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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark Nr. 30, Jahrgang 9, Freitag, 8. Oktober 2010 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M

Verbunden

Incoterms

Diskutiert

Pater HermannJosef Zoche über Ethik und Wirtschaft.

Mit 1. Jänner treten die neuen Lieferklauseln in Kraft.

Tankstellenobmann Harald Pfleger gibt Einblicke in seine Branche.

 Seite 10

Foto: Anne Schönharting

 Seiten 28–29

Seiten 20–21

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Erfolgreiche Auslandssteirer 2–3 Studie zur Gruppenbesteuerung12 Handel: Lust auf Gesundes 26 Eine kleine Bank ganz groß 27 Förderaktion fürs Internet 30 Immobilien und die Zukunft 31

Sie sehen den Verlauf eines typischen Beratungsgespräches mit einem UBIT-Mitglied. Mehr UBIT: Seite 5

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Die Steiermark als Tor zur Welt: Foto: Mediendienst/Furgler

Von denen, die auszogen, die Welt zu erobern: Tausende Steirer leben im Ausland. Viele davon sind auch erfolgreiche Unternehmer.

Renate Metlar

Ob Magna-Größe Frank Stronach, Bali-Surfer Rudolf Hajek oder auch Technik-Genius Gerold Pankl – diese Auslandssteirer haben es geschafft, als Unternehmer internationale Bekanntheit zu erlangen. Und sie stehen mit ihren Erfolgsgeschichten nicht allein. Derzeit leben rund 50.000 Steirer jenseits der Landesgrenzen. Viele davon sind in der neuen Heimat außerordentlich erfolgreich. Beispielsweise der umtriebige Fernsehshow-Koch, Restaurant- und Hotelbesitzer Johann Lafer. Er verließ aus beruflicher Motivation bereits früh die Südoststeiermark. „Für einen jungen Koch gibt es nichts Wichtigeres, als sich den Wind um die Nase wehen zu lassen“, erklärt der Besitzer des Stromburgkomplexes in Rheinland-Pfalz.

Auslandssteirer

Renate Metlar, Leiterin des Büros für Auslandssteirer

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Erfolgsgeschichten Einer, der ebenfalls im Nachbarland neue Möglichkeiten nutzte, war Robert Weissenbacher. Der Weizer avancierte vom Grafiker zum renommierten Desingbürobesitzer. „Ich bin 1994 nach Deutschland gegangen, da dort damals ein großer Bedarf an Kreativen bestand“, erklärt der WahlMünchner. Einen Rat gibt er auswanderungswilligen Unternehmern aus der Steiermark mit: „Man muss sich auf das Land einlassen und verstehen, wie man mit seinen Fähigkeiten punkten kann.“ Über Umwege und aufgrund seiner musikalischen Leidenschaft verschlug es den Grazer Werner Niederl in die Schweiz. Er führt dort als selbständiger Vertragshändler für

Informationen

Foto: Guido Karp

Wie viele Steirer haben bereits den Schritt über die Landesgrenzen gewagt? Heute leben etwa 50.000 Steirer rund um den Globus verteilt. Unzählige außergewöhnliche Karrieren in Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und Sport tragen heimische Namen. Sie stehen für Fleiß, Willensstärke und Durchsetzungsvermögen. Was genau macht das Büro für Auslandssteirer? Gemäß unserer Leitidee „Connecting People and Winning Friends“ forcieren wir Netzwerke mit Auslandssteirern. Diese Kontakte bringen neue Impulse für das Land Steiermark. Wir haben mittlerweile viele ausgewanderte Landsleute eingeladen, sie in ihrer neuen Heimat besucht und mit Projekten betraut. Welchen Vorteil hat das für die steirische Wirtschaft? Wir binden die erfolgreichen Landsleute im Ausland in einem offenen Netzwerk stärker an ihre Heimat. Ihr Know-how, ihre internationalen Kontakte und Erfahrungen sind positiver Input für das wirtschaftliche Leben in der Steiermark.

Sich im Ausland als Unternehmer zu etablieren war für den hochdekorierten Küchenchef die einzig richtige Entscheidung. „Ich war mir für nichts zu schade, und nichts kann die Erfahrungen ersetzen, die man dadurch gewinnt.“ Die Verbindung zur Steiermark hält Lafer nicht nur im privaten Bereich aufrecht: „Ich bin seit 2004 kulinarischer Botschafter der Steiermark und verwende steirische Produkte auch in meinen Restaurants.“

Kulinarischer Botschafter: Johann Lafer

Aktuell

• Das Büro für Auslandssteirer und Auslandsösterreicher steht allen Interessenten und Unternehmen zur Verfügung. • Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Hofgasse 15, 8010 Graz. Tel. 0316 877 – 3184 • Mail: renate.metlar@stmk.gv.at www.auslandssteirer.at

Freitag, 8. Oktober 2010


Erfolge jenseits der Grenzen Gesundheitsprodukte ein internationales Netzwerk. „Es ist vielleicht hier leichter, schnell ein Unternehmen zu gründen. Aber das Auffangnetz, wenn etwas nicht gut läuft, ist bei weitem nicht so gut wie in Österreich“, warnt Niederl Interessierte vor voreiligen Schritten. Vom Bäcker zum Immobilienmulti hat es Frank Polzler gebracht. Der in Prebensdorf/ Ilztal geborene Polzler verließ, aufgrund der Kriegsjahre völlig mittellos, in den fünfziger-Jahren die Steiermark. „In Kanada arbeitete ich zuerst als Bäcker. Eine Zeitungsanzeige hat mich auf das Immobiliengeschäft gebracht“, erinnert sich der heute 77-Jährige an die Anfänge. „Die Anzeige lautete ,no experience necessary – will train you‘. Das

hat mir gereicht.“ Gemeinsam mit seinem Kollegen Walter Schneider gründete Polzler Remax Kanada und legte damit die Weichen für eine internationale Karriere. „Zum Sechzigsten habe ich mir einen Wunsch erfüllt. Da sind wir mit Remax nach Europa. Heute haben wir hier über 1600 Büros in 30 Ländern.“ Ans Aufhören denkt der Austrokanadier auch jetzt noch nicht: „Ich habe noch immer Ziele und Visionen. Der Markt in Europa ist groß, und es gibt hier noch viel zu tun.“ Sein Tipp an alle, die so wie er erfolgreich die Grenzen überschreiten wollen: positiv denken und harte Arbeit. Und Glück. Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Netzwerke schaffen Wir müssen heute junge Leute darauf vorbereiten, international erfolgreich zu sein. Wenn man es im Ausland schaffen will, muss man eine positive Einstellung, eine „Can-do-Attitude“und wirtschaftliche Kenntnisse haben und hart arbeiten. Früh Netzwerke zu schaffen ist essentiell. Seit fast zehn Jahren bin ich als Honorarkonsul Österreichs in den USA tätig, und es ist mir immer eine Ehre, wenn ich für Österreich und die Steiermark etwas tun darf. So zum Beispiel habe ich schon einige Wirtschaftsdelegationen aus der Steirmark hier in Utah begrüßen dürfen. Nicht nur währenend den Olympischen Winterspielen in Salt Lake

Franz Kolb City, sondern auch zuvor und danach haben steirische Unternehmen die Gelegenheit genutzt, Geschäftsbeziehungen zu knüpfen und Kontakte auszubauen. Durch das Büro für Auslandssteirer etwa entstehen wichtige wirtschaftliche Netzwerke zwischen Steirern in aller Welt. Franz Kolb ist 1977 in die USA ausgewandert. Er ist Honorarkonsul in Utah.

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Freitag, 8. Oktober 2010

Aktuell

17.08.10 14:53

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Foto: Fischer

In der Steiermark liegt noch viel Regina Friedrich

Lobbying Die Steiermark hat viele Stärkefelder und die Märkte für die steirischen Unternehmen sind so vielfältig wie die Unternehmen selbst. Es ist unsere Aufgabe, die heimischen Unternehmen auf ihrem Weg über die Grenzen hin zu neuen Märkten zu begleiten. Im Zuge der Programmund Strategiewoche hat sich deutlich herauskristallisiert: Die drei wichtigsten Aufgaben der Wirtschaftskammer sind hier, den Unternehmen noch mehr Informationen über Exportchancen zu offerieren, das Angebot an Sprachen und interkulturellen Lehrgängen zu intensivieren und diese auch flexibler anzubieten sowie noch intensiveres Lobbying für exportorientierte Unternehmen zu betreiben. Letzteres bedeutet, die Wichtigkeit des Exports für die steirischen Unternehmen und die gesamtwirtschaftliche Bilanz in der Landesregierung noch stärker zu positionieren, die Anliegen der heimischen Exporteure hier deutlich zu machen und gemeinsam nach Vereinfachungen und Lösungen zu suchen. Wir sind bereits gut auf Schiene und verlässlicher Partner für die steirischen Unternehmen. Und wir arbeiten weiterhin hart daran, diesen den Weg in neue Märkte zu ebnen. Regina Friedrich ist Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Steiermark.

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Am dritten Tag der Programmwoche widmete man sich neuen Märkten. Im Fokus: Wie können noch mehr KMU exportfit gemacht werden? Die Exportwirtschaft verzeichnete in den letzten Monaten einen veritablen Aufschwung. Mit über 50 Prozent ist der Anteil des Exports an der Wertschöpfung in der Steiermark ein wichtiger Faktor. „In den vergangenen Jahren war die Steiermark Zuwachskaiser im Export“, hebt WKVizepräsidentin Regina Friedrich hervor, „in den Köpfen der Unternehmer hat sich der Export als wesentliche Chance

für den Erfolg etabliert.“ Der Blick richte sich nun verstärkt, neben traditionellen Handelspartnern wie Deutschland, Italien oder der USA, auf jene Märkte, die innovativen Produkten oder Dienstleistungen aus der Steiermark besondere Möglichkeiten bieten, berichtet der Leiter der Außenwirtschaft Österreich (AWO), Walter Koren. „Am Beispiel Deutschland wird deutlich: Deutsche Exporteure sind viel stärker in Übersee und in den Wachstumsmärkten vertreten und damit auch erfolgreich. Hier müssen wir noch dringend aufholen“, erläutert Koren. Österreich werde auch in Zukunft mit Nischenprodukten punkten, ist

sich der AWO-Leiter sicher. Einen internationalen Preiswettbewerb könne man nicht gewinnen, „aber der Qualitätswettkampf wird zu unseren Gunsten entschieden werden“. Besondere Chancen im Export sieht der Experte in den Bereichen Medizin-, Umwelt- und Energietechnik sowie in speziellen Dienstleistungen.

Handlungsbedarf Trotz positiver Entwicklung ortet Koren noch Handlungsbedarf im steirischen Export: „Nur rund 3000 steirische Unternehmen sind im Export engagiert. Bei über 58.000 Unternehmen in der Steiermark ist noch viel Potenzial ungenutzt.“ Hier müsse angesetzt werden,

Weitere Einblicke und Interviews zur Strategie- und Programmwoche der Wirtschaftskammer gibt es am Onlineportal unter wko.tv.

Wirtschaft

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Export-Potenzial brach um noch mehr Unternehmen zu motivieren, den Blick über die Landesgrenzen zu wagen. Dass gerade kleine und mittlere Unternehmen oft Pro­ bleme haben, den Mut für neue Märkte aufzubringen, bestätigt auch der Geschäftsführer

Die Steiermark muss mehr Unternehmen für den Export motivieren. Foto: Wilke

Walter Koren

des Internationalisierungscenters Steiermark (ICS), KarlHeinz Dernoscheg. Der Grazer Unternehmensberater Uwe Mayer sieht einen wesentlichen Grund darin, dass viele Unternehmen gar nicht wissen, ob sie reif für den Export sind. „Man muss ein Instrument schaffen, das die Exportfähigkeit einer Firma misst.“ In der Steiermark sei man mit dem Unterstützungsangebot für exportorientierte Unternehmen von Seiten der WK, des ICS und der AWO sehr zufrieden, so der eindeutige Tenor. Dennoch gebe es einiges nachzujustieren, etwa bei der Unterstützung von Seiten des Landes bei Visaproblemen. Ebenso wurden die stärkere

ubit

news

Wann sonst, wenn nicht jetzt?

Konzentration auf das Lobbying für exportorientierte Unternehmen und der Aufbau von Netzwerken im In- und Ausland für KMU gefordert. Weiters auf der To-do-Liste: die Verankerung der Exportthematik in höheren Schulen. Und auch die Politik wurde in die Pflicht genommen. Franz Glanz, Cargo-CenterGraz-Chef: „Im Schienen-Güterverkehr gibt es viele Hürden. Am Beispiel des KrapinaKorridors in Slowenien ist die österreichische Politik angehalten, zu intervenieren, damit dieser gebaut wird, um die Direktverbindung nach Zagreb endlich herzustellen.“

Befindet sich ein Unternehmen in einer Rezession oder stagnieren die Aufträge, dann wird Zeit in die Kundenakquisition und ins Marketing investiert. Wichtige Überlegungen über Personalmanagement füllen die restlichen Zeitfenster. Beinahe immer auf der Strecke bleiben die Hilfs- und

„Kleinteile sind billig, kosten dem Unternehmen allerdings viel Geld.“

Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Erich Hösel

www.ubit-stmk.at

Betriebsstoffe in einem Unternehmen. Kaum ein Unternehmen kennt die wirklichen Größen dieser Materialien, kaum ein Geschäftsführer oder Einkaufsleiter weiß wirklich Bescheid, welche Hilfs- und Betriebsstoffe überhaupt und in welchem Umfang eingesetzt werden. Durchschnittlich entfallen zwischen 15 % und 30 % des Materialeinsatzes eines Unternehmens auf die Hilfsund Betriebsstoffe. Gerade in diesem Bereich liegt oft hohes Einsparungspotenzial, weil üblicherweise kaum Zeit bleibt, diesen Bereich zu untersuchen. Externe Berater, welche über das notwendige Know-how verfügen und eventuell auch noch erfolgsorientiert arbeiten, sind eine effiziente und innovative Lösung für ein aufstrebendes Unternehmen.

Der Export ist tragende Säule der steirischen Wirtschaft. Dennoch ist noch viel Potenzial ungenutzt.

Freitag, 8. Oktober 2010

Wirtschaft

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Foto: Fischer

Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Erich Hösel he-consulting@hoesel.co.at

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Eine Serie der „Steirischen Wirtschaft“ Sie kennen eine interessante Unternehmerpersönlichkeit? Schicken Sie Ihre Vorschläge an petra.mravlak@wkstmk.at

Anton Kerecz

„Juwelenschmied“ Christian Kerecz und sein Traumauto

Die Liebe steckt im Detail Individualität und Extravanganz sind es, was Anton Kerecz’ Arbeit auszeichnet. Seine Ambition: ganz besondere Schmuckstücke zu kreieren. Das Studio und die Werkstatt von „Juwelenschmied“ Anton Kerecz sind lichtdurchflutet und stilvoll möbliert. In hellen Vitrinen sind funkelnde Schmuckstücke ausgestellt. Hier entstehen in filigraner Kleinarbeit extravagante Schmuckkreatio­nen. Kerecz arbeitet fast ausschließlich mit Gelb-, Weiß- oder Rotgold und Brillanten und FarbEdelsteinen. Vom Entwurf über die Herstellung bis zum Verkauf macht der Meistergoldschmied alles in Eigenregie. An die 300 Formen – vom Ring bis zum herzförmigen Anhänger – hat er

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dafür entwickelt. Bei seinen Stücken steckt die Liebe im Detail, das sieht man, wenn man die Innenseite der Ringe oder die Rückseite der Anhänger betrachtet. Extravaganz zeichnet auch seine junge Schmucklinie aus, so kombiniert er beispielsweise Kautschukbänder mit weißen Brillanten oder bestückt bunte Stoffarmbänder mit Kugeln. Um seinen Katalog besser in Szene zu setzen, hat er Terminals entwickelt, die er beispielsweise bei Ärzten platziert.

Individualität „Ich mag es, wenn Kunden mitreden und ihre Ideen miteinfließen, so entwickeln sie mehr Bezug zu ihrem Schmuckstück“, erklärt Kerecz, der schon in der Hauptschule gern zeichnete und sich für Kunst interessierte. Nach der

Serie

Lehre in Lieboch zog es ihn nach Salzburg und Graz, bevor er sich vor sechs Jahren in seinem Heimatort Studenzen niederließ. „Selbständig zu werden war von Anfang an mein Ziel“, sagt er.

Sportlichkeit Ausgleich findet Kerecz im Sport: Laufen, Fitnesscenter, Radfahren und Golfen. „Für mich ist Sport wie Meditation, das hilft mir dabei, wieder frei im Kopf zu werden.“ Stil beweist er auch bei der Wahl seines Autos: Schon im Alter von 15 Jahren habe er von einem Jaguar geträumt, verrät er. „Ich habe mir damals ein Foto ausgedruckt und in meinem Zimmer aufgehängt.“ Vor eineinhalb Jahren hat er sich seinen Wunsch erfüllt. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Weißgold oder Rotgold? Ich liebe Rotgold, es ist etwas ganz Besonderes und Edles. Genuss oder Enthaltsamkeit? Genuss. Ich mag es, an einem verlängerten Wochenende weg zu fahren und es mir gut gehen zu lassen. Man ist nicht nur zum Arbeiten auf der Welt. Fernreise oder Kurztrip? Kurztrip nach Italien, ich liebe den italienischen Lifestyle, das Meer, guten Kaffee und gutes Essen. Die Italiener wissen gut zu leben. Winter oder Sommer? Ich bin ein Sonnenmensch, ich liebe es, draußen zu sein, barfuß zu gehen. Wenn es warm ist, spürt man mehr, dass man lebt. Fisch oder Fleisch? Ich esse gern Meeresfrüchte und Fisch und ich achte auf gesunde Ernährung mit viel Salat. Bier oder Wein? Rotwein im Winter und Sommerspritzer im Sommer.

www.kerecz.at Goldschmiedemeister Anton Kerecz arbeitet in seiner „Juwelenschmiede“ in Studenzen mit 18-karätigem Gold und mit Brillanten und Farb-Edelsteinen. Er stellt keine Massenware her, seine Kreationen sind ganz individuell auf den Kunden abgestimmt oder sie werden in limitierter Stückzahl hergestellt.

Freitag, 8. Oktober 2010


Die optimale Energienutzung

Was steht aktuell auf dem Erfolgsprogramm? Jetzt will ich‘s wissen!

„Hier wird das gesamte komplexe Sachgebiet sehr kompakt und fundiert vermittelt“, bestätigt Herbert Zikofsky – er ist einer der ersten Absolventen des neuen Lehrgangs für Europäische Energiemanager am Wifi Steiermark. Herbert Zikofsky leitet die Abteilung Haustechnik der EVG und ist damit für die In­ frastruktur des Standorts Raa­ba der Firmengruppe EVG, AVI, H+S verantwortlich. Nach der Lehre als Betriebselektriker hatte er die Meisterprüfung und die Abend-HTL für Elektrotechnik absolviert und beschäftigt sich nun seit Jahren beruflich mit Energietechnik und Energiemanagement. „Beim EUREM-Lehrgang am Wifi kommt man mit vielen erstklassigen Fachleuten ins Gespräch und es bildet sich ein

Foto: Melbinger

Europäische Energiemanager optimieren den Energieeinsatz in ihren Betrieben und bereiten sich am Wifi auf diese Aufgaben vor.

Herbert Zikofsky: „Der Lehrgang bietet konkrete Ansätze für die Praxis.“ wertvolles Netzwerk“, erzählt Herbert Zikofsky. „Und das Ergebnis meiner Projektarbeit werden wir nun auch im Unternehmen in die Praxis umsetzen.“ Der EUREM-Lehrgang, im Rahmen von EU-Projekten bereits in 13 EU-Staaten implementiert, vermittelt die Praxisinstrumente für ein erfolgreiches Energiemanagement und die Entwicklung betrieblicher Energiekonzepte.

EUREM Europäischer Energiemanager Der Lehrgang für effiziente Energietechnik und betriebliches Energiemanagement. Präsentation und Bildungsinformation: 25. 11. 2010, 18 Uhr, Wifi Graz Lehrgangsbeginn: 21. 1. 2011 Informationen und Anmeldung (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at/eurem

Die Praxis des Qualitätsmanagements Qualität entsteht nicht von selbst. Sie ist das Ergebnis vernetzter Prozesse. Und wie man diese steuern kann, lernt man am Wifi. Zum Thema Qualitätsmanagement gibt es am Wifi ein vielfältiges Bildungsangebot. Geschäftsführer wie auch Führungskräfte beschäftigen sich zum Beispiel damit, wie Con­ trolling und Qualitätsmanagement zusammenwirken.

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Künftige TQM-Verantwortliche in Unternehmen setzen sich mit dem Aufbau eines dokumentierten Qualitätsmanagementsystems und den Instrumenten für das Prozessmanagement auseinander. Die verschiedenen Seminare sind genau so gestaltet, dass man daraus komplette TQMAusbildungen zusammenstellen kann und so auch die Möglichkeit besteht, Prüfungen bei einer akkreditierten Stelle für Personalzertifizierungen abzulegen.

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Karriere

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Der 10. Kroatientag in Graz war zweifach von Optimismus geprägt: Man erhofft sich weiterhin Aufschwung und eine baldige EU-Mitgliedschaft. „Der wirtschaftliche Motor Kroatiens wie auch Österreichs hat 2008 und 2009 ziemlich gestottert. Jetzt läuft er wieder rund, wenngleich an Rundenzeiten wie vor 2008 noch nicht zu denken ist“, attestierte Markus Mair, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank (RLB) Steiermark, in seiner Funktion als Präsident der Kroatisch-Österreichischen Handelskammer, in seinem Eröffnungsreferat am Kroatientag auf der Gra-

zer Messe. So gingen die Exporte von Österreich nach Kroatien um ein Viertel zurück. Umgekehrt waren es mit minus 28 Prozent etwas mehr. Dennoch ist Österreichs Stellung als Investor „Nummer 1“ in Kroatien unverändert. Seit 1993 hat Österreich 6,2 Milliarden Euro in Kroatien investiert, das sind rund 27 Prozent aller Auslandsinvestitionen. Dass Kroatien vielleicht schon 2013 EU-Mitglied ist, diesbezüglich zeigten sich alle Referenten optimistisch. Natürlich sind noch einige Kapitel – wie der Fischfang – offen: „Wir werden uns hier schnell mit der EU einigen können“, zeigt sich Josip Kraljickovic, Staatssekretär für Landwirtschaft, optimistisch.

Foto: Fotolia

Handelspartner Kroatien drängt in EU

Kleine Ursache, große Wirkung: der Fischer-Streit um Piran

Verleger: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Reitschulgasse 5, 8010 Graz; Geschäftsführer: Bruno Rabl, Tel. 0316/ 817090, info@mema.at Chefredakteur: Mag. (FH) Kurt Egger Redaktion: Anja Genser, Bakk. techn. (Chefin vom Dienst), Mag. Petra Mravlak (Redakteurin) Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at Produktion: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Graz Anzeigenverwaltung: MEMA Medien Marketing G.m.b.H, Reitschulgasse 5, 8010 Graz, Tel. 0316/817090, Fax DW 51, anzeigen.stwi@mema.at Druck: Druck Styria, Graz Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Archiv. Die in mit „Werbung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener der Wirtschaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhaltliche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auftraggeber. Verbreitete Auflage Inland (2/2009): 58.708

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Medieninhaber und Herausgeber: Wirtschaftskammer Steiermark, 8021 Graz, Körblergasse 111–113, Tel. 0316/ 601-657, Fax 0316/601-308

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Wirtschaft

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„Zehn Gebote sind topaktuell“ Pater Hermann-Josef Zoche im Gespräch über Wirtschaft und Ethik und warum die beiden Größen einander nicht ausschließen. Der Soziologe Niklas Luhmann hat gesagt: „Es gibt Wirtschaft, es gibt Ethik, aber es gibt keine Wirtschaftsethik.“ Was sagen Sie dazu? Zoche: Da kann ich nur sagen: Er täuscht sich. Ein wirtschaftendes Unternehmen muss heute bestrebt sein, nach ethischen Grundsätzen zu handeln, sonst geht es ihm in der globalisierten Welt nicht gut. Die Herausforderung ist, gleiche ethische Grundsätze in verschiedenen Ländern zu schaffen. In Mittelamerika geht ohne Bestechung nichts – wie soll sich da etwa ein internationales Bauunternehmen verhalten, das dort tätig werden möchte? Wie viel Ethik braucht die Wirtschaft? Zoche: So viel, dass es keinen Verlierer gibt, und so wenig, dass Wirtschaften noch möglich ist. Ich bin überzeugt davon, würden mehr Unternehmen ethische Grundsätze umsetzen, wäre die Welt gerechter. Wie viele Betriebe wirtschaften nach ethischen Grundsätzen? Zoche: Ich glaube, dass sehr viele Unternehmer ethisch handeln, sonst säßen viel mehr im Gefängnis. Es ist nur vielen nicht bewusst, dass sie so etwas wie eine Firmenethik haben. Sie haben nichts schriftlich festgehalten, handeln aber danach. Sie halten immer wieder Vorträge zu diesem Thema. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Zoche: Das Interesse an einem werteorientierten Wirtschaften ist jedenfalls sehr groß

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– unabhängig von der Krise. Die Betriebe arbeiten nicht gerne mit Unternehmen zusammen, die unklare moralische Werte vertreten. Niemand hat gerne mit der Russenmafia zu tun. Was raten Sie Betrieben, die eine Firmenethik konzipieren wollen? Zoche: Wer sich mit den Zehn Geboten beschäftigt, wird schnell merken, dass man nur wenig verändern muss, um hochaktuelle Gedanken zu formulieren. Wer sie geschickt umsetzt, kommt zu einer kompletten Firmenethik. Das beweist, wie vollständig die Zehn Gebote sind. Können Sie ein Beispiel nennen, wie man ein Gebot übertragen kann? Zoche: Nehmen wir das vierte Gebot: Du sollst Vater und Mutter ehren. Im übertragenen Sinn geht es um den Res­pekt vor den Lebensquellen, wie auch die Umwelt eine ist. Firmen müssen also definieren, wie sie sich der Umwelt gegenüber verhalten. Wichtig ist aber, dass die Firmenethik niedergeschrieben wird. Gott hat Moses ja auch aufgetragen, die Zehn Gebote in Stein zu meißeln. Das Aufschreiben ist wichtig, aber wo fängt man an? Zoche: Ich rate, im kleinen Umfeld anzufangen, also bei den Mitarbeitern, dem Betriebsklima. Dann erst sollte

man sich ansehen, was darüber hinaus geht. Hier kann ich Interessierten zwei Kurzformeln mit auf den Weg geben: „Jeder muss bei sich selbst anfangen.“ Und: „Auch das Kleinste, was ich an Gutem tue, dient dem Wohl des Ganzen.“ Es gibt Studien, die belegen, dass ethisch wirtschaftende Unternehmen erfolgreicher sind als andere. Sich mit Werten zu beschäftigen, zahlt sich also aus – im doppelten Sinn. Ines Tebenszky redaktion.stwi@ wkstmk.at

Zur Person Hermann-Josef Zoche, geboren 1958 in Bremen, studierte Philosophie und Theologie, im Nebenfach Wirtschaftsund Sozialwissenschaften. 1987: Priesterweihe. Seit 1991: Pfarrer in Waldkirch bei Waldshut. Der katholische Pfarrer ist auch Buchautor (z.B. „Die Zehn Gebote für Manager“) und hält Vorträge für Management.

Hermann-Josef Zoche; „Sich mit Werten zu beschäftigen zahlt sich im doppelten Sinn aus.“

Wirtschaft

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AMS-Weiterbildung wirkt Erfreulich für Betriebe: hohe AMS-Förderungen für Weiterbildung. Qualifizierungsverbünde wachsen. Das AMS Steiermark bietet seit Jahren Qualifizierungsförderungen für Beschäftigte (QfB), um Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit der steirischen Betriebe zu stärken. Die erfreuliche Bilanz: Allein im vergangenen Jahr wurden rund 8400 Personen erfolgreich qualifiziert. Davon kamen zirka 700 Personen aus Betrieben mit Kurzarbeit. Besonders lohnend für Unternehmen ist, dass im Rahmen der QfB Kurs- und teilweise Personalkosten von Seiten des AMS und des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert werden; bis zu 70 Prozent der Kurs- und 60 Prozent der Lohnkosten können ersetzt werden. Förderbar sind Arbeit-

nehmerinnen und Arbeitnehmer ab 45 Jahren, Frauen mit geringen Qualifikationen und WiedereinsteigerInnen. Der QfB-Antrag muss vor dem Beginn der Weiterbildung schriftlich beim AMS eingebracht werden. Den Antrag und weitere Infos dazu finden Sie im Internet unter www. ams.at.

Gemeinsam qualifizieren

Ein Qualifizierungsverbund ist ein Zusammenschluss von mehreren Betrieben einer Region oder Branche, um gemeinsam bedarfsgerechte und überbetrieblich verwertbare Qualifizierungsmaßnahmen von MitarbeiterInnen zu planen und durchzuführen. Die Ausbildungen reichen von rein fachlicher Qualifizierung (Schweißen, CNC-Metallbearbeitung etc.), Logistik/Lagerhaltung, EDV, Tourismus und Gastronomie bis hin zum SoftSkill- und Führungskräfte-Training, zur Sprachausbildung, Krisenintervention etc.

AMS-Steiermark-Landesgeschäftsführer Karl Heinz Snobe verweist auf die günstige Kosten-Nutzen-Relation der Ausbildungsverbünde: „Durch Synergie können wir hier um wenige hundert Euro pro MitarbeiterIn wertvolle nachhaltige Bildungsinhalte vermitteln und sowohl nach Branchen- als auch nach regionalem Bedarf Beschäftigung festigen.“ Für die Durchführung der Verbundberatung zeichnen bit Management und die Firma move-ment verantwortlich.

Productive Ageing

Ein zentrales Angebot des Projekts Qualifizierungsverbünde bezieht sich auf das Erarbeiten von Productive-AgeingKonzepten: Unternehmen gestalten ihre Arbeitsorganisation so, dass auf die Altersstufen der MitarbeiterInnen bzw. deren Stärkepotenziale eingegangen wird. Das reicht vom Erarbeiten einer Altersstrukturanalyse bis hin

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zu konkreten Trainings zur Hebung der Qualität der Befindlichkeit der MitarbeiterInnen: Stressmanagement, BurnoutPrävention, Ergonomie, Rückentraining. Ziel von Productive Ageing ist es, alternsgerechte Arbeitsplätze zu schaffen, die Beschäftigungsfähigkeit der MitarbeiterInnen (speziell ab 45 Jahre) zu erhalten und Erfahrungswissen zu sichern.

Verbünde wachsen

Qualifizierungsverbund – Nutzen für Betriebe • Förderung der Schulungsmaßnahmen sowie der Lohnkosten für Personen über 45 • Erarbeitung eines betriebsübergreifenden und maßgeschneiderten Schulungsprogramms zur Höherqualifizierung der MitarbeiterInnen • Erarbeitung eines Productive-Ageing-Konzeptes • Netzwerkbildung und Erfahrungsaustausch zwischen den Verbundbetrieben • Die Unterstützung des Verbundaufbaus und die -umsetzung ist für die teilnehmenden Unternehmen kostenlos.

AMS-Steiermark-Landesgeschäftsführer Karl Heinz Snobe: „Weiterbildung ist für Betriebe in Verbünden besonders günstig.“

Die Zahlen sprechen für sich. In der Steiermark haben in den letzten drei Jahren bereits zirka 15.700 Beschäftigte von etwa 950 Unternehmen im Rahmen von rund 1500 Kursen an Verbund-Qualifizierungen teilgenommen. Vor allem für KMU hat sich das Netzwerken in Sachen Qualifizierung ausgezahlt. „Flexibel gestaltbare Kursangebote zu guten Preisen mit interessanten Förderungsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe“, beschreibt Heimo Gigerl, Geschäftsführer des Kleinbetriebes ATG-Gigerl in Bärnbach, die Vorteile des Qualifizierungsverbundes Voitsberg.

In der Steiermark haben in den letzten drei Jahren etwa 950 Unternehmen ihre MitarbeiterInnen in Verbünden qualifiziert. Foto: AMS/Petra Spiola

Weitere Informationen zu Qualifizierungsförderung und Qualifizierungsverbund für Unternehmen unter www.qualifizierung-jetzt.at

AMS News

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Wirtschaftsmotor Gruppenbesteuerung Eine Studie beweist: Die Gruppenbesteuerung hilft bei der Eroberung neuer Märkte und sichert hochwertige Arbeitsplätze in Österreich. „Als Wirtschaftsmotor ist die Gruppenbesteuerung wichtiger denn je“, ist Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner überzeugt. „Sie ist nicht nur steuerliches Optimierungsins­ trument für Unternehmen, sondern löst Investitionen und Betriebsgründungen aus.“ Den positiven Effekt bestätigt eine Studie von Kreutzer Fischer & Partner Consulting unter 488 in Österreich ansässigen Unternehmen. 49 Prozent davon nutzen die Gruppenbesteuerung. 82 Prozent der befragten Unternehmen haben mehrheitlich österreichische Eigentümer, davon sind wieder drei Viertel Klein- und Mittelbetriebe (KMU) mit weniger als 250 Mitarbeitern. Für den Fall einer Abschaffung der Gruppenbesteuerung erwarten 61 Prozent der 68 befragten in-

ternationalen Headquarter eine Verlagerung ihres Standortes in ein anderes Land. 72 Prozent befürchten sogar den Verlust der Wettbewerbsfähigkeit innerhalb ihres Konzerns. Unternehmen, die die Gruppenbesteuerung nutzen, sind laut Studie außerordentlich wachstumsstark: 64 Prozent der Befragten gaben an, seit 2005 mindestens ein neues Unternehmen gegründet zu haben. Diese Expansion findet zur Hälfte im Inland und zur Hälfte im Ausland statt – und dort wiederum großteils über Vertriebszentren.

Neue Märkte „Damit werden vor allem neue Märkte für österreichische Produkte erschlossen, während hochwertige heimische Arbeitsplätze in der Forschung, im Marketing und bei Steuerungsleistungen besser geschützt sind“, sagt Mitterlehner. Durch die Risikoabsicherung, die die Gruppenbesteuerung ermögliche, könne die Expansion in neue Märkte engagierter vorangetrieben wer-

den. Jene befragten Unternehmen, die die Gruppenbesteuerung nutzen, haben seit dem Jahr 2005 fast 17.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – mehr als 2500 davon liegen im Inland.

Starker Standort Ein weiteres Ergebnis der Studie: 67 Prozent der Unternehmen, die von der Gruppenbesteuerung profitieren, sind in Österreich tätig, 22 Prozent bleiben im Europäischen Wirtschaftsraum (EWR), nur elf Prozent sind in Drittstaaten aktiv. Die Gruppenbesteuerung ist daher nicht primär ein Ins­ trument um Verluste, die im Ausland entstanden, verwerten zu können und Gewinne nicht versteuern zu müssen. Denn laut einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs dürfen Tochtergesellschaften, die im EWR-Raum angesiedelt sind, ihre Verluste ohnehin bei ihrem Mutterunternehmen in einem anderen EWR-Land anrechnen. Die Gruppenbesteue­ rung ist außerem nur eine Steuerstundung.  P. M.

Gruppenbesteue­ rung erleichtert die Erschließung neuer Märkte.

Reinhold Mitterlehner

Gruppenbesteuerung Gewinne und Verluste werden innerhalb einer Unternehmensgruppe – über Landesgrenzen hinweg – sofort ausgeglichen. Grundgedanke ist das Zusammenfassen der steuerlichen Ergebnisse finanziell verbundener Körperschaften ohne wirtschaftliche oder organisatorische Über- bzw. Unterordnung. Besonders die mittelständische Wirtschaft profitiert davon bei der Gründung einer Tochtergesellschaft im Ausland, weil Anfangsverluste so ausgeglichen werden können.

Foto: Fotolia

Gruppenbesteuerung erleichtert es Unternehmen, im Ausland Fuß zu fassen.

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Wirtschaft

Freitag, 8. Oktober 2010


Markttrends der Schoellerbank

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Backup aus Unternehmersicht ist wichtig, das wissen zumindest jene, die schon einmal Daten verloren haben. Doch auch die OrgaMit dem digitalen Belegmanagement von BMD reduzieren Sie Ihren nisation eines regelmäßigen Papierbedarf von der Buchhaltung über das Personalmanagement bis zum Backups, die dazu notwenRechnungsversand. - Dies spart Ihnen viel Zeit, Material und Kosten. dige IT Infrastruktur und vor allem das innerbetriebliche Know-how sind nicht zu unTel 050 883 terschätzen. Gerade für kleinere und mittlere Betriebe ist www.bmd.com die Verwendung von virtuellem Speicherplatz, wie z. B. bei Dropbox (www. dropbox.com) daher fast schon ein „Muss“. Wie bisherBMD_ins_98x124_papier_Steiermark.indd 1 09.09.10 werden Daten am eigenen Rechner abgelegt. Ist das Gerät mit dem Internet verbunden, werden die Daten mit jenen auf dem Server synchronisiert. Ordner können generell oder eingeschränkt freigegeben werden und sowohl lokal als auch direkt aus dem Browser heraus geöffnet werden. Bis zu 8 Gigabyte sind kostenlos, aufgerüstet werden kann auf bis zu 100 GB. Änderungen können nachverfolgt und irrtümlich gelöschte Daten wieder Mark Twain hergestellt werden.

Viele kleine Dinge wurden durch die richtige Art von Werbung groß gemacht.

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Wenn auch Sie zu den „Kleinen“ gehören und sich bisher noch nicht an Werbeagenturen herangetraut haben, weil Sie dachten „das ist nur was für Große“ – dann kommen Sie zu uns.

Interview mit Heimo H. Haid­ mayer, Standort­ leiter der Schoeller­ bank in Graz. Red.: Herr Haidmayer, die Wirtschaft wächst wieder, der Ölpreis steigt, sollte man sich vor diesem Hintergrund wieder Ölaktien kaufen? Heimo H. Haidmayer: Sie haben Recht, Rohstoffe profitieren vom Wirtschaftsaufschwung. Wir empfehlen Kunden, die bereit sind, höhere Wertschwankungen in Kauf zu nehmen, Rohstoffe im Depot beizumischen. Wir machen das aber nicht von dem Konjunkturverlauf abhängig. Red.: Von was dann? Heimo H. Haidmayer: Rohstoffe, die nur begrenzt zur Verfügung stehen, haben gegenüber Papiergeld einen Vorteil, Sie können nicht beliebig „nachgedruckt“ werden. Auf14:06 grund der Verschuldungssituation vieler Staaten sollte man sich nicht nur auf Geldvermögen verlassen, sondern auch Sachwerte in das Depot aufnehmen. Red.: Haben Sie diesbezüglich einen besonderen Tipp für uns? Heimo H. Haidmayer: Ja, Sie sollten – insbesondere bei Rohstoffen – auf eine breite Streuung setzen. Am besten können Sie das als Privatperson mit erstklassigen Rohstofffonds tun. Die Entwicklung einzelner Rohstoffe, wie das angesprochene Öl, ist nicht sicher prognostizierbar. Verbrennungsmotoren könnten mittelfristig z.B. von Elektromotoren verdrängt werden, das würde Ölinvestments einem starken Druck aussetzen. Dieser Text stellt keine Empfehlung im Sinne von Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar!

Auch wenn Sie mit Kernöl nix am Hut haben.

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Transport und Verkehr

Steuerentlastung

Elektromobilität auf Probe Die heimischen Betriebe haben jetzt die Chance, E-Mobilität einem echten Praxistest zu unterziehen – und das kostenfrei. Eine Kooperation der WKÖ und der Landwirtschaftskammern mit „The Mobility House“ macht es jetzt möglich, E-Mobilität eingehend im Geschäftsalltag zu testen: WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser: „Die Entwicklung alternativer Antriebsformen ist ein wichtiger Beitrag zum Klima-

schutz, zu dem sich die österreichische Wirtschaft bekennt.“ Unter dem Motto „Ich teste ein Elektroauto!“ können österreichweit 30 Klein- und Mittelbetriebe ab Mitte Oktober für je vier Wochen einen „THINK City!“ testen. Der Kleinwagen für Handwerksbetriebe und Warenauslieferungen verfügt über zwei Sitze und einen Laderaum. Der „THINK City!“ ist europäische Hochtechnologie auf Rädern mit rot-weiß-rotem Input: In der Designphase wurde die Konfiguration des Autos von Porsche Design in Zell am See entworfen. Teile des Lüftungs-

systems stammen von KTMKühler aus Oberösterreich. Als erster Testfahrer geht der Kremser Konditormeister Thomas Hagmann an den Start. Er will den „THINK City!“ nutzen, um seine Kunden im Nahbereich zu beliefern.

Verlosung Unternehmen, die den „THINK City!“ Probe fahren wollen, können sich im Internet unter www.mobilityhouse. at/wko darum bewerben. Für die teilnehmenden Betriebe fallen beim Test nur die Stromkosten an!

Aktion „Ich teste ein Elektroauto“ Interessierte Unternehmen können sich über die Homepage der Firma The Mobility House bewerben. 30 Unternehmen bekommen einen „THINK City“ zum Testbetrieb für vier Wochen kostenlos zur Verfügung gestellt (inkl. Wartung und Versicherung, ausgenommen Stromkosten). Dieser Test

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findet in drei Testzyklen zu je zehn Unternehmen bzw. Testfahrzeugen statt. Bewerbungen sind bis 16. Dezember möglich. Die Fahrzeugübergabe findet jeweils zu folgenden Daten statt: 1. Testzyklus: Fahrzeugübergabe: Woche 18.–22. Okt.; Fahrzeugrückgabe:

Woche 15.–19. Nov. 2. Testzyklus: Fahrzeugübergabe: Woche 22.–26. Nov.; Fahrzeugrückgabe: Woche 20.–24. Dez. 3. Testzyklus: Fahrzeugübergabe: Woche 10.–14. Jän.; Fahrzeugrückgabe: Woche 7.–11. Feb. www.mobilityhouse.at/wko

Wirtschaft

Foto: bilderbox

WKÖ-Generalsekretärin Hochhauser übergibt das erste E-Testauto dem Kremser Konditor Hagmann.

Licht am Ende des Tunnels: Die heimischen Güterbeförderer spüren nach scharfen Einschnitten durch die Krise zwar einen leichten Aufwind. „Doch ein Aufschwung ist nicht greifbar, von Euphorie kann noch lange nicht die Rede sein“, betont Wolfgang Herzer, Obmann des Fachverbandes Güterbeförderung. Als wichtigste Forderungen der Transportunternehmen wird klar die Senkung der Steuerbelastung gesehen. Das bestätigte auch eine OnlineStudie, an der sich rund 540 Betriebe beteiligt haben und in der 95 Prozent diese Forderung on top stellten. „Um Unternehmen und Jobs zu sichern, braucht es Verständnis der politischen Entscheidungsträger. Die Branche fordert daher eine Herabsetzung der KfzSteuer für Lkw auf das EU-Mindestmaß“, sagt der Fachverbandsobmann.

Licht am Ende des Tunnels

Gewerbe und Handwerk

6000 Jobs zusätzlich „Der Aufwärtstrend ist im heimischen Gewerbe noch nicht angekommen, die Stimmung ist aber besser als die reale Situation“, sagt Walter Bornett von der KMU Forschung Austria zu den Konjunkturdaten. Trotzdem dürften die rund 51.000 Betriebe mit 563.000 Beschäftigten heuer an die 6000 weitere Jobs schaffen. Die Auftragseingänge und Umsätze gingen im ersten Halbjahr wertmäßig um 1,4 Prozent zurück. Sehr stark betroffen war der Bau. Spartenobmann Josef Herk wünscht sich von der Regierung daher eine Ausweitung der Förderung der thermischen Sanierungen auf alle Baubereiche.

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Monika Spreitzhofer, Vorsitzende „Frau in der Wirtschaft“

11. „Women come together“ bei Elisabeth Uhlmann in der Boutique BeBe am 18. Oktober um 18.30 Uhr in der Stempfergasse 10, Graz. Motto: „Italienische Schmankerl für Gaumen und Augen“

Im zweiten Bildungsweg in die Chefetage Frauenpower: Angelika Fritz, Claudia Hausmaninger (ZAM), Manuela Pfister

Manuela Pfister schaffte 2005 durch ein Weiterbildungsprogramm den Wiedereinstieg ins Berufsleben. Heute ist sie Führungskraft. Noch immer ist es oft nicht leicht, nach der Babypause wieder in den Job zurückzukehren. Manuela Pfisters Lebensweg zeigt, dass es auch anders sein kann: Heute ist sie zweite Geschäftsführerin der Riegersburger Reinigungs- und Personalleasingfirma Blitz Fritz und für den operativen Bereich zuständig. „Als ich 2005 nach fünf Jahren zu Hause bei den Kindern wieder arbeiten wollte, musste ich feststellen, dass sich in der Berufswelt viel verändert hatte“, erzählt die ehemalige Buchhalterin und Lohnverrechnerin.

Leibnitz In Wagendorf feierte die BadWärme-Haustechnik-Firma Braunegg ihr hundertjähriges Bestehen und präsentierte zu diesem Anlass auch stolz die frisch umgebauten und neu gestalte-

ten Gebäude. Zu der Feier im St. Veiter Kultursaal erschienen auch zahlreiche Ehrengäste, unter ihnen auch Regionalstellenobmann Johann Lampl, Landtagsabgeordneter Peter Tschernko und Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann.

Foto: Barbic

Feldbach

Stolze Unternehmerfamilie: die Brauneggs

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„Business & Breakfast“ gab es im Autohaus Trummer in Feldbach. Die Junge Wirtschaft lud zum zweiten Mal in diesem Herbst zum gemeinsamen, regionalen Frühstück und konnte über 200 Gäste aus Wirtschaft und Politik

begrüßen. Weitere Infos: www. jungewirtschaft.at.

Graz Zwei neue Projekte konnte das Grazer Solarunternehmen Solid an Land ziehen: eine Prozesswärmeanlage für eine Pepsi-Produktionsstätte in Amerika und EUBerater in puncto erneuerbare Energie für den Wiederaufbau in ­Haiti. Solid hat Erfahrung mit internationalen Kunden, unter anderem waren sie schon für Anlagen in Abu Dhabi und Singapur zuständig. Weitere Infos: www. solid.at.

Die ZAM-Stiftung (Zentrum für Ausbildungsmanagement) und die Firma Blitz Fritz halfen ihr dabei, nach einem halben Jahr Aus- und Weiterbildung wieder voll im Beruf zu stehen. Firmenchefin Angelika Fritz brauchte damals dringend Unterstützung durch eine Objektleiterin, und die duale Ausbildung berücksichtigte die firmenspezifischen Anforderungen. „Wir haben Frau Pfister auch über die Stiftung hinaus stark gefordert und gefördert“, sagt Fritz. So machte sie 2007 auch noch die Meisterprüfung im Bereich Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung. Die ZAM agiert als Drehscheibe zwischen Unternehmen mit Bedarf an qualifizierten Fachkräften und Frauen, die sich im zweiten Bildungsweg beruflich weiterentwickeln möchten.  P. M.

Leoben Schultüten für die Frischlinge im Bildungssystem gab es auch dieses Jahr wieder in Leoben: Das Citymanagement lud die Kleinen zum Spiel- und Spaßprogramm inklusive Schminkstation, jeder

Bunt bemalte & reich beschenkte Schulanfänger

Regionen

Schulanfänger bekam auch eine bunt und süß gefüllte Tüte.

Voitsberg Eine Wanderung der besonderen Art gibt es am 10. Oktober in Ligist: Eine „stürmische Wanderung entlang der Schmankerlwege“ verspricht eine ausgewogene Mischung zwischen Natur und Kulinarik. Drei unterschiedlich lange Touren mit mehreren Erlebnisstationen werden geboten. Ab 9 Uhr werden Wanderlustige am Marktplatz in Empfang genommen. Infos: Tel. 03143/2229-0 oder im Internet unter www.ligist.info.

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Mit einer weltweit einzigartigen Erfindung sind Andreas Flanschger und Peter Leitl im letzten Jahr in die Selbständigkeit abgehoben. Sie haben es von den Räubern des Meeres abgeschaut: Andreas Flanschger und Peter Leitl entwickeln und produzieren in ihrem Unternehmen „bionic surface technologies“ (bionicsurface.com) ultraleichte Folien, deren Haifischhaut-Oberfläche den Reibungswiderstand eines Körpers um bis zu acht Prozent vermindert. Das bedeutet bis zu acht Prozent mehr Geschwindigkeit bei gleichem Energieaufwand – im Flug- und Motorrennsport ein Erfolgsfaktor. Im September konnte Pilot Don Vito Wyprächtiger mit Folien der Grazer

Firma beim „Reno Air Race“ in Nevada den zweiten Platz erzielen. Für Kleinwindkraftwerke wird 2012/13 eine Folie auf den Markt kommen.

Weg der Gründer An Selbständigkeit haben Flanschger und Leitl anfänglich nicht gedacht. Doch im Racing Team der TU Graz sind sie auf den Geschmack gekommen: „Wir haben eine Lehrveranstaltung über Unternehmensgründung mit Vertretern der WK besucht und eine virtuelle Firma gegründet.“ Dann war das Team bei einem Ideenund Business-Planwettbewerb erfolgreich und ist in den Science Park Graz, ein akademisches Gründerzentrum, gezogen. Dieses Netzwerk und Connections zur TU Graz und der Fachhochschule Campus02 waren und sind für die Gründer entscheidend. Neben seiner unternehmerischen Tä-

tigkeit verfasst Flanschger nun seine Dissertation am BWL-Institut der TU Graz. Das Thema: Selbständigkeit im Hightech-Bereich. „Techniker haben Ideen und entwickeln Prototypen. Beim Verkauf und im Controlling fehlt es aber an Know-how.“ Bei „bionic surface technologies“ gibt es eine klare Aufgabenteilung: Leitl konzentriert sich auf die technischen Entwicklungen, Flanschger auf die betriebswirtschaftliche Komponente. Ihre Gründertipps: „Nur im Kammerl forschen bringt keine Kunden, netzwerken ist wichtig. Wir arbeiten noch heute eng mit der TU Graz zusammen. Unser erster Mitarbeiter hat für uns eine Diplomarbeit verfasst.“ Weiters meint das Duo: „Trotz Förderungen ist ein Startkapital von rund 30.000 Euro notwendig. Und im Team müssen die Kompetenzen aufgeteilt sein. Jeder konzentriert sich auf das, was er kann.“

Foto: Fischer

Selbständigkeit verleiht Flügel M. Steinwidder

Begleitung Wollen immer mehr Leute ihr eigener Chef sein? Steinwidder: Das ist verlockend, aber nicht so einfach, wie es sich viele vorstellen. Da merken wir, wie wichtig unsere Beratung ist. Eine gute Produkt- oder Dienstleistungsidee allein ist also noch kein Erfolgsgarant? Steinwidder: Gerade in der Gründungsphase ist Beratung sehr wichtig. Gewisse Voraussetzungen müssen vorhanden sein, um zu gründen und als Unternehmer erfolgreich zu sein. Und die Kriterien dafür? Steinwidder: Neben einer guten Idee braucht es auch ein Unternehmenskonzept. Rechtliche und betriebswirtschaftliche Fragen gilt es zu klären, ebenso wie die Finanzierung und den Behördenkram. Und Sie liefern Antworten? Steinwidder: Unser Expertenteam bietet eine umfassende Beratung. Die geringe Quote an Jungunternehmen in der Pleite ist für uns die beste Bestätigung unserer guten Arbeit. Michaela Steinwidder, WK-Gründerservice

„Selbstständig 10“

Gründerduo Flanschger und Leitl mit Pilot Wyprächtiger und Mitarbeiter Goller (v. l.)

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Wirtschaft

Internet: sfg.at/selbststaendig Termin: Freitag, 22. 10., 9–17 Uhr. Ort: Stadthalle Graz. Eintritt: frei. Ausstellungsstände: rund 100. Themenbereiche: Behörden, Beratung, Finanzierung, Förderung, Infrastruktur, Innovation, Qualifizierung, Standort, Gründerland Steiermark und WK

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Qualität, die überzeugt HUMER – die öster­ reichische Qualitäts­ marke für Anhänger, Tieflader und Verkaufs­ fahrzeuge.

Neben der Zentrale in Gunskirchen bei Wels und den Filialen in Loosdorf, Wien, Dobl und Lindach findet man HUMER seit dem Jahr 2009 auch in Seiersberg bei Graz.

Seit über 40 Jahren stellt die Firma HUMER nun Anhänger aller Art her. Bereits in den 80er Jahren vertrauten immer mehr Institutionen wie die Länder Oberösterreich und Steiermark, ASFiNAG oder Strabag auf das Unternehmen.

Neben fairen Preisen überzeugt auch das „Powerpaket“: Es beinhaltet drei Jahre Garantie, §-57a-Überprüfung, Direktverrechnung bei Versicherungs-

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schäden und zinsenfreien Mietkauf. Service-, Reparatur- und Umbauarbeiten werden schnell und fachgerecht vor Ort erledigt. Außerdem können hunderte Anhänger besichtigt oder getestet werden. Die entsprechenden Ersatz- und Zubehörteile findet man entweder in der jeweiligen

Niederlassung oder im OnlineShop unter www.humer.com/ de/shop. Für den vorübergehenden Bedarf gibt es einen Anhängerverleih. Geschäftsführer Johannes Humer vertritt stets den Leitsatz: „Produkte anfertigen, deren Qualität überzeugt und besteht.“ Für mehr Informationen werfen Sie einen Blick auf www.humer.com, oder lassen Sie sich am Telefon beraten unter 0316/251400.

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• Incoterms 2010: Die Bibel für den Warenhandel • Tipp von Florian Mosing zum Thema Probearbeit • Steuerkalender für Oktober • Wifi-Kurs: „Meine Homepage – schnell und einfach“

Handelsbetrieb Handelsbetrieb in Graz-Umgebung sucht Nachfolger: Bastelartikel, Nähzubehör, Handarbeit, Paketshop und Putzerei-Annahmestelle, Betriebsgröße: 70 m². Anfragen Tel. 0316/601-1101, ID 28101 Kartverleih 8 Stück Sodikart, 1 Transportanhänger, Ideal für Eventagenturen, Liftbetreiber, Mechaniker, Anfragen unter Tel. 0676/325 1924, ID 28321 Landgasthof Oststeiermark Landgasthof sucht neuen Pächter, Betriebsgröße: 750 m². Fremdenzimmer, Betreiberwohnung. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101, ID 28125 Frisiersalon Leoben Frisiersalon, Betriebsgröße: 100 m², eingerichtet und ausgestattet. Anfragen unter Tel. 0676/615 6882, ID 28334. Optikerfachgeschäft Graz Günstig gelegenes Optikfachgeschäft in Graz. Anfragen unter Tel. 0316/601-1101, ID 28090 Lebensmittelhandel Lassnitzhöhe, 343 m² Verkaufsfläche, Auskünfte Frau Elfriede Radl, Tel. 0676/9486129 od. 0699/2680407, ID 28139

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Im Job lauern viele Gefahren Vorbeugen ist besser als heilen. Das 5. Steirische Forum für Präventivdienste informiert über Neuerungen im Arbeitnehmerschutz.

Unternehmer, die alle klassischen Gefahrenquellen ausschließen, sind trotzdem nicht hundertprozentig geschützt.

Die Gefahren am Arbeitsplatz lauern überall. Gezielte Vorsorge schützt die Arbeitnehmer und spart den Betrieben hohe Kosten im Krankheitsfall. Längst erschöpfen sich Präventionsmaßnahmen nicht in klassischen Tatbeständen wie dem Fehlen von Sicherheitshelmen oder Schutzkleidung. Gefahren gehen auch – Tendenz steigend – von Alkohol- und Drogenmissbrauch und von der Strahlenbelastung am Arbeitsplatz aus. Die Veranstaltung soll den Wissensaustausch zwischen Arbeitsinspektorat und AUVA, gewerblichen Sicherheitsfachkräften sowie Arbeitsmedizinern verstärken. Angesprochen als Teilnehmer sind Arbeitsmediziner, Baukoordinatoren, Sicherheitsfachkräfte, Ziviltechniker, sachverständige Gewerbereferenten und Mitarbeiter in technischen Büros.

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Das Programm 5. Steirisches Forum für Präventivdienste: Mittwoch, 20. Oktober, 14.00 bis 17.00 Uhr. Kostenbeitrag: 45 Euro. Referenten: Gerhard Esterl, Leiter Arbeitsinspektorat, Walter Rauter, Verordnung optische Strahlung, Peter Postl, Genehmigung von Betriebsanlagen u.a. Anmeldungen: E-Mail rechtsservice@wkstmk.at.

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Hier treffen sich Übergeber und Übernehmer. Weitere Angebote finden Sie unter www.nachfolgeboerse.at

Koordination: Daniela Kozissnik

Service

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Kann man einen Stellenwerber gratis und ohne Anmeldung bei der Sozialversicherung zur Probe arbeiten lassen? Dazu Florian Mosing: Nein! In Österreich ist es absolut verboten, einen potentiellen Arbeitnehmer „Probearbeiten“ zu lassen. Sobald

Probearbeit dieser ein verwertbares Arbeitsergebnis erbringt, ist er ein echter Dienstnehmer und zur Sozialversicherung vor Arbeitsantritt anzumelden. Gemäß den Mindestsätzen des Kollektivvertrags ist er für die geleistete Arbeitszeit auch zu entlohnen. Ein reines Kennenlernen des Betriebs beschränkt sich auf eine Besichtigung des Betriebes, des Arbeitsplatzes und die Kontaktaufnahme mit möglichen Kollegen. Möchte der Unternehmer aber die tatsächlichen Arbeitsfähigkeiten testen, so besteht nur die Möglichkeit, ein normales Dienstverhältnis zu begründen und zusätzlich eine Probezeit zu vereinbaren, innerhalb dieser das Dienstverhältnis jederzeit gelöst werden kann. Eine solche Probezeit kann maximal für einen Monat vereinbart werden. Sieht der zur Anwendung gelangende Kollektivvertrag allerdings eine kürzere Probezeit vor, so ist diese zwingend einzuhalten.

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Der umweltfreundliche Rohstoff Holz gewinnt an Bedeutung – hier werden die Aspekte des Holzhandels unter die Lupe genommen: „Mit offenen Karten“, Arte, 16. Oktober, 19.15 Uhr, www.arte.tv.

Incoterms 2010: Die Bibel

Florian Mosing

Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

Die „Renexpo Austria“ in Salzburg steht ganz im Zeichen der regenerativen Energie und der Energieeffizienz. Die Messe läuft zwischen 25. und 27. November. Weitere Informationen: www.renexpo-austria.at.

Wenn Waren vom Verkäufer zum Käufer unterwegs sind, dann sind die sogenannten Incoterms-Klauseln unverzichtbare Weggefährten. Der Austausch von Handelswaren bestimmt zu einem Großteil das Wirtschaftsleben. Um den Weg vom Verkäufer zum Kunden nach allen Regeln der Warenwirtschaft abzusichern, werden im Zehn-Jahres-Rhythmus die sogenannten Incoterms-Klauseln neu aufgelegt. Mit Stichtag 1. Jänner 2011 gilt die neue Version Incoterms 2010, die damit die Incoterms 2000 ablöst. Mit der Neuveröffentlichung entspricht die Internationale Handelskammer (ICC) dem Wunsch nach Ver-

einfachung in der Anwendung sowie einer benutzerfreundlicheren Sprache. Christian Haid vom WKRechtsservice fasst die Änderungen zusammen: „Von 13 Klauseln bleiben in der neuen Fassung neun erhalten. Zwei neue Klauseln, DAT und DAP, kommen hinzu und ersetzen die Klauseln DAF, DES, DEQ und DDU.“

Neue Gliederung Die Incoterms 2010 sind, anders als bisher, nach Transportarten gegliedert. Zum einen gibt es Klauseln, die für jede Transportart – zu Land, Luft und Wasser – und den multimodalen Transport konzipiert sind. Diese Klauseln empfehlen sich besonders für den Containertransport. Zum anderen gibt es Klauseln, die aus-

schließlich für den See- und Binnenschifftransport verfasst wurden und für die konventionelle Fracht geeignet sind. Einleitende Anwendungshinweise sollen nunmehr einer einfacheren Anwendbarkeit der Klauseln dienen.

Incoterms-Grundregeln Christian Haid fasst den Grundgedanken der Incoterms-Klauseln noch einmal zusammen: „Sie regeln die internationalen Lieferbedingungen zwischen Verkäufer und Käufer, die Verteilung der Transportkosten, den Gefahrenübergang sowie Details der Geschäftsabwicklung. Die Klauseln sind aber kein verbrieftes Recht, sondern formulierte Vertragsklauseln, die erst durch die vertraglichen Vereinbarungen gültig werden.“ Oktober 2010

Fälligkeitstag Steuerart 15. Kommunalsteuer

für September

Zahlstelle Gemeinde

Steiermärkische Nächtigungs- und Ferienwohnungs- Vierteljahreszahlung abgabe Umsatzsteuer für den Voranmeldungszeitraum

August

Normverbrauchsabgabe

für August

Lohnsteuer

für September

4,5 %iger Dienstgeberbeitrag zum Ausgleichsfonds für Familienbeihilfen

für September

Finanzamt

0,40 %iger Zuschlag zum Dienstgeberbeitrag („DZ“) für September 2. 11.*

Werbeabgabe

für August

Zusammenfassende Meldung für innergemeinschaftliche Warenlieferungen und Dienstleistungen

bei monatlicher Meldung für September bzw. bei Vierteljahresmeldung für das 3. Kalenderviertel 2010

* Für Abgaben, die an einem Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag fällig werden, gilt als Fälligkeitstag der nächste Werktag.

Service

Wird eine Abgabe nicht spätes­ tens am Fälligkeitstag entrich­ tet, fällt automatisch ein ers­ter Säumniszuschlag in Höhe von zwei Prozent des nicht zeitge­ recht entrichteten Betrages an. Die Verpflichtung zur Zahlung ei­ nes Säumnis­zuschlages entsteht dann nicht, soweit die Säumnis nicht mehr als fünf Tage beträgt und der Steuerpflichtige inner­ halb der letzten sechs Monate alle Steuerschuldig­keiten zeit­ gerecht entrichtet hat bzw. wenn der Säumniszuschlag im Einzel­ fall den Betrag von 50 Euro nicht erreichen würde. Für die Landesund Gemeindeabga­ben besteht laut der Steiermärkischen Lan­ desabgabenordnung insofern eine Sonderregelung bezüglich des Säumniszuschlages, als dem­ nach von dessen Festsetzung abzusehen ist, wenn die hiefür maßgebliche Bemessungsgrund­ lage 73 Euro nicht erreicht.

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Im WK-Service­ team für Sie da: Josef Majcan

Die Grundlagen der Gestaltung im Internet vermittelt der Kurs „Meine Homepage – schnell und einfach“. Nächster Termin: 8. bis 10. November, Wifi Graz oder Obersteiermark, www.stmk.wifi.at.

für den Warenhandel Die Incoterms-Klauseln der ICC haben sich in sieben Jahrzehnten zu einem unverzichtbaren internationalen und nationalen Standard bei Handelsverträgen entwickelt. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Durch die Eindeutigkeit und Klarheit der Regeln können sich beide Vertragspartner vor Rechtsstreitigkeiten schützen. Jetzt ist die siebente Revision erhältlich. Infos und Bestellmöglichkeit: www.icc-austria.org, EMail icc@icc-austria.org, Tel. 0150105-3716.

Frage eines Unternehmers: Reicht der bloße Hinweis auf den Eigentumsvorbehalt auf Lieferscheinen oder Rechnungen aus? Dazu Cornelia Schöllauf: Nach Abschluss eines Kaufvertrages geht das Eigentum an einer beweglichen Sache

Eigentum

Infos: Tel. 0316/601-601, rechtsservice@wkstmk.at, www.wko. at/stmk/rs/presse

Grundumlage 2010 Die Grundumlage 2010 wurde Ende April dieses Jahres vorgeschrieben und ist gemäß § 127 (1) Wirtschaftskammergesetz binnen einem Monat nach Vorschreibung fällig. Da einige Mitgliedsunternehmen trotz zweimaliger Zahlungserinnerung die Umlage nicht entrichtet haben, sehen wir uns im Sinne einer Gleichbehandlung aller Mitglieder gezwungen, die offenen Forderungen Mitte Oktober den zuständigen Gerichten zur Einbringung zu übergeben. Die WK Steiermark ersucht nochmals alle säumigen Mitgliedsunternehmen, die offenen Grundumlagen zur Einzahlung zu bringen.

Freitag, 8. Oktober 2010

Cornelia Schöllauf

• Neue Umwelthaftung. Das neue Steiermärkische Umwelthaftungsgesetz, LGBl. Nr. 10, ist in Kraft getreten und enthält ergänzende Bestimmungen zum Umwelthaftungsgesetz des Bundes. • Gastgartenregelung. Gastgärten dürfen im Regelfall auf öffentlichem Grund zwischen 8 und 23 Uhr, auf Privatgrund zwischen 9 und 22 Uhr offen halten. • Steuersprechtage. Alle aktuellen Termine auf einen Blick auf der WK-Homepage. • Gewinnfreibetrag. Seit der Steuerreform letztes Jahr wurde als Ausgleich für die Sechstelbegünsti-

gung von unselbständig Erwerbstätigen ein Gewinnfreibetrag eingeführt. • Grenzüberschreitender AuSSenhandel. EU-weit müssen sich alle Unternehmen registrieren lassen, die im grenzüberschreitenden Außenhandel tätig sind und durch Importe oder Exporte mit den Zollbehörden Kontakt haben. • Kinderbetreuungskosten. Kosten für Kinderbetreuung können seit letztem Jahr als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung abgesetzt werden. • Vergabeleitfaden. In zehn Schritten zur regionalen Auftragsvergabe – Download auf der WK-Seite.

kraft Gesetz durch Übergabe auf den Käufer über. Unabhängig davon, ob die Sache bezahlt wurde oder nicht. Das kann bei Insolvenz des Käufers von Nachteil für den Verkäufer sein, weil er nicht mehr auf die Sache greifen, sondern seine Kaufpreisforderungen nur als Insolvenzforderung geltend machen kann. Wird ein Eigentumsvorbehalt vereinbart, dann wird der Käufer erst durch vollständige Kaufpreiszahlung Eigentümer. Gerät der Käufer in Zahlungsverzug, dann kann der Verkäufer die Sache als sein Eigentum zurückfordern oder auf eigene Kosten zurückholen. Der Eigentumsvorbehalt muss rechtswirksam zwischen Verkäufer und Käufer vereinbart werden; der bloße Hinweis auf Lieferscheinen oder Rechnungen reicht grundsätzlich nicht aus. Der Eigentumsvorbehalt erlischt erst, wenn neben dem Kaufpreis auch allfällige – aus dem Zahlungsverzug entstandene – Zinsen und Kosten bezahlt sind. Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

Service

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30 Jahre erfolgreich: IMMORENT SÜD Die IMMORENT SÜD lud anlässlich ihres 30-JahrJubiläums zu einem großen Fest in den Minoritensaal in Graz.

Ing. Heinz Moser, Geschäftsführer der IMMORENT in Österreich, freute sich über die vielen Gäste und das runde Firmenjubiläum: „An solch einem Tag freuen wir uns vor allem über das langjährige Vertrauen, das unsere Kunden in uns setzen. Darauf und auf unser engagiertes Team bin ich stolz!“

Zahlreiche Ehrengäste und langjährige Kunden folgten der Einladung zur Jubiläumsfeier der IMMORENT SÜD Über die Grenzen und lauschten aufmerksam Die IMMORENT Süd GmbH den Worten des Grazer Bür- ist ein Unternehmen der Immogermeisters Mag. Siegfried rent AG, der Steiermärkischen v.l.: Ing. Heinz Moser (GF Immorent Süd), Mag. Georg Zuser, Bgm. Nagl – unter anderen Mag. Sparkasse und der Kärntner Mag. Siegfried Nagl, Mag. Franz Kerber (VD Stmk. Spk), DI Dominik Foto: Volker Wohlgemuth Franz Kerber, Vorstand der Sparkasse. Als Gesamtanbie- Brunner, Robert Prettenthaler (GF Immorent Süd) Steiermärkischen Sparkasse, ter unterstützt die IMMORENT DI Dominik Brunner von der SÜD ihre Kunden bei der Ent- Länder. Die Palette der bisher Elin Motoren GmbH,Ein Mag. Ge- wicklung, der Planung, der und Um-derumgesetzten Unternehmen der Erste Bank-Gruppe Sparkassen Projekte reicht von org Zuser von der Zuser Um- setzung und der Finanzierung Innovations-, Logistik- und GeIMMORENT SÜD Gesellschaft mbH weltservice GmbH sowie der rentabler Projekte. Und das so- werbeparks bis zu EinkaufszenAndreas Hofer Platz 17, 8010 Graz Vorstandsvorsitzende der Im- gar über die Grenzen hinweg. Im tren, Bürogebäuden, multifunkTelefon: 05 0100-27350 office.graz@immorent.at morent AG, Ing. Mag. Peter Jahr 2006 entstand in Graz das tionalen Gebäuden und Wohnwww.immorent.at Tichatschek. Kompetenzzentrum für SEE- bauten.

Entschuldung durch Unternehmenssanierung werden schon im Rahmen der Antragstellung sämtliche Vorarbeiten geleistet, die es in der Folge möglich machen sollen, eine endgültige Unternehmenssanierung im Rahmen des Insolvenzverfahrens Immer öfter kommt es vor, durch einen Zwangsausgleich dass Unternehmen in Insol- herbeizuführen. venznähe kommen. Im RahSowohl die Aufbereitung men der dabei durchgeführten aller notwendigen UnterlaBeratung wird mit den Kli- gen für die Antragstellung im enten ein genaues Konzept Insolvenzverfahren als auch – speziell zugeschnitten auf die Begleitung im Insolvenzdas Unternehmen – erarbeitet, verfahren, die Vorbereitung um zu einer kurz-, mittel- und der Zwangsausgleichsanträge langfristigen Entschuldung und die Überwachung der und Wiedergesundung des Erfüllbarkeit derselben sind Unternehmens zu kommen. dabei die Aufgaben der KanzOftmals ist es im Rahmen lei. Auch alle damit einhergedieser Beratungen notwendig, henden Problembereiche, wie auch den Gang in ein Kon- die Beischaffung von Rückkurs- oder Ausgleichsver- stehungserklärungen wesentfahren vorzubereiten. Dabei licher Gläubiger, insbeson-

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dere der Banken, werden von Dr. Krainer erledigt. Oft ist es aber auch möglich, Unternehmen zu sanieren, ohne dass ein Insolvenzverfahren notwendig wird. Hier werden alle damit in Zusammenhang stehenden Verhandlungen mit den Gläubigern geführt und ein auf den speziellen Problembereich zugeschnittenes Sanierungskonzept erarbeitet – wenn notwendig in Kooperation mit Experten aus der Unternehmens-, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung. Die frohe Botschaft für all jene, die wirtschaftlich in Bedrängnis geraten sind, ist: Jedem kann geholfen werden. Für jedes Problem gibt es eine Lösung.

„In einer Krise ist nur wichtig, dass Sie Hilfe annehmen!“ Dr. Franz Krainer 8010 Graz,Herrengasse 19/III Tel. 0316/82 20 82, Fax DW -75 E-Mail office@dr-krainer.at www.dr-krainer.at

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Schwerpunkt der Kanzlei von Dr. Franz Krainer ist die Beratung im Rahmen der Unternehmenssanierung.

Spezialgebiete: Unternehmenssanierung, Gesellschaftsrecht, Ehescheidungen

Freitag, 8. Oktober 2010


Erfolgreiche Lehrlinge: Der Siegerpokal beim Landeslehrlingswettbewerb der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker ging an Hannes Fuchs vom Lehrbetrieb Rudolf Gutmann und Sohn in Fürstenfeld. Christian Eberhart vom Lehrbetrieb Roth Handel und Bauhandwerkerservice in Gleisdorf erreichte den zweiten Platz. Platz drei: Klaus Groß von der Firma Peter Zöhrer in Wettmannstätten.

Christian Eberhart, Hannes Fuchs, Peter Zöhrer (v.l.)

Foto: bilderbox

Österreichische Brotwoche: Von 11. bis 17. Oktober präsentieren die heimischen Bäcker, womit man gesund und fit bleibt. Der österreichische Ernährungsbericht hat bestätigt, dass Brot und Gebäck das Herzstück einer ausgewogenen Ernährung sein sollen. Deshalb haben Österreichs Bäcker gemeinsam mit namhaften Ernährungsexperten das alltagstaugliche Ernährungskonzept „Herz.Genuss.Brot“ zusammengestellt. Die Broschüre und weitere Infos zum Thema Brot finden Sie unter www.brotistgesund.at.

Freitag, 8. Oktober 2010

Um unliebsamen Überraschungen vorzubeugen, sollten Heizanlagen noch vor Beginn der kalten Jahreszeit gewartet werden. „So wie es ratsam ist, sein Auto vor dem Winter einem Service zu unterziehen, sollte man es auch mit seiner Heizung machen“, empfiehlt Peter Wagner, Landesinnungsmeister der Sanitär-, Heizungsund Lüftungstechniker. „Denn nur wenn eine Heizanlage richtig eingestellt ist, kann sie effizient, kostengünstig und umweltfreundlich arbeiten.“

Kontrolle

Im Zeichen des Brotes

Das Grundnahrungsmittel Brot hält gesund und fit.

Gut gewartet in den Herbst

Wichtig sei es, die Funktion der Thermostatventile und Pumpen zu überprüfen. „Probleme treten oft auf, wenn ein Haus oder eine Wohnung über den Winter nicht bewohnt ist“, weiß Wagner. Die Heizanlage muss mit Frostschutzmittel aufgefüllt und die Wasserleitung entleert werden. „Nach wie vor wird viel mit fossilen Energieträgern wie Öl oder Gas geheizt, erneuerbare Energien sind aber im Kommen“, weiß Landesinnungsmeister-Stellvertreter Anton Berger. Das Interesse an alternativen Energieträgern

wie Nahwärme, Sonnenenergie, Wärmepumpen und Biomasseanlagen sei groß. Einen Anreiz zur Umrüstung bieten auch Förderungen vom Land oder der Gemeinden (Infos dazu gibt es beim Landesenergieverein Steiermark – www.lev.at). So wird der Austausch von alten Pumpen gegen solche der Energieeffizienzklasse A mit 50 Euro gefördert. „Das rechnet sich nach etwa drei bis vier Jahren“, sagt Berger. Auch intelligente Steuerungen helfen beim Sparen: Hydraulische Optimierung bietet ein Einsparpotenzial von bis zu 25 Prozent. „Regelmäßige Wartung hilft kurzfristig mit kleinen Investitio-

nen Energie zu sparen“, fügt er hinzu. „Der Installateur kann dabei auch gleich weiteres Sparpotenzial feststellen.“ Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Etwa 500 Installateure gibt es in der Steiermark.

Gewerbe

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Foto: Fotolia

Foto: Fotolia

Installateure im Wettbewerb

Schnittblumen-Großhändler ­Gebrüder Leitner, Graz, veranstaltet am 7. 11. (8.30–17 Uhr) einen Workshop „Weihnachtswünsche“. Kursbeitrag: 145 Euro. Infos und Anmeldung: 0664/3364040.


Otto und Angelika Kresch gründeten 1990 mit fünf Mitarbeitern die Firma Remus. 1997 kauften sie Sebring. Heute zählt die Gruppe 500 Mitarbeiter, der Exportanteil liegt bei 95 Prozent.

Am Gaspedal Foto: Zukunft Industrie

Remus verfügt über ein eigenes Klanglabor.

Die Remus-Chefs Angelika und Otto Kresch starten durch: Sie investieren in den nächsten fünf Jahren intensiv in die steirischen Standorte. Zum 20-Jahr-Firmenjubiläum dreht sich beim weststeirischen Sportauspuff-Spezialisten Remus alles um Erneuerung. „Nach zwei Krisenjahren in der Automobilindustrie sind

wir zuversichtlich, die Talsohle erreicht zu haben, und wir werden in den nächsten fünf Jahren kräftig investieren“, sagt Remus-Chefin Angelika Kresch. 20 Millionen Euro werden in die Erweiterung von Maschinenpark und Produktion, Forschung und Entwicklung, die Erneuerung des Logistikkonzepts und den Bereich Human Resources fließen. Im Forschungsbereich liegt der Fokus auf Zukunftstech-

nologien, wie E-Mobilität und Sounddesign. „Strategische Innovationen sind der entscheidende Wettbewerbsvorteil, deshalb investieren wir in Zukunftstechnologien“, sagt Unternehmer Otto Kresch.

Sound Engineering Ein wichtiges Betätigungsfeld der Firma, die rund 500 Mitarbeiter beschäftigt, ist Sound Engineering. Im eigenen Soundlabor werden kun-

denspezifische Sounds – von sportlich-sonor bis dezentklangstark – entwickelt. Diese werden dann mit den Kunden der Automobil- und Motorrad­ industrie oder der Tuningbranche abgestimmt. Ein breites Feld für Praxistest finden die Ingenieure der Remus-SebringGruppe im Rennsport. Im Kader sind beispielsweise Damon Hill und Jaques Villeneuve. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Industrie: In Zukunft ist mehr Flexibilität gefragt Derzeit ist die Geschäftslage in der steirischen Industrie zufriedenstellend. Marktschwankungen machen Zukunftsprognosen allerdings schwierig. „Es geht uns klar besser als noch vor zwölf Monaten“, fasst Spartenobmann Christian Knill die Lage der steirischen Industriebetriebe zusammen. Als unsicher erweist sich allerdings der Blick in die Zukunft. „Die Schwankungen am Roh-

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Christian Knill Foto: Fischer

stoff- und am Währungssektor, die Verschuldung vieler Staaten und Gemeinden und Umstrukturierungen am Finanzmarkt, Stichwort Basel III bzw. Einlagensicherung, sorgen für Unsicherheit“, erklärt Knill. „Flexibilität in allen Be-

Industrie

reichen ist deshalb im Moment das Wichtigste.“ Ein Unternehmen, das in der Krise etwa einen Umsatzrückgang von 30 Prozent hinnehmen musste und nun wieder mehr Aufträge hat, könne nicht sofort wieder mehr Stammpersonal aufnehmen, sondern würde sich zunächst mit Überstunden, Leihpersonal und einem Gleitzeitsystem weiterhelfen, weiß Knill. Nicht nur diese Möglichkeiten wolle die Gewerkschaft nun kürzen, sondern auch noch die Normalarbeitszeit. „Das geht

völlig an der Realität vorbei“, ärgert sich Knill. Chancen lägen derzeit vor allem in den Stärkefeldern Umwelttechnologie, Medizin-, Energietechnik und Humantechnologie. In der Automobilzulieferindustrie müsse man sich darauf einstellen, dass die großen Mengen der vergangenen Jahre einfach nicht mehr in der Steiermark gefertigt würden. „Dennoch spielt die Branche auch in Zukunft eine wichtige Rolle“, ist Knill überzeugt.

Freitag, 8. Oktober 2010


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Der 8. Oktober ist Welt-Ei-Tag. Käfig­eier sind in Österreich bereits gänzlich aus dem Lebensmitteleinzelhandel verschwunden, der Eierkonsum bleibt seit Jahren konstant. Infos: www.ama-marketing.at

Keine versteckten Fallen beim Autokauf

Mode, Freizeit

Motivation

Ein Seminar über Methoden und Stellenwert der Mitarbeitermotivation gibt Gerda Bender am

Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

14. Oktober oder alternativ am 27. Oktober im Wifi Süd, Seering 8, 8141 Unterpremstätten. Das Seminar dauert jeweils von 8 bis 16 Uhr. Anmeldung und weitere Infos: Tel. 0316/602-1234, EMail info@stmk.wifi.at oder im Internet www.stmk.wifi.at.

Juwelen, Uhren, Kunst

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Trend im Winter

Erfolgsfaktor Motivation

Freitag, 8. Oktober 2010

Über die neuesten Trends und Entwicklungen bei Mode und Schmuck im kommenden Winter informiert ein Vortrag am 18. Oktober im Hotel Bokan, Mainers-

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„Die Resonanz im letzten Jahr war enorm. Deshalb gibt es das Oktoberfest der Gebrauchtwagen auch heuer wieder,“ berichtet Klaus Edelsbrunner, Obmann des Landesgremiums des Fahrzeughandels. Der Erfolg des letzten Jahres lässt sich auch in Zahlen messen. „In den Monaten November und Dezember des Vorjahres gab es ein Plus von sieben Prozent im Gebrauchtwagenverkauf gegenüber Restösterreich“, freut sich der Obmann über das gelungene Konzept. „Und das spürt der Händler dann auch in der Kassa.“

Wenn es um den Autokauf geht, rät der Experte gerade bei Privatverkäufen zur Vorsicht. „Hier hat man oft nicht die richtigen Kaufverträge und keine Garantien.“ Das Internet mache dem Autohandel keine Konkurrenz. Der Experte sieht das Medium vielmehr als Chance, gegenüber Privaten zu punkten: „Viele Kunden informieren sich zuvor im Netz, aber beim Kauf vertrauen sie dem Fachhändler. Schon allein wegen der Sicherheiten und Gewährleistungen, die wir bieten.“ Preislich seien die Unterschiede im Internet meist zu gering, um zur Konkurrenz zu werden, erklärt Edelsbrunner und betont einen wesentlichen Vorteil: „Wenn es einmal ein Problem gibt, weiß der Kunde, an wen er sich wenden kann.“

Nur der Fachhändler bietet die nötige Sicherheit beim Autokauf.

bergstraße 1, 8051 Graz. Einlass um 18 Uhr, Vortrag um 19 Uhr. Weitere Infos und Anmeldung: EMail 312@wkstmk.at.

Versicherungsagenten

Fachgruppentagung

Die Fachgruppe der Versicherungsagenten lädt ein zur Tagung am 22. Oktober ab 14.30 Uhr im Schloss Seggau, Seggauberg 1, 8430 Leibnitz. Tagesordnung: 1. Begrüßung, Eröffnung, Feststellung der Beschlussfähigkeit. 2. Bericht des Obmanns und des Geschäftsführers. 3. Vortrag

„Präsentation Marke und Zukunft Versicherungsagentur“. 4. Aktivitätenbericht des Bundesgremialobmanns. 5. Präsentation Helvetia. 6. Verleihung Qualitätssiegel. 7. Spezialvortrag „Erfolgreich im Verdrängungswettbewerb“. 8. Allfälliges.

Die Preise wurden am 27. September verglichen. Der zeitliche Verlauf dieser Preise ist auf der Seite des Wirtschaftsministeriums unter der Rubrik TreibstoffpreisMonitor abrufbar: www.bmwfj. gv.at.

Energiehandel

Treibstoffpreise

Die Brutto-Treibstoffpreise liegen in Österreich unter dem EUDurchschnitt, und zwar um 13,23 Cent pro Liter bei Eurosuper und um 6,12 Cent pro Liter bei Diesel.

Handel

Foto: Fotolia

Bei privaten Gebrauchtwagenkäufen ist Vorsicht geboten. Der Fachhändler bietet Sicherheit – eine Imagekampagne klärt auf.

Billiger als EU-Schnitt

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Gesunde Ernährung beginnt in der Schule Die Zahlen über den Gesundheitszustand vieler Kinder sind alarmierend. Der Handel forciert gesunde Ernährung als Präventivmaßnahme.

Foto: Konstantinov

Täglich überschlagen sich die negativen Meldungen zum Gesundheitszustand der Menschen in Österreich. Gerade bei Kindern sind falsche Ernährung und Bewegungsmangel besonders gravierend, sind diese doch Risikofaktoren für Diabetes, Herz- und Kreislauferkrankungen. Bereits jedes zweite Kind hat Haltungsschäden und mehr als 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen sind bereits übergewichtig. Hier präventiv anzusetzen hat sich, neben dem steirischen Landesschulrat, auch der steirische Lebensmittelhandel auf seine Agenden geschrieben und Gesundheitsprojekte in den Schulen forciert. „Gerade gesunde und qualitativ hochwertige Ernährung trägt wesentlich zur Lebensqualität bei“, erklärt der Gremial-

Hans Reiterer: „Gesunde Ernährung beginnt bei den Kleinsten. Man muss dafür Bewusstsein schaffen.“ obmann des Lebensmittelhandels, Hans Reiterer. „Deshalb ist es uns auch ein Anliegen, das Bewusstsein dafür bereits bei den Jüngsten zu schaffen.“

Gesunde Jause Die sehr erfolgreich gestartete Aktion des steirischen Lebensmittelhandels „Mein Kaufmann – mein Freund“ schlage

sich erneut in Schulstartprojekten nieder, betont der Gremialobmann. „Bereits zur Schuleinschreibung wurden von uns wie bereits im Vorjahr wieder Kinderkochbücher mit Tipps zur gesunden Ernährung verteilt. Zum Schulstart selbst erhalten alle steirischen Erstklässler in diesen Tagen eine praktische Apfelbox. Damit werden ih-

nen die steirischen Äpfel noch schmackhafter gemacht.“ Bei dieser Aktion engagieren sich rund 450 steirische Lebensmittelhändler. „Regionale Produkte garantieren beste Qualität. Die kurzen Transportwege sorgen dafür, dass Vitamine und Nährstoffe erhalten bleiben.“ Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Fairer Handel ist in: Die Steirer leben ihn bereits

Foto: Fischer

Fair Trade ist seit Jahren in aller Munde. Nicht nur die steirischen Händler, auch die Stadt Graz selbst hat sich nun dem Trend verschrieben.

Karl Pirsch: „Korbwaren sind auch aktiver Umweltschutz.“

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Die Landeshauptstadt zieren viele Titel, die neueste Auszeichnung ist die zur ersten „Fair-Trade-Landeshauptstadt“ Österreichs. Eine Vielzahl an fair gehandelten Produkten findet sich seit Jahren im Sortiment steirischer Händler, und

Handel

das nicht nur im Lebensmittelbereich. Über 180 Grazer Unternehmen bieten derzeit fair gehandelte Produkte an, und das in den verschiedensten Branchen. „Die Fair-Trade-Kennzeichnung ist vorwiegend auf Lebensmitteln zu finden. Aber es gibt viele Produkte, die fair gehandelt werden, diese Kennzeichnung aber nicht tragen“, weiß Fair-Trade-Pionier Karl Pirsch. Über 4000 Produkte finden sich allein in seinem Sortiment im Eine-Welt-Han-

del. „Wir versorgen auch Baumärkte und Gartencenter mit unseren Korbwaren. Das ist nicht nur aktiver Umweltschutz, damit sichern wir auch vielen nordserbischen Romafamilien das Überleben.“ Rund 4000 Menschen, vor allem in Südostasien, haben durch fair gehandelte Produkte des Eine-WeltHandels überhaupt ein Einkommen. Pirsch: „Es gibt noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Fair Trade ist immer noch eine Nische, der Trend geht bereits in die richtige Richtung.“

Freitag, 8. Oktober 2010


„Spielen und genießen“: Am 14. 10. lädt die Feinkostszene ins Casino Graz von 19 bis 22 Uhr zum Verkosten ein. Unter den Glücks-Card-Besitzern wird ein Geschenkkorb verlost. Freier Eintritt!

Eine kleine Bank ganz groß

Neue Struktur der Bank Austria Noch stärker zur Bank für Klein- und Mittelbetriebe (KMU) wird die Bank Austria durch ihr geschärftes Divisionsmodell. Dadurch werden laut Helmut Birringer, Landesdirektor Privatkunden, Klein- und Mittelbetriebe, mehr regionale Nähe und ein stärkerer Dialog mit den Kommerzkunden ermöglicht.

In Österreich zählt die DenizBank rund 90.000 Kunden. Der Grazer Filialkoordinator Cinar Baysal gibt Einblick in das Erfolgskonzept. Einlagen sind das Kerngeschäft der DenizBank, die derzeit in ihren zehn österreichischen Filialen rund 90.000 Kunden betreut. „Und unser Wachstum setzt sich solide fort“, freut sich Cinar Baysal, Filialkoordinator der DenizBank in Graz. „Nicht zuletzt deshalb, weil wir uns als verlässlicher Partner bewährt haben.“ Seit fünf Jahren werden die Steirer von Graz aus vom kompetenten Team rund um Baysal betreut. „Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass Sparer vor allem in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf Sicherheit und Transparenz setzen. Mit unserer Geschäftspolitik und unseren transparenten Produkten treffen wir damit punktgenau diese Bedürfnisse“, meint Baysal.

Produktive Schritte

Helmut Birringer, Landesdirektor der Bank Austria

Freitag, 8. Oktober 2010

Effizient strukturiert

Foto: Fischer

Foto: Bank Austria/Furgler

Konkret wurde dazu die vormalige Retail-Division um die Kundengruppe KMU bis zu einer Umsatzgrenze von 50 Millionen Euro erweitert und unter dem Divisionsnamen Privatkunden, Klein- und Mittelbetriebe zusammengefasst. In der Steiermark heißt das damit, „dass diesen Unternehmen statt bisher einem Business Center in Graz ab sofort zwei in Graz und weitere acht Spezialfilialen für kommerzielle Kunden in Leibnitz, Feldbach, Weiz, Leoben, Bruck, Judenburg, Liezen und Schladming zur Verfügung stehen. Und im Private Banking werden alle Privatkunden mit mehr als 500.000 Euro veranlagtem Vermögen betreut.“

Im Wettbewerb macht die Bank mit türkischem Hintergrund sehr gute Figur: „Durch unsere schlanke Struktur und unserer hohen Effizienz gelingt es uns oft, mit attraktiven Konditionen zu punkten“, weiß Baysal. Und als Mitglied der Dexia-Gruppe, wie es auch die DenizBank in der Türkei ist, erzeugt die Bank starke Gruppensynergien.

Weitere Informationen über die DenizBank und ihre Filialen unter www.denizbank.at Cinar Baysal ist Koordinator der DenizBank-Filiale in Graz.

Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Banken

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Foto: bilderbox

Am 21. 10. laden die steirischen Fahrschulen zu einem Meeting ins Hotel Asia Spa in Leoben ein. Beginn: 9 Uhr. Ende: ca. 11.30 Uhr. Anmeldung: Tel. 0316/601589; E-Mail anita.eberhardt@wkstmk.at.

Spannende Einblicke Obmann Harald Pfleger und Marketingexpertin Claudia Brandstätter-Kobalt über den schweren Stand der Tankstellenbranche.

Marketingexpertin Claudia BrandstätterKobalt

Nach dem Hörensagen geht es der Tankstellenbranche gut. Die Betreiber äußern sich skeptisch. Was sagt die neueste Studie des Grazer Marketinginstituts bmm? Brandstätter-Kobalt: Bereits vor eineinhalb Jahren haben wir die Tankstellen unter die Lupe genommen. Was damals österreichweit spürbar war, ist jetzt in der Steiermark Realität. Konkret ist der Arbeitsaufwand für den Betreiber überproportional zum Verdienst gestiegen, ebenso der Kostendruck. Pfleger: Die bmm-Studie bestätigt meine Erfahrung als Brancheninsider, dass sich die Bedingungen verschärft haben. Kleinere Margen im Treibstoffverkauf führen dazu, dass man meist nur mit Gastro und Shop die Existenz sichern kann. Treibstoff ist Kundenbringer.

Fotos: Fischer

Wie hoch ist die Quote der Shops und Gastro-Ecken in Tankstellen? Brandstätter-Kobalt: Fast 85 Prozent der Tankstellenbetreiber haben einen Shop, 80 Prozent eine Gastro-Ecke. Die Verkaufsfläche weist eine Durchschnittsgröße von 65 m2 auf. Pfleger: Bedenkt man, dass die Shops im Schnitt 31 m2 und der Gastrobereich 22 m2 einnehmen, wird der Umsatz auf engstem Raum gemacht.

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Verkehr

Der Ruf unter den Tankstellenbetreibern nach verstärkter Leistungsorientierung wird immer lauter. Was sagt die Studie? Brandstätter-Kobalt: Die durchschnittliche steirische Tankstelle ist 110 Stunden pro Woche geöffnet. Die Durchschnittsarbeitszeit eines Betreibers beträgt 76 Wochenstunden. Demnach wandern jedes Jahr etwa 3000 Stunden auf das Arbeitskonto der Betreiber. In Relation stehen dazu Privat­ entnahmen von nur rund 1531 Euro pro Monat. Pfleger: Ich bin seit 29 Jahren in der Branche tätig. Mit einer 40-Stunden-Woche kommt man nicht aus. Aber jeder Unternehmer investiert letztlich so viel Zeit. Das, was unterm Strich an Geld übrig bleibt, ist ein anderes Kapitel. Wir haben in der Tankstellenbranche durchaus auch sehr erfolgreiche Betreiber – und zwar unabhängig davon, ob es freie Tankstellen oder Systemtankstellen sind, die an Gesellschaften gekoppelt sind. Wie emotionsgeladen ist die Situation in der Tankstellenbranche? Brandstätter-Kobalt: Fakt ist, dass sich nur knapp 46 Prozent der Betreiber als selbständige Unternehmer fühlen. Wenig ausgeprägt ist dieses Gefühl bei jenen, die in einer Partnerschaft mit einer Mineralölgesellschaft fungieren. Pfleger: Derzeit gibt es in der Steiermark 77 freie Tankstellen, und 354 Beteiber gehören einer Systempartnerschaft

Freitag, 8. Oktober 2010


Basisschulungen für Gefahrgutlenker finden wieder am 5., 6. und 7. 11. im Cargo Center in Werndorf statt. Kurskosten, weitere Infos und Anmeldung online unter www.cargonorm.com. Foto: Fotolia

Ab 1. Jänner gelten die neuen standardisierten Lieferklauseln, die Incoterms 2010. Am 20. 10. findet dazu ein Seminar in der WK Steiermark, Zi. Nr. 430, statt. Details siehe Seiten 20–21. Foto: Fotolia

in die Tankstellen an. Dass sich die freien stärker als Unternehmer sehen, ist für mich keine Überraschung. Früher ging es ihnen tendentiell besser, weil die Margen im Verkauf größer waren. Doch jetzt müssen auch sie kämpfen. Wer ist demnach besser dran – die freien oder die Partnerschaften? Brandstätter-Kobalt: Die Studie zeigt, dass sich die freien besser fühlen, als Unternehmer erfolgreicher sind und einen besseren Umsatz haben. Pfleger: Ich finde, dass beide Seiten ihre Vor- und Nachteile haben. Während freie Tankstellen zwar frei wählen können, wo sie einkaufen, ist der kaufmännische Bereich eindeutig härter. Anbote sind einzuholen, Preise sind zu verhandeln etc. Bei Partnern von Gesellschaften gibt das System vor, wer den Shop und die Gastronomie mit Produkten bestückt. Nur 20 Prozent Eigeninitiative sind möglich. Bei Finanzierungsangele-

genheiten sind in Systempartnerschaften die Betreiber versorgt. Freie müssen Reparaturen und Investitionen selbst tragen. Herr Pfleger, Sie sind Teil einer Systempartnerschaft. Pfleger: Ich finde diese Art der Kooperation praktisch und weiß aus Erfahrung, dass eine Partnerschaft gut laufen kann. Im Fall des Falles gibt es für Mitglieder immer die Möglichkeit, Hilfe bei der Wirtschaftskammer in Anspruch zu nehmen.

Steirischer Tankstellenobmann Harald Pfleger

Welche Ziele haben Sie für die Branche? Pfleger: De facto haben 70 Prozent der Betreiber nur einen Pflichtschulabschluss oder eine Lehre. Oft fehlt das betriebswirtschaftliche Verständnis. Daher streben wir eine Eignungsprüfung an. Interview: Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Tankstellenstudie im Überblick • 84,7 Prozent der Tankstellen verfügen über einen Shop, 79,7 Prozent über Gastro. • Fast 90 Prozent betreiben seit mehr als fünf Jahren eine Tankstelle. In dieser Zeit gab es für fast die Hälfte der Betreiber Veränderungen. • Nur 45,8 Prozent fühlen sich als selbständige Unternehmen.

Freitag, 8. Oktober 2010

• Mehr als 60 Prozent empfehlen, nicht den Weg als Betreiber zu wählen. • Durchschnittliche Arbeitszeit: 3000 Stunden pro Jahr; durchschnittliche monatliche Privatentnahmen: 1531 Euro • 58,5 Prozent bewerten ihr Betriebsergebnis als positiv.

Verkehr

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Nächste Bäderpersonalausbildung: Modul 1: 8. und 9. November; Modul 2: 8. bis 12. November, Auffrischungskurs: 15. bis 17. November. Anmeldungen und Infos: Ursula Pfundner 0316/601-466

Das Geld sprudelt aus dem Internet Die Förderaktion „Internet für jeden Gast“ war in knapp einem Monat ausgeschöpft. Bis 15. November sprudelt noch eine kleine Förderquelle.

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Urlaub wird überall gebucht. Aber nur dorthin, wo auch ein „Anschluss“ ist.

Websites und Internetanschlüsse sind für die heimischen Hotels unverzichtbar. Immer mehr Globetrotter aus aller Welt nutzen die unkomplizierte Möglichkeit, ihre Ferien (in der Steiermark) im Netz zu buchen. Urlauber, aber auch Geschäftsreisende aus dem Inund Ausland sorgen damit für den schnellen Umsatz aus dem Internet. Um allen heimischen Hoteliers den Einstieg in die virtuelle Buchungswelt auch finanziell zu erleichtern, hat der Fachverband der Hotellerie einen Fördertopf mit zwei Millionen Euro gefüllt, der inner-

halb weniger Wochen ausgeschöpft war. Fachgruppenobmann Franz Perhab: „Bis 15. November haben Betriebe, die nicht mehr in den Genuss der Förderaktion gekommen sind, die Möglichkeit, ihre Internet-Präsenz als effizientes Vertriebsinstrument trotzdem kostengünstig auszubauen. Mit Unterstützung von Herold Business Data und Freeway.“

Rasch anmelden Herold wird mit seinem Tochterunternehmen ClearSense 50 Prozent der Gesamtkosten für die Internet-Präsenz übernehmen, Freeway wird zudem die ersten 40 Anträge auf Internetzugänge fördern. Rasch anmelden: E-Mail sternehotline@wko.at, Förder-Hotline 0800203044, www.freewave.at.

Frankreich per Schiff erkunden

Vulkanland für Genießerinnen

Kultur und Gaumen verbindet die Wirtinnenreise zu einem gelungenen Gesamtkonzept. Vom 11. bis 16. April 2011 können Gastronominnen die Seele baumeln lassen: Mit der „A-Rosa-Stella“ wird die Rhone befahren – von Lyon über Viviers, Arles, Avignon und Vienne. Neben den Möglichkeiten und Services an Bord gibt es ein ausführliches Ausflugsprogramm – die besten Häuser werden besucht, auch die französischen Spezialitäten

„Wir wollen zeigen, was das Vulkanland alles kann“, bringt Organisatorin Traude Huber die Idee des diesjährigen Wirtinnenseminars auf den Punkt. Am 8. November gibt es „Touren auf den Spuren der Vulkane“; Treffpunkt ist das Wirtshaus Huber, Hauptstraße 5, 8311 Markt Hartmannsdorf, 9 Uhr. Für ein volles Programm ist gesorgt: Schinkenmanufaktur, Vortrag, Mittagsrast, Schokoladenmanufaktur, Kögler-

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Tourismus

hof und die Kooperationsgemeinschaft Caldera, Abendessen. Kosten pro Person: 55 Euro. Komplettes Programm und Anmeldeformular im Internet unter www.wko.at/ stmk/tourismus. Anmeldeschluss: 3. November. Foto: Steierm.Tourismus/Lamm

wollen gekostet werden. Inklusive Flughafentransfer, Flug, Unterbringung in einer Zweibett-Außenkabine und Verpflegung belaufen sich die Kosten pro Dame auf 1245 Euro. Dieses Frühbucher-Angebot gilt bis 31. Jänner. Ein Reiseerlebnis, das viele Möglichkeiten zum Netzwerken bietet. Komplettes Programm und Anmeldeformular im Internet unter www.wko.at/ stmk/tourismus.

Typisch steirisch genießen

Freitag, 8. Oktober 2010


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Unternehmensberater, IT

Netzwerktag

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Die „Experts Group Kooperationen und Netzwerke“ der Wirtschaftskammer lädt in Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Ubit zum Netzwerktag unter dem Motto „Culinary Cooperation & Networking – ein Festival der 5 Sinne“. Am 4. November ab 17.30 Uhr kann man sich im Europasaal der WK Graz, Körblergasse 111–113, informieren und Kooperationspartner finden. Informationen und Anmeldung bis 29. Oktober: E‑Mail expertsgroup@kooperationnetzwerke.at.

Starkes Netzwerk, gute Partner, neue Kontakte

Werbung, Kommunikation

Fachgruppentagung

Cable Days 2010, Fachveranstaltung für Kabelnetzbetreiber, Rundfunkveranstalter und Branchendienstleister: 11. und 12. November, Salzburg Congress. www. cable-days.at/anmeldung.html.at.

Imagepolitur am Berufsbild Bei der Bundestagung in Graz haben die Immobilientreuhänder die Weichen für die Zukunft gestellt. Qualität lautet die Marschrichtung. Die Branche ist in Bewegung. Nicht zuletzt hat die Krise einen Reinigungsprozess in Gang gesetzt, der vor allem das Berufsbild der Immobilientreuhänder aufpolieren soll. Fachgruppenobmann Gerald Gollenz skizziert die Eckpunkte: „Konsequente Steigerung des Bildungsstandards durch laufende Aus- und Weiterbildung.“ Im Qualitätsdenken noch einen Schritt weiter geht Gollenz bei den Immobilientreuhändern: „Ein Zugang soll mittelfristig nur über ein akademisches Studium und

die Fachausbildung möglich sein.“ Einen Imageschub für das Berufsbild erhofft sich Gollenz auch von einem Maßnahmenkatalog, den 15 Experten erarbeitet haben und der an Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner adressiert ist. Gollenz: „Es geht auch um gewerberechtliche Belange, die endlich geklärt werden müssen.“

Wissen ist ein wichtiger Gradmesser für die Qualität unserer Arbeit. Foto: Fischer

Schwarze Schafe So ist ein Lückenschluss in der Gewerbeordnung für Gollenz unabdingbar, „um damit endlich gesetzliche Handhabe gegen die schwarzen Schafe in der Branche zu haben“. In Richtung Gemeinden streckt Gollenz seine Hand aus, um seine größte Vision zu realisieren: „Mehr Aufträge aus den Kommunen für die rund 800 Makler, Bauträ-

Gerald Gollenz

ger und Hausverwalter. Wir sind absolute Spezialisten und könnten all diese Agenden von den Gemeinden übernehmen. Das würde – gerade in finanziell angespannten Situationen – viel Kosten sparen.“ Nicht zuletzt kämpft der steirische Fachgruppenobmann gegen die gesetzliche Senkung der Maklerprovisionen: „Es sind bereits zwei Klagen in Vorbereitung.“

Gerald Gollenz streckt die Hand nach Aufträgen aus den Gemeinden aus.

Freitag, 8. Oktober 2010

Foto: Fotolia

Die Fachgruppe Werbung & Marktkommunikation tagt am 3. November ab 15 Uhr im THT Krone Center, Münzgrabenstraße 38–40, 8010 Graz, Raum Pluto. Tagesordnung: 1. Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit, Genehmigung der Tagesordnung. 2. Kurzbericht des Obmanns. 3. Beschlussfassung zur Grundumlage ab 2011. 4. Allfälliges. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Fachgruppe. Vertreter juristischer Personen benötigen eine Vollmacht. Anmeldung unter Tel. 0316/601795 oder E-Mail werbe@wkstmk.at.

Consulting

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Schuhe: nicht für den Kanal fokampagne „Denk KLObal, schütz den ­K anal“. Die Initiative der Gemeinschaft Steirischer Abwasserentsorger (GSA), des Landes Steiermark und des Gemeinde- und Städtebundes soll die Werbetrommel dafür rühren, die Kosten von Fehlwürfen transparent zu machen.

Motorkiller Strumpfhose Schuhe, Strümpfe, Katzenstreu, sogar ein halbes Schwein: der Kanal wird zunehmend als Mistkübel zweckentfremdet. Das treibt Kosten in die Höhe.

Foto: Fotolia

Kanal­systeme sind sensible Entsorgungsnetze.

1,2 Millionen einsparen

Millionen-Kosten 6500 Tonnen Rechengut (650 LkwLadungen), 5300 Tonnen Kanalräumgut (530 Lkw-Ladungen) und hunderttausende Kubikmeter Mehrbelastung durch unerlaubte Fremdwassereinleitungen bei Regen kosten rund sechs Millionen Euro pro Jahr in der Steiermark. Die Grauzone liegt bei zwölf Millionen Euro!

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Sechs Millionen Euro Mehrkosten sind in der Steiermark jährlich nur der Müllentsorgung über das Kanalsystem zuzuschreiben. Eine enorme finanzielle Belastung, die nicht zuletzt jeder Bürger im Land über die Kanalbenützungsgebühren mittragen muss.

Es geht nicht um ein Kavaliersdelikt, sondern um Millionenbeträge. Foto: Fischer

D. Müller-Mezin

Daniela Müller-Mezin, Obfrau der Fachgruppe Abfall & Abwasserwirtschaft: „Wenn es gelingt, mehr Bewusstsein dafür zu schaffen, dass weder Toi­lette noch Abwaschbecken Müllschlucker sind, dann lassen sich nicht weniger als 1,2 Millionen Euro im Jahr einsparen. Es zahlt sich aus, Abfälle nicht unterirdisch zu entsorgen“, unterstreicht Müller-Mezin die In-

Consulting

Michael Lechner, Initiator der Kampagne: „Eine Strumpfhose im Kanal kann einen Schaden von rund 7000 Euro verursachen.“ Die Gründe: Im Wasser wird das hauchzarte Beinkleid zu einem meterlangen, reißfesten Schlauch, der die Motoren von Pumpen lahm legt. Fatal wirkt sich auch Katzenstreu im Kanal aus. „Es bildet Klumpen, die alle Systeme funktionsuntüchtig machen.“ Nicht zuletzt warnt Lechner davor, Lebensmittel über das WC zu entsorgen. „Wir haben Ratten erlebt, die in Hochhäusern im 7. Stock aus dem WC getaucht sind.“ Müller-Mezin appelliert an alle Gewerbetreibenden, nichts über den Kanal zu entsorgen: „Öle und Fette greifen die Kanäle an, die Folgen sind teuer.“ Die Liste der unglaublichen Funde lässt sich lange fortsetzen. Superfunde waren ein halbes Schwein und ein 30 Meter langer Gartenschlauch. Aber auch die unerlaubte Fremdwassereinleitung in Trennsysteme kann fatale Folgen haben, wie Überschwemmungen nach Unwettern beweisen.

Freitag, 8. Oktober 2010


styrian business news

Spitzenförderungen für die Bildung Mitarbeiter aus der Gastro- und Tourismusbranche werden in noch nie dagewesener Höhe gefördert!

Johann Hofer

Das Land Steiermark übernimmt bei Weiterbildungskosten ab 500 Euro bis zu 50 Prozent der Kurskosten am Wifi Steiermark. Durch diese Qualifizierungsoffensive wird der Spitzenruf der steirischen Fachkräfte im Bereich Gastronomie und Tourismus weiter ausgebaut. Gerade in Krisenzeiten hat sich der steirische Tourismus als Leistungsträger behauptet. Das kommt nicht von ungefähr, sondern ist auf die Qualitätsverbesserung der steirischen Betriebe in den letzten Jahren zurückzuführen. Dabei darf ne-

ben der Infrastruktur nicht auf die von den Gästen so sehr geschätzte Dienstleistung der steirischen Tourismusbetriebe vergessen werden. Da passt es gut, dass die Ausbildung im Tourismus nun eine wesentliche Wertschätzung erhält. Die Wirtschaftskammer hat ein speziell für die Gastronomie und den Tourismus zusammengesetztes Kursprogramm entwickelt. Ob in den Bereichen Management, Mitarbeiterführung, Tourismusorganisation, Wellness und Fitness oder Küche und Service – das Kursangebot

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der Wirtschaftskammer Steiermark wird vom Land im Bereich Gastronomie und Tourismus stark gefördert. „Wissen öffnet Türen, wir wollen durch diese Qualifizierungsoffensive den steirischen Fachkräften aus den Bereichen Gastronomie und Tourismus noch mehr Chancen am heimischen und internationalen Markt bieten“, so KommR. Johann Hofer, Obmann der Sparte Tourismus. „Ich möchte mich daher für diese Spitzenförderung des Landes Steiermark durch Tourismusreferent und Landeshauptmannstellvertreter Hermann Schützenhöfer bedanken. Fachkräfte erhalten dadurch eine einmalige Bildungschance.“ Aus diesem Grund werden die Kosten bis zur Hälfte vom Land Steiermark gefördert. Voraussetzung für die 50-Prozent-

Förderung ist eine Mindesthöhe von 500 Euro pro Kurs. „Die Ausbildung zum Küchenmeister kostet beispielsweise 2300 Euro. Durch die aktuelle Förderung zahlt der Einzelne 1150 Euro für den Kurs“, so Hofer weiter.

Wettbewerbsfähigkeit

Die attraktiven Förderungen der Wifi-Kurse haben zum Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der steirischen Fachkräfte und somit des Standortes zu sichern und weiter auszubauen. Die Tourismusbranche unterliegt aufgrund des sich ändernden Freizeit- und Tourismusverhaltens der Menschen einem Strukturwandel, das aktuelle Kursangebot der Wifi-Steiermark bietet den MitarbeiterInnen in der Tourismusbranche die Möglichkeit, sich durch Höherqualifizierung

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Business News

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im Tourismusbereich einen Platz in der ersten Reihe zu sichern, wenn es um Kompetenz und Know-how geht. „Den Betrieben in der Steiermark kommt eine Höherqualifizierung des Schlüsselpersonals nur zugute, da kompetente Kräfte den gesamten Betrieb stützen“, meint Hofer abschließend.

Gefördert werden …

Mitarbeiter und leitende Angestellte der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit aufrechtem Beschäftigungsverhältnis in der Steiermark. Nicht gefördert werden Lehrlinge, da es für diese Gruppe eine umfassende Bundesförderung gibt.

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Ältester Markenrechtstreit der Welt Mehr als 100 Jahre lang stritten zwei Brauereien um die Bezeichnung Budweiser. Jetzt wurde das Urteil gefällt. Wer künftig ein „Budweiser“ trinkt, kann sich sicher sein, dass das Bier aus der tschechischen Traditionsbrauerei Budejovický Budvar („Budweiser“) kommt. Denn: Der älteste Markenstreit aller Zeiten ist zu Gunsten von Budweiser Budvar entschieden. Die alleinigen Markenrechte für Budweiser Bier innerhalb der EU wurden der südböhmischen Brauerei zugesprochen. Seit mehr als 100 Jahren, genauer

Freitag, 8. Oktober 2010

gesagt seit 1907, währt nun schon der Streit zwischen der tschechischen Brauerei Budweiser Budvar und dem US-Bierbrauer Anheuser-Busch InBev um die Markenrechte an der Bezeichnung Budweiser. Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs in Luxemburg bedeutet nun eine endgültige Niederlage für Anheuser-Busch InBev, die sich „Budweiser“ in Europa nicht als Marke eintragen lassen können. Die Richter entschieden, dass die tschechische Brauerei die älteren Rechte auf die Bezeichnung „Budweiser“ besitzt, da in Südböhmen Bier bereits seit 1265 unter diesem Namen gebraut wird. „Für uns war die aktuelle Entscheidung des Gerichtshofs eine logische Kon-

sequenz. Schließlich haben wir den Handelsnamen ,Budweiser‘ bereits in den meisten EU-Mitgliedsstaaten registrieren lassen“, erklärt Brauereisprecher Petr Samec. Die Luxemburger Entscheidung ist auch ein positives Signal für die in 14 Ländern in dieser Sache noch anhängigen Verfahren und „stabilisiert die Position der Brauerei in der Europäischen Union weiter“, ergänzt Petr Samec. Auf Österreich hat das Urteil keine Auswirkung: Hier konnten sich die Biergenießer auch bisher schon sicher sein: Was als „Original Budweiser“ verkauft wird, kommt ausschließlich aus der südböhmischen Brauerei Budweiser Budvar. www.budweiser.at

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Chardonnay gehört zur Weltspitze Einen sensationellen Erfolg konnte das Weingut Schneeberger beim weltweit größten Chardonnay-Wettbewerb in Paris erzielen. Aus dem Ranking der zehn besten Chardonnays aus Österreich ging Schneeberger nach der Bewertung durch die internationalen Juroren eindeutig als Sieger hervor.

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nieren. In der Buschenschank werden dem Gast neben Qualitätsweinen (die Qualitätsprüfung wird von der Weinbauschule Silberberg durchgeführt) auch hausgemachte Säfte angeboten. Die Jause kommt aus eigener Veredelung und von bäuerlichen Betrieben aus der Region. Der Käse ist genauso steirisch wie auch die kredenzten Fische aus der Oststeiermark. Beste Mehlspeisen runden das Angebot ab. Für die Kleinen gibt es einen Spielplatz und eine Kinderecke, spezielle Jausen und liebevolles Verständnis. Neben dem kulinarischen wird auch kultureller Genuss bei Vernissagen, Theater und Musikveranstaltungen geboten. Öffnungszeiten Weinverkauf: Mo – Fr ab 8 Uhr , Samstag und Sonntag ab 10 Uhr; Buschenschank immer ab 12 Uhr



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Bier mit Seit Juni tragen die Murauer „Märzen“-Flaschen das begehrte AMA-Gütesiegel mit der Lizenznummer 10703737. „Wir wurden auf Herz und Nieren geprüft und haben bestanden“, freut sich Brauereigeschäftsführer Josef Rieberer. Das Gütesiegel wird nur nach strengsten Kontrollen vergeben. Die Herkunft der Braustoffe wird geprüft, die Biere werden extern analysiert und alle Dokumente und internen Vorgänge rund ums Bier intensiv begutachtet.

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Freitag, 8. Oktober 2010


Gütesiegel Josef Rieberer Für das AMA-Gütesiegel müssen die Rohstoffe lückenlos zurückverfolgt werden können, und auch die ausschließliche Verwendung von einwandfreien Rohstoffen österreichischer

Herkunft ist Pflicht. Den hohen Qualitätsstandard und ökologischen Wert der Produkte konnte Murauer Bier ebenso nachweisen. Johann Tanner, Umweltbeauftragter der Brauerei, sieht jahrelange Bemühungen belohnt: „Dieses hochkarätige Gütesiegel zeigt, dass wir mit unseren strengen ökologischen Beschaffungskriterien auf dem richtigen Weg sind, denn wir kennen jeden Acker, wo unser Bier wächst.“ www.murauerbier.at

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Foto: Kmetitsch

„Bausünde“ und „Dicke Luft“. Unter diesem Titel präsentiert der Künstler Werner Reiterer im Auftrag von Gaulhofer zwei Projekte für die Kirche St. Andrä in Graz und Gaulhofer in Übelbach.

Der ACstyria setzt auf gezielte Nachwuchsförderung, um dem Nachwuchsmangel an qualifizierten Technikern Paroli zu bieten. Zur spannendsten Art der Vermittlung technischer Grundkenntnisse zählt sicher das große Abschlussrennen auf dem Grazer Hauptplatz. Mit selbst gebauten Rennwagen brausten die zwölf besten Nachwuchsmechatroni-

Ruhestand nach einem aktiven Leben: Ehepaar Binder

Sie sind die Pioniere von Biomasse-Heizungsanlagen: Stefanie und Josef Binder, die jetzt mit einem großartigen Fest in Voitsberg in den Ruhestand verabschiedet wurden. Das Unternehmen Binder, das von Sohn Josef geführt wird, entwickelt in der Weststeiermark seit mehr als 25 Jahren innovative Biomasse-Feuerungsanlagen. Unter den rund 200 Festgästen die Bürgermeister Ernst Meixner (Voitsberg), Wilhelm Zagler (Köflach) Franz Schriebl (Rosental), Bernd Osprian und Jochen Bocksrucker (Bärnbach) sowie Karl Brodschneider (Wundschuh).

Foto: Konstantinov

Biomasse-Pioniere

ker um die Wette. Die Rennflitzer sind die Ergebnisse der jeweils einwöchigen TechnikWorkshops im Sommer, in denen rund 60 Jugendliche erste Bekanntschaft mit dem Berufsbild des Mechatronikers gemacht haben. Angefeuert wurden die jungen Rennpiloten unter anderen von Stadträtin Sonja Grabner und ACstyriaGeschäftsführer Karl Pansy.

„Dabei sein ist alles“: Mechatroniker-Nachwuchs im Rennfieber

Foto: Fischer

Nachwuchs auf Kurs Nagl und Voves (v. l.) setzen auf fairen Handel.

Fair-Trade-Hauptstadt Graz ist die „1. FairTrade-Hauptstadt“ Österreichs. Bürgermeister Siegfried Nagl, seine Stv. Lisa Rücker und Landeshauptmann Franz Voves dürfen sich freuen, mit London oder San Francisco in prominenter Gesellschaft zu sein. Mit der Überreichung der Auszeichnung wurde der Schlussstrich unter eineinhalb Jahre intensive Arbeit gesetzt, um die Idee breit in der Bevölkerung zu verankern. Mit dem Kauf gekennzeichneter Fair-TradeProdukte werden weltweit 7,5 Millionen Menschen unterstützt, die von der Initiative nachhaltig profitieren.

Raiffeisen steht jetzt für „Geprüfte Qualität“

Absolute Highlights beim 37. Bundestag der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in Graz waren die Vorträge von Sportlegende Hubert Neuper und Service-Papst Klaus Kobjoll, denen auch Fachgruppenobmann Gerald Gollenz und Landesrat Christian Buchmann begeistert applaudierten.

Mit Bravour hat der Raiffeisenverband Steiermark die erstmals gesetzlich vorgeschriebene externe Qualitätsprüfung bestanden. Das wurde beim Verbandstag unter anderen von Obmann Franz Titschenbacher, Motivforscherin Sophie Karmasin und Direktor Heinrich ­Herunter mit rund 450 Gästen gebührend gefeiert.

Freitag, 8. Oktober 2010

Foto: Fischer

37. Bundestag in der Landeshauptstadt

Qualität als Auftrag: Gollenz und Buchmann (v.l.)

Geprüfte Qualität: Titschenbacher, Karmasin, Herunter (v.l.)

Menschen

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Kommerzialrat I Hans Spreitzhofer hat entscheidenden Einfluss auf die dynamische Entwicklung der Region des Almenlandes. 1987 Übernahme des elterlichen Betriebes in St. Kathrein am Offenegg, seit 1999 Obmann der WK-Regionalstelle Weiz, wo er ein unverzichtbarer Ansprechpartner für die Unternehmer aus dem Bezirk ist.

Hans Spreitzhofer Foto: Fischer

Kommerzialrat II

Werner Veith Foto: Fischer

Ehrennadel Für seine besonderen Verdienste um das österreichische Maler-, Lackiererund Schilderherstellerhandwerk wurde Josef Eibegger von Landesinnungsmeister Karl Grebien mit der „Goldenen Ehrennadel“ ausgezeichnet. Eib­ egger ist seit 1995 im österreichischen Normungsinstitut in Wien tätig und hat sich unter anderem für die Meisterprüfung Neu und die Ö-Norm stark gemacht.

Josef Eibegger Foto: Maier, Weiz

Ist ihr bestes Model: Lena Hoschek (Mi.) mit Franz Paier und Veronika Jeitler

Lena Hoschek erobert Berlin Sie zählt zu den weiß-grünen Aushängeschildern: die Grazer Designerin Lena Hoschek. Jetzt hat die Retro-Style-Spezialistin auch Deutschland modisch erobert und – nach Graz und Wien – im Herzen von Berlin einen Shop eröffnet. Rund 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft drängten sich beim geselligen Startschuss an der Spree. Nicht nur, um die trendigen Kollektionen und das stimmige Interieur-Sammelsurium unter die Lupe zu nehmen, sondern

vor allem auch, um sich die Steiermark kulinarisch auf der Zunge zergehen zu lassen.

Steirischer Geschmack So tischte der Feldbacher Küchenkünstler Josef Fürnschuß unter anderem Vulcano Schinken mit Spargel und Kernölaufstrich, Österkron mit Kürbismarmelade, Spagatkrapfen, Maronimousse und andere steirische Schmankerln auf. Franz Paier schenkte dazu Traumweine aus der Steiermark ein. Nicht zuletzt stellte

sich Veronika Jeitler von Steiermark T ourismus mit RetroHäferln bei den Gästen ein, die unglaublich großen Anklang fanden. Und das bei sehr ausgesuchten und prominenten Gästen – unter ihnen auch Enie van de Meiklokjes, Rolf Schneider, Franziska Knuppe und viele andere Szenetiger. Mit der Eroberung der Metropole Berlin setzt Lena Hoschek weitere Zeichen auf ihrem textilen Feldzug in Europa. Man darf gespannt sein, wo die nächste Station sein wird.

Prominente Vernissage Unter dem Titel „Visions“ präsentiert der renommierte Wiener Fotograf Manfred Baumann bis 12. November in der Merkur-Galerie in Graz einen Querschnitt seiner Kunst. Zur Eröffnung konnte Merkur-Chef Alois Sundl (li.) neben Linsenkünstler Baumann (re.) auch dessen Gattin Nelly und seinen Freund und Schauspieler ­Sascha Wussow begrüßen.

Foto: Konstantinov

Sein Name ist untrennbar mit gutem Wohngeschmack verbunden: Werner Veith, Inhaber der Karl Seybald & Co KG. Veith, Jahrgang 1949, hat das Unternehmen zu einem führenden Betrieb im Raumausstattungsgroßhandel ausgebaut und sich als Lehrbeauftragter am Wifi Graz für den Nachwuchs stark gemacht. Veith ist seit 1985 federführend im Einrichtungsfachhandel in der Wirtschaftskammer aktiv.


Steirische Wirtschaft, Ausgabe 30