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Kompetenz f端r meine Praxis

AGENDA 2015/16

Die aeBBildungspalette Fakten und Zahlen


Inhalt

AGENDA 2015/16 Impressum Herausgeberin aeB Schweiz Aarbergergasse 5 3011 Bern T +41 41 249 44 88 www.aeb.ch info@aeb.ch

Editorial

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Die moderne Schiefertafel... heisst Tablet Interview mit Prof. Dr. Olaf-Axel Burow

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Das Ausbildungsangebot der aeB Schweiz

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ich bilde aus ...

SVEB-Zertifikat

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Eidg. Fachausweis Ausbilderin, Ausbilder

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Auflage 25 500 Exemplare

Dipl. Berufsfachschullehrerin, -lehrer BKU und BM

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CAS FiB – Lehren im Berurfsattest

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Gestaltung design open gmbh, Luzern

Berufsbildnerin, Berufsbildner in überbetrieblichen Kursen oder Lehrwerkstätten im Nebenberuf

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Dipl. Dozentin, Dozent an Höheren Fachschulen

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Erwachsenendidaktik – Kurse mit Erwachsenen gestalten

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Dipl. Erwachsenenbildnerin, -bildner HF

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MAS in Adult and Professional Education und Dipl. Erwachsenenbildnerin, -bildner HF

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Dipl. Kommunikationstrainerin, -trainer NDS HF

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Druck Gassmann Print, 2501 Biel/Bienne

ich führe ...

DAS Schulleiterin/Schulleiter – Die Berufsausbildung während den Ferien! 19 MAS Schulmanagement PH Luzern

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Leadership-Lab Führungskompetenz entwickeln

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Vom Polarwolf zum Königspinguin: Neuausrichtung der Führungsausbildung Barbara Eppler

ich berate ...

MAS Supervision und Organisationsberatung aeB/PHSG

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Coaching von Lebensprojekten – Erwachsenenbildung mit älteren Menschen

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Strategisch denken ist mir wichtig. Interview mit Sita Mazumder, Präsidentin des Vorstandes der aeB Schweiz

Weiterbildungen

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Führungskompetenz

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Kommunikationskompetenz

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Beratungskompetenz

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Inhouse-Angebote

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Methodisch-didaktische Kompetenz

wir kommen zu Ihnen ...

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Informationsabende

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aeB Netzwerk

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Wir gratulieren: Die aeB Schweiz-Glücksfee hat das Los gezogen ...

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Unsere Standorte

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Editorial

Frag doch mal die Maus! Erinnern Sie sich noch an die «Sendung mit der Maus»? Von der deutschen Fernseh-Anstalt WDR produziert und ausgestrahlt, zählt sie bis heute zu den beliebtesten Formaten im deutschsprachigen TV-Programm. Mittlerweile finden Sie die kurzen Bildungsclips auch auf youtube. Und Hundertausende, viele davon Erwachsene in fortgeschrittenem Alter, laden sich die pädagogisch geschickt konzipierten Filmchen auf den Bildschirm oder das Smartphone. Die aeB Schweiz als innovative Bildungsanbieterin hat früh begonnen, sich mit digitalen Medien auseinanderzusetzen. Für uns war klar: Es braucht einen kreativen und kritischen Umgang mit den Möglichkeiten von E-Learning und Social Media. Der Einbezug neuer Medien muss Schritt für Schritt und sorgfältig erfolgen. Denn aus heutiger Perspektive stellt das virtuelle Klassenzimmer noch keine Alternative zu einem wirksamen Lehr-Lern-Verhältnis dar. Viele Vorteile des «Blended Learning», der Mischform aus Präsenzunterricht und Online-Lernen, liegen jedoch auf der Hand: Interaktive Lerninhalte sind möglich, Simulationen und Animationen vereinfachen die Komplexität. Traditionelle und oft lineare Denkmuster werden aufgebrochen. Flexiblere, netzwerkartige Konzepte ersetzen sie. Dies entspricht dem Bedürfnis nach «Binnendifferenzierung», in dem das Lerntempo, die Reihenfolge, die Auswahl der Lerninhalte und natürlich der Zeitpunkt und Lernort individuell bestimmt werden. Reservieren Sie sich schon heute den 12. März 2015: Dr. Daniel Stoller-Schai spricht am ersten Bildungslunch im neuen Jahr um 12.15 Uhr in Bern zum Thema «E-Learning – was man weiss und doch nicht kennt. Aktuelle Trends und Fallbeispiele zu medienbasiertem Lernen». Notieren Sie sich gleich auch den 12. November 2015: Beim traditionellen aeB-Schweiz-Jahresreferat zeigt Prof. Dr. Olaf-Axel Burow, Autor des Buches «Digitale Dividende – Ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule», wie Lernprozesse mit Online-Lernen beflügelt werden können. Blättern Sie die vorliegende Agenda durch. Entdecken Sie die breite Auswahl an attraktiven Seminaren, modularen Angeboten und weiterführenden Ausbildungen. Zusätzliche Informationen finden Sie tagesaktuell auf unserer Webseite www.aeb.ch. Unsere Mitarbeitenden unterstützen Sie bei Fragen und Anliegen. Freundliche Grüsse von allen Standorten – Bern, Luzern und Zürich Daniel H. Friederich Geschäftsleiter aeB Schweiz

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Interview

Die moderne Schiefertafel ... heisst Tablet Interview mit Prof. Dr. Olaf-Axel Burow, Lehrer, Gestaltpädagoge und Professor für Allgemeine Pädagogik an der Universität Kassel.

Internet und Social Media sind aus dem Leben vieler Menschen kaum mehr wegzudenken. In seinem neuen Buch «Digitale Dividende – Ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule», plädiert Professor Olaf-Axel Burow dafür, die neuen Möglichkeiten offensiv für den Lernprozess zu nutzen. Im Interview erklärt der Erziehungswissenschaftler und Kreativitätsforscher, welche Vorteile die Kombination von Online-Lernen mit Präsenzunterricht bietet. Herr Burow, in einem Interview bezeichneten Sie das iPad als Schiefertafel des 21. Jahrhunderts. Wie meinen Sie das? Schule wie wir sie heute kennen gibt es seit etwa 200 Jahren. Eine lange Zeit waren Schiefer- und Wandtafel die wichtigsten Medien. Mit dem iPad, dass nicht von Ungefähr die Größe einer Schiefertafel hat, entsteht eine völlig neue Dimension: Die Öffnung zur Welt und die Möglichkeit vernetzter Interaktion und Kommunikation. Mehr noch: Mit dem iPad können Sie aus dem Klassenzimmer heraus folgereiche Aktionen starten: Wikipedia Artikel schreiben, Flashmobs initiieren, Netzwerke etwa mit Partnerklassen anderer Nationen bilden, ja sogar Firmen gründen. So wie die Schiefertafel lange Zeit die alte Schule prägte und den Schüler auf sich selbst zurückwarf, so wird das iPad zum vernetzten Teamlernen beitragen und so die Zukunft der Schule nachhaltig beeinflussen. Gibt es künftig keinen Präsenzunterricht mehr, weil alle Lernenden zu Hause vor dem Bildschirm sitzen? Im Gegenteil: Die Bedeutung realer Begegnung wird zunehmen. Doch der Charakter des traditionellen Unterrichts wird sich grundlegend wandeln. In Zeiten universell verfügbarer Lehr- und Lernplattformen wie etwa der Khan-Academy, wandelt sich die Aufgabe der Lehrpersonen: Das Lernen von Basiswissen und Fertigkeiten kann an den Computer ausgelagert werden, dafür sind Lehrer zu schade. Ihre Aufgabe besteht immer häufiger darin, personalisierte Lehr-/Lernumgebungen auszuwählen oder zu designen. Sie unterstützen 4

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die Schülerinnen und Schüler darin, ihre Potenziale zu entdecken und zu entwickeln. Sie beraten und initiieren Lernteams, die nach dem Prinzip des «Flipped Classrooms», des umgedrehten Klassenzimmers, sich den Basisstoff mit Medienunterstützung weitgehend selbst aneignen. In der Schule findet dann der anspruchsvolle Diskurs statt. Sind die Lehrkräfte und Ausbildenden für diesen Paradigmenwechsel vorbereitet? Da ich im Jahr mit ca. 50 Bildungseinrichtungen und Schulen unterschiedlichen Typs vorwiegend im deutschsprachigen Raum arbeite, habe ich einen gewissen Überblick, der mir

«So wie die Schiefertafel lange Zeit die alte Schule prägte, und den Schüler auf sich selbst zurückwarf, so wird das iPad zum vernetzten Teamlernen beitragen und so die Zukunft der Schule nachhaltig beeinflussen.» die These erlaubt: Die meisten Lehrpersonen haben sich auf die Anforderungen des «New Digital Age», wie es Eric Schmidt, CEO von Google, in einem Buch gerade skizziert hat, nicht oder nur gering eingestellt. Es dominiert eher eine Abwehrhaltung, die durch überzogene Thesen wie Manfred Spitzers Behauptung der Gefahr einer «Digitalen Demenz» gestützt wird. Weder Lehrerausbildung noch die Schulen haben erkannt, welche Chancen für eine Optimierung personalisierten, binnendifferenzierten Lehrens und Lernens bei gleichzeitiger Entlastung in der sinnvollen Nutzung der neuen Medien liegen. Wohl aber hat das die Industrie erkannt. Kurz vor seinem

Tod sagte Steve Jobs: «The next big thing is education!» Natürlich liegt in diesem Paradigmenwechsel von der traditionellen, lehrerzentrierten, häufig gleichschrittig organisierten Lernstoffvermittlung, zu stärker selbstgesteuerten, personalisierten, zeit- und ortsunabhängigen Lehr-und Lernverfahren auch Gefahren. Doch diesen können wir nur begegnen, wenn wir die Entwicklung aktiv mitgestalten. Auch wir bieten seit einigen Jahren «Blended-Learning-Angebote» an, bei denen sich Präsenzunterricht und Online-Lernen die Hand geben. Doch die Herausforderung bleibt: Wie gelingt es Online-Angebote in den Unterricht einzubinden, damit tatsächlich ein Lernzuwachs erzielt wird? Diese Frage ist bislang ungelöst, was nicht verwunderlich ist, stehen wir doch erst am Anfang dieser Entwicklung. Manche, wie die Spieledesignerin, Jane McGonigal, meinen, dass «Gamifikation» eine Möglichkeit ist: Die Entwicklung von animierten Lehr-/Lernumgebungen, die den Prinzipien von Computerspielen folgen und sowohl im virtuellen wie auch im realen Raum Anwendung finden. Dabei geht es nicht um ein Entweder-Oder, sondern um eine kreative Kombination: Serious Games, wie z.B. das Spiel «Eine Welt ohne Öl» bieten eine Internetplattform, auf der transnational vernetzte SchülerInnen Zukunftslösungen erarbeiten können, die sie dann etwa in den Diskurs in ihrer Gemeinde vor Ort einspeisen können. Im «Digital Age» gelten auch die schon aus der Reformpädagogik bekannten Lehr- und Lernprinzipien weiter: Lernen muss verstehbar, bedeutsam und handhabbar sein; es muss altersgemässe und aufgabenbezogene Selbstbestimmung erlauben, Kompetenzentwicklung nach eigenen Prinzipien ermöglichen und die Erfahrung von Sinn und Zugehörigkeit erlebbar machen. Es muss getragen sein vom wertschätzenden Umgang und einer gemeinsam geteilten Zukunftsvision, für die man sich engagieren möchte. Der entscheidende Unterschied zu früher ist, dass durch die digitalen Medien die Möglichkeiten der Umsetzung dieser Prinzipien steigen, etwa indem jeder auf seine Bedürfnisse zugeschnittene Lehr- und Lernumgebungen nutzen kann.


Professor Dr. Olaf-Axel Burow studierte an der PH Berlin Deutsch und Pädagogische Psychologie. Er unterrichtete an einer Neuköllner Grundschule. Nach dem 2. Staatsexamen erhielt Burow eine Stelle als Musik-, Deutsch- und Englischlehrer an einer Berliner Gesamtschule. 1984 bis 1994 war er Assistent am Institut für Psychologie an der HdK Berlin. Nach einer Begegnung mit Robert Jungk experimentierte Burow mit Zukunftswerkstätten und habilitierte an der TU Berlin 1992 (Thema: Zu einer gestaltpädagogischen Theorie der Veränderung Persönlicher Paradigmen). 1994 erhielt er einen Ruf auf eine Hochschuldozentur an der Universität Giessen und 1996 auf den Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik an der Universität Kassel. Heute arbeitet Burow als Professor an der Universität Kassel. In seinem Forschen setzt Burow seine Schwerpunkte auf die Kreativitätsforschung und der Pädagogischen Personal- und Organisationsentwicklung sowie der Schulentwicklung. Dazu gehört auch das Art Coaching sowie der Bereich der Kulturellen Bildung. Er beschäftigt sich mit Verfahren der Partizipation, der Bürgerbeteiligung und der Zukunftsmoderation. In seinem aktuellen Buch «Digitale Dividende: Ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule» entwirft Burow ein Modell für eine Pädagogik der Zukunft, die mithilfe der digitalen Medien an die ursprüngliche Lernbegeisterung der Schüler anknüpft.

«Das Lernen von Basiswissen und Fertigkeiten kann an den Computer ausgelagert werden, dafür sind Lehrer zu schade. Ihre Aufgabe besteht immer häufiger darin, personalisierte Lehr-/ Lernumgebungen auszuwählen oder zu designen.» aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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Interview

Welche Aufgaben sehen Sie für eine Bildungsinstitution wie die aeB Schweiz, die ihren Studierenden und Kunden hilft, ihre Ausbildungstätigkeit zu professionalisieren? Wie können wir die Studierenden auf die digitale Zukunft vorbereiten? Auch im «New Digital Age» ist die Grundlage jeder Ausbildung die Entwicklung der Persönlichkeit. Wenn sich die Lehrerrolle wie beschrieben wandelt, dann werden personale, diagnostische, kreative und beratende Kompetenzen wichtiger. Anders als in der dem Fliessbandsystem der Massenproduktion verhafteten Traditionsschule geht es nicht länger darum, dass alle zur gleichen Zeit das Gleiche lernen, sondern ganz im Gegenteil darum, dass jeder befähigt wird, seine Neigungen bzw. Begabungen zu entdecken und sein individuelles, unverwechselbares Profil auszubilden. Insofern zielt der gegenwärtige Trend zur Standardisierung und Normierung in die falsche Richtung. Wenn es uns im Sinne von Ken Robinson gelingt, unsere Teilnehmenden dazu zu befähigen ihr «Element», so sein Begriff, zu entdecken und zu entfalten dann haben wir die beste Zukunftsvorbereitung betrieben. Sinnvoll eingesetzt können uns die neuen Medien für die Nutzung personalisierter Angebote unterstützen und uns vom Druck der Vermittlung des immer gleichen Basisstoffes entlasten. Wir bereiten zur Zeit bei der aeB Schweiz die Publikation eines Fachbuches zum Thema «Didaktische Reduktion» vor, bei dem ein Teil des Buches auch online nutzbar sein soll. Sitzen wir im richtigen Zug oder spielen Bücher im Unterricht der Zukunft keine Rolle mehr? Es zeichnet sich eine Arbeitsteilung ab: Gut gemachte Plattformen, wie die Khan-Academy, bieten ausgezeichnete, im Schwierigkeitsgrad gestufte Lehrvideos mit Feedbackfunktionen. Das kann kein Buch leisten. Das Buch dagegen bietet einen zusammenhängenden Überblick und ein anderes sinnliches Erlebnis: Es lädt eher zu Musse ein, zum nachdenklichen und nachschlagenden Verweilen. Wenn das Buch dann auch noch ästhetisch ansprechend aufgemacht ist, ist es 6

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unersetzbar. Meine fünfzehnjährige Tochter etwa lehnt es ab, Fantasy-Literatur mit dem Kindle zu lesen. Sie liebt Hardcover-Ausgaben.

del der Bildungstechnologien widmen sollen, brauchen sie gute Fortbildung und ausgebaute Unterstützungssysteme.

Viele Lehrkräfte verteidigen ihren «klassischen Präsenzunterricht» und errichten –überspitzt formuliert- eine «analoge Bastion» im Klassenzimmer. Erst zaghaft, meist nur am Rande, kommt die digitale und vernetzte Technologie zum Einsatz. Woran liegt das?

Mit dem Netz im Klassenzimmer, ist die Lehrperson nicht mehr die einzige Quelle des Wissens. Stehen wir vor einem Rollenwechsel?

Zum einen sind viele Plattformen noch englischsprachig oder befinden sich erst im Aufbau. Wir sind noch in einer experimentellen Phase, in der sich erst zeigen muss, was sich wirklich bewährt. Zum anderen gibt es wenig

Wenn wir Lehrerverhalten beeinflussen wollen, dann brauchen wir biographieorientierte Persönlichkeitsbildung und eine Lehre, die Theorie und Praxis verbindet. Davon sind wir weit entfernt. Kenntnisse und eigene Erfahrungen, aber viele Vorurteile, die durch «Katastrophenbücher» geschürt werden. Die Schule und Bildungseinrichtungen sind schon immer sehr konservativ und träge gewesen. Schon bei der Erfindung des Buchdrucks wurde vor den Gefahren der «Leseseuche» gewarnt; später dann machte das Fernsehen unsere Kinder blöd und gewalttätig; jetzt sind es die Computerspiele. Und nicht zuletzt: Lehrpersonen sind durch die vielen Reformen, den Evaluationswahn nach PISA und die immer neuen Anforderungen, etwa durch die Inklusionsdebatte überfordert. Wenn sie sich nun auch noch, neben dem «normalen» Unterrichtsgeschäft, mit der Entwicklung neuer Lehr- und Lernverfahren beschäftigen und dem rasanten Wan-

Mit Sicherheit. Und er ist schon im Gange. «Mobile Learning» – heisst das Stichwort. Fast jeder Schüler hat heute ein Smartphone, immer mehr iPads und Notebooks. Meine Tochter hat neulich mit ihren MitschülerInnen herausgefunden, von welcher Plattform ihre Physiklehrerin Unterrichtsstoff und Inhalte der Klassenarbeiten bezieht. Der Lehrer ist heute nur eine Quelle von Vielen und oft nicht mal die wichtigste. Darum ist es umso wichtiger, dass die persönliche Beziehung in den Mittelpunkt tritt. Wenn wir von virtuellen Welten umstellt sind, ist die Schule oder die Bildungseinrichtung der Ort, wo persönliche Begegnung und Austausch möglich sind. Sie schlagen Lehramtstudierenden vor, anstelle einer Seminararbeit, besser einen fundierten Wikipedia-Artikel zu verfassen und ins Netz zu stellen. Ist dies für Sie ein Beispiel für kollaboratives Arbeiten und welchen Vorteil sehen Sie dabei? Die Zeiten, in denen wir unser Wissen ausschliesslich für die Klassenarbeit oder den Lehrer aufsparten gehen zu Ende. In der vielfach vernetzen Welt kann jeder etwas zur Weiterentwicklung des menschlichen Wissens bzw. zur kollektiven Intelligenz beitragen. Es gibt lokal und global so viele ernste Fragen zu bearbeiten, es brauchen so viele Menschen Hilfe und Unterstützung, dass es vergeudete Zeit ist, wenn wir nur für ein Dort und Dann lernen. Um ein Beispiel zu geben: Bei der Flutkatastrophe in Deutschland hatten Schülerinnen und Schüler einer Stadt eine App programmiert, die es den Bewohnern ermöglichte sich bei den Abwehrmassnahmen zu koordinieren. Seit Jahrzehnten wird die Lebensferne der Schule kritisiert. Jetzt kann sie zumindest teilweise aufgehoben werden. Schülerinnen und Schüler sollten die Kompetenz zur «eingreifenden Zukunftsgestaltung» im Team – wie ich es nenne – entwickeln.


«Warum nutzen bislang nur wenige Lehrer die faszinierenden Gelegenheit, ihren Englischunterricht via Skype mit englischen Partnerklassen zu gestalten, vielleicht unterstützt durch Facebook oder WhatsApp?» Den Forschungsarbeiten von John Hattie, die wir bei der aeB Schweiz intensiv diskutierten, stehen Sie kritisch gegenüber und sprechen gar von den «Grenzen evidenzbasierter Pädagogik». Was ist daran falsch, Bildungsarbeit als Beziehungsarbeit zu verstehen?

In Ihrem neuen Buch erwähnen Sie den englischen Erziehungswissenschaftler Ken Robinson, der dazu aufruft, die kognitivwissenschaftlich ausgerichtete Schule zu verabschieden und sich der globalisierten und digitalisierten Wissensgesellschaft zuzuwenden. Was ist Ihre Absicht?

Daran ist nichts falsch. Ich kritisiere nur den Irrglauben, dass man Lernen und Bildung im Sinne eines evidenzbasierten Handelns messen kann. Lehren und Lernen sind nie allgemein, sondern immer konkret. Jede Gruppe, jede Unterrichtskonstellation ist einmalig und anders. Das macht die Sache so schwierig. Fast allem, was Hattie herausgefunden hat, kann ich zustimmen. Doch was ist daran neu: Dass es auf die Person des Lehrers ankommt, weiss doch jeder, der mal in der Schule war. Dass es darauf ankommt, sich in die Sicht der Schüler einzufühlen, dass Unterricht gut strukturiert sein sollte usw. Das ist doch gar nicht unser Problem. Unser Problem ist, wie können wir zur Persönlichkeitsentwicklung von Lehrern beitragen, so dass sie solche Einsichten auch umsetzen können. Zur Zeit werden sie in Hörsälen in frontalen Vorlesungen mit solchen Binsensweisheiten – unterstützt durch PowerPointfolien – konfrontiert. Doch wie wir wissen, hat diese Form der Vermittlung kognitiven Wissens nur einen geringen Einfluss auf Verhalten. Wenn wir Lehrerverhalten beeinflussen wollen, dann brauchen wir biographieorientierte Persönlichkeitsbildung und eine Lehre, die Theorie und Praxis verbindet. Davon sind wir weit entfernt.

Ken Robinson hat einen faszinierenden 18-minütigen TED-Vortrag (Technology, Entertainment, Design) unter dem Titel «How Schools kill Creativity» gehalten, der bislang nicht von Ungefähr über 28 Millionen mal abgerufen wurde. Es ist der meist gesehene Vortrag im Internet überhaupt. Wie kann das ausgerechnet einem Erziehungswissenschaftler gelingen?

In unseren Schulentwicklungswerkstätten legen wir deshalb weniger Wert auf Vorträge, sondern wir laden Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern dazu ein, sich über gelungene Unterrichtssituationen auszutauschen. Dabei hören wir beeindruckende Geschichten, wie Lernen gelingt. Und wir können uns schnell auf einige, wenige gemeinsam geteilte Erfolgsprinzipien einigen. Das Verblüffende ist: Ob im Gymnasium oder in der Grundschule: Es sind die gleichen Prinzipien. Das heisst doch: Die Lehrer müssen nicht belehrt werden. Wir alle wissen, was wir brauchen, um gut zu lernen. Was fehlt sind Räume, in denen wir uns darüber austauschen und verständigen. Schule hat weniger ein Wissens- als eher ein Umsetzungsdefizit.

Er spricht vielen Menschen aus dem Herzen, die schmerzlich erfahren haben, dass ihre Persönlichkeit in der Schule nichts galt; die sich einen Normierungs- und Ausleseapparat anpassen mussten, der sie zwang, Dinge zu tun, die sie nicht innerlich berührten und die ihnen nicht wichtig waren. Robinson zeigt, dass die Traditionsschule für das Zeitalter der industriellen Massenproduktion konzipiert war. Doch heute leben wir in ganz anderen Zeiten. Deshalb muss sich Schule grundlegend wandeln. Der amerikanische Sozialpsychologe Howard Gardner unterscheidet etwas ironisch 8 ½ multiple Intelligenzen, während die Schule sich noch zu oft nur auf die akademisch-kognitiven stützt. Damit werden viel Kreative abgedrängt und nicht von Ungefähr sind unter erfolgreichen Künstlern und Unternehmen Schulversagerinnen und -versager oder Aussteigerinnen und Aussteiger wie der Bestseller-Autor Henning Mankell oder der Gründer von Europas größter Drogeriekette Götz Werner. Meine Absicht ist im Sinne der Positiven Pädagogik, zur Entwicklung von Schulen beizutragen, die sich für die Vielfalt der Begabungen öffnen und sich vom Zwang der Normierung und einseitigem Auslesen verabschieden. Wenn es das Ziel von Ausbildungsinstitutionen ist, zukunftsorientierte Lebenskompetenz und die Entfaltung von individuellen Potentialen zu fördern, welche Rollen können dann dabei die sozialen Medien spielen?

Die sozialen Medien sind ein mächtiges neues Phänomen, das die Welt und unsere Gesellschaften grundlegend verändern wird. Das Problem ist, dass sie von einigen mächtigen Konzernen beherrscht und der demokratischen Kontrolle weitgehend entzogen sind. Langsam wächst das Bewusstsein, dass es sich um gigantische Überwachungssysteme handelt, die uns bei all unseren Netzaktivitäten ausspähen, um uns zu manipulieren. Das ist die negative Seite, die hoffentlich bald durch staatliche Regelungen entschärft wird. Die positive Seite besteht darin, dass wir uns zeit- und ortsunabhängig interessenbezogen global vernetzen und zu äusserst geringen Kosten austauschen können. Durch den Aufbau interessenbezogener Communities, Diskussionsforen, Blogs, Austauschplattformen etc. besteht die Möglichkeit der transnationalen Begegnung. Warum nutzen bislang nur wenige Lehrer die faszinierende Gelegenheit, ihren Englischunterricht via Skype mit englischen Partnerklassen zu gestalten, vielleicht unterstützt durch Facebook oder WhatsApp? Wir stehen hier erst am Anfang und es werden sich schon in kurzer Zeit völlig neue Begegnungs- und Interaktionsformen sei es kreativer, künstlerischer oder politischer Art herausbilden. Der Austausch von unterschiedlichen Lebenswelten und Lebensformen kann erhellend und bereichernd sein. Allerdings wird es hier darauf ankommen in der Angebotsfülle Prioritäten zu setzen und unsinnigen Formaten, wie Netzwerken von 300 «Freunden» entgegenzuarbeiten. Hier attraktive und praktikable Modelle zu entwickeln, wird eine wichtige Herausforderung für Bildungseinrichtungen sein. Aber auch hier zeigt sich: Persönlichkeitsbildung ist der Schlüssel. Wie Jaron Lanier, der bekehrte Internet-Freak, der gerade den Friedenspreis des deutschen Buchhandels erhalten hat, sagt: Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen. Herr Burow, wir danken Ihnen für das Gespräch und freuen uns darauf, Sie bei unserem Jahresreferat am Donnerstag, 12. November 2015, in Bern zu begrüssen. Interview Yvo Wüest

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ich bilde aus ...

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16


SVEB-Zertifikat Kursleitende und Ausbildende entwickeln grundlegende Kompetenzen für die erwachsenengerechte Durchführung von Lernsequenzen. Das Modul 1 mit SVEB-Zertifikat ist der erste Baustein auf dem Weg zum eidg. Fachausweis Ausbilderin, Ausbilder. Die aeB Schweiz bietet verschiedene Varianten an.

Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen Modul 1 mit SVEB-Zertifikat Für Kursleitende und Ausbildende an Schulen, Weiterbildungsinstituten und in Unternehmen, sowie für Fachleute, die in die Erwachsenenbildung einsteigen.

Berufsbildnerin, Berufsbildner in der betrieblichen Ausbildung Modul 1 mit SVEB-Zertifikat Für Ausbildende, die im Betrieb Lernende und Studierende begleiten und Gruppen ausbilden. Dauer Einstiegsmodul Vertiefungsmodul

2 Präsenztage 15 Präsenztage

06.11.2015 – 19.03.2016

Bern Modul 1 Modul 1 Modul 1

Kosten Einstiegsmodul Vertiefungsmodul

CHF 600 CHF 3 490 oder CHF 4 360 1

07.03. – 04.07.2015 24.10.2015 – 27.02.2016 12.03. – 02.07.2016

Bern Einstiegsmodul Vertiefungsmodul

12.02. + 13.02.2015 05.03. – 27.06.2015

Luzern Modul 1 Modul 1 Modul 1 Modul 1

16.01. – 30.05.2015 20.08. – 21.11.2015 08.01. – 21.05.2016 25.08. – 19.11.2016

Einstiegsmodul Vertiefungsmodul

17.02. + 18.02.2016 09.03. – 24.06.2016

Zürich Modul 1 Modul 1 Modul 1

Luzern Einstiegsmodul Vertiefungsmodul

12.01. + 13.01.2015 26.01. – 20.05.2015

08.01. – 05.06.2015 21.08. – 12.12.2015 21.01. – 04.06.2016

Einstiegsmodul Vertiefungsmodul

11.01. + 12.01.2016 25.01. – 25.05.2016

Zürich Einstiegsmodul Vertiefungsmodul

17.08. + 18.08.2015 31.08. – 16.12.2015

Umfang Kosten

15 Präsenztage CHF 3 490 oder CHF 4 360 1

Basel Modul 1

Einführung in die Didaktik der Erwachsenenbildung Modul 1 mit SVEB-Zertifikat

NEU > Lernbegleitungen mit Erwachsenen durchführen Modul Praxisausbilderin, Praxisausbilder mit SVEB-Zertifikat

Für Fachleute, die in die Erwachsenenbildung einsteigen. Dauer Kosten

15 Präsenztage CHF 3 490 oder CHF 4 360 1

Luzern Einführung Didaktik

16.01. – 30.05.2015

Zürich Einführung Didaktik

21.08. – 12.12.2015

Für Berufsbildnerinnen und Berufsbildner, die Lernende und Studierende in der betrieblichen Ausbildung, sowie für Ausbildende, die neue Mitarbeitende einführen. Der Lehrgang umfasst Teile des Moduls 1 «Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen» sowie das vollständige Modul 3 «Individuelle Lernprozesse begleiten» und führt zu einem anerkannten SVEBZertifikat Praxisausbilderin, Praxisausbilder. Mit einem Ergänzungsmodul kann das SVEB-Zertifikat Kursleitung erworben werden. Nähere Informationen zum Modul, siehe www.aeb.ch. 1

Die Höhe der Kosten ist abhängig von den Beiträgen der Kantone.

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NEU > Berufsbildungsverantwortliche im Nebenberuf Integrierter Studiengang mit SVEB-Zertifikat und Diplom SBFI In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern Für Ausbildende in der Erwachsenenbildung, die sich für den nebenberuflichen Unterricht an einer Höheren Fachschule, an einer Berufsfachschule oder in überbetrieblichen Kursen qualifizieren wollen. Der Studiengang richtet sich ebenso an Berufsbildungsverantwortliche im Nebenberuf, die ein SBFI-Diplom anstreben und gleichzeitig eine didaktische Grundausbildung mit Abschluss in der Erwachsenbildung suchen. Abschluss mit SVEB-Zertifikat und Lehrdiplom SBFI.

NEU > Mitten in der Natur Modul 1 mit SVEB-Zertifikat Für Kursleitende, die Lernveranstaltungen mit Erwachsenen in der Natur durchführen und erlebnisorientierte Lernformen einsetzen wollen. Das Modul findet zu grossen Teilen an eindrücklichen OutdoorPlätzen in der Schweiz statt – beim Iglubau und Lamatreking, im Tipicamp und Jurtendorf. Dauer Kosten

Dieser Studiengang befindet sich im Anerkennungsverfahren. Dauer Kosten

18 Präsenztage CHF 4 400 oder 5 350 1

Luzern Zürich

26.08.2015 – 23.01.2016 31.08.2016 – 28.01.2017

«Die freundliche Atmosphäre und der praxisorientierte Unterricht bei der aeB Schweiz haben mich persönlich und fachlich weitergebracht.»

Beherbergungskosten Daten

15 Präsenztage CHF 3 490 oder CHF 4 360 1 Preisänderungen vorbehalten CHF 1 490 (12 Tage) 24.01. – 17.10.2015 2016: Siehe www.aeb.ch

Naturnahes Lernen: siehe auch Module 2 und 3 in der Mongolei Didaktik der Erwachsenenbildung für Lehrpersonen Modul 1 mit SVEB-Zertifikat In Kooperation mit swch.ch Für Lehrpersonen, die gezielt ihre Kompetenzen für die Bildungsarbeit mit Erwachsenen entwickeln wollen. Spezialmodul für ausgebildete Lehrpersonen aller Stufen. Dauer Kosten Daten Orte

Sylvia Leibfahrth Dipl. Pflegefachfrau HF, Zürich

15 Präsenztage CHF 3 800 06.07.2015 – 15.07.2016 Brugg/Windisch Zürich Luzern Thun

Weitere Informationen patricia.winterberg@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus 1

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Die Höhe der Kosten ist abhängig von den Beiträgen der Kantone.


Eidg. Fachausweis Ausbilderin, Ausbilder Ausbildende erwerben zentrale Kompetenzen für die Konzeption, Gestaltung, Leitung und Evaluation von Lernveranstaltungen mit Erwachsenen. Die aeB Schweiz bietet den Bildungsgang mit dem anerkannten Abschluss «eidg. Fachausweis Ausbilderin, Ausbilder» in modularer und kompakter Form an. Modularer Bildungsgang Zeitpunkt, Standort und Reihenfolge der Module nach Modul 1 individuell wählbar Module 1–5 als Gesamtpaket Dauer 39 Präsenztage Kosten CHF 10 900 oder 13 550 1 zusätzlich für Hotel ca. CHF 780 Modul 1: Lernveranstaltungen mit Erwachsenen durchführen Informationen und Daten siehe unter SVEB-Zertifikat Modul 2: Gruppenprozesse in Lernveranstaltungen begleiten Dauer 5 Präsenztage, Blockkurs Kosten CHF 1 980 oder CHF 2 280 1 zusätzlich für Hotel ca. CHF 780

NEU > Module 2 und 3 in der Mongolei Nachhaltiges Lernen an einmaligen Naturplätzen Die Lerninhalte der Module 2 und 3 werden inmitten einer eindrücklichen Steppen- und Wüstenlandschaft bearbeitet. Kontakte mit Nomaden, Übernachtung in Gercamps und der Besuch von Kulturorten in der Mongolei kommen dazu. Das Lernen in der Natur wird zum unvergesslichen Erlebnis. Dauer

16 Tage mit Reise und Aufenthalt in der Mongolei Vorbereitungstreffen 25.06.2015 Daten 18.07. – 01.08.2015 Kosten Modul 2/3 CHF 3 200 Reise und Aufenthalt CHF 3 600 2 Naturnahes Lernen: siehe auch Modul 1 in der Natur

Modul 3: Individuelle Lernprozesse unterstützen Dauer 4 Präsenztage Kosten CHF 1 200 oder CHF 1 430 1 Modul 4/5: Bildungsangebote für Erwachsene konzipieren und didaktisch gestalten Dauer 15 Präsenztage inkl. Supervision Kosten CHF 4 900 oder CHF 5 890 1 Inklusive Supervision und Praxisbesuch Antrag eidg. Fachausweis beim SVEB CHF 390 Basel Module 2–5 siehe kompakter Bildungsgang Bern Modul 2 Modul 2 Modul 2 Modul 2 Modul 3 Modul 3 Modul 3 Modul 3 Modul 4/5 Modul 4/5 Modul 4/5 Modul 4/5

23.03. – 27.03.2015 07.09. – 11.09.2015 04.04. – 08.04.2016 19.09. – 23.09.2016 01.05. – 22.05.2015 13.11. – 12.12.2015 27.05. – 25.06.2016 04.11. – 03.12.2016 23.01 – 30.05.2015 21.08. – 05.12.2015 22.01. – 21.05.2016 19.08. – 17.12.2016

Luzern Modul 2 Modul 2 Modul 3 Modul 3 Modul 4/5 Modul 4/5

07.12. – 11.12.2015 05.12. – 09.12.2016 15.01. – 06.02.2015 14.01. – 29.01.2016 05.03. – 03.07.2015 25.02. – 01.07.2016

Zürich Modul 2 Modul 2 Modul 3 Modul 3 Modul 4/5 Modul 4/5

29.06. – 03.07.2015 27.06. – 01.07.2016 03.09. – 25.09.2015 01.09. – 23.09.2016 29.10.2015 – 11.03.2016 27.10.2016 – 17.03.2017

Kompakter Bildungsgang Fester Wochentag, konstante Gruppe und eine Studiengruppenleitung für das ganze Ausbildungsjahr Dauer Ausbildungstag Bern Luzern Zürich Kosten Bern Kosten Luzern, Zürich

40 Präsenztage 1 Jahr Mittwoch 04.02.2015 – 20.01.2016 06.05.2015 – 23.03.2016 19.08.2015 – 29.06.2016 CHF 6 000 bis CHF 13 300 1 CHF 9 980 oder CHF 13 300 1 zusätzlich für Hotel ca. CHF 780, Antrag eidg. Fachausweis beim SVEB CHF 390

Bildungsgang Module 2–5 kompakt Fester Wochentag, konstante Gruppe und eine Studiengruppenleitung für die ganze Ausbildung Dauer Basel Basel Bern Bern Luzern Luzern Zürich Zürich Kosten Bern Kosten Basel, Luzern, Zürich

25 Präsenztage 28.05.2015 – 28.01.2016 02.06.2016 – 26.01.2017 27.05.2015 – 20.01.2016 17.08.2016 – 08.03.2017 23.09.2015 – 23.03.2016 21.09.2016 – 12.04.2017 09.12.2015 – 29.06.2016 14.12.2016 – 05.07.2017 CHF 5 000 bis CHF 9 980 1 CHF 7 480 oder CHF 9 980 1 zusätzlich für Hotel ca. CHF 780 Antrag eidg. Fachausweis beim SVEB CHF 390

Weitere Informationen patricia.winterberg@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus 1 2

Die Höhe der Kosten ist abhängig von den Beiträgen der Kantone. Preisänderungen vorbehalten aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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Dipl. Berufsfachschullehrerin, -lehrer BKU im Nebenberuf

Dipl. Berufsfachschullehrerin, -lehrer BKU und BM im Hauptberuf

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Sie unterrichten nebenberuflich an einer Berufsfachschule und suchen eine didaktische Grundausbildung mit Lehrdiplom. Mit diesem Studiengang erarbeiten Sie die Grundlagen des Lernens und Lehrens als Basis einer gelingenden Unterrichtsplanung und -durchführung. Neben dem Lehrdiplom erwerben Sie auch das SVEB-Zertifikat. Dieser Studiengang befindet sich im Anerkennungsverfahren. Dauer

Dauer

Beginn

26.08.2015. – 23.01.2016 31.08.2016. – 28.01.2017 Luzern

Kosten

18 Tage

Dauer

2 Jahre

Beginn

jährlich ab August Luzern

Kosten

pro Studienjahr CHF 6 000 bis CHF 13 300 1

zwischen CHF 4 400 und CHF 5 350 1

Weitere Informationen monika.muff@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > Berufsfachschullehrer/-in

«In meiner Weiterbildung bei der aeB Schweiz habe ich gelernt, wie ich einen abwechslungsreichen und gut geplanten Unterricht gestalten kann.» Christina Oswald Pflegefachfrau Intensivpflege, Interlaken

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Studierende des Diplomstudiengangs erwerben die hauptberufliche Lehrbefähigung für den berufskundlichen Unterricht an Berufsfachschulen respektive für den Fachunterricht Berufsmaturität an Berufsfachschulen oder an Berufsmaturitätsschulen. Der Studiengang ist vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt. Neben dem Lehrdiplom können Sie auch den Fachausweis Ausbilderin, Ausbilder erwerben.

aeB Schweiz AGENDA 2015/16

Weitere Informationen nishitha.bachmann@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > Berufsfachschullehrer/-in


CAS FiB Lehren im Berufsattest In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Berufsbildnerin, Berufsbildner in überbetrieblichen Kursen oder Lehrwerkstätten im Nebenberuf In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Lernende der zweijährigen EBA-Grundausbildung stellen spezifische Herausforderungen an Lehrpersonen und Berufsbildungsverantwortliche. Mit diesem CAS FiB erwerben Sie das dafür nötige Hintergrundwissen und Handwerkszeug. Dauer

1½ Jahre

Beginn

jährlich ab September PH Luzern

Kosten

CHF 5 600 Für Studierende Dipl. Berufsfachschullehrer/-in an der aeB/PH LU CHF 4 900

Weitere Informationen nishitha.bachmann@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > Berufsfachschullehrer/-in

Sie unterrichten nebenberuflich in überbetrieblichen Kursen oder an einer Lehrwerkstätte und suchen eine didaktische Grundausbildung mit Lehrdiplom. Mit diesem Studiengang erarbeiten Sie die Grundlagen des Lernens und Lehrens als Basis einer gelingenden Gestaltung einer Lern-Lehr-Situation. Neben dem Lehrdiplom erwerben Sie auch das SVEB-Zertifikat. Dieser Studiengang befindet sich im Anerkennungsverfahren. Dauer

18 Tage

Beginn

26.08.2015 – 23.01.2016 31.08.2016 – 28.01.2017 Luzern

Kosten

zwischen CHF 4 400 und CHF 5 350 1

Weitere Informationen monika.muff@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > Berufsfachschullehrer/-in 1

Die Höhe der Kosten ist abhängig von den Beiträgen der Kantone.

Die aeB Schweiz unterstützt aktiv das Lernfestival des SVEB. Yvo Wüest zeigt Einsatzmöglichkeiten der «Team-Balance».

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Dipl. Dozentin, Dozent an Höheren Fachschulen im Nebenberuf

Dipl. Dozentin, Dozent an Höheren Fachschulen im Hauptberuf

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Sie unterrichten nebenberuflich an einer Höheren Fachschule und suchen eine Grundausbildung mit Lehrdiplom. Mit diesem Studiengang erarbeiten Sie die Grundlagen des Lernens und Lehrens als Basis einer gelingenden Unterrichtsplanung und -durchführung. Neben dem Lehrdiplom erwerben Sie auch das SVEB-Zertifikat. Dieser Studiengang befindet sich im Anerkennungsverfahren.

Studierende des Diplomstudiengangs Dozentin, Dozent an Höheren Fachschulen erwerben die hauptberufliche Lehrbefähigung an Höheren Fachschulen. Der Studiengang ist vom Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) anerkannt. Neben dem Lehrdiplom erwerben Sie auch den Fachausweis Ausbilderin, Ausbilder.

Dauer

18 Tage

Dauer

2 Jahre

Beginn

26.08.2015 – 23.01.2016 31.08.2016 – 28.01.2017 Zürich

Beginn

1. Studienjahr jährlich Bern ab Februar, Luzern ab Mai, Zürich ab August

Kosten

zwischen CHF 4 400 und CHF 5 350 1

Weitere Informationen monika.muff@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > Dozent/-in an Höheren Fachschulen

«Ich erinnere mich gerne an die aktive und lehrreiche Zeit bei der aeB Schweiz zurück – die vermittelten Lerninhalte haben mich beruflich weitergebracht.»

2. Studienjahr jährlich Bern, Luzern, Zürich ab August Kosten

pro Studienjahr zwischen CHF 6 000 und CHF 13 300 1

Erwachsenendidaktik – Kurse mit Erwachsenen gestalten In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Die Weiterbildung Erwachsenendidaktik richtet den Fokus auf Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Lehrtätigkeit vor dem Hintergrund didaktischer und psychologischer Grundlagen für die Arbeit mit erwachsenen Lernenden. Diese Weiterbildung gilt als Vertiefungsmodul Erwachsenendidaktik (VME).

Matthias Odermatt Leiter Administration/Dozent Front Office, Schweizerische Hotelfachschule Luzern SHL

Dozent Ort

Donatus Berlinger, Abteilungsleiter Erwachsenenbildung PH Luzern; Dr. Hans Furrer, Dozent aeB Schweiz Luzern

Daten

19.03., 16.04., 07.05, 21.05, 28.05.2015

Kosten

CHF 1 960

Weitere Informationen erika.niederberger@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > Dozent/-in an Höheren Fachschulen 1

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16

Die Höhe der Kosten ist abhängig von den Beiträgen der Kantone.


Dipl. Erwachsenenbildnerin, -bildner HF

Als Dipl. Erwachsenenbildnerinnen, -bildner HF übernehmen Sie aufgrund Ihrer umfassenden andragogischen Handlungskompetenzen anspruchsvolle Fach- und Führungsaufgaben in der Bildungsarbeit. Sie konzeptionieren, organisieren, planen und gestalten Bildungsangebote. Sie begleiten und beraten Lernende in Bildungsprozessen und leiten Gruppen oder Bildungsprojekte. Mit entsprechender Vorbildung ist ein Quereinstieg und/oder der gleichzeitige Erwerb des Abschlusses MAS A&PE möglich. Ort

Bern, Luzern, Zürich

Dauer

2 Jahre bzw. 4 Semester

Beginn

jährlich ab August

Kosten

pro Semester CHF 4 500 1

Weitere Informationen patricia.pfulg@aeb.ch erika.niederberger@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > Dipl. Erwachsenenbildner/-in 1

Die Höhe der Kosten ist abhängig von den Beiträgen der Kantone.

Upgrade In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Das Upgrade richtet sich an Dipl. Erwachsenenbildnerinnen, -bildner HF. Mit dem Upgrade erwerben Sie aufbauend auf das Diplom den Abschluss MAS A&PE. Das Upgrade besteht aus den zwei Weiterbildungskongressen (WBK) und dem Vertiefungsmodul Wissenschaftliches Arbeiten. Weiterbildungskongress Ort

Luzern

Daten

WBK 2015 14.07. – 16.07.2015 WBK 2016 11.07. – 13.07.2016

Kosten

CHF 870 pro WBK

Vertiefungsmodul Wissenschaftliches Arbeiten Ort

Luzern

Daten

13.03., 20.03., 17.04., 08.05., 22.05.2015

Kosten

CHF 2 750 Diplom-Abschlussarbeitgebühr CHF 600

Weitere Informationen patricia.pfulg@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > MAS Adult and Professional Education

aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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MAS in Adult and Professional Education

Weiterbildungskongress In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Als Fachpersonen in der Berufs- und Erwachsenenbildung planen, organisieren und führen Sie Lernangebote durch, leiten Gruppen und schreiben wissenschaftliche Arbeiten. Sie erwerben im Bereich der Berufs- und Erwachsenenbildung umfassende Kompetenzen. Mit entsprechender Vorbildung ist ein Quereinstieg möglich. Neben dem Abschluss MAS A&PE können Sie das Diplom als Erwachsenenbildnerin, -bildner HF erwerben. Ort

Bern, Luzern, Zürich

Dauer

2 Jahre bzw. 4 Semester

Beginn

jährlich ab August

Kosten

pro Semester CHF 4 500 1

Weitere Informationen patricia.pfulg@aeb.ch erika.niederberger@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > MAS Adult and Professional Education 1

In Verbindung mit dem Diplom als Erwachsenenbildnerin, -bildner HF

«An angenehmer Lage, einfaches Lernen ermöglichen, durch einen konzentrierten Bildungsplan; so erlebe ich die aeB Schweiz.» Angela Taverna Coach Supervisorin BSO, Rotkreuz

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16

Der Weiterbildungskongress (WBK) richtet sich an Personen, die in der Erwachsenen- und Berufsbildung tätig sind; Lehrpersonen, Dozierende, Ausbildende aller Bildungsstufen und Fachrichtungen aus unterschiedlichen Kontexten wie Berufsfachschulen, Interessenverbänden, Betrieben sowie Fach- und Führungskräfte aus öffentlichen und privaten Organisationen. Der Kongress thematisiert Rahmenbedingungen der Erwachsenenund Berufsbildung vor dem Hintergrund einer sich weiter entwickelnden Wissensgesellschaft. Er stellt bildungsökonomische Fragen, befasst sich mit der Entgrenzung von Lernen über den beruflichen Bereich hinaus und diskutiert didaktisch-methodische Möglichkeiten. Ort

Luzern

Daten

WBK 2015 14.07. – 16.07.2015 WBK 2016 11.07. – 13.07.2016 CHF 870 pro WBK

Kosten

Weitere Informationen patricia.pfulg@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > MAS Adult and Professional Education


Dipl. Kommunikationstrainerin, -trainer NDS HF

Aus der Praxis – für die Praxis Die Publikationsreihe zu Bildung, Führung und Beratung – zeitgemäss und praxisrelevant 46/47 Einführung in die Neuropsychologie für Lehrende in der Erwachsenenbildung Peter Gasser

Für Ausbildende, Erwachsenenbildnerinnen, -bildner, Supervisorinnen und Supervisoren, Trainerinnen und Trainer, die professionell Kommunikationsthemen anbieten. Die Ausbildung umfasst œYclm]dd]@afl]j_jmf\l`]gja]fmf\Eg\]dd]Ymk\]jKhjY[`%$ Sprech- und Sozialwissenschaft œ?]khj[`k^–`jmf_mf\J`]lgjac œ\aYdg_ak[`]C]jf^`a_c]al]ffY[`:g`e œ<aY_fgk]Ydk?jmf\dY_]^–jcgfkljmclan]CgfÈaclZ]YjZ]almf_ œcgfkljmclan]CgeemfacYlagf±?^C²fY[`E&:&Jgk]fZ]j_ œhjg^]kkagf]dd]Afl]jYclagfk%mf\CgeemfacYlagfk_]klYdlmf_eal Reflexion der aktuellen Dynamik in der Gruppe œGj_YfakYlagfkoakk]f^–jCgeemfacYlagfkljYafaf_k œ‘cgfgeak[`]j=afkYlrngf9l]emf\Klaee] Nach erfolgreichem Qualifikationsverfahren erhalten Sie den eidgenössisch anerkannten Titel «Dipl. Kommunikationstrainerin, -trainer NDS HF». Dauer Beginn Ort Kosten

2 Jahre, 38 Ausbildungstage 06.10. – 08.10.2016 abwechselnd in Bern, Luzern, Zürich CHF 15 650

Einige Module können Sie auch einzeln als Weiterbildung buchen. Die nächste Möglichkeit im laufenden NDS: œCgfkljmclan]CgeemfacYlagf±?^C²E&:&Jgk]fZ]j_ 17.04. + 18.04.2015 07.05. – 10.05.2015 œ<a]Cmfkl\]k<aYdg_kºYf\]jkcgeemfara]j]fmf\ neu denken lernen 06.03. – 07.03.2015 12.06. + 13.06.2015 18.09. + 19.09.2015 Weitere Informationen monika.muff@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich bilde aus > dipl.-Kommunikationstrainerin/ -trainer- nds-hf

«Ich hätte nie gedacht, dass ich alles, aber auch wirklich alles aus dem Studiengang dipl. Kommunikationstrainerin NDS HF ein- und umsetzen kann. Absolut gewinnbringend.» Mailrückmeldung von Dr. Barbara Hellermann, Geschäftsführerin Departement Physik, Universität Basel

Die aeB Schweiz gibt gemeinsam mit dem hep-bildungsverlag die Publikationsreihe «Aus der Praxis für die Praxis» heraus. Die Publikationen beleuchten zeitgemässe und praxisrelevante Aspekte der Bildung, Führung und Beratung Erwachsener. Die Publikationen können über unsere Homepage bestellt werden. Nr.

Titel/Autor/Preis (exkl. Porto)

46/47 Einführung in die Neuropsychologie für Lehrende in der Erwachsenenbildung Peter Gasser (ISBN: 978-3-03905-849-5), CHF 34.00 45

Leadership Führung der Zukunft – Zukunft der Führung Alfred Faustenhammer, Claudius Fischli, Edwald E. Krainz, Ute Langthaler, Wolfgang J. Obereder, Christoph Warhanek (ISBN: 978-3-03905-773-3), CHF 17.00

44

Lernen mit neuen Medien Fredi Schneider (ISBN: 978-3-03905-630-9), CHF 17.00

42/43 Qualität Eine Herausforderung für die Erwachsenenbildung Rolf Arnold/Hans Furrer (ISBN: 978-3-03905-508-1), CHF 34.00 40/41 Das Berner Modell – Versuch einer kompetenzorientierten Didaktik Hans Furrer (ISBN: 978-3-03905-552-4), CHF 34.00 39

Erfahrungswissen und Handlungskompetenz Barbara Stettler (ISBN: 978-3-03905-484-8), CHF 17.00

38

Bildungsorganisationen im Wandel Elisabeth Fröhlich Luini (ISBN: 978-3-03905-485-5), CHF 17.00

36/37 Selbstsorgendes Lernen gestalten Ulla Klingovsky, Peter Kossack (ISBN: 978-3-03905-384-1), CHF 34.00 35

Gruppen: verstehen und leiten Helmut Jentges (ISBN: 978-3-03905-287-5), CHF 17.00

33/34 Vom Lernen zum Lehren: Ansätze für eine theoriegeleitete Praxis Donatus Berlinger, Thomas Birri, Barbara Zumsteg (ISBN: 978-3-03905-251-6), CHF 34.00 32

Produktives Scheitern – Geschichten aus dem Führungsalltag Geri Thomann/Thomas Birri (ISBN: 978-3-03905-196-0), CHF 17.00

30/31 Supervision und Organisationsberatung Geri Thomann, Elisabeth Fröhlich Luini (ISBN: 978-3-03905-108-3), CHF 34.00 Die weiteren Titel 19 bis 29 finden Sie auf www.aeb.ch aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16


DAS Schulleiterin/Schulleiter Die Berufsausbildung während der Ferien!

MAS Schulmanagement Pädagogischen Hochschule Luzern

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern

Zulassung für Absolventinnen und Absolventen der Schulleitungsausbildung der aeB Schweiz

Die Schulleitungsausbildung der aeB Schweiz wird nach neuem Konzept in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Luzern (PH Luzern) durchgeführt. Das Konzept entspricht den Ansprüchen der EDK. Gestützt auf das Akkreditierungsverfahren tragen die Absolventinnen und Absolventen den Titel «Schulleiterin, Schulleiter EDK» und erwerben einen schweizweit anerkannten Abschluss mit 30 ECTS-Punkten. Der Zugang zum MAS Schulmanagement der PH Luzern ist gewährleistet. Folgende Elemente führen zum Abschluss: œ+.9mkZad\mf_klY_]2=j^Y`jmf_]f$Oakk]f$@Ydlmf_]f$>`a_c]al]f  und Fertigkeiten als Grundlagen für die Schulführung œ>–`jmf_k[gY[`af_af?jmhh]f œ9jZ]alafD]jf_jmhh]f œ9Zk[`dmkkYjZ]al Kosten

Der Kooperationspartner der aeB Schweiz, die PH Luzern, bietet einen Master of Advanced Studies MAS in Schulmanagement an. Dieser leistet einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung von Führungspersonen an Schulen oder anderen Bildungsinstitutionen. Der MAS Schulmanagement umfasst œCAS bzw. DAS Schulmanagement œSpezialisierungsmodule − Personalführung − Unterrichtsentwicklung − Betriebswirtschaft und Recht − Qualitätsmanagement − Integrations- und Forschungsmodul − MAS Abschlussarbeit

CHF 14 300 Weitere Informationen esther.stalder@phlu.ch und www.phlu.ch

Lehrgang Beginn Sommer 2015 Ort Daten Lehrgang 1. Woche (Sommerferien) 2. Woche (Herbstferien) 3. Woche (Frühlingsferien) 4. Woche (Sommerferien) 5. Woche (Herbstferien) 6. Woche (Frühlingsferien)

Luzern und Zürich in der unterrichtsfreien Zeit 13.07. – 17.07.2015 | Luzern 05.10. – 09.10.2015 | Luzern 25.04. – 29.04.2016 | Luzern 18.07. – 22.07.2016 | Zürich 10.10. – 14.10.2016 | Zürich 24.04. – 28.04.2017 | Zürich

Lehrgang Beginn Sommer 2016 Ort Daten Lehrgang 1. Woche (Sommerferien) 2. Woche (Herbstferien) 3. Woche (Frühlingsferien) 4. Woche (Sommerferien) 5. Woche (Herbstferien) 6. Woche (Frühlingsferien)

Luzern und Zürich in der unterrichtsfreien Zeit 18.07. – 22.07.2016 | Luzern 10.10. – 14.10.2016 | Luzern 24.04. – 28.04.2017 | Luzern 17.07. – 21.07.2017 | Zürich 09.10. – 13.10.2017 | Zürich 23.04. – 27.04.2018 | Zürich

«Bei der aeB Schweiz habe ich wichtige und wertvolle Impulse für die Führungstätigkeit erhalten. Intensiv tauschten wir uns über Werte, Strategien und das persönliche Verhalten aus. Dies hat wesentlich zu meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung beigetragen». Regula Bircher, Geschäftsführerin LEBE, Bern

Weitere Informationen martha.suppiger@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich führe

aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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Leadership-Lab Führungskompetenz entwickeln Vom Konsumieren zum Produzieren des Lernens

Führungskräfte sind in Ihren Unternehmen und Organisationen zunehmend stärker als Gestalter und Entwickler, als interne UnternehmerInnen gefordert. Sie übernehmen dabei Verantwortung für die zielorientierte Gestaltung und Weiterentwicklung ihrer Führungslandschaft mit den darin handelnden Personen. Drei Schlüsselkompetenzen moderner Führung Um diese Anforderung nachhaltig zu verwirklichen, brauchen Führungskräfte neben Managementfähigkeiten drei Schlüsselkompetenzen: œKa]–Z]jf]`e]fN]jYflogjlmf_^–jka[`mf\\]f]a_]f]f9m^_YZ]f% bereich und bewahren dabei den Blick fürs Ganze. œKa]\]fc]fmfl]jf]`e]jak[`$rmcmf^lkgja]fla]jlmf\jakacgk]fkaZ]d und handeln entsprechend konsequent. œKa]n]j^–_]f–Z]j\a]>`a_c]al$9jZ]alkZ]ra]`mf_]fkgrm_]klYdl]f$ dass Selbstorganisation und Selbstverantwortung der Mitarbeitenden erhöht werden. Das Konzept von Leadership-Lab Die drei Schüsselkompetenzen – Selbstverantwortung, zukunftsorientiertes Unternehmertum und das Initiieren von Selbststeuerung – lassen sich nicht in einer Lernarchitektur erfahren und entwickeln, in der die Führungskräfte Wissen und Training konsumieren. Vielmehr braucht es dazu eine Lernarchitektur, die Führungskräfte gezielt und konsequent aus ihrer Konsumentenrolle als Lernende herausholt und sie zu Produzenten und Unternehmern ihres eigenen Lernens macht. Das ist die Grundintention von Führungsentwicklung. Führungsentwicklung ist eine Lernarchitektur, die Führungskräfte auf drei Ebenen als vollverantwortlichen Gestalter fordert: œYdk?]klYdl]j\]j]a_]f]f=floa[cdmf_$ œYdk?]klYdl]j\]kD]jf]fkaeL]Yemf\ œYdk?]klYdl]j\]kD]jfljYfk^]jkafkMfl]jf]`e]f& Die Lernarchitektur von Leadership-Lab In insgesamt 15 Tagen über ein dreiviertel Jahr verteilt, arbeitet die Lerngruppe an ihrer Führungsentwicklung auf drei Ebenen: 1. Führungswerkstatt 2. Teamlernen 3. Individuelles Lernen und Lernpartnerschaften (Siehe Grafik Seite 23) Im ersten Teil der Führungsentwicklung - den «Erfindertagen» – erarbeiten die Teilnehmenden auf der Basis von Feedbacks Ihrer Führungskräfte und der Reflexion eigener Führungserfahrungen ihre individuellen Lernziele. Anschließend entwickelt und entscheidet die Teilnehmergruppe an welchen Fragen, Anliegen und Lernzielen sie in den nachfolgenden vier Werkstätten arbeiten wollen. Die Rolle der Teilnehmenden und die Rolle der Lernbegleitenden Ein Team von zwei bis drei TeilnehmerInnen übernimmt jeweils die Verantwortung für Entwicklung und Durchführung einer 2,5 bis 3tägigen Führungswerkstatt. Dabei orientieren sie sich an den Lernzielen, die bei den Erfindertagen der jeweiligen Werkstatt zugeordnet worden sind. Fachlich und didaktisch werden sie an 2,5 Vorbereitungstagen in dieser Führungs-Arbeit von einem Lernbegleiter unterstützt. Möglichst viel Führungsverantwortung wird bei den jeweils Verantwortlichen belassen, damit diese Ihr Führungshandeln zeigen, reflektieren und weiterentwickeln können. In der Art, wie sie im Hier und Jetzt des Lernprozesses Verantwortung für die Lernziele übernehmen, diese entwickeln, 20

aeB Schweiz AGENDA 2015/16

mit ihnen durch die Werkstatttage führen, im Prozess mit der Gruppe verändern und Begeisterung dafür wecken, wird alles Entscheidende zum Thema Führung und Unternehmertum sichtbar. Mehr braucht es nicht. Die Lernbegleiter sind nicht primär ExpertInnen, keine Vermittler von Wissen und Können, sondern sie treten einen Schritt zurück und werden Lern-Coaches. Ihre Kernkompetenz ist das «Los-Halten»: die situationsbezogene Balance von Loslassen und Festhalten. Sie richten die Aufmerksamkeit der Lerngruppe auf das, was sich zeigt: individuelles Handeln im hier und jetzt der Gruppe und deren Folgen für Führung, Muster, wie die Gruppe kollektiv Lernen, Konflikte, Herausforderungen und Krisen gestaltet und mentale Modelle, die das Handeln und Denken im Unternehmen prägen. Das Leadership-Lab richtet sich an: œ>–`jmf_kcj^l]Ymk\]f:]j]a[`]fOajlk[`Y^l$:ad\mf_$N]joYdlmf_$ Gesundheit und Soziales. œ>–`jmf_kcj^l]$\a]Z]j]alkaf\$a`jD]jf]fealMfl]jkl–lrmf_ngf Lernbegleitern selbst in die Hand zu nehmen und ihr Führungshandeln im hier und jetzt der Lerngruppe reflektieren und weiterentwickeln wollen. œ=kakl]jo–fk[`l$\Ykke]`j]j]>–`jmf_kh]jkgf]fYmk\]jk]dZ]f Organisation an dieser Führungsentwicklung teilnehmen. Daten der Führungsentwicklung Dozentin Barbara Eppler, Coach, Trainerin, Organisationsberaterin, Winterthur Dozent Andreas Peteranderl, Coach, Trainer, Organisationberater, München Ort Lernwerkstatt in Hotels, Lernberatungstage in der aeB Zürich Kosten CHF 12 600 (exkl. Hotelübernachtungen) Daten Erfindertage Führungswerkstatt 1 Führungswerkstatt 2 Führungswerkstatt 3 Führungswerkstatt 4

05.10. – 07.10.2015 23.11. – 25.11.2015 (VB1: 10.10.15 / VB2: 16.11.15 / VB3: 23.11.15 ab 9.00 Uhr) 01.02. – 03.02.2016 (VB1: 04.12.15 / VB2: 15.01.16 / VB3: 01.02.16 ab 9.00 Uhr) 25.04. – 27.04.2016 (VB1: 15.02.16 / VB2: 04.04.16 / VB3: 25.04.16 ab 9.00 Uhr) 29.06. – 01.07.2016 (VB1: 06.05.16 / VB2: 17.06.16 / VB3: 28.06.16 ab 14.30 Uhr)

Erfindertage und Führungswerkstatt 1 – 3 beginnen jeweils um 14.30 Uhr und enden am 3. Tag um 18.00 Uhr, Führungswerkstatt 4 beginnt um 9.00 Uhr und endet am 3. Tag um 18.00 Uhr. Für die Vorbereitung der Lernwerkstatt 1-4 werden alle Teilnehmenden einmal im Team eine Lernwerkstatt inhaltlich vorbereiten und durchführen. Für die 2,5 dafür vorgesehenen Vorbereitungstage VB1, VB2 und VB3 mit Lernbegleiter sind die Daten in Klammern festgelegt und das jeweilige Führungswerkstatt-Team nimmt daran obligatorisch teil. Weitere Informationen martha.suppiger@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > ich führe


Neuausrichtung der Führungsausbildung

Vom Polarwolf zum Königspinguin Barbara Eppler

Dieser Artikel zeigt auf, welche neuen Aufgaben und Verantwortungen Führungskräfte sowohl in der Bildungslandschaft wie auch im Gesundheitswesen und in Profitorganisationen haben. Alles gemäss dem Motto: «Mit den erfolgreichen Errungenschaften der Vergangenheit die Zukunft miteinander aktiv gestalten», wie der österreichische Manager und Experte Rudolf Wimmer für Organisationsberatung 2013 schreibt. Bisherige Denkmuster in der Führungsfunktion Bis anhin bedeutet Führung in Berufs- und Erwachsenenbildungsinstitutionen mehrheitlich ein Verwalten und Administrieren von Prozessen, Lehrplänen und Lehrpersonen. Besondere Anstrengungen erfolgen in den strukturellen Anpassungen, die meist schriftlich in allen Details von «oben» zu den Mitarbeitenden gelangen mit dem Anspruch, dass diese alles verstehen und umsetzen. In dieser linearen Abfolge der Rollengestaltung kann sich jede Ebene in Sicherheit wiegen. Die Verantwortung liegt ganz oben, jede ausführende Ebene «erfüllt» mehr oder weniger, was man ihr aufgetragen hat. Z.B. in Bildungsinstitutionen wird Führung bei Lehrenden als unterstützende Funktion meist akzeptiert, sofern diese sie von administrativen und verwaltungstechnischen Themen in ihrer Profession entlasten. Diese Denkhaltung zeichnet sich nach R. Wimmer u.a. durch ein instrumentell verwaltungstechnisches Organisationsverständnis aus, welches davon ausgeht, dass es meistens nur einen richtigen Weg gibt, den man befolgen muss, damit gut gelernt werden kann und Erfolge zu verzeichnen sind. Führung entspräche dabei bildlich gesprochen einem Polarwolf, der die Gefahren und Wege kennt und so lange das Rudel führt, bis ein Stärkerer seinen Platz erkämpft. Für eine Organisation bedeutet dies lange Wege der Entscheidungen, ein eher unbewegliches Gefüge, das zu schwerfällig ist, um sich wandelnden Bedingungen sinnvoll anzupassen. In Profitorganisationen der Wirtschaft ist die lineare Bewegung «top – down» ebenfalls die gleiche, nur dominiert da ein technisch instrumentelles Organisationsund Führungsverständnis. «Wenn Führung an der richtigen Schraube in der Organisation dreht, dann ist das Problem gelöst.» (frei nach R. Wimmer, 1999). Wie kann heute Führung neu verstanden werden? Rudolf Wimmer beschreibt sechs Aufgabenfelder von Führung:

Zukunft visionieren Bei der Implementierung z.B. einer Kompetenzorientierung in einer Berufsschule, in der Lernende zur Selbst-Verwirklichung und -Verantwortung geführt werden, sollte Führung Strukturen schaffen, damit Vertreterinnen aus allen relevanten Disziplinen gemeinsam in den Austausch kommen und visionieren, wie z.B. in fünf Jahren die Kompetenzorientierung von den Lernenden gelebt werden wird und woran man dies beobachten könnte. Diese projektierte Zukunft führt dazu, Fertigkeiten und Fähigkeiten für Lehrpersonen davon abzuleiten, wie sie sich gegenüber den Lernenden als Vorbilder in ihrer beruflichen Rolle zu verhalten haben. Führung gibt Impulse, legt organisationsintern Strukturen für den inhaltlichen Austausch fest und entwirft im Gespräch Wege, um die gewünschte Zukunft zu erreichen. Ausrichtung auf die relevanten Umwelten In dieser Aufgabe beschäftigt sich Führung mit den sich ändernden Bedürfnissen ihrer wichtigsten Auftraggeber und externen Kunden. Herausfordernd ist es, die heterogenen Bedürfnisse z.B. der Lernenden intern zu erkennen und mit strukturellen Antworten beides zu verbinden. Führung bedeutet, mit ihren Auftraggebern über entsprechende Leistungen und deren gewünschte Wirkung zu sprechen und nach innen, z.B. gegenüber der Schule, die SOLLIST-Differenz inhaltlich anzupassen. Wenn z.B. Lehrpersonen im Alltag ihre Lernenden mit diversen didaktischen Angeboten unterstützen, sind es die Führungskräfte, welche die Schwierigkeiten und Anliegen der Lehrpersonen bei ihrer Aufgabenerfüllung erkennen und ernsthaft angehen. Das bedeutet nicht, dass Führungskräfte alles tun müssen, was Lehrpersonen wünschen. Aber gegenseitiges Verstehen von Bedürfnissen, gemeinsame Lern- und Entwicklungsprozesse mit entspre-

chender Selbst-Steuerung und Verantwortlichkeit tun not. Die eigene Organisation entwickeln Flexibel auf Änderungen reagieren. Im gesamten Räderwerk der Organisation sich selbst steuern und sich dabei bewusst sein, was verantwortliches Handeln bedeutet, ist eine weitere, wesentliche Führungsaufgabe. Umgang mit knappen Ressourcen Heute können auch Berufsschulen meist nicht mehr mit zusätzlichen Neuanstellungen antworten, wenn sie Strukturen anpassen müssen. Die Ressourcen sind überall knapp bemessen. Deshalb ist es elementar, dass Lehrpersonen nachhaltig gefordert und gefördert werden, damit sie mental und verhaltenstechnisch den Herausforderungen flexibel und vertrauensvoll gewachsen sind. Das bedeutet für Führungskräfte, dass sie wachsam beobachten, was gerade geschieht, und daraus Schlüsse ziehen. Ob die eingeschlagene Entwicklung in die gewünschte Richtung führt, muss ständig überprüft werden. 5 Menschen mit der Organisation zusammenbringen Eine wichtige Aufgabe von Führung ist, dass sie Sorge dafür trägt, dass die richtigen Menschen an Bord sind und dass sie ihr Leistungspotenzial entfalten und sich mit den veränderten Anforderungen der Organisation mitentwickeln können. Organisationen tendieren heute dazu, so zu tun, als hätten sie unbegrenzten Zugriff auf das Leistungspotenzial ihrer Mitglieder, oder sie überlassen den Einsatz des eigenen Engagements, die Weiterentwicklung etc. gänzlich ihren Mitarbeitenden selbst. Führungskräfte sollten periodisch überprüfen, inwiefern die Belastbarkeit der Menschen geaeB Schweiz AGENDA 2015/16

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Neuausrichtung der Führungsausbildung

geben, die strategische Ausrichtung noch eingehalten und das Umfeld dazu noch passend sind. 6 Möglichkeiten der Selbstbeobachtung schaffen Alle Mitarbeitenden sollten über den eigenen Stand ihrer Leistung zeitgenau Bescheid wissen. Führungsverantwortliche setzen sich folglich mit der Selbst-Steuerungsfähigkeit der Mitarbeitenden auseinander und sorgen für allgemein akzeptierte Beobachtungspunkte wie z.B. Kennziffern, Diagnosetools etc., damit alle ihre Verantwortung selbst übernehmen und bei Schwierigkeiten oder Abweichungen der geplanten Entwicklung unmittelbar intervenieren können. Dies führt zu folgenden Anforderungen an Führungskräfte: Auf der Ebene der Organisation: Intensiverer Austausch und intensive Kooperationen innerhalb der Organisation horizontal, vertikal und ebenfalls mit den wichtigen Kunden ausserhalb der Organisation ermöglichen flachere Hierarchien. Diese Kooperationen und Beziehungen sind jedoch auf ein gemeinsames Verständnis von Führung, Zusammenarbeit und bezüglich Identifikation mit zugrundeliegenden Regeln in Kommunikation und Bearbeitung von Konflikten angewiesen. Dieses Verständnis drückt sich in der Kultur einer Organisation aus. Um die Ausrichtung aller Bemühungen allen verständlich zu machen, ist es sinnvoll, dass Führung den Dialog in alle Richtungen pflegt und Strukturen für die Zusammenarbeit in Teams schafft. Dieses Verhalten entspricht nun eher den Königspinguinen, die sich die Zusammenarbeit nach den jeweiligen Stärken aufteilen und intensiv im Austausch miteinander sind. Auf der Ebene der Strukturen: Damit eine intensive Kooperation und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich werden, braucht es Vereinbarungen darüber, WIE miteinander kommuniziert werden soll 22

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und welche Inhalte in welchen AustauschGefässen und Settings zu welchem Zeitpunkt besprochen werden. Gleichzeitig geht es auch immer darum, Selbstbeobachtungsschlaufen einzubauen, damit schnell festgestellt werden kann, wann die Realität von der Planung abweicht und entsprechende Anpassungen nötig werden. Auf der Ebene der Personen: Führungspersonen sind Vorbilder durch ihr Verhalten und ständig unter Beobachtung, ob sie das, was sie vertreten, auch wirklich ernst meinen. Sie können durch ihr Verhalten Prozesse ermöglichen oder verhindern. Neu prägen sie einen angstfreien Umgang durch eine Haltung des «Nichtwissens», indem sie Mitarbeitende und Lernende mit ihrem Wissen einbeziehen. Sie bearbeiten Prozesse, bei denen erst einmal ungewiss sind, ob sie das ermöglichen, was man von ihnen erhofft. Sie gehen zielgerichtet mit sozialen Situationen um, die erstmals durch die Neuausrichtung chaotisch und ungewohnt wirken und dadurch Unsicherheiten schaffen, weil die Gewissheit auf Erfolg zu Beginn noch nicht ersichtlich ist. Sie stehen vor Problemstellungen, die von einem hohen Anteil an Nichtwissen gekennzeichnet sind, eingebettet in eine schwer durchschaubare soziale Dynamik, ohne die Auswirkungen des eigenen Verhaltens prognostizieren zu können. Der geforderte Paradigmenwechsel lässt sich leicht beobachten œR]a_l]af]>–`jmf_kh]jkgf][`l]kAfl]j]kk] für die Bedürfnisse von Auftraggebern, Kunden, Mitarbeitenden in ihrem Tun? œCYffka]\a]]a_]f]fA\]]fmf\\Yk eigene (Besser-)Wissen loslassen, um wirklich auch zwischen den Zeilen zuhören zu können? œ?]daf_l]ka`jYfo]k]flda[`]ff]mjYd_a% schen Stellen z.B. in einer Produktion, nochmals die relevanten Funktionsträger zusammenzubringen, um die erwünschte Qualität sicherzustellen?

œK[`Y^^lka]]k$]af]af`Ydlda[`]9mkja[`% tung in der Strategie zu planen, diese zu halten und trotzdem wachsam zu bleiben für Anpassungen bei der Umsetzung im Alltag? œ:]_]_f]lka]CgfÈacl]fealO]jlk[`lrmf_ für die Anliegen der andern und für sich selbst? œKljclka]\mj[`kgda\]CgfÈaclZ]YjZ]a% tungen das Vertrauen und die Kooperation? œ?]daf_l]ka`j$ealCjalac$Cgf^jgflYlagfmf\ Unsicherheit angemessen umzugehen und erst recht im Dialog zu bleiben? Die aeB Schweiz antwortet auf diese Fragen mit einem «Leadership-Lab» worin die Führungskompetenz entwickelt werden kann. Siehe Seite 20.


Die Architektur der Führungsentwicklung In fünf Modulen über ein dreiviertel Jahr verteilt, arbeitet die Lerngruppe an ihrer Führungsentwicklung auf drei Ebenen:

Erfindertage*

FührungsWerkstatt 1

1

Aufnahmegespräch

FührungsWerkstatt 2

2

FührungsWerkstatt 3

FührungsWerkstatt 4

3

4

Teamlernen

Zielvereinbarung mit VG

Doppel-Leitungen: Andreas Peteranderl, Coach, Trainer, Organisationsberater, München

Individuelles Lernen

Daten Erfindertage*

05.10. – 07.10.2015

Führungswerkstatt 1

23.11. – 25.11.2015 (VB1: 10.10.2015 / VB 2: 16.11.2015 / VB3: 23.11.2015 ab 9.00 Uhr)

Führungswerkstatt 2

01.02. – 03.02.2016 (VB1: 04.12.2015 / VB 2: 15.01.2016 / VB3: 01.02.2016 ab 9.00 Uhr)

Führungswerkstatt 3

25.04. – 27.04.2016 (VB1: 15.02.2016 / VB 2: 04.04.2016 / VB3: 25.04.2016 ab 9.00 Uhr)

Führungswerkstatt 4

29.06. – 01.07.2016 (VB 1: 06.05.2016 / VB 2: 17.06.2016 / VB3: 28.06.2016 ab 14.30 Uhr)

Barbara Eppler, Coach, Trainerin, Organisationsberaterin, Winterthur

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ich berate ...

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MAS Supervision und Organisationsberatung

Coaching von Lebensprojekten

Kooperation der aeB Schweiz mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen PHSG

Nachdiplomkurs (NDK) zur Erwachsenenbildung mit älteren Menschen in der nachberuflich-familialen Phase

Für Fachleute in Bildung und Personalentwicklung Supervision, Coaching und Organisationsberatung sind auf das Arbeits- und Berufsfeld zugeschnittene professionelle Beratungsformate. Sie richten sich an Einzelpersonen, Gruppen, Teams und Organisationen. Immer geht es um die Begleitung von Lernen, Entwicklung und Veränderung im Arbeits- und Berufsfeld. Daten zum modularen Lehrgang Grundlagen der Beratung CAS I 2015 20 Seminartage Daten 18.06.2015 – 16.01.2016, Zürich Kosten CHF 6 980 inkl. Development Center CAS II Beratungsformate – Erweiterung und Vertiefung Modul 1 Einzelberatung als Unterstützung von beruflichen Rollen Modul 1, 2015 9 Seminartage Daten 05.02. – 18.04.2015, Gossau SG und Zürich Kosten CHF 3 310 Modul 2 Teamberatung und Teamentwicklung Modul 2, 2015 9 Seminartage Daten 07.05. – 15.8.2015, Zürich Kosten CHF 3 310 Modul 3 Führungscoaching und spezielle Themen in der Einzelberatung Modul 3, 2015 9 Seminartage Daten 10.09. – 21.11.2015, Zürich Kosten CHF 3 310 Daten für Kompetenznachweise 16.09. oder 11.12.2015 Organisationsberatung und Change Management CAS III 2015 22 Seminartage Daten 12.02. – 28.11.2015, Zürich, Gunten und Luzern Kosten CHF 7 550 Beratungsansätze und Diplomarbeit CAS IV 2015 13 Seminartage Daten 15.01. – 30.05.2015, Zürich Kosten CHF 4 880 plus CHF 500 Diplomgebühr Masterstufe 2015/2016 Beratungswissenschaft, Zürich Daten 28.10. – 31.10.2015, 4 Seminartage plus 10 Halbtage Begleitgruppen nach besonderem Terminplan 06. + 07.09.2016 Masterkolloquien, Zürich Kosten CHF 5 100 plus CHF 950 Mastergebühr

Die aeB Schweiz entwickelt mit wissenschaftlicher Begleitung der PH Luzern ein innovatives geragogisches Weiterbildungsangebot (NDK) für Erwachsenenbildner/-innen, bei dem die Teilnehmenden die Begleitung älterer Menschen in der nachberuflich-nachfamilialen Phase bei der Umsetzung persönlicher Lebensprojekte erlernen. Der NDK fokussiert methodisch auf eine Kombination von Projektmanagement und Coaching und beinhaltet einen Praxisteil zur Direkterprobung von Projektbegleitungen. Strukturierung des Ausbildungsangebotes 1. Sequenz: Geragogisches Grundwissen 2. Sequenz: Beratung und Begleitung 3. Sequenz: Projektmanagement 4. Sequenz: Planen und Realisieren eines Lebensprojektes 4 Praxisbzw. Projektphasen 5. Sequenz: Evidenzbasierte Reflexion Kolloquien Abschlussarbeit 6 Sequenz: Transfer- und Kommunikationskompetenz Kosten

CHF 8 500

Ort

Luzern

Daten Lehrgang

Freitag – Samstag Freitag – Samstag Freitag – Samstag Freitag – Samstag Februar – Mai Freitag – Samstag Freitag – Samstag Samstag

02.10. – 03.10.2015 06.11. – 07.11.2015 04.12. – 05.12.2015 22.01. – 23.01.2016 Projektphasen (individuell) 03.06. – 04.06.2016 09.09. – 10.09.2016 08.10.2016

Weitere Informationen monika.muff@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch

«Bei der aeB Schweiz profitiere ich von vielseitigen Angeboten für meine Arbeit als Beraterin.» Yvonne Weideli Supervisorin und Beraterin (DAS), Luzern

Weitere Informationen lisa.lenherr@mas-sob.ch T 044 361 34 34 www.mas-sob.ch

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Interview

Strategisch denken ist mir wichtig Interview mit Sita Mazumder, Präsidentin des Vorstandes der aeB Schweiz

rin mit neuen und innovativen Bildungsvorhaben. In welche Richtung soll es in den nächsten Jahren gehen und welche Erwartungen an den Bildungsmarkt der Zukunft haben Sie? Wenn der Markt knapper wird, ist es wichtig, Strukturen und Prozesse zu überprüfen, aber auch bei den Angeboten hinzuschauen und zu evaluieren, was sich lohnt und was nicht. Generell sind Institutionen erfolgreicher, die ein klares Profil haben, die die Qualität hochhalten und die Kontinuität gewährleisten. All das soll weiterhin bei der aeB Schweiz gelten und noch verstärkt werden.

Prof. Dr. oec. publ. Sita Mazumder Dozentin Institut für Finanzdienstleistungen ZUG IFZ

Frau Mazumder, Sie sind seit April 2014 die neue Präsidentin des Vorstandes der aeB Schweiz. Wie erleben Sie die Arbeit im neu konstituierten Vorstand und welche Herausforderungen sehen Sie für das neue Jahr? Der neu aufgesetzte Vorstand hat sich schnell und konstruktiv gefunden. Die Mitglieder decken alle wichtigen Bereiche ab und alle bringen viel Erfahrung und Wissen mit, was natürlich die beste Art ist, in einem solchen Gremium auch wirklich arbeiten und einen Beitrag leisten zu können. Herausforderungen sind bekanntlich immer auch eine Chance. Der Bildungsmarkt verändert sich: Wir sehen mehr Akteure, mehr Produkte, Standortveränderungen etc. Es gilt, für die aeB Schweiz den Platz zu sichern und zu stärken und sich als wichtige Bildungsinstitution sowohl kurzfristig operativ wie auch mittel- und langfristig strategisch erfolgreich auszurichten. Die aeB Schweiz hat 43 Jahre Erfahrung im Bildungsbereich und war mehrfach Pionie26

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Der Bildungsmarkt wird zunehmend ein Hypercompetition-Markt. Unsere Angebote müssen inhaltlich auf den Arbeitsmarkt abgestimmt und von hoher Qualität sein. Unsere Kundinnen und Kunden – bestehende und potenzielle – sollen mit der aeB Schweiz automatisch echten Mehrwert assoziieren. Natürlich soll auch immer etwas Raum vorhanden sein, um auszuprobieren; aber dies kalkuliert und bewusst. Die aeB Schweiz «bespielt» die Standorte Zürich, Bern und Luzern sowie Basel. Dazu bieten Sie Inhouse-Angebote in der Schweiz und international an. Ist es für Sie denkbar, einen Teil der Angebote auch ins Netz auszulagern und mit «Blended Learning-Angeboten» den Markt neu aufzumischen? Das ist durchaus eine denkbare Variante. Die Zeit heute verlangt verschiedene Lernmethoden und dem kann und soll sich auch die aeB nicht verschliessen. Wichtig ist, dass wir unsere Kundinnen und Kunden kennen und damit erkennen können, bei welchen Produkten welche Methoden gefragt sind. Ebenfalls spielen die Inhalte eine Rolle: Nicht alle Themen eignen sich gleich gut für die Vermittlung via Netz. Betreffend Schule und Bildungswelt gibt es auch kritische Stimmen, die beklagen, dass viele Lernende unter einem enormen Erfolgsdruck stehen. Wie sieht für Sie ein Bildungssystem aus, welches statt Angst und Prüfungsdruck die Freude und die Po-

tenzialentwicklung aller Beteiligten in den Mittelpunkt stellt? Meiner Erfahrung nach stellt sich jeweils dann Freude und Potenzialentwicklung ein, wenn wir erkennen und fühlen, dass wir in irgendeiner Weise vorankommen. Die aeB Schweiz verfolgt ein sehr persönliches und individuelles Bildungskonzept und genau das macht Lernen – sagen wir mal – freudiger. Daran soll unbedingt festgehalten werden, denn aus meiner Sicht ist das ein klarer Erfolgsfaktor, nicht nur für die aeB, sondern auch für das Bildungssystem. Wenn Sie einen Zauberstab erhielten und drei wichtige Veränderungen bei den Menschen und beim aktuellen Bildungssystem auslösen könnten: Wo würden Sie ansetzen? Nebst der Fachkompetenz, die wir heute dominant im Mittelpunkt der Bildung haben, viel stärker die Sozial- und Methodenkompetenz mit einbeziehen. Stärker individualisiert arbeiten, also stärker die oder den Einzelnen wahrnehmen und weniger – ich sage es etwas heftig – Mittelmassbildung zu betreiben. Mehr Freiräume für Freidenken schaffen. Die Studierenden sollten auch in der Bildung mit Unsicherheiten, eigenen Ideen und Kreativität arbeiten. Die 100% vorgegebenen Fragestellungen, die wir so oft in der Bildung sehen, sind leider oft nicht praxistauglich. Wie gelingt es einer Bildungsinstitution wie der aeB Schweiz, ein anregendes Umfeld zu schaffen, d.h. einen Ort, wo Menschen ihre Talente entwickeln können? Durch die individuelle und persönliche Wahrnehmung. Das gelingt mit richtig aufgesetzten Inhalten, mit kleinen Klassen und Gruppen und ganz zentral: durch qualitativ überzeugende Dozierende! Frau Mazumder, wir danken Ihnen für das Gespräch. Interview Yvo Wüest


Schulverlag plus AG

Bern | Hauptsitz

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Impulse zur Schulentwicklung

Bianca Ender, Bernhard Noriller, Anton Strittmatter

Peter A. Schmid, Lisa Schmuckli

Teamarbeit zielgerichtet führen Grundsätze, Methoden, Praxistipps

Gemeinsam an Werten arbeiten Ethisches Verfahren als Motor der Schulentwicklung

alle Stufen

alle Stufen

Leerläufige Sitzungen, Gefühle von «Zeitdiebstahl», von nicht nachhaltigen Beschlüssen, Pseudopartizipation und Anheizen von Konflikten müssen nicht sein. Der Praxisleitfaden von Bianca Ender, Bernhard Noriller und Anton Strittmatter verfolgt eine konsequente Zwecklogik: Wer weiss, welcher «Natur» die jeweilige Bearbeitungsaufgabe ist, wählt die dazu besonders zweckmässige Arbeitsmethode und beachtet dabei ein paar Grundsätze. Zu den sieben Aufgabentypen im Zusammenhang mit der Führung der Teamarbeit werden instruktive Methodenbeschreibungen und praktische Beispiele geliefert. 2013, 104 Seiten, A4, farbig illustriert, broschiert ISBN 978-3-292-00749-0

www.schulverlag.ch

Jede Schulkultur basiert auf einer beruflichen Praxis, die sich von Werten leiten lässt. Welche Werte begründen die konkrete Schulkultur, welche Normen werden in der alltäglichen Praxis im Schulhaus umgesetzt und wie können diese Werte und Normen durch die Betroffenen (mit-)gestaltet werden? Das Buch stellt Grundsätze und Methoden vor, wie die ethisch reflektierte Bearbeitung von Schulentwicklungsprozessen Individuen und das Kollegium stärken. Im Zentrum stehen ein praxiserprobtes Verfahren, Leitfragen zu ethischen Aspekten der Berufspraxis sowie Organisationsformen der ethischen Reflexion (z. B. Ethik-Café). 2014, 104 Seiten, A4, illustriert, broschiert ISBN 978-3-292-00684-4

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Weiterbildungen Übersicht Jetzt handle ich! Klaus Antons & Barbara Eppler

21. – 24.01.2015 siehe Seite 31

Kompetenzorientierung umsetzen Dr. Hans Furrer

21.02.2015 (ZH) siehe Seite 28

Widerstand als positive Kraft nutzen Gerhard Friedl

25.02.2015 (ZH) siehe Seite 31

Die Dialog-Kunst 06. + 07.03., 12. + 13.06.,18. + 19.09.2015 (LU) Christine Findeis-Dorn siehe Seite 32 Erwachsenendidaktik 19.03., 16.04., 07.05.,21.05., 28.05.2015(ZH) Donatus Berlinger & Dr. Hans Furrer siehe Seite 30 «Reduziert gewinnt!» Yvo Wüest

02.04.2015 (ZH) siehe Seite 28

Konstruktive Kommunikation 17. + 18.04.07. – 10.05.2015 (LU) Ulrike Arens-Fischer & Andreas Peteranderl siehe Seite 32 Methodenworkshop Gerhard Friedl

28.04.2015 (LU) siehe Seite 29

Kreative Flipchart-Gestaltung Dieter Kreienbühl

30.04.2015 (BE) siehe Seite 29

Lernen in den Dimensionen 2.0 Yvo Wüest

01.05.2015 (LU) siehe Seite 28

Standortbestimmung mit Zukunft Beatrice Sutter

27.05.2015 (ZH) siehe Seite 31

Ein Koffer voller Entspannung Petra Schade

12.06. + 13.06.2015 (LU) siehe Seite 30

Stärken von Mitarbeitenden nutzen Barbara Eppler

26.06. + 27.06.2015 (ZH) siehe Seite 31

Stimme und Rhetorik Uwe Schürmann & Ulrike Arens-Fischer

02. + 03.07.2015 (ZH) siehe Seite 30

Lernende coachen Jenny Laschkolnig

03. + 04.07.21. + 23.10.2015 (LU) siehe Seite 33

Erlebnispädagogik Gerhard Friedl

27. + 28.08.2015 (ZH) siehe Seite 29

Konfliktmanagement Ulrike Arens-Fischer

21. + 22.08.2015 (LU) siehe Seite 32

Werkstattunterricht Irene Isler

15.09.2015 (LU) siehe Seite 30

Das gute Webinar Yvo Wüest

17.09.2015 (LU) siehe Seite 29

Jetzt handle ich! Klaus Antons & Barbara Eppler

23. – 26.09.2015 siehe Seite 31

Kreative Flipchart-Gestaltung Dieter Kreienbühl

30.09.2015 (ZH) siehe Seite 29

Standortbestimmung mit Zukunft Beatrice Sutter

07.10.2015 (BE) siehe Seite 31

Kreative Flipchart-Gestaltung Yvo Wüest

11.11.2015 (LU) siehe Seite 29

Teamprozesse verstehen Gerd Mertens & Ulrike Arens-Fischer

10. –14.11.2015 siehe Seite 31

Psychodramatische Methoden Brigitta Hugenroth

19. + 20.11.2015 (LU) siehe Seite 33

Jetzt handle ich! Klaus Antons & Barbara Eppler

20. – 23.01.2016 siehe Seite 31

Gender/Diversity – Körpersprache Prof. Dr. Christa Heilmann

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16

Weiterbildungen

29. + 30.01.2016 (LU) siehe Seite 32

Hier finden Sie Ihre spezifische Weiterbildung nach Kompetenzbereichen aufgeführt. Schauen Sie übergreifend. So finden z.B. Ausbildende auch unter Führungskompetenz Relevantes wie «Widerstand als positive Kraft nutzen». Beraterinnen und Supervisoren können von Themen wie «Kreative Flipchart-Gestaltung» unter Didaktisch-methodische Kompetenz profitieren. Alle Themen bietet die aeB Schweiz auch gerne bei Ihnen vor Ort an.

Didaktisch-methodische Kompetenz Kompetenzorientierung umsetzen Immer mehr Curricula, Bildungsverordnungen und Bildungskonzepte sind kompetenzorientiert formuliert. Was aber nicht immer einfach ist, ist deren Umsetzung. In dieser Weiterbildung erhalten Sie Anleitungen, Tipps und Vorschläge für diese Umsetzung, auf Wunsch begleiten wir Sie dabei anschliessend in einem Coaching. Dozent Zürich Kosten

Dr. Hans Furrer, Studienleiter und Dozent aeB 21.02.2015 CHF 390

«Reduziert gewinnt!» – Didaktische Reduktion für Bildungsfachleute Viel Stoff – wenig Zeit! Ein Dilemma. In diesem Workshop lernen Sie praktische Modelle, um Stoffmengen auf das Wesentliche zu reduzieren. Sie erfahren, wie Sie Kernbotschaften und grundlegende Strukturen herausarbeiten und vermitteln können. Das Angebot eignet sich für Ausbildende und Trainer, die erfolgreich und entspannt ihre Seminare durchführen möchten. Dozent Zürich Kosten

Yvo Wüest, Studienleiter und Dozent aeB Schweiz, MAS Educational Management ZHAW 02.04.2015 CHF 390

Lernen in der Dimension 2.0 – Der Einsatz von E-Learning und Social Media in der Erwachsenenbildung Blended Learning, die Mischform aus E-Learning und Präsenzunterricht, ist heute Standard in der Erwachsenenbildung. Wir schauen, welche neuen Entwicklungen sich abzeichnen und wohin die Reise geht. Im Workshop setzen Sie laufend Aufträge um und erfahren, welche Vorteile einzelne Systeme und Plattformen bieten. Dozent Luzern Kosten

Yvo Wüest, Studienleiter und Dozent aeB Schweiz, MAS Educational Management ZHAW 01.05.2015 CHF 390


Kreative Flipchart-Gestaltung – mit Farben und Formen Inhalte präsentieren Überraschen und faszinieren Sie Ihre Teilnehmenden mit ansprechenden, «etwas anderen» Visualisierungen. Sie lernen in diesem Seminar, wie Sie mit wenig Aufwand und ohne zeichnen zu können, Inhalte wirkungsvoll und lebendig auf Flipchart oder Pinnwand bringen. Am Ende des Seminars nehmen Sie die von Ihnen erstellten Plakate in einer aeB-Schweiz-Transportrolle nach Hause. Dozent Bern Zürich Luzern Kosten

Dieter Kreienbühl, Erwachsenenbildner HF, MAS A&PE 30.04.2015 30.09.2015 11.11.2015 mit Yvo Wüest, Studienleiter und Dozent aeB Schweiz CHF 390

Das gute Webinar – Praktischer Workshop zu den Grundlagen dieser Zukunftstechnologie Wie lässt sich ein Webinar planen, einrichten, didaktisch kompetent strukturieren und durchführen? Wie fühlt es sich an, im «Cockpit» statt im Klassenzimmer zu sitzen und den Kurs von dort zu steuern? Im Seminar gehen wir direkt online und führen von A–Z ein eigenes Webinar durch. Dozent

Luzern Kosten

Yvo Wüest, Studienleiter und Dozent aeB Schweiz, MAS Educational Management ZHAW Spezialist für die Themenfelder Didaktische Reduktion und Lernen 2.0 17.09.2015 CHF 390

Methodenworkshop – Vielfältigkeit gewinnen

Erlebnispädagogik – Naturnah lernen – Outdoor Auf der Basis von erlebnispädagogischen Theorien erleben Sie zwei praxisorientierte Outdoor-Tage. Sie lernen in diesen Tagen, wie Sie mit Ihren Lernenden draussen in der Natur arbeiten können. Dieser Kurs richtet sich an Weiterbildungsfachleute, die herausfinden wollen, was Erlebnispädagogik ist und wie der eigene Unterricht erlebnispädagogisch angereichert werden kann. Dabei handelt es sich um sanfte Übungen, die nicht mit körperlicher Anstrengung oder risikoreichem Verhalten verbunden sind. Wir zeigen Ihnen, wie mit dem spannenden Ansatz der Erlebnispädagogik wirksame Lernprozesse in Gang gesetzt werden können. Wir sind in der Umgebung von Zürich unterwegs. Dozent Zürich Kosten

Gerhard Friedl, Studienleiter und Dozent aeB Schweiz Outdoor: 27. + 28.08.2015 CHF 790

Weitere Informationen lisa.lenherr@aeb.ch T 044 361 34 34 www.aeb.ch > Weiterbildungen

«Im Workshop <Präsentieren Sie noch oder faszinieren Sie schon?> lernte ich, worauf es bei PowerPoint ankommt.» Alice Blum Expertin Intensivpflege, Berufsbildnerin NDS HF Kantonsspital Olten

Methoden ermöglichen abwechslungsreichen Unterricht. An diesem Tag lernen Sie verschiedene Methoden kennen, die Sie auf der Stelle selber erfahren können. Dazwischen gibt es immer wieder Aufwärmund Pausenspiele. Sie werden auch selber Gelegenheit haben, Methoden und Spiele anzuleiten. In Reflexionsphasen überlegen wir, wie Sie die Methoden in Ihrer Praxis anwenden können. Dozent Luzern Kosten

Gerhard Friedl, Studienleiter und Dozent aeB Schweiz 28.04.2015 CHF 390

aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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Weiterbildungen Didaktisch-methodische Kompetenz Werkstattunterricht – Ein Methodenworkshop

Psychodramatische Methoden – Ein unerschöpflicher Fundus für Bildung, Training und Beratung

Eine sinnorientierte Methode für alle Lernprozessphasen Siehe unter Beratungskompetenz, Seite 33 Sie erweitern Ihr Repertoire um eine Methode mit einem hohen Anteil an selbstorganisiertem und selbstgesteuertem Lernen. Der Werkstattunterricht zielt grundsätzlich auf Individualisierung des Unterrichts. Die Lernenden entwickeln eine hohe Eigenaktivität, arbeiten motiviert und übernehmen Verantwortung für ihren Lernprozess. Dozentin Luzern Kosten

Irene Isler, Studienleiterin und Dozentin aeB Schweiz 15.09.2015 CHF 390

Ein Koffer voller Entspannung – Methoden für Arbeit, Unterricht & Seminar In unserer heutigen informationsgeballten Zeit stellen eine gerichtete Aufmerksamkeit und körperliche Ruhe beim Lernen in der Schule oder Weiterbildung eine grosse Herausforderung dar. Auch am Arbeitsplatz schwirren uns gleichzeitig viele verschiedene Gedanken durch den Kopf und binden nicht nur unsere Energie, sondern auch unsere Konzentration und Kreativität. Im Workshop geht es um kurze und im Alltag einfach durchzuführende Entspannungsübungen, die Ihnen Ihre Energie zurückbringen, Ihre Aufmerksamkeit und Konzentration fördern und Ihrer Kreativität neuen Raum geben.

Erwachsenendidaktik – Kurse mit Erwachsenen gestalten Die Weiterbildung Erwachsenendidaktik richtet den Fokus auf Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen Lehrtätigkeit vor dem Hintergrund didaktischer und psychologischer Grundlagen für die Arbeit mit erwachsenen Lernenden. Diese Weiterbildung gilt als Vertiefungsmodul Erwachsenendidaktik (VME). Dozent Ort Daten Kosten

Weitere Informationen lisa.lenherr@aeb.ch T 044 361 34 34 www.aeb.ch > Weiterbildungen

Im Workshop lernen Sie vielfältige, einfach durchzuführende und alltagsgeeignete Entspannungsübungen kennen, die Sie überall alleine und in Gruppen durchführen können. Das Seminar gibt Ihnen einen Koffer voller praxistauglicher Methoden an die Hand. Dozentin Luzern Kosten

Petra Schade, Studienleiterin und Dozentin aeB Schweiz 12.06. + 13.06.2015 CHF 690

«Ich erlebte einen spannenden und überzeugenden Mix aus Theorie und Praxis im Workshop Didaktische Reduktion.» Patrick Kellenberger Bereichsleiter Marketing + Bildung RVK, Luzern

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16

Donatus Berlinger, Abteilungsleiter Erwachsenenbildung PH Luzern; Dr. Hans Furrer, Dozent aeB Schweiz Luzern 19.03., 16.04., 07.05., 21.05., 28.05.2015 CHF 1 960


Weiterbildungen Führungskompetenz Stärken von Mitarbeitenden nutzen – Diversity in Teams Alle Mitarbeitenden bringen ihre ureigenen Stärken mit, die es gilt, optimal ein- und umzusetzen. Führungskräfte und Erwachsenenbildnerinnen erfahren an sich und untereinander die Unterschiede in Wahrnehmung, Entscheidungspräferenzen und Konfliktverhalten und wie sich diese auf die Teamzusammenarbeit auswirken. Diese konstruktiv und ausbalanciert im Team und bei sich zu nutzen ist Leadership-Aufgabe. Dozentin Zürich Kosten

Barbara Eppler, MSc Coach, Organisationsberaterin, BSO, Erwachsenenbildnerin, Lizenz MBTI-Step I & II 26.06.2015 + 27.06.2015 den Abend frei halten für Einzelgespräche CHF 1 200 inkl. MBTI-Test samt individuellem Skript von ca. 25 Seiten mit best-fit-Einzelgespräch

Jetzt handle ich! – Führen im Konflikt. Schulleitungen im Spannungsfeld Unterschiedlichste Ansprüche werden an Schulleitungen gestellt oder prallen gar aufeinander. Anhand einer Situation aus der Praxis – Cybermobbing – reflektieren Sie die verschiedenen Perspektiven, erleben dynamische Gruppensituationen und erarbeiten Handlungsinterventionen. Sie stärken sich in akuten Situationen adäquat zu führen. Sie reflektieren eigene Werte, Haltungen, Normen und stärken ihre Resilienz für den Ernstfall. Aktivieren Sie Ihre Potenziale und nutzen Sie diese in der Führung Ihrer Schule! Dozenten

Woche

Teamprozesse verstehen – Die Kunst des Führens Ihre Aufgabe und Verantwortung als Motor und Zukunftsgarant des Unternehmens ist es, die Mitarbeitenden zielgerichtet, authentisch und mit Herz zu führen. In immer komplexeren Arbeitsprozessen erhält dabei die horizontale Art des Führens an Bedeutung. Ihre Führungsrolle gewinnt an Leichtigkeit, wenn Sie die Team- und Kommunikationsprozesse verstehen und sich selbst als «Drehkreuz» der Kommunikation. Eine intensive Trainingswoche, in der Sie Ihren Führungsstil erkunden und neue Sichtweisen aus der Team- und Mitarbeiterperspektive entwickeln. Dozenten

Woche Ort Kosten

Gerd Mertens, Trainer, Supervisor DGSv, Ulrike Arens-Fischer, Supervisorin, Trainerin, Mediatorin, Angebotsleiterin und Dozentin aeB Schweiz 10. – 14.11.2015 Die Kurswoche findet in einem Seminarhotel statt. Weitere Infos auf www.aeb.ch CHF 2 150 zusätzlich für Hotel und Verpflegung ca. CHF 850

Standortbestimmung mit Zukunft – Visionen finden, Visionen leben Wie soll es beruflich oder privat weitergehen? Zeit für eine Standortbestimmung! Anhand dieses Kurses können Sie Ihre persönlichen Werte im Alltag bewusst leben. Zu Ihrer Vision oder zu Ihrem übergeordneten Ziel werden Sie erste Schritte reflektieren und planen. Dabei werden Einwände gleich mit einbezogen. Sie lernen verschiedene Instrumente kennen, welche für Visionsarbeit angewendet werden können. Dozentin Zürich Bern Kosten

Ort Kosten

Klaus Antons, Trainer für Gruppendynamik DGGO Barbara Eppler, MSc Coach, Organisationsberaterin, BSO Kurs 1: 21.01. – 24.01.2015 Vertiefungstag 14.03.2015 Kurs 2: 23.09. – 26.09.2015 Vertiefungstag 21.11.2015 Kurs 3: 20.01. – 23.01.2016 Vertiefungstag 19.03.2016 Die Kurswoche findet in einem Seminarhotel statt. Weitere Infos auf www.aeb.ch Der Vertiefungstag wird in Zürich stattfinden. CHF 1 950 zusätzlich für Hotel und Verpflegung ca. CHF 700

Widerstand als positive Kraft nutzen Workshop zum Umgang mit Widerstand in Lerngruppen und Teams Es gibt keine Veränderung ohne Widerstand. Inhaltliche Impulse in Lerngruppen und Wandlungen in Teams bedeuten Veränderungen, die verunsichern können. Verunsicherungen führen oft zu Widerstand, weil damit etwas geschützt werden soll. In diesem Workshop lernen Sie, Widerstand in Gruppen als positive Kraft zu nutzen. Denn Widerstand bedeutet Energie. Auf der Basis von theoretischen Inputs wird vor allem an Ihren konkreten Beispielen gearbeitet. Dozent Zürich Kosten

Gerhard Friedl, Studienleiter und Dozent aeB Schweiz 25.02.2015 CHF 390

Weitere Informationen lisa.lenherr@aeb.ch T 044 361 34 34 www.aeb.ch > Weiterbildungen

Beatrice Sutter, Supervisorin/Coach BSO, Studienleiterin und Dozentin aeB Schweiz 27.05.2015 07.10.2015 CHF 390

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Weiterbildungen Kommunikationskompetenz Konstruktive Kommunikation nach der «Gewaltfreien Kommunikation GfK» – Eine Haltung und Methode zur Bearbeitung von Konflikten*

Stimme und Rhetorik – «Sprich, dass ich dich sehe»

Jenseits von Dominanz oder Unterordnung berufliche Beziehungen gestalten. Tragfähige Lösungen ermöglichen.

Eigene Ressourcen aktivieren in Stimme und Rhetorik. Persönlich – authentisch – frei sprecherische Anforderungen bewältigen. Mit Kreativität und Freude den eigenen Ausdruck fördern. Minivorträge halten, Rhetorik-Modelle für die Praxis zielgerichtet anwenden.

Dozenten

Dozenten

Luzern Kosten

Ulrike Arens-Fischer, Supervisorin, Mediatorin, Angebotsleiterin und Dozentin aeB Schweiz Andreas Peteranderl, Dipl. Pädagoge, Trainer für Gruppendynamik, Psychodramaleiter 17.04. + 18.04.2015 07.05. – 10.05.2015 CHF 2 400

Die Dialog-Kunst: Anders kommunizieren – Neu denken lernen*

Zürich Kosten

Uwe Schürmann, Sprechwissenschaftler DGSS, Lehr-Logopäde, AAP-Trainer Ulrike Arens-Fischer, Sprechwissenschaftlerin DGSS, Rhetoriktrainerin, Angebotsleiterin und Dozentin aeB Schweiz 02.07. + 03.07.2015 CHF 800

Konfliktmanagement

Sich selbst und andere tiefer verstehen mit dem «Offenen Dialog» nach Buber und Bohm. Neue Horizonte im Denken, Sprechen und Handeln erfahren – essentiell für Leitende, Beratende, Ausbildende und Organisationen!

Konfliktstruktur und -dynamik verstehen. Eigenes Gesprächsverhalten lösungsunterstützend einsetzen, Konflikte moderieren, konstruktive Konfliktkultur pflegen, Konfliktbearbeitungs-Modell auf eigene Fallsituationen anwenden.

Dozentin

Dozentin

Luzern

Christine Findeis-Dorn, Sprechwissenschaftlerin DGSS, Supervisorin/Coach DGSv, Dialogprozess-Begleiterin Dialogische Kompetenz 1 FR + SA 06. + 07.03.2015 Dialogische Kompetenz 2 FR + SA 12. + 13.06.2015 Dialogische Kompetenz 3 FR + SA 18. + 19.09.2015

Kosten

CHF 2 400

Luzern Kosten

Ulrike Arens-Fischer, Supervisorin, Mediatorin, Angebotsleiterin und Dozentin aeB Schweiz 21.08. + 22.08.2015 CHF 800

Kommunikation in Organisationen* Unternehmenskultur prägt die Kommunikation, tiefgreifendes Verstehen ermöglicht weitsichtige Kommunikation. Dozent Luzern Kosten

Ansgar Münsterjohann, Supervisor DGSv 27.11. + 28.11.2015 CHF 800

Gender/Diversity – Körpersprache* Warum gibt es unterschiedliche Kommunikationsverhalten? Was kann ich am Körperausdruck ablesen? Wer darf wen unterbrechen? Einfluss beruflicher Situationen und unterschiedlicher kommunikativer Rollen auf das eigene Gesprächsverhalten und die Körpersprache, Missverständnisse vermeiden. Dozentin Luzern Kosten

Prof Dr. Christa Heilmann, Leiterin Abteilung Sprechwissenschaft, Uni Marburg 29.01. + 30.01.2016 CHF 800

Diese Seminare zu kommunikativer Kompetenz* sind Teil des NDS «Dipl. Kommunikationstrainer/-in» und als Weiterbildung geöffnet für Interessierte. Siehe Ausschreibung Seite 17. Weitere Informationen monika.muff@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > Weiterbildungen 32

aeB Schweiz AGENDA 2015/16


Weiterbildungen Beratungskompetenz Lernende coachen – Begleiten zum Erfolg Lehrende/Ausbildende werden befähigt, Lernende in ihren Lern- und Entscheidungsprozessen professionell zu begleiten und zu beraten: Motivation und Leistung steigern – Eigenverantwortung fördern – unterstützen, Herausforderungen zu meistern – Persönlichkeit entwickeln – Potenziale und Ressourcen entdecken. Dozentin Dauer Luzern

Jenny Laschkolnig, MAS A&PE, Coach, Studienleiterin und Dozentin aeB Schweiz 4 Tage 03.07. + 04.07.2015 21.08. + 23.10.2015

Praxisreflexion in Kleingruppen Luzern 17.09.2015, 17.15 – 20.15 Uhr 19.11.2015, 17.15 – 20.15 Uhr Kosten CHF 1 950

Psychodramatische Methoden – Ein unerschöpflicher Fundus für Bildung, Training und Beratung Psychodramatische Methoden sind unter anderem optimal für lebendige Anwärmungen in Gruppen geeignet. Verschiedenste Themen lassen sich damit kreativ bearbeiten. Sie bringen Menschen in Aktion und ermöglichen nachhaltiges Lernen. Für Supervisorinnen und Supervisoren, Kommunikationstrainerinnen und -trainer, Ausbildende, Lehrende, Beratende. Dozentin Luzern Kosten

Birgitta Hugenroth, Dipl. Pädagogin, Psychodramatikerin, Supervisorin DGSv 19.11.2015, 16.15 – 20.45 Uhr, mit Sandwich-Pause 20.11.2015, 09.15 – 19.45 Uhr CHF 850

Weitere Informationen lisa.lenherr@aeb.ch T 044 361 34 34 www.aeb.ch > Weiterbildungen

«Die fachlich fundierte und praxisnahe Beratungsausbildung an der aeb Schweiz eröffnet mir neue berufliche Perspektiven.» Peter Joss Dozent HF Soziales, Zürich

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wir kommen zu Ihnen ...

Informationsabende

Inhouse-Angebote Weiterbildung, Beratung, Coaching für Unternehmen und Organisationen

Die aeB Schweiz bietet alle bestehenden Angebote im Bereich Ausbilden, Führen und Beraten in Unternehmen und Institutionen an. Ihre Bedürfnisse und ein maximaler Transfer in den Arbeitsalltag stehen dabei im Vordergrund. Unkompliziert und flexibel und unter Einbezug vorhandener Ressourcen unterstützen wir Sie bei Ihren Personal- und Organisationsentwicklungsprozessen. Ausbildungen mit eidgenössisch anerkannten Abschlüssen sind ebenso möglich wie längerfristige Projektbegleitungen. Kontaktieren Sie uns für ein kostenloses Erstgespräch. Anschliessend erhalten Sie eine passende Offerte. Unsere Angebote œO]al]jZad\mf_]faf Kurs- und Gruppenleitung Konstruktiver Kommunikation nach GFK Dialogischer Kompetenz Führungskompetenz und Beratung œCgfÈaclZ]YjZ]almf_mf\E]\aYlagf œKN=:g\]j>Y[`Ymko]ak9mkZad\]jafmf\9mkZad\]j œ<a\Yclak[`]J]\mclagf œ:ad\mf_keYjc]laf_ œMekl]ddmf_Ym^Cgeh]l]frgja]fla]jmf_ œE]\a]fme_Yf_$r&:&Cj]Ylan]>dah[`Yjl%?]klYdlmf_ œGj_YfakYlagfk]floa[cdmf_mf\>–`jmf_k%;gY[`af_ œNakagf]f$Ra]d]$KljYl]_a]fº]floa[c]df$mek]lr]f$afalaa]j]f œ:]_d]almf_ngfN]jf\]jmf_khjgr]kk]f œOgjck`gh%D]almf_$?jgkk_jmhh]feg\]jYlagf œEg\]jYlagfngfJ]ljYal]fmf\CdYmkmj]f œL]Ye]floa[cdmf_mf\Kmh]jnakagf œ=floa[cdmf_ngfHjgb]cl]fmf\Cgfr]hl]f œ=%D]Yjfaf_ œ=jd]Zfakh\Y_g_ac œGml\ggjljYafaf_ œFYlmjfY`]kD]jf]f Weitere Informationen patricia.winterberg@aeb.ch T 041 249 44 88 www.aeb.ch > Inhouse-Angebote

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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Luzern Dienstag Dienstag Dienstag Dienstag

18.15 – 19.45 Uhr 10.03.2015 02.06.2015 01.09.2015 03.11.2015

Bern Donnerstag Donnerstag Donnerstag Donnerstag

18.15 – 19.45 Uhr 12.02.2015 11.06.2015 03.09.2015 05.11.2015

Zürich Dienstag Dienstag Dienstag Dienstag

18.15 – 19.45 Uhr 03.03.2015 09.06.2015 15.09.2015 10.11.2015

œ <ahd&CgeemfacYlagfkljYaf]jaf$CgeemfacYlagfkljYaf]j NDS HF und Kommunikations-Expertin, -Experte aeB Schweiz Angaben zu den Informationsabenden finden Sie auf unserer Homepage www.aeb.ch

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18.00 – 19.00 Uhr 16.04.2015 29.06.2015

Luzern Montag Donnerstag

18.00 – 19.00 Uhr 02.02.2015 30.04.2015

Zürich 18.00 – 19.00 Uhr Montag 09.03.2015 Donnerstag 04.06.2015

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18.15 – 19.45 Uhr 25.03.2015

Zürich Mittwoch Dienstag

18.15 – 19.45 Uhr 21.01.2015 05.05.2015


Ich bin vernetzt ... Anlässe Hinter dem aeB NetzWerk verbirgt sich eine Plattform für Studierende, Ehemalige und Mitarbeitende. Angeboten werden Anlässe wie Referate und Bildungslunches. Letztere finden mehrmals jährlich statt, in Bern, Luzern und Zürich. Das NetzWerk dient dem fachlichen Austausch und ermöglicht den Mitgliedern, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen. www.aeb.ch/ich-bin-vernetzt.html

Bildungslunch «E-Learning – was man weiss und doch nicht kennt. Aktuelle Trends und Fallbeispiele zum medienbasierten Lernen.» E-Learning – das sind Web based Trainings, Tests und Lernmanagementsysteme. So die gängige Meinung. Unser Referent zeigt auf, dass medienbasiertes Lernen viel mehr umfasst und sich in den letzten Jahren weiterentwickelt hat. E-Learning wird zu einem wesentlichen Baustein für vernetzte, multilokale und digitalisierte Unternehmen und Bildungsinstitutionen. Donnerstag, 12.03.2015, Bern, Aarbergergasse 5, 12.15 Uhr Dr. Daniel Stoller-Schai studierte an der Universität Zürich Erziehungswissenschaften, Informatik und Psychologie. Er arbeitet heute bei der Firma Lernetz AG und ist bekannt für seine Leidenschaft für das Thema Lernen in all seinen Facetten. Kosten Anmeldung

für Referat und Apéro CHF 10 bis 06.03.2015

«Charismatisch Führen» Charismatische Führungspersonen orientieren sich an Visionen, Werten und Zielen. Mit Leichtigkeit gelingt es ihnen, Mitarbeitende zu motivieren, Kunden zu begeistern. Wie dies gelingt, erfahren Sie an unserem Bildungslunch. Donnerstag, 21.05.2015, Zürich, Sumatrastrasse 11, 12.15 Uhr Zu Gast ist Sandra Bossi, Coach, Trainerin und Spezialistin für authentische Ausstrahlung und Charisma. Kosten Anmeldung

für Referat und Apéro CHF 10 bis 15.05.2015

«Reduziert gewinnt! – Didaktische Reduktion für Trainerinnen und Trainer, Ausbildende und Lehrpersonen» Viel Stoff, aber wenig Zeit. In diesem Dilemma stecken viele Bildungsfachleute. Statt vollständig, besser gründlich zu unterrichten, empfiehlt Yvo Wüest, Dozent bei der aeB Schweiz. Freitag 11.09.2015, Luzern, Kasernenplatz 1, 12.15 Uhr In dieser Vernissage stellt der Autor sein neues, im hep-Verlag 2015 erscheinendes Buch vor. Er erklärt den Nutzen und seine Leidenschaft für didaktische Reduktion und berichtet über seine Erfahrungen mit dem Schreiben eines Sachbuches. Kosten Anmeldung

für Referat und Apéro CHF 10 bis 04.09.2015

«Interkulturelle Kompetenz für Bildungsfachleute» Unsere Welt ist ein Dorf. In einem Dorf sollten möglichst viele miteinander sprechen und sich austauschen können. Das Development Model of intercultural Sensibility (DMIS) erklärt, wie sich interkulturelle Kompetenzen fördern lassen. Mittwoch, 02.12.2015, Zürich, Sumatrastrasse 11, 12.15 Uhr Eveline Steinger kennt sich mit interkulturellen Trainings aus. Sie forscht und arbeitet zu diesem Thema am IZB der PH Zug. In diesem Bildungslunch spricht sie über ihre Erfahrungen und gibt Empfehlungen für die Förderung der eigenen interkulturellen Kompetenzen. Kosten Anmeldung

für Referat und Apéro CHF 10 bis 25.11.2015

Workshop «Bloggen Sie!» Webblogs und ihr Nutzen in der Ausbildung. Donnerstag, 15.01.2015, Bern, Aarbergergasse 5, 09.00 –17.00 Uhr Beatrice Krause, Internetexpertin, Ausbilderin und Bloggerin nutzt ihren Blog4Search schon lange als zusätzliche digitale Kursunterlage und bleibt so up tp date in ihren Fachgebieten Recherche, Social Media und Lernen im Netz. Zusammen mit Andreas Lischer, Infobroker und Blogger initiierte sie 2005 das Rechergenblog.ch, eines der ersten Fachblogs in der Schweiz. Er unterstützt im Workshop als Co-Leiter vor allem bei technischen Fragen. Kosten Anmeldung

CHF 390, inklusive Unterlagen bis 12.01.2015

Bildungsreferat «Digitale Dividende statt Digitale Demenz: Die Zukunft der Schule und des Lernens» aeB Jahresreferat 2015 mit Prof. Dr. Olaf-Axel Burow Unser Gast lehrt an der Universität Kassel und ist Autor des kontrovers diskutierten Buches «Digitale Dividende – Ein pädagogisches Update für mehr Lernfreude und Kreativität in der Schule.» Donnerstag, 12.11.2015, Bern, Hotel-Restaurant Jardin, Militärstrasse 38, 3014 Bern, 17.00 Uhr In seinem Referat zeigt er auf, wie Schulen unter Nutzung der digitalen Medien zu Orten von Lernfreude und Kreativität werden können. Während Kulturpessimisten wie der Neurobiologe Manfred Spitzer die Gefahren «Digitaler Demenz» an die Wand malen, erfahren Sie in diesem Vortrag, wie Lernportale den Lehrpersonen Entlastung und völlig neue Möglichkeiten für binnendifferenzierten Unterricht bieten können. Kosten Anmeldung

für Referat und Apéro CHF 30 bis 16.10.2015

Angaben, ausführliche Informationen und Unterlagen finden Sie auf www.aeb.ch

aeB Schweiz AGENDA 2015/16

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Unsere Standorte aeB Schweiz info@aeb.ch, www.aeb.ch

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Bern Aarbergergasse 5 · 3011 Bern T 031 311 62 33

Wir gratulieren! Die aeB-Schweiz-Glücksfee hat das Los gezogen ... Schon länger bietet die aeB Schweiz ihre Angebote auch intern in Organisationen und Firmen an. Der Trend, Weiterbildung zunehmend auszulagern, führt zu einer stärkeren Nachfrage nach Inhouse-Angeboten. Dort setzt die aeB Schweiz seit Neuem die praktischen Moderationskoffer der Neuland AG ein. Seit 2013 kommen in Bern, Luzern und Zürich sowie bei Inhouse-Aufträgen die einzigartigen Neuland TrainerCaddies Novario® XL zum Einsatz. Dabei handelt es sich um fahrbare Koffertrolleys, die sich im Handumdrehen in eine perfekt eingerichtete Moderations-Station verwandeln lassen. Die Caddies stellte freundlicherweise die Firma Neuland AG der aeB Schweiz zur Verfügung. Einer der Moderationskoffer war in einem grossen Wettbewerb ausgeschrieben. Elena Lustenberger aus Emmen hat den Koffer gewonnen. «Ich freue mich riesig über den Preis, den ich bei meiner Arbeit in der SSBL (Stiftung für

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aeB Schweiz AGENDA 2015/16

Schwerbehinderte) gut einsetzen kann. Mit dem Moderationskoffer kann ich mit der Metaplan-Technik Gruppenprozesse an der Pinnwand moderieren und Präsentationen visuell unterstützen.» Weitere Moderationskoffer können an allen Standorten einfach und unkompliziert für eine Tagesmiete von 50 Franken (inklusive Verbrauchsmaterial) ausgeliehen werden. Die silbrig glänzenden Koffer kommen alleine oder zusammen mit erfahrenen Dozierenden der aeB Schweiz und bringen flexibel und passgenau ausgerichtete Angebote zu den Auftraggeberinnen und Auftraggebern. Yvo Wüest

Luzern Kasernenplatz 1 · 6003 Luzern T 041 249 44 88

Zürich Sumatrastrasse 11 · 8006 Zürich T 044 361 34 34

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Basel (Durchführungsort) Bildungszentrum 21 · 4055 Basel T 041 249 44 88

AGENDA 2015/16  

Kundenmagazin der aeB Schweiz - Akademie für Erwachsenenbildung

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