4 ˘ Der Umgang mit direkt Betroffenen
Rettungsdienstes, von Notärzten, Polizei und Feuerwehr (vgl. Kap. 2.3). Dies wird teilweise auch von Einsatzkräften selbst beklagt. Dabei sind es vor allem nonverbale (Gestik, Mimik, Umherlaufen) und paraverbale (Tonfall, Sprechgeschwindigkeit) Variablen, die diesen Eindruck erzeugen. Unfallopfer bringen ein derartiges Verhalten in Zusammenhang mit mangelnder Kompetenz und befürchten daraus resultierende Fehler. Dadurch wird ihre ohnehin schon vorhandene Angst und Nervosität noch zusätzlich gesteigert. Vorwürfe, Abgestumpftheit und Hektik sind als Todsünden gegenüber den Patienten anzusehen und sollten auf alle Fälle vermieden werden.
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