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6/2011 November-Dezember Deutschland € 4,50 / Österreich € 5,20 / Schweiz Sfr. 8,80 www.trekkingbike.com

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DAS FAHRRADMAGAZIN

Reise

Großer Messe-Report

Mit GPS-Dat

en Sardinien Andalusien 8 Geheimtipps in Europa

• Erste Pinion-Räder • Hydraulisch schalten • Bremslicht fürs Bike • 29er Reiseräder • Die neuen E-Bikes

Erster Test

Generation 2012

8 GPS-Geräte im Kurzcheck Kaufberatung

Montageständer

Ergonomie Richtig sitzen – Schmerzen vermeiden

Fotostory Auf der Great Divide durch die USA

Familie Sicherheit im Dunkeln

Unterwegs Norwegens Nordwesten

Reportage Bambusbike aus Afrika

H 57848


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TREKKINGBIKE – das Fahrradmagazin für alle Trekkingbiker: 6x im Jahr erscheinen hier die besten Reise- und Tourentipps, kompetente Kaufberatungen, ausführliche Testberichte sowie faszinierende Fotoreportagen.

Ihre Vorteile im Überblick: • 6 x TREKKINGBIKE bequem ins Haus • ein Geschenk Ihrer Wahl • inklusive Porto • keine Ausgabe mehr verpassen • Urlaubsunterbrechung bzw. -versand möglich • nach dem ersten Jahr jederzeit kündbar • portofreie Lieferung (innerhalb Deutschlands) für Bestellungen im DK-Onlineshop (www.delius-klasing.de)

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Und zwar für mindestens 1 Jahr (6 Ausgaben) zum derzeit gültigen Preis von € 27,– (Deutschland), € 36,30 (Ausland), inklusive Porto und Versandkosten. Nach diesem Jahr kann ich die Lieferung jederzeit stoppen. Als Begrüßungsgeschenk erhalte ich (bitte nur ein Geschenk ankreuzen): die TREKKINGBIKE-Satteltasche „Pro Pack“ von TOPEAK (ZTR10) das Buch „Gangwechsel“ (ZTR28) das Buch „Die Trekkingbike-Werkstatt“ (ZTR31) die Ergongriffe GP1 BioKork (Zuzahlung € 9,90) in der Größe S/6,5 – 8,5 (ZAL68) L/8,5 – 10,5 (ZAL69) Abopreis inkl. Zuzahlung von € 9,90 für die Griffe: € 36,90 (Deutschland), € 46,20 (Ausland).

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Editorial

Fotos. Daniel Simon (3)

27 Euro pro Jahr

Wunderheiler

Sie sind noch auf der Suche nach einem passenden Geschenk? Da möchten wir Ihnen ein Jahresabo von TREKKINGBIKE ans Herz legen. Für 27 Euro pro Jahr (!) stecken sechs Ausgaben stets druckfrisch bei Ihnen im Briefkasten. So verpassen Sie keinen Technik- oder Reisetipp für Ihr Hobby. Tel. 0521/559922

Ergonomie ist klar das Schlagwort der Saison. Es gibt keinen Hersteller, der den Begriff nicht vollmundig in seiner Marketingstrategie gebraucht. Plötzlich gibt es nur noch Ergonomie-Produkte. Das Pedal, die Kurbel, der Sattel, der Griff, der Lenker, ja das ganze Fahrrad ist ein schmerzminderndes, heilbringendes Ergonomie-Produkt. Auch die Bekleidungsindustrie greift den Modebegriff liebend gern auf. Bei Helm, Schuh und Handschuhen.

Doch Vorsicht vor manchen Wunderheilern. Nicht jede ErgonomieVermessung beseitigt den Schmerz, nicht jeder persönlich angepasste Sattel bringt tatsächlich Linderung. Zu viele Parameter und persönliche Vorlieben entscheiden über das Wohlbefinden auf dem Rad. Schnell ein Produkt gekauft und damit fertig, führt nur im Glücksfall zum Erfolg. Nur wer sich mit Bedacht und viel Sachverstand umfassend beraten lässt und dann auch ausprobieren kann, kommt dem Wunsch nach mehr Fahrspaß näher. Unser Ergonomie-Spezial in diesem Heft soll ein Schlüssel dazu sein. Viel Erfolg! Tom Bierl, Chefredakteur

Metergenau Es lohnt sich, in unser Tourenportal zu klicken. Nahezu alle im Reiseteil vorgestellten Touren lassen sich dort metergenau nachvollziehen. Möglich wird das mit Hilfe von GPS-Tracks, Google Earth und GPSies. So können die Touren auch leicht aufs GPSGerät oder in eigene Karten übertragen werden. www.trekkingbike.com

6/2011 TREKKINGBIKE

3


[ Inhalt ]

14

Fotostory: Great Divide Der Holländer Auke van der Weide hat die Rocky Mountains beradelt. Nicht quer, sondern längs – von Arizona bis Kanada. Seine Bilder preisen die Weite des Westens.

88

Kaufberatung: Montageständer Hobbyschraubers Edelhelfer: Dritte Hände mit starken Armen.

92

126

59

Reise: Andalusien

16 Seiten Extra-Heft Ergonomie

„Costa de la Luz“, Küste des Lichts, heißt die Meereskante rund um Cadiz. Im Hinterland winden sich Traumsträßchen durch glühende Landschaften.

Nur ein passendes Rad ist ein gutes Rad. Unsere akribische Anleitung sorgt für Harmonie zwischen Mensch und Maschine.

94

Reportage: Vaude

Dusche, Werkstatt, Kleiderkammer: Der Outdoor-Ausrüster Vaude macht seine Angestellten zu Betriebs-Radlern.

4

Sicherheit Kinderschutz bunt: Tipps und Teile für sichere Schulwege.


Fotos: Auke van der Weide, Daniel Simon (5), hersteller

Räder im Heft

26

Test: Schon gefahren

Beixo Slim

899 Euro

80

Cube Tonopah

1999 Euro

29

Diamant Opal

699 Euro

28

Edelrose City-Maxi

1449 Euro

22

Gaastra Fyts 4.11

1999 Euro

28

Koga World Traveller 29

1999 Euro

26

Radon Scart

999 Euro

30

Raleigh Devon Premium

1000 Euro

27

Simpel Randonneuer

1799 Euro

27

Steppenwolf Tao Light

1099 Euro

30

Achtmal Zukunft: Noch vor dem Verkaufsstart gab TREKKINGBIKE acht Rädern des Jahrgangs 2012 die Sporen.

Report & Nachrichten

32

EurobikeMesse 2011 Gutes Zeichen: Auf der größten Radmesse gewinnt das Trekkingbike an Bedeutung. Wir zeigen die wichtigsten Neuheiten.

6 Magazin 8 Bücher

Nachrichten für Trekkingradler. Literatur und Medien für Radfahrer.

10 Reisemagazin

Nachrichten aus der Reisebranche: Erste Radverleiher bieten Einweg-Mieten an.

12 Ratgeber

Besser greifen, weniger frieren: Tipps aus der TREKKINGBIKE-Redaktion.

14 Fotostory: Rocky Mountains

5000 Kilometer auf der amerikanischen Wasserscheide.

32 Eurobike 2011

Mehr Vielfalt, neue Radtypen, schicke Designs: das kommt 2012.

54 Reportage: Bambus-Bikes

In Sambia entstehen aus Halmen und Handarbeit schmucke Fahrräder.

79 Online

Unsere Serviceseiten im Internet.

94 Reportage: Vaude

Eine Firma steigt aufs Rad.

Test & Technik 22 Pin-Up: Rad des Monats

Mit dem „City Maxi“ feiert Rose 100 Jahre Firmengeschichte.

26 Schon gefahren

Acht wichtige Räder des Jahrgangs 2012 im Vorab-Praxistest.

80 Fahrbericht: Bixo Kardanrad

Kette adé: ein neuer Versuch mit einer alten Antriebstechnik.

84 Kaufberatung GPS

88 Kaufberatung: Montageständer

Acht standfeste Helfer im TREKKINGBIKE-Vergleich.

Familie & Gesundheit 92 Sicher im Dunkeln

Farben, Fahrtechnik, Verhaltenstipps: Kinder-Sicherheit im Trüben.

Reisen & Touren 67 Beihefter: Touren-Tipps

Zwei perfekt aufbereitete Tagestouren in Deutschland. In diesem Heft: Limburg/Lahn und nordwestliches Münsterland.

98 Unterwegs: Nordnorwegen

Wechselbäder zwischen den Lofoten und Tromsö. Die Leserreportage.

108 Sardinien

Wenn die Badegäste weg sind, entdecken Radreisende Sardiniens spröde Pracht.

116 Urlaubsplaner: Tipps der Redaktion Die schönste Radreise? Acht TREKKINGBIKE-Mitarbeiter verraten ihre Favoriten.

126 Andalusien

Stiere, Bodegas – und reichlich Sonne im Herbst: ruhige Routen im Hinterland von Cadiz.

Rubriken 3 Editorial 134 Vorschau/Impressum

Titelfoto: Daniel Simon

Die besten Geräte für Radler. 5


[ Ratgeber November-Dezember ]

Warm im Winter

Frieren oder schwitzen? Erfahrene Winterradler vermeiden beide Extreme. Mit einem Schichtwechsel zur richtigen Zeit schaffen sie sich ihr ganz persönliches Wohlfühlklima. Diese Ausrüstungstipps halten warm und trocken:

Kopf

Über den Kopf verliert der Körper besonders viel Wärme. Deshalb muss die­ ser vor Auskühlung geschützt werden. Schlauchtücher und spezielle Unterziehhauben für Barrier Radfahrer passen unter jeden Skull Cap; Helm, z. B. die winddichte Bar­ 19,95 Euro; rier Skull Cap von Pearl Izumi. www.pearlizumi.com Wer zusätzlich einen Helm­ überzug trägt, verstärkt das Wärmepolster. Bei extremer Kälte schützen Gesichts­ masken aus atmungsaktivem Funktionsmaterial.

Hände Die Hände liegen unge­

schützt im Wind und werden kaum bewegt: Frostgefahr! Fingergymnastik, die die Durchblutung anregt, verspricht Wärme. Unser Tipp: Fahren Sie niemals mit kalten Fingern los und ziehen Sie Handschuhe nur über warme Hände. Gute Handschuhe sind winddicht, warm und sitzen ausreichend locker, damit man gut greifen kann und sich eine wär­ mende Luftschicht um die Finger bildet. Drei-Finger-Handschuhe sind eine prima Alternative bei eisigen Temperaturen.

Rumpf Radfahrer schwit­

Performance Bike Stretch Jacket von Craft; 139,95 Euro

zen. Das lässt sich nicht ändern. Unter dicken Klamotten eine trockene Haut zu behalten, ist unmöglich. Die Kunst liegt im optimalen Kompromiss aus Atmungsaktivität und Isolation. Wer stark schwitzt, benötigt Sachen, die weniger stark wärmen und trotzdem bei großer Kälte isolieren. Wer dagegen leicht friert, fühlt sich mit mehreren wärmenden Bekleidungsschichten wohler. Als

Syberia Glove; 50 Euro; www.vaude.com

Füße

Eiszapfen in den Schu­ Faustregel gilt: Was beim hen? Wer mit Klickis fährt, Losfahren knapp zu kalt schützt sich am besten mit erscheint, wird nach einer Neopren-Überschuhen oder Aufwärmphase passend. besorgt spezielle Radschuhe Praktisch ist das Zwiebel­ für den Winter, z. B. LAKE MXZ schalenprinzip: z. B. langes 302. Auf klassischen Pedalen Funtionsunterhemd, Lang­ 6 Std. Wärme! Zehen- und Sohbieten wind- und wasserdichte lenwärmer; www.thermopad.eu armtrikot und Winterjacke Winterstiefel mehr Komfort. darüber. Dann kann man eine Diese sollten dem Knöchel beim Treten genügend Zwischenschicht ablegen, wenn es unterwegs Bewegungsraum bieten und eine rutschfeste Sohle warm wird. Pfiffig: Das Bodymapping-Konzept besitzen. Praktisch sind beheizbare Einlagen und von Craft nutzt verschiedene Materialien für Zehenwärmer: Die Thermopad-Modelle versprechen spezielle Kälte- u. Wärmezonen des Körpers, bis zu sechs Stunden Wärme (ab 1,69 Euro). z. B. beim Performance Bike Stretch Jacket.

Wann Bußgeld? Ab wann muss ich bei schlechten Lichtverhältnissen das Licht am Rad einschalten bzw. ab wann droht ein Bußgeld? Carsten Wittmaack, per E-Mail

12 TREKKINGBIKE 6/2011

Rechtsanwalt Guido Brand aus Augsburg, www.rechtsanwalt.g-brand.de: Wer bei Dunkelheit oder Dämmerung ohne Licht fährt, riskiert zunächst „nur“ ein Bußgeld über 10 Euro. Dass sich aus dem Verstoß gegen § 17 der StVO aber weitaus höhere Kosten ergeben können, zeigt ein Beschluss des OLG Frankfurt (22 U 153/09) vom 07.01.2010: Stößt ein Radfahrer ohne Licht bei Dunkelheit und Nässe mit einem entgegenkommenden, nach links abbiegenden Kraftfahrzeug zusammen, muss er mit einem Mindesthaftungsanteil von 30 Prozent rechnen. Das gilt auch, wenn der Busfahrer ihn bei besonderer Aufmerksamkeit hätte erkennen müssen. Der Radfahrer bleibt damit auf einem Drittel seines eigenen Schadens sitzen und muss zudem ein Drittel des Schadens am Kfz übernehmen. Bei korrekter Beleuchtung hätte er keinerlei Schuld am Unfall gehabt!.

Zuschriften an: Redaktion Trekkingbike, Steinerstr. 15 (Haus D), 81369 München; per E-Mail: info@trekkingbike.com Wir leiten Ihre Briefe und E-Mails gerne weiter.

Fotos. Daniel Simon (8), Hersteller (3)

Leser fragen


Werkstatt

Kostprobe

Griffe tauschen

Jetzt ist die Zeit, das Bike für den nächsten Sommer aufzupeppen. Neue Griffe können den Komfort steigern. So rüsten Sie um: Griffe abnehmen Lenkergriffe aus Gummi ziehen Sie bequem ab, wenn Sie mit einer Spritze etwas Spiritus injizieren. Der Griff gleitet leicht, bis der Spiritus verdampft ist.

Griffe verkleben Ein spezieller Griffkleber lässt den Griff gut an seinen Platz gleiten und bindet dann schnell ab.

Schraubgriffe montieren Befestigen Sie Schraub­ griffe mit dem angegebenen Drehmoment. Die Lenkerenden dürfen durch die Klemmung nicht zu stark belastet werden.

Cockpit ausrichten Rücken Sie Brems- und Schalthebel etwa eine Dau­ menbreite vom Griffende nach innen. So haben Sie alle Armaturen optimal im Griff.

Der Weißkohl Schon die Römer und Griechen kannten den Kohl als Nutzund Heilpflanze, dennoch gilt er heute als typisch deutsches Gemüse. Darauf deutet nicht zuletzt der Spitzname „Krauts“, mit dem Amerikaner und Engländer die Deutschen manchmal bezeichnen. Unter allen Kohlsorten besitzt der Weißkohl den höchsten VitaminC-Gehalt. Seefahrer verzehrten das daraus hergestellte Sauerkraut zur Vorbeugung gegen Skorbut. In Deutschland kultivierten Mönche seit dem Mittelalter Weißkohl, den sie „Crut“ nannten. Das kalorienarme Gemüse passt gut zu deftiger Fleischkost. Weißkohl soll das Immunsys­ tem stärken und den Blutdruck regulieren, sein Saft wird bei Magenproblemen empfohlen. 3100 Gramm enthalten: 25 Kilokalorien, 91 g Wasser, 4,2 g Kohlenhydrate, 0,1 g Fett; Vitamine: A; C; Mineralstoffe: Kalzium, Kalium, Magnesium Herkunft: Kaukasus Saison: Juni bis Dezember

Gesundheitslexikon Metabolic Typing Der Begriff „Metabolic Typing“ bezeichnet die alternativmedizinische Lehre vom individuellen Stoffwechseltypen. Als Urheber dieser Theorie gelten der amerikanische Arzt William Donald Kelley (1925 – 2005) und der Autor William Linz Wolcott („The Metabolic Typing Diet“). Ihre Klassifizierung beschreibt verschiedene Stoffwechsel­ typen mit unterschiedlichem Nährstoffbedarf. Anhänger der Theorie gehen davon aus, dass jeder Mensch einen individuellen Stoffwechsel besitzt, der u. a. die Vorlieben für bestimmte Nahrungsmittel beeinflusst oder auch die Körperzonen bestimmt, an denen vermehrt Fett eingelagert wird. Durch typgerechte Ernährungsempfehlungen aufgrund einer Stoffwechseltyp-Analyse versprechen MT-Berater langfristig eine Reduzierung des Körpergewichts, eine bessere Gesundheit und mehr Leistungsfähigkeit. Infos und Adressen: www.metabolic-typing.de; www.yourtype.de.


Abenteuer Great Divide

An der Cumbres & Toltec Eisenbahnstrecke, etwas nรถrdlich der Grenze zwischen New Mexico und Colorado. 14


lebenserfahrung Der Fotograf und begeisterte Fernradler Auke van der Weide kämpfte sich entlang des HÜhenkamms der Rocky Mountains fast 5000 Kilometer quer durch Nordamerika. Startort war Tucson/Arizona, das Ziel lag in Jasper in den kanadischen Rockies.

15


Rad des Monats: edelRose city-maxi

Familien-Angelegenhe AUSBAUFÄHIG: Der Rahmen bietet Montagemöglichkeiten für Rahmenschloss, Schutzbleche und Gepäckträger.

OPTISCHER PFEFFER: Die kurzen CuranaBleche funktionieren nur rudimentär. Hauptsächlich erzeugen sie eine scharfe Hot-Rod-Optik.

VIELSEITIG: Rohloff-Ausfaller eignen sich für jede Art von Schaltung. Für Nabenantriebe sind sie in Langlöchern verschiebbar.

22


eit

Großvater Heinrich Rose eröffnete 1907 den ersten Radladen Bocholts. Vater Heinrich führte auf 30 Quadratmetern den kleinsten Radladen Bocholts. Heute gilt der Rose-Versand als „größtes Radsport-Versandhaus Europas“. Und ist auch mit eigenen Rad-Modellen immer für Überraschungen gut.

HISTORISCH UNKORREKT: Erinnert an alte Sportlenker aus dem 19. Jahrhundert. Doch das FSA-Modell ist ein hochmoderner 31,8-Alulenker.

SAUBERE SILHOUETTE: Alle Züge und Leitungen verlaufen unsichtbar im Rahmen.

ULTRA-STABIL: Das Steuerrohr verläuft konisch. Das führt zu mehr Steifigkeit und Lebensdauer.

BEQUEME ROLLER: Fette Super MotoReifen bieten rund vier Zentimeter Federweg – passenden Druck vorausgesetzt.

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Schon gefahren: Neue Räder 2012 Koga World Traveller 29

sehr gut

Koga B.V., Tel. 0031/513/63011; www.koga.com Preis/Gewicht 1999 Euro/16,80 kg Rahmen/Gabel Alu, Rohrknoten verputzt/Alu, FG-Geo, Gew. f. Lowrider Schaltung Shimano SLX, 48/36/26, 11-32, 9-fach Bremsen Magura HS 11, 4-Finger-Hebel Ausstattung Tubus Logo, 40 kg; Tubus Ergo, 15 kg, Ministänder; Cyo-T, 4D-Toplight; HB-Ständer; Rahmenschloss; Verstell-Vorbau; Ergon GR2; 2 x Flaschenh., Minipumpe Vertrieb

Die Gelehrten streiten sich noch: Ab wann darf man „29er“ sagen? Unstrittig ist, dass 29er nichts anderes als dicke 28er-Reifen sind. Und besser rollen.

Der Über-Roller Der Trend zum 29er hat das Reiserad erreicht: Wo sonst sind höchs­ te Laufruhe und souveränes Rollvermögen so willkommen wie hier? Text: Jochen Donner

Fotos: Daniel Simon

Ein heißes Thema auf den Messen: Laufräder mit großen Durchmessern und fetten Reifen. Die rollen schneller, weil sie an Un­ebenheiten nicht so tief ins Loch fallen und Hindernisse leichter überklettern als die am MTB geläufigeren 26-Zöller. Im Gegenzug entwickeln große Räder durch ihre größere Masse stärkere Fliehkräfte, rotieren also satter und verlangen daher höhere Lenk- und Beschleunigungskräfte vom Fahrer. Die Vorteile überwiegen überall dort, wo ruhiges Rollen, viel Grip und hoher Komfort gefragt sind – also auch besonders beim Trekking- und Reise-Einsatz. Gerade auf holprigen Strecken ohne enge Kurven können fette Pneus punkten: Die Fahrt wird ruhiger, auch extremere Gefälle fahren sich sicherer, der Grip im Vortrieb und beim Bremsen verbessert sich und der Reifen federt besser. Koga hat bei der Konstruktion des „großen“ World Traveller alles richtig gemacht: Das stark abgesenkte Oberrohr platziert den Fahrer tief im Rahmen, das Handling wird durch den tiefen Schwerpunkt zwischen den Rädern angenehm sicher. Verlängerte Kettenstreben und Vor26 TREKKINGBIKE 6/2011

derbau erhöhen Laufruhe und Fußfreiheit zu Vorderrad-Schutzblech und Gepäcktaschen, das etwas höhere Tretlager liegt noch im grünen Bereich, sodass sowohl die richtige Sitzhöhe als auch sicheres Abstützen mit den Füßen möglich ist – eine Tücke großer Rahmen, die noch nicht alle Hersteller von 29ern im Griff haben. Es gibt nur drei Rahmengrößen 46, 51 und 56. Für kleinere

Award in Gold, denn auch die Fachjury der Welt-Fahrradmesse in Friedrichshafen war überzeugt. Der World Traveller kommt für genau 2000 Euro fertig ausgestattet für die große Reise: Tubus-Träger vorn und hinten, am Vorderrad gar mit eigenem Ständer, Nabendynamo-Licht, zwei Trinkflaschen und wirklich fähige Minipumpe an der dritten Flaschenposition. Den Antrieb übernimmt eine komplette SLX-Gruppe in 3 x 9, die einen guten Kompromiss zwischen Funktion, Haltbarkeit und Preis darstellt. Zuverlässigen Halt liefern Maguras HS 11-Bremsen und ein breiter, flexibler Lenker mit Ergon-Hörnchengriffen. Die

„Das legendäre World Traveller in 29erDimension ist für uns eine logische Weiterentwicklung. Die Vorteile großer Räder sind gerade beim Reiserad voll Anke Namendorf überzeugend.“ Größen verweist Koga auf die 26er-Version des beliebten Reiserads, denn die bleibt im Programm. Der Rahmen des 29ers ist Kogatypisch sorgfältig verarbeitet: Die oberen Schweißnähte sind alle gefällig verspachtelt und verschliffen, die Rohre fließen fast ineinander. Der dezent goldene, zähe Pulverlack verströmt Weltläufigkeit und schlägt die Brücke zum entsprechenden Eurobike-

„Perfect Trek“-Reifen von Vredestein rollen geschmeidig, sind aber eigentlich noch von normaler 28er-Dimension. Bisher sprach man erst ab 50 Millimetern Normbreite von Ballon- oder eben 29er-Reifen. Doch das muss einen World Traveller nicht tangieren: Hauptsache, die Karre rollt! Und wenn sie erstmal rollt, tut sie das, auch mit Volllast, wirklich souverän – eine runde Sache also.


Simpel Randonneur

sehr gut

Simpel GmbH, Tel. 0761/28539450; www.simpel.ch Preis/Gewicht ab 1799 Euro/Testrad: 14,40 kg Rahmen/Gabel CroMo, geteilte SiStr., Slider-Ausf./Carbon, Alu-Brücke Schaltung Shimano Alfine 11, Versa 11, Gates-Riemen, 46/24 Zähne Bremsen Avid BB7 Road, mech. Scheibenbremse, Discs: 185 mm Ausstattung Randonneur-Lenker, 11-fach Schaltbremshebel; Tubus Vega, 25 kg; HB-Ständer; Alfine-Nabendynamo, The Plug II, Airstream Akkuleuchte & -rücklicht Vertrieb

Elegant auf langer Strecke

Der einzige 11-fach-Schalthebel für Rennlenker, Versa VRS-11, ist derzeit noch nicht offiziell in Deutschland erhältlich.

Ein windschnittiger Sorglos-Randonneur für Langstreckenfreunde kommt von Simpel: Die Alfine 11 erobert sich immer mehr Nischen. Noch ist es nur ein Prototyp. Doch auch mit nicht endgültiger Specs-Liste und noch nicht angepasstem Rahmen vermittelt das Optimist Randonneur der Schweizer Direktvertreiber (mit deutschem Ableger in Freiburg) eine gute Portion Fahrspaß. Von Viel- und Allwetter-Fahrern wird wartungs-

arme Fahrradtechnik immer gern genommen. Dank einer aktuellen Neuentwicklung exis­tiert nun ein Schaltbremshebel für Rennlenker mit abgestimmter Mechanik für die 11er-Alfine. Je eine Schalttaste schaltet hoch und runter, die Klicks sind gut spürbar, die Bedienkräfte gering. Der Hebelweg beim

Hochschalten geriet mit 35° etwas lang (Ultegra: 22°). Auch das Durchschalten zweier Gänge, wie am Alfine-Shifter, fällt weg. Dennoch hat die Kombi von SorglosSchaltung mit sensiblen, mechanischen Discbrakes am Randonneur eindeutig Charme. Eine Kleinserie ist für 2012 fest geplant.

Geburtstags-Tourer Das Jubiläumsrad zum 125. Geburtstag von Ra­leigh macht jedem Radler Freude: Der elegante Allrounder kommt mit neuer 3x10-XT-Schaltung.

raleigh Devon Premium Vertrieb Preis/Gewicht Rahmen/Gabel Schaltung Bremsen Ausstattung

sehr gut

Raleigh; Tel. 04471/9234-0; www.raleigh-bikes.de 999,99 Euro/14,15 kg Alu, ovalisiert/Alu, starr, vestärkte Holme, Disc Shimano XT TK 48/36/26, 11-34, 10-fach Avid Elixir 1, hydr. Discbrakes, Discs: 160 mm Rohre hydroformed; NN-Träger, 25 kg, an Monostrebe; Lyt LED N, Toplight Flat +; SKS-Bleche, U-Strebe v, strebenlos h; Atran-HB-Ständer; Brooks Sattel & Griffe

Einen Cent bekommen Sie noch raus, wenn Sie für das Devon zwei Fünfhunderter auf den Zahlteller legen. Der elegant gestylte Tourer ist aber jeden seiner 99999 Cents Listenpreis auch wert: Die Sitzposition fällt dank langen Steuerrohrs und Verstellvorbau bequem aufrecht aus, bietet aber dank Verstellvorbau genügend Varianz

Bitte nachzählen: 10 Ritzel am Hinterrad des Raleigh.

auch für sportlichen Antritt. Eine komplette 3x10-Kombi aus Shimanos 2012-XT macht ausgedehnte Touren in jeglichem Terrain möglich. Dabei sollte man mit Gepäck maßhalten: Der Träger ruht zwar optisch reizvoll auf einem Stahlstreifen, der im Schutzblech verläuft, ist jedoch deshalb nicht ganz so

seitenstabil wie ein konventionell breiter abgestützter. Dafür sind die kraftvollen, fein dosierbaren Bremsen und die stilvolle Lederausstattung besonders hervorzuheben. Einen Tick zuviel bietet die extrastabile Gabel: Zusammen mit dem 31,8 mm-Cockpit reicht sie Bodenunebenheiten ungefiltert an die Handgelenke durch. 6/2011 TREKKINGBIKE 27


SchwalbeReifen in Retro-Farben.

BlumengruĂ&#x; fĂźr den Lenker von Klickfix.

Signalfarben: die neue Kinderkollektion von Vaude.

Fotos: Daniel Simon, Hersteller

Messe-Report 2012


Bunte Cruiser und viele passende Accessoires: die Electra-Life-Collection.

Traditionssättel tragen gerne auch mal „grün“.

Farben-Design mit dem Oakley Custom Program.

Purist Idworx wird farbig.

Alles andere als grau in grau: OrtliebPacktaschen. Bunte Ringelshirts bei Craft.

Schön bunt

Die Fahrradwelt lässt sich von keiner Wirtschaftsnachricht schrecken. Lebendiger als in diesem Jahr war die Eurobike noch nie. Die größte Fahrradmesse der Welt wollte keiner verpassen und legte sich mit neuen Produkten mächtig ins Zeug. Besonders auffallend war der Mut zur Farbe. Kein Produkt bleibt davon unberührt. 6/2011 TREKKINGBIKE 33


Messe-Report 2012: Neue Technik

Ein Rastschalter mit Pull-Pull-Zügen verteilt die 18 Getriebegänge auf eine Griff-Umdrehung.

Extrem kompakt und mit idealem Schwerpunkt hängt die Pinion-Box an einer speziellen Rahmenaufnahme.

Erste Pinion-Räder

Schon als Prototyp sorgte das 18-Gang Pinion-Getriebe für enormes Aufsehen auf dem Fahrradmarkt. Jetzt präsentierte Tout Terrain ein erstes Serienrad. Es soll im April ausgeliefert werden. Getriebe erste Kilometer sammeln. Die Schaltung funktionierte dabei prompt, exakt und unauffällig. Die Vorteile einer Nabenschaltung, wie das Schalten im Stand, gelten auch hier. Das bekannte, wiewohl sehr kurze, Innehalten im Antritt, um den Zahnrädern das Aus- oder Einrücken zu erlauben, ist hier, wie bei jeder Getriebeschaltung ohne Kupplung, erforderlich. Auch der

Interview Tout Terrain ist der einzige Pinion-Hersteller im Trekkingrad-Segment. Fehlt es an Interesse? Im Gegenteil. Wir werden mit Anfragen überhäuft. Aber mit Tout Terrain haben wir einen ersten perfekten Partner, dem wir einen exklusiven Vorsprung einräumen möchten. 2013 wird Michael Schmitz, Pinon es dann eine ganze Reihe von Pinion-Rädern geben. Werden das insbesondere Reiseräder sein? Nein, gar nicht. Unsere Getriebeschaltung lässt sich idealerweise in allen Radsegmenten einsetzen. Die Platzierung im Bereich des Tretlagers ist genial. Sogar fürs Rennrad. Zum Jahreswechsel läuft die Serienproduktion an, dann entstehen die unterschiedlichsten Rad-Prototypen. Die gute Auftragslage im Automarkt sorgte bei uns leider für einige Verzögerungen.

34 TREKKINGBIKE 6/2011

Drehschalter erinnert im Handling stark an Rohloff-Technik. Die Gangabstufung fühlt sich sehr ebenmäßig an, und ist mit einer Primärübersetzung von 30 zu 26 Zähnen eher schnell abgestimmt. Rahmenfest montierte Röllchen sichern die Kettenspannung, das große Ritzel hinten hält den Verschleiß in Grenzen. Auffallend ist auch die große Bodenfreiheit am Pinion-Bike.

Winora

18 Gang in Serie

Auch Großserienhersteller Winora experimentiert mit dem 18-Gang-Getriebe. Ein standardisiertes Einbauteil soll die Kosten im vernünftigen Rahmen halten.

Fotos: Daniel Simon (4), Tom Bierl (2), Markus Greber (2), hersteller

Die Macher von Tout Terrain mausern sich immer mehr zum Impulsgeber für die gesamte Fahrradbranche. Im eigenen Hause entwickelten die Gundelfinger eine Pinion-Aufnahme für Stahlrahmen, die als Industriestandard künftig auch Stahlrahmen anderer Hersteller Pinion-fähig machen soll. An einem Silkroad (ab etwa 4000 Euro) konnten wir mit frisch montiertem Pinion-


Neue Schaltsysteme: Acros-Hydraulik und Shimano elektrisch Klemmende Schaltzüge gibt es hier nicht mehr. Shimanos Ultegra schaltet elektrisch, das Acros-Schaltwerk wird per Hydraulik angesteuert.

Shimanos Ultegra schaltet elektrisch.

Zwei interessante Neuheiten begeistern derzeit alle Kettenschaltungs-Fans. Shimano bringt mit der elektrischen Ultegra-Gruppe modernste Technik an bezahlbare Räder. An Rennrädern ab der 2000-Euro-Klasse ist die Neuheit bereits zu finden. Der Clou: Statt mit Hilfe eines störungsanfälligen Seilzuges werden Schaltwerk und Umwerfer mit einem integrierten Mini-Elektromotor bewegt. Lediglich dünne Kabel übertragen die Schaltbefehle vom Lenker. Die Technik ist bereits rennerprobt. Butterweich und unbeeindruckt von Witterung und Wartungsintervallen verrichtet auch die neue Schaltung von Acros an allen Fahrrädern ihren Dienst. Dünne, mit Mineralöl gefüllte Leitungen übermitteln dabei den Schaltimpuls. Das mit 368 Gramm derzeit leichteste Schaltsystem wird aus 248 Präzisionsteilen in Deutschland gefertigt und soll ab Dezember zum stolzen Preis von rund 1600 Euro zu haben sein. Dafür sind aber alle Teile auch einzeln tauschbar und erhältlich.

248 Päzisionsteile steuern bei Acros die Gänge hydraulisch.

Elektrische Schaltsysteme haben auch für den Alltagsfahrer enormes Potential. Die Gänge lassen sich damit viel einfacher ansteuern. Berührungsängste, die vorderen Kettenblätter nicht zu benutzen, entfallen dabei wie von selbst. Konrad Weyhmann, Shimano Braid

Style-Rohloff Moderne Carbonrahmen begeistern Designer und Fahrradfans gleichermaßen. Dank der besonderen Materialeigenschaften sind völlig neue Rahmenkonstruktionen möglich, das Bild vom herkömmlichen Fahrrad wird aufgelöst. Die momentane Spitze der modernen Fertigungstechnologie symbolisiert diese mit RohloffSchaltung ausgestattete „Flechtmaschine“ des deutschen Herstellers „Braid“. Schon bei der Fertigung werden Bauteile wie das Steuerrohr mit eingeflochten. 100 Stück des exklusiven Rahmens sollen davon 2012 gefertigt werden. Mehr Design am funktionellen Rahmen ist derzeit nicht möglich. Der stolze Preis eines Designrades mit Rohloff-Schaltung liegt bei rund 5000 Euro. www.braid-bikes.de

Bremslicht

BrakeTec nennt Busch und Müller seine neueste Lichtentwicklung für das Fahrrad. Ein direkt im Rücklicht integrierter Prozessor interpretiert die Signale des Nabendynamos. Sinkt die Geschwindigkeit signifikant, leuchtet das Rücklicht deutlich heller – wie ein Bremslicht – und warnt so den nachfolgenden Verkehr. www.bumm.de

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Extra: Ergonomisch Rad fahren Heft 6 / 2011

Spezial www.trekkingbike.com

Was ist Ergonomie? • So sitzen Sie richtig auf dem Rad • Schmerzen vermeiden • Messverfahren • Feintuning


Ergonomie-Spezial Was ist Ergonomie?

die Harmonie von Mensch & Maschine Ergonomen nehmen den Menschen so wie er ist – und passen die Maschine an ihn an. Ihr Ziel ist es, seine Stärken zu nutzen und Schwächen zu kompensieren. Wer auf Tour unter Beschwerden wie Kribbeln, Taubheitsgefühlen oder Schmerzen leidet, findet eine Vielzahl von Produkten, die gezielte Abhilfe versprechen: Multipositionslenker, die einen kurzfristigen Positionswechsel zur Entlastung des Rückens erlauben; Griffe mit Flügelchen, die den empfindlichen

Die Stärken des Körpers nutzen: Leistet der Oberkörper viel Haltearbeit, bildet er am besten einen rechten Winkel zwischen Oberarmen und Oberkörper. Ein Vorbild fürs Rad. 60

Ulnarnerv an der Handaußenseite schonen und Beschwerden im Ringfinger und im kleinen Finger vorbeugen; individuell angepasste Schuheinlagen, die ein Absinken des Fußgewölbes und damit auch Taubheitsgefühle in den Zehen verhindern; Sättel in vielfältigen Formen und mit unterschiedlichen Dämpfungsmaterialien, die mehr Komfort beim Sitzen versprechen. Diese Aufzählung ließe sich noch lange fortführen. Die meisten dieser Produkte machen für Radfahrer durchaus Sinn. Das einzige Problem dabei ist: Wer sie alle an sein Rad schraubt, besitzt noch lange kein ergonomisches Fahrrad. Ob das Velo unter ergonomischen Gesichtspunkten zu seinem Fahrer passt, bestimmen genau drei Punkte und deren Lage zueinander im Raum: Sattel, Griffe und Tretlager. Erst wenn die Winkel und Längenmaße dieses Dreiecks zum Körper des Fahrers passen, kann sich ein Aha-Erlebnis einstellen. „Eine ergonomisch


GPS-Ger채te f체r Radfahrer Der neue Garmin Etrex 30 체bernimmt auf der Fahrradtour auch die Suche von Bett- und Bike-Betrieben.

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GPS-Kurzcheck GPS-Lotsen für den Fahrradlenker gehören zu den Bestsellern der Saison. Zu den Messen legten die Hersteller mit neuen Geräten und besserer Software kräftig nach. Wir wagen klare Kaufempfehlungen. Text und Fotos : Tom Bierl

Zu keinem Thema erreichen uns mehr Hilfe suchende Leserbriefe. Während im Auto die Bedienung des Navis für viele selbstverständlich geworden ist, dominiert bei den Geräten am Fahrradlenker noch babylonische Verwirrung. Ziel eingeben und auf schönsten Fahrradwegen dorthin gelangen, funktioniert leider nur in den Werbeanzeigen der Hersteller. Doch mit der Gerätegeneration 2012 zeichnet sich ein Durchbruch ab. Neue Modelle und verbesserte Software machen die Ablesbarkeit bei Sonnenlicht besser, die Bedienung einfacher und die – leider dazugehörende – Planung am Rechner weniger zeitraubend. Große Fortschritte wurden insbesondere beim automatischen Routing gemacht. Die erhältlichen Topo- und Fahrradkarten tragen immer mehr fahrradrelevante Informationen und so werden die Geräte zu echten Lotsen

durch unbekannte Gefilde. Auch preislich ist Bewegung im Markt. Brandneu liegt jetzt für 250 Euro der lang erwartete Garmin Etrex 30 in den Shops. Im nachfolgenden Überblick wagen wir klare Kaufempfehlungen für Fahrradfahrer:

Etrex 30

Der günstige Alleskönner Neuestes Modell mit allen für Radfahrer wichtigen Funktionen inklusive drahtloser Tourenübertragung von Gerät zu Gerät. Stellt alle Karten dar. Das Glas-Display ohne Touchscreen ist bei Sonnenlicht am Fahrradlenker gut ablesbar. Ein Joystick steuert Funktionen etwas fummelig. Top-Empfehlung für Radfahrer.

GPSmap 62 S/ST

Das Multitalent Das vielseitigste Gerät für alle, die mit Hilfe der GPS-Technologie auch weltweit unterwegs sein wollen. Garmin-Karten gibt es

Tom Bierl ist der GPS-Spezialist der Redaktion. Seit mehr als zehn Jahren befasst sich der begeisterte Tourenfahrer und Alpenüberquerer intensiv mit den Geräten und deren Einsatz am Fahrradlenker. Sein Buch „GPS am Fahrrad“ richtet sich insbesondere an GPS-Einsteiger, die sich nicht mit zu viel Theorie belasten wollen. Die Grundlagen werden darin einfach erklärt. 14,90 Euro, ISBN 978-3-7688-3160-4, www.delius-klasing.de.

Günstiger Newcomer: Garmin Etrex 30 Zu einem exklusiven Test überließ uns Garmin-Produktmanager Manfred Thaler das erste in Deutschland verfügbare Modell des neuen Etrex 30. Erstes Fazit: Ein Top-Gerät für Radfahrer zu einem interessanten Preis. Konkurrenz belebt das Geschäft. Marktführer Garmin geriet bei fahrrad-geeigneten GPSGeräten immer mehr unter Druck. Mit dem neuen Etrex 30 kommt jetzt ein preiswerter Alleskönner auf den Markt, der unter Fahrradfahrern bald viele Freunde finden wird. Die Technik stammt dabei komplett vom Flaggschiff GPSmap 62. Lediglich das Display ist etwas kleiner und damit etwas schwerer ablesbar. Auch die Bedienung mit Hilfe des Joysticks ist etwas fummeliger. Ansons­ ten meistert der neue Etrex alle Navigationsaufgaben mit Bravour. Sogar ein drahtloser Tourentausch ist möglich. Eine echte Kaufempfehlung.

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Montageständer

SpaĂ&#x; an der Arbeit

Ein guter Montageständer erleichtert die Arbeit am Fahrrad ungemein. Wir zeigen acht aktuelle Modelle und zwei Alternativen.


Text: Kai HilBertz

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Fotos: Daniel Simon

eder, der mehr als eine kleine Arbeit an seinem Fahrrad verrichten musste, ohne einen Montageständer zur Hand zu haben, weiß, wie unbefriedigend das sein kann. Wenn man das Fahrrad richtig herum aufstellt, ist die Kippgefahr groß. Man muss sich immer bücken und kann nicht ohne Weiteres gleichzeitig kurbeln und schalten. Dreht man das Fahrrad um, mit dem Lenker und Sattel auf dem Boden, ist es zwar stabiler, aber dann muss man sich erst richtig bücken, um an die Bremsgriffe und Schalthebel zu kommen. Ein Montageständer beendet diese Misere, das Arbeiten am eigenen Rad verläuft weitaus entspannter und angenehmer. Ein guter Ständer sollte stabil und leicht zu bedienen sein, das ist klar. Aber worauf kommt es sonst bei den diversen Modellen an? Montageständer können danach eingeteilt werden, wie man an ihnen ein Fahrrad befes­ tigt. Es gibt A) Ständer mit Klemmklauen, B) Montageständer mit Schraubklauen und C) Halterungen für die Gabel oder die hinteren Ausfallenden. Der Typ „C“ ist vor allem für Rennräder geeignet und kommt in unserem Testfeld nicht vor. Unsere acht Kandidaten haben allesamt Klauenhalterungen; vier haben eine Klemmklaue und vier haben eine Schraubklaue. Eine Klemmklaue ist allgemein die schnellste Art, ein Fahrrad am Ständer zu befestigen. Man muss allerdings aufpassen, dass man mit der Klemme nicht zu viel Druck auf die Rahmenrohre ausübt. Schraubklauen brauchen bei der Montage etwas länger, dafür hat man konstruktionsbedingt ein sehr gutes Gefühl dafür, wie viel Druck man gerade auf das betreffende Rahmenrohr beziehungsweise die betreffen-

de Sattelstütze ausübt. Manche Montageständer wie der Minoura sind für den stationären Gebrauch gemacht. Sie sind schwer und nicht komplett zusammenfaltbar. Dagegen wiegen Reisemodelle wie der Feedback Sports Ultralight und der Procraft Service Aid unter fünf Kilogramm und haben eine obere Halterung, die sich abklappen lässt, perfekt zum Einpacken. Der Feedback Sports Pro Elite und der Topeak PrepStand Elite sind kaum schwerer als die zwei Leichtgewichte, sie bieten dafür einen größeren Verstellbereich in der Höhe an. Wer sehr groß ist oder sein Fahrrad ganz nach oben hieven will, sollte mal den Tacx Spider Prof näher betrachten, der eine maximale Klemmhöhe von 192 cm zulässt. Der Minoura hat als einziger Ständer eine feste Klemmhöhe von 141,5 cm. Die Ständer von Procraft, Tacx und Xtreme verfügen allesamt über Klauen aus Kunststoff. Das funktioniert, spart Gewicht und kann nicht rosten, ist aber nie so steif und solide wie eine Metallklaue. Feedback Sports, Minoura, Park Tool und Topeak verfügen über Metallklauen. Bei der hochwertigen Anmutung und Bedienung stechen vor allem die Montageständer von Feedback Sports und Topeak hervor. Tacx und Xtreme haben gute Standfüße, nur ihre Kunststoff-Klemmungen sind etwas flexibel. Während der Procraft einen zwiespältigen Eindruck hinterlässt, sind Minoura und Park Tool beide solide und stehen gut. Montageständer bereiten Spaß an der Arbeit, Sie werden sie nicht mehr missen wollen. Der Xtreme S 3000 ist unser Preis-Tipp. Dank seines Schnellverschlusses, kombiniert der Feedback Pro Elite die Vorteile einer Schraubklaue mit der leichten Bedienung einer Klemmklaue und verdient sich die Note „super“.

Auch mal ohne Klemmung? Es werden viele Montageständer ohne Klemmung angeboten, warum sind keine im Test?

Manche Fahrräder, z.B. Carbonrahmen mit Aerorohren, können oder sollten nicht eingeklemmt werden. Daher sieht man bei Profirennen häufig Montageständer wie das oben abgebildete Modell, die ganz auf eine Klaue verzichten. Stattdessen wird ein Rad entfernt und der Rahmen entweder an der Gabel oder den hinteren Ausfallenden befestigt, das Tretlagergehäuse liegt auf dem Ständer auf. Diese Art der Halterung ist wackeliger und umständlicher als bei einem Ständer mit Klaue und macht bei Trekkingrädern, die mehr wiegen, wenig Sinn. Daher haben alle acht Modelle im Test eine Klauenhalterung.

Wand- und Tischhalterungen Es muss nicht immer ein großer, kompletter Montageständer sein, es gibt auch andere Möglichkeiten. Ein Montageständer ist zweifellos die kompletteste und flexibelste Lösung, wenn Sie an Ihrem Fahrrad arbeiten wollen. Wenn aber die Platzverhältnisse besonders beengt sind, können Sie auch eine Halterung an der Wand oder auf einer Werkbank befestigen. Wir zeigen eine preisbewusste und eine professionelle Lösung: Rose (www.rose.de) bietet die Xtreme S 900 Wandhalterung mit Kunststoffklaue für 44,50 Euro an. Breite/Tiefe/ Höhe = 11,5 / 43,5 / 32,5 cm, Gewicht = 1,85 kg. Sie kann in der gewünschten Höhe an einer Innen- oder Außenwand befestigt werden, Wanddübel + Schrauben sind extra zu besorgen. Eine einfache und günstige Lösung.

Park Tool (Vertrieb www.grofa.com) aus den USA ist der größte Hersteller von Fahrradwerkzeug weltweit. Mit seinem Preis von 259,95 Euro, wird der Montagearm für die Werkbank PRS-7-2 öfter in der Profiwerkstatt als beim Hobbyschrauber zu finden sein. Dafür ist die Halterung unverwüstlich und hält selbst im täglichen Einsatz vermutlich Jahrzehnte. Breite/Tiefe/Höhe = 10 / 36 / 27,5 cm, Gewicht = 2,73 kg.

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Sardinien

Nachsaison ist Radsaison: hinter gerรถsteten Landschaften lockt das warme Meer.


Italiens Abseits Sardinien ist siebenmal so groß wie Mallorca, doch als Radlerinsel kaum bekannt. Dabei gibt es viel zu entdecken: In einer knappen Woche schafften unsere Reporter nur einen Teil des Nordwestens – genug, um mit strahlenden Augen zurückzukommen.

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Urlaubsplaner Tipps der Redaktion Unvergessliche Kulisse: Der Toblacher See am Dolomiten-Radweg.

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Armin Herb: Nordschwarzwald

Angelika Urbach: Mittellandroute/Schweiz

Daniel Simon: Menorca

Jรถrg Spaniol: Gotland/Schweden

Barbara Merz-Weigandt: 5-Seen-Land/Bayern

Geheimtipps Es gibt Radtouren, die sind in ihrer Art einmalig schรถn. Wir haben bei den Trekkingbike-Redakteuren nachgefragt, welche Radreisen sie in besonderer Erinnerung haben.

Tom Bierl: Dolomiten-Radweg

Jochen Donner: Via Bavarica Tyrolensis

Kai Hilbertz: Masurische Seen/Polen


Costa de la Luz – Andalusien

Die Küste des Lichts

Die Atlantikküste Andalusiens präsentiert dem Reiseradler schier endlose Strände, weiße Dörfer, schwarze Stiere, Sherry aller Art und immer wieder dieses herrliche Licht, das der Küste ihren Namen einbrachte.


Beliebtes Naturkino: Sonnenuntergang am Kap von Trafalgar.

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Vorschau Bestenliste Top-Radmarken im Porträt

19. Oktober 2011, 10. Jahrgang / Heft 6/2011 Chefredakteur: Tom Bierl (verantwortlich) Art Direction: Hildegard Imping Redaktion: Jochen Donner (Test & Technik), Armin Herb (Reise & Touren), Barbara Merz-Weigandt (Schlussredaktion & Zubehör), Jörg Spaniol (Reportage & Technik), Angelika Urbach (Familie & Gesundheit), Anette Jacoby (Assistenz), Tina Brandes (Leserservice)

Wer ist „Herr Koga“? Die Räder kennt jeder, ihre Macher fast niemand. Wir ändern das: zehn starke TrekkingradMarken und ihre Macher im Porträt.

Bildredaktion: Daniel Simon Labor/Werkstatt: Hans-Peter Ettenberger Mitarbeiter dieser Ausgabe: Kai Hilbertz, Christian Rolle (Karten) Fotos: Tom Bierl, Daniel Simon, Jörg Spaniol, Auke van der Weide Trekkingbike-Redaktion Steinerstraße 15 (Haus D) 81369 München, Postfach 701120, 81310 München Fon 089/729602-0, Fax 089/729602-40 E-Mail-Adresse: info@trekkingbike.com Internet: www.trekkingbike.com TREKKINGBIKE erscheint im Delius Klasing Verlag

Zubehör Shimano XT Shimanos „Deore XT“ leistete dem Mountainbike Geburtshilfe. Das war vor 30 Jahren. Die neueste „XT“ treibt Trekkingbikes voran.

-Leser-Hotline: 0521/559922 Alles unter einer Nummer: Abo-Service, Kleinanzeigen, Heftnachbestellungen u.v.m.

Delius Klasing Verlag GmbH Siekerwall 21, 33602 Bielefeld, Postfach 101671, 33516 ­Bielefeld, Fon 0521/559-0, Fax 0521/559114, E-Mail info@delius-klasing.de Konto: Postbank ­Hannover 109021-301, Commerzbank, Bielefeld (BLZ 480800202), Konto-Nr. 208394200 Verlagsleitung Markus Gries Anzeigenleitung Radsport-Magazine Ingeborg Bockstette, Fon 0521/559270, Fax 0521/55988270 Disposition: Fon 0521/559274 Gültige Anzeigenpreisliste Nr. 10

Gesundheit Gleitsicht-Sportbrillen

TREKKINGBIKE erscheint sechs Mal jährlich. Einzelheftpreis: 4,50 ¤ Jahresabonnement Inland: 27,00 ¤ Jahresabonnement Ausland: 36,30 ¤ jeweils inkl. Versandkosten TREKKINGBIKE ist nach Ablauf des Mindestbezugszeitraumes jederzeit kündbar.

Scharfe Landschaft, scharfe Landkarte: Gleitsicht-Sportbrillen sind die Formel 1 der Augenoptik. Erst seit Kurzem sind die Spezialgläser herstellbar.

Fotos. Jörg spaniol, daniel simon (5), tom bierl

Vertrieb Abo: Fon 0521/559922 Fax 0521/559114

Spezial:

Testsieger Strich drunter: Das nächs­ te Heft liefert die ultimative Saisonbilanz aller TREKKINGBIKE-Tests 2011. Alle Testsieger im Überblick – und ihre Änderungen für 2012.

Reise Basilikata

Vertrieb Grosso und Bahnhofsbuchhandel DPV Network GmbH Hamburg, Fon 040/378450, www.dpv-network.de Produktionsleitung: Olaf Klinger Reproduktionen: Nureg GmbH Dorfäckerstr. 31, 90427 Nürnberg Druck: Kunst- und Werbedruck 32549 Bad Oeynhausen Diese Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen einzelnen Bei­träge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes bedarf der Zustimmung des Verlages. Die Verwendung von Zitaten aus Testberichten für Anzeigen ist nur nach Absprache mit dem Verlag möglich. Durch Annahme eines ­Manuskriptes erwirbt der Verlag das ausschließliche Recht zur Veröffentlichung. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos wird keine Haftung übernommen. TREKKINGBIKE wird ganz oder in Teilen im Print und digital vertrieben. ISSN 1860-1421 Im Delius Klasing Verlag erscheinen außerdem:

Ganz im Südwesten ist Italien wild, frei – und ungemein hügelig. Erlebnisreiche Touren belohnen die Strapazen.

Das nächste Heft erscheint am 21. Dezember 2011. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass in der Vorschau angekündigte Themen aus aktuellen Gründen verschoben werden können. 134

TREKKINGBIKE 6/2011

Leseprobe 6/2011  

Trekkingbike Das Fahrradmagazin Leseprobe Ausgabe 6/2011 November-Dezember

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