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bauMAGAZIN Oktober 2021

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BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

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DAIMLER

»Sprinter« startet in den Herbst mit aktualisierter Antriebstechnik

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Neuer Motor, neues Getriebe, neues Allradsystem: Mit einem Technik­Update startet Mercedes­Benz mit dem Sprinter in den Herbst. Im Mittelpunkt der Aktualisierung steht der aus dem Pkw­ Portfolio von Mercedes­Benz bekannte 2­l­Diesel OM 654. Der Vier­ zylinder wird in bis zu vier Leistungsstufen bestellbar sein. Ebenfalls aus dem Pkw­Programm übernimmt der Sprinter in allen Varianten das 9G­Tronic­Automatikgetriebe, ergänzend zum 6­Gang­Schalt­ getriebe. Als dritte technische Neuheit folgt für den Sprinter 4×4 ein neuer Allradantrieb mit Torque­on­Demand­System und ersetzt das bisherige zuschaltbare System.

achdem der VierzylinderDiesel OM 654 im Sprinter bislang nur für Kastenwagen und Fahrgestell mit Hinterradantrieb erhältlich war, bietet MercedesBenz das Aggregat jetzt als alleinigen Verbrennungsmotor für alle Versionen an, inklusive der neuen Allradvariante. Der nach der Schadstoffnorm Euro VI-E bzw. Euro 6d eingestufte OM 654 ist – je nach gewählter Antriebs- und Karosserievariante – in bis zu vier Leistungsstufen mit 84 kW (114 PS), 110 kW (150 PS), 125 kW (170 PS) und 140 kW (190 PS) bestellbar.

Für noch schnellere Gangwechsel Auch dem Pkw-Programm entlehnt, kombiniert MercedesBenz im Sprinter den 2-l-Diesel mit 9G-Tronic-Automatikgetriebe. Die Kraftübertragung ersetzt die bisherige 7G-Variante. Ihre

neun Gänge sollen zusammen mit der Overdrive-Charakteristik die Motordrehzahlen in jeder Fahrsituation möglichst niedrig halten, wodurch der Kraftstoffverbrauch sowie das Vibrationsund Geräusch-Niveau weiter merklich sinken soll. Optimierte Hydraulikelemente ermöglichen laut Hersteller zudem schnelle und kaum merkliche Schaltvorgänge fast ohne Zugkraftunterbrechung. Mit »Drive Select« und Schaltpaddles am Lenkrad kann der Fahrer manuell in das aktuelle Schaltprofil eingreifen. Unverändert im Programm bleibt die manuelle Schaltung per 6-GangSchaltgetriebe.

Traktionsstark auch abseits der Straße Wie bisher ist der Sprinter in seinen geschlossenen und offenen Baumustern nicht nur mit Vorder- und Hinterradantrieb be-

Der neue »Citan« geht an den Start Der neue Citan von Mercedes­Benz kann jetzt bestellt werden. Der »Small Van« startet als Kastenwagen und Tourer. Später soll es weitere Varianten mit langem Radstand sowie den Mixto geben. b Ende Oktober soll der neue Citan ausgeliefert werden. Als günstigs­ tes Modell wird der »Citan 110« als Kastenwagen mit 75 kW (102 PS) starkem Benzinmotor und in der Ausstattungslinie »Base« genannt. Vom Mercedes­Benz­Design über das Fahrverhalten bis zu Sicherheit und Kon­ nektivität soll der neue Citan trotz der Verwandschaft mit dem Renault Kan­ goo über eine markentypische DNS mit dem Stern verfügen. Kompakte Außenmaße bei großem Platzangebot mit hohem Ladevolumen sollen ins­ besondere im innerstädtischen Verkehr vielfältige Nutzungsmöglichkeiten für den »Small Van« eröffnen. Kastenwagen und Tourer werden jeweils in den Ausstattungslinien »Base« und »Pro« angeboten. Beim Citan »Pro« sind die Türgriffe und die Abdeckung der Schiebetürleiste in Fahrzeugfarbe lackiert. Innen­ und Fahr­ gast­/Laderaum werden mit LED­Technologie beleuchtet. Serienmäßig sind auch Audiosystem, höhenverstellbarer Fahrersitz, Klimaanlage sowie elektrische Fensterheber vorn mit Komfortfunktion. Beim Kastenwagen »Pro« ist der Laderaum mit Kunststoffboden ausgestattet.

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Der Citan-Tourer besitzt zwei Schiebetüren, der Citan-Kastenwagen eine serienmäßig. Bis zu zwei Schiebetüren und mehrere Trennwand­Versionen Der Citan­Tourer besitzt zwei Schiebetüren, der Citan­Kastenwagen eine seri­ enmäßig. Neben der geschlossenen Trennwand zwischen Fahrerkabine und Laderaum steht für den Kastenwagen auch eine schwenkbare Lösung zur Wahl. Zu den Stärken des Multimediasystems »Mbux« zählen laut Anbieter das Bedienkonzept per 7"­Touchscreen oder Touch­Control­Buttons am Lenkrad,


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