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Magazin für Berlin

www.berlin030.de 25 / 2010 25.11.-08.12.2010 Gut besetzt

Wie man in Berlin mit Russen und Amis feiert

Gut versteckt

Gerettete Kunst wieder entdeckt

Gut zu sampeln

Warum Kool & The Gang noch immer »Fresh« sind

s grati


get2Card Berlin I * * * Vol. 25/2010 – alle zwei Wochen neu in [030]

I www.get2Card.de

get2 News

187 BdL

Dalí Berlin 2for1 !

Vielharmonie 2for1!

DALI – DIE AUSSTELLUNG AM POTSDAMER PLATZ ermöglicht mit über 450 Exponaten als museale Dauerausstellung den wohl umfangreichsten Einblick in Salvador Dalís experimentierfreudige Meisterschaft in nahezu allen Techniken der Kunst.

Die Vielharmonie ist nicht nur für Schöneberger ein beliebter Treffpunkt. Mit einem zuvorkommenden Service, erstklassigen Cocktails und Drinks wird vom Team der Vielharmonie eine einzigartige Wohlfühl-Atmosphäre für den Gast erzeugt, die ihn gern Wiederkommen lässt. Die umfangreiche Cocktailkarte orientiert sich überwiegend an Klassikern, bietet aber auch Eigenkreationen und Premium-Cocktails. Die Bar überzeugt durch abgestimmtes Design im modernen Stil. Mittwochs gibt es als zusätzliches Highlight das beliebte AllYou-Can-Eat-Buffet. Bequeme Sitzmöbel und das klare Farb- und Lichtkonzept machen die Vielharmonie zu einer Location der besonderen Art im Schöneberger Kiez am Nollendorfplatz.

Das get2Card-Angebot: 2 Eintrittskarten für den Preis von einer. Gilt nicht in Verbindung mit anderen Ermäßigungen bzw. bei Gruppen. h Ersparnis: 11 EUR

u Dalí Berlin Leipziger Platz 7, 10117 Berlin s+u Potsdamer Platz

Vielharmonie Motzstr. 8, 10777 Berlin u Nollendorfplatz

Das get2Card-Angebot: Spichernstraße Cocktails 2 for 1 (gilt nicht während der Happy Gültig an allen Kassen der IFA Hour) h Ersparnis: 5,50-9 Euro Ayce-Buffet 2 for (immer am 08.09.10 von 10 1Uhr bis 18mittwochs). h Ersparnis: 5,90 Euro Uhr.

Buchkantine 2for1! Seit Oktober 2005 bereichert die BUCHKANTINE die Moabiter Nachbarschaft und erfreut sich nicht nur dort großer Beliebtheit. In der gemütlichen Café-Lounge können Sie sich mit Kaffeespezialitäten entspannen und sich mit einem Snack stärken. Die angegliederte Buchhandlung bietet Ihnen eine reiche Auswahl an Literatur und professionelle Beratung an, und wer über das Buch im Internet

recherchieren will, kann dies mittels W-Lan ungestört tun. Tatort- und Polizeiruf-Fans können den jeweiligen Film zur bekannten Zeit am Sonntag ab 20:15 Uhr gemeinsam mit Gleichgesinnten anschauen. Buchkantine Essener Str. 11 10555 Berlin u Turmstraße

Das get2Card-Angebot: 2 for 1 für Kaffee & Kuchen. h Ersparnis: 4,40-5,30 Euro

Die get2Card ist Berlins größte Vorteilskarte, die nach dem 2 for 1-Prinzip funktioniert. Einfach get2Card vorlegen und bei der Mehrzahl der über 300 Angebotspartner mit mehr als 500 Akzeptanzstellen 2 Leistungen zum Preis von 1 nutzen. Die get2Card ist offizieller Partner der Kampagne be Berlin Das Prinzip: Einer zahlt – zwei kommen rein! Sie ist unter 030/438 09 80 und auf www.get2Card.de zu haben.


Euer [030] Team

[030] Online

3—5

Berlin Live

6—9

Editorial—Agenda

Kultur—Tagestipps— Programm

10—19

Musik

20—31

Filmstarts—Index— Programm

Kino

Kino

Magazin—Tagestipps— Konzerte—Programm

Party

32—45

Magazin—Tagestipps— Programm

Guide

46—68

Kolumnen—Society

GUIDE

Maps—Adressen— Kleinanzeigen—Impressum

Gossip

Berlin Live

Start

Musik

Im »Berlin Ticker« lest ihr, was in Berlin passiert, tagesaktuell auf ➜ berlin030.de

Party

Die Produzenten dieses Magazins haben einen anderen Lebensrhythmus als die meisten Berliner. Wir leben im Zwei-Wochen-Takt aus Heft vorbereiten, Heft produzieren und Heft aus der Druckerei erwarten. In diesen zwei Wochen steuern wir regelmäßig auf einen Höhepunkt zu, der sich aus Zeitdruck, Überstunden, positivem Stress und am Ende der Erlösung, doch noch alles rechtzeitig nach Preetz geschickt zu haben, wo sich die Druckerei befindet, zusammensetzt. Worum geht’s—in den kommenden zwei Wochen haben wir die ersten beiden Adventssonntage und Nikolaus. Aber war nicht eben noch Sommer? Das kann nur daran liegen, dass bei uns die Zeit einfach doppelt schnell vergeht (wegen dem Zwei-Wochen-Takt). Oder geht es allen anderen auch so? Ganz anders geht es jenen Beamten und Beamtinnen, die uns zwei verkaufsoffene Adventssonntage gestohlen haben. Vorgeblich, um unser Leben zu entschleunigen, aber in Wirklichkeit verursacht es natürlich nur noch mehr Stress. Also Vorsicht, die Adventszeit ist doppelt so schnell vorbei und es gibt nur halb so viel Zeit, die Weihnachtsgeschenke zu besorgen—zumindest für alle, häufiger mal Überstunden machen oder andere Verpflichtungen haben.

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60—63

Gossip

Ist denn schon ...?

Start

Editorial

Weihnachten online ➜ www.berlin030.de/weihnachten Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Start

Do 25.11.

Fr

26.11.

Sa

27.11.

So

28.11.

Mo 29.11.

Di

30.11.

Mi 01.12.

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1. Woche

da n e g A

Konzert Kele Okereke macht jetzt ohne Bloc Party Musik. Und ohne Indierock. Stattdessen: Fette elektronische Beats und hypnotische Sounds. Mit seinem Solodebüt »The Boxer« und neuem Selbstbewusstsein hat sich der jüngst geoutete Kele mit gerade mal 28 Jahren neu erfunden. Einzig der gefeierte Gesang ist geblieben. Der Beweis ab 20 Uhr im Astra

Infotainment Es soll Menschen geben, die beschäftigen sich mit den schönen Dingen des Lebens. Und es gibt Dr. Mark Benecke: Herr der Maden. Hört sich ekelhaft an? Ist es auch. Käferfraß, Fliegenlarven und andere Kostbarkeiten sind Interessenschwerpunkte des Kriminalbiologen, der bebilderte Verbrechensanalyse betreibt. Um 20 Uhr im Urania-Theater

Contest Willkommen zur 10. Fritz Nacht der Talente. Dürfen wir vorstellen: Junge, nach Ruhm gierende Nachwuchskünstler auf der einen, ein gnadenloses Publikum auf der anderen Seite. Das »Applausometer« ist die Guillotine des Abends, ein Clown der Scharfrichter—lustig für Unbeteiligte. Mit Star-Überraschungsband! Um 20 Uhr im Admiralspalast

Advent Das erste Lichtlein brennt! Passend dazu verspricht die Märchenhütte im Hexenkessel Hoftheater idyllische Atmosphäre. Grimm steh uns bei—mit 20 urtümlichen Dramoletten von herzerwärmend wie »Aschenbrödel« bis unheilträchtig wie »Machandelbaum«, FSK 18! Nicht zwei, nicht drei, nicht vier, Grimm steht jetzt schon vor der Tür. Noch bis 28. Februar

Ausstellung Nan Goldins Fotografien sind Bilder ihres Lebens. Eines Lebens in der Undergroundkultur. Einen Einblick in die Jahre zwischen 1984 und 2009—Jahre, in denen Goldin zeitweise in Berlin lebte—gewährt »Nan Goldin—Berlin Work«. 80 Mal Schnappschussästhetik einer Bohème jenseits der Klischees! Noch bis 28.03. in der Berlinischen Galerie

Contest Action Kidz!—Kinder gegen Kinderarbeit: Die Kindernothilfe ruft Kinder auf, gegen eine Spende bei Bekannten oder in Unternehmen kleinere Arbeiten zu verrichten und damit Projekte gegen Kinderarbeit—in diesem Jahr in Haiti—zu unterstützen. Für die fleißigsten Helferhändchen: Pate Culcha Candela rockt die Schulbühne! Anmeldeschluss ist heute.

Theater Mit »Der Kleine Prinz« hat Antoine de Saint-Exupéry ein zeitloses Meisterwerk für Groß und Klein geschaffen. Über Freundschaft und Menschlichkeit. Der Admiralspalast zeigt auch dieses Jahr eine Inszenierung des modernen Märchens. Mit prominenter Benefiz-Besetzung—unter anderem wirken Bruno Ganz und Armin Rhode mit. Bis 02.01. im Admiralspalast

Fatboy Slim am 08.12. in der Arena


2. Woche Konzert Zu den Sportfreunden Stiller ist schon alles gesagt. Sie sind immer noch zu dritt, machen immer noch Indierock und teilen vermutlich immer noch ihre Fußballbegeisterung. Jetzt sind sie mit »Die Letzte Leise Reise« auf Tour, die jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weder die letzte noch leise sein wird. Ab 20 Uhr im Tempodrom

Macy Gray am 04.12. im Postbahnhof

Messe Die 20. Berlin Tattoo-Convention öffnet heute ihre Pforten und lädt zum gemeinsamen Körperkult. Wer seinen Body schon mit besonderen Tätowierungen versehen hat, der kann gleich zur Wahl der Tattoo-Queen 2011 antreten. Und wenn wir schon dabei sind: Ozzy Osbourne wird heute 62 Jahre! Wir gratulieren. Bis zum 05.12. am Flughafen Tempelhof

Konzert Die ganz großen Zeiten der Macy Gray sind wohl vorbei. Trauriges Zeugnis: Die Teilnahme bei »Dancing With The Stars«. Dennoch—oder gerade deshalb—nach drei Jahren musikalischer Stille will es das einstige R’n’B-Starlet jetzt noch mal wissen: Mit neuem Album und großer Live-Tour. Frei nach dem Motto: »I Try«! Ab 20 Uhr im Postbahnhof

Event Die Telekom Extreme Playgrounds sind startklar. Wieder in Berlin. Wieder im Velodrom. Und wieder mit jeder Menge Fun und Action. 44 Profisportler messen sich auf BMX und Skateboard in den Disziplinen Street und Vert. Musikalische Unterstützung kommt von der US-Post-Hardcore Band BoySetsFire und den Rockern von Panic! At The Disco; ab 11 Uhr.

Nikolaus Pack die großen Taschen aus… Der Geschenkmarathon kann beginnen! Also, nicht vergessen: Schuhe schön putzen, zentral vor der Tür platzieren und etwaige Konkurrenztreter möglichst unauffällig entfernen. Vergessen ist Nächstenliebe! Heute zählt der nackte eigene Vorteil! Wichtig: Wer große Stiefel hat, ist klar im Vorteil! Die armen Kleinen!

Contest Sie sind wieder gefragt. Die Tiefsinnigen. Jene, die sich nicht vor ihren Gefühlen und hinter ihren Wahrnehmungen verstecken—die Poeten eben! Sie bringen zu Blatt, was andere nur verstohlen denken. Ja, sie sind mutig! Im Lido kann das Selbstverfasste beim Kreuzberg Slam auch zu Gehör gebracht werden. Vor echtem Publikum. Ab 20.30 Uhr

Konzert Das Berlin Festival 2010. Problem diesmal: Sicherheitspannen. Der Abbruch von offizieller Seite folgt. Ärgerlich. Einen kleinen Trost gibt es jetzt aber doch: Die Berlin Festival Zugabe mit Fatboy Slim und 2manydjs. Nicht auf dem Flughafen Tempelhof, dafür aber in der Arena und für Festivalbesucher kostenlos—nach e-Voranmeldung! Ab 20 Uhr

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Do

Start

Kele Okereke am 25.11. im Astra

02.12.

Fr

03.12.

Sa

04.12.

So

05.12.

Mo 06.12.

Di

07.12.

Mi

08.12. 5


Berlin Live Berlin Live

Theater—Kultur—Ausstellungen—Programm

»Entartete Kunst«

Beschlagnahmt aus verschiedenen deutschen Museen, zeigte die Wanderausstallung von 1937 bis 1941 Kunst, die aus Sicht des Naziregimes als »undeutsch«, »entartet« und »zersetzend« zu betrachten war.

Naum Slutzky, Weibliche Büste

Ausstellung—Verschollene Kunst

Versteckt, entdeckt, gefeiert… Arbeiter und Archäologen entdeckten elf von den Nazis als »entartet« diffamierte und längst verloren geglaubte Skulpturen. »Ein kleines Wunder«, meint nicht nur der Regierende Bürgermeister

Als Arbeitern der Sensationsfund quasi von der Baggerschaufel purzelte, hielten Experten dies noch für einen Einzelfund. Ursel Berger, Direktorin des Georg-KolbeMuseums, identifizierte das Fundstück schnell: Die Büste, ein Bildnis der Schauspielerin Anni Mewes aus den 20ern, galt seit 1937 als zerstört oder vermisst. Das Werk des Bildhauers Edwin Scharff war Teil der Nazi-Propagandaschau »Entartete Kunst«. Als weitere Bronze- und Terrakottawerke aus dem Kellergewölbe des Wohnhauses in der ehemaligen Königstraße 50 geborgen werden konnten, wurde allen Beteiligten klar, um welchen »Schatz« es sich handeln könnte. Matthias Wemhoff, Direktor des Museums für Vor- und Frühgeschichte und Landesarchäologe: »Dieser Fund ist einzigartig. Noch nie sind Kunstwerke mit diesem Hintergrund bei einer Ausgrabung gefunden worden.« Bei aller Freude über den historischen Fund stellten sich Experten schnell die

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Frage, wie die Werke dorthin kamen. Recherchen ergaben, dass einer der Mieter mit dem Fund in Verbindung stehen könnte. Bevor das Gebäude 1945 bis auf die Grundmauern niedergebrannt war, hatte laut Mieterliste ein gewisser Erhard Oewerdieck gleich mehrere Wohnungen und Ladengeschäfte angemietet. Der Treuhänder und Steuerberater soll gemeinsam mit seiner Frau jüdische Mitbürger nicht nur versteckt, sondern ihnen auch eine unkomplizierte und schnelle Ausreise finanziert haben. Dass er die Kunstwerke vor den Nazis und dem Feuer gerettet haben könnte, gilt nun als wahrscheinlich. Inzwischen sind die gut erhaltenen und nur teilweise restaurierten Werke im Neuen Museum Berlin zu sehen. Der Berliner Skulpturenfund. »Entartete Kunst« im Bombenschutt Im Neues Museum, Bodestraße, Mitte

Foto Achim Kleuker, Berlin

¶ [Tommy Kempert]


»Renate Künast kandidiert für das Amt der Bürgermeisterin« Foyergespräch ➜ S. 8

Lesung—Treffen junger Autoren

Berlin Live

Wo die Zukunft liest

Das Buch ist der beste Freund der Daheimgebliebenen. Beim 25. Treffen junger Autoren kann man auch mal rausgehen und sich was vorlesen lassen

Für Autoren unter 18 gibt’s nur Wasser. Denn von Cola kriegt man schwarze Füße

Seit 25 Jahren treffen sich alljährlich 20 junge Autoren aus ganz Deutschland zu einem fünftägigen Gelage mit Abschlusslesung. Und die verspricht gut zu werden, denn sie sind die besten aus 687 Bewerbern. Gibt es überhaupt junge Autoren oder werden Literaten sofort als alte Männer mit Pfeife geboren? Und wenn es ihn gibt: Wo kommt eigentlich der Schriftstellernachwuchs her? Das Treffen junger Autoren könnte einer dieser Kessel sein, in denen die Zukunft der deutschen Literatur brodelt. Dabei ist das Anfangsalter für Schriftsteller vergleichsweise niedrig; zehn Jahre sind die jüngsten Bewerber, 13 Jahre alt sind die jüngsten Finalisten: Jakob Fliess aus Hamburg und Len Sander aus Hannover. Sie werden ihre Texte »Der Mann in Grau« oder »Graustufenkollage«—welch eigenartige Themenüberschneidung—im Rahmen der Lesung der Finalisten am 26.11. um 19 Uhr im Haus der Berliner Festspiele lesen. Mit dabei sind auch zwei Autorinnen aus Berlin, Mareike Dottschadis und Rebecca Ciesielski, denen wir hiermit herzlich gratulieren; und vielleicht lesen und hören wir in nicht allzu ferner Zukunft mehr von den beiden. ¶ [l+f] Lesung der Finalisten am Freitag, 26. November um 19 Uhr im Haus der Berliner Festspiele

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Kulturtipps Austellung—Bis 31.03.2011

Der mehrfach prämierte Bildjournalist Fabrizio Bensch berichtet aus Regionen, die unsereins nur aus dem Fernsehen kennt. Afghanistan zum Beispiel. Als der deutsche Bundestag 2001 beschließt, auch deutsche Soldaten nach Afghanistan zu schicken, ahnte niemand, wie lang, vor allem aber wie gefährlich dieser Einsatz werden könnte. Mit der gesteigerten medialen Aufmerksamkeit änderte sich auch die öffentliche Haltung zum Afghanistan-Einsatz.

Dass deutsche Soldaten bei der afghanischen Bevölkerung hohen Respekt genießen und keineswegs einen rein kriegerischen, mehr sogar einen humanitären Auftrag haben, dokumentiert Bensch mit seinen Bildern und Briefen, in denen er Freunden und Verwandten von seiner Eindrücken berichtete. ¶ [toke] In der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107, Potsdam

Buchfest—27. und 28.11. jeweils ab 15 Uhr

Festival—Mi 01.12. bis Sa 04.12

Wer auf Nummer sicher gehen will und seinen Anverwandten nicht nur aus purer Nächstenliebe, sondern auch mit einem Ansporn zu gesteigerter Intellektualität lecker Bücher zu Weihnachten schenken möchte, der sollte sich dieses Wochenende noch nichts vornehmen. Denn dann gastiert das Bücherfest mit 50 teilnehmenden Verlagen und Büchereien erstmals indoor in der Volksbühne. Der Schenkende hat selbst einiges davon, denn Lesungen und Buchvorstellungen lassen Leseratten mit dem Schwanz wedeln, in Gesprächsrunden kann man fröhlich hustend stören und im Anschluss spielen auch noch Stereo Total. ¶ [l+f]

Mit »Electronica Surprise« lädt das Haus der Kulturen der Welt ein, einen etwas anderen, vor allem aber geschärften Blick auf elektronische Musik zu werfen. Dass auch noch ganz andere Praktiken elektronischer Musik existieren, soll an vier Abenden gezeigt werden. In Barcelona wird die lange verpönte katalanische Rumba neu definiert, in Nairobi lernen Berliner Musiker Alternativen zur geraden Bass Drum (➜ S. 35) und was zurzeit in Mexiko passiert, lässt sich nur erahnen, wenn man hört, dass der als Kurator bestellte Globalelektroniker Matias Aguayo unter anderem eine Trachtenkapelle ausgewählt hat.

Stadt—Land—Buch

In der Volksbühne

KONZERT/LITERATUR—Do 02.12. um 20 Uhr

Im Haus der Kulturen der Welt

Gesprächsrunde—So 05.12. um 11 Uhr

elektro.lit

Foyergespräch Nr. III

Das Texttonlabel KOOK hat Autoren und Musiker ins Labor geschickt. Diese arbeiteten über mehrere Monate jeweils zu zweit miteinander, ließen sich von der Kunst des anderen anregen, schrieben und komponierten. Es entstanden Texte, die auch formal auf die spezifischen Strukturen der Musik reagieren, und Musik, die mehr ist als die Klangtapete einer Lesung. Im Berghain präsentieren die Autoren Lucy Fricke, Monika Rinck und Jörg Albrecht gemeinsam mit den Elektromusikern Stimming, Frank Bretschneider und Holger Zilske die Ergebnisse ihres Experiments. ¶ [l+f]

Cicero-Chefredakteur Michael Naumann und der Schweizer Journalist Frank A. Meyer freuen sich auf einen besonderen Gast: Renate Künast. Die Grünen-Politikerin kandidiert für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin. Mit ihrem erklärten Ziel, 100.000 neue Arbeitsplätze schaffen zu wollen, erntete sie Hohn und Spott vom amtierenden Wirtschaftssenator Harald Wolf: »Künast will es schlechter machen.« Unter dem rot-roten Senat seien in den vergangenen fünf Jahren 114.000 Jobs entstanden. Auch ihr Vorschlag, ein stadtweites Geschwindigkeitslimit von 30 km/h einzuführen, dürfte kontrovers diskutiert werden. ¶ [toke]

Im Berghain

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Worldtronics 10

Im Foyer des Berliner Ensemble

foto Paul-Flavien Enriquez-Sarano, Stuart Acker Holt, Thomas Aurin

Berlin Live

»Einsatz in Afghanistan«


19.30 # Der Kaufmann von Venedig (Wiederaufnahme) 20.15 # Ein Mond für die Beladenen(Studio)

Quatsch Comedy Club

19.00, 22.00 # Club Mix

Schaubühne

20.00 # Dämonen(Saal B) 22.00 # Lesung und Live-Musik »lesBAR« - Finn-Ole Heinrich und Spaceman Spiff: Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf

Sophiensaele

20.00 # theaterkosmos53: Britney Britney - Es irrt der Mensch, solang er strebt(Hochzeitssaal) 20.30 # Lese-Show mit Patrick Wengenroth »Foyerismus« - Planet Porno

25.11.

Volksbühne

Donnerstag

Berliner Ensemble

20.00 # Im Dickicht der Städte

HAU 1

19.30 # »Dong Xuan Festival« Company Ea Sola: The White Body

Haus der Berliner Festspiele

20.00 # »spielzeit’europa« - Isabelle Huppert u. a.: Un Tramway

Kammerspiele des DT

16.00 # Puppetmastaz: Frankensteins Rotkäppchen(3. Stock) 17.00 # »Stadt Land Buch / Berliner Bücherfest« - Sascha Lobo: Strohfeuer, Roman (Roter Salon)

28.11. Sonntag

Berliner Ensemble

19.30 # Geschichten von hier II: Kapitulation(Box + Bar) 20.00 # Nur Nachts (Premiere)

18.00 # Ödipus auf Kolonos 19.00 # Antoni/Karge/Brecht

20.00 # Mod.: Ulf Lippitz »zitty Leserlounge« - Hans Nieswandt: DJ Dionysos - Geschichten aus der Diskowelt, Roman

20.00 # Woyzeck 20.30 # Geschichten von hier II: Kapitulation(Box + Bar)

Kantine am Berghain Maxim Gorki Theater

21.00 # Rainald Grebe & die Kapelle der Versöhnung u. a.: Zurück zur Natur - Konzert für Städtebewohner (Wiederaufnahme)

Monarch

20.00 # »Stadt Land Buch« Klaus Bittermann: Zehn kleine New Yorker - Kinky Friedman, Krimi

Quatsch Comedy Club 20.00 # Club Mix

Schaubühne

20.00 # Die Tauben(Saal C)

Sophiensaele

20.00 # theaterkosmos53: Britney Britney - Es irrt der Mensch, solang er strebt(Hochzeitssaal)

Volksbühne

19.00 # Der Kaufmann von Berlin 20.00 # Leseb: Buchprem. Wolfgang Herrndorf:Tschick (Roter Salon)

26.11. Freitag

Berliner Ensemble

20.00 # Der verbrannte Schmetterling. Wege des Theaters in die Wirklichkeit - Peter Iden, Peter Fitz, Hermann Beil, Claus Peymann

Kammerspiele des dt

19.30 # Für alle reicht es nicht 20.00 # Nur Nachts 22.30 # Liederabend Die Legende vom 60/40-Gemisch(Box + Bar)

Maxim Gorki Theater

19.30 # Die Blechtrommel 20.15 # Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

Quatsch Comedy Club 19.00, 22.00 # Club Mix

Schaubühne

20.00 # Dämonen(Saal B)

Volksbühne

19.00 # Nach Moskau! Nach Moskau!

27.11.

Kammerspiele des Dt

Maxim Gorki Theater

18.00 # Der zerbrochne Krug 20.15 # Abschlussfeier(Studio)

nbi

20.00 # Das letzte Feuer

Kammerspiele des Deutschen Theaters

19.30 # Beaten(Box + Bar) 20.00 # Schattenkinder 22.00 # Liederabend Die Legende vom 60/40-Gemisch(Box + Bar)

Quatsch Comedy Club 20.00 # Club Mix

Schaubühne

20.00 # Perplex

Volksbühne

19.30 # Lehrstück 20.30 # Der Jasager // Der Neinsager

02.12. Donnerstag HAU 1

19.30 # Jérôme Bel, Paris: Cédric Andrieux

HAU 2

20.00 # She She Pop & Väter: Testament - Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear

Kammerspiele des Dt

19.30 # Stefan Kaminski: Kaminski On Air: Es kam von oben 21.00 # Liederabend Die Legende vom 60/40-Gemisch(Box + Bar)

Kantine am Berghain

20.00 # Buchpräsentation, Mod.: Claudia Wahjudi »zitty-Leserlounge« - Matthias Kalle, Tanja Stelzer (Hg.): Der Elternknigge

Maxim Gorki Theater

20.00 # Protect Me(Saal B)

Schaubühne

Volksbühne

20.00 # Hamlet(Saal A)

Volksbühne

14.00 # »Stadt Land Buch / Berliner Bücherfest« - Hendryk M. Broder, Dirk Maxeiner & Michael Miersch: Früher war alles besser (Roter Salon) 18.00 # »Stadt Land Buch / Berliner Bücherfest« - Kristof Magnusson: Das war ich nicht (Roter Salon)

29.11. Montag

Deutsches Theater 20.00 # Maria Stuart

Kammerspiele des dt

20.00 # Nur Nachts

20.00 # Anna fährt zur Uni 21.00 # Jürgen Kuttner: Von Mainz bis an die Memel

03.12. Freitag

Berliner Ensemble

Kammerspiele des dt

07.12.

Maxim Gorki Theater

Berliner Ensemble

HAU 3

20.00 # Tanz For Faces

19.00 # Die Sorgen und die Macht 20.30 # Geschichten von hier II: Kapitulation(Box + Bar) 19.30 # Ödipus auf Cuba 20.15 # Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

Quatsch Comedy Club 19.00, 22.00 # Club Mix

Schaubühne

20.00 # Protect Me(Saal B)

Volksbühne

19.30 # Ein Chor irrt sich gewaltig 20.00 # Palma Kunkel singt Morgensterns Galgenlieder(Roter Salon) 20.00 # Anna fährt zur Uni

05.12. Sonntag

19.30 # Mein Kampf 20.00 # Nathan der Weise

Berliner Ensemble

19.30 # Jérôme Bel, Paris: Cédric Andrieux

Deutsches Theater

HAU 1

19.00 # Trilogie der schönen Ferienzeit

HAU 2

20.00 # Die Perser

20.00 # She She Pop & Väter: Testament - Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear

HAU 3

20.00 # Tanz For Faces

Maxim Gorki Theater

Maxim Gorki Theater

HAU 3

Schaubühne

19.30 # Frühlings Erwachen

18.00 # Groteske Junkopera Shockheaded Peter 20.15 # Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten

19.30 # schauspielfrankfurt: Gertrud

19.00 # Club Mix

19.30 # Die Blechtrommel 20.15 # Abschlussfeier

18.00-22.00 # Einstieg zu »Protect Me«(Probebühne 3) 20.00 # Perplex

Volksbühne

19.30 # Diktatorengattinnen I

30.11. Dienstag

Kammerspiele des Dt

Schaubühne

Deutsches Theater

Maxim Gorki Theater

19.30 # Peer Gynt 20.15 # Das Prinzip Meese

19.00 # Club Mix

20.00 # Club Mix

19.30 # Freedom and Democracy: I hate you 20.00 # Mein Kampf

21.00 # mit Clint Lukas, Tube, Konrad Endler, Lea Streisand, Felix Jentsch und Disco Die Surfpoeten

Quatsch Comedy Club

Quatsch Comedy Club

Berliner Ensemble

Klub der Republik

Schaubühne

19.30 # Dantons Tod 20.15 # Die Überflüssigen

20.00 # Comedy The Tadbrothers: Mord im Panini-Express(101) 20.00 # Ken Jebsen (Mod.): 10. FritzNacht der Talente

20.00 # Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes

19.30 # Joachim Meyerhoff: Alle Toten fliegen hoch (Teil 1+2) 20.15 # Die Überflüssigen

Maxim Gorki Theater

Admiralspalast

Deutsches Theater

20.00 # Actionlesung »A Month of Sundays« - Gotti und Sven van Thom: Tiere streicheln Menschen

19.00 # Die Sorgen und die Macht

Samstag

Seite 9

Berlin Live

Maxim Gorki Theater

15:15

20.00 # Perplex

Schokoladen Mitte

20.30 # LSD - Liebe Statt Drogen

Volksbühne

19.30 # Die Zofen

01.12. Mittwoch

Berliner Ensemble

19.30 # Mutter Courage und ihre Kinder

20.00 # Tanz For Faces (Premiere)

Kammerspiele des Dt

Maxim Gorki Theater

Quatsch Comedy Club

19.00 # Club Mix 22.00 # Ole Lehmann (Mod.): Die Talentschmiede

Rosi’s

20.00 # »RosiSlam« - Bo Wimmer

Schaubühne

20.00 # Protect Me(Saal B)

Volksbühne

19.00 # »80 Jahre Godard« - Die Chinesin 22.30 # Kabarett »80 Jahre Godard« - Philippe Vincent: Waiting for Godard

04.12. Samstag

Berliner Ensemble

17.00 # Ravenhill-Marathon 19.30 # Freedom and Democracy: I hate you

Deutsches Theater

18.00 # Ein Sommernachtstraum

HAU 1

19.30 # Jérôme Bel, Paris: Cédric Andrieux

HAU 2

20.00 # She She Pop & Väter: Testament - Verspätete Vorbereitungen zum Generationswechsel nach Lear

Quatsch Comedy Club Schaubühne

20.00 # Protect Me (mit frz. UT)

06.12. Montag

Berliner Ensemble

20.00 # anschl. Gespräch Jürgen Flimm: Die gestürzte Pyramide

Schaubühne

20.00 # Dritte Generation

Volksbühne

20.00 # Ratten 07: Vom Himmel gefallen(3. Stock) 20.00 # Anna fährt zur Uni

Dienstag

19.30 # Kurt-Tucholsky-Abend Wir Negativen!(Pavillon) 20.00 # Furcht und Elend des Dritten Reiches(Pavillon)

Kammerspiele des Dt

19.30 # Stefan Kaminski: Kaminski On Air: Es kam von oben 21.00 # Liederabend Die Legende vom 60/40-Gemisch(Box + Bar)

Maxim Gorki Theater

19.00 # Ilias - FÄLLT AUS! 19.30 # Penthesilea

Quatsch Comedy Club 20.00 # Club Mix

Schaubühne

20.00 # Dritte Generation

Volksbühne

20.00 # Gob Squad’s Kitchen (You’ve Never Had it So Good) 20.00 # Ratten 07: Vom Himmel gefallen(3. Stock)

08.12. Mittwoch

Berliner Ensemble

19.30 # Karussell Kästner! 20.00 # Furcht und Elend des Dritten Reiches(Pavillon)

Deutsches Theater

20.00 # Kabale und Liebe 20.15 # Katharina Matz, Helmut Mooshammer: Liebe mit Achtzig, Briefwechsel zwischen Asta Nielsen u. Christian A. Theede

Kantine am Berghain

20.00 # Talent contest Gloria Viagra (Mod.): Freaks!

Klub der Republik

21.00 # mit Clint Lukas, Tube, Konrad Endler, Lea Streisand, Felix Jentsch und Disco Die Surfpoeten

Maxim Gorki Theater

20.15 # szen. Lesung Vermauern (letzte Vorstellung)(Studio)

Quatsch Comedy Club 20.00 # Club Mix

Schaubühne

19.30 # Der gute Mensch von Sezuan(Saal B)

Volksbühne

20.00 # Ratten 07: Vom Himmel gefallen(3. Stock) 20.00 # Philippe Vincent: Waiting for Godard

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22.11.2010

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Kino Kino

Filmstarts—Index—Programm

Sally (Naomi Watts, li.) wüsste gern mehr über ihre Zukunft

In einer kleinen Nebenrolle ist Ewen Bremner zu sehen, der Spud aus »Trainspotting— Neue Helden« von Regisseur Danny Boyle aus dem Jahr 1996 .

Woody Allen—Start am 02.12.

Ich sehe den Mann deiner Träume

CristalbrauchtkeineKristallkugel,um in die Zukunft zu schauen. Alles, was sie braucht, ist ein tiefer Blick in die Augen ihres Gegenübers und—in eine Pulle Whiskey. Die steigert die eigene Kreativität und gleichzeitig das Vertrauen des Kunden. Helena (Gemma Jones) spricht auf beides, Whiskey und Prophezeiungen, gut an, denn sie ist vollkommen verzweifelt: Ihr Mann Alfie (Anthony Hopkins) hat sie nach 40 Jahren Ehe verlassen, um noch einmal so richtig mit dem Säbel zu rasseln. Helenas Tochter Sally (Naomi Watts, gerade in »Fair Game« zu sehen, rechts) geht derweil die Geduld aus: Gatte Roy (Josh Brolin) brütet seit Jahren über seinem nächsten Roman. Das Geld wird knapper, Sallys Kinderwunsch drängender, Beziehungsfrust breitet sich aus. Roy weidet sich bald an der Nach-

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barin am Fenster (Freida Pinto), Sally schmachtet ihren Chef (Antonio Banderas) an, der souveräne Omnipotenz mit Sex-Appeal vereint—der absolute Gegenpart zum heimischen Schluffi. Dieser Liebesreigen taugt auch für eine Klamotte im Theater am Kurfürstendamm, könnte man meinen. Stimmt. Die Geschichte ist recht banal, getränkt von Klischees und arg konstruiert. Doch auch in seiner 41. Regiearbeit gelingt Allen diese herrliche Gratwanderung zwischen Komödie und Posse, die schon in »Vicky Cristina Barcelona« großen Spaß bereitete. Schöne Frauen, schöne Männer, große Gefühle. Dazu eine punktgenaue Besetzung und feinsinniger Wortwitz. Die Orientierungslosigkeit, Triebgesteuertheit und Verzweif lung der Figuren

wird entlarvt, Woody Allen führt sie vor—aber immer voller Empathie. Natürlich steigert sich Helena immer mehr in ihre okkulten Whiskey-Spinnereien. Natürlich muss der alte Alfie gleich eine blutjunge Prostituierte heiraten. Wie so oft bei Allen: immer in die Vollen. Wozu drumherum fabulieren, wenn doch sowieso klar ist, was den Regie-Altmeister umtreibt: »Ein Märchen voller Klang und Wut, das nichts bedeutet«—mit diesem Macbeth-Zitat beginnt und endet der Film. So ist das Leben. ¶ [Lydia Brakebusch]

»You Will Meet a Tall Dark Stranger«, USA/Spanien 2010, 98 Min., R: Woody Allen, D: Naomi Watts, Josh Brolin, Freida Pinto, Anthony Hopkins, Antonio Banderas, Gemma Jones


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Spionage—Start am 25.11.

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Naomi Watts zum Zweiten, hier an der Seite von Sean Penn

Kino

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Fair Game

CIA-Agentin Valerie Plame ist ehrgeizig, jettet um die Welt, wälzt bis in die Morgenstunden geheime Unterlagen. Wenn sie nachts durch den Flur schleicht, um den nächsten Flieger zu erwischen, kommt Ehemann Joe Wilson aus dem Schlafzimmer geschlurft, setzt sich mit missmutigem Hundeblick auf die Treppe und seufzt ein »Na dann, einen schönen Tag«. Doch schon bald kommt auch Joe für die CIA zum Einsatz: Saddam Hussein soll im Niger 50 Tonnen Uran gekauft haben, und der Diplomat Wilson wird gebeten, dem in Afrika auf den Grund zu gehen. Nach und nach kommt das Ehepaar zu der Einsicht: Es gibt weder Urankäufe noch irakische Massenvernichtungswaffen. Bush zieht dennoch in den Krieg, und Wilson sieht rot. Mit einem in der »New York Times« veröffentlichten Artikel macht er sich—und seiner Frau—keine Freunde. Die wahre Geschichte der CIA-Agentin Valerie Plame wird bei Doug Liman weniger zum Politthriller als zum Drama. In Tempo, Action und Spannungsaufbau eifert er seinen »Bourne«-Filmen nicht nach, er konzentriert sich auf seine beiden Protagonisten. Die Besetzung ist grandios: Naomi Watts zeichnet den Wandel von der unerschütterlichen Agentin zum zerbrechlichen Intrigen-Opfer akribisch nach, Sean Penn balanciert zwischen pulsierender Wut und inniger Liebe. Selten finden Gefühle so viel Raum in einem Politthriller. ¶ [Lydia Brakebusch] USA 2010, 104 min, R: Doug Liman, D: Naomi Watts, Sean Penn, Sam Shepard

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Balgereien um eine Frau

Kino

Familiendramödie—Start am 25.11.

Wenn die Nora mit dem Unax

Romanze—Start am 25.11.

Bon Appetit

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Cyrus

Ähnlich wie an der Seite von Til Schweiger in »Keinohrhasen« oder »Zweiohrküken« spielt Nora Tschirner auch hier eine moderne, nicht auf den Mund gefallene junge Frau. Ihre Hanna arbeitet erfolgreich als Sommelière in einem Züricher Gourmet-Restaurant, wo auch der spanische Nachwuchskoch Daniel (Unax Ugalde) anheuert. In der Weinkennerin findet er eine erste Freundin, die ihn in die eingeschworene Restaurantbelegschaft einführt. Da die beiden sich auch sonst prima verstehen, verliebt sich der Spanier in die attraktive Deutsche. Als Daniel jedoch erfährt, dass Hanna eine Affäre mit dem Restaurantbesitzer Thomas (Herbert Knaup) hat, geht er auf Distanz. Dabei könnte Hanna gerade jetzt ein wenig Zuspruch gebrauchen, hat sie doch soeben erfahren, dass sie schwanger ist. Im Gegensatz zum Ensemble vor der Kamera vermag die überraschungsarme Geschichte nie so recht zu überzeugen. Nur selten entwickelt sie den für das Genre so unablässigen romantischen Charme, vielmehr wirken ihre Konflikte konstruiert. Auch der Versuch, die drei Koproduktionsländer mit Schauplätzen in die Story zu integrieren, hat stets etwas krampfhaft Gewolltes. Letztlich ist es die gewohnt raue Herzlichkeit von Nora Tschirner, die dafür sorgt, dass man dieser auf Englisch gedrehten und etwas unbeholfen nachsynchronisierten Euro-Romanze wenigstens noch ein Minimum an Interesse entgegenzubringen bereit ist. ¶ [DiLü]

Die Besetzung ist das Pfund, mit dem hier gewuchert werden kann. John C. Reilly (»Magnolia«) allein ist meistens schon einen Kinobesuch wert, ebenso wie Marisa Tomei, die gerne mal kleinere Produktionen wie »The Wrestler« mit ihrer Anwesenheit adelt. Zudem beweist der aus brachialen Blödel-Klamotten wie zuletzt »Männertrip« bekannte Jonah Hill hier, dass er’s auch mal ernsthaft kann. Reilly spielt den liebenswerten Loser John, der immer noch seiner Ex-Frau nachtrauert. Als der bindungsscheue Mittvierziger auf einer Party dann aber die lebenslustige Molly (Tomei) kennen lernt, funkt es zwischen den beiden auf Anhieb. Eines jedoch kommt John komisch vor, denn Molly bleibt nie über Nacht, sondern schleicht sich heimlich davon. Als er ihr nachfährt, muss John die Entdeckung machen, dass seine neue Freundin einen Sohn namens Cyrus (Hill) hat. Das besondere an Cyrus ist sein Alter von 21, gepaart mit der Tatsache, dass er noch immer zuhause wohnt und auch nicht vorhat, an diesem Zustand in absehbarer Zeit etwas zu ändern. Die Idee hinter dieser leichtfüßigen Dreiecksgeschichte über ein Trio, das das Loslassen erst noch lernen muss, kann durchaus überzeugen: So muss sich John von seiner Ex-Frau ebenso lösen wie Molly von Cyrus und dieser von seiner Mutter. Auch die Figuren funktionieren lebensecht und die Situationen, in die sie geraten, sind überwiegend originell und amüsant. Wenn man nach dem sehr beliebigen und leider etwas enttäuschenden Ende jedoch das Kino verlässt, wird man den Eindruck nicht los, dass das inhaltliche Konfliktpotenzial dieser leisen Dramödie nicht vollständig ausgeschöpft wurde. ¶ [DiLü]

Spanien/Deutschland/Schweiz 2009, 97 Min., R: David Pinilos, D: Nora Tschirner, Unax Ugalde, Giulio Berruti

USA 2010, 93 Min., R: Jay & Mark Duplass, D: John C. Reilly, Marisa Tomei, Jonah Hill, Catherine Keener


AnimationsKomödie—Start am 02.12.

Tipp Kino

Verzweifelt: Habermann (Mark Waschke, li.) Yes, its Megamind

Nazi-Drama—Start am 25.11.

Habermann

Diese Koproduktion nimmt sich eines Themas an, das bis in die heutige Zeit hinein in politischen Kreisen immer wieder für Unruhe sorgt. Es geht dabei um das Schicksal der Sudetendeutschen in der Nazizeit. Wir springen also in die 1930er Jahre ins Sudetenland, wo der deutsche Sägewerksbesitzer August Habermann (Mark Waschke), der mit der Halbjüdin Jana (Hannah Herzsprung) verheiratet ist, als angesehener und allgemein respektierter Bürger lebt. Als 1938 Hitler das Sudetenland »heim ins Reich« holt und die Wehrmacht einmarschiert, werden auch die dort bereits lebenden Deutschen über Nacht von Mitbürgern zu Besatzern. Während sich Augusts jüngerer Bruder Hans (Wilson Gonzalez Ochsenknecht) für die Naziideologie begeistern kann, steht August den neuen Machthabern eher skeptisch gegenüber. Vor allem der übereifrig-intrigante SS-Mann Koslowski hat es auf den liberal denkenden Habermann abgesehen und schikaniert ihn und seine Familie. Ben Becker spielt diesen Koslowski als sadistisches Oberarschloch mir ordentlich Schmackes und starkem Hang zur Überzeichnung. Unter einer Überdramatisierung und—stilisierung leidet auch dieses Nazidrama als Ganzes, was sich vor allem auf der Tonspur unangenehm bemerkbar macht. Dabei hätte dieses so hochkarätig besetzte und schauspielerisch überzeugende Werk all diese inszenatorische Kraftmeierei gar nicht nötig gehabt. ¶ [DiLü] Deutschland/Tschechien/Österreich 2010, 104 Min., R: Juraj Herz, D: Mark Waschke, Hannah Herzsprung, Ben Becker, Wilson Gonzalez Ochsenknecht

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Kino

Megamind 3D

Jeder möchte wohl einmal in seinem Leben ein Superheld sein und die Welt vor dem Bösen retten. Jeder bis auf Megamind. Nachdem der Schurke aus Leidenschaft allerdings Metro Man besiegt und nun statt mit seinem Erzfeind nur noch mit der Langeweile zu kämpfen hat, erfindet er sich kurzerhand einen ganz neuen Gegner. Das Problem dabei ist nur: Der Neue möchte auch nicht für die Guten spielen, sondern sich lieber mit jeder Menge Gemeinheiten seine Zeit vertreiben. Und so wird aus dem Rüpel Megamind plötzlich ein Retter wider Willen. ¶ [jb] USA 2010, 96 Min., R: Tom McGrath

UCI Kartenreservierungsnummern: Colosseum Friedrichshain Gropius Passagen Am Eastgate Zoo Palast Potsdam

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Tragikomödie—Start am 25.11.

Ein gutes Herz 2003 entführte uns Dagur Kári in »Nói Albínói« auf den nordwestlichsten Zipfel Islands zu einem Albino. Zwei Jahre später drehte er die surreale Komödie »Dark Horse« in seiner zweiten Heimat Kopenhagen. Nun hat es Kári in eine nicht eben feine Gegend von New York City verschlagen. Dort betreibt Jacques (großartig: Brian Cox) eine alte Kneipe. Bedient werden nur die wenigen Stammgäste, Laufkundschaft wird rausgeekelt. Doch nach seinem fünften Herzinfarkt wird Jacques klar: Damit etwas von ihm bleibt,

muss er sich einen Nachfolger heranziehen. Diesen Erben meint Jacques in dem jungen Obdachlosen Lucas (Paul Dano aus »There Will Blood«) gefunden zu haben. Die Szenerie punktet mit extrem trockener Situationskomik, knackigen Dialogen und der einfühlsamen Musik. Einziger Wermutstropfen: Das Ende ahnt man leider viel zu früh. ¶ [Martin Schwarz] »A Good Heart«, Dänemark/Island/USA 2009, 95 Min., R: Dagur Kári, D: Brian Cox, Paul Dano, Isild De Besco

Kino

Gemetzel—Start am 25.11.

Saw 3D—Vollendung Der siebte und letzte Teil der Massaker-Machwerke kommt »ungeschnitten« (welch Ironie) und in 3D daher. Eigentlich handelt es sich jedoch um einen 4D-Film—wir müssen die Zeit ja mitzählen. Das grausame GemetzelGedöns ist zum Glück nur 89 Minuten lang. Wer die an Rückblenden reiche »Saw«-Reihe in ihrer Gesamtheit kapieren will, kann so alle sechs Vorgängerfilme locker an einem blutigen Tage schauen. Ach ja, die Handlung: Killer-Detective Hoffman (Costas Mandylor) unterzieht einen Überleben-

Episodenfilm—Start am 02.12.

Home For Christmas

Manchmalkönnenselbst bescheidene 79 Minuten ganz schön lang werden, wie es dieser neue Episodenfilm des norwegischen Kultregisseur Bent Hamer (»Kitchen Stories«) vormacht. Uninspiriert werden hier diverse, leider größtenteils wenig originelle Weihnachtsgeschichten etwas lieblos aneinandergereiht und nur ansatzweise miteinander verknüpft. Hamer versammelt dazu ein leicht skurriles Ensemble von Einsamen, Verzweifelten und Getriebenen vor seiner Kamera, wie man es aus skandinavischen Filmen mittlerweile gewohnt ist. Lei-

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der kommt seine Sammlung großer und kleinerer Dramen nie so richtig in Gang, die Figuren und ihre Geschichten bleiben zumeist uninteressant und austauschbar. Das Ganze wirkt wie ein unausgereifter, filmischer Schnellschuss, dem zudem auch alles Weihnachtliche oder gar Märchenhafte größtenteils abgeht. ¶ [DiLü]

»Hjem til jul«, N-D 2010, 79 Min., R: Bent Hamer, D: Fridjov Saheim, Cecile Mosli, Trond Fausa Aurvag

den der Jigsaw-Morde einem erneuten Spiel. So gut die räumlichen Effekte, so platt die These, »Saw« als Metapher auf die Grausamkeiten der Welt zu bezeichnen. Grausam ist, dass der Filmredakteur einen wehrlosen Autoren schon sechs Mal zum Ansehen eines »Saw«-Films gezwungen hat. Aber damit ist ja nun hoffentlich Schluss. ¶ [Oliver Naatz] USA 2010, 89 min, R: Kevin Greutert, D: Costas Mandylor, Tobin Bell, Sean Patrick Flanery


Habermann

Drama, Historischer Film - , D/CZ, 2010, R: Juraj Herz, D: Karel Roden, Hannah Herzsprung, Franziska Weisz, 104 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19,

Kino im Kulturhaus Spandau, Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Krokodil, Die Kurbel 1, Thalia Babelsberg 1, Tonino

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes: Teil I

➜ Die Neustarts am 25.11. und Previews sind rot makiert. 22 Bullets (Preview)

Action, Krimi - L’immortel, F, 2010, R: Richard Berry, D: Jean Reno, Kad Merad, Gabriella Wright, 117 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19,

CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 3, CineStar Tegel 4, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 8, CineStar Hellersdorf 9, UCI Kinowelt am Eastgate 7, UCI Kinowelt Colosseum 7, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Potsdam Center 1, UCI Kinowelt Zoo Palast 1-9

7 oder warum ich auf der Welt bin

Dokumentarfilm - , D, 2008, R: Antje Starost, Hans-Helmut Grotjahn, D: , 87 min. # fsk am Oranienplatz 1, Hackesche Höfe Kino 5 (teilw.OmU), Hackesche Höfe Kino 5, Kant Kino 3

Au Revoir Taipeh

Komödie - , USA/RC, 2009, R: Arvin Chen, D: Jack Yao, Amber Kuo, Joseph Chang, 84 min. # Central Hackescher Markt 1 (OmU), Central Hackescher Markt 2 (OmU), Moviemento 2

Banksy: Exit Through the Gift Shop

Dokumentarfilm - , USA/GB, 2010, R: Banksy, D: , 87 min. # Babylon Kreuzberg B (OmU), Central Hackescher Markt 1 (OmU), Central Hackescher Markt 2 (OmU), DownstairsKino im Filmcafé (OV), Filmtheater am Friedrichshain 3 (OmU), Intimes

Berlin Calling

Drama - , D, 2008, R: Hannes Stöhr, D: Paul Kalkbrenner, Corinna Harfouch, Rita Lengyel, 109 min. # Central Hackescher Markt 1

(DFmenglU), Central Hackescher Markt 2 (DFmenglU), Tilsiter-Lichtspiele (DFmenglU)

Bödälä - Dance the Rhythm

Dokumentarfilm - , CH, 2009, R: Gitta Gsell, D: , 81 min. # Hackesche Höfe Kino 2 (OmU), Kant Kino 4 (OmU)

Bon appetit

Komödie - Bon appétit, E/D/CH, 2010, R: David Pinillos, D: Unax Ugalde, Nora Tschirner, Herbert Knaup, 97 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 2, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 4, UCI Kinowelt Zoo Palast 1-9

Cyrus - Meine Freundin, ihr Sohn und ich

Tragikomödie - Cyrus, USA, 2010, R: Jay Duplass, Mark Duplass, D: John Reilly, Jonah Hill, Marisa Tomei, 91 min. # Central Hackescher Markt 1 (OV),

CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 8, CineStar im Sony Center 5 (OV), CineStar im Sony Center 6 (OV), UCI Kinowelt Colosseum 3, UCI Kinowelt Zoo Palast 1-9

Fair Game (2010)

Action, Biografie, Drama - Fair Game, USA, 2010, R: Doug Liman, D: Naomi Watts, Sean Penn, Ty Burrell, 108 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19,

Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 9, CineStar Tegel 9, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 6, CineStar Hellersdorf 6, CineStar im Sony Center 3 (OV), CineStar im Sony Center 6 (OV), Kino in der Kulturbrauerei 1-8 (OmU), Die Kurbel 1, UCI Kinowelt Colosseum 5, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Potsdam Center 1, UCI Kinowelt Zoo Palast 1-9

Abenteuer, Action, Fantasy - Harry Potter And The Deathly Hallows: Part 1, GB/USA, 2010, R: David Yates, D: Daniel Radcliffe, Emma Watson, Rupert Grint, 146 min. # Astor Film Lounge, Astra Filmpalast

1-5, Blauer Stern Pankow 1-2, CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 1, CineMotion Hohenschönhausen 3, CineMotion Hohenschönhausen 6, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 1, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 2, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 5, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 6, CineStar Tegel 1, CineStar Tegel 4, CineStar Tegel 5, CineStar Tegel 6, CineStar Tegel 7, CineStar Tegel 8, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 1, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 3, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 5, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 8, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 9, CineStar Hellersdorf 3, CineStar Hellersdorf 4, CineStar Hellersdorf 7, CineStar Hellersdorf 8, CineStar Hellersdorf 9, CineStar Hellersdorf 10, CineStar IMAX im Sony Center, Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Kino Spreehöfe 1, Die Kurbel 1, Thalia Babelsberg 1, Thalia Movie Magic 1, Toni, UCI Kinowelt am Eastgate 1, UCI Kinowelt am Eastgate 2, UCI Kinowelt am Eastgate 3, UCI Kinowelt am Eastgate 4, UCI Kinowelt Colosseum 1, UCI Kinowelt Colosseum 5, UCI Kinowelt Colosseum 6, UCI Kinowelt Colosseum 7, UCI Kinowelt Colosseum 8, UCI Kinowelt Colosseum 9, UCI Kinowelt Colosseum 10, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 2, UCI Kinowelt Gropius Passagen 4, UCI Kinowelt Gropius Passagen 5, UCI Kinowelt Gropius Passagen 6, UCI Kinowelt Potsdam Center 1, UCI Kinowelt Zoo Palast 1-9

Home for Christmas (Preview)

Drama, Komödie - Hjem til jul, N/ D/S, 2010, R: Bent Hamer, D: Fritjof Saheim, Tone Mostraum, Nina Zanjani, 79 min. # Thalia Babelsberg 1

Ich sehe den Mann deiner Träume (Preview)

Tragikomödie - You Will Meet A Tall Dark Stranger, USA/E, 2010, R: Woody Allen, D: Naomi Watts, Freida Pinto, Antonio Banderas, Anthony Hopkins, 99 min. # Thalia Babelsberg 1

Ich: Einfach unverbesserlich

Animation - Despicable Me, USA, 2010, R: Pierre Coffin, Chris Renaud, D: , 95 min. # Astra Filmpalast 1-5, CinemaxX

Potsdamer Platz 1-19, CineMotion Hohenschönhausen 9, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, Cineplex Titania Palast 1-7, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 5, CineStar Tegel 2, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 1, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 7, CineStar Hellersdorf 1, Karli - Multiplex in den Neukölln Arcaden 1-9, Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Kino Spreehöfe 1, Thalia Babelsberg 1, Thalia Movie Magic 1, Tonino, UCI Kinowelt am Eastgate 1, UCI Kinowelt am Eastgate 5, UCI Kinowelt Colosseum 2, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Gropius Passagen 2, UCI Kinowelt Gropius Passagen 5, UCI Kinowelt Potsdam Center 1, UCI Kinowelt Zoo Palast 1-9

Im Schatten

Thriller - , D, 2009, R: Thomas Arslan, D: Misel Maticevic, Karoline Eichhorn, Uwe Bohm, 86 min. # Acud Kino 1-2, Tilsiter-Lichtspiele

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Megamind (Preview) Animation, Familienfilm, Komödie - , USA, 2010, R: Tom McGrath, D: , 96 min. # Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex

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Otto’s Eleven (Preview)

Komödie - , D, 2010, R: Sven Unterwaldt Jr., D: Otto Waalkes, Rick Kavanian, Mirco Nontschew, 86 min. # Astra Filmpalast 1-5

Paranormal Activity II

Horror - Paranormal Activity 2, USA, 2010, R: Tod Williams, D: Katie Featherston, 91 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19,

CineMotion Hohenschönhausen 9, Cineplex Alhambra 1-7, Cineplex Spandau 1-5, CineStar - Der Filmpalast Treptower Park 8, CineStar Tegel 7, CineStar CUBIX Filmpalast Alexanderplatz 4, CineStar Hellersdorf 10, UCI Kinowelt am Eastgate 5, UCI Kinowelt Colosseum 3, UCI Kinowelt Friedrichshain 1, UCI Kinowelt Potsdam Center 1, UCI Kinowelt Zoo Palast 1-9

Prensesin Uykusu - Schlaf der Prinzessin

Komödie - Prensesin Uykusu, TR, 2010, R: Cagan Irmak, D: Sevinc Erbulak, Ayse Nil Samlioglu, Genco Erkal, min. # Cineplex Alhambra 1-7 (TürkmdtU),

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Saw: Vollendung

Horror, Thriller - Saw 3D, CDN/USA, 2010, R: Kevin Greutert, D: Tobin Bell, Ken Leung, Gina Holden, 93 min. # Astra Filmpalast 1-5, CinemaxX

Kino

x Inde und rts ta Neus

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The Social Network

Biografie, Drama - , USA, 2010, R: David Fincher, D: Jesse Eisenberg, Rashida Jones, Andrew Garfield, min. # b-ware! ladenkino, CinemaxX

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Somewhere (2010)

Drama - Somewhere, USA, 2010, R: Sofia Coppola, D: Michelle Monaghan, Elle Fanning, Stephen Dorff, 98 min. # CinemaxX Potsdamer Platz 1-19, CineStar im Sony Center 4 (OV), Filmtheater am Friedrichshain 5, Hackesche Höfe Kino 1 (OmU), Kant Kino 1, Kino in der Kulturbrauerei 1-8, Neues Off (OmU), New Yorck, Thalia Babelsberg 1

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Soul Boy (Preview)

Drama - , EAK/D, 2010, R: Hawa Essuman, Tom Tykwer, D: Nordeen Abdulghani, Christopher Abuga, Rose Adhiambo, 60 min. # Hackesche Höfe Kino 4 (OmU)

Suicide Club - Manchmal lebt man länger als man denkt

Abenteuer, Drama, Komödie - Suicide Club (2010), D, 2010, R: Olaf Saumer, D: Klaus Dieter Bange, Andreas Beck, Andrea Cleven, 99 min. # Babylon Mitte Großer Saal, Downstairs-Kino im Filmcafé, Eiszeit 1, Sputnik (höfe am südstern) 1

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Villa Amalia

Drama - , F/CH, 2009, R: Benoit Jacquot, D: Isabelle Huppert, JeanHugues Anglade, Xavier Beauvois, 94 min. # fsk am Oranienplatz 1 (OmU), Hackesche Höfe Kino 4 (OmU) Alle Angaben ohne Gewähr

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Musik Magazin—Tagestipps—Programm

Musik

Chefproduzentenblick— Pete Rock

Pete Rock & CL Smooth

Zwei gewinnt 15 Jahre nach ihrer Trennung treten die HipHop-Legenden Pete Rock & CL Smooth gemeinsam in Berlin auf Dürfte man sich zu Weihnachten drei Dinge wünschen, wären das: Der Beginn des Weltfriedens und Glück auf Lebenszeit. Der dritte Wunsch geht bereits vor der Bescherung in Erfüllung: Denn mit der Wiedervereinigung von Pete Rock & CL Smooth kehrt einer der wichtigsten HipHopActs der Neunziger Jahre zurück. Eine EP und zwei Longplayer haben den beiden New Yorkern gereicht, um zum einflussreichsten Duo der HipHop-Geschichte neben Gang Starr zu werden. Man könnte es das James Dean-Prinzip nennen: Ihr Schaffen war überschaubar, aber 100 Prozent überzeugend—und auf dem Höhepunkt sind sie einfach abgetreten. Dadurch ersparten sie den Fans den üblichen Bullshit, den längere Karri-

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eren zwangsläufig verursachen, keine Ups and Downs, wie man sie etwa bei Public Enemy erleben musste. Umso schwerer lasten jetzt die Erwartungen an eine Reunion auf dem Duo, viele Fans versprechen sich kaum weniger von Pete Rock & CL Smooth als die Rettung des HipHop. Diese Erwartungshaltung hat natürlich auch mit dem enormen Erfolg zu tun, den Pete Rock ab 1998 als Solokünstler hatte. Der Mann wurde neben DJ Premier zum Chefproduzenten rund um die Millenniumswende. Seine »Soul Survivor«-Alben sind junge HipHop-Klassiker, er brachte ein überzeugendes Instrumental-Album heraus und er fand genauso Anschluss an die WuTang-Clan-Posse wie an den R&BMainstream, der zu Zusammenar-

beiten mit etwa Mary J. Blige führte. Sein Name ist bis heute ein Qualitätssiegel für den Eastcoast-HipHop. Nun kehren Pete Rock & CL Smooth natürlich in eine andere Welt zurück. Die Eastcoast-vs.-Westcoast-Streitereien gibt es nicht mehr, und überhaupt ist HipHop heute nicht mehr die Avantgarde, die er in den frühen Neunzigern war. Aber hört man sich nochmals den Klassiker »Mecca and the Soul Brother« von Pete Rock & CL Smooth an, der immer noch taufrisch klingt, dann erwartet man wenigstens von diesen beiden, dass sie’s auch heute einfach nochmals so richtig bringen mögen. ¶ [ms] Pete Rock & CL Smooth Live am Do 09.12. im Bohannon


»1977 kam ein neuer Sound aus England, der sich Punk Rock nannte«

10 Platten—DJ DAG ➜ S. 24

Afrobeat

Im Namen des Vaters Gemeinsam mit seiner Tourband »Positive Force« kämpft Femi Kuti mit einer Waffe, die sein Vater einst erfand—dem Afrobeat Ist es wirklich schon so spät? Nein? Egal.

Musik

Darf man jetzt schon auf das Jahr zurückblicken? Ich mach‘s, denn dann habe ich‘s hinter mir, während die anderen noch um Worte ringen. Ein Mann, von dem ich so gut wie nichts weiß, hat mir mit seinem Album den Sommer, ach das ganze Jahr verschönt. Norman Palm »Shore To Shore«. Songs voller Sehnsucht und Sonne, ein wenig HighwayRomantik, orange glühende Röhrenverstärkerröhren, halbakustisch, teilelektronisch. Und was für Songs! Ein junger Leonard Cohen, falls dieser jemals jung war. Achja, ein wenig Phoenix (erstes Album) ist auch mit dabei. Als ich irgendwo las, dieser begnadete Typ stamme aus der Kleinstadt Meppen (im Westfälischen?), hörte ich sofort auf zu lesen, denn nichts sollte mein Idealbild vom einsamen und doch nicht verbitterten Reisenden mit der immerschönen Ray Ban trüben. Romantisch, glorreich, tragisch, beseelt, groß—so ist »Shore To Shore«. Legt sie Euch alle unter den Baum und werdet zu glücklicheren, entspannteren und besseren Menschen. Wenigstens für 40 Minuten.

WIe der Vater so der Sohn - Femi Kuti

Femi Kuti ist Bürgerrechtler, Widerstandskämpfer und Musiker. Wer über Femi Kuti schreibt, der muss zwangsläufig etwas weiter ausholen. Denn ohne die Geschichte seines Vaters Fela zu kennen, lässt sich die Biographie von Femi Kuti nicht begreifen. Als Sohn eines Pianisten und einer Frauenrechtlerin verschlägt es Fela Kuti von Nigeria über London in die USA, wo er auf Musiklegenden wie James Brown oder Miles Davis traf. Inspiriert durch die großen schwarzen Künstler des Amerikas der 70er Jahre und den panafrikanischen Gedanken, entwickelte er gemeinsam mit seiner Band Afrika 70 eine Mischung aus Funk, Jazz und afrikanischer Musik— den Afrobeat. Zurück in Nigeria, gründet er den Shrine-Club, Begegnungsstätte des

politischen Widerstandes im Land. In diesem Nigeria wächst Femi Kuti auf. Ständig unter Aufsicht der Regierung. Es sind Regierungstruppen, die eines Tages das Haus der Kutis stürmen und seine Mutter töten. Mut und Widerstand sind für den Saxophonisten seither Motor seines Schaffens. Gemeinsam mit seiner Band Positive Force mobilisiert er wöchentlich 2.0004.000 Menschen an dem Ort, den sein Vater einst für ein besseres Nigeria schaffte—den Shrine Club in Lagos. Für den panafrikanischen Gedanken ist er der legitime Nachfolger seines Vaters und auch musikalisch führt er fort, was sein Vater einst initiierte. In Afrika und dem Rest der Welt. ¶ [toke] Femi Kuti live am Di 07.12. im Kesselhaus Aktuelles Album »Africa for Africa«

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Seeed Sänger Dellé Fragen, Kritik undFrank Geschenketipps an: patrick.ressler@rbb-online.de

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Funk

Gods of Ü-30

Kool & The Gang

Musik

Mit den »Jazziacs« legte Bassist Robert »Kool« Bell bereits 1964 das Fundament für den Erolg der später in »Kool & The Gang« umbenannten Band. Auf das Konto der 10-köpfigen Gruppe gehen Dutzende Funk- und DiscoEvergreens, die von HipHop Artists wie N.W.A., De La Soul oder Nas gesampelt wurden. Darunter Songs wie »Jungle Boogie«, »Ladies Night«, »Celebration«, »Get Down On It« oder »Cherish«.

Schnittig—Kool & The Gang

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K l a ss e n t r e f f e n . I r g e n d wo i n Deutschland. Alle sind mit ihrem vierten Lebensjahrzehnt fast durch, und jetzt ist Nostalgie-Party angesagt. Der Dieter macht den DJ, schon seit ein paar Stunden macht er das, aber die Stimmung ist immer noch mau. Dann endlich legt der Dieter was von Abba auf. Erste Begeisterung. Dann Michael Jackson. Jubel. Es läuft jetzt, ganz von allein, die Ü-Dreißiger tanzen endlich, und jetzt ist auch der Dieter so richtig in Fahrt. Jetzt gibt er alles. »Ladies Night« von Kool & The Gang ertönt. Ekstase. Und gleich noch »Fresh« hinterher, auch so ein Discoknaller von der amtlichsten DiscoFunk-Band aller Zeiten. Mehr super Stimmung geht nicht. Und da der Dieter ein ganz Cleverer ist, kommt zum Runterkommen auch noch »Cherish« auf den Plattenteller, diese ölige Schmusenummer, die so verboten kitschig klingt, dass es einem schier den Magen umdreht, und die trotzdem unschlagbar gut ist und zu der sich die Ute endlich traut, ihren Schwarm von damals zum Stehblues aufzufordern, auch wenn der inzwischen ein

Foto Silvia Mau

Außer James Brown wurde niemand so oft von HipHop-Acts gesampelt wie Kool & The Gang. Das hat seine Gründe ¶ [Andreas Hartmann]


The Gang seinen Respekt zu bezeugen. Vor ein paar Jahren kam es deswegen auch zu dem Album »Reload«, auf dem von Sean Paul über Wu-TangClans Redman bis hin zu Xavier Naidoo eine ganze Riege von Superstars nochmals Kool & The Gang ihre Referenz erwiesen. Und wenn ein Jan Delay immer wieder betont, dass er gerne so funkig und zackig klingen möchte wie seine Helden von einst, dann denkt er dabei natürlich auch an Kool & The Gang, die—das nur nebenbei—schon schnittige Anzüge trugen, als der deutsche Nuschelsänger noch gar nicht geboren war. Kool & The Gang sind aber auch karrieretechnisch ziemlich einzigartig. Vergleichbar am ehesten vielleicht mit Tina Turner, die ebenfalls in den Siebzigern bereits eine absolut heiße Nummer war, die aber erst in den Achtzigern mit Charterfolgen so richtig abräumte. Die meisten Karrieren vergleichbarer Soul- oder Funkbands verliefen da anders. Sie waren groß in den Siebzigern, dann kam Disco und sie spielten keine Rolle mehr oder sie machten selber Disco und sahnten ab

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

wie nie zuvor. Für fast alle Soul- oder Funkbands aus der goldenen Ära aber galt: Nach Disco ging es zu Ende mit ihnen. Statt mit schnittigen Bläsersätzen versuchte man es mit Synthesizern, doch anstatt damit nochmals verjüngt zu klingen, wirkte man nur noch verbraucht. Nicht aber Kool & The Gang. Die rhythmifizierten ihre erprobte Mischung aus Jazz, Soul, Funk und Disco noch mehr und ihre Produktionen klangen noch fetter. Somit gehören Kool & The Gang zu den wenigen Soul- und Funkbands, die bereits in den Sechzigern und Siebzigern Geltung besaßen, in den Achtzigern aber, nun ja, »fresher« klangen als je zuvor. Auch nach den Achtzigern erging es Kool & The Gang ähnlich wie Tina Turner. Hits gelangen keine mehr, aber der Mythos wuchs, und vor allem: anders als bei den Rolling Stones stellte niemand die Frage, ob man nicht langsam zu alt für das Showbusiness wäre. Denn die Antwort wäre sowieso klar.

Musik

wenig auseinandergegangen ist. So oder so ähnlich läuft es immer wieder auf Klassentreffen, Studifesten oder Single-Partys. Überall in Deutschland. Überall auf der Welt. Michael, »Like a Sex Machine« und dann Kool & The Gang, das ist das todsichere Programm. Michael und James Brown haben nicht zuletzt aufgrund ihrer durchschlagenden Wirkung auf dem Dancefloor ihre Ehrentitel weg. Der eine ist der »King of Pop«, der andere der »Godfather«, bescheidener ging es halt nicht. Kool & The Gang müssten dementsprechend auch so einen Respektbezeugungsnamen bekommen, »Gods of Ü-30« vielleicht? Man kann das ja hiermit offiziell einführen. Die Band ist natürlich ein Phänomen. 70 Millionen Platten haben sie verkauft. Vielleicht auch 100 Millionen, wer vermag das schon so genau zu sagen. Sie halten Platz zwei auf der ewigen Liste der im HipHop bevorzugt gesampelten Acts, vor ihnen liegt nur noch der »Godfather«. Das ist schon relevanter, denn das bedeutet: Bis heute wird man nicht müde, Kool &

Live am Sa 27.11. im Tempodrom

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Countdown

Zu faul zum üben— DJ DAG

10 Platten Die Lieblingsalben von DJ DAG Frankfurter Urgestein, so wird DAG gerne genannt. Mag daran liegen, dass seine DJ-Karriere Mitte der 1980er Jahre eben dort begann. Damals war der Job hinter den Platten stilistisch vielfältig. Disko. Funk. Soul. Elektro. Bald schwappte aber die Technowelle auch an den Main. DAG schwamm mit. Beschallte das legendäre Dorian Gray, begann zu produzieren und galt als einer aus der ersten Techno-Reihe. Nach Auswanderungsepisoden Ende der Neunziger in die USA ist der Mann heute zurück in den germanischen Tanzkellern. Aktuell mit Dr. Motte und der gemeinsamen Platte »Sunfighters«. ¶ [Tim Schäfer]

Musik

Das ist das erste von mir selbst gekaufte Album! Der Film hat mich total begeistert. Ich kann mich noch erinnern, wie ich als 9-Jähriger aus dem Kino kam, mich auf mein Fahrrad schwang und bei uns im Ort an der Ampel stand und mir vorstellte, es wäre ein Harley Chopper. Da habe ich mir geschworen: Irgendwann fahre ich auch so ein Teil. Es hat lange gedauert, bis ich mir eine Harley leisten konnte. Der Soundtrack hat mich mein ganzes Leben begleitet.

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Santana— »Santana« (1969)

Zu meinem 9. Geburtstag bekam ich von einem Freund meiner Schwester die Single »Jin-go-loba« geschenkt. Dieser perkussive, hypnotische Rhythmus und Santanas Gitarrensound waren genau mein Ding. Die ersten drei Alben von Santana in der Originalbesetzung sind legendär.

Peter Frampton—»Framp3 ton Comes Alive« (1976)

Das meist verkaufte Livealbum der Welt! Und das beste. Ich weiß nicht, wie oft ich auf meinem Bett gelegen habe und Luftgitarre gespielt habe. Damals wollte ich noch Gitarrist werden, dazu kam es aber nie, weil ich zu faul zum Üben war. Das bereue ich heute noch.

The Alan 4 Parsons Project—»Tales

of the Mystery and Imagination Edgar Allan Poe« (1976)

Ein Konzeptalbum, wie

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ich es gerne mal machen würde. Alan Parson war der Tontechniker von Pink Floyd und den Beatles. Er machte sich dann 1976 mit seinem Alan Parsons Project selbstständig. Hierfür arbeitete er nur mit Gastmusikern und Sängern, die er für das Projekt ins Studio holte.

Pink Floyd— 5 »Animals« (1977)

Pink Floyd liebe ich für ihren trippigen Sound und dass ihre Alben in den 70ern durchweg super waren. Keine Band der Welt hat es geschafft, mich so in den Bann zu ziehen. Das Konzert zur Animal-Tour in der Frankfurter Festhalle war das Beste, was ich bis jetzt gesehen habe. Überall in der Halle waren Soundsysteme verteilt, so dass man sich von der Musik umgeben fühlte.

The Clash— 6 »London Calling« (1979)

1977 kam ein neuer Sound aus England, der sich Punk Rock nannte. Als ich »Never Mind The Bollocks« von den Sex Pistols hörte, war es um mich geschehen. Zu dieser Zeit kamen auch The Clash auf. Ich bin normalerweise ein Freund des melodischen Rocks, aber Punk hat mich wach gerüttelt und The Clash haben genau das ausgedrückt, was ich zu dieser Zeit empfand.

Duran Duran 7 (1981)

Das ist das einzige New Romantik Album, das ich durchgehendww hören kann. Jedes Lied ein Knaller. Die Musik lullt einen so ein, dass ich damals auf dem Weg zur Bundeswehr eingeschlafen bin und mein Auto geschrottet habe. Als ich später das Wrack ausräumte, habe ich mir gemerkt, welches Lied beim Crash lief: »Anyone Out There«.

Talk Talk— 8 »The Party Is Over« (1982)

Der Titel ist ein bisschen unpassend für meine damalige Zeit, denn bei mir ging die Party erst richtig los. Das ist für mich das stärkste Album von Talk Talk. Da sie sich zum rechten Zeitpunkt getrennt haben, ist jedes ihrer Alben der Hammer. Oftmals, wie auch bei Pink Floyd und Alan Parsons, wurde es irgendwann zu kommerziell. Dann leidet der Ruf. Das ist bei Talk Talk nicht so.

Thinkman— 9 »The Formula« (1986)

Das war die Zeit, als ich in der Music Hall als DJ und Lightjockey tätig war. »Best Adventures«, »The Formula« und »Extasy of Free Thought« habe ich als DJ gespielt und als LJ Licht dazu gemacht. Immer wenn ich das Album höre, sehe ich die Music Hall vor mir und die Leute tanzen. Als LJ habe ich die Lieder einstudiert, um dann ein perfektes Licht machen zu können. Da wurde nichts programmiert, sondern alles manuell bedient.

Clan of 10 Xymox— »Clan of Xymox« (1985)

Dies ist eine holländische Band, die der dortigen Hausbesetzerszene entsprang. Sie machen einen eher düsteren, synthlastigen Dark Wave Sound. Nicht so sehr zum Tanzen geeignet, aber ein Synonym für das Aufkommen des Techno. Nicht einmal Kraftwerk haben mich so beeinflusst wie diese Band. Die Klänge, die sie damals aus ihren Synthies rausbekamen, sind einmalig. Diesen analogen, abgefahrenen Sound hat noch kein »Plug in« hinbekommen.

Foto Paul Ripke

Easy Rider— Soundtrack 1 (1969)


Stärken und Schwächen

Klaxons. Foals. MGMT. Um ihre Debüt-Alben herrschte Hysterie. Die aktuellen Nachfolger erzielen andere Wirkungen. Wir unterziehen sie dem [030]-Lackmustest ¶ [Stefan Guther]

Klaxons

Sex Appeal: Harte Kerls und Milchbubis mit irrem Blick. Style: Fluoreszierende Fantasie-Uniformen, Hochwasser-Karottenhosen und Stirnbänder Stärken: Haben den New Rave-Hype überlebt. Schwäche: Für Schamanismus und peruanische Ayahuasca-Kur, wo zur Reinigung der Seele eine Woche lang Kotzen angesagt ist. Musik: New Rave mit Nu Metal-Einschlag. Fr 26.11. ab 20 Uhr im Astra Kulturhaus. Aktuelles Album: »Surfing The Void« (Polydor)

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komm rein – feier mit.

Foals

Sex Appeal: Dreitagebart, schwarzer Eyeliner und Schlafzimmerblick des Frontmanns Yannis Philippakis. Style: Holzfäller-Hemden, verwaschene TShirts, Röhren-Jeans, Survival-Boots. Stärken: Kontroll-Freaks im Studio, die live auf der Bühne die Kontrolle verlieren. Schwäche: Für esoterische Philosophie, alles muss ausdiskutiert werden; Kiffen. Musik: Emotionaler Vierklang aus Mathematik, Rock, Electro und Falsetto-Gesang. Di 30.11. ab 21 Uhr im Kesselhaus. Aktuelles Album: »Total Life Forever« (Warner)

Musik

Gutschein

5,im Wert von

MGMT

Sex Appeal: Freie Oberkörper und grüblerische Mimik. St yle: Hippie -St i rnbä nder, Fa ntasie Umhänge, grelle Leggins, Hornbrillen. Stärken: Andrew Vanwyngarden (Gesang) und Ben Goldwasser (Musik) wollen mit ihren alten Hits nichts mehr zu tun haben. Schwächen: Keine neuen Hits, keine potenten Singles. Musik: Psychedelischer Retro-Pop. Mo 06.12. ab 21 Uhr in der C-Halle. Aktuelles Album: »Congratulations« (Sony)

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S

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Konzerttipps Fr 10.12. ab 21 Uhr

Foreign Beggars

Englischer HipHop ist immer eine ganz spezielle Angelegenheit. Typen wie Dizzee Rascal oder The Streets haben ein ganz eigenes Rap-Idiom entwickelt, eine Straßenmusik, die sich bei amerikanischer Oldschool genauso bedient wie bei typisch englischen Undergroundstilen wie Jungle oder Ragga. Auch die Foreign Beggars sind so ein typisch englisches HipHop-Gewächs. Sie las-

sen Grime, Dupstep und klassischen HipHop ineinanderfließen, um eine extrem moderne und aggressive Bassmusik zu kreieren. Diese klingt derbe und raffiniert gleichzeitig. ¶ [ah]

Im Festsaal Kreuzberg [030] verlost 5x2 Gästelistenplätze ➜ redaktion030@zitty.de, Stichwort »Beggars«

Do 25.11. um 21 Uhr

Sa 27.11. um 23 Uhr

Die Band brauchte eine Pause. So schied Kele Okereke, Leadsänder und Gitarrist von Bloc Party, für ein Soloalbum aus. Er beschäftigte sich vermehrt mit elektronischer Musik und nannte die neue Erfahrung am Synthesizer so »aufregend wie das erste Mal, als ich eine Gitarre in die Hände nahm.« Er nannte das Album »The Boxer«, weil es ihm gefiel, dass man als Boxer ganz auf sich angewiesen ist. Anfang des Jahres präsentierte er sich mit ungekannter Offenheit in der Presse, bekannte sich im Butt Magazine zu seiner Homosexualität. Kele Okereke hat sich freigekämpft. Da macht Zuschauen Spaß. ¶ [z]

Im Astra Kulturhaus

Worauf man sich beim heutigen Konzert von Chromeo (siehe auch ➜ S. 32) einstellen sollte: einer der beiden aus Montral und New York stammenden Protagonisten hat die meiste Zeit einen Schlauch im Mund. Dient nicht der Dauerversorgung mit harten Alkoholika, sondern nennt sich Talkbox das Teil. Aus dem Schlauch kommt nichts raus, sondern es wird reingesprochen, die menschliche Stimme klingt dann wie ein alter Synthesizer. Dazu werden bei Chromeo dicke Beats und Funk-Bässe gereicht. Ergo, fast alles, was man für eine gute Party braucht. Den Rest bekommt ihr an der Bar. In der Maria ¶ [ms]

Mo 29.11. ab 21 Uhr

Mi 01.12. um 20 Uhr

Die Qualen der Jugend, Erinnerungen an die erste Liebe, luftige Melodien die die verzweifelten Texte erhellen; die Songs des gleichnamigen Albums sind gleichzeitig Himmel und Hölle, melancholische Hits, die an The Jesus & The Mary Chain und Teenage Fanclub erinnern. Das New Yorker Quartett lässt Shoegazepop wiederaufleben und schreibt Musik, die so schön wie Sommerregen und wolkenverhangene Schneelandschaften sind. Die Jungs Anfang 20, die sich nach einer Kindergeschichte benannt haben, klingen unverbraucht und versüssen den tristen Berliner Alltag mit etwas Nettigkeit und Romantik. ¶ [pam]

Newcomer brauchen eine gute Geschichte. Ke$ha erzählte am Anfang ihrer Karriere, wie sie den Gärtner von Prince mit 5 Dollar bestach, um sich in dessen Studio zu schleichen und ihm ihr Demo in die Hand zu drücken. Prince ist vielleicht ein komischer Kauz, aber bestimmt nicht verzweifelt genug, um sich auf ein 22-jähriges PopPüppchen einzulassen – weshalb er Kesha raus werfen ließ. Kurz darauf lernte Ke$ha Produzenten kennen, die nicht so wählerisch waren und ihr mit »Tik Tok« einen Hit auf den Leib schneiderten. Wer diese Geschichte glaubt, ist genau richtig auf diesem Konzert. ¶ [ms]

Musik

Kele

The Pains Of Being Pure At Heart

Im Lido

26

Chromeo

Ke$ha

In der C-Halle


Neueen Platt

Klassiker Ray Charles—The Undiscovered Masters—[Universal] Jimi Hendrix, John Lennon und all diese unsterblichen Poplegenden mögen schon längst tot sein und ihr Schaffen scheint längst tausendfach ausgeschlachtet worden zu sein - und trotzdem findet sich immer wieder was von diesen Stars in irgendwelchen Archiven.

aller Art, Steeldrums und sowas, sonst aber nichts. Und dennoch kann man nicht sagen, dass da etwas fehlen würde. Eine außergewöhnliche Doppel- CD liegt hier vor. Björk soll auch ein totaler Fan von diesem Duo sein.

und irgendeinen Flötenspieler tritt niemand mehr an. Auch Glasser drucksen sich herum um den simplen Pop und verkopfen ihre Musik zu etwas, das man nur schwer nebenbei hören kann. So klingt der Progrock von heute.

Electro-Hop P o l a r B e a r— C o m m o n Ground—[Leaf] Sebastian Rochford ist der Polar Bear und seine Musik ist recht speziell. Eine Mischung aus zerfaserter Elektronik, Jazz und Hip Hop. So einige Acts machen gerade Ähnliches wie Polar Bear, aber nur wenige kriegen es so überzeugend hin, mit den unterschiedlichsten Stilen so sinnvoll zu jonglieren.

Afrobeat E b o Tayl o r—L o ve An d Death—[Strut] Der ghanaische Musiker Ebo Taylor ist in seiner Heimat längst eine Legende. Bei uns jedoch kennt ihn kaum jemand. Das könnte sich jetzt aufgrund des grassierenden Interesses an allem aus Afrika ändern. Mit Love And Death wird eine astreine A frobeatPlatte veröffentlicht, die es verdient hat, auch hierzulande ihre Hörer zu finden.

Platte der Ausgabe:

Spackentechno Diverse—Operation Pudel— [Staatsakt] Berlin hat das Berghain, das Watergate, das Horst usw. Hamburg hat immerhin den Pudelclub, einen Schuppen, wie es ihn in Berlin wiederum nicht gibt. Der Pudel ist Hedonistentreff und längst auch Basis für ein eigenes Label, das regelmäßig äußerst kuriose »Pudel Produkte« unters Volk bringt. Spackentechno u nd Gu rke n hou se von Rocko Schamoni, den Goldenen Zitronen und ähnlichen Szenegewächsen gibt es hier auf einer DoppelCD. Jedes einzelne Stück ist einfach nur völlig bekloppt. Danke dafür.

Percussionpop Wil d bird s &Peacedr um s— Rivers—[Haldern Pop] Mal was anderes ist dieses interessante Duo aus Schweden. Gesang, ein extrem verkünstelter Gesang, und dazu gibt es Percussions

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Progpop Glasser—Ring—[True Panther Sounds] In der Indiemusik unserer Tage muss es immer kompliziert zugehen. Einfach nur »Yeah, Yeah« und loslegen, das macht niemand mehr, und ohne Streicher

Musik

Avantgarde Z e i t k r a t z e r—W h i t e house Electronics— [Zeitkratzer] Zeitkratzer ist inzwischen eine Institution in Berlin. Das Ensemble der sogenannten Neuen Musik macht immer wieder mit spektakulären Konzerten auf sich aufmerksam und auch die Platten sind außergewöhnlich. Auf vorliegender nähern sie sich mit Piano, Klarinette und anderem klassischen Instrumentarium Kompositionen der englischen Industrialband Whitehouse an. Das ergibt einen herrlich verstörenden Krach, wie er im Klassikradio leider kaum zu hören sein wird.

Meist zufälliger weise kurz vor Weihnachten. So auch jetzt bei Ray Charles. Zehn »Undiscovered Masters« werden uns hier kredenzt. Einer davon ist ein Duett mit Johnny Cash. Schön.

Die Platte ist…

meisterhaft empfehlenswert solide enttäuschend Mist

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Party Magazin—Tagestipps—Programm

Chromeo sind bei der G.I. Disco zu Gast

Völkerverständigung

Russendisko versus G.I. Disco Party

Kalter Krieg war gestern. Heute gibt’s in Berlin einen heißen Party-Clash mit dem Feiersound der ehemaligen Besatzungsmächte

Die »Russendisko« von Schriftsteller Wladimir Kaminer und Musiker Yuriy Gurzhy vom Emigrantski Raggamuffin Kollektiv Rotfront im Kaffee Burger in der Torstraße ist bereits seit zehn Jahren ein Berliner Party-Klassiker. Gespielt wird ein multikultureller Musik-Mix aus den ehemaligen Sowjetrepubliken: Zigeuner-Punk, Balalaika-Rock’n’Roll, Klezmer-Ska und ukrainischer Ethno-Trash. Derweil frönen die zwei Musikaktivisten Daniel W. Best und Kalle Kuts dem Feiersound der in den achtziger Jahren im Westen Deutschlands stationierten US-Soldaten. Gestartet sind sie mit ihrer »G.I. Disco« vor etwa einem Jahr in der Bar

32

Tausend. Nachdem im Oktober die dazugehörige Compilation auf dem aus London übergesiedelten Label BBE erschienen ist, können sie sich mit ihrem Mix aus Soul, Funk, R’n’B und elektronischen 80s-Sounds vor Bookings in und außerhalb der Stadt kaum retten. In der Maria fahren Kalle und Daniel mit dem kanadischen Duo David Macklovitch und Patrick Gemayel alias Chromeo (Foto) schwere PartyGeschütze auf. Auch sie eint die Liebe zum Electro-Funk der 80er Jahre. Als arabisch-jüdische Partnerschaft modulieren Chromeo mit der Talk Box die Töne für den Weltfrieden. ¶ [sg]

G.I. Disco mit Chromeo (live), Kalle Kuts & Daniel W. Best, Shir Khan & DJ Supermarkt (Berlin Battery) am Sa 27.11. ab 23 Uhr im Maria am Ostbahnhof. Compilation: »G.I. Disco« (BBE Music). Chromeo Album: »Business Casual« (!K7) Russendisko mit Kaminer & Gurzhy am Sa 27.11. ab 22 Uhr im Kaffee Burger. Aktuelle Compilation: »Revolution Disco« (Trikont)


»Die ImpulzVeranstalter, haben Techno-Urgestein Dr. Motte eingeladen«

Rock da House meets Impulz ➜ S. 35

Finale

Movida Corona Europas größter Nachwuchs-DJ-Wettbewerb

Die neue Location: Das Kraftwerk Mitte

Für die Jubiläums-Edition des internationalen Newcomer DJ-Contests wurden einige der talentiertesten Amateur-DJs Europas gesucht und gefunden. Beim zehnten Grand Finale des »Movida Corona Amateur-DJ-Championships« im ehemaligen Kraftwerk Mitte stellen die drei Finalisten in Live-Sessions ihr Können unter Beweis. Wer der »King of Amateur-DJs Europewide« wird, entscheidet in Kooperation mit dem Londoner Club Ministry of Sound eine fachkundige Jury und das Publikum. Dem Sieger winkt eine Karriere als professioneller DJ. Er bekommt die Chance, neben weltweit bekannten Top DJs in den besten europäischen Clubs aufzulegen. Mit Wally Lopez aus Madrid befindet sich in der Jury ein erfahrener Plattendreher. Vor über 20 Jahren startete der spanische House Music-Pionier seine Karriere. Der Space Ibiza-Resident-DJ remixt Kollegen wie Tiësto und David Guetta. In Szene gesetzt wird die Party von hervorragenden Visual Artists: Die Berliner Multimedia-Experten The Core, das russische Audio-Visual Arts Kollektiv Cyberbrothers. tv und Addictive TV aus London, die bereits für Stars wie The Chemical Brothers, Moby oder Karl Bartos (Kraftwerk) gearbeitet haben. Mit Special Effects, Licht-Installationen und Video-Mash-Ups illuminieren sie die gesamte Location. Der Blick in die Halle vom Kraftwerk Mitte sorgt für Begeisterung: Immer wieder trumpft Berlin mit sensationellen Locations im Herzen der Stadt auf. ¶ [sg] Sa 11.12. im Kraftwerk Mitte, Köpenicker Straße 59-73

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

11 JAHRE SODA 4. DEZEMBER

WWW.SODA-BERLIN.DE


Partytipps

he c o 1.W

Fr 26.11. ab 23 Uhr

Kitsuné Maison Party Vol. 2 Die Indie-Electro-Rock-Hipster stehen Schlange. Die Berliner Party des französischen Labels Kitsuné zur neuen »The Fireworks Issue« ist angesagt. Auf drei Floors gibt’s einen Mix aus Live-Performances und DJSets ausgewählter Acts. Das aufgekratzte Rahmenprogramm besorgen neben der Berlin Battery-Crew die Yelle DJs aus Paris. Zwischen catchy Gitarrenriffs, fetten Bässen und pluckernder Elektronica bewegen sich auch die Live-Acts: Lo-Fi-Fnk aus Schweden, Logo aus Paris, Le Corps Mince de Francoise aus Finnland und das verschleierte Newcomer-Trio Is Tropical (Foto) aus London. ¶ [sg] Im Butzke

Do 25.11. ab 23 Uhr

Fr 26.11. ab 23 Uhr

1999 waren Reggae- & Dancehall-Partys Mangelware in der Stadt. Das hat sich inzwischen geändert. Nicht zuletzt wegen den Grooving Smokers, die sich seit ihrer Gründung zur lokalen Karibik-Institution gemausert haben. Die Jubiläumsparty steigt traditionell im Yaam und der französische Reggae-Star Pierpoljak (Foto) führt die LiveAction-Riege an. Garantien möchte man in diesen nassforschen Tagen nicht verteilen, aber die Hoffnung, neben den karibischen Sounds auch ein wenig jamaikanische Wohlfühlatmosphäre zu schnuppern, sollte man nicht verlieren. Berlin ist nicht Jamaika. Doch die Grooving Smokers tun ihr Bestes, so nah wie möglich dahin zu kommen. ¶ [ts]

DJ San Gabriel beendet die zweijährige Kreativpause seiner Konzert- und Partyreihe und startet in neuer Location durch. Die Jam Session im verwinkelten Club am Gendarmenmarkt wird von Akanni und der tighten liveDEMO Band gehostet, flankiert vom Amsterdamer Patta Soundsystem. Stargast ist Aloe Blacc (Foto). Der kalifornische Soulsänger performt Funk-Klassiker und die Hits des aktuellen Albums »Good Things«. Guter Dinge ist auch der britische Rapper TY, ein alter Bekannter der ersten Stunde, der ebenfalls sein neues Werk zum Besten gibt. Natürlich kommt hier mit Boo Boo & The Tricks auch der Berliner Funk & SoulNachwuchs nicht zu kurz. ¶ [sg]

Fr 26.11. ab 24 Uhr

Fr 26.11. ab 23.30 Uhr

Wie vom Teufel geritten, ist Terence Fixmer (Foto) gefesselt von Techno Body Music, einer düsteren industriellen Spielart, die ihre Wurzeln im EBM (Electronic Body Music) der frühen achtziger Jahre hat. Gemeinsam mit Douglas McCarthy (Nitzer Ebb) führte der französische DJ und Produzent diesen Style ins neue Jahrtausend. Solo reüssierte Terence auf Hells Gigolo Label und Speedy Js Electric DeLuxe-Imprint. Aktuell liegt das neue Album »Comedy of Menace« vor. »Ich will, dass die Leute eine Seele und Story in meiner Musik fühlen«, so das Credo des musikverrückten Frenchmans. Alles, was es dafür braucht, sind Ohren. Und Beine zum Tanzen. ¶ [sg]

Jr. Blender (Foto) ist rumgekommen. Mit dem Supersonic Sound war der Berliner DJ, Produzent und Remix-Don seit seinem Einstieg vor vier Jahren bereits in Kenia, Gambia, Israel, Trinidad, USA, Jamaika und ganz Europa unterwegs. Nebenbei gewann er mit seiner Crew alle wichtiges Dancehall-Clashes, zuletzt den »Global Clash 2009« in Brooklyn, New York. Das Bauen von fetten Riddims ist sein Geschäft, so gehen die Riddims Devils Angel, Bunji Garlin, Zum Zum und Treasure auf sein Konto. In petto hat Jr. Blender das karibische Partyprogramm: Ska, Roots Reggae, Lovers Rock, Dancehall und Reggae. ¶ [sg] Im VCF Club

Im Yaam

All You Need Is Ears

Im Tresor

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Live Demo Vol. 28

Im Asphalt Club

Bass Dive

foto Lars Borges

Party

11 Jahre Grooving Smokers


25.11.-01.12. Sa 27.11. ab 23 Uhr

Rock Da House meets Impulz

Dass sich im Kesselhaus nicht nur live fantastisch feiern lässt, hat die Berliner Partyszene mittlerweile gemerkt. Den ordentlichen Dampf der Anlage nutzen die ImpulzVeranstalter, die Techno-Urgestein Dr. Motte (Foto) geladen haben—zusammen mit den jungen Wilden des Rock Da House Umfeldes Michale Pop, Dog Rock, sowie den Techhousern Jordan, Mayze und House-Meister Tobi Savotti. Hypnotische Visuals kommen von der E-Gruppe. Feuerakrobatik und Flexattacken von den Dancevormers. ¶ [ts] Im Kesselhaus [030] verlost 5x2 Gästelistenplätze ➜ redaktion030@zitty.de, Stichwort »Impulz«

Im stroboskopischen Blitzlichtgeflacker tummeln sich die Talente des partytitelgebenden Berliner Labels italienischen Ursprungs. Das süditalienische Duo Daniele Antezza und Giovanni Conti alias Dadub agiert an der Schnittstelle von Dubstep und Techno. Modern Heads (Foto) a.k.a Dino Sabatini und Gianluca Meloni feiern ihre neue Produktion auf der Tanzfläche ab. Und Label-Chef Luca Mortellaro alias Lucy hat ein Faible für apokalyptische Techno-Experimente. Eingerahmt wird das Ganze von Markus Suckut, der sowohl den Warm-up als auch den Ausklang mit epischen DJ-Sets gestaltet. Wie schafft er es nur, solange wach zu bleiben? ¶ [sg]

16 Jahre gehört das Matrix mittlerweile in die Berliner Clublandschaft. Vergleichbar lange gibt es nicht viele Clubs in Berlin. Ein Ende ist nicht in Sicht. Das liegt vor allem an der Fähigkeit, sich den Veränderungen der Zeit anzupassen. Hier wird sich nicht auf den Lorbeeren vergangener Tage ausgeruht, vielmehr hat man stets Mut zur Veränderung gezeigt. Das Konzept bleibt bestehen: Tolle Location, fetter Sound und Gäste, die einfach Bock haben zu feiern. Resident DJ Size und Kollegen werden nichts unversucht lassen, dass das auch so bleibt. R‘n‘B, HipHop, House und Electro garantieren durchgehenden Tanzspaß. ¶ [ts]

Mi 01.12. ab 20 Uhr

Mi 01.12. ab 21 Uhr

Eröffnet wird die vierte Ausgabe des Worldtronic-Festivals für weltweite elektronische Musik vom BLNRBNRBLN Projekt. Dieser clubmusikalische Kulturaustausch zwischen Berlin und Nairobi wurde vom dortigen Goethe-Institut, dem ehemaligen WMF Club und den Gebrüder Teichmann (Foto) initiiert. Anfang des Jahres reisten die zwei Technobrüder zusammen mit den befreundeten Acts Modeselektor und Jahcoozi in die kenianische Hauptstadt, um mit Musikern vor Ort Tracks zu erarbeiten und Konzerte zu spielen. In Berlin mit dabei sind die instrumentale Elektropop-Gruppe Just A Band, die Trommler der Radi Cultural Group, Ukoo Flani und Necessary Noize. ¶ [sg]

»Ich glaube, wenn ich jede Nacht als DJ performen müsste, würde ich sehr bald gelangweilt sein«, sagt Matthew Dear (Foto) und wagt mit kleiner Bandbesetzung die LiveUmsetzung seines aktuellen Albums »Black City«. Glauben kannst du in der Kirche, und was zählt, ist auf dem Platz, beziehungsweise auf der Bühne, dem Dancefloor und Club. Das weiß auch der New Yorker Minus-Mann. So ist Matthew fiebrig am Proben mit einem Schlagzeuger, Bassisten und Trompeter. Die dunkle Großstadt ist das musikalische Thema des illustren Quartetts: Düster, sphärisch, futuristisch und romantisch zugleich. Live geht’s von elektronisch wabernd bis rockig verzerrt. ¶ [sg]

Im Suicide Circus

BLNRB-NRBLN

foto A. Zeunert

Sa 27.11. ab 22 Uhr

16 Jahre Matrix

Im Haus der Kulturen der Welt

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Party

Sa 27.11. ab 24 Uhr

Stroboscopic Artefacts

Im Matrix

Black City

In der Kantine am Berghain

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Partytipps

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Do 02.12. ab 23 Uhr

It‘s about time Stefan Schwander aka Antonelli Electr. ist seit den frühen Neunziger Jahren unter diversen Pseudonymen auf der Suche nach einer eigenen Klangsprache. Seit der 1997er Debüt-EP »Handclaps« kommuniziert er als Antonelli Electr. Zuletzt ist 2008 die LP »Soulkiller« erschienen, bei der sich Schwander von dem »Electr.«-Zusatz trennte und als Antonelli auf dem Italic-Label überzeugte. Aktuell finden sich die Produktionen des Rheinländers unter dem Namen Harmonius Theolonius in den Plattenläden. Elektroteppiche, unterlegt mit wilden Afro-Beat Attacken. Shitkatapulter Daniel Meteo und Karaoke Kalk Pets DJ Strobocop gibt es als Zugabe obendrauf. ¶ [ts] Im About Blank

Party

Escape From Zoo

Kaum gestohlen, schon in Polen. Dieser alte Automarder-Witz könnte auch auf das Duo Catz N‘Dogz (Foto) passen. Denn woher, wenn nicht geklaut, kommt dieser Genredschungel des polnischen Duos? Reine Kreativität! Sie verwursten in ihrem scheuklappenlosen TechHouse-Mix alles, was bei drei nicht auf den Bäumen ist: Street Bass, Disco, R&B, Deep House, Hip Hop. Nach dem 2008er-Debüt »Stars of Zoo« liegt aktuell das zweite Album »Escape From Zoo« auf. Damit haben sich Grzegorz und Wojciech gute Freunde gemacht wie Justin Martin, Møenster oder Claude VonStroke aus San Francisco, die gerne bei der Record Release Party mitmischen. ¶ [sg]

Wuschelkopf trifft Wuschelkopf. Haben Electro Ferris und Phil Speiser (Foto) den gleichen Friseur? Jedenfalls haben sie einen ähnlichen Musikgeschmack: Bratzender Electro. Während Deichkind Ferris eine freakige HipHop-Vergangenheit hat, wird Remix-Wunderkind Phil eine glorreiche Zukunft vorausgesagt. Mit seinem Projekt Dirty Disco Youth und unzähligen Remixen sorgt der 19jährige Wiener aktuell für mächtig Wirbel in der Blogosphäre und auf den Dancefloors. Leute wie die umtriebigen Chicks On Speed oder Dim Mak schwören auf seine Abmischkünste. In der Pipeline steckt das auch von Altmeister Ferris mit Spannung erwartete Debüt-Album. Jung trifft alt. ¶ [sg]

Fr 03.12. ab 23.30 Uhr

Fr 03.12. ab

Ashley Jones aka Treasure Fingers (Foto) vom US-Label Fool‘s Gold remixt sich quer durch die Genres und Styles. Die Liste seiner Bearbeitungen ist so lang wie der Weihnachtswunschzettel aller Berliner Kitas zusammen und reicht von Acts wie Kid Cudi, Groove Armada, Little Boots, Estelle, Empire of the Sun, Kid Sister und Chromeo bis Kanye West. Pop, Rap, Indie, Rock, House, Drum’n’Bass, Soul und Funk drückt er seinen ElectroDisco-Stempel auf. Unter anderem hat er auch Tensnakes Konsenshit »Coma Cat« durch den Remix-Wolf gepeitscht. Dahinter steckt eine Dekade Cluberfahrung. Das Konzept ist so einfach wie effektvoll: Beats, Bass und Melodie. ¶ [sg]

Was war hier nochmal der Grund zum Feiern? Was auch immer, daran kann sich sowieso keiner der beteiligten DJs und Live-Acts mehr erinnern. Im Weddinger Partyaußenposten werden die Feste gefeiert, wie die Partypeople einfallen. Wichtig ist nur: »Gute Musik und nette Leute.« Davon gibt’s diesmal genug in Form geballter Rave-Erfahrung von den Bachstelzen, Upon You, Bar25 bis zum Salon der Wilden Renate. Mittendrin sind auch die Keine Musik-DJs und Produzenten &ME (Foto) und Rampa . Hier zählt im nachindustriellen Zeitalter noch echte Handarbeit: Alles wird eigenhändig verpackt, veredelt, gestempelt und zärtlich in den Arm genommen. ¶ [sg]

Im Watergate

Treasure Fingers

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Fr 03.12. ab 24 Uhr

Indeed

Im Weekend

Whatever

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Fr 03.12. ab 24 Uhr


02.12.-08.12. Sa 04.12. ab 23 Uhr

11 Jahre Soda Das Soda in der Kulturbrauerei ist mit seinem bunten Programm auf fünf Floors einer der größten und erfolgreichsten Clubs Berlins. Die Schlange des auf Einlass wartenden jungen Partyvolks ist lang, gefeiert wird jedes Wochenende bis in die Puppen. So auch bei der Jubiläumsfeier zum elfjährigen Wiegenfest. Am Start sind alle DJs, die im vergangenen Jahr das Haus gerockt haben:

Neben Residents wie Mat Diaz, Pumi, Pizza, D.O.N, Zen, Jordan und Stempelmann mixen sich die Discokugel behelmten Brothers Incognito (Foto) aus Dresden durchs Gelände. Und die Damenwelt genießt bis ein Uhr freien Eintritt. ¶ [sg] Im Soda Club und Kesselhaus [030] verlost 5x2 Gästelistenplätze ➜ redaktion030@ zitty.de, Stichwort »Soda11«

Fr 03.12. ab 24 Uhr

Sa 04.12. ab 21 Uhr

Die White Label-Familie beschert sich eine vorzeitige weiße Weihnacht mit schwar zem V inyl . Begossen wird die neue Gemeinschaftsproduktion »Tied Together«, bei der jeder, der dazugehör t, irgendwie seine Finger im Spiel hatte: Jason, Moomin, Tristen, Edward und Oskar. Zu hören ist Deepness in Reinkultur. Für die spirituelle House-Note sorgt Edward McKeithen alias DJ Jus Ed. Der Underground Quality-Mann aus Connecticut predigt seinen gospeligen Style von der DJ-Kanzel. Ob sich Label-Boss Oskar Offermann (Foto) zur Feier der Nacht als Weihnachtsmann verkleidet? Den Rauschebart hat er schon, jetzt fehlt nur noch die rote Zipfelmütze. Hohoho! ¶ [sg]

2000 kam des Autors ehemaliger Nachbar Tammy auf ihn zu und erzählte von seinem neuen Club. Man möge doch mal vorbeischauen. Man landete in einer Hinterhoflokalität, deren augenscheinlichstes Merkmal ein ausgestopfter Wolf über der Tür war. Der erdige Sixties-Sound klang wohltuend anders. Das Bassy war nach der elektronischen Welle, die Berlins Mitte überschwemmte, eine wohltuende Abwechslung. Nach zwei Umzügen ist der Bassy heute in der ehemaligen Pfefferbank zu Hause und gehört zu den letzten wahrhaftigen Party-Attraktionen in Mitte. Das zehnjährige Jubiläum ist ein guter Anlass, mal wieder vorbeizuschauen. Live-Act Cheap Freaks (Foto) und diverse DJs versprechen Exzess. ¶ [ts]

Sa 04.12. ab 22 Uhr

Di 07.12. ab 23 Uhr

Lebkuchen und Glühwein? Wohl eher Mega und Rave. Liebhaber des gepflegten Absturzes sollten sich dieses Wochenende vom vorweihnachtlichen Stress frei nehmen. Die zwei Electro-Kollektive »Catch Me If You Can« und »Kein Ufer Ohne Woofer« bündeln ihre Party-Kompetenzen: 25 DJs und Live-Acts auf drei Floors über 20 Stunden lang. Mit dabei sind Peaktime-Granaten wie Afrilounge, Someone Else, Larsson, Funkwerkstatt oder das Hamburger Duo Piemont (Foto). Die weibliche Rave-Kultur wird von Mary Jane, Nadja Lind, Cinthie und Ire Electric repräsentiert. Advent, Advent, der Dancefloor brennt. ¶ [sg]

»Viele DJs denken, wenn man in Berlin ist, gehe alles wie von selbst. Aber so einfach ist das nicht. Man muss hart arbeiten«, so Marjorie Migliaccio alias Bloody Mary (Foto) in einem Interview. Nach einigen Tracks erschien 2009 das Debüt-Album » Black Pearl«. Mit Dame-Music hat sie ihr eigenes Label unkonventionell zwischen Electro-Goth und Gypsy-House platziert. Die »Arabesque EP« ist Marys neuester Streich. Bei der Record Release Party gibt’s sicher auch einen Appetizer auf den für 2011 geplanten Nachfolger »Sophomore«. Darauf trinken wir gleich mal einen Wodka-Tomatensaft. ¶ [sg]

Im Horst.KRZBRG

Catch Me If You Can

Im Maria am Ostbahnhof

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

10 Jahre Bassy Club

Party

White Sparkle In Her Eyes

Im Bassy Club

Dame-Music Night

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Solar A2 Tommy Weissbecker Haus A2 tazpresso A2 C-Club A2 Schwuz A2 C-Halle A2 Silverwings A2 Junction Bar A2 Bethanien B2 Privat Club B2 Weltrestaurant Markthalle B2 Passionskirche A2 Druide II B1 Aki Tatsu Sushi B2 Tempodrom A2 Umspannwerk B2 Ankerklause B2 Huxley's Neue Welt B2 Möbel Olfe B2 Roses B2 Ballhaus Naunynstraße B2 Monster Ronsons C2 Molotow Cocktail B2 SO 36 B2

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Festsaal Kreuzberg B2 Morena Bar B2 Watergate C2 Bar 11 B2 Babel C1 Lido B2 Lux B2 Turbine B2 San Remo C2 Kato B2 Frittiersalon C1 Spindler & Klatt B2 Barbie Deinhoffs C2 Konrad Tönz B2 Tabou Tiki Room B2 Club der Visionäre C2 Freischwimmer C2 Radialsystem B1 Curry 36 A2 BKA-Theater A2 Haifischbar A2 Kuchenkaiser B2 Tanzpalast X A2 Vor Wien B2 Heinz Minki C2 Hoppetosse C2 Brauhaus Südstern B2

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Anhalter Bar A2 HAU 1 A2 HAU 2 A2 HAU 3 A2 Studio XX B2 Salon Schmück B2 Golgatha A2 Beach Park 61 A2 Flying Steps Dance Academy A2 Monarch B2 Kreuzkeller A2 K 17 C1 Die Turnhalle C1 Yaam B1 Die Dachkammer C1 Oststrand B2 Papa Nô C1 Intimes C1 Geburtstagsklub B1 Schoenbrunn B1 Künstliche Beatmung C1 U5 C1 Zebrano C2 Yobarca C1 Euphoria C1

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Umspannwerk-Ost B1 Oranke Orange B1 Abgedreht C1 Kosmos C1 Johannesburg 24 B1 Maria am Ostbahnhof B1 84 FritzClub Postbahnhof B1 86 Speicher C2 87 Berghain B1 87 Panoramabar B1 88 Bierhof Rüdersdorf B1 89 Theaterkapelle 10245 C1 90 Stereo 33 C1 91 Luxomat C1 92 Exes Pool Cocktailbar C1 93 RAW Tempel C1 94 Raumklang C1 95 Cassiopeia C1 96 Rosi's C2 97 Schneeweiß C1 98 Propeller C1 99 Lovelite C1 100 MIKZ C2 101 Mal Pais C2

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Margarete F. C2 Brezel Bar A2 Matrix C2 Glühlampe C2 Narva Lounge C2 Sanatorium 23 C1 Haus B C2 Pavillon B1 MTV/VIVA C2 Arena/Glashaus C2 Burgeramt C1 NOA C1 Santa Maria B2

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Party & Musik, Bühne, Bars & Cafés, Restaurants 01 02 03 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24

Nola’s am Weinberg B1 Fire Club B1 Acud B1 Calabash Club B1 KingKong Club B1 Ackerkeller A1 Ambulance Bar A1 Schokoladen A1 Reingold A1 Hafenbar A1 Bellini Lounge A1 Tape A1 Kunst Werke Berlin A1 Andy's Diner A1 Fate Club A1 Clärchens Ballhaus A1 b-flat B1 Kaffee Burger B1 Zosch A1 Aufsturz A1 Kalkscheune A1 Quatsch Comedy Club A1 Admiralspalast A2 Centrum B2 Deponie No.3 A2 Baxpax Downtown A2

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Traumstrand A1 Tacheles A1 Studio 54 A1 Fire Bar A1 Mudd Club B1 CCCP B1 Sophienclub B1 Park Inn B2 Ruderclub Mitte B2 Coffee Connection B2 Dante B2 Oxymoron B1 Delicious Doughnuts B1 Cookies A2 Monsieur Vuong B1 Lux 11 B1 Roter Salon B1 Volksbühne B1 Zoe Berlin B2 Bohannon Club B2 BR 101 B1 M-Bia B2 Cha cha-Restaurant A2 Splendid Kaffeehaus A2 Weekend B2 M12 B2 Alpenstueck A1

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Das Moskau B2 A-Lounge/ Cafe Alberts B2 unsicht-Bar B1 Klub International B2 Bar 33 B2 Podewil B2 C-Base B2 Ballhaus Berlin A2 Werk 9 A2 Andy's Diner A2 Label 205 A2 Borchardt A2 Weltempfänger B1 ewerk A2 Felix Club Restaurant A2 Sarah Wiener A1 New Hot Dog World B1 PanAsia B1 Basi´l B2 Kiki Blofeld B2 Bang Bang Club A1 Cafe Bar 103 B1 Sage Club B2 Mauerpark B1 Weinerei B1 Zur Möbelfabrik B1

80 The Circus Hostel Berlin B1 81 Club d. poln. Versager B1 83 am to pm B2 85 rivabar B2 86 Newton Bar A2 87 Opernpalais A2 88 Theaterbar A1 89 The Club B1 90 Box & Bar A1 90 Deutsches Theater Berlin A1 91 Eschloraque B1 92 Vapiano A2 93 Maxim Gorki Theater A2 94 Berliner Ensemble A2 95 Sophien Säle B1 96 Adagio A2 97 Tresor B2 98 Bluemax Theater A2 99 Dali Museum Berlin A2

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Party & Musik, Bühne, Bars & Cafés, Restaurants Wellness

Cowshed Relax Eigentlich gilt im Soho House »Members only«. Aber in das darin befindliche Spa dürfen alle. Komfortabler Höhepunkt sind die großen weißen Maniküre- und Pediküre-Sessel. Die Räume für die Massagen sind separat, außerdem gibt es eine Sauna, Dampf bad sowie Hamam. Auszug aus dem Schönheits-Menü: Speedy Gesichtsbehandlung (30 Euro), Cowshed Maniküre (35 Euro), Wimpern Färben (12 Euro). Torstraße 1, Mitte Tel. 405 04 41 30 Mo-Fr 9-21 Uhr, Sa 9-20 Uhr, So 10-19 Uhr

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Discothek Sound A1 Konzertsaal der UDK A1 Cafe Hardenberg A1 Kuchi A1 Abraxas A1 A-Trane A1 Kant Cafe A1 Cafe Savigny A1 BOND A1 Hefner A1 Anda Lucía Tapasbar A1 Stilwerk A1 Paris Bar A1 Schwarzes Cafe A1 Club Cascade A1 Quasimodo A1 Theater des Westens A1 Cafe Einstein B1 PanAm Lounge B1 Vapiano A1 Far Out / Maxxim A1 Q-Dorf A1 Bar im Hotel Q A1 Schlüter 52 A1 Petrocelli A1 + A2 Goldrot A1 Café Aroma B2

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Bar jeder Vernunft A1 Schaubühne A1 Universum Lounge A1 Tasty A1 Pasta Nova A1 Cyclo A1 Magnifica Lounge A2 Lang Nuong A2 Las Vegas A2 Juleps A1 Deutsche Oper Berlin A1 San Giorgio A1 Schleusenkrug A1 La Batea A1 Liquor Store A1 Tuffstein B2 Harry's New York Bar B1 Maxx Bar B1 MaultaschenManufaktur B1 Tim's Canadian Deli B1 Maigold B2 Kleine Philharmonie B1 Cosmopolitan Club A1 Goya B1 Café Berio B1 Lochner Restaurant B1

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40 Seconds B1 Meistersaal B1 Hafen B1 Tom's Bar B1 Raststätte Gnadenbrot B1 Trompete B1 Bar am Lützowplatz B1 Kumpelnest 3000 B1 Connection B1 Tomasa A2 Havanna B1 Neues Ufer B2 Franken Grunewald Eis B1 Mutter B2 PlatzHirsch B2 Viktoriabar B1 Ex ’n’ Pop B2 Cafe M B2 Mister Hu B2 La Cocotte B2 Green Door B1 Nachtquartier A1 Hard Rock Cafe A1

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Schall und Rauch A1 Duncker Klub A1 Greifbar A1 Stiller Don A1 Schwalbe A1 Marietta A1 Icon A1 Intersoup A1 Wohnzimmer A1 Tres Tapas A2 Grand Hotel A2 Klub der Republik A2 August Fengler A2 Zu mir oder zu Dir A2 Schönwetter A2 Druide Bar AW2 Dazzle Danz Club A2 Rice Queen A2 Konnopkes Imbiss A2 Oki A2 Pizzeria Presento B2 Stadtbad Oderberger Straße A2 SchwarzSauer A2 Prater Restaurant A2 Hecht Club A2 Bastard im Prater 9 A2

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Villa Rodizio A1 Tante Käthe A1 Deck 5 A1 Strap On A2 SODA Club/ Restaurant A2 31 Club 23 A2 32 Nbi A2 33 Alte Kantine A2 34 Palais A2 35 Kesselhaus A2 36 Maschinenhaus A2 37 Frannz A2 39 June Bar A2 40 Zum schmutzigen Hobby A2 41 Fluido A2 42 Café Liebling A2 43 Zander A2 44 Zentrale Randlage A2 46 8mm Bar A2 47 Pfefferberg/ Pfefferbank A2 48 Salon Ost A2 49 I Due Forni A2 50 Fellas A1 51 Rakete A2

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Knaack Klub A2 White Trash Fastfood A2 Last Cathedral A2 Roadrunners Club A2 A Cabana A2 Mädcheninternat A2 Steinhaus A2 Hazelwood A2 An einem Sonntag im August A2 Esquina A2 Frida Kahlo A1 Kookaburra A2 Art Pub Wallywoods A2 X-Bar A2 Maria Bonita A2

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Gossip Kolumnen—Society—Talk Show

Hurts bei den Bambi Awards 2010 im Filmpark Babelsberg

Beth Ditto vor der BambiVerleihung

Sarah Jessica Parker eröffnete die Bambi-Verleihung in der Metropolis Halle

Hubertus Regout und Kerstin Linnartz bei der 100 Jahre »Edsor Kronen« Party in den Galeries Lafayette

All Yesterday‘s Parties

Der Zweck heiligt die Mittel?

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Event-Macher wollen das Publikum unterhalten, mal selber Herr über Musik und Gästeliste sein oder einfach Geld verdienen. Beliebt ist auch der Charity-Aspekt oder die Hoffnung, damit für sich selbst zu werben. So ist für die Bambi-Verleihung der Zeitschrift Bunte die Prime-TimePräsenz im Fernsehen sehr wichtig. Andere People-Magazine haben so etwas nicht zu bieten. Und Geld verdienen?

In einem zitty-Interview sagten die Fly BerMuDa-Veranstalter: »Natürlich geht es auch ums Geld verdienen.« Aber hat’s funktioniert? Als sich Besucher über die Preise beschwerten, war auf der Facebook-Seite zur Veranstaltung lesen: »Das Event war sogar zu günstig und obendrein subventioniert«. Die Rechnung geht also nicht immer auf, aber zumindest ist man Herr über Musik und Gästeliste. ¶ [ab]

Fotos aedt.de

Gossip

Es gibt verschiedene Gründe eine Party oder ein Event zu veranstalten. Nicht immer funktioniert‘s


Die Shelley Masters Kolumne

Marcello beim Bambi ➜ S. 62

All Yesterday‘s Parties

Rock the Station Die Beck’s Music Experience begeisterte 3.000 Musikliebhaber in Berlin

Phoenix bei der Beck‘s Music Experience

Phoenix, The Ting Tings, Paul Smith und der »Beck’s European Newcomer« My Tiger My Timing sorgten am 6. November für eine bebende Beck’s Music Experience am Gleisdreieck. 3.000 Indie-Fans kamen in die »Station« um mit der Bremer Brauerei ein erfolgreiches Musikjahr zu feiern und einen großartigen Konzertabend zu erleben. Die Tickets waren heiß begehrt: Über 50.000 Bewerbungen gingen bei becks.de für einen Platz auf der Gästeliste ein. Paul Smith begeisterte das Publikum mit seiner einzigartigen Stimme. Der Sänger von Maximo Park stellte sein neues Album vor. Und The Ting Tings machten die Halle zu einem riesigen Dancefloor. Headliner des Abends waren die Jungs von Phoenix. Die Grammygewinner haben schon länger nicht mehr in der Hauptstadt gespielt und wurden bereits sehnsüchtig erwartet. Die Franzosen rissen das Publikum mit einer aufwendigen Lightshow und einer großartigen Performance mit und brachten die Beck’s Music Experience 2010 so zu einem würdigen Abschluss.

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Real Underground

Ich schau gern, was die Jugend in fernen Ländern treibt, vor allem die arabische, denn ich glaube, nur mit ein paar engagierten Nachguckern kann die Integrationsdebatte irgendwann auf gleicher Augenhöhe für alle geführt werden. Aus Damaskus, Syrien gibt es jedenfalls gute News. In der »DDR des Nahen Ostens« ist Breakdance das neue Ding, aber die Bedingungen sind schlecht, unter denen die Bewegung startete. Lest, was wahrer Undergroud bedeutet! Michel ist gerade 20 und organisiert mit seinen Kumpels — alle Breakdancer, HipHop-Producer und Graffiti-Artists — jetzt das erste »Battle of the Year«, um Syriens besten B-Boy zu ermitteln. Mit 13 kam er bei einem Verwandtenbesuch in Australien das erste Mal mit Sounds der Rock Steady Crew in Berührung und war als klassischer Bodenturner natürlich sofort hellauf begeistert, übte, wann immer es ging, und ließ sich die Grundlagen von Graffiti zeigen. Ein Jahr später kam er nach Syrien zurück, zeigte den Tanz seinen Freunden und stellte einen Kassettenrekorder auf die Straße, um mit seinen Jungs zu trainieren. Sofort kam die Sittenpolizei, war der Meinung, dass dieses »unislamische Treiben, womöglich zur Anbetung des Teufels« ein Ende haben müsse und nahmen Michel mit auf die Wache. Androhung von Knast! Fortan wurde nur noch im Kinderzimmer trainiert, mit dem Resultat, dass es für die Jungs der Nachbarschaft immer schicker wurde, diesen coolen, verbotenen Tanz zu lernen. Für seine Graffitis wurde Michel später richtig verhaftet und landestypisch von der Polizei verprügelt, doch er malt bis heute und bald macht er seine erste Ausstellung (hofft er zumindest). Als ich meiner weitgereisten syrischen Freundin vorschlug, dass wir zur Breakdance-Show gehen könnten, lachte sie müde. »Breakdance ist doch schon lange out, von syrischen B-Boys habe ich noch nie was gehört!« Umso überraschter war sie, als sie Michel und seine Crew kennenlernte, nach dem ersten furiosen und tanztechnisch gar nicht mal so schlechten Battle of the Year in Damaskus, der ältesten durchgehend bewohnten Stadt der Welt. Wir waren noch viel beeindruckter davon, dass die Jungs Facebook und Youtube (schwer illegal in Syrien) hacken müssen, um sich zu connecten und an neue Tanzvideos zu kommen, dass sie ständig mit einem Bein im Knast standen, bis das Goethe Institut den Tanz geadelt hat, in dem die Vorausscheidung dort stattfinden konnte. Dankeschön Deutschland! Für Unterstützung von Underground-Jugendkultur im Ausland, dafür zahle ich gerne Steuern.

Gossip

»Ich schunkelte direkt in die Arme von Funkelmalriechen Sarah Jessica Parker.«

¶ Love [Shelley Masters]

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Satire

Bambival Bambi Rocks! Glückliches Sitzungsdatum: Elfter Elfter Elf Uhr Elf. Protzdam Bambiberg wie es singt und lacht. Mein Faschings-Shuttle entließ mich nach gefühlten fünf Stunden Fahrt. Überbrückt mit warmem Wasser fiel ich feucht aus der Limousine. RechtMedien-Mutation: zeitig zum Einzug der Wurde aus dem Reh Narren, u. a. Gentscher, ein Hase? Glas, Glööökner. Flankiert von jubelnden Gegnern des Brandenburger Ministerpräsidenten. Ich schunkelte direkt in die Arme von Funkelmalriechen Sarah Jessica Parker (s. Foto). Voll daneben stand das Prinzenpaar Orlando Bloom und Shakira. 600 Flaschen

Champagner rockten die Karnevalsgesellschaft. Wer nicht eingeladen war, nuckelte Bier vor der Glotze. Das Festkomitee Patricia Walz und Udo Riekel frohlockten in ihrer Büttenrede: »Die Faszination des Bambi ist die Freude am Lächeln der Sieger!«

Da muss man drüber nachdenken oder klatschen! Ich klatschte und dachte, was der dürre Lagerfeld wohl mit der dicken Beth Ditto hat? Verdreht: Als er noch fett war, faszinierte ihn Magersucht! Wie aufs Stichwort kam Fressnapf-Torsten. Der König der Heimtier-Märkte will mir Katzenstreu sponsern. Ich hatte von meinem Kater erzählt. Tätätätä... auf einmal stand Jogi Löw neben mir (s. Foto!). Wir flirteten, bis Eni mit den Maiglocken Wodka suchte. Da lachte Edita. Die gebürtige Antischweizerin freute sich immer noch über ihren X-Faktor-Sieg. Plötzlich schmetterte Vicky Leandros »Theo wir fahrn nach Lodz«. Ich heiße weder Theo, noch wollte ich nach Polen. Dann erzählte Vicky mir von ihrer Zickenfreundin Desiree Nick. Dazu passte

Gossip

DJ Marc Poppcke & Betreiber Stephan. Eröffnung des neuen Clubs »My Name is Barbarella« (s. Club News)

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Ich mit Sarah Jessica Parker. Zuvor strahlte sie mich an, wir hatten sofort intensiven Augenkontakt. Das Funkenmariechen eröffnete die Gala der Bambi Verleihung auf Deutsch. Der »Sex and the City«-Star hat für den Abend die Rolle der Gastgeberin übernommen. Einen festen Moderator wie in den Vorjahren gab es nicht mehr. Parker selbst wurde mit einem »Überraschungsbambi« ausgezeichnet.

Katie White von »The Ting Tings« @ The Station. Die U.K.Kultband trat zu BerMuDa bei der Becks Music Experience auf

Fotos marcello, www.oliver-walterscheid.de

Der Bambi glich dem Karneval. Eine Prunksitzung mit allem, was dazugehört...


Berlin Mitte Boy

eine mütterliche Lebensweisheit: wer Dreck anfässt, besudelt sich mit Dreck! Immer wenn‘s ungeil wird, muss ich die Heim-Limousine besteigen. Da verwechselten mich zwei Mädels mit dem unheiligen Grafen: »das is‘ er, doch das isser!« Schade, dass ich den Baambi stehenließ.

Club News Neuer Club »My Name is Barbarella« öffnete am 5. und 6. November. Die große Büroetage von Stephan und Alex befindet sich im zweiten Stock der Skalitzer Str. 54. Unten die Angry Chicken-Sojubar und daneben die Moschee. Neue Bar »Das Graue Kloster« ist auch ein evangelisches Gymnasium in Grunewald. Alkohol gibt‘s aber seit dem 11.11. nur in der neuen Kellerbar (Torstr. 218). Werner Geyer betreibt auch das Muschi Obermaier (Torstr. 151) ein paar Häuser weiter.

Ich mit Jogi Löw bei der Bambi Party. Is er oder is er nich? Ich glaub, er is... (s.Text) Da guckt der Sven @ Hangar Tempelhof. Übers Rollfeld zum Rave, auf die Bühne zum Herrn Väth Schampus trinken.

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

Dass Neukölln als Szene-Standort schwer aufgeholt hat, hatte sich rumgesprochen. Ich hingegen möchte einen Schritt weitergehen und vorschlagen, den Stadtteil zum Wellnessviertel und Kurort für den modernen Berliner zu küren. Ich kenne inzwischen einige Mittis und Prenzlbergianer, die sich gerne in den Hip-Stadtteil zurückziehen, ganz einfach, weil ihnen ihre Wohnorte zuweilen als zu affektiert vorkommen. Nur der dämliche Tourist und Styleopfer empfinden die Kulisse Neuköllns zu roughtough, der moderne Berliner stellt sich vor, dass sich Marc Jacobs in seiner ersten Städtedesignkonstellation genau das erdacht hat und würdigt dann die Liebe zum Detail. Der Überreichtum an Handyund Telefonkartenläden steht dafür, dass das »Kommunikationszeitalter« hier wirklich gelebt wird, die originellen Geschäftstätigkeiten der Einwohner als Beleg für Berliner Einfallsreichtums. Überhaupt ist hier Berlin viel unverwechselbarer als an den ex-hippen Kiezen, die heute wie München oder Stuttgart ausschauen. Auch für jene, die vom Nightclub in den Fitnessclub gewechselt haben, hat Neukölln einiges zu bieten. Ein besonders cooler Platz und sozusagen »das« Kurbad Berlins ist der Holmes Place in der »Neuen Welt« (Neue Welt— der Name füllt er sich nun mit Inhalt), vom Standard her einer der besten Berliner Health Clubs mit Schwimmbad, riesiger Spa-Area, topmodernen Geräten und Actionkurse den ganzen Tag. Alles top, bestechend trotzdem die erfreuliche Schnöselarmut und das Preis-Leistungsverhältnis kaum zu schlagen. Und hält man sich nicht lieber mit ein paar sinnenfrohen Neuköllnern fit als gelangweilt in Langeweiler-Angeberstudios in Mitte? Und die Umgebung stimmt. Keine 100 Meter weg ist Karstadt am Hermannplatz mit seiner Top-Feinschmeckerabteilung, für mich seit Jahren das Kiez-KaDeWe. Doch dass ausgerechnet das beste Japanrestaurant der Stadt auf der Karl-Marx-Straße liegt, hat mich überrascht. Von außen total unprätentiös und winzig klein mit nur wenigen Tischen, liegt dort das Tabibito mit riesigen, superfrischen Topsushis und einer der besten Vorspeisen, die ich in meinem nicht unbedingt vorspeisenarmen Leben je verzehrt habe: »Nuta«, eine Art Misosuppe mit Thunfisch und Lachs und einer Spezialsauce drin. Hingebracht hat mich übrigens eine Hawaianerin, deren Ankündigung »besser als ein Orgasmus« ich zunächst für pure Übertreibung hielt, der ich nun aber Respekt und Dank für diesen Tipp zolle. The American Dream becomes Berlin Phantasy and Neukölln makes it possible.

Gossip

Bad Neukölln

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Guide

Weihnachtsmärkte—Geschenktipps

r e d Son ma the ➜ Für Freunde guter Musik zur richtigen Zeit: Pendeluhr aus alten Schallplatten, erhältlich bei Heimatgrün, Bötzowstraße 28, 59,90 Euro

➜ Bl ick fa ng f ü r d ie C ock ta i lbar: Verschiedene Neons fürs 50sAmbiente gibt’s bei Jukeland, Crellestraße 14, Schöneberg, 250 bis 360 Euro

Gechenktipps

Na ist denn schon Weihnachten? Es ist so weit! Langsam sollten wir anfangen uns Gedanken zu machen, was wir unseren Lieben in diesem Jahr schenken werden. Hier ein paar Tipps ¶ [030]

➜ Individuell selbstdesigned mit Adidas Customized Sneakers, Original Adidas Store, Münzstraße 13, der Basisschuh kostet knapp 100 Euro, der Komplettpreis hängt von der Aufwendigkeit des Designs ab.

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➜ Geschliffen wie ein Edelstein ist die Limited Edition »Absolut Glimmer« des schwedischen Wodkas. Dazu passend gibt es eine Schmuckkollektion, designt von Berliner Designern wie Lala Berlin und Starstyling. Die 1-Liter-Flasche gibt es im Handel für ca. 19,99 Euro, den auf je drei Stück limitierte Schmuck zu je 499 Euro über www.verypoolish.com

Fotos Promo

Guide

➜ Der Eisbereiter »Space Invaders« ist was für die Nintendo Generation bei DOM. Für 9,95 Euro


»Mehr Lust auf Tanzen statt Shoppen? Dann ab zum Holy.Shit.Shopping«

„ Brilliant Xmas Season 2010 “ @ Sony Center am Potsdamer Platz

Promotion

»Holy.Shit.Shopping« ➜ S. 66

[030] TKTS

Geschenktipp Tickets für Silvesterpartys gibt es schon jetzt

promotion

Für Freunde britischer Klassiker und Freizeitrevolutionäre genau die richtige Adresse. Neben den großen britischen Labels wie Fred Perry und Ben Sherman sind hier Marken wie Alpha Ind., Dr. Martens, Everlast, Hoolywood-Berlin ebenso vertreten wie ausgesuchte kleine Marken, die man in den großen Einkaufzentren vergeblich sucht. Es sind durchweg zeitlose Marken, die sich keinem Modediktat unterwerfen. In einer Zeit in welcher die Globalisierung auch vor der Modewelt nicht halt macht, sind solche Läden umso wertvoller und lohnen jeden Besuch.

Mehr als 100.000 Lichter lassen das Sony Center am Potsdamer Platz zur Weihnachtszeit in einem besonderen Glanz erstrahlen. Unter dem spektakulären Dach können Besucher auch in diesem Jahr einen brillanten Sternenzauber bewundern. Von Freitag bis Sonntag wird ein buntes Unterhaltungsprogramm aus Musik, Tanz und Entertainment die ganze Familie begeistern. Wer selbst einmal singen möchte, kann samstags auf der Bühne zum SingStar® werden. Das leibliche Wohl kommt selbstverständlich nicht zu kurz. In drei gemütlichen Hütten werden festliche Spezialitäten, köstliche Süßigkeiten und leckere Getränke angeboten. Die perfekte Mischung aus Entertainment, visuellem und gastronomischem Erlebnis macht den Besuch im Sony Center am Potsdamer Platz unvergesslich. Weitere Informationen und das Programm unter: www.sonycenter.de. Öffnungszeiten 28. November 2010 bis 02. Januar 2011 Täglich von 14:00 bis 20:00 Uhr Freitag, 24.12.2010 geschlossen

GUIDE

Kurz nach Weihnachten stellt sich Berlin wieder die Frage: Wo Silvester feiern. Für alle, die sich in diesem Jahr etwas früher entscheiden wollen, haben wir einen Geschenktipp: Tickets für die Silvesterpartys von Ostfunk im Astra, »Fuck Me Now & Love Me Later ...« in der Münze und Silvester im Stadtbad Oderberger Straße. Ganz einfach Tickets online kaufen, ausdrucken und in einem schicken Umschlag unter den Weihnachtsbaum legen. Und Silvester geht es einfach an der Abendkassen-Schlange vorbei zur Party ➜ www.berlin030.de/tickets

Schönhauser Allee 43, Prenzlauer Berg, Mo-Fr 11-20, Sa 10-20 Uhr, Tel. 030 44 04 45 17, www.hoolywood.de [030] verlost 1 Tasche plus 1 Set limitiertes Vater-Sohn-Shirt ➜ berlin030.de/verlosung, Stichwort »Hoolywood«

Alle Infos ➜ www.berlin030.de

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Mehr Lust auf Tanzen statt Shoppen, aber trotzdem noch keinen Schimmer, was man wem schenken soll? Dann ab zum Holy.Shit. Shopping in den Galerien Spandauer Str. 2, Karl-Liebknecht-Str. 11 und im .HBC. U. a. mit dabei: Daniel Wang (Foto). Am 11. und 12.12. von 12-22 Uhr

Weihnachtsmärkte

Glühwein bis der Weihnachtsmann kommt Schloss Charlottenburg

Gendarmenmarkt

➜ Ausstellungen und Sonderschauen im Schloss, ausgesuchtes Kunsthandwerk, Antiquitäten, Schmuck, Design, Mode, Musik und kulinarische Winterleckereien. Bis 26.12., 24.12. geschlossen Mo-Do 14-22 Uhr, Fr-So 12-22 Uhr

➜ Alte Handwerkskunst, kulinarische Verführung, Showprogramm mit Jongleuren, Akrobaten, Feuerkünstlern, Klassik, Gospel und vielen mehr. Gendarmenmarkt, Mitte Bis 01.01., So-Do 11-22 Uhr, Fr und Sa 11-23 Uhr, 24.12. 11-18, Silvester 11-01 Uhr

Auf dem Alex

Lucia in der Kulturbrauerei

➜ Kunsthandwerk und Gastronomie im Partyhaus vom Nikolaus sowie Eisbahn am weihnachtlich beleuchteten Brunnen. Alexanderplatz, Mitte Bis 26.12., täglich 10-22 Uhr

➜ Familienfreundlich ausgerichteter Markt in besinnlicher Atmosphäre mit kulturellem Programm. Kulturbrauerei, Prenzlauer Berg Bis 22.12., Mo-Fr 15-22, Sa und So 13-22 Uhr

Spandauer Altstadt

➜ Traditioneller Weihnachtsmarkt mit Kunst, Kultur, Schaustellern, Handwerk, Handel und Gastronomie. Für die Kleinen gibt es einen eigenen Kinderweihnachtsmarkt. Altstadt, Spandau Bis 23.12., So-Do 11-20 Uhr, Fr 11-21 Uhr, Sa 11-22 Uhr

Chanukka-Markt

➜ Jüdische Spezialitäten, Puppenspiel, Konzerte, Traditionelles, Ausgefallenes, Kitsch und Kunst. Glashof Jüdisches Museum, Kreuzberg 28.11.-26.12., täglich 11-18 Uhr

Guide

Promotion

Der Chilishop in Mitte Im Sortiment findet man Chili und Barbecue Saucen von mild bis extrem scharf, Gewürze und Trockenchili, mexikanische Spezialitäten und weitere feurige Spezialitäten. www.pfefferhaus.de, Dircksenstr. 94 [030] verlost für den schärfsten Laden Berlins 2 gepfefferte Einkaufsgutscheine im Wert von je 25,- € —— > berlin030@zitty.de stichwort: Chilishop

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Die Weihnachtszeit ist für viele die schönste Zeit des Jahres, aber auch oft mit viel Stress verbunden, da vor dem Fest noch viel zu erledigen ist. Nora Mohra, Wellness und Beauty Managerin im NIVEA Haus Berlin, empfiehlt gegen den Weihnachtsstress kleine Auszeiten vom Alltag, um neue Energien zu tanken. Gönnen Sie sich etwas ganz besonderes, nur für sich. Mit »Glücksstein« hat Nora Mohra eine winterliche Verwöhn-Anwendung entwickelt, die Sie die kalte Jahreszeit genießen lässt! »GLÜCKSSTEIN«

Das Besondere an dieser entspannenden und gleichzeitig pflegenden Gesichtsanwendung (40 Minuten, 49 Euro) ist eine wohltuende Hot Stone Gesichtsmassage. Das Gesicht wird zunächst sanft gereinigt und anschließend mit warmen Steinen massiert. Eine Honigmaske zum Abschluss zaubert einen zarten, gepflegten Teint und lässt Ihre Haut wieder strahlen. Und weil Schokolade eben doch glücklich macht, gibt es dazu noch eine heiße Schokolade und eine kleine Schoko-Überraschung. So starten Sie entspannt in die Weihnachtszeit!

»BILDSCHÖN«

Im Anschluss an eine Gesichtsbehandlung – oder einfach so: Das »Bildschön«.Tages-Make-up (30 Minuten, 25 Euro) von den NIVEA Haus-Experten hebt Ihren individuellen Typ hervor und betont Ihre beste Seite. Wunderschön geschminkt können Sie von Komplimenten begleitet das Weihnachts-Shopping in Angriff nehmen!

Jetzt neu: der NIVEA Haus Online-Shop

Mit der Adventszeit öffnet das NIVEA Haus auch im Internet seine Türen: im NIVEA Haus Online-Shop können NIVEA-Fans unter www.NIVEA.de/shop ganz bequem von zu Hause aus NIVEA Fan-Artikel, Geschenksets und NIVEA Haus Gutscheine bestellen.

NIVEA Haus Berlin Unter den Linden 28 10117 Berlin www.NIVEA.de/haus


Magazin für Berlin

www.berlin030.de 25 / 2010 25.11.-08.12.2010

s grati

Gut besetzt

Wie man in Berlin mit Russen und Amis feiert

Gut versteckt

Gerettete Kunst wieder entdeckt

Gut zu sampeln

Warum Kool & The Gang noch immer »Fresh« sind

Weihnachtsspezial ➜ 2010 Geschenktipps und Weihnachtsmärkte

[030] MAGAZIN Berlin - Ausgabe 25  

Berliner STadt- und Szenemagazin

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