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SONNTAG in

FRANKEN Nr. 47 - 2. Jahrgang

Sonntag, 21. November 2010

Auflage: 60.800

M Richard Wagner (Foto) und das liebe Geld – Seite 6 M Unglaub bleibt Chef des SPDKreisverbands Land – Seite 7 M Im Porträt: Die Stadt Leipzig – Seiten 16/17 M Fußball: Altstadt siegt 2:1, der Club verliert mit 1:3 – Seiten 10 und 13

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Bayer – Bayern 1:1

Nur ein Punkt

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ine 20 Meter hohe Fichte ist gestern in Bischofsgrün gefällt und als Weihnachtsbaum für das Kanzleramt in Berlin auf einen Langholztransporter verladen worden. Der Christbaum wird am Donnerstag an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben. JeFoto: dpa des Jahr kommen die Kanzler-Bäume aus einem anderen Bundesland. M

Auf dem Wunschzettel von Louis van Gaal standen drei Punkte, es wurde nur ein einziger: Bayern München kam gestern Abend in der mit 30.210 Zuschauern ausverkauften BayArena nicht über ein 1:1 (1:1) gegen Bayer Leverkusen hinaus und liegt nun bereits 14 Zähler hinter Dortmund, dem Spitzenreiter der Fußball-Bundesliga, zurück. Für die Bayern traf Mario Gomez. M ➛ Seite 9

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Sonntag, 21. November 2010

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Einschreiben

Kein Grund zur Panik Machen wir uns nichts vor: Die wahre Bedrohung unserer heutigen (westlichen) Welt sind nicht mehr Armeen oder Schurkenstaaten, unsere größte zivilisatorische Bedrohung ist der Terrorismus. Nichts und niemand kann nämlich Menschen aufhalten, die sich eine Bombe um den Bauch binden,

WETTER M Vorhersage Am Dienstag kommen nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes vermehrt Niederschläge auf, die zunächst nur im Bergland als Schnee fallen, dann aber auch in den Niederungen von Süddeutschland langsam von Regen in Schnee übergehen. Die Tageshöchsttemperatur liegt zwischen 3 und 6 Grad. In der Nacht zu Mittwoch kühlt es auf 2 bis -2 Grad ab. Bei meist bedecktem Himmel fällt gebietsweise etwas Niederschlag, meist als Schnee. Am Mittwoch fallen aus dem bedeckten Himmel hin und wieder etwas Niederschläge, meist als Schnee, im Westen auch als Regen. Die Temperaturen steigen auf 3 bis 6 Grad, im Voralpenland nur auf 1 Grad. In der Nacht zum Donnerstag gehen die Temperaturen auf 1 Grad im Westen und auf -3 Grad im Osten und am Alpenrand zurück. Von Donnerstag bis Samstag ist es meist stärker bewölkt und nur vorübergehend lockert sich die Bewölkung etwas auf. Zeitweise gibt es leichte Schneefälle.

M Bauernregeln Zum 22. November: Cäcilia im weißen Kleid, erinnert an die Winterszeit. Zum 23. November: Dem heiligen Klemens traue nicht, denn selten hat er ein mild Gesicht.

um diese in einer Menschenmenge zu zünden. Selbst ein Heer von Polizisten ist machtlos gegen einen einzigen, zu allem entschlossenen terroristischen Triebtäter. Hundertprozentige Sicherheit – es gibt sie nicht. Nirgends. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat gleichwohl recht, wenn sie an-

gesichts der offenbar sehr realen Terrorwarnungen nun vor einer Massenhysterie warnt. Wir brauchen uns in unserer Demokratie nicht zu verstecken – vor nichts und niemandem; wir brauchen nicht auf Feste und Feiern zu verzichten; wir sollten uns durch terroristische Akte auch nicht einschüch-

tern lassen. Im Gegenteil: Seien wir wachsam und vertrauen wir unseren Sicherheitssystemen. Unsere Polizei, beispielsweise, arbeitet gut, unsere Nachrichtendienste sind bestens informiert, die weltweiten Anti-Terror-Netzwerke funktionieren. Es gibt keinen Grund für Panik. M Gert-Dieter Meier

Das Sonntagswetter in der Region N W

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Die nächsten Tage in Bayreuth Montag

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Dienstag

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Mittwoch

1° -1 °

Donnerstag

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NACHRICHTEN

Sonntag, 21. November 2010

Katholische Kirche feiert:

24 neue Kardinäle Benedikt XVI. hat in einer feierlichen Zeremonie im Petersdom 24 neue Kardinäle ernannt, unter ihnen die Deutschen Reinhard Marx und Walter Brandmüller.

T

raditionell bekamen die 24 auch eine römische Titelkirche zugewiesen, was ihre Verbundenheit mit dem Papst betonen soll. Am heutigen Sonntag erhalten sie von Benedikt noch ihren Kardinalsring. Mit dem Erzbischof von München und Freising, Marx (57), und dem ehemaligen vatikanischen Chefhistoriker Brandmüller (81) steigt die Zahl der deutschen Kardinäle auf acht.

Sechs davon dürfen einen Papst mitwählen. Mit den 24 neuen Ernennungen gibt es nun 203 Kardinäle. 20 der frisch Ernannten sind

der Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch. Kardinal Marx sei ein Mann der klaren Worte auch dann, wenn die Zeiten schwierig seien, so Zollitsch. „Dem Sozialen verleiht er nicht nur eine Stimme, er ist die Stimme des Sozialen.“ Der Erzbischof von München und Der Papst erFreising, Reinhard Marx, ist jetzt klärte den neuen Kardinal. Foto: dpa Kardinälen, dass in der Kirche keiunter 80 Jahre alt und damit ner der Herrscher sei, sondern alle Papstwähler. Stolz und erfreut zeig- aufgerufen und eingeladen seien, ten sich Bayerns Ministerpräsident sich von der göttlichen Gnade führen red Horst Seehofer und der Vorsitzende zu lassen. M

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Sonntag, 21. November 2010

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Zum Jazz-November kommt der Bayreuther Saxofonist Philipp Harnisch in seine Heimat

Ein bisschen Schönheit für eine wahnsinnige Welt Weg von der Perfektion: Seit Philipp Harnisch Bayreuth verlassen hat, denkt er anders über Musik. Im Januar beendet er sein Musikstudium in Linz. Die Zeit hat ihn verändert.

Bayreuther JazzNovember 2010 25. November: Céline Bonacina Trio, 20 Uhr, Zamirhalle 26. November: Endangered Blood, 20 Uhr, Zamirhalle 26. November: Philipp Harnisch 4tet, 23 Uhr, Glashaus 27. November: JohänntgenBraffOesterRohrer, 20 Uhr, Zamirhalle 27. November: Sabir Mateen's Omni Sound, 23 Uhr, Zamirhalle 28. November: Alda Fontes Group, 11 Uhr, Zamirhalle. Kartenreservierung unter karten@jazz-bayreuth.de. M

Sound-Sucher: Philipp Harnisch

E

s gehe nicht um Technik, nicht um Perfektion. Es gehe nicht darum, sich in seinem Zimmer einzuschließen und so lange zu üben, bis alles stimmt. Philipp Harnisch spricht überlegt und klar. Er hat das Gefühl, in Linz während seines Studiums etwas Elementares gelernt zu haben: „Es geht darum, seinen eigenen Sound zu finden, etwas Neues zu schaffen, Klänge anzubieten, die Leute berühren.“ Philipp Harnisch wurde 1985 in Bayreuth geboren und wuchs zwischen den Jazz-Platten seiner Eltern auf, die er rauf und runter hörte. Begann dann aber doch ganz klassisch als Siebenjähriger auf dem Klavier. Zum Saxofon und dem Jazz kam er über seinen späteren Klavierlehrer Oliver Pörner, der das Jazz-Talent in dem Schüler des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums entdeckte und förderte. Jazz habe ihm gefallen, weil er freier sei, man eigene Sachen spielen könne. Mitschüler, sein Zwillingsbruder und er gründeten damals die Jazz-Band Gazpacho, mit der sie im Podium und auf dem Kneipenfes-

tival spielten. Nach dem Abi 2005 und dem Zivildienst im Jean-PaulStift – „einer für mich sehr wichtigen Zeit“ – ging er nach Linz, um sich von den Dozenten ins kalte Wasser werfen zu lassen: „Schreiben Sie doch mal was für eine größere Besetzung“, lautete nicht selten eine Aufgabe. Das Ziel: Finde deinen Sound. Dem ist der junge Jazzer auf der Spur – ihn gefunden zu haben, behauptet er nicht. Am Freitag spielt Philipp

Harnisch mit seinem neu gegründeten Quartett beim Bayreuther JazzNovember 2010 im Glashaus viele eigene Sachen; ein Experiment mit vielleicht neuen Klängen. Es dürfte spannend werden, denn sein Anspruch ist, „mit meiner Kunst dafür zu kämpfen, dass sich das Leben ändert. Dass etwas Schönheit in diese wahnsinnige Welt kommt.“ Dagegen kann man nichts einwenden. M Christina Knorz

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Sonntag, 21. November 2010

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Richard Wagner – (k)ein Fall für die Schuldnerberatung

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Heute geht es um einen früheren Bayreuther Bürger, der für die Schuldnerberatung ein ziemlich hoffnungsloser Fall gewesen wäre, wenn es sie damals schon gegeben hätte. Gemeint ist unser Bayreuther Meister Richard Wagner.

D

er Mann war im Umgang mit dem Geld ein begnadeter Bruder Leichtfuß, aber andrerseits auch eine Art Pump-Genie, wie ihn Thomas Mann nannte. Auf der Flucht vor seinen Gläubigern hetzte Wagner durch halb Europa. Als ein ideales, weil besonders gutmütiges Opfer zum Anpumpen erwies sich immer wieder sein

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Schwiegervater Franz Liszt. Meist versuchte es Wagner auf die weiche € Tour: „Du lieber guter Liszt“, Gegr. Roastbeef 100g schrieb er einmal fast flehentlich, € „hilf mir, hilf mir, lieber Liszt. Lebe Lachsschinken 100g und hilf mir.“ Liszt lebte wohl 100g € wohl Wiener und half. Ein anderes Mal bettelte ihn Wagner mit den Worten an:: Salat „Hawaii“ 100g -, € „Liebster, ist es Dir möglich, mir sogleich 500 Franc zu senden?“ Essen der Woche Doch zuweilen kam der ewige Verschwender schon brutal zur Krenfleisch Portion € Sache, so als fast Kloß der Klaviervirtuose Liszt entzückt den „Tristan“ pries. Wagner wollte so viel Lob gar nicht Brotzeit der Woche hören und unterbrach ihn ziemlich Göttingerlabla Portion € unsanft: „Dummes Zeug. – ich brauche Geld.“ Auch der unendlich gültig vom 22. 11. bis 27. 11. 2010 großzügige und geduldige Schwie-

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Sonntag, 21. November 2010

NACHRICHTEN

SPD-Kreisverband Land:

Wiederwahl

eine beiden Stellvertreter sind der Gefreeser Bürgermeister Harald Schlegel und der Pegnitzer Kreisrat Karl Lothes. Unglaub, Bundestagsabgeordnete Anette Kramme, Kreistagsfraktionschef Werner Kaniewski und der Vorsitzende der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik (SGK), Hans Dötsch, übten bei der Kreiskonferenz in Pegnitz heftige Kritik an der unsozialen und kommunalfeindlichen Politik der Regierungen in Berlin und München. In der Folge berichtete der wiedergewählte Kreisvorsitzende von einem spürbar steigenden Interesse an der Arbeit der SPD.

Anette Kramme warf der Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP vor, ihre Politik sei ausschließlich an Klientelen wie den Energiekonzernen und der Pharmaindustrie orientiert. Die Atomlobby profitiere mit Milliarden Euro-Beträgen von der Verlängerung der Laufzeiten der Atommeiler. Gleichzeitig würden die Bürger mit höheren Strompreisen belastet. Kreistagsfraktionschef Werner Kaniewski begrüßte die Auflösung der Servicegesellschaft am Klinikum Bayreuth. Er erinnerte daran, dass der Heinersreuther Kreisrat Hans Dötsch als Einziger im Aufsichtsrat von Anfang an gegen die Ungleichbehandlung des Personals gekämpft habe. Die SPD werde darauf achten, dass die Mehrkosten nun nicht durch Personaleinsparungen aufgefangen werden. Dötsch nannte die Servicegesellschaft einen „sozialen Skandal ersten Ranges“. Aus finanziellen Gründen sei sie nie nötig gewesen. Jetzt sollten sich die ursprünglichen Befürworter nicht scheinheilig als Retter der Betroffenen aufspielen. M red

Kronach:

Ströbele (Grüne):

Sturz vom Kran

Her die Fakten

Aus sieben Metern Höhe ist am Samstag ein 53-jähriger Bauarbeiter vom Hochkran gestürzt. Dabei verletzte er sich schwer. Der Polier der Baufirma wollte an einem Balkon in sieben Metern Höhe Arbeiten vornehmen. Zunächst hängte er eine Palettengabel mit aufgeschobener Europalette an den Kran. Darauf begab er sich mit einem Kollegen in die Höhe. Der Kranführer benutzte ein Bedienteil, das er in der erreichten Höhe fehlbediente. Während sich sein 37-jähriger Kollege an der Palettengabel halten konnte, stürzte der 53-jährige Thüringer ab. Dabei zog er sich Verletzungen am Kopf und an den Beinen zu und musste vom schnell eintreffenden Notarzt in eine Klinik gebracht werden. Sein Kollege erlitt einen Schock. M red

Der Bundestag muss aus Sicht des Grünen-Politikers Hans-Christian Ströbele Konsequenzen aus den Berichten über einen angeblichen Terroranschlag auf den Reichstag ziehen. „Das kann auch heißen, dass vielleicht ein Teil der Öffentlichkeit verloren geht“, sagte Ströbele am Rande des Grünen-Parteitags in Freiburg der Nachrichtenagentur dpa. Er habe seine Zweifel, ob der Reichstag wirklich sicher sei. Die Bundesregierung müsse nun so schnell wie möglich alle Fakten auf den Tisch legen, so dass sich auch das Parlamentarische Kontrollgremium des Parlaments damit beschäftigen könne. Ströbele warnte davor, die Berichte zum Anlass zu nehmen, die Sicherheitsgesetze zu verschärfen. M red

Die Führungsspitze des SPD-Kreisverbands Bayreuth-Land ist am Samstag mit großer Mehrheit im Amt bestätigt worden. Kreisvorsitzender bleibt der Bischofsgrüner Bürgermeister Stephan Unglaub.

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WIR VON HIER JUSTIZ

Nachbarn Wer hat diesmal Scherereien im Gericht? Eine 65-Jährige, die in einem Mehrparteienhaus in Sankt Georgen in einem Streit mit einem Nachbarn über eine mit einem Kinderwagen blockierte Tür gesagt haben soll: „Du bist blöd.“ Weil die Anzeige des Nachbarn auf einen ganz anderen Namen lautet als den der Angeklagten, fragt Amtsrichter Torsten Meyer vorsorglich, ob sie auch unter einem anderen Namen bekannt sei: „Naja, ich war zwar dreimal verheiratet, aber nie unter dem auf der Anzeige. Und der Kinderwagen gehört mir auch nicht, oder glauben Sie, dass ich in meinen Alter noch Mutter bin...?“ Dies reizt den Richter zum Kommentar:

„Es soll ja Leute geben, die fahren ihren Hund damit spazieren.“ Der Anzeigeerstatter weiß nicht mal den genauen Nachnamen der Angeklagten, wichtig ist ihm: „Sie und ihre Kumpane haben schon immer gestohlen wie die Raben und sie haben gesoffen wie die Weltmeister.“ Und was war mit dem Kinderwagen? Der Zeuge: „Diese Frau besitzt keinen Kinderwagen.“ Und der Streit, von dem in der Anzeige die Rede ist? „Das tut nichts zur Sache, wichtig ist, dass die von Anfang an nicht hätte hier einziehen dürfen.“ Keine Scherereien. Das Verfahren wird eingestellt und die Angeklagte sagt im Gehen zum Richter und zum Staatsanwalt: „Ich hab’s gesehen, Sie mussten selber lachen.“ Manfred Scherer

Sonntag, 21. November 2010

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Ein bisschen Ärger muss sein

Zahlen, bitte! Immer nur Schafkopf oder Skat wird auch einmal langweilig. Wer Abwechslung im Kartenspiel sucht, sollte einen Blick auf zwei Neuheiten werfen, die unkomplizierte Kurzweil versprechen.

A

ltmeister Reiner Knizia liefert mit „Fifty Fifty“ (ZochVerlag) ein feines Spiel, bei dem der Spruch „Ausgeglichenheit ist alles“ zu neuen Ehren kommt. Von Klaus Kreowski stammt „Himmel, A. . . und Zwirn“, das bei Ravensburger erschienen ist. Fluchen hat das nette Ärgerspiel nicht verdient, aber Pulskontrolle ist zu empfehlen: Drei bis sechs Spieler müssen ihre Handkarten auf einem von zwei Stapeln ablegen und dabei darauf achten, dass ihre gespielte Zahl zwischen den beiden auf dem Tisch liegenden Werten rangiert. Kann ein Spieler keine passende Karte rauslegen, muss er den Ablagestapel zu sich nehmen – jede Karte dort bringt am Ende einen Minuspunkt! So weit, so simpel. Der Witz an der Sache ist: Man kann natürlich durch geschicktes Ausspielen der eigenen Zahlenwerte steuern, ob die Konkurrenz ebenfalls ablegen

darf oder auf ihren Karten sitzenbleibt. Und natürlich gibt es Sonderkarten, mit denen echt Stimmung ins Spiel kommt: So kann man etwa die Spielreihenfolge umkehren, was besonders nett ist, wenn der Vorgänger zum Beispiel die „20“ zur „21“ gelegt hat und nun selbst keine Karte mehr dazwischen platzieren kann ... So ist „Himmel, A... und Zwirn“ zwar kein intellektuell übermäßig herausforderndes Spiel, aber ein bisschen Taktieren darf schon sein,

und ein wenig Schadenfreude macht schließlich Spaß. Die witzigen Kartenmotive sind ein zusätzlicher Grund, das Spiel immer mal wieder auf den Tisch zu bringen. Ganz in Blau und Gelb kommt das Material von „Fifty Fifty“ daher:

Spielmarken, die grinsende und böse Gesichtshälften zeigen, sowie Karten mit Zahlenwerten. Auch hier legen drei bis fünf Spieler ihre Zahlenkarten heraus, wer die höchste beziehungsweise die niedrigste Zahl gespielt hat, nimmt sich blaue oder gelbe Gesichtshälften. Wie viel man kassiert, bestimmen sogenannte „Launekarten“, die am Anfang einer Runde aufgedeckt werden. Wichtig: Gelbe und blaue Hälften gleichen sich aus – das heißt, am Ende jeder Runde geben die Spieler „komplette“ Gesichter ab und behalten stets nur überzählige Hälften einer Farbe. Vor allem in größerer Runde ist für Stimmung gesorgt, weil man trotz gewisser Vorausplanung nicht beeinflussen kann, welche Zahlenwerte die Konkurrenz ausspielt. Da kann es schon mal vorkommen, dass ein besonders gewiefter Taktiker lauter einstellige Zahlen herauslegt und am Ende einen Haufen gelber Gesichter kassiert, die er nie mehr los wird. Auch „Fifty Fifty“ ist nicht besonders anspruchsvoll. Beide Spiele sorgen jedoch mit ihren simplen Regeln für eine Menge Spaß, wenn man es vertragen kann, gut 20 Minuten lang von den lieben Mitspielern geärgert zu werden. Weil die Spieldauer so angenehm kurz ist, kann man jederzeit eine schnelle Revanche fordern. Knapp zehn Euro kostet jedes Spiel: Viel Geld für ein paar Karten und Kartonchips? Nein, denn fünf beziehungsweise sechs Menschen können mit diesen Spielen nach einem arbeitsreichen Tag auf unterhaltsame Weise entspannen, ganz ohne Fernsehen und Internet. M Norbert Heimbeck


SPORT

SONNTAG in FRANKEN

Sonntag, 21. November 2010

Seite 9

M 1:3 – Rückschlag für den 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Kaiserslautern – Seite 10 M 28:40 – Handballer von HaSpo Bayreuth verlieren beim ASV Rimpar – Seite 11 M 2:1 – Wichtige drei Punkte für die SpVgg Bayreuth gegen Heimstetten (Foto) – Seite 13

Bayer Leverkusen – Bayern München 1:1

„Kindergartenfehler“ Der Abstand zu Borussia Dortmund beträgt nun 14 Punkte – Bayern München hat im Kampf um den Titel in der Fußball-Bundesliga weiter an Boden verloren.

Ein Spiel, zwei Verlierer – so lässt sich dieses Bild mit dem Leverkusener Manuel Friedrich (links) und dem Münchner Mario Gomez deuten. Das 1:1 hilft nämlich keinem Team bei der Jagd auf Dortmund so recht weiter.

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as Team von Trainer Louis van Gaal trennte sich gestern Abend im Verfolgerduell von Gastgeber Bayer Leverkusen 1:1 (1:1). Nachdem ein Kopfballtor von Bastian Schweinsteiger nach Flanke von Danijel Pranjic zu Unrecht wegen Abseits nicht anerkannt worden war, brachte Torjä-

Foto: dpa

M BUNDESLIGA FC Schalke 04 - Werder Bremen 4:0 Bayer Leverkusen - B. München 1:1 Frankfurt - 1899 Hoffenheim 0:4 Bor. M'gladbach - FSV Mainz 05 2:3 SC Freiburg - Borussia Dortmund 1:2 Hannover 96 - Hamburger SV 3:2 1. FC Nürnberg - Kaiserslautern 1:3 Stuttgart- 1. FC Köln heute, 15.30 Uhr St. Pauli - Wolfsburg heute, 17.30 Uhr 1. ( 1.) 2. ( 3.) 3. ( 2.) 4. ( 7.) 5. ( 8.) 6. ( 4.) 7. ( 5.) 8. ( 6.) 9. ( 9.) 10. (10.) 11. (11.) 12. (12.) 13. (15.) 14. (16.) 15. (13.) 16. (14.) 17. (17.) 18. (18.)

Borussia Dortmund 1.FSV Mainz 05 Bayer Leverkusen Hannover 96 1899 Hoffenheim SC Freiburg Eintracht Frankfurt Bayern München Hamburger SV 1. FC Nürnberg Werder Bremen VfL Wolfsburg Kaiserslautern FC Schalke 04 FC St. Pauli VfB Stuttgart Bor. M'gladbach 1. FC Köln

13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 13 12 13 13 12 12 13 12

31: 8 22:14 24:17 17:22 26:16 19:20 20:15 19:14 19:20 18:21 19:31 20:21 20:25 19:19 12:19 25:22 23:36 13:26

34 27 25 22 21 21 20 20 18 18 15 14 14 13 13 11 10 8

Der nächste Spieltag Freitag (26.11.) Mainz 05 - 1. FC Nürnberg Samstag (27.11.) Bayern München - Eintracht Frankfurt Hamburger SV - VfB Stuttgart 1899 Hoffenheim - Bayer 04 Leverkusen Hannover 96 - SC Freiburg 1.FC Kaiserslautern - Schalke 04 Borussia Dortmund - Bor. Mönchengladbach Sonntag (28.11.) Werder Bremen - FC St. Pauli 1. FC Köln - VfL Wolfsburg

ger Mario Gomez die Bayern dann doch in Führung (34. Minute). Mit einem Foulelfmeter – Pranjic hatte Sidney Sam gelegt – sorgte Arturo Vidal (45.+2) für den Ausgleich. Da nach der Pause keine Tore mehr fielen, wartet Bayer nun seit zwölf Ligaspielen auf einen Sieg gegen die Münchner und rutschte in der Tabelle auf den dritten Platz hinter den FSV Mainz 05 zurück. „Das sind Kindergartenfehler“, regte sich Ehrenpräsident Franz Beckenbauer über viele Abspielfehler der Bayern nach dem Wechsel auf. „Das ist keine Spitzenmannschaft.“ Coach Louis van Gaal hatte zumindest in den ersten 45 Minuten „ein Superspiel mit sehr vielen Torchancen“ gesehen. „Schweinsteigers Tor gleich zum Anfang war reell“, meinte nicht nur der Holländer. „Ich ärgere mich, weil wir das Spiel aus der Hand gegeben und Leverkusen einen Elfmeter geschenkt haben“, schimpfte Schweinsteiger. M red

M Von Spiel zu Spiel Bayer Leverkusen – Bayern München 1:1 (1:1): Tore: 0:1 Gomez (34.), 1:1 Vidal (45.+2/Foulelfmeter); Zuschauer: 30.210 (ausverkauft). 1. FC Nürnberg – 1. FC Kaiserslautern 1:3 (0:3): Tore: 0:1 Rivic (4.), 0:2 Ilicevic (12.), 0:3 Lakic (33.), 1:3 Mak (67.); Zuschauer: 40.711; besonderes Vorkommnis: Wolf (Nürnberg) verschießt Foulelfmeter (83.); Rote Karte: Petsos (Kaiserslautern/ 78./grobes Foulspiel). Eintracht Frankfurt – 1899 Hoffenheim 0:4 (0:1): Tore: 0:1 Vukcevic (31.), 0:2 und 0:3 Ibisevic (69. und 70.), 0:4 Mlapa (90.); Zuschauer: 44.300. SC Freiburg – Borussia Dortmund 1:2 (1:0): Tore: 1:0

Hummels (26./Eigentor), 1:1 Lewandowski (75.), 1:2 Mujdza (78./Eigentor); Zuschauer: 24.000 (ausverkauft). Schalke 04 – Werder Bremen 4:0 (2:0): Tore: 1:0 Metzelder (22.), 2:0, 3:0 und 4:0 Raúl (45.+2, 56. und 71.); Gelb-Rote Karte: Bargfrede (Bremen/85.); Zuschauer: 61.673 (ausverkauft). Bor. Mönchengladbach – FSV Mainz 05 2:3 (0:0): Tore: 1:0 Reus (53.), 1:1 Schürrle (64.), 2:1 Reus (69.), 2:2 und 2:3 Allagui (76. und 88.); Zuschauer: 45.472; Hannover 96 – Hamburger SV 3:2 (1:1): Tore: 1:0 Stindl (31.), 1:1 und 1:2 Son (40. und 54.), 2:2 Schulz (59.), 3:2 Hanke (90.+1); Zuschauer: 49.000 (ausverkauft).


SPORT

Sonntag, 21. November 2010

Seite 10

Die Lage der Liga ■ Bundesliga, 13. Spieltag: Das 1:1 der Bayern war deren drittes Auswärts-Remis in Folge. M Es war der Tag der Mehrfach-Torschützen: Raúl 3, Reus, Ibisevic, Allagui und Son je 2. M Kaiserslautern feiert den ersten Auswärtssieg in der Bundesliga seit Januar 2005.

1. FC Nürnberg – 1. FC Kaiserslautern 1:3

FCK teuflisch schnell Folgen den drei Bundesliga-Siegen in Serie jetzt drei Niederlagen? Nachdem der 1. FC Nürnberg letzten Sonntag gegen Bayern München schon den Kürzeren gezogen hatte, folgte gestern die nächste Pleite. Mit 3:1 musste man zu Hause alle Punkte dem 1. FC Kaiserslautern überlassen.

D

ie Zähler waren fest eingeplant, doch dann traf der Club auf eine Mannschaft, die – wie FCN-Torhüter Raphael Schäfer nachher sagte – „gekämpft und gebissen hat und im Gegensatz zu uns sofort im Spiel war“. Zu schnell für die Franken. Denn kaum war eine Viertelstunde vorbei, stand es schon 0:2 durch Rivic und Ilicevic (4. und 12. Minute). Der Club schaute nicht nur bei den Toren nur zu, sondern auch dumm aus der Wäsche. Zumal er durch Lakic auch noch das 0:3 hinnehmen musste (33.). Allen drei Toren waren

„Schläfrig“

M 2. BUNDESLIGA VfL Bochum - FC 04 Ingolstadt 1:4 SC Paderborn - Greuther Fürth 0:4 Union Berlin - Fortuna Düsseldorf 1:0 RW Oberhausen - Bielefeld 3:0 VfL Osnabrück - Hertha BSC 2:0 Augsburg - Karlsruhe heute, 13.30 Uhr München - FSV Frankfurt heute, 13.30 Uhr Aue - Aachen heute, 13.30 Uhr Duisburg - Cottbus Mo., 20.15 Uhr 1. ( 1.) 2. ( 2.) 3. ( 3.) 4. ( 8.) 5. ( 4.) 6. ( 5.) 7. ( 6.) 8. ( 7.) 9. ( 9.) 10. (12.) 11. (10.) 12. (11.) 13. (13.) 14. (15.) 15. (14.) 16. (16.) 17. (18.) 18. (17.)

Hertha BSC Berlin 13 FC Erzgebirge Aue 12 MSV Duisburg 12 Greuther Fürth 13 FC Energie Cottbus 12 FSV Frankfurt 12 FC Augsburg 12 TSV 1860 München 12 Alemannia Aachen 12 RW Oberhausen 13 SC Paderborn 13 VfL Bochum 13 1. FC Union Berlin 13 VfL Osnabrück 13 Fortuna Düsseldorf 13 Karlsruher SC 12 FC 04 Ingolstadt 13 Arminia Bielefeld 13

blitzschnelle Kombinationen vorausgegangen „Wir haben uns mit großen Augen angesehen“, gab Schäfer das Staunen seines Teams ob der Schnelligkeit, geistigen Frische und Kampfeslust der „roten Teufel“ zu. All das ließ Nürnberg diesmal vermissen. Drei Viertel des eigentlichen Defensiv-Stammpersonals hatte der FCN wegen Verletzung oder Sperre tauschen müssen. Doch Schäfer lässt das als Entschuldigung nicht gelten. Selbstkritisch sagte er: „Wir müssen gerade dann als Mannschaft funktionieren. Das haben wir aber nicht.“

22: 9 16: 8 23:10 20:12 23:17 14:11 21:12 17:11 18:17 13:18 13:17 14:20 15:19 19:22 10:18 15:27 15:24 10:26

29 27 25 23 23 21 20 20 17 17 16 16 15 14 12 10 7 7

Auch Trainer Hecking wollte in den Wechseln keine Entschuldigung suchen: „Wir waren insgesamt vor der Pause immer einen Schritt zu spät und wirkten schläfrig.“ Lob hört sich anders an, wie etwa aus dem Mund des FCK-Trainers Marco Kurz: „In der ersten Hälfte haben wir ganz hervorragend gespielt, vor allem immer wieder schnell umgeschaltet.“ Das war der Grundstein für einen „verdienten Sieg“. In Halbzeit zwei gelang es dem Club etwas besser, das Spiel zu machen, wobei der FCK in den ersten Minuten nach dem Wechsel noch hätte erhöhen können. Doch zu klaren Chancen kam Nürnberg nicht.

Der Anschlusstreffer fiel bezeichnenderweise auch durch einen Fernschuss des eingewechselten Robert Mak (67.). Dass es am Ende nicht doch noch einmal spannend wurde, lag daran, dass Club-Kapitän Andreas Wolf in der 83. Minute einen zweifelhaften Elfmeter vergab. „Wä-

re der rein, hätte es vielleicht doch noch mit einem Unentschieden geklappt.“ Das, so gab Hecking zu, „wäre aufgrund der ersten Hälfte aber nicht verdient gewesen.“ Schäfer schlägt vor, Nürnberg sollte wieder mehr kämpfen. So wie die Lauterer. M Dirk Feustel

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SPORT

Sonntag, 21. November 2010

2. Bundesliga

Handball

M Aus der Sportwelt

Vier Tore gegen zehn Paderborner Beim SC Paderborn hat die SpVgg Greuther Fürth ihre Negativserie beendet. Die Mannschaft von Trainer Mike Büskens gewann gestern mit 4:0 (1:0) und feierte nach fünf sieglosen Spielen den ersten Erfolg. Bernd Nehrig (45.+1) erzielte vor rund 6500 Zuschauern per Foulelfmeter die Führung, nachdem SC-Keeper Daniel Masuch Stürmer Nico Müller zu Fall gebracht hatte. In der zweiten Halbzeit sorgten Asen Karaslawow (48.), Sercan Sararer (49.) und Nico Müller (90.) mit ihren Treffern für den Endstand. Zu allem Überfluss mussten die Paderborner auch noch die Rote Karte gegen Christian Strohdiek (35.) hinnehmen. Er hatte nach einem Konter der Gäste als letzter Mann Müller am Trikot festgehalten. Gegen den dezimierten Gegner nutzten die Fürther ihre Chancen dann eiskalt aus. M red

Bayreuth

Alonso vorn: Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel hat die letzten Testfahrten der Saison als Dritter beendet. Schnellster bei den Reifentests in Abu Dhabi war am Samstag der spanische Ferrari-Pilot Fernando Alonso vor Mercedes-Star Michael Schumacher. Vettel wird heute in seiner Heimatstadt Heppenheim empfangen. Chelsea noch vorn: Mit einer spektakulären Aufholjagd hat Tottenham Hotspur das Nord-Londoner Fußball-Derby in der Premier League gegen den FC Arsenal gedreht. Die Spurs gewannen nach einem 0:2-Rückstand noch mit 3:2. Tabellenführer FC Chelsea verlor bei Birmingham City mit 0:1 und kassierte die zweite Niederlage in Serie. Verfolger Manchester United schlug Wigan Athletic mit 2:0 und schloss nach Punkten zu Chelsea auf.

Stadthalle

Abensberg oben: Auch ohne Olympiasieger Ole Bischof (Schulterprobleme) haben die Judoka des TSV Abensberg souverän ihren 16. Bundesliga-Mannschaftstitel erkämpft. Sie bezwangen vor heimischem Publikum im Finale JC Leipzig mit 10:3. Cup-Geld: Der Deutsche GolfVerband hat auf dem außerordentlichen Verbandstag die Weichen zur indirekten Finanzierung für die Austragung des RyderCups 2018 gestellt. Unter dem Vorbehalt, dass Deutschland im April 2011 den Zuschlag für die Traditionsveranstaltung bekommt, stimmten die Vertreter der rund 600 000 Mitglieder in Frankfurt mit 93 Prozent einer Erhöhung des Jahresbeitrags (bisher 15 Euro) um 1,50 Euro zu. Das würde bis 2022 gelten, um den Ryder-Cup zu finanzieren. red

40 Tore gegen HaSpo Bayreuth Im Gastspiel beim Bayernliga-Tabellenführer ASV Rimpar gab es für HaSpo Bayreuth gestern Abend eine 28:40 (9:17)-Niederlage. Die hart spielenden Unterfranken kauften dem Gast, bei dem auch die Routiniers keinen Halt geben konnten, den Schneid ab und waren anfangs mit vielen Tempogegenstößen erfolgreich. Beste Werfer bei HaSpo: Kreyßig 13/7 und Zerrenner 6. M haz TG Landshut - Ottobeuren Rimpar - HaSpo Bayreuth 1. ( 1.) Rimpar 2. ( 2.) Auerbach 3. ( 3.) Großwallstadt 4. ( 4.) TSV Rödelsee 5. ( 5.) Erlangen II 6. ( 6.) HaSpo Bth. 7. ( 7.) Rothenburg 8. ( 8.) TSV Lohr 9. ( 9.) Winkelhaid 10. (12.) Ottobeuren 11. (10.) Fürstenfeld. II 12. (11.) TB Roding 13. (13.) Haunstetten 14. (14.) TG Landshut

10 9 9 9 9 9 8 9 9 10 8 9 9 9

27:27 40:28 294:227 277:251 292:267 269:229 279:249 261:257 226:211 264:256 249:283 256:277 257:269 236:252 245:299 220:298

18: 2 15: 3 15: 3 12: 6 11: 7 10: 8 9: 7 8:10 8:10 6:14 5:11 5:13 3:15 1:17

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SPORT

Sonntag, 21. November 2010

Seite 12

M REGIONALLIGA SÜD

Die Kurier-Weihnachtshütte präsentiert von Radio Mainwelle und SuperPlus Möbeldiscounter

Am Freitag, den 26. November: Eröffnung und Auftakt der Pegnitzer Adventsstadt 18 Uhr: Begrüßung durch Bürgermeister Manfred Thümmler und den Verantwortlichen des Arbeitskreises „Unser Pegnitz“. Dabei das Pegnitzer Christkind, die Jagdhornbläsern und der Spatzenchor.

Pfullendorf - Son. Großaspach FC Memmingen - Darmstadt Wormatia Worms - Stutt. Kickers Ein. Frankfurt II - Hoffenheim II Greuther Fürth - 1860 II Karlsruher SC II - SV Wehen II Hessen Kassel - SSV Ulm 46 1. ( 1.) KSV Hessen Kassel 17 39:20 2. ( 2.) Greuther Fürth II 17 39:22 3. ( 3.) Ein. Frankfurt II 17 32:25 4. ( 4.) SV Darmstadt 98 17 22:18 5. ( 5.) TSG Hoffenheim II 17 40:20 6. ( 6.) SC Freiburg II 16 32:24 7. ( 9.) Karlsruher SC II 17 23:19 8. ( 7.) 1860 München II 17 28:29 9. ( 8.) Stuttgarter Kickers 17 28:22 10. (10.) FC Memmingen 17 22:25 11. (13.) SC Pfullendorf 17 24:25 12. (11.) 1. FC Nürnberg II 16 20:23 13. (12.) Son. Großaspach 17 14:19 14. (14.) SSV Ulm 46 17 24:38 15. (18.) Wormatia Worms 17 18:30 16. (15.) FSV Frankfurt II 16 17:30 17. (16.) SpVgg Weiden 16 15:28 18. (17.) SV Wehen II 17 20:40

2:0 1:1 3:0 1:1 5:1 1:0 4:0 39 32 29 29 28 27 27 27 25 24 21 21 21 17 15 13 13 13

M LANDESLIGA NORD

Anschließend erleben Sie die ultimative

Eröffnungs-Party mit Bernd Rasser

Heiße Musik und coole Drinks in der Pegnitzer Innenstadt. Hüttenwirt Ahmet Uzlu mit Team freuen sich auf Ihren Besuch. ab 18 Uhr: Jeden Donnerstag nd um die ru rty Afterwork-Pa ütte. Kurier-Weihnachtsh r und die Special: Der Kurie itz verlosen gn Pe ng Brauervereinigu unde zu jeder vollen St tenbier– üt r-H rie Ku s Da KUBI . ks Sechserpac

TSV Aubstadt - FC Viktoria Kahl 5:0 VfL Frohnlach - Bosco Bamberg 1:1 FT Schweinfurt - Alem. Haibach 3:0 Frammersbach - Hollfeld heute, 14 Uhr TG Höchberg - DVV Coburg heute, 14 Uhr Selbitz - SV Memmelsdorf heute, 14 Uhr Neudrossenfeld - Würzburgheute, 14 Uhr ASV Rimpar - 1. FC Sand heute, 14 Uhr Burgkunstadt - Kitzingen abgesagt 1. ( 1.) VfL Frohnlach 20 59:18 50 2. ( 2.) SpVgg Selbitz 19 34:18 40 3. ( 3.) Kickers Würzburg 19 43:29 35 4. ( 4.) 1. FC Sand 18 38:14 33 5. ( 6.) D. Bosco Bamberg 20 43:31 33 6. ( 5.) Alemannia Haibach 19 36:30 33 7. ( 8.) FT Schweinfurt 18 42:31 32 8. ( 7.) TG Höchberg 19 31:20 30 9. ( 9.) SV Memmelsdorf 19 29:28 29 10. (10.) TNeudrossenfeld 18 31:31 21 11. (11.) ASV Rimpar 18 31:47 19 12. (12.) 1. FC Burgkunstadt 19 25:41 19 13. (13.) FC Viktoria Kahl 20 23:50 19 14. (14.) DVV Coburg 19 30:36 18 15. (15.) Bayern Kitzingen 18 20:33 15 16. (16.) TuS Frammersbach 19 17:31 15 17. (17.) ASV Hollfeld 19 19:41 14 18. (18.) TSV Aubstadt 19 20:42 11

M BEZIRKSOBERLIGA

Die Kurier-Weihnachtshütte wird unterstützt von:

ASV Gaustadt - Lettenreuth 4:0 Wacker Trailsdorf - 1. FC Mitwitz 0:3 Strullendorf - Vorwärts Röslau 2:2 TSV Mönchröden - SV Pettstadt 0:2 TSV Thiersheim - Mittert. ausgef. FSV BT - Neustadt-W. heute, 14 Uhr Meeder - BSC Saas-BT heute, 14 Uhr Regnitzlosau - Trogen heute, 14 Uhr 1. ( 2.) SV Pettstadt 18 54:21 42 2. ( 1.) 1. FC Trogen 17 39:10 40 3. ( 3.) ASV Gaustadt 17 31:12 38 4. ( 5.) FC Vorwärts Röslau 18 47:27 32 5. ( 4.) SpVgg Lettenreuth 18 36:26 32 6. ( 6.) SV Mitterteich 16 32:22 28 7. ( 7.) BSC Saas-Bayreuth 16 26:17 28 8. ( 8.) FSV Bayreuth 16 24:16 28 9. ( 9.) SV Friesen 16 31:22 27 10. (10.) 1. FC Strullendorf 18 36:40 23 11. (11.) TSV Thiersheim 17 30:33 18 12. (12.) Neustadt-Wildenh. 16 21:28 16 13. (14.) 1. FC Mitwitz 18 18:28 16 14. (13.) TSV Mönchröden 18 21:35 16 15. (15.) Wacker Trailsdorf 17 22:48 12 16. (16.) SG Regnitzlosau 16 13:38 10 17. (17.) TSV Meeder 16 11:69 3

M BEZIRKSLIGA OST Froschbachtal - SC Hummeltal 1:3 Selb-Plößberg - Mainleus ausgef. Heute, 14 Uhr: SpVgg Wiesau - SV Mistelgau SpVgg Bayreuth II - FC Tirschenreuth SpVgg Selb - TSV Kirchenlaibach-S. VfB Kulmbach - SV Gesees Stadtsteinach - Bayern Hof II abgesagt Wüstenselbitz - Kasendorf abgesagt FC Türk Hof - Oberkotzau abgesagt


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SPORT

Sonntag, 21. November 2010

SpVgg Bayreuth – SV Heimstetten 2:1 / Herl und Klaszka treffen

Christoph und Christopher Schwach begonnen, aber so sehr gesteigert, dass die drei Punkte in Bayreuth blieben: Die SpVgg gewann gegen den SV Heimstetten 2:1 (1:0).

D

er Drittletzte der Bayernliga tanzte zumindest 30 Minuten lang im Hans-WalterWild-Stadion. Zählbares sprang für die Gäste nicht heraus, nur gute „Haltungsnoten“. Weil anfangs das Glück Gelb-Schwarz trug und der Einsatz im Altstädter Team laut Spielertrainer Ingo Walther besser war als eine Woche zuvor beim 1:4 gegen Ismaning, kam es zur Wende. Christoph Herl verlängerte eine

Schwungvoll: Torschütze Christoph Herl.

Foto: Ritter

Flanke von Christopher Klaszka zentimetergenau mit dem Kopf ins Tor, und der Vorbereiter des 1:0 war beim 2:1 höchstpersönlich der Vollstrecker, als Patrick Lehner im SVTor einen Schuss des starken Christian Karl nicht festhalten konnte. Dieses Tor fiel aus Bayreuther Sicht im genau richtigen Moment, denn der Gast hatte nur drei Minuten zuvor durch den Ausgleichstreffer von Junis Ibrahim Hoffnung schöpfen können. Das Bayreuther 3:1 verhinderte Alexander Wich in der Nachspielzeit auf Kosten einer Roten Karte (Handspiel auf der Torlinie). Klaszka konnte Lehner beim Elfmeter nicht überwinden. M JS

M Statistik SpVgg Bayreuth: Essig – Karl, Fiedler, Walther, Gradl – Hofmann – Herl (88. Koßmann), Jakl (78. Bock), Wolf – Eckert (52. Auner), Klaszka. SR: Pongartz (Regenstauf). Zuschauer: 411 Tore: 1:0 Herl (35.), 1:1 Ibrahim (52.), 2:1 Klaszka (55). Gelbe Karten: Hofmann / Putzke, Meyer.

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FC Ismaning FSV Erlangen-Bruck FC Ingolstadt 04 II Eintracht Bamberg Würzburger FV Unterhaching II TSV Großbardorf TSV Rain/Lech SpVgg Bayreuth SV Seligenporten FC Schweinfurt 05 TSV Buchbach 1860 Rosenheim TSV Aindling Schalding-Heining SV Heimstetten SpVgg Bayern Hof TuS Regensburg

20 19 20 20 20 19 20 20 20 20 20 20 20 19 20 20 20 19

40:26 44:31 46:33 33:33 37:31 33:22 35:32 32:24 31:34 35:38 27:28 30:35 26:32 23:25 30:41 26:32 26:42 17:32

38 37 35 34 33 32 32 31 30 28 26 25 22 20 20 19 16 12

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SPORT

Sonntag, 21. November 2010

Dirk Nowitzki stark, Mavericks schwach

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Handball-Champions-League:

36 für die Katz 35 für den Sieg Auch ein überragender Dirk Nowitzki hat die vierte Saisonniederlage der Dallas Mavericks in der Basketball-Profiliga NBA nicht verhindern können.

Z

wei Tage nach dem 97:99 bei den New Orleans Hornets verloren die Texaner auch ihr Heimspiel vor 20.133 Zuschauern im American Airlines Center gegen die Chicago Bulls. Beim 83:88 war Nowitzki mit dem persönlichen Saisonrekord von 36 Punkten der beste Mann auf dem Parkett; dazu kamen acht Rebounds und drei Assists. Entscheidend für die dritte Heimpleite war, dass bei den Mavericks sonst nur noch Caron Butler (12 Punkte)

zweistellig traf. Zudem wurde der Mit einem 35:23 (17:11) über Würzburger in den letzten zehn Mi- Tatran Presov haben die nuten fast völlig abgemeldet. M red Handballer des HSV Hamburg

M BUNDESLIGA

SSV Ulm - Phoenix Hagen 96:89 Braunschweig - Göttingen 74:56 Skyl. Frankfurt - Tübingen 79:76 Artland Dragons - TBB Trier 80:65 Gießen - Berlin heute, 16 Uhr Bremerhaven -Ludwigsb. heute, 16 Uhr Bamberg - Bonn heute, 17 Uhr Düsseldorf -MBC heute, 18 Uhr 1. ( 1.) Bamberg 9 683:604 18: 0 2. ( 3.) Skyl. Frankfurt 10 749:662 16: 4 3. ( 5.) Artland D. 11 838:741 14: 8 4. ( 2.) Alba Berlin 7 551:446 12: 2 5. ( 9.) Oldenburg 10 704:724 12: 8 6. ( 8.) Bremerhaven 9 696:713 10: 8 7. ( 4.) Hagen 10 878:806 10:10 8. (10.) Braunschweig 10 734:716 10:10 9. ( 7.) Gießen 46ers 10 733:771 10:10 10. ( 6.) TBB Trier 11 744:755 10:12 11. (12.) SSV Ulm 9 700:696 8:10 12. (14.) TB Bonn 9 662:701 8:10 13. (13.) Mitteld.. BC 8 553:565 6:10 14. (11.) Tübingen 8 641:659 6:10 15. (15.) Ludwigsburg 9 615:676 6:12 16. (16.) BG Göttingen 10 696:729 6:14 17. (17.) BBC Bayreuth 10 717:776 6:14 18. (18.) Düsseldorf 8 520:674 0:16

in der Champions League den Kontakt zur Tabellenspitze der Vorrundengruppe B gehalten.

D

ie Norddeutschen haben nun 6:4 Punkte auf ihrem Konto. Beste Werfer im Duell mit dem noch punktlosen slowakischen Meister waren vor 3071 Zuschauern in der Sporthalle Hamburg Pascal Hens (Foto/6 Tore) für die Gastgeber sowie der Lette Dajnis Kristopans (7) für Presov. Wenige Tage nach dem 26:25 im Bundesliga-Spitzenspiel gegen den THW Kiel taten sich die Han-

seaten lediglich in der ersten Viertelstunde schwer. Erst als Coach Martin Schwalb die Abwehr etwas offensiver ausgerichtet und sich HSV-Schlussmann Per Sandström besser auf die Würfe des 2,11-Meter-Mannes Kristopans eingestellt hatte, lief es besser. In der 13. Minute traf Bertrand Gille zur ersten HSV-Führung (7:6). Elf Minuten später betrug der Vorsprung schon fünf Treffer (13:8). M red - Anzeige -

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Sonntag, 21. November 2010

WIR VON HIER

Forschung in Bayreuth (57)

Ist die Fichte bald Geschichte? Noch darf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel als Weihnachtsbaum über eine Fichte aus dem Fichtelgebirge freuen (siehe Titelseite). Groß gewachsen und gesund. Das könnte in 50 bis 100 Jahren anders sein, denn: „Die Fichte macht in vielen Regionen schlapp“, sagt Dr. Gregor Aas, Leiter des Ökologisch-Botanischen Gartens (ÖBG) der Universität.

D

ie Tage der Fichte als Baumart Nummer eins in Deutschland sind gezählt. „Sie braucht es kühl und feucht“, sagt ÖBG-Leiter Aas. Doch der Klimawandel verändert die Bedingungen. Langsam, aber für Pflanzen und Bäume spürbar. Es wird wärmer und extreme Witterungsereignisse wie Hitze, Frost, Trockenheit oder Niederschläge werden häufiger. Also gilt es, Ersatz zu finden. Welcher Baum kommt in 50 bis 100 Jahren rund um Bayreuth am besten zurecht? Und treffen die veränderten Bedingungen nur die Fichte?

Sensibles System An keinem Ort dieser Welt herrscht exakt das Klima und die gleichen Bedingungen, wie sie in der Region Bayreuth Mitte bis Ende dieses Jahrhunderts zu erwarten sind, erklärt Aas die Schwierigkeit, den passenden Ersatz für die Fichte zu

finden. Niederschlag, Temperatur, Konkurrenzarten, Schädlinge: Alles sind Faktoren, die Einfluss auf die Vitalität eines Baumes haben. Gleichzeitig geht es um den Schutz der heimischen Baum- und Pflanzenarten. „Der Wald ist ein sensibles System, das durch fremde Arten und den Klimawandel leicht aus dem Lot geraten kann“, sagt Aas. Mit jahrzehntelangen Versuchen und unter ständiger Beobachtung machen Aas und sein Team im Ökologisch-Botanischen Garten die Probe aufs Exempel. Sie pflanzen fremde Arten aus allen Regionen dieser Welt, lassen sie unter naturnahen Bedingungen wachsen und begleiten wissenschaftlich ihre Entwicklung und ihren Einfluss auf den heimischen Bestand.

Herausforderung Eine aussichtsreiche Kandidatin als Fichte-Alternative der Zukunft ist momentan die Libanon-Zeder. Doch auch andere Exoten wie der Mammutbaum kommen in Betracht. Oder gibt es vielleicht auch heimische Baumarten, die vom Klimawandel profitieren? „Wir müssen jetzt entscheiden, wie der Wald in 50 Jahren aussieht“, so Aas. Eine auch aus forstwirtschaftlicher Sicht große Herausforderung. Artenschutz spielt neben den Untersuchungen zum Wachstum fremdländischer Baumarten in der Forschung eine wichtige Rolle. So versucht Marianne Lauerer, Mitarbeiterin am Ökologisch-Botanischen Garten, beispielsweise, den vom Aussterben bedrohten Böhmischen Enzian zu retten. „Untersucht

wird, wie man die Art hier langfristig kultivieren kann, um sie gegebenenfalls an Naturstandorten wieder auszubringen“, erklärt Aas. Anders betrachtet ist der 16 Hektar große Ökologisch-Botanische Garten mit seinen zusätzlichen acht Hektar Versuchsflächen ein riesiges Freiluft-Labor. 5000 verschiedene Baum- und Pflanzenarten kommen hier alleine im Freiland auf engstem Raum zusammen vor. Als Vergleich sagt Aas: „In Deutschland gibt es rund 3000 einheimische Wildarten.“ Das Risiko, dass sich fremde Arten über die Grenzen des

Gartens hinaus unkontrolliert verbreiten, besteht. Laufende Untersuchungen haben aber gezeigt, dass das „bislang noch keine Pflanzenart geschafft hat“, sagt Aas. Die Außenanlagen des Ökologisch-Botanischen Gartens auf dem Gelände der Universität sind werktags von 8 bis 17 Uhr geöffnet. An Sonn- und Feiertagen öffnen zusätzlich die Gewächshäuser in der Zeit von 10 bis 16 Uhr. Es finden regelmäßig Führungen und Ausstellungen statt. Mehr im Internet unter www.obg.uni-bayreuth.de. M Christian Martens

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M Zur Person Dr. Gregor Aas ist am 29. Januar 1957 in Bamberg geboren. Nach der Schulzeit in Bamberg hat er von 1978 bis 1982 Forstwissenschaften an der Universität München und an der ETH Zürich studiert. Zwischen 1984 und 1990 folgten die Promotion und die Arbeit als Assistent am Lehrstuhl für Forstbotanik der Universität München. Die anschließenden sechs Jahre war Aas Assistent an der Professur für Forstschutz und Dendrolo-

gie der ETH Zürich. 1996 schloss sich die Habilitation an der Abteilung für Forstwissenschaften (Fachgebiet Dendrologie) an der ETH Zürich an. Seit Oktober 1996 ist er Direktor des Ökologisch-Botanischen Gartens der Universität Bayreuth. Seit 1998 bereits ist Aas Privatdozent für das Fach Botanik in Bayreuth. Seine persönlichen Lieblingspflanzen sind die Weiden, die „schön, vielfältig und oft verkannt sind“. mar


KULTUR

Sonntag, 21. November 2010

A

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NIX WIE HIN

rbeitet derzeit an der feindlichen Übernahme des ZDF und will die Olympischen Winterspiele 2018 – sollten sie in München oder Garmisch stattfinden – unter die Erde verlegen: Der ehemalige Titanic-Chefredakteur Martin Sonneborn nimmt nie ein Blatt vor den Mund. Wenige trauen sich zu denken, was er unverblümt in Mikros spricht. Politically correct ist was anderes, aber das stört ihn nicht. Am Freitag tritt Sonneborn um 20.30 Uhr in der BAT-Campus-Galerie – dem Audimax-Foyer der Uni Bayreuth – auf. Karten gibt es an der Theaterkasse (Luitpoldplatz 9). M

Christina Knorz, Kulturredakteurin

wölf Filme aus und über Afrika laufen ab morgen im Cineplex. Das dritte Cinema Africa holt modernes afrikanisches Kino nach Bayreuth – Filme, die in Deutschland normalerweise höchstens in Köln oder Berlin laufen, werden vom 22. bis 29. November zu sehen sein. Tragisches, Komisches, aber immer Authentisches. Eröffnet wird das Festival morgen um 20 Uhr mit „Harragas“, einem Film über den sehnsuchtsvollen Blick von Afrika nach Europa. Der Regisseur zählt zu den wichtigsten Filmemachern Nordafrikas und wird anwesend sein. Alle Termine unter www.bayreuth.cineplex.de. M

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26|11|10, 20.00 Uhr, Zamirhalle

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Chris Speed, Jim Black, Oscar Noriega, Trevor Dunn

26|11|10, 23.00 Uhr, Glashaus

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KULTUR

Sonntag, 21. November 2010

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Glashaus-Konzert

Yohto Rootsreggae und HipHopGrooves versprechen Yohto, die kommenden Samstag das Glashaus bespaßen.

M

oderner Dancehall, funky Hip Hop-Grooves, kickende Elektrobeats, treibender Latin und feinster Rootsreggae, das sind Yohto aus Köln. Sie achten auf keine Genregrenzen, geschweige denn, dass sie sie einhal- Bouncen: Yohto auf dem gefüllten Herzogkeller im Jahr 2006. Foto: Archiv/Ritter ten würden. Der jamaikanische Akzent der beiden Sänger Gilles Yapi lungsreichen, tanzbaren und mitrei- und auch 2008 im Glashaus. Nun Dancehallfan bestens von Auftritten und Misty Fu veredelt den musikali- ßenden Show einlädt. Die energiege- kehren Yohto mit neuer Energie und seit 2003 bis heute in und um Bayschen Rundumschlag. Die Nürnber- ladene musikalische Bombe erschüt- neuer und alter Musik zurück nach reuth, Hof, Würzburg und ganz ger Kulturpreisträger beweisen im- tert jeden Konzertsaal und zieht die Bayreuth. Als Support agieren die Deutschland bekannt sein dürften: mer wieder, dass vor allem handge- Zuhörer auf die Tanzflächen – wie Bayreuther Soundselectors, die je- Los geht es ab 22 Uhr, Karten kosten machter Sound zu einer abwechs- schon 2006 auf dem Kneipenfestival dem oberfränkischen Reggae- und fünf Euro. M red Anzeige

Baumann setzt neue Maßstäbe

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GESUNDHEIT

Sonntag, 21. November 2010

Gesichtspflege für Männer im Winter

Öl und Creme für die Haut Pflegeserien für Männer gibt es inzwischen eine Menge. Doch mancher kommt nicht über sein Aftershave hinaus.

D

abei tun auch Herren gut daran, ihrer Haut ein bisschen Creme zu gönnen – vor allem im Winter. Wenngleich Männer im Vergleich zu Frauen eine dickere und etwas unempfindlichere Haut haben: Strapazen wie die tägliche Rasur und Umwelteinflüsse gehen auch an Männerhaut nicht spurlos vorüber. Und der Winter macht jeder Haut zu schaffen. Denn Heizungsluft entzieht ihr Feuchtigkeit, erläutert das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg. Hinzu kommt, dass bei Frost die Luftfeuchtigkeit ohnehin sehr gering ist, was die Austrocknung zusätzlich begünstigt. Außerdem drosselt der Körper bei niedrigen Temperaturen die Blutzufuhr der Haut – sie bekommt so weniger Sauerstoff und Nährstoffe. Bei

Grippe-Impfung

Für Raucher empfohlen Die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin rät besonders Rauchern zur jährlichen Grippeschutzimpfung. Denn die Impfung konfrontiert das durch das Rauchen geschwächte Immunsystem mit ersten Bestandteilen der Grippeviren. Dadurch wird verhindert, dass das labile Immunsystem bei einer tatsächlichen Infektion überreagiert. Ohne Impfung kann es im Fall einer Grippe zu schweren Komplikationen wie einer Lungen- oder Herzbeutelentzündung kommen, warnt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. M mag

Temperaturen unter acht Grad stellen auch noch die Talgdrüsen ihre Fettproduktion ein. Dadurch geht ein Hauptbestandteil des Hautschutzmantels verloren. Bei zu wenig Pflege reagiert die Haut dann oft mit Spannungsgefühl, unangenehmem Juckreiz und Schuppenbildung. Grundsätzlich sollten auch Männer ihr Gesicht täglich mit Reinigungsgel, -öl oder -milch reinigen, empfiehlt der Hautarzt Günther

Frings. Danach sollte eine antibakterielle Nachbehandlung erfolgen – zum Beispiel mit einer Gesichtslotion, die 10 bis 15 Prozent Alkohol sowie antibakterielle Zusätze enthält. Einmal täglich – am besten morgens – wird auf das ganze Gesicht eine auf den Hauttyp abgestimmte Pflegecreme gut einmassiert. Gerade im Winter sollte es eine „gehaltvolle“ und stärker rückfettende Creme sein, rät der Hautarzt. Laut dem DGK helfen in der kalten Jahreszeit auch Hautöle. Bei empfindlicher Haut sei zusätzlich eine milde Reinigungsmilch oder ein kräftigendes, alkoholfreies Gesichtswasser zu empfehlen. Falsch ist dagegen die Verwendung einer Feuchtigkeitscreme bei niedrigen Temperaturen. Diese würde auf der Haut sofort kleine Eiskristalle bilden. M mag

Erhöhung der Tabaksteuer. Der Gesetzgeber macht Druck – ein Konfliktpotenzial. Der richtige Zeitpunkt für eine dauerhafte Befreiung:

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DER TIPP

Kamille Die Kamille gehört zu den wohl bekanntesten Heilpflanzen. Sicher hat jeder schon einmal Kamillentee gegen Magenschmerzen getrunken. Die Kamille blüht im Mai und Juni. Die Blüten werden am besten am 3. bis 5. Tag nach dem Aufblühen geerntet. Dann ist die Konzentration an wertvollen Inhaltsstoffen besonders hoch. Anschließend werden die Blüten schonend getrocknet. Kamille kommt als Teeaufguss bei akuten Magenschmerzen zum Einsatz und beruhigt den Magen sehr schnell. Äußerlich wird Kamille zur Wundbehandlung eingesetzt, als Umschlag oder auch als Sitzbad. Auch zum Gurgeln bei Mundund Rachenerkrankungen leistet Kamillentee oder ein alkoholischer Kamillenauszug gute Dienste. Bei Erkältungen und Nebenhöhleninfekten gilt ein Kamillendampfbad als bewährtes Hausmittel. Man erwärmt dazu Wasser auf etwa 70 Grad, schüttet es in eine Schüssel, streut Kamillenblüten darauf und inhaliert den Dampf unter einem Handtuch. Recht populär ist die Anwendung von Kamillentee, um verklebte Augen zu spülen. Das sollte aufgrund des allergischen Potenzials unterlassen werden. Außerdem können darin enthaltene Keime ins Auge gelangen. In der Homöopathie ist Chamomilla ein häufig eingesetztes Heilmittel bei Überempfindlichkeit der Sinnesorgane und Nerven, bei krampfartigen Schmerzen und Zahnschmerzen. Als Zäpfchen und Globuli hilft es unruhigen Babys bei Zahnungsbeschwerden. Kamille ist also ein Multitalent unter den Heilpflanzen. Ihre Apothekerin Ulrike Schramm, Hof-Apotheke


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Anzeigenleitung: Andreas Weiß (verantw.) Redaktion: Sonntag in Franken Verantwortlich: Gert-Dieter Meier Anschrift: Maximilianstraße 58/60, 95444 Bayreuth Telefon: 0921-500-163 www.sonntag-in-franken.de E-Mail: redaktion@sonntag-in-franken.de

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HOROSKOP

Sonntag, 21. November 2010

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Widder 21. März bis 20. April Mit Ihren Vorschlägen strapazieren Sie die Nerven Ihres Umfeldes ganz schön, doch kommen dabei auch immer wieder tolle Dinge zum Vorschein. Vielleicht sollten Sie aber gerade bei einem brisanten Thema besser schweigen und dafür die Taten sprechen lassen. Vorsicht vor allem bei Diskussionen, denn die können schnell die bisher gute Stimmung ins Kippen bringen. Bleiben Sie sehr wachsam!

Stier 21. April bis 20. Mai Es müssen nicht immer alle Ihrer Meinung sein, denn gerade diese Unterschiede könnten für die richtige Spannung sorgen. Versuchen Sie aber nicht den Ton zu bestimmen, denn diese Aufgabe könnte einige Nummern zu groß für Sie sein. Kümmern Sie sich eher um eine harmonische Stimmung, denn die könnte wichtig für das Gesamtergebnis sein. Zeigen Sie Ihre diplomatische Seite. Gut so!

Zwillinge 21. Mai bis 21. Juni Sie machen mehr als andere und bewegen sich doch kaum von der Stelle. Vielleicht sollten Sie diese Phase einmal genauer analysieren, denn irgendetwas kann hier nicht stimmen. Es könnte auch der Druck einer zu hohen Erwartung sein, der Sie an einer inneren Lockerheit hindert und Ihnen damit das Leben unnötig schwer macht. Suchen Sie sich ein gutes Vorbild und ändern Ihre eigene Einstellung!

Krebs 22. Juni bis 22. Juli Zügeln Sie Ihr Tempo, damit auch die Personen eine Chance bekommen, die mit Ihnen mithalten sollen. Erst wenn alle gemeinsam das erhoffte Ziel erreicht haben, wird auch wieder die Harmonie zurückkehren und neuen Schwung für neue Ideen verleihen. Bis dahin könnte es noch ein längerer Weg sein, doch sollten sich alle einig sein, dass es auch bei Problemen kein Aufgeben gibt. Nur weiter so!

Löwe 23. Juli bis 23. August Lassen Sie sich die Schuld für die schlechte Entwicklung nicht in die Schuhe schieben, denn hier sind andere Kräfte am Werke, als man Ihnen weismachen will. Wehren Sie sich mit allen Mitteln gegen diese Unterstellungen, denn nur dann wird man auch begreifen, wie viel Ihnen an einem guten Vorankommen liegt. Stärken Sie Ihre Nerven, denn auch die nächsten Tage werden nicht einfacher. Ruhe bewahren!

Jungfrau 24. August bis 23. September Auch wenn Sie selbst über Ihre Ecken und Kanten oftmals lächeln können, andere sind davon weniger begeistert. Doch sollten Sie Ihre Stacheln nicht zu oft ausfahren, denn dann verliert diese Art von Drohung ihre Wirkung. Versuchen Sie auf einem anderen Weg an Ihr Ziel zu kommen, denn nur dann können Sie mit hoch erhobenem Haupt auf Ihr Umfeld zugehen. Zeigen Sie Ihre ganze Glaubwürdigkeit!

Waage 24. September bis 23. Oktober Eine innere Ungeduld sollten Sie nicht zu offen zeigen, denn damit wird Ihre kleine Schwäche deutlich gemacht. Behalten Sie alles, was nötig ist, im Auge, versuchen aber nicht mehr zu machen, als Sie sich jetzt leisten können. Damit vermeiden Sie auch den Druck, den Sie sich selbst aufbauen. Nur wenn Sie eine gewisse Lockerheit an den Tag legen, werden Sie auch sicherer und erreichen schneller Ihr Ziel!

Skorpion 24. Oktober bis 22. November Zu viele skeptische Mienen machen Sie unsicher und verbauen Ihnen damit auch den Blick auf eine Chance, die bestimmt nicht so schnell wiederkehren wird. Auch wenn sich einige Fehler sicher nicht vermeiden lassen, sollten Sie das nicht als Rückschritt bewerten, sondern eher als gute Erfahrung für die nächste Zeit. Glauben Sie mehr an sich und das, was Sie schaffen können. Alles ist jetzt möglich!

Schütze 23. November bis 21. Dezember Keiner aus Ihrem Umfeld zweifelt an Ihnen, nur Sie selbst machen sich das Leben unnötig schwer. Versuchen Sie sich mit fachlicher Hilfe aus diesem Tief zu befreien, denn nur dann kann es auch wieder vorwärts gehen. Verdrängen Sie dabei die ganzen Reize, die Sie von dem eigentlichen Punkt ablenken könnten, denn nur damit lässt sich auch die Konzentration stärken. Zeigen Sie Ihre innere Stärke. Gut so!

Steinbock 22. Dezember bis 20. Januar Es gibt viele Menschen, denen Sie als Vorbild dienen, obwohl Ihnen das oftmals unangenehm ist. Genießen Sie doch einfach diese Anerkennung, denn Sie haben sich damit eine Position aufgebaut, die oftmals recht schwierig und auch mit Nachteilen verbunden war. Doch jetzt haben sich auch diese Wogen geglättet.

Wassermann 21. Januar bis 19. Februar Mit Ihrer Meinung zu diesem Thema verunsichern Sie Ihr Umfeld, denn sie schwankt von Tag zu Tag. Versuchen Sie sich eine einheitliche Linie aufzubauen, denn nur dann können Sie auch darauf hoffen, dass man Ihnen zuhört und Ihre Ideen anerkennt. Zeigen Sie Ihren Mut und steuern damit unbekanntes Terrain an.

Fische 20. Februar bis 20. März Unbekannte Themen interessieren Sie, machen Ihnen jedoch auch gewisses Kopfzerbrechen. Wägen Sie die Vor- und Nachteile genau ab und machen dann einen Plan, der Ihren Vorstellungen entspricht. So dürfte es auch nicht mehr schwierig sein, sich mit den anderen Gegebenheiten abzufinden und auch zu zeigen, dass man um etwas Bestimmtes kämpfen kann. Ein guter Gewinn dürfte Ihnen sicher sein!

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Sonntag, 21. November 2010

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MEDIEN FLIMMERKISTE M Im Fadenkreuz Ich gestehe, wenn’s sein muss unter Zeugen: ja, ich bin süchtig. Ganz langsam fing es an. Zuerst war die Dosis noch niedrig, dann traf man sich Sonntag mit Freunden und machte es zusammen. Wehe, wenn der Termin ausfallen musste, dann war der Abend im Eimer. Der „Tatort“, von manchem spöttisch „der Mord zum Sonntag“ genannt, gehört wie selbstver-

ständlich zu einem gelungenen Abschluss der Woche. Seit der ersten Sendung am 27. November 1970 blieben nur die Titelmelodie von Klaus Doldinger und das Krimi-Markenzeichen, die Augen im Fadenkreuz, unverändert. Macho-Kommissare wie einst Götz George als Horst Schimanski haben ausgedient. Die Team-Arbeit steht heute im Vordergrund, ob bei Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär (Köln) oder Axel Prahl und Jan Josef Liefers (Münster). Immer noch sind die Ermittler kantige Typen. Hinzu kamen sportliche und abgeklärte Kommissarinnen wie Charlotte Lindholm (Maria Furtwängler). Die Fälle, wie zuletzt das Drama um illegale Einwanderer, sind nach wie vor ein Spiegel der Gesellschaft. Der erfolgreichsten Reihe im deutschen Fernsehen widmet das Filmmuseum Düsseldorf eine Ausstellung: sie zeigt Requisiten, Szenerien, Drehbücher und Filme wie den allerersten Tatort „Taxi nach Leipzig“. Das KrimiFlaggschiff wird dieser Tage mit vielen Sondersendungen geehrt: so zeigt das Erste am 25. November, 20.15 Uhr, ein „Tatort“-Quiz. Ute Eschenbacher

Sonntag, 21. November 2010

Seite 26

Münchner „Tatort“ über Reiche und Schöne

Tod im Schoko-Bad Das Leben ein einziger, langer Nachmittag. Faul am Pool liegen, Cocktails schlürfen und mit Botox die Fältchen wegspritzen.

S

o könnte das Leben der Reichen in München aussehen, der Stadt, die berühmt ist für ihre Schickeria und ihre Bussi-Bussi-Gesellschaft. Nun taucht auch der ARD-,,Tatort“ in diese Welt ein. Eine wunderschöne Frau stirbt in einem Bad aus flüssiger Schokolade. Die Münchner Kommissare Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl) und Ivo Batic (Miroslav Nemec) ermitteln. Sie stoßen auf eine Welt aus Jugendwahn und Schönheitsstreben.

In dem Krimi „Unsterblich schön“ am heutigen Sonntag, 20.15 Uhr, spielen Gudrun Landgrebe, Robert Atzorn und Victoria Trauttmansdorff. Das Drehbuch schrieb Stefanie Kremser („Tatort Kleine Herzen“). Konstanze Schiller (Tatjana Alexander) ist wunderschön und auch geschäftlich erfolgreich mit ihrem Spa. Mutter Rita (Gudrun Landgrebe) bewundert die Tochter, entspricht sie doch voll und ganz ihrem Ideal von Schönheit. Angetan ist sie auch von ihrem Schwiegersohn Andreas Lutz (Robert Atzorn), der früher umschwärmtes Männermodel war. Konstanzes Schwester Dorothea Jahn (Trauttmansdorff) dagegen fühlt sich schon seit Kindertagen

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für’n Stress“ erneut mit auf eine neue Reise in seine verrückte Welt des alltäglichen Wahnsinns, abenteuerlicher Geschichten und skurriler Interpretationen. FREIZEIT - Wie oft sehnen wir uns nach jener Zeit, abseits von Arbeit und Verpflichtungen? Zeit

für uns, Zeit der Entspannung, der Erholung und der kreativen, körperlichen oder auch geistigen Betätigung!? Ob erfasst vom Wellness-Wahn, begeistert im Handwerkerrausch, eintauchend in die Welt des Sports, voller Reiselust oder schlicht vor der Glotze die Zeit totschlagend – Paul Panzer hat’s probiert und präsentiert uns seine Erfahrungen. Und das natürlich - wie sollte es bei PP auch anders sein - ehrlich und wie immer zum Brüllen komisch! am 01.12. - 20.00 Uhr - Bayreuth, Stadthalle. Karten gibt es bei • CTS (Tel. 01805/570070; 14 ct/min. a. d. Festnetz) + angeschlossenen VVK-Stellen • an der Theaterkasse Bayreuth (Tel. 0921/69001) • im FIRST Reisebüro (Tel. 0921/759500) • im TUI Reisecenter (Tel. 0921/759550) • im Internet unter www.konzertbuero-augsburg.de und www.eventim.de

benachteiligt und leidet unter dem Körperkult, der in ihrer Familie betrieben wird. Als Konstanze tot in ihrem Spa entdeckt wird, ist den Kommissaren bald klar: Hier liegt ein Mord vor, und der Täter kannte das Opfer sehr gut. Denn die Frau starb an einem Allergieschock. Doch leider nutzt der von Regisseur Filippos Tsitos inszenierte Krimi sein Potenzial nicht aus. Dass der Krimi dennoch unterhaltsam ist, liegt vor allem an den Leistungen der Schauspieler. Wer zum Schluss als Täter entlarvt wird, ist nicht überraschend, nicht mal für die Kommissare, die in dieser „Tatort“-Folge vor allem zuhören. Raffiniert ist aber die Methode, mit der die hübsche Konstanze zur Strecke gebracht wird. M red

M Medien-Ticker Karriere fern der Heimat: Welche Chancen Deutsche auf dem norwegischen Arbeitsmarkt haben, zeigt die Sendung „zdf.reportage“ (heute, 18.30 Uhr). Hendrik und Andreas aus Mecklenburg-Vorpommern sind im Frühjahr 2010 nach Oslo gezogen und arbeiten dort als Busfahrer. Rund 20 000 Deutsche leben in Norwegen. Die eigenen Landsleute drängen in die gut bezahlte Computer- oder Ölbranche. ARD-Jahrbuch 2010: Das ARDJahrbuch 2010 erscheint im 60. Jahr der ARD und widmet sich in einem kleinen Schwerpunkt diesem runden Geburtstag. Seit Gründung der Arbeitsgemeinschaft im Juni 1950 bieten die in der ARD zusammengeschlossenen Landesrundfunkanstalten auftragsgemäß Information, Bildung und Unterhaltung für die Allgemeinheit. Auf 452 Seiten erfährt der Leser Wissenswertes über Programme, Programmmacher, technische Innovationen und Medienpolitik. Das ARD-Jahrbuch 2010 ist im Buchhandel erhältlich. red


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REISE

Sonntag, 21. November 2010

Kraft tanken hinter dicken Mauern

Kloster auf Zeit

Maisweg 7, 95448 Bayreuth info@losert‐reisen.de

Weihnachtsmärkte

Einmal eine Auszeit nehmen, der Hektik der Welt entfliehen. Wieder zu sich finden. Manche machen diesen Wunsch im Urlaub wahr. Sie ziehen sich hinter dicke Mauern zurück. Klostermauern.

R

und 300 Klöster allein in Deutschland machen entsprechende Angebote, sagt Arnulf Salmen von der Deutschen Ordensobernkonferenz in Bonn. Zu den Klöstern, die Gäste aufnehmen, gehört Frauenchiemsee in Bayern genauso wie Karmel St. Teresa in Birkenwerder bei Berlin und das Kloster Münsterschwarzach in Franken. Die Abtei Maria Laach in der Eifel betreibt neben dem Obstgarten und der Glockengießerei sogar ein eigenes Hotel. „Kloster auf Zeit“ nennt sich das entsprechende Übernachtungsprogramm in der Benediktinerabtei St. Mauritius in Niederaltaich (Bayern). Es richtet sich ausschließlich an Männer – Einsteiger dürfen für 14

SA, 04.12. / 08.00 Uhr Stollenfest in Dresden & Striezelmarkt € 24,‐ DO, 09.12. / 14.00 Uhr Schloss Hexenagger inkl. Eintritt € 24,‐ SA, 11.12. / 07.00 Uhr Altötting & Schloss Tüßling € 29,‐ inkl. Eintritt Foto: dpa

Tage ins Kloster kommen, Wiederholer für eine Woche. Waren es am Anfang nur „katholisch sozialisierte Gäste“, kämen heute auch Protestanten, aus der Kirche Ausgetretene oder Menschen, die sich an fernöstlichen Religionen orientieren, erzählt Cellerar Vinzenz Proß. Anfangs sei es allein ums Auftanken gegangen, sagt Pater Vinzenz. „Viele Gäste möchten weg von zwei Handys und den ständigen E-Mails.“ Mit Urlaub darf der Aufenthalt hinter Klostermauern allerdings nicht verwechselt werden. Denn die Gäste müssen sich komplett an den Le-

bensrhythmus der Mönche anpassen. Das heißt in St. Mauritius: Aufstehen schon um 5.30 Uhr – am Wochenende eine Stunde später – sowie viermal täglich gemeinsam Beten, zuletzt um 20 Uhr. Auch Schweigen aushalten zu können, ist Voraussetzung: „In Benediktinerklöstern wird nur das Notwendige gesprochen“, sagt Arnulf Salmen. M mag

!

Info: Bestellung der Broschüre „Atem holen“: Haus der Orden, Postfach 1601, 53006 Bonn, E-Mail: info@orden.de.

DI, 14.12. / 08.30 Uhr Erfurt

€ 22,‐

DO, 16.12. / 09.00 Uhr Seiffen / Erzgebirge € 24,‐ SA, 18.12. / 06.00 Uhr Berlin € 29,‐ * * * * * * * *

Adventsingen in Salzburg 04. – 05.12. – 2 Tage 1x ÜFr im 4‐Sterne‐Hotel in Bad Reichenhall, Eintritts‐ karten Kat. 2, Stadtführung in Salzburg € 189,‐

Info & Anmeldung:

(09 21) 161 27 81

Futuristische Talstation in Schladming

Planet Planai

D

ie österreichische Region Schladming-Dachstein bereitet sich mit Millioneninvestitionen auf die SkiWeltmeisterschaft 2013 vor. Die

ersten neuen Anlagen können Wintersportler schon in diesem Jahr nutzen. So geht beispielsweise am 26. November die futuristische Talstation „Planet Planai“ in Betrieb. Außerdem finden Skifahrer auf dem östlichen Skiberg der Reiteralm eine neue Abfahrt, wie das das Tourismusbüro der Region mitteilt. www.schlad ming-dachstein. at. M mag

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MOBIL

Sonntag, 21. November 2010

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Wikipedia will Spenden sammeln

Interneteinkäufe

Geld für Inhalte

Geschenke aus dem Netz

Das Online-Lexikon Wikipedia bittet seine Nutzer um 16 Millionen Dollar an Spenden.

D

as Geld sei notwendig, um Wikipedia weiterhin kostenlos und werbefrei zu halten, heißt es in einem Appell von Mitbegründer Jimmy Wales. Das Geld soll innerhalb von zwei Monaten zusammenkommen, wie aus einem Blogeintrag der Organisation Wikimedia hervorgeht. Im vergangenen Jahr hatte Wikimedia mit einer ähnlichen Kampagne nur acht Millionen Dollar eingesammelt. In Deutschland seien es mehr als 600.000 Euro gewesen. Bei der 2001 gestarteten Online-Enzyklopädie werden die Artikel von den Nutzern selbst verfasst. Um den Betrieb zu gewährleisten, hat Wikimedia weltweit auch etwa 65

Schon im vergangenen Jahr hat das Online-Lexikon acht Millionen Dollar gesammelt. Foto: dpa hauptamtliche Mitarbeiter. Für die Betreuung der Seiten musste Wikimedia im vergangenen Jahr über eine Million Dollar ausgeben, der technische Betrieb verschlang insgesamt 3,3 Millionen Dollar. Das Onli-

ist es wieder soweit! e t u e H ✮ ✰

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ne-Lexikon Wikipedia umfasst nach Angaben der Betreiber derzeit weit über 17 Millionen Artikel in mehr als 270 Sprachen und wird monatlich von rund 400 Millionen Menschen mag genutzt. M

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Etwa jeder dritte Deutsche über 14 Jahren kauft Weihnachtsgeschenke im Internet ein – laut dem Fachverband Bitkom sind das insgesamt 22 Millionen Menschen. Die Zahl der OnlineWeihnachtseinkäufer sei damit im Vergleich zum Vorjahr um 57 Prozent gestiegen. Weitere 17 Millionen sind noch unschlüssig, erwägen aber ebenfalls einen Online-Einkauf von Weihnachtsgeschenken. 2,4 Millionen haben schon jetzt im OnlineShop den Geschenketisch vorbereitet. Die Daten beruhen auf der Befragung von 1000 Personen durch das Meinungsforschungsinstitut Aris. M mag

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MOBIL

Sonntag, 21. November 2010

Peugeot kombiniert als Erster Selbstzünder und Elektromotor

Der Hybrid dieselt Das Spritsparpotenzial des Hybridantriebs ist noch lange nicht ausgereizt. Denn bislang kombinierten die Autohersteller ausschließlich Benziner mit einem E-Motor. Das wird sich im nächsten Jahr ändern: Dann kommen erste Dieselhybride auf den Markt.

G

ut 13 Jahre nach dem Start des Toyota Prius haben Hybridautos ihren Exotenstatus längst verloren. Das Angebot an Modellen, bei denen Benzin- und Elektromotor im Team arbeiten, wächst stetig – und wird 2011 durch die ersten Dieselhybride ergänzt. Für diese Technik versprechen die Hersteller noch einmal deutliche Verbrauchsvorteile. „Der Diesel ist schließlich an sich schon sparsamer als ein Benziner, diesen Vorteil bringt er in das Hybrid-Konzept mit ein“, erklärt Peugeot-Sprecher Bernhard Voß. Im Vergleich zu einem konventionellen Selbstzünder sinkt der Spritverbrauch bei einem Dieselhybrid laut Voß um rund ein Drittel. Dass die Hybridtechnik dennoch bislang nur in Benzinern zum Einsatz kam, liegt laut Experten an der Herkunft der ersten Modelle: Sie kamen aus Japan und waren vor allem für Amerika gedacht. In beiden Ländern spielt der Diesel für den Pkw keine Rolle. Doch für Anfang 2011 hat Peugeot nun den Kompaktvan 3008 als

Piep Piep Piep

Vorne Diesel, hinten Elektro: Peugeot bringt diese Kombination als Erster auf den Markt. Foto: red ersten Selbstzünder mit kombiniertem Antrieb angekündigt. An der Hinterachse arbeitet ein 37 PS starker Elektromotor, vorne ein Common-Rail-Diesel mit 163 PS. Je nach Situation entscheidet eine automatische Steuerung, ob der Wagen von beiden Aggregaten angetrieben wird, nur Diesel verbrennt oder auf Kurzstrecken rein elektrisch fährt. So soll der mit Start-Stopp-System und Bremsenergierückgewinnung ausgestattete 3008 auf 3,8 Liter Normverbrauch kommen. Geplant ist, drei weitere Peugeot-Modelle sowie den DS5 der Konzernschwester Citroën mit der Technik zu bestücken. Der Dieselhybrid ist zwar im Vergleich zur Benzinervariante die sparsamere Lösung, aber gewiss nicht die günstigere. Ein Dieselmotor ist in der Herstellung sehr viel teurer als ein Benziner. Addiert man dazu dann auch noch die Komponenten für den elektrischen Teil des Antriebs, steigt der Preis noch weiter.

SPRIT

Der Kostenvorteil durch den geringeren Verbrauch kann so schnell dahin sein. Hinzu kommen immer schärfere Schadstoffnormen, die beim Diesel immer kostspieligere Systeme zur Abgasreinigung erfordern. Trotzdem hat Mercedes angekündigt, kommendes Jahr in einer E-Klasse einen 204 PS starken Selbstzünder mit einem Elektromotor zu koppeln, was den Normverbrauch auf 4,1 Liter drücken soll. Bei BMW gibt es ähnliche Pläne. In Forschungsfahrzeugen gehen deutsche Entwickler noch ein Stück weiter und verkleinern die Verbrennungsmotoren deutlich. VW hat in die Studie Up-Lite einen Zweizylinder-Diesel mit elektrischer Unterstützung eingebaut. Und die grüne Sportwagen-Vision, die BMW 2009 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt hat, fährt mit einem DreizylinderDiesel mit 163 PS – gekoppelt mit zwei knapp 100 PS starken E-Motoren. M Thomas Geiger

Wer hat’s erfunden? Nein, nicht die Schweizer. Diesmal waren es die Koreaner. Wobei erfunden auch nicht das richtige Wort ist. Jedenfalls bringt Nissans Edeltochter Infinity das erste HybridModell auf den deutschen Markt, das im reinen und damit geräuscharmen Elektrobetrieb Fußgänger mit einem Piepton warnt. Und der verändert sich auch noch mit der Geschwindigkeit. Er soll für Menschen aller Altersgruppen wahrnehmbar sein (was auch immer das heißen soll), meldet Infinity. Und die Töne lägen außerhalb des Frequenzbereichs, der vom Menschen als störend empfun-

den wird. Stellt sich nur die Frage, warum es ein Piepton sein muss. Was gibt es da nicht für andere Möglichkeiten. Einen kleinen VW mit Porsche-Sound zum Beispiel (bleibt ja im Konzern), oder ein Fiat, der im EModus klingt wie ein Ferrari. Und Infinity könnte sich ja beim knackigen Nissan 370Z bedienen. Chance vertan, kann man da nur sagen. Stefan Schreibelmayer

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SONNTAG in

FRANKEN


FRAGEBOGEN

Sonntag, 21. November 2010

Seite 30

Michael Lippert, Kirchenmusiker an der Ordenskirche Bayreuth-St. Georgen

Kommerzialisierung stoppen Wann klingelt bei Ihnen am Sonntag der Wecker? Der Wecker sind unsere drei kleinen Kinder, die uns meistens schon um sechs aus dem Schlaf reißen. Gibt es zum Frühstück Kaffee oder Tee? Ich trinke früh immer Kaffee. Gehen Sie sonntags in die Kirche? Ja, das bringt mein Beruf so mit sich. Ihr Lieblingsgericht auf dem Mittagstisch? Alles, was gut schmeckt, am liebsten Bio. Bleibt am Sonntag mehr Zeit zum Lesen? An diesem Sonntag sicher nicht. Ich lese dafür oft an freien Abenden, da wir keinen Fernseher haben. Sonntag ist Familientag – was steht auf dem Programm? Früh drei Gottesdienste und am Nachmittag eine Generalprobe und Aufführung meines musikalischen Märchens „Träumende Bäume“ mit Chor, Orchester und Solisten um 17 Uhr in der Christuskirche in Hof/Saale. Gemeinsam mit der Familie kann ich dann den Montag genießen.

Heute mi

Sind Sie sportlich aktiv? Nein, aber ich fahre so oft ich kann mit dem Rad und wandere gern.

schiebe ich unangenehme Sachen nicht auf, sondern erledige sie möglichst sofort.

eine Stiftung zur Förderung von Kreativität, Kunst und Kultur gründen.

Was würden Sie am liebsten auf den kommenden Sonntag verschieben? Als eher ungeduldiger Mensch

Bitte vervollständigen Sie die folgenden Sätze: a) Wenn ich den Lotto-Jackpot geknackt hätte, würde ich ...

b) Wenn ich Kanzler wäre, würde ich … sofort aus der Kernkraft aussteigen und der erschreckend voranschrei-

FRAGEB

OGEN

t Michae

l Lippert

M Zur Person Michael Lippert, geboren 1965, stammt aus Kirchenlamitz im Fichtelgebirge. In Bayreuth studierte er Kirchenmusik. Unter anderem war er Stipendiat des Bayerischen Musikrats und Mitglied im Extrachor der Bayreuther Festspiele. Von 1992 bis 2005 war er Stadt- und Bezirkskantor in Naila. Seit 2006 ist er Kirchenmusiker an der Ordenskirche Bayreuth-St. Georgen. In den vergangenen zehn Jahren trat Michael Lippert auch als Komponist und Textdichter von Oratorien, Kirchenopern und Musicals hervor, die im In- und deutschsprachigen Ausland aufgeführt werden. Sein bisher erfolgreichstes Stück trägt den Titel „Träumende Bäume“. Das musikalische Märchen basiert auf einer irischen Legende.

tenden Kommerzialisierung der Gesellschaft entgegenwirken. Und zum Schluss der Klassiker: Diese drei Dinge würde ich auf eine einsame Insel mitnehmen: Meine Frau Alexandra und natürlich meine Kinder. M


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Sonntag, 21. November 2010

LEUTE VIP-WELT Für Sängerin Cher (64) sind Männer heute wie ein leckeres Dessert. In der Beziehung mit ihrem ersten Ehemann Sonny Bono habe er noch bestimmt, wo’s langgeht, danach seien Männer Partner gewesen, sagte sie der Illustrierten „Bunte“. „Heute sind sie für mich wie Nachspeise.“ Frauen seien stärker und einfach ein bisschen besser. „Aber deshalb muss man nicht auf köstliches Dessert verzichten“, fügte sie hinzu. „Manchmal lasse ich sogar das Dinner sausen und gehe gleich zur Nachspeise über.“ M mag

A

m Donnerstag, 25. November, ist der aus dem Fernsehen bekannte Hunde-Erzieher Martin Rütter mit seinem Live-Programm „Hund-Deutsch/Deutsch-Hund“ zu Gast in der Oberfrankenhalle. Ab 20 Uhr widmet er sich in seiner Show den alltäglichen Verständigungsschwierigkeiten zwischen Mensch und Hund. Der „Sonntag in Franken“ verlost vier DVDs von Rütters Live-Programm. Die Gewinnfrage lautet: Wie heißt Martin Rütters Samstagabend-Serie auf VOX? Mitmachen und gewinnen – so einfach geht’s: Rufen Sie heute die Kurier-Hotline 01 37/8 08 40 15 47 an oder schicken Sie eine SMS mit dem Inhalt sif win lösungswort an die Kurzwahl 5 20 20 (50 Cent pro SMS oder Anruf). Die Gewinner werden umgehend informiert. M ter

M Alles richtig? Auflösung Sudoku

M Geld oder Liebe: Harry-Potter-Filmstars haben (fast) normale Probleme Der Preis ist hoch, den der englische Schauspieler Rupert Grint (Foto) für Ruhm und Millionen auf dem Konto hat zahlen müssen. Ihm fehlt eine Partnerin. Bekanntgeworden als Ron Weasley in den „Harry Potter“-Filmen, hatte er in

der Vergangenheit kaum die Zeit für eine Beziehung. Das will der Rotschopf laut The Sun jetzt ändern. Dem Times-Magazin sagte der 22-Jährige, er habe früher zu viel um die Ohren gehabt. Die „Harry Potter“-Schauspielerin Emma Watson (20) wusste lange nicht, wie viel Geld sie mit ihrer Rolle als Hermine Granger

verdiente. Lange bekam sie von ihren Eltern nur rund 50 Euro Taschengeld pro Woche. Erst mit 17 hatte sie mit ihrem Vater Chris Watson zum ersten Mal ein Gespräch über Geld. „Nach dem dritten oder vierten Film ging es bereits um eine Menge Geld“, sagte sie dem Magazin „Vogue“. Derzeit wird Watsons Vermögen auf 23 Millionen Euro geschätzt. mag

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Sonntag in Franken vom 21.11.2010  

Tipp des Tages Nr. 47 - 2. Jahrgang Sonntag, 21. November 2010 Auflage: 60.800 Bayer – Bayern 1:1 € 1583 M Richard Wagner (Foto) und das lieb...

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