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Ausgabe 193 am 5. Dezember 2015

Zufrieden sein Interview Der Psychologe Jens Förster hat ein Buch über das Haben und Sein, über Konsum und Verzicht geschrieben. Seite 2

Dritter Dreier? SC Freiburg Nach den zwei Siegen über Paderborn und in Heidenheim kommt nun Union Berlin nach Freiburg. Die wurden anfangs hoch gehandelt. Seite 9

Überall sein Leben Im Januar sind auf dem 13. Mundologia-Festival wieder überwältigende Live-Reportagen zu sehen, außerdem gibt es Workshops und Ausstellungen. Seite 13

Bomben als Bausteine?! Der Bundeswehr-Einsatz in Syrien mag als Signal an Frankreich gut gemeint sein. Gut durchdacht ist er aber deshalb noch lange nicht. Auf zu viele Fragen gibt es nämlich keine Antwort. Von Michael Zäh

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enn der Bundestag das beschlossen haben wird (bei Redaktionsschluss noch nicht der Fall), was zuvor schon das Kabinett und insbesondere Angela Merkel als Bundeskanzlerin entschieden hat, markiert dies eine Kehrtwende. Die Bundeswehr soll sich in Syrien und dem Irak an Luftoperationen beteiligen. Mit "Tornado"-Aufklärungsjets, mit Betankungsflugzeugen und einem Kriegsschiff sollen bis zu 1200 Bundeswehrsoldaten einen Beitrag im "Kampf gegen Terrorismus im Rahmen der Allianz gegen den IS" leisten. Ziel sei die "Verhütung und Unterbindung terroristischer Handlungen." So jedenfalls steht es in dem Kabinettspapier. Bisher hatte sich Deutschland nur sehr zurückhaltend an der von den USA angeführten Koalition von rund 60 Nationen beteiligt, die mit Luftschlägen in Syrien und dem Irak gegen den IS kämpfen. Deutschland schickte zwar Ausbilder und Waffen für die kurdischen Peschmerga im Nordirak, jedoch keine Kampfjets wie die anderen Nationen. Erst nach

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den blutigen Terroranschlägen von Paris, die auch zur Bitte von Francois Hollande führten, dass Deutschland die Franzosen im Kampf gegen den IS unterstützen sollen, hat Bundeskanzlerin Merkel und mit ihr auch das Kabinett die Kehrtwende vollzogen. Das ist als Signal an Frankreich ja auch nachvollziehbar. Hingegen ist nur schwer zu ertragen, welche Rhetorik daraufhin Ursula von der Leyen im Bundestag wählte. “Nicht nur durch Handeln kann man sich schuldig machen, sondern auch durch Nichthandeln kann man schwere Fehler machen", sagte sie. Na sowas! Aber dann kommt es noch dicker: Das Mandat, das der Bundestag beschließen soll, sei nur ein Baustein, um die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zu bekämpfen. Bomben als Bausteine?! Und wer bitte baut da eigentlich alles mit, an einer angeblichen Lösung

des Problems jenseits der Bomben? Hier wird ernst. Denn auch wenn das Signal Deutschlands gut gemeint ist. Es ist nicht unbedingt schlüssig durchdacht. Natürlich ist es wichtig, den IS zu bekämpfen. Aber tut man das, indem man sich auf einen Kriegseinsatz einlässt, der ausgerechnet Assad und dessen Truppen mit einbezieht. Ganz egal, ob es dabei zu einer kosmetischen Korrektur kommt, indem nämlich Assad nicht mehr den Oberbefehl über seine Truppen haben würde – nach fünf Jahren Bürgerkrieg in Syrien, nach 300.000 Toten und Millionen von Flüchtlingen kann man nicht ernsthaft daran denken, Seite an Seite mit Assads Truppen zu kämpfen. Noch absurder wird das Szenario, wenn da gar die “Freie Syrische Armee” zusammen mit ihrem Todfeind, nämlich Assads Truppen, marschieren sollen. Schon die Idee wirkt komplett konstruiert,

nur um die von Francois Hollande so sehr gewünschte internationale Allianz ins Leben zu rufen. Und da ist ja auch noch Russlands Präsident Wladimir Putin, der sich selbst eine Schlüsselrolle in dieser internationalen Allianz verschafft hat, weil er seine militärische Präsenz in Syrien bereits ausgebaut hat und als Assad-Unterstützer nicht nur IS-Kämpfer angreift. Der internationale Kampf gegen den IS scheint Putin eine willkommene Hintertüre, um wieder international gefragt zu sein. Ohne ihn geht es nämlich nicht. Aber geht es tatsächlich mit ihm? Solche Fragen sind es, die vor dem Bundeswehr-Einsatz nach Antworten verlangen. Die aber hat keiner. Ja, man kann auch durch Nichthandeln Fehler machen. Durch bloßes Mitmachen allerdings auch. Ein klares Ziel sollte ein Einsatz schon haben, bis zu Ende gedacht.

Und wieder tagte in Zürich das Fifa-Exekutivkommitee. Und weil das jetzt schon Programm ist, fehlten dabei zwei Herren, die zuvor im Luxushotel mal eben verhaftet wurden und nun in Auslieferungshaft sitzen: Alfredo Hawit aus Honduras und Juan Ángel Napout aus Paraguay. Napout ist Präsident der Südamerikanischen Fußball-Konföderation (Conmebol), Hawit steht dem Nordund Zentralamerikanischen Fußballverband (Conacaf) vor. Beide sind Vizepräsidenten der Fifa. Federführend für die Festnahmen war erneut das US-Justizministerium und in beiden Fällen geht es darum, Bestechungsgelder in Millionenhöhe angenommen zu haben. Obwohl der Fifa so langsam die Präsidenten und Vizepräsidenten auszugehen scheinen, wurde aber trotzdem getagt und gar eine Reihe von Maßnahmen bewilligt, die die Fifa in ihrer eigenen Struktur verändern soll. Darunter gibt es den einen Punkt, der wohl tatsächlich etwas bringt. Die Fifa will eine Frauenquote einführen. Denn wo Frauen wachen, hat die US-Justiz nix mehr zu tun. Das weiß die Chefanklägerin aus den USA natürlich genau. Michael Zäh


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FREIBURG

UND DIE WELT

Samstag, 5. Dezember 2015

Was macht uns zufrieden? Das Haben und das Sein: Der Psychologe Jens Förster hat sich in seinem neuen Buch des großen Themas angekommen, das auch schon Erich Fromm beschäftigt hat. Der Professor kommt dabei aber zu einem liberaleren Ergebnis. Ein Interview.

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onsum oder Verzicht? Haben oder Sein? Keines von beiden ist per se schlecht, meint der Psychologe Jens Förster in seinem neuen Buch. Letztlich geht es seiner Ansicht nach darum, für sich den Weg zu finden, der befriedigend ist und glücklich macht – dabei aber auch nachhaltig und ethisch vertretbar ist. Barbara Breitsprecher sprach mit dem Wissenschaftler, der an der Ruhr-Universität Bochum lehrt. ZaS: Sind Haben und Sein zwei Seiten derselben Medaille? Jens Förster: Eigentlich schon. Es wird ja immer gesagt, dass Menschen etwas kaufen, um eine Unsicherheit abzudecken oder eine Unzufriedenheit zu kompensieren. Aber das selbe Bedürfnis, beispielsweise nach Sicherheit, kann man auch befriedigen in dem man religiös wird oder sich Freunden anschließt oder künstlerisch tätig ist. Die Grundbedürfnisse in der Psychologie kann man durch beides, durch Haben und Sein befriedigen. Wodurch sich natürlich die Frage stellt, wieso wir uns immer so aufs Haben fokussieren, wo wir es viel billiger und geselliger haben können. ZaS: Sie haben mal gesagt, Sie wollten künftig mehr Sein statt Haben leben. Hintergrund ist, dass Sie den hoch dotierten Humboldt-Forschungspreis nach Manipulationsvorwürfen Ihnen gegenüber zurück gegeben haben. Ist Ihnen das gelungen? Förster: Ich hatte das schon länger überlegt. An den Universitäten geht es häufig darum, materiellen Gütern nachzueifern. Aber das Sein, die wirkliche Frage, die Kreativität wird im Zuge der Hatz nach Prestige und Geld dabei oft vergessen. ZaS: Im Vorwort zu Ihrem Buch schreiben Sie, wie Sie sich damals an der Universität in Amsterdam ausgebrannt gefühlt haben. Wieso haben Sie so einen persönlichen Einstieg gewählt? Förster: Ich habe mir überlegt, wie transportiert man einen schwierigen Stoff zu intelligenten Lesern. Alle Wissenschaftler beschäftigen sich meistens mit den Dingen, die sie auch persönlich angehen. Deshalb gibt es in meinen Büchern eine persönliche und eine sachliche Ebene. Die Anekdoten sind Teil meiner Technik, verständlich zu schreiben. ZaS: Das Haben betrifft Dinge, das Sein die Transzendenz, das über sich Hinausgehen. Es gibt nun aber Studien, die zeigen, dass Menschen, die über ein höheres Einkommen verfügen, sich glücklicher einschätzen als solche, die weniger haben. Schlägt das Pendel also doch mehr in Rich-

tung Haben? Förster: Das Problem ist ja, dass die Forscher meist gar nicht das Haben dem Sein gegenüber stellen. Sie fragen sich nur, ist es so, dass ein höheres Einkommen Menschen glücklich macht? Und dann heißt die Antwort: ja. Aber es gibt auch Forschung, die untersucht, ob Religion glücklich macht. Und die Antwort ist: ja. Oder ist Achtsamkeit etwas, das Menschen glücklich macht? Auch da lautet die Antwort: ja. Das

gleiche gilt für Natur oder Sport. Insofern kann man nicht sagen, das eine ist besser als das andere. Damit stellt sich die Frage, was macht uns zufriedener? Da gibt es nur ganz wenige Studien. ZaS: Wieso sollte man sich diese Frage dann stellen, wenn es doch offensichtlich verschiedene Wege gibt, die Menschen glücklich machen? Förster: Es gibt natürlich die Überlegung, was ist moralisch sinnvoller? Da gibt es auch den Nachhaltigkeitsaspekt. Sollen wir es uns leisten, uns mit Konsumgütern zuzudecken, nur um glücklicher zu sein? Kann man

dieses Glück nicht auch auf einem nachhaltigeren, billigeren und sozialeren Weg erreichen? ZaS: Solche Studien mit Probanden haben Sie damals auch in Schwierigkeiten gebracht. Ihre Studienergebnisse wurden angezweifelt… Förster: Das ist vom Tisch. Ich bin jetzt vom Ehrengericht der Deutschen Gesellschaft für Psychologie freigesprochen worden. (Anm. d.Red.: Das Ehrengerichtsverfahren wurde am 9. 11. 2015 mit einem Vergleich eingestellt. Zwei Publikationen muss Jens Förster zurückziehen). ZaS: Glauben Sie, dass es einschneidende Erlebnisse sind – wie in Ihrem Fall berufliche Natur oder aber eine Krankheit – die einem Leben eine andere Richtung geben, hin zum Sein? Förster: Ja, das glaube ich. Ich bin ja auch systemisch-therapeutisch tätig und da weiß man, dass eine Krise nicht nur Untergang bedeutet, sondern auch mit einer Lebensphase abschließt. In meinem Fall: Ich bin aus Amsterdam weggezogen, habe sehr viel Unangenehmes erlebt. Aber wenn man diese Krise annimmt, führt sie auch zu einer Herausforderung, etwas Neues daraus zu schaffen. Für mich war es in diesem Strudel der Kritik die Umkehr, zu sagen, jetzt mache ich mein Ding. Und das war: kreativ zu sein, ein Buch zu schreiben, mich nicht zuzudecken mit zu vielen Ansprüchen und Verpflichtungen. Das hat sich dann symbolisiert in dieser ganz kleinen Wohnung, in der ich jetzt bin. Wo ich mich nicht groß ums Dekorieren kümmern oder lang mit Putzen aufhalten muss. ZaS: Gibt es auch den umgekehrten Weg, dass sich Menschen nach einer Krise mehr dem Haben zuwenden? Förster: Ja, es gibt Studien, die zeigen, dass Menschen, die stark durch Terroranschläge verunsichert

waren, hinterher viel mehr gekauft haben. Die also versucht haben, sich auf dem Weg des Habens mehr Sicherheit zu verschaffen. ZaS: Hat Ihnen Ihr neuer Weg dauerhaft Befriedigung gegeben? Förster: Es war zunächst ein Experiment. Ich hatte mir die Möglichkeit gegeben, zu sagen, wenns nicht passt, kommt halt wieder eine größere Wohnung her. Oder es wird ein Auto angeschafft. Es gibt ja inzwischen eine ganze Bewegung, die den freiwilligen Verzicht übt, Voluntary Simplicity. Es scheint ein Weg zu sein, der für viele zutrifft, wenn auch nicht für alle. Diese Menschen fühlen sich durch die Einschränkung im Materiellen bereichert im Sein. ZaS: Sie haben einen vielseitigen Bildungsweg hinter sich. Neben Psychologie haben Sie Germanistik und Philosophie studiert und sind ausgebildeter Opernsänger. Sie stehen sogar hin und wieder auf Bühnen und singen Chansons in frechem Outfit … Förster: In letzter Zeit habe ich das nicht mehr gemacht, weil mir das zu viel Stress war. Aber jetzt habe ich ein neues Chansonprogramm geplant, bei dem ich versuchen werde, diese Themen auch auf die Bühne zu bringen. Es wird um Neuanfänge und Abschiede gehen. Ich versuche die Themen, die mich beschäftigen, auf verschiedene Weise auszudrükken. In der Wissenschaft mit ganz trockenen Artikeln, die vielleicht nur 500 Leute lesen, dann über ein Buch mit einer einfachen Sprache und mit Beispielen, und außerdem noch in der Kunst, in dem ich darüber Lieder schreibe. ZaS: Ist das eine Art Doppelleben, das Sie führen? Förster: Das wird höchstens von außen so wahrgenommen. Als ich mit 35 meine erste Professur antrat, da hatte ich schon mal Angst, dass ich

durch dieses Doppelleben komisch wahrgenommen würde. In Amsterdam wurde ich das auch tatsächlich. Dort gibt es komischerweise die Einstellung, dass man einen Job hat und nicht viele andere Interessen drum herum. Aber hier, an der Uni Bochum, empfinde ich das nicht als Problem. Im Gegenteil, die Kollegen finden das sehr spannend und wollen zu den Aufführungen kommen. Von außen sieht das aus wie zwei verschiedene Dinge, aber für mich fließt eins ins andere. ZaS: Sie nehmen es auf sich, jeden Tag insgesamt vier Stunden von ihrem Wohnort Köln zur Uni in Bochum und zurück zu pendeln? Förster: Ich habe da eine gute Version gefunden. Ich bin 80 Minuten mit dem Fahrrad unterwegs, dadurch habe ich meinen Sport, das ist keine verlorene Zeit, und dann fahr ich noch mit dem Zug, wo ich Emails beantworten und arbeiten kann. Das ist für mich ganz gut gelöst. ZaS: Ist Erich Fromms Werk „Haben oder Sein“ nach wie vor aktuell? Förster: Ich finde es auf einer bestimmten Ebene immer noch sehr aktuell. Er hat bereits in den 1970er Jahren ganz klar gesagt, wir zerstören unseren Planeten, wenn wir so weiter machen. Das war eine unheimlich starke Prophezeiung. Er hat uns zum absoluten Verzicht aufgefordert und hätte es gern gesehen, wenn wir wie ein Mönch oder wie Ghandi mit nur fünf Objekten leben würden. Das waren vielleicht etwas überzogene Forderungen und er hat den Fall ausgeschlossen, dass man auch beides haben kann: das Haben ebenso wie das Sein. ZaS: Ragt bei ethisch vertretbareren Einkäufen das Sein in das Haben hinein? Förster: Das finde ich schon. Wenn Sie beispielsweise ein Suppenhuhn für 40 Euro kaufen – diese SuperBio-Hühner gibt es tatsächlich in Köln zu kaufen – dann spenden Sie ja im Prinzip. Sie spenden am Ladentisch für eine bessere Landwirtschaft. Wobei Fromm dann sagen würde, besser wäre es, das Huhn gar nicht zu kaufen. ZaS: Aber Sie sind kein Radikaler geworden, sondern haben für sich einen Mittelweg gefunden? Förster: Im Ideal finde ich schon, dass es etwas hat, wenn man sich nur noch auf das Sein, das Kreieren und auf das soziale Leben konzentriert. Mir ist das in meinem Leben immer noch zu wenig. Ich habe immer noch zu wenig Zeit für meine Freunde, meinen Partner oder für ehrenamtliche Tätigkeiten. Aber es gibt viele Menschen, die wie ich versuchen das Beste daraus zu machen. Interview: Barbara Breitsprecher


AUSLAND

Samstag, 5. Dezember 2015

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POLITIK

Zwei nach gleicher Art Essay. Der kraftstrotzende Streit, den Putin und Erdogan führen, zeigt dass beide von ähnlichem Kaliber sind und sich deshalb damit auskennen, was sie jeweils dem anderen vorwerfen. Doch vor allem sind beide plötzlich sehr gefragt. Von Michael Zäh

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er kraftstrotzende Streit, den Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdogan führen, zeigt unwillkürlich auf, auf welch dünnem Eis sich sogenannte Allianzen gegen den IS-Terror befinden. Der russische und der türkische Präsident zeigen sich dabei im Grunde von einer gleichen Seite. Beide halten nämlich für möglich, vom jeweils anderen, was man ihnen selbst vorwirft. Aber es ist dennoch mehr als ein Hahnenkampf. Es lässt gerade in seiner Rhetorik tief blicken. Und zwar dort hin, wo gerade keiner hinschauen will. Nachdem die Türkei im November einen russischen Kampfjet abschoss und dabei behauptete, dass dieser sich über türkischem Gebietb befand, hat nun Wladimir Putin in Moskau seine jährliche Rede an die Nation genutzt, um markige Worte an den türkischen Präsidenten zu richten, quasi im Verstärker vor aller Welt, weil Putin weiß, dass Erdogan ja die türkischen Medien mindestens zensiert, wenn nicht gar indirekt kontrolliert. Putin weiß das, weil er selbst es ja in seinem Land nicht anders macht. Dies ist ja ein Punkt, in dem die beiden Präsidenten quasi übereinstimmen. Das türkische Volk sei fleißig, sagte Putin also, aber das "Regime" in Ankara sei "verräterisch". Die türkische Führung werde den Abschuss eines russischen Kampfjets noch bedauern. Er betonte auch, dass er es nicht verstehe, was da geschah, weil man mit Erdogan in den für ihn sensibelsten Fragen zusammengearbei-

tet habe und zu mehr Zugeständnissen bereit gewesen sei als die traditionellen Verbündeten der Türkei. Und dann redete sich Putin sichtlich in Rage: "Vielleicht weiß nur Allah, warum sie das gemacht haben. Allah beschloss, die regierende Clique in der Türkei zu bestrafen, und hat sie um den Verstand gebracht." Putin beschuldigte die Türkei außerdem, zur Finanzierung des IS beizutragen, indem sie ihr Erdöl abkaufe. Das russische Verteidigungsministerium hatte schon zuvor an-

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gebliche Belege für eine Verwicklung der Familie Erdogans in den Ölhandel mit IS vorgelegt. Und die Art und Weise, wie Putin in seiner Rede ausdrücklich auf die Rolle von Erdogans Familie (seinen Sohn und einen Schwiegersohn) einging, zeigt erneut, dass Putin halt weiß, wie sich korrupte Regime verhalten. Auch die ASrt und Weise, wie Erdogan diese Vorwürfe zurück wies, zeigt die Ähnlichkeit ihres Denkens und ihrer Herrschaft: "Meine Familie mit hineinzuziehen, ist eine nicht sehr moralische Seite",

sagte er in Ankara. Die Türkei habe Belege, dass der größte Ölhändler mit dem IS ein russisch-syrischer Staatsbürger sei. Schon zuvor hatte Erdogan allerdings den Fehler gemacht, zu sagen, dass er sofort zurücktreten werde, wenn jemand Beweise gegen seine Familie habe. Darüber wird Putin gelacht haben, denn damit hat Erdogan ja offenbart, dass alles sein kann, solange es nicht bewiesen wird. Weniger amüsant an diesem aufschlussreichen Streit ist allerdings die Tatsache, welche Rolle die beiden

Männer derzeit in der Welt spielen wollen (und neuerdings sollen). Die EU hat der Türkei wegen der Flüchtlingsströme weitreichende Angebote gemacht und ist in ihrer Not von der bisherigen Position, beispielweise in Sachen Menschenrechte, abgewichen. Oder umgekehrt gesagt: Die Türkei hat sich bereits als EULand präsentiert, nachdem der Deal unter Dach und Fach war und etwa Angela Merkel von einem ergebnisoffenen Prozess sprach, was die weiteren Gespräche über eine EU-Mitgliedschaft der Türkei angehe. Die Flüchtlingskrise macht es also möglich, dass Erdogan praktisch von der EU umarmt wird. Genau wie Putin sich als Retter in der Not sieht, und zwar die ganze Welt betreffend. Er forderte erneut eine breite Koalition im Kampf gegen den internationalen Terrorismus und ließ wenig Zweifel daran, dass er mit Russland die “Führerschaft” einer solchen Koalition übernimmt. Es sei an der Zeit, so Putin in Richtung Westen, alle Zwistigkeiten beiseitezuschieben, um "gemeinsam mit starker Faust zu kämpfen", und zwar unter der Ägide der Vereinten Nationen. Wie Phönix aus der Asche ist der bis kürzlich noch vom Westen diskreditierte Wladimir Putin nun also im Syrien-Krieg und der Allianz gegen den IS zu jener zentralen Figur geworden, die er immer sein will. Ganz wie Recep Tayyip Erdogan zu einem begehrten Partner in der Flüchtlingskrise wurde. Fast möchte man zurufen: Versteht euch doch!

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Verkaufsleitung: Michael Metzger, Tel. 076 65/9 34 58-21, 0179/739 6639, m.metzger@zas-freiburg.de Grafik, Layout & Herstellung: Sebastian Schampera; Tel: 0761 / 429 63 97 Adrian Kempf, www.dtpwork.de Tel. 07643 / 39 42 65 00 Druck: Bechtle Druck&Service Zeppelinstraße 116, 73730 Esslingen Vertrieb und Verteilung: Rusnak Direktwerbung, Tel. 07666 / 998 44 vertrieb@zas-freiburg.de

FREIBURG

RECHT / MEDIZIN

Samstag, 5. Dezember 2015

Prävention ist wichtig Vermeidung von Forderungsausfall: Schon bei der Vertragsanbahnung sollte darauf geachtet werden, Forderungen zu sichern. Von Dr. David Einhaus

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er deutsche und der europäische Gesetzgeber haben in den vergangen Jahren sehr viel getan, um Gläubigern die Forderungsbeitreibung im In- und Ausland zu erleichtern. Die in nationales Recht umgesetzten Europäischen Zahlungsverzugsrichtlinien haben unter Anderem dazu geführt, dass EU-weit aufgrund automatisch und in überschaubarem Zeitraum eintretenden Verzugs, aufgrund hoher gesetzlicher Verzugszinsen und pauschalisiertem Verzugsschaden der Gläubiger sich nicht mehr als „Bank“ des Schuldners missbraucht fühlen müssen. Gelingt dem Gläubiger die Erwirkung eines Vollstreckungstitels, so stehen ihm nach der Reform des Zwangsvollstreckungsrechts aus dem Jahre 2013 neue Möglichkeiten der Ermittlung des Schuldnervermögens zur Verfügung. Doch was hilft das Alles, wenn der Schuldner insolvent ist oder andere Gläubiger in der Zwangsvollstreckung schneller waren? Juristische Personen (z. B. GmbH, AG) werden in der Insolvenz gelöscht, natürliche Personen (Einzelunternehmer, Gesellschafter, Verbraucher) kön-

nen Restschuldbefreiung beantragen, die nun auch schneller als nach sechs Jahren möglich ist. Eine erfolgreiche Forderungsbeitreibung setzt Prävention voraus. Bei Neukunden muss der Gläubiger sorgfältig darauf achten, dass er Rechtsform, Namen bzw. Firmierung und korrekte Adressen fehlerfrei erfasst. Bei geschickter und freundlicher Kontaktaufnahme bzw. guter Verhandlungsführung sollte es sogar gelingen, Identifikationsdokumente (z.B. Perso) der Verantwortlichen (Geschäftsführer, Gesellschafter) und Bankdaten des Vertragspartners zu erhalten. Letztere sind von größtem Wert für den schnellen Zugriff in der Zwangsvollstreckung oder bei notwendigem Arrest. Begleitend kann auf einen aktuellen Handelsregisterauszug nicht verzichtet werden. International tätige Kanzleien könne diese, wie auch Vollstreckungs-, Insolvenz- und Wirtschaftsauskünfte, ohne Weiteres aus den meisten Ländern der Welt online besorgen. Wenn Sicherheit zu den Daten des Vertragspartners und seiner Bonität besteht, so sollte dennoch, insbesondere beim Erstkontakt, versucht

werden, eine Vorkasse zu vereinbaren. Da dies nur schwer durchsetzbar ist, sollten andere Sicherheiten erwogen werden. In Betracht kommt auch eine persönliche Haftung, insbesondere des Geschäftsführers, oder sogenannte Patronatserklärungen aus dem Konzern, wenn die vertragsschließende Gesellschaft selbst noch kein ausreichendes Kapital aufweist. Im internationalen Handel, insbesondere mit Unternehmen aus Drittstaaten, sind traditionelle Sicherungsmittel wie Bankbürgschaften oder Dokumentenakkreditive, aber auch deren neue elektronische Ausprägung, die Bank Payment Obbligations (BPO), denkbar. Der Eigentumsvorbehalt ist dagegen zumeist unwirksam. Neben den unbedingt erforderlichen vertraglichen Regelungen wirksamer Sicherungsmittel, neben deren effektiver Durchsetzung bedarf es also erhöhter Aufmerksamkeit und Verhandlungsgeschick bereits bei Vertragsanbahnung. Weitere interessante Artikel aus dem Bereich Recht lesen 2ie hier:

Kopf-Hals-Tumore Gesundheitsforum am 14. Dezember im Bürgerhaus Zähringen. Bei einer Diagnose und Behandlung im Frühstadium gibt es gute Chancen.

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Weihnachtszeit im Tuniberg

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opf-Hals-Tumore sind tükkisch, weil ihre Symptome oft mit anderen Erkrankungen verwechselt werden. Weltweit ist Kopf-Hals-Krebs derzeit die sechsthäufigste Krebsart; Tendenz steigend, besonders auch bei Frauen. Obwohl Prominente, wie der Schauspieler Michael Douglas, offen über ihren KopfHals-Tumor sprechen, ist diese Krebsart in der Öffentlichkeit nur wenig bekannt. In der Folge werden die meisten Kopf-Hals-Tumore erst im fortgeschrittenen Stadium entdeckt, sodass deutlich mehr als die Hälfte der rund 600.000 Patienten mit Kopf-HalsTumor daran sterben. Im Rahmen des Gesundheitsforums „HNO Tumore erkennen und Leben retten“ am Montag, den  14. Dezember um 19 Uhr im Bürgerhaus Zähringen (Lameystr. 2 in Freiburg) werden Dr. med. Petra Stegmaier (Zentrum für Strahlentherapie in der Wirthstraße), Dr. med. Sandro Dannenmaier (Radiologie Nuklearmedizin Freiburg) und Dr. med. Stephan Grupp (Praxisgemeinschaft am Martinstor) über Anzeichen, Früherkennungsmöglichkeiten und Therapieoptionen aufklären.

Dr. med. Petra Stegmaier klärt über moderne Methoden auf. Foto: Zentrum für Strahlentherapie Unter dem Begriff Kopf-HalsTumoren werden verschiedene Krebsarten zusammengefasst, die im Kopf-Halsbereich auftreten. Am häufigsten von Kopf-Hals-Tumoren betroffen sind: Rachen (35%), Mundhöhle (24%) und Kehlkopf (24%). Auch Nase, Nasennebenhöhlen sowie der äußere Hals, (z.B. die Schilddrüse) können betroffen sein. Entscheidend für die individuelle

Behandlungsplanung sind Art, Größe und Ausbreitungsgrad des Tumors sowie der Gesundheitszustand des Patienten. Bei der Therapie von Kopf-HalsTumoren spielt neben der Operation die Strahlentherapie eine Schlüsselrolle. Es handelt sich dabei um eine lokale, nicht-invasive, hochpräzise Behandlungsmethode mit hohen Sicherheitsstandards und regelmäßigen Qualitätskontrollen. Bei der Radiochemotherapie kombinieren die Ärzte die Strahlentherapie mit der Chemotherapie. „Bildgebende Verfahren wie die Computer- oder Magnetresonanztomografie ermöglichen eine exakte Ortung des Krankheitsherdes, sodass die Radioonkologen die Strahlen dann zielgenau auf das zu bestrahlende erkrankte Gewebe lenken können. Umliegende gesunde Strukturen werden dadurch maximal geschont“, betont Dr. med. Petra Stegmaier, Strahlentherapeutin des Zentrums für Strahlentherapie. Die Experten sind sich einig, dass bei einer Diagnose und Behandlung im Frühstadium 80 bis 90 Prozent der Patienten überleben würden.


Samstag, 5. Dezember 2015

STADT

FREIBURG

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Wir wünschen Ihnen ein schönes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Foto: Michael Zäh

Alle Fragen offen

Moschee in Zähringen: Eine Bauvoranfrage fürs Gewerbegebiet Längenloh liegt vor, Kaufgespräche gab es noch nicht. Von Barbara Breitsprecher

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ntgegen verwirrender Zeitungsartikel steht die Stadt Freiburg dem Verkauf eines städtischen Grundstücks im Gewerbegebiet Längenloh in Zähringen an eine muslimische Religionsgemeinde grundsätzlich offen gegenüber. Die „Ahmadiyya Muslim Jamaat“-Gemeinde möchte hier eine Moschee bauen. Die Bauvoranfrage läuft.

Entsprechend den vorliegenden Bauplänen soll die Kuppel der geplanten Moschee einen Durchmesser von fünf Metern haben, der Minarett-Turm zwölf Meter hoch sein. Solche Pläne widersprechen nach Ansicht von Manuel Fackler, der sich auf einer vom Bürgerverein einberufenen Bürgerversammlung in Zähringen als

Sprecher der Gewerbebetriebe Längenloh vorstellte, den Bauvorschriften. Diese würden im Gewerbegebiet Giebelbauweise und eine Traufhöhe von maximal 9,50 Metern vorschreiben. Der Imam der bauwilligen Ahmadiyya-Gemeinde, Imtiaz Ahmad Shaheen, erläuterte die historischen Urspru ̈nge für einen Kuppelund Minarettbau, die in der Akustik liegen. Er räumte aber unumwunden ein, dass heutzutage kein Kuppel oder Minarettbau mehr notwendig sei und auch jedes andere Haus eine Moschee sein könne. Aus Traditionsgründen und damit die Moschee als solche gleich erkannt werde, wu ̈nsche sich seine Gemeinde jedoch einen Kuppelbau mit Minarett. Was die Höhe des MinarettTurmes angehe, werde sich sei-

ne Gemeinde aber ganz den Auflagen der Stadt Freiburg fügen, versicherte er auf der Bürgerversammlung. Ganz grundsätzliche Einwände gegen eine Moschee im Längenloh hatte der Bürgervereins-Vorsitzende Holger Männer. Ein Gewerbegebiet sei nicht für ein Gotteshaus geeignet, befand er. Die Stadtverwaltung betonte demgegenüber jedoch, „dass sie sich keinesfalls von möglichen Einwänden gegen den Bau einer Moschee beeinflussen lässt, sondern ihre Entscheidungen auf der Sachebene trifft. Grundsätzlich steht die Stadt Religionsgemeinschaften und möglichen Bauvorhaben offen gegenüber, sofern keine baurechtlichen oder andere Gründe vorliegen“. Tatsächliche Kaufgespräche haben derzeit noch nicht stattgefunden.

TICKER

„Trauermarsch“ zum UN-Klimagipfel

„Tag der offenen Tür“ in der Stadthalle

Zu einem symbolischen Trauermarsch in Freiburg rufen Umweltschützer am Samstag, 5. Dezember auf, anlässlich der gerade laufenden UN-Klimaverhandlungen in Paris. Das erklärte aber fragliche Ziel dieser Verhandlungen lautet, die Erderwärmung auf unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen. Vor kurzem fanden weltweit bereits Demonstrationen zu diesem Thema mit rund hunderttausenden Teilnehmern statt. Start des nun stattfindenden Protestmarsches ist um 14 Uhr am Karlsplatz. Die Hauptforderung der Organisatoren der Initiative „Fossil Free“ ist ein schnelles, konsequentes Ende der fossilen Energiegewinnung und die Umstellung auf hundert Prozent erneuerbare Energien sowie sofortiger Ausstieg aus der Atomenergie.

„Tag der offenen Tür“ am Samstag, 5. Dezember, von 11 bis 13 Uhr in der ehemaligen Stadthalle. Das Gebäude wurde in den vergangenen Monaten als Unterkunft für Flüchtlinge umgebaut. Bevor nun in wenigen Wochen die ersten Flüchtlinge dort einziehen werden, sollen nun die Bürgerinnen und Bürger Freiburgs die Möglichkeit erhalten, sich selbst ein Bild von der neuen Einrichtung zu machen. Maximal 400 Menschen sollen hier unterkommen, installierte Unterteilungen sollen für eine gewisse Privatssphäre sorgen. Auf der Bühne wurden 38 Duschen installiert, in der ehemaligen „Freiburg Bar“ wurde eine Kantine eingerichtet. In der Halle wird es außerdem Räume für Kinderbetreuung und Begegnungen geben.

Wir haben vom 23.12. 2015 bis zum 06. 01. 2016 Weihnachtsferien.


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Samstag, 5. Dezember 2015

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m Dienstag, den 8. Dezember, lädt die Berufsfachschule für Physiotherapie der AngellAkademie Freiburg in der Kronenstraße 2 bis 4, um 18 Uhr zum Infoabend ein. Neben einer Präsentation über die Inhalte und beruflichen Perspektiven der Physiotherapie-Ausbildung wird es in einer anschließenden Fragerunde die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit der Schulleitung geben. Die staatlich anerkannte, gemeinnützige Angell-Akademie Freiburg bietet zu den Einstiegsterminen April und Oktober die dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeuten an. In der Ausbildung werden Techniken und Behandlungsmethoden ebenso wie Befund- und Untersuchungstechniken geschult. Des Weiteren erwerben die Schüler während der Ausbildung zum Physiotherapeuten erweiterte Kenntnisse der menschlichen Anatomie, Physiologie, in der Krankheitslehre sowie in den Bereichen Pädagogik, Soziologie und Psychologie. In Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg startete im Oktober die Ausbildung zum Physiotherapeut/in an der Angell-Berufsfachschule für Physiotherapie. Das Besondere: Bewerberinnen und

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Infoabend zur Physiotherapie-Ausbildung Am Dienstag, 8. Dezember, lädt die Berufsfachschule für Physiotherapie der Angell-Akademie ein

Bewerber mit Fachhochschulreife oder Abitur haben die Möglichkeit, zusätzlich zur Ausbildung den Bachelor of Science (B.Sc.) in Physiotherapie zu erwerben. Die bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung ist anspruchsvoll und abwechslungsreich zugleich. Die Ausbildung umfasst neben anatomischen Grundlagen und krankengymnastischen Behandlungstechniken eine Vielzahl medizinischer Unterrichtsfächer, sowie Präventionsund Rehabilitationstechniken. Die Praxisanteile der Ausbildung finden in genehmigten Partnereinrichtungen wie Krankenhäusern, Rehakliniken und Physiotherapeutischen Praxen statt. Die mit dem demographischen Wan-

del und der Zunahme sitzender Tätigkeiten einhergehenden Erkrankungen haben in den vergangenen Jahren zu einem starken Wachstum der Branche beigetragen und damit die Perspektiven für Physiotherapeuten/innen weiter verbessert. Mindestvoraussetzung für die dreijährige Ausbildung zum Physiotherapeut/in ist die Mittlere Reife und die Vollendung des 17. Lebensjahres. Bewerber mit Hauptschulabschluss können zugelassen werden, wenn sie eine mindestens zweijährige Berufsausbildung vorweisen können. ■ Infoabend der Berufsfachschule für Physiotherapie der ANGELL Akademie Freiburg, Tel.: 0761 70329-126 www.angell-akademie-freiburg.de

An Kunst teilhaben Woche der Menschen mit Behinderung. Austellung mit Werken von Schülern der Eduard-Spranger- und der Esther-Weber-Schule

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m frühen Nachmittag eröffnete der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Freiburg, Christian Ramm, eine Bilderausstellung mit Werken von geistig und körperlich behinderten Schülern der Eduard-Spranger- und Esther-Weber Schule aus Emmendingen-Wasser. Zur Vernissage um 13:30 Uhr waren zahlreiche Gäste erschienen. In seiner Eröffnungsrede lobte Ramm die dargebotene Kunst der Schüler und freute sich, dass sich die Initiatoren der Ausstellung für eine Ausrichtung im Eingangsbereich der Agentur für Arbeit Freiburg entschieden haben. „Die Bilder und ihre Künstler machen Mut und zeigen, dass das Leben nicht nur Schattenseiten hat“, sagte er. Unter Regie von Julia Wiltinger, Eduard-Spranger-Schule, sowie Burga Härer und Katrina Opel, Esther-Weber-Schule, entstanden im gemeinsamen Kunstunterricht Werke, die deutlich machen, zu

Tanzgruppe der Eduard-Spranger-Schule, Emmendingen-Wasser welchen kreativen Leistungen Menschen mit Behinderungen in der Lage sind. Die Bilder strahlen zudem eine große Lebensfreude aus und lassen den Spaß erkennen, der sie so hat entstehen lassen. Erkennbar ist aber auch, dass Träume und Wünsche an das Leben künstlerisch verarbeitet wurden. Bereits am ersten Ausstellungstag kamen zahlreiche Besucher und brachten Wertschätzung und Anerkennung zum Ausdruck.

„Auch das ist Teilhabe am Leben“, betonte Ramm, dessen Arbeitsagentur für die Teilhabe am Arbeitsleben jährlich rund 14 Millionen Euro ausgibt. Die Ausstellung im Foyer der Agentur für Arbeit Freiburg, Lehener Straße 77, dauert noch bis zum 18. Dezember. Die Bilderausstellung ist auch eine Aktion der bundesweiten Kampagne „Woche der Menschen mit Behinderung“der Bundesagentur für Arbeit.


BERUF & KARRIERE

Samstag, 5. Dezember 2015

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arbeit erstellt werden. Mit dem Abschluss können sich die Absolventen bei der Gewerbe Akademie für das verkürzte Studium zum Bachelor of Arts in Business Administration bewerben. Anmeldungen zum Studiengang Betriebswirt werden jetzt entgegen genommen. Der Studiengang ist zertifiziert und kann unter bestimmten Voraussetzungen mit dem MeisterBAföG oder dem Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. ■ Gewerbe Akademie Freiburg, Tel. 0761/15250-0 www.wissen-hoch-drei.de

Erfolgreiches Gehaltsgespräch ZaS-Leserin Sandra P.: Das Anschreiben habe ich bislang mehr als Beiwerk betrachtet und mir dazu nicht wirklich viele Gedanken gemacht. In verschiedenen Gesprächen in meinem Umfeld wurde mir bereits gesagt, dass die Erstellung des Anschreibens am meisten Mühe erfordert. Als ich dann kürzlich bei einem Unternehmen telefonisch auf eine Absage hin nachgefasst habe, erhielt ich seitens des Personalleiters die Rückmeldung, dass er mir empfehlen würde, doch mehr Inhalt und Motivation in mein Anschreiben zu bringen. Ist das Anschreiben wirklich wichtiger als der eigentliche Inhalt der Bewerbung? Ich freue mich auf Ihre Meinung. Jobcoach Alexandra Feder: Liebe Frau T.: Zunächst einmal ist Liebe Frau P., wichtig für ein solches Gespräch ist eine gute und gezielte Vorbereitung. Diese wird Sie aufbauen und stärken und Ihnen dann im Gespräch helfen, Ihre Argumente souverän an Ihren Chef

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zu kommunizieren. Aus meiner Sicht sollte man in solchen Gespräche immer mit der eigenen Leistung argumentieren. Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Sie eine Leistungsträgerin sind und eine Gehaltserhöhung angemessen ist, tragen Sie dies selbstbewusst vor. Vermeiden Sie jedoch Pauschalaussagen. Sagen Sie Ihrem

Chef klar, was Sie leisten und nennen Sie konkrete Projekte oder Aufgaben, die Sie erfolgreich gemeistert haben und was Sie konkret dazu beigetragen haben. Schreiben Sie sich ganz gezielt eine Liste vor dem Gespräch, nehmen Sie diese gegebenenfalls auch mit. Das gibt Ihnen die nötige Sicherheit. Viele Menschen gehen in solchen Gesprächen davon aus, dass der Chef immer in einer stärkeren Position ist und die Chancen sowieso gering sind. Nein! Auch Ihr Chef möchte Sie doch weiter beschäftigen, sonst würde er Ihnen kein Vertragsangebot unterbreiten. Ich rate davon ab, mit Argumenten wie: Ich habe auch Angebote von anderen Unternehmen vorliegen oder ich habe mit Kollegen über das Gehalt gesprochen und die verdienen mehr als ich ins Gespräch zu gehen. Diese Argumente können wie ein Bumerang ganz schnell zurückkommen und der Schuss geht für Sie nach hinten los. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg für Ihr Gespräch! Liebe Zas-Leserinnen und –leser. Was ist Ihre Meinung zum Thema? Schreiben Sie mir an jobcoach@alenova.de ■ Alexandra Feder arbeitet als Beraterin und Coach in Freiburg und ist Geschäftsführerin von alenova Personalmanagement.

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Samstag, 5. Dezember 2015

Fotos: Neithard Schleier

Leader of the Gang: Nils Petersen traf drei Mal im letzten Heimspiel gegen Paderborn, und dann verwandelte er auch in Heidenheim einen Strafstoß sicher, womit er in der Liga bereits 15 Tore vorweist

Es winkt der dritte Dreier in

Folge

SC Freiburg. Nach dem ideal verlaufenen Heimspiel gegen Paderborn und dem 4:1-Sieg war die Stimmung noch lange nicht so gut wie nach dem “dreckigen” 2:1-Sieg in Heidenheim. Jetzt kommt Union Berlin. Von Michael Zäh

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er SC Freiburg hat zuletzt zwei Siege am Stück verbucht und geht nun auch mit dem Verdacht ins Heimspiel gegen Union Berlin (Samstag, 13 Uhr), auch mal den dreckigen Sieg mitnehmen zu können. Also, das heißt: So steigt man auf! Gegen die Berliner, die selbst mit hohen Erwartungen in die Saison starteten, aber derzeit noch mitten im Kampf um den Klassenerhalt stecken, könnte das Streich-Team den dritten Dreier in Folge holen, ob nun “dreckig” oder nicht, und damit womöglich den Vorsprung auf den Relegations-Platz drei (und die folgenden) weiter ausbauen. Denn der Drittplatzierte FC St. Pauli (derzeit sechs Punkte hinter dem SC) muss nach Kaiserslautern und die folgenden Teams mit sieben Punkten Rückstand aus Braunschweig (bei den wiedererstarkten Düsseldorfern) und Sandhausen (gegen die spielstarken Fürther) könnten Federn lassen.

Der letzte 4:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn sollte insofern nicht zu hoch bewertet werden, als der Spielverlauf für den SC einfach ideal war. Gleich in der dritten Minute bediente der starke Mike Frantz den Freiburger Toptorjäger Nils Petersen, der gleich mal ganz locker einschieben durfte. In der 21. Minute war es wieder Frantz, der die perfekte Flanke aus dem Halbfeld auf Petersen schlug, dessen Kopfball aus elf Metern haargenau ins Eck passte. In beiden Fällen waren jedoch die Innenverteidiger der Gäste naiv bis schlafmützig. Als dann Grifo noch das 3:0 per Freistoß nachlegte NDBETONINSTA SETZUNG

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Spielt immer mutiger: Maximilian Philipp geht oft mit Tempo in ganz enge Spielsituationen und wird entsprechend oft gefoult

(der schien jetzt nicht unhaltbar), war die Partie bereits zur Pause ganz ideal verlaufen. Solche Spiele hat der SC Freiburg - vor allem vor heimischer Kulisse bereits einige absolviert. Besonders dann, wenn der Gegner wie die Paderborner oder etwa die Fürther selbst die Initiative ergreifen wollten und sich nicht einigelten. Schwerer tat sich das Streich-Team bisher gegen Teams, die erstens über den Kampf kamen und zweitens extrem tief verteidigten, etwa beim FC St. Pauli, wo es schließlich in der Nachspielzeit noch den Gegentreffer zur 0:1-Niederlage gab.

Deshalb kam dem Auswärtssieg zuletzt beim FC Heidenheim eine ganz besondere symbolische Bedeutung zu. Ein Kampfspiel ohne viel Glanz, ein 0:1-Rückstand, der sonst gerne schon die Auswärtsniederlage bedeutete, aber dieses Mal noch zu einem 2:1-Sieg gedreht wurde, und dies dann auch noch mit einem Siegtreffer in der Nachspielzeit durch den eingewechselten Rackerer Karim Guédé. Diese Konstellation gab es bislang noch nicht. Der Leader of the Gang ist nun wie erhofft Nils Petersen, der in den letzten beiden Partien vier Tore, und damit insgesamt schon 15 Treffer in der Liga erzielt hat.


Foto: Witters

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SPORT

BOXEN

Samstag, 5. D


BOXEN

Dezember 2015

Hey Hüne, ohne Wasser! Boxen. Nach elf Jahren ohne Niederlage hat es Wladimir Klitschko etwas überraschend gegen den zwölf Jahre jüngeren Tysonn Fury erwischt. Der allerdings kann das nicht genießen. Von Michael Zäh

E

s war irgendwie fast schon gespenstisch, dass Wladimir Klitschko in den letzten elf Jahren niemals bezwungen werden konnte. Der Schwergewichtsboxer ist inzwischen 39 Jahre alt und war bis vor seinem letzten Kampf gegen den Briten Tyson Fury Box-Weltmeister der drei großen Box-Weltverbände IBF, WBO Und WBA. Er hatte 18 Mal seinen Weltmeister-Titel erfolgreich verteidigt, bevor es jetzt beim 19. Mal gegen den zwölf Jahre jüngeren und 2,06 Meter großen Tyson Fury schief ging. Vor 45.000 Zuschauern in Düsseldorf gab es jedenfalls eine einstimmige Punktniederlage für Klitschko, was angeblich gar nix mit der einsilbigen Playback-Stimme von Rod Stewart zu tun haben soll, der zuvor nicht live sang, sondern nur lebend da war. Immerhin. Die Gerüchte, dass es bei den Kämpfen von Wladimir Klitschko nicht mit rechten Dingen zugehen könne, gab es vor allen Dingen unter den

Boxern immer wieder. Nun haben sich diese allerdings auf wunderbare Weise zerstreut. Denn der nun auch in seinem 25. Kampf noch ungeschlagene Tyson Fury galt trotz allem als krasser Außenseiter gegen den erfahrenen Klitschko. Solche Opfer wie ihn, das hieß es oft in Boxerkreisen, würden ja nur zu reinen Schaukämpfen auf großer Bühne verwendet. Dieses Geraune jedenfalls hat der britische Hüne nun quasi wiederlegt, und dies gleich im doppelten Sinne. Erstens weil er einstimmig nach Punkten gewann, und zweitens, weil er danach selbst sagte, dass er das kaum glauben könne. Dann allerdings kam dieses Geschwätz auf, das dem Sieger zur Einfalt verhalf. Tyson Fury hat nach seinem Triumph ständig wiederholt, dass er mit Drogen kontaminiert werden sollte. "Aus sicherer Quelle hatte ich Informationen, im Umkleideraum kein Wasser anzurühren, weil es mit Drogen versetzt sein könnte", sagte Fury. Des-

halb sei er fast dehydriert, weil er Angst vor einem positiven Dopingtest gehabt habe. Fury nannte Klitschko und sein Betreuerteam "Betrüger". Hey Hüne, das war jetzt gar nicht clever. Denn in den elf Jahren, in den Wladimir Klitschko nicht mehr besiegt wurde, war das ja nie der Fall, dass seine Gegner wegen einem positiven Dopingtest ihren zuvor errungenen Sieg abgeben mussten. Eher schon wäre ein Schuh draus geworden, wenn Fury behauptet hätte, dass solche Drogen ihn in dem Boxring quasi lahm hätten machen sollen. Dann nämlich hätte einzig sein heldenhafter Verzicht auf Wasserzufuhr dazu geführt, dass er so schnell blieb, wie Wladimir Klitschko es nicht für möglich gehalten hatte: “Tyson war so schnell. Ich habe nicht geglaubt, dass er das schafft.” Nun gut. Es soll einen Rückkampf geben. Wohl im Londoner Wembley-Stadion im kommenden Mai. Aus der Themse sollte da keiner trinken.

SPORT

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Samstag, 5. Dezember 2015

Ich will überall sein © Michael Martin

13. Mundologia-Festival: Im Januar gibt es im Konzerthaus wieder überwältigende Live-Reportagen sowie Workshops, Fotoausstellungen und eine Fotografie-Outdoor-Messe. Von Barbara Breitsprecher

© David Lohmüller

Und wenn das auch nicht (gleich) möglich sein sollte – immerhin kann man schon mal eintauchen in die herrliche Bilderflut, die das Mundologia-Festival offenbart. Die „Jäger des Lichts“, Ingo Arndt, David Hettich, Markus Mauthe, Bernd Römmelt und Florian Schulz, zeigen ihre Naturfotografien zur Festivaleröffnung am Freitag, 29.

Januar, im Konzerthaus. Die Fotografen Olaf Krüger und Kerstin Langenberger entführen die Zuschauer dann am Samstag, 30. Januar, zu den Naturwundern Islands, Ostgrönlands, Spitzbergens, den Färöer und den Lofoten, den „Inseln des Nordens“. Ein Festival-Highlight ist die Reportage „Planet Wüste“ von Michael Martin am gleichen Tag. Gekonnt verbindet der Wüstenexperte und Fotograf Erdkunde, Abenteuer und Fotografie zu einer Reportage. Der Österreicher Hans Thurner nimmt das Publikum mit in die Alpen und erzählt von den Höhen und Tiefen seiner Wanderung zu Fuß von Wien nach Nizza. Außerdem gibt es am Samstagabend eine Premiere: Mit Matthias Hangst ist zum ersten Mal ein Sportfotograf zu Gast beim Mundologia-Festival. Seine mehrfach ausgezeichneten Bilder dokumentieren die bedeutendsten Sportevents. Außerdem stehen zwei Reiseabenteuer auf dem Programm, die zeigen, wie beflügelnd und herausfordernd es ist, monatelang unterwegs zu sein: Der Freiburger David Lohmüller auf einer abenteuerlichen Rucksackreise durch Indonesien, und Bruno Maul, der mit Frau, Kind und Hund eine Deutschlandreise mit dem Fahrrad unternommen hat. Am Sonntag, 30. Januar, ist ein Mann zu Gast, der schon mehrfach mit spektakulären Reisereportagen für Aufsehen gesorgt hat: Der querschnittsgelähmte Fotoreporter Andreas Pröve stellt in „Burma – Zauber eines goldenen Landes“ den kontrastreichen Vielvölkerstaat vor und berichtet mitreißend von seiner 3000 Kilometer

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langen Rollstuhlreise. Bären wiederum stehen in der spektakulären Tierdokumentation des Schweizer Biologen und Fotografen David Bittner im Zentrum. Und der Fotograf und Geschichtenerzähler André Schumacher hat die antarktische Halbinsel Südgeorgien bereist und zeigt in „Eiszeit“ cineastische Landschafts- und Tieraufnahmen. Die Zwillinge Hansen und Paul Hoepner nehmen das Publikum mit auf einen Roadtrip von Berlin nach Shanghai, mit Zelt und Fahrrad. Den Abschluss des Mundologia-Festivals macht Dieter Glogowski, der mit seiner Multivisionsshow „Nepal – Acht“ eine meditative Reise in das Land der Achttausender Bergriesen macht. ■ 13. Mundologia-Festival, 29. bis 31. Januar 2016, Konzerthaus Freiburg; www.mundologia.de

© Kruger und Langenberger

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äger des Lichts“ sind sie und sie feiern mit ihren Landschaftsaufnahmen die Schönheit und Vielfalt der Erde. Die Fotografen, die bei der 13. Mundologia ihre Live-Reportagen zeigen, gehören zu den besten Naturfotografen Deutschlands. Das Festival-Motto „Der Welt ganz nah“ drückt aus, was man bei diesen Aufnahmen empfindet: zum Greifen nahe, beglückendbetörende Welt – und überall möchte man sein.

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© David Bittner

© Andreas Pröve

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29–31 JANUAR 2016

KONZERTHAUS FREIBURG

INDONESIEN

D. Lohmüller | SA | 11&14 Uhr

INSELN DES NORDENS

LEBEN

Hommage-Abend

Happy Birthday, Frankie-Boy!

TIPPS

Samstag, 5. Dezember 2015

Konzerte

ORSO

Winter-Konzerte für schöne Momente

Keiner kam an den sinnlich-samtigen Bariton dieses Mannes je heran, nichts hat seiner Aura dauerhaft etwas anhaben können, keine Frauengeschichten, keine Mafiagerüchte. „The Voice“ – Frank Sinatra wird am 12. Dezember 100. Er war

Den Winter kann man sich mit Schokolade oder schöner Musik versüßen – oder mit beidem: Christina Rommel und Band geben am 29. Januar um 19.30 Uhr im Kurhaus Bad Krozingen ein Schokoladenkonzert für Gaumen, Augen,

ein Nachtclub-Jetsetter, zwischen New York und Las Vegas tingelnd, stets mit schickem Hut, gut gefülltem Whiskeyglas und charmantem Haifischlächeln, Und an seiner Seite die schönsten Frauen. Das CarlSchurz-Haus wird den amerikanischen Sänger, dessen Alben mehr als 150 Millionen mal verkauft wurden, mit einem nostalgischen Hommage-Abend ehren. Legendäre Songs und starke Drinks für einen stilgerechten Afterwiork-Cocktailabend mit dem Vinyl-Experten Jens Galler (DJ Buddy Belpaso) und Andreas Tietz (DJ Sonoflono) werden Sinatras Songs auflegen und Anekdoten aus dem Leben Frank Sinatras erzählen.

Ohren und Seele. Zur Musik gibts Köstlichkeiten eines Chocolatiers. Bereits am 3. Januar wird im Kurhaus die Black-Forest-Jazz-Band auftreten, die es nun schon seit 30 Jahren gibt. Männerstimmen in Mönchskutten – das ist Gregorianika, die am 20. Dezember im Kurhaus ein Weihnachtskonzert geben werden. Zur „Klingenden Bergweihnacht“ laden Hansy Vogt und andere Stars aus der Schlager- und Volksmusikszene, wie Stefan Mross, Die Feldberger und Rosanna Rocci am 27. Dezember ins Kurhaus ein. Und der Don Kosaken-Chor wird am 29. Dezember um 19.30 Uhr im Kurhaus russisch-orthodoxe Kirchengesänge erklingen lassen.

Olaf Krüger | SA | 12 Uhr

ALPEN

ZU FUSS VON WIEN NACH NIZZA

Hans Thurner | SA | 16 Uhr

PLANET ..

WUSTE Michael Martin | SA | 20 Uhr

DIE WELT DES

SPORTS M. Hangst | SA | 20.15 Uhr

ANTARKTIS Schumacher | SO | 11&14 Uhr

BURMA

■ Schallplatten, Stories & Drinks: Hommage-Abend für Frank Sinatra zum 100., 11.12., 18 Uhr, Rido-Bar, Gartenstr. 13 Freiburg, Eintritt frei

Heiße Rhythmen: Chor und Orchester des Orsophilharmonic bietet unter der Leitung von Wolfgang Roese ein jazzig-symphonisches, mitreißend-rhythmisches Neujahrskonzert, mit sowohl nordamerikanischen Kompositionen von Gershwin, Bernstein und Piazolla, wie auch mit lateinamerikanischen Werken von Villa-Lobos, Barroso und Márquez. Wolfgang Roese ließ sich in diesem Jahr von dem schillernden Programm des Musikfestivals „Música Em Trancoso” in Brasilien inspirieren. Dort erlebte er auch die junge Nachwuchssolistin Josy Santos, die ohne Zögern seiner Einladung folgte um hier ihr Freiburger Debüt zu geben. Im März kommenden Jahres wird Wolfgang Roese dann als Gastdirigent das Abschlusskonzert des brasilianischen Festivals leiten. ■ Neujahrskonzert ORSO: „Amerikana“, 17. Januar, 19 Uhr, Konzerthaus Freiburg, Tickets: 0761/7073200; www.orso.co

■ Konzert-Highlights im Kurhaus Bad Krozingen, Programm unter: www.bad-krozingen.info, Tickets unter Tel. 07633/4008-164

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TIPPS

Samstag, 5. Dezember 2015

SWR-KONZERT

REGIO-KARTE

LEBEN

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OPERN-PREMIERE

Orchester in Hochstimmung

Lustiger Liebestrank

Mit dem energiegeladenen Chef des SWR-Orchesters, FrançoisXavier Roth, wurde das den Terroropfern in Paris gewidmete Konzert ein Ereignis. Das beherzte und gut zwei Jahrhunderte umspannende Programm begann mit Haydns Sinfonia Concertante, in der die vier Solisten, Geige, Cello, Fagott und Oboe, viel Spielfreude zeigten. Allen voran brillierte Gunnar Persicke mit klarem, silbrigem Klang, den er aus seiner Vuillaume-Geige hervorzauberte. Schumanns nachfolgendes Stück für vier Hörner ist ein dreisätziges Werk, wobei diese fließend ineinander übergehen. Das zuvor noch so spritzig und leicht klingende SWR-Orchester verwandelte sich in eine tief romantische Begleitmaschine, die aber Dank Schumanns Genialität und eines souveränen Dirigates die Hörner vor sich hertrug. Das letzte Stück des Abends, „Der Wunderbare Mandarin“ von Béla Bartók, gehört zu den modernsten Stücken dieses Komponisten. Ein junges Mädchen wird von drei „Apachen“ gezwungen, Passanten in die Falle zu locken, dort werden sie ausgeraubt und ermordet. Nur der Mandarin will trotz mehrfachen Mordversuchs einfach nicht sterben. Er kann seine Augen nicht von dem Mädchen lassen, erst als sie ihm zu Willen ist, stirbt er. Mit diesem Werk schließt sich der Kreis gleich dreidimensional: Die musikalische Zeitreise von der Klassik in die Moderne, dann das Feiern und der zerstörerische Terror – und nun muss auch der Klangkörper, das SWR–Orchester, mir seiner langen Tradition und der unglaublichen Musikalität, nach vielen Degenstößen zu Boden gehen. Doch bis zum letzten Pulsschlag soll es so gefeiert werden, wie an diesem Konzert-Abend! Johann Fendt

Im voll besetzten Haus startete das Philharmonische Orchester erst spröd mit dem Präludium. Doch sobald Adina, gesungen von Kim-Lillian Strebel, ihren klaren, kraftvollen, wunderbaren Sopran erklingen lässt, fängt diese Oper mit ihrer eher seichten Handlung an, Spaß zu machen.

Heiß aufs Eis: Noch bis zum 27. Dezember können Schüler und Azubis mit ihrer RegioKarte im Rahmen der RVF-Eislaufwochen in ihrer Freizeit sparen. Auf den Eisbahnen in den Stadtzentren von Emmendingen und Müllheim erhalten sie nach Vorlage ihrer aktuellen RegioKarte Schüler/Azubi einen Rabatt auf den regulären Eintrittspreis von 4 Euro. Außer dem Spaß am Schlittschuhlaufen gibt es ein buntes Rahmenprogramm mit Live-

Musik in weihnachtlicher Atmosphäre. Beide Eisbahnen sind ab beziehungsweise über Freiburg mit der Rheintalbahn schnell erreichbar. Und wer zu einem der Weihnachtsmärkte nach Emmendingen, Staufen, Freiburg oder zur Ravenna-Schlucht möchte, dem bitet der RVF beim mobilen Kauf eines Einzelfahrscheins für Erwachsene an, eine zweite Person kostenlos mitzunehmen. ■ Weitere Infos: www.regiokarte-schueler.de

Konzert

Musical

Konzert

Zeitlose melodische Klang-Schönheit

Alma Mahler und ihre Männer

Weihnachtsoratorium Alle sechs Kantaten

Hirundo Maris ist die lateinische Bezeichnung für die Seeschwalbe, und ähnlich dieser Vögel treibt das Quintett der Harfenistin Arianna Savall auf musikalischen Strömungen zwischen Norwegen und Katalonien umher. Arianna Savall, aus einer prominenten katalanischen Musikerfamilie stammend (ihre Mutter ist die 2011 gestorbene Sopranistin Montserrat Figueras, ihr Vater der Komponist und Gambenvirtuose Jordi Savall) und Petter Udland Johansen haben diese Formation mit hell glänzendem Gruppenklang zusammen gestellt.

Sie hatte sie alle: Mahler und Zemlinsky (Musik), Klimt und Kokoschka (Malerei), Hauptmann und Werfel (Literatur), Gropius (Architektur). Alma Mahler-Werfel, die Frau an der seite der genialen Männer, die Göttin der Begabten. 50 Jahre nach ihrem Tod schreibt Tom van Hasselt das erste Alma-Musical und übernimmt gleich alle männlichen Rollen selbst. Nini Stadtlmann spielt und singt Alma, zusammen sind sie Die Stammzellenformation. Auf Einladung von Orso kommt das Duo mit dem Musical „Alma und das Genie“ nach Freiburg.

Johann Sebastian bach führte die sechs Kantaten seines „Weihnachtsoratoriums“ innerhalb von zwei Wochen auf. Dabei sollte es eine Doppelfunktion haben: als Bericht über die biblische Geschichte von der geburt Jesu und als Hör-Erlebnis, das auf die Seele der Zuhörer einwirkt und ein gesitiges Erweckungserlebnis auslöst. Die Camerata Academica Freiburg wird dieses große Werk mit allen sechs Kantaten zusammen mit dem Freiburger Kammerchor unter der Leitung des Dirigenten Lukas Grimm an einem Abend aufführen.

■ Hirundo Maris Quintett, „Chants du Sud et du Nord“, 12. 12., 20 Uhr, Forum Merzhausen, Dorfstraße 3, Metzhausen, Eintritt: 24 Euro

■ Die Stammzellenformation: „Alma und das Genie“, 5.12., 20.15 Uhr, Historisches Kaufhaus Freiburg, Tickets: Tel. 0761/7073200

■ Camerata Academica Freiburg: „Weihnachtsoratorium“ von Johann Sebsatian Bach, 13.12., 18 Uhr, Konzerthaus Freiburg

Mit viel Witz stehen sich der Macho Sergeant Beclore, (Alejandro Schleske) und Adina gegenüber. Der Quacksalber Dulcamar verkauft mit List Nemorino, der hoffnungslos in Adina verliebt ist, den „Liebestrank des Tristan“. Die Figur des Dulcamar, gesungen von Andrei Yvan, erinnert an Johnny Depp, seine vier Helfer mit ihren farbigen Raumschiffanzügen an Bully Herbigs Enterprise Persiflage. Beclore kommt mit Elementen des Louis de Funès und Monty Pythons „Ein Fisch namens Wanda“ daher. Das Bühnenbild einer Fabrik könnte aus Charly Chaplins „Modern Times“ stammen. Das Publikum feierte den jungen Nutthaporn Thammathis, der die Titelrolle des Nemorino liebevoll mit seiner warmen Stimmlage meisterte. Nur das Orchester zeigte sich wenig flexibel in den so romantischen Arien. Aber was für ein Opernchor! Er singt nicht nur hervorragend, er setzt auch mit der Gegensätzlichkeit von Bewegung und Stillstand klare Akzente zur Handlung, passend zum Räderwerk. Johann Fendt


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FREIBURG

WEIHNACHTS-GEWINNSPIEL

Samstag, 5. Dezember 2015

Es weihnachtet sehr –

N N I W E G SPIEL

Als Dankeschön zum Jahresende hat sich die ZaS zusammen mit ihren Anzeigenkunden wieder etwas Besonderes ausgedacht: ZaS-Leser können tüfteln, rätseln und gewinnen. Es gibt in der heutigen Ausgabe dieses Weihnachtsgewinnspiel. Wer das Lösungswort unseres Weihnachts-Gewinnspiels herausbekommt, kann es bis Mittwoch, 16. Dezember an gewinnspiel@zas-freiburg.de schicken. Jede richtige Antwort nimmt an unserer Verlosung teil, bei der es 35 Preise im Gesamtwert von über 2000

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WEIHNACHTS-GEWINNSPIEL

Samstag, 5. Dezember 2015

FREIBURG

– und viele Preise warten Euro zu gewinnen gibt. Um das Lösungswort heraus zu bekommen, müssen nur entsprechend der Zahlen in den unten stehenden Anzeigen, die dadurch gekennzeichneten Buchstaben gezählt (erste Zahl) und diese einfach in der aufeinanderfolgenden Reihenfolge (zweite Zahl) zusammengesetzt werden. Dieses Gewinnspiel haben für Sie unsere hier abgebildeten Kunden möglich gemacht, die ihrerseits ebenso wie das gesamte ZaS-Team frohe Weihnachten und viel Glück wünschen.

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Für Energieverbraucher ändert sich einiges: Im neuen Jahr gelten neue Gesetze und Verordnungen, auch für private Haushalte.

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chert zudem die Wärme aus der abziehenden Raumluft und überträgt sie auf die von außen eindringende Frischluft. Insbesondere in den Wintermonaten wird somit das Haus zuverlässig belüftet und Wärmeverlust sowie Zugluft vermieden. Da bis zu 76 Prozent der Wärme aus der Raumluft zurückgewonnen werden, handelt es sich um eine sehr energieeffiziente Lösung, die dank

Änderungen 2016 as neue Jahr bringt viele neue Gesetze und Verordnungen. So werden ab 2016 für Neubauten die neuen, strengeren Standards der Novelle der Energiesparverordnung gelten. Die Obergrenze für den Energiebedarf von neu errichteten Gebäuden wird um 25 Prozent gesenkt.

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frischer warmer Luft „dicke Luft“ bei den Bewohnern vermeidet. Als Zubehör gibt es Luftqualitätssteuerungen, die automatisch die Belüftung regeln, wobei Sensoren die Luftfeuchtigkeit und die Konzentration sogenannter VOCs – flüchtiger organischer Verbindungen – in der Luft messen. Dazu zählen etwa Gerüche von Nikotin und Reinigungsmitteln sowie Ausdünstungen von Möbeln. Werden bestimmte Grenzwerte überschritten, öffnen sich die Fenster und werden wieder geschlossen, sobald die Luft ausgetauscht ist. Gegenüber manuellem Fensterlüften bietet sie damit den Vorteil, dass bedarfsgerecht genauso viel gelüftet wird, wie für ein gesundes Raumklima notwendig ist. Sorgen vor Regen sind unbegründet. Ein Sensor am Fenster verhindert, dass sich diese bei Niederschlag öffnen. Foto: Velux Deutschland GmbH/spp-o

aum jemand bestreitet, dass ein regelmäßiger Luftaustausch für ein gesundes Raumklima unverzichtbar ist. Aber im Büro oder auch zu Hause kommt es immer wieder zu Streit, welches Lüftungsverhalten angemessen ist. Besonders in der kalten Jahreszeit stehen sich der Wunsch nach frischer Luft des einen und das Kälteempfinden des anderen häufig unversöhnlich gegenüber. Um die gute Atmosphäre zu erhalten, bieten Fensterhersteller Lüftungssysteme an, die automatisch für gute Luft sorgen.

Diese Angabe bezieht sich jedoch nur auf den Primärenergiebedarf. Wärme und Strom aus erneuerbaren Energien, etwa einer Solaranlage oder einer Wärmepumpe, werden nicht mit eingerechnet. Außerdem wird der erlaubte Wärmeverlust durch die Gebäudehülle um 20 Prozent verringert. Neue Heizgeräte mu ̈ssen schon seit vergangenem September das EUEnergielabel tragen – ähnlich wie Waschmaschinen. Ergänzt wird dieses ab dem 1. Januar 2016 durch eine eigene Kennzeichnung für Heizungsgeräte im Bestand, das sogenannte „Nationale Effizienzlabel für Altgeräte“. Schritt für Schritt sollen ab 2016 alle Heizkessel, die älter als 15 Jahre sind, gekennzeichnet werden, zum Beispiel von einem Energieberater oder dem Schornsteinfeger. Das An-

bringen des Labels ist für Verbraucher kostenlos und darf nicht verweigert werden. Ein Energielabel gibt es ab dem 1. Januar auch für Wohnraumlüftungsgeräte. Ausgewiesen werden auf dem Etikett die Energieeffizienzklasse von A+ bis G, die Geräuschemissionen sowie der Volumenstrom, also die Menge bewegter Luft. Viele Strom-Netzbetreiber werden 2016 die Entgelte erhöhen, außerdem steigt die Ökostromumlage von 6,17 auf 6,35 Cent. Zwar sinken die Preise an der Strombörse, doch geben viele Anbieter diese Preissenkungen nicht an ihre Kunden weiter. Unter dem Strich wird Strom daher wohl für viele Haushalte teurer. Allerdings sind Verbraucher nicht wehrlos: Jochen Schneider, Energieberater der Verbraucherzentrale Baden-Wu ̈rttemberg, rät, bei Preiserhöhungen durch den Versorger einen Tarif- oder Anbieterwechsel zu pru ̈fen. Erhöht der Anbieter die Preise, haben Verbraucher immer ein Sonderku ̈ndigungsrecht. Wer Hilfe beim Wechsel benötigt, kann sich an einen Energieberater der Verbraucherzentrale wenden und wird online, telefonisch oder in ei-

nem persönlichen Gespräch beraten. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Infomationen unter www.verbraucherzentrale-energieberatung de oder unter Tel. 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


HOCHZEIT

Samstag, 5. Dezember 2015

Alles ist möglich

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Gerade zurück von den internationalen Modeschauen, haben die Aussteller traumhafte Kollektionen mitgebracht. Brautkleider mit geradem oder herzförmigem Ausschnitt, Kleider aus romantischer Spitze, märchenhaftem Kopfschmuck und coole Taschen. Der Focus vieler Kleider liegt auf Stoff und Schnitt. Manches Kleid ist so leicht und durchsichtig – und dennoch sieht man nichts, was man nicht sehen soll. Und wieder einmal zeigt sich: Weniger ist oft mehr. Das Kleid überzeugt durch seine Schlichtheit, manchmal ziert es höchstens eine große Schleife. Die Wahl der Qual: Spitzentops, Spitzenlook oder tiefer, spitzenumrankter Ausschnitt mit passendem Schleier oder eventuell mit Hut? Wer sich nicht entscheiden kann, geht vielleicht erst einmal weiter zum Make-Up- und HairstylingBereich. Auf der Showbühne ist

Foto: Monika Lechler (Fa. Solitaire)

Foto: Trau

Trauringe aus Carbon. Ein Hightech-Werkstoff, der extrem leicht und dabei besonders stabil ist.

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dann auch gleich beides kombiniert zu sehen: professionelles Make-Up und tolle Kleider. Wer heiraten möchte, will diesen besonderen Tag auch gebührend feiern. Ob traditionell, überkonfessionell oder multitkulturell, in ganz persönlichem Rahmen oder richtig komfortabel, ob mit Standesamt und Kirche oder an einem ungewöhnlichen, unvergesslichen Ort – der Hochzeits-Location ist auf der messe ein eigener Bereich gewidmet. Neu ist übrigens der Trend zum „Green Wedding“. Dabei wird ein Veranstaltungsort ausgewählt mit Niedrigenergie-Standard, es gibt Bio-Catering und wiederverwertbare Dekorationen.

Und auch das Begleitprogramm einer Hochzeit will gestaltet sein. Künstler, Entertainer und Musiker stellen sich auf der „Trau“-Messe vor und zeigen bei Live-Darbietungen, welche Unterhaltung sie zu bieten haben. Die „Trau“-Messe bietet eine „Rundeum-Sorglos-Paket“ an: Kein Sträußchen für den Bräutigam wird vergessen, nicht die süßen Kleidchen für die Blumenkinder und auch nicht die originelle Routenplanung für die Gäste. ■ „TRAU“ – Die Hochzeitsmesse, Samstag/Sonntag, 9./10. Januar 2016, 10 bis 18 Uhr, Messe Freiburg

igentlich ist Carbon ein Hightech-Werkstoff, der beispielsweise im Motorsport genutzt wird. Aber inzwischen ist er auch auf dem besten Wege, an alle Hände zu gelangen. Die Nachfrage nach Carbon im Schmuck- und insbesondere im Trauringbereich nimmt stetig zu. Dieser wertvolle Stoff ist keine Eintagsfliege – Carbon etabliert sich zunehmend in der Schmuckbranche und setzt seinen Aufwärtstrend fort. Aufregend ist dabei zum Beispiel die Kombination von robusten und sehr feinen Oberflächen. Das besondere an dieser Kollektion sind drei hochwertige Modelle mit einer ganz besonderen Oberflächenbearbeitung: Eine grobflächige Fräsung in Handarbeit, die anschließend weiterbearbeitet werden kann, beispielsweise durch Sandstrahlung oder Politur. Tragespuren bei Trauringen

sind völlig normal und kommen bei jedem getragenen Trauring in jeder Legierung vor. Diese sollten nicht als Makel oder Fehler gesehen werden, sondern als wahrhaftige „Lebensspuren“. Die Borke-Struktur mit ihrem individuellen Charakter ist dabei recht robust und trotzt auch stärkerer Trageeinwirkung. Die spezifische Wickelung der Carbonfaser macht jeden Ring zu einem Unikat. Denn die Kohlenstofffaser besteht aus 3000 bis 12 000 einzelnen Fasern, wobei jede einzelne Faser fast zehn mal dünner als ein Menschenhaar ist. CarbonRinge sind extrem leicht, sogar leichter als das Material Titan. Und das bei gleichzeitig sehr hoher Stabilität. ■ Solitaire-Lechler Freiburg Tel. +49 (0) 761 39272 info@solitaire-freiburg.de www.solitaire-lechler.de

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