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September 2013

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S H C U W H C NA IM ANZUG

auf Seite 9

LINDENFEST NEU: DAS BESONDERE WISWAS STOLPERSTEIN(E) BALDURA-BONUSCARD

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RETTUNGSWACHE FÜR LÜBBENAU * FAMILIENTAG IM SCHWEITZER ECK *


Bereits seit dem 1. Juli verwendet die WIS für alle Zahlungsaufträge das SEPA-Verfahren. Doch was ist SEPA? SEPA steht für „Single Euro Payments Area“, einem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, der bis zum 1. Februar 2014 aufgebaut wird und dem die EU-Staaten sowie Island,

Liechtenstein, Norwegen, Monaco und die Schweiz angehören. Dank SEPA können künftig Bankgeschäfte grenzüberschreitend einfacher undschneller abgewickelt werden, da es innerhalb des SEPA-Raumes einheitliche Zahlungsweisen und -regeln gibt . Die zentrale Veränderung ist die Ablösung der Kontonummern und Bankleitzahlen durch die IBAN und den BIC.

Die IBAN („International Bank Account Number“) setzt sich in Deutschland stets aus 22 Stellen nach dem gleichen Prinzip zusammen: zuerst das Länderkennzeichen„DE“, der Prüfziffer, der bekannten Bankleitzahl und der persönlichen Kontonummer. Der „Bank IdentifierCode“, kurz genannt BIC, fungiert als internationale Bankleitzahl. Privatpersonen können bis zum 1. 2. 2016 ihre altenKontodaten verwenden. Zudem werden die bisherigen Zahlungsweisen durch dieSEPA-Überweisung und -Lastschrift abgelöst. Bei bisher erteilten Einzugsermächtigungen erhalten die Zahler lediglich eine Information über dieUmstellung mit der Nennung der für Unternehmen wichtigen Gläubiger-ID und der Mandatsreferenz. Die persönliche IBAN und den BIC erhalten Sie unter anderem bei Ihrem Kreditinstitut. Zudem beraten Sie die Mitarbeiter der WIS gern zu diesem Thema.

© stefan_weis - Fotolia.com

Was ist SEPA?

Pro Tag verbraucht jeder Deutsche rund 120 Liter Trinkwasser unter anderem zum Waschen und zum Kochen und Trinken. Das Wasser ist nicht steril und muss es auch nicht sein. Es enthält Bakterien wie Legionellen in sehr geringen Mengen, die die Gesundheit nicht gefährden. Kritisch wird es erst, wenn sich diese Bakterien vermehren können, etwa durch Nährstoffe wie Materialien in der Hausinstallation oder bei Temperaturen von 25 bis 50 Grad Celsius. Das Trinken von erregerhaltigem Wasser ist unbedenklich. Gelangen Legionellen jedoch in die Lunge z. B. beim Duschen, können die Erreger grippeähnliche Erkrankungen bis hin zu schweren Lungenentzündungen hervorrufen. Besonders gefährdet sind Senioren sowie Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Vermieter und Mieter können zur

Schutz vor Legionellen Reinheit des Wassers beitragen. So werden die Wasserinstallationen in allen WIS-Häusern bis Ende des Jahres von der AquaKommunal-Service GmbH untersucht, beauftragt durch die WIS-Tochter BEKOTEC. Wasserproben werden entnommen, in denen die Legionellen-Konzentration bestimmt wird. Alle Anlagen und Leitungen werden zudem hinsichtlich Hygiene und Technik überprüft. Neben dem Gesundheitsamt erhalten alle Mieter eine Auswertung von der Untersuchung. Mieter sollten alle Wasseranschlüsse regelmäßig nutzen, um einer Vermehrung von Legionellen vorzubeugen. Wasserhähne, die eine Zeit lang nicht benutzt wurden – beispielsweise im Urlaub – sollten erst einige Minuten mit heißem Wasser durchgespült werden. Wasser über 60 Grad Celsius tötet Legionellen ab.

Überlegungen, Gefühle, Freude Drei Antworten von Michael Jakobs, Geschäftsführer der WIS Die WIS hat die Pinguine in den Spreewald gebracht, die nun das erste mal gesunden Nachwuchs haben. Freut Sie das?

Wie geht es in der Neuen Freundschaft weiter? Die ersten zwei Wohnhäuser haben wir erfolgreich umgebaut. Auch das zweite Haus ist schon vermietet, obwohl es noch gar nicht endgültig fertig gestellt ist. Für das dritte Haus stellen wir derzeit Überlegung an, wie wir hier barrierefreies Wohnen zu moderaten Preisen anbieten können, vielleicht auch verbunden mit besonderen Serviceangeboten. Wenn sich die ersten beiden Häuser so gut vermietet haben, wieso ändern Sie dann beim dritten das Konzept?

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Unsere Erfahrung ist, dass es einen großen Bedarf nach barrierefreien Wohnungen gibt. Und so viele Gebäude, die wir dafür umbauen könnten, hat die WIS nicht mehr. Also wollen wir die Gelegenheit nutzen. Wir würden mit einem solchen Angebot die Philosophie der WIS weiterführen, mit

der wir dem Älterwerden der Gesellschaft Rechnung tragen: Wir haben bereits mehr als 500 Wohnungen mit barrierefreien Zugängen versehen und bieten das Service-Wohnen im Spreewaldhaus an: Auch in den „normalen“ Bestandswohnungen nehmen wir bei Bedarf Veränderungen vor.

Das freut uns über alle Maßen. Alle Mitarbeiter und die Leitung der Spreewelten waren seit Monaten emotional angespannt, ob es diesmal klappen würde. Wir sind überglücklich dass sich alle acht Küken prächtig weiterentwickelt haben. Das ist für die Spreewelten, vor allem auch für die Pfleger, eine nochmalige Bestätigung, dass sich die Tiere bei uns wohl fühlen und dass wir ihnen gesunde und optimale Lebensbedingungen bieten.


Betrüger unterwegs

Neuvermietung ab November Die Bauarbeiten im HansBeimler-Ring in Altdöbern liegen im Zeitplan und neigen sich langsam dem Ende zu. Nach der erfolgreichen Sanierung des Wohnhauses 12–15 ist nun auch das Haus Hans-Beimler-Ring 1–4 in Altdöbern kaum noch wiederzuerkennen. Die obersten zwei Etagen des ehemals viergeschossigen Hauses sind komplett zurückgebaut. Nachdem der Dachstuhl gestellt wurde, haben nun auch die Dachdecker ihre Arbeiten abgeschlossen. Neben neuen Fenstern verfügt das Gebäude

auch über großzügige Balkone. Während die das Gebäude prägende Pfosten-Riegelkonstruktion in den Eingangsbereichen fertig gestellt wurde, stehen auch die Fassadenarbeiten kurz vor ihrem Abschluss. 33 E I N L A D U N G

TAG DER OFFENEN TÜR 12. Oktober, 10 bis 17 Uhr Machen Sie sich selbst ein Bild von der Wandlung des Hans-Beimler-Ring 1–4 in Altdöbern.

BEKOTEC im Einsatz Zählerwechsel in 2013 und 1024 – Senkung der Müllkosten dank neuer Abrechnung Die WIS-Tochter BEKOTEC hat bislang ca. 90 Prozent der in 2013 anvisierten 2.200 Wohnungen mit neuen Zählern für Kalt-/Warmwasser und Heizkostenverteiler ausgestattet. In 2014 werden in weiteren ca. 700 WIS-Wohungen die Zähler ausgewechselt. Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Häuser, die sich gerade im Umbau befinden, zum Beispiel Hans-Beimler-Ring und Straße der Freundschaft, erhalten von Anfang an neue Heizkostenverteiler und Wasserzähler. Die Neuerungen in der Heizkostenverordnung sind der

Grund für den Einbau von Wärmemengenzählern in den Hausanschlussstationen. Ab 2014 müssen diese Zähler zur Trennung von Warmwasserund Heizkosten genutzt werden. Die Berechnung über eine Formel ist nicht mehr zulässig. Die BEKOTEC zieht zudem erfolgreich Bilanz hinsichtlich der Müllkostenabrechnung nach Verbrauch. In der Dr.Albert-Schweitzer-Straße 1724 und 24-32 konnte die Gesamtkosten um 6.000 Euro gesenkt werden im Vergleich zu 2010, als die Abrechnung

Im Innern sind die neuen Grundrisse hergestellt. Die 14 fertigtsanierten Wohnungen werden dann Flächen von 44 bis 77 m² haben. Aktuell sind in dem Haus noch Maler und Fliesenleger tätig, die den Wänden und Böden den letzten Schliff geben, sowie Sanitär-, Heizungs- und Elektroinstallateure. Neue Medienanschlüsse wurden bereits gelegt. Die Neuvermietung des „verjüngten“ Hans-Beimler-Ring 1-4 ist ab Anfang November geplant. Nur noch wenige Wohnungen stehen für neue Miet-

Aus aktuellem Anlass warnt die WIS ihre Mieter vor Trickbetrügern. Die Männer geben vor, die Steckdosen in der Wohnung zählen zu wollen, um sich offenbar Zugang zu den Privaträumen der Mieter zu verschaffen. Da die Betrüger rote Latzhosen tragen, ähneln sie den Mitarbeitern der WIS-Tochterfirma BEKOTEC. Diese besitzen jedoch zur Legitimation einen Dienstausweis samt Lichtbild. Die WIS rät, unangekündigte, vermeintliche Handwerker nicht in die Wohnung zu lassen und gegebenenfalls die Polizei zu verständigen.

interessenten zur Verfügung. Die neuen Bewohner können sich auf individuelle Wohnungen freuen, zu deren weiteren Vorzügen geräumige Küchen und moderne Tageslichtbäder gehören.

Wer alles über die

wis

wissen will: www.wisspreewald.de nach Verbrauch erfolgte. Trotz steigender Preise blieben die Entsorgungskosten auch in 2012 stabil. Die verbrauchsabhängige Müllkostenabrechnung bewährte sich in diesem Jahr auch in der Richard-WagnerStr. 41-55, der GeschwisterScholl-Str. 31-40 sowie 40a-c und der Otto-Grotewohl-Straße 2-9. So sparen allein die Mieter der Geschwister-SchollStraße und der Otto-Grotewohl-Straße zusammengefasst etwa 1.000 Euro pro Monat.

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Lübbenauer Geschichten Am 2. Oktober startet die zweite Staffel der Literaturwerkstatt Lübbenau. Unter der Schirmherrschaft der Stadt, vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Rainer Schamberg, ruft der Wettbewerb anlässlich der bevorstehenden 700 Jahrfeier in Lübbenau alle Bürger auf, ihre „Stadt-Geschichten“ aufzuschreiben und bis zum 15. Februar 2014 einzureichen. Ob Krimi, Erzählung oder Novelle, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, wichtig ist, dass die Geschichten einen Bezug zur Heimat Lübbenau haben. Die Texte können zum Beispiel Vergangenes, Gegenwärtiges oder Zukünftiges in Lübbenau schildern, über Menschen berichten, die die Einwohner oder die Stadtgeschichte beeinflusst haben oder einen ganz persönlichen Blick in das Leben eines Bewohners geben. Die jüngsten Teilnehmer bis zehn Jahre können Bilder passend zum Thema malen. Die Eltern werden hierbei gebeten, die Gedanken der Kinder zum Gemalten in einer kurzen Erläuterung anzufügen. Die Texte dürfen einen Umfang von zwei DIN A4 Seiten, (Schriftart Times New Roman, Größe 12, 2 cm Rand) nicht überoder unterschreiten. Den Teilnehmern winken neben attraktiven Gewinnen die Veröffentlichung ihrer Werke in einem Sammelband. Hier können die Arbeiten eingereicht werden: Postalisch oder persönlich in der Bibliothek Lübbenau, OttoGrotewohl-Str. 4b oder in der Vetschauer Bibliothek, MaximGorki-Straße 18 sowie per E-Mail an stadtbibliothek.luebbenau@ t-online.de.

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Familienfest im SCHWEITZER ECK Mehr als 500 Gäste beim 1. Jubiläum des Kindertreffs Anlässlich des einjährigen Bestehens des Kindertreffs im SCHWEITZER ECK lud die WIS am 25. August zum großen Familienfest ein. Mehr als 500 Kinder, Eltern und Großeltern folgten der Einladung und verbrachten einen ausgelassenen Tag mit Spiel, Spaß und beeindruckenden Show- und Tanzeinlagen. Vor einem Jahr wurde der Kindertreff als neue Attraktion für Mädchen und Jungen mit ausreichend Platz zum Toben und Kreativsein eingeweiht. Nach dem Umbau war der einstige Wäschestützpunkt an der Giebelstraße nicht wieder zu erkennen. Das ehemalige Flachdach wich einer außergewöhnlichen Konstruktion, die an den Tropenhut von Dr. Albert Schweitzer erinnert, der dem Viertel seinen Namen gab.

Ein „Geschenk“ zum Geburtstag des Kindertreffs konnte auch ausgepackt werden. Zusammen mit den Kindern und Erziehern enthüllte Michael Jakobs, Geschäftsführer der WIS, die erst im August fertiggestellte Fassadengestaltung gesponsort von Strauss & Hillegaart Künstlergesellschaft. Eines der Highlights des Familienfestes war ohne Zweifel die Mini-Playback-Show mit ihren kleinen „Stars“. Mit dem

Gewinnersong des Eurovision Song Contest 2006 „Hard Rock Hallelujah“ der finnischen Band Lordi überzeugte Patrick Horak die Punkterichter. Jurymitglied Henry Matz, Deutschlands bekanntestes Dieter-Bohlen-Double, lobte den Mut der Kinder, sich vor so großem Publikum zu präsentieren. Die kleinen Festgäste vergnügten sich zudem beim Ponyreiten, auf der Hüpfburg und dem Dschungelspielplatz oder nahmen an der WIS-Olympiade teil. Die Erwachsenen konnten ihr Glück bei einer Tombola versuchen oder die hergerichtete WIS-Musterwohnung im Viertel besichtigen. Mehr als 400 Lose wurden verkauft. Der Erlös geht zu hundert Prozent an den Kindertreff. Die beiden Erzieher freuen sich über die Summe von 210 Euro, von der dringend benötigte Sportgeräte und Bastelmaterialien gekauft werden sollen.


Barrierefreiheit für alle In Lübbenau haben mehr als 3.300 Menschen eine durch das Versorgungsamt anerkannte Behinderung. Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist Carola Wolschke seit 1990 in ihrer Funktion Ansprechpartnerin, wenn es um die Interessen und Bedürfnisse von Menschen mit körperlichen und geistigen Behinderungen geht. Mit der Behindertenund Gleichstellungsbeauftragten sprachen wir über Barrierefreiheit für alle und die Behindertenfreundlichkeit in Lübbenau. Was gehört genau zu Ihren Aufgaben als Behindertenbeauftragte?

für nichthörende und -sehende Menschen eingerichtet werden.

Inhalt meiner Arbeit ist es unter anderem mitzuwirken, die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gemeinschaftlichen Leben in allen Bereichen teilhaben können und ihre Rechtsansprüche und Nachteilsausgleiche erfüllt werden.

Ist Brandenburg ein behindertenfreundliches Land?

Was bedeutet Teilhabe bzw. Inklusion? Inklusion geht davon aus, dass nicht der oder die Einzelne sich in die Gesellschaft integrieren muss, sondern die Gesellschaft für die Verschiedenartigkeit der Menschen so gestaltet wird, das alle uneingeschränkt ohne Barrieren in allen Lebensbereichen teilhaben können. Zum Beispiel kann ein Kind mit Rollstuhlbedürftigkeit nur in eine Regelschule besuchen, wenn es in alle Räumlichkeiten ohne fremde Hilfe gelangen kann. Von der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum profitieren aber nicht nur Menschen mit Behinderungen.

Wie meinen Sie das? Abgesehen von älteren Menschen die zum Beispiel einen Rollator nutzen, genießen auch Mütter mit Kinderwagen, Kinder mit Dreirädern und anderen Hilfsmitteln und Frauen mit hochhackigen Schuhen Barrierefreiheit. Barrierefreiheit muss aber auch

In dieser Hinsicht ist Brandenburg sehr fortschrittlich. In der Brandenburgischen Bauordnung gibt es einen Paragraphen zum Thema barrierefreies Bauen. Dieser schreibt unter anderem vor, dass in Wohngebäuden mit mehr als vier Wohnungen die Wohnungen eines Geschosses barrierefrei sein müssen. Zudem wird vorgegeben, dass öffentliche Einrichtungen und Anlagen in den Teilen barrierefrei sein müssen, die dem allgemeinen Besucherverkehr dienen.

Wie sieht es in Lübbenau mit der Behindertenfreundlichkeit aus? Hier wurden in den vergangenen Jahren viele Wohnhäuser und Einrichtungen saniert. Wurde Barrierefreiheit dabei bedacht? Die Zusammenarbeit mit den städtebaulichen Verantwortlichen in Lübbenau ist aus meiner Sicht vorbildlich. Bei Bauvorhaben sprechen wir uns oft im Vorfeld mit der Stadt oder dem Wohnungsbauträger ab und nehmen uns die Experten in „eigener Sache“, nämlich die Menschen die es eigentlich betrifft, dazu. Denn die Betroffenen selbst können am besten Auskunft geben was in ihrem Interesse entsprechend DIN umgesetzt werden muss. Die WIS hat beispielhaft durch ihre umfangreiche und liebevolle Sanie-

rung der Wohnquartiere die Belange von alten und behinderten Menschen berücksichtigt.

Sie haben erwähnt, dass Barrierefreiheit nicht nur körperbehinderte Menschen einschließt. Welche Gruppen müssen noch berücksichtigt werden? In Lübbenau gibt es 3.300 Menschen mit Behinderungen, die einen Behindertenstatus haben. Es ist davon auszugehen, dass die Zahl höher liegt, da nur die Menschen erfasst sind, die beim Versorgungsamt einen Antrag auf Anerkennung gestellt haben. Fast 300 Menschen haben Seh- oder Hörbehinderungen. Für diese Gruppe bedeutet barrierefrei, dass ihnen spezielle visuelle Signale und Orientierungshilfen wie zum Beispiel Blindenleitstreifen bei der Orientierung helfen.

An wen kann man sich vor Ort wenden, wenn man dazu man Fragen hat oder Hilfe benötigt? Bei der Vielzahl an Gesetzen und Verordnungen hinsichtlich der möglichen Rechtsansprüche für behinderte Menschen kann man schnell den Überblick verlieren. Dabei stehe nicht nur ich als Behindertenbeauftragte sondern eine Vielzahl von Diensten und Beratungsstellen zur Verfügung. Ich denke dabei zum Beispiel an das Kreissozialamt, den Pflegestützpunkt, die Kranken- und Pflegekassen, die freien Träger zur Verfügung. In Lübbenau ist das unter anderen die Arbeiterwohl-

fahrt mit den vielen Diensten oder der DRK Pflegedienst.

Möchten Sie abschließend noch etwas persönlich sagen? Ja, gern. Unabhängig von den Verordnungen und Richtlinien sollte Barrierefreiheit in den Köpfen der Menschen und barrierefreies Bauen selbstverständlich sein. Denn 95 Prozent der vorhandenen Behinderungen sind Resultat eines Unfalls oder einer Krankheit, lediglich fünf Prozent sind angeboren. Manche Leute blicken leider immer noch abwertend auf behinderte Menschen, dabei kann es auch sie treffen. Man kann also nicht sagen, wer zukünftig eine barrierefreie Wohnung braucht. Wenn Barrierefreiheit selbstverständlich geworden ist, dann ist das Ziel der uneingeschränkten Teilhabe erfüllt. Das ist ein Prozess der womöglich nie ganz abgeschlossen wird und der über Jahre andauert. Das meinte ich auch anfangs mit teilhaben. Sei es bei einem Besuch im Restaurant, dem Einkauf im Supermarkt oder auf der Straße, jede/r, behindert oder nicht, sollte am sozialen Leben teilhaben können und nicht durch „Barrieren“ daran gehindert werden. Vielen Dank für das Gespräch.

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Symbolische Grundsteinlegung

Neue Rettungswache in Lübbenau Im Herbst wird Eröffnung gefeiert

Ende August wurde in der Lübbenauer Altstadt symbolisch der Grundstein für ein neues Wohnensemble in der Paul-Fahlisch-Straße gelegt. Bis Ende November 2014 entstehen in den Hausnummern 4–6 zwanzig neue Wohnungen. Zwölf davon werden barrierefrei durch Aufzüge zu erreichen sein. Der Neubau wird sich über zwei Etagen erstrecken und ist mit einer Tiefgarage unterkellert. Die fertigen Wohnungen werden Wohnflächen von 75 bis 105 Quadratmetern haben. Die beiden Altbauten am Straßenrand bleiben erhalten und werden innen und außen liebevoll saniert.

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Das Gebäude für die neue Rettungswache, welches die WIS in Lübbenau errichtet, nimmt langsam Form an. Noch im Herbst diesen Jahres sollen die Bauarbeiten im Gewerbepark 5 beendet und die Eröffnung gefeiert werden. In Zukunft werden dann von hier aus 16 Rettungskräfte und ein Notarzt des Deutschen Roten Kreuzes ihre Einsätze koordinieren und den Menschen in der Region in Notfällen zur Hilfe eilen. Die Investitionssumme für das Bauvorhaben beläuft sich auf etwa 1,25 Millionen Euro. Nach Fertigstellung mietet

die Stadt das Gebäude von der WIS an und vermietet es dann weiter an den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Der Mietvertrag zwischen Stadt und Kreis über die Dauer von dreißig Jahren wurde bereits unterzeichnet. Aktuell ist die Rettungswache noch im ehemaligen Alten- und Pflegeheim an der Werner-Seelenbinder-Straße / Lindenallee untergebracht. Der Gebäudekomplex, in dem bereits große Teile leer stehen, ist jedoch abrissreif. Ein Neubau war also dringend notwendig geworden. Da der Landkreis, der die Hoheit über die Ret-

tungskräfte innehat, die finanziellen Mittel für ein vergleichbares Bauvorhaben nur schwer aufbringen kann, baut die WIS die neue Rettungswache. Das neue Domizil, dessen Grundstein im April gelegt wurde, verbessert die Arbeitsbedingungen der Rettungskräfte deutlich. In der künftigen Wache stehen den Rettungskräften modern ausgestattete Arbeits- und Ruheräume sowie ein Schulungsraum unter anderem für die Ausbildung neuer Rettungskräfte zu Verfügung. Die vier Rettungsfahrzeuge werden in einer beheizten Halle untergestellt.

Willkommen! Die WIS, Spreewelten und SIS begrüßen ihre neuen Azubis.


FOTO: KARIN RICHERT

Klassik in der Straße des Aufbaus Zu einem Klassikkonzert unter freiem Himmel lud die WIS Ihre Mieter der Papageiensiedlung am 28. August ein. Musiker Albert Patyuk aus Cottbus begeisterte mit seiner Geige die Zuhörer, während die WIS-Mitarbeiter für das leibliche Wohl sorgten.

Schüler wollen an NS-Opfer erinnern Erster Stolperstein soll im März 2014 gesetzt werden In zwei Jahren wird in Lübbenau der 700. Geburtstag der Stadt gefeiert. Die Feierlichkeiten bieten einen Anlass, um die Stadtgeschichte noch einmal Revue passieren zu lassen. Acht Schülerinnen und Schüler des Paul-Fahlisch-Gymnasiums wer-

Nachdenken anregt. Stolpersteine sind in den Boden gelassene Mahnmale vor den letzten selbstgewählten Wohnhäuser der NS-Opfer. 1997 setzte der Künstler Gunter Demnig – illegal – den ersten Stein in Berlin. Heute gibt mehr als 40.000 Stol-

Die Projektgruppe „Stolpersteine Lübbenau“ fen schon jetzt einen genaueren Blick zurück in das Leben der Menschen, die vor ihnen in Lübbenau wohnten. Im Rahmen des Geschichtsunterricht recherchieren die Mädchen und Jungen nach Opfern des Nationalsozialismus, die in Lübbenau lebten. An ihr Schicksal sollen künftig sogenannte „Stolpersteine“ erinnern. Klein, golden, quadratisch und mit einer Inschrift, die zum

persteine in Deutschland und anderen europäischen Ländern. In Lübbenau soll im März kommenden Jahres der erste verlegt werden. Das ist das Ziel der fünf Mädchen und drei Jungen, die mit Lehrerin Antje Pohler und Referendar Florian Neuer seit dem vergangenen Schuljahr an dem Projekt arbeiten. Im Rahmen aufwändiger Recherchen im Internet, bei Be-

suchen im Kirchen- und Stadtarchiv sowie mit der Hilfe von Zeitzeugen, erforschten die Schülerinnen und Schüler das Leben der jüdischen Bewohnern Lübbenaus sowie die Umstände ihrer Tode. Viele Lübbenauer, die zu NS-Zeiten noch Kinder waren, gaben Auskunft. Nach so langer Zeit waren die Erinnerungen jedoch teilweise widersprüchlich. Je mehr Interviews die Schüler führten, desto fundierter wurden die Informationen. Schließlich stießen sie auf Dr. Max Plessner, dem bereits eine Straße in der Stadt gewidmet ist. Der Tierarzt beging 1942 kurz vor seiner bevorstehenden Deportation Selbstmord. Vor seinem Wohnhaus in der Hauptstraße 34, heute EhmWelk-Straße, soll im kommenden Jahr ein Stolperstein eingelassen werden. „Der Antrag bei der Stadt ist gestellt. Der Termin wurde beim Künstler Gunter Demnig reserviert“, erzählt Florian Neuer. Im Frühling übergeben die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten das Projekt an die nächste elfte Klasse. „Es hat noch andere Juden in Lübbenau gegeben. Wir wollen, wenn möglich, mit weiteren Stolpersteinen an ihr Schicksal erinnern“, sagt Florian Neuer.

Cottbuser Nächte Im Rahmen der „Cottbuser Nächte“ gingen vom 23. bis 25. August wieder zahlreiche nationale und internationale Radsportler an den Start. Bei den Rennen im Sprint, Kampfsprint und Teamsprint ging es um Teilnahmepunkte für den Weltcup und die Weltmeisterschaften. Unterstützt wurde die 2. Ausgabe der Veranstaltung unter anderen von den Spreewelten. Die „Cottbuser Nächte“ boten zudem einen Familiennachmittag sowie ein Frühschoppen, der ein Treffen der Generationen mit ehemaligen Lausitzer Radsportler wurde, darunter Lothar Thoms, Olympiasieger von 1980. Einiges lernen konnten dagegen die jüngsten Radrennfans vom zweifachen Olympiasieger Lutz Heßlich bei einem Rennen mit ihren Laufrädern ohne Kettenantrieb.

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SPREEWELTEN PINGUINE | BAD | SAUNA

AUFGÜSSE FÜR KÖRPER UND SEELE Salzaufguss: Zwischen den Aufgüssen wird die Haut mit Salz einbzw. abgerieben. Dieses Peeling macht die Haut glatt und geschmeidig. Eisaufguss: Vor und nach den Aufgüssen reiben sich die Gäste mit Crash-Eis oder Eiswürfeln ein. Zudem werden die heißen Steine nicht mit „normalem“ Wasser sondern mit Eiswürfeln übergossen. Da das Eis erst schmelzen muss, verdampft das Wasser langsamer und verteilt sich als Dampf besser in der Sauna. Früchteaufguss: Die belebende und erfrischende Wirkung dieses Aufgusses wird durch die Verwendung von Fruchtaromen erzielt. „Selbst ist der Mann“: Bei diesem Aufguss ist das starke Geschlecht unter sich und entscheidet selbst, welcher Aufguss gewünscht ist. Damenaufguss: Mit einem speziellen Duft, der die weiblichen Sinne verwöhnt, wird zu diesem Aufguss, der nur für Frauen ist, pflegende Creme gereicht. Vom Guten-Morgen-Aufguss bis zum abendlichen Aufguss – Mit diesen und anderen Aufgüssen bringen die SpreeweltenBademeister Sie garantiert zum Schwitzen.

tz:

Das ganze Paradies im Ne

www.spreeweltenbad.de

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Die Kunst des Wedelns Spreewelten-Mitarbeiter bildeten sich bei Aufgussseminar weiter Lieben Sie auch den Geruch, der sich verbreitet, wenn man eine Tüte mit frisch gemahlenen Kaffeebohnen öffnet? Man muss kein Kaffeetrinker sein, um diesen Duft zu mögen. An ungewohnter Stelle hilft dieses Aroma bald beim Entspannen, im Sauna-Bereich der Spreewelten. Dies ist ein Ergebnis des im Juni veranstalteten Aufgussseminars, bei dem die Spreewelten-Mitarbeiter in die sogenannte „Kunst

des Wedelns“ eingeführt wurden. Für diese Weiterbildung wurde ein Experte engagiert, der deutsche Meister im Wedeln, Ralf Pakulla. Ziel war es, die Mitarbeiter auf den neuesten Stand der Wedelkunst zu halten, zu inspirieren und über neue Aufgüsse zu informieren. Die Spreewelten bieten ihren Gästen bereits ein vielfältiges Angebot an Aufgüssen, die wie zum Beispiel der Gurkenauf-

guss mit der Verkostung von Spreewaldgurken einen regionalen Bezug haben oder wie der Damen- und Herrenaufguss oder der Gute-Nacht-Aufguss auf die Bedürfnisse der Saunabesucher abgestimmt sind. Beim neuen Kaffee-Aufguss wird mit einem echten Kaffeesack gewedelt, der mit frisch zerstoßenen Bohnen gefüllt ist und in der Sauna ein ganz besonderes Aroma verströmt.

Die neue Sauna-Website Emotionales und übersichtliches Design lädt zum Verweilen ein Ein älteres Ehepaar entspannt am knisternden Feuer bei einem Glas Wein. Opa und Enkelkind genießen sichtlich zufrieden das warme Wasser im Solebecken. Mit geschlossenen Augen erholt sich eine Frau in der Sauna. Diese und andere Szenen sind seit kurzem auf der neu gestalteten SpreeweltenWebsite des Sauna-Bereiches zu sehen. Die Bilder strahlen Ruhe und Wärme aus und laden zum Entspannen ein. Dies war ein Ziel der Neugestaltung. Der neu gestaltete Internetauftritt grenzt sich zudem durch eine eigene Navigation, einen anderen Seitenaufbau und eine emotionale Bildsprache von den Websites des Spreewelten-Bades und der Pinguine ab. Diese fallen durch farbenfrohe Bilder, witzige Animationen

und beeindruckende Unterwasseraufnahmen auf und versprechen vor allem eins: Wasserspaß für Groß und Klein. Dank des neuen, übersichtlicheren Menüs der SaunaSeite kann der Webseitenbesucher nun das Thema wählen, für welches er sich interessiert, seien es die Saunalandschaft oder die Spreewaldscheune, die Termine der Aufgüsse oder die zahlreichen Angebote an Massagen und Verwöhnbehandlungen. Neu ist zudem, dass der Besucher der Website seine Lieblingssauna ganz einfach mit einem Klick als „Gefällt mir“ markieren und auf Facebook teilen kann. Schauen Sie doch einfach mal online vorbei unter www.spreewelten-bad.de/sauna


Die Bonuscard ist da!

Kleine Pinguine ganz groß Hurra, es sind sechs Jungen und zwei Mädchen! Obwohl der Nachwuchs der SpreeweltenPinguine bereits vier Monate alt ist, stehen erst seit Ende August die Geschlechter fest. Da bei Pinguinen mit bloßem Auge nicht erkennbar ist, wer ein Männchen und wer ein Weibchen ist, hatte Mitte Juli Dr. Bernd Paulenz, Tierarzt der Gemeinschaftspraxis Paulenz und Kloß in Lübbenau, den Jungtieren Blut für die Geschlechtsbestimmung abgenommen. Die einst kleinen Frackträger erfreuen sich bester Gesundheit

und sind mittlerweile so groß wie ihre Eltern. Nachdem der Nachwuchs nun „flügge“ geworden ist, sind die 4 Monate alten Pinguine ausgelassen im Wasser unterwegs, fressen selbstständig und können die täglichen Fütterungen um 11.00 und 15.30 Uhr kaum abwarten. „Einige kommen bereits zu uns in die Küche, da sie wissen, dass hier der Fisch liegt“, erzählt Tierpflegerin Laura Schäfer lächelnd. Seit 2008 leben Pinguine auf der Außenanlage der Spreewelten. Seitdem war es leider nicht gelungen, Nachwuchs großzu-

ziehen. Daher ist man umso glücklicher, dass sich die „Kleinen“ in diesem Jahr so prächtig entwickeln. Es ist geplant, dass die beiden weiblichen Jungtiere sowie zwei männliche in den Spreewelten bleiben. Sie sollen zwei neue Pärchen bilden. Die künftigen Paten geben den Tieren dann ihre Namen. Die anderen vier Pinguin-“Teenager“ sollen ein neues Zuhause in einem Zoo oder Tierpark bekommen.

Aquafitness für Groß und Klein Ab sofort bieten die Spreewelten wieder Kurse im Babyund Kinderschwimmen, Wassergymnastik sowie Rehasport und Funktionstraining an. Ob Jung oder Alt, Schwimmer oder Nichtschwimmer, alle, die etwas für ihre Gesundheit und körperliche Fitness tun wollen, sind herzlich willkommen.„Abwechslungsreiche Übungen, Musik und Kleingeräte wie Poolnudeln sorgen sowohl bei den Teilnehmern als auch bei mir für Spaß im Nass“, sagt Jaqueline Lippert, seit Mai diesen Jahres neue Sporttherapeutin in den Spreewelten. Die Gymnastik- und Rehakurse sowie das Funktionstraining sind besonders empfehlenswert für Teilnehmer mit Knie- oder

Hüftproblemen. Beim gleichzeitigen Kraft- und Ausdauertraining werden Muskeln gestärkt und der Kreislauf in Schwung gebracht. Mit einer entsprechender Verordnung vom Arzt können die Kursgebühren im Rehasport und Funktionstraining durch die Rentenversicherungen, Krankenkassen oder Unfallversicherungen getragen werden. Kursplan und Kontakt unter: www.delphinbad.de, Telefon 03542 879360 (täglich von 12:30 bis 14 Uhr), kurse@spreewelten-bad.de

Ab sofort gibt es im Pinguin-Erlebnisrestaurant „Baldura“ die gleichnamige, neue Bonuscard. Sie ist kostenfrei und für jeden erhältlich. Beim Essen im Restaurant erhalten Besucher je 10 Euro Verzehrumsatz einen Stempel für die Baldura-Card. Pro Restaurantbesuch können mehrere Stempel gesammelt werden. Wurden zehn Stempel gesammelt, erhält der Bonuskartenbesitzer ein Mal freien Eintritt für vier Stunden in das SpreeweltenBad inklusive Saunanutzung.

Entenrennen Am 6. 10. lädt das Spreewelten-Bad zum jährlichen Entenrennen im Strömungskanal ein. In zwei Durchläufen werden die schnellsten Quietscheenten bestimmt und es winken attraktive Preise. Jeder Gast erhält an der Kasse eine nummerierte Ente, Familien erhalten zwei Plastiktiere. Vor und nach den Pinguinfütterungen werden die Renndurchläufe durchgeführt. Dafür werden alle Enten in den Strömungskanal geworfen. Dieser bleibt so lange in Betrieb bis die meisten Enten aus der Bahn geworfen werden und nur noch 15 im Strudel übrig sind. Der Besitzer der Siegerquietscheente erhält Prämien rund um die Spreewelten wie zum Beispiel Gutscheine für freien Eintritt oder für ein Essen im Pinguin-Erlebnisrestaurant „Baldura“.

www.spreewelten-bad.de D er Spre e w ä l d e r N r. 645 425

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Zum Ersten, zum Zweiten, zum Dritten – Verkauft! Kunstauktion am 21. September auf dem Kirchplatz

Cartoonlobby Neue Ausstellung im Rathaus Unter dem Motto „Wir können alles ... außer langweilig!“ präsentiert die Cartoonlobby in der Rathausgaleire bis zum 1. November 100 Arbeiten von 54 Künstlern. Die Schau zeigt die Mannigfaltigkeit an Stilen von Cartoons, Karikaturen und komischer Kunst und das Potential an Ideen, die dahinter stecken. „Bitte näher treten! Es ist nur Kunst“, heißt es im September wieder in der Lübbenauer Altstadt. Im Rahmen des diesjährigen Spreewald-Ateliers vom 13. bis 21. September versammeln sich 18 Bildhauer und 9 Karikaturisten im Herzen Lübbenaus und geben Besuchern und Passanten einen Einblick in ihre Arbeit. Vor den Augen des Publikums werden in diesem Jahr unter dem Thema „Tanz um's Wasser“ ausdrucksstarke Objekte aus Holz, Stein, Metall und Weide

Bunte Bühne im September

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„Musikala“ präsentiert: Musical Royal 27. September, 19.30 Uhr

Die Ente bleibt draußen (ein Loriotabend) 29. September, 16 Uhr

Zum Herbstauftakt wird es königlich, verhext und romantisch. Das Musical-Ensemble „Musikala“ singt und tanzt sich durch die Highlights der erfolgreichsten Musicals. Mit erstklassigen Gesangssolisten wird es von „Grease“ über „Tanz der Vampire bis hin zum „Phantom der Oper“ mitreißend, leidenschaftlich und inspirierend. Das Publikum begibt sich auf eine Reise durch die schillernde Welt der schönsten Melodien und faszinierendsten Geschichten des Musiktheaters.

Obwohl die großen Erfolge des 2011 verstorbenen Humoristen Loriot eher aus den 1970er- und 1980er-Jahren datieren, erfreuen sie sich ungebrochener Beliebtheit bei Jung und Alt. An einen Abend präsentiert die Bunte Bühne die besten Szenen und Sketche des Erfinder von solch legendären Figuren wie Herrn Lindemann oder der Herren im Bad.

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Ticketverkauf im Spreewiesel-Center, unter Telefon 03542 2000 oder 03542 8896699

geschaffen. Kleine messerscharfe Pointen entstehen auf Papier und scheinen den Karikaturisten eben erst entsprungen zu sein. Zentral zwischen Kirche, Rathaus und Altstadtgeschäftigkeit entwickelt sich ein kreatives Durcheinander aus kreischenden Kettensägen, farbenfrohen Skizzen, Holzspänen und dem Duft nach Holz, Terpentin und Acryl. Wer die Ergebnisse der Künstlerwoche mit nach Hause nehmen möchte, sollte die Auktion am 21. September ab 15 Uhr nicht verpassen. „Unter dem

Hammer“ kommen während der Kunstauktion auf dem Kirchplatz alle Werke, die während des Spreewald-Ateliers entstanden sind, sowie weitere einzigartige Stücke für Kunstliebhaber und alle, die es werden wollen.

Touristiker-Treffen in den Spreewelten Ende August nahmen rund 130 Fachleute aus der regionalen Tourismusbranche am diesjährigen Touristiker-Treffen im Spreewelten-Bad teil. Mit der Veranstaltung bedankten sich die Betreiber der Spreewelten bei ihren Kooperationspartner für die gute Zusammenarbeit und schufen eine Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und gegenseitigen Kennenlernen. Der Einladung folgten unter anderem Pensionsbetreiber, Hotelbesitzer, die Mitarbeiter der Tourismusinformation und natürlich auch Lübbenaus Bürgermeister, Helmut Wenzel. Im Sommergarten der Spreewelten wurde den Gästen ein unterhaltsames Programm mit dem SachsenDreyer des KulturRegion e.V. sowie kulinarische Spezialitäten geboten. Bei einer zusätzlichen Fütterung der Pinguine konnten die Teilnehmer den tierischen Nachwuchs bestaunen. Des Weiteren ließ Michael Jakobs, Geschäftsführer der Spreewelten, das erfolgreiche Geschäftsjahr 2012 Revue passieren. So zählten man 275.000 Gäste im vergangenen Jahr.


Das 13. Lindenfest Sportlich, spendabel und spaßig Nach dem das Lindenfest in 2012 zugunsten des Brandenburg-Tages pausierte, zog es am 6. und 7. September diesen Jahres wieder tausende Besucher zum Festareal rund um den Oer-Erkenschwick-Platz am Einkaufcenter Kolosseum. Am wahrscheinlich letzten Wochenende mit strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen bot das 13. Lindenfest neben sportlichen Wettkämpfen der besonderen Art auch ein vielfältiges Bühnenprogramm mit Tanz, Musik und Comedy. Sportlicher Freitag Am Freitag zählten der MammutLindenteebeutel-Weitwurf, das Baumstammwerfen und BaumstammNageln zu den Highlights des Lindesfestes. Beim Baumstamm-Nageln gewann Daniel Polowy den Preis für den ersten Platz. Er schaffte es, fünf Nägel in der absoluten Rekordzeit von 20,9 Sekunden in den Baumstamm gerade hinein zu hämmern. Fußballfans kamen beim Streetsoccerturnier auf ihre Kosten. Die teilnehmenden Teams kickten noch bis die Sonne schon tief am Himmel stand. Bei kühlen Getränken, Grillwurst und entspannter Musik ließ man den Abend gemütlich ausklingen.

Radeln für den guten Zweck Am Samstag konnten sic h die Festbesucher für einen guten Zweck sportli ch betätigen. Beim ersten Lindenradeln galt es so vie le Kilometer wie möglich „zurückzulegen“. Das Fitnessstud io Atlanta 2000 stellte zah lreiche Hometrainer zur Verfügung, auf denen da nn bis zum Abend 264,5 km err adelt wurden. Pro Kilom eter gab es fünf Euro vom Sp reewelten Bad, dem die sjährigen Sponsor, der die Summ e großzügig auf 1.400 Euro aufrundete. Über die Spendensumme freute sich der Lübb enauer Karneval Club e.V .

Mehr Leben in der Lindenallee

Buntes Programm Auf der Bühne gab es am Samstag ein höchst unterhaltsames Programm. Während Arnold Böswetter und Martin von Bracht das Publikum zum Lachen brachten, zeigte Akrobat Max Loos, dass man auch an Um „mehr Leben“ in die Lindenallee zu bringen, einem chinesischen Mast Rock'n'Roll tanzen kann. konnten die Besucher des Lindenfestes für einen symWährend die Sonne am Samstagabend ihre bolischen Preis von fünf Euro Nistkästen erwerben. Die letzten Strahlen des Tages über die Lübbenauer Kästen wurden zuvor in der AWO-Werkstatt für BehinNeustadt schickte, tanzten die Gäste vor der derte gebaut und dank Sponsoren für die einzigartige Bühne zu den Rhythmen von The Victories und Aktion zur Verfügung gestellt. Am Festwochenende der FAIVE-Band. wurden 30 Nistkästen als künftige Behausungen von Ein buntes Feuerwerk verabschiedete die Vögeln und Fledermäusen in der Lindenallee und Besucher und brachte Vorfreude auf das zusätzlich 25 Stück zum Preis von zehn Euro für nächste Lindenfest. den heimischen Garten erworben. Der Erlös kommt der Bürgerstiftung Kulturland Spreewald zugute.

Dank an die Sponsoren! Das Lindenfest wurde gemeinsam von der WIS, der GWG und der Stadt Lübbenau/Spreewald veranstaltet und von mehr als 30 Firmen und Institutionen unterstützt, darunter das Spreewelten Bad, die Sparkasse Niederlausitz, das Einkaufscenter Kolosseum, die Tele Columbus GmbH, die Firma Baum- und GrünService Stein sowie die Stadt- und Überlandwerke GmbH Luckau-Lübbenau.

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Spreewelten

Jedes Zimmer ist ein Kunstwerk, in dem man schlafen kann. Auf dieser Seite stellen wir unseren Lesern die Pension Spreewelten vor – Zimmer für Zimmer. Diesmal geht es um den von Uta Zepnick gestalteten „Lieblingsplatz des Schlangenkönigs“.

Uta Zepnick 1961 in Hoyerswerda geboren 1978-82 Lehre als Porzellanmalerin in Meißen, Abendstudium der Malerei in Dresden 1988-92 Studium der Malerei in Berlin, Diplom 1992 Referenzen: – Ausstellung in Dänemark – Arbeiten im öffentlichen Raum in Berlin: „Marush“, „Walden“, Senftenberg „Mediterant“, Lübbenau „Kartoffelkiste“ – Kunstpreise: Hochschule für Maschinenbau Ilmenau 2002, Brückestipendium Moritzburg 2005

Öffnungszeiten SOMMER 1. April–31. Oktober Montag bis Freitag 8–19 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertags 9–19Uhr WINTER 1. November–31. März Montag bis Freitag 8–18 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertags 9–18 Uhr

Arrangement „Wellnesstage im Spreewald“ - 2 Übernachtungen für 2 Personen im Doppelzimmer inkl. Frühstück - Begrüßung mit Sekt und Spreewaldgurken - 2 Tageskarten für das Spreewelten Bad inkl. großer Saunalandschaft und 2 Lutki-Massagen von je 30 Minuten

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Festpreis: 246,00 € (Sommer)

fotolia - Yuri Arcurs

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Lieblingsplatz des Schlangenkönigs Das gemütliche Bett in der grün-goldenen Oase lädt zum Verweilen und Träumen ein, die zarte, florale Malerei an den Wänden verzaubert jeden, der das Zimmer betritt. Hier hätte sich der Schlangenkönig sicherlich wohl gefühlt. Die Sagengestalt aus dem Spreewald oder besser gesagt der „Lieblingsplatz des Schlangenkönigs“ ist das zentrale Thema im gleichnamigen Gästezimmer, das von der Künstlerin Uta Zepnick gestaltet wurde. Schlangen spielen eine große Rolle im Leben der Spreewälder. So bauten die ersten Siedler ihre Häuser an den Sonnenplätzen der Tiere, da es dort trocken und nicht sumpfig ist. Noch heute findet man im Spreewald die Schlange als Glückssymbol an den Giebeln der Häuser. Die erwähnte Sage erzählt, wie der Schlangenkönig seine goldene Krone zum Sonnentanz am Ufer ablegte und der Finder derselben für immer glücklich und zufrieden lebte. Ob der Schlangenkönig dagegen unglücklich wurde, ist nicht bekannt. Falls ja, hätte er den Verlust seiner Krone in dem nach ihm benannten Zimmer sicher schnell vergessen. So sehr verzaubert der Raum seine Bewohner. Die mit Lasurtechnik ausgeführten Malereien an den Zim-

merwänden zeigen ein weißes Marmorgeländer, über dem Bäume in zarten Grüntönen zu sehen sind. Für den Betrachter entsteht ein dreidimensionales Bild, in dem man auf einer prächtigen Terrasse zu stehen scheint und in einen königlichen Garten blickt. Ruhe, Geborgenheit, Frieden, das sollen diejenigen empfin-

den, die das Zimmer betreten. Dafür wurden die Wandgestaltung, die Einrichtung und Wohnaccessoires harmonisch aufeinander abgestimmt. Die Farben und Formen der Wände finden sich in den ebenfalls grünen und goldenen Möbeln, Stoffen und Lampen wieder. Auch das Bad wurde nach der Idee des Schlangenkönigs gestaltet. Die handbemalten Fliesen zeigen „Fauna und Flora“Motive und sind wie die Einrichtung und das Zimmer selbst Unikate. Auch wenn man nun nicht selbst die Krone des Schlangenkönigs gefunden hat, ist in diesem Zimmer ein zufriedener und geruhsamer Schlaf garantiert.

Lotto-Shop im Bahnhof eröffnet Im August wurde im Spreewelten-Bahnhof die Eröffnung der neuen LOTTO-Verkaufsstelle gefeiert. Hier können Sie täglich Ihr Glück versuchen. Erhältlich ist das komplette LOTTOAngebot mit LOTTO 6aus49, Eurojackpot, KENO, GlücksSpirale, TOTO, ODDSET und Losen. Die Öffnungszeiten des LOTTO-Shops sind: Montag bis Freitag: 8-19 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertags: 9-19 Uhr Teilnahme ab 18 Jahren. Lotterien sind nur ein Spiel - lassen Sie es nicht zur Sucht werden. Beratung zur Glücksspielsucht durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: 0800 - 1 372 700 (kostenfrei und anonym).


FERIENWOHNUNGEN im Herzen des

Spreewaldes

Um die einmalige Naturlandschaft des Spreewaldes und die kulturellen Highlights der Region genießen und erleben zu können, bedarf es mehr als eines Tagesausfluges. Für mehrtägige Aufenthalte bieten wir komfortable Ferienwohnungen in unterschiedlicher Größe. Fragen Sie nach unseren attraktiven Arrangements!

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Zwiebelmarkt Weimar Seien sie dabei, wenn die Kulturstadt Weimar ihren 360. Zwiebelmarkt veranstaltet. Kuchen, Suppe, Auflauf – Beim „Zippelmarkt“ darf nirgendwo die eigentümliche Knolle fehlen. Die spreewiesel fahren Sie mit dem Bus nach Weimar. Zum Ausflug gehören eine Stadtführung und der Besuch des Zwiebelmarktes. 09.12.2013 Grossharthau

Weihnachtsgala mit Rudy Giovannini Rudy Giovannini, der „Caruso der Berge“, gastiert anlässlich seiner Deutschland-Tournee im Kyffhäuser Hotel. Lassen Sie sich von der samtweichen Stimme des gebürtigen Südtirolers und einer Auswahl der schönsten Weihnachtslieder verzaubern. Der Busausflug beinhaltet ein Mittagessen, das Programm sowie abschließend Kaffee und Kuchen.

Wiesel hat die Tickets

Tel.: 03542 2 www.spreew 000 iesel.de Ute Freudenberg und Christian Lais Stadthalle Cottbus 18.10.2013, 20 Uhr berlinERLEUCHTET - Let it snow, let it snow, let it Show! Friedrichstadtpalast, Berlin 7.11.2013-1.2.2014 Chippendales Stadthalle Cottbus 1.12.2013, 20 Uhr

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Das

Haus der Harmonie im Herbst

Mit tollen Angeboten machen die spreewiesel das Haus zu einem Treffpunkt für alle Lübbenauer. Hier ein kleiner Überblick, was in den kommenden Wochen auf dem Programm steht.

Passend zum Tag der deutschen Einheit lädt der Sachsendreyer am 3. Oktober zum Kochabend mit dem Thema „Deutsche Küche“ ein. Das Trio sorgt abermals für Vergnügen und Stimmung beim gemeinsamen Zubereiten leckerer Spezialitäten.

Militär- und Blasmusikparade Von den berühmtesten Märschen bis zur modernen Blasmusik, von Jazz bis Klassik, von Evergreen bis zu aktueller Popmusik: Die musikalische Reise der Militär- und Blasmusikparade ist äußerst vielfältig. Lassen Sie sich am 9. Dezember in der Stadthalle Cottbus entführen in den Bann von echter, perfekter und „handgemachter“ Livemusik.

Tanztee Alle begeisterten Tänzer und Musikliebhaber sind am 3. November zum Tanztee im Haus der Harmonie eingeladen. Für stimmungsvolle Unterhaltung sorgt, wie gewohnt, Jürgen Schöps. Beginn ist jeweils um 15 Uhr. Verbringen Sie Ihren Sonntagnachmittag in geselliger Runde bei guter Musik und Kaffee, Kuchen oder einem Gläschen Wein.

Impressum

fotolia, S. 2 Deutsche Bundesbank, S. 5 S. Werner, S. 7 o. K. Richert, m. Projekt Solpersteine Lübbenau, r.u. M. Hartnick, S. 10 LÜBBENAUBRÜCKE e.V S. 11 R. Hottas, S. 14 o.l. Musikparade GmbH

Gestaltung und Repro Norbert Haftka Druck Das Druckteam

Wildspezialitäten

Am 23. September um 17 Uhr öffnet das spreewiesel-Center wieder die Türen im Haus der Harmonie für alle Freunde des Skatspiels. Gespielt wird PreisSkat mit Startgebühr sowie Rommé oder Kniffel. Alle ab 18 Jahren sind herzlich dazu eingeladen. Weitere Skatabende finden statt am: 21. Oktober, 21. November, 19. Dezember.

Ein 3-Gänge-Menü mit Wildspezialitäten können Hobbyköchen am 22. November unter Anleitung von Walter Ritter kochen. In geselliger Atmosphäre werden die Gerichte zubereitet und anschließend natürlich verkostet. Anders als in der Wieselpost angekündigt findet der Kochkurs nicht am 11. und 18. Oktober statt.

Weihnachtsmenü Eine gute Vorbereitung für das weihnachtliche Festessen bietet der Kochkurs am 29. November in der Eventküche. Ein erfahrener Koch bereitet mit den Teilnehmern ein weihnachtliches 3-Gänge-Menü zu. Im Anschluss kann dann in besinnlicher Atmosphäre gemeinsam geschlemmt werden.

Tickets und Anmeldung für alle Veranstaltungen unter Tel.: 03542 2000

Straßensperrung vor spreewiesel-Center

Tickets für die Shows um 14.30 Uhr und um 19 Uhr gibt es bei den Spreewieseln.

Herausgeber WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH Alexander-von-Humboldt-Straße 1 03222 Lübbenau Tel.: 08000 898189 www.wis-spreewald.de www.facebook.com/wisimspreewald info@wis-spreewald.de Redaktion Steffi Alburg, Prokuristin der WIS (verantwortlich), Projektkommunikation Hagenau GmbH Bildnachweis WIS, Projektkommunikation, wikipedia,

Skatturnier

Colliefan - Flickr.com

Deutsche Küche mit dem Sachsendreyer

Aufgrund von Straßenbaumaßnahmen ist vom 2. September bis zum Jahresende die Zufahrt zum spreewiesel-Center im Haus der Harmonie, Straße der Jugend 34, gesperrt. Eine direkte Anfahrt zum Haus ist in dieser Zeit nicht möglich. Mit dem PKW ist das spreewiesel-Center über die Zufahrt Lindenweg erreichbar. Parkplätze stehen hinter dem Hochhaus zur Verfügung.

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IM STADTPARK

Inmitten der Lübbenauer Neustadt findet sich eine einzigartige Parkanlage, in der sich dank einfallsreicher Außenanlagen sowie innovativer Wohnraumkonzepte vom kleinen Kind bis zum Senior alle wohlfühlen. Neben den komplett sanierten Wohnhäuser im Stadtpark fällt dem Besucher zunächst die außergewöhnliche Freizeitfläche direkt im Wohnquartier auf. Wer denkt, Spielplätze wä-

ren nur etwas für kleine Kinder, wird hier eines besseren belehrt. Dort wo einst eine Kinderkrippe stand, befindet sich heute der Zeitlos-Spiele-Park. Die einzigartige Spiel- und Sportanlage bietet Spaß und Bewegung für Jung und Alt. Zur Förderung der Vitalität und Geschicklichkeit stehen ein Volleyballfeld, fest installierte Fitnessgeräte und ein Trampolin zur Verfügung. Ein weiteres Highlight ist die Riesenschaukel. Hier wird in jedem Erwachsenen das Kind geweckt. Wer eher die 16

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grauen Zellen trainieren möchte, kann sich für eine Partie an die Schachtische setzen. Ein ebenso erfolgreiches und zudem zukunftsweisendes Projekt „Im Stadtpark“ ist das Niedrigenergiehaus. Begleitet von der Deutschen Energie-Agentur, dena, baute die WIS 2005 das erste Niedrigenergiehaus in einem Bestandsbau und weckte damit bundesweit das Interesse von Fachleuten aus der Baubranche. Bei der Sanierung des Hauses in der Straße der Jugend 7–9 wurde eine dickere Dämmung angebracht, doppelt so stark wie sonst üblich, und eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung installiert. Dies zahlt sich vor allem für die Mieter aus, deren Heizkosten reduziert wurden. Im Zuge der Baumaßnahmen wurden zudem acht Wohnungen behindertengerecht ausgebaut, mit bodenebenen

Ein Quartierskonzept kennzeichnet die Wohngebiete, in denen Häuser der WIS stehen. Jedes hat seinen ganz eigenen Charakter. Auf dieser Seite stellen wir unseren Lesern die Quartiere vor.

Duschen, breiteren Türen und schwellenlosem Übergang zum Balkon. Ein paar Häuser weiter in der Nummer 13–15 findet sich ein weiteres energieeffizientes und barrierefreies Wohnprojekt, welches eine erstaunliche Metamorphose hinter sich hat. Einst ein unsanierter Plattenbau aus den 60er Jahren, in dem die Hälfte der Wohnungen leer stand, ist das Wohnhaus heute

Mittelpunkt des Generationswohnen „Du-Ich-Wir-Nachbarschaften unter einem Dach“. Gefördert mit Mitteln des Landes Brandenburg und des Bundes entstanden 2009 in der ehemaligen „Platte“ Loftwohnungen mit barrierefreien Grundrissen und attraktiven Gemeinschaftsräumen, in denen sich alle Generationen wohlfühlen. Heute ist das Haus zu hundert Prozent vermietet und zeichnet sich durch ein gutes nachbarschaftliches Miteinander aus. Zu Recht wurde die WIS in diesem Jahr für das beispielhafte Projekt vom Verband Berlin-Brandenburgischer-Wohungsunternehmen e.V., BBU, ausgezeichnet. Das Mehrgenerationenhaus beendete die aufwändigen Stadtumbaumaßnahmen „Im Stadtpark“. Ob nun Kind, Erwachsener oder Senior, mit oder ohne körperliche Einschränkungen, das Quartier bietet allen Lübbenauern nicht nur Lebenssondern auch Wohlfühlqualität.


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