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Wohn[t]r채ume

Bauen & Leben in der Region 2011/12

Das neue Sonderheft von


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EDITORIAL

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chon Goethe wusste seinerzeit wichtige Parameter rund um den Hausbau auf den Punkt zu bringen. Doch vor allem um den Letzten kreisen heute wahre Horrorszenarien - nicht zuletzt wegen der oftmals negativen Berichterstattung in den Medien. Von einer vollkommenen Ausführung sind solche Beispiele wahrlich weit entfernt. Als ‚Häuslebauer‘ - und damit meist Laie - ist man allerdings auf die Hilfe der Profis angewiesen und überlässt diesen die Planung und Umsetzung der eigenen vier Wände. Dass Bauen aber nicht nur Ungewissheit, Risiko und Ärger bedeutet, dass es zahlreiche qualifizierte, engagierte und verantwortungsbewusste Fachmänner und Beratungsstellen gibt - das soll unser neues Sonderheft Wohn[t]räume einmal mehr aufzeigen.

Drei Dinge sind an einem Gebäude zu beachten: dass es am rechten Fleck stehe, dass es wohlgegründet, dass es vollkommen ausgeführt sei! [Johann Wolfgang von Goethe]

Die Bauherren vier ganz unterschiedlicher Bauprojekte gewährten uns Einblick in ihr Eigenheim - Wohn[t]räume, die Wirklichkeit wurden und noch werden. Nach dem jeweiligen persönlichen Erfahrungsbericht richtet sich der Fokus auf diejenigen, die alles in die Tat umsetz(t)en: Architekten, Roh- und Innenausbauunternehmen, Elektriker, Fensterbauer, Parkett- und Fliesenleger, Inneneinrichter, Gartenbauer... Die Liste ist bei Weitem nicht vollständig. Dass die einzelnen Handwerksbetriebe nicht nur leere Reden schwingen, sondern für ihre Arbeit und die daran gekoppelte Verantwortung einstehen, zeigt vor allem die durchweg positive Resonanz der Bauherren. Das Heft verdeutlicht allemal, dass ein Haus immer nur im Team entstehen kann. Aber auch das Projekt Wohn[t]räume ließ sich nur im Kollektiv verwirklichen. Der Dank gilt deshalb allen an diesem Mammutprojekt Beteiligten: Den zahlreichen und immer aufgeschlossenen Interviewpartnern sowie allen XAVER-Mitarbeitern und dem fantastischen Fotograf Friedrun Reinhold. Ihnen, liebe Leser, wünschen wir nun viel Freude beim Durchstöbern und Erkunden dieser ersten Ausgabe. Vielleicht erfüllen ja auch Sie sich bald Ihren ganz individuellen Wohn[t]raum...

Lena, Nadine und Katharine „Wohn[t]räume“ ist eine Sonderpublikation des Kultur- und Veranstaltungsmagazins XAVER und erscheint einmal jährlich. Die nächste Ausgabe ist für September 2012 geplant. Herausgeber: XAVER GmbH & Co. KG Geschäftsführer: Hariolf Erhardt und Werner Gnieser Bahnhofstraße 78, 73430 Aalen,Tel.: 07361/5249420 aalen@xaver.de, www.xaver.de Auflage: 28.000 Stück

IMPRESSUM Redaktion, Gestaltung und Marketing: Hariolf Erhardt, Jasmin Froghy, Daniel Schwarzkopf [Art Direction], Katharine Behr, Lena Fahrian, Nadine Gaugler, Sabine Eberhard, Natalie Wittkowski Fotos: Firmenarchiv, Friedrun Reinhold Texte: Katharine Behr, Lena Fahrian, Nadine Gaugler Projektleitung: Katharine Behr


4 Bautechnik/Planung

Unser Gebäudesystem ist für Leute, die sich einbringen wollen, Ideen haben und sich Gedanken über ihr Leben machen! [Jürgen Beyer]

Bautechnik Beyer

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autechnik Beyer plant und koordiniert Bauabläufe und das nach dem Motto: mit Herz, Hand und Verstand. Bei der Gebäudeplanung stehen umweltbewusstes Handeln und das Verwenden regionaler Ressourcen im Vordergrund.

Neue Häuser „Meine Idee war es, Häuser zu entwerfen, die man sich leisten kann, denn schließlich haben viele Menschen den Traum vom Eigenheim“, so Jürgen Beyer. Die Häuser von Bautechnik Beyer setzten sich aus verschiedenen Modulen zusammen. „Man baut, was im Moment gebraucht wird, und je nach Lebenssituation kann das Gebäude durch einen weiteren Gebäudeteil oder durch ein Nebengebäude ergänzt werden. Auch kleinere Module, die für den Transport entworfen wurden, können hierbei ihren Einsatz finden. Dies ermöglicht auch nach Bauende eine Ergänzung im Rahmen der Genehmigung.“ Eine weitere Besonderheit ist, dass die Gebäudeteile von allen Seiten erschlossen werden können – so passen sie in jeden Bauplatz. Was jedoch nicht bedeutet, dass es keinen Spielraum für eigene Wünsche und Vorstellungen gibt. Im Gegenteil: Die Anordnung lässt den Bauherren immer noch genügend Freiheiten, sich selbst zu verwirklichen. Man kann den Wohnraum sehr offen gestalten oder je nach Wunsch Wände einziehen. Es gibt viele Möglichkeiten, Schränke direkt zu integrieren, um so ein klares Wohnbild zu erzielen. Zudem ist es kein Problem, stilvoll barrierefrei zu bauen und so schon heute an später zu denken.


Sich Gedanken machen Die Häuser seien für Leute gedacht, die sich selbst einbringen wollen, die hinterfragen, Ideen haben und sich Gedanken machen – über sich, die Zukunft, aber auch über ökologische Aspekte. „Es gibt einfach gewisse Dinge, die mir sehr am Herzen liegen und die in meine Arbeit mit einfließen.“ Dazu gehören Umweltschutz, nachhaltiges, energieeffizientes Bauen und Regionalität. „Ich strebe es an, Materialien aus der Region zu nehmen, die ökologisch weitgehend unbedenklich und möglichst auch recycelbar sind. Es ist außerdem wünschenswert, dass das Haus einen möglichst niedrigen Energieverbrauch hat.“ So entwickelt er bei der Gebäudeplanung auch immer ein passendes Energiekonzept, welches ganzheitlich, schlüssig, aber vor allem sinnvoll sein muss. Nur muss auch hier immer abgewogen werden, denn: „Nicht alles was ökologisch sinnvoll ist, ist auch ökonomisch machbar. Schließlich muss das gesamte Bauvorhaben auch finanziell gestemmt werden.“ Teamarbeit „Ein Haus wird nicht allein von einem Architekten oder Bauleiter gebaut – es entsteht immer im Team! Deshalb ist die Gruppe der Schlüssel zum Erfolg.“

„Manche Leute schütteln den Kopf, wenn ich anfange, mehrere Handwerker mit in den Planungsprozess einzubinden, wenn ich zusätzlich einen Architekten, Statiker und Vermesser mit an Bord nehme, wenn ich beginne, über Sauberkeit und Sicherheit auf der Baustelle zu reden oder über Materiallagerung und eine anständige Zufahrt. Im Endeffekt ist es aber genau das, was eine Baustelle effizient macht, Zeit und somit auch Geld einspart und den Bauherren zum Gewinner macht. Schließlich wissen die Experten am besten, wie man was am effektivsten umsetzten kann. Das ermöglicht eine qualitativ gute Arbeit und vor allem einen reibungsloseren Ablauf.“ Eine gute und effektive Planungsphase und Struktur sind für Jürgen Beyer demnach das A und O. Er ermittelt zunächst Grundlagen wie den Bedarf, Möglichkeiten und den Kostenrahmen. Alle anfallenden Planungsschritte und technischen Überlegungen werden miteinander verknüpft, strukturiert und mit den Ausführenden besprochen. Er übernimmt die gesamte Bauleitung, also die Koordination und Qualitätssicherung, aber auch den Sicherheitsund Gesundheitsschutz auf der Baustelle. Gute und zuverlässige Handwerker, die sich und ihr Fachwissen in die Ausführung mit einbringen, teamfähig sind und zur Baukommunikation beitragen, sind unverzichtbare Elemente beim Bau eines Gebäudes.

Info: Bautechnik Beyer Jürgen Beyer Hermelinstraße 26 73434 Aalen Tel.: 07361/468350 info@bautechnik-beyer.de www.bautechnik-beyer.de


6 Baufinanzierung

OHNE MOOS NIX LOS?!?! Der schwäbische Traum... das ist der Traum von den eigenen vier Wänden. Egal ob Jung oder Alt, die meisten Menschen in unserer Region haben diesen Traum noch. Doch der Weg ins Eigenheim steht und fällt mit der Finanzierung. Was wichtig ist und welche Fragen man unbedingt mit seiner Bank erörtern sollte - Wohn[t]räume hat bei Michaela Kolep, Baufinanzierungsberaterin und Dr. Christof Morawitz, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ostalb, nachgefragt.

Wie sieht der erste Schritt aus, wenn ich mich dazu entschließe, meinen persönlichen schwäbischen Traum wahr werden zu lassen? Die meisten Banken bieten sogenannte „Was-kann-ich-mir-leisten-Gespräche“ an, denn das erste Problem liegt oft schon darin, dass Vorstellungen und Realität weit auseinander klaffen. In solchen Gesprächen wird grundsätzlich erörtert, was sich der Kunde in etwa leisten kann. Man betrachtet die Einnahmen und Ausgaben und errechnet somit, welche Rate sich monatlich tragen lässt und wie viel Geld insgesamt bewilligt werden kann. Ist der Zeitpunkt noch nicht reif für eine Finanzierung, werden Wege und eine perspektivische Beratung für die Zukunft aufgezeigt. Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um einen Kredit in Anspruch nehmen zu können? Das hängt natürlich davon ab, was finanziert werden soll. Es macht einen großen Unterschied, ob ich mir eine Eigentumswohnung kaufen möchte oder ob ich ein Haus bauen will. Ein geregeltes Einkommen ist natürlich das A und O, aber wir betrachten natürlich auch die Lebensumstände und hinterfragen vieles im Gespräch. Wer z.B. relativ gut verdient, aber keine Ersparnisse hat, weist ein eher konsumorientiertes Verhalten auf. Hier stellt sich dann die Frage, ob diese Person ihre Lebensgewohnheiten einfach ändern und den Gürtel enger schnallen kann. Zu viele Ratenfinanzierungen sind beispielsweise auch eher schlecht für einen guten Start in eine Baufinanzierung.

Sparkassendirektor Dr. Christof Morawitz und Baufinanzierungsberaterin Michaela Kolep


Wie sollte man sich idealerweise auf den ersten Termin mit der Bank vorbereiten? Die wenigsten Menschen wissen wirklich, was und wie viel sie sich leisten können. Daher setzten wir genau an diesem Punkt an und machen eine Bestandsaufnahme. Wir betrachten die monatlichen Fixkosten wie Miete, Nebenkosten, Versicherungen sowie sonstige regelmäßige Ausgaben und stellen diese den monatlichen Einnahmen gegenüber. Wichtig ist, dass die Kunden alle nötigen Nachweise mitbringen, auch die Kontoauszüge der letzten drei Monate. Dann berechnen wir, welche Rate X monatlich tragbar ist und welche Summe Y somit zugesagt werden kann. Wie viel Eigenkapital sollte man haben? Für eine gute Finanzierung sollten etwa 20 Prozent an Eigenkapital da sein. Das ist vor allem beim Neubau sehr wichtig, da hier die Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Makler, Erschließungskosten etc. sehr hoch sind. Es ist immer ratsam, einen zusätzlichen Puffer zu haben, falls doch etwas schief läuft oder man aus irgendwelchen Gründen mehr Geld braucht. Bis zu welchem Lebensalter sollte eine Finanzierung getilgt sein? Auf diese Frage gibt es keine Pauschalantwort. Man sagt so in etwa mit Eintritt in das Rentenalter. Bei einer höheren Rente ist es aber auch kein Problem, die Finanzierung mit in den Ruhestand zu nehmen. In so einem Fall schauen wir uns im Vorfeld die Rentenbescheide an und kalkulieren diese mit in den Finanzplan ein. Ganz grundsätzlich wird eine Finanzierung immer sehr individuell den jeweiligen Umständen angepasst. Das zeichnet eine gute Bank auch aus. Warum sollte man seiner Hausbank vertrauen und nicht die Angebote einer der vielen Internetbanken in Anspruch nehmen, auch wenn die Hausbank eventuell teurer ist? Zunächst einmal ist es wichtig, alle Kosten zu betrachten, denn Internetbanken haben oft versteckte Kosten. Kein Angestellter einer solchen Bank wird hunderte von Kilometern anreisen, wenn es z.B. um ein Objektgutachten geht. Der Auftrag wird dann oftmals an einen ansässigen Architekten vergeben, was zusätzliche Kosten verursacht. Ein weiterer Punkt ist, dass sich die Hausbank Zeit nimmt und man vieles in persönlichen Gesprächen erörtern kann. Die gesamte Beratung sowie die Gestaltung des Finanzplans sind individuell auf den jeweiligen Kunden zugeschnitten.

Für uns ist es ein Qualitätsmerkmal, flexibel zu sein und unseren Kunden in schwierigen Situationen zu helfen. Zudem können wir flexibel handeln und so auf die unterschiedlichsten Lebenssituationen eingehen. Die Hausbank ist vor Ort, falls man schnell Antworten auf Fragen benötigt. Außerdem ist eine Baufinanzierung etwas ganz Elementares, schließlich nimmt man viel Geld in die Hand - da ist es wichtig, ein Gegenüber zu haben. All das kann eine Internetbank nicht leisten. Eine Baufinanzierung ist meist auf viele Jahre angelegt. Doch was passiert, wenn ich beispielsweise arbeitslos werde und meine Raten nicht mehr zahlen kann? Das Wichtigste im Falle von Arbeitslosigkeit oder einer Scheidung ist, dass sie sobald wie möglich ihrer Bank Bescheid geben. Diese wird dann versuchen, einen Weg der weiteren Finanzierung zu finden, bzw. im Falle einer Scheidung, wenn keiner das Haus alleine tragen kann, versuchen, das Objekt zu verkaufen. Dabei ist es jedoch nie das Ziel, das Haus unter den sprichwörtlichen Hammer zu bekommen, da dies mit einem Preisverlust einhergeht und das ist schließlich auch nicht im Sinne der Bank. Für uns ist es ein Qualitätsmerkmal, flexibel zu sein und unseren Kunden in schwierigen Situationen zu helfen. Meist können diese, wie z.B. im Fall von Kurzarbeit, ja auch nichts dafür. Der Umgang mit den Menschen und den Situationen, in denen sie sich befinden, ist ein ganz wichtiger Punkt unserer Firmenphilosophie. Mit Ratenreduzierungen oder einer Tilgungsaussetzung kann man da viel machen, das ist z.B. ein weiterer Unterschied zur Internetbank.


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Was ist zu beachten, wenn man als Alleinverdiener eine Baufinanzierung vornimmt? Das ist ein sehr heikles Thema; man sollte sich darüber genau Gedanken machen. Man muss sich die Frage stellen, was passiert, wenn ich als Alleinfinanzierer wegfalle, berufsunfähig werde oder sterbe. Mit einer Berufsunfähigkeits- oder Risikolebensversicherung kann in so einem Fall das Haus gehalten werden. Letztendlich muss das aber jeder selbst wissen. Energieeffizientes Bauen ist in aller Munde und in diesem Zuge wird auch immer auf die möglichen Fördermittel verwiesen. Ist es für die Bank überhaupt interessant, Fördermittel zu vermitteln? Hat die Bank etwas davon? Oder ist eine solche Beratung mehr Schein als Sein? Nein, eine solche Beratung ist in keinem Fall mehr Schein als Sein! Die Bank profitiert in gewisser Weise auch davon und es ist uns auch sehr wichtig, unsere Kunden diesbezüglich gut zu beraten. Wir in unserem Fall arbeiten z.B. sehr viel mit der Kreditanstalt für Wiederaufbau, KfW, zusammen und binden die zugesagten Fördermittel auch gleich in den Finanzplan mit ein.

Die Riester-Förderung ist ein weiterer Baustein, welcher von der Bank zu prüfen ist. Diese kann in die Bausparkonstruktion mit eingebaut werden. Diese staatlichen Zulagen können genutzt werden, um den Kredit schneller zu tilgen. Die Zulagen sind sozusagen ein Plus auf die zu zahlenden Raten obendrauf und bedeuten eine monatliche Ersparnis und somit Entlastung. Auch Sondertilgungen sollten jederzeit möglich sein, um im Falle eines plötzlichen Geldsegens auch die Schulden schneller loszuwerden. Grundsätzlich nehmen wir alles mit in die Planung auf, was entlastet! Eine Baufinanzierung ist in den meisten Fällen auf viele Jahre angelegt. Was passiert, wenn ich mich während der Laufzeit dazu entscheide, ein anderes Objekt zu kaufen und somit auch einen neuen Finanzierungsplan benötige? Auch da sind wir sehr flexibel und stimmen die Vorgehensweise immer individuell auf den Kunden ab. Wenn sie beispielsweise über einen Kredit ein Einfamilienhaus abzahlen, sich aber vor Ablauf eine Eigentumswohnung kaufen wollen, besteht z.B. die Möglichkeit, die Finanzierung mitzunehmen. Auch der Zinssatz kann, wenn er zum damaligen Zeitpunkt günstiger war, mitgenommen werden. Wenn nicht, kann man auch über eine ganz neue Finanzierung sprechen. Ein Kredit darf niemals zu bindend sein. Man muss immer noch genügend Flexibilität für alle Lebenssituationen behalten können.

OHNE MOOS NIX LOS?!?!

Kann man immer davon ausgehen, dass die zugesagten Fördermittel auch tatsächlich beim Antragsteller ankommen? Ja, das ist so. Wenn man die Auflagen und Kriterien erfüllt und die Bank die Zusage auf Bewilligung hat, dann steht einem das Geld auch zu, jedoch nur so viel, wie man tatsächlich auch benötigt. Um dies zu überprüfen, findet im Anschluss ein Rechnungsabgleich statt. Bekommt man beispielsweise 5000 Euro bewilligt, benötigt aber nur 4500 Euro für den Bau, hat man keinen Anspruch auf die restlichen 500 Euro. Das heißt, eine gute Bank kombiniert unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten und bindet, wenn möglich, Fördermittel in die Finanzierung mit ein? Auf jeden Fall! Wir kombinieren immer mehrere Möglichkeiten und schauen gleich zu Beginn bei der Bestandsaufnahme danach, ob z.B. Bausparverträge bestehen und binden, wenn vorhanden, diese auch gleich in die Planung mit ein. Dabei ist es für uns sekundär, ob dieser Bausparvertrag von einer anderen Bank oder Bausparkasse ist oder nicht.

Was müssen Bauherren während der Bauphase beachten? Es ist sehr wichtig, dass auch nach der Kostenaufstellung des Architekten eine Kostenkontrolle stattfindet. Schließlich können die geplanten Kosten sehr weit von den realen abweichen. Ein guter Architekt handhabt so etwas immer sehr transparent, so dass die Bauherren immer einen Einblick haben, wie hoch die tatsächlichen Kosten sind. Ein klares Budget sollte dafür da sein, die Kosten im Auge zu behalten und dementsprechend zu bauen, vor allem wenn eine Finanzierung knapp kalkuliert ist. Der Bauherr hat eine wichtige Aufgabe, die man nicht vergessen sollte, denn er ist derjenige, der dem Architekten klar machen muss, was er will und wie viel er dafür ausgeben kann und möchte.


HAUS NEUBAUR

Inhalt Bauprojekt Neubaur Architekturbüro Grimm 12 Geodata 14 Schäffler 16 Holzbau Haas 18 Elektromeisterbetrieb Sogas 20 Geiger 22 Fenster Stempfle 24 Herrlinger KG 26 Metallbau Pauls 28 Möbel Saam 30 Eugen Hirsch GmbH 32 Reno-Bau Ostalb 33


Haus Neubaur 10 Bauherren

Bettina & Heiko Neubaur

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ettina und Heiko Neubaur haben nach sechs Jahren Miete im Mehrfamilienhaus den Entschluss gefasst, das Wagnis „Bauen“ einzugehen. Ein KfW-Effizienzhaus 70 mit 150 Quadratmetern soll es werden. Der Einzug ist für das Frühjahr 2012 geplant. In Wohn(t)räume berichten sie, wie es dazu kam, welche Bedenken sie hatten und wie der Stand der Dinge ist.

Kaufen oder Bauen? „Wir waren lange Zeit auf der Suche nach einem Eigenheim - haben aber nie das Richtige gefunden. Nach sechs Maklern und 15 Objekten waren wir ziemlich frustriert“, beschreibt das Ehepaar Neubaur seinen Weg zur Entscheidungsfindung und erzählt weiter: „Schließlich fanden wir doch ein Haus, das interessant gewesen wäre.“ Jürgen Beyer wurde den Beiden damals als Bausachverständiger empfohlen. Zu einer Schätzung des Hauses kam es allerdings nie. Stattdessen nahm sich Jürgen Beyer viel Zeit, um sich die Wünsche des Ehepaars anzuhören. Neubaurs hatten - wie unzählige andere auch - viel Negatives über das Bauen gehört. Zudem waren sie überhaupt nicht mit dem Thema vertraut. „Da waren die Bedenken zunächst groß: Sollen wir dieses Unternehmen wirklich wagen? Können wir das alles

umsetzten, ohne Fachkenntnis im Bereich Hausbau?“, schildert das Ehepaar seine ersten Zweifel. Jürgen Beyer unterstützte die Zwei jedoch mit seiner Kompetenz, seinem Fachwissen und nicht zuletzt mit seiner authentischen Art. Er war es, der Neubaurs letztlich die Angst vorm Bauen nahm. Kurz darauf lernten die beiden den Architekten Markus Grimm kennen. „Das war sehr lustig, denn wir kannten uns von früher. Wir haben als Jugendliche zusammen Tennis gespielt“, erzählt Heiko Neubaur. Nachdem Bauleiter und Architekt gefunden waren, konnte die Suche nach einem geeigneten Bauplatz beginnen. Diese verlief relativ problemlos, da zu dieser Zeit ein neues Baugebiet in einem Aalener Teilort erschlossen wurde. Die Wünsche und Vorstellungen des Ehepaars - etwa die Nähe zum Stadtzen-


trum, eine ruhige Randlage mit unverbaubarer Sicht - konnten dort realisiert werden. „Nachdem die Bank grünes Licht gegeben hatte, haben wir Anfang August letzten Jahres den Entwurfsvertrag unterschrieben“, berichten Bettina und Heiko. Sie bereuen diese Art des Vorgehens nicht, da sie so zunächst nur einen Schritt gehen mussten und nicht sofort die gesamte Architektenleistung festgeschrieben war. Neubaurs: „Wir haben auch gemerkt, wie wichtig es ist, sich zwischenmenschlich gut zu verstehen!“ Dann begann die eigentliche Planungsphase, in der sich das Ehepaar - das sich von nun an ‚Bauherr’ nennen durfte sehr viel Zeit gelassen hat. Unterschiedlichste Möglichkeiten wurden in Betracht gezogen und die verschiedenen Ideen wuchsen nach und nach. Markus Grimm ermöglichte Neubaurs zudem den Kontakt zu einigen seiner früheren Bauherren. Musterhäuser wurden angeschaut, wodurch die Vorstellungen der Dimensionen und Räumlichkeiten konkret wurden.

Geduldig und mit sehr guten eigenen Ideen zeichnete Markus Grimm Entwurf um Entwurf. Auch wurde nicht sofort jede Idee der Bauherren umgesetzt, sondern der Fachmann wies stets auf Auswirkungen - etwa auf die Kosten - einer späteren Umsetzung hin. Er zeigte auch schon während der Entwurfsphase Bauabschnitte auf, die in Eigenleistung erbracht werden könnten, um Kosten zu sparen. Jürgen Beyer war ebenfalls bei der Planung des Hauses integriert. Die zwei Fachmänner waren es auch, die immer wieder Handwerker mit in die Planung einbezogen - das sei eben ihre Arbeitsphilosophie. Die Bauherren: „So ist das Haus sprichwörtlichen schon auf dem Papier im Team entstanden. Nach fast einem Jahr Planung und vielen Entwürfen waren wir uns dann sicher, wie unser Eigenheim werden soll!“

Eigentlich wollten wir nie bauen! [Bettina und Heiko Neubaur]

Wie läuft’s? „Wir haben uns dann letztendlich für ein Holzhaus entschieden, da sowohl Markus Grimm als auch Jürgen Beyer uns von den vielen Vorteilen überzeugt haben“, so Bettina und Heiko Neubaur. Um sowohl den Kostenrahmen einzuschränken als auch energieeffizient zu bauen, wird lediglich die Garage unterkellert werden. Das Erdgeschoss wird barrierefrei umgesetzt. „Für die Wahl des richtigen Heizsystems brauchten wir länger als gedacht. Wir konnten uns unter den vielen Möglichkeiten lange nicht entscheiden“, berichten die Bauherren. Auch in diesem Bereich war die Hilfe der Profis maßgeblich: Jürgen Beyer entwarf ein Energiekonzept und auch Herr Geiger investierte seine Zeit. Letztlich entschied sich das Ehepaar für eine Holzpellets-Heizung in Kombination mit einer Solaranlage. „Das umweltfreundliche Heizen mit einem nachwachsenden Rohstoff hat uns bei der Pelletsheizung einfach überzeugt“, meinen die Bauherren und erzählen weiter: „Bisher läuft alles sehr zufriedenstellend und macht richtig großen Spaß, sodass man es eigentlich nicht mehr als tatsächliches Wagnis bezeichnen kann. Das haben wir vor allem Markus Grimm und Jürgen Beyer zu verdanken“, betonen Neubaurs. Durch das Hinzuziehen der Experten sei es möglich, sich auf die nächsten Schritte rechtzeitig einzustellen. Alles würde sehr koordiniert ablaufen. Beyer und Grimm standen und stehen dem Ehepaar immer beratend zur Seite. Das Vertrauen sei riesig und das würde sehr helfen - schließlich nehme man viel Geld in die Hand und da sei es wichtig, ein gutes Gefühl bei der Sache zu haben. „Wir warten eigentlich immer auf den Haken, aber den scheint es irgendwie nicht zu geben. Wenn alles so weiter läuft, können wir im Frühjahr zu dritt in unser neues Reich einziehen. Bis dahin bleibt es weiter spannend zu sehen, wie unser Haus entsteht und nach und nach immer weiter wächst. Bisher würden wir alles wieder genauso machen“, resümieren Bettina und Heiko Neubaur.


Haus Neubaur 12 Architektur

Architekturbüro Grimm

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as ‚architekturbüro grimm’ in Aalen-Waiblingen steht für maßgeschneidertes Entwerfen und Gestalten von Bauwerken sowie für eine umfangreiche Beratung und Betreuung der Bauherren. Dabei wird auf eine enge Zusammenarbeit mit allen am Bau beteiligten Partien großen Wert gelegt.

Info: Architekturbüro Grimm Jochgasse 56 73434 Aalen-Waiblingen Tel.: 07366/923505 info@architekt-mg.de www.architekt-mg.de

„Die Entscheidung zu bauen oder umzubauen ist für Bauherren immer mit sehr viel Ungewissheit verbunden. Ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen den Bauherren, den Handwerkern und dem Architekten ist deshalb sehr wünschenswert.“ Markus Grimm hat seinen Kindheitstraum verwirklicht: Er wurde Architekt. Nach seiner Ausbildung zum Zimmermann studierte er in Augsburg Architektur. „Bei meiner täglichen Arbeit hilft es mir sehr, dass ich zuvor selbst als Handwerker tätig war. Ich weiß dadurch, was die Handwerker leisten und mit welchen Problemen sie Tag für Tag zu kämpfen haben. So kann man auf gleicher Augenhöhe miteinander sprechen und arbeiten. Das ist ein ganz entscheidender Vorteil“, erklärt Markus Grimm. Neben einer guten Zusammenarbeit steht die Begleitung der Bauherren durch alle Leistungsphasen - vom Entwurf über die Planung bis hin zum eigentlichen Bau - an vorderster Stelle. „Mir ist es wichtig, sich Zeit für die Bauherren zu nehmen. Ein solches Projekt muss wachsen und sollte gut geplant und durchdacht sein. Das kann dauern und dabei kommen zusätzliche Fragen auf. Mit deren Beantwortung sollen sich die Bauherren bei mir gut aufgehoben fühlen.“ Der anschließende Prozess des Entwerfens dauert so lange, bis alles passt, denn eine gründli-

Gegenseitiges Vertrauen das ist mir sehr wichtig! [Markus Grimm] che Planung verhindert spätere Unzufriedenheiten und damit verbundene Nachbesserungen, die wiederum Geld kosten würden. „Es sollte möglichst alles von vornherein komplett durchdacht sein. Man lebt schließlich viele Jahre in diesem einen Haus“, so der Baufachmann. Auch beim Grundriss, also der Raumaufteilung, wird immer individuell auf die Bedürfnisse und Gewohnheiten der Bauherren eingegangen. „Wir bauen von innen nach außen - den jeweiligen Vorstellungen und Zielen der Kunden entsprechend, ohne dass die Optik darunter leiden muss. Das unterscheidet uns auch von anderen, denn bei uns läuft nie etwas nach Schema F!“ Durch die enge Zusammenarbeit aller am Bau beteiligten Firmen und Partner sei zudem die Qualität der erbrachten Leistung sehr hoch. Eine größtmögliche Termin- und Kostensicherheit sei ein weiterer Vorteil der Verzahnung der einzelnen Teilbereiche.


Das Haus von Bettina und Heiko Neubaur XAVER: Wie verlief die Planung mit Familie Neubaur? Markus Grimm: Das besondere hier war, dass Herr Beyer, der Bauleiter des Projekts, und ich die Familie Neubaur schon in einem ganz frühen Stadium, nämlich bei der Bauplatzsuche und Auswahl, unterstützt und fachlich beraten haben. Die Neubaurs hatten auch schon konkrete Vorstellungen hinsichtlich der Optik des Hauses: Ihr Heim sollte modern, schlicht und dennoch elegant aussehen. Die Familie Neubaur bekam auch die Möglichkeit, ein von mir geplantes und bereits gebautes Haus in Holzrahmenbauweise im fertigen Zustand zu besichtigen. Am Ende entschieden sich die Bauherren dann tatsächlich für ein Haus in vorgefertigter Holzrahmenbauweise - nicht zuletzt, weil hier die Bauzeit im Gegensatz zur Massivbauweise erheblich verkürzt werden kann. Auch sind bei dieser Bauweise mehr Eigenleistungen im Innenausbau möglich. Zudem kann die Wanddicke geringer gehalten werden, wodurch wertvolle Wohnfläche im Hausinnern gewonnen wird. Trotzdem erreicht man eine sehr gute Effizienzklasse für das Haus.

XAVER: Was war bei der Planung besonders zu beachten? Markus Grimm: Bei diesem Bauplatz gab es die Besonderheit, dass sich das Grundstück am Hang mit ‚unverbaubarem’ Blick nach Norden erstreckt. Das Haus der Familie Neubaur wurde somit nicht nach Süden, sondern nach Norden, Westen und Osten zum Garten hinter dem Haus ausgerichtet - was zwar unüblich ist, aber dennoch seinen ganz eigenen Reiz hat! So kann die Bauherrschaft nach einem langen Arbeitstag den Blick vom offenen Wohn- und Esszimmer aus ins Grüne und zur untergehenden Abendsonne im Nordwesten genießen. Eine kleine Terrasse, welche vor der Küche im Süden angeordnet ist, rundet das Wohlbefinden der Familie Neubaur in diesem Haus ab. XAVER: Nach welchen Kriterien vergeben Sie die Aufträge an die am Bau beteiligten Firmen? Markus Grimm: Alle Gewerke, die für das Umsetzen des Bauvorhabens notwendig sind, werden vor der Ausführung durch eine Ausschreibung auf Grundlage der Werkplanung an die Handwerksfirmen vergeben. Das heißt, es werden nur namhafte und zuverlässige Firmen aus dem Ostalbkreis angeschrieben, welche dann zu den einzelnen Leistungen und Gewerken ein Angebot abgeben können. XAVER: Was ist für Sie der spannendste Teil eines solchen Bauvorhabens? Markus Grimm: Das ist natürlich der Beginn der eigentlichen Bauarbeiten. Ab diesem Zeitpunkt kann man sehen, wie das geplante Bauwerk Schritt für Schritt entsteht und wächst! Erst dann realisiert man, was man in harmonischer und enger Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft und den am Bau beteiligten Firmen geschaffen und geplant hat. Das gut Vorbereitete wird dann Realität und erfüllt einen mit großer Freude!


Haus Neubaur 14 Vermessung

Geo Data

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EO DATA zählt zu den führenden Unternehmen im Bereich geographischer Datenverarbeitung. Das Unternehmen aus Westhausen bietet bereits seit über 20 Jahren regional und überregional seine Vermessungsdienstleistungen an. Wichtig ist dabei ein ganzheitliches Leistungsspektrum - von der Beratung über die Konzeption bis zur endgültigen Bauausführung.


Breitbandnetze stärken die Wirtschaftsstandorte und prägen das Image der Regionen als innovativ und fortschrittlich. [Rudi Feil]

Vermessung und vieles mehr Auch für das Bauvorhaben der Familie Neubaur in Aalen wurde die Firma beauftragt. GEO DATA erstellte sowohl die Höhenaufnahme als auch den Lageplan. Ferner wurden die Absteckungen für die Baugrube vorgenommen und das Schnurgerüst eingeschnitten. Obwohl Vermessungsarbeiten seit Bestehen des Unternehmens zu den zentralen Tätigkeitsfeldern zählen, ist die GEO DATA seit einiger Zeit viel mehr als nur Vermessungsdienstleister. Bereits seit 1999 können mit der Gründung der GEO DATA Plan GmbH die meisten klassischen Ingenieursleistungen angeboten werden: Verkehrswesen, Siedlungswasserwirtschaft, Stadtplanung, Kanalsanierung und vieles mehr. Darüber hinaus wurde das Portfolio der GEO DATA durch interaktive Kartenanwendungen für Internetportale ergänzt. Seit einigen Jahren setzt die GEO DATA nun verstärkt auf die Themen Telekommunikation, Glasfaser und Breitbandinternet - Schlagworte, die derzeit in aller Munde sind. Und das aus gutem Grund, wie der Geschäftsführer der GEO DATA GmbH, Rudi Feil, verdeutlicht: „Breitbandnetze stärken die Wirtschaftsstandorte und prägen das Image der Regionen als innovativ und fortschrittlich.“ Der Bedarf nach höheren Bandbreiten wächst im Gleichschritt mit immer aufwändigeren und zukunftsweisenderen Anwendungen exponentiell. GEO DATA verfolgt diese Entwicklungen seit mehreren Jahren. Durch kleine wie große Projekte sammelte das Unternehmen Erfahrungen in den Bereichen Planung, Beratung und Konzeption. Für die Abwicklung komplexer Projekte wurde deshalb eine spezielle Planungs- und Projektsteuerungssoftware entwickelt - die GEO DATA Fiber Suite: aus der Praxis, für die Praxis. Durch dieses innovative Produkt wird es für die Firma und ihre Partner in Zukunft möglich sein, schnell und kostengünstig Glasfasernetze zu planen.

Info: GEO DATA GmbH Dr.-Rudolf-Schieber-Str.13 73463 Westhausen Tel.: 07363/96040 info@geodata-gmbh.de www.geodata-gmbh.de

Das Glasfasernetz erweitern Bisher wurden Glasfaserkabel vorwiegend zur Erschließung von großen Firmen und Geschäftshäusern sowie für die Verbindungen zwischen den Hauptknotenpunkten der Telekommunikationsfirmen eingesetzt. Das letzte Teilstück des Netzes im Anschlussbereich („letzte Meile“) und die Zuführung bis in die eigenen vier Wände bestehen heute meist noch aus alten und vergleichsweise leistungsschwachen Kupferkabeln. Die Zukunft ist jedoch FTTH: Als Fiber to the Home (FTTH) bezeichnet man dieses Fernmeldenetz, das bis in jedes Haus über Glasfaser geführt wird. Aus dieser Entwicklung wird deutlich, dass es für Gemeinden wie für ‚Häuslebauer’ unabdingbar ist, sich mit dem Thema Breitband auseinander zu setzen. Dies gilt insbesondere für die Erschließung von Neubaugebieten, da hier im Zuge der üblichen Erschließungsarbeiten günstig Leerrohre für Glasfaserkabel mitverlegt werden könnten. Städte und Gemeinden sollten demnach die Chance beim Schopfe packen, ihre Baugebiete durch eine Glasfaserinfrastruktur aufzuwerten und für Familien attraktiver zu machen. Gleichwohl liegt es auch an dem Bauherren selbst, die Bedeutung des Themas zu erkennen und bei der Erschließung des eigenen Grundstückes auf die Mitverlegung eines Leerrohr- bzw. Mikrorohranschlusses zu achten. Die GEO DATA ist der richtige Ansprechpartner für Bauträger, Architekten oder Bauherren bei allen Fragen rund um das Thema Vermessung, Breitband- und Glasfasererschließung und hilft gerne weiter.


Haus Neubaur 16 Rohbauarbeiten

Der Kunde soll zufrieden sein. Das ist uns am wichtigsten! [Familie Schäffler]

Bauunternehmen Schäffler

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ereits 1938 legte Anton Schäffler mit seiner Frau den Grundstein für das heutige Bauunternehmen. Qualität und Zuverlässigkeit prägen seit drei Generationen die Arbeitsweise des Familienunternehmens

Ideen in Räume umsetzten Nach dem Motto „Wir bauen Räume“ setzt Familie Schäffler zusammen mit ihren qualifizierten und langjährigen Mitarbeitern Ideen in Räume um. Das Bauunternehmen Schäffler ist der richtige Partner, wenn es um die Bereiche Hoch-, Tief- und Erdbau oder Außenanlagen geht. 16 Facharbeiter beschäftigt Schäffler. „Die meisten unserer Mitarbeiter haben auch bei uns gelernt. So wissen wir, dass sie gut ausgebildet und zuverlässig sind“, erläutert der Maurermeister und Firmeninhaber seit 1976, Manfred Schäffler, die Vorteile. Und genau darauf - auf Qualität und Zuverlässigkeit legt das Unternehmen sehr viel Wert. „Qualität ist einfach eine Grundvoraussetzung. Doch am wichtigsten ist uns, dass unsere Kunden zufrieden sind und dazu gehört weit mehr als ‚nur’ Qualität. Zuverlässigkeit beispielsweise, also die Tatsache, dass Termine und Abmachungen eingehalten werden, das ist mindestens genauso wichtig. Ebenso der persönliche und regelmäßige Kontakt zum Kunden. Ich denke, all das macht uns zu einem bewährten Partner für sämtliche Bauvorhaben“, erklärt Rosemarie Schäffler. Auch Sohn Markus, Maurermeister und Betriebswirt des Handwerks, ist fester Bestandteil des Familienunternehmens. Er oder sein Vater Manfred Schäffler sind es, die täglich auf den Baustellen vorbeischauen und die Abläufe persönlich begutachten.

Ein kompetenter und zuverlässiger Partner „Den Großteil unserer Aufträge machen Neubauten wie Industriehallen, Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Keller für Holzhäuser oder allgemeine Rohbauarbeiten aus. Auch Sanierungen und Baustoffhandel gehören zu unserem Angebot. An sich machen wir alles, was kommt. So haben wir es auch immer relativ gut durch schwierigere Zeiten geschafft und mussten beispielsweise nie auf Kurzarbeit umstellen“, betont Rosemarie Schäffler. „Irgendwann haben wir uns gefragt, wie wir unsere Arbeitsmoral, also Qualität, fachliche Professionalität und Zuverlässigkeit, präsentieren können. So kamen wir auf die Idee, an der Meisterhaft-Zertifizierung teilzunehmen.“ Diese Auszeichnung ist ein Qualitätssiegel, welches von den Bauverbänden Baden-Württembergs überreicht wird. Um sich von Kollegen abzuheben, müssen die Betriebe regelmäßig an speziellen Qualifizierungs- und Zertifizierungsverfahren teilnehmen. Insgesamt drei Stufen gibt es in diesem Prozess: Meisterhaft +3, +4 und +5 Sterne. Jede dieser Auszeichnungen müssen sich die Firmen erarbeiten. Das Bauunternehmen Schäffler hat die Auszeichnung Meisterhaft +4 Sterne und ist bestrebt, in Kürze die +5 Sterne-Zertifizierung zu erlangen.


XAVER: Was war der Grund für Sie, an der Meisterhaft-Zertifizierung teilzunehmen? Rosemarie Schäffler: Uns sind gewisse Dinge einfach wichtig. Doch wie kann die Qualität und Zuverlässigkeit eines Betriebs nach außen vermittelt werden? Behaupten kann natürlich jeder viel. Die Meisterhaft-Zertifizierung hingegen ist ein anerkanntes Zeugnis und vor allem für Bauherren eine tolle Sache, da anhand der Auszeichnung die Suche nach einem guten und zuverlässigen Unternehmen erleichtert werden kann. Das ist ganz in unserem Sinne, da die Hauptkundschaft aus Privatpersonen besteht.

XAVER: Welche Aufgabe hatte das Bauunternehmen Schäffler beim Haus der Familie Neubaur? Rosemarie Schäffler: Bei den Neubaurs haben wir die Rohbauarbeiten und die Unterkellerung der Garage übernommen. Da ein Keller eine teure Investition ist, stellt sich hier immer die Frage, ob eine Vollunterkellerung finanzierbar und vor allem überhaupt nötig ist. Die Familie Neubaur hat mit der Entscheidung, nur die Garage zu unterkellern, wirklich eine sehr elegante Zwischenlösung gefunden.

Info: Bauunternehmen Schäffler Am Limes 20 73479 Ellwangen-Pfahlheim Tel.: 07965/1055 info@schaeffler-bau.de www.schaeffler-bau.de


Haus Neubaur 18 Zimmererarbeiten

Holzbau Haas

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homas Haas führt zusammen mit seinem Bruder Matthias das Familienunternehmen Holzbau Haas in Aalen-Oberalfingen. Seit mehr als 50 Jahren legt der Betrieb großen Wert auf präzises, sauberes Arbeiten und den Kontakt zum Kunden. Gut sein in dem, was man tut „Mein Vater Josef hat den Betrieb 1960 gegründet und für mich war schon immer klar, dass auch ich Zimmermann werden würde“, erzählt Thomas Haas. Gemeinsam mit seinem Bruder versucht er, das Leistungsspektrum der Firma weiter zu entwickeln, zukunftsorientiert zu arbeiten und dabei gleichzeitig die ‚alten’ Werte und Tugenden zu wahren. „Ich weiß, dass jeder Handwerker sagt, dass er sauber und präzise arbeitet, aber uns ist das wirklich wichtig! Auch dass die Baustelle und die Autos sauber und nicht unordentlich sind oder dass sich meine Männer auf der Baustelle angemessen verhalten - darauf legen mein Bruder und ich sehr großen Wert.“ Und es funktioniert. „Wir haben schon viel Lob von Kunden bekommen, gerade weil die Jungs auf der Baustelle nicht rumbrüllen und weil immer versucht wird, eine gewisse Ordnung zu halten. Das freut mich natürlich sehr! In diesem Geschäft sind persönliche Erfahrungen und damit verbundene Weiterempfehlungen einfach die beste Werbung. Deshalb ist es für uns von immenser Bedeutung, einfach gut zu sein in dem, was wir tun!“ Um das auch zukünftig zu gewährleisten, setzt das Unternehmen vor allem auf seine Auszubildenden. „Uns ist es wichtig, das weiterzugeben, worauf wir Wert legen und wofür wir stehen!“ Kundenkontakt pflegen Die Firma Haas übernimmt sämtliche Zimmerei- und Dachdeckerarbeiten, installiert Photovoltaikanlagen, fertigt und stellt Holzhäuser und übernimmt alle Arten von Umbauten und Sanierungen. „Umbauten am Dach, Aufstockungen, Anbauten - all das bieten wir unseren Kunden. Der Großteil unserer aktuellen Arbeit liegt jedoch im Bereich der energetischen Gebäude- und Dachsanierungen“, erklärt Thomas Haas. „Holzhäuser produzieren wir so eine Handvoll im Jahr. Das ist immer eine aufregende Sache.“ Holzbau Haas hat keine eigenen Musterhäuser im Angebot, sondern fertigt Neubauten ausschließlich nach den Vorgaben des Architekten. „Wir hatten eine Zeit lang

Uns ist es wichtig, das weiterzugeben, worauf wir Wert legen und wofür wir stehen! [Thomas Haas]

auch eigene Holzhäuser in unserem Sortiment, aber da wir kein sehr großes Unternehmen sind und in eine solche Planung und Umsetzung doch viel Zeit und Aufwand fließt, ist es für uns als Handwerksbetrieb spannender, die individuell zugeschnittenen Pläne des Architekten umzusetzen.“ Ausgestattet mit modernster Computertechnik und neuesten Abbund- und Auftragsprogrammen versucht das Unternehmen immer, den Ansprüchen seiner Kundschaft gerecht zu werden. Zudem legen die Brüder Wert darauf, täglich auf der Baustelle vorbeizuschauen und den Kontakt mit den Bauherren zu pflegen. „Das ist auch ein Grund, weshalb wir qualitativ gute Arbeit garantieren können!“


XAVER: Herr Haas, was genau hat Ihre Firma am Haus der Familie Neubaur gemacht? Thomas Haas: Das Haus wurde von uns in Holzrahmenbauweise erstellt und auf einer Bodenplatte aufgestellt. Dabei wurden die einzelnen Teile schon bei uns in der Halle hergestellt, vormontiert und dann auf der Baustelle errichtet. Die Dämmung ist in den Einzelteilen natürlich schon integriert. Dazu kommen dann noch sämtliche Zimmererarbeiten, die das Dach betreffen, wie beispielsweise die Dämmung und natürlich die Dacheindeckung. XAVER: Wie viel Zeit haben die Erstellung dieser Einzelteile und das Vormontieren in Anspruch genommen? Thomas Haas: Das hat so ungefähr vier Wochen gedauert. Das ist auch ganz klar einer der Vorteile bei einem solchen Holzhaus: Die Phase des Vorbereitens und der Montage beansprucht im Vergleich zur Massivbauweise wesentlich weniger Zeit.

Info: Haas Holzbau GmbH Im Letten 28 73433 Aalen-Oberalfingen Tel.: 07361/71610 info@holzbau-haas.de www.holzbau-haas.de

XAVER: Und wie viel Zeit benötigt man zum Stellen? Thomas Haas: Je nach Wetter circa eine Woche. Dann kann auch gleich mit dem Ausbau begonnen werden. Die Tatsache, dass es in einem Holzhaus keine Neubaufeuchte gibt, ist ein weiterer großer Vorteil, da man quasi direkt loslegen kann. In diesem Fall übernahm die Familie Neubaur den Innenausbau weitestgehend selbst.


Haus Neubaur 20 Elektroinstallation

Sogas Elektromeisterbetrieb

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s begann eigentlich alles in den damaligen ‚Heimstättenbüros‘, die sich im Untergeschoss des ehemaligen Gasthauses ‚Im Pelzwasen‘ befanden“, plaudert Leonardo Tortorici aus dem Nähkästchen der Firmengeschichte. Vor über 30 Jahren gründete der junge Unternehmer, Ehemann und Vater von zwei Kindern Juan Sogas den Elektromeisterbetrieb Sogas in Aalen. Heute steht das Familienunternehmen für langjährige Berufserfahrung, kompetentes Fachwissen und vor allem freundlichen Service.


Der Elektriker ist eigentlich immer der Erste und der Letzte auf dem Bau! [Leonardo Tortorici]

Breites Leistungsspektrum Hinter den Türen des recht unscheinbaren Geschäfts in der Alten Heidenheimer Straße 60 herrscht geschäftiges Treiben. Im kleinen Büro reihen sich im Regal die Ordner der laufenden Projekte aneinander. Auf dem Tisch liegen kleinere Gerätschaften zur Reparatur bereit. „Wir haben nicht viele Angestellte und hätten Arbeit für weitere zehn Personen“, berichtet Tortorici, der bereits viele Jahre im Betrieb tätig ist. Es sei allerdings unglaublich schwierig, qualifiziertes Personal oder geeignete Auszubildende zu finden, um dem Mangel entgegenzuwirken. Im Verkaufsraum stehen neben Waschmaschinen allerlei andere Haushaltsgeräte. Der Vertrieb von Elektrogeräten ist aber nur ein Standbein des Unternehmens. Das Leistungsangebot erstreckt sich zudem auf die gesamte Elektroplanung und -installation in Alt- und Neubauten, Satellitenantennenbau oder Netzwerkverkabelung. Ein Steckenpferd von Leonardo Tortorici ist darüber hinaus der Bereich der regenerativen Energien, also das Einrichten von Photovoltaik- und solarthermischen Anlagen - Tortorici: „Wir decken einfach alles ab.“ Elektro Sogas ist überdies ein E-Check Fachbetrieb, das heißt, das Unternehmen ist extra hierfür geschult und darf das anerkannte Prüfsiegel für elektronische Installationen und Geräte vergeben, welches dem Verbraucher Gewissheit über die nötige Sicherheit verschafft. Dieser Bereich wird hauptsächlich von Patrick Sogas, Elektromeister und Juniorchef, betreut. Antennenbau hingegen ist das Spezialgebiet des Seniorchefs Juan Sogas, der nach wie vor aktiv im Betrieb mitwirkt. Dennoch gilt grundsätzlich: „Zwar hat jeder seinen Bereich, aber wir arbeiten trotzdem alle zusammen“, beschreibt Tortorici das familiäre und angenehme Arbeitsklima.

In Fortbildung investieren Der Elektronikmarkt ist ein ständig wachsender Zweig. Es ist mittlerweile möglich, die gesamte Technik eines Hauses über ein Touchpad zu steuern. Derartige Hightech-Ausrüstungen seien allerdings bei den wenigsten Kunden erwünscht. Vielmehr sei der Großteil des Kundenstamms eher konservativ eingestellt. Auch manche Zeichnungen entstehen dementsprechend noch traditionell auf dem Papier und nicht am Computer. Trotzdem sei es wichtig, als Elektromeisterbetrieb immer auf dem neuesten Stand der Dinge zu sein. Eine ständige Fortund Weiterbildung ist demnach unabdinglich. „Wir investieren in Fachwissen - darauf legen wir sehr viel Wert, denn es muss alles stimmen“, so Tortorici. Die Verarbeitung von hochwertigem Material zu einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist ebenfalls ein grundlegendes Prinzip des Unternehmens. Erster und Letzer sein Beim hier vorgestellten Bauprojekt der Familie Neubaur ist Elektro Sogas für die komplette Elektrik, also die gesamte Verkabelung des Hauses, zuständig gewesen. Die Planung und Ausstattung würde grundsätzlich gemeinsam mit der Bauherrschaft vor Beginn der Arbeit besprochen werden. Des weiteren gäbe es zusätzlich weitere Vor-Ort-Besprechungen in verschiedenen Etappen des Baufortschritts. Die Elektro-Rohinstallation sei meist der aufwändigste Teil der Arbeit. Die Fertigstellung hingegen sei immer vom Fortschreiten der Arbeiten der anderen Handwerker anhängig. „Der Elektriker ist eigentlich immer der Erste und der Letzte auf dem Bau, denn ohne Strom geht nichts! Wir sorgen dafür, dass der Strom auch an der richtigen Stelle ankommt“, resümiert Leonardo Tortorici den Arbeitsalltag auf einer Baustelle.

Info: Elektro Sogas Alte Heidenheimer Str. 60 73431 Aalen Tel.: 07361/35251 info@sogas.de www.sogas.de


Haus Neubaur 22 Heizungstechnik

Firma Geiger Energie- und Umwelttechnik

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ein heutiger Termin ist in Neuler, in der Benzstraße 6. Die richtige Adresse zu finden, war zunächst kein Leichtes, da der Betrieb - Geiger Energie- und Umwelttechnik - von der Straße aus kaum sichtbar ist. Als ich allerdings in den Innenhof fuhr, war ich sehr überrascht, denn einen solch ‚schmucken’ Betrieb hätte ich nicht erwartet. Neben einer komplett renovierten Werkstatt fügt sich ein neu erbautes Bürogebäude in die Kulisse ein. Frau Geiger bat mich in den hellen und freundlichen Beratungsraum und erzählte mir, dass hier stets die Kundengespräche stattfinden. „Bei einer gemütlichen und ungestörten Tasse Kaffee können wir ganz individuell auf die Wünsche und Vorstellungen unserer Kunden eingehen“, so Judith Geiger. Für den Nachwuchs ist auch gesorgt: In der Spielecke wartet ein großer Kuschelbär auf Spielkameraden. Auch Sohn Steffen informiert in den Räumlichkeiten bei regelmäßig stattfindenden Energieabenden unverbindlich über effizientes und zukunftssicheres Heizen nach dem neuesten Stand der Technik. Im Beratungsgespräch

Mein Traum wird langsam Wirklichkeit! [Günter Geiger]

Das starke Team der Firma Geiger

Ein Familienbetrieb Als Günter Geiger 1984 seine erste Solaranlage auf seinem Dach installierte, wurde er belächelt. „Sonne, bei dem Ölpreis“, meinten viele. Heute zählt der Pionier von damals zu den erfahrensten Experten auf dem Gebiet der regenerativen Energien. Das Unternehmen ‚Geiger - Energie- und Umwelttechnik’ ist zwar modern und innovativ, nicht zuletzt wegen der Renovierung im vergangenen Jahr, gleichzeitig handelt es sich aber um einen typischen Familienbetrieb, bestehend aus Firmenchef Günter Geiger, seiner Frau Judith, Sohn Steffen und sieben weiteren Mitarbeitern. Neben Heizanlagen erstreckt sich das Angebot außerdem auf Flaschnerarbeiten auf höchstem Niveau, sowie die Planung und Installation von wahren Wohlfühlbädern - modern, wenn gewünscht barrierefrei, in Alt- und Neubauten.

Mitarbeiter bei der Montage eines Brennglaskollektors


Einen Schritt voraus Schon in den Anfangszeiten dachte Günter Geiger ein, zwei Schritte weiter. Sonne zum Heizen - auch im Winter und in den Übergangsmonaten - und nicht nur zur Warmwasserbereitung im Sommer war ein angestrebtes Ziel. Günter Geiger erinnert sich: „Als wir damals die ersten Flachkollektoren einbauten, wurde uns schnell bewusst, dass deren Leistung nur bedingt für den Heizbetrieb im Winter geeignet war. Der Leistungsabfall war mit sinkender Außentemperatur zu groß und wir konnten und wollten die Flächen nicht unendlich vergrößern, um dies auszugleichen.“ 1996 verbaute Geiger dann seine erste Vakuum-Röhrensolaranlage. Inzwischen hat die Firma rund 1.000 Quadratmeter im gesamten Umkreis installiert. Seit 2004 wird dieses System als so genannte Heißwassersolarheizung eingebaut, die direkt an bestehende Heizkessel angeschlossen wird. „Der Kessel kann so bei Sonne wirklich entlastet werden“, erklärt Günter Geiger. Mit diesen Anlagen kann in der kalten Jahreszeit die vierfache Leistung erzielt werden. Die Frage danach, ob sich Solaranlagen lohnen, kann der Experte deshalb mit einem klaren ‚Ja’ beantworten. „Im Frühjahr und Herbst heizt man sehr oft nur mit Sonne - selbst bei Bewölkung - und der Kessel ist definitiv aus“, betont Geiger. Auch den Einbau von Holzpelletskesseln übernimmt das Unternehmen. Seit 1999 wurden über hundert dieser Heizanlagen verbaut. Pellets sind umweltfreundlich und kosten nur etwa halb so viel wie herkömmliche Brennstoffe. Auch Familie Neubaur hat viel Zeit gebraucht, um sich für ein Heizsystem zu entscheiden. Dazu Steffen Geiger, der das Projekt betreute: „Eine solche Entscheidung ist immer ein großer Schritt. Schließlich lebt man viele, viele Jahre damit und gibt zudem viel Geld dafür aus. Auch Familie Neubaur war sich zunächst unsicher, hat sich dann aber für eine Heizanlage entschieden, die zu 100 Prozent auf regenerativen Energien basiert. Ein voll modulierender Pelletskessel und eine Solaranlage mit Hochleistungs-Brennglaskollektoren sorgen für Wärme und Warmwasser. Ein Kaminofen im Wohnbereich schafft eine wohlige Atmosphäre.“ Zum Einbau von Wärmepumpen raten die Spezialisten nur, wenn das Gebäude sehr gut gedämmt ist und über große Flächenheizungen verfügt. „Wenn diese ohne Sachverstand und in ungeeigneten Häusern eingesetzt werden, kann der Schuss schnell nach hinten los gehen und die Stromrechnung für die Wärmepumpe explodiert“, so Günter Geiger.

Info: Geiger Energie- und Umwelttechnik Günter Geiger Benzstraße 6 73491 Neuler Tel.: 07961/7739 geiger-neuler@t-online.de www.geiger-neuler.de Auszeichnung als bester Solar- und Pelletsbetrieb. Dirk Staiger - Geschäftsführer TFG e.V. gratuliert (v.links) Steffen , Judith und Günter Geiger.

Innovativ mit Auszeichnung Seit ein paar Jahren gewinnen Blockheizkraftwerke bei der dezentralen Strom- und Wärmeerzeugung immer mehr an Bedeutung. Mittlerweile gibt es für Ein- und Zweifamilienhäuser geeignete Miniblockheizkraftwerke, so genannte Micro-BHKWs, die mit einem Stirlingmotor ausgerüstet sind. Da bei diesem der Wartungsaufwand erheblich geringer ist als bei Otto- oder Dieselmotoren, sind sie auch bei einem geringen Energiebedarf wirtschaftlich. „Sie sind in jeder Hinsicht eine echte Alternative zu allen am Markt erhältlichen Heizsystemen, und da wir keine Berührungsängste mit neuen Technologien haben, haben wir schon einige eingebaut - beispielsweise die Musteranlagen der Stadtwerke Aalen und Ellwangen“, berichtet Steffen Geiger.

Günter Geiger sieht sich nicht als bloßen ‚Heizungseinbauer’, sondern als kompetenten Fachberater, der dem Kunden durchaus auch andere Lösungen aufzeigt als die bereits bekannten. Die Firma Geiger ist Mitglied in der Technologie für Generationen e.V. und wurde sogar als bester Solar- und Pelletsbetrieb ausgezeichnet. Günter Geiger resümiert: „Ich hatte den Traum, Heizungen zu bauen, die kompromisslos mit umweltfreundlicher Energie betrieben werden. Die heute zur Verfügung stehenden Produkte machen dies möglich - so wird mein Traum langsam Wirklichkeit. Es ist wichtig, dazu beizutragen, unseren Nachkommen eine intakte Umwelt zu hinterlassen und es ist einfach ein gutes Gefühl, etwas zu tun, hinter dem man steht.“


Haus Neubaur 24 Fensterbau

Fenster Stempfle

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eder kennt sie. Sie hängen meist in Büroräumlichkeiten, Arztpraxen oder aber im eigenen Wohnzimmer. Und jeder weiß von den lästigen Anhängseln: abgeknickte Ecken, Staub an unerreichbaren Stellen, Schwierigkeiten beim Öffnen des Fensters. Von Jalousien ist die Rede. Doch es geht auch anders, wie Fenstersysteme der Firma Fenster Stempfle beweisen. Tradition trifft Innovation Im Ellwanger Seenland gelegen, genauer: in Rosenberg, ist der Betrieb bereits in der vierten Generation tätig. Gegründet im Jahre 1914, entwickelte sich aus der einstigen Schreinerei ein innovativer mittelständischer Betrieb mit aktuell 17 Mitarbeitern. Dass Rosenberg „ein Nest ist“, wie Stefanie Stempfle selbst anmerkt, hat das Unternehmen nicht davon abgehalten, deutschlandweit Fenster zu verkaufen und zu montieren. Seit Herbst 2008 gibt es in Ludwigsburg eine Niederlassung mit einem Büro und Ausstellungsräumlichkeiten - die Montage der Fenster läuft weiterhin über den Sitz in Rosenberg. Dort ist es zudem möglich, auf 360 Quadratmetern alles rund um Fenster, Haustüren und Wintergärten zu erfahren. Bei einem fachkundigen und engagierten Gespräch inmitten zahlreicher Ausstellungsfenster zur Veranschaulichung kann hier der interessierte ‚Häuslebauer’ die passenden Fenster (und Haustüren) für sein Eigenheim finden. „Wir machen das, was wir auch können“, begründet Stefanie Stempfle, die hauptsächlich im Verkauf und Marketing tätig ist, die Spezialisierung auf diese Branche. Im hart umkämpften Gewerbe steht das Unternehmen vor allem für qualitativ hochwertige und außergewöhnliche Fenstersysteme.

Mehr Glas, mehr Licht und weniger Rahmen Langjähriger Partner von Fenster Stempfle ist die Firma Finstral aus Südtirol. „Wir sind der größte Finstral-Händler deutschlandweit“, erklärt Stempfle und fügt hinzu: „Wir wechseln nicht morgen den Anbieter, weil ein anderer billiger wäre.“ Auch betont Stempfle, dass alles aus einer Hand sei - nur eben die Produktion nicht. Ein innovatives Finstral Fenstersystem, welches auch im Haus der Neubaurs eingebaut wird, kombiniert Schall- und Wärmedämmung sowie Sicht- und Sonnenschutz in einem Fenster. In einem vorgesetzten Verbundflügel, der jederzeit zugänglich ist, befindet sich die integrierte Jalousette. Dadurch, dass diese sich damit im Scheibenzwischenraum befindet, ist sie staub- und wettergeschützt - sie ist eben aufgeräumt im Fenster. Eine Perlkette dient der individuellen Regulierung des Lichteinfalls. Zur Reinigung oder Wartung kann der Verbundflügel jederzeit leicht geöffnet werden. „Mit Finstral haben wir einen Partner, der dieses System schon viele Jahre produziert“, so Stempfle. Eine weitere Besonderheit dieser Fenster ist zudem, dass sie rahmenlos sind. Neben der schlichten Eleganz hat dieser Umstand auch noch einen ganz pragmatischen Vorteil: Durch den fehlenden Rahmen vergrößert


Wir schaffen Wohlbehagen [Stefanie Stempfle]

sich die Glasfläche und damit letztlich der Lichteinfall. Die Verbindung von Kunststoff und Aluminium oder Holz und Aluminium ermöglicht es zudem, die Außenseite anders zu gestalten als die Innenseite des Fensters. So kann man beispielsweise außen ein modernes Anthrazit und innen ein neutrales Weiß oder Holz natur wählen. Umweltschutz Ein wichtiger Aspekt beim Fensterkauf sind immer auch die thermischen Werte. Eine gute Wärmedämmung der Fenster senkt die Energiekosten und damit den Bedarf an Brennstoffen, wodurch letztlich Umweltschutz betrieben wird. „Das ist eben ein

Kreislauf und uns ist es sehr wichtig, Fenster auch aus dem energetischen Blickwinkel zu betrachten“, erklärt Stempfle. Deshalb bietet das Unternehmen eine spezielle Beratung in diesem Bereich an. Das oben beschriebene Fenstersystem ist auch diesbezüglich vorteilhaft, da hier keine Kältebrücken entstehen können - wie etwa bei einem Rollladenkasten, der über dem Fenster in die Wand integriert wird. „Es geht nicht darum, den nächsten Vertrag in der Tasche zu haben, sondern darum, für den Kunden das richtige und passende Produkt zu finden - mit diesem zusammen“, bringt Stefanie Stempfle die Firmenphilosophie auf den Punkt.

Info: Fenster Stempfle Karl-Stirner-Straße 61 73494 Rosenberg Tel.: 07967/8833 info@fenster-stempfle.de Stempfle OHG Kaffeeberg 12 71634 Ludwigsburg Tel.: 07141/3880953 info@stempfleohg.de www.fenster-stempfle.de


Haus Neubaur 26 Sanitärausstattung

Herrlinger KG Fachgroßhandel für Haustechnik

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wanzig Minuten Fahrt benötigt ein Handwerker durchschnittlich, um zum nächsten GCStandort zu gelangen - deutschlandweit!“ - darauf ist Mario De Rosa, Niederlassungsleiter der Herrlinger KG, besonders stolz. Die Herrlinger KG ist ein Partnerhaus der bundesweit größten Gruppe für Haustechnikbedarf - der GC-Gruppe. Dass hier der Endkunde nicht direkt einkaufen kann, ist keineswegs ein Nachteil! Die GC-Gruppe entwickelte dadurch ganz neue Möglichkeiten für Installateure, ihren Endkunden einen besonderen Service anzubieten.

Enge Verzahnung Die GC-Gruppe entstand in den 1970er Jahren, als sich drei mittelständische Haustechnik-Großhändler zusammenschlossen. Die Gruppe brachte in der Folgezeit unzählige selbständige Niederlassungen hervor. Eine davon ist die Herrlinger KG in Essingen, die zur Herrlinger KG in Eislingen gehört. Mittlerweile gilt überspitzt formuliert: Es gibt keinen Flecken auf Deutschlands Landkarte ohne einen GC-Fachhandel. Dieses Konzept bietet einige Vorteile, wie beispielsweise kurze Anfahrtswege und damit verbunden auch geringe Lieferzeiten. Mario De Rosa erklärt: „Wenn ein Handwerker dringend Bauteile benötigt, die in unserem Lager nicht vorhanden sind, können wir ein Partnerhaus in der Nähe kontaktieren. Das spart Zeit und Geld!“ Bei Häusern der GC-Gruppe kann man also bundesweit einkaufen. Die Rechnung bekommt man trotzdem von dem Fachgroßhandelshaus, bei dem man als Kunde registriert

ist. Die enge Verzahnung ist beispielsweise bei Umzügen von großem Vorteil. Will man nach Hamburg ziehen, sein Bad aber noch in Essingen aussuchen, so ist durch die enge Zusammenarbeit in der Gruppe die Weiterleitung der Daten an das Partnerhaus im Norden kein Problem. Das heißt: Im Süden sucht sich der Bauherr die Materialien aus, im Norden holt der entsprechende Fachmann die Ware ab und baut sie dort ein. Bei den Großhandelshäusern der GC-Gruppe gibt es eine weitere Besonderheit: Die Bauherren selbst können nicht direkt einkaufen. Ausschließlich eingetragene Fachhandwerker können hier Bauteile erwerben. Durch dieses Verfahren schützt das Unternehmen die Handwerker vor unqualifiziertem Wettbewerb. Die Haustechniker können bei Herrlinger unter anderem die benötigten Utensilien online einkaufen - und das bis zwei Uhr nachts! Am nächsten Morgen wird die Ware


dann zum gewünschten Ort geliefert. Für Privatleute bietet die Firma aber ebenfalls einen besonderen Service an. Die Kunden können sich im 850 Quadratmeter großen Ausstellungsraum aus 60 Bädern ihr persönliches Badezimmer zusammenstellen. Dabei werden sie von den Fachleuten der Herrlinger KG individuell beraten. Bei einem Schausonntag, der jeden ersten Sonntag im Monat stattfindet, erhalten Interessenten außerdem die Möglichkeit, den großen Ausstellungsraum zu besichtigen. Ohne ein anschließendes Verkaufsgespräch zu führen, können die Endkunden sich in aller Ruhe ein Bild vom weitläufigen Angebot der Essinger Vertriebsniederlassung machen. Hat die Familie schließlich das Badezimmer ihrer Träume ausgesucht, erhält der Installateur anschließend den Auftrag, sich um den Einbau der entsprechenden Elemente zu kümmern. Hierzu ist das im Standort integrierte Abhollager von besonderem Nutzen, welches auf 1200 Quadratmeter rund 7500 verschiedene Artikel vorhält. Das Abhollager bietet darüber hinaus den Vorteil, dass der Installateur selbst durch die Regale gehen und sich seine Ware individuell zusammenstellen kann. Die ausgesuchten Artikel liest der Handwerker selbständig durch ein Barcodelesegerät ein, dessen Daten nach dem Einkauf an der Theke zur Erstellung des Lieferscheins verwendet werden. Durch diese komfortable Art des Einkaufens gehören Warteschlagen der Vergangenheit an. Für die Bauherren bedeutet das im Umkehrschluss: Der Installateur kann schneller mit seiner Arbeit auf deren Baustelle beginnen. Niederlassungsleiter Mario De Rosa betont: „So gut sortiert wie die GC-Gruppe ist kaum ein anderer Großhändler.“ Das Gleichgewicht halten Seit Anfang des Jahres 2011 befindet sich die Herrlinger KG in Essingen. Mario De Rosa, der die Gruppe für Haustechnikbedarf schon seit knapp 25 Jahren begleitet, legt sein Augenmerk auf den Dialog mit dem Kunden. „Es gibt für mich und mein Team nichts Schlimmeres, als einen unzufriedenen Kunden. Deshalb sind wir stets bemüht, das Gleichgewicht zwischen uns und dem Kunden zu halten. Fairness wird bei uns großgeschrieben“, schildert De Rosa. Die Serviceleistungen der Herrlinger KG sprechen daher für sich. So werden auf Wunsch etwa individuelle 3DPlanungen erstellt, damit man sich schon vor der Fertigstellung ein Bild des künftigen Badezimmers machen kann. Im großflächigen

Info: Herrlinger KG Fachgroßhandel für Haustechnik Margarete-Steiff-Straße 16 73457 Essingen Tel.: 07365/923900 derosa@gienger.de www.herrlinger-kg.de

Die Arbeit mit dem Kunden ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe. [Mario De Rosa]

Ausstellungsraum in Essingen stehen den Kunden funktionsfähige Wellnessgeräte zur Verfügung. So können zum Beispiel die mit Wasser befüllten Whirlpools auf ihre Strudelund Lichteffekte untersucht und die verschiedenen Strahlfunktionen der Wellness-Handbrausen und Duschköpfe erprobt werden. Mario De Rosa setzt sich besonders für nachhaltige Möglichkeiten des Heizens ein: „Ich halte es für absolut sinnvoll, die Energie, die uns die Natur schenkt, zu nutzen!“ Aus diesem Grund wurde ein so genannter Warmschulungsraum in Essingen eingerichtet. Dieser Raum ist hauptsächlich für die Fortbildung von Heizungstechnikern gedacht. Allerdings beraten die Fachleute der Herrlinger KG auch gerne Bauherren zur Funktionsweise aktueller Systeme am Beispiel laufender Pellets-, Gas- und Ölheizungen sowie Wärmepumpen. „Ich bin bei Leibe kein ‚Öko-Revolutionär’, der alle Autos und Glühbirnen verbannen will. Aber ich sehe die Notwendigkeit, schonender mit den gegebenen Ressourcen umzugehen und unserer Natur gegenüber fair zu sein.“ Daher gehören auch Artikel rund um das Thema regenerative Energien zum Portfolio der Firma. Ob Solaranlagen oder Regenwassernutzung, für beide Themenkomplexe ist der Fachgroßhändler in Essingen gut gerüstet. Fair ist das Team um Mario De Rosa auch zu seinen Kunden. Ob auf der Suche nach dem passenden Badezimmer oder der richtigen Heizung - die Herrlinger KG ist für ihre Kunden da. Das Unternehmen überzeugt durch seinen exklusiven Service. Es ist ständig darum bemüht, den Einkauf so komfortabel wie möglich zu gestalten und im Dialog mit seiner Kundschaft zu bleiben. Niederlassungsleiter Mario De Rosa resümiert: „Die Arbeit mit dem Kunden ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe.“


Haus Neubaur 28 Metallbau

Metallbau Pauls

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eländer,Geländer, Treppen, Vordächer sowie Möbel und Accessoires für Haus und Garten sind nur einige wenige Beispiele für die unzähligen Elemente in, an und um ein Haus, die aus Metall hergestellt werden. Vielen ist die Mannigfaltigkeit des Materials überhaupt nicht bewusst. Für Carsten Pauls hingegen ist sie der Grund für seine Liebe zum Beruf.

Der gelernte Schlosser und Metallbaumeister Carsten Pauls entwirft und konstruiert in seiner Firma in Abtsgmünd alles, was man aus Aluminium, Stahl oder Edelstahl herstellen kann. „Metall ist so vielseitig“, begründet er seine Berufswahl. Nach zwölf Jahren als Angestellter in einem Betrieb wagte er im Jahre 2001 den Sprung in die  Selbständigkeit. Seither entstanden neben zahlreichen kleineren und größeren Anfertigungen für Pri-

vatkunden auch schon riesige Messestände für Unternehmen. Zu seinen Aufträgen zählen zudem Einzelanfertigungen für einen Gartenbaubetrieb wie beispielsweise Brunnen und Feuerstellen. Neben Neuanfertigungen ist es allerdings auch  möglich, ältere Geländer oder andere schon in die Jahre gekommene Stücke abändern zu lassen. Doch nicht nur die  Produktpalette ist quasi unbeschränkt, auch der Gestaltung und Formgebung sind keinerlei Grenzen gesetzt.


Ich fahre lieber einmal mehr zu meinen Kunden, denn Zufriedenheit steht an erster Stelle! [Carsten Pauls]

Kreativ und individuell „Besonders gerne arbeite ich an den ausgefallenen Sachen“, erklärt Carsten Pauls und seine Frau Jenny ergänzt: „Alles, was zum Tüfteln ist, macht er gerne.“ So kreierte er etwa für eine Grundschule ein Treppengeländer mit integriertem ABC oder arbeitet an einer Metallbalustrade in Bambus-Optik. Auch die Kombinationen mit anderen Materialien wie Holz, Leder oder Glas werden ganz individuell auf die Wünsche des Auftraggebers abgestimmt. Kundenzufriedenheit steht beim Familienunternehmen Metallbau Pauls an oberster Stelle. „Ich fahre lieber  einmal mehr zu meinen Kunden“, betont er. Nach einem Gespräch, bei dem die Vorstellungen ausgetauscht werden,  begibt sich Herr Pauls zunächst auf Ideenfindung. Der erste Einfall, der manchmal auch nur in Form einer schnellen  Kreidezeichnung auf einem seiner Arbeitstische skizziert wird, nimmt dann nach und nach Gestalt an. In ständiger  Absprache mit dem Kunden entsteht so am Ende ein maßstabsgetreues CAD-Modell des Objekts – so können sich

auch Laien ein ganz präzises Bild vom Vorhaben machen. Nach der Beschaffung des Rohmaterials, etwa Metallprofile und Bleche für Geländer, beginnt die aufwändige Fertigung in seinen überschaubaren Räumlichkeiten. Auch für die manchmal auftretende Raumnot fand Carsten Pauls eine originelle Lösung: An nahezu allen Arbeitstischen wurden  Räder montiert, damit diese flexibel verstellbar sind. Treppengeschichte Für das Einfamilienhaus der Familie Neubaur entwarf Carsten Pauls eine Stahl-Holztreppe. „Eigentlich wollten  die Neubaurs’ eine andere Treppe“, schmunzelt der Metallbauer. Letztlich konnte er die Bauherren allerdings von  seiner Idee, eine sogenannte Wangentreppe im Haus zu montieren, überzeugen. Eine derartige Treppe besteht aus zwei seitlichen Flacheisen, an denen Winkel angeschweißt werden. Auf diesen werden dann die Trittstufen aus Holz  aufgelegt und verschraubt. Im Zusammenspiel mit dem modernen Neubau wird sich so ein harmonisches Bild ergeben. 

Info: Metallbau Pauls Ziegelweg 3 73453 Abtsgmünd Tel.: 07175/921100 metallbau-pauls@t-online.de www.metallbau-pauls.de


Haus Neubaur 30 Küchenausstattung

Möbel Saam

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itten im beschaulichen Reichenbach - Ortsteil der Gemeinde Westhausen - befindet sich das Ausstellungshaus des Familienbetriebs Möbel Saam. Schon beim Betreten der Räumlichkeiten ist eine besondere Atmosphäre zu spüren - es ist gemütlich, familiär. Seitlich des Foyers befindet sich die alte Werkbank aus Holz, die schon seit der Betriebsgründung in Reichenbach steht. Eine Spielecke für Kinder ist direkt gegenüber des Tisches, an dem die Kundengespräche geführt werden, eingerichtet. Ringsherum sind Küchen aller Art ausgestellt. Dabei steht jede einzelne für Qualität und Raffinesse.

Von der Planung zur Realisierung „Ich kann auch einen Hammer in die Hand nehmen“, lacht Sabine Saam und berichtet, wie sie im väterlichen Familienbetrieb aufgewachsen ist: „Ich bin in der Schreinerei groß geworden.“ Die Schreinerei, von der die Geschäftsführerin spricht, hat ihr Urgroßvater 1892 eingerichtet. Er fertigte seine Möbel damals in Westhausen an. 1938 etablierte sich das Unternehmen unter der Leitung von Sabine Saams Großvater in Reichenbach, wo es sich bis heute befindet. Die Spezialisierung auf Küchen erfolgte eine Generationen später. Das bedeutet jedoch nicht, dass die Qualität bei Möbel Saam auf der Strecke

bleibt. Saam erklärt: „Die Auswahl musste verringert werden, um den Kunden etwas Besonderes bieten zu können. So konnten wir marktfähig bleiben.“ Heute begleiten Sabine Saam und ihr Team die Kunden von der Planung der Küche bis zum Einbau des gewünschten Objekts. Dabei schätzt Sabine Saam das kompetente Team, bestehend aus engagierten Mitarbeitern. Ohne diese Mithilfe funktioniere ihre Firma nicht, beteuert die Geschäftsführerin. Sie betont: „Der Kaufmann im Büro, der die Verträge abwickelt, ist von genauso großer Bedeutung für mein Unternehmen wie der Schreiner in der Werkstatt.“


Hier wird Individualität groß geschrieben Schon während ihrer Zeit als Studentin machte Sabine Saam Erfahrungen im Bereich der 3D-Illustrationen. Heutzutage sind sie gängige Arbeitstechniken, mit denen die Vorstellungen des Kunden und bauliche Gegebenheiten in ein konkretes Bild übersetzt werden können. Bei der Planung achtet das Unternehmen vor allem auf die individuellen Wünsche des Kunden. „Denn jede Küche und jeder Käufer ist anders“, weiß die dynamische Geschäftsleiterin. Auch beim hier vorgestellten Bauprojekt der Familie Neubaur wurde ein Konzept am Computer ermittelt. So weiß man schon vor dem Einbau ganz genau, wie die Küche aussehen wird. Die Familie plant ihre Küche in U-Form. Die Spülmaschine wird nicht wie gewöhnlich in die untere Zeile integriert, sondern für eine komfortablere Bedienung weiter oben montiert. Außerdem soll eine Theke, die zum Esszimmer hin ausgerichtet ist, eingebaut werden. Helle Möbelstücke sollen in Kombination mit holzfarbenen Arbeitsplatten ein freundliches Gesamtbild ergeben. Möbel Saam legt sich sowohl hinsichtlich des Preises als auch in Sachen Stil nicht fest. Ob rustikales Holz oder trendige Oberflächen mit Hochglanzlack - hier ist für jeden Geschmack etwas dabei! Sabine Saam besucht außerdem regelmäßig Messen, um auf dem neuesten Stand der Möglichkeiten zu bleiben. Das Unternehmen schreckt auch vor speziellen Wünschen nicht zurück: Für diesen Fall gibt es die hauseigene Schreinerei, in der Sonderanfertigungen nach Bedarf hergestellt werden. Den Überblick bewahren Keine Firmenausweitung und fast keine Werbung - das ist das Konzept von Sabine Saam. Ihr Vorsatz: „Mein Betrieb soll diese überschaubare Größe beibehalten. Nur dann kenne ich meine Kunden noch persönlich und kann gesondert auf ihre Wünsche eingehen.“ Die Geschäftsführerin betont: „Der Kunde ist keine Nummer, sondern ein Individuum.“ Und das merkt man vor allem an der positiven Resonanz: Das Unternehmen setzt deshalb hauptsächlich auf die Weiterempfehlung durch die Kunden an Dritte. Viel Reklame ist hier nicht vonnöten, das ist Sabine Saam bewusst: „Ich lege keinen Wert darauf, zu expandieren oder das Dreifache meines Angebots zu verkaufen. Mir ist es wichtiger, meine Kunden zu kennen.“ Und sie fügt mit einem Schmunzeln im Gesicht hinzu: „Wenn ich unsere Kunden nach zehn Jahren wieder treffe, weiß ich sofort, welche Küche sie bei uns gekauft haben!“

Wenn ich unsere Kunden nach zehn Jahren wieder treffe, weiß ich sofort, welche Küche sie bei uns gekauft haben. [Sabine Saam]

Info: Saam Möbel Sankt-Georg-Straße 32 73463 Westhausen-Reichenbach Tel.: 07363/5183 info@moebel-saam.de www.moebel-saam.de


Haus Neubaur 32 Gerüst/Außenputzarbeiten

Eugen Hirsch GmbH Stuckateurbetrieb

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n der knapp 2000-Seelen-Gemeinde Heuchlingen im Leintal ist der Stuckateurbetrieb Hirsch ansässig. Der Betrieb steht mit seiner langjährigen Erfahrung vor allem für hohe Qualität mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, fachliche Kompetenz und Termintreue.

Info: Eugen Hirsch GmbH Stuckateurbetrieb Hauptstraße 38/1 73572 Heuchlingen Tel.: 07174/466 info@hirsch-stuckateur.de www.hirsch-stuckateur.de

Ein Familienbetrieb Bereits 1963 gründete Eugen Hirsch den Betrieb und baute ihn nach und nach mit seiner Frau Rosa immer weiter auf. Vor nunmehr 14 Jahren übergab er die Firma schließlich an seine zwei Söhne Manfred und Peter. Nachdem Peter Hirsch vor sechs Jahren tödlich verunglückte, übernahm Manfred die alleinige Verantwortung im Unternehmen. Mittlerweile hat sich der Stuckateurmeister allerdings Verstärkung in der leitenden Position geholt - Michael Diemer ist seit 2007 zweiter Geschäftsführer. Ein Familienbetrieb bleibt es trotzdem, denn es sind nach wie vor sechs Angehörige im Unternehmen tätig. „Man ist eigentlich immer schon mit hinein gewachsen in die Firma“, berichtet Manfred Hirsch. Mit insgesamt 14 gewerblich Beschäftigten übernimmt der Betrieb alle Arbeiten im Bereich, Innen- und Außenputz, Wärmedämmung, Trockenbau und Altbausanierung. Dazu der erste Geschäftsführer: „Der Beruf ist wirklich dermaßen vielfältig!“ Am Haus der Neubaurs wird für den Putz - die optische Komponente - aber auch für den Feuchteschutz gesorgt werden. Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über einen eigenen Gerüstbau. Da so alles aus einer Hand kommt, können Kosten und Zeit gespart werden.

Der Beruf ist wirklich dermaßen vielfältig! [Manfred Hirsch] Wohlfühlklima Ein weiteres Standbein ist der Wärmeschutz. Für Manfred Hirsch ist die Wärmedämmung von Alt- und Neubauten eine sehr wichtige Angelegenheit. Für ihn ist dabei nicht ausschließlich der energetische Aspekt von Relevanz, sondern vor allem das dadurch veränderte Raumklima: „Wenn ein Haus gedämmt wird, steigert sich das Wohlfühlklima“, so Hirsch. Von März bis Oktober sei so fast kein Heizen nötig und im Winter sei wesentlich weniger Zirkulation in den Räumen zu spüren. Vor allem die immer positive Resonanz der Kunden sei ein Echo dessen. Die Bestätigung dafür, dass der Betrieb professionell, termingerecht und sauber arbeitet, findet sich zudem im Meisterhaft-Drei-Sterne-Gütesiegel - eine Auszeichnung der deutschen Bauwirtschaft. Doch für viele Kunden sei das nicht in erster Linie ausschlaggebend, denn: „Oft sagen die Leute, dass sie bei mir einfach das beste Bauchgefühl hatten und das wird immer wichtiger“, so Manfred Hirsch.


Haus Neubaur 33 Bauelemente

RENO-BAU Ostalb

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ie der Name bereits verrät, ist das Fachgebiet der Firma RENO-BAU Ostalb in Dauerwang Renovieren und (Neu-)Bau. Der Spezialist im Bereich Bauelemente steht für kompetente persönliche Beratung und Betreuung, eine schnelle und unkomplizierte Angebotserstellung sowie eine zuverlässige und korrekte Montage.

sen Budget betrifft. Lietzenmayer: „Bei uns kauft der ‚Häuslebauer’ überdies nicht nur seine Türen, sondern wir sind auch baubegleitend an seiner Seite.“ Besuche auf der Baustelle sind für die beiden Unternehmer eine Selbstverständlichkeit. Es verwundert daher nicht, dass die Firma viele Aufträge über Empfehlungen zufriedener Kunden erhält - ob Privatmann, Bauträger oder Architekt. Ein Gespann aus insgesamt drei Montage-Trupps übernimmt den Einbau, allen voran der Montagebetrieb von Achim Niedermayer aus Aalen.

Perfektion im Bereich Bauelemente „Uns ist es wichtig, dass die Wünsche der jeweiligen Bauherren den richtigen Weg finden“, betont Wolfgang Lietzenmayer, Gesellschafter des Unternehmens. Im Jahre 2006 gründete er zusammen mit Dietmar Hersacher RENO-BAU Ostalb. Die Beiden können bereits auf eine langjährige gemeinsame Berufslaufbahn im Bereich Inneneinrichtung bei einem Bankausstatter zurück blicken. Zu Beginn des erneut vereinten Werdegangs beschränkte sich das Angebotsspektrum zunächst auf alles rund um das Thema Türen und Tore und entsprechende Antriebe. Aufgrund wiederholter Nachfragen ergab es sich dann, dass das Sortiment nach und nach um die Sektion der Bodenbeläge erweitert wurde. „Damit sind wir ein bereichsübergreifender Ansprechpartner und der Kunde bekommt alles aus einer Hand“, so Dietmar Hersacher. Viel Wert legen die Unternehmer auch darauf, dass die Aufträge immer perfekt auf den Kunden abgestimmt werden - auch was des-

Aus Alt mach Neu Beim Bau der Familie Neubaur erhielt die RENO-BAU Ostalb den Auftrag für das Gewerk der Innentüren, Stahltüren und des Garagentors. Innen wurden neutrale weiße Türen verbaut. Für die Garage wählte die Familie ein anthrazitfarbenes Sektionaltor. Im Gegensatz zu Kipptoren öffnen Sektionaltore zunächst senkrecht und verschwinden dann unterhalb der Garagendecke. Ein weiterer großer Arbeitszweig neben Neubauten ist der gesamte Renovierungsbereich. An älteren Häusern werden häufig neue Türen und Tore eingebaut, „und das sieht wirklich toll aus“, schwärmt Wolfgang Lietzenmayer.

Info: RENO-BAU Ostalb Dauerwangstraße 9 73457 Essingen Tel.: 07365/922529 info@reno-bau-ostalb.de www.reno-bau-ostalb.de

Uns ist es wichtig, dass die Wünsche der jeweiligen Bauherren den richtigen Weg finden. [Wolfgang Lietzenmayer]


34 Energieberatung

EKO - EnergiekompetenzOstalb

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KO - diese drei Buchstaben sind nicht nur eine Abkürzung für EnergiekompetenzOstalb. Sie beschreiben auch, wofür der Verein steht: Energie- und Klimaschutzberatung des Ostalbkreises. Dabei stehen die Böbinger Energieexperten nicht nur den Bürgern beratend zur Seite, sie leisten vielmehr einen wichtigen Beitrag für Klimaschutz und regionale Wirtschaftsförderung im Ostalbkreis. Böbingen den unerfahrenen ‚Häuslebauern’, Kostenlos - unabhängig - neutral EKO-Energie Kompetenz Ostalb ist ein Projekt die richtige Entscheidung zu fällen. Ganz verschiedener Akteure aus dem Ostalbkreis, egal, ob Fragen zu Neu- oder Altbauten, zur etwa Handwerker und Architekten, Kommu- Modernisierung von Heizungsanlagen oder nen und Landkreis. Mit Unterstützung der dem Einsatz von erneuerbaren Energien anEuropäischen Union und des Landes Baden- stehen: Beim EKO in Böbingen ist man gut Württemberg sowie des Ostalbkreises und beraten! Die Termine müssen jedoch vorab unter der Telefonnumder Gemeinde Böbingen wurde EKO 2004 mer 07173-185516 vereinbart werden, ins Leben gerufen. sodass die EnergiebeDer Verein bietet allen rater des EKO genüBürgern der Region eine Orientierungshilgend Zeit für die Ratfe in Sachen Energiesuchenden einplanen [Ralf Bodamer] können. Die Experten effizienz, -einsparung und erneuerbare Enerinformieren außergien. Damit verfolgen die Mitglieder das Ziel, dem einmal im Monat in den verschiedenen das Verbraucherverhalten nachhaltig zu än- Rathäusern der Städte Aalen, Ellwangen, dern. So kann beim Thema Klimaschutz und Schwäbisch Gmünd und Bopfingen. WeiterWirtschaftsförderung bedeutsam mitgewirkt hin kommen die Bewohner von Abtsgmünd, Neresheim, Lorch und Oberkochen in den Gewerden. Täglich helfen haupt- und ehrenamtliche Be- nuss dieser kompetenten Orientierungshilfe rater des EKO-Energieberatungszentrums in vor Ort. Diese energetischen Erstberatungen

Die Energiewende gelingt nur mit Bürgerbeteiligung.


Links: Peter Hörmann, Energieberater des EKO Rechts: Ralf Bodamer, Geschäftsführer des EKO

sind sowohl kostenlos als auch unabhängig und neutral. „Es liegt nicht in unserem Interesse, den ratsuchenden Bürgern irgendetwas zu verkaufen“, betont Geschäftsführer Ralf Bodamer. Die Mitarbeiter des EKO-Beratungszentrums sind fest beim Ostalbkreis angestellt. Es gibt aber auch ehrenamtliche Berater, die gleichzeitig bei der Verbraucherzentrale zugelassen sind. Energie Kompetenz Ostalb garantiert deshalb die notwendige Neutralität in der Beratung. Im Gespräch erhalten die unerfahrenen Bauherren zudem Informationen über Fördergelder - ganz unabhängig von eigenen wirtschaftlichen Belangen. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (kurz: BAFA) kann Hauseigentümern nämlich Zuschüsse geben, falls diese in erneuerbare Energien und Heizungsmodernisierung investieren möchten. Genauso gewährt die KfW-Bank zinsverbilligte Darlehen bei allen Bereichen, die mit Gebäudesanierung oder -dämmung zu tun haben. Am Ende der Beratungsgespräche erhalten die Interessenten weiterführende Informationen zu Planern und Handwerkern aus dem Ostalbkreis. „Jede unserer Beratungen ist sowohl für den Bürger als auch für den regionalen Handwerker profitabel“, erklärt Ralf Bodamer. Engagieren nämlich die Bauherren anschließend Planer und Handwerker aus der Region, fördern sie gleichzeitig die Wirtschaft im Ostalbkreis. Klimaschutz fängt bei jedem zu Hause an Um den allgemeinen Kenntnisstand zu Energiefragen zu verbessern, finden außerdem im EKO-Energieberatungszentrum in Böbingen regelmäßig Informationsabende statt. Dort wird beispielsweise über moderne Lüftungs- und Heizsysteme gesprochen und aufkommende Fragen werden kompetent beantwortet. Den Fachleuten des Vereins liegt es aber auch am Herzen, Schülern die Signifikanz der drei „Großen E’s“ - Energieeinsparung, Energieeffizienz und Erneuerbarkeit - zu vermitteln. Deshalb werden häufig Projekte in Schulen veranstaltet, durch die die Schüler einen Einblick in die Bereiche Strom und Energie bekommen. Bei den jeweiligen Veranstaltungen werden allerdings nicht komplexe, alltagsferne Themen

behandelt. „In der Regel hat jeder Schüler einen Fernseher oder einen Computer bei sich zu Hause. Deshalb informieren wir in den Schulen beispielsweise über den Stand-by-Modus an Elektrogeräten“, erläutert Ralf Bodamer. Dadurch können die Jugendlichen hautnah das Thema Energiesparen erfahren und bei sich daheim täglich umsetzen. Denn der Geschäftsführer weiß: „Klimaschutz fängt bei jedem zu Hause an.“ Den Umgang der Verbraucher mit Energie zu ändern, ist eines der größten Ziele des Vereins EnergiekompetenzOstalb e.V.. Wussten Sie zum Beispiel, dass die Energiekosten um circa sechs Prozent steigen, sobald man die Temperatur der Wohnung um nur ein Grad Celsius erhöht? Oder ist es Ihnen bewusst, dass bei gekippten Fenstern kein ausreichender Luftaustausch stattfindet, sondern nur die Temperatur im Raum gesenkt wird? Dadurch geht kostbare Heizungsenergie verloren. Ralf Bodamer empfiehlt deshalb: „Machen Sie lieber Stoß- oder Querlüftungen. Öffnen Sie die Fenster und Türen für einige Minuten. Gleichzeitig schalten Sie die Heizkörper aus. Das Ergebnis ist optimal: Es erfolgt ein Luftaustausch, ohne Energie verschwendet zu haben.“ Jeder kann also Energie einsparen und effizient nutzen! Außerdem können schon ab zehn Euro im Jahr die Bürger des Ostalbkreises Fördermitglied des Vereins EnergiekompetenzOstalb e.V. werden. Nähere Informationen dazu sind auf der Homepage www.energiekompetenzostalb. de zu finden. Bis zum Jahr 2025 will der Ostalbkreis die Hälfte seines Stroms und Energiebedarfs aus erneuerbaren Energien beziehen. Aktuell liegt die Region geschätzt bei über zehn Prozent. Es ist also noch viel aufzuholen im Bezug auf Windkraft und Co.. Dessen ist sich auch Ralf Bodamer bewusst. Und der Geschäftsführer ist sich sicher: „Die Energiewende kann nur mit Bürgerbeteiligung gelingen.“ Ob man sich nun ausgiebig über umweltfreundliche Techniken beraten lässt, Handwerker aus der Region wählt oder Fördermitglied bei Energie Kompetenz Ostalb wird - Engagement für den Klimaschutz im Ostalbkreis kann jeder zeigen!

Info: EKO - Energiekompetenz Ostalb e.V. Dr.-Schneider-Straße 56 73560 Böbingen an der Rems Tel.: 07173/185516 energieberatung@ostalbkreis.de www.energiekompetenzostalb.de


36 Regenerative Energie

Wir investieren in Unabhängigkeit das lässt sich nicht unbedingt rechnen! [Bernd Masur]

Solarzentrum Ostalb Sie ist riesig. Sie ist weit, weit weg. Viele beklagen sich darüber, dass sie hierzulande viel zu selten da sei, aber wenn, dann sorgt sie für gute Laune oder Schweißausbrüche - manchmal allerdings auch für gerötete Haut. Die Sonne. Doch sie ist nicht nur unser Lebenselixier, sondern darüber hinaus die Energiequelle der Zukunft.

Kompetenz in Solarenergie Auf der Startseite der Homepage des Solarzentrums Ostalb (www.solarzentrum-ostalb. de) steht links in einem Kasten eine Auflistung verschiedener Energiepreise - Strom, Gas, Öl, Pellets und: Sonne. Eine Kilowattstunde Sonne kostet Null Komma Null Euro. Dieser unentgeltlichen und unerschöpflichen Energiequelle widmen sich Tobias Maier und Bernd Masur, geschäftsführende Gesellschafter des Unternehmens, jeden Tag aufs Neue und das bereits seit vielen Jahren. „Unsere Überzeugung ist die, dass die Sonne die Hauptenergiequelle der Zukunft sein wird“, so Bernd Masur. Seit 1997 ist er als Solarberater tätig. Heute ist es vor allem die langjährige Erfahrung in diesem so vielfältigen Bereich, die ihn zu einem durchweg kompetenten Fachmann macht. Mit einem Schmunzeln erzählt er: „Zum Solarbereich kam ich eigentlich wie die Jungfrau zum Kinde.“ Nach einer Ausbildung zum Banker und einem Studium der Architektur lenkte ihn letztlich ein Job bei einem Betrieb, der Solaranlagen vertrieb, in die richtige Richtung. „Es hat einfach gepasst, denn ich wusste, dass ich etwas zwischendrin machen wollte - zwischen Verkauf und Bau“, erklärt Masur. 1999 gründete er dann seine erste eigene

Firma. Sein heutiger Partner Tobias Maier, Diplom-Wirtschaftsingenieur, machte zu dieser Zeit ein Praktikum im Unternehmen. Während die Arbeit zunächst auf Solarthermie und Installateure ausgerichtet war, konzentrierte sich die ‚plan b energieprojekte GbR‘, bei der Bernd Masur 2007 einstieg, auf Photovoltaik und Endkunden. Inzwischen wurde aus dem ehemaligen Praktikanten ein Chef und aus ‚plan b‘ die Solarzentrum Ostalb GmbH, die eine Verschmelzung der oben genannten Arbeitsbereiche darstellt. Heute ist das regional im Ostalbkreis tätige Unternehmen spezialisiert auf die Planung und Ausführung von Solaranlagen und Heizsystemen unter Einsatz erneuerbarer Energien. Individuell und lösungsorientiert „Das beste System gibt es letztlich nicht das muss immer individuell angepasst werden“, so Bernd Masur. Das Ziel einer umfangreichen und herstellerneutralen Beratung sei es deshalb stets herauszufinden, was der jeweilige Kunde erreichen möchte. Zentral ist in diesem Zusammenhang immer auch die Frage nach dem Verbrauch. Wie kann dieser verringert werden? Denn: Verbraucht man weniger, muss automatisch eine kleinere Anlage installiert werden. Masur: „Wir sind unseren Kunden gegenüber


sehr ehrlich und raten manchen auch zunächst dazu, ein Haus zu dämmen. Uns geht es darum, gut durchdachte und ganzheitliche Energielösungen zu finden und nicht darum, den nächsten Vertrag in der Tasche zu haben. Wir sind von der Einstellung her keine Ver-

käufer.“ Nicht umsonst erstreckt sich der Arbeitsbereich der Solarzentrum Ostalb GmbH zusätzlich auf den Bereich der Begutachtung und Qualitätssicherung. Die Spezialisten arbeiten mit den modernsten Messgeräten und Simulationsprogrammen, aber natürlich immer auch mit ihrer jahrelangen Erfahrung. Die sensible Betrachtung aller Entwicklungen ist in einem so vielfältigen Bereich von enormer Wichtigkeit - nicht zuletzt weil der Beruf des Energieberaters kein geschützter ist. Die zusätzliche Leistung der Beurteilung gibt somit obendrein Sicherheit. „Unser Ziel ist es immer, etwas Gutes zu schaffen“, betont Bernd Masur. Deshalb liegt den Unternehmern die Begleitung der einzelnen Projekte von Anfang bis Ende sehr am Herzen. Masur: „Es soll schließlich das rauskommen, was versprochen wurde.“

Info: Solarzentrum Ostalb GmbH Heerstraße 15/1 73453 Abtsgmünd-Hohenstadt Tel.: 07366/ 9230622 info@so-nne.de www.so-nne.de


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Mit gutem Beispiel voran Dass es heute durchaus möglich ist, energieund umweltbewusst zu bauen, beweisen das Bürogebäude der Firma und das daran angrenzende Eigenheim der Familie Masur. Diese sind quasi der gebaute Beweis dafür, dass man Energieeffizienz und langfristige Bezahlbarkeit verbinden kann. Die komplette Dacheindeckung der Gebäude besteht aus Photovoltaikmodulen. Doch nicht nur die Energie für den alltäglichen Bedarf kommt von den eigenen Dächern, auch die dazugehörigen Elektroautos können an der ebenfalls installierten Elektrotankstelle mit eigens produziertem Strom aufgeladen werden. Masur: „Ich fahre mein Elektroauto aus Überzeugung.“ Ein Grund dafür sei auch der Aspekt der Unvernünftigkeit, der mit der Nutzung gewöhnlicher Autos einhergehe. Die meisten Autos verfügen über vier Sitzplätze. Die Fahrt zur Arbeit, zum Einkaufen, zum Bahnhof - Kurzstrecken im Allgemeinen - bestreitet man aber doch meist alleine und fährt so unnötigen Ballast mit sich herum, produziert überflüssige Abgase. Trotzdem seien natürlich noch zahlreiche Veränderungen nötig. Es müssten Strukturen entwickelt werden, in denen Elektromobile intelligent eingesetzt werden können, denn letztlich mache das ganze nur dann wirklich Sinn, wenn der benötigte Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt würde. Die auf den Gebäuden installierten Photovoltaikmodule erzeugen überdies viel mehr Strom, als tatsächlich benötigt wird - fast das Vierfache. „Ich produziere Strom für die Nachbarschaft“, manifestiert Bernd Masur und fügt hinzu: „So bleibt die Energie im Land, in der Region!“ Aber nicht nur der erzeugte Strom entsteht und bleibt im Land, auch die Kaufkraft kommt so der regionalen Wirtschaft zu Gute. Entsprechend besteht ein Prinzip des Unternehmens auch in der Kooperation mit regionalen Handwerkern. „Dadurch können wir uns für jedes Projekt so formieren, wie es dieses beansprucht“, erklärt der Solarfachmann. Es ginge nicht um Konkurrenz, sondern um Zusammenarbeit, um gegenseitige Ergänzung. Durch diese mal kleine und mal große, aber immer flexible Struktur kann das richtige System für die je individuellen Ansprüche zu einem optimalen Preis-Leistungs-Verhältnis zusammengestellt werden. „Natürlich hat Qualität immer auch ihren Preis, aber durch unser schlankes Gefüge machen wir es möglich, dass sich mehrere ein effektives und hochwertiges Energiesystem leisten können“, so Bernd Masur. Familie Masurs Eigenheim stellt in diesem

Zusammenhang eine optimale Möglichkeit dar, technische Lösungen und deren Vor- und Nachteile aufzuzeigen. Die Devise lautet ganz klar: Herkommen - Anschauen - selbst Überzeugen.

Vom Dealer und seinem Stoff Als eine gefährliche Entwicklung stuft Bernd Masur die zunehmende Verunsicherung der Bürger im Gebiet der Energieversorgung ein. Trotzdem appelliert er hierbei an die Freiheit, über die ein jeder in einem demokratischen Land wie Deutschland verfügt. Jeder kann selbst darüber entscheiden, welche Energiequelle er nutzen möchte, denn „der Dealer wird niemals sagen, dass man den Stoff wechseln soll“, pointiert Masur treffend. Nur der Konsument selbst ist dazu in der Lage etwas zu ändern, sich über seine Freiheit und die damit einhergehende Verantwortung bewusst zu werden. Die Frage der Energieversorgung von heute und morgen ist eine sehr weit reichende, die nur mit einer ganzheitlichen Betrachtung der verschiedenen Zusammenhänge beantwortet werden kann. Es sei wichtig, sich darüber bewusst zu werden, dass Energieverbrauch in Kilowattstunden gerechnet wird. Masur: „Beim Auto kann man eher sagen, wie hoch der Verbrauch ist, da dieser in Liter angegeben wird.“ Um Vergleichbarkeit zu ermöglichen, müsse man umdenken. Im Endeffekt steht und fällt die Wirtschaftlichkeit etwa einer Solaranlage mit der Energiepreisentwicklung der kommenden Jahre. Diese sei allerdings nicht absehbar. Die Erträge einer Anlage, die die Sonnenenergie nutzt, seien hingegen konkret errechenbar. Auch ist diese Form der Energieversorgung vollkommen unabhängig von der voraussichtlich steigenden Entwicklung anderer Energiesektoren. Die Sonne ist und bleibt eine unerschöpfliche Energiequelle und die Solarzentrum Ostalb GmbH bietet Lösungen zu deren Nutzung an. Abschließend resümiert Bernd Masur: „Wir investieren in Unabhängigkeit - das lässt sich nicht unbedingt rechnen!“


Haus f端r Zwei

Inhalt Architektur Design Klein_Thierer Dietmar Biehlmaier - Zimmerei Zeiher Fensterbau und Glaserei Rat - Flaschnerei KVR - Garten- & Landschaftsbau

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Das Haus für Zwei 40 Bauherren

Das Haus für Zwei

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n einem beschaulichen Vorort - vielleicht besser: Vorörtchen - Aalens dürfen zwei ‚Häuslebauer’ seit Anfang Juni dieses Jahres ein besonders schönes Heim ihr Eigen nennen. Neben allerlei Baumbestand und einer weitläufigen Wiese ragt der zweistöckige Neubau in den Himmel. Die Kombination aus naturbelassenem Holz und maigrünen Fassadenplatten bei der Außenwandgestaltung fügt das Bauwerk ideal in die idyllische Umgebung ein. In Wohn(t)räume berichten die Bauherren von ihren Erlebnissen rund um den Bau. Traumfabrik „Es war schon immer mein Traum, ein eigenes Haus zu bauen“, erzählt der Bauherr. Er könne sich grundsätzlich mit allen Materialien anfreunden, trotzdem sei es klar gewesen, dass er ein Holzhaus bauen würde. Grund dafür sei neben den die Optik betreffenden Aspekten vor allem das gute Raumklima, welches durch die Verwendung dieses Baumaterials entsteht. Weiter meint er: „Für mich stand nicht nur fest, dass es ein Holzhaus werden wird, sondern auch, welcher Zimmermann es errichten wird.“ Damit war die Vergabe dieser Handwerkerleistung schon sehr früh entschieden. Auch zur optischen Gestaltung des Eigenheims gab es bereits konkrete Vorstellungen. Inspiriert von der Architektur im österreichischen Raum sollte die Fassade des Hauses mit Schindeln verkleidet werden. Diese Art der ‚Außenhaut’ ist sehr aufwändig bezüglich der Anbringung. Aufgrund der enormen Arbeitszeit wird diese Variante der Fassadengestaltung heute relativ selten umgesetzt. Die unzähligen Holzschindeln müssen einzeln auf ein zuvor angebrachtes, dichtes Netz aus Holzlatten genagelt werden. Diese Arbeit wurde komplett in Eigenleistung erbracht. Derart individuelle Ideen machten die Arbeit mit einem Architekten einmal mehr notwendig, denn „ein solches Projekt lässt sich nicht mit einem Haus von der Stange realisieren“, erklärt der Bauherr. Für das Architekturbüro Klein-Thierer entschieden sie sich aufgrund einer Weiterempfehlung von Freunden.


„Ein solches Projekt lässt sich nicht mit einem Haus von der Stange realisieren!“ [Der Bauherr]

Nicht Stein auf Stein, sondern Wand an Wand Die Frage danach, warum genau dieser Bauplatz gewählt wurde, beantwortet der Bauherr mit einem schmunzelnden „warum nicht?“. Letztlich waren sich beide einig, dass sie eine Lage außerhalb der turbulenten Stadtmitte bevorzugen würden. „Wir sind nicht unbedingt Stadtmenschen“, so die Bauherrin. Außerdem sei das Zentrum ohnehin in wenigen Minuten zu erreichen. Mit Bauplatz und Architekt konnte die Planung endlich beginnen. Grundfragen wie die Ausrichtung des Hauses auf dem Bauplatz oder die Beachtung der Vorschriften vom Bauordnungsamt spielen hier eine große Rolle. So entstanden mehrere Entwürfe für den Neubau - am Ende erschien allerdings doch der erste als der beste: „Wir haben eigentlich eine Schleife gedreht und sind wieder auf Los zurück“, berichten die Bauherren. Im April 2010 begannen dann die Bauarbeiten. Da das Haus in Holztafelbauweise errichtet wurde, wurde nicht Stein auf Stein, sondern Wand an Wand gebaut. Die einzelnen Teile, also die vier Wände des Hauses, werden speziell vorgefertigt, zum Bauplatz geliefert und am Ende zusammengefügt. „Dass alles gepasst hat, das hat mich am meisten fasziniert, das war unglaublich spannend“, so die Bauherrin. Über eine Bauzeit von zehn Monaten - anfänglich mussten die Bauarbeiten zunächst für drei Monate ruhen - waren die Bauherren jedes Wochenende auf der Baustelle. Der Bauherr stellt fest: „Wir haben wirklich relativ viel selbst gemacht.“ Und die Bauherrin ergänzt mit einem Lachen: „Beim Einzug fühlt man sich dann direkt zu Hause, weil man schon so oft dort war.“ Trotzdem sehen die Beiden

nicht nur Positives in viel Eigenleistung, denn diese mache Terminfestlegungen manchmal schwierig. Am Ende sei dennoch über die gesamte Bauzeit alles ziemlich gut verlaufen. Das Fazit der Bauherren: „Man darf sich eigentlich nie aufregen und muss immer locker bleiben.“ Wechselseitigkeit Beim Betreten des Hauses gelangt man durch einen kleinen Eingangsbereich in den großen und offen gestalteten Wohn-, Ess- und Küchenbereich. Dabei ist die Wohnzimmer-Ebene im Vergleich zum Rest etwas abgesenkt und über eine Stufe zu erreichen. Eine offene Treppe führt in den nächsten Stock des kleinen, aber feinen Hauses, in dem sich weitere zwei Zimmer und das Bad befinden. Wichtig war den Bauherren beispielsweise, dass die angrenzende Garage direkt über das Haus zu erreichen ist - ohne Stufen. Das Bauwerk wurde nicht unterkellert. „Das Grundkonzept muss meiner Meinung nach von den Bauherren festgelegt werden“, so die Bauleute. Trotzdem sei die gesamte Planung in wechselseitigem Austausch mit dem Architekten-Team entstanden. Zum einen hätten die Profis in vielen Dingen mit ihren Ideen überzeugt. Zum anderen wurden gewisse Aspekte von den Bauherren durchgesetzt - so zum Beispiel die Tatsache, dass im Erdgeschoss das WC und die Speisekammer ein Fenster erhalten haben, obwohl so die Ausrichtung der großen Fassadenplatten unterbrochen werden musste. Mit einem Blick aus einem der großzügigen Fenster meint der Bauherr schließlich: „Wenn man abends hier den Sonnenuntergang sieht, dann weiß man, dass es die richtige Entscheidung war!“


Das Haus für Zwei 42 Architektur

Architektur Design Klein_Thierer

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rchitektur ist Ort und Nutzer und Funktion“, umschreibt Kay-Peter Thierer seine Passion und Profession, die Baukunst. Weiter erklärt er: „Letztlich entwickelt sich daraus unsere Architektursprache.“ Die Arbeit des Architektenduos Klein und Thierer steht damit vor allem für eines: die Wiedererkennbarkeit der jeweiligen Bewohner oder Nutzer des Bauwerkes.

Ein Büro/ Zwei Standorte Im überschaubaren Örtchen Gerstetten auf der Schwäbischen Alb befindet sich das Architektur- und Designbüro Klein-Thierer. Die zwei freien Architekten Rüdiger Klein und Kay-Peter Thierer lernten sich während ihres Studiums an der Universität Stuttgart kennen. Beide hatten nicht den direkten Weg zur Architektur gewählt, sondern absolvierten zuvor bereits eine Ausbildung - Klein erlernte das Handwerk des Schreiners, Thierer ließ sich zum Maurer ausbilden. „Wir haben uns perfekt ergänzt. Einer aus dem Rohbau und einer aus dem Ausbau“, beschreibt Kay-Peter Thierer die Vorteile ihrer Zusammenarbeit. Im September 2000 gründeten die Beiden

schließlich das Büro in Gerstetten. Auch heute ermöglichen nicht zuletzt Kleins Kenntnisse im Bereich Innenausbau und -gestaltung ein derart breites Betätigungsfeld des Unternehmens, das sich von Objekt- und Wohnbau über Messebau bis hin zur Konzeption von Innenräumen erstreckt. „Wir sind eben noch Generalisten geblieben und bauen alles - vom Einzelmöbel bis zum 800-Quadratmeter-Fitness-Center“, so Thierer. Erst im Frühjahr dieses Jahres eröffneten sie ihren zweiten Standort in Kirchheim unter Teck. Insgesamt beschäftigt das Architektenduo vier weitere Baufachfrauen und -Männer - Stefanie Binder, Thomas Esslinger, Peter Fischer und Jan Schroeter, sowie eine Zeichnerin, Sabine Mayländer.


Wir hatten schon immer die Maxime, uns keinem Stil zu unterwerfen. [Kay-Peter Thierer]

Grundsätzliches „Wir hatten schon immer die Maxime, uns keinem Stil zu unterwerfen“, erzählt Thierer. Vielmehr ginge es darum, dass ein Haus zu den Menschen und dem damit verbundenen Ort passt. Eine weitere Richtlinie lautet deshalb: „Wir können kein Haus bauen ohne einen Ort.“ Bestimmte natürliche Gegebenheiten, wie die jeweils unterschiedliche Topographie oder die Ausrichtung des Bauplatzes, sowie andere umgebungsspezifische Fakten, wie beispielsweise die Nachbarschaft oder das Verkehrsnetz, sind maßgeblich für jeden weiteren Planungsschritt. Thierer: „Das unterscheidet unsere Häuser von Fertigbauhäusern, denn für uns kann es keinen Katalog geben.“ Das Zusammenspiel der verschiedenen Faktoren ist letztlich auch eine Inspirationsquelle für das Architekten-Team. Die Planung als solche ist wiederum ebenfalls eine sehr individuelle Angelegenheit, da diese stark von den Bauherren und deren Vorstellungen abhängig ist, die manchmal sehr konkret formuliert werden können und ein anderes Mal erst wachsen müssen. Im Falle des eben vorgestellten Neubaus hatten die Architekten, die aufgrund einer Weiterempfehlung von den angehenden Bauherren kontaktiert wurden, durchaus die Möglichkeit der Mitgestaltung des Objektes. Nach einer ersten Besprechung, in der die jeweiligen Ziele und Bedürfnisse der Auftraggeber erörtert werden, entsteht ein erster Entwurf. Bei dessen Erstellung gilt es bereits die entsprechenden Rahmenbedingungen des Baurechts zu beachten. Zur Veranschaulichung bedienen sich die Architekten zusätzlich einer mit CAD-Technik erstellten fotorealistischen Darstellung. Steht der endgültige Plan, wird ein Leistungsverzeichnis mit allen von den Handwerkern zu erfüllenden Aufgaben erstellt, um vergleichbare Angebote verschiedener Betriebe einzuholen. Allerdings muss auch hier erwähnt werden, dass diese Ausschreibung immer individuell

geregelt wird, da die Eigenleistung der Bauherren oder deren Vorzüge bezüglich konkreter Handwerksbetriebe berücksichtigt werden müssen. „Es ist für uns ein wichtiger Prozess, Dinge mit den Bauherren und den Handwerkern gemeinsam zu entwickeln“, erklärt Thierer. Umfassende Betreuung Kay-Peter Thierer darf sich nicht nur als freier Architekt bezeichnen, er ist zudem Energieberater. Im Gegensatz zu manch anderem - die Benennung ‚Energieberater’ ist kein geschützter Begriff - verfügt er über ein durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) anerkanntes Zertifikat. Durch diese Zusatzausbildung kann den Kunden eine noch umfassendere Beratung und Betreuung rund um das Thema Hausbau ermöglicht werden. Auch beim vorgestellten Bauprojekt wurde ein individuelles Energiekonzept erstellt. Der Bauherr, der nach eigenen Angaben von Anfang an für alles offen war, ließ sich von Herrn Thierer von der Installation einer Stückholzheizung in Kombination mit Solarkollektoren überzeugen. Im Sommer wird die von 15 Quadratmetern Kollektoren erzeugte Wärme in Pufferspeichern gesammelt, die die Versorgung mit Warmwasser und Heizkraft im komplett mit Fußbodenheizung ausgestatteten Haus sichern. Im Winter, wenn der Bedarf steigt, kann zusätzlich der Ofen befeuert werden. Dazu der Bauherr: „Ich hatte schon immer ein Faible für Holz - das passte dann einfach.“ Im Gesamten ist das Haus damit ein KfW-Effizienzhaus 70. „Ein Haus ist kein starres Gebilde, wenn man mit einem Architekten zusammenarbeitet, sondern es gibt die Möglichkeit, flexibel auf neue Begebenheiten zu reagieren“, resümiert Kay-Peter Thierer die Vorteile des Hinzuziehens eines Baufachmanns bei der Verwirklichung des Traums vom Eigenheim.

Info: Architektur Design Klein_Thierer Böhmenstraße 67 89547 Gerstetten Tel.: 07323/920029 Kolbstraße 15 73230 Kirchheim/Teck Tel.: 07021/95620-99 info@klein-thierer.de www.klein-thierer.de


Das Haus für Zwei 44 Zimmererarbeiten

Es macht großen Spaß, Dinge gemeinsam mit den jeweiligen Bauherren zu realisieren! [Dietmar Biehlmaier]

Zimmerei Dietmar Biehlmaier

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ie tragen Hosen mit weitem Schlag, meist in Braun- oder Grautönen. Über ihrem weißen Oberteil – oftmals ein Hemd – darf die Weste mit zweireihiger Knopfleiste nicht fehlen. Auf dem Kopf sitzt der typische Hut mit breiter Krempe. Leichtfüßig besteigen sie höchste Höhen. Die Rede ist von Zimmerern und ihrer traditionellen Zunftkleidung.

Von Vätern und Söhnen und Zimmerern Bei einem Besuch bei Dietmar Biehlmaier in seiner Zimmerei in Neuler (genauer: Gaishardt) ist auch dieser in die spezielle Kluft gekleidet. Heute trägt er allerdings eine kurze Arbeitshose. Draußen hat es über 25 Grad. „Die weiten Hosen sind sehr praktisch, da so der Dreck nicht in die Schuhe fallen kann“, benennt der Zimmerermeister die Vorteile der allseits bekannten Zunftkleidung. Weiter erzählt er: „Ich wollte das schon immer werden.“ Sein Vater sei Waldarbeiter gewesen und deshalb habe er schon immer gerne mit Holz gearbeitet. Seine Ausbildung absolvierte Dietmar Biehlmaier im nahen Adelmannsfelden. 1999 übernahm er die Traditionsfirma vom damaligen Besitzer und verlegte den Firmensitz nach Gaishardt. Dort errichtete er eine eigene Werkhalle mit einem angrenzenden Bürogebäude. Momentan beschäftigt er zwei Gesellen und sorgt mit einem Auszubildenden gleichzeitig für Nachwuchs im Berufszweig. Haben Sie den Bericht der Bauherren bereits gelesen, mag Ihnen eventuell im Gedächtnis

geblieben sein, dass schon ganz zu Beginn der Planungsphase fest stand, welcher Zimmermann das Haus errichten würde. Auch wurde erwähnt, dass der Vater des Bauherren früher selbst eine Zimmerei besessen hatte. Und hier laufen die Fäden zusammen: Dieser war nämlich gleichzeitig Lehrmeister von Dietmar Biehlmaier. Das hier vorgestellte Projekt war also ein ganz besonderes für den Zimmerer. Die einzelnen Hölzer wurden in der Werkstadt zugesägt. Montiert wurden die Wandelemente dann direkt vor Ort auf der Baustelle. „Auf dem Bauplatz waren lediglich die Bodenplatte und der Betonquader des Eingangsbereichs. Wir haben dann das komplette Haus errichtet. Die einzelnen Wände wurden vom Kran aufgestellt“, schildert Biehlmaier. Es folgten zusätzlich die Dachdeckerarbeiten und das Anbringen der Fassadenplatten. Hier eine Selbstverständlichkeit, aber auch sonst gerne gesehen: die Mitarbeit der Kunden. Biehlmaier: „Es macht einfach großen Spaß, Dinge gemeinsam mit den jeweiligen Bauherren zu realisieren!“


Holz und Holz und Holz Neubauten sind allerdings nur ein kleiner Bereich des gesamten Arbeitsspektrums. „Ich kann erst konkurrieren, wenn etwas Individuelles entstehen soll“, erklärt Dietmar Biehlmaier. Für das Besondere ist er deshalb durchaus der richtige Ansprechpartner. Anbauten wie Dachgauben, Carports und andere Überdachungen zählen aber genauso zu seinem Angebot wie auch Renovierungen. In diesem Bereich ist vor allem die energetische Sanierung ein großes Thema. Bei der Dämmung von Dächern ist ihm der ökologische Aspekt wichtig. Hanf oder Holzweichfaserplatten – zerfasertes und wieder zusammengefügtes Holz – sind nicht nur umweltbewusste Dämmmaterialien, sondern sie sorgen stets für ein gutes Raumklima – selbst im Sommer. Auch beim Holzeinkauf bevorzugt Dietmar Biehlmaier kurze Wege. „Ich arbeite gerne mit kleinen Sägewerken zusammen“, betont er. Die Verwendung von Massivholz anstelle von Konstruktionsvollholz ist ihm ebenfalls ein Anliegen. Biehlmaier: „So ist das Holz schließlich gewachsen!“ Aber es muss erwähnt werden: Nicht immer kann Massivholz verwendet werden und verarbeitet wird grundsätzlich das, was der Kunde möchte. Ein großes Interesse des Zimmerermeisters ist zudem die Rundholzbauweise, etwa für Jagdhütten, Gartenhäuser oder -saunas. In diesem Bereich machte Dietmar Biehlmaier eine Fortbildung und möchte dieses Fachgebiet noch weiter ausbauen. In einem Vier-Mann-Betrieb kann es durchaus passieren, dass eine helfende Hand zu wenig da ist. Dieses Problem kann aber meist schnell behoben werden, weil das Unternehmen mit anderen Zimmereien kooperiert. „Wenn Not am Mann ist, haben wir so die Möglichkeit, eine schlagkräftige Gruppe zusammenzustellen“, freut sich Dieter Biehlmaier über die gegenseitige Unterstützung der Handwerksbetriebe.

Info: Dietmar Biehlmaier Zimmerei Gaishardter Hauptstraße 5 73491 Neuler Tel.: 07963/ 841504 zimmerei_biehlmaier@web.de


Das Haus für Zwei 46 Fensterbau/Glaserabeiten

Zeiher Fensterbau und Glaserei „Das Fenster, die Eier legende Wollmilchsau“, witzelt Peter Zeiher, Inhaber des gleichnamigen Glaserei- und Fensterbau-Unternehmens, über das Element, das so vielseitig sein muss. Schon mit 14 Jahren begleitete der Glasermeister und Glasbautechniker seinen Vater bei kleineren Beschlagsreparaturen. Heute leitet er den Familienbetrieb, der 1932 von Caspar Zeiher gegründet wurde, in der dritten Generation.

Info: Zeiher Fensterbau und Glaserei Ernst-Abbe-Straße 26 73431 Aalen Tel.: 07361/42666 info@fenster-zeiher.de www.fenster-zeiher.de

Mehr, als man zunächst vermutet Dass es bei Zeiher nicht nur um Fenster geht, beweist das im Heft vorgestellte Bauprojekt des Architektenduos Klein und Thierer allemal. „Hier haben wir wirklich aus unserer ganzen Bandbreite geschöpft“, erklärt Peter Zeiher. Neben den Fenstern wurden auch der Sonnenschutz, Jalousien, die Haustüre, eine Glasschiebetür, die den Eingangs- vom Wohnbereich trennt, eine Duschabtrennung sowie ein Spiegel vom Unternehmen geliefert und montiert. Eine Vielzahl also aus dem wahrlich breiten Spektrum, das dieser Handwerksbetrieb zu bieten hat. Auch Glasreparaturen, Fliegengitter, Rollläden, Balkonverglasungen und Markisen zählen zum umfangreichen Angebot. „Bei

meinem Opa beschränkte sich die Betriebsbezeichnung noch auf die Glaserei. Das ist eigentlich richtiger, da der Fensterbau nur ein Unterbereich des Glaserhandwerks ist“, meint Peter Zeiher. Ein Vorteil der Vereinigung unterschiedlicher Leistungen in einem Betrieb sei für den ‚Häuslebauer‘ vor allem die geringere Anzahl der beteiligten Handwerker, wodurch naturgemäß weniger Schnittpunkte entstehen würden. Obwohl die Produktion eigener Holz- oder Holz-Aluminium-Fenster vor knapp sechs Jahren bis auf den Bereich der Sonderfertigungen reduziert wurde und sich das Unternehmen damit in Richtung Dienstleistungshandwerker umstrukturiert hat, werden die Wünsche der Kunden nach wie vor in ganz individueller Manier und in höchster Hand-


werksqualität erfüllt. Auch diesbezüglich ist das hier präsentierte Haus bezeichnend. Die Haustüre etwa wurde speziell so gefertigt, dass die Beplankung der Fassade fortgeführt werden konnte. Dadurch verschwindet die Tür hinter den grünen Fassadenplatten und gliedert sich ideal in das optische Gesamtkonzept ein. Für derartige Projekte kooperiert das Unternehmen auch mit anderen Handwerksbetrieben - wie in diesem Falle mit einer Schreinerei. Die Tatsache, dass Peter Zeiher selbst zunächst eine Ausbildung zum Schreiner absolvierte - und das Glaserhandwerk vor und nach der Lehrzeit im elterlichen Betrieb ausübte - verschafft ihm immer wieder die Möglichkeit, einen umfassenderen Ein- und Überblick in diese Handwerkszweige zu gewinnen. Dem Meistertitel, der Basis zur Fortführung des Betriebs, folgte eine zweijährige Ausbildung zum Glasbau-Techniker, welche dem Ziel diente, weitergehende Kenntnisse und Einblicke in die Gesamtheit aller Bautechniken zu erlangen. Garantiert gut informiert „Wir sträuben uns nie, den Kunden zu informieren“, betont Peter Zeiher. Eine mit einkalkulierte gute Beratung spare dem Kunden am Ende Kosten und in vielen Fällen auch Ärger. Für den Kunden sei es deshalb wichtig zu wissen, worauf in der Renovierung geachtet werden muss. Da auch Peter Zeihers Bruder - der ebenfalls im Betrieb tätig ist - Glaser und Glasermeister ist, bekommt man immer eine meisterliche Betreuung. Neben der Beratung wird auch die Ehrlichkeit im Unternehmen groß geschrieben. „Einen Kunden, der eine Scheibe für einen SchnellspannBilderrahmen möchte, der im Handel als Gesamtpaket nur wenige Euro kosten würde, den schicke ich weg.“ Als langjährig eingesessener Handwerksbetrieb könne man zudem einen ganz anderen Service gewährleisten - einen nachhaltigen. Zeiher: „Man ist über Jahre und Jahrzehnte für seine Kunden da und immer ein verlässlicher Ansprechpartner!“ Viele Kunden würden ihr Haus Stück für Stück renovieren und Fenster über mehrere Jahre austauschen. An diesem Renovierverhalten der Kunden sei die Systemtreue der Firma ausgerichtet. „Auf eine gleichbleibende Qualität ist Verlass, da wir nicht ständig unsere Zulieferer wechseln“, so Peter Zeiher. Denn es gäbe kaum etwas Wichtigeres am Eigenheim als die Fenster. Ein Fenster sei quasi die Eier legende Wollmilchsau: Es muss Transparenz bieten und den Wohnraum gleichzeitig vor dem Außenklima schützen, der Lüftung dienen, aber auch möglichst luftdicht sein. Wärme dämmend muss es sein und trotzdem die Energie der Sonne nutzen, um im Winter die Heizkosten zu senken und bei all dem muss man das Fenster natürlich kinderleicht bedienen können. Am Ende eines Kundenbesuchs ist die Reinigung der jeweiligen Baustelle für die Fachmänner eine Selbstverständlichkeit. „Dafür nehmen wir uns Zeit. Unser angesehenster Mitarbeiter ist wohl der große Industriestaubsauger. So stimmt einfach das Komplettpaket. Das Ziel ist eine hundertprozentige Kundenzufriedenheit“, resümiert Peter Zeiher.

Wir sträuben uns nie, den Kunden zu beraten und zu informieren! [Peter Zeiher]


Das Haus für Zwei 48 Flaschnerarbeiten

Rat Heizung, Sanitär, Bauflaschnerei

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nser heutiges Ziel ist wirklich schwer zu verfehlen, da die beiden auffälligen Werkstattfahrzeuge direkt ins Auge fallen. Hier trifft Bordeauxrot auf sattes Gelb - eine wahrlich einprägsame Kombination. Wir befinden uns bei den Gebrüdern Rat in Gerstetten. Der junge Meisterbetrieb führt sowohl Klempnerarbeiten als auch Aufträge im Bereich Heizung und Sanitär aus.

Der erste eigene Betrieb Mitte des Jahres 2008 gründete Johannes Rat sein erstes und gleichnamiges Unternehmen in Gerstetten. Zur Betriebsgründung hat er obendrein seinen Meisterbrief im Klempnerhandwerk oder auch: der Bauflaschnerei - erhalten. Seither umfasst sein Leistungsspektrum „alles, was aus Metall ist und sich auf dem Dach befindet“, erklärt Johannes Rat mit einem Schmunzeln. Gemeint sind etwa Metallfassaden und -dächer, Dachrinnen, Gauben- und Kaminverkleidungen oder -verwahrungen so-

wie Balkon- und Garagenabdichtungen. Auch beim hier vorgestellten Projekt des Architektenduos Klein und Thierer wurde die gesamte Dachentwässerung vom Jungunternehmer Rat übernommen. Die Besonderheit an diesem Bauvorhaben bestand darin, dass keine herkömmlichen, also außenliegende Rinnen angebracht wurden, sondern vielmehr versteckte. Diese innenliegenden Dachrinnen erfordern eine große Sorgfalt in der Ausführung und überzeugen vor allem durch einen Mehrwert an Ästhetik.


Wir stellen uns gerne neuen Herausforderungen jeden Tag aufs Neue! [Johannes Rat]

Geht nicht gibt’s nicht! Vor knapp zwei Jahren bekam der Betrieb Zuwachs. Bruder Alexander Rat ist mit eingestiegen und erweiterte damit das Angebot um die Bereiche Heizung und Sanitär. Der Installateur- und Heizungsbaumeister ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um den Neubau oder die Sanierung von Bädern und Heizanlagen geht. Ob Ölheizkessel, Solaranlage oder Wärmepumpe - die Wahl des jeweiligen Heizsystems sei selbstverständlich immer von den Wünschen der Auftraggeber abhängig, denn die Devise lautet hier noch: „Der Kunde ist König“, so Alexander Rat und Johannes Rat ergänzt: „Jedes Haus ist einzigartig. Wir stellen uns gerne neuen Herausforderungen - jeden Tag aufs Neue!“ Die gemeinsamen Räumlichkeiten in der Haldenstraße 11 bezog das sympathische Duo vor einem Jahr. Diese verbinden Werkstatt, Büro und Wohnraum. Vor allem Zuverlässigkeit in der Planung, Beratung und Ausführung und eine damit verbundene qualitativ hochwertige sowie handwerklich saubere Arbeit liegt den Geschäftsinhabern am Herzen. Überzeugt formulieren sie ihr Motto: „Geht nicht gibt’s nicht!“

Info: Rat Heizung, Sanitär, Bauflaschnerei Haldenstraße 11 89547 Gerstetten Tel.: 07323/953222 a-rat@web.de


Das Haus für Zwei 50 Außenanlagen

KVR Garten- & Landschaftsbau Beim Thema Hausbau denkt man sofort an Flaschner, Maurer, Fliesenleger und Co. - eben an all die Handwerker, die mit dem Roh- und Innenausbau zu tun haben. Während des Bauprozesses verliert man als ‚Häuslebauer’ schnell den Überblick. Und so kommt es, dass man sich gegen Ende fragt: Wer kümmert sich eigentlich um meine Terrasse? Und wer leistet die schweren Vorarbeiten für meinen schönen Garten? Ein Haus ohne Hofeinfahrt? Undenkbar! Auf viele dieser Fragen weiß er eine Antwort: Martin Reißner, Inhaber und Geschäftsführer der Firma KVR Garten- und Landschaftsbau in Aalen. Verständnis für den Kunden „Wir sind in der Regel an einem Neubau die letzten Handwerker. Da kann es allemal vorkommen, dass die finanziellen Mittel unserer Auftraggeber schon etwas eingeschränkt sind“, erläutert Martin Reißner. „In einem solchen Fall konzentrieren wir uns dann erst einmal auf die groben, schweren Arbeiten, welche der Bauherr nicht in Eigenleistung durchführen kann oder will.“ Für den Geschäftsführer stehen die individuellen Wünsche seiner Kunden an erster Stelle. Deshalb zieht er den persönlichen Termin auf der Baustelle einem Telefongespräch vor. „Am Telefon weiß ich nicht, wie die örtlichen Gegebenheiten im Gelände sind. Vor Ort lerne ich den eigenen Charakter des neuen Hauses und auch den der Bauherren besser kennen“, erklärt er. Reißners Arbeit am Objekt solle schließlich ein individuelles, stimmiges Gesamtbild ergeben. Beim Haus des Architektenduos Klein und Thierer bestand der primäre Auftrag durch den Bauherren Kipf darin, die Pflasterung in der Hofeinfahrt herzustellen. Martin Reißner erinnert sich: „Herr Kipf hat aus meinen Gestaltungsvorschlägen und nach einer Bemusterung vor Ort einen Stein dafür ausgewählt, der durch seine gestreckte geometrische Form schön mit

den großen modernen Fassaden-Platten an seinem neuen Haus korrespondiert.“ Während der Ausführung der Arbeit kam beim Bauherr ein weiterer Wunsch auf: Da es Herr Kipf aus zeitlichen Gründen nicht selbst schaffte, die großflächigen Fundamente für eine umlaufende, abgestufte Holz-Terrasse herzustellen, engagierte er ein weiteres Mal das Team von KVR. Die Montage des Holzbelags erfolgte dann wieder termingerecht durch Herrn Kipf in Eigenleistung. Einwandfreie Arbeit „So verschieden unsere Kunden sind, so individuell sind auch unsere Aufgaben“, schildert Martin Reißner. Eine steile Hanglage beispielsweise fordere Stufenanlagen sowie eine Geländesicherung durch Natursteinmauern, Beton-Elemente oder Stein-Gabionen. Je nach Bodenbeschaffenheit könne das Team vom KVR auch ebene, praktikabel nutzbare Flächen entstehen lassen, um dort etwa barrierefreie Laufwege oder Sitzplätze zu ermöglichen. Ein Highlight im Garten könnten unter anderem Licht- und Wasserelemente, liebevoll bepflanzte Flächen und die abwechslungsreiche Verwendung von unterschiedlichen Materialien sein. Um bei allzu naher Bebauung an Straße oder Nachbargrundstücken die eigene Privatsphäre zu wahren, findet Martin Reißner auch elegante Lösungen durch moderne Sichtschutzelemente aus Holz, Stein oder Metall. Gerne können diese auch mit farbenfrohen und immergrünen Bepflanzungen kombiniert werden. Denn Martin Reißner weiß: „Nur wer sich in seinem Garten wohlfühlt, wird gerne dort verweilen und so Entspannung zu allen vier Jahreszeiten erfahren können.“ Bei der umfangreichen Gartenplanung mit anspruchsvoller Bepflanzung ist die Beratung und Zusammenarbeit mit einem externen Landschaftsgärtner-Meister oder Gartenbau-Architekten hilfreich. Die Spe-


Info: KVR Garten- und Landschaftsbau Inh. Martin Reißner Himmlinger Weg 18 73432 Aalen Tel.: 07361/8809161 Mobil: 0172/6271335

Ich versuche eher einen Erfolg zu verkaufen als ein einzelnes Produkt. [Martin Reißner]

zialisten erarbeiten einen individuell nutzbaren Gestaltungsplan nach den Anforderungen und Wünschen des Kunden. So entsteht aus einem gewöhnlichen Garten ein charmanter, in Gestalt und Anmut stimmiger und einladender Lebensraum. „Mein Ziel ist es, dass am Ende meiner Arbeit die Auftraggeber gerne und in Ruhe in ihrem Garten verweilen. Sie sollen sich im Wechsel von Licht und Schatten, Material und Geruch der Pflanzen wohlfühlen“, manifestiert Martin Reißner. Und er fügt hinzu: „Etwas nur halbherzig zu machen, kostet ähnlich viel Zeit und Geld wie eine in sich stimmige Arbeit herzustellen, an deren Anblick man lange Freude hat.“ Der Geschäftsführer und sein Team treten den Kunden offen und ehrlich gegenüber. „Schließlich müssen nicht nur die Leistung

und der Preis, sondern auch der persönliche Kontakt stimmen“, betont Reißner. Vor Baubeginn erstellt er persönlich im Gespräch vor Ort ein detailliertes Leistungsverzeichnis und arbeitet einen darauf basierenden, individuellen Kostenvoranschlag aus. So kann der Bauherr einen festen Betrag einkalkulieren und muss bei Rechnungsstellung auch keine unangenehmen Überraschungen erleben. Bevor die Arbeit auf der Baustelle losgehen kann, berät der Geschäftsinhaber genauestens über die verwendbaren Materialien. Im Gespräch klärt er dann über den Charakter, die Beschaffenheit, Form, Haptik, Farbe sowie Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Baustoffe auf. Bei diesem Dialog geht es in erster Linie darum, den persönlichen Geschmack des Kunden zu beachten und ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Martin Reißner drückt es so aus: „Die neue Außenanlage soll schließlich nicht nur ihren Zweck erfüllen, sondern sich auch durch Farbgebung und geometrische Ausrichtung bei der Verarbeitung harmonisch in das jeweilige Objekt einfügen. Da die neu fertig gestellten Oberflächen von Belägen, Mauern und Geländeverlauf einen tagtäglich umgeben, sollte man sich damit schließlich wohlfühlen. Und das auch über viele Jahre hinweg.“


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HAUS TRAH

Inhalt Bauprojekt Trah Freie Architekten Nitsche und Pfeifer 60 Bauunternehmen Alfred Kolb 62 Holzbau Kielwein 64 Jörg Fenster- und Türenbau 66 Daul Haustechnik 68 Kopp Fliesen und Stein 70 Riek Schreinerei & Möbelwerkstätte 72 Strohmaier Raumausstattung & Parkett 74 Vermessungsbüro Dürwald 76


Haus Trah 58 Bauherren

Wir haben sogar einen eigenen Entwurf gezeichnet! [Daniela und Thomas Trah]

Bauherren Daniela & Thomas Trah

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s war einmal. Es war einmal eine Doppelhaushälfte unweit des Schwäbisch Gmünder Zentrums. Doch, es war einmal und ist nicht mehr. Heute steht an besagtem Ort eine andere zweite Haushälfte ein wahrhaft schmuckes Objekt. Aus Alt mach Neu „Wir wussten einfach nicht, was man mit dem alten Haus konkret machen kann“, erzählt Thomas Trah. Nachdem seine Mutter sich für Betreutes Wohnen entschieden hatte, wäre das Haus leer gestanden. Da das Erbbaurecht - oder auch: die Erbpacht - des Grundstücks erloschen war, kam die Frage danach auf, was mit dem entsprechenden Stück Land und dem darauf erbauten Haus geschehen sollte. Thomas Trah entschloss sich letztlich für den Kauf. Im Januar 2007 rückte dann die Abrissbirne an. Doch bis zu diesem Punkt war es zunächst ein langer Weg. Entscheidungsfindung Die Problematik des vorhandenen Baubestands lag darin, dass das Haus lediglich über anderthalb Stöcke verfügte. Dadurch war der zweite Stock nur bedingt bewohnbar. „Wir hätten allerdings nur zweistöckig wohnen oder bauen wollen“, so Daniela Trah. Um Informationen über bestehende Möglichkeiten einzuholen, entschieden sich die Beiden dann dazu, einen Architekten zu Rate zu ziehen. „Es war schließlich so, dass eine Renovierung genauso viel oder mehr gekostet hätte“, berichtet Thomas Trah. Der Abbruch des alten Hauses lag also nahe und der Neubau eines Einfamilienhauses war fortan eine beschlossene Sache. Die Bauleute machten sich die Entscheidung, wie gebaut werden soll - ob in Fertigbauweise oder mit Architekt - nicht einfach. Sie informierten sich vorab ausgiebig über verschiedene Varianten und besuchten Ausstellungen von Fertigbauhäusern. „Zu dieser Zeit haben auch einige Freunde von uns gebaut; manche auch in Fertigbauweise. Einige waren damit am Ende nicht zufrieden“, meint Daniela Trah. Für das Architektenduo Nietsche und Pfeiffer entschieden sie sich, „weil es einfach von Anfang an super harmoniert hat“, so die Bauherren. Planung und Umsetzung Auch über die Raumaufteilung und die Gestaltung machten sich die Eheleute viele Gedanken. „Wir haben sogar einen eigenen Entwurf gezeichnet“, schmunzelt der Bauherr. Mit diesem Grobentwurf, der unter anderem bereits Quadratmeterangaben enthielt, ging es dann


zur Besprechung mit den Baufachmännern. Die Meinung zum Eigenmodell sei gewesen: ‚Interessant - aber wollt ihr tatsächlich einen Ballsaal als Wohnzimmer?’ „Da wurde mir bewusst, dass das Hinzuziehen eines Architekten wirklich sinnvoll ist“, so Thomas Trah. Die Dimensionen des Raums wurden über verschiedene Methoden erarbeitet. So fertigten die Bauherren beispielsweise Schablonen ihrer vorhandenen Möbel, um eine ideale Raumgröße zu ermitteln. Weiter erzählen sie: „Wir wollten eventuell ein Passivhaus bauen.“ Dazu kam es letztendlich nicht - aber nahezu: Das Haus ist nach der damaligen Wärmeschutzverordnung ein KfW-40-Haus. Bezüglich der endgültigen Umsetzung habe man alles in den Raum geworfen, um dann im gegenseitigen Informationsaustausch die beste Lösung zu erarbeiten. Heute verfügt das Haus über eine Gasbrennwertheizung, Solarkollektoren auf dem Dach und eine kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Durch die kubische Bauweise kann der Wohnraum mit einer Grundfläche von circa 170 Quadratmetern optimal genutzt werden. Das Haus wurde nicht unterkellert. „Die Entscheidung dazu hing letztlich auch davon ab, dass wir alle nötigen Läden in unmittelbarer Umgebung haben“, so Daniela Trah. Bauphase Das Eigenheim wurde in Holzständerbauweise errichtet. Dazu der Bauherr: „Das Haus kam auf dem Tieflader daher und stand innerhalb von zwei Tagen - das hat mich fasziniert.“ Während der relativ begrenzten Bauzeit von nur sieben Monaten schien glücklicherweise fast immer die Sonne, sodass die Bauarbeiten ohne Verzögerung fortschreiten konnten. „Wir waren jeden Tag auf der Baustelle“, so der Bauherr und seine Frau ergänzt: „Die Handwerker arbeiten eben auch nur so, wie die Bauherren sich verhalten. Wir haben deshalb jeden Tag geschaut, dass die Baustelle sauber ist und alles gefegt. Aber manchmal geht man auch einfach vorbei, um zu sagen: Trinken Sie mal was und machen Sie eine Pause!“ Im Juli 2007 konnte der Neubau bezogen werden. Doch bis heute wurden noch nicht alle Vorhaben realisiert - wie beispielsweise ein Carport vor dem Haus. Daniela Trah: „Es ist zwar schön, wenn man von Anfang an alles hat, aber so kann das Ganze nach und nach wachsen. Man sieht auch mit der Zeit erst, was man noch machen könnte.“ Als Fazit des gesamten Bauerlebnisses meinen die Bauherren einstimmig: „Sich informieren und eine gute Beratung - das ist wirklich die Basis für alles!“


Haus Trah 60 Architektur

Freie Architekten Nitsche und Pfeifer

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a ist man manchmal Mädchen für alles, Seelentröster, Hausmeister“, erzählt Tilo Nitsche - doch die meiste Zeit ist er eigentlich Architekt. Zusammen mit Michael Pfeifer führt er ein Büro in Schwäbisch Gmünd. Im obersten Stock der Königsturmstraße 21 - über den Dächern der Stadt - entwerfen und verwirklichen die beiden kreativen Köpfe Wohn(t)räume und andere Bauvorhaben. Vor allem die unglaubliche Vielfältigkeit des Arbeitsbereichs ist ein Grund für ihre Liebe zum Beruf, der mittlerweile vielmehr zum Hobby wurde.

Teamarbeit Das Gespann Nitsche-Pfeifer besteht schon seit vielen Jahren. Bereits während ihrer Studienzeit an der Universität Stuttgart realisierten die Beiden gemeinsame Projekte. Nach dem Studium zog es die gebürtigen Gmünder wieder zurück in die Heimat. Die vereinte Bürogründung hat vor allem den Vorteil, dass „vier Augen eben mehr sehen als bloß zwei“, so Nitsche. Themen können diskutiert und Aufgaben aufgeteilt werden. Das Architektenduo widmet sich den unterschiedlichsten Bauten - Mehrzweckhallen, Kinos, Wohnhäuser, Altbausanierungen. „Wir können alle Bauvorhaben, die hier in der Gegend anfallen, abdecken, da wir uns nicht auf einen speziellen Gebäudetyp festlegen“, erklärt Michael Pfeifer und Tilo Nitsche fügt hinzu: „Dass man sich ständig neu mit einem Thema auseinander setzten muss, macht die Arbeit am Ende auch so interessant.“ Überdies sei der Kontakt zu den unterschiedlichsten Personen und Instanzen, ob Behörde, Bauherr oder Handwerker, Grund für den Abwechslungsreichtum des Berufs.


Vier Augen sehen eben mehr als zwei. Lösungen finden Jedes neue Projekt bringt stets neue Herausforderungen und Ansprüche mit sich. „Eigentlich gibt es drei Faktoren, die die Umsetzung eines Bauvorhabens beeinflussen: Das ist zum einen der Bauherr, dann der entsprechende Standort und zum anderen wir, denn wir haben auch bestimmte Vorstellungen und Ideen“, so Nitsche. Es sei unglaublich wichtig, den Ort des Baus zu berücksichtigen. Hier sind beispielsweise die Ausrichtung und die damit verbundene Sonneneinstrahlung, aber vor allem auch die umliegende Nachbarschaft von Relevanz. Die Wünsche des Bauherren aufzunehmen, sei ebenfalls grundlegend. Trotzdem gilt: „Man muss manchmal darüber hinweg schauen, was der Bauherr machen möchte, da man bei der Planung in einer Phase ist, in der noch alles möglich ist“, meint Pfeifer. Es sei schließlich die Aufgabe des Architekten, Alternativen aufzuzeigen. Durch die Berücksichtigung aller Beteiligten kann so eine gemeinsame Lösung gefunden werden. Nitsche: „Letztendlich hat man ein großes Puzzle da liegen und das Zusammenfügen ist der Entwurfsprozess. Daraus entsteht das individuelle Haus.“ Beim hier vorgestellten Neubau bestand die Problematik zunächst darin, wie man mit einer Erbsituation umgehen soll oder überhaupt kann - je nachdem, was die Bauvorschrift diesbezüglich vorgibt. Obwohl es für den Bauplatz, der in einer alten Arbeitersiedlung liegt, keinen konkreten Bebauungsplan gibt, mussten sich die Architekten mit der Stadt über städtebauliche Entwicklungsfragen verständigen. Der Neubau sollte sich den benachbarten Siedlungshäusern mit der immer gleichen L-Form in gewisser Weise anpassen. Gelöst wurde diese Vorgabe mit dem gläsernen Vorbau. „Das Haus fügt sich in die Umgebung ein und gibt ihr trotzdem ein neues Gesicht. Das Projekt ist wirklich zukunftweisend für dieses Gebiet, in dem sich noch viel ändern wird“, betont Pfeifer.

[Tilo Nitsche]

Heute schon an Morgen denken Das Thema Energieeffizienz ist auch für Architekten mittlerweile von großer Bedeutung. „Man muss Bauherren in diesem Bereich umfassend beraten können“, meint Pfeifer, der dazu eine spezielle Zusatzqualifikation bei der Architektenkammer erwarb. Vor allem Fragen nach dem Verbrauch werden in diesem Zusammenhang laut. Das Energiekonzept beim Bau der Trahs senkt die Kosten für das Ehepaar enorm pro Jahr betragen die Heizkosten somit etwa 500 Euro. „Wir gehen immer ein, zwei Schritte weiter als der momentane Stand“, erklärt Nitsche. Dieses Projekt ist dahingehend bezeichnend, denn das Wohnhaus wurde als KfW-40-Haus konzipiert. Dies bedeutet, dass es nur 40% der Primärenergie, die ein Gebäude nach EnEV 2007 haben dürfte, benötigt. Aufgrund der rasanten Entwicklungen im Bereich der Energieeinsparung muss immer schon ein bisschen weiter gedacht werden. Ein Herzstück des Konzepts ist die kontrollierte Be- und Entlüftungsanlage. Durch sie wird frische gefilterte Luft von außen angesaugt und in einem Wärmetauscher durch die abströmende Fortluft aufgewärmt. „Das ist eine wirklich effektive Methode, um die innere Wärme zu halten und gleichzeitig ständig frische Luft im Raum zu haben. Ein dauerndes Wohlfühlklima ist damit garantiert“, so Michael Pfeifer. Zusammenfassend betonen die zwei Baufachmänner: „Ein freier Architekt ist unabhängig und kann dem Bauherrn so eine wirklich neutrale Beratung bieten. Wir vertreten immer die Interessen der Bauherren!“

Info: Nitsche und Pfeifer Freie Architekten BDA Königsturmstraße 21 73525 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171/65900 info@nitsche-pfeifer.de www.nitsche-pfeifer.de


Haus Trah 62 Rohbauarbeiten

Bauunternehmen Alfred Kolb

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nsere Arbeit ist am Endprodukt meist unsichtbar“, sagt Christa Kolb. „Aber nichtsdestotrotz essentiell bedeutsam!“ Die Rede ist von Rohbauarbeiten. Seit fast 50 Jahren ist das Bauunternehmen Alfred Kolb in Heubach Spezialist auf diesem Gebiet.

Der Bereich Ausbildung wurde hier schon immer groß geschrieben. Das ist die Philosophie meines Schwiegervaters. [Christa Kolb]


Wohnhaus in Schwäbisch Gmünd

Was das Bauwerk im Innersten zusammenhält Wie das hier vorgestellte Haus des Ehepaars Trah beweist, muss es nicht immer so sein, dass die Bauleistung des Unternehmens unsichtbar bleibt. So verfügt das Bauwerk etwa an der einen Seite über eine Sichtbetonwand. Da hier der sonst im Wohnungsbau übliche Putz fehlt, wird das tragende Material sicht- und greifbar. Die Bodenplatte hingegen, die ebenfalls von der Firma ausgeführt wurde, ist - wie eben das meiste - versteckt unter dem Gebäude. Trotzdem ist und bleibt der Rohbau die Voraussetzung für alle weiteren Schritte. „Der Kern des Bauwerks, den machen wir. Darauf kann man bauen und das hat Bestand“, betont Christa Kolb. Neben privatem Wohnungsbau erstreckt sich das Leistungsspektrum des Unternehmens zudem auf die Bereiche Öffentliche Bauten, Industriebauten und Ingenieursbauwerke. Ein weiteres Standbein Hinter dem Name ‚Kolb komplett‘ verbirgt sich ein weiteres Standbein: Der Komplettservice für Umbau, Sanierung und Renovierung. Von der Planung über die Koordination der Gewerke bis hin zur Fertigstellung ist das Unternehmen ein kompetenter und zuverlässiger Partner. So werden aus klein strukturierten Räumen moderne, offene und barrierefreie Wohn(t)räume. Auch Balkone oder feuchte Keller werden vom Heubacher Bauunternehmen rundum saniert. Ausbildung wird groß geschrieben 1963 gründete Maurermeister Alfred Kolb senior den Betrieb. Nach der absolvierten Maurerlehre in Aalen und einem erfolgreichen Studium des Bauingenieurwesens in Biberach stieg Sohn Alfred Kolb junior 1996 mit in den Betrieb ein. Eine seiner Tätigkeiten als Bauleiter umschreibt der Juniorchef kurz und prägnant so: „Meine Aufgabe ist letztlich, dass alles zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort ist.“ Die Betriebsübergabe verläuft derzeit Schritt für Schritt. „Mein Vater ist nach wie vor im Unternehmen tätig und das ist gut so“, meint Kolb junior.

Mörike-Gymnasium in Göppingen

Mittlerweile verfügt das mittelständische Unternehmen über knapp 80 Mitarbeiter, darunter zwölf Auszubildende. Im Altkreis Schwäbisch Gmünd ist das Bauunternehmen Alfred Kolb damit der größte Ausbildungsbetrieb seiner Zunft. „Der Bereich Ausbildung wurde hier schon immer groß geschrieben. Das ist die Philosophie meines Schwiegervaters“, manifestiert Christa Kolb. Die spätere Übernahme der Auszubildenden liegt dem Unternehmen ebenfalls am Herzen. Doch nicht nur die Förderung des Nachwuchses, auch die ständige Weiter- und Fortbildung der Angestellten ist wichtig, um die Fachkompetenz des Personals zu sichern. Alte Bautugenden wahren Der Arbeitsradius des Unternehmens erstreckt sich von Ulm im Osten bis Böblingen im Westen. Zu den aktuellen Projekten zählen beispielsweise der SHW-Bau in Hüttlingen oder das neue Werksteil der Firma Allgaier in Uhingen. „Die alten Bautugenden sind bei uns noch vorhanden“, so Christa Kolb. Gemeint sind Terminsicherheit, Qualitätsbewusstsein, Fachkompetenz und Verlässlichkeit. Trotz dieses Traditionsbewusstseins ist auch Innovation für das Unternehmen ein wichtiges und unumgängliches Thema. Die Arbeit auf dem aktuellen Stand der technischen Entwicklungen ist deshalb eine Selbstverständlichkeit. „Einen gesunden Gebäudekern auf der Baustelle zu hinterlassen, das ist unser Ziel und unser Ansporn“, resümiert Alfred Kolb junior und ergänzt: „Denn damit schaffen wir das Fundament für eine nachhaltige Nutzung.“

Info: Bauunternehmen Alfred Kolb GmbH & Co. KG Hochbergstraße 7 73540 Heubach Tel.: 07173/927100 info@kolb-heubach.de www.kolb-heubach.de


Haus Trah 64 Zimmererarbeiten

Holzbau Kielwein

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m Rande des idyllischen Dorfes Seifertshofen nahe Eschach steht ein ungewöhnliches Haus aus Holz. Sieben Jahre steht es schon dort - unbewohnt. Im gepflegten Garten befindet sich ein Teich; das große Esszimmer schließt direkt an eine offene Küche an. Der Parkettboden zaubert eine gemütliche Atmosphäre in die Räume, die nur darauf zu warten scheinen, bewohnt zu werden. Was sich nach einem echten Traumhaus anhört, ist tatsächlich das MusterHolzhaus der Firma Kielwein.

Aller Anfang ist schwer „Das sieht ja aus wie ein Kindergarten!“ - solche oder ähnlich kritische Äußerungen musste sich Inge Kielwein nach dem Bau des Musterhauses oft anhören. 1996 hatte die Firma begonnen, sich auf Holzhäuser zu spezialisieren. Der Geschäftsführer Hans Kielwein erinnert sich: „Anfangs hatten wir es schwer. Vor fünfzehn Jahren waren Holzhäuser in unserer Region eine Seltenheit.“ Um diese und viele weitere Innovationen trotzdem entwickeln zu können, wurde die 81 Fünf AG ins Leben gerufen. Die AG ist ein

Zusammenschluss verschiedener Holzhausbauer und Architekten. Die Firma Kielwein war damals an deren Gründung beteiligt. Mit Unterstützung der AG konnte zum Beispiel der Bau des Passivhauses in die Wege geleitet werden. Das Musterhaus, das am Rande von Seifertshofen steht, ist ein solch spezielles Haus. Kielwein erklärt: „Das Passivhaus kann ohne Heizung auskommen. Selbstverständlich braucht dieses Haus trotzdem technische Ausstattungen. Ansonsten lebt das Passivhaus von der Sonne und von den Menschen, die darin leben.“ In anderen Worten: Eine

Info: Holzbau Kielwein GmbH Hirtengasse 9 73569 Eschach-Seifertshofen Tel.: 07975 / 95700 info@kielwein-holzbau.de www.kielwein-holzbau.de


Lüftungsanlage sorgt für ein angenehmes und ausgeglichenes Klima in den Räumen. Insgesamt fertigte die Firma Kielwein bis jetzt etwa 300 Häuser, darunter zehn Passivhäuser.

Wir waren vom Holzhaus von Anfang an fasziniert und überzeugt.

Auch das zweite Standbein des ursprünglichen Zimmereibetriebs, das klassische Holzhaus, wird mit der Zeit immer bedeutsamer. Das Unternehmen fertigt jährlich 25 Häuser dieser Art, sodass „sich Holzhäuser mittlerweile auf dem Markt behaupten können“, weiß Inge Kielwein. Die Naturbauweise dieser individuell geplanten Häuser sorgt für einen optimalen Ausgleich von Luftfeuchtigkeit und Temperaturschwankungen. Was Holzhäuser weiterhin sehr beliebt macht, sind eine hohe Energieeffizienz und die gemütliche Atmosphäre im neuen Haus. Außerdem ermöglicht eine geschlossene, hochgedämmte Gebäudehülle mit der richtigen Heiztechnik mühelos die Ausführung der Effizienzhäuser 55 und 70. Dabei reduzieren Bauherren, die sich für die Holzbauweise entscheiden, Energiekosten und schonen gleichermaßen die Umwelt. „Ökologisch wie auch ökonomisch gesehen ist das Holzhaus eine gute Investition in die Zukunft“, manifestiert Inge Kielwein. Die vier Wände werden buchstäblich in den eigenen Hallen gezimmert. Auch die Fenster bauen Handwerker der Firma Kielwein direkt vor Ort ein. Die fertigen Wandteile werden anschließend zur Baustelle geliefert. Innerhalb einer Woche steht dann der Rohbau. Somit kann gleich mit dem Innenausbau begonnen werden!

[Inge Kielwein]

Komplett aus einer Hand Die Firma kann auf eine über hundert Jahre alte Familientradition zurückblicken. Was als Ein-Mann-Betrieb begann, mauserte sich bald zu einem mittelständischen Unternehmen mit 24 Mitarbeitern. Klassische Zimmererarbeiten wie Dachsanierungen und Fassadenverkleidungen sowie Aufstockungen und An- oder Umbauten gehören zu den Leistungen der Firma Kielwein Alle Arbeiten werden von Holzbau Kielwein komplett aus einer Hand angeboten. Der Kunde muss sich also nicht mehr um jeden Handwerker einzeln kümmern. Inge Kielwein gibt deshalb zu verstehen: „Wir legen sehr viel Wert auf Kundenzufriedenheit und qualifizierte Mitarbeiter. Denn uns ist bewusst, dass die Firma ohne begeisterte Kunden nicht existieren könnte.“


Haus Trah 66 Fensterbau

Jörg Fenster- und Türenbau

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in Haus ohne Fenster? Undenkbar! Diesem unentbehrlichen Element eines jeden Hauses verschrieb sich das Hüttlinger Unternehmen Fenster- und Türenbau Jörg schon vor über 50 Jahren. Bis heute werden im Werk am Bolzensteig 18 eigene, hochwertige und immer individuelle Anfertigungen produziert.

Es ist kein reines Fenster, sondern vielmehr ein Möbelstück. [Marco Jörg]

Qualität aus Tradition Bereits 1960 wurde der Betrieb vom Fensterbauer Willi Jörg gegründet. Mittlerweile beschäftigt das Familienunternehmen etwa zwanzig Mitarbeiter. Fachkompetenz und Engagement werden hier groß geschrieben und so liegt es dem Unternehmen auch am Herzen, für Nachwuchs im Berufszweig zu sorgen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, jedes Jahr einen Auszubildenden aufzunehmen und am Ende seiner Lehre zum Fensterbauer auch zu übernehmen“, erzählt Marco Jörg, Betriebswirt des Handwerks. Nur so sei es möglich, den Qualitätsstandard der Firma auch langfristig zu sichern. Zu seinem eigenen Weg in den Beruf meint

Marco Jörg mit einem Schmunzeln: „Ich habe schon immer im Betrieb mit gearbeitet. So wurde mein Interesse geweckt und dann bin ich quasi hier hängen geblieben.“ Das Leistungsspektrum des Unternehmens erstreckt sich neben dem Fenster- und Türenbau auch auf den Bereich Sonnenschutz. Um dem momentanen Platzmangel entgegen zu wirken, entsteht auf dem Gelände des Unternehmens gerade ein neues Gebäude mit Büro- und Besprechungsräumlichkeiten, aber auch - das ist das eigentliche Herzstück - einem über 300 Quadratmeter großen Ausstellungsraum. Bei einem Besuch können sich die Kunden hier direkt vor Ort von der Qualität der Produkte überzeugen.


Fenster wie Fenster sein sollten! „Natürlich muss man ein Holzfenster pflegen und streichen, aber das ist eigentlich der einzige Nachteil“, betont Marco Jörg. Neben den physikalischen Eigenschaften des Baustoffs Holz, etwa der außergewöhnlich geringen Wärmeleitfähigkeit, die für optimalen Wärmeschutz sorgt, trägt es zudem zum Wohlbefinden bei. Auch die Fähigkeit, Luftfeuchtigkeit zu regulieren, sorgt für ein angenehmes Raumklima. Die wunderbare Optik des Naturstoffes ist einzigartig. „Es ist kein reines Fenster, sondern vielmehr ein Möbelstück mit den unterschiedlichen Maserungen und Lackierungen“, so Jörg. Ein Vorteil des Baustoffs sei zudem die Baubarkeit, also die Möglichkeit, sehr große Fenster zu bauen. Den Fensterbauern ist es sehr wichtig, dass Holz verarbeitet wird, das nicht aus einem Raubbau an der Natur stammt. Das Holz kommt deshalb stets aus ausgewiesenen Plantagen, die umgehend wieder aufgeforstet werden. Im Hüttlinger Werk wird das rohe Material dann komplett bearbeitet. Auch die Fenster im Haus des Ehepaars Trah wurden vom Unternehmen gefertigt. Dazu der Bauherr Thomas Trah: „Holzfenster passten einfach zur Holzständerbauweise des Hauses. Auch ver-

fügen die Fenster über eine dreifache Isolierverglasung mit besten Werten.“ In der Werkstatt entstehen allerdings nicht nur Holzfenster, sondern auch Holz-Alu-Fenster und seit 1980 Kunststofffenster. Die Anfertigungen verbinden innovative Technik, beste Qualität und zeitgemäßes Design. Die Visitenkarte des Hauses: Die Haustür Die Fenster entstehen allesamt nach der Devise ‚Nicht Meter auf Meter und von der Stange, sondern den je individuellen Anforderungen entsprechend‘. Aber auch die Haus- oder Eingangstüren aus Holz, Aluminium, Glas oder Kunststoff werden nach den persönlichen Vorstellungen gefertigt. „Wenn ein Kunde eine Zeichnung einer Haustüre zu uns bringt, dann können wir das umsetzten“, erklärt Marco Jörg, denn auf Flexibilität lege das Unternehmen sehr viel Wert. So sind auch Beschriftungen mit Familienund Firmennamen oder Hausnummern möglich. Qualität zu fairen Preisen lautet die Maxime. Zudem zählen nicht nur die Planung, Anfertigung und Montage der individuellen Lösungen, sondern auch die Produktpflege über Jahre hinweg zum umfangreichen Service des Unternehmens.

Info: Fenster- und Türenbau Jörg Bolzensteig 18 73460 Hüttlingen Tel.: 07361/970510 info@fenster-joerg.de www.fenster-joerg.de


Haus Trah 68 Heizungstechnik

Daul Haustechnik

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er hätte gedacht, dass sich im Lager der Firma Daul eine kleine Schatzkammer verbirgt? Der Chef des Flaschnerbetriebs, der stets für seine zuverlässigen Leistungen bürgt, ist nämlich passionierter Sammler von ausrangierten Flaschnerarbeiten. Nein, damit sind zweifelsfrei keine rostigen Bleche gemeint. Vielmehr gehören der Sammlung unter anderem antiquierte Giebelspitzen und sogar ein Waschblitz, die Waschmaschine von damals, an. Einzigartig und traditionsträchtig - das trifft auch auf das Gmünder Unternehmen zu! Nicht nur Beruf, sondern Berufung Die heutige Haustechnik-Firma wurde schon 1891 ins Leben gerufen. Die Grundlage für ein erfolgreiches Familienunternehmen schaffte schließlich Wilfried Daul. Er fühlte sich dazu berufen, die vom Krieg zerstörten Industrieanlagen wiederaufzubauen und gleichzeitig Wohnraum für Heimatlose zu schaffen. Daul schaffte es, sein Unternehmen sowohl räumlich auszubauen als auch über Schwäbisch Gmünd hinaus publik zu machen. Das Werk wurde stets erweitert, immer leistungsfähigere Maschinen wurden angeschafft und Patente angemeldet. Seit 1993 ist Matthias Daul an der Spitze des traditionsreichen Familienunternehmens. Er erweiterte das bisherige Leistungsspektrum auf die Bereiche Solar- und Heizungstechnik. Das Steckenpferd des Geschäftsinhabers sind aber nach wie vor die althergebrachten Flaschnerarbeiten, die sich auch in der eigenen Sammlung wieder finden. Diese Leidenschaft kann er zusammen mit seinem Team an den vielfältigen Gebäuden in Schwäbisch Gmünd und Umgebung ausleben. Dauls Arbeit ist für ihn eben nicht nur Beruf, sondern Berufung! Sein Bürozimmer ist ein Museum an kleinen Kunstwerken aus Blech; im Lager finden sich zahlreiche Wasserspeier und Turmspitzen. „Wenn ich irgendwann einmal nicht mehr Chef meiner Firma bin, werde

Wir produzieren von A bis Z selber in einer der besten Werkstätten Schwäbisch Gmünds. [Matthias Daul]

ich wahrscheinlich selber solche Unikate herstellen“, lacht Matthias Daul. Anpassungsfähig und innovativ „Eine der besten Werkstätten Schwäbisch Gmünds“, so bezeichnet der Geschäftsinhaber sein Unternehmen stolz. Der Ausbildungsbetrieb deckt die wichtigsten Bereiche eines Hauses ab: von der Heizung über das Bad bis hin zu Flaschnerarbeiten. Auch bei der Kooperation mit dem Architektenduo Nitsche und Pfeifer führte seine Firma „das komplette Programm“ durch, so Daul. Eine Gasheizung und zusätzliche Solarmodule


auf dem Dach sorgen nun für wohlige Temperaturen im Hause Trah. Doch welche Heizung ist für ein Haus optimal? Diese Frage kann nicht einheitlich beantwortet werden, denn jedes Haus und jede Familie ist einzigartig. Die Firma Daul legt deshalb großen Wert auf ein umfangreiches Kundengespräch und die genaue Betrachtung der baulichen Gegebenheiten vor der endgültigen Entscheidungsfindung. Matthias Daul ist sich sicher: „Der Trend geht in Richtung ökologische Bauweise.“ Mit dieser Gewissheit konnte sich das Unternehmen weiterentwickeln und neue Innovationen auf den Weg bringen. So gehören kontrollierte Wohnraumlüftungen, Wärmepumpen mit Erdwärmesonden und Pelletsheizungen längst zum Angebot der Firma Daul. Die Arbeit am Haus des Ehepaares Trah stellte für das Team um Matthias Daul keine Schwierigkeit dar. Jedoch ist auch dem Geschäftsinhaber mit drei Meistertiteln bewusst: „Jede Baustelle ist eine Herausforderung. Ich möchte meine Arbeit ordentlich erledigen. Und das ist mir bis jetzt immer gelungen!“ Und das ist keine Überraschung, denn Daul kennt aus jahrelanger Tradition den Schlüssel zum Erfolg: Ehrlichkeit gegenüber dem Kunden und den Angestellten sowie Zuverlässigkeit und Innovationen. Nur so kann ein Unternehmen über Jahrhunderte hinweg angesehen und erfolgreich bleiben - so wie die Firma Daul.

Info: Matthias Daul Buchstraße 127 73525 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171/2390 info@daul-haustechnik.de www.daul-haustechnik.de


Haus Trah 70 Innenausbau

Kopp Fliesen und Stein

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ieber klein und fein“, manifestiert Fliesenlegermeister Thomas Kopp selbstbewusst. Der dreifache Familienvater beschäftigt einen weiteren Mitarbeiter und zwei Auszubildende. Zu finden ist das Unternehmen in der Hegelstraße 13, einer kleinen Nebenstraße in einem Heubacher Wohngebiet. Trotz seiner geringen Größe überzeugt der Betrieb schon seit fast 50 Jahren durch seine qualitativ hochwertige Arbeit und einen unkomplizierten Umgang mit seinen Kunden.

Umfangreiches Angebot Thomas Kopp arbeitet bereits seit 14 Jahren mit dem Architekten Michael Pfeifer zusammen - also schon seit Kopps Übernahme des väterlichen Fliesen- und Natursteinlegerbetriebs. Beim Bauprojekt der Familie Trah übernahm Thomas Kopp die Fliesenarbeiten sowohl im Badezimmer als auch im Flur. Ganz dem derzeitigen Trend entsprechend, wählte das Paar große Fliesen für sein Eigenheim. Kopp erinnert sich: „Vor zehn Jahren, als große Fliesen immer mehr in Mode kamen, bin ich sofort auf die Welle aufgesprungen.“ Zum Leistungsspektrum des mittelständischen Unternehmens gehört aber nicht nur das Fliesenlegen, sondern auch die Be- und Verarbeitung von Naturstein sowie das Verlegen von Betonwerkstein im Innen- und Außenbereich. Ganz gleich, ob im großen oder kleinen Bereich - die Wünsche der Kunden werden von Kopps erfahrenen Mitarbeitern kompetent erfüllt. So ist etwa die Verwandlung einer Natursteinplatte zu einer Duschkabine, Arbeitsplatte


Info: Thomas Kopp Hegelstraße 13 73540 Heubach Tel.: 07173/8228 Koppfliesenundstein@t-online.de

„Wenn es um Fliesen und Naturstein geht, bin ich der Richtige.“ [Thomas Kopp]

oder Wandverkleidung für das Handwerksunternehmen kein Problem. Die Firma bietet den Interessenten eine Auswahl von Keramik- und Natursteinvariationen an - vom kleinen Knopfmosaik über Granit- und Marmorplatten bis hin zu Polygonalplatten. Einen weiteren Schwerpunkt legt Thomas Kopp auf die Sanierung. Hier wird dem Kunden ein bewährter Service angeboten. So arbeitet die Firma beispielsweise bei der Badsanierung mit anderen Gewerken zusammen, etwa Sanitärinstallateuren oder Gipsern. Der Vorteil für die Bauherren: Die lange Suche nach verschiedenen Firmen hat ein Ende. Außerdem haben sie dadurch lediglich einen Ansprechpartner, an den sie sich wenden können. Schätze aus aller Welt Thomas Kopp scheint seinen Beruf regelrecht zum Hobby gemacht zu haben. So fertigt er auch für den privaten Gebrauch handwerkliche Meisterleistungen an. Eine Mauer aus alten Steinplatten, die von verschiedenen Bauprojekten übrig geblieben sind, umsäumt seinen Garten. Ein Telefontisch aus wertvol-

lem Marmor steht im Flur. Die Wände seines Carports bestehen ebenfalls aus Natursteinplatten. „Es wäre schließlich zu schade, diese Schätze wegzuwerfen“, schmunzelt Kopp. Die kostbaren Steinwaren werden nämlich aus aller Welt nach Heubach zur Werkstatt Thomas Kopps angeliefert. Ob Norwegen, China oder Brasilien - die Natursteinplatten werden immer an einem Stück aus dem Steinbruch herausgebrochen und dann in Deutschland weiterverarbeitet. „Mit Natursteinen arbeite ich gerne, denn mit ihnen kann man spielen. Jede Platte ist anders - das fängt schon bei den verschiedenen Mustern an“, schwärmt Kopp.

Der Unternehmer legt sehr viel Wert auf einen familiären Umgang mit seinen Kunden. „Unkompliziert muss es sein und gegenseitiges Vertrauen muss bestehen“, lautet die Devise von Thomas Kopp. „So können meine Kunden und ich überzeugt sein: Wenn es um Fliesen und Naturstein geht, bin ich der Richtige!“


Haus Trah 72 Schreinerarbeiten

Riek Schreinerei und Möbelwerkstätte

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m idyllischen Untergröningen, einem Teilort der Gemeinde Abtsgmünd, weilt mit einem herrlichen Blick auf das historische Schloss das Traditionsunternehmen der Familie Riek. Die Schreinerwerkstatt steht vor allem für qualitativ hochwertige und individuelle Anfertigungen aller Art zu immer fairen Preisen.

Ehrlich und aufrichtig Im Büro in der Rötenbergstraße 11, das wie zu erwarten mit eigenen Anfertigungen ausgestattet ist, hängt eingerahmt an der Wand ein uraltes Papierstück aus dem Jahre 1932: der Meisterbrief des Gründers Ludwig Riek. Dieser errichtete die Werkstatt 1931 in Stuttgart. Nach dem Krieg zog der eigentlich aus Untergröningen stammende Schreinermeister mit seiner Firma wieder zurück in die Heimat. Heute führt Martin Riek das Unternehmen bereits in der dritten Generation. „Ab dem Zeitpunkt, als ich selbst in der Schreinerei mithelfen konnte, war klar, dass auch ich Schreiner werden würde“, erzählt Martin Riek und seine Frau Birgit fügt hinzu: „Er ist wirk-

lich Schreiner mit Leib und Seele!“ Mit insgesamt drei weiteren Mitarbeitern und zwei Auszubildenden konstruiert und baut er individuelle Einzelanfertigungen für unterschiedlichste Bereiche - Wohn- und Esszimmer, Küchen, Bäder, Garderoben, Türen und Tore - oder saniert und restauriert alte Stücke. Dabei sind Martin Riek eine gute, ehrliche und aufrichtige Beratung und saubere Arbeit sehr wichtig - was nicht zuletzt ein Grund für den großen Stammkundenanteil des Betriebs ist. Ein Jahr pro Zentimeter Nach einem ersten Gespräch und der Vermessung der jeweiligen Räumlichkeiten er-


stellt Martin Riek einen ersten Entwurf nach Wohnung wohl fühlt und das hat mir wirklich den entsprechenden Wünschen des Kunden. was gebracht“, so Riek. Zur Veranschaulichung bedient er sich zudem Auch im Bereich des barrierefreien Wohnens einer CAD-Zeichnung. „Das ist vor allem bei im Alter oder mit Behinderung ist Martin Riek Kunden vorteilhaft, die keine konkreten Vor- speziell geschult und kann sich so gezielt stellungen haben“, so Riek. den besonderen Bedürfnissen anpassen. Bei der Umsetzung sind auch der Materialauswahl keine Grenzen gesetzt. Die Schrei- Faszination Holz nerei bezieht ihr Holz aus unterschiedlichen Beim hier vorgestellten Haus des Ehepaars Quellen. Heimische Hölzer wie Eiche, Buche Trah bekam die Firma den Auftrag zur Fertioder Fichte werden meist beim Bauer um die gung der Innentüren, der Fenstersimsen und Ecke gekauft; anderes Material kommt teil- Treppentritte. Auch eine Nischenverkleidung weise direkt vom Sägewerk. Frisches Holz und ein Durchwerfschacht im Badezimmer muss zunächst getrocknet werden. Dabei gilt entstanden in Untergröningen. Betritt man die Faustregel: Ein Jahr Lagerung pro Zenti- die dortige Werkstatt, duftet es nach Holz. meter Holzstärke. Rechts sind verschieDie unterschiedlich denste Hölzer gedicken Bretter und stapelt. Links führt Dielen liegen so bis ein Durchgang in die zu fünf Jahre, beeigentliche Produktivor diese bearbeionsstätte. Die untertet werden können. schiedlichen MaschiEine derart lange Lanen sind teilweise gerungszeit sei wichmit Rollen versehen, tig, denn „das Holz damit der Raum flearbeitet dann nach xibel genutzt werden seiner Verarbeitung kann. nicht mehr so sehr“, Da der Platz irgenderklärt Riek. wann etwas knapp [Martin Riek] Doch das Team baut wurde, erweiterte Möbel auch aus bereits beschichteten Plat- Martin Riek die vorhandenen Räumlichkeiten ten. Riek: „Wir verwenden die Materialen, die 2006 um einen weiteren Anbau. der Kunde sich wünscht!“ Bei einem speziel- Auf einer Ablage liegt ein Möbel in der Anferlen Interesse an unbedenklichen Werkstoffen tigungsphase. Ein Kirschbaum-Tisch soll es ist Martin Riek allerdings durchaus der rich- werden. Zu sehen sind bisher allerdings nur tige Ansprechpartner, da das Unternehmen die einzelnen, noch sehr hellen Dielen. „Das ein anerkannter Fachbetrieb für gesundes Holz wird nach dem Schleifen und Ölen die tyWohnen ist. Diesbezüglich besuchte er eine pisch braun-rötliche Färbung haben. Die meisSchulung, die alles rund um dieses Thema ten können sich allerdings nicht vorstellen, wie behandelte - von verschiedenen Beschich- aus dem Rohmaterial ein Möbelstück werden tungsarten über die Problematik der Schim- soll und sind letztendlich total überrascht“, bemelbildung bis hin zu Gestaltungsfragen. „Es schreibt Martin Riek die Faszination Holz, die ging einfach darum, wie man sich in einer auch Grund für seine Liebe zum Beruf ist.

Ab dem Zeitpunkt, als ich selbst in der Schreinerei mithelfen konnte, war klar, dass auch ich Schreiner werden würde.

Info: Martin Riek Schreinerei Möbelwerkstätte Rötenbergstraße 11 73453 Untergröningen Tel.: 07975/225 info@schreinerei-riek.de www.schreinerei-riek.de


Haus Trah 74 Innenausstattung


Strohmaier Raumausstattung und Parkett

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olz - riecht gut, klingt gut, fühlt sich gut an. Und: Es schafft eine immer wohlige und heimelige Atmosphäre. Genügend Gründe also, sich bei der Wahl des Bodenbelags für einen Holzboden zu entscheiden. Die richtige Anlaufstelle dafür ist Strohmaier, der Meisterbetrieb für Raumausstattung und Parkett in Lorch-Waldhausen.

Morgens geht man zur Arbeit und am Abend ist es fertig und alles sieht ganz anders aus das ist das Tolle! [Ralf Strohmaier]

Langlebigkeit Im hier vorgestellten Haus der Trahs wurde im Wohnbereich ebenfalls Parkett verlegt - genauer: Hochkantlamellenparkett, welches eher unter seinem Beinamen Industrieparkett bekannt ist. Dieses Massivparkett ist ein so genanntes Restprodukt aus der Anfertigung anderer Parkettarten. Hochkant angeordnete Lamellen - rechteckige Massivholzstücke - ergeben zusammen gesetzt den Bodenbelag. Durch die größere Stärke von bis zu 22 Millimetern kann das Parkett häufig geschliffen werden, sodass es vor allem im gewerblichen Bereich verwendet wurde. Heute findet das unempfindliche und pflegeleichte Produkt aber immer häufiger Einzug in der Wohnungsausstattung. Die ‚Häuslebauer’ wählten die Holzart Eiche. Dazu Ralf Strohmaier: „Ich lege Wert darauf, dass das verwendete Eichenholz aus Deutschland kommt!“ Bei Klebemitteln und Lacken versucht der Experte auf Lösemittelhaltiges zu verzichten. „Ein hochwertiger Parkettboden liegt gut 15 Jahre - natürlich in Abhängigkeit von der Raumsituation, Nutzung und vor allem der Pflege“, erklärt der Parkettlegemeister. Eine fachlich kompetente Beratung liegt dem Spezialisten deshalb sehr am Herzen. Dazu zählt natürlich auch der Bereich der richtigen Pflegeprodukte. „Damit man eben länger Freude am Boden hat“, so Strohmaier. Im Ausstellungsraum in der Ahornstraße 16 berät er seine Kunden nach einem vereinbarten Termin ausführlich zu den unterschiedlichen Möglichkeiten. Bei der anschließenden Verlegung sind Ralf Strohmaier Zuverlässigkeit und eine garantiert gute Ausführung wichtig. Abwechslungsreichtum Wie die Firmenbezeichnung verrät, beschränkt sich das Angebotsspektrum aber nicht auf den Sektor Parkettböden. Ralf Strohmaier ist auch der passende Ansprechpartner, wenn es um andere Bodenbelagsarbeiten geht - Kork, Teppich, PVC, Kautschuk, Laminat, Linoleum - oder

bei allen Fragen rund um Raumausstattung und -gestaltung. 1988 absolvierte der gebürtige Waldhäusener nämlich zunächst eine Ausbildung zum Raumausstatter in Göppingen. Die Frage danach, warum er sich genau für diesen Beruf entschieden hätte, beantwortet er überzeugt mit: „Mir macht der Job einfach Spaß“. Auch sein Vater war bereits in diesem Gebiet tätig, weshalb er nach der Lehre im elterlichen Betrieb mit arbeitete. Nach drei Arbeitsjahren wollte er sich dann weiterbilden und besuchte die Raumausstattermeisterschule in Stuttgart. Es folgte zusätzlich der Meistertitel im Parkettlegehandwerk. 2001 wagte er schließlich den Sprung in die Selbständigkeit zurück in der Heimat. Durch seine facettenreiche Fachkenntnis kann Ralf Strohmaier sowohl Maler- und Tapezierarbeiten als auch textile Fensterdekorationen, Sonnen- und Sichtschutz zu seinem Angebot zählen. „Hier wird das Meiste noch selbst genäht“, betont Strohmaier. Auch Polsterarbeiten - vom Klavierhocker über Sessel bis hin zur hochwertigen Sitzgarnitur - übernimmt der Raumaustattermeister gerne. Vor allem der Abwechslungsreichtum ist der Grund für seine Liebe zum Beruf. „Morgens geht man zur Arbeit und am Abend ist es fertig und alles sieht ganz anders aus das ist das Tolle“, resümiert Ralf Strohmaier.

Info: Strohmaier Der Meisterbetrieb für Raumausstattung & Parkett Ahornstraße 16 73547 Lorch-Waldhausen Tel.: 07172/6772 rupstrohmaier@web.de www.ralf-strohmaier.de


Haus Trah 76 Vermessung

Vermessungsbüro Dürwald derGEOMETER

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ielgerichtet ist der Blick des Geometers in die Ferne, abschweifend - suchend - folgt er den Landmarken in einer gedachten Linie - entlang den Abwegen, fluchtend im Gelände; Höhen lotend... .“ So steht es geschrieben auf der Startseite der Homepage des Vermessungsbüros Dürwald in Mutlangen. Und in der Tat umfasst dieser Auszug aus einem Gedicht von Tasso J. Martens einige Aufgaben eines Geometers - aber eben nicht alle.

Ohne uns würden Bauwerke nicht dort und nicht so stehen, wie sie dies tun! [Ulrich Dürwald]

Info: Vermessungsbüro Dürwald derGEOMETER Blumenstraße 32 73557 Mutlangen Tel.: 07171/ 77102 dergeometer@t-online.de www.dergeometer.de

Geodäten, Geometer und Vermessungsingenieure Die Berufsbezeichnung ‚Geodät’ mag vielleicht nicht allen geläufig sein. Die des Geometers vielleicht schon eher. Und die des Vermessungsingenieurs auf jeden Fall. Am Ende sind sie allesamt: Fachmänner des Vermessungswesens. Auch Ulrich Dürwald ist ein solcher. Schon immer wollte er in einem abwechslungsreichen Berufsfeld tätig werden. Das Vermessungswesen verbindet Erledigungen am Computer mit der Arbeit in der Natur und ebenso mit Hand- und Kopfarbeit. „Ich finde nach wie vor, dass es ein wirklich toller Beruf ist“, betont Dürwald. Seine Ausbildung absolvierte der gebürtig aus Kempten im Allgäu Stammende am staatlichen Vermessungsamt in Waiblingen. Später folgte ein zusätzliches Studium ebenfalls in der Fachrichtung Vermessungswesen - an der Fachhochschule für Technik in Stuttgart. Nach seiner Diplomprüfung arbeitete der Vermessungsingenieur zunächst zehn Jahre bei einem Vermessungsbüro bei Schwäbisch Gmünd. Seit 2000 ist Ulrich Dürwald nun selbstständig in Mutlangen tätig. Der Ein-Mann-Betrieb steht vor allem für Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit und Flexibilität. „Bei mir hat man immer direkt den Richtigen am Telefon, der alle Fragen beantworten kann“, schmunzelt Dürwald. Unsichtbar, aber essentiell Dabei beginnt (und endet) die Arbeit des GEOMETERs zumeist lange vor dem eigentlichen Baubeginn. Grundlage jeder Planung ist die Erhebung des ‚Ist-Zustandes’. Hierzu dient ein aktueller Katasterauszug, der durch die Aufnahme der Topografie des Grundstücks, der Ver- und Entsorgungsleitungen sowie der Darstellung der baurechtlichen Festsetzungen ergänzt wird. Für die Baugenehmigung fertigt Dürwald amtliche Lagepläne in zeichnerischer und schriftlicher

Form, die die Höhe und Positionierung des Neubaus dokumentieren. Da das Haus des Ehepaars Trah an ein bestehendes Gebäude anschließt, mussten die jeweiligen Anschlusshöhen genau bestimmt werden, damit die Häuser später zusammen passen. Zu Beginn der eigentlichen Bauphase steckt der GEOMETER das Gebäude ab. Wurde die Baugrube ausgehoben, müssen die Gebäudefluchten exakt markiert werden, damit die erforderlichen Grenzabstände eingehalten werden. Dies ist aber nur ein Aufgabengebiet des GEOMETERs. Zusätzlich erstreckt sich das Leistungsangebot auch auf die Bereiche Grenzaufsuchungen, Gutachten (etwa bei Grenzstreitigkeiten), Bestands-, Leitungs-, Gebäude- und Fassadenaufnahmen sowie Erdmassenberechnungen. Auch Katastervermessungen können vermittelt werden. Ulrich Dürwald bringt die unsichtbare, aber essentielle Arbeit eines Vermessungsfachmanns auf den Punkt: „Ohne uns würden Bauwerke nicht dort und nicht so stehen, wie sie dies tun!“


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08.12.2009

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Stadt Crailsheim Marktplatz 1 74564 Crailsheim Baurecht und Stadtentwicklung Norbert Stengel Telefon 07951 403-222 norbert.stengel@crailsheim.de www.crailsheim.de Wohnbauplätze im Grünen und doch zentrumsnah mit vielseitigen Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten: Die Stadt Crailsheim bietet im Neubaugebiet Hirtenwiesen II verschiedene, voll erschlossene Bauplätze in allen Größen ab 86,- Euro /m2 für jedermann. Hier ist der Traum vom Eigenheim in bester Wohnlage noch erschwinglich.

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www.salzer-werbeagentur.de, Foto: Voith Turbo GmbH & Co. KG, Luftbild: Hahn/Salzer

Wohnen und arbeiten. Heimat und Standort in einer lebenswerten, naturnahen Umgebung mit Zukunft


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> Modernität und Kreativität im Handwerk < Zwei Schlagworte, zwei richtungsweisende Positionen: Modernität und Kreativität gibt es im Handwerk nicht erst seit 2009 mit Einführung der nationalen Kampagne „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“ Denn schon immer war das Handwerk vorne mit dabei, wenn es darum ging, Innovationen zu schaffen und moderne Richtlinien umzusetzen. „Die Energiewende hängt entscheidend vom Handwerk ab, sagt Dr. Tobias Mehlich, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Ulm mit einem Kammerbezirk von Aalen bis zum Bodensee, in dem insgesamt rund 18.000 Betriebe mit 100.000 Mitarbeitern ein jährliches Umsatzvolumen von rund 11 Milliarden Euro erwirtschaften. „Nur die fleißigen Handwerksbetriebe mit ihrem modernen Knowhow können energetische Maßnahmen zum Beispiel am Bau passgenau und erfolgreich ausführen.“ - „Darüber hinaus kommt kein Elektroauto und keine PV-Anlage ohne die ausführenden Hände des Handwerkers aus“, sagt Edgar Horn, Geschäftsführer der Kreis-

handwerkerschaft Ostalb mit Geschäftsstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd und direkt vor Ort Ansprechpartner für Kunden wie für Handwerker. Der Facettenreichtum des Handwerks mit seinen rund 150 Berufen sorgt dafür, dass jeder Kunde für sein Problem den passenden Handwerker findet und somit Service und Qualität geboten bekommt - so ja auch die Grundintention des Xaver Wohn(t)räume. Und diese Vielfalt sorgt auch dafür, dass jeder Ausbildungswillige im Handwerk seine gute Zukunft finden kann. Modernität und Kreativität sind besonders für junge Menschen ein wichtiges Argument, einen Handwerksberuf zu ergreifen.

> Den richtigen Handwerks-Innungsbetrieb finden < Die Kreishandwerkerschaft Ostalb mit den Geschäftsstellen Aalen und Schwäbisch Gmünd, versteht sich als Dienstleister und Vertretung der angeschlossenen Handwerksbetriebe. Sie betreut derzeit 29 Innungen deren Bezirk teilweise über den Ostalbkreis hinaus geht und gut 1100 Innungsfachbetriebe. Für Kunden bedeutet dies: Hier kann man den richtigen und Handwerks-Innungsbetrieb finden. Das sind vor allem viele kleine und mittlere Betriebe mit großem handwerklichen Können und hoher Dienstleistungsmentalität und damit mit guten Zukunftschancen und über 12.000 Beschäftigten. Damit sie diese Chancen nutzen und auch ihre hohen Standards sicher und noch weiter ausbauen können, bedürfen sie der Unterstützung durch ihre Handwerksorganisation. Auf örtlicher bzw. regionaler Ebene sind dies die Kreishandwerkerschaft Ostalb und die ihr angeschlossenen Fachinnungen, denen sich die Handwerksbetriebe (Innungsfachbetriebe) freiwillig anschließen können. Diese Innungsfachbetriebe stellen an ihre Handwerksleistungen und Beratungskompetenz besondere Ansprüche. Sie engagieren sich deshalb für ihre Kunden in besonderer Weise in der Aus-, Fort- und Weiterbildung, nutzen insbesondere ihre Innung zum unverzichtbaren Erfahrungsaustausch und stehen für eine qualitativ hochwertige Arbeit zu einem fairen Preis sowie für eine fachlich einwandfreie Beratung. Dies betonen Kreishandwerksmeister Manfred Schneider (für Aalen) sowie Geschäftsführer Edgar Horn. Über die Homepage der Kreishandwerkerschaft (www.handwerk-ostalb.de) kann sich der Kunde differenziert über das vielfältige Leistungsangebot des örtlichen Handwerks informieren. Die Innungsfachbetriebe, Informationen zur Aus- und Fortbildung, Dienstleistungen rund ums Handwerk, Sachverständige und vieles mehr sind hier übersichtlich zusammengefasst. Nähere Infos für alle wichtigen Themen im Handwerk: Kreishandwerkerschaft Ostalb Geschäftsstelle Aalen Curfeßstraße 14, 73430 Aalen Tel.: 07361/6356, Fax 07361/64917 Kreishandwerksmeister: Manfred Schneider Geschäftsführer: Edgar Horn Mail: khs-aalen@handwerk-ostalb.de Kreishandwerkerschaft Ostalb Geschäftsstelle Schwäbisch Gmünd Leutzestraße 53, 73525 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171/5033, Fax 07171/2961 Kreishandwerksmeister: Alexander Hamler Geschäftsführer: Edgar Horn Mail: khs-gmuend@handwerk-ostalb.de

Handwerkerfinder: Auf der neuen Homepage der Kreishandwerkerschaft Ostalb finden Sie Ihren passenden Handwerker: www.handwerk-ostalb.de


Infos generell zur Ausbildung im Handwerk: www.hk-ulm.de mit guten Portraits zu den Handwerksberufen, auch unter dem Begriff „Jugendstil“ bei der Hk-ulm.de oder unter regio-tv.de und allgemein unter www.handwerk.de

> Karriere im Handwerk top < Die Berufwahl stellt eine wichtige Richtungsentscheidung im Leben eines jungen Menschen dar. Für die Jugendlichen und deren Eltern gilt es, den richtigen Einstieg in das Berufsleben auszuwählen, der den Neigungen und Fähigkeiten entspricht und der Erfolg versprechende Zukunftsperspektiven eröffnet. Ein klarer Fall fürs Handwerk. Das Handwerk bietet ein attraktives und breit gefächertes Angebot von rund 150 Ausbildungsberufen. Jeder dritte Lehrling in Deutschland wird im Handwerk ausgebildet. Handwerksberufe zeichnen sich aus durch selbständiges Arbeiten und kreative Entfaltungsmöglichkeiten - übrigens für Mädchen wie für Jungs. Nicht zuletzt stehen mit der Meisterprüfung vielfältige Karrierewege offen - von der gefragten Fach- und Führungskraft bis hin zum selbstständigen Unternehmer. Einen Handwerksberuf zu erlernen, lohnt sich also in jedem Fall. So geh‘s los Je nach Beruf dauert die Ausbildung in der Regel zwischen drei und 3 1/2 Jahren, bis der Auszubildende seinen Gesellenbrief in der Tasche hat. Gelernt wird im Betrieb, in der Berufsschule und bei der überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung in den Bildungszentren der Handwerkskammern und Innungen. Voraussetzungen für den Start im Handwerk? Geschickte Hände, technisches Verständnis, Kreativität, Flexibilität, Engagement und gutes Schulwissen in Deutsch und Mathematik. So geht‘s weiter Nach dem Gesellenbrief kann man den nächsten praxisbezogenen Abschluss draufsatteln. Egal ob man mehr auf Technik, Betriebswirtschaft, Gestaltung oder Restaurierung steht, Lehrgänge gibt`s bei Handwerkskammern, Kreishandwerkerschaften oder Landesinnungsverbänden und Innungen. Wer im Handwerk etwas werden will, kann mit einer Vielzahl von Fortbildungsmöglichkeiten bis zum Herzstück des Handwerks, dem Meisterbrief, die Karriereleiter nach oben steigen. Mit bestandener Meisterprüfung kann sich der Absolvent in einem Handwerk selbstständig machen, einen Betrieb übernehmen oder neu gründen, junge Menschen ausbilden, eine leitende Funktion in einem Betrieb einnehmen und mittlerweile auch an einer Fachhochschule oder Universität studieren.

Und was ist mit Abi? Auch der Einstieg mit Abitur ins Handwerk ist sehr gut möglich. Zum einen kann man zunächst eine Lehre machen und damit den Beruf von der Pike auf lernen, wenn man studieren will. Zum andern gibt es auch im Handwerk so genannte Verbundstudiengänge, mit denen der Absolvent in verkürzter Zeit sowohl den Gesellenbrief als auch einen Abschluss an der Hochschule erreichen kann, zum Beispiel beim so genannte „Ulmer Modell“. Handwerkskammer, Kreishandwerkerschaften und die Innungen beraten gerne. Berufsbegleitend geht sehr gut in Aalen An der Weiterbildungsakademie der Hochschule Aalen können Studierende ihren Bachelor im Allgemeinen Maschinenbau bzw. der Mechatronik erwerben, ohne ihr Unternehmen verlassen zu müssen: sie studieren ganz einfach berufsbegleitend. Zielgruppe sind Berufstätige mit Abitur, Fachabitur sowie Meister und Techniker des Handwerks, die durch ein Studium den nächsten Karriereschritt anstreben. Dabei werden in vier Jahren exakt die gleichen Inhalte wie im Vollzeitstudium vermittelt und geprüft. www.wba-aalen.de Infos generell zur Ausbildung im Handwerk www.hk-ulm.de mit guten Portraits zu den Handwerksberufen, auch unter dem Begriff „Jugendstil“ bei der Hk-ulm.de oder unter regio-tv.de und allgemein unter www.handwerk.de


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Die Kreisbau –

Firmengebäude der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG

Die Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG – kurz „Die Kreisbau“ genannt – ist eines der traditionsreichsten Wohnungsbauunternehmen im Ostalbkreis. Seit über 75 Jahren steht der Name für Kompetenz und Verlässlichkeit auf allen Feldern der Immobilienwirtschaft. Mit rund 1.500 Mitgliedern zählt Genossenschaft mit Sitz in Aalen-Wasseralfingen zu den bedeutendsten ihrer Art. Im Gegensatz zu privaten Bauträgern, bei denen stets die Gewinnmaximierung im Vordergrund steht, hat die Kreisbau als Genossenschaft schon Kraft Ihrer Satzung eine stark sozial geprägte Handlungsausrichtung. Zweck der Genossenschaft ist die Förderung ihrer Mitglieder vorrangig durch eine gute, sichere und sozial verantwortbare Wohnungsversorgung. Aufgabe der Genossenschaft ist es Immobilien zu errichten und zu bewirtschaften. Sie betreut, erwirbt, vermittelt und veräußert Immobilien und Vermögensanlagen jedweder Rechtsform.

Die Kreisbau - 700 Mietverhältnisse sprechen Bände Es ist sicher eine der Kernkompetenzen – die nachhaltige Vermietung der Wohnungen des eigenen Wohnungsbestandes. Nachhaltig bedeutet für die Kreisbau, dass die Mietverhältnisse auf Dauer angelegt sind. Eine große Anzahl der Mietverhältnisse bestehen schon über Jahrzehnte hinweg. Die ständige Investition in den Wohnungsbestand sorgt für Zufriedenheit bei den Mietern. Entsprechend gering ist die Fluktuation. Die Kreisbau – der traditionelle Bauträger Insbesondere im Geschosswohnungsbau ist die Kreisbau seit Jahrzehnten der verlässliche Bauträger. Ob selbstgenutzte Wohnung oder Kapitalanlage – die Kreisbaugenossenschaft hat ständig aktuelle Angebote für den Käufer. Sowohl eine große Anzahl von neuen wie auch gebrauchte Wohnungen finden sich in der Offerte. Derzeit befinden sich in Aalen und Neresheim Wohnungen im Bau. In Aalen, Abtsgmünd, Neuler, Oberkochen Mutlangen und mehreren anderen Standorten im Ostalbkreis befinden sich Vorhaben in der konkreten Planung.


– zuverlässiger Partner rund um die Immobilie Die Kreisbau – Der WEG-Verwalter Ein weiteres Handlungsfeld der Kreisbaugenossenschaft ist die kompetente Verwaltung von Eigentümergemeinschaften. Ein professionelles Team sorgt für den reibungslosen Ablauf aller Verwalteraufgaben. Hierzu zählen nicht nur die Erstellung der Wirtschaftspläne und die jährlichen Hausgeldabrechnungen. Die eigene Technikabteilung im Hause der Kreisbau ist bei allen baulichen Herausforderungen der ideale Partner. Wer einen souveränen Hausverwalter sucht – die Kreisbau bietet alle Leistungen in einer Hand. Die Kreisbau – Ihr Zwischenmieter und Mietverwalter Gerade für Kapitalanleger bietet die Kreisbaugenossenschaft Ostalb einen besonderen Service. Auf Wunsch wird die Kreisbaugenossenschaft ihr Mieter und garantiert Ihnen dadurch einen dauerhaften Mietzufluss. Auch die Mietverwal-

Abteilungsleiterin Marketing und Vertrieb Verena Pfeffer

tung bietet dem Eigentümer quasi ein Rund-um-Sorglospaket. Die Kreisbau kümmert sich dabei um alle organisatorischen, verwaltungsmäßigen und technischen Immobilienangelegenheiten. Der Eigentümer bleibt jedoch Vertragspartner mit dem Mieter.

Gebaut von und im Besitz der Kreisbaugenossenschaft Ostalb eG

Die Kreisbau – Ihr Makler Auch das Vermarkten von Gebrauchtimmobilien gehört zum umfangreichen Portfolio der Kreisbau. Vor Verkaufsstart eines Objektes wird dieses von einem kompetenten Mitarbeiter sachkundig bewertet. Nur so kann ein marktgerechter Verkaufspreis ermittelt werden. Für den Eigentümer wird die gesamte Akquise sowie die komplette Verkaufsabwicklung übernommen. Diese umfasst u.a. Exposéerstellung, Inserieren, Durchführung, Organisation und Dokumentation der Objektbesichtigungen, Verhandlungsführung sowie Vertragsvorbereitung und –terminierung. Aufgrund des starken Netzwerks der Kreisbaugenossenschaft steht ständig ein großer Kunden- und Interessentenstamm zur Verfügung.


82 Immobilienbewertung

Ulrike Thomas Architektur & Immobilienbewertung

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ch habe schon in der Kindheit immer und gerne mit Lego-Steinen gebaut“, erzählt Ulrike Thomas. Aus dem Interesse am Bauen wurde später ihr Beruf. Nachdem die gebürtige Heidenheimerin an der Fachhochschule in Augsburg Architektur studiert hatte, folgte die Arbeit in verschiedenen Büros. Weiter berichtet sie: „Ich habe eigentlich einen großen Bogen gemacht und bin dann wieder zurück in meine Heimatstadt.“ Um sich ein weiteres berufliches Standbein aufzubauen, absolvierte die Mutter von mittlerweile drei Kindern in Stuttgart am Institut für Sachverständigenwesen zusätzlich eine Weiterbildung im Bereich Immobilienbewertung. „Die Kombination der Sichtweise eines Architekten und eines Sachverständigen ist sehr spannend“, betont Ulrike Thomas. XAVER traf die Doppelberuflerin zu einem interessanten Gespräch, in dem uns die Expertin Rede und Antwort stand bei allen Fragen rund um den Kauf einer Gebrauchtimmobilie...

Info: Ulrike Thomas - Dipl.Ing.(FH) Architektur & Immobilienbewertung Teckstraße 2 89518 Heidenheim Tel.: 07321/279378 thomas-hdh@t-online.de www.drei-sachverstaendige.de


XAVER: Frau Thomas, was gilt es denn grundsätzlich zu beachten beim Erwerb einer gebrauchten Immobilie? Ulrike Thomas: Der erste Aspekt, den man bedenken muss, ist, dass eine Immobilie immobil ist. Man sagt im Fachjargon: Ein Grundstück ist mit einem Haus belastet. Jeder, der eine Immobilie kaufen will, sieht immer nur das Haus - das Allerwichtigste ist allerdings das Grundstück, denn dieses ist das eigentlich Werthaltige. Erst der zweite Blick muss dann auf das Haus gerichtet werden.

XAVER: Eine Immobilienbewertung ist also immer eine ‚Orts-Sache‘, aber es gibt doch sicherlich auch noch andere Anhaltspunkte zur Wertermittlung und wenn ja, welche? Ulrike Thomas: Natürlich. Neben dem bereits erwähnten Grundstückswert, d.h. den von den Kommunen vorgegeben Bodenrichtwerten, sollte eine Abfrage bezüglich möglicher Belastungen wie etwa Geh- und Fahrrechten auf Privatgrund erfolgen. Auch denkmalschutzrechtliche Belange oder eingetragene Sanierungsgebiete beeinflussen eine Immobilie. Während einer Ortsbesichtigung ist das Gebäude dann einem baujahrestypischen Ausstattungsstandard zuzuordnen, eventuell erfolgte Sanierungen oder Modernisierungen werden notiert und der allgemeine Instandhaltungszustand wird beurteilt.

XAVER: Worauf sollte sich dieser zweite Blick dann konkret konzentrieren? Ulrike Thomas: In erster Linie auf das Umfeld des Hauses. In einer Stadt gibt es immer unterschiedliche Lagequalitäten für verschiedene Bau- und Wohngebiete, die sich im so genannten Bodenrichtwert widerspiegeln. Wichtig ist XAVER: Wie verläuft eine Immobilienbewertung? auch ein Blick auf die umliegende Bebauung - Ulrike Thomas: Ich schaue mir das Objekt außen ist diese schon abgeschlossen? Die Errichtung und innen an, mache Fotos und eine Bestandaufnahme des Ganzen und weiterer Gebäude könnte danach wird recherchiert nämlich den Wert der eiund gerechnet. Es gibt drei genen Immobilie später Betrachtungsweisen, die beeinflussen und evenauch mittels genormter tuell auch mindern. WeiVerfahren festgeschrieben ter sollten baurechtlich sind: der reine Sachwert eimögliche Veränderungen, nes Objekts, quasi der Wert wie zum Beispiel Anbauvon Stein auf Stein unter ten oder Aufstockungen Bezugnahme von Herstelder Nachbargebäude, lungskosten. Der Immobiliabgefragt werden, die enkauf aus der Sicht eines ebenfalls den Wohnwert [Ulrike Thomas] Anlegers, der den Mietnachhaltig beeinflussen oder Pachtertrag schätzen können. Diese Recherche gibt gleichzeitig Aufschluss über die Verände- würde und drittens die Marktanalyse, die aktuelle rungsmöglichkeiten beim Wunschobjekt. Nach Angebot- und Nachfrageaspekte beleuchtet und Prüfung dieser Umfeld-Faktoren wird dann erst dadurch einen Vergleichswert erzeugt. das Gebäude unter die Lupe genommen. Das Zur Bearbeitung benötige ich bestimmte UnterlaBaujahr gibt oft Aufschluss über die Bauweise gen, wie etwa einen Auszug aus dem Grundbuch, und damit auch über Stärken und Schwächen Baupläne und einen aktuellen Lageplan. Weitere der Immobilie. Heutzutage muss dann ein ge- spezifische Angaben wie Miet-, Pacht- und sonssondertes Augenmerk auf den energetischen tige Verträge sollten auch offen gelegt werden. Aspekt eines Objekts gelegt werden. Mit stei- Für ein schriftliches Gutachten benötige ich drei genden Energiekosten und knappen Ressour- bis vier Wochen. Eine individuelle und nur für den cen können die laufenden Ausgaben leicht zur Käufer bestimmte Beratung kann zeitnaher erfolKostenfalle werden. Auch eventuelle Schäden gen. können von einem Fachmann/frau schon im Vorfeld kalkuliert werden. Dies und aktuelle Moder- XAVER: Gibt es irgendetwas, das Sie angehenden nisierungsmöglichkeiten mit den zugehörigen Gebrauchtimmobilien-Käufern raten würden? Kostenfaktoren sind dann Teil einer normalen Ulrike Thomas: Trotz allem Rechnen, Kalkulieren Architektentätigkeit. Auch Banken legen zwi- und Sachverstand muss am Ende immer der Bauschenzeitlich Wert darauf, fachmännische/fach- herr entscheiden. Dieser sollte beim Betreten eifrauliche Kostenschätzungen zu bekommen, nes Gebäudes unbedingt ein gutes Gefühl haben um das Risiko einer Finanzierung abschätzen zu und auch seine Nase einsetzen und prüfen, ob im können. Erst ganz am Ende kommt dann das ei- wahrsten Sinne des Wortes etwas „faul“ ist. gentliche „Zuckerle“ für den Interessenten: Die Eine gesunde Mischung aus nüchterner Betrachtung und Bauchgefühl ist letztlich ideal. Gestaltung von Wohn- und Lebensraum!

Eine gesunde Mischung aus nüchterner Betrachtung und Bauchgefühl ist letztlich ideal.


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TOPLAGE IN HÜTTLINGEN Einzelfamilienhäuser (EFH)

Wohnen zwischen Kirchturm und Burg... Eben, zentrumsnah und ruhig am renaturierten Kocher Grundstücke mit ca. 600 Quadratmetern Preise zwischen 160 bis 190 Euro/Quadratmeter erschlossen Hier könnte Ihr Häuschen stehen: Bebauungsplan Brühl (Hüttlingen)

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Ostalbkreis

Attraktive Bauplätze für Häuslesbauer in Ellwangen Die Große Kreisstadt Ellwangen mit nahezu 25.000 Einwohnern bietet in verschiedenen Wohnbaugebieten attraktive und günstige Bauplätze an. Wohnen in Ellwangen ist deshalb attraktiv, weil die Stadt Schulstadt mit einem breit gefächerten Schulangebot, darunter ein Berufsschulzentrum mit Technischem Gymnasium, drei Gymnasien sowie Real-, Haupt-und Grundschulen ist. Für die Betreuung unserer Kleinen bietet die Stadt Ellwangen verschiedenste Betreuungsmöglichkeiten an. Das attraktive Industrie- und Gewerbegebiet ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen und bietet Arbeitsplätze für Arbeitnehmer mit unterschiedlichen Qualifikationen. Die Stadt Ellwangen kann in fast allen Ortsteilen ausreichend Bauland zu erschwinglichen Preisen anbieten. Weitere Informationen zu den Baugebieten können Sie auf der Homepage der Stadt Ellwangen unter www.ellwangen.de, Rubrik Bürger-Kultur, Bauen und Wohnen entnehmen. Eine Bauplatzberatung wird von der Stadt Ellwangen, Abteilung Liegenschaften, Tel.-Nr. 07961/84-232 durchgeführt


Mittendrin und doch allein

Inhalt L/A Liebel/Architekten Geotechnik Aalen B채uerle Holzbau Seibold Allmendinger Fenster Braun Weber & Germani MRE Elektrotechnik Metallbau Schneele Arnold Schieber Werkst채tten

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Das Einfamilienhaus 86 Bauherren

Das Einfamilienhaus

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eiße und ineinander verschachtelte Kuben strecken sich gen Himmel. Weiter vorne ragt ein mit schmalen, horizontal ausgerichteten Holzlatten verkleideter Baukörper zur Straße hin. Alles wirkt eher abgeschlossen, nüchtern. Auf der anderen Seite des Bauwerks bietet sich ein ganz anderer Anblick: Die so sachliche Form wird durchbrochen von großzügigen Glasflächen, die den Blick nach draußen mitten ins Grüne frei geben. Doch das Haus steht nicht etwa am Waldrand, sondern in zentrumsnaher Lage im Stadtgebiet Aalen. Eigene Vorstellungen verwirklichen „Die Lage auf dem Aalener Immobilienmarkt ist sehr schwierig. Das war letztlich der Auslöser dafür, dass wir uns entschieden haben, selbst zu bauen. Das Schöne dabei ist natürlich, dass es möglich ist, Dinge den eigenen Wünschen und Vorstellungen entsprechend umzusetzen“, berichten die Bauherren von ihrer Entscheidungsfindung. Bei der Suche nach einem geeigneten Bauplatz ergab es sich ganz zufällig, dass auch direkt der passende Architekt gefunden wurde. „Wir haben sehr viele schöne Häuser gesehen, aber eines war besonders schön.

Glücklicherweise war am Haus ein Schild mit dem zuständigen Architekten Bernd Liebel angebracht, mit dem wir uns dann in Verbindung gesetzt haben“, so die Eigentümerin. Nachdem bei einem ersten Gespräch schnell klar wurde, dass „die Chemie stimmte“, begann nach und nach die sehr intensive und über mehrere Monate verlaufende Planungszeit des Bauvorhabens. Vor circa einem Jahr war das Eigenheim dann bezugsfertig. Auf Erfahrung vertrauen Der Garten war ein sehr wichtiges Thema für die Eheleute. „Wir wollten, dass dieser di-


rekt an den Wohnbereich anschließt, dass es fließende Übergänge zwischen beiden Bereichen gibt“, erzählt das Paar. Eine Schwierigkeit war in diesem Zusammenhang vor allem die Beschaffenheit des ausgewählten Bauplatzes, der sich in einer vorher bewaldeten Senke befindet. Diese leichte Muldenlage in Kombination mit den Wünschen der Familie stellte spezielle Anforderungen an die Gebäudeplanung. Gelöst wurde das Problem vom Architekten durch ein Split-Level-Konzept, das heißt durch das halbgeschossige Versetzen der einzelnen Etagen. Hölzerne Sitzstufen verbinden nicht nur Küche, Ess- und Wohnbereich, sondern schaffen auch einen spielerischen Übergang von innen nach außen, weil die Treppe quasi durch das Fenster hindurch fortgesetzt wird. Mit der Ausrichtung nach Süden und einer an den Garten angrenzenden steilen Böschung also: unbebaubarer Grünfläche - entsteht so ein nahtloses Raumkontinuum mitten in der Natur.

Am Anfang müssen die für das Leben und Wohnen relevanten Dinge vorhanden sein zusätzliche Ideen festigen sich erst nach und nach. [Die Bauherrin]

Bei der gesamten Planung und Umsetzung, die immer im gegenseitigen Austausch verlief, war es dem Ehepaar sehr wichtig, stets die Meinung des Architekten einzuholen - auch bei Detailfragen. „Das Vertrauen basierte natürlich auf seiner langjährigen Erfahrung“, betont die Frau des Hauses.

Zusammenhalt ist wichtig „Dieses Haus wurde komplett ohne Pannen erbaut. Es ist wirklich nichts schief gelaufen und es ist alles so entstanden, wie wir es uns vorgestellt haben“, freut sich die Familie. Die Bauherrin erzählt zudem, dass sie eigentlich immer auf der Baustelle gewesen sei und so die gesamte Entstehungsphase miterleben konnte: „Man wächst hinein in das Ganze. Man sieht, dass alles passt und man kennt beim Einzug jede Ecke in- und auswendig. Da fühlt man sich direkt wohl.“ Trotzdem ist noch nicht alles im, am und um das Haus vollständig fertig gestellt. Dazu die Bauherrin: „Am Anfang müssen die für das Leben und Wohnen relevanten Dinge vorhanden sein - zusätzliche Ideen festigen sich erst nach und nach.“ Als Fazit heben die Eigentümer hervor, dass der Zusammenhalt und die Rücksichtnahme innerhalb der Familie von großer Bedeutung seien. „Es ist wichtig sich zu einigen. Aber es gibt beim Bau eben immer Frauen- und Männerthemen“, resümiert die Bauherrin mit einem Schmunzeln. Fotos: Michael Schnell


Das Einfamilienhaus 88 Architektur

L/A LIEBEL/ARCHITEKTEN BDA

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uf dem Vorsprung hinter der großen Glasfront reihen sich unzählige Miniaturbauten aneinander. Die Modelle bestehen aus Pappe, Styropor, Plastikstücken. Hier und da ist sogar die Begrünung mit angelegt. Auf der Scheibe steht ein riesiges weißes ‚L’ nebst einem Schrägstrich und einem nicht weniger kleinen ‚A’ geschrieben. Die Rede ist vom Büro des Architektenensembles um Bernd Liebel - L/A Liebel/Architekten.

Wir wollen Häuser für Menschen bauen! [Bernd Liebel]


Wechselwirkungen „Wir wollen Häuser für Menschen bauen“, betont Bernd Liebel. Der gebürtige Aalener - genauer: Wasseralfinger - studierte Architektur in Stuttgart und München. Vor elf Jahren wagte er dann den Sprung in die Selbständigkeit zurück in seiner Heimatstadt. Heute versammelt er insgesamt neun weitere Architekten um sich. Das Team, das in der Richard-Wagner-Straße 14a in Aalen residiert, entwirft, plant und realisiert unterschiedlichste Projekte mit einem immer hohen Anspruch. „Wir haben den Ruf, nur Gebäude mit Flachdächern zu errichten“, schmunzelt Bernd Liebel. Das Gestaltungsspektrum ist hingegen viel breiter gefächert. Liebel: „Wir bauen Häuser schließlich nicht für uns selbst, sondern für unsere Bauherren. Es geht deshalb immer darum, wie diese wohnen möchten, um ihren Lebensentwurf sowie die Wünsche und Ansprüche an das neue Zuhause.“ Die Tätigkeit des Architekten sei eine beratende. Es gehe darum, verschiedene Konzepte des Wohnens aufzuzeigen. „Bauherr und Architekt arbeiten während der Planungs- und Bauzeit intensiv zusammen. Ein offenes und konstruktives Miteinander ist dabei wichtig, um die ideale Lösung auszuarbeiten“, erklärt der Baufachmann. Mit Hilfe unterschiedlichster Medien - eine schnelle Skizze auf Papier, oben erwähnte Modellbauten, komplexe Computergrafiken - werden aus wirren Gedankenfetzen konkrete Ideen, die dann nach und nach gebaute Wirklichkeit werden. Selbstverständlichkeiten „Ein gutes Projekt zeichnet sich durch einen durchgängigen Gestaltungsanspruch aus. Dieser beginnt bei der Konzeption, manifestiert sich in der Materialgebung und zieht sich wie ein roter Faden bis hin zur Ausarbeitung der Details“, verrät Bernd Liebel über seine Arbeitsweise. Diesem Prinzip wird das Büro mit seinen einfachen Strukturen durchaus gerecht. Vom anfänglichen Baugesuch bis zur endgültigen Fertigstellung ist meist nur ein betreuender Architekt zuständig. Dieser verfügt über eine detailgenaue Kenntnis des Bauvorhabens, weiß um die Schwierigkeiten und pflegt einen unmittelbaren Kontakt zu den ‚Häuslebauern‘. „Die Bauherren haben so neben mir nur einen konkreten Ansprechpartner“, so Liebel. Zu einer Selbstverständlichkeit zählt für den Architekten das energieeffiziente Bauen. Dabei

Info: L/A Liebel/ Architekten BDA Richard-Wagner-Straße 14a 73430 Aalen Tel.: 07361/5561980 buero@liebelarchitekten.de www.liebelarchitekten.de

gibt es für den Fachmann - wie in allen Bereichen des Hausbaus - keine goldene Regel der Umsetzung, sondern nur unterschiedliche Konzepte für immer unterschiedliche Orte. Beim hier vorgestellten Objekt ist vor allem der Einsatz der Fenster ein essentieller Bestandteil des Energie-Gerüsts. Zum einen sind diese bewusst so gesetzt, dass das Sonnenlicht zu allen Tageszeiten ins Haus dringt - von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, wodurch sich ständig wechselnde Lichtstimmungen ergeben. Zum anderen sorgt die riesige Südfront dafür, dass sich das Haus im Winter passiv erwärmt. Durch den Bau eines Flachdachs konnten die heizungsunterstützenden Solarmodule zudem ideal ausgerichtet werden. Preisgekrönt Eine spannende Aufgabe im Berufsleben eines Architekten ist auch die Teilnahme an verschiedenen Ausschreibungen. „Im Wettstreit der Ideen muss man auch immer wieder seinen eigenen Standpunkt überdenken“, erklärt Bernd Liebel. In und um Aalen konnte das Architektenteam schon mehrere Male von sich überzeugen, so beispielsweise beim Wettbewerb um die Realisierung des Kinderhauses Hüttlingen, welches nun sogar die internationale Auszeichnung ‚bestarchitects 12‘ erhielt. Auch der Fachklassenbau des Kopernikus-Gymnasiums in Aalen-Wasseralfingen entstand im Liebel-Büro. Das aktuellste preisgekrönte Projekt ist die Geschäftsstelle der VRBank Asperg-Markgröningen. „Bedacht werden muss immer, dass Architektur im Gegensatz zur Kunst nicht funktionsfrei ist und dass Gestaltung kein Selbstzweck sein darf“, bringt Bernd Liebel den Anspruch, die jeweiligen Anforderungen zu erfüllen, auf einen Punkt.


Das Einfamilienhaus 90 Geotechnik

Geotechnik Aalen

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nser Weg führt uns heute ins Aalener Gewerbegebiet West. Genauer: in die RobertBosch-Straße 59. Beim Betreten eines Raumes im Erdgeschoss des mit großen, weiß verstrebten Glasfronten versehenen Gebäudes ist direkt ein bestimmter Geruch vernehmbar. Dieser bringt einen sofort auf die richtige Fährte, was den Arbeitsbereich des Unternehmens betrifft. Es riecht ein bisschen so wie nach einem plötzlichen Sommerregen. Es riecht erdig. Und genau darum dreht sich hier alles. Bereits seit 1989 widmet sich GEOTECHNIK AALEN der Bearbeitung und Lösung geotechnischer Fragestellungen und Probleme.

Info: GEOTECHNIK AALEN Robert-Bosch-Straße 59 73431 Aalen Tel.: 07361/ 94060 info@geotechnik-aalen.de www.geotechnik-aalen.de

Von Aalen bis Kleinmachnow „Wir befinden uns hier in unserem bodenmechanischen Labor“, erklärt der Diplom-Geologe Walter Höffner uns die Räumlichkeiten. Auf den einzelnen Arbeitsblöcken stapeln sich runde Boxen mit Bodenproben. Überall stehen verschiedene Gerätschaften, um klassifizierende Untersuchungen durchzuführen. Erprobt wird etwa die Wasserdurchlässigkeit, die Druck- oder Zugfestigkeit der Entnahmen, also die - wie der Name des Labors bereits verrät - bodenmechanischen Eigenschaften. Ziel der Recherchen ist beispielsweise herauszufinden, welche Last der entsprechende Boden überhaupt tragen kann. „Eine solche Bodenerkundung ist meist schon für die Planung eines Bauwerks von großer Bedeutung“, meint

Höffner. Auch beim hier vorgestellten Einfamilienhaus wurden derartige Nachforschungen betrieben. Hangseitig des auserkorenen Bauplatzes wurden nämlich jahrzehntelang Bergbauarbeiten durchgeführt. Eisenerz wurde dort abgebaut. Es bestand die Gefahr, dass Abraumhalden, so genanntes taubes Gestein, den Ort zu einem unsicheren Untergrund für das geplante Eigenheim machen könnten. „Da gab es große Bedenken - nicht nur wegen der Fledermäuse“, berichtet der Experte. Es müsse eben immer beachtet werden: „Ein Haus wird stets von unten nach oben gebaut“, so Walter Höffner. Die richtige Größe und Tiefe des Fundaments und ein der Lage angemessener Feuchteschutz seien deshalb Grundvoraussetzungen. Höffner erklärt weiter: „Es darf nicht vergessen werden,


dass kein Haus ohne Setzung ist. Das ist in der Statik fest einzuplanen!“ Das Unternehmen erstellt dazu beispielsweise Gutachten oder computergenerierte Baugrundmodelle.

Zudem hat sich die Firma im Fernleitungsbau über Jahre einen Namen gemacht. Hierbei umfasst das Leistungsspektrum insbesondere geotechnische (Trassen-) Gutachten oder Sicherungs- und Überwachungsarbeiten. Auch Erkundungen über Georisikoabschätzungen, Bewertungen geologischer Verhältnisse, geotechnische Gesamtbetreuung bis hin zur Dokumentation, Erstellung von Konzeptionen und schließlich Ausführungsplanungen, Ausschreibungen und die geotechnische Fachbauleitung zählen zum Angebot. Projekte wie die Transalpine Ölleitung, die die Rohölversorgung Baden-Württembergs sichert, oder die Ethylen-Pipeline werden bereits seit vielen Jahren von GEOTECHNIK AALEN beaufsichtigt und betreut.

Auf die Frage danach, warum er sich für den Beruf des Geologen entschieden habe, antwortet Walter Höffner überzeugt: „Ich wollte einfach einen Job, in dem ich auch nach draußen komme.“ Nach seinem Studium der Geologie mit einem Schwerpunkt in der Ingenieurgeologie in Tübingen und den Vereinigten Staaten von Amerika wagte er 1989 den Sprung in die Selbständigkeit. Seit der Firmengründung entwickelte sich GEOTECHNIK AALEN stetig weiter. Mittlerweile ist das Unternehmen mit weiteren Niederlassungen in Stuttgart, Coswig (Sachsen-Anhalt) und im brandenburgischen Kleinmachnow vertreten. Das 22-köpfige Team besteht aus hervorragend ausgebildeten Geologen, Bauingenieuren, Geographen, Bauzeichnern, Baustoffprüfern und Umwelttechnikern. Höffner: „Wir sind eine überschaubare, aber wirklich leistungsstarke Truppe!“ Umfangreiches Leistungspaket „Mitte der 80er Jahre kochten Umweltfragen erstmals richtig hoch“, berichtet Höffner. Nach dem Fall der Mauer wäre die Arbeit in diesem Bereich dann explodiert. Grund dafür sei vor allem die Tatsache gewesen, dass alte Industriestandorte ein Potential an Altlasten hatten. Der Handlungsbedarf bei der Übernahme von Industriebetrieben musste darauf abgestimmt werden. Nach der Überprüfung und Bewertung der jeweiligen Gebäudesubstanz und des Baugrundes wird über eventuelle Sanierungsmaßnahmen entschieden. Doch es gibt weitere Bereiche, die einer frühzeitigen und detaillierten Erfassung geotechnischer Randbedingungen bedürfen. „Wir sind sehr aktiv im Hochwasserschutz“, meint Walter Höffner. In Zusammenarbeit mit den Fachplanern und Hochwasserzweckverbänden übernimmt GEOTECHNIK AALEN Maßnahmen gegen die zahlreichen Überschwemmungen - etwa an der Rems oder der Murr. Ein weiterer Arbeitszweig ist der Straßenbau. Momentan arbeitet das Unternehmen für die Statik der Stützbauwerke - sogenannte bewehrte Erde - beim sechsspurigen Ausbau der A81 bei Böblingen. Walter Höffner meint dazu mit einem Lächeln: „Straßen sehen immer so einfach aus - sind es aber überhaupt nicht!“

Ein Haus wird stets von unten nach oben gebaut! [Walter Höffner]

Ein weiteres großes Gebiet ist die Gewinnung von Erdwärme. „Das ist wirklich sinnvoll - wenn man es richtig macht“, betont Höffner. Er selbst kann sich jeden Tag aufs Neue von der Funktionalität überzeugen, da sein eigenes Haus, welches direkt an das Firmengebäude anschließt, seit über 15 Jahren mit einer Erdwärmesonde ausgestattet ist. Walter Höffner sieht großes Potential in derartigen Wärmepumpen, die zu einer Kosteneinsparung von bis zu 50 Prozent gegenüber konventionellen Heiz- oder Kühlanlagen führen können. Trotzdem sei es unabdinglich, viel Sicherheit bei der Umsetzung zu gewähren. GEOTECHNIK AALEN übernimmt bei solchen Projekten die Bemessung der Sondenlängen und Anordnung auf der Grundlage der Wärmebedarfsberechnung, die wasserrechtlichen Anträge, die Ausschreibungen der Bohrmaßnahmen und die ständige Überwachung der einzelnen Schritte. Eng verknüpft mit diesem Thema sind auch der Brunnenbau und die Trinkwassergewinnung - ein weiteres Arbeitsfeld des Unternehmens. Dieses umfangreiche Leistungspaket verdeutlicht, dass GEOTECHNIK AALEN für die unterschiedlichsten Auftraggeber und deutschlandweit interessant ist - ob für große Industrieunternehmen, öffentliche Einrichtungen, Unternehmen der Versorgungswirtschaft, die Kommunikationsbranche, den Staat, aber eben auch für den einfachen ‚Häuslebauer‘. Höffner unterstreicht, dass das Vertrauen der jeweiligen Kunden enorm wichtig sei und dass in diesem Falle Kosten nicht an erster Stelle stehen dürften. Walter Höffner: „Wir Ingenieure haften auch für unsere Aussagen - 30 Jahre lang!“


Das Einfamilienhaus 92 Zimmererarbeiten


„Unsere Arbeit hat Hand und Fuß.“ [Roland Bäuerle]

Bäuerle Holzbau Mitten im Dörfchen Schwenningen, umgeben von Bauernhöfen und Wohnhäusern, befindet sich der Standort von Bäuerle Holzbau. Der Familienbetrieb besteht nun schon über zehn Jahre. Während dieser Zeit konnten einige namhafte Objekte verwirklicht werden. Unter anderem gehören das Alamannenmuseum in Ellwangen, das Crailsheimer Rathaus sowie verschiedene Kindergärten im Ostalbkreis zu den Referenzen des Unternehmens.

Große Leistung im kleinen Radius Der persönliche Kontakt mit dem Kunden steht bei Bäuerle Holzbau an erster Stelle. Deshalb arbeitet der Familienbetrieb hauptsächlich mit privaten Auftraggebern im näheren Umfeld zusammen. Die erstellten Angebote für Interessenten werden nicht einfach in den Briefkasten geworfen. Roland Bäuerle vereinbart vielmehr persönliche Termine, um die einzelnen Positionen zu besprechen. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass wir den Radius nicht zu groß ziehen“, gibt Geschäftsführer Roland Bäuerle preis. Zu den Leistungen des Unternehmens gehören unter anderem Aufstockungen und Dachgauben sowie Dachsanierungen. Auch die Erstellung von Neubauten, Treppen- und Innenausbau oder die Montage von Photovoltaikanlagen gehören zum Fachgebiet der Schwenninger Firma. Die Fertigung von Balkonen und Gartenhäusern ist für das Team um Roland Bäuerle ebenfalls kein Problem. Ein großer Vorteil bei diesem breiten Angebot: Bäuerle Holzbau

bietet seinen Kunden auf Wunsch Komplettlösungen an. Dadurch gibt es für die Bauherren nur einen Ansprechpartner. Am Ball bleiben Roland Bäuerle arbeitete jahrelang gemeinsam mit seinem Vater in einem Zimmererbetrieb. Der Geschäftsführer ist sich bewusst: „Diese Arbeit hat mir schon immer Spaß gemacht. Aber es war mein Traum, eigene Ideen verwirklichen zu können.“ Im Jahr 2000 wagte er dann den Schritt in die Selbständigkeit. Sein Vater stieg anschließend mit in die Firma ein. Aktuell beschäftigt das Familienunternehmen vier Mitarbeiter. Der Betrieb bietet Ausbildungsplätze zum Zimmermann an und übernimmt seine Lehrlinge auch gerne. Um die Fortbildung seiner Mitarbeiter ist der Geschäftsleiter ständig bemüht. Im Biberacher Schulungszentrum der Zimmererinnung finden regelmäßig Seminare für Zimmerer statt, um ihr Wissen auf dem neuesten Stand der Technik zu halten. „In der Branche muss man am Ball bleiben, um bestehen zu können“, weiß Bäuerle.

Info: Bäuerle Holzbau Roland Bäuerle Lange Straße 19 73491 Neuler-Schwenningen Tel.: 07961/566245 info@baeuerle-holzbau.de www.bäuerle-holzbau.de


Das Einfamilienhaus 94 Heizungstechnik/Flaschnerarbeiten

Seibold Bad I Heizung I Flaschner I Solar I Wohndekor

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inter einem Regal ist ein steinernes Schild in die Wand integriert. Darauf geschrieben steht die Jahreszahl 1912 - das Baujahr des Hauses. Es handelt sich um die Lagerräumlichkeiten der Firma Seibold in Hüttlingen. Die verwinkelten Ecken des ehemaligen Kuhstalls eines Bauernhofes sind allesamt mit Regalen für die unzähligen Kleinteile ausgestattet. „In dieser Branche gibt es einfach eine unglaubliche Bandbreite an Artikeln und Materialien“, erklärt Christa Seibold. Urige Holztreppen führen zu den unterschiedlichen Ebenen. Im Gebäude befindet sich auch die betriebseigene Werkstatt. Am gegenüberliegenden Haus prangt ein Schild mit der Aufschrift: Seibold - Bad, Heizung, Flaschner, Solar, Wohndekor.

Vom Traumbädern und Wohlfühlwärme „Wir sind ein Mischbetrieb und decken mit unseren Leistungen die komplette Haustechnik ab“, sagt Wolfgang Seibold, Gas- und Wasserinstallateur- sowie Flaschnermeister. Doch das war nicht immer so. 1949 gründete Bernhard Seibold zusammen mit seiner Ehefrau Benedikta den Betrieb, der sich damals auf die Bereiche Schlosserei, sanitäre Anlagen und Flaschnerei beschränkte. Ein kleines klassisches Haushaltswarengeschäft im Erdgeschoss des Wohnhauses zählte ebenfalls zum Unternehmen. Inzwischen hat sich das Angebotsspektrum der Firma erheblich verändert und seit 1992 ist Sohn Wolfgang Geschäftsführer. Im hier vorgestellten Bauprojekt des Architektenteams um Bernd Liebel konnte das Unternehmen in zwei Arbeitsbereichen von sich überzeugen. So wurde etwa die komplette Sanitärinstallation von Wolfgang Seibold und seinem Team vorgenommen. Wichtig sei vor allem eine ausführliche, persönliche und individuelle Beratung. „Der Kunde bekommt bei uns das, was er möchte. Wir verkaufen keine Mogelpackungen“, betont Wolfgang Seibold. Neben den baulichen Gegebenheiten des Hauses sei-


Früher habe ich immer gesagt: Klein aber fein. Aber so klein sind wir gar nicht mehr! [Wolfgang Seibold] en selbstverständlich die Wünsche und Vorstellungen des Kunden ausschlaggebend. Aus der Schnittmenge ergebe sich dann das Ergebnis. Der Betrieb übernimmt aber nicht nur Sanitärinstallationen, sondern erstellt auf Wunsch auch Komplettbäder. Ein kompetenter Ansprechpartner im Bereich Gestaltung und Ausstattung ist diesbezüglich Marcel Spielmann, der momentan eine Weiterbildung zum Diplom-Badgestalter absolviert. Reale Kostenvoranschläge sind hierbei eine Selbstverständlichkeit. Ebenso setzt das Unternehmen bei der Ausführung eines Auftrages stets auf Sauberkeit, Seriosität und Zuverlässigkeit. Die Firma kümmert sich zur vollständigen Umsetzung zudem um die Koordination aller notwendigen Handwerkerarbeiten - so wird ein jeder Badtraum Realität. Das zweite Gewerk am Liebel-Haus, welches ein weiteres Standbein des Unternehmens veranschaulicht, ist die Heizung. Das Einfamilienhaus wurde mit einem heizungsunterstützenden Solarheizkessel ausgestattet. Auch wenn der Bereich der regenerativen Energien bei Seibold groß geschrieben wird, unterstreicht der Geschäftsführer: „Wir fahren nicht nur auf der Sonnen- oder Holz-Schiene. Das Heizsystem muss zum jeweiligen Haus passen. Ausschlaggebend sind beispielsweise Faktoren wie die Dämmung, die Dachausrichtung, Fenster oder vorhandene Lagerräume. Es gibt eben nicht das beste Heizsystem, denn jedes ist so individuell wie das Haus selbst!“ Wichtig sei deshalb immer auch die Erörterung der Bedürfnisse und Ziele des entsprechenden Kunden. Innovationen im Bereich der Haustechnik, beispielsweise die Regenwassernutzung, Recycling von Brauchwasser oder Lüftungsanlagen, zählen ebenfalls zum Leistungsspektrum der Firma. Seit 2008 darf sich das Unternehmen außerdem „Meister der Elemente“ nennen. Dieses Zertifikat steht für das Bestreben zur Sicherung elementarer Grundbedürfnisse im Wohn- und Arbeitsumfeld: Wärme, Wasser, Erde und Luft.

Wolfgang Seibold und Marcel Spielmann

Von Dächern und Dekor Metalle sind unglaublich witterungsbeständig und benötigen keine Pflege. Die Wahl eines Metalldaches oder einer Metallfassade ist deshalb eine gute Alternative zu anderen Möglichkeiten. Durch verschiedene Materialien wie Aluminium, Kupfer, Titanzink oder Edelstahl können auch unterschiedlichste Gestaltungen umgesetzt werden. Im traditionellen Flaschnerhandwerk fertigt die Firma Seibold aber nicht nur Dächer und Fassaden, sondern zudem Dachentwässerungen, Verwahrungen oder Verblendungen. Meisterliche Sorgfalt und hohe Qualität stehen an oberster Stelle. Angegliedert an den Beratungs- und Bemusterungsraum in der Abtsgmünder Straße 9 in Hüttlingen findet sich ein Ladengeschäft mit allerhand Wohndekor, das von Christa Seibold, die auch in der Verwaltung des Unternehmens arbeitet, geleitet wird. Neben Kissen, Tüchern und Vasen gibt es dort auch nette Geschenkartikel für unterschiedlichste Anlässe. Der Rundumservice des Unternehmens wird schließlich vom angebotenen Kundendienst abgerundet. Ob ein Hahn wackelt oder tropft, die Heizung nicht mehr funktioniert oder die Wasserleitung ein Leck hat - der Seibold-Trupp kommt, um den Schaden zu beheben, technische Anlagen zu prüfen oder zu warten. Zu seinem eingespielten Team aus aktuell 14 geschulten Fachkräften in Voll- und Teilzeit meint der Geschäftsführer mit einem Lächeln: „Früher habe ich immer gesagt: Klein aber fein. Aber so klein sind wir gar nicht mehr!“

Info: Seibold Bad I Heizung I Flaschner I Solar I Wohndekor Abtsgmünder Straße 9 73460 Hüttlingen Tel.: 07361/ 91100 info@w-seibold.de www.w-seibold.de


Das Einfamilienhaus 96 Bodenbeläge

Es ist eine Familientradition, die fortgeführt wird! [Thomas Allmendinger]

Allmendinger Der Parkettmeister

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a brennen die Geburtstagskerzen und klingt die altbekannte Melodie - zum Firmenjubiläum der Parkettmeister GmbH Allmendinger in Ellwangen. Zum 60jährigen können wir nur das Beste wünschen. Ein Grund mehr, die Historie und das Leistungsspektrum des Unternehmens genauer zu beleuchten!

Es kommt darauf an, wer’s macht! Bereits seit 1951 besteht der Familienbetrieb, der von Ernst Allmendinger senior gegründet wurde und heute in der dritten Generation von Enkel Thomas geführt wird. „Es ist eine Familientradition, die fortgeführt wird“, betont Thomas Allmendinger. Der passionierte Parkettlegermeister ist aber nicht nur Spezialist für alle sichtbaren Bodenbeläge außer Keramik, sondern auch für „alles, was drunter ist“, so Allmendinger, der auch über einen Meistertitel im Estrichlegerhandwerk verfügt. Grund für seine Leidenschaft am Beruf sei zum einen die Arbeit mit dem natürlichen Material Holz, aber auch der Abwechslungsreichtum durch die immer neuen Arbeitsplätze und Herausforderungen. Eine schwierige Entwicklung sieht der Profi darin, dass es heute auch ohne Meistertitel im jeweiligen Handwerk möglich ist, einen Betrieb zu eröffnen. Als stellvertretender Vorsitzender der Bundesfachschule Estrich und Belag sowie stellvertretender Obermeister der Landesinnung Parkett- und Fußbodentechnik Baden-Württemberg Süd setzt sich Thomas Allmendinger für seine Branche ein. „Es geht hier um eine Handwerkszunft und da ist es unglaublich wichtig, fundiertes Fachwissen mitzubringen“, erklärt Allmendinger. Für ihn ist es deshalb wesentlich, auch selbst auszubilden, denn ein hoher Ausbildungsstand der Mitarbeiter sei die Grundlage für hochwertige Arbeit. Thomas Allmendingers Know-how wird zusätzlich durch seine Tätigkeit als öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Parkettlegerhandwerk und das Bo-

denlegergewerbe unterstrichen. Bei Feuchtigkeitsschäden, Abdichtungs- oder Materialfehlern ist es seine Aufgabe, Gutachten und Schadensermittlungen zu erstellen, beispielsweise für Gerichte, Versicherungen oder Privatpersonen. Bundesweit und im deutschsprachigen Ausland leitet Thomas Allmendinger zudem Seminare und Workshops rund um Bodenbeläge. Parkett ist Natur - und Lebensstil „Wir verkaufen unseren Kunden ein Wohngefühl und eine gewisse Lebensqualität und nicht nur den Quadratmeter“, beschreibt Ingrid Allmendiger die Firmenphilosophie. Die gelernte Industriekauffrau ist im Siebenmannbetrieb hauptsächlich für den Einkauf und die ausführliche Kundenberatung zuständig. Dabei wird stets Wert darauf gelegt, den individuellen Ansprüchen gerecht


zu werden und keine Pauschal-Angebote zu verkaufen. „Wir wollen den Kunden glücklich und zufrieden machen - nicht nur für ein Jahr, sondern für viele“, so Ingrid Allmendinger. Denn: Ein Holzfußboden könne 100 Jahre alt sein und trotzdem toll aussehen. Gleichwohl dürfe nicht vergessen werden, dass kein Parkettboden so bleibt wie am ersten Tag. „Kratzer, Schrammen, Fugen - das gehört in gewisser Weise dazu. Schließlich ist der Boden sehr hohen Belastungen ausgesetzt und man darf den Sinn und Zweck nicht übersehen“, meint Thomas Allmendinger. Aber nicht umsonst ist die lange Lebensdauer kennzeichnend für gutes Parkett. Sollte ein Boden dann doch irgendwann in die Jahre gekommen sein, so ist das Team um Familie Allmendinger der richtige Ansprechpartner, um dem Boden wieder neues Leben einzuhauchen. Renovierungsarbeiten, aber auch die Ergänzung bestehender Parkettböden, zählen nämlich ebenfalls zum Angebotsspektrum. Das Unternehmen ist außerdem ein zertifizierter ‚leichter leben‘ Fachbetrieb - eine Initiative der Kreishandwerkerschaft Ulm in Zusammenarbeit mit Institutionen aus dem Bereich der Senioren- und Behindertenvertretung, unterstützt durch die Stadt Ulm und den Alb-Donau-Kreis. Barrierefreies Wohnen ohne Stolperstellen ist demnach ein Spezialgebiet des modernen Verlegebetriebs. Auch Selber-Macher sind bei Allmendingers

willkommen und können beispielsweise Schleifmaschinen und andere Arbeitsgeräte direkt bei den Fachmännern ausleihen. Das hier vorgestellte Einfamilienhaus wurde komplett vom Betrieb ausgestattet - mit Eiche-Landhausdielen, die, wie bereits im Bericht der Bauherren angedeutet, wie ein Wasserfall über die verschiedenen Ebenen gleiten. Das verwendete Holz stammt aus dem süddeutschen Raum. „Mir ist es eben nicht egal, wo die Ware herkommt“, so Thomas Allmendinger. Der Warenbezug aus dem europäischen Raum, von zertifizierten Händlern und aus Gebieten, die wieder aufgeforstet werden, ist deshalb eine Sache der Prinzipientreue. Das Objekt ist auch beispielhaft für die Kombination eines Parkettfußbodens mit einer Fußbodenheizung - eine Liaison, die meist kritisch beäugt wird. Das sei allerdings eine Fehleinschätzung, da man nur einige Dinge beachten müsse, wie etwa die Holzauswahl und eine saubere und vollständige Verklebung des Bodens. „Dann kann die Leistung der Fußbodenheizung auch mit einem Parkettboden voll ausgenutzt werden“, erklärt der Fachmann. Auf die Frage nach der Zukunft der Firma antwortet das Ehepaar Allmendinger mit einem Lächeln: „Wir haben zwei Jungs - mal sehen, was daraus wird!“

Info: Allmendinger Der Parkettmeister GmbH Virngrundstraße 4 73479 Ellwangen - Braune-Hardt Tel.: 07961/91920 info@parkett-allmendinger.de www.parkett-allmendinger.de


Das Einfamilienhaus 98 Fensterbau

Fenster Braun

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er Traum eines jeden Bauherren ist es, sein Eigenheim ganz persönlich zu gestalten. Schließlich möchte er sich ein Leben lang darin wohlfühlen. Firma Braun weiß das genau und gibt ihren Kunden deshalb die seltene Möglichkeit, ihre Haustüre - das Entree und somit „Gesicht“ des Hauses - selbst zu gestalten. Doch zu den handwerklichen Meisterleistungen des Unternehmens zählen nicht nur Haustüren der besonderen Art. Auch rund ums Thema Fenster ist man bei dem Familienbetrieb aus Steinheim ausgezeichnet beraten!

Ob Mitarbeiter oder Produkte wir sehen Qualität als unsere höchste Priorität. [Gisbert Braun]

Info: Fenster Braun GmbH Siemensstraße 19 89555 Steinheim Tel.: 07329/9600-0 info@braun-fenster.de www.braun-fenster.de

Kundenwünsche erfüllen Seit 1954 trägt Fenster Braun den jetzigen Firmennamen. Zu Gründungszeiten - vor mehr als 120 Jahren - bestand das Unternehmen aus einer Bauschreinerei und stellte noch ausschließlich Holzfenster her. Bis heute blieb der Betrieb in Familienbesitz der Brauns und entwickelte sich stets weiter. Zwar wurde die Schreinerei im Laufe der Jahre geschlossen. Allerdings verschob sich das Leistungsspektrum von reinen Holzfenstern auf hochwertige Holz-Aluminium- und Kunststofffenster. Unter der aktuellen Leitung von Gisbert und Sohn Frieder Braun fertigen kompetente Handwerker in der hauseigenen Werkstatt die meisten Waren individuell an. „Unsere Artikel werden immer seltener so gekauft, wie sie im Lager stehen. Der Vorteil bei unserem Unternehmen ist eben, dass wir fast alles selbst herstellen. Dadurch können wir die Kunden auf jeden Fall bedienen - ganz egal, welche Wünsche sie äußern!“, schildert Gisbert Braun. Aufgrund der vielfältigen Leistungen des Familienunternehmens erhalten alle Bauherren die Möglichkeit, ihre Fenster und Türen für das Eigenheim ganz persönlich zu gestalten. „Der Kunde bestimmt, was gemacht wird“, beschreibt der Firmeninhaber und fügt hinzu: „Die Maschine in der Werkstatt wird so eingestellt, wie wir es im Büro am Computer eingeben.“ Eine weitere Besonderheit in der Produktpalette von Fenster Braun stellt das so genannte Ornamentglas dar. Durch eine spezielle Technik, die Sandstrahlung, erhält der Kunde gestalterische Freiheiten. Eigene Entwürfe können von den Fachkräften der Firma Braun ins Glas geprägt werden. So entsteht ein immer individuelles Bild. Eine offene und umfangreiche Beratung wird hier groß geschrieben. Interessenten können entweder bei einer heißen Tasse Kaffee im einladenden Besprechungsraum der Firma Braun die Möglichkeiten der baulichen Gegebenheiten erörtern. Oder die Fachleute der Glaserei vereinbaren mit den Bauherren einen Termin vor Ort, an dem ein faires Angebot erstellt wird.


Kompetenz und Qualität Bei der Kundenberatung legt Fenster Braun größten Wert auf kompetentes Personal. Geschäftsführer Gisbert Braun erklärt: „In unserer Firma sind nur ausgebildete Fachkräfte beschäftigt.“ Von insgesamt fünfzig Mitarbeitern sind fünf Glasermeister im Steinheimer Ausstellungsraum tätig. Auf über 200 Quadratmetern helfen sie den Kunden bei der Suche nach dem passenden Einbaustück. Und die Auswahl ist wirklich riesig! Kunststofffenster gibt es bei der Firma Braun sowohl in gewöhnlichen Varianten als auch in sehr hochwertigen Ausführungen. Diese besonders stabilen Fenster besitzen eine ausgezeichnete Wärme- und Schallisolierung. Doch ein wahres Highlight am Haus stellen Holz-Aluminium-Fenster dar. Hier lautet das Motto: Aus zwei mach eins. Durch das Zusammenschrauben der Holz- und Metallelemente erhält man ein äußerst vielseitiges Bauteil. So sind im Innenbereich des Hauses die optisch schönen Holzfenster, die für ein angenehmes Raumklima sorgen. Die äußere Seite des Fensters besteht aus dem robusten Metall Aluminium, das allen Wettereinflüssen trotzt. Dadurch bleibt die Güte des Bauelements länger erhalten als bei reinen Holzfenstern. Auch beim vorgestellten Bauprojekt von Bernd Liebel setzt der Architekt beim Haus der Bauherren auf die resistenten Holz-AluminiumFenster. Die Haustüre kommt ebenfalls vom Steinheimer Unternehmen. Schwarz sollte sie sein - wie die ausgewählten Holz-AluminiumFenster. Gisbert Braun verspricht: „Unsere patentierten Haustüren verziehen sich nicht in der Form.“ Die wind- und wasserdichten Türen sind außerdem in allen Farb- und Formvariationen im Steinheimer Ausstellungsraum zu besichtigen. Außerdem bekommen die Kunden nicht nur einen Einblick in das breit gefächerte Angebot, auch ein Rundgang durch die Werkstatt ist möglich. So können die Bauherren die Fertigung ihrer eigenen Haustüre nachvollziehen. Die Zufriedenheit seiner Kunden liegt dem Geschäftsführer besonders am Herzen. Deshalb betont Gisbert Braun: „Ob Mitarbeiter oder Produkte - wir sehen Qualität als unsere höchste Priorität.“


Das Einfamilienhaus 100 Fliesen/Sanitärausstattung

Weber & Germani

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ie sind klein oder groß oder riesig. Sie haben unterschiedlichste Farben, Oberflächen, Formen, Strukturen. Zu finden sind sie drinnen und draußen. Die Rede ist von Fliesen. Seit über fünfzehn Jahren widmet sich die Baukeramik GmbH Weber&Germani aus Neresheim diesem traditionsreichen Bodenbelag.

Wir versuchen nicht nur gut zu sein, sondern jeden Tag besser zu werden!

Quadratisch, praktisch, gut aussehend Im Orient wurden schon vor über 4000 Jahren Häuser mit Ziegelfliesen ausgeschmückt. Auch heute vertrauen viele ‚Häusle(um-)bauer‘ auf diese Möglichkeit der Ausstattung. Innovative Techniken ermöglichen nunmehr allerdings eine viel größere Bandbreite an Varianten. Im Riegel 18 in Neresheim kann man sich von den vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten des Materials Keramik überzeugen. Dort befindet sich seit 2002 das Ausstellungsgebäude von Weber&Germani. Im mit großzügigen Glasfronten versehenen Bauwerk reiht sich auf zwei Stockwerken unterschiedlichstes Steingut aneinander. „Wir haben mit die modernste Ausstellung hier in der Gegend“, betont der Geschäftsführer Roland Weber. Er und sein Partner Rüdiger Schiehle wissen deshalb, dass ein ständiger Austausch älterer gegen neuere Muster dafür unabdinglich ist. Aktuell tendiere der Trend der Branche zu immer größeren Formaten. „Es ist auch so, dass zunehmend weniger verschiedene Keramiksorten verwendet werden. Am Boden in der - wie heute meist üblich


- geflieste, begehbaren Dusche und an der Wand wird das gleiche Material verarbeitet“, so Weber. Oft beschränke sich diese Gleichheit nicht nur auf einen Raum, sondern auf ein ganzes Haus. In der Küche finden sich demnach häufig die gleichen Fliesen wie im Badezimmer. Im vorgestellten Projekt des Architektenteams um Bernd Liebel wurde das Unternehmen mit der Verlegung sämtlicher Keramik beauftragt. „Hier wurden die momentanen Entwicklungen total durchgesetzt“, erklärt Roland Weber. Trotzdem sei es natürlich immer wichtig, herauszufinden, was der jeweilige Kunde möchte. Bei einem Vor-Ort-Termin kann dann überprüft werden, ob die Wünsche und Vorstellungen überhaupt technisch umsetzbar sind.


Das Einfamilienhaus 102 Fliesen/Sanit채rausstattung


Modernste Computertechnik unterstützt die Fachmänner bei der Beratung und der Visualisierung verschiedener Ideen. Für diejenigen, die lieber selbst Hand anlegen wollen und lediglich das Material bei Weber&Germani beziehen, erstellt der Betrieb ebenfalls Planungen. Diese Verlegepläne entstehen unter Berücksichtigung von Anordnung, Design und Verschnitt sowie individuellen Angaben wie das Raummaß oder vorhandene Wasseranschlüsse. Der Fliesen- und Natursteinverkauf wird zusätzlich von einem Schneideund Lochservice sowie einem Verlade- und Lieferservice ergänzt. Das qualifizierte Team freut sich aber immer auch, die unterschiedlichen Pläne bis zur endgültigen Ausführung zu realisieren. Die Stärken liegen dabei in der präzisen, schnellen und sauberen Arbeit. Um die Fachkompetenz der Angestellten zu sichern, nimmt der Betrieb jedes Jahr neue Auszubildende auf. Einer für Alles - alles von einem Obwohl es sich bei Weber&Germani um ein Baukeramik-Unternehmen handelt, zählt auch das Komplettbad zum Leistungsspektrum. Ermöglicht wird dies durch Bauen-Wohnen-Leben - eine Handwerkskooperation be-

stehend aus regionalen Fachbetrieben. Zum ganzheitlichen Konzept bei Um- und Neubauten oder Sanierungen zählen neben der strukturellen Raumplanung die Sanitär- und Elektroinstallationen sowie der individuelle Innenausbau durch Fliesenleger, Schreiner und Maler. Für den Auftraggeber besteht der Vorteil vor allem darin, nur einen einzigen Ansprechpartner zu haben - für alles. Auch die Koordination der unterschiedlichen beteiligten Gewerke entfällt damit für den Kunden. Die Beratung, Bemusterung, Planung, Abwicklung und der Service zählen allesamt zum Rundum-Sorglos-Angebot. „Das ist die Zukunft des Handwerks“, ist Roland Weber überzeugt. Eng daran gekoppelt sei auch der Wandel im Begriff des Badezimmers. „Heute spricht man von Wohnbädern“, sagt Weber. Ein Bad müsse Spaß machen. Damit das nicht erst nach der Fertigstellung der Fall ist, ist der Bauen-Wohnen-Leben-Verbund eine ideale Institution. Um auch in Zukunft die Zufriedenheit der Kunden zu garantieren, arbeitet das Gespann um Roland Weber und Rüdiger Schiehle stets nach der Devise: „Wir sind nicht nur gut, sondern versuchen jeden Tag besser zu werden!“

Info: Weber & Germani Baukeramik GmbH Im Riegel 18 73450 Neresheim Tel.: 07326/963090 info@weber-und-germani.de www.weber-und-germani.de


Das Einfamilienhaus 104 Elektroinstallation

„Gemeinsam mit den Vorstellungen der Kunden und meinem Fachwissen können wir eine ideale Lösung entwickeln.“ [Martin Raab]


MRE Elektrotechnik

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ie sind überall im Haus. In und an den Wänden, verteilt auf sämtliche Stockwerke und benötigt von allen Altersklassen. Ohne sie wäre das Haus ohne Licht, Elektrogeräte und Internet. Die Rede ist von Anschlüssen, Steckdosen und Kabeln – den Fachgebieten von Martin Raab und seinem Team von MRE Elektrotechnik.

Vom Lichtschalter bis zur Photovoltaikanlage Wird Elektromeister Martin Raab für einen Auftrag engagiert, ist er meist für die komplette Elektroinstallation im Haus zuständig. Auch beim Bauprojekt von Bernd Liebel verkabelte er von den EDV-Anschlüssen bis zur Belichtungsanlage alles im Haus der Familie. Für die Arbeiten in der Küche mussten anspruchsvolle Vorarbeiten verrichtet werden, bevor die Küchengeräte angeschlossen werden konnten. Martin Raab erzählt: „Die Installation stellte wahrlich eine Herausforderung dar. Die Ausstattungen, also den Dampfgarer, den Herd und die Mikrowelle, fasste ich daher lieber nur sorgfältig mit Handschuhen an.“ Doch nicht nur das Anschließen von Elektrogeräten gehört zum Fachgebiet des Fachsenfelder Betriebs – vom Lichtschalter bis zur Photovoltaikanlage installiert MRE alles, was mit Elektrotechnik im Haus zusammenhängt. Solche großen Projekte wollen deshalb gut geplant sein. Vor dem Beratungsgespräch rät Martin Raab seinen Kunden dazu, sich Gedanken über das Vorhaben zu machen. Eventuell sollten sie schon einen Bauplan erstellen, in dem alle Steckdosen und Lampen eingezeichnet sind. Anschließend besucht Martin Raab die Bauherren entweder vor Ort oder die Kunden kommen in sein Büro nach Fachsenfeld. Im Gespräch erfährt der Elektromeister dann von den Anforderungen. „Gemeinsam mit den Vorstellungen der Kunden und meinem Fachwissen können wir eine ideale Lösung entwickeln“, erklärt Martin Raab. Der Fachmann erstellt dann eine planerische Zeichnung, in der alle Systeme festgelegt werden. „Weil das individuell abläuft, gibt es bei mir kein Standard-Modell, das ich anbiete“, betont Raab.

Eigenständig und kompetent Auch in seinem Eigenheim installierte Raab die komplette Elektroinstallation selbst. Zum Missfallen seiner Ehefrau tüftelt er auch heute noch immer wieder gerne an der Technik seines Hauses. So kann es vorkommen, dass beim Betätigen eines Lichtschalters nicht immer dieselben Leuchten eingeschaltet werden und die Funktionen von Zeit zu Zeit wechseln. „Eigentlich wollte ich Koch werden“, schmunzelt Martin Raab. Doch mit seiner Ausbildung zum Elektriker fand der Geschäftsführer Freude an der technischen Arbeit. 1999 führte der Elektromeister den Betrieb noch im Nebengewerbe; seit 2002 übt er ihn hauptberuflich aus. Mit seinen zwei Mitarbeitern legt das Unternehmen größten Wert auf Kundenzufriedenheit. Ganz egal, ob es sich um die Installation einer Steckdose oder einer Wärmepumpe handelt: Der Name Martin Raab steht für Kompetenz und handfeste Arbeit.

Info: MRE Elektrotechnik Im Loh 9 73434 Aalen-Fachsenfeld Tel.: 07366/922618 info@MRE-aalen.de www.mre-aalen.de


Das Einfamilienhaus 106 Metallbau

Metallbau Schneele

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chtung Staplerverkehr!“, warnt mich bei meinem heutigen Termin ein Straßenschild im Leinzeller Eckenerweg. Langsam fahre ich den steilen Hang hoch, bis ich schließlich die Gebäude der Firma Schneele erblicke. Die Türen zur Werkstatt stehen an diesem sonnigen Tag offen. Geschäftige Arbeiter, die im Inneren werkeln, sind zu sehen. Ich betrete den Ausstellungsraum und werde von der Geschäftsführerin empfangen. An ihrer rot-weiß karierten Bluse ist ein kleines Lebkuchenherz befestigt, auf dem „Elke“ geschrieben steht. Der Pausenraum, wo unser heutiges Interview stattfindet, wurde von ihr selbst gestrichen. Hier hängen gerahmte Fotos von Betriebsausflügen an der Wand. Lärm dringt von der angrenzenden Werkstatt in den Raum und lässt uns wissen: Hier wird gearbeitet! Ausgezeichnete Qualität Schon seit über 80 Jahren ist die Familie Schneele im Besitz des Unternehmens. Gegründet wurde der Betrieb in den späten 1920er Jahren von Wilhelm Schneele. Er übergab seine Firma 1980 an seinen Sohn Willi. Dieser verließ die Firma aufgrund einer Krankheit im Jahr 2001 und überließ sein wertvolles Eigentum dem damaligen Metallbaumeister Rüdiger Bihlmayer. Den allseits populären Firmennamen wollten die künftigen Geschäftsführer nicht ändern. „Viele Kunden sprechen mich mit ‚Frau Schneele’ an. Aber das macht mir überhaupt nichts aus“, lacht die sympathische Unternehmerin. Schließlich steht Metallbau Schneele schon seit mehr als acht Jahrzehnten für Qualität und Zuverlässigkeit. Mit Rüdiger Bihlmayer fand Willi Schneele einen würdigen Nachfolger. Er konnte sich als Auszubildender gegen zahlreiche Mitstreiter im Schlosserbereich bei den Kammerwettbewerben im Ostalbkreis durchsetzen. Eine Stufe höher, bei den Landeswettbewerben, zeigte er wieder sein Können und schlug sich zum Bundeswettbewerb durch. Aufgrund seines kompetenten Fachwissens und geschickten Handwerks darf sich Rüdiger Bihlmayer

nun Bundessieger nennen. Der Unternehmer gehört somit zu den besten Metallbaumeistern in ganz Deutschland! Außerdem ist Metallbau Schneele ein zertifizierter Schweißfachbetrieb der Klasse C. Doch was bedeutet das? Elke Bihlmayer erklärt mir, dass die Kategorien von A bis E reichen. Kleinere Betriebe seien meist mit A, B oder C klassifiziert, wohingegen große Firmen in die Klassen D und E gruppiert würden. Mit dem Zertifikat der Klasse C vom Schweißverband ist Metallbau Schneele für das Arbeiten auf öffentlichen Baustellen - also beispielsweise für das Schweißen von Brückengeländern - zugelassen. Weiterhin ist Rüdiger Bihlmayer dazu befugt, als Lehrschweißer an Berufsschulen zu unterrichten. Die Mitarbeiter von Metallbau Schneele legen alle zwei Jahre eine Prüfung im Schweißen ab, um die Klassifizierung beizubehalten. Von Böbingen bis München Die Referenzen der Firma Schneele reichen vom Ostalbklinikum in Aalen über das Energie-Kompetenz-Zentrum in Böbingen sogar bis zum Justizpalast in München. Zum Aufgabenbereich des Unternehmens gehört die Fertigung von Geländern, Balkonen und Treppen. Doch auch für die Konstruktion von Carports und Vordächern sowie für den Einbau von Tür und Tor ist das Team des Familienunternehmens Bihlmayer der richtige Ansprechpartner. Nicht nur öffentliche Bauträger, sondern auch Privatleute können sich an den modernen Metallbauarbeiten erfreuen. Ganz bewusst setzt die Firma Schneele auf Kunden aus dem privaten Sektor. Elke Bihlmayer erklärt, wieso: „In wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es immer besser, ein zweites Standbein zu haben. Uns macht außerdem die abwechslungsreiche Arbeit mit nichtöffentlichen Bauherren besonders viel Freude. Bei Privatleuten ähnelt kein Auftrag dem anderen. Es gibt unzählige Möglichkeiten für jeden Kunden, dessen Wünsche zu realisieren. Wir nehmen die verschiedenen Herausforderungen gerne an!“


Aufgeschlossen und modern Seit acht Jahren arbeitet das Unternehmen schon mit dem Architektenteam um Bernd Liebel zusammen. Dem vorwiegenden Wunsch seiner Kunden, ihr Haus modern zu gestalten, kommt die Firma Schneele gerne entgegen. Aufgeschlossen gehen die Leinzeller Fachleute an exklusive und neuartige Arbeitsweisen heran. Aktuell liegen beispielsweise so genannte freitragende Treppen im Trend. Hierbei verankern die Profis von Metallbau Schneele die einzelnen Stahlstufen statisch sicher in der Wand. Anschließend können Holzverkleidungen darüber gestülpt werden, um die kalt wirkenden Metallstufen abzudecken und für ein harmonisches Gesamtbild zu sorgen. Sind alle Arbeiten vollendet, scheinen die einzelnen Stufen förmlich in der Luft zu schweben. Doch nicht nur solch spezielle Anfertigungen, sondern „jede unserer handgefertigten Treppen ist ein wahrer Blickfang im Haus. Darauf sind wir stolz!“, schmunzelt die Geschäftsführerin. Das Unternehmen kommt den Wünschen seiner Kunden gerne nach. So begleitete Rüdiger Bihlmayer beim Projekt von Bernd Liebel die zuständigen Bauherren zum Großhändler, um dort das richtige Blech für das Innengeländer ihres Eigenheims zu finden. Der Leinzeller Betrieb war außerdem für das Gartentor, den Zaun, das Balkongeländer und die Schiebetür am Eingang des Familienhauses zuständig. Dass bei dem Unternehmen mit zehn Mitarbeitern und vier Lehrlingen sowohl in der Produktion als auch im Büro ein gutes Arbeitsklima vorherrscht, merkt man sofort. An den Wänden des Pausenraumes hängen Fotos von vergangenen Betriebsausflügen; in der Werkstatt arbeiten die Eltern von Rüdiger Bihlmayer eifrig mit. „Bei uns geht es sehr familiär und harmonisch zu. Ich möchte keinen meiner Mitarbeiter und Auszubildenden missen“, gesteht die Geschäftsinhaberin.

Jede unserer handgefertigten Treppen ist ein Blickfang im Haus. [Elke Bihlmayer]

Info: Schneele GmbH Inh.: Rüdiger Bihlmayer Eckenerweg 2/1 73575 Leinzell 07175/242 schneele-gmbh@t-online.de www.metallbau-schneele.de


Das Einfamilienhaus 108 Türen und Tore

Firma Arnold

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in Leistungsspektrum, das sich über Sanitäranlagen und Bauelemente bis hin zu Haushaltswaren erstreckt. 73 Mitarbeiter im Gesamtbetrieb, jährlich zwischen drei und fünf Auszubildende, Kundendienst und Exporte ins Ausland. All das ist die Arnold GmbH. Da ist es schwer vorstellbar, dass der Bopfinger Betrieb einmal ganz klein angefangen hat.

Vom Zwei-Mann-Betrieb zum mittelständischen Unternehmen 1936 gründete Georg Hütter die damalige Eisenwarenhandlung. Der Zwei-Mann-Betrieb wurde dreißig Jahre lang unter seiner Leitung geführt, bis er ihn schließlich an Willi Arnold übergab. Dieser trat dort zwei Jahre zuvor seine Arbeit an und konnte aufgrund seiner Kompetenz Hütters Nachfolger werden. Arnold behielt zunächst den Firmennamen „Georg Hütter“ zehn Jahre bei. 1976 erfolgte dann die Umfirmierung: Fortan trug der Betrieb den Namen „Eisen-Arnold“. Einen Wendepunkt in der Firmengeschichte stellt das Jahr 2002 dar. In dieser Zeit wurde die Übernahme der Geschäftsleitung von Stefan Arnold, Sohn Willi Arnolds, geplant. Außerdem erfolgte eine weitere und finale Umbenennung des Unternehmens in „Arnold GmbH“, da das Angebot, das

sich bisher auf Eisenwaren beschränkt hatte, um einen Fachmarkt für Maschinen, Stahl, Sanitär und Bauelemente erweitert wurde. Seit 2003 ist Stefan Arnold stolzer Geschäftsleiter des Familienbetriebs und hat dabei nicht vergessen, wie alles begann: „1989 stieg ich in das Geschäft mit ein. Als Jugendlicher verrichtete ich bereits erste Hilfsarbeiten, wie etwa Briefe austragen und Mülleimer leeren.“ Heute ist er der Kopf eines mittelständischen Unternehmens mit 73 Mitarbeitern, das jedes Jahr Zuwachs bekommt. Zwischen drei und fünf Auszubildende übernimmt die Bopfinger Firma jährlich. „Das Ausbilden liegt uns sehr am Herzen, weil wir für die Zukunft junge, qualifizierte Fachpersonen brauchen“, schildert Stefan Arnold und fügt hinzu: „2011 haben wir schon vier Auszubildende in unser Team aufgenommen.“


Info: Arnold GmbH Wiesmühlstraße 8 73441 Bopfingen Tel.: 07362/96260 Arnold Einzelhandelsladen Hauptstraße 66 73441 Bopfingen Tel.: 07362/962690 arnold@arnold-bopfingen.de www.arnold-bopfingen.de

In vielen Unternehmen steht nur die Meinung des Verkäufers an erster Stelle. Wir hören erst einmal unseren Kunden zu!

Da stimmt einfach alles! Schon seit ungefähr sieben Jahren arbeitet die Arnold GmbH mit dem Architektenteam um Bernd Liebel zusammen. Stefan Arnold ist überzeugt: „Wir entscheiden uns immer wieder gerne für dieses innovative und kundenorientierte Architektenbüro. Denn hier wird bis ins kleinste Detail geplant und sehr auf Bauphysik und Qualität geachtet - da stimmt einfach alles!“ Die Arnold GmbH hat die Garage beim Bauprojekt von Bernd Liebel mit einem Kipptor ausgestattet. Außerdem montierte sie dessen Toranschließung, eine Stahlblechtüre für den Keller und Holztüren im Wohnhaus. Bei diesem Vorhaben entschieden die Bauherren selbst, welche Auswahl aus dem breit gefächerten Angebot getroffen werden sollte. Trotzdem schreckt das Unternehmen vor einer umfangreichen Kundenberatung nicht zurück: „Uns ist es wichtig, dass der Interessent bekommt, was er möchte und was er für schön empfindet. In vielen Unternehmen steht nur die Meinung des Verkäufers an erster Stelle. Wir hören erst einmal unseren Kunden zu!“, so Stefan Arnold. Das Unternehmen könne auf diese Weise sehr schnell herausfinden, welcher Stil gesucht wird und dann genauer auf die jeweiligen Vorstellungen eingehen. Manuel Mayer, Fachberater der Arnold GmbH, betreute das Bauprojekt vor Ort. Ihm macht die individuelle Beratung besonders viel Freude: „Das ist etwas, wobei man sich selbst einbringen kann. Doch die letztendliche Entscheidung liegt bei den Bauherren.“ Problemlos Zum Service der Arnold GmbH gehört nicht nur der Kundendienst vor Ort. Er reicht vielmehr vom Stahl- und Sanitärgroßhandel bis hin zum Einzelhandelsladen. Dieser befindet sich am früheren Standort des „Hütter“-Betriebs in der Bopfinger Innenstadt. Hier können bei Diana Arnold, Ehefrau von Stefan Arnold und ebenfalls in der Geschäftsleitung tätig, Haushaltswaren, Geschenkartikel sowie Öfen, Herde und Gartenmöbel erworben werden. Wer diverse Bauelemente wie etwa Tore, Türen und Fenster benötigt, ist bei der Bopfinger Firma gut beraten. Die Kunden können diese entweder von den Fachmännern montieren lassen oder einfach per Lieferservice anfordern und dann selbst einbauen. Dank Hebelbühnen-LKW kann die Ware problemlos zum Ziel befördert werden. Das ist vor allem dann von Vorteil, wenn der Kunde keine Möglichkeit hat, die Elemente selbst zu transportieren. Genauso stellen Sonderanfertigungen keine Schwierigkeit dar: In der betriebseigenen Werkstatt werden die Objekte so bearbeitet, wie sie vom Kunden gewünscht werden. Und sollte einmal eine Oberfläche oder ein Material fehlerhaft sein, so besteht innerhalb von fünf Jahren eine Gewährleistungsgarantie. Die Arnold GmbH versucht für ihre Kunden ihr „Menschenmögliches“, so Stefan Arnold. Ob auf regionalen Messen oder nach einem gelungenen Bauprojekt: „Für uns ist es das Größte, wenn wir weiterempfohlen werden!“, findet Manuel Mayer und Stefan Arnold stimmt mit ihm überein. „Wir arbeiten zuverlässig, sodass wir weiterempfohlen werden und unsere Arbeit weiterhin über viele Jahre Bestand hat“, betont der Geschäftsführer.

Stefan Arnold


Das Einfamilienhaus 110 Innenausstattung

Schieber Werkstätten

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as ist eine wahre Skulptur im Eingangsbereich des preisgekrönten Hauses“, betont Otto Schieber, Geschäftsführer der Schieber Werkstätten in Bopfingen. Die Rede ist von einem Objekt im hier vorgestellten Bauprojekt. Als multifunktionales Möbelstück vereint dieses die Gäste- und Familiengarderobe, den Schuhschrank sowie Küchenelemente in einem einzigen Einrichtungsgegenstand. „Alles entstand in sehr enger Zusammenarbeit mit den Bauherren und dem Architekten Bernd Liebel“, ergänzt Eugen Schieber, ebenfalls Geschäftsführer. In vielen Gesprächen seien die Wünsche und Ansprüche erörtert worden, um eine Lösung zu finden, die sowohl dem ästhetischen als auch dem preislichen Rahmen gerecht wurde.

Schreinerische Höchstleistungen Weiß, schlicht, sachlich, reduziert - so erscheint das Möbelstück. Doch bei genauerem Hinsehen fallen einige Raffinessen ins Auge. Das Besondere liegt in den Details und die sind hier bis ins Letzte ausgeklügelt. So sind alle Schubladen und Türen ohne Griffe und auf Gehrung gearbeitet. „Das ist eine schreinerische Höchstleistung, aber eben ohne viel Schnickschnack“, erklärt Otto Schieber. Passiert man die Garderobe, gelangt man direkt in den offenen Koch-, Ess- und Wohnbereich. Beim hier präsentierten Einfamilienhaus lösten die Experten den Übergang zwischen Garderobenbereich und Küche äußerst geschickt: Die Rückseite der Garderobe besteht aus Küchenschränken. Das Möbel, ein so genannter Monolith - also: aus einem Stück bestehend - verschmilzt damit Garderobe und Küche. So werden „zwei Funktionen, die eigentlich nicht zusammen gehören, kombiniert“, bemerkt Otto Schieber. Alles sollte großzügig und offen gestaltet werden. „Die relativ kleine Fläche wird durch solch pfiffige Ideen vergrößert“, so Eugen Schieber. Auch eine Ankleide und die Möbel in den Badezimmern wurden in Bopfingen gefertigt; stets nach der Maxime: „Formale und handwerkliche Qualität für langlebige Produkte!“ In der 2000 Quadratmeter großen Schreinerwerkstatt, der eine über 100-jährige Handwerkstradition inne wohnt, werden

ausschließlich Einzelstücke und keine Serienprodukte hergestellt. Insgesamt 18 Mitarbeiter - inklusive Auszubildenden - fertigen Möbel und Innenausbauten von höchster Qualität. Einrichtungshaus mit Weltniveau Die Küche wurde ebenfalls von den Inneneinrichtern aus Bopfingen geplant und eingerichtet. „Gemeinsam mit den Kunden haben wir die schlichte, anthrazitfarbige und grifflose b3 von Bulthaup ausgewählt. Die Arbeitsplatte besteht aus Edelstahl“, so Otto Schieber. Die Schieber Werkstätten vertreten Bulthaup in der Region. Im 1000 Quadratmeter großen Einrichtungshaus, das die traditionelle Schreinerei seit über 30 Jahren ergänzt, finden sich aber nicht nur Küchen, sondern unterschiedlichste Möbel internationaler Hersteller, die man sonst nur in den Metropolen findet. Sofas, Sessel, Stühle, Schränke, Garten- oder Büromöbel. Das Design vieler dieser Möbel ist teilweise über 80 Jahre alt - wahre Klassiker. Aber auch die Avantgarde aus der ganzen Welt ist in Bopfingen vertreten. Textilien für Wand und Boden, welche die Räume schmücken, gehören genauso zum Angebot der Schiebers wie Leuchten, die die Räume ins richtige Licht setzen. Es verwundert daher nicht, dass das Unternehmen zu den Creativen Inneneinrichtern zählt, einem


Eine schreinerische Höchstleistung, aber eben ohne viel Schnickschnack! [Otto Schieber]

Netzwerk von fünfzig unabhängigen Einrichtungshäusern in Deutschland, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz, die für außergewöhnliche Ideen und Möbel stehen. Bei den Schieber Werkstätten kommen letztlich sowohl „Design-Freaks“ als auch „Naturburschen“ auf ihre Kosten, denn Langlebigkeit, Qualität und Nachhaltigkeit sind eben beiden wichtig. Kreative Ideen aus dem Innenarchitekturbüro Schieber Planung ist ein weiteres Standbein, das sich in den vergangenen Jahren parallel entwickelt hat. Die Rede ist vom Inneneinrichtungsbüro mit insgesamt vier Innenarchitekten. „Der Mehrwert für die Kunden besteht eindeutig in der Kompetenz im Gestaltungsbereich“, manifestiert Otto Schieber und ergänzt: „In unserem Geschäft kommt man schon sehr nah ran an den Kunden, denn wir müssen letztlich in die Haut des Kunden schlüpfen, um dessen Vorstellungen realisieren zu können.“ So würden zufriedene Kunden häufig zu guten Freunden. Es verwundert demnach nicht, dass Otto Schieber sich persönlich darüber freut, dass das vorgestellte Haus mit dem Hugo-HäringPreis ausgezeichnet wurde - ein seit 1969 alle drei Jahre vom Landesverband Baden-Württemberg des Bundes Deutscher Architekten an Architekten und Bauherren verliehener Preis. Vor dreißig Jahren habe er diesen auch für sein eigenes Haus bekommen und „da schließt sich der Kreis“, freut sich der Innenarchitekt.

Info: Schieber Werkstätten Neue Nördlinger Straße 16 (am Meterstab) 73441 Bopfingen Tel.: 07362/4004 info@schieber-werkstaetten.de www.schieber-werkstaetten.de


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Info: XAVER GmbH & Co. KG Bahnhofstr. 78 73430 Aalen bauen@xaver.de www.xaver.de


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HÄNDLERVERZEICHNIS / IMPRESSUM ARCHITEKTEN

ELEKTROINSTALLATIONEN

GARTEN- & LANDSCHAFTSBAU

Architekturbüro Grimm Jochgasse 56 73434 Aalen-Waiblingen Tel.: 07366/923505 info@architekt-mg.de www.architekt-mg.de Seite [12]

MRE Elektrotechnik Im Loh 9 73434 Aalen-Fachsenfeld Tel.: 07366/922618 info@MRE-aalen.de www.mre-aalen.de Seite [104]

KVR Garten- und Landschaftsbau Inh. Martin Reißner Himmlinger Weg 18 73432 Aalen Tel.: 07361/8809161 Mobil: 0172/6271335 Seite [50]

Elektro Sogas Alte Heidenheimer Str. 60 73431 Aalen Tel.: 07361/35251 info@sogas.de www.sogas.de Seite [20]

GEOTECHNIK

Architektur Design Klein_Thierer Böhmenstraße 67 89547 Gerstetten Tel.: 07323/920029 Kolbstraße 15 73230 Kirchheim/Teck Tel.: 07021/95620-99 info@klein-thierer.de www.klein-thierer.de Seite [42] L/A Liebel/ Architekten BDA Richard-Wagner-Straße 14a 73430 Aalen Tel.: 07361/5561980 buero@liebelarchitekten.de www.liebelarchitekten.de Seite [88] Nitsche und Pfeifer Freie Architekten BDA Königsturmstraße 21 73525 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171/65900 info@nitsche-pfeifer.de www.nitsche-pfeifer.de Seite [60]

BAUELEMENTE RENO-BAU Ostalb Dauerwangstraße 9 73457 Essingen Tel.: 07365/922529 info@reno-bau-ostalb.de www.reno-bau-ostalb.de Seite [33]

BAUTECHNIK/PLANUNG Bautechnik Beyer Jürgen Beyer Hermelinstraße 26 73434 Aalen Tel.: 07361/468350 info@bautechnik-beyer.de www.bautechnik-beyer.de Seite [4]

BODENBELÄGE Allmendinger - Der Parkettmeister GmbH Virngrundstraße 4 73479 Ellwangen - Braune-Hardt Tel.: 07961/91920 info@parkett-allmendinger.de www.parkett-allmendinger.de Seite [96]

ENERGIEBERATUNG EKO - Energiekompetenz Ostalb e.V. Dr.-Schneider-Straße 56 73560 Böbingen an der Rems Tel.: 07173/185516 energieberatung@ostalbkreis.de www.energiekompetenzostalb.de Seite [34]

FENSTERBAU Fenster Braun GmbH Siemensstraße 19 89555 Steinheim Tel.: 07329/9600-0 info@braun-fenster.de www.braun-fenster.de Seite [98] Fenster- und Türenbau Jörg Bolzensteig 18 73460 Hüttlingen Tel.: 07361/970510 info@fenster-joerg.de www.fenster-joerg.de Seite [66] Fenster Stempfle Karl-Stirner-Straße 61 73494 Rosenberg Tel.: 07967/8833 info@fenster-stempfle.de Stempfle OHG Kaffeeberg 12 71634 Ludwigsburg Tel.: 07141/3880953 info@stempfleohg.de www.fenster-stempfle.de Seite [24] Zeiher Fensterbau und Glaserei Ernst-Abbe-Straße 26 73431 Aalen Tel.: 07361/42666 info@fenster-zeiher.de www.fenster-zeiher.de Seite [46]

GEOTECHNIK AALEN Robert-Bosch-Straße 59 73431 Aalen Tel.: 07361/ 94060 info@geotechnik-aalen.de www.geotechnik-aalen.de Seite [90]

HEIZUNGSTECHNIK, SANITÄR UND FLASCHNERARBEITEN Matthias Daul Buchstraße 127 73525 Schwäbisch Gmünd Tel.: 07171/2390 info@daul-haustechnik.de www.daul-haustechnik.de Seite [68] Geiger Energie- und Umwelttechnik Günter Geiger Benzstraße 6 73491 Neuler Tel.: 07961/7739 geiger-neuler@t-online.de www.geiger-neuler.de Seite [22] Rat Heizung, Sanitär, Bauflaschnerei Haldenstraße 11 89547 Gerstetten Tel.: 07323/953222 a-rat@web.de Seite [48] Seibold Bad I Heizung I Flaschner I Solar I Wohndekor Abtsgmünder Straße 9 73460 Hüttlingen Tel.: 07361/ 91100 info@w-seibold.de www.w-seibold.de Seite [94]

IMMOBILIENBEWERTUNG Ulrike Thomas - Dipl.Ing.(FH) Architektur & Immobilienbewertung Teckstraße 2 89518 Heidenheim Tel.: 07321/279378 thomas-hdh@t-online.de www.drei-sachverstaendige.de Seite [82]


INNENAUSBAU

ROHBAUARBEITEN

Thomas Kopp Hegelstraße 13 73540 Heubach Tel.: 07173/8228 Koppfliesenundstein@t-online.de Seite [70]

Bauunternehmen Alfred Kolb GmbH & Co. KG Hochbergstraße 7 73540 Heubach Tel.: 07173/927100 info@kolb-heubach.de www.kolb-heubach.de Seite [62]

INNENAUSSTATTUNG Schieber Werkstätten Neue Nördlinger Straße 16 (am Meterstab) 73441 Bopfingen Tel.: 07362/4004 info@schieber-werkstaetten.de www.schieber-werkstaetten.de Seite [110] Strohmaier Der Meisterbetrieb für Raumausstattung & Parkett Ahornstraße 16 73547 Lorch-Waldhausen Tel.: 07172/6772 rupstrohmaier@web.de www.ralf-strohmaier.de Seite [74]

KÜCHENAUSSTATTUNG Saam Möbel Sankt-Georg-Straße 32 73463 Westhausen-Reichenbach Tel.: 07363/5183 info@moebel-saam.de www.moebel-saam.de Seite [30]

METALLBAU Metallbau Pauls Ziegelweg 3 73453 Abtsgmünd Tel.: 07175/921100 metallbau-pauls@t-online.de www.metallbau-pauls.de Seite [28] Schneele GmbH Inh.: Rüdiger Bihlmayer Eckenerweg 2/1 73575 Leinzell Tel.: 07175/242 schneele-gmbh@t-online.de www.metallbau-schneele.de Seite [106]

REGENERATIVE ENERGIE Solarzentrum Ostalb GmbH Heerstraße 15/1 73453 Abtsgmünd-Hohenstadt Tel.: 07366/ 9230622 info@so-nne.de www.so-nne.de Seite [36]

Bauunternehmen Schäffler Am Limes 20 73479 Ellwangen-Pfahlheim Tel.: 07965/1055 info@schaeffler-bau.de www.schaeffler-bau.de Seite [16]

SANITÄRAUSSTATTUNG Herrlinger KG Fachgroßhandel für Haustechnik Margarete-Steiff-Straße 16 73457 Essingen Tel.: 07365/923900 derosa@gienger.de www.herrlinger-kg.de Seite [26] Weber & Germani Baukeramik GmbH Im Riegel 18 73450 Neresheim Tel.: 07326/963090 info@weber-und-germani.de www.weber-und-germani.de Seite [100]

SCHREINERARBEITEN Martin Riek Schreinerei Möbelwerkstätte Rötenbergstraße 11 73453 Untergröningen Tel.: 07975/225 info@schreinerei-riek.de www.schreinerei-riek.de Seite [72]

STUCKARBEITEN Eugen Hirsch GmbH Stuckateurbetrieb Hauptstraße 38/1 73572 Heuchlingen Tel.: 07174/466 info@hirsch-stuckateur.de www.hirsch-stuckateur.de Seite [32]

TÜREN, TORE UND BAUSTOFFE Arnold GmbH Wiesmühlstraße 8 73441 Bopfingen Tel.: 07362/96260 Arnold Einzelhandelsladen Hauptstraße 66 73441 Bopfingen Tel.: 07362/962690 arnold@arnold-bopfingen.de www.arnold-bopfingen.de Seite [108]

VERMESSUNG GEO DATA GmbH Dr.-Rudolf-Schieber-Str.13 73463 Westhausen Tel.: 07363/96040 info@geodata-gmbh.de www.geodata-gmbh.de Seite [14] Vermessungsbüro Dürwald derGEOMETER Blumenstraße 32 73557 Mutlangen Tel.: 07171/ 77102 dergeometer@t-online.de www.dergeometer.de Seite [76]

ZIMMERARBEITEN Bäuerle Holzbau Roland Bäuerle Lange Straße 19 73491 Neuler-Schwenningen Tel.: 07961/566245 info@baeuerle-holzbau.de www.bäuerle-holzbau.de Seite [92] Dietmar Biehlmaier - Zimmerei Gaishardter Hauptstraße 5 73491 Neuler Tel.: 07963/ 841504 zimmerei_biehlmaier@web.de Seite [44] Haas Holzbau GmbH Im Letten 28 73433 Aalen-Oberalfingen Tel.: 07361/71610 info@holzbau-haas.de www.holzbau-haas.de Seite [18] Holzbau Kielwein GmbH Hirtengasse 9 73569 Eschach-Seifertshofen Tel.: 07975 / 95700 info@kielwein-holzbau.de www.kielwein-holzbau.de Seite [64]


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