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Umwelt journal.ch Ausgabe 22 : August 2010

Partnerprodukt der Schweizerischen Umweltstiftung Luzern

UNO erklärt sauberes Wasser zum Menschenrecht 41 Staaten enthielten sich der Stimme!!! Sauberes Wasser ist jetzt ein Menschenrecht. Die Vereinten Nationen haben den Anspruch auf reines Wasser und Sanitärversorgung als allgemeines Menschenrecht festgeschrieben. Die von Bolivien vorgelegte und von 33 anderen Staaten unterstützte Resolution wurde in der Vollversammlung der 192 Mitgliedsstaaten, von denen 163 anwesend waren, mit grosser Mehrheit von 122 Stimmen angenommen. «Diese Resolution bringt kein Recht auf Wasser im Sinne des internationalen Rechts», sagte der Vertreter der USA. «Sie ist uneindeutig und deshalb müssen wir uns enthalten.» Nach UNOAngaben enthielten sich 41 Staaten. Das waren vor allem Industrieländer, während die Staaten der Dritten Welt praktisch durchgängig für den Entwurf stimmten.

Millionen ohne sauberes Wasser Weltweit haben 884 Millionen Menschen keinen genügenden Zugang zu sauberem Wasser und mehr als 2,6 Milliarden keinen zu einfachen sanitären Anlagen. Jedes Jahr sterben etwa zwei Millionen Menschen an den Folgen unsauberen Wassers, die meisten von ihnen sind Kinder. «Wir bestehen zu zwei Dritteln aus Wasser, unser Gehirn sogar zu drei Vierteln», sagte Boliviens UNO-Botschafter. «Wasser ist das Transport- und Kühlmittel unseres Körpers und wir können eine ganze Weile ohne Essen auskommen, aber nur

INHALT:

wenige Tage ohne Wasser.» Dennoch müssten Millionen Menschen jeden Tag ohne reines ­Wasser­ leben.­ «Durchfall­ ist­ die­ zweithäufigste­ Todesursache bei Kindern. Durch schmutziges Wasser sterben mehr Menschen als an Aids, Malaria und Masern zusammen.» Der Redner hielt vor der Vollversammlung kurz inne. «Das waren gerade dreieinhalb Sekunden. Alle dreieinhalb Sekunden stirbt ein Kind, nur weil es

kein sauberes Wasser hat.» Der Anspruch auf sauberes Wasser ist völkerrechtlich nicht verbindlich. Einklagbar ist es selbst in den Unterzeichnerstaaten nicht, zu denen alle 192 UNO-Mitglieder automatisch mit ihrem Beitritt zählen. Die Verankerung hat jedoch einen hohen symbolischen Wert­ und­ durchaus­ Einfluss­ auf­ die­ Politik­ von­ Staaten und der Vereinten Nationen. n (Quelle: sda, Bild: Helvetas/Silvia Voser) /bu

Wasser in verschiedenen Facetten Seiten 1 und 20 bis 30 Milestone WoodSource© Seite 2 Elektrosmog Seiten 4 bis 7 Gebäudeautomation Seiten 12 bis 14 Preisgewinner Schweizerische Umweltstiftung Seiten 17 bis 19 Recycling Seiten 31 und 32 Energiestädte Seiten 33 bis 36 Sonderausstellung Fische Seite 37


ÖKOLOGISCH UND SOZIAL

Milestone WoodSource©: Ein Konzept mit Bestand und Zukunft! Der Wald schenkt uns etwas sehr Wertvolles: das Naturwunder Holz. Es ist vielseitig einsetzbar, langlebig und wächst vor allem ständig nach. Eigenschaften, welche es zu einem begehrten Bau- und Werkstoff machen. Seit 1980 hat sich der weltweite Holzverbrauch fast verdoppelt. Und die Nachfrage nach Holz steigt weiter. Gleichzeitig verknappt sich das Angebot immer mehr, denn die Waldflächen gehen laufend zurück. Und genau hier setzt das Modell von Milestone WoodSource an. Milestone Wood Source erzeugt und verwertet die wertvolle Ressource Holz auf­ eine­ profitable­ und­ umweltfreund­ liche Weise – mit Ihrer Hilfe! Milestone WoodSource forstet brachliegendes Land in­Panama­auf­und­gibt­ihm­so­Leben­und­ Wachstum zurück. Und dies geschieht indirekt im Auftrag von Ihnen – den Bauminvestoren. Einige Jahre später wird das­ Holz­ aus­ den­ Plantagen­ in­ drei­ Erntezyklen verwertet und auf dem Markt verkauft. Dann werden Sie als Bauminvestor für Ihren Einsatz und Ihre Geduld belohnt:­Sie­profitieren­unmittelbar­vom­ Nettoverkaufserlös! Das Konzept von Milestone WoodSource ist schlüssig, logisch und transparent. Es ist für Sie, den­Investor­äusserst­profitabel­und­vor­ allem hat es Herz! Schutz des Regenwaldes Die fruchtbaren Urwälder in den Tropen sind nicht nur die Lungen der Erde, sie bilden auch das grösste Wasserreservoir. Das macht sie zu äusserst sensiblen Gebieten, die unter dem besonderen Schutz der Staatengemeinschaft stehen. Auch der Handel und die Verbraucher

denken um. Das Ergebnis: Immer mehr Politiker­unterstützen­ zertifiziertes­ Holz­ aus­ nachhaltigen­ Holz­­ und­ Plantage­ betrieben und die Nachfrage von Holzverarbeitern steigt. Deshalb will Milestone WoodSource dieses Holz dem Markt zur Verfügung stellen, sozial und umweltgerecht! Aufforstung von Brachland Die­Plantagen­von­Milestone­WoodSource­ entstehen auf brachliegenden, ehemaligen­Regenwaldflächen­in­Panama.­Diese­ versteppten Böden wurden einst für die extensive Viehzucht gerodet und drohen nun durch Regen und Wind zu erodieren. Und hier kommt Milestone WoodSource ins Spiel: Milestone WoodSource forstet die fruchtbarsten Böden dieses Brachlandes wieder auf – im Auftrag vielleicht auch von Ihnen als Bauminvestor. Das Land wird wieder neu belebt, Flora und Fauna fühlen sich wieder wohl!

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Laut UNO hat sich in den letzten Jahren die Trinkwasserversorgung global verbessert. Dennoch wächst der Druck auf die Ressource Wasser. Eine wichtige Rolle spielen dabei Bevölkerungswachstum und veränderte Lebensstandards. In Zeiten der weltweiten Finanzkrise geraten andere Krisen – der Energie, der Nahrung und des Wassers – leicht in Vergessenheit. Doch für die wirtschaftliche Entwicklung sind sie mindestens ebenso wichtig wie Konjunkturprogramme und Regulierungsbemühungen. Zahlreiche Beispiele zeigen, dass Wasserprobleme das Wachstum stark behindern können. Katastrophen wie Überschwemmungen und Dürren kosten manche Staaten bis zu 14% ihres Bruttoinlandproduktes. Auch die alternde Wasserinfrastruktur verursacht hohe Kosten. Eine besonders wichtige Rolle spielt Wasser im Bereich ­Nahrung.­Als­sich­die­Preise­für­Weizen,­Mais­und­Reis­vor­gut­ zwei Jahren beinahe verdoppelten, forderten zahlreiche Regierungen eine Steigerung der Nahrungsmittelproduktion. Dies jedoch ist meist nur mit einer intensiveren Bewässerung möglich. Schon heute verbraucht die Bewässerung in der Landwirtschaft rund 70% des gesamten Süsswassers, das Gewässern und Grundwasserspeichern entnommen wird, an zweiter Stelle folgt der Sektor Industrie mit 20%, die restlichen 10% entfallen auf Haushalte. Mit dem Bevölkerungswachstum und steigenden Lebensstandards kommt die Ressource Wasser zusätzlich unter Druck. Laut UNO-Schätzung wird die Weltbevölkerung bis 2050 von heute 6,7 auf rund 9 Milliarden anwachsen. Mehr Menschen benötigen – und verschmutzen – mehr Wasser. Mit steigendem Einkommen wechseln sie von einer auf zwei Mahlzeiten­pro­Tag­und­essen­häufiger­Fleisch.­Dies­hat­grosse­Auswirkungen auf den Wasserbedarf. Denn die Fleischherstellung braucht je nach Klima und verwendeter Technik 8–10 Mal mehr Wasser­als­die­Produktion­von­Getreide.­Auch­der­Klimawandel­ könnte den Wassermangel weiter verschärfen, selbst wenn er (noch) nicht der wichtigste Treiber ist. So­gesehen­verfügen­wir­in­der­Schweiz­entgegen­der­landläufigen Meinung sehr wohl über einen – und erst noch lebenswichtigen und kostbaren Bodenschatz, nämlich Wasser. Mit unserem Wasserschloss können wir die Ressource Wasser leider nur innerhalb eines Kontinents anbieten. Sehr positiv sind jedoch auch die Engagements von Schweizer Hilfswerken sowie von Schweizer Unternehmen mit innovativen Technologien für die Menschen auf anderen Kontinenten zu werten, welche sich für sauberes und energetisch nutzbares Wasser einsetzen. Mit­freundlichen­Grüssen­

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Kaum ein anderes Thema beherrscht die öffentliche Diskussion so wie Klimawandel und Umweltschutz. Als verantwortungsbewusster Automobilhersteller stellt sich Opel dieser Diskussion – Langmoos-Garage ∙ Thalerstrasse 5 ∙ 9404 Rorschacherberg und belässt es nicht bei Worten. Ganz gleich, ob mit dem ersten Telefon 071 40 42 ∙ Fax 071 855 50 57 serienmässigen Katalysator, dem ersten 3-Liter-Auto der855 Welt seinem Elektromotor zurück. Es ist dabei völlig emissionsfrei Ihre offizielle OPEL-Vertretung oder­mit­dem­Dieselpartikelfilter­zwanzig­Jahre­später­–­schon­ unterwegs. Und das «Tanken» ist einfach: Der Ampera kann an immer hat Opel in punkto Umweltschutz die Initiative ergriffen. jeder 230 Volt-Steckdose aufgeladen werden. Die Energie wird dabei in einer T-förmigen Lithium-Ionen-Batterieeinheit gespeichert. Elektrische Revolution: Ampera Bei längeren Touren springt der benzinbetriebene VerbrennungsMobilität ohne schädliche Emissionen: Die bahnbrechende motor ein, der Strom erzeugt und damit für eine Verlängerung der Elektroauto-Studie Opel Ampera macht dies ab 2011 möglich. Reichweite sorgt. Dieser Langstreckenmotor kann zusätzlichen Dank des fast geräuschlosen Voltec-Elektro-Antriebssystems legt Strom für mehr als 500 km Reichweite erzeugen. das Auto Strecken von bis zu 60 Kilometern ausschliesslich mit

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Moderne Waschautomaten schonen Mensch, Wäsche und Umwelt Waschmaschinen sind eine praktische Erfindung. Liessen die Prototypen früher noch die Wände wackeln, sind die modernen Geräte auf optimale Leistung bei möglichst geringer Umweltbelastung ausgerichtet. Die Waschmaschine ist eine der bedeutendsten­ Erfindungen­ zur­ Verbesserung­ und Entlastung der Arbeit im Haushalt. Waren die ersten Modelle noch wahre Ungetüme mit starker Lärmemission und gewaltiger Vibration beim Schleudern, sind die modernen Geräte leise und mitdenkende Alleskönner mit höchstem Bedienungskomfort.­ Die­ neuste­ Merker­Produktgeneration ist hinsichtlich Leistungsoptimierung, Umweltverträglichkeit und Bedienfreundlichkeit richtungsweisend. Das gilt für alle, von der Schweizer Firma Merker hergestellten Bianca-Waschautomaten,­die­ohne­Preisänderungen­mit­intelligenten Innovationen und Weltneuheiten aufgerüstet wurden.

Energieeffizienz und Kosteneinsparung So erkennt der Automat dank der Memory-Taste die Lieblingsprogramme, die per Knopfdruck stets abrufbar sind. Mit der­Programmtaste­«20°C»­wird­die­Wäsche schon bei 20 Grad einwandfrei sauber. Ausgedehnte Temperaturhaltezeiten im Hauptwaschgang und intensive Spülgänge­sorgen­dank­«SanaPlus»­für­eine­ anti-allergene Waschwirkung. MerkerWaschautomaten verfügen über intensive Expressprogramme mit einer Waschzeit ab nur 19 Minuten. Dank der ECO-Funktion kann die gewählte Waschtemperatur noch zusätzlich gesenkt werden. So werden umweltschonend Energie und auch aktiv Geld gespart. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt Empa attestiert den Bianca-Modellen, dass sie mit der serienmässigen Ausstattung unter den baulichen­Verhältnissen­im­Prüfstand­die­Anforderungen der Norm SIA 181 betreffend Schallschutz im Hochbau klar unterschreiten. Die Schalldämmungsmassnahmen

wie die robuste Bauweise, steife Chassiskonstruktion, FU-Antriebstechnik mit Softlagerung und leise Steuerung der Ablaufpumpe greifen schon an den Quellen der Lärmbelastung. Durch den vibrationsarmen Lauf werden die Schallübertragungen auf die benachbarten Räume auf das Minimum reduziert. Deshalb eignen sich Bianca-Waschautomaten von Merker bestens für den Einbau in Etagenwohnungen und in luftdicht gebaute Minergie-Häuser. Weitere Informationen: www.merker.ch


ELEKTROSMOG

IPWE – Institut für Prävention Gesundheit Seit 2001 steht bei IPWE mit nachweislichem Erfolg das Radionik-System Quantec für Energetische Diagnostik im Einsatz. Des Weiteren ist man spezialisiert auf die Modulation von Informationen auf verschiedene Datenträger. Die Kompetenz als Beratungsstelle der Internationalen Gesellschaft für Elektrosmogforschung (IGEF) in der Schweiz wurde 2004 übernommen mit fachkompetenten Anwendungen von ElektrosmogMessungen im Wohn- und Arbeitsplatzbereich sowie Messungen von Erdstrahlen und anderen Störfaktoren. Im Mittelpunkt der Anwendungen steht der Grundsatz, das Umfeld zu sanieren und ein stabiles Fundament herzustellen. Wenn es die entsprechenden Ergebnisse erfordern, macht es Sinn­zu­therapieren.­Es­ist­das­grösste­Anliegen­von­IPWE,­Sie­ nach bestem Wissen und Gewissen zu beraten und mit Ihnen zusammen­eine­bestmögliche­Lösung­zu­finden.­Zudem­werden­ zu einigen Themen eigene Kurse und Seminarien angeboten. Leistungen Jede­Krankheit­hat­ihre­Ursache.­Prä­vention,­Beratung,­Therapien und Massnahmen. Radionische Diagnostik Quantec: Radionik­Energetische­Diagnostik,­Lebensberatung,­Psychosomatik. Unterstützend bei allen Krankheiten. Disharmonie auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene optimieren.

Biofeedback – Nexus 10: Biofeedback­ist­ein­Wissenschaftsgebiet,­das­Psychologie­und­ Körper mittels eines Hightech-Geräte-Systems auf faszinierende Weise verbindet. Biofeedback heisst wörtlich übersetzt: biologische­Rückmeldung.­Sie­dient­dazu,­Körperfunktionen­(Puls,­ Hauttemperatur, Muskelspannung, Hautwiderstand usw.) und innere Abläufe bewusst wahrzunehmen und auch willentlich zu regulieren. Biofeedback ist ein exaktes Mess- und Therapiesystem mit objektiver Verlaufskontrolle. Elektrosmog Beratungsstelle IGEF Schweiz: Wohn- und Arbeitsplatz Untersuchungen, Beratung. Erdstrahlen, Wasseradern, Hartmangitter, Currygitter usw. Innovative Energie-Produkte: BE-Well Chip zur Neutralisierung von Wohn- und Arbeitsräumen. Persönlicher­Schutz­Anhänger.­BE­Well­Chip­für­Wasser­belebung. GIE-Wasseraktivierung, Wasserbelebung, Energetisierung: Wasser, Quelle des Lebens. Lebendiges energetisiertes Wasser, weich, bekömmlich, lebendig, umweltschonend, energiesparend. IPWE – Institut für Prävention Gesundheit Kurt Weder Auweg 49 – 3627 Heimberg Tel. 033 438 30 56 – Fax 033 438 30 57 aquawedi@sunrise.ch - www.ipwe-gesundheit.ch

Was ist Elektrosmog? Mit Elektrogeräten jeder Art, Handys, Schnurlostelefonen und Computermonitoren schaffen wir uns unser eigenes Strahlenbad.­Zudem­sind­wir­immer­mehr­Strahlungsquellen­hilflos­ausgeliefert, wie etwa den Sendemasten für Mobilfunk oder Radaranlagen. Der «Elektrosmog» besteht aus den folgenden 5 Strahlungsbereichen: – Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz) – Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz) – Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz) – Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik) – Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik) Lange­Zeit­war­der­mögliche­Einfluss­schwacher­elektrischer­und­ magnetischer Felder auf die Gesundheit unbekannt. Erst die Baubiologie beziehungsweise Elektrobiologie versuchte auf Zusammenhänge hinzuweisen und Massnahmen zu einem sinnvollen Umgang zu erarbeiten. Einfluss auf den Organismus Neben­anderen­Faktoren­werden­Störungen­unseres­Wohlbefindens­und­unserer­Gesundheit­häufig­von­den­uns­ständig­umgebenden Feldern unseres Stromnetzes verursacht. Von vielen offiziellen­Stellen­wird­noch­geleugnet­oder­ignoriert,­dass­die­ so genannten niederfrequenten Felder unserer Stromversorgung

auf­den­menschlichen­Organismus­einen­Einfluss­haben.­Dabei­ widerspricht es doch dem gesunden Menschenverstand, wenn in der elektronischen Industrie und im Automobilbau verstärkt mit­immensem­Aufwand­versucht­wird,­die­Produkte­nach­Kriterien der EMV (Elektro-Magnetische Verträglichkeit) störungsbeziehungsweise ausfallsicher zu machen und von gleicher Seite sowie den beteiligten Wissenschaftlern eine Beeinträchtigung von biologischen Systemen, zum Beispiel des menschlichen Körpers, fast durchwegs verneint wird.

Elektrosmog und andere Störfelder machen krank Energiewellen nach "Hertz", sowie Informationswellen nach "Tesla" benannt, stören unseren Organismus und auch die Psyche. Wir neutralisieren mit Erfolg, nachhaltig, alle Störfelder Wohnungen, Arbeitsstätte, Häuser, Ställe testen Sie 30 Tage gratis. Kaspar Schneider, Winterthur Tel 052 202 23 36 kaspar.schneider@bluewin.ch Im entstörten Feld kann Ihr Körper wieder regenerieren

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COUFAL elektronik ag: Elektromagnetische Schutzfunktionen Coufal Elektronik entwickelt und produziert diverse elektronische Steuerungen für Industrie, Gewerbe und Landwirtschaft. Das Angebot umfasst unter anderem Spezialitäten wie elektronische Mauertrocknungssysteme gemäss den heutigen baubiologischen Anforderungen, modernste Netzfreischalter, elektronische Schutzgeräte gegen geologische und elektromagnetische Störfelder. Zudem werden spezielle Produkte in Analog-, Digital- und Starkstromtechnik nach individuellen Kundenwünschen entwickelt und produziert.

gen Elektrosmog. Die Biofeldautomaten C16 werden durch das Elektrofachgeschäft verkauft und installiert, direkt in den Sicherungskasten oder bei einem der Verteiler im Haus.

Seit 1979 werden bei COUFAL elektronik ag elektromagnetische Schutzfunktionen­für­Menschen,­Tiere­und­Pflanzen­bezüglich­ verschiedener Störstrahlungen und Beeinträchtigungen der Lebensqualität ermittelt und mit technischen Messmethoden nachgewiesen.­Das­Wohlbefinden­für­Lebewesen­im­heutigen­ technischen Zeitalter kann mit Hilfsmitteln wieder hergestellt werden.­ Forschung­ für­ das­ Wohlbefinden­ gegen­ E­Smog­ ist­ ­nötig.­ Im­ Labor­ werden­ Störeinflüsse­ analysiert,­ Entstörme­ thoden entwickelt und deren Funktion bestätigt. Ergebnisse sind wirksame­Gegenmassnahmen­für­elektrosensible­Personen.­ Schutz vor Elektrosmog guard®­Serie:­Diese­Produkte­neutralisieren­und­kompensieren­ die negative Energie von Elektrosmog. Atmospherer®: Diese SKALAR Schutzgeräte helfen allen Lebewesen bei Störstrahlungen von: – Elektrostörfeldern in Haus und Büro – geologischen und magnetischen Störfeldern – elektromagnetischen Feldern von Sendeanlagen

Durch die Wirkung von SKALARwellen wird die Zellstruktur normalisiert, alles bleibt wie von der Natur vorgesehen, deswegen gibt es auch keine negativen Effekte. Grossraumschutzgeräte: Technische Ausführung gemäss Kundenwunsch mit Reichweiten bis ca. 30 km. Insect­Protect:­Starke­Abwehr­von­Mücken,­Wespen,­Bremsen­ und Fliegen. Wirkungsradius 5 bis 300 m. Messgerät für Elektrosmog: Die professionelle und preisgünstige Messausrüstung für jeden Elektrobiologen, Baubiologen,­Architekten,­Gesundheitsberater­sowie­Privatanwender­ für Elektrosmog-Messungen. Vital und voller Energie energon®­Serie:­Diese­Produkte­revitalisieren­und­energetisieren Nahrung, Trinkwasser und den Körper. Bioresonance-Matte B12 (Mensch): Schnelle Schmerzbehandlung. Heilstation HC 204: Energy Transmission Generator, System HC 204. Mit medizinischer Zulassung für Therapeuten. Netzfreischalter Biofeldautomat C16 Mit modernster Netzfreischalter-Technologie gegen den Elektrosmog im Wohnbereich. Schützt Ihre Gesundheit, erhöht die Schlafqualität und verbessert das Wohnklima. Elektrosmog beeinträchtigt in einem hohen Mass die Schlafqualität und gefährdet nachweislich die Gesundheit. Elektrosmog ist überall messbar. Der Biofeldautomat C16 ist die perfekte Lösung ge-

Das drahtlos arbeitende Mauertrocknungssystem auf dem elektrischen und magnetischen Grundprinzip.

RONDOM®-Mauerenfeuchtung ohne bauliche Sanierung Modergeruch, feuchte Atmosphäre und beschädigter Verputz sind unangenehm und beeinträchtigen das Wohnklima. Zudem wird der Wert des Bauobjekts nachhaltig entwertet. Feuchtigkeitsschäden können durch Kapillarfeuchtigkeit entstehen, die bis zu zwei Meter aufsteigt. Die ständige Auseinandersetzung mit­der­Thematik­und­die­konsequente­Erforschung­der­Phä­ nomene führte zur Weiterentwicklung des seit rund 20 Jahren bewährten RONDOM®-Mauerentfeuchtungssystems. Elektrophysikalische Sanierung: Die bequeme und nachhaltige Variante besteht in der Installation eines RONDOM®-Mauertrocknungssystems. Das drahtlos arbeitende RONDOM®-Mauertrocknungssystem sorgt mittels elektromagnetischer Wellen in verschiedenen Frequenzen für eine Änderung des Frequenzspektrums im Mauerwerk, so dass sich die ursächlichen Spannungskräfte für die aufsteigende Kapillarfeuchte nicht mehr bilden können. Folge: Es steigt keine Feuchtigkeit mehr auf und brachliegende Räume können wieder sinnvoll genutzt werden.

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Gestaltung: Hannes Friedli, Heiden

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HEIZSySTEM

Wenn die Heizung ersetzt werden muss infraSWISS­AG­hat­das­Wissen­um­effiziente­Heizsysteme­weiter­ausgebaut­mit­dem­Resultat:­ Minimaler Energieverbrauch – geringe Investitionskosten. Wer seine Heizung ersetzen muss, sucht eine wirtschaftliche und ökologische Lösung, die ins Budget passt. Infrarot-Heizsysteme verbrauchen ein Minimum an Energie, kosten weniger als eine Wärmepumpe und produzieren eine wunderbare Wohlfühlwärme. Auch bei tiefen Temperaturen. Infrarot-Heizsysteme sind schnell aufgeheizt und benötigen dreimal weniger Energie als eine herkömmliche Ölheizung. Dank kurzer Reaktionszeit können wechselnde Bedingungen wie Aussentemperatur, Sonneneinstrahlung und Beleuchtungswärme zu 100% verwertet werden. Dadurch sinkt die effektive Betriebszeit im Vergleich zu allen andern, insbesondere zu Wasser geführten Heizsystemen, massiv. Und was dazu kommt: Die Investitionskosten sind gering und die Installation denkbar einfach. Empfohlener Energiebedarf unterschritten Die Energieauswertungen der letzten Jahre von diversen Alt- und Neubauten zeigen, dass infraSWISS Heizsysteme einen absolut tiefen Energieverbrauch haben wie eine Erdsonden-Wärmepumpe. Der Verbrauch ist so minim, dass ohne Weiteres die Vorschriften des neuen Energiegesetzes unterschritten werden. Und das ohne gross zu bluten. Die Energieeffizienz­ der­ Infrarotheizung­ beruht­ auf Reaktionsschnelligkeit des Systems und zeigt sich vor allem am niedrigen Verbrauch bei südlich orientierten Wohnzimmern an kalten aber sonnigen Wintertagen. Die Vermeidung von Regelverlusten ist­ das­ wesentliche­ Plus­ einer­ Infrarot­

Heizung im Vergleich zu allen andern, insbesondere­ zu­ Grossflächenheizungen,­ bei denen die Regelungsträgheit noch viel grösser ist als bei Radiatoren. Ersatz für bestehende Heizungen infraSWISS Heizsysteme dienen als vollwertige Heizungslösung bei Neu-, An- und Umbauten sowie als Ersatz für bestehende Heizungen. Die Installation bedingt keine bautechnischen Veränderungen, einzig ein Stromanschluss ist vorzusehen. Die Regulierung des Wärmebedarfs geschieht über Thermostate, manuell, funktechnisch oder per SMS. Dank individueller Steuerung können Räume, die selten benutzt werden, auf tieferen Temperaturen belassen werden. Bei Bedarf erwärmen­sich­die­Paneele­blitzschnell­und­erreichen die gewünschte Temperatur. Sämtliche Wärmeelemente verfügen über eine Frontplatte aus gehärtetem Glas in

Jahreskosten je Heizsystem für ein durchschnittlich isoliertes Einfamilienhaus mit 180 m2 Heizfläche und einem jährlichen Heizenergieverbrauch von 110 kWh pro m2.

verschiedenen Ausführungen, sowohl für die Wand- als auch für die Deckenmontage. Der Montage selber sind keine Grenzen gesetzt. Dank unterschiedlicher Grösse­und­Form­können­die­Paneele­in­ engsten räumlichen Verhältnissen angebracht werden. Sparen auf der ganzen Länge Die Investitionskosten einer infraSWISS Heizung ist gering und bedingen kaum bis keine baulichen Veränderungen. Einzig ein 220/230 Volt Stromanschluss ist vorzusehen. Neben den niedrigen Investitionskosten erübrigt sich sämtlicher Service- und Wartungsaufwand, denn die Wärmeelemente sind keinem mechanischen Verschleiss ausgesetzt. Wasserleitungen, Heizkessel, Tankräume, Brenner, Kamine usw. fallen beim Heizen mit Infrarot gänzlich weg. Deshalb kann gleich mehrfach gespart werden. Kurz: Man spart auf der ganzen Linie und erst noch auf eine ökologisch sinnvolle Art. Sämtliche Wärmeelemente werden in der Schweiz entwickelt und produziert und genügen höchsten Qualitätsansprüchen. infraSWISS AG Industriepark Logistikcenter 1, CH-6246 Altishofen T 062 748 98 88, F 062 748 98 80 info@infraswiss.com www.infraswiss.com


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KÄLTERING – Umweltfreundlicher kühlen! Die Kältering Gruppe will mit ihren Produkten nicht nur auf dem neusten technologischen Stand, sondern einen Schritt voraus sein. Dafür verantwortlich ist die Forschungs- und Entwicklungsgruppe, die konstant an Innovationen, Verbesserungen und Erneuerungen von Produkten arbeitet. Auch die KR-CO2-Kühlanlagen sind Produkte, die unter einem stetigen Optimierungsprozess stehen – als Dienstleistung für die Kunden. Um das erlangte Know-How in der ganzen Gruppe zu nutzen und­flächendeckend­abrufbar­zu­machen,­wird­in­der­Kältering­ Academy für eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung gesorgt. So dass der Wissensstand von Kältering-Mitarbeitenden immer auf hohem Niveau ist und der Kunde jederzeit davon­profitieren­kann. Ökologie als Aufgabe Neben der Forschungs- und Entwicklungsgruppe beschäftigt sich auch die Kundendienst-Kommission im Bereich Facility Management speziell mit dem ökonomischen Unterhalt. Denn die Reduzierung des Energieverbrauchs bleibt eine Daueraufgabe der Gesellschaft und somit auch der Kältering Gruppe. Fragen an den Spezialisten Wo liegen die wesentlichen Unterschiede der KR-CO2-Kühlsysteme von Kältering gegenüber den herkömmlichen Direktverdampfungssystemen? Bruno Liechti: In herkömmlichen Kühlsystemen werden meistens­fluorierte,­synthetische­Kältemittel­mit­sehr­hohem­Treibhauspotenzial benutzt, einige dieser Kältemittel haben einen bis zu 3‘800 Mal so hohen Treibhauseffekt wie CO2 und tragen bei Leckstellen mit dem exorbitanten Faktor zum Treibhauseffekt bei. Die Kälteanlagen benötigen einen sehr hohen Energiebedarf, auch in dieser Hinsicht bietet CO2 als Kältemittel Vorteile,­weil­es­effizienter­ist.­Im­Weiteren­stufen­wir­die­Einregulierung sowie die Abwärmenutzung der Kälteanlagen in die höheren­Prioritäten­ein,­um­die­Kälteanlage­über­den­gesamten­Bereich­gesehen­möglichst­effizient­zu­betreiben.­ Wo liegt der entscheidende Nutzen für den Kunden? Bruno Liechti: Mit unserem gesamten Massnahmenpaket sparen unsere Kunden über die Energiekostenrechnung direkt und

wiederkehrend bares Geld. Die Entscheidung für ein umweltverträgliches Kältemittel wird in der Bevölkerung positiv wahrgenommen­und­findet­eine­immer­breitere­Unterstützung.­Letztendlich vermittelt dieser Entscheid einen positiven Eindruck und trägt zum geschäftlichen Erfolg bei. Wie wird die Sicherheit beim KR-CO2-Kühlsystem gewährleistet? Bruno Liechti:­Einer­der­wichtigsten­Punkte­ist­die­spezielle­und­ aufwendige Ausbildung unserer Fachleute, welche die neue Technik fachgerecht und nach unseren Sicherheitsvorgaben installieren und warten. Die Anlagen sind mit diversen Sicherheitsapparaten und CO2-Sensoren ausgerüstet, welche bei kleinen Unregelmässigkeiten einen frühzeitigen Alarm absetzen. Der Servicemonteur kann die Einsatzdringlichkeit sofort über die Datenfernüberwachung eruieren und wenn notwendig das Problem­direkt­vor­Ort­beheben.­ Auch im Bereich Kühlmöbel sind von Kältering hinsichtlich Umweltbelastung mit der so genannten Zero-Technologie Erfolge erzielt worden. Was darf man darunter verstehen? Bruno Liechti: Bei bislang im Markt angebotenen Kühlmöbeln lag­ die­ Verdampfungstemperatur­ zwischen­ ­7°C­ und­ ­10°C­ sollte­die­Lagerung­der­Produkte­bei­+2°C­bis­+4°C­liegen.­Mit­ der­Zero°­Technologie­haben­wir­das­scheinbar­ Unmögliche­ wahr gemacht und gewährleisten die oben genannte Temperaturen­der­Produkte­bei­einer­Verdampfungstemperatur­von­0°C.­ Mit­der­Zero°­Serie­wird­gegenüber­den­herkömmlichen­Kühlmöbeln eine Energieersparnis von rund 20% erzielt. Wir nehmen unser Daueraufgabe, Energiesparen für unsere Kunden und für unsere Umwelt sehr ernst.

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Die neue 3 Watt-Pumpe

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Energieberatung bei Heizungssanierung Wie kann eine alte Öl-, Gas- oder Elektroheizung durch ein klimafreundliches Heizsystem ersetzt werden? Zum Beispiel mit einer Erdsonden-Wärmepumpe, die dem Erdreich Energie entzieht und sie an das Heizsystem abgibt. Der Wirkungsgrad überzeugt:­100­Prozent­Nutz­­und­Heizenergie­werden­mit­nur­25­ Prozent­Antriebsenergie­(meistens­Strom)­erzeugt.­Gut­75­Prozent stammen aus der erneuerbaren Energiequelle. Anstelle von Erdwärme kann Energie auch aus der Luft gewonnen werden. Stromeffizienz im Mehrfamilienhaus Ausgangslage des Umwelt-Förderprogramms ist ein EKZ Stromcheck, eine energetische Beurteilung der an den Allgemeinstrom angeschlossenen elektrischen Verbraucher. Förderaktionen­motivieren­zum­Ersatz­ineffizienter­Geräte­und­Installa­ tionen. Meldet der Hauseigentümer die Immobilie bei den EKZ zum­Stromcheck­ an,­profitiert­ auch­der­Mieter­ –­ die­Neben­ kosten für Strom sinken. Zusätzlich erhalten alle Haushalte der Liegenschaft eine Stromsparbox mit wertvollen Energiespartipps.

Die neue Stratos-Micra verbraucht nur gerade mal Energie im Gegenwert von 2 Kg Kirschen im Jahr! Eine alte ungeregelte Heizungspumpe verbraucht pro Jahr Strom im Wert von bis zu CHF 200.-

Wenn der Hauseigentümer einen EKZ Stromcheck bestellt, erhält jeder Mieter eine Stromsparbox.

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GEBÄUDEAUTOMATION

Gebäudeautomation mit Hand und Fuss Intelligentes Arbeiten: Mensch und Technik vereint unter einem Dach. Eine KNX-basierende Gebäudeautomation mit 300 Präsenzmeldern sorgt im «Bau» der EKZ in Dietikon für eine deutliche Senkung des Energieverbrauchs. Für die Stromversorgung und Steuerung der Beleuchtung setzte EKZ Eltop die ecobus Flachkabelsysteme von Woertz ein, mit denen sie die Installationszeiten deutlich reduzieren konnte. Mit ihrem Geschäftsbereich Eltop, der über 500 Mitarbeitende beschäftigt, bieten die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ)­ein­breites­Portfolio­an­Elektrodienstleistungen­für­Privat­­ und­ Geschäftskunden­ an.­ Dieses­ umfasst­ die­ Planung,­ Er­ stellung und den Unterhalt von Elektroinstallationen sowie den Verkauf, die Reparatur und Wartung von Elektrogeräten. Seit kurzem verfügt Eltop über ein beeindruckendes Referenzobjekt im Bereich Gebäudeautomation. Dabei handelt es sich um den «Bau 7» auf dem EKZ-Gelände im Dietikoner Industriegebiet. Das sechsgeschossige Büro- und Werkstattgebäude, das die EKZ im Juni 2009 bezogen haben, beherbergt vor allem den Bereich Netzbau. Er integriert aber auch andere Abteilungen des wachsenden Elektrodienstleisters, etwa Trafo- und Schalterwartung. Innovative und energieeffiziente Technik Die Gebäudetechnik des Neubaus hat Eltop komplett selbst geplant, installiert und programmiert. «Eines unserer Hauptziele war­es,­ eine­ innovative,­ energieeffiziente­ Technik­ zu­ realisieren», erklärt Ueli Walker, Leiter Elektroinstallationen Grossprojekte. «Dazu gehören in erster Linie eine KNX-basierende Elektroinstallation und die automatische Steuerung der Storen und Leuchtmittel.» Deren Anschlüsse wollte man ausserdem, insbesondere in der terminkritischen Endphase, «möglichst einfach, schnell und fehlerfrei» gestalten. Darum entschied sich EKZ Eltop für vorkonfektionierte Flachkabelsysteme von Woertz. Lichtmanagement und Klimatisierung Schalter sucht man in dem modernen Gebäude vergebens. Wenn jemand einen Raum betritt, sorgen Bewegungsmelder für

Blick in die Hohldecke: Über steckbare Abzweigdosen und vorkonfektionierte Anschlussleitungen mit entsprechenden Steckern werden pro Flachkabelabschnitt rund 50 Lampen mit Spannung versorgt und gesteuert.

das Einschalten der Lampen und die Steuerung der Storen. Die von­insgesamt­300­Präsenzmeldern­geregelte­Beleuchtung­und­ Beschattung ist auf eine konstante Stärke von 500 Lux in besetzten Büroräumen eingestellt. In unbesetzten Räumen schaltet das Licht automatisch aus. «Für diese schalterlose Lichttechnik gab es am Markt keine vergleichbaren­Produkte.­Darum­haben­wir­diese­gemeinsam­mit­ einem Schweizer Hersteller entwickelt», erklärt Ueli Walker. Die Präsenzmelder­verfügen­über­vier­individuell­einstellbare­Sensoren, mit denen sie jeden Raum optimal erfassen. Zusammen mit rund 650 KNX-Geräten sorgen sie für eine automatische Optimierung des Verhältnisses von Kunst- und Aussenlicht. Insgesamt sind 2500 Leuchten eingebunden. Die Zuteilung der Busadressen wurde über eine Software realisiert. Massive Energieeinsparungen ergeben sich dadurch, dass sich auch die Raumtemperaturregelung im Neubau – ein freistehendes Gebäude mit grossen Fensterfronten – massgeblich auf die 210 automatisierten Storen stützt. Deren Steuerung erfolgt mit Hilfe einer Wetterstation und unterscheidet zwischen Sommer- und Winterbetrieb. Dadurch ist die Raumtemperatur jederzeit optimal eingestellt.

Durch die energetische Optimierung von Eicher+Pauli wird die Abwärme der ARA Thunersee in Uetendorf heute besser genutzt. (Foto: Eicher+Pauli)

Energieeinsparungen von 60 Prozent «Effizienz­heisst­aber­auch,­dass­ein­Gebäude möglichst wartungsarm ist», betont­der­Projektleiter.­So­habe­sich­EKZ­ Eltop im Bau 7 auf nur zwei LeuchtmittelTypen beschränkt. Diese seien zugunsten einer längeren Lebensdauer nur zu maximal­ 80­ Prozent­ ausgelastet.­ Für­ alle­ Leuchten habe Eltop zudem ein Wartungsleitsystem eingerichtet, das im Schadensfall eine schnelle und eindeutige Lokalisierung ermöglicht. «Alles in allem versprechen wir uns von dem neuen System eine Energieoptimierung


GEBÄUDEAUTOMATION Neue Technik in jeder Hinsicht erfolgreich Die neue Gebäudeautomation hat ihre erste Bewährungsprobe mittlerweile bestanden. «Da das schalterlose System zunächst irritierend ist, haben wir unsere Leute erst einmal über seine Funktionsweise und Vorteile informiert. Danach wurde es sehr gut angenommen», berichtet Walker. Dazu trägt sicher auch bei, dass sich die Beleuchtung und Storen über­ den­ PC­ am­ Arbeitsplatz­ bei­ Be­­ darf auch individuell steuern lassen. Für das­ Eltop­Team­ stellte­ dieses­ Projekt­ aufgrund seines Umfangs und «der technischen Tiefe» eine grosse Herausforderung dar. Nach der erfolgreichen Umsetzung ist Walker stolz auf das Erreichte: «Das Referenzprojekt zeigt, was wir können. Es war zugleich die Basis für In den Räumen des Bau 7 (hier: Büroräume) sorgen 300 Bewegungsmelder für das ­unsere­ neue­ Projektgruppe­ Gebäude­ Ein- und Ausschalten der Lampen und die Steuerung der Storen. Die Beleuchtung ist automation. Diese arbeitet bereits an auf eine konstante Stärke von 500 Lux eingestellt. diversen Folgeprojekten, darunter Zweckvon­etwa­60­Prozent­gegenüber­einer­Standard­installation»,­so­ bauten und Wohnanlagen, Sanierungen und Neubauten im Walker. Die Gebäudeautomation ist aber nicht nur sehr ener- Kanton Zürich und drüber hinaus.» Dabei könne EKZ Eltop die gieeffizient,­sondern­ bietet­auch­ eine­ hohe­ Sicherheit.­ Dafür­ Woertz-Systeme nur weiter empfehlen: «Wir haben beim Bau 7 sorgt ein in das Lichtmanagement integriertes Brandfallszena- das erste Mal mit den ecobus-Flachkabel-Systemen gearbeitet rio: Unter anderem wird die Beleuchtung der Büros im Brand- und festgestellt, dass sie in jeder Hinsicht Hand und Fuss hafall­auf­50­Prozent­gedimmt­und­in­den­Fluchtwegen­auf­100­ ben. Neben der eingesparten Installationszeit konnten wir die Prozent­erhöht,­um­die­Evakuierungswege­klar­aufzu­zeigen.­ Fehlerquote auf nahezu Null reduzieren. Das sind vor allem für einen termingerechten Bauabschluss wichtige Aspekte, die die Schnelle Installation mit Flachkabelsystemen höheren Materialkosten um ein Vielfaches aufwiegen. Dazu Als KNX-Backbone dient die universelle Kommunikationsver- kommt die kompetente Beratung des Herstellers, zum Beispiel kabelung. In der Elektroverteilung auf den Etagen werden die die Unterstützung bei der Auswahl der passenden KomponenKNX-Signale für die Leuchten in DALI konvertiert. Die Kommu- ten», so Ueli Walkers Resümee. Kein Wunder also, dass die nikation mit den KNX- und DALI-Geräten erfolgt über die Flach- Woertz-Systeme bei der Erweiterung und Modernisierung weikabelsysteme, welche die Leuchtmittel und Storen zugleich mit terer Gebäude, gleich neben dem Neubau, bereits gesetzt sind. Strom versorgen. Walker zufolge hat sich EKZ Eltop vor allem (Cristiana Zanardo, Woertz AG) deshalb für die ecobus-Flachkabelsysteme von Woertz entschieden,­ «weil­ sie­ montagefreundlich­ sind­ und­ sich­ sehr­ effizient­ www.woertz.ch verarbeiten lassen. Vor allem in der Endphase der Errichtung Bei EKZ Eltop installierte Woertz-Produkte: wollten wir möglichst kurze Installationszeiten.» Aus diesem Grund habe man die Anschlussleitungen vorkonfektioniert, also Flachkabel-System ecobus combi 5G2.5mm2 und 2x1.5mm2: in­ definierten­ Längen­ und­ genau­ mit­ den­ richtigen­ Steckern­ 500m Flachkabel bestellt. «So mussten wir die Lampen in der Endphase nur noch 60 Einspeisdosen anschliessen.» In den Büros, wo Eltop mehrpolig arbeiten 660­kombinierte­Abzweigdosen­für­Power­und­Bus musste, setzte Walkers Team auf das ecobus combi-System von 660 vorkonfektionierte Anschlussleitungen mit Combi-SteWoertz, das fünf Stromleiter mit zwei Busleitungen kombiniert. cker 3/6m Die Flachkabel sind jeweils an den Fenster- und den KorridorFlachkabel-System ecobus power 5G2.5mm2: seiten in den Hohldecken verlegt. Über steckbare Abzweigdo400m Flachkabel sen und vorkonfektionierte Anschlussleitungen mit ent40 Einspeisdosen sprechenden Steckern werden pro Flachkabelabschnitt rund 220 Abzweigdosen, 5-polig 50 Lampen mit Spannung versorgt und gesteuert. Im Kor220 vorkonfektionierte Anschlussleitungen mit Stecker ridorbereich entschied sich Eltop für Woertz’ ecobus power2/4/6m Kabel­mit­fünf­Leitern,­«weil­wir­hier­mit­einem­Polleiter­auskommen. Zwei weitere Leiter nutzen wir für den DALI-Bus», erklärt Flachkabel-System ecoline P3 3G2.5mm2: der­Projektleiter.­ Weitere­39­ Lampen­ im­ Aussenbereich­ des­ 60m Flachkabel Neubaus­sind­mit­dem­Flachkabel­System­ecoline­P3­dessel2 Einspeisdosen ben Herstellers angeschlossen, dessen Schneidtechnik eine 30 Abzweigdosen mit Schnellanschlusstechnik noch einfachere und schnellere Installation erlaubt.

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GEBÄUDEAUTOMATION

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WIRTSCHAFTS-INFO

Eiskalter Knüller: Aus Wärme mach Kälte – ohne Strom! Das Gesamtsystem zum Betrieb einer ACS besteht grundsätzlich aus drei Hydraulikkreisläufen. Antriebskreis HT Der Antriebskreis HT stellt die Wärme auf hohem­Temperaturniveau­(ab­55­°C)­zur­ Desorption bereit (z.B. Solarwärme, Wärme aus BHKW, Fernwärme, Industrieabwärme). Rückkühlkreis MT Der Rückkühler MT führt die anfallende Wärme auf mittlerem bzw. Umgebungstemperaturniveau ab (z.B. trockener Rückkühler mit Frischwasserbesprühung (RCS), Schwimmbadbeheizung, Erdsonde, Nasskühlturm, Brunnen, See-Wärmetauscher). Kaltwasserkreis LT Der Kaltwasserkreis LT nutzt und verteilt die entstehende Kälte (z.B. Kühldecken, Wand-/Fussbodenkühlung, Francoils, Betonkernaktivierung etc.).

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SONNENENERGIE

Strom aus Sonnenkraft wird konkurrenzfähig Durch die zu erwarteten Strompreiserhöhungen, den weiterhin sinkenden Preisen von Solarsystemen und dem globalen Druck für Alternativen zu fossilen Brennstoffen kann in der Schweiz bereits im Jahre 2015 mit gleichen Energiekosten von der eigenen Solaranlage gerechnet werden wie elektrische Energie aus anderen Energiequellen. Nur­noch­wenige­Jahre­könnte­es­dauern,­bis­Photovoltaikan­ lagen Netzparität erreichen. Das bedeutet, dass Strom aus ­Sonnenkraft­ dem­ Verbraucher­ dann­ zum­ selben­ Preis­ zur­ Verfügung gestellt werden kann wie elektrische Energie aus anderen Energiequellen. Wie schnell diese Netzparität erzielt wird, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab: Fortschritte in Technologie von Modulen und Anlagen sind dafür ebenso entscheidend wie die Entwicklung der Strompreise. Einen sehr großen­Einfluss­hat­außerdem­der­jeweilige­Standort.­ Während die Solarmodulen in den letzten Monaten deutlich günstiger­ geworden­ sind­ und­ somit­ signifikante­ Preisreduk­ tionen­ von­ Photovoltaikanlagen­ mit­ sich­ brachte,­ kündigten­ Elektrizitätswerke erhebliche Strompreiserhöhungen an. Der Verband der schweiz. Elektrizitätsunternehmen erwarten, dass in den nächsten Jahren die Schweizer Strompreise sich nicht mehr­grundsätzlich­vom­europäischen­Preisniveau­abkoppeln­ lassen. Dies würde heißen, dass eine Korrektur von 20% Strom-

preiserhöhung zu erwarten ist. Dabei sind unerwartete Teuerungseffekte nicht berücksichtigt. Auch die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko zeigt auf, wie wichtig alternativen zum Erdöl sind. Sie macht deutlich, dass die Entwicklung alternativer Formen der Energiegewinnung mittelfristig unabdingbar ist. Bis zur Netzparität haben wir noch wenige Jahre vor uns. Wie nutzen wir sie sinnvoll? Einfach abzuwarten ist wohl die schlechteste Variante. So würde man es verpassen, die guten Rahmenbedingungen zu nutzen und sich einen ökonomischen wie auch ökologischen Vorsprung aufzubauen. Thomas Jäggi, Dipl. Ing. FH & MBA Geschäftsführer EES Jäggi-Bigler AG Über uns EES­Jäggi­Bigler­AG­ist­ein­Beratungs­,­Planungs­,­Vertriebs­­und­ Dienstleistungsunternehmen für Solarsysteme- und Solaranlagebau. Wir bieten unseren Kunden professionelle und schlüsselfertige Komplett-Systeme, die zuverlässig sauberen Strom und/oder Wärme erzeugen. Unsere­ Ingenieure­ und­ Planer­ stellen­ sicher,­ dass­ Sie­ eine­ Ansprechperson für Ihr ganzes Solarprojekt haben und von komplizierten Anmeldeverfahren sowie der Koordination der verschiedenen Handwerkern verschont bleiben.



 
 


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UMWELTSTIFTUNG

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Die­Umwelt­Preise­2010­wurden­vergeben Preisgewinner im Kurzporträt Am 30. Mai 2010 hat die Schweizerische Umweltstiftung im Casino Luzern die diesjährigen Preise für besondere Leistungen im Umweltschutz verliehen. Gastrednerin war die Luzerner Stadträtin und Direktorin für Umwelt, Verkehr und Sicherheit, Ursula Stämmer-Horst, welche den Preisgewinnern Urkunde, einen Bergkristall sowie einen Check für die Realisierung von künftigen Projekten im Bereich Umweltschutz überreichen durfte. Firmenpreis: Precious Woods Nachhaltige Bewirtschaftung von Tropenwäldern Tropenwälder stellen einen überaus wertvollen Lebensraum­für­unzählige­Tiere­und­Pflanzen­dar,­ der gleichzeitig durch anhaltenden Raubbau massiv bedroht ist. Eine nachhaltige Bewirtschaftung von Tropenwäldern auf Basis ökologischer und sozialer Standards ist jedoch möglich. Dies hat das­Schweizer­Unternehmen­Precious­Woods­vorgezeigt,­das­im­diesem­Bereich­Pionierarbeit­geleistet hat und mittlerweile zum Weltkonzern geworden ist. Es bewirtschaftet Tropenwald in Gabun und Brasilien auf schonende und nachhaltige Weise und führt Aufforstungen in Zentralamerika durch. Dadurch sichert es nicht nur den Erhalt be-

Preisträger 2010: (v.l.n.r.) René Estermann, Jonas Rosenmund, Rolf Jeker, Ernst A. Brugger, Ruedi Wüst-Graf. deutender Tropenwälder, sondern leistet mit seiner Geschäftsphilosophie der ökologischen und sozialen Verantwortung auch einen wichtigen Beitrag, diese Werte in der Wirtschaft zu etablieren. www.preciouswoods.com

Gruppenpreis: myclimate Weltweite­Projekte­für­den­Klimaschutz myclimate­unterstützt­Projekte­zur­Förderung­von­ erneuerbaren Energien gegenüber fossilen Brennund Treibstoffen, zu Energiesparmassnahmen oder­dem­Einsatz­effizienter­Technologien.­Die­dafür nötigen Gelder generiert myclimate durch den

Verkauf von CO2­Kompensationszertifikaten.­Mit­ diesen­können­ Privatpersonen­ oder­ Firmen­ für­ die von ihnen verursachten CO2-Emissionen einen Ausgleich schaffen. Für Unternehmen bietet myclimate einen Carbon Management Service an, der diese bei der Entwicklung einer Klimastrategie unterstützt. Darüber hinaus engagiert sich myclimate im Bereich Klimabildung: Die Organisation sensibilisiert die Öffentlichkeit für Klimafragen, vermittelt konkretes Wissen über den Klimawandel und informiert über Möglichkeiten, CO2 im Alltag einzusparen. www.myclimate.org

Einzelpreis: Ruedi Wüst-Graf

Stadträtin Ursula Stämmer-Horst überreicht Preis und Urkunde an die Verantwortlichen von Precious Woods.

Schutz und Revitalisierung von Feuchtgebieten Mit Ruedi Wüst-Graf wurde in der Kategorie Einzelperson ein Luzerner Naturschützer für seinen jahrelangen Einsatz zugunsten von Feuchtgebieten geehrt. Der gebürtige Surseer hat die Vorkommen von Vögeln, Amphibien und Libellen in seiner Heimatregion lange Zeit wissenschaftlich dokumentiert und mit viel persönlichem Einsatz erreicht, dass ihre Lebensräume am Mauensee, im Zellmoos (Sempachersee), im Juchmoos sowie im Hagimoos unter Schutz gestellt wurden. Die Aufsicht über dieses Gebiet hat Ruedi WüstGraf selbst übernommen und ihren ökologischen Wert mit bedeutenden Revitalisierungsmassnahmen noch weiter erhöht. Seine Begeisterung für die Natur gibt Ruedi Wüst-Graf in zahlreichen Vorträgen­sowie­vor­Ort­bei­Exkursionen­und­Pflege-


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UMWELTSTIFTUNG

PREISGEWINNER­UND­LAUDATOREN Firmenpreis: Precious­Woods Militärstrasse­90­–­Postfach­2274 8021 Zürich Telefon 044 245 81 11 E­Mail:­office@preciouswoods.com Laudatio: Dr. Jürgen Blaser, Intercooperation

Stiftungsratspräsident Dr. Jost Schumacher bei seiner Begrüssungsrede im Casino Luzern. einsätzen mit Schulklassen weiter. Darüber hinaus arbeitet er als Tierpräparator und bannt die Schönheit der Natur auf einzigartige Fotos. www.vogelpraeparation.ch

Jugendpreis: Jonas Rosenmund Schuldach mit Solaranlage ausgestattet Der Jugendpreis der Schweizerischen Umweltstiftung ging an den Gymnasiasten Jonas Rosenmund, der eine aussergewöhnliche Maturitätsarbeit realisiert hat. In Muttenz hat er auf dem Dach

Gruppenpreis: myclimate – The­climate­Protection­Partnership Sternenstrasse 12 8002 Zürich Telefon 044 500 43 50 www.myclimate.org Laudatio: Antonio Schulthess, Swiss Airlines einer­Primarschule­Sonnenkollektoren­installiert,­ die seit Beginn dieses Jahres mit einer Leistung von 20 Kilowattpeak Sonnenkraft ins Netz einspeisen.­Das­Projekt­forderte­vom­jungen­Mann­ einen langen Atem: Rund zwei Jahre lang hat Jonas Rosenmund zuerst nach einem geeigneten Dach und dann nach Investoren und einem

Einzelpreis: Ruedi und Erna Wüst-Graf Christoph-Schnyderstrasse 10 6210 Sursee Telefon 041 921 62 42 E-Mail: wuest@vogelpraeparation.ch Laudatio: Dr. Matthias Kestenholz Vogelwarte Sempach Jugendpreis: Jonas Rosenmund 4417 Ziefen Telefon 061 931 35 86 Laudatio: Markus Gisler, Megasol Solartechnik

Stromabnehmer gesucht. Sein unermüdliches Engagement, seine Entschlusskraft und Kreativität hat den Stiftungsrat der Schweizerischen Umweltstiftung beeindruckt und es ist zu hoffen, dass auch andere junge Menschen davon angespornt werden, sich für innovative Lösungen im Umweltschutz stark zu machen.

BiLD: LUCA ZANeTTi

Für diese Vielfalt.

Die beste Art, die artenreichen Tropenwälder zu erhalten, ist, sie nachhaltig zu nutzen. Precious Woods ist ein Schweizer Unternehmen, das sich für eine zukunftsfähige Nutzung des Regenwalds einsetzt. Das Label der gemeinnützigen Organisation FSC garantiert, dass Precious Woods Wälder vollumfänglich nach strengen Umwelt-, Sozial- und Wirtschaftskriterien bewirtschaftet. www.preciouswoods.ch PW_Inserat_Umweltmagazin_V1.indd 1

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Schutz durch Nutzung des Tropenwalds Precious Woods ist ein Schweizer Unternehmen mit weltweit 1700 Mitarbeitenden. In Brasilien und Gabun betreibt Precious Woods eine schonende Forstwirtschaft. In Costa Rica und Nicaragua forstet das Unternehmen verlassenes Weide- und Kulturland auf. Sämtliche Prozesse sind FSC-zertifiziert. Tropenwälder sind ein Hort der biologischen Vielfalt und die grüne­Lunge­unseres­Planeten.­Doch­in­jeder­Stunde­wird­eine­ Fläche von über 1600 Fussballfeldern zerstört. Ursachen sind etwa illegaler Holzeinschlag und Landwirtschaft. Nachhaltige Nutzung Das­grösste­Problem­sind­jedoch­mittellose­Menschen,­die­Wald­ abbrennen, um dort Nahrungsmittel für den Eigenbedarf anpflanzen.­Aus­diesem­Grund­reicht­es­nicht­aus,­Tropenwald­unter Schutz zu stellen. Man muss ihn nachhaltig nutzen. Damit er nicht bloss erhalten bleibt, sondern der Bevölkerung ein Einkommen­und­eine­Perspektive­bietet.­Genau­dies­tut­Precious­ Woods. Das Unternehmen will mit ökologisch einwandfreiem Tropenholz Erträge erzielen und gleichzeitig die Bedürfnisse der lokalen Bevölkerung und künftiger Generationen befriedigen. Dass­sämtliche­Aktivitäten­von­Precious­Woods­vom­unabhän-

Mitarbeitende und Angehörige kommen in Genuss einer Ausbildung.

Schonendes Fällen von Einzelbäumen.

Setzlinge beschleunigen die Regeneration des Waldes.

gigen­Forest­Stewardship­Council­(FSC)­zertifiziert­sind,­beweist,­ dass das Unternehmen seine hohen Ansprüche verwirklicht. Arbeitsplätze und Siedlungen Precious­Woods­schafft­in­tropischen­Waldgebieten­direkt­und­ indirekt Arbeitsplätze, die zur wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung beitragen. Das Unternehmen setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen der Mitarbeitenden, ihrer Familien und von Dorfgemeinschaften ein. So kommen beispielsweise in Gabun 400 Mitarbeitende mit Familien in Arbeitersiedlungen sowie 40 lokale Siedlungen im Waldgebiet in Genuss von menschenwürdigen Unterkünften, Schulen, Strom und Trinkwasser und medizinischer Versorgung. Waldgebiete­und­Baumpflanzungen­ bewirtschaftet­Precious­ Woods­ konsequent nach Methoden der nachhaltigen Forst- und Holzwirtschaft. Damit bleiben die natürlichen Ressourcen mit ihrer immensen biologischen Vielfalt auch späteren Generationen erhalten. (Bilder: Luca Zanetti)

Schnittholz mit FSC-Siegel vor dem Abtransport.

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ABWASSERREINIGUNG

JS Umwelttechnik AG, Innovationen in der Abwasserreinigung Das Wirbelbettverfahren zur Abwasserreinigung auf Kläranlagen hat sich seit mehr als zwanzig Jahren weltweit bewährt. Es ist die optimale Lösung für eine hohe Abbauleistung in geringem Beckenvolumen bei einem minimalen Wartungsaufwand. In der Schweiz haben wir mittlerweile mehr als zwanzig kommunale Kläranlagen, mit Belastungen von 100 bis 110'000 Einwohner, mit dem Wirbelbett erfolgreich ausgerüstet. Das Wirbelbettverfahren beruht auf der Aktivität von Mikroorganismen,­die­sich­auf­der­Oberfläche­von­Kunststoffträgern­ in den Belebungsbecken entwickeln. Im Gegensatz zu einem Belebtschlammverfahren (kurz BS) kann die Biomasse durch hydraulische Stösse nicht ausgespült werden, da die Träger mit dem­Biofilm­in­den­Becken­durch­Siebe­zurückgehalten­werden.­ Ein Zuwachsen und ein damit verbundener Leistungseinbruch wie in einem Festbett ist nicht möglich, da der Überschussschlamm ständig von den Tragkörpern weggewirbelt wird. Um Trägermaterial und dadurch auch Kosten zu sparen, ist es oft sinnvoll das Wirbelbett mit dem herkömmlichen BS zu kombinieren. Das erforderliche Volumen ist kleiner als beim reinen BS-Verfahren und der Betrieb ist gegenüber Frachtschwankungen stabiler. Unter Umständen ist es gar günstiger etwas grössere Becken zu bauen, als mehr Trägermaterial einzusetzen. Zwei Konstellationen sind möglich: ein Wirbelbett als erste biologische Stufe zur Vorentfrachtung oder ein Wirbelbett am Ende der­BS­Behandlung­für­die­Nitrifikation. Eine Hochlaststufe, wie zum Beispiel auf der Kläranlage «la Foyrausaz» in Bercher (VD), ist bei Zulaufschwankungen der organischen Fracht besonders betriebsstabil. Die Biomasse auf den Trägern ist immer vorhanden, wächst rasch weiter auf oder nimmt ab, je nach Belastung. Teile der aufgewachsenen Biomasse (Überschussschlamm) lösen sich von den Trägern ab

Step la Foyrausaz, Bercher VD, Hochlaststufe vor einer Belebtschlamm-Biologie.

und wirken als Impfstoff für die BS-Stufe. Der produzierte Belebtschlamm wird dadurch kompakter und setzt sich in der Nachklärung besser ab. Das Hybridsystem, wie zum Beispiel auf der Kläranlage «Röti» in­Neuhausen­am­Rheinfall­(SH),­mit­Nitrifikation­auf­dem­Wirbelbett, erlaubt den BS-Betrieb mit einem erheblich tieferen Schlammalter­und­garantiert­trotzdem­eine­perfekte­Nitrifi­kation­ auch bei tiefen Temperaturen. Dank dem tiefen Schlammalter können sich die Fadenbakterien nicht vermehren und eine Bekämpfung von Schwimmschlamm ist nicht notwendig. Im Vergleich zum reinen Wirbelbett braucht diese Kombination weniger Trägermaterial. Es werden sehr gute Schlammabsetzeigenschaften beobachtet mit GUS-Werten < 7 mg/l auch bei hohen­Oberflächenbeschickungen­(2­m/h).­Durch­die­reduzierte­ Sauerstoffkonzentration im Belebungsbecken und eine feinblasige Membranbelüftung lassen sich die Energiekosten erheblich senken. Entsprechende Messungen auf der ARA Bad Ragaz über sechs Monate haben dies eindrücklich bewiesen.

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DAS BLAUE WUNDER

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Nationales Wasserprojekt erfolgreich abgeschlossen Das blaue Wunder – Schweiz 2010 Die letzte Etappe des nationalen Wasserprojekts «Das blaue Wunder» war am 1. August 2010 geschafft: Der Bündner Ernst Bromeis-Camichel war am Nationalfeiertag nach über 310 Crawl-Kilometern nach Luzern zurückgekehrt. Innerhalb eines Monats hat der WWF-Wasserbotschafter das grösste Gewässer jedes Kantons durchschwommen, um auf den unermesslichen Wert des Wassers aufmerksam zu machen.

Reise von Bromeis begleitet: In einem blauen Überseecontainer wurden an den Etappenorten faszinierende Wasserbilder von Michel Roggo gezeigt.

hotelleriesuisse engagiert sich für Nachhaltigkeit Unterstützung erhielt «Das blaue Wunder Schweiz 2010» auch von hotelleriesuisse, dem Unternehmerverband der Schweizer Hotellerie. «Die Vielfältigkeit der Wasserlandschaft und die ausgezeichnete Wasserqualität zeichnen die Schweiz aus», betonte Dr. Christoph Juen, CEO ­hotelleriesuisse,­ in­ Luzern.­ Das­ Projekt­ unter­ streiche die Bestrebungen von hotelleriesuisse, den nachhaltigen Qualitätstourismus zu fördern und entsprechend Sorge zu den vorhandenen Ressourcen­zu­tragen.­«Das­Projekt­hat­im­positiven Sinne Wellen geschlagen», würdigte Juen die enorme Leistung von Ernst Bromeis. hotelleriesuisse unterstützte «Das blaue Wunder» mit Beherbergungen in einem Mitgliederhotel an jedem Etappenort.

Sicher im Wasser dank SLRG-Begleitung

Am­1.­Juli­2010­fiel­in­Luzern­der­Startschuss­für­ das nationale Wasserprojekt «Das blaue Wunder – Schweiz 2010» des Bündner Wasserbotschafters Ernst Bromeis-Camichel. Genau einen Monat später, am Nationalfeiertag, hat sich Bromeis nach zahlreichen Crawl-Stunden wieder am Ausgangspunkt seiner Reise eingefunden. Dabei hat er in jedem Schweizer Kanton den grössten See der Länge nach durchschwommen und die Distanzen zwischen den Etappenzielen weitgehend mit eigenen Ressourcen per Bike oder zu Fuss bewältigt.

Wellentäler von Glück und Schmerzen «Das blaue Wunder – Schweiz 2010 führte mich durch Wellentäler von Glück und Schmerzen», zog Bromeis an der Medienkonferenz in Luzern Bilanz. Seine Schwimmreise führte ihn unter anderem durch den Lago Maggiore, Lac Léman, Lac de Neuchâtel, Walensee, Bodensee, Zürichsee und Zugersee. Aber auch kleinere Seen wie der

Burgäschisee im Kanton Solothurn, Lac de la Lucelle im Jura oder Sämtisersee in Appenzell ­Innerrhoden­ waren­ auf­ dem­ Programm.­ Dabei­ stand für Bromeis neben der sportlichen Leistung vor allem die Sensibilisierung für den unermesslichen Wert des Wassers im Vordergrund: «Es ist ein­ Privileg,­ in­ einem­ solchen­ von­ sauberem­ Wasser gesegneten Land leben zu dürfen», betonte er.

Unter dem Patronat des WWF-Schweiz Ernst Bromeis hat die längste jemals geschwommene Strecke der Schweiz als WWF Wasserbotschafter gemeistert. «Er hat mit seiner Meisterleistung vom Bodensee bis zum Genfersee auf den unschätzbaren Wert der natürlichen Gewässer in der Schweiz aufmerksam gemacht. Dazu gratulieren wir Ernst Bromeis herzlich», sagte Andreas Knutti, Leiter Bereich Wasser bei WWF Schweiz. Die Umweltorganisation hat das Patronat­für­«Das­blaue­Wunder»­inne­und­die­

20 von 32 Tagen war Ernst Bromeis im Wasser unterwegs. Getreu der SLRG-Baderegel «Lange Strecken nie alleine schwimmen - auch der besttrainierte Körper kann eine Schwäche erleiden» liess sich Bromeis von über 50 Helferinnen und Helfern aus verschiedenen Sektionen der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft SLRG begleiten. Diese Freiwilligen sorgten für die Sicherheit von Ernst Bromeis und führten wo nötig auch Nahrung und Getränke mit. So konnte sich Ernst Bromeis voll auf seine jeweiligen Etappenziele konzentrieren. «Die Begleitung durch die SLRG war einer der entscheidenden Eckpfeiler zum erfolgreichen Gelingen dieses ­einmaligen­ Projekts»,­ hielt­ Markus­ Obertüfer,­ Zentralsekretär SLRG, fest.

Zug um Zug zur Europäischen Wassertrilogie Nach­ dem­ Bündner­ Projekt­ 2008­ und­ dem­ Schweizer­Projekt­2010­möchte­Bromeis­im­Jahr­ 2012 seine Vision einer «Europäischen Wassertrilogie» verwirklichen: «Dann will ich mit der blauen Botschaft den Rhein hinab schwimmen. Von der Quelle bis nach Rotterdam. Der Europäische­«Überfluss»­würde­den­Kreis­schliessen.»­ (Quelle: www.dasblauewunder.ch)/bu


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WASSERWIRBELKRAFTWERK

Energie mit der Natur für uns alle Wasserwirbelkraftwerke Revitalisierung, Renaturierung und Fischdurchgängigkeit ist bei jedem Projekt der Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz inklusive. Die Ausgangslage: Der jährliche Stromverbrauch stieg in den letzten 50 Jahren um 2% pro Jahr und hat sich seither vervierfacht. Die Nachfrage nach Naturstrom ist zudem massiv gestiegen. Ein Wasserwirbelkraftwerk ist ein kleines Flusskraftwerk, welches zur Erzeugung von Naturstrom bei einem Gefälle ab 0,7 m und Wassermengen ab ca. 1000 Liter pro Sekunde geeignet ist.

Die Technik beruht auf einem runden Becken mit einem­zentralen­Abfluss.­Darüber­bildet­sich­ein­ Wasserwirbel, der mit Hilfe der Schwerkraft bzw. Höhendifferenz einen langsam drehenden Rotor mit ca. 20 Umdrehungen pro Minute bewegt. Dieser treibt den Generator an, der den Strom produziert und ins Netz einspeist. Wasserwirbelkraftwerke sind dank der innovativen und einfachen Technologie für einen Dauerbetrieb von rund 50 bis­ 100­ Jahren­ ausgelegt.­ In­ der­Pilotanlage­ in­ Schöftland (Schweiz), die mit einem Beckendurchmesser von 6,5 m und einer Fallhöhe von 1,7 m betrieben wird, entstehen je nach Wassermenge 5 bis 15 kW/h elektrische Leistung. Dies ergibt eine Jahresstromproduktion für ca. 10 bis

«Innovation beflügelt»

25 Familien. Die «Genossenschaft Wasserwirbelkraftwerke Schweiz» und die WWK Energie GmbH haben sich zum Ziel gesetzt, jährlich rund 5 bis 15­Wasserwirbelkraftwerke­in­Planung­und/oder­ im Bau zu haben und alle zu betreiben.

Fischdurchgängigkeits-Studie Die «Strom produzierende Fischtreppe» ist vor allem auch in Deutschland ein wichtiges Thema. So hat die GWWK einen Zusammenarbeits- und Lizenz-Vertrag für ein erweitertes Fischdurchgängigkeitskonzept unterzeichnet. Zudem fand man mit einem auf dem Gebiet der Fischwanderhilfe spezialisierten Entwickler eine ideale Ergänzung. Nun wird gemeinsam an der Analyse, Beweisführung, Erhöhung und Optimierung der Fischdurchgängigkeit gearbeitet. Im März und April 2010 wurden mit einer Fischreuse Fischzählungen

durchgeführt. Bereits drei Stunden nach dem Einsetzen dieser Reuse schwamm die erste Bachforelle durch das Wasserwirbelkraftwerk nach oben in den Zählbehälter. Aktuell misst man die Fischwanderungen mit modernen Kameras und die Studie dauert noch bis Oktober 2010.

Umwelt und Technologie im Einklang Wasserwirbel sind natürlich und kommen in jedem Gewässer vor. Renaturierung und Revitalisierung ist immer inklusive und bedeutet einen respektvollen Umgang mit der Natur. Grundsätzlich wird ein Wasserwirbelkraftwerk immer in eine Renaturierung resp. Revitalisierung integriert. Damit­entsteht­bei­der­Produktion­des­Naturstroms­ für alle eine Win-win-Situation. Die innovative Technologie stellt für Fische keine Gefahr dar. Sie können das Kleinkraftwerk sowohl stromaufwärts als auch stromabwärts gefahrlos passieren. Ausserdem­findet­eine­Belüftung­des­Wassers­statt,­ womit die Selbstreinigung des Wassers durch Mikroorganismen gefördert wird. Der Eingriff ins Landschaftsbild fällt durch die grösstenteils unter dem Terrain liegende Konstruktion klein aus. Wird­die­Umgebung­mit­einer­geeigneten­Bepflanzung versehen, ist die Anlage kaum sichtbar. Durch die Verwirbelung des Wassers nimmt die Sauerstoffkonzentration im Wasser zu. Dies hat positive Auswirkungen auf die Gewässerökologie.  n (Text- und Bildquelle: GWWK/STY)/bu

Einladung zur Taufe und Einweihung des PilotWasserwirbelkraftwerkes Referenten und Taufpaten: – Dr. Bertrand Piccard – Dr. Urs Hofmann, Regierungsrat Schöftland, Samstag, 25.09.2010 Detailprogramm auf www.gwwk.ch Die Pilotanlage kurz nach dem Bauende – Wasserwirbelkraftwerk in Schöftland AG. ins-92x60-umweltjournal.indd 1

7/15/2010 2:56:13 PM


WASSER-/SOLARTECHNOLOGIE

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WIRTSCHAFTS-INFO

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Luft – Wasser - Wärmepumpe

Erdwärme – Pumpe

Aqua – Cycling

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KLEINWASSERKRAFT

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Kleinstwasserkraftwerk mit Wasserrad Strom für bis zu 20 Haushalte Das 1992 vom Schweizer Volk gutgeheissene Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer schreibt die Renaturierung von Fliessgewässern vor. Deshalb werden verbaute Ufer bepflanzt und für Fische unüberwindbare Hindernisse entfernt. Als vorbildliches Beispiel folgt nachstehend ein Kurzbericht über einen stark verbauten Abschnitt der Lützelmurg in Aadorf TG. Hier wurde in vorbildlicher Zusammenarbeit die Renaturierung und Nutzbarmachung zur Stromerzeugung als Pilotprojekt realisiert.

Der­ursprünglich­ vierstufige,­ gut­ 4­ Meter­ hohe­ Absturz der Lützelmurg in Aadorf stellte für aufstiegswillige Fische ein unüberwindbares Hindernis dar. Darum beschlossen die zuständigen Behörden des Kantons Thurgau dessen Ersatz durch eine­fischgängige­Blockrampe­und­damit­verbunden­die­naturnahe­Bepflanzung­des­Bachbordes­ unter Einbezug der bestehenden Ufermauern.

Energetische Nutzung Roland­Schmid­vom­Ingenieurbüro­EPS­Eco­Power Systems AG in Cham ZG, welches seit Jahren mit ausgewiesenem Erfolg im Kraftwerkbau tätig ist, packte die Gelegenheit beim Schopf und schlug im Zuge der Gewässersanierung die Errichtung eines modernen Wasserrades zur energetischen Nutzung des Absturzes vor. Der Kanton Thurgau stand diesem Vorhaben positiv gegen-

über und erteilte die für 80 Jahre gültige Konzession zum Betrieb eines Kleinkraftwerkes – unter der Bedingung, dass im Bachbeet der Lützelmurg ständig­mindestens­110­l/s­Restwasser­fliessen­ muss.

Das Wasserrad: uralt und doch modern Als Strömungsmaschine, welche die hydraulische Energie des Wassers in mechanische Rotationsenergie umwandelt, wurde keine Turbine, sondern ein oberschlächtiges Wasserrad ausgewählt, das die potenzielle Energie des Wassers zur Stromerzeugung nutzt. Rein vom technischen Standpunkt ist bei der vorhandenen Fallhöhe und Wassermenge die Verwendung eines Wasserrades anderen Lösungen klar überlegen: Bereits ab 6% des Ausbaudurchflusses­kann­Strom­produziert­werden. Im vorliegenden Fall bereits bei einem Ab-

fluss­von­30­l/s­bei­max.­nutzbaren­480­l/s­–­das­ schafft keine Turbine! Zudem verkraftet das Wasserrad problemlos Verunreinigungen des Triebwassers. Kleine Turbinen reagieren­darauf­jedoch­sehr­empfindlich,­denn­ Gras und Laub sammeln sich mit Vorliebe an ihren Laufschaufeln, wodurch die abgegebene Leistung zusammenbricht. Die schnell drehenden Kleinturbinen wirken für die durchschwimmenden Fische wie Stabmixer und richten diese arg zu, während die gemächlich drehenden Wasserräder den mittransportierten Fischen keinen Schaden zufügen. Selbstverständlich kann man bei Kleinturbinen den davor angeordneten Rechen so gestalten, dass keine Fische einschwimmen und geschädigt werden können. Die anfallende Rechengutmenge wird dann jedoch viel grösser, wodurch eine zu teure Rechenreinigungsmaschine hätte eingesetzt werden müssen. Auf interessante Weise wurde die Netzzuschaltung, das heisst das Aufstarten des Wasserrades zur Stromerzeugung gelöst. Turbinen können durch das Öffnen von Nadeldüsen oder Leiträdern mit einem exakt regelbaren Wasserstrom auf die genaue Nenndrehzahl beschleunigt und dann ans Netz zugeschaltet werden. Beim Wasserrad an der Lützelmurg fehlen aus Kostengründen­präzise­Regelorgane­für­den­Durchfluss.­Deshalb beschleunigt man das Wasserrad mit Hilfe des dazu als Motor dienenden Generators «trocken» auf die Nenndrehzahl und lässt erst dann Wasser aufs Rad laufen. Dadurch wird der Motor beschleunigt und wirkt dann übergangslos und stossfrei als Generator.

Blockrampe Der­4­stufige,­ gut­4­Meter­hohe­Absturz­ wurde­ durch eine rund 50 Meter lange Blockrampe ersetzt. Schwierig erwies sich bei der Gestaltung der Rampe lediglich der Bereich der Wasserfassung, wo das Wasser zur Ableitung durch eine Schwelle leicht aufgestaut werden musste. Diese Schwelle darf jedoch auch bei geringer Wasserführung kein Hindernis für aufsteigende Fische bilden und muss immer den festgelegten Restwasserdurchfluss­garantieren.­Deshalb­wurde­in­ der Schwelle eine senkrechte Blechplatte eingebaut, unter welcher die Fische problemlos durchschwimmen können. Wird die Blechplatte entfernt, kann der Durchgang zur Spülung von anfallendem Kies verwendet werden. n (Textquelle: Jürg Breitenstein)/bu


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ENERGIETECHNIK

Abwärme aus Abwasser und Erdgas nutzen Dem schweizweit tätigen Planungsunternehmen für Energieund Gebäudetechnik, Dr. Eicher+Pauli AG, ist die sinnvolle Abwärmenutzung bei Infrastruktur-Anlagen ein wichtiges Anliegen. Sowohl bei Abwasserreinigungsanlagen als auch bei der Druckreduktion im Erdgasnetz können wichtige Beiträge zur Energieversorgung geleistet werden. Für­ die­ beiden­ Gründer­ der­ Dr.­ Eicher+Pauli­ AG­ steht­ fest:­­ In Zukunft darf die sinnlose Vernichtung von Abwärme nicht mehr­ akzeptiert­ werden.­ Hanspeter­ Eicher­ und­ Hans­ Pauli­ ­setzen­sich­deshalb­dafür­ein,­innovative­Lösungen­für­effiziente­Energieanlagen­zu­finden.­Mit­rund­80­Mitarbeitenden­in­ den drei Niederlassungen Liestal, Bern und Luzern haben sie eines der führenden Ingenieurunternehmen für Energie- und Gebäudetechnik­der­Schweiz­geschaffen.­Bei­der­Planung­und­ Umsetzung von energietechnischen Fragestellungen setzt das Unternehmen modernste Werkzeuge ein, mit welchen praxisgerechte und zukunftsweisende Installationen realisiert werden können. ARA gewinnt mehr Energie dank Energieoptimierung Abwasserreinigungsanlagen stellen auch eine bewährte Quelle von Abwärme dar. Diese sinnvoll zu nutzen stand auch bei der energetischen Optimierung der ARA Thunersee in Uetendorf im Mittelpunkt. Dort wird die von rund 114'000 angeschlossenen Einwohnern stammende Abwassermenge von ca. 14 Mio. ­Kubikmeter­behandelt.­Eicher+Pauli­wurde­beauftragt,­energetische Analysen durchzuführen und optimale Wärmekreisläufe zu konzipieren. Die Wärme aus der Biogas-Verwertung wird an den Wärmeverbund in der Gemeinde Heimberg abgegeben; dank der erfolgten Optimierung konnte dieser Anteil deutlich erhöht und neue Wärmeabnehmer gewonnen werden. Die ARA deckt ihren Eigenbedarf heute grösstenteils mit Nieder temperatur­Wärme­von­30­°C­aus­der­Schlammkühlung.­Höhere­ Temperatur wird hier also für eine höherwertige Nutzung eingesetzt. Mit diesen Massnahmen konnte die Erzeugung von Wärme und Strom verbessert und das erneuerte Verwaltungsgebäude mit Biowärme versorgt werden.

Mit einer neuen Turbine in der Erdgas-Entspannungsanlage in Oberbuchsiten wird wirtschaftlich Strom produziert. (Foto: GVM)

Bei Entspannung Strom erzeugen Neben kommunalen Abwasserreinigungsanlagen bietet auch das Erdgasnetz ideale Möglichkeiten zur Abwärmenutzung. Um Erdgas in einem lokalen Verteilnetz einsetzen zu können, ist eine Reduktion des Drucks notwendig. Konventionelle Druckreduzierstationen vernichten Energie, Entspannungsanlagen hingegen lassen den Einbau von Turbinen und Generatoren zu. Eicher+Pauli­hat­die­Projektierung­und­Planung­einer­solchen­ Anlage des Gasverbund Mittelland AG durchgeführt. In Oberbuchsiten konnte eine Installation realisiert werden, deren zentrales Element eine magnetgelagerte Turbine mit 30'000 Umdrehungen pro Minute darstellt. Mit einem zusätzlichen Blockheizkraftwerk wird auf wirtschaftliche und technologisch eindrückliche Weise Strom erzeugt. Ein Beispiel, das auch andernorts möglich ist. Die­Projekte­verknüpfen­den­Abwärmeüberschuss­bestehender­ Infrastrukturanlagen mit neuen Energieabnehmern. Denn Abwärme nicht zu nutzen, ist ein doppelter Verlust. Einerseits geht Energie verloren, anderseits braucht es zusätzliche Energie fürs Abkühlen. Deshalb wird heute vielerorts darauf geachtet, vorhandene Wärmequellen für Wärmeverbraucher zu erschliessen und damit einen Beitrag zur verbesserten Energieeffizienz­zu­leisten.­Geeignete­Ideen­–­wie­ sie­ Eicher+Pauli­ entwickeln­ –­ zur­ Verknüpfung solcher Wärmeerzeuger und Kälteverbraucher sind also gefragt.

Durch die energetische Optimierung von Eicher+Pauli wird die Abwärme der ARA Thunersee in Uetendorf heute besser genutzt. (Foto: Eicher+Pauli)

Dr.­Eicher+Pauli­AG Stauffacherstrasse 65/59g 3014 Bern Telefon 031 370 14 14 www.eicher-pauli.ch Liestal, Bern, Luzern


MINERALWASSER

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Valser Wasserwelt mit interaktiver Ausstellung Neue St. Paulsquelle erschlossen Mit einem Festakt eröffneten die Valser Mineralquellen am 1. Juli 2010 anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums die Valser Wasserwelt in der Bündner Gemeinde Vals. Die interaktive Ausstellung vermittelt den Besuchern die Entstehung und Bedeutung des Wassers. In seiner Eröffnungsrede sagte Nationalrat Christoph Darbellay, Präsident der Interessengemeinschaft (IG) Mineralwasser: «Das Schweizer Wasserschloss bleibt unerschöpflich und liefert ein Naturgut von höchster Qualität.» Der Bündner Regierungsrat Hansjörg Trachsel seinerseits führte aus: «Im Bündnerland legen wir Wert auf Unternehmen von höchster Qualität. Coca-Cola hat bewiesen, dass es die Valser Mineralquellen hervorragend führen kann.»

Die neue St. Paulsquelle auf 1815 m mit Blick auf Vals. Die Valser Wasserwelt lässt die Besucher in das Element eintauchen, macht Wasser erlebbar und zeigt, warum es so kostbar für uns Menschen ist. Sie verdeutlicht, wie in der natürlichen Wasserfabrik der Valser Berge Mineralwasser entsteht. Anhand einer interaktiven Videoanimation erfahren die­Besucher,­zu­wie­viel­Prozent­sie­aus­Wasser­ bestehen und erfahren aussergewöhnliche Geschichten rund um das Thema Wasser. «Wir sind glücklich, mit den Valser Mineralquellen ein Unternehmen in der Gemeinde zu haben, das sich aktiv und nachhaltig für die Menschen und die Natur in Vals einsetzt», sagte Gemeindepräsidentin Margrit Walker-Tönz.

Hotels, Restaurants, zu Hause via Valser Service und Tankstellen erhältlich und komplettiert das Angebot der Valser Mineralquellen.

Nachhaltiger Umgang Die Valser Mineralquellen und Coca-Cola engagieren sich für einen nachhaltigen Umgang mit der natürlichen Ressource Wasser. Die Valser Mi-

Valser Wasser ist die beliebteste Mineralwassermarke der Schweiz und eine bekannte und geschätzte Schweizer Mineralwassermarke im Ausland. Die Valser Mineralquellen füllten 2009 rund 110 Millionen Liter Mineralwasser in Vals GR ab und belieferten damit in der Schweiz den Detailhandel, die Gastronomie und mit seinem Hauslieferdienst um die 180'000 Haushalte und Büros in der Schweiz. Das Unternehmen beschäftigt über 80 Mitarbeitende und hat seine Abfüllanlage direkt an der Mineralwasserquelle in Vals GR sowie ein Verteillager in Zizers GR und ein Administrationsbüro in Bolligen BE. Im November 2010 feiert das Unternehmen sein 50-Jahr-Jubiläum.

neralquellen gehören heute zu den grössten Arbeitgebern der Region und haben sich dazu verpflichtet,­mit­allen­Ressourcen­nachhaltig­umzugehen. In diesem Zusammenhang unterstützen die Valser Mineralquellen das lokale Gewerbe und die­Behörden,­beziehen­100­Prozent­des­Energiebedarfs aus Wasserkraft und sind ein wichtiger Imageträger für die Region. Die Valser Mineralquellen­engagieren­sich­weiter­über­Partner­­und­ Mitgliedschaften mit Umweltschutzorganisationen und der IG Mineralwasser für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.  n bu www.valser.ch www.coca-cola.ch

Neue St. Paulsquelle Eröffnet wurde die Valser Wasserwelt mit einem Gläschen frischen Mineralwassers von der ebenfalls­ in­ diesem­ Jahr­ erschlossenen­ St.­ Paulsquelle. Valser Silence heisst das niedrig mineralisierte und daher geschmacklich milde und neutral anmutende Mineralwasser aus der St. Paulsquelle.­Valser­Silence­ist­seit­diesem­Frühling­neben­der­aus­der­St.­Petersquelle­stammenden Mineralwassern Valser Classic (kohlensäurehaltig) und Valser Naturelle (still) in ausgewählten

Sessel-Wassergeschichten in der interaktiven Ausstellung.


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REGENWASSERNUTZUNG

Graf Regenwassernutzung mit System Trinkwasser sparen – so lautet die Devise in Zeiten ständig steigender Wasserpreise. RegenwasserNutzungsanlagen von GRAF sind die Lösung, mit der Sie Ihren Trinkwasserverbrauch um bis zu 50 % reduzieren können. Unser Trinkwasser ist für‘s WC und für den Garten viel zu schade. Die Regenwasser-Nutzung ist darum äusserst sinnvoll und ökologisch und ökonomisch vorteilhaft: •­Schont­die­Grundwasservorräte •­Reduziert­Aufwand­und­Kosten­für­die­ Wasseraufbereitung und den Transport •­Wirkt­ so­ steigenden­ Wasser­­ und­ Abwasserkosten entgegen •Entlastet­die­Kläranlagen,­da­bei­starken Regenereignissen ein Teil des Regens zur späteren Nutzung aufgefangen wird und Spitzenbelastungen für das Kanalnetz abgeschwächt werden.

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WIRTSCHAFTS-INFO

Voney AG für gesundes, kristallklares Trinkwasser! Hartes Wasser bildet an Armaturen und sanitären Installationen nur schwer entfernbare Rückstände. Verkalkte Boiler lassen die Aufwendungen für Energie massiv in die Höhe schnellen und weisen eine verkürzte Lebensdauer auf. Wasserleitungen aus verzinktem Eisen verrosten mit der Zeit. Ein Rohrbruch verursacht hohe Kosten. Damit­diese­Nachteile­schnell­ und­effizient­ behoben­ werden­ können,­ gehört­ Fotografieren­ und­ digitales­ Archivieren­ von­ Zentralboilern sowie den dazugehörenden Anlageteilen beim ersten Einsatz zum Kundenservice von Voney. Zur umfassenden Ausstattung der Servicefahrzeuge gehören neben einem vollständigen Ersatzteillager auch alle gängigen Dichtungen und Anoden. Zudem verfügt jeder Mitarbeiter des spezialisierten Teams über die Anschlussbewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorats nach Art. 15 NIV und ist somit befugt, Reparaturen und Unterhaltsarbeiten beispielsweise an Elektroboilern,­Pumpen,­Thermostaten­u.a.­durchzuführen. Stete Weiterbildung Für seine Fachleute führt die Voney regelmässige Schulungen im Bereich Wasseraufbereitung, Elektrizität, Chemikalien und Gefahrenguttransport durch und leistet so ihren Beitrag für mehr Sicherheit am Arbeitsplatz und bei den Kunden zuhause.

Komplett ausgestattetes Sevicefahrzeug der Voney AG.

Voney AG Dr. Rüdiger Kaulbach Dorfstrasse 23 – 3032 Hinterkappelen Tel. 031 992 21 67 – Fax. 031 992 21 66 info@voney-ag.ch – www.voney-ag.ch Ein Unternehmen der ProMinent-Gruppe.

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BIBER IN DER SCHWEIZ

Biber tragen zur Förderung der Biodiversität bei Gestaltung von Lebensräumen Nach der Wiederansiedlung vor 50 Jahren leben heute rund 1600 Biber in der Schweiz. Der Biber gestaltet den Gewässerraum, indem er gräbt und baut. Damit schafft er Lebensraum für andere Tiere und trägt zur Förderung der Artenvielfalt bei. Er gerät aber auch in Konflikt mit den Nutzungsansprüchen des Menschen. Eine neue Publikation des Bundesamts für Umwelt BAFU zeigt die Verbreitung des Bibers, seine Bedürfnisse und Möglichkeiten, wie Konflikte zwischen Biber und Mensch entschärft werden können.

Folge von Biberaktivitäten können Felder überschwemmt werden oder Schäden an gewässerbaulichen Infrastrukturen auftreten. Wie solche Schäden vermieden werden können, wird in der neu­ erschienenen­ Publikation­ ebenso­ erörtert,­ wie die Frage nach dem zukünftigen Schutz des Bibers und der weiteren Vernetzung und Aufwertung seiner Lebensräume. Auch auf die Frage, welchen Lebensraum der Biber braucht, liefert der Bericht eine Antwort: Notwendig ist ein Uferstreifen von der Breite von 10 bis 20 Meter, der extensiv bewirtschaftet wird und den der Biber nach seinen Bedürfnissen gestalten kann. So können­viele­Konflikte­vermieden­werden­und­der­ Biber kann etwas beitragen zur Förderung der Artenvielfalt.

Die Familie ist alles

Biber im Wasser liegend. Der Biber prägte über lange Zeit durch seine Grabund Stauaktivitäten die Landschaft in Mitteleuropa. Vor rund 200 Jahren wurde er in der Schweiz ausgerottet. Nach seiner Wiederansiedlung vor

rund 50 Jahren leben heute in der Schweiz entlang aller grossen Fliessgewässer rund 1600 Biber. Dies hatte eine 2008 durchgeführte, nationale Bestandeserhebung im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt BAFU gezeigt. Eine Auswertung dieser Erhebung mit detaillierten Verbreitungskarten des Bibers in den einzelnen Kantonen ist nun erschienen unter dem Titel «Mit dem Biber leben».

Wichtige Rolle für die Biodiversität Der Biber spielt im Zusammenhang mit der Biodiversität eine wichtige Rolle. Dank ihm ist eine Dynamik in den Gewässerraum zurückgekehrt, die lange Zeit gefehlt hatte. Indem er am Ufer gräbt und Bäume bearbeitet, gestaltet er den­Lebensraum­von­Teichen,­langsam­fliessenden­Gewässern­und­Sümpfen.­ Davon­ profitiert­ eine Vielzahl von Insekten, Amphibien, Fischen und Vögeln.

Umgang mit dem Biber Gut 3 m hoher und 10 m breiter Biberdamm an einem Bach im Schweizer Mittelland.

Wegen der Nutzungsansprüche des Menschen kann­es­zu­Konflikten­mit­dem­Biber­kommen.­Als­

Biber leben in einem engen Familienverband bestehend aus den Eltern und zwei Junggenerationen. Einmal im Jahr zwischen Mai und Juni bringt das Weibchen zwei bis vier Junge zur Welt. Die Jungen bleiben zwei Jahre in der Familie und werden stark umsorgt. Wenn die dritte Jungengeneration zur Welt kommt, müssen die zweijährigen Biber die Familie verlassen und ein eigenes Revier an einem freien Gewässerabschnitt suchen. Im Durchschnitt leben fünf Biber in einer Familie. Die Biber markieren und verteidigen einen Gewässerabschnitt gegen Artgenossen. Die Grössen dieser Reviere hängen stark von der Verfügbarkeit der Nahrung ab und sind zwischen 0,5 und 7 Kilometer lang.

Ein reiner Vegetarier Der Biber ist ein reiner Vegetarier und in seiner Nahrungswahl­sehr­flexibel.­Sein­Speiseplan­wird­ hauptsächlich von der Jahreszeit bestimmt. Im Sommer frisst er praktisch alle krautigen und verholzten­Pflanzen,­die­im­und­am­Wasser­verfügbar­sind.­Über­300­verschiedene­Pflanzenarten­ wurden schon festgestellt. Im Winter, wenn die Vegetation ruht, ernährt sich der Biber hauptsächlich von Rinde und Knospen von Sträuchern und Bäumen, mit Vorliebe Weichhölzer wie Weiden und­ Pappeln.­ Da­ der­Biber­ nicht­ klettern­ kann,­ fällt er die Bäume kurzerhand. Dabei hinterlässt er die für den Biber typischen Fäll- und Frassplätze. Friert ein Gewässer im Winter regelmässig zu, legen Biber vor dem Eingang des Baus einen Wintervorrat an. Dieser kann mehrere Kubikmeter Volumen betragen. n bu


RECyCLING

PET sammeln im Unternehmen: ökologisch und ökonomisch sinnvoll Die Abfallbewirtschaftung nimmt in den Schweizer Unternehmen einen immer grösseren Stellenwert ein. Jede Firma, egal welcher Grösse, kann zum Umweltschutz beitragen und gleichzeitig die Betriebskosten senken. Eine PET-Sammelstelle darf dabei in jedem guten Abfallbewirtschaftungs-Konzept nicht fehlen. Umweltschutz ist in der Unternehmensphilosophie der meisten Firmen festgehalten und nimmt einen hohen Stellenwert ein. Auf­die­umweltfreundliche­Produktion­wird­dabei­genauso­Wert­ gelegt, wie auf den richtigen Umgang mit Abfall. Zuständig für die Umsetzung der Abfallbewirtschaftung ist der Facility Manager oder in kleineren Unternehmen der Hauswart. Im Idealfall steht den Verantwortlichen ein ganzheitliches Konzept zur Verfügung, dass das Vermeiden, Verringern, Verwerten und Beseitigen von Abfällen festlegt. In der Regel wird diesem Bereich aber noch zu wenig Beachtung geschenkt. Dabei kann die­Sammlung­ und­ Trennung­ von­Wertstoffen­wie­ PET­ ohne­ grossen Aufwand eingeführt werden, und die Abholung ist sogar kostenlos. Sparmassnahme Sammelbox Rund 30’000 freiwillige Sammelstellen, darunter Büros und Firmen,­Freizeitzentren­und­Bahnhöfe,­profitieren­heute­schon­in­ doppelter Hinsicht, weil sie die Umwelt schonen und dabei bares Geld sparen. Die Schweizer Büros und Firmen sammeln durchschnittlich­500­kg­PET­pro­Jahr.­Werden­die­Kosten­für­die­ Anschaffung der Karton-Sammelboxen (5 Stück bei einer Lebensdauer von 3 Jahren) und der 110-Liter Einlagesäcke miteingerechnet, ergeben sich für die Unternehmen der drei Sprachregionen folgende Ersparnisse: Für die Tessiner und die Westschweizer­Unternehmen­ist­die­PET­Sammlung­um­47­respektive­ 66­ Prozent­ günstiger­ als­ die­ Entsorgung­ im­ Betriebskehricht. Nicht miteingerechnet sind die steuerlichen Abfallabgaben, die jedes Unternehmen im Tessin und in der Westschweiz zusätzlich bezahlen muss. Die Einsparungen wären dann noch höher. Die Deutschschweizer Unternehmen sparen am­meisten:­79­Prozent­werden­eingespart,­wenn­die­PET­Flaschen gesammelt und nicht im Betriebskehricht entsorgt werden. In der Deutschschweiz sind das durchschnittlich 2 Franken­Einsparung­pro­110­Liter­PET­Sack.­ Ökologisch überzeugende Argumente 2009­ wurden­ 81­ Prozent­ der­ in­ der­ Schweiz­ in­ Umlauf­ ge­ brachten­ PET­Flaschen­rezykliert.­ Zu­diesem­ Rekordergebnis­ Exklusiver Rabatt für Erstbestellung: Bestellen­Sie­bis­30.9.2010­PET­Sammelbehälter­im­Online­ Shop­ unter­ www.petrecycling.ch­ und­ profitieren­ Sie­ von­ ­zusätzlichen­10­Prozent.­ Wichtig: Gleichzeitig mit der Adressangabe Aktions-Code 100805 im Feld «Gutschein-Code» eingeben.

Eine PET-Sammelstelle kann ohne grossen Aufwand eingerichtet werden, und die Abholung ist sogar kostenlos.

haben auch die freiwilligen Sammelstellen beigetragen. Die so gesammelten­PET­Flaschen­werden­in­einem­Rezyklierver­fahren­ zu­PET­Flakes­verarbeitet,­aus­denen­dann­neue­PET­Flaschen­ hergestellt werden. Oder, und das ist immer öfters der Fall, die PET­Flakes­finden­in­Snowboardjacken,­Laptop­Taschen,­Handys,­Sofas­und­vielen­weiteren­Produkten­Verwendung,­denn­ das­PET­Material­ist­sehr­vielseitig­einsetzbar.­ Durch­das­Rezyklieren­von­PET­Flaschen­können­in­der­Schweiz­ jährlich 139’000 Tonnen Treibhausgase (hauptsächlich CO2) eingespart werden. Diese Menge entspricht den Emissionen von­knapp­35’300­Haushalten­oder­aller­Personenwagen­des­ Kantons Schaffhausen. Zudem reduziert das Recycling den Energieverbrauch: 2009 konnten so 36 Millionen Liter Rohöl eingespart werden. Diese würden ausreichen, um alle Haushaltungen im Kanton Appenzell Ausserrhoden ein Jahr lang zu heizen.­PET­Recycling­ist­also­Umweltschutz­pur­und­senkt­gleichzeitig die Betriebskosten mit wenig Aufwand.

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RECyCLING

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ENERGIESTADT

Energiestadt Langenthal – für Klima und Umwelt Bereits seit 1999 trägt die Stadt Langenthal das Label «Energiestadt». Seither fanden zwei Nachprüfungen (Re-Audits) statt und es konnten 64% der geplanten Massnahmen umgesetzt werden. Langenthal will sich auch in Zukunft für eine vorbildliche, nachhaltige Energie- und Mobilitätspolitik sowie für eine effiziente Nutzung von Ressourcen einsetzen und strebt in den nächsten 5 Jahren die höchste Auszeichnung als Energiestadt an - den European Energy Award GOLD.

linie Nr. 63 am 12. Dezember 2009. Ferner wurden die stadteigenen Liegenschaften mit AquaClic Wassersparprodukten ausgerüstet und der Stromverbrauch des Verwaltungszentrums wird­seit­2009­zu­50%­mit­zertifiziertem­Ökostrom­aus­Sonne,­ Wind und Wasser abgedeckt – ab 2011 sogar zu 100%! Und erst kürzlich hat der Gemeinderat entschieden, dass die Bevölkerung und die Verwaltungsangestellten ab 2011 jährlich in den Genuss einer Energiesparwoche kommen dürfen.

Langenthal setzte sich in den letzten Jahren in verschiedenen Bereichen mit Energie- und Mobilitätsfragen auseinander und realisierte­mehrere­vorbildliche­Projekte.­So­zum­Beispiel­die­ Förderung der dezentralen Kompostierung seit 1989, das Führen einer Energiebuchhaltung stadteigener Liegenschaften seit 1999, die Förderung von Elektrovelos (E-Bikes) und deren Verwendung für (kürzere) Dienstfahrten seit 2000, der Einsatz eines erdgasbetriebenen Kehrichtfahrzeuges seit 2006, die Verwertung des separat gesammelten Grünguts in der ortsansässigen Kompogas-Anlage seit Anfang 2007, die Schulhaussanierung an der Talstrasse 28 im Minergie-Standard 2008 oder die Einführung des Viertelstundentaktes auf der Stadtbus-

KOMPOGAS Bis Ende 2006 wurde das in der Stadt Langenthal gesammelte Grüngut in einem zentralen Kompostierwerk in Oensingen verwertet. Dort wurde das Grüngut ganz konventionell kompostiert. Seit Anfang 2007 wird das Grüngut nun in die Anlage der Kompogas AG in Langenthal gebracht. Der Transportweg ist kürzer geworden und die Endprodukte vielseitiger. Das separat gesammelte Grüngut wird unter Ausschöpfung des Energiepotentials und mit Hilfe von Bakterien in geschlossenen, zentralen Anlagen ökologisch und ökonomisch sinnvoll verwertet. Aus Grüngut lässt sich somit Strom, Wärme, Kompost und Dünger gewinnen. Die Stadt prüft derzeit, ob der Grünabfuhr künftig auch Speisereste und Rüstabfälle mitgegeben werden können. Dadurch würde der Hauskehrichtsack entlastet und das energiereiche Material in der Kompogas-Anlage sinnvoll verwertet. Die praktische Umsetzung dieses Vorhabens ist jedoch noch nicht restlos gelöst.

Geplante Meilensteine Die Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung, die Erarbeitung eines Energierichtplanes sowie die Errichtung eines Fonds­für­Förderbeiträge­an­Energieeffizienz­und­erneuerbare­ Energien stellen die nächsten grösseren Meilensteine dar. Der Vorteil am Energiestadt-Label liegt ja gerade darin, dass man sich nicht auf den erzielten Erfolgen ausruhen kann, sondern kontinuierlich an der Umsetzung von interessanten und herausfordernden­Projekten­arbeiten­darf.

Kontakt Fachstelle Umwelt/Energie: Alain­Perrenoud Jurastrasse 22 – 4901 Langenthal Tel. 062 916 22 96 – Mail: alain.perrenoud@langenthal.ch

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ENERGIESTADT

Nachhaltigkeit und was sie im Alltag bedeutet Der Kanton Basel-Stadt hat eine ausserordentlich fortschrittliche Energie- und Nachhaltigkeitspolitik. Diese soll im In- und Ausland an Bekanntheit gewinnen. Das Amt für Umwelt und Energie geht dies originell an und bietet Energie- und Nachhaltigkeitsführungen an. Im Bereich Energie und Nachhaltigkeit unternimmt Basel-Stadt sehr viel. Deshalb schneidet der Kanton im nationalen Vergleich in der nachhaltigen Entwicklung – hier belegt Basel den Platz­ 1­ –­ wie­ im­ europäischen­ Vergleich­ –­ hier­ erhielt­Basel­ 2007 den European Energy Award Gold für seine nachhaltige Energiepolitik – stets gut ab. Um in diesem Bereich wirkungsvoller zu arbeiten, beschloss der Regierungsrat von Basel-Stadt die 2000-Watt-Gesellschaft als Leitmotiv aufzunehmen. Sie ist eine Metapher für eine nachhaltige Entwicklung mit dem Ziel, die konstante Leistung der Bevölkerung von rund 6000 auf 2000 Watt zu senken (2000 Watt entsprechen einem weltdurchschnittlichen­Verbrauch­von­17'500­kWh­pro­Person­pro­Jahr)­ und den Grossteil dieser Energie durch erneuerbare Quellen zu decken. Pilotregion Basel Um­in­der­Praxis­beispielhaft­aufzuzeigen,­was­die­2000­Watt­ Gesellschaft in den Bereichen Bauen, Mobilität sowie Raum und Ressourcen­bedeutet,­entstand­2001­die­Pilotregion­­Basel.­Der­ Kanton wurde nicht zufällig ausgewählt, nirgendwo sind die finanziellen­ Instrumente­ im­ Bereich­ Energie­ so­ klar­ in­ der­ Gesetzgebung verankert wie hier. So stimmte die Basler Bevölkerung 1984 für ein Energiegesetz, das die Erhöhung des Energiepreises zugunsten eines Förderprogramms einführte. 1998 wurde im Kanton eine Lenkungsabgabe auf Strom eingeführt. Mit dieser Abgabe wurde eine Tarifsenkung der IWB neutralisiert. Die Einnahmen aus dieser Lenkungsabgabe werden jährlich an die Bevölkerung und das Gewerbe zurück verteilt. Was bedeutet dies in der Praxis? Wie erklärt man anschaulich, was die 2000-Watt-Gesellschaft im­ Alltag­bedeutet?­ Oder­wie­die­Energiepolitik­ in­ der­Praxis­ umgesetzt wird? Das Amt für Umwelt und Energie von BaselStadt liess sich etwas Originelles einfallen und bietet seit einem Jahr so genannte Energy-Tours an. Diese Führungen beinhalten eine Vielfalt von Rundgängen zu den Themen Energie und Nachhaltigkeit und zeigen auf, wie sich eine Stadt mit den

Amerikanische Gäste an einer Energy-Tour im Gundeldinger Feld.

Eine Energy-Tour lässt sich auch mit dem E-Bike machen.

neusten Trends im Bereich Bauen, Energiesparen und Stadtentwicklung­auseinander­setzt­–­vom­Passivhaus­bis­zum­nachhaltigen Quartiertreff. Man besichtigt etwa das Gundeldingerfeld, ein lebendiges Zentrum für Freizeit, Kultur und Gewerbe, das auf dem Gelände einer alten Maschinenfabrik entstanden ist. Oder man besucht das Kundenzentrum des lokalen Energieversorgers Industrielle Werke Basel (IWB), das mitten im Einkaufsquartier von Basel-Stadt gebaut wurde und das erste Basler Geschäftsgebäude ist, das dem Energiestandard ­Minergie­P­entspricht.­Zwischen­fünf­und­acht­solche­Stationen­ werden in einem der Rundgänge besucht, Fachausdrücke wie Fernwärme,­Flachdach,­Photovoltaik,­Passivhaus­erklärt.­Man­ kann Touren zu den Themen Energiepolitik, 2000-Watt-Gesellschaft­oder­Pilot­­und­Demonstrationsbauten­buchen.­Ab­­Winter­ 2010 sollen auch Führungen zum hy.muve, der ersten mit Wasserstoff betriebenen Strassenputzmaschine, möglich sein. Die Energy Tours durch Basel-Stadt kann man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuss machen. Oder die Stadt sportlich und abenteuerlich mit dem E-Bike entdecken. Allerdings­nur­für­Gruppen­mit­max.­10­Personen­und­dem­Mindestalter­von­17.­Die­Führungen­werden­dem­Publikum­angepasst:­ Sind es Fachpersonen aus dem Baubereich, wird möglichst viel auf Bauarten und -materialien eingegangen. Schulklassen ­erhalten­je­nach­Alter­ein­Programm­mit­vielen­Tipps­für­den­ Alltag. Selbst Einzeltouren sind möglich. Anmeldung: Telefon 061 639 22 43 viviane.joyce@bs.ch – www.energy-tours.bs.ch


ENERGIESTADT

Zofingen – Energie ganzheitlich und nachhaltig angehen: Ein Zwischenbericht Im Juli 2007 genehmigte der Stadtrat Zofingen (10'900 Einwohner und rund 8'500 Arbeitsplätze) das energiepolitische Programm 2008 bis 2011. Es bildete die Grundlage für die Erlangung des Labels Energiestadt, welches der Stadt Zofingen am Dezember 2007 übergeben wurde. Im Jahr 2011 ist das Re-Audit des Labels Energiestadt fällig. Für die kontinuierliche Weiterbearbeitung des Querschnittsthemas Energie setzte der Stadtrat eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe ein. Sie befasste sich unter anderem mit folgenden Themen: Gebäudestandard 2008, Nutzung der Sonnenenergie, Thermografie,­Energieberatung,­kommunales­Energiereglement­ usw. Weiter legt sie grossen Wert auf die Öffentlichkeitsarbeit (wie zum Beispiel die Veranstaltung zum Gebäudeenergieausweis GEAK). Energetische Schwerpunkte im Legislaturprogramm 2010 bis 2013 Beim Re-Audit 2011 strebt der Stadtrat eine qualitative ­Verbesserung­an.­Zofingen­stellt­eine­umweltfreundliche­und­ sichere Energieversorgung sicher. Es nutzt die vorhandenen Möglichkeiten zur Reduktion der CO2-Emissionen. Die Aktivitäten im Energiebereich werden intensiviert. Im aktuellen Legislaturprogramm 2010 bis 2013 hat sich der Stadtrat ver-

schiedene energiepolitische Zielsetzungen gegeben. Es sind dies unter anderem: –­ Überarbeitung­energiepolitisches­Programm­in­Abstimmung­ mit dem kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) und dem kantonalen Massnahmenplan Luft – Erstellung des kommunalen Energieplanes – Umsetzung des kommunalen Energiereglements – bei Neubauten und Sanierungen ist mindestens der Minergie-Standard anzustreben – Informationsveranstaltungen zu energierelevanten Themen durchführen (StWZ/Stadt) Auch die Mobilität bildet einen wesentlichen Bestandteil der 87 Massnahmen des Labels Energiestadt. Die Arbeitsgruppe Energie befasst sich auch mit dem Thema Mobilität/Mobilitätsmanagement. Vertieft wird die Zusammenarbeit mit den grossen Arbeitsplatzanbietern in den Bereichen Energie und Mobilität.

Die Solarwartestruktur in einer 4-feldrigen Buswartekabine. In einem feinen Traggerippe aus Stahl sind die Solarelemente in einem Verbundsicherheitsglas integriert. Die Solarpanelen spenden Schatten, lassen aber gleichzeitig ausreichend Licht durch. Der erzeugte Gleichstrom wird mit einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt und anschliessend ins Netz eingespiesen.

Zukunftsweisende Photovoltaikanlage auf einer Buswartekabine Zofingen­verfügt­über­mehr­als­20­Wartekabinen und Unterstände. Die Stadt beabsichtigt die Buswartekabinen im Rahmen­ ihres­ Er­satzes­ mit­ Photovol­ taikanlagen auszurüsten. Als erste Anlage wurde das Dach der Buswartekabine an der Küngoldingerstrasse (Gemeindestrasse)­ als­ Pilot­projekt­ mit­ einer­ Photovoltaikanlage­ ausgerüstet.­ Die bestehende 3-feldrige Buswartekabine­(Dachfläche­15.1­m2) wurde zuerst zu­ einer­ 4­feldrigen­ (Dachfläche­ 18.8­ m2) erweitert. Die i.d.R. brachliegenden Dach­flächen­der­Buswarte­kabinen­können­so­effizient­ausgenutzt­werden.­Die­ Solarzellen werden in die Dachkonstruktion der Buswartekabine eingebaut. Sie schützen die Busbenützer/innen gleichwohl vor Sonneneinstrahlung. Die neuen Wartekabinen benötigen elektrische Energie für die Beleuchtung, für die nachzurüstenden Billettautomaten und für die künftigen elektronischen Fahrplananzeigen. Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespiesen.

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ENERGIESTADT

Olten: Ein energiepolitisches Programm weist den Weg Die Stadt Olten will geschickt, effizient und damit nachhaltig mit der verfügbaren Energie umgehen. Und dies nicht erst, seit sie 2004 das Energiestadt-Label erhalten und eine Nachhaltigkeitserklärung unterzeichnet hat. Bereits vorher sind Grundlagen erarbeitet worden und Entscheide gefallen, deren positive Wirkungen heut zum Tragen kommen. Aber Olten tut dies seit 2004 verstärkt und bewusst: Ein energiepolitisches­ Programm­ weist­ den­Weg.­ Wie­richtig­dies­ ist,­ zeigt das gute Ergebnis, das Olten 2008 im alle vier Jahre stattfindenden­Reaudit­erzielt­hat,­denn­vor­zwei­Jahren­konnte­der­ Anteil der anrechenbaren Massnahmen im EnergiestadtProgramm­von­54%­auf­64%­gesteigert­werden.­Eine­Gebäudestrategie, welche sich an der 2000-Watt-Gesellschaft orientiert, ein­ Mobilitäts­Programm­ in­ Zusammenarbeit­ mit­ vielen­ Partnern, die regionale Energieberatung, Verbesserungen im ­Ge­rätemanagement­ und­ energiebewusste­ Planungen­ haben­ unter anderem zu diesem guten Resultat beigetragen. Dennoch gibt­es­Potenzial­zur­Steigerung­und­so­ist­es­das­Ziel,­im­­Reaudit­ 2012 nochmals besser zu sein. SIA-Effizienzpfad Energie Die Stadt Olten setzt im Gebäudebereich auf eine nachhaltige Entwicklung: Bis 2050 soll der Stromverbrauch der städtischen Gebäude halbiert und der Energiebedarf im Wärmebereich auf einen Fünftel des heutigen Verbrauchs gesenkt werden. Grundlage­ist­der­so­genannte­Zielwert­A­des­SIA­Effizienzpfads­Energie, der sich für den Gebäudebereich an der 2000-Watt-Gesellschaft orientiert. Der Energieverbrauch der einzelnen Gebäude der Stadt Olten ist heute unterschiedlich nahe am Ziel dieser 2000-Watt-Gesellschaft. Einzelne Gebäude sind noch einiges davon entfernt. Es gibt jedoch auch gute Beispiele wie das Schulhaus Bannfeld, bei dem mit der über zehn Jahre zurückliegenden Sanierung der Energieverbrauch um mehr als 50% reduziert werden konnte.

Das energetisch sanierte Freibad Olten.

Programm «so!mobil» Trägerschaft von so!mobil sind die Energiestädte Olten, Solothurn, Grenchen und Zuchwil, die Regionalplanung Solothurn und Umgebung, der Kanton sowie die ÖV-Unternehmen. Das Programm­ unterstützt­ die­ Energiestädte­ mit­ einem­ breiten­ Angebot an Dienstleistungen und Kursen im Bereich Mobilitätsmanagement. So erhalten seit Ende 2008 alle neuen Bewohnerinnen und Bewohner von Olten ein Mobilitäts-Set mit allen wichtigen Informationen im Bereich Mobilität: Busfahrpläne, Velowege,­ Parkmöglichkeiten­ für­ Velos­ und­ Autos­ und­ vieles­ mehr. Energieberatung der Energiefachstelle Die Beratung durch eine Fachperson bringt bei einer Sanierung wie auch bei einem Neubau sehr viele Vorteile: Die Energieberatung vermittelt neutrales Fachwissen und hilft Gebäudebesitzern,­Prioritäten­zu­setzen­und­eine­Strategie­für­eine­Sanierung festzulegen. Für Einwohnerinnen und Einwohner sowie für Liegenschaftsbesitzer und Gewerbetreibende der Stadt Olten ist die Energieberatung kostenlos. Energetische Sanierung Freibad Olten Nach dem Hochwasser von 2007 musste für die damals provisorisch installierte Gasheizung eine neue Lösung mit erneuerbarer Energie gefunden werden, da die heutige Energiegesetzgebung die Beheizung von Freibädern mit fossiler Energie untersagt. Mitte 2008 wurde eine Vorstudie für eine energetische­Sanierung­erstellt,­ab­Januar­2009­wurde­die­definitive­ Projektierung­und­Ausführung­vorgenommen und zum Beginn der Badesaison 2010 war die Anlage wieder betriebsbereit. Die energetische Sanierung umfasst folgende Massnahmen: – Badewasserbeheizung mittels Flusswasser-Wärmepumpe – Beckenabdeckung um Wärmeverluste infolge Verdunstung zu vermeiden – Solare Warmwasseraufbereitung für Duschen im Garderobengebäude Die totale Energieeinsparung aller Massnahmen entspricht rund 50'000 l Heizöl pro Saison. Die Flusswasserfassung wurde zudem im Hinblick für ein allfälliges Hallenbad oder weitere Nutzer auf 400 m3/h ausgelegt (aktuelle Entnahme beträgt 100 m3/h). www.umwelt-olten.ch – www.olten.ch


AUSSTELLUNG FISCHE

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Auf Tauchgang in Solothurn Sonderausstellung im Naturmuseum Solothurn Im Naturmuseum Solothurn können die Besucherinnen und Besucher in die faszinierende Unterwasserwelt unserer Bäche, Flüsse und Seen abtauchen und sich durch die Lebensräume der Fische vom Bergbach bis ins Meer treiben lassen.

ÖFFNUNGSZEITEN Dienstag bis Samstag 14–17 Uhr, Sonntag 10-17 Uhr Schulen und Gruppen auch vormittags von Dienstag bis Freitag nach Voranmeldung Naturmuseum Solothurn, Klosterplatz 2 4500 Solothurn, Telefon 032 622 70 21

daillen ab – preisgekrönt sind die in der Ausstellung gezeigten Groppe, Schneider, Strömer, Rotfeder, Rotauge, Zander und Flussbarsch.

Aufgetischt und abserviert Empfangen werden sie von einem riesigen Fisch, der­in­keinem­Bestimmungsbuch­zu­finden­ist.­Er­ heisst Wuhubari und in seinem Bauch können sich Klein und Gross Fischsagen anhören. Die Ausstellung eignet sich auch sonst für einen Familienbesuch. «Die Grosse Lachsreise» ist ein Geschicklichkeitsspiel, bei dem man als Lachs den gefährlichen Weg vom Meer hinauf um all die Schwellen, Turbinen, Industrieanlagen und Fischernetze herum bis hinauf zu den Laichgründen­finden­muss.­An­der­Fischjukebox­«Alles­Fisch­ oder was?» kann man sein Wissen testen und erfahren, dass nicht alles Fisch ist, was Fisch heisst.

­ räsentation­sind­sie­ein­echtes­Problem.­Weil­ein­ P Museum von den Originalpräparaten lebt, hat sich das Naturmuseum Solothurn der Herausforderung gestellt und Mathias Fahrni und Rudy Auf der­Maur­beauftragt,­die­aufwändige­«Plastifikation»­als­neue­Präparationsmethode­auf­die­unscheinbaren einheimischen Fische anzuwenden und weiterzuentwickeln – mit durchschlagendem Erfolg.­In­ihrem­filigranen­Schuppenkleid,­mit­den­ hauchdünnen Flossen und den zarten Farben stellten sie an den Europa- und Weltmeisterschaften­der­Präparatoren­die­leuchtenden­Trophäenfische­glatt­in­den­Schatten­und­räumten­die­Me-

Es werden in der Ausstellung auch schwierige Themen angesprochen. So beschäftigt sich die Vitrine «Aufgetischt und abserviert» mit den Folgen­der­industriellen­Meeresfischerei.­Und­auch­ die Gewässerverbauungen und die Nutzung der Wasserkraft mit ihren Folgen auf den Lebensraum «Wasser» werden behandelt. Die Ausstellung ist ein Muss für alle Fischer und Wasserbauer.

Tournee Die Ausstellung geht anschliessend auf Wanderschaft und wird in Winterthur, Olten, Frauenfeld, Luzern und St. Gallen gezeigt. bu n

Wie ein Fisch im Wasser Nach Lebensraum gruppiert, werden fast alle Fischarten der Schweiz gezeigt. Welche Fische leben in kalten Bächen und welche in den ruhigen Tiefen der Schweizer Seen? In der Bachvitrine schwimmt die Bachforelle neben Elritzen und am Boden leben Groppe, Bachneunauge und Krebse. Im Kraut und Schilf der Seeufer verstecken sich Hecht und Rotfeder um sich vor Räubern zu schützen oder auf einen Leckerbissen zu passen. Beim Blick in die Vitrinen wähnt man sich vor einem Aquarium mit lebenden Fischen. Das­liegt­an­der­raffinierten­Gestaltung­mit­den­ transparenten Lebensraumbildern, vor denen die Fische zu schwimmen scheinen, entscheidend für die Wirkung jedoch sind die perfekten Fischpräparate.

Die schönsten Fischpräparate Ohne wuscheliges Fell fehlt den Fischen der «Knuddel­Effekt»­ und­ für­ die­ Präparation­ und­

FISCHE

www.naturmuseum-so.ch

Sonderausstellung bis am 24. Oktober 2010


WETTBEWERBE

Mit HOTELCARD 300'000 Zimmer zum halben Preis… …und Sie können fünf dieser HOTELCARD’s gewinnen! Erst wenige Wochen sind seit der Lancierung der HOTELCARD, dem HalbpreisAbo für die Schweiz, vergangen. Und bereits heute können HOTELCARD-Mitglieder schweizweit mehr als 300'000 Hotelzimmer zum halben Preis buchen – für lediglich 95 Franken im Jahr! Das Konzept von HOTELCARD ist ebenso einfach wie genial: Wer in einem Schweizer Hotel übernachten möchte, kauft sich die HOTELCARD, sucht auf dem Internetportal www.hotelcard.com seine gewünschte Destination aus und reserviert seine bis zu drei Übernachtungen am Stück­ zum­ halben­ Preis­ direkt beim Hotel. Da die HOTELCARD ein Abonnement ist, kann man sie während ihrer Gültigkeit so oft einsetzen wie man will.

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PROJEKT­ALPMOBIL

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Alpmobil – das Elektroauto erobert die Alpen Kunden von E-Mobilität begeistert Seit gut einem Monat läuft das E-Autoprojekt Alpmobil in den Tourismusregionen Haslital und Goms. Initianten wie Kunden sind von den ersten Erfahrungen begeistert. Die 60 E-Autos der Marke Think City waren im Startmonat erfreulich gut gebucht. Die Kundenrückmeldungen reichen von sehr gut bis begeistert. Die meisten sind vom spritzigen Fahrverhalten des Kleinwagens auf den alpinen Gebirgs- und Passstrassen überrascht. Fahrzeugpannen gab es bisher sehr wenige und wenn, dann war der TCS sofort zur Stelle. Das Projekt läuft noch bis Ende September.

E- Auto Schnupperangebot für CHF 248.– E-Auto für mich und dich. Das Angebot beinhaltet eine Übernachtung mit reichhaltigem Frühstück, ein Abendessen sowie ein E-Auto für einen Tag. Preis­für­zwei­Personen:­ Doppelzimmer für eine Nacht inkl. E-Auto CHF 248.– Dieses Angebot ist nur bei einer Anreise am Sonntag gültig und kann direkt bei den ­Partnerhotels­im­Goms­und­Haslital­gebucht­ werden. www.alpmobil.ch

wenig Fahrzeugpannen oder gar Ausfälle zu verzeichnen. «Wer es hier schafft, der schafft es überall», ist sich Dionys Hallenbarter sicher.

Der Elektromobilität gehört die Zukunft Das E-Autoprojekt Alpmobil ist weltweit einzigartig. Nirgends auf der Welt kann die E-Mobilität von der Bevölkerung so praxisnah erlebt und getestet werden wie derzeit in den Berg- und Tourismusregionen Haslital und Goms. Insgesamt 60 E-Autos der Marke Think können für eine Tagesmiete von CHF 60.- gemietet werden. Das umweltfreundliche Mobilitätsangebot der Zukunft kommt an­und­wird­rege­für­den­Besuch­von­Ausflugszielen rund um die zentralen Alpenpässe genutzt.

Von Nachfrage überrascht Dionys Hallenbarter, Mitinitiant, ist ob der regen Nachfrage denn auch positiv überrascht. Wir haben nicht mit einem so grossen Echo gerechnet. Offensichtlich interessiert das Thema Mobilität. Und was gibt es Schöneres als das neuartige, lautlose­Fahrerlebnis­mit­einem­Ausflug­rund­um­ unsere Alpenpässe zu erleben.» Die 60 E-Autos haben aber auch im täglichen Härtetest an den Passstrassen­ überzeugt.­ Bisher­ gab­ es­ sehr­

Für Roger Walther von der Energieregion Goms und­Mitinitiant­des­Projektes­Alpmobil­gehört­der­ Elektromobilität die Zukunft. Denn mit Strom fahren­ist­viel­effizienter­als­mit­einem­üblichen­Verbrennungsmotor. Man fährt mit weniger Energie viel weiter. Strom ist die einzige Alternative, das Erdöl mit all seinen Umweltrisiken aus dem Mobilitätssektor zu verdrängen. Denn nur Strom bietet die Möglichkeit, mit erneuerbaren Energien wie Sonne, Wasser, Wind oder Biomasse zu fahren», so Walther.

Noch bis Ende September Das­Pilotprojekt­läuft­noch­bis­Ende­September­ dieses Jahres. Die genauen Standorte der ­Elektroautos­ finden­ sich­ auf­ der­ Webseite­ www.alpmobil.ch. Hier kann direkt reserviert werden. Zudem bietet die Website Informationen zu ­zahlreichen­ Routen­ und­ Ausflugszielen,­ welche­ mit dem Elektroauto besucht werden können.


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auch als Arrangement genutzt werden kann. In den nächsten Jahren soll in der Gotthardregion ein weit verzweigtes Netz so genannter MovePoints­ entstehen.­ Dort­ stehen­ Besuchern­ verschiedene umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zur Verfügung. Bis zur Landesausstellung «Gottardo2020» wird es möglich sein, die gesamte Passlandschaft­ über­ dieses­ neue­ Mobilitäts­ konzept zu erleben. Alpmobil leistet einen aktiven Beitrag­ zu­ einer­ umweltfreundlichen­ und­ effi­ zienten Mobilität im Alpenraum – der künftige Treibstoff stammt aus erneuerbaren regionalen Ressourcen.

Lösungen für nachhaltige Mobilität Alpmobil­strebt­mit­dem­Pilotprojekt­Lösungen­für­ eine nachhaltige Mobilität im Tourismus- und Freizeitverkehr in der Region San Gottardo an. Die Umsetzung basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Möglichkeiten der nachhaltigen Fortbewegung im Bereich Tourismus- und Freizeit-

mobilität­beinhaltet.­Das­Projekt­knüpft­damit­an­ die­ Pionierzeit­ der­ Passfahrten­ an­ und­ will­ Mobilität wieder zu einem Abenteuer, zu einem umweltfreundlichen Erlebnis machen. Ziel ist es, den Urlaubsgästen ein vielfältiges, umweltfreundliches und erlebnisreiches Transportsystem zur Verfügung zu stellen, welches individuell oder

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Bergsommer im Haslital. Berner Oberland. Familienfreundlichkeit, vielfältige Freizeit- und Sportmöglichkeiten, aber auch das Bewusstsein für Tradition und kulturelle Eigenheiten sind die Merkmale einer eindrücklichen Ferienregion im Herzen der Schweiz. Nicht nur wenn es heiss wird bietet das Haslital im Sommer viele «coole» Ausflugsziele.­Ausflüge­in­luftige­Höhen,­etwa­ mit der steilsten Standseilbahn Europas oder mit einer der modernen Gondelbahnen hinauf zum «Alpen tower» auf Planplatten­ (2'245­ m­ ü.­ M.)­ zeigen­ die­ ganze­ Pracht­ der­ Bergwelt­ ebenso­ wie­ eine Reise zum Engstlensee oder zu den vielen Schluchten und Fällen. Eine unübertreffliche Vielfalt an Sehenswürdigkeiten und Erlebnisangeboten Die romantische Aareschlucht, die wilde Gletscherschlucht Rosenlaui, die steilste Standseilbahn der Welt (Gelmerbahn), die längste Hängebrücke Europas (Triftbrücke), das Freilichtmuseum Ballenberg, die tosenden Reichenbachfälle, die romantische Engstlenalp mit Schaukäserei sowie die Sonnenterrasse Hasliberg sind nur einige «Highlights» im Haslital. Wer es lieber geruhsam hat, gönnt sich eine Schifffahrt auf dem Brienzersee oder erfrischt sich im erquickenden Bergwasser.

Gelmerbahn Die Gelmerbahn, die mit 106% Steigung steilste Standseilbahn Europas, führt Sie zum Gelmersee (1'850 m ü.M.) inmitten einer prächtigen Gebirgswelt. Sie erschliesst eine Landschaft die ihresgleichen­sucht.­Für­Ausflügler,­für­Gross­und­ Klein. Für Wanderer, die den faszinierenden Gelmersee mit seinem Farbenspiel von Türkisblau bis Grün umrunden. Für Berggänger, die den Aufstieg zur Gelmerhütte zum Ziel haben. Für Kletterer, die sich an der Bergwelt messen wollen. Im August von 08.00 – 17.00 Uhr und im September und Oktober von 09.00 – 16.00 Uhr jeweils durchgehender Betrieb. Bergfahrten xx.00 und xx.30 Uhr – Talfahrten xx.15 und xx.45 Uhr. Tällibahn Die Tällibahn bringt Sie direkt zum Fuss der Gadmer-Felswände. Von dort aus können Sie den Tälli Klettersteig erobern, den ersten Klettersteig der Schweiz, vielfältige Wanderungen starten und den Tag im Restaurant und Berghaus Tälli ausklingen lassen. Das Restaurant und Berghaus­ Tälli­ mit­ Panoramaterrasse­ und­ Übernachtungsmöglichkeit liegen nur wenige Meter neben der Bergstation. Im August und bis 14. September jeweils von 07.00 – 18.00 Uhr und ab 15. September bis 17. Oktober jeweils von 08.30 – 17.00 Uhr durchgehender Betrieb.

Triftbahn Die Triftbahn erschliesst mit einer abenteuerlichen Fahrt durch die Triftschlucht das gleichnamige Gletschertal. Von der Bergstation erreichen Sie zahlreiche hochalpine­Ausflugsziele.­Die­SAC­Hütten­ Trift oder Windegg laden zu einem Besuch ein. Die höchste und mit 170 Metern längste Hängeseilbrücke im Alpenraum fordert Sie zur Mutprobe heraus. Als Belohnung winkt den Überquerenden ein umwerfender Ausblick auf den Gletschersee und die Zunge des Triftgletschers. Im August jeweils von 08.00 – 17.00 Uhr, im September und Oktober jeweils von 09.00 – 16.00 Uhr durchgehender Betrieb.

Kontakt und Information Haslital Tourismus Bahnhofstrasse 22 – 3860 Meiringen Tel. 033 972 50 50 info@haslital.ch – www.haslital.ch

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FERIEN/AUSFLUGSZIELE

Rauf und runter durchs Emmental Langnau – Hohwacht – Diepoldswil – Chuderhüsi – Signau – Langnau Denkt man ans Emmental, so denkt man an Klischees wie Käse, Idylle und Brauchtum. Die hügelreiche Region, die sich westlich von Bern bis hinüber ins Luzernische erstreckt, ist jedoch auch ein­wahres­Paradies­für­Wander­­und­Bikefreaks. Unbestrittenes Zentrum im Emmental ist der Ort Langnau. Zwar hat Burgdorf punkto wirtschaftlicher Wichtigkeit Langnau mittlerweile den Rang abgelaufen, doch herrscht hier nach wie vor ein geschäftiges Treiben in den Strassen und auf den Plätzen.­Und­Langnau­ist­auch­ein­perfekter­Ausgangspunkt­für­ spektakuläre Bike-Touren. Und das Beste daran: Auf welchen Hügel man auch fährt, oben ist garantiert eine gemütliche Beiz, von der aus man eine Topaussicht auf die Alpenkette hat. Auf der nachfolgend hier beschriebenen Tour ist das nicht anders.

Der zweite Aufstieg folgt so gleich Der zweite Aufstieg ist zwar weniger steil, dafür umso länger. Gut zu wissen, dass es, wenn man mal das Restaurant Chuderhüsi erreicht hat, nur noch runter geht. Und wie es runter geht. Die Wegmarkierungen sind auf der Abfahrt hinunter nach Steinen ausgezeichnet, so dass man es so richtig laufen lassen kann, vorausgesetzt man beherrscht die dafür notwendige Fahrtechnik. Der Weg zurück nach Langnau ist bike-technisch gesehen nicht mehr so attraktiv. Landschaftlich bietet allerdings auch dieser Abschnitt den gewohnt «hohen Standard», den man vom Emmental her gewohnt ist.

Steigung nach Hohwacht Nach­einer­kurzen­Einrollphase­der­Ilfis­entlang,­geht­es­sofort­ zur Sache. Die Steigung hinauf auf die Hohwacht ist teilweise sehr­steil­und­treibt­den­Puls­schon­mal­in­die­Höhe.­Wichtig­ist­ hier, dass man sich noch genügend Reserve für den zweiten grossen Aufstieg lässt. Die Aussichten auf die Berner Alpen und die Landschaft dort oben sind aber mehr als genug Lohn für die­Strapazen­des­Aufstiegs.­Und­der­recht­knifflige­Downhill­ hinunter nach Diepoldswil ist auch nicht zu verachten.

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BIO/NATURPRODUKTE

Zentralschweizer Biomarkt O SOLE BIO 90 Biobauern aus allen Regionen der Zentralschweiz und Gäste bereiten sich auf den zweiten regionalen Biomarkt vor. Am Samstag, 28. und Sonntag, 29. August wird die Bioszene Zentralschweiz ihre Vielfalt, ihren Unternehmergeist und ihre Leistungsfähigkeit der regionalen Bevölkerung präsentieren. Speziell begrüssen dürfen wir dieses Jahr die Marktteilnehmer aus dem Gastkanton Aargau. Musikschulen und Musikformationen aus der ganzen Zentralschweiz bereichern den Biomarkt mit ihren Darbietungen. Hinzu kommen Info-Stände u.a. zum Jahr der­­Biodiversität.­Auch­der­Streichelzoo­für­Kinder,­die­Pro­­Specie­ Rara Tiere, die Alpkäserei vom Arnisee/UR sowie gezeigtes Innerschweizer Brauchtum und Handwerk werden Marktbesucher begeistern. Die Zuger Seepromenade eignet sich für diese smarte Begegnung hervorragend. Familiär und überschaubar. Bäuerlichen Familienbetrieben wird besondere Aufmerksamkeit geschenkt. Kein Wunder, denn als Haupt-Donatorin steht auch dieses Jahr wieder die Stiftung zur Erhaltung bäuerlicher Familienbetriebe.

28./29. Aug. 10 MIT 90 STÄNDEN VON BIOBAUERN AUS DER ZENTRALSCHWEIZ* UND GÄSTEN | SEEPROMENADE ZUG | WWW.OSOLEBIO.CH Unterstützt durch: Stiftung zur Erhaltung bäuerlicher Familienbetriebe

Samstag, 28. August, 8–19 h und Sonntag, 29. August, 10–17 h * Kulinarische Köstlichkeiten, Musik und Brauchtum, Streichelzoo, Alpkäserei, Informationen zur Biodiversität …

Der unter dem Begriff O SOLE BIO stehende Biomarkt hat zum Ziel, der Bevölkerung ein ökologisch und regionalwirtschaftlich besonders wertvolles Einkaufsverhalten schmackhaft zu machen nach dem Motto: «Bio und regional = klimaoptimal». Der Zentralschweizer Biomarkt wird von den fünf Bio Vereinen Luzern, Zug, Uri, Schwyz, Ob- und Nidwalden lanciert.

Solar-Gartenleuchte: Silverstar I

Geschätzte(r) Senfliebhaber(in)

Die Silverstar I Gartenleuchte nutzt ausschliesslich die Sonne zum Betrieb. Eine effiziente und nachhaltige Lösung und einmalige Investition, die sich nächtlich auszahlt.

Senf, in einigen Ländern auch Mostrich genannt, zählt heute als Würze vieler Fleischgerichte und Saucen zu den beliebtesten­ Produkte­ unserer­ Küche.­ So­ wie­ Essig­ und­ Öl­ wandert auch der Senf seit Jahrtausenden durch die kulinarische Geschichte. Doch hat er auch als Heilmittel seine Anwender gefunden. In der Naturheilkunde werden ihm besonders zwei Eigenschaften zugesprochen; einerseits wirkt er stimmulierend auf die Verdauung und regt andererseits den Blutkreislauf an. Dem Bekenntnis verschrieben, Speisesenf und Senfprodukte frei von Konservierungs- und Zusatzstoffen herzustellen, will ich dem Kenner eine Alternative bieten. Die Senfsorten aus dem Sämf-Hüüsli bestehen aus absolut reinen Naturprodukten, ihr Geschmack ist deshalb unverfälscht und einzigartig. Die Senfsorten werden im Wesentlichen nach dem Bordeauxverfahren hergestellt, wobei der Hochdruckmahlvorgang entfällt. Deshalb entsprechen diese Senfe der traditionellen häuslichen Küche, eben wie hausgemacht. Mehr­Informationen­dazu­finden­Sie­auf­der­Website­www. senf­huesli.ch.­Dort­können­Sie­im­WEBSHOP­bequem­Ihre­ Bestellung tätigen.

Die Hochleistungs-Solarzellen dieser Gartenlampe funktionieren auch bei Bewölkung. Die Leuchte eignet sich ideal für die Terrasse­oder­als­Weg­­und­Aussenleuchte.­Durch­die­Produktion­in­ einer geschützten Werkstatt erfüllt die Leuchte nicht nur ökologische, sondern auch soziale Kriterien! Mit Dämmerungssensor, der bei Dunkelheit selbstständig einschaltet. 12 Stunden Leuchtgarantie, auch an trüben Wintertagen. Enthält die hellsten LED der Welt, leuchtet 7-mal stärker als konventionelle Solargartenleuchten. Technische Daten Solarmodul: Leistung 5.2 Watt; Strom 788 mA; Spannung 6.6 V Akku: Typ NiMH; Spannung 3.6 V; Kapazität 4500 mAh Leuchtmittel: Hochleistungs-LED mit 18000 mcd Höhe: 84.5 cm Gewicht mit Sockel: 10.5 kg Herkunftsland: Schweiz Preis: CHF 399.00 inkl. MwSt. Schweiz versandkostenfrei! www.faircustomer.ch

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LED­LAMPEN

LED – Die Alternative zu herkömmlichen Lichtquellen Das Glühlampenverbot soll bei und in der Schweiz schrittweise bis 2013 umgesetzt werden. Dadurch werden die Energieverschwender wie Glühlampen und Halogenlampen vom Markt verschwinden. Bislang gibt es drei alternativen: Halogen Energy Saver, Kompaktleuchtstofflampen (Sparlampen) und LED Lampen. Die Energy Saver Halogen (15lm/w) ist weitaus nicht so effektiv wie die LED Lampen oder die Sparlampen. Kontra Sparlampen Leuchtstofflampen­(Sparlampen)­beinhalten­umweltschädliches­ Quecksilber, welches den Umweltaspekt wieder zunichte macht. Zudem verbrauchen z.B. Leuchtstoffröhren mit alten Vorschaltgeräten (KVG) über das doppelte an Energie wie z.B. das bekannte 36 Watt. Die lästigen Einschaltzeiten, Aufwärmphase und­der­hohe­Elektrosmog­sind­weitere­minus­Punkte­für­die­ Sparlampe. Pro LED Die LED ist bereits heute mit bis zu 100lm/W sehr effektiv, wobei­das­Potenzial­der­LED­noch­nicht­voll­ausgeschöpft­ist.­Sie­ benötigt keine Aufwärmphase und garantiert kurze Einschaltzeiten.­Die­meisten­LED­Produkte­entsprechen­den­RoHS­Richtlinien. RoHS wird in der EU und China umgesetzt und verbietet den Einsatz von sechs umweltschädlichen Stoffen wie Queck-

silber und Blei. Lebenserwartungen von bis 50’000 Stunden sind ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Dabei kann bei den Anschaffungs- und Wartungskosten eingespart werden. Kritiker sagen, dass die Aufwendung der Energie in die Herstellung nicht im Verhältnis zum Verbrauch solcher Lampen stehe. Eine Studie der Firma Osram widerruft jedoch diese Kritik. Diese besagt, dass die Aufwendung für die Herstellung lediglich 2–3% zum Vergleich des Verbrauchs auf die Lebensdauer (25’000Std.) einer LED Lampe einnimmt. Bei Glühlampen (bis 1000Std.) ist die Aufwendung höher, da dafür 25 Stück benötigt werden. Leider sind LED noch nicht in allen Standard Fassungen und Lichtstärken erhältlich. Die kleine und vielseitige Bauform ermöglicht jedoch andere Varianten der Beleuchtung, z.B. indirekte Beleuchtung oder Lichtfelder usw. Ihr Partner Die­Firma­Greuter­Leuchten­hat­das­Potenzial­der­LED­bereits­ im Jahr 2008 erkannt und sich ausschliesslich darauf spezialisiert. Kurz darauf folgte der Onlineshop led-discount.ch mit dem sie­ein­breites­Sortiment­ab­Lager­zu­attraktiven­Preisen­an­ bieten. Für LED Beratung, Installationen sowie Sonderanfertigungen sind Sie bei der Firma Greuter Leuchten an der richtigen Adresse.

LED und die Umwelt Es­gibt­Millionen­Haushalte­und­in­jedem­befinden­sich­zahlreiche­ Leuchtmittel. Dazu kommen Fabriken, Büros, Kaufhäuser, Autos, Wohnmobile und nicht zuletzt die Strassenbeleuchtung oder Taschenlampen. So kommt eine gigantische Menge zusammen, die irgendwann entsorgt werden muss. Herkömmliche Glühlampen verabschieden sich bereits nach relativ kurzer Zeit, können aber immerhin im Hausmüll entsorgt werden. Energiesparlampen halten ein wenig länger, doch dann enden sie als gefährlicher Sondermüll. LED hingegen besitzen eine Lebensdauer von bis zu 100’000 Stunden und danach können sie einfach in den Müllcontainer geworfen werden.

Wichtig sind auch die CO2-Emissionen. Ein LED-Strahler, der mit 4 Watt Aufnahme ein ähnliches Ergebnis schafft wie ein Halogenstrahler mit 30 Watt, spart eine erhebliche Menge ein. Diese Ersparnis hat ebenfalls Auswirkungen auf die Quecksilberbelastung der Umwelt. Denn selbst wenn nur in den Energiesparlampen dieser gefährliche Stoff zum Einsatz kommt, bei der Stromerzeugung in Steinkohlekraftwerken wird ebenso Quecksilber freigesetzt. Deshalb sorgen auch herkömmliche Glühlampen durch ihren Stromverbrauch für eine hohe Umweltbelastung. Wer also ernsthaft etwas für die Umwelt und das Klima tun will, der sollte zur LED greifen.


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