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Inhalt news&trends Jetzt im Kino
Shaun das Schaf – Spuk im Kürbisfeld
Ab sofort auf DVD
Ein Münchner im Himmel
Coole Bausätze von Revell Legenden auf vier Rädern!
Das FWU im Überblick
Bildung interaktiv und lebenslang
DOK.education für Filmpraxis Filme einfach selber machen!
movie&music Ab 15. Oktober im Kino
Monster Mia
social&media Gaupiano im Interview!
Zwischen Tansania und Österreich
www.issuu.com/webandschool Impressum Verlag / Herausgeber contentpool Verlagsservice Feldkirchner Straße 1d 85599 Parsdorf Fon: +49 89 30789007 Mail: redaktion@webandschool.de Chefedaktion: J. Binz Grafik / Layout: KM Grafik Redaktion: C. Klausner, N. Seibold A. Zabka sowie freie Autoren
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news & trends
© 2026 AARDMAN / STUDIOCANAL
Shaun das Schaf - Spuk im Kürbisfeld Die beliebte Figur Shaun das Schaf stammt von den Machern von „Wallace & Gromit“ und „Chicken Run“ und ist eine der erfolgreichsten Marken von Aardman Animations. Zur großen Freude von Shaun und seinen wolligen Freunden steht auf der „Mossy Bottom“-Farm Halloween vor der Tür. Nur leider zerstört der tollpatschige Farmer kurz vor dem Fest den Kürbisgarten der Schafherde und nun liegt es an Shaun, eine Lösung zu finden! Als dieser daraufhin zum verrückten Wissenschaftler wird, der Farmer urplötzlich verschwunden ist und obendrein noch ein haariges Ungeheuer in den Wäldern von Mossingham umherstreift, ist das Chaos perfekt und alle bereit für ein ebenso lustiges wie aufregendes, neues Abenteuer!
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Ein Münchner im Himmel!
Jetzt auf DVD und Blu-ray
Taxifahrer und Münchner Original Wiggerl landet nach einem Autounfall im Himmel – aber statt Bier und Blasmusik gibt’s hier nur Soja-Manna und Yoga zu Harfenklängen. Ein Albtraum für den aufmüpfigen bayerischen Dickkopf. Damit im Himmel wieder Ruhe und Frieden einkehrt, schickt man ihn kurzerhand mit einer Mission zurück. Wenn er es schafft sein Karma-Konto auf Vordermann zu bringen, darf er auf der Erde bleiben. Allerdings ist Wiggerls Tochter Toni die Einzige, die ihn jetzt noch sehen und hören kann. Für alle anderen ist er Luft. Seine Bitte, ihm zu helfen, schmettert Toni ab – schließlich hat sich
ihr Vater zu Lebzeiten kaum um sie und ihre Mutter gekümmert. Nur mit einer ordentlichen Portion Selbsterkenntnis gelingt es Wiggerl schließlich wieder etwas Vertrauen zurückzugewinnen…
GEWINNE! Hol dir die lustigen Abenteuer von Wiggerl nach Hause! Mach gleich bei unserem Gewinnspiel mit, denn wir verlosen fünf Fanpakete mit Original Blu-Ray! Gehe auf unsere Gewinnspielseite und gib das folgende Stichwort ein: himmel
Legenden auf vier Rädern! Seit 25 Jahren begeistert die Fast & Furious-Reihe Millionen Fans weltweit mit spektakulären Straßenrennen, actiongeladenen Verfolgungsjagden und legendären Fahrzeugen. Was 2001 mit The Fast and the Furious begann, entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Kinofilme aller Zeiten. Passend zum Jubiläum bringt Revell vier der bekanntesten Filmautos als detailgetreue Modellbausätze im Maßstab 1:25 auf den Basteltisch – ein Muss für Filmfans und Modellbauer gleichermaßen. Die aktuelle Revell-Fast-&-Furious-Modellreihe umfasst legendäre Fahrzeuge aus mehreren Filmen. Brians 1995 Mitsubishi Eclipse überzeugt mit detailliertem Turbomotor, und eignet sich auch für Einsteiger. Doms 1970 Dodge Charger mit HEMI-V8, Drag Slicks, Überrollbügel und Feuerlöscher richtet sich an erfahrene Modellbauer. Der 1969 Chevy Camaro Yenko aus „2 Fast 2 Furious“ bietet einen detaillierten 427-c.i.-Motor und zahlreiche Chrom- und Karosseriedetails. Doms 1971 Plymouth GTX aus Teil 8 punktet mit verschiedenen Vergaser-, Rad- und Fahrwerksoptionen. 2027 erscheint Brians Nissan Skyline GT-R 34 im Maßstab 1:16 als werkzeug- und kleberloses Click-System – ideal für Einsteiger!
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news & trends
Das FWU: Bildung interaktiv und lebensnah! (Teil 1) Das FWU „Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht“ ist das Medieninstitut der Bundesländer. Seine Aufgabe ist es, Schulen und Lehrkräfte mit hochwertigen, pädagogisch geprüften Bildungsmedien zu unterstützen. Dazu entwickelt und produziert das FWU unter anderem Filme, interaktive Lernangebote und ergänzende Unterrichtsmaterialien, die direkt im Unterricht, für Hausaufgaben oder zum selbstständigen Lernen eingesetzt werden können. Außerdem baut und betreibt das Institut digitale Plattformen und technische Strukturen, damit Bildungsinhalte einfach, sicher und langfristig zugänglich sind. In Zusammenarbeit mit den 16 Bundesländern und weiteren Partnern trägt das FWU damit zur Weiterentwicklung der digitalen Bildung in Deutschland bei. Andreas Koschinsky ist Geschäftsführer des FWU Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht und beantwortet wichtige Fragen in einem Interview.
Wie entsteht ein Bildungsfilm – von der ersten Idee bis zum Einsatz im Klassenzimmer? Zuerst sehen wir uns die Lehrpläne aller Bundesländer genau an und recherchieren wichtige aktuelle Ereignisse. Natürlich haben wir auch im Blick, was in der Gesellschaft und auf Social Media diskutiert wird. So wählen wir jedes Jahr etwa 60 Themen aus. Dann recherchieren wir zu den Themen und entscheiden uns für eine filmische Umsetzung. Denn jede Filmproduktion sieht anders aus: Manche sind animiert, manche mit echten Schauspielern und andere wie eine Dokumentation aufgebaut. Umgesetzt werden die Filme mit externen Filmproduktionsfirmen. Parallel erstellen wir dazu das Arbeitsmaterial, das aus interaktiven Elementen, Hinweisen für die Lehrkraft und Arbeitsblättern besteht. Nachdem das gesamte Paket durch viele Korrekturschleifen gegangen ist, stellen wir die Produktion zur Verfügung. Welche Themen interessieren Schülerinnen und Schüler heute besonders, wenn es um digitale Bildungsmedien geht? Uns ist wichtig, dass es Spaß macht, mit unseren Produktionen zu lernen. Manche Inhalte sind fest im Lehrplan verankert und
i Weitere Informationen zum FWU findest du unter www.fwu.de
spielen im Alltag von Schülerinnen und Schülern vielleicht zunächst keine große Rolle. Unser Anspruch ist es, auch solche Themen ansprechend zu vermitteln und einen Bezug zur Lebenswelt von Jugendlichen herzustellen. Besonders bei unseren sogenannten Lernabenteuern versuchen wir, über Gamification eine persönliche Verbindung zwischen Lernenden und dem Lerninhalt herzustellen. Auch das Serious Moral Game „DilemmaX“ spricht Jugendliche direkt an: In interaktiven Stories rund um KI-Freundschaft, Verantwortung oder Nachhaltigkeit treffen sie Entscheidungen, die nah an ihrer eigenen Lebenswelt sind. Dabei gibt es kein einfaches Richtig oder Falsch, sondern es geht darum, selbst zu entscheiden, andere Perspektiven kennenzulernen und über Werte ins Gespräch zu kommen. Wie verändert Künstliche Intelligenz die Produktion und Nutzung von Lernmedien? KI kann uns bei der Produktion von Bildungsmedien unterstützen. Zum Beispiel beim Entwickeln von Ideen oder bei einzelnen Arbeitsschritten in der Film- und Postproduktion. Aber KI macht nicht selbstständig einen unserer Bildungsfilme. Unsere Redakteurinnen und Redakteure prüfen die Inhalte und entscheiden, was am Ende veröffentlicht wird. Denn gerade bei Bildungsmedien ist es wichtig, dass Informationen korrekt sind und man nachvollziehen kann, woher sie kommen. Noch spannender wird es, wenn Schülerinnen und Schüler selbst mit KI lernen. Genau damit beschäftigen wir uns in einigen unserer Projekte. Die Idee ist: Eine KI soll nicht einfach möglichst schnell die fertige Lösung ausspucken. Sie soll beim Lernen helfen: etwas erklären, Fragen beantworten und dabei unterstützen, selbst auf eine Lösung zu kommen. Dabei beschäftigen wir uns auch mit wichtigen Fragen: Wie muss eine KI für die Schule funktionieren? Wie schützen wir persönliche Daten? Wie sorgen wir dafür, dass die Antworten der KI möglichst zuverlässig sind? Und was müssen Schülerinnen und Schüler wissen, damit sie KI kritisch und selbstständig nutzen können?
© SARIPICTURE / Sarah Domandl
Was genau macht das FWU Institut für Film und Bild und warum ist es für Schulen wichtig? Das FWU produziert seit über 75 Jahren Medien für den Unterricht – früher waren das zum Beispiel Schulfilme auf Filmrollen, heute sind es vor allem digitale Filme, interaktive Angebote und Lernmaterialien. „Das FWU ist außerdem für digitale Projekte verantwortlich, die dabei helfen, dass gute Bildung nicht davon abhängt, in welchem Bundesland man wohnt oder auf welche Schule man geht“, kommentiert Andreas Koschinsky, Geschäftsführer des FWU. „Diesen Auftrag haben uns die 16 Bundesländer gegeben. Deshalb entwickeln wir nicht nur Medien, die möglichst viele Schülerinnen und Schüler nutzen können, sondern arbeiten auch daran, dass Schulen, Lehrkräfte und Lernende einfach und sicher auf gute digitale Bildungsangebote zugreifen können“, so Koschinsky weiter.
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Filmpraxis: Filme selber machen! DOK.education ist die Bildungsinitiative des DOK.fest München. Neben der Filmbildung im Kino entwickelt das Team Workshops, Fortbildungen und Praxisprojekte, die Kinder und Jugendliche dazu ermutigen, selbst Filme zu machen. Im Gespräch erklärt Maya Reichert, stellvertretende Leitung von Deutschlands größtem Dokumentarfilmfestival, warum dokumentarisches Arbeiten Kreativität, Empathie und Medienkompetenz gleichermaßen stärkt und weshalb Wettbewerbe und Schulprojekte jungen Filmschaffenden eine wertvolle Bühne bieten.
DOK.education vermittelt nicht nur Filmwissen, sondern lädt auch zum Filmemachen ein. Warum ist das wichtig? Filme zu verstehen ist das eine und es ist eine unserer Kernaufgaben bei DOK.education. Das zweite Standbein ist die Filmpraxis: Filme selbst zu machen verändert den Blick auf Film grundlegend. Sobald Kinder und Jugendliche eine Kamera in die Hand nehmen, merken sie, dass jeder Film aus unzähligen Entscheidungen entsteht. Wen filme ich? Wo stelle ich die Kamera auf? Aus welcher Perspektive erzähle ich? Welche Szene erzähle ich zuerst? Was lasse ich weg und wie wirkt die Erzählung dann? Genau diese Erfahrungen machen sie später auch zu bewussteren Zuschauerinnen und Zuschauern. Was lernen junge Menschen, wenn sie selbst dokumentarisch arbeiten? Sie lernen zunächst einmal, genau hinzusehen. Wer einen Dokumentarfilm dreht, muss zuhören können, Fragen stellen und Vertrauen aufbauen. Man übernimmt Verantwortung für die Menschen, deren Geschichte erzählt wird. Gleichzeitig erlebt man sich selbst als kreativ und wirksam. Viele Jugendliche merken dabei zum ersten Mal: Ich habe etwas zu erzählen – und ich kann andere mit meiner Geschichte erreichen. Warum eignet sich gerade der Dokumentarfilm für die Filmpraxis? Weil der Dokumentarfilm direkt vor der eigenen Haustür beginnt. Man braucht keine Schauspieler, keine aufwendigen Kulissen und keine Spezialeffekte. Die interessanten Geschichten liegen oft schon im eigenen Umfeld: in der Familie, in der Schule oder im Verein. Dokumentarfilm bedeutet, neugierig auf andere Menschen und ihre Lebenswelten und Erfahrungen zu sein, um dann ihre Wirklichkeit mit Respekt und einer eigenen filmischen Handschrift zu erzählen. Welche Rolle spielen Lehrkräfte dabei? Eine ganz entscheidende. Viele Lehrkräfte arbeiten selbst kreativ mit Film und entwickeln beeindruckende Projekte mit ihren Klassen. Wir bei DOK.education verstehen uns deshalb nicht als diejenigen, die fertige Konzepte liefern, sondern als Partner. Mit
i Weitere Infos findest du unter www.dokfest-muenchen.de
Fortbildungen, Materialien und unserem Netzwerk möchten wir Lehrkräfte dabei unterstützen, Film selbstverständlich in ihren Unterricht einzubeziehen. Oft entstehen daraus Projekte, die weit über den Unterricht hinauswirken. DOK.education organisiert und begleitet auch Wettbewerbe. Welche Bedeutung haben diese? Wettbewerbe geben jungen Menschen eine Bühne. Wenn Schüler erleben, dass ihre Filme auf einer großen Leinwand gezeigt werden, verändert das den Blick auf die eigene Arbeit. Beim Jugendfilmwettbewerb des DOK.fest München in Kooperation mit dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband BLLV mit dem breiten Thema „Leben“ oder dem HISTORY-AWARD vom History Channel mit wechselnden Themen, entstehen jedes Mal Filme, die zeigen, wie differenziert junge Menschen auf gesellschaftliche Themen schauen. Für uns ist dabei weniger die Competition entscheidend als die Wertschätzung für die kreative Arbeit und die Begegnung mit einem echten Publikum. Warum sollte Filmpraxis einen festen Platz in der Schule haben? Weil Film heute eine selbstverständliche Ausdrucksform junger Menschen ist. Sie produzieren täglich Bilder und Videos und das oft ganz selbstverständlich mit dem Smartphone. In der Schule können sie lernen, dieses Medium bewusst einzusetzen. Dabei geht es nicht darum, perfekte Filme zu drehen, sondern darum, Ideen zu entwickeln.
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Ab OBER 15. OKT Kino! nur im https://www.youtube.com/watch?v=7OZ9H_8QInk
movie & music
Die quirlige Außenseiterin Mia ist fest davon überzeugt: Monster gibt es wirklich! Als sie mit ihrer Monsterbegeisterung zu weit geht, fliegt sie von der Schule und landet ausgerechnet an der schaurig-schönen Finsterwald Academy. Dort entdeckt Mia eine Welt voller Geheimnisse: Fledermäuse unter dem Dach, ein mysteriöser Schulleiter und Mitschüler, die tatsächlich echte Monster sind. Für Mia geht ein Traum in Erfüllung! Doch Menschen sind an der Finsterwald Academy alles andere als willkommen, und so muss Mia allerlei Tricks einsetzen, um selbst als waschechtes Monster durchzugehen. Bis sie hinter die düsteren Pläne von Schulleiter Van Vlad kommt, der alle Menschen in Monster verwandeln will. Jetzt liegt es an Mia, ihre Freunde zu retten und zu beweisen, dass manchmal gerade die ungewöhnlichsten Monster die größten Helden sind. Mia ist keine klassische „brave“ Kinderfilm-Heldin. Sie ist rebellisch, experimentierfreudig und eckt an. Genau dadurch soll sie für Kinder interessant werden, die sich selbst manchmal als Außenseiter fühlen.
„Monster Mia“ ist ein monstermäßiger Halloween-Kinospaß für die ganze Familie voller Witz, Abenteuer und Grusel-Vibes – mit einer Heldin, die zeigt: Ein bisschen verrückt, ein bisschen anders und ein bisschen Monster steckt doch in jedem von uns. Es geht neben Monstern auch um Außenseitertum, Identität, Freundschaft und Zugehörigkeit!
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Zwischen Tansania und Österreich: Gaupiano im Interview! Der österreichische Independent-Künstler Gaupiano veröffentlicht seit 2020 über sein eigenes Label „Gaupiano Records“. Heute lebt er überwiegend in Tansania und verbindet deutschsprachigen Rap und Pop mit atmosphärischen Sounds und persönlichen Geschichten. Seine Musik erzählt von Freiheit, Selbstfindung und dem Mut, neue Wege zu gehen: geprägt von seinem Leben zwischen Europa und Ostafrika. Heute ist er bei uns zum Interview!
Beschreibe dich selbst mit drei Wörtern. Lebendig, neugierig, wandelbar. Lebendig, weil ich sehr intensiv wahrnehme, denke, fühle und erschaffe. Neugierig, weil ich das Leben und mich selbst ständig hinterfrage und entdecken möchte. Und wandelbar, weil ich mich nicht auf eine feste Version von mir reduzieren möchte. Veränderung gehört für mich zum Leben dazu. „Flugrausch“ ist dein bislang persönlichstes Album. Was hat dieses Album möglich gemacht, was du vorher vielleicht noch nicht erzählen konntest? „Flugrausch“ hat mir ermöglicht, viele verschiedene Teile meines Lebens und meiner Entwicklung in einem Album zusammenzubringen. Freiheit, Reisen, Tansania, Ängste, Loslassen, Vertrauen, Identität und die Frage, wie ein Leben eigentlich aussehen darf, wenn man sich immer weniger an äußeren Erwartungen orientiert. Ich glaube, ich konnte vorher schon über einzelne Erfahrungen sprechen, aber bei diesem Album fühlt es sich an, als würde man einen größeren Ausschnitt meines Lebens sehen. Damit meine ich nicht, dass ich irgendwo angekommen bin oder jetzt alles verstanden habe. Eher das Veränderung, Bewegung und das „Sich selbst immer wieder neu entdecken“ ein Teil meines Lebens geworden sind. Genau das konnte ich mit „Flugrausch“ sehr ehrlich ausdrücken. Gibt es einen Song auf dem Album, der dir besonders nahesteht? Vielleicht sogar einen, dessen Veröffentlichung dich ein bisschen Überwindung gekostet hat? Ein Song, der mir besonders nahesteht, ist „Wir fliegen hoch“. Er ist in einer Zeit entstanden, die mich sehr geprägt hat und in der sich vieles in meinem Leben verändert hat. Wenn ich ihn heute höre, verbindet er mich sofort wieder mit diesem Abschnitt und mit dem Gefühl, dass man manchmal erst im Rückblick erkennt, wie sehr einem bestimmte Erfahrungen verändert haben. Überwindung hat mich bei diesem Album eigentlich kein einzelner Song gekostet. Vielleicht war die größere Überwindung eher, mich insgesamt immer unverstellter zu zeigen. Je persönlicher und echter meine Kunst wird, desto mehr zeigt man natürlich auch von sich selbst. Gleichzeitig fühlt sich genau das inzwischen sehr richtig an.
i Mehr Infos zu Gaupiano findest du bei Instagram unter @gaupiano
Wenn „Flugrausch“ kein Album, sondern ein Ort wäre: Wo würden wir uns gerade befinden und wie würde es dort aussehen? Spontan sehe ich eine Insel vor mir. Meine beste Freundin und ich haben schon seit vielen Jahren diese Fantasie von einer eigenen Insel oder einem Ort, an dem eine ganz eigene Lebensform entstehen kann. Dabei geht es gar nicht darum, sich von der Welt abzugrenzen, es geht darum, einen Raum zu erschaffen, in dem Menschen einfach existieren, gedeihen, kreativ sein und miteinander leben können. „Flugrausch“ wäre für mich genau so ein Ort. Warm, frei, bunt, offen, voller Natur, Musik, Menschen und Möglichkeiten. Fast ein bisschen wie ein Schlaraffenland oder eine Utopie, nur dass niemand einem erklärt, wie man dort zu leben hat. Jeder darf einfach sein und sich entfalten. Wenn jemand „Flugrausch“ hört und danach nur einen Gedanken oder ein Gefühl mitnimmt: Was soll es sein? Leichtigkeit: Dieses Gefühl, dass das Leben vielleicht viel einfacher sein darf, als wir es manchmal machen. Dass nicht alles kontrolliert, verstanden oder geplant werden muss. Dass man vertrauen, loslassen und trotzdem seinen eigenen Weg gehen kann. Wenn jemand nach dem Album für einen Moment leichter auf sich selbst oder auf das eigene Leben schaut, dann bedeutet mir das sehr viel.
Das interaktive M a g a z i n f ü r Kids und Teens www.issuu.com/webandschool
Die web and school ist das Magazin für Kids & Teens von 6 bis 17. Das Heft berichtet alle zwei Monate über aktuelle News und Trends, Handys, MP3-Player und coole Hardware wie iPhone und iPad. Darüber hinaus bietet die web and school einen hohen Entertainment-Faktor mit Infos über Musik, DVDs, angesagten Kinohits sowie Top-Games und Actionspiele für alle Spielekonsolen. Und der Megaknaller – in jedem Heft gibt es Gewinnspiele ohne Ende!
Du möchtest die web and school regelmäßig lesen und direkt nach Hause geliefert bekommen? Nichts leichter als das – schreib uns eine E-Mail an die info@webandschool.de mit deiner Adresse – wir senden dir die Unterlagen für ein Abonnement der gedruckten Ausgabe zu. Deine Eltern müssen diese nur noch unterschreiben und an uns zurücksenden, das wars. Du bekommst dann ab sofort 6mal im Jahr die aktuelle Ausgabe direkt nach Hause geschickt!