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Auflage: 24 000 Exemplare

26.5. 2017 Nr. 21

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KreuzlingerZeitung AMTLICHES PUBLIKATIONSORGAN VON KREUZLINGEN/TÄGERWILEN/LENGWIL/KEMMENTAL

Kreuz kommt zurück Das 460 Jahre alte silberne Kreuz, in welchem die berühmte Kreuzlinger Reliquie, das «Cruzelin» eingearbeitet war, kommt in die Basilika St. Ulrich zurück. Der Vatikan hat einer Ausleihe zugestimmt. Eine historische Einheit wird dadurch erstmals seit 1848 wieder hergestellt. Seite 5

Von Mutter zu Mutter Redaktorin Veronika Fischer hat ihre Lieblingautorin zum Interview getroffen. Zsuzsa Bánk verrät, wo sie ihren neuen Roman «Schlafen werden wir später» geschrieben hat und warum manche feministische Ansagen bei ihr Stirnrunzeln verursachen. Seite 7

Hautnahe Regatta Heute und morgen kämpfen die besten Schweizer Seglerinnen und Segler auf dem Bodensee um Punkte für die Meisterschaft. Wer will, kann hautnah dabei sein. Heute von 14 bis 18 Uhr und morgen von 10 bis 17 Uhr bringt eine Lädine, ein historischer Lastensegler, die Fans kostenlos auf den Bodensee. Seite 18

Der Brückenbauer 105 von 143 anwesenden Kirchbürgerinnen und Kirchbürgern wählten am Montagabend ihren neuen Präsidenten. Beat Krähenmann aus Lengwil ist angetreten, die Wogen in der katholischen Kirchgemeinde Kreuzlingen-Emmishofen und vor allem der Pfarrei St. Ulrich zu glätten. Dabei kann er auf Insiderwissen zurückgreifen, hatte er das Amt doch schon von 1996 bis 2010 inne. Die Gemeindemitglieder forderte er dazu auf, aufeinander zuzugehen. Seite 5

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DRITTE SEITE

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Kreuzlingen Tourismus strahlt Bei der Mitgliederversammlung am vergangenen Montag, 22. Mai, präsentierte Kreuzlingen Tourismus Zahlen, Fakten und wunderschöne Impressionen aus der Region. Hohenrain. Am Napoleonturm fand die Mitgliederversammlung von Kreuzlingen Tourismus am Montag, 22. Mai, statt. Hier hatten die Mitglieder gleich die Möglichkeit, den neu errichteten Turm und das gigantische Panorama der Region zu besichtigen. Markus Thalmann, Gemeindepräsident von Tägerwilen, nützte die Gelegenheit, um die Geschichte des Turms (wir berichteten) zu erläutern. Nun aber zu den Zahlen: 76 447 Gäste übernachteten im Jahr 2016 in Hotels, Jugendherbergen oder Campingplätzen in Kreuzlingen. 11 754 Anfragen gingen in schriftlicher, telefonischer oder persönlicher Form bei Kreuzlingen Tourismus ein. Mit einem Betriebsertrag von 251 857 Franken ist dieser rückläufig im Vergleich zu den Vorjahren. Zu den Fakten: In der ersten Hälfte diesen Jahres standen Werbeaktivitäten in der Bodensee-Arena, die Mitgliedschaft der Bodenseegärten,

HEISSER SCHEISS

Silvia Cornell (l.) und Nicole Esslinger vor dem Napoleonturm.

das Prospektbörsen-Schiff, der Gartentag auf dem Boulevard, die Saisoneröffnung von Kreuzlingen Tourismus sowie die Medienreise der Bodenseegärten auf der Agenda. Weiter geht es in der zweiten Jahreshälfte mit der Produktion einer Response-Werbekarte sowie Flyern für Aktionen, der Präsenz am Fantastical mit einem Infostand, der Langen Nacht der Bodenseegärten – zum zweiten Mal in Kreuzlingen am 11. September – dem Projekt «Ready Steady Golf» von SRF

Bild: vf

im September und einigen administrativen Aufgaben. Der persönliche Wunsch von Nicole Esslinger, Geschäftsführerin bei Kreuzlingen Tourismus ist eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Kreuzlinger Museen, gemeinsame Marketing-Projekte und ein Social Media Auftritt. Silvia Cornell, Vereinspräsidentin, ergänzt: «Ein grösserer Stellenwert unseres Tourismus bei Wirtschaft, Politik und Bevölkerung wäre schön!» vf

LESERBRIEF

Ruedi Schum.

Nepalprojekt, GEWA-Rückblick und Seglervereinigung Das Kreuzlinger Fernsehen hat in seiner heutigen Sendung Reiner Bodmer zu Gast. Bekannt als ehemaliger Stadtrat des Departements Bau und Umwelt, engagiert er sich heute für Erdbebenopfer in Nepal. Er erzählt von seiner jüngsten Reise, vom Bau einer neuen Schule und einer neuen Wasserversorgung in einem buddhistischen Nonnenkloster. Ein Beitrag von Ernst Hofstetter blickt zurück auf die GEWA Kreuzlingen. Zudem gibt es einen kleinen «Splitter» zur Sailing Super League auf dem Zürisee mit der Seglervereinigung Kreuzlingen auf Platz zwei. KFS-Sendungen im TV via Swisscom und UPC (K988). Die Sendungen des Kreuzlinger Fernsehen sind fortan auch online abrufbar:

www.bodenseetv.ch

Bild: zvg

Eichige Auszeichnung Güttingen. Am 19. Mai wurden in Charrat bei Martigny, VS, die Auszeichnungen proQuercus 2017 vergeben. Ruedi Schum, Alt-Revierförster im Forstrevier Güttingen, wurde für die Schaffung des Güttinger Eichenwegs und die Förderung der Eiche im Forstrevier Güttingen während 37 Jahren geehrt. Auch die Bürgergemeinde Belp, BE, und die Bourgeoisie de Delémont, JU, bekamen die Auszeichnung. Der Verein proQuercus zeichnet so Personen oder Organisationen aus, welche zur Erhaltung des vielfältigen Natur- und Kulturerbes der Eiche in unserem Lande beitragen. Ziel dieses gesamtschweizerischen Vereins ist die Erhaltung und Förderung der Eiche unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und kultureller Aspekte. www.proquercus.org

Viele Fragezeichen In der Stellungnahme der SP wurde darauf hingewiesen, dass die Anliegen aus der Bevölkerung in Sachen Stadtbusangebot immer wieder an die SP herangetragen wurden. Deshalb frage ich mich wieso solche Anliegen nicht direkt in der Kommission eingebracht werden statt nach getaner Arbeit (Kommissionssitzung) eine Petition zu lancieren? Die Bürger wählen ja genau aus diesem Grund Vertreter in den Gemeinderat, damit diese sich für die Interessen der Bürger einsetzen können. Als ehemalige Gemeinderätin sind mir die Abläufe in den Kommissionen bekannt. Deshalb frage ich mich, wie man darauf kommt im Nachhinein eine Petition zu lancieren, wenn man sich ja direkt in der Kommission einbringen kann? Will man die Bürger so an der Nase herumführen? Wieso wählt man einen komplizierten Weg wenn es hätte einfacher gehen können? Maja Schmid, Kreuzlingen Leserbriefe geben ausschliesslich die Meinung der Einsender wieder. Die Redaktion behält sich das Kürzen vor. Annahme nur in digitaler Form.

Lucky, du bist ja ausserordentlich produktiv, das ist mittlerweile dein fünftes Mixtape. Woher nimmst du die Energie und Inspiration soviel zu produzieren? Für mich ist Musikmachen eine Leidenschaft, der ich täglich nachgehe. Entweder bin ich jeden Tag im Studio oder produziere zuhause Beats. Deswegen habe ich auch schnell einige Tracks zusammen für ein Mixtape oder Album. Warum rappst du auf Hochdeutsch und nicht auf Schweizerdeutsch? Ich würde sehr unsicher erscheinen auf einem Song, wenn ich Schweizerdeutsch rappe würde. Ich habe es manchmal versucht, jedoch war das Ergebnis nicht zufriedenstellend. In deinen ersten Alben war dein Rap noch sehr «straight», mittlerweile sind auch Einflüsse von Trap zu hören. Gehst du mit der Mode oder ist das eine persönliche Entwicklung? Der Einfluss von Trap war bei mir da, bevor er in Deutschlnd oft zu hören war. Als ich mich damals von Trap-Musikern inspirieren liess, waren die Feedbacks sehr negativ und als ich begann Autotune zu verwenden, wurde es noch schlimmer. Das war im Jahr 2014 und heute haben manche deutsche Rapper mit Autotune-Hits einige Millionen Klicks. Auf Youtube verzeichnest du stattliche Klickzahlen. Bist du mittlerweile in der Rapszene angekommen? Nein, das nicht, aber ich habe einen grossen Sprung nach vorne gemacht. Wenn ich überlege, wie es letztes Jahr aussah mit der Reichweite und heute, ist der Unterschied spürbar. Für dieses Jahr ist sind auch Songs mit bekannten Künstlern geplant, die mich nach vorne bringen sollen. Gibt es in Kreuzlingen eine Rapszene? Meiner Meinung nach nein. Ich kenne einige Leute, die zwar heimlich rappen, aber niemals den Schritt wagen würden, sich öffentlich darzustellen. Die Jugendlichen haben zu viel Angst vor den Reaktionen anderer Leute. ek Das Mixtape des Kreuzlinger Rappers Lucky Laidouci gibt es ab heute auf Spotify und iTunes zu hören.


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Steuerausfall trifft auch Kirche Umgang mit Allergien und zwar richtig Empfehlungen von Heilpraktikerin und diplomierter Homöopathin Pavla Kengelbacher Allergien gehören offenbar zu unserer heutigen Welt wie auch die Luftverschmutzung. Unsere natürlichen Anpassungsfähigkeiten sind längst erschöpft und wir sind teilweise damit überfordert. Nicht alle allergischen Reaktionen sind mit einem Laborwert nachweisbar. Vor allem die Gruppe der Nahrungsmittelallergien werden häufig als «pseudoallergisch» eingestuft, allerdings verbessert sich die Situation bei einem Verzicht dieser Nahrungsmittel enorm. Ich empfehle bei Beschwerden wie Blähungen und Reizdarm, eine zeitlang auf Weizen oder auch Milchprodukte zu verzichten. Den Zucker und auch seine verschiedenen gesunden Arten wegzulassen, bringt ebenfalls für so manchen ein verbessertes Wohlbefinden. Beim Auftreten von Heisshunger-Attacken oder wenn zuckerfreie Ernährung schwer fällt, ist die Belastung von Pilzen sehr wahrscheinlich. Inzwischen reden wir von einer angeborenen Bereitschaft des Organismus. Die kann sich in jedem Alter bei erhöhten Belastungen des Körpers, z.B. als allergisches Asthma, Hautausschlag, Heuschnupfen, allergische Bronchitis, Neurodermitis zeigen. Im Darm werden ca. 80% unserer Immunzellen gebildet und diese Prozesse werden von der harmonischen Situation unserer Darm-Mikrobioms beeinflusst. Die Verdauung und die Mikrobioms in unserem Darm spielen damit eine grosse Rolle. Unser Dick- und Dünndarm besitzen eine Vielzahl Darmbakterien, die auch verschiedene Aufgaben übernehmen. Die Forscher untersuchten dieses Thema gerade in den letzten Jahren intensiver und damit wird unser Darm immer interessanter. Nach der Erscheinung des Buches von Julia Enders «Darm mit Charme» wurde dieses Thema öffentlich immer mehr diskutiert. Es macht Sinn, die Darmschleimhaut zu pflegen und das Mikrobiom stabil zu halten, denn es scheint, dass die Schleimhäute im ganzen Körper einen gewissen Austausch der Mikroorganismen aufweisen. Also z.B. bei dem einfachen klassischen Heuschnupfen, der an Regentagen anhält, kann auch eine Belastung des Darms und der Schleimhäute mit Pilzen eine grosse Rolle spielen. Mein Tipp: Verzichten Sie zwei Wochen auf ALLE Kuhmilch- oder Weizenprodukte. Viele Menschen reagieren auf Kuhmilchprotein, der Eiweissstoffwechsel ist bei der Verdauung gestört. Da hilft nicht nur auf «lactosefrei» umzusteigen. Nach einer Erleichterung lohnt es sich, die Unverträglichkeiten mit Hilfe der Bioresonanz testen und therapieren zu lassen. Die Ausgangssituation tritt meistens ein, sobald wir diese Lebensmittel wieder anfangen zu essen. In der Naturheilpraxis benutzen wir dazu oftmals biophysikalische Methoden. Mit der BioresonanzMethode besteht auch die Möglichkeit, diese allergische Diathese zu therapieren. Die Kombination einer Bioresonanztherapie und die Darmsanierung gibt uns eine rasche Erleichterungsmöglichkeit. So wird der nächste Urlaub wieder angenehm und stressfrei. Pavla Kengelbacher, Praxis Oujas Tägerwilen Telefon 071 669 13 57 www.oujas.ch

An der Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirche gab es einige Fehler auszumerzen. Sorgen bereiten die geringen Steuereinnahmen, welche in einem Verlust resultierten. Für Jugendarbeiter Jmerio Pianari konnte mit Andrea Bevelaqua eine Nachfolgerin gefunden werden. Kreuzlingen. «Unsere Kirche ist ein gemeinsames Gefäss, in der viele verschiedenen Perspektiven zusammenkommen», leitete Kirchenpräsident Thomas Leuch die Versammlung ein. Dass zusätzliche Augen mehr sehen, wurde deutlich bei der Besprechung des Jahresberichts 2016 und der Jahresrechnung. So merzte die Versammlung noch einige Fehler aus. Der neu angestellte Praktikant war in der Personalauflistung untergegangen. Beim Bericht der Finanzkommission zur Jahresrechnung war aus dem eigentlichen Verlust von 131 335 Franken plötzlich ein Gewinn geworden. Auch störten sich die Stimmberechtigten an der Formulierung: «Über weitere Steuersenkungen müssen wir uns nicht mehr befassen.». «Das ist Sache der Kirchgemeinde-

versammlung, das zu entscheiden», stellte Kirchbürger Walter Studer fest. Seinem Antrag folgten 34 Anwesende, zwölf enthielten sich der Stimme. Dieser «unglücklich formulierte Satz», wie auch Kirchenpräsident Leuch zugab, wurde daraufhin gestrichen. Finanziell sei die Lage zurzeit schwer abzuschätzen, sagte Kirchenpfleger Kurt Schweizer bei der Detailberatung der Rechnung. Zwar hatte die Kirchenvorsteherrschaft mit weniger Einnahmen budgetiert, im 2016 flossen 372 000 Franken weniger Steuern in die Kirchenkasse. Daraus resultierte der Rückschlag von 131 335 Franken, welcher dem Eigenkapital belastet wird. «Besonders Steuernachzahlungen sind markant zurückgegangen», erklärte der für die Finanzen zuständige Schweizer, «wir wissen nicht, mit wieviel Einnahmen wir in Zukunft rechnen können.»

Architekturwettbewerb im Gange Den 49 Kirchbürgern präsentiert werden sollte eigentlich die neue Jugendarbeiterin Andrea Bevelaqua. Ihre kurzfristige Absage verärgerte einige Anwesende. Sie konnte als Nachfolgerin für den langjährigen Jugendarbeiter Jmerio Pianari gefunden werden, welcher zur kantonalen Kirche

Seeradweg wird mit freier Sicht saniert An der Gemeindeversammlung von Bottighofen sprachen die Stimmberechtigten dem Thermalbad Egelsee ihre Unterstützung aus. Auch der Kredit für die Sanierung des Seeweges und die Rechnung wurden genehmigt. Das Baustopp-Moratorium fürs Schlösslizelg verlängert sich auf weitere zehn Jahre an. Bottighofen. Die Rechnung 2016, mit einem Ertragsüberschuss von 179627 Franken, genehmigten die Stimmberechtigten am vergangenen Dienstag einstimmig. Der Gewinn wird für zusätzliche Abschreibungen in der Gewässerverbauung Stichbach sowie die Photovoltaikanlage im Werkhof verwendet. Nach Abzug dieser Abschreibungen fliessen noch 5277 Franken ins Eigenkapital. Auch die Erhöhung des Beitrags an das geplante Thermal-

bad Egelsee um zehn Franken pro Einwohner im Jahr wurde gutgeheissen. Damit erhalten Bottighofer Ermässigungen bei den Jahres- und Geldwertkarten und Mitspracherecht in der Betriebskommission. Der Seeradweg, der meistbefahrene Veloweg der Schweiz, wird durch den gesprochenen Kredit in Höhe von 1 705 000 Franken saniert. Für Fussgänger und Radfahrer gibt es in Zukunft getrennte Fahrspuren. Damit können auch Personenfahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern Passanten kreuzen. Zudem werden die Wasser-. Gasund Elektrische Versorgung saniert und die Strassenbeleuchtung erneuert. Für das Areal Schlösslizelg unten am See wird für weitere zehn Jahre ein Baustopp verhängt. Dem Moratorium stimmten die Stimmberechtigen einstimmig zu. Die Genehmigung der Rahmennutzungspläne wurde hingegen zurückgewiesen. ek

Die neue Jugendarbeiterin Andrea Bild: zvg Bevelaqua.

wechselt. Bevelaqua ist 1972 in Prag geboren und kam über ein Studium der Sozialwesen in Wiesbaden 2009 in die Schweiz. Ihre Einsetzung findet am 20. August statt. Pianari wird am 2. Juli in einem Gottesdienst verabschiedet. Am meisten beschäftigt die Kirchenvorsteherschaft zurzeit die Anpassung und Erneuerung des Kirchgemeindehauses. 37 Eingaben sind für den Architekturwettbewerb eingegangen, Mitte Juni wird die Vorauslese gemacht. Ende Jahr sollen die potenziellen Gewinner der Öffentlichkeit präsentiert werden. Emil Keller

KOMMENTAR Guten Eindruck hinterlassen Zum ersten Mal seit langer Zeit war die Stimmung an einer katholischen Kirchgemeindeversammlung in Kreuzlingen friedlich, zeitweise fast schon ausgelassen. Es zeugt von souveränem Humor, angesichts der aktuellen Debatte für Kirchenglocken zu spenden. Auch wirkte es, als ob beide Seiten ihren Frieden geschlossen haben und an bessere Zeiten unter einem neuen Präsidenten glauben. Aufbruchstimmung! Dass Beat Krähenmann sich nicht auf eine Seite allein schlagen will, stellte er gleich von Anfang an klar, denn er stimmt nicht mit «allen Zielen» der Dialoggruppe überrein. Damit könnte die Cause Jehle gemeint sein. Die Dialoggruppe hatte mehrfach personelle Konsequenzen gefordert. Ob diese kommen, wird sich zeigen. Der Pfarradministrator kann jedenfalls bei vielen Kirchmitgliedern punkten. Schliesslich spielte er eine wichtige Rolle in der Kreuz-Rückführung. Und wer will schon den Pfarrer schassen, der das Kreuz zurück nach Kreuzlingen brachte? S. Böker


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Reliquienkreuz kehrt zurück Zwei Kirchbürger haben es mit Unterstützung von Pfarrer Jehle, zwei Bischöfen und dem Kreuzlinger Stadtpräsidenten geschafft: Das 460 Jahre alte silberne Reliquienkreuz der Basilika St. Ulrich kommt an seinen angestammten Platz zurück. Kreuzlingen. Das Kreuz wurde einst vom Konstanzer Silberschmied Remigius Mayer im Auftrag von Abt Georg Tschudi gefertigt. Im Kreuz war eine Reliquie eingefasst: ein Splitter vom Kreuz Christi, das «Cruzelin». Zusammen bildeten die beiden Gegenstände eine Einheit, von der unsere Stadt ihren Namen hat. Nachdem der Kanton das silberne Kreuz während der Säkularisierung 1848 versteigerte, erwarb es der Vatikan. Das dortige «Museo Cristiano» stellte es aus, während die Kreuzlinger Kirchgemeinde ein neues, schlichteres Kreuz für die Reliquie angefertigen liess, um diese vorne am Hochaltar zu zeigen.

Nun kehrt das Original wieder in die Basilika zurück. Am 2. Juli wird es mit einem feierlichen Gottesdienst vorgestellt. In die Wege geleitet haben dies Jules Brenneis und Georg Strasser. Sie fuhren im September 2015 nach Rom und suchten das Kreuz in den Vatikanischen Museen. «Es ist anhand seiner aussergewöhnlichen Plakette eindeutig zu identifizieren», erklärt der ehemalige SekLehrer Brenneis, «es muss einfach in seine angestammte Heimat zurück.» Er hofft, der Vatikan wird die einmalige Leihgabe in eine dauerhafte ausdehnen, «wenn möglich bis zum 100-jährigen Jubiläum des Zusammenschlusses der drei Dörfer.» Das wäre im Jahre 2028.

«Historische Bedeutung» Brenneis betont, dass der Erfolg dieses «Projekts von historischer Bedeutung» zu einem grossen Teil den guten Beziehungen von Pfarrer Alois Jehle im Vatikan zu verdanken ist.

Einigkeit bei den Am Montagabend wählte die katholische Kirchgemeinde ihren neuen Präsidenten. Die Versammlung genehmigte alle Traktanden einstimmig oder ohne Gegenstimme. Kirchenglocken waren gleich zwei Mal Thema. Kreuzlingen. Nach der Rücktrittsankündigung von Thomas Gisler hatte die Dialoggruppe Kreuzlingen mit Beat Krähenmann einen erfahrenen Mann aufgestellt. Der Finanzfachmann aus Lengwil erhielt an der Versammlung im Ulrichshaus 105 von 143 Stimmen. Weitere Kandidaten gab es nicht, dennoch schrieben sechs Anwesende Georg Strasser und 24 Martin Beck auf ihre Stimmzettel. Die negativen Schlagzeilen und die Unruhe in der Gemeinde hätten ihm wehgetan, begründete Krähenmann seine Kandidatur. Er sei nach wie vor stark mit der Gemeinde verbunden. «Als die Dialoggruppe mich anfragte, sagte ich deswegen ja – auch wenn ich nicht mit all ihren Zielen einverstanden bin», so Krähenmann. Als seine Ziele definierte er, die Bildung des Pastoralraums voranzutreiben, das Projekt Bernrain zu Ende zu führen und: «Risse zu kitten». «Das kann ich nicht alleine, da müsst ihr alle zu

Jehle war dort lange Jahre Kirchenjurist und Kaplan der Schweizer Garde, bevor er nach St. Ulrich kam. S. Böker

beitragen, müsst beweglich sein», richtete der 57-Jährige sein Wort an die 143 Gemeindemitglieder und seine zukünftigen Mitarbeiter gleichermassen. Es sei an der Zeit, wieder aufeinander zuzugehen. Krähenmann: «Wenn ihr mir euer Vertrauen schenkt, dann werde ich diese Beweglichkeit einfordern.»

Mit ihm kann man reden Das eindeutige Ergebnis wertete Beat Krähenmann als Motivation und versprach, für alle Anliegen ein offenes Ohr zu haben: «Sofort nach den Ferien könnt ihr Termine bei mir abmachen.» Die Rechnung der katholischen Kirchgemeinde schliesst mit rund 40 000 Franken Gewinn. Kirchenpfleger Simon Tobler präsentierte diese ausführlich. Rund 370 000 Franken weniger Steuereinnahmen als erwartet flossen in die Kasse. Dieser Posten sei schwer vorherzusagen, da er sich beim Erstellen des Budgets auf die Zahlen der Stadt verlassen müsse, erklärte Tobler. Mehreinnahmen gab es unter anderem durch Auswärtige, die sich auf dem Friedhof St. Ulrich bestatten lassen wollen oder weil beide Pfarreien weniger Anlässe durchführten, als sie es gemäss Budget hätten tun können.

Ein Abbild des Silbernen Kreuzes für die Kreuzreliquie. Es entstand 1557. Bald wird es wieder in Kreuzlingen Bild: zvg zu sehen sein.

Katholiken 10 000 Franken vom Gewinn spendet die Gemeinde für die Umgestaltung der Kirche in Strumica, Mazedonien – dem Heimatsort von Pastoralassistent Ivan Traijkov. Die Gläubigen wollen das Geld für neue Kirchenglocken verwenden. Kirchenglocken waren auch das Thema einer Information durch den Anwalt der Gemeinde. Diese betraf die hängigen Lärmklagen von mittlerweile vier Personen gegen das Glockengeläut von St. Stefan und St. Ulrich sowie der evangelischen Stadtkirche (wir berichteten). Ende Juni sitzt die Kirchgemeinde mit den Klägern an einen Tisch, um die bisher getätigten Massnahmen zu analysieren. Grundlage des Zwists ist die Lärmschutzverordnung aus dem Jahr 1986. Ziel sei es aber, einen Rechtsstreit zu vermeiden, erklärte der Jurist. Um den Klägern entgegenzukommen, wäre es sogar denkbar, mit baulichen die Lautstärke zu verringern. Die Versammlung sprach im Anschluss 570 000 Franken, um den Kirchenplatz und den Parkplatz an der

Kirche St. Stefan neu zu gestalten. Während beim Parkplatz die Funktion im Vordergrund steht, soll der Kirchenplatz einen Zementuntergund bekommen. «Dadurch wirkt der Platz hell und freundlich und ist gleichzeitig belastbar, langlebig und leicht zu reinigen», erklärte Roman Surber von der Kirchenbehörde. Für Reinigungsund Retouchierarbeiten im Inneren der Kirche genehmigten die Stimmberechtigten 40 000 Franken. Der abtretende Präsident Thomas Gisler leitet am Montagabend seine letzte Versammlung. Pfarrer Josef Gander verabschiedet ihn. «Es waren sicher keine einfachen sechs Jahre», rekapitulierte er und richtete Kritik an die Presse. «Probleme werden heute schnell personalisiert. Du wurdest dabei mehrfach unfair angegriffen.» Mit einem Communiqué würdigte die Vorsteherschaft seine Verdienste, zu denen unter anderem die Sicherung der freien Sicht auf die Basilika im Zuge des Stadthaus-Projekts oder die Renovation des Kirchenmuseums zählen (Mitteilung online auf wwwkreuzlinger-zeitung.ch). Die Versammlung bedachte Gisler mit lang anhaltendem und lauten Applaus. «Ich danke allen für Mitdenken und Mitdiskutieren», schloss Gisler die Versammlung. «Es hat sich viel bewegt in den vergangenen Jahren.» S. Böker


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Die Melancholie der starken Frauen Zsuzsa Bánk schreibt Bücher mit einer sprachlichen Schönheit, die selten zu finden ist. Nach «Der Schwimmer» und «Die hellen Tage» ist nun ihr Briefroman «Schlafen werden wir später» erschienen. Er handelt von zwei Frauen, Mártha und Johanna, beide um die vierzig, die eine hat drei Kinder und arbeitet als freie Schriftstellerin, die andere ist Deutschlehrerin und alleine. Es geht um die grossen Fragen im Leben. Was kommt noch, wenn die erste Hälfte des Lebens geschafft ist? Im Rahmen ihrer Lesung am vergangenen Freitag in Konstanz sprach Zsuzsa Bánk mit uns über das Schreiben, den Feminismus und das Leben mit Kindern. KreuzlingerZeitung: Frau Bánk, in Ihrem Roman «Schlafen werden wir später» liest man den Emailaustausch zwischen zwei Frauen, die mit den Anforderungen ihres Alltags kämpfen. Aus den Texten dringt stellenweise eine grosse Trauer. Denken Sie, dass ein glückliches Leben für die beiden Figuren möglich wäre? Zsuzsa Bánk: Ich sehe Mártha und Johanna nicht als unglücklich an, im Gegenteil! Es sind zwei sehr lebenslustige Frauen, die auf der ständigen Suche nach dem Glück und den Füllen des Lebens sind. Das ist ja auch im Titel verankert. Schlafen kann man später, jetzt wird gelebt und alles ausgekostet. In ihren Briefen schlagen sie einen anderen Ton an, als sie es in Unterhaltungen tun würden. Hier ist Platz für eine Artikulation der dunklen Seiten des Lebens. Das Schreiben ist ja ein reflexiver Prozess, in dem man anders über die Dinge nachdenkt, dort herrscht eine gewisse Melancholie. Aber wenn die beiden zusammen sind, wird viel gelacht und Schnaps getrunken. Da sitzt mit Sicherheit niemand am Tisch und sagt: »Was fangen wir noch an mit diesem Leben, jetzt, nachdem wir die halbe Strecke schon gegangen sind?« Der Ort für so etwas sind die Briefe. Im Buch beschreibt Mártha, die Schriftstellerin, dass sie oftmals sehr lange auf Sätze wartet, die sie aufschreiben kann. Geht Ihnen das auch so? Nein, das kann ich mir gar nicht leisten. Sobald ich am Schreibtisch sitze, arbeite ich und dann sind auch die Sätze da. Natürlich gibt es Tage, an denen es nicht so gut läuft. Diese nutze ich dann, um meine Texte zu überarbeiten, aber auch an solchen Tagen kommen vier, fünf Sätze, die brauchbar sind. Ich bin da sehr ökonomisch. Wie oft überarbeiten Sie Ihre Texte? «Schlafen werden wir später» habe ich ungefähr ein Jahr lang überarbeitet. Ich weiss nicht, wie oft. Vierhundert Mal, sechshundert Mal – das zähle ich nicht mit. Es geht so lange, bis nichts mehr quer steht, sich nichts mehr rauswindet und alles passt. Die Handlungen und Figuren stehen von Anfang an. Aber an der Sprache arbeite ich noch lange. Gerade in diesem Briefwechsel unterscheidet sich die

ja nie geliebt. Das finde ich schon sehr schräg. Für mich geht es um ein selbstbestimmtes Leben, die Wahl des Berufs und der Lebensform. Es geht darum Dinge für sich benennen zu können, klar zu sagen, was man will und denkt. Aus Emotionalität kann man sich nicht durch Emanzipation befreien. Man kann auch durchaus emanzipiert Liebeskummer haben und Kinder grossziehen.

Die Schriftstellerin Zsuzsa Bánk.

Sprache der beiden Frauen. Mártha nutzt eine poetische Sprache. Noch ein Synonym, noch ein Nebensatz, noch ein Bild. Und Johanna schreibt sehr klar. Da musste ich entschlacken. Kurze, knappe Sätze. Sie ist eben die Wissenschaftlerin. Im Roman schreibt Martha an einem Buch, der «Das andere Zimmer» heisst. Für was steht dieses Bild? Das ist sehr offen, jeder kann dem hinzufügen, was er möchte. Es geht ja im ganzen Roman viel um Zimmer. Kindheitszimmer, Dachkammern, Küchen, Krankenhauszimmer, Zimmer, die nicht auszuhalten sind, deren Wände man einschlagen muss. Das andere Zimmer ist dann ein Sehnsuchtsort, an dem Dinge möglich sind, die sonst keinen Platz haben. Von Virginia Woolf gibt es einen Text, «Das eigene Zimmer», er wird als der erste feministische Text bezeichnet. Woolf fordert, dass Frauen in der Literatur zwei Dinge brauchen: Geld und ein eigenes Zimmer. Stimmen Sie dem zu? Ha, das wäre ja ein sensationeller Luxus! Virginia Woolf war vermutlich sehr privilegiert, um solche Forderungen stellen zu können. Ich habe kein eigenes Zimmer und wandere immer durch die Wohnung. Morgens am Ess-

tisch, dann im Schlafzimmer oder auch mal im Auto, wenn die Kinder für eine Stunde beim Tennis sind. Zeit und Ruhe ist das Wichtigste für mich.

Wäre für Sie ein Leben ohne Kinder denkbar? Absolut nicht. Das ist eine fürchterliche Vorstellung. Ein erfülltes Leben muss für mich mit Kindern sein. Ich denke, dass man alles, was das Leben zu bieten hat, mitnehmen muss. Und es gibt nichts Beeindruckenderes als jemandem beim Aufwachsen zuzusehen. Das nicht zu kennen, halte ich für armselig und absolut schrecklich. Ich selbst habe zwei Kinder und hätte gerne noch mehr. Mir war lange nicht klar, wie man Arbeit und Kinder unter einen Hut bekommt und ich bin erst mit 40 Mutter geworden. Sonst hätte ich noch mehr Kinder bekommen!

Denken Sie, dass «Schlafen werden wir später» ein feministisches Buch ist? Es ist auf jeden Fall ein feminines Buch, von Frauen, über Frauen. Sie haben ihren Punkt, sind reflektiert, leben mit einer sehr hohen Intensität. Aber ist es deshalb feministisch? In meinem Umfeld gibt es keine Frau, die anders lebt. Vermutlich ist das aber nicht repräsentativ. Manchmal sehe ich mit Erschrecken, dass die Frauenbewegung wieder rückläufig wird und die alten Geschlechterrollen wieder auftauchen. Da waren wir doch vor dreissig Jahren schon an einem ganz anderen Punkt!

Als Mutter lernt man erst die Angst kennen, wie es sein könnte, wenn dem Kind etwas zustösst. Wäre ein Leben ohne diese nicht leichter? Mit Sicherheit wäre es leichter. Aber von dieser Angst ahnt man ja im Vorhinein nichts. Das ist wahrscheinlich nicht der Grund, warum sich Frauen bewusst gegen Kinder entscheiden. In «Schlafen werden wir später» wird ein Mittel genannt, das gegen Ängste wirkt: Die Wirklichkeit vorschieben und sehen, was gerade da ist. Wenn man die Realität betrachtet, dann haben die Ängste, die in der Nacht kommen, nicht mehr die Macht uns zu vernichten. Interview: Veronika Fischer

Bild: Gaby Gerster

Vielleicht kann man es ja deshalb als ein feministisches Werk ansehen, weil zwei Frauen mit Vorbildfunktion aufgezeichnet werden? Neulich wurde ich gefragt, warum ich so unemanzipierte Frauenfiguren entwickelt habe. Mártha übernimmt viele Aufgaben im Haushalt und mit den Kindern und Johanna leidet an Liebeskummer. Ich habe mich dann gefragt, was denn daran unemanzipiert ist? Wenn man Emanzipation als Gefühlslosigkeit definiert, dann hat man

Zsuzsa Bank: «Schlafen werden wir später», Roman, 688 Seiten, S. Fischer Verlag, 24 Euro


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KREUZLINGEN/REGION

KreuzlingerZeitung

Nr. 21

26. Mai 2017

Stadt Konstanz schreibt Velo-Mietsystem aus Konstanz. Die Stadtwerke Konstanzsuchen den besten Anbieter und schreiben ein Fahrrad-Mietsystem aus. Es soll ab Frühjahr 2018 in Betrieb gehen und zunächst auf vier Jahre angelegt sein. Die Finanzierung wird zu einem großen Teil von den Stadtwerken getragen. Das Fahrradmietsystem bildet künftig eine ideale Ergänzung für die Stadtbuslinien und leistet damit auch einen Beitrag zur Verkehrsentlas-

Präsident Alois Bach gibt die Auszeichnungen ab.

Bilder: zvg

Schützenveteranen haben’s nicht verlernt Bei den Handrohrschützen Alterswilen und den Gewehrschützen im Bäärenmos in Neuwilen wurde der erste Teil des Jahresschiessens durchgeführt. Bereits rund 150 Teilnehmer haben sich zum Wettkampf eingeschrieben. Schiessen. In Alterswilen besteht die Möglichkeit mit der Pistole auf die Distanz 50 als auch auf 25 Meter das Programm zu absolvieren. Im Bäärenmos wird mit dem Gewehr auf die Distanz 300 Meter geschossen. Bei allen Distanzen können zwei Stiche, die Einzelkonkurrenz sowie der Veteranenstich, absolviert werden. Die Wertung aus den beiden einzelnen Stichen ergibt das Resultat für den Jahresmeister in jeder Distanz.

Die höchsten Resultate erzielten • Einzelkonkurrenz Pistole 25 Meter 98 Pkt Fritz Reinhard Zuben, 96 Pkt Alfons Hirzel Tägerwilen, 94 Pkt Leo Müller Kreuzlingen • Veteranenstich Pistole 25 Meter 98 Pkt Fritz Reinhard Zuben, 94 Pkt Alfons Hirzel Tägerwilen, Max Iseli Kreuzlingen • Einzelkonkurrenz Pistole 50 Meter

tung in Konstanz. Stadtwerke-Kunden werden direkt vom Fahrrad-Mietsystem profitieren: Für sie sind die ersten 30 Minuten kostenfrei, erst ab der 31. Minute fallen Gebühren an. Das schon bestehende Transportrad-Mietsystem TINK und die Fahrräder werden eng verknüpft. So sollen 150 Mieträder an insgesamt 15 Stationen ganzjährig zur Verfügung stehen, im Sommer werden es 17 Stationen sein. IDKN

Veröffentlichung der Tarife der Wasserversorgung in Kreuzlingen, gültig ab 01.07.2017 Wasser wird teurer

91 Pkt Arthur Sumi Engwang • Veteranenstich Pistole 50 Meter 440 Pkt Fritz Reinhard Zuben • Einzelkonkurrenz Gewehr 300 Meter 97 Pkt Toni Andres Eschlikon, Werner Hilzinger Ilslikon 96 Pkt Blasius Burch Hauptwil, Hans Zingg Lanterswil 95 Pkt Hans Feuz Altnau Heinz Fröhlich Romanshorn, Rolf Tschann Amlikon, Hans Müller Gachnang, Kurt Ammann Bettwiesen, Peter Baumann Müllheim, Vreni Zaugg Märstetten, Urs Zihlmann Watt, Norbert Fröhli Bussnang, • Veteranenstich Gewehr 300 Meter 467 Pkt Annemarie Felix Hosenruck 465 Pkt Toni Andres Eschlikon 464 Pkt Hansueli Zingg Langrickenbach 463 Pkt Walter Marolf Frauenfeld 461 Pkt Blasius Burch Hauptwil Die gesamten Zwischenranglisten sind zu finden unter www.TVSV.ch Heute Freitag, 26. Mai, besteht nochmals die Möglichkeit, das diesjährige Veteranenschiessen zu absolvieren. In der Zeit von 15.30 bis 18.30 Uhr wird auf dem Schiessplatz Alterswilen mit den Pistolen und von 15 bis 18.30 Uhr mit dem Gewehr 300 Meter im Bäärenmos Neuwilen geschossen. An beiden Wettkampforten ist eine Festwirtschaft für das leibliche Wohl besorgt. eingesandt

Der Stadtrat hat an seiner Sitzung vom 16. Mai 2017 die neuen Tarife der Wasserversorgung ab 01. Juli 2017 gutgeheissen. Damit die Infrastruktur in einem guten Zustand gehalten werden kann, steigen die Grundgebühren. Dafür sinken die Gebühren für den Verbrauch. Mit dem bisherigen Preismodell konnte keine ausreichende Kostendeckung erzielt werden. Die Gebühren werden deshalb insgesamt angehoben, um die anfallenden Kosten beim Verteilnetz und bei den Anlagen der Wasserversorgung abzudecken. Die Deckung der fixen Kosten soll aus den Grundgebühren erfolgen, um den verbrauchsunabhängigen Bestand der Infrastruktur zu sichern. Die Grundgebühren müssen damit gegenüber dem heutigen Tarifsystem einen grösseren Teil an den Gesamtgebühren einnehmen und steigen an. Demgegenüber sinken die Konsumgebühren. Der grösste Teil der notwendigen Erhöhung der Gesamtgebühren konnte aus einem eingeplanten Beitrag der Spezialfinanzierung Feuerwehr an die Vorhaltung der Löschwasserversorgung abgefangen werden. Das neue Finanzierungsmodell wurde dem Preisüberwacher zur Stellungnahme vorgelegt. Der Stadtrat ist mit dem Beschluss der Empfehlung des Preisüberwachers gefolgt. Die neuen Tarife Die jährliche Grundgebühr steigt von CHF 34.85 (alle Preisangaben inkl. MWST.) pro m3/Stunde maximaler Durchfluss des Zählers auf CHF 51.25. Für den verbreitetsten Zähler mit einer Grösse von 5 m3/Stunde bedeutet dies eine jährliche Grundgebühr von CHF 256.25 gegenüber CHF 174.25 bis anhin. Demgegenüber sinkt die Konsumgebühr pro m3 Trinkwasser von CHF 1.39 auf CHF 1.18. Für den Bezüger bedeutet dies, dass der Gesamtpreis pro m3 stärker von der Ausnutzung des Anschlusses abhängt als bisher. Für die Wasserversorgung ist damit bei schwankenden, tendenziell rückläufigen Bezügen von Wasser der Erhalt der Qualität und der Sicherheit der Trinkwasserversorgung gewährleistet. Die Kreuzlinger Wasserversorgung stellt den Bezügern Trinkwasser in bester Qualität aus Seewasser zur Verfügung – und dies zu weiterhin angemessenen Preisen. Die Neugestaltung des Tarifsystems sorgt für die Sicherstellung der Versorgungsqualität. Das Tarifblatt kann unter www.tbkreuzlingen.ch oder am Kundenschalter der Technischen Betriebe Kreuzlingen bezogen werden. Technische Betriebe Kreuzlingen Nationalstrasse 27 Telefon 071 677 61 85 www.tbkreuzlingen.ch


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KREUZLINGEN

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«schweiz.bewegt»: Vorzeitig abgebrochen Exakt 1178 Personen nahmen am Bewegungsfest «schweiz.bewegt» teil. Unter dem Motto «Gäbed Gas, hend Spass!» fand am Freitag, 19. Mai, im Areal Burgerfeld in Kreuzlingen, die zehnte Austragung statt. Kreuzlingen. «Fast vom Winde verweht», zog Ruedi Wolfender, Abteilungsleiter Gesellschaft und Projektleiter «schweiz.bewegt», das Fazit aus der Sportveranstaltung. Doch das hielt die Sportbegeisterten zunächst nicht davon ab, mit viel Begeisterung und Engagement dabei zu sein. Auf dem abwechslungsreichen und spannenden Parcours mit 21 Posten und sechs Plauschposten bewegten sich exakt 1178 Personen. Mit dem Absinken der Temperatur und dem Auffrischen des kühlen Windes war die Bewegungsbegeisterung bereits um 15 Uhr am Ende. Die vielen Helfer und Helferinnen waren

durchgefroren und das OK brach den Bewegungstag vorzeitig ab. Die Stunden von 8.30 bis 15 Uhr waren jedoch gefüllt mit Freude, Fairness und ganz viel Spass.

Fliegende Zelte ... Trotz der fliegenden Zelte und dem frühen Abbruch war schweiz.bewegt 2017 in Kreuzlingen wiederum ein erfolgreicher Bewegungsanlass.

... und begeisternde Kreativität Ein grosser Dank gebührt den Lernenden des SportKVs, die mit tollen Ideen und viel Kreativität die Kreuzlinger Jugend wiederum begeistert haben. Sie organisierten in Zusammenarbeit mit der Stadt Kreuzlingen, dem Sportnetz Kreuzlingen, der Schule Kreuzlingen sowie den Vereinen den diesjährigen Bewegungsanlass. «Ohne die Unterstützung wäre ein solcher Anlass nicht zu schaffen». Ruedi Wolfender dankt in diesem Zusammenhang den zahlreichen Helfern und Helferinnen. IDK

Beim Flash Mob machten alle begeistert mit. Bild: IDK

AMTLICHE PUBLIKATIONEN DER STADT KREUZLINGEN Einbürgerungsgesuche Doderer-Winkler, Alfred Stephan, geb. 23.09.1966 in Neuwied/DE, deutscher Staatsangehöriger, ledig, Privatier, und Tenbrock, Anne-Catherine Sandra (w), geb. 04.08.2004 in Birkenfeld/DE, wohnhaft Gaissbergstrasse 28 Pajaziti, Burim, geb. 02.09.1996 in Münsterlingen TG, mazedonischer Staatsangehöriger, ledig, Servicetechniker, wohnhaft Zihlstrasse 6 Greco, Daniela, geb. 08.05.1971 in St. Gallen/SG, italienische Staatsangehörige, geschieden, Kaufm. Angestellte, wohnhaft Lohstrasse 11 Begründete, schriftliche Einwendungen gegen die Einbürgerung sind innert 10 Tagen, bis spätestens 6. Juni 2017, an die Stadtkanzlei, Einbürgerungskommission, Hauptstrasse 62, 8280 Kreuzlingen, zu richten. EINBÜRGERUNGSKOMMISSION DER STADT KREUZLINGEN

Zurückschneiden der Bäume, Sträucher und Hecken an Strassen, Wegen und Ausfahrten Wir möchten die Gartenbesitzer, Verwaltungen, Hauswarte und Anstösser an Strassen und Wegen daran erinnern, dass Bäume, Sträucher und Lebhecken so zu schneiden sind, dass sie nicht in den Strassen- und Wegraum hineinragen und so zur Gefahr für alle Benutzer werden (gemäss Kantonalem Gesetz über Strassen und Wege vom 14.09.1992 § 42, Abs. 2+3 und der Verordnung vom 15.12.1992 § 13, Abs. 1+2).

– Im Sichtzonenbereich von Ausfahrten oder Strasseneinmündungen dürfen die Pflanzen höchstens 80 cm ab Strassenhöhe erreichen. – Lebhecken, Sträucher und ähnliche Pflanzen müssen einen Stockabstand von mindestens 60 cm zur Strassen-, Weg- oder Trottoirgrenze aufweisen. – Strassen-Randabschlüsse sind von Überwachsungen frei zu halten. – Überragende Äste von Bäumen sind im Fahrbahnbereich auf eine lichte Höhe von 4.50 m, bei Wegen und Trottoirs auf eine solche von 2.50 m aufzuschneiden. Wir bitten die Grundeigentümer, diesen Bestimmungen bis am 16. Juni 2017 nachzukommen und die nötigen Rückschnittarbeiten vorzunehmen oder ausführen zu lassen. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Verkehrssicherheit und erleichtern die Strassenunterhaltsarbeiten! Nicht ausgeführte Rückschnittarbeiten wird die Bauverwaltung nötigenfalls auf Kosten der Grund- bzw. Hauseigentümer ausführen lassen.

Fischenich Frank + Neumann Silke, Freudenbergstrasse 19, 8280 Kreuzlingen Fleck Dirk-Michael, Freudenbergstrasse 17, 8280 Kreuzlingen

2017-0089 Erstellen Aussenschwimmbad, Höhenstrasse 17 Hildebrandt Eugen, Bündtweg 9, 8280 Kreuzlingen Die Pläne liegen vom 30. Mai bis 19. Juni 2017 bei der Bauverwaltung Kreuzlingen, Hauptstrasse 88, öffentlich zur Einsicht auf. Wer vom Bauvorhaben berührt ist und ein schutzwürdiges Interesse hat, kann während der Auflagefrist beim Stadtrat Kreuzlingen, Bauverwaltung, Hauptstrasse 88, 8280 Kreuzlingen 2, schriftlich und begründet Einsprache erheben.

Baubewilligungen erteilt (Woche 20) – Umbau und Nutzungsänderung Ladenlokal in Vereinslokal, Löwenschanz 1

BAUVERWALTUNG KREUZLINGEN

– Ausbau Estrich, Vergrösserung Dachgaube, Einbau Dachfenster, Müllerstrasse 4

Baugesuche

– Erstellen 3 Fahnenmasten und Reklameanlagen, Seetalstrasse 39

Beim Stadtrat Kreuzlingen sind folgende Baugesuche eingegangen:

– Teilabbruch Gebäude, Anbau Garage, Bodanstrasse 14 sowie Anbau Wohnhaus, Bodanstrasse 16

2017-0088

– Gesamtsanierung Scheffelhaus Süd (PMS), Wasenstrasse 3

Erstellen Carport, Sichtschutzwand, Gabionenmauern, Freudenbergstrasse 17/19

BAUVERWALTUNG KREUZLINGEN


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KreuzlingerZeitung

Nr. 21

26. Mai 2017

Spital in Münsterlingen expandiert medizinischen Diagnostik- und Behandlungsabteilungen sowie die Frauenklinik geschaffen. Die rückwärtige Ausdehnung des neuen Traktes ergibt sich aus der inneren Erschliessung: Der bestehende WestOst-Hauptkorridor wurde in den neuen Gebäudeteil hinein verlängert, er verbindet nun die verschiedenen Trakte miteinander.

Nach fast fünfjähriger Gesamt-Bauzeit fand am Dienstag, 23. Mai, der offizielle Abschluss des grossen Bauprojekts 3i am Kantonsspital Münsterlingen statt. Münsterlingen. Der Neubau 3i sowie die Umnutzungs- und Sanierungsarbeiten an den bestehenden Gebäudeteilen waren umfangreich und stellten eine grosse Herausforderung bei stets laufendem Spitalbetrieb dar. Rund 80 Millionen Franken wurden investiert, zuzüglich einiger kleineren Ergänzungsprojekte. Der gesteckte Kostenrahmen kann voraussichtlich – trotz langer und etappierter Realisierung – leicht unterschritten werden.

Prozessoptimierung und hochwertige Qualität Zeitgemässe interne Prozesse und hohe Qualitätssicherheit waren bei der Neuplanung und Realisierung die wichtigsten Treiber. Der Neu- und Umbau erfüllt alle wesentlichen medizinischen Anforderungen, ist angenehm für Patientinnen, erlaubt ein zweckdienliches Arbeiten und bietet auch für die Entwicklungen der nächsten Jahre gutes Potential. Nach fast 50 Jahren, in denen nur kleinere bauliche Anpassungen realisiert wurden, ist diese Erweiterung des Akutspitals die erste grössere Massnahme.

Aktuelles Erweiterungsprojekt

Der Neubau 3i am Spital in Münsterlingen ist vollendet.

Bild: zvg

Historisches trifft Moderne

Neues Gebäude als Blickfang

Das neue Gebäude nimmt durch seine prominente Lage eine wichtige Position ein. Die ursprüngliche Form des Benediktinerinnen-Kloster aus dem Jahr 1840 ist stets gewahrt worden. Dies war auch bei diesem Ergänzungsbau der Fall. Regierungsrätin Carmen Haag betont in ihrer Festansprache: «Es ist eine grosse Freude, ein solch modernes Akutspital für die optimale Versorgung der Bevölkerung zu haben. Sehr schön ist, dass der Spitalkomplex neben dem historischen Kloster zum Bodensee hin als eine Einheit erscheint. Und besonders erfreulich ist es, dieses Grossprojekt aus heutiger Sicht sogar ganz leicht unter dem ursprünglich vereinbarten Kreditrahmen abschliesst».

Die Besucher erreichen die Bettentrakte wie bisher durch den Haupteingang im Erdgeschoss. Der Erweiterungsbau ist über den neuen Nebenzugang im Osten zu betreten. Zwei Atrien versorgen die alten und neuen Bauteile grosszügig mit Tageslicht und gliedern die jüngsten baulichen Ergänzungen ins Ensemble ein. Im Erdgeschoss befinden sich die Ambulatorien und im Obergeschoss die total zehn mit modernster Technik ausgestatteten Operationssäle, die Intensivpflegestation, das erweiterte chirurgische Ambulatorium sowie im Untergeschoss eine zentrale Sterilgut-Versorgungsanlage. Es werden auch neue Räumlichkeiten für die Urologie mit zwei Spezial-OPs, die

Noch in Ausführung befindet sich das Projekt «Patho E3». Der PathologieNeubau entsteht an der Stelle des nicht mehr benützten Hallenbades und ersetzt einen vom Spital abgesetzten Pavillonbau, welcher rückbaureif ist. Das neue Gebäude wird einen Bereich für die Probenannahme sowie Büroflächen, Sozialräume, diverse Labor- und Diagnostikeinrichtungen, eine Autopsie, ein Lager sowie Archive umfassen. zvg

Das Spital von oben.

Bild: zvg

in Die Waldvögel schwärmen aus Vertrauen die Schule

Tägerwilen bekommt seine Waldspielgruppe. Einmal pro Woche geht es nach draussen – es gibt noch freie Plätze, auch kombinierbar mit den Spielgruppenhäusern.

Tägerwilen. Endlich geht es nach draussen – und zwar ausschliesslich. Der Spielgruppenverein Kreuzlingen und Tägerwilen eröffnet zum Sommer seine erste Waldspielgruppe und konnte für die Leitung Karin Löhri gewinnen, die als ausgebildete Waldspielgruppenleiterin und mit der langjährigen Erfahrung als aktive Tagesfamilie sowie mit ihren eigenen Kindern viel Freude an der Arbeit mit Kleinkindern hat. Gemeinsam mit ihrer Spielgruppenassistentin Ursula Plancherel möchte sie den Kindern neben viel Auslauf, Spiel und Spass reale Naturerlebnisse bieten, die über Neugier und einfaches Ausprobieren

bei ihnen spielerisch das Verständnis für die Zusammenhänge und Kreisläufe der Natur wecken soll. Die wenigsten Eltern finden noch regelmässig die Zeit mit den Kindern in den Wald zu gehen und ihnen dabei auch noch die Welt begreifbar zu machen. Bei den Waldvögeln lernen sie, ohne dass sie es bemerken. Einfach im Spiel. Einmal pro Woche werden sich die Waldvögel bei jedem Wetter und zu jeder Jahreszeit im Tägerwiler Forst treffen. Vorab dürfen auch die Eltern mal mit in den Wald kommen. Am Kennenlerntag können sie sich aktiv beim Bau des Waldsofas beteiligen und dürfen dabei ihre eigene Waldtauglichkeit mehr oder weniger unter Beweis stellen. Es gibt noch ein paar freie Plätze und diese sind nicht etwa nur den Tägerwilern vorbehalten. Natürlich sind auch Eltern aus Kreuzlingen und Umgebung herzlich eingeladen, ihre

Kinder bei den Waldvögeln anzumelden. Aber auch bei den anderen Gruppen, die in den Spielgruppenhäusern in Kreuzlingen und Tägerwilen beheimatet sind, gibt es noch Plätze zu vergeben, die auch mit der Waldspielgruppe kombinierbar sind. Infos und Anmeldung bei: Melanie Böhm Tel. 079 319 29 25 www.spielgruppen-verein.ch

Mit viel Engagement und Tatendrang dabei: Karin Löhri und Ursula PlanBild: zvg cherel (v. l.).

Kreuzlingen. Der Souverän der beiden Schulgemeinden von Kreuzlingen hat die Rechnung 2016 mit einer S c h u l p r ä s i d e n t deutlichen Zustim- René Zweifel. mung von 90,2 Prozent (Sekundarschule) und 89,2 Prozent angenommen. Beide Rechnungen schlossen mit ordentlich Plus: 345’000 Franken Gewinn waren es bei der Primar-, 333’000 Franken bei der Sekundarschule – obwohl eine schwarze Null budgetiert wurde. Dieser Geldsegen gefiel den Stimmbürgern. «Wir bedanken uns für dieses klare Zeichen», kommentierte Schulpräsident René Zweifel das Abstimmungsergebnis am Sonntagabend. Die Stimmbeteiligung betrug bei Sekundar- und Primarschulgemeinde jeweils über 34 Prozent. red


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26. Mai 2017

Vespas surrten durch die Stadt Wer vergangenen Sonntagnachmittag am See entlang fuhr, staunte nicht schlecht: Ein nicht enden wollender Korso an Vespafahrern besuchte Kreuzlingen. Kreuzlingen. Der Vespa Club Amici Bodensee hat selbst um die 100 Mitglieder. Für das Vespatreffen, welches Giuseppe Cordioli 2014 ins Leben rief, erwarteten die Organisatoren um die 600 Vespafreunde. Mit dem kultigen Roller angereist kamen schlussendlich rund 900 Vespa-Enthusiasten. «Genau kann ich es nicht beziffern, uns sind die Startnummern ausgegangen», erzählt der begeisterte Präsident Cordioli. Der Höhepunkt des Tages war die einstündige KorsoRundfahrt. Wohlbehalten und unfallfrei versammelte sich der Tross wieder am Kreuzlinger Hafen. Dort wurden sie von nochmals so vielen Zuschauern und Gästen erwartet. «Da kam Seenachtsfest Stimmung auf», so Cordioli. Die Vespa Freunde waren aus verschiedenen Teilen der

Der Kreuzlinger Hafen quoll über mit angereisten Vespa-Enthusiasten.

Schweiz und ganz Europa angereist. Der Tag stand unter dem Motto «Rockabilly». Frauen im Pettycout und Männer im Rockabilly Style wurden prämiert. Eine passende Boggie

Woggie Tanzgruppe und ein DJ sorgten für Action auf dem Platz am Hafen. Auch der am «weitesten angereiste Vespa Fahrer» erhielt einen Preis. Als Überraschung wurde ein

Offene Gärten 2017

Garten in der Konstanzer Sonnenrainstrasse.

scher Kreativität. Mit den neuen Gartenfreunden werden Pflanzen geteilt, Entdeckungen über Gartenliteratur und Gärtnereien ausgetauscht. Die Tage der offenen Gärten finden in diesem Jahr am 28. Mai und 2. Juli jeweils von 15 bis 19 Uhr statt. Allein ein Garten in Tägerwilen bildet die Schweizer Beteiligung.

Von Staudengarten bis Biotop • Bächenwiese 1 in Tägerwilen: Fein abgestimmter Staudengarten, eingefasst von renaturiertem Bachlauf und Trockenmauer. • Brucknerstr. 8 in Konstanz: Ideen-

«Fotobus» zur Verfügung gestellt, indem sich Besucher ablichten lassen konnten. Und Pfarrer Josef Gander segnete Fahrerinnen und Fahrern samt ihren Motorrollern. Emil Keller

FREISPRUCH FÜR HERZKLINIK

Nur mehr ein Garten aus dem Thurgau ist bei den Offenen Gärten 2017 mit von der Partie: an der Bächenwiese in Tägerwilen. Am 28. Mai und 2. Juli können Gartenfans hier und in vier weitere Gärten in Konstanz hineinschauen. Tägerwilen/Konstanz. Im Jahr 2005 Jahren haben sich einige leidenschaftliche Gärtnerinnen ehrenamtlich für «Grün in Konstanz» engagiert. Zum erfolgreichsten Projekt wurde die Öffnung der eigenen Gartenparadiese für interessierte Besucher nach englischem Vorbild – als erste Öffnung von Privatgärten am Bodensee. 2009 wurde die Aktion durch die Beteiligung der Thurgauer Gärten grenzüberschreitend. Private Gärten sind Ausgangspunkte, um Gartenkultur und -kunst und regionale Identität zu erleben. Bei einer Gartenbesichtigung begegnen sich Menschen, die ihre Gartenleidenschaft, ihr Wissen und ihre Erfahrung miteinander teilen. Einblicke in fremde Gartenanlagen bieten Anregung für das eigene gärtnerische Schaffen, Inspiration zu ausgefallenen Bepflanzungen und künstleri-

Bild: zvg

Bild: zvg

reicher Stauden- und Nutzgarten mit Teich, verschiedenen Sitzplätzen und interessanten Sichtachsen. • Sonnerain 4 in Konstanz: Ganzjährig blühender Staudengarten mit südländischem Charakter. • Brüelstr. 5 in Konstanz: Kleines Gartenidyll im Paradies, Blumenträume mit Schwertlilien und Pfingstrosen. • Sonnentauweg 45 in Konstanz: Naturgarten mit heimischen Wildpflanzen und verschiedenen Biotopen. Diese Gärten sind ebenfalls am 2. Juli zu sehen (gilt nicht für Brüelstrasse, Konstanz). eingesandt www.offene-gaerten-konstanz.de

Die Staatsanwaltschaft Konstanz hat die Ermittlungen gegen das Herz-Neuro-Zentrum Kreuzlingen und die Schwesterklinik in Konstanz eingestellt. Ensprechende Medienberichte bestätigte ein Sprecher der Klinik auf Anfrage. «Wir begrüssen die Einstellung des Verfahrens ausdrücklich. Mit diesem Entscheid wurden wir nun in Deutschland von sämtlichen Vorwürfen ausnahmslos entlastet – und zwar ohne eine einzige Anklage», so das Statement von Klinik-Rechtsanwalt Franco Gullotti. Die Staatsanwaltschaft kam zu dem Schluss, dass bezüglich hinterzogenen Abgaben an deutsche Sozialversicherungsträger nichts dran gewesen sei, weil das Herzzentrum aus Versehen mehr Abgaben an Schweizer Träger zahlte. Dies geschah aufgrund einer von der Staatsanwaltschaft als «extrem schwierig» bezeichneten Rechtslage. Noch nicht vom Tisch ist damit allerdings die Klage, welche das Herzzentrum seinerseits gegen die beiden Ärzte erhob, welche ihre Anschuldigungen über die Medien vorgebracht hatten (wir berichteten). Ob und wie die Mediziner hier gegen das Gesetz handelten und möglicherweise, wie das Herzzentrum behauptet, betriebliche Interna verrieten, um dem Unternehmen bewusst zu schaden, will die Staatsanwaltschaft in den kommenden red Tagen untersuchen.


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SPORT

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Kreuzlingen bodigte Wil

Bild: Foto Gaccioli Kreuzlingen

Andi Querfozi zieht ab: Der Stürmer schoss gegen Wil gleich fünf Tore.

Nach dem Tee ging es in ähnlicher Manier weiter. Mido Arifagic peilt Andi Qerfozi an, der damit Treffer Nummer vier auf sein Konto verbuchen konnte. Nicht nur die Offensive überzeugte bei den Kreuzlingern, auch die Abwehr zeigte eine tolle Leistung. Mit grossem Engagement unterstütze die Defensive den Kreuzlinger Keeper Andrea Hoxha. In der 68. Minute war es dann Zeit für den

sechsten Treffer, den sich Uwe Beran gutschreiben durfte. Die Partie endet wie sie begann, mit einer grossen Qerfozi-Show. Auch nach 90 Minuten sprintete der Kreuzlinger allen davon und sorgte somit für den siebten Jubel bei den Grün-Weissen. Auch im Nachtragsspiel auswärts gegen den FC Sirnach war man erfolgreich. Der 2:1- Sieg sorgt für einen Sprung auf den 3. Tabellenplatz. zvg

Erfolgreiches Wellenreiten Rudern. Trotz schwierigen Bedingungen haben die Jugendlichen des Ruderclubs Kreuzlingen an der Regatta in Cham beherzte Rennen gezeigt und ganz vorne um Medaillen gekämpft. Für Max Egloff hat es im Skiff sogar für die Goldene gereicht. Nachdem die Skiff-Rennen der Jüngsten wegen zu

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SPORT IN KÜRZE Frauenpower

Mit 7:1 gewann der FC Kreuzlingen am Samstag gegen Wil 2. Und am Dienstagabend verliessen die GrünWeissen Sirnach mit einem 2:1-Sieg im Gepäck. Neuer Stand in der Tabelle: 3. Platz. Fussball. Den Reigen des Torfestivals am Samstag eröffnete Andi Qerfozi bereits in der 2. Minute. Nur wenig später konnten die Wiler durch Eralb Foniqi zwar noch den Anschlusstreffer erzielen, aber es sollte an diesem Abend das letzte Mal sein, dass die Gäste jubeln konnten. Für die jungen Wiler folgte danach das grosse Trauerspiel. Zeitweise hatte man das Gefühl, den Thurgauern bei einer lockeren Trainingseinheit zuzusehen. Mit einer Leichtigkeit wurde die GästeAbwehr regelmässig ausgespielt. So konnte Andi Qerfozi auch schon bald seinen zweiten und dritten Treffer in dieser Partie lancieren. Kurz vor der Pause versenkte Ludovic Mathys das runde Leder in den gegnerischen Maschen.

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Goldjunge Max Egloff im Skiff.

Bild: zvg

viel Wind und hohem Wellengang leider abgesagt wurden, hatte er mehr Wetterglück. Bei anspruchsvollen Verhältnissen konnte der 17-jährige sein Rennen in voller Länge ausfahren. Er kämpfte sich gekonnt durch die hohen Wellen und siegte überlegen vor dem Seeclub Zürich. eingesandt

Handball – Als einziger Klub in der höchsten nationalen Spielklasse setzt der HSC Kreuzlingen in Zukunft auf Frauenpower: Die langjährigen Spielerinnen Kristina Ertl und Irena SingerDuhanaj übernehmen auf die NLASaison 2017/18 hin die Schlüsselpositionen, Ertl als Cheftrainerin, Duhanaj als Sportchefin. Damit stellt der Verein die Weichen für die zweite NLA-Saison. Der bisherige Cheftrainer Gabor Fülöp hatte frühzeitig bekanntgegeben, dass er eine neue Herausforderung sucht. Er wird Assistenztrainer der beiden Kreuzlinger Männerteams und unterstützt in dieser Funktion die Trainer Andi Dittert (1. Liga) und Philipp Bärtschi (2. Liga). Der auslaufende Vertrag mit dem bisherigen Frauen-Assistenztrainer Nica Constantin wird nicht verlängert.

Ardennen-Achterbahn Motorsport – Nach seinem DebütSieg in Estoril reist Philipp Frommenwiler mit grossen Erwartungen zum zweiten Rennwochenende der International GT Open. Im belgischen SpaFrancorchamps startet der Schweizer mit bester Ausgangslage in die nächsten beiden Saisonläufe. Zusammen mit dem Spanier Albert Costa geht es auf die Ardennen-Achterbahn. Durch die vielen schnellen Kurven und die grossen Höhenunterschiede stellt die Strecke eine besondere Belastung für den Wagen dar. Los geht es mit dem dritten Saisonrennen am 27. Mai um 16.45 Uhr (am 28. Mai folgt der Sonntagslauf ab 14.15 Uhr). Kostenfreier Livestream: www.gtopen.net.

Gina Pelladoni.

POKALE AUS SÜDDEUTSCHLAND

TOLLES RESULTAT AM NACHWUCHSCUP

Als erfolgreiche Vorbereitung für die Weltmeisterschaft in Irland erkämpften sich die Kinder der Academy Marx Ermatingen auf der süddeutschen Meisterschaft in Bad Dürrheim erneut erste Plätze. Im Kickboxen verdienten sich Alissa Trapletti und Luca Schenker den ersten sowie Gian-Luca Trapletti den dritten Platz. Im Karate gingen die Kinder in der Kategorie Kata (Fromenlauf) in ihren Klassen an den Start und gewannen zwei dritte, drei zweite sowie drei erste Plätze. eingesandt/Bild: zvg

Das Karatecenter Reto Kern kehrte mit sechs Gold-, sieben Silber- und zehn Bronzemedaillen sehr erfolgreich vom Nachwuchscup aus Aarburg zurück. Der nächste SWKO Cup findet am Samstag, 23. September, in Kreuzlingen statt. Das Karatecenter Reto Kern freut sich schon jetzt auf diesen Anlass und hofft auf viele WettkämpferInnen und Helfer für diesen grossen Anlass. Herzliche Gratulation auch an Gina Pelladoni, welche tags drauf am Winti-Cup in der Kategorie Kata Mädchen Oberstufe die Goldmedaille erkämpfte. eingesandt/Bild: zvg


Kunst & Kultur

Kunstraum Kreuzlingen

Thurgauische Kunstgesellschaft

Ausstellungen bis 25. Juni 2017

Kunstraum Peter Stoffel Gedränge von Leere Malerei, Zeichnung

Tiefparterre Boris Petrovsky Abwesenheitsassistenz

Raum für Kunst im Kunstraum Der Kunstraum Kreuzlingen definiert sich als Ort für den «Discours» zeitgenössischer Kunst. Im Jahresverlauf werden fünf kuratierte monografische Projekte in Zusammenarbeit mit den Künstlern exklusiv auf die Räumlichkeiten hin entwickelt. Der Kunstraum, an der Bodanstrass 7a gelegen, ist ein Ausstellungsraum der besonderen Art. Im Erdgeschoss bieten grossflächige Wände und weite Flächen Platz für Kunstwerke mit Format – und damit ist nicht nur die Grösse der Leinwand gemeint. Kurator Richard Tisserand gelingt es jährlich mehrere Ausstellungen zu gestalten, die von einer in der Region seltenen Qualität sprechen. In Interaktion mit dem Raum im Tiefparterre, einer Plattform für elektronische Künste und experimentelle Projekte aus deren Forschungsbereich, gelingt eine Symbiose zwischen dem hell erleuchteten White Cube des Kunstraums sowie dem unterirdischen Dunkel darunter.

Es begegnen sich Ausstellungen und Künstler, die trotz ihrer ersten augenscheinlichen Differenz ein prismatisches und pulsierendes Bild erzeugten, das Denkanstösse lieferte und neue Sichtweisen begünstigte. Die aus den beiden Ausstellungsplattformen generierten inhaltlichen Synergien schätzen die Kunstvermittler als nachhaltigen Wert des kuratorischen Ansatzes. Ein Satz, ein roter Faden bilden jeweils das Thema der Jahresprogramme für die Ausstellungen, für welche Tisserand junge Künstler mit innovativen Projekten auswählt. Zum Konzept gehören auch regelmässig stattfindende Vorträge mit hochkarätigen Referenten, Veranstaltungen wie Künstler-

gespräche, Theater mit thematischem Bezug zur Kunst oder die Teilnahme an der mit der Nachbarstadt Konstanz durchgeführten «Kunstnacht Konstanz-Kreuzlingen». Zur Bandbreite der Aktivitäten zählt zudem alle zwei Jahre die Verleihung des Adolf-Dietrich-Förderpreises der Thurgauischen Kunstgesellschaft,  Gründer und Trägerverein welche als die finanzielle Basis kontrolliert und garantiert.  Weitere Infos: www.kunstraum-kreuzlingen.ch

     

Weitere Informationen auf der Website www.kunstraum-kreuzlingen.ch Kunstraum Kreuzlingen, Bodanstrasse 7a Fr 15–20 Uhr, Sa und So 13–17 Uhr

Liste 5

Richard Tisserand, Kurator


Kunst& Klang und Kunst im Kreuzgarten Die Lange Nacht der Bodenseegärten findet am Samstag, 10. Juni, von18 Uhr bis 24 Uhr, in der Kartause Ittingen statt. Am Abend des 10. Juni erwachen die Gärten der Kartause Ittingen zu besonderem Leben. Ein bunter Strauss von Veranstaltungen und Angeboten unter dem Motto «berauschend schön» verwandelt Kreuzgärten und Räume des ehemaligen Klosters in einen zauberhaften Ort. Hochgenuss aus Literatur, Kunst, Musik und der

Küche der Kartause Ittingen machen den Abend zu einer Perlenkette sinnlicher Augenblicke. Die Gärten der Kartause Ittingen sind immer einen Besuch wert. Tausend Rosenstöcke in den Gärten und entlang der Mauern verwandeln die historische Anlage im Frühsommer in einen Blütentraum. Kräutergärten mit einer Bepflanzung wie zur Zeit der Mönche geben eine Vorstellung vom Gebrauch der Heilpflanzen im Mittelalter. Streifzüge durch die vielfältigen Nutzgärten, wo Teekräuter und Duftrosen kultiviert werden, werden zum Erlebnis für alle Sinne.

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Leben in der mittelalterlichen Stadt

08. April – 29. Oktober 2017

Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg Benediktinerplatz 5, 78467 Konstanz | Tel.: +49 (0)7531 9804-0 www.konstanz.alm-bw.de | Geöffnet: Di-So u. feiertags 10 - 18 Uhr

Während der «Langen Nacht der Bodenseegärten» verwandelt sich der Ort zur Bühne für ein stimmungsvolles Kulturprogramm, in dessen Verlauf Künstlerinnen und Künstler Flora und Fauna in mannigfaltiger Art und Weise thematisieren. Zu den Höhepunkten des Programms gehören die frei improvisierten konzertanten Lesungen von Hans Gysi rund um das Thema Garten. Sie werden mit der Stimme und den Flötenklängen von Andreas Stahel zu einem musikalisch einmaligen Ereignis. Weitere Höhepunkte sind die berauschend schönen Auftritte der Musikerin Angela Pina Ganzoni, die mit ihrem Akkordeon durchs Museum zieht und auf der Bühne im Grossen Kreuzgarten über Rüebli und «junges Gemüse» im Allgemeinen singt. In der «Baraque de Chantier», dem transparenten Corbusier-Nachbau des Konzeptkünstlers Olaf Nicolai, findet die Performance «Klingt wie Blume» von Bernhard Rappold und Felix Leon Westner statt. Klang und Bilder verbinden sich auf poetische Weise in den Werken der Künstlerin Zilla Leutenegger. Im ehemaligen Weinkeller und im Südflügel lässt sie durch subtile Interventionen kleine Geschichten entstehen. Den Kreuzgarten taucht sie mit Klavierklängen und Mondlicht in eine zauberhaft-melancholische Atmosphäre. An unterschiedlichen Orten im ehemaligen Kloster begegnen die Besucher den «kinematografischen Skulpturen» des Künstlerduos Glaser/Kunz. Die geheimnisvollen Figuren unterhalten sich über aktuelle und zeitlose Themen wie Wahrnehmung, Identität und das gute Leben. Eine Begehung des Thymianlabyrinths im Kerzenlicht, kleine Exkursionen in Gärten und in die Ausstellungen «Wein und Wohlstand»,

«Menschenbilder», «Glaser/Kunz. Ich ist ein anderer» sowie ein «Duftparcours» führen zu den bekannten und unbekannten Schätzen im Kunst- und Ittinger Museum und geben Einblicke in unterschiedlichste Wissensbereiche. Frische Kräutersträusse und kulinarische Spezialitäten vom eigenen Gutsbetrieb bieten Inspiration und Genuss für alle Sinne. Kultur und Natur, Unterhaltung und Genuss verbinden sich am 10. Juni in den Gärten der Kartause Ittingen auf berauschend schöne Art und Weise. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Bei schlechtem Wetter bieten die Räumlichkeiten des Kunstmuseums und des Ittinger Museums einen stimmungsvollen Rahmen für die Performances, Installationen und Konzerte. Eintritt: freiwilliger Unkostenbeitrag durch Erwerb des «Lange NachtButtons» für 10 Franken. Kunstmuseum Thurgau


&Kultur

Sommer in Allensbach, das ist ansteckende Sommerlaune, Open-Air-Feeling bei Konzerten direkt am See und chillen beim schönsten Sonnenuntergang.

Auf der Bühne am See Unter dem Motto «umsonst & draussen» finden von Juni bis September wieder wöchentlich Veranstaltungen in Allensbach statt (bei schlechter Witterung im Pfarrheim). 1. Juni:

Dagmar Egger kommt mit «The See Sisters» und bringt den Swing der 40er ins Hier und Jetzt. 7. Juni: Nach fünf Jahren Pause feiern die Velvet Bobs aus Konstanz ein gelungenes Comeback und stehen in fast Originalbesetzung wieder auf der Bühne. 13. Juni: Unglaublech – die Brassband und achtfache Power aus der Schweiz, allesamt junge, bereits renommierte Musiker. 21. Juni: A-cappella singt das Herrenensemble vom Bodanrück BodanXtett. Ein buntes Repertoire aus Comedian Harmonists-Schlagern, Belcanto, Operette und Volkslied. 30. Juni: Bereits zum 23.(!) Mal ist das Landes-Jugend-JazzOrchester Baden-Württemberg zu Gast. Es gilt als Talentschmiede, nur die Besten werden aufgenommen. 5. Juli: Spitzenjazz gibt es mit Gregor Hübner & El Violin Latino zu hören. Der «TeuSeit 20 Jahren ist der Museumsgarten

felsgeiger» gab Konzerte in der Carnegie Hall und beim Festival in Montreux. 12. Juli: Die Musikkameradschaft Langenrain-Freudental gibt ein Abendkonzert. 18. Juli: Back to Blues & Natascha Flamisch machen mit Songs von Eric Clapton bis Koko Taylor ein Sitzenbleiben schlichtweg unmöglich. 25. Juli: Zum ersten Mal kommt das Theater Konstanz mit «Die Reifenprüfung», ein theatraler Roadtrip rund um den Bodensee. 1. August: Yxalag spielen Klezmermusik, die auf Swing, Balkan Klassik, Polka und auf orchestralen Sound trifft. 8. August: Goitse – eine aufregende junge Band, die dem traditionellen Irish Folk eine Frischzellenkur verpasst. 17. August: Vucciria begeistert mit einem Best Of italienischer Eigenkompositionen und traditioneller Volksweisen. 22. August: Doctor Marrax bringt Zauberkunst aus einer ver-

gangenen Zeit und wissenschaftliche, magische und medizinische Experimente auf die Bühne. Um 17 Uhr für Kinder ab fünf Jahren und um 20 Uhr für Erwachsene. 30. August: Die Gaptones bringen frech arrangierte Funk & Soul-Klassiker von James Brown über Tower of Pobis Jamiroquai. 10. September: Traditionell beenden der Musikverein und der Männerchor Allensbach gemeinsam die Seegartensaison.

Für die kleinen Gäste Kinder der Allensbacher Ferienwochen geben mit «Heute keine Schule oder Frau Kehmann sieht rot» ein fetziges Musical unter der Leitung des Musiktheaters Lupe zum Besten (4. August). Beliebt ist auch das Straßentheater der Tamala-Clown-Akademie (16.Juli) sowie das Flausenmobil (10. August). Ein Riesenspass mit Schaumwolken, Luftskulpturen, Luftschleudern und vielem mehr. Infos und ein ausführliches Programm: www.allensbach.de des Naturmuseums und des Museums für Archäologie Thurgau eine

umsonst & draußen

im Seegarten auf der Bühne am See

20 Uhr

01.06. THE SEE SISTERS bringen den Swing der 40er ins Hier und Jetzt

07.06. THE VELVET BOBS Songs von Bob Dylan u.a.

13.06. UNGLAUBLECH #Make Blasmusik Great Again

30.06. LANDES-JUGEND-JAZZ-

ORCHESTER Ltg. R. Tempel

05.07. GREGOR HÜBNER &

EL VIOLIN LATINO

lateinamerikanische Musik & Eigenkompositonen

18.07. BACK TO BLUES &

NATASCHA FLAMISCH

ͣdŚĞůƵĞƐŝƐƐƟůůĂůŝǀĞ͞ 25.07.  THEATER  KONSTANZ  

DIE REIFENPRÜFUNG Roadtrip um den Bodensee

...UND VIELE MEHR. ĞŝƐĐŚůĞĐŚƚĞƌtŝƩĞƌƵŶŐ͗umsonst

& drinnen

Info & 'ĞƐĂŵƚƉƌŽŐƌĂŵŵ: Kultur- u͘ Verkehrsbüro +49 (0)7533 / 801 35 | www.allensbach.de

grüne Oase im Herzen von Frauenfeld. Zum Jubiläumsprogramm gehört

Eintauchen und Staunen Naturmuseum Thurgau

Das Schaudepot St. Katharinental in Diessenhofen ist ein Schweizer Unikat. Das aussergewöhnliche Museumskonzept zwischen klassischer Ausstellung und offenem Magazin begeistert das Publikum seit 20 Jahren.

Bild: zvg

Das Historische Museum Thurgau beherbergt im Schaudepot St. Katharinental die umfangreichste volkskundliche Sammlung der Ostschweiz. Einzigartig ist nicht nur die Vielfalt und Fülle der über zehntausend Originalgegenstände aus vorund frühindustrieller Zeit, die auf zweitausend Quadratmetern realitätsgetreu inszeniert werden, sondern auch deren publikumsnaher Zugang. Verschiedene alte Gerätschaften können eigenhändig bedient und im Detail erforscht werden.

Ausflugsziel für Gruppen geführten Rundgängen zu den TheWarum waren die Thurgauer Bauern men Landwirtschaft, Transport, in der ersten Hälfte des 19. Handwerk und Frauenarbeit fesselt entdecken – Jahrhunbegreifen – staunen derts landwirtschaftliche Pioniere? Peter Bretscher, Leiter dieser einzigWelches häusliche Geschick brauchte artigen Sammlung, seine Gäste mit eine Frau vor 200 Jahren? Wie sah die packend erzählten Geschichten und Werkstatt eines Schreiners in vorin- spannenden Anekdoten. Das Haus das für dieam ganze Familie dustrieller ZeitMuseum aus? idyllischen Rheinufer mit nahen Picknickplätzen sowie vorbeiführenden 12–17 Wander- und Velowegen ist ein Entdeckungstour Di–Sa 14–17 Uhr / So Uhr ideales Ausflugsziel in Urgrossmutters Zeit Freie Strasse 24 / Frauenfeld für Gruppen und Im Schaudepot St. Katharinental tau- Vereine.  Weitere Informationen dazu www.naturmuseum.tg.ch chen Besucherinnen und Besucher in gibt es hier: www.historisches-museum.tg.ch die Welt ihrer Urgrosseltern ein. Auf


Auf nach Vorarlberg!

Kunst&Kultur

Bedeutende Festivals, Aufsehen erregende Ausstellungen, die moderne Architektur und Landschaften, die das Auge erfreuen: All das vereint die Region Bodensee-Vorarlberg mit den Städten Bregenz, Dornbirn, Hohenems und Feldkirch. Wo Natur und Kultur auf so besondere Weise harmonieren und die Wirtschaft floriert, ist das Lebensgefühl frisch und dynamisch. Seebühne und Festspielhaus

Festivals und Feste

Jüdisches Museum Hohenems

«Carmen» – ein Aufsehen erregendes Bühnenbild, grosse Operngeschichten und Musik, gespielt von den Wiener Symphonikern, dazu die unvergleichliche Stimmung unter freiem Himmel am Ufer des Bodensees (19. Juli bis 20. August). Im Festspielhaus ist die selten gespielte Oper «Moses in Ägypten» von Gioachino Rossini (20., 23. und 31. Juli) zu sehen. Orchesterkonzerte, Theater und die Reihe «Musik & Poesie» ergänzen das Programm.

Seelax präsentiert vom 26. Juli bis 5. August Strassentheater an unterschiedlichen Plätzen in Bregenz. Ein fröhliches Gauklerfestival gibt es am 28. und 29. Juli. Das Festival «luaga & losna» (schauen & zuhören) widmet sich dem Theater für Kinder und Jugendliche. Der erste Teil findet in Nenzing statt (20. bis 24. Juni), der zweite in Feldkirch (5. bis 9. September).

In der Villa Heimann-Rosenthal dokumentiert das Jüdische Museum die Geschichte der Juden von Hohenems: in einer ständigen Ausstellung und in Sonderausstellungen. Bis Oktober zu sehen ist die Ausstellung «Die weibliche Seite Gottes. Perspektiven auf Geschlecht und Heiligkeit.

Von Klassik bis Pop «Träumen» ist das Thema der «Montforter Zwischentöne» vom 21. bis 26. Juni. Liedgesang und klassische Musik bestimmen das Programm der Schubertiade, die in Hohenems spielt. Musik und Kultur von Pop bis Nischen präsentiert «poolbar», das Festival der Popkultur (7. Juli bis 14. August) im Alten Hallenbad in Feldkirch.

Nähere Informationen über Kulturveranstaltungen, Freizeitaktivitäten, Hotels und Restaurants gibt es bei Bodensee-Vorarlberg Tourismus. Bodensee-Vorarlberg Tourismus Tel. +43 5574 43443-0 www.bodensee-vorarlberg.com

Vorschau Herbst 2017 Montforter Zwischentöne: «Vollenden» 16. bis 19. November.

20 Jahre Kunsthaus Bregenz Das Kunsthaus Bregenz (KUB) ist eines der führenden Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst in Europa. Zum 20-jährigen Jubiläum des Hauses am See ist seine spezifische Architektur einmal mehr wichtiger Ausgangspunkt für das Programm. Adrián Villar Rojas: The Theater of Disappearance (noch bis 27. August) und Peter Zumthor: Zumthors Welt (16. September bis 7. Januar).

Potentiale Feldkirch: 21 Tage der Stadtraumgestaltung. Design, Fotografie und Medienkunst. 25. Oktober bis 12. November. Art Design Feldkirch: Messe im Bereich Creative Industries: Design, Kunst, Mode. 10. bis 12. November. Gustav: Internationaler Salon für Konsumkultur: Zeit und Raum für guten Geschmack. 28. bis 29. Oktober.

TERESA DIEHL BERNHARD LEITNER SOMMERER & MIGNONNEAU

AUSSTELLUNG IN SALENSTEIN JUNI - SEPTEMBER 2017 WWW.THE-VIEW-CH.COM

Bild: Anja Köhler


KreuzlingerZeitung

Nr. 21

KULTUR

26. Mai 2017

Inspirierende Kunst

FELBER HOLT MILLIONEN

Am vergangenen Freitag hatte Rita Kiss und die Firma Kensington zur Ausstellung ins Atelier-Kiss an der Hauptstrasse 56a geladen. Gezeigt wurde eine Bandbreite ihrer Werke. Dementsprechend abwechslungsreich waren dann auch die Exponate. Kreuzlingen. Rita Kiss will sich nicht festlegen, dazu ist sie zu neugierig, zu experimentierfreudig. Ob abstrakte Malerei, Realismus, Fantasia oder Mixed Art, ihre Werke sind immer spannend. Die verschiedenen Techniken vermittelt sie auch in Kursen. Die Gruppen sind klein – zwischen ein und drei Personen. So ist eine intensive und kompetente Begleitung der Malschüler gewährleistet.

Aussergewöhnliche Techniken Auffallend die künstlerischen Produktionen aus der neuesten Schaffensperiode. Es sind Objekte und Bilder, die in einer speziellen Technik gefertigt sind. Wie, das ist ihr Ge-

Lebenslustig und farbenfroh sind die Werke von Rita Kiss.

heimnis. Als Trägermaterial dienen Glas, Acryl-Glas, Aluminium, Holz, Stein und Leinwand. Diese erhalten leuchtende, intensive Farbaufträge in einer ihr eigenen Arbeitstechnik und mit Farben, wie Acrylic Ink, Acryl, Kohle etc. Mit einer speziellen Oberflächenbehandlung entstehen gebrauchsfeste Objekte wie Tischplat-

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Bilder: dh

ten, Fronten für Kommoden und Schränke, aber auch künstlerisch gestaltete Fliesen und Wandbilder im Küchen- und Badebereich – die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig, individuell und einzigartig. Das AtelierKiss ist auf alle Fälle einen Besuch wert, um sich inspirieren zu lassen. www.atelier-kiss.ch

Der Schweizer Bandleader, Komponist, Arrangeur und Trompeter, Dani Felber, überrascht immer wieder mit neuen kreativen Konzerten und Produktionen. Am 13. Mai spielte er mit seiner Big Band eine Show in Rochester NY zugunsten von «Wegmans Hillside Work-Scholarship Gala». An diesem hochkarätigen Event sind nur Gäste aus der «Upperklasse der USA» geladen. Es war eine Ehre für den Thurgauer Dani Felber an dieser Gala aufzutreten, er spielte mit seiner hervorragenden, international besetzten Big Band über 2,8 Millionen US-Dollar ein. Natürlich wird sich Dani Felber auch weiterhin auf die Auftritte in der Schweiz freuen: Sein nächstes öffentliches Engagement ist am 7. Juli, der Sommernachtsball im Hauptbahnhof Zürich. Es ist die grösste Gratis-Tanzveranstaltung der Schweiz. Rund 7000 begeisterte Personen tanzen an diesem Abend zu Felbers Big Band Sound. Danach geht es direkt ins Tonstudio mit seinem 18 Mann-Orchester und verschiedenen Gastsängern. «Swinging Christmas» heisst das neue Programm, welches vom 2. bis 9. Dezember, im Felber-Keller, in Ermatingen zu hören ist. eingesandt

Jüdisches Leben im Bodenseegebiet Noch bis zum 29. Oktober ist im Archäologischen Landesmuseum Baden-Württemberg die Sonderausstellung «Zu Gast bei Juden. Leben in der mittelalterlichen Stadt» zu sehen. Immer dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr. Konstanz. Wer im späten Mittelalter die Städte im Bodenseeraum besuchte, traf wie selbstverständlich im bunten Trubel auch auf deren jüdische Bewohner. Über 250 Jahre lang, von etwa 1200 bis etwa 1450, waren jüdische Familien Teil der städtischen Kultur des Mittelalters. Die Juden pflegten Beziehungen zu Klerikern, Rittern und Kaufleuten, betrieben theologische Studien und waren kosmopolitisch vernetzt bis nach Frankreich, Italien und Böhmen. Die städtische Kultur des Mittelalters am Bodensee war – in dieser Hinsicht der Gegenwart nicht unähnlich – von einem multireligiösen und multikulturellen Alltag geprägt. Ab dem Beginn des 14. Jahrhunderts wurde das Zusammenleben durch brutale Verfolgungswellen immer wieder unterbrochen. Schliesslich beendete die Vertreibung der Juden aus den Städten im 15. Jahrhundert die gemeinsame Kultur, und das jüdische Erbe wurde weitgehend zerstört. Durch diese gezielte Vernichtung ist die gemeinsame Geschichte fast vergessen. Falsche Vorstellungen haben sich unter Juden wie Nichtjuden über diese

Epoche ausgebreitet. Anders als angenommen lebten die Juden der Bodenseeregion zum Beispiel keineswegs in Ghettos, sondern oft im Zentrum der Städte und hatten christliche Nachbarn.

Ausstellung und Exponate Die Erforschung der bedeutenden Kulturregion Bodensee fand bisher nahezu ohne Berücksichtigung ihrer jüdischen Anteile statt. Die Sonderschau hingegen präsentiert das gemeinsame kulturelle Erbe von Juden und Christen im erweiterten Bodenseegebiet im Rahmen des Programms zum «Jahr der Religionen» der Konstanzer Konzilsfeierlichkeiten 2017. Damit soll der jüdische Aspekt dieser Kulturen zum einen in der Kulturgeschichte des Bodenseeraumes und zum anderen in der Geschichte der Juden in Europa verankert werden. Die Besucherinnen und Besucher begegnen vor allem der Bilderwelt der Juden am Bodensee als dem besonders herausragenden Zeugnis der mittelalterlichen jüdischen Kultur der Region. Neben Medieninstallationen zeigt die Ausstellung prunkvolle

Exponate wie hebräische Prachthandschriften, die in Konstanz oder in benachbarten Städten hergestellt wurden. Im Zentrum der Ausstellung befindet sich die Nachbildung einer mittelalterlichen jüdischen Züricher Wohnstube. Es werden kostbare Leihgaben präsentiert, die sich heute in Oxford, Budapest, Darmstadt, Hamburg, München, Zürich und an weiteren Orten befinden. Sie wurden bisher nie zusammen gezeigt und kehren nun zum ersten Mal zum Ort ihrer Entstehung zurück. Der Ort der Sonderschau in Konstanz bietet die einmalige Möglichkeit, Ausstellung und Erinnerungsorte jüdischer Geschichte in der Konstanzer Altstadt im Rahmen von Führungen zu verknüpfen. Zur Ausstellung erscheint im Stadler Verlag ein umfangreicher Begleitband. Begleitend zur Sonderausstellung wird eine Vortragsreihe sowie ein umfangreiches Vermittlungsprogramm auch kombiniert mit Führungen in der Stadt Konstanz angeboten. Weitere Infos: www.konstanz.alm-bw.de

Bild: zvg


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SPORT

SPORT IN KÜRZE Derby am Sonntag Wasserball – Nach dem turbulenten Wochenende vor einer Woche stand dem SCK die nächste Aufgabe bevor. Am Dienstag wartete der einfachste Konkurrent in Basel. Mit einem 8:23 wurden die Kreuzlinger Wasserballer ihrer Favoritenrolle gerecht. Ob es am Wochenende einfacher wird als in den vergangenen Spielen, wird sich jedoch erst zeigen. Am Samstag fährt die Mannschaft zur letzten Begegenung gegen Lugano ins Tessin, ehe die Thurgauer vor eigenem Publikum Schaffhausen zum Derby erwarten dürfen.

Zweiter Sieg in der NLA Faustball. Am vergangenen Sonntag hat das Kreuzlinger Frauenteam zwei weitere Spiele in Jona absolviert. Im ersten Spiel gegen Diepoldsau erkämpften sich die Kreuzlingerinnen den Gewinn in fünf Sätzen. Nachdem der erste und zweite Satz nicht nach Wunsch verliefen (12:10; 11:5), schickte der Trainer die Mannschaft im dritten Satz in neuer Formation aufs Feld. Es ist ihnen gelungen, den Spiess umzudrehen und den Sieg in den letzten drei Sätzen zu ergattern (4:11; 7:11; 10:12). Die zweite Partie gegen den derzeitigen Tabellenführer und vierfachen Schweizermeister Jona lief wie erwartet nicht all zu positiv. Die junge Kreuzlinger Mannschaft tat sich schwer gegen das routinierte Jona und verlor die ersten beiden Sätze deutlich (2:11; 4:11). Im dritten Satz konnte sich das Team aber auf allen Positionen enorm steigern, so dass Jona der erste Satzverlust der Saison mit (11:9) beigefügt werden konnte. Im vierten Satz war es dann aber wieder Jona, die sich zum Schluss klar durchsetzen. zvg

KreuzlingerZeitung

26. Mai 2017

Lädine bringt Fans auf den See Ab heute kämpfen die besten Teams der Schweizer Segelclubs vor Kreuzlingen in der Meisterschaft der Nationalliga. Mit dabei: die Seglervereinigung Kreuzlingen (SVK) und dem Regattaclub Bodensee (RCB). Als Zuschauerschiff steht die Lädine «St. Jodok» gratis zur Verfügung. Segeln. Die Swiss Sailing League ist seit 2015 die offizielle Segel Nationalliga der Schweiz nach dem Vorbild anderer Sportarten wie Fussball oder Eishockey. Um Chancengleichheit zu gewährleisten, wird auf einheitlichen, von der Liga zur Verfügung gestellten, J-70 Sportbooten mit riesigem, asymmetrischem Gennaker gesegelt. Damit verfügen die Boote über ein enormes Geschwindigkeitspotential, welches für schnelle und spannende Regatten sorgt. In der Nationalliga setzen die Clubs ihre besten Seglerinnen und Segler ein, um als erster Schweizer Segelclub und Jahresmeister aus der Liga hervorzugehen. Aus der Region sind der Regattaclub Bodensee und die Seglervereinigung Kreuzlingen

dabei. Beide Teams möchten in den Regatten ihre Chancen auf den Meistertitel 2017 nutzen. Dabei würden die Teams gerne auf die Unterstützung anfeuernder Fans zählen. Als Zuschauerschiff wird die am Bodensee bekannte Lädine eingesetzt. Die Lädine «St. Jodok» legt ab dem Steg des YCK im Sporthafen Seegarten stündlich zu den Regatten

ab. Am Freitagnachmittag von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 17 Uhr ist der Zutritt auf das Zuschauerschiff gratis. Beim Clubhaus YCK wird eine Festwirtschaft betrieben. Die Wettfahrten können auch vom Ufer aus mitverfolgt werden. zvg

www.SwissSailingLeague.ch www.yck.ch

Beim Wettbewerb segeln die Skipper alle dieselben Boote.

Bild: zvg

Erfolgreicher Saisonstart Am Samstag fand der 27. Chläggi-Cup in Wilchingen statt. Die Gymnastik-Gruppe Kreuzlingen holte drei Mal Gold sowie Silber und Bronze. Turnen. Nachdem Ana Brändli im letzten Jahr die Schweizer Meisterschaften verletzungsbedingt auslassen musste, konnte sie in diesem Jahr erfolgreich starten und gewann verdient den 1. Rang in der Kategorie Jugend ohne Handgerät. Bei den Einzelturnerinnen Aktiv war Andrea Müller für die Gymnastik-Gruppe am Start. Andrea zeigte ihre neue Kür ohne Handgerät und konnte die Wertungsrichter mehr als überzeugen. Sie erhielt für ihre originelle Kür die hohen Noten 9,71 und 9,72 und erreichte damit den 3. Rang.

2. Platz im ersten Einsatz

Die Faustballerinnen behaupten sich in der höchsten Liga. Bild: zvg

Nr. 21

In der Kategorie zu Zweit waren Annika Wepfer und Olivia Fleischmann zum ersten Mal bei den Aktiven im Einsatz. Sie konnten sich im neuen Konkurrenzfeld schon sehr gut be-

Die Gymnastik-Gruppe 1 unter Leitung von Noëmi Amrhein.

haupten und erreichten ohne Handgerät den tollen 2. Rang. Am Nachmittag durften die Gruppen 1, 2 und 4 bei strahlendem Sonnenschein ihre Küren vorführen. In der Kategorie ohne Handgerät war die Gruppe 1 unter der Leitung von Noëmi Amrhein mit ihrer neuen Übung am Start. Trotz einigen Pat-

Bild: zvg

zern in der ersten Runde holten sie sich Gold mit der Note 9,90. In der Kategorie mit Handgerät mussten die Gruppen 1, 2 und 4 gegeneinander antreten, da Aktiv und Jugend nicht getrennt gewertet wurden. Der Sieg ging trotz zwei fehlerhaften Durchgängen an die Gruppe 1. eingesandt


KreuzlingerZeitung

Nr. 21

26. Mai 2017

VERANSTALTUNGEN/AGENDA 19

«DIE WERTE, DIE WAHRHEIT UND DAS GLÜCK!» Kreuzlingen. Zum Abschluss des diesjährigen Programms lädt «Ring 2000 Erwachsenenbildung» am Sonntag, 28. Mai, 17 Uhr, ins Ulrichshaus, zu einem unterhaltsamen Abend über Gott und die Welt ein. Dr. Manfred Lütz ist Arzt, Theologe, Schriftsteller und Kabarettist. Er leitet das Alexianer-Krankenhaus in Köln. Er arbeitete zunächst als Facharzt für Nervenheilkunde, später auch für Psychiatrie und Psychotherapie. Grössere Bekanntheit erlangte Lütz als Bestseller-Autor. Er befasst sich z. B. mit Lebenslust: wider die Diät-Sadisten, den Gesundheitswahn und den Fitness-Kult, aber auch der katholischen Kirche. Als Vortragsredner ist Manfred Lütz gefragt; auch mit reinen Kabarettprogrammen tritt er auf. Lütz erzählt «eine kleine Geschichte des Grössten» von Kant bis Habermas, von Dieter Bohlen bis Karl Lagerfeld, von Elton John bis zu einer netten Prostituierten. Er nimmt Argumente «der besten Atheisten der Welt» unter die Lupe, skizziert Debatten um Evolutionstheorie und Hirnforschung, analysiert, wie die Psychologen Gott auf

die Couch gelegt haben. Ganz ohne Wissenschaftsdeutsch, dafür mit Tiefsinn und Humor. Sympathisch, undogmatisch, locker und amüsant spricht er Klartext über Gott, die Welt, das Leben und die Ewigkeit.

Ist Gott zum Lachen da? Anfänglich hatte der linksrheinische Vollblutkatholik und Bestsellerautor eine Menge Fragen und suchte ein Buch mit Antworten über die Werte, die Wahrheit und das Glück – und auch über den lieben Gott. Ein Buch, das man einem ganz normalen Atheisten in die Hand drücken kann, damit der da allgemeinverständlich und unterhaltsam die wesentlichen Argumente nachlesen kann. Doch so was gab es nicht, worauf er sich entschloss, selber eins zu schreiben! Nur: da gab es ein Problem. Lütz hatte mal Theologie studiert und, wie er sagt, «Sinn des Theologiestudiums ist es, dass man das, was man zu Beginn des Studiums noch verständlich sagen konnte, am Ende des Studiums unverständlich sagen kann.» Dennoch hat er es geschafft! Er hat das Buch geschrieben: locker, witzig, leicht ver-

AUSSTELLUNGEN

Dr. Manfred Lütz. Bild: Amanda Berens ständlich. Ein Theologieprofessor sagte zwar verzweifelt: «In dem Ton kann man nicht über Gott reden!» Und ein anderer meinte: «An einigen Stellen habe ich geschluckt – aber dann war‘s runter!» Aber darf man kabarettistisch über Gott reden? Klar, meint Lütz, denn da Gott zweifellos Rheinländer sei, müsse er Humor haben … Der Vortrag ist öffentlich bei freiem Eintritt. www.kath-kreuzlingen.ch

Frauenleben im Mittelalter. Die Ausstellung wurde

KREUZLINGEN «Addicthead» (CH) + Swedenborg Raum (D) Addicthead: Super sonic psychedelic space Hard Rock aus Frauenfeld, nice and groovy! Swedenborg Raum: Progressive Rock aus Leipzig, der Prog hat den Blues und der Jazz fliegt in den Space Rock!

Tür: 20 Uhr

Horst Klub, Kirchstrasse 1

Fr. und Sa., 2. + 3. Juni

Boxes. Ein quaderförmiges Gebäude, eine Bühne, Säulensockel, ein Bus, ein Bett … Welche Geschichte hält all das zusammen? Das weiss nur der Jazzchor Konstanz, der aus der «Box» ausbricht und eine musikalische Reise inszeniert.

20 Uhr

Spiegelhalle, Hafenstrasse 12

beleuchtet die unterschiedlichen Rollen der Frauen im Mittelalter. Mi. 17 bis 19 Uhr, Museum Rosenegg, Bärenstrasse 6

Bis Frühjahr 2017

Geschichten vom Seegrund. Ausstellung mit Gegen-

www.philharmonie-konstanz.de

Samstag, 27. Mai

von der Historikerin Dr. Alice Selinger konzipiert und

Fr. und So. 14 bis 17 Uhr

Konstanz. Nach der grossartigen Aufführung von Anton Bruckners 4. Symphonie im Konstanzer Münster im vergangenen Jahr folgt in diesem Jahr Bruckners Symphonie Nr. 3 d-Moll, die Wagner gewidmet ist. Am Dirigentenpult steht am Freitag, 2. Juni, 20 Uhr, erneut Marcus Bosch, Erster Gastdirigent der Südwestdeutschen Philharmonie. Das imposante Bauwerk mit seinem die Stadtsilhouette bestimmenden Münsterturm bildet die perfekte Kulisse für die überragenden Symphonien Anton Bruckners. Zu der 3. Symphonie Bruckners, die Wagner gewidmet ist, wird häufig die folgende Anekdote wiedergegeben: Im August 1873 reiste Bruckner nach Bayreuth, um Wagner sowohl seine 2. Symphonie wie auch die 3. in d-Moll vorzulegen. Wagner sollte wählen, welche ihm besser gefiele, um ihm diese zu widmen. Beim Durchsehen der Noten floss jedoch offenbar einiges an Bier, sodass sich Bruckner nach seiner Rückkehr nicht mehr erinnern konnte, welche Wagner gewählt hatte, und dies nochmals schriftlich klären musste.

THEATER/KONZERTE

KREUZLINGEN Bis 25. Juni

BRUCKNER IM MÜNSTER

KONSTANZ ständen und Geschichten des gesunkenen Dampfschiffs «Jura». Bis 26. Juni

Bootsbau hautnah. Handwerk, Kraft und Leidenschaft vereinen sich im Beruf des Bootsbauers. Das Handwerk ist uralt; aus Holz entstehen Stücke von unvergleichlicher Eleganz.

Bis 30. Juli

Süsswasser. Quelle des Lebens. Mit den Naturfoto-

VERSCHIEDENES

grafien von Michel Roggo kann man fremde Welten und Paradiese von zauberhafter und doch auch zer-

KREUZLINGEN Mittwoch, 31. Mai

Mit dem Schiff nach Meersburg. Mit dem Coop Frauenbund Kreuzlingen.

13.30 Uhr

Treffpunkt Hafen Konstanz

Freitag, 26. Mai

Jahresschiessen Thurg. Schützenveteranen. Bäärenmos Neuwilen, Gewehr, 15 bis 18 Uhr. Handrohrschützen Alterswilen, Pistolen, 15.30 bis 18.30 Uhr.

brechlicher Schönheit entdecken. Mi., Sa., So. 14 bis 17 Uhr

Seemuseum, Seeweg 3

Bis 24. Juni

Rolf Schneebeli. Die Faszination der Interferenz und Konzepte der Kinetik und konstruktiven Kunst.

Samstag, 10 bis 14 Uhr

Galerie Latzer, Romanshornerstrasse 82

NEUWILEN UND ALTERSWILEN


20 Kino/Filmtipps

KreuzlingerZeitung

Kino Konstanz

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Freitag, 26. Mai – Mittwoch, 31. Mai CineStar – im Lago-Center – Tel. 0049 7531 36 34 910 www.cinestar.de/de/kino/konstanz-cinestar/ Fr Hanni & Nanni - Mehr als beste Freunde (ab 0) Neu Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (ab 12) Neu

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Nr. 21

26. Mai 2017

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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache 3D (ab 12) Neu

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11:30 14:15 17:15 19:45 20:15 23:15

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Pirates of the Caribbean: Salazars Rache 3D OV (ab 12) Neu

22:45 22:45 19:45

Alien: Covenant (ab 16)

17:15 17:15 17:15 17:15 17:15 17:15 20:15 20:15 20:15 20:15 20:15 20:15 23:15 23:15

Alien: Covenant OV (ab 16) Neu King Arthur: Legend of the Sword 3D (ab 12) Ã&#x153;berflieger â&#x20AC;&#x201C; Kleine Vögel, grosses Geklapper (ab 0)

19:45

16:30 16:30 16:30 16:30 16:30 16:30 20:00 20:00 20:00 20:00 20:00 20:30 23:00 23:00 12:15 12:15 14:00 14:00 14:00 14:00 14:00 14:00

Guardians of the Galaxy 2 3D (ab 12)

14:30 14:30 14:30 14:30 14:30 14:30 19:30 19:30 19:30 19:30 19:30 23:00 23:00

Guardians of the Galaxy 2 3D OV (ab 12)

19:30

Conni & Co 2 (ab 0)

14:15 14:15 14:15 14:15 14:15 14:15

Abgang mit Stil (ab 6)

20:45 20:45 20:45

Fast & Furious 8 (ab 12)

17:00 17:00 17:00 17:00 17:00 17:00 22:30 22:30 11:45 11:45

The Boss Baby (ab 6)

15:00 15:00 15:00 15:00 15:00 15:00

Sneak Preview (ab 18) Baywatch (ab 12) Preview

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Song to Song OV (ab 6) Neu Scala

19:45

Maryâ&#x20AC;ºs Land (ab 12) Scala

11:00

20:45

Ein Dorf sieht schwarz (ab 0) Scala

14:15 12:00 13:45

14:15 14:15 14:15 18:30

Gold â&#x20AC;&#x201C; Gier hat eine neue Farbe (ab 12) Scala

23:15

Expedition Happiness (ab 0) Scala

18:30

Bauer unser (ab 0) Scala

11:00

Tiger Girl (ab 16) Scala Die Hütte â&#x20AC;&#x201C; Ein Wochenende mit Gott (ab 12) Scala

23:00 11:00 11:00 17:45 17:45 17:45

Lion (ab 12) Scala

17:45

13:15 11:15 17:45 20:45 17:45

Zebra Kommunales Kino Konstanz e. V. Telefon: 0049 7531 60 162 â&#x20AC;&#x201C; www. zebra-kino. de Fr Nocturama (ab 18) FRA/DEU/BEL 2016, 130 min, Regie: Betrand Bonello, Französisches Original mit deutschen Untertitel

12:45 12:45 14:45 14:45 14:45 14:45 14:45 14:45 12:15 12:15

Detektiv Conan (OmU) (ab 12) Anime Nights

So

Ã&#x201E;nderungen und Irrtümer vorbehalten

16:10 16:10 16:10 16:10 16:10 16:10

Bibi & Tina - Tohuwabohu total! (ab 0)

Song to Song (ab 6) Neu Scala

Sa

18:35

Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf 3D (ab 0)

Schöne und das Biest 3D (ab 6)

Scala im Cinestar â&#x20AC;&#x201C; im Lago-Center â&#x20AC;&#x201C; Tel. 0049 7531 3 63 49 10 www.cinestar.de/de/kino/konstanz-cinestar/ Fr

Get Out (ab 16) â&#x20AC;&#x201A;â&#x20AC;&#x192;

The Boss Baby 3D (ab 6)

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20:15

18:20 18:20 18:20 20:45 20:45 20:45 20:45 20:45 23:15 23:15

Die Schlümpfe - Das verlorene Dorf (ab 0)

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DEN/SYR 2017, 110 min, Regie: Feras Fayyad, Steen Johannessen, Arabisches Original mit deutschen Untertiteln#

Ã&#x201E;nderungen und Irrtümer vorbehalten

Di

19:00 21:45 19:00 21:45

Original mit deutschen Untertiteln

20:00

Mo

Die letzten Männer von Aleppo (ab 18)

Sneak Previews (ab 18)

20:30

So

19:00 21:30 19:00 21:30 19:00

Wir zeigen Die letzten Männer von Aleppo in Kooperation mit der Amnesty International Gruppe Konstanz.

20:00

Sa

Eigentlich ist das ganz einfach: Wir zeigen euch einen wirklich coolen, ungewöhnlichen Film, den ihr so nicht überall sehen werdet. An sich ist das für das Zebra Kino nichts neues, aber in unserer Sneak gibtâ&#x20AC;&#x2DC;s den Streifen zum Sonderpreis von 4,50 EUR und dazu noch Wochen vor dem offiziellen deutschen Kinostart.

21:45

Mi


KreuzlingerZeitung

Nr. 21

SERVICE

26. Mai 2017

21

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN AMTLICHE TODESMELDUNGEN Gestorben am 18. Mai 2017 Ambrogio Sbiroli Ehemann der Sbiroli geb. Gianelli, Sandra italienischer Staatsangehöriger wohnhaft gewesen in Kreuzlingen, Tägermoosstrasse 9 geboren am 27. Juli 1943

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täglich informiert clever werben schauen Sie rein!

Evangelische Kirchgemeinde Kreuzlingen

Katholische Kirchgemeinde Kreuzlingen

www.evang-kreuzlingen.ch

www.kath-kreuzlingen.ch

18.45 Uhr: Rosenkranzgebet 19.15 Uhr: Abendmesse

Sonntag, 28. Mai

Pfarrei St. Ulrich

Samstag, 27. Mai

9.45 Uhr: Gottesdienst Kirche Kreuzlingen Pfr. Gunnar Brendler

Samstag, 27. Mai

NOTDIENST Notfallkreis Nr. 7 «Region Kreuzlingen» Bätershausen, Bottighofen, Gottlieben, Illighausen, Kreuzlingen, Landschlacht, Lengwil, Münsterlingen, Neuwilen, Oberhofen, Scherzingen, Schönenbaumgarten, Schwaderloh, Tägerwilen, Triboltingen, Wäldi, Zuben Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 199 (1.93 Fr./Min.) an. Notfallkreis Nr. 8 «Amriswil-Obersee» Amriswil, Almensberg, Altnau, Auenhofen, Biessenhofen, Brüschwil, Dozwil, Engishofen, Güttingen,Hagenwil, Hatswil, Hefenhofen, Herrenhof, Kesswil, Langrickenbach, Muolen, Oberaach, Niederaach, Räuchlisberg, Schocherswil, Sommeri, Uttwil Wenn der Hausarzt oder dessen Stellvertreter nicht erreichbar ist, rufen Sie bitte die Notfallnummer 0900 000 327 an.

Für Menschen, die kein Zuhause mehr haben.

IMPRESSUM

Pfarrei St. Stefan, Emmishofen Freitag, 26. Mai

18.00 Uhr: Vorabendmesse

9.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie Anschliessend Kaffee im Ulrichshaus 17.00 Uhr: Beichtgelegenheit 18.00 Uhr: Vorabendmesse

Sonntag, 28. Mai 9.30 Uhr: Santa Messa in lingua italiana 11.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

Sonntag, 28. Mai 10.30 Uhr: Sonntagsgottesdienst

Dienstag, 30. Mai 8.30 Uhr: Messfeier

Mittwoch, 31. Mai 14.00 Uhr: Gebet um Frieden

Donnerstag, 1. Juni 7.30 Uhr: Messfeier

Montag, 29. Mai 18.00 Uhr: Maiandacht

Dienstag, 30. Mai 18.00 Uhr: Rosenkranzgebet in italienischer Sprache

Mittwoch, 31. Mai 8.30 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

Donnerstag, 1. Juni 15.30 Uhr: Rosenkranzgebet für die Pfarrei 16.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

Freitag, 2. Juni 9.15 Uhr: Santa Messa della Fraternità 15.00 Uhr: Rosenkranzgebet 16.00 Uhr: Wortgottesdienst im Alterszentrum 18.30 Uhr: Anbetung 19.00 Uhr: Feier der hl. Eucharistie

PRIVATE KLEINANZEIGEN Staatlich anerkannte Betreuerin bietet Betreuung aber auch Mithilfe im Haushalt an: Besorgungen, Kochen, Putzen, Bügeln etc. und Begleitung zu versch. Anlässen. Langjährige Erfahrung vorhanden. Tel: 0049 152 24 07 97 80 oder 0049 176 58 84 49 58 «PRIVATE KLEINANZEIGEN» Sie sind mit 4 Zeilen für 20,– Fr. dabei!

16. Jahrgang

Amtliches Publikationsorgan für Kreuzlingen, Kemmental, Lengwil, Tägerwilen. Auflage: 24 000 Exemplare, erscheint am Freitag.

Breitenrainstrasse 21

Aktuelle Woche

Verlag, Inserate, Redaktion KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen, Tel: 0716788030, Fax: 0716788040, info@kreuzlinger-zeitung.ch, www.kreuzlinger-zeitung.ch Geschäftsleitung: Nina Paproth

Samstag, 27. Mai

Redaktion

16:45 Uhr: Geheimnis Dunkle Materie

Stefan Böker (sb), Emil Keller (ek), Veronika Fischer (vf) Tel: 071 678 80 34, redaktion@kreuzlinger-zeitung.ch

Sonntag, 28. Mai

Inserate Leitung: Petra Diaz, Dagmar Holynsky, Tel: 071 678 80 39, inserate@kreuzlinger-zeitung.ch Layout: Willy Messmer, Regina Weißenberger Druck: Druckerei Konstanz

15:00 Uhr: Milliarden Sonnen

Damit sie in der Dritten Welt nicht nur Hunger ernten.

14:00 Uhr: Ferne Welten - Fremdes Leben 15:45 Uhr: Kaluoka`hina - Das Zauberriff

Mittwoch, 31. Mai 14:45 Uhr: Das Kleine 1x1 der Sterne 16:15 Uhr: Die Entdeckung des Weltalls 19:00 Uhr: Öffentlicher Sternwarten-Abend

Biolandbau besiegt den Hunger: www.swissaid.ch/bio Spenden Sie jetzt 10 Franken: SMS «give food» an 488


RÄTSEL

22 Heiliger Niklaus von ...

Teil des Auges

KreuzlingerZeitung

Baumwollsamt

Heißgetränk

Kater bei E.T. A. Hoffmann

Schneidewerkzeug

Märchenfigur bei Grimm

männliche Katze

in der Nähe von

Schiffsanlegeplatz

14

Schweiz. Fleischspeise

Benzinrohstoff

Initialen Armanis

5

ehem. dt. Fußballprofi (Uwe)

soundsovielte (math.)

kleine Fruchtart

Greifvogelfütterung

eine Sundainsel Ort auf Sizilien

nicht zeitgemäß

israelitischer König

Kochgeschirr

Anämie

dünnes Tau, Seil

Angetrauter

Schweiz. Dramatiker, † 1910

Labyrinth

Singvogel

franz. Departement

Holzplatte

Kälteprodukt

Kfz-Z. Steinfurt

10 germanischer Adliger

Kfz-Z. Gießen Sülze aus Fleischbrühe

Schweizer Käsesorte

Hähnchen

Initialen Kinskis

männliches Reh

4

2

Gewinn: 2 Kinokarten von CineStar Konstanz

Schweiz. Schriftstellerin (Maria) †

Gewinner Schläpfer, Kreuzlingen Gewinner vom letzten letztenRätsel: Rätsel:R. Rosmarie Beutler, Tägerwilen Gewinner vom vom letzten Rätsel: Regula Elmer, Tägerwilen

loyal, ergeben

Rufname d. Schauspielers Lingen babylon. Ruinenstätte im Irak

Stil, Weise

künstliche Weltsprache

22. griech. Buchstabe

Schweiz. Komponist, † 1989

8 1

Softwarenutzer (engl.)

süddeutsch: Hausflur

6

Berg der Albiskette

3

4

K L A F E N G E

Abk.: außer Dienst

Märchenfigur

5

6

dt. Opernsänger (René) DEIKE-PRESS-2127-14

7

8

9

10

11

12

13

14

R I C H A R D R A

E G M BO P AN S T E A L L

12

Jahrbuch

2

D D R A M D A

lateinisch: damit

Genug!

Gezeitenstrom

Abk.: äußerlich

munter, aktiv

M A N S WA R D O E

gründlich reinigen

gewollte Handlung

Umlaut

13

Auflösung des letzten Rätsels

unparteiisch

ein Hautausschlag

Denkschriften (Kw.)

leicht färben

zu den Akten (ad ...)

3 Steinanlegespiel

gemahlenes Korn Hakenschlinge

musik.: langsamer werdend

Abschiedswort

arab. Märchenfigur (‚... Baba‘)

Frauenname

11

afrikanische Kuhantilope

Ziel beim Golfspiel

argent. Schleuderwaffe

Turnerabteilung

Dringlichkeitsvermerk orientalische Rohrflöte

Südsüdwest (Abk.)

uneigennütziger Mensch

angetrunken reden

Fahne

USgrosser RaumAlpenfahrtbehörde gletscher

Hauptstadt der Malediven

nordind. Hochgebirgsland

flügelloses Insekt

7

1

deutsche TVAnstalt (Abk.)

Pfandanstalt

Sportanzug (Abk.)

nachgemacht

Speisesaal für Studenten

Tal und Ort im Wallis

9

Medienarbeit (engl. Abk.)

Figur der Schier‚Sesam- lingsstraße‘ tanne

SchlechSegelteste im Wett- tau kampf

Verneinung

Staatsoberhaupt tragender Dachbalken

26. Mai 2017

künstliche Zahnfüllung

Ziegenlaut

Wohnungsflur

ital. Umhang Weltmit geistKapuze liche

englischer Gasthof

Nr. 21

A R E L A T

A P P R AK HO E OR T SWR H E I N E R O B R A AN D E N AM O F R E I H T L E E R R P J E U K OR AMA S S L I N I T O P A S R E N G V E S B E S ON S S E T R E I AN E E N Z F I X RO Y A L B E L M I N ON E NG E

K S F E F AR B R R I K L F AN A L E I L G EW I D A U E RWE B I

S S I N D E I U E R S N E N D MOD UM S A I S T L B E

N A B AD S O L B E R F CW E B I U S T L S E R RG

A E B AN I T AR N N E L L E A E U L N F A G U L O S I S A S N C E N H U E E E R S L F AH R

D A N H E M D R I O S T E T

TECHNOLOGIEPARK

Senden Sie das Lösungswort bis Mittwoch, 31.5.2017, per Postkarte oder E-Mail an: KreuzlingerZeitung, Bahnhofstrasse 33b, 8280 Kreuzlingen oder an gewinnspiel@kreuzlinger-zeitung.ch (mit Adresse)


Tägerwiler Post Die lebendige Zeitung einer lebendigen Gemeinde POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

BEKANNTMACHUNG Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Wie sicher allen Grundstückseigentümern bekannt ist, müssen Bäume und Sträucher an Trottoirs und Strassen jährlich zurückgeschnitten werden. Dies ist in erster Linie aus Sicherheitsgründen für Velo-, Mofas- und Autofahrer. Folgende Abstände sind einzuhalten: - Im Sichtzonenbereich von Ausfahrten oder Strasseneinmündungen dürfen Pflanzen höchstens 80 cm ab Strassenhöhe erreichen. - Lebhecken, Sträucher und ähnliche Pflanzen müssen einen Stockabstand von mindestens 60 cm zur Strassen- oder Weggrenze aufweisen. - Strassen-Randabschlüsse sind von Überwachsungen zu befreien und zu reinigen. Überragende Äste von Bäumen sind im Fahrbahnbereich auf eine lichte Höhe von 4.50 m, bei Wegen und Trottoirs auf einen solchen von 2.50 m zu stutzen. Wir bitten die Grundeigentümer, diesen Bestimmungen des kantonalen Gesetzes über Strassen und Wege bis Ende Juni 2017 nachzukommen. GEMEINDEVERWALTUNG

Dank an die Wähler Thomas Gerwig wurde am letzten Wochenende mit einen ausgezeichneten Ergebnis in den Gemeinderat gewählt. Die CVP dankt allen Wählerinnen und Wählern für ihre Unterstützung. Eine grosse Anzahl Freunde und Nachbarn folgten der Einladung zum Wahlapéro. Als Gäste waren auch Gemeinderätin Brigitte Seger, Gemeinderat Jörg Sinniger und Gemeindepräsident Markus Thalmann anwesend. Alle freuten sich an diesem sehr geselligen Anlass über die Wahl von Thomas Gerwig. Er wird am 1. Juli die Nachfolge von Jörg Sinniger als Ressortverantwortlicher Finanzen antreten. Bruno Schlauri, Präsident CVP Tägerwilen

26. Mai 2017

Fürs Grümpi anmelden! Vom 16. bis 18. Juni findet auf der Sportanlage Tägermoos das bekannte und legendäre Grümpelturnier des FC Tägerwilen statt. Spiel, Spass und vielseitige Unterhaltung sind auch am diesjährigen Dorfund Grümpelturnier garantiert! Am Freitagabend wird neben dem Dorfturnier neu in den Kategorien Firmenteams und Fussballtennis gekickt. Hierfür können sich auch auswärtige Teilnehmer anmelden. Am Samstag wird erstmals mit einem G-und F-Junioren-Masters als Saisonabschlussturnier gestartet. Am Samstagnachmittag wird in den klassischen Kategorien Kick’n’Fun (Nichtfussballer mit Zusatzspiel), Offen&Frei (offene Kategorie) sowie Sie+Er gekickt. Der Sonntag ist für das Schüler- und Klassenturnier reserviert. Verpassen Sie den Anmel-

Spass für Gross und Klein!

Bild: zvg

deschluss vom 1. Juni für das diesjährige Grümpelturnier nicht! OnlineAnmeldung und weitere Details zum Event finden Sie auf www.facebook.com/gruempifct und www.gruempi-taegerwilen.ch

Im Togo auf Tour Genau vor drei Jahren gründeten wir unseren Verein, um im Togo nachhaltige Projekte zu realisieren. Was bis heute daraus geworden ist, ist einfach grossartig. Dies Dank der tollen Unterstützung und dem Vertrauen unserer Spenderinnen und Spender.

Vierte Reise in diesem Jahr Dieses Jahr reisen wir bereits zum vierten Mal nach Togo, um dort humanitäre Hilfe zu leisten. Unter Nelson Mandelas Motto «it always seems impossible until it’s done!» begeben wir uns auf eine weitere Projektreise. Dieses Jahr werden drei wichtige Projekte ins Leben gerufen. Zum einen eröffnen wir in Zusammenarbeit mit dem Verein «Cambiela» aus Chur eine Grund-

schule für 300 Schülerinnen und Schüler in einem Dorf, das bis heute keine eigene Schule hatte. Zweitens erbauen wir im Norden Togos den vierten Wasserbrunnen unserer Vereinsgeschichte, wovon mehr als 3000 Menschen täglich profitieren werden, die in der Trockenzeit bis zu vier Monaten mit Wasserknappheit zu kämpfen haben. Und als drittes Projekt erbauen wir einen Hühnerstall, wovon sich ein Ausbildungszentrum selbstfinanzieren werden kann. Am diesjährigen Nationenfest in Kreuzlingen werden wir das Land «Togo» vertreten. Am 10. Juni, von 11 bis 24 Uhr gibt es sämtliche Informationen zu unserem Verein sowie togolesische Spezialitäten. www.dessourirespourletogo.com

Zahlreiche Helfer, Mitglieder und Sponsoren tragen dazu bei, dass der Verein seit drei Jahren Projekte im Togo verwirklichen kann. Bild: zvg

Nr. 21

BADI ÖFFNET Liebe Badigäste, nachdem wir nun schon einige Zeit bei schönem Wetter nachmittags spontan geöffnet hatten, ist es an Pfingsten endlich soweit: Die Badesaison 2017 wird offiziell eröffnet und wir freuen uns schon jetzt auf einen tollen Sommer mit Euch! Umkleiden, sanitäre Anlagen und Schliessfächer sind ab diesem Zeitpunkt täglich von 8 bis 20 Uhr bei jeder Witterung zugänglich. Öffnungszeiten Kiosk von Pfingsten bis zu den Sommerferien: Täglich von 10 bis 20 Uhr. Wichtig: Bei schlechter Witterung können die Öffnungszeiten abweichen. Ab Juni möchten wir unser Angebot bei warmem Wetter am Freitag und Samstag jeweils abends mit Barbetrieb bis 22 Uhr erweitern. Kommt vorbei und geniesst die wunderschönen Sonnenuntergänge bei einem feinem Drink in der Tägerwiler Badi! Euer Badi-Team

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Kastanienallee – wie weiter Aufgrund der Petition, welche am 5. August 2016 beim Gemeinderat eingereicht wurde, hat sich der Gemeinderat mit einer Kompromisslösung befasst, die zum gegebenen Zeitpunkt öffentlich aufgelegt werden soll. Letzte Woche wurde an jenen Bäumen, welche nicht zum Fällen vorgesehen sind, Pflegemassnahmen durchgeführt. Damit soll die Sicherheit erhöht werden. Im Auftrag des Kantons wird im bevorstehenden Sommer ein Fachmann eine Bestandesaufnahme der geschützten zahnlosen Schliessmundschnecke vornehmen. Nach dem Vorliegen der Ergebnisse wird das weitere Vorgehen mit den Initianten der Petition abgesprochen. Dann folgt eine öffentliche Auflage der vorgesehenen Fäll- und Neuanpflanzungsarbeiten. Diese Arbeiten sind im Winter 2017/2018 geplant. GEMEINDEPRÄSIDIUM TÄGERWILEN


24

TÄGERWILER POST

Nr. 21 Auswä rtsspiele: Samstag, 27. Mai 13 Uhr: Junioren B1, FC Mü nsterlingen – FC Tä gerwilen 18 Uhr: 4. Liga, FC Wä ngi 2 – FC Tä gerwilen 2

VERANSTALTUNGEN Samstag, 27. Mai Jungbrunnentheater Zürich «Die schöne Galathée» 16 Uhr, Türöffnung 15.30 Uhr Bürgerhalle Tägerwilen Eintritt frei, Kollekte, Anschliessend Apéro. Stiftung Kedves und Politische Gemeinde Tägerwilen. Es hat noch freie Plätze für Kurzentschlossene

Heimspiele: Samstag, 27. Mai 14 Uhr: Junioren D2, FC Tä gerwilen b – FC Weinfelden-Bü rglen c Die jungen Musikerinnen und Musiker freuen sich über Verstärkung. Bild: zvg

Montag, 29. Mai 19.30 Uhr Theatertraining Torggel Palmenweg 8 Interesse? Gerne Telefon an Conny Vannier, 071 669 22 70, Theater Tägerwilen.

Verstärkung gesucht für die Young Tunes!

Dienstag, 6. Juni

Die Young Tunes freuen sich über mehr Mitspielerinnen und Mitspieler! Die Young Tunes ist die Jungmusik des Musikvereins Tägerwilen. Nach circa einem Jahr Einzelunterricht wird jeden Mittwoch von 18.45 Uhr bis 19.45 Uhr geprobt und moderne Blasmusikstücke die Spass macht gespielt! Am 15. Juni ist Anmeldeschluss für den Musikunterricht für das kommende Sommersemester! Der Musikverein Tägerwilen und die Jugendmusikschule ArbonHorn bieten professionellen Musikunterricht an. Folgende Instrumente

Nordic Walking für einen guten Zweck . «Ein Fünfliber für Spitalclowns». Treffpunkt: Parkplatz Coop um 19 Uhr

Samstag, 10. Juni 8. Markenoffene Tuning Night Zecchinel Zentrum Arealöffnung 14 Uhr www.tuningsociety.ch

Samstag, 10. Juni 17. Openair Krach am Bach Badi Tägerwilen. Türöffnung 17 Uhr. Erstes Konzert 18.30 Uhr www.krachambach.ch

Sonntag, 11. Juni Tägerwiler Elektroautotreffen 10 bis 16 Uhr Pfaffenbüel Tägerwilen

Mittwoch, 14. Juni Dorfführung mit Bruno Sutter Treffpunkt: 19 Uhr Bahnhof Tägerwilen Dorf

Freitag, 16. Juni

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Bauauflage Öffentliche Auflage vom 26.05.2017 bis 14.06.2017 Gesuchssteller und Grundeigentümer Schroeter Erika und Jens Seeblickstrasse 7b 8274 Tägerwilen

Die Kultparty mit DJ Reto Scherrer Ab 20 Uhr Festzelt Grümpi Tägerwilen

Bauvorhaben Stützmauer zur Böschungssicherung

Samstag, 17. Juni

Liegenschaft Nr. 1434 Lage Seeblickstrasse 7b

Latin Night by Public Bar Copacabana Sozial Club Band DJ Johnny, DJ Miguel el Padre Ab 20 Uhr Festzelt, Grümpi Tägerwilen

Sonntag, 18. Juni Frühschoppenkonzert mit Furtbächler Musikanten Festzelt, Grümpi Tägerwilen

26. Mai 2017

Wer ein rechtliches Interesse nachweist, kann während der Auflagefrist gegen das Bauvorhaben beim Gemeinderat schriftlich und begründet Einsprache führen.

BAUSEKRETARIAT TÄGERWILEN

werden angeboten: Querflöte, Oboe, Klarinette, Saxofon, Tenorhorn, Waldhorn, Posaune, Trompete und Schlagzeug. Gerne gibt Ihnen auch die Ausbildungsverantwortliche der Jugendmusikschule Tägerwilen Janine Dütsch Auskünfte unter 076 376 59 27 oder ausbildung@mvtaegerwilen.ch. Wir freuen uns über viele Anmeldungen. Weitere Infos und online Anmeldeformular unter www.jmsarbon-horn.ch Musikverein Tägerwilen/ Young Tunes und Jugendmusikschule Arbon-Horn

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Empfehlung für das Rasenmähen ohne Nachbarschaftsprobleme Damit in den verschiedenen Quartieren Unstimmigkeiten vermieden werden können, empfehlen wir für das Rasenmähen folgende Zeiten: Montag bis Freitag: 8 bis 12 Uhr und 13 bis 20 Uhr. Am Samstagabend sollte nach 18 Uhr das Rasenmähen gänzlich unterlassen werden. Liebe Gartenfreunde, wir meinen, dass diese Zeiten für alle irgendeine Möglichkeit bieten und zählen auf Ihre Rücksichtnahme, aber auch auf Ihre Toleranz. Am Sonn- oder Feiertagen ist es natürlich selbstverständlich, dass der Rasen nicht gemäht wird. GEMEINDEVERWALTUNG

TÄGERWILEN

Sonntag, 28. Mai 11 Uhr: 2. Liga, FC Tä gerwilen 1 – FC Tobel-Affeltrangen 1 13.15 Uhr: Coca Cola Junior League A, FC Tä gerwilen – FC Gossau

iPhone Grundkurs Die Teilnehmenden lernen die Bedienung integrierter Funktionen kennen. Sie können mit Grundeinstellungen umgehen und wissen, wie Sie Telefonund Nachrichtenfunktionen, Adressbuch, Kalender, Apps und Kamera anwenden. Der Grundkurs wird am Freitag, 23. Juni und 30. Juni (2 x 4 Lektionen) von 14 bis 17 Uhr bei Pro Senectute Thurgau, Parkstrasse 8 in Kreuzlingen, durchgeführt. Anmeldung unter Tel. 071 626 10 83. einges.

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Sprechstunde beim Gemeindepräsidenten Samstag, 27. Mai 10 Uhr bis 11.30 Uhr Per E-Mail können Sie mich ausser während meinen Ferien aber immer erreichen. markus.thalmann@taegerwilen.ch. Termine nach Vereinbarung sind jederzeit möglich.Nächste Sprechstunde voraussichtlich am 24. Juni. GEMEINDEPRÄSIDIUM TÄGERWILEN

IMPRESSUM Amtliches Publikationsorgan der Gemeinde Tägerwilen Politische Gemeinde Tägerwilen, 071 666 80 20 gemeinde@taegerwilen.ch Erscheint wöchentlich: Freitag taegerwilen@kreuzlinger-zeitung.ch Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr


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TÄGERWILER POST

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KIRCHEN-AGENDA Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben Sonntag, 28. Mai 9.45 Uhr Gottesdienst in Tägerwilen mit Taufe (Pfarrer Philipp Widler), Kinderhüeti, Kollekte: Stiftung Fenster zum Sonntag Bild: zvg

Kath. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben Sonntag, 28. Mai 9.15 Uhr Sonntagsgottesdienst

Mittwoch, 31. Mai 18.30 Uhr Anbetung 18.45 Uhr Rosenkranzgebet 19.15 Uhr Abendmese

FCTchurch ref. Freikirche Zecchinel Zentrum Sonntag, 28. Mai 10 Uhr Gottesdienst Mit Übersetzung auf Englisch

Konfirmation in Tägerwilen Dreizehn junge Frauen und Männer wurden vergangenen Sonntag in der Kirche Tägerwilen konfirmiert. Vor etwa 300 Anwesenden legten sie ihre ganz persönlichen Glaubensbekenntnisse ab und wurden von Pfarrer Philipp Widler eingesegnet. Die Predigt zum Thema «What will Jesus do?» wurde eindrucksvoll ausgeführt und endete mit dem folgenden Wunsch an die Konfirmanden: «Der gleiche Jesus, der Anfang und Ende dieser Welt in seinen Händen trägt, hat auch euer Leben in den Händen und will euch nahe sein. Das

Thurgauer Kirchentag

bekennen wir heute und sprechen wir euch zu. Nicht immer sehen wir diese Hände am Werk. Manchmal nehmen wir das Gute einfach als selbstverständlich hin oder haben im Schwierigen das Gefühl, dass er uns vergessen hat. Dem entgegen sprechen wir euch heute aber zu, dass ihr euch auf sein Versprechen verlassen könnt. Nichts kann euch trennen von seiner Liebe für euch und er will euch begleiten auf eurem Lebensweg, wenn ihr ihn lasst. Das ist es, «what Jesus will do». Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben

Täglich am Nachmittag Handarbeitsrunde ab 14 Uhr im Café Rebhüsli am «Lismerstammtisch»

Jeden Mo., Mi. und Do. Gruppenturnen 10 Uhr im Bastelzimmer mit Anna Bruderhofer

Jeden Mi. ab 14 Uhr Alltagsgestaltung und Aktivierung im Bastelzimmer mit Semire Bajrami

Samstag, 27. Mai Das Café – Restaurant Rebhüsli bleibt von ca. 12 bis 15 Uhr wegen einer Veranstaltung geschlossen.

Dienstag, 30. Mai Singen – Bindersgartenchörli 9.30 Uhr im Bastelzimmer

Das Schloss Castell wurde unter die Lupe genommen.

Bild: zvg

10. Tägerwiler Jubiläums-Männerhöck Im Vorfeld der musikalischen Kulturveranstaltung am Muttertag in der Reithalle beim Schloss Castell in Tägerwilen hatte auch die Männergruppe der evangelischen Kirchengemeinde Tägerwilen-Gottlieben die einmalige Gelegenheit, das 10. Jubiläumstreffen des Männerhöcks mit einem Apéro auf der überdachten Terrasse des Schlosses gebührend zu feiern. Der Hausherr untermalte dieses Ereignis mit interessanten, kurzweiligen Erzählungen aus der Ge-

Die reformierte Kirche von NeukirchBild: zvg Egnach.

schichte des Schlosses und des Gartens und bot hiermit auch einen Blick hinter die Kulissen des eindrucksvollen Gebäudes. Dieser Abend wird allen Teilnehmern des Tägerwiler Männerhöcks noch lange im Gedächtnis bleiben und so soll an dieser Stelle allen Unterstützern und den vielen fleissigen Händen, die das Treffen zu einem Riesenerfolg machten, nochmals ganz herzlich gedankt werden! Gerd-Joachim Brockmann

Unter dem Motto «Gemeinsam feiern» wird am 11. Juni der Thurgauer Kirchensonntag dieses Jahr im Festzelt bei der Rietzelghalle in Neukirch-Egnach stattfinden. Er beginnt um 10 Uhr mit einem familienfreundlichen Gottesdienst, begleitet vom Union Mass Choir, Andrew Bond, dem Thurgauer Trachtenchor und dem Festchor des Kirchenchorverbandes. Den ganzen Tag über wird ein Kinder- und Jugendprogramm angeboten, um 11.45 Uhr eine Mittagsverpflegung. Das Konzert mit Andrew Bond folgt um 13 Uhr. Von 14 bis 15 Uhr können Sie eine Tanzaufführung von Roundabout, einen Auftritt von Martin Luther alias Eric Wehrlin und die Lancierung des neuen Thurgauer Liederbuchs «Rückenwind» mit erleben. Bei Kaffee und Kuchen wird der Anlass abgeschlossen. Die Anfahrt mit dem Zug ist gut möglich: ab den Bahnhöfen Egnach und Neukirch-Egnach ist ein ShuttleDienst eingerichtet. Falls Sie jedoch einen Fahrdienst benötigen, können Sie sich in der Kirche Tägerwilen in eine Liste eintragen, oder bis 2. Juni im Sekretariat melden. E-Mail: sekretariat@evang-taegerwilen.ch, Tel. 071 669 21 76. In Tägerwilen wird an diesem Tag kein Gottesdienst stattfinden. Evang. Kirchgemeinde Tägerwilen-Gottlieben

POLITISCHE GEMEINDE TÄGERWILEN

Verstorbene Tägerwiler Einwohner - Breuer «Konrad» Fridolin, 1937, Rüselweg 3 – gestorben am 16. Mai 2017 BESTATTUNGSAMT TÄGERWILEN


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KULTUR

KreuzlingerZeitung

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Ente, Tod und Gänseblümchen Sigrid Behrens hat das Stück «Anfall und Ente» mit Inspiration ihres fünfjährigen Sohnes Gregor geschrieben. Unsere Redaktorin Veronika Fischer war mit ihrem Sohn Konrad bei der Vorstellung am Stadttheater in Konstanz. Konrad ist da allerdings schon seit fünf Tagen sechs Jahre alt, das muss gesagt werden. Konstanz. Wo sind wir eigentlich, bevor wir auf die Welt kommen? Diese Antwort hat Anfall (Sebastian Haase) sofort parat: Weltall, Nordpol, Mamas Bauch, Federbett. Und wohin gehen wir, wenn wir sterben? Ebenso klar: alles wieder rückwärts. Und dazwischen beschäftigen wir uns damit Dinge zu bauen und draussen zu spielen. Ente (Jana Alexia Rödiger) ist am liebsten auf der Gänseblümchenwiese am Teich und dümpelt da so rum. Das Leben könnte schöner nicht sein, wäre da nicht Hundi, der Freund von Ente, der eines Tages spurlos verschwindet. Anfall ist zunächst gar nicht allzu traurig, dass das Tierchen nicht mehr da ist, immerhin findet er, dass Hundi stinkt und so kann er Entes volle Aufmerksamkeit geniessen. Dass diese aber von einer solch gewaltigen Traurigkeit überschattet ist, lässt ihn dann doch erweichen und seiner Freundin helfen. Es beginnt eine abenteuerliche Suche mit vielen Stationen, die dem eingangs beschriebenen Szenario des Sterbens entsprechen: Federbett, Mamas Bauch, Nordpol, Weltall. Anfall hat nämlich an jedem dieser Orte einen Freund.

Fantastisches Bühnenbild Zuerst also fliegen die Freunde in einer wunderbar selbstgebauten Rakete (Ausstattung und Kostüme kommen übrigens von Marie Labsch: riesen Kompliment! Industrial Design trifft Romantik, nirgends zu viel und an keiner Stelle zu wenig...) los zu «Kissenschlacht». Der ist ein lustiger und wilder Zeitgenosse und hat schon so einige Wesen kommen und gehen sehen, nicht aber Hundi. Bei der stürmischen Verabschiedung biegen sich die Kinder im Publikum vor Lachen und Konrad ist sich sicher: «Das ist der coolste Freund!»

VORSTELLUNGEN Mittwoch, 31. Mai: 10 Uhr Montag, 5. Juni: 15 Uhr Samstag, 10. Juni: 15 Uhr Werkstattbühne, Inselgasse 2-6 Infos und Karten: www.theaterkonstanz.de

Ente ist eine Träumerin, Anfall hingegen der Macher – eine wunderbare Freundschaft.

Schon geht es weiter, auf zu «Pfannkuchen». Er ist gross, weich und unglaublich lecker. Anfall kennt ihn schon am längsten, aus Mamas Bauch nämlich. Er hat aber leider auch keinen Hundi gesehen. Pfannkuchen zählen auf jeden Fall auch zu Konrads Leibspeisen, von daher gilt: «Das ist der coolste Freund!» Es geht ja aber um Hundi, und der ist noch immer nicht gefunden. Vielleicht weiss «Pinguin» ja Rat? Er ist ein wenig abstrakt gehalten und weiss auch nicht wo Hundi ist, «komischer Typ», egal, denn es geht weiter in das All. Hier wohnt «Trüddelschmopf», ein Wesen mit vielen Augen und Armen, ein richtiger Ausserirdischer eben. Man kann ihn nicht wirklich sehen, aber es ist total klar, wie er aussieht und wie er ist: winzig klein, lustig und «der coolste Freund!»

Text als Herausforderung Hier wird deutlich, wie sorgsam die Ideen der Autorin Sigrid Behrens umgesetzt wurden (Regie: Ingo Putz). Mit einfachen Mitteln wie Taschenlampen, einem Luftballon und einem Kofferradio werden Effekte erzeugt, die «Trüddelschmopf» für alle sicht-

bar werden lassen. Konrad zumindest hat ihn ganz klar gesehen und versteht nicht, was gemeint sein soll, wenn die Existenz des Unsichtbaren hinterfragt wird. Ebenso klar sind für ihn die Freundschaftsverhältnisse im Stück. Anfall und Ente sind beste Freunde und Ente und Hundi auch. Nur wo ist dieser denn nun? «Na Ente hat ihn doch weggetragen.» Und was ist wenn er nicht wieder zurück kommt? Nie wieder? «Dann hat sie ja noch Anfall.» Und warum heisst der eigentlich Anfall? «Na, weil er ständig einen Sprechanfall hat.» Das stimmt in der Tat. Die Sprache des Stückes ist wahnsinnig komplex, eine Meisterleistung, die Haase und Rödiger hier vollbringen! Oftmals werden Sätze abgebrochen, Gedankenweitsprünge vollbracht und dann kommt doch alles wieder zu seinem Punkt. Man ist an die Gedankenwelt der Kinder erinnert und exakt dieser Zugang macht es für die Kleinen zu einem sehr authentischen Theatererlebnis. Die Autorin betont jedoch, dass sie sich sprachlich nicht von ihrem Sohn beeinflussen lies, nur mit ein paar Inhalten. Der Rest ist «mehr Kunst als Kind». Das macht dieses Stück auch für Erwachsene interes-

Bilder: Bjørn Jansen

sant, die Lust haben ein wenig zu träumen und sich forttragen zu lassen von einer gelungenen Kombination von Bildsprache und Wortwitz, die sich ganz herrlich vereinen. Apropos vereinen: Konrad findet, dass Anfall und Ente am Schluss ruhig hätten heiraten können. Immerhin klingt der Titel ja auch ein bisschen wie «Anfang und Ende» und da wäre doch eine Hochzeit schon noch ganz gut gewesen. Vielleicht ja beim nächsten Mal? Denn dieses Duo will man auf jeden Fall wieder sehen. Am besten schon morgen! Veronika Fischer *zuerst erschienen auf www.saiten.ch

Wo ist eigentlich Hundi hin?!


KreuzlingerZeitung

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MARKTINFOS

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Mords-Vergnügen auf dem Schiff Der Sommer auf den Schiffen der SBS Schifffahrt wird lustig, spannend, romantisch und erlebnisreich: Auf der Agenda der kulinarischen Themenschiffe steht ein bunter Reigen an Eventfahrten. Region. Es gibt nichts Schöneres als nach einer anstrengenden Woche auf ein Schiff der Schweiz. Bodensee Schifffahrt zu steigen und eine Fahrt in den Sonnenuntergang zu erleben. Kaum an Bord heisst es: Abschalten, zurücklehnen und die schöne Abendstimmung geniessen. Je nach Datum geht die Sonne im Westen unter und der Vollmond steigt im Osten auf – ein Naturschauspiel nicht nur für Romantiker und Verliebte. Auch kulinarisch kommen Sie nicht zu kurz. Egal ob Pasta, Grill oder ein Sommernachtsbuffet, hungrig verlässt kein Passagier das Schiff. Ebenfalls auf dem Programm stehen zwei Tanzschiffe mit Musik von Walzer bis Discofox und zweimal ein Line-Dance Schiff.

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Beim Mafia-Dinner geht ein Mann über Bord.

Mafia-Dinner «Toni muss weg!» Die Familiensaga geht weiter. Die Ricos sind einmal mehr auf hoher See. War es wirklich ein Unfall? Und ist die so ehrenwerte Familie des Don wirklich so ehrenhaft? Familiensachen werden natürlich intim behandelt, an einem Ort, an dem man ungestört ist. Was wäre dazu geeigneter als ein Schiff. Und die Gäste dürfen dabei sein, als Mitglieder des Familienclans aus Sizilien. Wenn die «Costa Nostra»

Bild: zvg

ablegt, um einen kleinen, friedlichen Ausflug auf dem Bodensee zu machen, kann man mit einsteigen. Verkleiden ist nicht zwingend aber erlaubt. Kein Mitmachtheater. Die Bühnenprofis spielen zwischen den Menü-Gängen. Gezeigt werden wunderbare Kostüme aus der «guten alten Zeit». Mit dabei: Florian Rexer, Gewinner des Swiss Comedy Award 2016. Weitere Informationen: www.bodenseeschiffe.ch

Die Teilnehmenden lernen die Bedienung integrierter Funktionen kennen. Sie können mit Grundeinstellungen umgehen und wissen, wie Sie Telefon- und Nachrichtenfunktionen, Adressbuch, Kalender, Apps und Kamera anwenden. E-Mails empfangen und versenden sowie die Nutzung des Internets sind Schwerpunkte des Kurses. Die wichtigsten technischen Aspekte, wie die Nutzung des W-LAN (Drahtlos-Netzwerk) werden besprochen. Funktionen wie der Versand von MMS werden erläutert und deren Umsetzung auf iPhone-Ebene via E-Mail oder Chat-Funktion aufgezeigt. Der Grundkurs wird am Freitag, 23. und 30. Juni (2 x 4 Lektionen) von 14 bis 17 Uhr bei Pro Senectute Thurgau, Parkstrasse 8 in Kreuzlingen, durchgeführt. Anmeldung und Auskunft: Pro Senectute Thurgau Tel. 071 626 10 83

Startschuss: Ermatinger Buuremarkt ner, mit frischen Grünspargeln direkt vom Feld, die Familie Graber bringt alles Flüssige, was aus Obst gemacht werden kann, mit, und Familie Vetsch hat sich dem Mandelgenuss in allen Varianten verschrieben. Alle Schleckmäuler aufgepasst: die «Mürbel»-Erfinderin Barbara Meijerink mit ihren unglaublich frischen, mürben «Nidelzeltli» (Caramel) ist nur an diesem Markttag dabei!

Am Samstag, 27. Mai, beginnt in Ermatingen wieder die Buuremarkt-Saison – mit gut zwanzig Produzenten und einem abwechslungsreichen Programm mit Gästen und Veranstaltungen. Ermatingen. «Wenn der «Buuremarkt» beginnt, kann der Sommer nicht mehr weit sein», schmunzelt der Ermatinger Gemeindeammann Martin Stuber, «ich freue mich auf beides – auf das Einkaufen und die Begegnungen am Markt und auf das sommerliche Ferienfeeling im Dorf!» Auch in der Bevölkerung und bei den Marktfahrern und Organisatoren ist die Vorfreude zu spüren, dass es wieder los geht mit dem monatlichen Markttreiben bei der Landi Ermatingen, vis-àvis des Bahnhofs, jeweils am letzten Samstagvormittag im Monat, von Mai bis Oktober. Wie immer sorgt der Buuremarkt an jedem Markttag für Überraschung und Abwechslung – nebst dem regulären Angebot gibt es auf in dieser Saison Gaststände mit besonderen Produkten zu entdecken sowie genussvolle Ohr- und Gaumenfreuden musikalischer und kulinarischer Art!

Ran an die Wurst

Der Ermatinger Buuremarkt startet am 27. Mai in die sechste Saison. Bild: zvg

Von der traditionellen Fischräuchete oder dem Buurezmorge, den Darbietungen des Tägerwiler Chors, des Alphorn-Duos und der Musikschule Untersee und Rhein, bis zur Pflanzen-

tauschbörse oder der Präsentation des Hufschmied-Handwerks … das IdeenReservoir der Marktverantwortlichen scheint unerschöpflich zu sein.

Schmetterlinge am 27. Mai

Schmetterlingsfrau Erika Widmar.

Für einen federleichten, poetischen Saisonstart sorgt die Schmetterlingsfrau Erika Widmer aus Tägerwilen mit ihren Schwalbenschwänzen. Seit über 15 Jahren sammelt sie auf den Feldern die Raupen des Schwalbenschwanzes und lässt sie in ihrer Obhut geschützt aufwachsen, um sie dann als wunderschöne Schmetterlinge wieder fliegen zu lassen. Als weitere Gäste dabei sind an diesem Samstag die Familie Bren-

Ob in Italien, Frankreich oder Ermatingen – zu einem richtigen Markt gehört eine Beiz, ein Treffpunkt zum Kaffee, Apéro oder Familienzmitttag. Nebst dem Buuremarkt-Beizli von Rös & Hans Seger mit ihren beliebten Grillwürsten wird das «Rösti-Mobil» jeden (auch den vegetarischen) Hunger stillen, frei von Konservierungsstoffen, gehärteten Fetten und Farbstoffen. Mehr Infos unter: www.ermatinger-buuremarkt.ch

INFOBOX «Ermatinger Buuremarkt»: Von Mai bis Oktober, jeweils am letzten Samstag im Monat, von 8.30 bis 12.30 Uhr, Markt-Beizli bis ca. 13.30 Uhr. Bei der «Landi», Bahnhofstrasse, Ermatingen.


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