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Indonesien Reise in das grĂśĂ&#x;te Inselreich der Welt: Mehr als 17.000 Inseln voller Vielfalt www.indonesia.travel


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Indonesien – Mystische Tempel & unberührte Natur MEIERS WELTREISEN bietet Ihnen: · Viele Rundreisen für das intensive Erleben oder auch zum Kennenlernen, wie z.B. „Natur, Kultur und Tradition“ · Abwechslungs- und erlebnisreiche Ausflugspakete · Exquisite Hotels aller Kategorien auch im PREMIUMund AUSLESE-Bereich · Flexible Kombinationsmöglichkeiten innerhalb Indonesiens und Asiens Weitere Informationen und Buchung in Ihrem Reisebüro oder unter www.meiers-weltreisen.de

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Liebe Leserinnen, liebe Leser, ich lade Sie ein, die Wunder unserer über 17.000 Inseln mit eigenen Augen zu sehen. Naturliebhaber finden hier, inmitten majestätischer Landschaften, tiefgehende Naturerlebnisse und eine beeindruckende Tierwelt. Für Kulturinteressierte sind die Museen unserer modernen Städte sowie jahrhundertealte Tempelanlagen ideale Anlaufspunkte. Malerische Strände und komfortable Hotels bieten Ruhesuchenden Entspannung und Erholung. Indonesien heißt Sie herzlich willkommen. Ich freue mich über Ihren Besuch! Arief Yahya Minister für Tourismus, Republik Indonesien

Sie möchten mehr erfahren? Visit Indonesia Tourism Office Germany, Switzerland & Austria Dorothea Hohn

Yasmin Lange

c/o Global Communication Experts GmbH Hanauer Landstr. 184, 60314 Frankfurt +49 69 175371-052 / -038 visit.indonesia@gce-agency.com www.tourismus-indonesien.com

Inga-Lena Körner

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Höhepunkte Indonesiens................................................................3 Blick auf das größte Inselreich der Welt..................................4–5 Bali – Besuch auf der Insel der Götter........................7–11/24 Eat, Pray, Love – Der Mythos Bali…..............................................8 Reisfelder – Eine Symphonie in Grün.......................................8 Wellness und Yoga.....................................................................9 Hinduismus – Das Herz Balis...................................................…11 Flittern auf Bali…..........................................................................24 Eldorado für Aktivurlauber.............................................12–13/25 Surfen – Reiten auf der perfekten Welle........................................…12 Traumhafte Unterwasserwelten......................................................13 Golfen: Putten und Pitchen umgeben von Vulkanen….....................25 Lombok….................................................................................. 14–15 Aufstieg am Rinjani…....................................................................14 Mandalika – Das Nusa Dua Lomboks…......................................15 Gili-Inseln – Paradies für Sonnenanbeter…..............................15 Flores................................................................................. …16–17 Paradies für Naturliebhaber…....................................................16 Komodo: Reise zu den letzten Drachen…....................................17 Java…......................................................................................... 18–21 Metropole Jakarta…............................................................................18 Zugfahrt auf Java….............................................................................18 Kulturzentrum Yogyakarta…...............................................................19 Zeugen der Zeit: Tempel Borubudur & Prambanan….....................19 Ein Sonnenaufgang am Vulkan Bromo…......................................20 1000 Insel Archipel...................................................................…21 Tanjung Lesung…........................................................................21 Nationalparks.........................................................................22 Borneo & Sumatra…....................................................................22 Sumatra….....................................................................................23 Veranstaltungskalender…...................................................... 26–27 Nachgefragt: Interview mit Tourguide Wanto…...............................28 Indonesien von A–Z…................................................................. 30–32

Was mich besonders beeindruckt? Die Gastfreundschaft der Indonesier. Neben all den Naturwundern und Sehens­ würdigkeiten lebt Indonesien vor allem von der Lebenslust seiner Bewohner. „Dari mana, mau kemana? – „Wo kommst du her, wo gehst du hin?“ wird schnell zum geflügelten Wort während einer Indonesienreise. Die Menschen sind unglaublich interessiert und trotzdem nicht aufdringlich. Wie so oft sind es die kleinen Momente, die in besonde­ rer Erinnerung bleiben: Ein kurzes Schwätzchen mit balinesischen Bauern über das Landleben, unser Guide Wanto, der uns direkt mit zu seiner Familie nahm oder uner­ wartete herzliche Begegnungen mit den Jägern vom Stamm der Dayak während eines Dschungel­ trekkings auf Borneo. All diese Menschen eint eine unvergleich­ liche Lebensfreude und Freund­ lichkeit, die ihresgleichen sucht.

Michél Pretzsch Produktmanager beim Reiseveran­ stalter DIAMIR Erlebnisreisen

Impressum:

Herausgeber: Visit Indonesia | c/o Global Communication Experts GmbH visit.indonesia@gce-agency.com, www.tourismus-indonesien.com Gestaltung: 7o7 MARKETING GmbH, www.7o7.com Redaktion: Michél Pretzsch Druck: print24.de Auflage: 10.000 (Dezember 2017) Bildnachweis: Wonderful Indonesia, Garuda Indonesia, Emeralda Golf & Country Club, @MightyBowo, Munduk Moding Plantation, De Klumpu Bali, Yasmin Lange, Michél Pretzsch, Thomas Kimmel


Höhepunkte Indonesiens

Essen

Vulkane

Die indonesische Küche ist bunt, vielseitig und intensiv. Neben weltbekannten Klassikern wie dem beliebten Reisgericht Nasi Goreng („Reis gebraten“) bieten sich zahlreiche Möglichkeiten für kulinarische Entdeckungsreisen. Von Satay-Spießen mit Erdnusssoße aus einer der Garküchen am Straßenrand Balis, bis hin zu scharfen Beef Rendang im Warung auf Sumatra – für Feinschmecker ist Indonesien ein ausgezeichnetes Reiseziel.

Vom pazifischen Feuerring durchzogen, lässt sich in Indonesien eine Vielzahl an vulkanischen Aktivitäten beobachten. Insbesondere die Insel Java hält für ambitionierte Wanderer mit den imposanten Vulkankegeln des Merapi (2.930  m) und Semeru (3.676 m) zwei lohnende Herausforderungen bereit. Die Aschewüste am Bromo (2.329 m) ist Indonesiens berühmteste Aussicht und ein beliebtes Fotomotiv. Im von Schwefelwolken vernebelten Krater des Ijen (2799 m) kann des Nachts das blaue Feuer beobachtet werden.

Wellen Indonesien ist wahrscheinlich der beste Spot zum Wellenreiten weltweit. Die langgezogenen Küstenlinien der Inseln sowie die exponierte Lage direkt am indischen Ozean machen Indonesien zu einem wahren Surfmekka! Surfgebiete mit wohlklingenden Namen wie Nias und Padang Padang sind Lockrufe für jeden ehrgeizigen Surfer. Doch auch Anfänger finden zum Beispiel an den Sandstränden Balis ideale Bedingungen.

Tiere

Kulturen

Die unterschiedlichen Inseln des Archipels bieten vielfältige Möglichkeiten für Tierbeobachtungen. Auf Sumatra und Borneo können Reisende Orang-Utans in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. Auf den wilden Inseln Komodos leben mit den berüchtigten Komodowaranen die vielleicht „letzten Drachen“ unseres Planeten. Auch die spektakuläre Unterwasserwelt Indonesiens ist reich bestückt. Bei Tauchgängen im artenreichen Korallendreieck sind Begegnungen mit Meeresschildkröten oder gar großen Meeressäugern wahrscheinlich.

Indonesien ist die Heimat von mehr als 300 Ethnien. Lange Zeit durch schwer überwindbare Meeres- oder Gebirgsbarrieren voneinander getrennt, haben sich auf den Inseln des Archipels vielfältige Kulturen und Lebensweisen entwickelt. Von einfachen, noch in ihren animistischen Riten verharrenden Völkern wie den Mentawai oder Papua, bis hin zu den kunstfertigen Volksgruppen Javas und Balis sind in Indonesien viele Kulturarten zu finden. Das Land eignet sich entsprechend auch für einen Wiederholungsbesuch – ist seine immense Vielfalt innerhalb einer Reise doch nur schwer greifbar.

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Sumatra: Medan – ab Deutschland/Österreich/Schweiz (Flug mit Zwischenstopp ca. 14h + Umsteigezeit) – ab Jakarta (Flug 2h)

GUNUNG LEUSER NP

Java: Jakarta – ab Deutschland/Österreich/Schweiz von allen großen Flughäfen (Flug mit Zwischenstopp ca. 14h + Umsteigezeit) – ab Bali (Flug 2h)

Borneo/Kalimantan: Tanjung Puting Nationalpark (NP) – ab Jakarta (Flug 1h)

MEDAN TARAKAN

TOBASEE

INSEL NIAS PONTIANAK

KALIMANTAN

SAMARINDA

PADANG INSEL MENTAWAI

BALIKPAPAN

MT. KERINCI

SUMATRA PALEMBANG

BELITUNG

TANJUNG PUTING NP

PANGKALAN BUN

BANJARMASIN

WAY KAMBAS NP

BANTEN

1000 INSELN

TANJUNG LESUNG

JAKARTA

JAVA SEMARANG BOROBUDUR MALANG PRAMBANAN YOGYAKARTA BROMO- IJEN TENGGERSEMERU

BALI LOMBOK

MT. RINJANI MATARAM KO DENPASAR MANDALIKA

Die „10 neuen Balis“ Das indonesische Tourismusministerium hat zehn Destinationen ausgewählt, die Besucher ebenso wie Bali begeistern sollen: Tobasee Ruhiges Wasser im Krater eines Supervulkans: Die Ufer des Tobasee auf Sumatra sind heute die Heimat der Batak-Kultur.

Bangka Belitung Zwei Inseln machen Karriere: Der Handlungsort des Buches „Die Regenbogentruppe“ begeistert Besucher mit traumhaften Stränden. Tanjung Lesung Kontrastprogramm zur Megacity: Die Strandregion im Westen Javas ist eine ide-

ale Kombination mit der Hauptstadt Jakarta. Archipel der 1000 Inseln Traumstrände, Korallenriffe und Robinson-Crusoe-Flair: Die „Pulau Seribu“ sind ein Ort für Sonnenanbeter und Schnorchler. Borobudur Stiller Zeitzeuge und UNESCO-Kulturerbe:


Bali: Denpasar – ab Deutschland/Österreich/Schweiz von allen großen Flughäfen (Flug mit Zwischenstopp ca. 16h + Umsteigezeit) – ab Jakarta (Flug 2h)

Lombok: Mataram – ab Bali (Flug 30 Minuten, Schnellboot 1h)

Flores: Labuan Bajo – ab Bali (Flug 1,5h) – ab Jakarta (Flug 2,5h)

MOROTAI BUNAKEN NP MANADO TANGKOKO NP

RAJA-AMPAT-INSELN

LORE LINDU NP

SULAWESI

JAYAPURA

TANA TORAJA AMBON

MOLUKKEN

WEST-PAPUA

WAKATOBI

LABUAN BAJO

OMODO

FLORES

Die buddhistische Tempelanlage ist eines der schönsten Bauwerke Indonesiens. Bromo-Tengger-Semeru-Nationalpark Fauchende Naturwunder im Herzen Javas: Die eindrucksvolle Kulisse der Vulkane des Pazifischen Feuerrings. Mandalika Die Nachbarinsel Balis erleben: Nicht nur wegen seiner Traumstrände erfreut sich Lombok zunehmender Beliebtheit.

Labuan Bajo Der „Hafen der Seenomaden“: Die Stadt mit wohlklingendem Namen ist Ausgangsort für Touren zu den Inseln Komodos. Wakatobi Abtauchen im Korallendreieck: Die Inselgruppe im Südosten Sulawesis verzaubert Taucher mit ihrer Artenvielfalt.

Morotai Abseits der touristischen Pfade: Die nörd­ lichen Gewürzinseln beeindrucken mit ihrer Natur und Authentizität.

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Bali Besuch auf der Insel der Götter

Bali ist das touristische Zentrum Indonesiens und Sehnsuchtsziel vieler Europäer. Rund vier Millionen Einwohner leben auf der kleinen Tropeninsel, die nur ungefähr doppelt so groß ist wie das Saarland. Üppig-grüne Reisterrassen, fruchtbare Plantagen und dichte Wälder bedecken die Vulkaninsel. In den heiligen Tempelanlagen von Tirta Empul, Tanah Lot und Besakih lässt sich der auf Bali vorherrschende Hinduismus hautnah erleben. Bekannt ist Bali zudem für seine tiefe Spiritualität, die Besucher in Yoga-Kursen, bei Tempelfesten oder auch im täglichen Treiben erfahren können. Wer es entspannt mag, findet einen Rückzugsort in einem der vorzüglichen BoutiqueHotels oder erstklassigen Luxus-Resorts. Ob Sonnenanbeter oder Entdecker, Yogi oder Aktivreisender – Bali hat für jeden Geschmack etwas zu bieten.

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Eat, Pray, Love – Der Mythos Bali …

Reisfelder – Eine Symphonie in Grün …

Nicht erst die Verfilmung des Romans „Eat, Pray, Love“ von Elizabeth Gilbert machte Bali zum Pilgerort vieler Abenteurer und Freigeister, auch wenn der Film mit Julia Roberts in der Hauptrolle den Mythos Balis sicherlich noch einmal verstärkte. Doch bereits in den 1960ern reisten vor allem australische Wellenreiter nach Bali, um sich in die hervorragenden Wogen vor der Insel zu stürzen. Die tollkühnen Surfer fanden auch an Land ein wahrhaftes Paradies mit malerischen Reisfeldern, freundlichen Menschen und tiefer Spiritualität. Die Insel galt fortan als Geheimtipp, der sich jedoch rasant verbreitete. Der Ruf Balis ist bis heute legendär und die Anziehungskraft ungebrochen. Bali steht für Freiheit, Exotik und Vielfalt – ein Wesen, welches sich die Insel bis heute bewahrt hat.

Das saftige Grün ist auf Bali allgegenwärtig. Vor allem im fruchtbaren Inland zum Beispiel rund um Ubud reihen sich Reisfeld an Reisfeld zur perfekten asiatischen Bilderbuchkulisse. Einmalige Momente erleben Besucher in den frühen Morgenstunden, wenn noch ein leichter Nebel über der Landschaft liegt und sich die ersten Strahlen der Sonne im seichten Wasser der Reisfelder spiegeln. Zeitiges Aufstehen lohnt sich! Besonders in der Erntezeit gibt es viel zu entdecken: Zahlreiche Vögel klammern sich an die zarten Halme und picken hastig die jungen Körner aus den Rispen, während die Bauern versuchen mit allerlei Gerätschaften und Spitzfindigkeiten der fliegenden Schar Herr zu werden. Allein um das alltägliche Leben der Landbevölkerung zu erleben, lohnt sich die Reise auf die Götterinsel. Gut erreichbar sind die Reisterrassen von Tegalalang – nur 12 Kilometer nördlich von Ubud. Hier bietet sich ein gigantischer Blick auf die ausladenden, am Berg liegenden Terrassen. Eine Wanderung durch dieses grüne Paradies ist ein Muss für jeden Balibesucher.

Tipp: Jatiluwih Die im Zentrum der Insel gelegenen Reisterrassen zählen zweifelsfrei zu den prächtigsten unserer Erde. Die Gegend zählt zu den schönsten der Insel und verspricht unvergessliche Ausblicke auf diese einzigartige, vom Menschen geformte Landschaft. Die Kunst des Reisanbaus sowie das Wissen über das besondere Bewässerungssystem werden auf Bali von Generation zu Generation weitergegeben. Die Ernte erfolgt zwei Mal im Jahr (Januar sowie Mai/Juni). Um diese Tradition zu würdigen, wurden die Reisterrassen 2012 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen.


Wellness und Yoga Baden wie javanische Prinzessinnen, abtauchen zwischen heilenden Blüten, entschleunigen bei traditionellen Massagen – wer nach Indonesien reist, kann sich nicht nur auf Bali rundum verwöhnen lassen. Im Inselreich liegen die Ursprünge der Spa-Kultur, deren Wellnesskonzepte sich über Jahrhunderte bewährt haben. Dazu kommen moderne Wohlfühlangebote, bei denen Besucher neue Energie tanken können. Zwischen majestätischen Vulkanen, türkisblauem Meer und sattgrünen Reisfeldern finden sich charmante Wellnessoasen für jedes Budget. Wer in der Stadt unterwegs ist, entspannt zwischendurch im Day Spa. Gemäß dem Glauben der Balinesen ist der Körper des Menschen in der Lage, sich durch innere Ruhe und Einkehr von alleine zu regenerieren. Wer also einmal richtig entspannen und Körper und Seele verwöhnen möchte, ist in Balis zahlreichen Spas und Retreats in besten Händen.

Balinesische Massage Herzstück der balinesischen Wellnessbehandlung ist die Massage. Durch fließende Bewegungen wird der Körper entspannt, der Geist findet Ruhe und seine innere Mitte wieder. So können sich Verspannungen komplett lösen. Kein Wunder also, dass nach einer balinesischen Massage schon so mancher schmerzfrei aus dem Behandlungsraum spazierte und viele Indonesienurlauber auf diese traditionelle Heilkunst schwören. Balian – Balinesische Heiler Wer es etwas abenteuerlicher mag, dem ist der Besuch eines Balian zu empfehlen. Die traditionellen Heiler sind fester Bestandteil der balinesischen Kultur: Viele Einheimische ersuchen bei Krankheiten den Rat ihres Balian. Die Kunst des Balian basiert auf Heilkräutern, Massagen und anderen traditionellen Techniken, die laut Besuchern zu Energieschüben und sogar Wunderheilungen führen.

Yoga Die Insel Bali hat sich über die Jahre zu einem Mekka für Yogis entwickelt. Grund sind die vielen Gemeinsamkeiten der Lehren des Yoga mit Einstellung, Glauben und Denken der Balinesen. Das Angebot an Yogaschulen, Silent Retreats und Ashrams auf Bali ist vielfältig. Gleichgesinnte aus aller Welt genießen hier Yogasessions vor malerischen Kulissen. Hinzu kommt ein reiches Angebot an Organic-, Raw- und Veggie-Restaurants, in denen Foodies gesundes Essen genießen können.

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Indonesien

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Hinduismus – Das Herz Balis Bali ist bekannt als hinduistische Enklave im muslimisch geprägten Indonesien. Der gelebte Glaube hat das Bild der Insel geprägt und ist noch immer allgegenwärtig. So ziemlich alles auf Bali hat eine besondere Bedeutung, welche sich im Gespräch mit den Einheimischen erschließt. Da ist zum Beispiel das eigentümliche Kopftuch der Balinesen, der Udeng. Je nach Anlass werden die Materialien kostbarer und die Art des Wickelns aufwendiger. Am wichtigsten ist jedoch, dass die rechte Zacke der Kopfbedeckung den linken Gegenpart überragt.

Dies symbolisiert den Triumph des Guten über das Böse und ist nur ein einfaches Beispiel der vielfältigen Symbolik.

Überhaupt ließ der Glaube an Vishnu, Shiva und Brahma zahlreiche Tempelbauten auf der Insel entstehen. Die vielleicht schönsten davon sind die heiligen Quellen von Tirta Empul: Täglich suchen hunderte Balinesen die Anlage auf, um eine traditionelle Reinigungszeremonie durchzuführen. Besucher können dem Ritual beiwohnen und so dem spirituellen Wesen der Insel näherkommen. Ebenso interessant ist ein Besuch des Muttertempels Besakih. Die größte Tempelanlage der Insel befindet sich an den südlichen Ausläufern des Vulkans Agung.

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Surfen

Indonesien reitet die perfekte Welle Nias und Mentawai im Westen Sumatras, Uluwatu auf Bali und Tarimbang Beach auf Sumba sind für ihre Wellen weltberühmt und Surfen ist ganzjährig möglich.

Nias: Die Super-Welle Die 130 km lange und 45 km breite Insel vor Sumatra ist berühmt für ihre “Rolling Waves”. Jährlich finden die indonesischen Open Surfing Championships am Lagundri Beach statt.

Uluwatu: Balis berühmteste Welle

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Auf die Westküste Balis rollen immer Wellen zu, was die Insel unlängst zu einer Art Surfmekka gemacht hat. Eine solche Regelmäßigkeit der Wellen ist weltweit einzigartig – selbst Hawaii kann mit einer derartigen Wellenfülle nicht mithalten. Dabei finden sich sowohl für Anfänger, als auch für erfahrene Surfer ausreichend Möglichkeiten das eigene Können zu beweisen. Neulinge versuchen am besten im Süden am langen Sandstrand von Kuta oder in Canggu die ersten Stehversuche. Material und Surflehrer sind direkt am Strand zu finden. Erfahrene Wellenreiter hingegen ziehen zu den unzähligen Riffen, die teilweise meterhohe Brecher erzeugen. Die Spots Padang Padang und Uluwatu sind aus Surffilmklassikern bekannt.


Traumhafte Unterwasserwelten

Die besten Spots zum Tauchen und Schnorcheln Abtauchen lohnt sich, denn nicht nur über der Meeresoberfläche hat Indonesien einiges zu bieten! Mit einer spektakulären Unterwasserwelt zählt Indonesien zu den vielseitigsten Tauchgebieten der Welt. Viele der Inseln liegen im berühmten Korallendreieck – dem Gebiet mit der wahrscheinlich höchsten biologischen Vielfalt im Meer überhaupt. Für Taucher und Schnorchler findet sich so eine Vielzahl an Riffen und Tauchspots, die ihresgleichen sucht.

Top Tauchgebiete: 1. Raja Ampat Das Archipel der „Vier Könige“ gilt als das artenreichste Korallenriff der Welt. Umweltschutzgruppen haben in Zusammenarbeit mit der indonesischen Regierung ein großes Meeresschutzgebiet aus­ gewiesen, um diese Vielfalt zu schützen. Hier leben 1.300 Fisch-, 600 Korallen- und 700 Weichtierarten. Es gibt einige kleine ÖkoResorts unter europäischer Leitung, um diese einzigartige Unterwasserwelt zu entdecken. Mehrere Tauchschiffe kreuzen zwischen den paradiesischen Raja Ampat Inseln und der Westküste der Halbinsel Neuguineas. 2.

Wakatobi

Besonders gut erkunden lässt sich die tiefblaue Wunderwelt des Korallendreiecks in Wakatobi. Die südöstlich Sulawesis gelegene Inselgruppe gilt noch als heißer Tipp und besticht mit kilometerlangen intakten und vielfältigen Riffsystemen. Selbst Jacques-Yves Cousteau bezeichnete die Inseln als das wohl beste Tauchgebiet der Welt.

3.

Morotai

Morotai ist die Nördlichste der Gewürzinseln Molukken. Die Tauchplätze beeindrucken mit tiefen Steilwänden, Wracks und Meeresbewohnern wie Mantas und Delfinen. Die Riffe sind intakt, weitestgehend unerforscht und bieten eine große Artenvielfalt. Die Insel selbst ist ein verschlafenes tropisches Paradies mit Traumstränden und gilt unter Tauchen noch als Geheimtipp.

Morotoai Raja Ampat SUMATRA

KALIMANTAN

WEST-PAPUA

JAVA

Wakatobi

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Lombok

Balis Nachbarinsel Lombok erfreut sich seit einigen Jahren zunehmender Beliebtheit. Per Schnellboot in nur einer Fahrstunde von Padang Bai auf Bali aus erreichbar, eignet sich Lombok perfekt für eine Urlaubskombination mit der Götterinsel. Doch trotz der geringen Entfernung bietet Lombok ein völlig anderes Erlebnis. Der Islam hat das Leben der Insel geprägt, die Tierwelt wird bereits der australischen zugeordnet. Diese Gegensätze, die trotz der nur 20 Kilometer Entfernung zwischen den Inseln entstanden sind, zeigen einmal mehr die Vielfalt des Landes. Sonnenanbeter finden auf Lombok herrliche Sandstrände, Entdecker besuchen die urigen Dörfer der Sasak und Aktivreisende wagen den Aufstieg auf dem alles überragenden Vulkan Rinjani.

Aufstieg am Rinjani Dank der großen Anzahl an Vulkan­ kegeln ist der indonesische Archipel ideales Ziel für ein Vulkantrekking. Eine lohnende Herausforderung ist der 3.726 m hohe Gunung Rinjani auf Lombok. Den zweithöchsten Vulkangipfel des Landes können Aktivurlauber bei einer intensiven, mehrtägigen Trekkingtour erklimmen. Für das Erreichen des Gipfels und den anschließenden Abstieg werden mindestens zwei Tage benötigt. Geschlafen wird unterwegs am Berg im Zelt. Ein etwa achtstündiger Aufstieg führt hinauf zum Hochlager auf ungefähr 2.600 Meter Höhe. Kurz nach Mitternacht erfolgt dann der Gipfelsturm. Unter dem klaren Sternenhimmel sind

nochmals 1.100 Höhenmeter zu bezwingen. Glaubt man den Guides am Berg, schafft es nur ein Drittel aller Aspiranten bis ganz nach oben. Wer allerdings nach gut vier Stunden die letzten Meter zum höchsten Punkt der Insel hinter sich gebracht hat, den erwartet ein atemberaubender Sonnenaufgang über den Wolken mit Blick auf die Nachbarinsel Sumbawa.


Mandalika – Das Nusa Dua Lomboks

Wer den Komfort und die Vorzüge der gepflegten Hotelanlagen Nusa Duas auf Bali zu schätzen weiß, findet in Mandalika auf Lombok zukünftig ein ähnliches Resortgebiet. An den herrlichen Sandstränden der Südküste entstehen aktuell komfortable 5-Sterne-Hotels sowie vielfältige Freizeitangebote. Mit der Anlage wird auf die zunehmende Beliebtheit reagiert, die Balis Nachbarinsel bei Besuchern erfährt.

Gili-Inseln – Paradies für Sonnenanbeter Die Gili Inseln vor der Nordwestküste Lomboks (Gili Trawangan, Gili Air und Gili Meno) sind ein bei Rucksacktouristen und Sonnenanbetern beliebtes Reiseziel und schon lange kein Geheimtipp mehr. Die Inselgruppe besteht aus drei kleinen Sandinseln, welche jeweils nur wenige Meter aus dem kristallklaren Wasser ragen. Höhepunkte sind der süße Müßiggang, das indonesische Essen und die Gewissheit, sich an einem Ort zu befinden, an welchem Urlauber das Leben genießen können. Wer etwas Abwechslung benötigt, findet diese vor allem in der bunten Unterwasserwelt. Die Gilis sind ein gutes Tauch- und Schnorchelrevier. Die Wahrscheinlichkeit dort Meeresschildkröten zu begegnen ist hoch.

Tipp: Vor Sekotong, der südwestlichen Halbinsel Lomboks, liegen die drei noch recht unbekannten Inseln Gili Nanggu, Gili Sudak und Gili Kedis.

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Erlebe die Vielfalt!

Flores

Das Fischerdorf Labuan Bajo auf der Insel Flores ist Ausgangspunkt für den Komodo-Nationalpark.

Kulturerlebnis

Strandparadies

Naturwunder

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Besonders Naturliebhaber sollten einige Tage auf der kleinen Sundainsel einplanen, denn die Insel ist ein Paradies für Outdoorfans: Sehenswert sind der drei­farbige Kratersee Kelimutu östlich der Stadt Ende, die beeindruckenden Spinnennetz-Reisfelder in Cancar sowie der faszinierende Wasserfall Cunca Wulang.


Komodo-Nationalpark Reise zu den letzten Drachen Bereits in den 80er Jahren begab sich der englische Schriftsteller Douglas Adams auf die Suche nach den „Letzten ihrer Art“ – nach Tierarten, die selten geworden und vom Aussterben bedroht sind. Vor dem Hintergrund schrumpfender Lebensräume rückt auch bei vielen Tierliebhabern dieses Reisemotiv verstärkt in den Fokus. Neben unvergesslichen Reiseeindrücken trägt der Naturtourismus vermehrt auch zum Schutz der Refugien der Tierarten bei. So führt eine solche Reise auch in die versprengte Inselwelt des Komodo-Nationalparks – dem Zuhause der letzten Drachen. Das Refugium hat durch seine Riesenechsen Weltruhm erlangt – allein der Name Komodo klingt wie ein abenteuerlicher Lockruf im Ohr eines jeden Reisenden. Denn nur hier, im Herzen des indonesischen Archipels, sind die Warane zu finden, welche durch ihre Einzigartigkeit und Gefahr jene besondere Anziehungskraft ausüben und bei Naturfreunden und Tierfotografen die Herzen höherschlagen lassen.

■ Der Komodo-Nationalpark wurde 1980 gegründet und hat neben dem Schutz der Warane auch den der Unterwasserwelt zur Aufgabe. 1991 wurde der Park von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. ■ Der Komodowaran ist mit einem Gewicht von bis zu 80 Kilo und einer Länge von rund drei Metern die größte gegenwärtig lebende Echse. Die Tiere sind auf den kleinen Sundainseln heimisch. ■ Auch die Naturlandschaft des Nationalparks ist ein gutes Argument für diese einzigartige Reise: Die schroff emporragenden Eilande sind mit einer nur spärlichen Vegetation überzogen und bilden im Zusammenspiel mit dem azurblauen Wasser und gelbgrünen Grasteppichen der Trockenzeit ein unverwechselbares Panorama. ■ Für eine Reise zu den „letzten Drachen“ empfiehlt sich eine mehrtägige Bootstour auf die beiden Inseln Rinca und Komodo. ■ Während der Bootstour bietet sich zudem die Möglichkeit zum Schnorcheln oder das Ausschwärmen tausender Flughunde in den Abendstunden zu erleben. Tipp: Ein kurzer Stopp am Pantai Merah – der von Korallen rotgefärbte Strand hebt sich glitzernd vom türkisblauen Meer ab.

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Java

Jakarta Mit gut 141 Millionen Bewohnern ist Java die meistbevölkerte Insel unseres Planeten. Die belebte und staugeplagte Hauptstadt Jakarta, befindet sich im Nordwesten der Insel und ist ein idealer Ausgangspunkt für Rundreisen durch den Archipel. Direkt am pazifischen Feuerring gelegen, beherbergt die Insel eine Vielzahl von aktiven Vulkanen, welche auf Tagestouren oder mehrtägigen Wanderungen bestiegen werden können. Die kulturellen Highlights sind im Zentrum der Insel zu finden: Yogyakarta – die Stadt der Künste, sowie die Tempelanlagen von Prambanan und Borobudur. Die landschaftliche Vielfalt, Freundlichkeit der Menschen und exotische Kulinarik machen Java zu einem idealen und lohnenden Reiseziel.

Die indonesische Hauptstadt Jakarta hatte im Laufe der Jahre viele Namen. Neben der heutigen Bezeichnung ist vor allem der Name Batavia – die Bezeichnung der Stadt während der niederländischen Kolonialzeit – in Erinnerung geblieben. Der Großraum Jakartas ist heute einer der größten Ballungsräume unseres Planeten. Rund 30 Millionen Menschen leben in der Metropolregion. Wer sich in die belebten Straßen der Stadt wagt, wird vielerlei entdecken: Die Kolonialarchitektur der Altstadt, dampfende Garküchen, einen malerischen Hafen mit zahlreichen Phinisi-Booten und moderne Glasfassaden – Jakarta hat viele Gesichter. Egal ob Startoder Endpunkt einer Reise, Jakarta ist definitiv eine Erkundung wert.

Zugfahrt auf Java Eine schöne Art Java zu bereisen und gleichzeitig die Vielfalt der Insel zu erleben ist eine Zugfahrt von Yogyakarta Richtung Osten. Schon allein das bunte Treiben in der großen Bahnhofshalle Yogyakartas ist interessant, die Fahrt mit dem Eisenross durch unzählige Dörfer, endlos grüne Felder und mit Blick auf die anmutigen Vulkankegel ein Erlebnis. An den spärlich beschrankten Bahnübergängen drängen sich dichte Fahrzeugtrauben. Einfache Brücken führen über Bachläufe und die Schläge der Schienenübergänge sind deutlich im Waggon zu spüren. Dennoch ist es ein beständiges und faszinierendes Vorankommen. Eine Zugfahrt auf Java ist ein Genuss – nicht nur für Eisenbahnromantiker! Tipp: Die Zugtickets können online gebucht werden (Kereta Api Indonesia), die Buchungsbestätigung muss aber am Bahnhof gegen ein Originalticket getauscht werden.


Yogyakarta

Zeugen der Zeit: Prambanan und Borobudur

Die traditionsreiche Sultansstadt Yogyakarta ist ein Muss für jeden Java-Reisenden und kulturelles Zentrum Zentraljavas. Die Batikherstellung hat in Yogya, wie jeder Javaner die Stadt nennt, eines ihrer Zentren. Auch die Fertigung von Schattenspielfiguren („Wayang Kulit“) hat hier lange Tradition. Empfehlenswert ist auch ein Spaziergang entlang der Flaniermeile Jalan Malioboro mit seinen Märkten, Kunsthandwerksläden und kolonialen Gebäuden.

Als der Islam im 16. Jahrhundert die Insel eroberte und das Bild Javas zu prägen begann, hatten frühere Dynastien bereits mächtige Bauwerke auf dieser hinterlassen. Zu den bedeutendsten, noch heute erhaltenen Tempelbauten zählen dabei Prambanan (das größte hinduistische Bauwerk Indonesiens) und Borobudur (einer der größten buddhistischen Tempel der Welt). Beide Tempel sind stille und beeindruckende Zeitzeugen. Einerseits sind sie der Beweis für die hohe Baukunst und Religiosität der Javaner früherer Epochen, andererseits tragen sie die Narben von zahlreichen Erdbeben und Vulkanausbrüchen, was die Naturgewalten Javas verdeutlicht. Beide Tempel zählen heute zum UNESCO-Weltkulturerbe und werden am besten von Yogyakarta aus besucht.

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Ein Sonnenaufgang am Wer den Sonnenaufgang über der Vulkankulisse des Bromo erleben möchte, muss früh aufstehen. Auch sollten Reisende sich bewusst sein, dass sie auf einer Insel mit 141 Millionen Einwohnern nie wirklich alleine sind. Dennoch ist der wohl berühmteste Ausblick Indonesiens ein Highlight einer jeden Reise. Schon in den frühen Morgenstunden schrauben sich unzählige Jeeps die kurvenreichen Straßen zum Aussichtspunkt Penan­ jakan hinauf. Ein tagtägliches Treiben, welches in der einsetzenden Dämmerung seinen Höhepunkt erreicht. Ange­kommen am Rande der enormen Tengger-Caldera, in deren Inneren sich die Vulkane Bromo und Batok befinden, kann das einmalige Naturschauspiel beginnen. Langsam steigt die Sonne am östlichen Rand der Caldera auf und jeder Hügel zu Füßen des Bromo wirft einen eigenen langen Schatten auf das zuvor graue Aschemeer. Es beginnt ein Wechselspiel der Farben, welches von wiederkehrenden Ascheerup-

Vulkan Bromo tionen des weit im Hintergrund thronenden und alles überragenden Vulkans Semeru gekrönt wird. Nebelschwaden ziehen durch die Landschaft und Reisende werden spüren, weshalb diese Aussicht eine der meistfotografierten des Landes wurde. Die meisten der Touren führen im Anschluss die Serpentinen hinab zum Bromo und erfahren einen weiteren Höhepunkt mit der Besteigung des Berges. Zum Kraterrand hinauf führen 253 Stufen, die bei normaler Kondition kein Hindernis darstellen. Oben angekommen öffnet sich der Blick in den wild fauchenden Schlot des Vulkans, welcher vorrangig Schwefeldampf ausstößt. Ein rundum eindrucksvolles Erlebnis.


1000 Insel-Archipel vor Java Traumstrände, tolle Korallenriffe und viel Robinson Crusoe-Flair bieten die Pulau Seribu, übersetzt „1000 Inseln“. Die meisten der 128 Inselchen in der Bucht von Jakarta sind unbewohnt. Pulau Bidadari, Pulau Ayer, Sepa, Cocnut, Pelangi, Bira, Pantara, Kul-Kul und Pulau Putri sind touristisch erschlossen und auch bei Geschäftsreisenden sehr beliebt.

Tanjung Lesung Kontrastprogramm zur Megacity: Die Strandregion im Westen Javas ist eine ideale Kombination mit der Hauptstadt Jakarta.

Entdecken Sie Indonesien Genießen Sie Ihre perfekte Auszeit im tropischen Indonesien und lassen Sie sich von der atemberaubenden Landschaft und der natürlichen Schönheit verzaubern. Einzigartige Wasserfälle in West Java, das kulturelle Herz von Ubud oder die faszinierende Metropole Jakarta - Indonesien verspricht unvergessliche Reiseerlebnisse. Fliegen Sie nach Jakarta und Bali mit der Airline des Jahres 2017. qatarairways.com

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Nationalparks Borneo & Sumatra

Hervorragende Sichtungschancen für Orang-Utans und Nasenaffen:

Der Tanjung-Puting-Nationalpark Orang-Utans in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten ist ein einzigartiges Erlebnis. Die Tiere sind auf Sumatra und Borneo heimisch, wobei sich beide Arten in Körperform und Fellfarbe unterscheiden. Neben einem Besuch des Gunung-Leuser-Nationalparks auf Sumatra empfiehlt sich besonders eine Reise in den Tanjung-Puting-Nationalparks im Süden Borneos.

Der Park ist der ideale Ort zur Orang-UtanBeobachtung und aufgrund seiner speziellen Geschichte ein Besonderer: Niemand geringeres als Birute Galdikas – neben Jane Goodall und Dian Fossey die dritte vom britischen Anthropologen Louis Leakey entsandte Primatologin – setzt sich für den Erhalt des Lebensraums der Menschenaffen in der Region ein. ■ Mit einer Bestandsgröße von rund 6.600 Tieren ist der Park ein wichtiges Refugium der „Roten Waldmenschen“ und bietet Tierfreunden aufgrund der dichten Population hervorragende Sichtungschancen. ■ In der berühmtesten Forschungsstation des Parks – dem Camp Leakey – wurden zahlreiche Orang-Utan-Waisen ausgewildert. Der Park wurde 1977 zum UNESCOBiosphärenreservat erklärt. ■ Neben den Orang-Utans halten sich auch Nasenaffen in großen Gruppen in den Bäumen an den Flussbänken auf. Krokodile,

Warane und zahlreiche Vogelarten sowie eine artenreiche Fauna komplettieren das intensive Naturerlebnis. ■ Eine Besonderheit des Nationalparks ist die Art des Reisens im Park: Bedingt durch Sumpfgebiete ist die einzige Möglichkeit die dichten Wälder zu erkunden der Wasserweg. Die Flussfahrten an Bord „Klotok“ genannter Boote führen auf verschlungenen Wegen durch das grüne Paradies und bieten gleichzeitig Raum zur Entspannung.


Sumatra

Tobasee Der Tobasee ist einer der größten und tiefsten Bergseen der Welt und der größte See in Südostasien. Er liegt in 900  m Höhe und über­trifft an Größe den Boden­ see um mehr als das Doppelte. Vor ungefähr 75.000 Jahren durch einen der gewaltigsten Vulkanausbrüche der Erdgeschichte entstanden, ist die Landschaft heute lieblich, das Klima angenehm und die Einwohner Toba-Batak lebensfroh und musikalisch. Ein beliebtes Urlaubsziel für Touristen ebenso wie für Indonesier. Parapat, malerischer Ferienort am östlichen Ufer des Toba-Sees, ist Ausgangspunkt für Bootsausflüge zur Insel Samosir und Rundfahrten auf dem Toba-See. Die Insel Samosir, inmitten des Toba-Sees, ist das kulturelle Zentrum der Toba-Batak. Hier werden Besucher auf vielfältige Zeugnisse der Batak-Kultur treffen. Die malerischen Dörfer verzücken mit prachtvoll verzierten Stelzenhäusern, deren Dächer mit Schnitzereien mythologischer Figuren beeindrucken. Ahnenfiguren und Steinsarkophage entführen in die Glaubenswelt der Batak-Kultur, welche auch das Kunsthandwerk der Batak beeinflusst.

Tipp: Belitung Bisher nur echten Indonesien-Kennern ein Begriff, ist das kleine Eiland Belitung vor der Nordostküste Sumatras ein echter Geheimtipp für einen Strandurlaub in Indonesien. Dabei ist die Insel eine interessante Alternative zu den Dauerbrennern Bali und Lombok. Belitung bietet einige der schönsten Strände des gesamten Landes: aus dem glasklaren Wasser ragen riesige Granitfelsen empor, welche die Einzigartigkeit der Küstenlinie untermalen und unverkennbar machen. Sonnenanbeter finden auf der Insel hervorragende Bedingungen und Freiraum. Seine steigende Bekanntheit verdankt Beli-

Literaturtipp: Andrea Hirata Hirata wurde am 24. Oktober 1967 in Gantung auf der Insel Belitung geboren, wo er heute wieder lebt. Seine ersten Schuljahre verbrachte er in einer einfachen Religionsschule, welche sein weiteres Leben und literarisches Schaffen stark prägte. Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Jakarta, Paris und Sheffield widmete er sich der Literatur. Sein Erstlingswerk „Die Regenbogentruppe“ machte ihn auf Anhieb zum meistgelesenen Schriftsteller Indonesiens.

tung dem wohl berühmtesten Sohn der Insel: dem indonesischen Schriftsteller Andrea Hirata, der in seinen teils autobiografischen Werken „Die Regenbogentruppe“ sowie „Der Träumer“ humorvoll über seine Schulzeit und das einfache Leben auf der Insel berichtet. Für Literaturinteressierte ist sein „Museum der Worte“ ein interessanter Anlaufpunkt.

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Flittern auf Bali – Unterkünfte der Extraklasse

Ja-Wort vor Traumkulisse: Eheschließungen in Indonesien Paare werden in Indonesien nach ihrem jeweiligen religiösen Ritus getraut. Die Eheschließung wird anschließend von dem zuständigen Standesamt („Catatan Sipil“) registriert, das eine zivilrechtliche Heiratsurkunde („Akta Perkawinan“) ausstellt. Für Touristen ist in der Regel in jeder Stadt jeweils eine Stelle zuständig. Zur Vorbereitung der Eheschließung ist die persönliche Anwesenheit von mindestens einem der Verlobten erforderlich. Touristen sollten etwa vier Wochen Zeit für die Abwicklung aller formellen Angelegenheiten einrechnen. Damit die in Indonesien geschlossene Ehe auch in Deutschland anerkannt wird, sind einige Dokumente Voraussetzung (Geburtsurkunden des Brautpaares, Ehefähigkeitszeugnisse des Standesamtes ihres Wohnortes – im Original und in übersetzter, beglaubigter Kopie, Reisepässe des Paares, Passfotos und eine Aufenthaltsbestätigung des Hotels vor Ort, das übersetzte Unbedenklichkeitsschreiben der deutschen Botschaft in Jakarta). Zudem gilt: Beide Partner müssen laut indonesischem Gesetz einer anerkannten Religionsgemeinschaft (Islam, Protestantismus, Katholizismus, Hinduismus oder Buddhismus) angehören.

Idealer Anlaufpunkt für die Flitterwochen in Indonesien ist Bali. Die Auswahl an wunderschönen und detailverliebten BoutiqueUnterkünften ist nirgendwo größer. Luxus und Exklusivität darf es für Frischvermählte sicherlich sein: Sei es ein atemberaubender Blick vom preisgekrönten Infinity-Pool aufs Meer, eine stilvolle hölzerne Villa inmitten von Reisfeldern oder das hervorragende Restaurant der Unterkunft mit Blick auf den Vulkankegel des Agung – Bali hat einiges zu bieten!

Sanak Retreat Im Herzen Balis, in eine atemberaubende Landschaft eingebettet, ist das Sanak Retreat ein idealer Ort für Ruhesuchende. Außerhalb des beschaulichen Örtchens Munduk inmitten von Reisfeldern gelegen, hat man schon vom Bett aus einen einmaligen Ausblick. Das Sanak Retreat setzt auf Nachhaltigkeit und vereint Komfort mit den Traditionen Balis. Es sind die wechselnden Farben der Felder, die ruhige Atmo­sphäre und das zuvorkommende Personal, welche das Retreat zu einem besonderen Erlebnis machen.

Munduk Moding Plantation Neben dem mehrfach ausgezeichneten Infinity-Pool besticht diese Luxus-Unterkunft auch durch die großzügigen Villen, die verstreut im Garten einer Kaffeeplantage liegen. Jede der Villen ist individuell gestaltet und bietet ein einzigartiges Komfort­ erlebnis im angenehmen Höhenklima. Das Flair der Unterkunft liegt in der sehr privaten Lage der einzelnen Villen: Vom Tagesbett aus und bei geöffneter Fensterfront lässt sich hier Zweisamkeit exklusiv genießen.

De Klumpu Bali Das De Klumpu ist eine Komfortunterkunft, welche sich durch die ruhige Lage, hölzerne Villen und freundliche Mitarbeiter hervorhebt. Das hochwertige Restaurant mit exklusiven Vulkanblick sowie der charmante Pool runden das Unterkunftserlebnis ab. Unter Einbeziehung der Dorfbevölkerung werden Aktivitäten angeboten: Geheimtipp ist der Ausflug ins Land­leben, bei welchem sich die Möglichkeit bietet mit dem Ochsengespann im Reisfeld zu pflügen.


Putten und Pitchen umgeben von Vulkanen

Abschlag von einem erloschenen Vulkankrater und Ausblick auf den Indischen Ozean, heilige Tempel oder malerische Reisterrassen – Indonesiens Greens zählen zu den schönsten und spektakulärsten der Welt. Die mehr als 50 Plätze entsprechen den internationalen Standards und versprechen ein Golferlebnis der Extraklasse. Viele wurden von internationalen Golf-Legenden entworfen.

Perfekt für Singapur-Urlauber: Die Inseln Bintan und Batam Die Insel Bintan bietet zwei weitläufige Golfanlagen. Die Größte der Riau-Inseln liegt vor den Toren Singapurs und ist vom Hafen der MegaMetropole mehrmals täglich in rund 55 Minuten per Schnell-Fähre zu erreichen. Golfen können Ambitionierte hier auf dem Ria Bintan Golf Club oder dem Laguna Bintan Golf Club. Dieser 18-Loch-Platz liegt in einer tropischen Landschaft mit verschiedenen Wäldern, natürlichen Feuchtbiotopen und Stränden bis hin zu verlassenen Steinbrüchen. In nur 35 Minuten erreichen Besucher die Nachbarinsel Batam auf der sie den 18-Loch-Platz Batam Hills Golf spielen können.

Golfen wie die Profis: Abwechslungsreiche Greens in Jakarta Die Metropole Jakarta verfügt über rund 30 Golfplätze und eine gute Hotel-Infrastruktur mit mehreren 5-Sterne-Hotels. Der Emeralda Golf & Country Club beispielsweise liegt am Fuße des Vulkans Salak. Mit seinem 18-Loch Südkurs (Design: Arnold Palmer) und dem 9-Loch Nordkurs (Jack Nicklaus) rühmt sich der Club mit 27 Löchern für internationales Wettbewerbsniveau. Der Südkurs ist typisch für Palmers Design, welches mit zahlreichen Seen und Wasserhindernissen Abwechslung und Herausforderungen in das Spiel bringt.

Preisgekrönt: Indonesiens bester Golfplatz liegt auf Bali Auf der bei Touristen beliebten Urlaubsinsel Bali gibt es derzeit fünf Golfplätze. Der The Bali Handara Golf & Country Club zählt laut dem GOLF Magazin zu den TOP 50 der schönsten Golfplätze weltweit. Er besticht mit seiner Einbettung in einen erloschenen Vulkankrater. Über 1.000 Meter über dem Meeresspiegel schlagen Golfer inmitten tropischer Natur ab – bei stets angenehmen Temperaturen zwischen 14 und 24 Grad Celsius. Eine weitere beeindruckende Anlage ist der Nirwana Bali Golf Club. Vom siebten Loch aus haben Spieler einen schönen Blick auf den berühmten Tanah Lot Tempel. Der „Nirwana Bali Golf Club“ gilt als Indonesiens bester Platz und wurde vom Magazin Golf Digest auf Platz 52 der „World’s 100 Greatest Golf Courses“ gewählt.

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Veranstaltungskalender Bau Nyale Festival (Lombok)

Nyepi – Tag der Stille (Bali)

Waisak (Java)

Februar/März Wer zwischen Februar und März auf die Insel Lombok reist, kann das größte rituelle Fest der Insel erleben. Am Strand Pantai Seger, unweit von Kuta, treffen sich am 20. Tag des zehnten Monats des Kalenders der Eingeborenen Sasak tausende Menschen zum „Bau-Nyale“, zu deutsch: „Seewürmer-fangen“. Die neonfarbenen Nyalewürmer zeigen sich nur einmal im Jahr an der Wasseroberfläche, dann jedoch gleich millionenfach. Die Tradition geht zurück auf die Sage der Prinzessin Mandalika, welche sich für den Frieden ihres Königreiches opferte. Ihre Haare sollen sich in die scheuen Nyale-Würmer verwandelt haben, die seitdem einmal im Jahr an der Wasseroberfläche auftauchen und der Insel Fruchtbarkeit bringen sollen.

17. März 2018 / 07. März 2019 Eine Insel, die sich für einen Tag der kollektiven Ruhe verschreibt – ein Feiertag auf Bali. „Stille“ wird an diesem Tag wirklich ernst genommen, denn keinerlei Tätigkeiten sind während des hinduistischen Festtags erlaubt. Selbst Flugzeugen wird ein Start- und Landeverbot auferlegt! Eine Insel die sich für einen Tag der kollektiven Ruhe verschreibt – ein einzigartiges Erlebnis.

19. Mai 2018 / 29. Mai 2019 Das Waisak-Fest erinnert an die Geburt, Erleuchtung und den Tod Buddhas und wird jährlich auf dem Geländes des Borobudur-Tempels zelebriert. Tausende Mönche aus allen Regionen Indonesiens treffen dann in Zentraljava zusammen, meditieren und widmen sich heiligen Ritualen. Interessierte können der Zeremonie beiwohnen.

Pasola (Sumba) Februar/März Während des Pasola-Festes messen sich die Bewohner der Insel Sumba spielerisch im Speerkampf. Auf Pferden reitend werden Holzspeere auf Kontrahenten geschleudert. Einst mit echten Speeren zelebriert, werden heute nur noch Wurfgeräte mit stumpfen Spitzen verwendet. Der genaue Zeitpunkt des Pasola wird von den Dorfältesten der Insel festgelegt.

Galungan & Kuningan (Bali) 30. Mai und 9. Juni 2018 sowie 26. Dezember 2018 und 5. Januar 2019 Das Galungan & Kunigan Festival wird auf Bali gefeiert und ist eines der wichtigsten Feste auf der Insel. Es wird alle 210 Tage nach dem Hindu-Saka Kalender gefeiert. Das Festival wird auf der ganzen Insel begangen, um die Ankunft der Götter auf Bali zu feiern. Nach balinesischer Überlieferung steigt am Galungan-Tag das Allerhöchste Wesen, Sanghyang Widhi Wasa, mit anderen Gottheiten und den Seelen der Vorfahren vom Himmel zu den Tempeln herab, bis sie zehn Tage später am Kuningan-Tag wieder in ihre himmlischen Gefilde zurückkehren.

Idul Fitri – Ende des Ramadan 14. - 16. Juni 2018 / 3. - 5. Juni 2019 Das Fest des Fastenbrechens ist in Indonesien ein wichtiges Ereignis. Insbesondere auf den Straßen kommt es während dieser Zeit aufgrund von Familienbesuchen allerdings regelmäßig zu Chaos auf den Verkehrswegen. Aus allen Provinzen pilgern Menschen nach Hause zu ihren Familien, um Idul Fitri zu feiern.

Bali Arts Festival Mitte Juni bis Mitte Juli Das Bali Arts Festival findet jedes Jahr von Mitte Juni bis Mitte Juli in Denpasar statt. Im Fokus steht hierbei die Einzigartigkeit der Balinesischen Kunst und Kultur. Das vierwöchige Festival bietet zahlreiche kulturelle Highlights, von Kunstausstellungen über Paraden bis hin zu täglichen Tanz- und Musikaufführungen.


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Tomohon International Flower Festival (Sulawesi) August Tomohon auf Sulawesi ist der größte Blumenhersteller im gesamten Archipel und feiert dies einmal im Jahr. Das Highlight des Festivals ist eine Parade bei der blumengeschmückte Wagen aus aller Welt die Schönheit von Mutter Natur zeigen. Zudem gibt es zahlreiche Wettbewerbe und Ausstellungen zum Thema Blumen.

Wamena-Hochlandshow (West-Papua) August Der indonesische Teil der Insel West-Papua steht in seiner Kulturvielfalt jener Papua-Neuguineas in nichts nach. Wie auch bei den berühmten Kulturfestivals in Mt. Hagen oder Goroka im Nachbarstaat, lässt sich diese Vielfalt bei der Wamena-Hochlandschow erleben. Zahlreiche Clans in traditionellen Kostümen kommen im August im Baliem-Tal zusammen.

Lake Toba Festival (Sulawesi) September Das Lake Toba Festival auf Sumatra ist das größte Festival in Nord-Sumatra. Besucher

lernen bei dem eintägigen Festival die Batak-Kultur der Einheimischen kennen. Dazu gehören unter anderem die Tortor-Tänze, schwingende Ulos oder auch traditionelle Sportwettkämpfe.

Asmat Kultur Festival (West-Papua) Oktober Das Asmat Kultur Festival auf Papua ist ein Erlebnis für Abenteurer. Der dort einheimische Asmat-Stamm ist bekannt für die Herstellung von aufwendigen Schnitz-Kunstwerken, für die Kenner primitiver Kunst hohe Preise zahlen. Das Festival besteht aus Auktionen, Ausstellungen sowie Tanzund Musikdarbietungen.

Kuta Karnival (Bali) September/Oktober Beim Kuta Karival handelt es sich ein einwöchiges Fest, welches jedes Jahr am Strand von Kuta stattfindet. Der erste Kuta Karnival wurde 2003 veranstaltet, um nach dem Terroranschlag in Kuta von 2002 die Lebensfreude wieder in den Vordergrund zu stellen. Das Fest bietet Musik, Tanz, Open-Air-Veranstaltungen sowie ein Food Festival. Weitere Veranstaltungen und genaue Daten finden Interessierte auf www.indonesia. travel (Events & Festivals)

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Interview mit

Tourguide Wanto

Wanto, wo kommst du her und wo lebst du heute? » Geboren wurde ich in Surakarta, doch nach dem Studium verschlug es mich für fünf Jahre nach Kalimantan (Borneo), wo ich im Tanjung-Puting-Nationalpark in einem Auswilderungsprojekt für Orang-Utans arbeitete. Nach dieser Zeit ging ich nach Irian Jaya (Westpapua) und lebte beim Stamm der Dani – wie in der Steinzeit! Nach vier weiteren Jahren auf Bali, kehrte ich zurück nach Java, wo ich heute in Jakarta mit meiner kleinen Familie lebe. Wie bist du eigentlich Tourguide geworden? » Das ist eine sehr interessante Frage! Reisen und Abenteuer sind mein Hobby, meine Passion, mein Leben. Aber zum Tourismus kam ich eher durch Zufall. Ich habe Wirtschaftswissenschaften studiert. Aber um ehrlich zu sein gefiel mir das alles gar nicht. Als ich eine Anzeige über eine freie Stelle als Guide auf Kalimantan sah, nutze ich die Chance zum Absprung. Und so landete ich auf Borneo, wo ich vor allem in einem Orang-Utan-Projekt mitwirkte. Das waren unglaubliche Erfahrungen: Ich lebte mit den Orang-Utan-Waisen 24 Stunden am Tag zusammen. Heute freue ich mich jedes Mal, wenn mir einer meiner Schützlinge während einer Tour im Wald begegnet. Welche Musik hörst du so? » Auf jeden Fall Rock, Heavy Metal und Trash Metal! Manchmal auch Klassik.

Was sollten Indonesien-Besucher auf jeden Fall sehen? » Indonesien ist groß und hat unglaublich viel zu bieten. Für den ersten Besuch empfehle ich eine Tour von Java nach Bali: Tempel, Vulkane und zwei unterschiedliche Kulturkreise lassen sich so verbinden. Tierliebhaber sollten nach Kalimantan oder Sumatra reisen. Ein absoluter Höhepunkt sind natürlich die Orang-Utans. Ebenso einzigartig ist eine Reise in den Komodo-Nationalpark zu den Waranen. Und wer es besonders abenteuerlich mag, dem empfehle ich eine Reise nach West-Papua, wo man noch heute exotischen Kulturen und Menschen, die quasi wie in der Steinzeit leben, begegnen kann. Was sollte man in Indonesien besser nicht tun? » Unhöflich sein und unsere Kultur und Menschen nicht respektieren. Wenn man sich an diese einfachen Regeln hält, wird man auf unseren Inseln mit offenen Armen empfangen.

Welche sind deine Lieblingsinseln? » Das ist eine schwere Frage, denn jede Insel ist auf ihre Art und Weise beson­ ders. Wenn ich eine Rangliste aufstellen muss, dann sind es Papua, Kalimantan und Sumatra. Das hängt damit zusammen, dass ich schon seit meiner Kindheit vom Dschungel, wilden Tieren und Naturvölkern fasziniert bin. Was denkst du über Deutsche? » Ich hatte schon einige Deutsche als Reisende mit mir in Indonesien. Deutsche sind interessiert und achten mehr auf Details als andere – so entdecken wir unterwegs auch durch unsere Gäste immer wieder neues. Ich war zudem schon oft in Berlin. In Dresden habe ich auch Eierschecke gegessen. Apropos, Essen. Dein Frühstück sah heute auch sehr exotisch aus, was war das? » Kein typisch indonesisches Frühstück – aber es war lecker. Es gab Reis-Porridge mit grünen Bohnen. Dazu eine Milch mit Ingwer und zusätzlich Yasmin-Tee. Generell essen die meisten Indonesier morgens aber gebratenen Reis. Hast du noch eine indonesische Lebensweisheit für uns? » Es ist egal wie viel du isst, du hast nichts gegessen, bevor es Reis gab! Dank dir Wanto! «


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Indonesien von A bis Z

Anreise Die reine Flugzeit ab Deutschland, Österreich und der Schweiz beträgt rund 15 Stunden. Hinzu kommt die Umsteigezeit an einem der Luftfahrtdrehkreuze oder auf Wunsch ein Stop-Over. Eine Direktverbindung wird derzeit nicht angeboten. Zahlreiche Fluggesellschaften bieten gute Anbindungen nach Jakarta sowie nach Denpasar/Bali.

Einreisebestimmungen Urlauber aus 169 Ländern (darunter Deutschland, Österreich und Schweiz – Details www.indonesia.travel) erhalten bei Einreise ein kostenfreies 30-Tages-Visum für Indonesien. Der Reisepass muss dafür noch sechs Monate gültig sein und ein Rückflugticket vorliegen. Wer länger im Land bleiben möchte, kann dies im Voraus bei der Botschaft (Botschaft der Republik Indonesien Berlin, www.kemlu.go.id/berlin, Generalkonsulat der Republik Indonesien Frankfurt www.indonesia-frankfurt.de, Generalkonsulat der Republik Indonesien Hamburg

www.krjihamburg.de, Botschaft der Republik Indonesien in Bern, Schweiz www.kemlu.go.id/bern, Botschaft der Republik Indonesien in Wien, Österreich www.kbriwina.at) beantragen.

Geld und Währung Die Landeswährung ist die indonesische Rupiah (IDR) und existiert vor allem in Scheinform. Die aus Aluminium gefertigten Münzen taugen schon allein des Wertes wegen eher als Souvenir, als zum Zahlungsmittel. Für einen Euro bekommt man rund 15.000 IDR. Entgegen der Praxis in anderen asiatischen Länder werden kaum Dollar als Parallelwährung akzeptiert. Es empfiehlt sich entsprechend, schon am Flughafen Geld zu wechseln.

Zeitunterschied Indonesien besitzt 3 Zeitzonen: Westindonesische Zeit (WIB): MEZ +6 Std. (Java, Sumatra, Westkalimantan, Zentralkalimantan) Zentralindonesische Zeit (WITA): MEZ +7 Std. (Bali, Sulawesi, Nusa Tenggara, Ostkalimantan, Südkalimantan) Ostindonesische Zeit (WIT): MEZ +8 Std. (Molukken, Papua)

Klima Indonesien hat ein tropisch-feuchtes Klima mit geringen Temperaturschwankungen. Die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei ca. 27 °C.


Reiseknigge

Reisezeit

Gesundheit

Generell sind die Monate von März bis Oktober ideal um nach Indonesien zu reisen, da über die Wintermonate durch die Regenzeit auf allen Inseln mit kurzen, starken Regengüssen zu rechnen ist. Bei Reisen nach Sumatra und Borneo sollte sich ganzjährig auf Schauer eingestellt werden. August und September sind geschäftig. Wer es ruhiger mag, reist zwischen März und Juli nach Indonesien.

Vor einer Reise nach Indonesien empfiehlt es sich, im Tropeninstitut Informationen zu aktuellen Impfempfehlungen und zur Gesundheitsvorsorge einzuholen. Unbedingt sollte zudem vor Reiseantritt eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden. Ärzte und Krankenhäuser verlangen direkte Bezahlung, was bei stationärer Behandlung schnell teuer werden kann. Zu empfehlen sind die internationalen Krankenhäuser insbesondere auf Bali wie das BIMC in Kuta oder BIMC in Nusa Dua.

Sicherheit Die Inseln des Archipels sind in der Regel sicher zu bereisen und Touristen werden freundlich empfangen. An Flughäfen und Bahnhöfen sowie in Touristenzentren wird gesondert auf die Sicherheit geachtet. Radikalisierungstendenzen in einzelnen Provinzen wird entschieden entgegengetreten.

Wer sich etwas mit den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen der Inseln beschäftigt sowie offen und respektvoll durch Indonesien reist, der wird im Land keinerlei Probleme bekommen. Die Bewohner des Landes sind größtenteils sehr liberal eingestellt und die aufstrebende Jugend ist sehr weltoffen. Grundsätzlich gilt natürlich: ordentliche Kleidung, Respekt vor fremden Religionen und anderslautenden politischen Sichtweisen sowie genereller Anstand werden vorausgesetzt. Es gehört sich insbesondere ältere Menschen zu fragen, ob sie fotografiert werden wollen. Ebenso sollte es selbstverständlich sein, Tempelanlagen wie Borobudur oder Prambanan nicht mit freiem Oberkörper zu erkunden. Während des Ramadan sollte insbesondere auf Java außerhalb der Hotelanlagen nicht zur Tagzeit gegessen oder Alkohol konsumiert werden.

Stromversorgung Die Stromversorgung in den touristisch erschlossenen Regionen ist sehr gut. Der deutsche Stecker passt in die gängigen Steckdosen des Landes (220 Volt/50 Hz). Je abenteuerlicher die Reise, desto mehr laufen Reisende jedoch Gefahr auch einmal ohne Strom dazustehen.

Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise sowie medizinische Hinweise finden Sie auf der Webseite des Auswärtigen Amtes www.auswaertiges-amt.de.

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Unterkünfte

Sprache

Indonesien bietet Reisenden die komplette Palette an Unterkünften und Übernachtungsmöglichkeiten: Vom einfachen Gästehaus, über stilvoll gestaltete Mittelklassehotels, bis hin zu komfortablen Luxusunterkünften mit atemberaubenden Infinity-Pools – es bleiben keine Wünsche offen.

Um die Kommunikation zwischen den vielen Inseln zu erleichtern, wurde 1945 Bahasa Indonesia zur offiziellen Staatssprache erklärt. Zusätzlich verständigen sich viele Volksgruppen noch mit eigenen Sprachen und Dialekten. Besonders der jüngere Teil der Bevölkerung spricht ein gutes Englisch, was die Verständigung erleichtert.

Inlandsflüge Oftmals herrschen Vorbehalte gegenüber indonesischen Airlines, da diese in der Vergangenheit auf der schwarzen Liste der Fluggesellschaften waren. In den letzten

Fortbewegung vor Ort In Indonesien herrscht Linksverkehr. Autovermietungen gibt es in allen touristischen Gebieten (internationaler Führerschein benötigt) – ein Auto mit Fahrer ist aber oft die günstigere und entspanntere Alternative. Der Fahrer ist meist gleichzeitig noch ein wunderbarer Reiseführer, der gerne über sein Land, die Sehenswürdigkeiten und die Kultur berichtet. Java verfügt über ein gut ausgebautes Eisenbahnnetz. Dank guter Schnellzug-Verbindungen lässt sich die indonesische Hauptinsel auch gut per Bahn bereisen.

Jahren ist jedoch sehr viel frischer Wind aufgekommen: Sicherheitsstandards werden respektiert, alte Maschinen wurden durch Modernere ersetzt. Zu empfehlen ist die nationale Fluggesellschaft Garuda Indonesia und Silk Air (Tochter von Singapore Airlines), die viele inländische Verbindungen anbieten.


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