bestreichen. Mindestens eine Stunde marinieren lassen, dann für vier Stunden bei 80 °C im Backofen braten. Mit Ugali und Kachumbari servieren.

1,5 kg Rínderbraten 2 Knoblauchzehen, fein gehackt Saft von 1-2 Zitronen Currypulver Kurkumapulver frischer Koriander, fein gehackt Paprikapulver Salz und Pfeffer

 Ugali  Maisbrei UGALI GEHÖRT ZU KENIA WIE DIE MASAI MARA UND DER MT. KENYA; ER WIRD SO GUT WIE JEDEN TAG GEGESSEN. UGALI IST ALSO NICHT NUR EIN GERICHT, SONDERN ALLTÄGLICHE KULTUR. SO SAGT MAN KINDERN ZUM BEISPIEL, DASS SIE ERST ALT GENUG SIND, WENN SIE MEHR UGALI IM MUND ALS IN DER NASE HABEN. UND WENN DER UGALI AUF DEM TELLER AUSEINANDERBRICHT, IST DAS EIN ZEICHEN DAFÜR, DASS EINER IN DER RUNDE BALD EIN UNGLÜCK ERLEIDEN WIRD.   In einem Teflontopf Wasser, 2 EL Maisgrieß, Butter und Salz aufkochen und sämig einkochen lassen. Unter Rühren so viel Mais einrühren, bis ein fester Brei entsteht. Aufpassen, dass keine Klumpen entstehen. Wenn der Brei sich vom Topfboden löst, ist der Ugali fertig.

500 ml Wasser 250 g Maisgrieß 2 EL Butter Salz

 Kachumbari  Salat   Auf einem Teller die Tomaten mit den Zwiebeln belegen, den Koriander darübergeben, die Karotten danebenlegen und den Zitronensaft über alles geben, nicht vermischen.

4 mittelgroße Tomaten 2 mittelgroße Zwiebeln 120 ml frisch gepresster Zitronensaft 1 Bund Koriander, gehackt 3 mittelgroße Karotten, feine Streifen


KENIANISCHE REZEPTE

 Maandazi  Ostafrikanische  Donuts

DIESE KLEINEN, IN FETT AUSGEBACKENEN KRAPFEN WERDEN ZUM FRÜHSTÜCK MIT CHAI, EINEM GEWÜRZTEE, SERVIERT. MITTAGS ODER ABENDS ISST MAN SIE ALS BEILAGE ZU FISCH, FLEISCH UND SAUCEN, AN STRASSENSTÄNDEN SIND SIE EIN BELIEBTER SNACK FÜR ZWISCHENDURCH. DIE BESONDERE NOTE ERHALTEN DIE KLEINEN SWAHILI-KRAPFEN DURCH KARDAMOM UND KOKOSMILCH.   Hefe mit etwas Zucker in einem Glas lauwarmer Milch ansetzen. Anschließend alles außer dem Öl in eine Schüssel geben, ausgiebig mit einem Quirl vermengen und den Teig abgedeckt an einem warmen Platz etwa 30 Minuten gehen lassen. Danach kurz umrühren. Teig portionsweise entnehmen und auf einer bemehlten Fläche zu etwa handgroßen dünnen Scheiben ausrollen. Mit einem Messer in Viertel schneiden. Die Viertel werden in heißem Öl frittiert, bis sie braun sind. Dabei kontinuierlich die Oberseite mit einem Schaumlöffel mit Öl benetzen. Unser Rezept ergibt ca. 30 Stück.

500 g Mehl 250 ml Kokosmilch 250 ml Milch 2 Eier 100 g Zucker ½ TL Kardamom 1 Packung (Trocken-)Hefe 1 Prise Kurkuma Öl zum Frittieren

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 Maharagwe   ya Nazi   Bohnen in  Kokosmilch   Geben Sie Bohnen, Salz und Wasser in einen Topf und bringen Sie das Ganze zum Kochen. Schließen Sie den Topf und lassen Sie die Bohnen köcheln. Füllen Sie Wasser auf, wenn nötig. Erhitzen Sie das Öl in einer Pfanne, dünsten Sie die Zwiebeln glasig, geben Sie den Ingwer dazu und garen Sie beides für eine Minute. Geben Sie die Tomaten dazu, schließen Sie die Pfanne und dünsten Sie die Tomaten weich. Geben Sie den Koriander, 3/4 der Kokosmilch und die Bohnen dazu. Wenn die Flüssigkeit verkocht, bevor die Bohnen gar sind, geben Sie die restliche Kokosmilch dazu. Die Bohnen sollten am Ende der Garzeit ganz mit Flüssigkeit bedeckt sein.Passt gut zu Viazi Karai oder Ugali.

1 Tasse getrocknete rote Kidney-Bohnen 1 Tasse Kokosmilch ¼ Tasse fein gehackte Zwiebeln 1 Messerspitze zerdrückter Ingwer 1 Tasse klein geschnittene Tomaten ½ TL Salz 1 Messerspitze Koriander 2 EL Öl


BIER IN KENIA • Duisburg •

MAISHA MAREFU! Kenias Biere

„BIER“ – SO WIRD IN KENIA EINIGES GENANNT: IM PRINZIP JEDER PFLANZLICHE SUD, DER DURCH GÄRUNG EINEN GEWISSEN GRAD AN ALKOHOL ENTWICKELT.   Bananenbier beispielsweise erfreut sich in kenianischen Dörfern großer Beliebtheit. Den Geschmack des durchschnittlichen Europäers dürfte es dagegen weniger treffen.   Doch in Kenia wird auch „richtiges“ Bier gebraut – nach dem deutschen Reinheitsgebot. Gerste, Hopfen und Wasser – sonst nichts. Im Vergleich zu anderen afrikanischen Ländern bietet Kenia sogar für Gerste gute Anbaukonditionen.   Bei Weitem das verbreitetste Bier ist „Tusker“ – ursprünglich gebraut von Kenya Breweries, die George und Charles Hurst 1922 gegründet hatten. Das erste Bier der beiden Brüder wurde in kleinen Kupferkesseln produziert, die erste „große“ Lieferung von zehn Kartons brachten die beiden persönlich ins Stanley – damals das beste Hotel in Nairobi.

MESSE-FESTIVAL für Fotografie, Reise und Outdoor

10. + 11. Juni 2017 Landschaftspark Duisburg www.photoadventure.eu

  Das berühmte Emblem – ein schwarzer Elefant vor gelbem Hintergrund – ist zum Symbol geworden für den Stolz des Landes auf ein gänzlich kenianisches Produkt von internationaler Bekanntheit. Dabei ist das Logo des Bieres mit einer tragischen Geschichte verknüpft:   Ein Jahr nach der Gründung der Kenya Breweries ging George Hurst, ein passionierter und abenteuerhungriger Großwildjäger, wieder einmal auf die Jagd. Dabei wurde er von einem Elefanten angegriffen und starb an den Folgen des Unfalls. Als Erinnerung an seinen Bruder nannte Charles die neue Biermarke „Tusker“ – der englische Begriff für „Elefantenbulle“.   Seit 1936 wird die Brauerei als East African Breweries Limited geführt und braut neben verschiedenen nationalen Bieren und Spirituosen auch das berühmte irische Guinness in Lizenz.

Fotografie

Reise

Outdoor


NACHTLEBEN: DIE BARS VON NAIROBI

RESTAURANTS, BARS UND CLUBS IN DER HAUPTSTADT NAIROBI IST INTERNATIONAL, NAIROBI IST LEBENDIG, NAIROBI IST HIP. KENIAS HAUPTSTADT IST ZAHLREICHEN EUROPÄERN UND AMERIKANERN ZUR NEUEN HEIMAT GEWORDEN UND AUCH DIE KENIANISCHE MITTELSCHICHT GENIESST DAS STÄDTISCHE LEBEN ZWISCHEN CAFÉS, EINKAUFSLÄDEN UND COOLEN BARS MIT LIVEMUSIK. WER EIN WENIG INS NACHTLEBEN EINTAUCHEN MÖCHTE, IST ZUM BEISPIEL IM STADTTEIL WESTLANDS GUT AUFGEHOBEN. VOR ALLEM AM LETZTEN WOCHENENDE JEDEN MONATS WIRD IN VIELEN BARS UND CLUBS LIVEMUSIK GESPIELT – EINE TOLLE GELEGENHEIT!

CARNIVORE/SIMBA SALOON     Wohl das berühmteste Restaurant Kenias. Wer schon immer wissen wollte, wie Krokodil oder Strauß schmecken, ist hier richtig. Gigantische Fleischspieße werden am Grill zubereitet und den Gästen direkt am Tisch serviert. Ein Abendessen hier wird zum Event. Direkt neben dem geschäftigen Restaurant befindet sich der Simba Saloon, die wohl schönste Bar der Stadt. Die Getränke haben zwar ihren Preis, aber die hervorragenden Cocktails sind jeden Cent wert. Die Nähe zum nationalen Flughafen spricht für ein Abendessen nach der Rückkehr von einer Fly-In-Safari. THE ALCHEMIST   Erst im Januar 2016 eröffnet, hat sich The Alchemist innerhalb eines halben Jahres zur angesagtesten Partylocation der Stadt entwickelt. Die künstlerischalternative Atmosphäre zieht junge hippe Trendsetter der internationalen Szene Nairobis an. Neben Livemusik und Parties treffen ein Food Truck, eine jamaikanische Strandbude und ein ausgemusterter Londoner Doppeldeckerbus, der temporäre Arbeitsplätze für Kreative bereithält, den Nerv der Besucher. Die einzelnen Winkel des weitläufigen Geländes strotzen vor Ideen und Kreativität, hier ist das Leben ständig in Bewegung. Dabei fühlt man sich hier, in Nairobis Westlands, ganz schnell wie im zweiten Zuhause. CHOICES   Umgeben von angenehmem Publikum hört man hier internationale Rock- und Popmusik im Party-Mix. Sonntags kann man lokalen Bands lauschen und die Musikszene unterstützen. Jeden ersten Samstag im Monat findet ein Bandwettbewerb statt, der Rockund Metalbands eine Plattform bietet. Choices ist in der Nähe des nationalen Flughafens gelegen.

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NACHTLEBEN: DIE BARS VON NAIROBI

SATAO CAMP TSAVO EAST KENYA

BLACK DIAMOND   Wie der Name vermuten lässt, ist dieser Club bekannt für Black Music, gute Getränke und Shishas. Zweimal wöchentlich finden Konzerte statt, es gibt einen Außenbereich mit Blick auf Nairobi und vor allem eine große Tanzfläche. Das Publikum ist gemischt, man fühlt sich als Kenianer, aber auch als Europäer wohl – Musik, Tanz und gemeinsamer Spaß verbinden alle Nationen. BREW BISTRO   Eine eigene, gläserne Craft-Brauerei ist das Zentrum dieser Bar. Nach den Regeln des Reinheitsgebot gebraut, lassen die Ales, Stouts und Lagerbiere die Herzen experimentierfreudiger Bierliebhaber höher schlagen, denn der Braumeister entlockt den natürlichen Zutaten vielfältige, komplexe und ausgewogene Aromen. Erwähnenswert sind auch die Dachterrasse, das angenehme Bistro und das elegante Restaurant. TRIBEKA/BEKA LOUNGE   Direkt im zentralen Geschäftsviertel der Stadt gelegen, ist Tribeka eine gute Option für alle, die im Zentrum übernachten. Hier mischt man sich unter die „Young Professionals“ der internationalen Stadt. Die Beka Lounge punktet mit stylischem Design, roten Lounge-Sesseln, Panorama-Aquarien und einem coolen VIP-Bereich. Tagsüber ist Tribeka ein beliebter Treffpunkt für Gespräche bei Mittagessen oder Kaffee. HAVANA   Lebendige Cocktailbar in kubanischem Stil und entspannter Atmosphäre – mitten in Nairobis Westlands. Das Publikum mischt sich aus ausländischen Geschäftsreisenden und kenianischer Mittelschicht und trifft auf sehr gutes Essen und die besten Mojitos der Stadt. Am späteren Abend reicht die Schlange bis vor die Tür und die Party ist in vollem Gange. Im ersten Stock geht es gediegen zu, hier sorgen Loungesessel und Perserteppiche für das Flair einer Whiskeybar.

Wir moechten uns der Natur nah fuehlen und die einmalige atmosphaere der landschaft neu zu erleben Tel: +254720600200/+254734122022/+254733622022 Email: sales@sataocamp.com Website: www.sataocamp.com Facebook: @sataocamp


KENIANISCHE COCKTAILS

FLÜSSIGES FERNWEH Kenianische Cocktails

EIN GETRÄNK IST MIT AFRIKA VERBUNDEN WIE KEIN ANDERES – UND DAS NICHT ERST SEITDEM SCHRIFTSTELLER UND LEBEMANN HEMINGWAY ES FÜR SICH ENTDECKT HATTE: GIN TONIC.   „Gin Tonic ist die beste Malaria-Prophylaxe“ – so zwinkert Barkeeper Donald uns zu.   In den Zeiten der Pioniere und Abenteurer war tatsächlich etwas dran an der medizinischen Wirkung des Tonic Waters – unterstützt das enthaltene Chinin doch den Heilungsprozess der gefährlichen Malaria. Die Dosierung des Chinins, das die bittere Note des Getränks verursacht, war vor 200 Jahren allerdings deutlich höher als in heutigen, gesüßten Tonic Waters. Das hochdosiert mit Chinin angereicherte Wasser schmeckte wohl so unangenehm, dass die Kolonialisten es mit Gin mischten, um den bitteren Geschmack zu überdecken und das „Tonikum“ trinkbar zu machen.   „Aber man weiß ja nie“, denken wir uns und erwidern Donalds aufforderndes Lächeln. „Zwei Gin Tonics, bitte“, höre ich mich sagen und zwinkere zurück.

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UND SO MIXT MAN DEN BERÜHMTEN LONGDRINK: 4 cl Gin 16 cl Tonic Water 2 Limettenachtel Eiswürfel Gin und Limettenachtel in ein Longdrinkglas mit Eiswürfeln geben und mit Tonic Water auffüllen. Zum Wohl!


BEREICH

FRAGT MAN KENIANER NACH IHREM NATIONALGETRÄNK, WIRD MAN NEBEN VERSCHIEDENEN BIERSORTEN WOHL VOR ALLEM EINEN NAMEN ZU HÖREN BEKOMMEN – DAWA!   Der Name stammt aus der Sprache Swahili und heißt übersetzt „Zaubertrank“ oder „Medizin“. Es gibt wohl nur wenige Beschwerden, gegen die Dawa machtlos ist. Kopfschmerzen, Magenverstimmungen und auch Liebeskummer sind mit Dawa weit weniger schlimm.

KENIA Kleingruppenreisen ab 4 Personen Kenia • Tansania – Lodgesafari und Sansibar 14 Tage Komfortsafari & Strand ab 3490 € inkl. Flug Kenia – Von der Masai Mara an den Indischen Ozean 14 Tage Komfortsafari & Strand ab 2690 € inkl. Flug Kenia • Tansania – Auf den Spuren der großen Tierwanderung 14 Tage Komfortsafari ab 3990 € inkl. Flug Kenia • Seychellen – Out of Africa & Inselparadies 15 Tage Komfortsafari & Strand ab 4090 € inkl. Flug

Kenia individuell ab 2 Personen Nairobi, Mara Naboisho Conservancy 7 Tage Fly-in-Luxussafari ab 4190 € zzgl. Flug

UND SO MIXT MAN DEN BELIEBTEN COCKTAIL: 2 cl Wodka ½ Glas Crushed Ice ½ Limette der Länge nach geviertelt und in schmale Schnitze geschnitten 1 TL Honig Füllen Sie das Eis in ein schmales, hohes Glas und gießen Sie den Wodka darauf. Geben Sie Limette und Honig dazu, tauchen Sie einen Holzstab in den Honig und rühren Sie den Drink um. Zum Wohl! Oder besser „Maisha marefu“, wie man auf Swahili sagt.

Central Kenyan Highlands, Ol Pejeta Conservancy, Laikipia – die „Big Five“ auf Safari in privaten Schutzgebieten 8 Tage Komfortsafari ab 1190 € zzgl. Flug Jetzt den Katalog kostenlos bestellen! Lassen Sie sich inspirieren, unsere ReiseExperten beraten Sie gern!

TANSANIA 2017

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SPRACHE SWAHILI

EINE FÜR ALLE Die Sprache Swahili   Swahili hat sich als Handelssprache zwischen arabischen Kaufleuten und der Bevölkerung der afrikanischen Ostküste entwickelt. Grammatikalisch ähnelt sie den Stammessprachen Ostafrikas, viele Wörter stammen allerdings aus dem Arabischen. In der Kolonialzeit gewann Swahili an Bedeutung, da die europäischen Besetzer das Land von der Küste her erschlossen und dabei die Swahili sprechende Küstenbevölkerung zur Unterstützung nutzten.   Trotzdem ist Swahili, wie auch Englisch, für die Kenianer eine Sprache, die gelernt werden muss. Jeder Stamm hält zusätzlich an seiner Muttersprache fest – sei es Kikuyu, Luo, Kamba oder Luhya, wie die größten Bevölkerungsgruppen und auch die entsprechenden Stammessprachen heißen.

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SWAHILI-ZEIT

BAO-SPIEL

  Wer in Ostafrika keinen Bus oder Flug verpassen möchte, sollte die Swahili-Zeit kennen. Die Heimatländer des Swahili liegen so nah am Äquator, dass die Sonne jeden Tag um 6 Uhr auf- und um 18 Uhr untergeht. Die auf Swahili angegebene und manchmal auch auf englisch so übersetzte Uhrzeit bezeichnet immer die Stunde vom Sonnenauf- oder -untergang an. 1 Uhr morgens in Swahili-Zeit wäre also 7 Uhr in unserer Zeitrechnung, unser 20 Uhr wäre 2 Uhr abends auf Swahili. Auch Bezeichnungen wie „zehn vor“ oder „viertel nach“ gibt es, aber das führt an dieser Stelle wohl zu weit ...

  Wenn kenianische Männer zusammensitzen, ist oft ein Holzbrett mit 32 Mulden im Spiel. Im wahrsten Sinne des Wortes, denn es handelt sich um das beliebteste Brettspiel Ostafrikas, genannt „Bao“. In unglaublicher Geschwindigkeit werden von den beiden Gegnern Samenkörner aus einer Mulde genommen und in andere verteilt. Die Spielzüge werden säen, pflanzen und essen genannt. Die komplexeste Variante heißt bezeichnenderweise „Bao der Swahilis“, denn an der Küste Kenias und auf den Inseln rund um Lamu wird es am häufigsten gespielt.


SPRACHE SWAHILI

  Swahili für unterwegs JAMBO HABARI GANI? MZURI, ASANTE. NA HABARI ZA KWAKO? KARIBU

Hallo, Guten Tag Wie geht es Ihnen? Gut, Danke. Und Ihnen? Willkommen/Bitte sehr.

TWENDE!

Los geht`s!

SAFARI NJEMA

Gute Reise

KWAHERI BWANA/BIBI WAGENI HAKUNA MATATA ULALE SALAMA NDIYO

Auf Wiedersehen

Gäste Keine Sorge Gute Nacht Ja Nein

SAWA SAWA

Okay

TIKITI

Ticket

BAISKELI GARI PETROLI STESHENI

  Das atemberaubende Amani Tiwi Beach Resort besitzt fünf Sterne und bietet einen wunderschönen Mix aus umweltschonenden afrikanischen und suahelischen Einflüssen mit seinem Design, üppig angelegten Gärten, einer Poollandschaft und einem privaten weißen Sandstrand mit Blick auf den Indischen Ozean an Mombasas exklusiver Südküste.

Herr/Frau (wörtlich Freund/Schwester)

HAPANA

EROPLENI

AMANI TIWI BEACH RESORT: SELTENES, UNBERÜHRTES PARADIES

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  Genießen Sie die Magie in Amani Tiwi und entdecken Sie das „Paradies unter afrikanischem Himmel“. Ein erholsamer Familienurlaub ist bei uns garantiert.


KANGA

KLEIDER MACHEN LEUTE Kenias Kanga-Kultur   Wer sich in Kenia bewegt, dem fallen unweigerlich die farbenfrohen Gewänder der Frauen ins Auge. Im Alltag wird meist ein bunt gemusterter Wickelrock getragen, an Sonntagen dagegen gerne ein aufwendig genähtes Festtagskleid. Beliebt sind dabei u.a. Schnitte, die an die britische Mode des 19. Jahrhunderts angelehnt sind: ausladende Röcke in Kombination mit aufgebauschten Ärmeln.   Die Stoffe sind dabei immer typisch afrikanisch. Grafische Muster in kräftigen Farben bestimmen das Design. Kitenge heißen die beliebten Druckstoffe und werden als Meterware verkauft. Aus Kitenge werden auch moderne Röcke, Blusen, Kleider und Kostüme sowie Taschen, Tischdecken und Vorhänge genäht.   Ganz ähnliche Muster sind auf den sogenannten Kangas zu finden. Doch eine Kanga ist noch viel mehr als bloßer bunter Stoff. Sie ist ein großes Stück Alltagskultur.   KLEIDER MACHEN LEUTE – DAS KENNEN AUCH WIR EUROPÄER. RECHT SCHNELL ERKENNEN WIR ANHAND DER KLEIDUNG DEN SOZIALEN STAND, DIE HERKUNFT, DIE RELIGION UND DEN BERUF UNSERES GEGENÜBERS. DOCH IN OSTAFRIKA SAGT DIE KLEIDUNG NOCH VIEL MEHR AUS.   An den farbenfroh gemusterten Kanga-Tüchern lassen sich sogar Charakterzüge, Lebenseinstellung, Wünsche oder politische Überzeugungen der Trägerin ablesen.   Im wahrsten Sinne des Wortes, denn auf Kangas ist jeweils ein charakteristischer Spruch aufgedruckt. Liebeserklärungen können über eine Kanga ausgesprochen werden, aber auch Ratschläge für Freundinnen, Wünsche für die eigene Zukunft oder allgemeine Lebensweisheiten. Sogar Mahnungen und Gehässigkeiten werden manchmal zur Schau getragen.

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JEDES TUCH SCHEINT ANDERS ZU SEIN, ABER ES GIBT DREI PRINZIPIEN, DIE EINE KANGA ZUR KANGA MACHEN: · Es gibt einen auf allen vier Seiten umlaufenden Rahmen (Swahili: pindo). · Es gibt ein großes zentrales Design (Swahili: mji). · Es ist ein individueller Spruch aufgedruckt (Swahili: jina).   Jede Kanga ist 1 x 1,50 m groß und wird als Paar verkauft. Die beiden einzelnen Tücher werden oft zu einem Outfit kombiniert, z.B. ein Rock mit einem Schulterüberwurf oder ein Rock mit einem Kopftuch.   Kunstvoll um den Körper geschwungen entstehen elegante Kleider für Festtage, einfach um die Hüfte gebunden eignen sie sich als Arbeitskleidung.   Doch die Tragemöglichkeiten sind endlos. Man kann sie auch als Portemonnaie, Tischdecke oder zum Tragen der Einkäufe und Kinder verwenden. Auch als Strandtuch oder verarbeitet zu Taschen machen sich die farbenfrohen Baumwolltücher hervorragend.   Die ersten Kangas waren mit weißen Tupfen auf dunklem Grund versehen. Kanga ist der SwahiliName für das weißgetupfte kenianische Perlhuhn. Die ersten Trägerinnen der Tücher wirkten wohl wie die geselligen, geschäftig umherlaufenden, getupften Hühner ...


KANGA

UKITAKA RADHI HESHIMU WAZAZI WER GESEGNET SEIN WILL, MUSS DIE ELTERN RESPEKTIEREN. ZINGATIA MAFUNZO MWANANGU USIFUIAE YA WALIMWENGU MEIN SOHN, KONZENTRIERE DICH AUF DEIN STUDIUM. TRITT NICHT IN DIE FALLE DER WELTLICHEN DINGE. UTAKODOLEA MACHO HUTOKIJUA NILICHONACHO IHR WISST, WAS ICH HABE, WARUM STARRT IHR MICH ALSO AN? JAWABU NATAKA KWAKO. ICH HÄTTE GERNE EINE ANTWORT VON DIR. MSIDHARAU KIDOGO NDICHO HUWA KIKUBWA KLEINE PROBLEME DARF MAN NICHT ÜBERGEHEN, SIE WERDEN GRÖSSER. MWACHA MILA NI MTUMWA. WER SEINE KULTUR AUFGIBT, IST EIN SKLAVE. WAPENDANAO NI SISI HEBU TUPENI NAFASI WIR LIEBEN UNS – GEBT UNS EINE CHANCE.

  Entstanden ist die Kanga-Kultur aus den quadratischen Taschentüchern, die die portugiesischen Händler der ostafrikanischen Gesellschaft schon im 16. Jahrhundert verkauften. Ende des 19. Jahrhunderts nähten die gewieften Frauen die kleinen Tücher zu einem Rechteck zusammen und experimentierten immer wieder mit verschiedenen Drapierungen. Wer es sich leisten konnte, Stoffe aus dem fernen Ausland zu tragen, gewann an sozialem Ansehen. So wurde die Kanga schnell zum Statussymbol. Die Sprüche kamen Anfang des 20. Jahrhunderts dazu und sind heute aus der kenianischen Kultur nicht mehr wegzudenken.


KENIAS KÜSTE – VON MALINDI ÜBER WATAMU, BAMBURI UND MOMBASA NACH DIANI

VON SEELEUTEN, FISCHERDÖRFERN UND TRAUMSTRÄNDEN

An Kenias Küste unterwegs

ES IST FEBRUAR. WIR WOLLEN KENIAS TRAUMKÜSTE ERKUNDEN UND FOLGEN DABEI, WIE EINST DIE ARABISCHEN HÄNDLER, DEM KASKASI – DEM MONSUN-WIND, DER IM EUROPÄISCHEN WINTER AUS DEM NORDOSTEN AUF DIE OSTAFRIKANISCHE KÜSTE TRIFFT. ZUERST HAT ES UNS ALSO NACH MALINDI VERSCHLAGEN, EINER KLEINEN STADT, DIE 120 KM NÖRDLICH VON MOMBASA LIEGT. ANSCHLIESSEND WOLLEN WIR ENTLANG DER KÜSTE IN RICHTUNG SÜDEN WEITERREISEN. 56 – 57

  Der Malindi Marine Park hat uns angelockt – vor allem die Aussicht auf Korallengärten, Delfinschulen und Meeresschildkröten, die man schon beim Schnorcheln entdecken kann.   Lautlos gleitet man durchs 25 Grad warme Wasser, Fischschwärme schweben zwischen den Korallen hindurch und nach einer Weile entdecken wir auch eine kleine Meeresschildkröte, die unbehelligt um das Riff herumpaddelt.


KENIAS KÜSTE – VON MALINDI ÜBER WATAMU, BAMBURI UND MOMBASA NACH DIANI

UNSER NÄCHSTER HALT SOLLTE DAS FISCHERDORF WATAMU SEIN. „SÜSSE MENSCHEN“ HEISST DAS AUF SWAHILI.   Auch wenn wir in unserer Strandlodge sehr zuvorkommend begrüßt wurden, ist der Hintergrund des Namens nicht so sehr die Attraktivität der Menschen, sondern vielmehr die Erinnerung daran, dass arabische Händler die Einheimischen hier jahrhundertelang mit süßen arabischen Köstlichkeiten versorgten. Türkischen Honig haben wir keinen gekauft, ohnehin hat es uns das salzige Wasser viel mehr angetan. Nigel, unser Kiteguide, hat uns zu den besten Spots gebracht und wir haben tatsächlich einiges gelernt in den vier Tagen unseres Kurses!   Dass ich am Anfang doch des Öfteren das Kitesurfboard unter den Füßen verloren habe, ist auch nicht weiter schlimm, denn in das traumhaft türkisfarbene Meer stürzt man sich wirklich gern.   Anschließend gab es leckere Meeresfrüchte vom Buffet und wir konnten bei entspannten Rhythmen in einer der Strandlounges die Füße in den Sand stecken – wir hätten uns nicht wohler fühlen können! Und doch sind wir neugierig, was uns weiter südlich erwartet.   Zunächst steuert der Fahrer unser Auto quer durch den Verkehr von Mombasa. Wie viele Menschen hier unterwegs sind! Wir könnten uns ärgern, dass es nur langsam vorangeht. Aber am Straßenrand pulsiert das tägliche Leben und wir sehen so viele Szenen, die uns zum Schmunzeln bringen, sodass die Fahrtzeit wie im Flug vergeht. Außerdem haben wir in Mombasa ein ganz besonderes Ziel vor Augen: einen Abend im Fort Jesus, dem historischen Hauptstützpunkt der portugiesischen Händler im 16. Jahrhundert.   Das lodernde Feuer der Fackelträger lässt die Anlage, die hoch über Mombasa thront, in geheimnisvollem Licht erstrahlen.   Die langen Gewänder und Turbane der Akteure zeugen von der omanischen Herrschaft hier an der Küste Schwarzafrikas. Über 400 Jahre sind die Mauern alt, und wenn sie könnten, würden sie allerlei schauerliche und faszinierende Geschichten erzählen: von zarten Haremsdamen, umtriebigen Gewürzhändlern, aber auch von portugiesischen Seefahrern und christlichen Missionaren.


KENIAS KÜSTE – VON MALINDI ÜBER WATAMU, BAMBURI UND MOMBASA NACH DIANI

AMBOSELI KENYA

„DASS ICH AM ANFANG DOCH DES ÖFTEREN DAS KITESURFBOARD UNTER DEN FÜSSEN VERLOREN HABE, IST AUCH NICHT WEITER SCHLIMM, DENN IN DAS TRAUMHAFT TÜRKISFARBENE MEER STÜRZT MAN SICH WIRKLICH GERN.“   Und immer wieder würden sie von mitleidslosen Sklaventreibern berichten, die Menschen aus Afrika als billige Arbeiter in die ganze Welt verschifften. Im Laufe der spannenden Show im Fort Jesus spielen auch britische Kolonialherren sowie deren Teehäuser und elitäre Clubs eine Rolle. Genauso wie die Weltkriege, die an Afrika nicht spurlos vorübergegangen sind. Für einen Abend tauchen wir ein in die bewegten Jahrhunderte, die die Gemäuer des historischen Forts in Mombasa erlebt haben.   Die Licht- und Soundeffekte der aufwendigen Inszenierung erwecken die Historie zum Leben.   Wir sind so ergriffen von der spannenden, wechselhaften Geschichte, dass wir fast das feine Fünf-Gänge-Menü vergessen hätten, das wir in den Mauern des Fort Jesus genießen dürfen. Später, im Taxi zum Hotel, ist uns klar: „Mombasa by Night“ war ein unvergesslicher Abend, auf jeden Fall ein Highlight der Reise.   Was jetzt noch kommt, ist ein tropischer Traum unter Palmen: Diani. Zehn Kilometer weißer Puderstrand, der wohl zu den besten Stränden weltweit gehört. Was wir dort vorhaben? Nichts. Und dabei eigentlich ganz viel: das Meer rauschen hören, uns im Spa verwöhnen lassen, lecker essen, die Zehen in den warmen Sand graben, ab und zu zwischen den Palmenblättern in die Sonne blinzeln, uns in die angenehme Gischt stürzen und vor allem eines: die Seele baumeln lassen.   Vieles haben wir gesehen und erlebt, aber mindestens einmal werden wir wiederkommen, denn jedes Jahr zwischen Juli bis September kann man hier am Indischen Ozean eine ganz eigene Tierwanderung erleben. Die gigantischen Buckelwale ziehen dann an der Küste entlang – und das wollen wir uns nicht entgehen lassen.   Die Big Five haben wir auf Safari getroffen, doch alle „Big Five des Meeres“ haben wir noch nicht sehen können. Auch wenn nicht ganz geklärt ist, welche Tiere dazu zählen – Buckelwal, Walhai und Delfine, die man alle an der kenianischen Küste beobachten kann, sind ganz bestimmt dabei.

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Elephant Bedroom Camp - Samburu

Mara Ngenche Safari Camp - Mara

Die Atua Enkop Africa Kollektion besteht aus vier kleinen, exklusiven und sehr erfahrenen Camps, alle ideal gelegen an den drei bevorzugten Wildbeobachtungspunkten: dem Samburu Game Reserve, dem Lake Nakuru National park und dem Masai Mara Game Reserve in Kenia. Unser Name, Atua Enkop Africa, bedeutet in der Maa-Sprache des Maasai-Volkes "von der Erde kommend" oder "aus Afrika kommend". Diese einzigartige afrikanische Qualität spiegelt sich im luxuriÜsen Ambiente aller Camps wider.

Mbweha Camp - Lake Nakuru

Tipilikwani Mara Camp - Masia Mara


WASSERSPORT: TAUCHEN, KITEN, KAYAKS, STRAND

WASSER, WIND UND WATAMU 60 – 61

BEN KELLIHER IST WIRKLICH MIT ALLEN WASSERN GEWASCHEN.   Fast könnte man vermuten, der braungebrannte Blondschopf habe Meerwasser im Blut – ist er doch an Kenias Küste im beschaulichen Ort Watamu geboren und aufgewachsen. Nach etlichen Reisen um die Welt hat sein Herz ihn wieder zurückgeführt an den Ort seiner Kindheit. Nicht die Liebe hat ihn gelockt, sondern der einzigartige Kaskasi – ein Monsun-Wind, der hier von Dezember bis März aus Nordosten bläst. Den Wind in den Haaren, türkises Wasser um die Beine, den Kräften der Natur trotzen und dann einfach abheben. GANZ EINFACH SIEHT ER AUS BEI DENEN, DIE IHN BEHERRSCHEN, DEN TANZ ZWISCHEN WASSER UND HIMMEL.   Kitesurfing nennt sich die Trendsportart, die sich seit Ende der 90er Jahre an Küsten rund um den Erdball etabliert. Die Ausrüstung besteht aus einem Board, dem 7 bis 12 m² großen Segel und der Steuermechanik, die mit bis zu 30 m langen Seilen und einem Lenkgriff ausgestattet ist. Die Basics kann man sich in drei Kurstagen aneignen. Danach heißt es üben, üben, üben. Aber wohin würde man lieber fallen als ins 27 Grad warme Wasser des Indischen Ozeans ...


We promise African memories

WASSERSPORT: TAUCHEN, KITEN, KAYAKS, STRAND

BEIM KITEN IST SCHON DER EIN ODER ANDERE MEISTER VOM HIMMEL GEFALLEN.

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  Doch Kitesurfing ist nicht nur der Lieblingssport adrenalinhungriger Wasserratten aus aller Welt, für die meisten ist das Kiten auch ein bisschen zur Lebenseinstellung geworden. Konstanter Wind, der parallel zur Küste bläst, dazu tropisch warmes, türkisblaues Wasser, Sonne satt und eine tiefenentspannte Laid-back-Atmosphäre – Watamu ist weltweit einer der besten Kite-Spots.   Doch die Technik haben alle von der Pike auf gelernt. In Watamu finden Einsteiger einen passenden Dreitages-Kurs, aber auch Fortgeschrittene schätzen die optimalen Bedingungen und feilen an verschiedenen Stilen. Ziel beim Freestyle ist es zum Beispiel, die Kraft des Windes zu bändigen und für Tricks zu nutzen. Sprünge, Flugsequenzen und akrobatische Drehungen lassen Zuschauer staunen und motivieren gleichermaßen die Nachahmer. Beim Speedkiten geht es dagegen ausschließlich um die Geschwindigkeit. Bei über 100 Stundenkilometern liegt der Weltrekord aktuell.

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  Weniger rasant geht es beim Stand-up-Paddeln zu, einem weiteren Trendsport, für den die kenianische Küste ideal ist. Eine gute Portion Körperspannung ist nötig, um die Bucht auf dem Board stehend zu erkunden. Besonders zwischen November und März warten dabei unglaubliche Höhepunkte: mitten zwischen Delfinschwärmen kann man sich auf dem Board treiben lassen. Oder man leiht sich Schnorchel und Flossen, um in den Korallengärten auf die Suche nach Walhaien zu gehen, die die Region jedes Jahr um diese Zeit passieren.   Auch die Walhaie kommen also immer wieder zurück nach Watamu, wie Ben Kelliher und so viele andere, die dem Tanz zwischen Wasser und Himmel verfallen sind.

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FAQ

DEINE FRAGEN Unsere Hinweise REISEZEIT UND KLIMA?   Die meisten Niederschläge fallen in Kenia in den Monaten April bis Mai, eine zweite Regenzeit fällt in etwa auf den November. Die trockensten und wärmsten Monate sind Januar und Februar. Kenia liegt beidseitig vom Äquator und kann in zwei Klimazonen unterteilt werden: Im Hochland sind die Nächte relativ kühl mit 10 °C bis 15 °C, tagsüber wird es bis 27 °C warm. An der Küste liegen die Temperaturen zwischen 22 und 32 °C. Die äquatoriale Sonne ist sehr intensiv.

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In den Monaten Juli und August herrscht aufgrund der großen Tierwanderung Hochsaison, über den Jahreswechsel aufgrund der günstigen Feiertagssituation. Die Hochsaison schlägt sich sowohl in den Besucherzahlen als auch in den Preisen nieder.

Tourismus ist unsere Leidenschaft. Marketing ist unsere Stärke. Wir kombinieren beide Elemente – gestalten, etablieren und promoten Ihre Marke.

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GESUNDHEIT?   Reisende sollten frühzeitig im Impfpass ihre Immunisierung gegen Diphtherie, Polio und Tetanus überprüfen. Auch eine Impfung gegen Hepatitis A und gegebenenfalls auch Hepatitis B ist ratsam (als zweimalige KombinationsImpfung). Bei länderübergreifenden Reisen ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben. Darüber hinaus sollten Sie sich von einem Tropenmediziner zu den Möglichkeiten einer Malaria-Prophylaxe beraten lassen. Denken Sie an eine Auslandsreisekrankenversicherung und eine kleine Reiseapotheke (Halstabletten, Pflaster, Nasentropfen, Durchfallmittel, Schmerzmittel). Um Magen-Darm-Probleme zu vermeiden, sollten Sie in Kenia nur Flaschenwasser oder abgekochtes Wasser trinken, Obst und Gemüse nur geschält oder gekocht essen. Verzichten Sie auf Salate, Eis, Eiswürfel, frische Säfte und halbrohes Fleisch.

SICHERHEIT?   Kenia ist relativ sicher zu bereisen. Aufgrund der leider weitverbreiteten Armut ist vor allem Diebstahl bedauerlicherweise ein Thema. Vor allem bei größeren Menschenansammlungen wie z. B. auf Märkten, Bahnhöfen oder während der Fahrt im Bus oder Zug besteht die Gefahr, seiner Sachen entledigt zu werden. Niemals sollte man offen zeigen was man an Wertsachen besitzt, Geldscheine sollten besser einzeln und in kleinen Mengen in der Hosentasche o. ä. mitgeführt werden. Die Brieftasche sollte gemeinsam mit dem restlichen Geld im Hotelsafe bleiben. Bitte denken Sie stets daran, dass Ihr Reisepass das wichtigste Dokument ist, welches Sie mit sich führen. 62 – 63

SPRACHE?   Die kenianische Staatssprache ist Swahili. Englisch gilt als Verkehrs- und Bildungssprache.

ANREISE?   Die internationalen Flughäfen des Landes sind Nairobi (NBO) und Mombasa (MBA). Nairobi bietet sich für Safaris an, Mombasa für Strandaufenthalte sowie Kurzsafaris in den Tsavo- und/ oder Amboseli-Nationalpark.


FAQ

VISA?

KLEIDUNG?

  Für die Einreise nach Kenia benötigen deutsche Staatsangehörige einen noch mindestens 6 Monate über das Ende der Reise hinaus gültigen Reisepass. Es ist ein Visum erforderlich. Dieses kann bis auf weiteres bei der kenianischen Botschaft in Deutschland beantragt werden. Alternativ dazu kann man das Touristenvisum über die Internetseite https://www.ecitizen.go.ke/ beantragen und per Kreditkarte bezahlen. Die Genehmigung und Ausstellung des eVisums dauert rund sieben Tage. Das Visum wird aktuell auch bei Einreise am kenianischen Flughafen ausgestellt. Tagesaktuelle Informationen sind bei der Homepage der Botschaft erhältlich. Um etwaige Unannehmlichkeiten beim Verlust des Passes zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, eine Fotokopie anzufertigen und diese immer getrennt vom Originaldokument mitzuführen.

  In islamisch geprägten Regionen, also vor allem in den Küstenstädten, sollte dezente Kleidung getragen werden. Zu kurze Hosen oder Röcke sowie schulterfreie Oberbekleidung ist hier unpassend. Wer auf Safari geht, braucht leichte, strapazierfähige Kleidung in hellen Farben, einen breitkrempigen Hut gegen die Sonne und lange Hosenbeine und lange Ärmel für die Abende. Tagsüber sind Temperaturen an die 30 °C keine Seltenheit, nachts kann die Temperatur auf 10 °C sinken.

STROMVERSORGUNG?   Die Spannung beträgt 220 Volt und es wird ein Adapter (3-Loch) für britische Dreifachkontakte (Flachkontakte) benötigt.

Selbstfahrertouren, ZAHLUNGSMITTEL? TELEFONIEREN?   Die Währung in Kenia ist der Kenianische Shilling (1 KSH = 100 Cents). Zur Mitnahme aus Deutschland sind Euro und US-Dollar zu empfehlen. Man sollte US-Dollar in bar für die Zahlung von Visum, Ausreisesteuern und Flugsicherheitsgebühr mitführen. Der Gebrauch von Kreditkarten ist sowohl in Restaurants als auch in den meisten Camps und Hotels möglich. Man kann mittlerweile an vielen ATMs (Geldautomaten) mit VISA/MASTER-Card, ggf. auch mit EC-Karte und PIN-Nummer Landeswährung im Gegenwert von ca. 250 EUR pro Tag abheben. Reiseschecks sind für eine Keniareise ungeeignet. Stand Januar 2017 1Euro = 108 KSH

  Das Mobilfunknetz Kenias arbeitet auch überwiegend mit dem GSM-Netz, sodass Sie Ihr heimisches Handy fast problemlos nutzen können. Günstiger ist es allerdings, sich vor Ort eine SIMCard zu kaufen (ca. 1 US$) und dann für 1 US$ pro Minute nach Hause zu telefonieren.

INTERNET?     Das kenianische Mobilnetz ist hervorragend ausgebaut und verfügt in der Regel auch über schnelles Internet (4G), das man günstig nutzen kann (z.B. 3GB für 4 Wochen ca. 10 Euro). WLAN gibt es in der Regel kostenlos in Cafés, Hotels und Camps. Hier teilweise nur im Aufenthaltsbereich, dies aber absichtlich, um andere Gäste nicht zu stören und um die Gelegenheit zu bieten, die Aussicht und den Aufenthalt zu genießen.

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SEE U IN KENYA

Herausgeber: 7o7 MARKETING Thömelstraße 2, 01259 Dresden, www.7o7.com

Text & Gestaltung: 7o7 MARKETING Druck: Vetters, Radeburg Auflage: 10 000 Bilder: Kenya Tourism Board, Guido Bürger, Heiko Schierz, Birger Meierjohann, Richard Glaser, Olaf Schau, Thomas Kimmel, Joan Wandegi, Manja Seifert, Titel: dmussman - Fotolia, Mirma - Fotolia | S.2: Alistair Cotton - Fotolia, kyslynskyy - Fotolia, kubikactive - Fotolia | S.7: kyslynskyy - Fotolia (2x) | S.12: fabiomax - Fotolia, bonga1965 - Fotolia | S.13: kubikactive - Fotolia | S.18: apinz - Fotolia | S.24: dirkche - Fotolia, nvelichko - Fotolia, filipefrazao - Fotolia | S.25: danmir12 - Fotolia, Herby ( Herbert ) Me - Fotolia | S.26: lzf - Fotolia | S.36: Raldi Somers - Fotolia | S.39: maxtor777 - Fotolia | S.40: Wollwerth Imagery - Fotolia | S.42: Kzenon - Fotolia | S.43: kubikactive - Fotolia | S.46: eunikas - Fotolia | S.47: Irmelamela - Fotolia | S.48: Damirkol, FreeProd - Fotolia | S.50: Brent Hofacker - Fotolia | S.51: wideworld - Fotolia, lidante - Fotolia | S.52: Daniel Ernst - Fotolia, Papa Bravo - Fotolia, Ksanask - Fotolia | S.54: Impala - Fotolia, eunikas - Fotolia | S.55: Mirma - Fotolia | S.56: arlekart - Fotolia | S.60: EpicStockMedia - Fotolia | S.61: grafikplusfoto - Fotolia

WIR SEHEN UNS IN KENIA! See u in Kenya!

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  Ihre Meinung zählt!   Nehmen Sie bis 1. Dezember 2017 an unserer Leser-Umfrage teil und gewinnen Sie eine von drei Hängematten von La Siesta.

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Kenia Magazin 2017