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Ausgabe 195 am 6. Februar 2016

Gefrotzel unter Männern Interview Marc Hofmann hat seinen zweiten Roman veröffentlicht, einen Roadtrip. In „Alles kann warten“ lässt er dialogische Funken sprühen. Seite 2

Mit drei Neuen

Kasperle kommt

SC Freiburg

Tipps

Mit den Angreifern Havard Nielsen und Florian Niederlechner sowie dem jungen Defensivtalent Pascal Stenzel geht es weiter. Seite 7

Die Freiburger Puppenbühne zeigt das Kinderstück „Kasper und Die Suche nach dem Roten Diamanten“. Seite 3

Puppe für Putin Der Besuch von Horst Seehofer in Moskau hatte keinen wirklichen Anlass. Das hat sich Wladimir Putin zunutze gemacht, um mediale Bilder entstehen zu lassen, die von einem „Aufruhr in Deutschland“ erzählen wollen. Von Michael Zäh

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HALLO ZUSAMMEN

Forschen ohne Handbremse

Montage: S. Schampera

ieser Besuch passte in die närrische Zeit: CSU-Chef Horst Seehofer hat sich mit seiner völlig anlasslosen Stipvisite in Moskau tatsächlich zum Narren gemacht. Denn er hat übersehen, dass Wladimir Putin ein sehr gewiefter Taktiker in Sachen Medien und Metatexte ist, die er in Umlauf bringen will. Und so gab er Seehofers Besuch einen echten Grund, den dieser ja eigentlich nicht hatte.Das wirkte dann wie ein Schulterschluss mit Angela Merkels Gegenspieler in Deutschland. Das entspricht auf der Meta-Ebene dem, was Putin besonders gerne macht: Eine Brise Zwietracht säen, während gleichzeitig beteuert wird, dass man Eintracht anstrebe. Die große Aufregung im Vorfeld dieses Besuches war ebenfalls närrisch. Wenn CDU-Politiker dem CSU-Chef vorwarfen, dass er eine Art „Nebenaußenpolitik“ mache, die sich noch dazu gegen Merkel richte, dann wurde Seehofers Macht schlicht überhöht. Denn er war gar nicht der wirklich handelnde Akteur in dieser Inszenierung, sondern am Ende nur die Puppe in Putins Händen. Wer Horst Seehofer im Vorfeld dieser Moskau-Reise zutraute, dass diese ein bewusst kalkulierter Schachzug sei, um die Kanzlerin noch mehr in die Defensive zu zwingen, gibt ihm zuviel politisches Gewicht. Seehofer hat umgekehrt die Kritiker seines Putin-Besuchs als „fünftklassige Politiker“ bezeichnet, was eigentlich ja nur bedeuten kann, dass es sich bei ihm selbst um einen erstklassigen Politiker handeln muss. Da wurde, narri, narro, mächtig in die Luftschlangen geblasen. Am Aschermittwoch wird aber nur der Kater bleiben.

Der gravierende Mangel an dem Besuch Seehofers in Moskau war von vornherein der, dass es dafür keinen Grund gab. Deshalb hat Seehofer dann in den Vordergrund gestellt, dass Dialog wichtig sei, gerade jetzt und ganz besonders mit Putin. Diese durchaus richtige Erkenntnis hat Horst Seehofer allerdings nicht

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exklusiv. Und es ist ja keineswegs so, dass Angela Merkel nicht schon extrem viele Stunden im Dialog mit Wladimir Putin verbracht hat. Trotz aller Gespräche ließ Merkel sich aber nicht beirren, die Sanktionen gegen Russland so lange aufrecht zu erhalten, bis im Ukraine-Konflikt das Minsker Abkommen auch wirklich konsequent umgesetzt wird. Wenn Putin nun Seehofer lobte und dem CSU-Politiker den Satz entlockte, dass die Sanktionen der EU gegen Russland möglichst bald enden sollten, dann hat er damit in seiner Heimat den Eindruck erweckt, als gebe es einen in Russlands Sinne „vernünftigen“ Gegenspieler zu der deutschen Kanzlerin. Damit hat Putin den Konflikt zwischen Seehofer und Merkel in der Flüchtlingspolitik geschickt für seine eigenen Zwecke genutzt. Er ließ es so aussehen, dass Merkel-Gegner Seehofer auch im Ukraine-Konflikt an Putins Seite

stehe. Und wie immer erweckte Wladimir Putin den Eindruck, dass im Ukraine-Konflikt alle anderen unvernünftig sind. Wie auch die Flüchtlingskrise eher ein westliches Problem sei. Und während Putin diesen Eindruck erweckt, bombt er in Syrien an der Seite Assads (nicht nur gegen den IS) und trifft dabei offensichtlich auch viele Zivilisten, was immer mehr Menschen zur Flucht zwingt. Nach dem Besuch Seehofers bei Putin blieben die Bilder. Die waren eher peinlich für Seehofer und für seinen Begleiter Stoiber. Da waren also innige Umarmungen mit Putin, die in den russichen Medien dann als Beleg für einen „Aufruhr in Deutschland“ angeführt wurden. Na ja, im „Deutschland-Trend“ hat Seehofer dadurch zwei Zähler in der Beliebtheit zugelegt. Helau!

Der Gynäkologe Peter Braude vom Londoner King‘s College ist begeistert: „Wenn ich ein bestimmtes Gen entferne, was passiert dann mit der weiteren Entwicklung des Embryos? Das ist so, als würden Sie wissen wollen, wie ein Auto funktioniert. Wenn Sie den Anlasser entfernen, startet der Motor nicht mehr. Oder wenn Sie die Handbremse entfernen, dann können Sie prima weiterfahren, aber wenn Sie an einer Steigung parken wollen, merken Sie schnell, wozu sie eine Handbremse brauchen. Genauso ist es hier. Und das Tolle an der Gentechnik ist: Sie brauchen jeweils nur ein Gen herauszunehmen, um mehr zu wissen.“ Großbritannien erlaubt jetzt also Genmanipulationen an Embryos. Aber keine Angst: Bevor es dann die gefürchteten Designer-Babys geben wird, liegt noch ein langer Weg vor den Forschern. Sie müssen ja zuerst noch lernen, dass die Evolution keine Autos, sondern Menschen hervorbrachte. Oder dass sie nur so lange weiter forschen können, bis sie merken wofür sie eine Handbremse gebraucht hätten. Michael Zäh


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FREIBURG

INTERVIEW

Samstag, 6. Februar 2016

Samstag, 6. Febru

Gefrotzel unter Männern

Ausgabe 195 am 6. Febr

Marc Hofmann hat seinen zweiten Roman veröffentlicht, einen Roadtrip. In „Alles kann warten“ lässt der Gymnasiallehrer dialogische Funken zwischen drei Freunden sprühen. Ein Interview.

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ZaS: Ihr Buch bringt mich dazu die Frage zu stellen, die ich eigentlich nie stellen möchte: Wie autobiografisch ist ihr Roman? Marc Hofmann: Es ist vermischt und an Stellen autobiografisch, die nicht ganz ersichtlich sind. Es gibt Anekdoten, die tatsächlich so passiert sind und es gibt Referenzen zu meinem Beruf. Und auch dieses Nerdige, dieses Popmusikwissen ist ein Teil von mir. Aber es passieren in dem Buch eine Menge Dinge, die nichts mit mir zu tun haben. ZaS: Diese Reise hat also nie in echt stattgefunden? Hofmann: Nee, die ist komplett erfunden. Und auch das mit den Eltern – das sind nicht meine Eltern. ZaS: Haben Sie denn mal in Berlin gewohnt? Hofmann: Nein. Da muss man dann halt sehen, dass das trotzdem glaubwürdig ist. Und mit Google Maps schauen, wo die Romanfiguren entlang fahren. ZaS: Wie wichtig ist es Ihnen denn, Ihre Lebenserfahrung und Ihr Lebensumfeld mit hinein zu nehmen in ein Buch? Hofmann: Es ist schon naheliegend, dass die Handlung etwas mit mir zu tun hat. In meinem ersten Buch, „Der Klassenfeind“, beschreibe ich ja den Schulalltag mit einem zynischen Blick aus der Sicht von jemandem, der das schon ein paar Jahre macht. Dennoch hat auch dort die Hauptfigur nichts mit mir zu tun. ZaS: Wie lange haben Sie an Ihrem Roman „Alles kann warten“ letztlich geschrieben? Hofmann: Ich habe im Sommer 2012 damit begonnen. Ich habe es aber auch immer mal wieder liegen

Fotos: Barbara Breitsprecher

ast hätten wir uns verpasst, aber dann stolpern wir doch ineinander, an der Türe zum überfüllten Café in der Salzstraße, und über einem einzigen Capuccino führen wir ein langes Gespräch übers Schreiben. Der 43-jährige Marc Hofmann ist Gymnasiallehrer für Englisch und Deutsch in Stegen und hat gerade nach „Der Klassenfeind“ (Klett-Cotta-Verlag) seinen zweiten Roman „Alles kann warten“ (Conbook-Verlag) herausgebracht. In diesem Roadtrip begeben sich drei Jugendfreunde um die 40 auf den Weg von Berlin in die alte Heimat im Schwarzwald, um Familienangelegenheiten ins Reine zu bringen. Die Fahrt wird zu einer Odyssee voll schräger Sprüche, vieler Songtexte und durchgeknallter Begegnungen.

gelassen. Ich mache das ja nebenberuflich. Und dann habe ich ja auch noch ein Live-Programm mit „Der Klassenfeind“ entwickelt, mit dem ich ziemlich oft aufgetreten bin. ZaS: Sie verbinden dabei Lesung mit Kabarett. Sie machen aber auch Musik… Hofmann: Ich spiele Gitarre und bin Singer-Songwriter. Ich schreibe

gerne satirische Lieder. Teilweise trete ich alleine auf, teilweise mit der Band Die Ständige Vertretung. Das Komponieren, deutsche Lieder schreiben und singen, auf der Bühne stehen, Kabarett machen, Lesungen abhalten – bis vor vier Jahren gab es das alles noch gar nicht, auch wenn ich immer schon in Bands als Gitarrist dabei war. Ich weiß nicht, wo das alles plötzlich herkam. ZaS: Man sagt, bei nahezu jedem

Journalisten liegt in der Schublade ein angefangenes Buch. Ist das bei Lehrern auch so? Hofmann: Bei Lehrern ist das wahrscheinlich auch so. Aber ich kenne niemanden, der sich da geoutet hätte. ZaS: Sind Sie schon an einem neuen Buch? Hofmann: Ja, aber ich merke, ich bräuchte einfach mehr Zeit. Das episodische Schreiben über Jahre hinweg ist möglich, aber am Stück aus einer Idee einen Roman zu machen, dafür müsste man sich mal zurückziehen. Ohne diese Zeit tue ich mich schon schwer. Aber mich treibt die Idee um, das Gefühl zu beschreiben, das man als Jugendlicher hatte und danach nie mehr. Wenn alles offen steht, man unbeschwert ist, wenn Musik eine riesige Rolle spielt, dieses Gefühl, unbesiegbar zu sein. Als Jugendlicher reflektiert man das ja nicht, es braucht also die Ebene des Erwachsenen, der zurückschaut. ZaS: Könnten Sie sich vorstellen beruflich kürzer zu treten, um sich mehr dem Schreiben zu widmen? Hofmann: Vorstellen könnte ich mir das schon, aber es gibt halt ein gewisses Korsett an Fixkosten. Entweder man muss da radikal umschwenken oder das Geld muss halt irgendwo anders herkommen. ZaS: Nun denkt man aber doch, gerade als Lehrer müsste das gut möglich sein, Schreiben und Unterrichten zu verbinden… Hofmann: Ein Vorteil als Lehrer ist natürlich, dass man seine berufliche

Tätigkeit reduzieren kann. Dass man als Gymnasiallehrer aber mehr Zeit hätte als in anderen Berufen, halte ich für eine falsche Annahme. Mit einem vollen Deputat kommt ein Gymnasiallehrer locker auf eine 50-Stunden-Woche. ZaS: Immerhin kann die Zeit aber eher eingeteilt werden, zumindest am Nachmittag. Hofmann: Das stimmt und das ist eine Freiheit, die ich auch sehr schätze. ZaS: Beeindruckend ist auch die Lebendigkeit Ihrer Dialoge. Machen Sie sich ständig Notizen? Hofmann: Ich habe ein Notizbuch, wenn ich es nicht gerade verlegt habe (lacht) oder ich nutze die Sprachmemos bei Autofahrten. Es sind aber gar nicht so sehr Dialoge, die ich da festhalte, sondern Ideen für Themen oder einfach nur ein guter Spruch, ein Zitat oder ein Lied. ZaS: Die Dialoge haben einen bestimmten Sound. Wie real ist der? Hofmann: Es ist so ein post-pubertäres Geschwätz unter Männern. Ich weiß nicht, ob Frauen das auch in der Art machen. Dieses Gefrotzel, dieses bescheuerte aneinander Hochgehen, im Spaß, aber dann auch wieder ernst werdend. So rede ich auch selber gerne mit meinen Freunden. Das empfinde ich immer als Qualitätsmerkmal für eine gute Beziehung, wenn man so miteinander reden kann. ZaS: Haben Sie da auch noch andere Vorbilder? Hofmann: Es gibt diese amerikanische Serie „Entourage“, da geht es um vier Freunde. Einer ist ein Filmstar in Hollywood, die anderen sind seine Jugendfreunde, die er einfach mitgenommen hat und jetzt aushält. Und die reden auch nur so miteinander. Das ist so lustig, politisch völlig

unkorrekt und immer wieder unter der Gürtellinie. Das war auch eine Inspiration. ZaS: Wie viele Menschen in Ihrer Umgebung schocken Sie, wenn in Ihrem Roman auch mal gekokst wird? Hofmann: Noch ist das Buch zu neu, ich habe erst wenig Rückmeldungen aus meinem Bekanntenkreis. Bei meinem Buch „Der Klassenfeind“ war der zynische Ton und der fiese Blick für manche schon ein Problem. Es gibt Lehrer, die können das nachvollziehen oder sehen den Schulalltag insgeheim vielleicht ähnlich, es gibt aber auch welche, die diese Art Humor überhaupt nicht haben und die ihren Beruf nur ganz positiv sehen möchten. Denen geht mein zynischer Blick dann zu weit. ZaS: Und beim literarischen Drogenkonsum ist es dann vielleicht ähnlich? Hofmann: Ja, vielleicht. Aber die Handlung ist ja ein surreales Konstrukt, von dem man gar nicht weiß, wie realistisch das alles ist. ZaS: Kann man beim Schreiben die Frage ausblenden, wie die Kollegen reagieren werden, die Freunde, die Familie? Hofmann: „Der Klassenfeind“ hat einen Twist am Ende, weil ich nicht wollte, dass das Buch so böse aufhört. Da denke ich schon als Lehrer, dass das Buch vielleicht auch Schüler, Eltern und Schulleiter lesen. Das fanden viele nicht gut, aber mir war damit wohler. Beim neuen Buch „Alles kann warten“ ist mir aber tatsächlich erst hinterher aufgefallen, dass beispielsweise meine Mutter das doof finden könnte. ZaS: Aber wenn man sich nicht frei machen würde von solchen Vorsichtsmaßnahmen, wäre das nicht wie eine eingebaute Bremse beim Schreiben? Hofmann: Ich habe darüber viel nachgedacht. Man nimmt ja immer Rücksicht, auf Beziehungen, Partner, Kollegen… Ich glaube es gibt nicht allzu viele Schriftsteller, die wirklich den ganzen Weg gehen. Knausgard ist vielleicht so einer. Er wird ja dafür gefeiert, dass er Tabus bricht und Dinge aus Männersicht beschreibt, wie es noch nie ein Mann getan hat. Ich denke, ich könnte da noch weiter gehen, nur dann hat man da halt ein Problem. Im Grunde ist das Schreiben ein antisozialer Beruf. Interview: Barbara Breitsprecher Auftritte Marc Hofmann: 29. 4. Freiburg, Buchhandlung Rombach - Der Klassenfeind, 17. 6. Kirchzarten, Buchladen in der Rainhofscheune - Alles kann warten, Lesung und Livemusik (mit Band: Die Ständige Vertretung)


TIPPS

Samstag, 6. Februar 2016

LEBEN

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ag, 6. Februar 2016 Konzert

Theater

FILMPREMIERE

m 6. Februar 2016 Ungarisches

Posaunen-Quartett

Liebesgeschichte von Harold & Maude

Seit seiner Gründung 2003 ist das Posaunenquartett Four Bones Quartet Gast in verschiedenen europäischen Ländern. In den vergangenen Jahren gaben die vier Posaunisten unter anderem in Bulgarien, Däne-

Eine ungewöhnliche Liebesgeschichte zwischen einer alten Frau und einem jungen Mann, das ist die unkonventionelle und gefühlvoll-schräge Story, die mit einem Film in den 1970er-Jahren zum

mark, Deutschland, England, Spanien und Tschechien Konzerte. 2009 tourte das Quartett als ‚Botschafter Ungarns‘ in Asien. Das Repertoire des Quartetts beruht auf Grundelementen der klassischen Musik und Volksmusik, experimentiert aber gleichzeitig mit modernen und zeitgenössischen Musikrichtungen.

Klassiker wurde. Das Freiburger Theater Hans Dürr zeigt die Geschichte als Theaterstück voller Humor und Lebenskunst, in der das Zarte wie das Schrille, das Fröhliche wie das Traurige zur Geltung kommt. Hans Dürr führt bei diesem Stück, das bis in den April hinein gezeigt wird, Regie.

Ungarisches Four Bones Quartett, 20. Februar, 17 Uhr, Erlöserkirche Freiburg, Stadtstr. 10, Eintritt frei

Zeitreise mit der Höllentalbahn: Erstmals wird der 60 Minuten dauernde Film „Zeitreise mit der Höllentalbahn von Freiburg zum Feldberg“ des Bürgervereins Mittel- und Unterwiehre gezeigt. Zahlreiche Bilder und Videosequenzen zeigen die Höllentalbahn in ihrer Entwicklung in den vergangenen 125 Jahren und dokumentieren dabei auch den Wandel Freiburgs und des Feldbergs. 1887 wurde die Höllentalbahn eröffnet und nicht nur Touristen, sondern auch die Einheimischen freu-

ten sich über die Verbindung in den Schwarzwald. Bis 1934 dampfte die Bahn mitten durch die Wiehre – die damals allerdings noch größtenteils dünn besiedelt war und vor allem landwirtschaftlich genutzt wurde. Film-Uraufführung „Zeitreise mit der Höllentalbahn von Freiburg zum Feldberg“, 23. Februar, 18 Uhr, Begegnungszentrum Laubenhof, Cafeteria Weismattenstr. 3, Eintritt frei

„Harold and Maude“, Theater Hans Dürr, Premiere am 27. Februar, 20 Uhr, Lörracher Straße 45, Eintritt: 14/12 Euro

Ausstellung

Vortrag

Puppentheater

Ausstellung

Konzert

Schatzkästchen und geschnitzte Dosen

Gegen sexualisierte Gewalt. Immer.

Kasper sucht nach dem Diamanten

Aquarelle in der Kinderklinik

Improvisationen mit Gitarre und Posaune

Kunstvoll verzierte Kästchen, Dosen und Täschchen zeigt das Augustinermuseum in der neuen Kabinett–ausstellung. Exponate aus acht Jahrhunderten und den verschiedensten Regionen der Welt zeigen, dass die Menschen in allen Kulturen und Epochen persönliche Schätze wertvoll verwahrt und mit sich getragen haben. Die Behältnisse sind oft nicht weniger kunstvoll gestaltet als ihr Inhalt: Detailreich geschnitzt, mit feinen Intarsien oder raffinierten Stickereien versehen, spiegeln sie Wert und Bedeutung des „Schatzes“ wider. Zu den Ausstellungsstücken zählen beispielsweise ein gotisches Maßwerkkästchen aus dem Kloster Adelhausen und eine Federschale der Maori aus Neuseeland.

Die Berliner Autorin und selbstständige Beraterin für digitale Medien Anne Wizorek, die auch Sachverständige für den zweiten Bundesgleichstellungsbericht ist, hat im Jahr 2013 eine Debatte über Alltagssexismus ausgelöst und wurde dafür als erster Hashtag mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2014 erschien ihr Buch „Weil ein #aufschrei nicht reicht – Für einen Feminismus von heute“, in dem sie eine moderne feministische Agenda entwirft. Mit dem im Januar 2016 veröffentlichten #ausnahmslos stößt sie erneut eine Debatte über sexualisierte Gewalt und Rassismus an. Die Freiburger Stelle zur Gleichberechtigung der Frau hat die Autroin nun eingeladen.

Mit der „Suche nach dem Roten Diamanten“ bietet die Freiburger Puppenbühne eine geheimnisvolle und spannende Geschichte für Kinder ab vier Jahren. Beim alljährlichen Schatztruhenfest zeigt der König dem Volk den gesamten Staatsschatz. Die Schatztruhe ist voll, und das muss gefeiert werden. Hofmarschall Zitterbein erhält die schwierige Aufgabe, die Schatztruhe seines Herrn zu bewachen. Schon ist das Fest in vollem Gange, da verschwindet plötzlich ein roter Edelstein von unschätzbarem Werte! Der Diamant ist weg – Wer war der freche Dieb? Gut, dass sich da Kasper und sein pfiffiger Hund Bello zusammentun, um gemeinsam mit den Kindern das Rätsel zu lösen.

Charlotte Meyer arbeitet als Medizinisch Technische Assistentin in einem Forschungslabor des Universitätsklinikums Freiburg. Als Ausgleich zu der geordneten und klaren Laborarbeit hat sie das Malen für sich entdeckt. Ihre Aquarelle zeigen Natur und Landschaften, teilweise auch in ungewöhnlichen Farben. Durch ihre Transparenz und die „Unberechenbarkeit“ des Wassers wird den Aquarellbildern ein besonderer Reiz verliehen. „Meine Bilder reifen im Kopf, bis sie schließlich auf Papier gebracht werden müssen“, so Charlotte Meyer, die als Vorlage für ihre Bilder gerne Natur-Fotografien nutzt. Ihre Aquarelle sind im Haus Feldberg, Eingang über die Heilig-Geist-Straße, zu sehen.

Im Rahmen der Reihe Freispiel treffen sich der Gitarrist Peter Kleindienst, der Posaunist Paul Hubweber und der Kontrabassist Georg Wolf zu einem Konzert mit feinen, schrillen, dichten, flüchtigen, grazilen und anderen Klanglandschaften. Von heftig bis kaum wahrnehmbar ist alles möglich. Dem Trio geht es um Improvisation, ohne wenn und aber. Für Peter Kleindienst zeigt sich bei den Improvisationen die Liebe zu neuen Klängen und die Begeisterung für polyrhythmische Strukturen. Mitunter jazzig und mit einem Hauch von traditionellem Blues, kontrastiert mit Mikrointervallen und ungewöhnlichen Gitarrenstimmungen, ist sein Spiel inspiriert vom Dialog mit anderen Künstlern.

Ausstellung „In diesem Haus wohnt mein Schatz“, bis 8. Januar 2017, Augustinermuseum Freiburg, Eintritt: 7/5 Euro

Vortrag Anne Wizorek, „#ausnahmslos… statt teilnahmslos. Gegen sexualisierte Gewalt“, 18. 2., 19.30 Uhr, Historisches Kaufhaus

Freiburger Puppenbühne, „Kaspers Suche nach dem Roten Diamanten“, 17. u. 24. 2. jew.15 und 16.30 Uhr, Podium Harmonie-Kino

Aquarelle von Charlotte Meyer, noch bis 30. April, werktags 8 bis 18 Uhr, Galerie in der Kinderklinik der Universitätsklinik Freiburg

Konzert Hubweber-Kleindienst-Wolf-Trio, 15. Februar, 20.30 Uhr, E-Werk Freiburg, Eintritt: 11/7 Euro


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Was steht Ihnen nach einem Unfall wirklich zu? Fragen Sie einen Anwalt.. Emiliano Santeusanio Fachanwalt für Verkehrsrecht

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FREIBURG

RECHT / ARBEIT

Samstag, 6. Februar 2016

Fluch oder Segen? Verkehrsrecht. Zur Frage der Zulässigkeit des (Dauer-)Einsatzes von so genannten Dashcams. Von Rechtsanwalt Emiliano Santeusanio

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ogenannte Dashcams (Mischwort aus Dashboard, also Armaturenbrett, und Cam) sind bereits seit vielen Jahren im Einsatz. Dabei muss gefragt werden, ob datenschutzrechtliche Bedenken bestehen. Die Aufnahmen mit einer solchen Kamera stellen nämlich personenbezogene Daten im Sinne des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) dar, weil Aufschriften auf Fahrzeugen lesbar sind und damit individuelle Personen, wenn sie nicht direkt gefilmt werden zumindest bestimmbar sind. Hiergegen wird eingewandt, dass der Einsatz solcher Kameras der Wahrnehmung berechtigter Interessen diene, beispielsweise als Beweismittel im straf- oder zivilgerichtlichen Verfahren. Grundsätzlich gilt, dass die Aufzeichnungen von Vorgängen im öffentlichen Raum, bei denen Personen individualisierter sind (sei es auch nur durch Aufschriften oder Kennzeichen von Kfz), jedenfalls dann das informationelle Selbstbestimmungsrecht und den Schutz auf Privatleben Dritter verletzt, wenn diese Aufzeichnung nicht anlassbezogen ist und die

Löschung von der Entscheidung des Aufzeichnenden abhängt, also keine automatische Datenüberschreibung nach kurzen Zeitabständen stattfindet. Bei anlassbezogenen oder vorsorglich, sich in kurzen Abständen selbst überschreibenden Aufzeichnungen, die der Beweissicherung dienen, ist anzunehmen, dass sie nicht gegen das BDSG verstoßen. Erforderlich ist eine Abwägung, wonach die berechtigten Interessen des Aufzeichnenden die schutzwürdigen Interessen der Betroffenen überwiegen müssen. Damit ist aber nicht die Frage nach der Verwertbarkeit solcher Aufzeichnungen im Zivil- oder Strafprozess beantwortet. Denn selbst wenn man davon ausgeht, dass solche Aufzeichnungen rechtswidrig sind, heißt das nicht, dass daraus automatisch ein Beweisverwertungsverbot resultiert. Hier ist eine Abwägung erforderlich, die darin besteht, auf der einen Seite den Anspruch des Aufzeichnenden auf rechtliches Gehör, wenn er solche Aufzeichnungen zivil- oder strafrechtlich in den Prozess einführen möchte, und auf der anderen Seite den Anspruch des Gefilmten,

selbst zu bestimmen, wann und in welcher Weise seine persönlichen Daten gesammelt, gespeichert und verwendet werden (Recht auf informationelle Selbstbestimmung), zu berücksichtigen. Bei der Frage, ob dabei dem Anspruch des Aufzeichnenden oder dem des Gefilmten Vorrang gewährt werden soll, ist die Rechtsprechung uneinheitlich. Jedenfalls darf die Abwägung nicht pauschal mit dem Argument zu Gunsten der Zulassung als Beweismittel beantwortet werden, der verkehrsrechtliche Normenbrecher verdiene keinen Schutz. Im Rahmen der Abwägung wird es auf der Seite des Aufzeichnenden darum gehen, die Art und die persönliche sowie wirtschaftliche Bedeutung des konkret verfolgten Anspruchs sowie die Art und Weise des Zustandekommens der Videoaufzeichnung darzustellen. Während auf Seiten des Gefilmten das Gewicht der Verletzung des Persönlichkeitsrechts und deren Intensität in Bezug auf Eingriffsdauer und Verletzungstiefe sowie deren persönliche und wirtschaftliche Bedeutung zu berücksichtigen ist.

Haben Sie noch Fragen? ZaS-Leser Markus T. fragt: Ich befinde mich derzeit auf Stellensuche und hatte bereits einige Vorstellungsgespräche. Mit der Frage nach dem beruflichen Werdegang oder nach den Stärken und Schwächen glaube ich mittlerweile souverän umgehen zu können. Wo ich mir jedoch noch Anregungen wünschen würde, ist die Frage die fast immer am Ende des Gesprächs kommt: „Haben Sie noch Fragen?“ Was tun, wenn man tatsächlich keine Fragen mehr hat, alles geklärt ist und einem wirklich nichts mehr einfällt? Etwas aus den Fingern saugen, nur damit man noch eine Frage gestellt hat oder einfach sagen, dass man keine Fragen mehr hat? Jobcoach Alexandra Feder: Lieber Herr T., ich finde es klasse, dass Sie sich so intensiv und detailliert auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Grundsätzlich ist es völlig in Ordnung, wenn Sie am Ende keine Fragen mehr haben. Das können Sie so offen sagen. Ich stelle diese Frage Bewerbern auch oft, weniger mit der Erwartungshaltung, dass noch eine außergewöhnliche Frage gestellt wird, sondern aus Höflichkeit und Respekt, damit die Person für sich selbst wirklich alle Fragen geklärt

An dieser Stelle können Leser kostenlos Fragen zu Berufswahl, Bewerbung, Vorstellungsgespräch usw. an Jobcoach Alexandra Feder richten. Zuschriften an: jobcoach@alenova.de. Die Namen werden von der Redaktion geändert.

hat. Trotzdem empfinde ich es nach wie vor so, dass viele Bewerber eine Bittstellerhaltung einnehmen und oft bin ich sehr erstaunt darüber, wie wenig Fragen doch gestellt werden. Ich sehe das als einmalige Chance, noch mehr über einen Arbeitgeber zu erfahren. Manchmal erlebt man, dass am Ende des

Gesprächs wirklich tolle Fragen gestellt werden, die sich aus dem Gespräch heraus ergeben und wo man als Gesprächspartner kurz inne hält und denkt: „Oh, eine gute Frage.“ Solche Gegenfragen signalisieren Eigeninitiative, Selbstbewusstsein und Interesse. Es gibt zahlreiche Fragen, die man am Ende des Vorstellungsgesprächs stellen kann. Dazu zählt unter anderem die Frage, wie sich der weitere Bewerbungsprozess gestaltet und wann man mit einer Rückmeldung rechnen kann. Recherchieren Sie vorab, ob es aktuelle Pressemeldungen zum Unternehmen gibt, auf die Sie Bezug nehmen können. Auch die direkte Frage: „Was erwarten Sie von Ihren Mitarbeitern?“ kann dem Bewerber interessante Einblicke in die Philosophie des Unternehmens geben. Fragen Sie wie das Team, in dem Sie künftig arbeiten werden zusammengesetzt ist. Fragen nach der genauen Arbeitszeit, Überstunden oder danach, in welchen Abständen es Gehaltserhöhungen gibt sollten Sie an dieser Stelle vermeiden. Ich hoffe, diese Anregungen können Sie ein wenig unterstützen. Liebe Zas-Leserinnen und –leser. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie mir an jobcoach@alenova.de.


STADT

Samstag, 6. Februar 2016

FREIBURG

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N E U E S R AT H A U S

Ein riesiges Wandrelief wird das neue Bürgerservice-Zentrum im Stühlinger zieren. Eine Jury hat sich für das 47 Meter lange und vier Meter hohe Kunstwerk der gebürtigen Karlsruherin Schirin Kretschmann, das aus zwei Glasebenen besteht, entschieden. Das Werk wird im Empfangsbereich angebracht. Die Realisierung einschließlich des Honorars wird 240.000 Euro kosten.

Quo vadis Dietenbach? Die Stadtverwaltung lädt zu einem Bürgerdialog zum neuen Stadtteil ein. Bleibt die 50-Prozent-Regelung für geförderten Wohnungsbau?

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u einem Bürgerdialog zum neuen Stadtteil Dietenbach lädt die Stadtverwaltung am Donnerstag, 18. Februar um 18 Uhr ins Bürgerhaus Zähringen ein. Die Verwaltung möchte dabei auch zeigen, dass sie „von guten Beispielen“ lernen will. Andere neue Stadtteile wie München-Freiham aber eben auch Rieselfeld und Vauban in Freiburg sollen als repräsentative Beispiele dafür heran geholt werden. Die Verwaltung möchte den Fragen nachgehen, was gut lief und wie Fehler vermieden werden können. Anschließend soll es bei der Veranstaltung eine Podiumsdiskussion zwischen den Referenten, Vertreterinnen und Vertretern der BürgerInnenvereine Rieselfeld und Vauban

sowie Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung geben. Darüber hinaus sollen an diesem Abend aber auch Arbeitsgruppen gebildet werden, die Themen wie Städtebau, Freiraum, Verkehr oder die Sicht auf Senioren, Kinder, Behinderte oder Migranten berücksichtigen. Für diese Arbeitsgruppen wird um eine Anmeldung bis Freitag, 12. Februar gebeten unter neuer-stadtteil@stadt.freiburg.de. Die Stadt verspricht, dass die Ergebnisse des Abends in den weiteren Planungsprozess und in die Vorbereitungen des städtebaulichen Wettbewerbs mit einfließen sollen. Derweil fürchtet der Bauverein „Wem gehört die Stadt?“, dass im zukünftigen Baugebiet Dietenbach von den geplanten 5000 Wohnungen nur 750, also 15 Prozent,

geförderte Wohnungen sein könnten, falls der Gemeinderat dem Appell von Baubürgermeister Haag folgen und die 50-Prozent-Regelung zurücknehmen würde. (Die frühere Regelung schrieb zwar 30 Prozent geförderten Wohnungsbau vor, davon konnten aber die Hälfte Eigentumswohnungen sein.) Im Auftrag des Bauvereins beklagen Stefan Rost und Helma Haselberger, dass damit eine „ausgesprochen magere soziale Ausbeute für das Baugebiet Dietenbach“ entstünde. Und sie befürchten, dass die Mieten im neuen Baugebiet über zehn Euro, vermutlich sogar zwischen zwölf und 16 Euro pro Quadratmeter betragen werden, da die Mietpreisbremse bei Erstvermietungen von Neubauwohnungen nicht gilt. bb

TICKER

Kritik an den Plänen zum „Ganterknoten“

Drei Preisträger für den städtischen Kulturpreis

Täuschend echte Verkleidung

Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) kritisiert die Pläne der Stadt Freiburg und des Regierungspräsidiums zum Autobahn-Vollanschluss „Ganterknoten“. Mehrfach seien „unrealistische Annahmen für die Verkehrsführung zugrunde gelegt“ worden, weshalb die Pläne „geschönt und nicht genehmigungsfähig“ seien. Außerdem seien die Zu- und Abfahrtsrampen steiler als es der Norm entsprechen würde. Der VCD zeigt sich überzeugt, dass der „Ganterknoten“ eine mindestens vierspurige Straßenführung erfordere.

Der Kulturpreis der Stadt Freiburg, der Reinhold-Schneider-Preis, geht in diesem Jahr an die Malerin Susi Juvan, an den Künstler Andreas von Ow sowie an die Künstlerin Helga Marten. Susi Juvan wird mit dem 15.000 Euro dotierten Hauptpreis geehrt. Andreas von Ow erhält ein Stipendium im Wert von 3000 Euro und Helga Marten bekommt die Ehrengabe mit ebenfalls 3000 Euro. Die Preisverleihung mit Oberbürgermeister Salomon findet mit einem Festakt am 7. April um 19.30 Uhr im Kaisersaal des Historischen Kaufhauses am Münsterplatz statt.

Aufregung in der Wiehre: Am vergangenen Donnerstag meldete eine Passantin der Polizei, dass sie soeben eine Person mit schwarzer Maskierung und Schusswaffe gesehen habe. Die herbei eilenden Polizisten fanden die Person schnell und überprüften den jungen Mann. Es stellte sich dabei aber gleich heraus, dass es sich um einen 17-jährigen Jugendlichen handelte, der auf dem Weg zu einer Schul-Fasnachtsveranstaltung war… Maske und Waffe sahen allerdings täuschend echt aus, räumt das Polizeipräsidium Freiburg ein.

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ie Freie Heilpraktikerschule bildet seit Jahren erfolgreich Heilpraktiker/-innen und Heilpraktiker/-innen fĂźr Psychotherapie aus. DarĂźber hinaus werden Ausbildungen in Heilpflanzenkunde, HomĂśopathie, Massagetherapie und Ernährungsberatung, sowie zahlreiche Fortbildungen wie z.B. „Spagyrik“ oder „Heilmagnetismus“ angeboten – auch fĂźr Laien.

Aus- und Weiterbildung 2016

Ab dem 27. Februar beginnt nun wieder die bewährte Ausbildung zum/zur Massagetherapeut/-in, zu der keine Vorkenntnisse nÜtig sind. Auf dem Lehrplan stehen dabei neben der Klassischen Massage auch Shiatsu, Ayurveda-, Hawaiianische Lomi Lomi Nui- und Kalifornische Ölmassage. Alles Wochenendseminare, die ebenso einzeln belegt werden kÜnnen. So geht es beispielsweise bei der ayurvedischen GanzkÜrper-Massage um die

Aussichten

Von der Uni in den Beruf

Wirtschaft und Arbeitsmarkt 2016

Am Donnerstag, 11. Februar, informieren Experten der AOK - Die Gesundheitskasse SĂźdlicher Oberrhein, des Jobcenter Freiburg und des Hochschulteams der Agentur fĂźr Arbeit Freiburg Ăźber den Ăœbergang vom Studium in den Beruf. Geklärt werden Fragen Ăźber den Status nach dem Studium, Ăźber die rechtliche Bedeutung der Arbeitsuchend- und Arbeitslosmeldung, Ăźber die Stellensuche und die Bewerbung, Ăźber die Weiterversicherung bei Krankenkassen, Ăźber die Grundsicherung fĂźr Arbeitsuchende (Arbeitslosengeld II)

Trotz Euro-Schuldenkrise, schwächelnder Konjunktur in China, Krisen im Nahen Osten und der Ukraine und FlĂźchtlingswelle in Europa zeigen sich Wirtschaft und Arbeitsmarkt in Deutschland zu Beginn des Jahres 2016 robust. Bleibt das so? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Forum Bundesbank“, die erstmals in Freiburg ausgerichtet wird, beschäftigen sich am Dienstag, 16. Februar zwei renommierte Wirtschaftsexperten mit dieser Frage. Zunächst informiert Dr. JĂźrgen Hirsch, danach referiert Professor Dr. Enzo Weber. Ab 18 Uhr, Eingangshalle der Agentur fĂźr Arbeit.

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und Ăźber die Finanzierung eines weiterfĂźhrenden Studiums. Die Veranstaltung beginnt um 18:15 Uhr im Kollegiengebäude I (HĂśrsaal 1199) der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und endet voraussichtlich um 19:45 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Vortrag ist Teil der Veranstaltungsreihe „Von der Uni in den Beruf“, die in Kooperation von Agentur fĂźr Arbeit Freiburg und dem Service Center Studium der Albert-Ludwigs-Universität organisiert wird. Foto: fotolia, alphaspirit

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Samstag, 6. Februar 2016

Fotos: Neithard Schleier

Volle Pulle, noch nass im Süden: Marc Torrejon köpft gegen Basel beherzt den Ball weg. Er hat auf der rechten Seite jetzt mit dem jungen Pascal Stenzel neue Konkurrenz

Mit drei Neuen SC Freiburg. Harvard Nielsen und Florian Niederlechner als Angreifer sowie Pascal Stenzel für die Defensive sind neu beim SC. Von Michael Zäh

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er Vorsprung, den der SC Freiburg möglichst verteidigen will, um am Ende der Saison wieder in die Erste Bundeliga aufzusteigen, betrug während der Winterpause immerhin acht Punkte auf den Viertplatzierten St. Pauli und immerhin noch deren fünf auf den Drittplatzierten Nürnberg, also auf den Relegationsplatz. Das scheint nicht wenig zu sein. Doch gerade der Start nach der Winterpause ist besonders wichtig, um einen Vorsprung auch halten zu können. Beim Auftaktspiel in Bochum (Freitag, 5. Februar, 18.30 Uhr, Ergebnis bei Redaktionsschluss nicht bekannt) fehlten mit Nils Petersen und Maximilian Philipp zwei bisher überragende Angreifer.

Ein Auge zudrücken: Das macht Amir Abrashi eigentlich sehr selten, weshalb er beim SC gesetzt ist

Auf diese Verletztenmisere hat der SC kurz vor Transferschluss noch einmal reagiert. Nachdem man ja bereits Harvard Nielsen verpflichtet hatte, erst 22 Jahre alt, aber bereits mit einiger Erfahrung als Stürmer ausgestattet, zuletzt für Eintracht Braunschweig unterwegs, an die er von RB Salzburg ausgeliehen war, holte man nun kurz vor Toresschluss auch noch Florian Niederlechner von Mainz 05. Der Stürmer ist 25 jahre alt und mal keiner vom Reißbrett. Er kämpfte sich über die Bayernliga in die Regionalliga zu Unterhaching (ja, das

sind die, die mal Leverkusen, Daum und Ballack im letzten Spiel die Meisterschaft gekostet haben - aber natürlich lange vor der Zeit Niederlechners), um dann in der Zweiten Liga bei Heidenheim so richtig auf sich aufmerksam zu machen. Er schoss dort 15 Tore und bereitete zehn Tore vor. Es wäre für den SC und Trainer Streich allerdings ziemlich untypisch, wenn ein Spieler so kurz nach seiner Verpflichtung gleich in die Startelf beordert würde. Ein sehr interessanter Neuzugang ist schließlich der erst 19 Jahre alte Pascal Stenzel, der bis Sommer 2017 aus Dortmund ausgeliehen wurde (offenbar ohne Kaufoption für den SC) und sowohl im zentralen Mittelfeld defensiv wie auch rechts in der Viererkette eingesetzt werden könnte – so heißt es bisher zumindest, was ja nicht ausschließt, dass er auch anderswo spielen kann, wenn Streich und Co. ihn umschulen wollen. Nach dem Auftakt in Bochum (man erinnert sich noch an das bittere Hinspiel, das nach zwei Platzverweisen mit 1:3 verloren ging), hat der SC dann am Sonntag, 14. Februar, 13.30 Uhr, das erste Heimspiel des Jahres gegen Düsseldorf zu bestreiten.

Dynamisch über links: Christian Güntherkann sich noch für Löw empfehlen, im Jahr der EM


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TENNIS

SPORT

Samstag, 6. F

Den Bogen zu Graf geschlagen Tennis. Angelique Kerber holt als erste Deutsche nach 16 Jahren wieder einen Grand-Slam-Titel. Von Michael Zäh

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Foto:s Witters

a ist diese fast schon liebevolle Herzlichkeit zwischen Serena Williams, der Weltranglistenersten aus den USA, und Angelique Kerber, die gerade als Siegerin der Australien Open vom Platz ging, nachdem sie eben Serena Williams in einem knallharten Match geschlagen hatte. Für Angelique Kerber war es der erste Grand-Slam-Sieg überhaupt, während Serena Williams bereits 21 solcher Triumphe feierte. Also genau einen weniger als Steffi Graf, die 22 Grand-Slam-Trophäen holte, bevor sie 1999 ihre Karriere beendete. Man könnte also etwas spinnen und sagen, dass Kerber der großen Steffi Graf den Rekord bewahrt hat, indem sie gegen die haushohe Favoritin gewann. Doch wie gelassen diese das nimmt, sieht man an den Fotos, die bei Serena Williams ja nun wirklich keinerlei Verbissenheit zeigen. Und bei Angelique Kerber das pure Glück, das sie nach dem Sieg empfand. Aus deutscher Sicht ist der Triumph von Melbourne immerhin der erste Grand-SlamSieg seit 16 Jahren, als eben Steffi Graf in Paris gewann. Angelique Kerber hat also

quasi den Bogen geschlagen zu der ganz großen deutschen Tenniszeit mit Steffi Graf und Boris Becker. Sie ist die erste deutsche Person, die seither wieder einen GrandSlam-Titel gewann – und das ist immerhin etwas, auf das die Deutschen immer wieder gehofft hatten und mit den verschiedensten Namen als Hoffnungsträger in Verbindung brachten. Ob nun allerdings gleich wieder jene Boomzeiten anbrechen werden, die Graf und Becker damals ausgelöst haben, ist eher unwahrscheinlich. Man sollte Kerber einfach nur gönnen, dass sie sich (und auch Tennis-Deutschland) mit 28 Jahren einen Traum erfüllt hat. Mehr muss nicht sein. Es ist für die Medien eine schöne Geschichte, dass Angelique Kerber im Frühjahr 2015 ein paar Tage bei Steffi Graf in Las Vegas war (wo diese mit Ehemann Andre Agassi und ihren beiden Kindern lebt), und da auch einige Tipps bekommen haben soll. Aber gut. Jetzt daraus die Story zu stricken, dass die Graf der Kerber den Spirit des Sieges mitgegeben haben soll, mit Zeitverzögerung von einem Jahr, ist abenteuerlich. Diesen Sieg hat sich Angelique Kerber selbst geholt.


Samstag, 6. Februar 2016

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TENNIS

SPORT

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Samstag, 6. Februar 2016

MARKT

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Glücksfaktor Licht Auch im Winter ausreichend Sonnenlicht tanken: Dachfenster schaffen lichtdurchfluteten Wohnraum und helfen Winterdepressionen vorzubeugen

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Jeder kennt das Gefühl: Wenn die Tage kürzer werden, schleichen sich schlechte Laune und die Sehnsucht nach Sonnenlicht ein. Bereits Hippokrates war überzeugt, dass Licht den Menschen wesentlich beeinflusst. Er hatte beobachtet, dass die Menschen in sonnenverwöhnten Ländern freundlicher und glücklicher sind. Die moderne Medizin bestätigt die Schlussfolgerungen ihres antiken Vorgängers: Tageslicht wirkt über das Auge direkt auf das Gehirn. Es begünstigt die Bildung des Glückshormons Serotonin,

Foto: Foto: Velux Deutschland GmbH/akz-o

eder vierte Deutsche leidet im Herbst und Winter an einer leichten Winterdepression, denn das fehlende Licht schlägt aufs Gemüt. Großzügige Fensterflächen sind ein ideales Mittel, um auch während der kurzen Tage ausreichend Sonne und Licht zu tanken. Dachfenster bieten dabei einen besonderen Vorteil, da die Lichtausbeute bei ihnen am größten ist.

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Lass Licht rein: Winterdepressionen haben so kaum eine Chance. das Aktivität und Ausgeglichenheit fördert. Fehlt ausreichend Licht, beispielsweise in den dunklen Monaten des Jahres, reagieren viele Menschen mit Müdigkeit, Stimmungstiefs und sogar Depressionen. Die spezielle Form dieser Erkrankung wird Winterdepression genannt und mit Lichttherapie behandelt. Glücklich können sich all diejenigen schätzen, denen in den heimischen vier Wänden viel Ta-

geslicht vergönnt ist. Besonders ergiebig ist die Tageslichtausbeute im Dachgeschoss, ausgestattet mit großzügigen Dachfenstern. Um eine optimale Lichtausnutzung zu erzielen, sollte die Summe der Breiten aller Fenster mindestens 55 Prozent der Breite des Wohnraums betragen. Dachfenster sind gegenüber vertikalen Fenstern dabei im Vorteil, da sie einen bis zu dreimal größeren Tageslichteinfall ermöglichen.

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ände, Decken und Fußböden entscheiden neben der Einrichtung über die Wirkung eines Raumes. Mit viel Kreativität und einem geeigneten Parkettboden lässt sich das Aussehen und die Wirkung entscheidend beeinflussen. Der natürliche Farbton von Holz ist dem warmen Farbspektrum zugeordnet. Die Palette reicht vom hellen Ahorn über die Rottöne von Buche und Kirschbaum bis zu einem fast schwarzen Braun. Diese dunkle Farbe ist nicht nur tropischen Hölzern vorbehalten, geräuchertes Eichenholz erreicht ähnlich dunkle Töne. Helle Holzfarben erzeugen ein Gefühl von Leichtigkeit. Ein helles Parkett lässt zum Beispiel einen schmalen Eingangsbereich optisch weiter wirken. Dunkle Holzböden setzen dagegen einen eindrucksvol-

len Kontrast im Wohnbereich oder im Bad. Und auch mit dem Muster und der Oberflächenbehandlung lassen sich unterschiedliche Raumwirkungen erzielen.

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Das Verlegemuster eines Parkettbodens sollte zum Einrichtungsstil, aber auch zu den Abmessungen eines Raumes passen. Je nachdem in welche Richtung die Parkettstäbe oder Dielenelemente verlegt werden, kann der Fußboden den Raum

optisch verlängern oder verbreitern. Zeigen die Dielen zum Beispiel ein Fischgrätmuster in Längsrichtung, unterstreicht dies die Länge des Raumes. Sind sie quer verlegt, heben die gleichen Muster dagegen die Breite hervor. Auch Holzböden aus kleinen Elementen wie Mosaikparkett vergrößern die Fläche optisch. Parkett ist bei richtiger Pflege sehr haltbar und robust. Es sieht nicht nur hochwertig aus, sondern gibt dem Raum auch eine ganz eigene Atmosphäre. Ein Parkettboden ist immer ein Unikat. Und auch der Einfluss von Parkett auf das Raumklima ist nicht zu unterschätzen, es nimmt Feuchtigkeit auf und kann diese bei trockener Luft auch wieder an den Raum abgeben. Auch in Bezug auf die Wärmespeicherfähigkeit bietet ein Holzfußboden entscheidende Vorteile, was sich auch in einer angenehmen Fußwärme zeigt.


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GESUNDHEIT

Samstag, 6. Februar 2016

KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

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Vernetzte Patientenversorgung RKK Klinikum und Zentrum fĂźr Strahlentherapie schlieĂ&#x;en Kooperationsvertrag. „Patienten schätzen die enge Zusammenarbeit ihrer behandelnden Ă„rzte“, sagt PD Dr. Christian WeiĂ&#x;enberger

Der RKK Klinikum-GeschäftsfĂźhrer Bernd Fey betont: „Die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit trägt den aktuellen Anforderungen des Gesundheitswesens im Sinne einer vernetzten Patientenversorgung Rechnung.“ Grundlage des Kooperationsvertrags sind die aktuell gĂźltigen Leitlinien und die aktuellen Empfehlungen der Arbeitsgemeinschaft fĂźr Gynäkologische Onkologie (AGO) und der Deutschen Gesellschaft fĂźr Radioonkologie (DEGRO).

Foto: RKK Klinikum

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as RKK Klinikum und das Zentrum fĂźr Strahlentherapie haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Mit diesem soll die qualitativ hochwertige Versorgung onkologischer Patienten langfristig abgesichert werden. Der Vertrag bildet damit den Rahmen fĂźr die schon bewährte Zusammenarbeit auf dem Gebiet der strahlentherapeutischen Versorgung. Ein Vertreter des Zentrums fĂźr Strahlentherapie wird bei den Tumorkonferenzen des RKK Klinikums regelmäĂ&#x;ig anwesend sein und steht auch fĂźr Konsile bei stationären Patienten zur VerfĂźgung. Der Kooperationsvertrag umfasst ferner die weitere Intensivierung der auf das Patientenwohl ausgerichteten Kooperation in den Bereichen radioonkologische Therapie, Pflegeambulanz/Pflegekonsil, Studien, Mitarbeiterqualifizierung/ Lehre und Zertifizierungen sowie Qualitätsmanagement-Audits.

Die Kooperationspartner nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im St. Josefskrankenhaus (von l. nach r.): PD Dr. Christian WeiĂ&#x;enberger (Leiter des Zentrums fĂźr Strahlentherapie), Professor Dr. Stephan Kersting (Chefarzt der Klinik fĂźr Allgemein-, Viszeral- und GefäĂ&#x;chirurgie und Ă„rztlicher Direktor im St. Josefskrankenhaus), RKK Klinikum-GeschäftsfĂźhrer Bernd Fey.

High-Tech Medizin in Freiburg (Foto: Zentrum fĂźr Strahlentherapie)

Kompetente Erweiterung PD Dr. Reiner W. Dahlbender ist neuer Chefarzt im Sigma Zentrum Der Facharzt ist ein erfahrener und ausgewiesener Kliniker Neuer Chefarzt im Sigma-Zentrum in Bad Säckingen: Priv.-Doz. Dr. med. Reiner W. Dahlbender ist seit Beginn des Jahres Chefarzt von Klinik I der Privatklinik. Der Ă„rztliche Direktor Prof. Dr. Christoph Bielitz freut sich Ăźber die kompetente fachliche Erweiterung fĂźr das Kollegium. Reiner W. Dahlbender ist PD Dr. Dahlbender und Prof. Dr. Bielitz Facharzt fĂźr PsychosomaPolitikwissenschaften) in GieĂ&#x;en und tische Medizin und Psychotherapie promovierte 1990 zu einem mikrosoziosowie Facharzt fĂźr Neurologie und Psychiatrie / Psychotherapie / Psylogischen Thema. Seine klinische Ausbildung zum Psychchoanalyse und ein breit erfahrener und wissenschaftlich ausgewiesener iater und Neurologen durchlief er am Kliniker. Er studierte Medizin und Zentrum fĂźr Psychiatrie in GieĂ&#x;en und Soziologie (Sozialpsychologie und den Städtischen Kliniken in Krefeld. Die

psychotherapeutische und psychoanalytische Ausbildung (DPV) absolvierte er in GieĂ&#x;en, KĂśln/DĂźsseldorf und Ulm. Als psychosomatisch-psychotherapeutischer Assistent bzw. Oberarzt arbeitete er 18 Jahre an den Universitätsklinika in Essen und in Ulm. Als Mitglied einer gastroonkologischen Arbeitsgruppe erhielt er 2000 den Entwicklungspreis des Krebsverbandes Baden-WĂźrttemberg fĂźr eine Arbeit zur Patientenmitwirkung bei Therapieentscheidungen. info@sigma-zentrum.de

Der erfolgreichen Zusammenarbeit im Bereich der radioonkologischen Therapie mit perkutaner (durch die Haut verabreichter) Strahlentherapie, stereotaktisch fraktionierter Strahlentherapie (punktgenaue Bestrahlung aus mehreren Raumrichtungen) und kombinierter Chemo-/Strahlentherapie folgten eine Reihe von Patientenveranstaltungen, bei denen das ganze Spektrum moderner Therapieoptionen dargestellt werden konnte. „Die Ăźberwältigende Resonanz auf die gemeinsam veranstalteten Gesundheitsforen im vergangenen Jahr unterstrichen das groĂ&#x;e Interesse an solchen vernetzten Angeboten“, erläutert PD Dr. Christian WeiĂ&#x;enberger, Leiter des Zentrums fĂźr Strahlentherapie und ergänzt: „Patienten schätzen diese enge Zusammenarbeit ihrer behandelnden Ă„rzte.“

Patienten des Zentrums fĂźr Strahlentherapie wird in Zukunft ein zusätzliches pflegerisches Erstgespräch in der Pflegeambulanz angeboten. In diesem werden Patienten auf pflegerische Aspekte, insbesondere was die Haut- und Schleimhautreaktionen anbetrifft, vorbereitet. Zudem bietet es neben dem ausfĂźhrlichen ärztlichen Aufklärungsgespräch zusätzlich Gelegenheit, eventuell bestehende Ă„ngste vor der Strahlentherapie abzubauen. Patienten erhalten in diesem Gespräch umfassende Informationen und individuelle Anleitungen, mit denen Nebenwirkungen und Probleme unter der Strahlentherapie minimiert werden kĂśnnen. Das Ăźberreichte Merkblatt ist Teil eines „Erstausstattungspakets“ und enthält u.a. Salben und KĂźhlelemente (fĂźr Brustkrebspatientinnen zudem auch ein fĂźr die Strahlentherapie optimierter BH). Um die individuellen BedĂźrfnisse der Patienten unmittelbar aufgreifen und entsprechende Angebote unterbreiten zu kĂśnnen, finden regelmäĂ&#x;ige Pflegegespräche statt. Dazu gehĂśren die Beratung fĂźr eine auf die Strahlentherapie optimierte Ernährung, die Organisation einer kĂźnstlichen Ernährung sowie Home Care-Diensten oder auch die Vermittlung von Rehasport-Angeboten. WeiterfĂźhrende Informationen unter www.rkk-klinikum.de

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KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

GESUNDHEIT

Standing Ovations

Individuelles Therapiekonzept

Das lässt bereits erahnen, wie komplex die Fahndung nach den Ursachen ist. Eine genaue Diagnose ist jedoch unerlässlich, um die Beschwerden wirksam behandeln zu können. Am häufigsten betroffen sind die Gelenke, die im Alltag am stärksten strapaziert werden. Haben konservative BehandlungsTherapien keinen oder nur unzureichend Erfolg gezeigt, stehen bei der Behandlung von Knie-, Hüft-,

Oberarzt Dr. Mike Oberle

Fuß- oder Schultergelenkschmerzen minimalinvasive Verfahren zur Verfügung.

rofessor Dr. Johannes Forster (65), Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit Neonatologie und Ärztlicher Direktor des St. Josefskrankenhauses (RKK Klinikum), wurde nach fast 20 Jahren mit „Standing Ovations“ feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Die ärztliche Leitung übernimmt Frau Prof. Dr. Ute Spiekerkötter (50), Ärztliche Direktorin der Klinik für Allgemeinde Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Freiburg; unterstützt wird Sie dabei von Dr. Christoph Müller (46), Leitender Oberarzt. Bereits Anfang Januar hat Professor Dr. Stephan Kersting (41), Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie, die Verantwortung des Ärztlichen Direktors im St. Josefskrankenhaus übernommen.

Geschäftsführer Bernd Fey würdigte in seiner Laudatio die auch überregional anerkannten, großen Verdienste von Professor Forster bei der qualitativen Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendmedizin. Beispielhaft hierfür steht die an das St. Josefskrankenhaus angebundene Kinderärztliche Notfallpraxis, die bereits seit 2004 als eine der deutschlandweit ersten

Foto: Zentrum für Strahlentherapie

„Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist ein individuell abgestimmtes Therapiekonzept. Dadurch kann zumeist eine gute Behandlung der Beschwerden und das Voranschreiten der Krankheit gehemmt

werden“, betont Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei. „Patienten, bei denen medikamentöse oder physiotherapeutische Behandlungen nicht zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führt, können von der therapeutischen Wirkung moderner Strahlenmedizin profitieren“, betont PD Dr. Christian Weißenberger.

Professor Dr. Wolfgang Schlickewei

Zu sehen sind (von l. nach r.): Geschäftsführer Bernd Fey, Professor Dr. Ute Spiekerkötter, Aufsichtsratsvorsitzende Schwester Birgitta Stritt, Dr. Christoph Müller, Professor Dr. Johannes Forster, Professor Dr. Stephan Kersting Notfallpraxen Hilfe leistet, wenn der eigene Kinderarzt außerhalb der Sprechstunden für die Eltern nicht erreichbar ist; pro Jahr werden heute in der Notfallpraxis ca. 15.000 junge Patienten versorgt. Mit der Entwicklung einer vertrauensvollen Zusammenarbeit bei der Patientenversorgung, sowie in den Bereichen Aus-, Fort- und Weiterbildung hat Professor Forster das Fundament geschaffen für die beschlossene Zusammenführung der beiden großen Freiburger Kinderkliniken. Dieser

auch national vielbeachtete, strukturpolitischer Meilenstein sichert die hohe Qualität der pädiatrischen Versorgung in der Region Freiburg langfristig ab. Das Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums vereint voraussichtlich ab 2020 alle Kinder- und Jugendmedizinischen Abteilungen des Universitätsklinikums und des St. Josefskrankenhauses. www.rkk-klinikum.de

Neueste Methoden „Schulterschmerz - Was tun?“. Patienten-Forum am 20. Februar im Loretto-Krankenhaus

PD Dr. Christian Weißenberger

Foto: RKK Klinikum

Über- und Fehlbelastungen von Gelenken können zu Veränderungen an Knochen, Sehnen und am Gelenkknorpel führen. Eine häufige Folge davon: Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen und Immobilität, die zu einer massiven Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. Zu den häufigsten Indikationen gehören die Arthrose, das schmerzhafte Schultersyndrom oder Sportverletzungen wie der Tennis- bzw. Golferellenbogen, der Fersensporn oder eine schmerzhafte Schädigung der Achillessehne. Insgesamt kennt man in der Medizin bis zu vierhundert verschiedene Krankheiten, die mit Gelenkschmerzen einhergehen.

Foto: RKK Klinikum

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Führungswechsel im St. Josefskrankenhaus. Feierliche Verabschiedung von Professor Dr. Johannes Forster

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Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/ Gelenkerkrankungen Gesundheitsforum am 17. Februar im Konzerthaus Freiburg bnutzungserscheinungen und Verletzungen von Gelenken bedeuten für Betroffene große Einbußen in der Lebensqualität. Das RKK Klinikum und das ambulante Zentrum für Strahlentherapie Freiburg laden ein zum Gesundheitsforum „Moderne Therapieoptionen bei Arthrose/Gelenkerkrankungen“ am Mittwoch, 17. Februar um 19 Uhr im Konzerthaus Freiburg (Runder Saal). Interessierte haben die Möglichkeit, sich aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und neue Behandlungsmethoden bei entzündlichen und degenerativen Gelenkerkrankungen wie der Arthrose zu informieren. Die im Freiburger St. Josefskrankenhaus tätigen Gelenkspezialisten Prof. Dr. Wolfgang Schlickewei, Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Kindertraumatologie, und Oberarzt Dr. Mike Oberle sowie der Leiter des Zentrums für Strahlentherapie, PD Dr. Christian Weißenberger, stehen nach ihren Vorträgen auch für Fragen zur Verfügung. Dabei soll auch kritisch diskutiert werden, in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind. Der Eintritt ist kostenfrei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist eine Anmeldung erforderlich (info@stz-fr.de, Telefon 0761 / 151 864-05).

Samstag, 6. Februar 2016

Foto: RKK Klinikum

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Dr. Steffen Schneider: , Schulterspezialist und Oberarzt am Loretto-Krankenhaus

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as Physiotherapiezentrum „Movin am Lorettoberg“ und das RKK Klinikum laden herzlich ein zum Patienten-Forum „Schulterschmerz - Was tun?“ am Samstag, den 20. Februar, um 9.30 Uhr im Freiburger Loretto-Krankenhaus. Experten informieren aus erster Hand über Ursachen, moderne Diagnostik und aktuelle Behandlungsmethoden bei Schulterbeschwerden. Besonders kritisch wird

dabei auch diskutiert, in welchen Fällen Operationen vermeidbar sind und in welchen nicht. Expertenvorträge, die Demonstration neuester Messmethoden und die Vorstellung der therapeutischen Wirkung von Kinesio-Tapes sind zentrale Inhalte des Programms (weiterführende Programminformationen unter www. movin-freiburg.de; auch für das leibliche Wohl ist gesorgt). Der Eintritt ist frei, aufgrund der begrenzten Kapazität ist aber eine Anmeldung erforderlich unter Telefon 0761 - 707 33 66 oder per E-Mail an kontakt@ movin-freiburg.de

Daniel Klein: Physiotherapeut des Zentrums Movin am Lorettoberg

Das Schultergelenk gehört zu den faszinierendsten Gelenken des menschlichen Körpers. 90 Prozent dieses Gelenkes bestehen aus Weichteilen, also aus zahlreichen Muskeln, Sehnen und Bändern, die zudem zum Teil an der Wirbelsäule fixiert sind, so dass auch dieses Organ oft eine Rolle spielt. Bewegt werden Muskeln nicht ungezielt, d.h. ohne Steuerung – womit Nervenstrukturen ins Spiel kommen und manchmal auch die Seele.

Das plötzliche Unvermögen, den Arm über die Horizontale zu heben, ist eines der vielen quälenden, stark einschränkenden und leider oft langanhaltenden Probleme. Mit einer reinen „Abnutzung“ ist das nur selten zu erklären. Was folgt daraus? Bei einer frühzeitigen Abklärung von Schulterschmerzen kann oft eine Operation hinausgezögert oder vermieden werden. www.rkk-lok.de


GESUNDHEIT

Samstag, 6. Februar 2016

KOMPETENZEN

IN MEDIZIN

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Bewegung, richtig dosiert Ist Joggen auch bei Schmuddelwetter gesund? Professor Dr. Sven Ostermeier gibt Experten-Tipps zum Laufen im Winter

Prof. Dr. med. Sven Ostermeier

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iele Jogger lassen ihre Laufschuhe während der kühl-feuchten Jahreszeit konsequent im Schrank stehen. Sind solche Winterpausen wirklich ratsam? Oder ist es besser, auch bei „schlechtem“ Wetter regelmäßig durchzustarten? Experten-Tipps dazu von Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Wer mit dem Joggen nicht bis zum Frühjahr warten möchte, der kann auch jetzt schon beruhigt durchstarten. Denn aus medizinischer Sicht ist eine sportliche Winterpause eigentlich überflüssig. „Joggen an der frischen Luft stärkt das Immunsystem und senkt das Erkältungsrisiko – unabhängig von der Jahreszeit“, betont Professor Dr. Sven Ostermeier, leitender Orthopäde und Sportmediziner der Gelenk-Klinik Gundelfingen. Zudem wirken die beim Laufen freigesetzten Glückshormone, in der

Fachsprache Endorphine genannt, dem oft auftretenden Winterblues entgegen. Besonders wichtig ist gerade im Winter ein intensives Aufwärmtraining mit Koordinationsübungen, Schulterkreisen etc. „Dies verhindert Zerrungen oder Schäden an den Gelenken“, erklärt der erfahrene Sportmediziner. „Denn bei Kälte verkrampfen unsere Muskeln und sind daher besonders anfällig für Verletzungen. Außerdem benötigt der Körper nun längere Zeit, um auf die richtige Betriebstemperatur zu kommen.“ Dabei sollten Dehnübungen nach dem Laufen generell stets drinnen ablaufen. „Das schützt Bänder und Muskeln“, betont Professor Ostermeier. „Zudem sinkt das Risiko einer Erkältung durch Auskühlen.“ Auf das winterliche Joggen verzichten sollte man lediglich an frostigen Tagen mit Temperaturen unter minus zehn Grad, die in die-

Funktionelle und ästhetische Störungen der Nasenatmung sowie der Nasenform können heutzutage minimal-invarsiv, das heißt durch sehr viel schonendere Techniken als früher behandelt werden. Die Schnarchtherapie kann operativ oder konservativ, also im Einzelfall auch ohne Operation, durch sogenannte Schnarcherschienen erfolgen, die individuell angepasst werden. Für die genaue Beurteilung, ob ein operatives, ein konservatives Vorgehen oder sogar das Tragen einer nächtlichen Atemmaske zu bevorzugen ist, ist immer eine genaue Untersuchung des nächtlichen Schlafs erforderlich. Die HNO-Praxis Dr. Rossbach passt den Unterkiefer vorverlagernde Schienen in Zusammenarbeit mit einem auf Schnarchern spezialisierten Zahnarzt an. Es werden verschiedene Modelle für

sem Winter ja eher die Ausnahme sind. Denn bei extremen Minusgraden werden Bänder, Sehnen und Muskeln nicht ausreichend durchblutet. „Sie sind somit weniger elastisch und anfälliger für Verletzungen“, warnt Professor Ostermeier. Eine sinnvolle Alternative eröffnet dann das Laufband.

Schützt dicke Kleidung vor Erkältungen? Um gegen Erkältungen gewappnet zu sein, mummeln sich viele Läufer regelrecht ein. Ein weit verbreiteter Trugschluss: „Ziehe ich mich zu warm an, so kommt es gegebenenfalls zu einer Überhitzung“, erklärt Professor Ostermeier. Ideal ist deshalb das Zwiebelprinzip, also mehrere dünne atmungsaktive Kleidungsstücke, die übereinander getragen werden. Steigen die Temperaturen, so lässt sich das Outfit flexibel und schnell anpassen. Wichtig ist grundsätzlich wetter-

gerechte Funktionskleidung, also wasserabweisende Jacken, wasserfeste Mützen und Laufschuhe. Diese sollten ein gutes Profil haben, um ein Ausrutschen auf dem nassen Laub zu verhindern. Damit die Hände bei niedrigen Temperaturen nicht auskühlen, empfiehlt sich bei Kälte das Tragen atmungsaktiver Handschuhe. Und nach dem Laufen sollte umgehend die verschwitzte Kleidung gewechselt werden, um ein Auskühlen zu vermeiden. Ein nützliches Accessoire beim Laufen im Dämmerlicht ist eine Stirnleuchte. Diese verbessert die Sicht erheblich. Außerdem sorgen Reflektoren dafür, dass Läufer besser erkennbar sind.

Ist tägliches joggen ratsam? Vor allem für Anfänger ist tägliches Joggen grundsätzlich zu viel des Guten. Nicht nur der Kreislauf sollte sich langsam an das Training gewöhnen. Auch

Gelenke, Bänder und Sehnen benötigen einige Zeit, um sich den neuen Belastungen anzupassen. Anfänger sollten deshalb nicht mehr als dreimal die Woche joggen und die Dauer langsam steigern. Studien haben gezeigt, dass bereits 10 oder 15 Minuten joggen mehrmals die Woche den Kreislauf auf Trab bringen, vor Herzerkrankungen schützen und somit die Lebenszeit wesentlich verlängern können. Selbst für trainierte Freizeitsportler stellt tägliches Joggen eine Herausforderung für Bänder, Sehnen und Gelenke dar. Betroffen sind insbesondere die Knie, die sehr häufig in Folge eines zu intensiven Trainings schmerzen. Etwas mehr Zurückhaltung ist auch beim Tempo ratsam: „Wer es langsamer angehen lässt, der fördert sein gesundheitliches Wohlergehen auf schonende Weise.“ Also besser nicht stets Drauflosspurten bis zum Schnaufen – und bei Fieber oder Infektionen ganz aufs Laufen verzichten. Ist es hingegen nur ein harmloser Schnupfen, so spricht nichts gegen etwas Bewegung an der frischen Luft. Und noch ein Tipp: Beim winterlichen Laufen immer durch die Nase und nicht durch den Mund atmen. Anderenfalls können die Schleimhäute austrocknen, was Viruserkrankungen fördert. Orthopädische Praxis und Gelenk-Klinik, Zentrum für Arthrosetherapie und Endoprothetik Tel: (0761) 55 77 58 0 Alte Bundesstrasse 58 79194 Gundelfingen E-Mail: patienten@gelenk-klinik.de

Diagnose zu Hause Die HNO-Praxis Dr. Rossbach beschäftigt sich seit über 20 Jahren mit Problemen rund um die Nase und des Schnarchens. Moderne Diagnostik und moderne Therapie für erholsamen Schlaf Schnarcher ohne Schlafapnoe und für Schnarcher mit Schlafapnoe angepasst. Dr. Rossbach setzt mit dem Watchpat200 ein besonders anwenderfreundliches und genaues Gerät zur Beurteilung nächtlicher Atemstörungen und des Schnarchens ein. Mit dem WatchPAT200 steht eine durch viele internationale Studien klinisch geprüfte diagnostische Technik zur Verfügung, die

eine akkurate Erfassung schlafbezogener Atemstörungen zu Hause ambulant ermöglicht und ebenso erkennen lässt, ob der Schlaf genügend erholende Tiefschlafanteile und Traumphasen enthält. Dabei werden geringste Veränderungen der Gefäßspannung und Volumenänderungen in den Fingerarterien registriert und die Sauerstoffsättigung im Blut gemessen. Eine kleine Messelektrode, die auf die Haut in die Grube unterhalb des Kehlkopfs geklebt wird, bestimmt die Zahl der Atemverzögerungen und Aussetzer. Ei-

ne Sonde, die auf der Brust geklebt wird, bestimmt die Abhängigkeit der Körperlagen in der Atemstörungen auftreten. Das am Handgelenk befestigte WatchPAT200 führt zu sehr zuverlässigen Ergebnissen und kann oft unbequemen Messmethoden vorgezogen werden, bei denen Geräte bedingt häufiger die Rückenlage eingenommen wird, was zu einer Verschlechterung der Ergebnisse führt . Dr. med. Thomas Michael Rossbach, HNOArzt- Allergologie - Plastische Operationen Günterstalstraße 44, 79100 Freiburg Tel. 0761/74055, www.schnarchzentrum.com


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