MIS MAGAZIN 01/21

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IMPRESSUM

Herausgeber

Werd & Weber Verlag AG

Annette Weber-Hadorn

Gwattstrasse 144, 3645 Thun / Gwatt Telefon 033 336 55 55 redaktion@mis-magazin.ch mis-magazin.ch

Redaktionsteam

Daniela Dambach (Chefredaktorin)

Milena Portenier, Bettina Ogi (Art Direction)

Fabienne Righetti (Kundenberaterin, Marketing)

Alain Diezig (red. Mitarbeit, Lektorat)

Anja Rüdin (red. Mitarbeit, Korrektorat)

Adrian Aellig (Bildbearbeitung) Werbung und Beratung

Fabienne Righetti

Telefon 033 336 55 55 inserate@mis-magazin.ch

Die Mediadaten sind zu finden auf mis-magazin.ch.

Auflage (Nr. 1, Frühling 2021) 50 000 Expl.

Erscheinungsweise

4 × jährlich. Die nächste Ausgabe erscheint am 30. Juni 2021.

Foto

Fotografinnen und Fotografen gemäss Quellenangabe oder stock.adobe.com

Druck

AVD GOLDACH AG, avd.ch

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Medienpartner von

Cover

Konzept: MIS MAGAZIN | Fotografie: Tabea Reusser, Thun | Model und Mode: Marianna Feher, Zana Boutique, Bern | Haare/Make-up: Franco Notaro, Claudio D’Agostino | Uhren / Schmuck: Uhrsachen, Bern | Auto: Porsche Zentrum Bern Blumen: Melanie JeanRichard, Bern | Location: Berner Altstadt

Étage; Blumen: Melanie JeanRichard

Strub; Mode: 2ème

Foto: Nadine

Liebe Leserin, lieber Leser

Und, haben Sie auch schon die einen oder anderen Frühblüher entdeckt? Auf mich wirken Krokusse und Schneeglöckchen gerade wie kleine Sinnesräuschchen am Wegesrand, die wundersam ihre Knospenköpfe emportreiben, ungeachtet aller Widrigkeiten der Welt, in die sie unaufhaltsam hineinwachsen.

Es kommt mir vor, als hätte die stille Zeit der Zurückgezogenheit und der Ungewissheit, wie sich denn diese Welt im gefühlten Dauerzustand der Pandemie zurechtfindet, meine Sinne regeneriert: Damit ich jetzt alles um mich herum in ungeahnter Intensität wahrnehme.

In dieser Zeit, in der sich das Gefühl der Unsicherheit nicht wegpusten lässt wie Samenschirmchen vom Stängel, erscheint der Jahreslauf der Natur geradezu als unumstösslich sicherer Wert: Der Frühling kommt – mit all seinen spriessenden Ermutigungen.

Ein sicherer Wert für optimistisch stimmende News ist die Frühlingsausgabe, die vor Ihnen liegt wie ein Nektarbuffet: Bedienen Sie sich an blühenden Ideen und handgepflückten Schönheiten, ausgereift in der Schweiz.

Warum eigentlich nicht mal richtig grossblumig tun? Blättern und atmen Sie auf

Herzlich, Daniela Dambach

Chefredaktorin daniela.dambach@mis-magazin.ch

Uhren aus Manufakturen, seidene Roben und luxuriöse Auto-Legenden wecken die Lust zum Aufbrechen

FRISCHE

Die Knollen, die jetzt alle wollen: Vegane Dessert-Verführung mit Randen.

DAUERBLÜHENDES

DESIGN

Kreative aus Zürich verwandeln Blätter und Knospen in gerahmte Kunst.

EDITORIAL

Wunder am Wegesrand …

BEHIND THE SCENES

Die Redaktion inszeniert in Berns Lauben ein bildstarkes Bouquet.

NEWS & HIGHLIGHTS

Kaum gesprossen, schon gepflückt –mit Schönem aus der Schweiz in die Saison starten.

TITELSTORY

Aufblühen im Wir – eine Liebeserklärung an den Berner Frühling in Bildern.

MODE & ACCESSOIRES

Über sich hinauswachsen mit frischen Designs aus Bern, Thun oder Zürich.

MEN’S WORLD

Ausgewähltes für Gentlemen, die sich an Geblümtes wagen …

BEAUTY & GESUNDHEIT

Neue Chancen für rosige Haut dank ästhetischer Medizin.

WOHNEN

Mit blumigen Interieur-Ideen aus Schweizer Manufakturen wird jede Bude zur Blumenwiese!

GENUSS & GASTRO

Geschmackstänze von Fliedersuppe bis Blütensalz

TOOLS & TECHNIK

Auf und davon mit alternativen Antrieben!

Foto: Tabea Reusser für MIS MAGAZIN

TANZEN

REPORTAGE

Ein Porträt zum 30-Jahre-Jubi läum des «Werd & Weber Verlag».

EVENTS & TERMINE

Es tut sich langsam wieder was …!

WETTBEWERBE

Wer hat genug Glück angebaut, um einen der tollen Preise zu gewinnen?

WIE AUF BLUMIGEN DUFTWOLKEN

Foto:

Fotografin Tabea Reusser versteht es, mit natürlichem Licht und Schatten zu inszenieren.

HINTER DEN KULISSEN

Es blüht an Stellen, wo sonst nur kahler Standstein ist: MIS MAGZIN lockt den Frühling nach Bern –mit Seidenroben, Zeitmessern aus Manufakturen und Autos, welche die Lust zum Aufbrechen wecken.

«Alessandro!» «Alessandro!» Ein Name, der am Fotoshooting-Tag in der Berner Altstadt oft durch die Lauben klingt. Denn der Sohn von Marianna Feher und Francesco, den Boutique-Inhabern von «Zana Donna / Uomo», hält alle auf Trab, schwirrt um die inszenierten Fahrzeuge von «Porsche Zentrum Bern» – und zeigt: Keiner zu klein, ein Porsche-Fan zu sein! Bei diesem bildstarken Bouquet aus Auto, Zeitmessern von «Uhrsachen», bunter Frühlingsmode und noch bunteren Blumen bleibt so manch ein Passant überrascht stehen... Abends, als die Nelken allmählich welken und die Sonne sanft hinter dem «Zentrum Paul Klee» untergeht, spürt vor allem Model Marianna auf ihren nackten Schultern, dass der Frühling seine volle Kraft erst noch entfalten wird

Grosses Auto, kleiner Mann: Man muss Alessandro nicht zweimal bitten, sich in den Porsche «Cayenne Turbo» zu setzen
Marianna Feher beherrscht das Feld! Und bringt das Seidenkleid von «Alberta Ferretti» zum Schweben.
Manövrieren vor dem Münster: Vanessa Lüthi bringt den «Cayenne Turbo» mit 550 PS in Position.
Dominik Maegli von «Uhrsachen» sorgt dafür, dass jede seiner erlesenen Uhren perfekt sitzt.
TEXT | FOTO DANIELA DAMBACH

Präzise Vorbereitungen bei «Uhrsachen» – denn jedes Staubkorn ist eines zu viel!

Mmh, wie das duftet! Blumige Stimmung beim Fotoshooting, an einem der ersten sonnigeren Tage des Jahres überhaupt!

Hey, wer kni(r)pst denn da? Alessandro fotografiert seine Mutter vor dem Porsche in Carraraweiss metallic.

Aus der Kramgasse vor die Kamera: «Uhrsachen» wartet mit Highlights der Uhrmacherei auf

Weitere Infos über die Unternehmen aus Bern

Coucou! Was für ein schönes Versteck sie doch bieten, die Blumen von Melanie JeanRichard!
Vier-Augen-Prinzip: Dominik Maegli und Daniela Dambach stimmen Details ab.
«Porsche Zentrum Bern», S. 69 «Zana Boutique», S. 25 «Uhrsachen» S. 37
Alle helfen mit, den Frühling an die richtigen Stellen zu lenken, wie auch Vanessa Lüthi vom «Porsche Zentrum Bern».

ÜBERBLUSHEND ANDERS

Mit den «Blush Flower»-Pompons aus Papier hängt der Himmel voller Blumen: Das dekorative 3er-Set, bestehend aus

gegründet, lanciert die Uhrenmarke «Krayon» erstmals ein Damenmodell. «Lady Anywhere» rankt sich mit einem filigranen Gehäuse aus 18 Karat Roségold um das Handgelenk, geziert von

IST ES DYE DA?

Oder dye da, die einem den Kopf verdreht? Ja, es ist die da mit dem dickbunten Pulli an! Am liebsten hätte man vier dieser fantastischen Kreationen – schliesslich ist jedes Sweatshirt auf fair produzierter Bio-Baumwolle für Kinder oder Erwachsene ein Unikat. «Der Entstehungsprozess ist ehrlich und unglamourös, das Gefühl beim Tragen dafür umso knalliger», beschreibt Lesley Toal, welche die fancy Teile in einem Zürcher Hinterhof von Hand färbt, stempelt und bestickt. atelier-les.com

ALS FRÜHLINGSBOTEN

FIGURIEREN

Die figurbetonten Keramik-Vasen der Objektdesignerin Maya Ellerkmann sind handgefertigt, gegossen, geschliffen und glänzend glasiert. Ihre wohlgeformten Werke wie «Satima» oder «Dalma-Tina» (10 × 5 × 16 cm) machen sich im neuen Laden «Mint Store» in der Postgasse 56a in Bern breit.

HAUPTSACHE, ES STICHT … keine Biene zu, bei dieser verlockenden Flora! Die Boxershorts «Wild Roses» aus anschmiegsamem Bio-Jersey-Stoff eröffnen eine ungewöhnliche Art, ein Bouquet zu verschenken ... Von Michael Brugger in seinem Atelier in Kleinserie handgenäht. hiddentreasure.ch

GEBLÜMTES GELENK

Sowohl Blattstiele wie Menschen weisen sie auf: Gelenke. Letztere schmückt man am schönsten mit dem Armreif aus rosévergoldetem Silber 925, vollendet mit Porzellan und einem Turmalin. Eine Kreation von Simone Gloor, die im März ihr neues Atelier in der Gerechtigkeitsgasse 46 in Bern eröffnet hat. atelier0816.ch

Fr. 69.–
Fr. 49.–
Fr. 470.–

1 Historisch inspiriert, hysterisch begehrt: Das tief ausgeschnittene Paillettenkleid «Aryen», was auf kurdisch «kündigt den Frühling an» bedeutet, ist inspiriert von unterschiedlichen Kulturen und lässt sich auch leger als Mantel über Jeans tragen. 2 Sadiye Demir gibt sich in ihrem Couture-Atelier, das sie seit zwei Jahren führt, dem Prunk der Pailletten hin, formt ihre Kreationen an der Puppe ab und näht sie von Hand. Im September präsentiert sie ihre Kollektion an der «London Fashion Week». yade-couture.ch

PARTY ZUERST DIE PAILLETTEN, DANN

Die kurdischstämmige Designerin

Sadiye Demir zeigt in ihrer ersten Kollektion körperbetonte Roben, die sogar in dunkelsten Nächten funkeln – und diese könnten lang werden

Nach all den abgesagten Da-wäre-ich-hingegangen-Anlässen und darniederliegendem Kulturleben ist es an der Zeit, sich das Glänzen zumindest zurück in die Augen zu holen – mit etwas, das sich darin reflektiert: Pailletten. Dafür braucht man nur auf die Kollektion von Sadiye Demir zu schauen. Erblickt man ihre Roben mit rosa-silbernen Pailletten, die von mesopotamischem Meisterschmuck inspiriert sind, und Glitzer. steinen, die wie Wasser in einem Brunnen oder metallische Fensterzargen im schwindenden Licht funkeln, denkt man zurück: an durchtanzte Nächte, die bis zum Sonnenuntergang andauerten. «Meine Farbpalette reicht von intensiv-knallig bis sanft-pastellen, was den Sonnenverlauf widerspiegelt», erläutert die Bernerin. In ihrem kleinen Couture-Atelier in der Junkerngasse näht sie Kleider auf Mass – und, motiviert durch eine Einladung zur «London Fashion Week», jüngst auch eigene Entwürfe. «Für die Show designe ich über zehn Looks, die ich farblich in der Abfolge des Tageslichts zeigen werde», sehnt sie den magischen Moment ihrer erstmaligen Präsentation herbei, der wegen der Pandemie im September statt im Februar wahr wird. Dass sie im Rahmen der Show «The hidden Beauty of Kurdistan» ins Laufsteglicht tritt, kommt natürlich nicht von ungefähr: Sie stammt aus der Provinz Mardin, die im mesopotamischen Gebiet liegt. «Zur Inspiration befasste ich mich mit den ersten Siedlungszentren der Menschheitsgeschichte und damit der Hochkultur, die dort entstand», erklärt die Schneiderin, weshalb sie Stoffe auserwählte, deren Muster sie erinnern an historische Städte mit verschnörkelten Eisentoren und vergoldeten Torgittern. Die gelernte Bekleidungsgestalterin vereint kurdische Motive mit kontemporären Schnitten, die andeutungsweise sexy sind – und unter den Lauben genauso aufregend wirken wie auf dem Laufsteg. Durch aufwändige Falten und weite Säume fühle man sich «bewegungsfrei», versichert die Designerin. Man denkt voraus: an durchtanzte Nächte, in denen die Pailletten gleichartig funkeln wie die Sterne am Abendkleid des Himmels.

Kunstdrucke: Bildschöne Blühszenarien

Wer seine abgegrasten Wände zum Erblühen bringen will, kriegt beim Anblick der «Floral Botanical Prints» Stielaugen: Die im Kanton Zug lebende Floristin und Designerin Zizi Celik schenkt mit ihrem im Jahr 2019 gegründeten Startup «Xixi» Blumen ein dauerhaftes Leben. Viele der Blüten für ihre neuste Kollektion hat sie auf Wanderungen gepflückt. Sorgfältig gestaltet sie die Gewächskompositionen von Hand, die später als Kunstdrucke Wände wiesenschön zieren. Die Auflage jedes Sujets ist limitiert.

xixifloralprints.com

NUR NOCH DREI MAL SCHWINGEN, …

dann ist Sommer! Teller-Jupe aus 100% Lyocell mit Tulpen dessin, gezeichnet und genäht in der Schweiz. Atelier Fiona K., Hohlstrasse 7, Zürich. fiona-k.ch

FACETIME in der Luxusvariante: Das Schweizer Kosmetikhaus «Valmont», als Familienunternehmen geleitet von Sophie und Didier Guillon, präsentiert die dritte Beautyserie von «Elixir des Glaciers», welche die Haut mit marinen Oligoelementen remineralisiert und mit kostbarer Stör-DNS auflädt. Erhältlich ab April 2021. lamaisonvalmont.com

ab Fr. 2910.–

ab Fr. 35.–

RA(H)MBAZAMBA! Endlich ein kleines bisschen Aufregung im Allltag – mit Mundart-Messages wie «Ups …» oder «äuä», die Lisa Iseli unverblümt bunt auf weiss stickt. Die handgemachten kleinen Bilder in UpcyclingHolzrahmen sind erhältlich bei Les Ateliers, Sternengässchen 1, Bern. lesateliers.ch

NICHT UMBLÄTTERN, … sondern mehr über die organischen Schönheiten aus 18 Karat Gold er fahren: Für ihre Kollektion «Leaves» liess sich die dänische Schmuckdesi

«NIE OHNE TORRONE!» sagt die Rose zur Nelke –und lässt sich in die bunte UnikatVase aus der Kollek tion «Torrone» des Zürcher Designkollektivs «Issu Issu» fallen. In der Schweiz mundgeblasen. issuissu.com

Fr. 245.–

BIG HUG!

STRESS WEGSTEMPELN

Im Steamer oder in einem Topf mit Wasser erwärmt, tupft und streicht man mit dem Kräutestempel aus Rosenblüten und Thymian über verspannte Körperstellen.

Kräuterhaus Appenzell, Hauptgasse 38, Appenzell. kraeuterhaus-appenzell.ch

Wenn nicht die Freundinnen, dann immerhin die Flora fest umarmen: Designerin Nicole Kim hat eine bauchige Vase aus Glas entworfen, die sich an die Formsprache ihrer Schmuckkollektion «Silla» anlehnt. hanakim.ch

CH-ARM-ANT!

Die neuen Armbänder, die Fabian Blaser in seinem Atelier in einem über 500-jährigen Haus in der Bieler Altstadt kreiert, funkeln unentwegt vom Handgelenk – egal, ob man eine Computermaus oder ein Champagnerglas hält. fabianblaser.ch

«Märit46»: Inklusion leben, Genuss inklusive

Sicher gibt es 46 Gründe, warum man fortan freitags mit ebenso leerem Einkaufkorb wie Magen in die Länggasse bummeln sollte – dem Frischbleiben halber hier die wichtigsten: Das Lokal «Provisorium46», betrieben von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung, lebt mit dem «Märit46» Inklusion trotz des Gastro-Lockdowns. Das inklusive Team bietet frische Bio-Produkte von Gemüse bis veganem Lachs. Mit einem Burger aus dem Foodtruck und einem «Braukunst»-Bier kann man das Wochenende «einzischen» – und auf die Diversität anstossen!

Provisorium46, Muesmattstrasse 46, Bern (jeden Freitag von 15 bis 19 Uhr). provisorium46.ch

Fr. 120.–
Fr. 195.–
Fr. 29.–

FLACHE HIERARCHIEN

IM HERZEN DES

BERGES

zwischen Blumen und Behälter schaffen ein positives Wohnklima. Die handbemalten Faltvasen «Can-Vas» aus Leinwand der Künstlerin Brigitta Pauli sind als Einzelstücke erhältlich bei Mint Store, Postgasse 56a, Bern.

Auf Schnitt und Tritt: Fliegende Frisierkunst

Auf dem Bürostuhl sitzen bleiben und einen frischen Haarschnitt bekommen? Dank den neuen mobilen Services verschönern die Coiffeurinnen und Coiffeure von «Haar-Werk» Frisuren, Bärte und Brauen nicht nur in den 19 Filialen, sondern überall, wo es Sitzgelegenheiten und Stromanschlüsse gibt. haar-werk.ch

San Gottardo» die Riesenkristalle vom Planggenstock.

In Spiez die Sehnsucht nach der Ferne stillen

Spiez oder Seychellen? Hauptsache weg, geniessen und entspannen! Dafür erweist sich das Superior-Hotel «Belvédère» mit privatem Strand als wahre «Insel im Alltag». Bis zum 3. Mai 2021 bietet das Team spezielle Eröffnungspackages mit Übernachtungen, VierGänge-Menü und Wellnesstreatment. belvedere-spiez.ch

Obwohl die Festung «Sasso da Pigna» 2001 aus der strengen Geheimhaltung entlassen wurde, umgibt sie noch immer die Vagheit des Verborgenen. Zwischen 1941 und 1945 erbaut, zählt der 2,5 Kilometer lange Stollen zwischen Airolo und Andermatt zu den Denkmälern von nationaler Bedeutung. Hinter den gewaltigen Felswänden erleben Museumsbesuchende Zeitgeschichte hautnah: Besichtigt man Mannschaftsräume, Waffenlager und Originalrelikte, beschleicht einen das Gefühl, die Soldaten könnten jeden Augenblick zurückkehren – alles wirkt, als wäre es gerade erst verlassen worden

SO S(ALB)EI ES!

Wie es sein soll, bestimmt man selbst, denn das salbeigrüne Top aus Guipure-Spitze kombiniert man nach dem «Mix and Match»-Prinzip mit Röcken in verschiedenen Silhouetten und Längen. Piq Showroom, Grubenstrasse 25, Zürich. piqyourdress.com

Fr. 39.–

Schon beim Anblick der Ohr «Elvetia» kribbelt es: Aus RecyclingSilber und naturbe

blicken weit über den Gartenhag der Getränke hinaus. Das Resultat bringt einen ausser Rand und Band: Der Randen-Likör «Root Beeter» betört das Auge mit einer Illustration des Berners «Phist» und die Geschmacksknospen mit fruchtig-erdigem Aroma. independent-spirits.ch

lebniswelt ist er als glänzendes Gefüge ausgestellt, so wie die Gänge der Alpen ihn schufen. In Jahrmillionen am Planggenstock herangewachsen, zirka 60 Me ter im Berginnern, beförderte ihn Strah ler Franz von Arx mit seinem Partner Elio Müller ans Licht. Mit 1,5 Tonnen Gewicht und Spitzen, die bis zu einen Meter in die Höhe ragen, ist der Schatz an Format und Funkelkraft kaum zu überbieten. Während sich die flirrenden Facetten noch in den Pupillen spiegeln, wartet die «Wunderkammer» mit sagen umwobenen Sachen und Sächelchen auf. Tief in den Kavernen versetzt einen Kurioses und Kunsthandwerkliches in Staunen, das vom Talent der einstigen Kristallschleifer zeugt: Kronleuch ter, Kerzenhalter und Kostbar keiten, die italienische Fürsten zierten.

So unterirdisch er ausgestellt ist, so überirdisch schön wirkt er: Der Riesenkristall, der seinesgleichen sucht. In der Er-

Kehrt man nach der Erkundungs tour ans Tageslicht zurück, ist es schwer zu sagen, was einen mehr blendet: Die Sonne oder doch die Schätze, die in Erinnerung wei terstrahlen?

BOUQUET AUS BRILLANTEN

Ab 6. Juni jeweils von 10.30 Uhr bis 15 Uhr geöffnet (Eintritt ab Fr. 18.–). sasso-sangottardo.ch

Ring in Weiss- und Rotgold mit zwei Tansaniten, sieben pastellfarbenen Saphiren und über hundert Brillanten aus der «Lily Dew»-Kollektion des Schweizer Traditionsjuweliers «Gübelin», die von den reichen Schätzen der Natur inspiriert ist. gubelin.com

Einkaufen und Recyceln ohne Schleppen?

Collectors macht’s möglich: Mit unseren Cargo-Velos liefern wir Ihre Einkäufe nach Hause und entsorgen Ihre Leergüter fachgerecht. Collectors ist ein Sozialprojekt, das Ihren Alltag erleichtert.

www.collectors-thun.ch

TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Foto: Jurg Hunziker
Fr. 5900.–
Fr. 279.–
ab Fr. 210.–

FÜR FRÜHJAHRSDIVEN

SAATGU(R)T

Die handgefertigten Gürtelkreationen der Bernerin Tatjana von Mühlenen kultivieren jeden Look, unabhängig des Saisonkalenders. tvonm.ch

Für das Klima:

Balkone im Wandel

Mit farbintensivem Magnolien-Print bestäubt das Seidensatin-Kleid der Kollektion «Blossom» die Begehrlichkeiten. Eine Kreation des Labels «Zem Zem Atelier», dessen Gründerin Zemra Acarli als «moderne Nomadin» zwischen Zürich und Istanbul wandert. zemzematelier.com

KABLOOM!

Die mit Sicherheit einzige erwünschte Explosion: Mit den Guerilla-Gartengranaten, geladen mit einer Mischung aus Wildblumenkernen, verwandeln sich still und leise graue Flächen in bunte Bienenmekkas. kitchener.ch

AUS BETT WIRD BOOT

Mit präparierten Algen, sozusagen den «Blumen des Meeres», kreierte Estelle Gassmann eine Bettwäschekollektion, die einen sanft schaukeln lässt am Ufer zwischen Wachsein und Weg träumen. Estelle Gassmann, Neugasse 145b, Zürich. estellegassmann.ch

Bis zum Sommer soll es gehörig summen und brummen auf Berns Balkonen – dazu will die Aktion «KlimaBalkon» der Stadt Bern anregen. Bernerinnen und Berner erhalten Tipps, wie sie ihre Balkone in kleine Oasen der Biodiversität verwandeln, auf denen sie dank cleverer Bepflanzung sogar bei sommerlichen Hitze verweilen können. Mit geringem Aufwand lassen sich Aussenbereiche in kühlende ökologische Nischen verwandeln. Zur Tat schreitend, besorgt man sich Pflanzgefässe, torffreie Erde und einheimische, standortgerechte Pflanzen wie Glockenblumen, Salbei oder Borretsch. Geranien oder Petunien sind ökologisch wertlos, weil sie keinen Nektar enthalten. Besonders wertvoll sind Wildblumen, aber auch Gemüse und Küchenkräuter – ein wahres, nahhrhaftes Selbstbedienungsbuffet für Hummeln, Bienen, Schmetterlinge und Vögel! Treiben es die Triebe bunt, ist das Augenund Bienenweide zugleich – und sorgt für ein angenehmes Mikroklima. Wem dieser wildwüchsige Wandel gelingt, kann sich zur Belohnung stolz (und schweissfrei) gut sichtbar einen Wimpel auf dem Balkon aufhängen.

Infos zur Mitmach-Aktion und Bestellung von Broschüren und Wimpeln (ab April 2021): bern.ch/klimabalkon, Infos zum Themenjahr «Mehr Biodiversität in Bern»: bern.ch/naturbrauchtstadt

ab Fr. 300.–

Fr. 6.–
Fr. 125.–

Fr. 34.–

Fr. 389.–

IM DESIGN SCHAU-MALFENSTER

EBEN NICHT PIEPEGAL

ist es Designverliebten, wie eine Wanduhr aussieht. Deshalb setzen sie sich die aus Schweizer Holz handgefertigte Kuckucksuhr «Hansruedi» in ihr Nest, entworfen von Søren Henrichsen. Zu jeder Stunde ertönt der Kuckuck, wobei er dank eines Lichtsensor bei Nacht ruhig im Haus bleibt. Die nummerierten Unikate gibt es in verschiedenen Farben.

NIEDER MIT DER MASKE!

Dieser Tag wird kommen – dann sollte der Bart, der zum Vorschein kommt, eben auch «scheinen». Dafür sorgen schon wenige Pipetten-Tropfen des ergiebigen Bartöls von «Mootes» aus Zürich. Natürliche Inhaltsstoffe pflegen das Barthaar gesund und glänzend. Der Duft «Ocean Drive» erinnert an Cabrio-Fahrten, ein Bad im Meer, einen Drink an der Strandbar

MIT DER NASE PFLÜCKEN

So fühlt es sich an, wenn man die Düfte der Kerze von «A Girl from the Mountain» einatmet. «Blumental», in Handarbeit im Atelier in Lauterbrunnen hergestellt, riecht wie eine Bergblumenwiese Ende Juni, wenn sich die Blüten zu einem leuchtenden Meer vermischen. … noch einmal die Luft durch die Nase einziehen und schon ist es, als stünde man zwischen kniehohen Blumen.

Lindenblütentee trinken, aber sicher nicht abwarten, das haben sich Martina Unternaehrer und Stefan Egli gesagt: Sie stellen Schweizer Design in Fenster, durch die man schaut – oder scrollt.

Dass es zu Jahresbeginn Neuigkeiten von Martina Unternaehrer und Stefan Egli gibt, gehört schon fast wie Krokusse zum Frühling. Mit feinem Rechen graben sie sich durch alle Regionen, um die saftigsten Designs schubkarrenweise nach Bern zu holen. Erlesene Schweizer Kreationen der Sparten Wohnen, Mode, Schmuck, Kosmetik und Keramik schaffen es in ihren Garten des guten Geschmacks, den sie dieses Mal langfristig anlegen: Erstmals beziehen die Pop-up-Pioniere einen fixen Laden. Am 1. März haben sie die Türen ihres nächsten «Swiss Design Market» an der Zeughausgasse 29 aufgeschlossen. Es ist gewissermassen ein «Zurück zu den Wurzeln» für das Gründerteam, denn schon 2016 eröffneten sie nur zwei Strassennummern nebenan einen Pop-up-Store. «Würden wir die Wand durchbrechen, stünden wir im selben Lokal, das wir vor fünf Jahren bespielten», denkt Stefan Egli zurück. Auf 300 m 2 arrangieren sie 3000 Produkte zu einem Gesamtwerk, welches das facettenreiche Designschaffen abbildet. Wenn die Initianten gerade nicht selbst im Laden stehen und zu jedem Entwurf eine Hintergrundgeschichte erzählen können, haben Ich-kann-es-kaum-erwarten-Hibbelige zweiblättrige Möglichkeiten. Erstens: Beim Window-Shopping in Bern neugierig durch die grossen Fenster schauen. Zweitens: Die virtuelle Vitrine öffnen und im neuen Online-Shop von Aftershave-Balsam bis Zitronenpresse scrollen, sodass sie vor lauter geöffneten Fenstern bald den Desktop nicht mehr sehen. Bei fruchtbaren Projekten wie diesen gilt dasselbe wie bei Krokussen: Am besten ungestört wachsen lassen.

Swiss Design Market, Zeughausgasse 29, Bern

Online-Shop: swissdesignmarket.ch

DAS SCHWÄRZERE SCHWARZ?

Gut möglich, dass man nach kniffligen Stunden meint, das Schwarz habe alle erdenklichen Schattierungen… Doch: alle 500 Teile von «The Black Puzzle» (47 × 33 cm) sind exakt gleich schwarz, sie unterscheiden sich nur in deren Gestalt. Mit dem Puzzle für Puristen, entworfen vom Berner Fabian Wicki, zelebriert man die reinste Form des Zusammensetzens.

Fr. 35.–
Fr. 45.–
TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG

WILDES STRAMPELN

Die Baby-Bodys von «Storyfabrics» bestehen aus 100% biologischer Fairtrade-Baumwolle. In Kollaboration mit «cullycully» entstanden, näht ein Team in Südindien die Strampler und verschönert sie mit einem Handsiebdruck. Der GepardPrint nimmt die Kleinsten mit auf eine Entdeckungsreise und bilisiert auf die vom Aussterben bedrohten Grosskatzen.

Das Buch «Huusgmacht» bröselt Geschichte, Traditionen und Kultur der bekanntesten Schweizer Brote auf und nimmt sowohl «brotige» Anfänger wie Fortge schrittene mit auf eine kulinarische Reise in 42 Rezepten. Ofen auf für Sonntagszopf, Dreikönigskuchen, MiniCuchaule und andere kantonale Knusper-Spezialitäten!

Fr. 139.–

WAS IST SCHON DABEI?

Na alles, was wichtig ist –wie Mobiltelefon, Kreditkarten, Schlüssel und Maske. Das Design der Mini-Taschen haben sich die Schwestern Nina und Lara Tegeltija ausgedacht, die das Label «Lost & Found accessoires» gegründet haben. Die ledernen Begleiter für Reisen in der Nähe und naheliegenden Ferne sind mit einer abnehmbaren Umhängeschlaufe ausgestattet.

Fr. 29.–

WISSEN VON KÄSE

BIS WINKELRIED

Wer glänzt mit seinem Wissen über Arnold von Winkelried, Helvetica, Bronzezeit, Furkapass oder Gruyère?

Rezent sind sie alle, die 400 Fragen mit Multiple-Choice-Antworten rund um schweizerische Themen. Das TeamQuizspiel «Swissiq» sorgt nicht nur für Spass, sondern vermittelt überraschende Facts über die Schweiz, jenseits von Wandern und Schokolade…

PRESSANT mit Bestellen haben es jetzt alle, die Zitronensaft mögen und Wert auf Ästhetik legen: Zitronenpresse mit Kernstopp aus schlag- und spülmaschinenfestem Steinzeug, von Hand kreiert von Peter Fink in seiner Werkstatt in Freiburg. In verschiedenen Farbkombinationen erhältlich.

HELFER IM HOMEOFFICE Wenn Berge von Krümeln die Tastatur verklemmen oder Fettflecken den Touchscreen trüben, dann kommt «Piz Sauber» ums Eck: Die Tastatur- und Bildschirmbürste von «Fidea Design» aus Schweizer Buchenholz, Rosshaar und Filz lässt den Arbeitsplatz blitzsauber erstrahlen.

Fr. 29.–
Fr. 29.–
Fr. 39.–
Fr. 54.–

AUFBLÜHEN IM WIR

Nähe pflücken, während sich die Fühler des Frühlings sanft vortasten und Vorfreuden keimen, bis die Blütezeit anbricht.

Linke Seite: Spitzen-Seidenkleid von «Alberta Ferretti». Zana Boutique, Kramgasse 29, Bern.

Rechte Seite: Puderrosa Seidenkleid mit Blumenmuster von «Ermanno Scervino». zana.ch Uhr von «Nomos Glashütte» aus 18 Karat Roségold. Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern. uhrsachen.ch Collier von «Marco Bicego» aus 18 Karat Gelbgold mit farbigen Edelsteinen, erhältlich über Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern. bijouterie-maegli.ch

Mantelkleid aus Seide von «Alberta Ferretti», erhältlich bei Zana Boutique, Kramgasse 29, Bern.

Uhr von «Ulysse Nardin» mit Manufakturuhrwerk und Gehäuse mit Brillant-Lunette. Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern.

uhrsachen.ch Ringe von «Adolfo Courrier», erhältlich über Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern. bijouterie-maegli.ch

Porsche «Cayenne Turbo» in Carraraweiss metallic mit 550 PS, Porsche Zentrum Bern, Hallmattstrasse 10, Bern.

STREICHELND ERNTEN DIE HÄNDE

BLUTJUNGE HOFFNUNG

ROSIG DIE HAUT,

WENN SIE AUF ZÄRTLICHKEIT VERTRAUT, …

0 –100 km / h in 4,0 Sekunden.

Porsche «911 Carrera 4» in Achatgrau metallic; Leistung 385 PS, Drehmoment 450 Nm, Beschleunigung

Zentrum Bern, Hallmattstrasse 10, Bern. porsche-bern.ch Uhr von «Jaquet Droz» aus 18 Karat Rotgold. uhrsachen.ch

Spitzen-Seidenkleid von

Porsche
«Alberta Ferretti». Zana Boutique, Kramgasse 29, Bern.

SODASS DIE SEELE

WIE BARFUSS

ÜBER

SEIDENLANDSCHAFTEN FLANIERT.

Linke Seite: Uhr von «Jaquet Droz» mit skelettiertem Manufakturuhrwerk und Gehäuse aus schwarzer Keramik. Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern. uhrsachen.ch Herren-Sakko von «Tagliatore», erhältlich bei Zana Uomo, Kramgasse 62, Bern. Rechte Seite: Porsche «Cayenne Turbo» mit 550 PS, Drehmoment 770 Nm, Beschleunigung 0 – 100 km / h in 4,1 Sekunden. Porsche Zentrum Bern, Hallmattstrasse 10, Bern. porsche-bern.ch Seidenkleid mit Blumenmuster von «Ermanno Scervino». zana.ch

SPITZENTIMING!

Das Modell «Lua» mit mechanischem Automatik-Uhrwerk und zartrosa Perlmutt-Zifferblatt (Ø 36 mm) kommt gerade richtig, um die Frühlingslooks noch rosiger zu machen. Eine Kreation aus der Uhrmacherei

«Jakob Schläpfer» aus St. Gallen. jakobschlaepfer.ch

AUFLOCKERUNG

Minimalistisch geschnittene Looks, mit denen man ebenso gelöst zwischen Bett und Sofa wie zwischen Bar und Sitzungszimmer pendelt: Tabitha Wermuth designt und fertigt die meisten ihrer zeitlosen Kreationen wie das Shirt «Emma» in ihrem Atelier in Bern. tabithawermuth.com

Fr. 59.–

WIE KATZEN

UM DEN BALDRIAN

schleichen Schmuck begeisterte um die Ohrhänger aus Silber 925 mit Porzellan, Brillanten und Aventurin. Atelier 0816, Gerechtigkeitsgasse 46, Bern. atelier0816.ch

WIE FRISCH VOM ZWEIG GESEGELT, legen sich die filigranen Blättchen mit leicht gewölbten Rändern und von Hand gravierten Strukturen sanft auf das Dekolleté. Die Unikate aus 18 Karat Gold der dänischen Manufaktur «Ole Lynggaard» sind erhältlich bei Zigerli+Iff, Spitalgasse 14, Bern. zigerli-iff.ch

«WOHIN GEHST DU?»

«dorthin, wo die wilden Rosen blühen», lautet die Antwort – kurz das Necessaire «Gemschi» aus verstärkter Baumwolle (26 × 16 × 7 cm) gepackt, und auf geht es, flink wie eine Gämse. Von Rosmarie Gautschi-Wyss auf dem Belpberg entworfen und hergestellt. bergwelt-shop.ch

JÄCKLEIN FÄRB DICH!

Das haben sich die Designer der Kollektion «1862» gesagt und die leichte, taillierte Lammnappaleder-Jacke in Rosa kreiert. Fehlt nur noch das «Tischlein deck dich!», damit man das Modell «Barbados» im klassischen Jeansjacken-Schnitt mit Knopfleiste gebührlich ausführen kann neuenschwander.ch

Fr. 120.–
Fr. 100.–
Fr. 439.–

«AUCH DER ALLTAG HAT STIL VERDIENT»

In den Showrooms der Edelmarken zuhause, bringt Marianna Feher seit über zwanzig Jahren erlesene Looks in Berns Lauben. Für sie ist kein Tag zu normal, um sich nicht apart zu kleiden.

«Gelb!», sagt Marianna Feher voller Elan und greift beherzt ein Seidenkleid zwischen den Bügeln heraus, «… ein schönes Gelb, nicht ein blasses.» Das würde der Kundin mit hellem Porzellanteint schmeicheln, findet sie – und sie muss es wissen: Seit mehr als zwanzig Jahren ist Couture «ihre Welt», wie sie es formuliert. In ihrer Boutique «Zana» versammelt sie italienische Luxus-Labels, deren Schriftzüge in anderen Weltstädten die Avenuen zieren, wie «Ermanno Scervino», «Alberta Ferretti» oder «Moschino». In deren palastartigen Showrooms ist sie zuhause, denn sie erliest jedes Designstück für ihr Geschäft selbst. «Oh, wie ich das vermisse!», entfährt es ihr im Rückblick auf die vergangenen Monate, in denen sie nicht wie sonst nach Mailand reisen konnte. Dass sie als etablierte Einkäuferin dereinst bei der «Moschino»-Show in der ersten Reihe sitzen würde, hätte sie in ihren Anfängen nicht zu hoffen gewagt. Mit 27 Jahren mietete sie eine kleine Räumlichkeit in Bern und steckte Hab und Gut in Interieur und Kollektionen, die sie im «Fiat Uno» von Lyon nach Bern karrte. Nach Ladenschluss jobbte sie in einer Bar, um über die Runden zu kommen. Das sollte sich bald ändern: Ihr Kundenkreis wurde illustrer –und grösser, ebenso wie ihr Ladenlokal in der Altstadt, in das sie 2003 umzog.

Neben dem Feingespür mache Ehrlichkeit ihren Erfolg aus, denn nur ein von ihr empfohlenes Outfit, das getragen werde, sei eine gute Visitenkarte für sie. «Ein Kleid ist nicht dafür geschaffen, im Schrank dahinzukümmern. Es will ausgeführt sein!», sagt sie in temperamentvollem Ton und setzt sich in ihrer feuerroten Exklusivität aus Spitze auf die Treppe, die in den zweiten Stock ihrer Boutique führt. Sie trage das Kleid sogar in der Küche: «Zuhause zu sein ist doch kein Grund, sich nicht stilvoll anzuziehen!», lacht sie. «Einmal hat eine Dame nur deshalb das Geschäft betreten, weil ich draussen den Boden gefegt habe; in einem schneeweissem Jupe. Sie zählt bis heute zu meiner Stammkundschaft», erzählt sie eine der zig Anekdoten, die sie mit Frauen verbindet, die sie schon ihr halbes Leben lang einkleidet. «Ja, das Gelbe muss es sein!», rät sie enthusiastisch – und kann sich sicher sein: diese Robe wird geliebt, gelobt –und deshalb getragen.

TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG
Foto: Tabea

FLEURTEN

So nennt man das, wenn man heftig mit den Blümchen flirtet, welche die Accessoires von Tatjana von Mühlenen zieren. In ihrem Atelier in der Berner Altstadt fertigt sie von Hand langlebige Gürtel-Unikate aus edlen Webbändern. tvonm.ch

AUS DER (ACETAT-)FASSUNG bringt einen mit der Sonnenbrille «039» in Narzissengelb und Veilchenlila weder wucherndes Unkraut noch die juckende Gesichtsmaske. Was Sandra Kaufmann und Monika Fink aus Zürich hervorbringen, nennt man: Understatement. solsolito.com

DAS ANSÄEN STEIGT

Spätestens dann, wenn man weiss, dass Heidi Schumacher ihre blütenreichen und seidengeschmeidigen Foulards in Kleinstserie in ihrem Berner Atelier «Textiles» anfertigt. Mint Store, Postgasse 56a, Bern.

NACHTKERZE UND SCH(L)AFGARBE …

In Feldern und Wäldern sammelt Designerin Lea Gerber Pflanzen, deren Silhouetten sie mit Wasserdampf auf feinste Seide überträgt. In Handarbeit entstehen Nachthemd-Einzelstücke, so hauchzart wie ein Streifzug durch eine Blumenwiese... Atelier Volvox, Bertastrasse 19, Zürich. ateliervolvox.ch

DURCH DIE BLUME FLÜSTERN

Das tut man bei denen, die den Ohrschmuck aus der kleinen Manufaktur «Stikkelorum» anhaben, den handgeschliffenen Glasperlen zieren. Vestita, Bahnhofstrasse 26, Burgdorf. vestita.ch

wie man will! – im Strickkleid «Merino Fade Dress» mit gelben und rosafarbenen Farbverläufen. Designerin Florencia Castillo fertigt die Unikate in ihrer Manufaktur in Bern auf einer japanischen Strickmaschine aus den 80er-Jahren an. shop.laufmeter.ch

Fr. 385.–
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EIN BISSCHEN STRASS MUSS SEIN,

Leonie Risch. leonierisch.com

MEHRSILB(R)IG

369.–

Wenn es darum geht, die Vorteile der silberne Tasche des Basler Labels «kleinbasel» zu beschreiben, ist Einsilbigkeit ausgeschlossen: Sie ist aus strukturiertem, laminiertem Leder in der Schweiz gefertigt und mit langem Riemen auf mehrere Weisen tragbar. Erhältlich bei K76 Fashion Boutique, Kramgasse 76, Bern, und online: mis-magazin.ch/shop.

klingt der Herzschlag der neuen Kollektion «Jeanne» von Sabine Portenier aus Thun. Gewidmet ist diese der französischen Naturforscherin und Botanikerin Jeanne Baret, die sich zwischen 1766 und 1769 als Mann tarnte, um als erste Frau die Welt zu umsegeln. Geometrische und florale Muster, entworfen von Künstler Dominik Stauch, regen zur exotischen Reise an – vorerst im Kopf … portenier.ch

Designerin

Strick schüttelt sein Winterimage ab:

Eine Brise Umbrien durchweht die luftiglockeren Maschen, denn dort entstehen die Stücke in kleinen Traditionsbetrieben.

TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG

Fädelt sich der Lenz allmählich ebenso in Landschaften ein wie ober- und unterhalb der Lendengegenden, verlegt manch einer seine kuschligen Strickteile weit nach hinten im Kleiderschrank. Nicht so jene von «Le Tricot Perugia»: Die Strickmode, die in jeder Faser «Made in Italy» in sich trägt, ist gerade geschaffen für die wärmere Saison. Im umbrischen Fluidum von Handwerkskunst, wo der Stolz auf die «alte Machart» über die historischen Stadtmauern hinauswächst, entstehen luftig-lineare Looks für das Heute. Festgeknotet an die Philosophie des Unternehmens, 1975 gegründet und bis heute geführt von der Familie Ragnacci, ist die Fertigung bei kleinen Zulieferern und Manufakturen. Garne und alle anderen biokompatiblen Öko-Rohstoffe stammen aus Italien, was

MAKELLOSE MASCHEN

als Statement für die Wertschöpfung und das Schneiderhandwerk zu verstehen ist: «Le Tricot Perugia» ist einer der grössten Abnehmer von Leinen und Kaschmir im ganzen Land. Die Designer der Premiummarke beschränken sich auf wenige, natürliche Farben, von denen keine die andere beisst. So gleichen sie dem Sand, aus dem zig Berner Fassaden bestehen, dem Wasser der Aare in der Mittagssonne oder den Pflastersteinen in der Altstadt. Über diese muss schreiten, wer sich in ein solches Strickstück schmiegen mag. Die Boutique «K76» unterhalb der «Zytglogge», die mit leicht zusammengekniffenen Augen locker als «Duomo» durchgeht, hat Modelle der aktuellen Sommerkollektion auserlesen: Von gewebten Schurwolle-Kleidern bis zu Strickcardigans für das Flanieren an Tagen, an denen sich der Frühling noch zurückhält.

So spaziert man durch die Lauben in einem hellen Kurzarmhemd mit geflochtenen Zopfdetails und in einer Bundfalten-Hose aus Leinen, die dank elastischer Taille so locker sitzt, dass man in der Gelateria um die Ecke getrost «una coppa grande» bestellt. … oh ja, «Fior di Latte» harmoniert nicht nur mit der Farbe des Shirts, sondern kühlt auch gleichartig angehnem wie die luftdurchlässigen Naturfasern

Strick ist im Sommer schick(lich): Ausgewählte Modelle von «Le Tricot Perugia», aus Kaschmir, Mohair und Wolle auf traditionellen Strickmaschinen manufakturiert, sind erhältlich bei K76 Fashion Boutique, Kramgasse 76, Bern. k76.ch

FLECK WEG VOM

Gleicht nicht wie ein Pfirsich dem anderen: Durch den «GOTS»-zertifizierten Digitaldruck ist jeder Jupe und jede Bluse des pfirsich- oder blaubeerfarbigen Designs «Zee» ein Unikat.

Die Wege von Susanne Pfeffer und Nicole Verbeek kreuzten sich schon oft – jetzt treffen sie sich in einer gemeinsamen Vision: Nachhaltige Mode, die Flecken des Alltags nicht scheut.

Sitzt man in der glaswandigen Veranda am Holztisch, mit einem hellgoldenen Kaffee, den Susanne Pfeffer gerade in der silbernen Bialetti-Kanne aufgebrüht und mit der Bemerkung «…inzwischen bin ich ganz gut darin» serviert hat, kann man nur erahnen, wie der Garten im Sommer aussehen mag: blühend, bunt – und doch nicht wildwüchsig. Etwa wie die Mode, die hier entsteht, im puristischen Atelier-Anbau an das Haus, in dem schon die Grossmutter von Susanne Pfeffer lebte. Wie die Frauen im Sommer aussehen, wenn es nach ihr und ihrer Geschäftspartnerin Nicole Verbeek geht, braucht man hingegen nicht zu erahnen: Das quadratische Lookbook liegt auf der Ablage, nebenan stapeln sich Stoffballen und Prototypen baumeln an Kleiderbügeln.

Im Idyll in Bätterkinden machen Primeln und Veilchen das Fleckchen Erde noch schöner als es ohnehin schon ist. Es hätte nicht viel gefehlt und Pflanzen wä-

ren das Ausgangsmaterial gewesen, mit dem sie ihre Kreativität entfalteten: Bei de, Susanne Pfeffer und Nicole Verbeek, wollten einst Floristinnen werden.

Kindheitstraum Floristin –und andere Gemeinsamkeiten «Stell dir vor…!», meint Susanne lachend, «undenkbar mit frischen Blumen zu ar beiten, die nach wenigen Tagen dahin welken. Ein Jupe bleibt deutlicher länger erhalten...» Schliesslich lautet eine der Devisen der Designerinnen, die ihr Label «Pfeffer / Verbeek» im Jahr 2020 gründe ten: Je öfter man ein Kleidungsstück trägt, desto nachhaltiger ist es. Trotz diag nostizierter Pollenallergie hielt Susanne an ihrem Berufswunsch fest wie eine Schmetterlingsraupe am Stängel, was sie schon beim Schnuppern mit laufender Nase angeschwollenen Augen bezahlte. Schliesslich motivierte sie ihr Vater, der mit ihrer Mutter das angesehene Gourmetrestaurant «Krone» führte,

«ES IST MÖGLICH, MUTTER UND ZUGLEICH SELBSTSTÄNDIGE MODEDESIGNERIN
WIR UNSEREN TÖCHTERN VOR.»

Nicole Verbeek & Susanne Pfeffer

Anpassungsmöglichkeiten, wenn man es einmal anders sieht: Die Kleider sind auf Köperformen, Vorlieben oder sogar Lebensphasen adaptierbar, was zur Nachhaltigkeit beiträgt.

«UNSERE KREATIONEN SOLLEN NICHT GESCHONT, SONDERN INTENSIV GENUTZT WERDEN.»

Susanne Pfeffer & Nicole Verbeek

1 BFF, Couture-Atelier, Modeprojekte – an vielen Schaffensstationen begegneten sich Nicole Verbeek und Susanne Pfeffer bereits und waren mit ihren eigenen Labels erfolgreich. Nun machen sie mit «Pfeffer / Verbeek» gemeinsame Sache.

2 Ausgeheckt hinter Atelier-Türen: Nach monatelanger Arbeit enthüllen die Bernerinnern im Frühling ihre erste Kollektion, die eine Manufaktur in Kleinstserie näht. pfefferverbeek.com

sich ein Schneideratelier in Burgdorf wenigstens anzusehen … Sie war vom Fleck weg begeistert und so kam es, dass sie sich der Mode verschrieben hat. Doch ein Flair für Gastronomie hat sie dennoch: «Diese Passion lebe ich aus, indem ich gerne und viel koche», so die 37-Jährige. 2003 an der «BFF» kreuzten sich ihre Wege ein erstes Mal im Mini-Modekosmos Bern, als Susanne im dritten und Nicole im ersten Lehrjahr zur Damenschneiderin war. Mit den Worten «Weisst du noch…?» beginnt ein angeregter Anekdoten-Abtausch zwischen den beiden Kreateurinnen, bei dem Namen durch die Luft schwirren wie die Schirmchen einer angepusteten Blume. Schon als Schulkind war Nicole mehr daran interessiert, etwas zu erschaffen, als es bloss zu vervielfältigen: «Von der Lehrerin unbemerkt, gab ich meine Näharbeit an meine Pultnachbarn weiter…», erinnert sie sich. «Bis heute macht für mich der Prozess des Entstehens den Reiz aus; wenn ich eine Idee habe, will ich sie augenblicklich zu Faden schlagen». «… genau, der Überraschungseffekt, wenn man stundenlang über eine Silhouette nachdenkt, sie dann in 3D an der Puppe oder an sich selbst begutachtet … und merkt: genau das ist es!», ergänzt Susanne – und macht deutlich: die beiden Modeschöpferinnen ticken gleich. Mit ein Grund, warum es überhaupt gelingt, Familie und Fashionlabel unter eine kreative Krempe zu kriegen: Sie leben vor, dass es machbar ist, als Mutter beruflich durchzustarten. Alles sei eine Frage der Organisation, dem Goodwill des Umfelds und der Partner, die ihre Berufung unterstützen, da sind sich die Designerinnen einig.

Sprachnachricht vom Spielplatz aus Effizienz sei das Zauberwort und Sprachnachrichten das Mittel dazu – denn Meetings im Atelier vereinbaren die Schnellvom-Fleck-Macherinnen nur etwa alle zwei Wochen. Mit den Stofflieferanten oder der Schneiderei korrespondieren sie spätabends, wenn die Kinder schlummern und zu Anproben treffen sie sich an

Wochenenden. Sicher spiele ihnen auch die langjährige Erfahrung und damit eine gewisse Gelassenheit in die tuenden Hände, schliesslich sind sie keine «weissen Flecke» auf der Schweizerkarte der Modeschaffenden: Susanne etablierte mit «2ème Étage» bereits ihren eigenen Brand, Nicole mit «PAMB». «Wir entwickeln die Schnitte weiter, wie in einem Wechselspiel, bis zum gemeinsamen Nenner», erläutert Nicole, die das Atelier des «Nähwerk IDM» in Thun leitet. Das läuft eher flüssig wie Nektar als zäh wie Harz ab, denn: «Ohne uns abzusprechen, erlesen wir aus einer Palette mit x Varianten dieselbe Nuance.»

Hosen, die das Leben aushalten Diese Auswahl ist überschaubar, denn sie limitieren ihre saisonübergreifenden Kollektionen bewusst auf wenige KeyPieces: Eine Bluse, ein Jupe, ein Kleid, eine Jacke, ein Tuch, je in verschiedenen Materialien, Farben und Mustern. Allein die Kriterien der Nachhaltigkeit, die sie definiert haben, beschneiden die Bandbreite: Die langlebigen und waschmaschinentauglichen Textilien stammen allesamt aus Europa und sind grösstenteils zertifiziert, beispielsweise nach «GOTS», der weltweit führende Standard für die Verarbeitung von biologisch hergestellten Naturfasern. Von jedem Design gibt es nur so viele Exemplare, wie die Boutiquen vorab bestellen. «Wir möchten erreichen, dass der Wert der lokalen Kreation in limitierter Auflage in den Köpfen der Menschen ankommt», erläutert Susanne. Ein «Pfeffer / Verbeek» -Stück sei eine Investition, die gerade deshalb intensiv genutzt werden solle. Die Designerinnen vereinen in ihren Kreationen die Ansprüche verschiedenster Lebensbereiche, angelehnt an ihre eigenen. Sie schaffen Looks, denen kleckernde Kinder, zu früh fahrende RBS-Züge, anstrengende Atelier-Samstage oder Veilchenpflücken im Garten nichts ausmachen. Damit erwischen sie mode- und nachhaltigkeitsbewusste Frauen am rechten Fleck.

Special Edition

Exklusiv erhältlich: mis-magazin.ch/shop

MIS MAGAZIN «PFEFFER/ VERBEEK»

Exklusiv für MIS MAGAZIN tauchen die Designerinnen von «Pfeffer / Verbeek» einen ihrer Key-Looks in die Spezialfarbe der Stunde: Softeisrosa.

Das Label «Pfeffer / Verbeek» der über Bern hinaus bekannten Modemacherinnen Nicole Verbeek und Susanne Pfeffer, das diesen Frühling sein Debüt gibt, schöpft für MIS MAGAZIN aus dem Vollen: Jupe, Bluse und Kleid des Modells «Zee» aus Baumwolle und Elasthan gibt es exklusiv in der erfrischenden Frühlingsfarbe «Ice Cream». Jedes Stück ist ein Unikat, denn das Muster des «GOTS»-

zertifizierten Prints verläuft unterschiedlich je nach Schnittteil. Die durchdachten Designs, produziert in Europa, sind so vielfältig kombinierbar wie Glacesorten im Coupe-Becher und verschmelzen Geschmack mit Gelassenheit. erinnert die softe Farbnuance nun an Himbeeren oder Rosen? Darüber kann man lange philosophieren, denn die pflegeleichten Outfits sind dafür geschaffen,

dass man sie lange und über einen Sommer hinaus trägt. Sollte wirklich mal etwas kleckern, lassen sich Jupe, Bluse und Kleid in der Waschmaschine reinigen. Wer Lust auf geschmacksechte Exklusivität hat, sollte sich nicht länger die Finger danach lecken, sondern gleich klicken: Jedes Modell ist auf wenige Stücke limitiert und exklusiv im Online-Shop von MIS MAGAZIN erhältlich.

1 Sof(or)t verliebt: Die Berner Designerinnen stimmen im Atelier den sanften Farbton «Ice Cream» ab. 2|3 Wandelbar: Das Kleid «Zee» (Fr. 435.–) ist mit oder ohne Gürtel tragbar. 4 Zartrosa in zwei Teilen: Die limitierte Edition beinhaltet zudem eine Bluse (Fr. 325.–) und einen passendem Jupe (Fr. 295.–). mis-magazin.ch/shop

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LEGENDÄRE ATUREN ARM-

Wenn der Klang der Hemmung mehr nach Motorendröhnen tönt als nach Ticken, dann waren Partner am Werk, von denen die einen Öl und die anderen Benzin im Blut haben.

ZEITMASCHINE

«Edge Racing» von «Armin Strom» besticht mit Federhausbrücken aus originalen Porsche-Motorteilen und mechanischem Manufaktur werk mit 8-Tage-Gangreserve.

Die auf 5 Stück limitierte Edition ist erhältlich bei Uhrsachen, Kramgasse 19, Bern.

POLEPOSITION FÜR PERFEKTION

Das Modell «Manual Racing» mit nummerierter Plakette aus originalen Porsche-Motorteilen und mechanischem Manufakturwerk mit 5-Tage-Gangreserve ist in Kooperation mit dem «Porsche Zentrum Bern» entstanden. Limitiert auf 10 Stück. uhrsachen.ch

Die Herzen der Uhren aus der Sonderedition ticken und tacken nicht wie allen bekannt, sondern röhren eher wie ein Boxermotor. Ihre Erscheinung trägt die DNA des Motorsports. Als wäre das nicht schon genug, um das Pegel bei Motorsport- und Porsche-Fans auf die Seite der «hemmungslosen Begeisterung» ausschlagen zu lassen, setzen die Kreateure noch eins drauf: In beiden Zeitmessern sind Originalteile eines «Porsche 911 GT3»-Motors verbaut. Einerseits ziert das Uhrwerk der «Manual» eine an die Optik des «Porsche 917 Gulf» angelehnte Plakette, – andererseits besitzt die «Edge» Federhausbrücken aus Motorteilen, die schon auf der Rennstrecke waren. Den Designcharakter prägen ausserdem Stilelemente, die von Felgen, Bremsscheiben und dem drehenden Luftfkühler des Boxermotors inspiriert sind. Die Edition auf Ideallinie gelenkt haben Dominik Maegli vom Berner Uhrenfachgeschäft «Uhrsachen», die Manufaktur «Armin Strom» aus Biel und das «Porsche Zentrum Bern». Während das Team der Luxusautogarage das sprichwörtliche «Benzin im Blut» bewegt, muss bei jenem von «Uhrsachen» eher die Rede von «Uhrenöl in den Adern» sein. Eine Art «Schmierstoff» für die Leidenschaft, welche die Familie Maegli seit 1910 antreibt, als die Eröffnung ihrer ersten Bijouterie in Olten erfolgte. Im selben Jahr übrigens gewann Ferdinand Porsche in einem «Austro-Daimler» die Prinz-HeinrichFahrt, das bedeutendste Wertungsrennen seiner Zeit. Wenn es um aktuelle Branchentrends geht wie jenen der Vertikalisierung, die Überschneidung der Zuständigkeiten von Produzent und Händler, steht «Uhrsachen» auf die Hinterräder – und bricht in die Nische aus. «Trends helfen uns, uns in entgegengesetzter Richtung zu positionieren – dies mit eigenen Editionen sowie mit Kollektionen von kleinen, meist unabhängigen Uhrenherstellern», erläutert Dominik Maegli, der in Bern neben dem Hauptgeschäft mit Uhrmacher-Atelier auch einen Concept-Store für Designobjekte führt. «Es sind Liebhaberstücke, die man nicht in dicken Kollektionsbüchern findet, wie die Porsche-Edition eben.» Welch ein Turbo für die Freude an Ästhetik, wenn sich während des Steuerns das Design der Armbanduhr mit jenem der Armatur im Blickwinkel zu einer legendenhaften Einheit verbindet.

BO(HO)NUS FÜR ALLE

Wenn statt dem Gurten Nachbars Garten angesagt ist, die Veranda als VIP-Lounge dient und man um den Teich statt am «Lakelive» tanzt, dann immerhin in einem stilvollen Boho-Look, der als Hommage an all die Festivals zählt: Folklore, Flowerpower und Freiheit! Mit ausgewählten Schuhen, Mode und Accessoires des Familienunternehmens «Bijou les Boutiques», im «Hippie-Jahr» 1968 in Biel gegründet, ist man modisch sowieso im Vorteil – sowohl im frühlingslaunigen Alltag wie auch im Fall, dass sich Hausberge und Seeufer doch in Festgelände verwandeln, und gilt: «Be sure to wear some flowers in your hair…» bijoulesboutiques.ch

1 Jupe aus besticktem Tüll von «Eva i Walla» (Fr. 399.–), Top mit Häkelspitze aus Viskose von «Eva i Walla» (Fr. 109.–) und Halskette und Messing von «Corazón» (59.90). 2 Tunika-Kleid aus Baumwolle in entspanntem Boho-Look von «Devotion» (Fr. 449.–). 3 Feminin-verspieltes von «Rosemunde» (Fr. 69.90). 4 Handgeknüpftes Lederarmband «Aliya» von «Corazón» (Fr. 79.90). 5 Handgefertigte Kalbsleder-Stiefelette «Crispiniano» (Fr. 229.–). 6 Umhängetasche aus Rindsleder von «Campomaggi» (Fr. 329.–). 7 Bedruckter Schal aus Viskose und Modalstoff von «Faliero Sarti» (Fr. 349.–). Erhältlich bei Bijou les Boutiques in Bern, Biel, Brügg, Luzern, Lyss, Shoppyland Schönbühl, Thun, Warehouse Sutz und im Online-Shop: bijoulesboutiques.ch.

NEW JAGUAR F-PACE HARD TO FORGET

Der neue Jaguar F-PACE ist jetzt noch begehrenswerter – mit einem wunderschön neu gestalteten Exterieur und einem völlig neuen Premium-Interieur, das beispielhaft für den Luxus von Jaguar steht. Jede Fahrt wird zu einem echten Erlebnis – HARD TO FORGET.

Jetzt Probe fahren!

Nach Westen blicken

Es will oben bleiben – und das kann es auch! Schliesslich tut das Oberbekleidungsstück dies seit vielen Jahr hunderten: Die Ursprünge der Weste reichen zurück bis auf das Jahr 1675, als Herren diese als Unterjacke zum «Justaucorps», dem Vorgängermodell des Herren rocks, trugen. Die moderne Version aus gewaschenem Lammnappaleder mit Knopfleiste und verstellbarer Rückenschnalle passt zu Jeans ebenso gut wie zu geblümten Hemden. Gleich den modischen Kompass ausrichten! Neuenschwander Ledermode, Industriestrasse 4, Oberdiessbach.

Hinterher gucken …

BOTANI(C)KER

Ja, ja, ja – wenn man nickt, glitzert der Strass am ledernen Schlüsselband so schön, dass man ohne Dazutun Lorbeeren erntet. In der Schweiz angefertigt. julianzigerli.com

WAS FÜR EINE SOCKETERIE!

warum auch nicht, die Herrenboxer sind doch «retro» und das bedeutet «rückwärts, rückwärtsgewandt»! Die geblümte oder unifarbene Unterwäsche, die der in Winthertur lebende Emmentaler Zeno Widmer seit 2019 unter dem Label «zeno» designt, ist aus Modal fasern in Willisau hergestellt. Dieses Material, gewonnen aus dem nach wachsenden Rohstoff Holz, ist langanhaltend weich, at mungsaktiv und zugleich so strapazierfähig, dass es auch eine Rolle rückwärts locker wegsteckt. zenowidmer.com

STEHAUFMÄNNCHEN

Das Anti-Zoomcall-Teil, denn damit will man immerzu seine untere Köperhälfte zeigen Unisex-Trainerhose aus Baumwolle mit Kristall-Smiley, von Hand in Zürich appliziert. julianzigerli.com

das ergibt sich, wenn Socken auf Papeterie treffen: «Edition Eckraum» und «Thomas Jakobson» aus Bern ebnen den Weg in die blühende Natur mit einer limitierten Socken-Edition, begleitet von Notizheften im passenden Design. thomasjakobson.com

DAMIT SIEHT DIE WELT gleich etwas grüner aus! Denn die Bügel der runden Sonnenbrille sind aus robustem und zugleich leichtem Kork gefertigt, ein natürlicher und nachhaltiger Rohstoff. korkeria.ch

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WOHIN? ZUM WIESENSTRAND!

Im Blütenmeer untergehen beim Tauchen mit Tulpen, Kraulen mit Krokussen und Rumliegen mit Rosen im bedruckten Seidenensemble, bestehend aus Hemd und kurzer Hose. Designt und massgeschneidert im Atelier von Luka Maurer in Pruntrut. garnison.ch

LANDSCHAFT ALS LEHRMEISTER

Das hatten wohl die Designer des Londoner Labels «YMC», als sie das Hemd aus BaumwollViskose-Gemisch mit Blumenprint entwarfen, inspiriert von der reichen Tradition der Druckkunst der 40er-Jahre. kitchener.ch

INS FELD FÜHREN kann man hier viele Argumente, die für diesen Langschal aus Wolle (44 × 180 cm) sprechen: In handwerklicher Präzision von Josephine Hosse in Zürich gefertigt und im Appenzell von Hand rolliert. Swiss Design Market, Zeughausgasse 29, Bern. swissdesignmarket.ch

GAR NICHT VERKORK(S)T

Die geräumige Tasche stellt sich bei jeder (Reise-)Gelegenheit durchweg geschickt an! Hergestellt aus pflanzlichem Leder, das aus schnell nachwachsenden Korkeichen in Portugal gewonnen wird. korkeria.ch

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Fr. 195.–
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ZELLEN, ERNEUERT EUCH!

So prall wie das Leben soll auch die Haut sein:

ÄSTHETISCH-MEDIZINISCHE METHODEN IM ÜBERBLICK

PRP (Platelet Rich Plasma)

Nach einer Blutentnahme wird das Eigenblut zentrifugiert. Das Blutplasma mit hochkonzentrierten Anteilen an Bluteiweiss und Blutplättchen wird – zwecks Zellregeneration, Kollagensynthese und Hauterneuerung – mit sehr feinen Nadeln in die zu behandelnden Partien injiziert. Nebst der Hautauffrischung im Gesicht, am Hals oder am Dekolleté kurbelt «PRP» das Kopf- oder Barthaarwachstum an.

Ausserhalb der ästhetischen Medizin kommt dieses Ver fahren, das ausschliesslich durch erfahrene Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden darf, bei der Wundenund Narbenbehandlung sowie zu orthopädische Zwecken zur Anwendung.

Hyaluronsäure

Unter sterilen Bedingungen werden kleindosierte Mengen Hyaluron-Filler in die Haut gespritzt, um Falten aufzufüllen, Volumen aufzubauen (Lippen), das Gesicht zu modellieren (Wangen, Kinn usw.) oder als «Skinbooster»-Behandlung gegen Knitterfältchen.

Fadenlifting

Nach einer lokalen Betäubung werden Fäden aus einem bio-resorbierbaren Polymer unter die Haut geführt. Dadurch wird die Gesichtssilhouette konturiert und gestrafft (Unterkiefer, Wangen, Wangenknochen, Hals). Der Körper baut die biokompatiblen Fäden von selbst wieder ab.

Botulinumtoxin

Das Botulinumtoxin (Typ A), ein neurotoxisches Protein, wird mit einer feinen Nadel in diejenigen Muskeln injiziert, die für die Bildung von Krähenfüssen, Zornes- oder Stirnfalten verantwortlich sind. Dort unterbindet es die Muskelkontraktionen, was die Glättung der Falten bewirkt.

Laser

Das Wirkungsspektrum medizinischer Laser reicht von der Behandlung von Falten bis hin zu Besenreisern, Couperose, Pigmentflecken und Tattoos. Des Weiteren auch für medizinische Behandlungen wie die Entfernung von Warzen oder Nagelpilz. Weiter dient der «Thunder»Laser, im Institut von Dr. med. Valentina Bestetti exklusiv in der Schweiz, zur definitiven Haarentfernung.

(Quelle: Dr. med. Valentina Bestetti, Gwatt bei Thun)

Beautyeingriffe boomen. Dr. med. Valentina Bestetti über gehypte Vampir-Liftings, die tatsächlich unblutig sind, den Mythos «ewige Jugend» – und was sie mit ästhetischer Medizin stattdessen erreicht.

Wie viel jünger verlassen Patientinnen und Patienten Ihr Institut für ästhetische Medizin am Thunersee?

Dr. med Valentina Bestetti: Der Alterungsprozess ist unaufhaltsam, die reisserisch beworbene «ewige Jugend» gibt es nicht. Jedoch kann ich Erscheinungen des Alters, die Frauen oder Männer an sich als störend empfinden, gezielt behandeln. Die Antwort lautet also: Nicht jünger, aber in neuer Frische!

Selbstoptimierung ist in Zeiten von Selfies und Zoomcalls populärer denn je, was Hypes wie das Vampir-Lifting hervorbringt. Worum handelt es sich dabei?

Der Begriff ist mehr boulevardesk, denn bezeichnend: die Anwendung ist unblutig und kaum schmerzhaft. «PRP», wie diese Methode medizinisch korrekt heisst, führe ich seit Jahren durch, lange bevor der Hype entbrannte. Aus entnommenem Eigenblut, von dem eine kleine Ampulle ausreicht, trenne ich mittels Zentrifuge schonend das Blutplasma heraus. Dieses ist reich an Blutplättchen, die Wachstumsfaktoren enthalten. Weiter weist das Plasma regenerierende Proteine und weisse Blutkörperchen auf. Doch nicht nur die Konzentration dieses Plasmas, sondern auch die Art der Injektion ist essenziell.

Wie injizieren Sie das zentrifugierte Eigenblutplasma?

Mit dem medizinischen Microneedling-Pen – der sich aufgrund der Einstichtiefe der Nadeln wesentlich von jenen in Kosmetikstudios unterscheidet, oder mit gewöhnlichen sehr feinen Spritzen. Mit dem Pen perforiere ich die Hautschicht höchst präzise, damit das «PRP» tief in die Dermis eindringen kann. Speziell strapazierte Stellen unterspritze ich mit gewöhnlichen Nadeln. Die Mikroverletzungen durch die Nadeln

Kein verändertes Ich, aber ein frischeres und pralleres: Dr. med. Valentina Bestetti führt in ihrer Praxis am Thunersee minimal invasive Behandlungen nach neusten Technologien durch.

TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ANDREA ABEGGLEN

«DER TREND GEHT

HIN ZUR AKTIVIERUNG KÖRPEREIGENER MECHANISMEN, UM MEHR FRISCHE

ZU ERLANGEN»

Dr. med. Valentina Bestetti

und die absichtlich hervorgerufene Entzündung regen das Immunsystem an und setzen die Wachstumsfaktoren aus dem verabreichten Plasma frei. Die Haut beginnt mit dem Regenerationsprozess und bildet unter anderem frisches Kollagen, was sie sichtbar aufpolstert. Im Grunde sagt das «PRP» den Zellen, was sie zu tun haben: Erneuert und vermehrt euch! Und diese Anweisung befolgen sie in jedem Alter, was ein verjüngtes, frischeres Aussehen bewirkt.

Wie erklären Sie sich die steigende Nachfrage nach «PRP»?

Der Trend geht hin zur Aktivierung von natürlichen Regenerationsprozessen, weg von Applikationen mit Fremdstoffen. Da es sich bei «PRP» um eine Substanz aus dem eigenen Blut handelt, besteht kein Risiko für Allergien und es ist sogar bei empfindlichster Haut anwendbar. Ich triggere damit körpereigene Mechanismen, wie beim Fadenlifting auch. Durch die sich selbst abbauenden Fäden bildet sich neues Kollagen, das das Gesicht festigt oder konturiert.

Was antworten Sie Menschen, die nach dem «volle Programm» fragen?

Ich plädiere für einen kontinuierlichen, langfristigen Aufbau. Im Beratungsgespräch versuche ich herauszufinden, was die Person wirklich an sich stört. Sinnvoll ist, ein Behandlungskonzept

zu erstellen, zum Beispiel, mit «PRP» eine gepflegte, geschmeidige Grundlage schaffen und danach, wenn die Haut knitterfrei und kollagenreich ist, Folgebehandlungen wie beispielsweise mit Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure durchführen, um gröbere Problemzonen zu behandeln. In der ästhetischen Medizin sind es kleine Eingriffe, die einen markanten Effekt haben, wobei sie auf ein gesundes, erholtes Aussehen abzielen –nicht auf eine völlige Veränderung.

Inwiefern haben die Möglichkeiten der ästhetischen Medizin ihren Zenit erreicht?

Die Entwicklungen deuten darauf hin, dass es dereinst Substan zen gibt, deren Effekte längere Zeit anhalten. Auch medika mentös ist einiges zu erwarten. Die junge Generation, teilweise ungesund geprägt durch Zerrbilder aus den sozialen Medien, ist sensibilisierter und handelt präventiv: 25-Jährige lassen sich ihre Stirnfalte mit Botulinumtoxin unterspritzen, damit sie gar nicht erst entsteht wie etwa bei ihrer Mutter oder Grossmutter. Bei der Entwicklung besteht noch viel Luft nach oben.

Weitere Infos und Beratung

Dr. med. Valentina Bestetti, Institut für ästhetische Medizin, Deltapark Vitalresort, Deltaweg 29, Gwatt bei Thun. med-aesthetic.ch

Als Chirurgin mit eigener Praxis in Thun und mit eigenem Institut für ästhetische Medizin in Gwatt bei Thun beschäftigt sich Dr. med. Valentina Bestetti sowohl mit ästhetischen wie auch mit gesundheitlichen Fragen.

DIE KNAUTSCH-KULTUR

KEIMT AUF

Er scheitelt die Geister: Der Scrunchie-Trend. Für die einen haarsträubende Modesünde der 90er-Jahre, für die anderen das Accessoire zum Anbandeln. «Oben hui» ist gerade in Zeiten von Zoomcalls und Selfies angesagt, weshalb zahlreiche Designer dem gummierten Stoffschlauch neue Raffinesse verleihen. Samtige, seidige Scrunchies erweisen sich als wahre Spliss-Schoner, denn sie sind sanft zur Haarstruktur und hinterlassen keine Knicke in tiefen Zöpfen oder hohen Knoten. Ob auf dem Haupt oder am Handgelenk – warum die Euphorie zurückbinden, wenn die Kreationen in allen Formen und Farben spriessen ? Her mit der ganzen Haarbande!

1 Kunterbuntes Knoten: Die Blumen, aus denen der Print entstand, zeichnete Valerie Lipscher während Gartenstunden und Spaziergängen. Scrunchie «Anja» (Fr. 40.–) ist handgenäht aus 100 % Crêpe-de-Chine-Seide. valerielipscher.com 2 Für rote Rapunzel: Aus Stoffresten der Kollektionen von «Sankai» fertigt eine Frauenkooperative in Marrakesch rote Satinhaarbänder (Fr. 10.–). sanikai.com

3 No more bad hair days: Dank den samtigen Scrunchies, die es in Farben von Puderbeige bis Violett gibt (Fr. 9.–). tarastyle.ch

4 Für Feenfrisuren: Elegantes Scrunchie aus veganer Kunstseide (Fr. 18.–), handgefertigt von der Künstlerin Vera Shashkova. mooi.me 5 Welch Glanz auf meinem Haupt: Grosses Haarband aus 100 % glänzendem Seidensatin mit Blüten-Stoffdesign von Fiona Knecht (Fr. 49.–). fiona-k.ch 6 Zusammenhalten: Scrunchie «Medina» aus Seide mit Stickerei (Fr. 15.–), handgenäht von der marokkanischen Frauenvereinigung «Al Kawtar». yoomee.ch 7 Alltagsbändiger: … aber nicht in alltäglicher Optik –gemusterte Scrunchie-Unikate (Fr. 9.–), von Hand genäht in Luzern. everydayscrunchie.etsy.com 8 Haare zu: Und z war mit «zouzou»! Rosarotes Baumwoll-Haargummi (Fr. 8.50), hergestellt von einer sozialen Institution am Zürichsee. zou-zou.ch

Fr. 34.–

SCHÖNHEIT «SCHNOUSE»

Mit den neuen «Body Bars» ist das Pflegen fast so leicht wie Pralinen naschen: Die Seifenriegel, hergestellt aus natürlichen Inhaltsstoffen wie dem antibakteriellen Totarol, bestehen aus vier Stücken, die man nach Bedarf abbricht. Den Rest bewahrt man in einer kompostierbaren Box auf. In den drei Duftvarianten Sandelholz, Zitronengras und «Sweet Orange» erhältlich. skinnies.ch

«SCHAAATZ, CREMST DU MIR …»

RAUCHZEICHEN

Räucherstäbchen waren gestern, jetzt kommt das Räucherbouquet: Beide Enden angezündet, lässt das handgebundene Sträusschen aus getrockneten Kräutern und Rosen negative Gedanken verrauchen … collabzuerich.com

AUFSTIELEN

ehm, aufstylen! Alles, was man auch unterwegs dafür braucht, findet Platz im Canvas-Beutel aus Bio-Baumwolle mit Rosenblumendruck. lilipepper.ch

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«… den Rücken ein?» Dank «Skinnies» braucht man seltener darum zu bitten, denn das vegane Sonnengel (SPF30) ist nicht mit Wasser verdünnt und deshalb höchst ergiebig. Ein erbengrosser Tropfen reicht, um Gesicht, Hals und Ohren langanhaltend vor UV-Licht zu schützen – sogar nach 80 Minuten im Wasser. skinnies.ch

FRISCHE-BOOSTER

Das hochwertige Serum von «Doctor Babor» enthält eine stabile Vitamin-C-Verbindung sowie Hyaluronsäure und Omega-3-Fettsäure für ein perfektioniertes Hautbild. jaclyncosmetics.ch Fr. 89.50

ETWAS FESTES SUCHEN

EINMALEINS FÜR ROSIGE HAUT

TIPP

Der Pfad zu einem erblühten Äusseren ist dornenfrei, wenn man sich in die Hände von Beautyexpertinnen begibt. «Wir wenden die neusten Therapie-Technologien an, zu denen meine Mitarbeiterinnen Spezialausbildungen absolviert haben», erklärt Inhaberin Jaclyn Külhan. Sie und ihr Team bieten klassische und medizinische Kosmetik für sie und ihn, welche die Haut von Problemen befreit, sie verbessert und verjüngt. Dafür greifen sie auf ein ganzes Bündel an Behandlungen zurück. Beispielsweise trägt die mechanische Microdermabrasion mit feinsten Kristallen, die intensiver wirkt als ein Peeling, verhornte und abgestorbene Schüppchen der Haut ab, was sie zu tiefer Regeneration anregt. Ein weiteres Verfahren zur Straffung und Verfeinerung des Hautbildes ist das Microneedling: Mithilfe von feinsten Nadeln dringen Wirkstoffe in tiefere Hautschichten ein und aktivieren den Regenerationsprozess. Weiter zählen Fruchtsäurebehandlungen, Mesotherapie und Haarentfernungen zum Repertoire. Das Institut sorgt mit dem «Alexandrite»-Laser, der marktführend ist auf diesem Gebiet, eine dauerhafte Lösung gegen lästige Härchen – denn die Beinzeige-Saison dauert hoffentlich ebenfalls an!

Neukunden erhalten Fr. 20.–Rabatt auf ihre Erstbehandlung. Jaclyn Cosmetics, Spitalgasse 36, Von Werdt-Passage, Bern. jaclyncosmetics.ch

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Und finden! Das vegane, feste Shampoo «Nul» mit Rosenduft von der Hofboutique «Budik» in Herrliberg stärkt das Haar mit Rosmarin, Thymian und Zeder. yourgreenboutique.ch

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BLEIB UNVERSEHRT, SCHMETTERLING

IM HALS

Über die Drüse, die so einiges im Schilde führt …

Daumengross, aber «Handlanger» für fast jede Körperfunktion: Die hormonbildende Schilddrüse, die zwischen 18 und 25 Gramm wiegt, wirkt unter anderem auf Herz, Kreislauf und Blutgefässe ein. Ausserdem beeinflussen Schilddrüsenhormone Wachstumsprozesse und den Fett- wie auch Bindegewebestoffwechsel. Eine Fehlfunktion führt folglich zu Herzrasen, Schweissausbrüchen, Durchfall, Gewichtsverlust, Haarausfall, Hautproblemen und vielen Symptomen mehr. Sogar die psychische Befindlichkeit ist eng mit der Schilddrüsenfunktion verwoben. Gerade in jodarmen Ländern wie der Schweiz sind Schilddrüsenunter- oder -überfunktionen weit verbreitet. Zur Prävention ist Schweizer Speisesalz seit 1920 mit Jod angereichert, das essenzielle Spurenelement, das die Schilddrüse zur Hormonbildung benötigt.

Die schmetterlingsförmige Schilddrüse ist zwar nur 20 Gramm leicht, aber für gewichtige Vorgänge im Körper verantwortlich. Bildet sich ein gutartiger Knoten, lässt sich eine OP in vielen Fällen umfliegen: mit einer kaum bekannten, minimalinvasiven Behandlung – ohne Narkose davor und ohne Narbe danach.

TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG

«Meine Cousine hat einmal gesagt, für sie als Laie sei die Schilddrüse nicht offenkundig ein Organ», erzählt Dr. med. Susanne Constantinescu-Abderhalden lachend und zeigt anhand einer medizinischen Skizze, wo die Schilddrüse sitzt: Sie befindet sich am Hals im Kehlkopf, unterhalb des namensgebenden Schildknorpels, und liegt der Luftröhre an. Wie der Cousine der Fachärztin für Radiologie ergeht es vielen: Der hormonelle Schrittmacher rückt erst ist das Bewusstsein, wenn Auffälligkeiten auftreten. So klein das Organ, das mit seinen beiden Seitenlappen und dem verbindenden Mittellappen an die Form eines Schmetterlings erinnert, so gross dessen Einfluss: Die Hormone, die es bildet und ausschüttet, steuern nahezu alle wichtigen Körperfunktionen. Die Botenstoffe wirken unter anderem auf Herz, Kreislauf, Stoffwechsel, Wachstumsprozesse und sogar auf die Psyche ein. Um Hormone zu produzieren, benötigt die Schilddrüse Jod als essenzieller Baustoff, der ausschliesslich über die Nahrung in den Körper gelangt. Da Schweizer Böden jodarm sind und Nahrungsmittel folglich dieses lebensnotwendige Spurenelement kaum enthalten, sind Schilddrüsenprobleme hierzulande weit verbreitet: «Bei den über 50-Jährigen weist rund die Hälfte Schilddrüsenknoten auf, die aber zuallermeist unauffällig und unbedenklich bleiben.»

Jede fünfte Person betroffen

Dieser «kleine Schmetterling» verursacht bei rund einem Fünftel der Schweizerinnen und Schweizer Beschwerden, überwiegend Frauen. Zu den häufigsten Veränderungen der Schilddrüse zählen gutartige Knoten, die ab einer gewissen Dimension nicht nur Schluckbeschwerden, Heiserkeit, Stimmveränderungen oder ein Druckgefühl hervorrufen, sondern auch ästhetisch störend sind – im Volksmund als «Kropf» bezeichnet. Dann ist die operative Entfernung der kompletten Schilddrüse oder den betroffenen Teilen üblich, was Dr. med. Susanne ConstantinescuAbderhalden allerdings nicht für die einzige Möglichkeit hält: «Entfernt man gesundes Schilddrüsengewebe, verliert man auch all die guten Eigenschaften der Schilddrüse.» Eine Folge davon könne beispielsweise Osteoporose sein, da die Schilddrüse auch den

Kalzium- und Phosphathaushalt des Körpers reguliert. Weiter man fehlende Hormone in Tablettenform zuführen.

«Gezielte und sanfte

«Man löst zwar die einen Probleme, ruft aber neue hervor», gibt Dr. med. Susanne ConstantinescuAbderhalden zu bedenken, während sie ihren Blick vom 20. Stock des Ärztehauses über Bern schweifen lässt. Die Stadt, in der Emil Theodor Kocher lebte, und Pionierarbeit in der Schilddrüsenchirurgie leistete, für die er 1909 mit dem Nobelpreis gewürdigt wurde. «Sei ne Überzeugung, gutartige Neubildungen grundsätz lich radikal wegzuoperieren, erachte ich aus heutiger Sicht dank neuen Technologien in vielen Fällen nicht als die einzige Option», erklärt die Radiologie-Spezialistin. Ein alternatives, hierzulande bisher vernachlässigtes Verfahren sei die Thermoablation, vor über fünfzehn Jahren in Korea erfunden. «Unter Ultraschallbildführung veröde ich einen Grossteil der Knotenzellen punktgenau mit einer warmen Thermosonde, bis dieser abstirbt», führt sie aus, mit Handbewegungen, die deutlich machen, wie versiert sie im Körper navigiert – als wäre dieser eine Landkarte ihrer Heimatstadt, in der sie jedes verwinkelte Gässchen im Dunkeln kennt. Die Dicke – oder besser gesagt: die Dünne – der erhitzen Nadel liegt im Millimeterbereich, sodass das gesunde Gewebe unversehrt bleibt; das verödete hingegen schrumpft, sodass der Körper es in den Folgemonaten von selbst abbaut. «Die Funktionen der Schilddrüse bleiben intakt, was eine Medikation überflüssig macht.» Mit ein Grund, warum sie sich schon früh, mittlerweile sind es zehn Jahre, mit der Thermoablation auseinandersetzte. Nicht zuletzt die Annehmlichkeiten für die Patientinnen und Patienten haben sie restlos überzeugt: «Eine lokale Betäubung reicht aus, um den Knoten während einer kurzen Eingriffsdauer von nur 20 bis 60 Minuten zu behandeln», fasst sie die Vorteile zusammen. «Und: am Hals, einer auffälligen Stelle, bleibt keine Narbe zurück.» Es gibt also nichts zu kaschieren, sodass man sich freien Halses über Kopf in die sonnigen Monate stürzt, in denen die Schmetterlinge tanzen

1 Organerhaltend und narbenfrei: Die Thermoablation ermöglicht es unter Ultraschallkontrolle, gutartige Knoten, die medizinische Beschwerden oder ästhetische Beeinträchtigungen verursachen, mittels einer 1 mm feinen, erhitzten Radiofrequenz-Nadel punktuell zu zerstören.

2 Sie beschäftigt sich seit über zehn Jahren mit der Sondentechnik, die ohne Schnitt auskommt: Dr. med. Susanne Constantinescu-Abderhalden, Fachärztin, ThermoablationExpertin und Gründerin des «Schilddrüsenzentrum Lindenhofspital», Bremgartenstrasse 119, Bern. lindenhofgruppe.ch

WUCHT STATT WILDWUCHS

Vorbei die Zeiten von herausgewachsenen Strähnchen und wilden Matten: Was in den letzten Monaten wucherte, verwandeln die Haarstylisten von «Haar-Werk» in eine frühlingsreife Haarpracht. TEXT

Mit Haut, Haar und Kamm:

Getreu dem Motto «Dein Haar –unser Werk» sorgen Haarstylisten in 19 Filialen für frische Frisuren.

Aus etwas heraus wachsen ist generell eine gute Sache: Es bedeutet, dass man sich weiterentwickelt hat, dass man an Reife gewonnen hat. Nicht aber, wenn es um Haaransätze, Tönungen und Pony-Fransen geht – und auf dem Haupt Wild wuchs herrscht. Nach Kapuzentagen und «Sorry, meine Kamera geht irgendwie gerade nicht»-Ausflüchten bei ZoomKon ferenzen googeln so viele wie selten zuvor «Coiffeur, Region Bern» – und stossen dann auf das «Haar-Werk».

Über 130 Haarkünstler stehen in den 19 Coiffeursalons bereit, um Homeoffice-Looks aufzufrischen, aber auch um die verwuschelten Mähnen für eine Typveränderung zu nutzen – denn endlich ist genug Haar dafür gewachsen! So verwandeln fachkundige Hände beispielsweise Quarantäne-Mittelgrau in ein «Bereit-für-den-Frühling»-Blond – und die Brauen färben sie gleich noch mit dazu für den vollendeten Look. Denn im «Haar-Werk» verfügen die Haarspezialisten über den nötigen Blick für Ästhetik, wissen, was gerade Trend ist – und besitzen das Feingefühl, wem welcher Schnitt schmeichelt. Es sind ausgewiesene Fachleute mit innovativen Tools am Werk, die sie nach neusten Techniken einzusetzen wissen. Schliesslich erklärt «Haar-Werk» zum Ziel, zur Talentschmiede der Branche zu werden. «Wir geben jedes Jahr vielen jungen Persönlichkeiten die Chance, bei uns ihre CoiffeurLaufbahn zu starten», sagt Geschäftsführer Chris Rosser. Wie man dann seiner Haarpracht im Alltag beispielsweise die «Beach Waves» beibringt, zeigen Tutorials auf dem eigenen Videokanal: Wenn schon kein Strand in Sicht ist, dann doch wenigstens der Hauch davon im Haar! Die wirksamen Helferlein dafür bietet «Haar-Werk» natürlich mit dazu: Im Online-Shop «haar-shop.ch» mit über 20 000 Produkten wählt man nicht nur Shampoo, Conditioner und Haarkur, sondern auch gleich den knallroten Lippenstift, der das neu erwachten Ich unterstreicht. Sowohl für den Besuch im Salon wie auch für das Shoppen von zu Hause aus gilt: «Die Zufriedenheit und der Wohlfühlfaktor sind un sere obersten Ziele. Dafür geben wir unseren Kundinnen und Kunden sogar eine Zufriedenheitsgarantie», verkündet Chris Rosser. So kann der erstrahlten Erscheinung weder das Zuhausebleibenmüssen noch ein Aprilsturm etwas anhaben. Nicht mal ansatzweise.

Weitere Infos und Online-Terminbuchung: haar-werk.ch.

MÄHNEN-MULTITALENT

Das schnell einziehende Treatment von «Moroccanoil» verleiht dem Haar als Conditioning-, Styling- und Finishing-Produkt gesunden Glanz. Angereichert mit antioxidantienreichem Arganöl und glanzgebenden Vitaminen, entwirrt es das Haar, verkürzt die Föhndauer und verbessert die Frisierbarkeit. haar-shop.ch

LACK DRAN!

«Striplac Peel or Soak» ist eine Innovation in der Nagelkosmetik, die aussieht wie Gel, aber schneller trocknet und länger hält als Nagellack. Der Farbauftrag beschädigt die Naturnägel nicht und lässt sich spielend leicht ablösen. haar-shop.ch

HOCHKONZENTRIERT … bei der Sache! Das Anti-Unreinheiten-Serum «Effaclar» schafft Klarheit: Die Formel mit hautberuhigendem Niacinamid und den drei ergänzenden Säuren Salicylsäure, LHA und Glycolsäure befreit verstopfte Poren, glättet sanft die Hautoberfläche und verbessert die Hautregeneration. haar-shop.ch

HÄLT UND HÄLT

«Teint Idole Ultra Wear», das flüssige Make-up von «Lancôme», macht mit hoher Deckkraft und langem Halt das Auffrischen zwischendruch überflüssig: Die samtige Textur mit mattem Finish färbt nicht ab und schützt mit LSF 15. haar-shop.ch

RAUS SIE HAT DEN DRY

«Vielen Dank für die Blumen, vielen Dank, wie lieb von dir. Manchmal spielt das Leben mit dir gern Katz und Maus. Immer wird es das geben, einer, der trickst dich aus…». Wie die Katze die Maus, jagt die Zeit die Frische von Schnittblumen – und die Tage ihrer Blust sind gezählt … Als Udo Jürgens diese Liedzeilen in den 80er-Jahren sang, waren Trockenblumen in aller mundgeblasener Vasen – ebenso wie Steckschaum und gehäkelte Platzdeckchen. Den heute über Fünfzigjährigen sind die mumifizierten Gartenboten möglicherweise eher als Staub- denn als Komplimentefänger in Erinnerung. «Vielleicht wunderten sich meine Eltern deshalb über meine neue Leidenschaft», vermutet Noemi Mira Kaiser, «wahrscheinlich hatten sie noch das biedere Bild von damals im Kopf.» Die Dauerblüher für daheim erleben ein Revival, seit Interieurdesigner von Paris bis New York sie aus dem «Dürrröschenschlaf» wachküssten. Anders als die Tulpen auf ihrem Küchentisch, die ihre Stiele im Wasser baden, kommen die Kreationen von Noemi Mira Kaiser ohne ein Tröpfchen Wasser aus. Im Gegenteil: Feuchtigkeit schadet den zeitüberdauernden Zierden sogar.

Gestoppte Vergänglichkeit

«… hier fehlt noch eine Lampe», kommentiert die gelernte Floristin beim Betreten ihres Ateliers, das vor wenigen Monaten noch eine Abstellkammer war. Bevor sie sich im Keller des Mehrfamilienhauses einrichtete, band sie ihre ersten Sträusse mitten in ihrer Stube. Zwar ruhten die getrockneten Gräser, Astern oder Hortensien querbeet, selbst war sie aber nicht richtungslos: «Die Optik meiner Trockenblumen-Bouquets kommt jener ihrer frischen Verwandten möglichst nahe», beschreibt sie ihre floristische Handschrift. Als sie ein Blumenbündel berührt, das kopfüber am Holzverschlag hängt, knistert es leise Diese dekorativen Pflänzchen hat sie selbst gesammelt und getrocknet: «Ich kann nicht spazieren gehen, ohne irgendetwas zu pflücken…!», bemerkt sie lachend. Aus dem Karton daneben hängen Dattelpalmenzweige herab, die sie von einer befreundeten Landschaftsgärtnerin bekam. Die meisten anderen haltba-

ren Highlights stammen von ihrem Produzenten in Norditalien, der die Blumen sorgfältig erntet und in einem aufwändigen Prozess trocknet, sodass sie kaum an natürlicher Farbe einbüssen. Diese könnte höchstens ausbleichen, wenn man die konservierten Prachtstücke an ein zu prallsonniges Plätzchen stellt, ansonsten scheinen Trockenblumen geradezu unverwüstlich zu sein: «Das Ablaufdatum definiert sich fast ausschliesslich dadurch, wie lange einem die Dekoration gefällt…», veranschaulicht sie.

Niemals giessen

Die Nachhaltigkeit ist ein Vorteil der «Blumenmumien», die nach Sommerheu duften, farblich auffallen und ausser Bewunderung keine Aufmerksamkeit brauchen. «Giess mein nicht», lautet die Losung, denn sie blühen sogar in gründaumenlosen Händen. Die beliebten, kindshohen Pampasgras-Wedel? Auch diese muss man nicht pampern. Die handgebundenen Werke halten Monate bis Jahre, bis sie irgendwann der Staub einnimmt. Aufgewachsen in Münsingen, büschelte Noemi Mira Kaiser schon als Kind Grünes und Buntes aus Mutters Garten und bot es an Haustüren der Nachbarn feil. Floristin war ihre erste Berufswahl, wobei sie ihre Tätigkeitsfelder später auf Gestaltung und Gastronomie ausdehnte. Als Cateringmanagerin wirkte sie zwar nahe an der dekorativen Floristik, doch vermisste sie das Kreieren. Dank den Trockenblumen wendete sich schliesslich das Blatt, sodass ihr zweites Standbein neben ihrer derzeitigen Festanstellung im Eventbereich Wurzeln schlagen kann. «Ich darf meine Kreativität nicht vernachlässigen, damit ich mich erfüllt fühle», lautet die Erkenntnis der Stadtbernerin. Im Sommer 2020 gründete sie ihr Start-up «Mira» – und ihre ersten Trockenbouquets ragten aus den Gefässen. Diese könnten dereinst auch selbst kreiert sein: In Kursen hat Noemi Mira Kaiser die Töpferscheibe für sich entdeckt. Derweil sich ihre Fertigkeiten im Keramikhandwerk auf das angestrebte Level hochdrehen, werden noch unzählige Beschenkte alles andere als trocken sagen: «Vielen Dank für die Blumen, wie lieb von dir».

TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG

Blumen sagen mehr als tausend Worte?

Das müsste im Fall von Trockenblumen bedeuten: man bringt sie kaum mehr zum Schweigen!

Denn sie halten eine kleine Ewigkeit – auch wegen dieser Nachhaltigkeit hat es bei Floristin Noemi Mira Kaiser geknistert …

Optische Frische mit trockenen Blumen: Noemi Mira Kaiser kreiert in ihrem Atelier «Mira», das sie im Sommer 2020 gründete, Bouquets mit Bestand. Erhältlich sind ihre dauerblühenden Dekorationen in Bern bei «Bazaar58» (Gerechtigkeitsgasse 58) und «Lola Mattenhof» (Brunnmattstrasse 57). mira.ch

Trockenübung zuhause

«An die Luft mit euch!», heisst es für alle Blumen, die man in eine zweite Lebensphase überleiten möchte: Blumen locker binden und kopfüber –am besten einzeln – an einem gut belüfteten, schattigen oder dunklen Platz für etwa vier Wochen aufhängen. Die besten Resultate ergeben hartholzige, feuchtigkeits arme Sorten, mit kleinen, festen Blüten. Ebenfalls eigenen sich Heidekraut, Eukalyptus, Schafgarbe oder auch Kräuter wie Lavendel oder Salbei. Gegen Fusseln an buschigen Trockengräsern hilft übrigens ein Hauch Haarspray.

TIPP

AUS EINGESTELLT LIEBE

1

Ehrenrunde: Kult-Kugelvase nach einem Entwurf von Margrit Linck, deren Liebe für vollendeten Formen im Atelier in Bern mit handwerklicher Hingabe weitergeführt wird. linck.ch 2 Verlaufen? Aber nein, genau am richtigen Ort: Glasvase in Kristalloptik mit gelb-goldenem Farbverlauf (11 × 21 cm, Fr. 9.90). esmee.ch 3 Glückgefäss: Handgefertigte Porzellan-Vase (15,2 × 15,2 cm, Fr. 149.–) aus der Serie «Happy» der Zürcher Designerin Jacqueline Lalive d'Epinay. jacquelinelalive.ch 4 Zwitschern, nah am Zweig: Einheimische Tierarten zieren die Keramik-Unikate (13 × 25 cm) von Illustratorin und Künstlerin Valerie Lipscher, gestaltet und gebrannt in Zürich. valerielipscher.com 5 Durstlöscher: Die mundgeblasenen Vasen in vier Grössen (ab Fr. 39.–) löschen den Durst von Röschen und Rosen, was sich anhand des mitgelieferten Holzmassstabs überprüfen lässt. fideadesign.com 6 «Oben ohne» auch schön: Die geometrischen Einzelstücke im Klein- und Grossformat (ab Fr. 129.–), die Lydia de Iorio in Langenthal frei von Hand auf der Töpferscheibe dreht, sind nicht auf «Beigeblühe» angewiesen … cotta.ch und zwar von Blütenkopf bis Möbelfuss. Das Gefühl kann nicht täuschen, oder…? Das Gefühl nicht, aber die Gestalt: die Blumen wie Strelizia, Orchideen, Chrysanthemen oder Hortensien sind aus Seide gefertigt, doch muten durch den «Real-TouchEffekt» berührend echt an. Nicole Kunz und Nadine Thommen aus Zürich haben das Nachempfinden von Naturschönheiten zur neuer Reife gebracht und verstehen ihre Kunstwerke als Verbeugung vor der Pflanzenwelt, fernab von Plastikfloristik. froileinblume.ch

ab Fr. 220.–

ÜBER DEN KLEE LOBEN ist hier nicht übertrieben, denn die Lampen vereinen Nachhaltigkeit, Upcycling und soziale Aspekte. Die Unikate, die an Blüten des Rotklees erinnern, entstehen aus Altglas in der letzten traditionsreichen Glasbläserei in Damaskus. internationals.ch

DIE BLOCK-PARTY STEIGT und sogar die Möbel kostümieren sich: Der Künstler Bertjan Pot hat für die SesselIkone «Untrecht» eine limitierte Edition in der Fertigungsmethode «BoxBlock» entworfen, bei der aus 8 farbigen Fäden geometrische Muster in 19 Schattierungen entstehen. intraform.ch

BETTWÄSCHE UND HEIMTEXTILIEN

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Unsere himmlische Bettwäsche und hochwertigen Heimtextilien finden Sie in der Divina Traumwelt nahe beim Zytglogge-Turm an der Kramgasse 43/Münstergasse 38 oder auch in unserem Online-Shop unter www.divina.ch

REGELMÄSSIG (ER)GIESSEN

In der Vase «Shiva» aus glasierter Keramik (7 × 17 × 23 cm) lassen sich Stängel in aussergewöhnlichem Ausmass gliedern. Zu diesem Design liess sich Ettore Sottsass in den 70er-Jahren inspirieren, als er seine Geliebte in Barcelona besuchte –eine Legende, die sich lange hält … Wer sich auf diese Deko-Idee versteift hat, sollte gleich los zu intraform, Rathausgasse 76, Bern.

BITTE UM EIN STELLMICHEIN

Schnittblümchen buhlen um ein Rendez-vous mit den handgefärbten Vasen «Découpage», entworfen von Ronan und Erwan Bouroullec. Sie kombinieren ein zylinderförmiges Gefäss mit einem Set aus naiv geformten Platten und Stäben. Gleich ein Design-Date ausmachen bei intraform, Rathausgasse 76, Bern.

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Man munkelt, man bekomme rosige Wangen, wenn man die blütenreichen Zierkissen «Estival» (60 × 60 cm) des Schweizer Textillabels «Christian Fischbacher» an sich drückt Pflückbereit bei intraform, Rathausgasse 76, Bern.

RAFFINIERTER STAU(N)RAUM

«Hektor» (15 × 15 × 18 cm) ist überall dort behilflich, wo zu viel Krimskrams die freie Sicht auf das Meer ehm, den Gartenteich versperrt. Der Alltagshelfer, konzipiert im Zürcher Designlabor von «everythings», ist als Special Edition in vierfarbigem Stahblechkleid zur Stelle. everythings.ch

ENDLICH EINEN FOLLOWER MEHR!

Die tragbare LED-Tischleuchte von «FollowMe» folgt Designbewussten ins Wohnzimmer, auf die Terrasse und überall dorthin, wo eine angenehme Lichtquelle «gelikt» ist. Via USB-Port aufladbar und in drei Stufen dimmbar. intraform.ch

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NACHTS IM GARTEN «BETTANISCHEN»

DESIGNTE DÄMMERUNG

Die mundgeblasene VasenSerie «Astronomical Dusk» von der Baslerin Helena Tapajnová, inspiriert durch Gemälde von Edward Hopper, bildet mit zwei ineinander gestellten Elementen unter schiedliche Phasen der Dämmerung ab. shop.fondationbeyeler.ch

MATERIALKUNDE

Interlock-Jersey

Jersey wird gestrickt und nicht gewebt, sodass eine besonders elastische Maschenstruktur entsteht. Interlock-Jersey ist doppelt gestrickt und daher hochwertiger als Single-Jersey.

Mako-Satin

Aus Mako-Baumwolle, eine der edelsten Baumwollsorten der Welt, entsteht unübertrefflich luxuriöse, glatte Bettwäsche mit feinem Glanz.

Seersucker

Durch die kreppartige Oberfläche liegt der weiche, bügelfreie Webstoff nie vollständig auf der Haut, was für eine sehr gute Luftzirkulation sorgt.

Tencel / Lyocell

Aus samtig gewobenen Fasern von nachhaltigem Eukalyptusholz geschaffen, ist dieses Material atmungsaktiv und reguliert sowohl Kälte und Wärme wie auch Feuchtigkeit.

Leinen

Hergestellt aus Flachsfasern, ist der leichte, ökologische Stoff von Natur aus antistatisch und vermindert Bakterien.

Wenn man sich beim Aufwachen nicht fühlen will, als hätte man über Nacht Beete voller Unkraut gejätet, sollte man die Bettwäsche mit Bedacht wählen.

Für einen erholsamen Schlaf sind nicht nur Bettrahmen, Rost und Matratze mitverantwortlich, sondern auch das Material des Bettzeugs. Wer will sich schon auf kaktuskratzige Kissen betten oder auf Duvets legen, die sich wie Schlingpflanzen um die Beine winden …? Das ganze Jahr über mit Bettanzügen in derselben Beschaffenheit zu schlafen, ist zwar praktisch, für den Schlafkomfort jedoch nicht ideal. Gerade in den kommenden lauen Nächten tut man gut daran, sich in temperaturregulierende Stoffe wie Mako-Satin einzukuscheln. Das Traditionsunternehmen «Divina», in dritter Generation von Cheryl und Rico Bossi geführt, bietet die zartglänzende, feine Satinbettwäsche mit Blütenmotiven für ein wiesenfrisches Aufwachgefühl. Auch Interlock-Jersey, gestrickt im Kanton Thurgau und bedruckt im Kanton Zürich, erweist sich als ebenso saugfähig wie atmungsaktiv. So unterschiedlich die Dessins der Garnituren auch sind, etwas haben sie gemeinsam: Durch die langlebige Qualität sind sie pflegleichter als jeder Garten …

Weitere Infos: Divina, Kramgasse 43, Bern. divina.ch

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TEXT DANIELA DAMBACH | FOTO ZVG

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MÖBEL ÄSTHETISCHE MULTITASKING -

Vier Wände, unzählige Anforderungen: Ein wandelbares Interieur bringt nicht nur mehr Produktivität und Wohlbefinden im Homeoffice mit sich, sondern womöglich einen früheren Feierabend …

Bücherstapel als Laptop-Erhöhung, der Sessel als Bürostuhl und der Gartenhocker als Aktenablage – was als improvisierte Infrastruktur zwischenzeitlich funktionierte, ist längst überholt. Denn es ist damit zu rechnen, dass es das Büro mit fest zugewiesenem Arbeitsplatz in dieser Form nicht mehr geben wird: Die Erfahrung der letzten Monate hat die Vorteile des mobilen Büros offenbart. Denn für viele bedeutet Homeoffice nicht «Erledigen unter erschwerten Be dingungen», sondern Freiheit, Flexibilität und Familiennähe. Jetzt, da sich der «Homo officiens» in der modernen Menschheitsgeschichte durchsetzt, soll das Gedränge um den Küchentisch ein Ende haben: Es ist Zeit für eine durchdachte Dauerlösung. «Auch wer nicht über einen geschlossenen Raum verfügt, kann eine ungestörte Arbeitszone schaffen, die sich in den Wohnbereich integriert», weiss Marco Niederberger. Der Geschäftsführer von «Griwa Interior» in Interlaken bietet praktikable Lösungen, denn es gehe nicht darum, «die Standards aus dem Büro beim Arbeitgeber zu übernehmen». Mit dem Möbelbausystem «USM Haller» konzipiert und konfiguriert er die Inneinrichtung je nach Gegebenheiten: Beispielsweise mit einem Regal, das sowohl raumtrennend als auch gross genug ist für Fachbücher

oder Ordner. Oder einem ergonomisch ausgerichteten Schreibtisch mit Schubladen, in denen abends alles verschwindet, das an den Job erinnert und somit die Erholung beeinträchtigen könnte.

«Gemeinsam finden wir ausserdem heraus, welche Farben sich positiv auf das Wohlbefinden auswirken», so der Innenarchitekt weiter. Die vierzehn USM-Farben von Reinweiss bis Rubinrot ermöglichen sowohl minimalistische wie auch kunterbunte Kombinationen. Während helle, gedeckte Nuancen eine ruhig-konzentrierte Atmosphäre schaffen, können farbige Akzente gar die Produktivität pushen – was folglich bedeuten könnte: Dank der richtigen Farbwahl ist man so effizient, dass man früher Feierabend machen kann.

Dreh- und Angelpunkt zu sein, haben die weltbekannten Möbel aus Münsingen in ihrer Design-DNA: Durch glänzende, kleine Stahlkugeln verbunden, sind sie modular. Während man sich bei Menschen uneinig darüber ist, ob sie diese Fähigkeit tatsächlich besitzen, weiss man es bei Elementen von «USM Haller» sicher: Sie sind multitaskingfähig.

Weitere Infos und Beratung: Griwa Interior, Untere Bönigstrasse 8, Interlaken, griwainterior.ch

1 Büroartiges Zuhause oder wohnliches Büro? Innenarchitekt Marco Niederberger weiss beide Welten praktisch und ästhetisch in einer Wohnung zu vereinen.

2 Ruckzuck begrünt: Das neue, modulare Pflanzenzubehör-System von «USM» holt ein Stück wohltuende Natur nach drinnen.

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Foto: Tobias Siebrecht / Studio Végété

Sogar florale Architektur, welche die Grenzen zwischen Wirklichkeit und Wunder zerstäubt, vermögen zwei Zürcher in einen Rahmen zu fassen: Mit Print-Editionen aus ihrem Treibhaus der Kreativität, das im Kollektiv wurzelt.

Wenn Menschen diese Wände anstarren, hat das weder mit innerer Leere noch mit Geistesabwesenheit zu tun – ganz im Gegenteil: Die Bildeditionen, die Claude Gasser und Stefan Hofer herausgeben, wecken den Geist erst, nähren in gar. Zwei Jahre nachdem der Fotograf und der Architekt Nägel mit Köpfen gemacht haben, hängen ihre Prints in Stuben und über Schreibtischen in der ganzen Schweiz. Mit ihrer Online-Plattform «Edition3000» kuratieren sie Werke von Kunstschaffenden und bieten diese bildgewaltige Auslese als Prints oder handgefertigte Siebdrucke an, die «ready to hang» sind. «Unsere Editionen heben sich deutlich von Massendrucken ab, sind aber dennoch erschwinglich», erläutert Stefan Hofer, ein gebürtiger Berner. Sind sich die Freunde, die zusammen wandern, am See sinnieren oder Momos essen, bei der Selektion der Sujets immer einig? «Na ja, es gibt schon Diskussionen, aber anständige », räumt Stefan Hofer ein. Ihre eigenen vier Wände befinden sich in stetem Wandel, da sie potenzielle Serien probeweise aufhängen. «So kön nen wir beurteilen, wie das Motiv im Raum wirkt, je nach Lichteinfall und Blickwinkel», erzählt Stefan Hofer. Die ausgewählten Bilder, welche die Künstler entweder eigens für «Edition3000» erschaffen oder in ihren verborgenen Archiven aufstöbern, sind

durchaus ein Statement dafür, dass der Wert von Fotografie als Kunstform eine bewusstere Wahrnehmung verdiene: sich an einer Darstellung sattsehen statt durch Bilderfluten swipen. «Voller Euphorie haben wir von unserem allerersten Print, eine eigene SchwarzWeiss-Fotografie von mir, zweihundert Stück drucken lassen», erzählt Claude Gasser und grinst, «zum Glück mauserte sich ‹Fumble› zum Bestseller!» Heute setzen sie auf kleinere Auflagen, von den Motiven des «Studio Végété» gibt es sogar nur je zehn Exemplare. Allesamt sind sie nummeriert und handsigniert von Aline Joana Rüede, der Gründerin des Zürcher Ateliers, das sich an der Schnittstelle von Botanik und Design bewegt.

Es blüht der Sinnesrausch! Die florale Architektur von Aline Joana Rüede hat in den gerahmten Prints eine weitere Ausdruckform gefunden. Ihr multidisziplinäres Wirken reicht von Rauminstallationen über Setdesigns bis hin zu Projekten wie «Flowerrounds», für das sie monatlich Blumen, Vasen und Grafikdrucke als Set für zu Hause arrangiert. studiovegete.ch

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mentierfreudige» bekannt gewesen wie eine buntscheckige Hortensie: «Floristik wird in der Schweiz eher klassisch ausgeführt, umso mehr wollte ich meine ganz eigenen Ansichten verwirklichen, beeinflusst von verschiedenen Designdisziplinen.» Ihre Denkweise ist gewissermassen wie ein Dorn im Blattnerv der floristischen Üblichkeit, was sich in architektonisch anmutenden Arrangements niederschlägt. Als Schöpferin von expressiven Szenenbildern «wirft sie alle Regeln über das Gestrüpp» – so auch für

die sechsteilige Bildserie, die sie mit Fotograf Tobias Siebrecht vollbracht hat. «Seine fotografisch-farbliche und meine florale Vision decken sich», beschreibt Aline Joana Rüede. «Wir tüftelten ein neues Level der Optik aus, das bei wiederholtem Anschauen stets neue Feinheiten preisgibt.» Bei der Arbeit am frischen Material inszenierten sie bei jeder der gemäldeartigen Aufnahmen einen Mikrokosmos, der durch Tiefe und Texturen wie begehbar wirkt. Blätter laufen zu Farbseen zusammen, in denen die Sinne baden, Stiele verästeln sich zu geometrischen Gebirgszügen, die man gedanklich ersteigt. Aline Joana Rüede und Tobias Siebrecht beherrschen die Klaviaturen der Formen und Farben, sodass sie scheinbar um die Wirkung jedes einzelnen Tons wissen. Die Blumen stammen vom Markt oder aus dem Garten einer Kollegin, in dem sie selbst «Baustoff» zieht. Bei ihr zu Hause könnte man

ein szenisches Spektakel vermuten, doch die Zürcherin stellt für sich selbst kaum je Bouquet ein: Sie setzt Blütensolistinnen und Gewächseigenbrödler in Behälter aus der Brockenstube oder in leere Einmachgläser. «Ich hege so viele Pflanzen, dass ich fast niemanden mehr finde, der sich bereiterklärt, sie zu pflegen, wenn ich verreise», lacht die Installationskünstlerin. Im Übrigen könne es spannend sein, zu beobachten, wie Stängel ohne Frischwasser Schleim absetzen: «Ich sehe Ästhetik im Zerfall, weil dieser oft neue Eigenheiten einer Pflanzentextur hervorhebt – Vergänglichkeit gehört dazu.» So erzählen ihre Blumengebilde vom Aufblühen, vom Überwuchern, vom Verschlingen des Altwurzeligen durch das Keimfrische. Es ist die Geschichte eines Kreislaufes, der durch die Kooperation mit «Edition3000» sozusagen eine zusätzliche Dimension erhält: die Verewigung an der Wand. Während sich im Gartenbeet von Aline Joana Rüede weitere noch winzige Würzelchen regen und nichts von ihrem späteren Dasein als Designobjekt vermuteten, hat die Kunstplattform von Claude Gasser und Stefan Hofer schon einen Ableger: Die «Edition4000», die sich bildnerischen Gesamtkonzepten für Geschäftsräume widmet.

Und so starrt man wie angewurzelt in die soliden Floristikdenkmäler und ahnt: Diese Stillleben sind über deren Rahmen hinaus bewegend.

Zusammen bringen sie Zierden in Zimmer: Fotograf und Filmemacher Claude Gasser und Architekt Stefan Hofer sind die Köpfe hinter der Online-Kunstgalerie «Edition3000». Nicht selten liefern sie ihre limitierten Prints in Zürich selbst aus. An der Kalkbreitestrasse 43 bespielen sie ihr Showroom-Fenster jeweils mit der neusten Edition. edition3000.com

Foto: Tobias Siebrecht / Studio

ERSPRIESSLICHER KÜCHENDIENST

«My Secret Garden» könnte der Grund sein, warum sich Familienmitglieder ganz plötzlich vordrängeln, wenn es um das Geschirrabtrocknen geht … Küchentuch aus bedruckter Bio-Baumwolle (50 × 70 cm) mit Blütenmotiv, das Franziska Carnevale von Hand gezeichnet hat. lilipepper.ch

KURSTIPP

Zuoberst auf der Bukett-Liste

Wer Blumen ebenso liebt wie Kulinarik, der sollte einen Kurs bei Christin Bölsterli auf seine Liste der Dinge setzen, die man gerne noch erleben möchte. Im Sommer nimmt die Bernerin neugierige Geniesser mit in ihr Blütenreich unterhalb der Bundes terrasse. Dort verrät die erfahrene Blumenflüsterin, welche Hege Primeln behagt, ob Veilchen vom Stiel bis zum Kelch geniessbar sind und warum man Kapuzinerkresse in der Küche gewiss nicht stiefmütterlich behandeln muss

Essblüten-Kurse, 19.6. und 3.7.21 (10 bis 15 Uhr, max. 8 Personen, für 120.– p. P.)

Anmeldung: blueten-bern.ch

MIT ALPENBLÜ noch bevor man das Wort ausge sprochen hat, ist die handgegossene Tafel schon verschmaust! Frische, weisse Schokolade mit Schweizer Milch, fruchtigen Kirschen und blau-gelben Alpenblüten. spruengli.ch

DREI-(TAUCH-)GÄNGE-MENÜ Ob Meeresfrüchte besonders aromatisch schmecken, wenn man sie aus den Porzellanschalen von Designerin Estelle Gassmann geniesst? Jedenfalls läuft einem beim Anblick der AlgenPrints das Wasser im Mund wellenartig zusammen estellegassmann.ch

FLORA, ZUM FRESSEN GERN!

Die Vielfalt einer ganzen Wiese im Reagenzglas: Vollbracht hat dieses Naturwunder aus getrockneten Kornblumen, Ringelblumen und Rosenblüten die «Genusswerkstatt Herisau», eine soziale Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung. genusswerkstatt-herisau.ch

FLÜSSIGER FRÜHLING

Eigentlich könnte man die dekorative Flasche als Vase verwenden, wenn man den Blumenlikör mit süsser Honigblütennote ausgetrunken hat Erhältlich im Hofladen «Spezberger», Rachholtern 55, Fahrni bei Thun.

AUS DEN SALZGÄRTEN

Das Bio-Meersalz aus dem Atlantik mit Thymian, Knoblauch, Petersilie und Kornblumen sät man am liebsten querbeet über alle Speisen! In Bern schonend getrocknet. feldfood.ch

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KNOSPEN AROMEN AUF

ZUTATEN

WALDAROMEN-GLACE

5 dl Milch

2,5 dl Rahm

250 g Zucker

12 Eigelb

2,5 dl Rahm

AROMEN

100 g Waldmeistersirup

100 g Sauerklee, frisch

100 g Kornelkirschenpüree

EICHELGEBÄCK

50 g Butter, weich

40 g Zucker Salz

1 Ei, klein

30 g geröstetes Eichelmehl

30 g Honig

30 g Haferflocken

65 g Mehl

½ TL Backpulver

HONIGKARAMELL

80 g Zucker

100 ml Milch

30 g Honig

FLIEDERSUPPE

100 g Fliederblüten

50 g Honig

Etwas Thymian

200 ml Portwein

1 Zitrone, Saft Champagner nach Belieben

ZUBEREITUNG

Waldaromen-Glace

Geeiste Waldaromen mit Eichelgebäck, Honigkaramell und Fliedersuppe nach einem Rezept von David Krüger, Küchenchef des Restaurants «Opera» in Zürich.

Aus dem Buch «Essen und Geniessen mit Champagner», Werd & Weber Verlag (Fr. 49.–)

Milch und 2,5 dl Rahm aufkochen. Zucker und Eigelb verrühren und mit der Milch / Rahmmischung zur Bindung rühren. Passieren und 2,5 dl kalten Rahm dazugeben. Die Glacesorten mit den Aromen abschmecken und einzeln in einer Eismaschine mehrmals frieren und mixen, damit sich Farben und Aromen entfalten können.

Eichelgebäck

Die Butter schlagen, Zucker, Salz und Ei dazugeben. Rühren, bis die Masse hell ist. Eichelmehl, Honig und Haferflocken darunter geben und verschlagen. Mehl und Backpulver dazu geben. Die Masse in Rollen formen und kühlstellen. Cookies schneiden und bei 175 °C 9 – 13 Minuten backen.

Honigkaramell

Den Zucker erhitzen, bis ein hellbrauner Karamell entsteht, mit Milch ablöschen und einkochen, bis eine leicht laufende Karamellsauce entsteht. Mit dem Honig abschmecken.

Fliedersuppe

Die Fliederblüten mit Honig, Thymian, Portwein und Zitronensaft eine Woche ein legen. Den Fond passieren und zum Servieren etwas Champagner dazugeben.

GROSSES EINMACHEINS

Lorenz Pfrunder und Adrian Hoenicke aus Zürich beherrschen das Einmaleins des Einmachens: Ihre Pickles aus Randen, Honig und Lorbeer blättern aus hiesigem Bio-Anbau, die sie mit Rotweinessig veredeln, zählen zu den Grossen bei Apéros, Salaten- oder Burger-Toppings. suur.ch

GUTE KOMMT JUTE

Statt in der Krise die Hand Knolle zu ballen, haben zwei Berner einen GemüseLieferdienst aus dem Feld gestampft. Die Jutetaschen, die sie wöchentlich vor die Haustüren spedieren, sind vollgepackt mit brutallokalen Leckereien und ungeahnt buntem Grünzeug.

», säuselt der Chor aus Chlorophyll-Lieferanten, der in einer Jutetasche vor der Haustür steht. Aber nein, es weihnachtet nicht, es wurzelt vielmehr: Aus dem Beutel «stielt» eine Birne, der Lauch macht sich lang und die Randen drängen mit ihren Rundungen dazwischen. Um es weiter frei nach Theodor Storms Gedicht zu erklären: «Das Säcklein, das ist hier: denn Äpfel, Nuss und Mandelkern essen Stadtkinder gern.» Man hebt die Beine und sputet sich schnell – ab in die Küche mit den erdigen Kostbarkeiten von «Feldfood».

Beim Auspacken erlebt man sein gesundes Wunder: Wenn Mini-Kürbis, Kohlrabi und Champignons aus der Tasche purzeln, fühlt es sich an, als wäre man gerade von Marktstand zu Marktstand geschlendert Genau dort ist die Vision von Sara Wasabi und Oli Jost gewachsen – «nicht wegen Corona, aber während Corona». «Während der ersten Pandemie-Welle half ich in der Länggasse an einem Gemüsestand eines Freundes aus – wir stellten fest, dass die meisten Leute immer etwa dieselben Sorten und Mengen einkaufen», erinnert sich Oli. «Wir kamen auf die Idee, bereits vorgepackte Kistchen bereitzustellen »

Startkapital von dreissig Franken

Ihre Gedanken sprangen in alle Richtungen wie Kerne einer knackigen Kirschtomate, wenn man kräftig darauf drückt. Schliesslich wollte Sara Nägel mit Köpfen machen: «Komm, wir probieren es!». Mit einem Kapital von dreissig Franken, das sie gleich für die wiederverwendbaren Jutetaschen auslegten, begann das appetitanregende Abenteuer. Den Namen knobelte die Bernerin bei einem Brainstorming im stillen Kämmerchen aus: «Feldfood». Innert weniger Tage waren die Webseite online und Flyer gedruckt, denn sie konnte auf ihren Topf an bisherigen Tätigkeiten zurückgreifen, dessen Vielfalt jener eines rassigen Ratatouilles gleichkommt. Angeregt durch ihren informatikverrückten Bruder jobbte sie einst in der IT-Branche. «Jeder Mensch hat viele Facetten; die Frage ist, wie man all diese befriedigend ausleben kann?», sagt sie und streift mit ihrem nachdenklichen Blick die Bilder an der Wand ihres Wohnzimmers. Sie zeigen Frauen, die eine mit karottenorangen Haaren, die sie selbst gemalt

hat. Eine mögliche Antwort auf ihre Frage ist, es ihr gleichzutun und in verschiedensten Beeten zu gärtnern, manchmal dafür auch über hohe Zäune zu kraxeln. Sara absolvierte eine Ausbildung zur Bewegungspädagogin und arbeitete als Fitnessinstruktorin, bis ihre Leidenschaft für das Tanzen sie nach New York führte. Zurück in der Schweiz studierte sie Fotografie an der Zürcher Hochschule der Künste. « mhm, mit Kunst habe ich nichts am Hut», wirft Oli lachend ein. Er bastle höchstens mal Rahmen für ihre Werke oder transportiere sie von hier nach dort, wenn Sara an Ausstellungen oder Livepaintings teilnimmt. Nachdem der gelernte Hochbauzeichner jahrelang auf dem Bau tätig war, sattelte er um und ist nun als Sozialpädagoge engagiert.

Pastinaken auf dem Parkett

Mit vereinten Kräften konfektionieren die Eltern einer Tochter nun jeweils Ender der Woche vierhundert Kilo Gemüse von Seeländer Feldern. Anfänglich musste ihre Stadtwohnung als improvisierte Gemüsehalle dienen, sodass sich Chinakohl auf dem Couchtisch und Salate auf dem Sideboard stapelten. Mittlerweile haben sie im Keller Raum für Kartoffeln und Konsorten geschaffen – und seien auch sonst professionell organisiert: «Zum Beispiel nutzen wir für die Routenplanung jetzt Apps – wir sind so gut wie über Nacht zu Kurieren geworden», veranschaulicht der 48-Jährige. «Wir werden jede Woche ein bisschen besser.»

Und es wird jede Woche ein bisschen mehr: Die Anzahl der Gemüse-Abos stieg in kürzester Zeit von drei auf siebzig – im Zuhause-Herbst verdoppelte sie sich sogar. «Es sind mehr als wir zu Beginn zu hoffen wagten», freut sich die Initiantin apfelrotbackig. Sie redet nicht um den heissen Kartoffelbrei herum: Sie wisse, dass es schon ähnliche Angebote gibt, doch sei es ihre Handschrift, die den Unterschied ausmache.

1 Nebenberuflich, aber nicht «nebenherzlich»: Sara Wasabi und Oli Jost sind die Köpfe hinter «Feldfood». Mit ihrem Lieferdienst bringen sie freitags und samstags Feines vom Feld in die Stadt, ergänzt mit hausgemachten Delikatessen von Kleinbetrieben.

2 Motivation, sich gesünder zu ernähren: Ist die gehaltreiche Gemüsetasche, die es in Lieferintervall-Varianten von «Kumpel» bis «Lover» gibt, erst einmal im Haus, macht man etwas daraus! feldfood.ch

Ihre liebevollen Augen, die in Erbsen Perlen sehen. Ihre Musse, die Adressaten nicht einfach auf Pappschilder zu drucken, sondern deren Namen wie eine Widmung von Hand zu schwingen. Ihre kichernde Herzensfreude dabei, die Gemüse-Geniesser wöchentlich nicht nur mit einem handgebundenen Kräuterbouquet, sondern auch mit einer Leckerei aus hyperlokalen Manufakturen zu überraschen, die sie nicht in der Lieferung vermuteten.

Gerüstet – Knolle, was wolle «Es kommen nur Produkte in die Tasche, hinter denen ich persönlich stehe», stellt die vitaminliefernde Künstlerin klar, « – deshalb sind sie ausschliesslich vegan.» Als Zwölfjährige verkündete Sara, sie esse kein Fleisch mehr. An den Auslöser dafür kann sie sich nicht mehr erinnern, an die Ungläubigkeit ihrer Mutter hingegen schon. Mit dem guten Gefühl, so Tiere zu retten, ernährte sie sich fortan vegetarisch. «Als ich Jahre später auf Veganismus aufmerksam geworden bin, war mir bewusst: Es reicht nicht aus, nur auf Fleisch zu verzichten, wenn man nachhaltig etwas verändern will.» Seit fünf Jahren kommt bei der ganzen Familie nur Pflanzliches in die Pfanne. «Vegane Ernährung löst nach wie vor Diskussionen aus, wobei das Verständnis dafür steigt», ergänzt Oli. – Nicht zu-

letzt durch das Austesten aromatischer Alternativen: Gerade der vegane Lachs, kreiert aus marinierten Karotten, löste bei den «Feldfood»-Freunden enthusias tisches Erstaunen aus. Die gemüsereichen Jutetaschen gibt es in verschiedenen Lieferintervallen, von «Kumpel» bis «Lover». «Sind die frischen Fitmacher erst mal im Haus, sind die Leute motiviert, sie zu verwerten und Neues zu wagen», weiss Sara. Manch einer muss zuerst durchaus googeln, wie man die neuen «Flower Sprouts», Federkohl oder Schwarzwurzeln zubereitet, die man nur als Beigemüse aus der Blechdose kennt. Raffinierte Rezepte publiziert Sara, die jahrelang Food für die Fotoka mera stylte, auf ihrem eigenen Blog. Leert sich Ende Woche das Gemüsefach, muss man keinen «Rübsal» blasen: Denn schon am Samstag sieht man das goldene Lichtlein des Lieferwagens blitzen, in die nahrhaften Sorten sitzen: … von draus sen, vom Felde, da kommen sie her.

Marinierte Randen

Von wegen deftig und schwer – mit dem launigen Rezept von «Feldfood» schält man die leichte Lilaseite aus den Randen.

Zutaten

500 g gegarte Randen (45 – 60 Min. in kochendem Salzwasser), 4 EL Olivenöl, 2 EL Zitronensaft, 1 TL Ras el-Hanout (orientalische Gewürzmischung), 1 TL Agavendicksaft, 3 Msp. Chiliflocken, etwas Salz, optional 3 EL frische Granatapfelkerne

Zubereitung

Randen schälen und in feine Scheiben schneiden. Alle anderen Zutaten zu einer Marinade vermischen, abschmecken und über die Randen verteilen. Kurz vor dem Servieren mit Granatapfelkernen garnieren.

Weitere Rezeptideen: feldfood.ch

Vegane Verführung

RATSCHLÄGE RUND UM RANDEN

ROSIGE

RANDENTARTE:

ANBE(E)TUNGSWÜRDIG!

Die Knolle, auch «Rote Beete» genannt, kann mehr als erdig schmecken: Foodbloggerin und Vegan-Pionierin Lara Zaugg mit Berner Wurzeln bringt die violetten Rübe in einer süssen Variante auf den Desserttisch. So schamlos lecker, sodass sogar die Zunge errötet … !

Zutaten

Für den Boden:

130 g gemahlene Mandeln, 5 Medjool-Datteln, ½ TL Zimt, 1 TL Kokosöl, eine Prise Salz

Für die Hauptmasse:

300 g gekochte, geschälte Randen, 200 g Kokosmilch (vollfett), 50 g Cashews (über Nacht im Wasser eingelegt), 6 EL Kokosöl, 100 ml Ahornsirup, 2 EL Mandelmus, eine Bio-Orangen zeste, getrocknete Rosenblüten oder Dekoration nach Wahl

Zubereitung

Für den Boden alle Zutaten im Mixer vermengen und am Boden einer Springform (Ø 20 cm) andrücken. Für die Hauptmasse alle Zutaten im Mixer auf stärkster Stufe mixen, bis eine gleichmässige Konsistenz entsteht. Diese Masse über dem Boden verteilen. Die Torte für mindestens 6 Stunden oder über Nacht einfrieren. Aus dem Tiefkühler nehmen, ca. 30 Minuten im Kühlschrank auftauen lassen, mit Rosenblüten garnieren und geniessen.

Weitere Rezeptideen: vanillacrunnch.com

Sauereifrei

schälen

Geliebt und zugleich ein bisschen gefürchtet wegen ihrer intensiv roten Farbe, die auf Weiterveredelungen im 19. und 20. Jahrhundert zurückgeht, spült man die Randen am besten unter fliessendem Wasser ab. Man schneidet sie nicht mit einem Sägemesser, sondern mit einem glatten Messer auf einem ebenfalls glatten Küchenbrett, zum Beispiel aus Edelstahl oder Glas. Knollige Kleckse sind nicht ganz leicht herauszuwaschen, denn Randen dienen noch immer als natürliches Färbemittel!

Fabelhaft färben

Purpurne Pasta sorgt für augenfällige Abwechslung auf dem Teller. Zum Selbermachen Randen (ca. 200 g) kochen, mit etwas Wasser pürieren und durch ein Sieb passieren. Den aufgefangenen Saft (ca. 120 ml) auf die Hälfte einköcheln. 300 g Mehl, 100 g Hartweizengriess und 1 TL Salz vermengen. Zur RandenReduktion drei Eier geben und alles zu einem Teig verkneten. Zur Kugel geformt und abgedeckt 30 Min. kalt stellen und zu Nudeln weiterverarbeiten.

Pur pressen

Prallvoll mit Vitaminen und Mineralstoffen, sieht Randensaft nicht nur gut aus, sondern ist gesund und entgiftend. Der Powerdrink lässt sich einfach selbst herstellen: Randen waschen, schälen, zerkleinern und im Mixer oder Entsafter pürieren. Der Supersaft schmeckt besonders lecker in Kombination mit Ingwer, Zitrone, Sellerie oder Apfel. Die Blätter kann man übrigens mitpürieren, oft sind sie noch mineralstoffreicher als die Knollen selbst.

SAFTVOLLE GASTRO-TIPPS

Die saft- und kraftlose Saison endet mit dem ersten Schluck: Zum Frühlingsauftakt gönnt man sich die flüssige Lust am besten becherweise –Trinkhalm frei für die pressfrische Parade!

Fruchtsaftbar, Bern

Bieri kann Gemüse – und Früchte. Die Traditionsfirma aus Neuenegg mit ihrer über hundertjährigen Firmengeschichte bietet eine grosse Auswahl an gut gewachsenen Sachen, die aus dem Boden gezogen oder vom Baum gepflückt werden. Was liegt da näher, als die frischen Produkte gleich selbst zu verarbeiten? An der Schauplatzgasse 31 in Bern wird das seit vielen praktiziert – das Resultat sind ebenso erfrischende wie belebende Säfte. Neben den Getränken aus einer Fruchtsorte wie zum Beispiel Blutorange oder Grapefruit gibt es auch eine ganze Reihe kühner Mischungen – zum Beispiel das lokalpatriotische «Gurte-Füür» mit Ingwer, Äpfeln, Karotten, Orangen und Ananas. Eine veritable Vitaminbombe! Bevor man geht, sollte man keinesfalls vergessen, ein Glas des vielseitig verwendbaren Bio-Kokosöls mitzunehmen – und womöglich einige Flaschen der leckeren Salatsauce!

Fruchtsaftbar, Schauplatzgasse 31, Bern. fruchtsaftbar.ch

I Love Juice, Bern

Gleich vorweg: Die Website von «I Love Juice» ist eine Augenweide, die allein beim Anschauen durstig macht – ebenso die formschön designten Fläschchen. Diese sind aber nicht nur ästhetisch wertvoll, sondern haben es auch in sich. Die Säfte von «I Love Juice» werden mit grösster Sorgfalt in der Hauptstadt hergestellt, und zwar mittels einer hydraulischen Kaltpresse. Die Früchte und Gemüse bleiben auf diese Weise so natürlich wie möglich – die Säfte kommen ohne Konservierungsstoffe und Pasteurisierung aus. Deshalb verschicken Tina und Tom Weingart, die Gründer von «I Love Juice», ihre Kraftpakete per Express, damit sie möglichst frisch ankommen – in Bern sogar per Velokurier! Die Bandbreite der Säfte ist gross und reicht von gehaltvoll bis spritzig. «Doctor Green» mit Gurke, Petersilie, Sellerie, Spinat und Zitrone beispielsweise kann nahezu eine Mahlzeit ersetzen. Wer es etwas leichter mag, wird mit dem «Master Cleanse», einer würzigen Limonade mit Zitrone, Agave und Cayennesirup glücklich. Zum Dessert gibt es «Nutty Date», eine verführerische Mischung aus Cashew-Nussmilch, Datteln und einem Hauch von Vanille und Zimt.

ilovejuice.ch

Sasu Juice Bar, Zürich

Die «Sasu Juice Bar» bietet viel mehr als nur Säfte –hier bekommt man den ganzen Tag über stark von New Yorker Delis inspirierte Frühstücks- und Mittagsgerichte wie «Cream Cheese Bagels» oder «Smoothie Bowls». Sogar ein waschechtes Pastrami-Sandwich findet sich hier im Menü, eine Seltenheit in Europa! Bekannt ist die Zürcher Bar, gleich neben der Langstrasse, aber naturgemäss für ihre kreativen, selbst komponierten Säfte aus Bio-Zutaten, deren regionale Herkunft sie klar deklarieren. Das Angebot wechselt ständig; grundsätzlich sind die Säfte aber eine ausgewogene, appetitliche Mischung von Grünzeug, Wurzeln und Zitrusfrüchten. So zum Beispiel der «Killer Doll Juice», eine herbstlich-halloweenige Melange von Kürbis, Orangen, Pfeffer und Kurkuma. Das ist nicht nur eine Wohltat für den Körper, sondern auch eine ziemlich dynamische Aromadusche für den Gaumen. «Sasu» liefert so manches aus der pflanzenbasierten Palette auch auf Bestellung nach Hause.

SASU Juice Bar, Neugasse 41, Zürich. sasu-juice.ch

Vitaminkurier, Region Bern

In Bern und Umgebung zuhause, Lust auf leckere Vitaminbomben und darauf, sich regelmässig etwas Gutes zu tun? Aber keine Musse, irgendwo hinzugehen? Kein Problem: Karin Jüni von «Vitaminkurier.ch» kümmert sich im wahrsten Sinn um jeden Vitaminhaushalt. Jeden Donnerstag liefert sie pressfrische Gemüse- und Früchte-Smoothies sowie vielfältig Säfte direkt an die Haustüre. Praktischerweise kann man diesen saftigen Service auch im Abo buchen. Wer hingegen mehr darüber erfahren möchte, wie man die flüssigen Feinheiten zuhause selbst herstellt, wird sich über die verschiedenen angebotenen Kurse freuen. Es gibt Workshops für Anfänger, die das schonende Saftpressen erlernen möchten, aber auch für Fortgeschrittene, die sich fragen, wie sie Feld, Wald und Wiese in eine trinkbare Form bringen könnten. Es gibt sogar einen Festtagskurs, in dem man lernt, wie man Smoothies mit pikanten Gewürzen kombiniert und mit Spirituosen oder Likören parfümiert … Schlürf!

Vitaminkurier.ch, Karin Jüni, Egghaldenstrasse 16, Worb. vitaminkurier.ch

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Begriffe aus der Elektromobilität

Die Elektromobilität bringt ein eigenes Vokabular mit sich, das man speichern sollte, denn wer «E» sagt muss (früher oder später) auch «HPC» sagen!

Batterie

Das Herzstück eines E-Autos ist die Batterie, derzeit hauptsächlich Lithium-Ionen-Akkus, weil sie eine hohe Zyklenfestigkeit, Energiedichte und geringe Selbstentla dung aufweisen. Die Kapazität des Akkus reduziert sich über die Zeit (kalendarisch) – sogar ungenutzt – und durch die Anzahl Ladungen (zyklisch). Die Batteriegrös se ist nicht allein für die Leistung verantwortlich, son dern vielmehr der Energieverbrauch des Fahrzeugmodells. Der Abbau von Lithium ist einerseits aus Umweltgründen problematisch, andererseits, weil der Rohstoff erschöpflich ist. Deshalb tüfteln Hersteller längst an andersartigen Akku-Technologien.

High Power Charger

Einst vor allem bekannt für kantige Kombis, setzt der schwedische Autohersteller auf das «E» in der Modellpalette – und das mit E-e-erfolg, wie auch ein Blick auf das letzte Jahr zeigt.

AC («Alternating Current») bezeichnet das Normalladen mit Wechselstrom, wobei eine «On-Board-Unit» diesen in Gleichstrom umwandelt. Beim DC- oder Schnellladen («Direct Current») übernimmt ein in der Ladestation integrierter Gleichrichter diese Umwandlung, was die Ladezeiten verkürzt. Das jüngste Powerpaket der Ladearten ist der «High Power Charger» (HPC), der Leistungen von 150 bis 350 kW erbringt und damit E-Flitzer innert fünf Minuten mit Energie für bis zu 100 Kilometer speist.

Hybrid

Hybride kombinieren zwei Antriebe: Einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor, die das Auto je nach Fahrsituation einzeln oder im Zusammenspiel antreiben. Unterkategorien davon sind der «Mild Hybrid», der mit Unterstützung eines Elektromotors, jedoch nie rein elektrisch fährt, und der Plug-in-Hybrid, der über einen Stecker an einer externen Stromquelle aufladbar ist.

kW und Kwh

In Kilowatt (kW) werden sowohl die Leistungen von Motoren wie auch von Ladestationen angegeben – die elektrische Kapazität der Akkus hingegen in Kilowattstunden (kWh). Wie hoch der Verbrauch ist, hängt zudem von Modell und Fahrstil ab, liegt jedoch üblicherweise zwischen 10 und 20 kWh pro 100 Kilometer. Die Kilowattstunde ist die relevante Masseinheit in der E-Mobilität, vergleichbar mit dem Kraftstoff-Liter bei Verbrennungsmotoren.

Reichweite

Die Reichweite bezeichnet, wie viele Kilometer das E-Fahrzeug mit einer Akkuladung zurücklegt. Die Hersteller-Werte kommen unter Idealbedingungen zustande, weshalb die effektive Reichweite in der Praxis abweichen kann, beeinflusst durch Fahrstil, Gelände und Klima. Ohnehin ist der Wert eher theoretisch, da der Akku nie komplett entladen werden sollte.

Der Premium-Autobauer «Volvo» gibt Gas – nicht auf der Strasse, sondern für die Strasse: Im zweiten Geschäftshalbjahr 2020 verzeichnete das Unternehmen, das längst das Endes des reinen Verbrennungsmotors verkündete, sowohl das höchste Absatzvolumen wie auch den höchsten Gewinn aller Zeiten. Zurückzuführen ist dieser Erfolg auf die elektrifizierten Modelle, die mit einem Plug-in-Hybrid- oder einem reinen Elektroantrieb ausgestattet sind: Weltweit hat sich deren Anteil gegenüber 2019 verdoppelt, wobei in Europa die an der Steckdose aufladbaren Fahrzeuge rund 30 % ausmachen. Einer der herausragenden Fahrgrössen dieser Flotte ist der «XC60»-Plug-in-Hybrid. Der Mittelklasse-SUV rollt emissionsarm, doch voller Dynamik dahin, wobei dieser im «Pure»-Fahrmodus auch mal ein «E» drauflegt: Mit einer vollständig geladenen Batterie legt die moderate Sportskanone die Strecke zur und von der Arbeit komplett elektrisch zurück. In der Variante «Polestar Engineered» erhält der «XC60» – wie auch seine Verwandten «S60» und «V60» – eine Kraftkur: Durch diese Software steigt die Systemleistung um 15 PS (10 kW) auf 405 PS (298 kW) und das Drehmoment auf 670 Nm. Schlichte Message hinter den komplexen Zahlen: Fahrspass pur! Entwickelt von der hauseigenen Performance-Marke «Polestar», optimiert das Upgrade die Leistung für Motorsteuerung, Getriebe, Fahrwerk und Räder. Natürlich hat es der E-SUV nicht nötig, mit dieser Power zu protzen und seine Front hoch zu tragen: Nur kleine vierzackige PolarsternSignete auf dem Kühlergrill und der Heckklappe verraten, mit welchem skandinavischen Star der Stunde man es zu hat. Dies markiert längst nicht das Ende der Entwicklungen: «Volvo» treibt die Austüftlung von alternativen Antrieben weiter voran, jüngst mit der Eröffnung eines weiteren Labors im Shanghai. – Dazu würde es noch ein paar weitere passende Es geben: edel und emissionsarm, endlich!

Wie ein Schrittzähler, der Menschen zu mehr Sport animiert, regt die Smartphone-App «Volvo On Call» Nutzer zu nachhaltigerem Fahren an, indem sie über die elektrisch und damit lokal emissionsfrei zurückge den Strom- und Kraftstoffverbrauch sowie den CO informiert. volvocars.com

Weitere Infos: Aaretal Garage Bernstrasse 91-93 Münsingen aaretal-garage.ch

YES,

WE (TAY)CAN!

Während das Interesse an E-Autos und die LadestationenDichte steigen, vollendet Porsche die Elektrifizierung: Warum dieser Sportwagen mit 625 PS eine «Ekone» ist.

Noch vor Jahren undenkbar, heute alltäglich: Elektrische Autos sind keine Liebhabereien für Wollpulli tragende Ökos mehr. Mehr noch: das «E» ist in der Edelklasse angekommen. Der Stuttgarter Sportwagenbauer setzt nicht «hybridherzig» auf Elektro, sondern voll und ganz. Der erste Porsche mit «elektrifizierter Seele» ist neuer Nürburgring-Rundenrekordhalter unter den viertürigen E-Fahrzeugen. Nicht zuletzt, weil der «Taycan Turbo S» innert 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigt – und dies mehrmals nacheinander. Nebst seiner Sportlichkeit sind es die unverwechselbaren Designmerkmale, die den «Taycan» sowohl für eingefahrene Porsche-Fans wie auch für erst kürzlich eingespurte Alternativ-Enthusiasten anbetungswürdig machen. Doch die Optik ist nicht bloss eine «Äusserlichkeit», sondern hat es in sich: Durch die schnittige Form ist der Luftwiderstand geringer und damit auch der Verbrauch – und das bedeutet mehr Reichweite. Rund 400 Kilometer beträgt diese – bei den neusten Vertretern der Modellfamilie, die Porsche Anfang 2021 vorstellte, sind es gar bis zu 484 Kilometer. Denn die einstöckige Performance-Batterie mit einer Bruttokapazität von 79,2 kWh gibt es auch als zweistöckige Plus-Variante. Aus dem Stand heraus beschleunigt der «Taycan» in 5,4 Sekunden von 0 auf 100 km / h. Auf jeden Fall schneller als ein junger Hengst; der Name «Taycan» stammt aus dem Türkischen und bedeutet so viel wie «lebhaftes Fohlen». Es kommt nicht von ungefähr, dass Porsche die E-Autobranche auf Trab hält: Unternehmensgründer Ferdinand Porsche konstruierte bereits 1898 ein von einem achteckigen Elektromotor angetriebenes Fahrzeug, Jahre später einen elektrischen Radnabenmotor und schliesslich das erste funktionsfähige Hybridautomobil der Welt, der «Semper Vivus». 120 Jahre später haben die Autobauer diese lebhafte Seele dem «Taycan» eingehaucht, der ungestüm und unermüdlich in die Zukunft galoppiert – auch über lange (Renn-)Strecken.

Weitere Infos und Probefahrten: Porsche Zentrum Bern, Hallmattstrasse 10, Bern. porsche-bern.ch

5 Fragen an …

Andreas Steffen, Geschäftsführer «Porsche Zentrum Bern», über das Fahrgefühl im «Weltauto des Jahres 2020», hochtrabende Konkurrenz und Reichweiten, die «weit genug reichen».

Wie fühlt es sich an, den neuen «Taycan» zu fahren? Futuristisch! Die Einbaulage der Performance-Batterie trägt zu einem niedrigen Fahrzeugschwerpunkt bei, was das sportliche Fahrgefühl intensiviert. Zudem entfaltet der E-Motor seine Leistung unmittelbar per Knopfdruck. Man schwebt so kraftvoll, aber geräuschlos dahin, dass ich an den Science-Fiction-Film «I, Robot» denken muss (schmunzelt). Übrigens hat Porsche eine Geräuschkulisse designt, die nicht die Benziner imitiert, sondern eigenständig klingt.

Viele setzen auf Hybrid – ist die Zeit wirklich reif für vollelektrische Autos?

Ja, das zeigt schon allein die enorme Nachfrage! Die mit 400 Kilometern hohe, rein elektrische Reichweite dürfte den Wandel beschleunigen, weil das für den täglichen Normalgebrauch längstens ausreicht. Welch ein Komfort, jeden Morgen in sein vollgeladenes Auto einzusteigen!

Noch immer halten viele das Laden für eine Knacknuss – unbegründet?

Bei einer so hohen Reichweite ist man selbst mit 99 % aufgeladener Batterie sorgenfrei im Alltag unterwegs. Der «Taycan» ist das erste Serienfahrzeug mit 800-Volt-Technologie, wodurch sich die Batterie mit höheren Strömen und somit besonders effizient laden lässt. An entsprechenden Ladesäulen, deren Anzahl stetig steigt, «tankt» man innert fünf Minuten Energie für bis zu 100 Kilometer. Der «Taycan» wird oft als Kampfansage an «Tesla» verstanden, stimmt das?

In meinen Augen leistete «Tesla» zwar eine Pionierleistung, hat diese aber nicht zu Ende konzipiert, was beispielsweise Performance-Defizite offenbaren. Porsche hat die E-Serien bis ins Detail neu durchdacht und setzt mit erlesenen Materialien und sorgfältiger Verarbeitung auf ein sinnliches Interieur-Erlebnis – dagegen wirkt ein «Tesla» geradezu nüchtern-funktional. Porsche bietet derzeit den einzigen vollelektrischen Sportwagen!

Inwiefern hat die Pandemie die Elektromobilität beeinflusst?

Allgemein hat Corona die Digitalisierung vorangetrieben, was sich auch auf das Interesse an E-Antrieben auswirkt. Bemerkenswert ist, dass die Leute während der ersten Welle eher auf Altbewährtes bauten. Im Spätsommer drehte die Stimmung: Die Lust auf Neues, Nachhaltiges ist gestiegen – und damit auch die Nachfrage nach E-Modellen.

NACHHALTIG AUSSUVERN

Es gibt Dinge, die dürfen sich ruhig im Übermass entwickeln: Luxus, Sportlichkeit und Fahrtechnologien zum

Beispiel, sagten sich die Konstrukteure des «Jaguar F-PACE SVR».

GAS TANKEN –STATT GEBEN

Ein Drittel der CO2-Emmissionen in der Schweiz stammen aus fossilen Treibstoffen des Strassenverkehrs. Um diese zu reduzieren, bietet sich neben der Elektroauch die CNG-Mobilität («Compressed Natural Gas») an. Autofahren mit Erdgas ist klimaschonend, mit Biogas gar nahezu klimaneutral: Die Menge an CO2, die das Fahrzeug ausstösst, wurde zuvor der Atmosphäre beim Wachstum der Rohstoffe entzogen. Die Reichweite von Autos, die mit CNG und Biogas angetrieben werden, beträgt bis zu 500 Kilometer, wobei sie noch über einen Benzintank als Reserve verfügen. In der Schweiz existieren bereits rund 150 CNG-Tankstellen – die Treibstoffkosten sind rund 25 % tiefer als bei Benzin und Diesel. cng-mobility.ch

66 687

So viele Fahrzeuge mit Alternativ-Antrieb sind im Jahr 2020 auf die Schweizer Strassen gekommen, dies sind 63,8 % mehr als im Vorjahr. Der Anteil im Dezember – der Kalendermonat mit den meisten Neuzulassungen – an Hybrid-, Elektro-, Gas- und Wasserstoffmodellen hat sich von 21 % auf 42,4 % mehr als verdoppelt. Dieses Höchstergebnis hebt die Marktanteile für das Gesamtjahr 2020 nochmals an und führt zum Alternativ-Rekordwert von 28,2 %. Somit fährt hierzulande rund jeder fünfte Neuwagen elektrisch. (Quelle: auto-schweiz)

Der Namenszusatz «SVR», den das neuste Modell der F-Pace-Baureihe aufweist, verrät schon: Es handelt sich um etwas Spezielles. Denn das Kürzel steht für «Special Vehicle Racing», die Spezialitätenabteilung des Luxus-Autobauers. Über 4,73 Meter offenbart sich was dabei herauskommt, wenn sich die Briten der Leistungssteigerung hingeben: Die Neuauflage präsentiert sich schneller, dynamischer und ausgefeilter. Das «Jaguar SV»-Team hat die sportliche Speerspitze auf ein neues Niveau gehoben; mit neuer Hardware, Elementen der elektronischen Fahrzeugarchitektur «EVA 2.0», motorsportinspirierten Finessen und fortschrittlichsten Technologien. Ausgerüstet mit dem Fünfliter-V8-Motor, der von einem Kompressor aufgeladen wird, leistet der potente Perfomer 550 PS und beschleunigt in 4,0 Sekunden auf 100 km / h. Parallel zu den verbesserten Drehmoment- und Beschleunigungswerten sanken die CO2-Emissionen. Um die Aufzählung an Feinheiten nicht überborden zu lassen, bringt es Paul Barritt, leitender Programmingenieur auf den Punkt: « tausende von Detailänderungen haben den ‹FPace SVR› auf das nächsthöhere Niveau gebracht». Für die Optik liessen sich die Designer vom Rennsport anregen: Aussen mit neuem Frontstossfänger, der den Auftrieb an der Vorderachse senkt, innen mit exklusiven Materialien für ein sportlich-luxuriöses Cockpit. Darüber hinaus ist der neue Premium-SUV auch als «Mild»- oder Plug-in-Hybrid erhältlich. Geladen, getan: Weg vom Stecker, auf zu neuen Ufern … und die -Fahrfreude quellt über!

Weitere Infos: Emil Frey, Milchstrasse 3, Bern-Ostermundigen. emilfrey.ch

und los! Der Fünfsitzer mit vier Schlafplätzen und gut ausgerüstetem Küchenblock bietet viel Komfort –in der «Plus»-Variante sogar mit integriertem Toiletten-Bereich.

«STÜR

MI FURT VO HIE!»

Wer mit dem Camping-Trend mitgehen will, braucht einen, der mitmacht: Der vielseitige Vabagund «Ford Nugget». Und es scheint, als gehöre einem die Welt.

KURS-TIPP

Warm-up für die Ferien

Wie lang ist länger? Rein ins Abenteuer – und abenteuerlich in die Kurve? Im Fahrtraining lernen Wohnmobillenker ihr Fahrzeug realistisch einzuschätzen, richtig zu rangieren und Blicktechnik sowie Fahrstil zu verbessern. (Kursdaten im Fahrzentrum Niederstocken: 16.4., 21.4., 24.4. u.v.m.; ab Fr. 340.– p. P.). tcs.ch

Ob vom Belpmoos, aus Muri oder Gwatt – nach dem nie enden wollenden Nischendasein Sehnen sich viele nach Weite, ganz nach der Prämisse: «Stür mi furt vo hie!». Nur: «Glych wenn u wie» ist es nicht ganz – am besten jetzt sofort, am besten im Reisemobil «Ford Nugget», das es nun auch in der Schweiz gibt. Der Vagabund auf vier Rädern kennt Europa längst aus unzähligen Touren, gesteuert von reiselustigen Camping-Fans, längst zählt es zu den Klassikern unter den Reisemobilen. Was nicht heisst, dass es stehenbleibt – also, wenn überhaupt, dann nur an den lauschigsten Plätzen und nur, solange es gefällt. Ford hat die neue «Nugget»-Generation umfassend überarbeitet: Die drei Versionen unterscheiden sich in Bezug auf Radstand, Hoch- oder Aufstelldach und WC-Bereich. Die Wohmobilbauer setzten dem «Plus»-Modell, das über eine sichtgeschützte Toilette verfügt, pünktlich zum Sommer eine «Krone» auf: Das Aufstelldach, welches das Parkplatzfinden in Tiefgaragen vereinfacht, eine Dachgepäckträger-Installation ermöglicht und im Innenraum noch mehr Kopffreiheit schafft. Alle Versionen sind vollwertige

(D)IMMER DAHEIM «Guidelight» ist das Schweizer Taschenmesser unter den Lampen: Mit einem Schlag auf die Kugel erhellt die dimmbare LED-Lampe die Umgebung. Sie lässt sich via Micro-USB mit Energie aufladen, die ausreicht für zehn Stunden hellste Helligkeit. varon.ch

Fünsitzer, die ein komfotables Nachtlager für vier erwachsene Personen bieten. Weiter verfügen die mobilen Zuhause über fortschrittliche Fahrer-Assistenzsysteme und einen effizeinten «EcoBlue»-Turbodiesel-Motor, dank dem man seltener tanken muss. Gut zu wissen, aber ehrlich: Wen interessiert das, wenn man gerade den Blick über den See schweifen lässt, in dem sich die Abendsonne spiegelt? Der «Ford Nugget» macht das Seeufer so bequem wie das eigene «Home», … in das man vorläufig nicht zurückkehren mag

Weitere Infos: Schönegg Garage Oberlandstrasse 54, Spiez schoenegg-garage.ch

FÜR DEN ÜBERALL-LUNCH

Die isotherme Lunchbox aus spülmaschinenfestem Edelstahl hält Suppen, Salate und Snacks für fünf Stunden warm oder kalt. Kompakt und leicht ist sie einfach zu transportieren. rrrevolve.ch

Fr. 35.–
Fr. 119.–

FÜR ALLES RUND UM DEN

PERFEKTEN TAG

«Swiss Wedding» ist das führende Schweizer Hochzeitsmagazin und das einzige mit konsequenter Ausrichtung der Inhalte aufs Heiraten in der Schweiz. Unsere Leserinnen und Leser sind Paare, die sich auf den schönsten Tag ihres Lebens vorbereiten und dabei Inspi ration sowie Information suchen. Aber nicht nur Heiratswillige, sondern auch deren Angehörige und Hochzeitsdienstleister in der Schweiz

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DER GROSSE TRAUM

VOM FLIEGEN

Wer hätte gedacht, dass aus einer zufälligen Begegnung zwischen Papa This und Jorim eine Freundschaft entsteht? Die lebendige Bildergeschichte über die Leidenschaft des Fliegens, beruht auf einer wahren Begebenheit.

Als Pilot hoch über den Wolken durch die Lüfte gleiten, die Welt von oben sehen und die Freiheit geniessen – wer hat nicht schon davon geträumt? Im Buch rückt dieser Traum für den elfjährigen Jorim dank Papa This in greifbare Nähe. Schnell entsteht eine Freundschaft zwischen dem «grossen» und dem kleinen Buben, die sich per Zufall beim Pilgern auf dem Jakobsweg kennen und schätzen gelernt haben.

Papa This erklärt dem interessierten Jorim in einfachen Tipps aus der Flugpraxis, wie ein Flugzeug abhebt, fliegt und sicher wieder landet. Oder wie man sich mit Fleiss und Kenntnis von Flugtechnik zu einem geschickten Piloten mausert. Doch als Jorim plötzlich in eine lebensgefährliche Situation gerät, muss er das Flugzeug auf einmal mutterseelenalleine manövrieren und landen! Ob Jorim die Lektionen verinnerlicht hat und die heikle Lage heldenhaft meistern kann?

Der Inhalt des zweiten illustrierten Kinder- und Jugendbuches von Matthias F. Steinmann ist an eine wahrhaftige Begegnung

angelehnt. «Es geht darum, einem flugbegeisterten Knaben die Fliegerei so nahe zu bringen, dass sie für ihn realistisch wird», erklärt der Autor. Neben der Flugleidenschaft verbindet den Autor im Buch sowie im echten Leben eine grossväterliche und hingebende Fürsorge mit Jorim aus Brienz. Diese authentische Geschichte wird durch die farbigen Cartoons von Kunstschüler Noé Barcos stimmungsvoll illustriert und erlebbar gemacht. «Flieg, Jorim flieg!» von Matthias F. Steinmann spricht kleine und grosse «Träumer» gleichermassen an und eignet sich deshalb zum Vorlesen. Schliesslich verbindet doch die Fantasie frei durch die Lüfte zu schweben Generationen – wie Papa This und Jorim im Buch auf bewegende Art beweisen.

WIN

VERLOSUNG

Zu gewinnen gibt es eines von fünfzig Büchern «Flieg, Jorim flieg!» im Wert von je Fr. 29.–.

Wer die Wettbewerbsfrage richtig beantwortet, nimmt an der Verlosung teil: Wo lernen sich Papa This und Jorim per Zufall kennen?

Teilnahme: Lösung und Kontaktangaben per E-Mail mit dem Betreff «Flieg, Jorim flieg!» senden an: wettbewerb@mis-magazin.ch

Einsendeschluss: 30. April 2021

Die Gewinnerinnen und Gewinner werden nach der Reihenfolge des Maileingangs berücksichtigt. Persönliche Gewinnbenachrichtigung. Keine Korrespondenz. Keine Barauszahlung.

DER HAUSBERG UNTER DEN

VERLAGEN

Zum 30-Jahre-Jubiläum ihres Verlags blättert Annette Weber-Hadorn die Chroniken auf und blickt in die Zukunft: Vom Ein-Frau-Betrieb zu einem der grössten Schweizer Sachbuchverlage, der früh neue Medien nutzte.

«Eigentlich müsste hier ein Teamfoto hin!», sagt Annette Weber-Hadorn gleich zu Anfang des Gesprächs über das Verlagsjubiläum, «denn ohne das Team wäre der Verlag nicht das, was er heute ist». Doch mit Teamfotos ist es immer so eine Sache … Insbesondere, wenn das Team wie jenes des «Werd & Weber Verlag» aus über dreissig «Tuerinnen» und Machern besteht – und derzeit im Homeoffice ist.

Als sich Annette Weber-Hadorn vor über dreissig Jahren selbstständig machte, hatte die in Bern aufgewachsene Bernburgerin weder Grafiker noch Texterinnen oder Lektoren an ihrer Seite: Als 29-Jährige startete sie ihr Kommunikationsbusiness auf eigene Verantwortung; damals wie heute kann sie auf die Unterstützung ihres Ehemannes Dr. med. vet. Theodor Weber zählen, der den Verwaltungsrat präsidiert. Unternehmerische Tatkraft treibt sie an, was sich schon dazumal zeigte, als sie ihre erste Verlagssoftware mangels finanzieller Möglichkeiten kurzerhand selbst programmierte. Seit ihren Anfängen im Jahr 1991 wirkt sie vom Thunersee-Ufer aus. «Seit Tag eins nahe dem See und den Bergen zu arbeiten, ist mein grosses Glück, wobei ich auch den City-Trubel zu schätzen weiss», sagt die Unternehmerin dankerfüllt.

«WER IM
HEIMMARKT
NICHT BESTEHT, DEM GELINGT ES
AUCH IM REST
DER WELT NICHT.»
Annette

Standort als «grosses Glück» Es scheint, als wirken Ruhe und Ungestörtheit des südlichsten Teils von Thun, wo die Mitarbeitenden ihre Mittage sommertags im Bonstettenpark verbringen und den Feierabend mit einem Spaziergang im Naturschutzgebiet «Gwattmösli» einläuten, sich positiv auf die Produktivität aus. Mit 100 bis 120 druckfrischen Neuer-

scheinungen pro Jahr zählt der «Werd & Weber Verlag» zu den grössten Sachbuchverlagen des Landes, der den Umsatz so gut wie vollständig in der Schweiz erwirtschaftet. Von dieser – im wahrsten Sinne des Wortes –«Band-Breite» zeugen die beeindruckenden Bücherwände im Verlagshaus; so hoch, dass die Besuchenden staunend bis zur Decke hochblicken. Ob Wanderlustige, Biografie-Interessierte oder Krimifans – sie alle können hier den fesselnden Buchrücken zücken und ihre Nase neugierig zwischen die designten Deckel stecken, bis der Mond über dem Niesen aufgeht… Zwischen den Hüllen sind Worte gesetzt, verfasst von Schweizer Autorinnen und Autoren. Augen(ge-)fällig sind zudem die zahlreichen bild- und illustrationsstarken Werke aus und über die Region wie «Natur mit Latour», «Kulturwege Schweiz» oder «Der Niesen im Spiegel der Kunst». Dies rührt daher, dass es für Annette Weber-Hadorn eine «Herzensangelegenheit» ist, «die teils schlummernden Schätze und die Schönheit der Schweiz hochleben zu lassen». Eine Liebe, die sie privat mit einer Kunstsammlung und einer Art Fototagebuch ausdrückt: «Die verewigten Momentaufnahmen sind eine Bereicherung; sie halten die Erinnerungen lebendig.» Geschehnisse oder Geschichten in verschiedenster Form für die Ewigkeit festzuhalten, treibt sie seit jeher an. «Die Nationalbibliothek hütet Druckwerke aus dem 16. Jahrhundert, also wird man unsere Bücher auch in vierhundert Jahren noch betrachten…», führt sie einen Gedanken aus, der ihr sichtlich gefällt. Sie zieht den Vergleich zu Online-Texten, die nach kurzer Zeit überschrieben oder gar gelöscht werden…

«ES GIBT KAUM ETWAS, DAS BESTÄNDIGKEIT SCHÖNER VERKÖRPERT ALS EIN BUCH, IN DEM JAHRELANGE ARBEIT STECKT.»

Annette Weber-Hadorn

1 Sie hält die Fäden zusammen wie der Einband die Seiten: Verlegerin Annette Weber-Hadorn machte sich 1991 selbständig, zeitgleich mit dem Aufkommen des revolutionären «Macintosh». Ihr als Familienunternehmen geführter Verlag feiert 2021 das 30-Jahre-Jubiäum. 2|3 Ort des Entstehens: Im Gwatt kreiert ein dreissigköpfiges Team Druckwerke wie Zeitschriften, Bücher oder Postkarten, die alle Zeit überdauern. 4 Über 100 Buchtitel pro Jahr: Die Themenfelder reichen von Genuss, Natur und Freizeit bis zu Biografien über wegweisende Persönlichkeiten wie Daniel Koch.

«PERSÖNLICHKEITEN ZU ERMÖGLICHEN, SICH IN BÜCHERN WIDERZUSPIEGELN, IST BEIDSEITIG BEGLÜCKEND.»
Annette Weber-Hadorn

Ehen mit Autoren währen lange Ein Highlight sei einerseits, wenn es gelinge, ein neues Thema auf den Buchtisch zu bringen, wie beispielsweise den «Alpbeizli-Führer» oder den «Gummiboot-Führer». Andererseits auch, Persönlichkeiten zu ermöglichen, sich in Büchern widerzuspiegeln. «Das ist beidseitig beglückend», so die Bernerin, die jährlich rund 500 Manuskripte sichtet – heute digital, dazumal als Blätterstapel auf dem Pult. Entscheidungen fällt sie auf Empfehlung ihrer Schwester Madeleine Hadorn, der erfahrenen Lektorin im Familienbetrieb. «Nur etwa 26 eingereichte Projekte kommen zur Umsetzung, denn den Grossteil initiieren wir selbst», veranschaulicht Annette Weber-Hadorn. «Die Ehen mit Autorinnen und Autoren halten lange», stellt sie fest, denn auf ein erstes Buch folgen oftmals weitere. «Dabei ziehen gut und gerne fünfzehn Jahre ins Land, wobei Freundschaften entstehen.» Nicht selten gehen an der Gwattstrasse «Den-kenne-ichdoch!»-Charakterköpfe ein und aus, wie Hanspeter Latour, Adolf Ogi oder Daniel Koch. Zu ihrem Netzwerk, das sie seit jungen Jahren pflegt, zählen wegweisende Persönlichkeiten wie etwa François Loeb. «Er hat mich das kreative Denken gelehrt», erinnert sich Annette Weber-Hadorn zurück an ihre allererste Anstellung in der Kommunikationsabteilung von «Loeb».

Sehnsucht nach papierener Beständigkeit

Diese Denkweise führte dazu, dass der Verlag seine Autorinnen und Autoren bald auch «zwischen den Zeilen» betreute: Mit Vernissagen, Flyern, Social Media und einem eigenen Buch-Onlineshop, den es schon seit 2007 gibt. «Ich betrachte das Online-Business als zentrales Instrument für die Vermarktung von Print, aber niemals als Ersatz.» Schliesslich wagte sie den Schritt zu eigenen Magazinpublikationen: «Es ging mir auch darum, anhand von eigenen Produkten zu beweisen, was am Markt erwünscht ist.» Den Verlag mit mittlerweile zwanzig Zeitschriften wie «ThunerseeLiebi», «MIS MAGAZIN» oder «Swiss Wedding» leitet seit diesem Jahr ihr Neffe, Dyami Häfliger. Gerade das letzte Jahr habe bei Schweizerinnen und Schweizern die Sehnsucht verstärkt, die bildschirmmüden Augen mit gedruckten Genüssen zu verwöhnen.

1991 Gründung des Buch- und Zeitschriftenverlages und der Kommunikationsagentur «Weber» im Homeoffice

1992 Übernahme der Thuner Kommunikationsagentur «Glob-ad-Vision» mit fünf Mitarbeitenden. Erste Bücher erscheinen.

1993 Umzug an die Seestrasse 26 in Thun.

1996 Bezug des Neubaus an der Gwattstrasse 125 in Thun.

1997 Erste Ausgabe «Spiez Info»

1998 Erste Ausgabe «Bödeli Info»

1999 Der Buch-Bestseller «Das Hochwasser am unteren Thunersee» erscheint.

2005 Erste Ausgabe «Thun-Magazin»

Weiterhin setzt Annette Weber-Hadorn mit ihrem Familienunternehmen auf den Heimmarkt: «Regionalität ist ein nachhaltiger Trend, der seit fünfzehn Jahren anhält – und dessen Gipfel längst nicht erreicht ist.»

Was der Niesen für das Berner Oberland ist, ist «Werd & Weber» für die hiesige Verlagslandschaft: ein Wahrzeichen.

«ICH BETRACHTE

DAS ONLINE-BUSINESS ALS ZENTRALES INSTRUMENT FÜR

DIE VERMARKTUNG VON BÜCHERN.»

Annette Weber-Hadorn

2008 Bezug der zweiten Geschäftsstelle in Spiez. Die Buchserie «Alpbeizli-Führer» startet mit total 11 Ausgaben in verschiedenen Regionen, inkl. App und Website.

2009 Erste Ausgabe «Brienz Info»

2012 Übernahme des Zürcher «Werd Verlag» (ehemals «Tamedia») mit fünf Mitarbeitenden.

2014 Bezug des neuen Geschäftsgebäudes an der Gwattstrasse 144 in Thun, dadurch Aufgabe des Büros in Spiez. Die Buch-Bestseller «Gummibootführer», «Veloland» und «Thierry Carrell: Von Herzen» erscheinen.

2015 Erste Ausgabe «ThunerseeLiebi» Der Buch-Bestseller «Unser Dölf» erscheint.

2017 Erste Ausgabe «BärnLiebi»

2020 Übernahmen der Zeitschriften «MIS MAGAZIN», «Hotelier» und «Swiss Wedding».

Der Buch-Bestseller «Daniel Koch –Stärke in der Krise» erscheint.

2021 Übernahme der Zeitschrift «BärnMagazin»

«WERD & WEBER VERLAG» IN ZAHLEN

Pausenbrote

für Herz und Seele

so nennt Sabina Schwaar ihre Werke, die durch die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Coronavirus entstanden. Die Solothurnerin pflückte dafür sogfältig «hochvirulente» Pusteblumen, fixierte und bestickte sie, um daraus fragile Poesie zu schaffen – «Gefangen» ist eine zeitgenössische Metapher – eine Augenweide mit Tiefgang. Die kleinen bis lebensgrossen Keramik-Figuren von Doris Althaus bereichern die Ausstellung.

Muri b. Bern, muri-art.ch

BIS 30. JUNI

Hommage an Heldinnen

Am 7. Februar 1971 war es endlich soweit! –Schweizer Frauen erhielten das Stimmund Wahlrecht. Auf den Tag genau 50 Jahre später startete die Freilichtausstellung in den Gassen der Berner Altstadt: 52 Porträts von herausragenden Pionierinnen der Chancengleichheit aus allen Kantonen prangen an den Hausfassaden zwischen Münstergasse, Herrengasse und Münsterplatz und laden zu einem denkwürdigen Spaziergang ein.

Gutes Gewissen hat Stil

«#whomademyclothes – wer macht meine Kleider?» Unter diesem Motto findet erneut die «Fashion Revolution Week» in Bern statt. An diesem Erlebnis- und Mitmach-Event zeigen Modeaktivisten Alternativen zum unreflektierten Kleiderkonsum auf – denn: Bern hat Stil und Gewissen. Die Aktionswoche beginnt mit einem digitalen Expertenmarkt, an dem man mit Vertretern der Modeindustrie diskutieren kann. Nachhaltigkeitsbewusste können auch handeln – sprich: selbst Hand anlegen: In Workshops geht man der konstruktiven Kunst des Flickens und Upcyclings auf die Naht, beim Kleidertausch und Pop-up-Märit wagt man sich verschiedene Stile und lernt nachhaltige Berner Labels kennen. Die vielfältigen Veranstaltungen bringen die Welten von Fashion und Fairness auf einen gemeinsamen Nenner: Nachhaltigkeit. Bern, fashionrevolution.ch

21. MAI – 4. JULI

Kreativ Geformtes zum Besten geben

MAI BIS AUGUST

Von der Kraft der Pflanzen…

Heilpflanzen werden schon seit Jahrhunderten als Hausmittel bei verschiedenen Leiden eingesetzt. Sandra Breu-Oberli, Pflegefachfrau und Wildpflanzenspezialistin, teilt ihr Wissen gerne in vielseitigen Kursen und nimmt Interessierte unter anderem mit auf einen lehrreichen Wildpflanzenspaziergang vor der Haustüre. Dabei lernt man einheimische Wildund Heilpflanzen kennen, die essbar sind Thierachen, heilpflanzenwerkstatt.ch

7. & 11. APRIL

Im «alltäglichen» Rausch

Der Verein «Aquilegia», der seit 1988 eng mit dem Botanischen Garten der Universität Bern zusammenarbeitet, führt Interessierte in die faszinierende und vielfälitige Welt der alltäglichen völlig «legalen Drogen» ein. Im April führt Botanikerin Katja Rembold während einer Stunde durch den «Rauschgarten» und verrät, was an Weisheiten wie «Schokolade macht glücklich» und «Koffein macht wach» wirklich dran ist Bern, botanischergarten.ch

APRIL BIS OKTOBER

Bern, hommage2021.ch

«Endlich!», muss es den Initianten und allen begeisterten Gästen der «Bestform» entfahren sein. Nachdem die «Berner Design Stiftung» ihre Ausstellung, die Einblick in das Berner Designschaffen gewährt, 2020 absagen musste, wartet sie dieses Jahr mit gleich drei Schwerpunkten auf. Erstens: Der «Berner Design Preis», der heuer an die Keramikdesignerin Margareta Daepp geht. Zweitens: Vierzehn Projekte von geförderten Kreativen, darunter der Bieler Modedesigner Luca Xavier Tanner, die Illustratorin Nina Schwarz (s. Bilder oben) und Marc Gerber, der seine Neuinterpretation des Bauernstuhls präsentiert. Drittens: Objekte aus der kantonalen Sammlung für angewandte Kunst zum Thema «Vom Wunderkabinett zum Sammlungskonzept». Der vierte Grund, der dazu bewegt, durch das «Kornhausforum» zu wandeln ist: Die helle Freude, für die das hiesiges Designschaffen in seiner ganzen Vielfalt sorgt! Bern, bernerdesignstiftung.ch

Gekonnte Geflechte

Körbe oder geflochtene Behältnisse sind etwas alltäglich Nützliches, doch wie entstehen sie eigentlich? Die Sonderausstellung «Geflochtenes in der Kunst» geht dieser Frage nach und inszeniert Flechtwerke mit deren historischen Abbildungen auf Gemälden, Kunstkarten und Fotografien. Betrachter mit Blick fürs Detail werden sich in der Palette aus Formen, Flechttechniken und Materialien verlieren Thun, flechtereien.ch

Bilder: Nina Schwarz

Es blühe die Fantasie!

Was wäre der Frühling bloss ohne Blumen … In der «Kleinen Orangerie», von «Stadtgrün Bern» in der Elfenau, können Freunde des Blühenden unter fachlicher Anleitung ihrer Fantasie freien Lauf lassen und passend zur Saison eigene Werke binden oder stecken. Das ganze Jahr über bietet das Team von «Stadtgrün Bern» Floristikkurse zu verschiedensten Themen an und steht unterstützend mit Rat, Tat und Bindedraht zur Seite. So gelingt auch «grünen» Anfängern ein romantischer Rosenkranz am 26. Mai oder ein zauberhafter Rosentraum in der Glasschale am 9. Juni (Fr. 60.– p. P. exkl. Material, Anmeldung erforderlich: blumen@bern.ch).

Orangerie Elfenau, Bern

BIS

10. APRIL

Ein Hoch auf Fashion von hier «Mode Suisse» präsentiert, verbindet, diskutiert und verkauft Fashion aus der Schweiz. Halbjährlich finden Events in Zürich, Paris, Genf und New York statt und öffnen so neue Boutique- und Schranktüren für hiesige Designschaffende. Nachdem im Februar bereits eine Show und der etablierte «DACH Showroom» mit Designern wie «YVY», Nina Yuun und Luca Xavier Tanner digital stattgefunden haben, hoffen die Veranstalter um Initiant Yannik Aellen natürlich, den erstmaligen Pop-up-Store «Sélection Mode Suisse chez Jelmoli» wie geplant mit einigen kleineren Events durchführen zu können. Dort wartet eine Auswahl an virtuos durchdachten Kleidungsstücken, stylischer Inneneinrichtung und Düften von Labels wie «After Work Studio», «In’n’out Fragrances» wie auch «Nomadissem» nur darauf, sofort entdeckt und lange geliebt zu werden.

Zürich, modesuisse.com

16. MAI

Reizvolle Raritäten

Wer sich an den kulturhistorisch wertvollen, alten Zierpflanzensorten im «ProSpecieRara»-Schaugarten in der Elfenau erfreut, für den ist der Zierpflanzenmarkt garantiert eine nicht zu entwurzelnde Grösse in der Agenda. Denn rund zwanzig Gärtnereien und Saatgutproduzenten bieten hier genau eine solch seltene Sortenvielfalt an und bewahren sie vor der Vergessenheit. Beim Marktbummel sammelt man Inspirationen, womit man Garten oder Balkon verschönern könnte oder geniesst einfach die füllige Atmosphäre, denn die bunte Palette und die lieblichen Düfte dieser Raritäten umgarnen einen. Am Zierpflanzenmarkt von 9 bis 16 Uhr geraten nicht nur Geranien-Liebhaber in Verzückung

Stadtgrün Bern, prospecierara.ch

26. MAI / 9. JUNI
Valentina Neusmeister in «Amorphose» an der «Mode Suisse Edition 19» in Zürich.
Foto: Alexander Palacios; Make-up: MAC Cosmetics; Haare: Charles Aellen Company

LESEN SIE

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In welchem Jahr lancierten

Claude Gasser und Stefan Hofer die Kunstdruck-Plattform «Edition3000»?

1 × hochwertiger A2-Kunstdruck inkl. Rahmen aus der limitierten Edition von «Studio Végété» im Wert von Fr. 295.–

Nach wie vielen Minuten im Wasser hält der UV-Schtz des «Skinnies»Sonnengels immer noch an?

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Mitmachen & gewinnen

In welchem Jahr hat die Familie Gygax die erste Filiale von «Bijou les Boutiques» eröffnet?

Einkaufsgutschein, in allen acht Filialen von «Bijou les Boutiques» einlösbar, im Wert von Fr. 250.–

Beantworten Sie eine, zwei oder alle drei Fragen. Senden Sie Ihre Antwort(en) an wettbewerb@mis-magazin.ch oder an die Adresse Redaktion MIS MAGAZIN, Gwattstrasse 144, 3645 Thun / Gwatt. Einsendeschluss ist der 30.04.2021. Viel Spass beim Rätseln!

Teilnahmebedingungen: Wir verlosen die Preise unter allen korrekten Einsendungen. Wir benachrichtigen die Gewinnerinnen und Gewinner persönlich. Keine Korrespondenz. Keine Barauszahlung.

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Als Inspirationsquelle stillt MIS MAGAZIN die Sehnsucht nach Schönem aus der Schweiz. Die Redaktion taucht nach den Perlen aus der Designwelt und schmiedet ein facettenreiches Bijou daraus. Nah am Puls der Kreativschaffenden, inspiriert MIS MAGAZIN mit zeitgeistigen Themenschwerpunkten, Repor tagen und Insider-Tipps.

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Glückspilze aus der Ausgabe Nr. 4

Dora Widmer aus Bern, Marianne Hodel aus Zweisimmen, Therese Stettler aus Aeschi b. Spiez Ronald Böhlen aus Allschwil, Daniel Kast aus Oberglatt

Eine inspirierte Zeit des Aufblühens und bis zur nächsten Ausgabe!

Die Sommeredition zum Thema «Kreisläufe», die sich nachhaltigen Ideen widmet, erscheint am 30. Juni 2021.

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