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Juli 2019

BAUMAGAZIN-ONLINE.DE

7 | BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE

CAPMO

Digitalisierung auf der Baustelle beschleunigen

DIE

IM BLICKPUNKT

17. Auflage 2019

BEILAGE BRANCHENSPEZIALISTEN Branchenwissen von A bis Z LÖSUNGEN FÜR DEN BAU

lichung Sonderveröffent

ine.de baumagazin-onl

15.07.19 12

JCB Eine Weltpremiere und ein Blick in die »elektrische Zukunft«

MESSERÜCKBLICK

DEMOPARK 37 000 Besucher sorgen für sehr gutes Ergebnis


Lifting your dreams

NEU

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Inhalt 7/2019 8 | Editorial 10 | Zum Titel – Capmo | Die Digitalisierung auf der Baustelle will Capmo entscheidend beschleunigen. Durch die Verwendung der OnlineSoftware sollen die Kommunikation auf der Baustelle verbessert und der Mehraufwand für die Dokumentation deutlich reduziert werden. Capmo verweist auf tausende Projekte, die mit der Applikation bereits realisiert wurden. 12 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

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1 HUB- UND HEBETECHNIK 26 | Tadano Faun | Mit dem ATF 400G-6 einen französischen Autobahnübergang in einem Hub demontiert 28 | Manitowoc | Drei neue Mobilkrane für den neuen Egger-Schwergutlogistikstandort in Bassersdorf bei Zürich

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33 | Wedekind | Obendreher 172EC-B8 im Einsatz für ein Zementwerk in Erwitte 34 | Fassi | Baustoffkran F240AS arbeitet »sehr präzise und ausgesprochen schnell« 36 | Palfinger | Raupenkran PCC 115.002 überzeugt beim Härtetest im Gasteinertal

28 | Liebherr | Das Fahrzeugkrane-Werk in Ehingen bei Ulm kann sein 50-jähriges Firmenjubiläum feiern 30 | BKL | Einsatzpremiere für drei neue spitzenlose Obendreher der EC-B-Baureihe von Liebherr beim Bau einer Wohnanlage in der Messestadt Riem

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32 | Ematec | Neue Manipulationstraverse EMT soll den Workflow im Heavy-Duty-Bereich entscheidend verändern

B IM BLICKPUNKT 18 | JCB | Bei der Präsentation seiner Neuheiten im englischen Rocester hat JCB mit dem Hydraload 555-210R seinen ersten Rotations-Teleskoplader vorgestellt. Darüber hinaus stand – neben der Vorstellung weiterer Neuheiten – die Elektrifizierungsstrategie des Unternehmens mit im Vordergrund. »Elektrische Antriebe sind die Zukunft«, betonte Lord Anthony Bamford als JCB-Eigentümer und sagte im Gespräch mit dem bauMAGAZIN: »Allerdings ist das noch ein langer Weg. Deshalb gibt es auch immer noch Platz für Diesel-Motoren, zumal diese immer emissionsärmer werden.« 24 | Cangini | Mit gut 600 Gästen hat der italienische Anbaugeräte-Hersteller Cangini sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Gegründet hat diesen Hersteller von Baggerlöffeln und Schnellwechslern sowie von mehr als 60 Anbaugeräten Giorgio Cangini, der im Gespräch mit dem bauMAGAZIN sagte: »Mein Ziel ist es, zusammen mit meiner Familie und den Mitarbeitern das Unternehmen auch in den kommenden Jahren so weiter zu entwickeln, dass es auch in Zukunft so erfolgreich ist wie in den vergangenen Jahren.« 4

JULI 2019

37 | Sennebogen | Der Teleskoplader 355 E bewährt sich im schottischen Glasgow als Multitalent 38 | GEDA | Ein AkkuLeitertLift von GEDA unterstützt die Renovierungsarbeiten der Basilika in Dillingen an der Donau 40 | Bridgestone | Wie das im April vorgestellte FleetPulse bei Schmidbauer hilft, die Gesamtbetriebskosten zu reduzieren 41 | Bohnenkamp | Den optimalen Reifen für den jeweiligen Einsatzzweck im Material-Handling liefern 42 | Camso | Der Solideal RES Xtreme NMAS erweitert das Camso-Sortiment nicht-kreidender Antistatik-Reifen


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2 SCHALUNG – BETONBAU 44 | NOE-Schaltechnik | Strukturmatrizen für eine Sichtbetonwand in der Ruder-Naturarena am Rotsee in der Schweiz 46 | Paschal | Die innovative Schalungslösung Logo.pro will mit allen Vorteilen einseitig bedienbarer Anker aufwarten 46 | Rollon | Ein 3D-Großdrucker für leichte Betonkonstruktionen eröffnet innovative Anwendungsfelder. Tecline-Linearachsen von Rollon spielen dabei eine wichtige Rolle. 48 | BHS-Sonthofen | Doppelwellen-Chargenmischer produzieren für das Unternehmen Talleres Alquezar Staudammbeton für Wasserkraftprojekt in Portugal 50 | Liebherr | Neuer Fahrmischer HTM 1205 T/LTB 12+4 als Sattelauflieger mit innovativen Neuerungen. Das zusätzlich erhältliche Teleskopförderband unterstützt Flexibilität und Zeitersparnis auf der Baustelle.

BEILAGE

DIE

17. Auflage 2019

»Die branchen SPEZIALISTEN« | Bereits zum 17. Mal stellt das bauMAGAZIN in seiner Juli-Ausgabe mit einem umfangreichen Sonderteil Unternehmen vor, die mit ihren High-Tech-Maschinen, Geräten und Dienstleistungen zu den innovativsten ihrer Branche gehören. Auch in diesem Jahr präsentieren wir Ihnen »Die branchenSPEZIALISTEN« wieder als hochwertigen Ratgeber, der dieser Ausgabe beiliegt. LÖSUNGEN FÜR DEN BAU baumagazin-online.de

Sonderveröffentlichung

51 | Mooser | Schalungsrüttler im Einsatz für zwei Lärmschutzgalerien an der A 96 westlich von München 52 | Hochschule München | Erstes Hochbauwerk aus recyceltem Beton entsteht auf dem Gelände der früheren »Bayernkaserne« in München 53 | Badger Meter – Wyco | Ein breites Portfolio an Innenrüttlern für die Bedonverdichtung 53 | Saint-Gobain Abrasives | Die neue Tischsäge CM 35 Mini ist vor allem für den Einsatz auf räumlich beengten Baustellen prädestiniert

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3 RAUMSYSTEME 54 | ELA | Raumlösung sorgt bei einer Kindergartenerweiterung in Niedersachsen für Komfort und Sicherheit 54 | Weisig | Klimaanlage sorgt für angenehme Temperaturen im Containerkomplex auf einer Baustelle in Hannover 55 | HKL | Eine dreistöckige Containeranlage von HKL begleitet die Baumaßnahmen an der Donnersbergerbrücke in München. Riedel Bau nutzt die Anlage mit insgesamt 30 Einheiten als Baustellenbüro.


76 | MAN Trucks & Bus | Bereits 20 000 TGE-Modelle sind im polnischen Września vom Band gelaufen – das Jubiläumsmodell ist ein eTGE mit batterieelektrischem Antrieb 77 | Wörmann | Mit der neuen Maxima-Reihe das Maximum im Hochladerbereich im Blick

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4 INFORMATIONSTECHNOLOGIE AM BAU

62 | 123erfasst.de | Nevaris-Tochter gewinnt den »German Brand Award« in zwei Kategorien

56 | BRZ | Prozessübergreifend integrierte Software-Architektur für ein durchgängiges und einheitliches Arbeiten

63 | WWS | Wie man mit papierloser Buchführung Prozesse im Rechnungswesen optimieren und langfristig Kosten sparen kann

57 | mexXsoft | Büro-Software mexXsoft X1.1 für die Baubranche mit durchgängiger Drag-andDrop-Funktionalität

63 | leasinGo | Eine individuelle digitale Absatzfinanzierungslösung für Liebherr-EMtec entwickelt

58 | My Craftnote Digital | Handwerker-App verbindet die Baustelle mit dem Büro und verspricht den Nutzern durch bereits gelernte Muster einen einfachen Einstieg in die Digitalisierung 59 | Allplan | Updates für BIM-Lösungen Allplan 2019-1 und Allplan Bridge 2019-1 warten mit zahlreichen Detailverbesserungen auf 60 | Human Solutions | Wie das digitale Menschmodell RAMSIS die Entwicklung von Baumaschinen unterstützt 60 | MCS | Der Hubarbeitsbühnenvermieter Bigman setzt auf Vermiet-Software, um papierlos zu arbeiten 61 | Mobile 2b | Mobile Arbeitszeiterfassung per Cloud-Lösung statt Stechuhr 62 | DeDeNet | Arbeitszeit-Dokumentation nach EU-Vorschrift mit der mobilen Software-Lösung DeDeService leicht gemacht

78 | Bott | Mit der neuen Einrichtungsreihe vario 3 verspricht der Gaildorfer Fahrzeugeinrichtungsspezialist einen Gewichtsvorteil von 15 % 80 | Leitenberger | Prüfgeräte für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen 80 | SAF-Holland | SH Connect App in 15 Sprachen für die passgenaue Unterstützung unterwegs

64 | RugGear | DasRugged-Smartphone RG655 will Robustheit und Eleganz verbinden

BN BAU- UND NUTZFAHRZEUGE 66 | Doll | Semitieflader Vario S4H-GR3S18 erweist sich für das österreichische Unternehmen Kirschner & Zechmeister als universeller Alleskönner 68 | Faymonville | Spezielle Version des MultiMax Plus ist auf den Fräsentransport ausgelegt 68 | Kögel | Der optimierte »Parts Shop« setzt jetzt auch auf ein intelligentes GewährleistungsManagement 69 | Langendorf – Wielton | Als deutsches Unternehmen eine wichtige Stütze des polnischen Nutzfahrzeugkonzerns

78 81 | DKS Technik – Dintrol | Konservierung von Elektro- und Hybridfahrzeugen 82 | Sonax | Neuer Reinigungsplan unterstreicht den Nutzen relevanter Produkte 82 | TomTom Telematics | Dank intelligenter Technik sind auch Handwerksbetriebe der Baubranche schnell beim Kunden

RÜCKBLICK

70 | Kässbohrer | »Akademie für Schweißtechnologie« kann auf sechs erfolgreiche Jahre zurückblicken 70 | Schwarzmüller | Neues Ausbildungszentrum für bis zu 100 Lehrlinge im oberösterreichischen Hauptwerk Hanzing in Betrieb genommen 71 | Horton | Nach zweijähriger Planungs- und Bauphase neuen Nutzfahrzeug-Prüfstand in Schweinfurt eingeweiht

72 | HS-Schoch | Spannung bis zuletzt beim zweiten Lauf zur »Euro Truck Trial 2019«

84 | Demopark | Rund 37 000 Fachbesucher fanden Ende Juni den Weg auf den Kindel bei Eisenach, um sich auf der diesjährigen Demopark über Maschinen, Geräte und Systeme für Landschaftsgärtner, Grünflächenprofis, Kommunalentscheider und Greenkeeper zu informieren. Hersteller aus rund 50 Produktsegmenten standen dem Fachpublikum Rede und Antwort.

73 | Ford | Optimiertes Gewicht sorgt beim neuen Transit für erhöhte Nutzlast – rein elektrisch soll der Ford-Klassiker 2021 auf den Markt kommen

R RUBRIKEN

72 | Peugeot | Der Boxer wird modernisiert: neue Motoren und Spezialversionen – eine vollelektrische Variante wird angekündigt

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JULI 2019

74 | Hyundai | Warum sich der H-1 als Alternative für Einsätze mit Raumbedarf anbietet

90 | Aktuelles |

75 | Fiat | Debüt für das Ducato-Modelljahr 2020 – alle Verbrennungsmotoren erfüllen die 6D-TempNorm und der Ducato Electric kündigt sich an

95 | Redaktionsverzeichnis |

94 | Impressum | 97 | Der bauMAGAZIN-Anzeigenmarkt | |


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Editorial 7/2019

PETRA REGER

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Notwendig sind ein Masterplan und eine Strategie Es ist eines der Aufreger-Themen dieses Jahres, und daran haben weder die Mietpreisbremse noch andere Maßnahmen wie das Baukindergeld etwas ändern können: Der Mangel an bezahlbarem Wohnraum und die explodierenden Mietpreise vor allem in den Ballungsräumen werden immer mehr zum gesellschaftspolitischen Sprengsatz, der die Republik verändern kann. Deshalb fordert jetzt das »Verbändebündnis Wohnungsbau« einen Masterplan für den Miet- und Sozialwohnungsbau und für neues Bauland. Angesichts der vom Berliner Forschungsinstitut Prognos ermittelten aktuellen Zahlen ist diese Forderung mehr als berechtigt. u wenig, zu teuer, zu langwierig; die Fördermaßnahmen ineffizient, die Politik zu halbherzig und ohne langfristige Strategie: Die harsche Kritik des »Verbändebündnis Wohnungsbau« – dem unter anderem die IG Bau und der Deutsche Mieterbund genauso angehören wie der Zentralverband Deutsches Baugewerbe, der Bundesverband Deutscher Wohnungsund Immobilienunternehmen oder der Deutsche Baustoff-Fachhandel – ist mehr als berechtigt. Denn die auf dem Wohnungsgipfel im Kanzleramt im Herbst 2018 angekündigte Wohnraumoffensive, dank der bis Ende 2021 rund 1,5 Millionen neue Wohnungen gebaut werden sollen, scheint nicht mehr wert zu sein als das Papier, auf dem die Absichten formuliert wurden. So wird laut Studie aktuell lediglich ein Drittel der benötigten 80 000 Sozialmietwohnungen gebaut, was laut Mieterbund »nicht mehr ist als ein Tropfen auf den heißen Stein«. Nur unwesentlich besser sieht es bei »normalen« Mietwohnungen aus, deren jährlicher Bedarf auf mindestens 60 000 Einheiten beziffert wird. Davon werden derzeit nur rund 55 % realisiert. Als Utopie entpuppt sich demnach die im Koali-

Z

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tionsvertrag vermerkte Zahl von 375 000 neuen Wohnungen, die pro Jahr erstellt werden sollen. So liegt allein in den sieben größten deutschen Städten der Bedarf laut Prognos bei jährlich 141 000 neuen Wohnungen. Dieser sei in den Jahren von 2011 bis 2017 zu höchstens 25 % erfüllt worden. Das »Verbändebündnis Wohnungsbau« hat deshalb mehrere Handlungsfelder definiert. Mit an erster Stelle steht dabei die Bereitstellung von mehr und günstigerem Bauland. Dabei sei vor allem der Staat – also Bund, Länder und Kommunen – gefordert. Zudem müssten die Bauvorschriften »deutlich entschlackt« und die Genehmigungsverfahren durch mehr Personal und Digitalisierung in den Baubehörden beschleunigt werden. Eine zielgerichtete Wohnungsbaupolitik ist aber nur erfolgreich umsetzbar, so die Studie, wenn vor allem eines gewährleistet wird: Verlässlichkeit bei den wohnungsbaupolitischen Instrumenten und beim Förderrahmen. Temporäre Maßnahmen – wie das Baukindergeld oder die immer noch im Genehmigungsprozess feststeckenden Sonderabschreibungsmöglichkeiten für den Mietwohnungsbau – bezeichnen die Fach-

leute als ungeeignet für eine Erhöhung der Wohnungsbaukapazitäten. Weshalb für die Politik gelten müsse: bei neuen Maßnahmen, Gesetzen oder Förderungen nicht die kurzfristigen Perspektiven der nächsten zwei bis vier Jahre im Blick haben. Notwendig sei vielmehr ein strategischer Blick und nicht eine »politische Fahrt auf Sicht, von einem Wahltermin zum anderen«. Dadurch könnte auch ein anderer entscheidender Engpass beseitigt werden: die Kapazitäten in der Bauwirtschaft. Zwar sind diese aufgestockt worden – seit 2010 wurden mehr als 130 000 Mitarbeiter neu eingestellt, die Investitionen in Höhe von 8 Mrd. Euro in Maschinen und Geräte liegen jährlich um gut 50 % höher als 2010. Für weitere Anpassungen seien aber nachhaltige Rahmenbedingungen nötig, befristete politische Maßnahmen böten zu wenig Investitionssicherheit, seien eher kontraproduktiv. Denn eines ist klar: Kein Bauunternehmer stellt zusätzlich Mitarbeiter ein, investiert in seinen Maschinenpark und schafft so die dringend benötigten Kapazitäten, wenn es keine Verlässlichkeit gibt. Zum Schluss zwei Hinweise in eigener Sache: In unserer Rubrik »Im Blickpunkt« berichten wir zum einen über die Neuheiten des britischen Herstellers JCB (Seite 18), der auf eine Teilnahme an der Bauma verzichtete hatte. Zum anderen haben wir den italienischen Anbaugerätespezialisten Cangini besucht (Seite 24), der Ende Juni sein 30-jähriges Jubiläum gefeiert hat. Wie gewohnt finden Sie in der JuliAusgabe des bauMAGAZIN den Sonderteil »Die BranchenSPEZIALISTEN«. Zum bereits 17. Mal präsentieren wir Ihnen mit diesem Format innovative Maschinen, Geräte und Fahrzeuge sowie verschiedene Dienstleistungsangebote. Dieser hochwertige und separat beigelegte Ratgeber bietet kompakte und dezidierte Informationen in einem einheitlichen Erscheinungsbild. Sollten Sie zu unseren Themen in dieser Ausgabe – die Sie natürlich auch im OnlinePortal unter baumagazin-online.de finden – Anregungen haben oder Wünsche, schreiben Sie uns (baumagazin@sbm-verlag.de). Wir freuen uns über jede Zuschrift. In diesem Sinne eine unterhaltsame Lektüre wünscht Ihnen Ihr

Michael Wulf Chefredakteur


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Zum

Titel L

CAPMO

Die Baustelle digitalisieren

CAPMO (5)

Bauleiter, Ingenieure und Architekten wissen ob der Papierflut, die mit Bauprojekten einhergeht. Damit soll nun Schluss sein, denn Capmo will die Digitalisierung auf der Baustelle entscheidend vorantreiben. Durch die Verwendung der OnlineSoftware gleichen Namens sollen die Kommunikation auf der Baustelle verbessert und der Mehraufwand für die Dokumentation reduziert werden. Capmo verweist auf tausende Projekte, die mit der Applikation bereits realisiert wurden. Für 14 Tage kann die Software von Capmo kostenlos mit allen Funktionen getestet werden, anschließend ist sie auf AbonnementBasis einsetzbar. Für Großkunden stehen zudem individuell konfigurierte Pakete zur Verfügung. Bei allen sind eine Schulung zur Software sowie Pläne, unlimitierte Projekte, Fotos, Exporte und Berichte eingeschlossen.

ie deutsche Bauindustrie belegt in Sachen Digitalisierung den vorletzten Platz«, betont der Capmo-Mitgründer und -Mitgeschäftsführer Dr.-Ing. Patrick Christ. Das sei geradezu unvorstellbar, wenn man sich die Komplexität großer und auch kleinerer Bauprojekte vor Augen halte. Die mangelnde Digitalisierung gehe zudem einher mit ineffizientem Projekt-Management, unzureichender interner Kommunikation und mangelnder Baudokumentation. Das Ergebnis könne man deutlich beobachten, so lägen einer wissenschaftlichen Studie zufolge 80 % der Bauvorhaben über dem Budget, 60 % würden zu spät oder mit erheblichen Mängeln fertiggestellt. Das im Vorjahr von Patrick Christ, Florian Biller, Sebastian Schlecht und Florian Ettlinger gegründete Münchener Unternehmen Capmo will der beschriebenen Entwicklung nun ein Ende setzen. Mit seiner gleichnamigen Online-Software, die als App auf Smartphone sowie Tablet und als BrowserVersion auf Desktop-PC läuft, digitalisiert es die Baustelle. »Wir möchten den Arbeitsalltag bei Bauprojekten erleichtern und die Vernetzung zwischen Baustelle, Büro sowie den Beteiligten des Bauvorhabens verbessern«, erläutert Patrick Christ die Intention der Software. »Durch Nutzung

BLENDE11 FOTOGRAFEN

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Wir möchten den Arbeitsalltag bei Bauprojekten erleichtern und die Vernetzung zwischen Baustelle, Büro sowie den Beteiligten des Bauvorhabens verbessern.« Dr.-Ing. Patrick Christ, Capmo-Mitgründer und -Mitgeschäftsführer

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von Capmo können insbesondere Aufgaben wie die Mängeldokumentation, die Erstellung eines Bautagebuchs oder die interne Arbeitsverteilung deutlich effizienter erledigt und der Papierstau auf ein Minimum reduziert werden«, so Christ.

Digitaler Begleiter für die Ausführung und Dokumentation Capmos Ansatz ist, den gesamten Bauprozess zu digitalisieren und die Zusammenarbeit auf der Baustelle zu verbessern. Die Software hilft konkret Bauleitern, Architekten und Projektentwicklern, sich durch eine einfach zu erlernende und intuitive App


5 000 Projekte

Mithilfe von Capmo wurden nach eigenen Angaben bereits mehr als 5 000 Bauprojekte erfolgreich und effizient realisiert oder werden derzeit umgesetzt.

auf das Wesentliche auf der Baustelle zu konzentrieren und somit den Mehraufwand der notwendigen Baudokumentation zu reduzieren. »Mit Capmo wird die Kommunikation enorm erleichtert. So werden Fehler minimiert und Fristen können besser eingehalten werden«, betont Patrick Christ. Zuerst werden alle aktuellen Baupläne in die Capmo-Bau-App hochgeladen und sind dort hinterlegt. Anschließend werden die Beteiligten des Bauvorhabens, vom Bauherren bis zu den Gewerken und Dienstleistern, als Nutzer in die Software eingeladen. Da sich die Baupläne automatisch auf allen angemeldeten Geräten synchronisieren, hat jeder Beteiligte darauf Zugriff – sowohl online als auch im Offline-Modus – und bekommt direkt den Überblick über den aktuellen Projektstatus.

Unterstützung vor Ort Vor Ort unterstützt die App die Abläufe auf der Baustelle umfassend, von der Koordination bis hin zur beweissicheren Dokumentation. Wenn Aufgaben an die Beteiligten verteilt werden sollen, kann der Bauleiter diese direkt in der App der jeweiligen Person zuweisen – so entstehen keine Missverständnisse. Auch beim Erfassen des Baufortschritts oder eventueller Mängel unterstützt die Software das Team: Mithilfe der Sprache-zu-Text-Funktion können Bemerkungen diktiert und als Text direkt auf dem Bauplan an der zugehörigen Stelle verortet werden; auch Fotos können in Capmo aufgenommen und abgespeichert werden. Baubehinderungen und Schäden sind damit sicher dokumentiert.

Nacharbeiten entfallen Ein weiterer Vorteil der App: Die Nacharbeit im Büro soll durch die Verwendung von Capmo größtenteils entfallen, damit sich die Beteiligten mehr auf das Bauprojekt selbst konzentrieren können. Aufgenommene Punkte in der App synchronisieren sich mit der Online-Software am Computer und mit nur einem Klick wird ein ausführlicher Bericht,

wie beispielsweise ein Bautagesbericht oder ein Mängelreport, exportiert. »Ohne Capmo dauert dieser Vorgang aufgrund der Formatierung und Nachbearbeitung oft mehrere Stunden und ist dadurch auch sehr fehleranfällig. Die Software reduziert diese Büro-Aufgaben deutlich«, so Christ.

Die digitalisierte Baustelle ist für viele Unternehmen bereits Realität Dass die Bauindustrie auf eine Lösung zur Effizienzsteigerung und Digitalisierung der Baustelle gewartet habe, zeige der Raketenstart, den Capmo in den letzten eineinhalb Jahren hingelegt hat, wie Patrick Christ weiter betont. Neben einer Finanzierung in Höhe von 1,8 Mio. Euro Ende 2018 (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 12/18, Seite 97) hat Capmo auch an Erweiterungen und neuen Funktionen der Software gearbeitet. Mittlerweile nennt das Unternehmen bereits mehr als 150 Kunden, darunter Max Bögl, Arcadis oder Brand Berger. »Mithilfe von Capmo wurden über 5 000 Bauprojekte erfolgreich und effizient realisiert oder werden derzeit umgesetzt«, berichtet der Mitgeschäftsführer. So habe das Unternehmen Krämmel Bau beispielsweise dank der Software 80 % des Schriftverkehrs digitalisiert und dadurch die eigenen Bauprojekte energie- und ressourcenschonender gestalten können. Andere Nutzer von Capmo, wie RS Wohnbau, nannten dank der intuitiven und umfassenden Funktionen der Software eine Zeitersparnis von rund 70 % für die Baudokumentation. Im Frühjahr diesen Jahres startete Capmo zudem mit der Firmengruppe Max Bögl ein gemeinsames Pilotprojekt: Bei maxmodul, einem seriellen und modularen Wohnungsbausystem in Manching bei Ingolstadt, setzen Qualitäts-Manager und Bauleiter Capmo ein. Auch hier steht die Verbesserung der Dokumentation und eine gesteigerte Effizienz durch vereinfachte Projektkommunikation im Vort dergrund.

80 %

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Einer wissenschaftlichen Studie zufolge liegen 80 % der deutschen Bauvorhaben über dem Budget, rund 60 % werden zu spät oder mit erheblichen Mängeln fertig gestellt.

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Namen und Neuigkeiten

N&N O METSO/MCCLOSKEY – Für 279 Mio. Euro will das finnische Unternehmen Metso den kanadischen Brech- und Siebspezialisten McCloskey übernehmen. Metso Minerals mit Sitz in Tampere gilt als einer der größten Hersteller von Maschinen und Anlagen zur Gewinnung und Aufbereitung mineralischer Rohstoffe sowie von Bau- und Abbruchabfällen. Darüber hinaus strebt Metso bis Mitte 2020 eine Fusion mit dem ebenfalls finnischen Unternehmen Outotec an, einem Anbieter von Technologien und Dienstleistungen für metall- und mineralverarbeitende Industrien. Gleichzeitig ist eine Ausgliederung des Flow-Control-Segments von Metso unter dem Namen Neles geplant. Die zu Metso Outotec fusionierten Unternehmen einschließlich McCloskey würden mit einem Jahresumsatz von rund 4,2 Mrd. Euro zum Mitbewerber Sandvik Mining and Rock Technology aufschließen.

Unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden »Kunden in den Bereichen Zuschlagstoffe und Bauwesen haben unterschiedliche Geschäftsanforderungen. Diese Akquisition unterstützt unsere Expansionspläne, Kunden über mehrere sich ergänzende Kanäle und Angebote anzusprechen, um ihren unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden«, ergänzt Markku Simula, President des Geschäftsbereichs Aggregates Equipment von Metso. »Für die Zukunft plant Metso, die McCloskeyMarken und Vertriebskanäle unabhängig vom Metso-Kanal weiterzuentwickeln. Die Synergien sind neben der Beschaffung vor allem umsatzbezogen, was sich aus dem

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breiteren Angebot für beide Kanäle sowie aus zusätzlichen Brechanlagen, Service- und Verbrauchsmaterialverkäufen ergibt«, so Simula weiter. Im Geschäftsjahr bis Ende September 2018 erzielte McCloskey einen Proforma-Umsatz von umgerechnet rund 308 Mio. Euro und eine Proforma-EBITDA-Marge von 10,3 %. Es wird erwartet, dass sich die Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren auch 2019 fortsetzen wird. Der Umsatz des Unternehmens im Geschäftsjahr bis Ende September 2019 soll bei mehr als rund 330 Mio.  Euro liegen. McCloskey beschäftigt ca. 900 Mitarbeiter in Kanada, den USA und

Nordirland. Der finnische Industriekonzern Metso nannte vor der Fusionsankündigung mit Outotec 14 000 Mitarbeiter in mehr als 50 Ländern und in den Branchen Bergbau, Gesteinsindustrie, Öl und Gas, Papier und Zellstoffe sowie Recycling. Metsos Umsatz im Jahr 2018 betrug rund 3,2 Mrd.  Euro (ohne Flow Control 2,6 Mrd. Euro). »Noch bessere Lösungen für unsere Kunden schaffen« »Wir sind stolz auf das erzielte Wachstum in einem wettbewerbsintensiven Markt. Ich weiß, dass der Beitritt zu Metso der richtige Schritt für alle unsere Kunden, Mitarbeiter, Händler und Geschäftspartner ist.

Markku Simula, President des Geschäftsbereichs Aggregates Equipment von Metso, will die McCloskey-Marken und Vertriebskanäle unabhängig von Metso weiterentwickeln.

Metso beschäftigt rund 14 000 Mitarbeiter in mehr als 50 LÄNDERN. Das finnische Unternehmen erzielte im Jahr 2018 einen Jahresumsatz von rund 3,2 Mrd. Euro.

Die Kombination aus unserem einzigartigen Fokus auf Produkte und Mitarbeiter und den globalen Ressourcen von Metso wird dazu beitragen, noch bessere Lösungen für unsere Kunden zu schaffen«, sagt Paschal McCloskey, Gründer, Präsident und CEO von McCloskey. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigungen. Der Abschluss soll im 4. Quartal 2019 erfolgen. tü t

DLL im Geschäftsjahr 2018 weiter auf Wachstumskurs

O DLL – Gute Zahlen zum 50. Geburtstag: Der Leasing- und Finanzierungsspezialist DLL hat das Geschäftsjahr 2018 mit einem soliden Ergebnis abgeschlossen. DLL erzielte im Geschäftsjahr 2018 einen Nettogewinn von 380 Mio. Euro. Im gleichen Zeitraum stieg DLL verzeichnete 2018 das Volumen im New ein WACHSTUM Business auf 25 Mrd. Euro, seines Portfolios um was einem Wachstum von 8 % auf 33,5 Mrd. Euro. 6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Unternehmen verzeichnet außerdem ein Wachstum seines Portfolios um 8 % auf 33,5 Mrd. Euro. »Das Geschäftsjahr 2018 war ein Jahr des Wachstums und der Fortschritte für DLL«, so Bill Stephenson, CEO und Vorsitzender der DLLGeschäftsleitung. »Unsere Erfolge erstreckten sich nicht nur auf finanzielle und wirtschaftliche Ziele, sondern

8%

DLL

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it der McCloskey-Übernahme will Metso sein Angebot in der Zuschlagstoffindustrie weltweit erweitern und die Kundenreichweite insbesondere für Generalunternehmerkunden stärken. Metso erwartet, dass der Markt für mobile Zuschlagstoffe bis 2023, angetrieben durch den Verkehrswegebau, jährlich um 4 % bis 6 % wachsen wird. Mit der Übernahme will sich Metso stärker am Wachstum mobiler Produkte innerhalb der Zuschlagstoffindustrie partizipieren. »Diese Übernahme stärkt unser Zuschlagstoffgeschäft in wichtigen Wachstumsbereichen. Die verschiedenen Zyklen von Zuschlagstoffen gleichen unser bisher stärker auf den Bergbau ausgerichtetes Mineralienportfolio gut aus«, sagt Pekka Vauramo, President und CEO von Metso.

MICHAEL WULF

Metso übernimmt McCloskey und strebt Fusion mit Outotec an

betrafen auch die Verbesserung der Kundenzufriedenheit und des Mitarbeiter-Engagements. In einem zunehmend wettbewerbsintensiven Markt haben wir den Ausbau unserer Marktposition von DLL weiter vorangetrieben und unseren Marktanteil vergrößert.« Das Unternehmen setzte auch seine Bemühungen zur Diversifizierung seiner Finanzierungsquellen fort und schloss zwei Verbriefungstransaktionen in den USA ab, die fast 1,6 Mrd. Euro an Fremdfinanzierung einbrachten. »Diese erfolgreichen Transaktionen sind für die InvestmentCommunity und die Rating-Agenturen eine Bestätigung der stabilen und konstanten Entwicklung unseres Geschäfts«, so Finanzvorstand Marc Dierckx. t


MICHAEL WULF

DOOSAN BOBCAT

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DOOSAN BOBCAT

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Veränderungen bei Doosan Bobcat (v. li. n. re.): Gustavo Otero ist neuer President von Doosan Bobcat EMEA. Mike Ballweber übernimmt die vergleichbare Funktion bei Doosan Bobcat North America. Alvaro Pacini wird Senior Vice President für Global Procurement bei Doosan Bobcat. Troy Kraft ist neuer Senior Vice President für Global Engineering bei Doosan Bobcat und Youngmin Kwon übernimmt die Position des Senior Vice President für Global Strategy & Operational Excellence und Total Quality Management. Alle fünf berichten direkt an Scott Park, CEO von Doosan Bobcat.

Doosan Bobcat gibt Wechsel in Führungspositionen bekannt O DOOSAN BOBCAT – Der Erdbewegungsmaschinenhersteller Doosan Bobcat hat Wechsel in Führungspositionen und Änderungen in der globalen Organisation angekündigt. Durch diese will das Unternehmen bei der Zusammenarbeit aller weltweiten Regionen seine Stärken und Größenvorteile künftig voll ausschöpfen. Um dies zu ermöglichen, ernennt Doosan Bobcat neue regionale Vorstände und passt die Struktur an, einschließlich neuer globaler Funktionsbereiche für Engineering, Beschaffung und Strategie.

G

ustavo Otero ist zum neuen President von Doosan Bobcat für Europa, den Nahen Osten und Afrika am EMEA-Hauptsitz im tschechischen Dobris berufen worden. Otero ist seit 2012 für Doosan Bobcat tätig und war zuletzt als President von Compact & Telehandlers in Europa verantwortlich. Davor fungierte er als Vice President

von Doosan Infracore Construction Equipment EMEA und als Geschäftsführer von Geith. Er verfügt über 20 Jahre Erfahrung in der internationalen Baumaschinen- und Automobilbranche. Mike Ballweber, bisher Vice President für Commercial Business in Nordamerika, wird President von Doosan Bobcat North America. Führungsteam der neuen globalen Funktionsbereiche Alvaro Pacini wird Senior Vice President für Global Procurement bei Doosan Bobcat. In dieser Rolle ist er für die weltweite Beschaffung einschließlich regionaler Governance und strategischem Commodity-Management verantwortlich. Er ist seit 2011 für Doosan Bobcat tätig und war zuletzt regionaler President von Doosan Bobcat EMEA. Pacini verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Baumaschinen- und Automobilbranche. Troy Kraft wird Senior Vice President für Global Engineering bei Doosan Bobcat. Er war fast

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zwölf Jahre lang Engineering-Leiter von Doosan Bobcat North America. Als Mitglied des globalen Führungsteams ist er für die Produktentwicklung, Produktsicherheit und internationalen Standards der Kompaktgeräte weltweit verantwortlich. Troy Kraft and Alvaro Pacini bilden gemeinsam mit Youngmin Kwon, dem neuen Senior Vice President für Global Strategy & Operational Excellence und Total Quality Management, das Führungsteam der globalen Funktionsbereiche von Doosan Bobcat. Die genannten Führungskräfte berichten direkt an Scott Park, CEO von Doosan Bobcat. »Unsere neue globale Struktur und das Führungsteam sollen für mehr Zusammenarbeit und Flexibilität in allen Regionen sorgen, in denen das Unternehmen weltweit tätig ist. Wir werden als globales Team enger zusammenarbeiten, um gemeinsam Innovation und den kontinuierlichen Erfolg von Doosan Bobcat zu gewährleisten«, bet tont CEO Scott Park.

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O RINGER – Das 2018erGeschäftsjahr hat sich für den österreichischen Schalungsund Gerüsthersteller Ringer mit mehr als 40 Mio. Euro Umsatz zum besten in der rund 75-jährigen Firmengeschichte entwickelt.

N

ach dem Rekordergebnis im letzten Jahr ist auch 2019 sehr gut angelaufen. Wir spüren bereits im 1. Halbjahr eine steigende Nachfrage nach unseren Schalungs- und Gerüstprodukten und begegnen

dem anhaltenden WachsWachstum will Ringer tum mit einem großmit einem Ausbauproangelegten Ausbauprogramm begegnen. DerIm letzten Jahr gramm«, sagt Geschäftszeit werden am Standort hat Ringer die führer Peter Rungger, der Regau auch die LagerMitarbeiterzahl um 20 % auf 2017 die Leitung des kapazitäten erweitert 130 PERSONEN und die Mannschaft konUnternehmens übernomerhöht. men hatte. Produktionstinuierlich aufgestockt. und Lagerkapazitäten »Wir haben den Mitam oberösterreichischen Standort arbeiterstand im letzten Jahr um Regau werden derzeit um rund 20 % auf 130 Personen erhöht und 5 000 m² erweitert, dazu kommt suchen auch derzeit nach qualifieine neue Schalungsreinigungs- zierten Mitarbeitern für Produktion anlage mit einer Investitionssumme und Verwaltung«, so Rungger. Exvon 6 Mio. Euro. Dem steigenden portleiter Thomas Ringer betont,

Ringer-Geschäftsführer Peter Rungger.

dass die internationalen Märkte weiterhin forciert werden sollen, auch das Team für den deutschen Markt werde derzeit erweitert, wo man auf der Suche nach zusätzlichen Vertriebsmitarbeitern sei. t

Algeco übernimmt von Cancom Sparte für modulare Infrastruktur

O TADANO FAUN – Klaus Kröppel hat die Funktion des

O ALGECO – Im Rahmen eines Asset Deals hat

General Manager Sales bei Tadano Faun in Lauf an der Pegnitz übernommen. Rund 17 Jahre hatte er bei Grove in Wilhelmshaven Führungsaufgaben inne, zuletzt als Vice President Europa und Afrika für Mobilkrane.

Algeco die Sparte für modulare Infrastruktur Data-Net One vom Hybrid-IT-Integrator und Service-Provider Cancom übernommen.

Bereits seit Mai ist Kröppel neuer General Manager Sales bei Tadano Faun und nennt als künftiges Ziel, den Kunden noch mehr in den Fokus zu rücken sowie interne Vertriebsprozesse weiter kundenzentriert auszurichten. Im fränkischen Lauf werden All-Terrain-Krane und LkwAufbaukrane entwickelt und produziert. Den Grundstock für seine Kompetenzen legte Klaus Kröppel mit einem Studium der Wirtschaftswissenschaften und einer parallelen, technischen, militärfachlichen Ausbildung. Diese ermöglichte es ihm, verschiedene Führungspositionen in der Chemieindustrie wahrzunehmen. Erste Gehversuche im Kran-Business machte er dann bei Grove in Wilhelmshaven. t

Das Produkt für modulare Netzwerk- und Telekommunikationslösungen für Modulgebäude ist seit Jahren ein wichtiger Bestandteil des Produkt- und Serviceportfolios von Algeco und war von Cancom in Zusammenarbeit mit dem Modulbauunternehmen entwickelt worden. Algeco und Cancom sind seit 2011 Kooperationspartner und haben seitdem gemeinsam Lösungen für modulares Bauen entwickelt, die aufeinander abgestimmt sind. »Die vollständige Integration von Data-Net One ermöglicht es uns, unsere Sparte SmartWorld weiterzuentwickeln und zukünftig noch mehr digitale Serviceleistungen aus dem Bereich Internet der Dinge und SmartHome anbieten zu können, wie beispielsweise Remote Monitoring und Gebäudeautomatisierung«, erklärt Lars Hillers als Managing Director von Algeco. »Unsere Produkte und Dienstleistungen sind auf die Anforderungen an zeitgemäßes Bauen für eine mobile Gesellschaft ausgerichtet – die digitale Weiterentwicklung gehört daher zu unserem natürlichen Portfolio, ebenso wie der nachhaltige Aspekt.« Mit dem Asset Deal übernimmt Algeco von Cancom die verantwortlichen Mitarbeiter für Data-Net One sowie Inventar, Verträge und Lieferantenbeziehungen. Das Produkt kennen viele Kunden bereits als Bestandteil des 360°-Serviceprogramms bei Algeco, dem Alles-aus-einerHand-Service rund um das modulare Gebäude, mit dem Algeco ein zusätzliches Angebot entwickelt hat, das mittlerweile rund ein Drittel des Umsatzes im Mietgeschäft erwirtschaftet. 90 % aller Algeco-Kunden entscheiden sich nach Anbieterangaben bereits für 360°-Leistungen. Mit Data-Net One wurden in den vergangenen fünf Jahren 540 000 m2 Nutzfläche vernetzt und 60 000 Arbeitsplätze mit 150 000 GB-Ports ausgestattet. t

TADANO FAUN

Klaus Kröppel ist neuer General Manager Sales

Klaus Kröppel ist neuer General Manager Sales bei Tadano Faun.

Deutz und Sany gründen in China Joint-Venture

O DEUTZ/SANY – Der Antriebssystemehersteller Deutz hat einen Joint-Venture-Vertrag mit Chinas größtem Baumaschinenkonzern Sany geschlossen. Im Rahmen des Joint Ventures, an dem Deutz mit 51 % die Mehrheit hält, wird das Unternehmen die in China bestehende Sany-Motorenproduktion übernehmen und dafür einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag investieren. Der Vollzug der Transaktion wird Ende des Jahres erwartet. Insgesamt sollen für Sany im Jahr 2022 rund 75 000 neue Motoren der Emissionsstufe IV (China IV) für den Offroad-Bereich und der Abgasstufe 6 (China 6) für OnroadAnwendungen hergestellt werden. »Mit Abschluss des Joint-Venture-Vertrags haben wir einen wichtigen Meilenstein bei der Umsetzung unserer neuen China-Strategie erreicht. 2022 wollen wir in einem ersten Schritt einen Umsatz in Höhe von rund 0,5 Mrd. Euro erzielen«, so Konzernchef Frank Hiller. Der chinesische Motorenmarkt ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen, der Aufwärtstrend soll sich in den kommenden Jahren fortsetzen. So soll etwa das Wachstum in den Anwendungsbereichen Baumaschinen im Jahr 2019 in China bis 5 % bzw. in Material Handling bis 10 % betragen. t

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RINGER

Nach dem Rekordjahr 2018 stehen die Zeichen bei Ringer auch 2019 auf Zuwachs

JULI 2019


Thomas Bauer zum »Ersten FIEC-Vize-Präsidenten« gewählt

O GLT – Staffelübergabe nach 20 Jahren: Die Mitglieder-

O FIEC – Prof. Thomas Bauer, Mitglied des

Willi Thomsen ist Die Mitglieder verabschiedeten Lehmann mit Standing Ovations und neuer Präsident der ernannten ihn aufgrund seiner langjährigen Verdienste zum EhrenGütegemeinschaft präsidenten. Für ihren langjährigen Einsatz im Dienste des LeitungsLeitungstiefbau. tiefbaus gewürdigt wurden die nicht mehr zur Wahl stehenden Präsidiumsmitglieder Udo Klenk (Klenk & Sohn; bislang Vizepräsident), Johann Dornhöfer (Preißinger Bau) und Josef Käser (Ernst und Ludwig Langguth). Dornhöfer wurde zudem zum Ehrenmitglied der GLT ernannt. Der neue Präsident Willi Thomsen gehörte dem Präsidium bereits mehrere Jahre als Vizepräsident an. In dieser Funktion war er für die Finanzen zuständig und brachte darüber hinaus sein Fachwissen auch im Güteausschuss ein. Zu den beiden Vizepräsidenten wurden das langjährige Präsidiumsmitglied Karl Jelinski (Leonhard Weiss) und Hauke Krüger (Leitungsbau Nord) gewählt. Dem Präsidium gehören darüber hinaus Fritz Eckard Lang (Lang), Matthias Fiedler (Deiser Bau und Panzer & Braun Tiefbau) sowie Larissa Zeichhardt (LAT Fernmelde-Montagen und Tiefbau) an. Vervollständigt wird das Präsidium durch den Obmann des Güteausschusses, Gerhard Hallstein (SANS), sowie Geschäftsführerin Susanne Hake. t

Neuer Unternehmenssprecher der Messe München

O MESSE MÜNCHEN – Die Messe München verstärkt ihre MESSE MÜNCHEN

Kommunikation: Christian Krause ist seit Juli als neuer Unternehmenssprecher im Zentralbereich MarCom der Messe München tätig. In dieser Funktion berichtet er an Aleksandra SoldaZaccaro, die als Chief Marketing & Communications Officer (CMCO) die Verantwortung auch für die interne und externe Unternehmenskommunikation inne hat. Krause (40) ist seit Christian Krause. rund 15 Jahren in der Kommunikation aktiv. Nach seinem Studium der Politikwissenschaft arbeitete er als freier Journalist und PR-Berater. Zuletzt war er Pressesprecher von Generali Deutschland und in der Content-Kommunikation der Deloitte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Der neue Unternehmenssprecher soll insbesondere die Marke der sich auf Wachstumskurs befindenden Messe München in den Medien weiter stärken. Stephanie Schuler (48) ist neue Stellvertreterin des Unternehmenssprechers. Die studierte Germanistin und MBA ist seit 2016 als Referentin der Unternehmens-PR bei der Messe München tätig. t

Präsidiums des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, ist im Juni einstimmig zum »Ersten Vize-Präsidenten« des Verbands der Europäischen Bauwirtschaft (FIEC) gewählt worden.

I

n der neuen Funktion gilt Thomas Bauer als »Designierter Präsident« und wird dem amtierenden FIEC-Präsidenten Kjetil Tonning aus Norwegen nach Ablauf von dessen Amtszeit Mitte 2020 nachfolgen. Thomas Bauer ist seit dem Jahr 2017 Mitglied des FIECThomas Bauer. Präsidiums und leitet den Bereich Wirtschaft/Recht. Die FIEC hat aktuell 31 Mitgliedsverbände in 27 europäischen Ländern und vertritt als Dachverband die Interessen der europäischen Bauwirtschaft gegenüber den Europäischen Institutionen (Kommission, Rat und Parlament). Außerdem vertritt die FIEC die Arbeitgeberseite im europäischen sektoralen Sozialen Dialog für den Bausektor. Im Jahr 2018 belief sich das Bauvolumen in den 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union auf über 1,4 Billionen EuIm Jahr 2018 waren in ro, europaweit waren in den 28 EU-Mitgliedsden rund 3,3 Mio. Baufirstaaten in rund 3,3 Mio. men fast 15 Mio. MenBaufirmen fast 15 MIO. MENSCHEN beschäftigt. schen beschäftigt. § FIEC

versammlung der Gütegemeinschaft Leitungstiefbau (GLT) hat Willi Thomsen, geschäftsführender Gesellschafter der Thomsen Tiefbauunternehmen in Osterrönfeld, zum neuen Präsidenten gewählt. Er folgt auf Sven Lehmann, der das Amt 20 Jahre innehatte.

PROBILD FOTOGRAFIE

Willi Thomsen einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt

Dirk Schlitzkus neu bei klarx

O KLARX – Dirk

O ROLLS-ROYCE/XCMG – Der Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems und der chinesische Baumaschinenhersteller XCMG haben eine strategische Kooperation zur Entwicklung von Bergbaufahrzeugen für den chinesischen Markt und den Export in andere Länder vereinbart. Die Vereinbarung sieht vor, dass Rolls-Royce und XCMG gemeinsam neue Möglichkeiten erarbeiten, um künftig Antriebslösungen der Rolls-Royce-Marke MTU, vor allem der Baureihen 2000 und 4000, in XCMG-Produkte für chinesische und internationale Bergbauprojekte einzubauen. Beide Partner wollen verstärkt technische Expertise und Marktkenntnisse einbringen, um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und Marktanteile zu gewinnen. Mit einem Jahresumsatz von 7,5 Mrd. US-Dollar im Jahr 2018 ist XCMG Chinas größtes Unternehmen der Branche und weltweit sechstgrößter Anbieter der Baumaschinenindustrie. Rolls-Royce liefert seit 2012 Dieselmotoren der MTU-Baureihen 2000 und 4000 zum Antrieb von XCMG-Mining-Trucks mit Nutzlasten von 120 t bis 400 t. t

KLARX

Rolls-Royce und XCMG vereinbaren strategische Kooperation

Schlitzkus unterstützt klarx neu als Senior Consultant. Vor seinem Wechsel zu der OnlinePlattform für die Miete von Baumaschinen war er bei der Cramo AG Executive Vice President für Mitteleuropa und Dirk Schlitzkus. Mitglied der Geschäftsführung der Cramo Group. Schlitzkus verfügt über 25 Jahre Erfahrung in der Baumaschinenbranche. Er soll das schnell wachsende Unternehmen aus München, das deutschlandweit Baumaschinen vermietet, hauptsächlich beim Abschluss strategischer Partnerschaften beraten. t

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»Nordic Region« wird Teil von Bridgestone Central Europe – Hohe Investition in »Smart Factory«-Projekt O BRIDGESTONE – Der weltweit tätige Reifenhersteller Bridgestone weitet seine Zentralregion aus.

I

m Zuge des Übergangs der Nordic Region hat Bridgestone langjährige Mitarbeiter zu Country Managern ernannt: Peter Hammarström für Schweden, Jonas Fodstad für Finnland und Norwegen sowie Martin Dahl für Dänemark. Die Country Manager berichten in ihrer neuen Position an Christian Mühlhäuser, der in seiner Funktion als Managing Director Bridgestone Central Europe die Geschicke des Unternehmens in der künftig erweiterten Region verantwortet. Bridgestone

Central Europe gilt als ein wichtiger Teil von Bridgestone EMEA. Riccardo Cichi, Chief Sales Officer Bridgestone EMEA, erklärt: »Um den Anforderungen in einer sich rasant wandelnden Welt gerecht zu werden, entwickelt sich Bridgestone EMEA kontinuierlich von einem Premium-Reifenhersteller zu einem führenden Anbieter von Mobilitätslösungen weiter. Ähnlich wie die Nordic Region besteht Bridgestone Central Europe bereits aus Ländern, die wesentlich von saisonalen Um-

Allison Transmission plant Wachstum

O ALLISON TRANSMISSION – Mehr als 400 Mio. US-Dollar will Allison Transmission in den kommenden Jahren investieren, unter anderem in eine neue Fahrzeugprüfanlage in Indianapolis, den Bau eines neuen Innovationszentrums sowie den Ausbau seines Kerngeschäfts. Die Prüfanlage, die 2020 in Betrieb genommen werden soll, besteht unter anderem aus zwei Umwelt-Prüfkammern, in denen extreme Temperaturschwankungen, verschiedene Höhenlagen sowie unterschiedliche Straßenverhältnisse simuliert werden können. Das Innovationszentrum, das 2021 betriebsbereit sein soll, soll einzigartige virtuelle und reale Simulationen ermöglichen sowie Entwicklungs- und Validierungsmöglichkeiten zur Unterstützung von Kunden, Partnern und Lieferanten anbieten. Dazu gehören Simulationen zur Einhaltung gesetzlicher Vorschriften sowie eine engere Zusammenarbeit bei künftigen Technologie- und Produktinitiativen. Allison beschäftigt weltweit 2 900 Mitarbeiter, davon rund 2 600 in Indiana. t

stellungen geprägt sind. Wir sind daher überzeugt, dass wir in dieser Konstellation unsere Expertise und Erfahrung auf optimale Weise einsetzen können. So können wir einen noch stärkeren Ansatz zur Markterschließung sowie unsere maßgeschneiderte und besonders kundennahe Vertriebsstrategie erfolgreich umsetzen.« Produktionsprozess an acht Standorten modifizieren Bridgestone will zudem 36 Mio. Euro in die Digitalisierung seiner Produktionsanlagen und die Realisierung zukunftsweisender Fabriken investieren. Das Projekt »Smart Factory« soll es Bridgestone ermöglichen, noch schneller und flexibler auf sich ändernde Kundenbedürfnisse zu reagieren, während bei der Produktion gleichzeitig weniger Energie verbraucht sowie Abfall reduziert wird. Die Investition soll darüber hinaus dazu beitragen, dass Bridgestone-Mitarbeiter für den Umgang mit branchenführenden Technologien qualifiziert sind, was zur Verbesserung der Ressourcen-

BRIDGESTONE

Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden, die bisher als »Nordic Region« zusammengefasst wurden, sind künftig Bridgestone Central Europe zugeordnet. Bisher bestand die Zentralregion aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zeitgleich vermeldete das Unternehmen, sich mit einem »Smart Factory«-Projekt weiter auf die Zukunft auszurichten und dafür 36 Mio. Euro zu investieren.

Riccardo Cichi, Chief Sales Officer bei Bridgestone EMEA.

36 Mio. €

»SMART FACTORY«: Bridgestone will 36 Mio. Euro in die Digitalisierung seiner Produktionsanlagen und die Realisierung zukunftsweisender Fabriken investieren.

effizienz und Arbeitszufriedenheit beitragen kann. Das Projekt »Smart Factory« soll den gesamten Produktionsprozess – Herstellung von Halbfabrikaten, Energieversorgung, Wartung sowie Produktionsüberwachung und -planung – an acht europäischen Standorten in Polen, Ungarn, Spanien, Italien und Frankreich modifizieren. Das erste dieser Projekte, »Smart Energy«, soll den Energieverbrauch und die Energiekosten der Anlagen optimieren und dadurch Einsparungen von rund t 10 % ermöglichen.

Chief Digital Officer verstärkt Zeppelin Baumaschinen

O ZEPPELIN BAUMASCHINEN –

ALLISON TRANSMISSION

ZEPPELIN BAUMASCHINEN

Seine Digitalkompetenz will Zeppelin Baumaschinen weiter ausbauen und besetzt die neu geschaffene Position des Chief Digital Officer mit Bernd Landes.

Spatenstich für das Innovationszentrum: Jason DeLisle (Mitglied Stadtrad), Joe Hogsett (Bürgermeister von Indianapolis), David Graziosi (President und CEO von Allison Transmission), Eric Holcomb (Gouverneur von Indiana), Randy Kirk (Senior Vice President, Product Engineering, Allison Transmission; v. li. n. re.). 16

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Seine Aufgabe ist es, die Digitalisierungsstrategie des Unternehmens sowie die digitale Vermarktung neuer und gebrauchter Cat-Baumaschinen weiterzuentwickeln und umzusetzen – und das in enger Abstimmung mit Z Lab, der digitalen und weiteren Bernd Landes. strategischen Geschäftseinheit des ZeppelinKonzerns. Landes war von Oktober 2008 Leiter für Gebrauchtmaschinen bei der BayWa und dort verantwortlich für die Umsetzung und das Konzept der E-Business-Strategie für gebrauchte Landtechnikmaschinen. Zu seinen Aufgaben gehörte die Analyse des deutschen Marktes sowie von Auslandsmärkten im Hinblick auf deren Vermarktungspotenziale. Außerdem sollte er neue Märkte in Osteuropa als zusätzliche Absatzkanäle erschließen. T


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Im

Blickpunkt

L

JCB

Weltpremiere für den Hydraload und ein Blick in die »elektrische Zukunft« Bei der Präsentation seiner Neuheiten 2019 am Firmensitz im englischen Rocester Anfang Juni hat JCB als einer der weltweit größten Baumaschinenhersteller wieder einmal für Furore gesorgt und mit dem Hydraload 555-210R seinen ersten Rotations-Teleskoplader vorgestellt. Darüber hinaus stand – neben der Vorstellung neuer Stufe-V-Motoren, weiterentwickelten Flottenmanagement- und Telematiklösungen, dem Elektro-Teletruck, drei neuen Baggern der X-Serie oder neuen Radladern, Muldenkippern, Kompaktbaggern und Walzen – die Elektrifizierungsstrategie von JCB mit im Vordergrund. »Mit dem 19C-1E produzieren wir den ersten Minibagger, der jetzt an die Kunden ausgeliefert wird«, betonte Tim Burnhope, Chief Innovation and Growth Officer bei JCB. »Elektrische Antriebe sind die Zukunft«, ergänzte Lord Bamford als JCB-Eigentümer und sagte im Gespräch mit dem bauMAGAZIN: »Allerdings ist das noch ein langer Weg. Deshalb gibt es auch immer noch Platz für Diesel-Motoren, zumal diese immer emissionsärmer werden.« 18

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Michael Wulf ür Lord Bamford und Tim Burnhope steht außer Frage, dass künftig ein Großteil der Maschinen vornehmlich im Kompaktsegment von Batterien angetrieben werden, wie sie im Gespräch mit dem bauMAGAZIN erläuterten. Allerdings sei noch eine ganze Reihe an Aufgaben zu bewältigen. An erster Stelle stehe dabei die Weiterentwicklung der Batterietechnologie und deren Leistungsfähigkeit. Aber auch das Thema Batterie-Recycling oder der Kostenfaktor spielten eine entscheidende Rolle.

F


Weltpremiere: Mit dem Hydraload 555-210R stellte JCB am Stammsitz in Rocester seinen ersten Rotations-Teleskoplader vor.

Wir sind davon überzeugt, dass der Markt für Baumaschinen in den kommenden 30 Jahren weiter wächst, weil weltweit die Investitionen in Infrastrukturprojekte oder den Bau von Wohnraum gewaltig sind.«

MICHAEL WULF

Tim Burnhope, Chief Innovation and Growth Officer

So könne der 19C-1E (siehe Kasten auf Seite 20) bereits heute einen Arbeitszyklus von acht Stunden problemlos bewältigen und dabei auch die ganz normalen und gängigen Anbaugeräte nutzen, bis er wieder aufgeladen werden muss, so Tim Burnhope. Allerdings lägen die Kosten für den 19C-1E derzeit noch um etwa 70 % über denen des Modells mit dem Diesel-Motor. Auch für Frank Zander, Geschäftsführer von JCB Deutschland, und Dr. Martin Thelen (Leiter Marketing und Öffentlichkeitsarbeit) steht fest, dass »der Markt alle Baumaschinenhersteller in die Richtung elektrischer Antriebe drängt«, wie die stetig steigende Nachfrage zeige. »Dabei sehen wir uns als

›first mover‹, denn unser vollelektrischer Minibagger 19C-1E ist schon heute für die Kunden verfügbar«, so Frank Zander im Gespräch mit dem bauMAGAZIN.

»Unsere Diesel-Motoren sind nahezu emissionsfrei« Allerdings glaubt er nicht, dass schon in naher Zukunft komplette Maschinenreihen auf vollelektrische Antriebe umgestellt werden können. »Dafür ist meiner Ansicht nach die Zeit noch nicht reif«, sagte Zander. »Grundsätzlich werden die vollelektrischen Antriebe vor allem im Kompaktsegment im Bereich bis zu vier oder fünf Tonnen zum Einsatz kommen.« Bei JCB sei es derzeit so, dass der

70 %

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Um etwa 70 % über denen des Modells mit dem DieselMotor liegen derzeit noch die Kosten des neuen vollelektrischen Minibaggers 19C-1E, so Tim Burnhope, Chief Innovation and Growth Officer bei JCB.

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von gut zwei Monaten »relativ entspannt«. Kompensiert habe man das in Deutschland mit Road Shows und anderen Events. »Wir sind auf dem deutschen Markt vertriebstechnisch sehr gut unterwegs«, sagte er und verwies in diesem Zusammenhang auf das »sehr vielversprechende Auftragsvolumen« sowie die »sehr guten Verkäufe« im ersten Quartal. »Ich denke, wir werden in Deutschland dieses Jahr ein absolutes Rekordergebnis erzielen und dabei ein Umsatzplus von 20 % bis 25 % im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaften.« Eine wichtige Rolle spiele dabei auch das neue Kompetenz-Zentrum von JCB in Frechen, das im September in Betrieb geht.

»Der Brexit ist global kein Problem für JCB«

Der neue Hydraload 555-210R verfügt über eine maximale Tragfähigkeit von 5,5 t und einer maximalen Arbeitshöhe von 20,5 m. Kunde den Elektro-Bagger inklusive der Batterien erwerbe und diese nicht mieten oder leasen kann. Grundsätzlich ist Frank Zander der Ansicht, dass der Diesel-Antrieb auch künftig eine wichtige Rolle spielen werde. »Der Diesel ist schon lange nicht mehr diese Schmutz-Maschine, die er einmal war«, sagte er. »Die Entwicklungen, die in den vergangenen zehn Jahren gemacht wurden, sind gigantisch. So sind unsere Diesel-Motoren heute nahezu emissionsfrei.« Dass JCB nicht auf der Bauma in München vertreten war, sieht Frank Zander mit einem Abstand

Keine großen Sorgen bereiten Frank Zander derzeit die Brexit-Diskussionen. »Rund 80 % unserer Produkte sind aufgrund der Vereinbarungen der Welthandelsorganisation WTO zollfrei. Global gesehen ist der Brexit also kein Problem für JCB.« Differenzierter sei die Situation in Europa und damit auch in Deutschland, das zu den drei Schlüsselmärkten von JCB gehöre. »Ich bin aber überzeugt davon, dass sich JCB auf den Brexit und dessen Auswirkungen auf den deutschen Markt einstellen wird«, so Frank Zander. »Als größter Volumenhersteller in Europa können wir es uns nicht leisten, die europäischen Märkte in irgendeiner Form zu vernachlässigen.«

»Sehen derzeit keine Alarmzeichen« Grundsätzlich geht man bei JCB von einer weiter steigenden Nachfrage nach Baumaschinen weltweit aus und damit auch von kontinuierlich wach-

Vollelektrischer Minibagger 19C-1E mit gleicher Leistung wie das Diesel-Modell JCB hat mit der Produktion seines ersten vollelektrischen Minibaggers begonnen, der im vergangenen Jahr auf der GaLaBau als Prototyp ausgestellt war: Der 19C-1E ist ein leistungsstarkes, kompaktes Modell ohne Abgasemissionen, das zudem wesentlich leiser ist als eine Standardmaschine.

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er 19C-1E soll in vollem Umfang die Leistung eines herkömmlichen dieselbetriebenen 1,9-t-Minibaggers liefern – bei reduzierten Innen- und Außengeräuschen. Der emissionsfreie Betrieb am Einsatzort ohne Stromkabel ermöglicht das Arbeiten in Gebäuden und emissionsempfindlichen innerstädtischen Umgebungen. Desgleichen kann beim Gleisbau in Tunneln und unterirdisch gearbeitet werden, ohne Abgasabsauganlagen installieren zu müssen. Innerorts können Bauarbeiten ohne Störung der Anwohner außerhalb der üblichen Zeiten stattfinden. Arbeiten in anderen lärmsensiblen Umgebungen, mit

D

Der vollelektrische Minibagger 19C-1E verfügt über eine Energiespeicherkapazität von 15 kWh bzw. 20 kWh und hat die gleichen Leistungsmerkmale wie sein Schwestermodell mit einem Diesel-Motor. beispielsweise Krankenhäusern und Schulen in der Nähe, sind so problemlos möglich. Der neue 19C-1E kann mit drei oder vier Lithium-Io-

nen-Batterien betrieben werden und hat entsprechend eine Energiespeicherkapazität von 15 kWh oder wahlweise 20 kWh. Das reicht laut


Für JCB-Eigentümer Lord Bamford sind elektrische Antriebe »die Zukunft«. Allerdings gebe es auch immer noch Platz für Diesel-Motoren, zumal diese immer emissionsärmer würden.

senden Umsätzen. »Wir haben 2018 in allen für uns relevanten Märkten mit Ausnahme der Türkei die Absatz- und Umsatzzahlen erhöhen können«, sagte JCB-CEO Graeme Macdonald, der sich auch für dieses Jahr zuversichtlich zeigte. Das Wachstum werde sich global etwas verlangsamen, deshalb bleibe man achtsam. »Aber derzeit sehen wir keine Alarmzeichen dafür, dass es zu gravierenden Nachfragerückgängen kommen könnte.« So investiere JCB weiter in die weltweiten Produktionsanlagen, beispielsweise rund 50 Mio. Pfund in den Bau einer Kabinen-Fabrik in Rocester oder 65 Mio. Pfund in einen Fabrikneubau in Indien. JCB-Eigentümer Lord Bamford geht davon aus, dass sein Unternehmen in diesem Jahr weltweit rund 100 000 Maschinen absetzen wird, womit der Anteil von JCB an der weltweiten BaumaschinenProduktion bei 10 % liege. »Wir sind überzeugt davon, dass der Markt für Baumaschinen in den kommenden 30 Jahren weiter wächst, weil weltweit die Investitionen in Infrastrukturprojekte

JCB den meisten Minibagger-Kunden für eine volle Arbeitsschicht. Bei 230 V benötigt die 16-A-Versorgung acht Stunden aus dem Leerzustand. Die Batterien sind darauf ausgelegt, die Nutzungsdauer der Maschine zu überdauern. Ein Elektromotor mit 48-V-System liefert das notwendige Drehmoment für den Antrieb des bedarfsgeregelten Bosch-Rexroth-Hydrauliksystems. Die Arbeitsleistung ist gleich wie beim konventionellen 19C-1. Das Hydrauliksystem verfügt außerdem über einen 32-l/minZweikreis-Hydraulik-Zusatzkreislauf. Drei Betriebsarten Dank hoher Effizienz kommt die Kombination aus Elektro und Hydraulik mit einem klein dimensionierten Hydraulikkühler und einem kleinen, thermostatisch geregelten

oder den Bau von Wohnraum gewaltig sind«, ergänzte Tim Burnhope.

So emissionsfrei wie möglich arbeiten Dabei werde es vor allem in urbanen Räumen immer wichtiger, mit Baumaschinen so emissionsfrei wie möglich zu arbeiten. Deshalb würden elektrische Antriebe künftig immer populärer, während andererseits der Diesel-Motor immer emissionsärmer werde. Diesen Anforderungen trage JCB mit seinen vollelektrischen Maschinen, wie dem Minibagger 19C-1E, den Hubarbeitsbühnen oder dem Teletruck, ebenso Rechnung wie mit der stetigen Weiterentwicklungen der JCB-Motoren, die trotz erhöhter Leistung weniger Kraftstoff verbrauchten und dabei kaum noch Emissionen ausstießen. Zu den absoluten Neuheiten bei der Präsentation in Rocester gehörte der Hydraload, mit dem JCB als weltweit führender Hersteller von Teleskopladern sein Portfolio um einen Rotations-Teleskop-

Elektrolüfter anstelle des konventionellen Motorkühlers aus. Das trägt zu einer längeren Lebensdauer der Batterie und einem niedrigeren Geräuschpegel bei. Da die täglichen Kontrollen von Kühlmittel- und Motorölstand entfallen, ist die Maschine schneller arbeitsbereit als ihr Diesel-Pendant. Die Maschine verfügt über drei Betriebsarten, die der Bediener mit einem Drehknopf anwählt. In der Einstellung »niedrig« läuft der Elektromotor mit 1 200 min¯¹, in der Einstellung »allgemein« hingegen mit 1 600 min¯¹ und im Modus »hoch« dreht der Motor mit 1 800 min¯¹. Zusätzlich gibt es einen »Auto Kick Up«-Modus mit 2 300 min¯¹ für das schnelle Verfahren der Maschine zwischen Einsatzorten. Der 19C-1E hat den gleichen verstellbaren Unterwagen und wird mit den gleichen Grabausrüstungen

angeboten wie das Diesel-Modell und bietet mit dem längeren 1 344-mm-Stiel eine Grabtiefe von bis zu 2 891 mm. Der Minibagger ist mit einem ROPS/TOPS- und FOGS-zertifizierten Schutzdach erhältlich. Da der Elektrobagger auf der Premium-

Wir haben 2018 in allen für uns relevanten Märkten mit Ausnahme der Türkei die Absatz- und Umsatzzahlen erhöhen können.« Graeme Macdonald, CEO

Spezifikation 19C-1 basiert, sind proportionale Kippschalter für Zusatzkreisfunktionen und Auslegerversatz vorhanden. Zur Premiumausstattung gehört außerdem ein Folienschalterfeld rechts neben dem Bediener für alle weiteren Bem dienfunktionen.

Fakten 19C-1E > Der 19C-1E wurde aufgrund der Nachfrage nach umweltfreundlichen Baumaschinen entwickelt und zeichnet sich laut JCB aus durch: > drei bzw. vier Lithium-Ionen-Akkus mit einer Speicherkapazität von 15 kWh bis 20 kWh > Load-Sensing-Hydraulik mit starker Grableistung > hochentwickeltes Batterie-Managementsystem für hohe Verfügbarkeit (volle Arbeitsschicht) > komfortables 230-V-Bordladegerät für acht Stunden Ladezeit > Schnellladefunktion mit externem Ladegerät für eine vollständige Ladung unter zwei Stunden

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Neben dem Elektrobagger 19C-1E präsentierte JCB im Juni eine Vielzahl an neuen Maschinen, darunter unter anderem drei Bagger der X-Serie sowie Radlader, Muldenkipper, Kompaktbagger und Walzen.

Ich denke, wir werden in Deutschland dieses Jahr ein absolutes Rekordergebnis erzielen und dabei ein Umsatzplus von 20 % bis 25 % im Vergleich zum Vorjahr erwirtschaften.« Frank Zander, Geschäftsführer JCB Deutschland

Sind stolz darauf, mit dem vollelektrischen Minibagger 19C-1E ein »first mover« zu sein: Frank Zander (li.), Geschäftsführer von JCB Deutschland, und Dr. Martin Thelen (Leiter Marketing & Öffentlichkeitsarbeit). 22

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lader erweitert. Angesichts der europaweit steigenden Nachfrage nach Rotationsmaschinen mit höheren Tragfähigkeiten wird das Unternehmen zunächst den Hydraload 555-210R mit einer maximalen Tragfähigkeit von 5,5 t und einer maximalen Arbeitshöhe von 20,5 m auf den Markt bringen.

An der Hydraload-Entwicklung drei Jahre lang gearbeitet Die neue Maschine zeichnet sich durch eine Hubhöhe von 20,5 m aus und verfügt über eine maximale Tragfähigkeit von 5,5 t. Kurze Rüstzeiten im Sinne hoher Produktivität, eine Rundumsicht für hohe Sicherheit am Arbeitsplatz sowie umfangreiche Optionen wie Winden und Hubarbeitsbühnen gehören laut Richard Brooks, Leiter der Entwicklung bei JCB, zu den herausragenden Merkmalen des Hydraload, an dessen Entwicklung man drei Jahre lang gearbeitet habe. Mit mehr als 40 Jahren Erfahrung in der Konstruktion und Herstellung von Teleskopladern habe JCB die Rotationsmaschine Hydraload für die Bedürfnisse von Unternehmern, die auf Hubarbeiten spezialisiert sind, und den Vermietungsmarkt entwickelt, so Richard Brooks weiter. Mit einer robusten Auslegerkonstruktion und einem bewährten Antriebsstrang setze JCB auf Zuverlässigkeit, Vielseitigkeit, Produktivität, Bedienungsfreundlichkeit und Sicherheit, um für Kunden geringe Stillstandszeiten und eine hohe Rentabilität der Maschinen zu gewährleisten. Für eine möglichst kurze Rüstzeit lassen sich die Stützausleger per Knopfdruck automatisch ausfahren, einfahren und ausrichten. Schnelle Zykluszeiten bei Hubarbeiten und hohe Volumenströme im Zusatzölkreis sorgen für effiziente Winden-

arbeit und steigern die Produktivität weiter, so JCB. Mit einem tiefer im Fahrwerk sitzenden Motor biete die Maschine hervorragenden Zugang für die Wartungsarbeiten. Eine niedrige, aufgeräumte Auslegerkonstruktion sorge für eine ausgezeichnete Rundumsicht, die sich durch ein umfangreiches Angebot an Arbeitsscheinwerfer- und Kamerapaketen ergänzen lässt – beispielsweise eine Kamera am Auslegerende für präzises Positionieren in der Höhe.

Attraktive Lastkurven Die Maschine wird vom bewährten JCB-EcoMaxMotor angetrieben, wodurch ein hoher Grad an Teile- und Wartungsgleichheit mit anderen Teleskopladermodellen gegeben ist. Das serienmäßig vorhandene Telematiksystem LiveLink ermögliche es Bedienern und Betreibern, die Leistungsfähigkeit der Maschine voll auszuschöpfen. Bei einer Tragfähigkeit bis 5,5 t biete der Hydraload äußerst attraktive Lastkurven. Mit einfach einzustellenden Geschwindigkeitsprofilen für das Hubgerüst und Hubbereichsbegrenzungen könne der Bediener die Maschine für bestimmte Aufgaben optimieren. Die Maschine erkenne verschiedene von JCB speziell entwickelte Anbaugeräte mit RFID-Technologie und biete so automatisch das richtige Tragfähigkeitsdiagramm für den sicheren Betrieb an. Zur Ausstattung gehören eine 5,5-t-Wagenwinde, eine Auslegerwinde für 2 t x 2 m, ein niedrig angelenkter Ausleger, ein 5,5-t-Haken, Leichtlastschaufeln und gabelgestütztes Zubehör wie Abfallbehälter und Betonkübel. Außerdem werden eine Fernbedienung für das Hubgerüst und Arbeitsm plattformen angeboten.


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L U B R I C A N T S


L CANGINI

»Nicht stehen bleiben und innovativ sein« Mit gut 600 Gästen – Mitarbeiter, Freunde und Geschäftspartner sowie Vertreter aus Wirtschaft und Politik – hat der italienische Anbaugeräte-Hersteller Cangini mit Sitz in Sarsina in der Provinz Forli-Cesena Ende Juni sein 30-jähriges Bestehen gefeiert. Gegründet hat diesen führenden Hersteller von Baggerlöffeln und Schnellwechslern für Mini- und Midibagger von 0,6 t bis 14 t sowie von mehr als 60 Anbaugeräten für die Bereiche Hochund Tiefbau, GaLaBau, Kommunaltechnik, Abbruch, Recycling oder Materialbewegung Giorgio Cangini, der am Rande der Jubiläumsfeierlichkeiten im Gespräch mit dem bauMAGAZIN sagte: »Mein Ziel ist es, zusammen mit meiner Familie und den Mitarbeitern das Unternehmen auch in den kommenden Jahren so weiter zu entwickeln, dass es auch in Zukunft so erfolgreich ist wie in den vergangenen Jahren.«

Michael Wulf ür dieses Ziel hat das Unternehmen in den vergangenen fünf Jahren mehrere Millionen Euro investiert, unter anderem in den Bau eines neuen Verwaltungsgebäudes und in die Erweiterung der Produktionsanlagen sowie in die Qualitätsverbesserung. Zuletzt waren es rund 3 Mio. Euro, die für den Bau einer 2 400 m² großen Produktionshalle sowie den Kauf einer weiteren Halle aufgewendet wurden.

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Die wichtigsten Zulieferer kommen alle aus der Region, was eine hohe Flexibilität und Qualitätskontrolle garantiert.« Giorgio Cangini

Effizient und umweltfreundlich »Damit können wir jetzt wesentlich besser auf die steigende Nachfrage nach unseren Produkten reagieren«, betonte der 57-jährige, der zusammen mit seinem jüngeren Bruder Davide Cangini das Unternehmen leitet, das mittlerweile weltweit in 40 Ländern vertreten ist. So sei die Produktion aufgrund neuer organisatorischer Abläufe jetzt wesentlich effizienter; zudem werde man mit der ebenfalls neu installierten automatisierten Lackieranlage auch dem Anspruch gerecht, umweltfreundlich zu produzieren. Wie erfolgreich Cangini mit seinen diversen Anbaugeräten in den vergangenen Jahren war, das zeigt nicht nur die Zahl der Mitarbeiter, die beispielsweise von 60 im Jahr 2016 auf heute 110 angewachsen ist. Auch der Umsatz konnte kontinuierlich gesteigert werden und betrug 2018 rund 26 Mio. Euro.

Unternehmen Cangini wurde 1989 von Giorgio Cangini zusammen mit Partnern in Sarsina in der Provinz Forli-Cesena (Emilia Romagna) gegründet und gilt heute als eines der führenden Unternehmen in der Herstellung von Baggerlöffeln, Schnellwechslern und Anbaugeräten für die Bereiche Hoch- und Tiefbau, GaLaBau, Kommunaltechnik, Abbruch, Recycling oder Materialbewegung. Das Unternehmen wird heute von Giorgio Cangini sowie seinem jüngeren Bruder Davide Cangini geleitet, beschäftigt rund 110 Mitarbeiter und gilt als klarer Marktführer in Italien.

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Giorgio Cangini, der das Unternehmen vor 30 Jahren gegründet hat und heute zusammen mit seinem jüngeren Bruder Davide leitet, möchte im Jubiläumsjahr den Umsatz auf 33 bis 34 Mio. Euro steigern. »Die Firma und die Produkte ständig weiterentwickeln« »Für dieses Jahr streben wir einen Umsatz von 33 bis 34 Mio. Euro an«, betonte Giorgio Cangini gegenüber dem bauMAGAZIN, wobei sich der Exportanteil auf rund 50 % belaufe und Deutschland sowie Frankreich zu den wichtigsten Exportmärkten zählten. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Philosophie des Unternehmens: »Nicht stehen bleiben und innovativ sein und so die Firma und die Produkte ständig weiterentwickeln.« So wurden dem Unternehmen bis heute 20 Patente erteilt. Dass diese Produkte »eine Seele haben«, wie Giorgio Cangini schon auf der Bauma in München betont hatte, davon konnten sich die zahlreichen Gäste beim Rundgang durch die Produktionshallen und bei der Vorführung der verschiedenen Anbaugeräte überzeugen. Zu diesen gehört auch das Laser-Planierschild X-Plane, das die Effizienz und Präzision im Wegebau signifikant erhöht. Besonders stolz ist man bei Cangini darauf, dass dieses Laser-Planierschild eine komplette Eigenentwicklung ist. So wurde der Laser nicht von einem der großen Hersteller eingekauft, sondern von Ingenieuren aus der Region im Auftrag von Cangini entwickelt und ist damit exakt abgestimmt auf das Planierschild.

Auf Knopfdruck die Korngröße verstellen Auch eine andere Neuentwicklung aus der jüngsten Zeit dokumentiert, wie innovativ die CanginiIngenieure sind: die Siebtrommel VMS-Multiscreening, die mit zwei Siebeinsätzen ausgestattet ist. So kann auf Knopfdruck die Korngröße während des Arbeitens in der Baggerkabine hydraulisch verstellt werden. Ein wichtiges Qualitätsmerkmal ist bei Cangini, dass alle Anbaugeräte selbst entwickelt und in Sarsina auch produziert werden. Eine der Grundlagen dafür ist, dass die wichtigsten Zulieferer alle aus der Region kommen, was eine hohe Flexibilität und Qualitätskontrolle garantiere, so Giorgio Cangini. Dementsprechend gefragt ist Cangini auch als OEMLieferant. So ist das Unternehmen Partner von m renommierten Baumaschinenherstellern.


Die große Demoshow vor dem in den vergangenen fünf Jahren ständig erweiterten Firmensitz in Sarsina war Teil der Jubiläumsfeierlichkeiten zum 30-jährigen Bestehen des italienischen Anbaugeräteherstellers Cangini. Tiltrotator-Montage in der neuen Produktionshalle.

Mehr als 60 verschiedene Anbaugeräte produziert Cangini in Sarsina.

MICHAEL WULF

Cangini-Geschäftsführer Davide Cangini erläuterte den zahlreichen Gästen die Qualitäten eines Cangini-Mulchers.

Die Vorführung des Laser-Planierschilds X-Plane, das die Effizienz und Präzision im Wegebau signifikant erhöhen soll, stieß auf großes Interesse.

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Hub- und Hebetechnik

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WOODBIRD PRODUCTIONS

Der ATF 400G-6 kurz vor dem Hub: Zur Vermeidung von Pendelbewegungen wurde die Brücke mittels eines vierfach eingescherten Doppelhakens und ausreichend auseinander angeschlagenen Befestigungen erfasst.

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TADANO FAUN

Autobahnübergang in einem Hub demontiert Kommen die richtigen Größen zusammen, lassen sich auch komplexe Aufgaben leichter lösen. So sorgte die Kombination eines Tadano ATF 400G-6 plus erfahrenem Kranfahrer plus reibungslos funktionierendem Team dafür, dass eine die französische Autoroute du Nord überspannende, 34 t schwere Brücke in einem einzigen Hub entfernt werden konnte.

äre der ATF 400G-6 von Krandienstleister Cantiniau Levage ein Mensch – er würde seinen Job als sehr abwechslungsreich bezeichnen. Auf- und Abbau von Kunstwerken, Setzen von Schornsteinen an Industriestandorten, Montage von Antennen in Windparks, Anbringen von Glasfaser-Ummantelungen, das sind nur einige der Aufgaben, die der neue ATF 400G-6 in den ersten fünf Monaten seines Einsatzes übernommen hatte.

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ten in den Sparten Industrie, Windkraft, Internet, Klimaanlagen, Telefontechnik oder Hoch- und Tiefbau aus. Realisiert werden alle Kranservices mit elf Fahrern, die auf eine Flotte von insgesamt 13 Kra-

Vielfältiges Aufgabenspektrum Cantiniau Levage mit Firmensitz in Feignies im Norden Frankreichs, nahe der Grenze zu Belgien, ist ein breit aufgestelltes, 23-köpfiges Unternehmen. Neben besonderen Aufgaben wie Abbruch-, Erdund Sanierungsarbeiten sowie Montage, Demontage und Transport schwerer Teile, wie Portale und Eisenbahnbrücken, führt man Hebetechnikarbei-

Die japanische Unternehmensgruppe Tadano ist auf die Entwicklung und Produktion von hydraulischen Mobilkranen und Hebezeugen spezialisiert. Mit mehr als 3 200 Mitarbeitern an 98 Vertriebs- und Servicestationen sowie 20 Niederlassungen und sieben Produktionsstandorten (Japan, Amerika, Deutschland und Thailand) ist die 1948 gegründete Tadano-Gruppe international ausgerichtet. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr 2016/17 rund 1,49 Mrd. Euro. Die Tadano Faun GmbH entstand 1990 durch die Übernahme der Faun GmbH in die Tadano Ltd. Im rund 160 000 m2 großen Werk im fränkischen Lauf an der Pegnitz werden All-Terrain-Krane und Lkw-Aufbaukrane entwickelt und produziert. Auf dem Gelände befinden sich auch das Ersatzteillager und ein Schulungszentrum. In Lauf arbeiten rund 900 Mitarbeiter.

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WOODBIRD PRODUCTIONS (2)

Unternehmen

Rüsten des Gegengewichts: das Team von Krandienstleister Cantiniau Levage in Aktion.


nen zurückgreifen, darunter außer dem neuen ATF 400G-6 weitere fünf Tadano-Krane aus dem 40-t- bis 130-t-Bereich.

Nachteinsatz war unumgänglich Den überwiegenden Teil seiner Kranservices erledigt Cantiniau Levage tagsüber. Um den Autoverkehr möglichst wenig zu behindern, wurde aber die Brücke auf der Autoroute du Nord nachts entfernt und der Verkehr über Raststätten umgeleitet. So konnte die Demontage, die Teil der beidseitigen Autobahnsanierung war, ohne zusätzlichen Zeitdruck erfolgen. Der Tadano ATF 400G-6 bewies sich während des gesamten Einsatzes als genau die richtige Wahl. Von der pendelfreien Lastaufnahme über den nach Anbieterangaben stärksten Hauptausleger seiner Klasse bis hin zu seinen besonderen Traglasten.

Anspruchsvolle Umgebungsbedingungen Der ATF 400G-6 wird vom Hersteller als ein flexibel auch im Taxibetrieb einsetzbares Kraftpaket mit exzellenten Traglasten am Hauptausleger, sehr guten Traglasten an Spitzen sowie einem bewährten Zwei-Motorenkonzept beschrieben. Zudem stehe er mit seinem Logistikkonzept schon immer für »viel Traglast mit wenig Rüstaufwand«. Nur wenige Stunden wurden für das Rüsten, speziell das Anbringen der 96 t schweren Gegengewichte

am Kran – wobei man bei dem ATF 400G-6 die ersten 25 t Gegengewichte zeitsparend mit dem ersten Hub tätigen kann –, zum Anheben der Brücke und zum Abrüsten des All-Terrain-Krans benötigt. Auch das Positionieren bzw. Verfahren des Krans mit 96-t-Gegengewicht lief geradezu mühelos. Dabei waren die Sichtverhältnisse schwierig und es blies ein starker Wind – eine zusätzliche Herausforderung, die das Arbeiten verlangsamte. Denn die Brücke – 35 m lang, 5 m breit, 5 m hoch – wurde im Ganzen in einem Hub angehoben und auf einer Raststätte im Baustellenbereich abgesetzt. Dazu wurde der 1970 angelegte Übergang mittels eines vierfach eingescherten Doppelhakens und ausreichend auseinander angeschlagenen Befestigungen erfasst, um Pendelbewegungen des Objekts entgegenzuwirken. Zu einem entspannten Hub trug auch der eingesetzte Lift-Adjuster bei. So blieb während des Einsatzes der Arbeitsradius konstant und der Übergang wurde angehoben, ohne nach vorn auszuschlagen. Eine Arbeitserleichterung für Kranfahrer Karim Idjouadjene: Er musste nicht ständig auf die Instrumente sehen, um den Radius zu überwachen und konnte seine volle Aufmerksamkeit auf die Last, ihr Umfeld und die Ansagen der Kollegen richten. Die maximale Hubhöhe belief sich auf 20 m, der Ausleger war auf 35,5 m teleskopiert, die Dauer des Hubs betrug 15 Minuten. Der Auftraggeber zeigte sich von der Arbeit des t Krandienstleisters deutlich angetan.

35,5Meter

Die maximale Hubhöhe belief sich auf 20 m, der Ausleger war auf 35,5 m teleskopiert, die Dauer des Hubs betrug 15 Minuten.

Jubiläum mit 60-Tonner: ATF 60G-3 ergänzt die Tadano-Flotte von Heinrichs ie am 1. April1999 gegründete Firma Heinrichs bietet Kranservices für Großprojekte und Einzelaufgaben in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus. Die Aufgaben rund um Windkraft, Industrie- und Privatbau nimmt das Unternehmen am Hauptsitz Lichtenau wahr. Dafür greift es auf eine Flotte zurück, zu der nun sieben Krane von Tadano gehören. Nach dem Kauf eines gebrauchten Krans von Tadano im Jahr 2013 folgten weitere AllTerrain- und Lkw-Aufbaukrane, alle hergestellt in Lauf an der Pegnitz.

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Starke Traglastwerte Für die Treue zu Tadano hat Geschäftsführer Thomas Heinrichs gute Gründe: »Alle unsere Tadano laufen sehr zuverlässig. Und der Service stimmt genauso wie das Preis-Leistungs-Verhältnis. Darüber hinaus haben wir ein gutes, ja sogar familiäres Firmenverhältnis zu Tadano.« Auch die Entscheidung für den neuen ATF 60G-3, der als Taxikran eingesetzt wird, hat sich Thomas Heinrichs wohl überlegt: »Mich haben bei dem 60er vor allem die Traglastwerte beeindruckt. Die Auslegerlänge von 48 m ist auch nicht zu verachten. Weitere Pluspunkte für uns sind die Auslegung auf 10 t pro Achse, teleskopierbare Lasten

TADANO FAUN

Kranbetreiber nehmen alles rund um ihren Job besonders genau, hängt doch von ihrer Zuverlässigkeit unter anderem die Sicherheit des Fahrers und der Last ab. Bei der Firma Heinrichs macht man da keine Ausnahme. Das Unternehmen gönnte sich zum 20-jährigen Jubiläum nicht nur den siebten Tadano, einen ATF 60G-3. Bei Heinrichs sorgte man auch dafür, dass das neue Modell zum Jubiläumstag seinen ersten Einsatz hatte mit der Montage einer Hausfassade eines Center Parcs. Hierbei war vor allem die Auslegerlänge des ATF 60G-3 gefragt.

Strahlendes Wetter und strahlende Gesichter bei der Firma Heinrichs, die sich zum 20-jährigen Firmenjubiläum einen neuen ATF 60G-3 gönnt: Manfred Drößer (Vertriebsgebietsleiter Tadano), Thomas Heinrichs (Geschäftsführer Heinrichs GmbH & Co. KG) und die drei Kranfahrer Heinrich Bergem, Sebastian Bentfeld sowie Steffen Drake (v. li. n. re.). und die Verfahrbarkeit in engen Baustellen. So bringen wir viel Leistung, selbst wenn es mal eng wird.« Der Heinrichs-Geschäftsführer weiß in puncto Krane genau, von was er spricht – er krant oft selbst und wird t dafür auch den ATF 60G-3 nutzen.

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MANITOWOC

Das Transport-, Schwergut- und Lagerlogistikunternehmen Emil Egger aus St. Gallen in der Schweiz hat drei Mobilkrane als Grundausstattung für seinen neuen Standort in Bassersdorf bei Zürich erworben. Der Mobilkranverleiher für die Bauwirtschaft ist im Bereich Schwergutlogistik auf die Montage von Turmdrehkranen und andere komplexe Projekte spezialisiert. Die Auslieferung des Grove-Trios – GMK6300L-1, GMK5250L und GMK5150L – erfolgte durch den Schweizer ManitowocHändler Stirnimann. ei der Auswahl der neuen Mobilkrane waren für das Unternehmen Emil Egger vor allem möglichst lange Teleskopausleger, hohe Tragfähigkeiten und ein starker Antriebsstrang ausschlaggebend, wie Michael Egger, Geschäftsleitung Emil Egger, berichtet. »Aus unserer Sicht ist der neue GMK6300L-1 der Beste seiner Klasse und auch der GMK5250L und GMK5150L sind sehr leistungsstarke und kom-

B 14Tonnen

Der 80-m-Hauptausleger des GMK6300L-1 kann bei voller Länge eine Last von bis zu 14 t bei einem Arbeitsradius von 14 m bis 28 m heben.

MANITOWOC

»Starke Basis« für neuen Logistikstandort

pakte Krane, die sich hervorragend für unsere Zwecke eignen. Mit den neuen Modellen können wir die meisten Jobs in vier bis sechs Stunden erledigen. Allein der Wegfall zusätzlicher Hilfskrane verkürzt die Auf- und Abbauzeiten um mindestens zwei bis drei Stunden. Damit reduzieren wir nicht nur die Beeinträchtigung rund um die Baustelle enorm, sondern auch die Kosten und machen unser Angebot für

unsere Kunden noch attraktiver«, begründet Michael Egger die jüngsten Anschaffungen.

Ein starkes Trio Der 80-m-Hauptausleger des GMK6300L-1 kann bei voller Länge eine Last von bis zu 14 t bei einem Arbeitsradius von 14 m bis 28 m heben. Der 430 kW starke Mercedes-BenzMotor (Euromot 4/EPA Tier 4 final) des Unterwagens wurde mit

Liebherr-Werk Ehingen kann das fünfzigjährige Jubiläum feiern o LIEBHERR – Vor 50 Jahren gründete Hans Liebherr die Liebherr-Werk Ehingen GmbH. Kunden setzen die Mobilund Raupenkrane des Unternehmens weltweit in zahlreichen Branchen ein. Innerhalb der Firmengruppe Liebherr fungiert Liebherr-Werk Ehingen als Spartenobergesellschaft für Fahrzeugkrane. o auch immer Lasten angehoben und millimetergenau platziert werden müssen, kommen Fahrzeugkrane aus Ehingen zum Einsatz. Rund 1 800 Exemplare produzieren die rund 3 600 Mitarbeiter des Unternehmens jährlich. Das aktuelle Produktprogramm umfasst 40 verschiedene Krantypen, die von den etwa 300  Ingenieuren entwickelt wurden. Jeder Kunde, jeder Einsatz, jedes Land hat eigene Anforderungen an die komplexen Maschinen. Grob lassen sich die Ehinger Krane in zwei Produktlinien einteilen. Einerseits

MICHAEL WULF

W 90 % aller jemals bei uns gefertigten Krane werden nach Jahrzehnten immer noch eingesetzt.« Christoph Kleiner, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-Werk Ehingen GmbH

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gibt es die bereiften Mobilkrane, zu denen All-Terrain-Mobilkrane, Kompaktkrane, Aufbaukrane und Geländekrane zählen. Andererseits sind da die Raupenkrane mit Gittermastoder Teleskopausleger. Der stärkste Raupenkran überragt mit seinen 240 m Höhe das Ulmer Münster bei weitem und hebt Lasten bis zu 3 000 t. Die Anfänge des Fahrzeugkranspezialisten in der oberschwäbischen Donaustadt nahmen sich vergleichsweise bescheiden aus. Mit 87 Mitarbeitern produzierte man ab 1969 unter anderem den Autokran AUK 40T-60, der mit seinem 24 m langen Teleskopausleger über eine maximale Traglast von 30 t verfügte. Insgesamt 79  Einheiten verkaufte das Unternehmen bis 1972, was den AUK 40T-60 zum Bestseller der Gründerjahre werden ließ.

Mit rund 2 500 Auslieferungen ist heute der Teleskop-Mobilkran LTM 1030-2.1 das meistverkaufte Modell aus Ehingen. Der Zweiachser bietet hohe Funktionalität sowie Zuverlässigkeit und war bei Markteinführung der weltweit erste Mobilkran mit Datenbus-Übertragungstechnik. Konstante Erfolgsfaktoren Die Erfolgsfaktoren damals wie heute sind in Ehingen ähnlich. In der Entwicklung stehen für die Ingenieure und Produktdesigner die Bereiche Leistung, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Weil das Unternehmen immer schon enge Beziehungen zu seinen Kunden pflegt, kommen die Anregungen für Innovationen oft direkt von den Anwendern. »Einer unserer US-Kunden machte uns einmal das Kompliment,


Nach der Übernahme von drei GroveMobilkranen der Typen GMK6300L-1, GMK5250L und GMK5150L kann das Unternehmen Emil Egger Kunden im Großraum Zürich vom neuen Standort aus noch flexibler und schneller bedienen. Egger, 1931 gegründet, bietet umfassende Dienstleitungen im Bereich Transport-, Schwergut- und Lagerlogistik. Das Unternehmen betreibt zehn Standorte in der Schweiz, beschäftigt 550 Mitarbeiter und betreibt eine Flotte von 250 Lkw sowie 32 Raupen- und Mobilkranen.

Unterstützung »Neben der überzeugenden Leistung der Krane ist für uns auch der technische Support durch die Stirnimann AG ein wichtiges Argument für den Kauf der Krane gewesen. Wir unterhalten für die Wartung unserer Krane zwar eine eigene Werkstatt, sind aber sehr dankbar für die schnelle und kompetente Hilfe bei Spezialproblemen. So konnten bisher längere Ausfallzeiten immer vermieden werden«, ergänzt Michat el Egger.

Wer braucht schon ein Topmodel?

Wir haben top Modelle! Reißlöfel Tieföfel Grabenräumlöfel Reißzahn Baumschere Ladeschaufel Kombischaufel Pulverisierer Abbruchstiel Sortiergreifer Sieblöfel Sonderkonstruktionen Verschleißteile uvm.

LIEBHERR

einem Allison-Getriebe mit Drehmomentwandler kombiniert und sorgt für verschleißfreies Anfahren auf engem und gebirgigem Raum. Der Oberwagen wird von einem Mercedes-Benz-Motor (Euromot 4/EPA Tier 4 final) mit einer Leistung von 210 kW (280 PS) angetrieben. Mit dem GMK5250L verfügt jetzt auch Emil Egger über einen der stärksten und vielseitigsten Fünfachser im Mobilkranmarkt. Mit seinem 70-m-Hauptausleger, 250 t Nennlast und schnellen Rüstzeiten eignet auch er sich

sehr gut für den Auf- und Abbau von Turmdrehkranen. Die neue Viab-Turbo-Kupplung unterstützt gleichzeitig die Manövrierbarkeit und den Fahrkomfort. Das Turbokupplungsmodul verhindert ein Überhitzen der Kupplung. Mit einer Tragfähigkeit von 150 t und seinem 60 m langen Hauptausleger und einem Teilballast von 10,2 t innerhalb der 12 t Achslast kommt der kompakte Taxikran GMK5150L meist ohne zusätzliches Zubehörfahrzeug aus.

In einer 400 m langen Halle werden bei Liebherr in Ehingen bei Ulm die Mobilkrane produziert. Im Vordergrund nehmen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Endmontage des Mobilkran-Unterwagens vor. wir würden genau zuhören und erst dann entwickeln«, berichtete Christoph Kleiner, Geschäftsführer Vertrieb der Liebherr-Werk Ehingen GmbH. »Kundennähe herstellen und vertiefen ist sicherlich eine unserer Stärken«, so Kleiner. Als weitere Stärke macht der Vertriebs-Geschäftsführer die Zuverlässigkeit der Ehinger Krane aus.

»90 % aller jemals bei uns gefertigten Krane werden nach Jahrzehnten immer noch eingesetzt«, sagt Christoph Kleiner. Das verdanke man sich unter anderem der hohen Produktqualität und den besonderen Standards im Kundendienst. Gerade den Kundendienst baut das Liebherr-Werk Ehingen t weiter aus.

Unternehmen der HS-Schoch Gruppe

HS-Schoch GmbH & Co.KG 73466 Lauchheim Fon: 07363 9609-6 06869 Coswig Fon: 034923 700-0

ZFE GmbH 77855 Achern-Gamshurst Fon: 07841 2057-0

bsg Handels GmbH 85411 Eglhausen Fon: 08166 9969-0

www.hs-schoch.de


ERIK BOHR (2)

Zwei Liebherr 340 EC-B 16 und ein Liebherr 340 EC-B 12 aus dem Mietpark von BKL sind beim Bau einer Wohnanlage in der Messestadt Riem im Einsatz.

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BKL BAUKRAN LOGISTIK

Einsatzpremiere für neue spitzenlose Obendreher Die ersten drei Krane der neuen EC-B-Baureihe von Liebherr sind im Mietpark des Münchener Standortes von BKL Baukran Logistik verfügbar. Noch vor der Bauma im April, auf der der neue Krantyp vorgestellt wurde, waren die beiden 340 EC-B 16 und ein 340 EC-B 12 bereits beim Bau einer Wohnanlage in der Messestadt Riem im Einsatz.

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eben dem Münchener Messegelände entsteht ein sechsgeschossiger Holzbau mit rund 160 Wohnungen, Gemeinschafts- und Gewerbeflächen, einem Dachgarten sowie einer Tiefgarage. Die Xaver Riebel Bauunternehmung, die die Anlage errichtet, entschied sich für das Krankonzept von BKL München. Für die Rohbauerstellung in dem dicht bebauten Gebiet setzten die BKL-Kranspezialisten unter anderem wegen des geringen Platzbedarfs auf zwei Modelle des 340 EC-B 16 und einen 340 EC-B 12 (das bauMAGAZIN berichtete über die neuen Liebherr-Modelle in Heft 3/19, Seite 138). Die Krane bieten eine maximale Reichweite von 78 m und Traglasten von bis zu 12 t bzw. 16 t. Zudem lässt sich die Hubwerksleistung um bis zu 50 % reduzieren und so der Stromversorgung auf der Baustelle anpassen.

N

Kürzere Montagezeiten Den 340 EC-B 12 montierte das BKL-Team im März mit einer Hakenhöhe von 34 m und 50 m Ausladung auf ein Fundamentkreuz von 4,5 m x 4,5 m. Der Kran hebt bei 50 Metern an der Spitze noch über 7 t. Die Montage verlief reibungslos und dank optimierter Bolzenverbindungen einfacher und sicherer. Insbesondere die neuen LiConnect-Auslegerverbindungen an die Drehbühne ermöglichten den Monteuren, den Kran schnell fertig zu stellen und an den Kunden zu übergeben. Noch vor Beginn der Bauma folgten die beiden 340 EC-B 16 mit 44 m bzw. 34 m Hakenhöhe und 50 m bzw. 34,7 m Ausladung. Die drei Krane werden voraussichtlich bis Ende des Jahres dort im Einsatz sein. Die drei spitzenlosen Obendreher sind die ersten von mehreren EC-B 340, in die BKL 2019 investiert. Insgesamt bietet der


Kranspezialist seinen Kunden 2019 mit fast 100 neuen Maschinen über 500 Turmdrehkrane mit Ausladungen von 22 m bis 90 m. BKL setzt auf eine konsequente Weiterentwicklung des Kranparks durch den Einsatz

moderner Technik. Insofern sei die Entscheidung für die neue Liebherr-Baureihe leicht gefallen, wie BKL-Geschäftsführer Jörg Hegestweiler betont: »Der 340 EC-B ist Liebherrs und unsere Antwort auf die immer größer werdende Nachfrage der Bau-

industrie nach höherer Tragfähigkeit bei spitzenlosen Turmdrehkranen. Zusammen mit den technologischen Neuerungen, die die Sicherheit erhöhen und Montagezeit sparen, passt der neue Kran perfekt in unser Portt folio.«

Zweimal ganz oben mitspielen BKL hat kürzlich den neuen CM 415 vorgestellt. Der Schnellmontagekran erweitert das Kranangebot im BKL-System Cattaneo nach oben: Ohne zusätzliche Kletterturmstücke zu benötigen, bietet der Kran in der 60-mt-Klasse drei Hakenhöhen – 23,8 m, 28,5 m und 31,5 m. Neuzugang im BKL-Mietpark ist ebenso der 21LC1050 von Comansa, der das BKLAngebot auf mehr als 1 000 mt erweitert. it 20°-Ausleger-Steilstellung kann die maximale Hakenhöhe des CM 415 auf 42 m gesteigert werden. Der Untendreher bietet zudem eine Ausladung bis 41 m und 1,25 t Spitzenlast. Seine maximale Traglast beträgt 5 t. Dank seiner Leistungsdaten, seines geringen Drehradius’ von 2,5 m bzw. 3,2 m und der einfachen Montage gilt der Schnellmontagekran als besonders variabel einsetzbar. Der CM 415 wird im BKL-Mietpark zur Verfügung stehen und ist für den Bau von zum Beispiel Wohnanlagen geeignet.

BKL hat im April auf der Bauma den neuen Schnellmontagekran CM 415 vorgestellt.

Dank 21LC1050 ist BKL jetzt »über 1 000« Der 21LC1050 von Comansa erweitert ebenso den Kranpark nach oben, bietet doch BKL damit Turmdrehkrane in Größenklassen von 13 mt bis jetzt 1 050 mt. Der spitzenlose Obendreher bietet eine maximale Traglast von 50 t und eine maximale Ausladung von bis zu 90 m. Der 1 050Metertonner ist bereits für den Bau einer modular konzipierten Wohnanlage in Berlin des BKL-Kunden Klebl t gebucht.

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Der spitzenlose Obendreher 21LC1050 bietet als 1 050-mt-Modell eine maximale Traglast von 50 t und eine maximale Ausladung von bis zu 90 m.

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EMATEC

Die neue Ematec-Manipulationstraverse EMT soll den Workflow von Hubarbeiten im Heavy-Duty-Bereich entscheidend verändern.

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EMATEC

Leichtes Manipulieren von Schwergewichten Mit einer Neuentwicklung will der Spezialhersteller Ematec aus Memmingerberg (Allgäu) den Workflow bei Hubarbeiten im Heavy-Duty-Bereich entscheidend verändern. Mithilfe der Ematec-Manipulationstraverse EMT lassen sich Lasten und Bauteile mit einem Gewicht von bis zu 250 t exakt manipulieren, positionieren und stabilisieren.

75Grad

Die neue EmatecManipulationstraverse EMT ist bis zu einer Drehung von ± 75° flexibel manipulierbar.

as System aus EMT und Lastteil ist dank der Bau- und Funktionsweise der Traverse, wie Ematec unterstreicht, windunempfindlich und sorgt so für Prozess- und Arbeitssicherheit auf der Baustelle. Die neue Ematec-Traverse fungiert als Zwischenstück zwischen Kranhaken und der Last und verfügt über diverse Adapter für unterschiedlichste Einsatzanforderungen. Auf der Baustelle soll sich dies in einem System für alle Fälle zeigen, die Baustellenlogistik erleichtern und Zeit einsparen. »Die Idee für unsere neue Traverse kam uns direkt auf der Baustelle, bei der die Rotorblätter mit einer von uns entwickelten Rotorblatttraverse montiert wurden. Das ging zügig und schnell. Für jedes weitere Anlagenteil aber, das gehoben werden musste, gab es ein eigenes Greif- und Montagewerkzeug. Egal, ob Nabe, Maschinenhaus oder Generator – jedes Mal musste am Kran erst ein neues Anschlaggerät installiert werden. Das war ein unglaublicher Aufwand und die Rüstzeiten überschritten den eigentlichen Montageaufwand deutlich. Da kam uns der Einfall, eine fest am Kranhaken angeschlagene flexible Traverse zu entwickeln, an der man schnell und unkompliziert verschiedene Adapter anbringen und austauschen kann«, erklärt Manfred Eberhard, Vorstand der Ematec AG.

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lenblock einer Guiding Rope eines Raupenkrans oder alternativ auch an Betonklötzen am Boden befestigt werden. Über zwei voneinander unabhängige Kettentriebe lassen sich so die Bauteile beim Heben, Positionieren und Montieren exakt manipulieren und stabilisieren. Die EMT ist bis zu einer Drehung von ± 75° flexibel manipulierbar. Die Kettentriebe werden per Funkfernsteuerung im Hand-Tipp-Betrieb bedient – kräftezehrendes Ziehen und Justieren mit dem Seil war gestern. Das soll das Positionieren schwerer Bauteile nicht nur exakter und einfacher machen, sondern auch die Arbeitssicherheit erhöhen. Ein Display zeigt jederzeit die Kräfteverhältnisse an der Traverse an, wodurch der Mitarbeiter auf der Baustelle immer genau weiß, wo und wann nachjustiert werden muss. »Der Kraftfluss ist 1:1. Es geht also keine Kraft an der Traverse verloren, sondern sie wird direkt ins Lastteil übertragen«, betont Eberhard.

Flexibles Allroundtalent Damit die EMT allen Lastaufnahme- und Hebeaufgaben gewachsen ist, verfügt sie über unterschiedliche Adapter, die an der Traversenunterseite angebracht werden, um dort die Lasten anzuschlagen. Ob Ösenadapter, Hakenadapter oder Flanschkonsole: Je nach Einsatz wird der jeweils passende Adapter ruckzuck mit Schiebebolzen an der Traverse befestigt. Genauso schnell und unkompliziert kann er auch wieder ausgewechselt werden.

Exakte Manipulation und hohe Stabilität Die Ematec-Manipulationstraverse dient als Bindeglied zwischen Kranhaken und Last- bzw. Bauteil. Sie verfügt an beiden Enden über teleskopierbare Auszüge mit 65 m langen Ketten (RUD), die am Rol-

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Systemgedanke Zur EMT-Systemfamilie gehören bisher vier Adapter, die für die effiziente Montage von kompletten Windkraftanlagen entwickelt wurden: Ein Adapter


zur Aufnahme für Naben mit einem Rotorblatt, einer zur Aufnahme eines kompletten Rotorsterns für die Sternmontage sowie einer für Maschinenhaus und Generator. Abgerundet wird das Programm von einem Universaladapter zum Heben verschiedener Lasten bis 100 t mit Hebegurten oder anderen Hebezeugen. Aber auch Adapter für andere Anforderungen werden auf Wunsch individuell gefertigt. »Wir sind schließlich die Spezialisten für Sonderbau und es ist unsere Spezialität, projektbezogen die perfekte Lösung für jeden Anwendungsbereich unserer Kunden zu entwickeln«, betont Eberhard.

Einfacher Transport und optimierte Logistik Das EMT-System wird inklusive Adapter in einem 40'-Open-Top-Container ausgeliefert, was dank der kompakten Transportmaße von ca. 8,3 m Länge, ca. 1,2 m Breite und einer Bauhöhe von 2,1 m möglich ist. Traverse und Adapter können so als geschlossene Transporteinheit verschifft oder auf dem Luftund Landweg transportiert und mit einem Kran sehr bequem ent- oder beladen werden. »Das erleichtert den Transport zur und die Logistik auf der Baustelle ungemein. Wie oft passiert es, dass Baustellen stillstehen, weil sich die Lieferung eines Hebewerkzeugs verzögert? Das ist mit unserem Traversensystem kein Thema mehr«, so der Ematec-Vorstand.

Auf Wunsch auch mit Akku-Antrieb Die Ematec-Manipulationstraverse arbeitet energetisch autark, sie verfügt über einen eigenen Motor und eine eigene Funkfernsteuerung. Der Motor ist in der Regel dieselbetrieben; ist aber auch

Revolutioniert den Workflow von Hubarbeiten im Heavy-Duty-Bereich: die neue Ematec-Manipulationstraverse, kurz EMT. als GreenLine-Variante verfügbar. Das elektrohydraulische Aggregat mit Akku arbeitet nach Anbieterangaben nahezu geräuschlos und stößt keine Emissionen aus. »Wir reagieren damit auf die verschärften Abgasvorschriften, die seit Januar gelten. Mit Green-Line brauchen sich unsere Kunden keine Gedanken um die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte wie zum Beispiel nach Euro-5-Norm oder den unterschiedlichen Tier-Klassifizierungen zu machen«, erklärt Eberhard. Gerade für die Windenergiebranche sieht Eberhard hier ein großes t Potenzial.

Wir sind die Spezialisten für Sonderbau und es ist unsere Spezialität, projektbezogen die perfekte Lösung für jeden Anwendungsbereich unserer Kunden zu entwickeln.« Manfred Eberhard, Vorstand der Ematec AG

Obendreher im Einsatz für das Zementwerk in Erwitte Bauarbeiten in einem Zementwerk in Erwitte (NRW) kommt ein neuer 172EC-B8 von Liebherr zum Einsatz. Der von Wedekind gelieferte Obendreher ist mit einer freistehenden Hakenhöhe von 71 m auf Fundamentanker und einem Ausleger von 40 m montiert worden. Dabei kam zusätzlich ein neuer 450-t-Autokran zum Einsatz.

eil Arbeiten in extremer Höhe mit entsprechender Reichweite gefordert werden, war ein Obendreher die einzige Option für diese Baustelle. Der LiebherrObendreher punktet mit hoher Tragkraft, um die Baustelle verlässlich zu bedienen. Er ist speziell an die Gegebenheiten angepasst und den Kundenwünschen entsprechend montiert worden. Der neue Obendreher der EC-B-Baureihe ist für den Transport und die Montage optimiert und gilt dank Liebherr-Hochleistungsantrieben sowie einer Tragkraft von 8 t als besonders wirtschaftlich für die geforderten Hubarbeiten. Neben dem Verkauf und der Vermietung von Liebherr-Turmdrehkranen sind die von Wedekind angebotenen Dienstleistungen ebenso umfassend: Von der Beratung bis zu Reparatur und Service erhalten Kunden alles aus einer Hand. Sonderbaustellen und schwierige Bauvorhaben werden mit unterschiedlichen Liebherr-Krat nen verwirklicht.

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172EC-B im Einsatz in Erwitte.

WEDEKIND

o WEDEKIND – Für die

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MATTHIAS AMANN / BAUMAGAZIN

Der serienmäßige Ausstattungsumfang unserer Krane ist derart breit aufgefächert, dass wir für unsere Kunden in praktisch allen denkbaren Konstellationen maßgeschneiderte Lösungen finden.« Wolfgang Feldmann, Geschäftsführer Fassi-Ladekrane

Mit dem Fassi F240ASXP ist der Anwender im Baustoffgewerbe optimal aufgestellt.

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FASSI

Spediteure sehen sich heutzutage einem knallharten Wettbewerb ausgesetzt. Um auf diesem Markt zu bestehen, zählen Schnelligkeit und Flexibilität. Beides verlangt nach ausgefeilter Technik. Ein Mainzer Unternehmer setzt beim Thema Kran auf die Marke Fassi. as Großhandelsunternehmen Köbig zählt im Großraum um Frankfurt, Koblenz und Mainz zu den wichtigsten Partnern der Bauwirtschaft. Beim derzeitigen Bauboom kann Köbig alle anfallenden Transportvolumen trotz eigenem Fuhrpark nicht alleine stemmen. Deswe-

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Die komfortable V7-Fernsteuerung gehört beim F240 nicht zum standardmäßigen Lieferumfang; sie konnte dennoch in das Bedienkonzept integriert werden. 34

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gen arbeitet man mit Jasmin Buljevic zusammen, der den Baustoffhandel als Subunternehmer mit mehreren Fahrzeugen unterstützt. Seine Trucks sind zwar in den Köbig-Farben lackiert und mit Köbig-Logo versehen, fahren aber dennoch auf eigene Rechnung. Angesichts der zunehmenden Zahl von täglich 50 Touren und mehr und der immer anspruchsvolleren Be- und Entlademanöver von Materialien, die ein Gewicht von bis zu 3 t erreichen, konzentrierte sich Buljevic bei der Suche nach einem Kran für seine jüngste Fahrzeuganschaffung auf eine möglichst leistungsfähige und vielseitige Type. Weil er in seinem Fuhrpark bereits einen Truck mit Fassi-Kran hatte, ging sein erster Impuls dabei intuitiv in Richtung des italienischen Ladekranspezialisten. Dort hatte er die Gelegenheit, den neuen Baustoffkran F240AS zu testen und war auf Anhieb überzeugt. »Der Kran lässt sich sehr präzise steuern und reagiert ausgesprochen schnell«, so Buljevic.

Schnell im Alltagsgeschäft Geschwindigkeit ist in seinem Geschäft ein entscheidender Fak-

tor. Das wird in der Praxis klar: Nach dem Abstellen des Fahrzeugs lassen sich alle Funktionen des Fassi-F240ASXP-Ladekrans einschließlich des Ausfahrens der Abstützungen vom Führerstand dirigieren. Präzise und – dank des Sauer-Danfoss-Steuerblocks mit feinfühligsten Steuermodulen – verzögerungsfrei fallen sämtliche Manöver aus, die zudem fließend ineinander übergehen, weil der Bediener den Kran nicht mit mechanischen, sondern mit digitalen Joysticks dirigieren kann. Selbst ganz hinten auf dem Truck unmittelbar vor dem Kran abgestellte Ladung soll sich mit dem Kran binnen kürzester Zeit greifen und über die geschlossene Bordwand des MAN TGX 26.500 heben lassen.

Maßgeschneiderte Lösungen serienmäßig Während es beim Entladen von Vorteil sei, so Buljevic, vom Steuerstand aus auch die Ladefläche im Blick zu haben, mache sich bei der kontinuierlichen Zunahme von Hochkranleistungen die zusätzlich bestellte V7-Fernsteuerung bezahlt. Immerhin liegt die maximale Ausladung des F240AS bei 13,55 m, da kön-

FASSI (3)

»Sehr präzise und ausgesprochen schnell«

Direkter und feinfühliger Zugriff auf sämtliche Kranfunktionen: die JoystickSteuerung am Hochsitz des Krans. ne er sich mit der Funkfernsteuerung jederzeit so positionieren, dass er die Ladung optimal im Blick hat. »Mir hat bei Fassi vor allem gefallen, wie offen und engagiert die Mannschaft auch auf weniger alltägliche Wünsche reagiert, wie zum Beispiel einer Wetterschutzkabine für den Kranführerstand. Innerhalb kürzester Zeit gab es dafür eine Lösung«, sagt Buljevic. Das sei eben die große Stärke der Marke Fassi, erklärt Wolfgang Feldmann, Geschäftsführer von Fassi Ladekrane: »Der serienmäßige Ausstattungsumfang unserer Krane ist derart breit aufgefächert, dass wir für unseren Kunden in praktisch allen denkbaren Konstellationen maßgeschneiderte Lösungen fint den.«


BAUMATRA

4 mit R 18_20190515_01.qxp_Titel_A z_BM_2019_05_Umschlag_X

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BAUMAGAZIN-ONLINE.DE

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| BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE

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6 | BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE

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5/2019

BAUMAGAZIN-ONLINE.DE

Volvo CE

Emissionsfrei in die Zukunft

Engcon Kooperation mit Hyundai »krönt beste Bauma«

… weil die neutrale Vorstellung von neuen Maschinen und Geräten uns als Vermieter dabei hilft, uns am Markt richtig zu positionieren. Informativ ist außerdem, dass das bauMAGAZIN in ausführlichen Rückblicken über wichtige Messen berichtet – wie die Bauma oder die GaLaBau – und dabei sowohl mit Texten als auch mit Fotos eigene Akzente setzt.

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Takeuchi – Schäfer

Starke Leistung, hoher Komfort IM BLICKPUNKT

VORSCHAU Grüne Branche in Eisenach

AVANT TECNO DEUTSCHLAND Absatz und Umsatz signifikant erhöhen

»MIETE – LEASING«

Theo Hau, BAUMATRA Vermietung & Transport, Fließem

IM BAUMAGAZIN-INTER klarx-Geschäftsführer VIEW Matthias Handschuh

baumagazin-online.de |


L PALFINGER

Härtetest auf 2 000 Meter Höhe

PALFINGER

Palfinger-Raupenkran PCC 115.002 im österreichischen Gasteinertal auf bis zu 2 000 m Höhe.

Im Zuge der Demontage der Liftstützen der alten Schlossalmbahn im österreichischen Gasteinertal hat der Palfinger Crawler Crane PCC 115.002 seine Stärken im unwegsamen, alpinen Gelände unter Beweis gestellt.

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Der PCC 115.002 war autark unterwegs und überwand dabei mehr als 800 Höhenmeter mit zwischenzeitlichen Steigungen von bis zu 40 %.

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enn die Wege im alpinen Bereich enden, ist es normalerweise Zeit für den Hubschrauber. Nicht so im Gasteinertal in Österreich unweit der Schlossalm im vergangenen August, wo auf aufwendige Einsätze aus der Luft großteils verzichtet werden konnte. Stattdessen setzte man auf die Kombination aus Raupe und Kran. Für den Palfinger-Raupenkran PCC 115.002 war dieses schwer zugängliche Gelände nahezu ideal, weil er hier seine Stärken als kompakter und flexibler Offroad-Kran, der auf einem Raupenfahrwerk montiert ist, ausspielen konnte.

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»Echte Alternative zum Hubschrauber« Umgesetzt wurde das Pilotprojekt von der auf Seilbahnmontagen spezialisierten Firma Prommegger, die den Praxistest in Kooperation mit Palfinger vorantrieb. Für Geschäftsführer David Prommegger ein richtungsweisendes Projekt: »Seit knapp zehn Jahren denken wir über

den Einsatz von Kranen im Gelände nach. Und dann sind wir beinahe zufällig auf den Palfinger-Raupenkran gestoßen. Er ist eine echte Alternative zum Hubschrauber. Auch, weil es keine zusätzlichen Genehmigungen braucht und man vom Wetter weitgehend unabhängig arbeiten kann.«

Nicht nur geländegängig Nachdem der Kran mit einem Lkw in die Nähe des Einsatzortes gebracht worden war, setzte er sich auf seinen Raupen zu den mitunter unwegsamen Standorten der Liftstützen in Bewegung. Im Rahmen des fünftägigen Einsatzes war er vollkommen autark unterwegs und überwand dabei mehr als 800 Höhenmeter mit zwischenzeitlichen Steigungen von bis zu 40 %. Mit einer Steigfähigkeit von bis zu 60 % kam der Raupenkran damit noch lange nicht an sein Limit, wie die Einsatzleiter bestätigten, die bei der Demontage von neun Liftstützen vor Ort waren.

War ein Standort erreicht, ging es an die optimale Positionierung und Ausrichtung des Kranes. Dabei konnten durch die Feinjustierung der Abstützfüße Niveauunterschiede am Standplatz auf den Zentimeter genau ausgeglichen werden. Das ist insofern wesentlich, weil bei solchen Spezialeinsätzen und Hebelasten bis zu 1 t Stabilität, Sicherheit und Effizienz Hand in Hand gehen. Auch die Befürchtungen, dass der Raupenkran den empfindlichen Almboden beschädigen könnte, erwiesen sich in der Praxis als unbegründet. Selbst bei den notwendigen Drehungen im Stand erwies sich das trotz seiner Reichweite von 33 m schlank konzipierte Gerät als umweltschonend und hinterließ nur geringe Spuren im Boden. David Prommegger sieht vielfältige Einsatzmöglichkeiten: »Der Raupenkran ist für uns in Zukunft überall dort interessant, wo größere Projekte in schwer zugänglicher Umgebung anstehen. Ich denke da an den Wegebau im Gebirge, aber auch an die neue Hochspannungsleitung, eine Großbaustelle, wo man den Kran ideal und vor allem auch ohne Zeitdruck einsetzen könnte, weil sich nicht so wie beim Hubschrauber jede Einsatzminute auf der Rechnung niedert schlägt.«

Unternehmen Palfinger zählt zu den international führenden Herstellern von »Lifting Solutions«, die auf Nutzfahrzeugen und im maritimen Bereich zum Einsatz kommen. Die Unternehmensgruppe mit Sitz in Bergheim (Österreich) erwirtschaftete 2018 mit knapp 11 000 Mitarbeitern einen Gesamtumsatz von rund 1,6 Mrd Euro.


Der 355 E hat die richtige Schaufelkapazität, um schnell alles zu beladen – von Großraumsäcken und Kleintransportern bis hin zu unseren größten 100 m³ großen WalkingFloor-Anhängern.« Michael Boyle, Geschäftsführer von Scotbark LLP

Die hochfahrbare Kabine sichert eine perfekte Sicht bei der Beladung.

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SENNEBOGEN

Teleskoplader-Multitalent in Großbritannien

er von Grund auf neu konstruierte Sennebogen-Teleskoplader 355 E ist der erste Vertreter der neuen Produktlinie Multi-Line. Er ist zudem der erste im Vereinigten Königreich betriebene 355 E und wird von dem Sennebogen-Händler Molson Green vertrieben und gewartet.

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Der 355 E will das Beste aus der Radlader- und Teleskoplader-Technik in einer einzigartigen Maschine vereinen: Er zeigt sich stark sowie robust wie ein Radlader und gleichzeitig stabil und standsicher wie ein Teleskoplader. Die aus Radladern bekannte Z-Kinematik ermöglicht hohe Losbrechkräfte und eine nach Anbieterangaben mühelose Aufnahme des Materials mit der Schaufel aus dem großen Rindenmuldenberg auf dem Gelände der Firma Scotbark. »Der Sennebogen 355 E ist genau die richtige Maschine für unser Unternehmen, da wir einen Teleskoplader mit RadladerLeistung benötigen, um unserem regen Betrieb gerecht zu werden«, betont Michael Boyle, Geschäftsführer von Scotbark. Der 355 E ermögliche eine extrem schnelle Durchlaufzeit für Kundenaufträge, da er fast rund um die Uhr im Einsatz sei und sowohl die nachts eingehenden Anlieferungen als auch das Handling tagsüber übernehmen könne. Der Teleskoplader mache

dem Namen der Produktlinie Multi-Line alle Ehre und könne durch das serienmäßige, hydraulische Sennebogen-Schnellwechselsystem in Sekundenschnelle mit einer Hubgabel ausgestattet werden. Somit sei er für multifunktionale Aufgaben ausgerüstet. Den Kunden Scotbark überzeugt unter anderem auch das große Fassungsvermögen der Niederhalteschaufel, mit der sich bis zu 3 m³ Material aufneh-

men lässt. Dies beschleunigt die Verladung von Rindenmulch um einiges. Ein weiteres Highlight ist auch die exklusive hochfahrbare Kabine Multicab, was auch Michael Boyle betont: »Der 355 E hat die richtige Schaufelkapazität, um schnell alles zu beladen – von Großraumsäcken und Kleintransportern bis hin zu unseren größten 100 m³ großen Walking-Floor-Anhängern. Die hochfahrbare Kabine bietet darüber hinaus mit ihrer Rundum-

SENNEBOGEN

Scotbark LLP ist ein schottischer Hersteller und Vertreiber von Premium-Rindenmulch in Glasgow mit über 30 Jahren Erfahrung. Im Laufe der Zeit haben sich sowohl die Produktpalette als auch der Kundenstamm von Scotbark erweitert, sodass sich das Unternehmen mittlerweile zur umfassenden Anlaufstelle im Bereich GaLaBau entwickelt hat. Seit zehn Jahren bilden bereits zwei 305erMaschinen von Sennebogen das Herzstück für Verlade- und Stapelarbeiten. Hinzu kommt nun eine dritte Maschine.

Die Z-Kinematik sichert das einfache Befüllen der Niederhalteschaufel.

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sicht ein unübertroffenes Maß an Arbeitssicherheit auf dem stark frequentierten Innenhof.«

»Die perfekte Maschine für diese Arbeit« Auch Ben Lang, der Fahrer des 355 E bei Scotbark, zeigt sich begeistert: »Wenn ich fast 4 m über dem Boden sitze, gibt es keine Nackenbelastung beim Beladen

von Fahrzeugen mit hohen Seitenwänden. Nicht nur die direkte Sicht ist bei hochgefahrener Kabine hervorragend, sondern darüber hinaus tragen auch das Spiegelpaket und die Rückfahrkameras zum Fahrerkomfort bei, indem sie dafür sorgen, dass man den Kopf nicht zu oft drehen muss, um Hindernisse auf der Rückseite zu entdecken.«

Der kleine Wenderadius des 355 E von unter 4 m ist wichtig, um die Arbeit auf engem Raum und bei wartender Lkw-Schlange effizient erledigen zu können. Durch die Balance zwischen Kraft und Geschwindigkeit zeigt sich der 355 E für anspruchsvolle Verladearbeiten wie bei Scotbark prädestiniert. Zusammengefasst meint Ben Lang: »Im Ver-

gleich zu herkömmlichen Teleskopladern ist der 355 E die perfekte Maschine für diese Arbeit. Er spielt aufgrund einer Vielzahl von Faktoren in einer ganz anderen Liga: Aufgrund seiner Leistung, der sanften Steuerung, der Wendigkeit, der ausgezeichneten Losbrechkräfte und der hervorragenden Sicht aus der hocht fahrbaren Kabine.«

Ein »himmlischer Einsatz« arbeiten an der Basilika St. Peter in Dillingen an der Donau begannen bereits 2015. Im zweiten von drei Bauabschnitten ging es vor allem um die Innensanierung, in deren Zuge auch wertvolle Gemälde und Kunstgegenstände restauriert wurden. Für den Transport der empfindlichen Fracht war ein akkubetriebener Materialaufzug des Herstellers GEDA in »himmlischer Mission« im Einsatz.

er Zahn der Zeit nagt an der ab 1619 errichteten dreischiffigen Hallenkirche – zuletzt drohte die Basilika auseinanderzubrechen. Daher begannen im Jahr 2015 erneut umfassende Sanierungsarbeiten. Im ersten Bauabschnitt lag der Schwerpunkt der Arbeiten auf dem Erhalt der Standhaftigkeit und dem Dach der Basilika. Mit einer Länge von gut 54 m und einer Breite von 22 m hat das Gotteshaus die Grundmaße einer Kathedrale. Bis zum Deckengewölbe sind es über 20 m. Das drohte allerdings herunterzustürzen, denn das schwere Dach drückte die Mauern der Kirche immer mehr nach außen. Um einen Einsturz des Gemäuers zu verhindern und die Kirche zu stabilisieren, halten nun fünf Spannanker aus Stahl die beiden Kirchenseiten zusammen. Der Dachstuhl wurde von dem beauftragten Zimmereiunternehmen Schwertberger aus Donaualtheim fachmännisch ausgebessert und verstärkt. Die 390 Jahre alten Holzbalken werden durch Stahlträger und Stahlseile unterstützt, die die Balken auf der gesamten Länge von 50 m zusammenhalten. Neue Ziegel zeigen sich auf dem Dach und auch der Turm wurde im ersten Bauabschnitt aufwendig saniert.

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Clevere Transportlösung Nach der Behebung der statischen Probleme ging es im zweiten Bauabschnitt an die Innenrenovierung der Basilika. 2,5 Mio. Euro sind hierfür veranschlagt. Stuck und Wandmalereien sollen erhalten bleiben und ihre alte Leuchtkraft zurückbekommen, ebenso stand die Restaurierung wertvoller und teilweise jahrhundertealter Bilder oder Statuen an. Um Schäden an den Kunstwerken während der laufenden Sanierungsarbeiten zu verhindern, wurden sämtliche Gegenstände sicher verpackt und auf der Empore der Basilika zwischengelagert. Zur Beförderung der empfindlichen Fracht griffen die Experten der Firma Schwertberger auf eine clevere Transportlösung zurück: Zum Einsatz kam ein akkubetriebener Materialaufzug aus Asbach-Bäumenheim. Kabelloser Transport der empfindlichen Fracht Von einer Person in knapp fünf Minuten aufgebaut, befördert der GEDA-AkkuLeiterLift mithilfe eines 24 V/10 Ah starken Li-Ion-Akku-Antriebs und drei verschiedenen Lastbühnen sämtliche Materialien bis

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GEDA

o GEDA – Die Renovierungs-

Ein GEDA-AkkuLeiterLift unterstützt Renovierungsarbeiten der Basilika in Dillingen.

120 kg. Dabei geht es per Knopfdruck auf der praktischen Funkfernbedienung von 0 auf 15 m/min. Als besonderes Feature kann die Steuerung des AkkuLeiterLift optional auch über eine Smartphone-App erfolgen. Nach einer Akkuladezeit von zwei Stunden ist der Transportprofi immer wieder bereit für den nächsten Auftrag. Das LiftLeiter-System von GEDA will dem Anwender zudem einen 3-in-1-Nutzen bieten: Durch cleveres Kombinieren der Bock- und/oder der Anlegeleiter in Verbindung mit dem praktischen Leiterverbinderset können stufenlos Höhen von 2,1 m bis 10 m erreicht werden. Selbst wenn der AkkuLeiterLift einmal nicht benötigt werden sollte, ist die Leiter als herkömmt liche Baustellenleiter flexibel einsetzbar.


Egal wo, egal wann. it m t r ie m r fo in s n te s Be

e d . E N I L N O N I Z A bauMAG

Das Fachportal für Baumaschinen | Baugeräte | Baufahrzeuge bauMAGAZIN-ONLINE ist die digitale Plattform des bauMAGAZIN, seit Jahren eines der au昀agenstärksten und renommiertesten Fachmagazine für Baumaschinen, Baugeräte und Baufahrzeuge in Deutschland, das zudem in Österreich, in der Schweiz und in Norditalien präsent ist.

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BRIDGESTONE

»Bei uns stehen Qualität und Sicherheit im Mittelpunkt«

BRIDGESTONE

Bridgestone hat im April seine Flotten-Management-Lösung FleetPulse vorgestellt. Die Mobilanwendung soll Flottenkunden mit Lkw und Mobilkranen dabei helfen, die Leistung des Fuhrparks zu maximieren, die Betriebszeiten zu verbessern und die Gesamtbetriebskosten zu senken. Im Gespräch mit SchmidbauerEinkaufsleiter Hermann Setzmüller erklärt Christoph Erckmann, Bezirksleiter Verkauf OTR Süd bei Bridgestone, welche Rolle die passenden Reifen und die fortschreitende Digitalisierung im Alltagsgeschäft spielen und welche Vorteile er hinsichtlich der Produktmerkmale und Serviceleistungen besonders schätzt.

Bei seinen Mobilkranen mit zwei bis acht Achsen setzt Schmidbauer auf hochwertige Premium-Reifen von Bridgestone. Zum Einsatz kommen die Bridgestone-Mobilkranreifen in den Dimensionen 445/95R25 VHS2 (Bild) oder 385/95R25 VHS.

vorragende Leistung, wobei bei Schmidbauer vor allem die Langlebigkeit und Stabilität geschätzt wird: »Im Tagesgeschäft muss ein Reifen bei uns sowohl Strecken auf Asphalt bewältigen als auch im Baustellenbetrieb fahren können. Ein Kran legt im Jahr bis zu 15 000 km zurück und ist dabei mehr auf Baustellen als auf der Straße unterwegs. Lkw absolvieren im Vergleich jährlich rund 50 000 km«, sagt Setzmüller. »Für uns muss ein Reifen daher zuverlässig, einsatzsicher und qualitativ hochwertig sein. Hinzu kommt ein gutes Preis-Leistung-Verhältnis – und genau deshalb vertrauen wir auch auf Bridgestone-Reifen.« Ein niedriger Geräuschpegel runde die Leistung des Radialreifens ab.

»Vertrauen und langjährige Kundenbeziehungen sind uns sehr wichtig«, betont Schmidbauer-Einkaufsleiter Hermann Setzmüller (re.) im Gespräch mit Christoph Erckmann, Bezirksleiter Verkauf OTR Süd bei Bridgestone. chmidbauer setzt als Marktführer für Mobilkran- und Transportdienstleistungen bei rund einem Drittel seiner Mobilkrane auf BridgestoneReifen. »Der Reifen muss vor allem im Baustellenbetrieb zuverlässig, langlebig und robust sein. Hinzu kommt das Thema Sicherheit: Wenn unsere Mitarbeiter mit 80 km/h auf der Autobahn unterwegs sind, dann darf hier nichts passieren«, sagt Schmidbauer-Einkaufsleiter Hermann Setzmüller. »Bei einem plötzlichen Reifenschaden oder -platzer sind die Folgeschäden enorm: vom Abschleppdienst, dem daraus resultierenden Stau auf der Autobahn bis hin zum Baustellenstopp und der Gegenrechnung des Kunden. Aus diesem Grund setzen wir bei unseren Mobilkranen mit zwei bis acht Achsen auf hochwertige Premium-Reifen von Bridgestone.«

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»Zuverlässig, einsatzsicher und qualitativ hochwertig«

Digitale Flotten-Management-Lösung Auch die Digitalisierung spielt in der Branche eine größer werdende Rolle. »Als Familienbetrieb und Full-Service-Anbieter legen wir großen Wert auf spezifische Beratung, Engineering und Projektleitung, aber auch auf innovative Technik. Zurzeit testen wir noch diverse Anwendungen – darunter auch FleetPulse von Bridgestone«, sagt Setzmüller. Die Anwendung besteht aus Checklisten für den Fahrer, inklusive Reifendruckmessungen – die von der Tirematics-Technologie durchgeführt werden – sowie der täglichen Fahrzeuginspektion zur Abfahrtskontrolle, die vom Flotten- oder WartungsManager vorgegeben wird. Die Daten werden zentral von FleetPulse gesammelt und an den Fuhrparkverantwortlichen weitergeleitet, der anstehende Wartungsarbeiten (beispielsweise die Korrektur des Reifenluftdrucks oder Reparaturen am Fahrzeug) automatisieren kann. So kann FleetPulse die hohen Sicherheits- und Qualitätsstandards der Flottenfahrzeuge aufrechterhalten, Flottenbetreibern einen direkten Überblick über den Fuhrpark liefern und gleichzeitig den Arbeitsalltag t der Fahrer vereinfachen.

Zum Einsatz kommen dabei die Bridgestone-Mobilkranreifen in den Dimensionen 445/95R25 VHS2 oder 385/95R25 VHS, die für alle geländegängigen Krane geeignet sind. Sie versprechen besonders bei hoher Geschwindigkeit auf der Straße eine her-

Schmidbauer ist Marktführer für Kran- und Transportdienstleistungen mit Hauptsitz in Gräfelfing bei München sowie mit über 25 Standorten in Deutschland und Vertriebsbüros in Frankreich, Finnland und Estland. Die Mietflotte von Schmidbauer besteht aus rund 150 Schwertransporteinheiten und ca. 350 Mobilkranen von 5 t bis 1 350 t. Schmidbauer versteht sich als Full-Service-Anbieter mit bundesweit rund 600 Mitarbeitern. Bridgestone Europe ist eine Tochtergesellschaft der Bridgestone Corporation, dem weltweit führenden Unternehmen der Reifen- und Gummibranche mit Sitz in Tokio. Das Unternehmen beschäftigt in Europa 18 300 Mitarbeiter und betreibt 15 Produktionsanlagen in der Region, ein bedeutendes Forschungs- und Entwicklungszentrum sowie ein Testgelände.

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Unternehmen

FleetPulse ist eine digitale Flotten-Management-Lösung von Bridgestone zur Erhaltung der Verkehrssicherung.


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BOHNENKAMP

Im Material-Handling werden höchste Ansprüche an die verwendeten Reifen gestellt. Stabilität und Tragfähigkeit sind entscheidende Faktoren für die Sicherheit der Fahrzeuge. Ob Vollgummireifen für Gabelstapler oder Radialluftreifen für Containerstapler: Bohnenkamp bietet ein Rundumsortiment und sichert damit zu, den optimalen Reifen für den jeweiligen Einsatzzweck zu liefern – in der Regel schon am nächsten Tag.

BOHNENKAMP

Von Hoch-Staplern bis zu Lastenträger

Im Bereich der Vollgummireifen bietet Bohnenkamp mit dem Maglift von BKT einen Vollgummireifen in 88 Varianten an. ie Anforderungen an Reifen für Gabelstapler im industriellen Einsatz sind vielfältig. So muss die Staplerbereifung beispielsweise um Paletten im Hochregallager in mehr als 10 m Höhe zu transportieren stabil und standsicher oder beim Handling empfindlicher Bauteile und in explosionsgefährlichen Umgebungen antistatisch sein. Daher ist es wichtig, für die entsprechende Arbeitsumgebung den richtigen Reifen zu wählen. Das Bohnenkamp-Produktportfolio der Marken BKT und Kenda im Bereich Materialhandling umfasst mehr als 200 verschiedene Reifen, um nahezu alle denkbaren Einsatzzwecke abdecken, ohne Kompromisse einzugehen. Das gilt neben Gabelstaplern auch für Reachstacker, Containerstapler und Terminal Trucks.

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Im Bereich der Vollgummireifen hat Bohnenkamp mit dem Maglift von BKT einen Vollgummireifen im Angebot, dessen 88 Varianten die exakte Abstimmung auf den jeweiligen Einsatzzweck erlauben. Hierzu gehören sowohl schwarze als auch nicht kreidende (non-marking) Reifen. Darüber hinaus bietet Bohnenkamp Luftreifen für Gabelstapler sowohl als Diagonaloder Radialreifen an. Während Diagonalreifen wie der BKT Powertrax HD als kostengünstige Standardlösungen gelten, verzeichnet Bohnenkamp auch eine kontinuierlich wachsende Nachfrage nach hoch leistungsfähigen Radialreifen, wie dem Liftmax LM81 von BKT. Der BKT-Diagonalreifen Container King wird hingegen als eine wirtschaftliche Lösung für

Fahrzeuge im Voll-/Leer-Containerumschlag beschrieben, während der Radialreifen BKT Portmax PM90 für hohe Anforderungen bei Reachstackern entwickelt wurde.

Jederzeit für den Kunden da »Die größte Auswahl nützt dem Kunden nichts, wenn er keinen Fachmann an der Seite hat, der ihn bei der Auswahl des richtigen Reifens unterstützt. Bei Bohnenkamp können sich die Kunden darauf verlassen, dass sie die perfekte Kombination aus Knowhow, Beratung und Angebot erhalten, um die effizienteste und wirtschaftlichste Lösung zu finden. Auch bei komplexen Anforderungen sorgen wir zusammen mit dem Reifenhandel für schnelle Hilfe«, betont Christian Pieper als stellvertretender Abteilungst leiter Reifenhandel.

Bei Bohnenkamp können sich die Kunden darauf verlassen, dass sie die perfekte Kombination aus Know-how, Beratung und Angebot erhalten.« Christian Pieper, stellvertretender Abteilungsleiter Reifenhandel bei Bohnenkamp

Stehr... bessere Straßen durch

bessere Verdichtung!

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CAMSO

Camso stellt mit dem Solideal RES Xtreme NMAS einen nicht kreidenden Super-Elastik-Gabelstaplerreifen vor, der das Sicherheitsproblem der statischen Aufladung nicht kreidender Reifen lösen soll. Die Ankündigung folgt rund ein Jahr auf die Einführung des ersten nicht kreidenden antistatischen (non-marking, antistatic, NMAS) Gabelstaplerreifens der Branche, des Solideal PON 775 NMAS mit Stahlbandbandage (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 6/18, Seite 96).

CAMSO

Super-Elastik-Reifen erweitert Sortiment an nicht kreidenden Antistatik-Reifen

Der Solideal RES Xtreme NMAS soll nicht nur das Sicherheitsproblem der statischen Aufladung nicht kreidender Reifen lösen, sondern auch Vibrationen reduzieren und so für mehr Fahrkomfort, geringere Wärmeentwicklung und eine verlängerte Reifenlebensdauer sorgen.

it der Aufnahme des Solideal RES Xtreme NMAS in das Produktangebot bietet Camso nun mit Bandagen- und SuperElastik-Reifen als nach eigenen Angaben erster Hersteller ein vollständiges Programm an NMAS-Vollgummi-Gabelstaplerreifen an. »Der Solideal PON 775 NMAS wurde vom Markt mit großer Begeisterung aufgenommen. Endlich stand den Kunden ein extrem leistungsstarker nicht kreidender Reifen zur Verfügung, der auch die statische Aufladung verhindert«, sagt Thierry Miche, Product Line Executive Director

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30 %

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Der Einsatz von nicht kreidenden Reifen ist inzwischen, laut Thierry Miche, Product Line Executive Director – Material Handling bei Camso, für 30 % der Gabelstapleranwendungen verpflichtend.

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– Material Handling bei Camso. »Während Bandagenreifen vorrangig in Nordamerika zum Einsatz kommen, werden Gabelstapler in Europa, Ozeanien und Lateinamerika größtenteils mit Super-Elastik-Reifen betrieben. Um als Weltmarktführer den Kundenbedürfnissen gerecht zu werden, setzten wir uns zum Ziel, einen Super-Elastik-NMASReifen zu entwickeln.«

Reifen für Einsätze mit hoher Intensität Der Solideal RES Xtreme NMAS soll nicht nur das Sicherheitsproblem der statischen Aufladung nicht kreidender Reifen lösen, sondern auch Vibrationen reduzieren und so für mehr Fahrkomfort, geringere Wärmeentwicklung und eine verlängerte Reifenlebensdauer sorgen. Sein Design ist angelehnt an die Serie Solideal RES 660 Xtreme.

Problem nicht kreidender Reifen »Das Problem der statischen Aufladung gehörte jahrelang zum Alltag in der Materialumschlagsbranche. Der Einsatz von nicht

kreidenden Reifen ist inzwischen für 30 % der Gabelstapleranwendungen verpflichtend. Die Neigung zur statischen Aufladung wurde aufgrund der Vorteile des Reifens in Kauf genommen«, fügt Miche hinzu. Der Grund für die statische Aufladung nicht kreidender Reifen liegt darin, dass als Verstärkerfüllstoff Silica verwendet wird. Das Material verleiht dem Reifen seine helle Farbe, aber anders als Farbruß, der Strom leitet, hat Silica isolierende Eigenschaften. Das bedeutet, dass die durch Reibung erzeugte statische Aufladung nicht abgeleitet, sondern gespeichert wird. Sie baut sich in der Maschine auf, bis ein Kontakt mit einem anderen leitfähigen Material hergestellt wird. Nun wird die Ladung freigesetzt, wie zum Beispiel beim Kontakt mit Personen oder einem Ausrüstungsteil in der Anlage. Die statische Aufladung nicht kreidender Reifen kann zu Verletzungen des Fahrers, zum Ausbruch von Bränden und zu Schäden an Gebäudeinstallationen führen.

Obwohl Massebänder und Ketten einen gewissen Schutz bieten, können sie verschleißen und reißen. Außerdem können sich Staub und Schmutz ansammeln, sodass nach und nach eine Isolierung entsteht. Bei der Wartung kann dies ein kostspieliger Aspekt werden. Seit letztem Jahr bietet Camso seine nicht kreidenden Reifen mit spezieller Antistatiktechnologie für Gabelstapler an. Der Solideal RES Xtreme NMAS wird mit einem vom Stahlrad bis zur Profiloberfläche reichenden zylindrischen Einsatz aus hochleitfähigem schwarzem Gummi versehen, über den die statische Aufladung bei jeder Drehung abgeleitet wird. Dieser antistatische Stopfen ist am Reifen als schwarzer Punkt auf der Profiloberfläche erkennbar. Mit dem Solideal RES Xtreme NMAS bietet Camso nun ein Komplettprogramm an Vollgummireifen an, um den Anforderungen aller hochintensiven Anforderungen zu genügen, bei denen statische Aufladung ein Sicherheitsrisiko darstellen kann. t


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Parallelmesse:


Schalung – Betonbau

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Ein großer Teil des Ruderzentrums wurde in Sichtbeton erstellt, dies verleiht ihm ein modernes Erscheinungsbild. Der Gebäudekomplex erinnert an ein aufgebocktes Ruderboot.

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Schon aus großer Entfernung ist der Schriftzug »Ruderzentrum« zu sehen. Hierfür fertigten die NOE-Mitarbeiter einzelne Buchstaben und befestigten diese auf einer Trägerplatte. Mit deren Hilfe wurde dann die eigentliche Schalungsmatrize gegossen.

NOE-SCHALTECHNIK

Strukturmatrizen für die Sichtbetonwand Die Naturarena am Rotsee in der Schweiz zählt zu den schönsten Ruderwettkampfplätzen. Doch die Anlage war inzwischen so veraltet, dass sie nicht mehr als internationaler Austragungsort berücksichtigt wurde. Um dies zu ändern, ließen die Verantwortlichen ein altes Gebäude abtragen und ein neues erbauen. Finanziell unterstützt wurden sie von Sponsoren, deren Namen in einer Betonwand verewigt wurden. Um diese zu errichten, entschieden sich die Verantwortlichen für die Strukturmatrizen der NOE-Schaltechnik. ereits seit 1933 werden am Rotsee bei Luzern Ruderregatten durchgeführt. Weil die Infrastruktur der Sportanlage aus den frühen 1960er-Jahren deutlich veraltet war, entschied sich der Verein Naturarena Rotsee dazu, die Infrastruktur grundlegend erneuern zu lassen. Entstanden ist ein ca. 60 m langer Holzbau, der auf zwei versetzt angeordneten Sichtbetonboxen ruht. Damit erinnert der Gebäu-

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dekomplex an ein aufgebocktes Ruderboot. Indem der obere Baukörper den unteren überragt, entsteht eine Überdachung, die Zuschauer und Ruderer vor der Witterung schützt.

Sponsorenwand Umgerechnet rund 9,5 Mio. Euro hat der Bau des Gebäudes gekostet. Ein Teil davon stammt aus Spenden von Unternehmen, Verbänden oder auch Stiftungen. Ih-

re Namen wurden auf einer 8,55 m langen und 2,8 m hohen Sponsorenwand aus Beton verewigt. Technisch ermöglicht wurde dies durch die Schalungsmatrizen der NOE-Schaltechnik. Mit ihrer Hilfe lassen sich Sichtbetonwände beliebig strukturieren. Sie können zum Beispiel die Oberflächenbeschaffenheit einer Natursteinwand oder von geschnittenem Holz haben oder eben Schriftzüge aufweisen. Hierfür müssen die Matrizen, die unter dem Namen NOE-Plast angeboten werden, in der Schalung fixiert werden. Im Fertigteilwerk genügt es, sie in die Schalung zu legen. Bei Ortbetonbaustellen müssen sie auf die Schalung oder


eine Trägerplatte geklebt werden. Klebt man die Matrize auf eine Trägerplatte, wird diese anschließend mit der Schalung verschraubt. Dies hat den Vorteil, dass die Schalung später wiederverwendet werden kann. NOESchaltechnik bietet über 100 Standardmotive an und darüber hinaus die Möglichkeit, eigene Wünsche umzusetzen.

Individuelle Schalungsmatrizen Diese Chance nahmen die Planer des Ruderzentrums wahr und ließen fünf Schalungsmatrizen mit den Namen der Sponsoren erstellen. Wie groß die Namen auf der Betonplatte abgebildet wurden, hing vom Betrag ab, den die Sponsoren für den Bau des Objektes beitrugen. Die Anordnung der Namen wurde von den Planern bestimmt. Auf Grundlage dieser Daten erstellte NOESchaltechnik zunächst ein Mo-

dell, wobei es die Schriftzüge aus den Hartschaumplatten fräste. Dieses nutzte der Hersteller, um die eigentliche Schalungsmatrize zu fertigen.

Mehrfach wiederverwendbar Von Weitem ist der Schriftzug »Ruderzentrum Rowing Center« an der Fassade zu sehen. Auch dieser ist mithilfe von NOE-Plast in den Beton gegossen. Während bei der Sponsorenwand viele kleine Buchstaben zu realisieren waren, mussten bei der Fassade nur wenige große Lettern hergestellt werden. Aus diesem Grund fertigte NOE einzelne Buchstaben und befestigten diese auf einer Trägerplatte. Mit deren Hilfe wurde dann die eigentliche Schalungsmatrize gegossen. Die Matrizen können, je nachdem wie pfleglich sie behandelt werden, bis zu 100-mal wiederverwent det werden.

RAMMER Performance Line

NOE-SCHALTECHNIK

An dieser Sichtbetonwand sind die Sponsoren verewigt, die finanziell zum Bau des Ruderzentrums beigetragen haben. Technisch ermöglicht wurde dies durch die Schalungsmatrizen der NOE-Schaltechnik.

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PASCHAL

Einseitig bedienbares Schalungsankersystem

ROLLON

Hausbau »frisch aus dem Drucker«

PASCHAL

Das kolumbianische Bauunternehmen Constructora Conconcreto ist seit mehr als 55 Jahren am Markt aktiv und realisiert häufig große Bau- und Infrastrukturprojekte. Jetzt hat das Unternehmen ein innovatives Bauverfahren entwickelt, das auf Tecline-Linearachsen von Rollon basiert.

Paschal hat kürzlich den Prototypen einer innovativen Schalungslösung mit einseitig bedienbaren Schalungsankern vorgestellt. Das neue System Logo.pro will Nutzern alle Vorteile einseitig bedienbarer Anker bieten.

ie Schalung kann komplett von einer Seite bedient werden, was ein optimiertes Arbeiten auch bei beengten Platzverhältnissen sichert. Als besonderer Pluspunkt des neuen Systems gilt, dass je nach Bedarf sowohl einseitig als auch konventionell geankert werden kann.

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Kostengünstiger Schalen dank Standard-Spannmaterial Paschal setzt beim einseitig bedienbaren Schalungsanker auf den Einsatz von StandardSpannmaterial. Im Vergleich zu anderen Lösungen sind keine Sonderspannstäbe erforderlich. Paschal unterstreicht, dass die Kosten für das Spannmaterial

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sich deutlich günstiger zeigen sollen als bei anderen Systemen. Durch die Verwendung von Standard-Spannmaterial entfalle zudem zeitaufwendiges Abstecken der Ankerstäbe. Die benötigten Hüllrohre sind frei wählbar und können je nach Bedarf aus Kunststoff oder Faserzement bestehen. Das einseitig bedienbare Schalungsankersystem ist kompatibel zur Paschal Logo.3 sowie Logo Alu und verfügt über das gleiche Rahmenprofil wie diese Schalungen. Als Verbindungsmittel wird der Logo-Keil- und Multispanner eingesetzt. Auch das Zubehör der Logo.3 ist mit dem neuen System-Modul kombinierbar. Das einseitig bedienbare Schalungsankersystem Logo.pro verfügt über eine durchdachte Elementsortierung. Die ab Ende des Jahres verfügbare neue Schalung wird in den Höhen 270 cm sowie den Breiten 240 cm, 90 cm, 60 cm, 45 cm, 30 cm produziert werden. Ergänzt wird das System mit einer starren Außenecke (50 cm x 50 cm). Die Ankerstellen sind bei allen Passelementen mittig angebracht, so entsteht ein geordnetes Fugen- und Ankerbild mit optisch ansprechent den Betonoberflächen.

Der 3D-Großdrucker für leichte Betonkonstruktionen eröffnet Conconcreto Optionen für innovative Anwendungsfelder in der Bauwirtschaft. Mit dem Drucker, der von einem großen Raumportal bewegt wird, das mit Rollon-Linearachsen aufgebaut wurde, sollen künftig Betonfertigteile oder komplette Wohneinheiten kostengünstig und in kurzer Zeit erstellt werden. ie Innovation resultiert aus der Kombination von Conconcretos Expertenwissen über Bauverfahren mit Rollons Knowhow über Automationssysteme, die auf Linearachsen basieren. Conconcretos Betondrucker ist ein 3D-Großdrucker für leichte Betonkonstruktionen, der Optionen für innovative Anwendungsfelder in der Bauwirtschaft eröffnet: Angefangen von der industriellen Serienfabrikation leichter Betonbauelemente über die Erstellung individueller Betonteile bis hin zur schnellen

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Errichtung von standardisierten Wohnungen sind viele Einsatzszenarien denkbar. Der 3D-Drucker für Betonfertigteile wurde aus TeclineAchsen mit prismatischen Führungen und Rollenläufern von Rollon aufgebaut. Die Antriebskraft wird über gehärtete, geschliffene und schrägverzahnte Zahnstangen von den Servoschneckengetrieben auf die Linearachsen übertragen. Anhand der Hübe der im Prototyp eingesetzten Achsen ergibt sich ein Raum von 6 m x 3 m x 3,2 m, in dem der Drucker arbeiten kann. Durchgeführte Versuche zeigten, dass sich bereits mit dem Proto-

Die Tecline-Linearmodule von Rollon gewährleisten eine präzise, schnell und leise funktionierende Handhabung von Lasten von 10 kg bis 2 000 kg.

ROLLON

Paschal hat eine innovative Schalungslösung mit einseitig bedienbaren Schalungsankern vorgestellt. Das neue System Logo.pro will mit allen Vorteilen einseitig bedienbarer Anker aufwarten. Bei der einseitigen Ankertechnik können die Ankerstellen mit nur einer Person bedient werden, dies führt zu einem geringeren Personalbedarf und somit zu Zeit- und Kostenersparnis.


CONCONRETO (2)

Mit dem Prototypen des 3D-Druckverfahrens kĂśnnen bereits komplette Mauer- oder Wandfertigteile bis 2,16 m HĂśhe produziert werden. typ komplette Mauer- oder Wandfertigteile bis 2,16 m HĂśhe ausdrucken lassen. Juan Luis AristizĂĄbal VĂŠlez, Präsident von Constructora Conconcreto, betont die Vorteile des Systems: ÂťDer 3D-GroĂ&#x;drucker erlaubt den Aufbau nahezu beliebiger dreidimensionaler Strukturen innerhalb kurzer Zeit und mit geringsten Materialverlusten. In Kombination mit dem kartesischen Linearachssystem, das Rollon gemeinsam mit uns konzipiert hat, arbeitet der Drucker extrem zeitsparend und ressourcenschonend.ÂŤ

Unterstßtzung durch Lineartechnik-Experten Das Team um Frank Thomas, Vertriebsleiter der Business Unit Linearachsen/Systeme bei Rollon, beriet die Conconcreto-Projektverantwortlichen zur Auswahl der erforderlichen Linearachsen und konzipierte das kartesische Linearachssystem individuell nach den Bedßrfnissen des Kunden. Bei der Abnahme des fertigen Linearachssystems im Rollon-Stammhaus im italienischen Vimercate erhielten die Conconcreto-Ingenieure eine detaillierte Schulung ßber die richtige Montage des Portalsystems, damit später in Kolumbien alles reibungslos aufgebaut und in Betrieb genommen werden konnte. Alle Linearachsen wurden von Rollon komplett mit Planeten- oder Servo-Schneckengetrieben, Energieketten, Sensoren einer Synchronwelle fßr die X-Achsen sowie mit automatischen Schmiersystemen fßr die Zahnstangen ausgerßstet.

FĂźr groĂ&#x;e kartesische Portale Die Tecline-Linearmodule von Rollon gewährleisten eine präzise, schnell und leise funktionierende Handhabung von Lasten von 10 kg bis 2 000 kg. Sie sind einfach und schnell zu montieren und dank ihrer Qualität sehr wartungsarm. FĂźr die Anwendung im 3D-GroĂ&#x;drucker besonders wichtig ist die hohe Torsionssteifigkeit der Träger, die bis zu 12 m lang in einem StĂźck geliefert werden kĂśnnen. Längere Profile werden als stoĂ&#x;bearbeitete AusfĂźhrung aus mehreren Einzelteilen zusammengesetzt. Durch den präzisen Querschnitt und die maschinelle Bearbeitung aller Profile kĂśnnen Wiederholgenauigkeiten von bis zu ¹ 0,05 mm erreicht werden. FĂźr die X- und Y-Achsen wählte Rollon sogenannte Pratyca-Profile mit einem Querschnitt von 280 mm x 170 mm aus. Um diesem ZweiachsgerĂźst die erforderliche Stabilität, Präzision und Vibrationsfreiheit zu verleihen, wurden zwei parallele X-Achsen eingesetzt, die Ăźber eine etwa 4,2 m lange Parallelwelle verbunden sind. Die Parallelwelle kann Torsionsmomente bis 190 Nm aufnehmen. Die X- und Y-Achsen arbeiten mit einer Geschwindigkeit von 1 m/s und erfahren eine Beschleunigung von maximal 2 m/s².

schnitt von 220 mm x 120 mm zurĂźckgegriffen. Das ist fĂźr die Z-Achse ausreichend, da sie nur mit einer Geschwindigkeit von 0,2 m/s und einer Beschleunigung von 1 m/s² bewegt wird. Wichtig fĂźr ein sauberes Druckergebnis war eine mĂśglichst vibrations- und schwingungsarme Konstruktion des kartesischen Linearachssystems. ÂťDas konnten wir vorbildlich umsetzen. Selbst bei voll ausgefahrener Z-Achse treten kaum Schwingungen auf, obwohl die zu bewegende Masse des Druckkopfes immerhin rund 50 kg beträgtÂŤ, sagt t Frank Thomas.

Anhand der HĂźbe der im Prototyp eingesetzten Achsen ergibt sich ein Raum von 6 m x 3 m x 3,2 m, in dem der Drucker arbeiten kann. Versuche zeigten, dass sich bereits mit dem Prototyp komplette Maueroder Wandfertigteile bis 2,16 m HĂśhe ausdrucken lassen.

            

Vibrationsarmer Betrieb dank hoher Steifigkeit Fßr die Z-Achse, die den Druckkopf beim Wechsel zur nächsten Druckebene auf und ab bewegen muss, wurde auf ein leichteres Logyca-Profil mit einem Quer-

2,16Meter

  

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Doppelwellen-Chargenmischer für Staudammbeton Das Unternehmen Talleres Alquezar setzt seit 2017 zwei BHS-Mischer in einer modularen Anlage in Portugal für die Herstellung von Staudammbeton mit einem Gesamtvolumen von 400 000 m³ ein. Bei dem anspruchsvollen Großprojekt erwies sich der Doppelwellen-Chargenmischer als Technologie der Wahl. Hinsichtlich der Eignung des Mischers für das Projekt konnte der spanische Anlagenbauer die hohen Anforderungen an den Beton sogar noch übertreffen. über 60-jähriger Branchenexpertise in der Konzeption und Herstellung von Zuschlagstoff-, Beton- und Mörtelanlagen. Seit 2017 betreibt Alquezar eine modulare Anlage zur Herstellung von Staudammbeton in Daivões.

Große Gesteinskörnung und anspruchsvoller Beton Bis zu 56,2 Mio. m³ Wasser soll der Damm in Daivões künftig aufstauen. Hoch sind die Anforde-

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m Zuge eines Wasserkraftprojekts des Energiekonzerns Iberdrola in Portugal werden rund um den Fluss Tâmega drei Staudämme angelegt, mit denen jährlich 1 760 Gigawattstunden Strom erzeugt werden sollen. Allein für die 78 m hohe und 265 m lange Staumauer in Daivões werden 242 000 m³ Beton benötigt. Projektpartner für den Staudamm ist Talleres Alquezar, ein spanisches Unternehmen mit

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Der einfache Transport der kompakten BHS-Anlagen macht den Einsatz der Technologie besonders effizient. rungen an die Qualität des Betons – um Risse im späteren Staudammbeton zu verhindern, müssen Zusammensetzung und Verarbeitung des Betons spezifische Kriterien erfüllen. Der niedrige Wassergehalt des Betons und die große Gesteinskörnung von bis zu 150 mm stellen Mischwerk und Antrieb vor große Herausforderungen. Bei einem Gesamtvolumen von 400 000 m³ müssen zudem große Mengen an Zuschlagstoffen verarbeitet werden. Für Alquezar war die Konzeption und Einrichtung der Anlage mit besonderen Herausforderungen verbunden.

fahrung bestand für AlquezarGeschäftsführer José Antonio Chaure kein Zweifel daran, dass nur der Doppelwellen-Chargenmischer die erforderliche Qualität des Betons garantieren konnte: »Bei der großen Körnung des Zuschlagstoffs in diesem Projekt wussten wir, dass kein anderer Mischer zur Herstellung des Staudammbetons in Frage kommt. Bei der Entscheidung für den DoppelwellenChargenmischer konnten wir auf unsere ausschließlich positiven Erfahrungen mit BHS aufbauen und dem Kunden seine Bedenken nehmen.«

Mythen widerlegen

Mischguthomogenität und Lebensdauer

Wenn Betonrezepturen wie hier eine hohe Zähigkeit aufweisen, müssen Antriebstechnik und Mischwerk besonders leistungsstark sein. Seit 30 Jahren sei, so informiert BHS-Sonthofen, die Annahme verbreitet, Doppelwellen-Chargenmischer wären für die Herstellung von Staudammbeton im Vergleich zu anderen Mischern weniger geeignet. Auch in diesem Projekt war der Endkunde zunächst nicht vom Einsatz eines DoppelwellenChargenmischers überzeugt. Aufgrund seiner langjährigen Er-

Seit 2017 sind in der modularen Anlage zwei Doppelwellen-Chargenmischer vom Typ DKX 4.5 mit je einer Kapazität von 4,5 m³ integriert. Die Entscheidung auf den Doppelwellen-Chargenmischer zu setzen, bewertet Anlagenexperte Chaure ausschließlich positiv: »Im Vergleich zu anderen gängigen Mischern haben wir in Daivões wieder einmal erlebt, dass die BHS-Maschine eine deutlich höhere Mischguthomogenität erzielt. Außerdem wurde der Ausschuss in diesem Groß-


BHS-SONTHOFEN (2)

Der DoppelwellenChargenmischer (DKX) von BHS soll eine hohe Mischguthomogenität auch bei hoher Gesteinskörnung durch dreidimensionales Mischen und eine starke Antriebstechnik sichern. projekt nahezu auf null reduziert. Damit konnten wir dem Kunden nicht nur beweisen, dass der Doppelwellen-Chargenmischer eine absolut verlässliche Technologie ist, sondern die hohen Anforderungen an den Beton sogar noch übertreffen.« Um gleichzeitig ein hohes Ferti-

gungsvolumen und die Betriebssicherheit der Anlage bei einer Kapazität von 250 m³/h zu gewährleisten, betreibt Alquezar zwei parallele Fertigungslinien. Neben der Effizienz hat sich dabei auch die kompakte Bauweise der BHS-Mischer ausgezahlt: Im Gegensatz zu Teller-

und Planetenmischern benötigt der Doppelwellen-Chargenmischer deutlich weniger Aufstellfläche bei gleichem Produktionsvolumen. Außerdem hat sich die Lebensdauer des Mischers als weiterer Vorteil erwiesen und die Wirtschaftlichkeit des Projekts erhöht: Die Anlage konnte nahezu identisch und mit minimalem Aufwand aus einem früheren Projekt übernommen werden. Bereits 2010 war ebenfalls in Portugal, etwa 50 km entfernt von Daivões, der Staudamm Foz Tua mit ähnlichen Anforderungen an den Beton errichtet worden. Für Geschäftsleiter Chaure punktete die BHS-Maschine dabei auch in Sachen Instandhaltung und Transport: »Nach kurzen Instandhaltungsmaßnahmen konnte die Anlage problemlos für das neue Projekt weiter genutzt werden. Wir mussten keine Teile austauschen, nicht t einmal das Getriebe.«

Bei der großen Körnung des Zuschlagstoffs in diesem Projekt wussten wir, dass kein anderer Mischer zur Herstellung des Staudammbetons in Frage kommt. « José Antonio Chaure, Geschäftsführer von Alquezar

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LIEBHERR-MISCHTECHNIK

Innovativer Fahrmischer als Sattelauflieger

er neue Fahrmischer vereint flexible Einsatzmöglichkeiten mit hoher Nutzlast. Die neu konstruierte 12-m³-Mischtrommel wurde auf optimale Verteilung der Achslasten und damit

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Liebherr hat neu den Fahrmischer HTM 1205 T/LTB 12+4 als Sattelauflieger mit innovativen Neuerungen im Programm. Nicht nur die besondere Flexibilität durch das Aufliegerkonzept, sondern auch das zusätzlich erhältliche Teleskopförderband versprechen Flexibilität und Zeitersparnis auf der Baustelle. Selbst auf engem Grund soll das Rangieren dank hinterer Lenkachse kein Problem darstellen.

Der neue Fahrmischer HTM 1205 T / LTB 12+4 als Sattelauflieger mit Förderband.

Ich bin keine Leiter – ich bin ! Hi! Hast Du nen Tipp für mich, wo ich was anderes herkriege als diese gefährlichen Leitern? 07:05 Moin! Schau doch einfach mal bei www.robusta-gaukel.de/stafe 07:21

J Arbe etzt itssc präm hutzsiche ie rn!

beste Wirtschaftlichkeit ausgelegt. Das Teleskopförderband von Liebherr ist seit 15 Jahren im Markt etabliert. Bisher gab es die Förderbandvariante aber nur bei festaufgebauten Fahrmischern – jetzt ist das Förderband auch in Verbindung mit einem Sattelauflieger und einer großen 12-m³-Trommel lieferbar. Es können damit außer Beton auch andere Materialien wie Sand, Kies, Split oder auch Estrich direkt auf der Baustelle verteilt werden. Damit kommt das Material ohne Kran oder Radlader sofort an den richtigen Ort.

Hohe Flexibilität 07:45 Hej, SUPER - danke! Genau so - da schau ich doch gleich mal auf die Website. Nachher in den Biergarten? 10:25

www.robusta-gaukel.de I info@robusta-gaukel.de I Tel. +49 7033 5371-0 nl-berlin@robusta-gaukel.de I Tel. +49 30 75 70 70 00

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Als Hauptvorteil des Sattelaufliegers gilt die Flexibilität, die er dem Betreiber ermöglicht: Bei Auftragsspitzen ergänzt der Sattelauflieger den Fuhrpark und kann mit hoher Nutzlast punkten, bei niedriger Auftragslage kann die Zugmaschine andere Aufgaben übernehmen, beispielsweise einen Zementsilozug oder eine Schüttgutmulde

fahren. Wird die maximale Nutzlast benötigt, kann zudem das Förderband dank Wechselsystem schnell abgekoppelt und abgestellt werden.

Wendigkeit Beim Sattelzug HTM 1205 T/ LTB 12+4 ist die letzte Achse als elektronisch angesteuerte Lenkachse ausgeführt, womit eine hohe Wendigkeit bei Straßenfahrt wie auch auf der Baustelle als gegeben gilt. Der enge Wendekreis und das spezielle Handling machen auch das Anfahren von Baustellen in engen Innenstädten möglich. Das Zurücksetzen auf der Baustelle oder an der Mischanlage lässt sich ebenfalls einfach bewerkstelligen, kann doch die Lenkachse statt im Automatikmodus auch manuell über eine Fernbedienung in der Fahrerkabine gesteuert werden. Liebherr sieht die neue Variante von Sattelauflieger mit Förderband als eine perfekte Ergänzung für den Fuhrpark von Transportbetont werken.


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MOOSER

Schalungsrüttler im Einsatz für Lärmschutzgalerien Nenndrehzahl sofort erreicht Die Mooser-Druckluftrüttler können dank ihrer kompakten Baugröße nahe an der Schalhaut montiert werden und bieten zudem den Vorteil, dass sie beim Einschalten der Luftzufuhr sofort ihre Nenndrehzahl erreichen. Sie durchfahren den Eigenfrequenzbereich der Schalung schlagartig und können die

MOOSER

STA-Universalhalterung an beiden Seiten der Peri-GT24-Stützenträgerschalung montiert. In Verbindung mit schalungsspezifischen Adaptern, die bei einem Schalungswechsel schnell ausgetauscht werden können, sorgt die Halterung für eine feste Verbindung zwischen Rüttler und Träger und optimale Kraftübertragung.

Galerie Germering: Blick von einer neuen Brücke auf das Ostportal.

Im Zuge des Ausbaus der A 96 westlich von München auf drei Spuren plus Pannenstreifen ergab sich die Notwendigkeit, ebenso geeignete Lärmschutzmaßnahmen zu treffen. Durch zwei Galeriebauwerke an der Autobahn in Höhe der Ortschaften Gilching und Germering soll das erhöhte Lärmaufkommen durch lärmmindernde Verbauung der zukünftig dreispurigen Autobahn reduziert werden. Den Zuschlag für den Bau erhielt die Baugesellschaft Hinteregger & Söhne. Die Bauleitung entschied sich beim Bau zusätzlich zu Flaschenrüttlern auch für den Einsatz von Mooser-Druckluftaußenrüttlern. it den Bauarbeiten in Germering wurde im April letzten Jahres begonnen, mit den Bauarbeiten in Gilching zwölf Monate später. Die Fahrbahn der A 96 in Richtung Lindau wird komplett mit einer Galerie überdacht. Im Bereich des Mittelstreifens wird die Galerie durch V-Stützen getragen. Anschließend wird in einem späteren Bauabschnitt oberhalb der Stützen zusätzlich eine separate 1,3 m hohe Schall-

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Bau der Galerie Germering in Fahrtrichtung Lindau.

schutzwand errichtet. Die Galerie in Germering weist eine Gesamtbaulänge von 972 m mit insgesamt 80 Stützen im Bereich des Mittelstreifens auf, die Galerie in Gilching hat eine Gesamtlänge von 522 m mit insgesamt 42 Stützen. Die V-Stützen sind zwischen den einzelnen Betonierblöcken angebracht, sodass jeder Block im Übergangsbereich von einer halben V-Stütze getragen wird. Die Stabilität der V-Stützen muss durch optimale Betonfestigkeit gewährleistet sein. Die dichte Bewehrungsführung in den schlanken Stützen stellte für Betoneinbau und -verdichtung eine besondere Herausforderung dar. Die Bauleitung entschied sich deshalb zusätzlich zu Flaschenrüttlern auch für den Einsatz von Mooser-Druckluftaußenrüttlern. Die Druckluftschalungsrüttler vom Typ VR waren mit der

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Betonverdichtung mit Schalungsrüttlern: Ergebnis nach dem Ausschalen.

Vibrationsenergie somit nahezu verlustfrei in den Beton übertragen. Die Mooser-Schalungsrüttler wurden ebenso auf den Wandelementen der Schalwagen der Regelblöcke verwendet, da Wand und Decke monolithisch herzustellen waren. In Germering waren drei Schalwagen im Einsatz. Anschließend wurden zwei der drei Schalwägen von Germering nach Gilching umgesetzt.

Keine Rüttlerausfälle Die Rüttler waren auf der Innenseite des Schalwagens montiert und in der Höhe auf fünf Reihen verteilt. Über einen zentralen Luftverteiler konnten sie von einer Person leicht entsprechend

des Betonierfortschritts nacheinander in Betrieb genommen werden. Die Rohbauarbeiten bei beiden Galerien einschließlich Betonverdichtung konnten vertragsgemäß mit Jahresende 2018 abgeschlossen werden. Die

Eröffnung und Verkehrsfreigabe der Lärmschutzgalerien Germering und Gilching ist für das kommende Jahr geplant. Hinteregger-Projektleiter Reinhard Bukowsky zeigte sich äußerst zufrieden mit der Betonver-

Erstes Hochbauwerk aus Recycle-Beton entsteht vor Ort o HOCHSCHULE MÜNCHEN – Unter dem Motto »Bauen statt deponieren« läuft derzeit ein Modellprojekt auf dem Gelände der ehemaligen »Bayernkaserne« in München: Bauschutt der abgerissenen Gebäude soll hier vollständig für neue Bauwerke genutzt werden.

or drei Jahren wurde mit dem Abbruch der in den 1930er-Jahren errichteten Gebäude begonnen. Der »Rückbau« wird 300 000 t Beton-, Ziegel- und Mörtelreste hinterlassen. Für Andrea Kustermann bietet der Schutt ein besonderes Forschungsobjekt – die Professorin kommt einmal in der Woche auf die Baustelle, um Proben zu nehmen: »In dem Modellprojekt, das vom Kommunalreferat der Landeshauptstadt mit 35 000 Euro gefördert wird, wollen wir herausfinden, wie sich der Beton, der beim Abriss der alten Bauten anfällt, zu 100 % recyceln lässt.«

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JULIA BERGMEISTER

Selten Kreislaufwirtschaft im Betonbau Die Kapazität von Schuttdeponien ist bereits jetzt weitgehend erschöpft, jedes Jahr kommen Millionen Tonnen

100 % recycelte Gesteinskörnung im Beton ist in Deutschland im Hochbau noch ein Novum. Prototypen für Absperrbauwerke sollen die Widerstandsfähigkeit des Recycling-Betons beweisen.

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dichtung der Mooser-Druckluftrüttler. Die Geräte zeigten sich als robust sowie wartungsarm und punkteten mit einer hohen Zuverlässigkeit – auch bei Dauereinsätzen über lange Zeiträume gab es keine Rüttlerausfälle. t

neuer Schutt dazu. Dessen Transport per Lkw verbraucht zusätzlich fossile Rohstoffe. Gleichzeitig werden neuer Sand und Kies für Neubauten abgebaut. Ein Recycling der Baumaterialien vor Ort, könnte die ÖkoBilanz deutlich verbessern. Dass aber die Kreislaufwirtschaft im Betonbau bisher kaum praktiziert wird, liegt u. a. an den gültigen Normen: Bisher ist nur eine begrenzte Zumischung von grobkörnigem Material erlaubt, Sand gar nicht. Poröse Zementbestandteile können Wasser aufnehmen, sich verformen und, wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt sinkt, den Beton sprengen. 100 % Recycling-Beton für den Hochbau »Mit unseren Untersuchungen wollen wir zeigen, dass Recycling-Beton mit 100 % rezyklierter Gesteinskörnung durchaus für neue Betonkonstruktionen geeignet sind«, erklärt Kustermann. »Man muss die Materialeigenschaften allerdings genau kennen, um beurteilen zu können, wo ein Werkstoff eingesetzt werden kann – es macht einen großen Unterschied, ob man eine Innenwand daraus baut, die kaum Frost ausgesetzt wird, oder eine Fassade.« Für die Verarbeitung müssen unterschiedliche Rezepturen entwickelt werden. Im ersten Schritt werden Korngrößen bestimmt, Dichte und die Wasseraufnahme gemessen. Anschließend wird das Material mit Zement und Wasser gemischt, die Mischungen werden dokumentiert. Schließlich werden Probewände gegossen, an denen Belastungsprüfungen erfolgen. »Mit diesen Untersuchungen können wir ermitteln, wie belastbar der fertige Beton ist und wie oft er sich einfrieren und wieder auftauen lässt, ohne Schaden zu nehmen«, so die Forscherin. Nach Abschluss der Tests wird die Genehmigung für den Einsatz des Materials beantragt. Schon 2020 sollen vor Ort die ersten temporären Gebäude aus dem neuen, alten Baustoff entstehen. t


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BADGER METER – WYCO

Innenrüttler für die Betonverdichtung

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Die »Mini« gibt sich ganz groß Die Leistungsfähigkeit und eine robuste, langlebige Bauweise haben dazu beigetragen, dass sich Norton-Clipper-Sägen zum Schneiden und Trennen unterschiedlichster Baumaterialien oder auch Steinblöcken einen guten Ruf erarbeitet haben. Aber auch Sicherheit und Nachhaltigkeit rücken immer mehr ins Blickfeld. Die neue Tischsäge CM 35 Mini Clipper für den Einsatz beispielsweise an engen Baustellen gilt als ein Beispiel der steten Entwicklungsarbeit des Schleifmittelherstellers Saint-Gobain Abrasives.

Wyco-Produkte sind seit über 70 Jahren auf dem Markt und im Bereich der Betonverdichtung beliebt. Innenrüttler eliminieren Luft-, Gas- und Wasserblasen im frischen Beton, um dem Beton eine bessere Konsistenz, Qualität und Dichte zu verleihen. Die Wyco-Produktlinie bietet elektrische, tragbare Innenrüttler (115 V und 230 V) über stromunabhängige Rucksackausführungen mit Benzinaggregat bis hin zu hydraulischen Innenrüttlern, Abziehschienen und Rüttelflaschen. as Modell SureSpeed 2.0 ist ein Umformer mit kontrollierter Geschwindigkeit. Das tragbare Modell sichert eine konstante Vibrationsgeschwindigkeit, bis die Betonverdichtung vollendet ist, um eine bessere Betonkonsistenz zu gewährleisten. Es passt seine Geschwindigkeit automatisch an und rüttelt mit 10 500 Vibrationen pro Minute. Der elektrische Innenrüttler 995 bietet dieselben Eigenschaften

BADGER METER

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SureSpeed 2.0 ist ein Umformer mit kontrollierter Geschwindigkeit.

wie SureSpeed 2.0, nur ohne Geschwindigkeitskontrolle. ErgoPack ist eine ergonomische, stromunabhängige Rucksackausführung mit Benzinaggregat. Mit ihrem geringen Gewicht (13,5 kg) soll diese Ausführung die Arbeit auf der Baustelle leichter, angenehmer und produktiver machen. Screed King ist eine Abziehschiene aus Magnesium und in verschiedenen Lösungen zwischen 1,2 m und 6 m erhältlich. Rüttelflaschen sind in den Größen 20 mm, 25 mm, 35 mm, 44,5 mm, 50 mm, 57 mm und 63,5 mm verfügbar. Anders als die runden Rüttelflaschen sind die Wyco-Rüttelflaschen eckig geformt. Das Design soll eine schnellere Betonverdichtung (in 15 Sekunden, statt 26 Sekunden für eine bestimmte, identische Menge Beton) ermöglichen und kann mehr Fläche abdecken als eine runde t Form.

SAINT-GOBAIN ABRASIVES

ErgoPack ist eine ergonomische, stromunabhängige Rucksackausführung mit Benzinaggregat.

Die CM 35 Mini Clipper liefert saubere und präzise Schnitte in Mauersteinen, Pflastersteinen, Verblendern oder auch Dachziegeln. ie CM 35 Mini Clipper mit 230-V-Netzspannung ist als robuste und effiziente Maschine konzipiert, die saubere und präzise Schnitte in einer Vielzahl an Baumaterialien wie Mauersteinen, Pflastersteinen, Verblendern und Dachziegeln mit einer maximalen Materialhöhe von

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180 mm liefert. Die Säge mit maximaler Schnitttiefe von 125 mm und maximaler Schnittlänge von 340 mm verfügt über einen separaten Anschluss für einen Industriestaubsauger, um den beim Trockenschnitt anfallenden Schneidstaub direkt absaugen zu können. Der absenkbare Schneidkopf unterstützt effizientes Stufenschneiden und bedingt eine längere Scheibenlebensdauer. Durch die Kühlwasserschläuche ist die CM 35 Mini Clipper auch im Nassschnitt einsetzbar, wenn sie an eine externe Wasserversorgung oder eine optionale Wasserpumpe angeschlossen wird. Dank des kompakten und ergonomischen Designs kann die Tischsäge auf engen Baustellen im Hoch-, Tief- und GaLaBau eingesetzt werden. Verstellbare Füße verbessern den Komfort. t

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Raumsysteme

Containerdorf-Kindergartenerweiterung in Salzbergen: ELA-Raumlösung sorgt für Komfort und Sicherheit.

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ELA

Für Komfort und Sicherheit sorgen Auch ein Kindergarten muss einmal modernisiert, umgebaut oder auch erweitert werden. Die größte Sorge der Eltern ist es dann, dass die Baumaßnahmen den Tagesablauf stören und die Kinder unter räumlichen Einschränkungen leiden. Um das zu vermeiden, setzt die Gemeinde Salzbergen (Niedersachsen) während der Erweiterungsarbeiten an der Marien-Kindertagesstätte im Ortsteil Holsten-Bexten auf eine Raumlösung von ELA Container. ie Kindergartenanlage wird in Salzbergen für rund 18 Monate zum Einsatz kommen und umfasst eine Fläche von insgesamt 300 m². Darauf sind großzügige Gruppenräume, Büros, eine Küche und Funktions-

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räume, ein Waschmaschinenraum sowie Sanitärräume mit kindgerechter Ausstattung untergebracht. Zur technischen Ausstattung gehören Außentüren mit Panikschlössern, hochgesetzte Tür-

drücker, Rauchwarner und eine Fluchtwegbeschilderung. Für zusätzlichen Komfort sorgen eine Klimaanlage und Akustik-Deckenpaneele, für noch mehr Sicherheit ein Fingerklemmschutz an den Türen. Um den Raumbedarf zu realisieren, sind 14 ELA-PremiumContainer und drei ELA-Qualitäts-Allrounder ebenerdig kombiniert. Auch das ausschreibende Architekturbüro WBR zeigte sich zufrieden. Architekt Hennig Rake lobt den emsländischen Familienbetrieb ELA: »Der Ablauf

Die beiden hellen Gruppenräume sind jeweils 52 m² groß. war unkompliziert und zügig. Das Angebot wurde ebenfalls kurzfristig erstellt und auch die Lieferung durch die werkseigenen Lkw und die Montage gingen t problemlos vonstatten.«

o WEISIG – Ein Wohnungsbauunternehmen aus Hannover hat einen Containerkomplex aus sechs Weiro-Containern des Typs C 60 übernommen. Neben einem Sanitärcontainer wurde eine Dreiercontaineranlage sowie eine Duoanlage geliefert und vor Ort durch Weiro-Mitarbeiter montiert. Eine Klimaanlage sorgt im Container für angenehme Temperaturen, auch an heißen Sommertagen. er Sanitärcontainer ist in ein Damen- und ein Herrenabteil unterteilt und wurde anschlussfertig auf die Baustelle geliefert. Die Duoanlage schafft Raum für zwei Arbeitsplätze und ist neben der Büroausstattung mit einer Kleinküche und Klimatechnik ausgestattet. Die Dreieranlage – ebenfalls mit Klimaanlage ausgerüstet – ist mit mehreren Besprechungstischen und einer Bestuhlung ausgestattet und ist so für die beabsichtigten Planungs- und Baubesprechungen gut konzipiert. In allen Containern sorgen eine helle Innenverkleidung und die hochwertige Verarbeitung für ein angenehmes

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WEISIG

Angenehmes Klima – im Container einen kühlen Kopf bewahren

Weiro-Container auf einer Baustelle in Hannover. Die verzinkte Ausführung von Rahmen, Wand und Dachblechen soll eine lange technische Lebensdauer sicherstellen. Raumklima. Die verzinkte Ausführung von Rahmen, Wand- und Dachblechen ist dabei Gewähr für ein Optimum an Korrosionsschutz und Langzeitqualität. Zufrieden zeigte sich der Kunde neben der hochwertigen Ausführung auch von der kurzen Zeit von der Auftragserteilung bis zur bezugsfertigen Montage der Containeranlage, die lediglich acht Wochen betrug. t

SCHOENING FOTODESIGN

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HKL

Mehrstöckige Containeranlage auf Stelzen montiert An der Donnersbergerbrücke im Zentrum von München wurde im vergangenen Sommer eine dreistöckige Containeranlage aus Platzmangel auf eine Stelzenkonstruktion gestellt. Das Unternehmen Riedel Bau errichtet dort ein neues Büro- und Wohngebäude und nutzt die Anlage mit insgesamt 30 Einheiten als Baustellenbüro.

und um das Baufeld an der Donnersbergerbrücke sind die Platzverhältnisse begrenzt. Die umliegenden Parkflächen durften keinesfalls als Abstellfläche für die benötigte Containeranlage genutzt werden. Die einzige Lösung: Ein Baustellenbüro in 3 m Höhe. So können die darunterliegenden Parkflächen weiterhin genutzt werden. Riedel Bau erstellte zunächst eine Stahlkonstruktion. Darauf setzte HKL die Containeranlage mittels eines Hochkrans Etage für Etage auf; insgesamt drei Stockwerke. Eine schwierige Aufgabe, die sowohl im Vorfeld als auch während der dreiwöchigen Montage viel Präzision und Expertise verlangte. Das Team aus dem HKL-Raumsystemcenter München war immer vor Ort

HKL

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Eine dreistöckige Containeranlage von HKL begleitet die Baumaßnahmen an der Donnersbergerbrücke in München. und unterstützte alle Schritte kompetent und lösungsorientiert. Die Innenausstattung mit Mobiliar, Küchenzeile und Sicherheitsvorrichtungen wurde entsprechend den Anforderungen von Riedel Bau gestaltet und ist ebenfalls Teil der Leistung von HKL. »Wir arbeiten schon lange eng mit HKL zusammen und wissen, dass sie für jedes Anliegen eine Lösung finden. Das ist Gold wert«, sagt Marco Weingärtner, Bauleiter bei Riedel Bau. »Dieses Projekt war ein echtes Highlight

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für uns. Eine Containeranlage aufzubocken, ist eine enorme Herausforderung und wir sind stolz, sie im Schulterschluss mit

Riedel gemeistert zu haben«, betont auch Peter Müller, Kundenberater Miete im HKL Raumsyst temcenter München.

Unternehmen HKL Baumaschinen gilt mit über 80 000 Baumaschinen, Arbeitsbühnen, Baugeräten, Raumsystemen und Fahrzeugen als der größte Baumaschinenvermieter in Deutschland, Österreich und Polen. Im Jahr 2017 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von über 350 Mio. Euro. Über 150 Niederlassungen, mehr als 1 300 Mitarbeiter und eine große Maschinenflotte sollen die Nähe zum Kunden und den schnellen Service vor Ort garantieren. HKL-Arbeitsbühnen- und Teleskopcenter (ATC) sowie HKL-Stromcenter bieten ein erweitertes Sortiment für Arbeiten in der Höhe und die mobile Stromversorgung von Baustellen. In Ballungsgebieten sichern HKL Raumsystem-Kompetenzcenter das Angebot an Containersystemen.

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Informationstechnologie am Bau

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BRZ

Mobile Lösungen im Trend

BRZ

BRZ will Lösungsansätze zu effizienteren, digitalisierten Prozessen im Büro und auf der Baustelle bieten und hat diese im April auf der Bauma vorgestellt. Besonders gefragt waren dabei nach Unternehmensangaben Lösungen zur mobilen Datenerfassung. Top-Thema sei aber der erste Einblick in eine neue Software-Generation gewesen.

Bedienkonzept, Benutzeroberfläche und Datenorganisation sind so angelegt, dass BRZ 10 auf allen Endgeräten eingesetzt werden kann. ei BRZ beantwortet man die Frage nach der Zukunft der ERP (Enterprise Resource Planning) mit einer prozessübergreifend integrierten Software-Architektur, die ein durchgängiges und einheitliches Arbeiten ermöglicht. Daten sind mobil verfügbar und können eingesehen und verarbeitet werden. Ein integriertes Business-IntelligenceSystem sichert die geforderte Transparenz. In Zeiten wachsender Dynamik soll das flexible Datenmodell die individuelle Abbildung der Unternehmensorganisation garantieren helfen. Das ermöglicht aussagekräftige Auswertungen und passgenaue Stammdatenstrukturen mit intelligentem Berechtigungskonzept. Die Lösung passt sich damit Veränderungen in der Unternehmensorganisation flexibel an. Die tiefe Integration innovativer

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LohnMobil unterstützt eine mobile Zeiterfassung. 56

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Methoden wie BIM sollen die Software zukunftssicher machen. »BRZ 10 ist die konsequent integrierte und prozessorientierte ERP-Lösung für alle Unternehmen, die Bauwerke entwickeln und bauen«, so Christian Jurasin, Geschäftsführer von BRZ Software + Service. Die Markteinführung ist für das 4. Quartal 2019 anvisiert.

Effizienter durch mobile Anwendungen Bei der Digitalisierung sind mobile Lösungen kaum wegzudenken. So verwundert es nicht, dass BRZ Anfragen zu mobilen Lösungen auf der Baustelle erreichen. Beispielsweise zur mobilen Baudokumentation, zur digitalen Geräte- und Lagerverwaltung oder zur mobilen Stundenerfassung. Hier bietet BRZ mit LohnMobil eine Lösung, die die

Stundenerfassung mit StartStopp-Modus oder mit Angabe von Uhrzeiten als Einzel- oder Gruppenbuchung ermöglicht. In Verbindung mit der BackofficeAnwendung bietet LohnMobil professionelle Unterstützung für die Erfassung, Dokumentation und Prüfung der wesentlichen Vorgänge auf der Baustelle.

Modellbasiert Mengenermittlung und Abrechnung optimieren Im Tiefbau bietet die Lösung BRZ-BIM-Tiefbau vor allem Vorteile für die Mengenermittlung und Bauabrechnung. Modellbasiert optimierte Mess- und Prüfvorgänge erlauben es, Rechnungen zeitnah zu erstellen und Mengen nachvollziehbar auszuweisen. Die so beschleunigten Freigabeprozesse sind eine wichtige Grundlage für Liquidität und t Unternehmenserfolg.


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MEXXSOFT

ment lassen sich komplette technische Bauakten Adress-, Projekt- und LV-bezogen digital anlegen und verwalten.

Büro-Software für die Baubranche

MEXXSOFT

Mobil auf Daten zugreifen

LV-Bearbeitung in mexXsoft X1.1.

Die Mittelstands-Software mexXsoft gilt als ein Vorreiter für Büro-Software in der Baubranche und setzt seit zehn Jahren auf Mehrfachfenstertechnik, Multitasking-Fähigkeit, eine globale Suche und durchgängige Drag-and- Drop-Funktionalität. Im Vorjahr wurde die überarbeitete Generation mexXsoft X1.1 veröffentlicht. Sie stellt für die bauhandwerklichen Branchen eine maßgeschneiderte SoftwareLösung für alle Bereiche rund um die Projektabwicklung dar. ie Software unterstützt die leicht zugängliche Erstellung von Leistungsverzeichnissen, bei Bedarf GAEB-konform in bis zu fünf frei definierbaren Hierarchiestufen. Über die Langtextsuche können Positionen in komplexen Leistungsverzeichnissen schnell gefunden werden. Aufmaße lassen sich über die REBkonforme Eingabemaske mit Formelsatz erfassen. Wiederkehrende Masseneingaben können per Drag & Drop in neue Positionen eingepflegt werden, da sich in mexXsoft die Massenliste in einer Maske mit dem Leistungsverzeichnis bearbeiten lässt. Drag & Drop in Kombi mit Mehrfenstertechnik und der er-

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weiterten Suche auf alle je im Programm erstellten Datensätze unterstützen die intuitive Erstellung neuer Angebote aus bestehenden Leistungsverzeichnissen und Musterkatalogen heraus. Die flexible RückgängigFunktion verhindert, dass Fehleingaben zu einem Hindernis werden.

vanten Datensätze sind aus der Adressverwaltung aufrufbar. Standardisierte zentral hinterlegte Texte für Angebote und Rechnungen sind einstellbar. Über das Dokumenten-Manage-

Auch für den mobilen Zugriff von der Baustelle aus ist die Software gewappnet. Neben der Möglichkeit, über eine Remote-DesktopVerbindung auf den Windows10-Büro-PC von jedem Endgerät (auch Tablets) über eine Internet-Verbindung auf die Daten zuzugreifen, soll im Laufe des Jahres eine verbesserte mobile App für Apple-Endgeräte (Android ist geplant) folgen, die neben Zugriff auf Kundeninformationen, Leistungsverzeichnissen und Kalkulationsdaten auch eine mobile Zeiterfassung, eine Chatfunktion und die Erstellung von Rapporten und Tagesberichten erlauben wird. Darüber hinaus können Kunden neu einen virtuellen deutschen Cloudserver anmieten, wodurch die Anschaffung und Pflege eigener Hardware im Büro entfallen soll. t

Prüfungssichere Rechnungen Mit wenigen Klicks lassen sich Rechnungen und kumulative Abschlagsanforderungen erstellen. »Selbstverständlich sind die Vorgaben der GoBD implementiert«, sagt Geschäftsführer Marcel Uszkureit. »Dies ist seit 2017 Pflicht für alle Baugewerbe. Unser Programm achtet darauf, dass Rechnungen immer prüfbar, nachvollziehbar und unverändert archiviert sind – bis hin zum ZUGFeRD-kompatiblen Export und Ausdruck (PDF-A3).« Zahlungsflüsse können jederzeit lückenlos im Zahlungsverkehr eingegeben und nachverfolgt werden und bei Bedarf über DATEVSchnittstellen an Steuerberater weitergeleitet werden. Die Adressverwaltung erlaubt die Kategorisierung sowie das Anlegen von Ansprechpartnern und Unteradressen, die mit der Hauptadresse verknüpft sind. Alle für eine Adresse rele-

8“ kapazitives Touchscreen Android™ 8.0 Qualcomm Snapdragon, 2 GHz 6.000 mAh Akku Mit Handschuhen bedienbar Induktives Laden Push to Talk (optional)

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MY CRAFTNOTE DIGITAL

Handwerker-App verbindet die Baustelle mit dem Büro Markierung und Vermaßungen genutzt werden. Das Herzstück der App ist die Ordner- und Projektstruktur, mit der sich auch komplexere Bauvorhaben und Projekte abbilden lassen sollen. Unterprojekte können für individuelle Sachverhalte genutzt und mit beliebigen Mitgliedern geteilt werden. So finden die gesamte Kommunikation und Dokumentation zweckbestimmt immer innerhalb der Projekte statt. Zusätzlich können projektbasierte Aufgaben mit einem Fälligkeitsdatum erstellt und einzelnen Personen zugewiesen werden. Zudem gibt es innerhalb der Aufgaben eine integrierte Zeiterfassung. Damit können Arbeitszeiten pro Mitarbeiter oder Aufgabe einfach im Projekt festgehalten werden. Der Mitarbeiter erhält eine persönliche Ansicht mit anstehenden Aufgaben mit direkter Verknüpfung zum jeweiligen Projekt.

Separate Dateiablage

Jeden Tag fallen auf der Baustelle unzählige Informationen an, die aufgenommen werden müssen. Nicht alle werden wiedergefunden oder finden den Weg ins Büro zur Bearbeitung und Abrechnung. Konsequenz sind vergessene Absprachen, verpasste Termine und zum Schluss verärgerte Kunden. Für solche Problemstellungen eignet sich die Digitalisierung, wichtig ist jedoch, dass die eingesetzten Programme und Apps die Mitarbeiter unterstützen und nicht abschrecken. An dieser Stelle setzt die Craftnote-App an. Die Applikation für Handwerker verspricht den Nutzern durch bereits gelernte Muster einen einfachen Einstieg in die Digitalisierung. ie Craftnote-App vereint praktische Funktionen aus WhatsApp, Dropbox, Scanbot oder auch Wunderlist in einer mobilen Applikation speziell für Handwerker auf der Baustelle mit dem Ziel, die Kommunikation und Dokumentation auf der Baustelle und im Büro zu vereinfachen. Durch einheitliche Abstimmung im Projekt und nachhaltige Erfassung von Informationen will Craftnote die Zusammenarbeit aller Beteiligten innerhalb von Bauprojekten fördern.

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CRAFTNOTE

Mehr Funktionalität und weniger Komplexität

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Mit der Chat-Funktion können Beteiligte zeitunabhängig Informationen austauschen. Im chronologischen Projektverlauf werden Bilder, Sprachnachrichten und Videos dargestellt und sind durch die cloudbasierte Synchronisation sofort auf allen Geräten verfügbar. Die integrierte Scan-Funktion erzeugt eine PDF-Datei und ermöglicht das Festhalten von allen Zetteln auf der Baustelle und im Büro. Werkzeuge für die Bildbearbeitung können für

Ebenso gibt es seit Kurzem eine separate Dateiablage für relevante Unterlagen wie Pläne, Auftragsbeschreibungen und Formularvorlagen. Mit editierbaren Formularen können Handwerker die Zettelwirtschaft von der Baustelle verbannen und Dokumente mit dem Smartphone oder Tablet auf der Baustelle ausfüllen. Im Büro kann die Software im Browser geöffnet werden und bietet weitere Funktionen an, so können beispielsweise alle Dateiformate im Projekt abgelegt werden. Damit sind dann Excel-Tabellen, E-Mails und Ausschreibungsunterlagen sicher abgelegt. Ein Projektbericht mit Bildern und Texten zur Weitergabe an den Kunden oder andere Beteiligte kann als PDF- oder Word-Datei erstellt werden. Abgeschlossene Projekte können archiviert und falls nötig wiederhergestellt werden. Durch die intelligente Verschlagwortung (Tagging) der Inhalte sowie praktische Filter- und Suchfunktionen können Informationen schnell gefunden werden. Mithilfe der angebotenen Schnittstelle lässt sich doppelter Aufwand bei der Anlage von Projekten vermeiden. Nach der Verknüpfung der verwendeten Branchen-Software mit Craftnote werden die Projekte aus der Handwerker-Software heraus automatisch in der App erstellt. Für mehr Ordnung im Team sorgt die Mitarbeiterverwaltung, mit der verschiedene Berechtigungen und Rollen verteilt werden können. Das Thema Datenschutz wurde auch berücksichtigt: Die Craftnote-App ist DSGVO-konform und alle Daten werden auf Servern in Deutschland gespeichert sowie regelmäßig auf separaten Servern gesichert. Die Profi-Version der App ist kostenfrei und soll in Zukunft um kostenpflichtige Module optional t erweitert werden können.


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ALLPLAN

von Faro, Leica, Riegl, Topcon, Trimble und Zoller+Fröhlich sowie ASCII-Formate übernommen werden. Anschließend lassen sich ausgewählte 3D-Punkte in ein Allplan-Projekt übertragen. Für die intensivere Nutzung können Allplan-Anwender eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene erweiterte Version erwerben. Damit wird es möglich, u. a. automatisch horizontale Schnitte zu berechnen, aus denen sich zeitsparend präzise Grundrisse oder Gebäudemodelle erstellen lassen.

Update für BIM-Lösung

ALLPLAN

Allplan Bridge 2019-1

Allplan hat ein Update seiner BIM-Lösung Allplan 2019-1 für Architekten und Ingenieure vorgestellt.

Allplan hat ein Update seiner BIM-Lösung Allplan 2019-1 für Architekten und Ingenieure vorgestellt. Die neue Version bietet Optimierungen beim Datenaustausch sowie der interdisziplinären Zusammenarbeit auf Basis von Allplan Bimplus und soll mit zahlreichen Detailverbesserungen in puncto Leistung und Stabilität aufwarten. Darüber hinaus stehen neue Funktionen zum Visual Scripting und zu Punktwolken als Technical Preview zur Verfügung. Auch Allplan Bridge 2019-1, die BIMLösung für den Brückenbau, enthält neue Funktionen.

n BIM-Projekten erstellt üblicherweise jeder Planungsbeteiligte sein eigenes Modell. Die Koordination erfolgt meist über cloudbasierte BIM-Plattformen wie Allplan Bimplus. Vielfach ist es hilfreich, wenn das Modell eines Planungspartners als Referenzmodell hinterlegt werden kann. Allplan 2019-1 unterstützt diese Vorgehensweise, in der Modelle einschließlich Attributen von Allplan Bimplus nach Allplan heruntergeladen werden können. Die Objekte werden auf einem speziellen Layer abgelegt und dadurch klar von der eigenen Planung getrennt. Außerdem sind dadurch Veränderungen des Referenzmodells sowie ein unbeabsichtigter Upload nach Allplan Bimplus ausgeschlossen.

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Punktwolken-Verarbeitung Um eine auf Punktwolken basierende Arbeitsweise einem breiten Anwenderkreis in praxistauglicher Form zugänglich zu machen, hat Allplan eine Partnerschaft mit dem Laserscanning-Spezialisten Scalypso geschlossen. In Zusammenarbeit mit Scalypso wurde ein Plug-in für Allplan entwickelt. Dank eines enthaltenen Konverters können Scandaten in unterschied-

lichen Formaten, sowohl aus dem herstellerneutralen Format ASTM E57 wie auch aus den herstellerspezifischen Formaten

In Allplan Bridge 2019-1 besteht erstmalig die Möglichkeit, den Bauablauf in einem 4D-Modell abzubilden. Dabei wird der Bauplan erst in mehrere Bauphasen und dann auf einzelne Aufgaben, wie Betonaushärtung, Spannen der Kabel oder Aktivierung des Eigengewichts aufgeteilt. Somit können komplexe Bauabläufe für alle Beteiligten transparent t gemacht werden.

Fortbildung zum/zur Gepr. Baumaschinenmeister/-in Teil 1: Wirtschafts-, rechts- und sozialkundlicher Teil 04.11.2019 bis 22.11.2019 Kosten: 660,00 € in Dortmund Teil 3: Ausbildereignung - AEVO Teil 25.11.2019 bis 13.12.2019 Kosten: 660,00 € in Dortmund Teil 2: Baumaschinentechnischer Teil 06.01.2020 bis 27.03.2020 Kosten: 3.300,00 € in Oberhausen Prüfungsgebühren sind direkt an die zuständige Kammer zu zahlen.

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HUMAN SOLUTIONS

Ergonomie als Wettbewerbsvorteil Wenn ein Fahrzeug zum Arbeitsplatz wird, lohnt es sich, hohe Ansprüche an die ergonomische Auslegung zu stellen. Bei einem langen Arbeitstag in der Fahrerkabine geht es vor allem um Sicherheit, Gesundheit und Komfort. Für die Entwicklung von Baumaschinen und Fahrzeugen wird beispielsweise das digitale Menschmodell RAMSIS von Human Solutions genutzt.

it RAMSIS können Maschinen schon in einer frühen Phase der Entwicklung so auslegt werden, dass sie sich vollständig beherrschen und kontrollieren lassen. »Das ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt,

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denn die Maschine selbst senkt bereits das Risiko für Arbeitsunfälle, kostspielige Schäden und Produktionsausfälle, wenn bei ihrer Konstruktion schon ergonomische Anforderungen berücksichtigt werden«, sagt Andreas Seidl, geschäftsführender Gesellschafter der Human-Solutions-Gruppe.

Hohe Prozessqualität sichern Durch RAMSIS sollen sich wichtige Vorteile für die Produktentwicklung ergeben: Die ergonomische Analyse am Computermodell soll Zeit und Kosten einsparen, gleichzeitig aber eine hohe Prozessqualität sichern. Denn die Untersuchungen mit RAMSIS sind wetterunabhängig und ihre Ergebnisse jederzeit wiederholbar. So lassen sich zum Beispiel

auch unterschiedliche Designoptionen unter ergonomischen Aspekten vergleichen. Das Modul RAMSIS Industrial Vehicles kann für die ergonomische Simulation in Bau- und Schwermaschinen sowie in landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt werden. Schon während der Strategieund Konzeptphase kann RAMSIS Fragen beantworten, die die Produktqualität hinsichtlich des Komforts und der Sicherheit des Fahrers oder die Bedienbarkeit des Fahrzeugs betreffen. Beispielsweise, wenn es um die Einhaltung von Sichtnormen geht: Ein eigenes Modul stellt sicher, dass die Normen der Straßenverkehr-Zulassungsordnung §35b sowie der ISO 5006 speziell für Baumaschinen frühzeitig berücksichtigt werden. »RAMSIS stellt die Sichtfelder im CAD-Modell geometrisch dar und erleichtert dadurch die normkonforme Entwicklung, weil das digitale Fahrzeugmodell geprüft und korrigiert werden kann«, so Seidl.

HUMAN SOLUTIONS

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Für die Entwicklung von Baumaschinen und Fahrzeugen wird das digitale Menschmodell RAMSIS von Human Solutions genutzt. Ergebnisse reproduzierbar Die Ergebnisse ergonomischer Untersuchungen lassen sich leicht reproduzieren und auf andere Fahrzeugmodelle übertragen. Durch die virtuelle Ergonomieabsicherung mit RAMSIS sollen aufwendige, nachträgliche Entwicklungen nach Abschluss der Designphase verhindert werden. Was Konzeptfehler vermeiden und eine entsprechende Produktreife schon bei der ersten Serie überdurchschnittlich hoch t bieten soll.

Bigman setzt auf Vermiet-Software, um papierlos zu arbeiten igman verwendete zuvor eine Lösung mit eingeschränkter Funktionalität und ungenauen und unzuverlässigen Daten zu Lagerbeständen, die es schwierig machten, die Wachstumspläne des Unternehmens zu erreichen. Aufgrund seiner Lage an der Grenze zu Österreich war es wichtig, eine mehrsprachige Software zu wählen, da einige Aspekte der Software sowohl in deutscher als auch in italienischer Sprache benötigt wurden. Nachdem der Markt nach geeigneten Lösungen abgesucht worden war, wurde MCS Rental Software ausgewählt und einige Monate später erfolgreich eingeführt.

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Mehrsprachigkeit und Erfahrung überzeugten »Unsere bisherige Lösung war nicht mobil einsetzbar, und wir wollten, dass unsere Fahrer mobile Apps nut-

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MCS

o MCS – Mit dem Ziel, papierlos zu arbeiten, setzt der Hubarbeitsbühnenvermieter Bigman auf MCS als Partner für die VermietungsSoftware. Bigman ist Mitglied von Systemlift und bietet Hubarbeitsbühnen zum Verkauf und zur Miete in Südtirol und Norditalien an.

Bigman setzt seit diesem Jahr auf eine Vermiet-Software von MCS.

zen, um den Verwaltungsaufwand zu reduzieren. Nach einigen Demos von MCS wussten wir, dass es gut zu uns passen würde«, sagt BigmanGeschäftsführer Maximilian Harrasser. Neben der umfassenden Software-Lösung habe vor allem die Mehrsprachigkeit und die umfassende Erfahrung im Dienste der

internationalen Vermietungsbranche überzeugt. »Druck- und Papierkosten deutlich niedriger« Seit dem Software-Rollout Anfang des Jahres hat das Unternehmen umfangreiche Vorteile erlebt. »Unser oberstes Ziel ist es, papierlos zu


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MOBILE 2B

Schon bald könnten alle Arbeitgeber dazu verpflichtet werden, die Arbeitszeiten all ihrer Mitarbeiter vollständig zu erfassen. Das haben die Richter am EuGH entschieden und die EU-Mitgliedstaaten stehen jetzt in der Pflicht, entsprechende Richtlinien einzuführen. Das könnte auch für die Unternehmen in Deutschland weitreichende Folgen haben. Zwar nutzen schon die meisten Unternehmen Systeme zur Erfassung von Arbeitszeiten, mobile Arbeitszeiterfassung über App und Smartphone bzw. Tablet vereinfacht die Prozesse enorm. uch Mobile2b aus Köln bietet mit seiner Cloud-Lösung myBusiness.AI die Möglichkeit, Arbeitszeiten per App zu erfassen und auszuwerten. Für die Mitarbeiter wird ein Konto am Backend angelegt. Dann laden sich die Benutzer die ZeiterfassungApp im jeweiligen Store (iOS oder Android) herunter. Über Benutzernamen und Passwort melden sich die Mitarbeiter einmalig an und schon können sie auf dem

Smartphone oder Tablet »anund abstempeln«. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Internetverbindung vorhanden ist. Offline werden die Daten in der App lokal gespeichert und dann bei bestehender Internetverbindung übertragen. Mitarbeiter können zudem zu Arbeitsbeginn und Arbeitsende automatisch daran erinnert werden, die Arbeitszeit zu erfassen. Fehlende Einträge werden

werden. Seitdem wir auf die MCSSoftware umgestellt haben, sind unsere Druck- und Papierkosten deutlich niedriger. Mit der Transport-Mobile-App, die wir unseren Fahrern an die Hand gegeben haben, können wir alle Abholaufträge bis zur letzten Minute direkt an das Smartphone des Fahrers senden und in die geplante Route einfügen, wobei der Fahrer die digitale Signatur für den Liefer- oder Abholnachweis erfasst – alles papierlos. Wir sparen Zeit, da der Fahrer nicht zum Depot zurückkehren muss, um den Papierkram abzuholen, und das stellt gleichzeitig unsere Kunden zufrieden«, betont Maximilian Harrasser.

gehen und immer schnell auf unsere Anfragen reagierten. Das Team war sehr flexibel und der Software-Wechsel wurde gut geplant und professionell durchgeführt. Die Zusammenarbeit mit MCS ist einfach und wir sind optimistisch, dass wir uns für einen Partner entschieden haben, der uns bei unseren zukünftigen Ziet len unterstützt.«

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»Software-Wechsel wurde gut geplant« Bigman-CEO Horst Harasser zudem beschreibt den Implementierungsprozess: »MCS hat viel Zeit damit verbracht, unser Geschäft vollständig zu verstehen, und wir hatten den Eindruck, dass sie immer bereit waren, für uns einen Schritt weiter zu

MOBILE 2B

Mobile Arbeitszeiterfassung statt Stechuhr

Mobile Zeiterfassung: »An- und abstempeln« auf dem Smartphone. damit vermieden. Über die App können Außendienstmitarbeiter auch ihr Arbeitszeitkonto einsehen. Sie haben einen Überblick über die gesamten geleisteten Stunden und Überstunden. Über die App können Sie beispielsweise auch Urlaub beantragen.

Verwaltungsaufwand für Innendienst fällt weg Im Backend werden die Arbeitszeiten für den Innendienst übersichtlich dargestellt. Dort können die Büromitarbeiter auch sehen, welche Mitarbeiter nicht gestempelt haben und dies im Notfall manuell nachtragen. Für den Innendienst bedeutet die Arbeitszeiterfassung per App auch eine deutliche Entlastung. Es müssen keine Arbeitszeiten von Außendienstmitarbeitern mehr eingepflegt werden. Alle erfassten Arbeitszeiten laufen direkt ins IT-System und werden dort ausgewertet. Auch Pausen, Urlaub und Krankheitstage werden

automatisch berücksichtigt und fließen in die Auswertung mit ein. Per App lassen sich Arbeitszeiten auch mit Projekten, Aufträgen oder Kunden verknüpfen. Somit kann genau erfasst werden, wie viel Zeit ein Mitarbeiter beispielsweise für ein bestimmtes Projekt aufgebracht hat. Oder die erfasste Arbeitszeit kann als Abrechnungsgrundlage hergenommen werden, wenn der Mitarbeiter die Zeit auf einen bestimmten Kunden gebucht hat.

Digitalisierungsplattform Auf myBusiness.AI können nicht nur Arbeitszeiten erfasst werden. Die App bietet darüber hinaus noch die Möglichkeit, Geschäftsprozesse zu digitalisieren. Statt Papierformulare werden digitale Checklisten auf dem Smartphone oder Tablet abgearbeitet. Das funktioniert folgendermaßen: Ein Mitarbeiter erstellt ohne Programmierkenntnisse digitale Formulare. Der mobile Mitarbeiter erhält Arbeitsaufträge oder Aufgaben in die App und erfasst Daten digital per Smartphone oder Tablet. Abgeschlossene Aufgaben werden automatisch in die UnternehmensCloud übertragen, ausgewertet und archiviert. Einzelne Module können miteinander verknüpft und somit zu einer Business-App-Plattform zusammengefügt werden. Die Module können auch separat genutzt werden. Die Kosten im SaaS-Modell richten sich nach der Anzahl der genutzten Modut le sowie der Benutzer.

Unternehmen MCS mit Hauptsitz in Großbritannien ist ein internationales Software-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von Lösungen für Vermieter von Maschinen und Anlagen und große Bauunternehmen spezialisiert hat. MCS verfügt über Niederlassungen in Schweden, den Niederlanden, Frankreich und auch Partner als Wiederverkäufer in Australien und Südafrika.

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DEDENET

Gemäß aktuellem EU-Urteil müssen künftig alle Unternehmen die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter dokumentieren. Mit DeDeService, einer mobilen Software-Lösung für Zeit- und Leistungserfassung, stellt DeDeNet zu diesem Zweck einen digitalen Assistenten zur Verfügung, der insbesondere Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben helfen will, der EU-Vorschrift einfach gerecht zu werden. it DeDeService soll die umständliche, manuelle Dokumentation von Aufträgen, Materialverbrauch und Arbeitszeiten der Vergangenheit angehören. Die Software bietet eine mobile Zeiterfassung, mit der Mitarbeiter alle erforderlichen Daten direkt von unterwegs via Tablet oder Smartphone festhalten und an die Zentrale weiterleiten können – und dies mit wenigen Klicks. Ebenfalls werden so Eingabefehler und ein verzögerter Informationsfluss vermieden. Und da sich DeDeService per Schnittstelle in das firmeneigene

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System integrieren lässt, können die Informationen anschließend einfach weiterverarbeitet werden.

Optimierter Kundenservice Auch die Auftragsabwicklung wird mit DeDeService verbessert, denn die Lösung integriert Funktionen, mit denen die mobilen Servicemitarbeiter alle relevanten Informationen zur Bearbeitung des Auftrags als Checkliste erhalten können. Darüber hinaus lassen sich Arbeits- und Montageberichte inklusive Materialverbrauch erfassen und mit-

DEDENET

Arbeitszeit-Dokumentation nach EU-Vorschrift leicht gemacht

DeDeService statt Stechuhr: Zeit- und Auftragserfassung mobil und digital. tels Fotofunktion dokumentieren. Nach Auftragsbearbeitung kann mit der »Lieferschein«Funktion ein entsprechendes Dokument generiert und vom Kunden auf dem Display unterschrieben werden. Für den Kunden verspricht dies schnellere Reaktionszeiten, eine bessere Servicequalität und höhere Transparenz bei den Abrechnungen.

Bessere Übersicht und weniger Verwaltungsaufwand DeDeService assistiert auch dem Unternehmer selbst und erleich-

tert ihm mit entsprechenden Funktionen die Planung von Aufträgen und Mitarbeitereinsätzen sowie die Lohnabrechnungen. Zudem können die Daten aus DeDeService herangezogen werden, um Kosten pro Auftrag, Einsätze und Leistungen zu analysieren und zu verbessern. So sorgt DeDeService für Dienstleister und Handwerksbetriebe neben der vorschriftsmäßigen Zeiterfassung auch für ein optimiertes Auftrags-Management, schlanke, papierlose Prozesse und damit für reduzierte Verwalt tungskosten.

Unternehmen DeDeNet mit Sitz in Northeim und Ettlingen entwickelt umfassende und integrierte mobile SoftwareLösungen für nahezu alle Anforderungen der modernen IT. Über das reine Produktangebot agiert DeDeNet als Dienstleister, der seine Kunden von der Beratung über die Rollout-Phase bis hin zu Support und Wartung begleitet und unterstützt.

Nevaris-Tochter gewinnt »German Brand Award« in zwei Kategorien

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as Unternehmen 123erfasst.de überzeugte die Jury mit seinem Marken-Relaunch, der den Nutzer der Software-Produkte und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Neben der Neugestaltung des Logos und der Marketing-Materialien wurden auch App- und OfficeAnwendungen neu aufgesetzt. »123erfasst.de bietet eine attraktive digitale Lösung in Form einer eigens entwickelten App, mit der die Koordination einer Baustelle kinderleicht wird«, sagt Andrej Kupetz, Hauptgeschäftsführer des Rat für Formgebung und Juryvorsitzender des »German Brand Award«, die Entscheidung des Gremiums. 123erfasst.de sieht sich als Marktführer im Bereich mobiles Baustellen-Management und bietet über eine App sowie Anbindungen zu Office-Lösungen die Möglichkeit zur ortsunabhängigen Zeiterfassung und Projektdokumentation. »Mit unserem Know-how und unseren Produkten gelten wir als Vorreiter in der Branche. Diese Rolle wollten wir mit einem innovativen, wettbewerbsfähigen Design unterstreichen«, sagt Geschäftsführer Stefan Neumann, der maßgeblich an der Umsetzung des neuen Markenauftritts beteiligt war. Zum vierten Mal

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MANUEL DEBUS

o 123ERFASST.DE – Beim »German Brand Award« ist 123erfasst.de, Tochterunternehmen der Nevaris Bausoftware, in zwei Kategorien ausgezeichnet worden: in der Wettbewerbsklasse »Excellent Brands« als »Digital Brand of the Year« mit der höchsten Auszeichnung »Best of Best« sowie in der Kategorie »Telecommunications & IT« mit dem »Winner«-Label.

Preisverleihung des »German Brand Award« in Berlin: Christian Rummel (Jury German Brand Award), Stefan Neumann (Geschäftsführer 123erfasst.de), Ariane Redder (Head of Marketing Nevaris Bausoftware) und Saskia Diehl (Jury German Brand Award; v. li. n. re.). wurden Unternehmen, Agenturen, Dienstleister und Organisationen beim »German Brand Award« im Rahmen einer Gala in Berlin geehrt. Der Rat für Formgebung und das German Brand Institute zeichnen jährlich erfolgreiche Marken sowie Unternehmen für eine konsequente Markenführung und nachhaltige Markent kommunikation aus.


L WWS

Mit der papierlosen Buchführung können Firmen ihre Prozesse im Rechnungswesen optimieren und langfristig Kosten sparen. Wer das Thema jetzt angehen will sollte sich sorgfältig vorbereiten und eine neue Verwaltungsvorschrift kennen, wie Marco Schmedt, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie geschäftsführender Partner der Kanzlei WWS Wirtz, Walter, Schmitz in Nettetal, betont.

ie Digitalisierung erfasst auch die Buchhaltung im Mittelstand. Unternehmen können Abläufe im Rechnungswesen in digitaler Form schneller und kosteneffizienter gestalten. Zwar haben viele Unternehmen bislang nicht auf digitale Rechnungsstellung umgestellt, jedoch erhält mittlerweile jede Firma elektronische Abrechnungen von Dienstleistern oder Geschäftspartnern. Wer sich mit dem Gedanken einer Digitalisierung trägt, sollte den Umstieg systematisch planen und Fehlerquellen im Blick haben. So können Verantwortliche gewährleisten, dass das System effizient arbeitet und Überraschungen bei der Betriebsprüfung ausbleiben.

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Geschwindigkeitsplus Mit einer digitalisierten Buchhaltung lassen sich alle relevanten Daten effizienter erfassen, verarbeiten, auswerten und archivieren. Abläufe wie Buchungen oder die Rechnungserstellung gehen schneller vonstatten, betriebswirtschaftliche Auswer-

tungen stehen per Knopfdruck in Echtzeit zur Verfügung. Der technologische Fortschritt bietet Firmen, die noch analog unterwegs sind, zusätzliche Anreize für einen Wechsel. Cloud-basierte Lösungen etwa ermöglichen einen Einstieg in die Digitalisierung zu vergleichsweise moderaten Kosten. Denn Firmen müssen Buchhaltungs-Software, Server und Backupmedien gar nicht erst anschaffen. Damit wird die digitalisierte Buchführung auch für kleinere Unternehmen eine Option.

Update für Verwaltungsvorschrift Den Weg ebnet eine Verwaltungsvorschrift. Das Bundesfinanzministerium (BMF) arbeitet derzeit an einer Neuauflage der »Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff« (GoBD) aus dem Jahr 2014. Sie soll laut BMF voraussichtlich noch im Sommer in Kraft treten.

CHRISTIAN NIELINGER FOTOGRAFIE

Buchhaltung digitalisieren, aber richtig!

Zur Person Marco Schmedt ist Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, sowie geschäftsführender Partner der Kanzlei WWS in Nettetal. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in steuerlichen und betriebswirtschaftlichen Beratungen sowie in der Durchführung von Jahresabschlussprüfungen. Die WWS ist eine überregional tätige, mittelständische Wirtschaftsprüfungs-, Steuerberatungs- und Rechtsberatungskanzlei am Niederrhein.

Die neuen Regeln sollen für mehr Rechtssicherheit bei der digitalen Buchführung sorgen und neben der Nutzung von CloudDiensten unter anderem auch eine einfache Belegerfassung per Smartphone-Kamera erlauben.

Partner für gewerbliche Finanzierung entwickelt digitale Absatzfinanzierungslösung experte für gewerbliche Finanzierung mobiler Wirtschaftsgüter leasinGo hat ein Finanzierungsvergleichs-Tool für Liebherr-EMtec, Spartenobergesellschaft des LiebherrErdbewegungssegments, entwickelt. Die Aufgabe: Erstellung und Integration einer vollumfänglichen und digitalen Systemlösung zur optimalen Unterstützung des Vertriebs.

iebherr hat als führender Baumaschinenhersteller in enger Zusammenarbeit mit leasinGo eine individuelle Absatzfinanzierungslösung programmiert. Diese verspricht Liebherr innerhalb des Vertriebs weitere Möglichkeiten der Kundenbetreuung und erweitert das Angebot für Kunden am Point of Sale. Neben der BarkaufOption können digital weitere Finanzierungsarten wie Leasing, Mietkauf und Darlehen für alle Liebherr-Objekte der Sparte Erdbewegung für den deutschen Markt angeboten werden. Als Systemdienstleister hat leasinGo das Projekt innerhalb einer sechsmonatigen Frist gemeinsam mit Liebherr umgesetzt und in das CRM-System integriert. So ist die neue Absatzfinanzierungslösung ein festes Instrument der Vertriebsmitarbeiter, das die Beratung des Kunden, insbesondere in der Angebotserstellung, t um einen weiteren Service ergänzt.

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LIEBHERR

o LEASINGO – Der Digital-

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Im Vorfeld einer Umstellung sollten Firmen die Vorgaben genau kennen und umsetzen. Schon kleine Fehler bei der Systemkonfiguration können weitreichende Konsequenzen haben. Sind dann etwa Originalbelege nicht mehr vorhanden, können Finanzbeamte womöglich den Vorsteuerabzug versagen. Oder sie verwerfen gleich die gesamte Buchführung und nehmen Zuschätzungen vor. Die Folge können hohe Nachzahlungen samt Zinsen sein. Je nach Umfang und Schwere der Verstöße gegen die GoBD können Unternehmen gar mit den Vorwürfen der leichtfertigen Steuerverkürzung oder der Steuerhinterziehung konfrontiert werden.

Augen auf!

PEXELS.COM

Ein Umstieg auf digitale Buchführung erfordert Sorgfalt und Weitblick. Firmen sollten mit ihrem steuerlichen Berater vorab klären, welche Maßnahmen zur Einhaltung der GoBD erforderlich sind. Zudem sollten sich Verantwortliche einen realistischen

Überblick verschaffen, wie viel Zeit, Personal und Unterstützung durch externe Dienstleister notwendig ist und die entsprechenden Ressourcen in ausreichendem Umfang vorhalten. Die Umstellung sollten Unternehmen in kleinen Schritten nacheinander vornehmen, nicht auf einmal. So lassen sich einzelne Komponenten nach und nach an die unternehmensspezifischen Gegebenheiten anpassen und Fehler leichter korrigieren. Der Schlüssel für eine erfolgreiche digitale Buchführung ist ein abgestimmtes Gesamtpaket. Firmen stehen vor der Herausforderung, dass die Buchhaltungs-Software zu ihren Bedürfnissen passt und nicht überoder unterdimensioniert ist. Entscheidend ist eine fehlerfreie Integration der Vorsysteme wie Warenwirtschafts-, Fakturierungs- oder Lohnprogramme. Sie werden über Schnittstellen an das Hauptsystem angebunden und gewährleisten möglichst eine digitale Datenübernahme ohne Verluste.

Betriebsprüfung bedenken Auch die Vorsysteme müssen GoBD-konform sein. Das bedeutet etwa, dass sie einen Download der Daten für eine Betriebsprüfung im erforderlichen Format zulassen. Wichtig sind umfassende Testläufe, um das Funktionieren der Schnittstellen und Zusammenspiel der einzelnen Komponenten zu gewährleisten. Ansonsten laufen Unternehmen Gefahr, dass im Buchhaltungsprozess aufwendige manuelle Korrekturen erforderlich sind. Der Projekterfolg steht und fällt mit dem Know-how des Buchhaltungspersonals. Alte Verfahrensweisen muss es aufgeben und neue Fertigkeiten lernen. Es genügt jedoch nicht, dass Buchhalter die neuen Programme beherrschen. Firmenchefs sollten sicherstellen, dass betroffene Mitarbeiter mit den neuen GoBD vertraut sind und die Risiken kennen. Sinnvoll sind regelmäßige Schulungen, die für steuerliche Fallstricke sensibilisieren und Handlungssicherheit t vermitteln.

Robustheit und Eleganz verbinden elegant gestaltete RuggedSmartphone RG655 ist jetzt erhältlich. Es wartet mit Android 9 Pie, einem 4 200 mAh starken Akku und einem hellen 5,5"-Display im Format 18:9 auf.

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it seiner Akkuleistung soll das RG655 sowohl unter widrigsten Bedingungen an langen Arbeitstagen als auch in der Freizeit und beim (Outdoor-)Sport nicht so schnell schlapp machen. Als weiterer Pluspunkt gilt das 13,97 cm große, besonders helle Display. Das mit Android 9 Pie ausgestattete Outdoor-Smartphone erfüllt den Standard IP68 und ist zudem gemäß Militärstandard MIL-STD-810G gegen Flüssigkeiten, Staub, Ölnebel, Vibrationen, Stöße und auch Stürze aus bis zu 1,5 m auf Beton geschützt. Eine spezielle Polycarbonat-Mischung sowie präzise angeordneter Crash-Zonen im Gehäuse leiten die Aufprallenergie ab, ohne dass empfindliche Elektronik zu Schaden kommen soll. Dank Push-to-Talk-Technologie kann das Gerät zusätzlich als Walkie Talkie eingesetzt werden. Eine 8-Megapixel-Frontkamera und eine 13-Megapixel-Variante auf der Rückseite ermöglichen qualitativ hochwertige Aufnahmen. »Angetrieben« wird das RugGear RG655 von einem Octa-Core-Helio-P22-Prozessor mit einer Taktung von bis

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RUGGEAR

o RUGGEAR – Das robust und

Das vielseitig einsetzbare RG655 (152,5 x 75,4 x 12,5 mm) erfüllt den Militärstandard MIL-STD-810G und kann in einem Temperaturfenster von – 20 °C bis + 60 °C betrieben werden.

zu 2 GHz. Das Gerät verfügt über 3 GB Arbeitsspeicher und 32 GB internen Speicher. Des Weiteren bietet das RG655 eine benutzerdefinierte Seitentaste. Zudem ist das Rugged Phone mit einem 95 dB Lautsprecher ausgestattet und unterstützt NFC, WLAN sowie Bluet tooth 5.0.


Bau- und Nutzfahrzeuge

Tieflader und Anhänger Transporter Flotten-Management Ausrüstung und Zubehör


Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

Beladen mit einem rund 16,7 t schweren, 10 m langen und 3,4 m hohen Grader beträgt die Gesamthöhe 4 m.

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DOLL FAHRZEUGBAU

Ein universeller Alleskönner Einen besonders flexibel einsetzbaren Semitieflader aus der Doll-Baureihe Vario hat das österreichische Unternehmen Kirschner & Zechmeister in Dienst gestellt. Ein Schwerpunkt lag auf abgesetzten Fahrflächen für den Transport unterschiedlicher Baumaschinen.

eit Anfang Mai ergänzt ein maßgeschneiderter Doll-Semitieflader vom Typ Vario S4H-GR3S18 den Fuhrpark von Kirschner & Zechmeister. Gerhard Fischbach, technischer Leiter des Unternehmens, skizziert die Anforderungen: »Oben im Lastenheft stand die Möglichkeit, alle unsere eigenen Baumaschinen und bei Bedarf auch noch weitere laden zu können. Die dabei geforderte Flexibilität erklärt sich mit Blick auf unseren Maschinenpark von selbst: Die Bandbreite reicht von Radladern über Grader bis zum 30-t-Kettenbagger.« Beeindruckt hat den 49-Jährigen, dass Doll den kompletten Maschinenpark in die Planung des Aufliegers einbezogen hat: »Die Konstrukteure haben sich ganz genau angeschaut, welche Maschinen wir haben und wie die im Einzelnen zu verladen sind. Entsprechend wurden alle Ausstattungsmerkmale und Zusatzoptionen am Semitieflader angepasst.«

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selbst mit hohen Maschinen unter 4 m Gesamthöhe zu bleiben, verfügt der Semitieflader über eine abgesetzte Fahrfläche mit 600 mm Ladehöhe und bis zu 5 100 mm teleskopierbarer Länge. Der Umbau von der ebenen Lade- zur abgesetzten Fahrfläche gestaltet sich mit Alu-Verladeschienen zudem zeitsparend. Bei eingeschobenem Fahrzeug dienen die eingesetzten Schienen als Tiefladeplattform, bei teleskopiertem Fahrzeug als Verlängerung der abgesetzten Fahrfläche.

Hohe Nutzlast und einfache Ladungssicherung In die Tat umgesetzt wurden die Vorgaben schließlich in Form eines vierachsigen Vario-Semitiefladers mit 3 700 mm langem Teleskopausschub. Mit 21 t Sattellast, vier 10-t-Achsen (technisch bis 12 t) und einem optimierten Eigengewicht von nur rund 16,5 t sind mit dem individuell konfigurierten S4H-GR3S18 mehr als 40 t Nutzlast geboten. Um

Die Fahrfläche ist neben dem Zentralkastenrahmen durchgehend abgesetzt und auf bis zu 5 100 mm Länge teleskopierbar.

Doll Fahrzeugbau mit Stammwerk in Oppenau im Schwarzwald gilt als führender europäischer Hersteller von Holz- und Schwertransportern. Im Geschäftsbereich Flugfeld werden Scheren-Hubfahrzeuge gefertigt, insbesondere für Catering, Cleaning und Medical. Zum Hauptsitz addieren sich Doll Sachsen in Mildenau sowie die US-Tochtergesellschaft Doll America. Das im Jahr 1878 gegründete Unternehmen beschäftigt heute rund 350 Mitarbeiter und fertigt jährlich rund 1 000 Fahrzeuge.

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DOLL

Unternehmen

Gummiböden zwischen den Achsen, am Heck und auf den hydraulischen Auffahrrampen sorgen beim Verladen der Radund Kettenfahrzeuge für zusätzliche Sicherheit.


Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

Mit der 770 mm breiten Baggermulde im Heck sind weitere flexible Lademöglichkeiten geboten.

Geht es mit dem überlangen New-Holland-Kettenbagger auf Tour, werden die Verladeschienen als durchgängige Tiefladeplattform eingesetzt.

Mit einem Ladungssicherungspaket, unter anderem mit schwenkbaren Zurrösen für bis 13 400 daN Zugkraft, soll dem Fahrer auch die Sicherung der diversen Baumaschinen schnell von der Hand gehen. Gummiböden zwischen den Achsen, am Heck und auf den hydraulischen Auffahrrampen sorgen beim Verladen der Rad- und Kettenfahrzeuge für zusätzliche Sicherheit.

– 70 mm bis + 110 mm. Ebenso bequem kann der Fahrer die Liftachsfunktion bedienen. Eine Drei-Schicht-Lackierung mit Spritzverzinkung gewährleistet einen maximalen Korrosionsschutz und somit eine lange Lebensdauer. Wobei Gerhard Fischbach an diesem Punkt noch einmal das Lastenheft und insbesondere den damit verbundenen Zeitfaktor aufgreift: »Es war uns nicht zuletzt wichtig, relativ kurzfristig Ersatz für einen 14 Jahre alten Semitieflader zu bekommen. Auch in dieser Hinsicht hat die Auftragsabwicklung des t neuen Vario sehr gut gepasst.«

Wendigkeit und Bedienerfreundlichkeit Eine hohe Wendigkeit soll eine auf die letzten drei Achsen wirkende, hydraulische Zwangslenkung mit bis zu 45° Lenkeinschlag sichern. Die erste, starre Achse ist liftbar ausgeführt, was bei Teilbeladung oder Leerfahrt den Reifenverschleiß mindern hilft. Mit angehobener Achse verringert sich zudem der Wendekreis. Eine Erleichterung für den Fahrer stellt auch die automatische Einspurung bei Geradeausfahrt dar, die sich ebenso wie die Lenkung per Funkfernsteuerung bedienen lässt. Wird vor Hindernissen mehr Bodenfreiheit benötigt oder umgekehrt vor niedrigen Durchfahrten eine geringere Gesamthöhe, kann der Fahrer die Luftfederung aus dem Fahrerhaus heraus ansteuern. Zur Verfügung stehen 180 mm Gesamthub von

Zahlen

Doll Vario S4H-GR3S18 Gesamtlänge:

12 960 mm

Sattelplattform:

3 960 mm

Tiefbettlänge:

9 000 mm

Teleskopierung:

3 700 mm

Tiefbettbreite:

2 550 mm (Verbreiterungen 2 x 225 mm)

Aufsattelhöhe beladen (± 40 mm):

1 240 mm

Gesamtgewicht, techn. (80 km/h):

61 000 kg

Leergewicht (± 2 %):

16 500 kg

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WINNER CATEGORY SAFETY

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WINNER CATEGORY CHASSIS

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FAYMONVILLE

Neukunde mit besonderer Aufgabenstellung Der Neukunde Voro Straßenfräsdienst, Mitglied der Rohde-Gruppe, hat Faymonville eine besondere Aufgabe gestellt – gefordert war ein hydraulisch gelenkter 3-Achs-Semi-Tieflader mit einteiligen Gitterrostrampen.

FAYMONVILLE

Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

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Die spezielle Version des MultiMax Plus ist auf den Fräsentransport ausgelegt und verfügt daher über eine verstärkte Ladefläche.

er neue Tieflader sollte bei einem Eigengewicht von 10,5 t eine maximale Nutzlast innerhalb der zulässigen 40 t Gesamtzuggewicht und einer Zuglänge von 16,5 m ermöglichen. Zwei Fahrzeuge dieses Typs hat Voro bestellt, um damit Fräsen der Marke Wirtgen zu transportieren. Die ersten Einsätze wurden bereits erfolgreich abge-

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schlossen. Die Voro-Variante des MultiMax Plus ist speziell auf den Fräsentransport ausgelegt und verfügt daher über eine verstärkte Ladefläche für höchste Punktlasten. Auch andere Firmen aus dem Fräsenverband VESF haben bei Faymonville bereits Aufträge für t diesen Semi-Tieflader abgegeben.

Optimierter »Kögel Parts Shop« setzt auf intelligentes Gewährleistungs-Management

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er »Parts Shop« findet sich auf der Kögel-Website unter dem Reiter »Parts«. Für eine schnelle Bestellung stehen dort drei Möglichkeiten zur Wahl. Entweder die Eingabe eines Schlagworts oder einer bekannten Artikelnummer und direkte Übernahme in den Warenkorb oder die Bestellung über die Fahrzeugidentnummer: Hier gibt der »Parts Shop« alle Ersatzteile sowie deren Verfügbarkeit für die einzelnen Baugruppen des Fahrzeugs an. Zudem lassen sich bei Bedarf technische Zeichnungen der Ersatzteilproduktgruppen anzeigen. Sind die Ersatzteile über einen dieser Wege ausgewählt, erfolgt nach Eingabe der gewünschten Versandmethode die Bestellung im Warenkorb.

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Unterstützung in Sachen »Gewährleistung« Neben der Möglichkeit, rund um die Uhr Ersatz- und Verschleißteile zu ordern, bietet der Shop neu ein integriertes intelligentes Gewährleistungs-Management-Tool. In der Navigationsleiste des Shops lässt sich unter dem Reiter »Gewährleistung« ein Antrag in sechs geführten Schritten erstellen. Dazu gehören beispielsweise die

KÖGEL

o KÖGEL – Seinen OnlineErsatzteilservice »Parts Shop« hat jetzt Kögel ausgebaut und modernisiert. Eine übersichtlichere Darstellung, schnellere Navigation und einfache Suche über Schlagworte, Fahrzeugidentnummer oder über die Bestellnummer des Artikels versprechen eine höhere Wirtschaftlichkeit. Der optimierte »Parts Shop« punktet auch durch das neue Gewährleistungsportal, die Bestellhistorie mit Lieferungsnachverfolgung sowie einem Ersatzteilkatalog und aktuellen Preislisten zum Herunterladen.

Der »Kögel Parts Shop« bietet jetzt eine schnelle Ersatzteilsuche und Bestellung, ermöglicht den Zugriff auf vollständige und immer aktuelle Fahrzeugdaten, setzt auf eine übersichtliche Bestellhistorie und wartet mit einer neuen Funktion auf, die ermöglicht, Gewährleistungsansprüche online einzureichen und zu bearbeiten.

direkte Auswahl der Ersatzteile aus der Fahrzeugstückliste, die papierlose Einreichung von Rechnungen und eine aktuelle Statusanzeige der eingereichten Reklat mation.


Bei Langendorf wird Deutsch gesprochen, unsere Produkte werden in Deutschland hergestellt und wo immer es möglich ist, mit deutschen Lieferanten und Teilen bestückt.« Klaus P. Strautmann, Langendorf-Geschäftsführer

Wichtige Stütze des Konzerns In den vergangenen beiden Jahren hat sich Langendorf zu einer wichtigen Stütze des gesamten Konzerns entwickelt: Von Waltrop werden im deutschen Raum, in die Benelux-Länder und die Schweiz die Produkte aus dem General-Cargo-Bereich des Konzerns vertrieben. Langendorf ist für die gleichen Regionen Ansprechpartner für die Produkte der Konzernschwestern Fruehauf (Kofferfahrzeuge) und Lawrence David (rungenlose Curtainsider). Für die gesamte Gruppe wurde in Waltrop ein Kompetenzzentrum für Tieflader etabliert, das zudem personell weiter ausgebaut werden soll. Ein erstes Resultat soll auf der kommenden Tiefbau Live in Karlsruhe gezeigt werden – der dort zu sehende Tieflader wurde komplett in Waltrop gefertigt. »Um eine hochwertige Qualität unserer Fahrzeuge zu gewährleisten, beziehen wir Teile ausschließlich von anerkannten OEM«, betont Langendorf-Geschäftsführer Klaus P. Strautmann. »Unsere Chassis werden, insofern wir diese nicht in Waltrop herstellen, aus Polen von Wielton geliefert – immerhin stückzahlmäßig ›Nummer 3‹ in Europa und Nummer zehn in der Welt. Natürlich erhalten wir Stahl aus Schwe-

72270 Baiersbronn-Mitteltal

den, Verschlüsse aus Frankreich und Kabelbäume aus Tschechien«, so Strautmann. Aber die Produkte würden, wo immer es möglich sei, mit deutschen Lieferanten und Teilen bestückt.

Bau- und Nutz-

or zwei Jahren dürfte, gemessen an den Absatzzahlen, der drittgrößte Nutzfahrzeughersteller Europas entstanden sein. Die im Vorfeld von beiden Unternehmen erwarteten positiven Auswirkungen auf den 1889 gegründeten Hersteller in Waltrop konnten eigenen Angaben zufolge umfänglich umgesetzt werden. Die Belegschaft in Waltrop ist von 270 auf 301 Mitarbeiter angewachsen, weitere Einstellungen sind geplant. Synergieeffekte im Bereich Forschung und Entwicklung sowie im Einkauf sollen sich positiv auf die betrieblichen Kennziffern niederschlagen. Die verbliebenen LangendorfProzente sollen bis zum Jahr 2022 ebenfalls in den Besitz des börsennotierten polnischen Unternehmens übergehen.

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Nachfrage aus Russland Das Wielton-Werk in Wieluń selbst sei außerordentlich gut beschäftigt durch eine verstärkte Nachfrage nach allen Produkten aller 18 Baureihen aus Russland. »Hinzu kommt, dass rund 3 000 Chassis zusätzlich für Lawrence David in England produziert werden müssen. Ebenfalls ausgelastet ist das Werk von Fruehauf in Auxerre.« Die positiven Entwicklungen würden, so Strautmann, auch auf Langendorf ausstrahlen. »Um unsere Konzernschwestern zu unterstützen, werden wir in Waltrop voraussichtlich Alu-Halbschalen für Frankreich produzieren. Ebenfalls denken wir darüber nach, die Fertigung von Schrottkippern bei Langendorf zu übernehmen. Noch nicht entschieden, aber sehr wahrscheinlich ist, dass wir auch Schubbodenfahrt zeuge montieren werden.«

LANGENDORF

FOTODESIGN MANGUAL.DE

o LANGENDORF/WIELTON – Im Mai 2017 hat der polnische Nutzfahrzeugkonzern Wielton 80 % der Anteile des Waltroper Herstellers Langendorf übernommen. Zwei Jahre später zeigt sich LangendorfGeschäftsführer Klaus P. Strautmann mit dem bisher Erreichten deutlich zufrieden und unterstreicht, dass Langendorf weiter eine deutsche Marke ist.

FAHRZEUGE

Langendorf entwickelt sich zu einer wichtigen Stütze im Wielton-Konzern

Für schwere Anforderungen gerüstet – Stahl-Halbschale von Langendorf.

Telefon +49 (0)7442 496-0 · www.mueller-mitteltal.de

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»Akademie für Schweißtechnologien« kann auf sechs erfolgreiche Jahre zurückblicken Getreu dem Motto »Enginuity« will Kässbohrer Kunden in mehr als 55 Ländern Fahrzeuge mit höchster Qualität und die breiteste Produktpalette bieten. Im Jahr 2013 hat Kässbohrer eine Akademie für Schweißtechnik gegründet, an der zertifizierte Schweißer durch theoretische und praktische Schulungen ausgebildet werden, um die Qualität des Handwerks kontinuierlich zu verbessern und die eigene Herstellung nach internationalen Normen zu gewährleisten.

In der Akademie für Schweißtechnik bildet Kässbohrer nicht nur Fertigungsmitarbeiter aus, sondern auch die Kässbohrer-After-Sales-Teams. Am Ende jeder Schulung müssen die Teilnehmer eine Prüfung bestehen, um ihre TÜV- und DEKRA-Zertifikate zu erhalten. In den letzten sechs Jahren haben 472 Mitarbeiter 642 Zertifikate erhalten, die international gültig sind. Die Akademie für Schweißtechnik ist mit realen Schweißmaschinen sowie mit Simulationsgeräten und 3D-Virtual-Reality-Anwendung ausgestattet, die es den Auszubildenden ermöglichen, sich selbst so wahrzunehmen, als stünden sie an der Produktionslinie. Die Akademie soll Kässbohrers Engagement für lebenslanges Lernen und Weiterbildung

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KÄSSBOHRER

Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

L KÄSSBOHRER

Kässbohrer legt besonderen Wert auf die Liebe zum Detail und handwerkliche Meisterschaft. einschließlich der Kernkompetenzen in der Fertigung zeigen. Das Unternehmen stellt eine besonders breite Produktpalette von Stahl- und Aluminium-Tankaufliegern, Siloaufliegern, Kip-

pern, leichten und robusten Plateauaufliegern, Containerchassis sowie Tieflader- und Frachtfahrzeuge her und setzt auf die Liebe zum Detail und handwerkt liche Meisterschaft.

Ein Schweißroboter exklusiv für Schwarzmüller-Lehrlinge o SCHWARZMÜLLER – Die Auszubildenden der Schwarzmüller-Gruppe haben

SCHWARZMÜLLER

jetzt ein zweites Zuhause. Der Hersteller hat im oberösterreichischen Hauptwerk Hanzing Ende Juni den ersten Bauabschnitt der neuen Lehrwerkstätte in Betrieb genommen.

Schwarzmüller-CEO Roland Hartwig (re.) mit Auszubildenden in der neuen Lehrwerkstätte, die Platz für bis zu 100 Lehrlinge aus der gesamten Unternehmensgruppe bietet.

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as Ausbildungszentrum wird nach Bauende 500 m² auf drei Stockwerken umfassen, aktuell wurde die Werkstatt für die zehn technischen Ausbildungsberufe fertig gestellt. CEO Roland Hartwig, der selbst »mit Lehre Karriere gemacht« hat, hat das Projekt persönlich vorangetrieben und betonte bei der Inbetriebnahme: »Wir wollen unseren Lehrlingen mehr als andere Unternehmen bieten und uns als Arbeitgeber positiv abheben. Denn unser Ziel ist, noch mehr Nachwuchskräfte für die anspruchsvolle Ausbildung bei einem Premiumhersteller der Fahrzeugindustrie zu gewinnen.« Die Lehrwerkstätte entsteht in der früheren Dreherei. Das Unternehmen investiert rund 1 Mio. Euro, um ein Ausbildungs-, Schulungs-, aber auch ein Begegnungszentrum für bis zu 100 Auszubildende der Fahrzeugproduktion zu schaffen.

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Vertiefung der Kenntnisse an den Maschinen An Ausbildungsmaschinen stehen in der Werkstätte unter anderem ein vollautomatischer Schweißroboter, ein 3D-Drucker, Drehbänke, Fräsmaschinen oder auch Schweißkabinen zur Verfügung. Unter der Anleitung von Meistern erweitern die Lehrlinge ihre Kenntnisse und bereits erworbene praktische Fähigkeiten. Dabei findet auch eine berufs- und jahrgangsübergreifende Vernetzung der Lehrlinge statt, die der CEO für wichtig hält: »Es macht einen Unterschied, ob man sich vom Sehen kennt oder ob man gemeinsam an den Maschinen tätig ist. Letzteres intensiviert den Austausch, stärkt den Zusammenhalt und bildet Netzwerke für die Zukunft.« Genutzt wird die Werkstätte im Rahmen des neuen betriebsinternen Ausbildungsprogramms, bei dem die Lehrlinge einen umfassenderen Einblick in die jeweiligen Maschinen und Fertigkeiten gewinnen. »Wir wollen ein tieferes Verständnis für die Ausbildungsinhalte vermitteln, als das in der Regel am Arbeitsplatz möglich ist. Wir wollen auch über den Tellerrand des einzelnen t Berufes hinausblicken«, betont der CEO.


er Hauptstandort des Familienunternehmens Horton ist Minneapolis in den USA. In Schweinfurt ist der Anbieter seit 2002 ansässig, nachdem Horton den Geschäftszweig Viskolüfterkupplung von ZF Sachs übernommen hat. Heute werden in Schweinfurt Lüfter und Lüfterkupplungen für Nutzfahrzeuge entwickelt, produziert und vertrieben. »Ich freue mich sehr,

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dass wir den Prüfstand hier in Schweinfurt eröffnen können. In dieser Größe ist er einmalig in der gesamten Region«, betont Horton-Europe-Geschäftsführer Tom Wollin. Horton wurde 1951 von Hugh K. Schilling gegründet, nach ihm wurde auch der Prüfstand benannt – »Hugh K. Schilling Dynamometer«. Horton setzt seit jeher verstärkt auf fundierte Entwicklungsarbeit. Die Anpassung und Optimierung von Lüftern und Lüfterantrieben für die jeweilige Kundenanwendung zählt zu den Kernkompetenzen der Entwicklungsabteilung in Schweinfurt. Durch die Verfügbarkeit von Konstruktion, Applikation über Musterbau mit Prüffeld bis hin zur Serienfertigung an einem Standort

Die Dimensionen des Teststands sind beeindruckend: Allein die Halle, in der der Prüfstand untergebracht ist, misst 21 m in der Länge, 6,7 m in der Breite und 7,9 m in der Höhe. Die beiden Rollen, die das Fahrzeug antreiben, haben je einen Durchmesser von über 1,8 m, wiegen selbst 8 t und können für Fahrzeuge mit Einzel- oder Zwillingsantriebsachsen eingestellt werden. bis zu 130 km/h erreicht werden. Dadurch können die Produkte optimal an Realbedingungen angepasst und ihre Vorteile hinsichtlich Kraftstoffersparnis und Geräuschentwicklung durch Messergebnisse bestätigt wert den.

ALLRADKÖNNER. DER CANTER 4 x 4.

FUSO – Eine Marke im Daimler-Konzern

Der Spezialist fürs Grobe. Der Canter 4 x 4 scheut sich nicht davor, seine Reifen schmutzig zu machen. Und das, dank des zuschaltbaren Allradantriebs, auf jedem Terrain. Ob auf Schnee und Eis oder auf Schlamm und Schotter – der Canter ist immer einsatzbereit. Ausgestattet mit

Mehr unter: www.fuso-trucks.de Anbieter: Daimler AG, Mercedesstr. 137, 70327 Stuttgart

einem robusten Leiterrahmen und vielfältigen Aufbaulösungen, ist er ein Allrounder durch und durch. Und bei allem Tatendrang ist er auch noch sehr sparsam unterwegs. Eben ein Allrad-Leicht-Lkw, der alles kann – und offizielles Mitglied der Canter Truck Force.

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Nach einer zweijährigen Planungs- und Bauphase ist im Mai ein neuer Prüfstand bei Horton Europe eingeweiht worden. Auf dem Prüfstand können Nutzfahrzeuge, von mittleren bis hin zu schweren Lkw und Bussen, getestet werden.

FAHRZEUGE

Neuen Nutzfahrzeug-Prüfstand in Schweinfurt eingeweiht

können Kundenanfragen schnell und flexibel bearbeitet werden. Der neue Rollenprüfstand soll noch umfassendere Produkttests als bisher mit den bestehenden Funktionsprüfständen ermöglichen. Auf ihm können mittlere sowie schwere Lkw bis hin zum Reisebus mit Leistungen von über 600 PS getestet werden. In dieser Dimension gibt es nach Angaben des Unternehmens europaweit nur 30 Prüfstände. Zum Einsatz kommt der Rollenprüfstand sowohl bei Vergleichstests für Neuentwicklungen, als auch in der Applikation, wenn die Produkte speziell für einzelne Kundenanwendungen optimiert werden. Um langwierige und schlecht vergleichbare Straßentests zu vermeiden, können im Prüfstand verschiedene Lastfälle bis hin zu kompletten Streckenprofilen simuliert werden. Bei einstellbaren Umgebungstemperaturen bis 40 °C können Fahrgeschwindigkeiten von 160 km/h und Fahrtwind

JOHANNES BRAEUTIGAM

L HORTON EUROPE


kehrsschilderkennung mit Darstellung der Geschwindigkeitsempfehlung im Kombiinstrument, Notbremssystem Active Safety Brake, automatische Einschaltung von Scheinwerfern und Scheibenwischern und eine Klimaautomatik.

Neue Motoren und Spezialversionen für den Boxer Peugeot modernisiert den Boxer: Das größte Nutzfahrzeug des Autobauers erhält neue Motoren, zwei Spezialversionen und geänderte Ausstattungsoptionen. Die neuen 2,2-l-BlueHDi-Dieselmotoren mit Stop & Start-Automatik erfüllen die Euro-6d-TempNorm. Je nach Ausführung besitzen die Antriebe 120 PS (88 kW), 140 PS (103 kW) oder 165 PS (121 kW). Ab September bietet die Löwenmarke mit dem Boxer Electric eine vollelektrische Variante des Modells an. ie bestehenden Ausstattungslinien Pro und Premium des Boxer erhalten Verbesserungen: Zum Einstiegsniveau Pro gehören jetzt u. a. elektrisch beheizbare und verstellbare Außenspiegel und ein zusätzliches Ablagefach auf dem Armaturenbrett. Teil der höheren Linie Premium sind gepolsterte Kopfstüt-

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Neue Optionen PEUGEOT

Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

L PEUGEOT

zen der vorderen Sitze, ein Handschuhfach und beim Kastenwagen eine akustische Einparkhilfe.

Branchenspezifische Nutzung Zusätzlich zu Pro und Premium wird der Peugeot Boxer erstmals in zwei Spezialversionen angeboten. Die Grip-Version richtet sich an Gewerbekunden, die oft auf schlecht zugänglichem Gelände fahren und schwere oder lange Ladung transportieren. Diese Variante ist für den Peugeot Boxer 435 verfügbar und beinhaltet serienmäßig Geschwindigkeitsregler und -begrenzer, Fußgängererkennung und -warnung, Grip Control mit

Bergabfahrhilfe, Allwetterreifen, verstärkte Federung, unteren Motorschutz, Kollisionswarnung, Doppelbeifahrersitzbank und Audioanlage mit Bluetooth. Die Asphalt-Version ist auf die Bedürfnisse von Vielfahrern zugeschnitten und legt den Schwerpunkt auf Komfort und Sicherheit. Alle Karosserievarianten des Boxer können in der Version Asphalt bestellt werden, die unter anderem serienmäßig beinhaltet: Navigationssystem inklusive Radio und Touchscreen, Geschwindigkeitsregler und -begrenzer, Einparkhilfe vorne und hinten, akustisch und visuell, aktiven Spurhalteassistent, Ver-

Erstmalig für den Boxer sind der Spurhalteassistent mit Verkehrszeichenerkennung und Fernlichtautomatik, die Fußgängererkennung und -warnung sowie der Toterwinkelassistent verfügbar. Damit Flotten-Manager einen besseren Überblick über ihren Fuhrpark behalten, hat die Löwenmarke das System Peugeot Connect entwickelt. Das System überwacht den Verbrauch und informiert über Wartungen, gibt Tipps für ein sparsameres Fahren und bestimmt die Position des Fahrzeugs.

Vollelektrische Variante Ab September bietet die Löwenmarke auch den Peugeot Boxer Electric an. Das elektrische Modell erzielt nach Anbieterangaben in den Längen L1 und L2 eine Reichweite von 225 km im NEDC2-Zyklus und in den Längen L3 und L4 eine Reichweite von 270 km im NEDC-Zyklus. t

Spannung bis zuletzt beim zweiten Lauf zur »Euro Truck Trial 2019«

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as besondere Verhältnis der französischen Motorsport-Fans zum Truck Trial spiegelte sich auch dieses Jahr in zahlreichem Erscheinen wider. »Das härteste Trial Europas« – dieser Slogan wurde am Rennwochenende in jeder einzelnen Sektion mit anspruchsvoll gesteckten Toren bestätigt. Die Schadensbilanz für das HS-SchochTeam zeigte am Ende einen zerbrochenen Rückspiegel, Dellen an jeder Ecke des Fahrzeuges und drei defekte Reifen. Das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial-Team startete aus seiner Kategorie mit vier anderen Teams aus drei Nationen. Weil in Frankreich in gemischten Gruppen gefahren wurde, bot sich während des gesamten Rennens kein direkter Vergleich und so konnte erst am Schluss punktemäßig abgerechnet und gegenübergestellt werden. Alle Teams fuhren an beiden Tagen auf dem gleichen Niveau und so entschied das Glück bzw. Pech während

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TOBIAS LOEFFLER

o HS-SCHOCH – Die Konkurrenz schläft nicht. Das mussten sich die Lauchheimer Marcel Schoch und Johnny Stumpp im zweiten Lauf zur »Euro Truck Trial 2019« im südfranzösischen MontalieuVercieu eingestehen. Traditionell am Pfingstwochenende ist der Meisterschaftslauf das Highlight in der Region.

den einzelnen Sektionen über Sieg oder Niederlage. Das HS-Schoch-Hardox-Truck-Trial-Team belegte am Ende des zweiten Laufs den zweiten Platz hinter dem MSC-Truck-Trial-Team Cloppenburg. In der Gesamtwertung sind Marcel und Johnny immer noch führend und starten somit voller Vorfreude und Spannung in den ersten deutschen Lauf dieser Saison im Juli in Dreis-Brück (das bauMAGAZIN berichtet t in Heft 8/19).


Optimiertes Gewicht sorgt für erhöhte Nutzlast

– 30 °C und + 80 °C in puncto Festigkeit ebenso wie eine Stahlmotorhaube ab. Eine Einsparung von 14,7 kg wurde durch die Neugestaltung der Hinterachse für das Modell mit Heckantrieb erzielt und eine neue hochfeste, leichte Laderaumtrennwand aus Verbundwerkstoff spart darüber hinaus bei allen Modellen 4,4 kg im Vergleich zu einer Stahlvariante. Die neuen, formgedrehten Stahlfelgen des Transit wurden im Spinning-Produktionsverfahren hergestellt, das mit weniger Metall eine höhere Festigkeit erreicht. Dieser Ansatz bringt eine Ersparnis von 5,5 kg für fünf Räder, einschließlich Ersatzrad.

Rein elektrisch ab 2021 Für das Jahr 2021 kündigt Ford eine rein batterie-elektrische Ford-Transit-Version an. Bereits Ende des laufenden Jahres sollen zudem der neue Transit Custom und der neue Tourneo Custom mit Plug-in-Hybrid-Technologie t eingeführt werden.

FORD WERKE

Der neue Ford Transit will Anwendern helfen, noch produktiver zu sein. Der 2-t-Transporter verfügt dank deutlicher Maßnahmen zur Gewichtseinsparung über eine bis zu 80 kg erhöhte Nutzlast im Vergleich zu seinem Modellvorgänger. Technikdetails wie die erste Aluminiummotorhaube bei einem europäischen Ford-Nutzfahrzeug, eine hochfeste Laderaumtrennwand aus Verbundwerkstoff sowie formgedrehte Räder wurden unter Verwendung von CAD-Systemen optimiert.

weniger stressig machen. Hierzu zählen ein Toter-Winkel-Assistent, ein intelligenter Geschwindigkeitsbegrenzer, der verbesserte Fahrspurassistent inklusive Fahrspurhalteassistent, oder ein Pre-Collision-Assist mit Fußgängererkennung. Die OnboardModem-Technologie von FordPass Connect soll Flottenprofis zudem dabei helfen, die Fahrzeugnutzung wie auch die Betriebskosten zu optimieren. Durch ein Programm zur Optimierung des Fahrzeuggewichts wurde eine verbesserte Nutzlast erreicht, bei gleichzeitiger Bereitstellung von modernen Sicherheits- und Fahrerassistenz-Systemen. Gewichtseinsparungen in allen Bereichen des Fahrzeugs, manchmal unter 0,5 kg pro einzelnem Bauelement, führten zu einer Gesamtersparnis von bis zu 80 kg. So spart etwa die leichte AluMotorhaube 5,4 kg im Vergleich zu einem Äquivalent aus Stahl. Die neue Motorhaube schneidet bei Temperaturen zwischen

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FORD

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Der neue Ford Transit ist erstes europäisches Ford-Nutzfahrzeug mit einer Motorhaube aus gewichtsparendem Aluminium. Ein Programm zur Gewichtseinsparung führt zu einer Erhöhung der Nutzlast um bis zu 80 kg. Die Europa-Verkäufe des Ford Transit stiegen im 1. Quartal 2019 um 11,8 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit einem Gesamtumsatz von 81 700 verkauften Exemplaren. en Ingenieuren ist es gelungen, das Eigengewicht des Transit zu reduzieren und damit die Nutzlast und die Betriebseffizienz zu erhöhen. Der neue Transit in der Modellvariante 350 mit Heckantrieb, langem Radstand und mittelhohem Dach ist beispielsweise ca. 80 kg leichter als das vergleichbare Vorgängermodell. Bei der entsprechenden Variante mit Frontantrieb beträgt der Nutzlastgewinn 48 kg. Das Motorenangebot des Transit mit den Leistungsstufen 77 kW (105 PS), 95 kW (130 PS) und 125 kW (170 PS) rundet Ford nun mit einer vierten Variante nach oben ab. Diese leistet 136 kW (185 PS), das maximale Drehmoment beträgt 415 Nm. Dank einer verbesserten Turbolader-Geometrie steht das Dreh-

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moment auch bei den anderen drei Leistungsstufen über einen breiteren Bereich zur Verfügung. Mit einer höheren Kraftstoffeffizienz will die 48-V-Mild-Hybrid-Diesel-Technologie überzeugen, die Ford nach eigenen Angaben als erster Hersteller im Transit-Segment anbietet. Die Technologie steht für die Varianten mit Front- als auch mit Heckantrieb und Schaltgetriebe auf Wunsch zur Verfügung. Dank der Technologie ist in Situationen mit häufigem Start-Stopp-Betrieb, wie im innerstädtischen Liefer- und Verteilerverkehr, ein zusätzliches Einsparpotenzial von bis zu 8 % möglich (Anbieterangabe). Fahrerassistenzsysteme und ein hohes Maß an Konnektivität sollen die Arbeitstage für Nutzer

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Alternative für Einsätze mit Raumbedarf Hyundai Motor hat mit dem H-1 ein Multitalent im Angebot, das als H-1 Cargo als Transporter für sperrige Güter punkten will. Neben einem aufgefrischten Design verfügen der H-1 Cargo wie auch der H-1 Travel nun auch über erweiterte Komfortfunktionen und -elemente. Augenfälligstes Merkmal beider Versionen ist die neu gestaltete Frontpartie. Als neue Komfortfunktion kann der Fahrer das Lenkrad neben der bekannten Neigungsverstellung nun auch zu sich heranziehen und somit leichter eine ideale Sitzposition einstellen.

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Nicht nur das Design wurde bei den beiden H-1-Variaten H-1 Cargo (re.) und H-1 Travel aufgefrischt. rei verfügbare Ausstattungslinien bieten beim Hyundai H-1 Travel Funktionalität und Komfort, Schiebetüren auf beiden Seiten sind Serie ab Werk. Aus der Ausstattungslinie Classic wird im Zuge der Einführung des aufgewerteten H-1 Travel die Variante Select. Sie beinhal-

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tet unter anderem serienmäßig Klima- und Alarmanlage, RDSRadio mit CD und einen klappbaren Schlüssel mit Fernbedienung für die Zentralverriegelung. Als Option steht ein Komfortpaket inklusive Rückfahrwarnsystem sowie Lederlenkrad und Lederschaltknauf zur Wahl. Über dem Select rangiert der H-1 Travel Trend, der zusätzlich unter anderem mit kühlbarem Handschuhfach, Cupholder, Schiebefenstern in den Schiebetüren, Sitzheizung, Einparkhilfe hinten sowie 16"-Leichtmetallfelgen ausgerüstet ist. Optional sind die Front-Leuchteinheiten mit Projektionstechnik lieferbar. Noch mehr Komfort bietet der H-1 Travel Premium. Hier zählen zur Serienausstattung zusätzlich zu den Ausstattungsmerkmalen der Version Trend unter anderem 17"-Leichtmetallräder, dunkel getönte Seitenscheiben ab B-Säule und Ledersitze inklusive Fahrersitzbelüftung. H-1 Travel Trend und Premium können mit einem Navigationspaket aufgewertet werden. Es umfasst neben dem Navi mit Live Services auch ein DAB-Radio sowie eine Rückfahrkamera.

Transporter gibt sich chic Mit bewährten Tugenden und einem modernisierten Auftritt fährt der H-1 Cargo vor. Die Nutzfahrzeugversion des H-1 ist in den Ausstattungslinien Eco und Profi bestellbar. Beide Varianten

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sind wahlweise mit Doppelflügeltüren oder serienmäßiger Klappe am Heck sowie als Dreiund Sechssitzer zu haben und verfügen über 4 426 l beziehungsweise 2 511 l Ladevolumen. Im H-1 Cargo Eco Dreisitzer erleichtern bereits praktische Details wie die Trennwand zwischen Fahrgast- und Laderaum sowie eine beheizbare Heckscheibe den Alltag. Der H-1 Cargo Profi bietet zusätzlich unter anderem getönte Scheiben, elektrische Fensterheber, Rückfahrwarnsystem und RDSRadio mit CD. Optional stehen für beide Varianten versionsabhängig spezifische Komfortpakete zur Verfügung. Für den H-1 Cargo Profi kann zudem ein Navigationssystem mit Rückfahrkamera geordert werden.

H-1 Travel erfüllt Abgasnorm Euro 6d-Temp Vielfältig gibt sich die Motorenauswahl: Sie besteht bei H-1 Cargo und H-1 Travel aus drei 2,5-l-Dieseltriebwerken, in den Leistungsstufen 85 kW (116 PS), 100 kW (136 PS) und 125 kW (170 PS). Die stärkste Variante ist mit einem FünfgangAutomatikgetriebe kombiniert, die beiden anderen mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe. Alle Motoren erfüllen im H-1 Travel die Abgasnorm Euro 6d-Temp. Mit der Top-Motorisierung ausgestattet fährt der Hyundai H-1 serienmäßig mit t Fünfstufenautomatik vor.


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FIAT PROFESSIONAL Bau- und Nutz-

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Debüt für das Ducato-Modelljahr 2020

er Ducato ist im fünften Jahr in Folge europäischer Marktführer und die »Nummer 1« beim Verkauf in zwölf Ländern. Im Modelljahr 2020 erfüllen alle Motoren die 6D-Temp-Norm. Eine Neuerung ist das elektronisch gesteuerte Automatikgetriebe 9Speed. Die Neungangautomatik mit Drehmomentwandler ist das nach Anbieterangaben leichteste Getriebe seiner Kategorie. Als Ergänzung zum Ducato mit Verbrennungsmotor soll im Laufe des Jahres 2020 eine batterie-elektrische Version verfügbar sein sowie im Bereich der alternativen Kraftstoffe die methanbetriebene Version vom Ducato Natural Power. Der Ducato Electric wird in einem Pilotprojekt zusammen mit ausgewählten Großkunden entwickelt.

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Motoren Die MultiJet-II-Baureihe umfasst nun 2,3-l-Motoren mit variabler Turbolader-Geometrie für einen kultivierteren Antrieb und hohe Elastizität aus niedrigen Drehzahlen, mit der daraus resultierenden Reduzierung des Verbrauchs im realen Nutzungszyklus. Der neue Turbolader passt seine Strömungsdynamik dank der elektronischen Steuerung an die Motordrehzahl und die Fahrweise an. Der Zugang zur Ducato-Welt beginnt mit 88 kW (120 PS) bei 2 750 min¯¹ und einem maximalen Drehmoment von 320 Nm bei 1 400 min¯¹, kombiniert mit

FIAT / XINZHENG

Der Ducato des Modelljahres 2020 feiert sein Debüt als Weiterentwicklung des meistverkauften Fiat-ProfessionalFahrzeugs, das seit 38 Jahren unterschiedliche gewerbliche Anforderungen erfüllt: vom Gütertransporter bis zu komplex ausgestatteten Fahrzeugen.

Der Ducato Electric wurde in Pilotprojekten mit ausgewählten Großkunden entwickelt, um maßgeschneiderte Lösungen ohne Kompromisse in Bezug auf Nutzlast und Leistung für verschiedene gewerbliche Anwendungen anzubieten. Schaltgetriebe. Der 2.3-MultiJetII-Motor verbessert Leistung und Drehmoment im Vergleich zum vorherigen 2-l-Motor um 10 %. Das Herzstück der Baureihe ist der 2.3 MultiJet II mit 103 kW (140 PS) bei 3 500 min¯¹ sowie 350Nm Drehmoment bei 1 400 min¯¹ (+ 9 % zum vorigen 130 MultiJet) und sowohl mit Schalt- als auch mit dem Wandler-Automatikgetriebe 9Speed erhältlich. Darüber rangiert die Version mit 118 kW (160 PS) bei 3 500 min¯¹, die in Verbindung mit 9Speed bis zu 400 Newtonmeter bei 1 500 min¯¹ abliefert. Dieser 160 MultiJet II verfügt über eine verstärkte Kurbelwelle in größer dimensionierten Lagern, andere Kolben und einen modifizierten Turbolader für mehr Leistung bei gleicher Langlebigkeit. Am oberen Ende der Reihe steht der bei 3 500 min¯¹ 134 kW (180 PS) starke 2,3 l große MultiJet II mit einem Drehmoment von 400 Nm mit Schaltgetriebe und 450 Nm mit Automatikgetriebe. 12 % Drehmomentzuwachs gegenüber dem Vorgängermodell sollen den 180 MultiJet II in seiner Kategorie als »Best-in-Class« einordnen. Den Ducato gibt es auch als Natural-Power-Variante mit einem 3 l großen Einstoff-Methan-

motor mit 101 kW (136 PS) bei 2 730 min¯¹ und einem maximalen Drehmoment von 350 Nm bei 1 500 min¯¹.

Automatikgetriebe 9Speed Das neue Neungang-Automatikgetriebe 9Speed wird als das leichteste Getriebe seiner Klasse

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FIAT

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10 %

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Der 2.3-MultiJet-II-Motor verbessert Leistung und Drehmoment im Vergleich zum vorherigen 2-l-Motor um 10 %.

angekündigt und unterstützt eine optimale Nutzung des Antriebsdrehmoments, das beim 180 MultiJet II einen Wert von 450 Nm erreicht. Ein hydraulischer Drehmomentwandler ersetzt eine Reibkupplung. Der Fahrer kann zwischen drei Modi wählen: Normal, Eco und Power. Das Automatikgetriebe lässt dem Fahrer die Wahl, die Schaltvorgänge entweder der Automatik zu überlassen, oder die Befehle zum Gangwechsel manuell zu geben.

EcoPack Der Ducato des Modelljahres 2020 erhält serienmäßig ein EcoPack mit den Funktionen Start/Stopp-Automatik sowie dem Eco-Schalter, der den Fahrer unterstützt, Kraftstoff zu sparen. Bestandteil des EcoPack sind eine intelligente Lichtma-

schine und die elektronisch gesteuerte Kraftstoffpumpe. Das Modelljahr bringt auch neue Technologien für Sicherheit, Fahrerassistenzsysteme und Konnektivität in den Ducato. Dazu zählen Totwinkelassistent mit Radarsensoren im hinteren Stoßfänger, Querbewegungserkennung mit Radarsensoren im hinteren Stoßfänger, Aufprallvermeidung sowie ein Spurhalteassistent, der im Gefahrenfall akustisch und optisch beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur warnt. Zur Liste zählen eine Verkehrszeichenerkennung, eine Fernlicht- und Abblendlichtautomatik, der Regensensor für den Scheibenwischer und ein Reifendruck-Überwachungssystem. Als gesetzt für Profis gelten das Engine-Idle-Preset, das die Leerlaufdrehzahl des Motors erhöht, um zusätzliche elektrische

Geräte an Bord zu betreiben, und die neuen LED Cargo Lights. Die leistungsfähigen Leuchten, die je nach Fahrzeug-Radstand in drei verschiedenen Größen erhältlich sind, liefern im Laderaum bis zu 70 Lux.

Infotainment Fiat Professional will das Infotainment-Angebot für den Ducato schrittweise erweitern. Verfügbar ist das Infotainment-System von Mopar mit 7"-Touchscreen, USB-Anschluss und DABRadio sowie der Möglichkeit, die Abmessungen des Fahrzeugs und eventuell der Ausstattungsversion zu spezifizieren, um bei der Navigation Straßen zu vermeiden, die für die Abmessungen nicht geeignet sind. Das neue System integriert Apple CarPlay und die Kompatibilität mit Ant droid Auto.

Jubiläum: 20 000 TGE-Modelle sind bereits vom Band gelaufen o MAN TRUCK & BUS – Im polnischen Września ist Ende Mai der 20 000. MAN TGE

MAN TRUCK & BUS

Produktionsjubiläum mit eTGE: Der 20 000. MAN TGE ist ein Elektro-Transporter.

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remiere feierte der TGE auf der IAA Nutzfahrzeuge vor drei Jahren und machte als Transporter die Marke MAN Truck & Bus zu einem Full-Range-Anbieter von Nutzfahrzeugen im Bereich von 3 t bis 44 t. Der Produktionsstart des TGE im Transporterwerk in Września bei Posen in Polen erfolgte im April 2017. Die Markteinführung in Deutschland, Österreich sowie in der Schweiz und in den Niederlanden erfolgte zwei Monate später. Gute zwei Jahre später ist der TGE in über 30 Ländern erhältlich und 20 000 Fahrzeuge sind gefertigt worden. Beim Jubiläumstransporter, der in Września vom Band gelaufen ist, handelt es sich um einen Elektro-Kastenwagen in Kirschrot mit normalem Radstand und Hochdach. Angetrieben wird der MAN eTGE von einem Elektromotor, der 100 kW (136 PS) leistet und von t einem 1-Gang-Getriebe übersetzt wird.

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produziert worden. Der Transporter zeigt sich damit als Erfolgsgeschichte für MAN. Das Jubiläumsmodell ist ein eTGE mit batterieelektrischem Antrieb.


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WÖRMANN

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WÖRMANN

Dank klappbarer Aluminium-Bordwände verspricht die Maxima-Baureihe eine hohe Flexibilität bei der Maschinen- und Materialbeladung.

Das Maximum im Hochladerbereich im Blick Die neue Hochlader-Baureihe Maxima des bayerischen Anhängerherstellers Wörmann will – wie der Name sagt – das Maximum im Hochladerbereich bieten. Der Hersteller aus Hebertshausen bei München sieht die Neuheit daher speziell für den Profibereich geeignet. Die Anhänger der Maxima-Reihe sind in den Gewichtsklassen 2 000 kg, 2 600 kg, 3 000 kg sowie 3 500 kg erhältlich und in den Längen 3,1 m, 4,03 m sowie 6,03 m in Kombination mit einer Breite von 176 cm, 206 cm wie auch 248 cm lieferbar. ie Tandem-Hochlader-Reihe verfügt über eine feuerverzinkte V-Deichsel-Ausführung. Der verschweißte Stahlrahmen ist ebenso im Tauchbad feuerverzinkt. Verstärkte Gummifederachsen mit Einzelradfederung

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runden die technische Ausstattung der Anhänger ab und bieten absolute Stabilität, selbst bei stärksten Belastungen. Um mit der Maxima-Baureihe auch schwerste Ladung sicher transportieren zu können,

stehen im Bodenaußenrahmen versenkte Zurrbügel zur Verfügung. Für Zurrgurte und weiteres Werkzeug ist eine Kunststoffkiste in Fahrtrichtung rechts unterhalb der Ladefläche angebracht. Der praktische Stauraum ist bei der Anhänger-Baureihe serienmäßig vorhanden. Um den Anhänger als Kombifahrzeug für den Material- und Maschinentransport nutzen zu können, bieten sich als Zubehör 2,8 t schwere Alu-Verladeschienen an, die im serienmäßig vorhandenen Auffahrschienenschacht unter der Ladefläche verstaut werden. Das Beladen von Material wird

ebenso durch die niedrige Ladehöhe der Maxima-Anhänger erleichtert, die aus dem serienmäßigen Tiefrahmenfahrgestell und den Schwerlastreifen (195/50 R13" C) resultiert. Als weiterer Pluspunkt der Maxima-Baureihe gelten verstärkte, doppelwandige AluBordwände, die auf allen Seiten abklapp- bzw. abnehmbar sind. Dank der steckbaren Eckrungen eignet sich der Anhänger auch ideal für die Staplerbeladung. Ab einer Länge von 500 cm sind die Bordwände geteilt und durch steckbare Mittelrungen miteit nander verbunden.

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BOTT

Mehr als nur einige federleichte Regale im Fahrzeug Der Gaildorfer Fahrzeugeinrichtungsspezialist bott wartet mit der neuen Fahrzeugeinrichtungsreihe vario 3 auf, die gegenüber der vorherigen Generation mit einem Gewichtsvorteil von rund 15 % glänzen will. Die neu entwickelte Aluminium-Leichtbaueinrichtung soll nicht nur perfekte Möglichkeiten bieten, das eigene Equipment zu organisieren, sondern integriert auch neu konzipierte, praktische Elemente für die schnelle und einfache Ladungssicherung.

as geringe Gewicht von vario 3 spart Kraftstoff. Den stabilen Aufbau der Fahrzeugeinrichtung löst bott mit speziellen Strangpressprofilen. Die aufwendig gefertigten Profile haben, wie bott betont, einen positiven Einfluss auf das Verhalten bei einem Auffahrunfall: Sie verwinden sich, ohne sich stark zu verformen, und sollen hohe Belastungen hervorragend abfangen.

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Hohe Variabilität Die neuen Systemmaße der Fahrzeugeinrichtung vario 3 zielen auf noch mehr Variabilität bei der Organisation des Equipments. Der Hersteller nutzt den Innenraum des Transporters noch besser, sogar eine Palette ist gut im Laderaum unterzu-

www.cleanfix.org

Durch die neue Konstruktion der Fahrzeugeinrichtung aus Aluminium haben die Entwickler von bott die vario 3 im Vergleich zur vorherigen Generation um durchschnittlich 15 % leichter gemacht. bringen, da sich die Seitenteile ab einer bestimmten Höhe überhängend ausführen lassen. Durch den Überstand des Regals ist die Distanz zwischen beiden Modulen in Bodenhöhe größer als oben. Im oberen Bereich der Fahrzeugeinrichtung ermöglicht die erweiterte Regaltiefe großzügigen Platz für Schubladen und Koffer.

Clevere Lösungen Neu ist ebenso das kompatible Systainer3-Koffersystem. Die Kooperationspartner Festool und Tanos entwickelten es gemeinsam mit bott, um den professio-

nellen Anwendern den Arbeitsalltag weiter zu erleichtern. Maschinen, Werkzeuge und Verbrauchsmaterial sind mit dem Systainer3 in die Fahrzeugeinrichtung bott vario 3 integriert und schnell griffbereit. Der neue Kleinteilekoffer aus der Systainer3-Produktfamilie, der Organizer, verfügt über einen transparenten Deckel. Für ihn bietet bott verschiedene Bestückungen mit Kleinteileboxen an. Er ist in zwei Breiten verfügbar. Beide Koffer, sowohl der Systainer3 als auch der Organizer, besitzen integrierte Auszugschienen. Mit diesen lassen sie

sich einfach, ordentlich und sicher im Regal unterbringen. Mit dem einheitlichen Systainer3Verpackungs- und -Transportsystem lässt sich in der stationären Werkstatt ebenso wie am mobilen Einsatzort alles sauber aufbewahren, ordnen und sicher verstauen. Viele unterschiedliche Transportmöglichkeiten und mobile Werkbänke ergänzen das Systainer3-Programm. Das Systainer3-Koffersystem ist in zwei Breiten und sechs Kofferhöhen erhältlich. Alle Systainer3 lassen sich zum Tragen über das T-Loc-Element mit einem Handgriff verbinden. Weitere Neue-

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BOTT

Das neue C-Lash-System befestigt Spanngurte an den Ablagen.

Die Fahrzeugeinrichtung bott vario 3 ist universell konfigurierbar und bietet eine große Vielfalt an Möglichkeiten für die Ladungssicherung. Praktisch ist das neue C-Lash-System, mit dem sich Zurrgurte an Regalen und Ablagewannen integrieren lassen. Die Bedienung erfolgt mit nur einer Hand. Die im Profil integrierten Nuten sowohl in den vertikalen als auch in den horizontalen Systembauteilen nehmen die C-LashHalterungen und -Fittings für die Ladungssicherung auf. Darüber hinaus integriert bott weiterhin das bewährte Airline-System. Für Spanngurte mit Airline Fittings lassen sich ohne großen Aufwand auch nachträglich noch Zurrpunkte überall an den Aluprofilen der Fahrzeugeinrichtung integrieren. Lange Stangen und Rohre bringt man am besten in der neuen Langteilehalterung mit inte-

griertem Seilzug unter. Das Material ist sicher verstaut und lässt sich einfach herausziehen. Die bott-vario 3-Fahrzeugeinrichtung erfüllt nach Anbieterangaben alle relevanten Vorschriften für die Ladungssicherung und wurde in Crashtests auf Festigkeit und Sicherheit überprüft.

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Die Sicherheit im Blick

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rungen, wie die varioSlideSchublade aus Kunststoff, bieten Möglichkeiten, das Equipment unterzubringen. Die leichte Schublade aus Aluminium und Kunststoff lässt sich am ergonomischen Griff ganz aus der Fahrzeugeinrichtung herausziehen und mitnehmen. Trennwände und eine Antirutschmatte sorgen dafür, dass der Inhalt während der Fahrt nicht verrutscht. Die neue V-Box am Regalseitenteil bietet eine praktische Möglichkeit, beispielsweise den Zollstock und Kleinteile unterzubringen.

Bewährtes bleibt Das perfo-Lochwandsystem ermöglicht das Anbringen von Haken und Haltern für Werkzeug überall in der Fahrzeugeinrichtung. Hier ist sämtliches Material übersichtlich angeordnet. Auf Wunsch vergrößert bott das Ladevolumen der Fahrzeugeinrichtung mit einer UnterflurLösung. Der doppelte Boden erweitert das System um Schubladen, die von außen ergonomisch günstig zugänglich sind. Das Unterflurmodul bietet einen Diebstahlschutz, da man von außen nicht erkennen kann, was sich in den Schubladen befindet. t

Neues Seitenteil mit Überhang.

Systainer3 in der Fahrzeugeinrichtung bott vario 3.

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LEITENBERGER

Prüfgeräte für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen Leitenberger, schwäbischer Hersteller hochwertiger Prüf- und Messgeräte sowie Produktlösungen für den Werkstattbedarf, stellt im Rahmen des Ausbaus seines Programms für Nutzfahrzeuge, Bau und Landmaschinen zwei neue Produkte vor. So bietet das Unternehmen mit SLD_01 ein Werkzeug an, mit dem sich Lecks in Klimaanlagen schnell finden lassen sollen, das Hydraulik-Diagnosegerät HD01 hingegen wird als smarte Lösung im Bereich der mobilen Hydraulikdiagnose beschrieben.

LEITENBERGER

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Das Hydraulikprüfgerät HD01 verbindet eine automatische Sensorerkennung mit einer einfachen Bedienung, insbesondere beim Aufzeichnen der Systemdaten.

ahrzeug-Klimaanlagen sind nicht wartungsfrei. Kompressor und Wärmetauscher sind über Gummischläuche verbunden, die mit der Zeit porös werden. Dies gilt auch für alle Gummidichtungen an den Anschlüs-

F Mit dem SLD_01 lassen sich Lecks in Klimaanlagen finden. Es ist für die Kühlmittel R134a und R123yf geeignet und bietet eine Messgenauigkeit von 0,5 %.

sen von Kompressor und Wärmetauscher. Da handelsübliche Kühlmittel in Fahrzeugen hochgradig flüchtig sind, ist – wie Leitenberger betont – eine Dichtheitsprüfung der gesamten Anlage insbesondere vor dem Neube-

füllen mit Kältemittel unabdingbar und gar vorgeschrieben. Mit dem SLD_01 können Werkstätten unkompliziert mithilfe von Formiergas die Druckverhältnisse im Nieder- und Hochdruckbereich der Klimaan-

App unterstützt jetzt in insgesamt 15 Sprachen obiler Service ist aus der Nutzfahrzeugbranche nicht wegzudenken. Einfach zu bedienen, umfassend und übersichtlich strukturiert – mit seiner optimierten App für iOS und Android will SAF-Holland beste Betreuung unterwegs sicherstellen. »Unsere SH Connect App hat viel Zuspruch gefunden und wir werden sie als festen Bestandteil unseres Serviceangebots etablieren. Wir arbeiten kontinuierlich an neuen Funktionen, sodass wir unsere Kunden im Nutzfahrzeugalltag noch besser unterstützen und entlasten können«, sagt Nicolas Pütz, Manager Digital Solutions. Die mobile Anwendung findet qualifizierte Werkstätten und Teilehändler in einem Radius von 200 km um den aktuellen Standort. Auch um Kontakt zu SAF-Holland aufzunehmen oder eine passende Weiterbildung ausfindig zu machen, nutzt die überarbeitete App die momentane Position: Sie sortiert das Angebot individuell und schlägt nahegelegene Ergebnisse vor.

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Für 15 Sprachen verfügbar Auch international soll die App ein gefragter Wegbegleiter werden. Ursprünglich in deutscher und englischer Fassung gestartet, spricht sie nun 15 Sprachen. Eine klare Menüstruktur soll Anwendern einen schnellen Einblick in die Funktionen der App geben. So informieren sich Nut-

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SH Connect App hat SAF-Holland überarbeitet und um Funktionalitäten ergänzt: Die mobile Anwendung sucht nun Werkstätten und Ersatzteilhändler in einem Radius von 200 km und selektiert Kontakte sowie Schulungen nach dem aktuellen Standort vor. Außerdem gibt es die kostenlose App ab sofort in insgesamt 15 Sprachen.

SAF-HO

o SAF-HOLLAND – Seine

Alle wichtigen Funktionen finden Anwender in der erweiterten SH Connect App von SAF-Holland.

zer über das SAF-Holland-Schulungsangebot und dessen Preise, freie Plätze und registrieren sich direkt für die Trainings. Zusätzlich liefert die App Neuigkeiten des Nutzfahrzeugzulieferers und unterstützt bei der TrailerKonfiguration. Elektronischer Ersatzteilkatalog Wer ein Ersatzteil benötigt, scannt den Code auf der betroffenen Komponente mit dem QR-Code-Reader, der in die App integriert ist. Innerhalb weniger Sekunden öffnet sich im elektronischen Ersatzteilkatalog Parts on Demand (PoD) das entsprechende Produkt mit allen relevanten Details. So kann der Nutzer das erforderliche Ersatzteil direkt auf seinem Tablet oder Smartphone bestellen, sobald er sich in das PoD-System eingeloggt hat. Auch das Werkstatthandbuch und eine Fehlersuche, Videos und Literatur wie Reparaturanleitungen sind Bestandteile der überarbeiteten App. t


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DKS TECHNIK – DINITROL

Konservierung von Elektro- und Hybridfahrzeugen

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lage in Echtzeit bis auf ein Hundertstel bar präzise messen. Dank integriertem Drucker wird das Ergebnis protokolliert und für den Kunden dokumentiert. Zur Anwendung wird das SLD_01 über den Nieder- und Hochdruckserviceanschluss an die entleerte Klimaanlage angeschlossen. Der Füllschlauch wird mit dem Druckminderer der Gasflasche verbunden. Nach dem Einlassen des Formiergases werden Messung und Protokollierung gestartet. Eventuell abfallender Druck wird im Niederoder Hochdruckbereich angezeigt und per Ausdruck protokolliert. Anschließend kann mit dem optionalen Lecksuchgerät ELS 04 die Leckage lokalisiert werden.

Rostschutz für Elektro- und Hybridfahrzeuge gilt wegen der vielen stromführenden Teile als heikle Sache, ist aber notwendig. Streusalz, Feuchtigkeit und Rollsplitt fördern auch bei modernen Neufahrzeugen die Rostbildung. Der Rostschutzprofi DKS Technik verfügt über 50 Jahre Erfahrung und bietet Spezialwerkzeuge sowie exakte Arbeitsanleitungen an. Nutzungsdauer, Wert und Sicherheit sollen nachhaltig gesteigert werden.

Das Hydraulikprüfgerät HD01 wird zum Messen und Speichern von Systemdaten in hydraulischen Anlagen eingesetzt. Es zeichnet sich durch eine automatische Sensorerkennung, einfache Bedienung, insbesondere beim Aufzeichnen der Systemdaten, und durch seine Robustheit aus. Es verfügt über zwei Messkanäle mit der Möglichkeit zur Erfassung und Verarbeitung von bis zu sechs physikalischen Messgrößen wie Druck, Temperatur und Durchfluss. Die gewonnenen Messwerte können gespeichert und zur weiteren Bearbeitung via USB-Anschluss aust gelesen werden.

DINITROL

HydraulikDiagnosegerät HD01 2-Schicht-System Dinitrol für optimalen Rostschutz.

eine Behandlungspläne bietet DKS jetzt auch für exakte Ergebnisse bei Elektro- und Hybridfahrzeugen an. Jedes Fahrzeug hat eigene Raffinessen und ist anders gebaut bzw. verkabelt. DKS erstellt Behandlungspläne, die für jedes Fahrzeug exakt ausgearbeitet werden und auch die gesamte Elektrik zeigen. Schritt für Schritt werden die Arbeitsvorgänge des Konservierungsprozesses erklärt. Damit soll ein maximaler Korrosionsschutz erzielt wer-

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den, ohne die Funktion zu beeinträchtigen. DKS setzt in Sachen Rostschutz neben der Eigenmarke kLine vor allem auf Produkte und Anwendungstechniken von Dinitrol. Das Dinitrol-2-SchichtVerfahren schützt Unterbodenund Hohlräume. Spezielle Verarbeitungsgeräte mit Spritzwinkel bis 360° bringen die Rostschutzmittel in alle Ritzen und Fugen. Streusalz, Feuchtigkeit und Rollsplitt sollen damit keine Chance mehr haben.

Rostschutzprofi auf der Nufam Das Beratungsteam des Korrosionsschutzprofis DKS Technik ist auch auf der Nufam von 26. bis 29. September in Karlsruhe vertreten. Und mit den »Dinitrol Rostschutz Service Stationen« bieten sich Anlaufstellen, an denen eine besonders gründliche Untersuchung der Fahrzeuge auf Korrosion verfügbar ist. Viele dieser Stationen sind auch für die Konservierung von großen Bau- und Kommunalfahrzeugen t eingerichtet.

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o SONAX – Die Marke Sonax gilt in Deutschland seit Jahren als Marktführer bei Fahrzeugpflegeprodukten. Aktuell legt das Unternehmen besonderes Augenmerk auf das Industriegeschäft, speziell für die Wartung und Montage wie auch für Instandhaltungsarbeiten, und hat sein Sortiment weiter ergänzt. Begleitend setzt Sonax auf einen Reinigungsplan für die sechs relevanten Produkte. er Reinigungsplan soll für den Anwender eine Art Handlungsanleitung sein, die ihm zeigt, mit welchem Reiniger in welchen Dosierungen er die besten Ergebnisse erzielen kann. »Noch immer hält sich gerade beim Umgang mit Reinigern die Meinung ›viel hilft auch viel‹. Anwender machen sich im Umgang mit den Produkten zum Teil wenig Gedanken. Wenn dann das Ergebnis nicht gut ist, hat nach Kundenmeinung zumeist der Reiniger versagt«, begründet Daniel Ott, Mitglied der Sonax-Geschäftsführung Vertrieb und Marketing, die Motivation für den jüngst vorgestellten Reinigungsplan. Er unterstreicht weiter, dass verkehrt eingesetzte Reiniger zu fatalen Ergebnissen führen können: »Versprödungen und Risse in Plexiglas sind meist auf falsche oder falsch dosierte Reiniger zurückzuführen.«

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SONAX

»Kosteneinsparungen von bis zu 30 %« Die Reinigungspläne in der Größe A4, die Sonax auch in der Nutzfahrzeugbranche einsetzt, sollen sensibilisieren und erläutern, wie man vorgeht und welche sinnvollen Zubehörprodukte eingesetzt werden können. »Optimal dosiert und angewendet, lassen sich mit SonaxProdukten im Bereich Reinigung

Der Reinigungsplan für das Handwerker- und Industriegeschäft in der praktischen Größe DIN A4 lässt sich überall gut sichtbar anbringen.

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TOMTOM TELEMATICS

Dank intelligenter Telematik schneller beim Kunden Neben Transport- und Logistikunternehmen können auch Handwerksbetriebe der Baubranche von Telematiklösungen profitieren. Funktionen wie automatisierte Arbeitszeiterfassung und Fahrzeugortung bieten Vorteile, wie das Beispiel der Tischlerei Mangels zeigt. Webfleet, die Flotten-Management-Lösung von TomTom Telematics, spart Zeit bei der Anfahrt und die Zentrale behält über Kollegen im Einsatz die Übersicht. TOMTOM

Mit neuem Reinigungsplan den Nutzen relevanter Produkte unterstreichen

GREGOR EISELE – KALOO IMAGES

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Optimal dosiert und angewendet, lassen sich mit Sonax-Produkten im Bereich Reinigung und Pflege Kosteneinsparungen von bis zu 30 % erreichen.« Daniel Ott, Mitglied der Sonax-Geschäftsführung Vertrieb und Marketing

und Pflege sogar Kosteneinsparungen von bis zu 30 % erreichen. Selbst geringe Mehrkosten werden so also schnell kompensiert. Wir finden deshalb, ein Reinigungsplan sollte in keiner Werkstatt oder Produktion fehlen«, betont Ott. Bei den genannten sechs relevanten Produkten handelt es sich um Maschinenreiniger (Intensive Cleaner 626 – löst durchgehärtete Verschmutzungen wie Schmiere, Fettkrusten, Öl), Bodenreiniger/ Wischpflege (Schmutzlöser/Werkstattreiniger 605 – für alltägliche Verschmutzungen wie Straßenstaub, aber auch zur Entfernung von Ölen und Fetten), Edelstahlreiniger (Spezialreiniger 604 – löst anorganische Verschmutzungen wie Kalk, Rost oder Zementschleier auf Metallen), Entfetter (Kaltreiniger S 542 – lösemittelhaltig für Fettund Ölrückstände), Schauglasund Sichtfensterreiniger (Glass Cleaner 335 – für verschmutzte Glas- und Plexiglasoberflächen) sowie einen Reiniger für optische Lichtschranken (Multiwipes 468 – lösen leichte statische Verschmutzungen wie Spritzer von Fetten t oder Kühlmitteln).

Wer ist gerade wo? Welches Fahrzeug steht im Stau? Darüber gibt die WebfleetBenutzeroberfläche Auskunft. andwerker der Firma Mangels erledigen meist mehrere Aufträge pro Tag. Für das BüroTeam war es nicht immer einfach, den Überblick zu wahren. Dass das jetzt gelingt, verdankt das Unternehmen der FlottenManagement-Lösung Webfleet. Bei der Einführung vor drei Jahren wurde der Fuhrpark mit Fahrzeugortungsgeräten des Typs TomTom Link 410 und Pro7250-Driver-Terminals ausgestattet. Zuvor gestaltete sich die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern in der Zentrale und den Handwerkern im Außeneinsatz mühsam und zeitraubend. So war meist unklar, wo sich die einzelnen Handwerker gerade befanden. Um kurzfristige Aufträge zu disponieren, musste das Büro-Team viele Telefonanrufe tätigen, um den Aufenthaltsort einzelner Handwerker in Erfahrung zu bringen.

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Doppelter Anspruch »Wir suchten nach einer Lösung, die zweierlei leistet: Erstens sollte sie eine Übersicht bieten, wo sich unsere Mitarbeiter gerade befinden – um die Zuweisung von Aufträgen effizienter zu machen. Zweitens wollten wir auch unsere Handwerker im Außendienst bestmöglich unterstützen, zum Beispiel mit Verkehrsinformationen und Navigation mit aktuellsten Karten«, erklärt Ingo Mangels, Tischlermeister und Geschäftsführer. Wo früher mehrere Telefonate notwendig waren, die alle Beteiligten viel Zeit kosteten, kann das Büro-Team heute über die Benutzeroberfläche der FlottenManagement-Lösung überprüfen, wo sich die Mitarbeiter gerade befinden und wie lange sie für ihre Aufträge gebraucht haben. Sie erhalten auch Auskunft über Staus auf den Routen zum Kun-


Bau- und Nutz-

FAHRZEUGE

liche Produktivität steigern. Praktisch ist auch, dass die digital erfassten Informationen einfach exportiert und beispielsweise zur Rechnungsstellung genutzt werden können.

Aktuelle Karten

Die Telematiklösung »Webfleet« sorgt für zufriedenere Kunden durch schnellere und exaktere Disposition der sechs Firmenfahrzeuge.

den. Auf Basis dieser Informationen können sie den Handwerker mit der kürzesten voraussichtlichen Ankunftszeit zum neuen Auftragsort senden. So gestaltet Mangels das Mitarbeiter-Management flexibler und effizienter, vermeidet bei den Handwerkern Frust durch übermäßig lange Anfahrten und sorgt für eine hohe Kundenzufriedenheit, indem man bei kurzfristigen Aufträgen pünkt-

lich und vor allem schnell vor Ort ist. Einen weiteren Vorteil verspricht TomTom durch ein Mehr an Transparenz bei der Erfassung von Arbeitszeiten. Webfleet zeigt dem Geschäftsführer jetzt genau, wie viel Zeit seine Mitarbeiter beim Kunden vor Ort verbracht haben. So kann er notwendige Nachweise gegenüber Kunden einfach erbringen, Überstunden reduzieren und die täg-

Viele Arbeitsorte liegen in Neubaugebieten – dies ist auch bei Mangels so. Die Anfahrt führt oft über Straßen, die lediglich wenige Monate alt und in veraltetem Kartenmaterial nicht verzeichnet sind. TomTom Telematics setzt hier auf die Navigation mit aktuellen Karten. Alternativ können Mitarbeiter über das Anklicken eines Punktes auf der Karte auch zu Baustellen entsendet werden, die noch ohne Adresse sind. Informationen über Verkehrsstörungen ermöglichen den Mitarbeitern, Staus zu umfahren, auf diese Weise Anspannung zu vermeiden und Zeit zu sparen. So verkürzt sich die Zeit, die die Handwerker im Fahrzeug t verbringen.

Wir können Anfahrtszeiten heute genauer abschätzen und haben insgesamt mehr Planungssicherheit.« Ingo Mangels, Tischlermeister und Geschäftsführer

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37 000 Besucher sorgen für sehr gutes Demopark-Ergebnis Mit einem sehr guten Ergebnis hat die größte europäische Freilandausstellung Bilanz gezogen. »Die Demopark ist ein Erfolgsmodell – für die Grüne Branche, für die Industrie und damit auch für die VDMA Services GmbH«, sagt Messedirektor und Veranstalter Bernd Scherer.

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und 37 000 interessierte Fachbesucher fanden nach vorläufigen Zählungen den Weg auf den Kindel bei Eisenach, um sich über Maschinen, Geräte und Systeme für Landschaftsgärtner, Grünflächenprofis, Kommunalentscheider und Greenkeeper zu informieren. Hersteller aus rund 50 Produktsegmenten standen dem Fachpublikum in allen Fragen Rede und Antwort. Markenkern der Demopark ist innovative Technik zum Anfassen und Ausprobieren. »Wer zu uns kommt, erwartet zu Recht mehr als das, was er bereits kennt«, betont Scherer. »Ob 3-D-Maschinensteuerung im Holographieverfahren, Betriebsmittelmanagement via Bluetooth oder leistungsfähige Elektroantriebe für den kommunalen Einsatz – auf der Demopark wird man fündig und gut beraten« resümiert der Messedirektor.

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Hohe Publikumsresonanz

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1 Steelwrist war erstmals mit einem eigenen Stand auf der Demopark vertreten. Joachim Schier (Regionalleiter für Deutschland, Österreich und die Schweiz) und sein Team standen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite. Unter anderem stellten sie den X18-Tiltrotator für Baggerklassen von 12 t bis 18 t mit einem SQ60-Schnellwechsler vor, der ebenso am Demobagger montiert war. 2 Auf der Bauma hatte MTS bereits den V3 WA X1 gezeigt, jetzt zählte er auf der Demopark zu den Highlights. Der Anbauverdichter will für jeden Einsatzzweck mit dem richtigen Aufsatz aufwarten, um die Anwender für alle Baustellenbelange zu wappnen. 3 Mercedes Benz-Unimog bei der Arbeit im Forst: Nachgestellt wurde ein Arbeitseinsatz mit einem JensenTrommelhacker JT 600 inklusive Kran mit Füllgreifer in Kombination mit dem Unimog U 530: Sechszylinder Reihenmotor mit 299 PS bei einem zulässigen Gesamtgewicht von 16,5 t.

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Dass diese Einschätzung auch von den Besuchern geteilt wird, habe die diesjährige Demopark-Besucherbefragung sehr eindrucksvoll gezeigt. Neun von zehn Besuchern sahen ihre Erwartungen vollauf erfüllt. Und auch die Industrie zeigt sich zufrieden: »Selten war die Besucherqualität so gut wie in diesem Jahr. Gute Vorbereitung ist bekanntlich die halbe Miete und ein wesentlicher Faktor des Messeerfolgs – auf Aussteller- wie auch auf Besucherseite«, freut sich Bernd Scherer.


Ein Messebaustein von wachsender Bedeutung ist das Konferenzprogramm. »Die Demopark ist und bleibt eine Ausstellung mit hohem Praxisanteil. Allerdings ergänzen wir das Standangebot seit einigen Jahren erfolgreich um attraktive Vortrags- und Diskussionsrunden, die einen gemeinsamen Nenner haben: dem Praktiker Tipps und Denkanstöße für die betriebliche Entwicklung zu geben«, macht Scherer die konzeptionelle Idee des Kommunal- und Landschaftsbautages deutlich, die immer mehr Resonanz findet. Dass das Demopark-Konzept aufgeht, soll auch die Zahl der »Wiederholungstäter« und derer, die es noch werden wollen, beweisen: So wollen gut 90 % auch 2021 wieder dabei sein, wenn sich die Branche vom 20. bis 22. Juni erneut auf dem Kindel versamt melt, um die 12. Demopark zu erleben.

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1 Dücker, Spezialist für Kommunaltechnik zeigte auf der Demopark sein komplettes Produktportfolio vom Schlegelmäher über Astscheren bis zu Auslegern mit verschiedenen Anbaugeräten. 2 Ein Hingucker am Schäffer-Stand war der Lader 2430. Ausgestattet mit einem 25 PS starken Dreizylinder-Kubota-Motor wartet er mit einem Betriebsgewicht von 2,2 t (mit Kabine 2,4 t), einer Hubkraft von 1,9 t sowie einer Hubhöhe von 2,5 m auf.

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3 Bema wurde für seine Saugkehrbürste mit der Sibermedaille der Demopark ausgezeichnet, eine Kombination aus bewährten Kehrmaschinenkomponenten und neuer Saugtechnik, die sich zur Aufnahme von losem und leichtem Material auf verschiedenen Untergründen eignet. 4 Husqvarna Lawn and Garden zeigte u. a. den allradbetriebenen Frontmäher P525D mit werkseitig montierter Kabine, der auch mit Schneeschild betrieben werden kann und als multifunktioneller Ganzjahres-Geräteträger einsetzbar ist. 5 Im Mittelpunkt bei Takeuchi und Deutschland-Importeur Schäfer stand der neue 7-t-Bagger TB 370 (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 6/19, Seite 11). 6 Die auf der Bauma im April vorgestellte DMS-Bodenfräse erwies sich auch auf der Demopark als ein Besuchermagnet. Das Einsatzgebiet der Neuheit reicht von Baggern mit 1 t bis 3,5 t. Die Bodenfräse lässt sich mit wenigen Handgriffen zur Kehrwalze oder Wildkrautbürste umbauen. JULI 2019

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1 Mit einem großen Sortiment von Kehrmaschinen war auch Tuchel auf der Demopark vertreten. Das Highlight war die Kompaktkehrmaschine Tuchel-Sweep, angebaut an einem JCB-Radlader.

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2 Als Neuheit zeigte Weber Maschinentechnik den Bodenverdichter CR 1. Mit einer Arbeitsbreite von 35 cm und einem Gewicht von 92 kg gilt er als ein Leichtgewicht unter den reversierbaren Bodenverdichtern.

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3 Aus der K-Linie von Kersten war unter anderem die K 1500 zu sehen. Das Einachs-Trägerfahrzeug kann als Frontkehrmaschine wie auch als Schneeschild verwendet werden. Die Arbeitsbreite beträgt bei der Frontkehrmaschine 90 cm und beim Schneeschild 100 cm. 4 Weber Stahl fand mit seinen Minikippern für den Profieinsatz großen Anklang. Der Muldy 3500 Pick-up war »die Neuheit« auf dem Stand. Dank seines besonders flachen Aufladewinkels von 16° vermag er selbst in Garagen mit lediglich 1,9 m Deckenhöhe seine Aufgaben zu verrichten. 5 Der Mehrschar-Schwinglenker-Schneepflug E-PRS 5P war am Stand von Epoke nicht zu übersehen. Beim Anfahren an ein Hindernis treten die elastischen Schwinglenker in Aktion. Das Segment weicht nach oben aus. Sofort nach dem Überfahren des Hindernisses wird das Segment durch die vorgespannten Schwinglenker wieder in die Raumstellung zurückgeführt.

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6 Die Materialverteilschaufel Finliner von Optimas war sehr gefragt. Mit dem Anbaugerät für Radlader lassen sich Beton, Asphalt und Schüttgüter gleichmäßig über ein Förderband verteilen. Die Finliner wird entweder wie eine normale Schaufel, direkt vom Lkw oder von einem zweiten Radlader befüllt.

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7 Wilfried Ruhlands (Marketing Wagenbouw Hapert) und Ad Saris (Directeur Wagenbouw Hapert) vor einer der vielen Pkw-Anhängerlösungen des niederländischen Anbieters für den Baueinsatz.

8 Geschäftsführer Markus Riedelsberger gab auf der Demopark einen Überblick über die Palette des gleichnamigen Unternehmens. Dazu zählen Produkte bekannter Hersteller wie Vistarini (Hydraulikhämmer), Idrobenne (Greifer), Ghedini (Mulcher) und TMK (Baumscheren).

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2 1 Der Avant 750 wusste mit seiner starken Hubkraft zu überzeugen.

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2 Vertriebs- und Marketingleiter Thomas Renz von Lehner Agrar freute sich zusammen mit seinem Team auf die Besucher der Demopark. Unter anderem präsentierte Lehner den Polaro 250 mit Anbauvorrichtung für Radlader. Im Hintergrund eine Studie eines selbstfahrenden Streugeräts. 3 Krampe Fahrzeugbau präsentierte einen Abrollcontainer, der einen ET24 von Wacker Neuson geladen hatte. 4 Müthing stellte das neue Frontmulchgerät Mu-Collect 3-in-1 mit Sammelfunktion für das Mulchen, Aufsammeln und Vertikutieren vor. Dabei handelt es sich um einen Mu-Vario mit optimierter Einlass- und Gehäuseform sowie einem stufenlos wählbaren Zerkleinerungsgrad. Ein gemeinsamer Keilriemenmotor für Rotor und Sammelschnecke soll Bedienfehler verhindern und einen zuverlässigen Überlastschutz sicherstellen. 5 Ein Highlight für die Messebesucher war der Eco-Icefighter XFA mit Dreipunktanbau von Ecotech. Dieser ist serienmäßig mit einem soleresistenten 300-l-Tank, einer vollautomatischen, proportionalen Computerregelung und einem Rückstrahldreieck ausgestattet. Als Vorteile gelten ein kurzer, kompakter Anbau, eine geringe Durchfahrtsbreite und der Ganzjahreseinsatz im kommunalen Bereich.

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6 Das Team von ALLU Deutschland gab auf der Demopark einen Überblick über die Schaufelseparatoren des finnischen Herstellers. Ebenso wurde ein Egli-Hydraulikmagnet vorgestellt.

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7 Hiroshi Mimura (Geschäftsführer; li.) und Jürgen Bergmann (Sales Manager) präsentierten zum DemoparkDebüt den raupenmobilen -Dumper MST-2200 VDR. Als Vorteile der Morooka-Dumper nennt das japanische Unternehmen: Keine Zerstörung des Bodens, weil der Unterwagen nicht gedreht wird, langsame Abnutzung der Ketten und die Sicherheit, dank des drehbaren Oberwagens nicht mehr rückwärts fahren zu müssen. 8 Dagmar Zick (Marketing bei Kubota Baumaschinen) zeigte sich sehr erfreut über die vielen Fachbesucher der Demopark.

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3 1 Um das Thema »professionelle Pflasterverlegung« ging es am Demopark-Stand der Firma Probst aus Erdmannshausen. 2 Ein Infostand mit Servicemobil des 24h-Hydraulik-Services von Pirtek durfte nicht fehlen. Bei hochsommerlichen Temperaturen standen fachkundige Mitarbeiter Rede und Antwort zum Thema Hydraulikservice.

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3 Eine Auswahl an Additiven und Ölen sowie fachkundige Beratung zu Schmierstoffen und Ölen erhielt man bei der OEST-Group. 4 Mulag stellte u. a. das Kombinationsmähgerät MKF 600, angebaut an einen Unimog U 530, aus. Die Reichweite bei demontiertem Randstreifenmäher beträgt beim Frontausleger-Mähgerät bis zu 6 m, mit optionalem Teleskop bis zu 7 m. Der Randstreifenmäher hat eine Reichweite von 3,5 m. Mit dem hydraulischen Querverschub können bis zu 1 800 mm verschoben werden.

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5 Ulrich Hain, Inhaber der Hain Industrievertretung, stand gemeinsam mit seinem Sohn Christian Hain den Interessenten der Pister-Multikupplungssysteme mit Rat zur Seite.

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6 Faun Umwelttechnik war mit den Viajet-Kehrmaschinen und der City 3000 kaum zu übersehen.

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8 Mit neuem Logo sowie dem vollelektrischen und emissionsfreien eSwingo 200+ präsentierte sich Aebi-Schmidt auf der Demopark. Mit einer Batteriekapazität von 75 kWh sind laut Anbieter Arbeitseinsätze von bis zu zehn Stunden ohne Aufladen möglich. 9 Fiedler Maschinenbau und Technikvertrieb stellte sich mit Auszügen seines umfangreichen Anbaugeräteprogramms vor.

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7 Müller Mitteltal war mit mehreren Lösungen für die Gartenund Landschaftsbauer auf der Demopark.


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1 Deutschlandpremiere feierte der JCB-Kettenbagger 150X: eine breitere Fahrerkabine für ganztägigen Komfort, eine Reduzierung der Kabinengeräusche um bis zu 68 %, eine moderne Außenoptik und robuste Rahmenkonstruktion für niedrigere Gesamtbetriebskosten zählen zu den wichtigen Merkmalen der Neuheit. JCB verweist zudem auf eine um 6 % höhere Tonnen-proLiter-Produktivität bei den 81-kWModellen.

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2 Berti präsentierte einige Anbaugeräte sowie Geräteträger mit dem deutschen Vertriebspartner Wilmers Kommunaltechnik aus Schmallenberg. 3 Das Matev-Anbaugeräteprogramm aus Langenzenn stieß auf reges Interesse. 4 Ifor Williams Trailer stellte unter anderem den GX-Trailer für Baumaschinen und den GH-Trailer für Baumaschinen und Hebebühnen vor. Beide Modelle sind mit vier verschiedenen Rampen-Optionen erhältlich.

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5 Die Kehrsaugkombination KS 1200 auf dem Holder-Geräteträger C 65 sc sorgte durch einen dritten Kugelmann-Kehrbesen für Aufmerksamkeit. Erhältlich ist die Kombination auch als KS 1600 – mit einem Kehrgutbehälter von 1,5 m³ Volumen. 6 Aufsehen erregte am DulevoStand die elektrische Straßenkehrmaschine D-zero2. Mit ihrer LithiumEisenphosphat-Technologie soll die Maschine eine Arbeitsautonomie von mehr als acht Stunden garantieren. Dank hochwertiger Komponenten und einem 2 m³ fassenden Kehrgutbehältervolumen soll die D.zero2 ihren Diesel-Vergleichsmodellen in nichts nachstehen. 7 Kohler Lombardini stellte erstmalig auf der Demopark seine Motorenreihen vor.

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8 Der Stihl-Gesteinsschneider GS 461 mit Wasseranschluss wird von einem 5,8-PS-Aggregat angetrieben. Mit der Trennschleifkette 36GBE Low Stretch reduziert sich die Kettenlängung nach 30 Minuten Trennzeit auf lediglich 2,5 mm.

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Aktuelles

A Neuer Standort – doppelte Produktionsleistung reichische Hersteller von mobilen Brech- und Siebanlagen Kormann Rockster Recycler ist von Ennsdorf bei Linz ins rund 30 km entferne Neumarkt im oberösterreichischen Mühlkreis umgezogen. Stetige Expansionen und hohe Qualitätsansprüche sowie kurze Lieferfristen haben das Unternehmen zum Standortwechsel bewogen.

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it dem Neuerwerb einer Liegenschaft in Neumarkt auf einer Fläche von 10 000 m² soll weiteres Wachstumspotenzial ausgeschöpft werden. Seit der Grün-

ROCKSTER

O ROCKSTER – Der öster-

Neues Büro- und Produktionsgebäude auf dem 10 000 m² großen Firmenareal von Rockster in Neumarkt im Mühlkreis. dung im Jahre 2004 in Enns hat Rockster zwei Systeme für mobile Brechanlagen entwickelt und sein Vertriebsnetz weltweit ausgebaut. Die Errichtung eines neuen Firmen-

hauptsitzes mit Warenlager auf 7 000 m² in Ennsdorf im Jahr 2008 und die Gründung der Tochterfirmen Rockster-North-America, Rockster China sowie Rockster

Zündende Ideen gefragt – VDBUM-Förderpreis wird 2020 zum achten Mal vergeben

VDBUM

Breite Öffentlichkeit für zündende Ideen: Alle eingereichten Arbeiten werden auf dem Seminar ausgestellt.

O VDBUM – Den Fortschritt der gesamten Branche zu fördern und voranzutreiben – das ist das erklärte Ziel des VDBUM-Förderpreises. Der vom Verband der Baubranche, Umweltund Maschinentechnik ausgelobte Preis wird 2020 bereits zum achten Mal verliehen. Gefragt sind Tüftler und kreative Köpfe, die mit ihren Einfällen den Einsatz von Baumaschinen und Komponenten wirtschaftlicher gestalten und mit klugen Bauverfahren die Effizienz auf der Baustelle weiter steigern. Mit seinem fachlichen Anspruch hat sich der Förderpreis in der Baubranche zu einem hoch geschätzten Instrument entwickelt, um Anreize für Verbesserungen zu schaffen und das vorhandene Ideen-Potenzial zu erschließen und zu

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nutzen. Der Ideenwettbewerb richtet sich in gleicher Weise an Auszubildende und erfahrene Praktiker aus Bauunternehmen sowie Meisterschüler, Studenten und Jungakademiker. Der Preis wird in drei Kategorien vergeben: »Innovationen aus der Praxis«, »Entwicklungen aus der Industrie« und »Projekte aus Hochschulen und Universitäten«. Die Gewinner können sich in jeder Kategorie auf ein Preisgeld von 2 500 Euro freuen. Pro Unternehmen oder Hochschule können maximal zwei Arbeiten für jede Kategorie eingereicht werden, die nicht älter als fünf Jahre sein sollten. Die Jury aus praxisnahen Anwendern, Herstellern und Wissenschaftlern wird die Einsendungen auswerten und zur Preisverleihung vorschlagen. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober beim VDBUM einzureichen. Für Interessenten stehen Formblätter und Bewerbungskriterien mit grundsätzlichen Angaben zum Download unter vdbum.de bereit. Weitergehende Fragen beantworten die Mitarbeiter der Geschäftsstelle telefonisch unter (04 21) 8 71 68 - 0 oder ebenso per E-Mail unter zentrale@vdbum.de. Verliehen wird der Preis wieder auf einer Abendveranstaltung im Rahmen des VDBUMSeminars 2020, das vom 11. bis 14. Februar 2020 im Hotel »Sauerland Stern« in Willingen stattfindet. t

Deutschland in den Jahren 2013 bis 2016 gelten als weitere Entwicklungsschritte, die die Firma seit ihrer Gründung durchlaufen hat. Die steigenden Verkaufszahlen, das erweiterte Produktportfolio und die Anforderungen nach verkürzten Lieferzeiten sind die Hauptargumente, die die Notwendigkeit einer Produktionserweiterung machten. Die neue Liegenschaft in Matzelsdorf in der Gemeinde Neumarkt in Oberösterreich wurde im Januar erworben, um die Produktionskapazität mittelfristig zu verdoppeln. Im Zuge der Sitzverlegung wurde der Firmenname von Kormann Rockster Recycler auf den Firmennamen Rockster Austria International geändert, um damit die Internationalität des Unternehmens prägnanter hervorzuheben. Bis zu 20 neue Arbeitsplätze Rockster investiert nicht nur in ein neues Firmenareal, sondern stellt auch bis zu 20 neue Mitarbeiter ein. Geschäftsführer Wolfgang Kormann: »Ein Hauptgrund für die Investition in dieser Gegend war für mich die Erfahrung mit Arbeitnehmern aus dem Mühlviertel, die für mich neben einem gesunden ›Hausverstand‹ auch Loyalität und Fleiß besitzen. Außerdem denke ich, dass es in Zukunft besser ist, Firmen zu dezentralisieren, da sich dank der besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch die Lebensqualität der Mitarbeiter erhöht. Wir wollen einen modernen Produktionsstandort aufbauen, bei dem sich unsere Mitarbeiter langfristig gebunden und wohl fühlen.« Produktionsstart im Herbst Die erste Anlage, die in Neumarkt vom Band laufen soll, ist der raupenmobile Prallbrecher R1000S, bei dem es Ende letzten Jahres zu Lieferengpässen gekommen war. »Es ist unsere technologisch fortschrittlichste Brechanlage und wir sind topmotiviert, einen unserer Bestseller als ersten ›Neumarkter Brecher‹ im Herbst auszuliefern«, so Kort mann.


Serviceniederlassung in Nidda eröffnet O HYTORC – Den letzten weißen Fleck auf seiner deutschen

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usammen mit zahlreichen Kunden feierten Oliver und Klaus Popp, Geschäftsführer der Popp GbR, die Einweihung ihres neuen Hytorc-Servicestandorts in Nidda – mit bester Verkehrsanbindung gelegen zwischen Frankfurt und Gießen. Ansässige Unternehmen wie die Deutsche Bahn und der Höchst-Industriepark sollen künftig vom VorOrt-Service profitieren können. »Oliver und Klaus Popp sind die Idealbesetzung für dieses wichtige

Gebiet. Die beiden leisten zusammen mit ihrem hochkarätigen Team seit Jahren hervorragende Arbeit in ihrer angestammten Hytorc-Serviceregion ›Süd-Baden-Württemberg‹. Ihre Expertise exportieren sie nun nach Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Damit sind wir auch in Sachen Service deutschlandweit top aufgestellt«, betont Patrick Junkers, Geschäftsführer von Barbarino & Kilp Hytorc. Die Gebiete Süd-Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saar-

HYTORC

Servicelandkarte hat jetzt Hytorc getilgt: Ende Juni eröffnete der Anbieter hydraulischer, pneumatischer und elektrischer Verschraubungstechnik eine neue Service-Niederlassung im hessischen Nidda.

Das Hytorc-Team der Popp GbR in Nidda: Canet Ciftcioglu, Magda Upton, Sabine Popp, Oliver Popp und Klaus Popp (vordere Reihe, v. li. . re.) sowie Mike Schneider, Florian Michel, Jens Rast und Daniel Treml (hintere Reihe).

land betreut die Popp GbR seit Februar zusätzlich zur Region Süd-Baden-Württemberg. Jens Rast verstärkt das Popp-Team bereits seit Mai in Nord-Ost-Hessen. Im Juni startete Daniel Treml für den Großraum Frankfurt und ab September

wird Richard Müller die Region Nord-Rheinland-Pfalz betreuen. Die Fäden des neu gespannten Servicenetzes laufen zusammen bei Magda Upton, der neuen Ansprechpartnerin in der Niederlassung in t Nidda.

OilQuick spendet Prämie für »EuroTest-Preis« an Kinderhospiz

O OILQUICK – Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft

ELA

(BG Bau) hat im Rahmen der Bauma sechs Unternehmen der Bauwirtschaft für Innovationen im Bereich Arbeits- und Produktsicherheit ausgezeichnet – OilQuick gehört mit dazu.

Fachtagung Baustromtechnik zu Gast bei ELA Container

O ELA – Strom ist Dreh- und Angelpunkt jeder Baustelle: Elektro-Baustelleneinrichtungen müssen besonders sicher und zuverlässig sein. Voraussetzungen dafür sind gut geschulte Mitarbeiter. Die Baustrom-Akademie Berndt richtet jährlich zwei Fachtagungen für Praktiker der Baubranche aus – dieses Mal in Kooperation mit ELA Container in Haren (Ems). Auf der eintägigen Veranstaltung im »ELA Welcome Center« referierten Experten zu zahlreichen Themen rund um Baustrom, darunter Regelwerksänderungen, Gefahrenschutz, Lichttechnik und Baustellensicherung. Die rund 45 Teilnehmer der Tagung besichtigten außerdem das 20 ha große Betriebsgelände des Raumspezialisten ELA Container und tauschten sich in Diskussionsrunden über ihre Erfahrungen aus. »Unsere Fachtagungen sind eine gute Gelegenheit, mit anderen Akteuren der Baubranche in Kontakt zu treten«, erklärt Thorsten Berndt, Geschäftsführer der Akademie. »Wir freuen uns, dass wir bei ELA Container zu Gast sein durften.« Die Tagungsteilnehmer zeigten sich beeindruckt von der ELA-Raumcontainertechnik, die Geschäftsführer Tim Albers beim Firmenrundgang erläuterte. t

TOBIAS NICKERT / BAUMAGAZIN

Ein Rundgang über das ELA-Gelände war Teil der Fachtagung Baustromtechnik.

OilQuick ist auf der diesjährigen Bauma von der BG Bau mit einem »EuroTestPreis« ausgezeichnet worden. Die damit verbundene Prämie stockte die OilQuickGeschäftsführung auf und spendete insgesamt 5 000 Euro an die »Süddeutsche Kinderhospiz«-Stiftung. Mit der Verleihung des Preises würdigt die BG Bau regelmäßig zur Bauma überzeugende Sicherheits- und Gesundheitsschutzkonzepte. OilQuick Deutschland ist für seine vollhydraulischen Schnellwechsler mit mechanischer Fallsicherung und Sichtanzeige für Bagger ausgezeichnet worden. Die mit dem »EuroTestPreis« verbundene Prämie hat die OilQuick-Geschäftsführung auf insgesamt 5 000 Euro aufgestockt und an die »Süddeutsche Kinderhospiz«-Stiftung und das Kinderhospiz St. Nikolaus in Bad Grönenbach im Allgäu gespendet. Das Kinderhospiz bietet Platz für acht Familien mit ihren erkrankten Kindern, ein ausgebildetes Team begleitet die Familien in der letzter Lebensphase sowie danach mit Raum und Zeit für Trauer und Schmerz. t

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Moderne Produktion für stählerne Verbausysteme O EURO VERBAU – Einen

ufgrund der großen Nachfrage nach Verbausystemen und dem anhaltenden Wachstum erwies sich der alte Standort als zu klein. »Unsere erfolgreiche Entwicklung machte eine Erweiterung notwendig«, so Bindels. »Schließlich wollen wir auch bei weiterem Wachstum unsere Lieferfähigkeit gewährleisten.« Gleichzeitig kann Euro Verbau dank der nun deutlich größeren Produktionshalle und der Investitionen in modernere Maschinen und verbesserte Arbeitsabläufe die Effizienz der gesamten Produktion weiter steigern. Aautomatisierte Schweißanlage Am neuen Standort in Mönchengladbach verfügt Euro Verbau nun über eine Gesamtfläche von rund 22 000 m², auf der auch ein umfangreiches Außenlager unter-

Am neuen Standort verfügt Euro Verbau über eine Gesamtfläche von rund 22 000 m2. Die Produktion wurde deutlich erweitert auf 4 100 m2. gebracht ist. Die Produktion wurde erweitert und findet nun in einer 4 100 m² großen Halle Platz. Neu ist eine automatisierte Schweißanlage. Hier werden die von Hand vorgeschweißten Platten und Gleitschienen präzise und effizient weiterverarbeitet. Gleichzeitig wurde die Produktion modernisiert. Eine wichtige und zentrale Investition war dabei die moderne Lackieranlage mit elektrostatischer Aufladung, Wärmerückgewinnung und reduziertem Farbverbrauch.

Durch den Umzug an den neuen Standort konnte Euro Verbau auch das Außenareal und damit ebenso seinen Mietpark deutlich erweitern. Dieser bietet nun Platz für mehrere Tausend Einheiten wie Verbauplatten, Gleitschienen oder verschiedene Boxen. Ergänzt wird der Mietpark in Deutschland durch den Standort Leipzig, von dem aus unter anderem Berlin und andere Großstädte im Osten Deutschlands beliefert t werden.

Paccar zeichnet für DAF das Singener SAF-Holland-Werk als »Top-Lieferant« aus

Seilflechter meldet Produktionserweiterung

O DAF/SAF-HOLLAND – Als einziger Hersteller von Sattelkupp-

O SEILFLECHTER – Der Tauwerkspezialist Seilflechter aus Braunschweig erweitert seine Produktion und hat hierfür nach sieben Monaten Bauzeit eine 1 400 m² große Halle eingeweiht. Neue Flechtmaschinen für textile Seile bis 60 mm machten die Erweiterung erforderlich.

Der US-Lkw-Produzent Paccar – zu dem DAF gehört – zeichnet jedes Jahr Lieferanten aus, die den strengen Qualitätsstandard »10 PPM« einhalten oder übertreffen. Dabei dürfen maximal zehn Teile aus einer Million an Paccar gelieferter Komponenten fehlerhaft sein. Außerdem Für die Qualität der an Paccar gelieferten müssen Zulieferer für die Sattelkupplungen ausgezeichnet: Vertriebs- Auszeichnung hohe Anforleiter Gerhard Herberg, Geschäftsführer derungen unter anderem in Rainer-Rudolf Gärtner und Qualitätsleiter Jürgen Lanz (v. li. n. re.) aus dem Singener Lieferleistung und KundenSAF-Holland-Werk freuen sich über die betreuung erfüllen. »Unsere »10 PPM«-Urkunde. innovativen Holland-Sattelkupplungen sind bei allen führenden Lkw-Marken direkt ab Werk lieferbar, so auch bei DAF. Diese Auszeichnung unterstreicht die partnerschaftliche Beziehung, die wir in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, und ist uns weiterer Ansporn, mit unseren Holland-Sattelkupplungen auch in Zukunft Top-Performance abzuliefern«, so Rainer-Rudolf Gärtner, Head of Truck Business Europe bei SAF-Holland in Singen. t

Seilflechter erweitert seine Produktion und arbeitet aktuell im Zweischichtsystem.

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lungen in Europa hat SAF-Holland eine Auszeichnung als »TopLieferant« von DAF erhalten. Mit dem Award würdigt der LkwHersteller die hohe Qualität der Komponenten aus dem Werk des Nutzfahrzeug-Zulieferers im baden-württembergischen Singen.

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EURO VERBAU / ZIKOMM

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wichtigen Schritt seiner Unternehmensgeschichte hat jetzt Euro Verbau mit dem Umzug an den neuen Standort in Mönchengladbach vollzogen. »Wir können hier die Produktion verdoppeln«, freuen sich die geschäftsführenden Gesellschafter Hubert Bindels und Bernd Mund.

Die neuen Flechtmaschinen können beispielsweise 14-mm-Novoleen-Garne zu Produktionslängen von bis zu 3 000 m pro Maschineneinsatz flechten. Der Nautic-Produktbereich in Form von Leinen, Festmachern und Ankerleinen soll von den neuen Maschinen profitieren. Aber auch für die Sortimentssegmente Forst, Offroad, Industrie und Veranstaltung verspricht die Produktionserweiterung nachhaltige Optimierungen. Die Produktionsprozesse sind effizienter, dennoch läuft aufgrund der großen Nachfrage aktuell ein Zweischichtsystem, in dem die neuen Maschinen 24 Stunden am Tag im Einsatz sind. Seilflechter verfügt inzwischen über 90 Mitarbeiter in Braunschweig. t


O SOKA-BAU – Im Rahmen der Haupt- und Mitgliederversammlung der Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes (ZVK) und der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) hat Soka-Bau auf 70 Jahre Urlaubsverfahren in der Bauwirtschaft zurückgeblickt.

Das Verfahren stellt sicher, dass alle Urlaubsansprüche des Arbeitnehmers – unabhängig davon, bei welchem Betrieb er sie erworben hat – zusammengefasst und übertragbar gemacht werden. Zudem ist der Urlaub auch noch im kompletten Folgejahr verfügbar. Wenn nach Ablauf dieses Jahres Urlaubstage verfallen sein sollten, zahlt Soka-Bau auf Antrag eine Entschädigung für die verfallenen Ansprüche aus. Ein solches Modell gibt es nur in der Bauwirtschaft. Für den Arbeitgeber bietet dies zusätzliche Flexibilität bei der Gewährung des Urlaubs. Dafür zahlen die Baubetriebe einen festen Anteil der Bruttolohnsumme an Soka-Bau. Nimmt der Arbeitnehmer Urlaub – gleichgültig bei welchem Arbeitgeber – erstattet Soka-Bau dem Arbeitgeber die Urlaubsvergütung. Ein System, von dem im vergangenen Jahr rund 82 000 Arbeitgeber und mehr als 850 000 in- und ausländische gewerbliche Arbeitnehmer der Baubranche profitiert haben. Das Urlaubsverfahren stellt zudem sicher, dass ausländische Arbeitnehmer im Rahmen der Entsendung nach Deutschland ihren Urlaub und mindestens den jeweils geltenden Mindestlohn erhalten und somit Wettbewerbsgleichheit hergestellt wird. Ohne das Urlaubsverfahren könnten Arbeitnehmer mit einer Beschäftigungszeit von weniger als sechs Monaten keinen vollen Urlaubsanspruch erwerben. Sie würden vom Arbeitgeber lediglich eine Abgeltung für die offenen

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Rückblick auf 70 Jahre Urlaubsverfahren in der Bauwirtschaft

Mitgliederversammlung der Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft 2019: Manfred Purps (Soka-Bau), Frank Dupré (ZDB), Philipp Fünfrock (Notar), Robert Feiger (IG Bau), Andreas Schmieg (HDB), Dietmar Schäfers (IG BAU), Gregor Asshoff (Soka-Bau; v. li. n. re.). Urlaubstage erhalten. Wäre ein Arbeitnehmer sechs Monate oder länger im Betrieb, müsste der Arbeitgeber ihm einen vollen Jahresurlaub gewähren, liefe dann aber Gefahr, auf diesen Kosten sitzen zu bleiben, wenn der Arbeitnehmer kurze Zeit später den Betrieb verlässt. Unter dem Dach von Soka-Bau in Wiesbaden sind zwei Einrichtungen der Tarifvertragsparteien der Bauwirtschaft (Hauptverband der Deutschen Bauindustrie, Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes) vereint: die Urlaubs- und Lohnausgleichskasse der Bauwirtschaft (ULAK) und die Zusatzversorgungskasse des Baugewerbes (ZVK). t

Profis bewerten ihr neues Hapert-Produkt

Kompressoren und Drucklufttechnik jetzt auch online verfügbar

O HAPERT – Der niederländische Pkw-Anhängerhersteller

O ATLAS COPCO – Kleinere Kompressoren sowie Zubehör für

Hapert setzt im Sommer auf eine Cash-Back-Aktion. Dafür muss bis Ende Oktober ein Hapert-Anhänger erworben und bewertet werden.

Druckluftinstallationen verkauft Atlas Copco in Deutschland jetzt auch online. Unter atlascopco-kompressoren.de können weit über 1 000 Produkte direkt beim Hersteller bestellt werden.

WAGENBOUW HAPERT

Hapert bietet Pkw-Anhänger in der Gewichtsklasse bis 3,5 t.

Zur Eröffnung des Webshops bietet Atlas Copco einen Rabatt von 5 % auf das gesamte Sortiment an. Dieses umfasst in erster Linie öleingespritzte und ölfrei verdichtende Kolben- und Schraubenkompressoren mit Leistungen von 1,5 kW bis 30 kW, Druckerhöhungen von 7,5 bar bis 30 bar sowie mit Volumenströmen von 4 l/s bis 94 l/s). Hinzu kommen Komponenten der Druckluftaufbereitung, wie diverse Trockner, Filter und Öle, sowie das Airnet-Druckluftleitungssystem in Aluminium und Edelstahl. »Kleine und mittlere Betriebe, die ihren DruckluftAtlas Copco hat seinen Webshop für bedarf genau kennen und wissen, Kompressoren und Drucklufttechnik was sie brauchen, finden hier eröffnet. Bezahlt werden kann per einen neuen und einfachen Weg Paypal oder auf Rechnung. der Beschaffung«, sagt Dirk Villé, Geschäftsführer bei Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik in Essen. »Für größere Kompressoren, komplexe Gesamtkonzepte, Stickstoff- oder andere Gasgeneratoren sollten uns Interessenten aber weiterhin direkt anfragen.« Atlas Copco wolle damit sicherstellen, dass Anwender in jedem Falle eine optimal ausgelegte Lösung erhalten. t ATLAS COPCO

Um an der Aktion teilzunehmen, müssen Käufer den neuen Anhänger während des Aktionszeitraums online über die Hapert-Website bewerten. Mit dem Absenden der Bewertung nehmen Käufer automatisch an der Aktion teil. Zusätzlich haben die Aktionsteilnehmer die Chance, Arbeitskleidung von Engelbert Strauss zu gewinnen. Hierbei wird nicht nur der Gewinner, sondern auch sein Team von bis zu zehn Personen mit einer Arbeitsmontur ausgestattet. »Für uns steht die Zufriedenheit unserer Kunden an oberster Stelle«, so Wilfried Rulands, Leiter Marketing und Vertrieb. »Hierbei sind wir stets darauf bedacht, unseren Kunden nicht nur höchste Qualität zu bieten, sondern auch durch ihr direktes Feedback unsere Produkte weiter zu optimieren.« Hapert-Modelle besitzen einen durchgehend geschweißten Rahmen, der die Stabilität, die Sicherheit und die Lebensdauer der Anhänger deutlich erhöhen soll. Hapert nennt als Einsatzbereiche seiner Anhänger Baustellen, den GaLaBau, den Trockenbau oder Handwerksunternehmen. t

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IMPRESSUM

Yanmar fördert den Nachwuchs der Baubranche

O YANMAR – Eine besondere

7/2019 Magazin digital YANMAR

Maschine übergab Yanmar Construction Equipment Europe kürzlich an das Bauunternehmen Leonhard Weiss: Ein Bagger des Typs SV60 ist künftig den Auszubildenden für das Sammeln praktischer Erfahrung vorbehalten. Yanmar leistet hiermit einen Beitrag zur Förderung der Nachwuchskräfte.

Übergabe der Maschine: Ralf Schmidt (Gesellschafter und Geschäftsführer Leonhard Weiss), Jürgen Bössennecker (Ausbildungsleiter Yanmar), Stefan Mittelmeier (Area Sales Manager Germany South & Switzerland Yanmar), Frank Thoss (Regional Director Yanmar), Susanne Paetsch (Baulogistik Sondertechnik und Beratung Leonhard Weiss), Arthur Martin (Baulogistik – Fachausbilder Baugeräteführer Leonhard Weiss), Jürgen Voß (Leiter Materialwirtschaft Leonhard Weiss), Marco Täger (Baulogistik – Fachausbilder Baugeräteführer und Straßenbauer Leonhard Weiss), Jürgen Höfer (Baulogistik – Disponent Azubi-Maschinen Leonhard Weiss) und Jürgen Schmidt (Leiter Baulogistik Leonhard Weiss) mit fünf Azubis zum Baugeräteführer sowie Land- und Baumaschinenmechaniker (v. li. n. re.).

Insgesamt 63 Baugeräteführer-Azubis werden derzeit bei Leonhard Weiss auf ihren künftigen Beruf vorbereitet. Yanmar unterstützt ihre Ausbildung mit der Übergabe des SV60. Wartung, Pflege und die Bedienung der Maschine auf sogenannten Azubi-Baustellen liegen ausschließlich in der Hand der Auszubildenden. Hierbei handelt es sich um Baumaßnahmen, deren Ausführung ausschließlich durch Lehrlinge erfolgt – von der Planung bis zur Umsetzung und dem Abschluss. Die Maschinen von Yanmar sind hierfür bestens geeignet, denn sie sind einfach zu bedienen und bieten dabei den besten Komfort für den Anwender – die optimale Lehrmaschine. »Die Förderung des Nachwuchses liegt uns bei Yanmar sehr am Herzen. Mit dem Azubi-Bagger können wir regional einen erheblichen Teil dazu beitragen – und das in direkter Nachbarschaft zu unserem Standort in Crailsheim«, sagt Stefan Mittelmeier, Area Sales Manager Region Germany South & Switzerland bei Yanmar Construction Equipment Europe. t

VERLAG SBM Verlag GmbH Hermann-von-Barth-Straße 2 87435 Kempten Tel.: (08 31) 5 22 04-0 Fax: (08 31) 5 22 04-50 baumagazin@sbm-verlag.de www.baumagazin-online.de GESAMTVERANTWORTLICH Joachim Plath (-41) Markus Holl (-40) VERLAGSLEITUNG Tobias Haslach (-39) REDAKTION Michael Wulf (iwu) Thomas Schürger (tü) Dan Windhorst (dc) OBJEKTLEITUNG Tobias Haslach (-39) STELLVERTRETENDE OBJEKTLEITUNG Tobias Nickert (-17) MAGAZIN-LAYOUT Brigitte Weixler www.weixler-schuerger.de REDAKTIONSASSISTENZ – ANZEIGEN-LAYOUT Alexandra Kastl (-23) Simone Frank (-38) Jessica Joos (-21) ANZEIGENLEITUNG Norman Zenzinger (-33) ANZEIGENDISPOSITION Matthias Amann (-20) Markus Hieber (-34) Dominik Neubig (-44) LESER- UND ABONNENTENSERVICE Claudia Maguire (-29), Susanne Traub (-30)

Michelin zieht in die »New Work City« von Frankfurt

DRUCKVORSTUFE UND DRUCK Ernst Kaufmann GmbH & Co. KG, Lahr – www.druckhaus-kaufmann.de

O MICHELIN – Mit 200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft eröffnete Michelin

DAVID SEEGER

Ende Juni sein neues Büro in »The Squaire« am Flughafen Frankfurt. Anish K. Taneja, Präsident der Michelin Region Europe North, durchschnitt das Band und gab damit den Startschuss für den Aufbruch in eine neue Arbeitswelt.

Geprägt von der globalen Philosophie der »New Work Cities«, hat Michelin rund 250 Mitarbeitern auf knapp 6 000 m2 ein neu gestaltetes und modernes Arbeitsumfeld geschaffen. »Unsere Mitarbeiter erwartet eine neue Art des Miteinanders durch flexible und effiziente Arbeitsplatzlösungen«, erläutert Taneja das neue Raumkonzept. Das Stichwort heißt »activity-based working« mit mehr Austausch und einer lockeren, inspirierenden Atmosphäre. »Das Arbeitsumfeld im neuen Michelin Frankfurt Office soll unsere Mitarbeiter dazu inspirieren, alte Strukturen zu hinterfragen, bei Bedarf aufzubrechen, Silos abzubauen und neue Kommunikationswege zu gehen«, so Taneja weiter. In Karlsruhe verbleiben das Michelin-Lkw-Reifenwerk mit dazugehörenden Funktionen, das Schulungszentrum MCTI mit seinen Montagewerkstätten, das Michelin Service Center (MSC) für Reifenhändler und Autohäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz, der Kundenservice für die Erstausrüstung, die IT, der Einkauf, die Bauabteilung sowie die Bereiche Supply Chain und Logistik – insgesamt rund 1 100 Beschäftigte. t

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BEILAGEN Dieser Ausgabe liegen Prospekte für Cleanline (Siegbach), Messe Karlsruhe (RecyclingAktiv – TiefbauLive) und SBM Verlag (Kempten) bei. AUTORENBILDER Petra Reger

Unterstützt durch den »Michelin-Mann« Bibendum: Franck Ristori (stellvertretender Generalkonsul des französischen Konsulats in Frankfurt), Markus Frank (Stadtrat Frankfurt), Anish K. Taneja (Präsident Michelin Region Europe North) und Boris Engelhardt (Hauptgeschäftsführer wdk; v. li. n. re.).

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BANKVERBINDUNG IBAN DE14 7332 0073 6690 4171 87 HypoVereinsbank Kempten BIC HYVEDEMM428

TITELBILDER Capmo, Michael Wulf, Matthias Wuttig / www.fotofuerdich.de

IVW angeschlossen ISSN 1439-5592 Alle Rechte vorbehalten. © Titelgestaltung: SBM Verlag, © Layout/Layout-Konzept: Thomas Schürger Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 22 vom 1. Januar 2019. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kennzeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nachdruck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabonnements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Das Jahresabo kostet 55,– € (11 Ausgaben, eine Doppelnummer) inkl. MwSt. und Versandkosten; bei Auslandslieferung 68,– € inkl. Versand. Einzelpreis: 6,50 Euro (D), 6,65 SFr


Redaktionsverzeichnis

A-Z Firma 123erfasst.de GmbH A Aebi Schmidt Deutschland GmbH Algeco GmbH Allison Transmission Europe B.V. ALLPLAN GmbH ALLU Deutschland GmbH Atlas Copco Kompressoren und Drucklufttechnik GmbH AVANT TECNO Deutschland GmbH B Badger Meter Europa GmbH Baumatra Vermietung & Transport bema GmbH BERTI Macchine Agricole S.p.A BG Bau – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BHS Sonthofen GmbH BKL Baukran Logistik GmbH Bohnenkamp AG Bott GmbH & Co.KG Bridgestone Europe NV/SA BRZ Deutschland GmbH C Camso Canginibenne s.r.l. CAPMO GmbH D DAF Trucks Deutschland GmbH DeDeNet GmbH Deutz AG DLL – De Lage Landen Leasing GmbH DKS Technik GmbH DMS Technologie GmbH Doll Fahrzeugbau AG Doosan Bobcat EMEA Gerhard Dücker GmbH & Co. KG D.D.V. GmbH Dulevo International Vertriebsgesellschaft E Ecotech – Eco Technologies– Planungs-, Entwicklungs- & HandelsgmbH ELA Container GmbH Ematec AG EPOKE Maschinenbau GmbH & Co. KG

Seite 62 88 14 16 59 87 93 87 53 35 85 89 91 48 30 41 78 16, 40 56 42 24 10 92 62 14 12 81 85 66 13 85 89 87 54, 91 32 86

Ort Lohne St. Blasien Kehl Sliedrecht München Bünde Essen Eppertshausen Neuffen Fließem Voltlage Caldiero Berlin Sonthofen Forstinning Osnabrück Gaildorf Wien Nürnberg Magog Sarsina Gilching Frechen Ettlingen Köln Düsseldorf Gnadenwald Fürth / Odw. Oppenau Dobris Stadtlohn Krefeld Lebring Haren (Ems) Memmingerberg Eichenzell

www 123erfasst.de aebi-schmidt.com algeco.com allisontransmission.com allplan.com allu.net atlascopco-kompressoren.de avanttecno.de badgermeter.de baumatra.de kehrmaschine.de bertima.it bgbau.de bhs-sonthofen.de bkl.de bohnenkamp.de bott.de www,bridgestone.eu brz.de camso.co canginibenne.com capmo.de/baumagazin daftrucks.de dedenet.de deutz.de delagelanden.com dinitrol.at dms-tec.de doll-oppenau.com doosanequipment.eu duecker.de dulevo.de ecotech.at container.de ematec.de epoke.de

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Firma Euro Verbau GmbH F FASSI Ladekrane GmbH FAUN Umwelttechnik GmbH & Co. KG FAYMONVILLE DISTRIBUTION Fiat Group Automobiles Germany AG European Construction Industry Federation (FIEC) Fiedler GmbH Ford Werke GmbH G GEDA Dechentreiter GmbH & Co. KG Gütegemeinschaft Leitungstiefbau e. V. (GLT) H Hain Industrievertretung GmbH Wagenbouw Hapert B.V. HKL Baumaschinen GmbH Hochschule München Max Holder GmbH Horton Europe GmbH & Co. KG HS Schoch GmbH & Co. KG HUMAN SOLUTIONS GmbH Husqvarna Deutschland GmbH Hytorc – Barbarino & Kilp GmbH Hyundai Motor Deutschland GmbH I Ifor Williams Trailer Ltd. J JCB Deutschland GmbH K Kässbohrer Fahrzeugwerke GmbH KERSTEN Arealmaschinen GmbH klarx GmbH Kögel Trailer GmbH Kohler – Lombardini Srl Krampe Fahrzeugbau GmbH KUBOTA Baumaschinen GmbH L Langendorf GmbH leasinGo GmbH Lehner Agrar GmbH Autotestgeräte Leitenberger GmbH Liebherr-Mischtechnik GmbH Liebherr-Werk Ehingen GmbH M MAN Truck & Bus Deutschland Manitowoc Crane Group Germany Matev GmbH McCloskey International Limited MCS Global Ltd. Marketing Manager Mercedes-Benz – Unimog – Daimler AG Messe Demopark – VDMA Services GmbH Messe München GmbH Metso Minerals mexXsoft GmbH & Co. KG Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA Mobile2b GmbH Mooser Schwingungstechnik GmbH Morooka Europe GmbH MTS Maschinentechnik Schrode AG Müller Mitteltal – Karl Müller GmbH & Co.KG MULAG Fahrzeugwerk Heinz Wössner GmbH u. Co. KG Müthing GmbH & Co. KG myCraftnote Digital GmbH N NOE-Schaltechnik Georg Meyer-Keller GmbH + Co. KG O Georg Oest Mineralölwerk OilQuick Deutschland GmbH Optimas Maschinenfabrik GmbH P Palfinger GmbH Paschal-Werk G. Maier GmbH Peugeot Deutschland GmbH Pirtek Deutschland GmbH Probst GmbH R Erwin Riedelsberger Baumaschinen Ringer GmbH Rockster Austria International GmbH Rollon GmbH Rolls-Royce Power Systems AG RugGear Europe GmbH S SAF-HOLLAND GmbH Saint-Gobain Abrasives GmbH Sany Europe GmbH Schäffer Maschinenfabrik GmbH Schmidbauer GmbH & Co. KG Wilhelm Schwarzmüller GmbH Seilflechter-Tauwerk GmbH Sennebogen Maschinenfabrik GmbH SOKA-BAU Sonax GmbH Steelwrist Deutschland STIHL AG T TADANO FAUN GmbH Takeuchi – Wilhelm Schäfer GmbH TomTom Business Solutions TomTom Telematics Tuchel Maschinenbau GmbH V VDBUM Service GmbH W Weber Maschinentechnik GmbH Weber Stahl-Anarbeitungs-Service GmbH Wedekind Ralf Baumaschinen GmbH Weisig Maschinenbau GmbH Wörmann GmbH Anhänger-Center WWS – Redaktionsbüro Busch X XCMG Europe GmbH Y Yanmar Construction Equipment Equipment Europe S.A.S. Z Zeppelin Baumaschinen GmbH

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Mönchengladbach-Wickrath Gründau Osterholz-Scharmbeck Weiswampach Frankfurt am Main Bruxelles Schmölln-Putzkau Köln Asbach-Bäumenheim Berlin Marktoberdorf Hapert Hamburg München Reutlingen Schweinfurt Lauchheim Kaiserslautern Ulm Krailling/München Offenbach Cynwyd Köln Goch Rees München Burtenbach Reggio Emilia Coesfeld Zweibrücken Waltrop Bissendorf Westerstetten Kirchentellinsfurt Bad Schussenried Ehingen/Donau München Wilhelmshaven Langenzenn Keene White Waltham Wörth am Rhein Frankfurt/Main München Tampere Viernheim Karlsruhe Köln Puchheim Gross-Gerau Hayingen Baiersbronn Oppenau Soest Waldachtal Süßen Freundenstadt Steindorf Saterland Ainring Steinach Köln Köln Erdmannhausen Ehekirchen Regau Neumarkt i. M. Düsseldorf Friedrichshafen Osnabrück Bessenbach Wesseling Bedburg Erwitte Gräfelfing Freinberg Braunschweig Straubing Wiesbaden Neuburg Hamburg Waiblingen Lauf a.d. Pegnitz Mannheim Leipzig Salzbergen Stuhr Bad Laasphe Großlittgen Kassel Alfeld (Leine) Hebertshausen Köln Krefeld Saint Dizier Garching

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