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Der Vorrat des Eichhörnchens von Georg Dreißig Das Eichhörnchen hatte im Herbst fleißig Nüsse gesammelt. Hier hatte es eine Vorratskammer angelegt und dort, und dann hatte es alles hübsch säuberlich mit Laub, Erde, Zweigen bedeckt, dass es geschützt war und auch niemand es finden sollte. Die Sache hatte nur einen Haken. Nachdem nämlich schließlich alle Nüsse so schön versteckt waren, konnte auch das Eichhörnchen sie nicht mehr finden. Und als dann der Winter kam und der im Sommer so reichlich gedeckte Tisch der Mutter Natur nur noch ein kärgliches Mahl bereithielt, musste auch das Eichhörnchen Hunger leiden – trotz aller seiner Vorräte. Das war eine recht dumme Sache. So musste es etwas tun, das es an sich nicht gerne tat: Es musste sich zu den Höfen der Menschen wagen, um dort etwas Essbares zu erhaschen. Fortsetzung nächste Seite

November 2013


etzung

...Forts

Da geschah es einmal, dass das Eichhörnchen Zeuge eines ganz und gar unerfreulichen Geschehens wurde. Zwei arme Menschen hatten an die Tür eines Hauses geklopft und um Almosen gebeten, waren aber von der Hausfrau keifen und scheltend fortgewiesen worden. Als das Eichhörnchen die traurigen Gesichter der armen Menschen sah, tat es ihm weh in seinem kleinen Herzen, und es wünschte sich

überall dort, wo es seine Nüsse versteckt hatte, schien jetzt im Erdboden ein kleines Lichtlein entzündet, das wies ihm den Weg. Da scharrte es und grub, füllte sich die Backentaschen voll und sprang dann den armen Wanderern nach. Es war wohl etwas ängstlich, doch als es die lieben Augen von Maria und Josef sah, verlor es alle Scheu. Hurtig hüpfte es herzu und legte vor jeden zwei Nüsse auf den Weg. Ihr meint wohl, das sei für einen hungrigen Bauch zu wenig. Aber was in Liebe gegeben ist, das ist immer etwas mehr, als es scheint. Maria und Josef dankten dem kleinen Gesellen und aßen die Nüsse, und diese stillten ihnen den ärgsten Hunger. Dem Eichhörnchen aber ging es fortan gut. Denn wenn immer es seine Vorratskammern sucht, leuchteten ihm die Lichtlein im Boden, so dass es nicht mehr umsonst nach Nüssen zu graben brauchte.

aus Das Licht der Laterne von Georg Dreißig

sehnlich, dass es ihnen helfen könnte. Wenn es nur an seine Vorratskammern käme! Geschwind sprang es fort in den Wald, um noch einmal zu suchen. Und siehe da, es war auf einmal ganz leicht. Nicht, dass das Eichhörnchen sich plötzlich erinnern konnte. Aber

Unser nächster Reigen erscheint im März 2014, als Redaktionsschluss für alle Beiträge bitte den 10. Februar 2014 vormerken! Impressum: Herausgeber Verein für Waldorfpädagogik Bregenz Thalbachberg 1 . 6900 Bregenz . T 05574 48137 E info@waldorf-bregenz.at . www.waldorf-bregenz.at Redaktionelle Beiträge: Petra Pellini-Forcher . Tatjana Kerl . Prof. Dr. Margit Meusburger Gerald Hüther Gestaltung: Angelika Rübenak . Patricia Clemens

Ein Adventskalender in Geschichten Verlag Urachhaus


VORLESEN IN DER

ADVEN

TZEIT

daher sind diese auch verständlich (zum Beispiel im Polarisieren von gut und böse, jung und alt, etc. gibt es eine Eindeutigkeit). Das Märchen überlässt es der Fantasie des Kindes, ob und wie es das, was in einer Geschichte erzählt wird, auf sich beziehen will. In diesem Sinn werden Märchen zu freilassender Orientierungshilfe für den Zuhörer. Zur weiteren Vertiefung zum Thema Märchen findet am Mittwoch 29. Jänner 1014 ein Seminar mit Stefan Libardi (bekannt aus dem Theater im Ohrensessel) im Waldorfkindergarten Bregenz statt. Margit Meusburger

Marias kleiner Esel und die Flucht nach Ägypten Gunhild Sehlin Verlag Urachhaus

In ein paar Tagen beginnt die Adventzeit (advenire lat. = herankommen). Wenn etwas „herankommt“, dann hat das immer auch mit erwarten, sich vorbereiten (bereitmachen innerlich und äußerlich) und sich darauf freuen zu tun. Und da es abends nun schon früh dunkel ist, bleibt auch Zeit für diese Vorbereitung. Durch Vorlesen zum Beispiel von schönen Geschichten kann das Kind mit „inneren Bildern“ schon in der Vorweihnachtszeit „beschenkt“ werden – das ist „Nahrung“ für die Seele. Vielleicht gelingt es sogar das Fernsehen während dieser Zeit möglichst wenig einzuschalten. Daher einige Buchempfehlungen: Marias kleiner Esel und die Flucht nach Ägypten von Gunhild Sehlin Verlag Urachhaus für Kinder ab 6 Jahren, Tomte Tumetott und Tomte und der Fuchs von Astrid Lindgren, Ein Märchen im Schnee von Loek Koopmans Verlag Freies Geistesleben, Feiern der Jahresfeste mit Kindern als Anregung zur Gestaltung der Vorweihnachtszeit Verlag Urachhaus und Märchen der Brüder Grimm im Originaltext. Besonders die Grimm´schen Märchen sind zu erwähnen. Ihre Sprache verfügt über eine „bildschaffende“ Kraft. Märchen verzaubern, ihre Botschaften bieten dem Kind (auch dem Erwachsenen) Lösungen an, ohne dass diese konkret ausgesprochen werden müssen. Im Märchen werden Zusammenhänge in klaren Worten erzählt und

Tomte Tumetott, Tomte und der Fuchs Astrid Lindgren Verlag Oetinger

Feiern der Jahresfeste mit Kindern Verlag Urachhaus

Ein Märchen im Schnee Loek Koopmans Verlag Freies Geistesleben


SEIT EINEM

JAHR …

… begleitet Anja unsere Kinder. Was das für Anja bedeutet, hat sie mir in einem Gespräch zu schildern versucht und ich möchte euch davon erzählen. „Interessiert hat mich die Waldorfpädagogik schon immer“, meint Anja. Ein Blick zurück: „Ich kannte Sigrid und habe sie direkt angesprochen, ob vielleicht eine neue Mitarbeiterin gesucht würde. Exakt zum richtigen Zeitpunkt, wie sich herausstellte, denn Sigrid wollte bald in ihren wohlverdienten Ruhestand gehen.“ So verließ Sigrid im Herbst 2012 das Haus am Waldrand und für Anja begann ein neuer Abschnitt. Nachdem sie sechs Jahre die Integrationsgruppe im Weinschlössle Kindergarten geleitet hatte, wurde sie Sigrids Nachfolgerin.

Filzwolle in den Händen bis zum Patschen am zappelnden Fuß. Holz holen, Feuer machen, Jause zubereiten, kochen, all das ergibt Sinn. Anja erzählt vom Rhythmus im Essensplan und staunt, dass es keinem je zu dumm wird, dass sich die Abfolge der Speisen wöchentlich wiederholt. Es scheint den Kindern zu gefallen. „Spannend“, kommentiert sie. Die Finger als Quelle der Gesundheit und Harmonie Ein Jahr später gibt es Vieles, das sie an der Waldorfpädagogik schätzt: „Mir gefallen die Abläufe, denn sie sind für mich stimmig und rund. Uns Pädagoginnen empfinde ich eher im Hintergrund. Von dort aus versuchen wir die fruchtbare Atmosphäre zu erschaffen, in der für die Kinder ein freies und kreatives Spiel möglich ist. Manchmal ist es auch anstrengend diese Atmosphäre zu erzeugen.“ Trotzdem ist Anja hier goldrichtig, denn die Anstrengung lohnt sich, für beide Seiten. Anja empfindet ihre Arbeit als sehr befriedigend, denn alles, was im Tagesablauf geschieht, macht Sinn. „Es wird keine künstliche Welt für die Kinder erstellt, ganz im Gegenteil. Der gewöhnliche Alltag mit den zu erledigenden Arbeiten dient als Basis und strukturiert die gemeinsame Zeit.“ Anja freut sich über die Einfachheit, die so viele kostbare Momente und Begegnungen in sich birgt. Begeistert schildert sie, dass Kinder ganze Arbeitsabläufe erleben. Vom Mahlen des Kornes in der Mühle bis zum Verzehr des duftenden Brotes. Von der federleichten

Gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit fiel Anja auf, wie intensiv sie das Kennenlernen der Kinder empfand. „Da man die Kinder viel beobachtet, nimmt man sie bewusst wahr und erfasst ihre Persönlichkeit auf vielerlei Arten, nämlich auch im Stillen“, schwärmt sie. Sehr schätzt sie, dass sie unter ihren Arbeitskolleginnen und in der Zusammenarbeit mit den Eltern sein kann, wie sie ist, denn sie bezeichnet sich als „geraden Michel“. „Für die Kinder liegt im Nachahmen eine schöne Möglichkeit die Welt Schritt für Schritt zu erfahren“, sagt sie. Dass zu diesen Erfahrungen auch Schnitzen und schmutzig werden gehören, empfindet die Pädagogin als bereichernd für alle. Wie mühselig wäre es, müsste man die Kinder in ihrem Spiel einschränken? Anja denkt, dass Rollenspiele, die Begebenheit Raum zu haben und von natürlichen Materialien umgeben zu sein, die Kinder darin unterstützen sich in ihrem Kindsein gut und wohl zu fühlen. „Schön ist auch der liebevolle Umgang der Kinder untereinander. Der bedeutet mir viel“, ergänzt sie.


„Wie erlebst du die Kinder im Spiel?“, möchte ich wissen. „Sie versinken oft förmlich im Spielen. Sie gehen ganz auf in ihrem Schaffen“, berichtet Anja „und die Rituale sind sehr bedeutend, denke ich.“ Anja zählt einige der sogenannten Kleinigkeiten im Kindergartenalltag auf, die sie um keinen Preis mehr missen möchte. Das Goldtröpfchen. Die Helferspeise. Die Ausruhspeise. „Ich glaube, durch all die Rituale – und das Werkelnlassen der Kinder – entsteht diese besondere Atmosphäre, in der auch ich mich wohl fühle.“ Vor wenigen Wochen hat Anja mit der Ausbildung zur Waldorfpädagogin in Stuttgart begonnen. Innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre wird sie sieben Ausbildungswochen durchlaufen. In diesen Wochen wird Sigrid sie vertreten. Und so schließt sich der Kreis. Ein Kreis der vielen Kreise, die unser aller Leben runder macht. Das Leben der Kinder. Das Leben der Eltern. Das Leben der Pädagoginnen. Petra Pellini-Forcher

Zum Wolle-wickeln oder als Handgesten-Spiel: Wickel - wackel, Schnickel - Schnackel, immer dicker wird das Knäuel, Wickel - wackel, Schnickel - Schnackel, immer dicker wird das Knäuel.

Kommt das Kätzchen mit dem Tätzchen, wickelt alles wieder auf, Kommt das Kätzchen mit dem Tätzchen, wickelt alles wieder auf.


DIE KINDERKLEIDUNG ALS W „Alles ist aus dem Feuer entsprungen“

Heraklit

In der menschlichen Entwicklung hat die Wärme eine ursprüngliche Bedeutung. Sie existiert auf drei Ebenen: als kosmische Sonnenwärme, physische Wärme (z.B. Feuer) und Seelenwärme. Ohne Wärme wäre unser Leben auf der Erde nicht möglich. • Ohne die Sonne würde nichts wachsen. • Ohne Feuer würden wir erfrieren. • Ohne Liebe würden wir erstarren. Besonders in der Kindheit ist die Wärmehülle für den sich entwickelnden Organismus unverzichtbar. Ein Neugeborenes ist noch unfähig, genügend Eigenwärme zu erzeugen. Im Laufe der ersten Lebensjahre bildet sich erst langsam in Auseinandersetzung mit der Umwelt die Fähigkeit, mit Kälte und Wärme umzugehen. Ständiger Wärmemangel bewirkt Anfälligkeit der inneren Organe für Krankheiten und mindert die Lebenskräfte. Unser größtes Sinnesorgan ist die Haut. Sie vermittelt uns das Gefühl von Wärme und Kälte, von Berührung und Umhüllung. Eine atmungsaktive, feuchtigkeits- und wärmeregulierende Bekleidung als untere Schicht gibt eine Schutzhülle für gesunde Entwicklung, sie fördert Entspanntheit, Wohlgefühl und Lebendigkeit. Lebendiges wird durch Lebendiges gefördert: so passt zu den Bedürfnissen der menschlichen Haut am besten Bekleidung aus tierischen Fasern. Schafwolle hat die Eigenschaft, dass sie bis zu 30% ihres Eigengewichtes an Feuchtigkeit aufnehmen kann, ohne sich feucht anzufühlen. Wegen der guten Isolierung kann die Feuchtigkeit durch die Wolle abdampfen, ohne dass die Verdunstungskälte sich auf der Haut bemerkbar macht. Diese Eigenschaft hat kein anders Gewebe. Auch wird der Schweiß aufgenommen und die Hitze nicht gestaut, wie dies bei Synthetik-Gewebe der Fall ist. Deshalb tragen zum Beispiel die Beduinen in der Wüste Woll- oder SchaffellKleidung. Sinnvoll für Kinder ist in der kalten Jahreszeit ein Unterhemdchen - im Winter mit langen Ärmeln - und über dem Baumwoll-Unterhöschen ein längeres aus Wolle

ÄRMEHÜLLE

oder Wolle/Seide-Gemisch. Bei größerer Empfindlichkeit direkt auf der Haut ist ein Gemisch von Wolle und Seide zu empfehlen, die Seide kommt der Wolle in ihren Qualitäten nah. Säuglinge sollten immer ein Mützchen aus Seide oder Wolle/Seide tragen, da der Wärmeverlust über den Kopf sehr groß ist. Ein dicker wollener Pullover erübrigt das Fleece-Futter in der Matschkleidung. Bekleidung aus diesen Fasern sollte man schonend und nicht so häufig waschen, Auslüften in feuchter Luft genügt oft schon, da die Wollfaser eine große Selbstreinigungsfähigkeit hat. So relativiert sich der höhere Preis schon dadurch, dass man sie länger tragen kann. Ein selbstgestrickter Pullover, Pullunder, Mütze oder was auch immer den eigenen Fähigkeiten entspricht, wärmt nicht nur den Körper sondern auch die Seele, sowohl des Schenkenden als auch des Beschenkten. Erhältlich ist diese Kleidung z.B. in Bregenz bei Christine Hämmerle („Natur-Korn-Kost-Kosmetik), bei der Schäferei - Genossenschaft Finkhof (Arnach bei Bad Wurzach oder übers Internet), oder über den Internet-Versandhandel. Empfehlenswert sind www.kindspech.de oder www.vollewolle.de. Letztere bieten auf ihrer Homepage noch viele gute Informationen zur Qualität ihrer Produkte, sie sind zertifiziert mit dem „gots“-Siegel, d.h. sie sind nicht nur ökologisch produziert sondern auch aus fairem Handel. Letztlich geht es ja nicht nur um die Wärmehülle für das Kind, sondern auch um eine „Wärmehülle“ für die so arg strapazierte Natur und Menschheit. Tatjana Kerl


PROJEKT „SCHREIBZEUG U ND SCHUHE“ Der Waldorfkindergarten Bregenz sammelt für Kinder in Rumänien. Eine kurze Zusammenfassung für jene Eltern, die noch nichts über die Kinderhilfe Siebenbürgen wissen: Die Kinderhilfe Siebenbürgen ist ein kleiner Verein, der wunderbare Arbeit leistet. Jenny Rasche und ihr Team holen Roma Kinder von den Müllhalden und von den Strassen in ihr Kinderhaus Pippi Langstrumpf. Dort bekommen die Kinder Essen, Nachhilfeunterricht, können spielen, erfahren Wertschätzung und vieles, vieles mehr. Wer sich genau über die Kinderhilfe Siebenbürgen informieren möchte, findet Informationen und Filme im Internet. Es besteht die Möglichkeit Fördermitglied zu werden oder eine Patenschaft anzutreten. Wer mehr wissen möchte kann mich jederzeit kontaktieren oder ihr wendet euch direkt an den Verein in Stapelburg. Derzeit sammelt der Waldorfkindergarten Bregenz zusammen mit der Volksschule Marienberg und bis einschließlich 15. November folgende Sachspenden (neu oder gebraucht in gutem Zustand) für diese Kinder: • Griffelschachteln (keine Schüttelpennale) • Schultaschen (15 Stück) • Lineal • Radiergummi (möglichst neu) • Spitzer • Farbstifte und Bleistifte (auch gebraucht möglich, nicht zu kurz) • Schuhe (vom Fellpatschen für Babys bis zur Schuhgröße Jugendliche) • Winterjacken / Unterhemden / Unterhosen • Schals / Handschuhe / Mützen • Strumpfhosen Es sammeln 80 Kinder für 100 Kinder. Es sind also wenige Sachspenden pro Familie ausreichend. Unser Ziel sind 100 gefüllte Griffelschachteln und 100 Paar Kinderschuhe. Unsere Sachspenden gehen mit einem Großtransport am 28.11. von Stapelburg in Deutschland (dort ist der Sitz des Vereins) nach Siebenbürgen.

Was ich euch noch erzählen möchte… … ich engagiere mich seit zwei Jahren für die Kinderhilfe Siebenbürgen. Die Kinderhilfe ist mir „zugefallen“. Ein großes Geschenk, aber auch eine harte Landung in einer „anderen Realität“. Zu Beginn war unsere Wohnung randvoll mit Sachspenden und Schachteln, zwei mal im Jahr über mehrere Wochen. Ich habe zahlreich hochwertige Sachspenden bekommen, aber auch eine Menge kaputte und schmutzige Sachen. Die Freude kam mir abhanden, denn ich hatte keine Lust mehr derart viele Sachspenden entsorgen zu müssen. Da meine Versuche Geld für die Kinderhilfe zu mobilisieren recht erfolgreich waren, entschied ich darauf meinen Fokus zu legen. So war der Stand beim letzten Elternabend, als ich sagte, ich würde keine Sachspenden mehr annehmen. …warum es nun trotzdem zu diesem Projekt kam? Ich telefonierte mit Jenny und fragte sie: „Was möchtest du für deine Kinderschar zu Weihnachten? Was braucht ihr?“ Und sie wusste sofort, was sie wollte: „Ich brauche 100 gefüllte Griffelschachteln. Das ist mein Wunsch.“ Sehr schnell war durchgerechnet, dass sich 100 neue gefüllte Griffelschachteln derzeit nicht finanzieren lassen. Was tun? Zu diesem Zeitpunkt kamen die Pädagoginnen des Kindergartens auf mich zu: „Können wir mit unseren Kindern etwas für die Kinder in Rumänien tun?“ So überlegten wir gemeinsam mit der Volksschule Marienberg, und es entstand das Projekt: „Schreibzeug und Schuhe“. Nun freue ich mich wieder darauf euere Sachspenden entgegen zu nehmen, denn wir sammeln sehr gezielt, was das Ganze enorm erleichtert. Gleichgültig, ob ihr 3 Packungen neue Farbstifte in den Sammelkorb legt oder eine gebrauchte leere Griffelschachtel, ein Paar gute Winterschuhe oder eine Geldspende macht. Jede Sachspende und jede Geldspende ist wertvoll und hilft uns unserem Ziel näher zu kommen. Sollten wir über unser Ziel hinaus schießen, wunderbar. Die Kinderhilfe ist auf Geldspenden angewiesen, um ihr Kinderhaus erhalten zu können. Und der Winter steht vor der Türe. In der kalten Jahreszeit wiegt die Not um vieles schwerer. Es wird viel Holz gebraucht, viel Essen, vermehrt Medikamente und auch die Krisenhilfe für besonders schwere Situationen erfordert zusätzliche finanzielle Mittel. Petra Pellini-Forcher


E M N M DE TER O K MINE Sieben auf einen Streich

Theateraufführung für Kinder

Märchen deuten – Märchen erzählen

Mittwoch, 29. Jänner 2014, 15.30 Uhr Waldorfkindergarten Bregenz

Seminar mit Stefan Libardi: Schauspieler, Erzähler und Figurenspieler THEATER IM OHRENSESSEL Märchen für Kinder und Erwachsene

Mittwoch, 29. Jänner 2014, Abend

ADVENTSBASAR Samstag, 23. November von 10 bis 17 Uhr Puppentheater „Rumpelstilzchen“ Vorstellungen um 10.30, 12.00 und 14.30 Uhr

Vorankündigung Die Bedeutung der Natur für das Kind Vortrag und Gespräch mit Anton Kimpfl er Montag, 24. Februar 2014, 20.00 Uhr

Mit freundlicher Unterstützung von

Spar Markt – Pircher Rita GmbH Landstraße 13, 6900 Bregenz


Reigen November 2013