Wasser ist, ... das Wichtigste für Eslarn?
DIE ERSTE ESLARNER ZEITUNG
Interessantes und Vergnügliches zum Eslarner Tiefbrunnen-Bau. Manchmal glaubt man angesichts solcher, hier in der Überschrift wiedergegebener Aussagen, irgendwelche Ortsfunktionäre wissen nicht mehr, was sie sagen sollen, um der Bevölkerung notwendige Aufwendungen, welche für Eslarn bislang ja wirklich nur den geringsten Teil aller Ausgaben ausmachen, als Hauptgrund für eine prekäre Lage zu verkaufen.
Eslarn hatte seit 2004 nicht mehr genügend Trinkwasser? Wäre es in der Vergangenheit um die Trinkwasserversorgung in Eslarn wirklich so schlecht bestellt gewesen, dann hätte man es schon um das Jahr 2004 bekannt machen müssen, dass nur ja keine Urlaubsgäste nach Eslarn kommen, weil man "das Wasser dringendst selbst benötigt". Das 31 seitige Büchlein, welches anlässlich der Einweihung in einer Auflage von 1 .500 Stck.von der Marktgemeinde Eslarn herausgegeben wurde.
Nicht einmal mehr den Zoigl hätte man seitdem brauen dürfen, weil es ja wichtiger gewesen wären, genügend Trinkwasser zur Verfügung zu haben. So aber dürfte dennoch genügend Wassser nicht nur die Bäche hinunter, sondern auch durch Eslarns Wasserhähne geflossen
DEEZ 08.201 2
Pädagogisch aufbereitete Einweihung der "Wasserversorgungsanlage". Wenn es manchen Leuten vor allem um deren eigene Zukunft geht, dann wird auch in Eslarn etwas getan.
sein, und der neue Tiefbrunnen irgendwie auch dazu dienen, Eslarn vielleicht doch noch einmal zur "Weltstadt" werden zu lassen.
Ach hätte man doch nur bestes Brauwasser gefunden! Möglicherweise spekulierte man mit der Bohrung für den TB II ja darauf, hier (noch besseres) Wasser für das Eslarner Brauvolk zu finden. Solche Gedanken sind naheliegend, wenn man bedenkt, wieviel "Tamtam" man seit nunmehr sieben Jahren um das Eslarner Zoigl(bier) macht, ohne auch nur irgendwelche passablen Verkaufsergebnisse vorweisen zu können. Selber trinken ist schön, bringt aber der Mehrzahl der EslarnerInnen kein Geld in die Marktkasse, so dass weiterhin alles wie
bisher gezahlt werden muss, und Einige deren Zoigl trinken können.
Jetzt hat Eslarn eine "Wasserversorgungszentrale". Nun da die Marktgemeinde Eslarn, für welche bislang auch das Stückberg-Brunnenwasser gereicht hatte, eine "echte", modernstem technischen Stand entsprechende "Wasserversorgungszentrale" mit Fernwirktechnik hat, kann man wohl endlich auch die Personalkosten sorgloser erhöhen. So eine moderne Anlage bedarf schliesslich entsprechender Fachkenntnis, und die muss in der Regel auch sehr gut bezahlt werden. Ein Tiefbrunnen, davon ist mittlerweile auszugehen, hätte für die Schaffung einer Wasseraufbereitungsanlage nicht ge-
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