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Impressum: Copyright © cruz Jugendbereich der Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach, D-51700 Bergneustadt Bibelzitate: Neue Genfer Übersetzung (NT) und Schlachter 2000 (AT) Satz & Grafik: Cornelius vom Stein Druck: Druckhaus Gummersbach PP GmbH Auflagen-Nr. CH03 20 1805 1 Art.-Nr. CH03 Bildnachweis: unsplash.com cruz ist ein Bereich der Stiftung Missionswerk Werner Heukelbach. Die Stiftung arbeitet überkonfessionell und möchte zum vorurteilsfreien Lesen der Bibel als dem einzig wahren Wort Gottes ermutigen. Damit leistet sie einen Beitrag zur Weitergabe des Evangeliums, der guten Botschaft von Jesus Christus. Die Stiftung distanziert sich von Sekten jeder Art. Alle Publikationen der Stiftung sind unverkäuflich und dürfen ausschließlich kostenfrei weitergegeben werden. Die Weitergabe erfolgt in Eigenverantwortung der verteilenden Privatperson, Einrichtung oder Gemeinde.


Das Kreuz mit dem Kreuz Ob im Klassenzimmer, im Gerichtssaal oder auf Produktverpackungen: Das Kreuz erregt Aufsehen. Selbst Kirchenmänner ziehen es gelegentlich vor, „… das [Amts-]Kreuz nicht zu tragen, um nicht zu provozieren …“¹. Doch wenn man sich die Geschichte u ­ nseres „christlichen“ Landes ansieht, dann kann man sich das Kreuz unmöglich wegdenken. Zahlreiche Maler haben den Tod von ­Jesus Christus auf Leinwand gebracht. Außerdem bietet die Passionsgeschichte Stoff für viele Theaterstücke, Festspiele und Kinofilme. Obwohl Jesus so gewaltige Wunder vollbracht hat, obwohl er vollkommene Wertmaßstäbe verbreitet hat und obwohl sein Charakter und Wesen viele Menschen geprägt hat – dennoch verbindet man mit seiner Person in erster Linie seine Hinrichtung am Kreuz. Daher ist das Kreuz zum Zeichen des Christentums geworden. Viele Leute haben es als Modeschmuck um den Hals hängen. Aber was bedeutet dieses Kreuz wirklich? Wenn es mehr als ein Diskussionsthema, mehr als ein Gemäldemotiv und mehr als ein Schmuckstück ist – was hat es uns dann zu sagen? 1 Siehe http://www.evangelisch.de/inhalte/140018/06-11-2016/bedford-strohm-kreuz jerusalem-reinhard-marx (zuletzt aufgerufen: 01.03.2018, 11:32 Uhr).


„Ans Kreuz mit ihm!“ Wer diesen Spruch zu hören bekam, war zu einem qualvollen Tod verurteilt. Der ­römische Philosoph Cicero (70 v. Chr.) nannte die Kreuzigung „die grausamste und scheußlichste Hinrichtung“.² Das war wohl auch der Grund dafür, weshalb die R ­ ömer sie gewöhnlich nicht bei ­ römischen Bürgern, sondern nur bei Sklaven oder Rebellen anwandten. Die R ­ömer hatten die Kreuzigung nicht erfunden, aber zur Perfektion verfeinert. 2 Zitiert nach: Wolter, Michael: Theologie und Ethos im frühen Christentum. Tübingen: Mohr Siebeck, 2009, S. 200.


Zuerst wurde der Verurteilte brutal ausgepeitscht, dann der Querbalken für das Kreuz auf seine Schultern gebunden. Anschließend trieben ihn die Soldaten zum Hinrichtungsplatz – mitten durch die tobende Menschenmenge, die oft auf den Verurteilten einschlug und ihn bespuckte. Alle sollten den Verbrecher sehen. Die Botschaft der ­Römer war eindeutig: So geht es jedem, der sich mit uns anlegt. Am Ziel angekommen, wurde das Kreuz zusammengebaut und der Verurteilte an Händen und Füßen ­ ­ angenagelt – mit langen Nägeln, mitten durch die Knochen. Dort hing er dann oft tagelang, völlig bewegungsunfähig und voller Schmerzen. Bis er erstickte, an Blutverlust starb oder von wilden Vögeln zerfleischt wurde. Grausam und brutal. Wie kam es dazu, dass ausgerechnet Jesus auf diese barbarische Weise sterben musste?


Schuldlos schuldig Der Prozess, bei dem J­esus verurteilt wurde, war ein abgekartetes Spiel der religiösen jüdischen Führer. Im Gerichtssaal traten falsche Zeugen gegen Jesus auf. Aller­dings war es selbst mit konstruierten Beweisen unmöglich, Jesus wegen einer Straftat dingfest zu machen. Das hatten sie früher schon mal versucht, worauf Jesus geantwortet hatte:

„Wer von euch kann behaupten, ich hätte je eine Sünde begangen? ...“ (Die Bibel: Johannes 8,46)


Niemand hatte etwas vorbringen können – so auch an diesem Prozesstag nicht. Wie viel Mühe sich die Kläger auch gaben, sie bekamen einfach keine stichfeste Anklage hin. Schließlich fragte der Vorsitzende: „Bist du der Messias, der Sohn Gottes?“ Jesus antwortete: „Du selbst hast es ausgesprochen!“ Daraufhin schrie der Vorsitzende: „Das ist G ­ otteslästerung! Wozu brauchen wir noch Z ­ eugen?“ (Die Bibel: aus Matthäus 26,63-65). Das also war der Anklagepunkt: Er sollte nicht wegen irgendeiner Straftat hingerichtet werden, sondern wegen dem, was er mit Recht von sich behauptete – nämlich der Sohn Gottes zu sein.


Der Fall Jesus erreichte den römischen Gouverneur Pilatus. Da ­ dieser kein Jude war, konnte er ­ mit der Anklage nichts anfangen. Also v­ erhörte er Jesus, fand aber ­keine Schuld an ihm und sprach ihn frei. Die religiösen Führer blieben ­ jedoch hartnäckig und brachten die anwesenden Menschen gegen Jesus auf. Da gab Pilatus dem Druck schließlich ­ nach und ließ Jesus kreuzigen. Vor Gericht wurde also seine Unschuld bewiesen – und ­ trotzdem sollte er am Kreuz sterben. Warum nur?


72.000 Engel

Als Jesus gefangen genommen wurde, verlor einer seiner Leute die Nerven, zog ­ sein Schwert und verletzte den Sklaven des Hohen Priesters. ­ Doch Jesus heilte den Verletzten und wies seinen Freund zurecht.

„Oder glaubst du nicht, dass ich meinen Vater um Hilfe bitten könnte und dass er mir sofort mehr als zwölf Legionen­ [ca. 72.000] Engel zur Seite stellen ­würde?“ (Die Bibel: Matthäus 26,53)


Jesus hatte die Macht zu heilen. Trotzdem ließ er sich verletzen. Er hatte die Befehls­gewalt über eine gigantische Befreiungsarmee. Trotzdem verteidigte er sich nicht. Als Jesus vor ­Pilatus stand, dem damals mächtigsten Mann in der Gegend, sagte er:

„Du hättest keine Macht über mich, wenn sie dir nicht von oben gegeben wäre ...“ (Die Bibel: Johannes 19,11) Jesus war definitiv unschuldig und hatte viele aus dem Volk begeistert. Er hätte also gute Gründe gehabt, sich befreien zu lassen. Und er hatte die Möglichkeit dazu. Dennoch ließ er sich kreuzigen.


Das verstanden nicht mal seine Freunde – obwohl er früher schon betont hatte, sich aus freien S ­ tücken hinrichten zu lassen.

Niemand nimmt es [mein Leben] mir; ich gebe es freiwillig her.“ (Die Bibel: aus Johannes 10,18)

Aber warum wollte er das so? Zumal die Welt seine großen Wunder und weisen Worte doch sicher noch gut hätte gebrauchen können, oder?!


Das Kreuz ist eine Brücke In den Medien wird ständig von Krieg, Gewalt und Kriminalität berichtet. Man muss den Eindruck gewinnen, dass die ganze Welt böse ist. Und wenn wir ehrlich sind, schaffen auch wir es nicht, wirklich gut zu sein. Wir machen Fehler oder haben zumindest schlechte Gedanken. Und was noch schlimmer ist: Gott kommt in unserem Alltag oft so gut wie gar nicht vor. Wir leben so, als ob es ihn nicht gäbe. Gott nennt das Sünde. Sünde betrifft wirklich jeden – egal, wer er ist und wo er herkommt. In der ­Bibel steht:


„… Dabei macht es keinen Unterschied … denn alle haben gesündigt und in ihrem Leben kommt Gottes Herrlichkeit nicht 3,22-23) mehr zum Ausdruck.“ Ausdruck“ –(Römer Römer 3,22–23 Gott ist ganz anders als wir, nämlich absolut perfekt. Und genau deshalb verabscheut er unsere Sünden. Wenn sich jemand bei uns nicht an die geltenden Gesetze hält, kommt er vor Gericht und wird bestraft. Im schlimmsten Fall wird er weggesperrt – für ein paar Monate oder sogar ­lebenslänglich. Gott muss mit unserer Schuld ebenso konsequent umgehen. Wer sich nicht an seine Regeln hält, wird ebenfalls bestraft: Derjenige wird den zweiten Tod sterben – und das bedeutet ewige Qualen in der Hölle und Trennung von allem ­Guten.


Aber Gott will nicht, dass wir in unser Verderben laufen. Er liebt uns Menschen. Weil er jedoch heilig und gerecht ist, kann er nicht einfach über unsere Sünden hinwegsehen. In eine ähnliche Lage geriet ein Kapitän, der eine lange Schiffsreise machte. Eines Tages stellte sich heraus, dass sich jemand an den Vorräten vergriffen hatte. Da der Proviant ­ genau b ­ ­ erechnet war, musste der Kapitän sofort handeln, denn dieses Verbrechen brachte alle in Gefahr. Also rief er die ganze Mannschaft zusammen und nannte die Strafe, die über diese Tat verhängt werden sollte: Der Schuldige sollte öffentlich ausgepeitscht werden. Kurze Zeit später ereignete sich der Vorfall wieder, doch d ­ ieses Mal w ­ urde der Dieb geschnappt. Bestürzt schauten sich alle an: Es war die alte Mutter des Kapitäns. Wenn dieser jetzt seine Mutter auspeitschen ließe, würde sie das nicht überleben. Wenn er sie jedoch verschonte, würde das seine Autorität und Gerechtigkeit untergraben. Er ließ alle an Deck kommen und befahl, die Strafe a ­ uszuführen.


Doch gerade als der Matrose zuschlagen wollte, warf sich der Kapitän über seine Mutter und ließ sich für sie auspeitschen. Nur so konnte der Kapitän gleichzeitig gerecht sein und seine Mutter vor dem sicheren Tod bewahren. Die Strafe wurde bezahlt, aber es war der Kapitän selbst, der sie auf sich nahm. Genau auf diese Art hat Gott auch unser Problem der Sünde gelöst. Er kann und will seine Liebe uns gegenüber niemals aufgeben. Aber genauso muss auch Gerechtigkeit herrschen und der entstandene Schaden beglichen werden. Deshalb hat Gott unser Urteil an sich selbst vollstreckt. Sein Sohn Jesus Christus hat sich bestrafen lassen – stellvertretend für uns.


In der Bibel steht:

„... Es gibt auch nur einen Vermittler zwischen Gott und den Menschen – den, der selbst ein Mensch geworden ist, Jesus Christus. Er hat sein Leben als Lösegeld für alle gegeben ...“(1. Timotheus 2,5–6). Apropos Lösegeld – die letzten Worte von Jesus waren:

„Es ist vollbracht.“ (Die Bibel: aus Johannes 19,30). Man könnte auch übersetzen: „Es ist vollständig bezahlt!“ Sein eigenes Leben war also das Zahlungsmittel, um Menschen loszukaufen – um ihre Schuld komplett zu begleichen. Unsere Sünden sind wie eine riesige Kluft zwischen Gott und uns Menschen. Das Kreuz aber ist wie eine Brücke über diesen Abgrund. Nur durch das stellvertretende Opfer von Jesus Christus können wir mit Gott ins Reine kommen.


Die drei Kreuze

Im Lukas-Evangelium wird die Situation der Kreuzigung von Jesus C ­ hristus aus einer besonderen Perspektive geschildert. In ­ Kapitel 23 ist in den Versen 32 bis 38 zu lesen:


„Zusammen mit Jesus wurden auch zwei andere Männer zur Hinrichtung geführt, zwei Verbrecher. Als sie an die Stelle kamen, die ‚Schädel‘ genannt wird, kreuzigten die Soldaten ihn und die beiden Verbrecher, den einen rechts und den anderen links von ihm. Jesus aber sagte: ‚Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.‘ Die Soldaten warfen das Los um seine Kleider und verteilten sie unter sich. Das Volk stand dabei und sah zu. Und die führenden Männer sagten verächtlich: ‚Anderen hat er geholfen; soll er sich doch jetzt selbst helfen, wenn er der von Gott gesandte Messias ist, der Auserwählte!‘ Auch die Soldaten trieben ihren Spott mit ihm; sie traten zu ihm hin, boten ihm Weinessig an und sagten: ‚Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst!‘ Über seinem Kopf war eine Aufschrift angebracht; sie lautete: ‚Dies ist der König der Juden.‘ “


Neben Jesus wurden also auch zwei Schwerverbrecher hingerichtet. Diese Männer hatten ihr gerechtes Urteil ­bekommen. Was mag wohl in ihnen vorgegangen sein, nachdem sie zum Tod durch Kreuzigung verurteilt worden waren? Vielleicht hatten sie geschrien oder waren wie betäubt gewesen. In ihren ­Gefängniszellen hatte sie sicher die Angst überfallen. Dann kam der befürchtete Tag: Die beiden Verurteilten wurden ans Kreuz genagelt. Ein unerträglicher Schmerz durchzog ihre Körper. Die Mittagssonne brannte – sie bekamen kaum Luft. Ein grausames Schauspiel. Zwischen den beiden Verbrechern hing dieser Jesus. Was man bisher über ihn gehört hatte, war durchweg positiv. Trotzdem traf ihn jetzt dasselbe S ­ chicksal. ­


Warum nur? Merkwürdig viele Schaulustige waren da. Unter ­ihnen sogar die ­religiösen Führer und einige Theologen. ­Diese frommen Leute lachten den leidenden ­ ­ Jesus aus und lästerten: ­„Anderen hat er geholfen; soll er sich doch jetzt selbst ­helfen.“ (aus Lukas 23,35). Über seinem Kreuz stand: „Dies ist der König der ­Juden.“ (aus Lukas 23,38). Aber seltsam: V ­ iele Juden beschimpften ihn. Die ganze Szene war völlig a ­ bsurd. Warum das alles? Warum so ein Aufstand ­ wegen jemandem, der unschuldig war? Was war an Jesus so besonders? Kaum jemand beachtete die beiden wirklichen Verbrecher. Sie waren nur Randfiguren in diesem Drama.


Kurz vor zwölf Wie es weiterging, steht in Kapitel 23, Verse 39 bis 41.

„Einer der beiden Verbrecher, die mit ihm am Kreuz hingen, höhnte: ‚Du bist doch der Messias, oder nicht? Dann hilf dir selbst, und hilf auch uns!‘ Aber der andere wies ihn zurecht. ‚Fürchtest du Gott auch jetzt noch nicht, wo du doch ebenso schlimm bestraft worden bist wie dieser Mann und wie ich?‘, sagte er zu ihm. ‚Dabei werden wir zu Recht bestraft; wir bekommen den Lohn für das, was wir getan haben. Er aber hat nichts Unrechtes getan.‘“


Als die beiden Verbrecher dort am Kreuz hingen, ließ der eine seinen ganzen Frust raus. Doch seltsam: Statt seine Henker zu beschimpfen, richtete sich seine Wut gegen Jesus. Der andere dagegen fing plötzlich an zu überlegen. Er beobachtete diesen Jesus. Der war gar nicht wütend, ließ alles stillschweigend über sich ergehen. Außerdem nannte er Gott seinen Vater. Und während er hingerichtet wurde, vergab er sogar seinen Peinigern. Mal ehrlich: Wer kann das schon – in so einer Situation ruhig bleiben und nicht an Rache denken? Der Verbrecher kannte bisher nur „Auge um Auge“ und „Zahn um Zahn“. Wenn es Vergebung tatsächlich gäbe, dann würde er sie ganz sicher nötig haben. Da meldete sich das Gewissen dieses Verbrechers und er wies seinen Schicksalsgefährten zurecht:

„Fürchtest du Gott auch jetzt noch nicht?“ (aus Lukas 23,40).


Er wusste scheinbar, dass er in Kürze vor Gott stehen würde. Und mit seinem verpfuschten Leben machte er sich nicht viel Hoffnung, bei Gott durchzukommen. Ihm war klargeworden, dass man Gott ernst nehmen und auf ihn hören muss. Und dass er selbst ein schrecklicher Sünder war.

„Wir bekommen den Lohn für das, was wir getan haben.“ (Die Bibel: aus Lukas 32,41)

Er beschönigte nichts und verharmloste nichts. Er redete sich auch nicht raus und gab niemand anderem die Schuld. Für das, was er getan hatte, verdiente er den Tod.

„Dann sagte er: ‚Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst!‘ Jesus antwortete ihm: ‚Ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.‘ “ (Die Bibel: Lukas 23,42-43) Jesus war perfekt, absolut sündlos. Der Verbrecher ­erkannte das und sagte: „Er aber hat nichts Unrechtes ­getan.“ Er stellte sich also öffentlich zu Jesus, obwohl er damit sicher die Wut der Leute auf sich zog. Doch das war ihm egal. Er betete: „Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft als König antrittst!“ (Die Bibel: Lukas 23,42).


Er ahnte scheinbar, dass Jesus wirklich ein König war. Wenn auch kein gewöhnlicher – seine Herrschaft würde erst nach seinem Tod beginnen. Und dieser Mann wollte dabei sein. Sein Leben würde nicht mehr lange dauern. Und so bat er Jesus vertrauensvoll und mutig, bei ihm sein zu dürfen. Jesus antwortete ihm: „Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.“ (Die Bibel: aus Lukas 23,43). Mit dieser Zusage konnte auch der Verbrecher in Frieden sterben – trotz seiner Schuld und Schmerzen. Das war eine erstaunliche Aussage, wenn man bedenkt, was für ein Leben dieser Mann geführt hatte. Seine Taten waren abgrundtief böse und dennoch bezahlte ­Jesus am Kreuz stellvertretend seine Schuld. Was für eine gewaltige Rettungsaktion, wenn sogar so ein Schwerverbrecher kurz vor seinem Tod noch Frieden mit Gott finden konnte. In den Himmel kommt man also nicht, weil man anständig gelebt hat. In den Himmel kommt man, wenn man seine Schuld eingesteht und J­ esus um Rettung bittet. Dieser Mann hier hat das getan. Zwar in letzter Sekunde – aber er wurde gerettet.


Die Wegkreuzung Wenn Gott dem Verbrecher am Kreuz vergeben hat, dann vergibt er doch auch dir! Wenn er ihm ohne Aufschub, ohne fromme Rituale und ohne Läuterungsort das Paradies versprochen hat, gilt das doch auch für dich! Auch wenn du kein gescheitertes Leben hast wie der Typ in der Todeszelle, brauchst du Vergebung. Aber ganz automatisch wird niemand mit Gott versöhnt. Er vergibt uns nur, wenn wir unsere Sünden auch einsehen und bekennen. Und wenn wir Jesus Christus um Hilfe bitten.


Trau ihm die Rettung doch zu und vertrau ihm dein Leben an. So wie der Verbrecher in der Geschichte. Nur warte nicht bis zur letzten Minute … Wenn du das verstanden hast, solltest du es jetzt tun. Niemand weiß, wann sein Leben zu Ende sein wird. Hast du dich schon mal gefragt: „Wo käme ich hin, wenn ich heute Nacht sterben würde? Und wie komme ich in den Himmel?“ Auf diese Fragen gibt es eine ganz klare Antwort: Wer nicht mehr durch seine Sünden von Gott getrennt ist, der ist mit Gott verbunden. Und zwar ewig. Gott muss deine Schuld verurteilen. Wenn du aber Jesus deine Sünden bekennst, ihn um Vergebung bittest und dich entscheidest, ab jetzt mit ihm zu leben, dann lädst du deine eigenen Sünden quasi auf ihn – auf das Kreuz.


Hier hat Gott bereits gerichtet. Hier am Kreuz hat Jesus aus Liebe deine Schuld bezahlt. An deinem Kreuz büßte er für deine Sünden. Jesus als Stellvertreter anzunehmen, ist die einzige Möglichkeit, gerettet zu werden. Nutze sie! Was steht jetzt an? Beten heißt reden mit Gott – und das darfst du jederzeit formlos tun. Der Weg zu Gott ist frei – Jesus hat die Brücke gebaut.


Kann sein, dass dir das alles zu schnell ging. Wir wollen dir gern weiterhelfen. Melde dich doch bei uns. Wir wollen versuchen, deine Fragen zu beantworten. Oder wir beten zusammen. Oder bestell dir unser Heft Gott und Du. Da steht noch mal genau drin, wie du mit Gott ins Reine kommen kannst. Es liegt an dir. Wenn du dich wie der Verbrecher an Gott wendest, dann versichert Jesus auch dir: „Du wirst mit mir im Paradies sein.“

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Das Kreuz bietet viel Zündstoff. Und doch ist es das Symbol der Christenheit schlechthin. Aber warum eigentlich? Gibt es keine positiveren Zeichen als dieses Symbol, das üblicherweise auch für den Tod steht? Warum ist das Kreuz so wichtig für uns Menschen – und für Gott?

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