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Gastautor Hermann Simon: Alles, was Sie über Preise wissen müssen Seite 6/7

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Konzept von abalo media: Werbung am ­Entsperrbildschirm des Smartphones Seite 10

© leisure.at/C. Jobst

der preis des Luxus © medianet

© Simon-Kucher

www.trevision.at heiliges Einkaufswagerl

Zuerst das Fressen, dann die Moral? Der Hype rund um den Veganismus Seite 24

12:07 U

Thema „Innovation“ Der Innovationskongress Villach geht heuer in die fünfte Runde

„Wir müssen uns mit der Welt messen“

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inhalt

© APA/Robert Jäger

prime news & market watch

> Stimmen zur NR-Wahl 5 > Kommentar von Georg Klauda, Goldbach Audience 8 marketing & media > Ritter Sport: „Planquadrat“ 1 1 > Medienhäuser auf der Suche nach neuen Erlösquellen 12

© Wedl

© Richard Tanzer

retail > Durchwachsenes Jahr für Österreichs Baumärkte 25

> Wedl lud zum Golfspiel nach Seefeld in Tirol

Bei der Präsentation in Wien: (v.l.n.r.) K.-H. Leitner (AIT Austrian Institute of Technology), P. Granig (Inst. für Innovation), R. Willfort (ISN Innovation Service Network).

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Denkfabrik Die kreativsten Köpfe kommen im November nach Villach. Zu den Referenten zählen u.a. Jørgen Randers (Club of Rome), Huang Ming (Alternativer Nobelpreis 2011) und Michael Korbacher (Google Enterprise D-A-CH). Seite 4

special eventmarketing

> Catering Company Brok ­feiert unterm Riesenrad 16 > ThirtyFive: Eventlocation mit 360°-Wienblick 19

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C OV E R

Dienstag, 1. Oktober 2013

© Jorgen Randers; Huang Ming; dpa/Stephan Scheuer

4 – medianet

Zu den diesjährigen Referenten zählen u.a. Jørgen Randers (Club of Rome), Huang Ming (Alternativer Nobelpreis 2011) und Michael Korbacher (Google Enterprise D-A-CH).

Innovationskongress Villach Fünfte Auflage des europaweit größten Innovationskongresses am 14./15. November

„Innovation ist längst ein globales Thema geworden“ Kongressgründer Peter Granig: „Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.“ sabine bretschneider

Villach/Wien. „Innovation ist ein globales Thema geworden“, postulierte Peter Granig, Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Innovationskongress Villach, vergangene Woche bei einer Pressekonferenz in Wien. „Die Zeiten, wo kopiert und nachgebaut worden ist, die sind vorbei. Asien ist längst unser wichtigster Mitbewerber.“ „Forschung ist die Umwandlung von Geld in Wissen“, erklärte er das „quasi alchemistische“ Prinzip, „aber Innovation ist die Umwandlung von Wissen in Geld.“ Innovationsinteressierte treffen sich Mitte November in Villach. Was vor fünf Jahren im Kleinen begonnen hat, ist mittlerweile weit über Kärnten hinaus bekannt und hat sich zum größten Kongress dieser Art in Europa entwickelt.

„Europa allein ist zu wenig“ Das Motto der zweitägigen Veranstaltung, die im Congress Center Villach über die Bühne gehen wird und zu heuer der rund 1.200 Besucher erwartet werden: „Die Kunst der Innovation – vom Trend zum Geschäftsmodell“. „Unsere Vision ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Alpen- und AdriaLänder sich zur innovativsten Region der Welt entwickeln“, sagt Peter Granig. „Europa allein ist zu wenig. Wir müssen uns mit der Welt messen.“

Jørgen Randers ist einer der prominenten Referenten beim Innovationskongress. Randers ist Professor für Klimastrategie an der Norwegian Business School und wurde 1972 als Koautor der Studie „Die Grenzen des Wachstums“ des Thinktanks Club of Rome bekannt, die im vergangenen Jahr in einer aktualisierten Version vorgestellt wurde („2052: Eine globale Vorhersage für die nächsten 40 Jahre“). In Villach referiert Randers u.a. über die „Problematik kurzfristiger Entscheidungshorizonte“. Huang Ming, chinesischer Solar-Unternehmer und Träger des Alternativen Nobelpreises 2011, wird von „Aufbau und Innovation eines chinesischen Produktionskonzepts“ erzählen. Weitere Keynotes kommen u.a. von KTMBoss Stefan Pierer, Alberto Prado (Vice President of Digital Innovation, Philips Consumer Lifestyle), August Oetker (Oetker-Gruppe), dem Industriellen Hannes Androsch, Venkat Ramaswamy, Experte im Bereich der Co-Creation, oder Michael Korbacher (Head of Google Enterprise D-A-CH). „Wenn sich schon eine Pizzeria als ‚innovativ‘ bezeichnet, nur weil sie ‚Rucola-Prosciutto‘ als neuen Belag anbietet, dann sagt das schon sehr viel aus“, hatte Granig im Vorfeld die Bedeutung tatsächlicher Innovationsleistung zu erklären versucht. „Aber Innovation ist einfach mehr; sie beschreibt einen Prozess, der bestimmte Rahmenbedingungen hinsichtlich Struktur

und Kultur in einer Organisation oder einem Unternehmen erfordert.“ Und dieser Prozess erfordere „klar definierte Schritte, von der Analyse der Ausgangssituation über die Zielbildung, die Ideenfindung und das Projektmanagement bis zur Bewertung, zur Umsetzung und zum Erfolgscontrolling“.

Thema „Crowdsourcing“ Granig: „Viele erfolgreiche Unternehmen gehen in jüngerer Vergangenheit dazu über, in den Innovationsprozess nicht nur eigene Mitarbeiter, sondern auch Lieferanten und vor allem Kunden miteinzubeziehen. Frei nach dem Motto „Viele Augen sehen mehr, viele Gehirne haben mehr Ideen“ erfreue sich das Prinzip des Crowdsourcing steigender Beliebtheit. Dem Thema Crowdsourcing wird heuer beim erstmals stattfindenden „InnovationCamp“ Aufmerksamkeit gewidmet. Im Rahmen des InnovationCamp werden konkrete Aufgabenstellungen aus Organisationen und Unternehmen bearbeitet. Die teilnehmenden Betriebe sind dabei Teil eines innovativen Netzwerks, das sich des Open Source-Prinzips bedient. So werden die Aufgabenstellungen von mehr als 7.000 kreativen Impulsgebern auf Österreichs CrowdsourcingPlattform „Neurovation.net“ bearbeitet und vorbewertet. Zudem gibt es regelmäßige Netzwerktreffen im Vorfeld des Kongresses. Dabei fließt nicht nur Expertenwissen

in die Lösungen ein, sondern es werden auch neueste Methoden – etwa Design Thinking im Service Design sowie Crowdfunding in der Finanzierung der Umsetzung – angewendet.

„Unsere Vision ist es, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die ­Alpen- und Adria­Länder sich zur ­innovativsten Region der Welt ­entwickeln.“ peter Granig institut für Innovation

Ziel ist es laut Granig, „nachhaltige Lösungen zu generieren, die am Markt bestehen und tatsächliche Erfolge für das Unternehmen bringen“. Somit leiste der Innovationskongress in Villach seinen Beitrag dazu, „dass Innovation kein Lippenbekenntnis bleibt“. Neben den Keynotes und dem InnovationCamp sind die sogenannten Focus Sessions und Interactive Sessions ein wichtiger Teil des Kongresses. In diesen Sessions können Themen vertieft werden und

sich auch die Teilnehmer verstärkt einbringen. In den Focus Sessions spannt sich der Themenbogen von „Vom Trend zum Geschäftsmodell“ und „Technologien der Zukunft“ über „Innovationskultur gestalten“ und „Innovationsstrategien entwickeln“ bis „Die Zukunft der Innovation ist weiblich“. Die Interactive Sessions beschäftigen sich mit Inhalten wie „Zukunftsforschung und deren Bedeutung für Innovation“, Innovationen im Tourismus“, „Social Innovation“, Fabrik der Zukunft“ sowie „Alternative Finanzierung und Förderung von Innovationen“.

Zahlen & Fakten Der Innovationskongress Villach ist der größte Innovationskongress Europas. Datum 14. und 15. November; Ort Congress Center Villach; Besucherzahl 1.200; Gründungsjahr 2008; Veranstalter Institut für Innovation, Klagenfurt; Wissenschaftlicher Leiter und Gründer Peter Granig. Referenten u.a. Jørgen Randers (Club of Rome), Alternativ-Nobelpreisträger Huang Ming, KTM-Boss Stefan Pierer, Alberto Prado (Vice President of Digital Innovation, Philips Consumer Lifestyle), August Oetker, Hannes Androsch, Venkat Ramaswamy (Experte im Bereich der Co-Creation) oder Michael Korbacher (Head of Google Enterprise D-A-CH). Programmhighlights InnovationCamp (https://www.neurovation.net/de/innovationcamp), Focus & Interactive Sessions, Night of Innovation am 14. November. Informationen www.innovationskongress.at


prime news

Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet – 5

Stimmen nach der Wahl Wirtschaftsexperten hoffen nach den Nationalratswahlen auf grundlegende Änderungen

short

„Reform statt Experiment“

Längere Einreichfrist: Energy Globe Award Traunkirchen. Wegen des großen Echos auf den Projektaufruf zum Energy Globe Award 2014 wurde die Einreichfrist jetzt bis 14. Oktober 2013 verlängert. Eingereicht werden können alle Projekte mit Fokus auf Energieeffizienz, Einsatz Erneuerbarer Energien und Ressourcenschonung, die zu einer nachhaltigen Gestaltung unseres Lebens beitragen. Alle Infos zur Teilnahme am Energy Globe Award findet man auf www.energyglobe.at/teilnahme.

Ulrich Schuh (EcoAustria): Fokus auf Bildung, Finanzausgleich, Pensionen, Verwaltung und Pflege.

Raiffeisen-Chefanalyst Peter Brezinschek wiederum geht davon aus, dass die – bisherigen – Regierungsparteien jetzt das Ruder herumreißen und doch zu grundlegenden Reformen fähig sind. Die Wettbewerbsfähigkeit gehöre dringend erhöht und verbessert – und zwar durch eine Senkung der Lohnnebenkosten und einen Bürokratieabbau. Auch IHS-Chef Christian Keuschnigg wünscht sich Reformen – auf

qualityaustria: Winners’ Conference

„Ausgabenseitig sparen“

(v.li.o.n.re.u.:) C. Keuschnigg (IHS), U. Schuh (EcoAustria), K. Aiginger (Wifo), P. Brezinschek (Raiffeisen), G. Kapsch (IV), F. Mostböck (Erste Group).

sechs großen „Baustellen“: Der Schuldenabbau müsse vorangetrieben werden, und zwar „ausgabenseitig“, also durch Sparmaßnahmen. Eine Steuerreform müsse zu niedrigeren Einstiegssteuersätzen führen, wobei die Steuersenkung nicht gleich durch andere Steuererhöhungen kompensiert werden sollte. Um die Finanzen Österreichs

abzusichern, müssten die Österreicher später in Pension gehen. Weiters müsse in Bildung und Innovation investiert, der Arbeitsmarkt flexibilisiert werden und die Bankenunion umgesetzt werden. „Reformen ja, Experimente nein“ – Wifo-Chef Karl Aiginger appelliert an die erwartete Neuauflage einer Zweier-Koalition aus SPÖ

Laut Ulrich Schuh, Leiter des Forschungsinstituts EcoAustria, müsse man jetzt die Bereiche Bildung, Finanzausgleich, Pensionen, Verwaltung, Pflege und Förderungen angehen. Eine Steuerreform werde nicht aus einer Konjunkturdividende gespeist werden können, sondern müsse ausgabenseitig getragen werden. Für eine vernünftige Steuerreform bräuchte man laut Schuh ein Volumen von rund zwei Prozent des BIP bzw. sechs Mrd. €. Diese sollte angesichts der kalten Progression vor allem den aktiven Beschäftigten zugutekommen. In Kraft treten solle die Steuerreform idealerweise im Jahr 2016, damit sie vor den nächsten Wahlen spürbar sei. (APA/red)

© Quality Austria/Pfluegl

„Ruder herumreißen“

und ÖVP, die Regierung sollte eine „Reformpartnerschaft“ mit Experten und Sozialpartnern als „dritter Kraft“ bilden; auch sein Institut biete hier Expertise an. Eine Agenda 2025 müsse mit einem Kassasturz beginnen, in dem große Belastungsbrocken wie etwa Hypo Alpe Adria abgeschätzt werden müssten. Auf fünf bis zehn Mrd. € beziffert Aiginger die Einsparmöglichkeiten im öffentlichen Sektor, von der Verwaltung bis hin zu Gesundheitswesen, Föderalismusreform und Eindämmung des „Förderunwesens“.

© APA/Schlager; APA/Fohringer; APA/Jäger; management club/APA/Ehm; APA/Techt; C. Bednar/Der Börsianer

Wien. Die weiter gesunkene Wahlbeteiligung „sollte ein Alarmzeichen sein“, warnte Georg Kapsch, Präsident der Industriellenvereinigung, am Montag. Aus Sicht der Industrie „geht es am Ende wieder um die Arbeitsplätze“ und als Voraussetzung dafür um die Wettbewerbsfähigkeit. Diese sei wiederum Voraussetzung, um den Sozialstaat und die Klimapolitik zu finanzieren. Nach Einschätzung von ­ErsteGroup-Chefanalyst Friedrich Most­ böck hatte das Wahlergebnis keinen wesentlichen Einfluss auf die Wiener Börse. Von einer neuen Regierung wünscht sich Mostböck mehr Unterstützung für den Kapitalmarkt und generell eine Vorwärtsstrategie. Rückgängig gemacht werden solle die Wertpapiertransaktionssteuer, grundsätzlich schlecht für den Kapitalmarkt sei auch eine Finanztransaktionssteuer.

CEO Konrad Scheiber: „Unternehmensqualität in ihrer Gesamtheit“.

Wien. Am 22. Oktober findet die qualityaustria Winners‘ Conference im Palais Ferstel statt. Im Rahmen der Konferenz wird der Austrian Excellence Award an ein österreichisches Unternehmen „mit herausragender Unternehmerqualität“ vergeben. Information und Anmeldung: http://www.qualityaustria.com/index.php?id=3403

Managen Sie Ihre Post jetzt auch online Die einfache und sichere Möglichkeit, Postservices direkt online zu beauftragen.

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Die konsequente Kundenausrichtung mit dem Ziel, innovative Produkte mit Selbstbedienungscharakter zu forcieren, wird 2013 verstärkt weitergeführt. Dadurch sollen auch die Online-Services und die Online-Postprodukte stärker genutzt werden. Servicetools helfen Ihnen bei der Vorbereitung, Kalkulation oder der Verfolgung Ihrer Sendungen.

Segment wie Nachsendeaufträge, das sehr beliebte Urlaubsfach und Abstellgenehmigungen für Pakete oder Wunschfiliale enthalten. • Der dritte Bereich hält jene Produkte bereit, die ausschließlich online verfügbar sind, wie die Paketmarke und die e-Postkarte. • Der vierte Bereich ist der Online-Shop. Dieser bietet vorwiegend Philatelie-Produkte, „Meine Marke“ und Abos an – wobei das Sortiment ausgebaut wird.

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f e at u r e

6 – medianet

Dienstag, 1. Oktober 2013

feature@medianet.at

Luxusgüterindustrie Riesiges Potenzial von Luxusmarken – bei strategisch intelligentem Pricing

In lichte Höhen Trotz Krise konnte das Luxus-Segment in den letzten 20 Jahren massiv zulegen. Die neuen Reichen etwa aus China oder Russland lenken ihre Aufmerksamkeit in zunehmenden Maße auf Luxusgüter. Um dauerhaft Wachstum und Gewinne zu erreichen, ­müssen Unter­nehmen in diesem Bereich die Spielregeln verstehen. medianetGastautor Hermann Simon über die Erfolgs­faktoren in der Luxusgüter­industrie.

hermann simon

D

er Preis ist das zentrale Scharnier der Ökonomie. Um ihn dreht sich alles. Preise sorgen für Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Kein anderes Marketinginstrument eignet sich besser, um den Absatz schnell und effektiv zu steuern. Wie aber schaut es in lichten Höhen, beim Luxusgüter-Pricing. aus? Jenseits von Premium liegt Luxus. Es gibt allerdings keinen scharfen Trennzaun, an dem auf einer Seite „bis hierhin geht Premium“ und auf der anderen Seite „hier beginnt Luxus“ steht. Nach oben kennt die Preisskala für Luxusgüter keine Grenzen. Manche Experten sagen: „Der Preis für Luxusgüter kann nicht hoch genug sein.“ Prestige-, Snob-, Vebleneffekte kommen in dieser Produktkategorie voll zum Tragen und sind wichtiger als die objektive Produktqualität, die gleichwohl bei echten Luxusgütern in jeder Hinsicht spitze sein muss. Für Qualitätsmängel gibt es kein Pardon.

Was kostet eine Luxusuhr?

© Simon-Kucher

herma n n si m o n Unternehmensberater und Wirtschaftsprofessor www.simon-kucher.com

Mit Luxus lässt sich also wachsen und gleich­zeitig sehr viel Geld verdienen. Selbst die Krise hat den Luxusgüterherstellern nur kurzfristig zugesetzt.“

In der Welt werden pro Jahr inklusive unerlaubten Plagiaten etwa 1,3 Milliarden Armbanduhren produziert. Der Durchschnittspreis pro Uhr liegt unter 100 Euro. Aber gerade Uhren sind ein Feld, auf dem Luxusmodelle eine herausragende Rolle spielen. Ist der Chronograph Racer von IWS zu 5.000 Euro schon eine Luxusuhr? Die Antwort wird davon abhängen, wen man fragt. Die Grand Complication von A. Lange & Söhne hat einen Preis von 1,92 Millionen Euro und erregte beim Genfer Salon höchste Aufmerksamkeit. Sie kostet 384-mal so viel wie der Chronograph Racer. Diese gigantische Differenz illustriert, wie weit die Preisspielräume bei Luxusgütern sein können. Die Grand Complication weist auf ein weiteres, konstituierendes Merkmal von Luxusgütern hin. Mit zunehmender Preishöhe wird die Luft des Absatzes dünn und dünner. Von diesem Modell werden nur sechs Stück gefertigt. Die Kunst des Pricing bei Luxusgütern schließt limitierte Editionen ein. An die einmal festgelegte Limitierung muss sich der Anbieter strikt halten, wenn er nicht Vertrauen verspielen will. Denn die limitierte Stückzahl bestimmt die Knappheit und damit den Wert des Luxusgutes. Luxusgüter-Pricing setzt also die Fähigkeit voraus, Preis und

Absatzmenge ex ante simultan zu bestimmen.

Die Schweiz und ihre Uhren Luxusuhren eignen sich auch, um den Unterschied zwischen Absatz- und Wertdimension zu verdeutlichen. Die in der Schweiz hergestellten Uhren machen nur 2 Prozent der jährlichen Weltproduktion aus. Mit diesem geringen Absatzanteil schöpfen die Schweizer Uhrenhersteller aber 53 Prozent des Wertes im Weltmarkt ab. Der Unterschied zwischen Absatz-Marktanteil und Umsatz-Marktanteil ist dramatisch. Der durchschnittliche Exportpreis einer Schweizer Uhr liegt bei 2.222 Franken, der durchschnittliche Endverbraucherpreis sogar bei 5.500 Franken. Die Schweizer Uhrmacher erwirtschafteten mit ihren Luxusprodukten in 2012 einen Exportumsatz von 21 Milliarden Franken. Die Uhrmacherei ist damit nach Pharma/Chemie und Maschinenbau der drittgrößte Industriezweig der Schweiz. Rolex setzt 4,4 Milliarden Franken um, Cartier 1,8 Milliarden und Omega 1,75 Milliarden. Diese Zahlen illustrieren, welches Potenzial für einzelne Unternehmen und für ganze Volkswirtschaften in Luxusgütern steckt.

Wenn der Absatz nachhinkt Unangenehm ist es bei Luxusgütern, wenn die Absatzzahlen weit hinter den Erwartungen zurückbleiben. Dieses Schicksal war den Autos der Luxusmarke Maybach beschieden, die etwa eine halbe Million Euro kosteten. Von einem Rekordabsatz von 244 Stück im Jahr 2004 sank der Verkauf kontinuierlich auf zweistellige Stückzahlen in 2010 und 2011. Zum Vergleich: In 2011 verkaufte Rolls Royce 3.575 Autos. Der letzte Maybach verließ das Mercedes-Werk in Sindelfingen am 17. Dezember 2012. Mercedes fand zu wenige Neukunden. Lag es am Preis oder daran, dass ein Auto wie der Maybach nicht mehr in die Zeit passte? Hätte man das Luxusauto nicht vielleicht weiterproduzieren sollen? Denn die Abstrahlung auf die Hauptmarke kann einen hohen Wert besitzen. Allerdings gibt es eine weitere Facette von Luxusgütern, die kostenmäßig problematisch ist. Die Kunden solcher Güter erwarten nicht nur ein außergewöhnliches Produkt, sondern genauso einen herausragenden Service. Einen solchen für ein Luxusauto weltweit

darzustellen, kann jeden erträglichen Kostenrahmen sprengen. Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor man ein serviceintensives Luxusprodukt auf den Markt bringt. Bei einer Uhr ist das kein großes Problem, bei einem Auto wird es zu einer Herkulesaufgabe, die das Vorhaben tief in die Verlustzone treiben kann.

LVMH und Richemont Das Luxussegment ist in den letzten beiden Jahrzehnten sehr stark gewachsen. Die beiden größten Unternehmen sind LVMH aus Frankreich und Richemont aus der Schweiz. Weltmarktführer LVMH hat in 2011 bei einem Umsatz von 23,7 Milliarden Euro (+ 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr) einen Gewinn nach Steuern von 3,5 Milliarden Euro erzielt, was einer Umsatzrendite von 14,7 Prozent entspricht. Der Umsatz von Richemont ist im Geschäftsjahr 2011/12 um 29 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro gewachsen und es wurde ein Nachsteuergewinn von 1,5 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das ergibt eine Umsatzrendite von 17,4 Prozent. Hermès, ein weiterer bedeutender Spieler im Luxusgütermarkt, berichtet ein Umsatzwachstum von 23 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro und erzielte einen Nettogewinn von 740 Millionen Euro. Mit Luxus lässt sich also wachsen und gleichzeitig sehr viel Geld verdienen. Selbst die Krise hat den Luxusgüterherstellern nur kurzfristig zugesetzt. Es wird immer Nachfrage nach solchen Produkten geben. Im Zuge des globalen Wachstums kommen nicht nur die unteren Einkommensgruppen in relevante Kaufkraftkategorien, sondern es entstehen extrem hohe Vermögen wie etwa in Russland, China oder Indien. Die neuen Reichen lenken ihre enorme Kaufkraft in starkem Maße auf Luxusgüter.

Vielzahl an Stolpersteinen Die Annahme, dass man mit Luxusgütern ein Preisparadies betritt, ist irrig. Vielmehr beinhalten das Marketing und das Pricing für Luxusgüter zahlreiche Stolpersteine. Selbstverständlich müssen Luxusgüter in jeder Hinsicht den höchsten Ansprüchen gerecht werden. Das gilt nicht nur für die Produktqualität im engeren Sinne, sondern gleichermaßen für den Service, das Design, die Verpackung, die Kommunikation, die Medien, die Distributionskanäle und nicht zuletzt die eingesetzten Mit-

arbeiter. Als Luxushersteller muss man hochqualifizierte Mitarbeiter gewinnen, die besten Designer verpflichten sowie hohe Beträge in Kommunikation und Distribution investieren. Nur wenn das gesamte Leistungsangebot keine Schwachstellen aufweist, werden die angestrebten Höchstpreise von den Kunden akzeptiert. Doch selbst bei Luxusgütern sind allerlei Tricks notwendig. So gibt es bei Luxusuhren begehrte und weniger begehrte Modelle. De Beers, der Weltmarktführer bei Diamanten, hat bessere und weniger schöne Steine. Was macht man in solchen Fällen? Man bietet nicht das einzelne Produkt, sondern ein Bündel aus begehrteren und weniger begehrten Artikeln an. Bei De Beers hatte der Kunde früher diesbezüglich keine Wahl. Er konnte das ihm vorgelegte Bündel annehmen oder ablehnen. Lehnte er ab, so wurde er zur nächsten Verkaufsaktion nicht mehr eingeladen. Allerdings ist das faktische Diamantenmonopol von De Beers in den letzten Jahren abgebröckelt und entsprechend sollen die Verkaufsmethoden heute nicht mehr so „hart“ sein wie früher. Bei Luxusuhren muss der Händler wegen dieser Bündelung auch einige Modelle erwerben, die schwer verkäuflich sind. Diese Modelle landen oft in grauen Kanälen. Dort werden dann Originale zu hohen Rabatten angeboten. Diese Preiserosion ist für Luxusgüter gefährlich. Ein Kunde, der 20.000 Euro für eine Uhr gezahlt hat, sieht es ungern, wenn diese irgendwo zu 15.000 Euro offeriert wird. Die Luxusgüterhersteller unternehmen alles, um solche grauen Märkte zu unterbinden, bis hin zur Verfolgung des einzelnen Artikels. Sie schalten Spezialagenturen ein, die durch sogenanntes Mystery Shopping herausfinden, welches Angebot zu welchen Preisen in verschiedenen Kanälen zu finden ist. Das Problem der Kanalkontrolle in Verbindung mit den hohen Handelsspannen hat viele Luxusproduzenten motiviert, die Distribution in die eigene Hand zu übernehmen. Die Zahl herstellereigener Läden in exklusiven Geschäftslagen, Flughäfen und Hotels ist in den letzten Jahren stark angestiegen. So gewinnt man die volle Preiskontrolle. Aber dieses Vorgehen hat eine Kehrseite. Aus variablen Kosten, den Händlerprovisionen, werden nämlich Fixkosten für Mieten und Personal. Damit geht die Breakeven-Menge hoch. Der Ausdehnung der Menge stehen aber die Exklusi-


f e at u r e

Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet – 7

© Sandro Campardo/EPA/picturedesk.com

feature@medianet.at

Wertbeständigkeit Wenn der Kunde ein sehr teures Gut kauft, dann misst er der Wertbeständigkeit große Bedeutung zu. Diese Tatsache verbietet es, aus kurzfristigen Erwägungen heraus Sonderangebote zu offerieren. Auch aus Imagegründen wäre ein solches Verhalten schädlich. Der Preis kann also kaum zur Absatzförderung eingesetzt werden, selbst nicht in Krisenzeiten. Wendelin Wiedeking hat als Vorstandsvorsitzender wiederholt darauf hingewiesen, dass sich hohe Rabatte für Porsche verbieten, da sie den Wert der Gebrauchtfahrzeuge vermindern. Dabei spielt eine Rolle, dass rund 70 Prozent aller jemals gebauten Porsches bis

heute „im Dienst“ sind. Eine interessante Restwert-Garantie gibt der Elektroautohersteller Tesla für die 2013 eingeführte Limousine Model S: Die Käufer können das Auto nach drei Jahren zum gleichen prozentualen Restwert, den die S-Klasse von Mercedes erzielt, an Tesla zurückverkaufen. Mit dieser Preisgarantie überträgt Tesla die hohe Reputation von Mercedes auf das eigene neue Modell, bei dem die Wahrnehmung der Wertbeständigkeit noch unsicher ist. Zur Pflege der Wertbeständigkeit gehören auch der Aufkauf und die Marktpflege gebrauchter Produkte, wie sie etwa Ferrari betreibt.

Nicht zu große Stückzahlen Eine weitere Herausforderung bildet die Selbstbeschränkung. Selbst wenn ein Luxusprodukt

gut läuft, darf der Hersteller nicht der Versuchung unterliegen, in große Zahlen zu gehen. Die Kombination „Hoher Preis – niedrige Stückzahlen“ ist für ein Luxusgut elementar. Denn nur die Mengenbeschränkung erhält die Exklusivität. Als der Deutschamerikaner Peter Schutz in den achtziger Jahren Vorstandsvorsitzender von Porsche war, pflegte er zu sagen: „Der zweite Porsche in derselben Straße ist eine Katastrophe.“ Sein Nachfolger Wiedeking stellte einmal die Frage: „Wie viele Porsches kann die Welt vertragen?“ Diese Frage ist nicht einfach zu beantworten. Aber wenn man ein hohes Preisniveau halten will, dann ist die Zahl nicht sehr groß und Selbstbeschränkung angezeigt. Ferrari erzielte in 2012 einen Verkaufsrekord, aber die Zahl der verkauften Autos lag bei nur 7.318.

Lacoste dürfte der bekannteste Fall sein, in dem eine einst hochbegehrte Marke durch „Vermassung“ zerstört wurde. Etwas Ähnliches passierte einige Jahrzehnte früher der Hemdenmarke „Schwarze Rose“. In den fünfziger Jahren hatte Opel mit Modellen wie Admiral und Kapitän eine starke Position in der automobilen Oberklasse; mit der Einführung des Opel Kadett 1962 begann der allmähliche Abstieg. Ende der achtziger Jahre wurde untersucht, ob ein Wiedereinstieg in die Oberklasse möglich sei. Unter der Marke Opel schien das nicht erfolgversprechend. Der Erwerb der damals noch sehr gut positionierten Marke Saab wurde empfohlen, General Motors schaffte es jedoch nicht, diese Marke im Obersegment zu dauerhaftem Erfolg zu führen.

© Campus Verlag

vität und die niedrige Preiselastizität im Wege.

Auf der Uhrenmesse SIHH (Genf) erregte der sächsische Uhrenhersteller A. Lange & Söhne heuer mit der „Grand Complication“ Aufmerksamkeit: Kostenpunkt des auf 6 Exemplare limitierten Stücks: 1,92 Mio. €.

Buc h ti pp Hermann Simon: Preisheiten – alles, was Sie über Preise wissen müssen. Campus 2013, 29,99 €, EAN 9783593399102 Wir verlosen 3 Exemplare: ­Zusendungen an: feature@medianet.at


the opinion

8 – medianet

Alea iacta est Die Wahlen sind geschlagen, die Mandate weitgehend verteilt. Im Mittelpunkt des Wahlkampfs stand diesmal – nicht zu Unrecht – die Wirtschaft. Und das hätte schlimmer kommen können, wenn man in Betracht zieht, welch absurde Schwerpunkte vergangene Vorwahlperioden dominiert hatten. Allerdings hatte es – abgesehen von einer verlautbarten Tendenz zur Entfesselung – an konkreten Vorschlägen gemangelt, weshalb jetzt auch nichts zur Erledigung ansteht. Die Phase der Sondierungsgespräche könnte diesmal kurz ausfallen, wenn passiert, was alle erwarten, nämlich die Fortsetzung der ‚großen‘ Koalition. Dass die Volkspartei die Blaue Karte zieht, ist unwahrscheinlich. Würde man sich damit doch das weitgehend unberechenbare Team Frank eintreten. Spannend könnte es werden, falls der Teamleader endgültig den Spaß an der Sache verliert, sich zurückzieht, sein ‚Gold‘ einfordert – und die frisch gewählten großteils orangestämmigen Mandatare ihre Fühler in Richtung anderer Parteien ausstrecken. Elf Zusatzparlamentssitze

m a ke r S n e tw o r k

medianet Leitartikel

Was ihr wollt (kein Lustspiel) Angekündigte Revolutionen finden nicht statt. Nicht angekündigte auch nicht. Nach dem beispiellosen Werbefeldzug der Parlamentsparteien ist (fast) alles beim Alten. sabine bretschneider

für die Blauen ergäben eine Pattstellung mit der führenden SPÖ und ein Strache, der ‚sicher nicht‘ die Nummer drei zum Kanzler macht, könnte sich durchaus selbst berufen fühlen ... Aber im Grunde sind dies nur Zahlenspielereien. Die Unterrichtsministerin jedenfalls wirft das Handtuch – und nachdem die

ÖVP ob ihrer, im Vergleich zum (Ex-) Regierungspartner, vielfältigen Koalitionsoptionen Zugeständnisse einfordern wird, könnte man Beamtenchef Neugebauer mit diesem Ressort betrauen. Dies würde zumindest die jahrelangen Diskussionen zur Lehrerarbeitszeit beenden.

Immerhin für eine Überraschung war der gestrige Wahlsonntag gut: Die Neos werden mit neun Mandataren ins Hohe Haus einziehen. Bei den nächsten Gemeinderatswahlen in Wien könnte das für die ohnehin traditionell schwach agierenden Schwarzen eine existenzielle Bedrohung darstellen. Diesmal entschieden sich nur mehr die Innere Stadt und Hietzing für die Volkspartei – und genau dort punkteten auch die Neos als alternative Wirtschaftspartei mit knapp 17 bzw. 12 Prozent. Tragischster Effekt dieser Wahlen ist die Abstrafung der rot-schwarzen Partnerschaft in der Steiermark. Wer für ein ambitioniertes Reformprogramm vom Wähler schallende Ohrfeigen kassiert, wird das im Wahlkampft mannigfach zitierte Papier des Rechnungshofs zur Verwaltungsreform jetzt verbrennen.

Gastkommentar Der neueste Trend heißt Native Advertising

Neues aus dem Online-Lexikon

zitat des ta g es Niki Lauda, Unternehmer

www.zitate . at

Intelligent relevanten Content verbreiten

© Hofburg Vienna

heute im special

„Gerade größere Konferenzen integrieren redundante Infrastrukturen in ihre Kommunikation; dieser Trend dürfte in den nächsten Jahren deutlich zunehmen.“

„Wir können unseren Kunden individuelle Lösungen für die Organisation und Durchführung des Transports – ‚Dispatching‘ – zu ihrer Veranstaltung anbieten.“ Bl aguss -G eschä f ts­ füh rer T homa s Bla g uss , s . 18

© Goldbach Audience/Thomas Unterberger

© Blaguss/www.f-stop.at

R enate Dan ler , D i r e k t o r i n der Hofburg Vie n n a , s. 1 7

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IMPRESSUM Medieninhaber: medianet Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion fotored@medianet.at

Ein Revival Werbung und Redaktion – eine Vermischung der beiden wird stets kritisch betrachtet. Ein Revival erlebt diese Kombination im Fall des neuesten Trends ‚Native Advertising‘. Denn dabei macht man sich für seine Werbung redaktionellen Content zunutze. Native Ads unterscheiden sich von Advertorials, indem sie auf Storytelling und Engagement setzen. Ziel ist es, dass sich die Anzeigen auf ein nutzerrelevantes Thema beziehen. Gearbeitet wird in den Textanzeigen demnach nicht mit klassischen Werbetexten in Werbesprache, sondern etwa mit Fachartikeln, Testberichten … – um die Objektivität und Seriosität der Aussagen zu unterstreichen. Ganz getreu dem bekannten Spruch ‚Wenn ein junger Mann ein Mädchen kennengelernt hat und ihr sagt, was für ein großartiger Kerl er ist, so ist das Reklame. Wenn er ihr sagt, wie reizend sie aussieht, so ist das Werbung. Aber wenn das Mädchen sich für ihn entscheidet, weil sie von anderen gehört hat, was für ein feiner Kerl er wäre, dann ist das Public Relations.‘ Oder in „Wenn ein junger diesem Falle eben Native Advertising.

Als Zwerg muss man das tun, was die Riesen nicht können.

Dienstag, 1. Oktober 2013

Mann ein Mädchen

kennengelernt hat und Bei Native Advertising – auch Content Distribution genannt – platziert man das jeweilige Unternehmen, die ihr sagt, was für ein Marke oder Botschaft zielgerichtet mit hochwertigem Content aus allen digitalen Medien zwischen redaktiogroßartiger Kerl er ist, nellen Artikelempfehlungen. Besonders beliebt sind hierfür Online-Präsenzen von klassischen Medien, wie Tagesso ist das Reklame. zeitungen oder Special Interest-Magazinen. Mithilfe von Content Marketing emotionalisiert man Wenn er ihr sagt, wie Konsumenten durch Branded Content und stärkt so nachhaltig die Markenkommunikation. Relevante Messgrößen reizend sie aussieht, so wie Brand Awareness, Brand Trust und Kundenbindung werden gesteigert. Auch die Interaktionsrate und Verweilist das Werbung (...).“ dauer auf der Zielseite werden erhöht. Gleichzeitig wirbt man nicht nur für seine Homepage, Georg Klauda, Goldbach sondern auch für seine Inhalte, also kann man mit einem Audience Austria Schlag auch PR-Ziele erreichen und intelligent relevanten Content an passende User verbreiten. Durch die Verbreitung der Inhalte mit hoher Reichweite eignet sich Native Advertising sehr gut als Erweiterung von Search Engine Advertising-Maßnahmen: Bei Search-Kampagnen erreicht man bekanntlich User, die schon aktiv nach den Informationen beziehungsweise Angeboten suchen. Bei Native Advertising spricht man zusätzlich Interessierte einerseits durch die Auslieferung an passende User und andererseits durch die Auslieferung in redaktionell hochwertigen Umfeldern an. Dadurch erhöht sich das Kundenpotenzial im Vergleich zu reiner Werbung in Suchmaschinen deutlich. Georg Klauda, Head of Product- & Partner Management, Prokurist, Goldbach Audience Austria. Die abgedruckten Gastkommentare geben ausschließlich die Meinung des Verfassers wieder. Wir behalten uns das Recht auf Kürzung vor.

Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris Radda

Abo, Zustellungs- und Adress­änderungswünsche:

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medianet

inside your business. today.

dienstag, 1. oktober 2013 – 9

Auszeichnung I

Auszeichnung II

Programm

ÖBB mit Online-Auftritt oebb.at bei German Design Award 2014 nominiert Seite 12

Branchenverband PRVA sucht den ­Kommunikator des Jahres 2013 Seite 13

Stadtsender W24 präsentierte neue Inhalte Seite 14

© prva.at

© oebb.at

marketing & media © W24/Andreas Tischler

abalo: mobile Werbung, die auch gesehen wird

www.mhoch3.at

© Ritter Sport/Gregor Nesvadba

short

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Wolfgang Stöhr, Geschäftsführer Ritter Sport, spricht über die neue Streetpromotion des Süßwarenherstellers: Dabei „kontrollieren“ Rittersport-Promotoren im „Planquadrat“. Ziel ist es, die Marke in den Köpfen zu verankern und Markenerinnerung zu steigern. Seite 11

© business planning/Lukas Ilgner

© medianet

Gerhard Riedler, Mediaprint-Geschäftsführer, sprach gemeinsam mit Branchenkollegen über „Media for Equity“, also Medienleistung im Abtausch mit Unternehmensanteilen. Dabei ging es um neue Erlösquellen, Pioniergeist und ein bisschen Panik. Seite 12

Neue Möglichkeiten Geld für den Handybesitzer gegen Werbung am Entsperrbildschirm seines Smartphones. Und: Exaktes Targeting und garantierte Kontakte für Werbetreibende sind auch drin, so das Konzept von abalo. Seite 10 Helmut Prattes, Studienleiter bei Mindshare, präsentiert eine aktuelle Erhebung, die einen Wandel der Mediennutzung durch Tablets und Smartphones untermauert und zeigt, dass Internetzugriffe am häufigsten über mobile Endgeräte stattfinden. Seite 13

RStD Inserat_Medianet_106x85_106x85 08.04.13 20:30 Seite 1

Personalia Betreuen T-Mobile Austria und McDonald’s

DDB Tribal: neue Kundenbetreuung

Omega zeigt in seinem ­neuen 3D-Animationsfilm den „Traum von Co-Axial“.

© DDB Tribal

© Omega

medianet tv heute

Doris Haase und Fedja Burmeister, neue Kundenbetreuer bei DDB Tribal.

Wien. Die Agentur DDB Tribal Wien verstärkt ihre Kundenbetreuung mit Fedja Burmeister und Doris Haase. Burmeister startete im September als Account Director und betreut in dieser Position u.a. den Kunden T-Mobile Austria. Haase ist ebenfalls seit September als Account Director bei DDB Tribal Wien und betreut in dieser Funktion den Kunden McDonald’s. „Sie sind eine echte Bereicherung, weil sie genau die Begeisterung für gute Kreation und die Kompetenz in der Kundenführung mitbringen, die wir uns wünschen“, so Agentur-Managing Director Hildegard Linsbauer. (red)

Mut zur Nische. Eine aufmerksame Klassik-Community mit überdurchschnittlichem Nettoeinkommen und Bildungsstand. Das gibt es nur bei uns. Ausschließlich. Werbung auf Radio Stephansdom. Sprechen Sie mit uns: 01/512 40 40 - 3151

Klassik verpflichtet.

radiostephansdom.at


c ove r st o r y

10 – medianet

Freitag, 1. Oktober 2013

Digital Advertising abalo bringt Werbung auf Entsperrbildschirm des Smartphones; Benefit für User und Werbetreibende

Seiteneinwurf

Nah an der Zielgruppe per Werbung am Lockscreen

Beleidigte Polit-Wurst

Ziele: 200.000 User bis zum Jahresende, operativer Break-even und Expansion in Europa und in die USA.

dinko fejzuli

© medianet; Abalo (2)

B

umm, das hat gesessen – SPÖ und ÖVP rutschten am vergangenen Wahlsonntag auf ein neuerliches, historisches Tief. Doch so klein mittlerweile ihre Prozentpunkte sind, so groß scheint das Ego der beiden ehemaligen Großparteien nun zu sein, wenn es darum geht, vielleicht dem Wahlvolk auch Rede und Antwort zu stehen. Konsequent verweigerte sich die Spitze von SPÖ und ÖVP den größeren Diskussionsrunden im Fernsehen – vor der Wahl und nun auch nach der Wahl. Was früher zur Selbstverständlichkeit gehörte, sich nämlich als Spitzenkandidat nach der Wahl den Journalisten zu stellen, möge das eigene Ergebnis noch so demütigend sein, scheint nicht mehr nötig. Und frei nach dem Motto „G´wählt haben die Gfrasta eh schon, wozu soll ich mich dem Plebs auch noch öffentlich stellen“, schwänzen Faymann und Spindelegger nicht nur bei ATV, sondern auch beim ORF die großen TV-Runden nach der Wahl. Langsam, aber sicher sollten die TV-Sender das auch zu einem Thema machen und jedes mal, wenn ein Spitzenkandidat glaubt, nicht erscheinen zu müssen, dies auch öffentlichkeitswirksam zu erwähnen – immer und immer wieder ... d.fejzuli@medianet.at

Michael Mass (li.) und Alexander Zrost setzen auf Werbung am Smartphone. – Rechts aktuelle Cases. Jürgen Hofer

Wien. Knapp 70% der Österreicher besitzen ein Smartphone – für die werbetreibende Wirtschaft eine Herausforderung, diese auch mobil mit Werbebotschaften zu erreichen. Einen völlig neuartigen Ansatz verfolgt die Idee von abalo Media: Werbung am Lockscreen des Smartphones. Im Jänner vergangenen Jahres, basierend auf dieser Idee, gegründet, erfolgte im Mai der Marktlaunch in Österreich – gefolgt von der Einführung im Juli in Deutschland. Das Prinzip ist einfach: User laden die App auf ihr mobiles Device, geben soziografische Daten und Interessensgebiete bekannt und bekommen dahingehend gezielt Werbung auf den Lockscreen, also den Sperrbildschirm. Dafür erhalten sie pro gesehenem Sujet 1,8 Cent, können bei maximal 27 Schaltungen pro Tag im Monat bis zu 15 Euro verdienen. Funktionieren tut dies derzeit auf Android,

eine Version für Apple ist derzeit in Arbeit. „Das Modell abalo basiert auf zwei Benefits: Einerseits erreichen unsere Kunden interessierte

„Reichweite ist ein zentrales Thema, jedoch spielt bei uns die Qualität der Kontakte eine wesentlichere Rolle.“ Alexander Zrost, CEO abalo

Kontakte, die sich exakt targeten lassen, andererseits erfahren unsere User nicht nur eine Belohnung durch das Bezahlmodell, sondern

auch durch den Mehrwert“, erläutern Michael Mass und Alexander Zrost, CMO und CEO von abalo Media. Erste Kampagnen zeigten hohe Conversion Rates, vor allem wenn hinter den Werbemitteln Gutscheine oder ähnliche Goodies hinterlegt waren; aber auch weiterführende Links zu Produktkatalogen, Onlineshops oder Videos erreichten Aktivitäten im zweistelligen Prozentbereich. Für schaltende Unternehmen ergibt sich der Vorteil der guarenteed impression: „Unsere Kampagnen laufen quasi mit null Streuverlust, da jeder Entsperrvorgang am Smartphone einen Kontakt mit der Zielgruppe bedeutet“, führt Mass weiter aus. Derzeit verweist abalo auf 55.000 registrierte User im deutschsprachigen Raum, zum Jahresende soll die 200.000er-Marke geknackt sein. „Reichweite ist ein zentrales Thema in der Mediaplanung, jedoch spielt bei uns die Qualität der Kontakte eine wesentlichere Rolle“, ergänzt Zrost.

Diese Kontakte kosten die werbetreibende Branche als Basispreis 50 Euro Brutto pro Tausend. Als neue Werbekategorie wachse man parallel zum Innovationsgeist der Branche, „wir sind neu – diese Herausforderung braucht Zeit“, gibt sich Zrost realistisch, peilt aber für das zweite Quartal 2014 den operativen Break-even von abalo an – das Investitionsvolumen für die technische Entwicklung und die Markteinführung betrug laut deren Machern einen mittleren einstelligen Millionen-Euro-Betrag.

Internationale Expansion Die nächsten Schritte nach der Markteinführung? „Es geht darum, den Markt möglichst effizient und schnell aufzurollen“, gibt Mass die Marschroute vor. Gemeinsam mit einem weiteren Internationalisierungsinvestor wolle man europäische Schlüsselmärkte öffnen und zudem Anfang 2014 den Sprung in die USA ­schaffen.

TV Start 1. Halbjahr 2014

TV Vereinbarung der beiden Unternehmen bringt Pay TV-Inhalte auch für A1 TV-Kunden

tipp des tages

RTL: Neuer PayDoku-Sender?

Sky künftig über A1 TV verfügbar

© Kiepenheuer & Witsch

Wien. Der TV- und Video on Demand-Anbieter A1 TV erweitert sein Portfolio. So soll noch 2013 um das komplette Angebot des Pay TVSenders Sky erweitert werden. Dies gaben die beiden Unternehmen in einer gemeinsamen Aussendung bekannt. Zu den über 180 Sendern, davon über 40 in HD, und der Videothek mit 2.000 Filmen bietet A1 TV also künftig auch das Angebot des

hochqualitative Sender, Filme und Serien in nunmehr bereits über 225.000 Haushalten in Österreich. Durch die Kooperation mit Sky bieten wir unseren Kunden nun noch mehr Unterhaltung, noch mehr Sport und noch mehr PremiumInhalte. A1 TV bietet damit das kompletteste TV-Angebot Österreichs“, begrüßt Alexander Sperl, A1 Vorstand Marketing, Vertrieb und Service, die neue Kooperation.

Wien. Der Fernsehkonzern RTL Group plant eigenen Angaben zufolge einen neuen Bezahlsender. „Wir werden im ersten Halbjahr 2014 einen neuen Pay-TV-Sender starten“, sagte Anke Schäferkordt, Geschäftsführerin der Mediengruppe RTL Deutschland, der Süddeutschen Zeitung. Das Angebot „GeoTelevision“ werde sich auf Dokumentationen konzentrieren. (APA)

Alexander Sperl (li.), A1, und Kai Mitterlechner, Sky Österreich, kooperieren künftig.

„Durch die neue Vereinbarung mit A1 TV steigern wir unsere technische Reichweite auf über 95 Prozent aller österreichischen TVHaushalte. Als plattformneutraler Anbieter freuen wir uns außerdem, dass wir nun endlich auch den Wunsch vieler A1 TV-Kunden nach dem besten Live-Sport-, Film- und Serien-Angebot sowie dem größten HD-Angebot erfüllen können; der Einstieg in die Entertainment-Welt von Sky wird damit so einfach und komfortabel wie nie zuvor“, so Kai Mitterlechner, Geschäftsführer von Sky Österreich. (red)

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

„Einfach und komfortabel“

© A1/Daniel Hinterramskogler; Sky

Tigermilch Nini und Jameelah leben in derselben Siedlung, sind unzertrennlich und mit ihren 14 Jahren eigentlich erwachsen, finden sie. Sie tragen Ringelstrümpfe, um für das Projekt Entjungferung zu üben und mischen Milch, Mariacron und Maracujasaft auf der Schultoilette. Sie nennen das Tigermilch und streifen durch den Sommer, der ihr letzter gemeinsamer sein könnte. Zwei Mädchen in der Großstadt, in einer Welt mit eigenen Gesetzen – bis ein Familienkonflikt alles zu zerbrechen droht, und sie lernen müssen, das eigene Dasein auszuhalten. 17,50 €, Kiepenheuer & Witsch Verlag, ISBN: 978-3-462-04573-4.

Pay TV-Senders. A1 TV-Kunden können sich bereits jetzt vorregistrieren und künftig aus der kompletten Bandbreite der Sky Pakete auswählen: aus Sky Welt und den Premium-Paketen Sport, Fußball Bundesliga und Film sowie dem umfangreichen Sky HD-Angebot. Details zu den Paketpreisen wurden ebenso wie genauer Starttermin noch nicht kommuniziert. „A1 TV steht seit 10 Jahren für

RTL-Chefin Anke Schäferkordt bestätigte den Start im ersten Halbjahr 2014.


M ar k e t i n g & M e d i e n

Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet – 11

Schmackhafte Promotion Seit 23. September dürfen sich Autofahrer auf den Wiener Straßen erneut mit Ritter Sport-Tafelschokolade bewaffnen

„Planquadrat“ von Ritter Sport Wien. Das Ritter Sport „Planquadrat“ in Wien geht in die zweite Runde. Von 23. September bis 25. Oktober „kontrollieren“ Ritter Sport-Promoter an ausgewählten Straßenkreuzungen, ob Autofahrer eine Tafel Ritter Sport mit sich führen. Wer eine der bunten Tafeln vorzuweisen vermag, kann mithilfe eines persönlichen Gewinncodes unter „www.DasPlanQuadrat.at“ einen ganzen Monatsbedarf Ritter Sport gewinnen.

Positives Feedback Die Erfolgsquote der im Mai 2013 durchgeführten Aktion verlangte eine Wiederholung des Ritter Sport Planquadrats. Über 1.500 Gewinnlose wurden in sieben Wochen verteilt, knapp 750 Personen registrierten sich auf www.DasPlanQuadrat.at und gewannen je einen Monatsvorrat Ritter Sport. Die positive Resonanz der Teilnehmer erfreute Wolfgang Stöhr, Geschäftsführer von Ritter Sport Österreich. „Hunderte Ritter-SportFans haben uns aktives positives Feedback zu unserer Kampagne gegeben – das ist bei Promotions schon etwas Besonderes“, so Stöhr. Alle Teilnehmer können mittels Webseite den tagesaktuellen Einsatzplan abrufen. Für jene, die kei-

ne Schokolade dabei haben, gibt es eine augenzwinkernde schriftliche „Abmahnung“ und ein Ritter Sport Mini als Trostpreis.

Erwartungen übertroffen „Bei der Bewertung der Planquadrat Promotion haben neben den qualitativen natürlich auch die quantitativen Ziele eine Rolle gespielt“, erklärt Stöhr. „Wir haben eine Marktforschungsstudie in Auftrag gegeben, um die Erreichung der Ziele messen zu können. Für uns und die Agentur waren die vielen positiven Rückmeldungen sehr erfreulich. Egal ob

über Facebook, Twitter, Telefon oder über E-Mail – viele Konsumenten haben sich die Zeit genommen, nachdem sie ‚erwischt‘ wurden, uns zur Promotion zu gratulieren.“ Was für Wolfgang Stöhr den Erfolg ausmacht? „Eine Promotion ist prinzipiell dann erfolgreich, wenn sich die beworbene Marke in den Köpfen der Konsumenten verankern kann. Dies ist der Fall, wenn man sich an die Marke erinnert, idealerweise in Zusammenhang mit der Promotion. Letztlich muss man den richtigen Medienmix finden.“ (red) PlanQuadrat.at

© Ritter Sport/Gregor Nesvadba (2)

Ritter Sport-Promoter belohnen Treue mit einem Monatsvorrat Schokolade.

Ritter Sport-Promoter bei ihrem Planquadrat-Einsatz auf den Wiener Straßen.

Mein Wien.

Geschäftsführer von Ritter Sport Österreich, Wolfgang Stöhr, freut der Erfolg.

Sendung Hohe Quoten

ATV Meine Wahl Wien. Am Wahlsonntag, dem 29. September, erreichte ATV mit seiner Sendung „ATV Meine Wahl“ in Summe 911.000 Österreicher (weitester Seherkreis). In einer fast vierstündigen Live-Strecke aus dem Parlament informierten Meinrad Knapp und Sylvia Saringer über die Nationalratswahl 2013. Die höchste Durchschnittsreichweite fuhr „ATV Aktuell Wahl Spezial“ um 19:20 Uhr ein. Der Marktanteil bei den 12- bis 49-jährigen Sehern lag hier bei 7,3%, bei den jungen Sehern zwischen 12 und 29 Jahren bei 5,3%. (APA)

Gerhard Koller W24-Moderator

Die Stadt fernsehen. © ATV

Rund um die Uhr exklusiv im Kabelnetz der

und als Livestream auf w24.at

Die Sendung „ATV Meine Wahl“ erreichte in Summe 911.000 Österreicher. W24_KOLLER_216x288ssp_RZ.indd 1

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M e d i e n & A g e n t u re n

12 – medianet

Media for Equity Österreichische Medienhäuser stehen vor unterschiedlichen Herausforderungen

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Erlösquellen, Pioniergeist und ein bisschen Panik

Bank Austria, MediaCom & Jung von Matt/Donau Wien. Bank Austria begeht eine multimediale Werbekampagne für Smartbanking – das neue Beratungsmodell der Bank Austria über Video-Telefonie, Telefon, SMS und Online Banking. Für die Mediaplanung zeichnet MediaCom und für die kreative Umsetzung des „Banking der nächsten Generation“ Jung von Matt/ Donau verantwortlich. Joachim Feher, CEO, MediaCom, dazu: „Uns war es extrem wichtig, dabei innovative neue Wege zu beschreiten, keine einzige Maßnahme zu inkludieren, die in einer Sackgasse endet, und über die intelligente Verschränkung von On- und Offline das Maximum an Reichweite zu bekommen.“

Print-Häuser wollen verloren gegangene Anzeigen ausgleichen – TV auf der Suche nach Werbezeiten. Wien. Medienhäuser – egal ob mit Schwerpunkt TV oder Print – sind auf der Suche nach neuen Erlösquellen, so die Erkenntnis einer Expertendiskussion bei den Österreichischen Medientagen. Das Schlagwort der Stunde heißt dabei „Media for Equity“ – also Medienleistung im Abtausch mit Unternehmensanteilen. Das Modell an sich ist nichts Neues. Prominentes Beispiel ist zum Beispiel der Wettanbieter tipp3, der seit 2001 am Markt um Kunden wirbt. Das Modell dahinter: 56%halten die österreichischen Lotterien; die restlichen 44% teilen sich die Mediaprint (26%) sowie die Bundesländerverlage Beteiligungs GmbH (18%). „Durch die Beteiligung der Medien haben wir es rasch geschafft, eine große Markenbekanntheit in Österreich aufzubauen.“

© Santander Consumer Bank

Soll neue Maßstäbe setzen: vi knallgrau für Santander Consumer Bank.

Wien. Die Santander Consumer Bank Österreich präsentiert sich mit neuer Struktur und frischem Design im Internet. Im Mittelpunkt des Relaunches stehen die Kundenorientierung und Nutzerfreundlichkeit. Die Umsetzung der neuen Website verantwortete die Agentur vi knallgrau. „Gemeinsam mit der Agentur vi knallgrau konnten wir ein Internetportal entwickeln, das mit aktuellster Technik und innovativem Design neue Maßstäbe in Sachen Benutzerfreundlichkeit setzt. Getreu unserem Leitspruch ‚Die Bank für Ihre Ideen‘, stehen der Kunde und die Erfüllung seiner Finanzierungswünsche im Mittelpunkt der neuen Website“, sagt Wolfgang Summer, Bereichsleiter Marketing der Santander Consumer Bank Österreich.

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Michael Fiala

vi knallgrau realisiert Santander-Relaunch

In Mode gekommen

Expertendiskussion bei den Österr. Medientagen: Moderatorin Friederike Müller-Wernhart (Mindshare) mit den Diskutanten Philip Newald (tipp3), Gerhard Riedler (Kronen Zeitung), Michaela Heumann (Kurier) & Markus Breitenecker (ProSiebenSat1. Puls 4).

Was 2001 noch als Experiment gegolten hat, ist im Jahr 2013 in Mode gekommen. Während PrintHäuser eher nach neuen Erlösquellen aus sind, da die klassischen Anzeigen latent einbrechen, steht beim TV-Konzern SevenOneMedia auch noch ein anderer Aspekt im Vordergrund: „Wir wollen uns mit diesen Beteiligungen auch einen Pioniergeist ins Unternehmen holen bzw. diesen aufrechterhalten“, sagt SevenOneMedia-Chef Markus Breitenecker. Einziger Schönheitsfehler: Es gibt in Österreich noch wenig Beispiele, ob das Modell am Ende auch Erfolg verspricht. Breitenecker etwa verweist auf Zalando in Deutschland, wo der deutsche Mutterkonzern einen „Media for

Equity“-Deal eingegangen ist. „Zalando ist in Deutschland bereits im Break-even“, was jedoch von Gerhard Riedler (Kronen Zeitung) im Zuge einer Podiumsdiskussion bei den Österreichischen Medientagen bezweifelt wurde. Riedler selbst steht mit Media4Equity Invest kurz davor, selbst in das Rennen einzusteigen, auch wenn er noch zurückhaltend ist. „Wir haben schlechte Erfahrungen gemacht, wenn man nur am Beifahrersitz Platz nimmt“, sagt Riedler und bekommt von Michaela Heumann (Kurier) inhaltliche Unterstützung: „Nur eine gleichwertige Partnerschaft kann funktionieren. Einfach nur Medienleistung zur Verfügung zu stellen und sich dann zurücklehnen, wird nicht funkti-

onieren.“ Auch Philip Newald von tipp3 pflichtet hier bei und meint: „Das Commitment muss auch auf finanzieller Ebene passieren, denn viele Start-ups brauchen vor allem auch finanzielle Unterstützung.“

Während Print-Häuser mit dem „Media for Equity“-Modell versuchen, ihre immer geringer werdenden Anzeigenvolumina auszugleichen, steht SevenOneMedia vor einer anderen Herausforderung: Der Kerngeschäft TV funktionert laut Breitenecker so gut, dass es eigentlich derzeit fast keinen freien Platz für derartige Projekte gibt, um neu geschaffene Werbezeiten unterzubringen. Neue Sender, wie

von Breitenecker vor einigen Wochen angekündigt, könnten Abhilfe schaffen. Unterschiedlich ist auch die Strategie der Partnerschaft, wie Heumann erklärt: „Der Marktplatz hat sich von der Zeitung ins Internet vertschüsst. Nur mit redaktioneller Leistung kann man die Erlöse in dieser Zeit nicht mehr generieren. Je nach Ziel kann das eine kurz-, mittel- oder langfristige Zusammenarbeit sein. Wir lassen 15 Ballons steigen, möglicherweise stürzen drei ab und ein paar gehen so richtig gut.“ Riedler abschließend: „Es ist nicht der große Umsatzbringer; wir haben einfach Panik, weil die Anzeigen einbrechen und wir das Internet verschlafen haben.“

Auszeichnung Online-Reiseportal der ÖBB nominiert

Spot Ogilvy & Kleine

Sujet Gutmann mit D,M&B

Wien. Das Reiseportal der ÖBB, „oebb.at“, wurde vom Rat für Formgebung für den renommierten German Design Award 2014 in der Kategorie „Audiovisual and digital media“ nominiert. Der Preis zeichnet jährlich international herausragende Projekte und Arbeiten aus dem Produkt- und Kommunikationsdesign aus. Diese Auszeichnung erhielt in dieser Kategorie neben oebb.at nur ein weiteres Unternehmen aus Österreich. Das

Wien/Graz. Kurz vor der Nationalratswahl setzte die Kleine Zeitung mit dem Ogilvy-Video „Lassen Sie sich irgendetwas vorsetzen?“ einen Wahlaufruf. Bis gestern hatten klickten fast 77.000 Menschen den Spot auf YouTube. Ogilvy bedankte sich beim Kunden Kleine Zeitung, „schnell zu einer ungewöhnlichen Idee Ja zu sagen“, sowie bei „Café Landtmann“, „Café Europa“ und „Campus“, wo mit versteckter Kamera gedreht wurde. (red)

Wien. In einer aktuellen Kampagne mit fünf Printsujets werden wesentliche Lebensbereiche der Kundschaft und der dazugehörigen Leistungen der 1922 gegründeten Privatbank Gutmann thematisiert. Vorangegangen ist eine Strategieentwicklung des Kunden gemeinsam mit der umsetzenden Agentur Demner, Merlicek & Bergmann, aus der der Slogan „Geld. Und wie man es behält/Money. And how to keep it “ hervorging. (red)

Keine freien Werbezeiten?

© oebb.at

© Ogilvy

© www.voestalpine.com/blog

Setzen auf Dialog: voestalpine und ambuzzador mit neuem Weblog.

neue Portal der ÖBB ist seit Oktober 2012 online und präsentiert sich recht mutig in Look & Feel. Im internationalen Vergleich hebt sich das Portal durch das Design des virtuellen Bahnsteigs anstelle der meist verwendeten Darstellung von zweidimensionalen Listen und Eingabemasken ab. Durch Integration der ÖBBTestimonials Fälbl und DeLuca werden Kunden auch auf emotionaler Ebene angesprochen. (red)

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

oebb.at bei German Design Award Viral-Wahlerfolg Bank-Kampagne

ambuzzador launcht neuen voestalpine-Blog

Wien. Mit neuer Struktur und frischem Design präsentiert sich der Corporate Blog des weltweit tätigen, stahlbasierten Technologie- und Industriegüterkonzerns voestalpine. Die Konzeption und technische Umsetzung verantwortet ambuzzador und setzt damit erstmals ein Projekt im Rahmen der Social Media-Aktivitäten der voestalpine um. Der Blog gibt unter www.voestalpine. com/blog Einblicke zu den Themen Innovation, Mobilität, Engagement, Energie, Karriere und Events. (red)

Dienstag, 1. Oktober 2013

Umsetzende Agentur create.at und ÖBB sind für oebb.at in Deutschland nominiert.

Ogilvy realisierte den Viralspot und Wahlaufruf für die Kleine Zeitung.

Demner, Merlicek & Bergmann zeichnet für Sujets von Gutmann verantwortlich.


fac t s & b ac k gr o u n d s

Freitag, 1. Oktober 2013

medianet – 13

MindMinutes Tablets und Smartphone verändern die Mediennutzung wesentlich – nur Surfen ist schon lang nicht mehr die Hauptbeschäftigung

Internetnutzung passiert mobil Wien. Der Tablet- und Smartphonebesitz wächst nicht nur in Österreich. Entsprechend verändert sich auch das Userverhalten, wenn es um die Mediennutzung geht. Wie genau, dieser Frage ging die Media-Agentur Mind­share gründlich dieses mal in ihren MindMinutes nach. Das Ergebnis: Die Mediennutzung erweitert sich durch technische Neuheiten und wachsendes Informationsangebot. 24/7 Mediennutzung ist der Konsument mittlerweile gewohnt; möglich wird dies durch die rasante Verbreitung von Tablet und Smartphone.

44%. Großes Potenzial hat das Tablet, das bereits 14% parallel zum TV nutzen – mit steigender Tendenz, wie die wachsende Verbreitung von 9% im Jänner 2012 auf 25% im Juli 2013 zeigt. Insgesamt lässt sich feststellen, dass 69% der 15- bis 59-Jährigen Second Screen parallel zum Fernsehkonsum nutzen.

… am mobile Device Doch die neuen mobilen Geräte werden nicht nur zum Surfen verwendet; damit wird auch immer häufiger online eingekauft und dabei setzt man beim Thema Mobile

Shopping neue Anforderungen und Trends. So haben 30% der 15- bis 59-Jährigen in den letzten sechs Monaten mit ihrem Smartphone oder Tablet über klassische Onlineshops (Zalando, Amazon,…) bestellt und 23% haben dafür sogar kostenpflichtige Apps heruntergeladen. Essenziell also für den Handel, den Mobile-Auftritt zu optimieren oder via App den mobilen Einkauf zu erleichtern. Eingekauft wird übrigens nicht nur on-the-go, 45% der Second Screen Nutzer shoppen schon während des Fern-sehens. www.mindshare.at Quelle: Mindshare MindMinutes

© Panthermedia.net/Phovoi R.

Internetzugriffe finden bereits am häufigsten über mobile Endgeräte statt.

Handy & Co.: Der Gang ins Internet passiert immer mehr über mobile Endgeräte.

Internetnutzung steigt Umso wichtiger ist die Berücksichtigung von Mobile Marketing in der Mediaplanung, um mit der Werbebotschaft über alle Endgeräte präsent zu sein. Tablet und Smartphone begleiten den Konsumenten den ganzen Tag, sodass insbesondere bei den jüngeren Befragten (E 15-29) Internetzugriffe am häufigsten über die mobilen Endgeräte stattfinden. Laut der aktuellen ÖWA Plus ist die mobile Internetnutzung im Vergleich zum Vorjahr um 6 Prozentpunkte auf 41% gestiegen und liegt damit nun vor der Internetnutzung am Arbeitsplatz (36%). Und die Zahlen der MindMinutes: Gut 86% der Smartphonebesitzer (E15-29) gehen täglich ins Internet, bei den Tablet-PC Usern sind es 60%, bei Laptop-Nutzern 65% und bei den PC-Nutzern 58%.

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Auch das Thema Second Screen, also die parallele Nutzung unterschiedlicher Medienquellen oder Devices, spielt eine immer größere Rolle; besonders beliebt ist dabei das Smartphone, das bei 38% der Befragten parallel zum Fernsehen als Second Screen benutzt wird; bei den 15- bis 49-Jährigen sind es

PRVA Online-Voting 2013

Kommunikator

Wien. Der Public Relations Verband Austria (PRVA) sucht den Kommunikator/Kommunikatorin des Jahres 2013 und ruft unter „www. prva.at“ zum Online-Voting auf. Auf der Shortlist der Jury stehen: David Alaba, Cecily Corti, Christian Kern, Johanna Rachinger, Max Schrems. Das Ergebnis der OnlineWahl wird erst am 20. November im Rahmen der PR-Gala im Studio 44 der Österreichischen Lotterien in Wien bekannt gegeben.

Demner, Merlicek & Bergmann

Gesurft wird …

Alois Schober

Eduard Böhler

Young & Rubicam

Wien Nord

© prva.at

Der Award des Jahres: Die Effie Gala steht vor der Tür. Am 6.11. um 18:30 im MuseumsQuartier, Halle E Jetzt Karten sichern unter www.effie.at/effiegala2013 Wer wird Kommunikator der Jahres? Das PRVA-Online-Voting ist eröffnet. iaa13006_effiegala_schober_boehler_216x288_ISOnews26v4.indd 1

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B i z-ta l k C LA S S IC

14 – medianet

Dienstag, 1. Oktober 2013

Geburtstagsfeier

© foto stuhlhofer-wolf

Programmpräsentation

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3 © Fotoatelier Robert Frankl

2 1. Josef Moßhammer bei der Übergabe des Wurst-Radios an Rudolf Kuzmicki, Klaus Schweighofer und Gottfried Bichler; 2. Das Team der Antenne Steiermark feiert die Volljährigkeit und den Erfolg des österreichischen Privatradios.

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1. Marcin Kotlowski (W24), Sigrid Oblak (Wien Holding) und Markus Pöllhuber (W24); 2. Alexander Wrabetz (ORF) und Nikolaus Pelinka (Kobza Media GmbH); 3. Gerhard Koller (W24), Thomas Hintze (UPC Austria); 4. Alexandra Izdebska & Damian Izdebski (DiTech); 5. Heidi Schuller-Hrsua (Aigner PR) mit Michael Buchbinder (SevenOne Interactive); 6. Michael Ludwig (Geschäftsgruppe Wohnen) und Oliver Voigt (Mediengruppe Österreich GmbH).

Stadtfernsehen W24 präsentierte das neue Programm

Wolfgang Fischer und Renate Brauner verfolgten die Präsentation.

Mehr von allem Wiener Stadthalle Am 26. September blieben die Türen der Wiener Stadthalle, zeitgerecht zu den 20. Österreichischen Medientagen, geöffnet. Grund dafür lieferte die Programmpräsentation des Lokalfernsehsenders W24 für die kommende Saison unter dem Motto „Mehr Nachbarn. Mehr Nachwuchs. Mehr Nachrichten“. Zu den 600 Gästen zählten Wolfgang Fischer (Wiener Stadthalle), Sigrid Oblak (Wien Holding), Michael Ludwig (Geschäftsgruppe Wohnen), Christine Spiess (Seestadt Aspern), Alexander Wrabetz (ORF), Martin Biedermann (ORF), Oliver Voigt (Mediengruppe Österreich GmbH), Wolfgang Jansky (AHVV Verlags GmbH), Wolfgang Bachmayer (OGM), Alfred Grinschgl (RTR GmbH), Michael Stix (SevenOne Media Austria), Renate Brauner (Vizebürgermeisterin und Eigentümervertreterin) und viele weitere. (red)

medianet fundstück des tages

Radio Antenne Steiermark feierte den 18. Geburtstag

Dresscode „Yellow“ Dobl Über 2.000 Gäste begrüßten die Gastgeber Rudolf Kuzmicki und Gottfried Bichler zur großen Geburtstagsparty der Antenne Steiermark in Dobl mit dem Dresscode „Yellow“. Das Senderfest war gleichzeitig Auftaktveranstaltung für die gemeinsame Kampagne „Herzhaft Essen“ mit der Landesinnung der steirischen Fleischer. Dem Anlass entsprechend, überreichte Landesinnungsmeister Josef Moßhammer als Geburtstagsgeschenk ein Radiogerät aus Wurst. Zu den Gratulanten zählten unter anderem Klaus Schweighofer und Malte von Trotha (Styria-Vorstände), Bundesministerin Beatrix Karl, die steirischen Landesräte Bettina Vollath, Christian Buchmann, Michael Schickhofer, Gerhard Kurzmann und Johann Seitinger, die Nationalratsabgeordneten Elisabeth Grossmann, Werner Kogler, Mario Kunasek und Josef Muchitsch sowie die Grazer Stadträte Martina Schröck und Mario Eustacchio. Weiters gab Am 3.10. findet der ÖBB Rail es sportliche GeburtstagswünAd in der ehem Zugförderungssche vom Team der 99ers mit leitung Spittelau statt. Prämiert Bernd Vollmann und dem Erwerden die besten Kreativarfolgstrainer-Duo Mario Richer beiten auf ÖBB-Werbeflächen. und „Herbie“ Hohenberger, (Nur mit Einladung). die als Geschenk gelbe Hockeyschuhe übergaben. (red)

tipp des tages

präsentiert von

VKI, Gemeinsam billiger

© www.energiekosten-stop.at

Als „Großkunde“ billiger Die Strompreise im Großhandelsbereich liegen laut VKI um 40% unter jenen der durchschnittlichen Haushaltspreise und diese Spanne will man, agierend als Großkunde für Privathaushalte erreichen. Vonseiten der Initiatoren rechnet man mit bis zu 100.000 Interessierten Haushalten, unter „www.energiekosten-stop.at“ kann man sich bis 16. Dezember unverbindlich und kostenlos anmelden. www.energiekosten-stop.at

Roland Pürzl R9, Regionales Fernsehen Ö. © C. H. Beck

David gegen Goliath Durch einen Zusammenschluss von Zehntausenden Privatkunden gemeinsam als Großkunde agieren – so der aktuelle Plan des Vereins für Konsumenteninformation VKI, um somit am Strom- und Gasmarkt bessere Konditionen für einzelne Haushalte herauszuhandeln.

Karriere

Elizabeth II. Heute, nach 60 Jahren auf dem Thron und manch turbulenter Krise, ist sie als Königin in der Welt so beliebt und geachtet wie selten zuvor – bereits als junge Prinzessin mitten im Medienrummel, später im Kampf um ihre große Liebe Prinz Phillip. Ihre Familie hat sie durch die größte reale „Soap Opera“ unserer Zeit gesteuert und die Monarchie in der Gegenwart neu verankert. 19,95 €, C. H. Beck Verlag, ISBN: 978-3-406-62360-8.

Vernetzt Roland Pürzl, Geschäftsführer büroJetzt, ist als Verkaufsleiter für den neuen, überregionalen Fernseh- und Contentvermarkter R9 tätig. Dieser bietet Werbern die Möglichkeit, österreichweit zentral zu schalten.

© Zinner/Freecard

© W24/Andreas Tischler (4); medianet/Szene1/Monika Fellner (3)

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medianet

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Dienstag, 1. Oktober 2013 – 15

Waggon 31

Der Allround-Caterer CCB betreibt nun die Eventlocation am Riesenradplatz 1 Seite 16

© Schick Catering/Huger

© One Group

eventmarketing Catering 007

Schick Catering bringt im Oktober Casino Royale-Flair nach Wien Seite 21

Hofburg 2.0 R. Danler investiert in IT-Infrastruktur © Hofburg Vienna

© EPA

Nachts im Museum Open House Am 5. Oktober ist wieder „Lange Nacht der Museen“. Bisher besuchten 4,2 Mio. Menschen die „größte Kulturinitiative des Landes“. Heuer werden 700 Museen in ganz Österreich und Liechtenstein bis ein Uhr früh ihre Tore öffnen. Was sich davon abgesehen noch in der Eventlandschaft tut, verraten die Seiten 15 –22

EinzigartigE FEstE Für EinzigartigE gästE! Ob Firmenevent, Jubiläum, Hochzeit oder Geburtstagsfest – das Schick-Cateringteam bietet für jeden Anlass für bis zu 200 Personen das passende Angebot. Ihre individuellen Wünsche liegen uns dabei ganz besonders am Herzen.

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E v en t m a r k e t i n g

16 – medianet special

Dienstag, 1. Oktober 2013

Catering Company Brok Allround-Caterer betreibt neuerdings die gediegene Riesenrad-Lounge „Waggon 31“

short

Feiern unterm Riesenrad

Roland Düringer beehrt den Wiener Stadtsaal

Geschäftsführer Mark Lewis: „Unvergleichlicher Raum für unvergessliche Veranstaltungen.“

Im Stadtsaal mit „Wir – ein Umstand“ zu Gast: Roland Düringer.

Wien. Schräg, schräger, Rebers. Er ist wieder da, der Kabarettist und Musiker Andreas Rebers. Und zwar am 19.10., um in Wien sein erstes Best-of, „Déjà-vu“, vorzustellen. Dazu hat der Mann aus dem „Satire Gipfel“ (ARD) sein geiles E-Piano wieder mit dem berühmten Hirschteppich bedeckt, seine Strapsmaus mit neuen Lederriemen bestückt und seine Stimme vorbereitet. Diese ist, wie viele nicht wissen, weder Bass noch Bariton, sondern Barrique. Rebers singt u.a. Arbeiterlieder in der Tradition Brecht und Bohlen, schreibt politische Chansons der Spitzenklasse und auch die Liebe findet Raum in seinem kleinen Bestiarium. Auch das Trio Kollegium Kalksburg schlägt demnächst (24.10.) im Stadtsaal im Rahmen ihrer CD-Präsentation zu. Die Kalksburgexistenzen haben, zugegeben stark verzögert und nach einigem Hin- und Her, wieder eine CD, „weid sama kuma“, produziert. Und am 23.10. und 13.11 ist dann noch Roland Düringer mit seinem aktuellen Programm „Wir – ein Umstand“ zu Gast in der Mariahilfer Straße 81.

Allround-Caterer

Idealer Event-Rahmen

Als Allround-Caterer liefert die Catering Company Brok neben edlen Eventlocations natürlich auch Planung, Beratung und Realisierung im Fullservice sowie die passenden kulinarischen Köstlichkeiten für Firmen-, Kunden- und Mitarbeiter-Events, Seminare, Großveranstaltungen und natürlich Weihnachtsfeiern. (red)

Mit Waggon 31 betreibt die Catering Company Brok also jetzt eine Location für alle Empfänge – von Cocktailempfängen für bis zu 250 Personen bis hin zu gediegenen Dinners oder Lunches für bis zu 150 Gäste. Auch die Theaterbestuhlung für 80 bis 100 Personen ist ein essenzieller Mehrwert, der

Riesenrad-Lounge „Waggon 31“ – ein spektakulärer Ausblick auf kommende Events.

stadt wien marketing Geschäftsführung resümiert Sommersaison sehr zurfrieden – der Winter kann jetzt kommen

„Film Festival“: mehr als 700.000 Besucher

© Kabarett Simpl

de Gäste aus dem In- und Ausland begeistert und dem einzigartigem Wiener Eistraum.“

Eistraum & Silvesterpfad

© Stadt Wien Marketing/Christian Jobst

Wien. „Wir dürfen auf eine besonders erfolgreiche ‚Film Festival‘Saison mit über 700.000 Besuchern zurückblicken. Das fantastische Wetter sowie das Programm, gepaart mit einem Mix aus Klassik und moderner Musik, lässt das Festival immer mehr zum Publikumsmagnet werden“, freuen sich die „stadt wien marketing“-Geschäftsführer Barbara Forsthuber und Michael Draxler. Auch der September hat mit dem Festival der Tiere, dem Mistfest und dem Weinwandertag die Bundeshauptstadt facettenreich belebt. Die Geschäftsführer weiter: „Und ab jetzt freuen wir uns auf stimmungsvolle Wintermonate, mit unserem Highlights, dem Silvesterpfad, der alle Jahre Tausen-

Neues aus dem Simpl: „Lasst euch gehen!“

Der Wiener Eistraum lockt jährlich über 500.000 Gäste aus dem In- und Ausland an.

1996 ins Leben gerufen, besuchen den Wiener Eistraum jährlich von Ende Jänner bis Anfang März über 500.000 Gäste, die Eislaufvergnügen und Eisstockgenuss inmitten der Stadt erleben möchten. Seit 18 Jahren erfolgte eine stetige Erweiterung der Eisfläche und des programmlichen Angebots. Auch beim längst traditionellen Silvesterpfad strömen bis zu 800.000 Menschen in die Wiener Innenstadt. An vielen Standorten wird an diesem Tag ein buntes Musikprogramm geboten. (red)

Opernring 11 Adresse bietet für Kulinariker, Partylöwen & Entschleunigungs-Fetischisten einen wohligen Dreiklang

V.l.n.r.: Alexandra Schmid, Stefano Bernardin und Ines Hengl-Pirker.

Opernring 11: Kulinarik, Party & Erholung Wien. Was zeichnet ein perfektes Wochenende aus? Wie wär‘s mit kulinarischem Genuss, Feiern in gepflegten Chick und eine himmlische Entspannung als krönender Abschluss? Wenn es machbar wäre, all dies unter einem Dach stattfinden zu lassen, dann ... Es ist machbar! Denn am Opernring 11 findet sich präzise all das unter einem Dach und in einem Haus. Im Restaurant Martinjak

lassen sich die Gäste moderne Interpretationen der Wiener Küche und saisonale Spezialitäten schmecken. Nachtschwärmer zieht es wiederum wegen eines bekannten Hotspots der Partykultur ins Haus, und zwar in den angesagten Club Platzhirsch. Und ausgeschlafen und entspannt wird danach gleich darüber im „Das Opernring“-Hotel – Verwöhnprogramm auf 4-SterneNiveau inklusive. Was kostet die

© Opernring11

Wien. Das Simpl ist mit einer neuen kabarettistischen Revue in den Herbst gestartet. „Lasst euch gehen!“ von Michael Niavarani und Albert Schmidleitner verspricht wieder eine geballte Ladung Humor und Unterhaltung. Bereits der Wortlaut der Simpl-Aussendung deutet daraufhin: „Kümmern Sie sich nicht um die Umwelt und fahren Sie mehr mit dem Auto. Geben Sie sinnlos Geld aus, das Sie nicht haben. Spielen Sie am Automaten und spielen Sie russisches Roulette. Betreiben Sie keinen Sport oder noch besser: Laufen Sie an einem Tag gleich zehnmal einen Marathon. Oder für ganz Verwegene: Seien Sie unmoralisch! Versuchen Sie einmal Sex mit dem eigenen Partner! Nachdem das Leben in Österreich von gefühlten fünf Millionen Vorschriften geregelt wird, verlangen Sie nach noch mehr, um sie alle zu umgehen. (...) Vor allem aber: Frönen Sie grenzenlosem Vergnügen! Besuchen Sie tausendmal die Simpl-Revue „Lasst euch gehen!“ Schauen Sie sich das an!

vieles möglich macht. „Innenarchitektonisch an die Waggons des Riesenrads angelehnt, versprüht unsere ExklusivLounge eleganten Charme. Von der kleinen Pressekonferenz über eine Cocktailparty bis hin zum Galadinner für 150 Personen – jedes Anforderungsprofil ist realisierbar“, fügt Lewis hinzu, der mit Waggon 31 eine Eventlocation mit Cocktail-, Dinner und Theater-Setup bieten kann.

© CCB/Stephan Huger

© Lukas Beck

Wien. Mark Lewis, Geschäftsführer der Catering Company Brok, hat News: „Seit 1. September 2013 vertreiben wir die Eventlocation Waggon 31 an der einprägsamen Adresse Riesenradplatz 1. Unsere exklusive Riesenrad Lounge ‚Waggon 31‘ bietet unvergleichlichen Raum für unvergessliche Veranstaltungen – Größe, Flexibilität, spektakuläre Ausblicke, ein perfektes Küchen- und Servicekonzept sowie modernste Technik natürlich inklusive.“

Zuerst wird gegessen, dann geplatzhirscht (Bild) und anschließend nobel entspannt.

Welt? Mit der Dachmarke Opernring 11 möchte man die Adresse als Hotspot in Wien etablieren und unter dem Motto „Essen, Feiern und Schlafen unter einem Dach“ nicht nur Touristen, sondern auch Einheimische begeistern. Gäste profitieren von der engen Zusammenarbeit der drei an sich autonom funktionierenden Betriebe.

„Automatisch VIP-Status“ Das Management des Opernring 11 unter der Führung von Erich J. Haller lebt den CrossmarketingGedanken schon lange. „Als Gast in einem Betrieb hat man automatisch VIP-Status in den beiden anderen Betrieben. Und das führt dazu, dass sich unsere Gäste rundum wohl fühlen und von unserem Service begeistert sind“, so Haller. Seine Vision ist es auch, die das Projekt Opernring 11 befeuert und antreibt. „Der Opernring 11 soll der Treffpunkt für aufgeschlossene, lebensfrohe Menschen sein, die hohe Qualität in einem ungezwungenem Ambiente und Gastfreundschaft zu schätzen wissen.“ Der Platzhirsch

ist aufgrund der zentralen Lage, des flexiblen Raumkonzepts und modernster technischer Ausstattung ein beliebter Event-Hotspot für nationale und internationale Unternehmen aller Branchen. 400 m� Fläche auf zwei Ebenen bieten Raum für elegante Galadinner, innovative Produktpräsentationen, Lesungen, Konzerte und ausgelassene Feiern. Durch die variable Lichttechnik lässt sich die Eventlocation in unterschiedlichste Stimmungen tauchen und das Ambiente adaptieren – von gediegen bis stylish.

Absolut haubenverdächtig Das Restaurant Martinjak hingegen ist beliebt für seine haubenverdächtige österreichische Küche, die in ungezwungenem Ambiente offeriert wird. Die wenigsten wissen aber, dass sich darüber auch noch ein 4*-Hotel befindet und alle drei Betriebe der selben Eigentümerin gehören sowie vom selben Management geführt werden. Darum lag es auch nahe, sie zu verbinden und so Synergien zu schaffen. (red)


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Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet special – 17

55 Jahre Hofburg Vienna Jubiläum nach Wunsch: Erstes Halbjahr hat Erwartungen erfüllt; heißer Veranstaltungsherbst steht vor der Tür

Management mit Weitblick Wien. Starker Start ins Jubiläumsjahr: Von Jänner bis Juli wurden in der Hofburg Vienna rund 160 Veranstaltungen abgehalten – darunter international beachtete Konferenzen und Tagungen zu humanitären, politischen und medizinischen Fragestellungen. Auch der Herbst-Kalender des internationalen Veranstaltungszentrums, das dieser Tage sein 55. Jubiläum feiert, zeigt sich gut gefüllt. Der Veranstaltungsmix adressiert wieder ein globales Publikum. Die zweite Jahreshälfte startete bereits mit zwei internationalen Firmenmeetings. Mitte September diskutieren Experten auf der „Meteorological Satellite Conference“ (EUMETSAT) über Klimaüberwachungssysteme und aktuelle Forschungsergebnisse. In Kürze stehen Veranstaltungsklassiker am Programm: so etwa die „access“ (7. und 8. Oktober), die heuer bereits ihr zehntes HofburgJubiläum feiert, die Messe „Art & Antique Hofburg Vienna“ (9. bis 17. November) und der „ReiseSalon“ (22. bis 24. November). Galaveranstaltungen wie die „Russische Wirtschaftsgala“ am 24. Oktober und die „Falstaff Rotweingala“ am 26. November zählten zu den weiteren Magneten der belebten Herbst-/Wintersaison 2013.

abhängiger und interaktiver im Sinne der Kunden gehandelt werden, bekundet die Direktorin.

Virtuelle Innenschau Die jüngste Innovation liefert der Google-Konzern mit „Indoor Maps“. Am Programm: Navigation per Smartphone. Konnten User bisher nur Orte auf der Straßenkarte finden, Routen- und Wegbeschreibungen aufrufen und ihre Ziele von außen erkunden, sind seit Ende Juli auch die genaue Innenschau und Online-Erstbegehungen virtuelle Realität. Potenzielle Gäste können in die Kartenebenen der

Hofburg Vienna hineinzoomen, zwischen den einzelnen Etagen wechseln und sich vorab durch die historischen Räumlichkeiten führen lassen. Im Spätherbst soll auch die neue Website, die auf responsive Design basiert und mit neuen Saal- und Etagenplänen für die Veranstaltungsplanung optimiert sein wird, online gehen. Danler: „Ziel ist es, mit all diesen Aktivitäten und durch exzellentes Service die Kundenbindung zu intensivieren und speziell in unserem Jubiläumsjahr neue Maßstäbe im internationalen Kongress- und Veranstaltungsgeschehen zu setzen.“ (red)

© Hofburg Vienna (2)

Schwerpunkte 2013: Dialog, Interkulturalität und Infrastruktur-Update.

Auch 2013 am Kalender: Internationale Großkongresse mit über 2.000 Teilnehmern.

„All You Need Is Love.” John Lennon, 1967

Höchste Qualität, perfekte Inszenierung! Höchste Qualität Perfekte Inszenierung Professioneller Service

Interkultureller Dialog Um hier die Gastgeberrolle bestmöglich erfüllen zu können, ist der Blick durch die interkulturelle Brille zu schärfen. „Mittlerweile hat die Hofburg Kunden aus über 30 Nationen“, erzählt Renate Danler, Direktorin der Hofburg Vienna. Der Vielzahl an Religionen und Kulturen sei mit viel Sensibilität und Empathie – vor allem im Catering – zu begegnen. Mit einem eigenen Diversity Management, interkulturellen Schulungen des Teams sowie Engagement in neuen Hoffnungsmärkten stelle man sich diesen Herausforderungen.

Green Meetings & Events Regionale & Saisonale Speisenangebote

„Höchster Genuss durch Liebe zum Detail” Franz Happ, Küchenchef

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Infrastruktur-Offensive Auch sonst werden inhouse neue Zugpferde gesattelt: Für Hybrid Meetings hat man in Maßnahmen zur Systemsicherung investiert. „Gerade größere Konferenzen integrieren redundante Infrastrukturen in ihre Kommunikation; dieser Trend dürfte in den nächsten Jahren deutlich zunehmen“, sagt Danler und setzt auch im eigenen Unternehmen verstärkt auf die elektronische Karte. In der ersten Jahreshälfte wurden verstärkt mobile Arbeitsprozesse, Devices und hybride Dienstleistungen ausgebaut. Demzufolge könne nun noch schneller, ortsun-

Hofburg Vienna-Direktorin Renate Danler: „Investieren in IT-Infrastruktur“.

Mittagessen im Büro

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E v en t m a r k e t i n g

18 – medianet special

short

Wiener Stadthalle: 55 Jahre große Bühne

Dienstag, 1. Oktober 2013

Reise und Planung Individuelle Transportlösungen werden zu einem professionellen Gesamtpaket geschnürt

Blaguss: Image-Transport

Die Wiener Stadthalle (Bild: Aufnahme von 1969) feiert ein Jubiläum.

Wien. Die Wiener Stadthalle feiert heuer ihr 55jähriges Bestehen. Seit 21. Juni 1958 wurden mehr als 10.000 Konzerte, Shows, Sportevents oder Messen für 65 Mio. Fans abgehalten. „Die Wiener Stadthalle ist seit Jahrzehnten Bühne für die größten Events wie für die Auftritte heimischer und internationaler Stars“, so Geschäftsführer Wolfgang Fischer. Der ORF hat zum Jubiläum eine Dokumentation mit historischen und aktuellen Fakten und Anekdoten gestaltet, die Anfang September ausgestrahlt wurde.

Eventmanager tagen im Design Center

Wien. Großveranstaltungen, Events, Incentives und die passende Transportorganisation – das sind Disziplinen, die das Reiseunternehmen Blaguss beherrscht. „Dafür bündeln wir unser Know-how aus Reise und Planung mit unseren Shuttle Service-Kompetenzen aus unserem Unternehmen“, sagt Geschäftsführer Thomas Blaguss: „Mit diesem Portfolio können wir unseren Kunden vollkommen individuelle Lösungen für die Organisation und Durchführung des Transports, das sogenannte Dispatching, zu ihren Veranstaltung anbieten – ein professionelles Gesamtpaket, das bequem, sicher und zuverlässig funktioniert.“ Blaguss ist für kleine Gruppen von acht Personen bis hin zu mehreren Tausend Teilnehmern gerüstet. Das konnte das Unternehmen bereits bei Großveranstaltungen wie den Festivals Nova Rock oder Frequency unter Beweis stellen.

Aber gerade auch der Shuttle Service zu firmenspezifischen Events, wie etwa die OMV Weihnachtsfeier, zählt zum Geschäftsfeld des Traditionsunternehmens; hier wurden die Mitarbeiter vom Büro in die Innenstadt gefahren und in den Nachtstunden zu einem Zielort zurückgebracht. Das Blaguss Dispatching sorgt für einen bestens organisierten Transportablauf. Täglich 24 Stunden einsatzbereit, lassen sich für jeden Anlass die idealen Zeitabläufe planen und einhalten. Die Qualität bei Service und Ausstattung der Busse ist immer auf hohem Niveau – ob als Shuttle zu und von Kongressen, Tagungen oder Seminaren oder als Reiseveranstalter von Incentives und Reisen für Vereine, Schulen oder Firmen. Von großen Gruppen bis hin zur individuellen Betreuung – Blaguss erfüllt die Ansprüche für Mitarbeiter und Geschäftspartner. (red)

„Erfolg Hoch3“: Impuls für die Eventszene wie maßgeblich und einprägsam in Erinnerung bleiben. Und genau dafür wurde von Happy&Ness das

Konzept Erfolg Hoch3 entwickelt. Es bietet eine erlebnisreiche Inszenierung, die Fachinformationen,

Einprägsam und spannend In Zeiten wie diesen – das neue Antikorruptionsänderungsgesetz ist seit 2013 in Kraft – sollen Firmenevents immer im direktem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit des Unternehmens stehen, als sachlich gerechtfertigt und compliancekonform gelten. Weiters sollen Fachinformationen, aktuelle Themen und Produktneuheiten in den Mittelpunkt gestellt werden. Zu guter Letzt soll der Event spannend und kurzweilig sein so-

© Mirja Geh

© Design Center

Linz. Am 3. Dezember trifft sich Österreichs Eventbranche beim 4. Eventmanager Congress im Design Center Linz. Dabei berichten Experten über spannende Themen der Branche: Die Teilnehmer des Eventmanager Congresses haben die Möglichkeit, kostenlos auszustellen. Am vorangehenden Abend wird der „Austrian Event Award“ vergeben.

Geschäftsführer Thomas Blaguss: „Individuelle Lösungen für das Dispatching“.

Wissenstransfer Happy&Ness-Konzept besticht durch innovative, interaktive und compliancegerechte Elemente

Wien. Die Kommunikations- und Eventagentur Happy&Ness hat ein neues Eventformat entwickelt. „Erfolg Hoch3“ stellt den Wissenstransfer in den Vordergrund und punktet durch innovative, interaktive und compliancegerechte Erlebniselemente. Österreichs Veranstalter treffen sich Anfang Dezember in Linz.

© Blaguss

© Votava

Das Reise-Know-how wird mit den Shuttle Service-Kompetenzen im Unternehmen kombiniert.

Interaktive Elemente bei den Gästen und technische Highlights auf der Bühne.

Themen und Produkte flexibel in das Eventformat integriert und mit innovativer Live-Interaktion nachhaltig bei den Besuchern verankert. Happy&Ness-Geschäftsführer Roman Szeliga dazu: „Die bisherigen Kunden sind vom neuen Konzept begeistert, was uns natürlich sehr freut, denn wir wollen mit diesem Format neue Veranstaltungsimpulse im Trend der Zeit setzen.“ Mit Erfolg Hoch3 werden mehrere Ebenen der Kommunikation ermöglicht. Zudem ist der Event durch die Dramaturgie und die eingesetzten kreativen Inszenierungsmittel emotional lebendig, einmalig und unvergesslich. Das Format eignet sich für Unternehmen jeder Branche. Eventelemente wie Location und Catering sind flexibel. Das neue Wissensformat gilt als neuer Impuls in der Corporate Eventszene.

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Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet special – 19

ThirtyFive Der Eventspace im 35. Stock der Vienna Twin Towers lockt mit einer atemberaubenden Aussicht über die Skyline der Bundeshauptstadt

Eventlocation mit 360°-Wienblick Wien. Das ThirtyFive, Eventlocation im 35. Stockwerk der Vienna Twin Towers, bietet einen Ausblick der besonderen Art: 360 Grad Rundumblick über die Bundehauptstadt und ihre Skyline. Der atemberaubende Fernblick der Penthouse-Etage bildet einen stimmungsvollen Hintergrund für für Business-Veranstaltungen und private Festlichkeiten jeder Art. Darüber hinaus punktet der Eventspace durch modernstes Designer-Ambiente, hochmoderne technische Komplettausstattung und erstklassigen Service. Dementsprechend konnte das ThirtyFive seit seiner Eröffnung bereits zahlreiche Kunden begrüßen.

Veranstaltungsreigen abgehalten. Mit mehr als 40 Top-Events hat man ein fulminantes erstes Halbjahr hingelegt. So platzierten unter anderem Firmen wie Microsoft Österreich, Bisnode Austria, Sony Europe, HP Austria, PSA Peugeot Citroen und Böhringer Ingelheim ihre Events in der Top-Location. Bis zum Jahresende 2013 wurden bereits jetzt knapp 50 Veranstaltungen fixiert. Besonderes Highlight des ThirtyFive ist „die längste Tafel der Stadt“: Bis zu 180 Personen können daran Platz nehmen und die einzigartige Aussicht über ganz Wien genießen. Italienisches Design-

mobiliar von Living Divani und eine Galabestuhlung von Philippe Starck sorgen für ein stimmungsvolles Ambiente. Auf Wunsch kümmert sich das Locationmanagement des ThirtyFive auch um die komplette Organisation und Abwicklung der Veranstaltung – beginnend bei Graphic Design und Produktion der Einladungen bis hin zur Organisation des Rahmenprogramms und der Verpflegung der Gäste. Auch außergewöhnliche Dekorationsideen sowie Presseinszenierungen inklusive der Einladung und Betreuung von Journalisten und VIPs werden professionell umgesetzt. (red)

© ThirtyFive

Designermobiliar und die längste Tafel Wiens unterstreichen die Exklusivität.

Das ThirtyFive bietet u.a. Designmobiliar und einen unvergleichlichen Rundumblick.

Erfolgreicher Start Vom Pressefrühstück über Seminare und Pressekonferenzen bis hin zum Galadinner wurde im ThirtyFive bereits ein vielfältiger

Award Neue Einreichfrist

Event-Hotspot

© Eventwerkstatt

Linz. Am 2. und 3. Dezember trifft sich in Linz die Eventszene unter dem Motto „Vom Spektakel zum Sinn“. Am 2.12. werden die Auszeichnungen zum 17. „Austrian Event Award 2013“ überreicht und am 3.12. der 4. Eventmanager Congress abgehalten. Die Anmeldungen zum 17. Austrian Event Award 2013 gehen aktuell in die letzte Runde, die Anmeldefrist wurde verlängert. Einreichunterlagen müssen bis spätestens Freitag, den 4. Oktober, in der Eventwerkstatt eingelangt sein, eine weitere Fristverlängerung gibt es nicht. Die Verleihung der Event Awards 2013 wird in 11 Kategorien sowie dem Sonderpreis „Green Events“ vorgenommen. Die Auszeichnung der Preisträger erfolgt im Rahmen einer Abendveranstaltung am 2. Dezember im Design Center Linz. OnlineAnmeldung und Informationen finden sich unter „www.eventaward. at“. „Eventmarketing ist als Tool, mit dem man Botschaften, Werte und Image von Marken und Unternehmen nachhaltig transportieren kann, nicht mehr wegzudenken“, so Walter Ilk, Geschäftsführer der Eventwerkstatt und Veranstalter des Austrian Event Award. Am 3. Dezember lädt das Design Center Linz zum 4. Eventmanager Congress; im Rahmen dieser Veranstaltung berichten internationale Experten über aktuelle Themen der Branche. In der begleitenden „Event Expo“ finden sich Produkte, und Dienstleistungen aus dem Bereich der Eventindustrie. (red)

Walter Ilk, GF der Eventwerkstatt, ist Veranstalter des Austrian Event Award.

W W W.E V E N T.C I N E P L E X X . AT

C I N E P L EXX BIZZ

W O I H R E V E R A N S TA LT U N G Z U M E R L E B N I S W I R D. Ö S T E R R E I C H W E I T.


E v en t m a r k e t i n g

20 – medianet special

Dienstag, 1. Oktober 2013

Lux&Lauris Die niederösterreichischen Catering-Profis wollen auch in Zukunft im Premium-Segment weiterwachsen

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Individualität am Campus

PS-starke Erlebnisbox für Enthusiasten

Neben vielen Supreme-Events sicherte man sich auch zwei Lokale am Top-Standort „Campus WU“. © Jochen Schweizer GmbH

Wiener Neudorf. Seit Jahren ist das Catering- und Event-Unternehmen Lux&Lauris im Premiumsegment beheimatet und erfreut sich stabiler Wachstumsraten. „Wir bringen konsequent Hochleistungen und gehen den Weg der kontinuierlichen Verbesserung. Unser Ziel ist es, zu begeistern – jeden einzelnen Gast“, ortet Geschäftsführer und Inhaber Christoph Bauer die Gründe für diese Entwicklung.

Die Box „Traumauto fahren“ lässt Aficionados zum Schalthebel greifen.

© Foto Wilke

Die Ziele des Supreme Caterers sind klar definiert. „Wir machen Klasse – nicht Masse. Das bedeutet, dass wir auch bei Veranstaltungen großer Größen jeden einzelnen Gast individuell betreuen können“, so der Catering-Profi. Bauer konnte mit seinem Team im ersten Halbjahr bereits zahlreiche Topevents umsetzen, darunter unter anderem die „Spring Tour

Auch die Fete Imperiale in der Spanische Hofreitschule verantwortete Lux&Lauris.

Krainerhütte Das niederösterreichische Seminar- und Eventhotel bietet seinen Gästen E-Bikes und Nachhaltigkeit

Mit E-Trekking-Bikes ins Geländevergnügen Baden. E-Bikes sind mittlerweile fixer Bestandteil auf Österreichs Straßen. Eine neue Generation erlaubt nun auch, diesen ökologisch verträglichen Fahrspaß ins Gelände zu bringen. Zu einem der ersten Anbieter dieser Idee zählt das Seminar- und Eventhotel Krainerhütte.

bergauf und bergab geht. So nutzen auch viele Seminarteilnehmer das Angebot und fahren am Abend nach den Vorträgen zum Beispiel zum Heurigen nach Baden oder machen einen Abstecher in den Weinort Sooss. Beide Ziele sind über den neuen Helenenradweg in 20 bis 30 Min. ohne große Anstrengung zu erreichen. „Die Krainerhütte ist durch die besondere Lage inmitten des 50.000 m� großen Spirit Parks ein ganz spezieller Ort, um mit unserem Team gemeinsam für uns Menschen, unsere Natur und nachfolgende Generationen einen sinnvollen Beitrag leisten zu wollen“, erklärt Geschäftsführer Josef Dietmann das Nachhaltigkeitskonzept seines Hauses. (red)

Komfortabler Geländespaß Die Haibike XDuros sind mit einem 250 Watt Mittelmotor von Bosch, einer Shimano XT-Schaltung und einer Fox-Federung ausgestattet. Vier Unterstützungsmodi sorgen dafür, dass es mit den XDuros im Naturschutzgebiet Helenental oder am Hohen Lindkogel ganz leicht und fast ohne zu schwitzen

© Krainerhütte

Venedig in der Event Pyramide Vösendorf

Individuelle Betreuung

© One-Group

München. Mitte September stand für Autobegeisterte ganz im Zeichen der 65. Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt am Main. Auf der weltgrößten Automobilmesse präsentieren Hersteller wie Ferrari, Corvette oder Porsche ihre Produktpremieren und -neuheiten. Für alle, die sich den Traumwagen nicht direkt bestellen können und es nicht zur Messe geschafft und keine der begehrten Probefahrten ergattert haben, hat Erlebnis-Anbieter Jochen Schweizer genau das Richtige. Mit der Erlebnis-Box „Traumauto fahren“ können Liebhaber selbst hinter dem Steuer ihres Traumautos Platz nehmen. Mit einer Auswahl aus über 220 pferdestarken Erlebnismöglichkeiten namhafter Marken wie Lamborghini Gallardo, Ferrari F360 Spider Cabrio und Mercedes-Benz SLS AMG sollte für jeden etwas Passendes dabei sein. Weitere Specials wie zum Beispiel Feuerwehrauto oder Trabant Cabriolet runden das Angebot ab. Der beiliegende Katalog bietet Informationen zu Geschichte und Technik der einzelnen Marken und Fahrzeuge.

2013“ im Magna Racino und das „Pre-Opening-Dinner“ des neuen WU-Campus. Dabei sieht man sich als Fullservice-Anbieter, der jeden Event maßschneidert. Besonders stolz ist Bauer auf die schnelle Reaktionszeit und kurze Kommunikationswege. Als weiteres Standbein hat sich der Unternehmer zwei Lokale am Top-Standort „Campus WU“ im zweiten Wiener Bezirk gesichert. „Wir haben soeben beide eröffnet und sind schon jetzt vom Feedback und Zuspruch begeistert – es bereitet Freude, außergewöhnliche Konzepte zu realisieren“, erklärt Bauer. „Das Campus“ im Industrial-Vintage Look fokussiert auf Burger und Flammkuchen, Highlight ist das „Beer-Flavoring“. Im „Nykke“ regiert nordisch-weißes Design mit vielen Farbtupfern und skandinavischen Snacks von Smorrebrot bis Hot-Dog und täglichen „Dag-Bowls“. (red)

Hotelmanager Josef Dietmann und Karl Kölbl von Haibike testen das neue Angebot.

impacts Catering & Events Umsetzung von Top-Events wie ORF-Programmpräsentation 2014 und IAB webAd Gala

Wien. Die Austria Trend Hotels & Resorts der Verkehrsbüro Group sind ein idealer Ausgangspunkt für City- und Geschäftsreisende. „Ob Betriebsfeier, Meeting, Galadinner oder Tagung – auf über 11.000 m2 bieten die Wiener Austria Trend Hotels für jeden Anlass die perfekte Location und Veranstaltungsorganisation“, meint Geschäftsführer Andreas Berger. Dazu gehört auch die Eventhotel Pyramide in Vösendorf bei Wien. Das ****SterneHotel mit 458 Zimmern inmitten einer 90.000 m2 großen Grünanlage bietet ein modernes Kongress Center, in der 42 m hohen Glaspyramide haben bis zu 4.000 Gäste Platz. Zu den beeindruckendsten Veranstaltungen bisher zählen eine Hochzeit, für die die Pyramide in Venedig verwandelt wurde und wo echte Gondeln für Atmosphäre sorgten, sowie eine Galaveranstaltung eines internationalen IT-Unternehmens für 6.000 Gäste samt Show der US-Sängerin Anastacia.

Grüne Events nicht nur für Geheimagenten Wien. impacts Catering & Events konnte vor Kurzem hochrangige Vertreter der österreichischen Werbe- und Medienbranche sowie zahlreiche Prominente aus allen Bereichen mit erlesenen kulinarischen Gaumenfreuden verwöhnen. Bei der ORF-Programmpräsentation 2014 informierten Generaldirektor Alexander Wrabetz, Kaufmännischer Direktor Richard Grasl, Fernsehdirektorin Kathrin Zechner sowie Oliver Böhm, COO der ORF-Enterprise, im ORF-Zentrum über die Highlights der kommenden Saison. Aber auch die Cateringprofis konnten mit einer gelungenen Inszenierung aufwarten. Etwa 1.000 Gäste genossen das Buffet, das als Komposition aus Farben, Düften und Geschmack gestaltet war. Zusätzlich sorgten Live Cooking-Stationen für Show-Effekte. So wurden unter anderem Marillenpalatschinken vor den Augen der Interessierten flambiert. Die zum elften Mal vergebenen Auszeichnungen für Österreichs beste Online-Werbekampagnen standen ganz unter dem

Motto „Geheimagenten 007“. Bei der IAB webAd 2013 Gala, einem schon traditionellen Branchentreffpunkt, sorgte impacts für Wohl und Unterhaltung der Besucher, die dem Dresscode „Geheimagenten“ und „Bond-Girls“ folgten. Dementsprechend waren auch die Räumlichkeiten und Buffetkompositionen gestaltet. Beim Welcome-Drink lautete die Frage daher: „Wollen Sie Ihren Martini geschüttelt oder doch

lieber gerührt?“ In diesem Rahmen konnten die Sieger gefeiert werden, aber auch der Expertenaustausch kam nicht zu kurz.

Konsequent nachhaltig Veranstaltungen stehen immer mehr im Blickfeld der Öffentlichkeit. Green Meetings und Events bieten Unternehmen eine Vielzahl an Vorteilen. So können ein posi-

© impacts

Geschäftsführer Andreas Berger verantwortet 11.000 m² Eventfläche.

Bei großen Events sorgen unter anderem Live Cooking-Stationen für Show-Effekte.

tives Image aufgebaut, aber auch ökonomische Vorteile lukriert werden. Von der elektronischen Einladungspolitik über die digitale Speisenpräsentation bis hin zum nachhaltigen Equipment wird seitens impacts alles geboten. Das Hauptaugenmerk liegt auf der kulinarischen Vielfalt regionaler und biologischer Speisen, wie zum Beispiel dem Filet vom heimischen Bio Rind, das auf eigenen Umluftgrillern zubereitet wird. Als süße Verführer sind auch handgemachte Fair Trade-Pralinen sehr beliebt. Um den bewussten Umgang mit biologischen und heimischen Lebensmitteln und die nachhaltige Nutzung vorhandener Ressourcen zu gewährleisten, wird mit österreichischen Partnern und Lieferanten wie dem Biohof Niedermayer zusammengearbeitet. Kurze Transportwege und konsequente Abfall- und Energiewirtschaft sind heute selbstverständlich. So können Kunden gemeinsam mit impacts eine Vorreiterrolle bei Umweltschutz und Nachhaltigkeit übernehmen. (red)


E v en t m a rket i n g

Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet special – 21

Schick Catering Im Rahmen eines Events im Oktober vereinen die Cateringprofis heimische Köstlichkeiten mit britischem Charme und Flair

Wiener Küche mit James Bond Wien. Professionalität und Charme: Diese beiden Eigenschaften treffen auf den wohl berühmtesten Geheimagenten der Welt, James Bond, und das Wiener Unternehmen Schick Catering gleichermaßen zu. Im Oktober kommt es auf einem Event der Firma Modern Mind Marketing zu einer Verbindung von beiden. Für das „James Bond-Catering“ hat Schick nicht nur die kulinarische Verpflegung in Form von Speisen und Getränken übernommen. „Darüber hinaus zeichnen wir auch für Gesamtplanung und -organisation verantwortlich“, beschreibt Schick-Direktor Peter Buocz die Aufgaben und ergänzt: „Unter anderem wird es Fotografen geben und einen Spieltisch, damit die Gäste das Flair von ‚Casino Royale‘ hautnah erleben können.“ Neben diesem Highlight freut sich Schick Catering schon jetzt über ein erfolgreiches Jahr 2013.

So haben, erklärt Buocz, Anfragen für Caterings stark zugenommen – „speziell für Herbst und Weihnachten 2013.“ Daraus resultierend, erhofft sich das Unternehmen auch eine Steigerung der definitiven Buchungen.

Saisonale Arrangements „Bereits heuer konnten wir bestehende Kooperationen festigen. Diesen Trend wollen wir natürlich auch im nächsten Jahr fortsetzen“, so Peter Buocz, der gemeinsam mit seinem Team den Kunden auch 2014 Neues bieten will und wird: „Wir planen eine Erweite-

rung unseres Angebots. Neben den bereits bekannten Konzepten wird es im kommenden Jahr auch saisonale Arrangements geben, die die Besonderheiten der jeweiligen Jahreszeiten aufgreifen werden.“ Schon jetzt reicht das Spektrum von Schick vom Stehcocktail über Buffets und Menüs bis hin zur „Alt-Wiener Schmankerl-Reise“, einem kulinarischen Streifzug durch die ehemaligen Kronländer der k.u.k. Monarchie. Buocz: „Neben den Köstlichkeiten aus unserer Küche kümmern wir uns natürlich auch gern um das passende Rahmenangebot.“ (red)

© Schick Catering/Stephan Huger

Für das Jahr 2014 ist eine Erweiterung des Angebots geplant.

Schmankerl aus der Wiener Küche und andere kulinarische Genüsse von Schick.

ACV Zuverlässiges WLAN

Voll ausgestattet

© IAKW-AG/Marius Höflinger

Wien. Was noch vor einigen Jahren eine „Nice to have“-Option war, hat sich mittlerweile zu einem wichtigen Kriterium bei der Auswahl von Veranstaltungsorten entwickelt: die Verfügbarkeit von stabilem WLAN. Daher wurde nun auch das Austria Center Vienna mit neuer Technologie ausgestattet, die es erlaubt, mit Tausenden (mobilen) Geräten gleichzeitig auf das WLAN-Netz zuzugreifen. Die ersten wichtigen Testläufe wurden bereits im Frühjahr 2013 positiv absolviert, berichtet Susanne Baumann-Söllner, Vorständin der IAKW-AG, die das Austria Center Vienna betreibt: „Beim Kongress der European Geosciences Union im April konnten mehrere Tausend Laptops gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit im Netz arbeiten. Zudem waren parallel die meisten Teilnehmer mit ihren Smartphones online. Zu Spitzenzeiten verzeichneten wir 10.000 User. Kapazität nach oben ist noch gegeben.“ „Die Rückmeldung der Besucher ist durchweg positiv – und das Austria Center kann nun sogar komplett papierlose Kongresse durchführen“, ergänzt Elmar Gruber, der als technischer Leiter der Firma H82 für die WLAN-Umsetzung verantwortlich ist. „Die Lösung zeichnet sich durch hohe Stabilität und hohes Durchsatzvermögen aus. Trotzdem bleibt die Verwaltung einfach zu handhaben.“ Insgesamt wurden im gesamten Austria Center über 90 Access Points angebracht. (red)

Austria Center Vienna: stabiles WLAN für Tausende Besucher gleichzeitig.

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„Eventmarketing ist als Tool, mit dem man Botschaften, Werte und Image von Marken und Unternehmen nachhaltig transportieren kann, nicht mehr weg zu denken.“ sagt Walter Ilk, Geschäftsführer der Eventwerkstatt und Veranstalter des Austrian Event Award. Auch heuer bestimmt die Fachjury in 11 Kategorien jeweils bis zu 5 Nominees und je einen Preisträger in Gold. Zusätzlich wird der Sonderpreis für Green Events vergeben.

INFO:

Am 2. und 3. Dezember trifft sich in Linz die Eventszene unter dem Motto „Vom Spektakel zum Sinn“. Als erstes Programmhighlight erwartet Sie eine Führung im Musiktheater Linz am 02. 12 um 16:00 Uhr. Anmeldung unter tagung@linztourismus.at. Um 18:00 Uhr beginnt die Veranstaltung des Austrian Event Award 2013. Am 03.12.2013 lädt das Design Center Linz zum 4. Eventmanager Congress ein. Informationen unter www.reglist24.com/eventmanager

Verleihung:

Abendveranstaltung am Montag, 02.12.2013, im Design Center Linz, Europaplatz 1, 4020 Linz

Online-Anmeldung und Infos: unter www.eventaward.at (veranstaltet von www.eventwerkstatt.at)

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E v en t m a r k e t i n g

22 – medianet special

Dienstag, 1. Oktober 2013

Putz&Stingl Vorliegende Zahlen des letzten Geschäftsjahrs sind die zweitbesten der 21-jährigen Firmengeschichte

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Guter Grund zum Feiern

Casinos Austria bauen Kulinarik-Bereich aus

© Casinos Austria

Mödling. 1992 gründeten Gert Zaunbauer und Christoph Valencak noch als Studenten Putz & Stingl. Nach einigen Transformationen ist das Unternehmen seit 2000 eine Full-Service-Agentur und zweifacher Gewinner des Austrian Event Awards. Die Bilanz des letzten Halbjahrs fiel besonders gut aus und lieferte das zweitbeste Ergebnis in der 21-jährigen Firmengeschichte. Profitieren sollen davon nun nicht nur Kunden, sondern auch die 16 Mitarbeiter.

In Bregenz kommen Casinos AustriaBesucher kulinarisch auf ihre Kosten.

Jung und wild stimmt nicht so ganz

Ein ausgezeichnetes Jahr „Es war ein ausgezeichnetes Jahr und ein wunderbares Geschenk an uns selbst“, schwärmt Zaunbauer. „Und das im Jahr eins nach unserem Jubiläum“, fügt er hinzu. Diese Entwicklung trägt laut Zaunbauer dazu bei, die Motivation zu steigern und bringt das Unternehmen in die angenehme Lage, über

Gert Zaunbauer ist verantwortlich für Event-Management & Live-Kommunikation.

Steiner Familyentertainment versteht es, Bedürfnisse von Eltern und Kindern bei Events gleichermaßen zu erfüllen

„Kinder sind das ehrlichste Publikum!“ Stetten/Korneuburg. Mit über 300 Events und Promotions pro Jahr hat sich Robert Steiner in den letzten 20 Jahren zur erfolgreichsten B2B-Agentur auf dem Kinder- und Family-Event-Sektor entwickelt. Der bekannte Entertainer aus dem ORF Kinderprogramm setzt mit seiner Agentur in Stetten/Korneuburg Eventserien für die ganze Familie um.

Kreativität und Zielgruppe

© ORF/Hans Leitner

Wien. Wer in Österreich am Abend ins Casino geht, tut das oft auch des guten Essens wegen. Dass man dafür bei Casinos Austria an der richtigen Adresse ist, zeigt jeder einzelne der zwölf österreichischen Betriebe mit seinem Gourmetangebot. In sechs von zwölf Casinos werden die Gäste durch das Küchenteam des Tochterunternehmens Cagast (Casinos Austria Gastronomie Betriebs GmbH) bekocht. Die Gaumenfreuden entsprechen dabei auch den höchsten Ansprüchen, denn drei der sechs hausintern betriebenen Restaurants wurden zuletzt mit Gault Millau-Hauben ausgezeichnet, namentlich die Restaurants in Velden, Bregenz und im Kleinwalsertal. Für Casinos Austria ist dies Bestätigung, beim KulinarikAngebot den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. So wird die Cagast ihr Können ab Jänner 2014 im Casino Baden, einem Standort mit traditionell hoher Besucherfrequenz, unter Beweis stellen. Der Pachtvertrag zum Betrieb des Badener Casinorestaurants mit Do & Co wurde Anfang September in beiderseitigem Einvernehmen gelöst. Für den Standort Innsbruck hat Casinos Austria entsprechende Verhandlungen bereits im August abgeschlossen. Ab 1. Oktober 2013 wird dort der Restaurant- und Barbereich von der Cagast betrieben.

weitere Investitionen nachzudenken. Bereits in Planung ist dabei der Ausbau des Firmengebäudes, ein Architekt hat bereits Pläne entworfen und vorgelegt. Auch personell konnte man aufstocken und holte den 22-jährigen Max Pöhnl mit ins Boot. Aktuell setzt Putz & Stingl diverse Projekte quer durch alle Branchen um. Im Frühjahr gewann die Agentur den Pitch für einen Drei-Jahresvertrag mit der Robert Bosch AG und arbeitet derzeit am diesjährigen „Technik fürs Leben-Preis“, der sich an HTL-Absolventen richtet und im Frühsommer 2014 mit der Siegerehrung seinen Höhepunkt finden wird. Weiters ist man verantwortlich für die derzeit laufende Promotionaktion von Ritter Sport. Für die Fiat Group sind Veranstaltungen gerade am Laufen oder werden geplant. Mit der „EDUC8 Live“ wird Anfang November eine digitale Lehrmittelmesse organisiert. (red)

© Putz & Stingl

Ausbau der Geschäftsleistungen und eine Aufstockung des Firmengebäudes sind bereits in Auftrag.

300 Events und Promotions im Kindersektor absolviert Robert Steiner jährlich.

Einzigartig macht das Portfolio von Steiner die Erfahrung und die Kreativität, mit der die Veranstaltungen konzipiert und auf Familien zugeschnitten werden: „Kinder kommen nie allein zu Veranstaltungen, also haben wir gelernt,

auch die Eltern professionell zu bedienen. Die Kombination aus Spiel, Show und Unterhaltung macht einen perfekten Family-Event aus“, so Robert Steiner, Eigentümer und Geschäftsführer. Das Portfolio der B2B-Agentur besteht neben der Ideenentwicklung, Planung und Umsetzung von Familyevents und Promotions u.a. aus der Produktion und dem Verleih von Charakteren und Puppen. Die liebenswerten Stars aus Film und Fernsehen sind allseits gern gesehen. Die Puppen- und Kostümfiguren bringen die Kinder zum Staunen und entführen sie in die fantastische Welt der Fabelwesen. „Kinder sind das ehrlichste Publikum. Wenn sie bleiben, weißt du, dass du etwas richtig gemacht hast.“ (red)

Multiversum Schwechat ist heuer erstmalig Austragungsort der „Liebherr 2013 Tischtennis Europameisterschaft“

Eine „Null-Bock-Einstellung“ zeigen Jugendliche nur beim Thema Politik.

Wien. Österreichs größte Eventmarketing-Agentur DocLX und das Online-Research-Institut Marketagent.com haben zum dritten Mal 2.500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter zwischen 14 und 29 Jahren zu den Themen Politik, Sorgen und Träume sowie Musik befragt. Das Ergebnis: „Jung und wild“ stimmt nicht so ganz, auf den Top-Positionen der Wünsche der Jugendlichen stehen: Gesundheit, Geld und Familie. DocLX-Gründer Alexander Knechtsberger, Initiator der Studie: „In den letzten drei Jahren hat sich der Jugend-TrendMonitor als die repräsentative Untersuchung über die junge Generation Österreichsetabliert.“ Einmal jährlich liefert er alle Zahlen, Daten und Fakten zu den Themen, welche die 14- bis 29-Jährigen bewegen.

Schwechat. Moderne HD-Videotechnolgie, durchdachte Netzwerk- und Infrastruktur auf 23.000 m� Nutzungsfläche – das Multiversum ist keine simple Mehrzweckhalle, sondern ein Ort für Veranstaltungen von Weltrang.

herr 2013 Tischtennis Europameisterschaft zu einem Highlight des europäischen Spitzensports zu machen. Erwartet werden rund 1.400 Teilnehmer und Akkreditierte aus knapp 50 Nationen. Für die Dauer der EM rechnet man mit täglich bis zu 3.000 Besuchern und Fans. Neben lokalen Größen wie Ex-Weltmeister Werner Schlager, den amtierenden Europameistern

Die Erwartungen sind hoch Kein Wunder, dass heuer bereits zum zweiten Mal die TischtennisEuropameisterschaft genau hier ausgetragen werden wird. Seit der Eröffnung 2011 ist das Multiversum Schwechat gemeinsam mit der dort beheimateten Werner Schlager Academy (WSA) jährlich Austragungsort von internationalen Tischtennis-Großevents. 2011 fand die World Tour statt, die von 120 Mio. TV-Zuschauern weltweit verfolgt wurde. 2012 wurden hier auch die Jugend-Europameisterschaften ausgetragen. Vom 4.-13. Oktober sind nun die besten europäischen Tischtennisprofis am Zug. Gemeinsam mit der WAS und dem ÖTTV bündelte man das vorhandene Know-how, um die Lieb-

im Doppel, Daniel Habesohn und Robert Gardos, Bronzemedaillengewinnerin von 2012 Liu Jia, kann man europäische Topathleten in Action sehen. Darunter befinden sich Topathleten wie Viktoria Pavlovich und Vladimir Samsonov. Der dreifache EM-Sieger Timo Boll aus Deutschland wird krankheitsbedingt heuer nicht antreten können, weshalb die Zuschauer trotzdem nicht auf spannende Wettkämpfe

© Multiversum

© panthermedia/Diego Cervo

Austragungsort internationaler Sportevents

Das Herz des Multiversum ist die Eventhalle, in der 3.000 Personen Platz finden.

verzichten werden müssen. Am Eröffnungstag dürfen sich Fans und Zuschauer gleich auf zwei Highlights freuen: Österreichs Herren treffen im Halbfinale um 18 Uhr auf ihre Erzrivalen aus Deutschland. Die österreichischen Damen werden, sofern sie das Qualifikationsspiel gegen die Türkei am Vormittag gewinnen, gleich im Achtelfinale gegen Titelverteidiger Niederlande antreten. Doch nicht nur Tischtennis spielt sich – buchstäblich – im Multiversum ab. Mehrfach hat das Multiversum in der Vergangenheit seine Kompetenzen in Sachen Sportveranstaltungen auf nationalem wie auch internationalem Niveau unter Beweis gestellt: Das Österreichische Basketball-Nationalteam der Herren gab sich hier ebenso die Türklinke in die Hand wie Boxmittelgewicht Marcos Nader, der sich im MultiversumRing zum ersten EU-Champion Österreichs kürte. Von Handball über Tanzen bis hin zu Volleyball – im Multiversum gehen europäische Spitzensportler ein und aus. (red)


retail Wieder eröffnet

Die Ringstrassen-Galerien bieten Besucherinnen vielfältige Angebote Seite 25

© kika-Leiner

© Ekazent

Alles für die Frauen

Die Leiner-Filiale in Graz erstrahlt mit 3. Okotber in neuem Glanz

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inside your business. today. Dienstag, 1. Oktober 2013 – 23

© medianet/Szene1

medianet

lecker schoko

GÜ New York Cheesecake, Milka Wunsch Stern, Häagen Dazs Marc de Champagne Truffle, Mozart R.G. Chocolate Cream. Seite 27

aufgesprudelt

Herbert Emberger verstärkt die Geschäftsführung von Waldquelle Seite 28

Das Einkaufswagerl trägt Heiligenschein

© bauMax

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Recycling Vor genau 20 Jahren wurde die Non-Profit-Organisation Altstoff Recycling Austria (ARA) gegründet. Seitdem hat die Bereitschaft zum Trennen von Verpackungen deutlich zugenommen. Die neuen Herausforderungen, vor denen die ARA nun steht, erkennt Vorstand Christoph Scharff (Bild) als Chance. Seite 26

© Panthermedia.net/Andres Rodriguez

© ARA/keinrath.com

Der Osten Europas Schon seit Jahren sind es die CEE-Länder, die den Baumärkten aufgrund ihrer Konsumzurückhaltung zu schaffen machen. Das merkt auch der Marktführer in dieser Region, bauMax, in seiner Bilanz, die aufgrund des CEE-Engagements ein Minus aufweist – trotz guter Zahlen in Österreich. Seite 25

Zuerst Fressen, dann die Moral? Mitnichten, wie der aktuelle Hype rund um Veganismus, also der Verzicht auf alle tierischen Produkte, zeigt. Neun Prozent der Österreicher, dreimal so viele wie 2005, leben aktuell vegetarisch/vegan. Seite 24

TREVISION © dpa/Henning Kaiser

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Amazon Das US-Versandhaus will einige seiner deutschen Logistikzentren in den Osten verlagern: Zwei der Zentren sollen bei Breslau, eines in Posen und zwei in Tschechien entstehen. Amazon will von dort aus vor allem Westeuropa beliefern. Polen verspricht sich von den Logistikzentren mehr Arbeitsplätze. (APA)

www.trevision.at


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Dienstag, 1. Oktober 2013

© www.leisure.at/Christian Jobst

24 – medianet retail

Umweltgedanke als Leitmotiv Bio-Pionier Stefan Maran (hier mit seiner Frau Josefine) im ersten veganen Supermarkt Österreichs. National sollen rund 40.000 Veganer angesprochen werden, wovon allein 15.000 in Wien wohnen. Auf 400 m² Marktfläche bietet „MaranVegan“ rund 4.000 Produkte an, die mehrheitlich aus dem EU-Raum stammen, um durch kurze Transportwege auch dem Umweltgedanken Rechnung zu tragen.

Rasant Veggie-Angebot wächst mit Shops wie „MaranVegan“ und dem Sortimentsausbau im regulären LEH wie Spar

Neue Lust am Verzicht: Warum tierfrei Trend ist

Der Handel sieht viel Potenzial in Sachen vegetarisch/vegan – vor allem bei der jungen, urbanen Zielgruppe. Eva kaiserseder

Wien. „In Sachen vegan herrscht derzeit genauso eine Gründerstimmung wie bei Bio anno dazumal“, plaudert Stefan Maran anlässlich der Neo-Gründung seines „MaranVegan“ Shops in Wien 6 aus dem Nähkästchen. Und er muss es wissen, schließlich gilt er als einer der Vorreiter in Sachen nachhaltiger Konsum: 1998 hat er gemeinsam mit seiner Frau Josefine den ersten heimischen Biosupermarkt gegründet. Mit seinem neuesten Streich will der in Rumänien geborene Maran nun einen Vollsortimenter für die zunehmende Zahl

an Konsumenten schaffen, die entweder ohnehin schon komplett vegan leben oder zumindest hin und wieder komplett auf Tierisches verzichten wollen. Beim Lokalaugenschein zwei Monate nach der Eröffnung sind der Shop und das dazugehörige vegane Bistro rege frequentiert, die Kundschaft bunt gemischt, das Personal kompetent und freundlich. Maran selbst zeigt sich sehr zufrieden: „Ich kann nicht klagen, das Konzept kommt an, wie man sieht.“ Sind veggie und vegan also tatsächlich auf dem Weg raus aus der Nische, wie es den Anschein erweckt? Durchaus, wie sich bei

einem Rundblick im heimischen Handel feststellen lässt. Spar etwa setzt seit eineinhalb Jahren mit seiner Veggie-Linie inklusive Hollywood-Testimonial Gwyneth Paltrow auf die fleischlos lebende Zielgruppe und hat damit einen guten Riecher zur richtigen Zeit bewiesen.

Spar setzt voll auf Veggies Die im Jänner 2012 eingeführte Eigenmarke hat aufgrund der Nachfrage das Sortiment fast verdoppelt – von 43 auf derzeit über 70 vegetarische und vegane Produkte. Ob man vorhat, gezielt und

IFES-Studie Veggie-Spitzenreiter ist die Altersgruppe bis 39 und Selbstständige

Dreimal so viele Vegetarier wie anno 2005

Wien. Zahlen aus Österreich rund um fleischlose Kost und veganen Konsum waren bislang rar, seit vergangenem August gibt es allerdings eine brandaktuelle, repräsentative IFES-Studie, die ein dramatisches Wachstum erkennen lässt: Bis 2005 hatte der Vegetarismus in Österreich nur 3 Prozent der Menschen umfasst, das Land lag damit im europäischen Durchschnitt. Die Zahl hat sich seither verdreifacht, derzeit geben 9 Prozent an, sich rein vegetarisch bzw. vegan zu ernähren (8 Prozent der Männer, 10 Prozent der Frauen). In 15 Prozent der Haushalte Österreichs lebt mindestens eine Person vegetarisch/vegan, und dass der Veggie-Boom vor allem jüngere Menschen anspricht, dürfte keine große Überraschung sein. Vegetarisch/vegan leben daher 16 Prozent der 18- bis 29-Jährigen, 17 Prozent der 30- bis 39-Jährigen, aber nur drei Prozent der älter als 49-Jährigen. Die Selbstständigen und diejenigen mit mittlerem Einkommen werden durch Vegetarismus besonders angesprochen. So leben etwa 17 Prozent der Selbstständigen, 15 Prozent mit Einkommen von 1.501–2.500 Euro pro Monat, aber nur drei Prozent der Pensionisten und 4 Prozent mit einem Einkommen über 2.500 Euro pro Monat vegetarisch/vegan.

verstärkt auf die Veganer unter den Vegetariern zu setzen? „Das tun wir bereits jetzt, denn über 80 Prozent des Spar Veggie Sortiments sind vegan. Diese Produkte sind auch deutlich mit dem Hinweis ‚vegan‘ gekennzeichnet. Zusätzlich sind über 70 Prozent der Produkte Bio und aus Österreich“, so SparUnternehmenssprecherin Nicole Berkmann. Als Bestseller hat sich vor allem der vegane Hummus Bio-Aufstrich etabliert, der mittlerweile sogar den als Topseller geltenden Spar Liptauer im Absatz überholt hat. Absoluter Konsumentenfavorit ist das Spar Veggie Hummus-Trio Koriander-Limette, Curry und natur. Auch die Bio-Bratwurst und der Bio-Tofu von Spar Veggie befinden sich unter den Top 3-Produkten. Aufgrund dieser Beliebtheit wird das Sortiment laufend ausgebaut, so etwa aktuell mit dem ungekühlten Spar Veggie Reisdrink und Spar Veggie veganem Bio-Zwiebelschmalz. Spar rechnet ob dieser erfreulichen Zahlen auch weiterhin mit verstärktem Wachstum auf dem vegetarisch/veganen Sektor, vor allem bei den jungen, urbanen Konsumenten.

Explosives Wachstum Eine Einschätzung, die Felix Hnat, seines Zeichens Obmann der VGÖ (Vegane Gesellschaft Österreich), teilt: „ Im Moment leben laut IFES-Studie neun Prozent der

Österreicher vegetarisch oder vegan, also knapp jeder Zehnte. Gerade in den letzten drei Jahren gab es ein rasantes Wachstum von rund 30 Prozent pro Jahr.“ Welche Produkte bei Veganern am besten ankommen? „Das ist ganz unterschiedlich. Manche mögen den Geschmack von Tierprodukten oder Fleisch nicht mehr und ernähren sich sehr vollwertig mit viel Obst und Gemüse. Andere wiederum lieben Pflanzenfleisch auf Soja- oder Weizenbasis und Milch auf Hafer-, Soja oder Reisbasis.“ Selbst Convenience ist ein Thema, denn „auch wenn das nicht dem Klischee entspricht – viele Veggies sind jung, urban und berufstätig und setzen daher auf schnelle Küche“, so Hnat. Das vegetarische/vegane Angebot sei vor allem in Wien, aber auch österreichweit, erfreulich stark steigend, und zwar „sowohl im Restaurant als auch im LEH; Spar als auch Billa/Merkur haben eine tolle vegane Produktauswahl. Und inzwischen gibt es schon drei vegetarische Haubenrestaurants in Österreich. Wichtig: Zielgruppe sind nicht nur Veganer und Vegetarier, sondern auch die viel größere Gruppe der Flexitarier. Diese wollen sich nicht in eine Kategorie einordnen lassen, verzichten aber bewusst tageweise auf Fleisch. Voraussetzung ist, dass das Angebot stimmt und es schmeckt“, so Hnat.


R e ta i l & pr o d u c er s

Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet retail – 25

Baumärkte Ein durchwachsenes Jahr bringt aber auch Chancen für die Zukunft

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Ringstrassen-Galerien feiern ihre 20 Jahre

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Hoffnung für 2013

Kühlschränke statt Großbildfernseher St. Pölten. Rudolf Jursitzky, Branchensprecher Elektrohandel in der WK NÖ, geht gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst davon aus, dass österreichweit der Umsatz des Elektrohandels etwa gleich geblieben ist: „Wenn das Weihnachtsgeschäft gut läuft, und das hoffen wir, dann erwarte ich sogar ein leichtes Plus.“ Die Zuwächse kommen vor allem von Haushaltsgeräten wie Waschmaschinen und Kühlschränken, aber auch von Rasierern und von Tablets. Ein Minus gibt es beim Absatz und Umsatz von Fernsehern. „Heuer im Sommer gab es weder viele Gewitter, die den Fernseher kaputt machen, noch gab es irgendein sportliches Großereignis, für das man ein neues Gerät anschafft“, so der Branchensprecher. Ein weiterer Grund für die momentane Flaute sei eine neue Fernseher-Generation in Richtung Großbild, die noch teuer sei. (red)

Wien. „Alle Besucherinnen, die sich beraten und verwöhnen lassen, erhalten die neue 20 Jahre Ringstrassen-Galerien Tragetasche sowie einen Gutschein für einen Fitness-Drink bei O´Mellis Juice & Smoothie Bar im EG des Kärntnerringhofs“, so Center-Manager Rudolf Richter über die Jubiläumstage, die vom 3. bis 5. Oktober stattfinden und unter dem Motto „Alles für die Frauen“ stehen. Zum ganztägigen Programm zählen u.a.: eine kostenlose Pflege- & Schminkberatung durch die Bipa Beauty DaysVisagistinnen; Handpflegekosmetik mit Peeling, Handtherapieanwendung & Handmassagen. Bei Crabtree & Evelyn beim Femme Fitness genießen Frauen ein Test-Abo für 10 Tage lang um 19,90 €; Topsi Parfümerien bietet jede Menge kostenlose Parfümiere- und Kosmetikangebote; bei Interio wiederum stellt sich PorzellanDesignerin Barbara Schmidt dem Karriere Talk. (red)

Die bauMax-Filialen in Rumänien tragen wesentlich zum Minus der Gruppe bei.

Martin Essl überzeugt, in den nächsten zwei, drei Jahren wieder erholen und zum Wachstum beitragen.

Die Schrauben umdrehen In Österreich läuft es derzeit für das Unternehmen bereits um einiges besser: Die bauMax AG erzielte ein positives EBITDA von rund 28 Mio. €. Dementsprechend schöpft bauMax-Chef Martin Essl

Hoffnung für 2013 und rechnet mit einem zweistelligen Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) für die Gruppe. Essl: „Wir werden die Restrukturierung schaffen, davon bin ich überzeugt, weil wir jede Schraube im Unternehmen dreimal umdrehen, genauso wie jeden Euro auf der Kostenseite. Bis 2015 wird seitens des Unternehmens sogar eine Ergebnisverbesserung von rund 90 Mio. € erwartet. “ (jm)

© APA/Herbert Neubauer

Bei diesem EKZ-Jubiläum stehen die Frauen im Mittelpunkt.

Wien. Wie schon in den letzten Monaten immer wieder Thema: Die Baumarktbranche kämpft europaweit um eine Konjunkturbelebung. Insbesondere in den CEE-Staaten bewirkt die gesunkene Kaufkraft eine angespannte Marktsituation. Das sagen Experten, und das bekommen die Händler zu spüren. Dazu kommt auch in dieser Region die zunehmende Internet-Konkurrenz: Dass Amazon der weltweit größte Verkäufer von Bohrmaschinen ist, ist mittlerweile bekannt. In diesem Umfeld bewegt sich bauMax, ein Unternehmen, das sich zudem im hohen Ausmaß in den CEE-Staaten engagiert. Dieses Engagement ist laut Unternehmensangaben auch der wesentliche Grund dafür, warum der Umsatz der bauMax-Gruppe im Jahr 2012 mit netto 1,20 Mrd. € 3,9% unter dem des Jahres 2011 (1,25 Mrd. €) lag. Und: Der Nettoverlust hat sich auf 126 Mio. € (nach 47,2 Mio. €) erhöht. Das operative Ergebnis nach Steuern verschlechterte sich auf -79 Mio. € (nach -61 Mio €). Die Eigenkapitalquote liegt derzeit bei nur mehr 11 %. bauMax selbst bezeichnete die Entwicklung des vergangenen Jahres in einer Aussendung als „annus horribilis“ , in dem das Optimum an Abschreibungsmöglichkeiten genutzt worden sei, was das Gruppenergebnis einmalig mit zusätzlichen 47 Mio. € belastete. Die CEE-Region werde sich aber, ist bauMax-Chef

© bauMax

© Ekazent

bauMax kämpft in den CEE-Ländern noch mit der Konsumzurückhaltung

Neue Waschmaschinen sorgen für Schwung im Elektrohandel.

DARAUF HAT ÖSTERREICH GEWARTET!

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R e ta i l & Pr o d u c er s

26 – medianet retail

Dienstag, 1. Oktober 2013

Non-Profit Vor genau 20 Jahren wurde die ARA gegründet – seitdem wurden hierzulande 8,4 Mio. Tonnen CO2 eingespart

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Recycling weiter im Trend

Hartlauer will KV mit längeren Arbeitszeiten Steyr. Robert Hartlauer fordert eine Neuverhandlung des Handels-Kollektivvertrags. Er setzt sich für eine Ausweitung der Normalarbeitszeit bis 21 Uhr ein. Die Zuschläge von 70% für Arbeit ab 18:30 Uhr sollen ebenfalls wegfallen. Der Elektro- und Fotohändler tritt auch für eine Sonntagsöffnung ein, würde diese aber nicht für seine Handelskette nutzen. Die Tageshöchstarbeitszeit von 10 Stunden will er ebenfalls kippen. (red)

Die Bereitschaft der Österreicher zum Trennen und Sammeln von Verpackungen ist gestiegen. damit aufgewachsen – eine hohe Akzeptanz gegenüber Mülltrennung. Dies bestätigt eine aktuelle Umfrage von Karmasin Motivforschung.

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Wien. Am 1. Oktober 1993 trat die Verpackungsverordnung in Kraft und die Altstoff Recycling Austria (ARA) wurde gegründet. Seitdem wurden fast 14 Mio. t Verpackungen von den österreichischen Haushalten und Betrieben getrennt gesammelt. Das sind so viele Verpackungen, dass ein damit befüllter Zug einmal um die Erde reichen würde. Insgesamt konnten somit 8,4 Mio. t CO2 eingespart werden. Das alles wäre nicht möglich ohne die Bereitschaft der Österreicher, von denen 92% die getrennte Verpackungssammlung als „gut“ oder „sehr gut“ befinden; 1993 waren es lediglich 67%. „Und man könnte noch eine Reihe weiterer beeindruckender Zahlen anfügen“, erklärt ARA Vorstand Christoph Scharff. Vor allem unter der Generation der heute 20-Jährigen gibt es – weil

76% der Befragten gaben dabei an, dass ihnen die Verpackungssammlung persönlich wichtig ist, 80% der österreichischen Jugendlichen sammeln Glas und Papier getrennt. Nun steht die heimische Sammlung von Verpackungen vor einer Neuordnung: „Die jüngste Novelle zum Abfallwirtschaftsgesetz (AWG) regelt ab 2015 endlich die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs. Sie schafft somit klare Verhältnisse und bringt auch für die ARA einige Veränderungen mit sich. Wir sehen das aber als Chance, in einem künftig heiß umkämpften Markt mit unserer Erfahrung zu punkten“, erklärt Scharff.

© ARA/keinrath.com

© Panthermedia.net/Erwin Wodicka

Nahrungsmittelpreise in der Schweiz gesunken

Neue Herausforderungen

ARA-Vorstand Christoph Scharff sieht die neuen Herausforderungen als Chance.

Die Nahrungsmittelpreise liegen nun in etwa auf dem Niveau von Italien.

Feier Zahlreiche Aktivitäten in Handel und Gastronomie begleiten auch heuer wieder den Tag des „braunen Goldes“

Bern. Die Schweizer Nahrungsmittelpreise sind im letzten halben Jahr stagniert oder leicht gesunken. Dies führt laut einer Studie von „preisbarometer.ch“ zu einer Annäherung der Einzelhandelspreise an diejenigen der angrenzenden Länder. Gegenüber Österreich hat sich die Differenz seit der letzten Preiserhebung im März diesen Jahres von 17% auf 10% verkleinert. (APA)

Österreich feiert den 12. „Tag des Kaffees“ Wien. Die Idee hinter dem „Tag des Kaffees“ ist schnell erklärt: „Ein perfekter Kaffee sorgt für den richtigen Genussmoment im Alltag. Nicht umsonst genießen die österreichischen Konsumenten im Schnitt 2,9 Tassen am Tag. Bereits seit zwölf Jahren lassen wir das Lieblingsgetränk Kaffee am 1. Oktober hochleben“, so Harald J. Mayer, Präsident des Österreichischen Kaffee- und Teeverbands.

0,2% Umsatzplus für deutschen Einzelhandel

Für die Mehrheit der Österreicher ist Kaffee unverzichtbar für einen gelungenen Tag.

Für etwa 90% der Österreicher gehört Kaffee zu einem gelungenen Tag; mit einem ProKopf-Konsum von 8 kg pro Jahr ist Kaffee mit Abstand das beliebteste Heißgetränk hierzulande.

Einzelhandel Der Metro-Chef hofft auf einen guten Preis

Alles neu Am 3. Oktober feiert Leiner in Graz Eröffnung

Düsseldorf. Nach der Übernahme des Metro-Chefpostens hatte Olaf Koch den Kaufhof-Verkauf zunächst auf Eis gelegt. Nun hat sich die Lage verändert, denn der österreichische Immobilieninvestor Rene Benko ist ins deutsche Warenhausgeschäft eingestiegen. Sein Deal mit Karstadt-Eigentümer Nicolas Berggruen hat Spekulationen über eine „Warenhaus AG“ aus Karstadt und Kaufhof angeheizt.

Graz. Das Leiner Einrichtungshaus in der Grazer Annenstraße erstrahlt am 3. Oktober in neuem Glanz. Eröffnet wurde das Geschäft bereits im Jahr 1971. Etwa 136 Mitarbeiter sollen sich in Zukunft auf der ca. 15.500 m2 großen Verkaufsfläche um die Kunden kümmern, das Investitionsvolumen betrug rund 25 Mio. €. Den Wünschen der Konsumenten entsprechend, wurde großer Wert auf die Präsentation von kompletten Wohnlösungen in den unterschiedlichen Wohn-Typen gelegt: natürlich, romantisch, puristisch, oder gemütlich geben sich alle Einrichtungsbereiche. Die Leiner Wohntraum-Profis planen dann für den Kunden seinen individuellen Wohntraum.

Koch will Kaufhof nicht behalten

Neue Spekulationen

Berlin/ Hamburg. Der deutsche Konzern Hornbach hat Interesse an einzelnen Praktiker- und Max-Bahr-Märkten. „Wir haben bei den Insolvenzverwaltern Interesse an bis zu zehn Praktiker- und MaxBahr-Standorten angemeldet, die wir mieten oder kaufen wollen, um weiße Flecken auf der Hornbach-Landkarte zu schließen“, sagte Albrecht Hornbach, Vorstandsvorsitzender der Hornbach Holding. Potenzial gebe es in Köln und Düsseldorf, aber auch in Rostock, Hamburg und München. (APA)

Koch will die Warenhauskette Kaufhof nicht behalten. Das Warenhausgeschäft ließe sich nicht im gleichen Maß internationalisieren wie Großhandel oder Elektronikgeschäft. Die Kapitalrenditen seinen viel niedriger. Er hofft aber auf einen guten Preis: „Kaufhof ist deutlich mehr wert als im Frühjahr 2012, als wir Gespräche über einen Verkauf geführt hatten, weil sich das Unternehmen fantastisch entwickelt hat.“ Schon im Jahr 2011 hatte Benko versucht, Kaufhof zu übernehmen. Planspiele für einen „Karhof“ gab es bereits: Kaufhof könnte Karstadt

Leiner in Graz rundum erneuert

rungen stattfinden. Das neue Leiner Restaurant im 4. Stock bietet umfangreiche Frühstücksangebote, Mittagsbuffet aus frischen Zutaten und Kaffee- und Mehlspeis-Spezialitäten. Auf der Terrasse findet man einen neuen Kinder-Spielplatz. Allen Gästen wird kostenlos WLAN angeboten. Neben 290 Parkmöglichkeiten bietet die Parkgarage auch einen Autowasch-Service und eine Elektrotankstelle. (dp)

Mehrere Highlights

Eine Fusion von Kaufhof mit Karstadt unterstützt Metro-Chef Olaf Koch nicht.

In Österreich hat Leiner bis jetzt 18 Standorte. Auf mehrere Highlights können sich die Kunden in der Grazer Filiale freuen: Neben einem modernen Küchenstudio mit großer Auswahl an Markenküchen erwartet sie eine Show-Küche, in der regelmäßig Koch-Vorfüh-

© Kika-Leiner

Durch die Praktiker-Pleite erhofft sich Hornbach mehr Kunden.

schlucken oder ein dritter Investor die beiden Warenhausriesen übernehmen. Und nach einem Umbau könnte der Konzern dann an die Börse gebracht werden. Zehntausende Beschäftigte müssten um ihren Job zittern. Eine Fusion von Kaufhof mit dem Rivalen Karstadt schließt der Metro-Chef aber aus. Momentan liegt Koch in einem Clinch mit den Gewerkschaften und droht Verdi mit dem Ausstieg aus der Tarifbindung. (APA)

© epa/Roland Weihrauch

© Hornbach

Hornbach will einzelne Praktiker-Standorte

Ein Land der Kaffeetrinker © Kaffeeverband

Berlin. Der Umsatz der deutschen Einzelhändler stieg im August um 0,2% zum Vormonat. Preisbereinigt (real) lag das Plus bei 0,5%. Ökonomen hatten mit einem Anstieg von 0,8% gerechnet. Die Umsätze mit Textilien, Lebensmitteln und Tabakwaren stiegen dabei am stärksten an. Das größte Minus gab es bei Büchern, Schmuck, Haushaltsgeräten und Möbeln. (red)

Beim Kaffeetrinken gehören die Österreicher also zu den europäischen Spitzenreitern. Auch heuer begleiten zahlreiche Aktivitäten in Handel und Gastronomie den 12. „Tag des Kaffees“. Röstereien und Kaffeehäuser warten mit Informationsveranstaltungen und Lesungen auf. Der Handel bietet neben besonderen Aktionspreisen auch Verkostungen am PoS. Außerdem kommen verschiedene bundesweite Gewinnspielaktionen in teilnehmenden Betrieben und im Hörfunk hinzu. Mayer freut sich, dass das Interesse und die Teilnahme an den Aktivitäten und Veranstaltungen wachsen: „Das spiegelt die Bedeutung und Faszination dieses Genussproduktes wider.“ (dp)

Auf etwa 15.500 m2 Verkaufsfläche werden Wohnlösungen präsentiert.


T h e m a : S üss wa r e n

Dienstag, 1. Oktober 2013

medianet retail – 27

Wünsche erfüllen mit Milka, GÜ & flüssiger Schokolade Product News GÜ New York Cheesecake, Milka Wunsch Stern, Häagen Dazs Marc de Champagne Truffle, Mozart R.G. Chocolate Cream.

© Uplegger; Maresi/Bernard Rossi; Mozart Distillerie; Mondelez

Häagen-Dazs bringt eine neue Limited Winter Edition unter dem Titel „Marc de Champagne Truffle“. Zart schmelzende ChampagnerEiscreme soll dabei selbst an klirrend kalten Wintertagen die Seele wärmen, während Schokoladetrüffeln den Gaumen verzaubern. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Info

Line Extension Häagen Dazs Marc de Champagne Truffle 457 ml pint Maresi LEH www.maresi.at

Der Schokoladenlikör Mozart R.G. erfüllt, wonach sich Schokoladenliebhaber gesehnt haben: Er ist geschmeidig, zart und leicht zu trinken. Der vollmundige und komplexe Schokoladen­ geschmack wird mit feinen Noten von Vanille und Karamell angenehm umspielt. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Line Extension Mozart R. G. Chocolate Cream UVP 27,99 € 700 ml Mozart Distillerie LEH www.mozart-spirits.com

Wer Lust machen möchte, sollte das richtig verpacken. Bei Bösmüller betrachten wir Verpackungen als Trägerrakete für Markenbotschaften. Ihre Ideen, perfekt in Szene gesetzt, machen am Markt den Eindruck, der Menschen für Ihr Produkt begeistert. Wenn Sie Lust bekommen haben, die süßen Seiten der Druckkunst kennenzulernen, freuen wir uns auf ein Gespräch! Druckerei Bösmüller. Kompetenz, die überzeugt.

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„Wunscherfüller“, „Alles Liebe“ oder „Für ein Lächeln“ sind nur einige der zehn Botschaften, die man mit dem neuen Milka Wunsch Stern ab Mitte September verschenken kann. Pro verkaufter Packung spendet Milka 5 Cent an die Charity-Organisation Make-A-Wish Foundation Österreich. Kategorie Produkt Packung Vertrieb Distribution Info

Launch Milka Wunsch Stern 31 g Mondelez LEH www.milka.at

GÜ Londons Interpretation des New York Cheesecake findet Einzug in den österreichischen Handel: Der sanft karamellisierte Keksboden wird von einem unwiderstehlichen Cheesecake umhüllt und mit Zimt sowie Bourbon Vanille und einer pikant leicht scharfen Note verfeinert. In Sachen beste Zutaten gibt es diesmal Premium-Vanille aus Madagaskar. Kategorie Produkt Preis Packung Vertrieb Distribution Info

Line Extension GÜ New York Cheesecake UVP 3,49 € 2er Glas Uplegger Food Company LEH www.gupuds.com


s h o p ta l k

28 – medianet retail

Dienstag, 1. Oktober 2013

10. Geburtstag Freeport Wedl Golfturnier

© Freeport/Petr Vokurek

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1. Diana Lueger, Jan Prochazka (Center Director Freeport Fashion Outlet), ­Amina Dagi; 2. Diana Lueger, Pavel Hruza (Marketing Manager Freeport Fashion Outlet); 3. Oliver Stamm, Tanja Duhovich.

© Wedl

Viele Promis beim günstigen Markenmode-Shopping 2

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1. Johann Seelos (Hotel Hochland Seefeld), Nina Wedl, Lepold Wedl; 2. Ex-Rodel Ass Angelika Neuner, Lepold Wedl und Robert Friesser (Casino Seefeld ); 3. Marco Saurer (Hotel zum Gourmet, Seefeld) und Franz Schmid (Außendienst Wedl); 4. Josef und Petra Schilcher (Masterfranchisenehmer Testa Rossa und Hoteliers), Josef Erler.

Wedl lud zum traditionellen Golfspiel nach Seefeld in Tirol

Top-Networking

Begeisterter Golfer und Kaffeetrinker: Hotelier Ermene­ gildo Sartore.

Abwechslungsreich Der Golfplatz Seefeld-Wildmoos gilt als Juwel unter den alpinen Plätzen. Atemberaubend ist der Ausblick auf die Gipfel des Karwendel- und Wettersteingebirges. Und genau in diesem tollen Ambiente wurde die Serie der Wedl Gourmet Golf Trophy 2013 (Kärnten, Oberösterreich, Salzburg) beendet. Von Nina Wedl organisiert, ging es nach einem ausgiebigen Testa Rossa-Frühstück zum Kanonenstart. Der anspruchsvolle Kurs verlangte den Spielern aus der Hotellerie & Gastronomie alles ab. Zum Glück warteten am Halfway kulinarische Köstlichkeiten. Nach dem Spiel gab es einen Aperitif, ehe es zum Dinner und der Siegerehrung ging. Den gemütlichen Ausklang mit Saxophonistin „Susan P.“ ließ sich niemand entgehen. Neben Leopold Wedl auch dabei: Fritz und Christian Kaltschmid (Kaltschmid Hotels Seefeld), Josef Erler (Bonnevit), Ermenegildo Sartore (Hotel Sogno), Josef und Petra Schilcher (Salzburg, Masterfranchisenehmer Testa Rossa und Hoteliers), Ex-Rodel-Ass Angelika Neuner, Robert Friesser (Casino Seefeld), Franz Schmid (Außendienst Wedl). (red)

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LADEN-HÜTERIN

Wiener Seele trifft Oarschkraxn Alexandra Binder

© Henkel

© medianet/Szene1/Katharina Schiffl

Abwechslungsreich Das Freeport Fashion Outlet in Kleinhaugsdorf feierte mit zahlreichen Besuchern gebührend seinen 10. Geburtstag. Als Modebegeisterte nützten auch österreichische Shopping-VIPs wie Tanja Duhovich, Amina Dagi, Diana Lueger, Roswitha Wieland und Oliver Stamm die tollen Rahmenbedingungen. Zum Jubiläum gab es eine große Night Shopping-Party mit besonderen Highlights: TopDesignermarken wie Guess, Gaudì, Mango, Diesel und viele mehr gewährten zusätzliche Rabatte auf ihre Waren, Shops wie Salamander, Geox, Lacoste oder Puma gewährten überhaupt außergewöhnliche Sonderrabatte. Und wer dann des Shoppings doch mal müde würde, der musste bleiben, denn um Mitternacht ein wurde Alfa Romeo MiTo verlost. Live-DJs sorgten mit heißen Beats für die musikalische Unterhaltung. Dass die Gäste bis zu 50 Prozent vom bereits verbilligten Outletpreis bei der Geburtstagsfeier sparen konnten, freute auch den Freeport CenMesse News: ANUGA – Messe ter Director Jan Procházka: für Handel und Gastronomie/ „Internationale Marken sind Außer-Haus-Markt vom 5.10. bei uns immer zu Top-Preisen bis 9.10. 2013, Messe Köln. erhältlich, aber diesen SamsNähere Infos: www.anuga.de tag shoppte man so günstig wie noch nie.“ (jm)

Produkt des tages

Kopf des Tages

Herbert Emberger (46) ist ab 1. Oktober 2013 Waldquelle-Geschäftsführer mit den Agenden Marketing, Verkauf und Qualitätssicherung. Emberger war zuletzt Mitglied der Geschäftsleitung und Geschäftsführer der beiden Vertriebstöchter Top Spirit und Mounier sowie Schlumberger und verfügt daher über langjährige Führungs- und Vertriebserfahrung in der Getränkebranche. Der bisherige WaldquelleGeschäftsführer Herbert Czech (66) wird mit Eintritt in den Ruhestand die Geschäftsführung mit 31.12.2013 abgeben, seinen Nachfolger aber noch bis Ende April 2014 beraten.

Geburtstagsfeier: die Preise purzeln

Moderne Zahnpflege Mit Theramed Pro Electric brachte Theramed erstmals eine Zahncreme auf den Markt, die speziell auf die Bedürfnisse der Verwender elektrischer Zahnbürsten abgestimmt ist; sie wurde dafür bereits mit dem 1. Platz des „BSBInnovationsfachpreis 2013“ ausgezeichnet. Jetzt erweitert Theramed die innovative Pro Electric-Serie um eine neue Variante: Theramed Pro Electric Total Repair. Ihre innovative Zahnschmelz-Technologie unterstützt die Reparatur von Mikrodefekten im Zahnschmelz sowie die Regeneration von gereiztem Zahnfleisch. Theramed Pro Electric Total Repair ist im Handel zum UVP 2,99 € für 50 ml erhältlich.

M

anche machen´s einem schon schwer. Ich meine, es ­erheitert mich nur mehr mäßig, hier und da dauernd die Läster­ schwester zu geben, aber die Wiener Seele lässt mich oft nicht so nett sein, wie ich möchte. Wie jetzt, wo ich nach vielen Jahren A1 zu dem neuen Drei gewechselt bin. Schlicht und einfach, weil ich zwischenzeitlich eine vollkommene Bindungsunwilligkeit entwickelt habe und die Neuen mir einen günstigen Tarif unter die Nase halten, ohne mich gleich heiraten zu wollen. Ich meine, selbst der Dümmste durchschaut ja irgendwann, dass zweijährige Bindungen mit GratisHandy-Lockmittel eine Falle sind, die am Ende teuer kommt. So steh ich also da im neuen Drei-Shop und es stehen viele mit mir. Nicht un­ gewöhnlich, denke ich mir. So eine Fusion bringt halt das eine oder andere Problemchen mit sich. Na eh versteh ich den Ärger derer, bei denen jetzt irgendwas nicht funktioniert. Mehr noch: Es gibt faktisch niemanden, der dafür mehr Verständnis hat. Ich bin ja auch eine, die sich aufpudelt ohne Ende. Nur mit der Wiener Seele kann ich´s nicht aufnehmen. Die muckt nämlich sogar, wenn sich jemand un­ absichtlich falsch anstellt nicht nur auf, sondern plärrt quer durch den Shop: „Hot de Oarschkraxn kane Augen?“ a.binder@medianet.at

D i e z a h l m i t d e m a h a - e f f e k t zum Weitererzählen

Aus der Geschichte Die Konservendose wurde 1804 erfunden, der Dosenöffner erst 54 Jahre später.


medianet

inside your business. today.

dIENSTAG, 1. oKTOBER 2013 – i

Business Promotion

kommunikationsstandort Befragung, die dritte: 700 Unternehmen im IFES-Check Seite III

Manfred Pichelmayer © Foto Wilke

© IFES

Reinhard Raml

Breites Angebot: Mehr Information und Services für Mitglieder Seite IV

Michael Himmer lEISTUNGSBILANZ UND aUSBLICK

© Werbung Wien (2); Panthermedia.net/tykhyi

Der Wiener Serviceweg

© medianet/Szene1/Langegger

Hohe Erwartungen, fast keine Enttäuschungen Ergebnis: Die Evaluierung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien fällt erneut positiv aus. Die Branche erholt sich, Services und Tools tragen Früchte. Die Mitglieder sind en gros mit den zur Verfügung gestellten Fachinformationen und dem Kampagnen­ management sehr zufrieden. Das Fachgruppenteam will jetzt seine Plattform und den Kurs des Miteinanders weiter ausbauen. Neue Ideen zum Wiener Kommunikationsweg sind bereits in der Pipeline. Seiten I–IV


Studie Kommunikationsstandort Wien

II – medianet businesspromotion

Dienstag, 1. Oktober 2013

Michael Himmer im Gespräch Credo: Die Zufriedenheit der Mitglieder steigt, die Service-Werbetrommel muss weiter fest gerührt werden

„Für einen Kommunikationsmarkt mit starker Wiener Handschrift“ Auf der Agenda des Fachgruppen-Obmanns: Kampagnen & Co, Digitalisierung, Vergabe- und Förderpolitik. „Heute sehe ich große Chancen für dynamische Marken: österreichische Agenturen, die beweglich sind.“ Himmer fordert und fördert ein „starkes Miteinander, branchenübergreifende Kooperationen auf Spezialisten- und globaler Kommunikationsebene“. Was schon jetzt mit österreichischer Handschrift passiert, sei großartig.

Nächste Campaigning-Welle Den inhaltlichen Diskurs wollen Himmer und sein Team darauf abstimmen, aber auch alte heiße Eisen weiter im Feuer halten. Neben der Toolbox soll u.a. das PitchBuch weiter gepusht werden. Druck machen will der Obmann auch bei der Bundesregierung – v.a., was das System der Vergaberichtlinien angeht. Seine Forderung: „Mehr Professionalität; die gegenwärtigen Entscheider glänzen durch totale Ahnungslosigkeit.“ Auch beim Digitalisierungsthema müsse an selber Stelle lobbyiert werden. Intern ist man schon ein großes Stück weiter; kurz vor der Realisierung steht ein „Handbuch OnlineWerbung“, das in Kooperation mit dem International Advertising Bureau (IAB) herausgegeben wird. Mit einem Relaunch der „Schwarze-Schafe-Kampagne“ startet die Fachgruppe in die nächste Runde. Auch die Maßnahmen zur Kommunikationsinvestition würden diesen Herbst fortgesetzt – ohne das Budget zu überstrapazieren, wie er anmerkt. „Wir gehen mit den Beiträgen unserer Mitglieder verantwortungsvoll um.“

© medianet/Szene1/G. Langegger (2)

Wien. Das beste Mittel, Informationen zu geben, ist, Informationen zu erhalten: Was der italienische Staatsmann und Schriftsteller Niccolò Machiavelli in ähnlicher Form vor gut 500 Jahren formulierte, gilt auch im digitalen Zeitalter als ideale, wenn auch nicht immer einfachste Übung. Ob ihr Kommunikationskonzept Wissensprozesse ankurbelt und den Servicelevel in die gewünschten Höhen treibt, lässt die Fachgruppe Werbung Wien in schöner Regelmäßigkeit erheben – mit Erfolg wie die jünsten Zahlen zeigen (siehe dazu auch die Ergebnisse auf den Seiten III und IV). Dass das Angebot – on- wie offline – auch in der dritten Befragungswelle in der weiter wachsenden Branchenfamilie ankommt, steht für Obmann Michael Himmer außer Frage: „Die Zahlen zeigen: Die Zufriedenheit unter jenen, die sich informieren, ist eine sehr hohe.“ Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Als low-interest-Product kämpft man mit einem „gewissen Desinteresse“ in der Klientel. Doch Himmer versteht das. Die Branche sei einfach sehr mit sich selbst beschäftigt. „Im täglichen Geschäft fehlt oftmals die Zeit, sich proaktiv mit Versicherungs- oder Rechtsanwaltsservices auseinanderzusetzen.“ Erst im Anlassfall sei man wichtige Anlaufstelle. Mit noch mehr Aufklärung – quer über alle Kommunikationskanäle – und Veranstaltungen will man folglich den Vorsorgegedanken vorantreiben. „Unser Ziel“, so Himmer, „ist es, den Blick für das Angebot, für das uns andere Fachgruppen beneiden, bei unseren Mitgliedern zu schärfen.“

Michael Himmer, Obmann der Fachgruppe Werbung Wien: „Die Zukunft gehört Spezialisten und Kommunikationsmarken.“

und die Kompetenzübertragung vom Marketing ins Controlling habe die Entscheidungsparameter nachhaltig verändert. „Unsere Antwort darauf kann weiter nur lauten: aufklären und sensibilisieren.“

Services, Förderungen & Co

„Die Zufriedenheit steigt. Wir wollen weiter motivieren und mit Services punkten.“ Michael Himmer Obmann der Fachgruppe

Angesichts der Umbrüche am Markt sei gerade jetzt Aufklärung das A und O. „Die Branche ist in Veränderung, die klassische Fullservice-Agentur bald überholt. Der Druck auf die großen Netzwerke steigt“, so sein klarer Befund.

„Schwierig“, sagt Himmer, „ist und bleibt die monetäre Bewertung von Agenturleistungen.“ Das partnerschaftliche Verhältnis, das früher die beteiligten Parteien ausgezeichnet hat, sei weiter abgekühlt. Gerade der steigende Kostendruck

Dem Wandel am Sektor, hin zu den Klein- und Mittelagenturen, trägt die Fachgruppe mit neuen, maßgeschneiderten Services Rechnung: Speziell für Ein-Personen-Unternehmen (EPU) – mit rund 65% die größte Mitgliedergruppe – hat die Fachgruppe ein neues Gratisservice (zu Sozialversicherung und Werkvertrag) aufgelegt. Das im März diesen Jahres gestartete Programm hat bereits starken Zulauf – sowohl im Rahmen individueller Beratungsgespräche als auch bei Veranstaltungen. Die ersten allgemeinen Termine seien sehr gut besucht gewesen, wie er betont – auch, weil in diesen Zielgruppen noch sehr viel Rechtsunsicherheit herrsche.

Wenig Bewusstsein ortet Himmer auch im Förderbereich. Die großen, gut gefüllten EU-Töpfe seien in der heimischen Werbelandschaft kaum bekannt.

gehören angezapft und

sei, alle Fördermöglichkeiten kreativer Kommunikationsarbeit auszuschöpfen – „auch, um auch jüngeren und kleineren Unternehmen im Wettbewerb neue Chancen zu eröffnen“, lenkt der Obmann den Blick nach Brüssel. Die heimischen Player seien hier eindeutig in der Bringschuld. Er und sein Team wollten hier weiter „aktivieren, motivieren und Schwellen abbauen“.

ausgeschöpft. Hier

Dialog weiter intensivieren

werden wir mehr Auf-

Weiter vorantreiben will Himmer die Debatte zur Digitalisierung. „Wir wollen das unbedingt mit der nächsten Bundesregierung auf den Weg bringen.“ Auch das leidige Vergabe-Thema gehöre im öffentlichen Sektor „endlich und ein für allemal“ seriös geregelt. Ebenso auf seiner Agenda? Das schon lang geforderte Paket zur Förderung der Werbewirtschaft – Stichwort Werbeinvestitionsprämie. „Wir werden das Thema diesen Herbst weiter pushen und unsere Position den zuständigen politischen Vertretern übermitteln.“ Himmer. „Wir bleiben am Ball.“

„EU-Fördertöpfe

klärungsarbeit leisten.“ Michael Himmer Fachgruppe Werbung Wien

Andere würden vor einem vermuteten Bürokratiedschungel zurückweichen – zu Unrecht, wie Himmer unterstreicht. „Viele kreative Köpfe, die bereichs- und ideenübergreifend denken, könnten hier Quellen anzapfen und die Weichen Richtung Zukunft stellen.“ Wichtig

Die leistungen der Fachgruppe im überblick Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien Wirtschaftskammer Wien Obmann: Mag. Michael Himmer Geschäftsführer: Dr. Manfred Pichelmayer Kontaktdaten: Schwarzenbergplatz 14/304, 1040 Wien Tel.: 0043/1/51450/37-91 und -92 Fax: 0043/1/512 95 48 3796 Mail: manfred.pichelmayer@wkw.at Web: www.werbungwien.at

9.000 Mitglieder, 14 Berufsgruppen: • Werbeagentur • Public-Relations-­Berater • Werbearchitekt • Werbegrafik-Designer • Ankündigungs­unternehmen • Werbemittelverteiler • Adressenverlage und Direktwerbeunternehmen • Markt- und Meinungsforschung • Event-Marketer • Multimedia-Agentur

• Sponsoring-Agentur • Werbetexter • Werbungsvertreter • Werbemittelhersteller Leistungen: • Vorsorge & Sicherheitspaket für nur 10 € Aktivierungs­beitrag im Jahr • Vermögensschadenhaftpflicht- und Betriebsunterbrechungsversicherung • Unfallversicherung • Aktuelle Steuerinfos

• Formularservice und Steuerseminare • Unbürokratische Rechtsberatung durch Anwalt • Wirtschaftsrecht, Wettbewerbsrecht, Urheberrecht, Mahnschreiben • Spezifische Aus- und Weiterbildungsangebote • Seminare • Handbuch Werbung in Wien • Initiative: Plattform Kommunikationsinvestition • Toolbox (weitere Infos unter: http://wko.at/wien/kommunikationsinvestition)


Dienstag, 1. Oktober 2013

Studie Kommunikationsstandort Wien

medianet businesspromotion – III

Ausgewählte Ergebnisse Die wichtigsten Kennzahlen der dritten Untersuchungswelle zum Kommunikationsstandort

KOMMENTAR

Unter die Lupe genommen

Bewährte Methodik

Wie geht es den Exponenten der Wiener Kommunikationsszene? Wohin entwickeln sich die wichtigs­ ten wirtschaftlichen Parameter? Wie zufrieden ist man mit dem Service-Angebot – und welche Wünsche hat man an die Branchenvertreter? Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien wollte es wieder genau wissen. Einmal mehr waren ihre Mitglieder am Wort. Hier die wichtigsten Ergebnisse, Zahlen und Analysen zum Meinungsbild 2012 – basierend auf der aktuellen Befragung des Instituts für empirische Sozialforschung (IFES). REINHARD RAML

1. Wirtsch af tlich e E n twi c k lu n g de s le t z t e n J a h re s

2 . Zusa m m e n se t z un g d e s U m s atz es I

Wie hat sich im vergangenen Jahr die Geschäftslage Ihres Unternehmens entwickelt? Hat sich die Situation gegenüber dem Jahr davor insgesamt betrachtet verbessert, verschlechtert oder ist sie gleich geblieben? (in Prozent; n=700)

Denken Sie nun bitte an den Umsatz des vergangenen Jahres 2011. Wie viel Prozent davon – schätzen Sie – entfielen dabei auf Kunden aus ... ? (in Prozent; n=700)

700 Unternehmen im Check

Der Blick auf das abgelaufene Geschäftsjahr fällt im Jahr 2012 wesentlich positiver aus als noch im Jahr 2009. Das sehr positive Resümee des Vorkrisenjahres 2006 kann noch nicht wieder erreicht werden.

Der Anteil an Aufträgen aus dem EU-Raum hat in den vergangen sechs Jahren leicht, aber stetig zugenommen.

3. Zu s amm ensetzu n g de s U m sat z e s II

4 . Hö he d e s St u n d e n s at ze s

Und wie viel Prozent des Umsatzes erzielen Sie ca. im privatwirtschaftlichen Bereich und wie viel Prozent im öffentlichen Bereich? (in Prozent; n=700)

Wie hoch ist bei Ihnen der Stundensatz für Konzeption, Beratung und ähnlich allgemeine Leistungen? Sagen Sie mir bitte, in welcher Spanne sich bei Ihnen die dafür verrechneten Kosten bewegen. Was ist da Ihr niedrigster und Ihr höchster üblicherweise erzielbarer Stundensatz bzw. Kostensatz? Bitte geben Sie den Betrag exklusive Mehrwertsteuer oder Umsatzsteuer an! Stundensatz für Konzeption, Beratung und ähnliche allgemeine Leistungen 2012, n=700 Stundensatz – Gesamt

Im Krisenjahr 2009 entfiel ein etwas größerer Kuchen auf öffentliche Auftraggeber, als dies derzeit der Fall ist.

5. Proz entant eil de s H o n o ra r s a m Dr u c kv o lu m en

Wenn Sie die Produktion bei Print überwachen – wie viel Prozent des Druckvolumens macht dabei üblicherweise Ihr Honorar aus? Bitte geben Sie wieder den niedrigsten und den höchsten Prozentsatz an, den Sie erzielen können. (Werbeagentur, -beratung n=378) Produktionsüberwachung bei Print: Anteil des Honorars am Druckvolumen Median in Prozent

D

ie von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Wien in Auftrag gegebene Studie „Kommunikationsstandort Wien“ wurde 2012 – nach den ersten Erhebungen 2006 und 2009 – bereits zum dritten Mal vom Institut für empirische Sozialforschung (IFES) durchgeführt. Die aktuelle Erhebung hat im Sommer 2012 stattgefunden.

Stundensatz Mittelwert 103 €

Stundensatz – Minimum

79 €

Stundensatz – Maximum

128 €

Im Schnitt beträgt der verrechnete Stundensatz 103 Euro, wobei sich der Großteil der Honorare in der Bandbreite von 79 und 128 Euro/Stunde bewegt. Etwa ein Viertel der Unternehmen liegt unterhalb der Grenze von 79 Euro, ebenso viele bewegen sich im Top-Segment über 128 Euro.

6. A b s c hla g s h o n o ra r a n t e il b ei W e t t b E we r b s -p r ä se n tat i on en

Für wie viele Ihrer Wettbewerbspräsentationen in den vergangenen 12 Monaten haben Sie ein Abschlagshonorar erhalten? War das für… ? (in Prozent; Werbeagentur, -beratung n=378) Abschlagshonorar in letzten 12 Monaten für wie viele Präsentationen erhalten?

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Üblicherweise macht bei Werbeagenturen, -beratung das Honorar für die Überwachung der Produktion bei Print im Schnitt 13 Prozent des Druckvolumens aus.

Die Befragung der Mitglieder der Fachgruppe erfolgte computergestützt telefonisch (CATI-Methode) und dauerte im Durchschnitt 15 Minuten. Insgesamt wurden 700 Unternehmen aus den verschiedenen Bereichen der Fachgruppe befragt, um ein repräsentatives Meinungsund Stimmungsbild zu erhalten. Entsprechend vertreten waren Werbe- und MediaAgenturen, PR-Berater, Event-Agenturen, Strategieberater, Werbegrafikdesigner, Ausstellungs- und Messegestalter sowie Werbearchitekten und Webdesigner.

Fokus auf die Chefetage Die statistische Schwankungsbreite der Ergebnisse beträgt maximal 3,7 Prozentpunkte. Die Interviews wurden an den beiden institutseigenen Telefonstudiostandorten in Wien durchgeführt. Die befragten Unternehmen wurden zufällig ausgewählt. Als Gesprächspartner standen Geschäftsführer und führende Entscheidungsträger in den Betrieben zur Verfügung. Die Schwerpunkte der Befragung waren die wirtschaftliche Stimmung in den Unternehmen, die Perspektiven für die Zukunft, die Umsatz- und Honorarsituation, die aktuelle Auftragslage, aber auch die Zufriedenheit mit den Services und Angeboten der Fachgruppe Wien.

Umfassende Analyse 7. KONTAKT MIT DER FACHGRU P P E

Hatten Sie schon irgendeinmal Kontakt mit der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien? (in Prozent; n=700, 2012)

Nur rund ein Drittel der Werbeagenturen, -beratung hat in den letzten 12 Monaten ein Abschlagshonorar für Wettbewerbspräsentationen erhalten. Davon die Hälfte hat dies bei nahezu allen Wettbewerbspräsentationen bekommen – die restlichen 50 Prozent seltener.

Rund 6 von 10 Befragten geben an, schon einmal die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Wien kontaktiert zu haben – dieser Anteil ist über die Jahre hinweg konstant hoch geblieben.

Abgerundet wurde die Befragung durch eine umfassende Erhebung struktureller Daten zum Unternehmen wie Zahl der Mitarbeiter, Betriebshistorie, Angebotspalette und sozialer Hintergrund des befragten Vertreters. Studienleiter war – wie auch in den Jahren 2006 und 2009 – Dr. Reinhard Raml, Prokurist des IFES. Neben wirtschaftsbezogenen Studien liegen die Arbeitsschwerpunkte des IFES auf den Bereichen Medienforschung, Arbeitsweltforschung, Kundenzufriedenheit und Sicherheitsforschung.


Studie Kommunikationsstandort Wien

IV – medianet businesspromotion

Service – auf und für alle Fälle

Manfred Pichelmayer

H

ilfe, die wirkt! Die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation bietet Serviceleistungen – schnell, unbürokratisch und praxisorientiert. Brauchen Sie möglicherweise Unterstützung durch einen Anwalt? Wir stehen mit qualifizierter Rechtsberatung durch eine spezialisierte Partnerkanzlei zur Seite. Im Rahmen einer Erstberatung durch die Fachgruppe können etwa Fragen zu Kostenersatz und Kostenzuschüssen geklärt werden. Jeder weiß, ‚Versichern beruhigt‘: Mit unserem Paket, inklusive Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung, einer Unfallversicherung und der Versicherung für Betriebsunterbrechungen – etwa bei Spitalsaufenthalten –, sind Sie bestens versorgt. Mitglieder sind mit einem jährlichen Aktivierungsbeitrag von 10 Euro dabei. Die Prämie zahlen wir. Zur komplexen Sozialversicherungsmaterie steht uns ein Steuerberatungsunternehmen mit Rat und Tat zur Seite, bei komplexen Kollektivverträgen liefern wir im Falle eines Falles die passenden Antworten. Aktuell feilt die Fachgruppe am Seminarprogramm 2013/2014. Zusätzlich haben wir die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, Agenturverträge und Auftragsbestätigungsmuster erarbeitet und natürlich rechtlich abgesichert. Interesse? – Melden Sie sich bei uns! Wir sind unter 01/514 50/3791 und 01/514 50/3792 sowie unter werbungwien@wkw.at für Sie da!

IMPRESSUM Medieninhaber: medianet Verlag AG 1110 Wien, Geiselbergstraße 15 http://www.medianet.at Kontakt: Tel.: +43-1/919 20-0 office@medianet.at | Fax: +43-1/298 20 2231 Fotoredaktion fotored@medianet.at Vorstand: Markus Bauer Herausgeber: Chris Radda, Paul Leitenmüller, Germanos Athanasiadis, Oliver Jonke Verlagsleitung: Paul Leitenmüller Chefredaktion: Chris Radda Diese Sonderausgabe wurde von medianet im Auftrag der Fachgruppe Werbung Wien erstellt. Verantwortlich für den Inhalt: Mag. Michael Himmer Fachgruppenobmann Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Dr. jur. Manfred Pichelmayer Fachgruppengeschäftsführer Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation Schwarzenbergplatz 14/304, A-1040 Wien Tel: +43 1 514 50 - 3790 Fax: +43 1 512 95 48 - 3796 eMail: manfred.pichelmayer@wkw.at

8 . L E T Z T E R KO N TA K T M I T D E R FA C H G R U P P E

9. Z ufriedenheit mit der ge b otenen hilfe stellung

Und wie haben Sie beim letzten Mal Kontakt aufgenommen? (in Prozent; hat Kontakt gehabt n=412)

Und wie zufrieden waren Sie bei Ihrem letzten Kontakt zur Wirtschaftskammer bzw. zur Fachgruppe mit dem Gebotenen bzw. der Hilfestellung ...? Geben Sie bitte eine Note von 1 bis 5. 1 bedeutet „sehr zufrieden“ und 5 „gar nicht zufrieden“. (in Prozent; hat Kontakt gehabt n=412)

Der letzte Kontaktkanal war am häufigsten ein Telefonanruf, gefolgt von einer Veranstaltung der Fachgruppe, einem persönlichen Besuch in der Fachgruppe und einem E-Mail-Kontakt mit der Fachgruppe.

Wie auch schon 2009 liegt die Zufriedenheit mit dem letzten Kontakt zur Wirtschaftskammer bzw. zur Fachgruppe auf einem konstant hohen Niveau.

10. Informiertheit über die Aufgaben der Fachgruppe

11. Bekanntheit der Service s der Fachgruppe

Fühlen Sie sich über die Aufgaben und Tätigkeiten der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation im Großen und Ganzen sehr gut informiert, eher gut informiert, eher schlecht informiert oder sehr schlecht informiert? (in Prozent; n=700)

Welche der folgenden Services und Angebote der Fachgruppe Wien sind Ihnen bekannt? (in Prozent; n=700)

Wie auch schon bei den vorhergegangenen Wellen fühlen sich rund zwei Drittel der Befragten über die Aufgaben und Tätigkeiten der Fachgruppe sehr gut bis eher gut informiert.

1 2 . U N T E R N E H M E NSS T R U K T U R und Soziodemografie

Unternehmensstruktur

2012

2009

2006

n=

700

900

900

EPU

65

60

55

2–9 Mitarbeiter

28

31

37

10–49 Mitarbeiter

4

8

7

50 und mehr Mitarbeiter

1

2

2

Festangestellte Mitarbeiter

Soziodemografie

2012

2009

2006

n=

700

900

900

Männlich

60

59

65

Weiblich

40

41

35

bis 30 Jahre

14

11

9

31 bis 40 Jahre

32

30

39

41 bis 50 Jahre

36

39

34

51 Jahre und älter

19

20

18

Pflichtschule ohne/mit Lehre

6

6

8

Fachschule ohne Matura

7

7

9

Matura

34

38

42

abgeschlossene Hochschule

52

48

41

bis 2 Jahre

31

14

9

2 bis 5 Jahre

16

21

28

6 bis 10 Jahre

18

25

30

länger als 10 Jahre

35

33

33

Geschlecht

Alter

Schulbildung

Gewerbeschein

Insgesamt sind 6 von 10 befragten Mitgliedern Männer, das Durchschnittsalter liegt bei 42 Jahren und sie haben generell einen sehr hohen Bildungsgrad. Seit 2006 sind verschiedene strukturelle Veränderungen bei den Unternehmen der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation feststellbar. So ist beispielsweise der Anteil an EPU seit 2006 stetig gestiegen und liegt jetzt bei rund zwei Drittel der befragten Unternehmen. Auch hat sich der Anteil an Personen, die den Gewerbeschein seit maximal 2 Jahren haben, gegenüber 2009 verdoppelt.

BEI FRAGEN WENDEN SIE SICH BITTE AN IFES oder die Fachgruppe

Druck: Herold Druck und Verlag AG, 1030 Wien

© IFES

Konzept: Manfred Pichelmayer, Rudolf Grüner Redaktion: Rudolf Grüner Lektorat: ­Christoph Strolz Grafik/Produktion: Raimund Appl, Peter Farkas Litho­grafie: Beate Schmid, Berat Qelaj

Die Services der Fachgruppe haben insgesamt einen hohen Bekanntheitsgrad: 86 Prozent der Befragten kennen zumindest eines der Angebote. Am bekanntesten sind dabei der Versicherungsservice der Fachgruppe Wien und die kostenlosen Bildungsseminare bzw. Weiterbildungsangebote, gefolgt vom kostenlosen Rechtsanwaltsservice für unternehmensbezogene Rechtsfragen.

Dr. Reinhard Raml Prokurist, wiss. Projektleiter, Institut für empirische Sozialforschung GmbH Teinfaltstraße 8, 1010 Wien Tel. +43 (01) 546 70/321, Fax +43 (01) 546 70/312 E-Mail: reinhard.raml@ifes.at Web: www.ifes.at

© Foto Wilke

KOMMENTAR

Dienstag, 1. Oktober 2013

Dr. Manfred Pichelmayer Geschäftsführer, Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation Wien Schwarzenbergplatz 14/304, 1040 Wien Tel. +43 (01) 514 50/3790, Fax +43 (01) 512 95 48/3796 E-Mail: manfred.pichelmayer@wkw.at Web: www.werbungwien.at


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