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Aktuelle Informationen der Wirtschaftskammer Steiermark Nr. 16, Jahrgang 9, Freitag, 30. April 2010 P.b.b., Erscheinungsort Graz, Verlagspostamt 8020 02Z032267M

Neue Produkte

Bildung

Neue Führung

Anwalt Wolfgang Poth über die Bedeutung von Patenten.

Die Förderung der Bildungskarenz Plus läuft Ende Juni aus.

Friedrich Hinterschweiger ist Obmann der Sparte Consulting.



Seiten 2–3

Seiten 18–19



Seite 29

Pakt für die Jugend

Foto: Fischer

Preis 0,73 Euro

WK-Präsident Hainzl, Landeshauptmann-Stellvertreter Schützenhöfer, Wirtschaftsminister Mitterlehner und Landesrat Buchmann wollen Jugendlichen mehr Chancen für ihre berufliche Zukunft geben. Seiten 8–9

Ihre ganz persönliche Wissens­datenbank – rund um die Uhr geöffnet!

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Im Schatten der Aschewolke 4–5 Bierbrauer im Wettbewerb 13 Mädchen in die Technik 21 Steirische Bauprojekte 22–23 Kampf der Teppichhändler  24 Bilanz: Raiffeisen Steiermark 25

achten sie auf die seite 5! Da finden Sie heute nackte Tatsachen über die steirischen UBITMitglieder.

ubit-stmk.at


Steirer zeigen Erfindergeist: Bei Das Erfindungsranking des Österreichischen Patentamtes weist für 2009 zwei steirische Sieger aus: die AVL List und die Technische Universität Graz. Die Zahl der Erfindungsanmeldungen im Vorjahr ist trotz wirtschaftlich angespannter Situation und entgegen dem internationalen Trend auf konstant hohem Niveau geblieben. Dieses Ergebnis präsentierte das Österreichische Patentamt im Zuge der F&E-Leistungsbilanz der heimischen Wirschaft 2009. Der Präsident des Österreichischen Patentamtes, Friedrich Rödler, zeigte sich ob dieser Entwicklung erfreut: „Die österreichischen Erfinder und Unternehmen setzen offensichtlich trotz Krise weiter auf Innovationen und wagen Investitionen in neue Produkte.“ Die Spitzenposition im Erfindungsranking des Patentamtes wird von der AVL List gehalten (siehe Grafik rechts). Das Unternehmen sicherte sich

Serie Die Steiermark trotzt der Krise

Teil 5

den ersten „Stockerlplatz“ mit 60 erteilten Erfindungen bereits zum zweiten Mal in Folge. AVL-Chef Helmut List betonte in diesem Zusammenhang: „Innovation ist ein wesentlicher Wert im Unternehmen und wir treiben diesen Gedanken stark voran.“ Vor allem bedeute das, Trends möglichst frühzeitig zu erkennen und rechtzeitig mit Innovationen zu reagieren.

gentums daher ein wichtiges Thema“, hebt der Rektor der TU Graz, Hans Sünkel, die herausragende Platzierung hervor. Denn immerhin habe die Technische Universität als einzige Hochschule auch einen Spitzenplatz im allgemeinen Erfinderranking erreicht. Das unterstreiche einmal mehr den Stellenwert universitärer Forschung für die Innovationskraft des Landes. Sünkel ortet in der Steiermark noch großes Wachstumspotenzial und fordert gleichzeitig auch „die konsequente Fortsetzung der Unterstützung von Erfindungs-

Kreative Geister Mit acht Patenten bzw. Gebrauchsmustern belegt die TU Graz den ersten Platz des erstmals erstellten Uni-Erfindungsrankings, dicht gefolgt von der TU Wien sowie der Uni Innsbruck. „Kreativer Geist ist gerade an Universitäten besonders beheimatet, die Verwertung des geistigen Ei-

Noch vor Markt­ einführung sollte ein Patent ange­ meldet werden. 

Wolfgang Poth

und Patentierungsaktivitäten an den Universitäten“. Für den Wiener Patentanwalt Wolfgang Poth bedeutet das gute Abschneiden der Steiermark bei den Patentamt-Rankings, „dass die Unternehmen bereits für die Zeit nach der Krise gut vorbereitet sind und neue Produkte auf den Markt gebracht werden können“. Die überdurchschnittliche Anzahl an neuen gewerblichen Schutzrechten sei ein Indiz für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und lasse auch eine gute Wirtschaftsentwicklung erwarten (siehe Beitrag unten). Poth unterstreicht die Bedeutung des Patentschutzes, denn „gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten besteht die Gefahr, dass erfolgreiche Produkte kopiert werden, wodurch sich die Konkurrenz viel Entwicklungsarbeit und Aufwand für die Markteinführung einsparen kann“. Um das Kopieren zu vermeiden, sind gewerbliche Schutzrechte unerlässlich. Die Voraussetzung für die Gewährung eines Patentschut-

Die Steirer machen Daniel Düsentrieb Konkurrenz Bereits zum zweiten Mal öffnete das „Erfinderland“ in Graz seine Tore – mit dem Ziel, eine echte steirische Erfinderszene zu etablieren. Die Steiermark ist ein Land der Erfinder, das beweisen die Spitzenplätze im österreichischen Patentranking und die europaweit zweitbeste regionale F&E-Quote eindrucksvoll. Innovationslandesrat Christian Buchmann betonte in der Er-

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öffnungsrede der Veranstaltung „Erfinderland“ in der Helmut-List-Halle: „Die hohe steirische Forschungsquote wird nicht allein von Großunternehmen erarbeitet, auch Kleinbetriebe und einzelne Menschen machen sich Gedanken, mit welchen Innovationen die Steiermark morgen gut aufgestellt ist.“ Gleichzeitig fiel mit dieser Veranstaltung auch der Startschuss für den Fast Forward Award 2010. Die Steirische Wirtschaftsförderung (SFG) bot den Innovatoren mit

dem „Erfinderland“ eine Plattform, um Kontakte zu knüpfen sowie sich und ihre Erfindungen zu präsentieren (siehe rechts). Die Kräfte der kreativen Vordenker zu bündeln und durch ein Netzwerk sowie gezielte Maßnahmen zu stärken, sei das Ziel des „Erfinderlands“, erklärt SFG-Geschäftsführer Burghard Kaltenbeck. Elf steirische Erfinder nutzten die Chance, ihre Prototypen adäquat in Szene zu setzen und neue geschäftliche Kooperationen anzubahnen.

Wirtschaft

Informationen Innolab: Die Anlaufstelle für Ideenträger und Erfinder in der Steiermark. Tel. 0316/6002-390 Fast Forward Award: Mit dem Award werden seit 14 Jahren die innovativsten Firmenprojekte ausgezeichnet. Anmeldeschluss: 12. Mai 2010 Weitere Auskünfte: Gabriele Schmied, Tel. 0316/7093-114

Freitag, 30. April 2010


den Patenten sind sie führend zes ist, dass die Erfindung wirklich neu ist, sich nicht in naheliegender Weise aus dem Stand der Technik ergibt und gewerblich anwendbar ist. „Es ist wichtig“, erklärt Poth, „noch vor Markteinführung ein Patent anzumelden.“ Sollte es für eine Anmeldung bereits zu spät sein, könne noch eine halbjährige Schonfrist für Gebrauchsmuster ausgenutzt werden. Den Unternehmern, die ihre Erfindungen schützen lassen möchten, rät Poth, sich umfassend beraten zu lassen. Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Patentsprechtage 2010 Termine für die Marken- und Patentsprechtage in der Wirtschaftskammer Graz: 11. Mai, 1. Juni, 6. Juli, August entfällt, 7. September, 5. Oktober, 2. November, 7. Dezember Weitere Informationen: Leopold Strobl, Tel. 0316/601-601

Christopher Gloning, „motion code: blue“, Graz Foto: Furgler

„Als Industrial Design Studio sind wir jeden Tag Erfinder: Wir lösen Probleme, entwickeln Neues und hinterfragen eingesessene Denkmuster. Wir gestalten Yachten für den wachsenden Markt der jungen, design­ orientierten Zielgruppe. Die Exteriors sind inspiriert vom Automobildesign. Wir lassen unsere Entwicklungen, wenn es für uns sinnvoll ist, immer schützen.“

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Erfindungsranking

(erteilte Patente, registrierte Gebrauchsmuster 2009)

Quelle: Österreichisches Patentamt

AVL List 60 23 Vaillant Austria Siemens 19 Fronius International 17 Austrian Institute of Technology 15 Engel Austria 13 Julius Blum 13 Andritz Group F. Plasser 11 Lenzing Gruppe 11 Alutech 8 EVVA 8 GE Jenbacher 8 TU Graz 21

8 Führt im Erfinderranking: Helmut List (AVL)

Herwig Brunner „Bizzons“, Graz

Gottfried Krempl, „Kre-Go“, Kumberg

„Menschen einander näher zu bringen und vielleicht die Welt dadurch ein Stück fröhlicher zu machen – das treibt mich an, Erfinder zu sein. Das Besondere an unserer SoftwareEntwicklung ist, dass damit wirklich jeder ganz einfach eine Fremdsprache erlernen kann. Ich bin heute beim Erfinderland, um mich mit anderen kreativen Menschen auszutauschen.“

„Die Idee zu meiner Erfindung kam durch meine Tätigkeit als Fußballtrainer. Ich suchte nach Trainingshilfen, und da ich nicht fündig wurde, entschloss ich mich, selbst etwas Passendes zu entwickeln. So entstanden Schritt für Schritt die Trainingshalskrausen für verschiedene Ballsportarten. Natürlich habe ich meine Erfindung auch als Marke schützen lassen.“

Georg Beder, „BETSY“, Rein „Eine Möglichkeit, für die Umwelt etwas zu tun, treibt mich als Erfinder an. Einfacher, praxisbezogener Umweltschutz beginnt im Kleinen. Aus Liebe zur Umwelt soll ein recycelbares Produkt (Bremsflüssigkeit) nach der Messung wieder aufbereitet werden. So gibt es statt Sondermüll Ressourcenschonung. Die Entwicklung wurde bereits beim Patentamt angemeldet.“

Wirtschaft

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Asche im Wirtschaftsgetriebe Nachdem sich die Aschewolke verzogen hat, wird klar: Die negativen Auswirkungen waren regional begrenzt, die Volkswirtschaft leidet kaum. Im Gegensatz zu anderen Flughäfen stand der Grazer Airport nur knapp vier Tage still, dennoch waren die Schäden für einige beträchtlich, andere merkten kaum etwas. Verlierer waren hauptsächlich die Fluglinien und die Thalerhof-Shops. Für Flughafenchef Gerhard Widmann war die Totalsperre des Luftraums zwar Neuland, aber kam nicht unerwartet, denn nördlichere Länder machten sukzessive „dicht“.

konnte aber keinen Vorteil daraus ziehen: „Business as usual“, teilte man der „Steirischen Wirtschaft“ auf Anfrage mit.

Alfred Dunkl „Wir mussten zirka 180 Flüge stornieren, das bedeutet einen Umsatzentgang von über 200.000 Euro. Von den etwa 12.000 nicht beförderten Passagieren gab es aber fast keine ‚Gestrandeten‘ in Graz. Mittlerweile haben wir schon wieder Normalbetrieb“, fasst Widmann die Lage zusammen. Flugverbote gab es nur für Instrumentenflüge, Helikopter durften immer starten. Die „Heliline-Hubschraubertransporte“

Grazer Airlines Bei Air Styria und Robin Hood, beide mit Heimatflughafen Graz, bedauert man die Ausfälle, überbewertet sie jedoch nicht. Lydia Höss, Pilotin bei Air Styria, konnte während der Sperre zwei Flüge nicht durchführen: „Dadurch entstanden uns Umsatzeinbußen und Extrakosten von über 25.000 Euro, das muss jetzt die Firma tragen.“ Eine Klage – wie es andere Airlines andenken – zieht man in Graz nicht in Betracht, sondern beugt sich der „höheren Gewalt“. „Im

Sinne der Sicherheit können wir die Luftraumsperre verstehen, aus wirtschaftlicher Sicht wünschen wir sie uns aber nicht nochmals“, ist Höss froh, dass nun wieder Regelbetrieb herrscht. Markus Buisman von Robin Hood sieht die Pläne zum „Durchstarten“ der insolventen Fluglinie nicht gefährdet: „Obwohl wir an drei Tagen einen hundertprozentigen Ausfall hatten und auch nachher nicht voll ausgelastet waren – Kunden stornierten vorsorglich –, fällt das auf das Geschäftsjahr hochgerechnet nicht so sehr ins Gewicht. Unser ‚Neustart‘ ist nicht bedroht.“ Zur Sperre selbst gefragt, gab Buisman an, dass sie im Sinne der Sicherheit

„Bei der Flugsicherheit gibt es keinen Kompromiss“

Foto: Krug/Flughafen Graz

Experte hält Luftraumsperre für angemessen. Ab 2012 wird ein einheitlicher europäischer Luftraum für mehr Sicherheit sorgen.

Die EU reagiert: Ab 2012 gibt es einen einheitlichen Luftraum.

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Die Totalsperre wurde gemeinsam von der Austro Control und dem Verkehrsministerium verhängt. In einem permanenten Krisenstab wurde in enger Kooperation mit anderen Ländern und Fluglinien gearbeitet. „Daher verstehen

Aktuell

wir die Kritik einiger Fluglinien nicht, die nun klagen wollen“, heißt es seitens der Austro Control. Das Flugzeug sei das sicherste Verkehrsmittel, folglich sei es das oberste Gebot der Flugsicherung, hier keine waghalsigen Versuche einzugehen. Ab 2012 wird der „Single European Sky“ in Kraft treten und für einen einheitlichen EU-Luftraum sorgen. Das soll Zeit, Geld und Treibstoff sparen und die Sicherheit im internationalen Flugverkehr weiter erhöhen.

Für Austrian-Airlines-Kapitän und Fachmann Peter Beer entsprach die komplette Still­ legung des Flugverkehrs durchaus dem Prozedere: „Aufgrund dessen, was man über Vulkan­ asche weiß, war die Reaktion richtig. Allerdings muss man mehr Daten sammeln, um die Modelle zu verfeinern.“ Seit den 70er Jahren gibt es an die hundert Fälle, in denen Flugzeug eine Aschewolke durchquerten. Personenschaden gab es dabei nie, doch die Flüge waren stets in ernster Gefahr.

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ubit

news

Foto: USGS-Cascades Volcano Observatory

Führungskräfte ohne Kräfte

Einzelne Verlierer Keinen Profit hatten wider Erwarten die Autovermieter: „Unser Geschäft war gleich Null“, berichtet ein Angestellter bei Europcar am Flughafen. Andere Unternehmen am Thalerhof hatten ebenfalls schlechte Erfahrungen (siehe unten), die Reisebüros fahren aber bereits wieder gewohntes Programm: Sie hatten fast nur

Karl-Heinz Krois, Panalpina Steiermark „Wir hatten wegen der Flugsperre einen beträchtlichen Waren-Rückstau im Osten. Wir waren gezwungen Umwege, in Kauf zu nehmen. Von China, Hongkong und Shanghai aus ging es mit gecharterten Flügen nach Spanien und von dort weiter mit Lkw. Doch auch nach der Aufhebung der Flugsperre gab es Probleme: Die Airlines erhöhten die Gebühren.“

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mit verständnisvollen Kunden zu tun, doch Stornierungen und zusätzliche Kommunikationskosten führten zu deutlich gestiegenen Ausgaben. „Der Wirbel war größer als beim 11. September“, wundert sich Fachgruppen-Obmann Alfred Dunkl noch immer. Und Georg Bliem von Steiermark Tourismus erklärt: „Auswirkungen waren in Graz und in den steirischen Indus­ trieregionen in Bezug auf den stockenden Berufsverkehr zu spüren. Weniger Auswirkungen gab es für die steirischen Ferienregionen, zumal es sich nicht um die klassische Ferienzeit gehandelt hat.“ Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Die Folgen der Eruption „Ein großer Schreck, doch nur kleine Auswirkungen“, so könnte man die Folgen des isländischen Vulkan­ ausbruchs auf die österreichische Wirtschaft zusammenfassen. Obwohl einzelne Betriebe durchaus mit Totalausfällen zurechtkommen muss­ ten (siehe Beitrag links), wurde die Volkswirtschaft kaum in Mitleidenschaft gezogen. Laut WKÖ wird das BIP im zweiten Quartal lediglich um 50 Millionen Euro (oder einem Zehntelprozentpunkt) geringer ausfallen. In zwei Jahren wird in ähnlichen Fällen bereits eine einheitliche europäische Luftraumüberwachung tätig werden (siehe Beitrag S. 4 unten).

Erwin Schmuck, Spar-Chef

Andrea Schille, Travel Value, Graz

Foto: Spar

Foto: Heinemann

„Während der Luftraumsperre sind Passagiere als Kunden ausgeblieben, das hat sich sowohl negativ auf die Frequenz als auch auf den Umsatz der Flughafenfiliale ausgewirkt. Bei Konsumenten hat generell auch die Medienberichterstattung für Verunsicherung gesorgt. Zum Teil wurde von ,der Flughafen ist gesperrt‘ und nicht von ,der Sperre des Luftraumes‘ gesprochen.“

„Man konnte in diesen wenigen Tagen gut sehen, wie sehr unsere Wirtschaft am Flugverkehr hängt. Zum Vergleichszeitraum haben wir während den vier Tagen der Luftraumsperre gut 85 Prozent Umsatzeinbußen hinnehmen müssen. In den zehn Jahren, die ich hier arbeite, habe ich so etwas noch nie erlebt. Hoffentlich passiert so etwas nicht so schnell wieder.“

„Gesunde Führung funktioniert, wenn Sie selbst gesund bleiben.“

Mag.(FH) Birgit Mang www.ubit-stmk.at

de für Führungskräfte nur schwer zu schaffen und geht meist auf die Kosten der eigenen Gesundheit. Doch ohne Gesundheit können Sie Ihren Job als Führungskraft nicht entsprechend ausführen. Sie werden Vorgesetzte(r) bleiben, aber nicht mehr wirklich führen können. Deshalb denken Sie an das „Two-in-one-Prinzip“ der gesunden Führung: Was Sie für sich tun, tun Sie im Grunde auch für Ihre MitarbeiterInnen. Und was Sie für Ihre MitarbeiterInnen tun, kommt Ihnen auch selbst zugute. Halten Sie eine gesundheitsfördernde Lebensbalance – und zwar permanent und nicht erst, wenn es schon zum Schlimmsten gekommen ist.

Aktuell

Mag.(FH) Birgit Mang info@gesundererfolg.at

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angebracht, aber letztlich überzogen war. Vor einem neuerlichen Vulkanausbruch fürchte man sich wenig, „denn wir gehen aufgrund neu gewonnener Daten davon aus, dass eine allfällige Sperre durchaus kürzer ausfallen würde“, erklärt Buisman.

Als Führungskraft gesund, beliebt und trotzdem erfolgreich zu sein – geht das überhaupt? Müssen Führungskräfte nicht ohnehin schon täglich die „Eier legende Wollmilchsau“ spielen? Der Spagat zwischen Beruf, Familie und den eigenen Bedürfnissen ist gera-

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Schuldnern auf der Spur Die Obersteirerin Astrid Kobald kümmert sich mit ihrem Inkassobüro Soko um die offenen Rechnungen steirischer Unternehmer. „Unternehmerin im Herzen war ich schon immer“, sagt die gelernte Bilanzbuchhalterin und Soko-Chefin Astrid Kobald. Und im Sommer 2008 war sie plötzlich da, die Idee zur eigenen Firma. Mit ihrer Geschäftspartnerin Sabine Somvilla, die sie bei beruflichen Weiterbildungskursen kennengelernt hatte, entstand das Konzept für ein eigenes Inkassobüro in Zeltweg. „Außenstände sind ein großes Problem für Unternehmen, genau da wollten wir ansetzen“, erklärt Kobald. Nach acht Monaten Vorarbeit wurde die Soko Inkasso GmbH gegründet.

Außenstände Wer es leid ist, offenen Rechnungen hinterherzulaufen, ist bei Kobald und Somvilla an der richtigen Adresse. Mittlerweile haben sie 150 Kunden, vor allem aus der Region, und es sollen noch mehr werden. „Wir unterstützen das betriebliche Mahnwesen, entlasten die Buchhaltung und leisten Vorarbeit für Anwälte“, erklärt Kobald. Ihre Leistungen

Eine Serie der „Steirischen Wirtschaft“ Sie kennen eine interessante Unternehmerpersönlichkeit? Schicken Sie Ihre Vorschläge an petra.mravlak@wkstmk.at

Hindernisse zu überwinden ist das Ziel bei Agility: Astrid Kobald mit ih­ rem Hund.

erbringen die Powerfrauen auf Erfolgsbasis. Die beiden wissen, wie man erfolgreich Geld eintreibt, so war Kobald bereits in der Inkassoabteilung einer Rechtsanwaltskanzlei tätig. Damit ihnen kein Schuldner durch die Lappen geht, setzen sie auf modernste Software und Kommunikationsmittel. Schuldner werden beispielsweise per SMS auf fällige Ratenzahlungen aufmerksam gemacht und die Auftraggeber können über Log-in im Internet die Fortschritte verfolgen. „Man muss immer am Schuldner dran bleiben, ihn immer wieder kontaktieren“, sind sich

Astrid Kobald Abenteuerurlaub oder Ent­ spannung? Urlaub bedeutet für mich Entspannung und Erho-

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lung. Ich urlaube sehr gern zu Hause. Kaiserschmarrn oder Wie­ nerschnitzel? Ich esse alles gern, was süß ist, Fleisch esse ich selten. Großes oder kleines Auto? Ich fahre ein kleines Auto, damit komme ich in jede Parklücke und es ist auch am Berg wendig. Sommer oder Winter?

Serie

die beiden einig. Das ist für Unternehmen ohne eigene Inkassoabteilung oft schwierig. Deshalb sind vor allem Ein-Personen-Unternehmen sind Kleinund Mittelbetriebe Kunden des Soko-Duos.

Berufsbeziehung Vor ihrem Entschluss, gemeinsame berufliche Wege zu gehen, kannten sich die beiden nur flüchtig. „So eine Zusammenarbeit ist mit einer Beziehung vergleichbar“, lacht Kobald. „Man muss auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Und man lernt die Eigenheiten des Partners ganz genau Ich mag weder extreme Hitze noch Kälte, Frühling und Herbst sind meine bevorzugten Jahreszeiten. Risiko oder Sicherheit? Risiko, man darf keine Angst haben, braucht aber eine Sicherheitsleine. Schlager oder Popmusik? Austropop, von Fendrich bis Udo Jürgens. Schlager mag ich gar nicht.

kennen.“ Astrid Kobald ist verheiratet, wandert gern und hat mit ihrem Cockerspaniel immer wieder an Agility-Bewerben teilgenommen, außerdem war sie jahrelang Welpentrainerin. „Im Moment fehlt mir dafür aber die Zeit“, sagt sie. Zeitmangel ist auch der Grund dafür, dass sie sich noch nicht im Golfen versucht hat. „Ich liebe Ballsport und Bewegung im Freien. Ich denke, Golfspielen wäre das Richtige für mich.“ Ihre Freizeit verbringt sie mit ihrem Mann in einem Wochenendhaus in den Bergen. Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Soko Inkasso GmbH Soko steht für Somvilla und Kobald. Spezialgebiet des Duos sind außergerichtliche Geldeintreibung, gerichtliche Exekutionsbetreibung und erfolglose Gerichtsbetreibung. Bei der Kundenbetreuung werden sie von einem Außendienstmitarbeiter und einer Telefonkraft unterstützt. www.soko-inkasso.at

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Meister sind Tausendsassa

Was steht aktuell auf dem Erfolgsprogramm? Jetzt will ich‘s wissen!

„Ich habe über die Jahre die raschen Fortschritte in der Elektronik in der Praxis miterlebt. In der Wifi Meisterschule habe ich viel Hintergrundwissen dazu ergänzen können“, betont Hannes Schwaiger. Er arbeitet seit 29 Jahren bei Norske Skog in Bruck an der Mur, wo 500 Mitarbeiter hochwertige Papiere herstellen. Als Meister für Prozessleittechnik leitet er das Team für die Instandhaltung der Elektrik und Elektronik. „Zu einer solchen Position gehört eine Meisterprüfung, hat man im Unternehmen gesagt“, und hat Hannes Schwaiger beim Besuch der Meisterschule entsprechend unterstützt.

Große Bandbreite Wifi Meisterschulen vermitteln mehr als die Vorbereitung auf die Fachmodule der Meisterprüfung. Sie erweitern und vertiefen das Wissen auf die gesamte Bandbreite des Fachs, sie

Fotos: Melbinger

Auf ihre umfangreichen Aufgaben als Fachkräfte mit Führungsfunktion bereiten sich am Wifi künftige Meister in den 27 Meisterschulen vor.

Hannes Schwaiger: „Ein Intensivtraining für Profis.“ bereiten auf Führungsaufgaben vor – und sie wirken natürlich unmittelbar auf die berufliche Praxis. „Die Effizienz wird deutlich gesteigert“, bestätigt auch Markus Kaiser, nach seiner Meisterprüfung zum Karosseriebautechnik-Meister nun Abteilungsleiter-Stellvertreter bei Gady in Graz-Liebenau. Er hat die Lehre bei Gady absolviert – und bildet nun selbst Lehrlinge aus; auch das ist eine wichtige Funktion, auf

die Meister am Wifi entsprechend vorbereitet werden. Was Absolventen der Meisterschulen immer wieder betonen, ist das hohe Niveau. „Auch mit viel Erfahrung muss man kräftig Lernarbeit investieren“, erzählt Markus Kaiser. Andererseits: „Die Trainer sind wirklich vom Fach und vermitteln das Wissen so praxisnah, dass man sich nicht wie in der Schule vorkommt, sondern als Profi unter Profis“, sagt Hannes Schwaiger.

Meisterschulen

Markus Kaiser: „Das Fachwissen für mehr Effizienz“

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Wifi Meisterschulen Die Vorbereitung auf Führungsaufgaben und auf die berufliche Selbständigkeit. Wifi Meisterschulen gibt es für 27 Berufe. Näheres in der Wifi-Borschüre „Meis­terschulen“ und natürlich im Internet. Informationen: (0316) 602-1234 www.stmk.wifi.at/meister

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Karriere

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Wirtschaft und Politik wollen den Der Pakt für die Jugend soll jungen Menschen berufliche Chancen bieten. Nun sind auch die Unternehmer aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten. „Die steirische Wirtschaft leistet einen entscheidenden Beitrag, wenn es darum geht, junge Menschen auf ihrem Weg durch ein erfolgreiches Berufsleben zu begleiten, etwa durch die duale Ausbildung oder die Qualifikationsmaßnahmen“, betont Wirtschaftskammerpräsident Ulfried Hainzl. Ebenso sehe sich die Wirtschaft auch verpflichtet, sich bei Problemsituationen in der Jugendbeschäftigung entsprechend zu engagieren. Um einen weiteren Schritt in diese Richtung zu setzen, wurde die Enquete „Chancen für die Jugend“ ins Leben gerufen.

Willenserklärung In der Aula der FH Campus02 versammelten sich namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Politik, um den gemeinsamen Pakt für die steirische Jugend zu unterzeichnen. Ihren Einsatz für junge Menschen bekundeten unter anderen auch Bundesminister Reinhold Mit-

Wir laden alle Unternehmer ein, die Ziele des Pakts zu unterstützen. Ulfried Hainzl

terlehner, LandeshauptmannStellvertreter Hermann Schützenhöfer sowie Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann. „Jungen Menschen eine berufliche Perspektive zu geben war schon immer ein wichtiges Anliegen der steirischen Wirtschaft. Für uns ist dieser Pakt ein ganz klares Zeichen dafür, auch in der Zukunft diesem sozialen Anspruch gerecht zu werden“, erklärte Hainzl und führte weiter aus, dass das Thema Jugendbeschäftigung auch eine zentrale Rolle im Arbeitsprogramm 2010 der Wirtschaftskammer spiele.

Handlungsspielraum Die steirische Wirtschaft übernehme bewusst Verantwortung, denn Beschäftigungslosigkeit im Jugendalter gehe oft mit Perspektivenlosigkeit einher. Dem entgegenzuwirken bedeute auch, weitreichende soziale und gesellschaftspolitische Probleme abzufedern. „Knapp 40 Prozent

Foto: Fotolia

Der steirische Pakt für die Jugend

Steirische Unternehmen setzen sich für Jugendbeschäftigung ein.

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Aktuell

• Forcierung der dualen Lehrlingsausbildung • Öffentliche Förderung der Lehrbetriebe • Erhaltung des berufsbildenden Schulwesens • Entsprechende Berücksichtigung der tertiären Bildung • Engagement in der berufsbegleitenden Weiterbildung

• Forcierung der frühzeitigen Berufsorientierung in den Schulen • Möglichkeit der betrieblichen Praxis für junge Menschen • Kooperationen im Sinne von Public Private Partnerships • Maßnahmen zur Förderung junger Talente • Rücksichtnahme auf internationale Trends und Entwicklungen

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Jugendlichen Perspektiven geben Jugendbeschäftigung „Die Steiermark braucht gut ausgebildete junge Menschen, die damit auch zu einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung des Landes beitragen“, bekräftigt Hainzl. Aber um diese Ziele auch in der Zukunft verwirklichen zu können, benötige das eine enge Kooperation zwischen der Wirtschaft und den politischen Entscheidungsträgern. „Es ist wichtig, dass die Landespolitik die entsprechenden Rahmenbedingungen für die Wirtschaft bereitstellt, damit Arbeitsplätze geschaffen werden können“, hebt Schützenhöfer die Bereitschaft zur Zusammenarbeit hervor und hält fest, dass die in diesem Zusammenhang gestarteten Initiativen bereits positive Erfolge vorweisen können. Mit der Unterzeichnung des steirischen Pakts für die Jugend kamen die Vertreter der WirtWerbung

schaft und der Politik verbindlich überein, an einem Strang zu ziehen. Ein jährlicher Bericht soll die Ergebnisse für alle transparent ausweisen. Auch zahlreiche steirische Unternehmer erklärten sich bereit, sich verstärkt für die Jugendbeschäftigung einzusetzen. So auch Holzbau-Landesinnungsmeister Oskar Beer, der in seinem Betrieb die Lehrlingsausbildung besonders forciert. „Es ist wichtig, den Jugendlichen eine gute Ausbildung zu ermöglichen, denn sie sind unsere Zukunft. Am Montag fängt wieder ein Lehrling bei uns an“, berichtet Beer. „Wir wollen so viele Betriebe wie möglich dazu motivieren, diesem Pakt beizutreten, um Jugendlichen eine zuverlässige Chance zu geben“, appelliert Hainzl an alle steirischen Unternehmer, „unsere Mithilfe dabei ist garaniert.“ Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Fotos: Fischer

der beschäftigungslosen Jugendlichen können gegenwärtig als höchste Ausbildungsstufe nur den Pflichtschulabschluss vorweisen“, mahnt Hainzl, und das zeige deutlich, dass in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Berufsorientierung noch viel ungenutztes Potenzial stecke.

Mitterlehner, dahinter Hainzl, Schützenhöfer und Buchmann (v.l.)

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www.seat.at 20.04.10 10:41

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Thermische Sanierung als Universallösung Mit kaum einer anderen Maßnahme lassen sich derart viele positive Effekte gleichzeitig verwirklichen, wie mit der Förderung der thermischen Sanierung, hört man von Expertenseite: Die Wirtschaft profitiert durch das Auslösen von Investitionen mit hoher inländischer Wertschöpfung. Und dabei werden auch bestehende Arbeitsplätze gesichert und neue geschaffen. Für die Bewohner verbessert sich die Wohnqualität und die Betriebsund Energiekosten werden langfristig und nachhaltig gesenkt. Die Umwelt wird durch einen verminderten CO2-Ausstoß entlastet. Nicht zuletzt profitiert auch der Finanzminister von der thermischen Sanierung: Das Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) hat errechnet, dass für

jeden Förder-Euro zwei SteuerEuro wieder zurück ins Budget fließen.

Unverhältnis In Österreich ist insbesondere der Bestand an Nachkriegsbauten stark sanierungsbedürftig. Auf die Gebäudejahrgänge 1945 bis 1980 entfallen zwar nur 30 Prozent der Gebäude, aber mehr als 50 Prozent des Energieverbrauchs des Gebäudebestands. Positive Folgewirkung für die Umwelt sind, dass dank der Sanierung rund 80 Prozent an Energie eingespart werden können. Gerade im Bereich der Betriebs- und Geschäftsgebäude sind die Einsparpotenziale besonders ergiebig. Davon abgesehen steigt auch der Wert der Gebäude.

Sanierungsrate steigern Die derzeitige Sanierungsrate liegt bei nur rund einem Prozent pro Jahr. Bis 2020 sol­ lten nach den Vorstellungen der Wirtschaftskammer jährlich rund drei Prozent der alten Wohngebäude thermisch

Die Rate der thermischen soll auf jährlich rund drei Prozent gesteigert werden.

Foto: Panthermedia / a1pix / picturedesk.com

Eine Förderung soll die thermische Sanierung auf Touren bringen: um den Energieverbrauch und Kosten zu senken und um die Umwelt zu schonen.

saniert und bis 2025 eine Sanierungsquote von fünf Prozent erreicht werden. Ein Anreiz zur thermischen Sanierung wurde jetzt gesetzt: Ab 2011 wird sie in Österreich wieder stärker gefördert. Die Ankündigung der Bundesminister Berlakovich und Mitterlehner, 100 Millionen Euro pro Jahr bis zum Jahr 2020 für die thermische Sanierung von Gebäuden als Förderungsmit-

Handwerkerbonus bringt bis zu 1200 Euro Der Pfusch wird 2010 rund 21 Milliarden Euro erreicht haben. Ein Handwerkerbonus von 1200 Euro pro Haushalt soll diesen Effekt bekämpfen. Künftig sollen Facharbeiterdienstleistungen wie Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsarbeiten steuerlich begünstigt werden. Dieser so genannte Handwerkerbonus sieht vor, dass bis zu einem Höchstbetrag von 6000 Euro

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20 Prozent der Arbeitskosten absetzbar sein sollen, gedeckelt mit dem Maximalbetrag von 1200 Euro. Zu den Dienstleistungen zählen etwa das Streichen und Tapezieren von Innenwänden, die Beseitigung kleiner Schäden, die Erneuerung des Bodenbelags oder der Austausch von Fenstern. Voraussetzungen: Verbraucher müssen „unbar“ bezahlen. Aus der Rechnung, die zusammen mit der Steuererklärung einzureichen ist, muss hervorgehen, welcher Anteil des Rech-

nungsbetrags auf die Dienstleistung entfällt. Es ist auch möglich, verschiedene Handwerkerrechnungen zu sammeln. Die positiven Auswirkungen des Handwerkerbonus: Die Krise hat die Schattenwirtschaft wachsen lassen. 2010 wird der Pfusch ein Volumen von 21 Milliarden Euro erreichen. Der Handwerkerbonus wirkt dem entgegen. Die Wertschöpfung bleibt zum Großteil im Inland. Weil sich der Bonus auf die Lohnkosten bezieht, wird direkt die Beschäftigung gefördert.

Wirtschaft

tel bereit zu stellen, wird von WKÖ-Präsident Christoph Leitl begrüßt. Aber auch im Bereich des Neubaus sollen Innovation und Kreativität gezielt gefördert werden. „Die ersten 1000 Neubauten, die mehr Energie abgeben als sie verbrauchen, könnten durch eine Sonderprämie aus der Wohnbauförderung unterstützt werden“, macht der WKÖ-Präsident Werbung.

Erfolgreiche Aktion: Sanierungsscheck 2009 hat Österreich für die thermische Sanierung von Privathaushalten 61 Millionen Euro ausgegeben. Ein voller Erfolg auf allen Linien, wie Wifo-Experte Stefan Schleicher bestätigt: „Die 61 Millionen Euro haben nämlich Investitionen in Höhe von 485 Millionen Euro ausgelöst. Nach einer market-Umfrage fordern acht von zehn Betrieben die Fortsetzung dieser Aktion“.

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Die Urzeit lebt! – Und zwar im Murinsel-Freibad in Bruck. Seit 24. April sind unter anderem Brontosaurus, Stegosaurus, Tyrannosaurus Rex und noch viele andere auf einem beeindruckenden Abstecher in Bruck zu Gast. Insgesamt 70 lebensgroße Dinosaurier-Modelle aus der Urzeit haben die Veranstalter „im Gepäck“, um die Besucher mit Europas spektakulärster Dinosaurier-ErlebnisAusstellung auch im obersteirischen Bruck an der Mur zu beeindrucken. Bis 16. Mai sind die kleinen und großen Dino-Fans täglich von 9 bis 18 Uhr in der Welt der Dinosaurier willkommen. Geboten werden nicht nur die Dinos in voller Lebensgröße, sondern auch die Zusatzausstellung „Die Nachfahren der Dinosaurier“. Mit dieser Veranstaltung werden nicht nur Mammut, Säbelzahntiger und Faultier – vielen aus „Ice Age“ bestens bekannt – präsentiert, sondern auch das wenig bekannte „Urschwein“ oder das „Urpferdchen“ näher vorgestellt. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

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Freitag, 30. April 2010

Erlebnis pur

Vor allem die kleinen Besucher, deren Fantasie diese Tiere aus Urzeiten ungemein beflügeln, sind bei der packenden Erlebnisausstellung eingeladen, ihre Ärmel hochzukrempeln. Sind sie doch eingeladen, unter die Archäologen zu gehen und bei einer „präparierten“ Ecke ein Dinoskelett freizulegen! Ein interessanter Film über die „World of Dinosaurs“ wird sicherlich auch den Geschmack

22.04.2010 7:29:04 Uhr

der Jugend und Erwachsenen treffen, die bei diesem Besuch auch die eine oder andere DinoWissenslücke werden schließen können. Das Freizeitprogramm heißt in den nächsten Tagen für Bruck und Umgebung also ganz klar: „Gemma Dinos schaun in die faszinierende Urzeit!“ Ob T-Rex, Triceratops und Stöpsel, der sieben Meter hohe Allosaurus, oder der 30 Meter lange Diplodocus, es wurde auf keinen der bekannten und berühmten Dinos vergessen, die man hautnah und in voller Lebensgröße bestaunen kann.

Fakten Öffnungszeiten

24. April bis 16. Mai täglich von 9–18 Uhr

Eintrittspreise Erwachsene Kinder, 4–14

€ 12,– € 6,–

Gruppenermäßigung (ab 10 Erwachsene)

€ 9,–

Ermäßigung Schüler, Studenten, Pensionisten

€ 8,–

Schulgruppen, Kindergartengruppen € 4,– Familienkarte (2 Erw. u. max. 3 Kinder) € 25,– Alle Preise inkl. MWSt. www.mema-event.at

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Eine Zeitreise in eine längst vergangene Welt – mehr als 100 Millionen Jahre zurück – erwartet uns in Bruck.

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Die Geschäfte der Hartberger Innenstadt laden zur Modeschau in der FUZO. Am 7. 5. von 15 bis 17 Uhr und am 8. 5. ab 10 Uhr. Das diesjährige Motto der Veranstaltung lautet „Tag der Rosen“. Foto: Fotolia

Neue Ziele für den steirischen Export Auf den Erfolgszug des steirischen Exports eben aufgesprungen ist die Firma Binder aus Bärnbach. Sie installiert in Nordamerika Heizungssysteme, eines der größten ist das „Sunnyside Greenhouse“-Projekt. Dort befeuert ein 6000-Kilowatt-Kessel mit Holzhackgut und Sägespänen ein 57.000 Quadratmeter großes Gewächshaus. Generell ist die Steiermark ein starkes Exportland, bis 2008 wuchs der Außenhandel stetig an, erreichte satte 16,2 Milliarden Euro. Damit lag man über dem österreichweiten Durch-

schnitt. Für das letzte Jahr liegen zwar noch keine exakten Zahlen vor, aber man muss mit einem Einbruch von zirka 20 Prozent rechnen. Das InternationalisierungsCenter Steiermark (ICS) hat schon eine „Vorwärtsstrategie“ parat, mit der der Export wieder gesteigert werden soll: Einerseits werden Märkte und Branchen im Rahmen des

RIST-Programmes (Regionale Internationalisierung Steiermark) forciert, aber auch ausgewählte Regionen wie die Golfregion oder China sind wichtige Ansatzpunkte für die Arbeit des ICS. Im Brennpunkt 2010 steht neben diesen beiden noch Russland. Die steirische Industrie ist mit einer Exportquote von zirka 75 Prozent weltweit be-

sonders erfolgreich. Maschinen- und Anlagenbau sowie der Automobilsektor bilden nur einige der Säulen des steirischen globalen Erfolges.

Exporttag am 10. Juni in Wien: www.wko.at/exporttag

Foto: Fotolia

Die Steiermark liegt beim Export über dem Bundesschnitt. Heuer liegen die Schwerpunkte im Mittleren Osten und in Russland.

Vor allem Industriegüter verlassen die Steiermark und gehen auf weite Reise in die ganze Welt.

Sonnenkraft und Sicherheit für (Elektro-)Fahrräder

Foto: Fischer

Eine Fahrrad-Garage liefert Solarstrom für Elektroräder: Mit dieser steirischen Innovation soll die „grüne Mobilität“ alltagstauglicher werden.

Thomas Pusch, Richard Schin­ nerl und Sonja Grabner (v.l.)

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Mit Elektrofahrzeugen steigt der Bedarf an Aufladestatio­ nen: Hier haken zwei helle Köpfe – Thomas Pusch und Richard Schinnerl – gemeinsam mit dem Innolab und der Stadt Graz ein. Sie produzierten mit dem „Radhouse“ einen

Regionen

Prototyp mit Potenzial zum Erfolg: „Wir haben das Radhouse ganz klar auf das Nutzerverhalten abgestimmt. Es ist kein Ersatz, sondern eine Ergänzung zum klassischen Radständer“, erklärt Schinnerl.

Diebstahlsicherung Die Idee kam den beiden „Erfindern“ durch eine ehemalige Mitarbeiterin: „Sie hat uns erklärt, dass sie nicht mit dem Rad in die Arbeit fährt, weil es ihr schon mehrfach an verschiedensten Stellen gestoh-

len wurde. Da hat es bei uns gefunkt.“ Ein Jahr lang dauerte die Entwicklung der abschließbaren Rad-Garage, die zusätzlich eine multifunktionale Aufladestation für Elektro-Fahrräder ist. Sie funktioniert durch Solartechnologie und ist daher völlig energieunabhängig und klimaneutral. Sie ist mobil und soll kostengünstig in der Aufstellung sein. Durch eine Verbindung mit dem Internet kann man hinkünftig über eine Internetplattform Stellplätze reservieren.

Freitag, 30. April 2010


Heimische Biere im Kampf um die Krone Insgesamt wurden über 180 Biere in sechs Kategorien bei den siebten Staatsmeisterschaften der Haus- und Kleinbrauer in Pöllau eingereicht (siehe Infobox). Die Bier-Interessengemeinschaft „BierIG“ fördert mit solchen Veranstaltungen gezielt die Handwerkskunst und Vielfalt des Bierbrauens. Die Meisterschaft fand erstmalig in der Steiermark und somit im Kernland der „vier oststeirischen Bierbrauer“ statt. Für den mehrmals bei Staatsmeisterschaften ausgezeichneten Haupterwerbsbrauer Alois Gratzer begann die „Faszination Bier“ bereits im Kindesalter: Der Schaum war es, der ihn magisch anlockte. Über zahlreiche Versuche, Gerstensaft in der Küche zu brauen, hat er es mittlerweile zu einer eigenen Kleinbrauerei mit einem jährli-

Bei einem gemeinsamen Besuch der Ausstellung „Alexander der Große“ ließen sich 60 Unternehmer und ihre Mitarbeiter begeistern. Auch mit einer Muttertagsaktion lockt die Ausstellung: Gratisführung für die Mamas, ermäßigter Eintritt für Begleiter. Weitere Infos: Tel. 03842/48148, EMail office@leoben.cc

Graz Mit einem ungewöhnlichen Geschenk erfreute Bürgermeister Siegfried Nagl die Bewohner der

Freitag, 30. April 2010

Die Staatsmeister 2010: http://award.bierig.at

rumänischen Stadt Ciacova: Einen gebrauchten Kanalspülwagen stiftet Graz. Das 15 Jahre alte Gerät wurde vom Kanalbauamt aus Altersgründen aussortiert, funktioniert aber noch und wird an seinem neuen Bestimmungsort benötigt. Ein neuer Wagen kostet zwischen 200.000 und 300.000

Foto: Fischer

Leoben

chen Volumen von 100.000 Litern geschafft. Einer der Gewinner, Andreas Berger vom Moarbräu, war schon von jeher Bierliebhaber. „Ich begann mit Wein, aber später habe ich einen Stall zu einer Brauerei umgebaut. Zuerst hatte ich einen Braumeister, mittlerweile mache ich das selbst“, berichtet ein sichtlich stolzer Berger. Für Erika Hofer vom Toni-­ Bräu wurde aus einem geschätzten Hobby eine Existenzgrundlage: „Ich wurde gekündigt, doch 2002 startete ich als Brauern in die Selbständigkeit.“ Auch Klaus Schmallegger (Haringer Gold) machte aus der Not eine Tugend, denn der Obstanbau lief nicht mehr wie gewünscht. „Nun bin ich Nebenerwerbsbrauer, biete auf meinem Hof auch Verkostungen und Führungen an“, erzählt Schmallegger.

Bürgermeister Nagl (Mi.) beschenkt Ciacova

Dass Bier den Geist rege macht, das bewiesen die Studenten Florian Reiter und Gregor Brandweiner. Sie haben in Eigenregie eine Flaschenabfüllanlage entwickelt und zum Patent angemeldet. „Diese Anlage füllt die Lücke zwischen

händischen und industriellen Abfüllanlagen“, erklärt Reiter. Aufgrund des großen Interesses potenzieller Kunden möchte man bald mit einer Kleinserie starten. Ingo Suppan ingo.suppan@wkstmk.at

Foto: BierIG

Im Schatten der Bierindustrie braut sich etwas zusammen: Kleinbrauer werden vermehrt zu regionalen Wirtschaftsfaktoren und Kulturerhaltern.

Gaumenfreude dank regionaler Vielfalt: Verkoster bei der Arbeit.

Euro. Ein Caritas-Mitarbeiter fuhr mit dem geschenkten Kanalspülfahrzeug die fast 700 Kilometer nach Ciacova. * Vor zehn Jahren ging die HLW Schrödinger Partnerschaften mit Wirtschaftstreibenden ein. Diese Partnerschaften bestehen immer noch und bieten Schülern und Wirtschaft unter dem Motto „Wirtschaft und Wir“ Vorteile. Das runde Jubiläum wurde mit einer Feier in der Schule zelebriert. Die Schüler konnten ihr kreatives Potenzial unter Beweis stellen und begeisterten die Gäste unter anderem mit Recycling-Mode, ge-

brandet mit den Logos der Wirtschaftspartner. „Eine solche Veranstaltung hätte ich als Schüler auch gerne erlebt, aber zu meiner Schulzeit war leider alles sehr theo­retisch“, verrät Landesrat Christian Buchmann. Zu den Partnern der Schule zählen unter anderen Leder&Schuh, AVL, J. Hor-

C. Buchmann (Mi.) bei der HLW-Jubiläumsfeier

Regionen

nig, Steiermärkische Bank, Brauunion und viele mehr.

Ennstal Ein wahrer Auszeichnungsregen ging auf die Reiteralm Bergbahnen nieder: Das Internationale Pistengütesiegel in Gold, eine Trophäe für die beste Beschneiungsanlage und die PistenfahrerTrophy wurden im Rahmen der Fachmesse „Alpitec/Prowinter“ verliehen. Auch die Gastronomie räumte ab: beliebtestes Bergrestaurant in Gold für die „Schnepf’n Alm“, Innovationspreis Tourismus für die „Almwelt Austria“.

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Vertragsloser Zustand droht

Schuldenbremse: eine beschlossene Sache

Tarifverhandlung 2009: Es konnte keine Einigung erzielt werden. ärztliche Hilfe in hoher Qualität bekommen“, verspricht Gleitsmann. Das Bemühen der SVA, die im Durchschnitt um mehr als 50 Prozent über den GKK-Tarifen liegenden Honorare zu senken, ist für die Versicherten wichtig – höhere Tarife bedeuten höhere Selbstbehalte. Das Angebot der SVA an die Ärzte: Allgemeinmediziner und Fachärzte hätten für verstärkte Patientenbetreuung eine Honorarerhöhung erhalten. Zu einer

verkraftbaren Senkung der Tarife wäre es lediglich bei Laborfachärzten und -Gruppenpraxen gekommen. Hier sind die Tarife ohnehin um bis zu 400 Prozent höher als bei den Gebietskrankenkassen.

Sicher zum Arzt Hotline: 05 08 08-3000 Online: 333.svagw.at

Gastgartengenuss bis zumindest 22 Uhr Eine aktuelle GastgartenStudie belegt: Die Mehrheit der Gäste wünscht eine Verlängerung der Gastgarten-Öffnungszeiten. „Im Zuge der Novellierung der Gewerbeordnung muss endlich eine vernünftige Lösung bei den Öffnungszeiten gefunden werden“, sind sich Hans Schenner, der Obmann der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, und

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Helmut Hinterleitner, der Obmann des Fachverbandes Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich, einig. Die Überregulierung der Gastbzw. Schanigärten beschäftigt die Tourismusbranche schon seit Jahren. Eine aktuelle Umfrage des Market-Instituts ergab eine überwältigende Mehrheit für längere Gastgartenöffnungszeiten: 81 Prozent der befragten Gäste stimmten für abendliche Öffnungszeiten bis zumindest 22 Uhr, 68 Prozent sprachen sich für einen Gar-

tenbetrieb bis 23 Uhr in den Sommermonaten aus. „Die Rückendeckung aus der Bevölkerung ist ein klarer Auftrag an die Politik, dies bei der Öffnungszeitenregelung zu berücksichtigen“, fordern Schenner und Hinterleitner. Unterstützung erhält die Branche von Tourismusminister Reinhold Mitterlehner. Er spricht sich für Mindest-Öffnungszeiten bei Gastgärten bis 22 Uhr und bei Schanigärten auf öffentlichem Grund bis 23 Uhr aus.

Wirtschaft

Foto: Fischer

Nachdem die Ärztekammer (ÄK) den Gesamtvertrag mit der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft (SVA) aufgekündigt hat, könnten demnächst vertragslose Zeiten anbrechen. Bei den Tarifverhandlungen im Herbst 2009 über Ärzte-Honorare konnte keine Einigung zwischen SVA und ÄK erzielt werden, die ÄK kündigte kurzerhand die Verträge. Durch das Anrufen der Bundesschiedskommission konnte die SVA eine Vertragsverlängerung bis 31. Mai 2010 erreichen. „Wir sind nach wie vor an einer gesamtvertraglichen Lösung interessiert“, sagt Martin Gleitsmann, Obmann-Stellvertreter der SVA. Doch was passiert, wenn es zu keiner Einigung kommt? „Jeder Versicherte wird auch weiterhin

Foto: Fotolia

Nach der Kündigung des Gesamtvertrags mit der Sozialversicherungsanstalt durch die Ärztekammer droht nun der vertragslose Zustand.

Lange vom steirischen Finanzlandesrat Christian Buchmann gefordert und jetzt vom Landtag endlich beschlossen: die dreiprozentige Schuldenbremse, die ab 2011 die grenzenlose Neuverschuldung verhindern soll. Damit ist die Steiermark das erste Bundesland in Österreich, das sich in diesem Maß selbst bindet. Für Buchmann ist die Schuldenbremse der einzige Weg mit Zukunft: „Die Verschuldung des Landes von derzeit 1,672 Milliarden Euro droht bis 2013 auf 4,2 Milliarden Euro zu explodieren. Sollte dies eintreten, dann wären die Schulden so hoch wie das gesamte Landesbudget. Damit wäre der Handlungs- und Gestaltungsspielraum gleich null“, warnt Buchmann. Der Finanzexperte sieht in der Schuldenbremse aber auch einen Beitrag zur Generationengerechtigkeit, damit die Kinder von heute nicht die Schulden ihrer Vorfahren abzahlen müssen, sondern ebenfalls noch Gestaltungsspielraum haben. „Die Schulden von heute sind die Steuern von morgen, daher gehört einfach rechtzeitig die Bremse angezogen“, betont Buchmann abschließend noch einmal.

Finanzlandesrat Christian Buchmann

Freitag, 30. April 2010


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Förderung kurbelt Export an

Export-Splitter Veranstaltungen …

Wachstumsmärkte und Zukunftsbranchen im Visier: Direktförderungen sollen Betrieben Schritte in neue Märkte erleichtern.

Slowakei, Ukraine, Polen: Wirtschaftsmissionen, Lemberg/Ukraine – Katowice/Polen – Zilina/Slowakei, 17.–19. 5. 2010

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Die Krise hat auch in der heimischen Exportwirtschaft eine tiefrote Spur hinterlassen. 2009 sind die Ausfuhren um 19,9 Prozent auf 94,17 Milliarden Euro gesunken. „Der Weg zurück wird steinig, wir werden aber Tempo machen, um wieder auf einen Erfolgskurs zurückzukehren“, betont WKÖ-Präsident Christoph Leitl vor dem Hintergrund der Ergebnisse des österreichischen Außenhandels. „Unser Ziel ist ganz klar, 2010 wieder mehr als 100 Milliarden Euro zu exportieren.“ Der wieder wachsende Welthandel soll das möglich ma-

… für Investoren/Neuexporteure

Bis 2010 soll bei Exporten die 100-Milliarden-Grenze erreicht werden. chen. Eine wichtige Säule zur Unterstützung der Exportwirtschaft ist die Internationalisierungsoffensive von WKÖ und Wirtschaftsministerium, die den Exportunternehmen zahlreiche Direktförderungen bietet. Insgesamt stehen 50 Millionen Euro bis 2011 zur Verfügung. Zudem wolle man auch bis 2015 den Übersee-Anteil an heimischen Exporten von 17,3

auf 20 Prozent erhöhen, gibt AWO-Chef Walter Koren vor. Das Potential sieht Koren in den BRIC-Ländern (Brasilien, Russland, Indien, China). Aber auch für Nordamerika erwartet er heuer wieder Zuwächse. Auf West- und Osteuropa wird auch in Zukunft gesetzt. Infos: Michael Otter, Tel. 05/90 900 4445, E-Mail michael.otter@wko.at.

Gipfeltreffen der Exportwirtschaft Am 10. Juni findet heuer bereits zum achten Mal der österreichische Exporttag der Außenwirtschaft Österreich (AWO) statt. Entscheidungsträger, Mitarbeiter exportorientierter österreichischer Unternehmen sowie alle an neuen Auslandsmärkten interessierte Wirtschaftstreibende, aber auch jene, die den Schritt erstmals über die Grenze wagen wollen,

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sollten sich heuer den 10 Juni in ihrem Kalender rot markieren. Denn an diesem Tag öffnet bereits zum achten Mal der Österreichische Exporttag seine Pforten.

Wissenwertes Auch in diesem Jahr wird die Außenwirtschaft Österreich (AWO) wieder tausende Fachbesucher und Interessierte im Haus der Wirtschaft begrüßen können. Geboten werden neben individuellen Beratungsgesprächen mit über 50 Han-

delsdelegierten aus aller Welt auch hochkarätige Gastredner mit wertvollen Erfahrungen und Tipps im Gepäck sowie interessante Workshops. Krönender Abschluss des traditionellen Exporttags ist die abendliche Gala – samt Verleihung des Österreichischen Exportpreises 2010, des „go-international Award“ und des Expat Award. Nähere Informationen: Thomas Deutsch, Tel. 05/90 9004504 oder im Internet unter www.wko.at/exporttag.

Wirtschaft

Südosteuropa: Karrieretag – Recruiting der besten Studenten Südosteuropas, Wien, 6. 7. 2010 … für branchenspezifisch Interessierte Albanien: AWO-Marktsondierungsreise: Bau, Energie und Infrastruktur, Tirana, 21.–23. 4. 2010 Sofia und Schwarzes Meer: AWO-Austria-Showcase „Tourismus“, Sofia, Burgas, 26.–28. 5. 2010 … für Fernmärkte Taiwan: Food Taipei 2010 und Österreichische Gourmetwochen, Taipei, 23.–26. 6. 2010 Indonesien: Manufacturing/Plastics & Rubber Indonesia 2010, Jakarta, 1.–4. 12. 2010

Mit Weitblick erfolgreich im Export unterwegs.

Freitag, 30. April 2010


• Am 1. Juli ist es zu spät: Bildung statt Arbeitslose • Tipp von Karin Hörmann zur Fälligkeit von Löhnen • Mehr Förderung für Berufskraftfahrer • TV-Tipp: „Messies: Leben im Chaos“, 7. Mai auf 3Sat

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Redaktion: Daniela Kozissnik

Asche auf dem Entgeltkonto Die Aschewolken über den Flugrouten sorgen für heiße Diskussionen, wer das Entgelt für ausfallende Arbeitszeiten bezahlt.

setz. Kollektivverträge können allerdings abweichende Rege­ lungen enthalten. Konsequenzen, wie zum Bei­ spiel die Entlassung, kann der Arbeitgeber nicht ziehen, da das Fernbleiben vom Dienst nicht verschuldet war.

Die Antwort ist klar und eindeutig: Die Einstellung des Flugverkehrs aufgrund der Aschewolken über Teilen Eu­ ropas ist ein Ereignis höherer Gewalt. Kommt der Mitarbeiter nach einem Urlaub daher nicht pünktlich an seinen Arbeits­ platz zurück, dann ist der Ar­ beitgeber grundsätzlich nicht verpflichtet, für die ausfal­ lenden Arbeitszeiten das Ent­ gelt zu bezahlen. Es handelt sich nach Ansicht der WKÖ nicht um einen Fall der Dienst­ freistellung mit Entgeltfortzah­ lung nach dem Angestelltenge­

Dienstreise Anders verhält sich die Situa­ tion, wenn der Arbeitnehmer aufgrund der Aschewolken ver­ spätet von einer Dienstreise zu­ rückkehrt: Die Dienstverhinde­ rung liegt grundsätzlich in der Sphäre des Dienstgebers, der das Entgelt auch für die aus­ fallenden Arbeitszeiten bezah­ len muss. Der Arbeitgeber kann aller­ dings vom Arbeitnehmer ver­ langen, dass dieser – soweit möglich – eine Ersatzbeförde­ rung in Anspruch nimmt. Die Kosten einer solchen Ersatzbe­

förderung hat der Arbeitgeber dann aber dem Arbeitnehmer zu ersetzen, soweit sie nicht durch die betroffene Fluglinie bezahlt wird. Generell gilt, dass der Ar­ beitnehmer den Schaden für den Arbeitgeber so gering als möglich halten soll. Das gilt insbesondere auch für zusätz­ liche Hotelkosten. Grundsätz­ lich ist betroffenen Unterneh­ mern zu raten, sich an die Ex­ perten in der Wirtschaftskam­ mer zu wenden.

Urlaub oder Dienstreise Für Mitarbeiter im Urlaub, die im Ascheregen hängen bleiben, muss kein Entgelt für die ausfallenden Arbeitszeiten bezahlt werden. Der Reisestopp auf Dienstreise gilt als Arbeitszeit und muss bezahlt werden.

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Bange Blicke auf die Uhr: „Komme ich aus dem Urlaub rechtzeitig an den Arbeitsplatz zurück?“

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Freitag, 30. April 2010

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Fälligkeit Löhne Beträgen. Es kann jedoch die Zahlung für den Mo­ natsletzten eines Kalender­ monats vereinbart werden. Dies sollte im schriftlichen Arbeitsvertrag festgehalten werden. Bei Arbeitern kennt das Gesetz keinen zwingen­ den Fälligkeitstermin. Es gilt aber der jeweilige Fälligkeits­ termin des anzuwendenden Kollektivvertrags. Sofern der Kollektivvertrag aber keine Fälligkeitsregeln ent­ hält, ist eine entsprechende Vereinbarung im Arbeitsver­ trag festzuhalten. So ist etwa eine Vereinbarung zuläs­ sig, dass der Monatslohn bis 15. des Folgemonats fällig wird. Bei verspäteter Bezah­ lung des Entgelts ist ein vor­ zeitiger Austritt des Arbeit­ nehmers wegen ungebührli­ chen Vorenthaltens des Ent­ gelts grundsätzlich möglich. Ist die Überweisung auf das Konto des Arbeitnehmers vereinbart, so muss das Ent­ gelt spätestens am Fällig­ keitstag als Gutschrift zur Verfügung stehen.

Die Bildungskarenz Plus erweist sich als wirksames Instrument zur Verhinderung von Arbeitslosigkeit. Die Förderung läuft allerdings am 30. Juni aus. Die „Bildungskarenz Plus“ baut auf der „Bildungskarenz“ auf. In diesem Modell lassen sich Arbeitnehmer mit Zustim­ mung des Arbeitgebers karen­ zieren und nutzen diese Zeit, um beruflich relevante Kom­ petenzen zu erwerben. In der Regel auf eigene Kosten. Ein wichtiges Unterschei­ dungsmerkmal zur Bildungs­ karenz Plus, die reine Verein­ barungssache zwischen Dienst­ geber und Dienstnehmer ist. Dabei stimmen die Unterneh­ men den Inhalt der berufli­ chen Qualifizierung mit den

• Kennzeichnungsvorschriften im Geschäftsverkehr. Was Unternehmer bei Geschäftskorrespondenzen und Werbeauftritt beachten sollten, lässt sich in dieser Broschüre nachlesen. Alle Kennzeichnungsvorschriften sind hier übersichtlich zusammengefasst: allgemeine Vorschriften aus Gewerbeordnung und Unternehmensgesetzbuch wie auch spezifische Regeln aus dem Landesgesetz oder dem Konsumentenschutz. Inklusive Übersicht im Anhang. Autor: Klaus Vögl. Umfang: 63 Seiten. Art: Broschüre. Mitgliederpreis: 10 Euro (inkl. 20 % USt). Bestellung: www.webshop.wko.at.

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Mitarbeitern ab und überneh­ men dafür die Kosten der Wei­ terbildung. Das Land Steiermark refun­ diert diesen Unternehmen 25 Prozent der Kosten, maximal 1250 Euro, wenn das Arbeits­ verhältnis nach der Karenz­ zeit fortgeführt wird. Lohnkos­ ten fallen während der Karenz­ zeit, die zwei bis (maximal) zwölf Monate dauern kann, nicht an.

Weiterbildungsgeld Das AMS Steiermark finan­ ziert das Einkommen der ka­ renzierten Person in Form des Weiterbildungsgeldes in der Höhe des Arbeitslosengeldes, mindestens jedoch 14,53 Euro täglich. Ingrid Kuster, WK-Rechts­ service: „Es ist allerdings der Nachweis über die Teilnahme

• Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Warenverkehr im Webshop B2C. Alles Wissenswerte über B2C-Webshops finden Sie in dieser Broschüre. Kaufverträge zwischen Unternehmen und Konsumenten online abzuschließen ist verbreitet, unterliegt aber genauen

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„Wann sind die Gehälter von Angestellten und Löhne von Arbeitern fällig?“ Dazu Karin Hörmann: Angestellte haben spätes­ tens am 15. und am Letz­ ten eines Monats Anspruch auf ihr laufendes Gehalt in zwei annähernd gleichen

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Die Dokumentation „Messies: Leben im Chaos“ zeigt die Auswirkungen des Messie-Syndroms auf den Alltag Betroffener und ihre Umgebung. Am 7. Mai um 13.45 Uhr auf 3Sat. www.3sat.de

Bildung statt Arbeitslose:

Karin Hörmann

Infos: Rechtsservice, Tel. 0316/601-601

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Klassengesellschaft, Mensch-MaschineVerhältnis, Arbeit – die Bühnenadaption des Filmklassikers „Metropolis“ spielt mit Themen und Motiv. Probebühne, 4. Mai um 20 Uhr. www.buehnen-graz.com.

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an einer Bildungsaktivität im Ausmaß von mindestens 20 Wochenstunden zu erbringen. Bestehen Betreuungspflichten für ein Kind bis zum sieben­ ten Lebensjahr, dann reduziert sich das Stundenmaß auf min­ destens 16 Wochenstunden.“ Kuster macht aufgrund häu­ figer Anfragen darauf auf­ merksam, dass das Wifi als Bil­ dungseinrichtung genutzt wer­ den kann. Ganz klar definiert sind auch die Voraussetzungen, un­ ter denen Interessierte die Bil­ dungskarenz Plus in Anspruch nehmen können. Kuster: „Der Karenzzeit muss ein Arbeitsverhältnis von mindestens sechs Monaten vor­ angehen.“ Darüber hinaus be­ stehen Einschränkungen, weil pro Unternehmen maximal 100 Mitarbeiter am Modell Bil­

Vorschriften. Geboten werden Musterformulierungen und rechtliche Erläuterungen. Art: Broschüre. Mitgliederpreis: 10 Euro (inkl. 20 % USt). Bestellung: www.webshop.wko.at. • So gestalten Sie Ihren Werbeauftritt gesetzeskonform. Minimieren Sie das Risiko für Ihren Werbeauftritt und sichern Sie sich rechtlich ab. Die überarbeitete Ausgabe dieses Buches beschreibt zum einen generelle Rechtsvorschriften wie Urheberrecht, zum anderen werden spezielle Vorschriften für Webshops behandelt. Art: Broschüre. Mitgliederpreis: 18 Euro (inkl. 20 % USt). Bestellung: www.webshop.wko.at.

Freitag, 30. April 2010


Im Rahmen von „Kultur Macht Menschen“ diskutieren Danielle Spera und Bettina Vollath über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie andere Themen. Am 5. Mai um 19 Uhr im Kunsthaus Graz.

Im WK-Service­ team für Sie da: Josef Majcan

Förderung soll auslaufen dungskarenz Plus teilnehmen können. Förderanträge sind frühes­ tens vier Monate, spätestens je­ doch sechs Monate nach Been­ digung der vereinbarten Bil­ dungskarenz beim Amt der Steiermärkischen Landesregie­ rung/FA 11A, Dietrichstein­ platz 15, 8010 Graz, einzurei­ chen. Da nach den derzeiti­ gen Richtlinien die Förderung mit 30. Juni ausläuft, muss die (letzte) Ausbildung spätestens am 1. Juni beginnen.

„Mein Mitarbeiter ist nicht zum Dienst erschienen – kann ich einen unberechtigten vorzeitigen Austritt annehmen?“ Dazu Gabriele Führer: Nein, ein Fernbleiben ohne Nennung von Gründen be­ rechtigt nach der herrschen­

Von der Bildungskarenz Plus profitieren wir beide!

Unentschuldigt

Die Bildungskarenz Plus läuft am 30. Juni aus. Alle Infos: WKRechtsservice, Tel. 0316/601-601, AMS Steiermark, Dieter Kordik, Tel. 0316/7081-105.

Mehr Förderung für Berufskraftfahrer Die Förderung der Weiterbildung von Berufskraftfahrern wird erhöht: Landesrat Chris­ tian Buchmann stellt zusätzlich 65.000 Euro zur Verfügung. Aufgrund gesetzlicher Be­ stimmungen müssen Personen­ beförderer bis 2013 und Güter­ beförderer bis 2014 Weiterbil­ dungsmaßnahmen vorweisen. Um den vorgeschriebe­ nen Qualitätsschub auf den Straßen voranzutreiben, hat

Freitag, 30. April 2010

Gabriele Führer

das Wirtschaftsressort bereits 115.000 Euro investiert. Rund 700 Berufskraftfah­ rer konnten damit bis dato das Weiterbildungsangebot nut­ zen. Geschult werden unter an­ derem Sicherheit im Fahrtech­ nikbereich, Rechtsvorschrif­ ten für den Güterverkehr, so­ zialrechtliche Bestimmungen, aber auch Verkehrssicherheit. Wirtschaftslandesrat Chris­ tian Buchmann: „Die Perso­ nen- und Güterbeförderer sind von den Auswirkungen der Wirtschaftskrise besonders be­

troffen. Die Förderung ist eine wichtige Unterstützung für die Firmen und soll vor allem auch helfen, Arbeitsplätze zu si­ chern.“ Gefördert werden mit den (zusätzlichen) Mitteln des Lan­ des 150 Euro pro Berufskraft­ fahrer. Pro Unternehmen kön­ nen maximal zehn Mitarbeiter unterstützt werden. Die Wirt­ schaftskammer Steiermark wi­ ckelt die Förderung für die SFG ab. Alle Infos: www.sfg.at und www.foerderungsservice.at.

den Judikatur nicht dazu, ei­ nen vorzeitigen Austritt sei­ tens des Arbeitnehmers an­ zunehmen. Um einen vor­ zeitigen Austritt annehmen zu können, bedarf es einer entsprechenden ausdrück­ lichen mündlichen oder schriftlichen Austrittserklä­ rung seitens des Arbeitneh­ mers. Erscheint der Arbeit­ nehmer nicht zum Dienst, empfiehlt es sich, den Ar­ beitnehmer mit „Ende Ent­ gelt“ bei der Gebietskran­ kenkasse abzumelden. Bei längerem unentschuldigten Fernbleiben des Arbeitneh­ mers (soferne dieser keinem Kündigungsschutz unter­ liegt!) ist es ratsam, ihn mit­ tels eingeschriebenem Brief aufzufordern, den Grund für sein Fernbleiben be­ kannt zu geben, andern­ falls angenommen werde, dass er an der Aufrecht­ erhaltung des Arbeitsver­ hältnisses nicht interessiert sei. Eine angemessene Frist zur Rückäußerung ist ein­ zuräumen. Muster für diese Schreiben liegen auf. Infos: Unternehmerservice, Tel. 0316/601-601

Service

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Meisterlich qualifiziert Das Gütesiegel würdigt die herausragenden Leistungen von Österreichs Meisterbetrieben.

„Unsere Meisterbetriebe stehen für Tradition und für Zukunft. Jetzt dürfen sie sich auch mit einem Gütesiegel auszeichnen, um die Quali­ tät des Meisterbetriebs gegen­ über den Kunden zu zeigen“, erläutert Bundesspartenob­ mann Georg Toifl „Meisterbe­ trieb“ die Idee hinter dem neu­ en Gütesiegel. Mit dem Gütesiegel für Meisterbetriebe kam Wirt­ schaftsminister Mitterlehner dem Wunsch der Handwerks­ betriebe nach, die handwerk­ lichen Qualitäten einer Meis­ terprüfung unter Beweis zu stellen. In Österreich gibt es etwa 20.000 Meisterbetriebe, die

sich durch ihre hohe Kompetenz auszeichnen. Ihre Leistungen werden seit zirka einem halben Jahr mit dem Gütesiegel stärker gewürdigt und für die Kunden noch sichtbarer gemacht wer­ den. Dafür hat das Wirtschafts­ ministerium mit dem „Gütesie­ gel Meisterbetrieb“ ein österrei­ chweit einheitliches Symbol ge­ schaffen. Jene Betriebe sollen damit ausgezeichnet werden, die höchste Qualitätsstandards in ihrem Unternehmen und bei der Erbringung ihrer Dienstlei­ stungen einhalten. Dieses Güte­ siegel soll außerdem eine wich­ tige Orientierungshilfe für Kon­ sumenten sein. Es liegt nun an den Meister­ betrieben, diese Möglichkeit zu nutzen und das Gütesiegel zu verwenden. Ein Meisterbetrieb zeichnet sich dadurch aus, dass der Unternehmer nicht nur die fachliche Qualifikation hat, also sein Handwerk beherrscht, son­ dern auch nachweislich in der Lage ist, Lehrlinge auszubilden

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Medieninhaber und Herausgeber: Wirtschafts­ kammer Steiermark, 8021 Graz, Körblergasse 111–113, Tel. 0316/ 601-657, Fax 0316/601-308 Verleger: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Reitschulgasse 5, 8010 Graz; Geschäftsführer: Bruno Rabl, Tel. 0316/ 817090, info@mema.at Chefredakteur: Mag. (FH) Kurt Egger Redaktion: Anja Genser, Bakk. techn. (Chefin vom Dienst), Mag. Petra Mravlak (Redakteurin) Kontakt: redak­tion.stwi@wkstmk.at Produktion: MEMA Medien Marketing G.m.b.H., Graz Anzeigenverwaltung: MEMA Medien Mar­ keting G.m.b.H, Reitschulgasse 5, 8010 Graz, Tel. 0316/817090, Fax DW 51, anzeigen.stwi@mema.at Druck: Druck Styria, Graz Fotos ohne Autorenhinweis stammen aus unserem Ar­ chiv. Die in mit „Werbung“ gekennzeichneten Artikeln vertretene Meinung muss nicht mit jener der Wirt­ schaftskammer Steiermark übereinstimmen. Die inhalt­ liche Verantwortung selbiger liegt beim jeweiligen Auf­ traggeber. Verbreitete Auflage Inland (2/2008): 56.938

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Freitag, 30. April 2010


Am 11. 5. von 13 bis 17.30 Uhr findet im Schloss Seggau bei Leibnitz die Öko-Clus­ ter-Veranstaltung „Zukunftsmarkt stoff­ liche Nutzung nachwachsender Roh­stoffe“ statt. Infos: www.oeko-cluster.at

Mit Rollenklischees brechen Erfolgsgeschichte Wie bist du auf die Idee gekommen, eine Mechatronikerlehre zu beginnen? Kniedl: In der Schule haben wir am Girl’s Day und an einer Berufsinfor­ mationsmesse teilgenom­ men. Daraufhin habe ich beschlossen, Mechatroni­ kerin zu werden und eine Schnupperwoche absol­ viert. Meine Freundin wollte Friseurin werden, hat sich aber aufgrund der Informationstage auch ei­ nen technischen Beruf aus­ gesucht. Was haben deine Eltern zu deinem Berufswunsch gesagt? Kniedl: Meine Eltern unterstützten mich von An­ fang an. Sie sagten, dass es egal sei, was ich mache, die Hauptsache ist, dass ich da­ mit glücklich bin und ich meine Talente verwirkli­ chen kann. Wie geht es dir in deinem eher atypischen Beruf? Kniedl: Ich bin hier noch die einzige Frau un­ ter rund 60 Männern, aber ich hatte noch nie das Ge­ fühl, ich würde anders be­ handelt, nur weil ich ein Mädchen bin. Es geht ein­ fach darum, dass man auf­ merksam ist und seine Ar­ beit gut macht. Melanie Kniedl ist 16 Jahre alt und im ersten Lehrjahr bei Kristl, Seibt & Co.

Freitag, 30. April 2010

In Österreich gibt es 257 ver­ schiedene Lehrberufe, den­ noch rangieren bei mehr als der Hälfte der Mädchen noch immer Friseurin, Einzelhan­ delskauffrau und Bürokauf­ frau an der Spitze der gewähl­ ten Berufe. Der Girl’s Day bie­ tet Mädchen sowie auch den teilnehmenden Unternehmen eine Chance zum gegenseiti­ gen Kennenlernen. Über 3000 Schülerinnen tauschten in den vergangenen sechs Jahren im Rahmen des Projekts bereits die Schulbank mit der Werkbank, um so Ein­ blick in oft weniger vertraute,

technische Berufe zu erlangen. „Mädchen und Frauen können so viel mehr, als ihnen bisher oft zugetraut wurde. Der Girl’s Day hilft jungen Frauen bei der beruflichen Orientierung und unterstützt sie, ihre Fähig­ keiten zu entdecken“, unter­ streicht Frauenlandesrätin Eli­ sabeth Grossmann die Wichtig­ keit der Initiative und ist davon überzeugt, dass vielen Mäd­ chen die Möglichkeiten, die sie in technischen Berufen haben, oft nicht bewusst sind und sie deshalb oft „traditionellen Rol­ lenbildern folgen und Berufe ergreifen, die meist mit gerin­ gem Einkommen und begrenz­ ten Aufstiegsmöglichkeiten ver­ bunden sind“. Die Schülerinnen der drit­ ten Klasse der Neuen Mittel­ schule St. Andrä konnten sich im Grazer Unternehmen Kristl Seibt & Co., das bereits zum

vierten Mal an diesem Pro­ jekt teilnahm, davon überzeu­ gen, dass man zum Löten und Gravieren jede Menge Geduld benötigt. Das technische Ar­ beiten begeisterte die jungen Mädchen, die sich jetzt schon auf das nächste Jahr, und die Schnupperwochen in den ver­ schiedenen Betrieben freuen. Veronika Pranger veronika.pranger@wkstmk.at

Girl’s Day Der Girl’s Day fand in der Steiermark bereits zum siebenten Mal statt. In Kooperation dazu ging der Boy’s Day in diesem Jahr zum zweiten Mal über die Bühne. Ziel ist es, mit traditionellen Rollenklischees zu brechen und die Schülerinnen und Schüler fit für die spätere Berufswahl zu machen.

Foto: Fischer

Melanie Kniedl

Der Girl’s Day ermutigt Mädchen, neue Berufe kennenzulernen. 957 Schülerinnen schnupperten in 156 steirischen Betrieben Technikluft.

Beim Gravieren der Schmuckanhänger aus Metall bewiesen die Mädchen besonderes Geschick.

Industrie

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Alpe Adria Cup: Vom 29. 4. bis 2. 5. zeigen Spitzenfloristen aus ganz Europa im Rahmen der Frühjahrsmesse in der Stadthalle Graz Blumenbindekunst auf höchstem Niveau. Foto: Fotolia

Steirische Großprojekte kurbeln

Foto: ENW

Vom Kraftwerk bis zum Wohnbauprojekt: Bei einigen großen steirischen Bauprojekten laufen die Baumaschinen bereits auf Hochtouren.

Das Messequartier Graz kann Ende 2011 bezogen werden.

„Die Nachfrage ist gut und die Umsätze sind in Ordnung“, fasst Bau-Landesinnungsmeis­ ter Alexander Pongratz das Befinden der Branche zusam­ men. Sorge bereitet ihm aller­ dings der steigende Stahlpreis. Nichtsdestotrotz wird in der Steiermark eifrig gebaut. Etwa das Gas-Dampfturbi­ nen-Kombinationskraftwerk (GDK) Mellach – mit einem In­ vestitionsvolumen von 550 Mil­ lionen Euro. „Die Fundamente sind fertig, derzeit erfolgt die Stahlbaumontage, ab Mitte Juli werden Turbinen und Ge­ neratoren folgen“, beschreibt Verbund-Projektleiter ­Martin Hochfellner den Baufort­ schritt. Zur Zeit sind 350 Perso­ nen auf der Baustelle beschäf­ tigt, bis zum Herbst werden es 650 sein. Das Kraftwerk soll Ende 2011 mit einer Leistung

von 832 Megawatt (MW) Strom und 250 MW Fernwärme in Be­ trieb gehen und den Großraum Graz versorgen. Auch beim Neubau des neuen Sport- und Wellnessbads in Graz/Eggenberg laufen die Baumaschinen auf Hochtou­ ren. Das 40,8-Millionen-EuroProjekt soll noch Ende 2010 fer­ tig sein. Gebaut wird auch am Messequartier Graz. Auf dem ehemaligen Gelände des Mes­ se-Vergnügungsparks errich­ tet die Ennstal Neue Heimat Wohnungsgesellschaft (ENW) in Passivbauweise vorerst 149 Eigentumswohnungen, Büros, Cafés, Kinderkrippe und -gar­ ten, Senioren- und Studenten­ wohnungen und 400 Tiefga­ ragenplätze. Die Investitions­ summe liegt bei rund 40 Mil­ lionen Euro. „Der erste Bau­ abschnitt soll Ende 2011 abge­

schlossen sein“, sagt Christoph Kalsberger von der ENW. Die Endausbaustufe wird voraus­ sichtlich Ende 2012 beendet sein und 400 Wohneinheiten und einen Pool am Dach um­ fassen.

Planungsphase Noch in der Planungsphase befinden sich zahlreiche Spi­ talsprojekte der KAGes. Heuer soll mit dem Neubau der Blut­ bank am LKH Graz, mit einem Zubau am LKH Leoben und dem Neubau des LKH Bad Aussee begonnen werden. In der Folge sollen der Chirurgie­ komplex, die Versorgungszen­ trale und die Zahnklinik am LKH Graz erneuert werden. „Die Gesamtkosten belaufen sich aus heutiger Sicht auf 379 Millionen Euro“, weiß Rudolf Waltersdorfer, Leiter des tech­

Arbeitsplatz im Freien: Sonne ohne Schattenseiten Vorsorgeinitiative: Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt macht für ausreichend Sonnenschutz am Arbeitsplatz mobil. UV-Strahlung in geringem Ausmaß ist gut für den Körper, sie fördert die Vitamin-D3 -Bil­ dung. Zu viel Sonne hingegen schädigt Haut und Augen lan­ fristig. Die UV-Dosis ist bereits im April bei einem Arbeitstag

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von acht Stunden im Freien zu hoch. Für Arbeitnehmer, die im Freien arbeiten, wie Bauar­ beiter, Gärtner oder Dachde­ cker, ist es deshalb besonders wichtig, sich ausreichend vor der Sonne zu schützen.

Kampagne Wie man das am besten macht, darüber informiert die Allgemeine Unfallversiche­ rungsanstalt (AUVA) mit einer Kampagne. Da vor allem die UV-Bestrahlung in den frühen Lebensjahren eine große Rolle

Gewerbe

bei der Entstehung von Haut­ krebs spielt, werden nun spe­ ziell junge Arbeitnehmer, die sich noch in Ausbildung befin­ den, angesprochen. Die AUVA führt in Unternehmen, Berufs­ schulen, Lehrbauhöfen und landwirtschaftlichen Fachschu­ len Beratungen durch. Interessierte Unternehmen und Schulen können sich für eine Beratung zum Thema „Sonne ohne Schattenseiten“ bei der AUVA-Landesstelle Graz unter der Telefonnum­ mer 0316/505-2603 anmelden.

Sonnenschutz-Tipps • Mittagssonne meiden, nie länger als nötig in der Sonne bleiben. • Den Arbeitsbereich wenn möglich beschatten. • Sonnenbrille mit UV-Filter • Möglichst viel Haut bedecken, Kopfbedeckung und Nackenschutz • Unbedeckte Körperregionen rechtzeitig mit Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor eincremen. • Nachcremen nicht vergessen

Freitag, 30. April 2010


Gewinnspiel: Die Berufsfotografen suchen das lustigste Passbild Österreichs. Alte Passbilder an: fotografen@wko.at oder per Post an Bundesinnung/Fotografen, Wiedner Hauptstraße 63, 1045 Wien

Foto: Fischer

Die Siegerinnen beim Landeswettbewerb der Fußpfleger, Kosmetiker und Masseure sind Romana Wilfinger (Massage), Sabrina Pichler (Kosmetik) und Stefanie ­Steierer (Fußpflege) (v. l.).

die Bauwirtschaft an Ein 75 Meter hoher monolithischer Turm soll die Grazer OstEinfahrt flankieren.

Foto: wegraz

Komplementärfarben

Petra Mravlak petra.mravlak@wkstmk.at

Gärtner & Floristen

Meisterlich

Gewerbliche Meisterprüfung statt Unternehmerprüfung: Die Meisterschule Langenlois bietet eine Fachklasse

zum Thema „Baumschule/ Landschaftsgärtnerei“ an, die auf die Gärtnermeisterprüfung und auf die gewerbliche Meisterprüfung vorbereitet. Wer die gewerbliche Prüfung ablegt, darf ein Unternehmen gründen. Im November startet die nächste Klasse. Weitere Informationen, auch über andere Ausbildungsmodule, unter Tel. 02734/2106-0, E-Mail office@gartenbauschule.at oder www.gartenbauschule.at.

Foto: Fotolia

Wettbewerb Zeigt her eure Gärten

Freitag, 30. April 2010

„Rund um den Mutter­ tag sind heuer speziell alle Frühsommerblüher aktu­ ell“, weiß der Grazer Florist und Trendexperte des Blu­ menbüros Österreich, Jo­ hann Obendrauf. „Vergiss­ meinnicht, Maiglöckchen, Freesien, Anemonen, Ra­ nunkeln und Flieder ent­ falten dank der kühlen Witterung der letzten Mo­ nate erst jetzt langsam ihre Pracht.“ Sehr beliebt sind heuer auch natürlich wir­ kende Sträuße, wie frisch aus dem Bauerngarten.

Wer hat den schönsten Garten? Beim Wettbewerb „best private

plots 10“ werden die schönsten privaten Garten- und Freiraumgestaltungen gekürt. Einreichfrist ist der 31. Mai, die Preise sind mit 7000 Euro, 5000 Euro und 3000 Euro dotiert. Weitere Informationen und Einreichung: www.privateplots.at.

Tagung

Kunststoffverarbeiter

Vortrag

Referenten teilen ihr Wissen am 4. Mai ab 19 Uhr im Festsaal des Österreichischen Gewerbevereins in Wien. Infos und Anmeldung: Tel. 01/ 5873633-21, E-Mail zotter@ kunststoff.or.at oder www. kunststoff.or.at.

„Energieeffizienz bei Peripheriegeräten“ lautet das Thema eines Vortragsabends der Vereinigung Österreichischer Kunststoffverarbeiter. Mehrere

Der Kunstoff-Cluster lädt am 19. und 20. Mai zu den „Vienna Bio-Polymer Days“ im Palais Niederösterreich. Weitere Informationen zur Veranstaltung und Anmeldung: E-Mail kunststoff-cluster@clusterland.at oder www.kunstoff-cluster.at.

Mutige Farbkombinatio­ nen liegen heuer besonders im Trend, sagt der Bundes­ innungsmeister der Gärt­ ner und Floristen, Rudolf Hajek. „Kombiniert werden Komplementärfarben wie Lila und Orange.“ Am Muttertag besonders beliebt sind nach wie vor Ro­ sen, etwa die weiße „Avelan­ che“. Es gibt sie in den Ge­ schäften bereits aus dem heimischen Gartenbau. „Besonders gefragt sind Gefäßfüllungen“, so Oben­ drauf. „Das sind mit Blu­ men und Beiwerk bestückte Gefäße, die dann in Eigen­ regie nachgebessert werden können.“

Foto: Fischer

nischen Dienstleistungszent­ rums der KAGes. Hoch hinaus will WegrazGeschäftsführer Dieter Johs: Neben dem kürzlich eröffne­ ten Headquarter der Pachleit­ ner-Gruppe an der Autobahn­ zufahrt Graz-Ost soll ein 75 Me­ ter hoher Turm entstehen. „Es gibt Gespräche mit einer inter­ nationalen Hotelkette, die der­ zeit in Graz noch nicht ansässig ist“, verrät Johs. Das 21-gescho­ ßige Gebäude soll auf 13.000 Quadratmetern Nutzfläche ein Hotel mit 180 Zimmern und 23 Appartments und Büroflächen im Ausmaß von 4000 Quadrat­ metern bieten. Mit der Investi­ tionssumme von 44 Millionen Euro möchte Johs „ein neues Wahrzeichen für Graz und die Region schaffen“.

Blumengrüße zum Muttertag

Natürlich wirkende ­Sträuße zum Muttertag

Gewerbe

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Das Gremium des Papier- und Spielwarenhandels organisiert eine Studienreise von 14. bis 17. Oktober nach Malta, um das Playmobil-Werk zu besichtigen. Infos und Anmeldung: Tel. 0316/601-574.

Teppichhändler verbünden sich Der Kampf gegen dubiose Abverkaufsfirmen geht weiter. Die steirischen Orientteppichhändler formieren sich, die ersten Schritte sind gesetzt.

Totalabverkäufe Klare Regeln gelten bei einem Totalabverkauf in der Teppichbranche: • Er muss durch bevorstehende Umbauten oder einer Geschäftsauflösung begündet sein. • Er darf nur alle drei Jahre durchgeführt werden. • Es dürfen ausschließlich angemeldete und eigene Teppiche preisreduziert angeboten werden.

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Mineralölprodukte Für Lieferungen von Mineralölprodukten im April gilt folgende Veränderung der internationalen Durchschnittsnotierungen (in Euro pro Tonne): Ottokraftstoff Normalbenzin + 61,34 Ottokraftstoff Super  + 61,34 Dieselkraftstoff  + 44,18 Gasöl (O,1)  + 46,58

Handelsagenten

Last Call

Handelsagenten können gute Dienste für Unternehmen leisten und verursachen dabei keine zusätzlichen Kosten, da sie auf Provisionsbasis arbeiten. Eine Informationsveranstaltung bietet alles Wissenswerte zum Thema und die Möglichkeit, Netzwerke aufzubauen und neue Vertriebwege kennen zu lernen. 7. Mai ab 10.30 Uhr in der WK Graz. Infos und Anmeldung: Tel. 0316/601-574, EMail 311@wkstmk.at.

Foto: Fischer

Für Teppichhändler, die praktisch ständig Totalabver­ käufe veranstalten oder dubio­ sen Profiverkäufern ihre In­ frastruktur für Abverkäufe zur Verfügung stellen, wird künf­ tig die Luft dünner. Bran­ chensprecher Meicl Wittenha­ gen hat den Imageschädlin­ gen der Branche endgültig den Kampf angesagt: „Beim letz­ ten Totalabverkauf, der von ei­ ner deutschen Firma organi­ siert wurde, wurde nämlich nicht nur mit Scheinrabatten operiert. Auch firmenfremde, minderwertige Ware wurde un­ ter das gelistete Abverkaufssor­ timent gemischt.“ Etwa 20 Kunden haben bis dato das kostenlose WK-Ange­ bot in Anspruch genommen, ihre erstandene Ware von ei­ nem gerichtlich beeideten Sachverständigen schätzen zu

Energiehandel

Meicl Wittenhagen: „Ich werde fürs Branchenimage kämpfen.“ lassen. Mit einem haaresträu­ benden Ergebnis: „Zwischen den gezahlten Beträgen und dem tatsächlichen Schätzwert klafft eine Lücke von mehre­ ren tausend Euro“, sagt Witten­ hagen. Einige Rückerstattun­ gen konnte er bereits einleiten, weitere werden folgen.

Mit harten Bandagen „Obwohl ich Drohungen er­ hielt und man bereits mehrfach versucht hat, mich zu belangen, werde ich weiter für die Branche und ein gutes Image kämpfen“, schießt der Sprecher der steiri­ schen Teppichhändler scharf zurück. Schließlich seien Tep­ piche wieder stark im Kommen, und dieser Trend sollte durch

Handel

derartige Abverkäufe nicht im Keim erstickt werden. Die ersten Schritte gegen or­ ganisierte Abverkäufe sind be­ reits gesetzt: „Wir haben einen Brief an alle unsere Branchen­ kollegen geschickt. Die ers­ ten 20 haben uns bereits ihre Unterstützung zugesagt“, ver­ rät Wittenhagen. Ein Schrei­ ben vom Anwalt sei gerade in Arbeit. „Alle Teppichhändler, die mit derartigen Abverkaufs­ firmen kooperieren, seien ge­ warnt. Wir werden sie sehr ge­ nau beobachten“, stellt der Tep­ pichexperte klar. Den faulen Wettbewerb werde man nicht mehr hinnehmen. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Lebensmittelhandel

Auszeichnung

Die Bio-Erde der Marke „Ja Natürlich“ bekam das Österreichische Umweltzeichen verliehen. Umweltminister Niki Berlakovich überreichte die Auszeichnung: „Nachhaltigkeit ist mittlerweile ein wichtiges Qualitätskriterium und bringt einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.“ Die Bio-Erde besteht aus nachwachsenden Rohstoffen.

Minister Berlakovich mit Angerer & Hörmer (v. l.)

Freitag, 30. April 2010


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Die aktuelle KMU-Initiative der Bank Austria steht ganz im Zeichen der Förderberatung. Am 6. Mai findet der Infotag von 8.30 bis 17.30 Uhr in Graz, Herrengasse 15, statt. Mit dabei auch Experten der WK.

„Sonniges Ergebnis im Gewitterjahr 2009“ Raiffeisen Steiermark konnte im Rezessionsjahr 2009 zulegen und übertraf damit das Ergebnis von 2008. Massiv aufgefettet wurden die Eigenmittel. Gleich in dreifacher Weise legte die Raiffeisen Steier­ mark 2009 kräftig zu: bei Vo­ lumen, Gewinn und Eigenmit­ teln. „Dementsprechend kön­ nen wir uns in einem Gewitter­ jahr über ein sehr sonniges Er­ gebnis freuen“, zeichnet Mar­ kus Mair, Generaldirektor der Raiffeisen-Landesbank Steier­ mark (RLB), ein anschauliches Bild des letzten Geschäftsjahrs. Konkret spricht Mair volumssei­ tig von einem Kundenzuwachs um 4000 auf knapp 809.000 Kunden. Und auch bei den si­ cheren Anlageformen gab es Steigerungen (siehe Infobox).

„Der Erfolg eines Unterneh­ mens wird nicht nur an seiner Größe gemessen, sondern auch daran, wie viel Wertschöpfung es bringt“, sagte Mair. Beim Ein­ zelabschluss der RLB kletterte das Ergebnis der Gewöhnli­ chen Geschäftstätigkeit (EGT) von 34,1 auf 38 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss im Kon­ zern stieg von 51,9 auf 64,3 Mil­ lionen Euro. Und das Betriebs­ ergebnis der Raiffeisenban­ kengruppe wuchs um elf Pro­ zent auf 218,9 Millionen Euro, während das EGT um 73 Pro­ zent zulegte und 118 Millionen Euro beträgt.

Für Basel III gerüstet Dicker ist der Polster auch bei den Eigenmitteln gewor­ den, „sowohl bei der RLB allein als auch in der Gruppe sowie beim Konzern mit der Hypo“, freut sich Mair und spricht hier

von einem guten Fundament, auf das man hinsichtlich Basel III aufbauen könne. Konkret stiegen die Eigenmittel in der Bankengruppe um 6,14 Pro­ zent auf 2,66 Milliarden Euro. Doch obwohl man für Ba­ sel III gut gerüstet sei, sieht Mair diese Regelung als Wi­ derspruch zum Wunsch, mehr Kredite zu vergeben: „Vor al­ lem im Firmenkundenbereich hat man 2009 die Kreditrisiko­ vorsorgen aufstocken müssen. Wird nun noch an der Eigen­ mittelschraube gedreht, wie es Basel III vorsieht, dann wird es im Kreditgeschäft langfristig si­ cher Einschnitte geben.“ Für das heurige verbleibende Jahr zeigt man sich vorsichtig, aber optimistisch. „Es geht zwar aufwärts, allerdings langsam und mühsam“, analysiert der Generaldirektor. „Die Konjunk­ tur, die auch viele Trittbrettfah­

rer mitzieht, wird erst mittelfris­ tig kommen.“ Jetzt sei es obers­ tes Gebot, Prozesse zu optimie­ ren und interne Strukturen zu bereinigen – und das gelte für alle Unternehmen. Auch Raiff­ eisen Steiermark sei hier nicht ausgenommen. Neben den Startschwierig­ keiten des echten Aufschwungs blickt man der Bankenabgabe mit gemischten Gefühlen ent­ gegen. Man habe keine große Freude mit dieser Art von Steuer. „Schließlich haben wir die Finanzkrise weder ausge­ löst noch verstärkt. Dafür sind wir heimische Banken einfach zu klein“, betont Mair. Wenn man von den vom Staat anvi­ sierten 500 Millionen Euro aus­ gehe, dann käme auf Raiffei­ sen eine Zusatzbelastung von 30 Millionen Euro zu. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Foto: RLB/Frankl

Entwicklungen 2009

RLB-Generaldirektor Markus Mair freut sich über einen Dreifachgewinn in der Bilanz 2009.

Freitag, 30. April 2010

• Knapp 809.000 Kunden haben Raiffeisen Steiermark 2009 vertraut und insgesamt 4,3 Millionen Raiffeisenprodukte genutzt (+ 70.000). • Auf 1,12 Millionen Raiffeisensparbüchern liegen 8,85 Milliarden Euro. Das sind um rund 206 Millionen Euro bzw. um 2,4 Prozent mehr als im Jahr davor. • Neue Höchststände gab es auch im Bausparen (+ 5,8 Prozent) und im Bereich der Versicherung (+ 3,9 Prozent). • Die Zahl der Girokonten ist mit 590.000 um rund 14.000 gestiegen. Das sind plus 2,3 Prozent.

Banken

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„Krise hat uns viele Kunden gebracht“ Schoellerbank-Duo Robert Zadrazil und Heimo Haidmayer im Gespräch über die Werte der Schoellerbank und die jüngsten Entwicklungen. In den letzten Wochen haben viele heimische Banken ihre Bilanzen von 2009 präsentiert und von einem schwierigen Jahr gesprochen. Wie hat die Schoellerbank das vergangene Jahr erlebt? Zadrazil: Als Privatbank ha­ ben wir die Krise ganz anders wahrgenommen. Wir sind so­ wohl 2008 als auch 2009 trotz Krise gewachsen. Toxische Pa­ piere und spekulative Anlage­ strategien sucht man bei uns vergebens, das haben unsere Kunden auch entsprechend honoriert.

Haidmayer: Unser gelebtes Motto „Investieren statt Spe­ kulieren“ hat letztlich uns und unsere Kunden gut durch die Krise geführt. Kapital erhalten und keine Fehler machen ste­ hen bei uns als Vermögensver­ walter an erster Stelle, also ein­ deutig vor der Performance. Wie hat die Schoellerbank konkret 2009 abgeschlossen beziehungsweise wie viel Vermögen wird derzeit österreichweit und in der Steiermark verwaltet? Zadrazil: Mit Ende 2009 ha­ ben wir für über 27.000 private und institutionelle Anleger ein Vermögen von insgesamt rund 6,8 Milliarden Euro ver­ waltet. Das erste Quartal 2010 ist ebenfalls sehr gut gelaufen und hat uns mittlerweile die Sieben-Milliarden-Euro-Marke überschreiten lassen. Haidmayer: In der Grazer Niederlassung stieg im letzten Jahr das verwaltete Volumen um 9,52 Prozent auf 352 Millio­ nen Euro. Durch das gute erste Quartal im heurigen Jahr konn­ ten wir nochmals um knapp sie­ ben Prozent zulegen und uns auf 376 Millionen steigern. Ziel ist es, in zwei Jahren die 500Millionen-Euro-Grenze zu erreichen, und das ist durchaus realistisch. Die Zahlen sprechen für viel Kundenvertrauen. Die aus der Finanzmarktkrise entstandene

Vertrauenskrise hat die Schoellerbank also nicht beeinflusst? Zadrazil: Die Vertrau­ enskrise hat uns beeinflusst, je­ doch auf positive Weise. Bereits im letzten Jahr haben wir Kun­ den gewonnen, und der Zulauf hat sich 2010 weiter verstärkt. Haidmayer: Vor allem in der Steiermark vertrauen im­ mer mehr Kunden im Vermö­ gensbereich über 500.000 Euro auf uns. Viele Kunden haben wir sicherlich über unser Emp­ fehlungsmarketing auf uns auf­ merksam gemacht. Was heißt Empfehlungsmarketing konkret? Haidmayer: Eigentlich han­ delt es sich dabei um einen klar strukturierten Prozess. Kun­ den sind so gut zu servisieren, dass sie die Schoellerbank und unsere Dienste bedenkenlos weiterempfehlen können und dies letztlich auch tun. Denn ein vermögender Kunde kennt auch andere, die in dieser Liga spielen. De facto kommen be­ reits zwei von drei aufgrund ei­ ner guten Empfehlung zu uns. Stiftungen sind für Privatbanken ein wichtiges Thema. Immer wieder hört man von geplanten Änderungen im Stiftungsrecht. Wie stuft die Schoellerbank diese Botschaft ein? Haidmayer: Die Politik muss sich bewusst sein, wenn sie zu sehr am Stif­ tungsrecht schraubt, dass Vermögen vom In- ins Ausland ab­ fließen kann und auch wird. Das

wiederum schädigt massiv den Standort Österreich. Zadrazil: In der Regierung gilt es nun genau abzuwägen, welche Änderungen und Steu­ ererhöhungen durchgeführt werden. Ich bin der Meinung, dass es sinnvoll wäre, Unterneh­ mer zu fördern und dadurch mehr Arbeitsplätze zu schaffen, die dem Staat letztlich wieder mehr Einnahmen einbringen. Welche Aussagen lassen sich für die Geld- und Kapitalmärkte im Jahr 2010 treffen? Haidmayer: Es bleibt ein wirtschaftlich schwieriges Jahr mit wenig Wachstum. Doch die Niedrigzinsen werden noch länger bleiben, und auch die Inflationsrate wird auf ge­ dämpftem Niveau verweilen. Das Interview führte Anja Genser. anja.genser@wkstmk.at

Fotos: Fischer

Powerduo der Schoel­ lerbank: SteiermarkDirektor Heimo Haid­ mayer und Vorstandsvorsitzender Robert ­Zadrazil (v. l.)

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Banken

Freitag, 30. April 2010


Am 19. Juni findet in der Grimming Therme in Bad Mitterndorf ab 12 Uhr die Fachgruppentagung für das Güterbeförderungsgewerbe statt. Infos zum Veranstaltungsort: www.grimming-therme.com.

Für eine gute Sache unterwegs

Seilbahnen

Planet-Planai Rund 52 Millionen Euro investieren die Planai-Bahnen und das Land in Ausrüstung und Umbau für die Alpine SkiWM 2013 in Schladming. Die neue Talstation „Planet-Planai“ wird im November fertig gestellt.

Die österreichischen Transporteure unterstützen die „Team Österreich Tafel“ und damit armutsgefährdete Menschen. Weitere Partner werden gesucht. Der Begriff Wegwerfgesell­ schaft kommt nicht von unge­ fähr: Pro Lebensmittelfiliale landen im Schnitt rund 45 Ki­ logramm Nahrungsmittel täg­ lich im Müll, weil sie nicht mehr verkauft werden können. Beim Brot wird jedes fünfte wegge­ worfen. Diesem Überfluss ste­ hen in Österreich laut Statistik Austria rund eine Million ar­ mutsgefährdete Menschen ge­ genüber. Mit der „Team Österreich Tafel“, dem jungen Gemein­ schaftsprojekt von Rotem Kreuz und Hitradio Ö3, will man ei­ nen Ausgleich schaffen. Seit 20.

Die Planai bekommt eine neue Talstation.

Verkehr allgemein

Weiterbildung Weiterbildungsangebot gemäß der neuen Verordnung BGBl. II 139/2008 für Lkw-Lenker: Modul 5 (Ladungssicherung) am 8. Mai, Modul 1 (Fahrverhalten) am 29. Mai, Modul 2 (Kraftstoffverbrauch) am 19. Juni, Modul 4 (Risiken, Gesundheit) am 26. Juni. Weitere Informationen und Anmeldung: Tel. 03135/57863-0, E-Mail office@cargonorm.com oder www.cargonorm.com.

März werden österreichweit an 55 Stellen kostenlos Lebens­ mittel an Bedürftige verteilt, 16 der so genannten Tafeln be­ finden sich in der Steiermark, „die mittlerweile wöchentlich von über 650 steirischen Fami­ lien genutzt werden“, weiß An­ dreas Jaklitsch, Geschäftsfüh­ rer des Roten Kreuzes Steier­ mark. Und die Tendenz sei stei­ gend. Deshalb werde in Kürze eine 17. dazu kommen.

Transporteure an Bord Unterstützung fand die „Team Österreich Tafel“ von Beginn an bei den österrei­ chischen Transporteuren. So hat etwa die WKÖ ein Kontin­ gent an Freipaletten gespendet. „Wenn Firmen aus der Lebens­ mittelindustrie und dem Groß­ handel Produkte spenden, dann übernehmen Transporteure die Anlieferung dieser Waren in­

nerhalb von zwei bis drei Tagen an die Rot-Kreuz-Sammelstel­ len“, schildert Wolfgang Herzer, Fachverbandsobmann Güterbe­ förderung in der WKÖ. In der Steiermark ist es die Panalpina, die mit der Logistik von Sachspenden wohltätig un­ terwegs ist. „Es ist Teil der Kon­ zernphilosophie, eine gute Sa­ che zu unterstützen“, sagt KarlHeinz Krois, Panalpina-Chef in der Steiermark. Auch wenn der Aufwand groß ist. „Wir sind ein Speditionsunternehmen und müssen selber bei den Fräch­ tern Palettenplätze einkaufen.“ „Trotz guter Unterstützung suchen wir aber nach weite­ ren Kooperationspartnern im Transportgewerbe“, bittet Jak­ litsch um Unterstützung: Tel. 050/144510000, E-Mail an­dreas. jaklitsch@st.roteskreuz.at. Anja Genser anja.genser@wkstmk.at

Team Österreich Tafel: Derzeit gibt es in der Steiermark 16 Ausgabestellen.

Transporteure Ein Unternehmen, das sich „European Transport Registry“ nennt, fordert Transportunternehmen auf, sich auf seiner Seite zu registrieren. Dies ist nicht nötig und nicht EU-Recht. Regis­ trieren Sie sich nicht, es fallen dadurch Kosten von bis zu 800 Euro an.

Freitag, 30. April 2010

Foto: ÖRK-Nadja Meister

Warnung

Verkehr

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Foto: Steiermark Convention/Paul Ott

Kongressland Steiermark

Das Europeum in Mariazell hat sich als Kongress-Location europaweit einen Namen gemacht.

Hinter der KongressWeltstadt Wien rangiert die Steiermark auf Platz zwei der besten österreichischen Tagungsdestinationen. Zum ersten Mal belegt eine Statistik die Vormachtstellung der Steiermark als Kongress­ land. „Das Ergebnis ist sensa­ tionell und bestätigt die jahre­ lange konsequente Arbeit der steirischen Kongress-, Tagungsund Veranstaltungsanbieter“, freut sich Andrea Saj­ben von Steiermark Convention. Die erste österreichische KongressStatistik hat der Grünen Mark aber auch bei den KongressNächtigungen ein sensationel­ les Ergebnis bescheinigt: Mit 16 Prozent liegt die Steiermark vor Wien klar an erster Stelle. Landeshauptmann-Stell­ vertreter Hermann Schützen­ höfer und Georg Bliem als oberste Touristiker bestätigen

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den Trend, dass Kongress, Ta­ gungen, Seminare und Ver­ anstaltungen eine ganz zent­ rale Geschäftsgrundlage für die heimische Tourismuswirt­ schaft sind. Schützenhöfer: „Wenn die Leute beruflich in die Steier­ mark kommen, dann kommen sie auch im Urlaub wieder.“

Statistische Feindaten Andrea Sajben, die unter dem Dach von Steiermark Tou­ rismus den Zusammenschluss von 43 steirischen Spezialisten für Kongresse, Tagungen, Se­

Steiermark am Siegerstockerl

Tourismus

minare und Veranstaltungen mit dem Namen Steiermark Convention leitet: „2009 haben österreichweit 1765 Kongresse stattgefunden, 50 Prozent da­ von in Wien, zwölf Prozent (211) in der Steiermark, 10,65 Prozent in Tirol.“

Kongressstadt Graz Die meisten Kongresse (138) fanden in Graz statt, 89 Pro­ zent haben bis zu 500 Teilneh­ mer, nur drei Prozent mehr als 1000. Ein Umstand, der für die Kapazitäten spricht, die in der Steiermark genau auf diese Größen ausgerichtet sind. Sai­ sonal sind die Monate Septem­ ber, Oktober, November, April, Mai und Juni am stärksten ge­ bucht. Bevorzugte Location ist das Kongress-, Messe- und Veran­ staltungszentrum in Graz, aber auch außergewöhnliche Plätze wie zum Beispiel das Euro­ peum in Mariazell.

Tourismusschulen: Zusatzqualifikation Seit drei Jahren wird der schulautonome Ausbil­ dungsschwerpunkt „Ma­ nagement für Gesundheitsund Wellnesstourismus“ an den Tourismusschulen Bad Gleichenberg angeboten. Neben einer umfangrei­ chen Ausbildung in den Be­ reichen Sprache (Englisch und Italienisch), Kommu­ nikation, Tourismus, Wirt­ schaft und Gastronomie er­ halten die Schüler des Aus­ bildungsschwerpunktes „Management für Gesund­ heits- und Wellnesstouris­ mus“ einen profunden Ein­ blick in die Grundlagen der Anatomie, Physiologie und der klassischen Massage.

Neu ab 2010/11

Dieser Umstand hat die Verantwortlichen der Tou­ rismusschulen Bad Glei­ chenberg und der WK Stei­ ermark dazu veranlasst, den Schülern dieses Aus­ bildungsschwerpunktes ab dem Schuljahr 2010/11 die Zusatzqualifikation „Klassi­ sche Massage Rücken“ an­ zubieten. Alle Infos auch zu anderen Schultypen: www. tourismusschule.com. Foto: Fotolia

Foto: Stmk. Tourism./Wiesenhofer

Muttertagsgala in der Lipizzanerwelt Piber: Sonntag, 9. Mai, ab 12 Uhr (Einlass) Freie Sitzwahl, kein Kartenvorverkauf! Letzter Auftritt der Junghengste vor dem Almauftrieb. Infos: www.piber.com

Rückenmassage ist Teil des Ausbildungsprogrammes.

Freitag, 30. April 2010


4. Mai, 14.00 Uhr, Verleihung der „Österreichischen Kinder- und Jugendbuchpreise durch Bundesministerin Claudia Schmied im forumKloster in Gleisdorf. Infos: www.werbe.at Foto: Fotolia

„Wir sind alle geistige Dienstleister“ Mehr miteinander reden. Das wünscht sich Friedrich Hinterschweiger, der neue Spartenobmann Information und Consulting. Zehn Fachgruppen, über 14.000 Mitglieder. Welches Zeitfenster tut sich für Sie an der Spitze einer starken Sparte in der Wirtschaftskammer auf? Hinterschweiger: Ich bin es gewohnt, viel Zeit im Auto zu verbringen. Dieses Zeitfenster wird sicher noch größer. Sonst sehe ich durch das neue Fens­ ter erstklassige Spitzenfunktio­ näre und Geschäftsführer in den einzelnen Fachgruppen, die allesamt Spezialisten sind. Bedeutet das für Sie Führung nach Bericht? Hinterschweiger: Zum Teil ja, weil ich mich auf das Fach­ wissen jedes Einzelnen verlas­ sen kann. Welcher rote Faden zieht sich durch Ihre Sparte? Hinterschweiger: Wir sind geistige Dienst­ leister. Von den Abfall­ wirtschaftern über die Marktkommunikato­ ren, Unternehmensbe­ rater bis zu den Inge­ nieurbüros spannt sich ein breiter Bogen. Wir als Sparte sind nur die Klam­ mer, die für optimale Rah­ menbedingungen sorgen muss. Welche neuen Rahmenbedingungen werden Sie setzen? Hinterschweiger: Ich werde die Kommunika­ tion zwischen den Fach­

Freitag, 30. April 2010

gruppen entscheidend verbes­ sern. Ich bin mir sicher, dass das Verständnis für die Sorgen der anderen uns allen den Rü­ cken stärkt. Um den Know-howTransfer zu verstärken, werden ich und meine Stellvertreter Patricia Reisinger und Heinz Michalitsch, nach Möglichkeit bei allen Fachgruppensitzun­ gen teilnehmen und auch auf Spartenebene die branchen­ übergreifende interne Kom­ munikation verbessern. In welcher Rolle sehen Sie sich im weit verzweigten Gefüge der Wirtschaftskammer? Hinterschweiger: Ich bin ein Themen­ lieferant für WKPräsident Ulfried

Hainzl und Landesrat Chris­ tian Buchmann, der der erste Geschäftsführer unserer Sparte war und uns auch breit vernetzt, zum Beispiel mit der SFG. Lobbying ist für Sie fast ein Codewort. Wohin wollen Sie Türöffner sein. Hinterschweiger: Vor al­ lem möchte ich die Anliegen der Landessparte noch stär­ ker auf Bundesebene einbrin­ gen, auch wenn wir jetzt schon durch steirische Verbandsspit­ zen bestens vertreten sind. Ich habe erstklassige Kontakte nach Wien. Wir alle müssen ganz einfach Synergien besser nützen. Ich halte es mit dem Leitspruch: Beim Reden kommen die Leut z’amm. Sie folgen Heimo Lercher nach, der als Obmann der ersten Stunde die Sparte seit der Gründung 2002 geführt hat. Wie groß sind die Schuhe, in die Sie steigen? Hinterschweiger: Sehr groß. Lercher hat es als begnadeter Kommunikator verstanden, über eine große Sparte ein in­ novatives und modernes Dach zu stülpen. Und er hat es vor allem in schwierigen Zeiten – ich denke nur an die Fi­ nanzkrise – geschafft, be­ troffenen Mitgliedern den Rücken zu stärken. Sie sind Jahrgang 1955, gelernter Buch-, Kunst- und Musikalienhändler, seit

1985 WK-Funktionär und betreiben seit 1983 eine Buchhandlung in Murau. Gibt es noch eine Leidenschaft? Hinterschwieger: Ja, das Servicecenter Leseförderung. Als Kurator erlebe ich die Be­ geisterung der Jugend für das gedruckte Wort. Das bestärkt mich in meiner Meinung, dass das Buch ewig leben wird. Ihre Lieblingslektüre? Hinterschweiger: Ich ver­ schlinge alles, was dem Natura­ lismus zuzuordnen ist. Haben Sie Familie? Hinterschweiger: Ja, ich bin verheiratet und Vater einer Tochter.

Heimo Lercher legt die Spartenführung in die Hände seines Nachfolgers Friedrich Hinterschweiger

Consulting

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Alles dreht sich um das Eine – Design Von Foodline bis Assembly, der Designmonat ist mehr als ein Streifzug durch die kreative Steiermark. Wer Köpfchen hat, folgt den Spuren. Vier Wochen lang – vom 30. April bis zum 30. Mai – haben Querdenker, aber auch Büro­ kraten die Chance, sich trei­ ben zu lassen. Dirigiert von der Netzwerkgesellschaft „Creative Industries Styria“, die es auch heuer geschafft hat, das Schaf­ fen der heimischen Kreativ­ wirtschaft zu bündeln. Unter dem Motto: alles Design.

Festival mit Kultstatus Auf dem Programm des De­ signmonats stehen vor allem die Kult-Festivals „assembly“ und „springten“, die schon seit Jahren zu den Fixpunkten des Grazer Festivalkalenders zäh­ len. Beim Springfestival locken Künstler aus der ElektromusikSzene mit schrägen Klängen, voll frischer Ideen präsentieren sich „Lendwirbel“ und „Block­ party“ im Kreativviertel Lend.

Die Ausstellung „Design Journey“ zeigt, wie Berlin, Montreal, Buenos Aires, Kobe, Nagoya und Shenzhen mit ih­ rem Status als „City of Design“ umgehen. Wichtige Beispiele für die steirische Landeshauptstadt, die sich als „City of Design“ be­ wirbt. Der Designmonat ist ei­ nes von vielen Events, die dazu die Brücke schlagen sollen.

Der Designmonat bietet Gelegenheit, sich für Graz als die City of Design stark zu machen.

Ausflug nach Wien Heuer verschlägt es den De­ signmonat erstmals auch nach Wien: Im Museumsquartier ist die Ausstellung Design Im­ pulse aus der Steiermark zu se­ hen, die in Buch- und Ausstel­ lungsform Spitzendesign aus Graz aufblättert. Bei den vier BarCamps, dem „designcamp“, dem „wissens­ camp“, dem „politcamp“ und dem „icamp“, geht es um un­ konventionellen Wissenstrans­ fer und Vernetzung und auch um den Einfluss des Webs. Die Veranstaltungsreihe „foodline“ untersucht höchst spektakulär, aber auch ge­ schmackvoll den Einfluss von

gesellschaftlichen Entwicklun­ gen auf Essen und Nahrung. Die visuelle Klammer macht die Straßenzüge Jakomini­ straße und Klosterwiesgasse als Designzone unverkennbar. Kreative Geister und solche, die es werden möchten, sollten den Spuren des Kreativfestivals folgen und sich dafür begeis­ tern, dass die Steiermark wohl­ tuend anders sein kann.

Designmonat 2010 Vom 30. April bis 30. Mai dreht sich in der Steiermark alles um Design. Das Programm ist am besten abrufbar unter www.designmonat.at. Der Pocketguide ist eine gute Alternative zum Netz. Er bietet einen detaillierten Überblick über alle Veranstaltungen und Locations.

Fachgruppe schiebt dem Einbruch einen Riegel vor Die Fachgruppe der Immobilientreuhänder kooperiert mit der Polizei, vorerst in Graz, bald steiermarkweit, um Einbrüche zu verhindern.

Gerald Gollenz und Erwin Dorfer mit der Infobroschüre

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Das Stadtpolizeikommando Graz hat das „Projekt Geidorf – Präventionsmaßnahmen zur Bekämpfung der Einbruchs­ kriminalität in Wohnungen und Wohnhäuser“ ins Leben gerufen. Durch Information und Kommunikation sollen

die Bewohner von Geidorf für das Thema „Einbruch“ sensibi­ lisiert werden. Die im Zuge des Projekts erarbeiteten Präventi­ onsmaßnahmen werden nun vorwiegend durch Präventions­ beamte des Stadtpolizeikom­ mandos Graz der Bevölkerung vermittelt. Die WK-Fachgruppe der Im­ mobilientreuhänder bietet sich hier als Kontaktstelle zu Immo­ bilienmaklern, Vertretern der Hausverwaltungen und Vertre­ tern von Bauträgern an. Zahl­ reiche Plakate und Folder wur­

Consulting

den bereits an Obmann Gerald Gollenz übergeben. Dadurch soll eine große Zahl an Woh­ nungs- und Hauseigentümern mit Infomaterial versorgt und dadurch dem Verbrechen ein Riegel vorgeschoben werden.

Infofolder der Polizei: http://snurl.com/vu9qm Präventionsdient der Polizei: 059 133/653420 oder 653432

Freitag, 30. April 2010


Deutschlandsberg

City startet voll durch!

In Deutschlandsberg werden Ideen der Plattform „Netz.Werk.Stadt“ zur Belebung der Innenstadt umgesetzt. Der Initiative von WK-Mitarbeiter Leopold Strobl, der auch Deutschlandsberger Gemeinderat ist, und Spartenobmann Wolfgang Sauer war es zu verdanken, dass Deutschlandsberg als Pilotprojekt der Plattform ausgewählt wurde. Nach von der WK-Regionalstelle unterstützten Abstimmungsgesprächen, einer Bestandsaufnahme und der Erarbeitung

eines Grundlagenkonzepts geht man nunmehr mit Elan an die Umsetzung der Ideen. Der gewachsene Stadtkern soll dank vieler Verbesserungsmaßnahmen für Kunden, Besucher und Gäste attraktiver werden. Dazu zählen die Installierung eines Leit- und Orientierungssystems, die Ausweitung der Parkdauer auf zwei Stunden sowie die Zusammenführung der Bauernmärkte auf dem Hauptplatz.

ARGE Stadtmarketing

In der neuen Citygesellschaft wollen Wirtschaft, Stadtgemeinde, Immobilienbesitzer und bestehende Initiativen sowie Wer-

begemeinschaften an einem Strang ziehen. Die von Stadtgemeinde, Wirtschaftskammer, Tourismusverband und der Werbegemeinschaft CD (City Deutschlandsberg) gegründete ARGE Stadtmarketing übernimmt die Organisation der Maßnahmen. Konsulenten der Plattform „Netz.Werk.Stadt“ unterstützen und begleiten die Initiativen. Im gemeinsamen Auftritt geht es nun darum, die Kernzone von Deutschlandsberg als attraktives, vielfältiges Angebotsbündel hochwertiger Leitbetriebe und Spezialisten zu präsentieren, die Fachberatung und Servicequalität bieten.

bezirk im portrait

deutschlandsberg Der Bezirk Deutschlandsberg gliedert sich in 40 Gemeinden, darunter eine Stadt und neun Marktgemeinden. Fläche des Bezirkes.............. 863,5 km2 Gewerbebetriebe ........ 3.082 Arbeitsplätze............. 13.189 Gemeinden .................... 40 Einwohner ................61.054 Seehöhe Deutschlandsberg ...... 368 m Stand 2009

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Freitag, 30. April 2010

Bezirk BezirkSpecial Special

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Foto: Sissi Furgler

Bessere Stimmung

Im Gespräch Margareta Deix Regionalstellenleiterin WK Deutschlandsberg

Wie geht es den Unternehmen? Die Stimmung ist besser geworden. Obwohl das Barometer nach oben zeigt, ist die Konjunktur ein zartes Pflänzchen. Wir unterstützen die Wirtschaft durch ein intensives Serviceangebot der Regionalstelle. Was ist die Hauptsorge der Unternehmer? Die gilt der besseren Anbindung an den Zentralraum Graz, weshalb die Wirtschaft den Ausbau der L 601 neu verlangt. Was sind die Säulen der Wirtschaft? Mehr als die Hälfte der ca. 3000 Unternehmer sind EPU. Nur vier Prozent der Betriebe beschäftigen über 50 Mitarbeiter. Unsere Stärke liegt in der ausgewogenen Klein- und Mittelbetriebsstruktur, die Kooperationen ermöglicht. Neben Querverbindungen zu steirischen Großnetzwerken entstanden bezirkseigene, aber grenzüberschreitende Initiativen. Kleinbetriebe schließen sich diesen an und entwickeln gemeinsam Zukunftsprojekte. Welcher Bereich wird besonders forciert? Besonderer Schwerpunkt ist der Tourismus. Das reichhaltige Event-Angebot muss noch mit der Bettenkapazität in Einklang gebracht werden.

Zukunft auf Straße und Der Ausbau von Bahn und Straße im Bezirk Deutschlandsberg ist für WK-Obmann Naderer eine Herzenssache. „Die Erreichbarkeit unseres Bezirkes ist eine Überlebensfrage für die Zukunft. Infrastruktur-Einrichtungen sind Lebensadern eines Wirtschaftskreislaufes und ein Indikator für die Qualität eines Wirtschaftsstandortes“, bringt WK-Regionalstellenobmann Herbert Naderer die Wichtigkeit funktionierender Verkehrsverbindungen für eine Wirtschaft auf den Punkt. Angesichts der verkehrspolitischen Randlage des Bezirkes gilt als Hauptsorge der Deutschlandsberger Wirtschaft die verstärkte Anbindung an den Zentralraum Graz und die Bezirksnachbarn.

Bessere Erreichbarkeit

„Unsere starken KMU brauchen eine starke Verkehrsinfrastruktur. Die rasche Verwirklichung der Koralmbahn und der forcierte Ausbau des Straßennetzes sind vorrangige Ziele, die unsere Zukunft beeinflussen“, wird der WK-Obmann nicht müde, den Ausbau der Infrastruktur des Bezirkes einzufordern.

Als konkrete Beispiele, die zur Verbesserung der Erreichbarkeit auf der Straße für den Bezirk Deutschlandsberg führen, nennt Naderer Infrastrukturmaßnahmen für die Verkehrsanbindung der Hauptstraße B 76 (Radlpass-Bundesstraße) sowie die Anbindung des Bezirkes an die Autobahn A 9 bei der Auffahrt in Kehlsberg (Bezirk Leibnitz). Der Ausbau der L 601 neu bringt die längst fällige verkehrsmäßige Anbindung des Bezirkes Deutschlandsberg an den Bezirk Leibnitz.

zenden Wirtschaftskrise stark abgefedert. „Unternehmen und Subunternehmen waren dank der Baustelle Koralmbahn mit Arbeit versorgt. Auch Beherbergungsbetriebe profitieren von der Baustelle. Während der Arbeit an der Bahn wohnen Mitarbeiter der bauausführenden Unternehmen hier in der Region und geben einen Teil ihres Lohns hier vor Ort aus“, bilanziert Naderer. Infrastrukturmaßnahmen in Sachen Straße und Bahn sichern nicht nur während der Bauzeit, sondern auch noch danach nachhaltig Arbeitsplätze in der Region. „Es kommt überhaupt insgesamt zu einer Stärkung der bestehenden Wirtschaftsstandorte in den Regionen Deutschlandsberg, Stainz und Eibiswald!“, führt der Kammerobmann ins Treffen.

Wirtschaftseffekt

Zukunftstechnologien

KoR Herbert Naderer Regionalstellenobmann Deutschlanndsberg

„Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs dank Eröffnung der Koralmbahn und Verbesserungen des lokalen Schienennetzes der GKB hat auch positive Effekte auf die Wirtschaft und Arbeitsplätze. Einerseits kommt es zu Ansiedelung neuer und andererseits zur Stärkung bestehender Betriebe“, betont Obmann Naderer. Die Baustelle Koralmbahn hat die Auswirkungen der im Vorjahr einset-

Auf dem Energiesektor gebe es, so Naderer, konkrete Alternativenergieprojekte von Unternehmen. In Sachen Photovoltaik sei an die Errichtung von Produktionsbetrieben gedacht. „Von der Fertigung bis zur Installation von Photovoltaikanlagen haben wir Interessantes im Talon“, gibt sich Naderer noch zugeknöpft. Neue Hoffnungen dürfen sich angesichts der sich erholenden Nachfrage nach Autos auch Zu-

Infrastrukturmaßnahmen in den Bereichen Bahn und Straße sichern während der Bauzeit und danach Arbeitsplätze in der Region.

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BezirkSpecial Special Bezirk

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Schiene lieferbetriebe der Automobilindustrie machen. Erwartungen gibt es auch wegen der Absicht von Magna, serienreife Elektroautos zu entwickeln. WK-Regionalstelle Deutschlandsberg Frauentaler Straße 53, 8530 Deutschlandsberg Tel. 0316/601 92 00, Fax 0316/601 92 11 http://wko.at/stmk/deutschlandsberg

WK-Regionalstelle • Erste regionale Anlaufstelle • Vermittlung von Leistungen der Wirtschaftskammer • Rechtliche Basisauskünfte • Vorantreiben der regionalen Wirtschaftsentwicklung

Top-Unternehmen ausgezeichnet „Servissimo 2010“ für Spitzenleistungen: Das Autohaus Paier holte sich den begehrten Preis nach Gleinstätten. Am Freitag, dem 12. März, wurde von der Porsche Austria als österreichischem Volkswagen-Importeur erstmals der „Servissimo“ vergeben. Der Servissimo gilt als „Oscar“ innerhalb der Volkswagenorganisation. Dem Autohaus Paier gelang es in der Kategorie Markt, den begehrten Preis zu sich ins Autohaus nach Gleinstätten zu holen und sich damit österreichweit auf den Platz eins in seiner Betriebsgröße zu setzen. Daniela und Heinz Paier bekamen die Trophäe gemeinsam mit ihrem Kundendienstberater Wolfgang Walter in der Scalaria in St. Wolfgang bei einem imposanten Galaabend übergeben.

Besten der Besten

Das engagierte Team der WK-Regionalstelle Deutschlandsberg: (v.l.n.r.) Nicole Jamnik, Simone Scherling, RSO. KoR Herbert Naderer, Dagmar Köberl, RSL Margareta Maria Deix Foto: Fischer

Offiziell zu den Besten der Besten zu gehören ist eine besondere Ehre und eine Anerkennung für die erbrachten Leistungen des renommierten Gleinstättener Autohauses. Der Servissimo ist eine Auszeich-

nung für Spitzenleistungen, Engagement, Fachwissen und nachhaltige Kundenbetreuung. Mit der Verleihung dieses Preises honoriert die Porsche Austria den Willen des kundenorientierten Familienunternehmens Paier, die höchste Servicequalität in ihren Dienstleistungen zu forcieren und die Kundenzufriedenheit an die erste Stelle ihres Denkens und Handelns zu stellen. Als ausschlaggebend für den Sieg sieht Firmenchef Heinz Paier die kontinuierliche Ausbildung seiner hoch qualifizierten Mitarbeiter, das Bemühen um die Zufriedenstellung aller Kundenwünsche und vor allem das hervorragende Preis-Leistungsverhältnis des Traditionsbetriebes aus Gleinstätten. Das Autohaus Paier ist einer der 16 Betriebe, die in vier ausgeschriebenen Kategorien (Optimum, Markt, Qualität, OriginalTeile und Zubehör) die besten Resultate erzielt haben An dem Wettbewerb beteiligten sich alle 278 Volkswagen Service-Betriebe. Der Servissimo wurde heuer von Porsche Austria zum ersten Mal vergeben. Die Auszeichnung soll Mitarbeiter motivieren und die Qualität im Service noch weiter steigern.

WSCAD Vertriebspartner in Österreich CAD/CAE Lösungen für die Automatisierungstechnik sowie Elektroinstallation KPS Automatisierungstechnik GmbH Doblerstraße 46 | 8502 Lannach Tel.: 03136 / 83 800-21 Fax: 03136 / 83 800-10 office@wscad.at www.wscad.at

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(v.l.) Firmenchef Heinz Paier, Wolfgang Walter (Serviceberater Autohaus Paier) und Stefan Neubacher, Leiter After Sales Marktsteuerung Europa, Volkswagen Wolfsburg.

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Bezirk BezirkSpecial Special

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Gebündelte Kompetenz Das TZD als Ansprechpartner für Kleinund Jungunternehmer, Freiberufler und Selbständige.

in der regionalen sowie auch internationalen Vernetzung gelegt.

Büro der Zukunft

Innovation und Technologie sind ein wesentlicher Teil der Gesamtentwicklung des Bezirkes Deutschlandsberg. Das Technologiezentrum Deutschlandsberg (TZD) ist das technologieorientierte Gründungs- und Dienstleistungszentrum der Region Weststeiermark. Es unterstützt und berät neue Unternehmen in ihrer Startphase und trägt damit zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschlandsberg bei. Praxisnahe Fachworkshops, Beratungs- und Coaching-Dienstleistungen sowie Mentoringleistungen, die im Rahmen des Projekts Gründerland Steiermark angeboten werden, sind für Gründer und Jungunternehmer kostenlos. Den Unternehmen der Region wird professionelles Projektmanagement geboten. Der Fokus wird dabei auf die erfolgreiche Initiierung und Umsetzung von Projekten im F&E-Bereich, sowie

Ein besonderes Service des TZD ist das „Büro der Zukunft“. Hierbei handelt es sich um „virtuelle Büros“, die von Unternehmen (mit Geschäftsadresse und Postfach im TZD) angemietet werden können. Weitere Vorteile sind die Möglichkeit der kostenlosen Nutzung des Besprechungsraumes für Geschäftstermine, technische und organisatorische Unterstützung bei Veranstaltungen, Telefonassistenz bis hin zur gesamten Büroorganisation (Buchhaltung). Unternehmerische Tätigkeit soll dazu beitragen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Region attraktiv und lebenswert zu erhalten. Die einzelnen Kompetenzbereiche werden miteinander vernetzt: Innovation, Dienstleistung und Wirtschaftsnähe befinden sich unter einem Dach. All diese Faktoren tragen dazu bei, dass der Bezirk Deutschlandsberg starke Impulse für eine erfolgreiche Zukunft erhält. Technologiezentrum Deutschlandsberg GmbH Wirtschaftspark 2, 8530 Deutschlandsberg Tel. 03462/4050-0, office@tzd.at www.tzd.at

Automatisiertes Toolbase überzeugt durch Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit und vor allem durch Wirtschaftlichkeit. Im täglichen Betriebsablauf einer Fertigung werden in der Regel die verschiedensten Artikel bei unterschiedlichen Lieferanten bestellt. Der Bearbeitungsaufwand ist enorm, da eine Vielzahl von Bestellungen, Auftragsbestätigungen und Rechnungen anfällt. Durch die auto-

matisierten Abläufe des intelligenten Werkzeugausgabesystems „Toolbase“ von TCM International werden die einzelnen Fertigungs- und Verwaltungsbereiche von Routineaufgaben spürbar entlastet. Das führt zur allgemeinen Kostensenkung. Die Werkzeugverfügbarkeit wird gesichert und teure Stillstandzeiten werden vermieden. Kosteneinparungen für Kunden zu realisieren, ist seit jeher die Prämisse von TCM International. Das automatisierte Ausgabe-System „Toolbase“ trägt mit jeder Anwendung dazu bei, bares Geld zu sparen. Ver-

Investitionen in Ihre Zukunft www.inovation-steiermark.at Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)

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Freitag, 30. April 2010


Leidenschaft für Edelstahl Von der Idee bis zur fertigen Installation: hohe Qualität, Liebe zum Detail. Werte für Heim, Hof und Industrie.

Sparschwein einfacht kann man sagen, dass „Toolbase“ ein automatisiertes Sparschwein ist: Denn mit „Toolbase“ werden Einsparungspotentiale von mehr als 30 Prozent verwirklicht. Darüber hinaus sorgt dieses System für mehr Ordnung und Effizienz im Fertigungsbereich und die innovative Software ermöglicht einen lückenlosen Kostenüberblick. Das System wird flexibel auf die jeweiligen Kundenbedürfnisse abgestimmt und kann problemlos in bereits bestehende Systemlandschaften integriert werden.

Das Edelstahl-Verarbeitungsunternehmen LocK in Wernersdorf gilt als kompetenter Partner für alle Bereiche der Edelstahlverarbeitung. Die Herstellung und Entwicklung von innovativen Produkten mit einem modernen Design für Heim, Hof und (Lebensmittel)Industrie stehen dabei im Vordergrund. Das Unternehmen setzt dabei den Fokus auf maßgeschneiderte und effiziente Lösungen. „Die Anliegen unserer Kundinnen und Kunden werden rasch umgesetzt“, unterstreicht Geschäftsführer Christian Knappitsch den hohen

Stellenwert der persönlichen Betreuung und Beratung. Das Leistungsspektrum reicht von der Idee bis zur fertigen Montage vor Ort. Sowohl im Innen- als auch im Außenbereich werden stilvolle Akzente gesetzt. Die Geländer, Gitter, Seile, Säulen, Blumentöpfe und vieles mehr zeichnen sich durch Kreativität und Kombinationsmöglichkeit aus. „Auch in der Landwirtschaft, im Weinbau und bei Buschenschenken hat sich der Einsatz von Edelstahl schon sehr bewährt, der sich vor allem durch Lebensmittelechtheit und Langlebigkeit auszeichnet“, freut sich Christian Knappitsch. Ein moderner Maschinenpark (jetzt in 8551 Wernersdorf 111) und motiviertes, geschultes Personal tragen zur verlässlichen Abwicklung der Aufträge bei.

Durch das Baukastensystem können individuelle Kundenwünsche realisiert werden.

www.tcm-international.com www.toolbase.at

Neue Meisterregionen Die neuen Meisterregionen Lipizzanerheimat, Schilcherland, Naturpark Südsteirisches Weinland und Hügelland östlich von Graz-

Schöcklland haben sich mit ihren ausgezeichneten Partnerbetrieben der Öffentlichkeit präsentiert sowie ihre Produkte und ihre neuen Werbemittel vorgestellt. Deutschlandsberg wird durch die Meisterbetriebe „Spezialitätenfleischerei Kollar-Göbl“ und „Ölmühle Leopold“ in der Region „Schilcherland“ vertreten. www.meisterstrasse.eu

Ob Geländer, Gitter, Seile, Säulen oder Blumentöpfe: Produkte aus Edelstahl von LocK zeichnen sich durch Kreativität und Kombinationsmöglichkeiten aus. www.lock.co.at

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Natürlicher Geschmack Bei Messner Wurst- und Schinkenspezialitäten setzt man auf natürliche und „ehrliche“ Lebensmittel.

Seit 75 Jahren produziert der Familienbetrieb Messner Wurstund Schinkenspezialitäten in Stainz. Dabei gilt die Devise: „Weniger ist mehr“ – nämlich dann wenn es um künstliche Aromen, Farbstoffe und Geschmacksverstärker geht. Messner-Produkte kommen ohne diese aus. Zusatzstoffe, im Speziellen Geschmacksverstärker, Farbstoffe und künstliche Aromen, gelten bei bewussten Konsumenten als gesundheitsschädlich und unnötig. Der Trend geht hin zu na-

türlichen, „ehrlichen Lebensmitteln“ – eine Tatsache, die in Stainz bei Messner schon lange gelebter Alltag ist. Die Produkte wurden hier weiterentwickelt und sind heute frei von diesen Zusatzstoffen.

Hochwertigste Zutaten

Der Geschmack der Stainzer Gaumenfreuden wird ausschließlich durch Qualitätsfleisch und feine Gewürze bestimmt. Auch Farbstoffe haben für den Familienbetrieb in der Wurst und in den Schinkenprodukten keine Existenzberechtigung. „Unsere Produkte sollen gut schmecken, das ist das Wichtigste – mit hochwertigen Zutaten und sorgsamer Verarbeitung gelingt uns das auch ohne unnötige Chemie“, so der Firmenchef Alfred Messner. Die

Weil es nicht Wurst ist was man isst …

Produkte wurden oft verkostet und getestet und sind jedes Mal als klare Sieger hervorgegangen. „Daher ist uns der Umstieg sehr leicht gefallen – wir bleiben, wie wir sind – nur eben besser“, erklärt er seine Entscheidung. Die Linie „ehrliche Lebensmittel“ verfolgt das Unternehmen konsequent. Ein weiterer Anhaltspunkt dafür: Messners Schinkenaufschnitt wird ohne Phosphate produziert. Bei Messner arbeiten knapp 150 Mitarbeiter. Alfred Messner (Jahrgang 1969) führt in der vierten Generation den Betrieb, der mehrfach für sein gesellschaftliches Engagement und für umfassende Mitarbeiterausbildungen und -förderung ausgezeichnet wurde. MESSnER 8510 Stainz, Hauptplatz 21 Tel. 03463/2118, office@messner-wurst.at

www.messner-wurst.at

Energie-

WIN – die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit: Unternehmen profitieren von Kostensenkungen durch WINenergy!

Mit dem Ziel, Unternehmen zu noch mehr wirtschaftlichem Erfolg zu verhelfen und gleichzeitig dem Klimawandel entgegenzuwirken, hat WIN – die Wirtschaftsinitiative Nachhaltigkeit – mit dem Programm „WINenergy!“ ins Schwarze getroffen. Seit Herbst 2008 unterstützt „WIN“, eine Kooperation zwischen Land Steiermark, Wirtschaftskammer und der Steirischen Wirtschaftsförderung, Unternehmen insbesondere im Bereich der Steigerung der Energieeffizienz. Förderungen für externe Beratungsleistungen durch einen Pool von professionellen Konsulenten sowie Know-how in der anschließenden Maßnahmenumsetzung stehen dabei im Mittelpunkt.

E-Businesslösungen web2future.at wurde im Sommer 2000 als Internet-Agentur gegründet. Seit damals konzentriert sich das Team rund um Geschäftsführer Ing. Michael Pöltl auf die Entwicklung von Webauftritten, umfassende E-

Businesslösungen wie zum Beispiel Onlineshops und die erfolgreiche Durchführung von Online-Marketing in Suchmaschinen wie Google. Als erfahrenes und innovatives Unternehmen setzt web2future.at auf

die Steigerung des Erfolgs beim Kunden sowie auf eine flexible Betreuung und objektive Beratung. Durch die erfolgreiche Abwicklung von bisher mehreren hundert Projekten wuchs web2future.at zu einer der größten

Internetagenturen der Weststeiermark heran.

Uferweg 14, 8523 Frauental a.d.L. Tel. 0650/8483386, Fax 03462/304684

office@web2future.at www.web2future.at

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Schau vorbei …

-Effizienz lohnt Im Auftrag von WIN hat die ECO WORLD STYRIA die Broschüre „So sparen Sie Energiekosten und steigern Ihren Erfolg“ erstellt, die an 9500 steirische Unternehmen versendet wird. Darin sind alle Fakten von der Beratung über die Fördermöglichkeiten bis hin zu Umsetzungsmaßnahmen – in Form von 24 praktischen Tipps und zehn Best-Practice Beispielen – zusammengefasst. Schon über 900 Klein- und Mittelbetriebe haben die Beratungs- und Förderleistungen zur Senkung von Energiekosten im eigenen Unternehmen in Anspruch genommen. Und die Nachfrage wächst. Der steirische Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger sowie der Nachhaltigkeitskoordinator Wilhelm Himmel sehen die Ziele von „WINenergy!“ bestätigt: Seit Jahresbeginn 2010 sind mit Unterstützung der WIN etwa die Hälfte aller bundesweit beantragten EnergieeffizienzSchecks des Klima- und Energiefonds in die Steiermark ge-

gangen, das sind pro 1000 Unternehmen fünfmal mehr Effizienzaktivitäten als in Restösterreich. Allein bei den letzten 137 WIN-Beratungen wurde ein Einsparpotenzial von über 2,5 Mio. KWh identifiziert, wobei die größten Potenziale bei Heizungsanlagen, thermischer Gebäudesanierung sowie bei der Beleuchtung geortet werden. Vom Erfolg der eingeleiteten Maßnahmen zeigt sich auch Thorsten Hildebrand, Betriebsleiter der Knauf GmbH in Liezen, beeindruckt: „Durch die eingeleiteten Energieeffzienz-Maßnahmen konnten wir deutliche Energieeinsparungen erzielen, die sich bei dem geringen Umbauaufwand und den niedrigen Beratungskosten innerhalb von nur zwei Monaten amortisiert haben.“ Nur durch den Tausch von Riemenscheiben bei Ventilatoren konnten Kosten von 24.000 Euro pro Jahr eingespart werden, und das gesamte Einsparpotenzial in den Motorensystemen liegt bei zirka. 866.000 kWh/a.

www.win.steiermark.at

… auf jeden Fall persönlicher

Autosorgen ade Auto Paier richtet den Fokus auf professionellen Service und forciert damit höchste Kundenzufriedenheit.

ist das Familienunternehmen Auto Paier in Deutschlandsberg ein professioneller Partner für alle Dienstleistungen, Reparaturen, Zubehörprodukte, Spenglerei- und Lackierarbeiten.

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Auto Paier GmbH · Dr. Viktor Verdroß Straße 5 · 8530 Deutschlandsberg Tel. 03462/5700, Fax 03462/5700–57 · info@autopaier.at · www.autopaier.at

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International

Fotos: Alfons Kowatsch

Die Agentur „Scoop and Spoon“ von Michael Ksela und Otto Pe­ trovic setzt weiterhin auf In­ ternationalität. Nach dem Ein­ tritt von Kreativ-Kopf Maurizio ­Cinti/Italien kam jetzt Monica Herzer, gebürtige Brasilianerin, an Bord. Die Designerin und Art Directorin wurde für ihre Arbei­ ten in Sao Paulo unter anderem mit zwei Effis ausgezeichnet.

Monica Herzer

Zeithistorie in Händen, Graz als Kulisse: Markus, Schützenhöfer und Buchmann (v. l.)

Rektor FH Joanneum Die FH Joanneum hat einen neu­ en Rektor: Karl Pfeiffer, der zugleich auch zum wissenschaftlichen Ge­ schäftsführer bestellt wurde. Der ge­ bürtige Steirer, Jahrgang 1953, war von 1994 bis 2009 Ordentlicher Uni­ versitätsprofessor und geschäftsfüh­ render Direktor am Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie der Medizini­ schen Universität Innsbruck

Karl Pfeiffer Foto: FH Joanneum

Karrieresprünge gefragt Die „Steirische Wirtschaft“ ist eine Plattform mit direktem Zugang für die steirischen Firmen. Viel Platz wird Kar­ rieresprüngen eingeräumt, die bildlich und verbal in den Mittelpunkt gerückt werden. Unter dem Titel „persönlich“ machen wir Platz. Für alle persönli­ chen News. In kleinen Betrieben und großen Konzernen. Schicken Sie uns Infos mit Bild: redaktion.stwi@wkst­ mk.at.

Dringend gesucht

414 Autoren als Zeitzeugen 2766 Seiten und 398 Artikel von 414 Autoren. Seit zehn Jahren sorgt das „Steirische Jahrbuch für Politik“ für zeit­ geschichtliches Blätterrauschen. Die gedruckten Botschaften eines Jahrzehnts wurden über den Dächern von Graz gefeiert. Dorthin hatte Landeshauptmann-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer Herausgeber, Autoren und Gäste aus Wirtschaft und Politik geladen. Als Gratulanten stellten sich – neben vielen anderen – Wirtschaftskammer-Präsident Ulfried Hainzl, Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann, Nationalrats-Abgeordneter

Brillantherz als Lospreis 252 Burma-Rubine und 58 Dia­ manten. So lauten die Eckdaten für einen Herzanhänger im Wert von 30.000 Euro, den Juwelier Gerhard Schreiner Kommandant Friedrich Partl (rechts) von der Feuerwehr Gamlitz für eine Verlosung zur Verfügung gestellt hat. Aus 1000 Losen, die zum Stückpreis von 50 Euro aufgelegt werden, wird am 13. Juni der Gewinner gezogen.

Martin Bartenstein, ÖVP-Landesgeschäftsführer Bernhard Rinner und Autor Georg Markus ein. Sie vertieften sich auch begeistert in die Jubiläumsausgabe, für die unter anderen Autoren wie Hans Sünkl, Matthias Wabl, Klaus Poier, Manfred Prisching oder Markus Traxl gedanklich zur (imaginären) Feder gegriffen haben.

Die ersten Herausgeber Das „Steirische Jahrbuch für Politik“ wurde erstmals im Jahr 2000 als Pendent zum „Österreichischen Jahrbuch für Politik“ von Herwig Hösele, Reinhold Lopatka, Wolfgang Mantl, Manfred Prisching und Bernd Schilcher herausgegeben. Seit der Ausgabe 2008

Martin Bartenstein und Bernhard Rinner (v. l.) zeichnet neben anderen auch Ministerin Beatrix Karl für das weiß-grüne Jahrbuch verantwortlich. Das jährlich erscheinende Werk soll das zeithistorische Geschehen in der Steiermark dokumentieren.


Steirische Wirtschaft, Ausgabe 16