Issuu on Google+

Musiktheater Ballett

Wir wünschen Ihnen unterhaltsame Stunden im Theater Hagen.

Schauspiel Kabarett

Die DOUGLAS-Gruppe gehört mit den Marken Douglas (Parfümerien),

Philharmonisches Orchester

Thalia (Bücher), Christ (Schmuck), AppelrathCüpper (Mode) und Hussel (Süßwaren) zu den führenden europäischen Handelsunternehmen.

Lutz

Die Lifestyle-Philosophie unserer Unternehmensgruppe ist geprägt Service, erstklassige Sortimente und ein erlebnisorientiertes Ambiente. Wir wollen unsere Kunden individuell bedienen, kompetent beraten und garantieren erstklassige Produktqualität zu einem fairen Preis. Darüber hinaus bieten unsere Fachgeschäfte eine Atmosphäre, in der Einkaufen Spaß macht – ganz nach unserem Motto „Handel mit Herz und Verstand“.

SpielZeit 2010 | 2011

von konsequenter Kundenorientierung: das heißt herausragender

SpielZeit 2010 | 2011


Musiktheater Ballett

Wir wünschen Ihnen unterhaltsame Stunden im Theater Hagen.

Schauspiel Kabarett

Die DOUGLAS-Gruppe gehört mit den Marken Douglas (Parfümerien),

Philharmonisches Orchester

Thalia (Bücher), Christ (Schmuck), AppelrathCüpper (Mode) und Hussel (Süßwaren) zu den führenden europäischen Handelsunternehmen.

Lutz

Die Lifestyle-Philosophie unserer Unternehmensgruppe ist geprägt Service, erstklassige Sortimente und ein erlebnisorientiertes Ambiente. Wir wollen unsere Kunden individuell bedienen, kompetent beraten und garantieren erstklassige Produktqualität zu einem fairen Preis. Darüber hinaus bieten unsere Fachgeschäfte eine Atmosphäre, in der Einkaufen Spaß macht – ganz nach unserem Motto „Handel mit Herz und Verstand“.

SpielZeit 2010 | 2011

von konsequenter Kundenorientierung: das heißt herausragender

SpielZeit 2010 | 2011


Inhalt 2010 | 2011 theaterhagen  

ab Seite 11

philharmonisches orchesterhagen

ab Seite 71

Fotos Foto Kühle; Titelfoto: Thomas Seuthe, Stella del Monaco, Fritz Schwarzenberger, Svenja Wessing, Privat

lutzhagen

ab Seite 93

Gestaltung IDEENpool GmbH – Britta Klapschinski, Thomas Gebehenne

Theaterpädagogik

ab Seite 107

Druck Pomp Druckerei & Verlag

Ensemble

ab Seite 117

Service

ab Seite 125

Impressum Vorschauheft 2010/2011 theaterhagen www.theater.hagen.de Theaterleitung Intendant Norbert Hilchenbach Generalmusikdirektor Florian Ludwig Verwaltungsdirektor N.N. Redaktion Jürgen Pottebaum Texte Alex Antunovic, Jan Bogen, Thilo Borowczak, Christina Brandt, Birgitta Franzen, Werner Hahn, Antje Haury, Dr. Maria Hilchenbach, Norbert Hilchenbach, Lisa Könnecke, Monika Martinčević, Miriam Walter, Dr. Christian Wildhagen

Auflage 25.000 Redaktionsschluss 30. März 2010 Änderungen vorbehalten.

Spielzeit 2010 | 2011

Musiktheater Ballett Schauspiel Kabarett Theater Extra

Sinfoniekonzerte Kammerkonzerte Sonderkonzerte Familienkonzerte

Stücke Projekte

Karten Abonnements Informationen

theaterhagen

3


v.l.n.r.: (Leitung lutz), Norbert Hilchenbach (Intendant), Florian Ludwig (Generalmusikdirektor), Ricardo Fernando (Ballettdirektor) 4 Werner Hahntheaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Vorwort 2010 | 2011 Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Theaters, meine Einladung an Sie, unser Theaterangebot für die Spielzeit 2007/08 wahrzunehmen, schloss mit den Worten: „Ihr Besuch, Ihr Zuspruch und Ihre Kritik, waren dem theaterhagen immer Zeichen der zwischen dem Theater und den Menschen in der Stadt und in der Region gelebten Partnerschaft. Bleiben Sie uns verbunden und – sofern Sie es nicht bereits getan haben – verbünden Sie sich mit ‚Ihrem‘ Theater.“ Dieser Einladung sind Sie in den vergangenen drei Jahren umfänglich gefolgt. Sie haben – und dafür danken meine Mitarbeiter und ich Ihnen herzlich – mit dazu beigetragen, dass wir auf eine schöne Reihe von Errungenschaften und Erfolgen zurückblicken können. Dies freut uns umso mehr, als es uns damit – trotz einschneidender und schmerzhafter Kürzungen - gelungen ist, die Quantität unseres Angebotes beizubehalten und die Qualität sogar noch zu steigern. Wir haben in der vergangenen Spielzeit mehr als 9000 zusätzliche Zuschauer für unsere und mit unserer Theaterarbeit gewinnen können – und die laufende Saison macht berechtigte Hoffnung auf eine nochmalige Steigerung.

Spielzeit 2010 | 2011

Das Medienecho ist durchweg positiv: dem Musiktheater wird eine sensationelle Entwicklung attestiert, die innovativen Tendenzen im Ballett finden große Anerkennung, Lob erfährt die Vielseitigkeit des Kinderund Jugendtheaters und die grenzüberschreitende Offenheit unserer Konzerte wirkt beispielgebend. Immer wieder verblüffen wir die Fachwelt damit, dass wir „mit dem geringsten Zuschuss aller vergleichbaren Theater“ zu dauerhaften Höchstleistungen imstande sind. Wir wünschen sehr – für Sie, für uns, für eine lebenswerte Stadt -, dass die anstehenden Beschlüsse in Politik und Verwaltung dieses Leistungsvermögen anerkennen und auch künftig ermöglichen werden. Die vielfältigen Begegnungen mit Ihnen, unserem Publikum, ob nun im direkten Gespräch oder im Kontakt zwischen Zuschauerraum und Bühne, schaffen Vertrauen, das nicht in unkritische Einheit mündet und zur selbstgefälligen Bequemlichkeit anhält. Diese Begegnungen spornen vielmehr an, wecken in uns ebenso neue Ideen und Kräfte wie sie die bisherige Arbeit kritisch bestätigen. Unser und Ihr Theater wird auch weiterhin zum Dialog, zu dem immer auch der Disput gehört, aufrufen – und es wird damit seinen durch nichts und von niemanden zu ersetzenden Dienst an der (kommunalen und regionalen) Gemeinschaft leisten.

theaterhagen

5


Ein Jahrhundertwerk! Freuen Sie sich jetzt schon auf unser 100j채hriges Jubil채um in der Spielzeit 2011 I 2012! Unsere Geburtstagsgeschenke an Sie: Festakt, Festwoche, Operettenwahl und vieles mehr. Informationen erhalten Sie rechtzeitig unter www.theater.hagen.de und 체ber die Tagespresse!

6

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Am Vorabend des hundertjährigen Geburtstages des theaterhagen haben wir für die

Die kommende Spielzeit wird uns allen wieder zahlreiche interessante und

Saison 2010/11 (in der unser Kinder- und Jugendtheater übrigens seinen zehnten

spannende Möglichkeiten zur Auseinandersetzung, zum Dialog, zum Leben

Geburtstag feiern wird und wir dieses „kleine“ Jubiläum selbstverständlich in unseren

bieten.

Aktivitäten berücksichtigen werden) wieder Stücke und Autoren ausgewählt, die Ihnen und uns sinnliches Vergnügen und geistige Anregung versprechen. Sie erzählen

Meine Mitarbeiter und ich freuen uns darauf – und auf Sie.

beredt von unserer Vergangenheit, selbstbewusst-kritisch handeln sie von unserer

Herzlichst

Gegenwart, unsere mögliche Zukunft formulieren sie spielerisch-visionär.

Ihr

Freuen Sie sich mit uns auf eine an musikalischen, tänzerischen, schauspielerischen und kabarettistischen Höhepunkten reiche Spielzeit, darunter sieben Uraufführungen und 22 Hagener Erstaufführungen und viele nicht minder mitreißende Werke aus allen Sparten, auf die Gastspiele prominenter Kabarettisten, auf zahlreiche Beglei-

Norbert Hilchenbach

taktivitäten, auf den legendären Hagener Bühnenball, auf die mit internationalen Spit-

Intendant

zenkräften des Tanztheaters besetzte Aids-Gala – und natürlich auf ein attraktives Konzertprogramm. Allen Werken gemeinsam ist: sie fordern und fördern den von uns gewünschten Dialog, ohne den eine menschliche Gemeinschaft, ohne dessen zu Toleranz aufrufende Kraft menschliches Leben nicht möglich ist. Sie beanspruchen und beleben unsere Sinne, sie sprechen unser Herz an und unseren Verstand. Sie verpflichten sich damit der schönsten und schwierigsten Aufgabe des Theaters.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

7


SpielZeit 2010 | 2011 MUSIKTHEATER Jekyll & Hyde – Musical von Frank Wildhorn 4. September 2010 · Großes Haus Der Freischütz – Oper von Carl Maria von Weber Wiederaufnahme 12. September 2010 · Großes Haus Così fan tutte – Oper von Wolfgang Amadeus Mozart 16. Oktober 2010 · Großes Haus My Fair Lady – Musical von Frederick Loewe Wiederaufnahme 6. November 2010 · Großes Haus Im weißen Rössl – Singspiel von Ralph Benatzky 27. November 2010 · Großes Haus Ein Maskenball – Oper von Giuseppe Verdi 15. Januar 2011 · Großes Haus Gegen die Wand – Oper von Ludger Vollmer 26. Februar 2011 · Großes Haus

drei-mal-tanz – Ballettabend von Marcelo Moraes, Young Soon Hue und Can Arslan 5. Februar 2011 · Großes Haus

Ein idealer Gatte – Komödie von Oscar Wilde 20. Januar 2011 · Großes Haus

Dance in Motion – Ballettabend von Ricardo Fernando 7. Mai 2011 · Großes Haus

Oskar und die Dame in Rosa Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt 31. März 2011 · Großes Haus

4. Internationale AIDS-TanzGala 13. November 2010 · Großes Haus

Zweifel – Parabel von John Patrick Shanley 8. April 2011 · Großes Haus

MÄRCHEN ZUR WEIHNACHTSZEIT

Die bessere Hälfte – Komödie von Alan Ayckbourn 19. April 2011 · Großes Haus

Schneewittchen und die 7 Zwerge nach den Brüdern Grimm 28. November 2010 · Großes Haus

SCHAUSPIEL Peer Gynt – Schauspiel von Henrik Ibsen 17. September 2010 · Großes Haus

Auf der anderen Seite – nach dem Film von Fatih Akin 25. Mai 2011 · Großes Haus Viel Lärm um nichts – Komödie von William Shakespeare 16. Juni 2011 · Großes Haus

KABARETT Fatih Çevikkollu 10. September 2010 · Großes Haus

Der Barbier von Sevilla – Oper von Gioachino Rossini 16. April 2011 · Großes Haus

Prinz Friedrich von Homburg Schauspiel von Heinrich von Kleist 29. September 2010 · Großes Haus

Turandot – Oper von Giacomo Puccini 4. Juni 2011 · Großes Haus (Konzertante Aufführung)

Die Falle – Stück von Robert Thomas 6. Oktober 2010 · Großes Haus

Richard Rogler 17. Januar 2011 · Großes Haus

Drei alte Männer wollten nicht sterben Kinderoper von Guus Ponsioen lutz

Wie im Himmel – Stück von Kay Pollack 15. Oktober 2010 · Großes Haus

Werner Schneyder 18. März 2011 · Großes Haus

Bühnenball 2011 4. und 5. März 2011 · Großes Haus

Einer flog über das Kuckucksnest – Schauspiel nach dem Roman von Ken Kesey von Dale Wassermann 21. Oktober 2010 · Großes Haus

Nessi Tausendschön 9. Mai 2011 · Großes Haus

BALLETT

Souvenir – Stück von Stephen Temperley 19. November 2010 · Großes Haus

SONDERGASTSPIELE

Molière – Ballettabend von Ricardo Fernando 24. September 2010 · Großes Haus

8

theaterhagen

Woyzeck – Stückfragment von Georg Büchner 14. Dezember 2010 · Großes Haus Charleys Tante – Schwank von Brandon Thomas 21. Dezember 2010 · Großes Haus

Fritz Eckenga 8. November 2010 · Großes Haus

Lutz Görner 9. Oktober 2010 · Großes Haus Guildo Horn 16. Dezember 2010 · Großes Haus

Spielzeit 2010 | 2011


SINFONIEKONZERTE 1. Sinfoniekonzert Die Beethoven-Offensive 14. September 2010 · Stadthalle Beethoven 2. Sinfoniekonzert Mozart reloaded 5. Oktober 2010 · Stadthalle Mozart – Buchenberg 3. Sinfoniekonzert Requiem 9. November 2010 · Stadthalle Verdi 4. Sinfoniekonzert Es war einmal… 7. Dezember 2010 · Stadthalle Gubaidulina – Korngold – Rimsky-Korsakow 5. Sinfoniekonzert „Die keusche Susanne“ 25. Januar 2011 · Stadthalle Filmkonzert

6. Sinfoniekonzert Liebesgrüße aus Moskau 15. Februar 2011 · Stadthalle Ljadow – Rachmaninow – Tschaikowsky

LUTZ

7. Sinfoniekonzert Frühlingsgefühle 15. März 2011 · Stadthalle Goetz – Chopin – Schumann

Clyde und Bonnie B-Movie von Holger Schober 22. Januar 2011 · Lutz

8. Sinfoniekonzert Vaterfreuden 5. April 2011 · Stadthalle Mozart – Schostakowitsch – Dvorák 9. Sinfoniekonzert 2. Chorfest – Sonnengesänge 10. Mai 2011 · Stadthalle Beethoven – Buchenberg 10. Sinfoniekonzert Das Feuer des Tanzes II 21. Juni 2011 · Stadthalle Ravel – Piazzolla – Buchenberg – Ravel

Rico, Oskar und die Tieferschatten von Andreas Steinhöfel 25. Juni 2011 · Lutz Dream Team – Jugendstück von Lutz Hübner 9. September 2010 · Lutz · Wiederaufnahme Lucy, die Killermücke Umweltstück für Kinder von Werner Hahn 13. September 2010 · Lutz · Wiederaufnahme Hey Boss, hier bin ich! – von Werner Hahn 20. September 2010 · Lutz · Wiederaufnahme Verlobung im Altenheim – Projekt des Seniorenclubs 9. Oktober 2010 · Lutz · Wiederaufnahme Der Messias – von Patrick Barlow 21. November 2010 · Lutz · Wiederaufnahme

Scratch 2011 – Charles Gounod · Cäcilienmesse 19. März 2011 · Stadthalle

Kohlhaas – von Marco Baliani und Remo Rostagno 3. Dezember 2010 · Lutz · Wiederaufnahme

Crossover – Dominique Horwitz singt Jacques Brel 25. Juni 2011 · Großes Haus

Eines schönen Tages – von Robert Parr Termin wird noch bekanntgegeben · Lutz Wiederaufnahme

ZEHN KAMMERKONZERTE im Kunstquartier Hagen

Spielzeit 2010 | 2011

ZÄUNE – Theaterprojekt im Rahmen von TWINS/RUHR.2010 24. Oktober 2010 · Fa. Bandstahl-Schulte & Co

Superzahni und die Karieshexe von Markus Hardenbicker Termin wird noch bekanntgegeben · Lutz

theaterhagen

9


7 gut e

Gründe, die G a s t f r e u n d s c h a f t der Rathaus-Apotheke zu genießen:

9 Apotheker/innen mit 25 Weiterbildungs-Qualifikationen; 24 PTA s – Beratung in über 12 Sprachen Homöopathie und Naturheilmittel 4 Kosmetikerinnen – über 20 verschiedene Kosmetik-Depots inklusive Behandlung über 21.000 verschiedene Artikel vorrätig – 97% sofortige Lieferfähigkeit! Blut-, Haar- und Umweltuntersuchungen Gesundheits- und Ernährungsberatung, Informationsveranstaltungen

45 min gebührenfreies Parken in der Volme-Galerie (ab 10 € Einkauf)

Dr. Klaus Fehske Fachpharmakologe DGPT, Fachapotheker für Arzneimittelinformation, Allgemeinpharmazie – Ernährungsberatung, Gesundheitsberatung und Prävention, Naturheilkunde und Homöopathie, Geriatrische Pharmazie 10

theaterhagen

Ihre „Wohlfühlapotheke“ ist täglich für Sie geöffnet: 7.30 bis 20 Uhr, Sa 8 bis 19Spielzeit Uhr 2010 | 2011


Musiktheater

Spielzeit 2010 | 2011

Bühnenbild „La Traviata“ – Blick vom Inspizientenpult theaterhagen 11


Marilyn Bennett, Stefania Dovhan in „Street Scene“ – Amerikanische Oper von Kurt Weill 12 Nicole Nothbaar, theaterhagen

Spielzeit 2009 2010 | 2010 2011


Jekyll & Hyde Musical in zwei Akten

Premiere 4. September 2010 · Großes Haus Für die Bühne konzipiert von Steve Cuden & Frank Wildhorn Buch und Liedtexte von Leslie Bricusse Musik von Frank Wildhorn Orchestrierung von Kim Scharnberg Arrangements von Jason Howland Deutsch von Susanne Dengler und Eberhard Storz

Zeitlos ist die spannende Geschichte des Dr. Jekyll, der auf der

Mit seiner Erzählung „Der seltsame Fall des Dr. Jekyll und

Suche nach dem Guten in der Welt das Böse entdeckt. Überzeugt

Mr. Hyde“ schuf Robert Louis Stevenson 1886 eine fes-

davon, mit Hilfe eines Serums die beiden widerstreitenden Kräfte

selnde Studie über die Natur des Menschen, die bereits

der menschlichen Seele trennen zu können, wagt er einen folgen-

ein Jahr später den Weg auf die Theaterbühne fand. Als der

schweren Selbstversuch: Jekylls Alter Ego Edward Hyde entwi-

Erfolgskomponist Frank Wildhorn Ende der 1980er über die

ckelt ein unkontrollierbares Eigenleben und zieht fortan mordend

Schauernovelle stolperte, war er gleich begeistert. Zusam-

durch die Straßen Londons. Fieberhaft sucht der junge Arzt nach

men mit dem zweifachen Oscar-Preisträger Leslie Bricusse

einem Gegengift, doch die Verwandlungen werden immer unkon-

entwickelte er daraus eine Musicalversion, gespickt mit raffi-

trollierbarer, seine dunkle Seite gewinnt immer mehr die Ober-

niert-schaurigen Klangeffekten, Rockelementen und wunder-

hand und er läuft Gefahr, seine Verlobte und die Hure Lucy mit ins

schönen Popballaden wie „Jemand wie Du“ oder „Dies ist

Verderben zu reißen.

die Stunde“. Mit mehr als 1.500 Aufführungen am Broadway

1.06.10 2 b a f u a k Vorver Musikalische Leitung Steffen Müller-Gabriel Inszenierung Philipp Kochheim Ausstattung Uta Fink

und zahllosen Auszeichnungen ist „Jekyll & Hyde“ eines der erfolgreichsten Musicals der letzten Jahre.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

13


Der Freischütz Oper in drei Akten

Wiederaufnahme 12. September 2010 · Großes Haus

Musik von Carl Maria von Weber Libretto von Johann Friedrich Kind

Musikalische Leitung Florian Ludwig

Was tut man nicht alles aus Angst vor einem Examen? Be-

nicht verfehlen, sind ohnehin nur schwerlich auf einen National-

sonders, wenn vom Ausgang der Prüfung so viel abhängt

charakter festzulegen. Die plötzlichen Gefühlsumschwünge der

Regie Beverly Blankenship

wie für Max. Er liebt Agathe, die Tochter des Erbförsters. Ein

Hauptfiguren umspannen eine enorme Bandbreite an Ausdruck

Probeschießen muss er bestehen, um sie heiraten zu dürfen

von Hoffnung bis zur tiefsten Verzweiflung, von der Gewissens-

Ausstattung Peer Palmowski

– und die Försterei zu erben. Max erliegt den Einflüsterungen

qual bis zu tröstlichen Erinnerungen an frohere Tage, von Visi-

des dämonischen Kaspar und ruft dunkle Mächte um Hilfe

onen des Glücks bis zu unnennbarer Furcht, die erstarren macht.

an: Mit Hilfe des Leibhaftigen, der hier Samiel heißt, werden

Ländlich-heiteres Idyll mit Bauerntänzen und fröhlichen Festen

sechs treffsichere Freikugeln gegossen – die siebte Kugel

– hier greift Weber gern zu böhmischem Kolorit – kontrastiert mit

aber wird Samiel selbst lenken. Und tatsächlich schafft es

der düster-dämonischen Welt des nächtlichen Waldes. Der Stei-

der intrigante Kaspar, dass Max seinen Probeschuss mit der

gerung von unheilvollen Zeichen über dunkle Vorahnungen bis

siebten Kugel absolvieren muss…

hin zu dämonischen Erscheinungen entspricht die frappierende

Eine Gruselgeschichte aus dem Böhmischen lieferte den Stoff für diese romantische Oper. Webers Meisterwerk aus dem Jahre 1821 galt seinen Zeitgenossen als erste und wichtigste deutsche Nationaloper – dass der Komponist sich stark vom Stil der französischen Oper der Revolutionszeit, insbesondere von den Werken seines Kollegen Méhul, inspirieren ließ, wurde dabei gern übersehen. Die schroffen Kontraste,

Eindringlichkeit des musikalischen Augenblicks. Insbesondere für die berühmte Szene in der nächtlichen Wolfsschlucht ersann Weber dramatisch-musikalische Mittel, die in der Oper neue Standards setzten: Eine Spannungssteigerung, die von der Tonmalerei aus- und weit über sie hinausgeht, zusammen mit der höchst effektvollen Verwendung des Melodrams, des über diese aufwühlende Musik gesprochenen Worts.

die heute noch ihre Wirkung auf den Zuhörer und Zuschauer

14

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Così fan tutte

Premiere 16. Oktober 2010 · Großes Haus

ossia La scuola degli amanti

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Komische Oper in zwei Akten

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo da Ponte

Eine Komödie – bei der einem das Lachen im Halse stecken bleibt!

söhnung. Am Ende ist alles scheinbar wieder gut und doch

Eine Oper voller herrlicher Arien – doch sie sind sämtlich gelogen!

nichts mehr wie zuvor.

Mozarts „Così fan tutte“ balanciert auf einem schmalen Grat, ist ganz „opera buffa“ und zugleich ein Lehrstück über menschliche Grausamkeiten, ist scheinbar voller Symmetrie und zeigt doch in feiner psychologischer Charakterstudie, wie verschiedene Menschen mit der gleichen Herausforderung verschieden umgehen.

Ganz versessen soll er gewesen sein, der Kaiser, auf die Geschichte mit den beiden Offizieren, die ihre Bräute tauschten im Versuch, deren Treue zu testen. Ob eine Anekdote die Inspiration lieferte oder doch eher literarische Vorbilder von

Musikalische Leitung Bernhard Steiner Inszenierung Thomas Weber-Schallauer Ausstattung Sandra Linde

Ovid über Ariost bis zu Metastasio – Mozart und Lorenzo da

Die Offiziere Guglielmo und Ferrando rühmen die Treue ihrer

Ponte machten daraus ein Meisterwerk der musikalisch-psy-

Bräute Fiordiligi und Dorabella - und glauben doch selbst nicht

chologischen Charakterzeichnung. Nach „Le nozze di Figaro“

recht daran. Oder würden sie sich sonst vom Philosophen Don

und „Don Giovanni“ war es die dritte Zusammenarbeit der

Alfonso zu einem grausamen Spiel verleiten lassen? Sie verklei-

beiden kongenialen Autoren. Wenn auch der Uraufführung

den sich, und jeder versucht die Braut des anderen zu verfüh-

am Wiener Burgtheater nur wenige weitere Vorstellungen

ren. Der zynische Philosoph und die durchtriebene Kammerzofe

folgten und die 200 Gulden Honorar den beständig klammen

Despina sind die Steigbügelhalter des nun folgenden Spiels, in

Mozart nur für kurze Zeit über Wasser hielten: Der spätere

dessen Verlauf liebeskranke Albaner von einem Kurpfuscher ma-

Erfolg von „Così fan tutte“ dauert bis heute an – vielleicht

gnetisiert werden (ein Scherz über den Wiener Quacksalber Franz

auch aufgrund des grausigen Vergnügens, das der Blick in

Anton Mesmer) und ein falscher Notar den erpressten Treuebruch

menschliche Abgründe bereitet.

besiegeln soll. Der Enthüllung der Machenschaften folgt die Ver-

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

15


Kristine Larissa Funkhauser und Ensemble in „My Fair Lady“ – Musical von Frederick Loewe und Alan Jay Lerner

Spielzeit 2010 | 2011

16

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen


My Fair Lady Musical in zwei Akten

Wiederaufnahme 6. November 2010 · Großes Haus Nach George Bernhard Shaws “Pygmalion” und dem Film von Gabriel Pascal Buch von Alan Jay Lerner Musik von Frederick Loewe Deutsch von Robert Gilbert

Die von Ovid überlieferte Sage vom zypriotischen König Pyg-

Der Hagener Theaterintendant Norbert Hilchenbach hat „My

malion ist über Jahrtausende hinweg Thema literarischer Werke

Fair Lady“ in Szene gesetzt, köstlich, schwungvoll, amüsant.

geblieben. Die Musical-Version erweist sich wie ihre Vorlage –

Nicht altbacken, aber auch nicht modernisiert, stattdessen in

George Bernard Shaws Theaterstück – als eine Gesellschaftsko-

seiner ursprünglichen Spielzeit verortet, London um 1910,

mödie voller Ironie und Hintersinn.

aber mit klaren Andeutungen ewiger Zeitlosigkeit. (…) „My

Sprachprofessor Henry Higgins, ein besessener Gelehrter und eingefleischter Junggeselle, ist zu einem Experiment entschlossen: Durch Zufall auf das Blumenmädchen Eliza aufmerksam ge-

Fair Lady“ ist eine große Ensembleleistung in Hagen, ein Schwelgen in Spiel, Kostümen und bekannten, scheinbar einfachen, aber genialen Melodien. (Domradio Köln)

worden, das für ihn nur eine Göre mit ordinärer Ausdrucksweise

Dass der Funke schnell auf das Publikum überspringt, liegt

ist, will er beweisen, dass korrekte Sprache und Manieren anerzo-

aber daran, dass das gesamte Ensemble vom Orchestervor-

gen werden können. Eliza wird zu einer vornehmen jungen Dame,

spiel bis zum Schlussakkord mit großem Spaß und enormer

und Higgins erkennt, dass sie mehr für ihn geworden ist als nur

Motivation zu Werke geht. Einen großen klingenden Anteil hat

ein sprecherzieherischer Versuch.

daran Wolfgang Müller-Salow, der sowohl das Orchester als

„My Fair Lady“ gilt seit seiner Uraufführung im März 1956 in New York als das klassische Musical schlechthin. Mit über 2.700

Musikalische Leitung Wolfgang Müller-Salow Inszenierung Norbert Hilchenbach Bühnenbild Peer Palmowski Kostüme Christiane Luz Choreographie Ricardo Viviani

auch den Chor leitet. Letztendlich aber ist diese Produktion eine echte Ensembleleistung. (Ruhrnachrichten)

Vorstellungen am Broadway und Aufführungen in aller Welt – Deutsche Erstaufführung 1961 in Berlin – gehört es mit seinen Evergreens wie „Mit ’nem kleenen Stückchen Glück“, „Es grünt so grün“, und „Ich hätt’ getanzt heut’ nacht“ immer noch zu den populärsten Beispielen seiner Gattung.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

17


Ensemble in „Into the Woods“– Musical von Stephen Sondheim 18

theaterhagen

Spielzeit 2009 | 2010

Spielzeit 2010 | 2011


Im weißen Rössl Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky

Premiere 27. November 2010 · Großes Haus Libretto von Hans Müller und Erik Charell nach dem Lustspiel von Oskar Blumenthal und Gustav Kadelburg Gesangstexte von Robert Gilbert Musikalische Einlagen von Robert Stolz, Bruno Granichstaedten, Hans Frankowski und Robert Gilbert

„Im weißen Rössl am Wolfgangsee“ steht es bekanntlich vor der

Seit einigen Jahren ist das „Weiße Rössl“ mit seinen Welthits

Tür: das Glück! Alle sind zufrieden bei Sommer und Sonnen-

„Die ganze Welt ist himmelblau“ und „Es muss was Wun-

schein, die blühende Bergidylle genießend. Nur Zahlkellner Leo-

derbares sein“ zum absoluten Kultstück avanciert und hat

pold ist nicht ganz so zufrieden, denn er ist unglücklich verliebt

gerade das Interesse junger Besucher am oft schon totge-

in seine Chefin, die „Rössl“-Wirtin Josepha Vogelhuber. Doch es

sagten Genre Operette neu angefacht. Plötzlich ist klar ge-

gibt keine Zeit für sentimentale Träumereien, denn es ist Hochsai-

worden, dass Benatzkys Meisterwerk - eine Mischung aus

son. Alle sind aus ihren Städten gekommen, um am Wolfgangsee

Revue, Operette und Musical - beileibe kein musikalischer

Urlaub zu machen: der ewig nörgelnde Fabrikant Giesecke mit

Heimatfilm mit muhenden Kühen und schneebedeckten Al-

seiner Tochter Ottilie, der immer wieder von der „Rössl“-Wirtin,

pengipfeln ist, wie uns biedere Verfilmungen der 50er und

aber weniger von Leopold gern gesehene Stammgast Dr. Siedler

60er Jahre weismachen wollten. Das „Rössl“ ist ganz anders

und auch der sparsame Prof. Hinzelmann mit seiner Tochter Klär-

und noch viel mehr!

Musikalische Leitung Bernhard Steiner Inszenierung Thilo Borowczak Bühne Thorsten Macht Kostüme Martina Feldmann Choreographie Ricardo Viviani

chen. Zu allem Überfluss taucht dann auch noch der „schöne“ Sigismund Sülzheimer auf, der Sohn von Gieseckes größtem Geschäftskonkurrenten. Die „Rössl“-Wirtin hat alle Hände voll zu tun – mit den verwöhnten Gästen, dem Piccolo, dem „kuhäugigen“ Leopold und schließlich auch noch mit Seiner Majestät, dem Kaiser, der just in ihrem Hause zu logieren wünscht.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

19


Ensemble in „West Side Story” – Musical von Leonard Bernstein

Spielzeit 2009 | 2010

20

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen


Ein Maskenball

Un ballo in maschera

Oper in drei Akten

Premiere 15. Januar 2011 · Großes Haus In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Nach einem Libretto von Eugène Scribe Musik von Giuseppe Verdi Libretto von Antonio Somma

Ein Herrscher begehrt die Frau seines Adjutanten, Verschwörer

weit fortgeschrittene Arbeit am „Lear“ unterbrechen und sich

planen ein Komplott und eine Wahrsagerin beschwört Unheil he-

einem anderen Stoff zuwenden. Man entschied sich zur Bear-

rauf – oder warnt sie nur davor? In Verdis „Maskenball“ kontras-

beitung eines bereits vorhandenen Opernlibrettos: „Gustave

tieren die dämonische Beschwörungsszene und der nächtliche

ou Le Bal masqué“, das der bewährte Eugène Scribe für Au-

Henkersplatz mit einem rauschenden Fest; zugleich ist die Oper

ber verfasst hatte. Darin geht es um den schillernden Lebens-

ein merkwürdiges Vexierspiel um wechselnde Paarkonstellati-

wandel und die spektakuläre Ermordung des schwedischen

onen und die Freude am Rollenspiel, gewürzt mit einem Hauch

Königs Gustav III. Die üblichen Scherereien mit der Zensur

von Theater auf dem Theater und durchzogen von homoerotischen

verschärften sich, als am 13. Januar 1858 ein Attentat auf

Subtexten. Hinter allem steckt die Sprengkraft eines Freiheits-

Napoleon III. verübt wurde und die Behörden Bedenken hat-

drangs, der sich mit den privaten Konflikten zu einem tödlichen

ten, eine Oper über einen Königsmord zu erlauben. Aus den

Gebräu vermengt. Die unheilvolle Prophezeihung erfüllt sich im

Reihen der auf Freiheit, Bürgerrechte und nationale Einigung

Tod des Herrschers, ohne dass sich Niedertracht und Edelmut am

Italiens zielenden Bewegung des Risorgimento organisierten

Ende eindeutig zuordnen ließen.

sich Demonstrationen für die Kunstfreiheit. Die Uraufführung

Eigentlich wollte Giuseppe Verdi endlich seine lange geplante Oper nach Shakespeares „King Lear“ schreiben. Aber als aus Neapel ein Kompositionsauftrag für das Jahr 1858 eintraf, stand seine Wunschbesetzung für die Cordelia nicht zur Verfügung. Sein Librettist Antonio Somma musste auf Geheiß Verdis seine bereits

Spielzeit 2010 | 2011

Musikalische Leitung Florian Ludwig Inszenierung Roman Hovenbitzer Ausstattung Jan Bammes

fand schließlich in Rom statt, wobei aus dem schwedischen König der Gouverneur von Boston geworden war. Verdi aber wurde zum Symbol der nationalen Befreiung. Leider hinterließ er uns nie eine „Lear“-Oper, jedoch mit dem „Maskenball“ ein rätselhaft schillerndes Meisterwerk.

theaterhagen

21


Raymond Ayers in „Der Bajazzo” – Musikdrama von Ruggero Leoncavallo 22 Jennifer Bird, theaterhagen

Spielzeit 2009 2010 | 2010 2011


Drei alte Männer wollten nicht sterben Komische Oper für Kinder Ab vier Jahren

Termin wird noch bekannt gegeben · lutz

Musik von Guus Ponsioen Libretto von Suzanne van Lohuizen Deutsch von Barbara Buri

„Drei alte Männer wollten nicht sterben“ ist eine Oper für Kinder ab

Ein kleines Instrumentalensemble, drei Sängerdarsteller, ein

vier, fünf Jahren. Suzanne [van Lohuizen] hat sich ein wunderbares

ernstes Thema und viel Humor: Erneut hat das theaterhagen

Stück ausgedacht – mit so viel Humor; und das ist etwas, von dem

Musiktheater für Kinder im Programm, das auch die Erwach-

ich auf dem Theater nicht genug kriegen kann. Ich meine, wenn in

senen zum Lachen bringen und berühren wird.

einer Geschichte kein Humor ist, finde ich sie ziemlich langweilig. Suzanne aber schafft es vor allem, mit diesem Humor das Thema ‚Sterben‘ für Kinder nachvollziehbar, begreifbar zu machen.

Der Niederländer Guus Ponsioen, der sich selbst gern bescheiden als Melodien-Erfinder bezeichnet, genoss eine um-

Musikalische Leitung N.N. Inszenierung Thilo Borowczak Ausstattung N.N.

fassende Ausbildung in den Bereichen Theater, Kleinkunst

Drei alte Männer leben in einem Zimmer, und eines Tages erreicht

und Komposition und arbeitete über längere Zeit für das

sie ein Brief: “Lieber Lothar, lieber Dietrich und lieber Oliver, heute

niederländische Kabarett, bevor er über die Toneelgroep We-

ist der letzte Tag. Alle Tage sind gelebt. Es ist nichts mehr zu tun.

derzijds in Amsterdam zum Kinder- und Jugendtheater kam.

Mit freundlichem Gruß.” Nun geschieht etwas skurril-wunder-

In den Niederlanden ist er ein viel gespielter Bühnenautor

bares: die alten Männer werden wirklich böse. Was? Sterben? Sie

und Komponist in diesem Bereich; viele seiner Werke wurden

werden ewig leben! Eine Stunde lang sind sie damit beschäftigt,

mit Preisen ausgezeichnet und sind international erfolgreich.

sich auszumalen, wie das ist, ewig leben. Sie schreiben sofort ei-

In Deutschland arbeitete Ponsioen unter anderem mit dem

nen Antwortbrief: “Wir haben den Brief nicht zur Kenntnis genom-

Freiburger Kinder- und Jugendtheater zusammen. „Drei alte

men; wir leben ewig. Mit freundlichem Gruß.” Aber dann beginnen

Männer“ entstand nach dem Theaterstück der preisgekrönten

sie darüber nachzudenken, wie das sein könnte, wenn man stirbt

niederländischen Dramatikerin Suzanne van Lohuizen.

– man muss das sehen und hören, was dann in ihnen vorgeht. Guus Ponsioen

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

23


Ensemble in „Orpheus in der Unterwelt” – Operette von Jacques Offenbach 24 theaterhagen

Spielzeit Spielzeit 20092010 | 2010 | 2011


Gegen die Wand Oper in zwei Akten Revidierte Fassung von 2009

Premiere 26. Februar 2011 · Großes Haus In deutscher und türkischer Sprache mit Übertiteln Nach dem Film von Fatih Akin Musik von Ludger Vollmer Libretto vom Komponisten nach einer Idee von Dorotty Szalma Übersetzung der türkischen Textteile von Gönül Kaya

Sie ist eine junge Frau, deren unbändiger Hunger nach Leben

Schlaginstrumente und ein Cimbalom (Hackbrett). Dabei

sie in einen Selbstmordversuch treibt. Er, am Leben gescheitert,

geht es Vollmer nicht um einen oberflächlichen Exotismus.

landet nach dem Versuch, sich ebenfalls das Leben zu nehmen,

Oft ließ er sich von anderen Musikkulturen oder von sehr

in der gleichen Klinik. Bei aller Verschiedenheit haben sie eines

alter europäischer Musik inspirieren, stets mündend in die

gemeinsam: Als Deutschtürken sitzen sie zwischen allen Stühlen.

Anverwandlung eines anfangs fremden Idioms in die eigene

So werden Cahit und Sibel zum Paar – zunächst nur zum Schein,

musikalische Sprache. In bewusstem Gegensatz zu Tradition

denn Sibel will mit einer Scheinehe mit einem Landsmann den

und Gegenwart der westlichen E-Musik genießen Melodie

engen Moralvorstellungen ihrer Familie entfliehen. Die tatsäch-

und Rhythmus Vorrang gegenüber harmonischen Verläufen.

liche Annäherung der beiden scheitert, als Cahit im Affekt Sibels

Für „Gegen die Wand“ arbeitete sich Vollmer während eines

Exgeliebten erschlägt. Am Ende beginnen beide, jeder für sich,

einjährigen Studienaufenthalts in Istanbul gründlich in die

ein neues Leben an einem neuen Ort.

klassische türkische Musik ein. Sein Ziel ist das Erfassen

Die Oper „Gegen die Wand“ wurde 2008 in Bremen uraufgeführt und entstand nach dem gleichnamigen Film von Fatih Ak   n aus

Musikalische Leitung Wolfgang Müller-Salow Inszenierung Norbert Hilchenbach Ausstattung Jan Bammes Choreographie N.N.

seelischer Zustände mit der Musik und die Entstehung einer emotionalen Beziehung zum Zuhörer.

dem Jahr 2004, der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und in

„Gewidmet meinen Freunden vom Balkan, die mit ihrer unei-

der Öffentlichkeit über Wochen kontrovers diskutiert wurde. Der

gennützigen Hilfe, ihren Lebenserfahrungen und ihrer tiefen

Komponist Ludger Vollmer, in vielen Genres und Stilen zuhause,

Zuneigung maßgeblich zur Entstehung des Werkes beitrugen:

schrieb für diese packende Geschichte hochemotionale Musik,

Özlem Özdil, Sinan Celik, Siddik Dogan, Dorotty Szalma und

für die er neben westlichen Orchesterinstrumenten auch türkische

Amela Aljicevic.“

Ludger Vollmer

Instrumente verwendet: die Laute Saz, die Blasinstrumente Kaval (eine Art Flöte), die oboenartigen Zurna und Mey, verschiedene

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

25


Stefania Dovhan und Dominik Wortig in „La Traviata“ – Oper von Giuseppe Verdi 26

theaterhagen

Spielzeit 2009 | 2010

Spielzeit 2010 | 2011


Der Barbier von Sevilla

Il barbiere di Siviglia Komische Oper in zwei Akten

Premiere 16. April 2011 · Großes Haus In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Nach einer Komödie von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais Musik von Gioachino Rossini Libretto von Cesare Sterbini

Ein Arzt wird eingeseift, eine Hochzeit verhindert, eine andere ein-

Ein Tenor wird gebucht, reist aber wieder ab, ein neuer wird

gefädelt - und nur der Friseur behält als Einziger den Überblick.

engagiert und will mehr und andere Arien, eine Altistin sendet

Temporeich geht es zu im „Barbier von Sevilla“, diesem rasanten

ihren Vertrag ununterschrieben zurück, weil ihre Bedingungen

musikalischen Verwirrspiel nach Beaumarchais’ Komödie. Der

nicht erfüllt werden – Gerangel dieser Art war üblich und be-

dröge Doktor Bartolo will sein Mündel Rosina heiraten. Doch die

gleitete auch die Entstehung des „Barbier“, den das römische

ist damit gar nicht einverstanden, gefallen ihr doch die Avancen

Teatro Argentina bei Rossini in Auftrag gegeben hatte. Gioa-

des jungen Grafen Almaviva deutlich besser. Da trifft es sich, dass

chino Rossini (1792-1868), Komponist, Cellist, Geiger, Cem-

Almaviva als Helfer und Liebesboten den findigen Figaro gewinnt.

balist, Sänger, Hornist, Organist, Hobbykoch und begnadeter

Der ist nämlich nicht nur Barbier, sondern auch als Quacksalber,

musikalischer Humorist, schrieb seine bereits siebzehnte

Briefbote und Ratgeber das Faktotum der ganzen Stadt. Ihm ge-

Oper im Alter von dreiundzwanzig Jahren. Obwohl er neben

lingt es, den Grafen verkleidet in Bartolos Haus einzuschleusen,

den genannten Problemen wie so oft unter höchstem Zeit-

den Doktor abzulenken und den intriganten Musikmeister Basilio

druck arbeitete, schuf er ein Meisterwerk und hob mit den

auszubooten. Und auch der eigentlich von Bartolo zur Schnell-

zündenen Ensemblenummern des Werks die italienische ko-

Trauung bestellte Notar wird von Figaro umgelenkt und verheiratet

mische Oper auf ein neues künstlerisches Niveau.

Musikalische Leitung Bernhard Steiner Inszenierung Annette Wolf Ausstattung Lena Brexendorf

stattdessen den Grafen mit Rosina. Dem geprellten Doktor lässt man immerhin Rosinas üppige Mitgift...

Die Sparkasse Hagen unterstützt die Produktion „Der Barbier von Sevilla“

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

27


Dagmar Hesse und Ricardo Tamura in „Der Mantel” – Oper von Giacomo Puccini 28 theaterhagen

Spielzeit Spielzeit 20092010 | 2010 | 2011


Turandot Oper in drei Akten Auch wenn Werbespots und unzählige Spielfilme sich mittlerweile „Nessun Dorma - Keiner schlafe“ als Hintergrundmusik bemächtigt haben – diese Arie ist und bleibt wohl die berühmteste und wirkungsvollste Tenorarie der Operngeschichte und eine der großartigsten Schöpfungen Giacomo Puccinis aus dessen letzter Oper „Turandot“. Sie erzählt von der chinesischen Kaisertochter Turandot, die jedem ihrer Verehrer den Kopf abschlagen lässt, der nicht die drei Rätsel löst, die sie stellt. Dreizehn Bewerber um ihre Hand mussten bereits ihr Leben lassen. Nun hat zu Turandots Entsetzen ein ihr Unbekannter, Prinz Kalaf, die Aufgabe erfüllt. Da er Turandot jedoch nur heiraten will, wenn sie ihn liebt, setzt Kalaf erneut sein Leben ein und gibt ihr auf, bis zum nächsten Morgen seinen Namen herauszufinden. So lässt Turandot die nächtliche Kaiserstadt Peking durchforschen, um seinen Namen zu erfahren. Keiner darf in dieser Nacht schlafen! Die Geschichte der Prinzessin Turandot, deren Gefühlsstarre Kalaf schließlich brechen kann, stammt aus der persischen Märchensammlung „Tausendundein Tag“, dem Gegenstück zum arabischen „Tausendundeine Nacht“.

Spielzeit 2010 | 2011

04. Juni 2011 · Großes Haus Text von Giuseppe Adami und Renato Simoni Musik von Giacomo Puccini Finale von Franco Alfano In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln Konzertante Aufführung

Puccini, der Komponist der großen Emotionen, entwickelte in diesem Alterswerk eine für seine Zeit und im Vergleich zu seinen früheren Opernwerken völlig neue Mann-Frau-Beziehung – seine Titelheldin ist nicht die klassische Frauenfigur der Oper, die in der Liebe zu einem Mann, wie Mimì oder Tosca, den Opfertod stirbt, sondern die beiden Hauptpersonen

Musikalische Leitung Florian Ludwig Choreinstudierung Wolfgang Müller-Salow

Turandot und Kalaf finden sich in ihrer Liebe als zwei gleichstarke Menschen wieder. Das alte Märchen um Liebe und Tod inspirierte den großen Komponisten zu seinen schönsten Melodien, einer klanggewaltigen Orchestersprache, zu grandiosen Chören und Arien und vereinigt so alle Verführungskraft und allen Zauber der großen italienischen Oper. Puccini starb 1924 unerwartet während der Arbeit an Turandot und hinterließ die Trauermusik um die tote Liù als eine Art Schwanengesang. Sein Schüler Franco Alfano vollendete später die Oper nach den hinterlassenen Skizzen. Die Produktion des theaterhagen bietet die seltene Gelegenheit, diesen Schluss ungekürzt zu erleben. Turandot war seit 50 Jahren in Hagen nicht mehr zu hören.

theaterhagen

29


Solisten Musiktheater Raymond Ayers Marilyn Bennett Stefania Dovhan Ks. Horst Fiehl Kristine Larissa Funkhauser Kristina G체nther-Vieweg째 Richard van Gemert Werner Hahn Dagmar Hesse

30

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Solisten Musiktheater Jeffery Krueger Edeltraud Kwiatkowski Orlando Mason Tanja Schun Pawel Strotschilin Hartmut Volle° Thomas Weber-Schallauer° Dominik Wortig° Birgit Zamulo° ° als Gast

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

31


Wolfgang M端ller-Salow (Chordirektor), Bernhard Steiner (1. Kapellmeister), Andres Reukauf (Solorepetitor), Steffen M端ller-Gabriel (koord. 1. Kapellmeister), Michael Albert (Ballettrepetitor) Spielzeit 2010 | 2011 32 theaterhagen


Bühnenball am 04. & 05. März 2011

Eine fulminante Show und die Party des Jahres warten auf Sie! Sie Vorverkauf ab 11.11.2010 um 08.00 Uhr · www.theater.hagen.de oder 0 23 31 / 207 - 3218 Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

33


Opernchor des theaterhagen 34 theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

35


MYTHOS RUHR BEGREIFEN

METROPOLE GESTALTEN

BILDER

ENTDECKEN

THEATER MUSIK

WAGEN

SPRACHE ERFAHREN

KREATIVWIRTSCHAFT STÄRKEN

FESTE FEIERN

EUROPA BEWEGEN

LEBEN

Jahrhunderthalle Bochum, Foto: W.-D. Gericke

Musik, so vielfältig wie ihre Zuhörer.

!SING musica enchiriadis: Ausstellung, Konzerte und Tagungen vom 1. Februar – 30. Juni 2010 !SING – DAY OF SONG: mitsingen, mitfeiern, miterleben am 4. und 5. Juni 2010 in der gesamten Metropole Ruhr !SING Sinfonie der Tausend: Mahlers 8. Sinfonie am 12. September 2010 in der Kraftzentrale Duisburg Das Henze-Projekt. Neue Musik für eine Metropole: ganzjährige Werkschau des Komponisten Hans Werner Henze mit rund 200 Veranstaltungen in 38 Städten der Metropole Ruhr Weiterführende Informationen: www.ruhr2010.de (FTFMMTDIBGUFSÂGGFOUMJDIF'¥SEFSFS

36

theaterhagen

)BVQUTQPOTPSFO

Spielzeit 2010 | 2011


Ballett

Spielzeit 2010 | 2011

Bühnenbild „Underground“ – Blick in den Schnürboden theaterhagen 37


38

Carolinne de Oliveira und Marcelo Moraes in „Libre“ Ballettabend von Eric Oberdorff theaterhagen

Spielzeit 2009 2010 | 2010 2011


Molière Le disperazioni del Signor Pulcinella Ballettkomödie von Hans Werner Henze Libretto von Sergio Sivori nach Molière

Als Koproduktion des balletthagen und der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 beginnt die Ballettsaison mit einem spannenden Beitrag zum „henze-projekt“, mit dem sich die gesamte Musiklandschaft der Metropole Ruhr für eine Hommage an den Komponisten und Musikdenker Hans Werner Henze zu einem Netzwerk für Neue Musik zusammengeschlossen hat: „neue musik für eine metropole“. „Le disperazioni del Signor Pulcinella“ war ursprünglich Teil des später zurückgezogenen Ballettabends „Jack Pudding“ (1949) und erfuhr Mitte der neunziger Jahre eine Neubearbeitung. Als Vorlage diente Molières Komödie „Georges Dandin oder der betrogene Ehemann“, deren Figuren Henze sehr frei in die Sphäre der commedia dell’arte übersetzt.

Premiere 24. September 2010 · Großes Haus

Jean-Baptiste Ballett von Ricardo Fernando Musik von Jean-Baptiste Lully u. a.

Jean-Baptiste Lully (1632 – 1687) war der Komponist, den Ludwig XIV. dazu ausersehen hatte, das Ballett musikalisch zu fördern und den anderen Künsten gleichzustellen. Der gebürtige Florentiner Lully kam früh nach Frankreich und war mit Ludwig XIV. seit Kindertagen befreundet, mit dem er als ausgebildeter Tänzer auch zusammen auftrat. Als Komponist entwickelte er die französische Oper weiter und prägte mit seinen Kompositionen die europäische Musiklandschaft des 17. Jahrhunderts maßgeblich. Im Schauspielbereich gehörte Molière, eigentlich Jean-Baptiste Poquelin, zu den Favoriten des Sonnenkönigs. Die Zusammenarbeit der Freunde Lully und Molière gipfelte in der berühmten Ballettkomödie „Der Bürger als Edelmann“, die auf den türkischen Botschafter gemünzt war, der sich bei Hof lächerlich gemacht hatte. Der zweite Teil des Abends soll eine Hommage an den französischen Autor, Schauspieler, Theatermann und Regisseur Molière sein, der unermüdlich für die Kunst kämpfte, sich trotz vieler privater und künstlerischer Schwierigkeiten in seinem Weg nie entmutigen ließ und schlussendlich auf der Bühne gestorben ist. Es spielt das philharmonische orchesterhagen.

Spielzeit 2010 | 2011

Musikalische Leitung Florian Ludwig Choreographie Ricardo Fernando Ausstattung Peer Palmowski

In Kooperation mit der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 für „Das Henze-Projekt“

theaterhagen

39


Carla Williams in „Underground“ – Ballett von Ricardo Fernando 40 Silva und Matthew theaterhagen

Spielzeit Spielzeit 20092010 | 2010 | 2011


drei-mal-tanz

Premiere 5. Februar 2011 · Großes Haus

Ballettabend von Marcelo Moraes, Young Soon Hue und Can Arslan

Augen (UA) Tanzstück von Marcelo Moraes Nach dem Stück „Behind the Wall“, das beim „Junge Choreographen-Abend“ 2009 zu sehen war, ist dies nun die zweite eigenständige Choreographie von Tänzer Marcelo Moraes. Er hat sich für „Augen“ – so der Arbeitstitel – inspirieren lassen von den Werken Emil Schumachers im Hagener Kunstquartier. Moraes möchte das, was die Augen Schumachers gesehen haben und was der Maler auf seinen Bildern festgehalten hat, wiederum durch seine Augen gefiltert in Tanz umgesetzt auf die Bühne bringen. Waves of Emotions Tanzstück von Young Soon Hue Musik von Philip Glass und Johann Sebastian Bach Nachdem Young Soon Hue dieses Stück 2009 mit dem Seoul Ballet Theatre in Korea zur Uraufführung brachte, wird sie es jetzt mit den Tänzern des balletthagen einstudieren. Die Choreographin schreibt zu ihrem Stück: „Ich wuchs in der Nähe des Meeres auf. Als ich jung war, gingen mein Vater und ich oft zum Fischen mit dem Boot. Ich mochte die Wellen, die gegen das Boot schlugen... Nach dem Fischen saßen wir gerne am Ufer und sahen aufs Meer.

Spielzeit 2010 | 2011

Ich sah eine sehr ruhige See, nichts bewegte sich. Ich sah kleine Wellen hier und da. Ich sah eine große Welle von weit her kommen. Ich sah zwei Wellen ineinander schlagen, die größere Wellen entstehen ließen. Und dann war da ein sehr heftiger Sturm... und als der Sturm vorbei war, entstand eine unglaubliche Stille und Ruhe. Für mich sind diese Wellen wie menschliche Empfindungen.“

Der zweite Ballettabend der Sai-

A Far Cry Ballett von Can Arslan Musik von Kanno Yoko, Ludovico Einaudi and Armand Amar

einem Mitglied der Ballettcompa-

Der gebürtige Münchner Can Arslan absolvierte seine Ausbildung an der Münchner Ballett Akademie und trat sein erstes Engagement in Berlin an. In der Folgezeit hat er mit vielen wichtigen Choreographen gearbeitet, z.B. mit Maurice Béjart, Heinz Spoerli, Jirí Kylián, Nacho Duato und Olga Roriz. 2002 schuf er seine erste Choreographie für die Jungen Choreographen in Berlin. Seine Stücke waren u.a. beim Festival von Madeira, beim Zypern Ballett-Festival oder beim Macedonian National Ballet zu sehen. In dieser Spielzeit arbeitet er beim St. Petersburg Ballet, beim Moscow Classic Ballet – und mit dem balletthagen!

sich Can Arslan.

son ist wieder dreigeteilt und zeigt Arbeiten von drei verschiedenen Choreographen. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit der vor zwei Spielzeiten für ihr „Glashaus“ gefeierten Young Soon Hue und mit gnie auf der Choreographenseite. Erstmals vorstellen in Hagen wird

Choreographien Marcelo Moraes, Young Soon Hue, Can Arslan Ausstattung Peer Palmowski

theaterhagen

41


Ensemble in „Amadé“ – Ballett von Ricardo Fernando 42

theaterhagen

Spielzeit 2009 | 2010 Spielzeit 2010 | 2011


Dance in Motion

Premiere 7. Mai 2011 · Großes Haus

Der wunderbare Mandarin

Playstation (Arbeitstitel)

Ballett von Ricardo Fernando

Ballett von Ricardo Fernando

Musik von Béla Bartók

Musik von Motion Trio

Der gebürtige Ungar Béla Bartók (1881 – 1945) gilt als einer der

Für den zweiten Teil dieses Ballettabends hat Ricardo Fernan-

bedeutendsten Vertreter der Moderne. „Der wunderbare Manda-

do mit der Musik von drei polnischen Akkordeonisten, dem

rin“ ist eines seiner drei großen Bühnenwerke und entstand ab

“Motion Trio“, eine ganz außergewöhnliche Musik gewählt.

1918: ein gewalttätiges Stück über Räuber, Prostituierte und Ver-

Drei exzellente Musiker aus Krakau stellen mit ihrem 1996

führung. Entsprechend leidenschaftlich ist die Musik dieser „gro-

gegründeten „Trio Infernal“ Hörgewohnheiten auf den Kopf

tesken Pantomime“, die Bartók als den dritten Teil einer Trilogie

und haben das Spiel mit den Knöpfen und Tasten schier neu

geplant hatte. Das Werk wurde erst 1926 in Köln uraufgeführt, wo

erfunden. Sie bedienen sich der Elemente aus Jazz und Klas-

es einen solchen Skandal verursachte, dass es vom damaligen

sik, Folklore und Techno und spielen mit großer Virtuosität,

Oberbürgermeister Konrad Adenauer vom Spielplan genommen

atemberaubender Dramatik und einer Dynamik, die ihresglei-

und zu Lebzeiten Bartóks nicht wieder aufgeführt wurde. Einer der

chen sucht. Motion Trio wurde mit einer Reihe von Preisen

wichtigsten expressionistischen Schriftsteller Ungarns, Menyhé-

ausgezeichnet, u.a. mit dem Krzysztof-Penderecki-Preis des

rt Lengyel, entwarf das Szenarium eher als mimisches denn als

IV. Internationalen Wettbewerbes für Moderne Kammermu-

getanztes Drama. Bartók fand die Geschichte 1917 in einer un-

sik.

garischen Literaturzeitschrift und komponierte eine Begleitmusik zur szenischen Aufführung. Es wird von drei Verbrechern erzählt, die mit Hilfe der Verführungskünste einer sehr schönen Prostituierten drei Männer brutal ausrauben wollen. Zu ihrem Glück sind

Choreographie Ricardo Fernando Ausstattung Jan Bammes

Das Zusammentreffen dieser erregenden Musik mit der jungen Compagnie des balletthagen in der Choreographie von Ricardo Fernando wird ein außerordentliches Ereignis sein.

die ersten beiden Opfer arm und werden wieder frei gelassen. Der Mandarin dagegen wird verführt und muss zuletzt sterben.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

43


Tanzwerkstatt: Junge Choreographen

Tanzprojekt BABEL

Uraufführungen Termin wird noch bekannt gegeben · Opus Vom Tänzer zum Choreographen – ein Weg, der leichter

Für die Jubiläumssaison 2011/2012 des theaterhagen plant

scheint, als er ist. Tänzerinnen und Tänzer des balletthagen

Ballettdirektor Ricardo Fernando fast einen „Turmbau“: Dicke,

haben diesen Weg erstmals in der Spielzeit 2008/09 gewagt

Dünne, Junge, Alte, Große, Kleine, Schüler, Rentner, Männer,

und Choreographien vorgestellt, die auf große Begeisterung

Frauen, Kinder - wer Lust und Zeit hat, in einem mehrwöchigen

und Resonanz nicht nur im theaterhagen gestoßen sind.

Projekt mitzumachen, ist herzlich eingeladen! Gefordert sind Lust

Und vielleicht sind für den einen oder anderen Zukunftspläne

auf Neues, Offenheit, Disziplin und Freude an Bewegung, geboten

greifbarer geworden...

werden neue Erfahrungen, gemeinschaftliches Arbeiten, Spaß,

Auch in dieser Saison sind die jungen Choreographen frei in

Freude und der durch nichts zu ersetzende Genuss einer Premiere

Themenauswahl, Musik, Tanzstil und Anzahl der Tänzer. Und

auf einer Theaterbühne.

sie versuchen wieder eine Annäherung an die Frage: Was ist

Nähere Einzelheiten zu BABEL werden rechtzeitig veröffentlicht.

Tanz für mich, was will ich ausdrücken, was möchte ich zeigen? Ein Abend, der auf spannende Weise neue Facetten der Mitglieder des balletthagen zeigen wird.

Junge Choreographen Platzwechsel (Swapping Places) Spielzeit 2008/2009 44

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


TanzRäume 2011 TANZTHEATERFESTIVAL HAGEN

11. Tanztheaterfestival 2011

g in n e b s auf k r e Vorv

010 2 . 6 1.0 2 b a

Das östliche Ruhrgebiet als Tanzregion wird gerne unterschätzt! Die großen Tanzzentren von NRW sind ganz sicher Essen mit dem Pact Zollverein oder Düsseldorf mit dem tanzhaus nrw. Aber gerade so kleine, feine Tanztheaterfestivals wie TanzRäume in Hagen sind bedeutend für die Dynamik der Tanzwelt von NordrheinWestfalen. Das Tanztheaterfestival der Stadt Hagen findet 2011 nun schon zum elften Mal statt. Und damit ist klar, dass TanzRäume ein wichtiger Verbündeter und ein Motor für den Tanz des östlichen Ruhrgebiets geworden ist. TanzRäume lädt jährlich im Sommer internationale wie nationale Compagnien ein – immer auf der Suche nach innovativen Produktionen und mit dem Anspruch, die ganze Breite der zeitgenössischen Tanzszene zu zeigen. Informationen: Festivalbüro TanzRäume, 0 23 31-207 48 64, www.tanzraeume.hagen.de TanzRäume ist eine Veranstaltung der Ev. Schülerinnen- und Schülerarbeit in Westfalen (BK) e.V. in Kooperation mit dem Kulturbüro Hagen und dem theaterhagen. Mit Unterstützung der Mark-E. Gefördert durch den Ministerpräsidenten des Landes NRW.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

45


balletthagen Andre Baeta Malthe Clemens Shaw Coleman Daria Dergousova Giulia Fabris Leonardo Fonseca Yoko Furihata ClĂŠmentine Herveux Leszek Januszewski

46

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


balletthagen Hayley Macri Marcelo Moraes Noemi Martone Carolinne de Oliveira Carla Silva Matthew Williams

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

47


Bettina Kenney in „Der gestiefelte Kater“ Märchen zur Weihnachtszeit nach den Brüdern Grimm

Spielzeit 2009 | 2010

48

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen


Schneewittchen und die 7 Zwerge Märchen zur Weihnachtszeit nach den Brüdern Grimm

Uraufführung 28. November 2010 · Großes Haus

Allg em ein er V orv erk auf ab

Text von Werner Hahn Musik von Hans Steinmeier

Ein Königspaar wünscht sich ein Kind. Als sich die Königin beim

Der Jäger überreicht der Königin das Herz eines Ebers.

Nähen in den Finger sticht und drei Blutstropfen in den Schnee

Schneewittchen jedoch läuft über sieben Berge und durch

fallen, stellt sie sich ein Mädchen vor mit einer schneeweißen

sieben Täler – bis hin zu einer wunderlichen kleinen Hütte mit

Haut, blutroten Lippen und schwarzen Haaren. Der Wunsch geht

sieben Betten in der Kammer, sieben Stühlen am Esstisch,

in Erfüllung, das schöne Kind wird Schneewittchen getauft. Die

sieben Tellern… und sieben Bewohnern, die sie gerne bei

Königin jedoch stirbt bei der Geburt.

sich aufnehmen.

Der König nimmt sich eine neue Frau, die sehr schön, aber auch

Aber der Spiegel verrät der Königin, dass Schneewittchen

sehr eitel ist. Immer wieder befragt sie ihren Spiegel, wer die

noch lebt – hinter den sieben Bergen, bei den sieben Zwer-

Schönste im Lande sei. Darauf erwidert der Spiegel zuverlässig:

gen. Und nun setzt sie alles daran, wieder die Schönste im

„Frau Königin, ihr seid die Schönste im ganzen Land“.

Lande zu werden. Drei Versuche benötigt sie, um Schnee-

Schneewittchen wächst zu einer wunderschönen Prinzessin heran. Und eines Tages kann der Spiegel nicht anders – er antwortet seiner Königin auf die verhängnisvolle Frage: „Frau Königin, ihr seid die Schönste hier. Aber Schneewittchen ist tausendmal schöner als ihr.“ Wütend beauftragt sie daraufhin den Jäger, Schneewittchen zu töten und als Beweis das Herz des Mädchens in der Schlossküche abzugeben.

Spielzeit 2010 | 2011

30. 10. 201 0

Musikalische Leitung Hans Steinmeier Inszenierung Norbert Hilchenbach Ausstattung Jan Bammes

wittchen eigenhändig zu töten. Zweimal können die Zwerge Schneewittchen retten, aber dann… dann ist es getan!! Wenn – ja wenn es nicht ein Märchen wäre, und wenn da nicht ein Prinz kommen würde… Die Geschichte von Schneewittchen wird in zahlreichen Versionen auf der ganzen Welt erzählt. Viele Künstler verarbeiteten

Mit großzügiger Unterstützung

den Stoff immer wieder neu und anders. Die bekannteste

der Märkischen Bank

Vorlage ist die der Brüder Grimm, erschienen als Nr. 53 ihrer Kinder- und Hausmärchen.

theaterhagen

49


Anzeige Märkische Bank

Ein�guter�Berater�kann�Sie�hören, Ihnen�zuhören�und�genau�hinhören. Unsere�nehmen�sich�auch die�Zeit�dafür. Jeder�Mensch�hat�etwas,�das�ihn�antreibt.

Jetzt en beratn! lasse

Wir�machen�den�Weg�frei. Der�VR-FinanzPlan ist�das�Herz�unserer�Beratung,�die�Sie�mit�Ihren�ganz�eigenen�Wünschen�und�Zielen�in Den�Mittelpunkt�stellt.�So�finden�wir�gemeinsam�für�Sie�in�jeder�Lebenslage�und�für�jedes�Bedürfnis�die richtige�finanzielle�Lösung.�Sprechen�Sie�persönlich�mit�Ihrem�Berater,�rufen�Sie�an�(0�23�31/209-0)�oder gehen�Sie�online:�www.maerkische-bank.de

50

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Schauspiel

Spielzeit 2010 | 2011

Bühnenbild „Der gestiefelte Kater“ - Blick von der Seitenbühne theaterhagen 51


Peer Gynt Schauspiel von Henrik Ibsen Landesbühne Sachsen-Anhalt

Prinz Friedrich von Homburg Schauspiel von Heinrich von Kleist Westfälisches Landestheater

Fotos: Peer Palmowski

52

theaterhagen

17. September 2010 · Großes Haus

29. September 2010 · Großes Haus

„Leben heißt, mit den Trollen in Herz und Seele zu kämpfen“, schrieb Ibsen als Widmung. Wie in einem Bilderbogen lässt er Peers Leben an ihm vorüberziehen: Der Sohn aus einstmals betuchtem Haus lebt allein mit Mutter Aase. Statt ihr die vielen Sorgen abzunehmen,

Im Garten des Kurfürsten hat der Prinz von Homburg einen Traum, der seine Wahrnehmung der Realität grundlegend verändert. Direkt im Anschluss ignoriert er in der Schlacht von Fehrbellin den Marschbefehl und entscheidet mit seinem Mut den Kampf

flüchtet er sich in Tagträume und Phantasien, tut nur das, was er will, rücksichtslos und egoistisch. Kein Wunder, das er aus dem Ort gejagt wird. Er raubt eine Braut und avanciert zum Schwiegersohn des Trollkönigs. Nach vielen weiteren Stationen ist es am Ende der Knopfgießer, der ihn einschmelzen will... Henrik Ibsen, heute als norwegischer „Nationaldichter“ gefeiert, hatte es in seinem Heimatland über Jahrzehnte hinweg schwer, frustriert und unverstanden verließ er Norwegen und lebte viele Jahre im Süden Europas. Und ausgerechnet dort schrieb er das norwegischste seiner Stücke, „Peer Gynt“, das 1876 in Christiania (heute Oslo) uraufgeführt wurde.

zu Gunsten des Kurfürsten von Brandenburg. Ausschlaggebend für sein Verhalten ist das unbedingte Vertrauen in das eigene Gefühl; ihm ist die eigene Wahrnehmung Lebensund Glaubensprinzip. Im Zentrum dessen steht seine Liebe zu Natalie, der Prinzessin von Oranienburg und Nichte des Kurfürsten. Der Kurfürst wertet das Handeln des Prinzen als Gehorsamsverweigerung und ruft das Kriegsgericht ein, das den Prinzen zum Tode verurteilt. Der Prinz akzeptiert das Urteil und findet durch die Vorbereitung auf den Tod tief zu sich. Dieses Vertrauen führt ihn zurück ins Leben, in die Liebe und macht ihn zum eigentlichen Helden einer jeden Zeit.

Zen tral abi tur

201 1

Spielzeit 2010 | 2011


Die Falle Stück in vier Bildern von Robert Thomas Münchner Tournee

6. Oktober 2010 · Großes Haus

Fotos: Helmut Seuffert

Stück von Kay Pollak Rheinisches Landestheater Neuss

15. Oktober 2010 · Großes Haus

In einem Chalet in den Bergen bei Chamonix verleben Elisabeth und Daniel Corban ihre Hochzeitsreise. Doch nach einem ersten Streit verlässt Elisabeth ihren Mann und bleibt verschwunden. Daniel Corban gibt eine Vermisstenanzeige auf, die leider ergebnis-

Daniel Daréus, Stardirigent auf dem Höhepunkt seiner Karriere, bricht im Konzertsaal zusammen. Er steigt aus, sagt alles ab und fährt in sein Heimatdorf, wo er Stille, Erholung und einen neuen Sinn für sein Leben sucht. Er bleibt nicht lange ungestört, denn

los bleibt. Nach zehn Tagen taucht ein Abbé Maximin bei Daniel auf und mit ihm reumütig die verschollene Gattin. Doch Daniel ist geschockt: die Dame ist nicht seine Frau. Vollkommen verzweifelt und entsetzt versucht er, den Polizeikommissar und den Abbé von der Falschheit der Gattin zu überzeugen, diese aber benimmt sich völlig souverän und gibt keinen Anlass für Zweifel. Ein perfides Spiel um Macht und Ohnmacht beginnt.

der Pfarrer trägt ihm die Leitung des Kirchenchores an, der auf bescheidenem Niveau im Gemeindesaal probt. Zunächst zögernd, dann mit wachsender Begeisterung, widmet sich Daniel der Arbeit mit dem Laienensemble. Er sucht nach einem Klang, der aus dem Innersten des Menschen kommt. Durchkreuzt werden die Proben von Neid, Eifersucht, Ausgrenzung und angestachelt vom Traum des großen gemeinsamen Erfolgs. Die Frauen verlieben sich der Reihe nach in Daniel, aber Daniel entdeckt seine Gefühle für Lena. Als die Einladung zu einem europäischen Wettbewerb eintrifft, droht der Chor an inneren Spannungen beinahe zu zerbrechen…

Die Uraufführung 1960 wurde für Robert Thomas ein sensationeller Erfolg und verhalf ihm zum Durchbruch als international gefeierter Bühnenschriftsteller.

Spielzeit 2010 | 2011

Wie im Himmel

Fotos: Björn Hickmann / Stage Picture

theaterhagen

53


Einer flog über das Kuckucksnest Stück von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey Landestheater Detmold

21. Oktober 2010 · Großes Haus

54

theaterhagen

Souvenir Eine Phantasie über das Leben der Florence Foster Jenkins von Stephen Temperley Tourneetheater Thespiskarren

19. November 2010 · Großes Haus

In eine sterile, gut funktionierende Anstaltswelt wird ein neuer Patient eingeliefert: Randle McMurphy, ein kleiner Ganove. Unter all den gehemmten und sensiblen Patienten wirkt der vitale und extrovertierte McMurphy wie ein Naturereignis. Für die Ordnung der psy-

Im New York der 1940er Jahre war Florence Foster Jenkins das absolute Gesellschaftsereignis. Zum prustenden Vergnügen ihres Publikums quietschte sie sich munter durch die Opernliteratur. Ihre eigenwilligen Bühnenauftritte entwickelten sich bis hin zu ihrem

chiatrischen Klinik bedeutet seine Existenz zunächst einen lähmenden Schock. Es gelingt ihm zunehmend, seine apathischen Mitpatienten zu aktivieren, sehr zum Leidwesen von Schwester Ratched, die mit einer durch Sanftmut getarnten Strenge über die Disziplin im Hause wacht und immer wieder versucht, McMurphys Tatendrang zu unterdrücken. So wird offenbar, in welcher Weise die seelischen Störungen der Anstaltsinsassen durch Therapiemethoden begünstigt werden, die in Wirklichkeit nur bequeme Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Disziplin darstellen. McMurphy und mit ihm andere Patienten stellen diese Disziplin zunehmend in Frage....

legendären Konzert in der Carnegie Hall zur Sensation. In ihrem Kopf mag sie mit engelsgleicher Stimme die Welt bezaubert haben. In der akustischen Realität ihrer katastrophalen Unmusikalität aber bogen sich die Zuschauer aus der High Society vor Lachen. Kritik und Zweifel konnten Florence nicht erschüttern: „Ich bin die berühmteste Koloratursopranistin der Welt, auch wenn man mir ausdrücklich vom Singen abgeraten hat“.

Désirée Nick

Désirée Nick spielt und (vor allem) singt diese Frau des sagenhaften Dilettantismus mit der ihr eigenen Forschheit, einem durch nichts zu trübenden Selbstbewusstsein und der unzerstörbaren Geduld der Minderbegabten.

Spielzeit 2010 | 2011


11 0 2 r u t i b a l ra

t n e Z

Spielzeit 2010 | 2011

Woyzeck Stückfragment von Georg Büchner Westfälisches Landestheater

Charleys Tante Schwank von Brandon Thomas Burghofbühne Dinslaken

14. Dezember 2010 · Großes Haus

21. Dezember 2010 · Großes Haus

Der Barbier und Soldat Woyzeck hat wenig vom Leben, möchte aber von der Welt, die sich wie ein Jahrmarktskarussell in seinem Kopf dreht, so viel begreifen. Nachts auf freiem Feld wird er von unheimlichen Gesichtern heimgesucht, tags sucht er hilflos-beharrlich nach Worten

Die jungen Herren Charley und Jack aus gutem Hause benötigen – wie es damals üblich war – eine „Anstandsdame“, um sich mit ihren Herzdamen Anny und Kitty zu treffen. Die Chancen für ein Rendezvous stehen zunächst nicht schlecht: Jack gehört zwar zum

der Erklärung, aber die realen Begegnungen mit den Menschen legen sich ihm mehr und mehr wie eine Schlinge um den Hals. Da sind der geschwätzig-ignorante Hauptmann, der kategorisch fordert, dass Woyzeck „ein besserer Mensch“ werde, der sadistische Doktor, der ihn für seine wissenschaftlichen Experimente missbraucht und seine Geliebte Marie, die, weil sie so ist, wie sie ist und Woyzeck ihr oft schrecklich fremd bleibt, mit dem Tambourmajor anbändelt. Die Entdeckung von Maries Treuebruch wird schließlich der Anlass für Woyzecks Amoklauf...

verarmten Landadel, verfügt aber immerhin über eine halbwegs herrschaftliche Wohnung und vor allem über einen Butler. Damit hat er das notwendige Ambiente für ein (Liebes-) Treffen vorzuweisen. Charley dagegen kann eine schwerreiche Erbtante anbieten, die nach 25 Jahren aus Brasilien zurückerwartet wird. Ein Essen ihr zu Ehren lässt sich vorzüglich mit einem Tête-à-tête mit ihren Angebeteten verbinden, denn der Anstand bleibt gewahrt. Alles läuft nach Plan - bis die Nachricht eintrifft, dass die Tante nicht kommen wird. Kurzerhand übernimmt der Freund Lord Fancourt Babberly („Babbs“) die Rolle…

���Charleys Tante“ ist eine der bekanntesten Komödien der Welt und wurde in über hundert Sprachen übersetzt.

theaterhagen

55


Ein idealer Gatte Komödie von Oscar Wilde

Euro-Studio Landgraf

20. Januar 2011 · Großes Haus

31. März 2011 · Großes Haus

Die Gefahr bei Idealen ist aber, dass sie zerstört werden können, in diesem Fall durch einen Brief, der dunkle Flecken auf der weißen Weste von Sir Chiltern zutage fördert. Als junger, ehrgeiziger Mann verriet er ein Kabinettsgeheimnis an einen Börsenspekulanten und legte mit dem verbotenen Insidergeschäft den Grundstein für sein Vermögen und seine politische Karriere. Besagter Brief befindet sich nun in den Händen der ebenso attraktiven wie skrupellosen Mrs. Cheveley, die sich auf die Party der Chilterns eingeschlichen hat. Sir Chilterns Freund Lord Goring weiß aber ebenso gut zu intrigieren wie Mrs. Cheveley...

theaterhagen

Schauspiel von Eric-Emmanuel Schmitt

Rheinisches Landestheater Neuss

Der ideale Gatte, das ist der erfolgreiche Abgeordnete Sir Robert Chiltern für seine Ehefrau Gertrude. Zusammen sind sie das Vorzeigepaar der High Society – moralisch absolut integer, prinzipienfest, aber etwas langweilig, was den Amüsierfaktor ihrer Partys betrifft.

56

Oscar und die Dame in Rosa

Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. „Eierkopf“ nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus. Der Spitzname tut nicht weiter weh, schlimmer ist, dass der Arzt und seine Eltern Angst haben, darüber zu reden, dass weder Chemotherapie noch Knochenmarktransplantation sein Leben retten können. Nur die „Dame in Rosa“ hat den Mut, mit ihm über seine Fragen nachzudenken. Sie gehört zu den Frauen in rosa Kitteln, die sich in der Klinik um schwerkranke Kinder kümmern. Sie, die Oskar Oma Rosa nennt, rät ihm, dem lieben Gott jeden Tag in einem Brief zu schreiben, was ihn bewegt. Oskar findet die Idee nicht wirklich prima, doch Oma Rosa bringt ihn dazu, sich jeden Tag wie zehn Jahre seines Lebens vorzustellen. Auf diese Weise durchlebt Oskar ein ganzes Menschenleben, bis er mit 110 Jahren zu müde ist, um noch älter zu werden. Doris Kunstmann spielt in dieser preisgekrönten Inszenierung die Dame in Rosa.

Doris Kunstmann Foto: Bernd Boehner

Spielzeit 2010 | 2011


Zweifel Parabel von John Patrick Shanley EURO-STUDIO Landgraf

8. April 2011 · Großes Haus

Mit Renan Demirkan als Schulleiterin Schwester Aloysius.

Spielzeit 2010 | 2011

Die bessere Hälfte Komödie von Alan Ayckbourn Landestheater Detmold

19. April 2011 · Großes Haus

1964. Die ältliche Schwester Aloysius leitet despotisch eine kirchliche Schule, an der Pater Flynn und Schwester James als Lehrer arbeiten. Schwester James ist jung und naiv; Pater Flynn sympathisch und beliebt. Er leitet das Basketballteam der Schule und kümmert

Die Geschichte selbst ist inhaltlich wie szenisch verzwickt: Fiona Foster betrügt schon seit längerem ihren ahnungslosen Mann Frank mit Bob Phillips, dessen Frau Teresa wiederum zunächst von dieser Liaison nichts weiß. Nun droht die Beziehung der beiden an

sich rührend um seine Schützlinge. Die mehr als korrekte Schwester Aloysius hat allerdings ihre Zweifel an der moralischen Integrität des Priesters und löst auf den vagen Verdacht hin ein Kesseltreiben aus, in dem auch Schwester James, die ihren Lehrberuf begeistert ausübt, zwischen die Fronten gerät... Nach der Uraufführung 2004 und 525 Vorstellungen am Broadway war das Urteil für Presse und Publikum klar: Zweifel ist zweifellos das beste Stück des Jahres.“ Und als solches wurde es in der Saison 2004/2005 u. a. mit dem Pulitzer-Preis, mit dem Tony-Award und mit dem Drama Desk Award ausgezeichnet.

die Öffentlichkeit zu kommen. Um das zu verhindern, schreckt das heimliche Pärchen vor nichts zurück und schiebt den Verdacht der Untreue auf ein völlig unschuldiges Ehepaar. Nun liegt es an den Unglücklichen, William und Mary Featherstone, ihre Treue zueinander zu beweisen. Die wissen von nichts, tappen deshalb in jede erdenkliche Komödien-Falle, zumal alle drei Männer beruflich verbunden sind. Der Autor hat sich einen bühnentechnischen Trick ausgedacht: Alle Begegnungen finden zugleich in einem Raum statt, auch wenn sie zu unterschiedlichen Zeiten geschehen.

theaterhagen

57


Auf der anderen Seite Zeitgenössisches Stück von Fatih Akin (UA) Westfälisches Landestheater

Viel Lärm um nichts Komödie von William Shakespeare Rheinisches Landestheater Neuss

25. Mai 2011 · Großes Haus Der erste Teil von Akins „Liebe, Tod und Teufel“-Trilogie, „Gegen die Wand“, steht als Oper ebenfalls auf dem Spielplan des theaterhagen.

Der türkischstämmige Germanistikprofessor Nejat sucht in der Türkei nach Ayten, der Tochter der Prostituierten Yeter, die von seinem Vater getötet wurde. Aufgrund ihrer politischen Aktivitäten flieht Ayten zeitgleich nach Deutschland, wo sie sich mit der Studentin

Hero, die schöne Tochter des Gouverneurs von Messina, und Claudio, im Gefolge von Don Pedro, Prinz von Aragon ebenso wie Benedikt, kennen sich kaum, wollen aber lieber heute als morgen heiraten. Durch eine hinterhältige Intrige des Bruders von Don Pedro

Lotte anfreundet. Deren Mutter Susanne beobachtet das mit Misstrauen. Als Ayten ausgewiesen und, zurück in der Türkei, verhaftet wird, reist Lotte ihr nach, um ihr zu helfen. Bei einem tragischen Unfall kommt Lotte ums Leben.

in die Irre geführt, lässt Claudio die Hochzeit in letzter Minute platzen, und Hero fällt in eine todesähnliche Ohnmacht. Beatrice und Claudios Freund Benedikt haben sich geschworen, niemals etwas mit dem anderen Geschlecht zu tun zu haben. Nun müssen sie in dem Zerwürfnis des anderen Paares Partei ergreifen und kommen sich näher. Beatrice verlangt von Benedikt, Claudio zum Duell zu fordern und damit die Schmach ihrer Cousine Hero zu rächen...

Überwältigt von ihrer grenzenlosen Trauer reist Susanne ebenfalls in die Türkei, um sich, auf den Spuren ihrer Tochter, dieser zu nähern und begegnet Nejat, bei dem Lotte wenige Tage gewohnt hat. Während Susanne sich um die aus dem Gefängnis entlassene Ayten kümmert, reist Nejat an den Ort, in den sein Vater sich nach seiner Abschiebung zurückgezogen hat.

58

theaterhagen

16. Juni 2011 · Großes Haus

Zen tral abi tur

201 1

„Viel Lärm um nichts“ entstand um 1598/99!

Spielzeit 2010 | 2011


Kabarett

Spielzeit 2010 | 2011

Bühnenbild „Der Feuervogel“ –Blick von der 2. Arbeitsgalerie theaterhagen 59


4FIOTVDIU 4OEF 4JOGPOJF %BT#FTUFBVTEFS8FMUEFS.VTJL

60

theaterhagen

wdr"VT-VTUBN)zSFO Spielzeit 2010 | 2011


Fatih Çevikkollu Komm zu Fatih!

10. September 2010 · Großes Haus

„Der Wanderer zwischen deutschen Vorurteilen und türkischen Vorbehalten“ Deutsches Handelsblatt

Spielzeit 2010 | 2011

Nach seinem mehrfach preisgekrönten (Gewinner des „Prix Pantheon“, „Sprungbrett“) und hochgelobten Programm „Fatihland“ reißt Fatih Çevikkollu nun mit seinem neuen Solo-Programm „Komm zu Fatih!“ das Publikum und die Presse zu wahren Begeisterungsstürmen mit. „Komm zu Fatih“ ist zeitgenössisches Kabarett, oder auch Comedy für die einen und Komödie für die anderen. Fatih sieht das ganz pragmatisch: „Mein Programm ist das, was man daraus lacht!“ Bei ihm erleben die Zuschauer thematisch alles, was „relevant“ ist. Denn Fatih hat seine Zeit und Welt im Blick, er ist ein kühner Beobachter, ein schelmischer Chronist, ein Mann, der die Worte so lange im Munde umdreht, bis sie passen. Und dann hauen sie drauf, wo es nötig ist und schmeicheln, wo es gewünscht wird. Immer pointiert, in der Sache und Wirkung präzise und richtig, stets hundertprozentig Fatih. Also: „Komm zu Fatih!“ - Das ist keine Frage, das ist ein Imperativ!

Fritz Eckenga Fremdenverkehr mit Einheimischen

8. November 2010 · Großes Haus Der unvermeidliche Mitmensch nebenan nennt sich Nachbar. Zum Glück aber gibt es Fritz Eckenga, der uns über die schlimmsten Belästigungen dieses Quälgeistes hinweg hilft. Er scheut sich nicht, auch dort zu recherchieren, wo die Glühbirnen verboten, aber die Westerwelles Außenminister werden: Der CityTunnel Unna/Westfalen ist ihm einen Antrag zur Aufnahme in die UNESCO-Liste des Welterbes der Menschheit wert. So ein Abend mit Eckenga mäandert zwischen fordernder Nachdenklichkeit und geistreichem Klamauk, er beschert uns knallharte Sprachkritik an so schönen Ungetümen wie Minuswachstum und Wachstumsbeschleunigungsgesetz genau wie eine eigene anarchische Freude an Verballhornungen („Schweigegrippe“). Und nebenbei, fast unbemerkt, hat man auch noch zig Gedichte gehört – und sogar verstanden. Womit Eckenga demonstriert, dass man mit Humor alles vermitteln kann, sogar Kultur.

„Ein wunderbarer Jongleur der Sprache“ Der Spiegel

theaterhagen

61


Richard Rogler Stimmung

17. Januar 2011 · Großes Haus

„Grandios und hochaktuell“ Kölner Rundschau

62

theaterhagen

Wer hat eigentlich jemals behauptet, wir Deutschen hätten schlechte Laune? Das Gegenteil ist der Fall. An jeder Ecke wird täglich ein Stimmungslokal eröffnet. In den Unterhaltungsarsenalen der Fernsehanstalten lagern Sendungen, die in der Lage sind, jeden Einwohner pro Kopf hundert Mal um den Verstand zu bringen. Und wehe, es tanzt einer aus der Reihe, möglicherweise noch, indem er sein Gehirn einschaltet – da herrscht aber ganz schnell mal Bombenstimmung. Ist das politische Personal bei seinen Gipfeltreffen deshalb so gut gelaunt, weil es ihm wieder mal gelungen ist, durch gezielte Desinformation das Wahlvolk vom Nachdenken abzuhalten? Da sollten wir zurück lachen! Richard Rogler ist in bester „Stimmung“. Mehr noch: in seinem neuen Programm bleibt er ganz er selbst. Die Trennung von seinem Alter Ego Camphausen legt den satirischen Kern des klugen, politischen Kabarettisten frei. Rogler pur: die Stimmung ist auf dem Höhepunkt.

Werner Schneyder Ich bin konservativ

18. März 2011 · Großes Haus 1996 hatte er „endgültig“ seinen Abschied vom Kabarett erklärt, 2008 konnten ihn die Ruhrfestspiele überreden, wortbrüchig zu werden, und somit kommt die Kabarettreihe unseres Theaters in den Genuss, mit Werner Schneyders „Ich bin konservativ“ ein weiteres Highlight zu präsentieren. Beim Zusammenstellen des Programms für die Ruhrfestspiele, das Höhepunkte aus fast 30 Jahren Kabarett und politischem Chanson beinhalten sollte, überkam Schneyder der Ehrgeiz, diese zu aktualisieren, die klassischen Texte in Relation zur Gegenwart zu setzen. So entstand ein Programm, für das Schneyder auch prompt mit dem „Stern der Satire“ des Deutschen Kabarettarchivs ausgezeichnet worden ist. „Unnachgiebig, selbstbewusst sinniert er, kongenial begleitet vom Pianisten Christoph Pauli, um klarzustellen, dass Demokratie, kulturelles Gedächtnis und Sozialstaat die Werte sind, die er bewahren möchte.“

„Schneyder: eine Kreuzung aus Faust und Mephisto, dessen subversiver Konservativismus Nachahmer bedarf.“ Heilbronner Stimme „Schneyder ist der Lessing des deutschsprachigen Kabaretts“ Hanns Dieter Hüsch

Spielzeit 2010 | 2011


Nessi Tausendschön Perlen und Säue

Son der

...Opiumschlummer gas tsp und Champagnerrausch iel Lutz Görner spricht Schiller Leben.Gedichte.Monologe.Briefe.

9. Mai 2011 · Großes Haus

„Sie kann sich alles erlauben, weil sie alles kann“ Münchner Merkur

Spielzeit 2010 | 2011

Nessi Tausendschön: herzerfrischende Zynikerin und Welt-Chanteuse von beispielloser Anmut, hat schon vor Jahren eine große, demokratische Leerstelle gefüllt, indem sie sich selbst zur „Königin von Deutschland“ gewählt hat. Und zu Recht bekam sie dafür u.a. den Deutschen Kleinkunstpreis und den Deutschen Kabarettpreis. Nessi Tausendschön hat als Kabarettistin eine Zunge wie eine Reitpeitsche, als Sängerin aber eine Stimme wie ein Engel. Eine wunderbare Kombination. Kurzum, hier haben wir es mit einer Frau zu tun, die weiß, was sie will und was sie tut. „Perlen und Säue“ ist ein echter Kracher, denn Nessi behandelt in Texten und Geschichten Weltprobleme, bietet weiterhin „Frustschutz“ (so hieß ihr letztes Programm) und „Restwärme“ (Das neue Bandprogramm). Kurzum, eine herzerfrischende Mischung aus Nagelneu und ein paar alten Krachern. Nessi ist eine Naturgewalt - unglaublich kraftvoll und einfach hinreißend! Komisch!

9. Oktober 2010 · Großes Haus Hunderttausenden hat er geholfen, die Meisterwerke deutscher Dichtkunst neu zu entdecken. Lutz Görners Aufstieg zum führenden Rezitator deutscher Sprache kam allerdings nicht von ungefähr: In seiner Person verbinden sich schauspielerische und didaktische Begabung mit umfassender Bühnenerfahrung. Nach zwei Schiller-CDs, die Lutz Görner für andere Rezitatoren produzierte, nach fünf Schiller-Sendungen in seiner 200-teiligen Fernsehserie ,Lyrik für alle’, seit 16 Jahren bei 3sat jeden Sonntagmorgen immer 9 Uhr fünf, ist nun ein Bühnenprogramm entstanden, das u. a. vom armen und wilden Schiller, der von „Opiumschlummer und Champagnerrausch“ lebte, handelt. Niemand sollte es versäumen, an Lutz Görners Entdeckungsreise teilzunehmen, die von Stefan Sell auf der Gitarre unterstützt wird.

theaterhagen

63


gen a h Guildo Horn & die ter a e h 10 t Orthopädischen Strümpfe m i 20 i r n e präsentieren: ied 21. Ju w “ ods b dem o W he auf a t o 16. Dezember 2010 · Großes Haus Int orverk „ h V c Na

DIE WEIHNACHTSSHOW 2010

Beim Blick durch die Schlagerbrille sieht man bei Horn bekanntlich mehr: Schlager, Rock, Pop, Funk, Folklore, Klassik, ein Kaleidoskop für „Hörer aller Fachbereiche“. Eine unnachahmliche musikalische Reise, die ihresgleichen vergeblich sucht. Wer Guildo live erlebt hat, der weiß, wovon die Rede ist. Wer nicht, sollte dies schnellstens nachholen. „Kinder, es weihnachtet sehr!“ „Macht Euch bereit, das Horn ist nah!“ Herr Horn serviert traditionelles adventliches Liedgut gepaart mit „vorweihnachtlichen“ Rock/Pop-Klassikern, wie „Dreamer“, „Timewarp“, „So this is Christmas“, garniert mit den besten Schlagerfiletstückchen der 70er. Guildo macht den Timewarp und wir folgen ihm gerne auf dieser mehr als zwei Stunden dauernden vorweihnachtlichen Bescherung. Eine wahrhaft göttliche Unterhaltung, musikalisch unterstützt von seiner grandiosen Band „Die Orthopädischen Strümpfe“. Am Ende des Jahres sollte die Welt sich noch einmal so richtig verwöhnen lassen, und wem könnte man sich da besser anvertrauen als einem der besten Live-Entertainer, den Deutschland zu bieten hat: Dem Meister. Guildo Horn. Touch-A, Touch-A, Touch me! Danke Guildo! Wir sehen uns!

64

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


und das philharmonische orchesterhagen

„Ne me quitte pas“ Ein Jacques Brel-Abend Dominique Horwitz, einer der großen deutschen Film- und Theater-Schauspieler, wird seit 1984 mit seinem Brel-Abend auf deutschen Bühnen stürmisch umjubelt. Bekannt wurde er mit der Robert-Wilson-Inszenierung „Black Rider“, es folgten im TV u. a. „Tatort“ und Dieter Wedels „Der große Bellheim“. Und spätestens 1992 mit Josef Vilsmaiers „Stalingrad“, in dem Horwitz die Hauptrolle spielt, ist er einem internationalen Kinopublikum bekannt. Der in Paris geborene Star ist schon lange fasziniert von der Leidenschaft der Chansons des großen französischen Chansonniers Jacques Brel. Horwitz nimmt sich der Brel-Songs an, als hätte er nie etwas anderes getan. Er singt mit der gleichen Intensität und Tiefe, die sein Vorbild so berühmt gemacht haben. Dominique Horwitz wurde 1992 mit dem Goldenen Löwen als bester Darsteller beim Filmfestival in Venedig ausgezeichnet und erhielt 2002 für sein Brel-Chanson-Programm den MephistoPreis. Nunmehr wird Dominique Horwitz gemeinsam mit dem philharmonischen orchesterhagen die berühmten Brel-Chansons wie „Madeleine“, „Ne me quitte pas“ oder das wohl am häufigsten interpretierte „Amsterdam“ in unterschiedlichsten Arrangements präsentieren. Freuen Sie sich auf einen bewegenden Theaterabend!

Spielzeit 2010 | 2011

* unter Vorlage des Abo-Ausweises

Dominique Horwitz

Dominique Horwitz

10% Erm äßi 25. Juni 2011 · Großes Haus Vor gung f ver ür kau Kab f ab are dem tt- & 21. Konz Jun ert Dirigent und Arrangeur: Enrique Ugarte i 20 abo 10 nen ten *

theaterhagen

65


Auf

a t k Ta

10 0 2 8. Theater Extra 0 . 8 m2

2010 | 2011 Haben Sie uns vermisst? Der Tag der offenen Tür „AufTakt“ am 28.08.2010 markiert auch in diesem Jahr wieder das offizielle Ende der Theaterferien. Zwischen 13.00 und 18.00 Uhr öffnen wir unsere Pforten und sorgen mit einem umfangreichen Programm für jede Menge ungewöhnliche Einblicke ins theaterhagen. Um 19.30 Uhr gibt es die beliebte Spielzeitrevue, in der Ihnen schon vorab Auszüge aus dem Programm der Spielzeit 2010 | 2011 vorgestellt werden.

Am letzten Freitag im Monat gibt es nach der Vorstellung im Großen Haus unser beliebtes Nachtcafé. Populäres und Raritäten, Skurriles und Tiefsinniges präsentieren wir Ihnen in diesem Spätprogramm im Theatercafé. Auch in der Spielzeit 2010 | 2011 wird diese erfolgreiche Reihe fortgesetzt. Der Eintritt ist frei!

Die Karten für den Fünf-Uhr-Tee finden stets reißenden Absatz. Damit auch Berufstätige Zu ausgewählten Produktionen bieten wir vor der Vorstellung kurze und prägnante Einführungen an: Wissenswertes über Autor, Werk und Inszenierung. Kurz und gut eben.

66

theaterhagen

und Auswärtige in den Genuss der Nachmittagsrunde kommen, ist es seit Anfang 2010 möglich, Karten zu reservieren und vorab zu buchen, die es über alle bekannten Vorverkaufswege für 5,- Euro inklusive eines Freigetränks gibt!

Moderatorenteam: J. Pottebaum und E. Kwiatkowski

Spielzeit 2010 | 2011


Theater Extra 2010 | 2011

Spielzeit 2010 | 2011

„Advent, Advent…“ Damit Ihnen und Ihren Lieben die Zeit des Wartens verkürzt wird, laden wir an den vier Adventswochenenden zum familiären Adventssingen ins Theatercafé ein. Für Getränke wird gesorgt sein!

Sie möchten wissen, wie Theater funktioniert? Gern. Wir zeigen es Ihnen bei einer unserer Führungen. Wenn Sie eine Gruppe

Die Offene Probe und das Werkstattgespräch stimmen auch in der neuen Spielzeit das Publikum auf die Neuproduktionen am theaterhagen ein. Bietet die Offene Probe die Möglichkeit, einmal live bei der Probenarbeit dabei zu sein, so gibt es beim Werkstattgespräch die einmalige Gelegenheit, das Produktionsteam besser kennen zu lernen. Beide Veranstaltungen sind kostenlos!

Die erfolgreiche Film- und Theater-Reihe in Zusammenarbeit mit dem Kino Babylon wird selbstverständlich beibehalten. Beachten Sie unsere Homepage und ausliegende Flyer.

zusammen haben, sprechen Sie uns an und wir finden gemeinsam einen Termin!

theaterhagen

67


68

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Theater unterwegs 2010 | 2011 Der Freischütz (Konzertante Aufführung) Landesgartenschau Hemer · 9. September 2010 Der Freischütz Forum Leverkusen · 28. September 2010 Ballettabend Theater Hameln · 12. Januar 2011 Im weißen Rössl Theater Gummersbach · 18. März 2011

KonzertTheater Coesfeld

drei-mal-tanz Theater Düren · 29. März 2011 drei-mal-tanz Theater Hameln · 8. April 2011 Così fan tutte KonzertTheater Coesfeld · 25. Mai 2011

Theater Hameln

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

69


hotel

art - ambiente hagen

Hotel Art-Ambiente Hugo-Preuß-Str. 5 58095 Hagen Tel.: +49 (0) 23 31- 6 97 79 90 Fax: +49 (0) 23 31- 6 97 79 88 Internet: www.hotel-art-ambiente.de E-Mail: info@hotel-art-ambiente.de

Eine perfekte Kamposition...

...jedes Stück ein Erlebnis für alle Sinne. Beste Qualität aus Hagen! 70

theaterhagen

www.stadtbaeckerei-kamp.de Spielzeit 2010 | 2011


philharmonisches orchesterhagen

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

opus 71


Vorwort 2010 | 2011 Liebe Konzertbesucherinnen und Konzertbesucher, ich freue mich, Sie zur 103. Konzertsaison Ihres philharmonischen orchesterhagen herzlich willkommen zu heißen. In dieser Spielzeit erwarten Sie viele spannende Konzerterlebnisse mit fantastischen Solisten und einem hoch motivierten Orchester.

Herzlichst Ihr

Florian Ludwig und das philharmonische orchesterhagen

72

Ein reines Beethovenprogramm feiert zu Beginn der Spielzeit den Visionär der klassischen Sinfonik. Im Konzert am 9. November werden Sie Verdis Messa da Requiem hören und sehen. Im Februar können Sie mit dem philharmonischen Orchester in russischen Klängen schwelgen und das Feuer des Tanzes beschließt die Saison mit einem wahren Feuerwerk an Tanzrhythmen. Neben der Sinfoniekonzertreihe nimmt die Jugendarbeit des Orchesters einen großen Raum ein. In zahlreichen Veranstaltungen wie dem Philharmonikus und der Klangwerkstatt widmen wir uns unserem jungen Publikum. Unser Komponist für Hagen ist in dieser Saison Wolfram Buchenberg, der ein Stück über sieben Ruhrsagen schreibt, welches das Orchester und verschiedene Schulen die ganze Saison über be-

schäftigen wird, bevor es im dritten Familienkonzert auf die Bühne kommt. Zum Abschluss der Spielzeit wird der zweite philharmonische Kindertag alle Hagener Schulorchester mit dem philharmonischen Orchester zu einem ganz besonderen Klangerlebnis in der Stadthalle vereinen. Auch unsere Crossover-Reihe findet vielfältige Fortsetzungen. Kurz vor Weihnachten werden Luxuslärm und das Orchester die Stadthalle Hagen rocken und Dominique Horwitz wird im Juni mit dem Orchester an den unsterblichen Jacques Brel erinnern. Auch das zweite Hagener Chorfest, welches im Mai stattfindet, wird mit einem besonderen musikalischen Ereignis eröffnet. „Boğaziçinden bir nefes oder Ein Hauch vom Bosporus“ ist der Titel des Konzertes bei dem das philharmonische orchesterhagen gemeinsam mit einem türkischen Chor musizieren wird. Natürlich gibt es auch weiterhin die Kammerkonzerte, die Klangreden, die Konzerteinführungen und die Sonderkonzerte. Schon beim Lesen dieses Vorwortes haben Sie sicher bemerkt, dass auch für Sie etwas dabei ist. Daher freue ich mich, Sie in möglichst vielen unserer Veranstaltungen begrüßen zu dürfen. Lassen Sie sich gemeinsam mit uns von der Faszination der Musik begeistern.

Spielzeit 2010 | 2011


Orchester SpeZIAL

Tastenzauber Meisterwerke für Klavier und Orchester

Virtuose Klavierkonzerte in den Sinfoniekonzerten am 15. Februar, 15. März, 5. April und 10. Mai 2011 Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 c-Moll Weihnachtlicher Luxuslärm am 12. oder 13. Dezember 2010

Frédéric Chopin Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll

5. Sinfoniekonzert – Filmkonzert am 25. Januar 2011

Dmitrij Schostakowitsch Konzert für Trompete, Klavier und Streicher

6. Sinfoniekonzert – Liebesgrüße aus Moskau am 15. Februar 2011

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur

3 Konzerte erleben, nur 2 bezahlen!

Kaufen Sie 4, bezahlen Sie 3!

(nähere Infos auf Seite 138)

Spielzeit 2010 | 2011

(nähere Infos auf Seite 138)

73


1. Sinfoniekonzert Die Beethoven-Offensive Ludwig van Beethoven Violinkonzert

Starten wir kraftvoll und offensiv in die neue Saison! Denn

Ludwig van Beethoven Ah! perfido

wohl nur noch Bach, Wagner und Schönberg – zu jenen weg-

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 5

grundlegend verändert haben und die deshalb von jeher Vor-

14. September 2010 20.00 Uhr Stadthalle Hagen Solisten: Antje Weithaas, Violine; Edith Haller, Sopran Dirigent: GMD Florian Ludwig

unbestritten gehört Ludwig van Beethoven – wie neben ihm weisenden Komponisten, die den Lauf der Musikgeschichte bild und Anknüpfungspunkt für zahllose jüngere Musiker gewesen sind. Auch in der neuen Hagener Konzertsaison finden sich etliche erklärte oder heimliche Beethoven-Jünger in den Programmen: Grund genug, das Schaffen des großen Klassikers in seinen unterschiedlichen Facetten an den Anfang zu stellen. Das Violinkonzert von 1806, Ideal und Maßstab für alle nachfolgenden Violinkonzerte der Romantik, zeigt dabei einen vorwiegend lyrischen Tonfall, während die italienische Konzertarie „Ah! perfido“, ein von Beethoven selbst hochgeschätztes Jugendwerk aus seiner Studienzeit bei Antonio Salieri, abwechselnd dramatische und kantable Züge trägt. Die Fünfte Sinfonie von 1808, bekannt als „Schicksalssinfonie“, markiert schließlich den Höhepunkt von Beethovens

Klangrede: 12.09.2010 · 11.30 Uhr

74

heroischem Stil – und fraglos auch einen Höhepunkt der klassischen Musik!

Spielzeit 2010 | 2011


2. Sinfoniekonzert Mozart reloaded Anders als Beethoven waren Mozart im engeren Sinne keine künstlerischen Erben beschieden. Sein bedeutendster Schüler, Johann Nepomuk Hummel, ging kompositorisch eigene Wege, und so blieb es späteren Komponisten wie Tschaikowsky mit seiner „Mozartiana“-Suite oder Richard Strauss mit seinen Opern ab dem „Rosenkavalier“ vorbehalten, Mozarts Musik – ihren unnachahmlich klaren, eingängigen und dabei doch in jedem Takt so ungemein raffinierten Stil – zum künstlerischen Ideal zu erheben. Zwei zeitgenössische Komponisten schreiben die Auseinandersetzung mit dem Schaffen, aber auch mit der schillernden Persönlichkeit Mozarts nun fort. Mit dem Stück „1756-1791“, das dessen Lebensdaten im Titel trägt, stellt sich Wolfram Buchen-

5. Oktober 2010 20.00 Uhr Stadthalle Hagen Solisten: John Corbett, Klarinette; Simone Seiler, Harfe Dirigent: Thomas Dorsch

Wolfgang Amadeus Mozart Ouvertüre zu „La Clemenza di Tito“ Carlos Micháns Sinfonie concertante für Klarinette, Harfe und Orchester (UA) Wolfram Buchenberg 1756-1791 (Hagener Erstaufführung) Orchesterstück in drei Sätzen zum Mozartjahr 2006 Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie D-Dur KV 385 „Haffner“

berg als diesjähriger „Komponist für Hagen“ dem Publikum vor. Und Carlos Micháns, 1950 in Buenos Aires geboren, aber seit 1982 in den Niederlanden beheimatet, greift in einem Auftragswerk die von Mozart veredelte Tradition der „Sinfonia concertante“ auf – eine Konzertform mit mehreren Soloinstrumenten, hier in der reizvollen Kombination von Klarinette und Harfe.

Philharmonikus siehe S. 85

Klangrede: 03.10.2010 · 11.30 Uhr

Spielzeit 2010 | 2011

75


3. Sinfoniekonzert Requiem Giuseppe Verdi Messa da Requiem

9. November 2010 20.00 Uhr Stadthalle Hagen

Ver di-R equ iem

Solisten: Janice Dixon, Sopran; Janina Baechle, Alt; Dominik Wortig, Tenor; Jaakko Ryhänen, Bass Oratorienchor Letmathe, Chor und Extrachor des theaterhagen Dirigent: GMD Florian Ludwig

„Nur ein Genie konnte ein solches Werk schreiben.“ Die Bemerkung von Johannes Brahms über Verdis Requiem war ebenso lakonisch wie überraschend: Nahm Brahms seinen italienischen Kollegen doch gegen den eigenen Parteigänger Hans von Bülow in Schutz. Der bedeutende Brahms-Dirigent hatte Verdis Werk, eine 1874 in Mailand uraufgeführte Hommage an den im Vorjahr verstorbenen Nationaldichter Alessandro Manzoni, kurzerhand als „Oper im Kirchengewande“ verunglimpft. Ins selbe Horn stieß später George Bernard Shaw, als er das Requiem als „Verdis größte Oper“ bezeichnete. Der darin versteckte Vorwurf benennt freilich gerade das Besondere an Verdis bedeutendstem kirchenmusikalischen Werk: Gibt es doch unter den maßgeblichen Vertonungen des mittelalterlichen Requiem-Textes keine, die sich mit vergleichbarer dramatischer Wucht, ja in quasi szenischem Realismus dem Tod als dem größten Geheimnis des menschlichen Daseins nähert. Keine formuliert aber auch die Bitte um Erlösung von den Schrecken des Jüngsten Tages

Klangrede: 07.11.2010 · 11.30 Uhr

76

dringlicher: „Libera me, Domine!“ – „Befreie mich, o Herr!“ Janice Dixon

Spielzeit 2010 | 2011


4. Sinfoniekonzert Es war einmal Musik braucht zum Erzählen keine Worte. Ohne allzu konkret zu werden, kann sie – und das ist einzigartig unter den Künsten – unserer Phantasie Flügel verleihen. So genügen etwa bei dem „Märchen-Poem“ der tatarischen Komponistin Sofia Gubaidulina wenige Hinweise, um unsere eigenen Assoziationen in Gang zu setzen. Gubaidulina, die seit 1992 in der Nähe von Hamburg

7. Dezember 2010 20.00 Uhr Stadthalle Hagen

Dirigent: Bernhard Steiner

Sofia Gubaidulina Märchen-Poem Erich Wolfgang Korngold Märchenbilder Nikolai Rimsky-Korsakow Scheherazade

lebt, ließ sich bei ihrem Poem von dem tschechischen Märchen „Die kleine Kreide“ inspirieren. Diese träumt davon, wunderbare Schlösser, Gärten und das Meer zu zeichnen; stattdessen aber muss sie Tag für Tag langweilige Wörter und Figuren auf die Tafel malen, und im Unterschied zu den Kindern wird sie dabei nicht größer… Auf bekannte westliche Fabeln wie „Die Prinzessin auf der Erbse“ oder „Rübezahl“ bezog sich das erst 14 Jahre alte Wunderkind Erich Wolfgang Korngold bei seinen geistreichen „Märchenbildern“ von 1911, während der russische Orchestermagier Rimsky-Korsakow 1888 die prachtvollen Überlieferungen aus „Tausendundeiner Nacht“ zu seiner berühmten „Scheherazade“ verdichtete. Hier ersteht wie auf ein Zauberwort die ganze farbige Welt des Ostens durch Töne neu.

Philharmonikus siehe S. 85

Klangrede: 05.12.2010 · 11.30 Uhr

Spielzeit 2010 | 2011

77


5. Sinfoniekonzert Filmkonzert: Die keusche Susanne Bernd Wilden Musik

Susanne führt ein aufregendes Doppelleben. In ihrem Pro-

Richard Eichberg Regie

aber wird sie als Königin der Nacht von den Männern um-

mit Lilian Harvey und Willy Fritsch

der möchte eigentlich die kecke Jacqueline heiraten, ist

25. Januar 2011 20.00 Uhr Stadthalle Hagen

Film

kon zer t

Dirigent: Bernd Wilden

vinznest gilt sie als Inbegriff der Tugendhaftigkeit; in Paris schwärmt. Sie wirft dort ein Auge auf den charmanten René; bislang aber an ihrem Vater gescheitert. Doch nun bietet die vermeintliche Dreiecksbeziehung einen willkommenen Vorwand, das Einverständnis des Moralapostels zu erhalten, der beim turbulenten Finale im „Moulin Rouge“ obendrein gründlich kompromittiert wird... Richard Eichberg inszenierte die bekannte Operette von Jean Gilbert – aus ihr stammt der Evergreen „Puppchen, du bist mein Augenstern“ – mit Humor, Leichtigkeit und sicherem Gespür für Timing und Witz 1926 für die Leinwand. Sein Stummfilm führte das Traumpaar des deutschen Films, Lilian Harvey und Willy Fritsch, zusammen – damals freilich ohne Musik. Der Bielefelder Komponist und Dirigent Bernd Wilden hat nun für „Die keusche Susanne“ eine neue symphonische Filmmusik komponiert, die in

Klangrede:

diesem Kinokonzert ihre Hagener Erstaufführung erlebt.

23.01.2011 · 11.30 Uhr

78

Spielzeit 2010 | 2011


6. Sinfoniekonzert Liebesgrüße aus Moskau Russland hat in seiner wechselvollen Geschichte eine ungeheuer reiche Musiktradition hervorgebracht, die in ihrer ganzen Vielfalt kaum zu überblicken ist. Drei sehr unterschiedliche Komponisten mögen in unserem Konzert beispielhaft für diese Vielstimmigkeit stehen. Anatoli Ljadow, ein Schüler von Rimsky-Korsakow und Lehrer von Prokofjew, stand den Bestrebungen des „Mächtigen

15. Februar 2011 20.00 Uhr Stadthalle Hagen Solist: Joseph Moog, Klavier Dirigent: GMD Florian Ludwig

Anatoli Ljadow Der verzauberte See Sergej Rachmaninow Klavierkonzert Nr. 2 Peter Iljitsch Tschaikowsky Sinfonie Nr. 4

Häufleins“ um Mussorgsky nahe, verband die Idee einer genuin russischen Musiksprache aber 1909 in seiner farbenreichen Orchesterfantasie „Der verzauberte See“ mit einem an Skrjabin erinnernden Klanggespür – heraus kam dabei ein faszinierender

Mit großzügiger Unterstützung der

östlicher Impressionismus. Eine nicht minder kühne Mischung versuchte Sergej Rachmaninow in seinen Klavierkonzerten: Er vereinigte die Form des sinfonisch überhöhten Solokonzerts, wie sie vor allem durch Beethoven und Brahms geprägt worden war, mit der von Chopin und Tschaikowsky kultivierten Tradition des Virtuosenkonzerts. Tschaikowsky selbst wiederum gelang in seiner packenden Vierten die Verschmelzung der heroischen Sinfonik Beethovens mit der Programmmusik zu einem sehr persönlichen Stück klingender Autobiographie.

Philharmonikus siehe S. 85

Klangrede: 13.02.2011 · 11.30 Uhr

Spielzeit 2010 | 2011

79


7. Sinfoniekonzert Frühlingsgefühle Hermann Goetz Frühlings-Ouvertüre

Nach einem harten Winter wünscht sich mancher umso sehn-

Frédéric Chopin Klavierkonzert Nr. 2

lässt sein blaues Band / Wieder flattern durch die Lüfte, /

Robert Schumann Sinfonie Nr. 1 „Frühlingssinfonie“

reimte Eduard Mörike in einem berühmten Gedicht, das unter

15. März 2011 20.00 Uhr Stadthalle Hagen Solistin: Anna Gourari Dirigent: Ari Rasilainen

suchtsvoller das Wiedererwachen der Natur herbei. „Frühling Süße, wohlbekannte Düfte / Streifen ahnungsvoll das Land“, anderem von Robert Schumann und Hugo Wolf, den beiden Jubilaren des Jahres 2010, vertont worden ist. Von Schumann stammt auch der wohl bekannteste orchestrale Lobgesang auf die Freuden des Lenzes, seine herzerfrischende „Frühlingssinfonie“ von 1841. In „feuriger Stunde geboren“ und in nur vier Tagen zu Papier gebracht, bescherte dieser kecke Erstling seinem Komponisten schon bei der von Mendelssohn dirigierten Uraufführung einen strahlenden Erfolg, der dem Clara Schumann zugeeigneten Stück bis heute treu geblieben ist. Ein Erfolgsstück ganz anderen Charakters, doch ebenfalls das Werk eines Jubilars von 2010, ist Chopins

Philharmonikus

f-Moll-Klavierkonzert. Inspiriert von seiner ersten großen

siehe S. 85

Liebe, der Opernsängerin Konstancja Gladkowska, und einer

Klangrede: 13.03.2011 · 11.30 Uhr

80

zweiten Herzensdame, der Gräfin Delfina Potocka, gewidmet, hat Chopin hier mithin sehr intime „Frühlingsgefühle“ in Noten übersetzt.

Foto: Frank Eidel

Spielzeit 2010 | 2011


8. Sinfoniekonzert Vaterfreuden Immer schon haben Komponisten nicht nur menschlichen Gefühlszuständen wie Liebe, Hass und Trauer Ausdruck verliehen – auch ihre eigene, ganz private Empfindungswelt bot Anlass zu neuen Werken. Dvorák ˇ schrieb seine Fünfte Sinfonie in der vielleicht glücklichsten Zeit seines Lebens: 1873 hatte er die neunzehnjährige Anna Čermáková geheiratet, und zwei Jahre darauf gab es für ihn erstmals Grund zu „Vaterfreuden“. Sie lösten einen wahren Schaffensrausch aus, dem wir neben der Fünften noch weitere herrliche Werke wie die E-Dur-Serenade verdanken. Ein ähnlich kreativer Schub, wenn auch noch nicht durch reale „Vaterfreu-

5. April 2011 20.00 Uhr Stadthalle Hagen Solisten: Reinhold Friedrich, Trompete; Gerold Huber, Klavier Dirigent: Antony Hermus

Wolfgang Amadeus Mozart Sinfonie Nr. 32 Leopold Mozart Trompetenkonzert Dmitrij Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 1 für Klavier, Trompete und Streichorchester Antonín Dvorák ˇ Sinfonie Nr. 5

den“, war Schostakowitsch Anfang der 30er-Jahre vergönnt: 1932 hatte er seine erste Frau Nina Warsar geheiratet, und die neue Erfahrung der Ehe inspirierte ihn umgehend bei der Arbeit an seiner Oper „Lady Macbeth von Mzensk“. Im Nachklang zu diesem Schlüsselwerk entstand 1933 das erste Klavierkonzert mit obligater Solotrompete – eine freche Stilparodie, die er selbst als „spöttische Herausforderung an den konservativ-seriösen Charakter des klassischen Konzert-Gestus“ bezeichnete. Den wiederum lernen wir im Trompetenkonzert von Leopold Mozart kennen – auch er ein stolzer Vater, dem der geniale Sohn allerdings nicht immer nur Freuden bescherte.

Spielzeit 2010 | 2011

Klangrede: 03.04.2011 · 11.30 Uhr

81


9. Sinfoniekonzert 2. Hagener Chorfest: Sonnengesänge Wolfram Buchenberg Cantico di frate sole Hagener Erstaufführung

Das Programm des zweiten Hagener Chorfestes konfrontiert

Ludwig van Beethoven Klavierkonzert Nr. 4

sen kompositorisches Schaffen verschiedenste Gattungen

Wolfram Buchenberg UA für Soli, Chor, Kammerchor und Orchester

bis zur Messe – umfasst, fühlt sich in besonderer Weise der

Ludwig van Beethoven Chorfantasie für Soli, Chor, Klavier und Orchester

Buchenbergs „Sonnengesang“ nach Franz von Assisi wird in

10. Mai 2011 · 20.00 Uhr Stadthalle Hagen Solisten: Ragna Schirmer, Klavier; Stefania Dovhan, Sopran; Kristine Larissa Funkhauser, Marilyn Bennett, Mezzosopran; Jeffery Krueger, Tenor; Raymond Ayers, Bariton; Orlando Mason, Bass Chor des 2. Hagener Chorfestes Dirigent: GMD Florian Ludwig

zwei Werke von Beethoven mit Musik des diesjährigen „Komponisten für Hagen“, Wolfram Buchenberg. Buchenberg, desund Stile – vom Solo- bis zum Orchesterstück, vom Musical Chormusik verbunden, und seine Vokalwerke erfreuen sich nicht nur bei Profi-Ensembles wachsender Beliebtheit. Neben Hagen ein neu geschaffenes Werk erklingen, das auf subtile Weise den Bogen zu einer der ausgefallensten Kompositionen Ludwig van Beethovens schlägt: Die Chorfantasie von 1808 ist die durchaus eigenwillige Verbindung einer Solofantasie (die Beethoven bei der Uraufführung sogar teilweise frei improvisierte) mit Elementen des klassischen Klavierkonzerts (wie es hier durch Beethovens eigenes Meisterwerk in G-Dur repräsentiert wird) und der Chorkantate. Deren finale Ohrwurm-Melodie („Schmeichelnd hold und lieblich klingen /

Klangrede: 08.05.2011 · 11.30 Uhr

82

Unsres Lebens Harmonien“) weist obendrein voraus auf den Freudenhymnus der Neunten Sinfonie.

Photo: Frank Eidel

Spielzeit 2010 | 2011


10. Sinfoniekonzert Das Feuer des Tanzes II Als beschwingten Ausklang der Konzertsaison und zum beflügelnden Start in die Sommerferien entfachen das philharmonische orchesterhagen und Generalmusikdirektor Florian Ludwig in diesem Jahr erneut „Das Feuer des Tanzes“. Als Tanzmeister und sinfonische Brennkraftverstärker haben sie drei Komponisten engagiert, deren Stücke buchstäblich in die Beine gehen und zum Mitwippen und Mitswingen einladen werden. Zunächst lassen wir uns dazu von Ravel und seiner packenden Walzerparodie „La Valse“ in die glanzvolle Welt der Donaumonarchie entführen.

21. Juni 2011 20.00 Uhr Stadthalle Hagen Solist: Per Arne Glorvigen, Bandoneon Dirigent: GMD Florian Ludwig

Maurice Ravel La Valse Astor Piazzolla Konzert für Bandoneon Wolfram Buchenberg Mummenschanz Fünf Maskentänze für Orchester Maurice Ravel Boléro

Dann tanzen wir weiter nach Argentinien, wo uns Astor Piazzolla in jedem Takt seines Bandoneon-Konzertes spüren lässt, dass er der Vollender des „Tango Nuevo“ war. Auch Wolfram Buchenberg, unserer „Komponist für Hagen“, reiht sich mit „Mummenschanz“, seinen fünf „Maskentänzen für Orchester“, in den Reigen – bei ihm allerdings geben sich Dämonen und finstere Fratzen, eine „Geheimnisvolle Schöne“ und schließlich der Tod höchstselbst ein spukhaftes Stelldichein. Da halten wir uns lieber ein weiteres Mal an Ravel, dessen magisch-ritueller „Boléro“ schon so manches Publikum von den Sitzen gerissen hat.

Philharmonikus siehe S. 85

Klangrede: 19.06.2011 · 11.30 Uhr

Spielzeit 2010 | 2011

83


Komponist für Hagen Wolfram Buchenberg Das Singen im Chor prägte ihn von Kindesbeinen an, während und nach dem Musikstudium war Wolfram Buchenberg vielfach als Dozent für Chorleitung und Stimmbildung tätig und auch in seinem kompositorischen Schaffen hat die Chormusik einen hohen Stellenwert. Der Allgäuer Buchenberg (*1962) erhielt seine musikalische Ausbildung an der Münchner Musikhochschule, wo er u. a. bei Prof. Dieter Acker Komposition studierte und wo er bis heute selbst unterrichtet. Er schrieb zahlreiche Auftragskompositionen, u. a. für das Münchner Rundfunkorchester, die Bistümer München-Freising und Bamberg, die Schola Cantorum Leipzig und den Chor des Bayerischen Rundfunks. Seine Stücke wurden außer in vielen Ländern Europas auch in Japan, Südafrika, Argentinien, Brasilien, USA, Kanada, Armenien und in der Ukraine aufgeführt. Folgende Werke von Wolfram Buchenberg kommen in Hagen zur Aufführung: Uraufführungen: SiebenSagen. Ruhrsinfonie in sieben Sätzen, welche sich auf Mythen und Sagen rund um den Fluss Ruhr beziehen. Ein Auftragswerk für das philharmonische orchesterhagen. Dieses Projekt wird in Zusammenarbeit mit Hagener Schülern aller Schulformen durchgeführt. (siehe auch Seite 88). Termin: 3. Juli 2011, 11.00 Uhr.

84

Oratorium. Uraufführung für Soli, Chor, Kammerchor und Orchester Termin: 10. Mai 2011, 20.00 Uhr, Stadthalle Hagen (im Rahmen des 9. Sinfoniekonzerts „Sonnengesänge“/2. Hagener Chorfests; vgl. auch S. 82) Hagener Erstaufführungen: 1756 – 1791. Orchesterstück in drei Sätzen zum Mozartjahr 2006. Im Rahmen des 2. Sinfoniekonzerts „Mozart reloaded“ (vgl. auch Seite 75). Cantico di frate sole. Sonnengesang des hl. Franz von Assisi für vierstimmigen gemischten Chor und Sinfonieorchester. Im Rahmen des 9. Sinfoniekonzerts „Sonnengesänge“/2. Hagener Chorfest; (vgl. auch Seite 82). Mummenschanz. Fünf Maskentänze für Orchester. Auftragswerk für das Münchner Rundfunkorchester. Im Rahmen des 10. Sinfoniekonzerts „Das Feuer des Tanzes II“, (vgl. auch Seite 83). Darüber hinaus widmet sich ein Kammerkonzert am 15. Mai 2011 im Auditorium des Kunstquartiers dem umfangreichen Kammermusikschaffen von Wolfram Buchenberg. Es spielen Mitglieder des phiharmonischen orchesterhagen.

Spielzeit 2010 | 2011


Konzertbusse

Unser herzlicher Dank geht an:

Auch in der Konzertsaison 2010/2011 können wir – mit der großzügigen Unterstützung zahlreicher Sponsoren – wieder einen kostenlosen Fahrdienst zur Stadthalle und zurück anbieten. Detalierte Informationen zu den Fahrrouten erhalten sie an der Theaterkasse und im Internet unter www.theater.hagen.de. Parkhinweise für Konzertbesucher: Bitte nutzen Sie die die Parkangebote entlang der kostenfreien Konzertbuslinien bzw. den Gratis-Taxidienst und vermeiden Sie das Parken im Bereich der Stadthallen-Zufahrten und der Rettungswege sowie der Bus- und Taxistandspur im Eingangsbereich der Stadthalle.

HeVg`VhhZ :ccZeZiVa"7gZX`Zg[ZaY

Philharmonikus

Einführungsveranstaltungen zu Sinfoniekonzerten für Kinder, Eltern und Großeltern, jeweils an fünf Dienstagen vor dem Sinfoniekonzert in Kooperation mit dem lutzhagen und der Hochschule für Musik in Köln/Abteilung Wuppertal 5. Oktober 2010 · 18.45 Uhr Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu La Clemenza di Tito 7. Dezember 2010 · 18.45 Uhr Erich Wolfgang Korngold: Märchenbilder 15. Februar 2011 · 18.45 Uhr Anatoli Ljadow: Der verzauberte See 15. März 2011 · 18.45 Uhr Frédéric Chopin: Klavierkonzert Nr. 2 21. Juni 2011 · 18.45 Uhr Maurice Ravel: La Valse

C~]Z^hi`Z^cOj[Vaa#

Spielzeit 2010 | 2011

85


Kammerkonzerte 2010 | 2011 1. Kammerkonzert

Von schönen Frauen und tragischen Figuren 19. September 2010 Die Salonlöwen

2. Kammerkonzert

Zu Schumanns Geburtstag I 24. Oktober 2010 Werner Köhn, Violine - Axel Kühne, Viola - Rüdiger Brandt, Violoncello – N.N., Klavier Werke von Beethoven und Schumann

3. Kammerkonzert

Zu Schumanns Geburtstag II

14. November 2010 Werner Hußendörfer, Klarinette – Arionquartett: Mischa Nodelman und Nicola Borsche, Violinen – Susanne Schmickler, Viola – Walter Gödde, Violoncello Werke von Schumann und Reger

86

4. Kammerkonzert

Ein musikalisches Opfer 12. Dezember 2010 Beate Sobiesinsky-Brandt, Flöte – Katharina Klein, Violine – Rüdiger Brandt, Violoncello – N.N., Cembalo Werke von Bach

5. Kammerkonzert

Petit déjeuner

30. Januar 2011 Rebecca Raabe-Bröckel, Oboe – Mario Krause, Fagott – N.N., Klavier Werke von Françaix, Saint-Saëns und Poulenc

6. Kammerkonzert

Liebesgrüße aus Moskau 20. Februar 2011 Satie-Quartett: Klaus Esser und Jin Kim, Violinen – Ursina Staub, Viola – Simone Meyer, Violoncello Werke von Janáček und Tschaikowsky

Spielzeit 2010 | 2011


Kammerkonzerte 2010 | 2011 01 etieS

rhU 21:41

7002.80.20

7. Kammerkonzert

8002 rehcamuhcS uen

Die Kammerkonzerte finden im Auditorium des Kunstquartiers, Museumsplatz 1 statt.

Voyage, Voyage

13. März 2011 Simone Seiler, Harfe; John Corbett, Klarinette

Beginn jeweils 11.30 Uhr. Vor Beginn des Kammerkonzertes um 11 Uhr findet eine Kurzführung zu einem Exponat der Museen statt.

8. Kammerkonzert

Schlagzeug pur

03. April 2011 Timo Erdmann, Tomislav Talevski u. a. Werke für Schlagzeug – Solo und Ensemble

9. Kammerkonzert

Komponist für Hagen 15. Mai 2011 Kalina Kolarova, Violine; Isabell Winckelmann, Flöte; John Corbett, Klarinette; Heiko Schäfer, Marimbaphon; Simone Seiler und Ute Blaumer, Harfe Werke von Buchenberg

10. Kammerkonzert

Flötentrios

19. Juni 2011 Annette Kern, Flöte – Rolf Petrich, Violoncello – N.N., Klavier

Spielzeit 2010 | 2011

Emil Schumacher: Adumin, 1988. Öl auf Holz, 170 x 125 cm. mc 521 x 071 · zloH fua lÖ · 8891 · nimudA

Emil Schumacher Museum Hagen

01 02 03

9 91 92

8 81 82

7 71 72

6 61 62

5 51 52

4 41 42

8002 tsuguA 3 2 1 31 21 11 32 22 12 13

87


Familienkonzerte Moderation: Werner Hahn Wie verschlossen bleibt vielen Kindern und Jugendlichen die Welt der Kunstmusik. Und dennoch: Wie direkt, simpel und einfach lassen sie sich berühren, wenn sie deren Klänge vernehmen. Wie vertraut ist ihnen die Sprache der Musik. Wie selbstverständlich. Darum: Nicht lange schreiben und reden, sondern einfach erleben!

Zurück in der Zukunft – Von Strauss bis Rock 31. Oktober 2010 · 11.00 Uhr · Großes Haus Nach einer zweijährigen Hör-Reise – hinaus aus den Fürstensälen und hinein in die bürgerlichen Konzertsäle und Opernhäuser – kehren wir wieder zurück in die Zukunft. Das rockt!! Dirigent: Wolfgang Müller-Salow

88

2010 | 2011 Galaktisch! – Musik von den Sternen 27. Februar 2011 · 11.00 Uhr · Großes Haus Sterne: Für uns Menschen ein ewiges Faszinosum! Und zu allen Zeiten haben sich Komponisten dort hin gebeamt. Mit unterschiedlichsten musikalischen Flugkörpern. Wir tun’s auch. Dirigent: Bernhard Steiner

MUSIKaufRUHR – SiebenSagen (UA) 03. Juli 2011 · 11.00 Uhr · Großes Haus Ein reicher Sagenschatz erzählt uns vom ewigen Treiben in und entlang der Lebensader RUHR. Der Komponist Wolfram Buchenberg hat sieben Ruhrsagen vertont. Viele Hagener Schüler helfen, in einer Uraufführung die Erzählungen zum Klingen zu bringen. Und der Lionsclub Hagen-Mark half auch! Dirigent: GMD Florian Ludwig

Spielzeit 2010 | 2011


Orchesterpatenschaft „Tutti Pro“

Philharmonischer Kindertag 06. Juli 2011 · Stadthalle Hagen

Jugendorchester und Berufsorchester zusammenzubringen, das ist die Idee dieser Initiative der Jeunesses Musicales, der Deutschen Orchestervereinigung und des Verbandes deutscher Musikschulen. „Tutti Pro“ steht hier für „vollen Einsatz“ in Hinblick auf das Ziel: Das gemeinsame Erleben von großer Musik! Die Zusammenarbeit reicht von Proben- und Konzertbesuchen der jungen Musiker und dem unmittelbaren Erfahrungsaustausch mit den Profis des philharmonischen orchesterhagen bis hin zur gemeinsamen Eroberung großer Werke, die für das Jugendorchester vielleicht alleine nicht zu schaffen wäre. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Sinfonieorchester der Musikschule des Hochsauerlandkreises.

Spielzeit 2010 | 2011

Am 6. Juli 2011 wird die Stadthalle Hagen zum Landeplatz für alle im theater- und musikpädagogischen Bereich verkehrenden Fluglinien des theaterhagen. Aber nicht nur Theater und Orchester wollen dieses musikalische Großereignis gemeinsam feiern – mit dabei sind all unsere jungen Fans und Freunde, für die wir diese spannende musikalische Flugschau zusammenstellen. Welche Aktivitäten genau an diesem Tag geboten werden, verraten wir noch nicht – soviel sei aber gesagt: Es wird spannend, macht Spaß und hat etwas mit Musik zu tun. Mit dabei: das philharmonisches orchesterhagen, sein GMD Florian Ludwig, der Philharmonikus und die Hagener Schulorchester mit ihren Dirigenten. Schulen, die sich mit ihren Musikgruppen von Streicherklasse über Big Band bis hin zum großen Schulorchester an dem Projekt beteiligen möchten, werden gebeten, sich unter miriam.walter@stadt-hagen mit ihren Vorschlägen und Ideen anzumelden.

Mit Hagener Schulorchestern und dem philharmonischen orchesterhagen Dirigent: GMD Florian Ludwig

89


Vor ver kau f ab

Weihnachtlicher Luxuslärm 12. Dezember 2010 / 13. Dezember 2010 20.00 Uhr · Stadthalle Hagen

philharmonisches orchesterhagen präsentiert: Die Newcomer-Band des Jahres 2010!

21.0 6.2 010

Nicht ohne Grund setzte Luxuslärm mit einem rasanten Aufstieg in den Zenit des Deutschen Rockmusikhimmels neue Maßstäbe.

Wir, das philharmonische orchesterhagen, freuen uns ganz besonders mit dem vorweihnachtlichen Konzept „Luxuslärm goes Klassik“ wieder einmal Grenzen zu überschreiten und zu beweisen, dass gute Musik – egal ob alt oder neu, Klassik oder Rock – alle Menschen gleichermaßen begeistert. Kartenpreise: 39,- / 33,- / 25,- / 19,50 Euro 90

Spielzeit 2010 | 2011

Foto: Luxuslärm / Anja Polti

Auf zahlreiche Preise, u. a. „NRW Newcomerpreis 2007“, Deutscher Rock- und Pop Preis 2008, folgte 2009 die begehrte 1Live-Krone.


Sonderkonzerte

2. Hagener Chorfest 2010 | 2011

Adventskonzert Sonntag, 19. Dezember 2010 · Großes Haus Dirigent: Andres Reukauf

Neujahrskonzert Donnerstag, 01. Januar 2011 · Stadthalle Hagen Wien-Berlin Musik von Suppé, Strauß, Künneke u.a. Dirigent: GMD Florian Ludwig

SCRATCH 2011 Samstag, 19. März 2011 · Stadthalle Hagen Charles Gounod: Cäcilien-Messe Dirigent: GMD Florian Ludwig

Spielzeit 2010 | 2011

Karfreitagsmatinee Freitag, 22. April 2011 Werke von Johann Sebastian Bach Solist: Andreas Mirschel, Oboe Dirigent: Steffen Müller-Gabriel

5. bis 10. Mai 2011 „Alle Menschen werden Brüder“ Chormusik von Renaissance bis Pop, vom Orient bis zum Okzident Mit international renommierten Kammerchören und einer Vielzahl von Konzerten wird Hagen im Mai 2011

Crossover

erneut zu einem Mekka des a cappella-Gesanges. Von

Donnerstag, 05. Mai 2011 Stadthalle Hagen

nur für alle Sangesfreunde – einzigartigen Woche.

Renaissance bis Pop reicht die Stilvielfalt dieser – nicht

Ein Hauch vom Bosporus Boğaziçinden bir nefes

Auf ein Orient und Okzident mit musikalischen Mitteln

Der Chor des Institues für Interkulturelle Musik und Bühnenkünste und das philharmonische orchesterhagen Dirigent: Bernhard Steiner

zert am Samstag, 7. Mai folgen Kammerchorkonzerte

verbindendes großes deutsch-türkisches Auftaktkonaller mitwirkenden Chöre und der große gemeinsame Abschluss im Sinfoniekonzert am 10. Mai 2011 (siehe Seite 82).

91


Orchester unterwegs 2010 | 2011 Crossover mit Jon Lord

15. November 2010 Essen, Grugahalle Dirigent: GMD Florian Ludwig

Jahreszeiten

29. März 2011 Iserlohn, Parktheater Musik und Lyrik; Oliver Steller und das philharmonische orchesterhagen Dirigent: GMD Florian Ludwig

Jon Lord: Concerto

03. Juni 2011 Essen, Zeche Zollverein Dirigent: Bernhard Steiner

Sinfoniekonzerte 05. September 2010 Theater Itzehoe 29. September 2010 Gevelsberg Zentrum für Kirche und Kultur 05. Februar 2011 Menden Saalbau Wilhelmshöhe 13. Februar 2011 Bottrop Lichthof des Berufskollegs 25. März 2011 Brilon Aula Schulzentrum Gymnasium Petrinum 10. April 2011 Lüdenscheid Kulturhaus 12. Mai 2011 Iserlohn Parktheater

92

Spielzeit 2010 | 2011


Lutz

Spielzeit 2010 | 2011

lutz – Zuschauerraum 93


94 Firat Baris Ar und Felix Lampert in „Dream Team“ – Jugendstück von Lutz Hübner

Spielzeit 2009 2010 | 2010 2011


ZÄUNE Theaterprojekt mit jungen Menschen aus den Partnerstädten Modi’in (Israel), Berlin-Zehlendorf und Hagen im Rahmen von TWINS/RUHR.2010

Uraufführung 24. Oktober 2010 Fa. Bandstahl Schulte & Co. ab 14 Jahren Inszenierung: Werner Hahn Choreographie: Diana Ivancic

Ein Zaun ist eine Einfriedung. Er trennt zwei Bereiche dauerhaft

Spielszenen und rhythmischen Klangcollagen. Drei zunächst

Gefördert von:

oder auf Zeit und ist eine von Menschen geschaffene Abgrenzung.

unabhängig voneinander entstandene Performances werden

Hier ist günstig sicher.

Der Zaun dient der Kenntlichmachung von Besitzverhältnissen an

so zu einer Gesamtdramaturgie weiterentwickelt, die dann die

Grund und Boden. Doch im Gegensatz zu einer Mauer ist ein Zaun

Bühne im positiven Sinne „umzäunt“.

in der Regel transportabel und durchlässig – wie Jugendkultur. Junge Kultur zeichnet sich dadurch aus, dass sie ständig neue und flexibel-frische, global verständliche „Sprachen“ des Miteinanders kreiert, abseits von Grenzen oder Bekenntnissen jeglicher

Lions-Hilfswerk Hagen-Mark e.V.

„ZÄUNE“ wird wie in der letzten Spielzeit „michael und yeliz“ in der Fabrikhalle der Firma Bandstahl-Schulte zu sehen sein und ist ein Projekt im Rahmen von RUHR.2010.

Art. Über Musik- und Tanzformen, die sich von keinem Dogma aufhalten lassen, wird scheinbar Trennendes zur tragfähigen, originellen Begegnung. Das Projekt will mit verschiedenen Mitteln der Kunst versuchen, mit jungen Menschen aus drei religiös unterschiedlich orientierten Gemeinschaften gemeinsame Wurzeln zu definieren, kulturelle Unterschiede zu benennen und Übereinstimmungen nachzuspüren. Jugendliche jüdischen, christlichen und muslimischen Glaubens aus Modi’in (Israel), Berlin-Zehlendorf und Hagen werden

TWINS TWINS

sich in ihren Heimatstädten mit der Frage nach Trennendem und Verbindendem auseinandersetzen. Daraus entsteht in Hagen eine gemeinsame Aufführung mit groß angelegten Choreographien,

Spielzeit 2010 | 2011

95


Clyde und Bonnie Ein B-Movie von Holger Schober ab 15 Jahren

Hagener Erstaufführung 22. Januar 2011 · lutz

Inszenierung: Werner Hahn Ausstattung: Jeremias H. Vondrlik

Ein Mythos seit 1935 – das Jahr, in dem ihre spektakuläre

phorie und Kapitulation: Schluss mit Jugendarbeitslosigkeit!

Überfallserie blutig beendet wurde. Ihre Geschichte wurde

Schluss mit zerrütteten Familienverhältnissen! Schluss mit Frust!

mehrfach verfilmt und in zahlreichen Kunstformen verar-

Raus aus dem Sozialbau und rein ins Leben! Aber wenn man sich

beitet: Bonnie Parker und Clyde Barrow gingen damals als

selbst in die Schusslinie stellt, dann bekommt man hin und wie-

meistgesuchte Verbrecher im Kugelhagel gemeinsam in den

der auch eine Kugel ab. Clyde und Bonnie – zwei Außenseiter, die

Tod. Ein Vorbild? Zur Nachahmung geeignet? Sicher nicht.

bislang wenig Liebe in ihrem Leben verspürten und die jetzt die

Dennoch fasziniert noch heute die Intensität ihrer Liebe, der

Liebe mit aller Wucht trifft – durch das große Gefühl werden sie

alles egal ist und die hundertprozentig ist – unbedingt, ohne

zum sich fest umklammernden Paar.

Einschränkungen. Gesellschaftliche Außenseiter waren sie schon vorher – vielleicht auch psychisch hilfebedürftig. Aber wie konnte es zu einer derartigen totalen Unvernunft kommen? Wie Lemminge gingen sie direkt auf den Abgrund zu und stürzten sich gemeinsam hinab.

Holger Schober nimmt die historischen Vorbilder zum Anlass, eine große Liebesgeschichte für das Theater zu schreiben, die im Hier und Heute spielt. Sein Stück „Hikikomori“ wurde 2006 für den deutschen Jugendtheaterpreis nominiert.

Clyde und Bonnie leben heute. Sie haben andere Vorgeschichten, und dennoch gleiten sie in ein ähnliches Fahrwasser wie die Originale, mit denen sie sich immer wieder vergleichen. Wie diese nehmen sie ihr Schicksal selbst in die Hand, sie spielen ihr Spiel, schlagen zu, leben eine große Liebesgeschichte und bewegen sich auf einem schmalen Grat zwischen Erlebnissucht und Sinnsuche, zwischen Eu-

96

Spielzeit 2010 | 2011


Rico, Oskar und die Tieferschatten

Hagener Erstaufführung 25. Juni 2011 · lutz

von Andreas Steinhöfel; Bühnenfassung von Felicitas Loewe ab 10 Jahren

Inszenierung: Werner Hahn Ausstattung: N.N.

Rico ist elf Jahre alt und tiefbegabt – sagt er jedenfalls so. Er

Freund wird. Oskar sieht komisch aus: Er trägt aus Angst vor

braucht für alles etwas länger. Manchmal geraten die Dinge in

allem Möglichen stets einen Motorradhelm – und er weiß

seinem Kopf ein wenig durcheinander. Und wenn er aufgeregt ist,

ganz viel, denn er ist hochbegabt. Das Abenteuer beginnt, als

klackern die Gedanken in seinem Kopf umher wie die Kugeln beim

ein seltsamer Kindesentführer, der in Berlin sein Unwesen

Rentnerbingo. Aber Rico kann genau beobachten, ist nicht auf den

treibt, sich ausgerechnet Oskar schnappt. Ob der neue Mieter

Mund gefallen und er kennt sich in seiner kleinen Welt sehr gut

in der Wohnung über Rico etwas damit zu tun hat? Denn der

aus. Wenn er sich einen Plan macht und die Dinge ordnet, kommt

führt höchst verdächtige Telefonate... Um seinen Freund zu

er gut zurecht. Sein ganzer Kosmos besteht aus der „Dieffe“, der

retten, muss Rico wohl oder übel über sich selbst hinaus-

Dieffenbachstraße in Berlin-Kreuzberg, in der er sowohl wohnt als

wachsen und mit seinem detektivischen Spürsinn Oskar be-

auch das Förderzentrum besucht; und in der er sich nicht verirren

freien. Ganz nebenbei klärt er auch noch das Geheimnis der

kann, weil sie schnurgerade ist. In dieser Miniaturwelt verbringt er

unheimlichen Tieferschatten im Hinterhaus auf.

auch schon einmal einen Vormittag damit, detektivisch der Herkunft einer „Fundnudel“ nachzuspüren: Welcher der Nachbarn hat eine matschige Rigatoni auf die Straße geworfen? Das sind die Fragen, denen Rico mit heiligem Ernst nachgeht. Glücklich ist er, als er Oskar kennenlernt, der sein erster echter

„Rico, Oskar und die Tieferschatten“ ist eine wunderbar komische Sozialstudie, ein packender Kinderkrimi und eine berührende Familiengeschichte. Die Buchvorlage wurde von der Kritik hoch gelobt und vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Katholischen Kinderbuchpreis und dem Deutschen Jugendbuchpreis 2009.

Spielzeit 2010 | 2011

97


Fabienne Hahn und Luzia Balazova in „Lucy, die Killermücke“ – Umweltstück von Werner Hahn 98

Spielzeit 2009 | 2010 Spielzeit 2010 | 2011


Dream Team Jugendstück von Lutz Hübner Mitarbeit: Sarah Nemitz

Wiederaufnahme 9. September 2010 · lutz

Lucy, die Killermücke Umweltstück für Kinder ab dem Vorschulalter von Werner Hahn

Wiederaufnahme 13. September 2010 · lutz

Inszenierung Sarah Nemitz

Tom: „Sie denken jetzt bestimmt, dass wir lin-

Autsch. Blöde Mücke. Wie das killert. Und

ke Typen sind, aber das stimmt nicht. Ich habe

wie ich wieder aussehe. Diese Viecher wer-

Ausstattung Tom Presting

das Handy nicht geklaut, ich habe es nur ein-

den immer mehr. – Aber warum? Und warum

gesteckt, weil ich dachte, Sie machen mich

wird es hier immer wärmer – fast so wie in

fertig, wenn ich es habe, ich wollte das wirk-

Afrika? Herr Professor! Wie ist das nun? Was

lich nicht klauen. Bruno, gib ihm das Handy.“

bauen Sie denn da? Was kann ich tun? Fra-

„Dream Team“ wurde in der letzten Spielzeit

Inszenierung Werner Hahn Musik Hans Steinmeier Ausstattung Jeremias H. Vondrlik

gen, Fragen, Fragen…. Anleitung Prickelbild

begeistert aufgenommen. Im Anschluss an

Klimawandel, Erderwärmung, Energiespa-

die Vorstellungen ergaben sich bewegende

ren…. sind das schon Themen für Vorschul-

Diskussionen mit jungen Strafgefangenen

und Grundschulkinder? Ja. Denn sie sind die

der JVA Iserlohn über reale Erfahrungen,

zukünftigen Erwachsenen und werden mit

Verhaltensmuster und Erkenntnisse. Diese

dem Klimawandel und seinen Folgen viel

Möglichkeit soll auch in der neuen Spielzeit

mehr zu tun haben als wir. Um eine erste Idee

angeboten werden.

davon zu bekommen, nimmt sie „Lucy, die

Im Haus findest Du ganz viele Stellen, an denen Energie verschwendet wird. An der rechten Seite sind Vorschläge, wie man es besser machen kann. Schneide oder prickel die Vorschläge aus und klebe sie auf die Stellen, wo man Energie sparen kann. Du kannst auch einen Erwachsenen um Hilfe bitten und viel, viel fragen….

Energieverschwendung ist schlecht, weil bei der Erzeugung von Energie bei den meisten Kraftwerken das giftige Gas Kohlendioxid in die Luft gepustet wird – genauso wie beim Auto fahren oder Flugzeug fliegen. Dieses Kohlendioxid macht die Erde wärmer. Deshalb ist es wichtig, Energie zu sparen.

Zum Thema Warum sollen sich schon Kinder über Umweltfragen Gedanken machen? Viele Erwachsenen tun es ja auch nicht. Aber eines steht fest: Alle müssen mithelfen, dass die Erde sich wieder erholt. Wenn Ihr jetzt schon die Zusammenhänge versteht, werdet Ihr heute und später besser mit der Umwelt umgehen als die Erwachsenen. Unser Stück „Lucy, die Killermücke“ zeigt, in welcher Weise sich das Klima ändert und welche Folgen dies für das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen hat. Ein wärmeres Klima bedeutet in jedem Fall mehr, als nur mehr zu schwitzen. Die Veränderungen beeinflussen z.B. das Leben von Tieren und Pflanzen. So wurden bestimmte Mückenarten, die sonst nur in Afrika leben und Krankheiten übertragen können, jetzt schon in Europa entdeckt. Und das ist auch mit unserer Lucy passiert.

Jan-Daniel Mayer (11 Jahre), Maikel Stricker (10 Jahre) und Lennart Albrandt (10 Jahre), Klasse 5 c, Theodor-Heuss-Gymnasium (Umweltschule) Hagen, Kooperationsprojekt mit dem theaterhagen

Killermücke“ mit auf einen ersten Flug zur Klimathematik.

Mit Unterstützung der Gesellschaft Concordia zu Hagen

Spielzeit 2010 | 2011

99


Hey Boss, hier bin ich!

Verlobung im Altenheim

Bewerbungstraining für Schulabgänger ab 16 Jahren von Werner Hahn

Kriminalkomödie rund ums älter werden von Ulla Gericke

Wiederaufnahme 20. September 2010 · lutz Inszenierung Werner Hahn

Wiederaufnahme 9. Oktober 2010 · lutz

Hey Boss, guck mich an. Nicht schlecht,

Achtung! Mord! Und das im Altenheim? Ganz

was? Hab alles, bin alles! Hier – guck doch!!

schön gruselig – und: abgedreht, abgefahren,

’Tschuldigung, mein Handy… Tür zu! Wie?

abstrus, überraschend, überdreht, überzogen

Was? Was ist denn jetzt los? Die wollen mich

und natürlich anrührend, skurril, witzig…

nicht?

Echt Seniorenclub. Mit Spannung erwartet.

Fast 25.000 Jugendliche haben in den letzten

In seiner 5. Spielzeit erarbeitete sich der Se-

vier Spielzeiten erlebt, was man bei einem

niorenclub eine abendfüllende Boulevardko-

Vorstellungsgespräch falsch machen kann

mödie. Natürlich wieder mit dabei: Mitglieder

– und nicht nur das mit dem Handy. Im an-

des Jugendclubs, die aus der wunderbaren

schließenden Workshop gab es anschauliche

Mischung von jung und alt nicht mehr weg

Tipps für das Publikum. Und dabei wurde

zu denken sind.

Inszenierung Werner Hahn, Caroline Nöding Bühnenbild Tom Presting

vor allem eines deutlich: Der Körper spricht schneller als der Mund… Als Auftrag und in Zusammenarbeit mit den Wirtschaftsjunioren Hagen/ Ennepe-Ruhr e.V.

100

Spielzeit 2010 | 2011


er d In

t! i e z Der Messias l e i p Ganzjährige Weihnachtskomödie von Patrick Barlow S . 5 Für Zuschauer ab 14 Jahren Wiederaufnahme 21. November 2010 · lutz

Kohlhaas

Nach Heinrich von Kleists Novelle „Michael Kohlhaas“ von Marco Baliani und Remo Rostagno; aus dem Italienischen von Brigitte Korn-Wimmer

Wiederaufnahme 3. Dezember 2010 · lutz

Inszenierung Werner Hahn

Weihnachtsgeschichte? Kennen wir. Theater?

Meine Pferde! Die schönsten! Einfach ge-

Können wir. Ganz billig. No problem. Alles

nommen. Einfach so. Jetzt nicht mehr wieder

Bühne Peter Blindert

tiptop vorbereitet. Erzengel Gabriel, Josef,

zu erkennen! Wo ist die Gerechtigkeit? Das

ein Schäfchen, die Maria, römische Tribunen,

lasse ich mir nicht gefallen. Ignoranten! Ma-

Kostüme Ulla Ziemba-Minkiewicz

tumbe Hirten, die Weisen aus dem Morgen-

chen, was sie wollen! Los, kommt mit, die

land – alles gespielt von 2 Personen!! Wow!!

sollen mal sehen. Mir ist alles egal. Mein

– Geht nicht? Wieso? Probleme? …und so

Recht will ich, mein Recht!

Kohlhaas-Projekt:

Faszinierend und beängstigend wirkt die Ge-

Zur Wiederaufnahme von

„Der Messias“ ist ein liebevoller und geist-

schichte des Kohlhaas seit seiner vollstän-

„Kohlhaas“ inszenieren Schü-

reicher Blick auf den Ursprung der christlichen

digen Erstveröffentlichung 1810. Heute, ge-

ler des Albrecht-Dürer-Gym-

Kultur durch die Brille britischen Humors. Auf

nau 200 Jahre später, erscheinen Kohlhaas’

nasiums und der Hildegardis-

sehr menschliche Art und Weise werden die

Reaktionen auf die Willkür der Mächtigen

Schule ein begleitendes

Wunder der geweihten Nacht erzählt. Die ver-

erschreckend vertraut.

Kohlhaas-Spektakel: In einem

nimmt das Chaos seinen Lauf….

Inszenierung Werner Hahn Ausstattung Jeremias H. Vondrlik

rückt-komische Geschichte geht bereits in die

szenischen Parcours mit

fünfte Spielzeit und hat für viele Gäste einen

Impressionen, Stimmungen,

Kultstatus erreicht.

aktuellen Zeitbezügen, Impulsen, Fragestellungen und vielem mehr präsentieren sie ihre Auseinandersetzung mit diesem zeitlosen Thema.

Spielzeit 2010 | 2011

101


Eines schönen Tages Jugendstück von Robert Parr Aus dem Dänischen von Kerstin Kirpal ab 12 Jahren

Wiederaufnahme Termin wird noch bekannt gegeben · lutz

Superzahni und die Karieshexe Kindertheater von Markus Hardenbicker ab 4 Jahren

Projekttage Termin wird noch bekannt gegeben · lutz

Inszenierung Werner Hahn

Kits Mutter ist gestorben. Scheiße. Sie soll

Schokolade? Schmeckt doch lecker. Und

jetzt ja nicht auf die Idee kommen, ihren Bru-

Zähneputzen? Mach’ ich später. Das denkt

Ausstattung Susann Sonnenberg

der mit nach Hause zu bringen. Der soll ins

auch Kiki. Die Karieshexe ist anderer Mei-

Heim. Oder sonst wohin. Ich kann und will

nung. Sie erscheint Kiki im Traum. Das tut

mich nicht ständig um einen Behinderten

weh. Und nu? Putzen, und wie!

kümmern.

Inszenierung Werner Hahn Ausstattung Susann Sonnenberg

„Superzahni und die Karieshexe“ ist ein wit-

Auf sensible, anrührende, aber auch sehr

ziges Theaterstück mit eingängigen Songs

humorvolle Weise beleuchtet Robert Parr

über richtiges Zähneputzen und gute Ernäh-

ein Spannungsgeflecht zwischenmensch-

rung für Kinder im Vorschulalter.

licher Beziehungen: Drei unterschiedliche Menschen, einer davon mit körperlichen und Kooperation: Zahlreiche junge Menschen aus dem Werner-RichardBerufskolleg, die selbst mit

geistigen Einschränkungen, versuchen, sich eigene Wünsche zu erfüllen, dem anderen entgegen zu kommen und mit ihm und für ihn zu leben, ohne sich gegenseitig einzuengen.

Einschränkungen leben, ha-

In Kooperation mit dem Werner-Richard-

ben den Entstehungsprozess

Berufskolleg der Evangelischen Stiftung Vol-

der Produktion auf vielfältige

marstein

Weise begleitet.

102

Spielzeit 2010 | 2011


Ohrenbilder Gastgeber: Werner Hahn

2010 | 2011 Immer wieder haben sich Künste gegenseitig beeinflusst. Gedichte dienten zur Inspiration für Musik, Musik zur Inspiration für Tanz, Tanz für Malerei, Malerei für… und umgekehrt und ganz anders herum. In der beliebten Sonntagsmatinee für die ganze Familie nehmen wir in dieser Spielzeit den Begriff „Ohren-Bilder“ sehr wörtlich. Zweimal werden Hagener Künstler sich von live gespielter Improvisationsmusik beeinflussen lassen und neue Bilder malen. Umgekehrt werden Musiker zwei Bilder aus den Sammlungen des Osthaus- und des Emil Schumacher Museums interpretieren. Und natürlich darf der Blick in die Werkstatt unseres Märchens zur Weihnachtszeit nicht fehlen. Natürlich nicht!

Ohrenbild 1 26. September 2010 · lutz Malen nach Musik Uwe Nickel malt nach Improvisationen der Jazz-Combo des Landespolizeiorchsters NRW (Ltg. Hans Steinmeier)

Spielzeit 2010 | 2011

Ohrenbild 2 11. November 2010 · lutz Schneewittchen und die 7 Zwerge Ein Blick hinter die Kulissen des Märchen zur Weihnachtszeit

Ohrenbild 3

6. Februar 2011 · lutz Malen nach Musik; Das Künstlerehepaar Barbara Wolff und Karl-Friedrich Fritzsche mit ihren Töchtern Clara und Nora malen nach Improvisationen des John Hondorp-Trios

Ohrenbild 4

27. März 2011 · lutz Musik nach Bildern; Bernd Wilden spielt zu einem der Lieblingsbilder von Dr. Birgit Schulte aus der Sammlung des Osthaus Museums

Ohrenbild 5

8. Mai 2011 · lutz Musik nach Bildern; Die Jazz-Combo des Landespolizeiorchesters NRW (Ltg. Hans Steinmeier) spielt zu einem der Lieblingsbilder von Dr. Alexander Klar aus der Sammlung des Emil Schumacher Museums

103


Ensemble Lutz Firat Baris Ar, Luzia Balazova, Marc Baron, Thomas Bauer, Nik Bullerjahn, Christina Cappello, Kirsten Corbett, Marie Eickelmann, Ursula Gericke, Nicolas Groll, Dieter G端nter, Kristina G端nther-Vieweg,

104

Spielzeit 2010 | 2011


Ensemble Lutz Dominik Hahn, Fabienne Hahn, Bodo Heutelbeck, Hardy Karl-I Bond, Sebastian Kolb, Felix Lampert, Roberta Leo, Caroline Nรถding, Marie Sander, Levi Schmehl, Meike Strehl, Janine Teipel

Spielzeit 2010 | 2011

105


Happy Birthday... Eine Geburtstagsparty vom 9. – 19. März 2011 „In Zeiten, wo andere Theater geschlossen werden, eröffnet Hagen ein neues…“ FAZ im November 2003 (Zur Eröffnung des lutzhagen im neu errichteten Werkstättengebäude des Theaters.) Die eigentliche Geburtsstunde: 2. und 3. März 2001 im Jugendzentrum „Globe“. Seither wird gespielt, gespielt und gespielt. Ein wahrlich guter Grund zu feiern!! Eine Woche lang lutz-Produktionen und Gastspielaufführungen. Geschenke sind ausdrücklich erwünscht!

106

Spielzeit 2010 | 2011


Theaterp채dagogik

Spielzeit 2010 | 2011

Inspizientenpult 107


Theater als Flughafen 2010 | 2011 Technisch raffiniert ist es ja, hat sogar ein Flugwerk, das ei-

die über die Rampe tragen – auf vielfältige Weise. Beim Durch-

nen in den Theaterhimmel erheben kann. Man steigt in den

fliegen unserer theaterpädagogischen Flugangebote* wird man

Flieger ein, ohne einen Sicherheitsgurt anlegen zu müssen.

eines feststellen: Theater bietet für jeden eine geeignete Start-

Und der Flug beginnt…

bahn! Für den, der ein Wagnis eingehen will, mutig ist, wie ein

Die Ohren nehmen Klänge aus dem Orchestergraben auf. Die Augen schweben über die Bühne – ein Farbenflug an Kostümen und Dekorationen! Das Herz hängt sich den Sängern an die Lippen, in ihren Augen spiegelt sich eine fasziMiriam Walter, Theaterpädagogin

nierende Welt, in die man hineingleiten darf. Tänzer fliegen mit Leichtigkeit über die Bretter, die Welten bedeuten – und in diese nehmen sie einen mit, die Künstler der Verwandlung.

Abenteurer; aber auch für alle, die träumen, die die Zeit vorüber fliegen lassen möchten, um danach wieder festen Boden unter den Füßen zu spüren. „fliegen…!“ – nichts ist schöner! *Kontakt- und Bestelladresse für die Broschüre „fliegen…!“, dem detaillierten theaterpädagogischen Programm für die Spielzeit 2010/2011:

Und dadurch wird man selbst verwandelt – in einen Zeitrei-

Miriam Walter, Theaterpädagogin;

senden, der Abenteuer mit erlebt und dabei innere Grenzen

miriam.walter@stadt-hagen.de; Tel.: 0 23 31 / 207 32 82;

überwindet, die Welt aus anderen Perspektiven betrachtet,

theaterhagen, Elberfelder Str. 65, 58095 Hagen

Neues entdeckt und dabei jede Menge Spaß hat! Fliegen ist auch aufregend. Und der Flug in die Theaterwelt erst recht! Das, was in der Luft liegt, im Publikum zu genießen ist eine Sache, als Zuschauer auch hinter die Kulissen zu fliegen, eine andere… Theaterpädagogik verleiht dazu Flügel,

108

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Flugangebote für Erwachsene 2010 | 2011 Flugplan

Direktflug

Unsere Infobriefe eignen sich für alle Erwachsenen, die mit

Bühne frei für Senioren und Jugendliche im Seniorenclub

Gruppen von Kindern und Jugendlichen arbeiten und in ihren

des lutzhagen; Gruppenleitung: Werner Hahn und Caroline

Berufsalltag das Thema Theater integrieren möchten. In diesem

Nöding. Die Teilnahme am Club kostet pro Monat 14,-/ 8,-

eMail-Newsletter stehen die aktuellsten Informationen, finden

Euro. Anmeldezeitraum (unter Caroline.Noeding@stadt-ha-

sich Spezialangebote, und man kann sich in Sachen Theater &

gen.de bzw. telefonisch unter 02331/ 207-3275) ist ab sofort

Jugend auf dem Laufenden halten. Das Anmeldeformular für den

bis zum 30. September 2010 möglich. Spätere Anfragen wer-

Verteiler steht unter www.theater.hagen.de.

den in eine Warteliste aufgenommen. Der Clubmitgliedsausweis ermöglicht vergünstigten Eintritt in die Vorstellungen des theaterhagen und öffnet die Tür zum Besuch der Generalproben. Hinweis: Alle Angebote im Bereich „Schule & Theater“ finden Interessierte im theaterpädagogischen Programm „fliegen…!“ und im Internet.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

109


Flugangebote für Jugendliche und Kinder 2010 | 2011 Funkenflug

Direktflug

Dazugehören und mitfliegen: als Theaterspione im Back-

Bühne frei für spielende Schüler in den Kinder- und Jugend-

stageclub! Für alle ab 14 Jahren. Workshops, Sonderak-

Clubs (ab 8/14 Jahren; Gruppenleitung: Werner Hahn, Caroline

tionen, Werbe-Input – du bist uns wichtig, du gestaltest

Nöding, Miriam Walter, Martina Dahm). Die Teilnahme an den

Theater mit! Bei uns lernst Du Theater von allen Seiten

Clubs kostet pro Monat 8,- Euro. Anmeldezeitraum ist ab sofort

kennen, kannst Plakate entwerfen, in den Werkstätten tätig

bis zum 30. September 2010 möglich. Spätere Anfragen wer-

sein, Kritiken für die Homepage bzw. Deine Schülerzeitung

den in eine Warteliste aufgenommen. Der Clubmitgliedsausweis

schreiben, Deinen eigenen Radiobeitrag erstellen, hinter den

ermöglicht vergünstigten Eintritt in die Vorstellungen des the-

Kulissen helfen und bei allen diesen abwechslungsreichen

aterhagen und öffnet die Tür zum Besuch der Generalproben.

Angeboten die Mitarbeiter des theaterhagen kennen lernen.

Anmeldung: Caroline Nöding (caroline.noeding@stadt-hagen.

Stelle Dir Dein eigenes Theater-Programm selbst zusammen

de; Tel.: 0 23 31 / 207 - 3275)

und genieße den VIP-Bereichszutritt! Die Leitung übernehmen Theaterpädagogin Miriam Walter und Marketingassistent Alex Antunovic. Dort kannst Du Dich auch per eMail

Flugwerk

anmelden (miriam.walter@stadt-hagen.de/alex.antunovic@

Schul- und Jugendtheatertage 2011

stadt-hagen.de).

Zum 22. Mal findet in dieser Saison für Kinder-/Jugendtheatergruppen und Theater-AGs die Erstürmung der theaterhagenBühnen statt. Die Anmeldefrist endet zum 11. Januar 2011. Spieltage sind der 14. und 15. März 2011. Anmeldeunterlagen bekommt man bei Miriam Walter.

110

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Musik und Theater Angebote des philharmonischen orchesterhagen Ohrenflüge

BallettKunst Angebote der Tanz-Compagnie des theaterhagen Kunstflüge

Ansprechpartnerin für alle konzertpädagogischen Angebote ist Theaterpädagogin Miriam Walter. Konzertpädagogische Angebote sind z.B.:

Die tanzpädagogischen Angebote richten sich explizit auch

Flugkörper

Informationen findet man im theaterpädagogischen Pro-

Am 21. März 2011 findet als musikalische Schnitzeljagd für alle Schüler bis zur 6. Klasse die alljährliche Instrumenten- und Orchestererkundung im theaterhagen statt. Kartenbestellungen unter alex.antunovic@stadt-hagen.de. Fluglotse Philharmonikus heißt das Angebot für Kinder zwischen 5 und 11 Jahren direkt vor ausgewählten Sinfoniekonzerten in der Stadthalle. Vom Philharmonikus-Team in Kooperation mit der Hochschule für Musik Köln/Wuppertal wird den Kindern ein unmittelbarer, praktisch instrumentaler Einstieg in ein Werk des Sinfoniekonzertes gegeben, bevor es gemeinsam in den Konzertsaal geht. Erwachsene sind als Begleiter mit dabei und dürfen so das musikalische Angebot mit ihren Kindern teilen.

an Sport und Kunst Unterrichtende der schulischen und außerschulischen Bildung! gramm sowie unter www.theater.hagen.de. Springflug & Fluglinien Schüler aller Jahrgänge dürfen den Profitänzern auf die Füße und Arme schauen. Begleitet von einer theaterpädagogischen Einheit lernen sie dabei Bühnentanz aus nächster Nähe kennen. Geeignet auch für Gruppen privater Ballett- und Tanzschulen und für Schülergruppen privater Malschulen oder für VHS-Jugendmalkurse!

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

111


TOP Magazin Sauerland ist das Lifestyle- und Gesellschaftsmagazin der Region. Es erscheint vier Mal jährlich und hat als „Lexikon“ der exklusiven Adressen und gesellschaftlichen

Ereignisse

einen

hohen Gebrauchswert für den Leser. Darüber hinaus regt das Magazin zum Genuss an, lenkt den Blick auf hochwertige Produkte und verbindet informative Inhalte mit spannenden Porträts. Als Medium für 1,5 Mio. Menschen, die in einer der schönsten Regionen Deutschlands leben, bietet das TOP Magazin Sauerland eine große Themenvielfalt sowie konkreten Nutzen.

Möhnestraße 55 · 59755 Arnsberg Telefon 0 29 32/97 75-0 · Telefax 0 29 32/97 75-25 www.brinkschulte.com 112

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


ta e d t en s i r f lde e A nm

011 2 . 1.01 1 m

22. Hagener Schul- und Jugendtheatertage

14. & 15. M채rz 2011 auf allen B체hnen des theaterhagen Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

113


Eine besondere Note wussten wir schon immer zu schätzen. Jürgens GmbH als Partner des Theaters Hagen.

Jürgens GmbH, Autorisierter Mercedes-Benz Verkauf und Service, Berliner Straße 41, 58135 Hagen, Tel.: 02331 479-0, Fax: 02331 479-513, www.autohaus-juergens.de

114

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Seit 1982 Unterstützung für das Theater! Viele attraktive Angebote für Mitglieder: Theaterfahrten, Theatertreff, Veranstaltungen im und ums Theater! Mitgliedschaft schon ab 51 EURO, für Schüler und Studenten schon ab 15 EURO! Lernen Sie uns kennen beim Theatertreff im Kolpinghaus (Bergischer Ring 18) am letzten Freitag im Monat um 19.30 Uhr! Theaterförderverein e.V. Postfach 33 · 58033 Hagen Telefon: 0 23 31 - 207 3248 info@theaterfoerderverein-hagen.de Bankverbindung Sparkasse Hagen (BLZ 450 500 01) Konto 100 043 003

www.theaterfoerderverein-hagen.de

THEATER100

Die Bürgerstiftung der Theaterfreunde verfolgt das Ziel, das theaterhagen mit seinem vielfältigen Angebot

langfristig und eigenständig zu sichern. Das Stiftungsvermögen hilft dabei. Engagieren auch Sie sich, THEATER100 damit Hagen gewinnt. Wenden Sie sich an den Vorstand der Bürgerstiftung der Theaterfreunde Hagen Postfach 3346 · 58033 Hagen info@theater100.de www.theater100.de Spendenkonto 100 166 555 Sparkasse Hagen (BLZ 450 500 01)

THEATER100 Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

115


Viel Theater für kleines Geld? Unterstützung für unser Ballett!

Kulturgemeinde Volksbühne e.V. macht‘s möglich!

Sind auch Sie ein Ballettfreund? Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen!

Nur 12 EURO im Monat – 10 Vorstellungen pro Jahr! Günstiger kommt man nicht ins Theater.

Wir bieten exklusive Einblicke in die Arbeit der Compagnie, Treffen mit dem Ensemble und viele Hintergrundinfos! Lernen Sie uns kennen.

Werben Sie neue Mitglieder und erhalten Sie eine Prämie in Höhe von 5 EURO!

Kontakt: Jutta Haasen Tannenstraße 25 · 58095 Hagen Telefon: 0 23 31 - 18 15 29 ballettfreunde-hagen@gmx.de Bankverbindung Sparkasse Hagen (BLZ 450 500 01) Konto 100 166 032

www.ballettfreunde-hagen.de 116

theaterhagen

Informationen: Kulturgemeinde Volksbühne Hagen und Umgebung e.V. Auf dem Graskamp 15 58093 Hagen Telefon: 0 23 33 / 7 06 94 h.e.graul@versanet.de Kontoverbindung Sparda-Bank West Konto 58 27 BLZ 330 605 92

Spielzeit 2010 | 2011


Ensemble

Spielzeit 2010 | 2011

Bühne Großes Haus – Beleuchtungsgestell 117 theaterhagen


Ensemble theaterhagen Theaterleitung Norbert Hilchenbach Intendant Florian Ludwig Generalmusikdirektor N.N. Verwaltungsdirektor Sekretariate Lisa Könnecke Assistentin des Intendanten Bianca Hilken Sekretariat des Generalmusikdirektors Claudia Spiegel Sekretariat des Verwaltungsdirektors Dramaturgie Anja Oeck* Dramaturgin

Dr. Maria Hilchenbach° Freie Mitarbeiterin der Dramaturgie

Regie Thilo Borowczak Leitender Regisseur

N.N. Dramaturgie-Hospitanz

Beverly Blankenship° Werner Hahn Norbert Hilchenbach Roman Hovenbitzer° Philipp Kochheim° Sarah Nemitz° Thomas Weber-Schallauer° Annette Wolf°

Disposition Monika Adam Disponentin und Leiterin des Künstlerischen Betriebsbüros Helke Schramm Mitarbeiterin im Künstlerischen Betriebsbüro Marketing/Kommunikation Jürgen Pottebaum Leitung Marketing Jan Bogen Referent Marketing Alexander Antunovic Assistent Marketing

Thilo Borowczak Mitarbeiter der Dramaturgie

Monika Martinčević Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Miriam Walter Theaterpädagogin

Stefan Kühle Theaterfotograf

118

theaterhagen

Choreographie Ricardo Fernando Ricardo Viviani° Ausstattung Jan Bammes Ausstattungsleiter Lena Brexendorff° Martina Feldmann° Uta Fink° Christiane Luz Thorsten Macht° Peer Palmowski° Tom Presting° Jeremias Vondrlik° Bühnen- und Kostümbildner

Abendspielleitung / Regieassistenz Guta Rau Pawel Strotschilin Inspizienz Bettina Grüger Pawel Strotschilin Svenja Wessing

Musiktheater Dirigenten Florian Ludwig Generalmusikdirektor Bernhard Steiner Erster Kapellmeister Steffen Müller-Gabriel Koordinierter Erster Kapellmeister und Studienleiter Wolfgang Müller-Salow Chordirektor Andres Reukauf N.N. N.N. Solorepetitoren mit Dirigierverpflichtung

Solisten Marilyn Bennett Stefania Dovhan Kristina Günther-Vieweg° Kristine Larissa Funkhauser Dagmar Hesse Stefanie Köhm° Edeltraud Kwiatkowski° Tanja Schun Stefanie Smits° Birgit Zamulo° Mark Adler° Raymond Ayers Ks. Horst Fiehl° Richard van Gemert Werner Hahn Kasper Holmboe° Jeffery Krueger Orlando Mason Pawel Strotschilin Hartmut Volle° Thomas Weber-Schallauer° Dominik Wortig° N.N. N.N. Chor Wolfgang Müller-Salow Chordirektor

Michael Albert Ballett- und Solorepetitor mit Dirigierverpflichtung

Spielzeit 2010 | 2011


Ensemble theaterhagen Caroline Bosch Leitung Kinderchor

Wolfgang Niggel Egidijus Urbonas

Opernchor Sopran Andrea Kleinmann Seija Koecher Verena Michael Margarete Nüßlein Gisela Ribbert Dorothee Ueter

Extrachor Sopran Katrin Altmann Inga Classen Asaja Köppermann Oktavia Kuhs Ulrike Ochler Amelie Petrich Sabine Scharfen Juliane Streu Julia Wewer

Opernchor Alt Anja Frank-Engelhaupt Ewa Gajewska-Lalla Vera Käuper-de Bruin Nicole Nothbaar Lucyna Sochanski Arletta Walczewski Opernchor Tenor Johan de Bruin Krzysztof Jakubowski Bumchul Kim Seong Kyu Park Bernd Stahlschmidt-Drescher Götz Vogelgesang Opernchor Bass Dirk Achille Sebastian Joest Tae-Hoon Jung Peter Neuhaus

Spielzeit 2010 | 2011

Extrachor Alt Nadja Görts Kathrin Hähnel Silvia Hoster Anne Jahn Julia Kistner Maria Köntopp Tania Machutt Eleonore Vogell Sonja Zimmermann Extrachor Tenor Thomas Böckmann Joachim Hack Christoph Kühn Haci Kusbaygi Thomas Söhnchen Werner van den Höfel

Extrachor Bass Uwe Bullerjahn Daniel Engelmann Dirk Menzenbach Thomas Schmich Burkhard Stein Peter Zimmer

Carolinne de Oliveira Anne-Marie Schulz/Giulia Fabris Matt Williams

Statisterie-Leitung Wolfgang Niggel

Florian Ludwig Generalmusikdirektor

balletthagen Ricardo Fernando Ballettdirektor und Choreograph Carla Silva Stellvertreterin des Ballettdirektors und Trainingsleiterin Ballett-Ensemble Andre Baeta Malthe Clemens Shaw Coleman Daria Dergousova / Noemi Martone Yoko Furihata Leonardo Fonseca Clémentine Herveux Leszek Januszewski Hayley Macri Marcelo Moraes

philharmonisches orchesterhagen Diethelm Hoffmann Orchesterdirektor N.N. persönlicher/e Referent/in des GMD Erste Violinen Bernhard Ratajcak 1. Konzertmeister Henry Kreuter 2. Konzertmeister Kalina Kolarova 3. Konzertmeisterin Cornelia Bals Edward Gawlik Ingrid Kletke Rosalind Oppelcz / Nataliya Akinshina Lucjan Mikolajczyk Marco Frisch

Werner Köhn Zweite Violinen N.N. Magdalena Rozanska-Zawierucha Katharina Klein Andreas Oschmann / Barbara Wanner Michiko Yamawaki Edward Stachnik Rodica Tambrea Ines Collmer / Julia Wosimsky Bratschen Bijan Fattahy Iris Reeder / Ursina Staub Michael Lauxmann Axel Kühne Annette Hartmann Olga Rovner Violoncelli Rolf Petrich Melinda Riebau Kerstin Warwel Rüdiger Brandt Isabel Martin Kontrabässe Grzegorz Jandulski Kijoo Park* Andreas Jannasch Hubert Otten

theaterhagen

119


Ensemble theaterhagen Flöten Annette Kern Beate Sobiesinsky-Brandt Anne Lindemann / Isabell Winkelmann Oboen Andreas Mirschel Rebecca Raabe-Bröckel Almut Jungmann / Nikolai Neschinski° Klarinetten Werner Hußendörfer John Corbett Klaus Grünewald Alexander Schwalb

lutzhagen

Posaunen Edgar Wehrle Daniel Seemann / Martin Kraus Michael Stabenow

Lisa Könnecke Dramaturgie

Pauke/Schlagzeug Achim Lindemann Heiko Schäfer Timo Erdmann* Harfe Ute Blaumer / Simone Seiler Orchestervorstand Friedhelm Grote Werner Köhn Ursina Straub Isabel Martin Michael Lauxmann

Fagotte Friedhelm Grote Klaus Korte Mario Krause* Hörner Stefan Henke Martin Theusner Kathrin Szasz N.N. Damian Diga

120

Trompeten Andreas Sichler Edeltraud Nörenberg Horst Raabe / Jan Esch

Orchesterwarte Heinrich Sapok Hans-Jürgen Böttcher

theaterhagen

Werner Hahn Leiter

Caroline Nöding Regieassistenz und Spielleitung Leitung der TheaterClubs Martina Dahm Sprecherzieherin Diana Ivancic Tanzpädagogin N.N. Volontär/-in Firat Baris Ar Luzia Balazova Marc Baron Thomas Bauer Nik Bullerjahn Christina Cappello Kirsten Corbett Marie Eickelmann Ursula Gericke Dieter Günter Kristina Günther-Vieweg Nicolas Groll

Dominik Hahn Fabienne Hahn Werner Hahn Bodo Heutelbeck Hardy Karl-I-Bond Sebastian Kolb Felix Lampert Roberta Leo Marie Sander Levi Schmehl Anna-Lena Strehl Meike Strehl Janine Teipel Darsteller

Technik und Werkstätten Thomas Pasternak Technischer Direktor Bertil Brakemeier Technischer Produktionsleiter Vorstände Berthold Schäfers Theatermeister / Ausbilder Rüdiger Chlosta Uwe Gerhardt André Leenen* Theatermeister

Jörn Hüsken Stanislaw Januszewski Lothar Striebing Schnürmeister Franz Gausmann Reiner Hasenclever Dieter Mielke Seitenmeister Bühnentechniker Matthias Andres* Peter Busbach Salvatore Ferrigno Niklas Geisler Thorsten Hesterberg Wolfgang Kickermann Lothar Klemm Friedhelm Krüger Sandra Morschhäuser* Olof Roth Klaus Spallek Karsten Wenk Stephan Witzel Auszubildende Veranstaltungstechnik Julia Bilyk Janis Delvart Sascha Rentsch Dunja Tetzner

Spielzeit 2010 | 2011


Ensemble theaterhagen Beleuchtung N.N. Beleuchtungsobermeister

Requisite Silke Leue Vorstand

Herren-Schneiderei Barbara Grass Gewandmeisterin

Hans-Joachim Köster Beleuchtungsmeister

N.N N.N. Requisiteur/innen

Larbi Ben Bornia Helene Cyris Anke Drefsen Luiza Hessel Wilhelmine Schedlbauer Schneider/innen

Georg Classen Meinolf Frenzel Sylvia Kunze* Peter Losse Jan Michelbach Stefanie Schmidtke Torsten Schulz* Stefan Thiemann Beleuchter

Tontechnik Rolf Köppermann Vorstand Matthias Woelk Tontechniker

Fundus Ulla Ziemba-Minkiewicz Leiterin

Kostümabteilung Christiane Luz Kostümleitung

Olesia Afontschenko Mitarbeiterin

Maskenbildnerei Ronald Bomius Chefmaskenbildner

Kristina Carstens / Annabell-Maria Schmidt Assistentin Kostümleitung

Jutta Jakob-Hoffe Arndt Slotta Solo-Maskenbildner

Damen-Schneiderei Petra Bruns Vorstand

Anna Julia Nickels Katrin van Gemert Anna-Lena Wagner Maskenbildnerinnen

Undine Ahlers Gaby Guillin-Viethes Heike Kunissen* Sabine Ludwig Luise Oberste-Berghaus Nadja Reineke-Ruhwedel / N.N. Schneiderinnen

Brigitte Maurer Theaterfriseurin

Spielzeit 2010 | 2011

Ankleidedienst Elke Freitag Alexandra Heckmann Sabine Ludwig Hedwig Malcher Maria Netzer Christina Kindsvater Tischlerei Antonio Pocorobba Vorstand Torsten Weiß Anna Wördehoff Laura Merle Tischler

Christian Herrmann Auszubildender Schlosserei Frank Henkes Vorstand Ulrich Hinnenthal Schlosser Malersaal Oliver Pütter Vorstand Agnes Henkes / Jeanette Raue Reimund Rybka Theatermaler Theaterplastikerin Susann Sonnenberg Dekoration Michael Reffelmann Vorstand Nicola Raiolo Dekorateur

Fahrer Rolf Strube

Verwaltung N.N. Verwaltungsdirektor Petra Seibring Stellvertretende Verwaltungsdirektorin/ Personal- und Organisationsangelegenheiten Lothar Dahlbüdding / Manuela Heek Finanzangelegenheiten Michael Fuchs Koordination Sonderaufgaben Ute Bähr Nicole Bintzik Gabriele Eisermann Bärbel Ellinghaus Andrea Pittermann Verwaltungsangestellte Theaterkasse Andrea Meurer Leiterin Christa Baczinsky Martina Jasinski Stefan Schmitz Gabriele Wallner Team Theaterkasse

theaterhagen

121


Mitarbeiter theaterhagen 122

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


wir sind theater! * Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

123


Ehrenamtliche Mitarbeiter

Manuela Freyer Ursula Persch Jolante Smelich Monika Wagener Angelika Ziemski und weitere 10 Mitarbeiterinnen Team Besucherservice

Silvia Willems Leiterin Theater-Archiv

Hausmeister Martin Siegert Ralf Ueberacher Pforte N.N.* Reinigungspersonal Sukran Akgul Fundai Balin Renate Heinrich Bozena Hoberg Cidalia Moreira-Bento Gabriele Schneider Kantine Party-Profis Klaus Pilner

Hermann Balte Mitarbeiter Theaterarchiv Martina Absalon Hildegard Frede Elsa Mähler Maria Namockel Elke Rohrpasser Barbara Suchan Plakatausträger * neu im Ensemble ° für einen Teil der Spielzeit

50 50

theaterhagenCard

theaterhagen

Die theaterhagenCard kostet 50,-

Sie sind spontan und gehen gern einfach mal so ins Theater? Oder auch ins Konzert? Dann haben wir etwas für Sie: Mit der neuen theaterhagenCard erhalten Sie am Tag der Veranstaltung alle vorhandenen Karten zum halben Preis! Diese 50 Prozent Ermäßigung gibt es an der Theaterkasse in den TheaterPreisklassen 1 bis 4, K (einschließlich Opus und lutz) und für die Sinfoniekonzerte des philharmonischen orchesterhagen;

ausgenommen

sind

Aufführungen des Märchens zur Weihnachtszeit, Silvetser- und Sondervorstellungen.

124

Prozent

Besucherservice Annegret Mickenhagen Leiterin

Theater zum halben Preis! Euro

Ensemble

Euro, gilt während der ganzen Spielzeit und kann beliebig oft eingesetzt werden: Sie sparen also schon nach wenigen Theater- und Konzertbesuchen bares Geld! Einzige Bedingung: Die theaterhagenCard ist personengebunden und muß beim Kauf sowie beim Einlass zusammen mit der ermäßigten Eintrittskarte vorgezeigt werden. Einen Anspruch auf ermäßigte Karten gibt es nicht, deshalb auch keine Reservierungen; doch wer ganz sicher gehen will, schaut am Veranstaltungstag einfach ein bisschen früher bei der Theaterkasse vorbei!

Spielzeit 2010 | 2011


Service

Spielzeit 2010 | 2011

Scheinwerfer-Farbscheiben im Regal auf der Hinterb端hne 125 theaterhagen


Eintrittskarten ...leicht zu bekommen! Der Vorverkaufsbeginn für das Musical „Jekyll & Hyde“, die Crossover-Konzerte „Weihnachtlicher Luxuslärm“, „Dominique Horwitz singt Jacques Brel“ sowie Guildo Horn und die Orthopädischen Strümpfe und die 4. Internationale AIDS TanzGala beginnt bereits am 21.06.2010. Auch während der Spielzeitpause können hierfür Karten unter www.theater.hagen.de oder www.eventim.de online bzw. an allen Eventim-Vorverkaufsstellen (Seite 129) erworben werden.

126

theaterhagen

Kartenvorverkauf

Öffnungszeiten:

Konzert- und Theaterkasse

Montag: 10.00 Uhr – 16.00 Uhr

Elberfelder Straße 65

Dienstag – Freitag: 10.00 Uhr – 19.00 Uhr

58095 Hagen

Samstag: 10.00 Uhr – 15.00 Uhr

Der Kartenvorverkauf für die gesamte Spielzeit, mit Ausnah-

sowie jeweils eine Stunde vor Beginn der Vorstellung

me des Märchens zur Weihnachtszeit und des Bühnenballs,

Während der Spielzeitpause bleibt die Theaterkasse vom 12. Juli

beginnt am 16. August 2010.

bis zum 15. August 2010 geschlossen.

Kartenbestellung

Vom 05. Juli bis zum 09. Juli 2010 sowie vom 16. August bis zum

Telefonisch: 0 23 31 / 207 - 32 18

27. August 2010 ist die Theaterkasse wie folgt geöffnet:

Telefax: 0 23 31 / 207 - 24 46

Montags bis Donnerstags: 10.00 Uhr – 13.00 Uhr

E-Mail: theaterkasse@stadt-hagen.de

sowie 14.00 Uhr – 16.00 Uhr.

Internet: www.theater.hagen.de

Freitags: 10.00 Uhr – 13.00 Uhr

Reservierte Karten werden auf Wunsch und nach erfolgter Zusendung eines Verrechnungsschecks sowie eines Freiumschlags zugesandt. Bereits erworbene Karten sind vom Umtausch ausgeschlossen; bei zu verschenkenden Karten empfehlen wir Ihnen unsere Theatergutscheine. Unser Servicepersonal an der Theaterkasse berät Sie gerne ausführlich.

Spielzeit 2010 | 2011


Ermäßigungen ...vielfache Möglichkeiten! Ermäßigungen · 50 Prozent mit der theaterhagenCard · 50 Prozent für Schüler, Studenten, Wehr- und Ersatzdienst

leistende sowie Auszubildende bis zum 30. Lebensjahr

· 75 Prozent für Inhaber einer Sozialberechtigungskarte

der Stadt Hagen

Die theaterhagenCard ist nicht übertragbar und muss beim Kauf und Einlass zusammen mit der Eintrittskarte vorgezeigt werden. Einen Anspruch auf ermäßigte Karten gibt es nicht.

Gruppenermäßigungen Ab 20 Personen erhalten Gruppen 10 Prozent Rabatt auf alle Preise der Preisgruppen 1–4, M, K; die jeweils 21. Karte wird

· 100 Prozent für Begleiter von behinderten Personen mit

als Freikarte gewährt. Ab 50 Personen gewähren wir einen

Rabatt von 20 Prozent in den Preisgruppen 1–4, K, die je-

‘B‘-Vermerk im Schwerbehindertenausweis

Die entsprechenden Ausweise sind beim Kauf und beim Einlass

weils 51. und 52. Karte wird als Freikarte gewährt.

mit der Eintrittskarte vorzulegen.

Last-Minute-Preis

theaterhagenCard Mit der theaterhagenCard erhalten Sie in den Preiskategorien 1–4 und K am Tag der Veranstaltung auf alle noch vorhandenen Karten eine Ermäßigung von 50 Prozent. Eine vorherige Reservierung ist nicht möglich. Die Card kostet 50,- Euro, gilt während der

Schülerinnen und Schüler erhalten Restkarten für alle Veranstaltungen im Großen Haus und im Opus, jeweils eine halbe Stunde vor der Vorstellung zum Preis von 2,50 Euro. Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des theaterhagen.

gesamten Spielzeit 2010|2011 und kann beliebig oft eingesetzt werden.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

127


Weitere Vorverkaufsstellen Außer an der Konzert- und Theaterkasse sind Reservierungen

Bürgeramt Vorhalle – Vorhaller Straße 36

und Abholung vorbestellter Karten an allen Hagener Bürger-

Mo: 8.00 – 17.00 Uhr, Di: geschlossen

ämtern möglich:

Mi: 8.00 – 12.00 Uhr, Do: 14.00 – 18.00 Uhr Fr: 8.00 – 12.00 Uhr Telefon: 0 23 31 / 207 - 44 11

Zentrales Bürgeramt – Rathausstraße 11 Mo – Di: 8.00 – 17.00 Uhr, Mi: 8.00 – 12.00 Uhr Do: 8.00 – 18.00 Uhr, Fr: 8.00 – 12.00 Uhr; Sa: 9.30 – 12.30 Uhr Telefon: 0 23 31 / 207 - 57 77 Hagen Touristik – Rathausstraße 13 Mo – Fr: 9.00 – 17.00 Uhr Telefon: 0 23 31 / 207 - 58 90 und - 58 91 Bürgeramt Boele – Schwerter Straße 168 Mo – Di: 8.00 – 17.00 Uhr, Mi: 8.00 – 12.00 Uhr Do: 8.00 – 18.00 Uhr, Fr: 8.00 – 12.00 Uhr Telefon: 0 23 31 / 207 - 44 00

128

theaterhagen

Bürgeramt Hohenlimburg – Freiheitstraße 3 Mo – Di: 8.00 – 17.00 Uhr, Mi: 8.00 – 12.00 Uhr Do: 8.00 – 18.00 Uhr, Fr: 8.00 – 12.00 Uhr Telefon: 0 23 31 / 207 - 44 02 Bürgeramt Haspe – Hüttenplatz 67 Mo – Di: 8.00 – 17.00 Uhr, Mi: 8.00 – 12.00 Uhr Do: 8.00 – 18.00 Uhr, Fr: 8.00 – 12.00 Uhr Telefon: 0 23 31 / 207 - 44 01 Bürgeramt Eilpe – Eilper Straße 62 Mo – Di: 8.00 – 17.00 Uhr, Mi: 8.00 – 12.00 Uhr Do: 8.00 – 18.00 Uhr, Fr: 8.00 – 12.00 Uhr Telefon: 0 23 31 / 207 - 44 03

Spielzeit 2010 | 2011


EventimVorverkaufsstellen ...fast überall! KundenCenter · Graf von Galen Ring 25 58089 Hagen · 0 23 31 - 20 80

First Reisebüro Mittel Str. 30 · 58285 Gevelsberg · 023 32 - 75 810

Cashbox - Iserlohn · Mendener Straße 47 58636 Iserlohn · 0 23 71 - 78 69 90

Stadthallenbetriebs GmbH Wasserloses Tal 2 · 58093 Hagen · 0 23 31 - 34 50

First Reisebüro Bahnhofstr. 7 · 58300 Wetter · 0 23 35 - 37 88

Stadt Hagen, Hagen Information Rathausstr. 13 · 58095 Hagen · 0 23 31 - 207 58 88

WP / WR Schwelm · Untermauerstr. 6 58332 Schwelm · 01802 - 40 40 78

IKZ - Anzeigen- und Vertriebsgesellschaft mbH Theodor-Heuss-Ring 4-6 · 58636 Iserlohn 0 23 71 - 82 20

Wochenkurier Verlags GmbH · Frankfurter Str. 90 58095 Hagen · 0 23 31 - 1 40 26

Stadtmarketing Witten GmbH Ruhrstr. 43 · 58452 Witten · 0 23 02 - 122 33

Sparkasse Hagen · Sparkassen-Karree 1 58095 Hagen · 0 23 31 - 20 60

WAZ/WR Witten Bahnhofstr. 62 · 58452 Witten · 0 23 02 - 28 28 30

TUI Reise Center Elberfelder Str. 1 · 58095 Hagen · 0 23 31 - 1 20 60

Sonntags-Kurier, Ticket-Center Bebelstr. 5 · 58453 Witten · 0 23 02 - 67 41

WP / WR Hagen · Schürmannstr. 4 58097 Hagen · 0 23 31 - 376 27 12 /-13

WR Lüdenscheid · Rathausplatz 21 58507 Lüdenscheid · 01802 - 40 40 78

Hapag-Llyod Kabeler Str. 4 · 58099 Hagen · 0 23 31 - 69 04 90

Märkischer Zeitungsverlag · Schillerstr. 20 58511 Lüdenscheid · 0 23 51 - 15 83 33

WR Schwerte Bahnhofstr. 6 · 58239 Schwerte · 0 23 04 - 240 30 12

First Reisebüro · Wilhelmstr. 50 58511 Lüdenscheid · 0 23 51 - 35 80 70

TUI ReiseCenter Vörder Str. 63 · 58256 Ennepetal · 0 23 33 - 760 35

First Reisebüro · Wermingser Str. 33 58636 Iserlohn · 02371-82910

Spielzeit 2010 | 2011

IKZ / WR Hemer Poststr. 4 · 58675 Hemer · 0 23 72 - 94 77 50 Mendener Zeitung · Kolpingstr. 33-35 58706 Menden · 0 23 73 - 17 30 37 TUI ReiseCenter · Unnaer Str. 11 58706 Menden · 0 23 73 - 92 59 59 Graphische Betriebe F.W.Rubens KG / Hellweger Anzeiger / GS Fröndenberg Markt 1 · 58730 Fröndenberg · 0 23 73 - 977 30 TUI ReiseCenter · Grüne Str. 8 58840 Plettenberg · 0 23 91 - 92 80 80

theaterhagen

129


Eintrittspreise Großes Haus Preiskategorien und Platzgruppen

Die Preiskategorien (1-4) richten

1

sowie der Art der Veranstaltung und werden mit den jeweiligen Ankündigungen (Theaterzeitung, Monatsübersicht/Leporello) bekanntgegeben.

130

theaterhagen

PREISKATEGORIE

sich nach dem Aufführungstag

PLATZGRUPPE I

II

III

IV

V

VI

43,70

39,40

35,00

28,50

24,00

17,50

2

37,50

33,70

30,00

24,50

20,50

15,00

3

33,70

30,60

27,00

22,00

18,50

13,50

4

26,30

23,80

21,00

17,00

14,80

10,80

M

10,00   10,00   7,50   7,50   5,00

  5,00

K

28,00

14,40

26,00

24,00

22,20

17,80

Familienkonzerte

Karfreitagsmatinee

Kammerkonzerte

Sondergastspiele

theaterhagen

11,00 / 5,50 Euro

Kunstquartier ∙ Museumsplatz 1

· Dominique Horwitz singt Jacques Brel · PK3

Großes Haus

alle Plätze

6,60 / 3,30 Euro alle Plätze

9,00 / 6,00 Euro

Kombiticket (Führung und Konzert):

· Guildo Horn & die Orthopädischen Strümpfe – Die Weihnachtsshow · PK4

alle Plätze

9,60 Euro

· Lutz Görner spricht Schiller · PK4

Spielzeit 2010 | 2011


II. Rang Mitte 180

II. Rang Seite Rechts

1

2

3

4

6

7

8

9

10

11

182

183

184

185

186

188

187

189

190

191

192

193

194

195

196

197

II. Rang Seite Links

178

177

176

175

174

173

172

171

170

169

168

167

166

165

164

163

162

161

142

143

144

145

146

147

148

149

150

151

152

153

154

155

156

157

158

159

160

141

140

139

138

137

136

135

134

133

132

131

130

129

128

127

126

125

124

123

104

105

106

107

108

109

110

111

112

113

114

115

116

117

118

119

120

121

122

103

102

101

100

99

98

97

96

95

94

93

92

91

90

89

88

87

86

85

64

65

66

67

68

69

70

71

72

73

74

75

76

77

78

79

80

81

82

83

84

63

62

61

60

59

58

57

56

55

54

53

52

51

50

49

48

47

46

45

44

43

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

38

39

40

41

42

21

20

19

18

17

16

15

14

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

108

107

106

105

104

103

102

101

100

22A

5

181

179

12

42A

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

I. Rang Mitte 110

Rang-Logen Rechts

62

58

67 57

68 56

69 55

70

71

54

99

98

72

53

97

73

52

96

74

51

95

75

50

94

76

49

77

48

47

93 78

46

92 79

45

91 80

90 81

44

89 82

43

42

88 83

41

20

21

22

23

24

25

26

27

28

29

30

31

32

33

34

35

36

37

18

17

16

15

14

13

12

11

10

9

8

7

6

5

4

3

2

1

87 84

40

86

Rang-Logen Links

85 39

38

4

2

3

1

4

2

3

2

1

4

3

2

1

4 2

2

1

4

59

66

2

1

4

3

60

65

2

1

4 1

4

3

1

64

19

4

3

3 1

4

2

1

3

63 61

3

3

109

2

3 1

3

2

2

366

II. Parkett Rechts

368

367

365

364

309

310

308 254

I. Parkett Rechts

253

252

251

193 192

194

191

136 135A RSP

RSP

Orchestersessel Rechts

Spielzeit 2010 | 2011

135

134 79

78

250

138

133

132

80

77 26

81

76 27

25

311

312

313

314

315

306

256

305

257

248

198

83

84

85

75

74

73

72

29

30 22

31 21

242

201

202

183

144

145

70

206

148

66 37

15

121

65 38

14

120

64 39

13

B端hne

289

233

232

211

212

173

154

62

61 42

330

331

332

333

334

287

214

114

59

215

216

169

158 113

283

282

227

281

226

218

167

161

162

112

111

110

109

104

58

57

56

55

54

47 5

48 4

49 3

164

163 108

105

52 51

1

107

106

53 50

2

I. Parkett Links

223

220

160

103

224

165

159

102

46

225

219

166

101

6

II. Parkett Links

336

280

217

168

395

337

335

279

228

394

338

100

45 7

284

278

229

170

157

99

285

277

230

171

44 8

286

276

231

115

43 9

393

339

156

60

392

340

275

98

391

341

213

116 97

390

342

172

155

117 96

389

343

288

234

118

10

329

274

174

41 11

328

290

388

344

273

153

63

387

345

272

210

95

40 12

291

175

119 94

327

235

152

386

346

271

209

176

151

93

292

236

385

347

326

270

208

177

150

92

293

237

384

348

325

269

207

149

122

67

294

178

383

349

324

268

238

179

91

36 16

239

382

350

323

295

267

205

180

123

68 35

17

240

90

296

381

351

322

266

147

124

69 34

18

146

89

297

204

181

380

352

321

265

241

125 88

298

203

379

353

320

264

182

126 87

33 19

299

243

71 32

20

300

378

354

319

244

127 86

318

263

184

377

355

262

143

128

82

317

301

376

356

261

200

185

142

129

302

375

357

316

260

199

374

358

245

186

141

130

303

259

246

187

140

131

304

258

247

197

188

139

23

373

359

196

28 24

372

360

189

137

371

361

249

195

190

370

362

307

255

369

363

107A RSP

RSP

Orchestersessel Links

theaterhagen

131

1


Eintrittspreise Sinfoniekonzerte|Stadthalle PLATZGRUPPE I

28,00

II

26,00

III

24,00

IV

22,20

VI

17,80

VII

14,40

Philharmonikus 6,00 Euro Kinder/8,00 Euro Erwachsene 23 Euro Familienkarte (zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder)

132

Spielzeit 2010 | 2011


Bühne Lutz

Bühne Opus

Jugendstücke vormittags

6,00

Euro

Jugendstücke abends Jugendliche

6,00

Euro

Jugendstücke abends Erwachsene

10,00 Euro

Ohrenbilder & Kinderstücke

6,00

Euro

Sonderkonzerte & Musikalische Schnitzeljagd

6,00

Euro

Bühne Opus

Monatsbeitrag Theaterclub Jugendliche

8,00

Euro

Es gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen

Monatsbeitrag Theaterclub Senioren

15,00 Euro

des theaterhagen, Aushang in der Kassenhalle

Preise für weitere Veranstaltungen im Lutz/Opus entnehmen Sie bitte dem aktuellen Spielplan-Leporello Gruppenermäßigungen ab 20 Personen

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

133


theaterhagen 2.0

Zu Beginn der neuen Spielzeit werden wir Ihnen unsere neugestaltete Homepage präsentieren. Aufgeräumter, intuitiver und leichter zu handhaben wird die Seite sein. Darüber hinaus bietet sie viele moderne Anwendungsmöglichkeiten, Videoeinbindungen und Foto-Diashows. Führen Sie Ihren Terminkalender am Computer? Hervorragend, dann können Sie zukünftig direkt von unserer Homepage die Vorstellungstermine in Ihren Kalender laden. Informieren Sie sich noch einfacher, schneller und präziser über ihr theaterhagen. Überzeugen Sie sich selbst ab Anfang September auf www.theater.hagen.de!

Kennen Sie schon unsere Accounts bei Facebook®, Twitter® und YouTube®? Werden Sie Teil unserer Fangemeinschaft bei Facebook®. Tauschen Sie sich mit Künstlern und anderen Besuchern über die neuesten Produktionen und Konzerte aus! www.facebook.com/theaterhagen In unserem Kanal bei YouTube® finden Sie seit Anfang der Spielzeit 2009|2010 Produktionstrailer zu den aktuellen Produktionen. Schon kurz vor der Premiere können Sie so einen ersten Einblick bekommen. Interessantes und Kurzweiliges berichten Darsteller und Produktionsteam. So informiert macht der Theaterbesuch gleich noch viel mehr Spaß. Abonnieren Sie unsere Videos und hinterlassen Sie reichlich Kommentare und Bewertungen! www.youtube.com/theaterhagen Beim Kurznachrichtendienst Twitter® erfahren Sie immer knapp, prägnant und präzise, was gerade in Ihrem theaterhagen passiert. Tipps zum Spielplan oder kurzfristige Änderungen - das alles bekommen Sie als unser „Follower“ aus erster Hand mit. www.twitter.com/theaterhagen

134

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


P

Premieren-Abonnement Samstag · 10 Vorstellungen

Jekyll & Hyde Molière Così fan tutte Im weißen Rössl Ein Maskenball drei-mal-tanz Gegen die Wand Der Barbier von Sevilla Dance in Motion Turandot

04.09.2010 24.09.2010 16.10.2010 27.11.2010 15.01.2011 05.02.2011 26.02.2011 16.04.2011 07.05.2011 04.06.2011

Normalpreis 264,00

238,70

212,30

B

171,60

Euro

145,20

106,70

Vollabonnement B Mittwoch · 12 Vorstellungen

Prinz Friedrich von Homburg Molière Jekyll & Hyde Così fan tutte Im weißen Rössl Ein Maskenball drei-mal-tanz Gegen die Wand Der Barbier von Sevilla Auf der anderen Seite Turandot Dance in Motion

29.09.2010 27.10.2010 10.11.2010 01.12.2010 22.12.2010 26.01.2011 16.02.2011 16.03.2011 20.04.2011 25.05.2011 15.06.2011 06.07.2011

Normalpreis

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

206,80

187,00

165,00

134,20

D

Euro

113,30

83,60

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

A

Vollabonnement A Dienstag · 12 Vorstellungen

Molière Così fan tutte Im weißen Rössl Woyzek Ein Maskenball drei-mal-tanz Gegen die Wand Jekyll & Hyde Die bessere Hälfte Dance in Motion Der Barbier von Sevilla Turandot

19.10.2010 02.11.2010 30.11.2010 14.12.2010 18.01.2011 08.02.2011 08.03.2011 22.03.2011 19.04.2011 17.05.2011 07.06.2011 28.06.2011

Normalpreis 206,80

187,00

165,00

134,20

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Spielzeit 2010 | 2011

C

113,30

Euro 83,60

Vollabonnement C Freitag I · 12 Vorstellungen

165,00

134,20

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

30.09.2010 21.10.2010 11.11.2010 02.12.2010 20.01.2011 10.02.2011 10.03.2011 31.03.2011 21.04.2011 12.05.2011 26.05.2011 16.06.2011

Normalpreis 206,80

F

01.10.2010 15.10.2010 03.12.2010 17.12.2010 21.01.2011 11.02.2011 11.03.2011 08.04.2011 06.05.2011 20.05.2011 10.06.2011 01.07.2011

Normalpreis 187,00

Molière Einer flog über das Kuckucksnest Der Freischütz My Fair Lady Ein idealer Gatte Im weißen Rössl Così fan tutte Oskar und die Dame in Rosa drei-mal-tanz Dance in Motion Gegen die Wand Viel Lärm um nichts 187,00

165,00

134,20

Euro

113,30

83,60

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Jekyll & Hyde Wie im Himmel Molière Im weißen Rössl Ein Maskenball Così fan tutte drei-mal-tanz Zweifel Der Barbier von Sevilla Gegen die Wand Dance in Motion Turandot 206,80

Vollabonnement D Donnerstag · 12 Vorstellungen

113,30

Euro 83,60

Vollabonnement F Freitag II · 12 Vorstellungen

Peer Gynt Jekyll & Hyde Così fan tutte Souvenir Der Freischütz Molière Ein Maskenball drei-mal-tanz Im weißen Rössl Gegen die Wand Dance in Motion Der Barbier von Sevilla

17.09.2010 08.10.2010 22.10.2010 19.11.2010 10.12.2010 07.01.2011 18.02.2011 25.03.2011 29.04.2011 13.05.2011 03.06.2011 24.06.2011

Normalpreis 206,80

187,00

165,00

134,20

113,30

Euro 83,60

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

theaterhagen

135


Abonnements 136

G

Gemischtes Abonnement G Dienstag - Freitag · 10 Vorstellungen

Die Falle Molière Charleys Tante My Fair Lady Jekyll & Hyde Im weißen Rössl drei-mal-tanz Ein Maskenball Dance in Motion Gegen die Wand

06.10.2010 18.11.2010 21.12.2010 29.01.2011 17.02.2011 24.03.2011 28.04.2011 14.05.2011 22.06.2011 05.07.2011

Normalpreis 171,60

156,20

134,20

111,10

H

Musiktheater-Abonnement MT

Kleines Nachmittags-Abo II Sonntag II · 6 Vorstellungen

Der Freischütz My Fair Lady drei-mal-tanz Im weißen Rössl Ein Maskenball Dance in Motion

MT Samstag/Sonntag · 8 Vorstellungen

03.10.2010 14.11.2010 13.02.2011 24.04.2011 29.05.2011 26.06.2011

Normalpreis 108,90

99,00

86,90

70,40

Euro 59,85

44,00

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

12.09.2010 31.10.2010 20.11.2010 11.12.2010 08.01.2011 27.03.2011 15.05.2011 18.06.2011

Normalpreis 145,20

Euro 94,60

Der Freischütz Così fan tutte Jekyll & Hyde Molière Im weißen Rössl Ein Maskenball Der Barbier von Sevilla Gegen die Wand 132,00

116,60

95,70

Euro 80,30

58,85

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

69,30

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

N

Großes Nachmittags-Abo I Sonntag I · 8 Vorstellungen

Der Freischütz Molière Così fan tutte Im weißen Rössl Ein Maskenball drei-mal-tanz Der Barbier von Sevilla Dance in Motion

10.10.2010 07.11.2010 30.01.2011 20.02.2011 20.03.2011 17.04.2011 22.05.2011 19.06.2011

Normalpreis 145,20

132,00

116,60

ThR

95,70

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Euro 80,30

58,85

Theaterring-Abonnement ThR Sonntag · 9 Vorstellungen

Jekyll & Hyde Der Freischütz Molière Adventskonzert My Fair Lady Così fan tutte Im weißen Rössl Ein Maskenball Der Barbier von Sevilla

26.09.2010 24.10.2010 21.11.2010 19.12.2010 09.01.2011 06.02.2011 13.03.2011 08.05.2011 12.06.2011

Normalpreis 170,00

153,00

136,00

W

110,50

Euro 93,50

68,00

Wochenendabonnement W Samstag · 8 Vorstellungen

Jekyll & Hyde Molière My Fair Lady Im weißen Rössl Così fan tutte Gegen die Wand drei-mal-tanz Dance in Motion

11.09.2010 02.10.2010 06.11.2010 04.12.2010 22.01.2011 26.03.2011 23.04.2011 21.05.2011

Normalpreis 173,80

157,85

139,70

113,30

Euro 95,70

69,85

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


V

Schnupper-Abo V Mittwoch · 5 Vorstellungen

Jekyll & Hyde Così fan tutte Im weißen Rössl Der Barbier von Sevilla Turandot

20.10.2010 15.12.2010 19.01.2011 11.05.2011 08.06.2011

Normalpreis 90,75

81,40

72,60

L

58,85

Euro 50,05

36,85

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Mittwoch-Abo L Mittwoch · 10 Vorstellungen

Jekyll & Hyde Molière Così fan tutte Im weißen Rössl Ein Maskenball Gegen die Wand drei-mal-tanz Der Barbier von Sevilla Turandot Dance in Motion

20.10.2010 03.11.2010 15.12.2010 19.01.2011 09.02.2011 23.03.2011 06.04.2011 11.05.2011 08.06.2011 29.06.2011

Normalpreis 196,90

179,30

158,40

Vollabonnement Konzert 10 Konzerte

128,70

Euro

108,35

79,20

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Z

Schnupper-Abo Z Freitag/Samstag · 5 Vorstellungen

Jekyll & Hyde drei-mal-tanz Ein Maskenball Im weißen Rössl Der Barbier von Sevilla

28.01.2011 19.03.2011 09.04.2011 27.05.2011 02.07.2011

Normalpreis 90,75

81,40

72,60

58,85

Euro 50,05

36,85

K

14.09.2010 05.10.2010 09.11.2010 07.12.2010 25.01.2011 15.02.2011 15.03.2011 05.04.2011 10.05.2011 21.06.2011

Normalpreis 205,70

190,30

177,10

162,80

130,90

Euro 105,60

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Kabarett-Abo K 5 Vorstellungen

Fatih Çevikkollu Fritz Eckenga Richard Rogler Werner Schneyder Nessi Tausendschön

10.09.2010 08.11.2010 17.01.2011 18.03.2011 09.05.2011

Normalpreis 90,75

1. Sinfoniekonzert 2. Sinfoniekonzert 3. Sinfoniekonzert 4. Sinfoniekonzert 5. Sinfoniekonzert 6. Sinfoniekonzert 7. Sinfoniekonzert 8. Sinfoniekonzert 9. Sinfoniekonzert 10. Sinfoniekonzert

82,50

72,60

59,95

50,60

Euro 36,85

Jugendabonnement: 50% Ermäßigung

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

137


138

theaterhagen

Spielzeit 2010 | 2011


Wahl-Abonnements ...und mehr! Wahlabonnements

4 für 3 – „Tastenzauber“

Junges Abo

Bestimmen Sie selbst! Ob Oper, Operette, Mu-

Vier Konzerte erleben – nur drei bezahlen.

Für Besucher zwischen 25 und 30 Jahren be-

6. Sinfoniekonzert am 15.02.2011

freier Wahl zu Beginn einer Spielzeit auszuwäh-

sical, Schauspiel, Tanztheater, Kabarett oder Konzert: Legen Sie die Termine für Ihre idealen Theaterabende selbst fest und sparen Sie dabei. Ausgenommen hiervon sind Sonderveranstaltungen und Silvestervorstellungen.

Wahlabonnement I 10 Vorstellungen mit einer Ermäßigung von 25% auf den Gesamtpreis.

7. Sinfoniekonzert am 15.03.2011 8. Sinfoniekonzert am 05.04.2011 9. Sinfoniekonzert am 10.05.2011

3 für 2 – „Orchester spezial“ Drei Konzerte erleben – nur zwei bezahlen. Crossover Luxuslärm am 12. und 13.12.2010 5. Sinfoniekonzert am 25.01.2011

Wahlabonnement II 5 Vorstellungen

6. Sinfoniekonzert am 15.02.2011

steht die Möglichkeit, 5 Vorstellungen nach len. Ausgenommen hiervon sind Sonderveranstaltungen und Silvestervorstellungen. Aus dem ermittelten Gesamtpreis wird eine Ermäßigung von 30 % gewährt.

Theaterschecks Mit einem Theaterscheckheft erhalten Sie 15 % Ermäßigung auf den Vorverkaufspreis. Das Scheckheft mit insgesamt zehn Gutscheinen kostet 50 Euro. Pro Veranstaltung können bis zu vier Gutscheine eingelöst werden. Einlösbar sind die Schecks für alle Vorstellungen. Ausge-

mit einer Ermäßigung von 20%

nommen sind die Silvestervorstellungen, Son-

auf den Gesamtpreis.

derveranstaltungen und Märchenvorstellungen.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

139


Abonnements Vereinbarungen & Vorteile Vorteile für Sie als Abonnentin/Abonnent · Stark ermäßigte Konditionen · Bis zu 30 % günstiger als im freien Verkauf · Fester Sitzplatz

1. Zwischen dem Abonnenten und dem theaterhagen

4. Der Abonnent hat die Möglichkeit, Abo-Vorstellungen

kommt grundsätzlich ein Vertrag für eine Spielzeit zustan-

gegen eine Gebühr von 3,00 Euro gegen eine andere

de. Er verlängert sich automatisch für die folgende Spiel

Vorstellung umzutauschen. Der beabsichtigte Umtausch muss

zeit, wenn er nicht bis spätestens zum 31. Mai der laufen-

gegen Vorlage der Abonnementkarte spätestens einen Werk-

den Spielzeit schriftlich gekündigt wird. Eine Kündigung

tag vor der Abo-Vorstellung vorgenommen werden. Der

oder Änderung des Abonnements während der Spielzeit

hierfür erhaltene Umtauschschein hat eine Gültigkeit bis

ist nicht möglich.

zum 31.12.2011. Anrechtscheine gelten nicht für Sondervor-

·

Das Abonnement ist frei übertragbar; das Jugendabo kann von Erwachsenen gegen Zahlung des Aufpreises genutzt werden.

·

Beim Erwerb eines Abonnements oder bei Werbung eines neuen Abonennten erhalten Sie einen Gutschein für eine weitere, kostenfreie Theaterkarte.

Anrechtsschein zum Erhalt einer kostenfreien Eintritts-

·

Innerhalb einer Spielzeit können Sie zwischen Theater- und Konzertveranstaltungen beliebig oft tauschen.

Spielzeit.

140

theaterhagen

2. Zu Beginn der Spielzeit wird den Abonnenten die Jahres rechnung sowie der Abonnementausweis übersandt. 3. Mit der Jahresrechnung erhalten Abonnenten einen karte gleicher Platzgruppe. Soweit der Anrechtschein

stellungen und die Silvestervorstellungen. Bei einem Kartentausch kann leider kein Anspruch auf einen bestimmten Sitzplatz erhoben werden. 5. Bei Verlust der Abonnementkarte wird für eine Ersatzkarte eine Gebühr von 3,00 Euro erhoben.

bis zum 30. September der laufenden Spielzeit zurück-

6. Ersatzansprüche für Vorstellungen, die versäumt wurden,

gegeben wird, verlängert sich das Zahlungsziel der

können nicht gestellt werden.

Jahresrechnung bis zum 30. Dezember der laufenden

7. Änderungen des Spielplanes bleiben vorbehalten. 8. Im Übrigen gelten die Allgemeinen Geschäftsbedingun gen des theaterhagen, die in der Kassenhalle des Theaters aushängen.

Spielzeit 2010 | 2011


Anfahrt und Service

Auto und Parken Parken zum Theatertarif für günstige 2,50 Euro im Parkhaus Theater-Karree für alle Theaterbesucher. Der Tarif gilt ab einer Stunde vor Aufführungsbeginn. Entwerten Sie Ihren Parkschein einfach nach Vorstellungsende an den Parkscheinautomaten im Theaterfoyer.

Mit dem Bus Auf direktem Weg zum Theater: Haltestelle „Theater“. Alle Busse verkehren zwischen Hauptbahnhof, Theater und Rathaus.

Theatertaxi

Theaterbesucher können den Service des theaterhagen in Anspruch nehmen und in einem Sammeltaxi nach der Vorstellung den Weg nach Hause antreten. Pro Person kostet eine Fahrt im „Alten Stadtgebiet“ 3,- Euro, im „Neuen Stadtgebiet“ 5,- Euro. Anmeldung und weitere Informationen erhalten Sie während der Pause (bei Aufführungen ohne Pause vor der Vorstellung) beim Personal des Vorderhauses.

Spielzeit 2010 | 2011

theaterhagen

141


Jahreskalender. August 2010 Sa 28. 13.00 19.30

Oktober 2010

AufTakt Tag der offenen Tür Spielzeitrevue Großes Haus

September 2010

Fr 01. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

Sa 02. 19.30

Molière Großes Haus

So 03. 11.30

2. Klangrede

15.00

Der Freischütz Großes Haus

Di 05. 20.00

2. Sinfoniekonzert Stadthalle

Sa 04. 19.30

Jekyll & Hyde P Großes Haus

Fr 10. 19.30

Kabarett – Fatih Cevikkollu Großes Haus

Mi 06. 19.30

Die Falle Großes Haus

Sa 11. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

Do 07. 19.30

Molière Großes Haus

So 12. 11.30

1. Klangrede

Fr 08. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

So 12. 18.00

Der Freischütz Großes Haus

Sa 09. 19.30

Lutz Görner - Schiller Großes Haus

Di 14. 20.00

1. Sinfoniekonzert Stadthalle

So 10. 15.00

Der Freischütz Großes Haus

Mi 15. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

Do 14. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

Do 16. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

Fr 15. 19.30

Wie im Himmel Großes Haus

Fr 17. 19.30

Peer Gynt Großes Haus

So 19. 11.30

Sa 16. 19.30

Così fan tutte P Großes Haus

1. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

Di 19. 19.30

Molière Großes Haus

Fr 24. 19.30

Molière P Großes Haus

Mi 20. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

So 26. 18.00

Jekyll & Hyde Großes Haus

Mi 29. 19.30

Der Prinz von Homburg Großes Haus

Do 21. 19.30

Einer flog über das Kuckucksnest Großes Haus

Do 30. 19.30

Molière Großes Haus

Fr 22. 19.30

Così fan tutte Großes Haus

So 24. 11.30

2. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

ZÄUNE Bandstahl Schulte

18.00

Der Freischütz Großes Haus

Mi 27. 19.30

Molière Großes Haus

So 31. 11.00

1. Familienkonzert Großes Haus

18.00

Così fan tutte Großes Haus

Fr 19. 19.30

Souvenir Großes Haus

Sa 20. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

So 21. 18.00

Molière Großes Haus

Sa 27. 19.30

Im weißen Rössl P Großes Haus

November 2010

So 28. 11.00

Schneewitchen P und die 7 Zwerge Großes Haus

Di 02. 19.30

Così fan tutte Großes Haus

Di 30. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Mi 03. 19.30

Molière Großes Haus

Sa 06. 19.30

My Fair Lady WA Großes Haus

Dezember 2010

So 07. 11.30

3. Klangrede

Mi 01. 19.30

Così fan tutte Großes Haus

15.00

Molière Großes Haus

Do 02. 19.30

My Fair Lady Großes Haus

Mo 08. 19.30

Kabarett – Fritz Eckenga Großes Haus

Fr 03. 19.30

Molière Großes Haus

Di 09. 20.00

3. Sinfoniekonzert Stadthalle

Sa 04. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Mi 10. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

So 05. 11.30

4. Klangrede

Do 11. 19.30

Der Freischütz Großes Haus

Di 07. 20.00

4. Sinfoniekonzert Stadthalle

Sa 13. 19.30

AIDS TanzGala Großes Haus

Mi 08. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

So 14. 11.30

3. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

Do 09. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Fr 10. 19.30

Der Freischütz Großes Haus

15.00

My Fair Lady Großes Haus

Sa 11. 19.30

Molière Großes Haus

Mi 17. 19.30

Così fan tutte Großes Haus

Do 18. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

So 12. 11.30

4. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

19.30

Molière Großes Haus

20.00

Crossover - Luxuslärm Stadthalle

Mo 13. 20.00

Crossover - Luxuslärm Stadthalle


Alles auf einen Blick Do 10. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Fr 11. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

Fr 11. 19.30

Così fan tutte Großes Haus

Sa 12. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Sa 12. 19.30

My Fair Lady Großes Haus

So 13. 11.30

6. Klangrede

So 13. 11.30 11.30

7. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen 7. Klangrede

15.00

drei-mal-tanz Großes Haus

18.00

Im weißen Rössl Großes Haus

Di 15. 20.00

6. Sinfoniekonzert Stadthalle

Di 15. 20.00

7. Sinfoniekonzert Stadthalle

Mi 16. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

Mi 16. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Do 17. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

Do 17. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

Fr 18. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Fr 18. 19.30

Kabarett – Werner Schneyder Großes Haus

Sa 19. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus 6. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

Scratch 2011 Stadthalle drei-mal-tanz Großes Haus

Jekyll & Hyde Großes Haus

So 20. 11.30

Sa 19. 18.00 19.30 So 20. 15.00

Ein Maskenball Großes Haus

Sa 29. 19.30

My Fair Lady Großes Haus

15.00

Im weißen Rössl Großes Haus

Di 22. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

So 30. 11.30

5. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

Sa 26. 19.30

Gegen die Wand P Großes Haus

Mi 23. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

So 30. 15.00

Così fan tutte Großes Haus

So 27. 11.00

2. Familienkonzert Großes Haus

Do 24. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Fr 25. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

Sa 26. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

So 27. 18.00

Ein Maskenball Großes Haus

Mi 30. 19.30

Jekyll & Hyde Großes Haus

Do 31. 19.30

Oskar und die Dame in Rosa Großes Haus

Mo 17. 19.30

Kabarett – Richard Rogler Großes Haus

Di 18. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Mi 19. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Do 20. 19.30

Ein idealer Gatte Großes Haus

Im weißen Rössl Großes Haus

Fr 21. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Sa 18. 19.30

My Fair Lady Großes Haus

Sa 22. 19.30

Clyde und Bonnie P Lutz

So 19. 18.00

Adventskonzert

Di 21. 19.30

Charleys Tante Großes Haus

19.30

Così fan tutte Großes Haus

So 23. 11.30

5. Klangrede

Mi 22. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

18.00

My Fair Lady Großes Haus

Sa 25. 18.00

Jekyll & Hyde Großes Haus

Di 25. 20.00

5. Sinfoniekonzert Stadthalle

So 26. 18.00

My Fair Lady Großes Haus

Mi 26. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Fr 31. 15.00

Im weißen Rössl Großes Haus

Fr 28. 19.30

19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Di 14. 19.30

Woyzeck Großes Haus

Mi 15. 19.30

Così fan tutte Großes Haus

Do 16. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

19.30

Weihnachtsshow Guildo Horn Großes Haus

Fr 17. 19.30

Januar 2011 Sa 01. 18.00

Neujahrskonzert Stadthalle

Fr 07. 19.30

Molière Großes Haus

Sa 08. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

So 09. 18.00

My Fair Lady Großes Haus

Do 13. 17.00 Sa 15. 19.30

Fünf Uhr Tee Theatercafé Ein Maskenball P Großes Haus

März 2011

Februar 2011 Sa 05. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

P

So 06. 18.00

Così fan tutte Großes Haus

Di 08. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

Mi 09. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Fr 04. 19.30

Bühnenball Großes Haus

Sa 05. 19.30

Bühnenball Großes Haus

Di 08. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Do 10. 19.30

Così fan tutte Großes Haus


Jahreskalender. April 2011

Sa 30. 19.30

Fr 01. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Sa 02. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

So 03. 11.30

8. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

8. Klangrede

11.30

Di 05. 20.00

8. Sinfoniekonzert Stadthalle

Mi 06. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

Fr 08. 19.30

Zweifel Großes Haus

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

Mai 2011 Fr 06. 19.30

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

Sa 07. 19.30

Dance in Motion P Großes Haus

So 08. 11.30 18.00

9. Klangrede Ein Maskenball Großes Haus

Mo 09. 19.30

Kabarett – Nessi Tausendschön Großes Haus

Di 10. 20.00

9. Sinfoniekonzert Stadthalle

Mi 11. 19.30

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

Do 12. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Fr 13. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Alles auf einen Blick

Do 26. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Di 21. 20.00

10. Sinfoniekonzert Stadthalle

Fr 27. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Mi 22. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Sa 28. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Fr 24. 19.30

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

So 29. 11.30 15.00

Sonder-Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen Ein Maskenball Großes Haus

Sa 25. 16.00 19.30

Rico, Oskar und die P Tieferschatten Lutz Dominique Horwitz singt Jacques Brel Großes Haus

So 26. 15.00

Dance in Motion Großes Haus

Di 28. 19.30

Turandot Großes Haus

MI 29. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Juni 2011 Fr 03. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Sa 04. 19.30

Turandot P Großes Haus

Di 07. 19.30

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

Juli 2011

Mi 08. 19.30

Turandot Großes Haus

Fr 01. 19.30

Turandot Großes Haus

Fr 10. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Sa 02. 19.30

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

So 12. 18.00

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

So 03. 11.00

3. Familienkonzert Großes Haus

Mo 13. 18.00

Jekyll & Hyde Großes Haus

18.00

Jekyll & Hyde Großes Haus

Mi 15. 19.30

Turandot Großes Haus

Di 05. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Fünf Uhr Tee Theatercafé Viel Lärm um Nichts Großes Haus

Mi 06. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Do 07. 19.30

Turandot Großes Haus

Sa 09. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Do 14. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

Sa 16. 19.30

Der Barbier von P Sevilla Großes Haus

So 17. 15.00

drei-mal-tanz Großes Haus

Sa 14. 19.30

Ein Maskenball Großes Haus

Di 19. 19.30

Die bessere Hälfte Großes Haus

Mi 20. 19.30

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

So 15. 11.30

9. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

Do 21. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

18.00

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

Fr 22. 11.30

Karfreitagsmatineé

Di 17. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

Sa 23. 19.30

drei-mal-tanz Großes Haus

Do 19. 17.00

Fünf Uhr Tee Theatercafé

Do 16. 17.00 19.30

So 24. 15.00

Im weißen Rössl Großes Haus

Fr 20. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Sa 18. 19.30

Gegen die Wand Großes Haus

Mo 25. 18.00

Jekyll & Hyde Großes Haus

Sa 21. 19.30

Dance in Motion Großes Haus

drei-mal-tanz Großes Haus

Der Barbier von Sevilla Großes Haus

10. Kammerkonzert Auditorium im Kunstquartier Hagen

Do 28. 19.30

So 22. 15.00

So 19. 11.30

10. Klangrede

Fr 29. 19.30

Im weißen Rössl Großes Haus

Mi 25. 19.30

Auf der anderen Seite Großes Haus

11.30

15.00

Dance in Motion Großes Haus

Ende der Spielzeit 2009/2010

Die aktuellen Vorstellungen im lutzhagen entnehmen Sie bitte unserem Monatskalender. P = Premiere; WA = Wiederaufnahme


theaterhagen dankt. Wir danken unseren Sponsoren und Förderern* Musiktheater Märkische Bank Werner Richard- Dr. Carl Dörken Stiftung NRW-Kultursekretariat Rathaus Apotheke, Dr. K. Fehske RUHR.2010 GmbH Sparkasse Hagen Theaterförderverein Hagen e.V.

Ballett Ballettfreunde Hagen Fa. Fitness-Gym Hagen Fa. Pro-Physio Hagen

Spielzeit 2010 | 2011

Orchester Burbach Cramer + Partner KG Lionsclub Hagen-Mark Märkische Bank Dr. Klaus & Hiltrud Fehske Rotary Club Hagen Sparkasse Hagen Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung

Konzertbusse Fa. Adam Fa. Berlet Fa. Bredermann Fa. de Myn Rathaus Apotheke, Dr. K. Fehske Sparda-Bank West eG Sparkasse Ennepe-Ruhr Stadt Hagen Stadtentwässerung Hagen VER *in alphabetischer Reihenfolge

theaterhagen

145


theaterhagen dankt. Wir danken unseren Sponsoren und Förderern* Lutz Hotel Arcadeon Fa. Bandstahl Schulte & Co. Fa. Bechem Ehepaar Bullerjahn Burbach Cramer + Partner KG Gesellschaft Concordia zu Hagen Deutsche Bank AG Deutscher Musikrat Diakonisches Werk Ennepe Ruhr / Hagen gGmbH Werner Richard-Dr. Carl Dörken Stiftung Evangelische Jugend im Kirchenkreis Hagen Otto Falkenroth-Steinbach Knut Fessen & Gäste Ursula Gericke Hasper Heimat- und Brauchtumverein Christa Heine Ehepaar Jürgen Hild & Gäste Irene Köster Lions Club Hagen Lions Club Hagen-Mark

146

theaterhagen

Lions Club Hagen-Harkort Ulrike Meister Heinrich Poll & Gäste Dr. Hans-Joachim Raffauf & Gäste Dr. Klaus & Hiltrud Fehske RUHR.2010 GmbH Ehepaar Jochen Schleuter Dr. Friedrich Schneider Hans-Dieter Schumacher & Kollegen SIHK Hagen Soroptimisten-Hilfsfonds e.V. Städtepartnerschaftsverein Hagen e.V. Theaterförderverein Hagen e.V. THG Hagen Wikinger Reisen Fa. Wolff 1782 GmbH

*in alphabetischer Reihenfolge

Spielzeit 2010 | 2011


Musiktheater Ballett

Wir wünschen Ihnen unterhaltsame Stunden im Theater Hagen.

Schauspiel Kabarett

Die DOUGLAS-Gruppe gehört mit den Marken Douglas (Parfümerien),

Philharmonisches Orchester

Thalia (Bücher), Christ (Schmuck), AppelrathCüpper (Mode) und Hussel (Süßwaren) zu den führenden europäischen Handelsunternehmen.

Lutz

Die Lifestyle-Philosophie unserer Unternehmensgruppe ist geprägt Service, erstklassige Sortimente und ein erlebnisorientiertes Ambiente. Wir wollen unsere Kunden individuell bedienen, kompetent beraten und garantieren erstklassige Produktqualität zu einem fairen Preis. Darüber hinaus bieten unsere Fachgeschäfte eine Atmosphäre, in der Einkaufen Spaß macht – ganz nach unserem Motto „Handel mit Herz und Verstand“.

SpielZeit 2010 | 2011

von konsequenter Kundenorientierung: das heißt herausragender

SpielZeit 2010 | 2011


Unsere Kulturförderung: Gut für die Sinne. Gut für Hagen.

Kreativ! Energie für die Kultur unserer Region.

S Sparkasse Hagen

Wir geben unserer Kultur Impulse. Von der großen Bühne bis zur kleinen Ausstellung. Für ein buntes und abwechslungsreiches Programm.

www.mark-e.de

24

West Side Story

theaterhagen


Unsere Kulturförderung: Gut für die Sinne. Gut für Hagen.

Kreativ! Energie für die Kultur unserer Region.

S Sparkasse Hagen

Wir geben unserer Kultur Impulse. Von der großen Bühne bis zur kleinen Ausstellung. Für ein buntes und abwechslungsreiches Programm.

www.mark-e.de

24

West Side Story

theaterhagen


Theater Hagen Spielzeitheft 2010/2011