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41. Jahrgang; 4,00 €

Lebensart aus Hannover

MARIZA Die Königin des Fado tritt in Hannover auf

EXTRA Sonderthema Gesund und Schön 2019

Der Renner

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Und dann stellen wir Ihnen noch eine Künstlerin vor, die sich dem Fado verschrieben hat. „Es sind Lieder, die von Sehnsucht, Leid und Leidenschaft erzählen“, weiß Jörg Worat. In seinem Interview mit Mariza geht es um Traditionen, Intimität und Lampenfieber. | S. 18

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INHALTSVERZEICHNIS

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DIE NARREN SIND LOS Viel Prominenz bei den Lindener Narren

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AUSZEICHNUNG FÜR WERNER HARTMANN Familienunternehmen Hartmann Valves prämiert

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ENTSCHLEUNIGTER NEUJAHRSEMPFANG Rund 450 Gäste bei Radio ffn

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ZWISCHEN TRADITION UND LAMPENFIEBER Fado-Königin Mariza im Interview

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AUF DEN SPUREN DES BAUHAUS Recken-Chef Eike Korsen testet den Cupra Ateca

GESUND UND SCHÖN Foto: João Portugal

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24 29 „WIR LEBEN FAHRRAD“ Burckhardt – hier sind moderne Räder und Pedelecs zu Hause

Titelfoto: PHOTOVISION DH/Daniel Hermann

43 BRILLEN SO INDIVIDUELL WIE EIN FINGERABDRUCK Das bieten die Brillenprofis vom Zeiss Vision Center in Hannover 44 IHRE FÜSSE IN BESTEN HÄNDEN Dr. Mellany Galla setzt auf neueste OP-Technik und gute Beratung 57 SPEZIALISTINNEN FÜR EIN SCHÖNES LÄCHELN Dr. Brigitte Pfleiderer und Sabine Steding in der Oststadt 58 JEDEN TAG EIN BISSCHEN URLAUB Kühling & Hauers – Ihr Partner für Schwimmbäder und Wellness

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EXTREME STRECKEN FÜR ECHTE HILFE Jens Wackerhagen rennt, damit Kinder wieder laufen können AUSREDEN – UND WAS DAGEGEN HILFT Wir zeigen Ihnen, wie Sie beim Sport durchhalten

ADVERTORIALS

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46 Foto: PHOTOVISION DH/Daniel Hermann

Foto: Marco Borggreve

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EXPERTEN-FORUM Spezialisten aus der Region auf einen Blick

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AUF DIE MATTE, FERTIG, LOS Klischees? Weg damit! Yoga ist längst Kult!

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AUS HANNOVER FÜR HANNOVER Pianist Francesco Piemontesi zu Gast im Funkhaus

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DER GROSSE TRECK Als der Gorleben-Protest in die Stadt kam

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VON DER RENAISSANCE BIS ZUM BAROCK Ausstellung zeigt Werke grenzenloser Gartenkunst

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VOLLES PROGRAMM Hannovers Kulturhighlights im März

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STADTGESPRÄCH Vanessa Erstmann über das Image unserer Stadt

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IM GESPRÄCH

Präsident Martin Argendorf und Soyeon Schröder-Kim

Viele Prominente bei der großen Premiere der Lindener Narren

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omedian Oliver Pocher kann sich über eine ganz besondere Auszeichnung freuen. Bei der großen Premiere der Lindener Narren hat er von Narren-Präsident Martin Argendorf die Ehrensenatorenwürde empfangen. Die Karnevals­feier im Freizeitheim Ricklingen ist Kult. Auch in diesem

Jahr waren unter den 420 geladenen Gästen zahlreiche Prominente. Dazu gehörten unter anderem Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe, Soyeon Schröder-Kim, die fünfte Ehefrau von Altkanzler Gerhard Schröder, NDRIntendant Lutz Marmor, Ex-Bundestags-Vizepräsidentin Edelgard Bulmahn und Bettina Wulff.   W

Die Karnevalsgesellschaft Lindener Narren hat über 400 Mitglieder.

1 Bettina Wulff kam mit ihrem Freund Jan-Henrik Behnken. 2 Oliver Pocher ist der 50. Ehrensenator der Lindener Narren. Er wurde von Amira Aly begleitet. 3 Bela Anda mit seiner Frau Ina Tenz

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Fotos: Rainer Dröse

Die 420 Ehrengäste genießen die super Stimmung im Freizeitheim Ricklingen.

4 Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe mit seiner Lebensgefährtin Mahkameh Navabi 5 Dietmar Wischmeyer 6 Edelgard Bulmahn und Dr. Marlena Robin-Winn

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Fotos: Olaf Groß

IM GESPRÄCH

Regionalvorsitzender Andreas Pralle (links) und Werner Hartmann, Unternehmer des Jahres 2019

Familienunternehmer des Jahres ausgezeichnet

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Fotos: Ro

binson

ie Familienunternehmer des Regionalkreises Hannover haben den Geschäftsführer der Hartmann Valves GmbH im Schloss Herrenhausen zum Familienunternehmer des Jahres 2019 in Hannover gekürt. Werner Hartmann führt das Unternehmen in dritter Generation gemeinsam mit seinen Brüdern. „Werner Hartmann versteht es, sein Unternehmen mit Weitblick auf die zukünftigen Herausforderungen des Welt-

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markts vorzubereiten“, begründet der Regionalvorsitzende Andreas Pralle die Juryentscheidung. Den Grundstein für den Erfolg der Hartmann Valves GmbH legte Hartmanns Großvater. Heute produziert das Unternehmen erfolgreich spezielle Hochleistungsprodukte wie Kugelhähne und Bohrlochköpfe. Der Preis der Jungen Unternehmer ging an Christopher Wahl von der Firmengruppe Wahl + Co. W

Die 19. Ausgabe des Möbel Hesse Golf Cups geht am 11. Mai in Peine-Edemissen an den Start. Eine stolze Zahl für Niedersachsens größte Turnierserie. Beim VIP-Abend im Golf House (Elfriede-Paul-Allee 8) können Sie sich am 29. März die ersten Startplätze sichern. Los geht es um 18 Uhr. Insgesamt gibt es neun Qualifikationsturniere, um ins Finale zu kommen.

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Traumurlaub: Gewinner steht fest Beim Gewinnspiel von ROBINSON und nobilis hatten Sie die Chance, für die Sommersaison 2019 einen traumhaften Urlaub im ROBINSON CLUB QUINTA DA RIA in Portugal zu gewinnen. Zahlreiche Leser haben teilgenommen. Wir freuen uns über die vielen Einsendungen. Jetzt steht der Gewinner fest: Martin Dickhaeuser aus der Wedemark darf sich auf einen Aufenthalt für zwei Personen (bei eigener Anreise) freuen. Herzlichen Glückwunsch!

Foto: Oliver Vosshage

Konstantin Uplegger (links) von „Die Jungen Unternehmer“ mit dem Preisträger Christopher Wahl

Möbel Hesse Golf Cup: Startplätze sichern


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Fotos: Netzwerk der Frauen des Wirtschaftsrates/Picasa

IM GESPRÄCH

Landesbischof Ralf Meister antwortet auf die Fragen von Katrin Voigt. Claudia Kreysel (rundes Foto) ist die Vorsitzende des Netzwerks der Frauen des Wirtschaftsrates.

Gespräch über Ethik in der Wirtschaft

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in unserer Gesellschaft. „Warum glauben Sie, rufen alle nach Moral, aber ohne konkrete Vorschläge?“, fragte Katrin Voigt, Mitglied im Netzwerk der Frauen des Wirtschaftsrates. Es überfordere die Gesellschaft, ein alltagstaugliches Werte­ system zu erstellen. Das Handeln der Wirtschaft müsse der Gesellschaft dienen, antwortete der Landesbischof.  W

Kostbarkeiten beim Kunstsalon Herrenhausen Der renommierte Langenhagener Galerist Hargen Depelmann (unser Bild) organisiert in diesem Jahr den Kunstsalon Herrenhausen. Vom 22. bis 24. März zeigen Kunsthändler und Galeristen zahlreiche Kostbarkeiten. Im stilvollen Ambiente der Galerie Herrenhausen und des Arne-JacobsenFoyers finden Interessierte unter anderem Gemälde, Skulpturen, Porzellan, antike Möbel und Teppiche. Der NDR ist mit dem Fernsehformat „Lieb & Teuer“ dabei – einer beliebten KunstSprechstunde. Besucher haben die Möglichkeit, ihre Erb- und Sammelstücke kostenlos von Experten begutachten zu lassen.

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Foto: Marion Braun

Natürlich gut schlafen

as Netzwerk der Frauen des Wirtschaftsrates unter Vorsitz von Claudia Kreysel hatte zum exklusiven Event in die Räumlichkeiten der Pricewaterhouse Coo­pers GmbH eingeladen. Bei einem Interview äußerte sich Landesbischof Ralf Meister, Ehrengast an diesem Abend, leidenschaftlich zur Bedeutung von Ethik


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Ein großes Om hallt durchs Funkhaus! Foto: Radio ffn

20 Jahre la piazzetta

von links: ffn-Morgenmän Franky, Programmdirektor Jens Küffner, Geschäftsführer Harald Gehrung, Moderatorin Dany Füg, Ministerpräsident Stephan Weil und Günther der Treckerfahrer

Dr. Arno Beyer und Lutz Marmor (beide NDR)

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er ffn-Neujahrsempfang stand unter einem sehr entspannten und entspannenden Motto: Entschleunigung pur erwartete die rund 450 Gäs­ te aus Politik, Medien und Wirtschaft, die schon am Eingang von einem großen Buddha begrüßt und mit Om-Symbol fotografiert wurden. ffn-Geschäftsführer Harald Gehrung blickte zurück auf das „nicht ganz runde Jahr 2018“ und freute sich, dass für 2019 wieder alle Zeichen auf Erfolg für Niedersachsens Privatsender Nr. 1 stehen. Ministerpräsident Stephan Weil betonte, dass ffn in dem schwierigen Umfeld und der sich ständig verändernden Medienlandschaft für echten Qualitätsjournalismus stehe. ffn-Comedian Dietmar Wischmeyer teilte in seiner Paraderolle kräftig gegen die Bundespolitik und die Landesregierung aus, aber alle Anwesenden nahmen seine Spitzen mit Humor.  W

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IM GESPRÄCH

Ein Stadtschwärmer für Hannover

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Foto: Olaf Groß

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Die Stadtschwärmer Hannover zeigen das Cover (von links): Babett Börner, Stephanie Schmidt, Franziska Müller und Katrin Hofmann.

m November 2015 erschien der alternative Reiseführer „Stadtschwärmer Leipzig“, der von einem kleinen Team waschechter Leipziger verfasst wurde und Geheimtipps abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten präsentiert. Die erste 3.000 Exem­plare starke Auflage war innerhalb von drei Wochen restlos ausverkauft. Jetzt haben die Stadtschwärmer im Hafven das Cover für ein Buch über Hannover vorgestellt, in dem sie spannende Locations unserer Stadt zeigen. Es gebe jede Menge Gemeinsamkeiten zwischen Leipzig und Hannover, sagte Stephanie Schmidt. „Sie sind jung, studentisch, grün, kreativ und noch immer ein wenig unterschätzt.“ Der Stadtschwärmer Hannover erscheint am 18. März.  W

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„Nehmen, geben, helfen – Gutes Essen für alle!“ Unter diesem Motto bewiesen 25 Gastronomen in unserer Stadt und in der Region soziales Engagement. Sie und ihre Mitarbeiter motivierten in den vergangenen drei Monaten ihre Gäste, für das kostenlos gereichte Brot zu spenden, um zwei von der Bürgerstiftung Hannover geförderte Projekte zu unterstützen. Mit großem Erfolg, darüber sind sich Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover), Alexander Rüter (Central Hotel Kaiserhof) und Christian Stöver (Restaurant bell’ARTE) einig. Bislang kamen bei der vom Gastgewerbeverband DEHOGA unterstützten Aktion über 15.000 Euro für den guten Zweck zusammen. Die beiden geförderten Projekte ermöglichen

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Foto: Bürgerstiftung Hannover

„Brotkörbchen“ gut mit Spenden gefüllt

Von links: Heidmar Felixson (TSV Hannover-Burgdorf – Die RECKEN), Alexander Rüter (Central Hotel Kaiserhof), Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover) und Christian Stöver (bell’Arte)

Kindern und Senioren unter anderem ein gesundes Mittagessen. In diesem Jahr unterstützt auch der Handball-Bundesligist DIE RECKEN die Aktion.


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TRAUM

Foto: Presse-Club Hannover

Jürgen Köster, Vorsitzender des Presse-Clubs Hannover, mit Eske Nannen

PLANUNG

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Der Leibniz-Ring-Hannover wird Persönlichkeiten oder Institutionen verliehen, die durch herausragende Leistungen auf sich aufmerksam gemacht oder durch ihr Lebenswerk ein besonderes Zeichen gesetzt haben.

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Leibniz-Ring-Hannover: Eske Nannen wird Schirmherrin Eske Nannen, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Kunsthalle Emden, übernimmt die Schirmherrschaft für den diesjährigen Goldschmiede-Wettbewerb des Presse-Clubs Hannover für den Preisträger des LeibnizRing-Hannover 2019. Sie wird zugleich Mitglied der Jury für den Wettbewerb. „Ich fühle mich Hannover verbunden, auch wenn der Mittelpunkt meines Wirkens in

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meiner Geburtsstadt Emden liegt“, sagt die 77-Jährige, die gemeinsam mit Henri Nannen die Kunsthalle Emden aufgebaut hat. Nannen übernimmt die Funktion der Schirmherrschaft von Dr. Sabine Schormann, die seit dem Herbst Dokumenta-­ Geschäftsführerin in Kassel ist – nachdem sie zuvor über 18 Jahre Stiftungsdirektorin der VGH-Stiftung war.

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Chopard Happy Hearts meet Valentine

Foto: Lorena Kirste

Gemeinsam mit den Gästen und Freunden des Maison Chopard wurde die Happy Hearts Collection anlässlich des Valentine Days gefeiert! Dank eines zauberhaften Programms rund um das Thema Liebe ließen sich die Gäste vom Chopard-Team von Beate Nock verwöhnen. Kulinarisch sorgte Johannes Lühmann vom Gasthof Wildhäger für Köstlichkeiten! Das musikalische Ambiente und Pantomimespiel ließen keine Wünsche offen und es wurde viel und herzlich gelacht!

Das Chopard-Team um Beate Nock hatte für die Gäste ein tolles Program vorbereitet. nobilis 03/2019

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Fotos: Autohaus Kamps

IM GESPRÄCH

Marcus Kahler begrüßt geladene Gäste und Freunde des Hauses zu der außergewöhnlichen Veranstaltung.

Kamps präsentiert in Hannover den Bentley Continental GT Convertible

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ieser Wagen ist eine Augen­ weide: Mit dem in Großbritannien gestalteten, konstruierten und handgefertigten Continental GT Convertible hat Bentley einen der stilvollsten und elegantesten Grand Tourer der Welt geschaffen. Während seines Neujahrs­

empfangs hat das Autohaus Kamps den neuen GT Convertible im eleganten Rahmen in Hannover vorgestellt. Betriebsleiter Marcus Kahler begrüßte rund 100 geladene Gäste und Freunde des Hauses – dabei ganz besonders Beate Nock und ihr Team von der Chopard-Boutique

Hannover, die die stilvolle Veranstaltung begleiteten. Bei einer Verlosung gab es ein verlängertes Wochenende beim Hahnenkammrennen in Kitzbühl zu gewinnen. Der Erlös dient einem guten Zweck. Mit ihm wird ein Krankenhaus in Ost-­Tansania unterstützt. W

Ein spannender Moment: Der GT Convertible wird enthüllt.

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LICHTGESTALTEN Sie prägen mit ihrer abendlichen Illumination das Stadtbild von Hannover mit: Im Volksmund werden die drei Kraftwerksblöcke des Heizkraftwerks in Linden „die drei warmen Brüder“ genannt. Dem Fotografen ist ein ganz besonderes Foto gelungen. Es hat nicht nur eine wunderschöne Stimmung, sondern zeigt auch auf eine ganz „verdichtete“ Weise zahlreiche Gebäude der Innenstadt.

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Foto: Patrick Graf


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Über Traditionen, Intimität und Lampenfieber Am 30. März dürfte im Großen Sendesaal des NDR der Bär los sein: MARIZA, DIE KÖNIGIN DES FADO, kommt mit ihrer vierköpfigen Band. FOTOS: JOÃO PORTUGAL

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Erzählen Sie uns ein bisschen über Ihr Programm in Hannover. Mariza: Der Kern des Konzerts ist das letzte Album, aber es wird auch bekannte Songs aus vorherigen Alben geben, so wie „Chuva”, „Rosa Branca” oder „Ó Gente Da Minha Terra”.

A

ls Marisa dos Reis Nunes ist sie geboren, doch alle Welt kennt sie unter dem Kurznamen Mariza: Die 45-jährige Sängerin hat entscheidend dazu beigetragen, dass der Fado in unserer Zeit angekommen ist, – jene Musik, die in das Lissabon des 19. Jahrhunderts zurückzuverfolgen ist, aber womöglich noch deutlich ältere Wurzeln hat. Es sind Lieder, die von Sehnsucht, Leid und Leidenschaft erzählen – Mariza selbst hat vor rund 20 Jahren den Begriff „portugiesischer Blues“ dafür geprägt. Die Sängerin ist in Mosambik als Tochter einer einheimischen Mutter und eines portugiesischen Vaters zur Welt gekommen. Als sie drei Jahre alt war, zog die Familie nach Portugal, wo Mariza schon als Kind vor Publikum sang. Sie eignete sich, bezeichnend für die jüngere Fado-Generation, auch Elemente aus anderen Musikformen wie Jazz oder Soul an – ihr neuestes Album mit dem schlichten Titel „Mariza“ lässt die musikalischen Wurzeln sehr deutlich erkennen, ist aber durchaus modern produziert. Vereinzelt nehmen bein­harte Puristen an diesen Brückenschlägen Anstoß, doch weit überwiegend kommen sie bestens an; 2018 wurde Mariza sogar für das Vor­ programm beim Eurovision Song Contest in Lissabon eingeladen. In nobilis spricht die Sängerin über Traditionen, Intimität und Lampenfieber. Und am Ende des auf Englisch geführten Interviews stellt sich heraus, dass Mariza doch einige deutsche Worte beherrscht.

Ändern Sie Ihre Programme eigentlich von Abend zu Abend, wenn Sie auf Tournee gehen? Mariza: Es gibt bei jedem Konzert eine gemeinsame Grundlage, aber die kann sich jederzeit ändern, sogar noch auf der Bühne. Je nach meiner Stimmung sind wir alle bereit, die Setliste spontan abzuwandeln. Haben Sie ein Lieblings-Publikum? Wie ist das Publikum in Deutschland? Mariza: Ich mag jedes Publikum. Obwohl es überall anders ist. Es wäre sogar anders, wenn du drei Tage hintereinander in derselben Konzerthalle spielst. Das Publikum in Deutschland ist sehr wohlwollend, hat viel Zuneigung für mich und meine Musik. Das gibt mir mehr und mehr das Gefühl, zu Hause zu sein, wenn ich dort singe. Es ist eine lange und wunderbare Freundschaft. Haben Sie immer noch Lampen­ fieber? Oder vielleicht sollte die Frage lauten: Hatten Sie jemals welches? Immerhin haben Sie im Alter von fünf Jahren angefangen zu singen? Mariza: Ich bin immer nervös auf der Bühne. Ich fühle das jeden Tag mehr. Ich spüre Verantwortung für die Kultur, die ich reprä-

EIN LIED LÄSST MICH ATMEN, LACHEN, WEINEN, FLIEGEN. ICH MAG ALLE MUSIK. MARIZA

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Mariza und Band: Fado de luxe am 30. März um 19:30 Uhr im Großen Sendesaal des NDR

Welche klassischen Komponisten mögen Sie? Mögen Sie auch Musiker aus dem Jazz oder aus dem Rock-PopBereich? Mariza: Ich mag Musik überhaupt. Ein Lied lässt mich atmen, lachen, weinen, fliegen. Ich mag alle Musik. Hatten Sie jemals einen anderen Beruf im Sinn? Mariza: Ich wollte nie etwas „werden“. Ich hatte nie, so wie andere Kinder, die Vorstellung, Ärztin zu werden, zur Polizei oder Feuerwehr zu gehen.

sentiere, für meine Musik, für mich selbst und für diejenigen, die versuchen, mich als Künstlerin zu verstehen. Für Sie ist der direkte Kontakt zum Publikum sehr wichtig. Wie entsteht Intimität in größeren Räumen, wenn die letzten Reihen weit von der Bühne entfernt sind? Mariza: Es ist immer schwierig, jeden in einem Saal zu erreichen. Aber die Musik, die ich singe, beruht auf Intimität. Sie erzählt die Geheimnisse des Lebens, der Liebe. Das alleine erzeugt schon eine Intimität zwischen allen Anwesenden. Wir haben alle Geheimnisse und Geschichten, an die wir uns erinnern, jeder auf eigene Art. Und ich habe das Bedürfnis, das Publikum zu spüren. Ich sehe alle als Freunde, und wir kommen zusammen, um das Leben zu feiern. Da es verschiedene Einflüsse in Ihrer Musik gibt: Nennen Sie sich selbst

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lieber „Fadista“ oder „Sängerin“? Die alte Frage: Wie wichtig ist Tradition für Sie? Mariza: Ich sehe mich als eine Interpretin von Emotionen. „Fadista“ ist in der Gegend, in der ich aufgewachsen bin, das größte Kompliment, das überhaupt jemand machen kann – daher will ich mich nicht selbst preisen. Die Tradition ist sehr wichtig, ohne sie könnte der Fado sich nicht so entwickeln, wie er es jetzt bis zum 21. Jahrhundert getan hat. Ich bin als Botschafterin dafür aufgetreten, dass Fado ins immaterielle Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wird, was 2011 glücklicherweise ja auch geschehen ist. Und das liegt gerade daran, dass ich die Tradition respektiere. Wann immer ich Zeit habe, besuche ich Schulen, wo ich über die Geschichte des Fado spreche. Ohne die Tradition und das Wissen darüber wäre es für mich unmöglich, meine Musik zu machen. Mit einer eigenen Identität. Mit meiner Persönlichkeit.

Ihre Mutter ist aus Mosambik, und dort haben Sie gelebt, bis Sie drei Jahre alt waren. Haben Sie Erinnerungen an diese Zeit? Mariza: Ich habe ganz frische Erinnerungen, weil ich oft dorthin fahre. Und ich fühle mich meinen afrikanischen Wurzeln mehr und mehr verbunden. Können Sie ein bisschen Deutsch? Wenn ja, welches ist Ihr deutsches Lieblingswort? Mariza: Ich spreche kein Deutsch, obwohl ich es gerne könnte. Eines Tages vielleicht. Die Worte, die ich am liebsten mag, und zwar in allen Sprachen, lauten bei Ihnen: Vielen Dank. W

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SUV mit Sport-Genen Neue Automarken haben etwas Faszinierendes. Sie stehen für Innovation und Gründergeist. Ganz neu auf dem Markt ist CUPRA mit dem Sport-SUV Ateca. Recken-Geschäftsführer EIKE KORSEN hat ihn für ‡ ausprobiert. TEXT: OLAF GROSS FOTOS: PHOTOVISION DH/DANIEL HERMANN

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MEIN AUTO WAR FÜR MICH SCHON FRÜH EINE ZWEITE WOHNUNG. UND AUCH NOCH HEUTE GILT: MY CAR IS MY HOME. EIKE KORSEN

Das CUPRA-Logo fällt ins Auge, auch auf dem Lenkrad und dem Display.

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STANDART F I N E S T

W O M E N ‘ S

C L O T H I N G

&

A R T

by Ingrid Wittler

Zu Gast in Alfeld (von links): Eike Korsen, Uwe Kahmann (kaufmännischer Geschäftsführer von Fagus-Grecon) und Olaf Groß

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eräumigkeit und Spaßfaktor können wunderbar zusammenpassen. Das wird sofort deutlich, wenn man mit dem CUPRA Ateca unterwegs ist. Das SUV bietet üppig Platz, für den Familienurlaub beispielsweise. Und zugleich kann sich der Fahrer über jede Menge Motorkraft freuen: Denn der Ateca ist mit einen 221 kw (300 PS) starken 2-Liter-TSI ausgestattet, der für souveräne Fahrleistungen in allen Lebenslagen sorgt. Sein kräftiges Drehmoment von 400 Nm bringt er dank des Allradantriebs sicher auf den Asphalt. Der satte Sound passt perfekt zum Sportwagenfeeling. Am Steuer sitzt Eike Korsen, Geschäftsführer des Handball-Bundesligisten Recken – TSV Hannover-Burgdorf. Er weiß es zu schätzen, wenn ein Auto viel Platz bietet. „Wenn der Kofferraum zu klein ist und man bekommt da noch nicht mal eine Sporttasche und eine Kiste Wasser rein, ist das ärgerlich“, sagt der Handball-Manager, der häufig „Recken-Sachen“ gleich mittransportiert. Er berichtet von der Zeit, als er während des Studiums noch ständig zwischen seinem Heimatort Alfeld, seinem Studienort Salzgitter und der Arbeitsstelle in Lemgo gependelt ist. „Mein Auto war für mich schon früh eine zweite Wohnung“, sagt er. Und auch noch heute gilt für ihn: „My car is my home.“

Fagus-Werk Wer noch nicht dort war, sollte es sich unbedingt ansehen. Das Fagus-­Werk in Alfeld wurde 2011, im Jahr seines 100-jährigen Bestehens, vom UNESCO-­ Welterbekomitee in die Weltkulturerbeliste aufgenommen. Es ist heute der Sitz der Firmen Fagus-Grecon und Weinig Grecon.

Frühlingserwachen!

Auf ins Leinebergland Korsens Heimatstadt Alfeld ist auch das Ziel unserer Fahrt. Doch dazu später mehr. Gestartet sind wir beim Autopark Hackerott an der Schulenburger Landstraße, Experte für SEAT und ŠKODA und jetzt auch für CUPRA. Mit der neuen Marke CUPRA will SEAT den Startschuss für eine neue sportliche Linie geben. „Es ist die neue Lifestyle-Marke, ein edles Produkt mit einem edlen Design“, sagt Geschäftsführer

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Christian Hackerott (rechts) informiert Olaf Groß (links) und Eike Korsen über die neue Marke CUPRA.

CUPRA Ateca Der Verkaufsstart war gleichzeitig die Geburt einer neuen Marke. Das fünfsitzige SUV ist das erste Modell. HÖCHSTGESCHWINDIGKEIT  247 km/h DURCHSCHNITTSVERBRAUCH  7,4 l/100 km CO2-EMISSIONEN  168 g/km; Effizienzklasse D ANTRIEBSART  221 kW (300 PS) starker 2-Liter-TSI PREIS  ab 42.850 Euro

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Christian Hackerott. „In der Spitze wird es bis zu sieben oder acht Modelle geben. Und in zwei Jahren kommt auch der erste eigens entwickelte CUPRA auf den Markt.“ Der Name CUPRA kommt von Cup Racer und stand schon beim ersten Motorsportmodell – dem SEAT Ibiza CUPRA – für Leistungsfähigkeit. „Sein stolzes und selbstbewusstes Erscheinungsbild setzt sich in den überlegenen Fahrleistungen fort“, sagt Bernhard Bauer, Geschäftsführer von SEAT Deutschland. Das Sport-SUV beschleunigt in 5,2 Sekunden auf Tempo 100 und hat eine Höchstgeschwindigkeit von 247 Kilometern pro Stunde. So schnell sind wir – inzwischen auf der Bundesstraße nach Alfeld – selbstverständlich nicht unterwegs. Zudem haben wir einen grauen Tag mit Schneeregen erwischt. Dass es im Innenraum dennoch angenehm hell ist, ermöglicht das großformatige Panoramadach. Ein richtiges Traumauto habe er nicht, berichtet Eike Korsen. „Für mich ist ein Auto vielmehr ein Nutzgegenstand.“ Annehmlichkeit wie das Panoramadach weiß er dennoch zu schätzen, ebenso die Automatik – geschaltet wird im CUPRA mit einem 7-Gang-DSG. Die Kunden erhalten eine reichhaltige Ausstattung; im Basispreis von 42.850 Euro sind bereits jede Menge luxuriöser Ausstattungsdetails vorhanden wie beispielsweise die LEDFrontscheinwerfer und hilfreiche Fahrerassistenzsysteme. Zu Gast im Weltkulturerbe In Alfeld erreichen wir das Fagus-Werk, das als Ursprungsbau der modernen Industriearchitektur gilt und das Erstlingswerk des Architekten und Bauhausgründers Walter Gropius war. Es ist heute der Sitz der Firmen Fagus-Grecon und Weinig Grecon. (Danke an Uwe Kahmann, kaufmännischer Geschäftsführer von Fagus-Grecon, für den charmanten Empfang!) Das Werk bietet einen tollen Rahmen für das Shooting. Schwungvoll geht es danach in Richtung Hannover zurück – Gelegenheit, sich noch mal über den CUPRA auszutauschen. „Er hat ein richtiges Wohlfühlambiente“, sagt Eike Korsen. „Die Sitze sind super und vor allem die Haptik des Lenkrads.“ Und auch die erhöhte Sitzposition kommt gut an. „Die ist genau so hoch, dass Du nicht den Kontakt zur Straße verlierst.“ Insgesamt komfortabel und schnell – ein SUV mit Sport-Genen eben.  W


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„Wir leben Fahrrad“ Foto: Burckhardt Das Rad & Pedelec-Haus

Burckhardt – das moderne Rad & Pedelec-Haus.

Das Fachgeschäft an der Podbielskistraße bietet eine große Vielfalt an E-Bikes.

Elektrofahrräder sind im Trend. Pedelecs bieten dabei jede Menge Vorteile. Sie dürfen auf dem Fahrradweg genutzt werden und es besteht keine Versicherungspflicht und für die Nutzung als Dienstfahrrad gibt es sogar Leasingmodelle. Das Prinzip ist denkbar einfach: Je kräftiger ich trete, desto stärker bekomme ich Strom zugeführt. Der Qualitätsanbieter in Hannover ist Burckhardt – das Rad & Pedelec-Haus an der Podbielskistraße. Das Team von Burckhardt hat eine Leidenschaft für Fahrräder. Und wenn es um Kundenwünsche geht, hat Inhaberin Meike Flasbarth eine klare Philosophie: Geht nicht gibt’s nicht. Nach diesem Motto wird das Geschäft geführt

Das Spitzenprodukt unter den Pedelecs

und immer wieder auf den neuesten Stand gebracht. So können die Kunden sicher sein, dass sich hier Profis um das Pedelec kümmern. Für die Inspektion gibt es eine Werktstatt mit Dialogannahme und hochwertigsten Diagnose- und Auslesegeräten. „Für uns sind Fahrräder nicht nur ein Verkaufsprodukt“, sagt Meike Flasbarth. „Sondern die Mitarbeiter und ich leben Fahrrad.“ W Burckhardt Das Rad & Pedelec-Haus Podbielskistraße 183 0511.691771 info@fahrrad-burchhardt.de fahrrad-burckhardt.de

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Es sieht nicht nur toll aus, sondern hat auch Technik vom Feinsten: Das Macina Sport XT 11 CX5 Wave ist das Spitzenprodukt unter den Pedelecs. Der kraftvolle Bosch-CX-Antrieb ist mittig integriert, was gut für den Schwerpunkt ist. Der BoschPowertube-Akku mit 500 Wh ist so elegant und zugleich diebstahlsicher im Oberrohr eingearbeitet. Mit 24 Kilogramm ist das Macina Sport XT 11 CX5 Wave angenehm leicht, sodass es sich in der Stadt auch bequem beispielsweise in den Keller hinuntertragen lässt. Klasse ist das sportlich-kompakte BoschKiox-Display mit BluetoothKonnektivität. Preis: 3299 Euro.

Flyer – Kalkhoff – Bulls – KTM – Kettler – Rixe – Pegasus – BMW – Hercules – I:SY nobilis 03/2019

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Gutes für Körper und Seele tun Der traumhafte Ausblick vom Aspria auf Hannover macht Lust auf Sport und Bewegung. Freuen Sie sich auf dieses Special rund um die Themen „Gesund und Schön“.

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Foto: ASPRIA

GESUND UND SCHÖN


GESUND UND SCHÖN

Fotos: Karina Kudla-Dorn

Der perfekte Schnitt mit dem Calligraphy Cut

Ausgezeichnetes Schneidewerkzeug: Der Calligraphy Cut ist ein großer Erfolg. Das Team vom Salon „Friseur der Sinne“ ist von der Innovation überzeugt.

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ie ist eine Friseurin mit dem Blick für das Besondere. „Ich mag es, wenn Ungewöhnliches passiert“, schreibt Karina Kudla-Dorn auf der Internetseite ihres Salons im Neustädter Ortsteil Otternhagen. Als sie die Gründer-Show „Höhle der Löwen“ sah, passierte etwas Besonderes. Friseur und Gründer Frank Brormann stellte dort den Calligraphy Cut vor – mit großem Erfolg. „In diesem Schneidewerkzeug ist die Klinge so verbaut, dass das Haar stets in dem Idealwinkel von 21 Grad auf die Klinge trifft“, wird die Innovation auf der dazugehörigen Seite im Netz beschrieben. Karina Kudla-Dorn war vom Ergebnis so überzeugt, dass sie den Calligraphy Cut in ihrem Salon anbietet. Alle drei Friseurinnen haben sich schulen lassen und beherrschen den Umgang mit dem Calligraphen. „Die Haare haben nicht mehr so viel Spliss und leuchten mehr“, sagt die Meisterin Karina Kudla-Dorn.  W

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Die Klinik am Pelikanplatz, eine der ältesten und besten Adressen für plastische und ästhetische Chirurgie in Hannover, steht seit jeher für ein ganzheitFotos: INW/Marcus Prell

liches ästhetisches Konzept. Als einziger Standort in Hannover bieten wir unseren Patienten das ge-

Es wurde nicht nur über Mode gesprochen, sondern auch Mode gezeigt.

samte breite Spektrum plastischer und ästhetischer Chirurgie, sämtliche Unterspritzungsverfahren, einen angeschlossenen Laserstandort mit vier unterschiedlichen Lasern sowie das patentierte Kryolipo-

„Mode hat eine große wirtschaftliche Bedeutung“

lyse-Verfahren Coolsculpting ® als nicht-operatives Verfahren zur Fettreduzierung. So kann aus einem sehr umfangreichen Repertoire immer das individuell beste Verfahren für unsere Patienten ausgewählt werden. Höchste Qualitäts- und Sicherheitsansprüche sind dabei oberste Maxime.

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ei der Veranstaltung „Unternehmerkultur“ erlebten die Gäste einen Mix aus spannenden Diskussionen, Modenschau und Netzwerken. Unter der Überschrift „Modewelten“ hatte das Institut der Norddeutschen Wirtschaft eingeladen. „Die Mode hat eine große wirtschaftliche Bedeutung“, sagte Gastgeber Volker Müller (Bild unten rechts), Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen. An der Talkrunde nahmen unter anderem Philipp Bree, Gründer des Labels PB 0110, Herbert B. Möller von Möller & Möller Hannover sowie Anna Chevalier von Boo Surfwear teil.  W

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Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie Tel. (05 11) 51 51 24-0 . www.klinik-am-pelikanplatz.de Im Pelikanviertel . Pelikanplatz13 . 30177 Hannover

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Die Klinik am Pelikanplatz bietet ein ganzheitliches und umfassendes Konzept für Schönheit und Gesundheit. Hier wird das gesamte Spektrum der plastischen und ästhetischen Chirurgie geboten, ergänzt durch Spezialgebiete und ein kosmetisches Laserzentrum. Foto: Hassan Mahramzadeh

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Foto: Praxis Dr. med. Mellany Galla

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Foto: : Dr. Brigitte Pfleiderer & Sabine Steding

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Foto: Zentrum für Zahnmedizin Hannover

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Foto: Siegmund Augenoptik & Hörgeräte

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Foto: Spine+Sport, Prof. Dr. med. Axel Partenheimer

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Foto: Mick Kenyon

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Von einem der läuft, damit Kinder wieder laufen können … JENS WACKERHAGEN steht oft stundenlang im OP-Saal, volle Konzentration ist gefragt. Genau

das fordert nicht nur sein Beruf, sondern auch sein Hobby von ihm. Seit fast 15 Jahren ist er als OP-Pfleger in der Diakovere Henriettenstift tätig, die Leidenschaft für Extremläufe kam fünf Jahre später. Seit 2011 läuft der Hannoveraner Wackerhagen sowohl in der eigenen ­Heimat als auch in fernen Ländern über Stock und Stein, mehrere hundert Kilometer, zum Teil ohne Schlaf. Und das für einen guten Zweck – damit Kinder wieder laufen können.

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Fotos: Marcel Domeier

„ICH LAUFE, DAMIT KINDER WIEDER LAUFEN KÖNNEN. DAS WAR EINE PERFEKTE GRUNDIDEE.“ JENS WACKERHAGEN

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enn er über seine Leidenschaft spricht, stapelt Jens Wackerhagen ganz tief: „Ich würde nicht sa­ gen, dass ich professionell laufe. Ich bezeichne mich eher als ambitionierten Hobbyläufer.“ Diese Worte stammen aus dem Mund eines Mannes, der im Januar zum vierten Mal eines der härtesten Rennen Europas lief – das Montane Spine Race in Nordengland. Es begann nördlich von Manchester und endete 430 Kilometer und 135 Stunden später an der schot­ tischen Grenze, über Stock und Stein bei Schnee und Eis. Es ist eine Zeit, die er ganz für sich hat, eine Zeit, um mit sich ins Reine zu kommen. „Nach dem Spine Race bin ich spiri­tuell gesehen geerdet. Man ist frei und einfach glücklich nach so einer Woche. Es ist wie ein Reset für mich“, sagt er.

Einmal im Jahr den Reset-Knopf drücken Das Montane Spine Race ist nur einer von vielen Extrem­ läufen, die Wackerhagen in den letzten Jahren bewältigt hat. Auch im Atlas Gebirge in Marokko, auf der Zugspitze oder auch ganz heimatlich im Harz suchte er die Herausforde­ rungen. Die Naturgewalten, das Outdoor-Erlebnis und die immer wieder neuen persönlichen Grenzerfahrungen spor­ nen ihn zu solchen Abenteuern an. Gerade nach so einem Ultratrail ist aber auch bei Wackerhagen mal die Luft raus, 40

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Kopf und Körper sind laufmüde. „Es fällt mir dann schon schwer, wieder in Tritt zu kommen. So richtig motiviert mich dann erst wieder ein weiteres Highlight.“ Abwechslung sucht er beim Hot Iron, Yoga, Kajak- oder Radfahren, worauf er ab Mai auch seinen diesjährigen Fo­ kus legen will. „Eine ultralight Bikepacking Tour nach Däne­ mark hoch zur Spitze ist geplant.“ Also niemals ein Urlaub ohne Sport? „Im Sommer sind dann auch mal zwei Wochen Strand mit meinem Sohn vorgesehen, nichts außer spielen im Sand.“ Also auch das kann Jens Wackerhagen. „Jens rennt“ – eine Idee bekommt Füße Jens Wackerhagen stand im Operationssaal, als vor einigen Jahren das erste Kind aus Syrien mit Schrapnellverletzungen gebracht wurde. Ein Schicksal, das ihm als Vater sehr nahe ging. „Es hat seinen Grund, warum ich in der Erwachsenen­ medizin arbeite und nicht mit Kindern. Kranke Kinder ver­ ursachen bei mir Herzschmerz, sie sind unsere Zukunft und haben ihr Leben noch vor sich. Deswegen fällt es mir leichter, mit Erwachsenen zu arbeiten. Bitte nicht falsch verstehen, es gibt dort genauso schlimme Schicksale, dennoch sehe ich dies bei Kindern anders. Ich bin sehr glücklich, ein gesun­ des Kind zu haben.“ Und so entstand im Sommer 2015 nach


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„NACH DEM SPINE RACE BIN ICH SPIRITUELL GESEHEN GEERDET.“ Fotos: Marius Maasewerd

JENS WACKERHAGEN

Die Touren haben es in sich. Starke Steigungen gehören ebenso dazu wie schwierige Wetterbedingungen.

einem Spendenlauf für das Erdbebenunglück in Nepal die Idee zu #jensrennt. Wackerhagen wollte selbst aktiv werden. „Ich laufe, damit Kinder wieder laufen können. Das war eine perfekte Grundidee. Durch den Diakovere Lukasfonds war dann alles klar.“ Die Kinder kommen über das Friedensdorf international nach Deutschland, die wiederum kooperieren mit einigen Kliniken in Deutschland, in diesem Fall mit der Diakovere Annastift. Die Auswahl läuft dann über die Fund­ raising Abteilung in Absprache mit dem Ärzteteam. Jede Operation kostet rund 15.000 Euro pro Kind. 14 Kin­ der konnten bisher durch die erlaufenen Spenden von Jens Wackerhagen operiert werden. Im Februar sollen zwei wei­ tere Kinder wieder auf eigenen Beinen stehen können. Spen­ den kann jeder, denn jeder Euro zählt, um am Ende etwas Großes zu erreichen. Genau das erhofft sich Wackerhagen auch von seinem nächsten großen Projekt. Startschuss für einen verrückten Selbstversuch Seit vergangenem Jahr ist Jens Wackerhagen Botschafter der Schlüterschen Verlagsgesellschaft, dem ausführenden 42

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Veranstalter des Deutschen Pflegetags in Berlin. Ziel des Deutschen Pflegetags ist es, gemeinsam die Herausforderung der Pflege in der Zukunft anzugehen. Ein Anliegen ganz im Sinne Wackerhagens. Man nehme also: ein Hannoveraner Unternehmen, einen Hannoveraner Sportler und heraus kommt ein verrücktes Experiment ganz im Zeichen der Pflege! Lutz Bandte, Ge­ schäftsführer der Schlüterschen, übergibt im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung am 14. März in Berlin den Staffel­ stab an Jens Wackerhagen und dann geht‘s für Wackerhagen ab auf die Strecke. Läuft alles nach Plan, wird er nach knapp 300 Kilometern ohne Schlaf am letzten Tag von Deutschlands führendem Pflegekongress (16.3.) die Ziellinie in Hannover überqueren, nach nicht einmal drei Tagen. Nervenkitzel pur: „Ich fand die Idee einfach toll und das, obwohl die Strecke nicht die schönste sein wird. So viel As­ phalt und dann noch alles flach, das ist eigentlich gar nicht meins. Aber ich erhoffe mir, viele Kollegen zu motivieren, an der Strecke zu stehen oder mich vielleicht auch einige Kilo­ meter zu begleiten und gleichzeitig dem Projekt eine neue Reichweite zu geben. Ein gemeinsamer Zusammenhalt – das wäre toll!“ Die Kinder schenken ihm Motivation, er schenkt ihnen Hoffnung auf ein Leben auf eigenen Füßen. Letztes Jahr konnte Jens Wackerhagen sogar mit einem operierten Kind aufs Laufband gehen – ein Glücksgefühl, das er wohl nie­ mals vergessen wird. „Das Projekt #jensrennt soll endlich die Aufmerksamkeit bekommen, die es verdient hat“, so sein großer Wunsch. W

Antonia Eller


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Die Experten für gutes Sehen (von links): Augenoptikermeisterin Carolina Geisler, Augenoptikermeister und Geschäftsführer Christopher Raschke, Auszubildende Judith Schöne und Kontaktlinsenspezialistin Claudia Schneider.

Brillen so individuell wie ein Fingerabdruck Schöne Brillen und individuelle Lösungen sind ihre Leidenschaft. Am Lister Platz ist mit dem ZEISS VISION CENTER ein einzigartiges Augenoptikergeschäft entstanden. keit bekannt ist, bedeutet eine Art muskuläres Ungleichgewicht. Die Kunden machen dann möglicherweise ständig eine Ausgleichbewegung, hatten dadurch eventuell bislang Kopfschmerzen. „Besonders bei Gleitsichtgläsern können wir hier eine deutliche Verbesserung erzielen.“

Moderne und angesagte Fassungen Brillen so individuell wie ein Fingerabdruck bedeutet – in Verbindung mit den hochwertigen Gläsern von ZEISS – vor allem aber auch elegantes, nicht alltägliches Design bei den Fassungen. Im ZEISS VISION CENTER finden die Kunden die modernen und angesagten Marken wie Lindberg und Lunor mit wunderbaren Klassikern. Brillen von Blackfin gehören dazu – aus japanischem Titan, das in Italien veredelt wird. Das französische Unternehmen Face à Face ist derzeit ebenso angesagt wie die deutsche

Firma CAZAL, die eine große Renaissance erlebt, oder Andy Wolf Brillen aus Österreich. Und für den Sport gibt es eine große Auswahl an Brillen von Oakley.  W ZEISS VISION CENTER Hannover Bödekerstr. 102 (am Lister Platz) 30161 Hannover, 0511-35760700 hannover@vision-center.com

Fotos: PHOTOVISION DH

Dieses Geschäft hat einen eigenen Spirit – das merkt man von Anfang an. Das Team lebt die Faszination Augenoptik und Sehen. Für die Kunden bedeutet das: Sie erhalten eine Brille, die so individuell wie ihr Fingerabdruck ist. Wer sich im ZEISS VISION CENTER für eine Brille oder Kontaktlinsen interessiert, kann sicher sein, dass er die perfekte SehAnalyse erhält. „Wir betreiben einen riesigen Aufwand, der beim Kauf einer Brille selbstverständlich im Preis enthalten ist“, sagt Christopher Raschke, neben Christoph Degener einer der beiden Geschäftsführer. Beispielsweise erhält jeder Kunde eine Wellenfrontanalyse sowie eine Tränenfilmanalyse. „Der Tränenfilm ist ganz wichtig für eine perfekte Korrektur der Brille“, weiß Raschke aus seiner langjährigen Erfahrung. Oder es geht darum, das beidäugige Sehen zu verbessern. Was auch als Winkelfehlsichtig-

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Ihre Füße in besten Händen Die Hannoversche Fuß- und Sprunggelenkexpertin Dr. Mellany Galla macht in ihrer orthopädischen Praxis viele Patienten glücklich. Manche haben schon eine lange Odyssee mit ihren Beschwerden hinter sich, bevor sie den Weg zu der Spezialistin am Georgsplatz finden. Frau Dr. Galla nimmt sich für jeden Patienten und jedes medizinische Fuß- und Sprunggelenksproblem ganz individuell Zeit. Deshalb reisen die Patienten oft von weither an, um von ihrer Erfahrung zu profitieren. Frau Dr. Galla, Sie unterstreichen immer wieder, dass die Patienten bei Ihnen die Ursachen ihrer Beschwerden wirklich v e r s t e h e n sollen. Ist das nicht selbstverständlich? Dr. Mellany Galla: Meine Erfahrung ist, dass im normalen Praxisalltag selten genug Zeit dafür ist, sich in Ruhe mit dem Patienten auseinanderzusetzen. Ich nehme mir die Zeit, studiere alle relevanten Vorbefunde ausführlich und erkläre den Menschen in patientengerechter, verständlicher Sprache, wo ihre Probleme liegen und was die Therapie erreichen soll. Dabei arbeite ich viel mit Bildern, Modellen oder Skiz-

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zen, an denen diese Zusammenhänge anschaulicher werden. Nicht selten höre ich von Patienten: „Jetzt weiß ich endlich mal, was los ist.“ Ist Ihre Privatpraxis nur für Privatversicherte zugänglich? Dr. Galla: Nein, meine Tür ist offen für jeden. Allerdings werden die Leistungen nicht von den gesetzlichen Versicherungen abgedeckt. Es wird aber immer deutlicher, dass gerade eine gute Beratung den Menschen so wichtig ist, dass sie bereit sind, selber Geld in ihre Gesundheit zu investieren. Der Ablauf wird von den Praxismit-

arbeiterinnen bei der Terminvereinbarung sehr ausführlich erklärt. Zusätzlich erhält jeder Patient am Behandlungstag eine genaue schriftliche Information. Sollte es übrigens zu einer Operation kommen, so werden die OP-Kosten wieder von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen, da sie in einer modernen Kooperationsklinik mit Kassenzulassung stattfindet. Sind Fußprobleme eher frauenspezifisch? Dr. Galla: Ganz und gar nicht. Es betrifft gleichermaßen auch Männer. Auch die können einen klassischen Hallux valgus haben.


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Fotos: Praxis Dr. med. Mellany Galla

NEUE WEGE ENTSTEHEN BEIM GEHEN.

Dr. Mellany Galla nimmt sich umfassend Zeit für ihre Patienten.

schen Vor- und Rückfuß, den übrigen Gelenken und auch dem Rest des Bewegungsapparates äußerst genau kennt. Außerdem ist es unabdingbar, fachlich immer auf dem neuesten Stand zu sein und innovative Entwicklungen früh zu kennen.

Die Mehrheit der Herren kommt aber zu mir mit Verletzungen oder Überlastungsbeschwerden vom Sport, z.B. an der Achillessehne oder am Außenband. Aber egal ob Hammerzehe, Arthrose oder Sportverletzung: Meine Patientinnen und Patienten wissen zu schätzen, dass sie hier auf die neuesten OP-Verfahren, meine langjährige spezialisierte Erfahrung und meine ungeteilte Aufmerksamkeit vertrauen können.

Warum ist (Ihnen) eine Spezialisierung im Gebiet der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie so wichtig? Dr. Galla: Weil Fuß- und Sprunggelenkverletzungen in vielen Kliniken und Praxen oft als „Nebenbeiprodukt“ etwas stiefkindlich behandelt werden. Im Gegensatz dazu ist es jedoch für den Behandlungserfolg sehr bedeutend, dass man die komplexen biomechanischen Zusammenhänge zwi-

Dabei hilft bestimmt auch Ihre Tätigkeit im Vorstand der Gesellschaft für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, oder? Dr. Galla: Genau. Hier bin ich nah dran an den neuesten Entwicklungen und Informationen. Auch mein Engagement in Fachverbänden und mein Austausch mit Kollegen im In- und Ausland ist hier sehr wichtig. Aber auch die Ausbildung des Nachwuchses liegt mir sehr am Herzen. Deshalb gebe ich mein Wissen in Vorträgen und Seminaren weiter und schreibe Fachartikel und -bücher.  W Fußspezialistin Hannover Dr. med. Mellany Galla Georgsplatz 19 30159 Hannover 0511 22 85 85 85 info@fuss-spezialistin.de nobilis 03/2019

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Foto: Geert Pieters - fotolia.com

GESUND UND SCHÖN

Geht DOCH! Es ist März. Statistisch gesehen haben bereits 30 Prozent der Menschen, die sich zum J­AHRESWECHSEL EINEN VORSATZ genommen haben, diesen schon wieder aufgegeben. Weitere 20 Prozent werden noch bis zum Halbjahr aufhören. Nur 50 Prozent ziehen ihr Vorhaben wirklich durch. Woran liegt das? Und wie lässt es sich vermeiden? ‡ wollte es genau wissen.

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tau am Crosstrainer. Vor dem Spiegel in der Damen­ umkleide steht ein Pulk von Frauen, die sich für das Training hübsch machen. Der Kraftraum ist überfüllt, man muss vor jedem Gerät anstehen. Diese Zustände kennt man aus Fitness-Studios im Januar. Weil alle Jahre wieder am Jah­ resanfang die Mitgliederzahlen in die Höhe schnellen durch Menschen, die mit dem guten Vorsatz, mehr Sport treiben zu wollen, ins Jahr starten. Aber – genauso alte Fitness-Studio46

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Weisheit – ab März verbessern sich die Zustände wieder. Weil dann viele ihre Vorsätze bereits gebrochen haben. „Ich muss nur noch kurz …“, „Meine Lieblings-Sport­ klamotten sind gerade in der Wäsche“ oder „Ich bin immer so viel unterwegs. Wenn ich jetzt auch noch ins Fitness-Studio gehe, bringt mich meine Frau um …“ – Gründe, keinen Sport zu treiben, gibt es viele. Auch die Varianten „Ich fühle mich heute irgendwie krank/müde/erschöpft/nicht gut“ oder „Ich


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habe zu viel zu tun“ sind wie das „Ach, ich trainiere lieber Literaturtipp mit Spaß- und Erfolgsgarantie: morgen“ häufig zu hören. Marco von Münchhausen: So zähmen Sie Ihren Warum nehmen sich Menschen zum Jahresanfang Dinge inneren Schweinehund! Campus-Verlag vor, die sie schon im letzten, vorletzten und vorvorletzen Jahr nicht erfolgreich umgesetzt haben? Und vor allem: Wa­ rum setzen sie die Dinge, die sie wirklich tun wollen, nicht konsequent in die Tat um? Diese Frage hat schon in der Anti­ alles schaffen zu können. Wir machen uns ein Bild von uns, ke Platon und Aristoteles beschäftigt. wie wir sein wollen: Gesünder essen, abnehmen, Stress ver­ meiden, mehr Zeit mit Familie und Freunden, weniger Zeit Der Jahreswechsel ist ein Neuanfang am Handy, konsequenter sein. Die Störfaktoren der Realität Wir ziehen einen Strich unter das Alte und öffnen uns für werden weitgehend ausgeblendet. Alles scheint möglich. Und das Neue. Vor uns liegen 52 Wochen voller Chancen. Die dann kommen die ersten Hürden und Hindernisse. Gefühlsduselei – und das viele Essen und Trinken – der Jetzt zeigt es sich, ob ein Vorhaben tatsächlich realistisch Weihnachtstage schaffen einerseits Veränderungsdruck ist und ob man es wirklich will: Ist eine klare Entscheidung und andererseits das Gefühl, mit nur ein bisschen Wollen getroffen und das Vorhaben konkret definiert?

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Fest angemeldet für den Pilates­Kurs am Mittwoch um 19 Uhr steigen die Chancen, am Kurs teilzunehmen. Dage­ gen ist ein Beschluss der Sorte „Ich werde mich in diesem Jahr mehr bewegen“ zu unverbindlich und lässt sich bestens von Woche zu Woche verschieben. Ein großes Vorhaben wird eher umgesetzt, wenn es in kleine, erreichbare Schritte zer­ legt ist. So wird aus einer eher überfordernden Gewohnheits­ änderung ein konkret schaffbarer Handlungsplan. Rückenwind gibt dabei ein Effekt, der Goal­Gradient­Effect genannt wird: Kurz vor dem Erreichen des Ziels sind wir be­ sonders motiviert, das Ziel auch wirklich zu erreichen. Heißt im Umkehrschluss: Je abstrakter und weiter weg das Ziel sich anfühlt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass wir dafür (ins­ besondere gegen Widerstände) Energie aufbringen werden. Im Innersten überzeugt? Ob wir am Ende mittwochabends wirklich beim Pilates­Kurs dabei sind, hängt aber auch von unserer Motivation und Lei­ denschaft für die Veränderung ab. Sind wir in unserem In­ nersten wirklich davon überzeugt, dass wir das wollen? Gibt es genug Leidensdruck oder Veränderungswillen? Womög­ lich kann eine Belohnung nach jeder Teilnahme helfen. Der Münchner Psychologe Christoph Kröger denkt aber auch an 48

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eine wirklich schmerzhafte Strafe, falls man aufgibt. Sein radikaler Vorschlag für die Tabakentwöhnung: 100 Euro in einen Briefumschlag stecken und diesen bei einem Rückfall anonym dem ungeliebten Nachbarn oder Arbeitskollegen schenken. Wie aufwendig es ist, neue Gewohnheiten „in Fleisch und Blut übergehen zu lassen“, verdeutlicht am besten ein Bild: Sie gehen an einem sonnigen Sommermorgen barfuß über eine taubenetzte Wiese. Beim Blick zurück sehen Sie Ihre Fuß­ abdrücke. Aber schon nach kurzer Zeit haben sich alle Gras­ halme wieder aufgerichtet, und die Spuren sind verschwun­ den. Nur einmal über die Wiese zu gehen, reicht nicht aus, um einen Trampelpfad zu hinterlassen. Man muss die gleiche Tätigkeit viele Male wiederholen, um sie selbstverständlich werden zu lassen. Und das geht am besten, wenn man dabei Spaß hat. Wenn man die neue Gewohnheit mit anderen zu­ sammen üben kann. Und insbesondere, wenn man überzeugt davon ist, dass man selbst das Leben gestalten kann und will – und das üblicherweise auch gerne tut. Wir wussten es ja schon immer: Es ist einfacher, 100 Din­ ge um 1 Prozent zu verändern, als EINE Gewohnheit um 100 Prozent umzukrempeln. Also lassen Sie uns ruhig zum Jahreswechsel immer wieder viel vornehmen und davon im­ merhin ein kleines bisschen schaffen. So verändert sich ins­ gesamt mehr, als wenn wir uns gar nichts vornehmen und sich deshalb auch gar nichts verändern kann. In diesem Sinne: Bleiben Sie am besten konsequent dran und tun Sie das Neue regelmäßig und so oft, bis es zur Ge­ wohnheit geworden ist. Aber auch wenn der Wurm schon drin ist und Ihr Schweinehund Sie schon gut im Griff hat, verurteilen Sie sich nicht! Geben Sie sich lieber morgen eine neue Chance. Denn solange Sie überhaupt etwas tun, kann auch etwas Positives passieren. Nur wenn Sie (sich) vollstän­ dig aufgeben, ist ganz klar, dass sich garantiert NICHTS ver­ ändern wird. W

Nikola Meyerhoff


GESUND UND SCHÖN

Auf die Matte, fertig, los Business-Yoga, Power-Yoga, Yoga im Museum. YOGA ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Was Jürgen Klinsmann der Fußballnationalmannschaft schon bei der WM 2006 zur Leistungs­ steigerung verordnet hat, treibt dieser Tage bunte Blüten wie Ziegen-Yoga, Bier-Yoga und Yoga auf dem Surfbrett. Was ist dran am Yoga-Hype? ‡ hat sich mit einer Menge Klischees im Kopf auf die Suche nach Yogis in Hannover gemacht und ist ausgerechnet beim Leistungssport hängen geblieben. FOTOS: HELGE KRÜCKEBERG

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ie Leute denken, beim Yoga ruht man sich aus, liegt nur rum und ­entspannt sich. Dabei ist der Yogakurs oft meine härteste Sporteinheit in der Woche!“, entrüstet sich Sven Kiene, Bundesliga-Triathlet bei Hannover 96. Er kennt die Qualen des Leis­ tungssports. Um in den drei Sportarten Schwimmen, Radfahren und Laufen seine Bestleistungen bringen zu können, muss der Bundesligist und niedersächsische Landes­ meister dem Körper oft das Äußerste abverlangen. Ständig geht es nur um das eine: noch schneller zu werden. „Yoga hat dabei für mich ganz zentrale Vorteile“, sagt der 28-Jährige. „Die Übungen erhöhen auf äußerst wirksame Weise meine gesamte Körperbeweglichkeit und stärken massiv die Rumpfmuskulatur.


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Erfahrungen führen. Egal, ob suchende Menschen om chanten, Asanas halten und Mantras singen oder die Abteilung Rechnungswesen in der Mittagspause im Meetingraum Rückengymnastik mit Konzentration auf den Atem macht oder der Bundesligist seine Rumpfmuskulatur stärkt: Alle machen Yoga. Und fast alle achten früher oder später im Alltag besser auf sich und ihre Bedürfnisse. Und stellen sich nach dem Yogakurs andere Fragen zum Leben als vorher.

„Auf der Matte geht es vorrangig um Bewegungen und die passende Atmung dazu. Aber es passiert auch ganz viel im Kopf“, bestätigt Alexandra Raddatz, freiberufliche Yogalehrerin in Hannover. „Da geht es um Wertschätzung. Um Fallen-Lassen. Um das Abgeben von Kontrolle. Eine starke Erfahrung, die dann von der Matte in den Alltag übertragen wird. Man reflektiert sich: Brauche ich das alles überhaupt noch? Warum mache ich das seit Jahren so? Wovon möchte ich mich verabschieden?“

Die 38-Jährige weiß, wovon sie spricht. Sie ist eine der besten Läuferinnen in Hannover. Ihre Marathon-Bestzeit liegt bei beachtlichen 2:54 Stunden. Zusammen mit ihrem Mann ist sie 2015 beim Transalpine Run 268 Kilometer in 41 Stunden und 28 Minuten gelaufen, davon 16.310 Meter bergauf und 14.530 Meter bergab. Für sie war Yoga zunächst nur eine Technik für mehr Beweglichkeit und noch bessere Wettkampfleistungen. Bis aus dem ausführlichen Dehnprogramm ein Ausgleich wurde. Und

„JA, ICH WERDE OFT KOMISCH ANGEGUCKT, WENN ICH ERZÄHLE, DASS ICH YOGA MACHE.“ SVEN KIENE, BUNDESLIGA-TRIATHLET BEI HANNOVER 96

nun auch ein neuer Berufsweg: Ihre Arbeitszeiten als Bankangestellte hat sie bereits deutlich reduziert und gibt nun Yogakurse für jugendliche Hockeyspieler im DTV, für Triathleten bei Hannover 96 und für jedermann/-frau in verschiedenen Vereinen und Yogastudios der Stadt. Wer in Hannover Yoga ausprobieren möchte, wählt aus einem bunten und vielfältigen Angebot. Google findet zur Abfrage „Yoga Hannover“ 13,7 Millionen Einträge. Da hat der/ die Interessierte die Qual der Wahl. Das Spektrum reicht vom kleinen und feinen Angebot dankbarer Individuen, die ihre grenzenlose Liebe zu den Menschen für eine Verbesserung der Welt weitergeben möchten, bis zu eigenen Männerkursen in der Yoga Schule Hannover. Von der Gong-Meditation bei der Yogabande Hannover bis zum Teenie-Yoga im Yoga Hof in der Nordstadt. Und von den Kursen in der Yogawerkstatt bis zu den mehr als 30 verschiedenen Yogaangeboten der Volkshochschule. 54

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Fünf Prozent – Tendenz steigend „Ich bin eigentlich kein Fan von Hypes“, betont Sven Kiene, der Bundesliga-Triathlet von Hannover 96. „Aber Yoga ist so vielfältig und so wirkungsvoll, da findet wirklich jeder irgendeine Richtung, die ihm guttut“, so der angehende Gymnasiallehrer für Mathematik und Sport. Er wird auch in Zukunft seinen Körper zu Bestleistungen bringen und dafür die mentalen und körperlichen Voraussetzungen mit Yoga schaffen. Damit ist er einer von fünf Prozent der Deutschen, die nach einer aktuellen Studie des Bundesverbands der Yogalehrenden in Deutschland (BDY) Yoga praktizieren. Mit steigender Tendenz – und mehr Frauen als Männer. Laut Studie sind es insbesondere „Singles mittleren Alters“ (25–49 Jahre) sowie „in Partnerschaften ohne Kinder zusammenlebende Personen mittleren Alters“ und „Jungsenioren“ (50–64 Jahre), die Yoga betreiben. Am weitesten verbreitet ist Yoga

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danach unter „Personen mit höherer Schulbildung“ sowie unter Beamten und Angestellten. „Unsere Gesellschaft steht unter Dauerstrom“, weiß Yogalehrerin Alexandra Raddatz. „Es wird immer wichtiger, im komplett abgedichteten Alltag Luft zu holen und für sich Freiräume zu schaffen, um wieder Ideen sprudeln zu lassen.“ Sie berichtet, dass ihre Gedanken selbst beim extrem fordernden Ausdauersport immer noch kreisen. „Aber beim Yoga sind wir so präsent in der Körpererfahrung, dass man nicht nebenbei die Einkaufsliste strukturieren kann. Selbst wenn man es wollte. Das ist ein Ruhepol. Die Insel, in der man den Akku wieder auffüllen kann.“ Namaste. W

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Das Hannover-Gen macht sich immer noch bemerkbar Am 21. März spielt der renommierte PIANIST FRANCESCO PIEMONTESI in Hannover. Eine Rückkehr – denn hier nahm einst alles seinen Anfang. FOTOS: MARCO BORGGREVE

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r ist mit Dirigenten wie Charles Dutoit, Zubin Mehta oder Sir Roger Norrington aufgetreten, hat unter anderem mit dem London Symphony Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic und dem Leipziger Gewandhausorchester gespielt. Der große Alfred Brendel war sein Mentor, die Liste seiner Kammermusik-Partner umfasst Namen wie Renaud und Gautier Capuçon, Emmanuel Pahud oder das Emerson Quartet. Zu seinen Auszeichnungen gehört ein Preis beim Queen Elisabeth Competition, seit 2012 leitet er sein eigenes Festival in Ascona. Und die Grundlage für diese Karriere wurde in Hannover gelegt: Von 2003 bis 2008 studierte der Schweizer Pianist Francesco Piemontesi in der niedersächsischen Metropole bei Arie Vardi und er wohnte hier nach einem einjährigen Amsterdam-Abstecher noch bis 2012. „Eine Stadt mit einer hohen Lebensqualität“, sagt der mittlerweile 35-Jährige noch heute. „Nicht nur wegen der Musikhochschule mit ihren hervorragenden Lehrern.“ Insofern freut sich Piemontesi, dass er einmal mehr nach Hannover zurückkehren kann: Am 21. März wird der Wahlberliner im Funkhaus mit der NDR Radiophilharmonie unter Chef­ dirigent Andrew Manze das 2. Klavierkonzert von Johannes Brahms spielen. Ein Komponist, zu dem er eine ganz besondere Beziehung aufgebaut hat: „Für mich ist er einmalig. Das ist eine eigene Klangwelt, eine märchenhafte, magische, in der die interessantesten Geschichten erzählt werden.“ Auch das Werk, das diesmal auf dem Programm steht, hat für Piemontesi Alleinstellungsmerkmale: „Die ersten beiden Sätze haben etwas Heldenhaftes, und es ist gar nicht leicht, dem in der Interpretation gerecht zu werden. Der dritte Satz strahlt Ruhe aus, und der vierte hat dann etwas von einem Fest mit Wiener Charme an sich. Ich habe viel recherchiert, und ich kenne wirklich keine vergleichbare Komposition mit einem derartigen Finale.“

Ein weiterer Pluspunkt ist die Aussicht auf die Zusammenarbeit mit Andrew Manze, die eine ebenso lange wie kontinuierliche Geschichte bis hin zu gemeinsamen CD-­ Einspielungen hat: „Das erste Mal sind wir uns vor 12, 13 Jahren in Schottland begegnet und haben uns sofort verstanden. Manze untersucht genau wie ich sehr gewissenhaft die historischen Wurzeln jeder Komposition, um sie dann mit aller Energie und Frische zu interpretieren.“ Nuancenreich Der letztgenannte Punkt ist ja für den Dirigenten derart wichtig, dass er dafür erklärtermaßen schon mal einen „Verspieler“ in Kauf nimmt. Wie steht Piemontesi zu der Diskussion um den sogenannten „Fehler“? „Der spielt keine entscheidende Rolle. Man kann hören, dass Größen wie Wilhelm Kempff, Walter Gieseking oder Edwin Fischer sogar bei Einspielungen hier und da Fehler stehen gelassen haben, weil für sie die stimmige Atmosphäre der Aufnahmen wichtiger war.“ In Interviews mit Piemontesi taucht meist früher oder später der Hinweis auf die „Kultiviertheit“ seines Spiels auf. Wie definiert er eigentlich diesen Begriff? „Das sind die vielen

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Nuancen, die zwischen einem fünffachen Forte und einem fünffachen Piano stehen können. Heutzutage wird beim Vortrag oft nur noch geschrien oder geflüstert, und es gilt ,Rennwagen oder Schnecke‘. Wenn man aber etwa die historischen Aufnahmen von Béla Bartók mit seinen eigenen Werken hört, wird deutlich, dass es eine Menge feine und feinste Abstufungen gibt. Die versuche ich herauszuarbeiten.“ Keine Kompromisse Bei Piemontesis Äußerungen zur Musik ist eine gewisse Kompromisslosigkeit herauszuhören, die auch deutlich wird, wenn es um seine Leitung des Festivals „Settimane Musicali di Ascona“ geht – da lässt er sich trotz seiner vergleichsweise jungen Jahre nicht reinreden: „Das Festival ist glücklicherweise finanziell voll abgesichert. Manchmal kommen da Anfragen, ob ich nicht aus PR-Gründen diesen oder jenen Programmpunkt hineinnehmen kann – darauf lasse ich mich gar nicht ein.“ Falls übrigens jemand zwischen dem 4. September und dem 11. Oktober zufälligerweise in der Gegend sein sollte: Das diesjährige Programm klingt höchst vielversprechend; neben Piemontesi selbst treten unter anderem das Rotterdam Philharmonic Orchestra, Martha Argerich und Marc-André Hamelin auf. Wie stark spürt Piemontesi die Schweizer Wurzeln seines Charakters? „Ich komme ja aus dem Tessin, und da macht sich die Nähe zu Italien schon sehr bemerkbar.“ In der Tat weiß der Pianist etwa von kulinarischen Genüssen zu schwärmen und erweist sich auch als Connaisseur, wenn das Gespräch auf die bildende Kunst kommt: „Ich spiele rund 90 Konzerte im Jahr, 64

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reise auf den Tourneen durch Europa, Asien, Amerika und kann die besten Museen der Welt besuchen. In der bildenden Kunst gibt es die unterschiedlichsten Schwingungen, genau wie in der Musik.“ Und schon ist von alten Meistern wie Tiepolo oder Pontormo die Rede und ganz besonders von Fra Angelico, aber auch von den großen Abstrakten des 20. Jahrhunderts, vom Prä-Surrealisten de Chirico – und vom Futuristen Umberto Boccioni im Sprengel Museum. Doch, das Hannover-Gen macht sich immer noch bemerkbar, auch als es um ein äußerst ungewöhnliches Hobby des Pianisten geht: Campanologie, die Glockenkunde. „Kirchenglocken waren überhaupt meine allererste Begegnung mit Musik“, erzählt Piemontesi. „Meine Eltern wunderten sich sehr über diese Obsession. Ich glaube, meine Begeisterung hat damit zu tun, dass die Obertöne wie beim Klavier eine so große Rolle spielen.“ Mittlerweile besitzt der Musiker etliche Aufnahmen von Glocken, hat sich sogar selbst zwei Exemplare gießen lassen, und ein Freund sitzt aktuell an einem Werk, dass die Charakteristika sämtlicher Glocken im Tessin beschreiben soll. „In Hannover“, sagt der Pianist, „habe ich gegenüber der Marktkirche gewohnt, und deren Glocken sind einfach herrlich. So etwas hat ganz Berlin nicht zu bieten.“ W

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In gewisser Weise jeden Tag ein anderer Beruf Hannover ist DANIEL EGGERT schon lange treu: Von 2010 bis 2012 sang er an der Jungen Oper, seitdem stellt er seine Wandlungsfähigkeit im „großen“ Ensemble der Staatsoper unter Beweis.

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anchmal“, sinniert Daniel Eggert, „wünsche ich mir, dass ich einen Monat lang jeden Tag einen an­ deren Beruf hätte. Heute Handwerker, morgen Manager und so weiter. Aber in gewisse Weise habe ich ja genau das.“ In der Tat: Wer in rund 60 Opernpartien auf der Bühne gestan­ den hat, kann sich nicht über Mangel an Abwechslungsreich­ tum beklagen und bekommt weit mehr Möglichkeiten, un­ terschiedlichste Identitäten auszuprobieren, als der Normal­ sterbliche. Zurzeit ist der 39-jährige Bass unter anderem ein Fürst. Wenngleich ein ziemlich spezieller: Sarastro in Mozarts „Zauberflöte“ hat so seine Eigenheiten, erst recht in der lau­ fenden, ungewohnt düsteren Hannover-Inszenierung. „Ich finde es interessant“, sagt Eggert, „dass Sarastro hier, anders als man es kennt, auch Opfer ist. Die Rolle spiele ich jetzt zum vierten Mal, und es kommen jeweils andere Facetten zum Vorschein. Zuletzt war ich an einer Inszenierung in Hildesheim beteiligt, die konventioneller war, aber auch sehr gut funktioniert hat.“ In der „Aida“ ist Eggert gar zum König aufgestiegen – Regie führte dabei Kay Voges. Und auch in dessen höchst umstrittenem „Freischütz“ hat der Sänger mitgemischt. Von tumultartigen Szenen hinter der Bühne weiß er allerdings nichts zu berichten: „Es war ein sehr strukturiertes, plan­ volles Arbeiten. Bei der ,Aida‘ fand ich es spannend, dass wir uns als Erstes zusammengesetzt und diskutiert haben, was jeder eigentlich mit dem Begriff ,Macht‘ verbindet.“

Grenze? „Es ist ja immer die Frage nach der Sinnhaftigkeit im Gesamtzusammenhang. Geweigert habe ich mich nur, als ich auf der Bühne Kaugummi kauen sollte, weil ich den ein­ fach überhaupt nicht mag. In einem anderen Fall hatte ich Probleme, weil ich in einen Apfel beißen sollte, und gegen die bin ich allergisch. Ich habe also um eine ganz milde Sorte gebeten, aber es lief dann sowieso alles ganz reibungslos – offenbar hängt es doch auch von den Umständen ab, ob sich eine Allergie bemerkbar macht.“ Demnächst verlässt der Sänger das hochherrschaftliche Rollenfach und wird zum Philosophen: In Claudio Monte­ verdis „Die Krönung der Poppea“ gibt er den Stoiker Seneca. Auch dies eine interessante Herausforderung, zumal Eggert die Musik ungeachtet ihrer Entstehung im 17. Jahrhundert für „absolut zeitlos“ hält. Seneca wird ja von Nero zum Selbst­ mord getrieben, aber eine grandiose Todesszene bleibt dem Sänger wohl einmal mehr versagt: „Seneca nimmt lediglich Abschied von seinen Freunden. Großartig gestorben bin ich

Foto: Daniel M. Kunzfeld

Gibt es Grenzen, Herr Eggert? In die Verlegenheit, exotische bis bizarre Regieanweisungen kontern zu müssen, ist Eggert also offenbar noch nicht ge­ kommen. Hat er sich überhaupt schon irgendwann einmal bei Proben verweigert? Und gibt es für ihn eine definierbare nobilis 03/2019

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Foto: Daniel M. Kunzfeld

Wandlungsfähigkeit ist Trumpf: Daniel Eggert als des Teufels Großmutter in der Kinderoper „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“.

... ist 1980 in Bückeburg geboren. Von 2001 bis 2009 studierte er in Hannover auf Lehramt, ab 2004 zusätzlich Operngesang. Von 2010 bis 2012 war Eggert Ensemblemitglied der hannoverschen Jungen Oper, seitdem gehört er zum Ensemble der Staatsoper Hannover. Der Bass wirkt(e) hier unter anderem in „Tosca“, „Aida“, „Die Hochzeit des Figaro“, „Candide“ und „Die Zauberflöte“ mit.

Foto: Thomas M. Jauk

Daniel Eggert ...

auf der Bühne in meiner ganzen Karriere noch nicht.“ Dies­ bezüglich haben Tenöre es gewiss wesentlich besser? „Bari­ tone auch. Der Bass stirbt so gut wie nie, tritt später höchs­ tens nicht mehr auf. Einmal habe ich den Kontur in ,Don Gi­ ovanni‘ gegeben, aber das war keine szenische Aufführung.“ Auf dem Weg, Lehrer zu werden Gesungen hat der gebürtige Bückeburger immer schon gern, beispielsweise im Kinderchor: „Ich bin mit vier Jahren ein­ gestiegen. Mein älterer Bruder war auch dabei, und so schien das naheliegend.“ Wiewohl entsprechende Neigungen in der Schulzeit durchaus gefördert wurden, zog es Eggert nicht unmittelbar auf die Bühne – 2001 begann er in Hannover ein Lehramtsstudium für die Fächer Deutsch und Musik. Doch 2004 kam parallel der Operngesang an der hiesigen Hoch­ 68

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schule hinzu, und schon während der Studienzeit gab es die ersten Gastengagements. Wie das alles endete, wissen wir nun, wobei es für Eggert durchaus einen Vorteil darstellt, mit der Befähigung zum Lehramt für alle Fälle einen zwei­ ten Pfeil im Köcher zu haben. Das pädagogische Element ist in der Familie übrigens trotzdem vertreten: Ehefrau Julia arbeitet als Grundschullehrerin in Godshorn. Gab es irgendwann auch einmal einen gänzlich ande­ ren Berufswunsch? „Am ehesten Fotograf oder Kamera­ mann“, antwortet der Sänger, der inzwischen zumindest hobbymäßig auf Bilderjagd geht und sich dafür ein etwas gehobeneres Foto­Equipment zugelegt hat. Weitere Freizeit­ beschäftigungen passen zu Eggerts Sternzeichen Wasser­ mann: „Rudern, surfen, segeln. Letzteres aber doch lieber auf dem Steinhuder Meer als auf dem Maschsee.“ Und dann ist da noch der heißgeliebte Wohnwagen, mit dem es alljährlich nach Bornholm geht. Gekoppelt mit der Erkenntnis, dass der Ruhm auch in eher entlegene Ecken vordringt: „Ich habe zweimal beim Klassik­Open­Air des NDR mitgemacht. Auf dem Campingplatz bin ich dann tat­ sächlich darauf angesprochen worden, von Leuten, die TV­ Übertragungen gesehen hatten.“ Familien-Logistik In Sachen Freizeit gilt es allerdings zu bedenken, dass die Eg­ gerts Nachwuchs haben und zwar gleich dreifachen: Nils (7), Frederik (5) und Charlotte Luise (3). Natürlich tauchen die Kinder im Gespräch immer wieder auf, sei es in Zusammen­ hang mit Problemen der alltäglichen Logistik, mit der Art der Karriereplanung oder weltanschaulichen Fragen: „Wenn man mit dem Auto fährt“, nennt der umweltbewusste Sän­ ger ein Beispiel, „und die Kinder wissen wollen, was das da drüben für ein komisches Gebäude ist. Sie meinen eine Müll­ verbrennungsanlage, und es ist schon ein seltsames Gefühl, erklären zu müssen, wie die Erwachsenen mit dem vielen Abfall umgehen.“ Eggert weiß allerdings auch sehr amüsant über die psy­ chologischen Profile der Sprösslinge zu erzählen. Bei Char­ lotte Luise findet er eine besonders elegante Formulierung: Das Nesthäkchen verstehe es, nachhaltig „wahrnehmbar in Erscheinung zu treten“. Vielleicht bahnt sich da ja die nächste Bühnenkarriere an – ausgeprägte Gesangseinlagen gehören jedenfalls bereits zum Repertoire der Kleinen. Mal sehen, ob sie sich dauerhaft gegen Bruder Nils durchsetzen kann, der ebenfalls gern ein paar Zeilen schmettert. Und dabei die Klassiker schon mal etwas freier interpretiert: „Im Schlusschor von Beethovens 9.“, berichtet der Vater, „ist bei ihm die ,Tochter aus Sisilior‘ aufgetreten ...“. W

Jörg Worat


Mit Blumen und Treckern nach Hannover Am 31. März 1979 bewegte sich ein DEMONSTRATIONSZUG MIT 100.000 MENSCHEN durch Hannover. Der Gorleben-Treck hatte die Landeshauptstadt erreicht. Es war die bis dahin größte Anti-Atomkraft-Demonstration in Deutschland. Das Historische Museum Hannover erinnert daran mit einer Ausstellung, die am 27. März beginnt.

„Albrecht, wir kommen!“ Mit 100.000 Menschen und über 500 Treckern zieht der Demonstrationszug am 31. März 1979 durch Hannover.

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Foto: Leonie Wagner

Foto: Historisches Museum Hannover, Fotograf: Gerhard Stoletzki

Der Gorleben-Stein, mitgeführt im Treck und heute eine Erinnerung am Weißekreuzplatz

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Foto: Historisches Museum Hannover, Fotograf: Gerhard Stoletzki

m Weißekreuzplatz, auf dem Gehsteig vor einer Apotheke und gegenüber vom Pavillon, liegt ein großer Stein. Er ist gelb angestrichen und mit einer Anti-AtomkraftSonne bemalt. Dieser Stein ist ein Zeitzeuge. Er wurde zum Finale des großen Gorleben-Trecks vom Wendland nach Hannover hier abgekippt. Eine Erinnerung an dieses Ereignis, das 40 Jahre später mit einer Ausstellung im Historischen Museum Hannover gewürdigt wird. Zeitgeschichte, an der Menschen teilhatten, die heute noch darüber berichten können. Der Demonstrationszug, der am 25. März 1979 in Gedelitz im Wendland startete, über Uelzen, Hösseringen, Hermannsburg, Celle und Burgdorf führte und am 31. März mit einer Großkundgebung in Hannover endete, war etwas Besonderes. Es war keine Demonstration, bei der „nur linke Studenten und langhaarige Hippies mitliefen“, wie sich die damalige Elterngeneration gern ausdrückte. Nein, hier demonstrierte in großen Teilen die Durchschnittsbevölkerung. So rollten seit Tagen wendländische Landwirte mit großen und kleinen Traktoren gen Hannover. Entlang der Strecke schlossen sich örtliche Bauern aus Solidarität dem Treck an. Gorleben war in den Fokus gerückt Worum ging es? Seit 1976 war Ernst Albrecht (CDU) Ministerpräsident in Niedersachsen und regierte mit einer CDU-FDPLandtagskoalition. Im Jahr 1977 hatte man das Dorf Gorleben im Wendland dicht an der Zonengrenze als geeigneten Standort für eine Wiederaufarbeitungsanlage für nukleare Abfälle samt Brennelementefabrik und Endlager für abgebrannte Brennelemente ausgewählt. Hier sollte ein sogenanntes nukleares Entsorgungszentrum errichtet werden. Seit circa 30 Jahren war die friedliche Nutzung der Kernenergie ein großer Hoffnungsträger. Es gab in den 70er-Jahren durchaus schon

Kernkraftgegner, aber die Partei der Grünen zum Beispiel hatte die politische Bühne noch nicht betreten. Das GorlebenProjekt wurde vonseiten der Politik begrüßt. Es würde zweifellos wirtschaftlichen Aufschwung in diesen einsamen, abgehängten Zipfel Niedersachsens bringen. Aber Ministerpräsident Albrecht war vorsichtig. Er wollte auch die etwaigen Risiken einschätzen können und abwägen. Ein Hearing im Jahr 1974 brachte keine klaren Ergebnisse, und es geschah etwas, was heute leicht vergessen wird: Die Bundesregierung unter Helmut Schmidt versuchte, dem Niedersachsen Dampf zu machen, der jedoch auf stur schaltete. In seinem Buch „Erinnerungen, Erkenntnisse, Entscheidungen“ schreibt Ernst Albrecht: „… im November 1976 erschienen drei leibhaftige Bundesminister in Hannover … Hans Matthöfer (BMFo) … trat ziemlich arrogant auf und erklärte uns Provinzpolitikern, die Bundesregierung erwarte binnen einer Woche die Zusage des Landes Niedersachsen, dass das geplante Entsorgungszentrum … in Niedersachsen angesiedelt werde.“ Aber so schnell ging es nicht. Die Beratungen gingen weiter, bis sich das niedersächsische Kabinett im Jahr 1977 für Gorleben und den dortigen Salzstock als vorläufigen Standort eines derartigen Entsorgungszentrums aussprach.

Trecker nach Hannover * Gorleben und die Bewegung zum Atomausstieg Eine Ausstellung im Historischen Museum Hannover, vom 27. März bis 28. Juli 2019

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Foto: Historisches Museum Hannover, Fotograf: Gerhard Stoletzki

Die Bevölkerung hatte Angst und zeigte sich mit den Demonstrierenden solidarisch.

Foto: Privat Graf von Bernstorff

Die Entscheidung, so betont Ernst Albrecht in seinen Erinnerungen, bedeutete keineswegs, dass nun gebaut werden sollte, sondern zuerst sollte der ausgewählte Standort ausführlich geprüft werden. Die Bevölkerung rings um Gorleben war fortan in Aufruhr. Im Wendland gab und gibt es die bodenständigen dörflichen Gemeinschaften, land- und forstwirtschaftlich geprägt, heimatverbunden und rings um ihre Kirche seit Generationen zu Hause. Außerdem hatten sich viele Menschen zum Beispiel aus den Ballungszentren Hamburg und Berlin – Künstler, Freigeister, Naturliebhaber, Ökobauern, Ruhe- und Frieden-Suchende jeglicher Couleur – in den romantischen Rundlingsdörfern angesiedelt. Ein Atomendlager in direkter Nachbarschaft wollten die wenigsten. Die Menschen hatten Angst. Es bildeten sich Bürgerinitiativen, und der Protest gipfelte in dem Aufruf zum Demonstra­tionszug nach Hannover: „Albrecht wir kommen!“ Ein friedlicher Zug sollte es werden, mit vielen Blumen, zu Fuß, per Fahrrad, mit Pferde­ wagen und mit den Treckern der Menschen aus den direkt betroffenen Dörfern – und so war es dann auch.

Andreas Graf und Anna Gräfin von Bernstorff, zu Hause auf Schloss Gartow im Wendland, engagieren sich seit der ersten Stunde gegen das geplante Endlager in Gorleben.

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Ein standhafter Graf Eine Persönlichkeit stach in der Vielzahl der Diskussionen und Protestkundgebungen besonders hervor – ein Adliger, ein Großgrundbesitzer, von Haus aus eigentlich ein Konservativer, der damals einen Beinamen erhielt: „der grüne Graf“. Andreas Graf von Bernstorff, dessen Familie seit dem 18. Jahrhundert auf Schloss Gartow in direkter Nachbarschaft zu Gorleben zu Hause ist, war damals 37 Jahre alt, Familienoberhaupt und verantwortlich für den Gräflich Bernstorff‘schen Besitz. Er erinnert sich lebhaft an diese Zeit und berichtet, vor welch schwieriger Entscheidung er und seine Frau Anna damals standen. „Für die Errichtung der geplanten Wiederaufbereitungsanlage mit Zwischen- und Endlager wären zwölfhundert Hektar Land benötigt worden. Davon gehörte mir rund die Hälfte, im Wesentlichen abgebrannter Wald nach dem Waldbrand 1975, Flächen, die man mir abkaufen wollte.“ 30 Millionen DM wären dann in die Taschen des Grafen geflossen, bestätigt er, aber Graf von Bernstorff wollte nicht verkaufen. „Ich hatte selbst schon vorher eine Bürgerinitiative gegründet, die sich auf die von der Planung betroffenen Grundeigentümer bezog, mit dem Ziel, gemeinsam dieses Umwelt und Menschen zerstörende Projekt zu verhindern.“ Einige der Grundeigentümer haben dann doch verkauft, Graf von Bernstorff jedoch nicht: „Das war damals eine unheimlich intensive Zeit. Ich habe mich mit sehr vielen Menschen beraten, Ideen entwickelt und wieder verworfen und dann in Gartow öffentlich verkündet, dass ich nicht verkaufe“, erinnert er sich. Seine Begründung für diesen Entschluss basiert auf einem 300 Jahre alten Buch, das bei der Ausstellung im His­ torischen Museum zu den wichtigsten Exponaten gehören wird: das Bernstorff‘sche Familienstatut, geschrieben von Vorfahr Andreas Gottlieb von Bernstorff, Kanzler des Herzogs Georg Wilhelm von Celle und danach erster Minister des Kurfürsten von Hannover, des späteren Königs Georg des


I. von England. Im Jahr 1720 schrieb dieser Vorfahr nieder, was er der Familie und seinen Nachkommen ans Herz legen wollte. Sie sollten den Besitz der Familie über Jahrhunderte erhalten, nicht auf den eigenen augenblicklichen Vorteil sehen, sondern an die Zukunft und das Beste der Nachkommen denken. Auch für Anna Gräfin von Bernstorff kam das lukrative Millionenangebot nicht infrage. Sie stärkte ihrem Mann den Rücken und hatte auch eigene Beweggründe für die Ablehnung, die stark in ihrem kirchlichen Engagement verwurzelt sind: „Die Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes und unserer Gesellschaft, und dabei haben immer die Sicherheit und der Schutz der Menschen und der Umwelt oberste Priorität. Daher bemühe ich mich, aus Verantwortungsgefühl und im Sinne der Kant‘schen Ethik – ‚Handle so, dass die Maxime Deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip der allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte‘ – mich als Person, innerhalb meiner Familie, in Zusammenarbeit mit vielen Gruppen und Initiativen und im Rahmen der Kirche für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung einzusetzen“, fasst die Gräfin ihre Einstellung zusammen. Während des Gorleben-Trecks saß Andreas von Bernstorff nicht auf einem Trecker, sondern bei einem hochkarätig besetzten Hearing mit Wissenschaftlern aus aller Welt, das Ernst Albrecht in Hannover anberaumt hatte. „Nach dem 28. März“, sagt er, „verließen plötzlich die Teilnehmer aus den USA den Saal, um schnellstens nach Hause zu fliegen.“ Es war der Tag des Unglücks im Atomkraftwerk in Harrisburg. Ein Unglück, das durchaus ein Katalysator für den Protestzug war. Der Gorleben-Treck erhielt noch mehr Zulauf aus der Bevölkerung und endete eindrucksvoll und gewaltfrei mit einer Kundgebung in Hannovers Innenstadt. Im Mai 1979 sprach Ernst Albrecht vor dem Landtag: „Es ist unsere Pflicht, die Bundesregierung darauf hinzuweisen, dass die politischen Voraussetzungen für die Errichtung einer Wiederaufbereitungsanlage zur Zeit nicht gegeben sind.“ Es sei nicht gelungen, breite Schichten der Bevölkerung von der Notwendigkeit und sicherheitstechnischen Vertretbarkeit der Anlage zu überzeugen, so der Ministerpräsident. Der Gorleben-Stein vom Weißekreuzplatz wird in der Ausstellung im Historischen Museum nur symbolisch gezeigt. Er wiegt so schwer, dass der Fußboden im Historischen Museum diese Last nicht verkraften würde, bedauert Museumsdirektor Thomas Schwark. W

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Beate Roßbach nobilis 03/2019

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Grenzenlose Gartenlust Eine AUSSTELLUNG IM MUSEUM SCHLOSS HERRENHAUSEN zeigt druckgrafische Werke der Gartenkunst von Renaissance bis Barock – Zeugnisse historischer Gartennetzwerke, die auch Einfluss auf die Gestaltung des Großen Gartens gehabt haben.

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Foto: Jekaterina Kredovica (Historisches Museum)


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artenliebhaber lieben Gartenreisen. Das ist heute so, und das war auch schon so vor 300 Jahren. Grund dafür ist nicht nur der reine Genuss, sondern auch die Neugier und die Lust daran, Neues und Anderes zu entdecken. Ein Besucher, der in prächtigen Gärten lustwandelt, erntet Ideen und Inspirationen für die Ausgestaltung des eigenen Paradieses daheim. Das wird auch für Sophie von Hannover, die spätere Kurfürstin, zutreffend gewesen sein. Sie war eine große Gartenliebhaberin und engagierte sich maßgeblich für die Gestaltung des Gro­ßen Gartens in Herrenhausen. Aufgewachsen ist Sophie als Tochter des „Winterkönigs“ Friedrich V. von der Pfalz in dessen Exil in Holland, wo sie sicherlich auch schöne Gärten besuchte. In der Stadt Leiden, wo die junge Prinzessin erzogen wurde, wurde im Jahr 1590 der Hortus Botanicus angelegt, heute der älteste botanische Garten der Niederlande. Schon damals war es Mode, dass niederländische Rom-Reisende ihre Gärten im italienischen Stil gestalteten, es gab also viel zu sehen. Sophies grünes Interesse entsprach nicht nur dem Zeitgeist, sondern lag ihr vielleicht auch in den Genen. Der Hortus Palatinus am Fuße des Heidelberger Schlosses, den Sophies Vater ab 1616 anlegen ließ, war damals berühmt als einer der bedeutendsten Renaissancegärten seiner Zeit. Er wurde aber durch den 30-jährigen Krieg nicht fertiggestellt. Sophie wurde geboren, nachdem die Familie Heidelberg verlassen hatte, und kehrte erst im Spätsommer 1650 zurück, kurz nachdem ihr Bruder Karl Ludwig 1649 als Kurfürst in die Residenz eingezogen war. Vermutlich war der berühmte Garten ruiniert, denn sie

Wassertheater des Kardinals Aldobrandini in Frascati, Kupferstich von Johannes Meyer, Nürnberg 1685

Herrenhausen und Europa. Ein Gartennetzwerk Druckgrafik aus der Sammlung Albrecht Haupt Eine Ausstellung der Technischen Informations­ bibliothek Hannover (TIB), der HAWK Hochschu­ le für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildes­ heim/Holzminden/Göttingen und des Historischen Museums Hannover 17. März 2019 bis 12. Januar 2020 Ort: Museum Schloss Herrenhausen

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Künstlerische Fotoimpressionen des Großen Gartens von heute ergänzen die Ausstellung.


Fotos: TIB, Sammlung Haupt

Ansicht des Gartens des Großherzogs der Toskana an der Kirche Trinita de Monti auf dem Monte Pincio, in: G. B. Falda, „Li Giardini di Roma“, Rom 1670

schreibt in ihren Memoiren, dass „… dreißig Kriegsjahre das Schloss so sehr beschädigt hatten, daß der Herr Kurfürst in der Stadt wohnte …“. Die Hofhaltung war bescheiden. Für Rosen und Zitronenbäume wird kein Geld vorhanden gewesen sein.

Foto: Jekaterina Kredovica (Historisches Museum)

„Le Bassin de Latone“ im Garten von Versailles, in: Gabriel Perelle: „Veue des belles maisons de France“, Paris, um 1730

Sophies Projekt Als junge Frau besuchte Sophie auf der Italien­reise mit Gemahl Ernst August die Gärten in Frascati und genoss in Rom, „die schönsten Gärten der Welt“. Später widmete sie sich mit Hingabe ihrem Garten in Osnabrück, den sie ungern verließ, als 1680 der Umzug nach Hannover erfolgte. Hier aber fand Herzogin Sophie ein wundervolles Betätigungsfeld. Der Große Garten, mit dessen Gestaltung ihr Schwager Johann Friedrich bereits 1666 begonnen hatte – sogar Wasserkünste gab es schon –, wurde zu Sophies Projekt, wie man heute sagen würde. Bis zu ihrem Tod im Jahr 1714 engagierte sie sich leidenschaftlich für den Garten, der durch sie zu seiner eigentlichen Gestalt fand und nach ihren Vorgaben und Wünschen ent­wickelt und betreut wurde. Schon vorher, im Jahr 1679, hatte sich die Herzogin bei einer Frankreichreise Anregungen holen können. Versailles gefiel ihr wohl, aber insgesamt fand Sophie die Anlagen etwas protzig. Hier hatte „das Geld größere Wunder getan, als die Natur“, schreibt sie. Saint Cloud hingegen, „diese Zaubergärten“, gefielen ihr sehr gut. Anregungen, die auch mit einer weniger gut gefüllten Geldschatulle realisierbar waren, reisten mit zurück nach Osnabrück. nobilis 03/2019

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Foto: Jekaterina Kredovica (Historisches Museum)

Wasserspiele, Kaskaden und Grotten – Gartenelemente, die vielfach aus Italien nach Norden kamen

BÜCHER UND DRUCKE TRUGEN DIE GESTALTUNGSPRINZIPIEN WEITER.

Zur Ausstellung erscheint ein begleitendes Buch mit 144 Seiten und zahlreichen Abbildungen.

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Als Sophie dann Herrscherin in Herrenhausen wurde, konnte sie all ihre Ideen verwirklichen. Martin Charbonnier hieß der französische Gartenkünstler, der bereits in Osnabrück tätig war und nun von Sophie nach Herrenhausen geholt wurde. In den nächsten Jahrzehnten wurde unter seiner Ägide im Großen Garten das umgesetzt, was die Herzogin wünschte und was sie vielleicht schon auf ihren Reisen begeistert hatte. 300 Jahre alte Netzwerke Ideen und Inspirationen wurden schon vor 300 Jahren über Gartennetzwerke durch Europa getragen. Auf welchen Wegen? Heute wären dies Filme und Fotos, Bildbände und Instagram. So ähnlich war es in früheren Zeiten, nur gab es andere Medien. Durch Reiseberichte und Korrespondenzen, durch das Engagement von Gartenmeistern aus den Ländern der innovativsten Gartenkunst, durch Bücher und Druckgrafiken wurden Prinzipien der Gartengestaltung weitergegeben. Insbesondere Kupferstiche aus den Druckzentren Rom, Venedig, Nürnberg, Antwerpen, Amsterdam und Paris trugen im 16. und 17. Jahrhundert zur Verbreitung von Gartenbildern bei. Eine Vielzahl von Beispielen zeigt die am 17. März beginnende Ausstellung im Museum Schloss Herrenhausen. Sie kam durch einen Schatz zustande, der im Depot der Technischen Informationsbibliothek Hannover schlummert. Die Rede ist von der um-

fangreichen Sammlung des Architekten und Bauforschers Karl Albrecht Haupt (1852 bis 1932). Sie umfasst bedeutende druckgrafische Werke zur Gartenkunst. Haupt ist viel gereist und brachte stets neue Fundstücke, Erinnerungen und Anregungen mit: Reiseskizzen und Studienblätter zur Architektur sowie bedeutende Werke zur Gartenkunst der Renaissance, des Manierismus und Barock. Von berühmten Künstlern wie Dürer, Michelangelo und Piranesi stammen Zeichnungen und Druckgrafiken des 15. bis 19. Jahrhunderts. Karl Albrecht Haupt hat an der Technischen Hochschule Hannover, der heutigen Leibniz Universität, gelehrt und übergab seine Sammlung noch zu Lebzeiten der Universitätsbibliothek. Aus den Schätzen dieser Sammlung, die zuletzt anlässlich des 300-jährigen Gartenjubiläums im Jahr 1966 zu sehen waren, wurde die Ausstellung zusammengestellt. Der eifrige Sammler Haupt war auch ein engagierter Hochschuldozent. Er verwendete seine kostbaren Blätter teilweise als Anschauungsmaterial für die Studenten – eine Nutzung, die Spuren hinterlassen hat, ebenso wie die ungünstige Art der Aufbewahrung des sensiblen Materials Papier. Daher ist neben dem Historischen Museum, dem Museum Schloss Herrenhausen und der Technischen Informationsbibliothek auch die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim maßgeblich an der Ausstellung beteiligt. Der Studiengang Restaurierung hat zahlreiche Druckgrafiken der Sammlung konservatorisch bearbeitet und wird auch Einblicke in das komplexe Thema der Konservierung, Wiederherstellung und Präsentation von Papierdokumenten vermitteln. Die Chance, einen Blick auf die Sammlung Haupt zu werfen, sollte genutzt werden, bevor sie wieder im Depot verschwindet. W

Beate Roßbach


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Ausgewählte Neuheiten ‡ hat für Sie Besonderheiten aus der Musikszene gefunden

Keine bloße Neuauflage Mutig ist es ja schon: Da gründen Magnus Öström und Dan Berglund, die Rhythmusgruppe des stilprägenden Esbjörn Svenssons Trios, zehn Jahre nach dem tragischen Unfalltod des Bandleaders ein neues Klaviertrio – logisch, dass es zu Vergleichen kommt. Indes kann sich auch die neue Gruppe Rymden mit Keyboarder Bugge Wesseltoft sehr gut hören lassen. Sie ist zuweilen etwas mehr dem traditionellen Jazzrock verbunden, dazu kommt dieser spezielle Hauch skandinavischer Melancholie. Und Öström ist ein Drummer von ganz besonderen Gnaden. (jw)

Foto: Erato

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Rymden – Reflections and Odysseys (Jazzland)

AM HOF DES SONNENKÖNIGS Einmal mehr gibt es einige runde Komponisten-Gedenktage zu feiern, die so gern mit der Herausgabe schöner Editionen gekoppelt werden. Vor 350 Jahren ist François Couperin zur Welt gekommen, hierzulande vielleicht eher ein Unbekannter unter den Bekannten. Seinen Beinamen „Le Grand“ erarbeitete sich der Hofkomponist des Sonnenkönigs Ludwig XIV. nicht zuletzt durch seine elegante Verknüpfung französischer und italienischer Stilistiken. Eine preisgünstige 16-CD-Box enthält auch historische Aufnahmen, setzt einen Schwerpunkt bei Tasteninstrumenten und punktet mit vielen erstklassigen Interpreten wie John Eliot Gardiner, Gina Bachauer oder Dietrich Fischer-Dieskau. (jw) François Couperin Edition (16 CDs, Erato)

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Raritäten Die Bassklarinette gehört, abgesehen von ihrer Stellung in der Neuen Musik, sicherlich nicht zu den populärsten Instrumenten, und der eine oder andere mag damit am ehesten das Klangbild eines diffusen Grummelns in Verbindung bringen. Matthias Höfer will solchen Vorurteilen auf der CD „Essentials“ mit Unterstützung der Pianistin Manami Sano entgegentreten. Abwechslungsreich und expressiv geht es bei Kompositionen von Schoeck, Krenek oder Hába zu, und ein amüsanter Interviewausschnitt über eine Begegnung zwischen Bassklarinettist Josef Horák und Paul Hindemith setzt das iTüpfelchen. (jw)

Matthias Höfer & Manami Sano – Bass Clarinet Essentials (bremen radiohall records)


HANNOVERS KULTUR ERLEBEN

Foto: Karsten Knocke

Hannover macht einfach Freude. Auch im FRÜHJAHR gibt es eine große Vielfalt an kulturellen Veranstaltungen. Einige davon stellen wir Ihnen auf diesen Seiten vor.

Foto: PHOTOVISION DH

LARS EIDINGER LEGT AUF 31.5.  „Das Unvereinbare in ein Gedicht“

Meine Empfehlung

Olaf Groß ist Chefredakteur der nobilis.

Haben Sie „25 km/h“ gesehen, diesen wunderbaren Film über die Brüder Christian und Georg, die sich mit dem Mofa auf den Weg machen? Für mich war es einer der größten Filme des Jahres 2018 – mit den beiden großartigen Schauspielern Bjarne Mädel und Lars Eidinger. Ende Mai können wir uns auf Lars Eidinger in Hannover freuen: Er liest Liebesgedichte von Thomas Brasch („Das Unvereinbare in ein Gedicht“) und George Kranz interpretiert sie auf dem Schlagzeug. Und dann ist Party Time – ein echtes Highlight: „Autistic Disco“ mit DJ Lars Eidinger. Capitol Hannover | Einlass: 19 Uhr | Beginn: 20 Uhr nobilis 03/2019

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HANNOVERS KULTUR ERLEBEN

16.3.  Blick auf unsere Stadt

Foto: GoetheExil

Der Butjer ist ein Zeitungsprojekt zehn junger Fotografen und Fotografinnen der

Foto: Hannover Concerts

FASZINATION FOTOGRAFIE Atelier-­Gemeinschaft Goethe Exil. Fast ein Jahr lang erkundeten sie Hannover, begegneten Einheimischen und Zugezogenen und eröffnen neue Bilderwelten einer deutschen Großstadt. Anfang März werden sie 10.000 Zeitungen kostenlos im gesamten Stadt­ gebiet verteilen. Am 16. März laden die Zeitungsmacher des Butjers alle Hannoveraner zu einer Abschlussveranstaltung im Goethe Exil am Goetheplatz 3A in der Calenberger Neustadt ein. Um 15 Uhr öffnen sie die Türen ihres Ateliers, ab 18 Uhr finden die Vernissage und eine Diskussionsrunde statt. GoetheExil | Einlass: 15 Uhr | Beginn: 18 Uhr

NICHT VERPASSEN 6.6.  Ein Weltstar in Hannover Mit Sting kündigt sich ein Weltstar für ein Konzert im kommenden Sommer in Hannover an. Er ist eine dieser absoluten Ausnahmeerscheinungen mit gleichbleibender Popularität. Der Superstar, der sich auch einen Namen als Autor und Schauspieler gemacht hat, präsentiert seinen eindrucksvollen Songkanon von den Police-Tagen bis in die Neuzeit mit allen Megahits. Am Donnerstag, 6. Juni, ist Sting mit „My Songs“ auf der EXPO Plaza zu Gast. EXPO Plaza Hannover Einlass: 18 Uhr | Beginn: 20 Uhr

HÖREN, TANZEN, LACHEN, SCHAUEN. BRANDHEISS 1.3.  Komödie mit Pole Dance

eintreten. „Brandheiß“ ist der Titel dieser außergewöhnlichen Komödie mit Pole Dance. Wer die „Landeier“ mochte, wird „Brandheiß“ lieben. Neues Theater | Beginn: 17 Uhr und 20:15 Uhr (und zahlreiche weitere Termine)

8.3. Spaziergang: Frauen an der Leine

Foto: O. Vosshage

Die Feuerwehr hat Nachwuchsmangel. Deshalb stehen die freiwilligen Löschkräfte in dem kleinen Dorf Drottelfeld vor dem Aus. Man muss die Arbeit mit dem Löschwasser wieder attraktiver gestalten, damit auch junge Männer und Frauen in die Ortsfeuerwehr

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Ein Spaziergang durch die City führt Sie auf die Spuren bekannter und weniger bekannter hannoverscher Frauen. Bei dieser Veranstaltung von Stattreisen begegnen Sie Kurfürstin Sophie und der Astronomin Caroline Herschel. Und Sie erfahren, was die Künstlerin Niki de Saint Phalle und die Choreografin und Tänzerin Mary Wigman mit Hannover verbindet. Treffpunkt: Bei den Nanas am Leibnizufer Beginn: 17 Uhr Kosten: 9 Euro


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MODERNES MUSICAL 2.3. „Jasper in Deadland“

Damit setzt die TfN Musical Company ihre Tradition fort, auch neue Musicals in Deutschland zur Aufführung zu bringen. „Jasper in Deadland“ ist eine moderne Geschichte über Freundschaft, Heldentum und Lebensmut, die nicht

nur jungen Menschen etwas zu erzählen hat. Theater für Niedersachsen in Hildesheim | Beginn: 19:30 Uhr (Weitere Termine: Mi, 20.3., 19:30 Uhr | So, 7.4., 19 Uhr Fr, 12.4., 19:30 Uhr)

Foto: Jochen Quast

Seit Januar ist die europäische Erstaufführung des Rock-Musicals „Jasper in Deadland“ im Theater für Niedersachsen in Hildesheim zu erleben. Regie führt Bart de Clercq, der zuletzt mit seinen Choreografien in „Frühlings Erwachen (Spring Awakening)“ das Publikum begeisterte. Die musikalische Leitung liegt bei Andreas Unsicker. „Verspielt und närrisch-pfiffig“, schrieb die New York Times über die Uraufführung 2014. Komponist und Texter Ryan Scott Oliver überraschte mit seinem ersten Musical, in dem er die altgriechische Orpheus-Sage als mitreißendes Rock-Musical erzählt. Das TfN holte „Jasper in Deadland“ jetzt erstmals nach Europa.

PIANO DAY 29.–31.3. Ein Hoch auf die Tasten

BRANDHEISS GELÖSCHT WIRD SPÄTER

KOMÖDIE MIT

POLE DANCE

Jedes Jahr am 88. Tag des Jahres feiert die Welt den Piano Day, den Ehrentag für das Klavier. Im Klavierhaus Döll wird der Piano Day nicht an einem Tag, sondern gleich das ganze Wochenende (29. bis 31. März) gefeiert. An allen drei Tagen ist Showtime mit Kilian Recknagel, Pianist, Sänger und Songwriter. Für Sonnabend, 30. März, 18 Uhr ist das Konzert „Vom Hammerklavier zum Steinway Flügel“ mit Solistin Nicoleta Ion, Pianistin und Diplom-Musikerin für Klavier, vorgesehen. Klavierhaus Döll | Konzertbeginn am 30. März: 18 Uhr

URAUFFÜ Foto: O. Vosshage

Foto: Verena Meier

VON JETTE FINDEISEN

HRUNG

31.01. bis 9 04.05.201

Ein MUSS für alle Landeier Fans! Mit Jenny Klippel/Mandy-Marie Mahrenholz, Andreas Heßling, Wolfgang Finck, Sebastian Teichner und Florian Wilke · Regie: Andreas Werth

Georgstraße 54 · 30159 Hannover Telefon (0511) 36 30 01

www.neuestheater-hannover.de nobilis 03/2019

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GALERIEN Am 16. März findet die Frühjahrsauktion im Hause Kastern statt. Im Bereich der bildenden Kunst werden Teile der Sammlung Delta/Bahlsen versteigert. Ein Highlight bilden hier drei Aquarelle des Expressionisten Karl Schmidt-­ Rottluff: „Am Backofen“ von 1922 (Taxe 25.000 Euro), „Margeriten“ (Taxe 15.000 Euro) sowie „Stilleben mit schwarzen Tulpen“ (Taxe 15.000 Euro). Auch wird aus der Sammlung das 2,74 x 4,17 Meter große, museale Keramik­relief „Blaue Quelle“ der bedeutenden finnischen Keramikkünstlerin Rut Bryk (1916–1999) zur Versteigerung kommen (Taxe 15.000 Euro). Weitere Glanzstücke bilden das Gemälde „Mutter mit Kind“ von Franz Heckendorf aus dem Jahr 1917 (Taxe 4.000 Euro) sowie zwei Arbeiten Carl Buch-

heisters (Taxe 600 und 800 Euro). Darüber hinaus wird in der Auktion moderne Kunst aus dem ehemaligen Besitz der Firma Herlitz versteigert sowie Kunst aus einer Goslarer Privatsammlung. Lassen Sie sich bei einem Besuch bei uns von den angebotenen Objekten inspirieren, neben hochrangigen Werken sind auch wieder bekannte Künstler für junge Sammler vertreten. Besichtigung: Fr 8.3. bis Fr 15.3.: 10–18 Uhr Sa 9.03.: 10–17 Uhr So 10.3.: 11–17 Uhr Kunst- und Auktionshaus Kastern Baringstr. 8 | 30159 Hannover Tel. 0511 851085 www.kastern.de | info@kastern.de

3.3.–7.4.2019  „angesichts – LENKEN & LASSEN“

Foto: Auktionshaus Kastern, Hannover

16.3.2019  Kunstauktion

Karl Schmidt-Rottluff, 1884 Rottluff/Chemnitz – 1976 Berlin – „Stilleben mit schwarzen Tulpen“ – Aquarell/Papier. 70 x 49,8 cm. Sign.

Die GEDOKIANERIN Barbara Thursch betrachtet das eigenwillige Aquarell als ein lebendiges Gegenüber. Sie gewährt dem Aquarell einerseits freie Entfaltung und gibt ihm andererseits mithilfe von geometrischen und grafischen Elementen eine feste Orientierung.

Bild : Katharina Lichtenscheidt o. T. 2018, Acryl auf Leinwand 120 x 120 cm (Foto: Uwe Dressler)

Eröffnung: 3.3.2019 um 12 Uhr SalonGespräch: 7.4.2019, 15 Uhr Zu Gast ist Dr. Simone Liedtke, Dozentin für Medien­pädagogik am Religionspädagogischen Institut Loccum.

18.3.–27.4.2019 Katharina Lichtenscheidt: Malerei Katharina Lichtenscheidt wurde im Jahr 1963 in Wuppertal geboren. Sie lebt und arbeitet in Neuss. Die Bilder von Lichtenscheidt charakterisieren einen dialektischen Prozess, bei dem wechselseitig Abstraktes dinglich und Konkretes abstrahiert wird. Dem Betrachter bieten sich mit­unter naturhafte Strukturen als lichtvolle Landschaften an, dramatische Inszenierungen aus Überlagerung und Schichtung.

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Öffnungszeiten: Mi 15–18 Uhr Sa und So 14–17 Uhr GEDOK GalerieSalon | Lola-Fischel-Straße 20 30173 Hannover | Tel. 0511 131404 info@gedok-niedersachsenhannover.de www.gedok-niedersachsenhannover.de

Ausstellungseröffnung am 17.3.2019: 11 bis 16 Uhr Die Künstlerin ist anwesend. Öffnungszeiten: Di–Fr 10–18.30 Uhr Sa 10–16 Uhr Galerie Depelmann Walsroder Str. 305 30855 Langenhagen Tel. 0511 733693 www.depelmann.de info@depelmann.de


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Sind sie bereit für ‡? Unser Dankeschön

Gruppenausstellung „Everything but Canvas“

Verlängert bis zum 16. 3. 2019

Die Ausstellung zeigt Werke von Eric Butcher, Mikael Fagerlund, Julia Mangold und Susanne Rottenbacher. Im Fokus der Gruppenschau steht die Auseinander­ setzung der abstrakten und konkreten Malerei mit zeitgenössischen Mitteln der Kunst. Sowohl leise, elegante als auch raumgreifend spektakuläre Arbeiten sind dabei von den vier ausstellenden Künstlern entstanden und können noch bis Mitte März in der Galerie am Weidendamm besichtigt werden.

Kreative Küche braucht immer wieder neue Impulse. nobilis-Gastrokritiker Robert Kroth und Spitzenkoch Tony Hohlfeld haben gemeinsam mit Köchen aus Flüchtlingsländern Gerichte aus deren Heimat gekocht. Holen Sie sich mit diesem Buch Rezepte aus aller Welt in Ihre Küche.

22.3.–11.5.2019  Ausstellung „IN-SIGH-OUT“ – Markus Fräger

Ja, ich möchte ‡ abonnieren!

Wir freuen uns, am 21. März zum zweiten Mal eine umfangreiche Einzel­ ausstellung mit dem für seine stimmungsvollen Interieurstudien bekannten Maler Markus Fräger in den Galerie­ räumen zu eröffnen. Seine Werke zeigen Personen in Alltagssituationen, die oft stehend oder sitzend in Innenräumen verortet sind. Es sind Situationen, die wie Film-Stills auf den Betrachter wirken und die durch dramatisch gesetzte Hell-Dunkel-­ Kontraste malerisch in Szene gesetzt werden.

Coupon faxen: (05 11) 85 50 24 05 oder per Post: Schlütersche Verlagsgesellschaft, nobilis -Aboservice, 30130 Hannover Sie können uns auch anrufen: (05 11) 85 50 24 24 oder eine E-Mail senden: info@nobilis.de Q Ich möchte nobilis selber lesen. Bitte schicken Sie mir nobilis an meine Rechnungsanschrift. Q Ich möchte nobilis verschenken an: Name, Vorname Straße/Postfach PLZ/Ort Telefon

‡ erscheint zehnmal im Jahr zu einem Jahresbezugspreis von € 39,– inkl. Versandkosten und MwSt. im Inland (Ausland: Jahrespreis zzgl. Versandkosten). Bitte schicken Sie mir die Rechnung und die Prämie an folgende Anschrift: Name, Vorname

Eröffnung: Donnerstag, 21.3.2019, 19 Uhr

Straße/Postfach PLZ/Ort

Galerie Robert Drees | Weidendamm 15 30167 Hannover | Tel. 0511 9805819 www.galerie-robert-drees.de info@galerie-robert-drees.de

Q Ich zahle per Bankeinzug.

SEPA-Lastschriftmandat: Ich ermächtige die Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hans-Böckler-Allee 7, 30173 Hannover, Zahlungen von meinem Konto mittels Lastschrift einzuziehen. Zugleich weise ich mein Kreditinstitut an, die von der Schlüterschen Verlagsgesellschaft auf mein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Hinweis: Ich kann innerhalb von acht Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen. Es gelten dabei die mit meinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Gläubiger-Identifikationsnummer: DE54SVG00000286893. Mandatsreferenz: wird separat mitgeteilt. IBAN Geldinstitut, Ort Datum, Unterschrift

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Q Ich zahle nach Erhalt der Rechnung.

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Foto: Ulrike Reinker

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TRÄUMEN

AUFWIND FÜR NEUE ABENTEUER Mit ihren Liedern bringt LIESE-LOTTE LÜBKE die Menschen zum Lachen und zum Weinen, und ihre Konzerte sollen die Lust wecken, alle Möglichkeiten des Lebens zu entdecken.

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or wenigen Tagen hat Liese-Lotte Lübke ihren 30. Geburtstag gefeiert und sie gibt zu, dass sie sich vor dem Älterwerden etwas gefürchtet hat. „Aber jetzt fühlt es sich so an, als ob es gerade erst richtig losgeht“, sagt sie, und ihre Augen strahlen dabei. Ja, das Jahr hat schon sehr gut begonnen. Im Januar hatte ihr neues Programm „Und wenn schon …“ Premiere, mit dem sie auf Bühnen im ganzen Land und in der Schweiz auftreten wird. „Abenteuerkabarett“ nennt Liese-Lotte Lübke die Kunstform, die sie sich selbst auf den Leib geschneidert hat. Aus ihren Erlebnissen, aus den großen und kleinen Dingen des Lebens und dem täglichen Wahnsinn, aus „der Politik des Privaten“ und komischen, banalen und auch abenteuerlichen Begegnungen entstehen ihre Geschichten und Gedichte, die sie selbst vertont und am Klavier vorträgt. „Ich habe schon früh Cello gespielt und mir das Klavierspielen selbst beigebracht. Heute habe ich einen Klavierlehrer, mein 88

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bester Freund, der mich berät und mir hilft, mich selbst zu finden und zu entfalten“, erzählt die Künstlerin. Aus ihren Worten spricht das Waldorfkind und das Sternzeichen Fisch – musikalisch, kreativ und intuitiv handelnd. Liese-Lotte Lübke ist auch ein Kind der Region Hannover. Geboren in Großburgwedel und aufgewachsen in Isernhagen und Holtensen, besuchte sie die Waldorfschule am Maschsee bis zum Fachabitur. Es folgte für die junge Frau ein tiefes Loch, eine private Krise, aus der sie mit Hilfe einer Therapie wieder herauskam und die sie heute als wertvolle Erfahrung schätzt. Danach ein Job in einer Werbeagentur, bei dem sie viel gelernt hat und danach genau wusste, was sie nicht wollte – nämlich morgens in ein Büro gehen und abends wieder nach Hause, erzählt sie. In ihren Kabarettprogrammen gibt sie diese Botschaft weiter und will die Menschen motivieren, den eigenen Weg zu finden: „Ich teile die Erfahrungen, die ich in meinem Le-


Fotos: Dirk Bahl, Papillon Paragliding, Lübke, Stefan Schneiter Illustration: Jessica Mora Lara | KatyaKatya - fotolia.com

Liese-Lotte Lübke lebt ihre Träume – den Traum vom erfolgreichen Künstlerleben auf der Bühne und den Traum von Fliegen.

ben mache, durch meine Lieder und in kleinen Geschichten – mal still, mal humorvoll, um den Menschen, die in meine Konzerte kommen, aber auch immer wieder mir selbst ins Bewusstsein zurückzurufen, dass es da draußen so viele Abenteuer gibt. Abenteuer, die wir als Kinder ganz selbstverständlich lebten und die wir als Erwachsene leider irgendwann aus den Augen verloren haben“, sagt sie. Das innere Kind wiederentdecken, das sei es, worauf es ankomme, und sie beschreibt den abenteuerlichen Weg, den sie selbst schon gegangen ist. „Schon als kleines Mädchen wollte ich Künstlerin werden“, sagt sie, und schon in der Schule begann Liese-Lotte Lübke, Gedichte zu schreiben. Ihre Anfragen an berühmte Künstler, ob diese die Zeilen vortragen würden, wurden mal höflich, mal auch sehr rüde abgelehnt. Absagen, die LieseLotte nicht stoppen konnten. Bei einem Event sang sie in Hannovers Bahnhof, in Berlin dann das erste Mal auf einer Bühne. Ein Künstlerleben ohne Netz und doppelten Boden, aber tausendmal besser als die zwar sichere, aber todlangweilige Einbahnstraße der Routine, sagt sie und beschreibt die Motivation, die sie selbst antreibt und die sie ihrem Publikum weitergeben will: „Das Leben ist mehr als Arbeiten, Regeln, Konventionen und Müssen. Es ist voller Möglichkeiten, sich selbst zu entdecken, sich kennen und lieben zu lernen, über sich hinauszuwachsen, herauszufinden, was uns wirklich entspricht – und das dann voll Hingabe zu leben und ganz viel zu lachen.“ Ihr Publikum – egal welchen Alters – liebt sie dafür. „Du bist authentisch. Die Themen, die du ansprichst, sind genau die Themen, die alle Menschen betreffen und alle bewegen“, lautet das Feedback. Beruflich ist Liese-Lotte Lübke also mit zunehmender Popularität so weit, dass sie ihren Traum leben kann, auch wenn das Dasein als freie Künstlerin immer noch ein Abenteuerritt ist. Aber das ist vielleicht auch gut

so, „denn alles, was geschieht, ist zu irgendetwas gut“. Ihr Wunsch sei es, so sagt sie, dass das, was sie auf der Bühne vorträgt, etwas mit den Menschen macht. „Dass es sie bewegt und dass sie vielleicht hinausgehen und sagen: ‚Ich muss jetzt über mein Leben nachdenken!‘“ Auch privat gibt es ein neues Abenteuer. Liese-Lotte hat das Gleitschirmfliegen entdeckt und ist davon fasziniert, über die Berggipfel zu schweben. „Mein privater Traum ist es, selbstständig zu fliegen. Ich möchte unbedingt wieder in die Berge und endlich diesen Flugschein machen.“ W (Liese-Lotte Lübke sprach mit unserer Autorin Beate Roßbach.)

LIESE-LOTTE LÜBKE ist Jahrgang 1989, wurde in Großburgwedel geboren, wuchs in der Region Hannover auf und besuchte die Waldorfschule am Maschsee. Aus dem diffusen Berufswunsch „irgendwas mit Bühne, aber ich hatte keinen Plan“ entwickelte sich eine Karriere als „Abenteuerkabarettistin“ – mit eigenen Gedichten, Geschichten und Songs, die LieseLotte Lübke bei ihren Solo-Bühnenprogrammen am Klavier vorträgt. 2010 ging das erste Programm „Bloß Liese“ an den Start, gefolgt von „Kopf in den Sand“. In diesem Jahr tourt die Künstlerin mit ihrem dritten Programm „Und wenn schon …“ durch Deutschland und die Schweiz und freut sich über ausverkaufte Häuser. Am 1. Juni kann man sie in Hannover im Leibniz Theater erleben. nobilis 03/2019

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STADTGESPRÄCH

IMPRESSUM

‡ . Lebensart aus Hannover

Foto: Hans-Jürgen Oertelt

Vanessa Erstmann lebt, forscht und wirkt für ihre Heimatstadt. Im Rahmen ihrer Doktorarbeit über das Image Hannovers erforschte sie unzählige Akten über die Vermarktung der Leinestadt und stieß dabei auf den umfangreichen Nachlass des ehemaligen Imagepflegers und „Jazzpapsts“ Mike Gehrke. Diese Spur führte sie auch in den Jazz Club Hannover, wo sie sogleich hängen blieb. Mittlerweile kümmert sie sich als Vorstandsmitglied um die Öffentlichkeitsarbeit des renommierten orange-roten Jazzkellers und pusht die „City of Music“. Beruflich vereint sie detektivisches Aktenstöbern mit PR-Kenntnissen und unterstützt bundesweit Unternehmen bei ihrer Markenpflege (sogenanntes History Marketing).

1 Warum finden Sie Hannover großartig? Diese Antwort kommt direkt aus dem Herzen: Hannover ist meine Heimat – mit keiner anderen Stadt fühle ich mich mehr verbunden. Hannover ist eine der grünsten und l(i)ebenswertesten Städte.

2 Was ist für Sie der höchste Genuss? Wenn ich ganz frei von Verpflichtungen spazierend neue Orte entdecken kann.

3 Welches Buch können Sie weiterempfehlen? Mit Blick auf die gesellschaftlichen und politischen Umbrüche empfehle ich die Werke von Umberto Eco und Silvio Vietta. Diese beiden haben mich mit ihren feingeistigen Schriften zu Europas Kulturgeschichte nachhaltig beeindruckt und geprägt.

4 Bei welcher Musik können Sie vergessen? Das gelingt mir bei gutem Blues und Jazz. Oder einer Mischung aus beidem, wie sie etwa Melanie de Biasio mit ihrem Album „Lilies“ bietet.

5 Welcher Nascherei können Sie nicht widerstehen? Ich habe eine ausgeprägte Schwäche für erlesene Schokolade und allerlei feine Backwaren. Aber meine Freunde wissen, dass ich auch einer guten Brat-Currywurst nie widerstehen kann.

6 Was ärgert Sie an unserer Stadt?

Herausgeber und Verlag: Schlütersche Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Postanschrift: 30130 Hannover Adresse: Hans-Böckler-Allee 7 30173 Hannover Tel. 0511 8550-0 Fax 0511 8550-2403 www.schluetersche.de www.nobilis.de Redaktion: Olaf Groß (Chefredaktion, V.i.S.d.P.) Tel. 0511 8550-2632 olaf.gross@schluetersche.de Torsten Hamacher (Content Manager) Tel. 0511 8550-2456 hamacher@schluetersche.de Anzeigenverkauf: Olaf Blumenthal (Leitung) Tel. 0511 8550-2524 blumenthal@schluetersche.de Gesche Svenson Tel. 0511 8550-2431 gesche.svenson@schluetersche.de Derzeit gültige Anzeigenpreisliste: Nr. 41 vom 01.01.2019 Druckunterlagen: anzeigendaten-nob@schluetersche.de Tel. 0511 8550-2522 Fax 0511 8550-2401 Leser-/Abonnement-Service: Christian Engelmann Tel. 0511 8550-2424 Fax 0511 8550-2405 vertrieb@schluetersche.de Erscheinungsweise: zehn Ausgaben im Jahr Bezugspreis: Jahresabonnement: € 39,00 inkl. Versand und MwSt. Einzelheft € 4,00 zzgl. Versandkosten. Die Mindestbezugszeit eines Abonnements beträgt ein Jahr. Danach kann es jederzeit mit einer Frist von 6 Wochen zum Jahresende gekündigt werden. Der laufende Jahrgang wird anteilig berechnet. ISSN 1437-6237

Mich ärgern zwei Dinge: erstens, dass Hannovers vielseitiges Potenzial imagepolitisch zu wenig genutzt wird, und zweitens, dass es immer noch Hannoveraner gibt, die meinen, sich beim leisesten Städte-Bashing vor Auswärtigen für ihre Herkunft entschuldigen zu müssen.

Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG Gewerbering West 27 39240 Calbe

7 Wie lautet Ihre Lebensphilosophie?

In der aktuellen Ausgabe ist eine Beilage des Kunstsalons Herrenhausen. Wir bitten um Beachtung.

Da halte ich es mit dem antiken Philosophen Epikur und strebe stets nach dem kleinen Glück. Um glücklich sein zu können, ist es meines Erachtens wichtig, eine optimistische Einstellung zum Leben zu haben und bei allen vorhandenen Selbstzweifeln letztlich doch über ein beruhigendes Vertrauen in sich selbst zu verfügen – daraus ziehe ich meine Stärke.

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Die nächste ‡ erscheint am 1. April 2019

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nobilis - Ausgabe 3 2019  

nobilis - Das Lebensart-Magazin für die schönen Seiten des Lebens in der Region Hannover und darüber hinaus.

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