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Cloud Computing Meinung

01/2011

Webbrowser genutzt werden, sind sie aber nicht auf Android beschränkt. Für den Abruf von E-Mails bzw. die Synchronisation mit einem Microsoft Exchange Server stehen u.a. Anwendungen wie K-9 Mail, TouchDown oder Aardvark bereit. Der meiner Ansicht nach größte Vorteil von Android, der auch für den Einsatz im Unternehmen spricht, ist die Portabilität. Neben Smartphones funktioniert Android auf den beliebten Netbooks und Tablets. Aber ebenso der Einsatz auf modernen Kassensystemen, MDEs (Mobile Datenerfassung) und jeder Art von Embedded Systems ist vorstellbar.

Optimales Szenario

Das bisher noch einfachste und bzgl. Android mit dem wenigsten Aufwand verbundene Szenario ist der vollständige Einsatz der Google Infrastruktur. Das setzt allerdings voraus, dass von dem Unternehmen bereits Google Apps für die E-Mail Kommunikation und die Verwaltung der Kalender und Kontakte eingesetzt werden. Android ist per se vollständig in die Google Infrastruktur integriert. Somit werden alle Änderungen, die z.B. im E-Mail Postfach oder im Kalender stattfinden, automatisch mit den Google Servern synchronisiert. Daher sind die Daten eines Benutzers – egal an welchem Arbeitsplatz (Desktop/ Mobil) er sitzt – immer auf dem aktuellen Stand. E-Mails werden über den Push-Mail Dienst automatisch auf das mobile Endgerät zugestellt. Dies ist wohlgemerkt das optimale Szenario und kann so nicht ohne einen Mehraufwand umgesetzt werden, wenn z.B. ein Exchange Server eingesetzt wird.

Ideal für eine Cloud Strategie

Android verfolgt u.a. den Ansatz des Cloud Computing, das heißt die Daten liegen dabei in einer Serverfarm im Internet und synchronisieren sich in diesem Fall mit dem mobilen Endgerät. Entscheidet sich ein Unternehmen z.B. für das oben beschriebene Szenario, bei dem die Daten bei Google gespeichert werden, kann hier auf die Bereitstellung und Wartung der mobilen Infrastruktur im eigenen Rechenzentrum verzichtet werden, was einen klaren Kostenvorteil bedeutet. Durch das Speichern der Unternehmensdaten auf den Servern und nicht auf dem mobilen Endgerät sind die Daten geschützt. Das Endgerät kann im Falle eines Diebstahls oder anderen Missgeschicken jederzeit zentral gesperrt bzw. generell zentral administriert werden. Telefongespräche können über das Unternehmensnetzwerk stattfinden. Die Gespräche werden vom mobilen Endgerät gestartet und anschließend vom Unternehmensnetzwerk geroutet (z.B. in das Festnetz) und gesteuert. Der Vorteil besteht in der deutlichen Trennung von privaten und geschäftlichen Gesprächen, der Nutzung einer einzigen Rufnummer und den Zugriff auf die zentrale Kontaktdatenbank des Unternehmens. Neben (mobilen) Telefonkonferenzen über das Unternehmensnetzwerk unabhängig von Ort/ Zeit und beliebig vielen Benutzern besteht die Möglichkeit, den aktuellen Status jedes Benutzers abzufragen um so zu sehen, ob dieser gerade verfügbar ist. Weiterhin haben u.a. Außendienstmitarbeiter Zugriff auf sämtliche Daten (z.B. CRM oder ERP) von jedem Ort mittels einer (mobilen) Internetverbindung.

SymposiaJournal

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Symposia Journal Edition 01/2011  

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