Appenzeller Verlag Leseprobe
Das Appenzellerland in Bildern
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Das Appenzellerland in Bildern Mit Fotografien von Carmen Wueest · Marcel Steiner Jolanda Spengler · Katja Nideröst
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Die schönen Seiten des Appenzellerlands
Ein Appenzeller Bilderbuch. Ein Bilderbuch von vier Menschen, die das Appenzellerland lieben und die seit Jahren journalistisch und foto grafisch in Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden unter wegs sind. Ein Bilderbuch von vier Berufsleuten, die in ihrer Arbeit darauf aus sind, im Appenzeller Magazin, in Bildkalendern oder in Sachbüchern die schönen Seiten des Appenzellerlands zu zeigen. Das Appenzellerland liegt im nordöstlichen Teil der Schweiz und ist rundum vom Kanton St. Gallen umgeben. Im Appenzellerland dominiert die Kleinheit. Auf einem Prozent der Fläche der Schweiz leben hier 0,8 Prozent der Schweizer Bevölkerung. Die West-OstAusdehnung misst 35 Kilometer, die Nord-Süd-Ausdehnung knapp 20 Kilometer. In dieser Kleinheit gibt es zwei Kantone: Das mehrheit lich reformierte Appenzell Ausserrhoden und das mehrheitlich katholische Appenzell Innerrhoden, die sich 1597 als Folge der Refor mation getrennt haben. Und zwar «so lange, als es den beiden Teilen gefällt. Es steht ihnen jederzeit frei, sich wieder zu vereinigen», wie es in Artikel 17 des Landteilungsbriefs der eidgenössischen Schiedsrichter formuliert ist. Bis heute gefällt die über 400 Jahre dauerne Teilung, eine Wiedervereinigung steht weder hier noch dort auf der politischen Agenda. Gegen Süden bildet der Alpstein die natürliche Grenze des Appen zellerlands, auf den übrigen Seiten verlaufen die Grenzen zumeist auf Hügelzügen oder entlang von Bachläufen. Im Westen geht das Appenzellerland topografisch nahtlos ins Toggenburg über. Auf den anderen Seiten «erhebt sich das Land überall amphitheatralisch über die umliegende ebenere Gegend, so dass es sich von seiner nördlichen Abdachung gegen den Bodensee immer weiter gegen Süden auftürmt und in einen dreifachen Gebirgswall endigt», wie Gabriel Rüsch in seiner 1835 erschienenen Beschreibung des Kantons Appenzell schreibt.
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Die Kleinheit des Appenzellerlands zeigt sich auch in seiner Topografie. Es ist hügelig, im Alpstein gebirgig. Es hat keine grossen Täler, aber unzählige Klüfte, Senken und Schluchten. Grössere ebene Flächen gibt es nicht. Das Appenzellerland ist das Land der Töbel und Höger. Zusammen mit der traditionellen Streusiedlung hat die Landschaft so vielfältige Reize, wie sie kaum anderswo in solch kleinem Raum entdeckt werden können. Wir zeigen die die schönen Seiten des Appenzellerlands, aber wir wissen, dass es auch andere Seiten gibt. Als fotografierende Beo bachter lassen wir das Unschöne bewusst beiseite. Die moderne Zeit fordert auch im Appenzellerland ihren Tribut, wenn auch verspätet und langsamer als anderswo. Das ist mit ein Grund, weshalb Gäste und Bevölkerung das Appenzellerland als ein Stück (noch) heile Welt wahrnehmen. Wenn unser Buch dazu beiträgt, die Schönheiten des Appenzellerlands mit seinen Traditionen zu zeigen, so freut uns das. Wenn gar das Bewusstsein wächst, dass nur mit dem Verhalten jedes Einzelnen das Schöne erhalten werden kann, freut das uns umso mehr.
Marcel Steiner, Verleger
Wald AR
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Trogen von Neuschwendi, Rehetobel Schwellbrunn Gonten
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Urnäscher Bloch Urnäscher Bloch Schwellbrunner Kässelibuben
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Landsgemeinde, Appenzell
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Kellersegg, Gais Hochalp, Urnäsch
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Altmann Ostgrat, mit Fählentürm, Fählensee, Wildseeli und Seealpsee
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Altenalpsattel Hoher Kasten Alp Sigel
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Pfannenstiel, Brülisau Alp Soll Brüeltobel