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JAN 2017 TIPPS › TERMINE › INFOS

KUNST- UND KULTURQUARTIER WWW.SCHIFFBAUERGASSE.DE


Ob Brecht'sche Kurzoper oder theatrale Beckett-Szene: Das Impro-Ensemble „Die Gorillas” ist definitiv ein Meister seines Fachs. Berlins bekanntestes Improtheater entfacht einmal im Monat auf der Waschhaus-Bühne ein rasantes Spektakel aus Songs, Szenen und Geschichten. Ein Theatererlebnis – randvoll gepackt mit Unterhaltung, Emotion und Tiefgang. | am 12. Januar im Waschhaus |


Den Kindern eine Bühne geben: Die Choreografen Alfredo Zinola und Maxwell McCarthy meinen es ernst und laden in ihrer Produktion „Party” Kids zwischen 6 und 10 ein, Teil ihrer interaktiven Performance zu werden. Zu sehen im T-Werk im Rahmen des Festivals „Made in Potsdam”. Foto: Dorothea Tuch

EDITORIAL

HELLO AGAIN! Willkommen zurück und HELLO 2017 – auch in diesem Jahr scheint die Welt nicht untergegangen zu sein. Wäre ja auch schade um die vielen guten Vorsätze: Mit dem Rauchen aufhören? Super. Weniger Süßes? Toll. Mehr Sport? Richtig. Mehr Kultur erleben? Perfekt. . Denn das Januar-Programm im Kunst- und Kultur­ quartier Schiffbauergasse lässt zumindest für den letzten Vorsatz wenig Ausreden zu: Zwischen dem Festival „Made in Potsdam” | vom 12. bis 15. Januar | in der fabrik, im T-Werk und im Kunstraum, der Pre­ miere von Virginie Despentes’ „Die schönen Dinge” | am 13. Januar in der Reithalle |, dem Konzert von Andreas Dresen und Axel Prahl mit Band | am 25. Januar | in der Waschhaus Arena und der Lesung mit Sarah Kuttner | am 19. Januar | im Waschhaus findet sich ganz sicher für jeden ein Neujahrs-Schmankerl. Es ist auf jeden Fall angerichtet: Über 100 Veranstal­ tungen verstecken sich in der Januar-Ausgabe des Programmhefts Schiffbauergasse. Und all diejenigen, die sich vorgenommen haben, es dieses Jahr etwas ruhiger anzugehen: Kommt ihr halt im Februar! .

TIPPS DER REDAKTION › 5 ALLE TERMINE IM JANUAR › 18 WEGWEISER UND KONTAKTE › 26 IMPRESSUM › 24


· 7 Tramlinien, 22 Buslinien, 1 Fährlinie · 102 Fahrzeuge (47 Busse, 54 Straßenbahnen, 1 Fähre) · 627 Haltestellen · 311,5 km Linienlänge


MADE IN POTSDAM FESTIVAL › 6 SANS PARADE MUSIK › 8 DRESEN & PRAHL › 9 ALEXANDRA LEHMLER › 10 DAS KLEINE KONZERT › 10

SARAH KUTTNER LITERATUR › 14 PHILIPP WINKLER › 15

AUSSTELLUNG: IM FREIEN KUNST › 16 NEUE WERKE IN DER SAMMLUNG › 17

DIE SCHÖNEN DINGE THEATER › 11 DIE BERLINER STADTMUSIKANTEN › 12 NOVECENTO › 13 KLING, KLEINES DING › 13


›PARTY‹

MADE IN POTSDAM Mitdenken, mitfühlen, mitmachen. Das Programm des Festivals „Made in Pots­ dam” stellt in seiner vierten Auflage die Beteiligung in den Vordergrund. Das Erleben von Kunst ist per se partizipativ, da das Publikum durch seine Sensibilität und sein Interpretationsvermögen ge­ fordert wird. Besonders prägend im diesjährigen Programm ist jedoch der Wunsch der Künstlerinnen und Künstler, die Zuschauenden darüber hinaus zum aktiven Ausprobieren und Erleben aufzufordern. Die Einladung gilt, Teil des kreativen Prozesses zu werden. So erzählt Nadia Beugré in „Legacy” gemeinsam mit Potsdamer Laiendar­ stellerinnen vom Kampf von Frauen }

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›LEGACY‹

– Vom Nachleben impressionistischer Motive” im Kunstraum (siehe Seite 16) lässt impressionistische Motive in einem neuen Licht erstrahlen, die im Rahmen der „Picknick”-Führung für die Betrach­ tenden auch kulinarisch erfahrbar sein werden. Zu einer ganz anderen Kombi­ nation aus Kunst und Kulinarik laden die Schriftstellerin Paula Fürstenberg und die Band Ceeys am Sonntag zum Literatur-und Musikbrunch ins fabrik Café, um ihre DDR-Wurzeln und Kind­ heit im Plattenbau zu reflektieren. ¢

Foto links: Dorothea Huth, Foto oben: Dylan Piaser

für die Freiheit. Kat Válastur entwickelt in „Ah! Oh! A contemporary ritual” Be­ wegungsformen, die Gruppendynami­ ken erkunden und nach dem Rituellen in unserer Zeit fragen. Im Kinderstück „Party” laden Alfredo Zinola und Max­ well McCarthy Sechs- bis Zehnjährige zum wilden Tanz ein, während Clément Layes im Performance-Atelier „The Eternal Return” mit den Teinehmerin­ nen und Teilnehmern die Zeit in Schlei­ fen legt. Vom JazzLab bis zur Film- und Objektinstallation „ÜBER_DRUCK” von „Kombinat” - beim diesjährigen „Made in Potsdam”-Festival stehen immer wieder die Besucher im Mittelpunkt des Geschehens. Die Ausstellung „Im Freien

12. Januar bis 15. Januar 2017 Schiffbauergasse Potsdam www.made-in-potsdam.com

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SANS PARADE Fast vier Jahre ist es her, dass „Sans Parade” mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum Musikliebhaber und Kriti­ ker gleichermaßen begeisterten. Ihr aktuelles Album „Artefacts” steht dem Erstling jedoch in Nichts nach und zeigt auf beeindruckende Weise, zu welch musikalisch-emotionaler Dichte die Finnen imstande sind. Basierend auf gefundenen und gesammelten TextFragmenten – gern auch mal vom Nachbartisch mitgehört oder aus religiösen TV-Spots abgeschrieben – entstand ein Album, das durch die zu­ sammenhanglos wirkenden Texte kaum facettenreicher sein könnte. All die Wort-Fetzen spielen irgendeine Rolle im Leben der Bandmitglieder, haben sie auf eine persönliche Art und

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Weise berührt und ihnen Inspiration geliefert. Visuelle und kulturelle Frag­ mente bilden darüber hinaus auch die Grundlage der Kompositionen. So ent­ stand „Hyperborea” beispielsweise in Gedanken an die „pagan ritual scene” in Andrei Tarkovsky's Film „Andrei Rublev” und „The Premises Of A Life That Could Have Been Yours” wurde aus den Erinnerungen an den semireligiösen und moralisierenden Mor­ genappell an der Gesamtschule gebo­ ren. Alles in allem ist „Artefacts” vor allem ein mutiges und herausfordern­ des Stück (Pop-)Kunst. ¢ Fr, 6. Januar 2017 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de


DRESEN & PRAHL MIT BAND

Axel Prahl und Andreas Dresen, als Schauspieler bzw. Regisseur von Kritik wie Publikum hoch geschätzt, greifen zu Gitarre und Mikrofon. Denn beide eint auch ihre Leidenschaft zur Musik – und die Liebe zu deutschsprachigen Songs. In ihrem Musikprojekt, leider nur selten so zu erleben, dominiert der Spaß am gemeinsamen Musizieren, der sich von der Bühne ziemlich schnell aufs Publikum überträgt. Ihren ersten gemeinsamen öffentlichen Auftritt hat­ ten Andreas Dresen und Axel Prahl gleich vor über 3.000 Menschen - 2008 in der Berliner Columbiahalle. Es war ein Tribute-Konzert für den 43-jährig, viel zu früh, verstorbenen Liederma­ cher Gerhard Gundermann. Seitdem haben die Songs von Gundermann ei­

nen wichtigen wie zentralen Platz in ihrem, im Anschluss entstandenen Mu­ sikprojekt. Neben Liedern von Gunder­ mann spielen Dresen/Prahl auch Stücke von Rio Reiser oder Gisbert zu Knyphausen. Und natürlich fehlen auch eigene Stücke, u.a. aus Axel Prahls Debüt-Album „Blick aufs Mehr“, nicht im Programm. Mit ihren Musikern, u.a. an der E-Gitarre neu Jürgen Ehle von Pankow, verbindet beide mehr als nur dieses Projekt – und doch gedeiht es auf wunderbare Weise und zum Vergnügen aller auf und natürlich auch vor der Konzertbühne. ¢ Mi, 25. Januar 2017 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

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ALEXANDRA

Foto: Schindelbeck

LEHMLER Wenn Alexandra Lehmler ihr aktuelles Album „Jazz, Baby” nennt, dann hat das natürlich einen guten Grund: Musik im Allgemeinen und der Jazz im Spe­ ziellen sind die Konstanten in ihrem Leben. 1979 in Bad Ems (Lahn) geboren wusste die Saxophonistin schon früh, wohin ihr Weg führen sollte: Vom Lan­ desmusikgymnasium zur Musikhoch­ schule und einem prägendem Ausland­ semester in Paris. Es folgten zahllose Tage und Nächte im Tonstudio und auf der Bühne - im Landesjugendjazzor­ chester, im Bundesjazzorchester und natürlich mit ihrer Band - dem „Ale­ xandra Lehmler Quintett”, mit dem sie jetzt nach Potsdam kommt. 2014 wurde Alexandra Lehmler der Jazzpreis Ba­ den-Württemberg verliehen. ¢ Fr, 27. Januar 2017 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

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DAS KLEINE

KONZERT Den Auftakt zur neuen sonntäglichen Reihe „Das kleine Konzert” auf dem Theaterschiff Potsdam bilden im Janu­ ar Andy Schulte & Ralf Benschu. Ben­ schu, bekannt u.a. durch seine langjährige Mitgliedschaft in der Band Keimzeit, studierte Saxophon und Kla­ rinette. Zurzeit ist er u.a. mit dem Lie­ dermacher Gerhard Schöne und dem Orchester des Friedrichstadtpalastes unterwegs. Andreas Schulte studierte Gesang und Piano. Als Komponist, Pro­ duzent und Keyboarder wurde er mit der „Petra Zieger Band” bekannt und arbeitete mit vielen bekannten Künstlern zusammen, z.B. „Earth Wind & Fire” und Jonny Logan. Live ist er unter anderem mit einer Elton John-TributeShow unterwegs. ¢ So, 29. Januar 2017 17.00 Uhr, Theaterschiff www.theaterschiff-potsdam.de


PREMIERE

Pauline und Claudine sind Zwillings­ schwestern, könnten aber unterschied­ licher nicht sein: Pauline hält in der Provinz an den Idealen wahrer Liebe fest und blickt auf die Weiblichkeits­ strategien ihrer Geschlechtsgenossin­ nen herab, während Claudine sich in Paris atemberaubend stylt und im In­ teresse ihrer künftigen Popkarriere für jedes männliche Begehren offen ist. Dabei stört es sie auch nicht, dass sie eigentlich gar nicht singen kann. Als es zur Prüfung kommt, holt sie kurzerhand ihre klar talentiertere Zwillings­ schwester nach Paris, die sie vertreten soll. Doch das Blatt wendet sich abrupt: Ohne Vorwarnung stürzt Claudine sich aus dem Fenster. Pauline zögert keine Sekunde und nimmt die Identität ihrer

Schwester an. Nun beginnt für sie ein aufregender Trip zwischen Sex und Drogen, der sie zum Star in der Pariser Clubszene aufsteigen lässt. Als jedoch ihr Geliebter Sébastien aus dem Knast nicht zu ihr, sondern zur vermeintlichen Claudine zurückkehrt, stellt dies ihr neues Leben auf eine harte Probe. Virginie Despentes' grell ausgeleuch­ tetes Popmärchen seziert die Machtund Gewaltstrukturen einer patriarcha­ len und marktfundamentalistischen Gesellschaft und gibt in Gestalt der zwei ungleichen Schwestern der Wut und dem Widerstand eine Stimme. ¢

Foto: HL Böhme

DIE SCHÖNEN DINGE

Premiere: Fr, 13. Januar 2017 19.30 Uhr, Reithalle www.hansottotheater.de

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DIE BERLINER STADTMUSIKANTEN Kuh, Wolf, Katz und Spatz haben end­ lich einen Platz im Altersheim ergat­ tert. Hier erhoffen sie sich nun etwas Besseres als das übliche Warten auf den Tod. Doch um dem strengen Re­ gime des schlechtgelaunten Pflegepersonals zu enfliehen, beschließen die vier noch mal richtig auf die Pauke zu hauen. Sie ziehen los, nach Berlin, um sich dort als Straßenmusiker zu verdingen. Wolf und Katze können her­ vorragend singen, die Kuh war einst eine Primaballerina und der Spatz kann natürlich auch weit mehr als einfach nur pfeifen. Diese verblüffende Inter­ pretation des bekannten Märchens ver­ spricht einen kurzweiligen Abend mit skurrilen Tier-Figuren und Livemusik.

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Seit 1996 hat die von Regina und Ralf Wagner 1986 gegründete Puppenbühne in der Spandauer Zitadelle ihr Domizil und erhielt so auch ihren Na­ men. Das Theater Zitadelle war bereits auf diversen Festivals im In- und Aus­ land eingeladen. Die Überschreitung der Grenzen zwischen Puppen- und Schauspiel gekoppelt mit originellen Spielideen sowie Witz und Ironie geben den Inszenierungen ihren ganz eigenen Charme. Der zweite Teil der „Berliner Stadtmusikanten” ist am 28. und 29. April im T-Werk zu sehen. ¢ Fr, 20. & Sa, 21. Januar 2017 20.00 Uhr, T-Werk www.t-werk.de


NOVECENTO Der Trompeter Tim Tooney erinnert sich an die fantastische Lebensge­ schichte seines Freundes Danny Bood­ mann T.D. Lemon Novecento, der im Jahr 1900 als Säugling auf dem Passa­ gierschiff „Virginia“ herrenlos aufge­ funden wird. Novecento unterhält später die Passagiere mit seinem ge­ nialen Klavierspiel und weigert sich, das Schiff, das seine Welt geworden war, zu verlassen. Die Reisen machen ihn als Ozeanpianisten weltberühmt. Nach dem 2. Weltkrieg erfährt Tim Tooney, dass die „Virginia“ verschrottet werden soll. An Bord des dem Unter­ gang geweihten Schiffes findet Tim seinen alten, völlig zurückgezogenen Freund und appelliert ein letztes Mal an ihn, das Schiff aufzugeben ... ¢ Fr, 20. & Sa, 21. Januar 2017 19.30 Uhr, Theaterschiff www.theaterschiff-potsdam.de

KLING,

KLEINES DING Lichter. Klänge. Steine. Auf der Erde sein. Drei Menschen begegnen sich in einer Steinlandschaft – jeder entdeckt Neues auf seine Art. Einer sieht Ord­ nung im scheinbaren Chaos, der ande­ re hört den Klang der Steine. Vorsichtig ziehen sie sich gegenseitig in ein Spiel aus faszinierenden Klängen und Tönen. Aus dem Zufall wird eine Idee, aus der Idee wird ein Plan. In diesem musika­ lischen Steinreich wird über die Mate­ rie, ihre Regeln und die Freiheit des Spiels erzählt. Das „Theater o.N.” ist ein seit fast 40 Jahren bestehender Verbund von Schau- und Puppenspie­ lern, Regisseuren und Musikern und begeistert mit einem sehr freien und spielerischen Umgang mit Objekten, Materialien und Figuren. ¢ So, 29. Januar 2017 16.00 Uhr, T-Werk www.t-werk.de

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Foto: Erik Weiss

SARAH KUTTNER

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Nachdem ihr Vater die Familie verlas­ sen hat, ist Jule mit ihrem Bruder und ihrer selbstmordgefährdeten Mutter aufgewachsen. Als Erwachsene hat sie sich einen Alltag geschaffen, in dem sie alles nur noch irgendwie erträgt: ihren Job als Sängerin, die unzähligen Anrufe ihrer Mutter, den ganzen Hass in ihr, der sie fast verschwinden lässt. Als auch ihre Beziehung zu bröckeln beginnt, flieht sie zu ihrem Bruder nach England, auf der Suche nach Ruhe und Anonymität. Doch dort trifft sie auf ihren Vater, der im Sterben liegt. Zag­ haft beginnt Jule einen letzten Versuch, sich dem Mann anzunähern, von dem sie sich ihr Leben lang im Stich gelas­ sen gefühlt hat. „180 Grad Meer” ist

eine tragikomische Road-Novel über das komplizierte Verhältnis zu den ei­ genen Eltern und den Wunsch, Urlaub von sich selber machen zu können. Mit ihrem neuen Roman blickt Sarah Kuttner aufrichtig und berührend, aber gewohnt humorvoll, auf die Widersprüche des Lebens, die es in unserer Zeit auszuhalten gilt. 1979 in Berlin geboren, arbeitet Sarah Kuttner als Moderatorin. Sie wurde mit ihren Sen­ dungen „Sarah Kuttner - Die Show” (VIVA) und „Kuttner.” (MTV) bekannt und arbeitete mehrfach für die ARD, dort war sie zuletzt mit „Kuttners Kleinanzeigen” und „Ausflug mit Kutt­ ner” zu sehen. Bei zdf.neo hat sie das Großstadtmagazin „Bambule” mode­ riert, zurzeit läuft dort ihr erfolgreiches Talkshowformat „Kuttner plus Zwei”.¢ Do, 19. Januar 2017 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de


Jeder Mensch hat zwei Familien. Die, in die er hineingeboren wird, und die, für die er sich entscheidet. „HOOL” ist die Geschichte von Heiko Kolbe und seinen Blutsbrüdern, den Hooligans. Philipp Winkler erzählt vom großen Herzen eines harten Jungen, von ei­ nem, der sich durchboxt, um das zu schützen, was ihm heilig ist: Seine Jungs, die besten Jahre, ihr Vermächtnis. Winkler hat einen Sound, der unter die Haut geht. Mit „HOOL” stellt er sich in eine große Literaturtradition: Denen eine Sprache zu geben, die keine ha­ ben. „ Es gebe zu wenige Romane, die von der deutschen Wirklichkeit erzählen, sagen manche. Hier ist einer.”, sagt die „Frankfurter Allgemeine Sonn­

tagszeitung” über „HOOL”. Und „11 Freunde” weiß zu berichten: „Man muss Philipp Winkler dankbar sein”. Philipp Winkler, 1986 geboren und in Hagenburg bei Hannover aufgewach­ sen, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim. Nach Auslandsaufent­ halten u.a. im Kosovo, in Albanien und Japan lebt er heute in Leipzig. Winkler erhielt 2008 den Joseph-HeinrichColbin-Preis und 2015, für Auszüge aus „HOOL”, den Retzhof-Preis für junge Literatur des Literaturhauses Graz. „HOOL” ist sein Debütroman. ¢

Foto: Kat Kaufmann

PHILIPP WINKLER

Sa, 28. Januar 2017 20.00 Uhr, Waschhaus www.waschhaus.de

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IM FREIEN

VOM NACHLEBEN IMPRESSIONISTISCHER MOTIVE Bisher war „Made in Potsdam” nicht nur Titel, sondern auch Programm für die erste Ausstellung des Jahres im Kunstraum. Präsentiert wurden in den vergangenen vier Jahren 30 unter­ schiedlichste Positionen Potsdamer Künstler. In diesem Jahr stehen bei „Made In Potsdam” erstmalig keine Potsdamer Künstler im Zentrum, son­ dern das Museum Barberini, welches

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Ende Januar am Alten Markt mit einer großen Impressionisten-Ausstellung eröffnet wird. Auf diese bevorstehende Eröffnung nimmt der Kunstraum c/o Waschhaus mit seiner Ausstellung „Im Freien” Bezug und befasst sich mit dem „Nachleben impressionistischer Motive”. Gemeinsam mit dem Potsda­ mer Kunstverein und Andreas Hüneke als Kurator zeigt der Kunstraum ab }


Abbildung: Hans Winkler, Das Frühstück im Grünen, 1993

MUSEUM FLUXUS+ MARY BAUERMEISTER: NEUE WERKE IN DER SAMMLUNG dem 14. Januar Werke aus den letzten Jahrzehnten mit Motiven, die von den bedeutenden Impressionisten des 18. und 19 Jahrhunderts so vorgeprägt sind, dass sich praktisch kein Künstler und kein Betrachter damit beschäftigen kann, ohne die großen Vorbilder vor dem inneren Auge zu haben. Sich dieser Herausforderung gestellt und doch etwas ganz und gar Eigenständiges geschaffen zu haben, ist die Leistung der Künstler, von denen meh­ rere auch in Potsdam tätig sind oder waren: Mike Bruchner, Klaus Denn­ hardt, Lutz Friedel, Wolf Gerlach, Astrid Germo, Moritz Götze, Antonius Höckelmann, Bernd Krenkel, Stefan Pietryga, Barbara Raetsch, Ludwig Rauch, Dieter Rogge, Strawalde, Wolf Vostell, Cecile Wesolowski und Hans Winkler. ¢ Vernissage: Fr, 13. Januar 2017 19.00 Uhr, Kunstraum Potsdam www.kunstraumpotsdam.de

Die Dauerausstellung des museum FLUXUS+, dessen Schwerpunkt auf Arbeiten von Wolf Vostell und Wer­ ken der Künstler aus der FluxusBewegung und deren Umfeld seit den 1960er Jahren liegt, wird seit November durch einen Querschnitt durch das Œuvre der Künstlerin Mary Bauermeister ergänzt. Ausge­ stellt sind verschiedene Werkgrup­ pen, die sich durch spezifische Ma­ terialien und unterschiedliche Techniken ausdrücken. Die Arbeiten zeigen die fantastische Vielfalt der Künstlerin. Feinlinien-Zeichnungen, skulpturenhafte Strohhalm-, Steinund Pünktchenbilder, ein Glaslin­ senkasten, ein Lichttuch, land­ schaftsplanerische Ideen und eine umgekehrte Deutschlandfahne zeu­ gen von der Komplexität des Ge­ samtwerkes und dem kompositori­ schen Können der Künstlerin. ¢ www.fluxus-plus.de

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DAS PROGRAMMHEFT DER SCHIFFBAUERGASSE POTSDAM WIRD UNTERSTÜTZT VON

So, 1.1.17

17.00 Uhr, Musical My Fair Lady von Alan J. Lerner/ Frederick Loewe, Regie: Nico Rabenald Hans Otto Theater

Sa, 7.1.17

19.30 Uhr, Theater Kunst von Yasmina Reza, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

19.30 Uhr, Theater Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare, Regie: Kerstin Kusch Hans Otto Theater

Mo, 2.1.17

Fr, 6.1.17

19.30 Uhr, Theater Frau Müller muss weg von Lutz Hübner, Regie: Isabel Osthues Reithalle

19.30 Uhr, Theater Familiengeschäfte von Alan Ayckbourn, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

Di, 3.1.17 19.30 Uhr, Theater Die Wiedervereinigung der beiden Koreas von Joël Pommerat, Regie: Stefan Otteni Hans Otto Theater

Mi, 4.1.17 19.30 Uhr, Theater Peer Gynt von Henrik Ibsen, Regie: Alexander Nerlich Hans Otto Theater 20.30 Uhr, Special Drum Klub SchlaginstrumentMitmachspektakel Waschhaus

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Do, 5.1.17

19.30 Uhr, Theater People Respect Me Now von Paula Stenström Öhman, Regie: Annette Pullen Reithalle

19.30 Uhr, Theater Terror von Ferdinand von Schirach, Regie: Andreas Rehschuh Reithalle 23.00 Uhr, Konzert Feierstarter Potsdams meiste Party Special-Live-Guest: Daniel Küblböck Waschhaus Arena

So, 8.1.17

19.30 Uhr, Workshop Offene Wave – Die 5 Rhythmen mit Marika Heinemann Studiohaus Schiffbauergasse

11.00 Uhr, Literatur So kann man Haft ertragen in der Reihe „Märkische Leselust” Hans Otto Theater

20.00 Uhr, Konzert Sans Parade Artefacts-Tour Waschhaus

15.00 Uhr, Theater Die Wiedervereinigung der beiden Koreas von Joël Pommerat, Regie: Stefan Otteni Hans Otto Theater

22.00 Uhr, Party Brennstoff 20+X Eine kleine Revival-Party mit DJ Jupp, DJ Pasi, DJ Katjuscha, DJ Candyman & DJ Summerleague Waschhaus

15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Live am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+


19.30 Uhr, Theater Kunst von Yasmina Reza, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

20.00 Uhr, Konzert Die Gorillas Improtheater im Schleudergang Waschhaus Foto: HL Böhme

18.00 Uhr, Theater Terror von Ferdinand von Schirach, Regie: Andreas Rehschuh Reithalle

Mo, 9.1.17 18.00 Uhr, Theater Asip und Jenny von Angela Schneider, Regie: Robert Neumann Reithalle

Di, 10.1.17 10.00 Uhr, Theater Die faulste Katze der Welt von Gertrud Pigor, Regie: Marita Erxleben Hans Otto Theater

Mi, 11.1.17 10.00 Uhr, Theater Die faulste Katze der Welt von Gertrud Pigor, Regie: Marita Erxleben Hans Otto Theater

Do, 12.1.17 18.00 Uhr, Festival Made In Potsdam Tanz, Bildende Kunst, Musik, Literatur Festival vom 12. bis 15. Januar 2017 Schiffbauergasse 18.30 Uhr, Special ÜBER_DRUCK Filminstallation, KOMBINAT im Rahmen von „Made In Potsdam” T-Werk

MY FAIR LADY

SO, 1. JANUAR 2017 · HANS OTTO THEATER Eliza Doolittle verdient sich ihren Lebensunterhalt als Blumenverkäuferin auf der Straße, schlau, schlagfertig und sprachgewandt, wenn auch in dem Idiom, das ihr gegeben ist: dem der Gosse. Fasziniert von Elizas Straßenjargon geht der Phonetikprofessor Henry Higgins mit seinem Fachkollegen Pickering eine Herrenwette ein: Mittels seiner ausgeklügelten Methodiken als Sprachlehrmeister will er aus dieser „Rinnsteinpflanze” binnen sechs Monaten eine Lady machen. Eliza, die von einem eigenen Blumenladen träumt, nimmt Higgins beim Wort. Der beginnt um­ gehend, seine Schülerin nach seiner Vision zu formen, und malträtiert sie von morgens bis mitternachts. Sein Sprach- und Benimmtraining bringt beide an ihre Grenzen – und verwandelt Eliza. Aus einem Gossenmädchen wird eine selbstbewusste junge Frau. Dass er ein Gegenüber seiner selbst erschaffen würde, damit hatte Higgins nicht gerechnet. „My Fair Lady” ist eines der beliebtesten Musicals überhaupt – mit seinem Witz und seinen OhrwurmSongs eroberte es seit 1956 die Welt.

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20.00 Uhr, Tanz Legacy Deutschlandpremiere, Nadia Beugré im Rahmen von „Made in Potsdam” fabrik Potsdam

Fr, 13.1.17 11.00 Uhr, Tanz Party Alfredo Zinola & Maxwell McCarthy im Rahmen von „Made in Potsdam” T-Werk

22.00 Uhr, Konzert Jazzlab: Chaise & Chaise Longue feat. Tristan Honsinger und Joel Grip, im Rahmen von „Made in Potsdam” fabrik Potsdam

Sa, 14.1.17

12.00 Uhr, Special ÜBER_DRUCK Filminstallation, KOMBINAT im Rahmen von „Made in Potsdam”, geöffnet bis 20 Uhr T-Werk

12.00 Uhr, Special ÜBER_DRUCK Filminstallation, KOMBINAT im Rahmen von „Made in Potsdam”, geöffnet bis 20 Uhr T-Werk

16.00 Uhr, Special Museumsführung durch die Ausstellung museum FLUXUS+

17.00 Uhr, Kunst Picknick Kulinarische Führung durch die Ausstellung mit Andreas Hüneke im Rahmen von „Made in Potsdam” Kunstraum Potsdam

19.00 Uhr, Kunst Im Freien – Vom Nachleben Impressionistischer Motive Vernissage, im Rahmen von „Made in Potsdam” Kunstraum Potsdam 19.30 Uhr, Theater Geächtet von Ayad Akhtar, Regie: Elias Perrig Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Die schönen Dinge Premiere, von Virginie Despentes, Regie: Wojtek Klemm Reithalle 20.00 Uhr, Konzert Talco Support: Ebri Knight Waschhaus

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20.00 Uhr, Tanz Legacy Nadia Beugré im Rahmen von „Made in Potsdam” fabrik Potsdam

20.00 Uhr, Tanz Ah! Oh! A Contemporary Ritual Kat Válastur im Rahmen von „Made in Potsdam” fabrik Potsdam 20.00 Uhr, Konzert Anna-Marlene & Symphony Record-Release-Konzert Waschhaus 23.30 Uhr, Party Tanznacht im Kahn mit DJ Rengo Theaterschiff Potsdam

So, 15.1.17 11.00 Uhr, Literatur Paula Fürstenberg & Ceeys Literatur- und Musikbrunch im Rahmen von „Made in Potsdam” fabrik Café 11.00 Uhr, Literatur Na sowas? Kindergeschichten für Groß und Klein Hans Otto Theater

17.00 Uhr, Tanz Party Alfredo Zinola & Maxwell McCarthy im Rahmen von „Made in Potsdam” T-Werk

11.00 Uhr, Tanz Party Alfredo Zinola & Maxwell McCarthy im Rahmen von „Made in Potsdam” T-Werk

19.30 Uhr, Theater Familiengeschäfte von Alan Ayckbourn, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

12.00 Uhr, Special ÜBER_DRUCK Filminstallation, KOMBINAT im Rahmen von „Made in Potsdam”, geöffnet bis 20 Uhr T-Werk

19.30 Uhr, Theater People Respect Me Now von Paula Stenström Öhman, Regie: Annette Pullen Reithalle

15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+


15.00 Uhr, Theater Die faulste Katze der Welt von Gertrud Pigor, Regie: Marita Erxleben Reithalle

19.30 Uhr, Theater Schöne neue Welt von Aldous Huxley, Regie: Alexander Nerlich Hans Otto Theater

20.00 Uhr, Literatur Geheime Reichssache! Lesung in Erinnerung an die „Wannsee-Konferenz” Reithalle

16.00 Uhr, Theater Dornröschen Theater Anna Rampe, Puppentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm T-Werk 17.00 Uhr, Tanz Performance-Atelier: The Eternal Return Clément Layes / Public in private im Rahmen von „Made in Potsdam” fabrik Potsdam 17.00 Uhr, Theater Familiengeschäfte von Alan Ayckbourn, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater

Mo, 16.1.17 10.00 Uhr, Theater Dornröschen Theater Anna Rampe, Puppentheater nach dem Märchen der Brüder Grimm T-Werk 18.00 Uhr, Theater Auf Eis von Petra Wüllenweber, Regie: Aurelina Bücher Reithalle

Di, 17.1.17 10.00 Uhr, Theater Auf Eis von Petra Wüllenweber, Regie: Aurelina Bücher Reithalle

GEHEIME REICHSSACHE DI, 17. JANUAR 2017 · REITHALLE

Im damaligen Gästehaus der Sicherheitspolizei und des SD am Großen Wannsee, nur wenige Autominu­ ten vom heutigen Standort des Hans Otto Theaters entfernt, traten vor 75 Jahren, am 20. Januar 1942, fünfzehn Vertreter verschiedener Reichsministerien, von SS und NSDAP zu einer „Besprechung mit anschließendem Frühstück” zusammen. Gegenstand war der Beschluß über einen „Gesamtentwurf über die organisatorischen, sachlichen und materiellen Vorausmaßnahmen zur Durchführung der angestreb­ ten Endlösung der Judenfrage”. Adolf Eichmann protokollierte. Ein Exemplar des Protokolls blieb durch Zufall erhalten und gelangte 1947 in die Hände US-amerikanischer Ermittler und an die Weltöffentlichkeit. Das Hans Otto Theater erinnert in einer Lesung an die Wannsee-Konferenz und gedenkt ihrer Opfer. Es lesen: Lea Rosh, Jann Jakobs, Tobias Wellemeyer, Andrea Thelemann und René Schwittay.

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Mi, 18.1.17 19.30 Uhr, Theater Schöne neue Welt von Aldous Huxley, Regie: Alexander Nerlich Hans Otto Theater

Do, 19.1.17 19.30 Uhr, Theater Die schönen Dinge von Virginie Despentes, Regie: Wojtek Klemm Reithalle 20.00 Uhr, Lesung Sarah Kuttner liest aus „180° Meer“ Waschhaus 20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar After-Work-Konzert in der Schiffskneipe Theaterschiff Potsdam

Fr, 20.1.17 19.30 Uhr, Theater Drei Schwestern von Anton Tschechow, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater SIE will, ER darf und EINER muss Lieblingslieder zu dritt, ein Liederabend mit Rita Feldmeier und Michael Schrodt, am Klavier: Jörg Daniel Heinzmann Reithalle 19.30 Uhr, Theater Novecento – Die Legende vom Ozeanpianisten von Alessandro Baricco, Regie: Marcel Pomplun Theaterschiff Potsdam

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20.00 Uhr, Theater Die Berliner Stadtmusikanten Theater Zitadelle, Puppenspiel-Komödie frei nach dem Märchen der Brüder Grimm T-Werk 20.00 Uhr, Special How do you do Mr. Majakowski Konzert, Lesung & Plakatausstellung mit Oleg Korchagin, Claus BoesserFerrari & Bernd Köhler Waschhaus

Sa, 21.1.17 6.00 Uhr, Workshop Sadhana-Morgenyoga mit Nina Pellegrino & Kerstin Ratermann fabrik Potsdam 10.00 Uhr, Workshop Thai Yoga Massage mit Alexandra Ahammer Studiohaus Schiffbauergasse 14.00 Uhr, Workshop Yoga – Start Workshop: Anfangen. Eintauchen. mit Julia Göhre und Alin Schick (Ja-Yoga) Studiohaus Schiffbauergasse 19.30 Uhr, Theater Der Besuch der alten Dame von Friedrich Dürrenmatt, Regie: Niklas Ritter Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten von Alessandro Baricco, Regie: Marcel Pomplun Theaterschiff Potsdam

19.30 Uhr, Theater Illegale Helfer von Maxi Obexer, Regie: Yvonne Groneberg Reithalle 20.00 Uhr, Theater Die Berliner Stadtmusikanten Theater Zitadelle, Puppenspiel-Komödie frei nach dem Märchen der Brüder Grimm T-Werk 21.00 Uhr, Party Potsdam Bounce Electro, Techno, Hip Hop, Melbourne, Bounce Waschhaus 23.00 Uhr, Party Beat Boat mit The Crazy Hearts, DaNCe ouT oF THe BoX Theaterschiff Potsdam

So, 22.1.17 11.00 Uhr, Special Sonntag um 11 Inszenierungsgespräche zu den neuen Produktionen Hans Otto Theater 15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Live am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 15.30 Uhr, Workshop Swing/Lindy Hop mit Talea und Holger Niesel Studiohaus Schiffbauergasse 17.00 Uhr, Theater Geächtet von Ayad Akhtar, Regie: Elias Perrig Hans Otto Theater


18.00 Uhr, Special Swingtee mit Talea und Holger fabrik Café

20.30 Uhr, Konzert Live in der Bar Theaterschiff Potsdam

18.00 Uhr, Theater Die schönen Dinge von Virginie Despentes, Regie: Wojtek Klemm Reithalle

Fr, 27.1.17

19.30 Uhr, Theater Die Wiedervereinigung der beiden Koreas von Joël Pommerat, Regie: Stefan Otteni Hans Otto Theater Foto: Nose To Nose

Di, 24.1.17

19.30 Uhr, Theater Tschick von Wolfgang Herrndorf Reithalle

19.30 Uhr, Theater Die Präsidentinnen von Werner Schwab, Regie Christiane Ziehl Theaterschiff Potsdam

9.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner, Regie: Kerstin Kusch Reithalle 11.00 Uhr, Theater Mensch Karnickel von Rudolf Herfurtner Reithalle 19.00 Uhr, Special Arbeit 4.0 Stadt der Zukunft Reithalle

Mi, 25.1.17 19.30 Uhr, Theater Bilder deiner großen Liebe von Wolfgang Herrndorf, Regie: Tobias Wellemeyer Reithalle 20.00 Uhr, Konzert Dresen & Prahl Andreas Dresen und Axel Prahl mit Band Waschhaus

Do, 26.1.17 18.00 Uhr, Theater Asip und Jenny von Angela Schneider, Regie: Robert Neumann Reithalle

CLOWN 1 – COURAGE TO BE

31. JANUAR BIS 4. FEBRUAR 2017 · T-WERK

Das englische Wort „courage” entstammt dem latei­ nischen Wort „cor” (Herz). Der innere Clown befähigt, den Mut (das Herz) zu entwickeln, ganz man selbst zu sein, dem Leben und sich selbst zu vertrauen. Er ist emotional, verletzlich, unschuldig und offenherzig, er ist derjenige, der mit Chaos und Kreativität an verfahrene Situationen herangeht, der spontane und offene Teil in uns, der keine Pläne hat. Der Workshop „Clown 1 - Courage to Be” ist eine Einladung an alle Teilnehmer, ihren ureigenen, einzigartigen inneren Clown zu entdecken: Es wird der Grundstein für das Clowning gelegt – die Teilnehmer lernen durch Präsenz und Authentizität, ihre spielerische Seite zuzulassen. Diese erste Stufe fördert die innere Entwicklung und somit die Fähigkeit, im Hier und Jetzt präsent zu sein. Der Workshop findet in deut­ scher und englischer Sprache statt.

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IMPRESSUM Herausgeber: Landeshauptstadt Potsdam Der Oberbürgermeister FB Kultur und Museum Hegelallee 6-10 14467 Potsdam Telefon: 0331 289-1942 Telefax: 0331 289-3342 Redaktion & Layout: rwmd » Robert Witzsche www.rwmd.de Druck: Brandenburgische Universitätsdruckerei und Verlags­ gesellschaft Potsdam mbh www.bud-potsdam.de Termine und Redaktion: Für die Texte zeichnet der Herausgeber bzw. die betei­ ligten Institutionen verant­ wortlich. Eine Gewähr für die Richtigkeit von Terminen, Daten und Inhalten kann nicht übernommen werden. Änderungen und Druckfeh­ ler vorbehalten. Fotos: Die Fotos wurden freundlich von den beteilig­ ten Institutionen zur Verfügung gestellt. Alle nicht na­ mentlich gekennzeichneten Fotos sind uns vom Veran­ stalter als Pressebilder zur Verfügung gestellt worden. Das Logo „Schiffbauergasse Potsdam“ ist eine eingetra­ gene Text-Bild-Marke der Landeshauptstadt Potsdam. Redaktionsschluss war der 12. Dezember 2016 Auflage: 16.000 Stück Vertrieb an über 450 Stellen in Potsdam und Berlin

20.00 Uhr, Konzert Alexandra Lehmler Release-Tour „Sans mots“ Waschhaus 20.00 Uhr, Special Young Comedians Club Stand-up Comedy-Bühne Waschhaus

Sa, 28.1.17 14.00 Uhr, Special Öffentliche Führung durch das Neue Theater Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Ein Sommernachtstraum von William Shakespeare, Regie: Kerstin Kusch Hans Otto Theater 19.30 Uhr, Theater Terror von Ferdinand von Schirach, Regie: Andreas Rehschuh Reithalle 19.30 Uhr, Special Teffy alias Nadeshda Lochwitzkaja: Champagner aus Teetassen gelesen von Jutta Wachowiak Theaterschiff Potsdam 20.00 Uhr, Lesung Philipp Winkler liest aus „Hool“ Waschhaus

So, 29.1.17 14.00 Uhr, Special Museumsführung museum FLUXUS+ 15.00 Uhr, Special Fluxus+ Teatime Am Klavier: Felix Dubiel museum FLUXUS+ 16.00 Uhr, Theater Kling, kleines Ding Theater o.N. T-Werk 17.00 Uhr, Theater Familiengeschäfte von Alan Ayckbourn, Regie: Tobias Wellemeyer Hans Otto Theater 17.00 Uhr, Konzert Das kleine Konzert: Andy Schulte & Ralf Benschu Jazz, Swing, Pop, Tango am Nachmittag Theaterschiff Potsdam 19.00 Uhr, Special JC-Poetry Slam Stadt der Zukunft Reithalle

Mo, 30.1.17 10.00 Uhr, Theater Kling, kleines Ding Theater o.N. T-Werk

JETZT SCHON VORMERKEN: 17. Februar 2017, Hans Otto Theater Nathan der Weise (Premiere) von Gotthold Ephraim Lessing 30. April 2016, Waschhaus Turbostaat & The Black Heinos „Auf dem Weg nach Abalonia”-Tour 2017

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AUSSTELLUNGEN

Im Freien – Vom Nachleben impressionistischer Motive Gemeinschaftsausstellung im Rahmen von „Made in Potsdam” 14. Januar bis 26. Februar 2017 Kunstraum Potsdam Mi bis So 13 bis 18 Uhr www.kunstraum-potsdam.de

In der Dauerausstellung: Mary Bauermeister: Neue Werke in der Sammlung Sonderausstellung: #permanentFLUXUS museum FLUXUS+ Mi bis So 13 bis 18 Uhr www.fluxus-plus.de

KURSE & WORKSHOPS 6. Januar 2017 Offene Wave – Die 5 Rhythmen mit Marika Heinemann Studiohaus 21. Januar 2017 Sadhana-Morgenyoga mit Nina Pellegrino fabrik Potsdam 21. Januar 2017 Yoga – Start Workshop: Anfangen. Eintauchen. mit Julia Göhre und Alin Schick (Ja-Yoga) Studiohaus

21. Januar 2017 Thai Yoga Massage mit Alexandra Ahammer Studiohaus 22. Januar 2017 Swing/Lindy Hop mit Talea & Holger Niesel Studiohaus 30. Januar bis 4. Februar 2017 Clown 1 – Courage to Be Clownsworkshop mit Nose to Nose T-Werk

Viele weitere Tanzund Bewegungskurse z.B. Ballett, Break-Dance, Street Dance, Flamenco, Kindertanz, Tanz am Trapez, Pilates, Swing, Morgenyoga u.v.m. im Studiohaus von fabrik Potsdam und dem Oxymoron Tanzstudio des Waschhaus Potsdam www.potsdam-tanzt.de

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BEI FRAGEN EINFACH FRAGEN KULTUR fabrik Potsdam ......... 10 Telefon: 0331 2800314 www.fabrikpotsdam.de Hans Otto Theater .....11 Telefon: 0331 9811-8 www.hansottotheater.de Kunstraum Potsdam .................... 4d Telefon: 0331 27156-30 www.kunstraumpotsdam.de museum FLUXUS+ ... 4f Telefon: 0331 601089-0 www.fluxus-plus.de primaDonna .............. 4h Telefon: 0331 9679329 www.primadonnapotsdam.de Reithalle / Hans Otto Theater .....16 Telefon: 0331 98118 www.hansottotheater.de Schinkelhalle ............ 4a www.schinkelhalle.de Studiohaus ................ 4g Telefon: 0331 6264676 www.potsdam-tanzt.de T-Werk ...................... 4e Telefon: 0331 719139 www.t-werk.de

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Theaterschiff ........... 9b Telefon: 0331 2800-100 www.theaterschiffpotsdam.de Waschhaus Arena ..... 5 www.waschhaus.de Waschhaus ................ 6 Telefon: 0331 27156-0 www.waschhaus.de

GASTRONOMIE BIO COMPANY .......... 4b Telefon: 0331 6200962 Mo-Sa 7.30-20 Uhr www.biocompany.de fabrik Café / ............. 10a á la maison Telefon: 0331 2370807 Mo-Fr 12-15 Uhr www.fabrikpotsdam.de Museumscafé & Museums-Shop FLUXUS+ .................. 4f Telefon: 0331 601089-0 Mi-So 13-18 Uhr www.fluxus-plus.de Restaurant Bootshaus .................. 8 Telefon: 0331 8170617 Mo-So 12-22 Uhr www.marina-amtiefen-see.de

Restaurantschiff John Barnett ............ 12a Telefon: 0331 2012099 Mo-So 11.30-24 Uhr www.john-barnett.de Ristorante Il Teatro ..................... 12 Telefon: 0331 20097291 Mo-So 11.30-24 Uhr www.ilteatro-potsdam.de Schiffskneipe ........... 9b auf dem Theaterschiff Do 19-23 Uhr und Fr & Sa 18-23 Uhr

FREIZEIT & WASSERSPORT Huckleberrys Floßstation ................ 9 Telefon: 0331 960010 www.flossstationpotsdam.de Marina am Tiefen See & just for fun Bootsund Yachtcharter ...... 8 Telefon: 0331 8170617 www.marina-amtiefen-see.de Segeltraining Berlin-Potsdam ........ 9 Telefon: 030 30612917 www.stberlin.de


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Parkplatz / Parkhaus

Restaurant

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Café

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Bootsanleger

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WEITERE ANLIEGER

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Bundesstiftung Baukultur ................. 3 www.bundesstiftungbaukultur.de

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Social Impact ........... 7 www.socialimpact.eu Verband der Musikund Kunstschulen Brandenburg e.V ..... 4b www.vdmkbrandenburg.de Oracle Deutschland ............ 14 www.oracle.com rwmd Mediendesign .......... 7 www.rwmd.de SBG Veranstaltungsservice ............ 4i www.schinkelhalle.de

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Trollwerk Production ............... 4i www.trollwerk.de Volkswagen Design Center .......... 17 www.volkswagen.de Waveboard Boardinghouse ........ 13 www.waveboardpotsdam.de

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