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3/JUNI 2013 www.sko.ch

24-StundenVerfügbarkeit? Zwischen Lust und Last Disponibilité 24 heures sur 24? Etre joignable en permanence, un bien ou un mal? Für den Umgang mit der permanenten Verfügbarkeit gibt es kein Patentrezept, sagt die Personaltrainerin Marliese Rüegger. Dafür braucht es Eigenverantwortung und individuelle Regeln.

DAS VERBANDSMAGAZIN DER SCHWEIZER KADER ORGANISATION PUBLICATION OFFICIELLE DE L’ ASSOCIATION SUISSE DES CADRES PUBBLICAZIONE DELL’ASSOCIAZIONE SVIZZERA DEI QUADRI


Das Problem der ständigen Erreichbarkeit: Ein vernünftiger Umgang mit den modernen Kommunikationsmitteln ist nötig!

Marlise Rüegger: «Das Risiko ist hoch, dass die Mitarbeitenden verheizt werden.»

Work-Life-Balance – die Kompetenz, sich zu entspannen und locker zu lassen.

Verbindliche Regeln für die Verfügbarkeit ausserhalb der Arbeitszeit schaffen Klarheit.

FOKUS SCHWERPUNKT 05 Zwischen Lust und Last NACHGEFRAGT 08 «Dem Appeal dieser Geräte können viele nicht widerstehen.» NETZWERK SKO-VERANSTALTUNGEN 13 Im Wahn der Performance 14 1. SKO-LeaderCircle Plus – «Kader im Sandwich» 15 Das HR-Fachmesse-Ereignis in Zürich ROMANDIE FOCUS 17 Etre joignable en permanence, un bien ou un mal? Lauftext ACTUEL 19 Le jobsharing dans les positions cadres FORMATION 21 La formation et l’éducation tout au long de la vie TICINO TEMA CENTRALE 23 Si parte...! BERATUNG RECHT 26 Der Anwaltspool – eine neue SKO-Rechtsdienstleistung KARRIERE GESUNDHEIT 29 Work-Life-Balance – Worum geht es wirklich? 34 Ich bin dann mal weg...! 37 Langsamer ist oft schneller MANAGEMENT 39 Mit Friendly Work Space ein Zeichen setzen LEBENSART 41 Die besten Schweizer Adressen für den schnellen Lunch WEITERBILDUNG 43 CAS Professionelle Medienarbeit 45 Kooperation mit Schulz von Thun SKO-VORTEILE TOP-DIENSTLEISTUNG 50 Wie Sie Hagelschäden vermeiden MITGLIEDERANGEBOT 51 Schenk dir ein Stück Stein-Zeit SKO-NEWS IN EIGENER SACHE 53 Das neue Win-win-Paket der SKO für KMU 55 Danke auf Japanisch

Titelbild: Peter Würmli/Andre Springer/Inmagine/Fotolia

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INHALT


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editorial

VERZICHT AUFS PRIVATLEBEN?

Nationalrat Thomas Weibel, SKO-Präsident

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Arbeitgeber und Arbeitnehmende verlangen flexiblere Arbeit. Dank der technischen Entwicklung der Kommunikationsmittel ist dies auch möglich, denn heute sind wir zu jeder Zeit und überall erreichbar – wenn wir das wollen und es zulassen. Selbstverständlich soll die von der Technik ermöglichte Flexibilität für Notfalleinsätze im Betrieb genutzt werden. Auch für das Homeoffice ergeben sich tolle neue Möglichkeiten. Da sollten wir die Chance packen. Wenn aber die ständige Verfügbarkeit über 7-mal 24 Stunden als Selbstverständlichkeit erwartet wird, leidet die Gesundheit. Aus Erfahrung weiss ich: Nur wenn ich nicht erreichbar bin, kann ich richtig entspannen und von der Arbeit lassen. Und nur wenn ich erholt bin, kann ich am Arbeitsplatz wieder die erwartete Leistung bringen. Die Firmen müssen deshalb lernen, die neuen Möglichkeiten verantwortungsvoll zu nutzen. Arbeitsprozesse sollen sich nicht auf räumliche oder zeitliche Vorgaben stützen. Führung soll mittels definierter Ziele und kontrollierter Resultate erfolgen. Dann erübrigt sich die 24-Stunden-Verfügbarkeit von selbst. Aber auch die Arbeitnehmenden müssen lernen, mit der modernen Technik umzugehen. Es ist ein Irrglaube, dass, wer dauerverfügbar, ist auch unverzichtbar ist.


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Zwischen Lust und Last Die neuen Möglichkeiten der mobilen Kommunikation sind faszinierend und verführerisch: Sie erlauben ein zeitunabhängiges und ortsungebundenes Arbeiten. Diese Flexibilität bringt manchem Unternehmen zwar unbestrittene Vorteile. Doch sie birgt auch Gefahren, die für den einzelnen Mitarbeitenden schlimm enden können. «Bitte keine Zuschriften mehr nach 18 Uhr.» Mit diesem Vermerk, der häufig in Berufsmails zu lesen ist, wird ein neueres Phänomen in der Arbeitswelt angesprochen. Internet und mobile Endgeräte wie Laptops und Smartphones ermöglichen, dass wir heute jederzeit erreichbar sind. Und sie ergänzen immer öfter den klassischen Arbeitsplatz, sodass ein Teil der Arbeit ortsungebunden erledigt werden kann. Workspace statt Workplace heisst es in diesem Zusammenhang. Ständig erreichbar – zumindest virtuell Alle weltweit tätigen Unternehmen schätzen die neuen Möglichkeiten. So zum Beispiel die Firma Evernote mit Hauptsitz im kalifornischen Redwood City, die innovative Apps zur Verwaltung von geschäftlichen Notizen entwickelt. Ihre 330 Mitarbeitenden sind auf zehn Offices rund um den Globus verteilt. Verkaufsmanagerin Emma Page ist zwar offiziell in der Schweizer Niederlassung in Zürich tätig, aber eigentlich ist sie ständig unterwegs. «Wann und wo ich meine Arbeit erle-

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dige, ist egal», sagt sie. Feste Bürozeiten gibt es in diesem Fall keine. Der Arbeitsprozess orientiert sich nicht an raum-zeitlichen Vorgaben, sondern an definierten Zielen. Page schätzt die Flexibilität und Freiheit in diesem Arbeitsumfeld. Sie ist über 24 Stunden verfügbar, wenn auch letztlich nur virtuell – über elektronische und ihrem Team frei zugängliche Notizbücher, in denen sie ihre aktuelle Arbeit dokumentiert. «Für mich überwiegen die Vorteile unserer Arbeitsorganisation», betont sie. Die Balance zwischen Arbeit und Privatem ist für sie kein Problem, «zumal mir mein Unternehmen signalisiert, dass ich nicht ständig erreichbar sein muss, um als guter Mitarbeiter zu gelten». Sagt’s und verabschiedet sich in Richtung Airport, um die nächsten zwei Wochen von Singapur aus zu arbeiten.


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schwerpunkt

Mehr Vertrauen anstatt Kontrolle Eine Praxis wie bei Evernote ist in vielen Firmen allerdings noch unbekanntes Terrain. Das zeigt eine aktuelle Studie im Auftrag von Matrix42, einem auch in der Schweiz tätigen Software-Spezialisten für das Arbeitszeitmanagement mit Sitz im deutschen Neu-Isenburg. Zwar ist zwischen 2010 und 2012 die Zahl der Menschen, die teilweise zu Hause arbeiten, weltweit um über 30 Prozent gestiegen. Trotzdem werden die Chancen, die sich dank dem Technologiewandel ergeben, von vielen Firmen noch längst nicht ausgeschöpft. Besonders interessiert am ortsungebundenen Workspace wären erwerbstätige Mütter, von denen in der Schweiz mehr als vier Fünftel einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen. Mit der Schaffung von flexibleren Arbeitsbedingungen liessen sich laut der Matrix42Studie Kinderbetreuung und Vollzeitbeschäftigung viel besser unter einen Hut bringen. Doch das bedingte in manchen Unternehmen einen Kulturwandel, bei dem statt auf strikte Kontrollen stärker auf Vertrauen gesetzt würde. Chancen und Gefahren Für Monica Basler, Dozentin und Projektleiterin am Institut für Sozialmanagement, Sozialpolitik und Prävention der Hochschule Luzern, ist klar, dass vor allem Frauen mit Mehrfachaufgaben wie Kinder- und Angehörigenbetreuung, Haushalt und Teilzeitjob von den neuen kommunikativen Möglichkeiten profitieren könnten. Auch der Präventivmediziner Georg Bauer vom Zentrum für Arbeitsund Organisationswissenschaften an der ETH Zürich erachtet die flexible Arbeitsgestaltung grundsätzlich als grossen Vorteil in einer Gesellschaft, «die grossen Wert auf Autonomie und Selbstverwirklichung legt». Zudem schaffe eine

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••• inhalt «Das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen der 24-Stunden-Verfügbarkeit ist mittlerweile gestiegen.»

solche über alle Grenzen hinweg am vernetzten Wissensstandort Schweiz auch Arbeitsplätze. Barbara Josef, Leiterin Kommunikation und gesellschaftliches Engagement bei Microsoft Schweiz, weist auf neue Formen der Telearbeit hin. Diese könnten, richtig eingesetzt, durchaus stressmindernd wirken. «Warum soll einer beispielsweise nicht schon am Donnerstagabend bei wenig Verkehr in die Berge fahren und dann am Freitag in den Bergen arbeiten?», meint sie. Das tönt mindestens so verlockend wie die banale Möglichkeit, dank Smartphone im Tagesablauf die sonst unproduktiven Totzeiten endlich besser nutzen zu können. Warum an der Tramhaltestelle oder beim Werbevorspann im Kino zum Beispiel nicht schnell noch eine geschäftliche Korrespondenz erledigen? Oder sich zu Hause nach Feierabend nicht nochmals in die Geschäftsmail einlinken? Es sind jedoch keinesfalls harmlose Gewohnheiten, die sich da einschleichen. «Schalten wir nämlich unsere modernen Kommunikationsmittel rund um die Uhr nicht mehr ab, können wir auch innerlich kaum mehr abschalten», warnt Bauer. Die Erholung kommt zu kurz, die Regeneration bleibt auf der Strecke. Bauer verweist auf eine niederländische Studie, die gezeigt hat, dass bei intensiven Smartphone-Nutzern das Depressionsrisiko deutlich erhöht ist.


fokus Die Möglichkeit, zeit- und ortsunabhängig arbeiten zu können, bringt zwar Vorteile mit sich, aber auch Gefahren.

Eigenverantwortung oder gesetzliche Regelung? Das Bewusstsein für die negativen Auswirkungen der 24-Stunden-Verfügbarkeit ist mittlerweile zwar gestiegen. Doch ein Umdenken zeichnet sich erst ansatzweise ab. «Es sind vor allem die grossen Unternehmen, die das Problem systematisch angehen; den KMU hingegen fehlen häufig die notwendigen personellen Ressourcen», sagt Monica Basler. Der Autokonzern Volkswagen hat vor drei Jahren erste Konsequenzen gezogen. Er schaltet die MailWeiterleitung eine halbe Stunde nach Arbeitsende ab, um dem Personal Regeneration zu ermöglichen. Eine solche Lösung ist bei Siemens Schweiz kein Thema. Firmensprecher Benno Estermann verweist auf die vielen Mitarbeitenden, die sich auf einer Dienstreise befinden und in anderen Zeitzonen arbeiten. «Sie wie auch unsere 1’100 Schweizer Service-Fachleute brauchen jederzeit und von überall her Zugriff auf die Mails.» Statt auf Regeln zu setzen, appelliert Siemens an die Eigenverantwortung und die Selbstdisziplin der Mitarbeitenden. «Wir

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machen damit sehr gute Erfahrungen», so Estermann. Zudem werde klar signalisiert, dass das Unternehmen keine Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit erwarte. Auch bei Microsoft Schweiz ist die zeitliche Verfügbarkeit nicht strikt definiert. Stattdessen werden verbindliche Jahresziele vereinbart. Wie der einzelne Mitarbeitende diese erreichen will, bleibt ihm überlassen. In Deutschland hat vor zwei Jahren Arbeitsministerin Ursula von der Leyen die 24-Stunden-Verfügbarkeit zum Politikum gemacht. Sie will die Unternehmen per Gesetz dazu verpflichten, ihre Mitarbeitenden vor Dauer-Erreichbarkeit zu schützen. In ähnliche Richtung zielt ein kürzlich unterzeichnetes Abkommen zwischen den Sozialpartnern der zwei grossen französischen IT-Branchenverbände Syntec und Cinov. Es sieht für die Arbeitgeber eine Pflicht zum Abschalten der Mailbox-Server nach 18 Uhr vor. «Solche Gesetze und Regelungen braucht es in der Schweiz nicht, denn das bestehende Arbeitsgesetz gibt bereits genügend Grundlagen für die Begrenzung der Arbeitszeiten und damit auch der Verfügbarkeit», sagt Monica Basler. Gewerkschafter Luca Cirigliano vom SGB fordert aber «neue flexible und niederschwellige Formen der Zeiterfassung für das flexible Arbeiten ausserhalb des Büros, zum Beispiel über Apps». Einig sind sich die Experten, dass nicht die Unternehmen allein in der Verantwortung stehen. Jeder müsse sich persönlich damit auseinandersetzen, wie er die neuen technischen Möglichkeiten sinnvoll und effizient nutzen wolle, wird bekräftigt. «Man sollte auch nicht dem Irrtum erliegen, dass man erst durch die eigene Dauer-Erreichbarkeit zu einem vermeintlich unentbehrlichen Mitarbeiter wird», so Bauer. Pirmin Schilliger

Foto: Inmagine

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«Dem Appeal dieser Geräte können viele nicht widerstehen.» Wie schaffen Kaderpersonen und Angestellte den souveränen Umgang mit der steten Verfügbarkeit? Laut Personaltrainerin und Motivationscoach Marlise Rüegger gibt es dafür kein Patentrezept. Um die elektronischen und virtuellen Kommunikationsmittel sinnvoll zu nutzen, appelliert sie an die Eigenverantwortung der Betroffenen. Und sie stellt klar: Um Medienkonsum und elektronische Verfügbarkeit auf ein vernünftiges Mass zu begrenzen, braucht es individuelle Regeln.

Profitieren alle gleichermassen, also die Unternehmen und ihre Mitarbeitenden? Tempo steht in vielen Bereichen für Entwicklung und für neue und zusätzliche Chancen auf dem Markt. Brechen wir die 24-Stunden-Verfügbarkeit vom Unternehmen auf den einzelnen Mitarbeitenden herunter, sieht es ganz anders aus. Sie ist auf der individuellen Ebene ein absolutes «No go»!

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Warum? Wo lauern die Gefahren? Das Risiko ist hoch, dass die Mitarbeitenden verheizt werden beziehungsweise sich selbst überfordern. Das passiert zumeist auf eine schleichende Art, sodass es die Betroffenen oft erst zu spät merken. Der Mechanismus, der dahintersteckt, ist subtil und heimtückisch: Die Vorgesetzten loben und anerkennen den über die eigentliche Arbeitszeit hinaus geleisteten Sondereinsatz. Das ist zwar gut gemeint, verstärkt jedoch den Anreiz für die Mitarbeitenden, sich noch mehr einzusetzen. Schliesslich lechzen die meisten nach Lob und Anerkennung. Wer ist denn speziell gefährdet? Eine Risikogruppe bilden einmal all jene, die Anerkennung und Erfolg ausschliesslich im Beruf suchen und tatsächlich auch dort erhalten. Dazu gehören auch die Leute, die sich wegen Problemen im Privatleben in die Arbeit flüchten. Aus privater Optik sind die Leute besonders gefährdet, die sich

Foto: Peter Würmli

Die stete Verfügbarkeit, 24 Stunden und rund um die Uhr, ist ein verhältnismässig neues Phänomen: Was sind dabei die grössten Vorteile aus Ihrer Optik, Frau Rüegger? Die elektronischen und virtuellen Kommunikationsmittel sind für die Unternehmen hervorragende Instrumente, um in einer globalisierten Wirtschaft sämtliche Zeitverschiebungen souverän zu meistern. Zudem erlauben sie bei den meisten Prozessen Tempo und Schnelligkeit. Im Geschäftsleben ist dies ein unbestreitbarer Vorteil. Es gewinnt, wer zuerst ist.


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in einem schwachen sozialen Umfeld bewegen, über keine strukturierte Freizeit verfügen und kaum gesellschaftliche und private Verpflichtungen haben, etwa gegenüber Familie, Freunden oder Kollegen in Vereinen. Eine weitere Risikogruppe sind Leute, die sich körperlich wenig bewegen. Wobei der Bewegungsmangel oft damit zusammenhängt, dass sie zu viel Zeit in ihrer virtuellen Welt vor dem Computer verbringen. Decken sich gewisse Risikogruppen allenfalls auch mit bestimmten Altersgruppen? Früher waren es die über 50-Jährigen in verantwortungsvollen Positionen, die über totalen Stress und Überarbeitung klagten. Doch in den letzten fünf Jahren ist das Durchschnittsalter derjenigen, die wegen beruflicher Überforderung zusammenklappen, um 10 bis 15 Jahre gesunken. Wir beobachten Erschöpfungszustände in jüngster Zeit immer häufiger bereits bei 25- bis 35-Jährigen, ja sogar bei Schülern. Das ist ein neues Phänomen, über dessen Ursache wir nicht lange zu rätseln brauchen. Computer und Smartphone sind also die Schuldigen? Die elektronischen Geräte sind einer der wichtigsten mitspielenden Faktoren. Wer sich hinter diesen Kommunikationsmitteln verschanzt, verkümmert emotional. Die sozialen Kontakte verflachen. Es fehlt der echte zwischenmenschliche Austausch, der für die Regeneration unserer Ressourcen so wichtig ist. Wie merkt jemand, dass ihn die stete Verfügbarkeit zu überfordern beginnt? Es machen sich Symptome bemerkbar, wie sie für die meisten Stresserkrankungen typisch sind: Der

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Betroffene wird träge, teilnahmslos, gleichgültig bis depressiv. Bis es schliesslich zum körperlichen Zusammenbruch kommt. Wie kann das verhindert werden? Gibt es einen inneren Alarm? Schlaflosigkeit, Müdigkeit und Gereiztheit sind klare Alarmzeichen. Statt mit Gelassenheit reagiert der Betroffene selbst auf Kleinigkeiten plötzlich aggressiv. Wer trägt für einen vernünftigen Umgang mit der 24-Stunden-Verfügbarkeit die Verantwortung? In der Verantwortung steht natürlich primär einmal der Arbeitgeber. Er muss Aufklärungsarbeit leisten und seinen Mitarbeitenden kommunizieren, welcher Umgang mit den elektronischen Medien von ihnen erwartet wird. Und er muss ihnen die gesundheitlichen Gefahren aufzeigen. Mitarbeitende, von denen eine längere Präsenz verlangt wird, müssen spezifisch gecoacht werden. Meist braucht es für diese Aufgabe zusätzliche externe Betreuer und Spezialisten. In der Regel sind die vom Human Resource veranlassten üblichen gesundheitspräventiven Massnahmen in solchen Fällen ungenügend, zumal die Hemmschwelle gross ist, sich am Arbeitsplatz Schwächen einzugestehen. Der Coach muss regelmässig durch die Abteilungen gehen und die Mitarbeitenden mit Gespür für deren Befinden ansprechen. Er muss ein genauer Beobachter und sensibler Wahrnehmungsmensch sein. Seine Aufgabe ist schwierig, denn was sich abspielt, ist nicht auf Anhieb sichtbar. Es gibt meistens bloss Indizien: einen müden Gesichtsausdruck, einen hilflosen Blick, eine gereizte Stimmung…


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nachgefragt

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MARLISE RÜEGGER Mal abgesehen von dieser Aufklärung und intensiven Betreuung: Braucht es in der Arbeitswelt allenfalls strikte Regelungen? Die Firmen tun jedenfalls gut daran, auf ihre spezifische Situation ausgerichtete Modelle und Lösungen zu entwickeln. Globalen Unternehmen empfehle ich, die 24-Stunden-Verfügbarkeit auf Schichten aufzuteilen und über diese Schichten zu kommunizieren. Wer als Mitarbeitender eines solchen Unternehmens über die eigentlichen Geschäftszeiten hinaus präsent sein muss, sollte Mails und Messages nur nach einem strikten Rhythmus konsultieren, zum Beispiel alle vier Stunden.

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Ausgebildete Lauftrainerin mit Zusatzausbildungen in Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung, arbeitet seit 2007 als Personaltrainerin und Motivations-Coach (www.zeit-punkt.ch). Sie bietet überarbeiteten und rekonvaleszenten Kaderleuten Einzelberatung an und zeigt ihnen einfache Möglichkeiten zum Stressabbau, zur Entspannung und Erholung. Für Firmen organisiert sie Motivations- und Erlebnisseminare für deren Mitarbeitende.


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«Im Prinzip ist jeder für sein Wohlbefinden selbst verantwortlich. Viele tun sich damit aber schwer.»

widerstehen. Doch eine echte Pause ist auch eine Elektronikpause. Der sture Seitenblick aufs Handy hat dabei nichts zu suchen. Das Hirn will schliesslich ebenfalls einmal abschalten und sich regenerieren. Das ist unmöglich, wenn es permanent neue Impulse verarbeiten muss. Eigentlich sind diese Handys ja dazu gedacht, dass wir etwas mit ihnen machen. Doch leider ist es heute genau umgekehrt: Die Geräte machen etwas mit uns.

Damit ist die Eigenverantwortung der Mitarbeitenden angesprochen? Wie steht es denn damit? Viele erwarten zwar, dass ihnen eine Lösung präsentiert wird. Doch im Prinzip ist jeder für sein Wohlbefinden selbst verantwortlich. Viele tun sich damit aber schwer. Es fehlt ihnen das Gespür für die eigene Müdigkeit oder dafür, genug geleistet und eine Ruhepause verdient zu haben. Um dann in der Pause sofort wieder nervös und gehetzt auf dem Touchscreen des Smartphone herumzufingern? Tatsächlich können viele der Dynamik und dem Appeal dieser Geräte auch in der Ruhepause nicht

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Wie lässt sich der Spiess wieder umdrehen? Es gibt kein Patenrezept. Wir sind nun einmal im elektronischen Kommunikationszeitalter angekommen, mit all seinen Vor- und Nachteilen. Die Probleme sind da, und wir können sie nicht einfach lösen, sondern müssen lernen, damit vernünftig und zu unserem Vorteil umzugehen. Jeder muss sich gut überlegen, nach welchen eigenen Regeln er den Ausgleich zwischen virtuell-elektronischer und realer Welt bewerkstelligt. Hinzu kommt die Kunst des richtigen Weglassens. Die Menschen haben vergessen, dass sie nicht alles mitmachen müssen. Sie können entscheiden und wählen, zum Beispiel ob sie tatsächlich 24 Stunden verfüg- und erreichbar sein wollen.  Interview: Pirmin Schilliger


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netzwerk

sko-veranstaltungen

Im Wahn der Performance Performance-Management-Lösungen und komplexe Systeme garantieren noch lange keinen Erfolg im Unternehmen. Denn alle Systeme sind nur so gut, wie sie den Bedürfnissen der Menschen im Unternehmen entsprechen. Kontroverse Fragen zum Thema «Im Wahn der Performance» diskutierte das prominent besetzte Podium am 32. SKO-LeaderCircle.

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Handelszeitung

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Jürg Eggenberger, Geschäftsleiter Schweizer Kader Organisation SKO.

Prominentes Podium des 32. SKO-LeaderCircle (v.l.n.r.): Thomas Spuler, Mageba, Judith Meier, RehaClinic Gruppe Bad Zurzach, Petra Jantzer, Partner McKinsey & Company, Mathias Binswanger, FHNW, Pascal Ihle, «Handelszeitung».

Alle Impressionen vom 32. SKO-LeaderCircle finden Sie unter www.flickr.com

Foto: Handelszeitung

ie misst man die Leistung seiner Mitarbeitenden? Was ist überhaupt als Leistung zu definieren? Und wie bringt man diese Messsysteme mit der Kultur des Unternehmens in Einklang? Über all diese Fragen und den um sich greifenden Performance-Wahn diskutierte ein vollbesetzter Saal in der Schweizer Börse im Rahmen des 32. LeaderCircle der Schweizer Kader Organisation SKO und der «Handelszeitung». Dabei flossen mehrere Aspekte in die Diskussion mit ein: Volkswirtschaftsprofessor Mathias Binswanger schilderte die Leistungsmessung im akademischen Bereich. Petra Jantzer, Partnerin bei McKinsey Schweiz, erklärte, wie wichtig es sei, nicht nur blind auf Messsysteme zu vertrauen, sondern etwa auch die Kundenzufriedenheit zu berücksichtigen. Judith Meier, Chefin der Reha Clinic Gruppe Bad Zurzach, erläuterte, dass man im Gesundheitswesen Leistung nicht nur anhand von Zahlen messen könne, sondern genauso ein Gespür für Stimmungen in der Firma bewahren müsse. Thomas Spuler, CEO von Mageba, hielt ein Plädoyer für das Mitarbeitergespräch und die gemeinsame Erarbeitung von Zielen. Das Publikum diskutierte angeregt mit. Klar wurde: Das Hamsterrad der Performance-Messung scheint viele Menschen immer stärker zu beschäftigen. 


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1. SKO-LeaderCircle Plus – «Kader im Sandwich» Am 1. SKO-LeaderCircle Plus vom 24. September werden die Ergebnisse der Führungsbarometer-Studie zu Beginn des Nachmittags präsentiert und danach in Workshops vertieft. Ein kompetent besetztes Podium wird die zusammengefassten Resultate und Erkenntnisse am Abend diskutieren.

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er SKO-LeaderCircle Plus vereint das bewährte Format des SKO-LeaderCircle mit brandaktuellen Forschungsresultaten der Führungsbarometer-Studie der Kalaidos Fachhochschule und der SKO. Während eines halben Tages werden die Ergebnisse der Studie präsentiert, in Workshopsessions vertieft, die Resultate zusammengefasst und von einem kompetent besetzten Podium diskutiert. Diskutieren Sie mit und erfahren Sie, welche Konzepte der Führungsgeneration in Sandwichposition helfen.

FÜHRUNGSBAROMETER-STUDIE Die Führungsbarometer-Studie der Kalaidos Fachhochschule und der SKO beantwortet die folgenden Fragen: Worin sehen Führungskräfte die Herausforderungen in ihrem Führungsalltag in den nächsten zehn Jahren? Für welche dieser Herausforderungen fühlen sie sich gerüstet und wo müssen sie Massnahmen ergreifen? Machen Sie mit – nehmen Sie bis zum 20. Juni an der Umfrage zur Studie teil. Mehr Infos dazu unter www.sko.ch

Podiumsgäste/Moderation • Charles Donkor, PWC • Prof. Dr. oec. publ. Sita Mazumder, IFZ • Dr. Pierin Vincenz, CEO Raiffeisen Gruppe • René Weber, Kalaidos Fachhochschule • Moderation Pascal Ihle, Stellvertretender Chefredaktor Handelszeitung

Der 1. SKO-LeaderCircle Plus «Kader im Sandwich» vereinigt Workshop und Podiumsdiskussion in einem.

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Informationen und Anmeldung www.sko.ch/leadercircle Schweizer Kader Organisation SKO

Foto: Fotolia

Veranstaltungsinfos 13.00 Uhr: Eintreffen, Beginn der Workshops 17.30 Uhr: Apéro, anschl. Podiumsdiskussion 19.45 Uhr: Stehdinner Papiersaal (Sihlcity), Alte Sihlfabrik www.papiersaal.ch, Zürich


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netzwerk

sko-veranstaltungen

Das HR-Fachmesse-Ereignis in Zürich Mit weiterhin rekordverdächtigem Besucherhoch fand das jährliche HR-Event am 8. und 9. April in Zürich statt. Einmal mehr verzeichneten sowohl die Fachmessen Personal Swiss und Swiss Professional Learning als auch die Schweizer Kader Organisation SKO einen Zuwachs an Besuchern.

Die SKO an der HR-Fachmesse Personal Swiss

SKO punktet mit Karrieredrink Die SKO befand sich auch in diesem Jahr auf Erfolgskurs: Mit ihrem neuen modernen Standdesign, dem «altbewährten» Karrieredrink und am

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PERSONAL SWISS 2015 Die Personal Swiss und die Swiss Professional Learning gehen vom 14. bis 15. April 2015 wieder in die nächste Runde. Flächenmässig vergrössert sich die Personal Swiss im nächsten Jahr und nimmt einen Teil der Halle 4 noch mit ein, um dem Thema «New Workspace» einen angemessenen Rahmen zu bieten. Weitere Informationen finden Sie unter: www.personalswiss.ch

«altbekannten» Standort konnte die Schweizer Kader Organisation SKO auch in diesem Jahr zahlreiche Besucher an ihrem Stand verzeichnen. Rund 800 Messebesucher genossen an den beiden Messetagen den «Karrieredrink», einen der frischen Fruchtsäfte von Zamba. Viele interessante Gespräche, neue Mitgliedschaften und Geschäftsbeziehungen ergaben sich an den zwei Messetagen im April. Das Fachpublikum vor Ort zeigte sein Interesse an den vielfältigen Dienstleistungen der SKO. Wie in den Jahren zuvor präsentierte sich der ausbilderverband.ch zusammen mit der SKO. Für das Publikum spannend war auch der Fachvortrag der beiden avch-Referenten Dr. med. Simone Wirth und Philippo Larizza mit dem Thema «Prävention und Lebenskraft mit Zukunft». Diana Binder Wettstein, Präsidentin des avch, stellte kurz die SKO vor.  Schweizer Kader Organisation SKO

Foto: SKO

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ahlreich strömen die Messebesucher auch in diesem Jahr wieder in die Messe Zürich, um sich über aktuelle Trends und Entwicklungen in der Personalarbeit, der Personalentwicklung und Weiterbildung zu informieren und auszutauschen. 4’467 Fachbesucher, 252 Aussteller und rund 180 Programmpunkte in zwei Hallen – so lautet das Fazit des Zürcher Fachmesse-Duos Personal Swiss und Swiss Professional Learning 2014, das am 8. und 9. April stattfand.


éditorial

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RENONCER À LA VIE PRIVÉE? Les employeurs et les employés demandent plus de flexibilité dans le travail. Grâce aux développements techniques des moyens de communication, aujourd’hui tout est possible, nous pouvons être joints partout et en tout temps – si nous le voulons et l’autorisons. Cette flexibilité devrait bien entendu être utilisée pour les urgences dans une entreprise. Le bureau à domicile offre aussi de nouvelles opportunités qu’il faut saisir au vol. Cependant, si la disponibilité permanente, Conseiller national Thomas Weibel, Président de l´ASC

7 fois 24 heures, est considérée comme évidence, c’est la santé qui en souffre. Mon expérience m’a appris que je ne peux me détendre et oublier le travail que lorsque je ne suis pas joignable. Et ce n’est que reposé que je peux à nouveau fournir les performances attendues au travail. Les entreprises doivent donc apprendre à utiliser de manière responsable les nouvelles possibilités. Les processus de travail ne doivent pas s’appuyer sur des dispositions spatiales ou temporelles. La gestion doit se faire par des objectifs définis et des résultats contrôlés, rendant ainsi inutile la disponibilité permanente. Les employés eux-mêmes doivent toutefois aussi apprendre à gérer cette technique moderne. Car il est illusoire de croire qu’en étant disponible en permanence, on est irremplaçable.

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Etre joignable en permanence, un bien ou un mal? Les nouvelles possibilités de la communication mobile permettent de travailler sans tenir compte ni du temps ni du lieu. Cette flexibilité offre des avantages indéniables à certaines entreprises. Mais elle cache aussi des dangers pouvant mal se terminer pour les collaborateurs.

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nternet et les appareils mobiles tels qu’ordinateurs portables et autres Smartphones nous rendent joignables en tout temps. Et ils complètent souvent le poste classique de travail pour effectuer une partie des tâches partout et en tout temps. Il s’agit alors d’espace de travail au lieu de place de travail.

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Pouvoir travailler partout et en tout temps comporte des avantages mais aussi des risques.

cine préventive du Centre des sciences du travail et d’organisation de l’EPF de Zurich, considère comme grand avantage la flexibilité du travail d’une société «attribuant une haute valeur à l’autonomie et à la réalisation personnelle». Toutefois, il y décèle également des risques et dangers. «Si nous ne nous déconnectons plus de nos outils de communication, 24 heures sur 24, mentalement, nous ne nous déconnectons pas», voici son avertissement. Il n’y a plus de détente et la régénération reste en rade. Bauer cite une étude néerlandaise démontrant un risque accru de dépression des utilisateurs intempestifs de Smartphone.

Photo: Inmagine

Disponibilité jusqu’à l’épuisement Les entreprises actives dans le monde entier sont les premières à apprécier ces possibilités, comme c’est le cas d’Evernot, active en Suisse avec siège social à Redwood City en Californie. Elle a développé des apps pour gérer les notes commerciales de ses 330 collaborateurs répartis dans dix offices autour du globe, qui travaillent quand et où ils désirent. Le travail en lui-même n’est pas dicté par des contraintes spatio-temporelles, mais orienté objectifs et résultats. Dans d’autres entreprises, de telles pratiques sont encore inconnues, démontrées par une étude actuelle demandée par Matrix42, spécialiste de logiciel de gestion du temps de travail. Même si entre 2010 et 2012, le nombre de personnes travaillant au moins partiellement depuis leur domicile a augmenté globalement de plus de 30 pourcent, les chances de nombreuses entreprises ne sont pas assez exploitées. Georg Bauer, spécialiste de la méde-


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Dispositions légales Même si la conscience des effets négatifs de la constante joignabilité est en hausse, le changement d’attitude n’est qu’à ses balbutiements. «Ce sont surtout les grandes entreprises qui s’attaquent systématiquement au problème, les PME ne disposant pas des ressources personnelles nécessaires», déclare Monica Basler, chargée de cours et responsable de projet de l’Institut de gestion, politique sociale et prévention de la Haute Ecole de Lucerne. Il y a deux ans, Ursula von der Leyen, ministre du travail en Allemagne a déposé une motion sur la joignabilité 24 heures sur 24. Elle demande que les entreprises soient obligées par la loi de protéger leurs

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collaborateurs de cette disponibilité permanente. Le groupe automobile Volkswagen en a tiré les premières conséquences il y a trois ans. Une demi-heure après la fin du travail, il déconnecte la transmission des courriels pour permettre au personnel de se détendre. «En Suisse, de nouvelles lois et règles ne sont pas nécessaires, le droit du travail contenant suffisamment de bases pour limiter les horaires et ainsi aussi la disponibilité», poursuit Monica Basler. Luca Cirigliano, syndicaliste de l’USS, demande tout de même «de nouvelles formes de saisie du temps de travail flexible hors du bureau».  Pirmin Schilliger


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actuel

Le jobsharing dans les positions cadres Un tiers des actifs en Suisse travaille à temps partiel, majoritairement des femmes dont les compétences sont souvent sous-utilisées. Le job-sharing, une alternative au travail à temps partiel et au temps complet, a du potentiel pour les positions cadres.

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a Suisse affiche l’une des plus grandes différences entre les genres au niveau du temps partiel en Europe (61% des femmes et 15% des hommes). Concilier vies professionnelle et privée est l’une des raisons principales évoquées par la gent féminine. Par ailleurs, plus une femme mère de famille est formée (degrés tertiaire et secondaire

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II), plus elle aura tendance à travailler à temps partiel (OFS 2014). Malgré l’équilibre accru entre travail et famille, le temps partiel a plusieurs inconvénients, tant pour l’employé que pour l’employeur: il ne permet que difficilement d’accéder à des postes à responsabilité, de changer d’emploi ou encore d’assurer une présence durant toute la semaine. Les

Photo: Fotolia

Le jobsharing: Une double expertise pur le prix d'une!


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actuel

Deux expertises pour le prix d’une Vu les compétences sous-utilisés de femmes qualifiées et le nombre croissant d’hommes désirant travailler à temps réduit, le job-sharing est une alternative intéressante qui permet aux femmes et hommes de travailler à temps partiel et d’occuper à deux un temps complet dans des postes cadres intéressants. Pour l’employeur, ce modèle permet d’avoir une double expertise pour le prix d’une et de motiver des collaborateurs compétents à rester au sein de l’entreprise. Le maintien du savoir-faire dans l’entreprise est une autre raison qui incite à proposer des postes de cadres en job-sharing. Ce modèle, y compris en couple intergénérationnel, séduit particulièrement les personnes avec des responsabilités familiales ou les collaborateurs plus âgés, permettant la pérennisation des connaissances. Entreprises pratiquent le job-sharing Mandaté par l’Association PTO, la Haute école FHNW a mené une large enquête en Suisse et près de 400 entreprises, représentant 180’000 employés, y ont répondu. Les résultats démontrent que 27% des employeurs ont recours au job-sharing, dont un

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quart se trouve dans des positions de cadres. C’est dans la finance, l’industrie des machines et des métaux, le commerce de détail et de gros, mais aussi dans les administrations publiques que le job-sharing est le plus répandu. Le potentiel est encore peu exploité dans les secteurs logistique et des transports, ainsi que dans les autres industries. L’un des avantages relevé par l’enquête consiste à préserver des cadres dirigeants qualifiés, le plus souvent des femmes, qui pourraient se tourner vers la concurrence leur offrant des perspectives de carrière plus intéressantes. Offrir davantage d’opportunités en job-sharing rendra le marché du travail plus attractif et équitable. Pour informer les employeurs et employés sur les avantages et défis du job-sharing, l’Association PTO a mis sur pied un site www. go-for-jobsharing.ch incluant divers témoignages ainsi qu’un guide pratique téléchargeable.  Irenka Krone-Germann, Anne Aymone de Chambrier

Photo: Keren Bisaz, Mirages Photography

effets sont parfois négatifs, confinant des personnes qualifiées dans des emplois sans perspective. On assiste à un vrai gaspillage du capital humain en tenant compte de la haute formation des femmes actives à temps partiel. S’ajoutent à ces chiffres, près de 30% des femmes, la plupart bien formées, qui arrêtent de travailler en devenant mères. La Suisse se trouve ainsi parmi les pays en Europe qui détiennent un faible nombre de femmes dans des positions-clé de l’économie: seuls 6% sont membres de direction d’entreprises et 12% font partie de conseil d’administration (Schilling Report, 2013).

IRENKA KRONE-GERMANN ANNE AYMONE DE CHAMBRIER Co-directrices de l’Association PTO (Part Time Optimisation), disposent d’une expérience de 7 ans en job-sharing en tant que responsables de programme au SECO (Coopération et Développement économiques).


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formation

La formation et l’éducation tout au long de la vie «Investir dans l’immatériel et valoriser les ressources humaines augmenteront la compétitivité globale, développeront l’emploi et permettront de préserver les acquis sociaux. Ce seront les capacités à apprendre et la maîtrise des savoirs, des savoir-faire et des savoir-être fondamentaux qui situeront de plus en plus les individus les uns par rapport aux autres dans les domaines économiques culturels et sociaux.»

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ette citation du Livre blanc sur l’éducation et la formation intitulé: «Enseigner et apprendre vers la société cognitive», lancé en 1966 à l’occasion de l’année européenne de l’éducation et de la formation tout au long de la vie, garde aujourd’hui encore toute son acuité. En effet, ce concept de formation tout au long de la vie dont l’un des

objectif est de rapprocher la formation et l’entreprise, apporte une réponse efficace et appropriée à l’évolution sociale, économique et culturelle qui a émergé dans le courant des années 1990 et qui marque et transforme toujours profondément et durablement nos sociétés. Il s’agit de l’avènement de la société de l’information du développement de la civi-

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Apprendre tout au long de la vie pour franchir avec succès toutes les étapes de sa vie personnelle et professionnelle.

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formation

lisation scientifique et technique et de la mondialisation de l’économie. La maîtrise de cette évolution engendre la maîtrise de compétences nouvelles, approfondies, adaptées et continues au niveau personnel, professionnel, culturel et social des individus.

Intégrer tous les types de formation Dans ce contexte, apprendre, et surtout apprendre à apprendre tout au long de sa vie, constitue une mission fondamentale de l’éducation et de la formation qui doit être au service de l’individu pour l’aider à développer et à adapter tous ses potentiels, pour les enrichir afin de franchir avec succès toutes les étapes de sa vie personnelle et professionnelle. C’est dans cette perspective que le concept de formation tout au long de la vie a pour objectif d’intégrer harmonieusement tous les types de formation, à tous les stades de la vie notamment pour: • Intégrer les différents types de compétences: le savoir, les savoir-faire et les savoir-être dans la formation de base et les différentes formations continues; • Prendre en compte les différentes formes de formation: formelles, informelles et non formelles; • Valoriser, valider et reconnaître les acquis de l’expérience dans tous les domaines des activités

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humaines qu’elles soient professionnelles, associatives, éducatives, politiques ou sociales; • Offrir des chances renouvelées d’accès aux formations; • Décloisonner les temps de formations de base et de formations continues; • Garantir une plus grande flexibilité dans le marché du travail pour s’adapter plus rapidement aux changements constants dans un monde de plus en plus interconnecté; • Favoriser l’innovation, la productivité et la compétitivité; • Contribuer à la motivation et à la satisfaction des travailleurs pour favoriser la qualité du travail. Un concept encore méconnu Telles sont quelques dimensions, parmi d’autres, mises en évidence par le concept de formation tout au long de la vie depuis maintenant plusieurs décennies. Malgré la pertinence de ces dimensions et leurs perspectives d’avenir, force est de constater, que ce concept est peu connu et que, pour la plupart des valeurs qu’il véhicule, elles tardent à se concrétiser et à se réaliser. Chaque acteur de la vie économique, sociale, politique et culturelle est interpelé pour y remédier.  JEAN-PIERRE RAUSIS

Licencié ès Sciences de l’Education UNIGE Directeur de BERSY Consulting.

Tél. 076 392 7680 rausisjeanpierre86@gmail.com


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ticino

tema centrale

Si parte...! Fondendo le due parole inglesi «work» e «leisure», il sociologo Dalton Conley ha coniato un nuovo termine per descrivere la commistione, sempre più marcata, tra lavoro e tempo libero: «weisure». I nuovi media e gli strumenti di comunicazione ci rendono schiavi del nostro lavoro? La crescente fusione tra vita privata e vita lavorativa rischia di sfinirci?

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Le due facce della stessa medaglia Da una parte, chi non vuole mettere a rischio la propria carriera lavorativa risponde a questa domanda con parole che non suonano certo nuove: «Sono cose che si aspettano che io faccia, altrimenti potrò dire addio alla prossima promozione.» Si tratta allora in primo luogo della pressione psicologica esercitata dal capo, di una pressione cui i dipendenti non sanno più resistere? I dipendenti sono inconsciamente condizionati dalle aspettative del capo? Il messaggio che percepiscono è dunque: «Se vuoi un lavoro sicuro, devi impegnarti fino in fondo?» Sennonché, dall’altra parte, alcuni dirigenti dichiarano di non desiderare affatto la continua raggiungibilità dei loro dipendenti. Per i dirigenti, è più importante che nel tempo libero i dipendenti si riposino, recuperando così le forze per dare poi il massimo durante gli orari di lavoro. Spesso, in realtà, è del tutto falso che i lavoratori siano tenuti ad essere sempre raggiungibili: semplicemente, sono loro a credere di doverlo essere. È di questo avviso

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Poter essere sempre raggiungibili non significa ancora doverlo essere.

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umerosi studi mostrano come l’essere continuamente reperibili conduca ad un aumento di tensione, stress e disturbi del sonno, e metta in pericolo la salute psichica. Ma allora, sapendo che le cose stanno così, perché i lavoratori non sembrano saper fare a meno di essere sempre online e disponibili?


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tema centrale

Detlev Nutzinger, professore di psicosomatica alla Università di Lubecca: «questo è un problema fondamentale: molti dipendenti che svolgono ruoli chiave vogliono essere sempre disponibili, per tutto e per tutti; questo desiderio deriva però da una loro attitudine personale, che le nuove conquiste della tecnica, come gli smartphone, possono portare a livelli patologici.» Secondo l’ipotesi della psicologa di Monaco Annette Glitz, «alcuni si sentono lusingati dal ricevere telefonate di lavoro anche durante i weekend» – anche se ciò può provocare conflitti all’interno della coppia o della famiglia: insomma, una celebrazione della propria indispensabilità.

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Fare chiarezza Le regole che disciplinano in modo vincolante il lavoro fuori ufficio svolgono un ruolo di orientamento nei confronti dei dipendenti e aiutano a fare chiarezza. I superiori dovrebbero comunicare esplicitamente le loro aspettative, come ad esempio: le e-mail sono indesiderate durante i weekend; nessuna chiamata di lavoro in vacanza; lasciare il portatile a casa quando si è in ferie. Alcune aziende danno il buon esempio: spegnendo i server per le e-mail durante i weekend, permettono ai loro dipendenti di riposarsi più facilmente. Le moderne tecnologie di comunicazione richiedono comunque anche

«Chi adesso decide di rinunciare alle pause, prima o poi sarà obbligato a fare pause davvero lunghe, si chiamano burnout.»

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una buona dose di responsabilità individuale: il fatto che sia possibile essere sempre reperibili non significa che sia necessario esserlo. Andare sempre più avanti? Può essere che siamo in preda all’illusione che tutto debba sempre essere migliorato? Che tutto debba essere reso più perfetto, efficiente e produttivo? Il desiderio di efficienza, tanto maniacale quanto socialmente indotto, è dannoso per la salute e aumenta il tasso di esaurimenti, depressioni e altre patologie da stress. È davvero questo il «progresso» che vogliamo? Frasi come «possiamo parlare su skype dopo le 21, dato che i bambini saranno a letto» mostrano fino a che punto la nostra vita è plasmata dall’efficienza – fino all’ultimo minuto prima di coricarci. Dobbiamo riconoscere che non è il nostro ambiente a renderci malati: piuttosto siamo noi stessi i responsabili delle condizioni generali in cui ci troviamo. Per questo è importante riconoscere quali siano i veri valori nella vita. Si tratta di valori che, per essere messi efficacemente in pratica, richiedono sia autodisciplina, sia una chiara immagine della propria vita ideale, di quali valori, bisogni e obiettivi sia necessario rispettare. È importante prendersi regolarmente del tempo per raggiungere questo tipo di chiarezza. I nostri valori funzionano come una bussola interiore: ci consentono di affrontare la vita di tutti i giorni senza perdere di vista i nostri obiettivi. Rimanere fedeli ai nostri valori personali significa prendere direttamente controllo della nostra vita. Imporre limiti e rispettarli Saper realizzare e proteggere in modo adeguato la propria personalità e i propri interessi rappresenta un’importante competenza sociale. Per poter vivere i nostri valori e le nostre priorità, può talvolta esse-

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LA FINE DI UNA CARRIERA Ecco l’esperienza personale di un IT-manager di successo: «La mia costante raggiungibilità per la ditta, gli amici e la famiglia aveva ormai finito per distruggere tutto. Prima è andato in pezzi il mio matrimonio; poi, dopo alcune migliaia di e-mail e messaggini, è arrivato il collasso psico-fisico. Molto semplicemente, non ne potevo più. Ho dovuto troncare tutti i miei rapporti virtuali e chiudere col lavoro. Per ora, il mio capolinea è una clinica privata per il trattamento di esaurimenti nervosi.»

re importante rifiutare una richiesta o una cortesia. Imporci dei limiti significa anche conoscere i nostri limiti e accettarli, maturando così la consapevolezza che le nostre capacità non sono infinite, ma hanno limiti da non oltrepassare. È proprio per le persone impegnate, focalizzate sui loro obiettivi e predisposte ad aiutare gli altri che questa consapevolezza sembra particolarmente difficile da raggiungere – si tratta infatti spesso di persone che aspirano a non deludere mai il prossimo, e anzi ad accontentare tutti. Eppure chi non sa dire di no non sa nemmeno definire priorità! E chi non sa definire priorità, lascia decidere gli altri. Chi sa dire di no sa decidere cosa è meglio per lui. Dire di no significa anche confrontarsi – e ciò richiede coraggio!  EVI GIANNAKOPOULOS

Istruttrice diplomata di regolazione dello stress SZS e formatrice con attestato professionale federale, tiene seminari e sedute di personal training dedicati a combattere lo stress.

Tel. 043 542 34 41 eg@stressaway.ch www.stressaway.ch


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beratung

recht

Der Anwaltspool – eine neue SKO-Rechtsdienstleistung Mit dem Anwaltspool bietet die SKO ihren Mitgliedern eine neue Dienstleistung des Rechtsdienstes an, die das bestehende Rechtsangebot optimal ergänzt. Der Anwaltspool ist ein Netzwerk von Rechtsanwälten, die Ihnen für Erstberatungen in rechtlichen Spezialgebieten zur Verfügung stehen.

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ie SKO optimiert laufend ihre Dienstleistungen und Produkte für Sie als Mitglied. Mit der Einführung des Anwaltspools bietet Ihnen die SKO neu eine Beratungsoption bei Fragen zu Rechtsbereichen ausserhalb des Arbeits- und Sozialversicherungsrechts. Dieses Angebot ergänzt die übrigen Leistungen des SKO-Rechtsdienstes und bietet Ihnen damit einen noch umfassenderen Service. Kostenlose Erstberatung Wenn Sie Fragen zu einer Erbteilung, einem Bauprojekt oder einem Fahrausweisentzug haben, vermittelt Ihnen der SKO-Rechtsdienst einen spezialisierten Rechtsanwalt, der Sie fachkundig berät. Unsere Anwälte bieten Ihnen eine kostenlose und

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kompetente Erstberatung von 20 bis 30 Minuten. Zu den abgedeckten Bereichen gehören insbesondere die Rechtsgebiete: • Baurecht • Erbrecht und Nachfolgeplanung • Haftpflicht- / Privatversicherungsrecht • Werbung / Marketing / Medien • IT / ICT • Familienrecht • Strassenverkehrsrecht • Strafrecht • Lärmschutzrecht • Bankenrecht

Das neue Angebot ist kapazitätsabhängig und nach einer telefonischen Erstberatung zu angemessenen Ansätzen kostenpflichtig. Änderungen und Erweiterungen des Angebots bleiben zudem vorbehalten.


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beratung

recht

Die SKO-Rechtsdienstleistungen im Überblick Der SKO-Rechtsdienst bearbeitet pro Jahr über 450 Fälle. In 97 Prozent der Fälle ermöglicht er eine aussergerichtliche Lösung. In rund 50 Prozent der Gerichtsfälle findet er eine Vergleichsregelung. Der SKO-Rechtsdienst bietet Ihnen die folgenden Dienstleistungen und Produkte an:

Aktivmitglied Fr. 298.00

Passivmitglied Fr. 198.00

Rechtsberatung

Rechtshilfe

Anwaltspool

Privat- und Verkehrsrechtschutz

Rechtsberatung für rechtliche Auskünfte/Anwaltspool Der SKO-Rechtsdienst steht allen SKO-Mitgliedern für rechtliche Auskünfte in sämtlichen Rechtsbereichen zur Verfügung – kompetent und kostenlos. Der SKO-Rechtsdienst gewährt Rechtsauskunft und Rechtsberatung auf telefonische oder schriftliche Anfrage hin. Eine ideale Ergänzung hierzu ist nun die neue Dienstleistung durch den Anwaltspool für Fragen in rechtlichen Spezialgebieten. Rechtshilfe zur Durchsetzung der Ansprüche Der SKO-Rechtsdienst unterstützt Sie als AktivMitglied in beruflichen Angelegenheiten bei der Durchsetzung Ihrer Rechte in arbeits- und sozialversicherungsrechtlichen Fragen, die sich aus dem Anstellungsverhältnis ergeben. Das Ziel ist, im Kontakt mit Ihrem Arbeitgeber oder einer Sozial-

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versicherung eine aussergerichtliche Lösung herbeizuführen. Ist eine einvernehmliche Einigung nicht möglich, so vertritt der SKO-Rechtsdienst Sie vor den zuständigen Gerichten und Behörden. Die Rechtshilfe erstreckt sich auf Angelegenheiten privatrechtlicher und öffentlichrechtlicher Natur, mit Gerichtsstand in der Schweiz und im Fürstentum MULTIRechtsschutzversicherung Fr. 169.20

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Liechtenstein, die sich aus der beruflichen Tätigkeit des Mitglieds und den damit zusammenhängenden Versicherungsfragen ergeben. Die Rechtshilfe ist für Sie in der Regel kostenlos. Die SKO übernimmt im Gerichtsfall die Kosten für Ihre anwaltliche Vertretung. Andere Kosten sowie Gerichtsgebühren, Gutachten oder die Entschädigung der Gegenpartei haben Sie als Mitglied selber zu übernehmen. Versichert im Privat- und Freizeitbereich Der SKO-MULTI-Rechtsschutz beinhaltet sowohl den Verkehrs- als auch Privatrechtsschutz ausserhalb einer gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit. Sie stellt damit für Freizeit und Privatbereich die ideale Ergänzung zum beruflichen Rechtsschutz der SKO dar. Die SKO bietet sie ihren Mitgliedern in Zusammenarbeit mit Coop Rechtsschutz an. Die


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beratung

recht

Versicherung übernimmt bis zu 300’000 Franken pro Rechtsstreit. Sie deckt die Kosten für Anwalt, Expertisen, Gerichts- und Verfahrenskosten ab. Versichert sind nicht nur Sie als SKO-Mitglied, sondern auch Ihre Familienangehörigen. Versichert sind auch sämtliche auf eine versicherte Person eingelösten oder durch eine versicherte Person gemieteten Fahrzeuge. Die Versicherung deckt folgende Bereiche des Verkehrs- und Privatrechtsschutzes ab: • Schadensersatzrecht • Strafrecht • Administrativverfahren • Versicherungsrecht • Mietrecht • Übriges Vertragsrecht • Nachbarrecht • Eigentums- und Sachenrecht • Beratung für alle übrigen Fälle

Der Anwaltspool – ein Netzwerk von Rechtsanwälten – steht SKO-Mitgliedern in rechtlichen Spezialgebieten zur Verfügung.

ADRIAN WEIBEL

ist Anwalt im Rechtsdienst der Schweizer Kader Organisation SKO seit 2012.

Tel. 043 300 50 62 a.weibel@sko.ch www.sko.ch

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Als besondere Leistung deckt die Versicherung das Arbeits- und Sozialversicherungsrecht für Familienangehörige des Mitglieds ab und leistet finanzielle Unterstützung für Opfer von Gewaltverbrechen. Ein detailliertes Leistungsprogramm finden Sie in der Broschüre zum SKO-MULTI-Rechtsschutz. 

NDS «Betriebswirtschaftslehre für Führungskräfte» eidg. anerkanntes Diplom HF-NDS Sie haben eine technische Ausbildung, besetzen eine Führungsposition und möchten Ihre Managementkompetenz ausbauen? IBZ | zti Schulen verleihen Ihrer Karriere den nötigen Schub! • 2 Semester, freitags und samstags (2 x pro Monat) • Lehrgangsorte: Aarau, Bern und Zug IBZ Schulen für Technik Informatik Wirtschaft AG Höhere Fachschulen mit eidg. anerkannten Lehrgängen Zentralsekretariat Tellistrasse 4, CH-5000 Aarau Telefon +41 62 836 95 00, ibz@ibz.ch, www.ibz.ch

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karriere

gesundheit

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Work-Life-Balance – Worum geht es wirklich? Wer eine gute Work-Life-Balance hat, beweist: Ich habe mein Leben im Griff! Man wirkt interessant, wenn man zusätzlich zum guten Job ein erfülltes Leben mit Familie und Freunden teilt. Entpuppt sich diese jedoch als hektischer Balanceakt, bringt sie mehr Stress als Erholung ins Leben. Worin besteht Work-Life-Balance wirklich?

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eute mit einer guten Work-Life-Balance wirken anziehend und leben intensiver. Sie sind die beneidenswerten Lebenskünstler, die auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Aber leider gelingt das nicht allen. Viele Menschen klagen über einen hektischen, atemlosen und durchgetakteten Alltag. Solch ein Dauerstress ist ungesund und man riskiert dabei auszubrennen. Das ist inzwischen zwar fast schon salonfähig geworden – aber trotzdem alles andere als empfehlenswert. Bei Work-Life-Balance geht es einerseits darum, ein erfülltes und glückliches Leben zu realisieren, und andererseits, ein Burnout zu vermeiden. Damit tut sich ein riesiges Feld von Möglichkeiten und Wünschen,

aber auch Enttäuschungen auf. Der Modebegriff impliziert, das Leben auf ein griffiges Rezept vereinfachen zu können, das es leider nicht gibt. Kapitän des eigenen Lebens Beginnen wir beim Begriff Balance. Was so ausgeglichen tönt, ist in der Realität eher ein Balanceakt, der einer ziemlich guten Zirkusnummer gleicht. Weil «Work» unberechenbarer und «Life» turbulenter geworden ist, plätschert unser Alltag nicht so ruhig daher. Darauf hat man oft überhaupt keinen Einfluss. Oder haben Sie die aktuelle Restrukturierung in der Firma gewollt? Schmeisst ihr Sohn gerade aus heiterem Himmel seine Lehre hin? Es fragt sich, wie eine Balance

Wer in seiner Freizeit in hektische Aktivitäten verfällt, erreicht eher das Gegenteil einer guten Balance.

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Work-Life-Balance: Entschleunigen und der Seele etwas Gutes tun!

zwischen zwei Bereichen gewahrt werden soll, die sich ständig tiefgreifend verändern können. Ohnmachtsgefühle gegenüber Veränderungen, auf die wir keinen Einfluss haben, zählen zu den schlimmsten Belastungen. Work-Life-Balance erweckt den Anschein, dass unser Leben stets ein abgerundetes, ausbalanciertes und ruhiges Ganzes sein soll. «Effektiv bleibt ein Leben aber nur lebendig, solange es unabgeschlossen, bruchstückhaft und ohne die erhoffte Stimmigkeit ist.» (Jürg Willi, 2007, Wendepunkte im Lebenslauf). Eigentlich sollten wir lernen, mit Turbulenzen umzugehen und Ungereimt-

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heiten eine Weile auszuhalten. Stattdessen sind wir ständig bestrebt, etwas zu tun; sind wir doch die Kapitäne unseres Lebens! Das ist in etlichen Lebenslagen überfordernd und angesichts wirklich grosser Belastungen sogar zynisch. Eine gute Balance zu halten ist ganz einfach, solange man keine ernsthaften Probleme hat. Arbeit auch als Ressource Bleiben wir noch beim Bild der Waage, die bekanntlich nur zwei Schalen hat. Was genau legen wir auf jede Schale? Wägen wir Belastungen mit


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Entlastungen, Unangenehmes mit Angenehmem, Arbeitszeit mit Freizeit auf? Ist Arbeit all das, wofür wir mit Geld bezahlt werden? Wohl kaum, denn aufgrund der veränderten Rollenbilder von Mann und Frau sitzen wir nach getaner Arbeit nicht zu Hause auf dem Sofa, um uns vor dem Abendessen zu entspannen. Wir arbeiten weiter und sind beschäftigt damit, Wohnen, Nahrung und Kleidung zur Verfügung zu stellen – kurz: wir kümmern uns um den Haushalt. Grundsätzlich kann jeder Lebensbereich zu Überlastungen führen oder umgekehrt als Ressource erlebt werden. Für eine berufstätige Mutter mag die Zeit im Büro geradezu erholsam sein, verglichen mit Familienalltag und Kleinkindern. Menschen, die in ihrem Beruf eine Berufung gefunden haben, werden auch längere Arbeitszeiten nicht als Gefahr für die Balance taxieren. Ganz einfach, weil sie gerne arbeiten. Was nützt perfektes Zeitmanagement? Kommen wir zur Hutmetapher. Wer eine gute Work-Life-Balance hat, packt scheinbar mühelos alles unter einen Hut. Insbesondere den berufstätigen Müttern will man diesen Unsinn immer wieder schmackhaft machen. Tatsache ist aber, dass «die angepriesene Vereinbarkeit von Beruf und Familie eine Schimäre ist. Da gibt es nichts zu vereinbaren. Da gibt es nur etwas zu addieren.» (Iris Radisch, 2007, Die Schule der Frauen). Leider nützt auch ein noch so perfektes Zeitmanagement nichts. Niemand kann gleichzeitig überall sein und mit ungebremster Intensität eine hohe Leistung erbringen. Das gilt auch für kinderlose Erwerbstätige. Wer denkt, es müssen um jeden Preis aufregende Hobbies, sportliche Aktivitäten, Ausgehen mit Freunden, pädagogisch wertvolle Familienaktivitäten sowie Power-Wellness-Weekends drinliegen, er-

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LESENSWERT Die Mañana-Kompetenz Auch Powermenschen brauchen Pause Gunter Frank, Maja Storch Piper Verlag, 2011 205 Seiten, kartoniert ISBN 978-3-492-27263-6 CHF 14.90 Das Leben ist voller Aktivitäten und Termine, und trotzdem fühlt es sich so seltsam leer an. Gunter Frank und Maja Storch beweisen: Nicht auf die perfekte Alltagsplanung kommt es an, sondern darauf, dass unser Tun unsere Bedürfnisse widerspiegelt. Die Autoren zeigen auf, wie der Bauch dem Kopf beim Denken hilft und revolutionieren mit ihrem Konzept der Mañana-Kompetenz das Verständnis des Stressmanagements. Denn neueste Erkenntnisse aus Psychologie und Medizin beweisen: Mañana-Kompetenz ist die Kompetenz der Zukunft für ein erfolgreiches und zufriedenes Leben.

Ich bin mein eigener Coach Wie Sie innere Gegensätze in Autonomie verwandeln Urs Bärtschi Springer Gabler Verlag, 2014 112 Seiten, kartoniert ISBN 978-3-658-02965-4 CHF 28.90 Viele Menschen suchen nach einfachen, aber wirksamen Methoden, um ihr Selbstmanagement zu optimieren und die Anforderungen in Beruf und Privatleben besser zu meistern. Urs Bärtschi bietet dem Leser eine vergnügliche Anleitung zur Spiegelung und Wahrnehmung des inneren Teams. Unterhaltsam erläutert er ein Verfahren, das von den individuellen Stärken und Möglichkeiten jedes Einzelnen ausgeht und konkrete Wege zur Ausschöpfung des eigenen Potenzials eröffnet. Wer sich darauf einlässt, gewinnt mehr Gelassenheit, Sicherheit und Glück – beruflich wie privat.


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Wir brauchen mehr Gelassenheit! Die beiden Lebensbereiche effektiver zu gestalten, bringt nicht das, was wir wirklich dringend brauchen, nämlich mehr Gelassenheit, Musse und Behaglichkeit bei allem was wir tun. Gunter Frank und Maja Storch haben dazu den Begriff «MañanaKompetenz» geprägt. Es handelt sich dabei um die Kompetenz, sich zu entspannen, lockerzulassen und zu spüren, was man wirklich braucht. Eine Kompetenz, die wir offenbar verlernt haben. Das hat viele Gründe. Uns sind beispielsweise Ruhe spendende Rituale wie der Kirchgang am Sonntag oder das Feierabendbier abhanden gekommen. Unser Lebensschwerpunkt hat sich immer mehr nach aussen verlagert. Aber «im Aussen gibt es keinen wirklichen Halt» und «ohne inneres Gegenge-

SKO-TRENDSHOP «Machen Sie Familien- und Berufskarriere» Während wir die berufliche Karriere sorgsam einfädeln, überlassen wir die Familienkarriere allzu oft dem Zufall. Wir reflektieren gemeinsam den Karrierebegriff und die verschiedenen Familienformen in der heutigen Gesellschaft. Was sind familienfreundliche Arbeitsbedingungen und wie lassen sich diese mit den Anforderungen der Arbeitswelt vereinen? Sie erhalten Karrieretipps für ihre ganz persönliche Familien- und Berufskarriere. Referentin: Dr. Marianne Breu Dienstag, 2. September 2014, 18 bis 21 Uhr, Muttenz Anmeldung und Infos: www.sko.ch/trendshops

wicht ist die Gefahr gross, die Balance im Leben zu verlieren.» (Marco v. Münchhausen, 2006, Wo die Seele auftankt). Zudem haben wir es mit pluralen Arbeits- und Lebensformen zu tun, und niemand hat eine identische Situation wie man selbst. Was wäre der kleinste gemeinsame Nenner, auf den ein Work-Life-Balance-Konzept eines Arbeitgebers abstellen kann? Natürlich helfen flexible Arbeitsformen sowie Verständnis und Gehör für die Herausforderungen derjenigen Lebensphasen, in denen die Mitarbeitenden sich gerade befinden. Da für Menschen die Arbeit aber eine unterschiedliche Bedeutung hat, die einen sich mit mehr, die anderen sich mit weniger Arbeitsstunden wohlfühlen und jeder sich bei anderen Aktivitäten erholt, kann letztlich auch nur jeder selbst seine ganz persönliche Work-Life-Balance realisieren. Der Seele etwas Gutes tun Zusammengefasst geht es bei der Work-Life-Balance darum, mit äusseren Unsicherheiten umzugehen, stressige Lebensentwürfe zu entschleunigen und sich schliesslich auf sich selbst zu konzentrieren. Es gilt trotzdem, etwas zu tun, aber bitte ohne Aktivis-

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reicht genau das Gegenteil einer guten Balance. Die positiven Effekte können sich gar nicht entfalten, weil wir uns nicht auf die an sich entspannenden Aktivitäten konzentrieren. Wir versuchen sie stattdessen irgendwo reinzuquetschen. In der Folge wird man gestresster, atemloser und unzufriedener dank Work-Life-Balance!


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mus und zusätzliche Hektik. Gemäss Storch und Frank soll man sich ein paar gut funktionierende Möglichkeiten zulegen, die zu Gelassenheit führen. Je nach Konstitution, Temperament und Bedürfnissen können diese Möglichkeiten variieren. Vielleicht ist es Sport, vielleicht ein gutes Buch oder man schwört auf ein Mittagsschläfchen. Wichtig ist, man muss, darf und soll sich das täglich gönnen. Und hier ist die Wortwahl sehr wichtig; gönnen meint, sich und seiner Seele etwas Gutes zu tun! Die Fragen, die uns dabei leiten sollen, sind: Wie haben ich mich heute entspannt, was macht mich glücklich und wo tankt meine Seele auf? 

DR. PHIL MARIANNE BREU

ist Pädagogin und Soziologin und arbeitet als LaufbahnCoach in eigener Praxis. Sie hält Referate, gibt Seminare und beschäftigt sich mit stimmigen Arbeits- und Lebensformen.

Tel. 079 227 57 15 mb@mariannebreu.ch www.mariannebreu.ch

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Die zunehmende Vermischung von Arbeit und Freizeit nennt der Soziologe Dalton Conley «Weisure» (Work + Leisure). Machen uns die neuen Medien und Kommunikationsinstrumente zu Sklaven unseres Jobs? Macht uns die zunehmende Verschmelzung von Privatem und Beruflichem am Ende gar kaputt?

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ehrere Studien belegen, dass die ständige Erreichbarkeit mit erhöhter Grundspannung, Stress sowie der Beeinträchtigung des Schlafs und der psychischen Gesundheit einhergeht. Warum hält diese Erkenntnis Berufstätige nicht davon ab, ständig online und verfügbar zu sein? Die zwei Seiten einer Medaille «Das wird von mir erwartet, ansonsten werde ich bei der nächsten Beförderung nicht berücksichtigt.» Diese Aussage hört man einerseits oft von Menschen, die ihre Berufskarriere nicht gefährden wollen. Ist es also hauptsächlich der psychologische Druck, den Chefs ausüben, der bewirkt, dass die

Mitarbeitenden nicht mehr abschalten können? Wird den Angestellten unterschwellig die Erwartungshaltung der Chefs vermittelt «Wenn du einen sicheren Job willst, musst du dich besonders engagieren?» Führungskräfte in Vorgesetztenrollen erzählen auf der anderen Seite jedoch, dass sie gar nicht wollen, dass ihre Mitarbeitenden ständig erreichbar sind. Wichtiger ist ihnen, dass die Mitarbeitenden in der vorhandenen Arbeitszeit leistungsstark sind und sich danach erholen. Eigentlich geht es oftmals gar nicht darum, dass Berufstätige ständig erreichbar sein müssen, sondern dass sie lediglich glauben, es zu sollen. «Ein Grundproblem vieler Leistungsträger ist, dass sie schon von ihrer inneren Veranlagung immer für alles und jeden erreichbar sein wollen. Technische Errungenschaften wie Smartphones können dies pathologisch

«Wer freiwillig keine Pausen einlegt, ist irgendwann zu einer unfreiwillig langen Pause verdammt, die man heute Burnout nennt.»

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Ich bin dann mal weg...!


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verstärken», sagt Detlev Nutzinger, Professor für Psychosomatik an der Universität Lübeck. «Manchen schmeichelt es, wenn auch am Wochenende berufliche Anrufe eingehen», vermutet die Münchner Psychologin Annette Glitz. Selbst wenn dadurch der Konflikt in der Partnerschaft oder Familie provoziert würde. So wird die eigene Unentbehrlichkeit zelebriert. Klarheit schaffen Verbindliche Regeln für die Arbeit abseits des Büroarbeitsplatzes geben den Mitarbeitenden eine Orientierungshilfe und schaffen Klarheit. Vorgesetzte sollten ihre Erwartungen klar kommunizieren, wie beispielsweise: Mails an Wochenenden sind unerwünscht, keine Anrufe im Urlaub, Laptop während der Ferien zu Hause lassen. Einige Firmen gehen mit gutem Beispiel voran und stellen an Wochenenden die Mailserver ab, um die Erholung ihrer Mitarbeitenden zu fördern. Im Umgang mit den modernen Kommunikationstechnologien ist jedoch auch eine hohe Eigenverantwortung gefragt. Auch wenn eine ständige Erreichbarkeit möglich ist, heisst das noch lange nicht, dass wir immer erreichbar sein müssen. Höher, schneller, weiter? Kann es sein, dass wir uns verrückt machen mit der Wahnvorstellung, alles müsse immer perfekter, noch effizienter und produktiver sein? Der manische Effizienzwunsch der Gesellschaft ist ungesund und führt zu noch mehr Burnout, Depression und anderen Stresserkrankungen. Wünschen wir uns wirklich so einen «Fortschritt»? Aussagen wie «Können wir nicht nach 21 Uhr skypen, da sind die Kinder im Bett» zeigen, wie stark unser Leben von Effizienz geprägt ist – und zwar bis zum Schlafengehen.

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LESENSWERT Das Glück der Unerreichbarkeit – Wege aus der Kommunikationsfalle Miriam Meckel Murmann Verlag, 2007 270 Seiten, gebunden ISBN 978-3-86774-002-9 CHF 27.90 Handy, E-Mail, Internet sind digitale Zeitdiebe, die unser Leben ungefragt erobern. Wir lieben und brauchen sie, aber wir können nicht ständig auf Standby sein. Das frisst Energie und ist auch fürs Klima schädlich – vor allem für das zwischenmenschliche. Miriam Meckel erklärt uns die Wirkung der Technologien auf den Menschen und zeigt, was es mit uns und unserem Miteinander macht. Sie empfiehlt Kommunikationspausen. Denn wer sich verständigen und verstanden werden will, muss nachdenken können und sich erklären dürfen. Eine kluge Frau zieht ein kluges Fazit: Das Glück liegt in der Unerreichbarkeit.

SEMINARTIPP «Mit Ihrem Team zu Höchstleistungen» SKO-TrendShop mit Evi Giannakopoulos am 27.8.14 in St. Gallen und am 18.11.14 in Zug. Anmeldung und Infos: www.sko.ch/trendshops

«ENDE DER KARRIERE» Der persönliche Erfahrungsbericht eines erfolgreichen IT-Managers: «Meine ständige Erreichbarkeit für die Firma, Freunde und Familie hatten am Ende fast alles zerstört. Erst ging meine Ehe in die Brüche und nach ein paar Tausend weiteren Mails und Kurznachrichten folgte der physische und psychische Zusammenbruch. Ich konnte einfach nicht mehr. Ich musste sämtliche Leistungen und Funkverbindungen kappen. Die vorläufige Endstation: eine private Burnout-Klinik.»


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Wir müssen erkennen, dass uns nicht unsere Umgebung krank macht, sondern dass wir selbst für die Rahmenbedingungen verantwortlich sind. Wichtig ist deshalb, die wahren Werte im Leben zu erkennen. Für eine erfolgreiche Umsetzung braucht es Selbstdisziplin, eine klare Vorstellung davon, wie das eigene Leben aussehen soll und welche Werte, Bedürfnisse und Ziele darin berücksichtigt werden wollen. Sich regelmässig Zeit nehmen für diese Klarheit. Unsere Werte dienen uns als innerer Kompass und ermöglichen uns, den Alltag zielgerichtet anzugehen. Indem wir unseren persönlichen Werten treu bleiben, nehmen wir das Steuer selber in die Hand. Grenzen setzen und wahren Eine wichtige soziale Kompetenz besteht darin, sich und seine Interessen angemessen durchzusetzen und zu schützen. Um die eigenen Werte und Prioritäten leben zu können, ist es wichtig, auch einmal eine Forderung oder eine Bitte abzulehnen. Grenzen zu setzen, bedeutet ausserdem, die eigenen Grenzen zu kennen und zu akzeptieren. Dazu gehört auch die Erkenntnis, dass die eigenen Leis-

tungsfähigkeit Grenzen hat, die es zu respektieren gilt. Gerade engagierten, leistungsorientierten und hilfsbereiten Menschen fällt dies besonders schwer. Denn häufig steht ihnen auch das Bestreben im Weg, andere niemals zu enttäuschen und es immer allen recht machen zu wollen. Wer aber nicht Nein sagen kann, kann keine Prioritäten setzen! Wer keine Prioritäten setzen kann, lässt Andere entscheiden. Wer Nein sagen kann, entscheidet selbst, was gut für ihn ist. Nein sagen, bedeutet auch, sich auseinanderzusetzen – und es erfordert Mut! 

EVI GIANNAKOPOULOS

dipl. Stressregulationstrainerin SZS und Ausbilderin mit eidg. Fachausweis leitet Seminare und Personal Trainings zur Stressbewältigung.

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Langsamer ist oft schneller «Kurzgefasstes nützt gar nichts, wenn es nicht die Frucht von Langgedachtem ist.» Das über hundert Jahre alte Aperçu von Nietzsche ist aktueller denn je. Denn mit der heutigen Forderung nach ständiger Verfügbarkeit geht auch die Erwartung einher, dass möglichst alles möglichst sofort erledigt werde.

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Instant-Kurzfutter reicht nicht Mit dem Rund-um-die-Uhr-Aktivismus greift immer mehr eine Mentalität um sich, Fünf gerade sein zu lassen. Meister, die Arbeit ist getan, soll ich gleich von vorn beginnen? Das lässt sich etwa am immer häufiger ebenso sorglosen wie sparsamen Umgang mit der Sprache, der «Kleidung der Gedanken», beobachten. Der Trend zum InstantKurzfutter ohne Einordnung, zur sprachlichen Verkürzung, mag für gewisse Informationsinhalte angebracht sein. Aber die grösseren wirtschaftlichgesellschaftlichen Zusammenhänge sind nun einmal komplexer, als dass sie sich in 20 Minuten oder weniger in Zug, Tram und Bus begreifen lassen.

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Sich regelmässig aus dem Loop rausnehmen tut nicht nur gut, sondern ist nötig.

PR SUISSE pr suisse (Schweizerischer Public Relations Verband) ist der gesamtschweizerische Berufsverband der PRund Kommunikationsfachleute mit rund 1’500 Mitgliedern. Die Organisation erstreckt sich über das ganze Land mit sieben Regionalgesellschaften. pr suisse umfasst als einzige Branchenorganisation Vertreter von Agenturen, Unternehmen, Organisationen und Verwaltungen und ist der repräsentative Interessenvertreter der Schweizer PR-Branche. Zu den Hauptaufgaben zählen die Förderung des Ansehens des Berufsstandes, der Akzeptanz der Public Relations, der Anerkennung der Branche in der Öffentlichkeit und einer qualitativ einwandfreien Aus- und Weiterbildung. Mehr Informationen: www.prsuisse.ch, info@prsuisse.ch

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un mag sich ein gewisser Zeitdruck je nach persönlicher Arbeitsorganisation gewiss produktiv auswirken, aber ein ständig hoher Zeitdruck ist letztlich sowohl der Qualität wie der Effizienz abträglich. Allzu oft läuft es mit den neuen technologischen Möglichkeiten von heute auf «schnell vor richtig und gut» hinaus. Die Folgen sind Rückfragen, Missverständnisse, Unklarheiten, Ärger, Fehlentscheide, Frust und Flops. Es wäre reizvoll, aber wohl kaum möglich, einmal näher zu untersuchen, wie viel uns der Unsinn der heutigen 24h-Hektik nicht nur mit Blick auf die psychische und physische Gesundheit, sondern auch betriebsund gesamtwirtschaftlich tatsächlich kostet.


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Und man kann gewiss vieles, aber nicht alles mit «Visuals» ausdrücken, auch wenn sie einem auf dem Display noch so gross entgegenspringen. «think» vor «send» Also: Sich hin und wieder aus dem Dauer-Loop ausklinken, um den Blick auf das grössere Ganze auszuweiten und sich auf Längeres einzulassen, um nachzudenken, bevor man entscheidet. Und Ausklinken auch, um die unerlässliche Regenerationsfähigkeit nicht zu verlieren. Was man aufnimmt, muss verdaut werden können. Wer freiwillig keine Pausen einlegt, ist irgendwann zu einer unfreiwillig langen Pause verdammt, die man heute Burnout nennt. An Entschleunigungsfenstern müss(t)en, in ihrem ureigenen Interesse, auch die Arbeitgeber interessiert sein, damit Motivation und Einsatzfreude nicht verloren gehen. Erste zaghafte Ansätze sind zwar erkennbar. Es gibt bereits einige Grossfirmen, die ihre Mitarbeitenden auffordern, am Abend, Wochenende und in den Ferien von beruflichen Tätigkeiten abzusehen; zum Teil werden die betrieblichen Kommunikationssysteme über Nacht sogar abgeschaltet.

HERAUSGEBERIN/ ÉDITEUR Schweizer Kader Organisation Postfach, 8042 Zürich Tel.: 043 300 50 50 info@sko.ch www.sko.ch REDAKTION/ RÉDACTION Petra Kalchofner leader@sko.ch

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INSERATE/ ANNONCES Jeannette Häsler Daffré j.haesler@sko.ch Sam Plecic inserate@sko.ch GESTALTUNG/ MISE EN PAGE werbewerft info@werbewerft.ch www.werbewerft.ch

Allerdings darf man sich angesichts des zunehmenden Konkurrenzdrucks keine Illusionen machen. Aber wäre Folgendes nicht wunderschön: Bevor man über das Kommunikationsgerät eine Mitteilung absenden kann, muss zuerst auf eine Funktion «think» gedrückt werden. Anschliessend vergehen zehn, noch besser fünfzehn Sekunden, bis sich die Funktion «send» betätigen lässt. Eines ist sicher: Dann würde vielleicht nicht unbedingt mehr gedacht, aber weniger gesendet werden. 

PETER EBERHARD

ist seit 2013 Präsident von pr suisse und SPRI. Beruflich führt er als Inhaber die von ihm 2007 gegründete Agentur PEPR für Kommunikation und Public Relations.

Tel. 044 799 15 11 peter.eberhard@pepr.ch

ERSCHEINUNGSWEISE/ PARUTION 6x jährlich/par année

REDAKTIONSSCHLUSS/ DÉLAI RÉDACTIONNEL 2. 7. 2014

NÄCHSTE AUSGABE/ PROCHAINE ÉDITION SKO-LEADER 4/14 12. 8. 2014

SKO-LEADER 3/14 Digitale Ausgabe (PDF) / elektronischer Versand

THEMA/THÈME Nachhaltigkeit in der Führung / Diriger de manière durable

Geht an alle Mitglieder der SKO


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Mit Friendly Work Space ein Zeichen setzen Globalisierung, Veränderungen der wirtschaftlichen Strukturen und demografische Voraussetzungen lassen die Anforderungen an Unternehmen komplexer werden. Das Label «Friendly Work Space» zeichnet Unternehmen aus, die Massnahmen zur Optimierung der betrieblichen Rahmenbedingungen erfolgreich umsetzen.

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Erfolge langfristig sichern Führende Schweizer Unternehmen haben erkannt, dass sich Wettbewerbsvorteile generieren lassen, wenn sie Gesundheitsmanagementprogramme umsetzen. Aufgrund des Bedürfnisses nach einheitlichen Standards in Sachen BGM haben sich die Unternehmen zusammengeschlossen und gemeinsam mit Gesundheitsförderung Schweiz die Schweizer Qualitätskriterien von Friendly Work Space entwickelt. Mit dem Label ausgezeichnete Unternehmen verfolgen ein systematisches BGM, damit sie Erfol-

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Gesunde und zufriedene Mitarbeitende sind das Fundament eines nachhaltig erfolgreichen Unternehmens.

ge auch langfristig sichern können. Aktuell sind 42 Organisationen mit dem Label Friendly Work Space ausgezeichnet. Dazu gehören unter anderem der Migros Genossenschaftsbund Zürich, die Manor AG, die Schweizerische Post und die Basler Versicherung, aber auch kleinere Betriebe wie die Bethesda Pflegeresidenz AG, die Schweizer Paraplegiker-Gruppe oder Würth AG. Insgesamt profitieren damit rund 158’000 Angestellte von optimierten Arbeitsbedingungen. Label wie Friendly Work Space sind ein Signal nach innen und aussen. Mit der Etablierung einer be-

Foto: Gesundheitsförderung Schweiz

as Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) hat in den letzten Jahren massiv an Bedeutung gewonnen, denn es sichert und mobilisiert Leistungspotenziale. Friendly Work Space ist das Qualitätssiegel für Unternehmen, die BGM in ihre Unternehmensstrategie integriert haben. Es richtet sich an Firmen, die nicht nur auf individuelle Verhaltensweisen fokussieren, sondern auch erfolgreich Massnahmen zur Optimierung der betrieblichen Rahmenbedingungen umsetzen. Verantwortungsbewusste und weitsichtige Unternehmen fördern damit motivierte und gesunde Mitarbeitende und schaffen so bessere Voraussetzungen für nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftlichen Erfolg.


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management

trieblichen Gesundheitsförderung steigert ein Unternehmen einerseits seine Wettbewerbsfähigkeit, da ein leistungsförderndes Umfeld geschaffen wird. Andererseits steigert es seine Attraktivität, da es mit dem Label nach aussen dokumentieren kann, dass es sich für die Gesundheitsförderung seiner Mitarbeitenden einsetzt.

Assessmentprozess, um die angestrebte Auszeichnung zu erhalten. Das S-Tool ist ein Online-Befragungsinstrument, das Unternehmen ermöglicht, sich einen detaillierten Überblick über Belastungen und Ressourcen im Betrieb zu verschaffen. So können diese in der Folge gezielte Massnahmen planen, um die Stressfaktoren zu reduzieren und die Ressourcen von Mitarbeitenden zu stärken. Die Checkliste Life Domain Balance ist vor allem für kleinere und mittlere Unternehmen entwickelt. Sie zeigt den Betrieben, wo sie bezüglich der Life Domain Balance stehen, und hilft ihnen, entsprechende Massnahmen zu planen und umzusetzen. 

Produkte und Dienstleistungen Gesundheitsförderung Schweiz hat zusammen mit Fachleuten aus Wirtschaft und Wissenschaft Produkte und Dienstleistungen für das betriebliche Gesundheitsmanagement entwickelt. Damit unterstützt Gesundheitsförderung Schweiz Unternehmen, die das BGM in ihrer Organisation systematisch optimieren und vorbildliche Arbeitsbedingungen schaffen möchten. Mit dem Label Friendly Work Space zeichnet Gesundheitsförderung Schweiz Organisationen aus, die BGM erfolgreich umsetzen. Die Unternehmen durchlaufen einen von Fachleuten begleiteten

MARCEL PAOLINO

Key Account Manager, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Tel. 079 103 8012, marcel.paolino@promotionsante.ch Label Friendly Work Space www.friendlyworkspace.ch

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Es ist nie zu spät zu erfahren, wie Profis kommunizieren.

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Die besten Schweizer Adressen für den schnellen Lunch Muss es über Mittag wieder einmal schnell gehen, und der nächste Termin wartet schon? Bei diesen Best-of-Swiss-Gastro-Betrieben werden Sie bestimmt schnell und mit leckeren Köstlichkeiten bedient. Egal ob Sandwich, Suppe, Salat, Pasta oder gar Sushi – hier findet jeder das Passende für sich. NOT GUILTY – AIRGATE Thurgauerstrasse 45 8050 Oerlikon +41 44 310 35 05 www.notguilty.ch

Spezialität: gesunde und nahrhafte Salate Bemerkenswert: die ökologische Nachhaltigkeit Erfreulich: jeden Tag werden alle Speisen frisch zubereitet

PFIFFERLING DELI Güterstrasse 138 4053 Basel +41 61 361 01 60 www.pfifferling.ch

Spezialität: Champignons mit Limette und Zimt Bemerkenswert: das detaillierte, schöne Styling Erfreulich: samstags Frühstück ab 8.30 Uhr

FRESHII

Militärstrasse 14 8004 Zürich +41 43 538 51 28 www.freshii.com

Spezialität: Burritos und Bowls Bemerkenswert: die beispielhaft ökologische Ausrichtung Erfreulich: der Verzicht auf Brasilien-Poulet

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ZUMBACH BROT & GENUSS Gubelstrasse 28 6300 Zug +41 41 750 16 55 www.zumbibeck.ch

Spezialität: das warme Fyrabig-Brot Bemerkenswert: alles auch online erhältlich Erfreulich: sonntags gibt es Brunch

BÄCKEREI NUSSBAUMER Zugerstrasse 43 6330 Cham +41 41 544 88 11 www.beck-nussbaumer.ch

Spezialität: Baarer Räbentorte Bemerkenswert: jeden Tag geöffnet Erfreulich: das freundliche, zuvorkommende Verkaufsteam

YOOJI’S GLATT

Einkaufszentrum Glattzentrum 8301 Wallisellen Tel: +41 44 830 17 88 www.yoojis.ch

Spezialität: Sushi in allen Kreationen Bemerkenswert: Möglichkeit andere Gäste zu kontaktieren Erfreulich: aus ausschliesslich FOS-zertifizierten Fischereien

Der Gastronomie-Publikumspreis Best of Swiss Gastro zeichnet jährlich die besten Schweizer Gastro-Betriebe aus, die in den letzten drei Jahren neu eröffnet oder ein neues Konzept realisiert haben. Über 150 Lokale aus der ganzen Schweiz sind es im Jahr 2014. Porträtiert werden die Betriebe im jährlich erscheinenden Schweizer Gastro-Buch – dem idealen und praktischen Nachschlagewerk für trendbewusste Restaurantbesucher und Geniesser. www.gastroawards.ch

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Foto: Gastro-Betriebe

BEST OF SWISS GASTRO


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CAS Professionelle Medienarbeit Die erste Adresse im Unternehmen bei kritischen Ereignissen ist die Medienstelle. Für den Erfolg entscheidend sind nicht nur klare Absprachen, was im Spezialfall zu sagen ist, sondern auch die Kompetenz des Medienprofis. Das CAS Professionelle Medienarbeit macht für die Krisenkommunikation ebenso fit wie für den Berufsalltag.

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nfälle, Shitstorms oder andere Krisensituationen halten sich nicht an Bürozeiten. Im Zweifel müssen die betroffenen Unternehmen auch «five to nine», an Sonn- und Feiertagen zügig und mit kühlem Kopf auf kritische Ereignisse reagieren können. Erste Adresse für drängende Journalistenfragen ist dabei der Mediensprecher beziehungsweise die Mediensprecherin. Wenn es brennt, sollte er/sie zeitnah greifbar sein, direkt oder über einen Bereitschaftsdienst. Für zahlreiche Unternehmen, Organisationen und Behörden ist es längst selbstverständlich, dass ihre Medienstelle rund um die Uhr, 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr erreichbar ist. Erfolgsentscheidend sind dabei nicht allein personelle Ressourcen, sondern auch klare Absprachen, was in aussergewöhnlichen Situationen zu tun und zu sagen ist. Gefragt ist die Kompetenz von Medienprofis, die gut vorbereitet und trainiert Rede und Antwort stehen können, die vorausdenken, Warnsysteme und fertige Einsatzpläne ausgearbeitet haben, mit ihrer Geschäftsleitung geeignete Sprachregelungen treffen und Krisenkommunikation nicht erst ad hoc organisieren.

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Fit für den Berufsalltag Die Anforderungen an Medienverantwortliche in Unternehmen sind heute komplexer und vielfältiger denn je. Und Krisenkommunikation ist nur ein Teil der Aufgaben. Sie müssen kompetent auftreten, präsentieren und moderieren, Kommunikationskonzepte entwickeln, Themen setzen, Führungskräfte beraten, mögliche Fallstricke erkennen, Pressekonferenzen leiten, eigene Unternehmensmedien konzipieren, das Intranet füttern, Geschäftsberichte betreuen – und noch vieles mehr. Um sich für den Berufsalltag fit zu machen, die eigenen Kompetenzen zu vertiefen und zu erweitern, setzen zahlreiche Kommunikationsverantwortliche, Medien- und Informationsbeauftragte in Unternehmen, Verwaltung und Verbänden auf das praxisnahe Studienprogramm CAS Professionelle Medienarbeit, ein Partnerangebot des MAZ und der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich.


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weiterbildung

CAS PROFESSIONELLE MEDIENARBEIT 2014/15 Kursbeginn/Kursende: Montag, 15. September 2014 bis Mittwoch, 25. Februar 2015 Dauer: 21 Kurstage (9 Module à 2 oder 3 Tage) plus Prüfungs- und Abschlusstag Anmeldefrist: 15. August 2014 Kursgebühren: 11’400 Franken, zzgl. 600 Franken Abschlussprüfung Administration: Madeleine Arnold, Tel. 041 226 33 41, madeleine.arnold@maz.ch Download weitere Informationen: CAS Professionelle Medienarbeit www.maz.ch

Hohes Niveau belegt Statements von Absolventinnen und Absolventen, zu finden auf der Website des MAZ, belegen das hohe Niveau, das perfekte Umfeld und den grossen Nutzwert des Studiengangs: «Die Qualität der Dozenten ist herausragend», heisst es dort. «Der Erfahrungsaustausch hat mir neue Erkenntnisse gebracht, die ich jeweils direkt im Arbeitsalltag einsetzen konnte.» Eine andere Stimme betont: «Der CAS hat neue Fenster der Kommunikationsarbeit geöffnet.»  Elmar zur Bonsen, MAZ-Studienleiter

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Foto: maz

Das MAZ – die Schweizer Journalistenschule – mit Sitz in Luzern ist das führende Schweizer Kompetenzzentrum für Journalismus und Medienkommunikation. Die Teilnehmenden des CAS profitieren vom professionellen Wissen und der langjährigen Erfahrung der Dozierenden, ebenso vom Austausch mit anderen Studierenden. Zu den Höhepunkten zählen mehrtägige Medientrainings im TV-Studio. Ein weiteres Unterrichtsmodul befasst sich mit den speziellen Herausforderungen der Unternehmenskommunikation im Zeichen von Social Media, Smartphones und Apps.


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karriere

weiterbildung

Neues Weiterbildungsangebot: Kooperation mit Schulz von Thun Im Herbst 2014 lanciert das Institut für Kommunikation & Führung IKF in Luzern in Zusammenarbeit mit dem Schulz von Thun Institut für Kommunikation in Hamburg den neuen Zertifikatskurs CAS Angewandte Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun. In diesem Kurs werden die lang erprobten Modelle und Lehrsätze des weltweit bekannten Kommunikationsforschers erlernt, vertieft und in der Praxis angewendet.

Koryphäe der Kommunikationspsychologie «Wo Menschen miteinander zu schaffen haben, machen sie einander zu schaffen. Wohl ihnen, wenn sie dann vernünftig miteinander reden können», bringt Schulz von Thun einen seiner Leitgedanken auf den Punkt. Professor Dr. Friedemann Schulz von Thun, ehemals Professor an der Universität Hamburg sowie Gründer und Institutsleiter des

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Schulz von Thun Instituts in Hamburg, ist der Begründer einer humanistisch-systemischen Kommunikationspsychologie, die in Europa vor allem durch die drei Buchbände «Miteinander reden» bekannt geworden ist. Seine Bücher haben längst eine Millionenauflage erreicht und wurden in diverse Sprachen übersetzt. Schulz von Thun hat insgesamt sechs Modelle entwickelt bzw. aufgegriffen, welche die Kommunikationspsychologie wissenschaftlich und praktisch geprägt haben.

Kommunikationsmodelle nach Schulz von Thun

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er CAS Angewandte Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun beginnt am 25. September 2014 und findet am IKF in Luzern statt. Die Referenten, Methoden und Materialien kommen vom Hamburger Institut. Zwischen den Kursblöcken werden die Kursteilnehmenden von der IKF-Studienleitung mit persönlichen TransferCoachings bei der Anwendung der Methoden und der Reflexion ihrer Erfahrungen unterstützt. «Die Kooperation mit dem Schulz von Thun Institut für Kommunikation in Hamburg ist weltweit einzigartig und bietet zum ersten Mal die Möglichkeit, die angesehenen Modelle und Lehrsätze von Professor Friedemann Schulz von Thun ausserhalb Deutschlands handlungsorientiert zu erlernen und zu vertiefen», freut sich Dietmar Treichel, Institutsleiter am IKF, über die Zusammenarbeit.


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karriere

weiterbildung

Vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten Um die handlungsorientierte Auseinandersetzung mit diesen sechs Modellen geht es im neuen CAS Angewandte Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun. Mit dem kommunikations-psychologischen Studium können die Teilnehmenden ihre Berufsrollen mit sozialer Kompetenz untermauern und dabei Professionalität, Menschlichkeit und Kommunikationsfähigkeiten zusammenführen. Darüber hinaus bietet die Weiterbildung eine Fundierung für mögliche weitere Spezialisierungen in Luzern, Hamburg oder Barcelona, hin zum Trainer und Coach, zum Mediator, Prozessmoderator und Teamentwickler oder zum transkulturellen Kommunikator und Leader. Der CAS kann zudem am IKF als Wahlmodul an einen Masterstudiengang (MAS/ MBA) angerechnet werden. Der Kurs eignet sich für alle, die mit anderen Menschen im Rahmen ihrer professionellen Rolle zusammenarbeiten. Er richtet sich besonders an Menschen in leitenden Funktionen in Wirtschafts-, Non-Profit- oder Bildungsorganisationen und an solche, die das anstreben. Institut für Kommunikation & Führung IKF Das IKF ist das Kompetenzzentrum für Leadership und Management, Transkulturelle Kompetenzen, eLearning, Wissensmanagement, Social Media, eHealth und eGovernment. In diesen Bereichen gehört das IKF zu den führenden Bildungs-, Forschungs- und Beratungsinstitutionen in der Schweiz.  Fabienne Luks Moret Institut für Kommunikation & Führung IKF

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MITGLIEDER-SPEZIAL Als SKO-Mitglied erhalten Sie eine Preisreduktion von 5 Prozent auf das gesamte IKF-Weiterbildungsangebot. Das IKF-Team berät Sie gerne bei Ihrer Auswahl.

FACTSHEET

• Kurs: CAS Angewandte Kommunikationspsychologie nach Schulz von Thun • Datum: 25. September 2014 bis 7. Februar 2015, 16 Präsenztage in Luzern • Informationen und Beratung: Institut für Kommunikation & Führung IKF, Tel. +041 211 04 73 info@ikf.ch, www.ikf.ch • Weitere Angebote: Zertifikatskurse (CAS), Masterstudiengänge (MAS/MBA), Onlinekurse (CAS), Workshops, Inhouse-Trainings, Projektberatung, Coaching

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«Wie soll es weitergehen?» Schicksalsanalytisches Selbstmanagement Der Online-Kurs führt Sie auf den Weg zur Selbsteinschätzung, Selbstbeurteilung und Selbstfindung. Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich selbst bewerten und wie Sie beurteilen können, ob Sie im Leben eine Ihren innersten Bedürfnissen entsprechende Wahl getroffen haben. Sie haben die Chance, alles besser zu machen, denn Sie wissen, was Sie wollen und können. Während des Kurses steht Ihnen ein Kursbegleiter zur Verfügung. Ein Kurs des Szondi-Instituts für Schicksalsanalyse und Allgemeine Tiefenpsychologie in 8044 Zürich Krähbühlstrasse 30 www.szondi.ch info@szondi.ch Tel. 044 252 46 55


publireportage

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Der Expertentipp: Zerstückeln Sie die Zeit, bis sie als Ganzes nicht mehr wahrnehmbar ist.

Unerträglich, diese Löcher in der Agenda. Freiräume nennen das die Zeitmanagement-Ty pen. Zeit für Unvorhergesehenes, für sich selber. In Wirklichkeit sind das doch nur verlorene Minuten. Da passt doch noch was rein. Da geht noch was Wir leben ja nicht endlos. Also gilt es, die Lebenszeit optimal zu nutzen. Nur eine volle Agenda ist eine gute Agenda. Da sieht man ja dann auch, wie wichtig, wie unentbehrlich und unersetzbar man ist. Apropos wichtig: Achten Sie darauf, immer erreichbar zu sein. Ob beruflich oder privat. Wozu sonst hat man das Handy erfunden? Also immer: Handy on. Und ganz wichtig dabei: Sorgen Sie dafür, dass der Akku stets genug Saft hat. In Israel stehen Wissenschaftler kurz vor dem Durchbruch eines Akkus, der sich in Sekundenschnelle wieder auflädt.

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Wurde ja auch Zeit. Zugegeben: Leicht blöd ist beim Handy, dass man damit nicht nur für das wirklich Wichtige erreichbar ist. Ernesto hat eine Autopanne. Bittet um Hilfe. Na ja, der hat ja wohl noch andere Freunde. Auch hier der Expertentipp: Konzentrieren Sie sich auf das Wesentliche. Zum Beispiel: Schauen Sie mindestens stündlich in Ihr Mailfach und beantworten Sie Mails immer sofort. Ansonsten droht die Gefahr, dass sich viele dieser elektronischen Briefe von selbst beantworten. Da kann man sich dann plötzlich ganz schön überflüssig fühlen.

Virtuell ist real Drei neue Likes auf Facebook. Die Tausendermarke lockt. Da muss man schon was tun für. Sandra hat grad geschrieben, dass es bei ihr heute Spaghetti gibt, und Anna lädt zum fernöstlichen Beckentraining ein. Da sind originelle Antworten gefragt. Auf Xing trifft die Anfrage von einem Dr. Karl Schneider ein, ob man sich bezüglich kaukasisches Schiefergebirge auskenne. Leider nein, aber wenn er noch einen Karikaturisten suche,

Foto: seminar.inside

Sie führen ein beschauliches Leben? Das sollten Sie unbedingt ändern, sonst verpassen Sie einfach zu viel.


publireportage

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kenne man wen in Leipzig. Und dann auf Twitter kommts mit drei Ausrufezeichen: Federer hat wieder Zwillinge!!! Ui. Und das mutmasslich runde 43 Sekunden, bevor es Sandra weiss. Den Newsvorsprung jetzt sofort nutzen. SMS an Sandra: Federer hat wieder Zwillinge!!! Man will ja nicht der Letzte sein, der davon erfahren hat. Natürlich ist es eine Herausforderung, rund um die Uhr am Ball zu sein. Aber denken Sie daran: Das gibt Ihnen das Gefühl, lebendig zu sein, teilzuhaben an der Welt. Das macht uns letztlich zu sozialen Wesen. Gut, nicht in den Augen von Ernesto. Aber man kauft ja auch keinen Alfa Romeo, wo man doch genau weiss, dass diese Autos pannenanfällig sind.

Keine Lust auf Stress? Nun, es soll ja noch Menschen geben, die das Leben gelassener angehen. Ihnen empfehle ich die Lektüre von seminar.inside. Da geben kompetente Autoren vierteljährlich Tipps für erfolgreiche Weiterbildung und Meetings. Seminarlokalitäten präsentieren sich auch – stressfreie Oasen für fruchtbares Lernen abseits des hektischen Tagesgeschäfts. Und natürlich treten da auch regelmässig Experten auf, die das mit dem Zeitmanagement schnallen und überraschende Ratschläge geben. Aber das Magazin ist wirklich nur was für Menschen, die voll oldschool sind und manchmal einfach nicht erreichbar. Dass die erfolgreicher sind, ist eigentlich eine Unverschämtheit.  Peter Büchel, Chefredaktor seminar.inside

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Wie Sie Hagelschäden vermeiden Alle Jahre wieder fällt der Hagel nieder – und richtet oft grosse Schäden an. Nicht immer lassen sich Hagelschäden gänzlich vermeiden. Wie sind Sie dagegen versichert?

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in Sommergewitter kann ein faszinierendes Wetterphänomen sein. Es reinigt die Luft und sorgt für willkommene Abkühlung. Allerdings kann es auch einen Hagelsturm mit sich bringen – und dieser wiederum grosse Schäden anrichten, die schweizweit Millionenhöhe erreichen können.

Schäden an anderen Gegenständen und Gebäuden Schäden an Gegenständen aus dem privaten Hausrat, die während eines Hagelsturms draussen standen, INFORMATIONEN steht Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung! Im Internet finden Sie unter www.zurichconnect.ch/ partnerfirmen (ID: sko, Passwort: kader) alle Informationen zu den Angeboten von Zurich Connect. Hier können Sie Ihre individuelle Prämie berechnen und Ihre persönliche Offerte erstellen. Oder Sie kontaktieren die Berater von Zurich Connect über die für SKO-Mitglieder exklusive Telefonnummer 0848 807 805.

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sind hingegen über die Hausratversicherung gedeckt. Aufwändig angelegte Gärten oder teure Zierpflanzen können meist mit einer speziellen Deckung der Hausrat- oder Gebäudeversicherung versichert werden. Sind die Hagelkörner so gross wie Haselnüsse, können sie sogar Einfachverglasungen – zum Beispiel an älteren Wohngebäuden – zerspringen lassen. Solche Gebäudeschäden sind durch die kantonale Gebäudeversicherung gedeckt; ausser in den Kantonen Genf, Uri, Schwyz, Tessin, Appenzell Innerrhoden, Wallis und Obwalden –dort muss man sich privat absichern. Schaden rasch melden Nicht immer lassen sich Hagelschäden vermeiden, indem man das Auto rechtzeitig in die Garage und Gegenstände unter ein Vordach stellt. Wichtig ist dann, dass Sie Hagelschäden rasch Ihrer Versicherung melden. Für Kunden von Zurich ist das mit der 24h-Gratisnummer 0800 80 80 80 besonders einfach – egal, ob es Schäden am Auto oder an Gegenständen sind.  Zurich Connect

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Hagelbeulen am Auto Schon ein kleiner Hagelschauer kann Autokarosserien in Wellblech verwandeln. Dank moderner Drücktechnik können heutzutage Hageldellen in der Karosserie meist innerhalb von ein bis zwei Tagen wieder «herausmassiert» werden, ohne dass der Lack dabei Schaden nimmt. Die Kosten für die Reparatur von Hagelschäden sind über die Teilkaskoversicherung gedeckt. Prüfen Sie also, ob Sie entsprechend versichert sind.


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Schenk dir ein Stück Stein-Zeit Wir sind rund um die Uhr auf virtuellem Empfang und haben keine Zeit herunterzufahren und die Stille zu geniessen. Das Kunsthandy «iStone» ist für alle, die einen Ausgleich zur schnellen, komplexen und hochgradig regulierten Welt suchen. Einfach unerreichbar – dank dem iStone!

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in stummes smARTphone aus einem edel verarbeiteten Stück Granit ist die Antwort des Bildhauers Horst Bohnet auf das hektische, digitale Kommunikationszeitalter. Den iStone lancierte der Künstler als Statement für echte Verbindungen, störungsfreie Momente und Entschleunigung. Burnout-Prävention inklusive. Das Steinzeit-Handy trifft mit seiner Botschaft den Nerv unserer Zeit. Immer mehr Menschen fühlen sich durch die permanente Erreichbarkeit gestresst und suchen bewusst off line-Momente. SlowdownStatement Im Gegensatz zur Kurzlebigkeit von SMS, Facebook und Co. sind die Mitteilungen beim iStone für Generationen in Stein gemeisselt: Herunterfahren, APP-schalten, sich Zeit nehmen für Momente der Stille und echte Face-to-Face-Kontakte. Es ist als Reminder gedacht für alle, die sich selber dabei ertappen, wie viel Le-

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benszeit sie in der virtuellen Welt verbringen und so ganz nebenbei das reale Leben verpassen. Das ideale Geschenk für Menschen, die schon alles haben – ausser Zeit und Ruhe. Stummes Talking Piece Bohnet will mit seinem Kunsthandy sensibilisieren für den bewussten Umgang mit elektronischen Kommunikationsmitteln. «Es ist das weltweit erste smARTphone mit permanenter Stummschaltung», wie er mit einem Schmunzeln verspricht. Wer das fein polierte Stein-Phone in der Hand hält oder auf den Tisch legt, setzt damit ein stilles Zeichen für eine bewusste, respektvolle Gesprächskultur und Entschleunigung. Chillen statt chatten Auch in der Schweiz, wo es inzwischen mehr Handys als Menschen gibt, steigt das Bedürfnis nach Abgrenzung. Die permanente Erreichbarkeit ist zur Falle geworden. Menschen brennen aus, weil sie nicht mehr herunterfahren können, und vor lauter digitalen Verbindungen sind sie


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mitgliederangebot

zerstreuter denn je. «Die Sehnsucht nach OfflineSpots wächst, in denen man chillen oder aber konzentriert arbeiten kann, ohne ständig zur Entgegennahme von Informationen gezwungen zu sein», zeigt sich Bohnet überzeugt und sinniert: «In der heutigen virtuellen Welt sind Zeit und Ruhe der neue Luxus.» Der iStone ist ein fassbares Zeichen für diese Werte. Vielleicht vermag das smarte talking piece dem Megatrend Connectivity etwas entgegenzusetzen. 

BILDHAUER Horst Bohnet, 1962, Bildhauer und Gestalter, lebt und wirkt in Buchs ZH. Zehn Jahre nach seinem Projekt «Bronzezeit 2003 – eine ART Tagebuch» folgt mit iStone – the smARTphone ein kleines Stück «Stein-Zeit». Tel. 044 840 01 04 info@i-Stone.ch www.horstbohnet.ch www.i-stone.ch

EINMALIGES SKO-MITGLIEDERANGEBOT Schenken Sie sich, ihrem Freundes-, Arbeits- oder Kundenkreis Ruhe und Zeit: Wir offerieren Ihnen bis 30. Juni 2014 den iStone (inklusive schallschluckender Wollfilzhülle und unbeschränktem Zeitguthaben) zum Spezialpreis von 79 Franken statt 88 Franken sowie fünf «SMS» iStone Postkarten gratis dazu. Bei Bestellungen ab 10 Stück liefern wir Ihnen zusätzlich ein iStone gratis! Grössere Mengen auf Anfrage. Bestellung mit dem Vermerk SKO über www.i-Stone.ch oder im Atelier des Bildhauers Horst Bohnet in Buchs ZH.

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Das neue Win-win-Paket der SKO für KMU Für KMU wird es zunehmend schwieriger, Spezialkräfte im Unternehmen langfristig zu halten. Das neue B2B-Angebot der SKO unterstützt die Unternehmen dabei, die Personalentwicklung nachhaltig zu fördern und Schlüsselkräfte zu binden.

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er Kampf um Talente und Fachkräfte nimmt in der Schweiz zu. KMU haben es nicht einfach, sich gegen Grossunternehmen zu behaupten: Dort sind die finanziellen Entwicklungsmöglichkeiten grösser, die Löhne oftmals höher und die Nebenleistungen interessanter und vielfältiger. Unterstützung durch die SKO Mit dem neuen Angebot für KMU will die SKO den Unternehmen ihr Dienstleistungsangebot als «Nebenleistung» für Kadermitglieder zur Verfügung stellen. Damit will sie einen Beitrag zur nachhaltigen Personalentwicklung und Bindung von Schlüsselkräften leisten. Denn die SKO will gemäss ihrer neuen Strategie: • Führungs-Know-how nutzbar machen und zur Gestaltung nachhaltiger Führungsarbeit beitragen; • als Bindeglied zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern den konstruktiven Austausch zwischen den Sozialpartnern zugunsten einer nachhaltigen Entwicklung des Arbeitsplatzes fördern, sowie • ihre Mitglieder bei der Entwicklung ihres Potenzials mit hochwertigen Dienstleistungen unterstützen.

In den Bereichen Laufbahn, Weiterbildung, Beratung, Nebenleistungen, Firmenimage und Führungsqualitäten Vorgesetzter kann die SKO die KMU mit ihrem Angebot unterstützen.

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Was fördert die Mitarbeiterbindung? 90 Prozent der Unternehmen in der Schweiz sind kleine und mittlere Unternehmen. Sie bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft und kämpfen mit Herausforderungen wie schwindenden Margen, globaler Konkurrenz im Export, rückläufigem Nachwuchs und Fachkräftemangel. Für diese Unternehmen ist es entscheidend, ihre wichtigsten Spezialkräfte längerfristig an das Unternehmen zu binden. Folgende Aspekte sind für die Mitarbeiterbindung wichtig:

• Fair im Vergleich zu Arbeitskollegen

Vergütung Nebenleistungen

• Wettbewerbsfähige Nebenleistungen

• Laufbahn • Weiterbildung • Beratung

Lern- & Entwicklungsmöglichkeiten Arbeitsumfeld • Entscheidungsfreiheit • Firmenansehen • Führungsqualität Vorgesetzter


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Die Vorteile des B2B-Angebots Das Business-to-Business-Angebot (B2B) der SKO ermöglicht eine intensivere Vernetzung mit Unternehmen, was die Positionierung als Bindeglied zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern stärkt. Das Angebot fusst auf folgenden Eckpfeilern: • Wenn das Unternehmen für sein Kader die SKO-Mitgliedschaft übernimmt und mindestens fünf Kadermitglieder anmeldet, zahlt es nur 200 Franken statt 298 Franken pro Mitarbeitendem und Jahr. • Die angemeldeten Kadermitglieder profitieren von den üblichen SKO-Mitgliedervorteilen. • Das Unternehmen erhält Zugang zu zusätzlichen Dienstleistungen, wie Firmen-internen Trainings, Vermittlung von Trainern und Coaches, SKO-Führungsentwicklungsprogramm ab 2015 sowie weiteren Dienstleistungen im Bereich Bildungs-, Laufbahnberatung und Potenzialentwicklung.

KMU, die das Angebot nutzen, bieten ihren Schlüsselkräften kostenlos interessante Dienstleistungen, die bindungsfördernd sind. Sie erhalten Zugang zu effizienten Personalentwicklungs-Dienstleistungen und verbessern ihr eigenes Image nach innen und aussen. Mehr Informationen unter www.sko.ch/b2b Jürg Eggenberger, Geschäftsleiter SKO

SKO-Mitglieder werben Mitglieder 2014 Mitmachen und starke Prämien gewinnen! Jedes gewonnene SKO-Mitglied ist uns eine Barprämie wert, die quartalsweise berechnet und ausgezahlt wird. Jedes geworbene SKO-Aktivmitglied zählt und vergrössert das starke Netzwerk der SKO! SKO Aktivmitglieder 1–4 Neueintritte in 3 Monaten 5–8 Neueintritte in 3 Monaten ab 9 Neueintritten in 3 Monaten SKO Passivmitglieder Pauschal

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Danke auf Japanisch Am 14. März hatte die Schweizer Kader Organisation SKO ihre Partner und Sponsoren zu einem Dankeschön-Überraschungs-Event eingeladen. Der Anlass begeisterte nicht nur die Gourmets, sondern bot auch eine ausgezeichnete Gelegenheit für Networking.

Dank für beispielhafte Verdienste Zunächst begrüssten SKO-Präsident und Nationalrat Thomas Weibel und SKO-Geschäftsführer Jürg Eggenberger die Anwesenden zum Event im Ryokan. Unter den illustren Gästen des Abends befan-

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den sich auch Mitglieder des neu gegründeten SKO-Beirats, wie Heike Bruch, Uni St. Gallen HSG, Thomas Spuler, mageba ag, Christian Hirsig, Atizo 360° GmbH, sowie der Marketing-TrophyGewinner «Rent a Rentner», vertreten durch Reto Dürrenberger Werbeanstalt Schweiz AG. Anschliessend wurden die beiden besten Mitgliederwerber, die sich während des Jahres um den Kaderverband verdient gemacht hatten, geehrt und honoriert: • Christoph Rupp, Kundenberater bei der Zürcher Kantonalbank, Zürich, mit einem Gutschein der Brack AG im Wert von 2’000 Franken. • Andrea Maurin, Responsabile Sviluppo bei TI Traduce, Lugano, mit einer 3,2 kg schweren Ragusa-Packung von Chocolat Camille Bloch. Für die exzellente Organisation bedankte sich Jürg Eggenberger last but not least bei Marcel Weibel, Leiter Marketing & Kommunikation SKO, der den Event ausgerichtet hatte. Dies natürlich nicht auf Japanisch, sondern auf gut Schweizerdeutsch – gefolgt von dankbarem Applaus. Traditionelle japanische Küche Im Mittelpunkt des Anlasses stand das Networking, das im exklusiven Ambiente des Hotels ein echter Genuss war. Die Gäste wurden mit authentischer Kaiseki-Küche verwöhnt. Das traditionelle Essen können nur in Japan ausgebildeten Kaiseki-Köche zubereiten, erklärte Masafumi Kurahayashi, der

Foto: Dominik Baur

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it einer fernöstlichen Genussreise bedankte sich die SKO bei mehr als 50 Partnern und Sponsoren für ihr Engagement. Die Gäste mussten dafür jedoch nicht bis nach Japan reisen. Man traf sich auf dem Hasenberg in Widen zu einem auserlesenen Diner im exklusiven japanischen Hotel Restaurant Ryokan – in der Lokalität notabene, in dem zuvor bereits nationale und internationale Prominenz wie Botschafter Thomas Borer, Altbundesrat Adolf Ogi oder auch der deutsche Ex-Aussenminister Hans-Dietrich Genscher gespeist hatten.


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Chef des Ryokan. Er begrüsste die Gäste mit Sake, einem japanischen Reiswein, den er aus einer quadratischen Holzwanne einschenkte. Geöffnet wurde das «Fass» – aus dem der Sake den ganzen Abend hindurch serviert wurde – mit einem Zapfenstreich, den einige Gäste gleichzeitig ausführen durften. Marcel Weibel, Schweizer Kader Organisation SKO

Die SKO-Partner beim Zapfenstreich

Evi Giannakopoulos, Salvator Barba (v.l.) Kaiseki – traditionelle japanische Küche

Masafumi Kurahayashi

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Adrian Weibel, Thomas Weibel, Marcel Weibel (v.l.)


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Eine Krankheit, die’s bei uns nicht gibt.

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«24-Stunden-Verfügbarkeit? Zwischen Lust und Last» im SKO-eLEADER Nr. 3/14: Der Für den Umgang mit der permanenten Verfügbarkeit gibt es kei...