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top magazin STUTTGART

Ausgabe 3 | 25. Jahrgang Herbst 2016 | 6,– € | E 30973 F

D A S

L I F E S T Y L E - M A G A Z I N

F Ü R

D I E

R E G I O N

STUTTGART

wirtschaft

HERBST 2016

Money

Die Geschichte des Geldes kultur

Wilhelma Blick hinter die Kulissen interview

PUR-Sänger

Hartmut Engler TOP-MAGAZIN-STUTTGART.DE

Literaturhaus-Chefin

Stefanie Stegmann Krimiautor

Wolfgang Schorlau gesundheit g esundheit

Raumharmonisierung Schutz vor Elektrosmog

Ambiente Sicherheit für Ihr Zuhause Schöne Wohnideen

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Glänzender Auftritt. Private Banking erneut mit Bestnote. Beim CityContest Private Banking von Focus-Money erzielt die SÜDWESTBANK in Stuttgart zum zweiten Mal in Folge den ersten Platz. „Hoch qualifiziert und wertorientiert“ lautet das Testurteil. Es bestätigt, dass wir Ihren Werten stets besondere Wertschätzung entgegenbringen. Darauf können Sie sich auch weiterhin verlassen.

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Note

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1,5

Volksbank Stuttgart eG

1,6

Commerzbank AG

1,7

HypoVereinsbank

2,0

Baden-Württembergische Bank

2,2

Deutsche Bank AG

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Deutsche Postbank AG

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Werte verbinden.


editorial

EPPLI KAUFT VERSTEIGERT | SCHÄTZT | BELEIHT ruhe- und Angstzustände, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche und größere Schmerzempfindlichkeit. Wir sind in dieser Ausgabe dem Phänomen der Hochsensibilität auf den Grund gegangen und sagen Ihnen, was genau dahinter steckt.

SCHMUCK | JUWELEN | UHREN DIAMANTEN | EDELSTEINE | GOLD & SILBER

Hierzu passt bestens ein weiteres Thema der vor Ihnen liegenden Ausgabe: die Raumharmonisierung zum Schutz vor Elektrosmog durch elektrische Geräte aller Art. Welche Gefahr der Elektrosmog für unsere Gesellschaft bedeutet, zeigt sich allein schon daran, dass heute laut Schätzungen bereits rund 80 Prozent der fünfjährigen Kinder elektrosensibel sind. Und wer elektrosensibel ist, verliert unter dem Einfluss von Elektrosmog seine Leistungsfähigkeit beziehungsweise Vitalität. Das kann zu Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche ebenso führen wie zu Kreislaufstörungen und Kopfschmerzen.

haben Sie nicht auch das Gefühl, dass die Welt um uns herum immer noch schneller wird und wir mitunter gar nicht mehr umhin können, immer noch mehr in die kostbare Lebenszeit reinzupacken? Dazu kommen dann noch die elektronischen Medien, die bei allen Vorteilen massive gesellschaftliche Veränderungen mit sich gebracht haben. Da der Mensch aber nur begrenzt aufnahme- und auch abwehrfähig ist, verwundert es nicht, dass im täglichen Leben vieles auf der Strecke bleibt. Das sieht man schon daran, dass stressbedingt die Depressions- und Burn-Out-Raten in den letzten Jahren vehement nach oben gegangen sind. Nun gibt es Menschen, die ein besonders dickes Fell haben und weniger anfällig für Stress sind. Doch es gibt auch das genaue Gegenteil, nämlich hochsensible Menschen – diese reagieren durch ihre feinen Antennen besonders stark unter anderem auf Reizüberflutungen jeglicher Art. Wenn Hochsensible nun permanent wesentlich mehr Informationen aufnehmen als „normal“ sensible Menschen, so liegt es in der Natur der Sache, dass bei ihnen die Speicher schneller voll und die Akkus schneller leer sind. Mögliche Folgen: Erschöpfung, scheinbar geringere Belastbarkeit, Un-

Aber warum sind die Einflüsse so gravierend? Das hat nach Ansicht von Experten damit zu tun, dass die elektrischen Felder auf die feinstofflichen Energiekörper des Menschen wirken. Dahinter steckt unter anderem die Vorstellung, dass der Mensch nicht nur physische Materie ist, sondern zum größten Anteil so genannte feinstoffliche Körper besitzt. Und diese feinstofflichen Dimensionen beeinflussen wiederum maßgeblich unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Wenn es ums Wohlbefinden geht, spielt selbstverständlich auch das Ambiente in Haus oder Wohnung eine wichtige Rolle. Wie in jeder Herbst-Ausgabe stellen wir Ihnen daher auch diesmal wieder ausgewählte Unternehmen der Region vor, die exklusive Konzepte für Ihre ganz individuellen Wohnträume bieten. Einleitend hierzu haben wir uns diesmal dem Thema Wohnungseinbruch gewidmet und geben Ihnen Tipps, wie Sie sich am besten schützen können.

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In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erlebnisreichen Herbst mit viel positiver Energie und möglichst wenig Stress.

Ihre

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18

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Inhalt top event

top wirtschaft

14 26. Stuttgarter Sommerfest Wettertechnisches Wechselspiel der Gefühle 22 10 Jahre Porsche-Arena Die Veranstaltungs-Halle feiert Geburtstag

top menschen

46 Stuttgarts neue attraktive Mitte Ins Dorotheen-Quartier kommen hochkarätige Mieter 48 Argentinische Künstler Vernissage in der Südwestbank

18 Hartmut Engler Gespräch mit dem Frontmann der Band PUR 24 Stefanie Stegmann „Literatur entsteht nicht im luftleeren Raum“ 30 Wolfgang Schorlau Interview mit dem renommierten Stuttgarter Krimiautor

52 Die Geschichte des Geldes Von der Muschel zum Mobile Payment 58 Feiern in ritterlichem Ambiente Sommerfest der Schwäbischen Bank auf Schloss Weitenburg 60 Dialog mit der Politik Politisches Sommerfest der Dienstleistungsverbände

top spezial

64 Dolce vita 20. Sommerabend von Drees & Sommer

34 Social Networking Angesagte Apps fürs Chatten und Fotografieren 36 Der Garten des Königs Blick hinter die Kulissen der Wilhelma

top sport

34 Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

66 Schöne Aussichten vor den Toren Stuttgarts Richtfest beim GEWA-Tower in Fellbach

top benefiz 74 Vier Biker für Tabaluga Radtour von vier Stuttgarter Unternehmern nach Mallorca

42 Spannende Zeiten Neustart des VfB in der zweiten Liga

4

44 Traditionsreich in die Zukunft Im Herbst feiert die Firmengruppe Scholpp ihr 60-jähriges Bestehen

76 Zeit zum Auftanken Richtfest des ersten stationären Kinder- und Jugendhospizes im Land

Snapchat


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Immer schön in Ihrer Nähe.


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Inhalt top kultur

top ambiente 86 Sicherheit für Ihr Zuhause Interview mit Rüdiger Winter, dem Leiter der Stuttgarter Kriminalpolizei. 90 Feine Wohnkultur Ausgewählte Unternehmen präsentieren exklusive Konzepte für Ihre ganz individuellen Wohnträume

164 jazzopen 2016 Besucherrekord und grandiose Darbietungen 166 Rembrandt und Bacon Die Staatsgalerie zeigt mit zwei Ausstellungen englische Kunst vom 18. bis zum 20. Jahrhundert 172 Filmische Visonen aus der Natur Seit 5 Jahre gastiert das Filmfest in Ludwigsburg

top mode

top essen & trinken

128 Die Pracht der Tracht Fesche Looks für Wasen und Wies’n

top gesundheit & schönheit 150 Effizienter Schutz vor Elektrosmog Was sich mit einer Raumharmonisierung bewirken lässt 154 Zu zart besaitet? Was es mit der Hochsensibilität auf sich hat 156 Säureattacke auf die Zähne Warum Erosionen den Zahnschmelz und damit den Biss gefährden

174 Weingenuss in schmucken Lauben Über 800.000 Besucher beim 40. Stuttgarter Weindorf 176 Tolle Tage rund um die Knolle Zufriedene Wirte beim 30. Esslinger Zwiebelfest 180 Einkaufen wie die Spitzenköche Das Stuttgarter Frischeparadies feierte seinen Umzug 182 Kulinarisches Aushängeschild des Landes Im Stuttgarter Landtag hat das Restaurant Plenum neu eröffnet 183 top genuss Gastro-Treffs in und um Stuttgart

top Rubriken 12

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Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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Editorial Einblicke Wussten Sie schon? top lifestyle top buchtipps Termine Horoskop Verkaufsstellen Impressum und Abo-Karte


Es geht wieder los! Wir freuen uns auf eine spannende Volleyball-Saison mit Allianz MTV Stuttgart!

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einblicke

Hartmut Engler Alter: 54 Jahre Sternzeichen: Schütze Erlernter Beruf: Gymnasiallehrer ohne Abschluss Ausgeübte Tätigkeit: Musiker Familienstand: verlobt Lieblingsgericht: Internationale Küche Lieblingsgetränk: Rotwein

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1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Dass ich in meiner Karriere mit Pur alles selbst ersungen habe. 2. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Mit 15 oder 16 Jahren in der Präzisions-Dichtungs-Fabrik in Bietigheim-Bissingen als Büroaushilfskraft. 3. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren unbedingt noch machen möchten? Nicht dringend. Aber es gibt einen Kontinent, auf dem ich noch gar nicht war und das ist Australien. Da möchte ich irgendwann einmal hin. 4. Welches Talent hätten Sie gerne? Ich wäre sehr gerne handwerklich begabt. 5. Was bringt Sie so richtig in Rage? Arroganz und Intoleranz gepaart mit Dummheit. 6. Wie ist Ihr Verhältnis zu Gott beziehungsweise woran glauben Sie? Ich bin aus der katholischen Kirche ausgetreten. Trotzdem trage ich eine gewisse Spiritualität in mir, die ich aus vielen Büchern zur buddhistischen Philosophie beziehe, angewandt auf das westliche Leben. 7. In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? Die habe ich bereits auf Mallorca, ­zusammen mit Bietigheim ergibt das ein sehr rundes Bild für mich. 8. Wie halten Sie sich fit? Mit Joggen, Fahrradfahren und auf dem Crosstrainer. 9. Welche ist Ihre wichtigste Charaktereigenschaft? Ich denke, das sollten andere beurteilen. 10. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Ich leiste mir gerne schöne Bilder, guten Wein und gutes Essen. 11. Beschreiben Sie Stuttgart mit 3 Worten: Gemütlich. Vielseitig. Groß. (Letzteres aus der Sicht eines Bietigheimers). 12. Welches ist Ihr derzeitiges Lieblingslokal? Momentan habe ich zwei: Das Hotel-Restaurant Rose in Bietigheim mit Deutschlands jüngstem Sternekoch ­Benjamin Maerz und die Lehmgrube, ebenfalls in Bietigheim. 13. In welchen Geschäften kaufen Sie gerne ein? Wenn ich mal zum Einkaufen komme, dann bei Breuninger. Lebensmittel gerne in kleinen Läden. 14. Erzählen Sie uns Ihren Lieblingswitz: D’r Häberle macht eine Geschäftsreise nach New York. Im Flugzeug sitzt neben ihm eine sehr attraktive Frau und die beiden kommen ins Gespräch. Es stellt sich heraus, dass die Frau an einem Nymphomaninnenkongress in New York teilnimmt. Dort möchte sie mit den anderen Kongressteilnehmerinnen herausfinden, ob es stimmt, dass die Indianer die besten Liebhaber der Welt sind. Häberle überlegt daraufhin kurz und sagt: „Darf ich mich vorstellen?“ Häberle: „Winnetou Häberle.“

Peter Backwinkel Alter: 55 Jahre Sternzeichen: Jungfrau Erlernter Beruf: Bauingenieur / Projektmanager Ausgeübte Tätigkeit: Forscher und Entwickler in der Biophysik Familienstand: verheiratet, 2 Kinder Lieblingsgericht: Kalbsschnitzel Milanese mit Spaghettini Lieblingsgetränk: grüner Tee 1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Dass ich den Mut hatte, meinem Herzenswunsch zu folgen und mit meinen Energieaktivatoren vielen Menschen helfen kann. 2. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Mit Nachhilfe in Mathe und Physik. 3. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren ­unbedingt noch machen möchten? Ja, den Aufbau eines Allergiebehandlungszentrums. 4. Welches Talent hätten Sie gerne? 1 Talent Gold. 5. Was bringt Sie so richtig in Rage? Arroganz/Überheblichkeit und Ungerechtigkeit. 6. Wie ist Ihr Verhältnis zu Gott beziehungsweise woran glauben Sie? Ich habe ein vertrauensvolles Verhältnis zu Gott und ich ­glaube an die Liebe Gottes. 7. In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? In Paris wegen seines besonderen Charmes. 8. Wie halten Sie sich fit? Bewusst ausgesuchtes gutes Essen und tiefer Schlaf. 9. Welche ist Ihre wichtigste Charaktereigenschaft? Andere sagen, ich sei ein fröhlicher und meist gut gelaunter Mensch, der andere positiv mitreißen kann. 10. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Ich liebe Musicals und Cabaret-Theater und bin Fan von Monet und Renoir. 11. Beschreiben Sie Stuttgart mit 3 Worten: Nachmittags kein Mittagessen. 12. Welches ist Ihr derzeitiges Lieblingslokal? Wenn ich in der Region bin, dann der Adler Asperg. 13. In welchen Geschäften kaufen Sie gerne ein? Ich bin zwar Schwabe, lebe aber überwiegend in Berlin und gehe somit auch dort einkaufen. 14. Erzählen Sie uns Ihren Lieblingswitz: Wie man Tofu lecker zubereitet: 1.) Tofu wegpacken! 2.) brutzle Dir ein saftiges Rinderfilet.

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einblicke

Stefanie Stegmann Alter: 42 Jahre Sternzeichen: Zwilling Erlernter Beruf: Kulturwissenschaftlerin Ausgeübte Tätigkeit: Leiterin des Stuttgarter Literaturhauses Familienstand: verheiratet, 1 Tochter Lieblingsgericht: Pommes Lieblingsgetränk: Kühler Rosé- oder Weißwein 1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Über den eigenen Schatten zu springen oder andere ­Menschen dazu zu bewegen, dies ebenfalls zu tun. 2. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Mit Babysitting. Zudem habe ich mit 14 Jahren ­Seniorinnen und Senioren aus dem Pflegeheim bei uns im Dorf ­spazieren gefahren. 3. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren ­unbedingt noch machen möchten? Meine Tochter beim Aufwachsen begleiten. 4. Welches Talent hätten Sie gerne? Einen grünen Daumen. 5. Was bringt Sie so richtig in Rage? Gleichgültigkeit, Herablassung – und meine Tochter. 6. Wie ist Ihr Verhältnis zu Gott beziehungsweise woran glauben Sie? Unser Verstand ist begrenzt, wir sollten uns nicht zu wichtig nehmen. Ob ich auf dieser Basis jedoch wieder neu religiös werde, weiß ich nicht, aber an eine ­K irche gebunden ist dieses Ahnen oder Suchen nicht. 7. In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? In keiner Stadt – wenn überhaupt, dann auf dem Land. 8. Wie halten Sie sich fit? Durch das Wissen um meine Freunde. 9. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/an einem Mann am meisten? Ich unterscheide diese Kategorien nicht, daher bei beiden: Aufrichtigkeit, Empathie und Humor. 10. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Für Literatur, Theater und Kino. 11. Beschreiben Sie Stuttgart mit drei Worten: Diskret, verbindlich, wach. 12. Welches ist Ihr derzeitiges Lieblingslokal? Der Mittagstisch im „Rappen“. 13. In welchen Geschäften kaufen Sie gerne ein? Im Second-Hand-Shop „Rosenrot“ mit der coolsten und ehrlichsten Beratung, die ich in Stuttgart bisher kennen­ gelernt habe. 14. Erzählen Sie uns Ihren Lieblingswitz: Ich liebe Humor, aber selten Witze. 10

Sommer 2016 · top magazin STUTTGART

Wolfgang Schorlau Alter: fragt man nicht Sternzeichen: mir unbekannt Erlernter Beruf: Kaufmann Ausgeübte Tätigkeit: Schriftsteller Familienstand: verliebt Lieblingsgericht: Spaghetti aglio e olio Lieblingsgetränk: Espresso 1. Auf welche eigene Leistung sind Sie besonders stolz? Dass ich von meiner Arbeit leben kann. 2. Womit haben Sie Ihr erstes Geld verdient? Ich schrieb Wildwestgeschichten in Schulhefte und verlieh sie für 2 Pfennige pro Woche. 3. Gibt es etwas, das Sie in den nächsten Jahren ­unbedingt noch machen möchten? Den perfekten Roman schreiben. 4. Welches Talent hätten Sie gerne? Mundharmonika spielen wie Junior Wells. 5. Was bringt Sie so richtig in Rage? Grundlose Selbstgefälligkeit. 6. Wie ist Ihr Verhältnis zu Gott beziehungsweise woran glauben Sie? Wir gehen uns aus dem Weg. 7. In welcher Stadt hätten Sie gerne eine Zweitwohnung und warum? Chicago, wegen dem See, der Musik, dem Sommer und den Menschen dort. 8. Wie halten Sie sich fit? Ich denke viel nach. 9. Welche Eigenschaften schätzen Sie an einer Frau/ an einem Mann am meisten? Hingabe und Humor, sowohl in der Liebe als auch im Beruf. 10. Für welche Art von Kunst und Kultur geben Sie gerne Geld aus? Für jede gute. 11. Beschreiben Sie Stuttgart mit drei Worten: Zu viel Stau. 12. Welches ist Ihr derzeitiges Lieblingslokal? Seit Jahren schon und wohl noch lange das „Vetter“ 13. In welchen Geschäften kaufen Sie gerne ein? Dort, wo ich die Verkäuferin oder den Verkäufer kenne. 14. Erzählen Sie uns Ihren Lieblingswitz: Er stammt von Billy Wilder: Einem Filmproduzenten, der gerade in vier Telefone gleichzeitig spricht, erscheint der Teufel. Der Leibhaftige wartet, bis der Mann alle Hörer aufgelegt hat, dann sagt er: „Ich mache dich zu einem noch mächtigeren Produzenten, dem größten, den die Welt je gesehen hat, außerdem mache ich deine untalentierte Frau zur größten Filmschauspielerin der Welt und dein nichtsnutziger Sohn wird jede Universitätsprüfung bestehen. Allerdings...“, der Teufel macht eine kurze Pause, „möchte ich dafür deine Seele haben.“ Der Produzent überlegt eine Weile, runzelt die Stirn und antwortet dann: „Ok. Abgemacht. Aber wo ist der Haken an der Sache?“

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spezial

Tierische

Redensarten Einen Frosch im Hals haben Dieser Ausdruck ist abgeleitet vom lateinischen medizinischen Begriff „Ranula“. Dahinter verbirgt sich eine mit Flüssigkeit gefüllte Zyste unter der Zunge, die Froschgeschwulst genannt wird, da die Schwellung ein glasig-froschähnliches Aussehen hat. Menschen, die an einem solchen Froschgeschwulst leiden, fällt das Sprechen genauso schwer wie jemandem, der den sprichwörtlichen Frosch im Hals hat.

Auf den Hund gekommen Hier gibt es verschiedene Deutungsansätze. Eine besagt, als es noch keine Banken gab, wurde das Gold und Geld oft in Holztruhen aufbewahrt. Diesen Truhen waren aufwändig bemalt oder mit Schnitzereien verziert und meist wurde der Boden mit einem grimmigen Hund versehen, der auf das Geld aufpassen sollte. Hatte man (fast) kein Geld mehr, kam dieser zum Vorschein und man war sprichwörtlich „auf den Hund gekommen“.

Die Würmer aus der Nase ziehen Bis ins Mittelalter muss man zurückgehen, um den Ursprung dieser Redensart zu finden. Damals glaubte man, dass verschiedene Würmer für Krankheiten verantwortlich seien. Jeder Krankheit ordnete man eine spezielle Wurmgestalt zu. So gab es zum Beispiel den Herzwurm oder den Zahnwurm. Um diese zu vertreiben, benötigte man „Wurmsegen“, die die Krankheitsdämonen aus dem Körper jagen sollten. Außerdem gab es Quacksalber, die Geisteskrankheiten heilen wollten, indem sie den Betroffenen Hirnwürmer aus der Nase zogen.

Wenn einem alles zu viel wird oder jemand nicht aufhört zu reden, hört man häufig das Sprichwort: „Das geht auf keine Kuhhaut!“. Dieser Spruch geht zurück ins Mittelalter, als man noch überzeugt war, dass alle Sünden vom Teufel persönlich aufgeschrieben werden, damit am Tag des jüngsten Gerichtes ja keine vergessen wird. Zur damaligen Zeit schrieb man alles auf Pergament, welches häufig aus der Haut von Ziegen oder Schafen gefertigt wurde. Auch die Haut von Rindern wurde gerne verwendet, da diese besonders groß ist. Hatte also jemand besonders viele Sünden auf sich geladen, ging dem Teufel praktisch der Platz aus, denn es Das geht auf passte nicht mehr auf die Kuhhaut. keine Kuhhaut 12

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Jemandem einen Bärendienst erweisen Die Redensart geht auf die Fabel „Der Bär und der Gartenliebhaber“ des französischen Dichters Jean de la Fontaine (1621–1695) zurück: Ein Bär will einem Gärtner etwas Gutes tun, indem er eine Fliege von der Nase des schlafenden Gärtners vertreibt. Der Bär wirft mit einem Stein nach der Fliege, wodurch er diese zwar verscheucht, zugleich aber den Gärtner tötet.

Mein Name ist Hase Die Redewendung hat mit einem Heidelberger Studenten zu tun, der tatsächlich Hase hieß: Viktor Hase. Er musste sich 1854 vor Gericht äußern, wollte jedoch einen anderen Studenten nicht verpfeifen. Deshalb sagte er in der Befragung: „Mein Name ist Hase, ich verneine die Generalfragen. Ich weiß von nichts.“ Die Kurzform seines mutigen Ausspruchs kennt man heute bundesweit.

Fotos: Fotolia

Wir benutzen sie nahezu täglich, doch woher kommen sie eigentlich? Und was hat es mit ihnen auf sich? top magazin ist der Sache auf den Grund gegangen.


Fotos: Natascha Mayer

event

Verregneter Start

„Das Stuttgarter Sommerfest lebt sehr vom guten Wetter!“ Es war ein wettertechnisches Wechselspiel der Gefühle, was die Besucher beim diesjährigen Stuttgarter Sommerfest erwartete: Regen, Gewitter und Sonnenschein standen abwechselnd auf dem Programm. Und somit fällt die Bilanz ebenfalls sehr durchwachsen aus.

Marcus Christen, Bernhard Schwarz, Ralph Barnstein, Christian Dinkelacker, Tobias Distler, Christian Malzer, Wolfgang Dinkelacker, Werner Klauss, Stefan Seipel und Dieter Klauss (v.li.)

Andreas Kroll, Karin Maag und Jörg Klopfer (v.li.)

Der neue Plenum Wirt: Marcel Benz 14

J

edes Jahr, wenn die großen Ferien in Baden-Württemberg begonnen haben, die erste Reisewelle angelaufen ist und das Treiben in der Stadt allmählich ruhiger wird, verbreitet das Stuttgarter Sommerfest Urlaubsgefühle in der City. Feiern, flanieren und genießen, so lautete auch dieses Mal wieder das Motto. Doch der Wettergott machte den Besuchern, Betreibern und Wirten einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Denn nach drei Jahren mit nahezu traumhaften äußeren Bedingungen und fast schon mediterranen Temperaturen, war das 26. Stuttgarter Sommerfest weniger vom Wetterglück verfolgt. Einem sehr verregneten Auftakt folgte ein eher kühlerer Freitag mit einzelnen Gewittern. „Das war leider alles andere als ideal“, resümiert Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft. Erst am Wochenende zeigte sich der Sommer von seiner besseren Seite. Kroll weiter: „Trotz des durchwachsenen Wetters durften wir knapp 400.000 Besucher beim diesjährigen Sommerfest begrüßen. Das ist zwar deutlich weniger als in den letzten

Jahren, spricht aber durchaus für die Qualität der Freiluftveranstaltung – die Stuttgarter lieben einfach ihr Sommerfest.“

Maxi von Bleyle, Conny Weitmann und Gabi Schaaf (v.li.)

Ehepaar Dürr, Uschi Maier und Ehepaar Merz (v.li.)

Erst am Wochenende zeigte sich das Wetter von seiner besseren Seite und so zog es schließlich die Gäste am Samstag und Sonntag doch noch auf die Flaniermeile rund um das Neue Schloss, die Oper und den Eckensee. „Für die Gastronomen waren diese beiden Tage sehr wichtig“, erklärt Marcus Christen, zuständiger Abteilungsleiter der in.Stuttgart. „An einen solch verregneten Beginn kann sich von ihnen fast keiner erinnern.“ Und auch für die Musiker wäre es selbstverständlich wesentlich schöner gewesen, vor einer gut besuchten Kulisse aufzutreten. „Denn gerade das vielfältige Musikprogramm ist neben der guten Küche das Aushängeschild des Stuttgarter Sommerfestes“, so Christen weiter. Trotz des miesen Wetters wurden den Besuchern dieses Mal auf fünf Bühnen rund 120 Stunden Live-Musik mit mehr als 30 Bands und Solokünstlern geboten.

Frank und Gaby Schäfer

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event

Silke Dongus, Walter Hübner und Meta Heller (v.li.)

Die Equipe umrahmt von Hostessen

Daniela Wilhelmer mit Susanne Eisenmann

Alexander von Hofen ist der Hahn im Korb

Die Ehepaare Oergel und von Hofen

Und natürlich durfte auch am Eröffnungsabend die fast schon legendäre Party der Stuttgarter „Equipe“ in Michael Wilhelmers Stäffele-Zelt nicht fehlen. Rund 400 geladene Gäste trotzten dem schlechten Wetter und feierten unter dem Motto „Viva la Fiesta!“ mit kulinarischen Köstlichkeiten sowie leckeren Cocktails und Zigarren. Es wurde natürlich auch wieder fleißig Networking betrieben. „Für so etwas ist das Stuttgarter Sommerfest der ideale Rahmen“, erklärt Wasenwirt Wilhelmer das Anliegen der „Equipe“-Party. Dahinter stehen sechs lokale Unternehmen, die es sich seit Jahren zur Aufgabe gemacht haben, ihren Kunden und Geschäftspartnern Produkte und Dienstleistungen mit höchstem Anspruch an Qualität, Perfektion und

Ehepaar Cuna

Niveau zu bieten. „Das Stuttgarter Sommerfest lebt natürlich sehr vom guten Wetter“, weiß Michael Wilhelmer. „Wenn da dann ein oder zwei Regentage dabei sind, verdirbt das den Spaß für alle und auch das Ergebnis. Darum hoffen wir, dass nächstes Jahr wieder die Sonne ■ scheint.“

Christoph Theis, Oliver Holtz und Dirk Freiland mit Hostess

Martin Alber, Angelika Harm und Frank Zimmermann (v.li.)

Manfred und Gaby Boschatzke mit Jürgen Schlensog

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kultur

„Die Band war für uns immer die feste Größe

im Leben!“

Wenn man von musikalischen Superlativen spricht, kommt man an einer Band nicht vorbei: Pur aus Bietigheim-Bissingen. Mit 40 goldenen und 24 platinen Schallplatten gehören Hartmut Engler und Co. zu den erfolgreichsten deutschen Musikern. top magazin sprach mit dem 54-jährigen Frontmann über Heimatverbundenheit, die politische Lage in Deutschland und das aktuelle Album „Achtung“. top: Herr Engler, Sie haben in Ihrer bisherigen Karriere mit Pur zahlreiche Preise gewonnen. Dieses Jahr gab es den fünften Echo, der allerdings auf einem etwas ungewöhnlichen Weg zu Ihnen kam. Engler: Das stimmt. Es war meines Wissens die erste Live-Schaltung, die es bei einer Echo-Preis-Verleihung gab. Wir haben an diesem Abend ein Konzert in Bremen gespielt und eine Woche vorher wurde uns mitgeteilt, dass wir eventuell den Echo bekommen würden. Das Konzert abzusagen kam für uns aber nicht in Frage. Darum fand die Übergabe live auf der Bühne in Bremen statt. Das war wirklich ein ganz besonderes Erlebnis, sowohl für die Band, als auch für die Fans. top: Stimmt es eigentlich, dass Sie einen Preis besitzen, auf dem gar nicht Ihr Name, sondern der von Peter Maffay steht? Engler: Da haben Sie gut recherchiert. Das ist der World Music Award, der damals in Monaco verliehen wurde. Peter Maffay bekam die Auszeichnung als bester deutscher Solo-Künstler und wir als beste deutsche Band. Bei der Preisverleihung gab es dann eine Verwechslung, als ich neben Peter auf der Bühne stand, er bekam unseren Award und wir seinen. Wir wollten das dann später an der Hotelbar klären, aber Peter meinte nur: „Mein Freund, ich habe so viele Preise, auf denen mein Name steht. Behalte du ihn.“ Darüber muss ich heute noch oft schmunzeln. Fotos: Wolfgang List

top: Kommen wir auf das aktuelle Pur-Album „Achtung“ zu sprechen. Beim Durchhören hatte ich den Eindruck, dass sich viele Stücke düsterer und molllastiger anhören, als auf früheren Platten. War das beabsichtigt?

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Engler: Nein, eher unbewußt, ich empfinde das anders. Ein oder zwei Stücke sind vielleicht wirklich etwas molllastiger, als gewohnt, aber wenn man das Album gesamt betrachtet, würde ich sagen, dass die optimistischen Songs deutlich überwiegen. Es war uns einfach wichtig, Stücke wie das Titellied als erste Single zu veröffentlichen oder „Wer hält die Welt“, mit Xavier Naidoo, an den Anfang der Platte zu stellen, um deren Gewichtigkeit zu zeigen. Diese beiden Songs würde ich aber nicht als düster bezeichnen, sondern von der Wahrnehmung her eher als modern und nachdenklich.

„Unsere Gesellschaft befindet sich momentan in einer grundsätzlichen Schieflage.“ top: Der Albumtitel „Achtung“ steht für „achten und Respekt haben“. Wovor haben Sie persönlich Respekt? Engler: Vor jeder Art von Kunst oder Leistung, die ich selbst nicht beherrsche oder erbringen kann. Das hat auch etwas mit der buddhistischen Philosophie zu tun: Achtsam sein und seine Umgebung wahrzunehmen. Und das wiederum führt einen dann zu Achtung und Respekt. Wenn ich zum Beispiel morgens beim Bäcker dauernd daran denke, was ich in drei Stunden mache, dann entgeht mir vielleicht das nette Lächeln der Verkäuferin. Bekomme ich es mit, dann habe ich mehr davon und sie ebenfalls. Wenn man das


Foto: Carsten Klick

kultur

einmal begriffen hat, kann man es üben und das ganze Leben und seine Umwelt etwas bewusster wahrnehmen. top: Fehlt es der heutigen Gesellschaft generell an Respekt? Engler: Was mich heutzutage wirklich stört, ist diese grundsätzliche Schieflage. Das fängt damit an, dass Menschen, die beispielsweise in Pflegeberufen oder in der Dienstleistungsbranche arbeiten, viel weniger wertgeschätzt werden, als jemand, der sich irgendeinen Trick ausgedacht hat, diesen dann als Produkt umsetzt und so zum Millionär wird. So eine Person wird bewundert und bekommt von der Gesellschaft Achtung und Respekt und diejenigen, die das wirklich verdient hätten, bleiben auf der Strecke. Ich empfinde auch eine gewisse Ungerechtigkeit im Umgang mit Adels-Titeln und mit Menschen, die ihren Reichtum geerbt haben. Ich halte es für viel wichtiger, sich das durch Leistung zu verdienen. Und wenn man sich einmal die aktuelle Social-Media- und Medienwelt anschaut, merkt man, dass es auch da an Achtung und Respekt mangelt. Wie oft werden Menschen auf Facebook, Twitter oder im TV öffentlich bloßgestellt. Da wird zunächst nach einer möglichst reisserischen Schlagzeile gesucht und dann wird erst hinterfragt, wem schadet man damit eigentlich. Ich selbst war ja schon des öfteren unfreiwillig auf Seite eins bei der Zeitung mit den vier großen Buchstaben und weiss, wie sich das anfühlt. Da braucht man schon ein sehr dickes Fell, um so etwas seelisch unbeschadet zu überstehen. top: Mit Achtung und Respekt sprechen Sie auf dem Album Aspekte an, die mit

Blick auf die aktuelle Flüchtlingssituation nicht aktueller sein könnten. Engler: Es gibt auf der CD in der Tat den Song „Lichter aus“, zu dem ich durch die aktuelle Flüchtlingssituation inspiriert wurde. Darin geht es um die Situation, Leute auszusperren. Wir feiern hier quasi eine große Party, wollen aber keine Fremden dabei haben. So funktioniert die Welt aber nun mal nicht. Denn wenn die Flüchtlingsströme eingedämmt werden, heisst das ja nur, dass diese Menschen nicht bei uns ankommen. An der Not selbst ändert sich aber nichts. Ich selbst bin Sohn von Heimatvertriebenen Eltern, ebenso wie die Hälfte der Band. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden in Deutschland rund 14 Millionen Flüchtlinge integriert, weil es einfach sein musste und irgendwie hat es funktioniert. Nur weil wir momentan in Deutschland unseren Wohlstand gefährdet sehen, machen wir dicht und der Rest von Europa auch … Ich bin enttäuscht von dieser momentanen Grundhaltung.

„Pur ist gesellschafts­ fähiger geworden.“ top: Aber ist es nicht auch verständlich, dass es Menschen gibt, die die Flüchtlingssituation etwas kritischer sehen, ohne gleich der rechten Seite anzugehören? Engler: Natürlich findet keiner die aktuelle Situation wirklich toll oder befriedigend. Ich persönlich würde es auch besser finden, wenn jeder unbehelligt in seinem Land leben und dort glücklich sein könn-

te. Freiwillig wird aber wohl niemand flüchten. Um so etwas auf sich zunehmen, muss es demjenigen schon wirklich schlecht gehen. Es ist auch klar, dass wir hier in Deutschland nicht alle Flüchtlinge aufnehmen können. Ich finde es aber wichtig, dass man nicht aus Angst vor Überfremdung und den daraus resultierenden Folgen die Leute ausschließt, sondern das mit Verstand und Umsicht tut. Unsere Politiker werden alle vier Jahre neu gewählt, was ja in einer Demokratie auch richtig ist, aber dadurch fehlt es an der Nachhaltigkeit für echte Lösungen. top: Wahl ist ein gutes Stichwort … 15,1 Prozent für die AfD in Baden-Württemberg bei der letzten Landtagswahl. Wie schlimm empfinden Sie dieses Ergebnis? Engler: Ich persönlich empfinde die 15,1 Prozent in Baden-Württemberg noch beschämender, als die 24,3 Prozent in Sachsen-Anhalt, denn damit hatte ich irgendwie gerechnet. Dort gibt es einfach andere Denkweisen und Strukturen und es geht den Menschen wirtschaftlich schlechter, als bei uns. Dass sich aber in Baden-Württemberg etwas mehr als 15 Prozent der Menschen über ihre Lebenssituation beschweren, kann ich einfach nicht verstehen und finde ich sehr erschreckend. top: Kommen wir zu einem anderen Thema. Ihre Teilnahme bei der Musik-Show „Sing mein Song“ auf VOX hat im letzten Jahr ziemliche Wellen geschlagen. Pur erfährt seitdem in der Öffentlichkeit eine positive Wahrnehmung, wie schon lange nicht mehr. Haben Sie damit gerechnet? Engler: Es freut mich natürlich sehr, gerade weil die Sendung eine mediale Plattform war, um sich einmal Zeit zu nehmen,

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kultur

Foto: Chris Dernjac

Geschäftspartner sind und in der Verbindung war das eine doppelte Anstrengung wert. Heute geht es mir wieder gut und ich weiss, dass ich mich glücklich schätzen kann, so einen Erfolg mit Pur zu haben.

Zur Person Hartmut Engler wurde am 24. November 1961 in Großingersheim als drittes Kind eines Ungarndeutschen und einer Sudetendeutschen geboren. Nach seinem Abitur am Ellentalgymnasium in Bietigheim-Bissingen studierte er Anglistik und Germanistik in Stuttgart und wollte ursprünglich Gymnasiallehrer werden. 1976 sang er bei der Schülerband Crusade vor, welche sich später in Opus und danach in Pur umbenannte und wurde deren Sänger und Texter. Im Jahr 2005 litt er unter einer Stimmbanderkrankung, in deren Verlauf unklar blieb, ob er jemals wieder würde auftreten können. Im Laufe der Jahre gewann er mit Pur zahlreiche Preise, wie den Echo und den Bambi. Engler war von Mai 2003 bis Anfang Mai 2008 mit der Schweizer Sängerin Nubya liiert und hat zwei Söhne aus seiner zweiten Ehe. Er lebt mit seiner aktuellen Verlobten in Bietigheim-Bissingen und auf Mallorca.

über bestimmte Dinge zu sprechen und auch mal eine andere Seite von mir zu zeigen. Die Menschen, die unsere Konzerte besuchen wissen ja, wie vielseitig Pur ist. Es gab aber auch sehr viele, die unseren Erfolg mit Unverständnis wahrgenommen haben und eben das hat seit „Sing mein Song“ extrem nachgelassen. Man könnte fast sagen, Pur ist seitdem deutlich g ­ esellschaftsfähiger geworden, man bringt uns mehr Achtung und Respekt entgegen. Das merke ich auch persönlich … Wenn ich einmal überlege, mit wem ich in der letzten Zeit alles Musik machen durfte: Da waren zum Beispiel Xavier Naidoo, Helene Fischer und Udo Lindenberg. Das ist eine enorme musikalische Bandbreite. Ich finde, viel mehr geht eigentlich nicht. top: Es gab in der Sendung einige sehr emotionale Momente, als Ihnen beispielsweise die Tränen kamen, während Daniel Wirtz den Pur-Song „Wenn sie diesen Tango hört“ performt hat. Sind Sie generell nah am Wasser gebaut?

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Engler: Oh, ja. Extrem sogar. Das liegt bei uns in der Familie. Manchmal ist mir das mitunter auch peinlich, weil ich oft auch in Momenten heule, in denen ich mich gerne zusammenreissen würde. Ich versuche dann oft, die Tränen zu unterdrücken, aber im Fall von „Sing mein Song“ habe ich mich wirklich nicht zurückhalten können. Und mittlerweile dürfen Männer ja auch in der Öffentlichkeit weinen. top: Könnte man sagen, dass Sie jetzt Blut geleckt haben, was das Fernsehen betrifft? Was wäre, wenn Dieter Bohlen anklopfen würde und Sie als Juror bei „Deutschland sucht den Superstar“ haben wollte? Engler: Das ist bereits zwei Mal passiert. Ich habe immer abgelehnt, trotz der ­extrem ordentlichen Gage, die mir an­ geboten wurde. Das hatte zwei Gründe: Zum einen Dieter Bohlen selbst und zum anderen mag ich dieses Prinzip nicht, wie dort Menschen öffentlich vorgeführt ­werden. Das deckt sich in keinster Weise mit meinen Ansichten von Achtung und Respekt. Sie sehen, diese Begriffe ziehen sich fast durch das komplette Interview (lacht). top: Ja, das scheint wirklich so zu sein, darum bleiben wir auch noch kurz dabei. Sie haben vorhin erzählt, dass es eine Zeit gab, in der Sie selbst von den Medien wenig Achtung und Respekt erfahren haben. Damals litten Sie unter Depressionen und hatten auch Probleme mit dem Alkohol. War diese Zeit im Nachhinein betrachtet für Sie und die Band auch eine Art Stärkung? Engler: Also, ich glaube, wenn Sie das meine Bandkollegen fragen würden, dann bekämen Sie die Antwort, dass das alles nicht hätte sein müssen. In erster Linie waren das ja alles meine Probleme. Da ich aber der Sänger und Frontmann von Pur bin, war ich natürlich in der Verantwortung, alles möglichst schnell in den Griff zu bekommen. Das hat mir mitunter auch geholfen, wieder mit mir selbst klar zu kommen. Zum Glück habe ich auch wirklich gute Freunde, die gleichzeitig meine

top: Ein Erfolg, der schon sehr lange anhält: 1975 wurde die Schülerband Crusade gegründet, daraus entwickelte sich dann später Opus und letztendlich Pur. Das sind über 40 Jahre Bandgeschichte. Warum funktioniert das Phänomen Pur heute immer noch so gut? Engler: Das ist eine gute Frage, die wir uns auch selbst schon oft gestellt haben. Ein Erfolgsrezept haben wir nicht. Ich denke, es liegt aber auf jeden Fall daran, dass die Chemie untereinander stimmt und die Band ihren Weg gemeinsam geht und immer gegangen ist. Pur war für uns immer die Nummer eins, dem alles andere untergeordnet wurde. Ich denke, sowas merken auch die Menschen, die unsere Musik hören.

„Heimat ist für mich dort, wo Freunde und Familie sind.“ top: Und doch hat Gründungsmitglied Roland Bless im Jahr 2010 die Pur-Familie verlassen … Engler: Das war ein längerer und sich stetig entwickelnder Prozess, bis es schließlich zur Trennung kam. Wahrscheinlich wäre es schon früher passiert, wenn wir nicht alle in der Band das Gefühl gehabt hätten, wir waren immer wir und wenn jetzt ein Element fehlt, dann könnte das zu einem deutlichen Ungleichgewicht führen. Aber das Gegenteil war der Fall … Wenn sich einer nicht mehr wohl fühlt, bei dem, was er macht, dann merken das auch alle anderen in der Band. Ich denke, Roland hat sich einfach nicht mehr ­wohlgefühlt bei Pur. Da war die Trennung für alle wahrscheinlich die beste Lösung. Und bis heute gibt es von beiden Seiten keinerlei Schuldzuweisungen oder ähnliches. top: Die meisten Pur-Mitglieder leben, wie Sie auch, in Bietigheim und Umgebung. Popstar und Provinz – wie passt das zusammen? Engler: Ehrlich gesagt, fühle ich mich nicht wie ein Popstar – das mal Vorweg erwähnt. Ansonsten passt das sehr gut zu-


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sammen. Heimat ist doch in erster Linie dort, wo Freunde und Familie sind. Und das ist für uns eben Bietigheim. Ich bin noch nie auf die Idee gekommen zu experimentieren, wie es wäre, mal ein Jahr in Berlin zu leben, weil da „die Szene“ ist. Alles was ich brauche ist hier. Seine Probleme schleppt man doch sowieso überall mit hin, egal, ob man nun in Hamburg lebt oder in Bietigheim. Und mit Stuttgart haben wir eine tolle Stadt direkt vor der Haustüre, die uns alles bietet, was wir brauchen. top: Das klingt nach einer sehr geerdeten Lebensweise. Hat Sie der Erfolg denn gar nicht verändert? Engler: Die Sicht der anderen Menschen auf mich hat sich geändert. Ich denke, dass ich viel dazu gelernt habe in all den Jahren mit Pur, mir aber in meinen persönlichen Grundwerten und Überzeugungen immer treu geblieben bin. top: Über Sie wurde einmal gesagt, Sie seien ein Mensch, der den Auftritt fürchtet, wie kein anderer, der aber das Rampenlicht für sein Seelenheil braucht. Da befinden Sie sich ja in einer ziemlich großen Zwickmühle.

Engler: Das ist in der Tat so. Ich habe schon früh für mich selbst erkannt, dass das auf der Bühne stehen eine Art Therapie ist. Ich zwinge mich quasi dorthin, weil ich es eigentlich fürchte, aber gleichzeitig brauche. Das kenne ich noch aus meiner Schulzeit: Die Angst vor der Mathearbeit, aber dann dieses gute Gefühl, wenn ich es geschafft hatte. Mittlerweile ist das Lampenfieber aber nicht mehr so stark wie früher. top: Sehr stark ist aber immer noch Ihre Begeisterung für Fußball und den VfB Stuttgart. Werden Sie der Mannschaft auch in der zweiten Liga die Treue halten? Engler: Selbstverständlich. Für mich selber habe ich den Abstieg schon beim Spiel in Bremen akzeptiert und war natürlich sehr traurig. Aber der VfB hat drei Jahre lang gekämpft und es hätte sich wohl nichts geändert, wenn es die Mannschaft doch noch geschafft hätte, nicht abzusteigen. Vielleicht ist es besser, sich ganz oben in der zweiten Liga zu erholen und dann wieder aufzusteigen. top: Mit Pur spielen Sie aber definitiv in der ersten Liga und haben alles erreicht,

Hartmut Engler im Gespräch mit top magazin-Redakteur Boris Mönnich

was man als Künstler musikalisch erreichen kann. Was kann da in Zukunft noch kommen? Engler: Also, größer, höher und weiter geht es seit unserem Album „Abenteuerland“ nicht mehr. Uns ist klar, dass das nicht mehr zu überbieten ist. Aber wir haben für uns als Band eine sehr schöne Ebene gefunden, auf der wir für die Zukunft sehr gut aufgestellt sind. Und alles, was wir erreichen wollen, ist dass wir auch weiterhin Spass haben, mit dem was wir tun. Wenn das zutrifft und wir gesund bleiben, dann wird es in den nächsten Jahren auf jeden Fall noch einige Pur-Platten und n -Konzerte geben. 

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Andreas Kroll, Michael Föll und Martin Rau schneiden gemeinsam die Geburtstagstorte an

Fotos: Wolfgang List

Die Porsche-Arena

feiert runden Geburtstag

Vor zehn Jahren wurde die Porsche-Arena als Teil des Hallenduos im Neckarpark eröffnet. Zu Beginn gab es noch viele kritische Stimmen, um einen Regelspielbetrieb. Mittlerweile können die Betreiber der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft aber auf eine grandiose Erfolgsbilanz zurückblicken.

Christoph Ehrhardt, Andreas Kroll, Michael Föll, Mete Arat, Henner Siegel und Martin Rau (v.li.)

I Martin Schairer, Werner Schüle und Ulrike Zeitler (v.li.)

Rolf Schneider und Hans-Peter Grandl

m Volksmund heißt es: Was lange währt, wird endlich gut. Eine Weisheit, die auch für die Stuttgarter Porsche-Arena nicht passender sein könnte. Denn nach 14-monatiger Bauzeit wurde die Halle vor zehn Jahren, am 27. Mai 2006, mit einem Festakt und einer Ausgabe der Fernsehshow „Verstehen Sie Spaß?“ eröffnet. Die Baukosten beliefen sich damals auf 31 Millionen Euro. Eine stolze Summe, die sich allerdings gelohnt hat, weiß Andreas Kroll, Geschäftsführer der in.Stuttgart Veranstaltungsgesellschaft: „Rund 3,32 Millionen Besucher haben sich im Lauf der Jahre bei 1.045 Veranstaltungen von den Qualitäten unserer Multifunktionshalle überzeugen können. 17 ganz unterschiedliche Sportdisziplinen fanden dazu in den letzten zehn Jahren mit der Porsche-Arena einen repräsentativen Veranstaltungsort“. Auch zahlreiche nationale und internatio­nale Künstler wie Ellie Golding, Semino Rossi, Nelly Furtado, Chris Rea, Bob Dylan, Udo Lindenberg,

Tim Bendzko, Kaya Yanar oder Pur gaben sich seit der Eröffnung der Halle die Klinke in die Hand. Grund genug also, den runden Geburtstag mit 200 geladenen Gästen in der halleneigenen Business-Lounge würdig zu feiern. „Die Porsche-Arena ist das beste Beispiel für ein mustergültiges öffentliches Bauvorhaben“, erklärte Stuttgarts Erster Bürgermeister Michael Föll beim Geburtstagsempfang und dankte allen daran Beteiligten. Ein besonderer Dank galt dabei dem Unternehmen Porsche, das seit der Eröffnung als Namensgeber für 20 Jahre einen wichtigen Multiplikator in der Erfolgsbilanz der Arena darstellt. Auch die Handball-Fans hatten an diesem Abend allen Grund zu feiern, denn der deutschen Mannschaft gelang in der Porsche-Arena mit einem Ergebnis von n 38:32 der Sieg über Tunesien. Boris Mönnich

Petra Klein und Jörg Klopfer

Martin Rau, Josef Arweck, Markus Günthardt und Andreas Kroll (v.li.) 22


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„Literatur

Foto: Sebastian Wenzel

entsteht nicht im luftleeren Raum“

Premiere: Stefanie Stegmann eröffnete am 23. Juli das „Wetterleuchten“, den Sommermarkt der unabhängigen Verlage im Literaturhaus Stuttgart

Ob Lesungen mit international renommierten deutsch- oder fremdsprachigen Autoren, Fortbildungen für Lehrer, ob Comic oder Zeichentrickfilm, ob Festivals oder Debatten über aktuelle gesellschaftspolitische Themen: Das Literaturhaus Stuttgart – untergebracht in einem denkmalgeschützten Gebäude im Bosch-Areal bei der Liederhalle – hat sich seit seinem Bestehen zu einem lebendigen Treffpunkt der Stadt entwickelt. top magazin sprach mit seiner Leiterin Dr. Stefanie Stegmann über das Konzept des Hauses, das im November mit mehreren Veranstaltungen sein 15-jähriges Bestehen feiert. top: Frau Dr. Stegmann, wo sehen Sie das Haus im Stuttgarter Veranstaltungskalender, welchen Stellenwert nimmt es hier ein? Stegmann: Das Haus hat als literarisches Zentrum einen ganz großen Stellenwert in der Stadt. Über unser Publikum erfahren wir seit jeher eine enorme Wertschätzung unseres Programms, aber auch der Literatur überhaupt. Die Stadt und ihre Einwohner sind sehr literaturaffin – und das spiegelt sich auch im großen Interesse für unser Haus wider. top: Warum braucht eine Stadt ein Literaturhaus? Stegmann: Die Frage ist berechtigt, denn es gibt viele Buchhandlungen, Vereine und andere Einrichtungen, die ebenfalls Lesungen veranstalten. Die Aufgaben ei-

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nes Literaturhauses gehen aber weit darüber hinaus. Wir kuratieren, entwickeln also ein Programm, konzipieren über längere Zeiträume angelegte Reihen, Ausstellungen, verschränken künstlerische Perspektiven, publizieren, stellen multiperspektivische Festivals auf die Beine, die nicht nur eine Aneinanderreihung von Buchvorstellungen sind, sondern einem bestimmten Thema folgen oder einen besonderen Aspekt aufgreifen, der uns heute in der Gesellschaft umtreibt. Wir wollen begreifbar machen, dass Literatur eine Kunst ist, die nicht im luftleeren Raum

entsteht, sondern immer eingebunden ist in Zeit und Lebensumstände. Auch Literaturgeschichte ist so zu verstehen. Wenn uns dies gelingt, dann ist das eines der wesentlichen Merkmale, das uns von einer klassischen Einzelbuchvorstellung unterscheidet. top: Sie haben seit Januar 2014 die Leitung inne. Wo setzen Sie besondere Schwerpunkte beziehungsweise woran erkennt man Ihre Handschrift? Stegmann: Ich verstehe das Literaturhaus als nachdenkende Institution, die – stets ausgehend von der Literatur und dem Text – Fragen stellt. Das können Fragen zur Kunst und zur Ästhetik sein, aber auch Fragen, die über das Buch hinaus, in andere Künste, in die Gesellschaft und die Politik gehen. Dieses Verständnis für das Amt des Leiters eines Literaturhauses hat auch schon mein Vorgänger Dr. Florian Höllerer mit mir geteilt. Darü ber hinaus macht mir die verstärkte thematische Konzeption von Festivals viel Freude, ebenso wichtig ist mir die Herausforderung, zunehmend auch jüngere Ziel-

„Es gibt durchaus ein großes Interesse an Literatur – vor allem auch als soziales und kulturelles Ereignis.“


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gruppen zu erreichen. Dafür haben wir die Reihe „zwischen/miete. Junge Literatur in Stuttgarter WGs“ ins Leben gerufen. Hierbei gehen wir aus dem Literaturhaus raus hinein in Stuttgarter Wohngemeinschaften, die jeweils für uns einen Abend lang bei Bier und Brezeln ihre Türen öffnen und einen jungen Autor zu Lesung und Gespräch auf ihr Sofa bitten. top: Wie ist der Zulauf im Literaturhaus? Und was für ein Publikum haben Sie hier? Stegmann: Was die Veranstaltungsdichte und die Besucherzahlen anbelangt, geht die Kurve erfreulicherweise über die Jahre kontinuierlich nach oben. Es gibt ein klassisches Literaturhaus-Publikum, das ist vorwiegend weiblich und eher etwas älter. Und dann gibt es für die Reihen und kuratierten Projekte ein stärker gemischtes Publikum, das sich eher vom jeweiligen Thema angesprochen fühlt. In der „zwischen/miete“ ist es ein junges Publikum zwischen 20 und 40 Jahren. top: Hat das gedruckte Buch im digitalen Zeitalter eigentlich überhaupt noch eine Zukunft? Stegmann: Auf jeden Fall. Das gedruckte Buch wird bleiben. Unsere Perspektive

hier im Haus ist allerdings weniger die der Verleger und Buchhändler, sondern vielmehr die der Veranstalter, aus der wir Interessantes beobachten: Während im Feuilleton der Tageszeitungen der Platz für Buchrezensionen schrumpft oder zumindest umkämpft ist und hierfür auch im Radio immer weniger Raum bleibt, steigt indes die Nachfrage nach Lesungen, dem Ereignis der Autorenbegegnung, über die Jahre hin enorm an. Im Suhrkamp Verlag sind die Lesungsvereinbarungen ihrer Autorinnen von ca. 300 in den 1980er Jahren auf circa 2.000 Mitte der 2000er-Jahre angewachsen. Dieses Wachstum steht im Kontrast zu vielen anderen Entwicklungen im Buchmarkt und Literaturbetrieb. Es gibt also durchaus ein großes Interesse an Literatur – vor allem auch als soziales und kulturelles Ereignis: Einem Autor zu begegnen, ihn im Gespräch zu erleben und diese Erfahrung an einem gemeinsamen Ort und in dieser Zusammensetzung nicht wiederholbar mit anderen zu teilen, das bedeutet den Menschen etwas. Es berührt andere Ebenen als die stille Lektüre. Zu dieser Beobachtung passt vielleicht auch, dass sich der Markt für kleinere, sortierte Buchhandlungen eher wieder konsolidiert.

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kultur

Foto: Andreas Langen

Im Moment fördert die Robert-Bosch-Stiftung das LPZ, die Fortbildungen und die daraus entstehende Schriften- wie auch Veranstaltungsreihe als Modellprojekt; mittelfristig soll es in eine Landesförderung übergehen. Die Fortbildung ist bislang kein fester Bestandteil der Lehrerausbildung, aber die Nachfrage aus den Schulen ist enorm.

Zur Person 1974 in Lübbecke, Ostwestfalen, geboren, studierte Stefanie Stegmann in Oldenburg Kunst und Germanistik für das Lehramt. Es folgten ein Aufbaustudium und die Promotion am Graduiertenkolleg „Kulturwissenschaftlichen Geschlechterstudien“ der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg. Von 2003 bis 2005 war sie als Lektorin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Universität Czernowitz in der Ukraine tätig. Anschließend übernahm sie die Leitung des Literaturbüros Freiburg, erarbeitete das Konzept für ein Literaturhaus Freiburg und begleitete die Entwicklung, bis sie 2014 ans Literaturhaus Stuttgart wechselte, das sie seither leitet.

top: Viele Kinder und Jugendliche schauen aber lieber auf ihr Smartphone, als dass sie ein Buch in der Hand haben und lesen. Stegmann: Ja, wobei sie im Zweifel auf ihrem Smartphone durchaus ein Buch lesen können, das sollten wir nicht vergessen. Mittlerweile lesen ja auch viele ju nge Er wach sene E - B o o k- A u s g a b e n . Allein eine rückläufige Verkaufszahl gedruckter Bücher in bestimmten Segmenten heißt nicht automatisch, dass weniger gelesen wird. Und was die Vorlesekultur gerade auch für Kinder anbetrifft, sind viele Kitas, Schulen und Bibliotheken heute auf Zack. Es gibt eine hohe Sensibilisierung, wie wichtig das Vorlesen – und Selbstlesen – ist, damit Kinder und Jugendliche schon früh mit Geschichten, mit Literatur in Berührung kommen. Die Realität selbst genügt eben

nicht, um Welt zu verstehen und unser Zusammenleben zu gestalten. Wir brauchen darüber hinaus auch andere Erfahrungen, andere Räume. top: Wie sieht die Rolle des Stuttgarter Literaturhauses vor dem Hintergrund der verstärkten Forderung nach mehr Bildung für die Kinder aus? Stegmann: In diesem Punkt sind wir sehr aktiv. Beispielsweise haben wir unter unserem Dach das Literaturpädagogische Zentrum (LPZ) entwickelt. Die Anfänge hierfür liegen im einstigen Angebot offener Schreibwerkstätten am Literaturhaus Stuttgart, das später im Rahmen des Modellprojekts „Unterricht im Dialog“ weitergeführt wurde. Nachdem in Schreibwerkstätten Brücken für Heranwachsende ins eigene Schreiben und intensivere, genauere Lesen geschlagen wurden, hat mein Kollege Erwin Krottenthaler mit dem LPZ nun auch für Lehrer die Möglichkeit geschaffen, sich die erkenntnisreichen und innovativen Erfahrungen des Literaturhauses Stuttgart im Umgang mit literarischem Schreiben zu eigen zu machen. In einer z weijä hrigen Fortbildung qualifizieren wir Deutschlehrerinnen und -lehrer, kreatives Schreiben als festen Bestandteil ihres Unterrichts zu denken und in diesen zu integrieren. Dieses Angebot ist durchgängig ausgebucht; aus ganz Baden-Württemberg nehmen Lehrerinnen und Lehrer daran teil.

„Der deutschsprachige Raum lebt insbesondere auch von der vitalen, disparaten und großen Verlagsszene.“

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top: Und das wird vom Land auch anerkannt? Stegmann: Das Projekt wird von der Universität Bamberg begleitet und evaluiert.

top: Zum deutschen Buchmarkt: Sehen Sie in der Flut der Veröffentlichungen mehr Quantität als Qualität? Stegmann: Ich jammere nicht so gern und möchte eher eine Lanze für die Vielfalt brechen. Der deutschsprachige Raum lebt insbesondere auch von der vitalen, disparaten und breiten Verlagsszene – über die großen Verlage und Konzerne hinaus. Die Produktions- und Distributionsbedingungen der kleineren Verlage sind oft andere, die Kalkulationen nicht minder, aber das schafft ihnen auch Freiräume, um Nischen zu besetzen, Bücher zu wagen, die auf keinen großen Absatz zielen. Dazu fällt mir spontan der Heidelberger Wunderhorn Verlag ein, der zum Beispiel einen Roman eines eher unbekannten jungen Autors aus Sierra Leone, Ishmael Beah, über die dortige Nachbürgerkriegszeit veröffentlicht hat. Der Autor wurde einst selbst als Kindersoldat rekrutiert und war vor kurzem bei uns zu Gast. Das Buch wird keine Bestsellerlisten erstürmen, aber es liegt jetzt auf Deutsch vor und das ist gut so. Natürlich gibt es immer wieder Texte, mit denen ich subjektiv wenig anfangen kann oder die ich sprachlich oder erzählerisch als schlecht bewerte. Hier heißt es, zu prüfen und zu sondieren, das Programm zugleich breit aufzustellen, aber auch besondere Perlen zu finden und sie ans Licht zu bringen und gleichzeitig die großen Fragen nicht aus dem Blick zu verlieren, die die Literatur stellt oder aber die wir an sie stellen. top: Wie definieren Sie gute Literatur? Stegmann: Dazu gehören natürlich die Arbeit an und mit der Sprache, eine formalästhetische Auseinandersetzung ebenso wie erzählerische Fähigkeiten, lyrische Tonlagen, eine Form der Dringlichkeit im Schreiben und nicht zuletzt das „Quäntchen mehr“, der Treffer ins Herz. Damit meine ich, dass mich ein Text trifft und damit auch betrifft – bewusst pathetisch, aber nicht kitschig verstanden. Öffnet der Text Räume, stellt er Fragen? Wenn er mich „beantwortet“ zurücklässt und mir nur spiegelt, was ich kenne, weiß, denke und fühle, dann bleibt er hinter seinen Möglichkeiten zurück.

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Ein Festival über Identität Inszenierung und Täuschung Im Literaturhaus Stuttgart

Das Festival „Hochstapeln“ beleuchtet vom 22. bis 25. September im Literaturhaus Stuttgart die Zwiespältigkeit und Doppelbödigkeit der Täuschung und Inszenierung in Literatur, Kunst, Geschichte und Gegenwart.

Freunde des Literaturhauses Seit 2001 unterstützt der von Wieland Backes geleitete Verein Freunde Literaturhaus Stuttgart die Arbeit der Programmleitung mit Leidenschaft, mit Rat und Tat – und mit Geld. Neue Mitglieder sind selbstverständlich gerne gesehen. Für jährlich 250 Euro (Einzelpersonen) beziehungsweise 500 Euro (Firmen) werden sie regelmäßig zu exklusiven Abenden und besonderen Begegnungen mit Literaten, Künstlern sowie anderen prominenten Persönlichkeiten eingeladen. Selbstverständlich hat man auch die Möglichkeit, am Gedankenaustausch über die Arbeit des Literaturhauses teilzuhaben und eigene Impulse einzubringen. Für alle Veranstaltungen des Literaturhauses gibt es außerdem Ermäßigungen. Besondere Konditionen werden schließlich auch für private oder geschäftliche Veranstaltungen in den Räumen des Literaturhauses gewährt. Weitere Infos gibt’s bei Sandy Stoll in der Breitscheidstraße 4 unter Telefon 0711/22 02 17 40 (E-Mail: freunde@literaturhaus-stuttgart.de) beziehungsweise im Internet unter www.literaturhaus-stuttgart.de.

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top: Haben Sie ein Lieblingsgenre? Stegmann: Eigentlich nicht. Ich bin erst spät zum Lesen gekommen, mit Anfang 20, über die unglaublichen Kurzgeschichten von Felicitas Hoppe. Ich war damals total überrascht, dass man so etwas schreiben kann – dieser hoppeske Humor, fantastische Elemente, absurde Geschichten und doch so nah an uns Menschen, am Leben und zugleich an einer fast zeitlosen Gegenwart, ein Echo-Raum, der mich nicht in Ruhe gelassen hat. Das hat mich damals begeister t und ber ü h r t, ohne dass ich das in literaturwissenschaftlichen Begriffen gleich wieder hätte von mir distanzieren wollen. Dieses Leseerlebnis hat mir die Tür geöffnet zu einer Vielfalt an Möglichkeiten, an Erzähl- und Dichtungsformen, gleich ob in der Vergangenheit oder der Gegenwart verankert. Heute gibt es nichts, was ich vom Genre her per se ablehne.

merkenswert. Zudem habe ich von Beginn an die Erzählungen von Judith Hermann gelesen. Sie ist ungefähr mein Jahrgang und ich bin mit ihrer ‚Literatur ins Ungefähre‘ irgendwie mitgewachsen. Jüngst erschien „Lettipark“ und auch hier habe ich wieder sehr starke Erzählungen entdeckt. Ich fühle mich biografisch sicher auch ein Stück weit gespiegelt, bleibe aber in ihrem Ton des Ungefähren mit Fragen zurück. Es entstehen Schattenwürfe, und es bleibt eine Sehnsucht, eine Melancholie des Scheiterns zurück, die über das Kennen, Wissen und Spiegeln weit hinausgeht. Judith Hermann schafft es ohne viel Aufhebens auf der Handlungsebene den geraden Blick auf unsere kurze Lebensstrecke hier auf der Welt ein bisschen zu verschieben.

„Ich komme häufig nur in den Sommerferien und um Weihnachten dazu, Bücher wirklich in Ruhe und vor allem zu Ende zu lesen!“

top: Wie viele Bücher lesen Sie im Jahr? Stegmann: Um das Programm des Hauses zu konzipieren, muss und darf ich naturgemäß viel lesen. Aber das Lesen ist vor allem ein prüfendes und sichtendes Lesen. Wir realisieren an die 130 Veranstaltungen pro Jahr, mit bisweilen mehreren Büchern und Autoren pro Abend. Ich muss die Bücher zumindest soweit gelesen haben, dass ich zu einem Urteil komme. Häufig komme ich nur in den Sommerferien und um Weihnachten dazu, Bücher wirklich in Ruhe und vor allem zu Ende zu lesen. Im Alltag der Programmarbeit, zu der ja noch eine Menge anderer, unliterarischer Bereiche gehören, ist das kaum möglich. top: Haben Sie für uns noch einen Buchtipp parat? Stegmann: Was mich jüngst beeindruckt hat, ist Björn Bickers Buch „Was glaubt ihr denn?“ – eine essayistisch-erzählende Dokumentation des Theaterprojekts „Urban Prayers“. Der Autor, der eigentlich vom Theater kommt, stellt darin die Frage nach dem „Wie“ eines gelingenden Zusammenlebens religiöser Gemeinschaften in urbanen Räumen am Beispiel München. Eine Frage, die derzeit dringender kaum sein könnte. In seiner ganzen Konzeption und Anlage, in seiner Haltung und in der Heterogenität der Textformen und Stimmen finde ich das Buch absolut be-

TM: Und worauf darf man sich im Literaturhaus in nächster Zeit freuen? Welche Projekte stehen an? Stegmann: Im November feiert das Literaturhaus sein 15-jähriges Jubiläum, unter anderem mit Navid Kermani, der 2015 mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet wurde. Er stellt bei uns seinen neuen Roman vor. Ebenso konnten wir die Stuttgarter Künstlerin Lenka Kühnertová für uns gewinnen. Sie übersetzt Passagen aus Romanen, Erzählungen und Gedichten in Textil, und fertigt in einem aufwändigen Siebdruckverfahren literarische Tücher und Oberbekleidung an; für uns gestaltet sie ein Jubiläumstuch mit Sätzen von vier Lyrikerinnen. Etwas ganz Besonderes ist im Rahmen des Jubiläums auch das Gastspiel des Theaters Bremen im Schauspiel Stuttgart mit dem szenischen Konzert „Das Schloss“ nach dem Romanfragment von Franz Kafka. Das Gastspiel geht auf unsere große Ausstellung „K:KafKa in KomIks“ aus dem Jahr 2013 in unserem Haus zurück. Nicht vergessen möchte ich schließlich den Hinweis auf unser Literaturfestival „Hochstapeln“ vom 22. bis 25. September. Das Festival lädt Schriftsteller, Wissenschaftler, Künstler und Journalisten ins Literaturhaus ein und beleuchtet mit ihnen die Zwiespältigkeit und Doppelbödigkeit der Täuschung und Inszenierung in Literatur, Kunst, Geschichte und Gegenwart. Ich würde mich freuen, mit den Stuttgartern zusammen so n richtig hochzustapeln.  Die Fragen stellte Matthias Gaul


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„Mensch, der Kerl ist ja wie Du“ Wolfgang Schorlau erfüllte sich mit Ende 40 den Traum vom Schriftstellerberuf. Und das mit großem Erfolg: Sein Romanheld Georg Dengler entwickelte sich zu einer der markantesten Figuren der deutschen Krimiliteratur – auch deswegen, weil er meist politisch, respektive wirtschaftspolitisch brisante Fälle aufzuklären hat. Was Wolfgang Schorlau beim Schreiben umtreibt, darüber sprach top magazin mit dem in Stuttgart lebenden Autor.

top: Herr Schorlau, wie kommt man als Großhandelskaufmann und Manager in der Computerindustrie zum Schreiben? Schorlau: Das Schreiben war schon in jungen Jahren ein kühner Traum. Mit 13 oder 14 Jahren schrieb ich mit einem Freund Wildwest-Romane in Schulhefte. Wir verliehen diese für zwei Pfennige pro Woche an unsere Mitschüler. Damals hätte ich eigentlich schon erkennen können, dass man durch Schreiben nicht reich werden kann. Doch in Erinnerung geblieben ist das unbeschreibliche Glücksgefühl, wenn eine Szene gelungen war. Dieses Gefühl, das mit nichts zu vergleichen ist, war ein entscheidender Antrieb, das Risiko, Schriftsteller zu werden, auf mich zu nehmen – ein Antrieb, der stärker war als alle wie auch immer gearteten Bedenken oder Zweifel.

„Es gibt nicht nur einen Dengler, sondern unzählige – jede Leserin und jeder Leser erschafft sich durch die Lektüre die Figur neu.“

Foto: Volker Schrank

top: Wann und warum fiel dann konkret die Entscheidung? Schorlau: Als ich Ende der 1990er-Jahre in eine neue Wohnung zog, suchte ich für die weißen Wände im Wohnzimmer Fotos meiner Blues-Lieblingsmusiker in dem damals neu aufgekommenen Internet und wurde tatsächlich fündig. Ich fand genau die Bilder, die ich mir vorgestellt hatte in einer Ausstellung der Universität von Chicago. Über viele Umwege gelang es mir, die Telefonnummer des Fotografen Marc PoKempner ausfindig zu machen, der sich dann sogar einen Computer kaufte, um besser mit diesem merkwürdigen Fan aus Deutschland kommunizieren zu können. Als ich ihn fragte, ob es denn auch ein Buch mit seinen tollen Fotos zu kaufen gäbe, winkte er ab. Ich versuchte, einen Verlag in Deutschland zu finden, und das gelang mir dann tatsächlich mit viel Mühe und der Hilfe der Literaturagentur Graf & Graf. Der renommierte Prestel-Verlag veröffentlichte Marcs Fotos in dem Fotobuch ‚Chicago Blues’, und ich durfte die Einleitung schreiben. Jürgen Tesch, der legendäre Verleger von Prestel, sagte, als er meinen Text las, dass der nicht schlecht sei. Das fasste ich als entscheidende Ermutigung auf, mein Leben dem Schreiben zu widmen.

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top: Und warum das Krimigenre? Es hätte ja auch eine andere Literaturform sein können. Schorlau: Der Kriminalroman verspricht zuallererst, was wir von der Literatur und vom Leben insgesamt erwarten: Spannung. Insofern lag es für mich nahe, Krimis zu schreiben. Allerdings sind nicht alle Geschichten, die ich erzählen möchte, geeignet als Krimis gedruckt zu werden. Deshalb mache ich hin und wieder eine „Dengler-Pause“ und schreibe andere Dinge. top: Darunter fällt zum Beispiel die 2010 herausgekommene Biografie über Wolfgang Dauner mit dem Titel „Das brennende Klavier“. Wie kam es dazu? Schorlau: Ich kenne Wolfgang Dauner gut, bin schon lange Fan seiner Musik, wir sind befreundet. Die Idee zum Buch kam von seiner Frau. Es war eine gute Zusammenarbeit. Und was wirklich schön ist: Manchmal stehen oder sitzen wir zusammen auf einer Bühne, der eine Wolfgang spielt Piano und der andere liest aus diesem Buch vor. top: Zurück zu Ihrer Hauptfigur Georg Dengler, einem ehemaligen BKA-Ermittler, der sich als Privatdetektiv selbstständig gemacht hat. Wie ist sie entstanden?

Schorlau: Ich habe zuerst die großen und auch viele der etwas kleineren Charaktere der Kriminalliteratur studiert, aber sie waren allesamt nicht die rechte Inspiration für meine geplante Hauptfigur. Und so entschloss ich mich zu etwas Ungewöhnlichen: Ich beschreibe die Figur nicht. Sie finden in keinem meiner Romane Angaben über das Aussehen, die Größe oder auch nur die Haarfarbe von Georg Dengler.

„Überall, wo ich hinkomme, wird mir Grauburgunder vor die Nase gestellt.“ Trotzdem – das weiß ich aus den vielen Lesungen – haben die Leser sehr präzise Vorstellungen davon, wie er aussieht. Jede Leserin, jeder Leser hat sich selbst ein ganz eigenes, persönliches Bild von meiner Figur geschaffen. Es gibt also nicht nur einen Dengler, sondern unzählige – jede Leserin und jeder Leser erschaff t sich durch die Lektüre die Figur neu. Es ist immer wieder

faszinierend, mit ihnen darüber zu reden, wie ihr Dengler aussieht. top: Wie groß ist denn die Bandbreite der Dengler-Bilder, die Sie von Ihren Schorlaus jüngster DenglerLesern vermittelt Wolfgang Krimi „Die schützende Hand“ kreist um die Mordserie der rechtsextremen NSU bekommen? S c h o r l a u : S e h r (KiWi, 384 Seiten, 14,99 Euro). g roß. Ma nch ma l wird er als muskulöser Typ gesehen, meist ein wenig älter, mal ist er verwegen, dann wieder ist er ein Frauenheld, manche sehen ihn als einen kleinen und gedrungenen Typen, andere als großen, aufrechten Helden. Georg Dengler ist zu einer ziemlich großen Projektionsfläche geworden, und häufig erzählt die Art und Weise, wie er gesehen wird, mehr über den Betrachter als über meine Figur. Insofern ist mein Dengler-Experiment gelungen. top: Woher holen Sie sich Ihre Anregungen? Schorlau: Ein paar Dinge habe ich ihm von mir mitgegeben. Zum Beispiel die Liebe zur Blues-Musik. Ich nahm mir vor, ihn am Reißbrett zu entwickeln, wie man das

Bildung für Sie in Stuttgart Abendrealschule Abendgymnasium Wirtschaftsgymnasium Sozialwissenschaftliches Gymnasium Einjähriges Berufskolleg Fachhochschulreife (Vollzeit) Zweijähriges Berufskolleg Fachhochschulreife (Teilzeit) Berufskolleg für Grafik-Design Berufskolleg für Mode+Design Berufskolleg Musik- / Sounddesign Berufskolleg Video Content / Appdesign Berufsfachschule für Physiotherapie Berufsfachschule für Altenpflege Kaufmännisches Berufskolleg BK I und BK II Kaufmännisches Berufskolleg Fremdsprachen Wirtschaftsschule Fachschule für Betriebswirtschaft und Datenverarbeitung Kunstschule

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Foto: Volker Schrank

kultur

Zur Person Wolfgang Schorlau lebt und arbeitet als freier Autor in Stuttgart. Neben den acht im Kiwi-Verlag erschienenen „Dengler“-Krimis „Die blaue Liste“, „Das dunkle Schweigen“, „Fremde Wasser“, „Brennende Kälte“, „Das München-Komplott“, „Die letzte Flucht“, „Am zwölften Tag“ und „Die schützende Hand“ hat der 1951 in Idar-Oberstein geborene Autor die Romane „Sommer am Bosporus“ und „Rebellen“ veröffentlicht sowie den Band „Stuttgart 21. Die Argumente“ herausgegeben. 2006 wurde er mit dem Deutschen Krimipreis und 2012 mit dem Stuttgarter Krimipreis ausgezeichnet. Weitere Infos über Wolfgang Schorlau sowie neue Projekte und Lesungen gibt’s im Internet unter www.schorlau.com.

Foto: ZDF/Boris Laewen

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literarischen Mitteln reale Kriminalfällen nach zu ermitteln, wie jetzt zuletzt mit der NSU-Geschichte in „Die schützende Hand“.

top: Haben Sie den Dengler daraufhin ein wenig verändert? Schorlau: Nein, denn eigentlich unterscheidet er sich doch stark von mir. Ich bin kein Polizist, und wie ein Ermittler zu denken, habe ich mir erst mühsam antrainiert. Ich mache morgens keine Liegestützen, ich bin nicht so sportlich wie er. Selbst seine Vorliebe für Grauburgunder war erfunden. Doch das führt mittlerweile dazu, dass mir überall, wo ich hinkomme, ein Glas Grauburgunder vor die Nase gestellt wird. Nicht schlecht. Ich habe mich langsam der Figur angenähert.

top: Wie hat man sich den Prozess des Schreibens vorzustellen? Wie kommen Sie zu Ihren Themen? Schorlau: Man muss sich einen Alligator vorstellen, der regungslos in meinem Kopf ruht. Dieses Tier lässt den Strom der Lektüre, der vielen Informationen und Geschichten an sich vorbei ziehen. Doch plötzlich, nicht wirklich von mir gesteuert, schnappt der Alligator zu, beißt sich in etwas fest, und ein neues Thema ist gefunden.

top: Und wie hat sich die Figur Dengler weiterentwickelt? Sie ist ja keine statische Figur und hat nun doch schon etliche Fälle gelöst. Schorlau: Dengler war viele Jahre Polizist. Deshalb hat er noch ziemlich von dem in sich, was ich das „deutsche Gen“ nenne. Soll heißen: Er glaubt an die Obrigkeit, die wird schon wissen, was sie tut. Zwar habe ich dieser Haltung meiner Figur in jedem Roman heftige Schläge ver set z t . Ab er ich fürchte, um ihm das Obrigkeitsdenken ganz auszutreiben, brauche ich noch einige Romane. top: In Denglers Fällen geht es nie nur um einen einfachen Mord. Ihre Geschichten basieren immer auf politischen, beziehungsweise wirtschaftspolitischen Hintergründen. Wäre es Ihnen ansonsten zu banal? Schorlau: Ich habe großen Respekt vor einem ordentlich durchgeführten „Gattenmord“, etwa im Stil von Agatha Christie. Aber ich beschäftige mich jeweils ein bis anderthalb Jahre mit der Geschichte, und da möchte ich dann gerne auch etwas herausbekommen, was ich selbst und andere bisher nicht über die Welt wussten. Ein Dengler-Krimi ist für mich immer auch eine Entdeckungsreise in Gebiete, von denen ich zuvor keine oder wenig Kenntnisse hatte. Und es verblüfft mich immer wieder, dass wir offenkundig sehr wenig wissen über Themen, die für jeden von uns existenziell notwenig sind und uns ganze nahe, oft intim nahe sind wie Wasser, Gesundheitswesen, Lebensmittel. Also nichts Exotisches, sondern etwas sehr Nahes. Ebenso spannend finde ich es allerdings auch, mich mit

top: Zwei Krimis sind bereits verfilmt worden: Sind Sie damit zufrieden und gibt es schon Pläne für weitere Verfilmungen? Schorlau: Ich bin selten mit etwas komplett zufrieden. Jedoch: In den Filmen bekam Dengler zum ersten Mal ein Gesicht, eine Statur, das attraktive Aussehen von Ronald Zehrfeld. Grundsätzlich ist mir bewusst, dass die Verfilmung meine Bücher nochmals auf neue Art und Weise erzählt. Man kann auch sagen, die Filme sind eine Nacherzählung von Lars Kraume, dem Regisseur. Mit allen Beteiligten war ich aber schon vorab im regen Austausch. Es sind Freundschaften entstanden. Und ja, es geht ja weiter. In diesem Jahr wird „Die schützende Hand“ gedreht und vermutlich im Frühjahr 2017 gesendet.

top: Gibt es Themen, die für Sie tabu sind? Schorlau: Nein.

„Im Grunde genommen sind die Verfilmungen meiner Bücher Nach­er­ zählungen des Regisseurs.“

eben als Neuling so macht, wenn man alle erreichbaren Bücher über Figurenentwicklung gelesen hat. Ich schrieb ihm einen mehrseitigen Lebenslauf mit persönlichen Eigenschaften, Vorlieben, Schulbildung, ich erfand religiöse Einstellungen und dachte lange darüber nach, wie das Beamtenleben sich auf seinen Charakter ausgewirkt haben könnte. Hinterher war ich erstaunt,

Szene aus der Verfilmung von Wolfgang Schorlaus Roman „Am zwölften Tag“

als mir mein Bruder nach dem Erscheinen des ersten Denglers, „Die blaue Liste“, sagte: „Mensch, der Dengler ist ja ein Kerl wie du“.

top: Wie geht es mit dem Dengler weiter? Können Sie schon etwas über den nächsten Fall verraten und wann wird er erscheinen? Schorlau: Seit November 2015 war ich fast ausschließlich unterwegs auf Lesereise. Ursprünglich dachte ich, ich könnte in dieser Zeit ein neues Thema entwickeln. Aber ich schaffte es nicht. Jetzt plane ich, den neuen Dengler im Herbst 2017 fertig zu haben. Allerdings wissen weder Dengler noch ich, wohin die Reise geht. top: Themenwechsel: Sie leben und arbeiten seit Jahren in Stuttgart. Bietet die Stadt für einen Schriftsteller das passende Flair oder spielt das für Sie keine Rolle? Schorlau: Ich benötige zum Schreiben weniger das Flair einer Stadt, als eine disziplinierende Umgebung. Deshalb bin ich gerne im Lesesaal der Landesbibliothek. Manch-


kultur

Pause vom Krimi: Zum 75. Geburtstag des Stuttgarter Jazzmusikers Wolfgang Dauner im Dezember 2010 erschien von Wolfgang Schorlau in der Edition Nautilus die Biographie „Das brennende Klavier“

mal muss ich raus aus Stuttgart. „Der zwölften Tag“ wurde komplett in Berlin geschrieben. Vor- und Nachteil ist, dass ich Stuttgart gut kenne und mich dann auch über Dinge aufrege, die hier passieren. Deshalb wäre es vielleicht besser, ich ginge zum Schreiben auf eine Insel. Aber da bin ich nicht der Typ dazu. Ich muss die schwierige Balance finden zwischen Rückzug, Konzentration und Teilnahme am Leben.

top: Worüber regen Sie sich in Stuttgart denn am meisten auf? Schorlau: Dass Stuttgart sich in so rasanter Weise sein Gesicht verändert. Und das neue Gesicht ist nicht besser als das alte. Ich beobachte interessiert, wie sich der Wahnsinn des Berliner Großflughafens allen Mahnungen zum Trotz wiederholt – diesmal noch teurer, noch unsinniger – und mitten in der Stadt. Und das alles nur, um im Endergebnis einen Bahnhof zu bauen, der mit acht Gleisen weniger leistungsfähig sein wird als der von Plochingen; von vergleichbaren Städten wie Frankfurt, Düsseldorf oder Köln ganz zu schweigen. Im Augenblick stehen wir vor einem Finanzdesaster. Bald werden wir über die Sicherheitsprobleme reden – zum Beispiel, dass die Schräge der Bahnsteige so enorm ist, dass der Höhenunterschied von Bahnsteiganfang zu Bahnsteigende ausreicht, um ein Haus hineinzubauen. Dann werden wir eine Debatte über die mangelnde Leistungsfähigkeit des Milliardengrabs bekommen. Es schmerzt mich, dass die Stadt, in der ich gerne lebe, durch „Stuttgart 21“ zum Gegenstand von Witzen und Spott geworden ist. Vor allem ist es mir ein komplettes Rätsel, warum die großen Unternehmen in der Region ihren Namen, ihre Reputation und die Reputation ihrer Produkte mit diesem Projekt verknüpft haben. Ob das wirklich eine kluge Entscheidung war, sich so sehr an die Managementfähigkeit und das Planungstalent der Deutschen Bahn zu binden? Ich vermute, in der Hölle gibt es einen reservierten Platz für alle, die unserer Stadt „Stuttgart 21“ angetan haben.

top: Nochmals zurück zur Literatur: Welchen Tipp können Sie als erfahrener Autor angehenden Schriftstellern geben? Welche Fehler sollte man unbedingt vermeiden? Schorlau: Man kann in der Tat viele Fehler machen. Das Entscheidende ist, dass man liest. Man sollte den fiktionalen Traum erlebt haben, bevor man ihn erzeugt. Dann würde ich das raten, was jeder Tischler dem Lehrling wohl auch mit auf den Weg gibt: Lerne das Handwerk. top: Können Sie sich vorstellen, noch mal was ganz anderes zu machen? Schorlau: Ausgeschlossen. Oder mit einer Songzeile von B. B. King ausgedrückt: I love the life I live. top: Was lesen Sie selbst gerade für ein Buch? Schorlau: Einen Stapel Sachbücher zu finanzpolitischen Themen und zur Freude Jane Gardams famosen Roman „Ein untadeliger Mann“.

AUCH IM ABO

MEISTERKONZERTE 18. OKTOBER 2016

Rotterdams Philharmonisch Orkest

Yannick Nézet-Seguin Dirigent Hélène Grimaud Klavier 12. NOVEMBER 2016

Orchestre des Champs-Élysées Philippe Herreweghe Dirigent

1. DEZEMBER 2016

Orchestre Philharmonique Royal de Liège Christian Arming Dirigent Emmanuel Ceysson Harfe 14. DEZEMBER 2016

Cappella Gabetta

Andrés Gabetta Dirigent Sol Gabetta Violoncello 27. JANUAR 2017

Kammerakademie Potsdam Russische Nationalphilharmonie Trevor Pinnock Dirigent 27. NOVEMBER 2016

Vladimir Spivakov Dirigent Nikolai Tokarev Klavier

Emmanuel Pahud Flöte

12. DEZEMBER 2016

SWR Symphonieorchester

Russian National Orchestra Mikhail Pletnev Dirigent Seong-Jin Cho Klavier

10. FEBRUAR 2017

Internationale Preisträger Andris Poga Dirigent 11. MAI 2017

Württembergisches London Philharmonic Orchestra Kammerorchester Heilbronn 20. DEZEMBER 2016

Vladimir Jurowski Dirigent Jan Lisiecki Klavier

Ruben Gazarian Dirigent Tanja Becker-Bender Violine

2. FEBRUAR 2017

29. JUNI 2017

Philippe Herreweghe Dirigent Collegium Vocale Gent — Solisten

Andrés Orozco-Estrada Dirigent Daniel Müller-Schott Violoncello

Orchestre des Champs-Élysées 21. MÄRZ 2017

BBC Philharmonic Orchestra

Colombian Youth Philharmonic

MEISTERPIANISTEN

Juanjo Mena Dirigent Julia Fischer Violine

19. OKTOBER 2016

5. APRIL 2017

15. NOVEMBER 2016

SWR Symphonieorchester Michael Schønwandt Dirigent Fazil Say Klavier 26. APRIL 2017

Olga Scheps

Ingolf Wunder

29. NOVEMBER 2016

Nelson Freire

Gstaad Festival Orchestra

21. DEZEMBER 2016 Khatia & Gvantsa Buniatishvili Neeme Järvi Dirigent Khatia & Gvantsa Buniatishvili Klavier 3. FEBRUAR 2017 David Fray 12. MAI 2017

Philharmonia Zürich

Fabio Luisi Dirigent Anne-Sophie Mutter Violine

19. FEBRUAR 2017

Igor Levit

14. MÄRZ 2017

FASZINATION KLASSIK Grigory Sokolov 7. OKTOBER 2016

28. MÄRZ 2017

Norwegisches Kammerorchester Radu Lupu Felix Klieser Horn

13. NOVEMBER 2016

Kammerorchester Basel Alison Balsom Trompete

25. APRIL 2017

Alice Sara Ott 8. MAI 2017

Rudolf Buchbinder

top: Haben Sie noch einen besonderen Buchtipp auf Lager? Schorlau: Ja, ein tolles Buch ist „Americanah“ von Chimamanda Ngozi Adichie – einer der großen Romane dieses Jahrhunderts. Ich empfehle auch den TED-Vortrag dieser klugen, großartigen Frau. ■

Fordern Sie unseren neuen Prospekt für die Saison 2016.2017 unter 0711.550 660 77 oder www.sks-russ.de an.

Die Fragen stellte Matthias Gaul

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social networking

Angesagte Apps

fürs Chatten und Fotografieren

Foodie

Die erste Wahl, wenn es um Food-Fotografie geht. Einfach den passenden Filter auswählen und individuelle Aufnahmen kreieren. Die Fotos können mit professionellen Bearbeitungsfunktionen aufgepeppt werden – so lassen sich Ergebnisse erzielen, die jedem ins Auge fallen. Zur Wahl stehen über 26 spezielle Filter und diverse Funktionen für die Fotobearbeitung, die einfache Food-Bilder in einzigartige Meisterwerke verwandeln.

SIMSme übermittelt Texte, Bilder, Videos, Standorte oder Kontaktdaten sofort und absolut sicher Ende-zu-Ende verschlüsselt an Ihre Gesprächspartner – und das völlig kostenlos. Außerdem kann niemand mitlesen. Besonders wichtige Nachrichten können mit der Selbstzerstörungsfunktion versehen werden. Man kann entweder einen Countdown einrichten, so dass die Nachricht nur für eine bestimmte Zeit zu sehen ist, oder sogar ein Verfallsdatum auswählen. Dadurch verschwindet die Nachricht automatisch zum gewünschten Zeitpunkt. Auf diese Art werden keine Spuren im Netz hinterlassen. Zudem können über den Content Kanal verschiedene Nachrichten und News gelesen werden. Partner sind hier unter anderem „Bravo“, „Frankfurter SIMSme Allgemeine“, „Cosmopolitan“, „Gala“, „Kicker“ und viele mehr

Seien Sie ein Künstler: Mit modernen Filtern, atemberaubenden Effekten, Ornamenten und Mustern verwandelt Prisma Ihre Fotos in Kunstwerke und Stile berühmter Künstler wie Munk oder Picasso, um nur zwei von unzähligen Beispielen zu nennen. Unvergessliche Momente werden so zu zeitloser Kunst.

Prisma Snapchat

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Besonders das junge Publikum liebt Snapchat. „Happy Snapping“ wird in vollem Umfang gelebt. Fotos und Videos können mit Freunden geteilt und mit lustigen Details ergänzt werden, es wird gechattet und gepostet, was das Zeug hält. Das Besondere daran: Alles ist nur für einen begrenzten Zeitraum sichtbar. Eine weitere Funktion ist die Zusammenarbeit mit verschiedenen Medienpartnern, mit speziell für Snapchat produzierten Inhalten. Mit dabei sind Nachrichtensender wie CNN, Zeitschriften wie „Cosmopolitan“ oder ­„National Geographic“ und viele mehr.


social networking

SwiftKey

SwiftKey Tastatur ist eine kostenlose, preis­ gekrönte Tastatur-App. Sie bietet die beste Vorhersage des nächsten Wortes, intelligente ­Autokorrektur, Unterstützung von über 800 Emojis, Emoji-Vorhersage und noch viel mehr! SwiftKey ist eine alternative Tastatur, die ein intelligentes, schnelles Tippen ermöglicht. Es ist die beste Tastatur für SMS, Chat, Texte und E-Mails, die für alle Ihre Apps verwendet werden kann. Sie bietet viele Möglichkeiten zur Anpassung – und das in über 60 Sprachen.

Mit Waterlogue werden aus Fotos Aquarelle, die man im Wohnzimmer an die Wand hängen könnte. Waterlogue bietet zahlreiche Voreinstellungen zur Wasserfarben-Umwandlung und erlaubt auch das Exportieren in hoher Auflösung, um das entstandene Bild ausdrucken zu können. Zusätzlich kann der Nutzer kleinere Anpassungen bei Details, Helligkeit und Bild­ rand vornehmen.

Fyuse ist eine räumliche Foto-App, mit der jeder Smartphone-Besitzer 3D-Bilder einfangen kann. Diese Bilder werden ausgelöst, indem Sie Ihr Telefon neigen oder über Ihren Bildschirm wischen. Fyuse fängt Raum und nicht Zeit ein und lässt Sie Augenblicke aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten, in Ihrem eigenen Tempo. Weil Fyuse auch eine dynamische soziale Plattform ist, können Sie ganz einfach Ihre Bilder direkt über die Fyuse-App teilen. Außerdem können Fyuse in andere soziale Netzwerke, E-Mails und Texte eingebettet und so mit anderen Menschen geteilt werden.

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Egal, ob Sie ein Team aus Freelancern managen, ein langes und ereignisreiches Drehbuch schreiben oder einfach nur eine To-Do-Liste anlegen möchten: Mit Trello können Sie einfach alles perfekt organisieren. Trello ist wie ein Whiteboard mit Superkräften – vielseitig einsetzbar und einfach in der Hand­ habung. Sie wissen immer genau, was zu tun ist, wer welche Aufgabe übernimmt und was ansteht. Zusätzlich wird alles, was Sie tun, sofort synchronisiert und in der Cloud abgespeichert, sodass alle Ihre Geräte immer auf dem neuesten Stand sind. Mit Trello können Sie für jede Ihrer Aufgaben ein entsprechendes Board erstellen, über das Sie dann alles organisieren. Sie können die Boards für sich alleine nutzen oder auch Ihre Kollegen, Freunde und Familie einladen und zusammenarbeiten.

Trello

Waterlogue

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Foto: Wilhelma

top special

Der Garten des Königs Die Wilhelma in Stuttgart ist ein echter Touristenmagnet. Aufgrund der besonderen Kombination aus Zoo, botanischem Garten und historischem Park ist sie weltweit einzigartig. top magazin durfte einen Tag lang hinter die Kulissen der Wilhelma blicken.

I

m 19. Jahrhundert war die Wilhelma der private Garten des Königs Wilhelm I. von Württemberg. Mit dem Bau des ersten Gebäudes wurde um das Jahr 1842 begonnen. Aus dem geplanten Badhaus wurde ein Wohngebäude mit mehreren Räumen, darunter einem Kuppelsaal und zwei angrenzenden Gewächshäusern mit je einem Eckpavillon im maurischen Stil. Das Paradebeispiel maurischer Baukunst war schon damals die Alhambra im spanischen Granada. Daher wird die Wilhelma auch die „Alhambra am Neckar“ genannt. Da aber dem König der vom Tübinger Orientalisten Georg Heinrich August Ewald vorgeschlagene Name für die Anlage „el Wilhelmie“ nicht gefiel, kam der heutige zoologische Garten im Jahr 1845 zu seinem Namen. Dieser Name und König Wilhelms Leitspruch „Auf Gott vertraue ich und handle treu“ wurden in arabischer Schrift und in Stein gehauen, über den Eingängen und

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im Wandelgang des Maurischen Gartens angebracht, wo sie auch heute noch zu sehen sind.

Eröffnung für Jedermann Eingeweiht wurde die Wilhelma am 30. September 1846 zur Hochzeit des Kronprinzen Karl mit der Zarentochter Olga Nikolajewna. Allerdings war das Lustwandeln im Park bis dato ausschließlich der königlichen Familie und deren Gästen vorbehalten, was sich aber nach dem Tod von König Wilhelm I. allmählich zu ändern begann. Mit dem Ende der Monarchie in Deutschland wurden die Parkanlagen endgültig für die Stuttgarter Bevölkerung geöffnet. Einige Jahre später wurden dann im Zweiten Weltkrieg große Teile der Wilhelma durch Bombenangriffe stark zerstört. Im Jahr 1949 öffnete die Wilhelma dann ihre Tore

wieder für die Besucher, nachdem dort in der Nachkriegszeit für die Stuttgarter Krankenhäuser Gemüse angebaut wurde. Zwei Jahre später gab es zum ersten Mal Giraffen, Antilopen und Zebras auf dem Gelände zu sehen. Wiederum ein Jahr später wurden dort die ersten Elefanten und Tiger gehalten. Heute gehört die Wilhelma zum historischen Erbe des Landes Baden-Württemberg und ist der einzige zoologisch-botanische Garten in Deutschland. Auf rund 30 Hektar begegnen den Besuchern über 1.000 verschiedene Tier- und 6.000 Pflanzenarten. Dank ihrer einzigartigen Architektur ist sie zudem von einem Flair wie aus 1001 Nacht umgeben. Seit vielen Jahren zeigt und züchtet die Wilhelma nicht nur vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten, sondern unterstützt auch weltweite Schutzprojekte.


top special

top magazin auf Tuchfühlung im Faultiergehege Damit die Besucher den Tieren und Pflanzen möglichst nahe sein können, bietet die Wilhelma sogenannte Tierbegegnungen an. Diese werden stets von Pflegern geleitet, die Auskunft über die Tiere geben, oder Geschichten aus ihrem Alltag erzählen. Wie zum Beispiel im Amazonienhaus. Gegen 8 Uhr in der Früh treffen wir dort ein. Rund zehn Vogelarten fliegen uns in dem kombinierten Tier- und Pflanzenhaus um die Köpfe, allerdings brauchen wir etwas Geduld, um sie zu entdecken. Neben Säugetieren, Reptilien, Amphibien und Fischen gibt es hier auch drei Faultiere. Diese verbringen ungefähr 15 Stunden des Tages schlafend und sind überwiegend nachtaktiv, wie uns Pflegerin Ute Schestag erklärt. Eile ist den putzigen Tierchen fremd, da sie ihrer Nahrung nicht nachjagen müssen. Wie bei auf Blattnahrung spezialisierten Affen ist ihr Magen mehrfach gekammert, und Bakterien übernehmen das Aufschließen der Zellulose während langer Verdauungspausen. Faultiere „hängen ab“ mit dem Rücken nach unten, die inneren Organe sind infolgedessen teilweise umgelagert, das Fell ist auf dem Bauch gescheitelt. „Das ist in der freien Natur sehr praktisch, weil der Regen dann besser ablaufen kann“, verrät Ute Schestag. Seit 1993 arbeitet die 45-Jährige als Tierpflegerin in der Wilhelma, in ihrem „Reich“, dem Amazonienhaus. Dort betreut sie derzeit auch die Faultierfamilie. Das kleine Baby ist nun schon das elfte Jungtier von Vater Mike, der seit 1994 in der Wilhelma lebt, und Mutter Marlies, die 2001 hinzukam. Sie sind derzeit mit ihrem Sprössling im Jungtieraufzuchthaus zu sehen, in dem sie sich das Gehege mit einem Goldkopflöwenäffchen, einem Weißgesichtseidenäffchen und vier Steißhühnern, sogenannten Tinamus, teilen.

Entspanntes Abhängen im Faultiergehege

Füttern auf dem Programm. Dazu gehört erst einmal stundenlanges Schnippeln von Obst und Gemüse, welches direkt vom Großmarkt angeliefert wird. Eine voluminöse Plastikwanne wartet auf die Zerkleinerung des Fressens. Ute Schestag zeigt uns die genauen Speisepläne für jede Tierart, diese hängen säuberlich an der Küchenwand. Beim Anblick des frischen Obsts und Gemüses läuft uns das Wasser im Mund zusammen, den Pflegern geht es meist nicht anders. Dies ändert sich aber schlagartig, als die Heuschrecken dazukommen, die kurz vor dem Füttern durch das Zerquetschen der Köpfe getötet werden müssen. „So etwas gehört eben auch dazu“, erzählt die Pflegerin. „Wer das nicht kann, hat in unserem Beruf nichts verloren.“ Die Mehlwürmer, die sie uns zeigt, sind allerdings zum lebendigen Verzehr gedacht. Und einmal die Woche werden junge Hühner getötet – als Futter für die Kaimane. Für Schestag und ihre Kollegen ist das mittlerweile zum Alltag geworden. Beim ersten Mal fiel es ihr aber sehr schwer, erinnert sie sich. „Man macht so etwas mit großem Respekt vor den Tieren und nicht zum Spaß. Darum liebe ich meinen Beruf so.“ Dann geht es zu der Faultierfamilie ins Gehege. Vater Mike mag Fremde in seinem Revier gar nicht und bleibt deshalb deutlich im Hintergrund. Mutter Marlies aber lässt sich von uns mit leckeren Salatblättern anlocken, wir können sie sogar streicheln. Genüsslich hängt sie kopfüber am Baum, was sie fast den ganzen Tag über tut. Ihr Junges liegt ein-

Wir betreten einen langen Flur hinter dem Dschungel des Amazonienhauses, der normalerweise für die Besucher verborgen bleibt. Dort arbeiten die Tierpfleger, die die Affen, Faultiere, Kaimane und Vögel versorgen. Um 6 Uhr morgens beginnt der Arbeitstag von Ute Schestag. Als erstes reinigt sie die Gehege, dann steht

Die Mahlzeiten für die Tiere werden mit äußerster Sorgfalt zubereitet Leckere Würmer

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top special

Auf der Suche nach frischen Wasserflöhen

Farbenfrohe Flamingos

gekuschelt auf ihrem Bauch und beobachtet das Geschehen neuigierig. Ob es ein Weibchen oder Männchen ist, lässt sich leider noch nicht sagen. „Das Geschlecht ist bei Faultieren schwer zu erkennen“, erklärt uns Ute Schestag. Manchmal wissen die Pfleger ein ganzes Jahr lang nicht, woran sie sind. „Das ist allerdings auch erst einmal nachrangig, solange es dem Kleinen gut geht.“ Blick in die Vogelaufzuchtstation

Frisch geschlüpft

Die Farbe der Flamingos Weiter geht es für uns zu Mario Rehmann. Auch er ist einer von 100 Tierpflegern in der Wilhelma und arbeitet dort seit 15 Jahren. Mittlerweile ist er für den Bereich der Stelzvögel zuständig. Etwa 80 Vogelarten betreut und versorgt er dort zusammen mit fünf Kollegen. Morgens um sieben Uhr beginnt der Arbeitstag für ihn. Nach einer kurzen Teambesprechung geht es ans Futter machen, Füttern und Gehegeputzen. „Wir wollen unseren Besuchern einen Querschnitt durch die faszinierende Welt der Vögel zeigen, vom riesigen Strauß bis zum winzig kleinen Honigsauger“, erklärt Rehmann. Besondere Höhepunkte bilden dabei die Freiflugvolieren, in die er uns führt. Gleich nebenan befinden sich die Anlagen für Brillenpinguine und Rosaflamingos, die Stelzvogelwiesen, die Greifvogelvolieren, die Subtropenterassen mit seltenen Papageienarten von vier Kontinenten, sowie das Amazonien- und das Vogel- und Kleinsäugerhaus mit ihrer Farben- und Formenvielfalt tropischer Kleinvögel. „Unsere Besucher-Highlights sind ganz klar die Pinguine, Pelikane und Flamingos“, erzählt der Pfleger stolz und deutet auf das knallig rote Federkleid der Tiere. Wie wir erfahren, bekommen die Flamingos ihre rote Farbe in der freien Wildbahn eigentlich durch die Nahrung, die sie zu sich nehmen: Mückenlarven, Algen und kleine Krebse. Für Tierparks wie

die Wilhelma wäre es aber schier unmöglich, immer die richtige Algensorte und genügend kleine Krebse zu verfüttern. Ohne die rote Farbe im Fressen ginge aber auch die Farbenpracht der Gefieder verloren, verrät Rehmann. „Deshalb mischen wir den Flamingos roten Farbstoff in ihre Nahrung. Der ist natürlich völlig ungefährlich für die Tiere!“ Und da es unter den Vögeln in der Wilhelma sowohl Pflanzen-, als auch Fleisch- und Fischfresser gibt, fallen die Mahlzeiten sehr unterschiedlich aus, wie wir bemerken. „Für alle Vögel, die auf tierische Nahrung angewiesen sind, gibt es eine spezielle Mischung aus Pferde-, Rind- und Putenfleisch. Dazu noch kleine Kücken.“ Ganz wichtig ist die Frische der Lebensmittel sowie die richtige Menge und Zusammensetzung. Der Tierpfleger führt uns in die Vogelaufzuchtstation und zeigt uns einen am Vortag frisch geschlüpften australischen Triel. Der kleine Piepmatz befindet sich noch im sogenannten Brutkasten bei molligen 37°. „Wenn diese Temperatur nicht ganz exakt eingehalten wird, dann kann es zu gesundheitlichen Schäden führen. Darum kommt es wirklich auch jedes zehntel Grad

Beste Nahrung für die Tiere

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top special

Auch die Fütterung der Seelöwen ist immer sehenswert top magazin durfte bei der Fütterung helfen, was nicht ganz ungefährlich für die Finger war

an“, erklärt Rehmann. Heute bekommt der kleine Triel zum ersten Mal Nahrung. Hering steht für ihn auf dem Speiseplan, und es scheint ihm zu schmecken. Bevor wir uns von Mario Rehmann verabschieden, gibt er uns noch eine interessante Information mit auf den Weg: „Man denkt ja immer, die Tiere würden sich im Zoo unwohl fühlen, weil sie eingesperrt sind. Das ist aber mitnichten so, denn die Tiere sehen das Gehege als ihr Revier an. In Freiheit bewegen sie sich auch nur davon weg, wenn sie Hunger haben und etwas zum Fressen finden müssen“.

Ein bunt gemischter Haufen In der vielleicht lebhaftesten Tiergemeinschaft des zoologisch-botanischen Gartens treffen wir dann Pfleger Mathias Roese. Sein „Reich“ ist die Felsenanlage. Dort leben rund 50 Blutbrustpaviane, auch Dscheladas genannt, zusammen mit Klippschliefern und Mähnenspringern. Das Gehege ist derzeit eine wahre Kinderstube, wie wir festellen müssen. Nicht nur bei den Dscheladas zeigt sich der Nachwuchs munter, auch die Mähnenspringer haben Mitte April vier Lämmer geboren, die bereits über Stock und Stein gehen. Zwischen, auf und unter den emporragenden Felsen entdecken wir die Klippschliefer. Ihre Sprößlinge aus 2015 hat der Zoo Leipzig übernommen, verrät Roese. Bei trockenem Wetter, wie heute, ist das Zusammenspiel der drei Tierarten sehr gut mitzuerleben. Die jungen Affen sind in ihrem Übermut kaum zu bändigen. Die Jüngsten werden von ihren Müttern am Schwanz „an der kurzen Leine gehalten“ und jagen sich mit akrobatischen Einlagen über die Baumstämme, reiten auf dem Rücken der Mähnenspringer und klettern an deren imposanten Hörnern. „Es ist aber ein Geben und Nehmen“, erklärt Mathias Roese. Doch erst ein Mal denkt jeder an sich beim Fressen, wie wir sehen. Vor dem Gittern im hinteren Bereich des Geheges gibt es einen großen Andrang, als wir den Tieren frisches Gras durch die Ritzen stecken. Vorsicht ist geboten, denn die Affen können einem in

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ihrem hungrigen Übermut schon mal in die Finger beissen. Uns fällt auf, dass sich nur selten die Descheladas gleichzeitig mit den Mähnenspringern ihr Fressen holen. „Die Paviane haben Respekt vor den Schafen“, so Roese. „Die Böcke schalten sich durchaus mal ein, wenn es unter den Affen zu großen Ärger gibt und gehen dazwischen.“ Und das passiert durchaus öfter, wenn die zwei Dschelada-Oberhäupter der Gruppe, Hope und Haryon, ihre Machtspielchen austragen. Die beiden Pavianmännchen wurden 2007 in Zürich geboren und leben seit knapp zwei Jahren in der Wilhelma. „Da kann es auch schon mal blutig zugehen, wenn die zwei mit einander kämpfen“, weiß Roese. Die Klippschliefer kommen uns dagegen eher bedächtig vor, sie behalten wachsam den Überblick über die Anlage. Die etwa hasengroßen Schliefer sind ausgezeichnete Kletterer und äußerst gesellig. Vom äußeren Erscheinungsbild würden wir die kleinen Sympathieträger bei den Nagern oder den Hasenartigen ansiedeln. „Ein genauerer Blick auf die Anatomie und die DNS stellt die Schliefer aber überraschenderweise in die Verwandtschaft der Elefanten und Seekühe“, erklärt uns Mathias Roeser. In den Katakomben der Felsenanlage zeigt er uns dann, dass auch hier Unmengen von frischem Obst und Gemüse für die Tiere hergerichtet werden. Die Dscheladas bekommen zusätzlich ungekochten Reis, da diese sehr herzempfindlich sind und so Gewichtsprobleme vermieden werden sollen.

Beliebtes Ausflugsziel Mit über zwei Millionen Besuchern pro Jahr ist die Wilhelma die beliebteste Freizeiteinrichtung in Stuttgart und an der Besucherzahl gemessen der zweitbeliebteste Zoo Deutschlands. Insgesamt leben dort rund 9000 Tiere auf 30 Hektar Fläche. Der Pflanzenbestand ist mit rund 6000 verschiedenen Arten und Sorten beachtlich.n Text: Boris Mönnich, Fotos: Christian Hass

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Spannende Zeiten Neustart in der zweiten Liga mit verstärktem Kader und baldige Mitgliederversammlung mit Präsidentenwahl: Der VfB Stuttgart steht vor einem heißen Herbst.

C Ehepaar Schäfer sowie Wolfgang Ehrhardt (2.v.l.) und Hermann Ohlicher (re.)

Wolfgang Kuhn und Cacau

arlos Mané von Sporting Lissabon, Benjamin Pavard vom OSC Lille, Takuma Asano vom FC Arsenal und andere Spieler mehr: Bis zum Ende der Transferperiode am 31. August hat der VfB Stuttgart kräftig am Rad gedreht, um sein Kader für den geplanten Wiederaufstieg so stark wie möglich zu machen. Personell stehen die Zeichen also schon mal gut. Jetzt gilt es, kräftig Punkte zu sammeln. Die letztlich einfache Voraussetzung hierfür lautet: Der Ball muss häufiger ins gegnerische Tor als ins eigene. Mit dem Toreschießen tut sich die Mannschaft aber nach wie vor schwer, was die bisherige Bilanz in der zweiten Liga leider unterstreicht. Aber die Hoff nung stirbt zuletzt – die nötige Verstärkung hierfür scheint ja da zu sein. Bei den Transfers musste der VfB übrigens ziemlich hartnäckig sein, wie Sportvorstand Jan Schindelmeiser verrät: „Wir haben nicht locker gelassen und viele Kontakte und vorhandene Netzwerke genutzt. Wir konnten die Spieler davon überzeugen, dass der VfB für sie die richtige Entwicklungsstufe darstellt. Ganz bewusst

Fotos: Wolfgang List

Hansi Müller und Fritz Walter

Sabine Wittmann und Eberhard von Württemberg

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Das aktuelle Mannschaftsfoto noch ohne die letzten Neuzugänge

haben wir auch erfahrene Spieler und super Typen dazu geholt.“ Bereits Mitte August hat der Aufsichtsrat des VfB einstimmig den Kandidaten für die Wahl des Präsidenten bei der Mitgliederversammlung am 9. Oktober nominiert: den ehemaligen S21-Sprecher Wolfgang Dietrich. Der Leonberger Unternehmer habe seine Aufgabe bei besagtem Bahnprojekt genau mit den Eigenschaften erfüllt, wie der Aufsichtsrat sie auch für den VfB erwartet: Wolfgang Dietrich kommuniziert klar, geradlinig und mit offenem Visier. Zudem belegen diese Tätigkeit und sein beruflicher Werdegang nach Meinung des Aufsichtsrats, dass Wolfgang Dietrich mit komplexen Organisationen und kritischen Situationen bestens umgehen kann. Sollte er gewählt werden, warten auf ihn große Herausforderungen wie zum Beispiel die nach wie vor geplante Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft, wofür es finanzkräftiger strategischer Partner bedarf. Auch hier darf man gespannt sein, wie es wei■ tergeht.


top WIRTSCHAFT UND FINANZEN Erfolgreiche Unternehmen und Persรถnlichkeiten in Stuttgart und der Region


aktiv begleitet, sondern in vielen Fällen überhaupt erst ermöglicht. Damit leistete das Unternehmen schon damals einen maßgeblichen Beitrag zum vielgerühmten deutschen Wirtschaftswunder.

Martin Scholpp

Tradition, die in die Zukunft weist Markant ist sie, die Farbe Rot. Die Farbe, die beileibe nicht nur für die Feuerwehr steht. Sondern seit 1956 ganz eng mit dem Namen Scholpp verbunden ist. Vom einst regionalen Krandienstleister hat sich die Firmengruppe zum weltweiten Systemdienstleister für Maschinen- und Industriemontagen entwickelt. Im Herbst 2016 feiert das traditionsreiche Stuttgarter Unternehmen sein 60-jähriges Bestehen.

T

atkraft, unternehmerischer Weitblick, schwäbische Bodenständigkeit und eine Prise Humor: Das waren die „Zutaten“, mit denen 1956 die Geschichte von Scholpp begonnen hat. Das Nachkriegsdeutschland in den 1950er-Jahren war mit dem Wiederaufbau beschäftigt, als sich Alfred Scholpp dazu entschloss, eine unabhängige Existenz zu gründen. Aber womit? Die Idee kam ihm, als er sah, dass es auf vielen Baustellen zu wenig Krane gab. Kurzerhand fertigte er eine Skizze

von einem Kran an und ging damit zum Fahrzeughersteller Kässbohrer nach Ulm. Es entstand der erste Autokran, der KS 36 auf einem Büssing Fahrgestell. In dieser Zeit wurden die zu bewegenden Lasten immer größer und schwerer, die Aufgaben komplexer. Der Aufbau einer neuen Infrastruktur, der Bau von Häusern, das Entstehen von Fabriken mit schweren Maschinen und Produktionsanlagen – all das hat Scholpp nicht nur

Aber was macht den Erfolg des Unternehmens aus? Ist es der Mut, immer wieder die richtigen Entscheidungen zu treffen und umzusetzen? Die Begeisterung für jedes einzelne Projekt und jede Aufgabe? Die Antwort: beides! Genau mit dieser Mischung ist Scholpp zu dem geworden, was es heute immer noch ist: ein erfolgreiches Unternehmen, das seit 60 Jahren für „Maßarbeit mit schwerster Last“ steht. Dabei war die Kran- und Transportdienstleistung sozusagen der Nucleus der Firmengruppe, die sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem europaweit führenden Unternehmen für weltweite Industriemontagen und Produktionsverlagerungen entwickelt hat. Diese Entwicklung hat Martin Scholpp 30 Jahre vorangetrieben und entscheidend geprägt, indem er vor allem durch den Ausbau des Geschäftsfeldes „Montage“ eine Unternehmensgruppe mit 1400 Mitarbeitern an 20 Standorten geformt hat. An der Scholpp Montage GmbH ist Martin Scholpp nach wie vor beteiligt, allerdings nicht mehr operativ tätig. Unter seiner Leitung steht dagegen seit 2013 das von ihm aus der Unternehmensgruppe herausgekaufte Krangeschäft. Als eigenständiges Unternehmen mit der Mission „Maßarbeit mit schwerster Last“ ist die Scholpp Kran und Transport GmbH mit 50 Kranen und 120 Mitarbeitern groß genug, um den stetig wachsenden Kundenanforderungen zu entsprechen. Und klein genug, um flexibel auf Marktänderungen zu reagieren. Spitzenleistungen der Extraklasse Mit umfassenden Kran- und Transportdienstleistungen leistet das Unternehmen seit sechs Jahrzehnten in Baden-­Württemberg einen unverzichtbaren Beitrag beim Auf- und Ausbau der Infrastruktur. In den Bereichen von Bau, Industrie, Handwerk, Automobil, Petrochemie und Energieversorgung ist Scholpp ein zuverlässiger Partner und der Inbegriff für Präzision und Professionalität. Dabei geht es immer, wenn die knallroten Krane und Fahrzeuge unterwegs sind, zu Einsätzen, von denen jeder von uns profitiert. So zum Beispiel beim Aufbau des Volksfestes auf dem Wasen, damit die Fahrt mit der Achterbahn zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Oder

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beim Heben einer neuen Brücke über den Neckar, damit der Familienausflug am Wochenende ohne Umwege stattfinden kann. Oder beim Errichten von Strommasten, damit jeder Haushalt mit Energie versorgt wird. Daran zeigt sich: Es steckt viel mehr Kran in unserem Leben, als wir denken. Wie sonst sollten Fertighäuser gebaut, Dächer saniert und Mobilfunkanlagen eingerichtet werden? Mit über 10.000 Kran- und Transporteinsätzen im Jahr gehört Scholpp schon seit Jahren zu den führenden Anbietern auf dem Markt. Das sind, statistisch gesehen, etwa 28 Einsätze pro Tag. Ohne exakte Planung und erstklassige Koordination geht freilich nichts, jeder Schritt muss sitzen – von der einwandfrei funktionierenden Technik bis hin zur genauen Berechnung der Standfläche, auf der ein Kran aufgestellt werden soll. Damit alle Abläufe reibungslos verlaufen, leisten 120 qualifizierte Mitarbeiter ständig Maßarbeit. Die stärksten Mitarbeiter sind die jüngsten Mit einer Flotte von 75 Fahrzeugeinheiten, darunter 50 Krane, ist Scholpp die Nummer 1 im Großraum Stuttgart sowie in den Regionen Karlsruhe und Heilbronn. An allen Standorten haben die Mitarbeiter Zugriff auf unterschiedliche Kranklassen. Denn Kran ist nicht gleich Kran. Für jede Situationen und jede Anforderung steht der passende bereit. Die SCHOLPP-Mitarbeiter beherrschen ihr Metier und haben das nötige Fingerspitzengefühl, um selbst schwierige Aufgaben zu meistern.

die Sicherheitseinrichtungen überwacht und den Kran damit nicht nur sicherer, sondern auch leistungsfähiger macht. Attraktiver Arbeitgeber mit spannenden Arbeitsplätzen Martin Scholpp ist stolz auf seine Mitarbeiter, die sich mit den Unternehmenswerten wie Begeisterung, Qualität und Professionalität identifizieren. Denn ohne persönlichen Einsatz eines jeden Einzelnen würde das Ganze nicht funktionieren. So wird auf die Mitarbeiterförderung besonders großen Wert gelegt, zum Beispiel durch spezielle Weiterbildungsangebote. Außerdem bildet die Unternehmensgruppe aus. Zurzeit qualifizieren sich 18 Azubis für unterschiedliche Berufe: vom Berufskraftfahrer und Mechatroniker bis zum Bürokaufmann. Sie bringen alle vor allem eines mit: die Begeisterung für ihren zukünftigen Job. Kurzum: Das Gesamtpaket stimmt einfach. Und das kommt bei den Mitarbeitern gut an. Dazu gehören die vielfältigen und abwechslungsreichen Aufgabengebiete, der Teamgeist und nicht zuletzt die leistungsgerechte Bezahlung. Auch mit ein Grund dafür, dass die durchschnittliche Unternehmenszugehörigkeit trotz Wachstum und zahlreichen Auszubildenden mehr als acht Jahre beträgt.

Soziales Engagement ist eine Herzensangelegenheit Als lokal verankertes Unternehmen ist sich Scholpp selbstverständlich auch seiner gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Vor allem Kinder liegen Martin Scholpp am Herzen. Denn nicht alle sind auf der Sonnenseite des Lebens geboren. Sie haben schwere Krankheiten oder kommen aus sozial benachteiligten Verhältnissen. Seit vielen Jahren unterstützt das Unternehmen finanziell unterschiedliche gemeinnützige Projekte, Einrichtungen und Organisationen wie zum Beispiel das deutsche Kinderhilfswerk und das Olgäle in Stuttgart. Auch mit kreativen Ideen wird einmal mehr das starke Engagement unterstrichen. Wer freut sich schließlich nicht über Kinder, die mit Begeisterung auf einem Spielplatz herumtoben und größtes Vergnügen an den Spielgeräten haben? Deshalb hat sich Scholpp anlässlich des 60-jährigen Bestehens etwas Besonderes ausgedacht: An öffentliche Spielplätze, Kindergärten oder Kitas werden 20 Schaukelkrane gespendet. Das neue Spielgerät erfreut sicher nicht nur die Kinder, sondern bestimmt auch viele Eltern. Und wer weiß: Vielleicht wird der eine oder andere Vater wieder zum Kind beim Anblick n eines Schaukelkrans von Scholpp.

Die Kranflotte ist dabei innovativ und jung, ihr Durchschnittsalter beträgt gerade mal vier Jahre. Die Gründe dafür liegen zum einen in der unternehmenstypischen Innovationsfreude, zum anderen darin, dass die Kundenanforderungen immer komplexer werden. Ein Beispiel: Der zunehmend engen Bebauung und kleiner werdenden Standflächen für die Krane begegnet Scholpp mit innovativer Technik: Variobase. Es handelt sich dabei um eine variable Abstützung, die zusätzlich noch

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Fotos: Arnim Kilgus / Breuninger

wirtschaft

Breuninger-Chef Willy Oergel und Bernd Schade, zuständig für die Breuninger-Immobilien präsentierten der Presse das neue Dorotheenquartier

Stuttgarts neue attraktive Mitte Im Frühjahr 2017 eröffnet im Herzen der City das DorotheenQuartier. Der Gebäudekomplex, in den das Stuttgarter Fashionund Lifestyle-Unternehmen Breuninger über 200 Millionen Euro investiert, kombiniert auf rund 65.000 Quadratmetern Einzelhandelsflächen, Gastronomie, Büros und Wohnungen.

V

iel wurde in den vergangenen Monaten spekuliert – Anfang August hat Breuninger nun die ersten Marken und Mieter präsentiert, die in das neue Dorotheen-Quartier (DOQU) zwischen Sporer-, Dorotheen- und Holzstraße einziehen. Dazu zählt zum Beispiel – pünktlich zum 40-jährigen Jubiläum der Luxusmarke – das französische Unternehmen Louis Vuitton. Seine Premiere in Stuttgart feiert American Vintage, das im DOQU nach Berlin, Hamburg und Köln seinen deutschlandweit vierten Store eröffnet.

Auch die Modemarke Gant, die für ihr Sortiment rund um Damen- und Her-

Blick in die Zukunft

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Den Stuttgartern bereits bekannt sind die Modemarke Diesel, das Traditionsunternehmen Steiff und das Buchhandelsunternehmen Hugendubel, das nach dem Auszug aus der Königstraße in die Schwabenmetropole zurückkehrt. Darüber hinaus eröffnet Hallhuber im DOQU seinen dritten Stuttgarter Store. Und Liebhaber besonderer Innenausstattung dürfen sich auf die Marken Bo Concept sowie Marcolis freuen. Sehen lassen kann sich auch das vielfältige gastronomische Konzept unter anderem mit dem Nesenbach, einer Kombination von Café, Restaurant und Bar, sowie dem italienischen Ristorante OhJulia und dem asiatischen Lokal Enso – Sushi & Grill.

renmode sowie Wohntextilien und Accessoires bekannt ist, wird dabei sein. Selbiges gilt für die französische Premiummarke IKKS, die für Casual, Urban Wear und Rock-Style steht und erstmals mit einem eigenen Shop in der Landeshauptstadt vertreten sein wird. Zudem zieht die für ihre funktionale Outdoor-Bekleidung bekannte US-Marke Woolrich sowie Zadig&Voltaire eine weitere französische Marke aus dem Premiumsegment ins DOQU.

Mit der Eröffnung im Frühjahr 2017 werden das DOQU und der Flagship-Store von Breuninger zu einem Erlebnisbereich zusammenwachsen. Hierfür entstehen gegenüber des neuen Quartiers zusätzliche Einzelhandelsflächen etwa mit einem eigenen Store von Rolex. Zudem eröffnet in der Karlspassage die Sansibar by Breuninger. Nach der erfolgreichen gemeinsamen Zusammenarbeit im Düsseldorfer Kö-Bogen machen Breuninger und das Sylter Kult-Restaurant ihre einmalige Lifestyle- und Gastro-Kooperation damit auch in Baden-Württemberg erlebbar.

Ein weiteres Highlight wird auf rund 3.000 Quadratmetern ein Lebensmittelmarkt von HIT. Neben einer Käse- und Fleischtheke finden Kunden hier ein vielfältiges Angebot an Obst und Gemüse ebenso wie hausgemachte Pasta, Salate und nationale sowie internationale Spezialitäten. Ein Schwerpunkt im neuen HIT liegt auf dem Prinzip „Nähe ist Frische“. Deshalb gibt es viele Bio-Produkte aus dem landwirtschaftlich nahegelegenen Umkreis, außerdem hat HIT auch eine eigene Schlachtung.

Wie eingangs schon erwähnt, entstehen im DOQU neben Einzelhandel und Gastronomie auch Büroflächen und Wohnungen. Einen Großteil der 28.000 Quadratmeter großen Büroflächen wird das Land Baden-Württemberg mit Ministerien beziehen. Hinzu kommen eine internationale Unternehmens- und eine weltweit tätige Personalberatung, ein renommierter internationaler Vermögensverwalter sowie ein Notariat. 20 Wohnungen mit einer Fläche von insgesamt 3.000 Quadratmetern krönen das von Behnisch Architekten geplante Quartier, die Vermarktung startet im Winter 2016. Last but not least bietet eine Tiefgarage Platz für 350 Fahrzeuge, davon werden 250 der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. n


Fotos: Lukas Frontzek

wirtschaft

Wolfgang Kuhn und Beate Zekorn von Bebenburg mit den Künstlern Maxi Rodriguez, Max Pedreira und Daniel Zelener (v.li.)

Märchen

neu erzählt Die Südwestbank lud zur exklusiven Vernissage mit den drei argentinischen Künstlern Max Pedreira, Maxi Rodriguez und Daniel Zelener.

S

Michaela Russ und Bernd Schäfer-Surén

Ehepaar Walter, Ehepaar Winter, Max Schaber, Susanne Rohwedder und Ulrich Endress (v.li.)

truwwelpeter 50 Jahre später, der böse Friedrich im Straßenkreuzer, Rotkäppchen als Erwachsene: Der argentinische Maler Max Pedreira hat es sich zur Aufgabe gemacht, deutsche Märchen und Erzählungen neu zu interpretieren. Wie spannend und kreativ zugleich das sein kann, zeigt unter dem Titel „Unbekanntes Bekanntes“ eine Anfang September eröffnete und noch bis 7. Oktober gehende Ausstellung in der Stuttgarter Zentrale der Südwestbank in der Rotebühlstraße. „Die Bilder eröffnen einen neuen Zugang zu Vertrautem und hinterfragen damit unsere Sichtweisen“, sagte Dr. Wolfgang Kuhn bei der Begrüßung der Gäste. Der Vorstandssprecher der Südwestbank war im Rahmen einer Ausstellung mit Max Pedreira schon im vergangenen Jahr auf die vielfältige Kunstszene in Argentinien aufmerksam geworden und fasste daraufhin den Beschluss zu einer eigenen Schau. Pedreira hat dann Maxi Rodriguez und den Fotografen Daniel Zelener als weitere Protagonisten hierfür gewinnen können.

Die Arbeiten von Pedreira verfremden vor allem bekannte Motive aus Märchen und

Kindererzählungen und bringen sie in den Kontext südamerikanischer Traditionen. Auch in Argentinien sind Grimms Märchen, Wilhelm Buschs Figuren oder Heinrich Hoffmans Struwwelpeter-Erzählung beliebt. Sie kamen mit deutschen Auswanderern nach Südamerika und haben sich mit der Kunst und Kultur des Landes verwoben. „Ich sehe meine Gemälde als gleichbedeutend einem Lied, einem Buch oder einem Film“, betont der in der Nähe von Buenos Aires geborene Künstler. Oder anders gesagt: „Als etwas, das ich betrachte und auf mich wirken lasse.“ Dadurch werden ganz neue Sichtweisen auf altbekannte Märchenfiguren ermöglicht. Für Begeisterung sorgten bei der Südwestbank aber auch die Werke von Maxi Rodriguez und Daniel Zelener, die Beate Zekorn-von Bebenburg, Leiterin des Struwwelpeter-Museums in Frankfurt, in ihrer Laudatio ebenfalls entsprechend würdigte. Während Pedreira ihrer Meinung nach den Betrachter mit seinen bunten Bildern in die Jugendzeit versetzt, ergründet Rodriguez vor allem die Abgründe der menschlichen Seele und Zelener schaff t es auf einzigartige Weise, die Magie des Mo■ ments mit der Kamera festzuhalten.

Hubert Grosser, Javier Arevalo, Michael und Silke Endress (v.li.)

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Fotos: Holstein

kultur

Skulptur von Karl-Henning Seemann

Christiane-Valerie Gerhold, Leiterin des DSV Kunstkontors

DSV Kunstkontor des Deutschen Sparkassenverlags

Geheimtipp für Kunstfans Stuttgart hat eine lebendige und vielfältige Kunstszene. Neben den bekannten Museen und Galerien gibt es abseits der üblichen Wege auch den einen oder anderen Geheimtipp zu entdecken – wie zum Beispiel das DSV Kunstkontor im Industriegebiet Vaihingen-Möhringen. Das DSV Kunstkontor unter Leitung von Christiane-Valerie Gerhold ist eine Abteilung des Deutschen Sparkassenverlags (DSV), die direkt beim Vorsitzenden der DSV-Geschäftsführung, Professor Michael Ilg, angesiedelt ist. Als umfassender Lösung­sanbieter für die Sparkassen sowie die Verbände und Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe bietet der DSV nicht nur Payment-Services sowie digitalen und analogen Medien-Content, sondern auch Angebote zum Thema Kunst. Das Schöne daran ist, dass auch Privatpersonen diese Offerten nutzen können.

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chon 1974, mit dem ersten Künstlerplakat zum Weltspartag, begann die Geschichte des Sonderservices „Kunstberatung und Kunstausstattung“ im DSV, aus dem das heutige DSV Kunstkontor entstand.

Edition S 41/ 2016 Beratung | Ausstattung | Kunst am Bau

Inzwischen bietet das DSV Kunstkontor den Sparkassen, aber auch privaten und institutionellen Kunden umfassende Leistungen: Vom einzelnen Kunstwerk über große Kunstausstattungen und Kunst-am-BauProjekte bis hin zu Ausstellungsorganisation und Beratung bei Verkauf (zum Beispiel im Erbfall) – für fast jede Aufgabe finden die Kunstexperten eine Lösung. Ein Netzwerk von rund 500 Künstlern, das stetig und je nach Kundenanfrage erweitert wird, macht es möglich, dass jeder Kunde die Kunst findet, die zu ihm und seinen Räumlichkeiten passt. In den letzten Jahren sind so zum Beispiel Projekte mit Stephan Balkenhol, Katharina Grosse, Stephan Huber, Tobias Rehberger und vielen weiteren spannenden Künstlern realisiert worden. Neuer Katalog „Edition S“

Titelmotiv des neuen Katalogs „Edition S 41/2016“

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In den Galerie- und Lagerräumen in der Industriestr. 68 in Stuttgart-Vaihingen lassen sich zahlreiche Kunstwerke bestaunen. Vor allem der Grafikbestand ist äußerst umfangreich, was auch für junge Kunstliebhaber

mit kleineren Budgets verlockend ist. Doch es finden sich ebenso Sammlerstücke wie Lithografien von Katharina Grosse, David Schnell, Matthias Weischer, Thomas Ruff und anderen großen Namen. Mit dem Angebot an Leinwänden und Skulpturen werden jedes Jahr neue zeitgenössische Künstler vorgestellt und im Katalog „Edition S“ präsentiert, der jeweils im September erscheint. Tag der offen Tür am 6. Oktober 2016 Für konkrete Kundenanfragen werden außerdem Angebote aus Ateliers in ganz Deutschland (und teilweise auch darüber hinaus) individuell zusammengestellt. Kunstliebhaber können den Katalog ­telefonisch oder per E-Mail kostenfrei beim DSV Kunstkontor (www.dsvkunstkontor. de) b ­ estellen oder einen Besuchstermin vereinbaren. Wer einfach mal ganz unverbindlich und spontan vorbeischauen möchte, hat dazu ­Gelegenheit am Donnerstag, 6. ­Oktober 2016, zwischen 11 und 20 Uhr, wenn die ­Galerie- und Lagerräume beim Tag der ­offenen Tür zu besichtigen sind. n


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Von der 6. JAHRTAUSEND V. CHR. Der Tauschhandel steht am Anfang der Geschichte des Geldes. Ob Waren, Werkzeuge oder Nahrungsmittel, ob Kaurischnecke, Bohnen, Salz oder Tee: Je nach Kultur und Kontinent konnte das Tauschmittel variieren.

3. JAHRTAUSEND V. CHR.

Fotos: Geldgeschichtliche Sammlung der Kreissparkasse Köln/Cornelis Gollhardt; Staatliche Münzsammlung München; Fotolia

Erstes Barrengeld wurde in Mesopotamien, Ägypten und Europa ver wendet.

7. JAHRHUNDERT V. CHR. In Lydien unter König Alyattes II. wurden die ersten Münzen geprägt. Der legendäre König Kroisos (reg. 555–541 v. Chr.) ließ erste Silber-und Goldmünzen herstellen.

5. JAHRHUNDERT V. CHR. Unter Salon erstes Münz wesen in Athen (nomisma)

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Muschel zum Mobile Payment Ein Leben ohne Geld kann man sich schon lange nicht mehr vorstellen. So ist das Bezahlen mit Bargeld ebenso alltäglich wie die Überweisung von Konto zu Konto oder das Einkaufen mit der Kreditkarte. Selbst Online-Banking gehört heute für die meisten Menschen zum Alltagsleben. Doch bis dahin war es ein weiter Weg, wie die unter anderem von der Staatlichen Münzsammlung München und der Geldgeschichtlichen Sammlung der Kreissparkasse Köln bestens dokumentierte Geschichte des Geldes aufzeigt.

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al schnell in einen Laden oder ins Internet zu gehen, eine Ware zu erwerben und sie mit Münzen, Papiergeld, Bankkarte oder per Online-Banking zu bezahlen, ist für uns heute eine Selbstverständlichkeit. Vor tausenden von Jahren sah das noch ganz anders aus. Gut, Läden gab es sowieso nicht, aber Waren wurden irgendwie und irgendwo beschafft – in der Regel in Form eines Tauschhandels, bei dem in Form von Naturalien „bezahlt“ wurde. So tauschte beispielsweise ein Jäger einige seiner Felle in Salz. Dieses war wiederum als Tauschmittel für einen anderen Geschäftspartner interessant, bei dem es der Jäger wieder gegen die von ihm benötigten Speerspitzen eintauschen konnte. Bekannt sind die unterschiedlichsten Formen von Naturalgeld – etwa die Kaurimuschel, mit der vor etwa 4.000 Jahren in China, Nordafrika und Südostasien bezahlt wurde, das Steingeld in Ozeanien, das Ringund Schmuckgeld in Neu-Guinea und im Südpazifik oder das Kleidergeld – zum Beispiel Pelze – in Nordamerika. Im Laufe der Zeit übernahmen dann verstärkt Edelmetalle wie Bronze, Silber und Gold die Funktion von Geld. Damit

konnten die Probleme überwunden werden, die mit der Verwendung verderblicher Waren als Geld einhergingen. Wie zum Beispiel aus Unterlagen der Staatlichen Münzsammlung München hervorgeht, wurden die ersten bekannten Münzen nach Angaben antiker Geschichtsschreiber im 7. Jahrhundert vor Christus im kleinasiatischen Königreich Lydien in der heutigen Türkei unter König Krösus geprägt. Dabei handelte es


wirtschaft

sich um kleine, abgewogene Metallstücke, die mit dem Wappen des Herrschers versehen waren und somit ihren Wert garantierten. Mit dem Aufstieg der griechischen Handelsstädte im 6. Jahrhundert vor Christus kam auch dem Münzgeld alsbald zentrale Bedeutung zu. Bis etwa 400 vor Christus setzte sich das Münzgeld auch in ganz Griechenland als Tauschmittel durch. Allerdings gab es lange Zeit kein einheitliches griechisches Münzsystem, sondern mehrere Regionen, in denen eine bestimmte Münzfamilie dominierte. Lange Zeit waren die Münzen aus Aegina mit der Schildkröte als Bildnis, aus Korinth mit dem Pegasus und aus Athen mit der Eule die vorherrschenden Zahlungsmittel des antiken Griechenlands. Die erste römische Silbermünze wurde um 280 vor Christus geschlagen. Auf der Vorderseite war der Kopf der Göttin Minerva zu sehen, auf der Rückseite ein Pferdekopf.

Allerdings setzte sich die Silberprägung in Rom erst um 187 vor Christus mit dem Denar durch. Bei der Gestaltung der Münzen hatten die Münzmeister allerdings freie Hand – so waren meist Motive aus der Mythologie und der römischen Geschichte sowie der Vorfahren der Münzmeister zu sehen. Als erstem Lebendem wurde Gajus Julius Cäsar vom Senat das Recht verliehen, sein Bildnis auf einer Münze zu verewigen – allerdings erst in seinem Todesjahr 44 vor Christus.

Münzen des Mittelalters und das erste Papiergeld Mit dem Beginn des Frühmittelalters ging der Umlauf von Münzen in Europa stark zurück. So nahm der Tauschhandel wieder zu, größere Geldgeschäfte wurden oft mit ungemünztem Metall beglichen. Die wenigen Münzen, die in dieser Zeit geprägt wurden, waren meist Kopien der römischen Vorbilder. Die Münzordnungen der verschiedenen Herrscher legten oftmals nur fest, wie schwer die einzelnen Münzen sein sollten – an der Gestaltung änderten sie nichts. Während der Herrschaft des fränkischen Herrschergeschlechts der Merowinger wurden nur selten Münzen geprägt. Es wird angenommen, dass die Münzmeister durch das Reich zogen und „vor Ort“ prägten, wo es gerade Gold oder Silber gab. Mit den Karolingern setzte sich schließlich der Pfennig als wichtigste Münze des Mittelalters durch. Karl der Große legte um 800 fest, dass aus einem Pfund Silber genau 240 Pfennige zu prägen sein und dass ein Schilling einem Wert von zwölf Pfennigen entsprechen sollte. In Großbritannien wurde noch bis zur Einführung des Dezimalsystems nach diesem Prinzip gerechnet. Gegen Ende des 9. Jahrhunderts begann der Prozess, der in Deutschland für ein volles Jahrtausend zur Zersplitterung des Geldwesens führen sollte. Immer häufiger wurde geistlichen und dann auch weltlichen Fürsten das Münzrecht übertragen, das ursprünglich ein Vorrecht des Königs gewesen war. Die Zersplitterung des deutschen Münzwesens äußert sich außer in der großen Zahl der prägeberechtigten Münzherren auch darin, dass sich der bislang weitgehend einheitliche deutsche Währungsraum in zahlreiche regionale Währungsgebiete auflöste. Im 10. Jahrhundert gaben Staatsbehörden in China erstmals Papiergeld aus. Ursprünglich handelte es sich dabei um schriftlich niedergelegte Zahlungsverpflichtungen. Ihre Kaufkraft erhielten die chinesischen Geldscheine dabei nur durch kaiserlichen Erlass. In Japan stellten ab dem 14. Jahrhundert Kaufleute so genannte Kitte (Noten) auf bestimmte

3. JAHRHUNDERT V. CHR. Erste römische Währung, das sogenannte „Aes grave“ (Kupferschwergeld)

4. JAHRHUNDERT N. CHR. Mit der Völkerwanderung erlebte die Geldwirtschaft einen Niedergang. Der Tauschhandel florierte wieder.

8. JAHRHUNDERT N. CHR. Karl der Große setzte große Reformen im Münzwesen durch. Der Denar (Pfennig), eine Silbermünze, die im gesamten Frankenreich galt, wurde eingeführt.

10. JAHRHUNDERT N. CHR. In China wird das erste Papiergeld eingeführt und löst damit schwere Geldstücke ab.

11. JAHRHUNDERT Durch die Verleihung des königlichen Münzrechts an weltliche und geistliche Fürsten kommt es zu einer Vielzahl an unterschiedlichen Versionen des Pfennigs und einer Verringerung des Silbergehalts.

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wirtschaft

17. JAHRHUNDERT Auch in Europa gibt es Papiergeld, das aber von der Bevölkerung, die an Münzen gewöhnt ist, nicht gut angenommen wird.

18. JAHRHUNDERT Aufgrund der Französischen Revolution wollen sich immer mehr Menschen ihr Papiergeld in Münzen auszahlen lassen.

Mengen Silbergeld aus, ab 1661 durften die lokalen Fürsten Papiergeld ausgeben, die so genannten Gebietsscheine, und dieses Recht auch an Privatleute weiterverleihen. In Europa druckte die „Stockholms Banco“ in Schweden ab 1661 das erste Papiergeld, nachdem die Vorräte an Silbermünzen knapp geworden waren. Wegen Silbermangels prägte man in Schweden ab 1644 Kupferplatten als Geld. Da die bis zu 20 Kilogramm schweren Platten für den praktischen Gebrauch sehr unhandlich waren, konnte man sie bei der „Stockholms Banco“ hinterlegen und erhielt dafür einen „Credityf-Zedel“, der jederzeit wieder in Metallgeld eingewechselt werden konnte. Diese „Zettel“ gelten als die ersten Banknoten Europas.

Deutsche Währungen der Neuzeit

1867 Gold wird als internationaler Währungsstandard eingeführt.

1876 Erstmals bargeldlose Zahlung per Scheck und Überweisungen in Deutschland möglich.

Auch in der frühen Neuzeit änderte sich an der bereits erwähnten politischen Kleinstaaterei wie auch an der Zersplitterung des Geldwesens in Deutschland wenig. Die Reichsmünzordnungen des 16. Jahrhunderts hatten ebenso wenig dauerhaften Erfolg wie verschiedene Münzvereinbarungen mehrerer Einzelstaaten. 1753 hatten Österreich und Bayern eine Münzkonvention geschlossen, mit einheitlichen Münzen, wenn auch unterschiedlicher Guldenrechnung. Viele süddeutsche Staaten schlossen sich dieser Konvention an, während sich in Norddeutschland der ab 1750 als „Reichstaler“ geprägte preußische Taler immer mehr durchsetzte. Auch nach der „Flurbereinigung“ unter Napoleon, dem Ende des „Heiligen Römischen Reiches“ 1806 und der Gründung des Deutschen Bundes 1815 war man in Deutschland weit von einem einheitlichen Staatengefüge entfernt. Auch an eine einheitliche Währung war noch nicht zu denken. Die Münzverhältnisse konnten nur schrittweise bereinigt werden. 1837 einigten sich die süddeutschen Staaten im Münchner Münzvertrag auf einheitliche, neue Münzen der süddeutschen Guldenwährung.

1923 Höhepunkt der Hyperinflation in Europa. Das Geld ist praktisch wertlos.

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Mit dem Dresdner Münzvertrag von 1838 legten die Mitgliedstaaten des Deutschen Zollvereins eine gemeinsame Vereinsmünze für Süd- und Norddeutschland fest. Die Münze hatte den Wert von dreieinhalb süddeutschen Gulden oder zwei preußischen Talern. Der Wiener Münzvertrag von 1857 bestimmte schließlich den preußischen Taler als „Vereinstaler“ als einheitliche Vereinsmünze für nahezu alle deutschen Staaten. Es blieb jedoch weiterhin bei den unterschiedlichen Währungen mit unterschiedlichen Münzen. Nach der Einigung Deutschlands wurde allerdings nicht dieser Vereinstaler, sondern sein dritter Teil unter der alten Bezeichnung „Mark“ Einheit der neuen Reichswährung, dezimal eingeteilt in 100 Pfennige. Die Prägung erfolgte zunächst in neun, später nur noch in sechs Münzstätten. Die damals zur Bezeichnung der Münzstätten eingeführten Buchstaben werden noch heute verwendet. Während die Nominale bis zu einer Mark einheitliche Münzbilder hatten, waren die größeren Silber- und die Goldmünzen noch sehr vielfältig mit den Köpfen der 22 deutschen Bundesfürsten beziehungsweise den Wappen der drei freien Städte auf einer Seite. Die neue Währung war nun eine Goldwährung. Immer noch hing der Wert des Geldes am Edelmetall, Banknoten konnten jederzeit in Goldmünzen eingewechselt werden. Wenige Tage nach Beginn des 1. Weltkriegs wurde die Reichsbank von der Einlösepflicht für ihre Banknoten befreit, gleichzeitig zur Finanzierung der Kriegskosten die Geldmenge gewaltig gesteigert. Diese Entwicklung beschleunigte sich nach dem verlorenen Krieg rasant bis zur Hochinflation von 1923. Im November 1923 waren eine Billion Papiermark schließlich nur noch eine Goldmark der Vorkriegszeit wert. Auf diesem Niveau konnte endlich die Inflation gestoppt und die „Rentenmark“ im Wert von 1 Billion Papiermark eingeführt werden. An ihre


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wirtschaft

Stelle trat bald darauf die Reichsmark – sie blieb bis 1948 gültig, hatte aber spätestens nach de m Zwe it e n Weltkrieg jeden Wer t verloren, w ie auch die hohen Preise auf dem „Schwarzmarkt“ zeigten.

1948 Einführung der D-Mark

1950 Plastik statt Geld: Die erste universelle Kreditkarte wird eingesetzt.

1995 Das Internet macht’s möglich: Das Online-Banking wird eingeführt.

1996 Die Geldkarte wird für das Bezahlen kleinerer Summen verwendet.

2002 In Europa gibt es die Einheitswährung Euro. Anfänglich mit elf Staaten, wird die Europäische Währungsunion immer größer. Mobile Payment mit dem Smartphone und Tablet wird in Deutschland experimentell eingesetzt und könnte schon bald eine Alternative zum Portemonnaie werden.

2014 Mittlerweile sind 18 der 28 EU-Staaten Mitglieder der Europäischen Wirtschafts- und Währungsunion. Smartwatches werden für das Bezahlen in Deutschland noch zögerlich angenommen.

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Mehr als drei Jahre nach dem Ende des Krieges und dem Zusammenbruch Deutschlands führten die Westalliierten am 20. Juni 1948 eine Währungsreform durch, mit der die Reichsmark durch die „Deutsche Mark“ abgelöst wurde. Sie stieg bald zu einer stabilen und wichtigen Währung auf. Der Erfolg der D-Mark war eng verbunden mit dem raschen wirtschaftlichen Wiederaufstieg der jungen Bundesrepublik, dem „Wirtschaftswunder“ der 1950er und 60er Jahre. Nahezu zeitgleich wie in den Westzonen wurde auch in der Sowjetischen Besatzungszone eine Währungsreform durchgeführt. Die „Ostmark“ galt unter verschiedenen Bezeichnungen (ab 1964 „Mark der DDR“) bis zur Einführung der Deutschen Mark der Bundesrepublik am 1. Juli 1990 kurz vor der deutschen Wiedervereinigung. Am 1. Januar 2002 verloren schließlich auch die Münzen und Banknoten der D-Mark nach 53 Jahren ihren Status als gesetzliches Zahlungsmittel. Seitdem ist der Euro als europäische Währung in Umlauf.

Digitaler und virtueller Geldverkehr Unsere heutige Welt ist ohne Geld nicht mehr vorstellbar, führt aber auf digitalem Weg in ein zunehmend bargeldloses Zeitalter. So bezahlen immer mehr Menschen mit der Karte, kleinere und mittlere Beträge werden mit diesem Medium immer öfter beglichen. Auch für die Bezahlung des Onlineeinkaufs wird immer häufiger auf Internetbezahlverfahren zurückgegriffen. Ein weiterer Trend zeichnet sich laut einer Studie der Bundesbank bei dem in den USA und in Afrika vielfach etablierten Bezahlverfahren durch das Smartphone auch hierzulande ab: Danach zeige sich besonders „die junge, an Internet und Smartphone gewöhnte Generation“ hierfür verstärkt offen, wenn auch der Anteil mit circa zwei Prozent noch sehr gering sei.

Neben dem Smartphone, bei dem immerhin noch mit einem Fingerabdruck die Zahlung bestätigt werden muss, kündigt sich schon eine neuere, noch einfachere Möglichkeit des Bezahlvorgangs mit sogenannten Smartwatches an. Demzufolge lautet auch die mittelfristige Prognose „dass der wertmäßige Barzahlungsanteil unter die 50-Prozent-Marke sinken wird“. Bis aber „Bares“ in Form von Münzen und Scheinen gänzlich aus den Portemonnaies verschwunden sein wird, vergeht sicher noch einige Zeit. Auch werden bis dahin sicherlich weitere neue Entwicklungen in der spannenden Geschichte des Geldes ■ ihren Lauf nehmen.

Museumstipps Wer in die Geschichte des Geldes tiefer eintauchen und vor allem viele Exponate im Original unter die Lupe nehmen möchte, für den lohnt sich unbedingt ein Besuch der Geldgeschichtlichen Sammlung der Kreissparkasse Köln in der Regional-Filiale am Neumarkt, wo Münzen, Papiergeld und andere Zahlungsmittel während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden können. Wem es besonders die Münzen angetan haben, der ist in der Staatlichen Münzsammlung München an der richtigen Adresse. Zu sehen sind hier Stücke von den Anfängen im 7. vorchristlichen Jahrhundert bis in unsere Tage, dazu Medaillen, geschnittene Steine und münzähnliche Gegenstände. Die Staatliche Münzsammlung München reiht sich unter die großen Sammlungen von internationalem Zuschnitt, außerdem ist sie eine der ältesten und traditionsreichsten, zurückgehend auf die Bestände der einstigen Kunstkammer Herzog Albrechts V. von Bayern. Ein weiterer Tipp ist schließlich das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Das Museum wird momentan allerdings noch umgebaut und erst Ende 2016 wiedereröffnet.


wirtschaft

Feiern

in ritterlichem Ambiente Die Schwäbische Bank lud ausgewählte Kunden und Geschäftspartner zu ihrem ersten Sommerfest auf Schloss Weitenburg.

Thomas Haas, Michael Papenfuß, Petra Klein, Joachim Olearius, Marcus Ebert und Max-Richard Freiherr von Rassler (v.li.)

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lein, aber fein: Auf diesen Nenner lässt sich die so erfolgreiche wie stimmungsvolle Premiere des Sommerfests der Schwäbischen Bank bringen. Als Location hatten die beiden Vorstände Marcus Ebert und Michael Papenfuß dabei ein stattliches Anwesen im Neckartal ausgesucht – Schloss Weitenburg von Max-Richard Freiherr von Raßler.

Marcus Ebert, Tobias und Katharina Tafel

Uwe und Claudia Brand, Manfred Hölldorfer und Jörg Meyer

Ehepaar Endress (li. und re.) mit Matthias Kleinert und Maria Harder 58

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Joachim Mahle

Rund 50 geladene Gäste genossen dabei zunächst den Apéro im Schlosshof, Livemusik und Moderation durch Petra Klein vom SWR. In seiner Begrüßung der Gäste betonte Marcus Ebert, jedem Kunden als Partner auf Augenhöhe zu begegnen, um auf diese Weise individuelle maßgeschneiderte Lösungen anbieten zu können. „Zuhören, Vertrauen und Verbindlichkeit sind bei uns als Basis der Zusammenarbeit gepaart mit Kompetenz“, so Ebert. Ebenso unterstrich er den täglichen Anspruch des Hauses, dem Begriff

Elke und Egon Behle

„Bankier“ gerecht zu werden – quasi als Unterscheidung zum „Banker“. Zum festlichen Dinner mit einem leckeren Essen von Marcus Ebert begrüßte die Gäste Küchenchef Markus Ginster ging’s dann in den Hohenbergsaal. Das Wort ergriff hier zunächst Joachim Olearius, Sprecher der Partner der M.M.Warburg & CO Bankengruppe und Aufsichtsratsvorsitzender der Schwäbischen Bank. Olearius hob dabei insbesondere auch die gesellschaftliche und volkswirtschaftliche Verantwortung von M.M.Warburg & CO hervor – deutschlandweit sowie in der Schweiz und in Luxemburg. Außerdem kamen die Gäste in den Genuss eines Kurzreferats von Dr. Christian Jasperneite, Chefanlagestratege der Bankengruppe, über die volkswirtschaftliche Einschätzung des Brexits und der aktuellen Zinspolitik. Darüber hinaus gab Max-Richard Freiherr von Raßler in seiner unnachahmlichen Art Einblicke in die Geschichte von Schloss Weitenburg. Bei Loungemusik und Zigarren endete schließlich an der eigens eingerichteten Bar im Innenhof das schöne Event. ■


wirtschaft

Thomas Strobl bei der Ansprache Eva-Maria Rühle, Friedlinde Gurr-Hirsch, Karlhubert Dischinger, Stephan Konz, Nicole Hoffmeister-Kraut, Fritz Engelhardt, Thomas Strobl, Ulrich Gutting, Horst Lenk, Ursula Geller-Witt, Christian Koof und Sabine Hagmann (v.li.)

Intensiver Dialog mit der Politik Mehrere hundert Gäste aus dem Einzelhandel und anderen Dienstleistungsbranchen diskutierten mit Abgeordneten aus Land, Bund und EU beim Politischen Sommerfest auf Schloss Rosenstein aktuelle Themen.

E Thomas Strobl, Peter Hauk und Horst Lenk (v.li.)

Sabine Hagmann, Katrin Schütz und Rudolf Matkovic (v.li.)

s ist seit Jahren mit das größte Stelldichein für Unternehmer und Politiker, wenn die Dienstleistungsverbände in Baden-Württemberg zum Politischen Sommerfest einladen. Die 1993 gegründete Arbeitsgemeinschaft – hierzu gehören der Handelsverband, der Hotel- und Gaststättenverband, der Verband für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel, der Wirtschaftsverband für Handelsvermittlung und Vertrieb Baden-Württemberg sowie der Verband für Spedition und Logistik – hat es sich zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit insbesondere bei branchenübergreifenden Themen zu bündeln und Letztere gegenüber der Politik sowie der Öffentlichkeit gemeinsam zu artikulieren. Das traditionelle Politische Sommerfest mit zahlreichen Ministern, Fraktionsvorsitzenden und Abgeordneten ist hierfür eine optimale Plattform. Der stellvertretende Ministerpräsident und Innenminister Thomas Strobl hob in seinem Grußwort die wirtschafts- und gesellschaftspolitische Bedeutung der Dienstleistungsunternehmen im Land

Die Gäste wurden wie in jedem Jahr wieder von den Auszubildenden im Spalier begrüßt 60

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Friedlinde Gurr-Hirsch und Sascha Jost

hervor und ging in seiner Rede besonders auf das hochaktuelle Thema der Digitalisierung ein. Zuvor hatte Ulrich Gutting, Präsident des Verbandes für Dienstleistung, Groß- und Außenhandel, wichtige Forderungen und Wünsche der anwesenden Arbeitgeberverbände formuliert. Dazu zählen unter anderem das Arbeitszeitgesetz, die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur, die Sicherung der Attraktivität von Innenstädten, die Abschaffung des nicht mehr zeitgemäßen Bildungszeitgesetzes und die Unterstützung beim bereits erwähnten Megathema Digitalisierung. Die anschließenden Gespräche mit Unternehmerinnen und Unternehmern drehten sich um diese und weitere aktuelle Fragen, die den Handel und die Dienstleistungsverbände beschäftigen. Ein besonderes Highlight boten wieder rund 200 Auszubildende der Dienstleistungsverbände, die in einem Spalier alle Gäste begrüßten. Kulinarisch verwöhnt wurden die Teilnehmer wie jedes Jahr von den Spitzenköchen der Meistervereinigung Gastronom Baden-Württemberg.n

Nicole Hoffmeister-Kraut und Hermann Hutter

Ehepaar Benedetti


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Fotos: Natascha Mayer

nic eine Büste

Helmut Baur erhielt von Sohn Domi

Sängerin Lou mit dem Klavierspieler José Rodriguez

Helmut Baur, Ehepaar Ohoven, Gabriele Baur und Thomas Strobl (v.li.)

Schwäbischer Macher wie aus dem Bilderbuch Binder-Optik-Seniorchef Helmut Baur feierte in Bischoff’s Club seinen 75. Geburtstag.

E Ehepaar Baur mit dem malaysischen Botschafter H.E. Dato’Zulkifli Adnan und Gattin Datin Siti Hawa Othman

Helmut Baur und Ehepaar Garcia

Sigrid Eberspächer und Ehepaar Kobarg

Die Ehepaare Wensauer und Fink

rfolgreicher Unternehmer, Honorar­ generalkonsul von Malaysia, Vorstands­ mitglied im Bundesverband Mittelständi­ sche Wirtschaft (BVMW), Ehrensenator und Mitglied des Hochschulkuratoriums der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft in Aalen, Grün­ dungsmitglied der „Stiftung zur Förderung der Württembergi­ schen Staatstheater“, Vorstand der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Marktorientierte Unterneh­ mensführung an der Technischen Universität Dresden, vom malay­ sischen König mit dem Adelstitel „Datuk“ geehrt und vieles mehr: An Aufgaben, Ämtern und Titeln mangelte es Helmut Baur nie. Doch genau das hält den gebürtigen Böblinger fit. Seinen 75. Geburtstag konn­ te er daher auch bei bester Gesundheit feiern. Rund 100 Gäste und Wegbeglei­ ter hatte der Jubilar zu diesem Anlass in ­Bischoff’s Club in der Hauptverwaltung von Dekra geladen. Eine sehr persön­ liche Ansprache hielt dabei sein Sohn ­Dominic, der das ­Unternehmen mittler­ weile führt und seinen Vater liebevoll mit allen Ecken und Kanten portraitierte. Zu den Laudatoren zählten unter anderem auch BVMW-Präsident Mario Ohoven,

Bildunterschrift

Ehepaar Staud, Ehepaar Claussen mit Helmut Baur sowie die Ehepaare Waidmann und Emer 62

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der mit Helmut Baur seit über 25 Jahren freundschaftlich ­verbunden ist, sowie der CDU-Landtagsfraktionsvorsitzende Wolfgang Reinhart. Für die musikalische Unterhaltung sorgte mit Schlagern die Sängerin Lou, die 2003 beim Eurovision Song Con­test teilgenommen hatte. Klar, dass an diesem Abend auch die Er­ folgsgeschichte von Binder Optik zur Sprache kam. Zusammen mit seiner Frau ­Gabriele eröffnete der Jubilar, der eigentlich Theaterregisseur werden wollte, am 1. Au­ gust 1975 in Böblingen sein erstes Fachge­ schäft. Von anfangs zwei Mitarbeitern ist das Unternehmen bis heute auf rund 400 Beschäftigte angewachsen und inzwischen circa 50 Filialen in Baden-Württemberg, Bayern und Rheinland-Pfalz. Dass Helmut Baur auch mit 75 noch überaus aktiv ist, unterstrich er gleich am Tag nach seinem Geburtstag. Denn da begrüßte er für zwei Tage in Stuttgart die Botschafter der ASEAN-Staaten. „Da Malaysia dieses Jahr die internationale Organisation süd­ ostasiatischer Staaten anführt, durfte ich ein überaus anspruchsvolles Programm auf die Beine stellen“, so der Honorarge­ neralkonsul. Schließlich kämen nicht alle Tage so viele Botschafter auf einmal nach n Stuttgart. Wie wahr.

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Fotos: Wolfgang List

kultur

Hans Sommer bei der Scheckübergabe an Jossi Wieler zusammen mit den Künstlern

Dolce vita Auch der 20. Sommerabend von Drees & Sommer verwöhnte wieder nach bester Manier mit Musik und Kulinarik. Für die Junge Oper Stuttgart gab’s außerdem einen Scheck über 20.000 Euro.

Die Künstler des diesjährigen Sommerfestes …

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… hatten überall ihre Bühne

Die Gäste wurden verwöhnt mit italienischer Küche

Zum Wohl

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umindest von den Temperaturen her kamen die über 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kunst beim diesjährigen Sommerabend des Projektentwicklers Drees & Sommer nicht ins Schwitzen. Dafür sorgte das erstklassige Programm umso mehr für heiße Momente: Unter dem Motto „Follia d’amore – die Liebe ist wie ein wilder Vogel“ nahmen die Künstlerinnen und Künstler das Publikum mit auf eine exquisite musikalische Italienreise. Ob Niccolò Paganini, Gioacchino Rossini, Giacomo Puccini, Georges Bizet oder Giuseppe Verdi: Stimmgewaltig intonierten die jungen Opernsänger bekannte Klassiker. Ganz nebenbei malten die Sängerinnen während des fünfteiligen musikalischen Abendprogramms dem ein oder anderen Gast ein wahres Zeichen von Liebe auf die Wange: ein Lippenstiftherz. Indem sie das ganze Haus von Drees & Sommer in Stuttgart-Vaihingen bespielten und es in eine große Bühne verwandelten, waren die jungen Künstler für alle hautnah erlebbar. Passend dazu flanierten die Gäste zwischen Pizza-, Pasta- und Weinständen und gönnten sich das ein oder andere Dolce. „Seit bereits 20 Jahren feiern wir schon den traditionellen Sommerabend mit der Oper Stuttgart“, sagte Prof. Hans Sommer, Aufsichtsratsvorsitzender von Drees & Sommer, bei der Begrüßung der Gäste.

Dem erfolgreichen Unternehmen sei ein großes Anliegen, auch junge Künstler zu fördern – insbesondere wenn man bedenke, welchen Weg sie für ihren Wunschberuf zurücklegen müssen. Vor allem die Förderung der Jungen Oper Stuttgart liegt Drees & Sommer dabei sehr am Herzen. Und so durfte sich die Junge Oper Stuttgart, die 2017 ihr 20-jähriges Bestehen feiert, auch diesmal wieder über einen Scheck in Höhe von 20.000 Euro freuen. „Dieses Jahr wird das Geld für unser vielseitiges Programm zur Förderung der Sängerinnen und Sänger auf ihrem Weg von der Ausbildung in den Beruf eingesetzt“, bedankte sich Opernintendant Wieler bei der Entgegennahme des Schecks. PS: Drees & Sommer begleitet seit über 45 Jahren private und öffentliche Bauherren sowie Investoren bei allen Fragen rund um die Immobilie. Heute besteht das Leistungsportfolio aus den Bereichen Entwicklungsberatung, Projektmanagement, Engineering, Immobilienberatung, Infrastrukturberatung und Strategische Prozessberatung. Das Unternehmen erbringt alle Leistungen unter der Prämisse, Ökonomie, Funktionalität und Prozessqualität ebenso zu berücksichtigen wie Ökologie, Architektur und Wohlfühlfaktoren. Circa 2.150 Mitarbeiter arbeiten dabei an 40 Standorten weltweit und setzten im vergangenen n Jahr rund 300 Millionen Euro um.


Fotos: Wolfgang List


Fotos: Wolfgang List

wirtschaft

Mark Warbanoff, Holger Wallisch, Beatrice Soltys, Jörg Wolf, Christoph Palm, Michael Warbanoff und Wolfgang Langer (v.li.)

Perfekte Aussichten vor den Toren Stuttgarts

Mit dem GEWA-Tower in Fellbach realisiert der Esslinger Immobilienunternehmer Michael G. Warbanoff zusammen mit seinem Sohn Mark das dritthöchste Wohngebäude in Deutschland. Auf 34 Etagen entstehen 66 exklusive Eigentumswohnungen sowie ein Business-Hotel. Gemeinsam mit Fellbachs Oberbürgermeister Christoph Palm wurde nun das Richtfest für den Tower gefeiert, der im Frühjahr 2017 fertiggestellt wird.

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er 216 Meter hohe Stuttgarter Fernsehturm ist bislang zweifelsohne das herausragende Wahrzeichen der Region. Nun ist noch ein weiteres Highlight hinzu gekommen. Denn in Fellbach ragt auf dem Areal an der Schorndorfer Straße der GEWA-Tower in die Höhe. Mit 107 Metern ist er zwar niedriger, aber dennoch weithin sichtbar – und in der Hitliste der höchs-

Rita und Michael Warbanoff, Britta Hohlmaier und Mark Warbanoff mit Tochter Sophia 66

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ten Wohnhäuser in Deutschland schaff t es das im wahrsten Sinne des Wortes herausragende Gebäude auf Rang 3. Manhattan-Flair also in der Region Stuttgart. Hinter dem spektakulären Projekt stehen der Esslinger Investor Michael G. Warbanoff und sein Sohn Mark G. Warbanoff, die mit ihrer 1998 gegründeten GEWA-Gruppe schon durch andere Immobilien Akzente gesetzt haben. So etwa mit drei riesigen Logistikhallen für die Daimler AG im Stuttgarter Hafen und in Böblingen-Hulb, einem privaten Studenten-Wohnheim in Stuttgart-Möhringen, dem Markthaus in Winnenden oder Einzelhandelsimmobilien für Rewe, Müller Drogerie und Tchibo, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen. Die Unternehmensgruppe ist insbesondere bekannt als Lösungsanbieter für Spezial- und Nischenimmobilien, bei denen es darauf ankommt, für komplexe Aufgabenstellungen ein schlüssiges Konzept zu entwickeln. Seit 1998 wurden Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 250 Millionen Euro realisiert.

Michael Warbanoff bei der Richtfestrede

Penthouse-ähnliches Feeling als durchgängiges Gesamtkonzept

höchstem Komfort vor allem auch atemberaubende Panorama-Blicke über Stuttgart, die schöne Umgebung des Remstals sowie eine einzigartige Weitsicht bis zur Schwäbischen Alb. Durch die spektakuläre, sich nach oben öffnende Glas-Stahl-Architektur vermittelt jede der 66 großzügig geschnittenen Eigentumswohnungen mit zwei bis sechs Zimmern sowie teilweise umlaufenden Balkon oder Terrasse für jede Wohnung das Gefühl, über dem Rest der Welt zu stehen. Die nach Südwesten ausgerichteten Wohnungen ab dem 23. Stockwerk verfügen zusätzlich über „Sky-Gärten“ – damit ist Wintergarten-Feeling hoch über den Dächern der Stadt garantiert. Zwei Drittel der Wohnungen sind übrigens bereits verkauft.

Stadtnah und doch im Grünen gelegen, bietet der gerade mal rund zehn Autominuten von der Stuttgarter City entfernte, von Wolf Architekten geplante Wohnturm neben

PS: Voraussichtlich bereits Ende 2016 wird im GEWA-Tower ein Business-Hotel der Marke Tulip Inn aus der Louvre Hotels ■ Group mit 123 Zimmern eröffnet.


wirtschaft

Neue Herausforderungen

im Steuerrecht

Mit regelmäßigen Veranstaltungen sorgt Taxgate für ein gemütliches Get-together und informiert die geladenen Gäste zugleich in zwangloser Atmosphäre über interessante Entwicklungen des Steuerrechts.

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ls Netzwerk mit hohem Mehrwert für seine Mandanten zeigt das von Dr. Frank Thiede gegründete Steuerberatungsunternehmen Taxgate seit 2013 Präsenz im Bülow-Carré in Stuttgart. Neben Basisdienstleistungen wie Steuererklärungen und Jahresabschlüssen liegen die Schwerpunkte des Teams vor allem auf den Themen Immobilienbesteuerung, Erben und Vermögen sowie Steuerplanungen für den Mittelstand – allesamt Bereiche mit überaus komplexen Fragestellungen. Erklärter Anspruch des neben Stuttgart auch mit Büros in Wien und London vertretenen Unternehmens ist es, nachhaltige Lösungen zu entwickeln, die stets eine steuerliche Optimierung ermöglichen sollen, ohne dabei jedoch eine aggressive Steuerplanung einzusetzen.

Großen Wert legt Taxgate in diesem Zusammenhang auf einen konsequenten Austausch respektive Dialog mit den Kunden. Und dazu zählen nicht nur regelmäßige Besprechungen, Mandantenbriefe oder News auf der Homepage, sondern auch Veranstaltungen im Rahmen der „Taxgate Academy“ wie zum Beispiel im vergangenen Juli rund um die Themen Erbschaftsteuerreform, Nachfolgeplanung und Kapitalanlage. Angesichts der Tatsache, dass das Finanzamt als „latenter Erbe“ immer mit am Tisch sitzt, wurde dabei unter anderem aufgezeigt, welche neuen Entwicklungen es in Sachen Erbschaftsteuer gibt und wie die Übertragungsmöglichkeiten bei Unternehmens- und Privatvermögen aussehen. Zu den Referenten zählte auch Thomas Portig, Geschäftsführer der­

Bei der jüngsten Academy-Veranstaltung (v.li.): Thomas Portig, Geschäftsführer der Sand & Schott Vermögensverwaltung zusammen mit den TaxgateExperten Frank Thiede, Inga Zillmer und Markus Betz

Sand & Schott Vermögensverwaltung, der Tipps zur Vermögensanlage im Niedrigzinsumfeld gab. Eine der nächsten Veranstaltungen von Taxgate ist übrigens der „Green Energy Day“ am 12. Oktober. Dabei geht es unter anderem um Solar-Direktinvestments für Privatanleger, um Wind als Asset-Klasse für institutionelle Anleger und um steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten rund um solche Investments. Mit dabei ist auch die Grünen-Landtagsabgeordnete Bettina Lisbach mit einem Einblick in die Planungen der Politik im Bereich der erneuerbaren Energien. Weitere Infos hierzu gibt’s n im Internet unter www.taxgate.com.

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wirtschaft

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Jürgen Sauer, Karin Maag, Klaus Nopper, Thomas Reith, Alexander Kotz und Erich Hägele (v.li.)

Auf die Zukunft!

Die CDU-Gemeinderatsfraktion lud zum Sommerfest in die Alte Kanzlei.

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ei gutem Essen und angenehmen sommerlichen Temperaturen ging im Juli in der Alten Kanzlei das traditionelle Sommerfest der CDU-Gemeinderatsfraktion über die Bühne. Gekommen war wieder viel Prominenz aus den eigenen Reihen wie auch von den politischen Gegnern, außerdem Vertreter von Wirtschaft, Kultur und Sport. 300 geladene Gäste waren mit von der Partie – der CDU-Fraktionsvorsitzende Alexander Kotz hatte also allerhand Hände zu schütteln.

„Die CDU ist gut aufgestellt in Stuttgart. Wir sind die politische Kraft in der Stadt, das hat sich nicht zuletzt bei den Haushaltsberatungen gezeigt“, freute sich Alexander Kotz bei seiner Begrüßungsrede. Doch die Politik bleibe auch zwischen den Haushaltberatungen, Landtags- und Bundestagswahlen spannend. Das gelte insbesondere für die stadtgestalterische Planung, allen voran das Rosensteinviertel, zu dem auch die CDU-Fraktion eigene Ideen entwickelt.

So gab es zahlreiche interessante Gesprächsthemen – und auch Grund zur Freude. Denn erst zwei Tage zuvor wurde Dr. Fabian Mayer von der CDU als neuer Bürgermeisterkandidat nominiert. Der Posten im Rathaus war durch den Wechsel von Dr. Susanne Eisenmann aus dem Rathaus in die Landesregierung vakant geworden. Die neue Kultusministerin war natürlich auch vor Ort und konnte mit spannenden ersten Eindrücken aus dem Ministerium begeistern. Beide waren gefragte Gesprächspartner und erhielten zahlreiche Glückwünsche für ihre kommenden Aufgaben. Auch mit dem erst 28-jährigen neuen Generalsekretär der Landes-CDU, Manuel Hagel, suchten viele das Gespräch. Fazit: ein rundum gelungenes Fest, das in angenehmem Ambiente erst in den späten Abendstunden ein Ende fand. n

wirtschaft news Digitale und stationäre Angebote

miteinander vernetzen Bei den 14. Backnanger Wirtschaftsgesprächen referierte vor 800 Gästen Heinrich Riethmüller von der Osianderschen Buchhandlung über die Zukunft des Buchmarkts.

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acknang ist eine Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten – jedenfalls, was die Gewinnung namhafter Festredner für die Wirtschaftsgespräche anbelangt. Für die 14. Ausgabe dieser Reihe konnte Oberbürgermeister Dr. Frank Nopper diesmal Heinrich Riethmüller gewinnen. Der 60-Jährige ist Geschäftsführer der Osianderschen Buchhandlung mit Stammsitz in Tübingen. Das 1596 gegründete Familienunternehmen betreibt mit über 500 Mitarbeitern 36 Buchhandlungen in der Region – darunter auch eine in Backnang.

Heinrich Riethmüller, Frank Nopper und Annegret Eppler (v.li.)

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„Vom Büchermachen und Bücherhandeln. Ein Markt im Umbruch“, lautete der Titel des Vortrags von Riethmüller, der zu-

gleich auch Vorsteher beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels ist. In Backnang unterstrich er, dass die Prognosen für seine Branche vor einigen Jahren mehr als düster gewesen seien. Soll heißen: Das Geschäft werde sich komplett ins Internet verlagern, der stationäre Buchhandel von der Bildfläche verschwinden. Doch das Gegenteil ist der Fall: Osiander expandiert seit Jahren. „Wir müssen das anbieten, was der Kunde wirklich will“, verriet Riethmüller sein Erfolgsrezept. Das Internet sieht er denn auch nicht als Bedrohung, sondern als Chance, um neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Schon seit 1996 betreibt Osiander einen eigenen Onlineshop, dabei holt ein Drittel der Kunden die im Internet bestellten Bücher im Laden ab. Außerdem hat das Unternehmen eine eigene App im Angebot, mit der die Kunden unter anderem checken können, ob die jeweilige Filiale das gewünschte Buch vorrätig hat. „Die Kunst ist es, digitale und stationäre Angebote perfekt miteinander zu vernetn zen“, so der Osiander-Chef.


wirtschaft

Beim Dekra Spätschoppen (v.li.): Moderator-Hermann Orgeldinger, Rezzo Schlauch und Kai Varnai, Bereichsleiter Personal der Dekra SE.

Gegen den

Strom

Zu Gast beim 341. Dekra Spätschoppen: Rezzo Schlauch, der ehemalige Spitzenpolitiker der Grünen.

„D

ie Zeit für Schwarz-Grün ist überreif!“ Dieser 2008 von Rezzo Schlauch, Urgestein der Grünen, geäußerte Satz wird heute noch gerne zitiert, wenn es darum geht, sich über wie auch immer geartete Bündnisse auf Landes- oder Bundesebene Gedanken zu machen. Klar, dass dieses Bonmot auch beim jüngsten Dekra Spätschoppen im Kickers-Restaurant auf der Waldau, bei dem sich der heute 69-Jährige den Fragen von Moderator Hermann Orgeldinger stellte, nicht außen vor bleiben konnte. Doch besagtes Bonmot war nur einer von vielen Aspekten beim unterhaltsamen Gespräch mit dem ehemaligen Frontmann der Grünen und Ex-Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Schließlich gibt es für den gebürtigen Hohenloher, der 1980 in den baden-württembergischen Landtag eingezogen ist und als einstiger OB-Kandidat in Stuttgart nur haarscharf den Einzug ins Rathaus verpasst hat, schon lange ein Leben abseits der Politik. Denn 2005 fällte er die Entscheidung, dass damit nun Schluss ist. „Obwohl ich 25 Jahre lang immer mit viel Herzblut dabei war und mir manche ein tiefes schwarzes Loch prophezeiten, habe ich diese Entscheidung nie bereut.“ o ist Rezzo Schlauch zum Beispiel in seinen Beruf als RechtsanS walt zurückgekehrt und arbeitet mittlerweile in der international tätigen Münchner Kanzlei Prof. Mayer, Kambli, Schlauch & Kollegen. „Damit habe ich übrigens mal wieder die Erwartungen erfüllt, die oft an mich gestellt werden: immer für eine Überraschung gut zu sein.“ Hintergrund: Die Kanzlei wird von einem ehemaligen CSU-Politiker geleitet. Darüber hinaus begleitet Schlauch verschiedene Unternehmen als Aufsichtsrat oder berät sie punktuell. In diesem Zusammenhang erfuhren die Gäste beim Dekra Spätschoppen auch, dass er Senior-Consultant bei der ISPAT Agentur für Wirtschafts- und Investitionsförderung der türkischen Regierung ist. Nicht vergessen werden darf seine 2015 begonnene Tätigkeit als Honorarkonsul von Albanien. Langweilig dürfte es Rezzo Schlauch also nicht werden, zumal er wahrscheinlich schon in den Vorbereitungen eines persönlichen Events im Jahr 2017 steckt: der großen Party in Stuttgart n zu seinem 70. Geburtstag.

Matthias Gaul

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Fur Style

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lebensart

Zeit für die schönen Dinge Hubertus Drabarczyk und Alexandra Bastiaanse

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it kostbaren Juwelen verbinden sich Anlässe und Erinnerungen. Gekonnt geschliffene Edelsteine, zu ganz besonderen und einzigartigen Schmuckstücken gestaltet, sollen zu ihrer künftigen Trägerin oder ihrem Besitzer passen. Damit Kunden ihre Auswahl in Ruhe treffen können, hat Eppli in der Stadtmitte von Stuttgart ein exklusives Juweliergeschäft eingerichtet. Hubertus Drabarczyk vel Grabarczyk, Geschäftsführer des Juwelierbereiches bei Eppli, ist Gemmologe und ein ausgewiesener Experte für Antikschmuck, Juwelen und Edelsteine. Direkt gegenüber

des bekannten Auktionshauses Eppli in der Bärenstraße, berät er zusammen mit Alexandra Bastiaanse, Fachberaterin für Schmuck, Perlen und Juwelen, anspruchsvolle Kunden in angenehmer und entspannter Atmosphäre. Diskretion ist Ehrensache. Neben ausgesuchtem Schmuck und hochkarätigen Juwelen gibt es im Juweliergeschäft von Eppli auch wertvolle Uhren und besondere Kunstgegenstände. Jeder Kunde darf dabei eine eingehende Beratung erwarten und kann sich über alternative Formen der Geldanlage informieren oder auch die eigenen Objekte schätzen lassen. Auch Umarbeitungen gehören zum Dienstleistungs-Portfolio von Eppli. „Aus der

Im eigenen Juweliergeschäft bietet das Auktionshaus Eppli ausgesuchten Schmuck und wertvolle Uhren. Zum Service gehören dabei auch Umarbeitungen. Mode gekommener Schmuck muss schließlich nicht in der Schublade liegen oder gleich verkauft werden. Eine individuelle Umgestaltung verschafft der Trägerin ein einzigartiges und sehr persönliches Stück“, so Hubertus Drabarczyk. Um die Wünsche der Kunden perfekt umsetzen zu können, erstellt Eppli Zeichnungen, Modelle und entsprechende Kostenvoranschläge in der eigenen Goldschmiedewerkstatt. Diese befindet sich im deutschlandweit wohl einzigartigen Expertenzentrum direkt am Marktplatz. Für Kunden und Besucher einsehbar, hinter Glas, arbeiten drei Goldschmiedemeister und eine Polisseuse mit größter Präzision und Sorgfalt an historischen oder brandneuen und individuellen n Schmuckstücken.

lebensart news

Weggefährten fürs Leben Bei Spielwaren Kurtz in Stuttgart kann man sich bei Build-A-Bear Workshop seine eigenen Bären und Kuscheltiere gestalten.

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uild-A-Bear-Workshop: Hinter diesem Namen verbirgt sich nicht nur ein Unternehmen mit Sitz in Pliezhausen bei Stuttgart, sondern zugleich auch ein einmaliges Erlebnis für Groß und Klein. Denn bei Build-A-Bear Workshop kann man sich seinen eigenen Bären oder sein persönliches Kuscheltier gestalten. Möglich ist dies in ganz Deutschland – und in Stuttgart im Store von Spielwaren Kurtz in der Sporerstraße gegenüber der Markthalle. Jeder Teddy ist dabei ein Unikat – er bekommt ein eigenes Herz, eine Stimme, eine Geburtsurkunde mit Name und Datum sowie natürlich ein Bärenhaus, damit er sich gleich zu Hause fühlt. Unter

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liebevoller Anleitung der Mitarbeiter entsteht ein besonderer Freund fürs Leben, dem man mit den unterschiedlichsten Kleidungsstücken und Accessoires eine

ganz individuelle Note verleihen kann. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.buildabear.de oder www.spielwan ren-kurtz.de.


wirtschaft

Mit der Sonne Geld verdienen Direktinvestments in bestehende oder neu geplante Photovoltaikanlagen überzeugen durch Top-Renditen, attraktive Steuervorteile und hohe Sicherheit.

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ei institutionellen Investoren erfreuen sich Solarinvestments bereits seit Jahren großer Beliebtheit. Angesichts des Nullzinsumfelds respektive der mitunter zu zahlenden Strafzinsen auf Bankguthaben kommen aber auch immer mehr Privatanleger auf den Geschmack und sichern sich mit Hilfe der Sonne attraktive Renditen. „Neben indirekten Beteiligungsmöglichkeiten über Fonds oder Wertpapiere rücken dabei verstärkt auch Direktinvestments in großflächige Photovoltaikanlagen etwa in der Nähe von Autobahnen, auf Freiflächen oder Dächern in den Fokus“, bestätigt Ralf Menikheim, Geschäftsführer der Skyline United Services GmbH. Das Unternehmen mit Sitz in Winnenden ist seit 1998 erfolgreich rund um die Finanzberatung und erneuerbare Energien tätig und vermittelt mit dem Konzept „SonnenRente24“ eben auch Direktinvestments in Photovoltaikanlagen. Als Sachwertanlage bietet ein solches Investment etwa im Vergleich zu einer Immobilie zahlreiche Vorteile wie zum Beispiel die einfachere Verwaltung oder die Sicherheit, dass es keine Ertragspausen

respektive Mietausfälle gibt. Darüber hinaus benötigen die potenziellen Anleger kein eigenes Dach, die entsprechenden Anlagen sind oder werden – im Falle von Neuplanungen – auf langfristig gepachteten Industrie- und Gewerbedächern oder Freilandflächen schlüsselfertig errichtet und komplett oder parzelliert an Investoren verkauft. Das so genannte Marktprämienmodell als Bestandteil des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sichert dabei einen festgeschriebenen Mindestpreis für den produzierten Strom der Anlage. Der Mindestinvestitionsbetrag liegt – objektabhängig – bei circa 40.000 Euro. Die zu erwirtschaftende Rendite kann sich sehen lassen: „In der Regel liegt der jährliche Ertrag bei sechs bis acht Prozent“, sagt Ralf Menikheim, der mit seinen Partnern seit Neuestem übrigens auch maßgeschneiderte Solaranlagen für privat und gewerblich genutzte Immobilien projektiert und installiert. Zum Vormerken: Wie attraktiv ein Solar-Direktinvestment für Privatanleger sein kann, erläutert Ralf Menikheim als einer von mehreren Referenten beim

Ralf Menikheim, Geschäftsführer der Skyline United Services GmbH, vor einer Solaranlage auf dem Dach eines Unternehmens in Backnang

„Green Energy Day“ des Stuttgarter Steuerberatungsunternehmens Taxgate am 12. Oktober 2016 im Bülow-Carré. Aufgezeigt werden dabei unter anderem auch die interessanten steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten rund um ein solches Investment etwa in Form von Abschreibungen. Denn je nach persönlicher Steuersituation ist es möglich, das nötige Eigenkapital für den Erwerb einer Anlage nahezu komplett aus Steuerrückerstattungen zu bezahlen. Weitere Infos zum „Green Energy Day“ gibt’s direkt bei Taxgate unter Telefon ■ 0711 540902910.

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100 Prozent

Prüfungserfolg und spannende Projekte Auch in diesem Jahr hatte die in freier Trägerschaft geführte Ulrich-Walter-Schule ihren Schülerinnen und Schülern wieder einiges zu bieten.

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ie Ulrich-Walter-Schule in Stuttgart kann auf ein erfolgreiches Schuljahr mit hundert Prozent Prüfungserfolg und vielen interessanten Projekten und Veranstaltungen zurückblicken. „Wir haben alle 13 Schülerinnen und Schüler unserer Klasse 10 zu ihrem Realschulabschluss geführt. Vier Mal die Note 1, vierundzwanzig Mal die Note 2 und ein dickes Lob der Prüfschule für eine sehr gut vorbereitete Prüfungsgruppe sprechen hier eine deutliche Sprache“, zeigt sich Schulleiter Karl-Ulrich Kazenwadel mehr als zufrieden. „Da wir

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Ein Highlight war in diesem Jahr das Arbeitsprojekt „Campus Galli“. Vier Schüler der Klasse neun sind mit ihrem Techniklehrer nach Meßkirch gefahren und haben dort zwei Wochen lang bei der Errichtung einer mittelalterlichen Klosteranlage geholfen. Das Besondere an dieser Baustelle ist, dass nur mit den Werkzeugen und Materialien des 9. Jahrhunderts gebaut wird. „Was die Kinder dort an fachlichen und sozialen Kompetenzen gelernt haben, ist mit keinem Unterricht aufzuwiegen“, schwärmt der Schulleiter über das von ihm angestoßene Schülerprojekt. „Da der Bauleiter von der Tatkraft, Ausdauer und Disziplin unserer Schüler begeistert war, werden wir das Projekt im kommenden Jahr in jedem Fall fortsetzen“, so Kazenwadel.

Das vielseitige und abwechslungsreiche Programm darf jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass im Mittelpunkt des Schultages der Unterricht steht, in dem die Kinder systematisch und bei Bedarf binnendifferenziert auf einen erfolgreichen Schulabschluss und darüber hinaus auf die Anforderungen und Erwartungen von Ausbildung und Berufsleben angemessen vorbereitet werden. Insbesondere in den Hauptfächern sind Unterricht und Betreuung sehr intensiv, da die Lehrkräfte hier neben den üblichen Unterrichtsstunden auch noch weitere Stunden für Lern- und Arbeitszeit sowie Grundlagentraining erhalten. „Dies ermöglicht es uns, bei den Schülerinnen und Schülern am Erfolg hinderliche Lücken zu schließen, Grundlagen zu festigen und die Jugendlichen ihren Begabungen sowie ihrem Leistungswillen entsprechend zu fördern und so auch zu fordern“, erklärt Kazenwadel.

Motivierte und motivierende Lehrkräfte

Arbeit auf hohem Niveau

Wichtig ist der Ulrich-Walter-Schule auch die Öffnung nach außen. Dazu gehörten neben Campus Galli beispielsweise die Teilnahme am Stuttgarter Zeitungslauf und Besuche bei verschiedenen Ausbildungsmessen und Ausstellungen. Begeisternde Projektwochen in beiden Halbjahren mit spannenden Themen aus Technik, Naturwissenschaft, Gesellschaft und Kunst dienten dazu, die Selbstständigkeit des Planens und Arbeitens, die Konzentration und das Durchhaltevermögen der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln und zu fördern. „Unsere kleine Schule hat zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern und ihren vielfältig motivierten und motivierenden Lehrkräften im sechsten Jahr ihres Bestehens wieder Beachtliches realisiert“, sagt Karl-Ulrich Kazenwadel.

In den kommenden Jahren will die Schule das Erreichte festigen und weiter ausbauen, damit sie auch künftig auf hohem Niveau arbeiten kann. Dies hindert natürlich nicht daran, neue Ideen auszuprobieren. „Ich möchte die körperliche Fitness, die sozialen Kompetenzen sowie die Beobachtungsfähigkeit der Kinder weiter fördern, deshalb spiele ich mit dem Gedanken, im kommenden Jahr eine mehrtägige Wanderung über die Alpen anzubieten. Ich bin sicher, dass sich eine kleine Gruppe Interessierter finden wird“, meint Karl-Ulrich Kazenwadel zuversichtlich.

derzeit zwei starke neunte Klassen haben, sind wir zuversichtlich, diese Erfolge auch im kommenden Jahr fortsetzen zu können“, ergänzt Kazenwadel optimistisch.

Weitere Informationen über die Arbeit der Schule gibt es im Internet unter n www.uw-ps.de.


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ür die 22 Schüler der 7. Klasse der Stuttgarter Altenburgschule war die Projektwoche „Gesunde Ernährung Tisch und Kultur“ der Stiphtung Sonntag in Kooperation mit Slow Food Deutschland eine willkommene Abwechslung vom grauen Schulalltag. Hautnah und vor Ort lernten die Jugendlichen auf dem Reyerhof in Möhringen die Vielfalt verschiedener Lebensmittel besser kennen. Dort gab es interessante Einblicke in die Milcherzeugung und den Gemüseanbau. Auch das gemeinsame Zubereiten von

Foto: Boris Mönnich

Esskultur mit Christoph Sonntag

Foto: Stiphtung Christoph Sonntag

essen & trinken

Lebensmitteln unter der fachkundigen Anleitung eines Profikochs stand auf dem Programm. Ein weiterer wichtiger Punkt der Projektwoche war das Thema Etikette und Tischkultur. Dazu ging es ins renommierte Hotel Steigenberger Graf Zeppelin, wo Restaurantleiter und

Sommelier Christian van Berkel den jungen Leuten auf interessante und anschauliche Weise die wichtigsten Benimmregeln am Tisch erklärte. Anschließend zeigte Christoph Sonntag, wie man eine interessante Tischrede n formuliert und vorträgt.

Golfen für Dolphin Aid

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in kurzer Blick zurück: Ende Mai waren mehr als 120 Teilnehmer der Einladung der beiden Radermacher-Reisen-Geschäftsführer Philippe Piscol und Jochen Radermacher gefolgt, um im Rahmen des Radermacher Charity Golf Cups 2016 im Donaueschinger Öschberghof für einen guten Zweck zu feiern, zu golfen und mittels Tombola und Versteigerung für das Kinderhilfsprojekt Dolphin Aid zu sammeln, das Kindern im

Rahmen einer Delphin-Therapie eine gesundheitliche Rehabilitation bietet. Ein Preis der Versteigerung war ein Flight mit Schlagerstar Howard Carpendale im Golfclub Beuerberg am Starnberger See bei München. Den Preis ersteigert hatte der Stuttgarter Unternehmer Uli Endress – und der erlebte Mitte August eine entspannte Runde mit dem Sänger von Hits wie „Fremde oder Freunde“ oder „Hello n again“.

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Stefan Zieger, Karin Endress, Howard Carpendale und Uli Endress nach der Runde im Golfclub Beuerberg

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benefiz

Fotos: Bernd Kammerer

Geschafft: Ankunft auf Mallorca

Start auf dem Schlossplatz in Stuttgart

Vier Biker für

Tabaluga

Für einen guten Zweck machten sich vier Stuttgarter Unternehmer mit dem E-Bike auf den 1.408 Kilometer weiten Weg von Stuttgart nach Mallorca.

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ahezu vier Millionen deutsche Touristen werden 2016 auf Mallorca Urlaub machen, um dort Sonne, Strand, Meer sowie die mediterrane Lebensart zu genießen. Und natürlich kommen alle mit dem Flieger auf dem Airport von Palma de Mallorca an. Alle? Nein, nicht alle. Denn eine unbeugsame Gruppe von vier Stuttgartern im besten Schwabenalter hat den Verlockungen eines Zwei-Stunden-Trips über den Wolken widerstanden und ist aufs Fahrrad gestiegen – genauer gesagt aufs E-Bike. Los ging’s für Martin Scholpp, Bernd Kammerer, Christoph Hopfenzitz und

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Über 15.000 Euro erstrampelt Hintergrund: Über Hans-Joachim Ogger gab es schon lange einen intensiven und engen Kontakt zur Tabaluga-Kinderstiftung in Tutzing, vertreten durch die Stiftung des bekannten Schauspielers Michael Roll. Die Tabaluga-Stiftung kümmert sich um traumatisierte und geschädigte Kinder und Jugendliche. Die gesamte Tour sollte hierfür einen schönen Beitrag leisten. Dafür konnte jeder, der sich ebenfalls für die gute Sache engagieren wollte, die Stiftung während und nach dem Trip mit einem Einzelbetrag oder einem Betrag für jeden gefahrenen Kilometer unterstützen. Dadurch wurden die Fahrer zusätzlich motiviert, nie aufzugeben und die ganze Strecke auf dem Bike zu fahren. Was gibt es schließlich Schöneres, als sich für Kinder abzustrampeln? Das erfreuliche Resultat: Insgesamt sind über 15.000 Euro für die Stiftung zusammengekommen. Der verdiente Lohn für eine gute Idee und eine große Herausforderung, die von Martin Scholpp initiiert und auf den langen Weg gebracht wurde. Die Glücksgefühle, nach etwa 1.400 ­K ilometern, 9.000 Höhenmetern und auf vier Buchstaben respektive dem Bike glücklich, zufrieden und als kämpferisches Team ein großes Ziel erreicht zu haben, fordern geradezu eine Fortsetzung. Mehr zur Reise gibt’s im Internet unter n www.ebiker-stuttgart.de.

Kleine Erfrischung zwischendurch

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Hans-Joachim Ogger am 1. Juli um 8:30 Uhr auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Nach zwei Stunden hatte das wackere Quartett gerade mal Herrenberg hinter sich gelassen, es waren „nur“ noch etwa 1350 Kilometer bis zum Ziel. Dabei machten zu diesem Zeitpunkt schon Körperteile auf sich aufmerksam, die ansonsten überwiegend mit einem ergonomisch vorbildlichen und weich gepolsterten Bürostuhl in Kontakt kommen und eher weniger mit dem schmalen Sattel eines Rades. „Es ist unvorstellbar, wie viele Druckstellen so ein harmlos aussehender Sattel im Laufe von 14 Tagen offenbart“, blickt Martin Scholpp zurück.

Rottweil, Brugg (CH), Biel, Lavigny (Genfer See), Motz, Grenoble, Les Tourrettes (F) Avignon, Montpellier, Narbonne, Argeles-sur-Mer, Caldes de Malavella (E) Barcelona und das Mittelmeer (Fähre nach Mallorca) waren die Stationen, an denen Salben aufgetragen, Muskeln regeneriert und Kalorien in fester und flüssiger Form aufgenommen wurden. Durchhalten war also angesagt, schließlich diente die Fahrt einerseits der persönlichen Mondlandung und dem herausfordernden Gemeinschaftserlebnis der Vier – andererseits aber auch einem guten Zweck.

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Snezana Jaksic, Jan Tomsky, Eva Pfleiderer und Jens Zimmermann (v.li.)

Hilfe für das

kranke Kind In Stuttgart feierte im Juli das erste stationäre Kinder- und Jugendhospiz im Land sein Richtfest. Zur Unterstützung der einzigartigen Einrichtung lud außerdem die Hofapotheke zu einem besonderen Kunden-Event.

I

n Baden-Württemberg leben circa 3.000 Kinder mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Jährlich sterben etwa 350 dieser Kinder. Für sie und ihre Familien bietet das Hospiz Stuttgart bereits seit zwölf Jahren häusliche Unterstützung und Entlastung durch ehrenamtliche Begleiter des ambulanten Kinderhospizes an. Das Leben mit einem schwerkranken Kind führt Familien freilich oftmals an ihre Belastungsgrenze. Die Sorge um das erkrankte Kind, die aufwendige Pflege und Betreuung sowie häufige Klinikaufenthalte und Ämtergänge fordern Kraft und Zeit.

„Darunter leidet die Beziehung der Eltern zueinander und auch die zu den gesunden Geschwistern“, sagt Hospiz-Leiterin Elisabeth Kunze-Wünsch. Deshalb erweitert das Hospiz Stuttgart sein ambulantes Kinderhospiz um eine stationäre Einrichtung. Bisher gibt es in Baden-Württemberg kein solches Angebot. Mit dem 2011 erfolgten Erwerb des wunderschönen Gebäudes in der Diemershaldenstraße 11 oberhalb des Eugensplatzes durch den Förderverein Hospiz Stuttgart wurden hierfür die

räumlichen Voraussetzungen geschaffen. Am 30. Oktober 2015 war Baustar t mit dem Spatenstich und am 22. Juli 2016 ging das Richtfest für den An- und Neubau über die Bühne. Die Eröffnung des stationären Kinder- und Jugendhospizes ist für Herbst 2017 geplant. Die Einrichtung bietet künftig einen Ort, an dem die kranken Kinder und Jugendliche für vier Wochen im Jahr zur Entlastung der Familien sein können. Beispielsweise, wenn die Hauptpflegeperson selbst erkrankt ist, die Familie einen Erholungsurlaub braucht ohne das erkrankte Kind, oder aber die ganze Familie zur Entlastung in das Kinderhospiz kommen möchte. In der letzten Lebensphase auch unbegrenzt lange. Platz ist hier für acht Kinder mit ihren Familien. Der Umbau schlägt mit etwa 8,5 Millionen Euro zu Buche – eine stolze Summe für den Evangelischen Kirchenkreis Stuttgart als Träger. Neben 875.000 Euro Eigenmitteln und Darlehen in Höhe von 3,75 Millionen Euro sollen gut 40 Prozent der Kosten – etwa 3,3 Millionen Euro – durch Spenden finanziert werden. Und dazu tragen regelmäßige Veranstaltungen wie etwa ein karitatives Kunden-Event der Hofapotheke Stuttgart Ende Juli in der Alten Kanzlei bei. Durch den unterhaltsamen Abend führte Jens Zimmermann. PS: Wer den Aufbau des stationären Kinderund Jugendhospizes mit einer Spende unterstützen möchte, findet weitere Infos im Internet unter www.hospiz-stuttgart.de. n

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Fotos: Wolfgang List

golf

Bierkönigin Melanie Dreier, Fridolin Kopp, Martin Alber, Werner Stingel, Dr. Folkart und Rosely Schweizer und Uwe Decker Fridolin Kopp, Klaus Birk und Martin Alber

Relaxtes Golf-Event

für einen guten Zweck

Stuttgarter Hofbräu und das Bankhaus Lampe luden zu ihrem traditionellen Golfcup nach Marhördt.

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Die Golfspieler hatten wieder viel Spaß …

… auf den Runden …

… und genossen den schönen Golfclub in Marhördt

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olfen und dabei gleich noch etwas Gutes tun: Unter diesem Motto stand der Golfcup 2016, den Stuttgarter Hof bräu und das Bankhaus Lampe Ende Juni erneut gemeinsam auf der 18-Loch-Anlage in Marhördt ausgerichtet haben. Mit dabei: rund 50 Teilnehmer. Das Spielerfeld war dabei bewusst begrenzt worden. „Wir wollten ein entspanntes Golfturnier, bei dem die Flights aller Handicap-Klassen ganz relaxt ihre Runde spielen konnten“, betont Fridolin Kopp, Leiter der Stuttgarter Niederlassung des Bankhauses Lampe. Gespielt wurde ein klassisches 18-Loch-Stabelford-Turnier, bei dem es unter anderem eine Ballonfahrt sowie Einladungen in die Stuttgarter Hofbräu-VIP-Loge im Festzelt von Hans-Peter Grandl zu gewinnen gab. Für Gaudi sorgte zudem ein Geschicklichkeits-Cup, bei dem es darum ging, den Ball am besten in einen Kreis von Bierfässern hineinzuchippen.

Wie erwähnt, diente der Golfcup nicht nur dem persönlichen Vergnügen, sondern auch einem guten Zweck. Martin Alber, Sprecher der Geschäftsleitung von Stuttgarter Hofbräu, und Uwe Decker vom Bankhaus Lampe konnten bei der Siegerehrung mit Bierkönigin Melanie Dreier einen Scheck an den Krankenpflegeverein Murrhardt übergeben. Dessen erster Vorsitzender Werner Stingel durfte sich über einen Spendenscheck in Höhe von 2.000 Euro freuen. Abends heizte dann ein DJ den Gästen ein, die sich unter anderem mit Stuttgarter Hofbräu-Bier und Köstlichkeiten aus der Küche des Landhauses Noller verwöhnen ließen. Martin Alber präsentierte bei dieser Gelegenheit außerdem die neue Spezialität seines Hauses: das „Käpsele“-Bier, ein Helles in der 0,25-Liter-Flasche. Als Überraschung gab’s am Abend auch noch ein kabarettistisches Highlight: Klaus Birk nahm sich dabei insbesondere den VfB Stuttgart sowie die Befindlichkeiten von Schwaben und Badenern vor – zum ■ großen Amüsement der Gäste.

Alle Sieger durften sich über ein Fässchen „Hofbräu“ freuen

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golf

Fotos: Wolfgang List

Oliver Hille gab das Startsignal

Franziska Back und Katja Hinkel beim Empfang

Sportliche Flights

und edle Flitzer

Das Porsche Zentrum Stuttgart lud zum Porsche Golf Cup in den Golf-Club Solitude. Dabei kam ein Betrag von knapp 9.800 Euro für das Kinderhospiz zusammen.

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und 80 Teilnehmer waren in Mönsheim mit von der Partie, als Oliver Hille, Geschäftsführer der Porsche Niederlassung Stuttgart, am 22. Juli das Signal zum Kanonenstart für den Porsche Golf Cup gab. Nach einem kräftigen Frühstück machten sich die Teilnehmer in 26 Flights auf den Weg über den anspruchsvollen 18-Loch-Meisterschaftsplatz im Heckengäu mit seinen variantenreichen, großzügig angelegten Spielbahnen und den herausfordernden Grüns.

Bei der Siegerehrung …

… Karin Lattwein, Roland Bihler, Sabine Lebsanft, Jürgen Breisch und Dirk Freiland (v.li.)

Krassimir Balakov, Oliver Schwarz und Oliver Hille (v.li.)

Hans-Jörg Seidenspinner, Armin Strecker und Dirk Freiland (v.li.) 80

Die Brutto-Sieger Herren und Damen sowie die jeweils ersten Nettosieger der Klassen A bis C des Stableford-Turniers qualifizierten sich für das Regionalfinale Süd des Porsche Golf Cups, das im September im Tegernseer Golf-Club Bad Wiessee ausgetragen wurde. Dessen Sieger qualifizierten sich wiederum

Alfred Schopf, Gerlinde Strecker und Erich Renz (v.li.)

Helke Freiland, Christian Fitz und Sonja Seidenspinner (v.li.)

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Maurizio Di Vito, Stephan Haasis und Siegmund Gailing (v.li.)

für das Deutschlandfinale Ende Oktober in Südfrankreich. Und daraus gehen dann die Teilnehmer für das Weltfinale im Frühjahr 2017 hervor. In Mönsheim gab es übrigens auch noch die Zusatzwertungen „Longest Drive“ und „Nearest to the Pin“, jeweils getrennt für Damen und Herren. Am späten Nachmittag kehrten die Spielerinnen und Spieler vom Platz zurück und stärkten sich mit feinen Häppchen und einem kühlen Pils, bevor abends ein exklusives Gala-Dinner inklusive Siegerehrung auf dem Programm stand. Neben einem schönen Pokal konnten Dirk Freiland, Vorstand für Mitglieder und Personal des Golf-Clubs Solitude, und Karin Lattwein, kaufmännische Leiterin der Porsche Niederlassung Stuttgart, bei dieser Gelegenheit Preise aus der Produktpalette der „Driver’s Selection by Porsche Design“ überreichen. Golfen war an diesem Tag übrigens nicht alles. Denn die Teilnehmer hatten auch ausgiebig Gelegenheiten, bei Probe­fahrten die gesamte Modellpalette von Porsche zu testen. Eines der Highlights: der 911 Carrera 4 S in Saphirblau­metallic. Darüber hinaus diente das Turnier auch einem guten Zweck: Das Startgeld ging in voller Höhe an das Kinderhospiz Stuttgart. Erzielt wurde am Ende eine ­Gesamtspende von 9.766,66 Euro. n

Gerd Walter, Nicole Meyer-Kurz und Christoph Keim (v.li.)


tennis

Robert Fuchs, Manfred List, Dieter Fischer, Udo Andriof, Hans-Jochen-Henke, Christoph von Eynatten, Lude Döring, Wolfgang Molitor, Wolfgang Kuhn, Franz Effenberger und Klaus von Maur (v.li.)

Die Welt der Kunst gegen den Rest der Welt

Relaxtes Tennis und Gaudi beim 28. Picasso-Pokal in Markgröningen.

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uf den großen und kleinen Courts der Welt, bei Verbandsspielen und Turnieren ist Tennis häufig eine ziemlich ernste Angelegenheit. Nicht so beim Picasso-Pokal, den Klaus von Maur 1989 zusammen mit Robert Fuchs ins Leben gerufen hat und seitdem organisiert. Hier stehen Gaudi und Small-Talk im Mittelpunkt. Auch bei der 28. Ausgabe fanden sich unter den Teilnehmern auf der Anlage der TA TV Markgröningen Anfang August wieder zahlreiche bekannte Gesichter aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Sport. Knapp 60 persönlich eingeladene Spielerinnen und Spieler kämpften in Doppelund Mixed-Begegnungen um den Sieg. Die Nase vorn hatte diesmal der FDP-Landtagsfraktionsvorsitzende Dr. Hans-Ulrich Rülke, der für ein Jahr den von Günter Krauss designten und von Schirmherr Hans Jochen Henke überreichten Picasso-Pokal mit nach Hause nehmen durfte.

gebnis bei den Herren erzielte Messechef Roland Bleinroth gemeinsam mit dem Unternehmer Gerhard Albrecht, Sieger in der Künstler-Wertung wurde der frühere Regierungspräsident Dr. Udo Andriof. Traditionell wurde auch ein Fair-PlayPokal ausgelobt, über dessen Gewinner alle Spielerinnen und Spieler in geheimer Abstimmung entschieden. 2016 heißt der Gewinner Wolfgang Molitor. Schöne Begebenheit am Rande: Nach zweijähriger Abwesenheit wurde der 90-jährige Picasso-Pokal-Gewinner aus den Jahren 1995 und 2004, Prof. Adam Lude Döring, als Ehrengast von allen Teilnehmern herzlich begrüßt. In Markgröningen schaute darüber hinaus auch EU-Kommissar Günther Oettinger vorbei, bevor er zu einem politischen Gespräch nach Hinterzarten weiterfuhr. Sein Sohn Alexander war dagegen den ganzen Tag mit von der Partie und sicherte sich in der n Herren-Wertung den dritten Platz.

Bei den Damen belegte Anke Bartenbach den ersten Platz, das Spitzener-

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Günther Oettinger mit Sohn Alexander Der diesjährige Sieger: Hans-Ulrich Rülke

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golf

Größte internationale Turnierserie für Amateure Im Rahmen des diesjährigen BMW Golf Cup International richtete die BMW Niederlassung Stuttgart zwei Turniere für das Deutschlandfinale in München aus.

2016 ist ein Jubiläumsjahr: Bereits zum 30. Mal wird in Deutschland der BMW Golf Cup International ausgespielt. Auf dem Programm standen in den letzten Monaten mehr als 100 ­Q ualifikationsturniere, die von einer BMW-Nieder­l assung beziehungsweise einem BMW-Händler in Zusammenarbeit mit einem örtlichen Golfclub organisiert wur-

den. Und dazu zählte auch 2016 wieder die von Erwin Mayer geführte BMW Niederlassung ­Stuttgart. Zwei Qualifi­ usgerichtet: kationsturniere wurden a Im Golfclub Schönbuch waren 80 Teilnehmer mit von der Partie, im Golfclub Nippenburg ­sogar 100. Ganz getreu dem BMW Golfsport-Motto „Driven by Passion“ spielten die Teilnehmer jeweils 18 Löcher Einzel nach Stableford. Bei beiden Turnieren war für eine perfekte Rundenverpflegung gesorgt, zum Ausklang der Turniertage stand jeweils eine stimmungsvolle Abendveranstaltung auf dem Programm. Die Erstplatzierten der Nettowertungen qualifizierten sich für eines von zwei Landesfinals, die im August in München über die Bühne gingen. Hier erreichten die Nettosieger erneut die nächste Runde: das Deutschlandfinale, das 7. bis zum 9. Oktober im Golfclub Budersand auf Sylt stattfindet. Die dortigen Sieger der ­K lassen Herren A, B und Damen bilden dann beim Weltfinale im Frühjahr 2017 in n Dubai das „Team Germany“.

golf news Golfen unterm Signet der vier Ringe Im Rahmen des „Audi quattro Cup 2016“ lud das Audi Zentrum Stuttgart zum Turnier in den Golfclub Schönbuch.

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ahr für Jahr nehmen rund um den Globus in über 50 Nationen etwa 80.000 Golfer am Audi quattro Cup teil. In dieser Saison wurden zwischen April und September allein deutschlandweit 130 Qualifikationsturniere als „Vierer mit Auswahldrive“ gespielt. Die Motivation ist groß: Denn wer sich in einem der von den Audi-Partnern organisierten regionalen Turniere durchsetzt und

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auch das Deutschlandfinale gewinnt, der tritt im Oktober in Barcelona im Real Club de Golf El Prat gegen die internationale Konkurrenz an. Auf Einladung des Audi Zentrum Stuttgart gingen unlängst auch im Stuttgarter Golf Club Schönbuch 100 Teilnehmer an den Start. Bei perfekten beWetter-

dingungen richtete das Audi Zentrum Stuttgart bereits zum 12. Mal ein regionales Qualifikationsturnier aus. Am späten Nachmittag konnte Geschäftsführer Gunnar Severin den beiden Siegern – Heribert Kaiser mit Sohn Steffen – gratulieren. Anschließend wurde gefeiert: Bei einem mediterranen Barbecue und anregenden Gesprächen ließen die Teilnehmer den Abend ausklingen. Für Unterhaltung sorgte der Münchner Stargolfer Stephan Gandl mit seinen verblüffenden Trickgolf-Vorführungen, die Musik steuerte der Stuttgarter DJ Sumo bei. Gunnar Severin konnte ein mehr als zufriedenes Fazit für das Audi Zentrum Stuttgart ziehen: „Tolles Wetter, tolle Stimmung, tolle Gäste – ein gelungenes Event, auch in sportlicher Hinsicht. Wir freuen uns schon auf das n nächste Jahr.“ 

Gunnar Severin bei der Ansprache


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NATURSTEINE

Showroom ร–ffnungszeiten: Mo.-Do. 08.00-12.00 // 13.00-17.00 Uhr // Fr. 08.00-12.00 // 13.00-16.00 Uhr Terminvereinbarung unter Tel. 0711 228140 oder unter info@karl-koerner.de // Karl Kรถrner GmbH // Ossietzkystr. 4 // 70174 Stuttgart


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Feine

Wohnkultur und Sicherheit

für Ihr Zuhause

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können deren Sicherheitsgefühl und Wohlbefinden nachhaltig beeinträchtigen. Nahezu jedes fünfte Opfer zieht nach der Tat aus seiner Wohnung aus. Die Polizei kann dieses Problem jedoch nicht alleine lösen. Es gilt daher, das Augenmerk auch auf die Eigenvorsorge zu richten – etwa durch den Einbau von Sicherheitstechnik, sicherheitsbewusstes Verhalten und Aufmerksamkeit im Wohnumfeld. Denn nachweislich misslingen über 41 Prozent der Einbrüche nicht zuletzt durch vorhandene Sicherungseinrichtungen und eine aufmerksame Nachbarschaft. Dies zeigt: Präventionsmaßnahmen lohnen sich. Neben einem schönen Wohnumfeld mit Möbeln und Accessoires lohnt es sich also, auch in die Sicherheit zu investieren. Zumal es dafür auch noch Geld vom Staat gibt. Aber blättern Sie einfach um – nachfolgend erfahren Sie mehr hierzu.

Foto: fotolia

Wie in jeder Herbst-Ausgabe stellen wir Ihnen auf den folgenden Seiten ausgewählte Unternehmen der Region vor, die exklusive Konzepte für Ihre ganz individuellen Wohnträume bieten – ob Innenräume, Garten oder Fassade. Einleitend widmen wir uns diesmal aber einem weniger erfreulichen Thema: dem Wohnungseinbruch. Stuttgart entwickelt sich zwar positiv gegen den Trend, wie uns Rüdiger Winter, Leiter der Stuttgarter Kriminalpolizei, im Interview erläuterte. Bundesweit sieht es dagegen ganz anders aus. Seit 2009 verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik einen vergleichsweise hohen Anstieg der Zahlen beim Wohnungseinbruchsdiebstahl. Jährlich werden rund 150.000 Fälle und ein Schaden von über 420 Millionen Euro erfasst. Neben materiellen Schäden sind häufig psychische Belastungen bis hin zu Traumatisierung eine Folge für die Betroffenen und

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„Eine funktionierende Nachbarschaft ist ein hervorragender

Einbruchschutz“

Rüdiger Winter, Leiter der Stuttgarter Kriminalpolizei

top: Herr Winter, die Zahl der Straftaten in Stuttgart ist 2015 auf ein neues Rekordhoch gestiegen. Wie sieht die Tendenz für 2016 aus? Winter: Wir verzeichnen für 2016 einen leichten Rückgang der Fallzahlen – und hoffen, dass sich dieser positive Trend für Stuttgart fortsetzt. Unterjährig veröffentlichen wir in der Regel keine Zahlen, weil diese von statistischen Verzerrungsfaktoren beeinflusst beziehungsweise wegen eines Überhangs aus dem jeweiligen Vorjahr erst im zweiten Halbjahr valide werden. top: Bei welchen Straftaten zeigt denn der rote Pfeil nach oben? Winter: In erster Linie registrieren wir einen Anstieg bei Sachbeschädigungen, Körperverletzungen sowie Laden- und Taschendiebstählen, also bei der mittleren Kriminalität. Wir haben in Stuttgart eine ausgeprägte Event-Szene, dazu kommen unter anderem mit dem Frühlingsfest und dem Volksfest zwei Großveranstaltungen mit Millionenpublikum. Oftmals ist hier der Alkohol mit seiner enthemmenden Wirkung ausschlaggebend dafür, dass die Leute aufeinander losgehen. Und im Gedränge sowie in Clubs oder Diskotheken ist eben auch schnell mal eine Tasche mit Geldbeutel, Bankkarten, Ausweisen und Smartphone weg. Leider gehen viele Menschen sehr fahrlässig mit ihren Wertgegenständen um. top: Als Leiter der Stuttgarter Kriminalpolizei sind Sie auch für Mordfälle zuständig. Wie ist hier die Entwicklung?

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Die jüngste Kriminalstatistik weist Baden-Württemberg seit Jahren als eines der sichersten Bundesländer aus. Die Zahl der Straftaten in der Landeshauptstadt ist im vergangenen Jahr zwar um 7,9 Prozent gestiegen, dafür ging es bei den Wohnungseinbrüchen entgegen dem bundesweiten Trend deutlich nach unten. top magazin sprach mit Rüdiger Winter, Leiter der Stuttgarter Kriminalpolizei, über die Entwicklung. Vor dem Hintergrund unseres diesjährigen Specials zum Thema Einrichten und Wohnen stand dabei insbesondere das Thema Einbruchschutz im Fokus. Winter: Der eine oder andere Fall wie etwa der Stuttgarter Koffermord oder die Ermordung eines bekannten Stuttgarter Rechtsanwalts hat zweifelsohne großes Aufsehen erregt. Insgesamt hat sich die Zahl der Mordfälle aber nicht großartig verändert. Und selbst wenn es in einem Jahr mal eine Steigerung gibt, heißt das noch nicht, dass auch mehr Mordfälle passiert sind. Denn im Gegensatz zu den Fernsehkommissaren benötigen wir für die Aufklärung Wochen bis Monate. Wenn also zum Beispiel ein Mord im Dezember 2015 passiert ist, schließen wir die Akte eventuell erst 2016 ab – und statistisch kommt er dann auch für das Jahr 2016 zum Tragen.

werden aber zum Beispiel hier in Stuttgart immer Sonderkommissionen gebildet – und die bestehen in der Regel aus mindestens 30 Ermittlern aller Sparten. Schließlich gilt es, in kürzester Zeit möglichst viele Informationen zu erheben, Zeugen zu befragen und Spuren zu sichern. Auch eine DNA-Untersuchung braucht einige Tage und geht nicht wie im Fernsehen per Knopfdruck. top: Zum Thema Wohnungseinbrüche: Bundesweit hat deren Zahl im Jahr 2015 um fast zehn Prozent zugenommen, in Stuttgart verringerte sich die Zahl der Wohnungseinbrüche um 29,3 Prozent. Kommen wir von einem an sich schon höheren Niveau oder was läuft in Stuttgart anders als im übrigen Bundesgebiet? Winter: Wenn wir die letzten fünf Jahre betrachten, hatten wir im Jahr 2014 einen Höchststand mit 1.277 Fällen. 2015 reduzierte sich die Zahl auf knapp 903. Wir haben eine gute Aufklärungsquote hingelegt und sind weiter auf gutem Weg. Von dem bundesweiten Negativtrend konnten wir uns abkoppeln. In anderen Bundesländern wird also sehr viel häufiger eingebrochen. Die Häuser sind heute besser gesichert, die Leute passen mehr und gegenseitig auf. Daraus resultiert mit 40 Prozent eine hohe Quote an Einbruchsversuchen.

„Auch eine DNAUntersuchung braucht einige Tage und geht nicht wie im Fernsehen per Knopfdruck.“

top: Stichwort Fernsehkommissare: Schauen Sie Krimis wie etwa den „Tatort“? Winter: Im Gegensatz zu meiner Frau bin ich kein großer Fan von Fernsehkrimis, ich habe Tag für Tag mit genügend echten Fällen zu tun, die wirklich das Leben schrieb. top: Den einen oder anderen „Tatort“ haben Sie aber vielleicht schon gesehen. Wie realistisch ist die Arbeit der Fernsehkommissare? Winter: Die ist allein schon deswegen nicht realistisch, da meist nur in Zweier-Teams ermittelt wird. Für Mordfälle


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top: Wie hoch ist die Aufklärungsrate nach Wohnungseinbrüchen und was passiert mit den gefassten Tätern? Winter: Wir hatten 2015 in Stuttgart eine Aufklärungsquote von 28,1 Prozent – das ist vergleichsweise hoch. Auch in diesem Punkt liegen wir deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Unsere Maßnahmen greifen. Die vielen vorbeugenden und verdeckten Polizeieinsätze im Bereich des Einbruchs, aber auch unsere ausgeklügelte Fahndungs- und Ermittlungsstrategie haben in der Gesamtheit Wirkung gezeigt. Wir bearbeiten den Wohnungseinbruch im Übrigen zentral bei der Kriminalpolizei – hierfür gibt es eine eigene Ermittlungsgruppe, die wir personell deutlich verstärkt haben. Gefasste Täter werden verurteilt und bekommen je nach Schwere der Tat eine entsprechend hohe Haftstrafe aufgebrummt. In diesem Punkt sind wir in Stuttgart sehr rigoros – und das hat sich in Täterkreisen auch schon herumgesprochen. Insofern wird die Schwabenmetropole auch stärker gemieden als andere Städte in Deutschland. Wir nutzen alle rechtlichen Möglichkeiten aus und arbeiten eng mit der Staatsanwaltschaft zusammen.

ber hinaus kommt bei uns die Kriminaltechnik mit besonders geschulten Beamtinnen und -beamten an den Tatort. Diese haben ausschließlich die Aufgabe, sich in einem so genannten Dreierschritt dem Tatort zu nähern und zielgerichtet Spurensicherung zu betreiben: Wie kam der Täter zum Tatort? Wie hat er am Tatort agiert? Wie hat er den Tatort wieder verlassen? Immer wieder kommt es vor, dass der Täter vor Ort etwas vergisst – zum Beispiel Maskierung, Handschuhe oder Werkzeuge – oder auf der Flucht einen Geldbeutel oder Ausweis verliert. Wir suchen selbstverständlich auch sehr genau die Umgebung ab. Denn häufig wird die Beute in der Nähe in einem Erdbunker vergraben.

„Wir nutzen alle rechtlichen Möglichkeiten aus und arbeiten auch sehr gut mit der Staatsanwaltschaft zusammen.“

top: Wie geht die Polizei nach einem Einbruch vor? Winter: Nach jedem Wohnungseinbruch oder Einbruchsversuch führen wir intensive Nachbarschaftsbefragungen durch. Darü-

top: Wie hat man sich einen solchen Erdbunker vorzustellen? Winter: Das ist ein einfaches Loch, das im Vorfeld schon gegraben wurde. Solche Erdbunker haben aber vor allem nur professionellere Banden. Wenn wir einen Bunker ausheben, finden wir auf dem Verpackungsmaterial der Beute oftmals Fingerabdrücke oder DNA-Spuren. top: Wie gehen denn die Täter bei Wohnungseinbrüchen vor? Winter: Bei einem Mehrfamilienhaus ist die Haustüre oft auch aus Brandschutzgründen nur ins Schloss gezogen und nicht abgesperrt. Der Täter klingelt also unten

Drehpunkt … … für Know-how-Transfer und Erfolg. Die Messe Stuttgart ist der Treffpunkt für Ideengeber, Entscheider, Multiplikatoren, Macher und Nutzer. Mit jährlich nahezu 1,3 Millionen Besuchern und fast 70 verschiedenen Veranstaltungen sind die Fach- und Publikumsmessen mit spannenden Themen echte Aussteller- und Besuchermagnete. Schlüsseltechnologie trifft Konsumenten, die Kombination aus Messe und ICS Internationales Congresscenter Stuttgart macht’s möglich. Und das alles mitten in einen Weltmarkt. www.messe-stuttgart.de

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Staatliche Förderung für Einbruchschutz Wer in den eigenen vier Wänden in Sicherheitstechnik zum Schutz vor Einbrüchen investiert, bekommt dafür Geld vom Staat. Über das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen – Investitionszuschuss (455)“ der KfW-Bankengruppe kann jetzt gezielt in Einzelmaßnahmen zum Schutz gegen Wohnungseinbruch investiert werden. Seit 1. April 2016 werden zusätzliche Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz zudem über eine erweiterte Kreditvariante des Programms „Altersgerecht Umbauen (159)“ gefördert. Die Förderung sieht zinsgünstige Kredite und einen Investitionszuschuss für Privatpersonen vor. Gefördert wird • der Einbau von einbruchhemmenden Haus- und Wohnungseingangstüren beziehungsweise von Nachrüstsystemen für Haus- und Wohnungseingangstüren, • der Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster, • der Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden, • der Einbau von Einbruch- und Überfallmeldeanlagen sowie • weitere Maßnahmen wie Türspione, (Bild-)Gegensprechanlagen zum Beispiel mit Videotechnik. Der Einbau oder Austausch einbruchhemmender Fenster, Balkon- und Terrassentüren wird im Programm „Energieeffizient Sanieren – Kredit/Zuschuss (Nr. 151/152/430)“ gefördert. Die Maßnahmen zum Einbruchschutz sind durch Fachunternehmen auszuführen. Es gelten im Einzelfall die in der Beschreibung der jeweiligen Maßnahme genannten Anforderungen gemäß DIN. Informationen zum fachgerechten Einbau von zertifizierten und DIN-geprüften einbruchhemmenden Produkten erhalten Sie bei den (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstellen. Herstellerverzeichnisse und Errichterlisten gibt’s im Internet unter www.k-einbruch.de. Sollen Maßnahmen zum Einbruchschutz in Verbindung mit barrierereduzierenden Maßnahmen umgesetzt werden, kann ein „Kombi-Antrag“ ­gestellt werden. Weitere Informationen dazu gibt’s im Internet unter www.kfw.de/einbruchschutz. Rund um den Einbruchschutz bietet auch die Homepage www.kriminalpraevention.de wichtige Hinweise.

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einmal überall, gibt sich zum Beispiel als Paketlieferer aus und gelangt so ins Treppenhaus. Bevorzugt gehen die Täter dann nach oben. Bei Einfamilienhäusern hält der Täter Ausschau nach gekippten Fenstern und Sie glauben nicht, wie schnell ein gekipptes Fenster offen ist, selbst wenn der Rollladen noch davor ist. Zu 90 Prozent erfolgen die Einbrüche über aufgehebelte Türen oder gekippte Fenster. Daher kann der Rat nur lauten: Wenn man das Haus verlässt, sollten alle Fenster zu und die Eingangstüre abgeschlossen sein. top: Kann man sagen, dass die meisten Einbrüche bandenmäßig organisiert sind oder besteht ein großer Prozentsatz an Einzeltätern?

Winter: Hier in Stuttgart überwiegen südosteuropäische Banden. Normalerweise sind das Gruppen, die gemeinsam beschließen einzubrechen und das dann auch arbeitsteilig durchziehen. Da muss es nicht zwangsläufig „den einen“ Drahtzieher geben. Wenn dann einer aus der Bande festgenommen wird, kommt der andere wie bei der Hydra nach. top: Wie schützt man sich effektiv? Winter: Fenster zu, Türen abschließen, guter Bautenschutz, Alarmanlage und nicht zuletzt eine funktionierende Nachbarschaft. Für die Planung effizienter Sicherung vor Ort kann man auch jederzeit kostenlos unsere kriminalpolizeiliche Beratungsstelle in Anspruch nehmen.


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Zur Person Rüdiger Winter ist gebürtiger Waiblinger und arbeitet seit 1976 bei der Polizei. Nach der Tätigkeit als Streifenbeamter bei der Einsatzhundertschaft sowie später im 12. Polizeirevier in Bad Cannstatt erfolgte 1980 der Wechsel zur Kriminalpolizei, zunächst als Ermittler beim Dezernat für Sexualdelikte. 1992 wurde der verheiratete Vater zweier Kinder zum Kriminalkommissar ernannt, 1998 dann nach dem Studium an der Deutschen Hochschule für Polizei in Münster zum Kriminalrat. Anschließend war der begeisterte Mountainbiker und Motorradfahrer Leiter des Rauschgiftdezernates und Leiter der KI 2 (Organisierte Kriminalität, Rauschgiftkriminalität, Einbruchskriminalität, Waffen- Banden- Falschgeldkriminalität). 2008 wechselte der heute 58-Jährige als Leiter Kriminalpolizei zur Polizeidirektion Böblingen, seit Mai 2013 ist Rüdiger Winter Leiter der Kriminalpolizeidirektion des Polizeipräsidiums Stuttgart.

„Was ich jedem nur ans Herz legen kann: Rufen Sie lieber einmal mehr die Polizei an, als einmal zu wenig.“ top: Helfen elektronische Meldesysteme? Winter: Sie helfen insofern, dass sie einem zum Beispiel auf dem Smartphone anzeigen, dass sich gerade jemand in ihrem Haus befindet. Dann rufen Sie die 110 und die Polizei wird überprüfen, was sich in ihrem Haus gerade abspielt. Was ich jedem nur ans Herz legen kann: Rufen Sie lieber einmal mehr die Polizei an, als zu wenig. Die Rufnummer funktioniert selbst dann noch, wenn man kein Guthaben mehr auf dem Handy hat. top: In einem landesweiten Versuch hatte die Stuttgarter Polizei sechs Monate lang die Prognose-Software „Precobs“ (= Pre Crime Observation System) im Einsatz. Was hat es damit auf sich? Winter: Neben einem Grunddatenbestand über die Einbrüche der vergangenen fünf Jahre wird der Datensatz der Software zweimal täglich aktualisiert. Täterprofile und Deliktschwerpunkte fließen hier ebenso ein wie örtliche Gegebenheiten und empirische Erkenntnisse aus den Deliktfeldern ein. Anhand dieser Tatbestandsmerkmale errechnet die Software dann ein Gebiet von mehreren hundert Metern, in dem es nahe liegt, dass es in nächster Zeit mit hoher Wahrscheinlichkeit dort einen nächsten Einbruch geben könnte. top: Und wie sind Ihre Erfahrungen damit? Winter: Die Ergebnisse werden aktuell noch vom Max-Planck-Institut in Freiburg wissenschaftlich evaluiert. Die Software bestätigt uns in Stuttgart bislang vor allem darin, dass unsere akribischen, polizeilichen Fahndungs- und Ermittlungsansätze bisher schon richtig n waren. Die Fragen stellte Matthias Gaul

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Bernd Ramsaier

Wohnen in seiner schönsten Form Wohnräumen mit neuen Ideen und Konzepten ein ganz besonderes Ambiente zu verleihen, ist seit über 75 Jahren das Markenzeichen von ramsaier raumdesign. Genau darauf ist auch das ausgewählte Sortiment an Premium-Marken ausgerichtet. Es steht in seiner ganzen Vielfalt für Qualität, Wertigkeit und Design rund um die anspruchsvolle Wohnraumgestaltung, die man in den Königsbau Passagen im Herzen Stuttgarts hautnah erleben kann. Ob Rolf Benz, die junge Linie Rolf Benz Freistil, Flexform, COR, interlübke oder Hülsta und viele mehr: Allesamt spiegeln die Flagshipstores der genannten Marken den Anspruch der kompetenten und kreativen Innenarchitekten und Planer von ramsaier raumdesign wider, mit Stil in Räumen Harmonie und Wohlbefi nden zu erzeugen. Selbiges gilt in gleichem Maße für das Tempur Center und den Showroom von VI-Spring rund um das Thema Schlafen. Damit Ihre Träume in Erfüllung gehen, ein besonderer Service: Die individuellen Schlafsysteme können ganz exklusiv zu Hause getestet werden. Zur fundierten Beratung gehört bei ramsaier ebenso eine vielfältige Auswahl an Heimtextilien, Wandveredelungen und Bodenbelägen – von der maßgefertigten Gardine bis zu Verlegearbeiten hochwertiger Parkett- und Dielenböden. ramsaier raumdesign bietet ganzheitlichen Service für moderne, zeitgemäße Raumgestaltung. Kreativität, Kompetenz und Zuverlässigkeit – alles aus einer Hand!

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ramsaier raumdesign Königsbau-Passagen Königstraße 26 70173 Stuttgart Telefon 0711 2845878 Telefax 0711 2845879 info@ramsaier-raumdesign.de www.ramsaier-raumdesign.com

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Barbara Benz

Außergewöhnliche

Raumerlebnisse

Wenn es darum geht, in den eigenen vier Wänden ein Ambiente abseits vom Mainstream zu schaffen, ist Fleiner Möbel by architare am Stuttgarter Killesberg eine der stilprägendsten Adressen Süddeutschlands. Das beginnt schon beim eleganten vierstöckigen Store, der luftig und modern sowie mit kultivierten Farben und inspirierenden Wohnwelten daherkommt. Präsentiert wird den Kunden hier ein umfangreiches Sortiment ausgewählter Premiummarken wie etwa Cassina, B&B Italia, Vitra, Poltrona Frau, Foscarini, Moroso oder Flos. Herausragend ist bei Fleiner Möbel by architare darüber hinaus das Portfolio exklusiver Produkte von Walter Knoll. Die eigens hierfür geschaffene Walter-Knoll-Welt bietet das perfekte Umfeld für die Marke, die für meisterhaftes Handwerk, wertigste Materialien und eine Ästhetik von bleibender Gültigkeit steht. Beste Beispiele hierfür sind die „Classic Edition“ zum 150 jährigen Jubiläum von Walter Knoll und die Kollektion „Isanka“. Die „Classic Edition“ begeistert – der Name deutet es schon an – mit Klassikern, die Möbelgeschichte geschrieben haben, sowie mit neu aufgelegten Produkten. Der Sessel „369“ zählt hier ebenso dazu wie beispielsweise der Polstersessel „Vostra“, der „Votteler Cahir“ und der „Berlin Chair“ oder der Clubsessel „Haussmann 310“. Hingucker par excellence sind auch die Neuheiten der Kollektion „Isanka“: ein Sofa und ein Chair – beide mit markantem Sattelleder und feinsten Stoffen bezogen. Eine komplette Etage widmet sich bei Fleiner Möbel by architare übrigens allein der Vielfalt zeitgemäßer Office- und Objektausstattung. Dazu kommen ein Schlafzimmerstudio, Küchen, Leuchten, Textilien sowie – auf der Dachterrasse – ein Gartenmöbelsortiment. Und um die anspruchsvollen Zielgruppen des Hauses bestmöglich beraten zu können, bieten versierte Office-Einrichter, Lichtprofi s, Textilexperten und weitere Spezialisten der Innenarchitektur maßgeschneiderte Lösungen aus einer Hand – von der Planung bis zur Montage.

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Fleiner Möbel by architare Stresemannstraße 1 70192 Stuttgart Telefon 0711 63500 fleiner@architare.de www.architare.de

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Bettina Kampe

LieblingsProjekte Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne … und so ist uns, frei nach Hermann Hesse, jedes neue Projekt das liebste. Weil es anders ist als alle bisher und das wunderbare Spiel erneut beginnen kann. Der Austausch mit besonderen Menschen, mit ihren Vorstellungen und Wünschen. Das Suchen und Finden des richtigen Rahmens für eine stilsichere Inszenierung. Mit den Kollektionen außergewöhnlicher Designer und Marken. In Stuttgart und anderswo. Im direkten Austausch mit privaten und gewerblichen Kunden, im Zusammenwirken mit international erfolgreichen Architekten und Innenarchitekten. Beim Gestalten von LieblingsProjekten. Zum Wohnen und Arbeiten. Shoppen und Genießen. Für das moderne Leben in all seinen faszinierenden Facetten.

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Bettina Kampe DanneckerstraĂ&#x;e 46 A 70182 Stuttgart Telefon 0711 28414002 www.kampe54.de

Alle Motive: Stammhaus Juwelier Bucherer, Luzern. Architektur/Innenarchitektur: BlocherBlocher Partners, Stuttgart. Fotos: Nikolaus Koliusis, Stuttgart.

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Karlheinz Heselschwerdt

Alexandra Heselschwerdt

Wohnkultur vom Feinsten. Die Wohnmanufaktur HESELSCHWERDT in Stuttgart-Plieningen bietet in außergewöhnlichen Ausstellungsräumen Wohndesign vom Feinsten. Die einzigartige Architektur des Gebäudeensembles mit Holzhaus, Turm und Innenhof begeistert allein schon beim Vorbeifahren. Die auf rund 800 Quadratmetern kunstvoll in Szene gesetzte Ausstellung macht das Thema Wohnen und Leben zu einem sinnlichen Erlebnis. Aufgrund des außergewöhnlichen Sortiments, einem Mix aus modernen internationalen Designlabels, Klassikern in neuem Gewand, Solitärmöbeln und Leuchten, Textil- und Teppichkollektionen führender Hersteller sowie erstklassiger Beratung und Dienstleistung wurde die Wohnmanufaktur von Karlheinz und Alexandra Heselschwerdt von der Fachzeitschrift A&W Architektur und Wohnen im Jahr 2016 unter die 200 Top-Adressen in Deutschland gewählt. Neu in Sachen Kollektionen sind unter anderem Leuchten von GUBI und BROKIS sowie Stühle der deutschen Sitzmöbelmanufaktur FREIFRAU. Das Angebot wird abgerundet durch ein eigenes Nähatelier und eine Polsterwerkstatt, wo auch Sonderwünsche handwerklich perfekt realisiert werden. Mit ihrem Team aus Innenarchitekten und Handwerkern bietet die Heselschwerdt Wohnmanufaktur ganzheitliche Einrichtungskonzepte, individuell auf jeden Kunden zugeschnitten. Ob Privathaus, Büro, Hotel oder Industrieunternehmen: Der Kunde bekommt alles aus einer Hand.

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Heselschwerdt GmbH Wohnmanufaktur Neuhauser StraĂ&#x;e 57 70599 Stuttgart-Plieningen Telefon 0711 457687 Telefax 0711 455155 info@heselschwerdt.de www.heselschwerdt.de

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Marcus und Almut Mannsdörfer

Ein Einkaufserlebnis der besonderen Art Getreu unserem Motto „Schlafen, Leben, Wohnen“ erwartet Sie unser Sortiment mit vielen schönen und attraktiven Produkten hochwertiger Markenhersteller. An unserer einzigartigen Schlafraum-Gestaltungswand zeigen wir wie Ihr optimales Schlafzimmer aussehen könnte bzw. wie es entsteht: Bettwäsche, Spannbetttuch, Möbelstoffe, Tapeten und Accessoires können damit perfekt aufeinander abgestimmt werden. Besondere Plaids, moderne Tisch- und Frottierwäsche, neue Damen und Herren Nachtwäsche und vieles mehr werden Sie begeistern. Für Ihren erholsamen Schlaf sind wir seit 120 Jahre Ihre Experten. Unsere Schlafberater nehmen sich viel Zeit um Sie optimal beraten zu können. Testen Sie unser großes Sortiment an Bettsystemen, Matratzen, Zudecken und Kissen. Bei uns finden Sie Top Marken wie Schramm-Werkstätten, Treca Interiors Paris, Interlübke, Christian Fischbacher, Schlossberg und viele mehr. Mannsdörfer Bistro: Besuchen Sie unser Kunden-Bistro und genießen Sie feine ausgesuchte Köstlichkeiten. Wir bieten Ihnen täglich frische variierende Gerichte zur Mittagszeit an. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Auch online unter www.mannsdoerfer.de

Foto: © Schramm

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Mannsdörfer GmbH Schlafen | Leben | Wohnen Solitudestraße 223 Stuttgart-Weilimdorf Telefon 0711 997997-0 Telefax 0711 997997-11 info@mannsdoerfer.de www.mannsdoerfer.de

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Udo Stork

Topmarken in Bretten und auf Mallorca Seit 1958 bietet das Traditionsunternehmen STORK zeitlose Möbel in bester Qualität von vielen deutschen und internationalen Topherstellern. Und das nicht nur am Stammsitz in Bretten, sondern seit drei Jahren auch in der Niederlassung auf Mallorca. Das Marken-Portfolio repräsentiert dabei die „Crème de la crème“ der Einrichtungsbranche und reicht von Minotti, Rolf Benz und Cor über brühl, Jori, Flexform und Interlübke bis hin zu Kettnaker, Piure und Musterring. Dazu kommen für den Outdoor-Bereich Topmarken wie Dedon, Tribu, Ethimo oder Manutti, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Nicht vergessen werden dürfen außerdem ausgewählte Küchen von Contur, Next und Zeyko. Die exklusive Markenvielfalt ist freilich nicht die einzige Stärke von STORK. Denn schließlich steht den Kunden auch ein professionelles Team an Innenarchitekten, Fachplanern und Gestaltern zur Verfügung. Erklärter Anspruch von STORK ist es, mit Möbeln Räume zu gestalten, um so das Wohlbefinden zu fördern und dem Leben Stil zu geben. Oder anders gesagt: eine Einrichtungsplanung, die perfekt an den jeweiligen Kunden und sein Zuhause angepasst wird und dessen Persönlichkeit widerspiegelt. Welche Möbel brauche ich wirklich? Wie stelle ich sie im Raum auf? Welcher Stil passt zu mir? Für die Beantwortung dieser Fragen nimmt sich das Team von STORK viel Zeit, um für den Kunden das optimale Ergebnis zu erzielen. Lassen Sie sich einfach inspirieren! PS: Selbstverständlich umfasst das Dienstleistungsangebot von STORK auch die Lieferung und Montage der Möbel – ohne weitere Zusatzkosten.

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Stork Deutschland Johann Stork GmbH MelanchthonstraĂ&#x;e 114 75015 Bretten Telefon 07252 9140 info@stork-die-einrichtung.de www.stork-die-einrichtung.de Stork Mallorca Stork Interior Design y Cocinas SL Calle Islas Baleares 37 07180 Santa Ponsa Telefon +34 971 694154

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Markus Ploppa und Birgit Kriesten-Ploppa

Grüne Paradiese schaffen Farben, Formen, Proportionen und Kontraste: Kriesten ist seit über 50 Jahren ein verlässlicher Partner für Ihren Traumgarten. Ganz gleich, ob Sie einen bestehenden Garten umgestalten oder eine komplett neue Anlage möchten. Alle Wünsche werden professionell umgesetzt. Spezialisiert hat sich die Firma schon seit der Gründung auf Privatgärten. Landschaftsarchitekt Markus Ploppa plant dabei alle Gärten selbst und verzahnt die vorhandenen Gegebenheiten mit den individuellen Bedürfnisse und Vorstellungen der Kunden. Treppen, Natursteinbeläge, Mauern, Holzdecks und Wasser in allen Spielarten, vom Brunnen bis zum großen Teich, sowie standortgerechte Pflanzungen mit außergewöhnlichen Charakterpflanzen – hierfür sind die Kriesten-Gärten bekannt. Der Einbau von zeitgemäßen Helfern im Garten wie automatische Bewässerungssysteme und Mähroboter zählen auch zu den Spezialgebieten des Betriebs. Zu einem perfekten Garten gehören selbstverständlich auch die passenden Möbel und Accessoires. Schönes für Haus und Garten finden Sie im wunderbaren Ambiente des Gartencenters direkt an der ehemaligen Solitude-Rennstrecke. Wer als Besucher die weitläufige Anlage der Kriesten Garten GmbH betritt, entdeckt zu jeder Jahreszeit wunderbare neue Arrangements aus Pflanzen, Accessoires und Möbeln. Zum Verweilen lädt eine kleine Bistroinsel im Glashaus ein, im Teich darunter schwimmen prächtige Kois.

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Kriesten Garten GmbH Im Mahdental 6 71229 Leonberg Telefon 07152 92801-20/28 info@kriestengarten.de www.kriestengarten.de

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Wolfram Beck

Die Freude an Oberfläche und Farbe FARBGESTALUNG BECK und kellner farbgestaltung beck Stuttgart stehen seit Jahren für ökonomisches, ökologisches und wertiges Handwerk rund um die gehobene Beratung, Planung und Gestaltung von Lebensräumen. Als Vorstand des farbrat eG. – einer Wertegemeinschaft von Malermeistern und WohnraumGestaltern in Deutschland, der Schweiz und Österreich – entwickelt Wolfram Beck mit seinen Kollegen immer wieder neue Farbwelten. Ebenso spürt er ganz konsequent neue Trends auf, um so Räume und Wohnbereiche nachhaltig mit den besten und schönsten Farben auszustatten. Eigens für das Jahr 2016 wurde das farbrat-Konzept „wand16 rough“ entwickelt. Zum Einsatz kommen ausschließlich Rohstoffe, die sich durch ihre positiven Eigenschaften in Bezug auf Umwelt und Raumklima auszeichnen. Zusammen mit traditionellen, über die Jahre verfeinerten Handwerkstechniken, Know-how und Erfahrung entsteht eine innovative, gleichzeitig an historischen Werten orientierte Wandgestaltung. Auch der lokale Bezug ist für Wolfram Beck wichtig. Deshalb werden zum Beispiel von der Schweizer Manufaktur kt.COLOR seltene Pigmente von Steinen aus Baugruben gewonnen. Daraus entstehen dann einzigartige, faszinierende Farbtöne, quasi ein individuelles Stück Heimat an der Wand. Inspirationen liefern den Kunden die Showrooms in Dettingen/Erms und Stuttgart. In den kontinuierlich wechselnden Ausstellungen sind Muster der schönsten Farben und feinsten Oberflächen zu erleben – in den Räumlichkeiten in Stuttgart dabei auch exklusiv die Farben von kt.COLOR. Darüber hinaus befinden sich in beiden Showrooms auch die sogenannten „Stimmungsbilder“, die die Farb- und Materialvorlieben jeden Kundentyps einfangen sollen. Dem Betrachter soll ein möglichst genauer Eindruck von dem vermittelt werden, was ihn in seinen Räumen erwartet.

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kt.COLOR FARBZENTRUM kellner-farbgestaltung-beck GmbH Kölner Straße 36 70376 Stuttgart Telefon 0711 546396 www.kellner-farbgestaltung-beck.de FARBGESTALTUNG BECK GMBH Vogelsangstraße 30 72581 Dettingen /Erms www.farbgestaltung-beck.de Mitglied im farbrat www.farbrat.de

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Florian Uhl

Welcome to the city Man könnte auch „Welcome to the Future“ sagen. Uhl Schöner Leben geht wie kein anderer neue Wege. „Der bisher übliche Einrichtungs- oder Möbelhandel hat keine Zukunft“, sagt Florian Uhl, der das Einrichtungshaus und Küchenstudio vor gut 25 Jahren in Ludwigsburg gründete. „Wer die Zukunft meistern will, muss sich auf die sich immer schneller ändernden Bedingungen ausrichten. Dies insbesondere vor dem Hintergrund der zunehmenden Digitalisierung“. Da sind völlig neue Ansätze gefragt. „Ein wesentlicher Schritt auf unserem Weg heißt Partizipation. Die Hersteller, deren Marken sich bei uns präsentieren, werden zu aktiven Verkaufspartnern. Sie sind nicht mehr nur unsere Lieferanten. Über 40 große deutsche und internationale Hersteller renommierter Marken bekommen eigene Präsentationsflächen und können sich dort erstmals entsprechend ihrer eigenen Ansprüche an Innovation, Design und Funktion präsentieren und werden diese Flächen jeweils nach den internationalen Messen in Köln und Mailand aktualisieren. Sie werden mit großer Leidenschaft Inspirationen anbieten, nicht nur Einrichtungen oder Möbelstücke.“ Uhl sieht die Handelsfläche mehr und mehr als Erlebnisfläche für die Kunden. Attraktiv soll dabei auch das Umfeld sein. Und das wird bei Uhl richtig spektakulär. Als Teil des sich fantastisch entwickelnden Großprojektes Urban Harbor in der Ludwigsburger Weststadt, mit seinen wegweisenden Interpretationen der von Industriebauten getragenen Architektur, hat Uhl Schöner Leben ein kaum zu übertreffendes Umfeld. Doch nicht genug: Uhl Schöner Leben baut innerhalb von Urban Harbor eine eigene City mit der faszinierenden Ausstrahlung einer handfesten Container-Landschaft, in der sich die Partner präsentieren. Mit Straßen und einem Marktplatz. Natürlich wird es entsprechend dem Anspruch, dass Schöner Leben mit Genuss und Leidenschaft zu tun hat, wieder eine Genusswelt inkl. Vinothek geben, in der die so beliebten Kochkurse mit Spitzenköchinnen und –köchen angeboten werden. Hier und auf dem zentralen Marktplatz können jegliche Art von Feiern und Veranstaltungen durchgeführt werden. Ab dem 21. Oktober lädt Uhl Schöner Leben ein in die CITY OF INNOVATIVE LIVING.

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Uhl Schöner Leben City of Innovative Living Schwieberdinger Straße 74, Halle 5 71636 Ludwigsburg Telefon 07141 488768-0 Fax 07141 902663 Uhl Schöner Leben SieMatic Flagshipstore Zeppelin-Carré Kronenstraße 20 70173 Stuttgart Telefon 0711 12040891 Fax 0711 12040892

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Andrea Schöllhammer und Alexander Eller

FÜHLEN. ERLEBEN. BAUEN. Offen und transparent, hell und übersichtlich: Überraschend anders präsentiert die Konz-Gruppe in Waiblingen ihre Produkte. Emotional und interaktiv ist die Einladung an die Kunden, die Produkte zum „Schöner Bauen“ unbefangen zu erleben, sie in aller Ruhe zu fühlen, anzufassen und zu vergleichen. Seit fast 100 Jahren steht der Name Konz für das Besondere rund um Ihr Bauprojekt. Mittlerweile in der 5. Generation von Andrea Schöllhammer und Alexander Eller geführt, ist es das Ziel, den Kunden die jeweils passenden Produkte für jede Anforderung individuell zu präsentieren und schnell zugänglich zu machen. So vereint das Konzept der Ausstellung Bodenbeläge für drinnen und draußen. Die Außenbeläge setzen sich im Inneren fort und umgekehrt und folgen damit dem Trend, den Garten als erweitertes Wohnzimmer zu sehen. Das Design im Inneren soll sich schließlich im Garten fortsetzen. Die außergewöhnliche Gartenausstellung zeigt vielfältige Einsatzmöglichkeiten von Natursteinen, Holz im Garten und alle weiteren Gestaltungsmöglichkeiten im Bereich des Garten- und Landschaftsbaus. Die Fenster-Türen- und Tore-Ausstellung, das Parkett-Studio und der Fachmarkt für Profiwerkzeuge und Kleingebinde für Baumaterial runden das Angebot ab. Kurzum: In der auf über 2.700 Quadratmeter erlebbaren Ausstellung finden die Kunden bei Konz eine überwältigende Auswahl an allem, was man zum Bauen braucht. Konz zeigt ein Sortiment von exklusiven Materialien und ungewöhnlicher Vielfalt aus dem gesamten Bausektor. Lassen Sie sich nach einem Besuch der inspirierenden Ausstellung in der Konz Tagesbar – im Sommer auch draußen am Brunnen – beim Lunch mit italienischen Köstlichkeiten verwöhnen.

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Konz Baustoffe – Fliesen – Naturstein Schüttelgrabenring 14 71332 Waiblingen Telefon 07151 149100 Telefax 07151 149109 www.konz-fliesenhandel.de www.konz-baustoffe.de

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Henning Petersen

Die zeitlose Ästhetik der Natur Nach Düsseldorf, Hamburg und München eröffnet TEAM 7 Ende Oktober auch in der Friedrichstraße im Zentrum von Stuttgart einen Flagship-Store. In über 30 Ländern feiern die Design-Naturholzmöbel einen stetig wachsenden Erfolg. Zahlreiche internationale Designpreise wie zuletzt für den Tisch tak, den Stuhl lui und den Schreibtisch sol belegen die Innovationskraft der feinen Manufaktur. Stilsicher zelebriert der Store über alle Wohnbereiche hinweg Natur, Design und Technik – die Liebe zum Holz manifestiert sich dabei in naturgeölten Oberflächen und in den anspruchsvollen handwerklichen Details. Über die enorme Typenvielfalt hinaus zeichnet sich die österreichische Manufaktur durch präzise Maßanfertigung nach Kundenwunsch aus. Dafür nehmen sich die Einrichtungsberater viel Zeit: „Möbel sollten so beschaffen sein, dass sie dem eigenen Lebensstil mehr Raum geben und ihn ausweiten“, sagt Shopleiter Henning Petersen, „deshalb planen wir mit unseren Kunden individuelle Lösungen und besuchen sie auf Wunsch auch vor Ort.“ Die Erfüllung natürlicher Wohnträume beginnt bei TEAM 7 jedoch schon mit der Auswahl der acht Laubholzarten, die aus nachhaltiger Bewirtschaftung in Europa stammen. Sie werden im eigenen Sägewerk verarbeitet und zu hochwertigen Möbelplatten mit von Hand sortierten Fronten gefügt. Jeder Kundenauftrag ist eine Einzelanfertigung. Ob Naturholz-Designküche, Home-Entertainment, die Einrichtung fürs Schlafzimmer oder gleich für das komplette Zuhause – immer geht es um die Perfektion: von der Auswahl der Möbel, den Abmessungen, Materialien und Farben bis hin zum Einbau. Abgerundet wird das Sortiment durch die hochwertigen Polstermöbel des renommierten deutschen Herstellers brühl. PS: Bis zur Eröffnung des Flagship-Stores Ende Oktober in der Friedrichstraße in Stuttgart finden Sie TEAM 7 als Pop-up-Store in der Talstraße am Gaskessel.

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TEAM 7 Stuttgart Talstraße 124 70188 Stuttgart Telefon 0711 4708130 Friedrichstraße 41-43 70174 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 4708130 office@team7-stuttgart.de www.team7-stuttgart.de

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Eva und Sven Maier

Hochwertige Matratzen aus der Manufaktur Unsere Philosophie fängt bei Ihnen – unseren Kunden – an. Wir produzieren keine Trends sondern Matratzen und Bettwaren, die Ihre Lebensqualität verbessern. Das bedeutet, dass wir auf jedes noch so kleine Detail und die winzigste Zutat unserer Produkte Wert legen. Jeder Nadelstich ist an der richtigen Stelle – damit Sie jeden Tag und jede Nacht Freude an unseren Produkten haben und das für viele, viele Jahre. Wir sind stolz darauf, dass wir hier am Fuße der schwäbischen Alb Ihre Matratzen und Bettwaren mit viel Liebe zum Detail von Hand fertigen. Und wir sind stolz auf unsere Mitarbeiter, die sich jeden Tag mit großem Engagement für Ihren guten Schlaf einsetzen. Unsere individuelle und kompetente Beratung ist die wichtigste Voraussetzung dafür, dass jeder Kunde das für ihn optimale Schlafsystem erhält. In allen unseren drei Geschäften in Stuttgart Mitte, Leinfelden-Echterdingen und Bad Boll empfangen wir unsere Kunden in wohnlichem Ambiente und herzlicher Atmosphäre. Das mit viel Sorgfalt zusammengestellte Sortiment bietet alles rund um den guten Schlaf. Lassen Sie sich von außergewöhnlichen Accessoires und edler Bett wäsche der Marken Fischbacher, Elegante, Essenza, Joop und viele mehr inspirieren. Wie zufrieden unsere Kunden sind, kann man auf unserer Webseite www.traum-fabrik.de nachlesen. Dort finden sich zahlreiche Kundenstimmen. Ihre Weiterempfehlung von Kunde zu Kunde ist uns sehr wichtig. Bequem 24 Stunden einkaufen können qualitätsbewusste Schläfer jetzt auch bei ichschlafsogut.de. Der neue Bettwarenshop der schwäbischen Traum-Fabrik bietet alles rund ums erholsame Schlafen. Legen Sie sich in Ihre neue Matratze der schwäbischen Traum-Fabrik, schließen Sie die Augen und spüren Sie die Entspannung. Ein schöner Tag beginnt mit einer guten Nacht.

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Schwäbische Traum-Fabrik Friedrichstraße 35 70174 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 12093390 Telefax 0711 12093392 Heilbronner Straße 4/1+2 70771 Leinfelden-Echterdingen Telefon 0711 6569250 Telefax 0711 656925299 Reuteweg 1 73087 Bad Boll Telefon 07164 902390 Telefax 07164 902392 info@traum-fabrik.de www.traum-fabrik.de www.ichschlafsogut.de

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Frank und Andrea Kammerer

Wohlgefühl einfach gemacht Lust auf eine Wohlfühloase in den eigenen vier Wänden? Und das designtechnisch wie handwerklich auf höchstem Niveau? Dann ist die von Andrea Bächle und Frank Kammerer geführte Kamtec GmbH mit Sitz in Nürtingen und Metzingen genau die richtige Adresse. Seit Jahren genießt das Unternehmen einen exzellenten Ruf als kompetenter Dienstleister rund um die Gebäude- und Energietechnik. Unter dem Slogan „Kamtec – einfach gemacht“ werden für die Kunden ganzheitliche Konzepte entwickelt. Das kann die großzügige Wellnessoase ebenso sein wie das barrierefreie Bad oder eine clevere Lösung auf kleinem Raum. In der ganz neu gestalteten Ausstellung in Nürtingen kann man sich dabei auf vielfältige Weise inspirieren lassen. Neben Sanitärbereich sind nachhaltige erneuerbare Energiequellen eine weitere Kernkompetenz von Kamtec. Die Fachberater zeigen dabei im Detail auf, welche Art der Heizungsmodernisierung die meisten Vorteile bringt und welche Gesetze oder Verordnungen zum Energiesparen dabei zu beachten sind. Kurzum: Das Team von Kamtec macht es seinen Kunden einfach – ob neues modernes Bad, komplettes Raumkonzept oder energiesparende Heizung. Und das für Privatwie für Gewerbekunden, im Neubau wie im Bestand, für Neuinstallationen wie für Modernisierungs- oder Sanierungsmaßnahmen. Und selbstverständlich übernimmt Kamtec auch die notwendigen Wartungsarbeiten.

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Kamtec GmbH In der Au 2 72622 Nürtingen Telefon 07022 93271-0 Telefax 07022 93271-18 und Friedrich-Münzinger-Straße 6 72555 Metzingen Telefon 07123 92394-0 Telefax 07123 92394-90 info@kamtec-online.de www.kamtec-online.de

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Antonietta Schloemer und Eva Böhme

Räume auf Zeit Der Gedanke des Teilens ist eines der ältesten sozialen Grundprinzipien des Menschen überhaupt. Antonietta Schloemer und Eva Böhme sind Freunde der Share Economy und haben in der Daimlerstadt Schorndorf das Seminarzentrum Zeit.Raum ins Leben gerufen. Dort können nicht nur Konferenzen mit bis zu 80 Teilnehmern abgehalten werden, das Zentrum bietet auch kleinere Räume ab 10 Quadratmetern für Gespräche von Angesicht zu Angesicht – zu mieten ab einer Stunde. Wer jetzt an einen grauen Bürokomplex mit grünem Nadelfilz denkt, irrt gewaltig. Vielmehr haben sich die Jungunternehmerinnen ein altes Handwerks-Areal mit Backstein-Fassade an der Rems ausgesucht, es gemeinsam mit dem Besitzer aufwendig restauriert und behutsam dem Stand modernster Technik angepasst. Die historischen Strukturen konnten bewahrt werden, und sogar ein idyllischer Zugang zum Fluss wurde geschaffen. Hier kann man atmen, und was am Ufer zu sehen und zu hören ist, scheint märchenhaft verwunschen. Ein perfekter Ort für eine Pause während einer Tagung oder zum Durchatmen nach einer Therapiesitzung. Besonders die kleinen Räume sind es auch, die den Unternehmerinnen am Herzen liegen. Und die Idee kommt an. Das Zentrum hat enormen Zulauf von etablierten Unternehmen, da es vor allem auch eine bisher einmalige Alternative für all diejenigen bietet, die Fixkosten für überteuerte Mieten in Ballungszentren vermeiden wollen oder einfach ein besonderes Ambiente suchen. Hier finden sie für ihre Termine das richtige Umfeld auf Zeit – mit perfekter Verkehrsanbindung, Empfangsservice und Catering auf Wunsch.

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Seminarzentrum Zeit.Raum WeilerstraĂ&#x;e 6 73614 Schorndorf Telefon 07181 9379-219 oder -221 kontakt@sz-zeit-raum.de www.seminarzentrum-zeitraum.de

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Florian Kneer

AluminiumHolz-Fenster erhöhen Komfort und Sicherheit Intelligenter wie effi zienter Materialmix: In der Kombination Aluminium-Holz lassen sich heute Fenster, Hebe-Schiebe-Türen und auch Festverglasungen in einem durchgängigen System realisieren. Für große Glasfassaden hat Kneer-Südfenster als einer der führenden Hersteller eine puristische Lösung entwickelt, mit der neben Fenstern und Hebe-Schiebe-Türen auch Festverglasungen bis zu zwei Geschossen möglich sind. Die Aluminium-Schale erzielt dank geringer Abschrägung eine moderne, kantige Optik, im Innenraum entfaltet Holz seine natürliche Eleganz. Für anspruchsvolle Bauherren, die mehr Glas und weniger Rahmen in der Fassade bevorzugen, gibt es sogenannte Integral-Fenster aus Aluminium-Holz. Der Blendrahmen lässt sich komplett überdämmen, so dass fast nur noch Glas in der Fassade sichtbar ist. Neuestes Highlight: die Hebe-Schiebe-Tür SKY PLUS. Dabei geht die Festverglasung nahtlos in die Schwelle über, so dass die Grenze zwischen Wohn- und Außenraum fließend wird. Auch in diesem Fall sorgen beste Wärmedämmwerte für eine optimale Energiebilanz. Für einen barrierefreien Übergang sind die Hebe-Schiebe-Systeme von KneerSüdfenster mit einer Bodenschwelle ausgestattet, bei der die Höhe gerade einmal fünf Millimeter beträgt. Mit einer „Soft-Close-Funktion“ lassen sie sich komfortabel öffnen und schließen. Auch die Vernetzung und Steuerung über Smartphone oder Tablet ist möglich – ebenso wie ein erhöhter Einbruchschutz.

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KNEER GmbH Fenster und Türen Horst-Kneer-Straße 1 72589 Westerheim Telefon 07333 83-0 Telefax 07333 83-40 info@kneer.de www.kneer-suedfenster.de

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Hans-Jörg Seidenspinner

Wellness-Kur für den Garten Gehobene Wohnkultur in den eigenen vier Wänden zu realisieren, ist nicht nur eine Frage des Interieurs. Auch im Outdoor-Bereich lassen sich wahre Trauminseln für Erholung und Entspannung kreieren – ob ganz puristisch oder eher verspielt, englisch inspiriert, im mediterranen Stil, mit japanischem Touch oder impressionistisch angehaucht, ob farbenfroher Naturgarten, ob mit Rosen, Stauden, Sträuchern, Stein, Holz oder Wasser und vielem mehr. Für derartige Lösungen ist die über 120 Mitarbeiter starke und von Hans-Jörg Seidenspinner in der vierten Generation geführte Jörg Seidenspinner Garten- und Landschaftsbau GmbH weit über die Region hinaus ein gefragter Ansprechpartner. Durch innovative Konzepte, exakte Planung und fachmännische Ausführung mit hochwertigen Materialien und Produkten sorgt das traditionsreiche Familienunternehmen dafür, dass kleine wie große Außenanlagen zu einer Ruhe- und Erholungsoase par excellence werden. Dabei ist es der erfahrenen Mannschaft ein großes Anliegen, dass Pflanzen, Sträucher, Treppen, Mauern und Wege perfekt zur Geltung kommen und sich harmonisch ins Landschaftsbild einfügen. Die Vorstellungen und Vorgaben der Kunden werden jeweils ganz individuell umgesetzt – „von der Stange“ gibt es bei Seidenspinner nichts. Und dass die Experten bei allen Maßnahmen rund ums Grün stets die neuesten Trends im Blick haben, versteht sich als Gründungsmitgliedsbetrieb des Verbandes Garten-, Landschaftsund Sportplatzbau Baden-Württemberg e.V. sowieso von selbst. Ebenso ist das Unternehmen ein Dienstleister erster Wahl, wenn es um die Pflege von Gärten und anderen Grünflächen geht.

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Jörg Seidenspinner Gartenund Landschaftsbau GmbH Dornröschenweg 113 70567 Stuttgart-Möhringen Telefon 0711 718644-0 Telefax 0711 718644-44 info@seidenspinner.de www.seidenspinner.de

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Michael und Angelina Hausenblas

Saubere Luft durch HighTech-Reinigung Mit ihren effi zienten Luft- und Raumreinigungssystemen verzeichnet die Hyla Germany GmbH seit Jahren konstant steigende Verkaufszahlen. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten regelmäßige Produktinnovationen wie etwa der Hyla GST oder der Hyla Nimbus, die sich beide als wahre Multitalente für reine Luft erweisen. Doch der Reihe nach: Hinter dem Hyla GST verbirgt sich ein High-Tech-System, das dank eines speziellen Wasserfiltersystems während der normalen Reinigung Feinstaub, Gase, Allergene und Milben entfernt, gleichzeitig die Raumluft aromatisiert und für saubere Luft zum Atmen sorgt. Laut eines unabhängigen Gutachtens ist die Luft anschließend bis zu 99,9 Prozent gereinigt. Von Hausstaubmilben verunreinigte Schlafzimmer-Matratzen lassen sich damit ebenso behandeln wie Wohnzimmerpolster, Gardinen, Autositze und Pflanzen. Dank seines umfangreichen Zubehörs ist das Gerät sogar zur Abflussreinigung, zum Polieren von Stein- und Holzböden, zur Desinfektion von Oberflächen sowie zur Lufterfrischung einsetzbar. Die perfekte Ergänzung hierzu ist der neu entwickelte Hyla Nimbus – ein Teppichreinigungsgerät mit Turboladertechnologie, das sich auch bestens zur Reinigung stark verschmutzter Glattböden eignet.

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Hyla Germany GmbH HornbergstraĂ&#x;e 35 70794 Filderstadt Telefon 0711 252643-0 Telefax 0711 252643-30 info@hyla-germany.de www.hyla-germany.de

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Inbegriff für feinste

Schweizer Bettwäsche Schlossberg: Dieser Name steht seit 1833 für exklusive Bett- und Frottierwäsche von höchster Qualität in Material, Verarbeitung und Design. Bestes Beispiel hierfür ist die neue Kollektion „Wonderland“ der Marke, die auch in Stuttgart mit einer Boutique am Marktplatz Präsenz zeigt.

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an muss es sich immer mal wieder vor Augen führen: Etwa ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Bett. Ein guter Schlaf ist dabei eine Menge wert, schließlich schöpfen wir daraus die Kraft für den Tag. Warum also ausgerechnet bei der Bettwäsche sparen? Tatsache ist: Wer das Besondere liebt und sich auch in der Nacht gerne ein wenig Luxus gönnt, für den sind Marken wie zum Beispiel Schlossberg die erste Wahl. Wenn es darum geht, in Schlafzimmer und Bad für ein ganz besonderes Wohlgefühl zu sorgen, kommt man um das traditionsreiche Unternehmen mit Sitz in der Schweiz eigentlich fast nicht herum.

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Die Exklusivität seiner Produkte in den e xklusiven Baumwoll-Qualitäten Satin ­ ­Noblesse und Jersey Royal unterstreicht der Premium-Hersteller, der seit Herbst 2014 auch in Stuttgart mit einer Boutique vertreten ist, unter anderem mit seiner neuesten Kollektion „Wonderland“. Diese kommt in sieben verschiedenen Dessins daher, deren Charakteristika zarte florale Dessinierungen, fein aquarellierte Blumen, verträumte Ranken und kontrastreiche Farbverläufe sind. Außerdem gibt es einen feinen Foulard und ein exquisites Wohlfühl-Plaid. Aber wie entsteht eigentlich eine neue Kollektion bei Schlossberg? Hierfür arbeiten im Atelier von Schlossberg in Tur-

benthal nördlich von Zürich passionierte Textildesignerinnen, die sich täglich damit beschäftigen, faszinierende Motive für neue Kollektionen zu erarbeiten. Den Auftakt bildet zunächst eine intensive Themenrecherche mit anschließender künstlerischer Ausarbeitung phantasievoller Dessins. Dabei lassen sie sich inspirieren von der aktuellen Modeszene, Einrichtungstrends, Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Themen wie auch professionellen Trendscouts. Von den ersten Recherchen über Skizzen und handgemalte Originale vergehen Monate, bis die digitalen Vorlagen für die Farbabstimmung in der Druckerei vorliegen. Im nächsten Schritt werden die Schablonen für den Siebdruck vorbereitet. Der Graveur überträgt die Motive auf die Drucksiebe – für jede Farbe wird ein Sieb angefertigt. Die sorgfältige Mischung hochwertigster Farben und die Abstimmung jeder einzelnen Farbnuance sind zeitaufwendig und bedürfen einer Menge Erfahrung. Einige Musterrunden sind notwendig, erst dann geht der Stoff auf die große Siebdruckmaschine. Schlossberg-Bettwäsche ist für die intensive Leuchtkraft und Vielfarbigkeit bekannt – dies resultiert aus einer aufwendigen Mischung von hochwertigsten Farben. Jedes Schlossberg-Dessin wird mit mindestens 10 bis 15 Farben gedruckt. Da auch das feinste und hochwertigste Material aufgrund seines natürlichen Ursprungs kleine Fehler enthalten kann, wird bei Schlossberg jeder Meter von der Qualitätssicherung nochmals ganz genau unter die Lupe genommen, bevor der Stoff im benötigten Maß konfektioniert wird. Und auch in diesem Bereich zahlt sich die Leidenschaft für das Produkt aus – liebevolle smarte Details in der Verarbeitung erhöhen den Komfort und unterstreichen den luxuriösen Charakter. So hat Schlossberg zum Beispiel kleine Druckknöpfe im inneren des Duvets angebracht, die das Deckbett fixieren – das ist einfach zum Beziehen und komfortabel in der Nutzung. Kurz gesagt: Einfach nur das Beste für ein nen guten und gesunden Schlaf.

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Schlafsofa MULTY, Design Claude Brisson Katalog: www.ligne-roset.com www.facebook.com/lignerosetDE

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Der Schlafsofa-Klassiker: Vom 01.10. bis 12.11.2016 zum Vorzugspreis von 1.545 € zzgl. Lieferkosten.* Jetzt neu in Stoff Kvadrat REVIVE 1, in 6 aktuellen Farben. Besonders robuster Stoff, leicht zu pflegen, atmungsaktiv. Aus 100 % recyceltem Polyester hergestellt. Solange der Vorrat reicht: 3-Sitzer mit Keilkissen als Sonderaktion. Gestell anthrazitfarben.

ligne roset Paulinenstraße 41 . Ecke Augustenstraße 70178 Stuttgart** . Telefon: 0711 61 28 48 **Inhaber: Roset Möbel GmbH . Industriestraße 51 . D-79194 Gundelfingen *Unverbindlich empfohlener Verkaufspreis inklusive Mehrwertsteuer.

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Raumportraits in der Stadtvilla Bettina Kampe von Kampe54 lud zur Ausstellung mit Werken des Berliner Fotokünstlers Claus Rottenbacher.

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or etwas mehr als einem Jahr ist der Stuttgarter Einrichtungsspezialist Kampe54 in die Danneckerstraße umgezogen. Die Location präsentiert sich dabei als schmucke Stadtvilla, die auf vier Etagen ausreichend Platz bietet, um den Kunden das zu zeigen, was das Unternehmen auszeichnet: Kollektionen von gleichermaßen großen wie kleinen Designermarken.

Immer wieder ist Kampe54 auch Schauplatz von Veranstaltungen. So lud Bettina Kampe zum Beispiel im Juli an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zur Vernissage des Berliner Fotokünstlers Claus Rottenbacher. Der Einladung waren über 200 Gäste unter anderem aus der Stuttgarter Architektur- und Kunstszene gefolgt – allesamt genossen sie die gekonnte Verbindung von Kunst und Interior Design und nutzten die verschiedenen Salons von Kampe54 mit ihren diversen Wohnstyles zum Talken, Genießen und Networken. Auf große Resonanz stießen selbstverständlich auch die noch bis Ende September gezeigten Fotoarbeiten von Claus Rottenbacher. Der promovierte Wirtschaftsingenieur,

der seit 2004 als freier Fotograf in Berlin lebt und arbeitet, konnte den Raumschiff-Bau des legendären ICC Berlin kurz vor seiner Schließung für drei Wochen exklusiv betreten. Diese Zeit nutzte er für eine Serie ungewöhnlicher Innenaufnahmen des Kongresszentrums unter dem Titel „Raumportraits“. Das Gebäude war 1979 der teuerste Neubau der Nachkriegszeit in West-Berlin und aufwendig gestaltet. Oft sind die Fotos von Rottenbacher dabei als bühnenhafte Einblicke angelegt – quasi Guckkästen auf Papier. Abgelichtet hat er zum Vergleich auch die parallel entstandenen Gebäude der Fahrbereitschaft des Ministerrats der DDR in Lichtenberg, in denen mittlerweile Künstler ihre Werkstätten und Ateliers eingerichtet n haben.

ambiente news Neuer Schwung für den Vertrieb Michael Hausenblas, Geschäftsführer von Hyla Germany, bietet Interessenten aus den unterschiedlichsten Branchen Coachings und Seminare für mehr Verkaufserfolg.

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eit der Firmengründung im Jahr 1999 ist Hyla mit der Vermarktung seines Luft- und Raumreinigungssystems auf Erfolgskurs und gehört mittlerweile zu den Marktführern der Branche. Zur Popularität der Produkte sowie des Filderstädter Unternehmens haben dabei unter anderem die verschiedenen TV-Berichte und Dokusoaps über Angelina und ­Michael Hausenblas, Geschäftsführer der Hyla Germany GmbH, ihren Teil beigetragen. Längst gehören auch viele Prominente zu den Kunden des ausschließlich im Direktvertrieb verkauften Hyla. Und das wiederum ist nicht zuletzt dem Engagement und Marketingtalent von Michael Hausenblas zu verdanken.

Sein Know-how vermittelt der Selfmade-Millionär nun neben dem täglichen

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Business auch in Coachings und Seminaren seiner eigens gegründeten Academy. „Immer wieder kommen Unternehmen wie Krankenkassen, Autohäuser, Versicherungskonzerne, Verlage oder Kosmetikhersteller auf mich zu, um in ihren Vertrieb neuen Schwung zu bringen oder sogar komplett neue Konzepte einzuführen“, sagt Michael Hausenblas. Mit seiner fast 30-jährigen Verkaufserfahrung zeigt er zum Beispiel auf, wie sich die jeweiligen Produkte und Dienstleistungen erfolgreich am Markt platzieren lassen. Was den Unternehmer dabei auszeichnet, ist seine „Kunst des Vormachens“. Michael Hausenblas versteht es, den Seminarteilnehmern beizubringen, wie man vor Ort beim Kunden oder am Telefon zu agieren hat, um die nötigen Verkaufsabschlüsse zu generieren. Er vermittelt dabei kein trockenes Lehrbuchwissen, sondern nachhaltig bewährtes Know-how aus der täglichen Praxis. Weitere Infos gibt’s im Internet unn ter www.michael-hausenblas.de.


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Entdecken Sie Stuttgarts erste Feinkostadresse: Ab sofort finden Sie das neue FrischeParadies in Stuttgart-Wangen, Ulmer Straße 159. FrischeParadies ist Deutschlands größter Spezialmarkt für feinste Lebensmittel. Genießen Sie eine paradiesische Genuss-Vielfalt von über 12.000 Delikatessen höchster Qualität und Frische. Die einzigartige Markthallen-Atmosphäre, unser neues Bistro und die beeindruckende Schinkentheke garantieren Ihnen ein ganz besonderes Einkaufserlebnis. Besuchen Sie die neue Feinkostadresse – Sie sind herzlich eingeladen. frischeparadies.com


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ei Angermaier dürfen sich Damen wie Herren rein farblich gesehen in dieser Saison auf Blau-, Grün-, Rot- und Beerentöne in allen Schattierungen freuen. Ungebrochen ist zudem der Trend hin zu zarten Farbspielen. Bei den Damen setzt Angermaier in dieser Saison auf glamouröse Eyecatcher-Dirndl wie zum Beispiel ein goldenes Dirndl mit transparentem Spitzenrücken und kleinem Ärmchen sowie edle Seiden-Dirndl mit altbayerischen Votiv-Herzen und raffiniert geschnitte-

ner Kragenlösung. Andererseits geht es wieder in Richtung Klassik, erkennbar an Dirndln mit Ärmchen sowie Rock-Mieder-Kombinationen. Für das gewisse Extra sorgen kleine Schößchen am Dirndl- oder Mieder-Rücken. Das klassische Dirndl bekommt somit immer wieder neue und modische Details, die aber den nostalgischen Charme nicht verändern. Auch kurze Lederhosen mit Edelweiß-Stickereien oder Nieten-Applikationen in Kombination mit Miedern sind absolut in.

Die Pracht der Tracht B

ei Krüger Dirndl zieren dieses Jahr große prächtige Blüten, zarte Streublumenmuster und romantische Allover-Prints viele Kleider und Lederhosen. In der „MADL“-Kollektion findet man neben den romantisch-kessen Looks auch freche Kombinationen aus kurzen Lederhosen in Used-Optik und verspielt-traditionellen Karoblusen. Bei der „BUAM“-Kollektion

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Auch bei den Herren setzt Angermaier Trends. Unübertroffen ist die Auswahl an edlen Westen aus bedrucktem Samt, feinem Leinen, hochwertigem Loden und Brokat. Absolutes Muss sind handbearbeitete Vintage-Lederhosen mit aufwändigen Stickereien, die neben den traditionellen Farben 2016 auch in Gelb, Grün und Blau leuchten. Wärmende Strickjacken mit feinem Zopfmuster sowie die slim geschnittenen Trachtenjanker runden das Ensemble ab.

Ja, so schaut’s aus, das perfekte Outfit fürs Volksfest ebenso wie für viele weitere gesellschaftliche Anlässe. Wir stellen die neuesten Trends von Angermaier, Krüger Dirndl und Kinga Mathe vor.

werden teilweise bedruckte und partiell gewachste Lederhosen in Naturtönen mit modernen Trachtenshirts in derben Waschungen präsentiert. Viel Wert wird zudem auf die Trachten-Hemden gelegt. Das altbewährte Karohemd wurde neu interpretiert und kommt in neuen Farbkombinationen mit Prints und vielen Details daher. In der „Feelings“-Dirndl-Kollekti-

on von Krüger dominieren diese Saison die Farben Bordeaux, Rosa, Taupe und unterschiedliche Grünnuancen. Bei den Stoffen geht der Trend hin zu individuellen Jacquards mit dezenten Mustern und edlen Taftstoffen. Absolutes Must-have sind die Trachten-Ponchos. Kombiniert zur Lederhose oder zum Dirndl wirkt dieses Kleidungsstück leger und elegant zugleich.


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uch die neue Kollektion von Kinga Mathe überzeugt wieder mit einer exklusiven Auswahl moderner und gleichzeitig traditionell-femininer Dirndl und Trachtenmode – und das in satten Tönen wie Trüffel, Fango, Kokos und Purpur. Ob Jacquard oder Veloursleder, Seide, Cash-

mere, Baumwolle oder französische Spitze: Die Kombinationen der edlen Materialien, die hochwertige Verarbeitung von Hand und die klaren, klassisch-modernen Schnitte tragen die deutliche Handschrift der ungarisch-schwäbischen Dirndl-Designerin.

#ANGERMAIER

Selbstverständlich gehören auch diesmal wieder zarte Blusen, raffiniert geschnittene Korsagen, elegante Blazer, Röcke, Kleider, Hosen und Strick zur Kollektion. Und passend zu den Looks der Mütter werden auch die Kleinen mit zauberhaften Dirndn ln ausgestattet.

#WiesnHighlights

#TRACHT #TRENDS2016

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#LederHosen#Dirndl

Die ganze Welt der Tracht Stuttgart Eberhardstr. 8 www.angermaier.de 129


„Pelz-Haute-Couture ist wie ein Kreativlabor“ top magazin im Gespräch mit Kürschnermeister und Pelzdesigner Jochen Leutner, Inhaber des Stuttgarter Pelzgeschäfts Fur Style, sowie seiner Lebensgefährtin und Mitarbeiterin Sabine Moster, ihres Zeichens Schneidermeisterin. top: Pelz ist in der Mode allgegenwärtig. Wie erreichen Sie Ihre Kundin heute? Moster: Die Generation, in der Pelz als Statussymbol galt, gibt es – wenn überhaupt – nur noch in kleiner Anzahl. Wir erreichen unsere Kundinnen heute über topmoderne Designs und hochwertig verarbeitete Couture-Modelle. Die hohe Schneiderkunst ist eine Traumwelt, in der kilometerweise feinste Stoffe verarbeitet und tausende Perlen aufgenäht werden – meist mehrere Wochen, bis es perfekt ist. In der Maß-Kürschnerei ist es fast genauso. Unsere Kundinnen sind leidenschaftliche Modefans mit hohen Ansprüchen, die

sehr viel Wert auf individuell angefertigte Couture-Pelze legen. top: Pelze sind „in“, ja fast schon ein „Must have“ der Wintermode. Wie werden Pelze heute getragen? Leutner: Selbstverständlichkeit ist ein wunderbarer Begriff, um die Modernität des Pelzes auszudrücken. Wenn Pelze nicht mehr selbstverständlich sind, haben sie schon verloren. Hier ist nicht nur die Erscheinungsform wichtig, sondern auch, wie man sie trägt. Lässt sich die Jacke oder der Mantel einfach so überwerfen, hat man es geschaff t. In unserem Atelier entstehen aber nicht nur Stücke für den kalten Winter, sondern für alle Jahreszeiten. Begonnen haben wir 2012 mit Sommerpelzen – leichte Seidenlämmer, Nerzstreifen auf Tüll und Fuchsstreifen auf edelstem Kaschmir. Wir sind

damit sehr erfolgreich und merken, dass hier mehr erwartet wird. top: Wie setzten Sie das um? Leutner: Die Pelz-Haute-Couture ist ein Kunsthandwerk und wie ein Kreativlabor. Mit Pelz ist fast alles machbar, vor allem komplizierte Schnittführungen. Ich lerne von unseren Kundinnen ihren Stil, ihren Geschmack und ihre Vorlieben kennen. Natürlich ist es nicht möglich, in einer Kollektion allen und allem gerecht zu werden. Aber aus den vielen unterschiedlichen Charakteren entstehen unter anderem unsere Entwürfe, wir verändern Vorhandenes und gestalten es um. Bei der einen oder anderen Neuanfertigung entstehen aus bestehenden Schnitten völlig ■ neue Kreationen.

lebensart news Leidenschaft, Begeisterung und brillante Ideen Das Schmuckatelier von Ruth Sellack in Stuttgart feierte im Juli 25-jähriges Bestehen.

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olles Haus bei Ruth Sellacks Jubiläumsvernissage: Unter dem Motto „Zeitreise“ feierten über den Abend verteilt rund 350 Gäste und Wegbegleiter die 25-jährige Präsenz der Schmuckdesignerin mit Goldschmiedeatelier und Ladengeschäft in Stuttgart. Eigens zu diesem Anlass wurden zwei ganz unterschiedliche Ringkollektionen gefertigt und präsentiert: Die Edition „Twentyfive“ kommt dabei edel, üppig und klar zugleich daher – und zwar in Form imposanter Ring-Unikate, gearbeitet in Roséoder Weißgold mit je einem besonderen Diamanten im Zentrum des grafischen Mus-

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ters, das mit kleinen Brillanten ausgefasst ist. Dagegen präsentiert sich „Aurora“ eher filigran, zart und leicht. Ein Körbchen aus Gold trägt dabei einen zentralen Edelstein, von zartem Hellblau bis Orange oder Pink, umrahmt von kleinen Brillanten. Wenige Tage vor der Vernissage gab Ruth Sellack im Rahmen eines Tags der offenen Goldschmiedewerkstatt Einblicke in ihre Manufaktur. Das Interesse war so groß, dass man allen Interessierten diese Möglichkeit nun dauerhaft anbietet. Also einfach im Atelier in der Eberhardstraße nachfragen.■


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BAD FÜSSING - QUELL DER GESUNDHEIT „Das Wasser ist am besten an der Quelle.“ Dieses Sprichwort trifft in ganz besonderer Weise auf Bad Füssing im Bayerischen Golf- und Thermenland unweit der Dreiflüssestadt Passau zu: Denn das legendäre, schwefelhaltige Mineralheilwasser, das 56 Grad heiß aus den Tiefen des Urgesteins hier an die Oberfläche sprudelt und in den Thermen seine wohltuende Wirkung entfaltet, macht Bad Füssing zum Quell der Gesundheit. Es gibt viele gute Gründe, die wohltuende Kraft und angenehme Wärme der legendären Bad Füssinger Thermen oder eine vitalisierende Auszeit auf einer der vielen hundert „WohlfühlInseln“ zu genießen. Aus den Tiefen des niederbayerischen Bodens sprudeln drei Heilquellen, reich an einer besonderen Art von Sulfid-Schwefel. Pro Stunde strömen 100.000 Liter Heilwasser in die 100 Entspannungs- und Behandlungsbecken der drei Thermen. In Bad Füssing findet man alles, was hilft, Abstand von Stress und Leistungsdruck zu gewinnen, Rücken und Gelenke in Bestform zu bringen und gleichzeitig wunderbar zu entspannen. Die Auswahl an Wellness- und Gesundheitsangeboten ist riesig – die medizinische Kompetenz und das ganz besondere WohlfühlAmbiente machen Bad Füssing zum perfekten Reiseziel für den nächsten Gesundheitsurlaub.

Informationen & Kontakt: Kur- & GästeService Bad Füssing, Rathausstr. 8 . 94072 Bad Füssing freecall: 0800 8854466 . Tel. 08531 975-580 . tourismus@badfuessing.de . www.badfuessing.de

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HOTEL

MÜRZ

Das kleine, feine, individuell geführte 4 Sterne Privat Hotel „Das Wunsch-Hotel Mürz“ liegt mitten in Bad Füssing nur wenige Meter zum Freizeitpark und bietet seinen Gästen eine ganzheitliche Philosophie und Betreuung aus Entspannungs- und Bewegungsprogrammen und einem umfangreichen Gesundheits- und Kur sowie Wellness- und Spa- Angebot. Hier kann man sich zu jeder Jahreszeit, in jeder Lebenssituation Gesundheits-, Wellness- und Beautyprogramme, verschiedenen Sport und fernöstlichen Meditationsformen, Behandlungen und Anwendungen der TCM, Naturheilverfahren, der Ästhetischen Medizin und klassischen Kurmedizin gönnen, welche zu einem festen Bestandteil des Ganzheitsprogrammes gehören. Spüren und erleben sie die familiäre und entspannende Atmosphäre dieses Hotels, die es mit all seinen Vorzügen und Annehmlichkeiten zu genießen gilt. Wunsch-Hotel Mürz / Kurhotel Mürz KG / Familie Wunsch / Birkenallee 7-9 / 94072 Bad Füssing / Deutschland Tel. + 49 (0)8531 - 958-0 / Fax. +49 (0)8531 – 29876 / Email. info@muerz.de / www.muerz.de

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lebensart

Symphatisch und interessant Im Kulturcafé Melva stieg ein Abend mit Dominique Siassia. Die Schauspielerin und Sängerin war dort im Gespräch mit Ex-SWR1-Leute-Moderator Stefan Siller.

U Andrea Scheufler, Stefan Siller und Dominique Siassia

Stefan Siller im Gespräch mit Dominique Siassia

Auch musikalisch ist sie ein großes Talent

ngemein sympathisch, natürlich und herzlich: So präsentierte sich Ende Juli im Kulturcafé Melva von Andrea Scheufler in der Reuchlinstraße die Schauspielerin und Sängerin Dominique Siassia. Die beiden hatten sich kennengelernt, als die Schauspielerin für den roten Teppich der Fashion Week in Berlin ein Outfit aus nachhaltiger Mode suchte, im Internet danach recherchierte und so zu Melva in Stuttgart fand. Hier erzählte die heute 37-Jährige, die 1979 als Tochter einer deutschen Dolmetscherin und eines kongolesischen Regisseurs in der Hansestadt Osterburg in Sachsen-Anhalt geboren wurde, im Gespräch mit Stefan Siller über ihre aufregende Kindheit, die sie teilweise im Kongo verbrachte und über ihr ereignisreiches Leben. Ihr TV-Debüt gab Dominique Siassia in der ARD-Serie „Sturm der Liebe“, danach folgten Rollen in ZDF-Serien wie „Bettys Diagnose“, „Mütter Mafia“ oder „Die Rosenheim Cops“. Den Durchbruch als Charakterdarstellerin feierte sie 2010 auf dem Hamburger Filmfest als weibliche Hauptrolle an der Seite von Götz George im erfolgreichen ZDF-Krimi „Nachtschicht – Reise in den Tod“. Auch an den Stuttgarter Schauspielbühnen war sie zu sehen, und zwar in den Publikumserfolgen „Gut ge-

gen Nordwind“ und „Alle Sieben Wellen“. Die Gäste im Melva erfuhren aber unter anderem auch, dass sich Dominique Siassia für „Ethical Fashion“ einsetzt. Ihr Credo: „Mode sollte nachhaltig sein und für gutes Karma sorgen“. Deshalb unterstützt Dominique Siassia, die seit Jahren der buddhistischen Religion angehört, Modelabels, die bei der Produktion bestimmte Umwelt- und Sozialstandards einhalten. „Von der gemütlichen ‚Wohlfühl-Jeans‘ bis hin zur High-Fashion ist es mir immer wichtiger geworden, dass für die Kleidung auf meiner Haut nicht der Schweiß von Menschen, die unter würdelosen Bedingungen Massenware herstellen, fließen musste.“ Sie sei überzeugt davon, dass alles, was wir fühlen, denken und tun sowie essen und tragen unser ganzes Sein beeinflusst. „Deshalb trage ich bewusst und mit sehr gutem Gefühl faire Mode mit gutem Karma und hoffe, damit auch andere zu inspirieren“, so Dominique Siassia. Im Anschluss an das Gespräch gab Dominique Siassia, die übrigens auch als Sängerin tourt, einen musikalischen Auszug ihres Jazz- und Soul-Repertoires. Begleitet wurde sie dabei am Klavier vom Stuttgarter Pianisten Martin Meixner. Ein n bemerkenswerter Abend.

lebensart news Innig und aufregend Bei Frau Blum, Stuttgarts edler Erotikboutique, stehen im Herbst wieder Tanzkurse im Argentinischen Tango auf dem Programm.

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wischen verführerischen Accessoires und Designer-Spielzeug wird bei Frau Blum auf dem Parkettboden munter das Tanzbein geschwungen. Seit März erfreuen sich die Kurse, die Enrique Grahl gibt, großer Beliebtheit. Gleich im Oktober geht es direkt weiter für Anfänger und Fortgeschrittene. Enrique Grahl, Tangoweltmeister von 2006, unterrichtet mit viel Humor einen innovativen Tanzstil, der gleichzeitig zeitlos mit Schritten von heute und der Technik von morgen ist.

eine der beiden Inhaberinnen von Frau Blum, noch viel mehr hinter diesem Tanz: „Er sensibilisiert unsere Wahrnehmung anderen Menschen gegenüber und ist eine wunderbare Möglichkeit, sich seiner eigenen Körpersprache bewusst zu werden und sie auch einzusetzen.“ Für Enrique Grahl ist der Argentinische Tango ein soziales Ereignis und zugleich eine der reinsten Formen nonverbaler Kommunikation zwischen zwei Menschen. „Er ist Berührung von Herz zu Herz im Einklang mit der Musik.“

Über die Sinnlichkeit hinaus, die dem Tango innewohnt, steht für Mascha Hülsewig,

Der Kurs mit 6 x 2 Unterrichtsstunden kostet 120 Euro und ist für Männer und Frau-

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en. Termine: 10., 17. und 24. Oktober sowie 7., 14. und 21. November. Anmeldungen sind einzeln oder als Paar möglich. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www. n fraublum.de.

Enrique Grahl zeigt Mascha Hülsewig den Tango


lebensart

Fellige

Verführung Das Stuttgarter Pelzhaus Enssle begeistert wieder mit zahlreichen edlen Kollektionen. eit 1932 steht Enssle für exquisite Pelzkreationen, zauberhafte Accessoires, individuell angefertigte Traumpelze und Umarbeitungen unmodisch gewordener Kundenpelze. „Die Vielfalt unserer aktuellen Kollektion reicht von limitierten Prêt-à-Couture über alltagstaugliche Statement-Kreationen und supercoole Fun-Fashion mit Wow-Faktor bis hin zu Neuinterpretationen mit Vintage-Glamour“, schwärmt Regina Bräuning, Pelzdesignerin und Juniorchefin des familiengeführten Traditionshauses Enssle in der Talstraße. Roland Bräuning, Juniorchef und Kürschnermeister, verwirklicht die Entwürfe seiner Schwester liebevoll bis ins Detail nach überlieferten Manufakturtechniken. Stilikone Coco Chanel wäre begeistert von den klaren Schnitten, die durch luxuriöse Materialien und handwerklich perfekte Verarbeitung bemerkenswert werden.

Lä ssigster Enssle-Coup sind offen zu tragende und seit lich hochge schlitzte Langmäntel aus zartem Samtwiesel. Feminine Klassiker sind federleichte Ponchos und Capes mit Dreiviertelarm und knieumspielende Kurzmäntel. Die neue Kollektion begeistert außerdem mit handschuhweichem Seidenlamm, Seidennerz und Kaschmirstrick in herrlichen Beeren- oder Blautönen. Take one, get two: Vintage-inspirierte Wendejacken können wahlweise mit Nerz oder Leder nach außen getragen werden. Und bei glamourösen Einmal-Auftritten à la Heidi Klum sorgen preisattraktive Fashion-Pelze aus Tibetlamm für Aufsehen. Der neue Männerlook überzeugt durch sportliche Eleganz in Dunkelblau, Olive und Schlammtönen. Zu den Meister-

stücken zählen robuste Stoffparkas mit dichtfelligem Finnraccoonfutter, leichtgewichtige Lammfelljacken mit eingearbeiteter Weste und Bikerblousons aus Merinolamm. Ehrensache, dass die feine Pelzmanufaktur dabei nur Qualität aus zertifizierten Zuchtfarmen verarbeitet. n

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schönheit

Profi-Make-up

für strahlendes Aussehen

Der Stuttgarter Beauty-Spezialist Mußler führt in seinem Store in der Hirschstraße mit dem Airbrush-System AOP von Uslu Airlines eine völlig neue Make-up-Generation.

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insel war gestern, feine Farbpistole beziehungsweise Düse ist heute. Mit Hilfe des Airbrush-System AOP von Uslu Airlines, das es bisher nur bei Colette in Paris, im Quartier 206 in Berlin und in Stuttgart bei Mußler Beauty in der Hirschstraße zu

kaufen gibt, wird die Haut beim Farbauftrag nicht mehr berührt. Vielmehr sind es feinste Farbnebel, die das Make-up hauchdünn auf die gewünschte Stelle auftragen. Einfach in der Anwendung, lässt sich so in wenigen Minuten ein einzigartig feines Make-up kreieren. Rötungen und Unreinheiten verschwinden und Unebenheiten werden ausgebessert, ohne dass dabei die Poren verstopft werden. Das Airbrush-System AOP – Star-Produkt der Uslu Airlines-Familie – ermöglicht so ein natürliches Erscheinungsbild und einen ebenmäßigen Teint. Nach vier Jahren intensiver Forschung und Entwicklung hat die Kunst des Schminkens damit eine neue Ebene erreicht. Das Airbrush-Make-up bringt die Haut aber nicht nur zum Strahlen, es ist zudem unempfindlicher gegen Schweiß und Regen. Die neue

Technik erlaubt auch eine ungleich größere Variation an Looks und dank des dünnen Farbauftrags ist es für die Haut auch schonender. Beim Airbrushing verschmelzen die natürlichen Strukturen des Gesichts organisch mit der Farbe und erschaffen so einen natürlichen Look mit einem frischen Glow, den man so nicht mit herkömmlichem Make-up und Pinsel erreichen kann. Die Foundation kann mit den 22 Farben der Liquid-Make-up-Palette um Lidschatten und Blush zu einem Look komplettiert werden. Das Beauty-Team bei Mußler führt gerne in die neue Technik ein, zeigt Tricks für den einfachen Umgang mit dem Airbrush-System und bietet auch diverse Einführungsangebote. Darüber hinaus kann sich auch in der Beauty School von Mußler mit Airbrush schminken lassen. ■

kosmetik news

Kein Tabu mehr Permanent Make-up wird zunehmend auch von Männern entdeckt.

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igmentierte Augenbrauen bei Männern? Bis vor kurzem war dies nur eine Randerscheinung und wurde von Männern – wenn überhaupt – nur im humanmedizinischen Bereich genutzt. „Zur Steigerung des eigenen Wohlbefi ndens haben Frauen diese Maßnahme dagegen schon lange für sich entdeckt und sparen sich seitdem nicht nur viel Zeit vor dem Spiegel, sondern setzen damit auch ganz bewusst optische Akzente“, sagt die Stuttgarter Kosmetikexpertin Christa Galautz. Die sich daraus ergebenden Vorteile machen sich inzwischen aber auch immer mehr Männer zunutze – etwa zum Kaschieren

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von Haarausfall durch Verdichtung der Augenbrauen bis hin zu einer kompletten Neugestaltung. Als Profi mit langjähriger Erfahrung sowohl im humanmedizinischen als auch im kosmetischen Bereich beobachtet Christa Galautz diesen Wandel in ihrem Institut in Stuttgart-Gablenberg schon seit einiger Zeit. Männliche und weibliche Haut sind freilich in ihrem Aufbau völlig verschieden. Und da bei jeder Pigmentierung spezielle Stoffe punktuell in die Haut eingebracht werden, ist für die Behandlung eine fundierte Ausbildung unabdingbar. Alleine

schon in der Vorbereitung muss größter Wert auf ein professionelles und typgerechtetes Vorzeichnen gelegt werden, damit die feinen Linien aufgrund der unterschiedlichen Augenbrauenform bei Männern nicht feminin wirken. Ebenso legt Mann größten Wert darauf, nicht geschminkt auszusehen. „Daher muss immer wieder im Detail nachgearbeitet werden, bis der Kunde vollkommen zufrieden ist“, sagt Christa Galautz. Ebenso müssen für eine natürlich pigmentierte Augenbraue die Übergänge „nahtlos“ wirken, ohne den individuellen Typ zu ver■ fremden.


Fotos: Fotolia

top LIFESTYLE Einkaufstipps für Mode, Einrichtung, Schönheit und vieles mehr in Stuttgart und der Region


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OPTIK MARTIN

CALWER 13

Calwer Straße 15 | 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 228765 | Fax 2287661 info@optikmartin.de | www.optikmartin.de

Calwer Straße 13 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 290199 knut.mueller@gmx.com

Optik Martin ist individuell und bietet eine fachkompetente Beratung rund um bestes Sehen und Aussehen bei höchsten Ansprüchen an Design und Qualität. Angefangen bei Kollektionen der begehrtesten Designer wie Chanel, Philipp Starck, Thierry Lasry und Linda Farrow bis hin zur eigenen Hauskollektion. Selbst Unikate aus Titan, Acetat oder Büffelhorn werden nach Maß und Wunsch gefertigt. In einem unverwechselbaren Ambiente und persönlicher Atmosphäre erwartet sie ein hochqualifiziertes Team an Augenoptikermeister/ innen, die auf ihre individuellen Sehanforderungen eingehen. Personalisierte Brillengläser ermöglichen bisher nicht vorstellbaren Sehkomfort- Wellness für ihre Augen. Die notwendigen Daten werden mit extrem präziser und modernster Messtechnik in vertrauter Zusammenarbeit mit dem Kunden ermittelt. Individualität, Extravaganz, Mode und Kompetenz steht für Optik Martin. ▪▪Mo bis Fr 10–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr

VON HOFEN JUWELIERE Calwer Straße 42 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 296719 info@vonhofen-juweliere.de | www.vonhofen-juweliere.de

Seit über 40 Jahren ist der Stuttgarter Traditionsjuwelier von ­Hofen­in der Calwer Straße eine der gefragtesten Adressen der Region für e ­ xquisite Schmuckstücke und Zeitmesser. Die exklusive Produkt­auswahl und die stets persönliche, fundierte und individuelle Beratung von ­Wolfgang ­Oergel (Geschäftsleiter) spiegeln den hohen von Hofen-­Anspruch ­wider, allen Kundinnen und Kunden in jedem Detail etwas ­Besonderes zu bieten. Der steigenden Nachfrage nach individuellem Schmuck entsprechend, hat sich von Hofen auf Eigenanfertigungen s­ pezialisiert. Die haus­eigene Meisterwerkstatt ist auf die anspruchs­vollsten Kundenvorstellungen eingestellt und erfüllt flexibel jeden Wunsch. Viele dieser Schmuckstücke e ­ ntstehen so beispielsweise durch Umarbeiten von Familienschmuck oder durch ­Anfertigen des p ­ assenden Schmuckstücks für einen b ­ esonderen Anlass. Bei ­ igenen von H ­ ofen-Kollektion wird b ­ esonders viel Wert allen Unikaten der e auf die sorgfältige Auswahl von teils außer­gewöhnlichen und ­seltenen Farbsteinen wie zum B ­ eispiel dem neon­blauen ­Paraiba-Turmalin gelegt. Italienische Top-Marken des J­uweliers sind unter anderen P ­ omellato und ­BVLGARI. Edel und e ­ xtravagant: die neue L­ inie ­„BVLGARI Roman Sorbets“ aus Roségold mit Safiren, Tsavorithen, A ­ methysten und p ­inkfarbenen Turmalinen. Maskulin tempramentvoll: die neue, ­geo­metrische ­Herrenuhr BVLGARI  octo  ultra nero“ voller Kraft, Eleganz und Lässigkeit. Die „­ ­Kombination von Roségold und schwarzer DLC-­Beschichtung wirkt sehr kraftvoll! Ganz aktuell: die Lucea Damenuhr – als g ­ lanzvolle Ver­körperung der modernen Frau vereint sie sinnliche Formen, feminine Stärke und ­zeitlose Eleganz. Wie eine ­Sonnenuhr folgt sie dem Zeitverlauf auf dem Ziffernblatt mit funkelnden Diamanten oder auf ­schimmerndem Perlmutt. Fotos rechte Seite: die BVLGARI Schmuck- und Uhren-Neuheiten. ▪▪Di bis Fr 10–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr 136

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UOMO: ADRIANO

GOLDSCHMIED

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ALLEGRI

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BOGLIOLI

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­CARUSO / C ­ RUCIANI / HERNO / JACOB COHEN / GINO B / ­IGN.JOSEPH  SHIRTS   / MONTECORE / PT01 / PT05 / S.W.O.R.D. / ­WINDSOR uvm. DONNA: ADRIANO GOLDSCHMIED / BLAUER / BOGLIOLI / CLOSED / ­CRUCIANI / HERZENSANGELEGENHEIT / GIMO‘S / MET JEANS / MAJESTIC / S.W.O.R.D. / WINDSOR uvm. ▪▪Mo bis Fr 10–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr


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RUTH SELLACK SCHMUCK OBJEKTE Eberhardstraße 6 | 70173 Stuttgart-Mitte | Telefon 0711 604914 | Fax 6079401 | info@ruth-sellack.de | www.ruth-sellack.de

Foto: LAZI + LAZI

WIR WAREN ALTGOLD

TWENTYFIVE und AURORA: So heißen die zwei neuen Ringkollektionen von Ruth Sellack. Die Edition TWENTYFIVE kommt dabei edel, üppig und klar zugleich daher – und zwar in Form imposanter Ring-Unikate, gearbeitet in Rosé- oder Weißgold mit je einem besonderen Diamanten im Zentrum des grafischen Musters, das mit kleinen Brillanten ausgefasst ist. Dagegen präsentiert sich AURORA eher filigran, zart und leicht. Ein Körbchen aus Gold trägt dabei einen zentralen Edelstein, von ­zartem Hellblau bis Orange oder Pink, umrahmt von kleinen Brillanten. Sie ­glänzen als Einzelstück, aber auch wunderschön in Kombination mit weiteren ­Ringen. Allesamt sind sie signiert und nummeriert. Die beiden Kollektionen passen bestens zur Philosophie von Ruth Sellack, wonach Charakter eines Schmuckstücks im selben Maße einzigartig sein der ­ muss wie die Person, die ihn trägt. „Dann ist man als Goldschmied nahe an dem, was Perfektion bedeutet.“ Und das gelingt der Schmuckdesignerin mit ihren in traditioneller Handarbeit und nach eigenen Entwürfen

­ telier gefertigten Kreationen immer wieder aufs Neue. So funkeln im A der Goldschmiedemeisterin zahlreiche Unikate aus Gold, Platin und vielen anderen k­ostbaren Materialien wie Farbedelsteine, Diamanten ­ und ­Perlen. Dabei liebt sie die klare Formsprache und gibt ihren Kollektionen stets eine u ­ nverwechselbare Individualität. Details setzen charakteristische Akzente und schaffen so das Besondere. Das Ambiente der Manu­faktur mit einem Raumobjekt als architektonischem Blickfang ist so erlesen wie der präsentierte Schmuck. Im vorderen Teil finden sich der Ausstellungs- und Beratungsbereich mit Lounge und Separee. ­Daran angrenzend ­folgen Entwurf und Produktion der von Hand gefertigten Einzelstücke, bei deren Entstehung auch gerne mal hinter die Kulissen geschaut werden darf. Der Service ist so individuell und spontan wie kompetent und einfühlsam. Unser Tipp: Unbedingt vorbeischauen! ▪▪Mo 12–19 Uhr, Di bis Fr 10–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr

BINDER OPTIK

BAITINGER  DESSOUS & WÄSCHE

Marktplatz 11 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 2384764

Rathauspassage 2 | 70173 Stuttgart-Mitte (direkt am Marktplatz) Telefon 0711 557667 | Fax 9561016 info@baitinger-dessous.de | www.baitinger-dessous.de

Die Auswahl an Brillenfassungen und Sonnenbrillen ist riesig und die Markenvielfalt lässt keine Wünsche offen. Ob bekannte Designer wie Chanel oder Gucci, klassische Modelle von Jaguar und Marc O’Polo oder junges Design von Ray Ban und Esprit – für jeden Geschmack und Geldbeutel findet sich eine Auswahl und das „garantiert günstig“. Das kompetente Team von Binder Optik steht mit all seinem Knowhow seinen Kunden zur Seite – ohne jeglichen Zeitdruck. Binder Optik verwendet ausschließlich Markenprodukte führender, namhafter Glashersteller wie Zeiss oder Hoya. Mittels modernster, hochauflösender 3D-Vermessungstechnik werden die Gläser individuell auf die jeweiligen Sehbedürfnisse angepasst. So garantiert Binder Optik ein perfektes Seherlebnis. Weitere Infos unter www.binder-optik.de.

Wer auf der Suche nach feinen Dessous, hochwertiger Tag- und Nachtwäsche oder ausgefallener Bademode ist, kommt um ­Baitinger Dessous nicht herum. In dem neuen Geschäft am Stuttgarter Marktplatz findet Mann & Frau nicht nur die größte Auswahl an Markenware wie Eres, La Perla, Zimmerli, Lise Charmel, Marie Jo, Paladini, Vilebrequin, Blue Lemon u. v. m., sondern auch fachkundige Beratung und eine sehr angenehme Atmosphäre. ▪▪Mo bis Fr 10–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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MODEHAUS DÖTTINGER

COUTURE DESIGN

Calwer Straße 5 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 2262224 | Fax 2262225 mail@mode-doettinger.de | www.mode-doettinger.de

Atelier Anna Deligiorgi Immenhofer Straße 46 | 70180 Stuttgart Telefon 0711 94580591 und 0172 9311931 info@annadeligiorgi.com www.annadeligiorgi.com

Seit rund einem Jahr heißt es bei Mode Döttinger „42 ist die neue 36“. Nach diesem Motto wurde die gesamte Kollektion des Modehauses in der Calwer Straße auf die Größen 42–48 umgestellt – mit Erfolg. Wie auch schon in der Pforzheimer Filiale (Dillsteiner Straße 9–11, Tel. 07231 4241262). Damit gibt es nun auch in Stuttgart ein attraktives Shopping-Angebot für Frauen, die vom Textileinzelhandel bisher kaum beachtet wurden. „Denn Mode und Stilbewusstsein sind schließlich keine Frage der Konfektionsgröße“, so Firmengründerin Ingrid Döttinger. Der modischen Ausrichtung hinsichtlich Qualität und Stil ist Döttinger daher auch beim neuen Konzept treu geblieben. Das Einzelhandelsgeschäft setzt auf hochwertige Damenmode ausgewählter Designer sowie eine persönliche Beratung, die gerade im Segment 42–48 umso wichtiger ist. Geführt werden die aktuellen Trends hochwertiger Designer-Marken wie Cavalli, Katharina Hovman, Persona, Bruno Manetti, Evelin Brandt, Allude, Riani, NYDJ, Elena Miro, Norma Camali, Current Elliot, Sly 010, Steffen Schraut u. v. a. Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich inspirieren.

Wenn es in Sachen Mode etwas ganz Besonderes sein darf, sind maßgeschneiderte Stücke durch nichts zu toppen. Und genau dafür steht Anna Deligiorgi. Die Jungdesignerin kreiert in ihrem Stuttgarter Atelier im angesagten Heusteigviertel außergewöhnliche Outfits, die exakt auf die jeweilige Trägerin zugeschnitten sind. Mit sicherem Blick für die Figur und dem kreativen Auge für Form und Farbe entwirft die staatlich anerkannte, ausgezeichnete Modedesignerin exklusive Haute Couture. Die Palette reicht dabei vom Abendkleid für große Feste bis hin zum kleinen Schwarzen und trendigen Mänteln – und das alles zu einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis. Inspirationen aus ihrer Zeit am renommierten Londoner Modezentrum St. Martins College fließen dabei auch in die Auswahl feinster Stoffe. Und noch etwas ist der Modefachfrau ganz wichtig: die Liebe zum Detail.

▪▪Mo bis Fr 10–19 Uhr, Sa 10–18 Uhr

▪▪Di bis Fr 12–17 Uhr und nach Vereinbarung

MELVA MODE  CAFÉ

CALKAP  ATELIER FÜR MASSKONFEKTION

Reuchlinstraße 22 (Ecke Rotebühlstraße) | 70178 Stuttgart Telefon 0711 50498881 mail@melva-stuttgart.de | www.melva-stuttgart.de

Kronprinzstraße 1b | 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 3584200 info@atelier-calkap.de | www.atelier-calkap.de

Melva heißt die ganz besondere Boutique mit Kultur-Café sowie regionalen und fairen Produkten im Stuttgarter Westen. In ihrem Showroom bietet Andrea Scheufler nachhaltiges Modedesign und Accessoires für Sie und Ihn. Zudem im Sortiment sind außergewöhnliche skandinavische und individuelle Labels. Mode eben, die nicht an jeder Ecke, oder eben nur an der „Melva-Ecke“ zu finden ist. An der gemütlichen Bar gibt es hausgemachte Snacks, Patisserie vom italienischen Nachbarn, Espresso der Mössinger Rösterei „Kaffeecompagnie“ sowie Chai- und Bio-Tee von Schlürf. Mehrmals monatlich werden im Melva außerdem Künstler zu abendlichen Events eingeladen. Auf dem Programm stehen Live-Musik, Vernissagen, Vorträge, Lesungen und natürlich Beauty-Events. Mit dem Namen ihres Boutique-Cafés spricht die ehemalige Kulturmanagerin Andrea Scheufler eine Widmung an die in North Carolina lebende Jazz- und Blues-Sängerin Melva Houston aus, die sie über ihre langjährige Veranstaltertätigkeit nicht nur als Künstlerin, sondern auch als Mensch lieben und schätzen gelernt hat. ▪▪Di bis Fr 10:30–19 Uhr, Sa 10–16 Uhr, Mo geschlossen 138

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Jeder sollte das machen, was er am besten kann. Haben Sie vielleicht noch einen Wunsch frei? Das Atelier Calkap schenkt Ihnen das Gefühl, den perfekten Anzug zu tragen. Aus feinstem Tuch und mit höchstem Tragekomfort. Gönnen Sie sich das Besondere!


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URSULA HERTLEIN

BÄCKEREI UND KONDITOREI TREIBER GMBH 

Sauerlandstraße 1 | 70794 Filderstadt Telefon 0711 774813 info@ursula-hertlein.de www.ursula-hertlein.de

BEREITS 31x IN STUTTGART UND DER REGION FÜR SIE DA Stresemannstraße 3 | 70192 Stuttgart Telefon 0711 25859642 | Fax 0711 25859643 info@baeckerei-treiber.de | www.bäckerei-treiber.de

WIR WAREN ALTGOLD

Seit über 20 Jahren fertigt Ursula Hertlein hochwertigen Schmuck und individuelle Umarbeitungen für Juweliere und Privatkunden an. Die exklusive Schmuckkollektion zeichnen dabei zeitlose Entwürfe aus. Um die mit Leidenschaft und Kompetenz zusammengestellte Kollektionen kennenzulernen, kann man sich auf der Homepage von Ursula Hertlein informieren oder einen Termin vereinbaren.

Aus Überzeugung hausgemacht. Das hätte sich Emil Treiber sicher nicht träumen lassen, als er im Jahre 1920 Bäckerei eröffnete und seine ersten eigenen Brote backte: Fast 100 Jahre später ist aus seiner Bäckerei eine Backmanufaktur mit einem äußerst vielfältigen Sortiment entstanden. Das Rezept dieses Erfolgs: Beste Zutaten, leidenschaftliches Handwerk und ein hoher Qualitätsanspruch. Das Sahnehäubchen auf der Treiber-Unternehmenstorte bilden die Bäckerei-Cafés. Wie zum Beispiel auf dem Stuttgarter Killesberg - gemütliche Sitzecken und natürliche Baumaterialien sorgen für eine entspannte Café-Atmosphäre und ein geschmackvolles Einkaufserlebnis. Dennoch ist die Backmanufaktur Treiber eines geblieben: ein Familienunternehmen mit alter Tradition. Deshalb wird auch heute noch jeder Kuchen in der Backmanufaktur Treiber von Hand belegt und jedes Brot von Hand aufgearbeitet. Jeden Tag aufs Neue. ▪▪Mo bis Fr 7–20 Uhr, Sa 7–18 Uhr, So 8–18 Uhr

GALIZIA FACTORY STORE

METZGEREI WALLISCH-BINDER

Reutlinger Straße 47 | 72555 Metzingen Telefon 07123 21278 | Fax 910380 info@galizia-factory.com | www.galizia-factory.com

Wilhelmstraße 19 | 70372 Stuttgart-Bad Cannstatt Telefon 0711 567907 s.wallisch-binder@gmx.de | www.wallisch-binder.de

Seit mehr als 25 Jahren gilt der Galizia Factory Store auf vier Etagen und 700 m² als In-Treffpunkt für alle, die Wert auf ein gepflegtes ­Äußeres legen. Der Galizia Factory Store befindet sich im Herzen von Metzingen, direkt am Lindenplatz und führt Damen- und Herrenkollektionen von Armani Jeans, Aeronautica Militare, Gianni Versace, La Martina, Peuterey, Just Cavalli, Parajumpers, Michael Kors und George Gina&Lucy. Accessoires und Brillen stammen von namhaften Häusern wie Armani, Dior, Gucci, Ray Ban, Dolce & Gabbana, Prada und Bulgari.

Gutes aus Meisterhand: So lautet das Motto der Metzgerei von Silke Wallisch in Bad Cannstatt. In jedem Produkt steckt geprüfte Qualität, viele der hochwertigen Fleisch- und Wurstwaren sind mit Pokalen und Gold-Medaillen ausgezeichnet. Das gilt für den groben Fleischkäse ebenso wie für die Lyoner, die guten Weißwürste oder ganz exklusiv für die „Original-Cannstatter-Würschtle“. Alles frisch und hausgemacht heißt auch die Devise für die heiße Theke und die ­große Auswahl an täglich bis zu 15 verschiedenen Mittagsmenüs. Den Kundenwünschen angepasst gibt es zudem selbstgemachte Kuchen und täglich ab 7 Uhr Frühstück. Für alle Mahlzeiten stehen je nach Witterung Sitzplätze im Außen- und Innenbereich zur Ver­fügung. Und für unbeschwertes Feiern zu Hause ist der C ­ atering-Service der Metzgerei eine gefragte Adresse. Tipp: Schauen Sie einfach mal beim Schlachtfest am 17. September oder natürlich an jedem anderen ­Termin zu den gewöhnten Öffnungszeiten vorbei.

▪▪Mo bis Fr 10–20 Uhr und Sa 9:30–20 Uhr

▪▪ Mo, Di, Do und Fr 7–18 Uhr, Mi 7–14 Uhr, Sa 7–13 Uhr Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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PHOTO BERGMEISTER

CABINET STUTTGART

Eberhardstraße 6 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 240448 | Fax 2485528 info@photo-bergmeister.de | www.photo-bergmeister.de

Lautenschlagerstraße 3 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 50426191 | Fax 50426192 info@cabinet-stuttgart.de | www.cabinet-stuttgart.de

Seit über 50 Jahren ist Photo Bergmeister das Fachgeschäft in der City mit Rundum-Service und immer neuen Angeboten zum Thema Fotografie. In Sachen Kameras sind unter anderem die Premium-Marken Leica und Hasselblad zwei Schwerpunkte. Neben der Filmannahme und -entwicklung inklusive aller Arten von Fotogeschenken gibt es bei Bergmeister den individuellen Fotokorrekturservice, die Pass- und Bewerbungsfotos, das Kodak-Fotobuch und Vergrößerungen – alles auch zum sofortigen Mitnehmen. Außerdem ist man in besten Händen mit „Bild vom Bild“ sowie der Digitalisierung und Restaurierung alter Aufnahmen. Auch wer analog, kreativ und experimentell unterwegs ist, findet hier Filme und Kameras, Beratung und Coaching, Reparatur sowie An- und Verkauf. Klassisches Portrait-Shooting im eigenen Studio und super Service beim Hochzeitsevent mit dem Fachmann vor Ort runden das Angebot ab. ▪ Mo bis Fr 9:15–18:30 Uhr, Sa 10–16 Uhr

▪ Di bis Fr 10–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr. Bitte vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin

RAUMLICHT

KARL OTT & CO

Große Falterstraße 3 | 70597 Stuttgart-Degerloch Telefon 0711 7655506 | Fax 7655507 info@raumlicht.com | www.raumlicht.com

Haus der Fußböden und Innenausstattung GmbH & Co. KG Saarstraße 17–19 | 71636 Ludwigsburg Telefon 07141 94430 | Fax 944323 info@ottkarl.de www.ottkarl.de

Am Marktplatz von Stuttgart-Degerloch präsentiert sich seit über 20 Jahren das Lichthaus RAUMLICHT. Familie Ehrle bietet mit ihrem Team die perfekte Umsetzung der Kundenwünsche – mit innovativen Ideen und Konzepten der Lichtgestaltung. Von der Planung und Beratung – auch vor Ort – bis zur Ausführung und Montage. Auf drei Etagen kann man die ganze Faszination von Licht und Wohnen mit Kollektionen namhafter Hersteller und Designer erleben. RAUMLICHT ist exclusiver Premium-Partner mit dem großzügigen Occhio-Studio sowie Shops von Nimbus, Oligo und Serien. Auch die Präsentation von Kommunikationstechnik als „SIEDLE-STUDIO-PARTNER“ zeigt designorientierte Technik für Sicherheit und Komfort im gesamten Wohnbereich. Ergänzt durch ihren leistungsstarken Elektrofachbetrieb Dahler & Ehrle in Filderstadt, bietet RAUMLICHT Komplettlösungen im gesamten Bereich der Elektro- und Gebäudetechnik an. ▪ Mo 14–18 Uhr, Di bis Fr 9–13 Uhr und 14:30–18 Uhr, Sa 9–13 Uhr 140

Einbauschränke nach Maß sind die Vollendung individuellen Wohnens. Seit über 35 Jahren steht hierfür der Name CABINET. Das Traditionsunternehmen mit Wurzeln im Rheinland bietet in seinem großzügigen Fachgeschäft in der Stuttgarter Innenstadt Einblick, Anregung und Beratungskompetenz in die schier unendliche Vielfalt maßgefertigter Schranksysteme. Beeindruckend sind CABINET-Schränke gerade auch bei schwierigsten Raumgegebenheiten. Persönliche Beratung, Musterlösungen und Aufmaß-Service sowie fachgerechter Einbau gehören ebenfalls zu den CABINET-Qualitäten. Lassen Sie sich von den vielfältigen Möglichkeiten auf der Unternehmens-Website begeistern.

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Funktionalität und Exklusivität sind bei der Ludwigsburger Traditionsfirma Karl Ott & Co eine selbstverständliche Einheit. Seit über 80 Jahren erfahren die Kunden vom ersten Gespräch über die ausführliche Beratung bis hin zur handwerklichen Umsetzung zuvorkommenden Service und handwerkliches Können. Das Haus der Fußböden und Innenausstattung inklusive hauseigenem Nähatelier und Polsterei, das in vierter Generation von Rainer Hildenbrand und seinen Töchtern Myriam Peter und Tanja Hildenbrand geführt wird, erfüllt Wohnträume aus einem Guss. Privatkunden ebenso wie Architekten und Firmen schätzen das umfassende Sortiment an Massiv- und Fertigparkett, Dielenböden und Holzpflaster, Laminat, Korkparkett, Kautschukbelägen, Linoleum, Designbelägen, Teppichböden, über 1000 Vorhangmustern sowie Tapeten und innen- und außenliegendem Sonnenschutz. Einzigartig ist das Ottsche Materialarchiv, das für hochwertige Renovierungen über Zubehör für Gardinen und Schienen, alte Hölzer sowie Reparaturmaterial für alte Beläge aller Art verfügt. ▪ Mo bis Fr 9–12:30 und 14–18:30 Uhr, Sa 9–13 Uhr, jeder 1. Samstag im Monat 9–16 Uhr


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STEYBE

HMKG

Besonderes für Kinder Heerbergstraße 8 | 71384 Weinstadt-Endersbach Telefon 07151 73173 info@steybe.de | www.steybe.de

Silvrettastraße 14 | 70327 Stuttgart Telefon 0711 334377/87 info@hmkg.eu | www.hmkg.eu

Das Kinderhaus von Steybe in Weinstadt–Endersbach bietet auf rund 1000 Quadratmetern ein liebevoll ausgesuchtes Programm für Kinder. Hier finden Sie Kindermöbel, Spielwaren, Kindermode, Kinderschuhe und Kinderwagen bekannter Hersteller. Eine empfehlenswerte und wunderschöne Adresse, wenn es um Besonderes für Ihre Kinder geht. Ein Besuch lohnt sich! ▪ Mo bis Fr 9–12 Uhr und 14:30–18 Uhr, Sa 9–16 Uhr S-Bahn Haltestelle Stetten-Beinstein

HANS MÜLLER KG

Nichts ist unmöglich oder „Everything is possible“. Mit dieser Einstellung hat sich die HMKG seit 1968 das Vertrauen der Kunden erworben. Der Vorteil: Alles aus einer Hand für Geschäfts- und Privatkunden. Die HMKG verfügt unter anderem über ein geschultes Team, welches sich auf das Veredeln und das staubfreie Schleifen von Natur- und Ku n s t s t e i n b ö d e n spezialisiert hat. Die Bearbeitung und das Ölen von Holzböden mit geringer Trocknungszeit ist ebenso kein Problem. Dies bedeutet für Sie, eine Wertsteigerung Ihrer Immobilie. Besuchen Sie die neu gestaltete Homepage und erfahren Sie mehr über die Leistungen. Für konkrete Anfragen stehen die Mitarbeiter Ihnen auch gerne persönlich zur Verfügung.

GSI SONNENSCHUTZTECHNIK GMBH

BESTEXCLEAN – OSWALD SPEZIALREINIGUNG

DAS SONNENSCHUTZ-ZENTRUM

BIOLOGISCHE TEPPICHBODEN- UND POLSTERREINIGUNG

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Heilbronner Straße 5 | 70771 Leinfelden-Echterdingen Telefon 0711 902880 info@gsi-gmbh.de | www.gsi-gmbh.de

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Permanenter Wetterschutz mit offenem Blick in den Himmel oder mit schattenspendendem Sonnenschutz: Freiluftdächer der GSI-Sonnenschutztechnik sind hochvariable Systeme, die Ihnen viel Freude und echten Freiluftgenuss bereiten werden. Die unkomplizierte flexible Montage gibt Ihrer Kreativität ein Höchstmaß an Spielraum und meistert auch außergewöhnliche Vor-Ort-Situationen mit Leichtigkeit. Eine spätere Erweiterung um Glas-Seitenteile, die vor Wind schützen, oder Markisen als Sonnenschutz ist immer möglich. Ein Besuch der großzügigen Ausstellung in mediterranem Ambiente auf den Fildern lohnt sich. Rolf Graap und sein Team freuen sich auf Sie.

Zettachring 12A | 70567 Stuttgart Telefon 0711 2264700 | Fax 2264762 info@oswald-reinigung.de | www.oswald-reinigung.de

Als erster Fachbetrieb für die biologische Teppichboden- und Polsterreinigung gehört Oswald Spezialreinigung seit 23 Jahren zu den Marktführern der Branche. Das von Woolsafe zertifizierte sowie von Teppichbodenherstellern und Raumausstattern empfohlene Unternehmen wendet außerdem nur die besten Verfahrenstechniken an. Dabei wird selbstverständlich nicht nach Schema F gearbeitet. Ob Privatkunden oder Geschäftskunden wie Hotels, Banken, Kanzleien und Einzelhandel: Vor Ort wird entschieden, wie der jeweilige Teppichbodenbelag oder das Polster am besten zu reinigen ist. Im jeweiligen Reiniger sind dabei keine gesundheitsschädlichen Stoffe wie Toxine, Bleichmittel, Lösemittel oder Weichmacher enthalten. Ebenso erfolgt die Reinigung ohne Tenside, also anschmutzneutral. Weitere Vorteile: Der Boden ist sofort begehbar, es gibt keine Geruchsbelästigung und die Reinigung kann auch partiell beziehungsweise in Firmen Zug um Zug unter der Woche durchgeführt werden. Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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CHRISTOPH ULMER  BDB-BAUMSCHULE Obere Grabenstraße 34 | 73235 Weilheim/Teck | Telefon 07023 2838 | Fax 3967 | mail@ulmer-baumschulen.de | www.ulmer-baumschulen.de

Ob großzügige Gartenanlagen, kleine Grünbereiche oder Terrassen: Bei Ulmer findet man immer die passenden Pflanzen in erstklassiger Qualität. Im edlen Ambiente des neu gestalteten Verkaufsgeländes kann man sich in aller Ruhe inspirieren und kompetent beraten lassen. Eine Besonderheit des von Christoph und Tina Ulmer geführten Unternehmens sind insbesondere formschön gestaltete Gehölze. Neben klassischen Formen wie Kugel, Würfel und Pyramide finden sich dabei auch viele individuelle, handgeschnittene Exemplare und charaktervolle Schirmformen. Eindrucksvoll ist zudem die Auswahl an Großbonsais mit über 100 Jahre alten Bäumen, die zum Teil in Japan über zwei Generationen hinweg handgeformt wurden. Auf über 10.000 Quadratmetern Verkaufsfläche bietet das Schaugelände in Weilheim darüber hinaus eine

große Auswahl an Gartenzubehör, Terracotta und Accessoires. An der genau richtigen Adresse ist man bei den Ulmers zudem, wenn es um die Planung exklusiver Privatgärten geht. Und wie bei den Gehölzen lautet auch hier das Motto: kreativ – leidenschaftlich – authentisch.

KNIGGE FÜR KIDS & BUSINESS Seminare und Schulungen für Kinder, Jugendliche, Berufstarter und Business Gudrun Weichselgartner-Nopper Imster Straße 47 | 71522 Backnang Telefon 07191 913626 info@knigge-fuer-kids.de | www.knigge-fuer-kids.de

Wer sich souverän auf dem gesellschaftlichen Parkett bewegen will, muss das 1 x 1 des guten Tons beherrschen und lernen. Und weil man damit nicht früh genug anfangen kann und der Nachwuchs sich ­bekanntermaßen eher von Dritten etwas sagen lässt, bietet Gudrun Weichselgartner-Nopper, zertifizierte Knigge-Trainerin und Mutter von zwei „wilden Kerlen“, spezielle Seminare für Kinder, Jugendliche und Berufsstarter. Private Seminare sind jederzeit und überall möglich – auch spezielle Themen-Seminare für den Kindergeburtstag und bei Events. Im Herbst gibt es für die Kids das Knigge für Kids-Premium Seminar am 15. Ok­ tober im Hotel am Schloss­ ­ garten in Stuttgart sowie am 5.  November im Hotel Hirsch in Leonberg-Eltingen. Neu im Angebot ist außerdem ein Business-Seminar. Es ­richtet sich an alle, die ihre Etikette ­prüfen und sich auf jedem ­ Parkett sicher bewegen Neben Knigge-Traimöchten. ­ nerin Gudrun  Weichselgartner-­ Nopper ist die Kunsthistorikerin Dr. Helga Müller-Schnepper mit gnügliche Abend dabei. Der ver­ mit einem feierlichen Abendessen und korrespondierenden Weinen in einem stimmungs142

Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

vollen Ambiente in der Location Ihrer Wahl ist ­gewürzt mit wissens­ werten Hin­ weisen zum gepflegten Umgang m ­ iteinander und ­präsentiert sich somit als wahres Edutainment-Highlight! G ­ utscheine werden auf Wunsch ­ zugeschickt. ­ Das nächste Business-Seminar ­findet am 14. Oktober im Neuen Schloss in Tettnang statt. Anmeldung und Information sind möglich bei Gudrun Weichselgartner-­ Nopper ­(Telefon 07191 913626, E ­ -Mail: info@knigge-fuer-business.de) Schnepper, Büro für Museumsberatung oder Dr.  Helga  Müller-­ ­(Telefon 07545 9496060, ­E-Mail: museumsberatung@t-online.de).


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BDW VIP-BAND E.K. (SECURTICKET.COM)

COSMETIC-DESIGN-STUDIO

Stuttgarter Straße 79 73262 Reichenbach/Fils Telefon 07153 618299-0 | Fax 618299-8 mail@bdw-visaband.de www.bdw-visaband.de

Spezialistin für Permanent Make-Up Weingärtner Vorstadt 58 | 71332 Waiblingen Telefon 07151 15305 | Fax 975906 gordana.baric@cds-wn.de | www.cosmetic-design-studio.de

Bedruckte exklusive Eintri sbänder

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Made in Germany!!! Seit mehr als 20 Jahren produziert BDW-Visaband Kontrollarmbänder für Veranstaltungen aller Art. Speziell die vollfarbig bedruckten Stoffbänder mit dem FAST LOCK Schnellverschluss erfreuen sich besonderer Beliebtheit. Kleine Auflagen, kurze Lieferzeiten und die hervorragende Qualität sind das Markenzeichen der Reichenbacher Firma. Weitere Produkte aus dem Haus sind die klassischen PVC-Bänder mit Klippverschluss sowie die aus papierähnlichem, reißfestem Material mit Klebeverschluss. Speziell bei den Tyvekbändern sind sie in der Lage, 250.000 Stück innerhalb von 48 Stunden inkl. Druck in Schwarz zu liefern. Für Fragen oder Muster steht das Team gerne zur Verfügung.

HAUS DER SCHÖNHEIT

AUSDRUCK

Schönheit und mehr: Permanent schön – so lautet die Philosophie von Gordana Baric. Permanent Make-Up: betont die natürliche Ausstrahlung und Schönheit Ihrer Gesichtszüge · steigert den Ausdruck und die Farbe Ihrer Augen und Lippen · verjüngt Sie und gibt Ihnen die Sicherheit zu jeder Tages- und Nachtzeit gepflegt und perfekt auszusehen · reduziert die morgendliche „Stunde vor dem Spiegel“ · optische Wiederherstellung von Wimpern- und Brauenverlust nach medizinischen Behandlungen ▪ Mo bis Fr 9–12 Uhr und 13–18 Uhr

MIRCA GÖNNER-JAVORSKY

Sonnenbergstraße 8 | 70184 Stuttgart Telefon 0711 240021 | Fax 2366149 info@mirca-goenner.de | www.mirca-goenner.de

Kaltlaser Pro-Lift

Mesotherapie Wellness Pur. Für Frau, Mann und Jugendliche. Pflege und Behandlung für Gesicht und Körper. Anti-Aging: Faltenreduzierung – Neu: Sauerstoffoxygen – Bio-Kaltlaser – Diamant-Micro-Dermabrasion – Mesotherapie – Maniküre – Pediküre. Make-up-Schulung (Einzelberatung). Permanent Make-up (seit 1988). Imageberatung. Beauty-Day. Exklusive Produkte von Maria Galland, Carita, QMS Medicosmetik, Thalgo, Atamé und Decléor. ▪ Mo 12–20 Uhr, Di–Do 9–20 Uhr Fr 9–18 Uhr, Sa 10–16 Uhr nach Vereinbarung Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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DIE FRISEURE | BREUNINGER Ihre Spezialisten für perfekte Hairstyles

Die Breuninger Friseursalons haben ­bereits eine lang­jährige und erfolg­reiche­ dition­im Hause Breuninger. Die Tra­ Haar­stylisten überzeugen mit außerge­ wöhnlichem ­ Service, einem Höchstmaß an Professionalität und begeistern ihre ­ Kunden durch die Qualität ihrer ­Arbeit. Genießen Sie den Tag in unserem ­Fashion-­ und Life­style-Unternehmen Breuninger und lassen Sie sich von den Haarprofis von DIE FRISEURE beraten ­ und Ihren ganz ­persönlichen Look stylen. Wir nehmen uns Zeit für Sie und erfüllen Ihre Wünsche mit kreativem Können.

▪▪Wir sind für Sie da von Montag bis Samstag von 9–20 Uhr in Ludwigsburg und Sindelfingen: donnerstags von 9–22 Uhr und online unter e-breuninger.de/diefriseure DIE FRISEURE | Breuninger Breuninger in Stuttgart, 4. OG Marktstraße 1–3, 70173 Stuttgart Telefon 0711 211–1990 diefriseure@breuninger.de DIE FRISEURE | Breuninger Breuningerland Ludwigsburg, EG 2 Heinkelstraße 1, 71634 Ludwigsburg Telefon 07141 304–2990 lubu-diefriseure@breuninger.de DIE FRISEURE | Breuninger Breuningerland Sindelfingen, OG 1 Tilsiter Straße 15, 71065 Sindelfingen Telefon 07031 616–1990 sifi-diefriseure@breuninger.de

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LEHMANN UND HAUSER FRISEURE

HIERONYMUS B. FÜR HAARE

Sophienstraße 39 70178 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 621436 www.lehmannundhauser.de

Weberstraße 80 (Bohnenviertel) | 70182 Stuttgart Telefon 0711 72262622 hallo@hieronymus-b.de www.hieronymus-b.de

Schick mit Charme und anders. Lassen Sie sich überraschen!

Klein, aber fein: So lautet das Motto des Teams um Wolfgang Bache­ von Hieronymus B. für Haare. Seit Juli 2015 wieder zurück im Bohnenviertel, präsentiert sich der schicke Salon als wahre Wellness-Oase rund ums typgerechte Hairstyling für jeden Anlass. Im Vorder­grund stehen dabei in angenehmer Atmosphäre wohlfühlen und gen­ießen. In Sachen Pflege und Färben kommen übrigens ausschließlich die exklusiven Produkte von Aveda zum Einsatz, die aufgrund der überwiegenden Pflanzenessenzen sehr hautschonend wirken.

▪▪Di bis Fr 9–18 Uhr, Sa 8:30–14 Uhr

▪▪Di bis Fr 9–19 Uhr, Sa 9–16 Uhr

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KOSMETIK-INSTITUT CHRISTA GALAUTZ Kosmetik-Ecke Gablenberg Gablenberger Hauptstraße 32 | 70186 Stuttgart-Gablenberg Telefon 0711 485829 | info@galautz.de | www.galautz.de

In der mit zahlreichen hochkarätigen Preisen ausgezeichneten Kosmetik-Ecke Gablenberg erwarten Sie Kosmetik zum Wohlfühlen und ein umfangreiches Day-Spa-Erlebnis auf höchstem Niveau – und das auf 240 Quadratmetern in edlem Ambiente und großzügigen Räumlichkeiten mit zahlreichen Kabinen in entspannter Atmosphäre. Dazu passt das ausgewählte Angebot von Christa Galautz, die es sich als Vorsitzende der Handwerkskammer Stuttgart für den Lehrberuf Kosmetik seit über 30 Jahren zur Aufgabe gemacht hat, stets mit Top-Qualität, Leidenschaft und Innovationen für ihre Kunden da zu sein. Körper, Geist und Seele als Einheit zu begreifen, lautet das Motto des Hauses. Zu den Besonderheiten zählt neben der dauerhaften kosmetischen Fein-Pigmentierung von Augenbrauen, Lidstrichen und Lippenkontouren unter anderem die Pigmentierung nach der „LongTimeLiner“-Conture-Make-up-Methode. Damit wird Patienten nach erfolgreicher klinischer Behandlung weitere Unterstützung und eine fachgerechte Nachbetreuung auf dem Spezialgebiet des humanmedizinischen Fein-Pigmentierens geboten.

PS: Für den Erhalt der Schutzund Wärme­r e­g u­l a­ tionsfunktion nach den für unsere Haut sehr kräftezehrenden Sommermonaten ­bietet ­Christa Galautz zum Beginn der lichtärmeren Zeit ab O ­ ktober ­ übrigens ­Regenerationsbehandlungen in Form einer speziellen Tiefen­schälkur. Ablösen der ­ oberen Bei dieser Behandlung werden durch das ­ ­Hautschicht die Zellteilung beschleunigt und der ­Feuchtigkeitsgehalt der Haut verbessert, ebenso Pigmentflecken abgeschwächt und ­Falten in Breite und Tiefe vermindert. Jetzt v­ oranmelden und Termin vereinbaren unter www.galautz.de. ­Christa Galautz und ihr Team ­freuen sich auf Sie. ▪▪Di und Fr 9–18 Uhr, Mi 9–19 Uhr, Do 10–20 Uhr, Sa 8:45–13:30 Uhr. Weitere Termine nach Vereinbarung

BELLISSIMA FIGURSTUDIO FÜR DIE FRAU

HANADI DIAB BEAUTY

Spaichinger Straße 7 | 70619 Stuttgart Telefon 0711 35883325 sillenbuch@my-bellissima.de | www.bellissima-sillenbuch.de

Kosmetik- und Make-up-Studio Hohenheimer Straße 41c | 70184 Stuttgart Telefon 0711 50474100 info@hdbeauty.de | www.hdbeauty.de

Für eine gute Figur kann jeder was tun. Im bellissima in Sillenbuch wird man dafür ganz persönlich an die Hand genommen. Neben dem breiten Spektrum an unterschiedlichsten Bewegungstrainings mit und ohne Geräte gehören auch Ernährungsberatung, mentales Training. Zur Unterstützung des ganzheitlich ausgerichteten Konzepts gibt es zudem ein eigens entwickeltes Trainingsbuch. Das bellissima-Team bietet darüber hinaus neue, schonende Methoden zur Bodyformung und Fettreduktion wie Slimyonik oder Cavitation. Nicht vergessen werden darf auch die so genannte Kryolipolyse, mit deren Hilfe sich für eine schöne Figur Problemzonen einfach durch Kälte wegschmelzen lassen. Im Wellnessbereich sorgt neben Ayurveda-Massagen, Fußreflektionen- und der klassischen bzw. Sport-Massagen, auch das Brainlight für Entspannung. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich im Ruhebereich unter UV-Licht zu sonnen oder die Infrarotkabine zu nutzen.

Für Hanadi Diab ist ein schönes Gesicht eine echte Herzensangelegenheit. Die staatlich anerkannte Kosmetikerin und zertifizierte Make-up-Artistin arbeitet nach der Überzeugung: Jede Frau trägt einen Zauber im Gesicht. Dafür bietet Hanadi Diab Hautdiagnose und unterschiedlich intensive Gesichts-Behandlungen für eine typgerechte Hautpflege. Die Herzen höher schlagen lässt insbesondere der Schminkbereich in ihrem orientalisch-glamourösen Kosmetik-Studio: Für Make-ups kann sie hier aus dem Vollen schöpfen. Ganz egal, ob dezent oder stark, ob Business-, Abend- oder Event-Make-up. Die Beauty-Spezialistin arbeitet mit höchster Sorgfalt und spezieller Schattier-Technik, die für lange Haltbarkeit des perfekten Looks sorgen. Selbiges gilt auch fürs Permanent-Make-up und die Wimpernverlängerung, worauf Hanadi Diab ebenfalls spezialisiert ist. Und weil ihre Schminktipps auf Facebook, Instagram und Youtube so großen Anklang finden, bietet die auch für das Fernsehen arbeitende Make-up-Artistin demnächst auch Schulungen in ihrem Studio an.

▪▪Mo und Mi 9–13 und 15–20 Uhr, Di und Do 8–12 und 16–21 Uhr, Fr 9–12 und 16–20 Uhr, Sa 9:30–13 Uhr sowie nach Vereinbarung

▪▪Di bis Fr 10–18 Uhr, Sa 7–15 Uhr. Terminvereinbarungen bitte nur telefonisch Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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DR. MED. A.-VIKTOR FEHLERT 

WIRBELSÄULEN-THERAPIE-ZENTRUM

FACHARZT FÜR CHIRURGIE, VISCERALCHIRURGIE, GEFÄSSCHIRURGIE UND PROKTOLOGIE

Schwabstraße 91 | 70193 Stuttgart Telefon 0711 21577-0 | Fax 0711 21577-202 info@wstz.de | www.wstz.de

OP-Zentrum | Hohenzollernstraße 7–9 | 70178 Stuttgart Telefon (täglich 7-19 Uhr) 0711 74017659 SMS-Rückrufservice 0172 7126959 info@magenballon.com | www.magenballon.com

Schluckballon, Magenballon oder Jahresballon? Welcher Eingriff ist bei Adipositas der richtige? Diese Frage wird in der Adipositas-Sprechstunde von Dr. med. A.-Viktor Fehlert, Facharzt für Chirurgie, Visceralchirurgie, Gefäßchirurgie und Proktologie im OP-Zentrum in Stuttgart beantwortet. Den Schluckballon zum Beispiel nehmen die Patienten in Form von ein bis drei Kapseln unter ärztlicher Aufsicht mit einem Glas Wasser ein, er verbleibt dann für etwa drei Monate im Magen und füllt diesen mit 250–750 ml Volumen aus. Das Sättigungsgefühl entscheidet über die korrekte Anzahl. Der seit 20 Jahren bekannte Magenballon wird während einer kurzen Dämmerschlafnarkose mittels einer Gastroskopie eingebracht. Über denselben Weg wird er nach sechs Monaten auch wieder entfernt. Er kann mit 450–750 ml Kochsalzlösung befüllt werden. Der neu etablierte Jahresballon, der mit einem Befüllrüssel ausgestattet ist, darf nun für 12 Monate verbleiben und bietet den Vorteil, dass der Arzt ihn im Laufe der Therapie nachträglich – wenn nötig – noch stärker auffüllen kann.

Rückenschmerzen lassen sich in vielen Fällen durch konservative Therapien, Massagen und Medikamente beheben. Reichen diese Möglichkeiten jedoch nicht mehr aus, schafft das Wirbelsäulen-Therapie-Zentrum in Stuttgart Abhilfe. Mit der neuen SpineMED-Extensionstherapie wie auch mit den minimalinvasiven Methoden der Nukleoplastie sowie der perkutanen Laser-Diskus-Dekompression können fast alle Patienten mit Bandscheibenvorfällen erfolgreich behandelt werden. Und genau diese Verfahren gehören zu den Kernkompetenzen von Dr. Theophil Abel. Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie vom Wirbelsäulen-Therapie-Zentrum in Stuttgart hat sich dabei seit vielen Jahren auf die minimalinvasiven, schonenden und in der Regel ambulant durchführbaren Operationen an der Hals- und Lendenwirbelsäule spezialisiert.

DAY SPA Lua Beauty Lounge Rathausstraße 3 | 71334 Waiblingen/Beinstein Telefon 07151 2579482 | zerrin.k@t-online.de | www.luabeautylounge.vpweb.de

In der Tages-Schönheitsfarm von Zerrin Pektas sind Sie von Kopf bis Fuß in den richtigen Händen. Denn die staatlich anerkannte ­Kosmetikerin hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren K ­ undinnen und Kunden keine Schönheitsbehandlungen quasi „von der ­Stange“, sondern vielmehr individuelle Lösungen zu bieten, die ­exakt auf die jeweiligen Anforderungen zugeschnitten sind. Dieser ­Ansatz kommt bestens an und spiegelt sich in den Spa- und den ­kosmetischen ­Anwendungen ebenso wider wie im Bereich Medical B ­ eauty. „Mir geht es darum, den Menschen ganzheitlich zu sehen und problem­ orientiert zu behandeln, um so die jeweilige Persönlichkeit noch mehr zu unterstreichen“, umschreibt Zerrin Pektas ihre Philosophie. Also fühlbare Schönheit und absolute Harmonie innen wie außen. Haut­ ­ analyse, Reinigung, Augenbrauenkorrektur und auf Wunsch ein leichtes TagesMake-­ up sind übrigens bei allen kosmetischen Behandlungen inklusive. Und bei den Ganzkörperbehandlungen kann man wählen zwischen wohltuenden Aroma-, Bernsteinöl- und Hot-­ Stone-­Massagen, Peelings sowie entschlackenden und ­ entgiftenden Packun146

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lipolyse, Detox und Ultratone stehen außerdem gen. Mit Kryo­ erprobte und ­ ­ effektive Verfahren zur Umfang-Reduktion und ­Cellulite-Behandlung zur Verfügung. Kurzum: Schenken Sie sich die Aufmerksamkeit, die Sie verdient haben und gönnen Sie sich ein paar luxuriöse Stunden für Körper und Seele. Atmen Sie tief ein und spüren Sie, wie neue Energie Sie durchflutet. Zerrin Pektas und ihre Beauty-Expertinnen verwöhnen Sie in angenehmer Atmosphäre und einem exklusiven Ambiente. ▪▪Mo bis Fr 9–13 und 15–20 Uhr, Sa 9–16 Uhr


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MEDICAL SKY LOUNGE  IM HAUTZENTRUM INNENSTADT

LE SPA 

Dr. med. Jens Tesmann und Kollegen Theodor-Heuss-Straße 8 (Eingang Büchsenstraße 20) | 70174 Stuttgart Telefon 0711 3058230 | Telefax 0711 30582317 info@hautzentrum-innenstadt.de | www.hautzentrum-innenstadt.de

SCHÖNHEIT & ENTSPANNUNG IM LE MÉRIDIEN STUTTGART

Lust auf einen Kurzurlaub für Ihre Haut und Ihre Füße? Dann ist die medical sky lounge im Hautzentrum Innenstadt genau die ­richtige ­Adresse: Bei herrlichem Ausblick über ganz Stuttgart genießt man hier die schicke Loftatmosphäre und lässt sich mit wirkungsvollen kosmetologischen und medizinischen Behandlungen verwöhnen. Erklärtes Ziel ist es, Ihre Haut- und Fußgesundheit zu verbessern. ­Sieben verschiedene Peeling Methoden, individuell abgestimmt auf jedes Hautproblem, stehen zu diesem Zweck genauso zur ­Verfügung wie die DermoLisage-Behandlung – eine Weiterentwicklung der Micro­dermabrasion, doch viel schonender und effektiver – oder die medizinische Fußpflege, auch in Kombination mit einem neuen Nagellaser. ▪▪Mo bis Do 9–19 Uhr und Fr 9–13 Uhr

Willy-Brandt-Straße 30 | 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 2221-2800 | Fax 2221-2599 lespa@lemeridienstuttgart.com | www.lemeridienstuttgart.com

Le SPA im Le Méridien Stuttgart – Genießen Sie entspannte Stunden fernab des Großstadttrubels und doch mitten in der Innenstadt. Der große Pool mit Jacuzzi, eine Saunalandschaft mit Dampfbad und Infrarotkabine sowie ein Fitnessstudio bilden den perfekten Anlaufpunkt für Wellness, Fitness und Beauty in Stuttgart. Auf insgesamt 850 m² finden Sie unzählige Möglichkeiten, sich etwas Gutes zu tun. Unser Beauty-Angebot umfasst eine Vielfalt an Massagen, Körperbehandlungen, Maniküren und Pediküren sowie Gesichtsbehandlungen. Verschönern Sie beispielsweise Ihr Hautbild durch eine Behandlung mit der Microdermabrasion, bei der die oberste Hautschicht mit Mikrokristallen abgetragen wird. Schon für € 95 erhalten Sie eine Hautanalyse, Reinigung, Behandlung mit der Microdermabrasion, Gesichtsmassage, hautberuhigende Maske sowie eine typgerechte Abschlusspflege. Entdecken Sie noch viele weitere Angebote! Wir freuen uns auf Sie!

PRAXIS FÜR GANZHEITLICHE ZAHNMEDIZIN 

KANTO  IM SI-CENTRUM STUTTGART

DR. MED. UNIV. BUDAPEST · MASTER OF ARTS – INTEGRATED DENTISTRY EDITH NADJ-PAPP

KANTO SPORTS & SchwabenQuellen Plieninger Straße 100 | 70567 Stuttgart www.kanto.de

Marktstraße 16 | 71254 Ditzingen Telefon 07156 81 55 praxis@dr-nadj-papp.de | www.praxis-ganzheitliche-zahnmedizin.de

Lust auf schöne Zähne? Zähne sind ein fester Bestandteil unseres Körpers. Bakterielle Infektionen aus dem Mundbereich können lebensbedrohliche Infektionen im gesamten Organismus verursachen. Auf der Basis der evidenzbasierten interdisziplinären Komplementärmedizin und mit vollem Herzen setzen wir unser Wissen, Können und über 25-jährige Erfahrung ein, damit nicht nur die Zähne natürlich und schön sind, sondern auch der Körper attraktiv und gesund bleibt. Unsere Praxis liegt nur 15 Minuten vom Stuttgarter-Hauptbahnhof entfernt. Alles aus einer Hand, unter einem Dach und komplett metallfrei. Ganzheitliche Zahnmedizin - Sanft - Natürlich - Schön

Training und Wellness auf höchstem Niveau präsentiert das K ­ ANTO SPORTS zusammen mit den SchwabenQuellen auf rund 7000 qm. Modernste Fitness Technologie und hochwertige Lounges mit WLAN ausgerüstet, bieten die Möglichkeit zum Rückzug während dem ­Training, um wichtige Informationen abzurufen. Entspannung pur bieten die SchwabenQuellen mit ihren vielseitigen Sauna-, Massage- und ­Kosmetik-Angeboten. Mehr Infos unter: www.kanto.de

▪▪Mo bis Do 9–18 Uhr, Fr 9–12 Uhr, Sa nach Vereinbarung Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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schönheit & gesundheit

Mirca Gönner in Aktion

Die Kraft

der Berührung

35 Jahre „Haus der Schönheit“: Mirca Gönner-Javorsky verwöhnt ihre Kundinnen und Kunden mit ganzheitlichen Kosmetikbehandlungen und bringt so Körper, Geist und Seele in einen harmonischen Einklang. Besonders gefragt sind dabei auch die wohltuenden Gesichts-, Dekolletéund Halsmassagen.

W

ir leben in einer Zeit, in der man oftmals nur noch von Termin zu Termin hetzt und ständig auf dem Sprung ist. Alles muss unter einen Hut gebracht werden, jeder will sein Bestes geben. Das Resultat: Stress pur. Darüber hinaus schreitet unaufhaltsam die Alterung voran, Gesicht und Haut verlieren peu à peu den Glanz

Mirca Gönner mit ihrem Team: Nicola Bunde (li.) und Yasemin Özgüney (re.) 148

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von früher. „Umso wichtiger ist es deshalb, dass wir uns intensiv um unser wertvollstes Gut, also unseren Körper kümmern“, sagt Mirca Gönner-Javorsky, die in diesem Jahr mit ihrem „Haus der Schönheit“ in der Sonnenbergstraße in Stuttgart ihr 35-jähriges Jubiläum feiert. Einen hohen Stellenwert rund um die Körperpflege nimmt unter anderem die Zellerneuerung ein – dadurch steigern wir die Kollagenproduktion und halten die gesunde Haut im Gleichgewicht. Als Kraftpaket gegen Fältchen und zur Vitalisierung der Haut hat Mirca Gönner-Javorsky zum Beispiel die Kombination von Diamant-Dermabrasion, Fruchtsäure und Enzympeeling, QMS-Modellage und Kaltlaserlifting im Angebot. Um die Entspannung zu fördern, kommen die Kunden im „Haus der Schönheit“ außerdem in den Genuss wohltuender Gesichts-, Dekolletéund Halsmassagen.

„Die heilende Kraft der Berührung wird in unserer Gesellschaft stark unterschätzt, dabei ist dies für unser Wohlbefinden ungemein wichtig“, sagt die erfahrene Kosmetikerin. Von Massagen profitieren die Muskeln und das Gewebe, ebenso wird damit der aufgestaute Alltagsstress gesenkt. Durch die angenehmen Berührungen werden zugleich die Nervenfasern in der Haut stimuliert und eine „Wohlfühlnachricht“ an das Gehirn gesendet. Das wiederum unterstützt nachhaltig die Wirkung professioneller Gesichts- und Kosmetikbehandlungen. Letztere wiederum regen unter anderem das lymphatische System unter der Haut an, erhöhen die Durchblutung, reinigen die Poren, fördern die Zellerneuerung und ermöglichen eine bessere Penetration etwa von Cremes und Seren. Zum Jubiläum: Die Pforten zum „Haus der Schönheit“ öffneten sich im Oktober 1981. Innerhalb kürzester Zeit zählten namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu den Stammgästen von Mirca Gönner-Javorsky. Mit ihren vielfältigen Beauty-Programmen nahm sie stets eine Vorreiterrolle ein. Vor dem Schritt in die Selbstständigkeit lernte die gebürtige Tschechin das Metier der Maskenbildnerin am Düsseldorfer Theater. Peter Kraus, Marikka Rökk, Uschi Glas, Sonja Ziemann und viele andere Schauspielgrößen machte sie dann im Laufe der Jahre an den unterschiedlichsten Theaterhäusern Deutschlands für die Bühne zurecht. Bis 1992 ging die erfolgreiche Geschäftsfrau neben dem Tagesgeschäft außerdem mit namhaften Fotographen auf Reisen, um bekannte Models für Modeaufnahmen zu schminken. Ihre Freizeit verbringt sie zum einen selbstverständlich mit ihrem Ehemann Peter Javorsky, darüber hinaus ist sie eine leidenschaftliche Golferin und geht n gerne ins Theater oder Ballett.


top GESUNDHEIT UND SCHร–NHEIT Neues aus Medizin, Fitness und Schรถnheitspflege


gesundheit

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Foto: Fotolia

iese Zahlen klingen alarmierend: Wurde die Elektrosensibilität der Bevölkerung vor etwa 50 Jahren auf rund 20 Prozent geschätzt, geht man heute davon aus, dass rund 80 Prozent der fünfjährigen Kinder bereits elektrosensibel sind. Das bedeutet eine Vervierfachung innerhalb von zwei Generationen. „Aus meiner Sicht besteht daher dringender Handlungsbedarf“, sagt Dr. Peter Backwinkel, Gründer und Geschäftsführer des IPR Instituts für physikalische Raumharmonisierung GmbH in Berlin. „Denn es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass elektrosensible Menschen unter dem Einfluss von Elektrosmog ihre Leistungsfähigkeit beziehungsweise Vitalität verlieren und im schlimmsten Fall krank werden“, so der studierte Bauingenieur und promovierte Projektmanager, der sein Institut 1999 noch in seiner damaligen Funktion als Geschäftsführender Gesellschafter der Drees & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH gegründet hat. Das Institut entstand seinerzeit aufgrund einer jahrelangen Auseinandersetzung mit der Wirkungsweise der biophysikalischen Medizin.

Effizienter Schutz vor Elektrosmog Leiden Sie unter Schlafstörungen und Konzentrationsschwäche? Haben Sie mit Kreislaufstörungen und Kopfschmerzen zu kämpfen? Fühlen Sie sich ständig müde? Dann könnte eine der möglichen Ursachen hierfür Ihr Wohnumfeld sein. Genauer gesagt die Belastung durch Elektrosmog, der von elektrischen Geräten in Ihrer Umgebung ausgeht. Wer darauf sensibel reagiert, bei dem stellen sich schnell die oben genannten Reaktionen ein. Doch das muss nicht sein. So hat zum Beispiel das Team um Dr. Peter Backwinkel vom IPR Institut für physikalische Raumharmonisierung GmbH in Berlin mit den auf Frequenzmodulatoren basierenden Raumharmonisierungen sowie individuell abgestimmten Energie­ aktivatoren bereits beachtliche Erfolge erzielt. Davon haben unter anderem bereits Hotels wie der Adler Asperg und das „The Mandala“ in Berlin oder Unternehmen wie der Metallbaubetrieb Steinhart und die Bäckerei Katz sowie viele andere Institutionen und Privatpersonen profitiert. 150

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Bioelektrische Felder im Körper sind messbar Dass Elektrosmog so gravierende Einf lüsse auf elektrosensible Menschen haben kann, ist laut Peter Backwinkel insbesondere darauf zurückzuführen, dass die elektrischen Felder auf die feinstofflichen Energiekörper des Menschen wirken. Dahinter steckt zunächst einmal die Vorstellung, dass der Mensch nicht nur physische Materie ist, sondern auch – quasi als übergeordnete Dimension über die erfahrbare Realität hinaus – so genannte feinstoffliche Körper besitzt. „Gemeinsam bilden sie einen Menschen in seiner Gesamtheit ab“, erklärt Peter Bachwinkel. In seiner Betrachtungsweise macht der stoffliche Anteil circa fünf Prozent des gesamten Wesens eines Menschen aus. Das bedeutet wiederum: Gesundheit und Wohlbefinden werden maßgeblich durch die feinstofflichen Dimensionen beeinflusst. Insofern gilt es, insbesondere hier anzusetzen, soll eine Behandlung zum Erfolg führen. Grundlegend ist in diesem Zusammenhang auch die Annahme, dass im menschlichen Körper Energiefelder existieren und diese medizinisch von Bedeutung sind. Das erste gut erforschte menschliche Energiefeld war das vom Herz. Diese Untersuchungen führten zum Elektro-


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kardiogramm und wurden vor über einem Jahrhundert von Willem Einthoven durchgeführt, der für seine Leistungen 1924 den Nobelpreis bekam. Etwa ein Vierteljahrhundert später machte Hans Berger Messungen der elektrischen Felder des Gehirns, woraus das medizinische Gebiet der Elektroenzephalografie resultierte. Die Forschungen von Einthoven, Berger und anderen erbrachten den Nachweis, dass Organe wie Herz und Gehirn bioelektrische Felder erzeugen, die durch die Gewebe des Körpers gelangen und mit Elektroden an der Haut gemessen werden können. Nicht unerwähnt bleiben darf in diesem Zusammenhang das Ampèrsche Gesetz. Danach erzeugt Strom, wenn er durch Leiter wie Drähte oder lebende Gewebe fließt, in seiner Umgebung ein ihm proportionales Magnetfeld. Da lebende Gewebe Elektrizität leiten, folgt daraus, dass die Ströme etwa vom Herz, den Muskeln, vom Gehirn und anderen Nerven zwangsläufig magnetische Felder im Umfeld des Körpers erzeugen. Diese biomagnetischen Felder lassen sich dann auch entsprechend messen.

Peter Backwinkel vom IPR in Berlin

Eigenschwingung der Zirbeldrüse durch Unterstützungsschwingung stabilisieren Und nun zurück zum Elektrosmog: Verantwortlich für die Sensibilität gegenüber elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern ist aus Sicht von Peter Backwinkel die erbsengroße Zirbeldrüse (Epiphyse), die unter der Verbindungsbrücke (Corpus callosum, Gehirnbalken) zwischen den beiden

Gehirnhälften (Hemisphären) liegt. Dieser Balken dient dem Informationsaustausch und der Koordination zwischen den beiden Hemisphären, die – jede für sich – zum Teil unterschiedliche Aufgaben bei der Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn übernehmen. Wenn die Zirbeldrüse nun in Resonanz gerät, gerät auch die Brücke in Resonanz und wird damit wieder blockiert. Das Entstehen dieser Resonanz wird bei elektrosensiblen Menschen durch Elek-

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trosmog ausgelöst. Aufgabe ist es also, die Eigenschwingung der Zirbeldrüse nicht zu stören beziehungsweise durch eine Unterstützungsschwingung zu stabilisieren. Konkret bedeutet dies, eine Frequenz auf den Körper zu übertragen, die der gesunden Eigenschwingung der Epiphyse entspricht. Ab diesem Moment ist die Person nicht mehr elektrosensibel. Grundsätzlich senden alle elektrischen Geräte beständig elektromagnetische Schwingungen aus, wobei jede dieser Schwingungen aus mehreren Komponenten besteht. Neutrale Schwingungen haben auf den Menschen keine negative Wirkung. Problematisch sind Störschwingungen, die auf einer neutralen Schwingung lagern oder angekoppelt sind. Die Resonanzeffekte dieser Störschwingungen bewirken Veränderungen an biologischen Systemen. Diese vom Menschen künstlich negativ veränderte elektromagnetische Umwelt bezeichnet Peter Backwinkels erwähntes Institut für physikalische Raumharmonisierung als Elektrosmog.

Frequenzmodulatoren erzeugen neutralisierende Schwingungen Im Rahmen zahlreicher Untersuchungen hat das IPR dabei festgestellt, dass es Baustoffe oder auch Bauelemente gibt, die Elektrosmog verstärken oder auch dämpfen. Grundsätzlich ist es so, dass Holzbauteile und auch Holzbeläge wie etwa Dielen und Vollholzparkett Elektrosmog dämpfen. Im Gegensatz hierzu verstärken wasserführende lineare Leitungen Elektrosmog erheblich. Das betrifft beispielsweise Fußbodenheizungen, Kühldecken und Betonkerntemperierungen. Darüber hinaus wirken alle Quarze als Elektrosmog-Verstärker. Darunter fallen insbesondere Natursteinbeläge auf Böden und Wänden in Kombination mit Elektroleitungen und Wasserleitungen. Speziell diese „Superverstärker“ zu harmonisieren, macht daher Sinn. Um die unerwünschten Störungen zu eliminieren, wird das Gebäude oder der Raum durch das IPR zunächst auf vorhandene Störfelder analysiert. Danach werden gezielt neutralisierende Gegenschwingungen an Elektroinstallation, Wänden, Decken und technischen ­G eräten installiert. Dies geschieht in Form von gerade mal circa fünf Zentimeter großen, aus einem Silikat bestehenden Frequenzmodulatoren. Auf ihnen werden durch das spezielle IPR-Verfahren neutralisierende Schwingungen gespeichert und bei der Harmonisierung auf die Umgebung übertragen. Die physikalische Raumharmonisierung schafft somit dauerhaft ein positiveres Lebensumfeld – ganz ohne Umbaumaßnahmen. Deutliche Steigerung der Produktivität und des Wohlbefindens

Frequenzmodulatoren

Die Ergebnisse sind beeindruckend. So hat das IPR mit Hilfe von Gehirnstrom-

messungen festgestellt, dass nach der Harmonisierung die Konzentrationsfähigkeit der betroffenen Personenkreise höher ausfällt und damit auch Ermüdungserscheinungen seltener sind. In der Konsequenz ergibt sich nicht nur im Falle von Dienstleistungsunternehmen, sondern auch im produzierenden Gewerbe ein Zuwachs an Produktivität, der bis zu 30 Prozent betragen kann. Diese Erfahrung wurde unter anderem bei der Steinhart Metallwarenfabrik in Hettingen im Landkreis Sigmaringen im Rahmen eines einjährigen Betrachtungszeitraums gemacht. Dort wurde die aus einer Stahlkonstruktion bestehende und mit Laserschneidmaschinen, Schweißgeräten, Kompressoren sowie Rohrbiege- und Abkantmaschinen bestückte Werkhalle gegen Elektrosmog harmonisiert. Das Hotel „Adler“ in Asperg bei Ludwigsburg hat ebenfalls eine solche Harmonisierung durchführen lassen – und zwar nicht nur in den Hotelzimmern, sondern auch in den Tagungsräumen, der Sterneküche, dem Restaurant und dem Weinkeller. Und der Lieferant von Backwaren unter anderem für das Hotel Asperg, die Bäckerei Katz, fand das Konzept der harmonisierten und energetisierten Räumlichkeiten so überzeugend, dass auch er seine Produktionsstätte in Vaihingen/Enz, in der täglich 100.000 Brötchen und Brezeln hergestellt werden, durch das IPR harmonisieren ließ. Wer Haus, Wohnung oder Firma ebenfalls harmonisieren lassen möchte, kann beim IPR verschiedene Pakete zwischen 6.500 und 38.000 Bovis-Einheiten auswählen. In diesen Einheiten wird in der Radiästhesie die Stärke einer „Lebens-“ oder „feinstofflichen“ Energie angegeben. Die volle Vitalsituation eines Menschen liegt bei 6.500 Bovis-Einheiten. Die Preise für die Harmonisierung liegen zwischen 21 und 63 Euro pro Quadratmeter. PS: Zur Aktivierung der feinstofflichen Ebenen und Erhöhung der eigenen Regenerationsfähigkeit hat das IPR auch spezielle Energieaktivatoren. Doch darauf gehen wir in der nächsten Ausgabe ein.

Spezialset zur Raumharmonisierung, das an der Wand montiert wird, Größe 10 x 5 cm

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Weitere Infos rund um das Thema Raumharmonisierung bekommen Sie beim IPR unter Telefon 030 13886820 sowie im Inn ternet unter www.iprh.de.


gesundheit

Speicher voll und die Akkus leer. Wenn Hochsensible nun permanent wesentlich mehr Informationen aufnehmen als „normal“ sensible Menschen, so liegt es in der Natur der Sache, dass bei ihnen die Speicher schneller voll und die Akkus schneller leer sind. Ihre Nerven brauchen nach Zeiten der intensiven Stimulierung früher eine Phase der Regeneration.

Fotos: Fotolia

Hochsensibilität ist keine Krankheit

Zu zart besaitet? Zu laut, zu grell, zu intensiv – sind Ihnen die vielen Eindrücke des Lebens häufig einfach zu viel? Sind Sie gerne allein, um sich zu erholen, zur Ruhe zu kommen und ihre facettenreiche Wahrnehmung verarbeiten zu können? Dann haben Sie weder eine Macke, noch sind Sie ein Einzelfall: Etwa 20 Prozent der Menschen sind hochsensibel – sie nehmen Reize und Informationen nicht nur intensiver wahr, sondern nehmen auch quantitativ mehr Eindrücke bewusst auf. top magazin beleuchtet, welche Folgen das für die betroffenen Menschen haben kann.

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ag für Tag nimmt der Mensch Informationen aus seiner Umwelt auf und verarbeitet sie. Meistens wird jedoch aus dieser Wahrnehmung ein Großteil der Informationen herausgefiltert. Beispielsweise, wenn wir uns an ein Geräusch gewöhnt haben: Wer an einer Straße wohnt, deren Lärm zwar hörbar ist, einen aber nicht besonders belästigt, wird diese Geräusche nach einer gewissen Zeit nicht mehr wahrnehmen, obgleich sie objektiv nach wie vor vorhanden und hörbar sind. Kommen Gäste zu Besuch, die einen auf den Verkehrslärm aufmerksam machen, nimmt man ihn für einige Zeit wieder wahr, um schon bald in die alte Gewohnheit zu verfallen und den Lärm auszublenden. Der „Gesang“ der Straße wird also aus der Wahrnehmung herausgefiltert. „Dieser Filter ist bei hochsensiblen Menschen aufgrund neurologischer Besonderheiten weniger stark ausgeprägt als bei nicht hochsensiblen Menschen“, sagt Dr. Michael Jack, Präsident des Informations- und Forschungsverbunds Hochsensibilität e.V. (IFHS) in Bochum.

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Hochsensible würden feine Einzelheiten in einem größeren Spektrum wahrnehmen. Was genau Hochsensible allerdings im Einzelfall intensiver wahrnehmen, ist unterschiedlich, auch weil sich die Wahrnehmung auf das Innere und das Äußere erstreckt. Manche „Highly Sensitive Persons“ (HSP) – den Begriff prägte in den 1990er-Jahren die US-amerikanische Psychologin Dr. Elaine Aron – nehmen zum Beispiel Gerüche sowie optische und akustische Eindrücke intensiver oder facettenreicher wahr, andere bemerken feine Nuancen in zwischenmenschlichen Beziehungen und können manchmal sogar fühlen, ob eine Person lügt. Wahrnehmung ist freilich anstrengend. Wer einige Stunden in der Oper saß, wird zu Hause nicht gleich eine CD in die Stereoanlage einlegen und Musik hören. Wer 90 Minuten konzentriert einem Vortrag gelauscht hat, braucht eine Pause. Schließlich hat der Mensch nur begrenzte Aufnahmekapazitäten, irgendwann sind die inneren

Aufnahmekapazitäten bestimmen allerdings nicht nur die Dauer der erträglichen Wahrnehmung von Informationen, auch begrenzen sie Umfang und Intensität an Information, die zur selben Zeit aufgenommen werden kann. Werden uns zu viele Bilder in zu hektischer Abfolge gezeigt, wird uns unwohl, wir wünschen uns ein langsameres Tempo. Viele Menschen fühlen sich belastet, wenn zu viele Personen gleichzeitig auf sie einreden. Auch hier stoßen Hochsensible früher an ihre Grenzen: Bei HSP kann Überstimulation zu Unwohlsein führen und sogar Schmerzen verursachen. Wenn sie sich dann aus bestimmten Situationen zurückziehen, wird das häufig als Ungeselligkeit, Snobismus, elitäres Empfinden oder Unhöflichkeit interpretiert. In Wirklichkeit ist es aber Flucht vor der Überreizung. HSP, die um ihre Veranlagung noch nicht wissen, glauben sehr häufig, mit ihnen sei etwas nicht in Ordnung, sie seien krank und behandlungsbedürftig. Der äußere Eindruck scheint dies auch zu bestätigen: Alle anderen können Dinge tun, die für HSP unerträglich sind. Im Glauben, die eigene Andersartigkeit sei etwas Pathologisches, versuchen sie, dagegen anzukämpfen, was in neue Teufelskreise bis hin zu Selbsthass führen kann. Wissen HSP jedoch um ihre Besonderheit, können sie ihre Sensibilität häufig genießen, ja sogar nutzen. Viele HSP sind außergewöhnlich kreativ, andere durch Schnelligkeit, Geistesgegenwart und fast pedantische Genauigkeit in ihrem Beruf überaus leistungsfähig. Häufig werden HSP auch als gute Zuhörer geschätzt, da sie ein feines Gespür für Stimmungen und subtile Botschaften haben und mit Verletzlichkeit behutsam umgehen können. Ihre entsprechenden Fähigkeiten sind hochtrainiert, die Vielschichtigkeit und der Facettenreichtum ihrer Wahrnehmungen spiegeln sich auch in ihren Interpretationen der Welt wider. HSP hüten sich vor verfälschend einfachen Denkmustern und kommen in ihrem


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Verständnis der Welt der komplexen Realität weitaus näher als Nicht-HSP. „Das wiederum kann im Ernstfall aber auch zu elementaren Krisen führen, wenn zum Beispiel aufgrund der erbarmungslosen Selbstreflexion die eigene Existenz plötzlich in Rechtfertigungsnöte gerät“, warnt Dr. Michael Jack. Depressionserscheinungen und Angstzustände seien daher für manche HSP bekannte Gefährten. Sich der eigenen Besonderheit bewusst werden Ebenso führt die intensive Reflexion häufig zu Vorsicht und Zurückhaltung im Urteil – die These lässt sich in der Regel schließlich genauso verfechten wie die Antithese. Zu Traurigkeit und Verzweiflung kann führen, dass sich diese Vorsicht bei den Mitmenschen nicht findet. Unter Umständen abstoßend wirken emotional aufgeladene Vehemenz und Überzeugungen, die aus der Sicht der Hochsensiblen nicht gründlich geprüft und hinterfragt wurden. Alles ist doch so kompliziert, und die Mitmenschen scheinen dies nicht zu verstehen, sondern eindimensional und oberflächlich zu denken, nicht hinter die Kulissen zu blicken, kein Verständnis zu haben dafür, dass zurückhaltende Differenzierung dem oberflächlichen Draufgängertum überlegen ist. Eine gewisse Vereinsamung des hochsensiblen Geistes kann die Folge sein. „Mitunter passiert es auch, dass sich ein Hochsensibler, der seine Grenze überschritten hat, radikal verändert“, gibt Rolf Sellin, Gründer und Leiter des Instituts HSP – Kompetenz für Hochsensible in

Stuttgart, zu bedenken. Von einer Sekunde auf die nächste kippe seine hohe Sensibilität um in einen Zustand völlig fehlender Sensibilität. „Soeben war er noch einfühlsam, hilfsbereit und nachsichtig, verständnisvoll und gütig, tolerant und rücksichtsvoll, höfl ich und fein – und plötzlich ist er all das nicht mehr.“ Was also tun? Ein „Diagnoseverfahren“ oder Ähnliches gibt es für Hochsensibilität nicht. Zwar existieren diverse Fragebögen, die mehr oder weniger stark den Anspruch erheben, ein aussagekräftiges Ergebnis zu liefern. Angesichts der vielen „Probleme“ werden in der Literatur von und für Hochsensible Strategien und Taktiken dargestellt, wie man seine besonderen Bedürfnisse mit der Realität der heutigen Zeit einigermaßen in Einklang bringen kann. „Grundsätzlich geht es darum, sich der eigenen Besonderheit bewusst zu sein und sie immer ein bisschen mit zu bedenken, wenn man alltägliche Entscheidungen darüber triff t, was man tut und wie man lebt“, rät Dr. Michael Jack vom IFHS. Nach erstem Kontakt mit dem Terminus Hochsensibilität werde häufig von großer Erleichterung berichtet. Ganz nach dem Motto: „Mir ist ein riesiger Stein vom Herzen gefallen“. Der IFHS hat übrigens damit begonnen, eine Kontaktliste mit Spezialisten aufzubauen, bei denen man Hilfe suchen kann. Sie findet sich im Internet unter www.hochsensibel.org. ■

Buchtipp Kathrin Sohst: Zart im Nehmen. Wie Sensibilität zur Stärke wird Gabal Verlag, 300 Seiten, 24,90 Euro „Jetzt stell dich doch nicht so an!“, „Sei doch nicht so eine Mimose!“ – Sprüche wie diese hat Kathrin Sohst oft genug hören müssen. Selbst hochsensibel, nähert sie sich dem Thema daher nicht wie viele andere Autoren aus psychologischer Sicht, sondern aus ihrer Erfahrung heraus. Sie versteht sich selbst als Botschafterin für hochsensible Menschen – doch ihr Buch ist nicht nur für ihresgleichen. Aufgeteilt in drei Abschnitte, fokussiert sich Kathrin Sohst zuerst auf Informationen zum Phänomen Hochsensibilität und erklärt aus der Sicht einer „Betroffenen“, was es bedeutet, über eine hohe Wahrnehmung zu verfügen, welche unterschiedlichen Ausprägungen es gibt und welche Stärken diese Gabe mit sich bringt. Im zweiten Teil lässt sie andere Hochsensible zu Wort kommen, die authentische Erlebnisse aus ihrem Alltag schildern und erzählen, wie sie bestimmte Situationen erlebt haben, wie sie damit umgegangen sind und was sie daraus gelernt haben. Das Themenspektrum reicht von Situationen im Job, in der Familie oder in der Partnerschaft bis hin zu den Herausforderungen, die zum Beispiel ein Kinobesuch mit sich bringen kann. Im dritten Teil des Buches schließlich stellt Kathrin Sohst hilfreiche Strategien vor, mit denen es feinfühligen Menschen gelingt, trotz oder gerade mit Hilfe ihrer vermeintlichen Überempfindlichkeit Stärke zu entwickeln, ihre Ziele zu erreichen sowie sensibel und erfolgreich zu leben. Weiterer Buchtipp von Rolf Sellin, Gründer und Leiter des Instituts HSP – Kompetenz für Hochsensible in Stuttgart: Wenn die Haut zu dünn ist. Hochsensibilität – vom Manko zum Plus. Kösel Verlag, 176 Seiten, 16,99 Euro.

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gesundheit & schönheit

Mit okklusalen Veneers lässt sich bei Erosionen der Biss wieder auf das normale Niveau anheben

Gefährliche Säureattacke auf die Zähne Fruchtsäfte, Smoothies und frische Obstsalate sind wahre Vitamin-Booster. Doch was für den Körper einerseits gut ist, sorgt möglicherweise für einen Säureangriff auf unsere Zähne. Dies wiederum kann zu Erosionen führen. Mit der Folge, dass der Zahnschmelz schwindet – und das manchmal so gravierend, dass irgendwann der Biss nicht mehr stimmt.

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mehr Menschen mit immer mehr eigenen Zähnen alt. Doch es gibt auch einen Wermutstropfen: Zahndefekte nicht-kariöser Natur nehmen konstant zu. Unter diese Kategorie fallen zum Beispiel Erosionen aufgrund der chronischen Einwirkung von Säure beispielsweise durch entsprechende Getränke wie Softdrinks, Limonaden und Smoothies. „Davon betroffen sind vor allem auch viele Kinder, Jugendliche und

Fotos: C11 – Zahnarztpraxis im Calwer Turm, Stuttgart

ber die letzten 20 Jahre ist der Kariesbefall in Deutschland nach Angaben der Initiative proDente e.V. mit Sitz in Köln kontinuierlich zurückgegangen – insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Diese Erfolge sind unter anderem auf zahlreiche Präventionsinitiativen in Schulen und Kindergärten und individuelle Prophylaxe-Angebote in Zahnarztpraxen zurückzuführen. Somit werden immer

Deutlich sichtbare Erosionen, die mit … 156

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... okklusalen Veneers erfolgreich behandelt wurden.

junge Erwachsene, die einen überdurchschnittlich hohen Konsum an sauren Getränken haben“, berichtet die Stuttgarter Zahnärztin Dr. Angela Dergham aus ihrer täglichen Praxis. Besagter Konsum könne gravierende Langzeitfolgen nach sich ziehen und sich nicht nur negativ auf den einzelnen Zahn, sondern den gesamten Zahnhalteapparat beziehungsweise das Kiefergelenk auswirken. Möglich seien funktionelle wie auch ästhetische Beeinträchtigungen durch den Verlust von Zahnschmelz. „Ein Zahn ohne Zahnschmelz entspricht einem Reifen ohne Gummi – man fährt quasi auf den Felgen“, so die erfahrene Fachärztin. Die so genannte dentale Erosion, auch Biokorrosion genannt, ist definiert als Verlust von Zahnhartsubstanz durch den Einfluss chemischer Prozesse ohne die Beteiligung von Mikroorganismen respektive bakteriellen Zahnbelag. Die Zahnhartsubstanz, insbesondere der Schmelz, ist sehr hart, aber säureempfindlich. Wirkt also eine Säure auf den Zahn ein, kommt es sofort zu einem äußerst geringen, aber messbaren Verlust an Mineralien. Entscheidend für die zahnzerstörende Wirkung von Getränken ist ihr Säuregrad. Deutliche Erosionen sind bei häufigem Genuss von Getränken mit einem pH-Wert unter 4 festzustellen. Dazu zählen – wie bereits erwähnt – Frucht- und Multivitaminsäfte, Limonaden, Sport- und Energy-Drinks. Neben dem pH-Wert der Getränke hat außerdem die Art der Säure und gegebenenfalls in dem Getränk enthaltenes Kalzium oder Phosphat einen nicht unerheblichen Einfluss auf dessen erosive Wirkung. So ist zum Beispiel Zitronensäure viel erosiver als Phosphorsäure. Andererseits kann der Zusatz von Kalzium zu einem Orangensaft dessen Erosivität deutlich reduzieren. Leichte Erosionen betreffen die oberste Schicht der Zähne und bleiben in der Regel unbemerkt, weil sie keine Beschwerden verursachen und auch die Zahnfarbe nicht verändern. Mit der Zeit schreitet der Substanzverlust aber von außen nach innen fort. Im fortgeschrittenen Stadium,


gesundheit & schönheit

„Kommen anschließend mechanische Belastungen wie Kauen harter Nahrungsbestandteile oder druckvolles Zähneputzen mit Zahnpasta hinzu, kann das die aufgeweichten Zahnoberflächen regelrecht abschmirgeln“, warnt Prof. Dr. Stefan Zimmer, Sprecher der Informationsstelle für Kariesprophylaxe und Lehrstuhlinhaber für Zahnerhaltung und Präventive Zahnmedizin an der Universität Witten/Herdecke. Hintergrund: Die von der Säure erweichte Oberfläche ist besonders anfällig für heftiges Zähneputzen. Ein weiterer Faktor dabei ist eine reduzierte Schutzfunktion des Speichels – sei es, weil die Speichelmenge vermindert oder die Speichelzusammensetzung ungünstig ist. Säureschäden müssen behandelt werden „Typisch für eine Zahnerosion ist der Verlust der Zahnhöcker auf den Kauflächen“, bestätigt Dr. Angela Dergham. Die Backen- und Frontzähne wirken abgeflacht, die Furchen beziehungsweise Fissuren verschwinden, die Zähne verlieren besonders an Höhe. Häufig findet man Zahnfüllungen, deren Ränder durch den zunehmenden Schwund der benachbarten Zahnsubstanz über die Zahnfläche hinausragen. Die Langzeitfolgen können gravierend sein: Zahnwanderungen, Fehl-

Foto: proDente e.V.

wenn das tiefer gelegene Zahnbein beziehungsweise Dentin betroffen ist, kann es zu Temperaturempfindlichkeit und Verfärbungen kommen. Die Zähne können schließlich wie „abgeschmolzen“ aussehen.

stellungen und das Abf lachen de s Gebisses bis zum fast vollständigen Verlust der sichtbaren Zahnsubstanz. Der abgetragene Zahnschmelz ist für immer verloren. Abhilfe schaffen zum einen andere Ernährungsgewohn­heiten. Saure Softdrinks sollten durch Wasser, Milch oder ungesüßte Kräutertees ersetzt werden. Zum anderen sollten Betroffene ohne festen Anpressdruck die Zähne putzen und eine Zahnpasta mit wenigen Putzkörpern verwenden. Auskunft über die „Schmirgelwirkung“ von Zahnpasten gibt der so genannte RDA-Wert. Geringe Werte – um die 30 – sind besonders substanzschonend. Einige so genannte „Weißmacher-Zahncremes“ haben hohe Werte um die 100 oder darüber. Hartnäckige Auflagerungen lassen sich damit zwar gut entfernen, für Menschen mit Zahnerosionen sind sie allerdings ungeeignet. Die Schutzwirkung von Fluoriden gegenüber Karies ist schon lange bekannt. Um säurebedingte Zahnsubstanzverluste zu stoppen, helfen ebenfalls Zahnpasten und Mundspüllösungen mit Fluoridzusatz sowie nötigenfalls künstlicher Speichel oder auch Spüllösungen mit den Bestandteilen

eines flüssigen Zahnes, die zum Neutralisieren von Säuren nach Nahrungsaufnahme eingesetzt werden können. Höherdosierte Fluoridlösungen und Gele können nur in der Zahnarztpraxis aufgetragen werden. Sie bilden eine Art Schutzschicht auf den Zähnen, die die Zahnoberflächen vor Säureangriffen schützt. Da die Schutzschicht wiederum säurelöslich ist, muss die Anwendung beim Zahnarzt häufiger wiederholt werden. Kleinere Säureschäden wie eingeschmolzene Zahnhöcker können gut mit Komposit, einem zahnfarbenen Kunststoff, aufgefüllt werden. Sind alle Zähne in einem Kiefer betroffen und die Bisshöhe durch die Erosion abgesenkt, raten Zahnärzte oft zum Aufkleben von okklusalen Veneers, um den Biss wieder auf das normale Niveau anzuheben. Das sind hauchdünne Keramikschalen, die verlorene Schmelzschicht minimalinvasiv ersetzen können. Spätestens jetzt muss die Säurezufuhr über Speisen oder aufgrund von Erkrankungen gestoppt werden. Zwar ist der Zahnersatz gegenüber Säuren recht unempfindlich. Doch die natürliche Zahnsubstanz um eine Füllung herum beziehungsweise am Zahnhals unterhalb der Überkronung wird durch die sauren Speisen weiter angegriffen. Und das sollte spätestens zu diesem Zeitpunkt n tunlichst vermieden werden. Matthias Gaul

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„Wer den Zahn heilt,

heilt den ganzen Menschen“ Form follows function: Nach dieser Devise verfolgt die Stuttgarter Zahnärztin Dr. Angela Dergham in ihrer Praxis im Calwer Turm ganz konsequent eine ganzheitliche Zahnheilkunde, bei der Funktion und Ästhetik Hand in Hand gehen. Die wohltuende Mischung aus Expertise und Menschlichkeit, durch die sich die Praxis auszeichnet, hat sich längst herumgesprochen. Nicht nur zahlreiche bekannte Persönlichkeiten vertrauen daher Ihre Zahngesundheit dem Spezialistenteam in der Calwer Straße an.

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ieso erhöht sich die Sprungkraft einer Primaballerina? Warum braucht eine Boxerin ein funktionales Gebiss, um im Ring erfolgreich zu bestehen? Oder wie kommt es, dass der Ton einer Flötistin beim optimalen Zusammenspiel von Kiefermuskulatur und Zähnen gleich nochmal so schön klingt? Und weshalb stehen Hand-

Elektronische, dreidimensionale Kiefergelenkvermessung mit dem CADIAX 4 System 158

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baller und Fußballer auf dem Platz erst recht ihren Mann, wenn der Biss stimmt? Die Antwort auf diese Fragen ist ganz einfach, zumindest für Spezialistinnen wie Dr. Angela Dergham: „Weil es durch das optimale Gleichgewicht zwischen Oberund Unterkiefer nicht passieren kann, dass das Kiefergelenk in eine falsche Position geschoben wird“, sagt die sympathische Stuttgarter Zahnärztin. Tatsache ist: Eine Erkrankung oder Fehlfunktion der Zähne beziehungsweise des Zahnhalteapparats wirkt sich auf ganz vielfältige Weise auf den Körper aus. Für viele Krankheiten und Beschwerden können die Zähne mitverantwortlich sein. Bei Fehlstellungen der Kiefer und Knirschen reicht die Palette zum Beispiel von Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich, Blockaden in der Wirbelsäule und Beckenschiefstand über Kopf- und Gesichtsschmerzen und Tinnitus bis hin zu Schwindel und Gleichgewichtsstörungen. Entzündungen im Mund oder Parodontitis sind nicht selten Auslöser von organischen Erkrankungen. Das Problem: Die

Symptome sind so breit gefächert, dass allzu oft die wahre Ursache nicht entdeckt wird und man daher nur symptomatisch therapiert und die Beschwerden weiter chronifiziert. Daher sind eine grundlegende zahnärztliche Diagnostik und Behandlung für die Gesunderhaltung nicht nur der Zähne, sondern letztlich des gesamten Körpers so enorm wichtig. Optimale Versorgung „Wer den Zahn heilt, heilt den ganzen Menschen“, betont Dr. Angela Dergham, die nach dem Studium der Zahnmedizin in Bonn und der Promotion außerdem noch den Postgraduierten-Studiengang „Diagnostik und Therapie des funktionsgestörten Kauorgans“ sowie „Prothetische Rekonstruktion“ nach Prof. Dr. Rudolf Slavicek an der Donau-Universität Krems absolvierte. Seit der Eröffnung der eigenen Praxis in Stuttgart im Jahr 2011 verfolgt sie mit ihrem 20-köpfigen Team das Ziel einer optimalen Versorgung, die so lang wie möglich und sinnvoll die eigenen Zähne erhält. Und falls nötig, wird im


Tobias Schimmelbauer, TVB 1898 Stuttgart, 1. Handball-Bundesliga

Angela Dergham zusammen mit der vierfachen Box-Weltmeisterin im Superbantamgewicht Alesia Graf Tatjana Ruhland, Solo-Flötistin des SWR Symphonieorchesters Stuttgart

praxisintegrierten Dentallabors unter Leitung des versierten Zahntechnikers Ingo Röthele ein vollkeramischer Zahnersatz angefertigt, mit dem sich die Patientinnen und Patienten wohlfühlen.

on dreidimensional analysiert, um daraufhin zum Beispiel zu hohe oder zu niedrige Kronen oder Füllungen zu beseitigen.

Bis heute sind Diagnose und Therapie funktioneller Störungen des Kauapparates und deren prothetische Rehabilitation ein zentraler Schwerpunkt von Dr. ­A ngela­ Dergham, die sich als versierte Expertin für die Behandlung der so genannten Craniomandibulären Dysfunktion (CMD) weit über Stuttgart hinaus einen Namen gemacht hat. Diese Beschwerden werden immer mehr zur Zivilisationskrankheit und sind nicht mehr nur durch Stress und Knirschen, sondern immer mehr auch durch unsere Ernährungsgewohnheiten bedingt. So führt z.B. eine säurehaltige Ernährung zu großflächigen Erosionen und damit Zahnhartsubstanzverlusten, die sich sekundär durch Zahnhöhenverlust negativ auf das Kiefergelenk auswirken. Neben einer manuellen Untersuchung ist es dabei mit Hilfe einer computergestützten Funktionsdiagnostik und Kiefergelenksmessung ganz problemlos und schmerzfrei möglich, den Z ­ ustand des Kausystems festzustellen und so eventuelle Störungen aufzudecken. Die Ergebnisse sind wiederum die Grundlage für die Erstellung eines individuellen Behandlungsplans.

Allein für den korrekten Biss zu sorgen, war und ist der erfahrenen Zahnärztin aber nicht genug. Im Hinblick auf eine ganzheitliche Zahnheilkunde hat sie seit jeher den Anspruch, den Patienten in jedem Bereich der Zahnmedizin Spitzenniveau zu bieten. Eigens zu diesem Zweck hat sie ihre Praxis auf der Basis des Spezialistenkonzepts aufgebaut. Soll heißen: Nicht einer macht alles, sondern das Portfolio ist aufgeteilt, um für jede Behandlung die gleiche Exzellenz zu gewährleisten. Hierfür holte Dr. Angela Dergham zwei hervorragende Chirurginnen in ihr Team, die ihre eigene Expertise perfekt ergänzen. Dr. Ilaria Franchini ist Spezialistin für orale Chirurgie und Implantologie und arbeitete zuletzt als Oberärztin in der Implantologie der Universität Mailand. Dr. Stefanie Kretschmar M.S.D. ist Expertin für Implantologie und Parodontologie. Neben ihrem deutschen Doktortitel hat sie auch den amerikanischen Facharzt für diese Fachgebiete.

„Für einen langfristigen Erfolg kann es zudem notwendig sein, die Zähne an die mit der Schiene gefundene optimale Position der Kiefergelenke anzupassen, damit der Biss auch dann stimmt, wenn die Schiene nicht im Mund ist“, erläutert Dr. Angela Dergham. Da hierbei schon Millimeterbruchteile zu viel oder zu wenig die Balance im Mund empfindlich stören können, wird der Biss in der therapeutischen Positi-

Interdisziplinärer Ansatz

Egal, um welches zahnmedizinische Anliegen es geht: Jeder Fall wird im Team von allen Seiten fachlich beleuchtet. „Gemeinsam entwickeln wir dann einen Behandlungsplan, der präzise zum optimalen Ergebnis für Funktion und Ästhetik führt“, erklärt Dr. Angela Dergham. Dieser interdisziplinäre Ansatz ist eine weitere Stärke der Praxis, die es sich auf die Fahnen geschrieben hat, selbst den kleinsten Zahnproblemen mit höchster Präzision auf den Grund zu gehen – bei Erwachsenen wie auch bei Jugendlichen und Kinn dern.

Wilhelm Schneck, Künstlerischer Leiter Lokstoff!Theater im öffentlichen Raum

Anna Osadcenko, erste Solistin Stuttgarter Ballett

Dr. Angela Dergham, MSc. C 11 Zahnarztpraxis im Calwer Turm Calwer Straße 11 70173 Stuttgart Telefon 0711 945 440-10 Fax 0711 945 440-20 info@praxis-im-calwerturm.de www.praxis-im-calwerturm.de Sprechzeiten: Montag und Freitag 7:30-18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag 7:30-19 Uhr; Prophylaxe-Sprechzeiten Montag bis Freitag 7–20 Uhr

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Sanftes Lifting

ohne OP

Endlich ist mit Hilfe der innovativen Ultherapy® die sichtbare Verjüngung der Haut ohne den Griff zum Skalpell möglich. Das Kompetenzzentrum für Ästhetische Medizin der Reutlinger Dermatologin Dr. Monika Brück gehört dabei zu den wenigen Adressen im Land, die das einzigartige nicht-invasive LiftingVerfahren anbieten. Darüber hinaus setzt die erfahrene Fachärztin mit dem von ihr entwickelten „3-D-Makeover-Konzept“ auf vorbeugende Anti-Aging-Maßnahmen, um den Alterungsprozess zu verlangsamen und die Gewebegesundheit zu erhalten.

D

ie Entwicklung der Ästhetischen Medizin ist in den letzten Jahren durch markante Fortschritte gekennzeichnet. „Mit modernsten und zugleich sanften Methoden ist es inzwischen möglich, der natürlichen Haut- und Gewebealterung erfolgreich die Stirn zu bieten“, bestätigt die Reutlinger Dermatologin und Anti-Aging-Spezialistin Dr. Monika Brück. Dabei ist es ihr Bestreben, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und technischen Neuerungen mit Altbewährtem zu verbinden, um maßgeschneiderte Therapiekonzepte für ihre Kundinnen und Kunden zu erarbeiten. Als echter Meilenstein in der Anti-Aging-Behandlung präsentiert sich zum Beispiel die in den USA entwickelte Ultherapy®, ein nicht-invasives Lifting-Verfahren auf der Basis von Ultraschall. Die Therapie passt perfekt zum Trend zu sanfteren Methoden, der laut der jüngsten Patientenbefragung der Deut-

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schen Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie nochmals deutlich zugelegt hat. „Die Ergebnisse dieser Befragung decken sich eins zu eins mit meinen Erfahrungen und der Nachfrage in meiner Praxis“, betont Dr. Monika Brück, die ihr Know-how übrigens regelmäßig auch an andere Ärzteteams und medizinische Unternehmen wie etwa Merz vermittelt und durch stetige Fortbildung stets ganz vorne mit dabei ist, wenn es um neue Behandlungen im Bereich der Ästhetik geht.

sich die Energie von Ultraschall zu Nutze, wodurch tiefe Strukturen der einzelnen Hautschichten behandelt werden können. Die hochfokussierten Ultraschallwellen werden dabei – gekoppelt mit optischem Ultraschall im tiefer gelegenen Gewebe – genau an den Stellen abgegeben, an denen die Haut erschlaff t ist. Dadurch wird das Gewebe angeregt, sich quasi selbst neu zu programmieren.

Oberstes Gebot der erfahrenen Fachärztin sind bei allen angewandten Therapien natürliche Ergebnisse. Oder anders gesagt: Man soll nicht sehen, dass etwas gemacht wurde, sondern einfach frischer und jünger aussehen. Und dazu trägt die Ultherapy® auf überzeugende Weise bei. Die von der US-amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA zertifi zierte Methode macht

Die innovative Methode strafft freilich nicht nur die Konturen, sondern sorgt überdies dafür, dass kollagene und elastische Fasern im Bindegewebe nachwachsen. Durch die direkte Einwirkung auf die kollagenen Fasern entsteht bereits während der Behandlung der erste sichtbare Straff ungseffekt. Die gleichzeitig angeregte Neubildung von Kollagen wirkt infolge

Natürlicher Langzeiteffekt


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Fillern sowie die Straffung des Gewebes beispielsweise durch Ultraschall einen ganzheitlichen und minimalinvasiven Ansatz zur Rejuvenation darstellen. Mein „3-D-Makeover-Konzept“ ist letztlich die Kombination dieser Verfahren, um für den Patienten einen nachhaltig regenerierenden Effekt zu erzielen.

der Behandlung weitere drei bis sechs Mo­ nate nach. So dauert die Straffung, bei der sich das Bindegewebe und die kollagenen Fasern neu formieren, weiter an und das eigentliche Endergebnis wird mit der Zeit noch wesentlich sichtbarer: Die Gesichts­ konturen werden gestrafft, erschlafftes Gewebe angehoben und somit eine jün­ gere, frischere Gesichtsform wieder her­ gestellt. Auch Hals, Dekolleté, Handrücken und ­E llenbogen lassen sich mit beein­ druckendem Erfolg behandeln. Durch gezieltes Anheben der Augenbrauen er­ scheint die obere Gesichtshälfte frischer und jünger. Das Anheben der „Hänge­ bäckchen“ stellt wieder eine schöne Kinn-Kontur her. Die eigentliche Behandlung dauert zwi­ schen 15 und 60 Minuten. Auf einem Monitor wird dabei das Gewebebild bild­ lich dargestellt. Der Arzt kann den Ul­ traschall somit exakt dort einsetzen, wo neues hautstraffendes Kollagen gebraucht wird. Durch die gezielte Wirkung im Bin­ degewebe bleibt die Hautoberfläche un­ versehrt und die Patienten können nach der Behandlung ohne Ausfallzeiten ihrem gewohnten Alltag nachgehen. Und wenn man sich nicht zu sehr der Sonne aus­ setzt – was für jedes Alter grundsätzlich zu empfehlen ist –, hält die Wirkung einer n Behandlung mehrere Jahre an.

Ganzheitliche Verjüngungskur Drei Fragen an Dr. Monika Brück top: Frau Dr. Brück, Sie sind seit Jahren in der ästhetischen Dermatologie tätig, wenden viele Methoden der Hautverjüngung an und haben in diesem Zusammenhang auch das „3-D-Makeover-Konzept“ entwickelt. Was kann man sich darunter vorstellen? Brück: Beim Alterungsprozess des Gesichts verändert sich neben der Hautstruktur auch das Volumen der Weichteile, darüber hinaus sind auch die knöchernen Strukturen einem Abbau unterworfen. Das alternde Gewebe kann den Kräften von Mimik und Schwerkraft immer weniger entgegensetzen, die Qualität des Teints lässt mit den Jahren nach. Die daraus resultierende Faltenbildung ist nur einer der Faktoren, die das Gesicht älter erscheinen lassen. Das jugendliche Erscheinungsbild wird maßgeblich von einer definierten Gesichtskontur bestimmt, die infolge der Gewebeerschlaffung zunehmend verloren geht. Diese Erkenntnisse sind wesentliche Grundlagen der modernen Verjüngungsverfahren im Gesicht, wobei die Beeinflussung der Mimik mit Botulinumtoxin, Augmentation der Volumendefizite und Wiederherstellung der dreidimensionalen Gesichtsform mit

top: Welchen Stellenwert nimmt dabei die Ultherapy® ein? Brück: Die Ultherapy® eignet sich hervorragend, um einen Prozess der großflächigen Gewebestraffung anzuregen und ist somit ein wesentlicher Bestandteil meines Konzepts. Mit Hilfe der Ultherapy® lassen sich nicht nur bestehende Schäden korrigieren, sondern auch die Alterungsprozesse verlangsamen. Das Verfahren kann allein oder in Kombination mit anderen Formen der Gesichtsverjüngung angewendet werden. In meiner Praxis sehe ich diese nicht-invasive Liftingmethode als einen zukunftsweisenden Baustein der von mir verwendeten Behandlungskonzepte. Das bedeutet: Je nach Patient und Hautzustand kombiniere ich die Ultherapy® gerne mit Hyaluronsäure, Botulinumtoxin, Fruchtsäurepeelings, Hautvitalisierung mit Skin Boostern oder auch Eigenblut-Treatments, um das bestmögliche Resultat zu erzielen. top: Sind für jeden Patienten die gleichen Methoden geeignet? Brück: Gemäß meines „3-D-Makeovers“ arbeite ich grundsätzlich ein individuelles Konzept aus, das stets die Gesichtsproportionen und ästhetischen Vorstellungen des Patienten berücksichtigt. Die besten Erfolge verspricht eine Symbiose aus nicht-invasiven und minimal-invasiven Behandlungen. Ein natürlicher Effekt stellt sich weniger durch das Auffüllen einzelner Falten ein, als durch eine gezielte Modellierung der Gesichtskontur und Verbesserung des Teints.

Fotos: www.ralph-koch-photos.com

Hautarztpraxis Dr. Monika Brück Obere Wässere 9 72764 Reutlingen Telefon 07121 6246652 und 07121 491374 Fax 07121 144680 info@hautarzt-dr-brueck.de www.hautarzt-dr-brueck.de

Dr. Monika Brück mit ihrem Team

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gesundheit

Verführerische

Vielfalt Viele Frauen wünschen sich ein straffes, wohlgeformtes Dekolleté. Eine plastisch-ästhetische Operation und der Einsatz moderner, qualitativ hochwertiger Brustimplantate können helfen, diesen Traum wahr werden zu lassen. Ein erfahrener Chirurg sorgt zudem dafür, dass es hinterher kein böses Erwachen gibt und die Individualität der Frau gewahrt bleibt.

E

ine Brustvergrößerung gehört nach wie vor zu den beliebtesten Schönheits-OPs in Deutschland.* Im Gegensatz zu häufig bedienten Klischees und früheren, vor allem in USA vorherrschenden Trends, spielt bei diesem Eingriff die wortwörtliche „Vergrößerung“ der Brust heute eine eher untergeordnete Rolle. Ganz im Gegenteil: Gerade deutsche Frauen legen Wert auf optische Natürlichkeit. Entsprechend kommt der persönlichen Beratung durch den Operateur eine immer größere Bedeutung zu. Wichtig ist dabei, dass dieser auf einen großen Erfahrungsschatz im Bereich plastischer Chirurgie zugreifen kann. Eine Frage des Typs Grundsätzlich ist es so, dass die Auswahl der passenden Basisform für ein Brustimplantat erheblich vom Körperbau der jeweiligen Frau bestimmt wird. Dabei unterscheidet man drei Grundtypen: So passt zu einer Frau mit schlankem Körpertyp (langgliedrig, schmal, geringe Fettschicht, kaum Muskelaufbau und Fettanlagerung) häufig ein nach oben und unten verlängertes, ovales Brustimplantat. Zählt man hingegen zum normalen, d.h. durchschnittlich-sportlichen Körpertyp (mittelstarker Knochenbau, kompakter Torso, geringe Fettschicht, Schultern etwas breiter als die Hüfte, schmale Taille), bringt in aller Regel ein Implantat mit runder Basisform die natürlichsten Ergebnisse. Beim vollschlanken Körpertyp (schwerer Knochenbau, üppige Fettschicht, kräf-

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tige Taille, Neigung zur Fettanlagerung), empfiehlt sich häufig ein breiteres ovales Implantat, dessen Auflagefläche oben und unten verkürzt ist.

Ein ausführliches Beratungsgespräch im Vorfeld einer Brust-OP ist daher unerlässlich: Ein kompetenter Chirurg untersucht seine Patientin sorgfältig und nimmt sich Zeit für ihre Fragen. Dazu gehört auch, Dr. med. Oliver Phillips, Die richtige Wahl dass er mit ihr die Vielfalt ein Experte für ästhetische Mit der Ermittlung der an Möglichkeiten erörtert, Brustchirurgie in Stuttgart Basisform allein ist die ihr offenstehen. Am es aber natürlich nicht getan. Allein der Ende sollten beide unter Einbezug der einzige deutsche Brustimplantate-Her- persönlichen Wünsche und Vorstellungen steller beispielsweise hat mehr als 1.500 eine individuell passende Lösung gefunverschiedene Implantat-Varianten im den haben, bei der die gewählten ImplanProgramm, die sich in Form, Größe, Wöl- tate für Qualität und Sicherheit stehen bung, Auflagefläche und Oberflächen- und die natürliche Schönheit der Patienstruktur unterscheiden – alle hergestellt tin unterstreichen. Denn für die Definition nach höchsten Qualitätsstandards und von Weiblichkeit gibt es nun mal keine allnahezu in Handarbeit. Neben der Erfah- gemeingültige Schablone, kein Schema F. n rung des Chirurgen hat vor allem die Im- Und das ist gut so. plantat-Oberfläche einen entscheidenden Einfluss darauf, wie sich ein Implantat *Quelle: Patientenumfrage der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische und Plastische Chirurgie 2015 langfristig im Körper verhält.

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gesundheit

Das neue AkkuSystem COMPACT Idan Ben-Barak Warum sind wir eigentlich noch nicht tot? Alles über unser Immun­system Ullstein Verlag, 230 Seiten, 16,99 Euro

Schutzschild

gegen ein Heer von Krankmachern In seinem neuen Buch beschreibt der Medizinwissenschaftler und Mikrobiologie Idan Ben-Barak auf so witzige wie verständliche Art die Tour eines Bazillus durch unser Immunsystem.

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anz egal, wo wir hinschauen oder was wir anfassen: Überall lauern Keime in atemberaubend hoher Zahl und warten nur auf eine Gelegenheit, sich in dem faszinierend üppigen Klumpen aus warmen, feuchten Proteinen und Energie einzunisten, den wir den menschlichen Organismus nennen. Wir vergessen vielleicht, dass es sie gibt, aber die Fernsehwerbung für Reinigungsmittel und Berichte über all das, was an Türgriffen, Einkaufswagen, Computertastaturen, Küchentischen und Kissen klebt, erinnern uns immer wieder daran, dass wir auf Schritt und Tritt von Krankheiten umgeben sind. Wenn man den Hygieneverfechtern zuhört, hält man es verständlicherweise vielleicht für ein Wunder, dass überhaupt noch jemand am Leben ist. Zu verdanken haben wir dieses Wunder unserem Immunsystem, das unauffällig im Hintergrund wie ein Undercover-Aufräumdienst arbeitet und sich meist nur dann bemerkbar macht, wenn etwas ernsthaft schiefgeht. Und genau davon handelt das neue Buch von Idan Ben-Barak. Der Medizinwissenschaftler und Mikrobiologie, der aktuell an seiner Dissertation in Medizingeschichte und -philosophie an der Universität Sydney schreibt, erzählt fachkundig und unterhaltsam, wie unser Immunsystem funktioniert, woran es manchmal scheitert, wie wir ihm helfen können und wo die Zukunft der Immunforschung liegt. Das Buch wird freilich niemandem helfen, besser begründete gesundheitliche Entscheidungen zu treffen, sich nachhaltiger zu ernähren, die Jugend zu verlängern oder die alljährliche Wintergrippe weniger unangenehm zu machen. Vielmehr hilft es dabei, einige Dinge in unserem Organismus besser zu verstehen und über das eine oder andere im täglichen Leben genauer nachzudenken. Und ganz nebenbei bringt einen n das Buch auch zum Lachen. Was will man mehr?

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Foto: Reiner Pfisterer

Foto: Frank Eppler

kultur

Klaus Doldinger

Jazz & mehr

David Gilmour

vom Feinsten

Mit 36.000 Zuschauern konnten die diesjährigen „jazzopen stuttgart“ einen neuen Besucherrekord verzeichnen.

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ehn Tage lang verwandelten die 23. „jazzopen stuttgart“ im Juli die Landeshauptstadt wieder in einen Hotspot für Musikfans. Angesagt waren an zehn Tagen rund 30 Konzerte auf fünf Bühnen. 36.000 Gäste feierten dabei internationale Stars, Grammy-Gewinner und spannende Neuentdeckungen – und das neben der Hauptbühne auf dem Schlossplatz auch im BIX Jazzclub, dem Eventcenter SpardaWelt sowie in der Liederhalle und dem Scala Ludwigsburg.

Eines der ganz großen Highlights war zweifelsohne der Auftritt des Pink Floyd-Gitarristen David Gilmour. Der Künstler hatte im Juni 2015 eine Welttournee über die fünf Kontinente gestartet, die ihn nun auch nach Stuttgart brachte. Er gab hier übrigens das einzige Festivalkonzert in Deutschland und begeisterte mit zwei Sets: einem Querschnitt durch die Musik seiner erfolgreichen Soloalben und einer Reise durch das Oeuvre von Pink Floyd.

Tradition hat bei den „jazzopen“ außerdem die Verleihung der „German Jazz Trophy“. Und die ging diesmal im Eventcenter SpardaWelt an Klaus Doldinger. Der 80-jährige Saxophonist ist einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Jazzer der Nachkriegsgeschichte und bekam den Preis für sein Lebenswerk. Die Auszeichnung wird seit 2001 jährlich unter dem Motto „A Life for Jazz“ von der Kulturgesellschaft Musik+Wort e.V., der Jazzzeitung und der Stiftung Kunst und Kultur der Sparda-Bank Baden-Württemberg verliehen und ist mit 15.000 Euro dotiert. n

Foto: Reiner Pfisterer

Foto: Frank Eppler

Das Team um Jürgen Schlensog und Dirk Pohl von der Opus GmbH hatten auch 2016 wieder ein überaus hochkarätiges Programm auf die Beine gestellt. Entsprechend hoch fiel die Kartennachfrage aus,

zahlreiche Konzerte waren schon lange vor Festivalbeginn ausverkauft. Die Bühnenauslastung lag bei 97 Prozent. „Mit dem diesjährigen Line-Up haben wir uns neue Standards gesetzt, die es künftig zu halten gilt“, so Schlensog.

Mindestens ebenbürtig war der Auftritt von Gitarrengröße Santana. Der Weltstar mit mexikanischen Wurzeln zählt bis heute zu den besten Gitarristen aller Zeiten. Kein anderer versteht es so gut, Rock und Pop mit Latin-Sounds zu vermischen. In seiner mittlerweile über 40-jährigen Musikkarriere entstanden Hits wie „Samba Pa Ti“, „Black Magic Woman“ oder „Oye Como Va“. Darüber hinaus sorgten unter anderem Chick Corea, Branford Marsalis, Jamie Cullum und Cro für Gänsehaut.

Jamie Cullum (li). und Carlos Santana (re.) 164

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kultur

Sprungbrett für junge Talente Troubadour 2016: Das Stuttgarter Hotel Le Méridien lädt im Oktober zum 12. Deutschen Song-Contest.

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om 20. bis 22. Oktober ist der große Ballsaal des Stuttgarter Hotels Le Méridien erneut Schauplatz des deutschen Song-Contests „Troubadour“. Im Laufe der Jahre hat sich der Wettbewerb bundesweit einen Namen gemacht. Längst gilt er als Sprungbrett für junge Talente, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Und auch erfahrene Musiker nutzen dieses Ereignis gerne als Plattform. In den vergangenen Jahren waren auch stets Musikerinnen und Musiker aus den deutschsprachigen Nachbarländern dabei – Solisten, Duos und Trios ebenso wie kleinere Ensembles aus den Genres Chanson, Schlager, Pop, Rap und HipHop.

Über zwei Abende präsentieren sich insgesamt 18 Sänger und Musiker – ausgewählt aus über 130 Bewerbern – mit ihren schönsten Songs. Am zweiten Abend werden von der Jury die besten vier Interpreten ermittelt, die am dritten Abend zum Finale erneut antreten. Darüber hinaus bestimmt das Publikum an jedem Abend einen Sieger – diese sind dann ebenfalls für das Finale am Galaabend nominiert. Zwischen den Auftritten an den beiden Wettbewerbsabenden (39 beziehungsweise 46 Euro) verwöhnt die Küchenbrigade des Le Méridien Stuttgart mit Apéritif und Buffet, bei der Abschlussgala (75 Euro) wartet auf das Publikum ein viergängiges

Menü. Für alle drei Abende gibt es auch eine Kombikarte für 150 Euro. Pate des Musikevents ist übrigens Stephan Sulke, Liedermacher und Mitbegründer des Contests. Darüber hinaus stehen hochkarätige Institutionen hinter dem Wettbewerb. Neben der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sind dies das Renitenz-Theater, die Musikschule Stuttgart sowie als Hauptförderer und Sponsor die Volksbank Stuttgart. Nicht vergessen werden darf die Kunstgießerei Strassacker, die seit Jahren aus Bronze den „Troubadour“ des Song-Contests fertigt. Weitere Infos gibt’s im Internet unter www.der-troubadour.de. n

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kultur

Francis Bacon, Triptychon - Inspiriert von dem Gedicht „Sweeney Agonistes“ von T.S. Elliot, 1967, Öl auf Leinwand, 198 x 147,5 cm, Hirshhorn Museum and Sulpture Garden Smithsonian Institution, Gift of the Joseph H. Hirshhorn Foundation, 1972, Photography by Lee Stalsworth, © The Estate of Francis Bacon. All rights reserved/VG Bild-Kunst, Bonn 2016

„Schwarze Kunst“, Rembrandt und Bacon im Fokus Mit zwei Ausstellungen taucht die Staatsgalerie in die faszinierende Welt der englischen Kunst im 18. und 20. Jahrhundert ein.

Francis Bacon, Porträt Isabel Rawsthorne, auf einer Straße in Soho stehend, 1967, Öl auf Leinwand, 198 x 147,4 cm, Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie, erworben 1967 durch das Land Berlin, © The Estate of Francis Bacon. All rights reserved/VG BildKunst, Bonn 2016

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ür Liebhaber von Radierungen ist die noch bis 8. Januar 2017 in der Stuttgarter Staatsgalerie dauernde Ausstellung „Rembrandts Schatten – England und die Schwarze Kunst“ ein wahrer Leckerbissen. Erstmals seit fast 100 Jahren präsentiert die Graphische Sammlung mit rund 60 Werken eine Auswahl aus dem hervorragenden Bestand an Mezzotinto-Blättern nach Künstlern wie Sir Joshua Reynolds, Benjamin West oder Joseph Wright of Derby. Dabei zeigt sich, dass das Werk Rembrandts (1606-1669) von zentraler Bedeutung für die Entwicklung der englischen

Kunst im 18. Jahrhundert ist. Die expressive Lichtregie seiner Gemälde und besonders die radikalen „Hell-Dunkel-Kontraste“ seiner Radierungen, als „Chiaroscuro“ bezeichnet, wurden häufig verglichen mit dem aufkommenden Mezzotinto. Die im 17. Jahrhundert erfundene Schabkunst avancierte zu der englischen Drucktechnik schlechthin. Auf den extrem dunklen Blättern ist das Geschehen teilweise kaum noch wahrnehmbar. Als „Schwarze Kunst“ bezeichnet, haftete dem Mezzotinto von Beginn an etwas Magisches und Dunkles an. Im Dialog mit teilweise noch nie gezeigten Radierungen Rembrandts ermöglicht diese Ausstellung auch eine echte Entdeckung englischer Künstler wie Richard Earlom (1743-1822) oder Valentine Green (1739-1813).

Isolation der dargestellten Figuren

John Dixon nach Joshua Reynolds, Ugolino, 1774, Mezzotinto auf Papier, 56,2 cm x 68,7 cm, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung 166

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Am 7. Oktober wird in der Staatsgalerie außerdem die Ausstellung „Francis Bacon. Unsichtbare Räume“ eröffnet. Diese widmet sich erstmals einem zentralen Aspekt im Werk von Francis Bacon (1909-1992), der als einer der bedeutendsten modernen Maler Großbritanniens gilt. Die geniale Bildstrategie des figurativen

Ausnahmekünstlers wird anhand von 40 großformatigen Gemälden, darunter vier monumentalen Triptychen, sowie bislang selten gezeigten Papierarbeiten systematisch erkundet. Die Ausstellung zeigt spektakuläre Leihgaben unter anderem aus dem Museo Thyssen-Bornemisza, dem Museum of Modern Art, New York oder dem Hirshhorn Museum and Sculpture Garden in Washington. Bacons Gemälde zeichnen sich nicht nur durch ihre expressive Figurendarstellung aus, sondern ebenso durch die charakteristische Konstruktion der Bildräume. Seit den 1940er-Jahren organisiert der Künstler den räumlichen und dramatischen Bildaufbau, indem er seine Sujets mit einem architektonischen, geisterhaft anmutenden Rahmenwerk umgibt. Bei anderen Arbeiten platziert er seine verletzlichen Figuren vor schwarze Flächen, stellt sie auf Podeste und Gerüste oder exponiert sie in Arenen. Sind es zunächst Bilder, die die Gestalten wie Visionen aus dem Bildgrund hervortreten lassen, wird Bacons Pinselstrich im Laufe der Jahre lebhafter und die Farbgebung leuchtender. Gefangen in diesen Räumen, steht den Figuren kein Fluchtpunkt zur Verfügung, sind sie den indifferenten Käfigen wie dem Bildbetrachter schutzlos ausgeliefert. Die bis 8. Januar 2017 gezeigte Gemeinschaftsausstellung der Staatsgalerie Stuttgart und der Tate Liverpool Ausstellung unterstreicht, wie Bacons „unsichtbare“ Räume die Isolation der dargestellten Figuren betonen und die Aufmerksamkeit auf deren psychologin sches Befinden lenken.


Die Kunst des Zufalls

Foto: Reni Hansen, © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

kultur

Max Ernst: Grätenwald, 1926, Öl auf Leinwand, 38 x 46 cm, Kunstmuseum Bonn, Bonn

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er Zufall entzieht sich jeder Festlegung – und doch nutzt die Kunst den kalkulierten Zufall als gestaltende Kraft. In den vergangenen hundert Jahren haben Künstlerinnen und Künstler Methoden und Verfahren entwickelt, um Zufallsprozesse unter definierten Bedingungen auszulösen. Wie das aussehen kann, zeigt eine neue Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart, die am 24. September 2016 eröffnet wird und bis 19. Februar 2017 geht. In Sachen Zufall waren Hans Arp und die Surrealisten die ersten, die um 1920 dessen schöpferisches Potenzial erkannten. Max Ernst provozierte mit seinen Frottagen das Unvorhersehbare. Dafür legte er etwa Blätter oder Holz unter Zeichenpapier und rieb sie mit Bleistift durch. Die so entstandenen Strukturen ergänzte er zu fantastischen

Bildern. In den 1960er-Jahren hielt der Zufall Einzug in die Konkrete Kunst. Rune Mields und Vera Molnár interessierten sich für den mathematischen Aspekt des Zufalls. In seinen Collagen ordnete Herman de Vries Papierstreifen nach Zufallstabellenzahlen an, wie sie bei biologischen Feldexperimenten verwendet werden. Und Peter Lacroix erwürfelte Kompositionen. In der Gegenwartskunst ist Zufall ebenfalls ein Thema. Timm Ulrichs Bodenobjekt „Casual : Causal“ (1983) und Patrycja Germans performative Installation „Kartenlegen“ (2010 – 2016) setzen bei der Frage an, was der Zufall für den Menschen in Entscheidungssituationen bedeutet. Christian Jankowski hat den Fokus auf sich gerichtet: Seine Videoarbeit „Telemistica“ (1999) versammelt Antworten itali-

Foto: Herling/Gwose/Werner, Sprengel Museum Hannover, © Gerhard Richter

Erstmalig zeigt die große Sonderausstellung im Kunstmuseum Stuttgart anhand von rund 120 Werken, wie experimentell oder systematisch Künstlerinnen und Künstler mit dem Zufall umgegangen sind.

Gerhard Richter: 1.260 Farben 1974, Offsetdruck auf weißem Karton, 63 x 80 cm, Privatsammlung

enischer Astrologen auf seine Frage, ob ihm eine Zukunft als bekannter Künstler bevorstehe. Die Ausstellung lädt übrigens nicht nur zum Betrachten, sondern auch zum Ausprobieren ein. Im eigens entwickelten „VersuchsLabor“ können Besucher und Schulklassen zum Thema Zufall experin mentieren und forschen.

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Zwischen Mythos und Marke Das Württembergische Landesmuseum nimmt sich in seiner Großen Landesausstellung den Schwaben an. In vielfältiger Weise werden 2.000 Jahre Kulturgeschichte bis ins Hier und Jetzt beleuchtet. Und Mitmachen ist auch angesagt.

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om 22. Oktober an bis zum 23. April 2017 hat der Schwabe das Sagen in Kehrichtschaufel und Besen Stuttgarts Altem Schloss. Unter dem Titel „Die Schwaben. Zwischen Mythos und Marke“ gewährt die neue Ausstellung tiefgründige Einblicke in beinahe alles, was der Begriff „Schwabe“ an Assoziationen nur auslösen kann. Ob Mythos oder Marke, Kunst, Sprache, Geschichte und Lebensart: Überaus reich und vielfältig gehen die Ausstellungsmacher dem Schwaben auf den Grund. Etwa mit hochkarätigen Kunstwerken vom Mittelalter bis zur Gegenwart, mit deren Hilfe die Bedeutung der großen Schwaben-Metropolen der Geschichte wie Konstanz, Ulm, Augsburg und Stuttgart beleuchtet wird.

In Kombination mit Ikonen der Alltagskultur, schwäbischen Persönlichkeiten und Eigenheiten entsteht so ein faszinierendes Mosaik schwäbischer Kultur. Oder die Bedeutung der schwäbischen Mythen in der Zeit des neu geschaffenen Württembergischen Königreichs, als diese identitätsstiftend den „Traum von Schwaben“ unterstützen. Wichtige und prägende Persönlichkeiten und Köpfe aus Geschichte, Politik und Kultur wie beispielsweise Kaiser Barbarossa oder Friedrich Schiller sind Teil eines Blicks auf wechselhafte Schwabenbilder, zu denen auch Erfinder und Genies zählen.

Die Besucher können sich an vielen Stellen der Ausstellung selbst zu Wort melden. Sie begegnen dabei unter anderem der Frage, wer eigentlich Schwabe ist. Der Selbstsicht wird der Fremdblick auf die Schwaben gegenübergestellt. Was kommt mir schwäbisch vor? Ist es der Dialekt oder sind es die dem Schwaben zugeschriebenen Eigenschaften Fleiß, Sparsamkeit, Ordnungsliebe, Häusle-Bauen oder Spätzle-Essen? Ob diese Klischees auch heute noch stimmen und inwiefern sie von „Medienschwaben“ als schwäbische „Marken“ stilisiert und gepflegt werden, dies untersucht die Ausstellung mit einem ■ Augenzwinkern.

kultur news

Internationale Anerkennung Die herausragenden Bauten des Architekten Le Corbusier in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung sind zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt worden.

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itte Juli hat in Istanbul das Welterbekomitee der UNESCO 17 architekturgeschichtlich besonders bedeutsame und gut erhaltene Bauwerke sowie städtebauliche Ensembles des schweizerisch-französischen Architekten Le Corbusier in Argentinien, Belgien, Frankreich, Indien, Japan, der Schweiz und Deutschland in die Welterbeliste eingeschrieben. Dazu zählen auch zwei Häuser Le Corbusiers in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung. „Die beiden Gebäude sind ein Vorbild für moderne Wohnweise und Ästhetik. Wir können stolz auf das vielfältige kulturelle Erbe Baden-Württembergs sein“, sagte Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau. Gemeinsam hätten Land und Stadt seit 2003 für die internationale Anerkennung der beiden Gebäude geworben und gekämpft.

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Der Antrag zum Werk von Le Corbusier sei 2016 der einzige Antrag unter Beteiligung der Bundesrepublik Deutschland gewesen. „Le Corbusiers Impuls, günstige Wohnungen mit innovativen Grundrissen und neuen Materialien zu bauen, ist noch immer wegweisend und muss daher Ansporn für unsere Architekten und Stadtplaner sein“, ergänzte Stuttgarts Ober■ bürgermeister Fritz Kuhn.

Das Weissenhofmuseum im Haus Le Corbusier zeigt, wie groß das Interesse am Werk von Le Corbusier auch heute noch ist. Seit der Eröffnung im Jahr 2006 zählt es rund eine Viertelmillion Besucher.

Foto: González/Weissenhofmuseum

© H. Zwietasch; Landesmuseum Württemberg, Stuttgart

kultur


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Laufen lernt man nur durch Hinfallen

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Wir alle kennen sie: schmerzliche persönliche oder berufliche Krisen und Niederlagen, die uns an unseren Fähigkeiten, unserem Selbstwert und Können zweifeln lassen und die wir am liebsten vermeiden würden. Die Psychologin Brené Brown beschreibt in ihrem neuesten Buch, dass gerade diese Lebenskrisen nötig sind, um innere Stärke zu entwickeln und zu einem erfüllten Leben zu gelangen. Immer wieder müssen wir hinfallen und schmerzliche Erfahrungen machen, um danach stärker wieder aufzustehen. Ein tolles Buch, das zeigt „nur wer Schwäche zulässt, ist wirklich stark“.

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Füllfederhalter aus Olivenholz und Drehkugelschreiber in exklusivem Design aus Maserpappel

Zu Besuch bei einem Experten der Schreibgeräte-Drechselkunst Jeder der im Zeitalter des Computers mit der Hand schreibt, weiß die Individualität seiner Handschrift zu schätzen. Was würde besser hierzu passen, als ein exklusives Schreibgerät, das gut in der Hand liegt, die persönliche Note ausdrückt und außerdem durch die natürliche Schönheit des Holzes einzigartig ist? Durch eine Ausstellung bei Drechslern wurde Karl-Heinz Aut auf die alte Handwerkskunst des Drechselns aufmerksam. Fasziniert vom Material Holz fertigt er schon seit über zehn Jahren hochwertige und exklusive Schreibegeräte. Aus über 30 verschiedenen heimischen und auch exotische Edelholza r ten werden a n K a rl-Hei n z Aut s D rehb a n k Schreibgeräte handgedrechselt und die Palette reicht von Füllfe derh a lter n, T i nten rol ler n, Drehkugelschreibern bis hin zu Druckbleistiften. Durch die Verwendung von Edelhölzern mit besonderer Maserung und eine ganz eigene Schnitttechnik, die nur eine Einzelfertigung zulässt, ent stehen u nver wech selba re Einzelstücke. Erleben Sie die Kunst von Karl-Heinz Aut live am 5. November 2016 ab 15 Uhr in Ihrem Buchhaus Wittwer. Eine Auswahl der handgedrechselten Schreibgeräte von Allgäuer Stifte Design finden Sie in der Papeterie-Abteilung in Ihrem Buchhaus Wittwer. Live dabei SCHREIBGERÄTEDRECHSELKUNST Samstag, 5.11.16, ab 15:00 Uhr Buchhaus Wittwer

Drechselbank, hier werden die Holzteile in Form gedrechselt. Das Drechselwerkzeug muss sicher und ruhig in der Hand liegen.

Exklusives Einzelstück angefertigt für eine „Hochzeitsunterschrift“ – der Stift fürs ganze gemeinsame Leben

Materialsammlung: aus den vierkantigen Hölzern entstehen die Holzhüllen für die Stifte.

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Fotos: NaturVision Filmfestival

Foto: Sabine Hackenberg

kultur

Festivalleiter Ralph Thoms, Arbeitsminister a.D. Norbert Blüm, Ludwigsburgs Oberbürgermeister Werner Spec, Festivalleiter Kay Hoffmann (v.l.n.r.)

Filmische Visionen

aus der Natur

In seiner 15-jährigen Geschichte hat sich das NaturVision Filmfestival nicht nur zu einem bedeutenden Branchenereignis, sondern auch zu einem großen Publikumsfestival entwickelt. Seit fünf Jahren gastiert das Filmfest nun schon in Ludwigsburg.

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ilder von großartigen Landschaften, von faszinierenden Tieren, aber auch von globalen Umweltproblemen prägten in diesem Jahr wieder das Programm des NaturVision Filmfestivals im Central-Kino und dem Arsenalplatz. Insbesondere innerhalb des diesjährigen Sonderthemas „Inseln der Zukunft: Die Stadt“ wurden Filme gezeigt, die auf problematische Seiten des menschlichen Handelns aufmerksam machen, aber auch innovative Ideen für ein individuelles Umdenken vorstellen sollten. Ein gutes Beispiel dafür war der Gewinnerfilm des Deutschen Umwelt- und Nachhaltigkeitsfilmpreises „Wastecooking – Kochen statt verschwenden.“ Die Dokumentation prangert die globale Lebensmittelverschwendung an, bietet aber gleichzeitig humorvolle und moderne Lösungsvorschläge, bei denen klar wird, dass jeder seinen eigenen kleinen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten kann. Und so stand Mitschnippeln, Brutzeln und gemeinsames Essen auf dem Programm, als Bio-Koch Joachim Latsch ge-

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meinsam mit Regisseur Valentin Thurn und Tatortkommissar und Festivalpate Andreas Hoppe live mit Lebensmitteln kochte, die normalerweise im Müll landen würden, weil sie nicht den Supermarktnormen entsprechen. „Es war wahnsinnig interessant und hat zudem auch noch sehr gut geschmeckt“, verriet der Schauspieler. „Das Umdenken beginnt im eigenen Kühlschrank“. Das NaturVision Filmfestival wollte auch in diesem Jahr unterhalten und zugleich zum Nachdenken anregen. Über 100 Filme zu Natur und Umwelt in den Kinosälen des Central Theaters und beim Open Air, ein großes Rahmenprogramm für die ganze Familie, ein Markt mit nachhaltigen Produkten, spannenden Infoständen und einladende Gastronomie – über dieses Angebot freuten sich die Festivalbesucher vier Tage lang in Ludwigsburg. „Wir zeigen die faszinierende Vielfalt der Natur und wollen eine Öffentlichkeit schaffen für die Belange unserer Umwelt“, betonte Ralph Thoms, der zusammen mit Kay Hoffmann das Filmfestival leitet. „Den inhaltlichen Schwerpunkt haben wir in diesem Jahr auf das Leben in der Stadt gelegt. Dabei wollen wir nicht nur kritische Fragen stellen, sondern Denkanstöße zu wichtigen Zukunftsfragen in den Bereichen Energie, Mobilität, Ernährung und Ökologie geben und vor allem innovative Ideen vorstellen, mit denen jeder von uns die Zukunft selbst gestalten kann“, so Thoms weiter. Ein Thema, dass auch dem ehemaligen Arbeitsminister Norbert

Blüm sehr am Herzen liegt, was er gleich zu Beginn des Festivals bewies: Der Film „Im Auftrag meiner Enkel – Norbert Blüm erkundet die Zukunft“ zeigte das grenzenlose Wirtschaftswachstum und bot kleine innovative Ideen für eine lebenswerte Zukunft. Gemeinsam mit dem Dokumentarfilmer Valentin Thurn ging der ehemalige Bundesminister im Anschluss an seinen Film nochmals auf einige dieser Aspekte ein. „Meinen Enkeln und allen jungen Menschen möchte ich den Rat geben, skeptisch gegenüber Politik und Wirtschaft zu sein und selbst den notwendigen Wandel anzuschieben“, so Blüm. Zu den zehn Preisträgern des Festivals zählte unter anderem Regisseur Klaus Weißmann mit seinem Film „Die Reise der Schneeeulen – Ein Wintermärchen“. Vier Jahre Dreharbeiten und aufwendige wissenschaftliche Recherche liegen hinter Weißmann und seinem Team. Belohnt wurde die sorgfältige Arbeit am Film mit dem Deutschen Wildlife Filmpreis, den Festivalpate Andreas Hoppe überreichte. In dieser sehr anspruchsvollen Kategorie lobte die Jury eine gelungene Kombination aus guter Story, sorgfältiger Kameraarbeit, gekonntem Schnitt und stimmiger Dramaturgie. Die Erkenntnis, dass in der Natur alles mit allem vernetzt ist und auch kleinste Störungen dieses Gleichgewichtes fatale Folgen haben können, vermittelte der Film „Das Yellowstone-Rätsel“, der mit dem Deutschen Filmpreis Biodiversität ausgezeichnet wurde. Wie in einem spannenden Krimi wurde hier der Frage nachgegangen, warum im Yellowstone Nationalpark die Hirsche verschwinden. Weitere Auszeichnungen gingen an die Filme „Zurück zum Urwald – Nationalpark Kalkalpen“, „Wo unser Wetter entsteht“, „Magie der Moore“, „Lotumi und der rote Tanz“, „Passion for Planet“, „Wildes Deutschland: Der Chiemsee“ und „ n Auf den Spuren der Küstenwölfe“. Boris Mönnich


kultur

Ein Ostfriese

in Ludwigsburg Seit über 40 Jahren gehört Otto Waalkes zu den erfolgreichsten Comedians in Deutschland. Und auch heute noch bringt er sowohl junge wie alte Menschen mit seinem einzigartigen Humor zum Lachen.

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it einem lauten „Holla-di-hitti“ begrüßte der Großmeister des deutschen Klamauks Otto Waalkes seine Fans in Ludwigsburg. Im Rahmen einer Promotion-Tour für den Animationsfilm „Ice Age - Kollision voraus“ besuchte der blonde Ostfriese das Ludwigsburger Central Kino. Bereits zum fünften Mal leiht er dem Faultier Sid seine Stimme. „Sid und ich haben einige Gemeinsamkeiten“, verriet der 68-Jährige. „Wir haben beide nicht nur einen stromlinienförmigen Körper, sondern auch schöne weiße Zähne.“ napp 300 Autogrammjäger hatten sich am roten Teppich vor K dem Kino eingefunden, um eine Unterschrift, einen gemalten Ottifanten oder ein Selfie mit Otto Waalkes zu erhaschen. Und der unterschrieb geduldig alles, was ihm seine schwäbischen Fans unter die Nase hielten. „Ich mag die Schwaben sehr! Die verstehen meinen Humor und sind gar nicht so bieder, wie ihnen immer nachgesagt wird“, verriet der Komiker, der das Bad in der Menge sichtlich genoss. I m fünften Teil der Ice-Age-Saga werden Faultier Sid und seine Freunde Diego und Manny mit einem Meteoriten-Schauer konfrontiert und müssen jede Menge verrückte Abenteuer bestehen. „Synchronsprechen ist auch jedes Mal ein Abenteuer“, verriet Waalkes dann seinen gespannten Fans im Kinosaal. „Da muss n jeder Ton und jeder Schnaufer auf die Sekunde stimmen.“

... beginnt bei uns schon vor dem Zelt: Unsere strahlend-leuchtende Fassade weist Ihnen auf dem Cannstatter Volksfest den Weg und führt Sie direkt in unser modernes, stilvolles und gemütliches Festzelt. Freuen Sie sich auf unsere stimmungsvollen Live-Bands, auf die tägliche Frisbeer-Aktion mit Freibier um 20 Uhr oder auf unseren leckeren Mittagstisch mit knusprigen Göckele und Volksfestbier zum Superpreis.

Fotos: Boris Mönnich

Wir sehen uns auf dem Wasen!

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essen & trinken

Weingenuss in schmucken Lauben

Axel Grau, Mara Walz, Susanne Eisenmann, Werner Koch, Michael Föll, Muhterem Aras, Andreas Gaupp, Wasserkönigin Jasmin I. und Thomas Bopp (v.li.)

Bei traumhaftem Wetter lockte das 40. Stuttgarter Weindorf über 800.000 Besucher in die Schwabenmetropole.

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wölf Tage lang stand die Stuttgarter Innenstadt zwischen Marktplatz, Kirchstraße und Schillerplatz wieder ganz im Zeichen von Wein, gutem Essen und schwäbischer Gastlichkeit. Auch 2016 strömten wieder über 800.000 Besucher in die City, um es sich in den 128 liebevoll gestalteten Lauben der 28 Weindorf-Betriebe sowie an den Ständen der drei Süßwarenanbieter gut gehen zu lassen. Angeboten wurden rund 500 Weine aus Baden-Württemberg, dabei setzte sich die Entwicklung hin zu hochwertigen Tropfen wie auch zu neuen Interpretationen schwäbischer Klassiker auf dem Teller fort.

Beim Traubenpressen vor dem Rathaus: Werner Wölfle, Württemberger Weinprinzessin Anja Gemmrich, Rose von Stein, Michael Föll und Joachim Rudolf (v.li.)

Fotos: Pro Stuttgart, Sebastian Steegmüller und Murat Ertem

Darüber hinaus gab es zum Jubiläum die Möglichkeit, das Weindorf mit nach Hause zu nehmen. So hatten die vier Wengerter-Weindorfbetriebe „Zum Wein-Zaiß“, „Zur Zaißerei“, „Zum Dreimädelhaus“ und „Weinlaube Ruoff “ jeweils ihre persönliche Wein-Sonderedition kreiert. Außerdem hatte Pro Stuttgart eine Kristallglas-Sonderedition von Stölzle mit Gold-Logo im Angebot, die man für zehn Euro erwerben konnte – davon gingen zwei Euro an den Verein Kinderfreundliches Stuttgart. Ebenfalls für zehn Euro war eine eigens für das Weindorf produzierte CD von Monty Bürkle mit sechs Liedern zu haben.

Die Sonntage waren speziell für die Familie ausgerichtet, mit vielen Überraschungen für kleine Kinder unter anderem mit Figuren wie Wasenhasi, Äffle und Pferdle sowie VfB-Fritzle 174

„Das Weindorf zieht mittlerweile regionales wie auch internationales Publikum in seinen Bann“, berichtet Werner Koch, Vorstandsvorsitzender des veranstaltenden Vereins Pro Stuttgart. „Das besondere Flair, die mit vielen Details geschmückten Lauben und nicht zuletzt die riesige Auswahl hochwertiger Weine aus Baden und Württemberg machen das Stuttgarter Weindorf so einzigartig“, ergänzt Axel Grau, Geschäftsführer der Pro Stuttgart Verwaltungsgesellschaft. Passend zur 40. Ausgabe strahlte diesmal auch die Sonne über Stuttgart und bescherte eines der heißesten Weindörfer der letzten 40 Jahre.

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Wie jedes Jahr begab sich auch diesmal wieder eine fachkundige Jury auf die Suche nach den schönsten Lauben und kürte die Gewinner. Diesmal durfte die Jury den Lauben „Zur Zaißerei“ zur schönsten Laube im traditionellen Stil und „Schmücker`s OX“ zur modernsten Laube gratulieren. „Ebermanns Weinlaube“ und „Krehl’s Linde“ freuten sich über einen Doppelsieg in der Kategorie klassisch-schönste Laube. Die „Mandelbrennerei Stuttgart“ von Tobias Wölfle überzeugte als Süßwarenstand. Ebenfalls zur Tradition gehört beim Weindorf das Traubenpressen auf der Rathaustreppe. Bei der von Klaus Birk moderierten Veranstaltung traten der Erste Bürgermeister Michael Föll, Bürgermeister Werner Wölfle sowie die Stadträte Rose von Stein, Joachim Rudolf, Martin Körner und Dr. Ralph Schertlen in Aktion. Zum ersten Mal in diesem Jahr wuschen die Weindorf-Wirtinnen Helli Schmieg, Séline Hellmonds, Annette Currle und Inge Putler dabei nicht nur die Füße, sondern schritten selbst zur Tat und pressten die Trauben. Und: Auch in diesem Jahr stellte Krüger die „Weindorf City Tracht“ zur Verfügung. Die Mitarbeiter von Pro Stuttgart präsentierten diese das komplette Weindorf über. Zusätzlich sponserte Krüger drei Weindorf-Outfits für das Weindorf-Facebook-Gewinnspiel. Jubiläum feierte übrigens auch der Weindorf-Treff von SWR4 Studio Stuttgart und den Stuttgarter Nachrichten: Zum fünften Mal trafen sich Gäste aus Politik, Medien, Kultur sowie Wirtschaft und plauderten in der Laube der Alten Kanzlei gemeinsam mit den Moderatoren Tom Hörner von den Stuttgarter Nachrichten sowie Axel Graser und Diana Hörger vom SWR. ■


essen & trinken

Bereit zum Abheben Das neu eröffnete Restaurant Check Inn Foodport direkt neben Bentley auf dem Gelände der Motorworld Region Stuttgart in Böblingen begeistert mit einem durchdachten Mix von anspruchsvoller Kulinarik und stylischem Ambiente.

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arga Florio Genussakademie, Kochschule, Event-Fläche – und jetzt das Restaurant Check Inn Foodport: Hans-Joachim Ogger, nicht nur Chef der Sahara Werbeagentur in Stuttgart, sondern auch zusammen mit Kassandra Bindel und Vincenzo Paradiso Geschäftsführer der Parog GmbH, gibt auf dem ehemaligen Böblinger Flugfeld kulinarisch weiterhin Gas. Dabei hat das symphatische Trio fürs Check Inn Foodport ein Konzept entwickelt, das ei-

nerseits ein möglichst breites Publikum ansprechen, andererseits sich bewusst vom Gastro-Mainstream abheben soll. Das historische Empfangsgebäude des einstigen Böblinger Flughafens wurde zu diesem Zweck komplett restauriert und um einen modernen Anbau inklusive Eventhalle mitsamt High-Tech-Equipment ergänzt. In schickem Lounge-Ambiente mit viel Holz, langen gepolsterten

Bänken und Nischen genießt man hier eine international inspirierte Küche, die mit süddeutschem Zwiebelrostbraten und Maultaschen ebenso aufwartet wie mit US-Prime-Beef Entrecôte, französisch gegrillter Dorade und malaysisch gebratenen Nudeln. Eine besondere Spezialität des Hauses ist die „Pinsa Romana“. Die Leckerei kommt wie eine Pizza daher, fällt aber knuspriger sowie leichter aus als herkömmlicher Pizzateig und ist mit den unterschiedlichsten Belägen zu haben – etwa mit Rinderfiletstreifen, Riesengarnelen oder Hähnchenbrust. „ Unser Konzept kommt bestens an“, freut sich Hans-Joachim Ogger, der im Check Inn Foodport in Zukunft regelmäßig auch besondere Events plant – im November zum Beispiel eine „Italienische Nacht“ mit dem Double von Adriano Celentano. Gefragt sei die Location nicht zuletzt auch für private und betriebliche Veranstaltungen aller Art bereits ab zehn Personen. n

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Fotos: Christian Hass

essen & trinken

Der Erlös durch das Zwiebelaufwiegen ging an das Esslingener Hospiz Uli Kromer und Friedlinde Gurr-Hirsch beim Zwiebelaufwiegen im strömenden Regen

Tolle Tage

Der Nachtwächter, das altbekannte Gesicht.

rund um die Zwiebel Zufriedene Wirte: Über 130.000 Gäste sorgten auch beim 30. Esslinger Zwiebelfest wieder für gut gefüllte Lauben.

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lle Jahre wieder präsentiert sich das Esslinger Zwiebelfest als eines der geselligsten Events der Region. Seit 1987 ist die Veranstaltung eine Institution und hat sich über die Jahre zum Aushängeschild der ehemaligen Reichsstadt entwickelt.

Dinkelacker-Chef Bernhard Schwarz mit OB Jürgen Zieger beim Fassanstich

Otto Hauser mit Familie und Ehepaar Zieger genossen die leckeren Tröpfchen

Zu den noch verbliebenen Gründungsmitgliedern des Zwiebelfests zählt das Familienunternehmen Trautwein Catering aus Ostfildern gemeinsam mit Fritz Weiß von der Esslinger Gaststätte Einhorn. Außerdem boten 2016 das Esslinger Businesshotel „Rosenau“, „Staigers Bären“ aus Plochingen, das Esslinger Brauhaus „Zum Schwanen“ und die Esslinger Traditionsgaststätte „Der Palmsche Bau“ Gemütlichkeit und Geselligkeit in ihren Lauben an. Neu mit dabei: Martin Brunner von der Esslinger Zwiebel. Bei regionalen wie mediterranen Leckereien mit und ohne Zwiebeln, süffigen Tropfen hauptsächlich der Esslinger Weingärtner, Cocktails und Live-Musik konnte man es sich in den Lauben der sieben Festwirte und an der Onion Bar gut gehen lassen. Die Esslinger Weingärtner hatten diesmal sogar exklusiv für Trautwein Catering eine Sonderabfüllung kreiert: einen 2014er Esslinger Burg Syrah. Die 1.000 Reben hierfür wurden 2011 gepflanzt, der gewonnene Wein 18 Monate lang in Barrique-Fässern gelagert.

Für die Laubenwirte ist ein Tag auf dem Zwiebelfest übrigens ganz schön lang und beginnt häufig schon um 6 Uhr morgens. „Da fangen bei uns die ersten Mitarbeiter mit dem Schälen von Kartoffeln und Zwiebeln an“, berichtet Moritz Weiß vom Weinkeller Einhorn. Immerhin werden in seiner Laube pro Tag 80 Kilogramm Zwiebeln und 200 Kilogramm Kartoffeln verarbeitet. Auch eine andere Zahl hat es in sich: Während des Zwiebelfests produziert allein das Einhorn sage und schreibe 5.000 Maultaschen inklusive Nudelteig. Tradition am diesmal komplett verregneten Eröffnungstag: das Zwiebelaufwiegen. Ihr Gewicht in die Waagschale warfen dabei die Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch und der Stuttgarter Messechef Ulrich Kromer von Baerle. Der Erlös von 500 Euro geht an eine soziale Einrichtung in Esslingen. Bestens kam wie schon in den vergangenen Jahren auch der zünftige Trachtentag mit zahlreichen Gästen im Dirndl beziehungsweise der Hirschledernen an. Besonders schick gekleidete Damen konnten sich außerdem beim Trachtenwettbewerb präsentieren und sich um den Titel der „Zwiebelfestkönigin“ bewerben. Für die Moderation sorgte der Stuttgarter Radiosender „Die Neue 107,7“, darüber hinaus lud Krüger Dirndl aus Wernau zur Modenschau ein. n

Bei der Weinprobe des 2014er Esslinger Burg Syrah: Uli Kromer, Claus Hägele, Friedlinde Gurr-Hirsch, Jochen Klauß, Melanie Michel und Gerd Trautwein 176

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Fritz und Moritz Weiß

Max und Ferdinand Trautwein


essen & trinken

Party über den Dächern

von Stuttgart

Wenn zwei legendäre Stuttgarter Institutionen zur gemeinsamen Party laden, dann lassen sich die Nachtschwärmer nicht lange bitten. Und so war auch dieses Mal wieder einiges los bei der „BOA meets Porsche“-Party.

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eiße Beats, kühle Drinks und schnelle Autos – eine explosive und partytaugliche Mischung, die es im Juli bei der „Roof-Top-Party“ auf dem Dach des Porsche-Museums in Zuffenhausen zu erleben gab. Gemeinsam mit dem schwäbischen Sportwagenhersteller durfte Boa-Chef Werner „Sloggi“ Find wieder zahlreiche Partypeople zu dem bereits legendären Event über den Dächern von Stuttgart begrüßen.

Fröhliche Gäste bei sommerlichen Temperaturen

Auch in diesem Jahr war das Kartenkontingent bereits nach kurzer Zeit ausverkauft. Und so trafen sich an zwei Tagen rund 1600 gut gelaunte Besucher bei sommerlichen Temperaturen, während Boa-DJ Nikos, umrahmt von PS-starken Porsche-Exponaten, die Plattenteller zum Rotieren brachte. Bei kühlen Drinks und leckeren Snacks wurde bis spät in die Nacht getanzt, gechillt und ausgelassen ■ gefeiert.

BOA-Chef „Sloggi“ mit Simone Bernthaler und Maren Schlinkert

SANWALD Hefe Weizen Überzeugt nicht nur die Bierkenner in der Region, sondern auch die Experten der DLG: Bereits zum 8. Mal wurde es mit Gold prämiert.

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Waldeslust und Mofaspaß Weitmanns Waldhaus war im Sommer Schauplatz stimmungsvoller und kultiger Events.

Auch der Regen konnte die Stimmung nicht trüben

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Conny Weitmann (re.) mit ihren Gästen: Anja Oettinger und Ehepaar Weller

Berti Kiolbassa

Esther Fingerle, Michael Perner und Michael Stümpflen

Hans-Peter Grandl startete mit eigenem Team

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ass Sloggi Find, Inhaber und Chef der Diskotheken-Legende BOA in Stuttgart, mit seinen Gästen auch immer mal wieder außer Haus geht, ist bekannt. Geradezu legendären Ruf genießen zum Beispiel seine Veranstaltungen „BOA meets Reithalle“ im Maritim Hotel und „BOA meets Porsche“ im Porsche-Museum. Im Juli 2016 kam in dieser Reihe nun eine neue Location hinzu: Gemeinsam mit Conny und Timo Weitmann rief Sloggi Find die Veranstaltung „WALDESLUST – BOA meets Weitmanns Waldhaus“ ins Leben. Musikalisch sorgte nicht wie sonst bei diesen Events üblich ein DJ für Stimmung, angesagt war vielmehr Live-Musik mit dem Stuttgarter Bandleader Berti Kiolbassa und seiner siebenköpfi gen Soul- und Funk-Band MadChick of Soul. Und die ließen es so richtig krachen, in der einzigartigen Location kam denn auch fantastische Stimmung auf. Alles tanzte und feierte mitten im Grünen vor einer nächtlichen Waldkulisse – selbst der zwischenzeitlich niedergehende Wolkenbruch konnte die Stimmung nicht beeinträchtigen.

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Neben zahlreichen Stamm-Gästen der BOA sowie von Conny und Timo Weitmann waren zahlreiche bekannte Gesichter der Region wie etwa der Boxer René Weller mit dabei. Und auch Stuttgarts VW-Chef Michael Perner, der den VIP-Shuttle für die Veranstaltung stellte und auch als Sponsor dabei war, feierte ausgelassen bis in die Morgenstunden.

2. Stuttgarter Mofarennen 2016 Ein paar Wochen zuvor stieg in Weitmanns Waldhaus und beim SV Heslach unter dem Birkenkopf außerdem ein lustiges Mofarennen. Was 2015 aus einer spaßigen Idee unter Freunden beim Besuch einer Hochzeit entstand, ist schon nahezu Kult geworden. Das 2. Stuttgarter Mofarennen hatte in diesem Jahr in den beiden Klassen Original und Tuning doppelt so viele Teilnehmer wie im letzten Jahr. 16 Mannschaften starteten in der Originalklasse und 10 Mannschaften in der Tuning-Challenge mit 50 ccm. Alle teilnehmenden Mofas hatten dabei eines gemeinsam: nämlich „Trebbel“ dran. Pro Mofa durften zwei bis fünf Fahrer an den Start, die sich dann in der „Boxengasse“ immer wieder abwechselten. Das Wetter war wechselhaft und nach dem großen Wolkenbruch am Nachmittag verwandelte sich die Strecke in ein einziges Schlammbad. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch. Im Gegenteil: Für die Zuschauer und Teilnehmer wurde es nur noch spannender auf dem rutschigen Geläuf. Die Organisatoren verkürzten daraufhin die Renndistanz von 2 x 1 Stunde je Klasse auf eine kürzere Zeit. Durch die professionelle Zeitnahme mit Transpondern und gefahrenen Runden konnten aber trotzdem je Klasse die Sieger ermittelt werden. Für die hobbymäßigen Organisatoren Bernhard Holz, Thomas Armleder, Stefan Lendl und Michael Stümpflen bedeutete das Mofarennen zwar wieder ein ordentliches Stück Arbeit, sorgte aber vor allem für viel Spaß. Und den hatten auch die Teilnehmer, Zuschauer und Fanclubs. ■


essen & trinken

Wenn Gastronomen kicken Beim 3. BOA-Soccer-Cup kämpften zehn Mannschaften auf der Waldau um den Pokal.

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ie ersten beiden Auflagen des BOA-Soccer-Cups waren bereits ein voller Erfolg, zahlreiche Fans fieberten bei der spannenden Challenge zwischen den Mannschaften aus der Gastrobranche mit. Das war auch dieses Jahr nicht anders, als Mitte August auf dem Gelände der Eintracht Stuttgart auf der Waldau zehn Teams aus Mitarbeitern bekannter Clubs und Bars aus Stuttgart sowie der Region gegeneinander antraten. Diesmal mit dabei: BOA, Mash, CBC Fellbach, Schräglage, Cavos Taverna, Amici, Wilhelmer’s SchwabenWelt, Sutsche, Strandbar 51 und das H’ugo’s, der Gewinner aus dem Vorjahr.

Als Sieger ging die Mannschaft von Wilhelmer’s SchwabenWelt aus dem Turnier hervor. Das „Preisgeld“: eine private Grillparty mit dem Dinkelacker-Partymobil inklusive gekühlter Bierspezialitäten aus der Familienbrauerei. Selbstverständlich wurde auch wieder während des Turniers und direkt im Anschluss gefeiert: Spieler und Zuschauer konnten bei Musik von DJ 5ter Ton den Abend entspannt ausklingen lassen. Und: Wer sich am Spielfeldrand ein kühles Wulle gönnte, konnte sogar noch Gutes tun: 50 Cent pro verkaufter Flasche gingen an den Verein „Future 4 Kids“ aus Stuttgart.

EVENTSCHUTZ

OBJEKTSCHUTZ

Initiiert wurde der BOA-Soccer-Cup von Gastro-Urgestein Werner „Sloggi“ Find, der die Veranstaltung im Ursprung schon vor vielen Jahren ins Leben rief. Gemeinsam mit der Familienbrauerei ließ er die Idee neu aufleben und der Cup feierte 2014 sein Comeback. „Bei dem Turnier nehmen zahlreiche Gastronomiepartner teil, mit denen wir das ganze Jahr über gern zusammenarbeiten. Deshalb ist das Engagement hier eine tolle Gelegenheit, uns für die hervorragenden Wulle-Verkäufe in den Stuttgarter Bars, Clubs und Kneipen zu bedanken“, resümiert Stefan Seipel, Marketingleiter bei n der Familienbrauerei Dinkelacker.

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Fotos: Wolfgang List

essen & trinken

Betriebsleitung Frischeparadies Stuttgart Stefan Hagge und Stephanie Klause, Christian Hozaczek, Vertriebsleiter Frischeparadies Deutschland

Feinkost für den ultimativen Genuss

Im Juli hat das Stuttgarter Frischeparadies seine Neueröffnung gefeiert. Anspruchsvolle Gastronomen und Privatkunden finden hier über 12.000 Delikatessen für den ultimativen Genuss.

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ie in einer Markthalle in Frankreich oder Spanien fühlen sich die Kunden seit Juli im neuen Stuttgarter Frischeparadies. Mit dem Umzug in den über 10,5 Millionen Euro teuren Neubau in der Ulmer Straße ist auf über 3.200 Quadratmetern Fläche ein überaus schicker Markt mit Logistikabteilung entstanden, der nicht nur das Gastgewerbe in Baden-Württemberg beliefert, sondern auch privaten Genießern ein attraktives Einkaufserlebnis bietet. Wer das frühere Frischeparadies in der Mercedesstraße kennt, freut sich beim Neubau vor allem auf eine Vielzahl von Neuerungen wie den sechs Meter langen

Schinkenhimmel, wo sich Kunden Jamón und Prosciutto unterschiedlicher Reifegrade, Coppa, Salami und Co. hauchdünn aufschneiden lassen können. Auch eine Käsetheke wurde im Stil eines Marktstandes geschaffen. Das Herzstück, die Fischund Seafood-Abteilung, fällt in Stuttgart besonders üppig aus: Auf ganzen neun Metern Breite wird frische Topqualität aus dem Meer präsentiert. Ein weiteres Highlight ist die begehbare Obst- und Gemüseabteilung mit regionalen Produkten sowie zahlreichen seltenen Sorten und Exoten. Lebensmittel aus nachhaltiger und ökologischer Produktion, die lückenlos bis zum Erzeuger zurückverfolgt werden können, zeichnet das Frischeparadies übrigens mit dem Label QSFP aus, der „Qualité supérieure sélectionnée pour Frischeparadies“. Darunter fallen unter anderem Marensin-Hähnchen, Eifeler Ur-Lamm, Dorade Royale und Wolfsbarsch aus Cadiz, Glen Douglas Lachs aus Schottland sowie Fisch, Krusten- und Schalentiere von der bretonischen Atlantikküste. Und wer noch unsicher bei der Weinauswahl ist, findet in der deutlich vergrößerten Weinabteilung mit Verkostungstresen die perfekte Anlaufstelle und fachkundige Beratung.

paradies gibt es nun endlich ein Bistro mit über 40 Plätzen, von denen aus man an Bistrotischen oder direkt am Tresen sitzend in die offene Küche blickt und den Köchen zuschaut. Von der Auster bis zum Zander wird hochwertige Produktqualität serviert – und was nicht auf der wechselnden Karte steht, kann auf Wunsch individuell vom Koch zubereitet werden. Für den neuen Markt mit offener Dachkonstruktion wurden etliche Tonnen naturbelassenes Holz verbaut, durch Glaselemente fällt viel Licht ein und schafft eine angenehme, natürliche Atmosphäre. Vor allem auf Nachhaltigkeit wurde großen Wert gelegt. So sind etwa Teile des Daches begrünt, und neueste Anlagentechnik sorgt vor und hinter den Kulissen für geringeren Energieverbrauch bei Kühltheken, Tiefkühlhäusern und Eismaschinen. Darüber hinaus sind vom Trockenlager über verschiedene Kühlräume für Fisch und Fleisch, Tiefkühllager und entsprechende Vorräume zur Kommissionierung der Waren optimale Voraussetzungen geschaffen worden, um Gastronomie und Hotellerie schnell mit n dem eigenen Fuhrpark zu beliefern.

Ob in Berlin oder München, in Frankfurt oder Hamburg: Im Frischeparadies halten sich zur Mittagszeit viele Kunden im Bistro auf, bestellen die berühmte Bouillabaisse oder einen Fischgrillteller und trinken ein Glas Wein dazu. Darauf mussten die Stuttgarter bisher verzichten. Jetzt nicht mehr. Denn im neuen Frische-

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CANNSTATTER VOLKSFEST: 23. September bis 9. Oktober 2016 STUTTGARTER FRÜHLINGSFEST: 15. April bis 7. Mai 2017

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essen & trinken

Marcel Benz

Kulinarisches

Aushängeschild des Landes

In bester Lage begeistert das neue, von Marcel Benz geführte Restaurant Plenum im Stuttgarter Landtag mit regional geprägten Spezialitäten.

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itte Mai 2016 wurde das runderneuerte Landtagsgebäude wieder bezogen – und seit Mitte Juni verführt das Haus mit einer der schönsten Terrassen Stuttgarts auch wieder mit feinen kulinarischen Genüssen. Das Ruder übernommen hat hier Marcel Benz, dessen Familie in der Region mit dem Hotel-Restaurant Schwanen in Köngen und einem exquisiten Catering bereits einen ausgezeichneten Ruf genießt. „In dieser Location verstehen wir uns auch als kulinarisches Aushängeschild unseres Landes und wollen deswegen ein besonderes Augenmerk auf Zutaten und Produkte legen, die uns die Region bietet“, gibt Marcel Benz die Marschrichtung vor. Das Sagen in der Küche hat dabei Manuel Waldau, der viele Jahre für die Ho-

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telkette Steigenberger und das Casino in Konstanz tätig war. Mit seiner Crew bringt er modern interpretierte Leckereien wie Rostbraten, Kalbsleber, Wiener Schnitzel und Maultaschen auf den Teller. Verführung pur ist der Kartoffelsalat nach dem Rezept von Oma Benz. Unbedingt versuchen sollte man außerdem die Fisch-Spezialitäten, ebenso fündig werden Vegetarier und Veganer. Unter der Woche gibt es zudem einen Mittagstisch, an Spieltagen von Oper und Ballett bietet das Plenum darüber hinaus eine spezielle „Late-Night-Karte“. Sehen lassen kann sich auch die Weinkarte, die neben edlen Gewächsen aus Württemberg, Baden und der Pfalz mit zahlreichen hochkarätigen Weine aus Österreich, Frankreich und Italien aufwartet.

Familie Benz

Mit der Eröffnung des Plenum hat die Gastronomenfamilie Benz ein neues Kapitel in ihrer langjährigen Unternehmensgeschichte aufgeschlagen. Diese begann bereits im Jahr 1937, als Karl und Lydia Benz die Benz-Gastronomie gründeten. 1975 folgte in der zweiten Generation mit der Eröffnung des Hotel-Restaurants Schwanen in Köngen unter der Führung von Erwin und Ursula Benz ein weiterer gastronomischer Meilenstein. Den Schwanen führen mittlerweile in der dritten Generation Nicole Benz und ihr Mann Patrick Domon. Gleichzeitig wurde seit 2005 der hoteleigene Partyservice konsequent weiterentwickelt. Und mit der Fertigstellung der neuen Produktionshalle im Jahr 2009 hat die Familie ideale Voraussetzungen geschaffen, um ihre Vorstellungen eines innovativen, konzeptorientierten und leistungsstarken Catering-Dienstleisters zu verwirklichen. „Hier wird noch alles von Hand gemacht – und das sehr einfallsreich und individuell“, verspricht Marcel Benz. ■


top GENUSS Gastronomie-Tipps: Hotels, Restaurants, Weinstuben und Cafés aufgeteilt nach Gebieten in Stuttgart und der Region Sterne-Restaurants sind mit einem gekennzeichnet Die gekennzeichneten Restaurants verfügen über einen Raucherbereich innerhalb der Räumlichkeiten


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ALTHOFF HOTEL AM SCHLOSSGARTEN  Schillerstraße 23 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 2026-0 www.hotelschlossgarten.com

Das 5-Sterne „Leading Hotel of the World“ liegt in der grünen Parkanlage des Schlossgartens im Zentrum von Stuttgart, direkt an der großen Einkaufsmeile Königstraße sowie vieler kultureller Einrichtungen wie dem Staatstheater mit dem berühmten Ballett und Opernhaus, der Staatsgalerie oder dem Neuen und Alten Schloss. Angenehmer Treffpunkt zu jeder Tageszeit ist die John Cranko-Lounge. In edler American-Bar-Atmosphäre genießen die Gäste hier Tea Time, Cocktails und die exklusivste Rumauswahl Stuttgarts. In der Zirbelstube mitsamt einzigartiger Terrasse zum Schlossgarten hin präsentiert Sternekoch Sebastian Prüßmann eine zeitgenössische, neu interpretierte französische Küche mit regionalen Akzenten. Der Gourmetlunch von Dienstag bis Samstag lockt mit wechselnden Menüs auf der Basis qualitativ hochwertiger Produkte aus der Region. Als bewährter Restaurantleiter seit Januar 2016 wieder mit an Bord: Pascal Foechterlé. Regelmäßig lädt die Zirbelstube auch zu hochkarätigen Events und besonderen Geschmackserlebnissen. So beteiligt sich das Haus noch bis 16. Oktober am „Kulinarischen Sommermärchen“. Märchenhaft sind dabei drei Komponenten: kulinarische ­Genüsse zu Sonderkonditionen, die Unterstützung von SlowMobil Stuttgart und die Chance auf den Hauptpreis im Gewinnspiel. Am 16. Oktober steigt außerdem eine große Küchenparty mit Sterne- und ­Überraschungsköchen. Anlässlich des über 20-jährigen Bestehens der Zirbelstube gibt es noch viele weitere spannende Veranstaltungen. Schauen Sie sich das detaillierte Proramm auf der Homepage des Hotels an!

stuttgart mitte RESTAURANT LE CASSOULET

ZUR WEINSTEIGE ****

im Le Méridien Stuttgart Willy-Brandt-Straße 30 | 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 2221-2270 lecassoulet@lemeridienstuttgart.com www.restaurant-lecassoulet.de

Hotel · Schlösschen · Gourmet-­Restaurant Inhaber Jörg & Andreas Scherle Hohenheimer Straße 28–30 70184 Stuttgart-Mitte | Telefon 0711 2367000 www.zur-weinsteige.de | www.koi-stuttgart.de

Gehobene französische Brasserie-Küche, modern interpretiert mit regionalen Einflüssen erwartet Sie im Restaurant Le Cassoulet. Schlemmen Sie sich jeden Freitagabend durch die abwechslungsreiche französische Geschmackswelt: von Fin de Claire Austern, Coq au Vin, Ente à l‘orange und Boeuf Bourguignon bis hin zu Mousse au Chocolat und Crème BrÛlée bietet das Buffet reichhaltige Vielfalt. Sonntags öffnen sich die Restauranttüren schon um 18 Uhr: Das Pre Prime Time Dinner lädt zu einem ausgesuchten 2-Gänge-Menü am frühen Abend ein. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! ▪▪Mo bis Sa 18:30–22:30 Uhr, So 11:30–14:30 Uhr und 18–22 Uhr

GOURMET-RESTAURANT OLIVO im Steigenberger Graf Zeppelin Arnulf-Klett-Platz 7 | 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 2048-277 olivo@stuttgart.steigenberger.de www.olivo-restaurant.de

Das mit einem Michelin-Stern und 17 GaultMillau-Punkten ausgezeichnete Restaurant steht, unter der Regie von Küchenchef Nico Burkhardt und Restaurantleiter Christiaan van Berkel, für Spitzenküche auf höchstem Niveau. In stilvoll-elegantem Ambiente setzt der gebürtige Berliner, Nico Burkhardt, auf modern interpretierte Haute Cuisine, die er gekonnt um internationale Einflüsse bereichert. Genießen Sie während der Weihnachtstage und zu Silvester Nico Burkhardt’s exklusive Festtagsmenüs. Weitere Informationen zu den kommenden Events, wie z. B. Menüs, Weinverkostungen oder Kochkurse finden Sie auf der Homepage. ▪▪ Mi bis Fr 12–13:30 Uhr, Di bis Sa 18:30–21:30 Uhr (Küchenzeiten)

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Das Restaurant Zur Weinsteige gehört laut allen namhaften Restaurantführern seit über 10 Jahren zu den Top Ten der besten Restaurants in Stuttgart. Jörg Scherle verwöhnt seine Gäste in edel-rustikalem ­ reativen Köstlichkeiten der Ambiente mit k deutsch-mediterranen­­Küche. Sein Bruder Andreas empfiehlt dazu aus über 800 im sehenswerten Gewölbekeller lagernden Kreszen­sen die passende Weinbegleitung. Weitere Besonderheiten: Idyllischer Rebrankte Schlösschengarten und rosenum­ terrasse, klimatisierter Tagungs- und Ver­ anstaltungs­ raum sowie Hotelbar, in der geraucht werden darf. Außerdem: Weinhandel, Catering-Service und Handel mit exklusiven japanischen Koikarpfen.

WEINHAUS STETTER SEIT 1902 Weinhandel & T ­ raditions-Weinstube Inhaber Andreas Scherle | Rosenstraße 32 70182 Stuttgart (Bohnenviertel) Telefon 0711 240163 | Fax 240193 post@weinhaus-stetter.de www.weinhaus-stetter.de

Seit Januar 2009 unter der Leitung von Andreas Scherle, genießt man in der vom taschen bis zum RostVesper über Maul­ bische braten mit Spätzle beste schwä­ Küche – alle Spezialitäten werden dabei in der komplett umgebauten Küche frisch zubereitet. Stefan Heubes als stellvertretender Geschäftsführer berät kompetent in ­Sachen Wein und leitet auch den bestens sortierten Weinhandel mit über 600 Positionen. Der Metternich 2011/12 zeichnete das Weinhaus mit der Höchstbewertung von 5 Gläsern aus. ▪▪Weinstube: ­Mo bis Fr 15–23 Uhr, Sa 11– 14:30 und 17:30–23 Uhr. Weinhandel: Mo bis Fr 10–12:30 und 14:30–22 Uhr, Sa wie Weinstube


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stuttgart mitte

THE NEW DIMENSION OF DINNER & DANCE Das „Neue“ AMICI steht für hervorragende Qualität und Perfektion von Küche und Service. Das Speisenangebot ist mit einer euro-asiatischen Fusionsküche neu ausgerichtet. Ob Sushi oder kreativ zubereitete Fisch- und Fleischgerichte – die ständig wechselnde Speisekarte bietet für jeden Geschmack etwas Besonderes. Internationale Weine und feine, erlesene Champagner runden das Angebot ab. Im zeitlosen Ambiente dieser einmaligen

Location wird nicht nur Dinner sondern auch Dance zelebriert. Denn am Wochenende ist der Club im Obergeschoß für alle „AMICI“ geöffnet. Internationale DJ’s und wechselnde life acts sorgen für gelungene Partynächte. Die für einen Club außergewöhnliche Form- und Designsprache aus hochwertigsten Materialien und raffinierten Videowalls verwandelt das „Neue“ AMICI in eine exotische und maritime Welt.

AMICI Lautenschlagerstraße 2 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 2270292 info@amici.de | www.amici.de

▪▪Mo bis Fr ab 12 Uhr, Sa und Feiertag ab 17:30 Uhr, So Ruhetag. Küche: Mo bis Do 12–14:30 Uhr und 18-22:30 Uhr, Fr, Sa bis 23 Uhr und Feiertag 18–22:30 Uhr

H’UGO’S STUTTGART

CUBE RESTAURANT

ABACCO’S STEAKHOUSE

Friedrichstraße 6 | 70174 Stuttgart 0711 566133-50 | info@hugos-stuttgart.de

Kleiner Schlossplatz 1 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 2804-441 www.cube-restaurant.de

Rotebühlplatz 10 | 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 99 79 27 77 info@abaccos-steakhouse.de www.abaccos-steakhouse.de

In München gehört das H’ugo’s zu den absoluten Trendlokalen der Stadt, die Trüffelpizza und die Stimmung am Abend sind legendär. Seit August 2015 gibt es eines der interessantesten Restaurantkonzepte Deutschlands auch mitten in der Stuttgarter Innenstadt im CityGate, unweit vom Hauptbahnhof. Das H’ugo’s Stuttgart ist der perfekte Ort, um ein stilvolles Abendessen zu genießen oder sich in der Mittagspause für die Arbeit zu stärken. Hier werden nur frische und beste Zutaten verarbeitet. Für alle, die gehobene Küche in einem schicken Ambiente mögen oder zu später Stunde auch mal ausgelassen feiern. ▪▪So bis Do 11–24 Uhr. Fr bis Sa 11–4 Uhr. Tischreservierung erforderlich

Deliver a new dining experience

▪▪ Mo bis So 11:30–24 Uhr Tischreservierung erforderlich. Alle Kreditkarten

Lust auf Steak in Premium-Qualität? Dann ist ABACCO’S STEAKHOUSE die perfekte ­Adresse.­ Im Oktober 2015 eröffnet, bietet das schick ­gestaltete Lokal für Genießer zu fairen Preisen das legendäre US Prime Beef sowie weitere hochwertige internationale Fleischspezialitäten – und das in einer besonderen Zubereitungsform. Denn das Steak verlässt die Küche rundum k ­ aramellisiert auf einem 400 Grad heißen Stein. Der Gast entscheidet am Tisch selbst, welchen Garpunkt sein Tenderloin-Filet, New York Strip-Rumpsteak oder Rib-Eye-Steak ­erreichen soll. Dazu gibt es drei hausgemachte „Sößli“ und extra breit geschnittene, knusprige House Fries, auf Wunsch auch Grillgemüse, Ofenkartoffel oder Salat. Von 11:30 bis 17 Uhr lockt außerdem eine spezielle Mittagskarte. ▪▪So bis Do 11:30–23:30 Uhr, Fr und Sa 11:30–00:30 Uhr Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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LA COMMEDIA

FELLINI

TRATTORIA SANTA LUCIA

Ristorante – Bar – Lounge Büchsenstraße 26 | 70174 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 12040777 info@la-commedia.com | www.la-commedia.com

Fritz-Elsas-Straße 31 | 70174 Stuttgart Telefon 0711 6158877 | Fax 6158879 ristorante-fellini@gmx.de www.fellini-stuttgart.de

Steinstraße 3 | 70173 Stuttgart-Mitte Telefon 0711 6647674

Der Name „La Commedia“ bedeutet über­ setzt „Die Komödie“. Er trägt seinen Ur­ sprung in der Lage direkt am Renitenzthea­ ter. Im einmalig gestalteten Restaurant möchten Luigi Aracri und Piero Cuna mit ihrem Team ihre Gäste auf eine kulinarische Reise durch die bekannten Regionen Itali­ ens mitnehmen. Klassische Köstlichkeiten werden ergänzt von einer Vielfalt an aus­ gesuchten saisonalen Highlights, die gerne mit den passenden Weinen serviert werden und auf diese Weise ein Stück Italien schen­ ken wollen. Das Konzept bietet neben dem Restaurant einen Bistrobereich mit Bar, in welchem auch Veranstaltungen einen pas­ senden Rahmen finden. „La vita è bella“!

Ausgezeichnet mit dem hochkarätigen Classic Award, verwöhnt Luigi Aracri mit seiner Crew in edlem Ambiente die Gäste. Das Fellini wurde aufwändig neu gestaltet und warme Töne sind in der beeindrucken­ den Architektur im Bollwerk einbezogen. Hier ist die klassische italienische Küche zuhause und wird von feinen Weinen be­ gleitet. Das Bistro ermöglicht einen kurz­ fristigen Besuch vor oder nach dem Kino. Das Ristorante Fellini ist für alle Festivitä­ ten und zu jedem Anlass geeignet.

Santa Lucia – was für ein Name. In Stutt­ gart hat hier schon in den 50er-Jahren die feine italienische Küche Einzug gehalten. Das Ehepaar Estrano als ­ Inhaber setzen diese Tradition konsequent fort. Liebevoll re­ stauriert, präsentiert sich ihre zentral hinterm ­Rathaus gelegene Location in me­ diterraner Leichtigkeit mit ­hellblauen Wän­ den, blauweiß karierten Tischdecken und gemütlichen Korbstühlen. Kulinarisch liegt der ­Schwerpunkt auf lecker zubereitetem Fisch, angesagt sind außerdem hausge­ machte Pasta, Fleisch und Dolce – ergänzt jeweils um die passenden Weine.

▪▪Warme Küche: Mo bis Mi 11:30–23 Uhr, Do, Fr und Sa 11:30–23:30 Uhr, So 17–23 Uhr

▪▪Durchgehend warme Küche So bis Do 11:30–23 Uhr, Fr und Sa bis 23:30 Uhr

▪▪Mo bis Fr 12–15 Uhr und 18–24 Uhr, Sa 12–24 Uhr, So Ruhetag

AMPULLE THE DRY GIN & BEEF CLUB

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stuttgart mitte

STUTTGARTER STÄFFELE

STUTTGARTER SCHLACHTHOF

Augustenstraße 31A | 70178 Stuttgart-West Telefon 0711 66419-217 | Fax 66419-250 www.ampulle.com

Buschlestraße 2A/2B 70178 Stuttgart Telefon 0711 66419-0 | Fax 66419-250 www.staeffele.de

Gasthaus – Biergarten – Café – Schweinemuseum Schlachthofstraße 2 | 70188 Stuttgart Telefon 0711 66419-500 | Fax 0711 66419-250 www.schlachthof-stuttgart.de facebook: www.facebook.com/StuttgarterSchlachthof

Die geschmackvolle, über 110 Jahre alte Apotheken-Ausstattung verleiht der Loca­ tion ihren ganz besonderen Reiz. In diesem außergewöhnlichen Ambiente werden über 170 Gin-Sorten serviert. Die einzig­ artige Microdestillationsanlage mitten im Lokal ist ein echtes Schmuckstück. In Sa­ chen Kulinarik liegt der Fokus auf ausge­ suchten Fleisch-Spezialitäten aus dem Rei­ feschrank, in dem das kostbare Fleisch bei sehr geringer Feuchtigkeit gelagert wird und so seinen Eigengeschmack erhält. Die zum Beef abgestimmten Saucen und Dipps und die in Wacholder gekochten Speziali­ täten runden das Thema Gin perfekt ab.

Ein absolutes Muss für alle, die ech­ te schwäbische Küche noch haus- und handgemacht erleben möchten. Von ei­ nem „Stäffele“ zu sprechen ist aber falsch, schließlich gibt es deren gleich drei, die im­ mer noch als Geheimtipp gehandelt wer­ den: Stuttgarter Stäffele, Kleines Stäffele oder Antiker Weinkeller mit kleinem Kor­ kenzieher-Museum eignen sich auch bes­ tens für Feierlichkeiten jeglicher Art. Auch Weinproben im neuen Gewölbekeller „Ra­ ritäten-Kabinett“ werden hier zum ­Erlebnis – ausgesprochen seltene und umso edlere Weinspezialitäten aus Württemberg haben hier ihren Platz gefunden.

Im Stuttgarter Schlachthof finden die Gäste noch echte, deutsche Küche mit vielen Klassikern, sowie zahlreiche ausge­ fallenen Variationen. Das im Brauhaus-Stil gehaltene Gasthaus bietet bis zu 200 Per­ sonen Platz und sowohl auf den sonnen­ überfluteten Terrassen, als auch im wun­ derschönen großen Biergarten kann man im Sommer die Seele baumeln lassen. Das größte SchweineMuseum der Welt bietet außerdem mit mehr als 45.000 Expona­ ten einen kuriosen Ausflug in die Welt der Schweine.

▪▪ Mo bis Fr ab 11:30–14 Uhr und ab 17 Uhr, Sa ab 18 Uhr, Sonn-und Feiertags geschlossen

▪▪Mo bis Fr ab 11 Uhr, warme ­Küche bis 23 Uhr. Mit Parkservice

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▪▪Schweine­Museum täglich 11–19:30 Uhr, Gastronomie täglich ab 11 Uhr, durchgehend warme Küche, Parkplätze vorhanden


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stuttgart mitte ALTE KANZLEI STUTTGART

SCHANKSTELLE

MARQUARDTS

Schillerplatz 5A | 70173 Stuttgart Telefon 0711 294457 | Fax 294459 info@alte-kanzlei-stuttgart.de www.alte-kanzlei-stuttgart.de

Jägerstraße 19 | 70174 Stuttgart Telefon 0711 38967137 | info@superschanke.de www.superschanke.de

Königstraße 22 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 88785580 info@marquardts-club.de www.marquardts-club.de

Mitten in der Stadt kann man hier nach Herzenslust genießen und den Alltag vergessen. Das traditionsreiche Haus verwöhnt mit hausgemachten schwäbischen und internationalen Gerichten ebenso wie mit kreativen Salaten, Suppen, Snacks und Frühstückvariationen. Viele Gäste schauen einfach auch mal auf einen Cocktail, ein süffiges Bier oder einen feinen Wein vorbei. Neben den schick mit Holz gestalteten Räumlichkeiten stehen hierfür außerdem zwei herrliche Terrassen zum Schiller- und Schlossplatz hin zur Verfügung. Dazu kommen für private wie betriebliche Feiern mehrere Veranstaltungsräume. ▪▪Mo bis Do 9:30–24 Uhr, Fr 9:30–1 Uhr, Sa 9–1 Uhr, So u. Feiert. 9–23 Uhr; ­warme Speisen bis 23 Uhr, So u. Feier­t. bis 22 Uhr

Als supercoole Bar- und Partylocation ist die ehemalige Tankstelle in der Jäger­ straße­schon seit Jahren Kult. Die sym­ pathische Mannschaft sorgt dabei mit einem ­ abwechslungsreichen Programm dafür, dass in Stuttgarts Nächten keine Langeweile aufkommt. Während bekannte­DJs heiße Beats spielen, genießt man Drinks und leckere Snacks, außerdem edle Barbecue-Spezialitäten vom Grill und nicht zuletzt die vielgerühmten Super-Burger. ­ Aber auch, wer’s lieber vegetarisch oder vegan mag, ist hier an der richtigen ­Adresse. Die kleine, hervorragend sortierte Wein­ karte lässt ebenfalls keine Wünsche offen.

Im Herzen der City bietet das Marquardts, die Neuheit der Stuttgarter Clubszene, mit seinen 1.300 Quadratmetern die idealen Bedingungen für Partylöwen und Dancing Queens. Hier erleben die Gäste gemeinsam mit Freunden und den coolsten Partypeople der Stadt unvergessliche Nächte. Sechs stylische Bars liefern Cocktails und Drinks vom Feinsten und die besten DJs Deutschlands sorgen für heiße Beats und die richtige Stimmung. Ob EDM, R´n´B oder Retro: Jeder findet auf den drei Dancefloors den richtigen Sound für unvergessliche Partynächte. Für das ganz besondere Vergnügen und ein Clubfeeling der Extraklasse kann man die exklusiven VIPAreas auch mieten.

▪▪Mo bis Mi 16–2 Uhr, Do 16–3 Uhr, Fr 16–5 Uhr und Sa 18–5 Uhr.

▪▪Jeden Freitag und Samstag ab 21 Uhr sowie vor Feiertagen.

KINGS CLUB STUTTGART

MASH STUTTGART

BOA

Calwer Straße 21 (Ecke Gymnasiumstraße) 70173 Stuttgart-Mitte | Telefon 0711 2264558 www.kingsclub-stuttgart.de

Forststraße 7 (Bosch-Areal) 70174 Stuttgart Mitte Telefon 0711 1209330 | Fax 12093322 mail@mash-stuttgart.de | www.mash-stuttgart.de

Tübinger Straße 12–16 | 70178 Stuttgart Telefon 0711 2263113 | Fax 6770108 info@boa-disco.de | www.boa-disco.de

Eine echte Institution, nicht nur in Stuttgart, sondern bundesweit. Der Kings Club von Laura war der bundesweit erste Club seiner Art und ist bis heute einer der angesagtesten Treffs der Künstler- und Schwulen­szene. Seit 40 Jahren in der Schwabenmetropole am selben Platz, hat der Club alle Stürme überstanden. Hier trifft sich ein überwiegend junges Publikum, um bei Musik vom DJ abzutanzen, es sich in den kuscheligen Sitzecken gemütlich zu machen – und den Alltag einfach draußen zu lassen. Die Getränkepreise: absolut fair. ▪▪Do bis So 22–6 Uhr

Das „mash“ ist eine der größten Eventlocations in Stuttgart, ansässig im Szeneviertel „Bosch-Areal“. Durch den großen, überdachten Innenhof und den mit dem „red dot“ und „Gastro-Award“ prämierten Innenausbau von Star-Architekt Peter Ippolito, stellt das „mash“ eine beeindruckende Kulisse dar. Ideal für Firmenfeiern, Tagungen, Hochzeiten, private Feiern und Tanzveranstaltungen aller Art. Die „In-house“ Eventagentur „Mash Event GmbH“ plant Ihre komplette Veranstaltung von A-Z, berät und organisiert gern auch ein abendfüllendes Rahmenprogramm. Das Catering durch die eigene Küche ist kein Problem, ob asiatisch, mediterran, international, ausgefallen oder bodenständig, kundenorientiertes Arbeiten ist eine der Stärken des großen Teams im „mash“ und wird Ihr Event ständig begleiten. Hier werden Sie zufrieden gestellt.

Die Kult-Diskothek Nr. 1, wie es sie weit und breit kein zweites Mal gibt. Werner „Sloggi“ Finds Location schlängelt sich seit 1977 durchs Stuttgarter Nacht­leben – und das heute erfolgreicher denn je. Geradezu legendär ist der von Beginn an bestehende „Classic­Monday“, bei dem sich von Jung bis Alt alles trifft. Selbiges gilt auch für die „After-Work-Party“, die jeden Donnerstag mitsamt Buffet erfolgreich zelebriert und übrigens auch von vielen Firmen als Event gebucht wird. Freitags feiern regelmäßig Stuttgarter Gymnasien heiße Abi-Parties, samstags sind stimmungsvolle Motto-Parties angesagt. ▪▪Mo 22–3 Uhr, Do 18–3 Uhr, Fr und Sa 21–4 Uhr Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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stuttgart mitte

CARLS BRAUHAUS

SONJA MERZ ZELT

Wirtshaus am Schlossplatz GmbH Stauffenbergstraße 1 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 25974611 | Fax 25974612 stuttgart@carls-brauhaus.de www.carls-brauhaus.de

www.sonjamerzzelt.de

In Carls Brauhaus im Königin-Olga-Bau am Schlossplatz lässt es sich herrlich genießen. Neben der ganzen Vielfalt der Privatbrauerei Dinkelacker-Schwabenbräu gibt’s beliebte Biermischgetränke und beste Weine aus der Region. Passend dazu verwöhnt das angesagte Lokal mit regionalen Spezialitäten, Leckereien vom Grill, einem täglich wechselnden Mittagstisch, Desserts und in der gläsernen Küche selbsthergestellten Kuchen. Täglich ab 22:30 Uhr lockt zudem die „Happy Hour“ für alle Cocktails. Innen ist Platz für 320 Gäste, auf der Terrasse für 180 Gäste. Für Feierlichkeiten steht außerdem ein separater Raum für bis zu 70 Personen zur Verfügung.

Im „Zelt mit Herz“ und der SchatziBar lässt es sich auf dem Cannstatter Volksfest bestens feiern. Mit DJ Ötzi, Tollhaus, Original Oberkrainer und vielen anderen heißt es bei Sonja Merz, unvergessliche Momente zu erleben. Das liebevoll dekorierte Wasenzelt mit exklusiver Loge mit eigener Champagnerbar ist auch perfekt für Firmenevents. Große Panoramafenster, separate Stadl und exzellente Sterneküche vom Landhaus Feckl laden zum Fröhlichsein und Genießen ein. In der SchatziBar geht mit Tanz, Gesang und Spaß die Post ab. Ganz neu: die SchatziLoge mit Sitzplätze auf der Empore und Blick über das ganze Zelt.

Auch auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt sowie dem Esslinger Mittelaltermarkt & Weihnachtsmarkt zeigt das Team von Sonja Merz seit Jahren mit dem Weihnachtsparadies Präsenz. In der Adventszeit findet man hier eine reiche Auswahl an tollen Köstlichkeiten. In Stuttgart am Standort in der Dorotheenstraße locken als Highlight unter anderem getrüffelte Kässpätzle, zum Verweilen lädt ein gemütliches Kaminzimmer ein (Reservierungen möglich). In Esslingen findet man am Standort auf dem Marktplatz die ganze Vielfalt typischer Marktspezialitäten – frisch vom Grill und liebevoll zubereitet.

▪▪23. September bis 9. Oktober, Reservierung über die Homepage

▪▪ Stuttgart: 23. November bis 23. Dezember, Esslingen: 22. November bis 22. Dezember

▪▪So bis Mi 10–24 Uhr, Do bis Sa 10–1 Uhr

WEIHNACHTSPARADIES MERZ www.weihnachtsparadies-merz.de

TAUBERQUELLE Torstraße 19 | 70173 Stuttgart-Mitte | Telefon 0711 5532933 info@tauberquelle-stuttgart.de | www.tauberquelle-stuttgart.de

Schwäbisch, urig, bodenständig: Wer Klassiker der schwäbischen Küche wie zu Omas Zeiten genießen möchte, ist bei Gabriele und Frank Schäfer in der Tauberquelle im Herzen Stuttgarts genau an der richtigen Adresse. In dem heimeligen Lokal (50 Plätze), das sich bereits seit 1879 in der Torstraße 19 an der Ecke zur Nesenbachstraße befindet, wird herzliche Gastlichkeit wie in alten Zeiten gepflegt. Großmutters Rezepte stehen Pate für Gerichte wie saure Kutteln, selbstgemachte Maultaschen, Fleischküch188

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le, Rostbraten und Sauerbraten ebenso wie für die zahlreichen saisonalen Spezialitäten. Als süße Verführung zum Abschluss locken unter anderem Apfelküchle mit Vanilleeis. Zudem gibt’s einen täglich wechselnden Mittagstisch. Ein geradezu paradiesischer Ort, den man so in der Innenstadt gar nicht vermutet, ist im Sommer der idyllische Biergarten mit 70 Plätzen. Auch für private und berufliche Feiern aller Art sind die Schäfers gefragte Partner: Von der Grillparty bis hin zum anspruchsvollen Dinner

sorgen sie mit ihrem Catering-Team für perfekte Events. So können Sie nach Herzenslust genießen und sich Ihren Gästen widmen. Daneben betreibt das sympathische Ehepaar auch noch Schäfers Gastroservice. Auf dem Sommerfest und dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt auf dem Schillerplatz zeigt das Unternehmen ebenso Präsenz wie etwa beim Heusteigviertelfest. ▪▪Mo bis Sa 11:30–23 Uhr, durchgehend warme Küche


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stuttgart mitte und ost PRIMO RISTORANTE & V ­ INERIA

NANNINA

RISTORANTE RUSTICONE

Geißstraße 1 | 70173 Stuttgart Telefon 0711 5532371 kontakt@primo-stuttgart.de www.primo-stuttgart.de

Gaishämmerstraße 14 70186 Stuttgart-Gablenberg Telefon 0711 7775172 info@nannina.de | www.nannina.de

Naststraße 15D | 70376 Stuttgart-­ Bad Cannstatt (im Römerkastell) Telefon 0711 4708119 info@ristorante-rusticone.de www.ristorante-rusticone.de

Tagsüber in gemütlichem Ambiente genießen, nachts in lebhaftem Bar-Flair bei einem feinen Glas Wein oder einem Cocktail relaxen: Auf diesen Nenner lässt sich das Konzept des Primo Ristorante & Vineria hinterm Stuttgarter Rathaus bringen. Kulinarisch dreht sich hier alles um die Leckereien der italienischen Küche, die Palette reicht von Antipasti, Salaten und Pizzen über Pasta, Fisch- und Fleischgerichte bis hin zu Desserts. Außerdem gibt es einen täglichen Mittagstisch mit fünf verschiedenen Gerichten. Dazu kommen exklusive Weine, Prosecco, Cocktails, erfrischende Sommergetränke sowie selbstverständlich Kaffee in allen Variationen. Ein Traum in der warmen Jahreszeit: die schöne Außenterrasse.

Gehobene italienische Küche ist seit 30 Jahren das Markenzeichen von Giovanna di Tommaso. Inspiriert von ihrer Heimat Apulien, verzaubert die sympathische Gastronomin ihre Gäste im „Nannina“ mit Gerichten, die durch die erlesene Auswahl an Zutaten zu etwas ganz Besonderem werden. Im Mittelpunkt steht stets das Produkt, das durch die so schonende wie raffinierte ­Zubereitung zu einer überaus geschmackvollen Offenbarung wird. Für den perfekten Service und die passende Weinempfehlung sorgen ihr Sohn ­Fabio und ihr Bruder Bartolomeo. Im Innenbereich stehen 42 Plätze zur Verfügung, auf der schönen Terrasse 36 Plätze.

Nach dem Umzug ins Römerkastell empfan­ gen Sandra und Giuseppe Lavorato ihre Gäste nun in größeren Räumlich­keiten, die Platz für bis zu 80 Personen bieten. Nichts klassigen geändert hat sich an der erst­ Küche. Umgeben von viel Backstein, Holz ­ und Glas genießt man hier die Empfehlungen des sympathischen Ehepaars – ob edle Fischgerichte, Meeresfrüchte, Fleisch oder verführerische Pasta. Ebenfalls von bester Qualität ist der Mittagstisch. Für Feiern in ganz besonderem Rahmen eignet sich die eigens geschaffene Vinothek für bis zu 16 Personen. Und im Sommer steht auch eine schöne Terrasse zur Verfügung.

▪▪Di bis Fr + So 12–14:30 und 18–23 Uhr, Sa 18:30–23 Uhr

▪▪Di bis Fr und So 12–14:30 Uhr und 18–23 Uhr, Sa 18-23 Uhr, Mo Ruhetag

GRANDLS HOFBRÄU ZELT

RISTORANTE VILLA RUSTICA

2 x im Jahr auf dem Cannstatter Wasen: April/Mai: Stuttgarter Frühlingsfest September/Oktober: Cannstatter Volksfest Reservierungs-Hotline 0711 5509090 info@grandl.com | www.grandl.com

Gablenberger Hauptstraße 20 70186 Stuttgart-Gablenberg Telefon 0711 467276 info@villarustica-stuttgart.de www.villarustica-stuttgart.de

DA CAPO – IM KULTURPARK BERG

▪▪Täglich 11 bis 1 Uhr, Fr und Sa bis 2 Uhr

Ob Cannstatter Volksfest oder Stuttgarter Frühlingsfest – wer echtes Wasen-Feeling erleben möchte, ist in Grandls Hofbräu Zelt goldrichtig! Die Stimmung ist legendär und bei Top-Livemusik lässt es sich natürlich erstklassig feiern. Ergreifen Sie jetzt die Gelegenheit und sichern Sie sich noch heute Ihre Plätze für eine gemütliche Runde mit Freunden, Kollegen, dem Verein oder Ihrer Familie. Sämtliche verfügbare Plätze finden Sie tagesaktuell unter www.grandl.com.

Italienisch nach allen Regeln der Kunst: In der Villa Rustica wird nichts dem Zufall überlassen. Vielmehr werden die Gäste vom Ambiente über den Service bis hin zur mediterranen Küche von Roberto und Caterina Madeddus Familie mit herzlicher Gastfreundschaft in den Süden entführt. Ob im Restaurant oder auf der gemütlichen, Terrasse, die dank ihrer Lage auch noch im Herbst zum Verweilen einlädt: Alles, was der Gaumen begehrt – immer wieder variiert und auch der Jahreszeit angepasst – kommt hier auf den Tisch. Vom edlen Fleischund Fischgericht über die hausgemachte Pasta bis zum verführerischen Dolce. Großer Beliebtheit erfreuen sich außerdem der Mittagstisch und die Weinauswahl mit vielen Raritäten. ▪▪Täglich 12–14:30 Uhr und 18–23 Uhr. Sa ab 18 Uhr, Di Ruhetag

Teckstraße 60 | 70190 Stuttgart-Ost (Kulturpark Berg) Telefon 0711 2624848 | mail@dacapo-stuttgart.de www.dacapo-stuttgart.de

Gibt es etwas Schöneres, als kulinarisch so richtig verwöhnt zu werden und dabei in Erinnerungen an Bella Italia zu schwelgen? Das stilvolle Ristorante da capo ist hierfür mit seinem stimmungsvollen Ambiente und dem herzlichen Service genau der richtige Ort. In zwangloser Atmosphäre genießt man eine authentische italienische Küche mit perfekt darauf abgestimmten Weinen. Dolce vita also par excellence. Und das in Stuttgart. Unser Tipp – ob alleine, zu zweit oder in der Gruppe: einfach einen Tisch reservieren und es sich gut gehen lassen! ▪▪Mo bis Fr 12–14:30 Uhr und ab 18 Uhr, Sa und Feiertage ab 18 Uhr, So geschlossen. Sonntags kann das da capo selbstverständlich weiterhin für Veranstaltungen und geschlossene Gesellschaften gebucht werden Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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stuttgart süd

RESTAURANT ­TROLLINGER

RESTAURANT TOP AIR 

im MÖVENPICK Hotel S ­ tuttgart Airport & Messe Flughafenstraße 50 | 70629 Stuttgart Telefon 0711 55344-9028 | Fax 55344-9000 hotel.stuttgart.airport@movenpick.com www.movenpick.com/stuttgart-airport

70629 Stuttgart-Flughafen Telefon 0711 9482137 | Fax 7979210 info@restaurant-top-air.de www.restaurant-top-air.de

Ob traditionell schweizerisch, regional oder international, für die kulinarische Vielseitigkeit ist das Restaurant Trollinger bekannt. Ein stilvolles Ambiente und herzlicher Service bieten die richtige Atmosphäre, um Kulinarisches und Weine aus aller Welt zu genießen. Der separate Private Dining Bereich mit offenem Kamin, lädt zu Feierlichkeiten für bis zu 24 Personen ein. Am Sonntag lockt der traditionelle Brunch. Für Abende zu zweit begeistert das Twingle Menü, ein saisonal abgestimmtes 4-Gang Menü. ▪▪Das Restaurant Trollinger ist täglich von 5:30 bis 23 Uhr geöffnet

Seit 24 Jahren in Folge trägt das Gourmet-­ Restaurant „top air“ am Stuttgarter Flughafen den begehrten Michelin-Stern und ist damit eine der besten Adressen der Region. Marco Akuzun pflegt eine aroma- und kontrast­ reiche Küche mit vielen Komponenten und intensivsten Geschmackserlebnissen, die auch für das Auge eine wahre Pracht sind – ob als Business-Lunch, „à la carte“ oder in Form eines individuell kombinierbaren ­Degustations-Menüs. Nach dem Motto „Den besten Service bemerkt man nicht“ umsorgt das Team um Sommelier und Restaurant­ leiter Ralf Pinzenscham perfekt die Gäste.

PIER 51 RESTAURANT & COCKTAILBAR Löffelstraße 22 | 70597 Stuttgart-Degerloch Telefon 0711 976-9997 www.pier51-stuttgart.de

Famous for Lobster & Seafood ▪▪Mo bis Fr von 11:45–14:30 und 17– 1 Uhr, Sa 17:30–1 Uhr, Sunday Familiy Brunch 10–14 Uhr, So 17–23 Uhr, Tischre­ servierung ratsam. Alle Kreditkarten

SPEISEMEISTEREI  Schloss Hohenheim | 70599 Stuttgart | Telefon 0711 34217979 | info@speisemeisterei.de | www.speisemeisterei.de

Hinter den opulent barocken Gemäuern des ehemaligen Kavaliersbaus von Schloss Hohenheim präsentieren sich die Räumlichkeiten des Sternerestaurants Speisemeisterei als erfrischender Gegenpol. Das moderne innenarchitektonische Konzept harmoniert mit barocken Kornleuchtern und Stuck und spiegelt den Anspruch der Küche gekonnt wider: Patron Frank ­Oehler und sein Team wissen auf der Basis bewährter Kochkunst zeitgemäße Interpretationen zu kreieren. So bleibt 190

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die moderne Sternegastronomie im historischen Ambiente der Saison ebenso wie der Region verpflichtet, weiß Kontraste zu platzieren und den Vorzug der Aromen aus Mutter Natur erlebnisreich zu gestalten. Klar, dass bei einer Esskultur der Spitzenklasse auch nur beste Zutaten zum Einsatz kommen. Genuss und Sinnlichkeit kann der Gast in entspannter Atmosphäre erleben. Egal, ob zum wechselnden Business-Lunch, zum Dinner zu zweit oder zur kleinen oder großen Feier. Dem lei-

denschaftlichen Küchenhandwerk steht ein wertschätzender Service an der Seite, der sich an dem Anspruch orientiert, jedem Gast eine wunderbare Zeit zu bereiten. ▪▪Do bis Mo 12–15 und 18–23 Uhr, Di und Mi Ruhetag. Im Sommer bei schönem Wetter Terrasse von 12–16:30 Uhr mit kleinen Leckereien. An den Ruhetagen können Sie gerne Veranstaltungen exklusiv anfragen. Privater Gästeparkplatz vorhanden.


stuttgart süd

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GASTHAUS ZUR LINDE

RESTAURANT FINCH 

RESTAURANT LEONHARDTS

Sigmaringer Straße 49 70567 Stuttgart-Möhringen Telefon 0711 7199590 | info@linde-stuttgart.de www.linde-stuttgart.de

IM WALDHOTEL STUTTGART

Jahnstraße 120 | 70597 Stuttgart-Degerloch Telefon 0711 23963581 fernsehturmstuttgart@gmail.com

Die hervorragende Küche und das einzigartige Ambiente haben die Linde in Möhringen längst über Stuttgart hinaus bekannt gemacht. In dieser Tradition verwöhnen die neuen Inhaber und Küchenchefs Ferdinand und Maximilian Trautwein ihre Gäste mit einer feinen schwäbischen Küche auf der Basis von Omas Rezepturen. Klassiker bilden die Grundlage, dazu kommen regelmäßig wechselnde kulinarische Gaumenfreuden, die an den hiesigen Grenzen nicht Halt machen. Die gemütlichen Gasträume und der urige Gewölbekeller mit separater Bar bieten insgesamt 100 Personen Platz und sind auch beliebte Räumlichkeiten für Feiern. Ein Traum im Sommer: der lauschige Garten. ▪▪Mo bis Sa ab 18 Uhr, mittags auf Anfrage

TRAUTWEIN CATERING Schießhausstraße 9 | 70599 Stuttgart Telefon 0711 94545242–0 info@trautwein-catering.de www.trautwein-catering.de

Gäste begeistern. Gibt es eine schönere Aufgabe? In der nunmehr vierten Generation betreut unser Familien-Unternehmen Trautwein Catering Gäste im Großraum Stuttgart. Wo auch immer wir für unsere Kunden tätig sind, ein Prinzip steht bei jeder Veranstaltung an oberster Stelle: Gastfreundschaft. Die große Stärke von Trautwein Catering: jahrzehntelange Erfahrung im ­ Planen, Gestalten und Umsetzen von Veranstaltungen. Ob Sie eine exklusive private Feier ausrichten wollen oder ein Firmen-Event im ganz großen Stil: unser Team hat das Know-how und das Fingerspitzengefühl, aus ­Ihrem Fest etwas ganz Besonderes zu machen.

Guts-Muths-Weg 18 70597 Stuttgart-Degerloch Telefon 0711 18572-131 | Fax 18572-405 gastronomie@waldhotel-stuttgart.de www.waldhotel-stuttgart.de/genießen

Finch ist englisch und bedeutet Fink. Das Restaurant im Waldhotel Stuttgart heißt so, weil sich Finken immer dort aufhalten, wo die Natur dominiert. Die Lage des Restaurant Finch, welches in das 4 Sterne Superior-Privathotel integriert ist, sucht seinesgleichen in Stuttgart: Mitten in der Natur und doch citynah, eine grüne Insel der Ruhe fußläufig vom Stuttgarter Fernsehturm entfernt. Der Wohlfühlcharakter hat hier oberste Priorität. In dem denkmalgeschützten Á-la-Carte-Restaurant mitsamt offenem Kamin, Holzkassettendecke und historischen Nischen werden die Gäste mit einer gehobenen Küche verwöhnt, die neben ehrlichen schwäbischen Klassikern auch elegante Interpretationen internationaler Gerichte, sowie vegetarische und vegane Speisen anbietet. Die gastronomische Leitung des Restaurant Finch liegt seit März 2015 in den Händen des gebürti­ gen Metzingers Rafael Peterkovic, der bereits in namhaften Hotelketten wie Kempinski Hotels, Le Méridien Hotels und Westin Hotels & Resorts unter anderem in Oman, Jordanien und Indien Erfahrungen sammelte und diese nun mit Kreativität, Feingefühl und Authentizität in das Stuttgarter Restaurant einfließen lässt. Die Speisenauswahl orientiert sich an der Saison, zum Einsatz kommen ausgesuchte regionale Produkte, es wird ausnahmslos frisch gekocht. Im Restaurant Finch trifft Ideenreichtum auf klassisches Küchenhandwerk, aus Liebe zum Produkt. Begleitet wird das Erlebnis durch einen aufmerksamen, unaufdringlichen Service. Jeden Donnerstag zwischen Mitte Juni und Mitte August findet auf der dazugehörigen Terrasse ein Barbecue statt. Fast magisch, die sommerabendliche Atmosphäre. ▪▪Täglich geöffnet Reservierung unter 0711 18572-131

Im Stuttgarter Fernsehturm ist wieder gastronomisches Leben eingekehrt: Im neu gestalteten Leonhardts serviert das Team um Küchenchef Markus Hespeler und Restaurantleiter Stergios Tikas eine schöne Palette regionaler wie auch mediterran angehauchter Leckereien. Markus Hespeler, der früher im Cube und im Red Baron tätig war, interpretiert dabei auch Klassiker wie Zwiebelrostbraten, Tafelspitz oder Zander ganz neu. Dienstags bis freitags gibt’s außerdem einen täglich wechselnden Mittagstisch, sonntags ist Brunch angesagt. All dies genießt man in herrlich ungezwungenem Ambiente, im Sommer dann auch draußen auf der Terrasse. ▪▪Di bis Do 11:30–23 Uhr, Fr und Sa 11:30– 24 Uhr, So 10–22 Uhr

ILYSIA AM WALLGRABEN Möhringer Landstraße 100 70563 ­Stuttgart-Vaihingen | ­Telefon 0711 7801756

Paradiesisch griechisch lautet die D ­ evise im Ilysia am Wallgraben. Das beginnt an der kleinen Apéritifbar und geht beim freundlichen Service weiter. Die elegante griechische Küche mit vielfältigen frischen Fisch- und Fleischgerichten überrascht mit wöchentlich wechselnden Angeboten. Spezialitäten sind unter anderem Seezunge, Zander und Seeteufel. Für jeden Wunsch gibt es den passenden Wein griechischer, französischer, deutscher oder italienischer Provenienz. Für Feierlichkeiten aller Art ­stehen Räume für bis zu 90 Personen zur Ver­fügung. Im Sommer lässt es sich bequem auf der herrlichen, überdachten Terrasse genießen. Parkplätze befinden sich direkt vor dem Haus. ▪▪Täglich 11:30–15 und 17:30–24 Uhr Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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RESTAURANT MÖHRINGER HEXLE IM HOTEL GLORIA Vaihinger Straße 7 70567 Stuttgart-­Möhringen Telefon 0711 7185-0 (Hotel) oder -117 (Restaurant) info@moehringerhexle.de www.moehringerhexle.de info@hotelgloria.de www.hotelgloria.dee

Im „Möhringer Hexle“ von Evelyn Kraft setzt man konsequent auf Qualität. Als Anhänger des „Slow-Food“-Gedankens werden die Rohstoffe überwiegend regional und teilweise in Bio-Qualität eingekauft. Mit seiner neuen deutschen, mediterran inspirierten und immer auch saisonal orientierten Küche ist das Lokal eine gelungene Verbindung aus Tradition und Moderne. Tagungs- und Bankettmöglichkeiten für bis zu 80 Personen und eine traumhafte Sommerterrasse runden das Angebot ab. Das angeschlossene Hotel Gloria vereint Welt­offenheit und Gemütlichkeit in Wohlfühl-Ambiente auf perfekte Weise. Individuell und mit viel Liebe gestaltete Zimmer empfangen die Gäste hier mit 3-Sterne-Plus Komfort. Special für Ladies: die Gloria „Frauenzimmer“ – mit einigen Kleinigkeiten, damit Frau sich wohl fühlt. Das Hotel ist ideal zur Messe, zum Flughafen, zum Musical oder zur Stuttgarter City gelegen und bietet auch zahlreiche Arrangements. Morgens beginnt der Tag mit einem reichhaltigen Frühstücksbüfett, mittags und abends kann man sich im „Hexle“ verwöhnen lassen. Zum Service des Hotels gehört übrigens auch eine Sauna. Und WLAN ist in allen Zimmern kostenfrei. ▪▪Restaurant täglich 12–14 und 18–24 Uhr, So 12–14 Uhr

stuttgart süd und nord LA BRUSCHETTA

ZUM HEURIGEN

Pfaffenwaldring 62 | 70569 Stuttgart-Vaihingen Telefon 0711 6874956 info@la-bruschetta-vaihingen.de www.la-bruschetta-vaihingen.de

Mähderklinge 6 | 70469 Stuttgart-Feuerbach Telefon 0711 7940019 genuss@heurigen-stuttgart.de www.heurigen-stuttgart.de

Ein Italiener, wie er für jeden Tag geeigneter kaum sein könnte. In herrlich ungezwungener Atmosphäre serviert das Team um Antonio di Primio die ganze kulinarische Vielfalt von Bella Italia. Die Palette reicht von Antipasti, Pizzen und Pasta über verschiedenste Fleischgerichte wie Saltimbocca, Scaloppina oder Tagliata und Fischspezialitäten wie Seezunge, Seewolf oder Tintenfisch bis hin zu verführerischen Desserts. Passend dazu gibt es eine schöne Auswahl an Weinen. All dies wissen durch die Nähe zur Uni nicht zuletzt auch viele Professoren und Studenten zu schätzen. Im Lokal ist Platz für 50 Gäste, im Wintergarten für 25 Gäste und auf der Terrasse für 60 Gäste. ▪▪ Mo bis Fr und So 11:30–22 Uhr, Sa 12–22 Uhr

RISTORANTE CAMPIONI Schönbergstraße 38 (Top Tennis Kemnat) 73760 Ostfildern-Kemnat Telefon 0711 16220533 www.ristorante-campioni.de

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STUTTGART

Im gemütlich rustikal eingerichteten Ristorante von Christian ­Volpe und Gabriele Pontillo kann man bei leckerer italienischer Küche den Alltagsstress hinter sich lassen oder nach dem Tennisspiel bestens entspannen. Die Pizzen sind ein Traum, die saisonal orientierte Speisenkarte wartet außerdem mit marktfrischen Gerichten wie Antipasti, Fleisch, Fisch- und Pasta auf. ­Darüber hinaus gibt es unter der Woche einen abwechslungsreichen Mittagtisch. Im Ristorante mitsamt Bar ist Platz für 100 Personen, im Sommer lockt im Außenbereich die ­schöne Terrasse. ▪▪Mo bis Sa 11:30–15 und 17:30–23 Uhr, So durchgehend warme Küche

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Das Wirtshaus zum Heurigen ist die optimale Location für private oder geschäftliche Feiern, Veranstaltungen und Tagungen. Wir bieten Ihnen Platz für bis zu 120 Gäste, individuelle Menüs, Musikgenehmigung, Unterstützung bei Ihrer Eventplanung, auf Wunsch Künstlerservice und 30 Parkplätze direkt vor dem Haus. Im Sommer können Sie bei schönem Wetter bereits ab 15 Uhr die klare und frische Sommerluft im blühenden Wiesental in unserem Garten mit überdachter Terrasse genießen. Bei uns im Heurigen reicht das Angebot von der Bauernküche bis zur Haubenküche. In täglich frischer Qualität – das neue Bio von heute. Nicht zu vergessen der klassische Sonntagsbraten wie zu Omas Zeiten.

GASTRO GUIDE


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fellbach, ludwigsburg und region GOLDBERG RESTAURANT & WINELOUNGE  Tainer Straße 7 | 70734 Fellbach Telefon 0711 57561-666 www.goldberg-restaurant.de

recently #michelinstarred

RESTAURANT PARKCAFÉ

TRATTORIA „WEINGASSE“

In den Anlagen 2 | 71640 Ludwigsburg Telefon 07141 923867 | Fax 903575 info@restaurant-parkcafe.com www.restaurant-parkcafe.com

Seestraße 2 | 71638 Ludwigsburg Telefon 07141 8662063

„Tischlein deck dich“ heißt es nicht nur im Märchengarten des Blühenden Barock, sondern speziell auch im Restaurant Parkcafé von Torsten Lacher und seiner Mannschaft. Zum erholsamen Aufenthalt in geradezu südländischer Umgebung stehen ein schöner Wintergarten (150 Plätze) sowie eine mediterrane Sonnenterrasse (200 Plätze) zur Verfügung. Hier werden die Gäste mit schwäbischen Leckereien ebenso verwöhnt wie mit Kaffee und Kuchen. Den einzigartigen Rahmen für Geburtstagspartys, Hochzeiten oder Firmenjubiläen bieten der blaue und der gelbe Salon im historischen Spielhaus.

Vinothek, wie sie klassischer nicht sein könnte. In herrlicher Wohnzimmer-Atmosphäre empfangen Anastasia und Yannis Timiliotis ihre Gäste, darunter auch viele Schauspieler und Regisseure der Filmakademie. Das Gastronomenpaar nimmt sich in seinem angesagten Szenelokal Zeit für jeden Gast, die Küche verwöhnt mit feiner regionaler italienischer Küche, die sich stets an den saisonalen Spezialitäten orientiert. Zu den Highlights zählen die Wildfangfische, geradezu legendär sind das Vitello Tonnato und das Rinderfilet in Barolo. Als Weinimporteur ist der Patron auch Spezialist für gute Weine, hier gibt’s beste Tropfen aus dem Friaul, dem Piemont und der Toskana.

▪▪Mo bis Sa 18–24 Uhr, Tischreservierung erforderlich. Alle Kreditkarten

▪▪Täglich 10–18 Uhr (So und Feiertage 11:30– 14:30 Uhr exklusiver Brunch im blauen und gelben Salon).

CAFÉ BACI

EBERHARDS 

MAERZ – DAS RESTAURANT 

Marktplatz 6 | 71634 Ludwigsburg Telefon 07141 6420833 www.baci-eiscafe.de

HOTEL UND RESTAURANT

Kronenbergstraße 14 | 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 42004 info@hotel-rose.de | www.maerzundmaerz.de

Auf der Sonnenseite des Marktplatzes begeistert das Café Baci Tag für Tag seine Gäste mit leckerem hausgemachtem Eis, das nach eigenen Familienrezepturen stets frisch produziert wird. Begehrt sind neben den Eisbechern auch kleine Snacks wie Panini und Toasts sowie süße Verführungen wie Apfestrudel und heiße Waffeln. Nicht fehlen dürfen Drinks wie Apérol Sprizz, Hugo und ein gutes Gin-Sortiment sowie selbstverständlich Café in allen Variationen. Das Baci-Team freut sich auf Ihren Besuch.

Holzgartenstraße 31 74321 Bietigheim-Bissingen Telefon 07142 77193-0 | Fax 07142 77193-77 info@eberhards.de | www.eberhards.de

Zeit zu genießen: So lautet das Motto im Eberhards. Mit seiner einmaligen Lage direkt an der Enz ist schon der Standort pure Erholung. Ob Lunch mit kreativem Business-Menü, After-Work-Snack oder Dinner à la carte mit Freunden und Familie: Auf der Karte finden sich die schwäbischen Klassiker der Region ebenso wie mediterran angehauchte Gerichte für Feinschmecker. Neben einem hervorragenden Weinangebot internationaler wie nationaler Häuser kann man auch die erlesenen Tropfen vieler regionaler Weingüter probieren und dabei sogar von der Terrasse aus in die angrenzenden Weinberge schauen. ▪▪Mo bis Fr 11–23 Uhr, Sa 17–23 Uhr, So 11–14 Uhr

▪▪Durchgehend 12–23 Uhr, So Ruhetag, Feiertag ab 18 Uhr

Das Auge isst bekanntlich mit, doch das ist nur eine von mehreren Selbstverständlichkeiten, die in der rundum kreativen Küche von Benjamin Maerz und seinem Team mit Überzeugung gelebt werden. In entspannter Atmosphäre kommen im Restaurant Rose die vielseitigen Gerichte von Deutschlands jüngstem Sternekoch in kulinarischer Vollendung auf den Tisch. Aromatisch, modern, weltoffen und doch mit geerderter Beziehung zur Tradition, à la Carte, als Menü oder beim Cross-Fine-Dining, dem großen Tauschmenü. Der von Christian Maerz geführte Weinkeller hält die passenden Begleiter für jede Feinschmeckerreise bereit. Wer danach nicht mehr fahren möchte, findet in einem der 32 neu renovierten Hotelzimmer einen komfortablen Schlafplatz. ▪▪Restaurant Di bis Sa ab 18 Uhr. Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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esslingen und region

BEST WESTERN ­PREMIER 

WEINKELLER EINHORN 

WEINGÄRTNER ESSLINGEN EG

­HOTEL PARK CONSUL

Heugasse 17 | 73728 Esslingen-Altstadt Telefon 0711 353590 | Fax 359126 info@weinkeller-einhorn.de www.weinkeller-einhorn.de

Lerchenbergstraße 16 73733 Esslingen-Mettingen Telefon 0711 918962-0 | Fax 918962-99 info@weingaertner-esslingen.de www.weingaertner-esslingen.de

Stuttgart/Esslingen am Neckar Grabbrunnenstraße 19 73728 Esslingen am Neckar Telefon 0711 41111-0 | Fax 41111-699 pcesslingen@consul-hotels.com www.pcesslingen.consul-hotels.com Brendal Esslingen BetriebsGmbH, Geschäftsführer Manfred H. Tönnes, Seydlitzstraße 1A, 10557 Berlin

Privacy please…! Planen Sie Ihren persön­ lichen Anlass oder Event im perfekten ­Rahmen des Best ­Western Premier Hotel ­ sslingen. Lassen Sie sich Park Consul in E überzeugen vom besonderen „Look & Feel“ des modernen und stylischen Hotels und der Herzlichkeit unseres Serviceteams. In Kombination mit dem historischen Kern der Stadt Esslingen, bietet sich ein ­spannender ­ oderne für Ihre Kontrast von Altstadt & M Feier. Unsere Veranstaltungs- und Event­ abteilung freut sich über Ihr Interesse und Anfragen unter 0711 41111–0.

HOTEL-RESTAURANT KELTER Kelterstraße 104 73733 Esslingen-Neckarhalde Telefon 0711 918906-0 | Fax 918906-28

Gastfreundschaft hat hier seit jeher Tradition im Restaurant ebenso wie in der urigen „Kelter-Stube“ oder der Gartenwirtschaft mit üppig grüner Terrasse. Allein die malerischen Sonnenuntergänge, die man von hier oben beobachten kann, sind einen Besuch wert. Egal ob ausgesuchte schwäbische Gerichte, internationale Speisen oder köstliche Saison-Spezialitäten: Ewald Rayher, der Chef des Hauses, versteht seine Kunst meisterhaft. Dazu lässt man sich einen guten Württemberger Wein oder ein frisch gezapftes Bier vom Fass schmecken. Parkplätze direkt vor dem Haus. ▪▪Täglich außer Mo 11–15 und 17:30– 24 Uhr, im Sommer durchgehend 194

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Schlemmen und Geselligkeit in historischem Gemäuer: Auf diesen Nenner lässt sich die Philosophie des Esslinger Kultlokals bringen. Seit über 30 Jahren lockt das von Fritz und Kerstin Weiß gegründete und mittlerweile von Sohn Moritz geführte Einhorn mit einem Ambiente, das seinesgleichen sucht. Beim „Einhorn“ übrigens von nur einem Gastraum zu sprechen, ist eigentlich falsch, denn unter einem Dach befinden sich hier gleich drei Lokale. Da ist einmal der über 700 Jahre alte Weinkeller (70 Plätze), an dessen langen, großen Tischen man sich hervorragend über Gott und die Welt unterhalten kann. Beim Betreten der „Backstub“ (50 Plätze), die einmal das Herz einer Bäckerei war, taucht man in eine gemütliche Atmosphäre unter der von 1610 bemalten Balkendecke vor dem historischen Backofen ein. Und dann ist da auch noch das „Einhornstüble“ (45 Plätze) mit Berghüttencharakter – davor eine kleine, aber feine Gartenterrasse, auf der man das Treiben um sich herum genießen kann. Damit Leib und Seele zusammengehalten werden, bewirtet das Einhorn-Team seine Gäste mit leckeren schwäbischen Köstlichkeiten und saisonalen Gerichten, süffigen Weinen und den Bieren der Zwiefalter Klosterbrauerei. Alle diese Räumlichkeiten bieten einen einzigartigen Rahmen für Firmenfeiern, Hochzeits- und Geburtstagsfeste. P.S.: Das Einhorn ist Mitbegründer des Esslinger Zwiebelfestes und bewirtet auch dort seit 30 Jahren seine Gäste. ▪▪Mo bis Sa 11:30–14 Uhr (Mittagstisch) und 17–24 Uhr.

Die erste Adresse in Sachen Weingenuss: Besuchen Sie samstags von 11–16 Uhr ­unseren Burgblicktreff (März bis Oktober) und genießen Sie im historischen Am­biente­ des romantischen Innenhofs oder in der Weinstube ein Gläschen Sekt oder Wein. Den Weinkeller für bis zu 80 Per­sonen und die Weinstube für bis zu 35 Per­sonen ­können Sie zusammen oder ­getrennt anmieten. Die Räumlichkeiten eignen sich hervorragend für Familienfeiern, Betriebs­ feiern und Seminare oder für einen Sektempfang nach dem Standesamt. Für Gruppen ab 20 Personen bieten wir individuelle Weinproben und Wengertervesper an. Wir beraten Sie gerne und stehen für Fragen zur Verfügung unter: 0711 918962-0 oder info@weingärtner-esslingen.de

OSTERIA BONOMI (in der Villa Behr) Behrstraße 90 | 73240 Wendlingen am Neckar Telefon 07024 5019551 info@villa-behr.de | www.villa-behr.de

In seiner schicken Osteria verwöhnt Patrick Bonomi Feinschmecker mit modernen und extravaganten Interpretationen norditalienischer Küchenklassiker. Und das in einem Ambiente, das an ein Szene-Restaurant in Mailand erinnert. Eine feste Speisenkarte gibt es nicht, die Gerichte wechseln täglich. Motto: Auf den Teller kommt, was morgens eingekauft wurde. Ein Geheimtipp sind neben den mächtigen T-Bone Steaks vom Chianina Rind unter anderem auch die leckeren Pizzen aus dem Holzofen. Die dazu passenden edlen Tropfen kommen von den besten Winzern Italiens. Weitere Besonderheiten: Vinothek und Gewölbekeller für kleine Gesellschaften. ▪▪So bis Fr 12 bis 14 und ab 18 Uhr, Sa ab 18 Uhr


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esslingen und region

GOLDENER OCHSE Restaurant am Schlachthof | Schlachthausstraße 13 | 73728 Esslingen Telefon 0711 35 09 509 | Fax 30 510 675 | info@goldenerochseesslingen.de | www.goldenerochseesslingen.de

Lust auf ein rundum verführerisches „Erlebnis Essen“? Dann ist der Goldene Ochse in Esslingen eine perfekte Adresse. Allein schon die Wohlfühl-Atmosphäre des von Kay und Maja Rügner geführten Lokals lädt zum Verweilen ein und vermittelt mit seinem schönen Ambiente das Gefühl eines heimischen Esszimmers. Kurzum: Die volle Aufmerksamkeit gilt hier dem Gast und seinem Wohlbefinden. Bestens dazu passt die hochwertige kreative Küche, für die Küchenchef Philipp Gepperth sowie Dominik Härtling und Stefanie Andritzki mit lang-

jähriger Erfahrung auf Gault-Millau-Niveau verantwortlich zeichnen. Auf der Speisekarte stehen Fisch und Fleisch neben vegetarischen Gerichten, außerdem gibt es ein tagesaktuelles Menü mit saisonalen Speisen. Die Zutaten werden, soweit möglich, aus der Region bezogen und um allerbeste internationale Produkte ergänzt. Nicht vergessen werden darf der wöchentlich wechselnde Business-Lunch – er richtet sich an alle, die eine entspannende Auszeit vom Stress des Alltags genießen wollen. Und wer es sehr eilig hat, kann auch telefonisch

GAMBRINUS  RESTAURANT AM HAFENMARKT

WALDGASTSTÄTTE DULKHÄUSLE

Strohstraße 20 | 73728 Esslingen Telefon 0711 359662 info@gambrinus-esslingen.de www.gambrinus-esslingen.de

Römerstraße 42 | 73732 Esslingen Telefon 0711 9012018 | Fax 30510675 info@dulkhaeusle.de www.dulkhaeusle.de

vorbestellen. Was wären erlesene Leckereien aus der Küche ohne die entsprechenden Getränke? Im Goldenen Ochsen gibt es die mit viel Liebe und handwerklichem Geschick gebrauten Biere der Braumanufaktur Schönbuch ebenso wie eine große Auswahl an regionalen, nationalen und internationalen Weinen. Diese kommen von traditionellen Winzern, aber auch von „Jungen Wilden“. ▪▪Mittags Di bis Fr 11:30–14 Uhr, abends Di bis Sa 18–0 Uhr, So und Mo Ruhetag

S’BURGSTÜBLE  IM TV-HEIM STETTEN Am Sportplatz 4 71394 Kernen im Remstal/Stetten Telefon 07151 44416 info@burgstüble-stetten.de www.burgstüble-stetten.de

„Kochen ist eine Kunst, Genuss ist es auch“: Nach diesem Motto verwöhnt das romantisch in der Esslinger Altstadt gelegene Restaurant „Gambrinus am Hafenmarkt“ mit regionalen und internationalen Gaumenfreuden auf höchstem Niveau. Dass dafür nur frische Zutaten aus der Region zum Einsatz kommen, versteht sich von selbst. Von Montag bis Freitag gibt’s zudem einen abwechslungsreichen Mittagstisch. Traditionsbiere von Schönbuchbräu sowie erlesene Weine runden das Angebot ab. Für Feierlichkeiten ist in den verschiedenen Räumen des denkmalgeschützten Gebäudes ausreichend Platz, ein Traum im Sommer ist die idyllische Terrasse.

Unter den Händen von Familie Rügner hat sich das Dulkhäusle zu einer modernen Waldgaststätte mit gehobener bürgerlicher Küche entwickelt. Die geschmackvoll eingerichteten und mit viel Liebe dekorierten Räumlichkeiten und der große Außenbereich laden zu entspanntem Verweilen ein. Die Speisekarte lockt mit schwäbischen Klassikern und Brotzeit-Schmankerln wie Wurstsalat oder Leberkäse, außerdem gibt’s verführerische Desserts – und unter der Woche auch einen Mittagstisch. PS: Das Dulkhäusle können Sie übrigens auch für Veranstaltungen mieten.

Wer eine entspannende Auszeit vom Stress des Alltags genießen möchte, ist im Burgstüble von Kay und Maja Rügner genau richtig. Aufwendig renoviert, genießt man hier in angenehmer Wohlfühlatmosphäre hochwertige Fisch- und Fleischspezialitäten ebenso wie vegetarische Gerichte und Vesper-Klassiker. Auf der Speisekarte findet sich zudem ein tagesaktuelles Menü mit saisonalen Speisen. Durch die räumliche Einteilung mit verschiebbaren Wänden bietet sich das Lokal perfekt für Veranstaltungen jeder Größe an. Highlights im Sommer sind der große Biergarten mit 100 Sitzplätzen und die Terrasse mit 35 Sitzplätzen.

▪▪Täglich 11:30–14 und 18–24 Uhr. Mittwoch Ruhetag

▪▪Mo bis Fr 11–14 und 17:30–24 Uhr. Sa und So durchgehend geöffnet

▪▪Mo bis Sa 11:30–14 und 17:30–22 Uhr. So 11:30–21 Uhr. Dienstag Ruhetag Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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LANDHAUS FECKL 

CHECK INN FOODPORT

NEUBERTHS AM SEE

Keltenweg 1 | 71139 Ehningen Telefon 07034 2377-0, Fax 2377-277 info@landhausfeckl.de | www.landhausfeckl.de www.feckls-apart.com | www.lifekochschule.de

Ehemaliges Böblinger Flugfeld Liesel-Bach-Straße 10 | 71034 Böblingen Telefon 07031 2053200 kontakt@check-inn.events www.check-inn.events

Ida-Ehre-Platz 2 | 71032 Böblingen Telefon 07031 204440 event@neuberths.de | www.neuberths.de

Direkt neben Bentley auf dem Gelände der Motorworld Region Stuttgart in Böblingen begeistert das Restaurant Check Inn Foodport mit einem durchdachten Mix von anspruchsvoller Kulinarik und stylischem Lounge-Ambiente. Umgeben von viel Holz, genießt man eine international inspirierte Küche, die mit süddeutschem Zwiebelrostbraten und Maultaschen ebenso aufwartet wie mit US-Prime-Beef Entrecôte, französisch gegrillter Dorade und malaysisch gebratenen Nudeln. Unbedingt probieren sollte man zudem die besondere Spezialität des Hauses: die pizzaähnliche „Pinsa Romana“ – belegt etwa mit Rinderfiletstreifen, Riesengarnelen oder Hähnchenbrust.

Das kleine „Böblinger Meer“ direkt vor A ­ ugen,­ kann man hier drinnen und im S ­ ommer­auch ­ enießen. Nach besauf der Terrasse stilvoll g ter Manier werden regional inspirierte wie auch medi­terrane Spezialitäten, feinste Fisch­ ge­richte, vege­ta­rische Kreationen, Suppen und Salate­­serviert. Bestens kommt bei den Gästen auch der wöchentlich wechselnde ­ Mittags­ tisch an. Weitere Highlights sind im ­Sommer jeden Sonntag bis Ende S ­ eptember das BBQ am See. Das Restaurant mit seinen 80 Sitzplätzen und den beiden Salons mit je 30 Plätzen kann auch für Veranstaltungen, Meetings und Familienfeiern gebucht ­werden.

Herzlichkeit, familiäre Atmosphäre, stilvolles Ambiente und innovative kulinarische Raffinesse: Auf diesen Nenner lässt sich das seit vielen Jahren erfolgreiche Konzept des Teams um Sternekoch Franz Feckl und seiner Ehefrau Manuela bringen. Die Gäste kommen deshalb nicht nur aus dem nahen Stuttgart nach Ehningen, sondern teilweise von weit her. Franz Feckl, seit 25 Jahren ununterbrochen mit einem Michelin-Stern dekoriert, weiß Feinschmecker dabei immer wieder aufs Neue zu überraschen. Erklärtes Motto: „Back to the roots“. Dahinter verbergen sich regionale Klassiker wie zum Beispiel Rostbraten, Ochsenschwanz oder Rehrücken, die sich auf der Speisenkarte ebenso finden wie Gänsestopfleber und Trüffel. Genau diese gekonnte Mischung macht einen Besuch bei Feckls immer wieder aufs Neue ungemein spannend. Neben A-la-Carte-Gerichten, einem „Großen Menü“ mit verschiedenen Wahlmöglichkeiten von Fisch und Fleisch sowie einem „Innovativen Menü“ ohne Kohlenhydrate gibt’s mittags auch einen 3-Gänge-Business-Lunch. Nicht vergessen werden darf der aufmerksame und liebevolle Service unter Manuela Feckl. Ideal eignet sich die Gourmet-Adresse auch für Feste und Tagungen. Darüber hinaus verfügt das Landhaus über 21 Gästezimmer sowie im nur wenige Meter entfernten Apart-Hotel über 28 hochwertig eingerichtete Studios und Suiten. Ein Lobbybereich, ein zusätzlich buchbarer Konferenzraum für 8 Personen und ein ein­ladender Außenbereich runden das Angebot ab. Für den Weg ins Landhaus steht ein kostenloser Shuttle-Service zur Verfügung. Integriert ins Apart-Hotel ist außerdem eine Siemens-Life-Kochschule, die man für exklusive Meetings in kleinem Kreis auch mieten kann.

▪▪Mo bis Sa 12–14 und 18–22 Uhr, So und Feiertage geschlossen 196

region

Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

▪▪Di bis Fr 12–14:30 und 17:30–23 Uhr, Sa 17–23 Uhr, So 11:30–23 Uhr

▪▪Di bis Fr 11:30–14 Uhr und 18–21* Uhr, Sa 18–21* Uhr, So 11:30–14* Uhr, *letzte Küchenbestellung Mittagstisch Di bis Fr 11:30–14 Uhr

FECKL’S AM GOLFPLATZ

NEUBERTHS WALDWIRTSCHAFT

Golfclub Domäne Niederreutin Niederreutin 1 | 71149 Bondorf Telefon 07457 9449-0 | Telefax 9449-30 info@golfrestaurant-bondorf.de www.golfrestaurant-bondorf.de

Im Schmellbachtal 1 70771 Leinfelden-Echterdingen Telefon 0711 7545794 event@neuberths.de | www.neuberths.de

Neben ihrer seit vielen Jahren mit einem Michelin-Stern dekorierten Küche im Landhaus Feckl in Ehningen verwöhnen Franz und Manuela Feckl kulinarisch nun auch im Restaurant der Golfclub Domäne Niederreutin in Bondorf. Angesagt ist hier in entspannter familiärer Atmosphäre eine regionale, ehrliche, zeitgemäße und jahreszeitlich angepasste Küche. Mittags lockt ein leckerer Lunch, auf dem Programm stehen zudem BBQ-Grillabende und weitere Veranstaltungen. Angeboten werden übrigens auch Wochenend-Arrangements mit Menü und Übernachtung im Landhaus Feckl sowie Golfen in Bondorf.

Mitten im Grünen gelegen, gilt in der Waldwirtschaft das Motto: rasten und zur Ruhe kommen, genießen und auch kräftig feiern. Das ehemalige Waldheim hat sich denn auch schnell zum kultigen Sommer­ ausflugsziel gewandelt. Zu herzhafter schwäbischer Küche, Brotzeit und einem würzigen Bier, aber auch Kaffee Kuchen kann man sich hier an den und ­ Wochenenden niederlassen. Neben dem spontanen Vergnügen kann die geräumige Waldwirtschaft, die Platz für bis zu 170 Personen bietet, auch für private Events ­ und Feste aller Art gebucht werden.

▪▪Täglich geöffnet, durchgehende Küche von 11:30 Uhr bis 22 Uhr

▪▪Sa, So und Feiertage ab 11 Uhr, aktuelle Öffnungszeiten auf der Homepage


anzeigen | genuss

region HAGEN’S

FUGGEREI

HOTEL DOLLENBERG 

im Golfclub Hammetweil Hammetweil 10 | 72654 Neckartenzlingen Telefon 07127 814529 www.restaurant-hagens.de reservierung@restaurant-hagens.de

Restaurant Münstergasse 2 | 73525 Schwäbisch Gmünd Telefon 07171 30003 info@restaurant-fuggerei.de www.restaurant-fuggerei.de

77740 Bad Peterstal-Griesbach Telefon 07806 78-0 | Fax 1272 info@dollenberg.de | www.dollenberg.de

Ob Kreuzgrat-Gewölberestaurant, Münstersaal oder das Zigarrenzimmer, lassen Sie sich vom Zauber der Fuggerei gefangen nehmen und wählen Sie die passende Räumlichkeit für die unterschiedlichsten Anlässe. Frische ist Trumpf. Das ist unsere Maxime. Wir kreieren für Sie herrliche Kompositionen mit Produkten, vornehmlich aus der Region. Dabei steht die „international schwäbische Küche“ mit ihren Spezialitäten im Vordergrund. Für welchen Anlass auch immer, Sie werden das Richtige bei uns finden. Lassen Sie sich von ausgesuchten Köstlichkeiten überraschen und genießen Sie herzliche Gastfreundschaft in gemütlichem Ambiente. Wir freuen uns auf Sie!

Ein neues stylish-modernes Ambiente in einem separaten Bereich schafft Raum für das exklusive Gourmet-Restaurant. Unter dem Motto „Authentic Taste“ möchte der bereits mehrfach mit Hauben sowie von Gault & Millau ausgezeichnete Spitzenkoch Stefan Gützkow seine Gäste überraschen und zugleich mit ehrlichen Speisen unvergessliche Gaumenfreuden bereiten. Restaurantleiter Marcel Dästner begleitet dabei aufmerksam und zugleich unaufdringlich mit seinem Team durch den Abend. Gerne werden die Menüs auch mit einer internationalen Weinbegleitung serviert. Im Mittelpunkt steht, den Gästen einen kurzweiligen und unverkrampften Aufenthalt zu bieten – sowohl für „alte“ Genießer, als auch gerne für Gourmet-Einsteiger.

▪▪11:30–15 Uhr und 17:30–23 Uhr, Küchenzeiten: 11:30–13:30 Uhr und 17:30–21 Uhr

HOTEL-RESTAURANT SCHLOSS WEITENBURG

LANDGASTHOF AM KÖNIGSWEG 

72181 Starzach-Weitenburg Telefon 07457 933-0, Fax 933-100 www.schloss-weitenburg.de

Hauptstraße 58/Karlstraße 1 73275 Ohmden | Telefon 07023 2041 info@landgasthof.com | www.landgasthof.com

Herrschaftlich genießen, gerade mal 40 Auto­minuten von Stuttgart: Schloss Weitenburg ist die ideale Adresse,­wenn es etwas Besonderes zu feiern gibt, oder man einfach Lust auf einen unvergesslichen ­ Tages­ausflug hat. Am Herd steht Markus Ginster, dessen zeitgemäße, frische Küche auch Wild aus eigener Jagd verarbeitet. Vom Restaurant in der alten B ­ urgküche und im ­Sommer von der Terrasse genießt man den ­einzigartigen ­Ausblick ins Neckartal und auf den Golfplatz. ­Außerdem: 19 ­Doppel- und 11 Einzelzimmer ­sowie 3 Suiten, Festräume bis 120 Personen.

Der Landgasthof im idyllischen Örtchen Ohmden, nur wenige Minuten von der A 8 Stuttgart – München entfernt, ist seit Jahren ein Ort für Genießer exklusiver Gaumenfreuden. Küchenchef Dominik Kirschbaum kreiert hier für seine Gäste französisch-mediterrane Leckerbissen der Spitzenklasse. Fritz Richter, der Patron des Hauses, entführt Sie gern in das Herzstück seines 1676 erbauten Fachwerkhauses – den exzellent sortierten Weinkeller. Mit Liebe zum Detail wurde das historische Fachwerkhaus renoviert und bietet seinen Gästen individuell eingerichtete Zimmer. Ob für einen Abend zu zweit, eine Festlichkeit, einen Geschäftstermin oder eine Tagung – der Landgasthof am Königsweg bietet den passenden Rahmen für jeden Anlass.

Hotel Dollenberg – Ihr 5-Sterne-Superior Urlaub im Schwarzwald! Hoch über Bad Peterstal-Griesbach gelegen, verwöhnen Familie Schmiederer und ihre Mitarbeiter die Gäste buchstäblich auf höchstem Niveau. Das Team um Grand-Chef Martin Herrmann (2 MICHELIN-Sterne) ist berühmt für seine kreative Küche, marktfrische Produkte werden zu Gaumenerlebnissen. Speisen Sie in edlen Restaurants, im eleganten »LePavillon«, in der Kaminstube oder in den zünftigen Bauernstuben. Die hellen, freundlichen Zimmer, Junior-Suiten, Suiten und Luxus-Suiten sind Inseln der Behaglichkeit. Die neue Spa- und Wellness-Oase „DOLLINA“ bietet auf 5.000 m² Erholung pur: Relaxen in sechs verschiedenen Bädern von 16 °C bis 34 °C, in Mineralwasser- und Solebad, in Innen- und Außenbecken. Sieben verschiedene Saunen und Dampfgrotten laden zur Entspannung und Gesundheitsvorsorge ein. Die Dollenberg Spa-Abteilung wartet mit großzügigen, hochmodernen Räumlichkeiten sowie mit Wellness-Suiten auf. Klassische Bäder wie Mineralwasser-, Moor-Schlammbad oder das Stangerbad sind ebenso im Programm, wie das breite Massagen-Angebot mit z. B. Ayurveda-, Hot-Stone- oder Klangschalenmassage. Im großen Fitnessraum werden Sie zu Yoga- und Aerobic-Übungen eingeladen. Medizinisch betreut werden Sie in der hauseigenen Arztpraxis.

▪▪Di bis Sa 12–13:30 Uhr und 18–21:30 Uhr sowie nach Absprache Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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Foto: Thomas Niedermueller

Cannstatter Volksfest

Gauthier Dance – Nijinski

Esslinger Weihnachtsmarkt

Termine Gesellschaftliche Events Cannstatter Volksfest 171. Ausgabe des traditionsreichen ­Wasenspektakels. ▪▪Fr, 23. September bis So, 9. Oktober, Cannstatter Wasen

▪▪Sa, 5. und So, 6. November, Messe Stuttgart

Autotage Stuttgart Diverse Automobilmarken präsentieren das aktuelle Neuwagenangebot.

57. Landespresseball Traditionsreiches Gesellschaftsevent mit Hot Chocolate als Stargäste.

▪▪Fr, 11. bis So, 13. November, Messe Stuttgart

▪▪Fr, 11. November, 20 Uhr (Einlass ab 18:45 Uhr), KKL, Beethoven- und Silchersaal (inklusive Foyers)

Familie & Heim Einkaufs- und Erlebnismesse rund um die Gestaltung der eigenen vier Wände.

Weihnachtsmärkte Stuttgarter Weihnachtsmarkt Rund 280 geschmückte Holzhäuschen verwandeln das Areal zwischen Schloss-, Schiller- und Marktplatz in eine duftende und funkelnde Oase. ▪▪Mi, 23. November bis Fr, 23. Dezember, Stuttgart, Innenstadt

Esslinger Weihnachtsmarkt Prächtige Fachwerkhäuser und ­ro­mantische Gassen bieten die ­stimmungsvolle Kulisse für den größten und schönsten historischen ­Mittelaltermarkt Süddeutschlands. ▪▪Di, 22. November bis Do, 22. Dezember, Esslingen, Rathausplatz und Marktplatz

Ludwigsburger BarockWeihnachtsmarkt Knapp vier Wochen lang präsentiert sich die City Ludwigsburgs als bezaubernde Weihnachtswelt mit über 160 Ständen. ▪▪Di, 22. November bis Do, 22. Dezember, Ludwigsburg, Marktplatz

Messen IT & Business Fachmesse für digitale Prozesse und Lösungen. ▪▪Di, 4. bis Do, 6. Oktober, Messe Stuttgart 198

wir heiraten! Große Hochzeitsmesse mit Ausstellern aus über 30 Branchen.

Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

▪▪Sa, 12. bis So, 20. November, Messe Stuttgart

Spielemesse Gesellschaftsspiele, Puzzles, Comics, Multimedia und vieles mehr. ▪▪Do, 17. bis So, 20. November, Messe Stuttgart

eat&STYLE Foodtrends nicht nur sehen, sondern mit allen Sinnen erleben. ▪▪Fr, 18. Bis So, 20. November, Messe Stuttgart

Sport ADAC Supercross 2016 Zum 34. Mal sind Motocross-Piloten und Freestyler aus Europa und Übersee zu Gast in Stuttgart. ▪▪Fr, 11. und Sa, 12. November, Schleyer-Halle

Stihl Timbersports WM 2016 Die Königsklasse im Sportholzfällen kommt zurück nach Stuttgart. ▪▪Fr, 11. und Sa, 12. November, Porsche-Arena

German Masters 32. Internationales Reit- und Springturnier mit vielen Einzelwettbewerben und jeden Abend Reiterparty. ▪▪Mi, 16. bis So, 20. November, Schleyer-Halle

Musik-Highlights SWR Symphonieorchester Eröffnungskonzert des neu fusionierten Klangkörpers mit Werken von Saariaho, Mahler, Eötvös und Bartók. Die Leitung hat Peter Eötvös. ▪▪Do, 22. und Fr, 23. September, jeweils 20 Uhr, Liederhalle

Zucchero Im Rahmen seiner Tour kommt der ­Sänger mit der Charakterstimme auch nach Stuttgart. ▪▪Sa, 1. Oktober, 20 Uhr, Schleyer-Halle

Olga Scheps Klavierabend mit Werken von Chopin, Rachmaninow und Prokofjew ▪▪Mi, 19. Oktober, 20 Uhr, Liederhalle

Trio op. 8 Kammermusikabend mit Werken von Schumann und Brahms ▪▪Mi, 26. Oktober, 20 Uhr, Liederhalle

Peter Maffay & Tabaluga Aufrüttelndes Rockmärchen mit brandneuen Songs und neu interpretierten Tabaluga-Klassikern. ▪▪Fr, 28. Oktober, 20 Uhr, Schleyer-Hale (weitere Aufführungen am 29. und 30. Oktober)

Theater/Oper/Ballett Blutgeld – Adenauers Weg Uraufführung des Schauspiels von Joshua Sobol um den schwierigen Prozess der deutsch-israelischen Beziehungen. ▪▪Premiere Fr, 23. September, 20 Uhr, Altes Schauspielhaus

Der Trafikant Dramatisierung des Ergolgsromans des österreichischen Autors Robert Seethaler. ▪▪Premiere Do, 20. Oktober, 19:30 Uhr, Württembergische Landesbühne Esslingen


Foto: Eve Saint-Ramon

Peter Maffay & Tabaluga

Zucchero

Nijinski Gauthier Dance bringt das hochgelobte Ballett von Marco Goecke auf die Bühne.

Kaya Yanar Der preisgekrönte Komiker präsentiert sein brandneues Programm.

▪▪Mi, 26. bis Mo, 31. Oktober, jeweils 20 Uhr, Theaterhaus

▪▪Sa, 29. Oktober, 20 Uhr, Porsche-Arena

Lolita Die Inszenierung begibt sich auf die ­Spuren des epochalen Romans von ­V ladimir Nabokov. ▪▪Premiere Fr, 28. Oktober, 19:30 Uhr, Schauspielhaus

Faust Oper von Charles Gounod auf der Basis von Goethes Drama.

Kunst „Augen. Blicke. Impressionen.“ Hommage an die Meister des ­französischen Impressionismus. ▪▪Noch bis So, 13. November, Staatsgalerie stuttgart

Varieté-Burlesque

Harald Wohlfahrts „Palazzo“ Haute Cuisine und erstklassiges ­Entertainment: Akrobaten, ­Jongleure, Magier, Clowns, Sänger, Musiker, ­Schauspieler und Künstler aus der ­ganzen Welt gestalten eine Show ­zwischen traumhafter Poesie und ­turbulenter Rasanz. ▪▪Premiere Mi, 9. November, Spiegelpalast auf dem Cannstatter Wasen

Stuttgarts beste Weine Stuttgarter Wengerter und ihre Kollegen aus dem Remstal bieten eine exquisite Auswahl ihrer Spitzen­ erzeugnisse an.

▪▪Premiere So, 30. Oktober, 18 Uhr, Opernhaus

„auf Papier … arbeiten von willi baumeister“ Beeindruckende Vielfalt des Verfechters der abstrakten Malerei.

Musical/Varieté

▪▪Noch bis So, 22. Januar 2017, Kunstmuseum Stuttgart

Affairs Die neue Show zeigt glamouröse Burlesque und raffinierte Varietékunst.

Stuttgarter Buchwochen 65. Ausgabe von Deutschlands größter regionaler Buchausstellung mit ­Norwegen als Gastland.

Diverses

▪▪Do, 10. November bis So, 4. Dezember, Haus der Wirtschaft

▪▪Noch bis Sa, 29. Oktober, Mi, Fr und Sa 20 Uhr, Do 19:30 Uhr, So 18 Uhr, Friedrichsbau Varieté Theater auf dem Pragsattel

Rocky Die leidenschaftliche Geschichte des Kult-Boxers. ▪▪Di und Mi 18:30 Uhr, Do und Fr 19:30 Uhr, Sa 14:30 und 19:30 Uhr, So 14 und 19 Uhr, SI-Erlebnis-Centrum, Palladium-Theater

Comedy Männerabend 2 – Letzte Ausfahrt Bali Vierter Streich von Martin Ludings Comedy-Theater-Reigen über Mann und Frau. ▪▪Premiere Fr, 30. September, 20:15 Uhr, Theaterhaus

Thomas Freitag Europa – der Kreisverkehr und ein ­Todesfall. ▪▪Premiere Di, 25. Oktober, 20 Uhr, Renitenztheater

15. Stuttgarter Chansongfest Deutschlands größtes Festival für innovativen Pop mit zahlreichen neuen Künstlern aus dem Bereich Chanson und Lied. ▪▪Di, 11. bis So, 16. Oktober, Renitenztheater und Kulturzentrum Merlin

stuttgartnacht Das Beste, was Stuttgarts Kulturszene zu bieten hat, präsentiert sich in Form von Musik, Theater, Tanz, Film und Literatur. ▪▪Sa, 15. Oktober, ab 19 Uhr in der ganzen City

Troubadour 2016 Vom Chanson bis zu Hip Hop oder Rap treffen sich Künstler zum Wettstreit unter der Patenschaft von Stefan Sulke. ▪▪Do, 20. bis Sa, 22. Oktober, jeweils ab 18:30 Uhr, Hotel Le Méridien Stuttgart

S-City leuchtet Lange Einkaufsnacht.

▪▪So, 19. November, 11-19 Uhr, Phoenixhalle im Römerkastell

Interessante Links www.bix-stuttgart.de www.cis-stuttgart.de www.friedrichsbau.de www.in.stuttgart.de www.kunstmuseum-stuttgart.de www.merlin-kultur.de www.messe-stuttgart.de www.mruss-konzerte.de www.renitenztheater.de www.rosenau-stuttgart.de www.schauspielbuehnen.de www.schleyerhalle.de www.sks-russ.de www.staatsgalerie.de www.staatstheater-stuttgart.de www.stage-entertainment.de www.stuttgart-tourist.de www.theaterhaus.com www.theaterrampe.de Alle Angaben ohne Gewähr

▪▪Sa, 5. November, Stuttgarter Innenstadt Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

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horoskop

21.3. - 20.4.

24.9. - 23.10.

Ihr Terminkalender ist einfach zu voll. Das zehrt an Ihren Kraft­ reserven. Kommen Sie wieder mehr zur Ruhe und gönnen Sie sich ruhig auch mal eine Auszeit. Auch Ihre Lieblingshobbys dürften mehr Pflege vertragen. Das steigert Ihr Wohlbefinden ungemein. Davon profitieren Sie ganz persönlich, aber auch Ihre Umwelt weiß Ihre Ausgeglichenheit zu schätzen.

In der nächsten Zeit kommt es darauf an, dass Sie den richtigen Ton anschlagen – denn der macht ja bekanntlich die Musik. Wenn es Ihnen gelingt, eventuelle Meinungsverschiedenheiten auf ­harmonische Weise zu beseitigen, stehen Sie ganz schnell auf der Gewinnerseite. Zumal Sie sich momentan auch keine Geldsorgen zu machen brauchen.

Stier

Skorpion

21.4. - 20.5.

24.10. - 22.11.

Bald sind Sie wieder oben auf. Aber stöhnen hilft hier nicht. Ihre Nerven sind nicht so belastbar, wie Sie es vorgeben. Dampf muss zwar abgelassen werden, aber achten Sie darauf, dass sich nicht Nachschub ankündigt. Ihr Hauptproblem ist die ange­ schlagene Gemütsverfassung. Fragen Sie sich einmal, was wohl die Ursache ist!

Auch wenn es um Ihre gesundheitliche Verfassung nicht schlecht bestellt ist, sollten Sie beim Einkaufen nicht zu oft am Süßwaren­ regal parken. Schokolade & Co. können zwar gut für die Seele sein, schlagen aber auch schneller an, als einem lieb ist. Sind Sie noch solo? Dann gehen Sie einfach häufiger auf Tour. Es tut Ihnen gut und Sie bekommen neue Anregungen.

Zwillinge

Schütze

21.5. - 21.6.

23.11. - 21.12.

In familiären Angelegenheiten wäre so manches zu klären, d ­ amit sich niemand vernachlässigt fühlt. Damit unter Umständen ­verbundene Ärgernisse legen Sie am besten nicht zu sehr auf die Goldwaage. Sonst ist nur noch mehr Frust vorprogrammiert. Als Ausgleich sollten Sie Ihre kostbare Freizeit dafür umso vergnüglich gestalten.

Jetzt sollten Sie Nägel mit Köpfen machen. Vor allem in Sachen Liebe. Die Zeiten dafür sind ideal. Es geht zwar manchmal drunter und drüber, mit Ihren Gefühlen werden Sie aber schnell ins Reine kommen. Da auch beruflich alles perfekt läuft, stehen Sie auf der Sonnenseite des Lebens. Man mag Sie und wird Sie auch weiter fördern.

Krebs

Steinbock

22.6. - 22.7.

22.12. - 20.1.

Es mag zwar nicht sehr verlockend klingen, aber Auseinander­ setzungen sollten Sie jetzt nicht unbedingt scheuen. Sie werden sehen: Danach fühlen Sie sich freier und gelassener, das erleichtert die Sichtweise auf vieles. Zeit wäre es auch mal wieder für einen Flirt mit Ihrem Partner. Das bringt wieder etwas mehr Pfiff in die Beziehung.

Es ist kaum zu vermeiden, dass sich hin und wieder ein paar Zipperlein bemerkbar machen. Ins Stimmungstief brauchen ­ Sie deswegen aber noch lange nicht zu verfallen. Seien Sie vor ­allem kein Bewegungsmuffel. Denn so lange Sie Ihre sportlichen ­A ktivitäten nicht zu kurz kommen lassen, bleibt Ihnen auch Ihre Gesundheit erhalten.

Löwe

Wassermann

23.7. - 23.8.

21.1. - 19.2.

Es wird jede Menge Freizeit geben und Sie haben reichlich Gelegenheit, Unternehmungen anzustreben, die Ihnen Spaß ­ ­machen und die in der Vergangenheit aus unerklärlichen Gründen einfach zu kurz gekommen sind. Wie auch immer: Werden Sie ak­ tiv! Vielleicht inspirieren Sie auch noch ein paar Freunde mit Ihrem Ideenreichtum.

Lassen Sie Ihren Bedürfnissen mal wieder freien Lauf. Warum ­immer alles auf später aufschieben? Sie werden sehen: Langeweile kommt bestimmt nicht auf. Sehen Sie die Liebe nicht so ver­bissen – etwas Toleranz und Entgegenkommen Ihrerseits könnten nicht schaden. Planen Sie mit Verstand und System. Dann haben Sie gute Karten auf der ganzen Linie.

Jungfrau

Fische

24.8. – 23.9.

Ihnen stehen Begegnungen mit interessanten Menschen bevor. Allerdings hält nicht alles einer sachlichen Prüfung stand. ­L assen Sie sich nicht voreilig zu etwas überreden, ohne es geprüft zu ­haben. Dies gilt hauptsächlich für Vertragsabschlüsse. Finanzielle Verpflichtungen wie Kredite sollten gut überlegt werden. Akzep­ tieren Sie nur, was Sie wirklich übersehen können.

200

Waage

Herbst 2016 · top magazin STUTTGART

20.2. - 20.3.

Glänzen Sie nicht mit Abwesenheit, denn sonst könnte man ­Ihnen die besten Brocken wegschnappen. Es wäre eine gute Idee, wenn Sie sich in beruflicher Hinsicht und vielleicht auch in privaten ­Vergnügungen etwas mehr vornehmen würden. Was immer Sie sich gedanklich vorstellen: Packen Sie es an und schieben es nicht auf die lange Bank.

Foto: Fotolia

Widder


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Büchsenstr. 20 Klett-Passage 27 Königstr. 1a Cannstatter Str. 46 Charlottenplatz Unterführg. Marienstr. 1 Unterführung Eberhardstr. 1 Dorotheenstr. 4 Tübingerstr. 15 Klett-Passage 27 Esslinger Str. 8 Arnulf-Klett-Platz Hauptbahnhof Hauptbahnhof Hauptbahnhof Rotebühlplatz Gaisburgstr. 2–4 Olgastr. 86 Breitscheidstr. 5 Lautenschlagerstr. 14 Eberhardstr. 1 Unterführg. Paulinenstr. 50 Königstr. 28 Karlspassage Eberhardtstr. 28 Kronenstr. 7 Königstr. 28

Stgt.-Botnang Stgt.-Botnang Stgt.-Süd Stgt.-Süd Stgt.-Süd Stgt.-Süd Stgt.-Süd Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West Stgt.-West

Regerstr. 45 Leharstr. 5 Marienplatz 6-8 Strohberg 20 Karl-Kloß-Str. 18 Böblinger Str. 472 Böblinger Str. 86 Rotenwaldstr. 146 Augustenstr. 127 Johannesstr. 65 Rotebühlstr. 127 B Johannesstr. 102 Silberburgstr. 158 Weissenburgstr. 8 Hasenbergstr. 43 Schwabstr. 43 Rotebühlstr. 127 b

Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Bad Cannstatt Stgt.-Obertürkheim Stgt.-Ost Stgt.-Ost Stgt.-Ost Stgt.-Ost Stgt.-Wangen

Hackstr. 6-8 Karlsbader Str. 6 Wildungerstr. 2 Badstr. 9 Schmidener Str. 255 Bahnhofstr. 30 Schmidener Str. 233 Mercedesstr. 41 Daimler-/Deckerstraße Bahnhofstr. 13 Namurstr. 1a Wildunger Str. 2-4 Brunnenstr. 16 Augsburger Str. 684 Cannstatter Str. 46 Schurwaldstr. 36 Hackstr. 6–8 Ostendstr. 75 Ulmer Str. 360

Stgt.-Feuerbach Stgt.-Feuerbach Stgt.-Feuerbach Stgt.-Feuerbach Stgt.-Feuerbach Stgt.-Feuerbach Stgt.-Freiberg Stgt.-Mühlhausen Stgt.-Münster Stgt.-Nord Stgt.-Nord Stgt.-Weilimdorf

Heilbronner Str. 330 Stuttgarter Str. 46–48 Stuttgarter Str. 46–48 Heilbronner Str. 289 Stuttgarter Str. 118 Stuttgarter Str. 82 Adalbert-Stifter-Str. 101 Aldinger Str. 70 Elbestr. 50 Herdweg 24 Eduard-Pfeiffer-Str. 120 Pforzheimer Str. 261

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Stgt.-Degerloch Stgt.-Degerloch Stgt.-Degerloch Stgt.-Degerloch Stgt.-Möhringen Stgt.-Möhringen Stgt.-Möhringen Stgt.-Möhringen Stgt.-Sonnenberg Stgt.-Vaihingen Stgt.-Vaihingen Stgt.-Vaihingen Stgt.-Vaihingen Stgt.-Vaihingen Stgt.-Vaihingen

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Stgt.-Birkach Stgt.-Heumaden Stgt.-Plieningen Stgt.-Sillenbuch Stgt.-Sillenbuch

Birkheckenstr. 1 Bildäcker Str. 2 Filderhauptstr. 55 Kirchheimer Str. 34 Kirchheimer Str. 84/1

Stgt.-Fasanenhof Stgt.-Flughafen Stgt.-Flughafen Stgt.-Flughafen

Schelmenwasenstr. 7 Terminal 2 Ebene 3 Terminal 3 Ebene 2 Terminal 1 Ebene 4

fasanenhof, flughafen Esso-Tankstelle Bon Voyage - Presse Kiosk Treffpunkt Buch

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Filderst.-Bernhausen Filderst.-Bonlanden Filderst.-Bonlanden Esslingen Esslingen Esslingen Esslingen Esslingen Esslingen Esslingen-Sulzgries Esslingen-Mettingen Essl.-Oberesslingen Essl.-Oberesslingen Essl.-Oberesslingen Esslingen-Sirnau Essl.-Pliensauvorstadt Esslingen-Zell Esslingen-Zell Esslingen-Weil Esslingen-Innenstadt Leinf.-Echterdingen Leinf.-Echterdingen Leinf.-Echterdingen Neuhausen Ostfildern-Ruit Ostf.-Scharnhausen Ostf.-Scharnhausen

Plieninger Str. 63 d r Elektrosmog Bonländer Hauptstr. 132 Raiffeisenstr. 22 Marktplatz 6 Bahnhofstr. 14 Kiesstr. 12 Berliner Str. 2 Rathausplatz 13 Neckarstr. 85 Sulzgrieser Str. 93/2 Cannstatter Str. 62 Ulmer Str. 83 Ulmer Str. 32 Ulmer Str. 76 Dornierstr. 9 Stuttgarter Str. 18 Alleenstr. 32 Fritz-Müller-Str. 148 Weilstr. 227 Berliner Str. 2 Hauptstr. 40 Neuer Markt 3 Bernhauser Str. 7 Plieninger Str. 35 Stuttgarter Str. 61 Liststr. 2 Liststr. 2

Neuhausen Ostfildern-Kemnat Ostfildern-Ruit Ostf.-Scharnhausen Ostf.-Scharnhausen Ostf.-Scharnh.Park Ostf.-Scharnh.-Park

Plieninger Str. 35 Heumadener Str. 1 Stuttgarter Str. 61 Nellinger Str. 5 Liststr. 2 Elly-Beinhorn-Str. 2 Bonhöfferstr. 1

Fellbach Fellbach Fellbach Korb Remseck Schorndorf Waiblingen Waiblingen

Cannstatter Str. 1 Rommelshauser Str. 30 Stuttgarter Str. 32 Winnender Str. 28 Neckaraue 2 Rosenstr. 2/Bahnhof Schmidener Str. 7 Alte Bundesstr. 51

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