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Wanderparadies 1

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Wanderparadies Appenzellerland 1

Appenzeller Verlag Leseprobe

Alle Rechte vorbehalten. Die Verwendung der Texte und Bilder, auch auszugsweise, ist ohne schriftliche Zustimmung des Verlags urheberrechtswidrig und strafbar. Dies gilt insbesondere für die Vervielfältigung, Übersetzung oder die Verwendung in elektronischen Systemen. © Appenzeller Verlag www.appenzellerverlag.ch


Herausgegeben von Marcel Steiner unter Mitarbeit von Giulio Donati, Roger Fuchs, Christine Item, Peter Item, Christine König, Katja Nideröst, Jolanda Spengler und Carmen Wueest

Unter den Altenalp Türm, Schwende.


1. Auflage, 2008 2. Auflage, 2010 3. nachgeführte und aktualisierte Auflage, 2021 © by Appenzeller Verlag, CH-9103 Schwellbrunn Alle Rechte der Verbreitung, auch durch Film, Radio und Fernsehen, fotomechanische Wiedergabe, Tonträger, elektronische Datenträger und auszugsweisen Nachdruck, sind vorbehalten. Umschlagbild: Marcel Steiner (Fälensee) Karten: Bundesamt für Landestopografie swisstopo, gezeichnet mit schweizmobilplus.ch Herstellung: Verlagshaus Schwellbrunn ISBN 978-3-85882-850-7 www.appenzellerverlag.ch


Inhalt 9 Einleitung 13 Rheineck – Wolfhalden – Lutzenberg – Rheineck 21 Walzenhausen – Meldegg – Walzenhausen 29 Walzenhausen – Blatten – Walzenhausen 37 Heiden – Fünfländerblick – Wienacht-Tobel – Heiden 45 Grub – Kaienspitz – Grub 53 Heiden – Oberegg – St. Anton – Heiden 61 Oberegg – Reute – Steingacht – Oberegg 69 Rehetobel – Wald – Chastenloch – Rehetobel 77 Bühler – Schlatt – Burgruine Clanx – Bühler 85 Gais – Hoher Hirschberg – Guggerloch – Gais 93 Gais – Sommersberg – Gäbris – Gais 101 Stein – Haslen – Badeplatz Strom – Stein 109 Teufen – Schäflisegg – Kloster Wonnenstein – Teufen 117 Speicher – Trogen – Waldegg – Speicher 125 Hundwil – Rechberg – Hundwil 133 Herisau – Lutzenland – Gübsensee – Herisau 141 Herisau – Schwänberg – Wissbachschlucht – Degersheim 149 Schwellbrunn-Risi – Sitz – Ramsenburg – Herisau 157 Waldstatt – Schwellbrunn – Waldstatt 165 Schönengrund – Sitz – Chäseren – Schönengrund 173 Schwägalp – Hochalp – Urnäsch 181 Urnäsch – Hochhamm – Urnäsch 189 Steinegg – Eggli – Eggerstanden – Steinegg 197 Appenzell – Hundwiler Höhi – Jakobsbad


6


205 Jakobsbad – Blattendürren – Spitzli – Hoch-Petersalp – Kronberg 213 Jakobsbad – Gonten – Kaubad – Kronberg 221 Brülisau – Plattenbödeli – Ruhsitz – Brülisau 229 Brülisau – Fähnerenweidli – Resspass – Hoher Kasten 237 Brülisau – Plattenbödeli – Stauberen – Hoher Kasten 245 Ebenalp – Äscher – Altenalp – Schäfler – Ebenalp 253 Wasserauen – Äscher – Ebenalp 261 Weissbad – Klosterspitz – Hochmoor Helchen – Weissbad 269 Lehmen – Ahorn – Scheidegg – Lehmen 277 Wasserauen – Alp Sigel – Bogartenlücke – Bollenwees 285 Bollenwees – Widderalpsattel – Meglisalp – Wasserauen 293 Wasserauen – Seealp – Ageteplatte – Meglisalp – Wasserauen 301 Ebenalp – Altenalp – Lötzlisalpsattel – Öhrligrueb – Säntis 309 Schwägalp – Stosssattel – Tierwis – Säntis 317 Stütze 2 – Tierwis – Schafboden – Rotsteinpass – Säntis 325 Wasserauen – Meglisalp – Säntis 333 Bildnachweis

Öhrlisattel, Schwende.


S it

Übersichtskarte

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St. Gallen

Lustmühle 133

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Herisau Gla

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Degersheim

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Seitenzahl Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden

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Bodensee 13

Rheineck

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Brülisau 221 Hoher Kasten

Wasserauen 237 277

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Seealpsee 285

Stauberenkanzel Fählensee

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Im Appenzellerland Neues entdecken

Der Wanderführer lädt Sie ein, das Appenzellerland zu Fuss zu erkunden. Die vorgeschlagenen Wanderungen führen in alle drei Regionen von Appenzell Ausserrhoden – Vorderland, Mittelland, Hinterland – ins Hügelland Innerrhodens und in den Alpstein. Im Sinne des freundnachbarschaftlichen Zusammenlebens führen die Routen in den Grenzregionen auch ins St.Gallische. Das Appenzellerland ist ein Wanderparadies. Das Pardiesische besteht darin, dass die Zahl der möglichen Wanderungen auf den von der Vereinigung Appenzell A.Rh. Wanderwege VAW, den Appenzeller Wanderwegen und den Bergwirten des Alpsteins bestens unterhaltenen und markierten Wander- und Bergwegen riesig ist. Eine Auswahl tut deshalb not: Wir unterbreiten Ihnen in diesem Wanderführer 40 Wande­ rungen fürs ganze Jahr, denn im Appenzellerland ist immer Wander­ saison. Die meisten unserer Wandervorschläge verlaufen abseits der grossen Touristenrouten. Alle Routenvorschläge können nach Ihren individuellen Bedürfnissen abgekürzt, erweitert oder abgeändert werden. Die vorgeschlagenen Routen folgen ausschliesslich den offiziellen Wanderwegen und sind in der Regel ohne Vorbehalte begehbar. Bei der Angabe des Schwierigkeitsgrads der Wanderung halten wir uns an die Klassifizierung T1 bis T4 der Berg- und Alpinwanderskala des Schweizer Alpen-Clubs SAC. T1 Der Wanderweg ist gelb markiert, das Gelände flach oder leicht geneigt, keine Absturzgefahr, Orientierung problemlos möglich. T2 Der Bergweg ist weiss-rot-weiss markiert, das Gelände ist teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen, Trittsicherheit und elementares Orientierungsvermögen sind notwendig. 10


T3 Der Bergweg ist weiss-rot-weiss markiert und ist im Gelände nicht durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen sind mit Seilen gesichert. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Absturzgefahr an exponierten Stellen. Durchschnittliches Orientierungsvermögen, gute Trittsicherheit und elementare alpine Erfahrung sind notwendig. T4 Alpinwandern auf weiss-blau-weiss markierten Wegen, die im Gelände nicht überall zu erkennen sind. Das Gelände ist recht exponiert, Absturzgefahr bei heiklen Grashalden, einfachen Firnfeldern und steilen Geröllflächen. Gutes Orientierungsvermögen und alpine Erfahrung sind notwendig. Im Appenzellerland gibt es vier Luftseilbahnen. Bei unseren Wandervorschlägen haben wir die Benützung dieser Anlagen vorgesehen, sei es um lange Wanderungen abzukürzen oder beim Abstieg die Gelenke zu schonen. Jede Wanderung haben wir auf einem Ausschnitt der Landeskarte eingezeichnet und ein Höhenprofil beigefügt. Wenn Sie mit Ihrem Smartphone den QR-Code scannen, führt Sie der hinterlegte Link zur Wanderung auf SchweizMobil. Die vom Appenzeller Verlag in Zusammenarbeit mit den Wanderwegorganisationen herausgebene Wanderkarte Appenzellerland im Massstab 1:25 000 schafft Übersicht und deckt alle Wandervorschläge des Führers ab. Der Wanderführer erhebt nicht den Anspruch, ein Kultur- oder Naturführer zu sein. Dazu verweisen wir auf die breite Palette entsprechender Publikationen. Er will lediglich Anregung sein, das Appenzellerland in seiner grossen Vielfalt immer wieder von Neuem zu geniessen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und viele erlebnisreiche Wanderungen im Appenzellerland. Marcel Steiner   11


T1

3 h 30 min

560 m

560 m

11,1 km

SchweizMobil

Frühlingswanderung im Vorderland mit Weitblick Rheineck – Wolfhalden – Lutzenberg – Rheineck Wenn in höheren Lagen noch Schnee liegt, ist in den an Thal grenzenden Teilen von Wolfhalden und Lutzenberg bereits Frühling. Nicht von unge­ fähr wird diese Gegend als die Riviera des Appenzellerlands bezeichnet. Vom Ausgangspunkt am Bahnhof Rheineck auf 400 Meter geht’s stetig bergan, bis im Sonder auf 891 Meter der höchste Punkt erreicht ist. Die abwechslungsreiche Wanderung folgt zwischen Wolfhalden und der Hueb dem Witzwanderweg und bietet sowohl beim Aufstieg als auch beim Abstieg eine prächtige Weitsicht über den Bodensee.

Start und Ziel: Rheineck

Parkplätze: Beim Bahnhof Rheineck

Gaststätten: In Rheineck, Thal und Wolfhalden

Öffentlicher Verkehr: Mit den SBB oder dem Postauto nach Rheineck

Höhe, Wolfhalden, mit Blick auf den Bodensee.

13


m

600

400 500

9 8 6

7 4 3

10

11

12

1 km

12 Scheibe

10 Unterwolfhalden 11 Wolfhalden

1

5 2

14

13

1 Rheineck, Bahnhof

14 Spanierhof

13 Brenden

9 Boden

3 Sandbüchel 4 Kruft 5 Kruft 6 Thal 7 Dorfhalde 8 Tobelmüli

1 Rheineck, Bahnhof 2 Evangelische Kirche

700

300

200 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 km


Route 1. Rheineck, Bahnhof. Auf einem der Gässchen den historischen Kern des Städt­ chens queren und auf der Hauptgasse links halten. 2. Evangelische Kirche. Dem Wegwei­ ser Richtung Sandbüchel / Thal folgen, der Weg biegt nach 200 Metern rechts in den Hinteren Burgweg ein. Der Weg führt an der Burgruine Alt-Rheineck vorbei. 3. Sandbüchel. Rechter Hand das Natur­ strässchen Richtung Thal einschlagen. 4. Kruft. Beim stattlichen Riegelbau geht’s geradeaus weiter. 5. Kruft. Nach dem Pflegewohnheim Thal-Rheineck zweigt die Route im rech­ ten Winkel nach links auf ein Parkweglein ab. Daraufhin rechts Richtung Thal Zen­ trum gehen. 6. Thal. Auf der Hauptstrasse links hal­ ten, dem Wegweiser Buechstiggass / Ror­ schach folgen. Zwischen modernen Einfa­ milienhäusern führt ein Treppen- und Kies­ weg zur Dorfhalde hinauf. 7. Dorfhalde. In der Dorfhalde erinnert ein Ensemble architektonisch fürs Appen­ zellerland untypischer Häuser an die Kauf­ leutedynastie Bänziger-Euler-Streichen­ berg, die sich in der Stickereibranche ei­ nen Namen gemacht hatte. Rechts halten Richtung Buechstiggass / Rorschach. 8. Tobelmüli. Der Wanderweg quert kurz nach dem Freibad Thal die Autostrasse und führt auf der Kantonsgrenze geradeaus weiter. Dem gelben Wanderschild folgen. 9. Boden. Der Wanderweg macht eine scharfe Linkskurve und beginnt anzustei­

gen. Dem Wegweiser Hasli / Wolfhalden folgen. 10. Unterwolfhalden. Nach einer kurzen Treppe mündet der Wanderweg in die Hauptstrasse. Auf dem Trottoir geht’s bergwärts. Nach der Postautohaltestelle Friedberg und einer langgezogenen Links­ kurve rechter Hand den steilen Weg zur Kirche emporsteigen. 11. Wolfhalden. Ab hier dem Wegweiser Richtung Sonder respektive den Wegwei­ sern mit den Aufklebern des Witzwander­ wegs folgen. Der Weg erreicht im Sonder den höchsten Punkt der Wanderung und verläuft hier einen guten Kilometer auf der wenig befahrenen Strasse. 12. Scheibe. Hier verlässt die Route den Witzwanderweg. Dem Wegweiser Rich­ tung Thal / Rheineck folgen, nach 150 Me­ tern die Kreuzung geradeaus überqueren, und auf einem Natursträsschen geht’s ab­ wärts Richtung Rheineck. 13. Brenden. Nach wenigen Metern auf dem Trottoir der Autostrasse rechter Hand auf einem Wiesenweg zum Rehabilitations­ zentrum Lutzenberg absteigen. Im Zen­ trum nochmals rechts halten, und bereits sind die ersten Häuser Rheinecks in Sicht­ weite. 14. Spanierhof. Beim Haus Trubenhof geht’s rechts eine Treppe hinunter, nach einem letzten Überqueren der Autostras­ se schliesst sich bei der Kirche der Kreis, und der Weg führt zum Ausgangspunkt zurück.

Rheineck – Wolfhalden – Lutzenberg – Rheineck  15


Burgruine Alt-Rheineck.

Rebberg auf der Südseite der Ruine Alt-Rheineck mit Blick ins Appenzellerland.

16  Rheineck – Wolfhalden – Lutzenberg – Rheineck


Dorfhalde, Lutzenberg, im Hintergrund Thal.

Wolfhalden.

Rheineck – Wolfhalden – Lutzenberg – Rheineck  17


Auf dem Witzwanderweg, Augsti, Wolfhalden.

18  Rheineck – Wolfhalden – Lutzenberg – Rheineck


Rehabilitationszentrum Lutzenberg.

Rheineck.

Bahnhof Rheineck.

Rheineck – Wolfhalden – Lutzenberg – Rheineck  19


T3

5 h 50 min

1700 m

590 m

12,1 km

SchweizMobil

Plötzlicher Eintritt in die alpine Welt am Stosssattel Schwägalp – Stosssattel – Tierwis – Säntis Es führen viele Wege auf den Säntis, und, zugegeben, es gibt weniger anstrengende als der hier vorgeschlagene. Doch der Weg über den Stosssattel ist reizvoll. Da er wenig begangen wird, ist er eine ideale Ausweichroute in der Hochsaison. Zuerst geht’s bergab durch Wiesen, Auen und Wälder, danach steigt die Route an, erst moderat, dann recht ruppig, sie verlässt die Waldgrenze, quert Rinderalpen, danach Schafal­ pen, und die Wanderer betreten auf dem Stosssattel überraschend und plötzlich die karge alpine Welt. Die Tour eignet sich nur für kondi­ tionsstarke erfahrene Berggängerinnen und Berggänger, die trittsicher, schwindelfrei und gut ausgerüstet sind. Start: Schwägalp

Parkplätze: Auf der Schwägalp

Ziel: Säntis

Öffentlicher Verkehr: Mit dem Postauto auf die Schwägalp

Gaststätten: Säntis das Hotel, Schwägalp; Berggasthaus Tierwis, Wildhaus; Restaurant Säntisgipfel, Wildhaus; Berggasthaus Alter Säntis, Weissbad

Stosssattel, Wildhaus, mit Silberplattenchöpf und Säntis.

309


1800

1600 1700

1400 1500

1 Schwägalp

1900

5

1300

1200 5 Oberhofeld

4 Dunkelboden

2300 2400

2200

2000 2100

3

4

7

6

8 Tierwis

m

2500

9 Girensattel 10 Säntis

7 Stosssattel

6 Lauchwissattel

3 Vorderer Stelzenboden

2 Gmeinenwisen

2600

1100 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 km

1 km 1

2 9

8

10


Route 1. Schwägalp. Beim Hauptwegweiser der Richtung Windenpass folgen. Zu Beginn verläuft die Route auf dem Themenweg des Natur-Erlebnisparks Schwägalp / Säntis. 2. Gmeinenwisen. Hier zweigt der stark begangene direkte Weg durch die Nord­ wand auf den Säntis ab. Die Route führt geradeaus Richtung Dunkelboden /  Win­ denpass. Nach 200 Metern überquert sie die Kantonsgrenze von Appenzell Ausser­ rhoden zu St. Gallen und verläuft bis fast auf den Säntis auf st. gallischem Boden. 3. Vorder Stelzenboden. Bei den Alpge­ bäuden im 90-Grad-Winkel links halten Richtung Windenpass. 4. Dunkelboden. Der tiefste Punkt der Wanderung ist erreicht. Von nun an geht’s bergauf. Dem Wegweiser Richtung Win­ denpass folgen. 5. Oberhofeld. Links halten Richtung Lauchwis / Silberplatten. 150 Meter nach der kleinen Alphütte steigt der Weg linker Hand über die Wiese stetig steiler wer­ dend an. 6. Lauchwissattel. Die weite Einsatte­ lung zwischen Stoss und Gams-Chopf hat auf der Landeskarte keinen Namen. Die Route führt quer über die Schafweide Richtung Stosssattel steil bergan. Links in der Mulde liegt ein mit Blech gedeckter Schafunterstand. 7. Stosssattel. Im Zickzack führt der Weg steil von der Einsattelung hinunter und folgt der Ostseite der Silberplattenchöpf Richtung Tierwis. Auf der Strecke bis zur Tierwis bieten sich immer neue Ausblicke

auf die Silberplatten, eine gewaltige, ge­ gen Norden geneigte Schrattenkalkplatte, die je nach Lichteinfall von Weitem einem Firnfeld ähnlich sieht. 8. Tierwis. Die Bergwirtschaft bietet die Möglichkeit zum Einkehren. Schöne Aus­ sicht nach allen Seiten, insbesondere auf die südwärts gelegenen Churfirsten. Die Gebäude des Berggasthauses liegen ritt­ lings auf dem Grat zwischen Grauchopf und Grenzchopf hoch über der Schwäg­ alp, mitten auf der Kantonsgrenze von Ausserrhoden und St. Gallen. Da die Kü­ che auf Gemeindegebiet von Wildhaus-Alt St. Johann liegt, ist die Tierwis offziell eine St. Galler Bergwirtschaft. In Zusammenar­ beit der Sektionen Toggenburg und Säntis des Schweizer Alpen-Clubs SAC wurde 1873 nach der Erstellung des Säntiswegs von der Schwägalp eine Schutzhütte auf Tierwis gebaut, die seither stetig erwei­ tert und ausgebaut wurde. Die Route führt geradeaus Richtung Säntis weiter. Sie führt bei der Stütze 2 unter der Säntisbahn hindurch. Bei Bedarf besteht hier die Mög­ lichkeit, die Tour abzubrechen und mit der Bahn auf die Schwägalp zurückzukehren. 9. Girensattel. Rechts halten und über den Klettersteig Himmelsleiterli zum Mehr­zweckgebäude auf dem Säntisgipfel hinaufsteigen. 10. Säntis. Die Route führt durch einen Tunnel ins Innere der Mehrzweckanlage und über Treppen auf den Säntisgipfel. Tal­ fahrt mit der Säntisbahn zum Ausgangs­ punkt auf der Schwägalp.

Schwägalp – Stosssattel – Tierwis – Säntis  311


Bumoos, Nesslau-Krummenau.

Lauchwis, Wildhaus.

312  Schwägalp – Stosssattel – Tierwis – Säntis


Vor dem Stosssattel, Wildhaus, mit Silberplattenchöpf und Säntis.

Flisalp, Wildhaus, mit Säntis.

Schwägalp – Stosssattel – Tierwis – Säntis  313


Flisalp, Wildhaus, mit Stoss, Stosssattel und Silberplattenchöpf.

Tierwis, Wildhaus, mit Grüenhorn, Silberplatten und Churfirsten.

314  Schwägalp – Stosssattel – Tierwis – Säntis


Tierwis, Wildhaus, mit Grauchopf und Säntis.

Girensattel, Hundwil, mit Säntis.

Schwägalp – Stosssattel – Tierwis – Säntis  315


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