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bauMAGAZIN Juli 2021

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VOR ORT

L COREUM

Zwischen Staub und Stahl: Das Coreum als »Baustelle zum Anfassen« Dan Windhorst und Michael Wulf

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Ein tonnenschwerer Hydraulikbagger, der sich seinen Weg mit ratternden Ketten durch Geröll und Staub bahnt – wer die Baubranche kennt, der weiß, dass sich große Maschinen und der harte Baustellenalltag nicht digital erklären lassen. Bau war und ist etwas zum Anfassen und damit gerade in Zeiten von Corona leidgeprüft. Denn durch die Absagen der Präsenzmessen fehlt der direkte Draht: Digital lässt sich ein Backenbrecher oder Radlader zwar beschreiben, aber Profis wollen erleben, wie sich eine Maschine im Einsatz anfühlt. Eine Brücke geschlagen hat hierfür das Coreum in Stockstadt am Rhein. Das von der Kiesel­Gruppe 2018 ins Leben gerufene Großprojekt diente gerade in den vergangenen zwei Jahren als eine der wenigen Plattformen für Ausstellungen, Trainings, Schulungen und Events, die trotz Pandemie für Besucher geöffnet war. Bestes Beispiel dafür ist die »Expo Kanalbau«, bei der sich im Juni einen Monat lang alles um Sonderausstellungen, Demo­Baustellen, Tests und Produktvorführungen drehte. Die bauMAGAZIN­Redaktion hat sich das in Stockstadt angeschaut und mit Kathrin Kiesel und Björn Hickmann – die als Geschäftsführer­Team das Coreum leiten – sowie Marketing­Leiterin Nicola Bojarski darüber gesprochen, wie das Coreum bislang die Corona­Pandemie gemeistert hat und welche Investitionen und Erweiterungen in den kommenden zwei Jahren geplant sind.


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