Stuart Styron - Schwarzbuch Wikipedia | Original Dokumentation 2019-2020

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„Das ist die eigentliche hässliche Fratze, die hinter Wikipedia steht.“ Interview mit Stuart Styron, Schauspieler und Musiker

Andreas Mäckler: Herr Styron, in der Rolle des Bad Guy („Styron111“) haben Sie es in der Wikipedia zu einer gewissen Bekanntheit gebracht: Sie wurden 2016 mit dem „global ban“1 belegt. Was sagen Sie dazu? Stuart Styron: Nun, man hat mich, soweit ich es damals richtig aufgefasst habe, von diesem Planeten anscheinend verbannt. Da ich seitdem dennoch jeden Morgen auf dieser Erde aufwache, kamen mir Zweifel auf, ob Wikipedia eine seriöse Institution ist. Ich warte bis heute auf eine schriftliche Bestätigung. Es gibt tatsächlich nur ganze 16 Menschen, die mit einem global ban gesegnet sind. Bei 7,6 Milliarden Erdenbürgern ist das wirklich eine interessante Sache. Dieser angebliche bad guy müsste doch spätestens jetzt eine relevante Wikipedia-Nummer sein, oder nicht? Ich zähle aktuell ein paar mehr Namen, die mit dem globalen Bann der Wikipedia/Wikimedia belegt worden sind, aber die Zahl liegt noch im unteren zweistelligen Bereich. Was reizt Sie, in diesem Segment „relevant“ zu sein? Stuart Styron: Mich reizt das nicht – ganz im Gegenteil. Ich habe eine Abneigung gegenüber Wikipedia. Was ich alles über diesen Verein erfahren habe, ist eine absolute Frechheit. Dort hausen irgendwelche Leute, die anonym unterwegs sind und mir und uns Bürgern erzählen wollen, was Relevanz oder seine Richtigkeit auf dieser Welt hat. Die Artikel werden nicht von Fachkräften geprüft. Jeder kann sich mehrere Accounts anlegen und, sobald eine Diskussion wieder angesagt ist, diese Diskussion mit sich selbst führen. Wenn ein Artikel gelöscht werden soll und ein Hobby-Autor, der 24 Stunden pro Tag der Wikipedia widmet, den Artikel auch wirklich gelöscht haben will, wird er damit Erfolg haben, ob er nun Nazi, Physiker, Handwerker oder nur jemand ist, der in der Wikipedia die richtigen Freunde hat. Wikipedia ist nicht zertifiziert! Unsere Gesellschaft sollte sich nicht täuschen lassen: Fast jeder Artikel weist Fehler auf. Ist doch klar: Das Möchtegern-Lexikon wird zumeist von Laien geschrieben und diese sind auch noch anonym unterwegs: juristisch nicht oder nur schwer angreifbar.

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https://meta.wikimedia.org/wiki/List_of_globally_banned_users (abgerufen am 23.3.2018)

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Ihre Auseinandersetzung mit der Wikipedia begann 2016, als der Personenartikel „Stuart Styron“ aus der englisch- und deutschsprachigen Wikipedia gelöscht worden ist. Wie haben Sie reagiert? Stuart Styron: Zuvor bestand ein Artikel über mich etwa zwei Jahre lang, bis ein löschwütiger User in der englischsprachigen Wikipedia spekulierte, der Artikel sei gekauft. Zuvor gab es nie Probleme. Ich mischte mich dort ein, weil ich verhindern wollte, dass ich am Ende kaputte Links in den Suchmaschinen rumliegen habe. (Es gibt Beweise, dass dieser User nur spekulierte, er gibt es in einer Diskussion zu). Nun, der Artikel wurde trotzdem gelöscht. Ich werde mich jetzt kürzer fassen, da ich eigentlich keine Lust mehr habe, für ein Hobby-Lexikon viel Energie zu verschwenden. Also, man hat anschließend versucht, wer auch immer, in der deutschsprachigen WP neu anzusetzen. Irgendwie klappte es nicht mehr. Wird ein Artikel gelöscht, bleibt es gelöscht, das ist anscheinend ein Gesetz in der nicht zertifizierten Enzyklopädie. Stattdessen fing dort ein Mobber an, meine ganzes Dasein als staatlich anerkannter Künstler in Frage zu stellen. Am Ende gab es über mich mehrere Wikipedia-Benutzerseiten, alle für die Suchmaschinen vorsätzlich indexiert, wo in meinem Zusammenhang „Folter“, „Kindesmisshandlung“, „Vergewaltigung“, „Steuerhinterziehung“ u.a. thematisiert wurde.2 Damit nicht genug, die Hobby-Schriftsteller sind in Gruppen durch das Netz gezogen und haben bei Amazon meine Musik reihenweise negativ bewertet; im Lokalkompass meiner Heimatstadt wurde ein Artikel über mich geschändet, sogar BürgerReporterinnen aus Arnsberg belästigt. Bei Facebook, bei YouTube usw.: Überall wurde ich abartig hinterlistig attackiert. Tja, das ist die eigentliche hässliche Fratze, die hinter Wikipedia steht. Natürlich haben mein Team und ich uns dieses kranke Verhalten nicht gefallen lassen und starteten mit der Recherche über einige Wikipedia-Verbrecher. Wir stolperten über Psiram und Leute, die sich wegen Wikipedia-Mobbing schon das Leben genommen haben3. Das war der Punkt, wo ich mir schwor, dass ich alle zur Verantwortung ziehen werde. Mittlerweile liegen mir viele Klarnamen vor. Den Meisten geht es nach zwei Jahren sehr schlecht, da sie auch mal die Erfahrung machen mussten, was Rufschänderei eigentlich bedeutet, aber wofür dieses ganze Affentheater nur? Wikipedia ist ein staatlich nicht anerkanntes Lexikon; bis heute eine Enzyklopädie ohne Zertifikat: Ein Hobby-Forum für Leute mit sehr viel Zeit,

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https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Schmitty (abgerufen am 23.4.2018; dort weitere Wikipedia-Seiten zum Fall; siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer_Diskussion:Schmitty 3 http://de.wikimannia.org/Claus_Fritzsche

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vielen Möchtegern-Schriftstellern, Faker und Mobber, Hetzer und stark angehauchten Ideologen; Rentner kommen hinzu. Sie mussten in der Polizeistation Ihrer Heimatstadt zur sogenannten „Gefährderansprache“ erscheinen – ohne erkennbares Ergebnis bislang. Was warf man Ihnen vor? Stuart Styron: Moment mal ... Ich persönlich habe von Anfang an jegliche kriminelle Aktivität der Wikipedia-Gruppe zur Anzeige gebracht. Ich habe mehrfach und als Erster die Polizei und Staatsanwaltschaft kontaktiert. Gefährderansprache? Alles überzogene Propaganda. Ich habe mit den Vorwürfen nichts zu tun. Mein Umfeld ist nicht gerade klein. Wenn da jemand die Hobby-Schriftsteller der Wikipedia attackiert oder beleidigt haben sollte, dann ist das nicht mein Problem. Ich kann die Wut aber sehr wohl verstehen. Wer anonym aus dem Hinterhalt, damit sind die Möchtegern-Enzyklopädisten gemeint, andere Menschen in abartigster Art und Weise in aller Öffentlichkeit provoziert und wo es nur geht verleumdet, denen muss das Handwerk sofort gelegt werden! Aber das ist hier nicht passiert dank der „Wiki-Immunity“ und finanziellen Unterstützung einzelner Mobber vor Gericht mittels der Gelder, die arglose Menschen an Wikipedia gespendet haben. Wie kann man Leuten wie Benutzer:Schmitty jahrelang üble Mobbing- und StalkingAktivitäten durchgehen lassen? So etwas kann nur in einer nicht zertifizierten Plattform passieren. In einem Hobbyforum. Nach meiner langen Recherche betreibt der Herr seit einem Jahrzehnt seine hinterlistigen und menschenverachtenden Stalking-Aktionen. Niemand hat es bis dato geschafft, den verwirrten Wikipedianer zu stoppen. Ich musste im Endeffekt derjenige sein, der hier einen Strich durch seine Rechnung gemacht hat. Ich habe seinen Klarnamen herausgefunden. Tja, das war – so gesehen – das Ende seiner Hobby-Karriere in der lächerlichen Wikipedia. Mit der Zeit liegen mir auch viele Klarnamen seiner Komplizen vor, unter anderem auch von den Sauerland-Wikipedianern. Was meinen Sie, Herr Dr. Mäckler, mit wem sich dieser Herr später zusammengetan hat? Hier in Arnsberg und Umgebung sitzen diese HobbySauerland-Wikipedianer und haben illegalen Zugang zu hochsensiblen Daten von Bürgern: ob Krankenkasse, Stadtverwaltung etc., irgendwo sitzt immer jemand von der Wikipedia drin und klaut Daten. In diesem Fall hat man dem Herrn, der wahrscheinlich auch vom zwielichtigen Spendenverein Wikimedia Deutschland geschützt wird, meine streng vertraulichen Daten weitergegeben. Der Herr hat diese Daten dann mehrfach verdreht und in seinem öffentlich

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einsehbaren Wikipedia-Benutzer-Account publiziert. Na, was wollen Sie von einem erwarten, der Bunker und Panzer als Fachgebiet hat? Zurück nochmals zu den Datenklauern in meiner Heimatstadt Arnsberg. Die Sauerland-Wikipedianer haben Zugang zum Stadtarchiv und erstellen auch Wikipedia-Artikel. Bei vielen kann man die Editierungen nachvollziehen. Mir ist aufgefallen, dass man sehr gern während der Arbeitszeit bei Wikipedia einloggt und Artikel schreibt. Da haben einige, z. B. Beamte, sehr viel Zeit während der Arbeit. Während der regulären Arbeitszeit schreibt ein Angestellter bei der Wikipedia: Ist das nicht mindestens eine Abmahnung wert? Über Jahre hin sich während der Arbeitszeit in einem Hobby-Forum einloggen und dort die Langeweile vom Leib schreiben, das sollte geahndet werden. Eines Tages wird sich die Staatsanwaltschaft darum kümmern müssen, was hier abgezogen worden ist, denn was einzelne Wikipedianer mit mir abgezogen haben bzw. abziehen wollten, gilt auch für andere Personen. Das kann jedem widerfahren. Ich will nicht wissen, wie viele Daten jeden Tag nicht nur hier im Sauerland durch Wikipedia-User missbraucht werden. Einer Ihrer weiteren Widersacher ist „Netzgärtner Kurt“4, der sich im „Kampf um die Wikipedia“ gegen Sie stellt. Was, glauben Sie, motiviert solche Leute, andere Menschen über Jahre hin zu verfolgen und im Internet schikanieren und zu verleumden, beispielsweise Sie (und nebenbei auch mich)? Stuart Styron: Der Netzgärtner Kurt kam damals direkt hinzu, als ich den Klarnamen von Benutzer:Schmitty ermittelt hatte: Ende 2016, kurz vor Weihnachten. Ein schlechtes Weihnachtsgeschenk für Mobber Schmitty. Kurt tauchte plötzlich zeitnah mit einer Dokumentation auf, die genau die gleichen verdrehten Lügen von Schmitty beinhalteten – aber anders, irgendwie möchtegern-neutral. Der Netzgärtner ist Rentner mit viel Zeit. Sie können sich vorstellen, was diese Sache für ein gefundenes Fressen für seine Freizeit war. In seiner Doku gegen mich puschte er die Sache mit dem „global ban“ so extrem, dass man dachte, die Wikipedia hätte tatsächlich die Macht, uns Menschen zu kontrollieren und somit von der Gesellschaft, von diesem Planeten zu verbannen. ‚Was die Wikipedia alles geleistet hat’, gehört zu seinen Lieblingsformulierungen. Er fing an, meinen Namen mehrfach zu erwähnen. Das war der Punkt, an dem ich ihn darum bat, dies zu unterlassen. Nachdem ein telefonischer Anruf meinerseits irgendwie nicht fruchtete, kam mir Zweifel auf, ob er nicht mit Mobber Schmitty in Verbindungen stehen würde – so gesehen Wolf im Schafspelz ist. Als 4

https://wikimedia-foundation-support-schmitty.blogspot.de/p/meine-wikipedia-seiten.html (abgerufen am 23.4.2018); siehe auch: https://netzgarten.blogspot.de

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die Lage eskalierte, weil er meiner Aufforderung nicht nachkam, erwähnte der besagte Netzgärtner daraufhin verärgert, warum man mich Soziopathen noch nicht bei Psiram reingesteckt hätte. Tja, das war das Outing eines Rentners der Extraklasse. Allein der Name „Netzgärtner“ ist schon verdächtig. Der alte Mann schreibt über NSA und anderen Quatsch, verlinkt fast alle Begriffe mit Wikipedia-Artikeln. Eindeutig zeigt sich hier das Netzwerk der seltsamen Wikipedia-Freaks. Die Webseite des Netzgärtners trägt überwiegend die Farben von Psiram, und zwar gelb, schwarz und braun. Aktuell stehen jetzt allerdings auch sehr viele unangenehme Berichte über den Gärtner im Internet, womit er anscheinend überhaupt nicht klarkommt; er stellt sich wie Schmitty als Opfer dar und macht mich, soweit ich mitbekomme, dafür verantwortlich. So ist das: erst brandstiften, dann weinen. Also, wo ich hier reingeraten bin beziehungsweise hineingerissen wurde, ist unglaublich. Dabei wollte ich nur Kunst machen. Sie haben seit 2017 zahlreiche Anzeigen gegen Schmitty und den Netzgärtner in die Wege geleitet. Von beiden liegen ladungsfähige Anschriften vor. Hatten Sie Erfolg? Stuart Styron: Ich darf hierzu keine konkreten Angaben machen. Oft wurde ich auf ein zivilrechtliches Verfahren hingewiesen. Die Sachlage ist jedoch klar und nicht zu leugnen: Hier hat man mir Unrecht getan! Hier läuft eine außergewöhnliche Rufmordkampagne gegen mich ab! Das ist nicht zu übersehen. Die Staatsanwaltschaft tut sich schwer – was ich irgendwie verstehe –, denn Wikipedia hat viele Artikel über Arnsberg verfasst, darunter auch Artikel über die Bezirksregierung, Landgericht usw.. Ich will nicht wissen, wie viele dort auch bei Wikipedia ihr schriftstellerisches Hobby ausleben: Woher kommen denn die Details über solche Verwaltungen, Denkmäler usw.? Richtig: Man recherchiert gründlichst, damit prahlt doch die Wikipedia. Perfekte Informationen gibt es meistens im Stadtarchiv, und dort sind stets Beamte der jeweiligen Stadt angestellt. Unterschätzen Sie das Wikipedia-Netzwerk nicht! Ich fasse noch einmal zusammen: Wikipedia-User bzw. Mitglieder aus allen Berufsfeldern haben Zugriff auf hochsensiblen Daten, die an andere Wikipedia-Benutzer weitergeleitet werden. Irgendwo sitzt immer irgendein Hobby-Wiki-Lexikonmacher, z. B. auch bei der Krankenkasse, und leitet bei einer wichtigen Anfrage hochsensible Daten von Bürgern weiter. Ich möchte niemanden verunsichern, aber ich habe solches Unrecht erlebt. Man hat versucht, mit voller Aggressivität jegliche Informationen über meine Existenz, mein Dasein als Privatperson und Künstler zu klauen! Das ist nicht witzig. Was meinen Sie, wie 5


mich das eine Zeit lang unsicher gemacht hat! Aber das habe ich überstanden, da ich im Innern wusste, dass da kriminelle Energie am Werk ist. Sobald man ein bisschen das Gefühl hatte, dass ich verunsichert oder angeschlagen war, haben die Wikipedia-Hetzer noch einmal draufgetreten. Man wollte an meine Psyche, mich als „verrückt“ abstempeln. Wissen Sie, ich will hier nicht die einzelnen Begriffe wiedergeben, denn das ist deren Hauptziel, dass die Algorithmen in den Suchmaschinen mich dann mit solchen Eigenschaften verknüpfen. Irgendwann geben Sie meinen Namen bei Google ein und die Suchmaschine spuckt grenzwertige „Informationen“ aus, Dinge wie ... Sehen Sie, hier war wieder die Versuchung, etwas zu schreiben. Man muss wirklich aufpassen, was man im Internet von sich gibt. Nun, meine Angaben hier entsprechen der Wahrheit. Ein Wikipedia-Anwalt, der in dem Lexikon auch als Hobby-Fotograf aktiv war oder noch ist, ist neuerdings Richter in Leipzig. Was meinen Sie, welche Optionen sich ergeben? Das geht schon in Richtung „V-Mann“. Man weiß nie, welche Kontakte geknüpft werden. Deshalb: Eine zivilrechtliche Klage gegen anonyme Hobby-Autoren, die enttarnt wurden, könnte ideal sein, um den Sumpf langsam aufzuklären. Doch verlassen Sie sich darauf, dass sofort Wikimedia-Anwälte antanzen, die gut bezahlt werden für die Vertretung der WikipediaMobber, Stalker und Faktenverdreher, und zwar mit den Geldern der Wikipedia-Spender. Wie gesagt, das Wikipedia-Netzwerk ist eine üble Sicherheitslücke in unserem Land. Eine Ohrfeige für unseren zivilisatorischen Umgang miteinander. Dass Wikimedia die Plattform für all das Unrecht bietet und es damit auch fördert, sollte nicht länger ungestraft bleiben! Anwaltsschriften, Gerichtsurteile und Protokolle zu einzelnen Wikipedia-Aktivisten, beispielsweise zu Benutzerin:Itti und Benutzer:Schmitty, lassen sich im Internet leicht finden, ebenso Dokumente zu deren Rollenspiel: einer feiert sich als „Phantom“, viele der selbstgewählten Rollennamen klingen abenteuerlich: Benutzer:Agathenon, Benutzer:Alnilam, Benutzer:He3nry, Benutzer:Jesusfreund, Benutzer:Felafrey, Benutzer:Feliks etc. etc. – in der Anmutung ein Heer von Wikipedia-Zombies – Hunderte, die ihr Unwesen treiben. Das mag in Film, Literatur und Theater als Kunstform spannend und vor allem legitim sein, doch diese Wikipedianer, von denen wir sprechen5, übertragen das virtuelle Rollenspiel in die Alltagsrealität und richten dort enormen Schaden an: seelisch und materiell bei Tausenden

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Siehe beispielsweise http://archive.li/vchz5

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von Wikipedia-Opfern, und zwar in wachsender Zahl6. Haben Sie eine Erklärung dafür, warum solche Leute das tun? Stuart Styron: Ich glaube, die Leute dort ticken nicht richtig. Wie kann man sich nur für ein Hobby-Lexikon dermaßen hingeben? Die Wikimedia Foundation lockt mit „Schutz-Anonymität“ und ignoriert den Schaden, den die festgefahrenen Wikipedianer anrichten. Wer jahrelang aus der Anonymität heraus an einem Lexikon rumfuckelt, der fühlt sich unantastbar. Der verliert auch jeden Bezug zur Realität. Man denkt sich, wenn wir das hier schon kostenlos machen, dann rechnen wir eben auf andere Art und Weise ab, indem wir Karrieren lenken und ein wenig hier und da manipulieren. Außerdem fühlt man sich mit der Marke „Wikipedia“ stark und mächtig – allein das ist schon grenzwertig psychotisch. Das zeigt tatsächlich, wie charakterlos diese Gruppe ist. Wenn Sie einen Porsche fahren und damit protzen, dann ist das genauso lächerlich, denn Sie fahren nur das Auto, und das Auto trägt nicht Ihren Namen. So sieht es auch mit Wikipedia aus: Wie verstört muss eine Persönlichkeit sein? Solche Leute denken tatsächlich, Wikipedia stellt für die fanatischen Hobby-Lexikonarbeiter am Ende einen Pokal bereit. Und tatsächlich: Es gibt auch eine Seite für kürzlich „verstorbene Wikipedianer“7. Doch mehr, als auf deren Benutzerseite zu verlinken, wird dann doch nicht gewürdigt. Herzlichen Glückwunsch!

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http://de.wikimannia.org/Wikipedia-Opfer Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Spezial:Linkliste/Vorlage:Artikel_über_lebende_Person und https://tools.wmflabs.org/templatecount/index.php? lang=de&namespace=10&name=Artikel_über_lebende_Person#bottom 7 https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Gedenkseite_für_verstorbene_Wikipedianer

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