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Mai/Juni 2020

BAUMAGAZIN-ONLINE.DE

5/6 | BAUMASCHINEN | BAUGERÄTE | BAUFAHRZEUGE

KUBOTA

Neue Serie »-5« Produktiver und komfortabler arbeiten INTERVIEW

IM BLICKPUNKT

KLICKPARTS Als One-Stop-Shop »einfacher und transparenter«

ZEPPELIN »Drastische Einschnitte, aber kein Fall ins Bodenlose«


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INHALT 5+6/2020 8 | Editorial | 10 | Zum Titel – Kubota | Der KX060­5 und

der U56­5 sind die ersten beiden Maschinen in der neuen »­5«­Serie von Kubota und warten in puncto Fahrerkomfort und Sicherheit mit einer Vielzahl von Neuerungen auf, die den serien­ mäßigen Standard deutlich anheben.

12 | Namen und Neuigkeiten | Baubranche aktuell

1 ERDBEWEGUNG 24 | Caterpillar – Zeppelin | Neuer knick­

37 | Kobelco | Den SK130LC­11 als ersten

eigenen Premiumbagger in der Klasse von 12 t bis 14 t vorgestellt

gelenkter Muldenkipper 725 soll den Klassen­ standard setzen

40 | Hyundai | Raupenbagger HX220AL und

26 | Prinoth | Der Rotations­Dumper Panther

42 | MB Crusher | Neue Schaufelseparatoren

T14R vereint Geschwindigkeit mit Nutzlast

27 | Liebherr | Neue Allround­Radlader mit

HX300AL ergänzen die A­Serie

der HDS­Reihe bewähren sich in unterschied­ lichen Arbeitsumgebungen

deutlich verbesserter Leistung, modifiziertem Hubgerüst und neu gestalteter Kabine

43 | Engcon | Tilt­Technik am weltweit ersten Cat 330 mit Frontschild

29 | Paus | Neue Lader­Generation bietet unter

44 | OilQuick – Engcon | Neue Tiltrotator­

anderem eine deutliche Fahrantriebssteigerung

30 | Schäffer | Vier neue Teleradlader der

Serie der Kooperationspartner umfasst fünf Modelle

Kompakt­ und Mittelklasse im Bereich von 3,6 t bis 6,5 t präsentiert

44 | HS-Schoch | Anbaugerätepaket an den

32 | Hydrema | Mit dem neuen Baggerlader

46 | Wacker Neuson | EquipCare will für Trans­

906F die Weichen für die Zukunft gestellt

34 | Yanmar | Mobilbagger B75W­5 präsentiert sich als effizienter und präziser Partner

36 | JCB | Die kompakten Radlader und

Midibagger wollen nicht nur durch ihre Umwelt­ verträglichkeit punkten

langjährigen Partner Max Wild ausgeliefert parenz im Fuhrpark­Management sorgen

47 | Stehr | Plattenverdichter überzeugen beim Bau der neuen DFB­Zentrale in Frankfurt

48 | Topcon | Schwenklöffelfunktion für das Automatikbaggersystem sowie Datenanzeige für private Mobilgeräte vorgestellt 50 | BHS Innovationen | Wie das Sieb SBR 4 die Bauschuttaufbereitung optimieren soll

B IM BLICKPUNKT 18 | Zeppelin | Mit dem höchsten Umsatz und höchsten Ergebnis in seiner

70­jährigen Geschichte hat der Zeppelin­Konzern das Geschäftsjahr 2019 ab­ geschlossen. Mit einem Konzernumsatz von 3,1 Mrd. Euro (+ 6,9 % zu 2019) und einem Ergebnis vor Ertragssteuern von 134 Mio. Euro (+ 2,3 %) übertrifft der Konzern die Leistungszahlen des Vorjahres. Allerdings geht Zeppelin für 2020 von einem drastischen Einschnitt und einer wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund der Corona­Krise aus und will der Pandemie durch kostendämpfende Maßnahmen, Anpassung der Kapazitäten und einer vorsichtigen Investitions­ politik entgegentreten. Gleichwohl ist Zeppelin­Chef Peter Gerstmann überzeugt davon, auch 2020 ein positives Ergebnis erzielen zu können. Im Gespräch mit dem bauMAGAZIN erklärte er: »Wir werden drastische Einschnitte haben, aber nicht ins Bodenlose fallen und noch Geld verdienen.«

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52 | Engst Kabel | Aluminiumleitungen

versprechen erhebliche Einsparungen beim Ausbringen

53 | Container Rent Petri | Flexible Lager­ und Technik­Container für die Baustelle

54 | Video Guard | Wie ein kamerabasiertes Detektionssystem einen termingerechten Bauprozess unterstützt 54 | HKL | Moderne Lichttechnik gewährleistet sicheres Arbeiten an der Felsenkirche in Idar­Oberstein


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2 KANAL- UND ROHRLEITUNGSBAU

72 | Boels Rental | Ammann­Rüttelplatte APF 15/40

56 | UAM – Uhrig | Frequenzcontroller optimiert

72 | Saint-Gobain Abrasives | Silenco­Diamant­

Verdichtungsergebnisse und schützt vor Schäden

58 | Weber MT | Neue Grabenwalze MC 85 soll auf

feuchten und lehmigen Böden für eine herausragende Verdichtung sorgen

60 | Flexseal | Steckverbinder­Familie Pushfit um neue Manschetten erweitert

61 | resinnovation | Partliner­System setzt mit intel­

jetzt mit dem Einzylinder­Motor Vanguard 200 trennscheiben nun auch für Winkelschleifer

74 | Stihl | Neue Akku­Motorsäge MSA 220 C­B setzt auf Leistung und Ausdauer

75 | XAVA | Rüttelsiebe bieten bei Aufbereitung und Wiederverwertung viele Möglichkeiten 76 | Doppstadt | Einwalzenzerkleinerer Methor wurde

ligenter Technik auf reproduzierbare Qualität im Kanal

speziell für die Verarbeitung kleinerer Volumenströme entwickelt

62 | Tsurumi | Schneidmechanismus zerkleinert

78 | Cleanline | Cleansweep­V­Concept soll die Kehr­

Feststoffe im Abwasser und beugt Verstopfungen vor

63 | Barthauer | Mit Monitoring den langfristigen

Werterhalt von Abwassernetzen sichern

zeit deutlich reduzieren

78 | Seppi M | BMS­Mulchkopf macht den Weg ans Meer durch den »Schilfwald« wieder frei

79 | Tuchel | Anbaugeräte für den Sommerputz auf Straßen und Wegen

3 GALABAU – KOMMUNALTECHNIK

80 | Bema | Neue Ausstattungskomponenten

64 | Takeuchi – Schäfer | Bagger­Trio mit vielfältigen

81 | Mulag | Neuer Grünpflegekopf Eco 1200 plus mit

Einsatzmöglichkeiten erweitert Maschinenpark

65 | Tobroco-Giant | Radlader der neuen Serie G2700 präsentiert sich als kompaktes Kraftpaket 67 | Kramer | Neue Radlader 5035 und 5040 setzen auf Leistung, kompakte Maße und geringes Gewicht

68 | Bobcat | Neuer Straßenfertiger erweitert das

beseitigen Wildkraut noch einfacher

innovativem und ökologischem Mähkonzept

82 | Fiedler | Großvolumige Tanksysteme

ermöglichen variable Konfiguration und optimale Nutzung

83 | Hako | Der neue Citymaster 650 präsentiert sich als kompakter Allrounder für urbane Flächen

umfangreiche Sortiment an Anbaugeräten

69 | Avant Tecno | Diverse neue Anbaugeräte

machen das Arbeiten mit den Multifunktionsladern noch flexibler

70 | DMS Technologie | Wie ein Anbaugerät als »Multitool« für mehr Effizienz sorgen kann 71 | Hunklinger | Pflasterverlegezangenspezialist jetzt an fünf Standorten auch als Vermieter präsent

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IM INTERVIEW

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98 | klickparts | Seit gut einem Jahr

4 OEM – AFTERMARKET 84 | Briggs & Stratton | Der Vanguard 400 ist für den Einsatz in Mietmaschinen optimiert

85 | Rolls-Royce | Zusammen mit ASI Mining

Motoren für den autonomen Betrieb optimieren

86 | FPT Industrial | Hybridtechnik für den

modularen und leistungsstarken Antriebsstrang

bietet das Start­up klickparts als herstellerunabhängige Online­Plattform Ersatzteile und Wartungsprodukte für Baumaschinen nahezu aller namhaften Fabrikate an. Im bauMAGAZIN­Interview erläutert Geschäftsführer Stephan Bäumler, welche Vorteile klickparts als »One­Stop­Shop« den Kunden bietet, welches Ersatzteil mit rund 50 000 Euro das teuerste ist, wie sich das Start­up entwickelt hat und welche Ziele anvisiert werden.

86 | Deutz | Technologieoffene Antriebs­

Produktion von Brennstoffzellen gegründet

89 | Allison | Vollautomatikgetriebe steigern Sicherheit und Bedienerfreundlichkeit

90 | Sauer Bibus | Randstreifenfräse BF 600 profitiert von Technologiepartnerschaft

91 | Gemac | Neues Inertialmesssystem IMU+

96 | Bohnenkamp | Warum Accuride­

Alufelgen vom Spritverbrauch bis zur Pflege punkten

100 | Zeppelin | Öllabor ZOD ist Verschleiß und

Verschmutzung auf der Spur

100 | Oelcheck | Oelcheck­App in der

Version »4.0« vorgestellt

ermöglicht 6­Achs­Bewegungserfassung an mobilen Maschinen

93 | Autec | Eine optimale Visualisierung der Betriebsparameter ermöglichen

Display MultiViu Compact 7 soll Komfort und Effizienz erhöhen

95 | ATG – Galaxy | Fünf zusätzliche Reifen für die Galaxy­Yardmaster­Serie

113 | Kässbohrer | Vielfältige Lösungen für 115 | DAF Trucks | 8x4­Sattelzugmaschine FTM mit Tridem­Achse vorgestellt

116 | Blomenröhr | Ein Tieflader für Transport­ lösungen mit vielfältigen Anforderungen

117 | Schwarzmüller | Auch beim Ausbau der Mietflotte stehen Spezialfahrzeuge im Fokus

118 | Sortimo | Zusätzliche Größen für die Großraumschublade

119 | Daimler – Fuso | Leicht­Lkw Canter

5 HUB- UND HEBETECHNIK

7C18 transportiert Hubarbeitsbühnen in London

101 | Tadano | Gittermast­Raupenkrane im 103 | Sennebogen | Telekran 613M

punktet beim »Frihavn«­Bauprojekt in Kopenhagen

120 | Tresono | Warum Mittelständler den Verkauf alter Firmenimmobilien prüfen sollten

105 | Zeppelin Rental | Baumaschinen,

120 | BG Bau/HDB/ZDB | Corona­Pandemie: Arbeitsschutzstandard für die Bauwirtschaft veröffentlicht

1600 Hübe an der Grimselsee­Staumauer in knapp 2000 m Höhe

106 | Schmidbauer | Drei Mobilkrane von Liebherr erweitern die Fahrzeugflotte

107 | Hiab | Virtual Reality im Forst –

96 106

§ UNTERNEHMENSFÜHRUNG

104 | Liebherr | MK 88 plus meistert

Fördertechnik und Elektro­Infrastruktur für Industriegroßbaustelle geliefert

122 | Leasingo – FM Leasingpartner | Finanzierungen in Zeiten von Corona

122 | Z LAB | Per App und online durch die Corona­Krise

neue Generation von Loglift HiVision

108 | Terberg | Praxisbewährtes Trio von Mitnahmestaplern

108 | Genie | Arbeitsbühne Z­45 Xtra Capacity

R RUBRIKEN

unterstützt britische Polarforscher

124 | Aktuelles |

109 | Hyster | Neue Stapler aus der UT­Serie

126 | Impressum |

für einfache Anwendungen

110 | GEDA | Der neue Multilift P18 feiert seine Einsatzpremiere im norwegischen Hamar

MAI/JUNI 2020

transportiert Raffinerie­Bauteile zum Hafen von Thessaloniki

französischen Kernforschungszentrum ITER

94 | Continental | Voll programmierbares

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112 | Goldhofer | Schwerlastkombination

118 | Münz | Neuer Abrollkippanhänger mit Dreiseitenkipper­ und Absenkfunktion

92 | Cummins | Dank Konnektivität die

Effizienz verbessern und Umweltbelastungen reduzieren

BN BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

den Schwerlasttransport parat

konzepte für die bestmögliche Kundenlösung

88 | Volvo/Daimler | Ein Joint Venture für die

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127 | Redaktionsverzeichnis | 129 | Der bauMAGAZIN-Marktplatz |


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Editorial 5+6/2020

PETRA REGER

E

Paradigmenwechsel durch Corona

Dass der Absturz der deutschen Wirtschaft aufgrund der Corona­Pandemie im ersten Quartal der heftigste war seit der Weltwirtschaftskrise 2008/09, das ist keine große Überraschung. Und es bedarf keiner großen hellseherischen Fähigkeiten, dass auch nach dem zweiten Quartal die Zahlen von einer dramatischen Entwicklung künden werden für die deutsche Volkswirtschaft. Was hingegen überrascht: Wohl noch nie waren sich Wirtschaft und Politik im Grundsatz so einig darüber, welche Lehren aus der Corona­Krise zu ziehen sind und wie die Konjunktur wieder angekurbelt werden soll. Bei diesem Paradigmenwechsel heißt die Devise »investieren, investieren und nochmals investieren«, und zwar in einen zukunftsfähigen und nachhaltigen Strukturwandel. Und es scheint sich endlich die Erkenntnis durchzusetzen, dass Europa mehr sein muss als eine Währungsunion und der größte gemeinsame Wirtschaftsraum der Welt, um im systemischen Wettbewerb mit den USA und China bestehen zu können.

A

uch in der Corona-Krise hat sich Deutschland als außergewöhnlich leistungsfähig erwiesen, sowohl im europäischen als auch im weltweiten Vergleich. So kann die Wirtschaft dank der restriktiven Schuldenpolitik der vergangenen Jahre jetzt mit enormen staatlichen Hilfspaketen unterstützt werden. Das deutsche Gesundheitssystem hat bislang den aus der Pandemie resultierenden Anforderungen standgehalten, das Epidemie-Management in Deutschland gilt – trotz einiger Widersprüchlichkeiten – angesichts der geringen Todesfallrate als vorbildlich. Jetzt, da der erste Schock überwunden ist, wird nach den richtigen Wegen raus aus der Rezession gesucht. Dabei fallen immer die gleichen Schlagwörter: Strukturwandel, Nachhaltigkeit, Zukunftsausgaben. Konkret gefordert werden Investitionen in die Bereiche Bildung und Gesundheit, in eine emissionsarme Verkehrsinfrastruktur, in den Wohnungsbau, in die Digitalisierung oder in eine auf den drohenden Klimawandel ausgerichtete Energiepolitik. Was auffällt: Abgesehen vom Thema Gesundheit, dessen eminente Bedeutung

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erst durch das Corona-Virus wieder offensichtlich geworden ist, sind alle diese Vorschläge und Forderungen schon seit geraumer Zeit bekannt. Diese auch konsequent und zeitnah umzusetzen, daran haperte es bislang allerdings. Weshalb es nicht einer gewissen Ironie entbehrt, dass es einer Pandemie bedarf, damit diese schon länger als absolut notwendig erkannten Investitionen endlich realisiert werden.

»Chance für einen zügigen Aufschwung« Das ist übrigens einer der Gründe dafür, warum man beim VDMA-Fachverband Baumaschinen und Baustoffanlagen sowie beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) die Hoffnung hat, die Corona-Krise gut meistern zu können. Denn nicht wenige dieser Investitionen werden sich vor allem auf die Baubranche positiv auswirken. Zwar rechnet der VDMA mit einem Umsatzrückgang von 10 % bis im schlimmsten Fall maximal 30 % bis zum Jahresende, doch sei dies bei weitem nicht so dramatisch wie während der weltweiten Wirtschaftskrise 2008/09. Weshalb Franz Josef Paus als Vorsitzender des VDMA-

Fachverbandes vergleichsweise gelassen in die Zukunft blickt und sagt: »Für 2021 sehen wir die Chance für einen zügigen Aufschwung.« Das deckt sich im Großen und Ganzen auch mit der Einschätzung von Peter Gerstmann, dem Chef des Zeppelin-Konzerns. Als dieser Anfang April Rekordzahlen für das Jahr 2019 bekannt gab, war Deutschland schon im Corona-Lockdown. Gleichwohl zeigte sich Peter Gerstmann im Interview für unsere Rubrik »Im Blickpunkt« optimistisch, auch dieses Jahr ein positives Ergebnis erzielen zu können nach dem höchsten Umsatz (3,1 Mrd. Euro) und dem höchsten Ergebnis (134 Mio. Euro) in der 70-jährigen Geschichte des Unternehmens (ab Seite 18). Von solch imposanten Zahlen noch ein gutes Stück weit entfernt ist das Start-up klickparts, das als herstellerunabhängige Online-Plattform Ersatzteile und Wartungsprodukte für Baumaschinen nahezu aller namhaften Fabrikate anbietet. Wie sich das Unternehmen mit Sitz in Hallbergmoos bei München seit seiner Premiere auf der Bauma im vergangenen Jahr entwickelt und welche Gemeinsamkeiten es mit Amazon hat, das erklärt Geschäftsführer Stephan Bäumler im bauMAGAZIN-Interview (ab Seite 98). Sollten Sie zu unseren Themen in dieser bauMAGAZIN-Ausgabe Anregungen haben oder Wünsche, schreiben Sie uns unter baumagazin@sbm-verlag.de. Wir freuen uns über jede Zuschrift. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine unterhaltsame Lektüre… und bleiben Sie gesund!

Michael Wulf Chefredakteur


Der Umwelt zuliebe.

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Zum

Titel L

KUBOTA

Neue Kompaktbagger-Generation als »Arbeitsplatz zum Wohlfühlen« konzipiert Mit der Markteinführung der ersten beiden Modelle in der Klasse von 5 t bis 6 t stellt Kubota eine neue Generation von Kompaktbaggern vor. Der KX060­5 und U56­5 sind die ersten Maschinen der »­5«­Serie und warten in puncto Fahrerkomfort und Sicherheit mit einer Vielzahl von Neuerungen auf, die den serienmäßigen Standard deutlich anheben. »Unsere neuen Modelle bestechen nicht nur durch ein modernes Design, sie beinhalten auch viele Ausstattungsmerkmale, die dem Fahrer ein sicheres, produktives und komfortables Arbeiten ermöglichen – ein Arbeitsplatz zum Wohlfühlen«, wie Joachim Stein betont, Produkt­Manager bei Kubota Baumaschinen. er japanische Hersteller mit einem Produktionswerk für Baumaschinen in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz) setzt mit den beiden ersten Vertretern der neuen »-5«-Serie – dem Kompaktbagger KX060-5 und dem Kurzheckbagger U56-5 – auf bewährte Qualität in Verbindung mit moderner Technik. Im Mittelpunkt der Entwicklungsingenieure stand vor allem, Maschinen zu entwickeln, die die Maschinenführer im Bereich Arbeitsqualität und Produktivität noch mehr unterstützen. Diese werden erfahrungsgemäß maßgeblich von Faktoren wie der Maschinenleistung und feinfühliger -steuerung, dem Kabinenkomfort und einer ergonomischen Anordnung der Bedienungselemente im direkten Arbeitsumfeld des Maschinenführers beeinflusst. »Die Anregungen, die wir von unseren Händlern und Kunden zu unseren Maschinen bekommen, nehmen wir natürlich sehr ernst und sind der Überzeugung, dass wir mit den neuen Modellen vieles von dem uns aufgezeigten Verbesserungspotenzial umsetzen konnten«, sagt Joachim Stein.

Unsere neuen Modelle bestechen nicht nur durch ein modernes Design, sie beinhalten auch viele Ausstattungsmerkmale, die dem Fahrer ein sicheres, produktives und komfortables Arbeiten ermöglichen.« Joachim Stein, Produkt-Manager bei Kubota Baumaschinen

Neugestaltete Kabine Für Kubota stelle, so Stein, die neugestaltete Kabine der Serie »-5« eine deutliche »Errungenschaft in puncto Maschinenausstattung« dar. Durch konstruktive Veränderungen sei es gelungen, die Arbeitsgeräusche in der Maschine bis auf 74 dB (A) deutlich zu verringern. Mit dem ebenso deutlich

ZAHLEN

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KX060­5

U56­5

U50­5

Einsatzgewicht:

5 635 kg

5 595 kg

4 965 kg

Motorleistung:

35 kW (47,6 PS)

35 kW (47,6 PS)

29,7 KW (40,4 PS)

Emissionsstandard:

Stage V

Stage V

Stage V

Maximale Reißkraft am Löffel:

42,3 kN

42,3 kN

32,8 kN

Grabtiefe:

6 255 mm

6 105 mm

5 850 mm

Laufwerksbreite:

1 960 mm

1 960 mm

1 960 mm

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KUBOTA (4)

MICHAEL WULF

D

Einsatz des KX060-5 im Rohrleitungsbau auf einer Baustelle der Firma Gruchlik Tiefbau in Zweibrücken.

vergrößerten Fußraum in Kombination mit einem doppelt verstellbaren, luftgefederten Komfortsitz (Modell »L«) und der unabhängig von der Sitzposition einstellbaren Konsoleneinheit lasse sich für Maschinenführer jeder Körpergröße eine passende, bequeme und ermüdungsfreiere Arbeitsposition einstellen. Eine deutlich leistungsstärkere Klimaanlage (ebenso beim Modell »L«) mit insgesamt acht einstellbaren Luftdüsen im Arbeitsumfeld des Fahrers verspricht auch an heißen Arbeitstagen eine angenehme Atmosphäre im Maschineninneren. Erstmals ist der untere Teil der Frontscheibe komplett entfernbar und lässt sich sicher auf der linken Fahrerseite im Inneren der Kabine in dafür vorgesehene Halterungen befestigen. Die Konsolengröße auf der rechten Fahrerseite wurde stark reduziert, was sich besonders positiv auf das Sichtfeld auswirken soll. Ein vollfarbiges 7"-LCD-Display in Verbindung mit einer intuitiv zu bedienenden Jog-Dial-Einheit liefert übersichtlich die benötigten Maschineninformationen in Echtzeit. Die verschiedenen, anwählbaren Anbaugerätemodi lassen sich über das Display steuern, genauso ist eine individuelle Einstellung der benötigten


Hydraulikölmenge in den Zusatzsteuerkreisen über das Display für die unterschiedlichsten Anbaugeräte möglich. Die optionale Rückfahrkamera überträgt die Sichtverhältnisse im hinteren Bereich der Maschine direkt auf das LCD-Display, ein zweiter Bildschirm ist hierfür nicht notwendig, die Informationen über den Maschinenzustand gehen dabei nicht verloren.

KX060­5 zeigt sein Können im regionalen Rohrleitungsbau Die ersten Maschinen der neuen Generation sind in Europa bereits erhältlich. Ihr Hauptanwendungsgebiet liegt erfahrungsgemäß im GaLaBau sowie im Hoch- und Tiefbau. Der neue KX060-5 wurde vorab regional auf einer Baustelle im Einsatztest ausgiebig bei Grab- und Hebearbeiten im Rohrleitungsbau eingesetzt. Angetrieben von einem mit Stage V konformen Common-Rail-Diesel der neuesten Generation von Kubota kann die Maschine auf jeder innerstädtischen Baustelle Europas betrieben werden. Neben der neuesten Motorentechnologie ist die Maschine auch mit einem nachgeschalteten, systemintegrierten Abgasreinigungssystem DPF (Diesel-Partikel-Filter) und DOC (Diesel-Oxidationskatalysator) ausgestattet. Letzterer bietet ein von bisher 3 000 auf 6 000 Betriebsstunden verlängertes Wartungsintervall. Der Kubota-Motor und das abgestimmte DreiPumpen-Load-Sensing-Hydrauliksystem stellen sich automatisch bei allen Grab- und Hubarbeiten für eine hohe Effektivität bei niedrigem Kraftstoffverbrauch und geringen Abgasemissionen auf die angeforderte Leistung des Maschinenbedieners

ein. Der KX060-5 verfügt serienmäßig ab Werk über Rohrbruchsicherungen an Löffelstiel und Ausleger; drei LED-Arbeitsscheinwerfer sorgen ebenfalls per Standard für klare Sichtverhältnisse auch unter widrigen Gegebenheiten. Die Arbeitsscheinwerfer verfügen über eine einstellbare, automatische Abschaltfunktion (Coming-Home-Funktion), die ein Verlassen des Baggers bei eingeschalteter Beleuchtung ermöglicht.

Der Kurzheckbagger U56-5 zeichnet durch minimalen Hecküberstand aus.

Kurzheckbagger U56­5 Im Gegensatz zum konventionellen Kompaktbagger KX060-5 zeichnet sich die Kurzheckversion U56-5 durch minimalen Hecküberstand aus. Dies ermöglicht nicht nur ein Arbeiten in beengten Baustellen, vielmehr kann der Maschinenführer auch an Hauswänden die Maschine in einem 180°-Winkel drehen, ohne das Gemäuer zu beschädigen. Der U56-5 verfügt über die gleiche moderne Kabine wie der KX060-5 und will diesem auch in der Arbeitsleistung in nichts nachstehen. Voraussichtlich im August soll mit dem U50-5 die kleinste Kubota-Maschine der Klasse von 5 t bis t 6 t erhältlich sein.

UNTERNEHMEN

Serienmäßig sind die Kubota-Bagger des Segments von 5 t bis 6 t mit einer Planierschild-Schwimmfunktion ausgerüstet, die das Planziehen großer Flächen spürbar erleichtert und bei Bedarf einfach über den Planierschildsteuerhebel zu bedienen ist.

Die geräumige neue Kabine der KX060-5 und U56-5 verfügt über ein 7"-LCD-Display, das per intuitivem Jog Dial gesteuert wird. Alle Bedienelemente sind übersichtlich und ergonomisch rechts des Fahrers angeordnet.

Kubota Holdings Europe mit Sitz in Nieuw­Vennep (Nieder­ lande) ist eine 100 %­ige Tochter­ gesellschaft der Kubota Corpo­ ration. Das 1890 von Gonshiro Kubota gegründete japanische Unternehmen ist in mehr als 110 Ländern vertreten und erzielte 2019 einen Umsatz von mehr als 17 Mrd. US­Dollar. Der Hersteller von kompakten Baumaschinen, landwirtschaftlichen Geräten und Motoren ist europaweit mit mehr als 3 800 Mitarbeitern tätig.

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Namen und Neuigkeiten

N&N Liebherr erzielt 2019 Rekordumsatz und sieht sich für Corona-Folgen gewappnet

Neubesetzungen bei Mercedes-Benz

O LIEBHERR – Die Firmengruppe Liebherr hat das Geschäftsjahr 2019 mit einem

O DAIMLER – Karin Rådström ist mit Wirkung

Rekordumsatz von 11,75 Mrd. Euro abgeschlossen. Das hat das Familienunternehmen mit Hauptsitz in Bulle (Schweiz) bekanntgegeben. Für die Corona-Krise sieht sich die Firmengruppe »trotz massivem Einfluss auf die Geschäfte« gewappnet.

zum Mai 2021 zum Vorstandsmitglied der Daimler Truck AG ernannt worden, verantwortlich für Mercedes-Benz Lkw. Einen Führungswechsel gab es auch bei Mercedes-Benz Vans Mobility: Stefan Sonntag ist dort neuer Geschäftsführer.

PERSONALIEN

Ein Plus von 11,4 Prozent Der Umsatzrekord von 11,75 Mrd. Euro bedeu­ tet ein Plus von 11,4 % im Vergleich zum Vor­ jahr. Leicht gesunken ist im Jahresvergleich hin­ gegen das operative Ergebnis – von 632 Mio.

Euro im Jahr 2018 auf 603 Mio. Euro. Der größ­ te Umsatzanteil wurde im Bereich Baumaschi­ nen und Mining erwirtschaftet. So kam Lieb­ herr in diesem Geschäftsbereich auf einen Um­ satz von 7,64 Mrd. Euro, was einem Plus von 11,8 % gegenüber 2018 entspricht. In den an­ deren Bereichen der Firmengruppe – zu denen Maritime Krane, Aerospace, Verkehrs­ und Ver­ zahntechnik, Automationssysteme sowie Haushaltsgeräte gehören – stieg der Umsatz um 10,5 % auf 4,11 Mrd. Euro. Auch erhöht hat sich die Mitarbeiterzahl, und zwar um 1 900 auf insgesamt rund 48 000. Zudem wurden 2019 zahlreiche Forschungs­ projekte mit Hochschulen und Forschungs­ instituten initiiert und fortgesetzt. Insgesamt investierte Liebherr 592 Mio. Euro in die For­ schung und Entwicklung, um den technologi­ schen Fortschritt in der Branche maßgeblich mitzugestalten. Außerdem investierte die Fir­ mengruppe weiter in Produktionsstätten sowie in das Vertriebs­ und Servicenetz. iwu m

Veränderungen im Vorstand von Komatsu Europe sowie der Geschäftsführung von Komatsu Germany

O KOMATSU – Göksel Güner, bisher Geschäftsführer von Komatsu Germany, ist in den Vorstand von Komatsu Europe International berufen worden. Mit Wirkung zum April übernahm er die Aufgabe als Chief Operating Officer (COO).

KOMATSU

Ebenfalls zum April ist Güner auch Mitglied des Aufsichtsrats von Komatsu Germany geworden. Er war rund 16 Jahre Geschäftsführer des hannoverschen Standorts, der früheren Komatsu Hanomag. Hier produzieren rund 800 Mitarbeiter Radlader und Mobilbagger. Komatsu Europe Interna­ tional ist die europäische Zentrale der japanischen Komatsu­Gruppe. Göksel Güner, Chief Operating Officer (COO) von Ingo Büscher, bislang Vice­President Komatsu Europe International (li.), und Ingo Büscher, Common Production Division sowie Geschäftsführer Komatsu Germany. Gesamtproduktionsleiter in Hannover, folgt auf Güner und übernimmt die Verantwortung als Geschäftsführer für den Standort Hannover (Construction Division) in der Komatsu Germany GmbH. Büscher ist seit 2003 bei Komatsu in verschiedenen Führungspositionen beschäftigt. Die Zuständigkeits­ bereiche der Komatsu­Germany­Geschäftsführer Ralf Petzold (Vorsitzender), Takeshi Asanuma (Admin Division) und Ansgar Thole (Mining Division) bleiben unverändert. T

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MAI/JUNI 2020

ådström tritt die Nach­ folge von Stefan Buch­ ner an, der sich entschlossen hat, nach mehr als 30 Jahren im Unternehmen in den Ruhe­ stand zu gehen (das bau­ MAGAZIN berichtete in Heft 4/20, Seite 14). Sie kommt von Scania, wo sie seit 2019 als Vorstandsmitglied für Ver­ Karin Rådström. trieb und Marketing verant­ wortlich ist. Die gebürtige Schwedin begann dort 2004 als Trainee, nachdem sie ihren Master of Engineering in In­ dustrial Management in Stockholm abgeschlossen hatte. Seit 2007 bekleidete Karin Rådström verschiedene leitende Positionen innerhalb der Vertriebs­ und Service­ organisation von Scania, darunter die Leitung des Bus­ geschäfts des Unternehmens sowie den Aufbau des Geschäfts mit vernetzten Fahrzeugen. Die Leitung der Mercedes­Benz Vans Mobility hat zu­ dem Stefan Sonntag übernommen. Er folgt auf Frank Braband, der bei Athlon International jetzt das Miet­ geschäft leitet. Mit Sonntag tritt ein erfahrener Manager an die Spitze der spezialisier­ ten Transporter­Mietgesell­ schaft aus dem Hause Daim­ ler. Der studierte Betriebswirt blickt auf eine im Jahr 1999 begonnene Karriere inner­ halb des Konzerns zurück und bringt umfangreiche Er­ fahrungen aus dem Vertrieb und aus dem Mietgeschäft in Stefan Sonntag. seine neue Position ein. Ab 2005 war er Leiter Operati­ ons von Daimler Fleet Management für den europäischen Markt. Ab 2007 leitete Stefan Sonntag den After Sales Service Pkw des Mercedes­Benz­Vertriebs Deutschland, bevor er 2013 in den Geschäftsbereich VAN wechselte. Nachdem er das Produkt­Management und Marketing geleitet hatte, übernahm er als Mitglied der Geschäftslei­ tung die Verantwortung für den Verkauf der Neufahrzeu­ ge im Mercedes­Benz­Vans­Vertrieb Deutschland. Als Teil der strategischen Zukunftsinitiative adVANce von Mercedes­Benz Vans gegründet, gehört Mercedes­ Benz Vans Mobility zur Daimler Mobility AG und wird ope­ T rativ von deren Flottenspezialist Athlon geführt.

R

DAIMLER

aut Willi Liebherr, Präsident des Verwal­ tungsrates der Liebherr­International AG, rechne man für das Jahr 2020 damit, »dass es infolge der Pandemie zu Umsatzrückgängen kommen wird«. Allerdings gehe man davon aus, dass die breite Aufstellung des Konzerns, die 2019 zu diesem Rekordumsatz geführt habe, auch in der Krise wie ein Schutzschirm wirke. »Gerade für Herausforderungen, wie sie die Zeit während und nach der gegenwärtigen Pande­ mie bereithalten wird«, so Willi Liebherr im Ge­ schäftsbericht, »ist unsere Firmengruppe gut vorbereitet.« Der hohe Bestand an flüssigen Mitteln werde Liebherr in die Lage versetzen, über Monate hinaus eine Krisensituation zu be­ wältigen.

L


Tadano-Gruppe die Nutzung von Synergien und eine Harmonisierung der Strukturen angekündigt. Übergeordnetes Ziel soll es sein, die Geschäftsbeziehungen für Kunden dabei so weit wie möglich zu vereinfachen. Das Konzept wird Region für Region umgesetzt – derzeit in den DACH-Märkten Deutschland, Österreich und Schweiz. ie Marken Demag und Tadano sind jetzt in der DACH­ Region in einer gemeinsamen Vertriebsstruktur mit acht Verkaufsgebieten organisiert, deren Leitung der bis­ herige Tadano­Deutschland­Vertriebsleiter Christian Schroeder übernimmt. Er berichtet an Klaus Kröppel, der als VP Sales die Verantwortung sowohl für die DACH­ Märkte, als auch Großbritannien und Irland, Spanien und Portugal, Italien und Skandinavien übernimmt. Der bishe­ rige Demag­Vertriebsleiter für diese Länder, Christian Kassner, wird als Senior Manager in den globalen Ge­ schäftsbereich »Gebrauchtkrane« wechseln. Leiter des ebenfalls integrierten Customer­Supports in diesen Märkten ist Manfred Schlumberger. Auch die nachgeordneten Management­Bereiche wurden zusam­ mengeführt. Zudem werden aktuell die Monteure beider Marken geschult, um noch schneller auf Kundenanfragen reagieren zu können. Neu bei Demag: Der Service und die Ersatzteil­Versorgung befinden sich jetzt – wie schon bei Tadano – unter einem Dach.

TADANO

D

Christian Schroeder (oben) ist Vertriebsleiter für Tadano und Demag in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Leiter des integrierten Customer-Supports in diesen Märkten ist Manfred Schlumberger.

Positive Zwischenbilanz Durch die Zusammenführung der Produktportfolios der Marken Tadano und Demag konnten Lücken in Tadanos All­Terrain­Kran­Produktlinie geschlossen und das Pro­ duktangebot um Gittermast­Raupenkrane erweitert wer­ den. Die Tadano­Gruppe will weiterhin in erheblichem Umfang in die beiden deutschen Standorte Zweibrücken und Lauf investieren. Ziel sei es, hier wie dort die Produk­ tion auszuweiten und Durchlaufzeiten zu verkürzen. t

O ALLU – Zum Juli über-

nimmt Peter Grönholm die Geschäftsführung von ALLU Finnland. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in Vertrieb und Marketing sowie im Supply Chain Management und war bereits als GeschäftsPeter Grönholm. führer in internationalen Unternehmen in Finnland und zudem u. a. in den USA, Norwegen und Deutschland tätig. Derzeit ist Grönholm Vizepräsident Supply Chain & Operations bei der Cavotec Group in Deutschland. t ALLU

O TADANO/DEMAG – Bei der Übernahme von Demag Mobile Cranes hatte die

Grönholm wird Geschäftsführer von ALLU Finnland

Jan Piet Valk ist neuer CFO von Boels Rental

O BOELS – Seit April ist

Jan Piet Valk neuer Chief Financial Officer (CFO) beim Maschinenverleiher Boels. Als Leiter der Abteilung Finanz- und Rechnungswesen ist er für das Finanzwesen, M&A, Integration und die Immobilien von Boels Jan Piet Valk. verantwortlich. Darüber hinaus gehört er dem Strategic Board an, das nach der Übernahme von Cramo auf über 7 000 Mitarbeiter in 17 Ländern gewachsen ist. t MAURICE VINKEN / KLEURSTOF.EU

Gemeinsame DACH-Vertriebsund -Customer-Support-Struktur


Europart gibt sich neue Management-Struktur

Umsatz im ersten Quartal um 5,6 Prozent unter Vorjahr

O WACKER NEUSON – Für das 1. Quartal 2020

meldet die Wacker Neuson Group einen Umsatz von 410,8 Mio. Euro – ein Rückgang von 5,6 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Martin Lehner, Vorstandsvorsitzender des Herstellers von Baugeräten und Kompaktmaschinen, führt dafür eine starke Eintrübung des Geschäftsumfelds im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie gegen Ende des 1. Quartals Im April an. Während der Konzern lag das GESCHÄFTSin den Regionen Amerikas VOLUMEN weit und Asien-Pazifik zweiunter dem Niveau des Vorjahres. stellige Umsatzrückgänge hinnehmen musste, nahm das Geschäftsvolumen in Europa noch um 3,1 % auf 326,4 Mio. Euro zu. Im April aber lag das Geschäftsvolumen weit unter dem Niveau des Vorjahres, Umsatz und Auftragseingang verzeichneten deutlich zweistellige Rückgänge. t

GaLaBau 2020 soll wie geplant im September stattfinden

O NÜRNBERGMESSE – Rund vier Monate vor

Messebeginn geht die NürnbergMesse von der Durchführung der GaLaBau zum geplanten Termin aus. Für die internationale Leitmesse für Planung, Bau und Pflege von Urban-, Grün- und Freiräumen, würden derzeit Sicherheits- und Hygienemaßnahmen entwickelt, die einen reibungslosen Ablauf vom 16. bis 19. September unterstützen sollen. »Wir planen nach aktuellem Stand fest mit der Durchführung der GaLaBau«, so Stefan Dittrich, Leiter der GaLaBau bei der NürnbergMesse. Als Veranstalter einer viertägigen Fachmesse im rein geschäftlichen Umfeld habe man ganz andere Möglichkeiten und Voraussetzungen, Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten, als es auf anderen Großveranstaltungen der Fall wäre. t

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MAI/JUNI 2020

PATRICK STYRNOL

EUROPART

handelsgruppe Reiff Reifen und Autotechnik ist jetzt Teil von Bridgestone. Das Unternehmen gilt mit über 500 Mitarbeitern als einer der führenden Servicedienstleister in Süddeutschland. Unter den Markennamen Reiff, Netto und ABS betreibt Reiff ein Netzwerk mit 42 Niederlassungen sowie ein Reifenrunderneuerungswerk, die alle Teile der Übernahme sind. Die Übernahme steht im Einklang mit der »Drei-SäulenStrategie« von Bridgestone, durch den Fokus auf Premiumreifen, vertrauenswürdige Mobilitätslösungen und kundenorientierte Einzelhandelsnetzwerke ein führender Anbieter von Mobilitätslösungen zu werden. t

BEBA ILIC PHOTOGRAPHY

O BRIDGESTONE – Die deutsche Reifenfach-

Reiner Schmitz und Ralf Stepputatis wurden in die Geschäftsführung des Unternehmensbereichs Europart Materials berufen. Sebastian Kamphaus wechselt als Geschäftsführer Europart Trading/Sales Director Central Europe in den Vertrieb (v. li. n. re.).

O EUROPART – Zum April hat Europart das Management seiner Unternehmensbereiche Europart Materials (Einkauf, Lager und Logistik) und Europart Trading (Vertrieb Deutschland) neu strukturiert. Reiner Schmitz und Ralf Stepputatis sind beim Nutzfahrzeugteilehändler und Werkstattausrüstungsanbieter neu in die Geschäftsführung der Europart Materials berufen worden. Der bisherige Director Category Management Sebastian Kamphaus wechselt in den Vertrieb und wurde ebenfalls in die Geschäftsführung der Europart Trading berufen. Reiner Schmitz war bisher als Director Supply Chain bei Europart tätig und wird den Bereich künftig als Geschäftsführer verantworten. Dabei stehen die Optimierung der »Last­ Mile­Logistik« und des Lagersortiments ebenso auf der Agenda wie die weitere Steigerung der Lieferbereitschaft. Ralf Stepputatis war bisher in leitenden Positionen im Einkauf und Produkt­Management bei Automobil­ und Nutzfahrzeugteilehändlern tätig, zuletzt als Gesamtleiter Beschaffung und Category Management mit Prokura. Als Geschäftsführer und Director Category Management bei Europart Materials soll der Betriebswirt das Marken­ portfolio weiter ausbauen und die Eigenmarke Europart Premium Parts weiterentwickeln. Sebastian Kamphaus wird ebenfalls in die Geschäftsführung berufen. Als Sales Director Central Europe zeichnet er für den Vertrieb in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich. Unter seiner Leitung will Europart vor allem beim Service in die Offensive gehen, beispielsweise mit einer erweiterten Garantie für Eigenmarkenprodukte, einer flächendeckenden Vermarktung des Online­Bestell­ und ­Beratungssystems EWOS oder einer Tiefpreisgarantie. T

Mit neuen Aufträgen und hohen Investitionen dem schwierigen Marktumfeld stellen

O ZF FRIEDRICHSHAFEN – In einem herausfordernden Umfeld hat ZF Friedrichshafen die im Sommer 2019 angepassten Ziele für das Gesamtjahr erreicht. Mit 36,5 Mrd. Euro lag der Konzernumsatz organisch um 1,9 % unter dem Vorjahreswert. Das bereinigte EBIT des Systemspezialisten für die Mobilität von Pkw, Nutzfahrzeugen und Industrietechnik betrug 1,5 Mrd. Euro (– 29 % zu 2018).

ZF FRIEDRICHSHAFEN

Bridgestone erwirbt deutsche Reifenfachhandelsgruppe

»Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die besonderen Herausforderungen der Transformation haben unser Geschäft im vergangenen Jahr spürbar beeinflusst«, erläuterte Wolf­Henning Scheider, Vorsitzender des Vorstands. ZF habe auf die schwächeren Märkte reagiert, Investitionen überprüft und zurückgestellt sowie an mehreren Standorten Schließtage vereinbart – rein über betriebliche Flexibilisierungsinstrumente. »Wir konnten unsere Kosten­ Mit 5,2 % lag die INVESTITIONSQUOTE über struktur weitgehend an die geänderte Marktlage anpassen«, der von 2018 (4,3 %). sagte ZF­Finanzvorstand Konstantin Sauer. Die Digitalisierung von Geschäftsprozessen soll künftig verstärkt werden. Die Investitionen in Sachanlagen betrugen 1,9 Mrd. Euro (+ 19 %). Mit 5,2 % lag die Investitions­ quote ebenso über jener von 2018 (4,3 %). Ein Erfolg gewesen sei, so Finanzvorstand Sauer, die Refinanzierung des geplanten Kaufs des Nutzfahrzeugbremsenherstellers Wabco. T

5,2 %


Neuer Geschäftsführer bei Yanmar in Europa

Verkaufserlöse der Manitou-Gruppe gehen um 25 % zurück

O MANITOU – Auch die Manitou-Gruppe war

EMEA die Ernennung von Damiano Violi zum Geschäftsführer bekannt gegeben. Er tritt die Nachfolge von Giuliano Parodi an, der nach der Entwicklung des europäischen Geschäfts zurückkehrt in seine Position als CEO Yanmar Compact Equipment Co. Ltd.

YANMAR

O YANMAR – Zum April hat Yanmar Compact Equipment

Damiano Violi ist neuer Geschäftsführer bei Yanmar Compact Equipment EMEA.

evor er zu Yanmar wechselte, war Damiano Violi als Industrial Control & Protection Operations Director bei Eaton tätig, davor unter anderem bei Honeywell und Case New Holland. In den kommen­ den Monaten soll er eng mit dem Führungs­Team zusammenarbeiten, um die Rentabilität, den pan­ europäischen Marktanteil sowie den Bekanntheitsgrad der Marke Yanmar weiter zu steigern. In den letzten vier Jahren habe Yanmar Compact Equipment EMEA ein starkes, kompetentes Team aufgebaut und das Geschäft dynamisch weiterentwickelt, so der neue Geschäftsführer. »Von der Integration von Yanmar Compact Germany mit seiner historischen Marke Schaeff über neue Unternehmensstrukturen bis hin zur Entwicklung eines weltweit anerkannten Produktportfolios – diese harte Arbeit hat Yanmar in die perfekte Position gebracht, seine Ambition der weiteren inter­ nationalen Expansion umzusetzen – und dabei die Kernwerte des Unternehmens zu erhalten. Ich t freue mich, dabei eine treibende Rolle zu spielen«, sagt Violi.

EXPANSION

B

Kiloutou übernimmt Wiesecker-Vermietunggeschäft und baut damit Deutschland-Engagement aus

O KILOUTOU – Die französische Kiloutou-Gruppe hat das Vermietgeschäft von Wiesecker übernommen. Das Unternehmen ist auf die Vermietung von Höhenzugangstechnik, Baumaschinen und Baustellenausrüstungen in Hessen spezialisiert.

Wiesecker Werkzeugvermietung ist als Vermieter von Arbeitsbühnen und Baumaschinen mit Sitz in Gießen bekannt. Das Unternehmen beschäftigt 85 Mitarbeiter und vermietet aktuell mehr als 2 500 Geräte, unter anderem 650 Arbeits­ bühnen bis zu einer Höhe von 70 m, 100 Bagger und diverse Baumaschinen und ­geräte. Nach Eingliederung von fünf Unternehmen in Deutschland während der letzten drei Jahre will Kiloutou mit der jüngsten Neuakquisition die landes­ weite Abdeckung des deutschen Markts weiter vorantreiben. Die Wiesecker­Zweig­ niederlassungen und das Mitarbeiter­Team werden durch Änderung des Handelsnamens künftig in das Kiloutou­Netzwerk eingliedert. In ganz Europa beschäftigt Kiloutou 6 000 Mitarbeiter und verfügt mittlerweile über knapp 500 Standorte in Frankreich, Polen, Spanien, Deutschland und Italien. T

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im 1. Quartal 2020 weltweit massiv von den Auswirkungen der Corona-Krise betroffen. Mit einem Umsatz von 421 Mio. Euro meldet das französische Unternehmen ein Minus von 25 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. »Die Mitte April eingeleitete schrittweise Wiedereröffnung der Betriebe wird Zeit brauchen, bis die volle Flüssigkeit und Effizienz wieder hergestellt ist«, sagte Michel Denis, Präsident und Chief Executive Officer. tü t

10,8 Prozent Umsatzrückgang bei Palfinger im ersten Quartal

O PALFINGER – Im Vergleich zur Vorjahres-

berichtsperiode meldet die Palfinger AG im 1. Quartal 2020 einen Umsatzrückgang um 10,8 % auf 393,2 Mio. Euro. Den Rückgang führt der Anbieter von Lifting Solutions insbesondere auf Umsatzverluste im Forstbereich in Russland und Europa zurück. Das Konzernergebnis lag in der Die EIGENBerichtsperiode bei 15,5 Mio. KAPITALQUOTE erhöhte sich im Euro (– 26,7 %). Die Eigen1. Quartal 2020 kapitalquote erhöhte sich auf 37,6 % hingegen im 1. Quartal auf 37,6 % nach 35 % zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Diese hohe Quote komme dem Unternehmen eigenen Angaben zufolge in der Corona-Situation zugute. Im April befanden sich die österreichischen und internationale Standorte wie in Italien, Frankreich oder Russland in einer teilweisen Betriebspause. t

Deutz erreicht Umsatziele für das Geschäftsjahr 2019

O DEUTZ – Der Kölner Antriebssystemehersteller Deutz hat seine vorläufigen Geschäftszahlen für 2019 veröffentlicht: Mit einem Umsatzanstieg auf 1,8408 Mrd. und einer EBIT-Rendite vor Sondereffekten von 4,3 % wurde die aktuelle Prognose für das vergangene Geschäftsjahr erreicht. t

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Michael Brookshaw, Frederik Hoogendoorn und Marcel Kerkhofs (v. li. n. re.).

STREUMASTER

Februar Geschäftsführer von Streumaster Maschinenbau im bayerischen Egglkofen. Er folgt auf Didier Gutzwiller, der im vergangenen Jahr bei einem Unfall verstarb. Zur Geschäftsführung zählt neben Marquardt Eigentümerin Catherine Gutzwiller. Streumaster gehört zur familiengeführten Andreas Marquardt. französischen Gutzwiller Group mit 120 Beschäftigten in den Bereichen Bodenstabilisierung, Recycling und Wegesanierung. Marquardt blickt auf 30 Jahre Erfahrung in der Bau- und Zulieferindustrie zurück. In den letzten 20 Jahren war er in verschiedenen Funktionen für die Wirtgen Group tätig. Streumaster produziert in Egglkofen Bindemittelstreuer für den Straßenbau, die von Wirtgen als exklusiver Systempartner weltweit vertrieben werden. t

KEESTRACK (2)

O STREUMASTER – Andreas Marquardt ist seit

Keestrack und Michael Brookshaw gehen künftig getrennte Wege MICHAEL WULF

Neuer Geschäftsführer bei Streumaster Maschinenbau

WD-40 mit neuem Sales Manager Retail

O KEESTRACK – Der Brech- und Siebanlagenspezialist Keestrack und sein bisheriger Global Distribution Manager Michael Brookshaw trennen sich nach fünf gemeinsamen Jahren. Keestrack und Brookshaw hätten sich viele Ziele gesetzt, die dank eines engagierten Teams und eines gut aufgebauten Vertriebsnetzes alle erreicht oder übertroffen worden seien, so das Unternehmen in einer Mitteilung. Die Aufgaben von Brookshaw werden künftig von Keestrack­CEO Frederik Hoogendoorn übernommen. Alle Verkäufe und Vertriebspartner unterstehen seiner Verantwortung. Die Marketing­Aktivitäten werden weiter von Marcel Kerkhofs geleitet. Michael Brookshaw dankte dem Management und den Keestrack­ Mitarbeitern für ihre Unterstützung und Tatkraft während der gemeinsamen fünf Jahre, ebenso wie allen Händlern und Kunden. T

O WD-40 – Seit Ende 2019

Christian Bako neuer Geschäftsführer beim führenden Schleifmittelexperten

O SAINT-GOBAIN ABRASIVES – Wechsel in

Trotz turbulenter Zeiten acht Prozent Wachstum

O FÖRCH – Einen Umsatz von 474 Mio. Euro hat

Förch, Anbieter von Produkten für Handwerk und Industrie, im Jahr 2019 verzeichnen können. Mit einem Plus von 8 % zum Vorjahr liegt das Direktvertriebsunternehmen aus Neuenstadt am Kocher (Baden-Württemberg) im Bereich einer durchschnittlichen Steigerung innerhalb der letzten Dekade. Für 2020 ist Gerhard Heilemann, Konzerngeschäftsführer Vertrieb, Marketing und Digitalisierung, ebenfalls optimistisch: »Wir haben durch die Corona-Krise bis jetzt keine Einbußen – auch nicht in unseren mehr als 50 Ländervertretungen, inklusive Italien. Allerdings werden Atemmasken, wie überall, zurzeit stark nachgefragt.« Ein positives Signal möchte Förch mit dem Außendienstausbau setzen, hier soll die Zahl der Mitarbeiter in den kommenden Monaten um 6 % steigen. Nach dem Rekordjahr 2018 und Steigerungen zu Jahresbeginn 2019 hatte sich das Wachstum bei Förch aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Situation in Deutschland etwas abgeflacht. Ende 2019 waren bei dem Direktanbieter 3 370 Menschen beschäftigt, 120 mehr als noch zwölf Monate zuvor. t

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SAINT-GOBAIN ABRASIVES

WD-40

unterstützt Ferdinand Weber als Sales Director Germany and Austria die Geschäftsführung von WD-40. Webers vorherige Position des Sales Manager Retail Germany and Austria wurde jetzt Josef Simet. intern durch den bisherigen Key Account Manager Retail Josef Simet neu besetzt. Simet ist seit 2016 Teil der deutschen Niederlassung der WD-40 Company. t

Christian Bako.

der Geschäftsführung des Schleifmittelherstellers Saint-Gobain Abrasives: Christian Bako hat die Verantwortung als neuer General Manager für Deutschland, Österreich und die Schweiz übernommen. Er folgt auf Dirk Borgmann, der eine neue Aufgabe in der Bauproduktesparte von Saint-Gobain übernimmt. Der studierte Diplom-Betriebswirt Christian Bako war zuvor drei Jahre im Bauglasbereich der Saint-GobainGruppe tätig, zuletzt als Geschäftsführer des Regionalmarkts der Glassolutions in Deutschland. t

Mit solidem Hydraulikgeschäft 2019 stabilen Umsatz erzielt

O BOSCH REXROTH – In einem schwierigen Umfeld und trotz stark zurückgehender Auftragseingänge hat sich Bosch Rexroth 2019 gut behauptet. Mit 6,2 Mrd. Euro blieb der Umsatz auf dem Rekordniveau von 2018. Profitiert hat das Unternehmen vor allem von seinem Kern­ geschäft mit Hydraulik sowie dem weiteren Ausbau des Am Ende Angebots im Bereich Fabrikautomation. Am umsatz­ des Geschäftsjahres 2019 stärksten blieben die Kernmärkte Deutschland und Europa. beschäftigte das Unternehmen Der Umsatz in Deutschland sank um 4,1 % auf 1,4 Mrd. Euro, rund 31 000 MITARBEITER. der in den übrigen europäischen Märkten um 0,3 % gegen­ über dem Vorjahr auf 2,1 Mrd. Euro. In den Wachstums­ märkten der Region Asien­Pazifik/Afrika erzielte Bosch Rexroth 1,6 Mrd. Euro Umsatz und damit ein leichtes Plus von 0,6 %. In Nord­ und Südamerika stieg der Umsatz um 5,3 % auf 1,1 Mrd. Euro. Am Ende des Geschäftsjahres beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 31 000 Mitarbeitende. Für 2020 rechnet Bosch Rexroth mit einer rückläufigen Entwicklung in allen Regionen und Branchen. T


MARKTANTEILE

Umsatz klettert 2019 auf 863 Millionen Euro

Renault Trucks hat im Jahr 2019 seine Position halten können

O DOOSAN BOBCAT – Für 2019 eine vermeldet Doosan Bobcat

O RENAULT TRUCKS – Mit 54 098

RENAULT TRUCKS

fakturierten Fahrzeugen ist die Marktstellung von Renault Trucks stabil geblieben – in einem für Nutzfahrzeuge kontrastreichen Markt, der von einem dynamischen ersten (+ 15 %) und einem rückläufigen zweiten Halbjahr (– 18 %) Im Segment geprägt war. Die zur Volvo Group der Lkw mit mehr als 6 t gehörende französische Marke hielt bei hat Renault Trucks 2019 mit 8,5 % in Europa den Lkw mit mehr als 6 t einen stabilen seinen stabilen MARKTMarktanteil in Europa (8,5 %) und ANTEIL gehalten. behauptete mit 27,9 % seine führende Stellung in Frankreich. Insgesamt wurden 35 950 schwere und mittelschwere Modelle sowie 18 148 Sonstige Nutzfahrzeuge fakturiert. Im Elektrofahrzeugesegment will Renault Trucks in den kommenden vier Jahren zusätzlich 150 Mio. Euro investieren. Der Hersteller erwartet, dass Elektrofahrzeuge bis 2025 insgesamt 10 % seines Absatzvolumens ausmachen werden (siehe auch Seite 116). t

SAF-Holland legt Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 vor

O SAF-HOLLAND – Mit 1,2842 Mrd. Euro lag der Konzernumsatz

eine signifikante Steigerung: Insgesamt legten die Umsätze der im EMEA-Raum produzierten Produkte von Doosan Bobcat und Doosan Portable Power im Vergleich zu 2018 um 12,8 % auf 863 Mio. Euro zu und trugen zum weltweiten Wachstum der Verkaufszahlen von insgesamt 7,2 % bei. Insbesondere das Wachstum in Europa und Nordamerika hat zum Ergebnis beigetragen. Das BobcatSortiment erzielte im EMEA-Raum 2019 einen Gesamtumsatzzuwachs von 11 % im Vergleich zum Vorjahr. Allein um 12,7 % konnten die Kompaktlader zulegen. Bei den Bobcat-Mini-Baggern lag das Plus bei 7,1 %. Die Kompakt-Raupenlader konnten eine Steigerung von 15,2 % verzeichnen. Die Bobcat-Verkaufszahlen für Teleskopen und Baggerlader stiegen 2019 um 16,7 % und 37,2 %. Doosan Bobcat EMEA produziert etwa ein Drittel des weltweiten Produktionsvolumens an Bobcat-Maschinen. t

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der SAF-Holland Group im Geschäftsjahr 2019 um 1,3 % unter dem Vorjahreswert. »Das Geschäftsjahr 2019 war ein besonders herausforderndes Jahr für SAF­Holland. Ein ab Mitte des 3. Quartals deutlich eingetrübtes Markt­ umfeld sowie hohe Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Werkskonsolidierung in China führten zu einer Anpassung der Jahresprognose. Wir haben diese angepassten Ziele bezüglich Konzernumsatz und bereinigter EBIT­Marge erreicht«, sagt Alexander Geis, CEO von Die bereinigte EBIT-MARGE SAF­Holland. Der Nutzfahrzeugzulieferer lag mit 6,2 % innerhalb der angestrebten Bandbreite hatte im 4. Quartal die Integration seiner von 6 % bis 6,5 %. fünf chinesischen Standorte in das neue Werk in Yangzhou abgeschlossen. Das bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich auf 79,8 Mio. Euro (Vorjahr 89,6 Mio. Euro). Zum Rückgang hat der Anstieg der bereinigten Vertriebs­ und Verwaltungsaufwendungen auf 121,3 Mio. Euro (+ 18 % gegenüber Vorjahr) beigetragen. T

6,2 %

Solider Jahresauftakt 2020 in einem unsicheren Marktumfeld

O NEMETSCHEK GROUP – Die weltweit tätige Nemetschek

Group, Anbieter von Software für die Baubranche, hat ein solides 1. Quartal 2020 bei weiterhin hoher Profitabilität verzeichnet. Der Konzernumsatz stieg um 12,8 % auf 146,6 Mio. Euro. Das Umsatzplus summiert sich aus dem organischen Wachstum in Höhe von 9,9 %. Wachstumstreiber waren die wiederkehrenden Umsätze aus Software-Serviceverträgen und Subskription, deren Erlöse sich zum Vorjahresquartal um 27,1 % auf 86,1 Mio. Euro erhöhten. Damit stieg ihr Anteil am Konzernumsatz auf 58,7 % (Vorjahreszeitraum: 52,1 %). T

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Im

Blickpunkt

Nach Rekordumsatz im Vorjahr ist für 2020 trotz Corona-Pandemie ein positives Ergebnis das Ziel Mit dem höchsten Umsatz und höchsten Ergebnis in seiner 70­jährigen Geschichte hat der Zeppelin­Konzern das Geschäftsjahr 2019 abgeschlossen. Mit einem Konzern­ umsatz von 3,1 Mrd. Euro (+ 7,6 % im Vergleich zu 2019) und einem Ergebnis vor Ertragssteuern von 134 Mio. Euro (+ 2,2 %) übertrifft der Konzern die Leistungszahlen des Vorjahres. Allerdings geht Zeppelin für 2020 von einem drastischen Einschnitt und einer wesentlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aufgrund der Corona­Pandemie aus. Gleichwohl ist Zeppelin­Chef Peter Gerstmann überzeugt davon, auch 2020 ein positives Ergebnis erzielen zu können. Im Gespräch mit dem bauMAGAZIN (das Interview finden Sie auf Seite 22) erklärte er: »Wir werden drastische Einschnitte haben, aber nicht ins Bodenlose fallen und noch Geld verdienen.«

Michael Wulf en Einflüssen der Corona-Pandemie will Zeppelin durch kostendämpfende Maßnahmen, Anpassung der Kapazitäten und einer vorsichtigen Investitionspolitik entgegentreten. Trotzdem ist Peter Gerstmann optimistisch, dass die Bauindustrie nicht so sehr von der Corona-Krise betroffen sein wird wie beispielsweise die Automobilindustrie. So geht er davon aus, dass der Bereich Infrastruktur vergleichsweise schnell wieder »zum Lau-

ii 7,6% D Mit einem Umsatz von 3,1 Mrd. Euro steigerte der Zeppelin-Konzern sein Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 %.

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fen« gebracht werden kann, zumal wenn dieser durch weitere Investitionen unterstützt werde. Grundsätzlich plädiert er dafür, dass die Regierung schnell in allen Bereichen Konjunkturprogramme auflegt und dabei vor allem darauf achtet, »Deutschlands Kernwirtschaftszweige« abzusichern.

Größte Akquisition der Firmengeschichte Beim Rückblick auf das so erfolgreiche Jahr 2019 hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Garching bei München Anfang April auch explizit darauf verwiesen, dass die Kreditwürdigkeit des Konzerns durch Creditreform Rating auf die Stufe »A« angehoben worden sei. »2019 war ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr: höchster Umsatz, beste Bauma und größte Akquisition in unserer Firmengeschichte«, kommentierte Peter Gerstmann als Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH das Geschäftsjahr 2019, in dem das Gesamtinvestitionsvolumen bei 369 Mio. Euro lag. »Das alles haben wir nur gemeinsam geschafft, dank der Einsatzbereitschaft und der hervorragenden Leistung unserer Mitarbeiter.« Für Andreas Brand als Vorsitzender des Zeppelin-Aufsichtsrats sind »diese hervorragenden

ZEPPELIN GMBH

L ZEPPELIN


Die Geschäftsführung des Zeppelin-Konzerns (v. li. n. re.): Christian Dummler (sitzend), Peter Gerstmann, Michael Heidemann und Alexandra Mebus. Ergebnisse der Beweis dafür, dass der ZeppelinKonzern die richtige Strategie und vor allem die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord hat. Ich wünsche mir, dass wir mit der Übernahme der zusätzlichen Vertriebs- und Servicegebiete in Nordeuropa und den zahlreichen Produkt- und Serviceneuerungen diesen Erfolgskurs auch 2020 unter den nun neuen Voraussetzungen fortsetzen werden.« Laut Christian Dummler, Geschäftsführer und CFO der Zeppelin GmbH, konnten 2019 »die Renditekennzahlen im Kontext der sehr guten Entwicklung nochmals verbessert werden«. Die Konzernverschuldung bewege sich auch nach den Akquisitionen auf einem sehr konservativen Niveau. »Wir haben 2019 das sehr gute Kapitalmarktumfeld genutzt«, so Christian Dummler weiter, »um unsere Finanzierung unter Berücksichtigung der Zukäufe langfristig zu sichern. Wir freuen uns sehr über das auf Bonität ›A‹ angehobene Rating der Creditreform und bleiben damit für unsere Kunden ein grundsolider und verlässlicher Geschäftspartner.«

Erweiterung nach Nordeuropa Zum Januar 2020 hat Zeppelin die Verantwortung für den Vertrieb und Service von Caterpillar-Produkten in Dänemark, Grönland und Schweden übernommen. Zusätzlich ging der Service und Vertrieb von Motoren der Marke MaK in den Ländern Estland, Lettland, Litauen, Finnland sowie Island und den Färöer-Inseln auf Zeppelin über (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 2/20, Seite 14). Durch die Übernahme der Vertriebsaktivitäten in Nordeuropa ist Zeppelin somit zum Jahresende 2019 auf rund 10 000 Mitarbeiter gewachsen. Das Unternehmen sieht durch seine jahrzehntelange Erfahrung als Caterpillar Vertriebs- und Ser-

vicepartner und die logistischen Synergien langfristig Wachstumspotenziale durch eine erfolgreiche Bearbeitung der zusätzlichen Märkte. Die neue Einheit wurde als Strategische Geschäftseinheit (SGE) »Baumaschinen Nordics« in die bestehende Konzernstruktur eingefügt und wird von Volker Poßögel geleitet, bisher Leiter der SGE Power Systems.

Dank des insgesamt stabilen wirtschaftlichen Umfeldes und der guten Marktpositionierung konnten alle Strategischen Geschäftseinheiten des Zeppelin-Konzerns eine positive Entwicklung verzeichnen. Die SGE Baumaschinen EU konnte ihre führende Position in ihren Märkten noch einmal ausbauen und sowohl Umsatz als auch Ergebnis gegenüber dem Vorjahr steigern (siehe Bilanzkennzahlen auf dieser Seite). Die positive Entwicklung wurde vom guten wirtschaftlichen Umfeld in der Bauindustrie und von den Verkaufserfolgen auf der Bauma in München getragen. Durch die weiter gestiegene Maschinenpopulation und -auslastung in den Vertriebsgebieten der SGE konnten die Servicekapazitäten optimal eingesetzt und Zuwächse auch im Servicegeschäft erzielt werden. Auch die SGE Baumaschinen CIS konnte im Geschäftsjahr 2019 Umsatz und Ergebnis ausbauen. Die systematische Weiterentwicklung des Ersatzteil- und Kundendienstgeschäftes brachte deutliche Zuwächse zum Vorjahreswert. Das Geschäft

KENNZAHLEN

MICHAEL WULF

Positive Entwicklung

Das Jahr 2019 war ein ausgesprochen erfolgreiches: höchster Umsatz, beste Bauma und größte Akquisition in unserer Firmengeschichte.« Peter Gerstmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Zeppelin GmbH

2019

2018

3,118 Mrd. Euro

2,897 Mrd. Euro

Baumaschinen EU:

1,47 Mrd. Euro

1,315 Mrd. Euro

Baumaschinen CIS:

500 Mio. Euro

482 Mio. Euro

Rental:

509 Mio. Euro

473 Mio. Euro

Power Systems:

392 Mio. Euro

360 Mio. Euro

Anlagenbau:

332 Mio. Euro

348 Mio. Euro

Umsatz Konzern gesamt:

Z Lab:

4 Mio. Euro

1 Mio. Euro

Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit:

235,2 Mio. Euro

203,3 Mio. Euro (Definition angepasst)

Investitionen:

369,2 Mio. Euro

239,8 Mio. Euro

Ergebnis vor Ertragssteuern:

133,7 Mio. Euro

130,8 Mio. Euro

X21.DE / TATJANA DACHSEL

BENJAMIN STOLLE

Als Handelspartner von Caterpillar hat der Zeppelin-Konzern im vergangenen Jahr Rekorde bei Umsatz und Ertrag erwirtschaftet.

Die Strategische Geschäftseinheit Zeppelin Rental profitierte von einem überproportionalen Wachstum und konnte erstmals die Umsatzmarke von 500 Mio. Euro überschreiten. Zudem hat Zeppelin durch den Erwerb der Luther-Gruppe seine Kompetenz in der Verkehrssicherung und Verkehrstechnik nochmals deutlich gestärkt.

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ten im Bereich der Anlagen zur Kunststoffherstellung nochmals zu steigern.

Zeppelin­Konzern bestellt CFO Christian Dummler für weitere fünf Jahre

> Der Aufsichtsrat der Zeppelin GmbH hat den Vertrag von Christian

ZEPPELIN

Dummler als Geschäftsführer und CFO zum Januar 2021 um weitere fünf Jahre verlängert. Damit wurde der Bankfachwirt bis zum 31. Dezember 2025 im Amt wieder bestellt. > Mit Inkrafttreten des neuen Geschäftsverteilungsplans für die Geschäfts­ führung des Konzerns zum Januar 2020 verantwortet Dummler nun weiterhin die Bereiche Finanzen, Controlling, Immobilien­Management und Recht sowie das neu geschaffene Ressort Corporate Social Responsibility. Zusätzlich hat er die Verantwortung für die Strategische Geschäftseinheit Power Systems übernommen. > Dummler ist seit 2003 für den weltweit agierenden Konzern aktiv. Nach unterschiedlichen Management­Positionen übernahm er 2011 als CFO die kaufmännische Leitung des Konzerns.

mit Bergbaumaschinen in den Ländern der Region hat sich wieder erholt und trug wesentlich zu einer positiven Umsatzentwicklung und einem hohen Auftragsbestand bei.

Zeppelin Rental mit überproportionalem Wachstum

10 000 Mitarbeiter Durch die Übernahme des Vertriebs und des Services von Caterpillar-Produkten in Dänemark, Grönland und Schweden sowie der Marke MaK in Estland, Lettland, Litauen, Finnland, Island und den Färöer-Inseln ist die Zahl der Zeppelin-Mitarbeiter zum Jahresende 2019 auf rund 10 000 gewachsen.

Die hervorragenden Ergebnisse sind der Beweis dafür, dass der Zeppelin-Konzern die richtige Strategie und vor allem die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an Bord hat.« Andreas Brand, Vorsitzender des Zeppelin-Aufsichtsrats

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Alle relevanten Märkte der SGE Zeppelin Rental – Deutschland, Österreich, die Tschechische sowie die Slowakische Republik – verzeichneten Wachstum. Die SGE profitierte von diesem Wachstum überproportional und konnte erstmals die Umsatzmarke von 500 Mio. Euro überschreiten. Durch den Erwerb der Luther-Gruppe hat Zeppelin seine Kompetenz in der Verkehrssicherung und Verkehrstechnik nochmals deutlich gestärkt (bauMAGAZIN 9/19, Seite 20). Die Integration der bereits 2018 akquirierten Baustellen-Verkehrs-Technik GmbH wurde erfolgreich abgeschlossen. Zum Ergebnis der SGE Power Systems leisteten die Auslandsgesellschaften 2019 einen besonderen Beitrag. So konnten in Weißrussland und der Tschechischen Republik besondere Auftragserfolge im Neumotorenvertrieb realisiert werden. Der Ausbau des Servicevertriebs führte wiederum zu einer Steigerung des Umsatzes. Die weiterhin hohe Nachfrage nach alternativen Antrieben auf Hybrid- und LNG-Basis für Fähren, Kreuzfahrt- und Spezialschiffe sicherte wichtige Aufträge und zukünftige Umsätze aus Wartungsverträgen. Erstmals konnte eine größere Anzahl von Systemen zur Ballastwasserbehandlung in Schiffen im Markt platziert werden. Auch im Segment Strom- und Wärmeerzeugung, Großanlagen für Data-Center und Blockheizkraftwerke blieb die Nachfrage auf einem hohen Niveau und führte zum Gewinn von verschiedenen Großaufträgen. In der SGE Anlagenbau wirkten sich erschwerte globale wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen sowie die sich abkühlende Konjunktur im Chemiebereich und die Unsicherheiten in der Automobilindustrie dämpfend auf das Geschäft in einzelnen Segmenten und Regionen aus. Trotz geringerer Umsatzerlöse konnte eine Verbesserung der Ertragskraft erreicht werden. Darüber hinaus ist es gelungen, den Auftragseingang im Geschäftsjahr 2019 mit verschiedenen Großprojek-

»Zeppelin Digit« aufgebaut Um alle Strategischen Geschäftseinheiten gezielt bei Innovationen und Digitalisierung zu unterstützen, wurde das Strategische Management Center »Zeppelin Digit« aufgebaut. In einer Querschnittsfunktion werden hier die Aktivitäten der Bereiche IT, Innovation, Digitalisierung und die bisherige SGE Z Lab zusammengeführt. Die Z Lab GmbH wird auch künftig als Bereich von »Zeppelin Digit« digitale Geschäftsmodelle für die Bauwirtschaft und Industrie entwickeln. Das digitale Angebot für die Kunden wurde auch 2019 weiter ausgebaut. Das reicht von der Einführung einer neuer Software zum Flotten-Management bis hin zur breiten Markteinführung der Produkte zamics, klickrent und klickcheck, mit denen Kunden ihre internen Prozesse vereinfachen oder auf einer unabhängigen Plattform Maschinen und Geräte mieten und vermieten können.

Weitreichende Krise Die ursprünglich prognostizierte Belebung der Weltwirtschaft für das Jahr 2020 hält man bei Zeppelin aufgrund der aktuellen Entwicklungen für nicht realisierbar. Neben den anhaltenden Handelsstreitigkeiten und Sanktionen sowie der Unsicherheiten bezüglich der Modalitäten des Brexit habe die Corona-Pandemie die Weltwirtschaft in eine weitreichende Krise gestürzt, deren Auswirkungen derzeit noch nicht absehbar seien. Zeppelin will sich in den bestehenden Geschäftsbereichen auf den Erhalt der marktführenden Position konzentrieren und das Servicegeschäft weiter ausbauen. In Nordeuropa wird sich der Konzern ganz auf die Integration der neuen Gesellschaften und Vertriebsgebiete fokussieren. Neben dem Ausbau und der Stärkung des bestehenden Portfolios an Maschinen und Serviceleistungen stehen zudem der Aufbau des Geschäfts mit Vermietung von Kompaktmaschinen, Baugeräten und Fördertechnik und die Erweiterung des Standort-Netzes im Mittelpunkt. Darüber hinaus bekennt sich Zeppelin klar zu seinem Engagement in den eurasischen Märkten und investiert in den Neubau einer m Haupt-Niederlassung in Kiew (Ukraine).

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BAUMAGAZIN-INTERVIEW

»Werden drastische Einschnitte haben, aber nicht ins Bodenlose fallen« Im Nachgang zur Vorstellung des Zeppelin­Geschäftsberichts für das Jahr 2019 hat das bauMAGAZIN bei Konzernchef Peter Gerstmann kurz vor Ostern telefonisch nachgefragt, wie das Unternehmen die Auswirkungen der Corona­Krise bewältigen will, welche Maßnahmen ergriffen wurden und wie er die kurz­ und mittelfristigen Geschäfts­ aussichten beurteilt.

Wenn die Krise nach zwei, spätestens drei Monaten bewältigt sein sollte, werden wir zum Ende des Jahres sicherlich schwarze Zahlen schreiben.« Peter Gerstmann

bauMAGAZIN: Herr Gerstmann, wie sehr beeinflusst die Corona-Krise die Geschäfte des Zeppelin-Konzerns? Peter Gerstmann: Zeppelin ist bekanntlich ein sehr diversifi­ zierter Konzern. Wir sind Händler in verschiedenen Ländern, wir sind Vermieter von Baumaschinen und ­geräten und einer Masse von Dienstleistungen, wir sind im Motoren­ geschäft und im Anlagenbau tätig. Und in jedem Bereich wirkt sich die Krise unterschiedlich aus. Beispielsweise läuft das Vermietgeschäft bislang ganz ordentlich. Bei den Bau­ maschinen ist das ein bisschen anders. Die Kunden achten auf ihre Ausgaben und investieren deshalb sehr zurückhal­ tend. Wir haben aber noch einen sehr guten Auftrags­ bestand. Auch eine große Stornierungswelle gibt es bis jetzt, Stand kurz vor Ostern, nicht. Und so lange die Baustellen noch laufen, läuft auch unser Service­ und Ersatzteil­ geschäft. Auch das Motorengeschäft funktioniert noch, abgesehen von speziellen Geschäftsfeldern wie zum Beispiel den Kreuzfahrtschiffen.

bauMAGAZIN: Welche Maßnahmen hat Zeppelin bislang ergriffen, um die Corona-Krise bewältigen zu können? Was ist mit Kurzarbeit, KfW-Krediten, Einsparungen, Investitionsstopp oder auch Gehaltsverzicht? Gerstmann: Natürlich haben wir das »ganze Klavier« gespielt. Wir sind auf die Ausgabenbremse getreten, haben die Inves­ titionen auf das absolut Notwendige zurückgefahren. Wir nutzen alle Finanzierungsquellen, wie KfW­Darlehen oder Steuerstundungen. Zudem haben wir Kurzarbeit mit unse­ rem Betriebsrat verhandelt und angemeldet, nicht generell, aber für bestimmte Bereiche. Zudem haben wir einen Gehalt­ verzicht von 10 % mit dem Management vereinbart. Das haben wir auch schon bei der Krise 2009 so gehandhabt.

bauMAGAZIN: Welchen Stellenwert hat es für Sie in dieser Krise, dass Zeppelin ein Stiftungsunternehmen und nicht börsennotiert ist? Gerstmann: Wir stehen nicht so unter Druck, hohe Dividen­ den­Zahlungen erwirtschaften oder den Börsenkurs pflegen zu müssen. Wir können gezielt auf die Krise reagieren und sie managen, um das Unternehmen in der richtigen Spur zu hal­ ten. Auf der anderen Seite können wir uns aber auch nicht über die Börse zusätzliche Finanzmittel beschaffen. Wir müs­ sen also mit dem Geld auskommen, das wir haben. Das ist ein wenig die Schattenseite. Aber 2019 war für Zeppelin ein hervorragendes Jahr, und deshalb sind wir gut aufgestellt.

bauMAGAZIN: Kann der Zeppelin-Konzern nach der Rekordbilanz für 2019 auch 2020 trotz der Corona-Krise ein positives Ergebnis erzielen? Gerstmann: Ja – ein ganz klares Ja! Natürlich ist es immer die Frage, wie lange die Krise dauert. Wenn diese nach zwei, spätestens drei Monaten bewältigt sein sollte, werden wir zum Ende des Jahres sicherlich schwarze Zahlen schreiben. Die sehen dann natürlich ganz anders aus als 2019. Wir wer­ den drastische Einschnitte haben, aber nicht ins Bodenlose fallen und noch Geld verdienen. Wir haben auch in der Finanz­ krise 2009 noch Geld verdient.

bauMAGAZIN: Die Baubranche war in Deutschland zuletzt eine boomende Branche. Ist Ihrer Ansicht nach damit zu rechnen, dass man nach dem »Lockdown« im Baubereich schnell wieder zur Normalität zurückkehren kann? Gerstmann: In Deutschland haben wir keinen kompletten »Lockdown«, die meisten Baustellen laufen ja noch und wir würden da auch schnell wieder auf einen normalen Stand kommen. Denn die Regierung wird sicherlich durch weitere Investitionen die Infrastruktur unterstützen und die Bau­ industrie sehr schnell wieder zum Laufen bringen. Zudem sind wir ja nicht so abhängig von Lieferketten wie die Auto­ mobilindustrie. Fehlen dort drei Teile, läuft der gesamte Pro­ duktionsprozess nicht. Fehlt bei uns mal ein Lkw mit Kies, funktioniert die Baustelle meistens trotzdem. Die Frage ist:

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bauMAGAZIN: Welche Rückmeldungen bzw. Einschätzungen haben Sie bislang von Ihrem Partner Caterpillar hinsichtlich der Corona-Krise und deren weltweite Auswirkungen auf die Baumaschinenbranche erhalten? Gerstmann: Weltweit beurteilen die Amerikaner die Situation so ähnlich wie ich das für Deutschland einschätze. Wir wer­ den eine Delle erleben, aber nicht ins Bodenlose fallen. Für Caterpillar ist es vielmehr problematischer, wie schnell man wieder die Produktion hochfahren kann. Denn in Brasilien, in Frankreich und in Großbritannien stehen derzeit die Bänder. Ein weiteres Problem sind die gestörten Zuliefererketten, und diese bekommt man nicht so schnell wieder ins Laufen. Doch bei Caterpillar ist man gleichzeitig fest davon über­ zeugt, dass die Cat­Produkte nach Überwindung der Krise sehr schnell wieder benötigt werden. Da ist man bei Caterpil­ lar ziemlich sicher im Umgang mit der Situation.

bauMAGAZIN: Welche Unterstützungsmaßnahmen von Seiten der Politik in Deutschland und in Europa sind aus Ihrer Sicht in den kommenden Monaten elementar? Gerstmann: Das ist abhängig von der Dauer der Krise. Wenn es drei, vier oder gar fünf Monate dauert, werden wir irrepa­ rable Schäden in der Wirtschaft haben. Dann werden ganze Branchen so zerstört sein, dass es Jahre dauern wird, diese

wieder einigermaßen aufzubauen. Meiner Ansicht nach muss die Regierung ganz schnell in allen Bereichen Konjunk­ turprogramme auflegen. Da hoffe ich natürlich auf das Thema Infrastruktur, denn da gibt es bekanntlich noch eini­ ges zu erledigen in Deutschland …

bauMAGAZIN: … Fördermittel für die Infrastruktur gibt es doch schon. Allerdings ist nur ein gewisser Teil des zur Verfügung stehenden Geldes abgerufen worden … Gerstmann: Ja, aber da muss man fragen »warum«? Das lag in erster Linie daran, dass die Genehmigungsverfahren zu lange dauern. Vielleicht ist das jetzt eine Chance dafür, dass diese Prozesse endlich beschleunigt werden. In der Krise sind Gesetze so schnell verabschiedet worden, wie man es in der Vergangenheit nicht für möglich gehalten hätte. Was die Regierung auf jeden Fall machen muss: Sie muss Deutsch­ lands Kernwirtschaftszweige absichern. Das ist im Fall der Bauindustrie nicht ganz so schwierig. Bei der Automobil­ industrie wird das sicherlich ein Kraftakt werden. Da liegt einiges am Boden. Staatsbeteiligungen sind da nicht aus­ zuschließen. Wenn man sich einige Fahrzeughersteller anschaut, dann stellen sich schon solche Fragen. Ein weiteres Thema ist: Wie kann die Regierung den Bür­ gern die Angst vor der Zukunft nehmen? Meine größte Sorge aber ist: Übersteht das Finanzsystem die Corona­Krise? Wenn also auf die Wirtschafts­ eine Finanzkrise folgten sollte, ganze Volkswirtschafen wegen Überschuldung zahlungs­ unfähig werden und andere mit in den Abgrund reißen. Dann drohen Hyperinflation und Währungsreform. Das kann einem wirklich Angst machen. Deshalb halte ich auch die kontrovers diskutierten Corona­Bonds für nicht hilfreich. Ita­ lien und Spanien würden sich nur noch stärker verschulden, könnten jedoch die Schulden nie zurückzahlen. Wir Deut­ schen und einige nordeuropäische Länder könnten es sich sicherlich erlauben, für die Südländer einen milliarden­ schweren Hilfsfonds ohne Rückzahlungsverpflichtung zur Verfügung zu stellen, damit sie wieder auf die Beine kommen. Das wäre auch ein Zeichen der Solidarität und würde zeigen, dass Europa trotz aller Schwierigkeiten funktioniert. m

Bei der Infrastruktur wird es ganz schnell gehen, beim Industriebau wird es eine Zeit lang dauern und beim Wohnungsbau sehe ich eher dunkle Wolken aufziehen.« Peter Gerstmann

ZEPPELIN

Wie schnell läuft das wieder hoch? Ich glaube, dass das im Bereich Infrastruktur ganz schnell geht, denn es sind ja schon sehr viele Investitionen genehmigt. Beim Industrie­ und Gewerbebau bin ich mir da nicht so sicher. Da drücken derzeit viele auf die Bremse und werden nach der Krise nicht sofort wieder investieren, sondern eher vorsichtig sein. Im Wohnungsbau muss man aufpassen. Da wird es zu Pleiten kommen, weil es dort sehr spekulative Investitionen gege­ ben hat. Da rechne ich sogar mit einem Einbruch, weil die Finanzierungsmodelle nicht mehr funktionieren, da die Kun­ den verunsichert sind und deshalb wegbleiben. Also zusam­ mengefasst: Bei der Infrastruktur wird es ganz schnell gehen, beim Industriebau wird es eine Zeit lang dauern und beim Wohnungsbau sehe ich eher dunkle Wolken aufziehen.

Zeppelin-Chef Peter Gerstmann rechnet für 2019 mit drastischen Einschnitten wegen der Corona-Krise, aber nicht »den Fall ins Bodenlose«.

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Erdbewegung

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Der neue Antriebsstrang des Cat 725 umfasst ein Sechsganggetriebe, das weicheres Schalten, bis zu 8 % höhere Beschleunigung und bis zu 9 % mehr Tempo in der Ebene ermöglicht. Mit zahlreichen Assistenzsystemen ausgerüstet, kann der neue Cat-Dumper 725 mit weiter verbesserter Produktivität und Sicherheit aufwarten.

L CATERPILLAR – ZEPPELIN

Verbesserte Leistung und halbierter Bedienaufwand Mit dem Fahrerhaus der nächsten Generation, einem Motor, der die aktuellen Emissionsnormen erfüllt, und Assistenzsystemen zur Steigerung der Produktivität und Sicherheit soll der neue knickgelenkte Cat­Muldenkipper 725 den Klassenstan­ dard setzen. Mit 24 t Nutzlast behält der Cat 725 die bekannte Zuverlässigkeit und Langlebigkeit des Vorgängers Cat 725C2 bei. Gleichzeitig kann er seinen Anwendern, die in der schweren Erdbewegung, in der Gewinnungsindustrie, auf Deponien und bei industriellen Anwendungen tätig sind, mehr Leistung bieten. er Cat 725 kommt als erster Dumper mit dem neuen, 2019 vorgestellten Design auf den Markt. Darüber hinaus ist die Maschine mit der bereits auf den Schwestermodellen eingeführten neuen Kabine ausgerüstet, es handelt sich um das nach Anbieterangaben größte auf dem Markt ver-

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fügbare Fahrerhaus. Mehr zum Fahrer hin positionierte Lüftungsöffnungen sollen mit der neuen Klimaautomatik für ein permanent angenehmes Raumklima in der Kabine sorgen. Der Cat 725 bietet zudem eine verbesserte Beleuchtung für sicheren Nachteinsatz, bestehend aus Hochleistungs-LEDScheinwerfern für die Front, hochintensiven Arbeitsleuchten, LED-Positionsleuchten und Aufstiegsbeleuchtung auf beiden Maschinenseiten. Die Kabine senkt den Geräuschpegel am Ohr des Fahrers auf 69 dB(A), was den Fahrerkomfort im Vergleich zum früheren Design deutlich verbessert. Beim Einsteigen in die Kabine sind bereits mit der Türöffnung das Touchscreen-Display und sämtliche Steuergeräte aktiviert. Die Überrollschutzvor-

FAKTEN Assistenzsysteme des Cat 725 unterstützen den Fahrer

> Das automatisierte Abkippen bringt das Getriebe in Neutralstellung, aktiviert die Parkbremsen und fährt die Mulde des Dumpers bei optimaler Motordrehzahl schnell in die Kippstellung, was bis zu 50 % weniger Bedienereingaben erfordern soll. Nach dem Entladen sinkt die Mulde sanft ab und verhindert harten Endanschlag. > Das neue Stabilitätssystem Cat Detect soll helfen, ein Kippen der Maschine zu verhindern, indem es den Bediener während des Betrieb akustisch sowie visuell warnt und das Anheben der Mulde verhindert, wenn die Maschine beim Abkippen ungünstig steht. > Die automatische Traktionskontrolle will dem Fahrer alle Einstellungen abnehmen: Während der Fahrt aktiviert sie bei Bedarf automatisch die Differenzialsperren, um die Traktion kontinuierlich aufrechtzuerhalten, was verbesserte Zykluszeiten, erhöhte Produktivität, weniger Verspannungen im Antriebsstrang und geringeren Reifenverschleiß verspricht. > Die im Vorwärts­ und Rückwärtsgang aktive Retarder­Steuerung arbeitet jetzt vollautomatisch und steuert die Bremsanlage durch eine Kombination aus Motorbremse, hydraulischem Retarder, Gangwahl und zusätzlicher

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Betätigung der Betriebsbremsen. Der Fahrer muss lediglich bei gewünschter Geschwindigkeit den Fuß vom Gaspedal nehmen und die Maschine hält die aktuelle Geschwindigkeit bei. > Die automatische Berganfahrhilfe hält die Maschine in Steigungen, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, und verhindert damit das Zurück­ rollen. > Mit dem Cat­Flotten­Management im Standard verbindet sich die Maschine drahtlos mit dem Büro und ermöglicht, Betriebsdaten wie Standort, Stunden, Kraftstoffverbrauch, Produktivität, Leerlaufzeiten und Diagnose­ codes über VisionLink zu überwachen. > Externe Anzeigeleuchten sind optional verfügbar und zeigen dem Fahrer der Lademaschine, wenn die Nutzlast des Dumpers erreicht ist, um das Risiko einer Überladung mit mehr Reifenverschleiß und stark beanspruchten Komponenten zu reduzieren. Zudem ermöglicht das Wägesystem Cat Production Measurement dem Dumperfahrer, dem Laderfahrer und dem Büro genaue Nutzlastinformationen, um eine Produktivitätsverfolgung und ­analyse darzustellen.


richtung (ROPS) der Kabine kommt ohne Säulen im hinteren Bereich aus, um dem Fahrer bessere Sicht nach hinten und mehr Raumgefühl zu ermöglichen. Vibrationsarm direkt an der Kabine montierte, elektrisch verstell- und beheizbare Spiegel erweitern die Fahrersicht.

CATERPILLAR/ZEPPELIN

Bewährter Motor Der Cat C9.3-Acert-Motor hat sich in vielen Anwendungen bewährt und treibt den knickgelenkten Muldenkipper 725 mit einer Nettoleistung von 252 kW (343 PS) an. Das verbaute Clean-EmissionsModul besteht aus einem Dieselpartikelfilter und einem Katalysator für die selektive katalytische Reduktion (Harnstoffeinspritzung), um die Abgasnormen der EU-Stufe V zu erfüllen. Die Regeneration erfolgt automatisch während des normalen Betriebs, um den Filter schnell ohne Unterbrechungen zu reinigen. Der Eco-Modus reduziert den Kraftstoffverbrauch um bis zu 5 % und kann vom Bediener jederzeit aktiviert werden. Der neue Antriebsstrang des Cat 725 umfasst ein Sechsganggetriebe, das weicheres Schalten, bis zu 8 % höhere Beschleunigung und bis zu 9 % mehr Tempo in der Ebene ermöglicht. Die Vorderradaufhängung unterstützt eine ruhige Fahrt auf unebenem Gelände und höhere Geschwindigkeiten bei gleichzeitiger Abfederung von Stoßbelastungen. Die Maschinenrahmen sind

Der neue Cat-Dumper 725 kann auf 252 kW bauen und bietet 24 t Nutzlast. so konstruiert, dass sie hohe Verschränkungen bewältigen, die Belastung des Knickgelenks verringern und die Muldenaufhängung optimieren, um die Lebensdauer zu maximieren. Die Kardangelenke des neuen Cat-Knicklenkers 725 sind mit einer Dauerschmierung ausgestattet, während andere Schmierstellen über eine automatische t Schmieranlage verfügen.

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Der Panther T14R verfügt über eine Nutzlastkapazität von 13 200 kg – die nach Anbieterangaben höchste in seiner Fahrzeugklasse. Mit der Richtungsumkehr bietet der Rotations-Dumper zudem eine besondere Innovation.

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Mit 180-Grad-Drehung sicher unterwegs Der Rotations­Dumper Panther T14R vereint Geschwindigkeit mit Nutzlast und will Maßstäbe bei Produktivität und Mobilität setzen. Mit der Richtungs­ umkehr bietet der Prinoth­ Bewegungskünstler zudem eine besondere Innovation.

er T14R ist mit der für Panther-Fahrzeuge typischen Fahrwerkskonstruktion sowie TandemRadaufhängung ausgestattet und weiß durch eine optimierte Geländegängigkeit und stabile Transporteigenschaften in unwegsamem Gelände zu punkten. Er verfügt über eine Nutzlastkapazität von 13 200 kg – die nach Anbieterangaben höchste in seiner Fahrzeugklasse.

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Geringe Spurbreite – hohe Sicherheitsausstattung Der Panther T14R soll sich zudem durch eine hohe Geschwindigkeit von 12 km/h sowie eine geringere Spurbreite von lediglich 2,6 m auszeichnen. Letzteres erleichtert den Transport des Fahrzeugs von einem Standort zum anderen. Zur weiteren Ausstattung des Panther T14R zählen asphaltfreundliche Gummiketten sowie eine ROPS/FOPS-zertifizierte Fahrerkabine. Die Lenkradsteuerung will auch in unwegsamem Gelände sicheren Grip, optimale Präzision und volle Kontrolle ermöglichen. Die ergonomisch gestalteten Lenkungskomponenten sind teleskopisch auszieh-

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mobil

bar und neigbar. Durch die auf dem standardmäßigen Farbdisplay angezeigte Antriebssteuerung sind erweiterte Interface-Optionen möglich.

Zum Patent angemeldete Innovation Der Panther T14R erlaubt eine durchgehende Rotation des oberen Fahrzeugteils unabhängig vom Fahrwerk. Der rotierende Fahrzeugteil ermöglicht das Arbeiten in engen Bereichen, die für andere Fahrzeuge nur schwer zugänglich sind. Mit der Funktion »Richtungsumkehr« wird die anfängliche Fahrzeugfront zum Heck und umgekehrt sobald der Fahrer durch Betätigen einer Taste das Fahrzeug um 180° geschwenkt hat. »Diese Funktion macht es für den Fahrer einfacher und somit auch sicherer, das Fahrzeug zu steuern«, erklärt Eric Steben, Direktor der Fahrzeugentwicklung für Kettennutzfahrzeuge bei Prinoth. »Dieses Feature ist ein riesiger Pluspunkt, was die Bedienung angeht. Jeder Fahrer profitiert davon. Wir haben es zum Patent angemeldet und entwickeln weiter, um in künftigen T14R-Versionen für noch mehr Sichert heit und Effizienz zu sorgen«, so Steben.


LIEBHERR

Ein neuer Liebherr-Radlader L 526 beim Verladen von Schüttgut.

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LIEBHERR

Neue Allround-Radlader feiern Premiere Die neuen Liebherr­Radlader der mittleren Baureihe feiern Premiere. Zahlreiche Neuerungen sollen dafür sorgen, dass die drei Modelle L 526, L 538 und L 546 ihrem Ruf als leistungsstarke und zuverlässige Allrounder treu bleiben. Zu den Stärken der neuen Radlader zählt Liebherr eine deutliche Leistungssteigerung beim Fahrantrieb, Modifizierungen beim Hubgerüst sowie eine neu gestaltete Fahrerkabine. Die drei Modelle erfüllen die Emissionsrichtlinien der Abgasstufe V/Tier 4f. Erstmalig sind für die mittlere Radlader­Baureihe die Assistenzsysteme und die neue Joysticklenkung der XPower­Großradlader verfügbar.

en hydrostatischen Fahrantrieb haben die LiebherrIngenieure bei allen drei Modellen optimiert. Dazu erhalten die Modelle L 538 und L 546 mehr Motorleistung, der L 546 verfügt jetzt zudem über einen neuen Sechszylindermotor. Als Ergebnis nennt der Hersteller einen nachhaltigen Leistungsschub bei gleichbleibend hoher Zuverlässigkeit. Dank hydrostatischem Fahrantrieb bleibe der Verbrauch gering, was Treibstoff-

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Die Parallel-Kinematik des neuen L 546 eignet sich für das Arbeiten mit einer Ladegabel.

kosten senken und den CO2-Ausstoß reduzieren helfe.

Optimierungen beim Hubgerüst

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Die Modelle L 538 und L 546 verfügen über größere Hubzylinder, wodurch die Hubkraft im Vergleich zur Vorgängergeneration um 20 % gesteigert werden konnte.

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Bei den neuen mittleren Radladern stehen weiter zwei Hubgerüstvarianten zur Auswahl – die Z-Kinematik mit hohen Kräften in unteren Hubgerüstpositionen sowie die Parallelkinematik mit hohen Haltekräften in oberen Bereichen und einer Parallelführung. Letztere eignet sich für Industrieeinsätze mit schweren Ausrüstungen, wie dem Umschlag von Metallschrott oder Glas. Für die neue Baureihe hat Liebherr beide Hubgerüstvarianten überarbeitet. Zum Beispiel erhalten die Modelle L 538 und L 546 größere Hubzylinder, wodurch die Hubkraft zur Vorgängergeneration um 20 % gesteigert wurde. Die neu verstärkten Schaufelarme bei der Z-Kinematik sollen die Robustheit erhöhen. Dank elektrohydraulischer Vorsteuerung in Kombination mit der serienmäßigen Schaufelprogrammierfunktion lassen sich bei allen Modellen Schaufelund Ladegabelpositionen am 9"-Display einstellen. Eine kraftvolle Hydraulik soll dafür sorgen,

dass der Maschinenführer auch überlappende Bewegungen aus Heben und Senken sowie Einund Auskippen mit voller Leistung durchführen kann. Mit der neuen optionalen Endlagendämpfung wird der Radlader nicht nur geschont, darüber hinaus lassen sich Vibrationen für den Maschinenführer reduzieren. Die Funktion ermöglicht das sanfte Anfahren in die Endposition der Arbeitsausrüstung und des Hubgerüsts.

Fahrerkabine von XPower inspiriert Liebherr hat sich bei der Neugestaltung der Fahrerkabine an seinen XPower-Großradladern orientiert. Die neue Kabine der mittleren Radlader will großzügige Platzverhältnisse bieten, auch weil die Pedale um 40 mm weiter vorn platziert sind. Das höhenverstellbare 9"-Touch-Display stellt sämtliche Informationen dar. Dank einer optimierten Menüführung sollen sich alle Einstellungen intuitiver und schneller an die erforderliche Situation anpassen lassen. Für ein optimales Raumgefühl hat Liebherr Design-Elemente von der Fahrerkabine der XPower-Großradlader übernom-

L 526

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L 546

Kipplast geknickt:

8 000 kg

9 500 kg

10 500 kg

Schaufelinhalt:

2,1 m³

2,6 m³

2,8 m³

Einsatzgewicht:

11 770 kg

13 500 kg

14 200 kg

Motorleistung (/):

100 kW (136 PS)

120 kW (163 PS)

138 kW (188 PS)

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men. Etwa die Bedieneinheit mit mitschwingender Konsole, die an anderer Stelle Platz für Ablagemöglichkeiten schafft. Neuerungen wie das Schiebefenster rechts, das die Belüftung und die Kommunikation nach außen verbessert, oder die neue, leistungsstarke Klimaanlage erhöhen zusätzlich den Komfort. Die großen Fensterflächen der neuen Kabine unterstützen gute Sichtverhältnisse nach allen Seiten. Herumfliegende Teile, beispielsweise im Schrottumschlag oder im Recycling, stellen ein Risiko für die Frontscheibe dar. Liebherr bietet optional ein Schutzgitter, das sich für Reinigungsarbeiten nach oben klappen lässt.

Neue Joysticklenkung und Assistenzsysteme Wie bei XPower steht die neue Joysticklenkung für die mittleren Radlader auf Wunsch zur Verfügung. Bei Einsätzen mit vielen Lenkmanövern steht sie für Krafteinsparungen und entspannteres Arbeiten, denn kurze Bewegungen am ergonomischen Joystick ersetzen das intensive Kurbeln am Lenkrad. Dabei liegt der linke Arm stets auf der Armlehne, auch beim Wechseln der Fahrtrichtung. Die Joysticklenkung ist intuitiv bedienbar, weil die Position des Joysticks stets dem Knickwinkel des Radladers entspricht. Ist keine Straßenzulassung erforderlich, kann in Kombination mit der Joysticklenkung die Fahrerkabine ohne Lenkrad und Lenksäule bestellt werden. Liebherr bietet alle Assistenzsysteme der XPower-Großradlader auch für die neue mittlere Radlader-Baureihe an. Dazu gehören die aktive Personenerkennung heckseitig, die Wiegeeinrichtung mit Truck Payload Assist, das Reifendrucküberwachungssystem oder die adaptive Arbeitsbeleuchtung. Auch die Frontraumüberwachung und das Kamerasystem Skyview 360° t sind verfügbar.


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PAUS

Mehr als nur Motoren-Updates Die neue Schwenk­ und Teleskoplader­Generation der Hermann Paus Maschinenfabrik setzt mit ihren Euro­V­Motoren auf deutliche Fahrantriebssteigerung, innovative Modifikationen und zahlreiche Konstruktionsverbesserungen. Die Teleskop­, Teleskopschwenk­ und Schwenklader aus dem Emsland gelten bereits als zuverlässige und effiziente »Schweizer Taschenmesser« für Baustellen und Betriebs­ höfe, neu ist das optionale SpeedLock­Schnellwechselsystem, mit dem hydraulisch betriebene Anbaugeräte schnell, sicher und ohne die Kabine zu verlassen gewechselt werden können.

Großen Aufgaben gewachsen. MANN-FILTER für Baumaschinen.

ROLF NACHBAR FOTOGRAFIE (2)

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SL 9075 beim seitlichen Verfüllen. it Vorstellung der neuen Ladergeneration wolle das Unternehmen den Kunden exzellente Lader an die Hand geben, damit diese noch zuverlässiger und wirtschaftlicher am Markt agieren könnten, so Geschäftsführer Wolfgang Paus. Im Einzelnen handelt es sich bei den Neuheiten um die Schwenklader SL 9075 mit 55,4 kW und SL 9088 (85 kW), die Teleskopradlader TL 9065 (55,4 kW) und TL 9078 (85 kW), die Teleskopschwenklader TSL 9075 (55,4 kW) und TSL 9088 (85 kW) sowie den Senkmuldenkipper SMK 9036 mit 3,6 t Nutzlast und den Rundmuldenkipper AKR 9040 mit 4 t Nutzlast. Die knickgelenkten Radlader gelten als besonders standsicher und wendig, in Kombination mit Schwenk- bzw. Tele-

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skop-Schwenkfunktion zeigen sie ihre Vorteile gerade auf engen Baustellen. Die Feststellbremse – eine elektrohydraulische Federspeicherbremse – wird automatisch bei Motorstillstand aktiviert und wirkt dabei auf alle vier Räder. Alle neuen Modelle mit 85-kWMotor verfügen über eine automatische Anfahrhilfe, die das Anfahren am Hang zu einem »Kinderspiel« werden lassen will. Für Anbaugeräte steht eine Fördermenge der Hydraulikleistung je nach Modell und Ausstattung von bis zu 140 l/min Volumen bei 200 bar zur Verfügung.

Ob Bagger, Lader oder Muldenkipper: Baumaschinen sind höchsten Belastungen ausgesetzt und müssen härtesten Bedingungen standhalten – und das zumeist im Dauereinsatz. Neben regelmäßigem Service ist die richtige Filterwahl maßgeblich entscheidend für Wirtschaftlichkeit und Lebensdauer Ihres Maschinenparks. Luft-, Öl-, Kraftstoff- oder Hydraulikfilter: In unserem umfassenden Produktprogramm finden Sie den passenden Filter für nahezu alle gängigen Modelle namhafter Hersteller. Vertrauen Sie deshalb auf Original MANN-FILTER in 100 % Erstausrüstungsqualität.

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Vier neue Teleradlader der Kompakt- und Mittelklasse

TSL 9088 in der seitlichen Hochbord-Beladung.

Ungehinderte Sicht auf den Arbeitsbereich.

gen ihre Aufgaben wie seitliches Verfüllen von Kanälen, Planierarbeiten oder präzises Positionieren von Anbaugeräten. Die Teleskopradladermodelle TL 9065 und TL 9078 bieten nach Herstellerangaben bis zu 50 % mehr Arbeitshöhe als vergleichbare Standardlader, und eignen sich zur Beladung hochbordiger Fahrzeuge, für Stapeleinsätze oder in Verbindung mit einer Hubarbeitsbühne. Als »ultimative« Geräteträger präsentiere Paus die beiden Teleskop-

schwenklader TSL 9075 und TSL 9088. Schwenken und gleichzeitiges Teleskopieren soll neue Einsatzmöglichkeiten eröffnen wie die seitliche, platzsparende Lkw-Hochbeladung, das seitliche Paletten-Handling auch in zweiter Reihe oder das Böschungsmulchen hinter Leitplanken. In Konfiguration als selbstfahrende Arbeitsbühne können die Teleskopschwenklader personalsparend von einer Person t bedient werden.

Sicherheit

SCHÄFFER

Qualität

Schäffer hat ein umfangreiches Update seines Teleradlader­ Programms in der kompakten und mittleren Baureihe vorgestellt. Es umfasst die Typen 3650 T, 4670 T, 5680 T und 6680 T. Die Maschinen zählen zur Leistungsklasse von 37 kW bis 55 kW (50 PS bis 75 PS) mit einem Einsatzgewicht von 3,6 t bis 6,3 t. Die neuen Modelle erfüllen die Vorgaben der Abgasstufe V durch den Einsatz eines Dieseloxidationskatalysators (DOC) und eines Diesel­ partikelfilters (DPF). er 3650 T ist der kompakteste Teleradlader im SchäfferProgramm mit einer Hubhöhe von 3,85 m. Der 3,6 t bis 3,8 t schwere Lader gibt sich wendig sowie agil und ist mit je zwei unterschiedlichen Motorisierungs-, Geschwindigkeits- und Fahrerstands-Optionen verfügbar. Der Kunde hat die Wahl zwischen einem 50 PS oder 58 PS starkem Kubota-Motor und einer Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h oder 28 km/h. Die Maschine kommt zum Einsatz, wo kompakte

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Service

Abmessungen gefragt sind, aber trotzdem eine hohe Hubhöhe verlangt wird.

Durchfahrten bis zu einer Höhe von 2,25 m Mit dem 4670 T bietet Schäffer einen Teleradlader an, der von einem 66 PS starken Kubota 4-Zylinder-Turbomotor angetrieben wird. Dank kompakter Ausmaße der Maschine sollen Durchfahrten bis zu einer Höhe von 2,25 m kein Problem darstellen. Eine Hubhöhe von 4,3 m und eine leistungsstarke Arbeitshydraulik nennt Schäffer bei dem 4 t schweren Lader als Grundlage für schlagkräftige Ladearbeiten.

Größer dimensionierte Kabine

Dank kompakter Ausmaße der Maschine sollen für den 4670 T Durchfahrten bis zu einer Höhe von 2,25 m kein Problem darstellen.

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Willkommen in einer Welt voller Möglichkeiten!

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SMP Parts GmbH

Der neue 5680 T wird von einem 75 PS starken Deutz-Turbo-Dieselmotor angetrieben und besitzt eine Hubhöhe von 4,74 m. Eine neue, größer dimensionierte Kabine bietet Komfort für lange Ar-


Der neue 5680 T wird von einem 75 PS starken Deutz-Turbo-Dieselmotor angetrieben und besitzt eine Hubhöhe von 4,74 m.

SCHÄFFER

beitstage und eine bessere Rundumsicht. Für Standsicherheit sorgt das Knickgelenk in Kombination mit einer pendelnd aufgehängten Hinterachse. Wie bei allen Teleradladern dienen auch beim 5680 T wartungs- und verschleißarme Lamellenbremsen und Ferro-Form-Gleitelemente im Teleskoparm dem zuverlässigen Betrieb und nach Herstellerangaben niedrigen Folgekosten.

Für anspruchsvolle Ladearbeiten Der 6680 T ist eine 75 PS starke Maschine der 6-t-Klasse, die sich für anspruchsvolle Ladearbeiten geeignet zeigt. Sie ist optional mit einer Arbeitsplattform erhältlich, wodurch sich die Einsatzmöglichkeiten speziell im kommunalen Umfeld erweitern lassen. Die Kombination aus Lader und Plattform ermöglicht Gehölzarbeiten bis zu einer Arbeitshöhe von 7 m. Neu bei dem Teleradlader ist die aus größeren Modellen bekannte SCV-Plus-Ka-

ZAHLEN

bine. Eine großzügige Verglasung, ein neues Luftstromkonzept und eine optimierte Anordnung der Bedienelemente sollen dem Fahrer ein neues Gefühl für Ergonomie und Komfort geben. Serienmäßig ist die Maschine jetzt mit einer 20"-Bereifung ausgestattet. Der Werkzeugdrehpunkt liegt auf einer Höhe von

4,95 m bei einer Hubkraft von 3,1 t. Alle neuen Maschinen verfügen über die automatische Schubkraftregelung High Traction Force (HTF). Der Lader liefert hierdurch auch im Schnellgang immer die höchste Schubkraft. Zusätzlich gehört bei den Maschinen der 36er-, 46er- und 56er-Rei-

he der elektronisch geregelte Fahrantrieb Schäffer-PowerTransmission (SPT) zur Ausstattung. Dabei übernimmt ein optional erhältliches Potentiometer die Tempomatfunktion. Der Lader hält automatisch und unabhängig von der Motordrehzahl eine konstante Geschwindigkeit – ein besonderer Komfort bei der Arbeit mit Mulchern oder Kehrbesen. Schäffer hat den Teleradlader 4670 T auch mit RadladerSchwinge und Z-Kinematik im Programm. Der 3650T ist zudem als 3650 T SLT mit einer besonders niedrigen Bauhöhe ab t 2,02 m erhältlich.

3650 T

4670 T

5680 T

6680 T

Motor:

37/42 kW (50/58 PS)

48,6 kW (66 PS)

55 kW (75 PS)

55 kW (75 PS)

Einsatzgewicht:

3,6 t – 3,8 t

3,9 t – 4 t

4,6 t – 4,8 t

5,8 t – 6,3 t

Hubhöhe:

3,85 m

4,30 m

4,74 m

4,95 m

Höhe Kabine:

2,28 m

2,25 m

2,58 m (2,38 m optional)

2,63 m (2,46 m optional)

Hubkraft:

1,95 t

2,4 t

2,4 t

3,1 t

Geschwindigkeit:

20 km/h (28 km/h optional)

20 km/h (28 km/h optional)

20 km/h (30 km/h optional)

20 km/h (35 km/h optional)

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HYDREMA

Mit Fuhrpark-Erneuerung Weichen für die Zukunft gestellt Das im Jahr 2009 mit dem Schwerpunkt Abbruch, Tiefbau und Erdarbeiten gegründete hessische Unternehmen Wenzel Bau hat die Weichen für die Zukunft gestellt. Mit einem Hydrema­MX18­City­Bagger und dem ­906D­Mehrzweck­ lader sah sich das Unter­ nehmen mit seinen drei Mitarbeitern schon optimal aufgestellt. Kürzlich ist ein 906F hinzugekommen.

eit Ende der 1970er-Jahre hatte Erich Wenzel, Vater von Andreas und Jörg, das Geschäft mit dem Schwerpunkt Tief- und Hochbau geleitet. Heute betreibt in Lichtenfels Andreas Wenzel mit seinem Bruder Jörg, Maschinist Claus Ruprath und Manuel Sälzer, sowie buchhalterisch unterstützt durch Ehefrau Heike u. a. einen eigenen RecyclingPlatz mit Erdannahmestelle samt Sieb und Sortieranlage. Den ersten Hydrema, einen Baggerlader 805, erwarb Vater Erich im Jahr 1990. Der Service war über Hydrema sichergestellt und die Maschine lief über die Jahre fehlerfrei. Da der elterliche Betrieb stark im privaten Wohnungsbau tätig war und damals viel ohne Kran gearbeitet wurde, waren die Eigenschaften der Ma-

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5470 Z, der Lader der 5 t-Klasse für alle Fälle: Agil im Einsatz dank Hochdruckantrieb, sparsam im Verbrauch durch elektronischen Fahrantrieb. Dazu eine hervorragende Sicht auf das Arbeitswerkzeug.

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Das Ziehen von Entwässerungsgräben seitlich am Waldweg verläuft einfach mit Blickrichtung auf den Arm. schine wesentlich für die Entscheidung für diesen Hersteller. »Nicht nur die Hubkräfte, auch die Schubleistungen des Mehrzweckladers sind bis heute geradezu konkurrenzlos«, erzählt Sohn Lukas, der von Hydrema schon wiederholt als Messevorführer gebucht wurde und – wie der Vater 1991 – die Meisterausbildung absolviert. »Durch die vier gleich großen Räder hat die Maschine eine enorm hohe Schubkraft, was andere Hersteller bis heute einfach nicht bieten können. Wir haben uns deshalb intensiv damit beschäftigt, was wir mit unserem Baggerlader machen, der seitdem der City-Bagger im Bestand ist, immer weniger eingesetzt wurde.«

beiten«, berichtet Lukas Wenzel. Selbst die Kunden seien verwundert, wie wendig und kräftig man mit der Maschine auch auf engen Baustellen mit der Maschine arbeiten könne. »Das war zwar schon ohne Tiltrotator so, aber ist jetzt mit dem Engcon-Tilt noch einmal deutlich verbessert. Weil der Heckbagger quasi ohne Heck von einer Seite auf die andere Seite stufenlos drehen kann, ist man auch in extrem engen

»Immer eine Freude« Mit Hydrema-Regionalhändler DiTec wurde zunächst die Nachrüstung des Baggerladers mit einem Tiltrotator besprochen, entschieden hat sich Wenzel Bau dann doch für einen neuen Hydrema 906F. »Egal ob Gräben ziehen, Bäume schneiden und versetzen, Materialaushub, lasergesteuertes Planumziehen, oder im Wald die Regenrinnen nachziehen, es ist immer eine Freude, mit der kräftigen Maschine zu ar-

Der Hydrema-Mehrzwecklader kann auch einen 10-t-Mobilbagger beim Grabenziehen ersetzen.


Alternative zu vier Maschinen Der 280°-Schwenkradius erweitert den Arbeitsbereich des auch als Kran zugelassenen Heckbaggers. »Somit kann ich beim Auskoffern den Aushub quasi direkt

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Baustellen mit einer kräftigen Maschine im Einsatz.« Helmut Franz, zuständiger DiTec-Gebietsverkaufsleiter, beschreibt die Maschine so: »Vorn ein leistungsstarker Radlader mit 1,4 m3 Schaufelinhalt und der Schubkraft einer Planierraupe und hinten ein Nullheckbagger mit der Leistung eines 10-t-Mobilbaggers machen den Hydrema zur ›absolut effizienten Allzweckwaffe‹.« Andreas Wenzel ergänzt: »Wie eine Schlange kann sich der Hydrema durch das Knickgelenk und dem beweglichen Heckbagger in jede Öffnung quetschen, um dann zupacken zu können. Schließlich lenkt man die Maschine auch im Heckbaggereinsatz über die Joysticks stets mit Blickrichtung auf den Bagger.«

neben dem Baggerlader auf einen Lkw abladen und habe keinen Heckschwenkradius auf der anderen Seite zu beachten, sodass ich in extrem engen Baustellen mir den Arbeitsgang ersparen kann, den Aushub mit einem Lader neu aufnehmen zu müssen, um diesen dann zu verladen. Und vorn mit der Laderschaufel

Planum ziehen geht auch nur, weil die Schaufel durch das Knick-Pendel-Gelenk immer Auflage hat. Alles Eigenschaften, die man so bei anderen Herstellern nicht findet. Wir müssten sonst mindestens vier Maschinen – Lader, Raupe, Bagger und Kran – kaufen, bezahlen, unterhalten t und transportieren.«

Dank 280°-Schwenkbereich kann das Material auch seitlich verladen werden.

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YANMAR

Effizient und präzise Yanmar Compact Equipment hat mit dem B75W­5 die nächste Generation seines B75W­Mobilbaggers vorgestellt. Die Maschine ist als effizienter und präziser Partner für städtische Baustellen, im Straßenbau und bei Garten­ gestaltungsprojekten konzipiert.

ngetrieben wird der neue Mobilbagger vom neuesten Yanmar-Turbodieselmotor des Typs 4TNV98CT. Dieser ist 73 PS stark, verfügt über einen Dieselpartikelfilter (DPF) und erfüllt die Abgasnorm der EU-Stufe V. Mit einem Drehmoment von 295,5 Nm bei 1 365 min⁻1 zeigt sich der B75W-5 trotz kompakter Abmessungen leistungsstark und erreicht eine Fahrgeschwindigkeit von bis zu 36 km/h. Mit einer Grabtiefe von 3 500 mm (TPA-Ausleger), einer Grabkraft von 38 000 N (an der Schaufelkante), einer maximalen Reichweite von 6 990 mm (Verstellausleger) und einer Schütthöhe von 5 050 mm (Verstellausleger) will der B75W-5 mit außergewöhnlichen Leistungen aufwarten. Ein LUDV-Hy-

YANMAR COMPACT GERMANY

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Yanmar stellt seinen neuen Mobilbagger B75W-5 vor. drauliksystem (load sensing) mit vier unabhängigen Hydraulikkreisen sorgt für Flexibilität: Der Bediener kann gleichzeitig einen Powertilt oder Tiltrotator mit ei-

nem hydraulischen Schnellwechselsystem sowie ein Hydraulikwerkzeug wie einen Sortiergreifer, Asphaltschneider oder Schneidgerät verwenden.

Hohe Stabilitätswerte Dank des speziellen Achsendesigns mit 14°-Pendelwinkel, minimalem Kurzheck, seitlich installiertem Motor und nied-


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rigem Schwerpunkt, will die Maschine mit hohen Stabilitätswerten punkten – selbst bei voll ausgefahrenem Ausleger. Letzteres ist besonders bei Kranarbeiten von Wert. Der drehbare Auslegerfuß mit weitem Bewegungswinkel ermöglicht Arbeiten in der Nähe von Wänden. Mit dem Smart Control-Bediensystem von Yanmar können Bediener die optimalen Baggerleistungsstufen für unterschiedliche Anwendungen auswählen. Zahlreiche Kontrollelemente wurden neu entworfen und sollen eine schnellere Bedienung und verbesserte Echtzeitüberwachung ermöglichen. Das neue Anzeige-Design zusammen mit dem Einstellknopf auf dem Joystick machen das System nach Herstellerangaben noch bedienerfreundlicher. Der neue B75W-5 ist standardmäßig mit LED-Leuchten auf dem Ausleger ausgestattet, die optional durch Beleuchtungspakete ergänzt werden können: Arbeitsleuchten vorn und hinten, Doppelstrahlleuchten und Rundumleuchten.

Arbeitserleichterungen Über die Schwimmpositionsfunktion des vorderen Planierschilds (über LCD-Monitor zu aktivieren) kann die Kante der Form des Untergrunds nach Gewicht folgen, wodurch Planierund Füllarbeiten einfacher auszuführen sind. Zusätzlich verhin-

dert eine neue Betankungspumpe die Überfüllung und das Bedienpersonal kann über einen einzigen Schalter nachtanken. Darüber hinaus umfassen die Zusatzoptionen schmale Michelin-Bibload-HD-Reifen für effektives Arbeiten auf harten Untergründen, die Änderung der Steuerung per Touchscreen von ISO- auf SAE-Bedienung über LCD-Anzeige, Drehausleger für kleine Arbeitsbereiche und erweiterten Ladestiel für erhöhte Reichweite. Für den neuen Mobilbagger sind zusätzliche Optionen verfügbar, auch wurden zusätzliche Zubehörteile entwickelt, darunter Schaufel- und Gabelhalter, mechanische oder hydraulische Schnellkupplung, Standard-, Planier- und Schwenkschaufel sowie DMS-Aufbrechhammer.

Pluspunkt Kabine Wie alle Yanmar-Mobilbagger verfügt der B75W-5 über eine geräumige, komfortable, ROPS-/ FOPS-zugelassene und ergonomische Fahrerkabine mit Schallund Vibrationsdämpfung, entspiegeltem 7"-Bildschirm, breiter Tastatur und optionaler automatische Klimaanlage. Die Wartung des neuen B75W-5 wurde durch einen bodennahen Zugriff auf das zentrale Servicefach für die Elektrik und eine in die Serviceklappe integrierte Leiter besonders eint fach gestaltet.

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AN STÄRKE GEWINNEN

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Der 85Z-2 gehört zur neuen Baggergeneration von JCB, die der aktuellen Emissionsstufe V entspricht.

JCB DEUTSCHLAND / GUY DIXON

Drehzahl wieder zur Verfügung. Wer bewusst eine größere Pause einlegen will, kann den Leerlauf auch per Tastendruck einschalten. Die Spriteinsparung sei deutlich zu spüren, wie Anwender der neuen Maschinengeneration dem Hersteller bereits nach kurzer Zeit bestätigt haben.

Radlader mit Smart Power

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JCB

Emissionsstufe V bringt Vorteile für Bagger und Radlader Dass Klimaschutz nicht weh tun muss, wollen die kompakten Radlader und Midibagger von JCB beweisen. Mit der Umstellung auf die aktuelle Emissionsstufe V bringen die Radlader 403 und 409 sowie Kompaktbagger 85Z­2 und 86C­2 zudem viele Detail­ verbesserungen mit, die das Arbeiten noch leichter und effizienter machen sollen.

aut JCB mussten entsprechend der EU-Emissionsgesetzgebung für mobile Maschinen 95 % der Dieselemissionen reduziert werden. Die einzige Möglichkeit, den CO2-Ausstoß noch weiter zu reduzieren, sahen die Spezialisten von JCB jedoch darin, den Kraftstoffverbrauch insgesamt weiter zu senken. Die Ingenieure haben darum viele Details ihrer Maschinen überarbeitet. Die neuen RadladerModelle 403 und 409 und die Kompaktbagger 85Z-2 und 86C-2 legen somit nicht nur in puncto Umweltverträglichkeit, sondern auch in Bezug auf Leistung und Arbeitseffizienz entscheidend zu.

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Automatische Motorabschaltung

JCB DEUTSCHLAND

Je nach Aufgabe werden Maschinen an einem Arbeitstag auf Baustellen rund 5 % oder gar 95 % der Zeit im Leerlauf betrieben. Viel Zeit, die nichts einbringt und Umwelt und Geldbeutel dennoch belastet. Dem wirkt die automatische Motorabschaltung der neuen Radlader- und Baggergeneration von JCB entgegen. Wird einige Sekunden keine hydraulische Funktion aktiviert, senken die »JCB by Kohler«-Dieselmotoren nun automatisch die Motordrehzahl auf Leerlaufniveau. Berührt der Fahrer wieder den Joystick, steht die vorherige

Die neue Generation der Radladerserie 403 von JCB zeigt sich umweltfreundlicher bei gleich hoher Leistung.

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Wer einen noch geringeren Kraftstoffverbrauch anvisiert, sollte sich – geht es nach JCB – das neue Smart Power-Modell des Radladers 403 ansehen. Mit 19 kW (25 PS) gegenüber den 26 kW (36 PS) der klassischen 403-Variante wartet die Smart PowerVariante mit niedrigerem Verbrauch bei hoher Leistung auf. Die EU-Emissionsstufe V erreicht der Kompaktradlader dabei ohne Dieselpartikelfilter, um das damit verbundene lästige Ausbrennen vergessen zu machen. Erstmals wird der 403 von JCB auch mit einem klappbaren ROPS-Rahmen angeboten. Der Radlader, der sich bereits mit seiner serienmäßigen Höhe von rund 2,24 m vielseitig zeigt, bewältigt mit zurückgeklapptem Kabinendach gar Durchfahrten von nur 1,85 m. Eine Lösung beispielsweise für Baustellen in Parkhäusern und dort, wo der deutsche Durchschnittsmann fast schon den Kopf einziehen muss.

Programmierbarer Öldurchfluss bei Midibaggern Auch bei den 8-t- bis 10-t-Baggern hat JCB viele Details optimiert. So sollte auch der Antrieb der unterschiedlichen Anbaugeräte noch effizienter werden. In den neuen 85Z-2- und 86C-2-Modellen kann der Anwender nun über seinen Monitor den Öldurchfluss der Hydraulikkreise programmieren und den Durchfluss feinfühliger an die Forderungen der Anbaugeräte anpassen. Damit diese und weitere Funktionen auch genutzt werden, war es für JCB wichtig, diese leicht und intuitiv anwendbar zu gestalten. Neu sind darum die elektroproportional gesteuerten Joysticks mit Schwenksteuerung auf einem Daumenschalter. Feinfühlig lassen sich die Anbaugeräte damit – beispielsweise beim Verfüllen – präzise und mit einer Hand steuern.

Komfort liegt im Detail Eine neue Abgasnorm bedingt durch ihre technischen Änderungen auch einen Eingriff in das Chassis. Die JCB-Designer haben dabei gleich die Frontscheibe so verändert, dass die Sicht nach vorn verbessert wird, das Gegengewicht der ZTS-Maschinen so umgestaltet, dass der Wartungszugang leichter fällt und neue Verzurrpunkte an Ober- und Unterwagen integriert, um mehr Möglichkeiten für einen sicheren Transport der Bagger zu bieten. t


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KOBELCO

Mit dem neuen und in Japan gebauten SK130LC­11 stellt Kobelco Construction Machinery Europe (KCME) eine Neuheit im Segment von 12 t bis 14 t Betriebsgewicht vor, mit der der Hersteller die Faktoren Qualität, Wirtschaftlichkeit und Zuverlässigkeit entscheidend erweitern will. en SK130LC-11 kündigt Kobelco als ersten eigenen Premium-Bagger in der Betriebsklasse von 12 t bis 14 t an, für seine Leistung sorgt ein Isuzu-Motor des Typs R-4JJJ1XDDV-A01. Der turboaufgeladene Diesel der neuesten Generation verfügt über SCR- sowie DPF-Systeme und erfüllt die Emissionsstufe V. Die mechanische Ausgangsleis-

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KOBELCO / ALEX BURNETT

Hohe Standards setzen

Die mechanische Ausgangsleistung des 3-l-Motors im neuen SK130LC-11 von Kobelco beträgt 78,5 kW (106,7 PS). tung des 3-l-Motors beträgt 78,5 kW (106,7 PS). Als nach eigenen Angaben klassenbeste Zugkraft gibt Kobelco 141 kN und eine Schaufelgrabkraft von 105,4 kN an. Zusammen mit einem ausgewogenen Fahrgestell-

layout verspricht der SK130LC-11 außergewöhnliche Hubkapazität und Stabilität. Ein optionales Ausgleichsgewicht von 600 kg sowie eine Planierraupe und ein Doppelausleger sind optional erhältlich.

Modernes Kabinenkonzept Das Design des SK130LC-11 umfasst eine moderne und geräumige Kabine mit intuitiv zu steuernden Bedienelementen und Systemen. Ein 10"-Farbmonitor – der nach Herstellerangaben der-

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zeit größte Kabineninformationsbildschirm in der Baggerindustrie – bietet leicht zugängliche und programmierbare Menüfunktionen, liefert Informationen über den Maschinenstatus und ermöglicht Rück- und Seitenansichten, die von den standardmäßig auf dem Oberdeck angebrachten Kameras geliefert werden. Ein hintergrundbeleuchteter LED-Multifunktions-Drehknopf ist Zugangspunkt zu allen Monitorfunktionen. Eine LED-Hintergrundbeleuchtung ist ebenfalls Standard bei allen Steuerschaltern. Die interne LED-Beleuchtung, die auf das Öffnen/Schließen der Tür und das Ein-/Ausschalten der Hauptzündung reagiert, fördert die Sicherheit des Bedieners zusätzlich. Ein überarbeitetes Hydrauliksystem unterstützt eine reibungslose hydraulische Steue-

rung in Verbindung mit kürzeren und horizontalen Steuerhebelbewegungen. Die Konstruktion entlastet Finger, Handgelenk sowie Arm des Bedieners und ermöglicht gleichzeitig eine präzise Steuerbewegung. Die Kabine verfügt zudem über einen neuen Grammar-Sitz. Um der Arbeit bei hohen Temperaturen entgegenzuwirken, hält eine Klimaanlage die gewünschte Kabinentemperatur aufrecht.

fert die richtige Hydraulikleistung für die jeweilige Arbeitsaufgabe. Darüber hinaus stehen vier anpassbare Modi zur Verfügung, die von Servicetechnikern voreingestellt werden können, um den Bereich der hydraulischen Operationen für zusätzliche Maschinenrollen zu erweitern. Hydraulik-Schnellkupplungsleitungen sind serienmäßig eingebaut.

Auf Benutzerfreundlichkeit ausgerichtet

Liebe zum Detail zeigt sich beim neuen FOPS-Level-II-Dachschutz. Bisherige Dachabdeckungen waren meist starr montiert. Beim SK130LC-11 verfügt er jetzt über eine aufklappbare Türsektion, sodass das äußere Dachglas leicht gereinigt werden kann, ohne die strukturelle Integrität zu beeinträchtigen. Parallele Scheibenwischer sind an der Frontscheibe angebracht und

Der SK130LC-11 will für eine hohe Arbeitseffizienz sorgen. Sieben voreingestellte hydraulische Anbaumodi (beispielsweise Löffel, Kipprotor oder auch Aufbrechhammer) sind über HauptJog-Dial und die Auswahlmodi auf dem Bildschirm zugänglich. Das System gewährleistet eine größere Arbeitsvielfalt und lie-

Die strukturelle Integrität wahren bieten eine größere überstrichene Kontaktfläche. Das Sicherheitsventil am Zylinderarm wurde neu positioniert, um das Risiko eines versehentlichen Kontakts mit Hindernissen vor Ort weiter zu minimieren. Auch die Abmessungen der Befestigungslaschen am Standardlöffel wurden entsprechend der verfügbaren Grabkraft erhöht. tü t

Effizienz und Produktivität stehen beim SK140SRLC-7 im Vordergrund ie Zugkraft des SK140SRLC­7 wird von Kobelco mit 140 kN angegeben. Dank eines neuen hydrau­ lischen Steuersystems wurde die Grabzyklus um 10 % verkürzt. Auch der SK140SRLC­7 profitiert wie der SK130LC­11 von einem modernen Kabinen­Design mit leicht zu bedie­ nenden Bedienelementen inklusive 10"­Farbmonitor. Angezeigt werden Statusinformationen, Funktions­ menüs und die Ansichten von drei serienmäßigen Kame­ ras – sowie Bilder der Rückseite und der rechten Seite, die in Verbindung mit der dritten Kamera (links positio­ niert) verwendet werden, wobei auch eine Adlerauge­ Ansicht gewählt werden kann. Die Monitorfunktionen werden durch ein Multifunktions­Jog­Drehrad mit LED­ Hintergrundbeleuchtung gesteuert. Der beheizte und luftgepolsterte Grammer­Sitz verbindet auch beim SK140SRLC­7 Joystick und Armlehnen zu einer bedie­ nungsfreundliche Einheit.

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Einsatzmodi wählen Per Jog­Dial können sieben voreingestellte hydraulische Anbaumodi (beispielsweise Löffel, Nibbler, Kipprotator oder auch Hammer) auswählt werden. Zusätzlich zu den voreingestellten Modi können vier optionale Modi ent­ sprechend den Betriebsanforderungen konfiguriert wer­ den. Der SK140SRLC­7 ist ab Werk auch mit den Optio­ nen Raupenanbau, Doppelausleger, Seitenabfluss und

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KOBELCO

Kobelco hat mit dem SK140SRLC­7 auch einen neuen 14­t­Bagger vorgestellt, der mit verbesserter Effizienz und Produktivität aufwarten will. Angetrieben wird er von einem 3­l­Isuzu­Turbodiesel­ motor der Emissionsnorm Stage V. Im Vergleich zum SK140SRLC­5 konnte die Motorleistung um 10 % zulegen.

Der neue SK140SRLC-7 wird von einem 3-l-Isuzu-Turbodieselmotor der Emissionsnorm Stage V angetrieben. zusätzlichen Gegengewichten (580 kg und 1 000 kg) erhältlich. Die serienmäßige Klimaanlage wurde über­ arbeitet. Eine weitere Hilfe für den Fahrer sind ein neuer Steuerhebel und ein Hydrauliksystem mit kürzeren und präziseren Hebelbewegungen, die den Fahrerkomfort weiter erhöhen sollen. Die Verwendung einer LED­Hin­ tergrundbeleuchtung an allen Steuerschaltern redu­ ziert die Augenbelastung, insbesondere bei kurzen Arbeitszeiten bei Tageslicht und im Nachtbetrieb. Die Sicherheit des Bedieners wird weiter erhöht durch eine LED­Türlampe, die sich beim Öffnen der Kabinentür oder beim Ausschalten der Zündung ein­ schaltet, und der FOPS­Level­II­Dachschutz. Das integrierte Lärm­ und Staubreduzierungssys­ tem (iNDr) von Kobelco unterstützt zudem einen t geräuscharmen Betrieb vor Ort.


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Der neue HX300AL ist als L- oder NL-Version, High-Walker-Modell mit optionalem Monoboom, zweiteiligem Ausleger und Konfiguration mit groĂ&#x;er Reichweite lieferbar.

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HYUNDAI

Zwei Neue ergänzen A-Serie Hyundai Construction Equipment Europe (HCEE) setzt mit den 22­t­ und 30­t­Raupenbaggern HX220AL und HX300AL die EinfĂźhrung seiner A­Serie fort. Beide neuen Modelle sind konform mit der Abgasstufe V und verfĂźgen Ăźber moderne Assistenz­ und Ăœberwachungssysteme fĂźr ein effektives, produktives und ergonomisches Arbeiten.

ank einer neuen Motorenplattform, einer neuen Hydrauliksteuerung, verbesserten Bedienelementen mit 2D-/3DMaschinenfĂźhrung, neuen Si-

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cherheitsmerkmalen und einer verbesserten Verfßgbarkeit sowie Produktivität geht HCEE davon aus, dass die neuen 22-t- bzw. 30-t-Raupenbagger in der Baumaschinenbranche deutliche Spuren hinterlassen werden. HX220AL und HX300AL sollen sich besonders durch einige neue Technologien auszeichnen. So verspricht EPIC (Electric Pump Independent Control) mit einer unabhängigen Steuerung der elektrischen Pumpe eine verbesserte Kraftstoffeffizienz und Beherrschbarkeit. Eine automatische Sicherheitsverriegelung verhindert zudem den unbeabsichtigten Betrieb bzw. Start des Baggers, was die Sicherheit

fĂźr den Bediener und die Baustelle verbessert. Via ÂťEco GuidanceÂŤ wird angezeigt, wenn ein Âťineffizienter BetriebsstatusÂŤ vorliegt, um letztlich einen hohen Kraftstoffverbrauch oder Hydraulikleistungsdefizite infolge ungeeigneter Arbeitsgewohnheiten zu vermeiden.

Automatische Anbaugerätesteuerung Die Maschinenfßhrung bzw. -steuerung MG/MC (Machine Guidance und Machine Control) zeigt den Betriebsstatus an und steuert Anbaugeräte automatisch, um den Fahrer zu unterstßtzen. MG zeigt die Position der LÜffelspitze an und unterstßtzt

den Bediener durch Einsatz von Positionierungsfßhrung. MC ßbernimmt automatisch das Planieren mit der LÜffelspitze oder -fläche und bietet eine automatische Stoppfunktion – aufwärts, abwärts, vorwärts und fßr den Kabinenschutz.

Neue Servicemerkmale fĂźr eine Reduzierung der Standzeiten Alle Bagger der A-Serie warten mit neuen Servicemerkmalen auf, die alle die VerfĂźgbarkeit der Maschine weiter verbessern sollen. Beispielsweise unterstĂźtzt ECD (Engine Connected Diagnostics) Kundendiensttechniker und Händler durch eine Motorleistungsdiagnose (via E-Mail, Mobilgerät, App oder dem Hyundai-Telematiksystem Himate). Damit wird die Motorfehlercode-Ăœberwachung verbessert und gewährleistet, dass der Kundendiensttechniker erforderliche Werkzeuge gleich mitbringt, um eine

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Störung beim ersten Besuch beheben zu können. Mit MCD (Machine Connected Diagnostics) bietet Hyundai Benutzern für eine weiter verbesserte Verfügbarkeit die Möglichkeit, verschiedene Daten über die Maschinenleistung, die in Himate angezeigt wurden, zu sammeln und zu analysieren. FOTA (Firmware Over The Air) erlaubt Fern-Software-Updates für MCU (Machine Control Unit) und RMCU (Remote

Machine Control Unit), wenn ein Software-Update in Himate verfügbar ist. Beim Starten der Maschine erhält der Bediener die Meldung, dass Updates für MCU und RMCU vorliegen. Sobald der Bediener die Installation abgeschlossen hat, erhält die Administration des Händlers eine Bestätigung. HCE-DT ist zudem eine Offline-Maschinendiagnose, die unter Verwendung der HimateBenutzerauthentifizierung Infor-

Hyundai-Mobilbagger zeigt sich als »Universalist« Werner Schmucker aus Burtenbach bei Augsburg ist mit seinem im Jahr 2000 gegründeten Erdbau­ und Abbruchunternehmen primär für Privataufträge tätig. Im Mai letzten Jahres hat er seine bisher größte Maschine angeschafft – einen Hyundai­ Mobilbagger des Typs HW160 mit 2 750 mm breiten Achsen, Planierschild, Verstellausleger und Oilquick­Schnellwechsler. erner Schmucker kennt die Qualität, Leistung und Ausstattung der südkoreanischen Produkte seit Langem und hat mit HCEE­ Vertragshändler Fischer und Schweiger aus Zusmarshausen den passen­ den Partner gefunden, der seinen ab Werk in RAL­Farbton 5019 lackierten Mobilbagger immer »fit« hält. »Für mich ist nicht nur die Maschine wichtig, sondern auch der Service und dass ich keine Nummer bei meinem Händ­ ler bin«, so Schmucker. »Ich habe mich für den Mobilbagger entschieden, weil er mit seinen 25 km/h die Baustellen selbst­ ständig wechseln kann und dank der breiten Achsen kann ich auch 90° geschwenkt perfekt mit einem 2 t schweren Pulverisierer arbeiten.« Rund 500 Stunden wird der Bagger jährlich eingesetzt – auch der geringe Dieselverbrauch von rund 8,3 l/h wird von Werner Schmucker gelobt. HYUNDAI/OB

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Werner Schmucker in seinem HyundaiMobilbagger HW160 bei der Verladung von Betonteilen.

Drei Arbeitsmodi Die klimatisierte Infotainment­ Kabine will dem Fahrer einen leisen, vibrationsarmen und großzügig verglasten Arbeitsplatz bieten. Je nach Einsatz, Anbaugerät und Umgebung wählt der Baggerfahrer zwi­ schen einem der drei Arbeitsmodi (»P« für »Power«, »S« für »Standard« oder »E« für »Economy«). Via LCD­Display wählt der Fahrer Arbeitsdruck und Ölstrom von bis zu zehn Anbaugeräten vor. AAVM­Rundum­ kamerasystem (Option) und Moving­Objects­Erkennungssystem zur Warnung vor Personen im Arbeitsbereich erhöhen die Sicherheit der Maschine – Zusatzausstattungen, die die Berufsgenossenschaft in t Deutschland bezuschusst.


All­in­One­ Abgasnachbehandlung

(DPF). Die Abgasrückführung (EGR) konnte entfallen. Der technische Ansatz verspricht eine leistungsfähigere und umweltfreundlichere Lösung mit höherer Zuverlässigkeit sowie problemloser Wartung. Als Zusatzeffekte nennt Hyundai einen reduzierten Kraftstoffverbrauch sowie zudem niedrigere Bet triebskosten.

Die Stufe-V-Abgasnachbehandlung der A-Serie basiert auf einer Komplettlösung. Ein einziger Auspuffschalldämpfer beinhaltet Dieseloxidationskatalysator (DOC), DEF-Einspritzung (SCR) und einen Dieselpartikelfilter

ZAHLEN

HX220AL

HX300AL

Motor:

Cummins B6.7 (Stufe V)

Cummins B6.7 (Stufe V)

Nettoleistung:

130 kW (174 PS)

194 kW (264 PS)

Betriebsgewicht:

22 100 kg

30 200 kg bis 33 670 kg

Heckschwenkradius:

2 890 mm

3 120 mm

Löffelausbrechkraft:

165 kN (ISO)

192,2 kN (ISO)

Auslegergrabkraft:

116,1 kN (ISO)

190,2 kN (ISO)

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MB-CRUSHER

Praxisbewährung für die neuen Schaufelseparatoren Zur Bauma im letzten Jahr hatte das italienische Unternehmen vier neuentwickelte Schaufelseparatoren der MB­HDS­Reihe der Öffentlichkeit vorgestellt (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 5/19, Seite 86). Jedes Modell kann sich unterschiedlichsten Arbeits­ umgebungen und der Auswahl verschiedener Materialien schnell anpassen. Hinzu kommt eine nach Herstellerangaben einfache Handhabung. Als Einsatzfelder nennt MB Aushubarbeiten sowie Erdbau­, Rückbau­ oder Recycling­Arbeiten. Die HDS­Reihe vermag Bauschutt, Asphalt, organisches Material, Holz oder auch Leicht­ kunststoffe zu sieben sowie zu zerkleinern und damit unmittelbar wiederverwendbar machen.

MB-CRUSHER

mationen für die Fehlerbehebung bereitstellt. Ein von Himate monatlich generierter und per E-Mail übermittelter Bericht unterstützt das verbesserte Maschinenpark-Management unter anderem mit einer Zusammenfassung der Betriebs- und der Kraftstoffverbrauchsanalyse.

Im norditalienischen Venetien ist ein MB-HDS320-Separator an einem PC230 von Komatsu im Einsatz. Der MB-Separator teilt vor Ort angefallenes Erdmaterial von größeren Steinen. in an einem Caterpillar-Bagger des Typs 325 angebauter MB-HDS323-Separator kommt beispielsweise in Deutschland zum Einsatz, um Erd- und Zementmaterial zu verarbeiten, das aus dem Rückbau alter Gebäude stammt. Der Bauschutt kann nach der Separation vor Ort für den Gebäudeneubau wiederverwendet werden. Abgeschiedenes Erdmaterial wird dabei für später entstehende Grün- und Gartenflächen genutzt.

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Separator­Einsatz in Italien Im norditalienischen Venetien ist hingegen ein MB-HDS320-Separator an einem PC230 von Komatsu im Einsatz. Hier entsteht im Parco Sud ein Fußball- und Rugby-Stadion samt Unterkünften und einem Mehrzweck-

bereich, der für Konzerte und Veranstaltungen ein Fassungsvermögen von bis zu 10 000 Personen bieten wird. Der MB-Separator teilt vor Ort angefallenes Erdmaterial von größeren Steinen. Anschließend wird auf das separierte Material beim Bau des Fußball- und Rugbyplatzes zurückgegriffen. Die in vier Varianten erhältlichen MB-HDS-Schaufelseparatoren lassen sich an Baggern, Radladern, Kompaktbaggerladern und Baggerladern (von 5 t bis 35 t) vielfältig einsetzen. Ein automatisches hydraulisches Stoßdämpfersystem reduziert zudem den Hydraulikstoß, damit Motor, Getriebe und das Trägergerät selbst vor Beschädigung geschützt sind. Die Separatorwellen lassen sich vor Ort auf der Baustelle wechseln. tü t


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ENGCON

Dank EC-Oil dauert es nur zehn Sekunden, bis ich den Tiltrotator und die Schaufel angekoppelt habe. Und das, ohne die Kabine verlassen zu müssen, um einige Schläuche anzuschließen.«

Erfolgreiche Kombination nde 2018 hat Caterpillar mit dem 330 und dem 330 GC eine neue Generation von Baggern in der 30-t-Klasse vorgestellt. Als Sundbergs Åkeri Anfang des letzten Jahres die Ausrüstung für seinen neuen Cat 330 auswählte, entschied man sich für einen Tiltrotator und eine Sortierschaufel von Engcon sowie für ein maßgeschneidertes Baggerschild von Nyströms Verkstadsservice (Edsbro). Damit hat Sundbergs Åkeri jetzt einen weltweit

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Bislang war der Einsatz eines Tiltrotators bei Baggern, die im Forststraßenbau eingesetzt werden, nicht üblich. Für Kristoffer Westman steht es aber außer Frage, dass diese Kombination aus Tiltrotator und Frontschild klare Vorteile bietet. »Meine Erfahrung nach ein paar hundert Stunden Arbeit ist: So muss ein Bagger hier funktionieren. Der Tiltrotator ergänzt das Frontschild sehr gut, da ich damit die Sortierschaufel in eine Position drehen kann, in der sie wie eine

Art Flügel entlang des Frontschildes wirkt. So kann ich vom Straßenrand aus die Verteilung des Erdreichs perfekt steuern.« Begeistert hat Westman zudem, dass sein Cat 330 mit Engcons automatischer Schnellwechselsystem EC-Oil ausgestattet ist. »Dank EC-Oil dauert es nur zehn Sekunden, bis ich den Tiltrotator und die Schaufel angekoppelt habe«, sagt er. „Und das, ohne die Kabine verlassen zu müssen, um einige Schläuche anzuschließen.« Die Steuerung des vorderen Schilds erfolgt über die ergonomischen Joysticks MIG2 von Engcon, sodass Kristoffer Westman den Griff nicht wechseln muss, um zu baggern. Die Steuerung des Laufwerks übernimmt ebenfalls Engcons Proportionalsteut ersystem DC2.

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TILTROTATOR Große Drehdurchführung XControl Steuersystem Front Pin Lock CONNECTI TO

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Kristoffer Westman, Baggerführer Sundbergs Åkeri

einzigartig ausgestatteten Bagger in Betrieb, der dem Unternehmen erhebliche Effizienzsteigerungen im Straßenbau verspricht. »Durch die vereinfachte Aufnahme des Materials, das ich dann mit dem Löffel nivelliere, kann ich jetzt viel besser planen, wo ich das Material mit dem vorderen Schild platzieren soll«, erläutert Kristoffer Westman einen der Vorteile dieser Kombination. »Das bedeutet, dass ich nun das Material vor das Schild rolle, größere Steine nach unten fallen und sich das feinere Material auf der Oberfläche absetzt. Außerdem erleichtert es das Nivellieren der Straße vor dem Schott erfahren.«

VOLLHYDRAULISCHE SCHNELLWECHSLER

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Tiltrotator­Hersteller Engcon ist mit seinen Produkten eine wichtige Komponente bei der Konfiguration des weltweit ersten Cat­Baggers vom Typ 330 Next Generation mit Front­ schild. Der Bagger wurde vom schwedischen Unternehmen Sundbergs Åkeri speziell für den Einsatz im Forststraßenbau ausgestattet und ist beim Bau einer neuen Forststraße west­ lich von Örnsköldsvik in Nord­ schweden im Einsatz. Die Joysticks bedient Kristoffer Westman, der dank der besonderen Kombination aus Frontschild und einem Engcon­ Tiltrotator wesentlich mehr Optionen hat, seine Arbeit noch effizienter zu erledigen.

ENGCON GERMANY / STEN STROMGREN

Tilt-Technik am weltweit ersten Cat 330 mit Frontschild

E E LW R I S T

rgen Dietrich +43 (660) 4463493 Die Steuerung des vorderen Schilds erfolgt über die ergonomischen Joysticks MIG2 von Engcon, sodass Kristoffer Westman den Griff nicht wechseln muss, um zu baggern.

ürgen Dietrich +43 (660) 4463493 Joachim Schier +49 170 1145 624 Christian Wimmer +49 173 8613 874 Alexander Koppermann +49 160 6511 984

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OILQUICK – ENGCON

Neue Tiltrotator-Serie baut auf die Erfahrung zweier Akteure OilQuick arbeitet bei seiner neuen Tiltrotator­Serie OQTR­E eng mit dem Tiltrotator­ Experten Engcon zusammen. Die Produktreihe umfasst fünf unterschiedliche Modelle für Bagger von 6 t bis 33 t. ilQuick und Engcon sind bekannte Akteure der Branche und haben ihr technisches Knowhow genutzt, um die neue Tiltrotator-Serie OQTR-E auf den Weg zu bringen. »Es wird auch in Zukunft möglich sein, Tiltrotatoren von anderen Herstellern zu erwerben«, betont OilQuick-Geschäftsführer Henrik Sonerud. Sämtliche Modelle, so das Unternehmen, sollen in allen Ländern, in denen OilQuick derzeit seine Produkte vertreibt, erhältlich sein. Die Serie umfasst fünf verschiedene Modelle, die für Bagger der Gewichtsklasse von 6 t bis 33 t angesiedelt sind.

Schnellwechselsystemespezialist OilQuick und Tiltrotator-Experte Engcon haben bei der Entwicklung der neuen Tiltrotator-Serie OQTR-E eng zusammengearbeitet.

OILQUICK

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OQLS für mehr Sicherheit Einen wichtigen Entwicklungsgrundsatz stellte die Sicherheit am Arbeitsplatz dar. Seit fünf Jahren gibt es das elektronische Überwachungssystem OQ LockSupport (OQLS), das zu den fortschrittlichsten Sicherheitssyste-

men für Bagger zählt. Nun wurde OQLS 2.0 mit neuen Sensoren, besserer Verkabelung und einer neuen Software vorgestellt. OQLS führt den Fahrer durch den gesamten Gerätewechsel, standardisiert die Bedienung der Verriegelungsfunktion und infor-

HS-Schoch liefert Anbaugerätepaket an Max Wild ereits seit 1955 steht der Name Max Wild für Qualität, Engagement und Vertrauen. Aus dem früheren Fuhr­ unternehmen aus Berkheim (Baden­Württemberg) hat sich im Laufe der Jahre ein respektables Unternehmen entwickelt, das u. a. im Abbruch, Flächen­Recycling und Tiefbau zuhause ist. Mitte April erhielt das Unternehmen Zuwachs im Bereich der Anbaugeräte, als der langjährige Lieferant HS­Schoch ein neues Paket übergeben hat.

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HS SCHOCH

o HS-SCHOCH – Schon lange vertraut das Unternehmen Max Wild bei Anbaugeräten auf Produkte der HS-Schoch-Gruppe. Diese hat im April ein neues Paket an den treuen Geschäftspartner übergeben.

Gemeinsam Großes bewegen – Daniel Wild (Geschäftsfeldleiter Fuhrpark- und Geräte-Management bei Max Wild; li.) und HS-Schoch-Verkaufsrepräsentant Maximilian Keppeler.

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miert via Fahrerhaus-Display. OQLS ist für zwei Schnellwechselsysteme auch in Sandwich-Ausführung erhältlich. OilQuick bietet darüber hinaus mit OQSH eine Fallsicherung an, dank der Herstellerangaben zufolge keine Gefahr mehr besteht, dass sich Anbaugeräte von der Maschine lösen. Bei falschem Ankuppeln der Anbaugeräte durch den Baggerführer fängt das Sicherheitshakensystem des OQSH die Anbaugerä-

Daniel Wild, Geschäftsfeldleiter Fuhrpark­ und Geräte­Management, freute sich über die Lieferung der speziell für den Abbruch geeigneten Anbaugeräte. Neben zwei großen HS­Reißlöffeln und fünf Reißzähnen rundet der Reißlöffel »The Beast« zur Miete die neue technische Ausrüstung ab.

Nur Stärke zählt Die Reißzähne der Klassen »2«, »8« und »13« sind für ein Baggereinsatzgewicht von 1,2 t bis 40 t konzipiert. Sie erreichen höchste punktuelle Losbrechkräfte und dringen dank ihrer ESCO­Zahnspitzen geradezu mühe­ los in Oberflächen ein. Besonders geeignet sind die Zähne für Reißarbeiten im Fels und Abbruch. Als Clean­ System­Partner setzt HS­Schoch auf Originalteile von OilQuick. Reißzähne sowie Reißlöffel werden aus Hardox­Verschleißstahl gefertigt und gelten somit als besonders verschleißfest. HS­Schoch bietet seine Reiß­ zähne für Baggerdienstgewichte von 1 t bis 100 t an. Geplant ist zudem, dass der Anbaugeräte­Experte HS­Schoch in den nächsten Wochen weitere Pakete mit verschiedenen Tief­ und Schwenklöffeln in diversen Ausführungen für die neuen Bagger von Max Wild t liefert.


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OQC mit verbessertem Rotator Das von OilQuick entwickelte und nun überarbeitete Schnellwechselsystem OQC für pendelnde Anbaugeräte ist vor allem für

ABRASION RESISTANT SOLUTIONS Mit unserem modernen Maschinenpark und kompetenten Serviceleistungen realisieren wir Ihre Produkt anforderungen von Halbzeugen bis hin zu fertigen Baugruppen. Selbstverständlich liefern wir Ihnen auch handelsübliche und kundenspezifische Blechformate und Rohrabmessungen aus unserem Produktprogramm.

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die Nutzung mit Materialumschlagmaschinen und Lastenkrane bestimmt. Das System besteht aus einem Rotor, der über dem vollhydraulischen Schnellwechsler befestigt wird und eine vollständige 360°-Rotation ermöglicht. Die OQC-Einheit wird pendelnd am Ausleger der Materialumschlagmaschine montiert, das System kann zudem mit einem elektrischen Drehgelenk ausgestattet werden.

»Ergebnis ist beeindruckend« »Der Rotor wurde komplett überarbeitet: Die Halterungen gibt es

in den beiden Größen OQC65 und OQC70/55 mit einer maximalen Hubkraft von 20 t bzw. 30 t«, so Johan Schedin, Verkäufer bei OilQuick. »Wir haben das System lange bei unseren Kunden vor Ort getestet und bereits einige Anlagen verkauft. Das Ergebnis ist beeindruckend. Robustheit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung erfüllen alle erdenklichen Anforderungen. Das System hat sich in allen Umgebungen bewährt und ist darüber hinaus kleiner und leichter als sein Vorgänger.« Als prägnante Vorteile der Weiterentwicklung nennt

Den Maschinen eine Stimme verleihen o WACKER NEUSON – Die von Wacker Neuson entwickelte Lösung EquipCare will für Transparenz im Fuhrpark-Management sorgen: Mit EquipCare ausgestattete Maschinen melden sich bei Wartungsbedarf, Betriebsstörungen oder unerwartetem Standortwechsel in Echtzeit auf das Endgerät des Kunden. elche Maschine befindet sich auf welcher Baustelle? Hat der Radlader hohe Standzei­ ten? Und stand nicht beim Bagger eine Wartung an? Mit EquipCare von Wacker Neuson haben der Werkstatt­ und Fuhrparkleiter die­ se Informationen auf einen Blick parat und werden bei Bedarf per Push­Nachricht von der Maschine kontaktiert. »EquipCare bietet un­ seren Kunden einen echten Mehr­ wert: Einmal am Smartphone oder PC eingeloggt, haben sie einen Überblick über all ihre Maschinen, Betriebsstunden und Standzeiten ebenso wie Serviceintervalle«, sagt Alexander Greschner, Vertriebsvor­ stand der Wacker Neuson Group. »Zudem lässt sich EquipCare per Schnittstelle einfach in bestehen­ de IT­Lösungen integrieren, was insbesondere für große Bauunter­ nehmen oder Vermietketten inte­ ressant ist.«

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WACKER NEUSON

Als Zusatzfunktion hat OilQuick mit MRL eine mechanische Verriegelungsanzeige entwickelt, die den Baggerführer informiert, ob sich die Verriegelungsbolzen in geschlossener oder offener Position befinden. Bei falschem Ankuppeln der Anbaugeräte fängt das OQSH-Sicherheitshakensystem zudem die Anbaugeräte auf.

te in allen Positionen auf. OQSH fungiert dabei wie ein Sicherheitsgurt im Pkw oder Lkw, der im Notfall und bei Verletzungsgefahr auslöst. Als weitere Zusatzfunktion hat OilQuick mit MRL eine mechanische Verriegelungsanzeige entwickelt, die den Baggerführer informiert, ob sich die Verriegelungsbolzen in geschlossener oder offener Position befinden. MRL zeigt an, dass das Gerät korrekt angekuppelt und verriegelt ist, wenn sich die Verriegelungsbolzen in der richtigen Position unter der Adapterachse befinden. OQLS, OQSH und MRL sind eigenständige Sicherheitslösungen, die einzeln oder in verschiedenen Kombinationen verwendet werden können.

EquipCare kann per Web und App aufgerufen werden. Damit steht der persönliche Maschinenassistent auch unterwegs zur Verfügung. Effizienter Service dank Telematik Herzstück der Technologie ist ein Telematikmodul, das Wacker Neu­ son ab Werk verbaut. Wenn die Ma­ schine einen Fehler feststellt, sen­ det sie diese Info an das EquipCare­ System und unterstützt so eine schnellere Reaktion der Techniker, die Fehlercodes online auslesen. Per Chat wird ein Servicetermin vereinbart und es können Bilder der Maschine mit dem Techniker ausgetauscht werden, um das Pro­ blem einzugrenzen. Daten, Fakten und Antworten will EquipCare auch dann liefern, wenn es darum geht, ob die Maschinen bedarfsgerecht genutzt sind – Auswertungen sind t in Sekunden verfügbar.


Verdichtung für das »Silicon Valley des Fußballs« o STEHR – Im Frankfurter Stadtteil Niederrad errichtet der DFB seine neue Zentrale. Die neue Heimat des Verbandes soll als »Silicon Valley des Fußballs« für eine bessere Zukunft des deutschen Fußballs stehen. Im Verdichtungseinsatz in Main-Nähe sind Plattenverdichter von Stehr.

In Frankfurt-Niederrad wussten die Stehr-Plattenverdichter ihre Produktivität unter Beweis zu stellen.

uf einem 15 ha großen Gelände entstehen ein neues Verwaltungs­ gebäude für mehr als 500 Arbeitsplätze, 33 Athletenzimmer, aber auch beispielsweise dreieinhalb Rasenplätze. Die Erdarbeiten werden von der Firma Schnell aus Ockenheim aus­ geführt, die festgestellt hatte, dass beim Verfüllen und Verdichten der Arbeitsräume die geforderten Verdichtungswerte mit herkömmlichen Ver­ dichtungsgeräten wie schweren Erdbauwalzen bei den schwierigen Boden­ beschaffenheiten kaum realisierbar waren. »Wir haben die geforderten Ver­ dichtungswerte nicht erreicht«, sagt Julian Schnell, Juniorchef des bauaus­ führenden Unternehmens. Die Leistung dreier handgeführter Rüttelplatten entsprach zudem nicht dem geforderten Bauablauf. Für Abhilfe sorgten Stehr­ Plattenverdichter: Ein kurzer Test zeigte bereits, dass der Einsatz der Maschinen aus Schwalmtal im Vogelsberg­ kreis eine geeignete wirt­ schaftliche Einsatzalterna­ tive darstellte, um die großen Mengen des schwierigen Materials einzubauen und optimal zu verdichten. t

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STEHR

Schedin ein schnelles und sicheres Ankuppeln sowie den einfachen und sicheren Wechsel von hydraulischen, mechanischen und elektrischen Anbaugeräten direkt vom Fahrerhaus aus. Auch die Rentabilität und die Flexibilität sind seiner Aussage nach entscheidend. »Die Verwendung des richtigen Anbaugeräts in jeder Situation macht die Maschine zu einem vielseitigen Geräteträger. Dadurch können die Trägermaschine maximal ausgenutzt und die Prozesse optimiert werden.« Ein integrierter elektrischer Drehverteiler als Zubehör soll darüber hinaus die Verwendung von Magnetplatten ohne zusätzliche, manuelle Kabelführung von der Maschine zur Magnetplatte ermöglichen. Alle Anbaugeräte können eigenen Angaben zufolge mithilfe des Rotors zudem komplett um 360° gedreht d werden.

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TOPCON

Neigung und Drehung für den Automatik-Bagger Die Topcon Positioning Group stellt Weiterentwicklungen ihrer Maschinensteuerungslösungen vor: Für Bauunternehmen bieten sich Möglichkeiten zu mehr Leistung und Wirtschaftlichkeit bei Erdbewegungsarbeiten. Zu den neuen Lösungen gehören eine Schwenklöffelfunktion für das Automatikbaggersystem sowie Möglichkeiten zur Datenanzeige auf privaten Mobilgeräten.

ank der Schwenklöffelfunktion können die Maschinenführer den Löffel der Maschine mit der automatischen Auslegersteuerung einfach schwenken und kippen, um schneller und effizienter zu baggern. »Wenn Maschinenführer in schwierigen Situationen tätig sind, zum Beispiel am oberen Ende eines Hangs, wo sie eine lange geneigte Fläche bearbeiten und nicht völlig lotrecht ausgerichtet sind, gelingt dank der Schwenklöffelfunktion die Positionierung der Schneide des Löffels an der Oberfläche nun leichter«, erklärt Murray Lodge, Senior VP of Construction. Maschinenführer sollen schneller graben können und dabei die Maschine seltener bewegen müssen. »Das reduziert auch den Verschleiß. Alles dank der Unterstützung der bewährten hy-

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Neu ist die Einbindung von eigenen Mobilgeräten bei bestimmten Anwendungen. draulischen Automatiksteuerung des Systems. Diese Steuerung ist auch dann besonders vorteilhaft, wenn zum Beispiel um Schächte oder Gräben herum

und allgemein auf engem Raum navigiert werden muss«, so Lodge. Die Schwenklöffelfunktion ist bei Topcon schon seit mehreren Jahren bei älteren Sys-

o KUHN – Effektiver Einsatz von Maschinen, um Aufträge professionell bearbeiten zu können, zählt heutzutage zum »A und O« für Bauunternehmer. Viele Firmen setzen bereits auf intelligente Maschinensteuerungen, um Effizienz und Sicherheit zu steigern. Kuhn Baumaschinen Deutschland reagiert jetzt auf die vermehrte Technologisierung mit einem eigenen Supportund Kompetenz-Team für Maschinensteuerung.

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it dem Kompetenz­Team will Kuhn dem vermehr­ ten Bedarf seiner Kunden Rechnung tragen, moderne Maschinensteuerung für effizientes Arbeiten einsetzen zu können. Das dreiköpfige Kompetenz­Team besteht aus Produktspezialisten und Vorführer für das ab Werk integrierte Komatsu­Bagger­ und ­Raupen­Steue­ rungssystem Intelligent Machine Control (iMC) und für alle Topcon­Lösungen zur Maschinesteuerung, ob 2D­ oder 3D­Lösungen für die Nachrüstung oder als Erweite­ rung.

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Mehr als nur Vorführung und Beratung Das Kuhn­Team für Maschinensteuerung steht neben Vorführungen und Produktberatung auch für den Sup­ port per Fernwartung zur Verfügung. Des Weiteren wer­ den Schulungen für Kunden und deren Mitarbeiter ange­ boten und organisiert, macht doch die zunehmende Tech­ nologisierung eine ständige Weiterbildung erforderlich. Das Kompetenz­Team schult vor Ort auf der Baustelle. Dabei wird Schritt für Schritt in die neue Technologie sowie deren Handhabung eingeführt und – wenn nötig – ein paar Tage später noch einmal wiederholt. Um selbst

KUHN BAUMASCHINEN DEUTSCHLAND

Kompetenz in Sachen Maschinensteuerung vermitteln

Das Kompetenz-Team von Kuhn Baumaschinen Deutschland (v. li. n. re.): Einsatzspezialist Björn Gercke (Spezialist für Einsatz und Betrieb von iMC-Maschinen) und die beiden Produktspezialisten Werner Schneider und Werner Prechtl (Verkaufs- und Serviceunterstützung Topcon und iMCMaschinen). auf dem Laufenden zu bleiben, stehen auch für das Kuhn­Team regelmäßige Schulung und Weiterbildung auf dem Plan. Diese Schulungen für die Produktspezia­ listen werden von Komatsu oder Topcon organisiert und finden regelmäßig in Newcastle und Hannover t statt.


temen im Einsatz. Jetzt wird sie auch für den Automatikbagger verfügbar. »Wenn Maschinenführer die neuen Fähigkeiten einmal erlebt haben, werden sie nicht mehr darauf verzichten wollen«, ist Murray Lodge überzeugt.

Private Mobilgeräte nutzen Eine weitere ergänzende Funktion im Bereich der Maschinensteuerung für kleine Bagger und kompakte Radlader sind Optionen für die Nutzung eigener Mobilgeräte (Bring Your Own De-

TOPCON POSITIONING GROUP / TODD GARDNER

Dank der Schwenklöffelfunktion können Maschinisten den Löffel der Maschine mit der automatischen Auslegersteuerung einfach schwenken und kippen.

der Baustelle, aber auch als Ersatz beim Ausfall der vollwertigen Steuerung, einsetzen. Pocket MC unterstützt auch eine Option für ein lokales Positionierungssystem (LPS) beim Aushub. Als wirtschaftliche und einfach zu bedienende Alternative zu herkömmlichen Totalstationen kann nach Anbieterangaben jetzt auch eine LN-150-LayoutNavigator-Totalstation verwendet werden.

Plus bei Sitelink3D

vice-Prinzip/BYOD). Diese können bei bestimmten Anwendungen dann als Ersatz für Bedieneinheiten verwendet werden. Die Lösung beruht auf der gleichen Hardware wie die 3D-Maschinensteuerung von Topcon, jedoch mit der Möglichkeit zur Anzeige auf Android-Mobilgeräten. Grundlage ist die kostenlose

TRANSFORMING THE WAY YOU WORK.

Pocket MC-App, die zur neuen MC Mobile-Systemfamilie gehört. Die aus dem Google Store auf das eigene Smartphone oder Tablet zu ladende App ist als eine einfache Maschinensteuerungseinstiegsoption für Auftragnehmer konzipiert, die kostengünstig die Produktivität ihrer Flotte steigern wollen. Sie lässt sich auf

Auch am Topcon-Baustellenüberwachungs- und -Management-System Sitelink3D wurden Veränderungen vorgenommen. Unter anderem unterstützt es jetzt ein punktbasiertes Servicemodell mit nutzungsbasierter Abrechnung. Die neue HaulTruck-App verspricht Auftragnehmern jetzt mehr Transparenz beim Workflow-Management sowie mehr Flexibilität für die Abstimmung auf die eigenen t Anforderungen.

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ALLU CRUSHER. HOCHLEISTUNGSANBAUGERÄTE ZUM BRECHEN UND RECYCELN VON HARTGESTEIN UND ABBRUCHMATERIAL. Die neuen ALLU Crusher wurden speziell für die Anforderungen der Abbruch-, Recycling- und Steinbruchindustrie entwickelt. Angebaut an einen Bagger sind die mobilen Hochleistungsbrecher schnell und flexibel einsetzbar. Die leistungsstarken und zuverlässigen Crusher stehen aktuell in drei Größen für Bagger von 10 bis 33 t zur Verfügung. Die Erweiterung der Produktlinie ist geplant.

FEATURES & BENEFITS > Effizientes Zerkleinern: Optimierte Brechbewegung garantiert hohen Durchsatz > Speziell konstruierte Brechbacken sorgen für einen guten Materialfluss und damit für maximale Produktivität > Einfache mechanische Verstellung der Fragmentgröße: Schnelle und sichere Anpassung an verschiedene Anforderungen > Fragmentgröße: Von 0-16 bis 0-250 mm > Einfache Wartung: Der Brecher öffnet sich wie eine Muschel, somit ist ein schneller Austausch von Verschleißteilen möglich

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L BHS INNOVATIONEN

Mit dem Recycling-Sieb die Bauschuttaufbereitung optimieren

Die 3,2 m breite und 3 m lange Siebfläche ist für die großen Schaufeln der Cat-Radlader 962 bzw. 966 ausgelegt und erlaubt eine Leistung von rund 140 t/h.

uf dem Seufer-Betriebsgelände wird das auf den Baustellen vorsortierte mineralische Abfallmaterial im Rahmen des Kreislaufwirtschaftsgesetzes aufbereitet und eine qualitativ geprüfte Wiederverwendung von

rial einfach von Feinanteil und Störstoffen zu befreien, um so den Verschleiß der Brecheranlage zu minimieren, sowie Zeit und Arbeitskraft für die Beseitigung und zusätzliche Reinigung zu sparen.

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RC-Material gewährleistet. Große Brech- und Siebtechnik war hier bereits im Einsatz, zudem ein Trommelsieblöffel. Bei Seufer sehnte man sich jedoch immer nach einer effizienteren Möglichkeit, das Bauschuttmate-

BHS INNOVATIONEN

Die BHS aus Dresden hat ihr neues Baustoff­Recycling­Sieb SBR 4 (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 4/20, Seite 38) ungehindert von Corona­Einschränkungen bereits in alle Himmelsrichtungen ausliefern können. Seit Ende Mai sind ebenso in Österreich und der Schweiz erste Maschinen im Einsatz. Auch das rund 40 Mitarbeiter starke Erdbau­ und Abbruchunternehmen Seufer Erdbau aus Ober­ sulm bei Heilbronn zählt zu den ersten Kunden.

»Betriebsstunden sparen« »Du hast mich gerettet«, war das Urteil von Steffen Seufer, Geschäftsführer der zweiten Generation, nach der gemeinsamen Inbetriebnahme mit Florian Schmellenkamp, Leiter der Ge-

DER MARKT IN ZAHLEN

Baustellenbetrieb mit erhöhten Aufwendungen aufrechterhalten o ZDB – Die monatlichen Konjunkturumfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zur Nachfrage- und Produktionsentwicklung zeigt im April deutliche Spuren der Auswirkungen der Corona-Pandemie.

70%

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Die Geräteauslastung hält im Hochbau bei gut 70 % und steigt im Tiefbau von 65 % auf 70 %.

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ie an der Umfrage teilnehmenden Unternehmen berichten von Anstrengungen, die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen, dabei den Baustellenbetrieb weitgehend aufrecht zu erhalten und Arbeitsabläufe effektiv zu gestalten. In der monatlichen Schnellumfrage wird die Geschäftslage noch wie im Vormonat überwie­ gend mit »befriedigend« eingestuft. Die Bautätigkeit wird im Wirtschafts­ und im öffentlichen Bau im Vergleich zum Vormonat leicht rückläufig eingestuft. Im Vorjahr war hier noch ein entgegengesetztes Bild – einer zunehmenden Bautätigkeit – zu verzeichnen.

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Aus der Umfrage wird auch ersichtlich, dass ein mit rund 30 % bereits ein erheblicher Teil der Unterneh­ men in den Monaten März und April von Umsatzrück­ gängen betroffen ist; zudem bereits Auftragsstornie­ rungen verzeichnet werden; (knapp 40 % der Unter­ nehmen) und für das 2. Halbjahr 2020 von einem spürbaren Rückgang der Order ausgegangen wird. Dementsprechend zeigt auch die Schnellumfrage für den April einen erkennbaren Rückgang bei der Nach­ frage nach Bauleistungen. Die Geräteauslastung hält im Hochbau bei gut 70 % und steigt im Tiefbau von 65 % auf 70 %. Die Auf­ tragsbestände halten im Vormonatsvergleich bei 3,5 Monaten im Hochbau und 2,5 Monaten im Straßen­ t bau.


4Kilowatt

Inbetriebnahme (v. li. n. re.): Seufer-Prokurist und -Projektleiter Kevin Richter, -Ressourcen-Manager Sam Seufer und Florian Schmellenkamp (Leiter Geschäftsentwicklung bei BHS Innovationen).

schäftsentwicklung bei BHS Innovationen. »Die Zeitersparnis, durch die Beschickung per Radlader, ist enorm und wird dem Bagger unzählige Betriebsstunden sparen«, berichtet Seufer, der auch die hochwertige Verarbeitung der in Sachsen gefertigten Maschine unterstrich. »Eine einfache, flexible und leistungsstarke Lösung ist endlich gefunden«, so auch RessourcenManager Sam Seufer. Kevin Richter, Prokurist und Projektleiter des Familienbetriebs, hatte die richtige Anlage bestellt. Nach der Inbetriebnahme – mit zwei Siebwechseln innerhalb von eineinhalb Stunden – zeigten sich Geschäftsführung, Maschinisten und Schlos-

Mit dem neuen Schwingsystem und der auf 4 kW verdoppelten Antriebsleistung kann auch bei Maschenweite 20 mm x 20 mm schnell beschickt und sauber getrennt werden.

ser vor Ort restlos überzeugt. »Für uns ist es wichtig, die Abläufe im Betrieb möglichst flexibel zu gestalten. Dass wir die Maschine mit dem Radlader beschicken können und diese sich per Sensorsteuerung jederzeit einsetzen lässt, ist für uns ein großer Gewinn. Und da sie nahezu wartungsfrei ist und jetzt Bagger und Brecher geschont werden, ist das i-Tüpfelchen«, so Richter. »Verwerten statt deponieren. Mit dieser Siebtechnik können wir insgesamt Deponie-, Brech-, Logistik- und Betriebskosten ein-

sparen sowie umwelt- und ressourcenschonend arbeiten«, blickt zudem auch Tom Seufer, Geschäftsführer der dritten Generation, in die Zukunft. Die 3,2 m breite und 3 m lange Siebfläche ist für die großen Schaufeln der Cat-Radlader 962 bzw. 966 ausgelegt und erlaubt eine Leistung von rund 140 t/h. Mit dem neuen Schwingsystem und der auf 4 kW verdoppelten Antriebsleistung kann auch bei Maschenweite 20 mm x 20 mm schnell beschickt und sauber getrennt werden.

Neuer Maschinenkörper Das 5,7 t schwere Modell wird auf dem Betriebsgelände per Kettenbagger bewegt, lässt sich aber auch mittels Radlader versetzen. Durch die neue Konstruktion des Maschinenkörpers besteht – beim Transport per Tieflader mit pneumatisch höhenverstellbarem Fahrwerk – zudem die Möglichkeit, die Siebmaschine ohne weitere Baumaschine oder Kran zu entladen. Die über die Plattform ragenden Füße der Maschine und ein Bolzenstecksyst tem machen es möglich.

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Aluminiumleitungen versprechen erhebliche Einsparungen beim Ausbringen Die positiven Erfahrungen aus mehr als fünf Jahren Praxiseinsatz, eine steigende Zahl von Anwendern, mehr als 500 Kabel­Kilometer oder 8 000 CEE­Verlängerungsleitungen bestätigen Engst Kabel nachhaltig, dass die hochflexiblen Aluminiumleitungen Alukaflex des Unternehmens aus Lippstadt entscheidend dazu beitragen, dass Arbeiten auf der Baustelle leichter, schneller, effizienter und kostengünstiger werden. bare Gummi- oder PUR-Materialien zum Einsatz, die besonders temperatur-, ozon- und witterungsbeständig sind.

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Das bis zu 50 % geringere Gewicht ist zunächst das auffälligste Merkmal auf der Baustelle. Wo Erfahrungen von etwa vergleichbarem Einsatz der herkömmlichen Kupferleitungen vorliegen, liegen den Rückmeldungen der Anwender zufolge die Zeiteinsparungen beim Ausbringen der Alukaflex, so der Anbieter, zwischen 25 % bis 75 %. Zusätzlich ist die körperliche Belastung der Mitarbeiter geringer, auch werden häufig weniger Mitarbeiter beim Verlegen der Leitungen benötigt.

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Die letzten Sommer haben gezeigt, wie wichtig für den Außeneinsatz Materialien sind, die eine hohe UV-, Ozon- und Wärmebeständigkeit besitzen. Ein schwarzes Kabel erreicht bei Umgebungstemperaturen von 30 °C bis 40 °C im Freien bei direkter Sonneneinstrahlung schnell auf der schwarzen Oberfläche eine Temperatur von 60 °C und mehr. Damit bleibt bei einer üblichen Gummischlauchleitung für 60 °C maximaler Leitertemperatur nicht mehr viel Strombelastbarkeit übrig. Eine 90 °C-Leitung bietet hingegen noch Reserven, zusätzlich zeigt sich das Mantelmaterial deutlich UV-, ozon- und temperaturbeständiger. Die dauerhafte Kennzeichnung der Aluminium-Leitungen von Engst Kabel mit einem fortlaufenden hellen Streifen hat

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ENGST KABEL

as Alukaflex-Kabelkonzept macht sich die Vorteile von Aluminium – geringes Gewicht und niedriger Preis – zu eigen. Das Aluminium wird zu hochflexiblen, feindrahtigen Leitern (analog der Klasse 5, nach DIN VDE 0295) verarbeitet, die mit hochwertigen Gummimischungen nach DIN VDE isoliert werden und eine Leitertemperatur von 90 °C erlauben. Als Mantelwerkstoffe kommen, ebenfalls gemäß Vorgaben nach DIN VDE, mechanisch hoch beanspruch-

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chen Gummischlauchleitungen H07RN-F an. Die Alu-Gummischlauchleitung Alukaflex BN4-AF ist von der Dekra entsprechend Aufbau und Anforderungen der DIN EN 50525-2-21 (Starkstromleitungen für allgemeine Anwendungen – flexible Leitungen mit vernetzter Elastomer-Isolierung) und ergänzend für 600/1 000 V geprüft und zertifiziert.

Hochflexible Aluminium-Leitungen können mit ihrem geringen Gewicht punkten.

sich nach Anbieteraussagen ebenso als wirksamer Diebstahlschutz erwiesen und habe so auch Folgeschäden durch Stillstände erheblich verringert. Außerdem erkenne der Elektriker auf der Baustelle unmittelbar, dass es sich um eine Aluminiumleitung handelt, auch wenn nach kurzer Zeit eine Bedruckung nicht mehr sichtbar ist. Das Anschließen der Leitungen im Verteilerschrank zeigt in der Praxis keinen höheren Aufwand als bei Kupferleitungen und ist dauerhaft sicher. Engst Kabel verweist auf eine bestätigende und 4 000 h umfassende Langzeitprüfung mit maximaler Strombelastung an der TU Dresden. Sowohl die vom Hersteller empfohlenen C8- und Dorn-Pressverbindungen als auch die für Alukaflex entwickelten und mit Powerlock kompatiblen Steckverbinder Powersafe für Anlagen mit 400 A bzw. 600 A stehen für ein stabiles Langzeitt verhalten.


Flexible Lager- und Technik-Container für die Baustelle Damit Arbeiter auf Baustellen professionell agieren können, braucht es mobile Räume: Bauleitungs- und Baustellenbüros, Aufenthalts- und Sozial-Container, Sanitäreinrichtungen und Lager- und Technikkapazitäten. Dabei müssen die Raumlösungen individuell und flexibel unterschiedlichsten Anforderungen angepasst werden können. Diesen Anspruch will Container Rent Petri mit seinen »MacGyver«Modellen erfüllen.

Unser LagerContainer ist der ›MacGyver‹ für die Baustelle – flexibel und allen Anforderungen gewachsen.« Frank Diezemann, Geschäftsführer Container Rent Petri

eit mehr als25 Jahren konzipiert, gestaltet, produ­ ziert, vermietet und verkauft der Familienbetrieb Container Rent Petri Raumlösungen, insbesondere für Baustellen. Nach mehr als 1 000 ausgerüsteten Baustel­ len weiß Geschäftsführer Frank Diezemann, was dort gefragt ist: »Wir müssen schnell auf immer neue Flächen, Herausforderungen und Anwendungen reagieren, gesetz­ liche Auflagen und Arbeitsplatzrichtlinien erfüllen, und dass alles sicher, qualitativ, individuell und mit Komfort.«

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Vielfältige Alleskönner Das Portfolio für die modularen Container­Systeme hält einige Features parat: einstöckig, mehrstöckig, Sanitär­ Container, individuelle Wasch­ und Dekontaminierungs­ Container. Der Lager­Container gelte als »der MacGyver für die Baustelle – flexibel und allen Anforderungen gewachsen«, so Diezemann. Punkten könnten besonders individualisierbare Schienensysteme an den Innenwän­ den. Egal, wie sperrig oder ungewöhnlich ein Werkzeug auch sei, das Schienensystem ist individuell anpassbar. Beim Blick auf die griffbereiten Werkzeuge im Contai­ ner denken viele direkt an die Einbruchsicherheit. Dieze­ mann verweist auf eine massive Stahlplatte: »Dank aus­ geklügeltem Schienensystem kann diese vor der Tür plat­ ziert werden und dient praktischerweise auch noch als Auffahrrampe. Da braucht es einen Brennschneider, um durch zu kommen, und der ist in der Regel ja innerhalb des Lager­Containers.« Zu Technik­Containern werden mit einfachen Mitteln vielfach alte See­Container umgerüstet. Container Rent Petri baut hingegen seine Technik­Container individuell nach Kundenwunsch mit ebenso wählbarer Ausstattung – ganze Maschinenhallen, Rechenzentren, mit Filter­ und

Individuell anpassbare Schienensysteme sorgen in den Lager-Containern für Ordnung und Übersichtlichkeit. Als Einbruchschutz dient eine massive Stahlplatte (gelb, unten im Bild), die mittels Schienensystem vor die Tür gesetzt werden kann und die auch als Auffahrrampe nutzbar ist.

Heizungsanlagen, mit Stromzufuhr, isoliert und inklu­ sive aller Standards sowie vorgeschriebenen Sicher­ heitsanforderungen. Das Unternehmen setzt auf ener­ gieeffiziente Methoden und Materialien. Energiever­ luste und Luftzugerscheinungen werden durch Wärme­ und Kälteschutz sowie auf Wunsch hochgedämmten t Fußböden verhindert.

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Lager- und Technik-Container von Container Rent Petri gelten als robust sowie einbruchsicher und sind mit individueller Sonder- und Innenausstattung verfügbar. Auch massive Paletten-Träger auf dem Container-Dach sind möglich.

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VIDEO GUARD

Bauarbeiten gut bewacht Auf dem Dortmunder Phoenix­West­Gelände entsteht derzeit ein Ensemble, das Büroeinheiten und Gastronomiebetrieb vereint. Im Frühjahr wurden die ersten zwei von fünf geplanten Bauabschnitten fertiggestellt. Um Schäden durch Diebstahl und Vandalismus während der Bauphase zu vermeiden und einen reibungslosen sowie termingerechten Projektablauf sicherzustellen, entschieden sich die Verantwortlichen für einen flächendeckenden Überwachungsschutz der Baustelle durch Video Guard Professional. eit der Stilllegung des Hochofenwerks 2001 wird das Phoenix-West-Areal als ehemaliger Knotenpunkt der Stahlindustrie einem Wandel unterzogen. Am Phoenixplatz entsteht derzeit das »Phoenixwerk«. Das Projekt von SHA Scheffler Helbich Architekten aus Dortmund setzt sich aus fünf Gebäuden zusammen, die sich in das industrielle Ambiente einfügen.

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Rund sieben Monate – von Beginn der Ausbauarbeiten bis zur Fertigstellung der Bauabschnitte I und II – waren die intelligenten Kameratürme der Flächenbewachung durch Video Guard Professional vor Ort im Einsatz. »Eine lückenlose und zuverlässige Überwachungslösung während der Baumaßnahmen war uns vor allem deshalb so wichtig, weil das Phoenix-West-Gelände nicht

Das kamerabasierte Detektionssystem Video Guard Professional will Bauverzögerungen durch Diebstahl sowie Vandalismus verhindern und so einen termingerechten Bauprozess unterstützen. nur sehr weitläufig, sondern auch unübersichtlich ist. Durch die Abgeschiedenheit des Areals wird potenziellem Diebstahl und Vandalismus jede Menge Raum geboten. Dem wollten wir durch entsprechende Schutzmaßnah-

men vorbeugen«, erklärt Christoph Helbich, geschäftsführender Gesellschafter der SHA Architekten. Rundgänge durch einen personellen Wachdienst hätten dem hohen Sicherheitsanspruch und der erforderlichen Detekti-

HKL-Lichttechnik gewährleistet sicheres und effizientes Arbeiten o HKL – Die Felsenkirche in Idar-Oberstein wurde vor mehr als 500 Jahren in den Berg hinein gebaut und prägt seitdem das Stadtbild. Immer wieder auftretende Steinschläge beschädigten das Gebäude und gefährdeten die Besucher. Damit das nicht mehr passiert, führt das Unternehmen Königl Felsensicherungsarbeiten durch. Unterstützung bieten dabei Beratung und moderne Lichttechnik von HKL. eit 2018 sind Kirche und Zuwege geschlossen – außer für die Spezialisten der Felssicherung. Das Team um Paul Schulze ist von morgens bis in die Nacht im Einsatz, damit das Wahrzeichen der Stadt wieder für Besucher geöffnet werden kann. Besondere Herausfor­ derungen: schwer zugängliche Einsatzorte, extreme Wet­ terbedingungen, schlechte Lichtverhältnisse sowie ein hoher Zeitdruck. Unterstützung bieten insgesamt vier Lightballs, die für das Projekt bei HKL erworben wurden. Die Powermoon SL 2000 LED lassen sich leicht zur Dach­ ebene der Kirche transportieren, dort schnell aufbauen und flexibel am Hang befestigen. Die Leuchten bieten eine starke und gleichmäßige Leuchtkraft bei jedem Wet­ ter, Dunkelheit, Nässe und Nebel – anders als Leucht­ strahler, die bei Feuchtigkeit schnell beschlagen. »Das Angebot bei HKL ist einfach gut. Artikel, die wir oft und über einen langen Zeitraum benötigen, kaufen wir – so auch die Lightballs. Je nach Einsatzort und Entfer­

FOTO HOSSER

HKL Lichttechnik unterstützt die Felsensicherung an der Felsenkirche in Idar-Oberstein.

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HKL

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Die Lightballs lassen sich leicht zur Dachebene der Kirche transportieren, dort schnell aufbauen und flexibel am Hang befestigen. nung zu unserer Niederlassung mieten wir Maschinen. Klasse ist, dass wir in jedem HKL­Center deutschland­ weit immer genau das bekommen, was wir benötigen«, berichtet Königl­Bauleiter Paul Schulze. Derzeit werden in Idar­Oberstein die geologischen Gegebenheiten untersucht und Gesteinsproben ent­ nommen. Danach beginnt die eigentliche Felsensiche­ rung. Aufgrund natürlicher Verwitterungs­ bzw. Alte­ rungsprozesse müssen diese Prüfungen regelmäßig vorgenommen werden, um die Steinschlag­ und Fels­ t sturzgefährdung beurteilen zu können.


Drei »Augen« schützen besser Die Wahl fiel auf Video Guard Professional, das – dank dreier hochauflösenden Ultra-Lowlight-Kameras mit unterschiedlichen Öffnungswinkeln – für den Schutz auch weitläufiger Flächen sorgt. So decken die Tower einen maximalen Erfassungsbereich von rund 170° ab, ohne dass dabei »blinde« Flecken entstehen. Auf ein Schwenken der Kameras kann verzichtet werden. Ein hochauflösender Bildsensor sowie ein motorischer Infrarotfilter sorgen sowohl am Tag als auch in der Nacht für ein sofortiges Aufspüren unbefugter Personen – und sind dabei auf die unterschiedlichen Anforderungen im Nah- und Fernbereich ausgerichtet. Werden Unbefugte erfasst, schaltet sich die unternehmenseigene Alarmzentrale live auf die Baustelle, um die Si-

tuation vor Ort zu bewerten. Über eine integrierte Lautsprecherfunktion können die Eindringlinge direkt angesprochen und so zum sofortigen Verlassen des Geländes aufgefordert werden. Reicht dies nicht aus, wird die örtliche Polizei hinzugezogen. Insgesamt zwei Kameratürme sicherten das Gelände sowie die Eingangsbereiche des Bürogebäudes während der Baumaßnahmen vor unbefugtem Zutritt. Nach Feierabend und am Wochenende sorgte Video Guard Professional für einen flächendeckenden Schutz des Baustellenareals. »Das System hat sich auf jeden Fall bewährt. So musste die Dortmunder Polizei nach entsprechender Alarmierung zweimal ausrücken, um kriminelle Machenschaften vor Ort zu unterbinden – und konnte Schlimmeres verhindern«, so Helbich. Als charakteristischer Industriestandort lockt PhoenixWest immer wieder Besucher an.

Und auch die am Phoenixplatz gelegene Phoenixhalle (heute »Warsteiner Music Hall«) sorgt jenseits Corona durch ihr kulturelles Angebot in den Abendstunden regelmäßig für regen Betrieb auf dem Areal. Es war daher ein System erforderlich, das im Sinne des Datenschutzes operiert und den öffentlichen Raum ausschließt. Diesem Anspruch wurde die intelligente Technik von Video Guard Professional gerecht. So erfassen die Kameratürme ausschließlich den vorab definierten Baustellenbereich – und blenden Passanten oder Konzertbesucher dabei aus.

VIDEO GUARD

onsreichweite nicht – oder nur mit hohem finanziellem Aufwand – gerecht werden können.

Durch eine intelligente Anordnung und Ausrichtung der beiden Kameratürme ließ sich das gesamte Baustellenareal lückenlos bewachen.

Wirtschaftlichkeit und Effizienz Datenschutzkonform auf deutschen Servern abgespeichert, kommen die Aufzeichnungen anschließend nur dann zum Einsatz, wenn diese zu Beweis- und Dokumentationszwecken gesichtet werden müssen. Als zentrales Argument für die kamerabasierte Detektion durch Video Guard

Professional war vor allem die Kombination aus Wirtschaftlichkeit und Effizienz entscheidend. »Das System hat sich unserer Ansicht nach als vergleichsweise kostengünstige und vor allem leistungsstarke Lösung in puncto lückenloser Permanentbewachung bewährt«, so Helbich. t


Kanal- und Rohrleitungsbau

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UAM – UHRIG

Verdichtungs-Frequenzcontroller schützt vor Gebäudeschäden

Der solarbetriebene Frequenzcontroller signalisiert dem Maschinisten, ob der Verdichter im günstigen Frequenzbereich arbeitet. So können Beschädigungen an nahe gelegenen Gebäuden oder kommunaler Infrastruktur vermieden werden.

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nbauverdichter von UAM sind für Trägergeräte von 3 t bis 60 t Einsatzgewicht verfügbar und wollen mit einem günstigen Verhältnis von hoher Leistung und geringem Verschleiß punkten. Ihre niedrige Bauhöhe und die exzentrisch angeordneten Drehwerke ermöglichen Einsätze in engen, verbauten Kanalgräben. Hohe Drehmomente und Haltekräfte der Drehwerke unterstützen eine Rotation der Grundplatte bei jeder Belastung. Die Verwendung hochwertiger Komponenten sowie eine einfache Bedienung sichern nach Herstellerangaben zudem ein zuverlässiges Verdichten ohne Schäden.

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PATRICK LANGER

Anbauverdichter der UAM­ Proline wollen hohe Dynamik in den Kanalbau bringen. Bequem und sicher von der Bagger­ kabine aus bedient, können sie die mühsame und gefahrvolle Handarbeit mit Stampfer und Rüttelplatte ersetzen. Produktivitätsduos bilden dabei schlanke Modelle für die Rohrzone und breite Modelle für flächenhaftes Verdichten. Bei ihnen signalisiert ein Frequenz­ controller dem Fahrer, ob er den Boden im richtigen Frequenz­ bereich bearbeitet, um optimale Verdichtungsergebnisse zu erzielen und Schäden an angrenzenden Bauwerken zu vermeiden.

Im UAM-Duo der Kanalbau-Verdichter übernimmt das zweitgrößte Modell HD1500 die flächenhaften Verdichtungsaufgaben. Mit knapp 1 500 kg Eigengewicht eignet er sich für Bagger von 20 t bis 60 t Dienstgewicht.

Leistung und Sicherheit im Kanalbau Eine Bühne bietet sich dem UAMAnbauverdichter im innerstädtischen Kanalbau. Dort haben es die Fachleute mit beengten Platzverhältnissen zu tun, mit oft schwierigen Böden und häufig mit nahe gelegenen Gebäuden, die durch starke Erschütterungen beim Verdichten von Verfüllmaterial beschädigt werden könnten. Zudem birgt der Einsatz handgeführter Verdichter wie Stampfer oder Rüttelplatten gesundheitliche Risiken für das Bedienpersonal. Als ein wirtschaftliches und sicheres Verdichterduo im Kanalbau hat sich hingegen vielfach die Kombination eines schmalen Bagger-Anbauverdichters für die Bearbeitung der Rohrzone und eines flächenhaft wirkenden Verdichters von UAM bewährt. Seit Jahren im Einsatz und auch im Arbeitsblatt DWA-A 139 für fachgerechtes Verdichten von Leitungsgräben aufgeführt sind die UAM-Anbauverdichter

In beengten Kanalbaustellen können Bagger-Anbauverdichter von UAM mühsame und gefährliche Handarbeit ersetzen. Schlank, aber robust bearbeitet das Modell HD200 TL mit langem Schaft die Bereiche rund um Rohre und Schächte.


HD200 TL (langer Schaft) und TS (kurzer Schaft). Schlank, aber robust gebaut und mit dem Drehkranz größerer Modelle versehen, sind diese Rohrzonenverdichter an Trägergeräten mit Einsatzgewichten von 7 t bis 60 t verwendbar. Mannlos in der Grube einsetzbar, verdichten sie an kritischen Stellen rund um das Kanalrohr und halfen damit, Setzungen oder Rohrschäden nach dem Einbau vorzubeugen.

Permanente Messung Flächenhafte Verdichtungsaufgaben über dem Kanalrohr übernehmen die UAM-Verdichter HD500 (ca. 500 kg Eigengewicht, 5 t bis 10 t Baggerdienstgewicht) bis HD2000 (ca. 2 000 kg, 20-t- bis 60-t-Bagger). Besonderes Merkmal dieser UAM-Verdichter ist der Frequenzcontroller, der ständig die aktuelle Verdichtungsfrequenz misst und dem Fahrer über eine Leuchtanzeige vermittelt, ob er im »guten« oder »kritischen« Frequenzbereich arbeitet. So können überverdichtete Böden oder Schäden an benachbarten Gebäuden durch starke Erschütterungen beim Verdichten verhindert werden. Der von einem Solarpanel mit Energie gespeiste Frequenzcontroller kann die Messdaten mitsamt den Positionsdaten eines eingebauten GNSS-Empfän-

gers in Form eines Verdichtungsprotokolls aufzeichnen. So kann bei eventuellen Schäden an Gebäuden der Nachweis einer sachgerechten Verdichtung geführt werden.

60Tonnen

Doppeltes Tempo im konkreten Einsatz UAM-Anbauverdichter nutzen auch die Fachkräfte bei Helmut Uhrig Straßen- und Tiefbau – einem weiteren Unternehmen der Uhrig-Gruppe aus dem süddeutschen Geisingen. Im vergangenen Herbst etwa hatten die Uhrig-Experten die Aufgabe, in Pfinztal bei Karlsruhe unter der Straße durch ein Mischgebiet einen alten, zu klein gewordenen Altwasserkanal gegen einen neuen, größeren Mischwasserkanal zu ersetzen. Bei dieser Aufdimensionierung wurden im unteren Verlauf der Baustelle jeweils 6 m lange GFK-Rohre DN 1200 in rund 3 m Tiefe verlegt, im höheren Verlauf GFK-Rohre DN 1000. Neben stark bindigem Boden hatten es die Experten mit extrem engen Platzverhältnissen zu tun: Teilweise unmittelbar angrenzende, nicht unterkellerte und damit empfindliche Gebäude drohten durch Erschütterungen beim Verdichten rund um die frisch verlegten Rohrstücke beschädigt zu werden. Dank rationeller Arbeit mit den UAM-An-

UAM-Anbauverdichter sind für Trägergeräte von 3 t bis 60 t Einsatzgewicht verfügbar.

Hier verdichtet der HD1500 eine SchotterFrostschutzschicht. Typische Merkmale des Anbauverdichters sind ein massiver Stahlbau und senkrecht angebrachte Schwingungsdämpfer für ein ideales Verdichtungsergebnis. bauverdichtern HD200 TL und HD1500 erreichten die Tiefbauer eine Tageseinbauleistung von 12 m bis 18 m und konnten das Teilprojekt in der Hälfte der geplanten Arbeitszeit abschließen. Zudem erfolgten die Arbeiten im bindigen Boden dank des Frequenzcontrollers ohne nennenswerte Schäden an Gebäuden. Dies bestätigte Oberbauleiter Dipl.-Ing. (FH) Michael Bauch, Geschäftsführer des mit der Bauaufsicht betrauten Büros BAMI Ingenieure aus Remchingen. t

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UNTERNEHMEN Die Uhrig­Gruppe ist ein weltweit agierender Betrieb mit 120 Mitarbeitern und einer Kern­ kompetenz im Bereich Kanalnetz­ bewirtschaftung und Abwasser­ Management. In der Einsatzpraxis von Helmut Uhrig Straßen­ und Tiefbau sind die Verdichter der UAM Proline entstanden– Anbau­ modelle für Hydraulikbagger von 3 t bis 60 t Einsatzgewicht. Sie finden Verwendung im Straßen­ und Tief­ bau, GaLaBau sowie verwandten Einsatzbereichen. Ihr technischer Stand spiegelt die mehr als 20 Jahre Entwicklung und Einsatz­ praxis in eigenen Straßen­ und Tief­ bauprojekten wider.


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Kanalbau – das neue Kraftpaket will auf ganzer Linie mit optimalen Ergebnissen zu überzeugen wissen. Neuartig und dennoch leicht verständlich gibt sich die serienmäßige Funkfernsteuerung. Während des Betriebs wird ein zweiter Akku direkt an der Maschine geladen – Fernsteuerung und Maschine sind so stets einsatzbereit. Das farbige Display der Fernbedienung gibt Aus-

WEBER MT

Mit der Grabenwalze per Fernsteuerung verdichten Wo herkömmliche Bodenverdichter versagen, hat die neue, knickgelenkte Grabenwalze MC 85 – geht es nach Hersteller Weber MT – ihren idealen Einsatzort. Robust und stark soll sie auf feuchten und lehmigen Böden für eine herausragende Verdichtung sorgen. Als weiteren Pluspunkt nennt das Unternehmen aus Bad Laasphe die einfache und sichere Bedienung.

WEBER MT

Funkfernbedienung inklusive.

Dem Bediener der Grabenwalze MC 85 stehen zwei Verdichtungsleistungen (36 kN und 73 kN) und zwei Fahrgeschwindigkeiten zur Verfügung. In der Automatikfunktion wird die Vibration nur dann zugeschaltet, wenn ein Fahrbefehl erfolgt. indige Böden sind oft schwer zu verdichten. Für die neue Grabenwalze MC 85 von Weber MT sollen sie jedoch keine Herausforderung darstellen. Die Kombination aus hoher Zentrifugalkraft und dem Kneteffekt der genoppten Bandagen ermöglichen selbst die Verdichtung leh-

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miger und feuchter Böden. Eine gute Traktion verspricht dabei die hydraulische Knicklenkung, ohne dass der zuvor verdichtete Boden durch Lenkbewegungen aufgerissen würde. Ob zur Verdichtung von Tragschichten für Fundamente, Wege und Parkplätze oder zum Rohrleitungs- und

DER MARKT IN ZAHLEN

Deutsche Exporte von Wasser- und Abwassertechnik 2019 weiter im Plus o VDMA – Die deutschen Hersteller von Komponenten und Systemen zur Wasseraufbereitung, Abwasser- und Schlammbehandlung konnten ihre Ausfuhren im Jahr 2019 auf rund 1,125 Mrd. Euro steigern – im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Exporte um rund 6,8 %.

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ie EU bleibt wichtigste Abnehmerregion für die deutschen Hersteller von Wasser­ und Abwassertechnik. Wie der VDMA­Fachverband Verfah­ renstechnische Maschinen und Apparate informiert, stiegen die Exporte in die Staaten der EU 2019 um 12,1 % auf 528,1 Mio. Euro. Ähnlich positiv entwickelten sich auch die Exporte in die anderen Staaten Europas. Das Wachstum der Ausfuhren wurde vor allem von verstärkter Nachfrage Russlands getragen. In Summe stiegen die Exporte in das »Sonstige Europa« um 12,5 % auf 145,1 Mio. Euro. In anderen Regionen waren 2019 gegenläufige Entwicklungen zu beobachten: Asien blieb nahezu unverändert, der Nahe Osten verzeichnete ein deutliches Minus, Amerika t und Afrika ein deutliches Plus.

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kunft über die aktuellen Steuerbefehle und ermöglicht zudem eine Maschinendiagnose. Neben Motorkühlung, Ölmangel oder Luftfilterverschmutzung werden beispielsweise auch die Betriebsstunden angezeigt.

Energieeffizienz Mit dem wassergekühlten 3-Zylindermotor von Kubota erfüllt die Grabenwalze MC 85 die gängigen Abgasvorschriften nach Stage V und TIER 4f. Zudem ist sie, so der Hersteller, besonders energieeffizient und wirtschaftlich. Das sei zum einen dem geringen Kraftstoffverbrauch pro Arbeitsstunde zu verdanken, zum anderen dem integrierten Eco-Modus. Wird die Fernsteuerung nicht bedient, schaltet der Motor selbstständig in Leerlaufdrehzahl. Die Bandagengehäuse der Maschine sind komplett abgedichtet und somit vor eindringendem Wasser und den damit verbundenen Schäden geschützt. Ein weiteres Sicherheitsplus: alle Hydraulikschläuche sind scheuerfrei verlegt. Die ölgeschmierten Schwingungserreger unterstützen eine lange Lebensdauer und erleichtern die Wartung, ebenso wie die aufklappbaren Motor- bzw. Schutzhauben, die bei Bedarf abschließbar sind. t


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Steckverbinder für Rohre mit ungleichem Innendurchmesser Leichte Handhabung und einfache Installation ohne Werkzeug – von diesen Vorzügen sollen Anwender nun auch profitieren, wenn Rohre unterschiedlicher Nennweiten zusammengeschlossen werden sollen. Flexseal erweitert seine Steckverbinder­Familie Pushfit um Reduzierungen in DN 100 und DN 100/150. er Pushfit-Steckverbinder mit Nennweitenreduzierung will seine Stärken ausspielen, wenn übliche Manschettendichtungen nicht mehr angebracht werden können. Er verbindet über die Innenfläche Kunststoffrohre wie auch die meisten anderen Rohrwerkstoffe – unabhängig von Außendurchmesser oder beschädigten Außenflächen der Rohre. »Unsere Pushfit-Manschette hat sich

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Die neuen Pushfit-Manschetten mit Reduzierung von Flexseal verbinden größere mit kleineren Rohren. am Markt bestens bewährt. Deshalb reagieren wir jetzt mit neuen Reduzierelementen auf die steigende Nachfrage und vergrößern den Anwendungsbereich unseres Steckverbinders deutlich«, erläutert Roland Mertens, Technischer Leiter bei Flexseal. Die neue Manschette ist in DN 100 verfügbar und fügt Rohre mit einem Innendurchmesser von 93 mm bis 98 mm sowie 99 mm bis 103 mm aneinander. Zudem bietet Flexseal zwei Varianten für Verbindungen mit DN 100/150.

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Dank des Pushfit-Designs lässt sich die Innenmanschette ohne Werkzeug in die zu verbindenden Rohre schieben. Da die Manschette nur 52 mm auf jeder Seite in beiden Rohren steckt, verringert sie den Querschnitt um t weniger als 10 %.

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o VDRK/RSV/RBV/GSTT – Der Wettbewerb um Azubis, die Neuordnung in der Ausbildung, mehr Praxisbezug an Berufsschulen – es gibt eine Reihe von Baustellen im Bereich Bildung, auf denen in den Verbänden der Rohrleitungsbranche gearbeitet wird. Mit einem übergreifenden Bildungspakt haben VDRK, RSV, rbv und GSTT beschlossen, gemeinsame Sache zu machen. Ziel ist, eine schnelle, pragmatische und nachhaltige Lösungen für Unternehmen zu schaffen, die unter Fachkräftemangel leiden.

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Durch die integrierte Einschubsicherung hält die Pushfit-Manschette selbst einem Druck von 2,5 bar stand.

Verbände der Rohrleitungsbranche beschließen Bildungspakt

VDRK

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Für eine pragmatische Lösung in Sachen beruflicher Bildung setzen sich die Verbände ein (v. li. n. re.): Rainer Hermes, Klaus Beyer (GSTT), Benedikt Stentrup (RSV), Dieter Hesselmann (rbv), Ralph Sluke (VDRK), Andreas Haacker (RSV). ie Vertreter des Verbandes der Rohr­ und Kanaltechnik (VDRK), der Rohrleitungssanie­ rungsverband (RSV), die German Society for Trenchless Technology (GSTT) und der Rohrleitungsbau­ verband (rbv) haben sich im Febru­ ar zusammengesetzt, um Fragen zum Thema Fachkräftesicherung zu klären. Heraus kam ein verbän­ deübergreifender Bildungspakt. Dieser umfasst beispielsweise die Nutzung der Flexibilität im Rah­ men der Neuordnung der Berufs­ bilder Fachkraft für Rohr­, Kanal­ und Industrieservice (RKI) sowie Kanalbauer/­in und Rohrleitungs­ bauer/­in sowie die Schaffung von anerkannten Zusatzqualifikatio­ nen mithilfe bestehender Bildungs­ einrichtungen. Der Pakt beinhaltet ebenso die Zusammenarbeit mit Berufsschu­ len für mehr Praxisbezug in der Ausbildung, die Zusammenarbeit mit Hochschulen in Forschung und Lehre, Intensivierung der Aktivitä­ ten und die Zusammenarbeit mit Bildungsträgern zur Qualifizierung von Quereinsteigern und Lehren­ den. Trotz guter Auslastung und ho­ her Auftragszahlen dümpelt die Zahl der neu abgeschlossenen Aus­ bildungsverträge im Bereich In­

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spektion, Sanierung und Reinigung bei jährlich 200, die Kanalbauer kommen auf rund 180 Neuverträ­ ge. »Es gab Zeiten, in denen hatten wir 1 800 neue Verträge«, so rbv­ Hauptgeschäftsführer Dieter Hes­ selmann.

Neuordnung der Berufe ist auf dem Weg Die Bauwirtschaft hat im vergange­ nen Herbst die Neuordnung der Ausbildungsberufe zum Rohrlei­ tungsbauer und Kanalbauer an die zuständigen Ministerien gegeben. »Ob noch Änderungen vorgenom­ men werden können, müssen wir prüfen«, sagt Hesselmann in Be­ zug auf mögliche sanierungsspe­ zifische Elemente. Unabhängig von der Arbeit an der Ausbildungsord­ nung sehen die Verbände erhöhten Bedarf, die Attraktivität der Berufe in Kanalbau und Rohrsanierung bei jungen Leuten bekannt zu machen – auch mit Blick auf den Wandel der Arbeitswelt. Die Verbände be­ schlossen, zügig die Materialien der verschiedenen Verbände zu sichten und übergreifend einzuset­ zen. »Gemeinsam sind wir stärker als einer allein«, fasst Klaus Beyer, Geschäftsführer der GSTT, zusam­ t men.


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Vor zwei Jahren hat resinnovation das Partliner­System vorgestellt – mit Partliner­Dosiertechnik und Partliner­Vakuum­Imprägnierer, gesteuert durch die App Partliner Control. Seither hat sich das System weiterentwickelt: Aus den Basismodulen, die Mischen, luft­ freies Tränken und Kalibrieren sowie Online­Dokumentation zum Standard machen, wurde ein ganzheitliches System rund um die Kurz­Liner­Sanierung, das jetzt kompakt im eigenen Partliner­ Sanierungsanhänger vorfährt.

Gerinne-Liner im Betonschacht: Das neue Verfahren passt sich allen Geometrien und Gegebenheiten an. it dem Modul Partliner E-Packer Control bleibt das Partliner-System nicht mehr nur an der Oberfläche, sondern reicht weit in den Kanal hinein: Intelligente E-Packer lesen die Gegebenheiten an der Reparaturstelle aus, heizen während der Aushärtephase und verkürzen so die Einbauzeit. Auch das Modul

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E-Packer Control wird wie die Dosiertechnik und der Vakuum-Imprägnierer von der App Partliner Control gesteuert. Das Modul baut den Druck im E-Packer auf, stimmt die Temperatur des Packers auf die Sanierungsstelle ab und stellt den Packer bei Erreichen der Ausformbarkeit wieder drucklos. Die App teilt dem Operateur nach getaner Arbeit mit, dass er den E-Packer wieder herausholen kann. Das Partliner-System will nicht nur beim Einbau von KurzLinern auf Glasfaser- und Epoxybasis punkten, sondern ganzheitlich auch defekte Gerinne sanieren. Im Zusammenspiel von Partliner und Harz 8 dichtet der Gerinne-Liner undichte Gerinne gar bei losem Erdreich wieder ab und baut auch auf. Das Besondere am vom DIBt (Z-42.3-538) zuge-

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lassenen Verfahren sei, so der Anbieter, dass in einem Arbeitsgang ein neues Gerinne erstellt werde und die Anbindung gleich mit erfolge – der Partliner baue das Gerinne auf, Harz 8 binde es nach der Ausformung direkt an den Schacht an. Der Gerinne-Liner lässt sich bei geraden oder gebogenen Gerinnen gleichermaßen einsetzen, und da sich auch das dauerflexible Harz 8 an alle Geometrien anpasst, lassen sich auch gemauerte Schächte oder Sonderformen anbinden.

Wenn die Sonne bis in den Kanal scheint Jetzt rollt das System in einem eigens konzipierten Anhänger zur Baustelle. Solarzellen auf dem Dach und ein leistungsfähiges Akku-Pack sollen für CO2-Minimierung sorgen. Neben VakuumImprägnierer und Dosiertechnik samt App, beinhaltet das Sanierungspaket das Modul EPC-Control mit E-Packern in unterschiedlichen Dimensionen für den Partliner-Einbau. Zudem findet auch das Equipment Platz,

Der Partliner kann, wie der Anbieter unterstreicht, durch reproduzierbar hervorragende Klebkraft und herausragende Haftzugwerte auf nahezu allen Untergründen punkten. Chemischen Angriffen gegenüber zeige er sich resistent und verzeichne nahezu keine Schrumpf. Sowohl seine Hochdruckspülfestigkeit, seine Mechanik als auch die Abriebfestigkeit nennt resinnovation als weitere Plus-Punkte. Ein Einbau bei feuchten und gar nassen Untergründen stelle für das System auf Epoxidharzbasis kein Hindernis dar. Perfekte Übergänge zum reparierten Altrohr oder auch Schlauch-Liner stellten sicher, dass der Partliner kein Fließhindernis bildet. Auch das nachträgliche Einsetzen von Robotern sei damit kein Problem. Neben der klassischen Reparatur von Radial- und Längsrissen, Fehlstellen oder Oberflächenschäden setzt der Partliner an Abwinkelungen oder Bögen im Bereich der Schadstelle an, beseitigt Fließhindernisse bei Muffenversatz sowie Lageabweichungen und dichtet auch Haltungen bei leichter Querschnittsreduzierung ab. Die DIBt-Zulassung erstreckt sich nicht nur auf die Reparatur partieller Schäden im Altrohr, sondern auch auf die Reparatur von Schlauch-Linern etwa bei Fehlbohrungen, Spannungsrist sen oder Spülschäden.

Ein Pumpwerk ohne Pfropf o TSURUMI – In vielen Pumpwerken lassen Verstopfungen durch Haushaltstücher die Pumpentechnik kapitulieren. Ein kommunaler Betreiber ärgerte sich doppelt. Erst vor zwei Jahren war eine neue Pumpe installiert worden. Unter der Last fester Fasern im Abwasser verstopfte jedoch das moderne Aggregat. Als der Wartungsaufwand nachhaltig stieg – die mehrfachen Reinigungen pro Woche machten den Betrieb unwirtschaftlich – entschloss man sich zum Austausch mit Technik von Tsurumi. er Düsseldorfer Pumpen­ anbieter Tsurumi lieferte ein mittelgroßes Aggregat seiner C­Se­ rie. Die stehend wie liegend auf­ stellbare Pumpe kann mit einer Be­ sonderheit aufwarten: Laufrad und Saugplatte bilden mit einer Klinge aus Wolframkarbid einen Schneid­ mechanismus, der Feststoffe im Abwasser effektiv zerkleinert. Das

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um einen Gerinne-Liner zu setzen: Gerinne-Liner-Packer, Heizbox sowie das benötigte Material von der Glasfasermatte über die Epoxidharzsysteme, Kabel, Schläuche und Druckluft.

Austausch der alten Pumpe gegen das Tsurumi-Aggregat. Adapter vereinfachen die Anschlussarbeiten.

Schneidwerk zerkleinert und sich damit förmlich selbst durch dicke Faserzöpfe säbelt. Wolframkarbid, eine nichtoxidische Keramik, zählt zu den härtesten Materialien. Nach Monaten zog der Betreiber Bilanz: Verstopfungen und Verzopfungen gehörten jetzt der Vergangenheit an. Die Tauchpumpe des Typs 100C43.7 leistet 3,7 kW und dreht mit 1 450 min¯¹. Sie bewegt bis zu 1 700 l/min und pumpt bis maxi­ mal 16 m Förderhöhe. Ein liegen­ der Einbau begünstigt das Schneidverhalten, weil sich an den Pumpenfüßen kein Material ver­ t fängt.

Die Tsurumi-Abwasserpumpe der C-Serie ersparte dem Betreiber obendrein noch 20 % Energiekosten.

bessere Verdichtung!

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und Substanzdaten, sowie Investitionen der Reparaturen, Renovierungen und Erneuerungen. Durch gezielte Abfragen ermittelt Basys-Monitoring die Kenngrößen fachbereichsübergreifend.

BARTHAUER

Mit Monitoring einen langfristigen Werterhalt sichern

BARTHAUER

Trendanalysen dank Dashboard

Der Assistent führt Anwender durch die Dateneingaben der Kenngrößen. Das Monitoring von Abwassernetzen basiert auf dem DWA-Leitfaden zur strategischen Sanierungsplanung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden.

Instandhaltung und Werterhalt sind komplexe Aufgaben – auch für Betreiber von Abwasserkanalnetzen. Zur Erfüllung dieser Aufgaben werden die kurz­, mittel­ und langfristigen Ziele durch Sanierungs­ strategien umgesetzt. Für eine nachhaltige Sanierungsplanung ist eine Beurteilung der künftigen Alterung und verbundenen Wert­ entwicklung unumgänglich. Auf Grundlage der aktuellen Bestands­ und Zustandsdaten erfolgt eine Ermittlung der baulichen Substanz, was den Abnutzungsvorrat kennzeichnet und dem Restnutzungs­ potenzial entspricht. Ausgehend von den Substanzwerten lassen sich mit der Software Basys Status von Barthauer Prognosen ableiten, die eine langfristige und realistische Betrachtung der zu erwartenden Alterung und Restnutzung ermöglichen. m eine optimale Sanierungsstrategie zu ermitteln, werden Varianten durchgespielt, die sich durch Vorgaben und netzspezifische Randbedingungen unterscheiden, wie zum Beispiel

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UNTERNEHMEN Seit mehr als 25 Jahren entwickelt Barthauer Software Programme u. a. für das Infrastruktur­Management. Der Unternehmenssitz ist Braun­ schweig, weitere Geschäftsstellen befinden sich in Hannover, Potsdam, München und Würzburg. Außerdem befindet sich eine Tochtergesellschaft in Sousse. Mehr als 1 000 Kunden setzen Software von Barthauer ein. Barthauer Software ist Teil der Barthauer Group. Das Infrastruktur­Management­ System Basys bietet Tools für die Sparten Kanal, Wasser, Gas, Kabel und Straße. Barthauer­Produkte lassen sich dank Multiplattform­ konzept in führende GIS­ und CAD­Systeme integrieren.

die Budgetierung zur Reparatur, Renovierung und Erneuerung der relevanten Anlagen. Die Entscheidung der optimalen Sanierungsstrategie ergibt sich aus der resultierenden Wirkung der definierten Mittel. Diagramme und Dashboard-Ausgaben bieten aussagekräftige Darstellungen, um den Zusammenhang zwischen Wirkung und Kosten zu erkennen. Um im Laufe der Maßnahme zu überprüfen, inwieweit die Ziele und Zustandsverbesserungen einer Sanierungsstrategie erreicht werden und nachhaltig effektiv sind, erlaubt Monitoring die Visualisierung und Überwachung erfasster Vorgänge im Rahmen der Betriebsführung. Ziel ist dabei eine software-gestützte Überprüfung und optimierte Steuerung der aktuellen Sanierungsstrategie. Das Monitoring von Abwassernetzen basiert auf dem DWA-Leitfaden zur strategischen Sanierungsplanung von Entwässerungssystemen außerhalb von Gebäuden.

Kenngrößen in der Datenbank Das Basys-Monitoring-Tool ermöglicht eine automatisierte Abfrage der erforderlichen Kenngrößen und speichert diese datumsbezogen in einer Datenbank. Der Monitoring-Assistent führt den Anwender durch die Kenngrößen-Eingaben für die Stamm-, Vermögens-, Zustands-,

Für die Auswertung lassen sich Zeitreihen darstellen. Das Dashboard bietet Trendanalysen, um langfristige Entwicklungen zu ermitteln und ebenso zu quantifizieren. Die Abhängigkeit zwischen den erbrachten Investitionen und der Substanzentwicklung machen die Effektivität der gewählten Sanierungsstrategie deutlich. Ein kurzfristiges Eingreifen in den Prozess verhindert Fehlentscheidungen, die zu einer Kostenerhöhung der Netzbewirtschaftung führen. Eine Echtzeitauswertung ist auch vor dem Ende des gegenwärtigen Haushaltsjahres integriert. Über Prognosen liefern die Reports u. a. Aussagen der jahresbezoget nen Entwicklung.

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GaLaBau – Kommunaltechnik

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SCHÄFER

Das GaLaBau-Unternehmen Erwin Rumpf hat gleich drei Takeuchi-Kompaktbagger – zwei TB 216 und einen TB 225 – in Sonderlackierung erworben.

TAKEUCHI – SCHÄFER

Trio bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten Drei neue Takeuchi­Bagger – einen TB 225 und zwei TB 216 – hat das GaLaBau­Unternehmen Erwin Rumpf aus Nortorf (Schleswig­Holstein) erworben und damit seinen Maschinen­ park weiter erweitert. »Wir benötigen Bagger, die für viele unterschiedliche Aufgaben einsetzbar, von hoher tech­ nischer sowie Materialqualität und mit einem Anhänger von Einsatzort zu Einsatzort umsetz­ bar sind. All diese Voraus­ setzungen haben die Takeuchi­ Bagger erfüllt«, sagt Oliver Rumpf, gemeinsam mit seinem Bruder Felix und seinem Vater Ingo Geschäftsführer der Firma.

Vom TB 216 sind in Nortorf jetzt zwei Modelle im Einsatz. Als Pluspunkt nennt Oliver Rumpf ihr hydraulisch von 980 mm auf 1 300 mm teleskopierbares Fahrwerk.

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er TB 216 hat ein Einsatzgewicht von 1,8 t und ist mit einem 11,5 kW (15,6 PS) starken Motor ausgerüstet. Zur Standardausrüstung zählen drei hydraulische Zusatzkreisläufe, die bis zum Löffelstiel installiert sind. Die 4-Pumpen-Hydraulik ist summenleistungsgeregelt, das Laufwerk lässt sich hydraulisch von 980 mm auf 1 300 mm teleskopieren. Zusätzlich ist der TB 216 mit einem hydraulischen Schnellwechsler HS 01 ausgestattet und ein Powertilt mit einem 180°-Schwenkbereich macht vieles möglich. Verschiedene Löffel und ein PowerSpaten gehören, neben anderen Ausstattungen, zum kompakten Vielkönner.

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TB 225 – vier hydraulische Zusatzkreisläufe Der 2,4 t schwere TB 225 ist mit einem 16,5 kW (22,5 PS) leistenden Motor ausgerüstet. Die Serienausstattung umfasst 28 Positionen, zur Zusatzausstattung hingegen zählen der dritte und vierte hydraulische Zusatzkreis für den hydraulischen Schnellwechsler bzw. die Powertilt-Umschaltung. Auch beim TB 225 ist der Powertilt-Drehmotor um 180° schwenkbar. Ein hydraulischer Lehnhoff-

Schnellwechsler des Typs HS 03 ist montiert. Diverse Anbaugeräte gehören zur Sonderausstattung für das GaLaBau-Unternehmen Erwin Rumpf – insbesondere ein Sortiergreifer mit Rotator. Eine Überlastwarneinrichtung und eine Rohrbruchsicherung machen das Arbeiten sicherer.

Mitarbeiterzufriedenheit und ­sicherheit Das Unternehmen Erwin Rumpf gehört mit 140 Mitarbeitern zu den Großen der Branche und deckt die gesamte GaLaBau-Palette ab. Rumpf realisiert Projekte sowohl für Kommunen wie auch für Gewerbebetriebe und Privatkunden – Gärten, Dachbegrünungen, Schul- oder auch Hotelanlagen. Dabei versteht sich das Unternehmen als Komplettanbieter. Durch die Größe der Firma, die geschulte und erfahrene Mannschaft und eine hohe Flexibilität lässt sich eine große Bandbreite von Vorhaben abwickeln. 22 GaLaBau- und drei Tiefbaukolonnen sind die Basis zur Realisierung der Aufträge. Damit es auch in Zukunft so bleibt, bildet das Unternehmen derzeit 13 Azubis aus. »Uns ist es wichtig, dass wir zufriedene Mitarbeiter haben, die auch auf einem guten Leistungsstand sind und in einer sicheren Umgebung arbeiten können. Für uns gehört dazu ein moderner Maschinenpark, also Pflasterverlegung beispielsweise mit Vakuumgeräten, um die körperliche Belastung relativ klein zu halten. Wir bieten unseren Mitarbeitern aber auch die kostenlose Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio oder die Möglichkeit, ein Fahrrad über die Firma zu leasen und vieles andere mehr«, sagt Oliver Rumpf. Zusammen mit der Berufsgenossenschaft wird mit dem Arbeitsschutz-Management-System (AMS) für die Sichert heit im Betrieb gesorgt.


L TOBROCO-GIANT

Nachfolger für den Giant-Bestseller Über Jahre war der V452T das am besten verkaufte Modell aus der Produktbandbreite von Tobroco­Giant. Mit der neuen G2700­Serie hat die Maschine nun einen Nachfolger bekommen: Der G2700 legt nicht nur in Sachen Motorleistung und Traktion zu, durch ein höheres Einsatzgewicht haben sich auch die Kipplasten bedeutend erhöht. Das soll den G2700 zu einem modernen Kraftpaket mit kompakten Abmessungen machen.

er Giant G2700 ist in den vier Ausführungen G2700 HD, G2700 X-TRA HD, G2700 HD+ sowie G2700 X-TRA HD+ erhältlich. Alle Modelle werden von einem Drei-Zylinder-Kubota-Motor mit 50 PS angetrieben. Der Motor verfügt über DOC sowie DPF und erfüllt die aktuellen EU-Abgasstandards. Zudem besitzen alle Modelle einen hydrostatischen Allradantrieb mit automotiver Steuerung. Der Unterschied zwischen dem Modell G2700 X-TRA HD und dem G2700 X-TRA HD+ zeigt sich im Rückgriff auf unterschiedliche Planeten-

TOBROCO-GIANT

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G2700 HD+ (Bild) und G2700 X-TRA HD+ verfügen über 12-t-Achsen sowie eine elektrische 100 %-Sperre auf beiden Achsen.


achsen: Der G2700 HD und der G2700 X-TRA HD sind mit 8-t-Achsen und Selbstsperrdifferenzial ausgestattet, die eine Zugkraft von 20 000 N liefern und eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h ermöglichen. Sowohl G2700 HD+ als auch G2700 X-TRA HD+ verfügen über 12-t-Achsen und eine elektrische 100 %-Sperre auf beiden Achsen. Dieser Antriebsstrang liefert eine Zugkraft von 28 000 N und ermöglicht eine maximale Fahrgeschwindigkeit von 30 km/h.

Flexibel im Einsatz und beim Transport Ob es um Arbeiten im GaLaBau, im Infrastrukturbereich, auf Baustellen, bei Erdbewegungen oder um landwirtschaftliche Anwendungen geht – der G2700 kann in allen Branchen ganzjährig eingesetzt werden. Dank hydraulischem Schnellwechselsystem können Werkzeuge binnen Augenblicken gewechselt werden. Das Knickpendelgelenk verleiht dem G2700 einen kleinen Wendekreis. Das System verleiht den Radladern Stabilität und Traktion, sorgt es doch

G2700 X-TRA HD+. dafür, dass alle Räder immer auf dem Boden bleiben, auch dann, wenn auf unebenem Gelände gearbeitet wird. Die Maschinen können zudem auf einem Anhänger transportiert werden.

Kipplast bis zu 2,9 Tonnen Der G2700 HD wie auch der G2700 X-TRA HD verfügen über ein Einsatzgewicht von 2 550 kg. Mit einem Standardhubarm werden eine Hubhöhe von 2,96 m und eine Kipplast von 2 375 kg möglich. Der G2700 X-TRA HD hat eine Hubhöhe von 2,5 m und eine Kipplast von 2 850 kg. Das Einsatzgewicht der G2700 HD+-Modelle beträgt 2 600 kg, was zu einer Kipplast von 2 400 kg für den G2700 HD+ und 2 900 kg für den G2700 X-TRA HD+ führt.

Individuelle Ausstattung

G2700 X-TRA HD+.

ZAHLEN

Die G2700-Modelle werden standardmäßig mit ROPS/FOPS-Sicherheitsdach, doppelter Hydraulikfunktion am Hubarm und einem Komfortsitz geliefert. Optional hat der Kunde beispielsweise die Wahl zwischen Standardhubarm mit großer Hubhöhe und der X-TRA-Variante mit einem niedrigen Hubgerüst. Zudem sind verfügbar eine geräumige ROPS/FOPS-Kabine, zusätzliche doppeltwirkende (proportionale) Hydraulikfunktionen, elektrisch einschaltbare Tandempumpen oder Straßenzut lassung.

G2700 HD

G2700 X­TRA HD

G2700 HD+

G2700 X­TRA HD+

Motorleistung:

36 kW (50 PS)

36 kW (50 PS)

36 kW (50 PS)

36 kW (50 PS)

Betriebsgewicht:

2 550 kg

2 550 kg

2 600 kg

2 600 kg

Hubkraft:

1 875 kg

2 325 kg

1 900 kg

2 350 kg

Kipplast:

2 375 kg

2 850 kg

2 400 kg

2 900 kg

Hubhöhe:

2 964 mm

2 498 mm

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Breite mit Standardreifen:

1 100 mm

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KRAMER

Die Kramer­Werke bieten zwei neue Kompaktradlader mit Motoren der Abgasstufe V an: Neben dem bekannten 5035, der von einem 18,5 kW (25,2 PS) starken Yanmar­Motor angetrieben wird und eine Schaufelkipplast von 1 140 kg bei 1 920 kg Betriebsgewicht vorweisen kann, fährt der neue allradgelenkte Radlader 5040 vor. Dieser ist mit einem 28,5 kW (38,8 PS) leistenden Yanmar­Motor ausgestattet, hat ein leicht höheres Betriebsgewicht mit 2 070 kg und eine Schaufelkipplast von 1 400 kg. Beide Modelle verfügen über ein neues Kabinen­Design sowie einige moderne Komfortmerkmale und Leistungsoptionen. it ihren Maßen zeigen sich die beiden Kramer-Radlader geradezu prädestiniert für niedrige Durchfahrtshöhen und enge Passagen. Dank einer Breite von lediglich 1,26 m sind auch Fahrten auf einem Gehweg möglich. Zudem sind die Maschinen dank des geringen Transportgewichts auf einem Pkw-Anhänger transportierbar.

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Drei Lenkarten stehen für ein Plus an Flexibilität: Die Allradlenkung in Serie unterstützt weiter eine maximale Wendigkeit und schnelle Ladezyklen auf engem Raum. Ergänzt wird diese durch die optionalen Lenkarten Vorderachs- und Hundeganglenkung, die erstmals für die Größenklasse verfügbar sind. Für Arbeiten entlang von Gräben,

KREATIV KOMPANIE / KRAMER

Multitalente setzen auf Leistung, kompakte Maße und geringes Gewicht

Der neue 5040 ist optional mit Smart Driving Pro und damit den drei Fahrmodi Power, Eco und der weiterentwickelten »Langsamfahreinrichtung« verfügbar.

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Mauern oder Hecken eignet sich die Hundeganglenkung. Der Wechsel zwischen Allrad-, Vorderachs- und Hundeganglenkung erfolgt per mechanischer Lenkartenumschaltung.

Modernes Kabinen­Design Ein breiter Einstieg inklusive zusätzlicher Trittstufe erlaubt komfortables Ein- und Aussteigen. Die optionale neigungsverstellbare Lenksäule ermöglicht zudem die individuelle Lenkradeinstellung auf den Fahrer. Große Glasflächen in Kombination mit neu gestalteten Sichtkanälen dienen einer optimalen Sicht auf das Anbaugerät und der Rundumsicht. Das Fenster auf der rechten Seite und die Kabinentür lassen sich um 180° öffnen. Die neugestaltete Seitenkonsole enthält neben funktionellen und ergonomischen Features Ablagefächer. Alle wichtigen Schalter befinden sich im Griffbereich der rechten Hand.

Smart Driving Pro Für den neuen 5040 ist optional Smart Driving Pro verfügbar – ein Feature mit drei verschiedenen Fahrmodi, die den Fahrer in den jeweiligen Anwendungen unterstützen, entlasten und zudem kraftstoffsparend wirken.

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Für den vielseitigen Einsatz Bestand hat auch der bekannte Schnellwechsler. Die großen Hub- und Reißkräfte sowie eine exakte Parallelführung über die gesamte Höhe hinweg können durch die Ladeanlage mit Z-Kinematik erreicht werden. Die visuelle Positionsanzeige für Schaufel und Gabel ist für ungeübte Fahrer oder bei stetig wechselnden Fahrern in Mietparks oder Großbetrieben von Vorteil. Der 5040 will weiter auch noch mit einer optionalen PowerflowZusatzhydraulik überzeugen. t

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KRAMER

Auch der 5035 verfügt jetzt über ein neues Kabinen-Design.

Im Power-Modus steht die volle Motorleistung für schnelle Ladezyklen oder auch für Arbeiten im Haufwerk zur Verfügung. Im Eco-Modus fährt der 5040 bei gleicher Fahrgeschwindigkeit hingegen mit reduzierter Motordrehzahl. Mit dem Ziel der Reduktion des Geräuschpegels und Kraftstoffeinsparung eignet sich dieser Modus vor allem für Stapelarbeiten, bei denen nicht die volle Systemleistung benötigt wird. Der dritte Fahrmodus stellt eine Weiterentwicklung der Option »Langsamfahreinrichtung« dar und wird mittels Fahren über das Fahrpedal erweitert. So kann die Vorfahrtsgeschwindigkeit, bei einer frei einstellbaren Motordrehzahl, nicht nur über den Handregler gesteuert, sondern zusätzlich auch feinfühlig mit dem Fahrpedal vorgegeben werden. Dieser Fahrmodus eignet sich im Einsatz mit Anbaugeräten wie beispielsweise einer Kehrmaschine oder einem Mulcher. Die Geschwindigkeit kann über das Fahrpedal an sich ändernde Situationen angepasst werden. Ein schneller Wechsel zwischen den drei Fahrmodi ist per Knopfdruck möglich.

Der neue Bobcat-Straßenfertiger liefert manuell verstellbar Schichtstärken zwischen 0 mm und 100 mm. Zu den charakteristischen Merkmalen zählen eine hydraulische Seitenverschiebung und verstellbare Seitenflügel zur Materialführung. Ebenso ist eine auch deaktivierbare dynamische Neigungsanpassung um bis zu 5° für Hanglagen gegeben. Optional ist ein dritter Seitenflügelsatz für Spezialanwendungen verfügbar.

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BOBCAT

Anbaugerätesortiment wird weiter ausgebaut Ein neuer Straßenfertiger erweitert jetzt das Anbaugerätesortiment von Bobcat. Das Unternehmen will mit der Neuheit der wachsenden Nachfrage in diesem Segment in Europa entsprechen. ntwickelt, um Zeit und Arbeitsaufwand zu minimieren, kann das neue Bobcat-Anbaugerät Straßenbeläge aus Asphalt und anderen gängigen Materialien verlegen. Auch das Aufbringen von Tragschichten, das Verfüllen von Gräben und das Wiederherstellen von Deckschichten meistert das neue Anbaugerät. Dank Versatzfunktion müssen frische Asphaltbeläge nicht befahren werden, sodass glattere, spurenfreie Oberflächen entstehen. Im Vergleich zu klassischen Asphaltfertigern zeigt sich der Bobcat-Straßenfertiger weitaus kompakter, effizienter und handlicher, wobei das geringe Gewicht den Transport erleichtert. Das neue Anbaugerät ist für alle Bobcat-Kompaktlader ab dem S450 bis einschließlich S850/H, alle Kompaktraupenlader des Herstellers einschließlich T450, T590/H, T650/H, T770/H

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und T870/H sowie den Kompaktlader A770/H mit Allradlenkung zugelassen.

Auf »H«­Modelle ausgelegt Der Straßenfertiger hat ein Betriebsgewicht von 675 kg. Die Betriebsbreite beträgt 190 cm in der Grundausstattung und kann optional bis zu 196 cm ausgeweitet werden. In Kombination mit den Kompaktladern werden damit durchschnittliche Arbeitsgeschwindigkeiten im Bereich von 50 m/min bis 120 m/min erzielt, was einen Ölfluss von 45 l/min und einen Betriebsdruck von 250 bar erfordert. Das Anbaugerät ist für Bobcat-Kompaktlader mit elektronischer Steuerung konzipiert, eine Standardausstattung bei den »H«-Maschinen mit namensgebender Hochleistungshydraulik. Wie alle Bobcat-Anbaugeräte lässt es sich über das Bob-TachSchnellwechselsystem schnell und sicher mit der Maschine vert binden.


tungen endlos drehen. Damit lässt sich beispielsweise mittels Universalgreifzange ein Behälter zur Entlehrung um 180° kippen.

AVANT TECNO

Auslegearm mit Rotation

Avant hat seine Baumstumpffräse überarbeitet. Ausgerüstet mit einem Schneidrad von 540 mm Durchmesser und 20 austauschbaren Zähnen wartet sie mit hoher Arbeitskraft auf.

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AVANT TECNO

Mit neuen Anbaugeräten noch flexibler Für seine Multifunktionslader hat Avant Tecno eine Reihe neuer Anbaugeräte vorgestellt, die die vielseitigen Maschinen des finnischen Herstellers noch effektiver machen sollen. Die 18 Multifunktionsladermodelle mit inzwischen mehr als 200 verfügbaren Anbaugeräten zeigen sich vielfältig im Einsatz – im GaLaBau, bei der Garten­ pflege, in der Bauwirtschaft sowie in der Land­ und Forstwirtschaft.

orgestellt wurde beispielsweise der hydraulische Seitenarm S30 mit Schnellkupplungssystem, der bis 1 m zur Seite ausgefahren werden kann. Er ist mit einem beweglichen Schwenkarm ausgestattet und kann hydraulisch 45° nach unten sowie 90° nach oben gedreht werden. Wenn etwa beim Mähen von Seitenstreifen ein Schneidbalken montiert ist und dieser mit einem Seitenpfahl in Berührung kommt, wird eine Sicherheitseinrichtung aktiviert. Ein hydraulischer Druckentlastungsmechanismus sorgt dafür, dass das Anbaugerät nach hinten nachgibt, Beschädigungen werden vermie-

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den. Dann kann der Schneidbalken vom Hindernis entfernt und neu platziert werden und die Arbeit kann weitergehen. Der Seitenarm S30 ist auch in mechanischer Ausführung verfügbar.

Schlegelmulcher und Schneidbalken – 360°­Rotator Neu für den Seitenarm sind der Schlegelmulcher S30 mit einer maximalen Arbeitsbreite von 1 200 mm und der Schneidbalken S30 mit einer maximalen Arbeitsbreite von 1 500 mm. Besondere Flexibilität ermöglicht der neue Anbaugeräterotator. Mit ihm lässt sich ein montiertes Anbaugerät um 360° in beide Rich-

Entlastung verspricht der mit hydraulischer Rotation um 360° endlos drehbare Auslegearm unter anderem beim Einsatz mit der Pflasterverlegezange. Bei der Pflasterverlegung mit einem Avant-Multifunktionslader können so mit einer Maschine unterschiedliche Arbeiten erledigt werden. Schaufel, Palettengabel, Besen, Planierschild, Betonschaufel und Pflasterverlegezange sind dabei schnell gewechselt.

Einsatz in Park und Forst Für die Park- und Forstarbeit bietet Avant den neuen Holzgreifer HD für Ast- oder Pfostenbündel, große Steine und auch Baumstämme. Als interessant für den Garten- und Waldbereich gilt auch die überarbeitete Baumstumpffräse von Avant. Ausgerüstet mit einem Schneidrad von 540 mm Durchmesser und 20 austauschbaren Zähnen wartet sie mit hoher Arbeitskraft auf. Jeder Zahn verfügt über drei Schneiden. Wird eine Schneide stumpf, lässt sich der Zahn drehen und eine neue scharfe Kante steht für die Arbeit zur Verfügung. Gefräst wird durch Vorwärts- und Rückwärtsbewegung, die über die Fußpedale oder mit der Kippbewegung der Geräteanbauplatte gesteuert wird. t


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DMS TECHNOLOGIE

Wenn das Anbaugerät der Schlüssel zur Effizienz ist

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in Beispiel für den GaLaBauArbeitsalltag ist der DMS-Sortiergreifer SG. Konzipiert ist der Alleskönner beispielsweise für das Setzen von Natursteinen, das Entfernen von Baumwurzeln, das Verladen von Grünschnitt oder das Bewegen von Schüttgütern. Die standardmäßig montierten Zähne eignen sich unter anderem zum Greifen von Steinen, zudem kann der besonders große Greifraum des Anbaugeräts vollständig ausgenutzt werden. Einen Zusatznutzen stiften die optional verfügbaren und aufsteckbaren Soft- oder Pipegrip. Damit können empfindliche Materialien oder Rohrleitungen und Schachtringe einfach bewegt werden, ohne Beschädigungen zu provozieren oder einen Mitarbeiter im Gefahrenbereich zu benötigen. Damit wird das Ein-

Neu erhältlich ist ein Wechselset für Sortiergreifer bis 9 t. Damit kann statt der im Auslieferungszustand geschraubten Zähne eine schraubbare Verschleißschneide montiert werden. Mit seiner Greiferfamilie, Soft- und Pipegrip und dem neuen Schneidenset unterstreicht DMS Technologie seine Ambitionen, praxiserprobte Lösungen mit einem messbaren Mehrwert für die Anwender anzubieten.

DMS TECHNOLOGIE

Beim Anbaugerätespezialisten DMS Technologie ist man davon überzeugt, dass steigende Anschaffungskosten und immer breitere Aufgabenspektren den Einsatz des richtigen Anbaugeräts am Bagger zur Königsdisziplin für effizient arbeitende Anwender werden lassen. Optimal wäre es, Anbaugeräte einzusetzen, die als »Multitool« viele Aufgaben­ spektren abdecken. Mit langer Erfahrung und einem starken Praxisbezug hat DMS Techno­ logie ein innovatives Produktportfolio für die Aufgabenstellungen entwickelt.

Einen Zusatznutzen stiften die optional für den DMS-Sortiergreifer SG verfügbaren und aufsteckbaren Soft- oder Pipegrip. Damit können empfindliche Materialien einfach bewegt werden ohne Beschädigungen zu provozieren. satzspektrum weiter erweitert, was die Baggerauslastung mit einem einzigen Anbaugerät weiter erhöht.

mehr. Für alle DMS-Greifer spricht eine geringe Bauhöhe, eine kompakte und robuste Bauweise und das reduzierte Eigengewicht. Ermöglicht wird dies Neuheit Wechselset durch den speziellen HydraulikNeu erhältlich ist ein Wechselset zylinder als tragendes Greiferelefür Sortiergreifer bis 9 t. Dament. Das hauseigene Konmit kann beim DMSzept eines neuartigen Sortiergreifer statt Zylinderaufbaus soll der im Ausliefedie Präzision, aber rungszustand geauch die Langlebigschraubten Zähne keit unter widrigseine schraubbare ten Bedingungen Verschleißschneide deutlich unterstütmontiert werden. Das DMS-Sortiergreifer SG. zen. Dank vollständiSchneidenset schützt die ger Kolbenkapselung entGreiferschale und unterstützt dafällt eine für Beschädigungen anmit die Langlebigkeit des Anbaufällige Kolbenstange. Die geräts – der Sortiergreifer ist dainnenliegende Ölführung minimit noch flexibler einsetzbar. So miert den möglichen Schlauchsind beispielsweise kleinere Ababriss, Hydraulikschläuche im t brucharbeiten kein Hindernis Arbeitsbereich entfallen.

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Hunklinger-Mietpark für Pflasterverlegezangen o HUNKLINGER – An deutschlandweit fünf Standorten bietet der Pflasterverlegezangenspezialist Hunklinger allortech jetzt einen Mietpark an. Die hydraulischen Greifer werden in Kombination mit einem Bagger, Lader oder anderen Trägergeräten zu einer modernen Pflaster-Verlegemaschine. m Rahmen seines Mietgeschäftes bietet Hunklinger all­ ortech zwei Modelle: Die reine »Miete auf Zeit« und die »Miete mit Kaufoption«. Ersteres ist für Nutzer, die entwe­ der einen einmaligen Auftrag, einen kurzfristigen Eng­ pass an Maschinen oder eine ungewöhnliche Baustellen­ situation haben. Hierzu zählt beispielsweise die Verkalit­ Verlegezange für den Deichbau. Die Miete mit Kaufoption spricht Anwender an, die generell am Baggerpflastern oder dem Pflastergreif inte­ ressiert sind, allerdings das System oder die Verlege­ zange vorab auf einer eigenen Baustelle für mehrere Tage oder Wochen ausprobieren wollen. In diesem Fall rechnet Hunklinger die Mietgebühr innerhalb eines Jahres auf den Kaufpreis an. Auch ist hier eine persönliche Einwei­ sung vor Ort möglich. In jedem Fall stehen Mietkunden aktuelle Modelle zur Verfügung, die alle gängigen maschinenverlegbaren Pflastersteine und Formate verlegen und verschieben können. Für moderne und besonders schwierig zu ver­ schiebende Steine bietet der Hersteller den Verschiebe­

ERSTER SEINER KLASSE: DER TB 370

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Dank neuer Partnerstandorte stehen Kunden die Geräte regional und somit kurzfristiger zur Verfügung. Adapter Plus an. Abhängig vom Trägergerät und der individuellen Steinsituation werden die passende Pflas­ terverlegezange mit Schläuchen in der richtigen Länge, mit Hydraulikkupplungen sowie Schnellwechselaufnah­ t men vom Mietpark geliefert.

Für alle, die viel bewegen und wenig logistischen Aufwand haben möchten: Mit dem TB 370 haben wir unser Portfolio maßgeblich erweitert. Unser erstes Modell in der 3er-Serie mit 7 t ist nicht nur besonders leistungsfähig, sondern dazu auch einfach zu transportieren! Darüber hinaus überzeugt der TB 370 durch weitere Pluspunkte wie seine für Takeuchi typische stabile Konstruktion. DIE GRÖSSTEN VORTEILE DES TB 370 § BEDARFSGERECHTE KONFIGURATION – durch die zwei

Auslegervarianten Monoblock (CM) und Verstellausleger (CV) § KOMFORTABLE WARTUNG – durch besonders einfach

kippbare Kabine § ERMÜDUNGSFREIES ARBEITEN – durch Geräuschniveau

unter der EU-Norm Mehr über den TB 370 und unsere anderen Modelle unter: www.wschaefer.de oder wenden Sie sich direkt an uns: +49 (0) 621/77 07 555


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o BOELS RENTAL – Seine Mietflotte erweitert aktuell Boels mit der Ammann-Rüttelplatte APF 15/40. Der Hersteller ersetzt für Boels den serienmäßigen Benzinmotor der Verdichterplatte durch einen Einzylinder des Typs Vanguard 200 mit einer Bruttoleistung von 4,9 kW. Der Motorenwechsel verspricht mehr Leistung bei geringerem Energieverbrauch. Auch der Wartungsaufwand und der Ölverbrauch sollen damit sinken. ie vielseitige Ammann­Rüttel­ platte APF 15/40 eignet sich für die Bodenverdichtung, das Ab­ rütteln von Straßenbelägen und auf Asphalt. Erneuerte Dämpfer im

BOELS RENTAL

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Boels Rental erhält die ersten AmmannRüttelplatten APF 15/40, die über Einzylinder-Motoren des Typs Vanguard 200 und 4,9 Brutto-kW verfügen.

Handgriff sollen für deutlich we­ niger Hand­Arm­Vibrationen sor­ gen und eine genaue Steuerung der Maschine ermöglichen. Guy Cremer, Director Fleet Operations bei Boels, freut sich auf die Einführung der Ammann­Rüt­ telplatte APF 15/40 mit den Moto­ ren von Briggs & Stratton: »Unser Hauptziel bleibt es, unseren Kun­ den die beste Qualität zur Ver­ fügung zu stellen, d. h. benutzer­ freundlich und effizient. Die Pro­ dukte von Ammann passen gut in unsere Mietflotte, weil sie sowohl einfach zu bedienen als auch langlebig sind. Die neuen Vanguard­Motoren haben einen vereinfachten Start­ vorgang, geringere Vibra­ tionen und eine leis­ tungsstarke Verdichtung, um die Anforderungen unserer Kunden optimal zu erfüllen.« Neben der APF 15/40 wird Ammann auch Rüttelplatten des Modells APF 10/33 an Boels Ren­ t tal ausliefern.

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Mehr Ruhe am Bau jetzt auch durch Winkelschleifer Norton Clipper erweitert im Segment seiner lärmreduzierten Silencio­Diamantscheiben das Sortiment der 350­mm­Ausführung für Tischsägen um Varianten mit 115 mm, 125 mm und 230 mm zur Verwendung auf Winkelschleifern. Für Beton und allgemeine Baumaterialien konzipiert, sollen die neuen Trennwerkzeuge schnelle, effiziente Schnitte mit gedämpfter Lärmentwicklung für besonders geräuschempfindliche Umgebungen gewährleisten. Ihre 12 mm hohen i­HD­Segmente wollen dabei auch durch hohe Standzeiten überzeugen. im Vergleich zu einer herkömmlichen Diamanttrennscheibe reduziert und so der Arbeitskomfort signifikant erhöht werden«, betont Marko Waldschmidt, Vertriebsleiter DACH bei Saint-Gobain AbDas neue Diamanttrennscheibensortiment des rasives. Segments Norton Clipper Pro Universal Silencio. Bei einer Scheibe mit einem Durchmesser von 350 mm reduziere sich der wahrrennarbeiten am Bau sind in genommene Geräuschpegel eider Regel mit hohen Lärmner Norton-Clipper-Pro-Silencioemissionen verbunden und daScheibe gar auf ein Achtel einer mit auch potenzielle Risiken für herkömmlichen Diamantscheidie Gesundheit der Anwender be. »Kreischende Schneidtöne bzw. das Wohlbefinden aller, die gehören damit der Vergangensich in unmittelbarer Umgebung heit an. Anwender können erder Baustelle befinden. Dank des neut auf eine zertifizierte Schallzertifizierten Schallschutzes der dämpfung und damit auf ein höschallgedämpften Diamantscheiheres Maß an Gesundheitsschutz be Pro Universal Silencio werden vertrauen«, so der Vertriebsleidie Geräuschemissionen nach ter. Herstellerangaben auf ein MiniGrundlage für die lärmremum reduziert. duzierenden Merkmale sind konstruktive Besonderheiten im Geräuschpegel kann bis zu Scheiben-Design. Auch die Stahlein Drittel reduziert werden kernkonfiguration wurde verNach der schallgedämpften ändert. Durch die Sandwich-KonWerkzeugreihe für Tischsägen struktion werden Schwingungen weitet Norton Clipper das Portfoder beiden Stahlkernhälften ablio auf Winkelschleifer aus. »Idesorbiert und somit bereits die Geal für Beton und allgemeine Bauräuschentwicklung durch die rematerialien, gewährleisten die duzierte Schwingung auf ein neuen Silencio-Werkzeuge dank Minimum begrenzt. Marketing12 mm hoher Segmente schnelle, Leiter Martin Büsch ergänzt: effiziente Schnitte bei deutlicher »Premium-Schnittleistung erreiGeräuschreduzierung gegenchen Silencio-Werkzeuge dank über herkömmlichen Trenni-HD-Segmenttechnologie, die scheiben. Der wahrgenommene das Werkzeug nicht nur sicherer Geräuschpegel kann so bei einer macht, sondern auch einen deutScheibe mit einem 230 mm lichen Performance-Schub aust Durchmesser auf ca. ein Drittel löst.«

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STIHL

Akku-Motorsäge setzt auf Leistung und Ausdauer, der neue Handschuh auf Grip und Touch-Funktion

Die MSA 220 C-B ist auch für Profis aus Kommunen, GaLaBau, Forst und Handwerk ein geeignetes Werkzeug, beispielsweise für die Gehölzpflege.

erienmäßig verfügt die MSA 220 C-B über die rückschlagarme Vollmeißelsägekette ⅜"-Picco Super 3 (PS3) mit einer Schienenlänge von 35 cm. Sie vereinfacht mit einer breiteren Schnittfuge zudem die Arbeit mit dem Fällkeil. Der Hersteller nennt zudem bis zu 30 % mehr Schnitte pro Akkuladung im Vergleich zu einer entsprechenden

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AP 300 und soll mit einer Ladung eine Laufzeit von bis zu 45 Minuten ermöglichen. Die Kettengeschwindigkeit beträgt dabei 24 m/s.

Dem Touchscreen vor Ort Herr werden Die ebenfalls neuen Handschuhe Stihl Function SensoTouch sind an allen Fingern sowie der gesamten Handfläche mit einer leitfähigen Beschichtung ausgestattet, die es ermöglicht, mit angezogenen Handschuhen beispielsweise Textnachrichten zu tippen, Informationen im Web zu recherchieren oder Telefonanrufe anzunehmen. Dabei schützen die universell einsetzbaren Handschuhe entsprechend der DIN EN 388 vor Nässe, Schmutz und Ölen und das besonders elastische Material gewährleistet bei allen Arbeiten ein gutes Griffgefühl. Die Stihl Function SensoTouch sind in drei Größen erhältlich und bestehen aus Gestrick t mit Nitril-Tauchung.

HL STI

Halbmeißelkette. Die für den Betrieb der Akkusäge erforderliche Energie liefert ein 36-V-LithiumIonen-Akku aus dem Akkusystem Pro, empfohlen wird der ebenfalls neue Stihl AP 300 S, der nicht nur der MSA 220 C-B Ausdauer verleiht, ist er doch auch mit allen weiteren Geräten des Akku-Baukastensystems von Stihl kompatibel. Die MSA 220 C-B ermöglicht auch Sägearbeiten in geschlossenen Räumen, was sie zu einem idealen Werkzeug für Profis aus Kommunen, Gartenbau und Handwerk machen soll. Die MSA 220 C-B startet auf Knopfdruck, beschleunigt nach Herstellerangaben schnell und will durch eine konstant hohe Schnittleistung überzeugen – unabhängig vom Ladezustand des Akkus. Verantwortlich hierfür ist der elektronisch geregelte, bürstenlose und verschleißfreie Elektromotor. Wie Stihl betont, verfügt der ebenfalls neue Akku AP 300 S über 25 % mehr Energiegehalt im Vergleich zum

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Die neue MSA 220 C­B ist die leistungsstärkste Akku­Motorsäge im Stihl­Sortiment und auf die Gehölzpflege, das Bauen mit Holz sowie das Fällen und Aufarbeiten von Schwachholz ausgelegt. Bei den Arbeiten im GaLaBau, auf der Baustelle oder in der Forst­ und Landwirtschaft sind Smartphone und Tablet auch immer häufiger mit dabei. Mit den neuen Handschuhen Stihl Function SensoTouch sollen die mobilen Begleiter mit Touchscreens nun auch bedient werden können, ohne die Handschuhe vorher ausziehen zu müssen.

Die Handschuhe Stihl Function SensoTouch ermöglichen die Bedienung von Smartphones und Tablets, ohne vorher die Handschuhe ausziehen zu müssen. Dazu sind sie an allen Fingern und der gesamten Handfläche mit einer leitfähigen Beschichtung ausgestattet.

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XAVA

»Wiederverwertung ist ein künftig vielversprechender Wirtschaftszweig«

mmer mehr Kunden hätten nach einer Möglichkeit gefragt, steinige Erde, Aushubmaterial oder Bauschutt aufzubereiten, um Teile davon sofort wiederverwenden zu können, wie Firmeninhaber Günter Schmid berichtete. »Daher habe ich mich nach Möglichkeiten umgesehen und bin dank Apolczer Baumaschi-

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LS28 für größere Aufbereitungsprojekte

XAVA RECYCLING

Der 1998 gegründete Familien­ betrieb Schmid Baugeräte­ verleih hat sich in den letzten Jahren stetig erweitert. Die Klientel des Unternehmens aus Biberbach bei Augsburg schätzt die rasche und unkomplizierte Abwicklung, sowie das breit­ gestreute Produktportfolio, das außer Minibagger, Radlader, Dumper, Rüttelplatten, Schneid­ maschinen, Bautrockner, Holz­ häcksler oder auch Baum­ stumpffräsen seit letztem Herbst auch Siebanlagen beinhaltet. Wegen der steigenden Nachfrage hat Baugeräteverleih Schmid jetzt ein zweites Rüttelsieb von XAVA angeschafft.

»Kunden kommen auch von weiter her, weil sie ein Rüttelsieb wie dieses nicht überall mieten können«, berichtet Günter Schmid. Die Zielgruppe sei breit gestreut, die Siebe eigneten sich für Bauunternehmen, Kompostierer, Hackschnitzelerzeuger, Landwirte, Gärtnereien oder auch Privatbaustellen. »Der Wartungsaufwand und Verschleiß sind gering und der Support durch Apolczer Baumaschinen ist ausgezeichnet« zeigt sich Schmid zufrieden.

Steiniges oder verunreinigtes Erdreich wird nach dem Absieben mit dem XAVA-Rüttelsieb LS14 zu wertvollem Humus. nen auf die Rüttelsiebe von XAVA gestoßen«, so Firmeninhaber Günter Schmid.

LS14 mittlerweile etabliert Besonders das kompakte Modell LS14 hat den Unternehmer angesprochen: »Es ist sehr einfach zu bedienen und entspricht genau

dem, wonach viele unserer Kunden suchen, um ihren Aushub auf der Baustelle aufzubereiten oder steinige Erde abzusieben.« Die Siebmaschine wird per üblichem 230-V-Stromanschluss betrieben und meist mit einem Minibagger beschickt. Für den Transport reicht ein gewöhnlicher Pkw-Anhänger.

Um auch Anfragen gerecht zu werden, die ein größeres Sieb zur Beschickung mit einem 5-t-Lader benötigen, hat Schmid im März mit dem LS28 in das größte Rüttelsieb des XAVA-Sortiments investiert. »Da das Entsorgungsthema immer präsenter und heikler wird und Wiederverwertung auch künftig ein vielversprechender Wirtschaftszweig ist, habe ich mich dazu entschlossen, noch ein Rüttelsieb anzuschaffen«, erklärt Schmid. Für Aufbereitungsprojekte ab 50 m3 sei man mit einem Rüttelsieb LS28 gut beraten. Es wiegt 1,7 t und bietet eine Siebfläche von 8,35 m2. Die zwei Siebdecks mit verschieden großen und leicht tauschbaren Siebbelägen si-

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DOPPSTADT

Auch Kleinmengen effizient handhaben

Saubere Separierung von Steinen und feiner Erde mit dem XAVA-Rüttelsieb LS28. chern den gleichmäßigen Durchsatz und vielseitige Anwendungsgebiete, wie Bauschutt, Hackschnitzel, Holz, Erde, Schotter oder Kompost.

Kosten sparen Für die meisten SiebanlagenMietkunden von Schmid ist das Aufbereiten mit einem Rüttelsieb eine neue Erfahrung. Sie wollen das Sieb testen und dank Tagesmietpreisen von 100 Euro für die LS14 und 200 Euro für die LS28 sieht Schmid die Hürde nicht allzu hoch gesetzt. »Meist wird Erdreich aufbereitet. Gesiebter Humus kostet in unserer Gegend pro Kubikmeter 16 Euro bis 20 Euro. Dieser müsste zugekauft werden, vom Transport ganz abgesehen. Außerdem wird

Erde mit Steinen dem Bauschutt gleichgesetzt und wird in der Entsorgung mit Preisen von 12 Euro bis 15 Euro pro Tonne kalkuliert. Wenn Aushubmaterial vor Ort gesiebt wird und sofort wiedereingesetzt werden kann, muss nur ein Bruchteil entsorgt werden. Man muss keinen oder weniger Humus zukaufen, spart Transportkosten und reduziert natürlich CO2-Emissionen«, so Günter Schmid. Der Firmenchef ist vom großen Mehrwert der Aufbereitung mit einem Rüttelsieb überzeugt: »Nachdem viele Kunden die Siebe jetzt testen und das Feedback ausgesprochen gut ist, sehe ich auch Potenzial im Verkauf von XAVA-Sieben. Bei mir kann gemietet und gekauft werden.« t

Mit dem Methor stellt Doppstadt einen Slow Speed Shredder vor, der speziell für die Verarbeitung kleiner Volumenströme entwickelt wurde. Ziel des neu gedachten Anlagenkonzepts: Die Vorzüge der Doppstadt­Technik sollen erstmalig auch Anwendern zur Verfügung stehen, die geringe Mengen, häufig wechselndes Material oder Sonderchargen zerkleinern. Herausgekommen ist der nach Anbieterangaben wahrscheinlich variabelste Einwalzenzerkleinerer der Welt.

Der hydraulische Antrieb passt die Leistung des Zerkleinerungssystems stufenlos an den Bedarf an. Eng verknüpft arbeitet die lastgesteuerte Materialzufuhr Smart Hopper. erkleinern wird nicht einfacher, wenn die Materialmenge abnimmt. Kleine Volumenströme effizient zu verarbeiten, stellt vielmehr eine Herausforderung dar. Das Velberter Unternehmen Doppstadt

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hat sein Know-how gebündelt und einen langsam laufenden Shredder entwickelt, der professionelles Zerkleinern für unterschiedlichste Anwendungsbereiche attraktiv machen will. Mit dem Methor sollen beispielswei-

DER MARKT IN ZAHLEN

Umsatz der GaLaBau-Branche steigt 2019 auf 8,93 Milliarden Euro deutschen Garten- und Landschaftsbaus haben ihren Jahresumsatz von rund 8,41 Mrd. Euro aus dem Jahr 2019 um mehr als 6 % auf 8,93 Mrd. Euro steigern können. Dies geht aus der vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL) veröffentlichten Jahresstatistik hervor.

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en Umsatz von knapp 9 Mrd. Euro erzielten 18 251 GaLaBau­Betriebe. Damit legte auch 2019 die Zahl der Unternehmen gegenüber dem Vorjahr (+ 2,3 %) zu. Die Zahl der Betriebe, die in den Landesverbänden des BGL organisiert sind, ist um 92 auf 4 006 gestiegen. Der BGL vertritt als Wirtschafts­ und Arbeitgeberverband die Interessen des deutschen Garten­, Landschafts­ und Sportplatzbaus auf Bundesebene und in Europa. Bei der Beschäftigtenzahl war 2019 ebenfalls ein Plus zu verzeichnen. So waren 2019 mit 123 678 Mitarbei­ tern in der GaLaBau­Branche 2,6 % mehr als im Jahr zuvor beschäftigt. Die Zahl der Auszubildenden wuchs von 6 892 im Jahr 2018 auf 7 127 zu. Auch 2019 ist der Privatkundenmarkt mit 57,95 % das stärkste Umsatzsegment der GaLaBau­Branche geblieben. Der Umsatz im Privatgartenmarkt stieg gegen­ über dem Vorjahr um fast 6 % auf 5,18 Mrd. Euro. Eben­

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BGL

o BGL – Die Betriebe des

Umsatzentwicklung in der GaLaBau-Branche seit 2014 in Milliarden Euro. Im Jahr 2019 erzielte die Branche einen Jahresumsatz von 8,93 Mrd. Euro. falls ein Umsatzwachstum verzeichnet der Markt des öffentlichen Grüns. Hier erwirtschafteten die GaLaBau­ Betriebe einen Umsatz von 1,54 Mrd. Euro gegenüber 1,43 Mrd. Euro im Jahr 2018. Die restliche Umsatzverteilung sieht wie folgt aus: Der Umsatzanteil beim Wohnungsbau lag bei 11,94 %, der Anteil der Industrie machte 7,69 % aus und der t Anteil der Generalunternehmer lag bei 2,6 %.


DOPPSTADT

Der Methor ist der nach Doppstadt-Angaben einzige Einwalzenzerkleinerer seiner Klasse mit schraubbaren Werkzeugen und gleichzeitig das System mit der größten Werkzeugauswahl. se Container-Dienste oder kleinere Wertstoff- und Recycling-Betriebe von den Vorteilen einer eigenen, hochwertigen Zerkleinerungslösung profitieren können.

Besonders wandelbar Jeder Methor entsteht nach dem Baukastenprinzip – das beginnt bereits beim Antrieb. Standardmäßig besteht die Wahl zwischen Diesel- oder Elektromotor. Auch eine Variante ohne eigenen Antrieb ist denkbar, da der Antriebsstrang mit externen Motoren kombinierbar ist. Je nach Einsatzbedingungen kann der Methor als Hakenliftvariante oder mit einem Kettenfahrwerk zum eigenständigen Versetzen ausgerüstet werden. Für den stationären Einsatz ist das Schneidwerk als alleinstehende Komponente erhältlich. Das Zerkleinerungssystem ist das Herzstück des Methor. Der Einwalzenzerkleinerer verfügt nach Herstellerangaben als einziger der Klasse über schraubbare Werkzeuge und bietet gleichzeitig die größte Werkzeugauswahl. Dafür stehen Walzen mit Zahngrößen in S, M, L oder XL zur Verfügung. Das System lässt sich binnen 60 Minuten umrüsten. Um auch bei der relativ klein dimensionierten Zerkleinerungskammer des Methor eine hohe Prozesssicherheit zu ermöglichen, ist die Walze quer eingebaut. So wird das Material in Förderrichtung des Bandes ausgetragen.

Effizientes Antriebs­ und Zufuhrkonzept Als weiterer Pluspunkt des Methor gilt sein HydraulicDirect Drive, der die Leistung des Zerkleinerungssystems stufenlos an den Bedarf anpasst. Gleichzeitig wird das Lastmoment am Antrieb kontinuierlich optimiert, was sich positiv auf Verbrauch und Verschleiß auswirken soll. Wenn der Pumpendruck durch eine Blockade sprunghaft ansteigt, schwenkt der Antrieb automatisch in ein Reversierprogramm. Verknüpft mit dem HydraulicDirect Drive arbeitet die lastgesteuerte Materialzufuhr Smart Hopper. Sie nutzt den Pumpendruck des Antriebs, um die Neigung des Aufgabetrichters zu steuern. So kann der Methor abhängig von seiner aktuellen Maschinenbelastung beladen werden.

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Smart vernetzt arbeiten Für leistungsstarke Prozessketten lässt sich die Neuheit beispielsweise mit dem Windsichter Airflex 1500, der Trommelsiebmaschine Flex 518 oder dem Selector 400 mit dem Spiralwellensiebdeck SWS kombinieren. Auch das Bedienkonzept berücksichtigt, dass der Methor in unterschiedlichsten Arbeitsumgebungen eingesetzt wird. Neben dem intuitiven Bedienpanel am Gerät sind Kernfunktionen auch per Funkfernbedienung ansprechbar. Zudem lässt sich mit dem Methor ein WLAN-Hotspot auft bauen.

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Reihen, soll eine große Sammelmenge ermöglichen. So kann – im Gegensatz zur komplett geraden Bauart – vorn mehr Material geschoben werden. Sollte wegen sehr großer Kehrmengen (bei komplett gefülltem Sammelraum) seitlich etwas Kehrgut entweichen, sorgen die Seitensammelbesen dafür, dass dieses in dem Hohlraum hinter den V-förmig angeordneten Bürstenreihen eingesammelt wird. Dadurch kann man mit einem Kehrstrich eine merklich längere Strecke zurücklegen, was viel Zeit einsparen hilft.

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Wenn mit immer weniger Personal und unter höherem Leistungsdruck die Arbeit schneller erledigt werden muss, sucht jeder Betriebsleiter nach Ausrüstung, die Entlastung und Kostenminimierung zugleich ermöglicht. Eine solche Möglichkeit will das Cleansweep­V­Concept bieten. Nach Herstellerangaben hilft der V­Concept­Kehrbesen auf Hof und Baustelle, bis zu 80 % der üblichen Kehrzeit einzusparen.

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Die Kehrzeit deutlich reduziert

Betriebs­ und Folgekosten senken

Ob zum Beseitigen von Grünschnitt, Zurückführen von Rohstoffen oder zum Einsanden – der V-Concept-Kehrbesen zeigt sich als ein vielseitiger Helfer. isher war man es gewohnt, zum Kehren spezielle Anschlüsse an das Trägerfahrzeug zu installieren, bis zu zehn Minuten lang Geräte anzubauen und regelmäßig Auffangbehälter zu entleeren. Teils kehrte man dann mit großen Staubentwicklungen und aufgeschleudertem Kehrgut. Zudem musste häufig die Kehr-

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geschwindigkeit reduziert werden, damit die Kehrwalze arbeiten konnte. Das Unternehmen Cleanline Reinigungstechnik will mit seinem starren Kehrbesen des V-Concepts eine deutliche Alternative bieten. Die besondere V-Anordnung der vorderen drei Bürstenreihen, gefolgt von mehreren geraden

Das Augenmerk richtet der Hersteller ebenfalls auf die Nutzungsdauer und den Verschleiß der Bürsten. Nutzer hätten berichtet, ihr Verbrauch von früher vier bis fünf Kehrwalzen im Jahr habe sich dank V-Concept auf einen Satz Bürsten alle eineinhalb Jahre reduziert. Die Bürsten sollen einer Kehrstrecke von 800 km standhalten, was etwa dem Vierfachen einer üblichen rotierenden Kehrwalze entsprechen sollte und damit vom Brandenburger Tor bis zum Eiffelt turm reichen würde.

Im Einsatz für die Flussufersanierung o SEPPI M – Im italienischen San Benedetto del Tronto war bis vor Kurzem das

ie für die Mäharbeiten gewählte Ausrüstung bestand aus einem JCB­Bagger des Typs JS235 und einem BMS­Mulchkopf von Seppi M mit 150 cm Arbeits­ breite. Der Forstmulcher verfügt über einen Rotor mit fes­ ten Werkzeugen sowie hochwertigen Hartmetalleinsät­ zen und zerkleinert Sträucher, Äste sowie Holz bis zu einem Durchmesser von 30 cm. Der BMS ist für Bagger von 15 t bis 30 t mit einer För­ dermenge im Bereich von 80 l/min bis 260 l/min geeig­ net. Der hydraulische Antrieb erfolgt über einen Motor

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SEPPI M

Ufer des im Ort in die Adria mündenden Flusses Tronto dicht von »Schilfwald« bedeckt kaum erreichbar. Über mehr als 25 Jahren war die Vegetation unkontrolliert gewachsen und bildete bald eine deutliche Barriere. Die Gemeinde beschloss, an mehreren Stellen des Flusses die Böschungen abzusichern und den Zugang zum Ufer wiederherzustellen. Mit im Einsatz dabei war Technik des Südtiroler Unternehmens Seppi M.

BMS-Mulchkopf von Seppi M im Kampf gegen den »Schilfwald«. der M­Boost­Serie mit Überdruckventil und automati­ scher Schluckvolumenregelung und ebenso automati­ scher Druckanpassung. Der Mulchkopf BMS wurde für anspruchsvolle Arbeitsbedingungen entwickelt, bei denen hohe Verschleißfestigkeit und ein minimaler War­ t tungsaufwand wichtig sind.


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TUCHEL MASCHINENBAU

Für den Sommerputz auf Straßen und Wegen

chnell ist man im Falle der Wildkräuter geneigt, nach der Chemiekeule zu greifen. Das Pflanzenschutzgesetz verbietet jedoch den Einsatz von Herbiziden auf Nichtkulturland. Ob auf Wegen, Plätzen, Betriebshöfen, Auffahrten, Gleisanlagen oder

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Industrieflächen will es vielmehr die Wildkrautbürste WB 750 von Tuchel mit allen unerwünschten Pflanzen aufnehmen. Schnell angebaut am Radlader, Bagger, Hoflader, Traktor oder Kommunalfahrzeug, entfernt sie den hartnäckigen Bewuchs.

TUCHEL MASCHINENBAU

Die warme Jahreszeit ist mit unschönen und störenden Wildkräutern verbunden, die sich überall dort ausbreiten, wo sie schlecht erreich­ bar sind – zwischen den Fugen von Pflastersteinen, an Fahrbahn­ rändern oder an Bordsteinkanten. Um dem Bewuchs den Kampf anzusagen, bietet Tuchel Maschinenbau die Wildkrautbürste WB 750 an. Aber auch große Baustellen oder kommunale Flächen müssen gekehrt werden – für einen anspruchsvollen Arbeitseinsatz hält Tuchel hierfür die Profi 660 vor.

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Für den anspruchsvollen Kehrarbeitseinsatz auf großen Baustellen, landwirtschaftlichen Betrieben oder kommunalen Flächen bietet Tuchel hingegen die Profi 660 mit einem Bürstendurchmesser von 660 cm an. Ein wabenförmiger WaveLine-Kombibürstenbesatz mit CrownLockSystem soll dabei ein hervorragendes Kehrergebnis sowie eine hohe Standzeit garantieren helfen. Die Bürsteneinstellung erfolgt über ein Rasthebelsystem mit Kehr-Keil-Optimierung, was sicherstellen soll, dass die Bürstenringe einen gleichmäßigen

Abstand zum Schmutzsammelbehälter halten. In Sachen Sicherheits- und Komfortaspekt gehört ein innenliegender Motor zur serienmäßigen Grundausstattung. Dank des kompakten Anbaus mit 3D-Ausgleich an das Trägerfahrzeug zeigt sich die Profi 660 bestens geeignet für Rad-/Teleskoplader sowie Traktoren, Gabelstapler oder Unimog-Fahrzeuge. Wie bei allen Tuchel-Anbaumaschinen werden die Kehrmaschinen an die individuellen Bedürfnisse angepasst, Zubehör wie Wassersprüheinrichtung oder auch Seitenbesen stehen t zur Auswahl.


L BEMA MASCHINENFABRIK

Mit neuen Ausstattungskomponenten Wildkraut noch einfacher beseitigen

BEMA MASCHINENFABRIK

Einfachheit, Effektivität und Multiflexibilität hat sich bema bei der Entwicklung des bema Groby light auf die Fahnen geschrieben, um die Beseitigung des lästigen Wildkrauts noch erfolgreicher angehen zu können.

bema Groby light, angebaut am Hoflader.

er kompakte bema Groby light will speziell mit seiner einfachen Handhabung überzeugen. Ob am Hoflader, Kommunalfahrzeug, Gabelstapler, Minibagger, Frontmäher oder Kompaktschlepper, der bema Groby light kann hydraulisch über einen starken Gerotormotor oder optional mechanisch

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über Zapfwelle angetrieben werden. Mit dem bema PowerPack können zudem Trägerfahrzeuge den bema Groby light nutzen, denen ausreichende Hydraulikleistung am Anbau fehlt. Unabhängig vom Trägerfahrzeug geht der bema Groby light die umweltschonende Grundreinigung an, um lästiges Wildkraut

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effektiv zu beseitigen. Der Kunststoffteller ist hierzu mit kunststoffummantelten Stahlflachdrahtbüscheln ausgestattet, die das Wildkraut aggressiv aus den Rinnen und Fugen herauskratzen.

Mechanische Neigungsverstellung Schwer erreichbare Stellen, Ecken, Rinnen, Schrägen oder Ausbuchtungen – mehr Spielraum erhält der bema Groby light durch die mechanische Neigungsverstellung des Bürstenkopfes und optionaler Aufrüstungsmöglichkeiten. So kann der Tellerbesen mit der hydraulischen Schwenkeinrichtung um 85° nach links geschwenkt werden. Eine weitere Option stellte bema auf der Agritechnica 2019 vor: Mit der neuen teleskopierbaren Seitenverschiebung ist flexibles und passgenaues Arbeiten möglich. Durch die Verschiebung um 300 mm kann das An-

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baugerät zudem auf die Fahrzeugbreite angepasst werden. Beim Thema Steuerung der einzelnen Funktionen setzt bema ebenfalls auf eine einfache und komfortable Handhabung. Ein- und Ausschalten des Tellerbesens, Teleskopieren, Schwenken und Verstellen des Bürstenkopf-Neigungswinkels können bequem mit dem Steuergerät bema Control per Funk-Fernbedienung vom Fahrzeug aus ant gesteuert werden.

bema Groby light am Minibagger.


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MULAG

Straßenbegleitgrün ökologisch pflegen Für ein möglichst insekten­ und pflanzenschonendes Mähen in der professionellen Straßenunterhaltung sind neue Mähkonzepte notwendig, die auf die speziellen Anforderungen einer ökologisch verträglicheren Pflege des Straßenbegleitgrüns ausgerichtet sind. Mit den herkömmlichen mulchenden Schlegelmähwerken gelte dieses Anliegen als nicht umsetzbar, wie Straßenunterhaltspezialist MULAG informiert. Der Aufbau der Mähköpfe bringe große prinzipbedingte Nachteile für das Vorhaben mit sich. MULAG hat für den Einsatz im professionellen Straßenbetriebsdienst ein neues Arbeitsgerät mit innovativem Mähkonzept entwickelt. ei einer Analyse aller relevanten Aspekte des bisherigen Mähverfahrens, der Luftstromführung im Mähkopfgehäuse, der Schnitthöhe des Mähkopfes und der überrollten Fläche hat MULAG wichtige Erkenntnisse zur Verbesserung eines nachhaltigen Mähbetriebes

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gesammelt, die bei der Neuentwicklung des Grünpflegekopfes Eco 1200 plus für ein möglichst schonendes neues Verfahren zum Tragen kamen.

Optimierte Luftführung Der neue MULAG-Grünpflegekopf basiert auf einem Scheiben-

mähprinzip, das in seinem Aufbau nicht mit bereits verfügbaren Systemen vergleichbar sein soll. Im Ergebnis gleicht das Mähverhalten einem Balkenmäher, zusätzlich versehen mit den Merkmalen des freien Schnitts ohne Mulcheffekt. Ihm ist eine mechanische Abstreifvorrichtung vorgeschaltet, die das rechtzeitige Aufscheuchen von im Gras sitzenden Insekten bewirken soll. Durch das Aufnehmen des Mähgutes per optimierter Luftführung und weitestgehend geschlossenem Gehäuseboden sollen deutlich weniger Lebewesen in den Mähkopf gelangen. Die direkten Angriffsflächen des Schneidwerkes hat MULAG etwa um den Faktor 50 mini-

miert, eine stark angehobene Schnitthöhe soll zudem ökologisch schonenderes Mähen gewährleisten. Nebenbei entstehen durch das Aufnehmen der sonst als Dünger wirkenden Mahd über ein Radialgebläse in den Mähgutanhänger magere Grünflächen, die eine gute Grundlage für eine nachfolgende blütenreiche Vegetation bilden. Ebenso werden Lebewesen nicht durch liegengebliebenes Material abgedeckt. Der minimale Bodenkontakt des Grünpflegekopfes aufgrund neu konstruierter Tastrollen soll am Boden lebende t Tiere schützen.

MULAG

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MULAG-Mähzug mit Grünpflegekopf Eco 1200 plus im Einsatz. Eine hohe Wirtschaftlichkeit wird durch Ausmähen, Aufnahme und Abtransport des Mähguts in einer Durchfahrt gewährleistet.

Ökologisch verträgliche Pflege des Straßenbegleitgrüns mit dem neuen MULAG-Grünpflegekopf.

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Fiedler-Tanksystem FTS8800 mit Fiedler-Gießarm FGA1000.

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FIEDLER

Wassertechnik im Großformat für alle Lkw Dank flexibler Kaskadenbauweise zeigen sich Fiedler­Tanksysteme nicht nur im Kompaktfahrzeug­ und Traktorbereich als passende Lösungen für die Bewässerung und Straßenreinigung. Mit seiner Baureihe von 5 100 l bis 17 600 l realisiert das Unternehmen passend für jedes Fahrgestell auch Anlagen mit großem Volumen. Der Aufbau erfolgt entweder direkt auf den Fahrzeugrahmen oder auf gängige Wechselsysteme. er Fiedler-Ansatz ermöglicht eine variable Konfiguration und optimale Nutzung der verfügbaren Lkw-Nutzlast. Neben den wählbaren Volumina ist eine Vielzahl an Pumpenvariationen zwischen 5 bar und 350 bar

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verfügbar. Die Nieder-/Mittel-/ Hochdruckvarianten können direkt über die ebenfalls von Fiedler realisierte Fahrzeughydraulik oder mittels Verbrennungsmotor betrieben werden.

Anbaugeräte Um die Tanksysteme optimal in die tägliche Arbeit zu integrieren, ist neben Handlanzen auch eine Vielzahl weiterer Anbaugeräte verfügbar, wie beispielsweise Schwemmbalken mit Arbeitsbereichen zwischen 2,5 m bis 3 m, die kompakt gestaltet wahlweise auch teleskopierbar erhältlich sind. Ebenso verfügbar ist der Gießarm, der hydraulisch oder elektrisch angetrieben erhältlich ist. Auch hier ist eine Vielzahl an Varianten mit Aus-

lageweiten zwischen 3,5 m bis 6 m verfügbar.

Ganzjahreseinsatz Da die Tanksysteme universal gehalten sind, ist es auch möglich, Soleanlagen in Wechselnutzung zu betreiben. So kann eine Anlage im Winterdienst mit einem Solesprühbalken betrieben werden und im Sommereinsatz mit einem der Frontanbaugeräte. t

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Die ROPS-getestete Kabine des Citymaster 650 mit zwei Türen und großzügiger Verglasung gewährt dem Fahrer einen guten Blick auf sein Arbeitsumfeld.

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HAKO

Kompakter Allrounder für urbane Flächen Der Einsatz in der Stadt stellt unterschiedlichste Anforderungen an die Kommunaltechnik – die auch mit den Jahreszeiten wechseln. Der neue Hako­Citymaster 650 begegnet ihnen mit geringer Fahrzeugbreite, spurtreuer Knicklenkung und kleinem Wendekreis für höchste Beweglichkeit auf engem Raum. Und mit Multifunktionalität für den wirtschaftlichen Ganzjahreseinsatz. ie Weiterentwicklung des Citymaster 600 wartet mit einer Vielzahl neuer Merkmale und Optionen auf. Details wie die energiesparende, vollelektronische Fahrsteuerung und drei Leistungsstufen sollen den Verbrauch im Straßen- und Arbeitsbetrieb senken helfen. Der permanente Allradantrieb steht für komfortables Fahren – auch bei der Überwindung von Bordsteinkanten, der neue Motor erfüllt zudem die Anforderungen der Abgasstufe V.

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Hohe Flexibilität Der Citymaster 650 will vielseitiger Geräteträger und professionelle Kehrmaschine zugleich sein. Durch die Kombination ver-

schiedener An- und Aufbaugeräte an vier Anbauschnittstellen kann er weitere Arbeiten übernehmen – zum Beispiel im Winterdienst, in der Grünflächenpflege oder im Bereich Nassreinigung. Für Wildkrautbesen steht eine eigenständige Codierung bereit – für die vollständige Bedienung ohne Zusatzsteuergerät.

einen guten Blick auf sein Arbeitsumfeld. Tägliche Servicearbeiten wie die Ölkontrolle lassen sich unkomplizierter von außen erledigen und über regelmäßige Wartungsarbeiten informiert ein »Service-Wecker«. t

Komfort und Sicherheit Ein intuitives Bedienkonzept des Citymaster 650 dient der einfachen Handhabung und erhöht die Effizienz im Arbeitseinsatz. Alle Funktionen lassen sich über die in die Armlehne integrierte 1-Hand-Bedienung steuern. Erweiterte Sitzoptionen und eine höhen- und längsverstellbare Lenksäule ermöglichen eine individuelle Anpassung des Arbeitsplatzes. Elektronische Fahrpedale mit verbesserter Fußergonomie sorgen für mehr Komfort im Einsatz. Reduzierte Geräusche nach innen wie außen machen die neue Ausführung fahrer- und umweltfreundlich. Die große Sicherheitskomfortkabine mit zwei Türen und großzügiger Verglasung unterstützt die Rundumsicht. Dank Voll-LED-Beleuchtung und LED-Arbeitsscheinwerfer hat der Fahrer

Der neue Citymaster 650 ist vielseitiger Geräteträger und professionelle Kehrmaschine zugleich.

UNTERNEHMEN Seit mehr als 70 Jahren ist Hako bekannt als Lösungs­ anbieter für die Reinigungs­ und Kommunaltechnik. Heute zählt die Hako­Gruppe zu den führenden Maschinenherstellern für die Industrie­, Gebäude­ und Außen­ reinigung sowie die Grundstücks­ pflege und den Winterdienst. Ein engmaschiges Distributions­ und Servicenetz mit Vertriebs­ und Servicepartnern besteht in mehr als 60 Ländern.

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OEM | Erstausrüstung – Aftermarket

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BRIGGS & STR ATTON

Der Vanguard 400 gehört zu einer neuen Reihe von Einzylinderindustriemotoren, die Effizienz, Komfort und reduzierte Betriebskosten beispiellos kombinieren wollen. Noch in diesem Jahr soll ein 160-cm3-Modell die Serie erweitern.

BRIGGS & STRATTON

Für den Einsatz in Mietmaschinen optimiert Effizienz hoch, Betriebskosten runter – der neue Vanguard 400 von Briggs & Stratton ist der zweite einer Modellreihe von Grund auf neu entwickelter Einzylindermotoren für professionelle Anwender und insbesondere für die Gerätevermietung. ie die bereits seit dem vergangenen Jahr verfügbare 200er-Version soll auch der 400erMotor starke Produktleistung mit geringen Gesamtbetriebskosten kombinieren. Die bereits zur Bauma vorgestellte Neuheit (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 4/19, Seite 277) ermöglicht Baumaschinenvermietern längere Intervalle für den Ölwechsel und reduziert die Gefahr von Schäden durch fehlerhafte Bedienung. Ein Ölwechsel wird laut Hersteller alle 200 Betriebsstunden erforderlich. Damit ist der Ein-

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satzzyklus nach Herstellerangaben doppelt so lang wie üblich. Darüber hinaus ist der Motor serienmäßig mit einem ZyklonLuftfiltersystem ausgestattet, das Wechselintervalle von bis zu 600 Stunden erlaubt. Als Ergebnis wird ein besonders wirtschaftlicher Betrieb bei reduzierten Betriebskosten und mit weniger Stillstandzeiten ausgelobt. Der Motor ist nach Stufe V, EPA-Stufe 3 zertifiziert und wird mit einer dreijährigen Garantie ausgeliefert. Der neue Vanguard 400 ist für den Einsatz in einer Vielzahl

von Geräten geeignet, darunter Schredder, Betonsägen und -brecher, Generatoren, Pumpen und Gebläse. Beim britischen Unternehmen Dragon Equipment kommt der Vanguard 400 bereits im neuen Betonbrecher CR 300 zum Einsatz. »Die Kraftstoffeffizienz und das voll integrierte Zyklon-Luftfiltersystem machen den Motor ideal für schwierige Arbeitsumgebungen«, kommentiert Firmeninhaber Jeff Haines.

Einfacher Aufbau und Benutzerfreundlichkeit Der Einbau in vorhandene Geräte ist ohne große technische Änderungen möglich. Der neue Antrieb arbeitet auch bei niedrigen Temperaturen von bis zu – 28 °C und in extremen Schräglagen

von bis zu + 45 °C in jeder Richtung ohne Leistungsverlust. Diese Eigenschaften sollen es OEM ermöglichen, vielseitig verwendbare Geräte auf der Basis des neuen Motors zu entwickeln. Der Startvorgang des Motors wurde auf lediglich drei Schritte reduziert. Die elektronische Zündung, die Drehzahleinstellung und die Kraftstoffzufuhr werden über einen 3-in-1-Hebel gesteuert. Dieser dient zugleich als Transportsicherung. In StoppPosition werden Zündung und Kraftstoffzufuhr unterbrochen, um zu verhindern, dass Benzin auslaufen oder ins Motoröl gelangen kann. Fehlbedienungen, Verschmutzungen und Beschädigungen durch auslaufenden Kraftstoff werden vermieden. t

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Rolls-Royce Power Systems und ASI wollen Motoren für autonomen Betrieb optimieren ie beiden Partner haben eine Absichtserklärung unterzeich­ net, die es Rolls­Royce ermöglichen soll, seinen Bergbaukunden Lösun­ gen mit MTU­Motoren bereitzustel­ len, die mit dem Mobius­System kompatibel und für den auto­ nomen Betrieb geeignet sind. Mit der Marke MTU ist der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls­Royce ein Anbieter moderner An­ triebslösungen für eine Vielzahl von Anwen­ dungen, darunter Ausrüstung für den Berg­ bau. ASI Mining gilt als Branchenführer bei Entwicklung und Vertrieb autonomer Lösun­ gen für die Bergbauausrüstung und andere Maschinen. Die Unternehmen planen, ihre kombinierte umfassende Erfahrung zu nutzen, um die Effizienz und Leistung von Bergbaugerät zu steigern und den Minen­ betrieb gleichzeitig umweltfreundlicher und sicherer zu machen. Dazu sollen Antriebslösungen beitragen, die mit der ASI­Fahrzeugautomatisierungs­Software kompatibel sind. Ein möglicher Vorteil für Kunden von Rolls­Royce

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ROLLS-ROYCE POWER SYSTEMS

o ROLLS-ROYCE – Die Kompatibilität von MTU-Motoren mit der ASI-Befehls- und SteuerungsSoftware Mobius für autonome Fahrzeuge wollen künftig Rolls-Royce und ASI Mining sicherstellen.

Rolls-Royce und ASI Mining haben eine Absichtserklärung unterzeichnet über integrierte autonome Antriebslösungen und die Optimierung von MTU-Motoren für den autonomen Betrieb.

und ASI­Mining soll darin bestehen, das Antriebssys­ tem in vorhandenen Muldenkippern nachzurüsten, t sodass diese autonom fahren können.

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FPT INDUSTRIAL

FPT Industrial hat kürzlich mit dem F28 einen neuen Hybridantrieb vorgestellt. In den Dieselmotor wurde ein Schwungrad integriert, was ihn besonders für Bau­ und Landmaschinen zu einer effizienten, kompakten und nachhaltigen Lösung machen soll. Der Hybridmotor stellt für das zu CNH Industrial gehörende Unternehmen Fiat Power­ train Industrial einen weiteren Schritt in Richtung eines modularen und leistungsstarken Antriebsstrangs dar. er 2,8-l-Hybridmotor F28 wurde für kompakte Fahrzeuge konzipiert, um deren Produktivität zu erhöhen und Effizienz weiter zu verbessern. Er eignet sich für den Einsatz in typischen Mietmaschinen wie Teleskoplader, Hebebühnen, Scheren- und Auslegerhebebühnen, stationären Geräten wie Kompressoren, Schweißgeräten und Pumpen oder auch Häckslern, Mahlwerken und Grabenfräsen. Über vier in Reihe ge-

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schaltete Zylinder liefert der Verbrennungsmotor eine maximale Leistung von 74 PS, während der Elektromotor mit einer Dauerleistung von 27 PS und einer Spitzenleistung von 40 PS aufwarten kann. Gerade für leichte Baumaschinen wie beispielsweise Kompaktlader, Walzen und Baggerlader gilt eine derartig hohe Spitzenleistung zeitweise als sehr wichtig, um bestimmte Aufgabenstellungen überhaupt aust führen zu können.

Auf dem nordamerikanischen Markt wurde der F28 bereits im letzten November eingeführt. Er ist als Diesel-, Erdgas- sowie nun auch als Hybridmotor erhältlich und eignet sich als modularer, leistungsstarker Motor vor allem für Bau- und Landmaschinen.

ZAHLEN

Hybridmotor F28 Aufbau:

4­Zylinder­Reihenmotor

Einspritzung:

Common Rail (bis zu 1 600 bar)

Hubraum:

2,8 l

Maximale Leistung:

74 PS (55 kW) bei 2 500 min¯¹

Maximales Drehmoment:

375 Nm bei 1 400 min¯¹

Leistung Elektromotor:

40 PS (30 kW) Spitzen­, 27 PS (20 kW) Dauerleistung

Deutz setzt auf technologieoffene Antriebskonzepte

DEUTZ

o DEUTZ – Die diesjährige Conexpo in Las Vegas hat der deutsche Antriebsspezialist Deutz genutzt, um technologieoffene Antriebskonzepte vorzustellen. Dabei handelte es sich u. a. um einen vollelektrischen 360-V-Antrieb für JLG-Teleskoplader und den Wasserstoffmotor TCG 7.8 H2, der als kosteneffiziente »Zero-Emission-Technologie« konzipiert ist.

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nter dem Motto »Revolutionizing Power« will der Motorenspezialist Diesel­, Gas­, Hybrid­, Elektro­ und Wasserstofftechnologien für die jeweils bestmög­ liche Kundenlösung kombinieren. Die Konfiguration erfolgt modular mithilfe eines Produktbaukastens.

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»Deutz Advanced Configurator« Als exemplarisches Beispiel nennt Deutz unter anderem das mit JLG entwickelte vollelektrische Teleskoplader­ Konzept G5­18A. Dessen kompaktes 360­V­Antriebs­ system verfügt über einen Splitantrieb mit zwei 40 kW starken Elektromotoren – jeweils für den Fahrbetrieb und die Teleskophydraulik. Das Drehmoment liegt E­Motor­

typisch unmittelbar an, was die Dynamik der Maschine weiter steigert. Die Batterie stammt aus dem E­Deutz­ eigenen modularen Baukasten und bietet eine Kapazi­ tät von 42 kWh. Mit dem 6,6­kW­Ladesystem kann die Batterie in vier Stunden zu 80 % aufgeladen werden. Des Weiteren wartet Deutz mit einem elektrischen Hybridantrieb auf, der für den Einsatz in Hubarbeits­ bühnen im Niedriglastbereich konzipiert wurde. Der Hybridmotor D 1.2 besteht aus einem kompakten Drei­ zylinder­Diesel mit 1,2 l Hubraum plus Elektromaschine auf 48­V­Basis. Ebenfalls vorgestellt wurde ein von Deutz mit dem im Vorjahr übernommenen deutschen Batteriespezia­ listen Futavis bis zur Vorserienreife industrialisiertes Batteriesystem, das bereits in dreistelliger Stückzahl produziert wurde. Das System soll den strategischen Deutz­Fokus auf die Elektrifizierung der Produktpalette sowie die Engineering­Kompetenz unterstreichen, HV­Batterien und elektrische Antriebsstränge zu ent­ wickeln und zu industrialisieren. Deutz will die Mobilität künftig grundsätzlich tech­ nologieoffen nachhaltig gestalten. Dabei setzen die Köl­ ner auf eine intelligente Kombination aus E­Antrieben und Verbrennungsmotoren, die mit nachhaltigen Kraft­ stoffen perspektivisch ebenfalls CO₂­neutral betrieben werden können. Dies demonstriert der Wasserstoff­ motor TCG 7.8 H2, mit dem Deutz eine kosteneffiziente Alternative zu anderen »Zero­Emission­Technologien«, t wie der Brennstoffzellentechnologie, anbietet.

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Volvo Group und Daimler Truck gründen Joint Venture für Brennstoffzellenproduktion it Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen wan­ deln die chemische Energie des Wasserstoffs und den Sauerstoff aus der Luft in Elektrizität um. Diese Elek­ trizität betreibt die Elektromotoren des Elektrofahrzeugs. Dabei gibt es zwei Methoden zur Herstellung des benötig­ ten Wasserstoffs: Der »grüne Wasserstoff« kann lokal an der Tankstelle erzeugt werden, wobei Strom verwendet wird, um Wasser in Wasserstoff umzuwandeln. Beim aus Erdgas hergestellten »blauen Wasserstoff« wird die Tech­ nologie der Kohlenstoffabscheidung genutzt, um einen kohlenstoffneutralen Brennstoff zu erzeugen. Ziel von Daimler Truck und der Volvo Group ist, in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts schwere Brennstoffzellennutzfahr­ zeuge für den anspruchsvollen und schweren Fernver­ kehr in Serie anzubieten. Darüber hinaus befasst sich das Joint Venture auch mit anderen Anwendungsfällen.

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50:50­Joint Venture Daimler Truck und die Volvo Group werden zu je 50 % am Joint Venture beteiligt sein, das als unabhängige und selbstständige Einheit agieren soll. Die Unternehmen werden in allen anderen Geschäftsfeldern weiterhin Wett­ bewerber bleiben. Die Bündelung der Kräfte soll die Ent­ wicklungskosten für beide Unternehmen senken und die Markteinführung von Brennstoffzellensystemen in Pro­ dukten für den schweren Transport und anspruchsvolle Langstreckeneinsätze beschleunigen. Das Joint Venture umfasst den deutschen Standort Nabern (derzeit Hauptsitz von Mercedes­Benz Fuel Cell) sowie weitere Produktionsstätten in Deutschland und t Kanada.

DAIMLER

o VOLVO/DAIMLER – Die Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck und Volvo Group haben eine Vereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet. Ziel ist die serienreife Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Brennstoffzellensystemen für den Einsatz in schweren Nutzfahrzeugen und anderen Anwendungsfeldern.

Die PEM-Brennstoffzelle ist wie ein Sandwich aufgebaut: In der Mitte befindet sich eine dünne Kunststofffolie, die »Protonen-Austausch-Membran« (PEM – Proton Exchange Membrane). Diese ist auf beiden Seiten mit einer dünnen Katalysatorschicht und einer gasdurchlässigen Elektrode beschichtet. Umgeben ist die Membran von zwei Bipolarplatten, in die Gaskanäle eingefräst sind. Durch die Gaskanäle strömt auf der einen Seite Wasserstoff und auf der anderen Seite Sauerstoff. Viele dieser einzelnen hintereinander geschalteten Brennstoffzellen ergeben einen Brennstoffzellen-Stapel (Stack), der zu einer leistungsfähigen Energiequelle wird, die das Fahrzeug antreibt.

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Vollautomatik steigert Sicherheit und Bedienungsfreundlichkeit Hanson Cement erweitert seine Flotte um 20 Betonmischer des Typs Hino 500 mit Allison-Vollautomatikgetrieben der 2 500er-Baureihe.

sind. Heutzutage können viele Fahrer keinen Lkw mit manueller Schaltung mehr fahren«, so Neil McDermott, National Procurement Manager bei Hanson Cement. »In unseren größeren Betonmischfahrzeugen sind Vollautomatikgetriebe von Allison seit Jahren Standard. Für unsere Minibetonmischer galt das bisher nicht, da sie nicht immer mit Vollautomatik erhältlich waren.«

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Hanson Cement, australisches Zementunternehmen und Tochter der deutschen Heidel­ berg Cement Group, setzt in seiner neuen Hino­Lkw­Flotte auf Allison­Vollautomatikge­ triebe. Dank ihrer Bedienungs­ freundlichkeit bieten diese Getriebe für neue Fahrer deutliche Arbeits­ erleichterungen.

er Mangel an qualifizierten Fahrern in Australien hatte Hanson Cement bewogen, auch Fahrzeuglenker zu beschäftigen, die nur Automatikfahrzeuge

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steuern können. »Ein entscheidender Punkt bei der Spezifikation der Hino-Fahrzeuge war, dass sie bereits ab Werk mit AllisonVollautomatikgetriebe verfügbar

Unfallgefahren reduzieren Der Sicherheitsaspekt ist ein weiterer Grund, warum sich Hanson für Hino-Fahrzeuge mit der Voll-

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Randstreifenfräse profitiert von Technologiepartnerschaft

Ausschlaggebend für die Wahl des Getriebes von Allison Transmission waren vor allem die Sicherheit und Bedienungsfreundlichkeit der vollautomatischen Lkw. automatik entschied. Ein Vollautomatikgetriebe erlaubt es dem Fahrer, sich auf das Fahren des Lkw zu konzentrieren, ohne sich um das Schalten zu kümmern oder in gefährlichen Situationen abgelenkt zu werden. »Betonmischer haben aufgrund des hohen Gewichtsschwerpunkts und der beweglichen Ladung eine der höchsten Unfallraten aller Nutzfahrzeuge«, so McDermott. Die Hino-Minibetonmischer von Hanson sind mit einer 2,6 m3 fassenden Fahrmischertrommel ausgestattet, was ungefähr einem Drittel der Trommeln großer Betonmischer entspricht.

Das Unternehmen verfügt ebenso über eine Reihe größerer Betonmischer, darunter Iveco, Isuzu und andere Marken. Mehr als 95 % der landesweiten Flotte sind mit Allison-Vollautomatikgetriebe ausgestattet. Die 20 neuen Hino-FE-Betonmischer sind Teil einer wachsenden Flotte an Mini-Betonmischern. Hansons Flotte in Australien besteht aus 1 500 Betonmischern, von denen etwa 1 100 in Firmenbesitz sind und weitere 400 von Vertragspartnern betrieben werden. Hansons Marktanteil in der australischen Zementindustrie beträgt t ungefähr 25 %.

Sauer Bibus in Neu­Ulm hat sich in mehr als 25 Jahren zu einem der führenden Anbieter innovativer Hydrauliklösungen für den mobilen und stationären Einsatz entwickelt. Das Unternehmen versteht sich als Lösungsspezialist für die Hydrauliksysteme seiner Kunden, was auch Technologiepartnerschaften wie die mit Poclain Hydraulics begründet, einem Spezialisten auf dem Gebiet der Konstruktion, Herstellung und dem Vertrieb hydrostatischer Antriebssysteme. Ein leistungsstarker Radialkolbenmotor ist als von Sauer Bibus system­ spezifisch bereitgestellte Poclain­Hydraulics­Komponente in der Randstreifenfräse BF 600 von AS Baugeräte für den Unimog von Mercedes­Benz im Einsatz. entrale Aufgabe der Randstreifenfräse von AS Baugeräte aus Wildflecken ist eine rationelle Beseitigung von überwachsenen Randstreifen bei Straßen, wassergebundenen Wirtschaftswegen sowie Radund Fußwegen. Die Randstreifenfräse BF 600 fräst Überwachsungen auf, zerkleinert diese und wirft effizient das Material seitlich aus. Da der Unimog gerade im kommunalen Bereich durch seine Vielseitigkeit ein fester Bestandteil der Bauhöfe ist, dient er auch oft als Trägerfahrzeug für die Produktlösungen von AS Baugeräte. Die hydrau-

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Beispiel eines von Sauer Bibus in ähnlicher Konfiguration bereitgestellten Radialkolbenmotors.

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Trotz Bewegung hochgenaue Messwerte

Unimog mit leistungsstarker Randstreifenfräse BF 600 von AS Gerätebau. lische Seitenverschiebung und Wurfweitenregulierung sorgen für komfortables Arbeiten auch an schwer zugänglichen Abschnitten. Möglich macht dies der leistungsstarke Radialkolbenmotor, der als PoclainHydraulics-Komponente von Sauer Bibus systemspezifisch bereitgestellt wurde. Ergebnis der Zusammenarbeit ist ein besonders effizientes, hydraulisches System zur gezielten Anwendung im Straßenbau.

»Lösungsorientierung und Effizienz« »Die Zusammenarbeit mit Sauer Bibus ist von enormer Lösungsorientierung und Effizienz geprägt. So konnten wir erneut in enger Abstimmung eine erstklassige Lösung entwickeln, die vom Markt begeistert angenommen wurde«, sagt Alfred Söder, Inhaber von AS Baugeräte. Weitere gemeinsame Technologieprojekte mit Sauer Bibus sollen t folgen.

Hersteller wie auch Nutzer von Neigungssensoren in mobilen Maschinen sehen sich häufig mit einer Herausforderung konfrontiert: Die Neigungsmessung der Sensoren basiert auf konventionellen Beschleunigungssensoren, die nicht zwischen der Erdbeschleunigung und anderen externen Beschleunigungen unterscheiden können. Auf die steigende Nachfrage nach beschleunigungskompensierten Sensoren reagiert GEMAC aus Chemnitz nun mit dem neuen Inertialmesssystem IMU+. as neue System ermöglicht eine 6-Achs-Bewegungserfassung an der mobilen Maschine, basierend auf der Rohdatenerfassung für Beschleunigung (3-achsig) und Drehrate (3-achsig). Im Sensor erfolgt eine hochgenaue Datenverarbeitung mittels eines komplexen SensorFusionsalgorithmus. Integrierte Sensorfusionsfilter unterstützen Anwender bei der Orientierungs-

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Mit den GEMAC-Feldbusdiagnosesystemen CAN-Bus Tester 2 und CANtouch (Bild) lassen sich bereits bei der Maschinenkonzeption Parameter testen, um häufige Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen.

berechnung durch die Unterdrückung extern wirkender Beschleunigungen. »Von Beginn an war es der Anspruch in der Entwicklung, durch die Kombination einer absoluten Messung mit einem spezifischen Auswertealgorithmus eine neue Dimension an Genauigkeit zu erzielen. Drei Jahre Entwicklungszeit stecken allein im selbstkonzipierten Algorithmus«, betont Rico Gräßler, GEMAC-Ingenieur und TeamLeiter Sensorentwicklung des IMU+. Das neue System IMU+ biete gegenüber den bisherigen IMU-Systemen den Vorteil, dass es in Erweiterung zu den Rohdaten für Beschleunigung und Drehrate zusätzlich die intern berechneten Werte wie Neigung oder Drehwinkel in verschiedenen Achsen ausgeben könne. »Damit erkennt es künftig noch schneller Abweichungen im definierten Maschinensystem und ermöglicht dem Nutzer ein gezieltes Eingreifen.« Durch die Kombination und Verrechnung der sechs Messwerte kann jetzt ein Messsystem statt mehrerer integriert werden. Damit wird Platz gespart und deut-

lich der Integrationsaufwand verringert. Da zeitkritische Berechnungen bereits im Sensorsystem durchgeführt werden, sparen Nutzer zusätzlich Zeit. Bei der neuen IMU+ wurden zudem die statische als auch die dynamische Genauigkeit im Vergleich zu den bestehenden Sensoren nochmals signifikant verbessert.

Mobile Überwachung für mobile Maschinen Die Kommunikation zwischen mehreren Maschinen erleichtert heute vielfach die Arbeit, erhöht jedoch auch die Anforderungen an Sensorik, Elektronik und Vernetzung einer mobilen Arbeitsmaschine. Ungeplante Störungen können durch Systemfehler auftreten und kostenintensive Ausfallzeiten verursachen. Mit den GEMAC-Feldbusdiagnosesystemen CAN-Bus Tester 2 und CANtouch lassen sich bereits bei der Maschinenkonzeption Parameter testen, um häufige Fehlerquellen frühzeitig zu erkennen. Eine qualifizierte Fertigungsendprüfung und nachfolgend durch Langzeitüberwachung über den gesamten Lebenszyklus der mobilen

Maschine werden die Anforderungen an Verfügbarkeit, Ausfallsicherheit und Langzeitstabilität erfüllt. GEMAC bietet seine Diagnosegeräte für die Schnittstellen CAN, CANopen, DeviceNet und SAE J1939 an. »GEMAC ist der weltweit einzige Anbieter derartiger Diagnosesysteme, die physikalisch messen und damit verlässliche Aussagen über die Bus-Qualität in der mobilen Maschine ermöglichen«, sagt Ralf Meischner, Feldbus-Entwickt lungs-Team.

UNTERNEHMEN Seit 28 Jahren entwickelt und fertigt GEMAC aus Chemnitz in den Bereichen Sensorik, Mess­ technik und Medizinelektronik Module, Komponenten sowie komplexe Baugruppen nach individuellem Wunsch. Mit einem Team aus mehr als 70 Experten, Branchenerfahrung sowie Entwick­ lungs­ und Fertigungs­Know­how hat sich GEMAC zu einem Spezialisten für Neigungs­ und Beschleunigungssensorik sowie für Feldbusdiagnostik CAN­basierter Systeme entwickelt.

Mit Konnektivität zu einer erhöhten Effizienz

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ummins Connected Solutions bietet eine End­to­ End­Suite mit Systemüberwachung und Bericht­ erstattung, Over­the­Air­Programmierung sowie intel­ ligenten Gebühren­Management­Diensten zur Unterstüt­ zung der Baubranche. Es soll Geräte­Managern helfen, fundierte Entscheidungen darüber zu treffen, wann Geräte gestoppt werden müssen oder wieder gestartet werden können. Die Cummins­Lösungen helfen dabei, die Ursache von Fehlermeldungen zu verstehen und fest­ zustellen, wie viel Zeit bleibt, bevor ein Problem eskaliert. Dank der Konnektivität können Manager besser infor­ miert werden, indem sie Motorzustandsberichte und Expertenempfehlungen nutzen, um Wartungsstillstände effektiver zu planen. All dies soll zur Kostensenkung und zu einer höheren Maschinenproduktivität auf den Bau­ stellen beitragen. Die von Cummins angetriebenen Maschinen können dabei vor Ort auf der Baustelle verbleiben, Verbesserun­ gen der Leistung oder der Treibstoffeffizienz werden per integrierten Telematiksystemen und drahtlosen Over­

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CUMMINS

o CUMMINS – Für GeräteManager stellt die Planung von Wartung und Verbrauchsmaterialien einen wichtigen Teil ihrer Arbeit dar. Neue Technologien wie die Cummins-Konnektivität stehen für eine Zukunft mit verbesserter Effizienz bei gleichzeitiger Reduzierung der örtlichen Umweltbelastung.

Verbesserungen der Leistung oder der Treibstoffeffizienz werden per integrierten Telematiksystemen und drahtlosen Over-the-Air-Konnektivitätsdiensten vorgenommen.

the­Air­Konnektivitätsdiensten vorgenommen. Motor­ steuerungsmodule werden damit aus der Ferne kali­ briert, wodurch Bediener in der Lage sind, den Soft­ ware­Einsatz mit minimalen Ausfallzeiten und geringe­ t ren Kosten zu optimieren.


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Eine optimale Visualisierung der Betriebsparameter ermöglichen

as gewählte Entwicklungssystem dient zur Programmierung der grafischen Benutzeroberfläche und erlaubt es, eine breite Datenmenge anzuzeigen. Dank der 256 Farben, 16 Signal-LED, einer Auflösung von 480 x 272 Pixel und einem Blendund Kratzschutzplexiglas unterstützt das Display eine optimale Visualisierung der Betriebsparameter und des Maschinenzustands oder anderer Warnungen. Für eine optimierte MenschMaschine-Schnittstelle (HMI) sorgen auch die kürzlich von

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Autec, italienischer Hersteller drahtloser Fernsteuerungslösungen, investiert in Technologien, die ein besseres Daten­Management der Steuerungssysteme ermöglichen. Ein neues 4,3"­Farb­TFT­LCD­ Display, das mit CODESYS V3.5/Linux über Ethernet gemäß IEC 61131­3 programmiert werden kann, passt zu diesem Ansatz.

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Mehr als 1.000 gebrauchte EM-Reifen

Das neue 4,3"-Farb-TFT-LCD-Display kann mit CODESYS V3.5/Linux über Ethernet gemäß IEC 61131-3 programmiert werden. Autec eingeführten Joystick-Sendeeinheiten (Compact, Link und Curve) mit einem konfigurierbaren 2,8"-TFT-LCD-Farbdisplay (240 x 320 Pixel, 65 536 Farben), das für den Innen- und Außeneinsatz geeignet ist. Autec-Fernbedienungen für mobile Anwendungen verfügen über anpassbare Kommunikationsprotokolle entsprechend

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Mit Display Komfort und Effizienz erhöhen n nahezu allen Fahrzeugklassen gehe der Trend hin zu digitalen Instrumentierungslösungen, betont Patric Zimmermann als zuständiger Produkt-Manager bei Continental. »Mit ihnen kann die Vielzahl an Informationen so angezeigt werden, dass der Fahrer nur für die Fahrsituation relevante Angaben erhält, dadurch entlastet wird und so Effizienz und Bedienkomfort steigen. Allerdings bedeutet dies für Hersteller einen hohen Kostenund Entwicklungsaufwand, der sich bei kleinen Stückzahlen oft nicht rechnet«, so Patric Zimmermann. Mit dem Display MultiViu Compact 7 sollen Hersteller von Kleinserien nun eine individualisierbare Instrumentierung in Erstausrüsterqualität zu einem attraktiven Preis erhalten. Die Primärinstrumentierung mit 7"-Display und optionalem Touchscreen gibt sich vielseitig einsetzbar, zum Beispiel in Bau- und Landmaschinen.

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Continental hat mit dem MultiViu Compact 7 jetzt ein voll programmierbares Display als Serienprodukt auf den Markt gebracht. Von der Baumaschine bis zum Kleinbus soll das MultiViu Compact 7 den Komfort und die Effizienz erhöhen.

Flexibel und individuell

Mit dem MultiViu Compact 7 will Continental Herstellern von Kleinserien eine individualisierbare Instrumentierung in Erstausrüsterqualität bieten.

Das MultiViu Compact 7 bietet Herstellern viele Freiheiten. Horizontal verbaut dient das Display als kompakte Alternative zum Kombiinstrument und zeigt Fahrzeuginfos wie Geschwindigkeit oder Tankfüllstand an. Hochkant wird es zum zweiten Gerät für zusätzliche, nicht fahrrelevante Informationen und kann die praktische Menüführung übernehmen. In der Variante mit Touchdisplay erinnert das MultiViu Compact 7 an ein Smartphone und lässt sich intuitiv bedienen.

PHOTOGRAPHIE­CHRISTIAN­VORHOFER

CONTINENTAL

Traktorenhersteller Lindner setzt das MultiViu Compact 7 ein, um die Funktionen einer intelligenten Geräteerkennung sowie Fahrstrategien von der Kabine aus zu steuern. Was genau in beiden Einsatzfällen auf dem Display zu sehen ist, entscheidet der Hersteller selbst. Continental stellt eine Programmierumgebung bereit, mit der er die Applikationen selbst entwickelt und an seine individuellen Anforderungen anpasst. Dabei unterstützen Experten von Continental mit Trainings und optionalem Vor-Ort-Support. Auch die 24 seitlichen Leuchtsymbole, die weiteren Platz für Informationen bieten, sind frei konfigurierbar. Darüber hinaus lässt sich das Deckglas spezifisch gestalten – inklusive Logo.

Display ist auch bei Sonneneinstrahlung lesbar Wert haben die Entwickler von Continental auf ein helles Display gelegt, das auch bei ungünstigen Lichtverhältnissen, etwa unter starker Sonneneinstrahlung, lesbar bleibt. Das Display besteht aus Echtglas und gilt dadurch als besonders kratzfest und robust. Zudem ist es wasser- und vibrationsfest. Ausgeschaltet hat es eine schwarze, homogene Oberfläche und fügt sich so in das Innenraumkonzept ein. Es kann in einem Arbeitstemperaturbereich von – 30 °C bis + 70 °C eingesetzt werden. Zwei CAN-Anschlüsse, ein Videoeingang sowie mehrere digitale oder analoge Ein- und Ausgänge t runden die technische Ausstattung ab.

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ATG – GALAXY

Angebot an Gabelstapler-Luftreifen ausgebaut Fünf zusätzliche Reifen mit höheren Traglasten ergänzen jetzt die bewährte Serie der Galaxy­Yardmaster­Gabel­ staplerreifen. Die Luftreifen in diagonaler Bauweise zeichnen sich durch eine verstärkte Karkasse und Seitenwände mit höherer Steifigkeit aus, die beim Heben und Versetzen von Lasten – Arbeiten, die für Gabelstapler mittlerer Größe und Leistung typisch sind – hervorragende Stabilität bei gleichzeitig hohem Fahrkomfort ausloben. ittelgroße Gabelstapler werden zum Be- und Entladen, für Werkstattarbeiten sowie Arbeiten im Freien auf mäßig unebenen Untergründen ein-

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gesetzt. Die Galaxy-YardmasterSerie ist konzipiert als Sortiment mit optimalen Reifeneigenschaften: flaches Reifenprofil, verstärkte Karkasse und Seitenwände und Profilblockverstärkungen. Die Reifengrößen 21X8-9 (16 PR), 7.00-12, 7.00-15 und 7.50-15 (alle drei 14 PR) sowie 250-15 (20 PR) bauen jetzt das Galaxy-Yardmaster-Angebot aus.

Widerstandsfähigkeit Das Profil des Galaxy Yardmaster ist speziell auf gute seitliche Lasttragfähigkeit, Stabilität und Traktion ausgelegt. Die Karkasse wird durch steife Seitenwände verstärkt, was die Reifenstabilität weiter erhöhen und für einen reibungslosen Fahrkomfort mit Luftreifen sorgen soll. Versteifte Seitenwände schützen den Yard-

mit unserem Service für Handel und Hersteller rund um Reifen und Räder von 3 bis 54 Zoll. Kompetent. Zuverlässig. Nah.

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master vor Schnitten während des Betriebs, und verstärkte Profilblöcke sowie ein starker zentraler Profilsteg sollen gewährleisten, dass dieser Reifen auch extremen Belastungen standhält, die beim Heben und Versetzen von Lasten auftreten können. Um die für Ein- oder Zweischichtarbeiten erforderliche Schnitt-, Reiß- und Verschleißfestigkeit bieten zu können, setzt der Hersteller auf Spezialmischungen. Neben optimalen Reifeneigenschaften soll auch das flache Reifenprofil sicherstellen, dass neben hervorragender Stabilität auch Aufstandsfläche und Lastverteilung alle betrieblichen Ant forderungen erfüllen.

ALLIANCE TIRE GROUP

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Fünf neue Reifen mit höheren Traglasten erweitern aktuell die Galaxy-YardmasterSerie.

UNTERNEHMEN Auf der Basis von rund 60 Jahren Erfahrung ist die zur Yokohama­ Gruppe gehörende Alliance Tire Group (ATG) auf Design, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Reifen für die Land­, Forst­ und Bauwirtschaft sowie für Industrie und Erdbewegung unter den Markennamen Alliance, Galaxy und Primex spezialisiert. ATG beliefert Kunden in 120 Ländern mit einem Sortiment, das vom einfachen Standardreifen bis zu einer großen Bandbreite an Premiumprodukten reicht.


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BOHNENKAMP

Wenn Alufelgen vom Spritverbrauch bis zur Pflege punkten

Accuride als amerikanischen Marktführer für Aluminiumfelgen seit geraumer Zeit auch auf dem zentraleuropäischen Markt bedient.

T&T­Reifen für harte Einsätze

Die Hochglanz­Alufelgen der US­Marke Accuride wollen stets eine tadellose Figur machen und staubigen Pisten ebenso wie der Streusalz­Saison trotzen. Beim Meller Schütt­ gutlogistiker Alois Wilken lenkt Fernfahrer Wolfgang Vaak die Accushield­veredelten Fabrikate seit einem Dreivierteljahr. Während sein Chef neben der Spritersparnis die höhere Zuladung schätzt, freut sich der Lkw­Fahrer Wolfgang über den geringen Pflegeaufwand. Der europäische Reifengroßhändler Bohnenkamp und Accuride arbeiten seit rund zwei Jahren zusammen (das bauMAGAZIN berichtete zuletzt in Heft 6/19, Seite 112). underte Steinbrüche, Kiesgruben, Deponien, dazwischen mehr als 5,5 Mio. km Landstraße und Autobahn – so sieht die bisherige Streckenbilanz im Rückspiegel von Wolfgang Vaak aus. Der 65-jährige fährt regelmäßig Weser- und Rheinkies, Schotter und Split, aber auch Altmetall und anderes Schüttgut zu Zielen in Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Frankreich. Auf seinen Touren legt der Lkw-Fahrer durchschnittlich 500 km/Tag zurück,

nur unterbrochen von zwei bis drei Zwischenstationen bei Kunden und Lieferanten.

Leichtes Spiel beim Reinigen »Die alten Alufelgen sind immer sehr schnell angelaufen. Außerdem hat sich da Bremsenstaub und jeder andere Dreck direkt reingefressen«, erinnert sich Vaak. Früher mussten die matt gewordenen Felgen mit der Politurpaste aufgearbeitet werden. »Das hat mich und unseren Azubi jeden Samstag viel Geld und viel Zeit gekostet«, so Vaak. Heute könne der Lehrling stattdessen sinnvollere Aufgaben verrichten, denn dank Accushield-Beschich-

BOHNENKAMP

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Die Accuride-Alufelgen machen auf dem Sattelkipper des Schüttgutlogistikers Alois Wilken eine gute Figur.

Passend zum anspruchsvollen Untergrund setzt das Logistikunternehmen auf die Windpower-Reifen WDR 37.

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tung werden die neuen AccurideFelgen bereits bei der normalen Lkw-Wäsche wieder blank. »Ich gehe abschließend einmal mit dem Dampfstrahler drüber und spüle sie mit klarem Wasser ab. Das reicht für fleckenfreien Glanz.«

Passend zum anspruchsvollen Untergrund setzt Logistikunternehmer Alois Wilken auf Windpower-Reifen. Die Antriebsachse trägt ein etwas robusteres Profil (WDR 37), vorn rollt die Zugmaschine auf dem WindpowerSommerreifen WSR 36. Der Sattelkipper trägt drei Paar Trailerreifen vom Typ WTR 69+. So fährt Vaak sein 40 t schweres Gespann sicher über Serpentinen und abrasiven Schotter. »Mit normalen Straßenreifen kannst Du hier gar nichts werden, das Profil muss schon ein bisschen grober sein«, lobt Vaak insbesondere den traktionsstarken WDR 37. Gut 10 % ihrer Laufleistung erbringen die Trucks von Spediteur Wilken unter solch anspruchsvollen Bedingungen jenseits der Straße, wo neben abrasivem Ge-

Weniger Treibstoff und mehr Zuladung Die Leichtbaufabrikate von Accuride wollen nicht nur optisch überzeugen. »Dank ihres geringeren Gewichts können wir zwischen 200 kg und 300 kg zusätzlich laden«, unterstreicht Vees. Wenn eine Leerfahrt ansteht, sparen die Wilken-Lkw pro Fahrt Treibstoff – die geringere Masse der Alufelgen schont zudem die angrenzende Fahrzeugtechnik und das Fahrwerk wie Achsen und Radaufhängungen. »Das wirtschaftliche Potenzial von Alufelgen macht sich auf gleich mehreren Ebenen positiv bemerkbar und rechtfertigt schnell den etwas höheren Einstiegspreis«, unterstreicht Mark Sobiech, Key Accountant beim Reifengroßhandel Bohnenkamp für die Truck & Transport-Sparte. Er beobachtet seit Jahren eine zunehmende Nachfrage in diesem Segment, das Bohnenkamp mit

Lkw-Fahrer Wolfgang Vaak freut sich über den geringen Pflegeaufwand der Accuride-Alufelgen. stein auch scharfkantiger Industriemüll, etwa auf Schrottplätzen, den Reifen zusetzt. An der Stich- und Schnittfestigkeit der neuen Windpower-Modelle hat Vaak bislang nichts auszusetzen. Erfüllt die Marke erwartungsgemäß ihr Qualitätsversprechen, werden die Reifen frühestens gemeinsam mit dem Lkw-Fahrer Vaak in den Ruhestand gehen. Bis dahin sind es noch knapp 100 000 km und ein gutes Jahr Zeit. Die Felgen sollten auch t dann noch glänzen.


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Der unterschätzte Zusammenhang zwischen Einspritzsystem, Kraftstoffleistung und Maschinenstandzeiten Henrik Wilckens, Kraftstoffexperte bei Shell Bei der Suche nach Möglichkeiten, die Betriebskosten und Ausfallzeiten zu senken oder die Effzienz und Rentabilität des Unternehmens zu erhöhen, denken wir oft an groß angelegte Veränderungen: fottenweite Telematik, Maschinen der nächsten Generation oder andere große Investitionen. Dabei wird häufg übersehen, dass sich auch kleine Bauteile im Fahrzeug stark auf die Betriebskosten auswirken können. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Kraftstoffeinspritzsystem. Der Kraftstoffnjektor ist ein elektronisch gesteuertes Bauteil, das von der Kraftstoffpumpe des Fahrzeugs versorgt wird und ihn als feinen Nebel in die Brennkammer sprüht. Dort wird das Kraftstoff-LuftGemisch durch den Kolbenhub verdichtet und damit erwärmt. Bei entsprechend hoher Temperatur entzündet es sich und liefert bei der Verbrennung die Energie für den Antrieb des Motors. Verstopft ein Injektor oder korrodieren kraftstoffführende Leitungen, verliert der Motor an Effzienz und kann im Extremfall sogar ausfallen. ZweifachReinigungsmolekül der DynafexTechnologie in Shell FuelSave Diesel

Partikel (bei Korrosion), Wasser (durch Kondensation) und Mikroorganismen (besonders bei bio-haltigen Kraftstoffen) werden berücksichtigt. Shell FuelSave Diesel mit Dynafex-Technology enthält Zweifach-Reinigungsmoleküle, die Ablagerungen an den Einspritzdüsen lösen und eine Neubildung vermeiden. Dieser Effekt bewirkt eine effziente Verbrennung und kann so dabei helfen, den Kraftstoffverbrauch zu verringern und die CO2-Emissionen zu senken. Weiterhin unterstützen die in Shell FuelSave Diesel enthaltenen Korrosionshemmer eine Vermeidung von Korrosion an Kraftstoffsystemen und in Lagertanks, was wiederum den Wartungsaufwand verringern und Ausfallzeiten minimieren kann. Und dies ist ein wichtiger Aspekt, denn Ausfälle bedeuten hohe Kosten und im Extremfall Fristüberschreitungen bei Ihrem Projekt.

Wartung von Kraftstoffinjektoren Neben der Verwendung von Shell FuelSave Diesel zur Vermeidung von Ablagerungen können Bauunternehmen weitere Maßnahmen ergreifen, um die Motoren ihrer Maschinen und Fahrzeuge zu pfegen und damit Zuverlässigkeit und optimale Leistung zu ermöglichen: • Sicherstellen, dass die Fahrer oder die für Wartungsarbeiten zuständigen Personen wissen, wann und wie die Injektoren gemäß Fahrzeughandbuch gewartet werden müssen. • Anzeichen für Ablagerungen an den Injektoren – wie etwa Leistungsverlust oder schwarzer Rauch – ernst nehmen und gegebenenfalls sofort geeignete Maßnahmen veranlassen. • Qualifzierte Hilfe für Reinigung oder Austausch der Injektoren suchen, wenn diese nicht funktionieren oder verstopft sind.

Baustellen sind für einen Motor ein besonders herausfordernder Ort. Trotz teilweiser starker Staubentwicklung und entsprechender Partikel in der Luft sind Bagger, Krane und andere Maschinen oft viele Stunden im Einsatz. Zudem werden sie im Gegensatz zu Fahrzeugen aus anderen Einsatzbereichen nicht regelmäßig zur Wartung ins Depot geholt. Umso wichtiger ist es, die Betriebsbedingungen für Baumaschinen zu optimieren und damit die zuverlässige Funktion von Injektoren und Motoren zu ermöglichen. Es gilt ungeplante, oft hohe Kosten zu vermeiden, die durch einen Motorausfall, den Austausch der Injektoren und die Beschaffung von Leihfahrzeugen entstehen können. Eine entscheidende Rolle übernimmt dabei die richtige Kraftstoffwahl.

Der richtige Kraftstoff kann den Unterschied machen In jedem Dieselmotor können sich mit der Zeit Kohlenstoffablagerungen an den Injektoren bilden. Kraftstoffe mit Performance-Additiven werden speziell zur Vermeidung und Entfernung dieser Ablagerungen entwickelt. Auch andere Aspekte wie Verunreinigungen durch

• Eine Beratung durch Kraftstoffexperten über die richtige Nutzung und Lagerung von Kraftstoff, um die Gesamtbetriebskosten zu senken. Henrik Wilckens


BAUMAGAZIN-INTERVIEW Als »One-Stop-Shop« biete klickparts den vollen Überblick auf Preis, Verfügbarkeit und Hersteller der Ersatzteile und Wartungsprodukte für Baumaschinen, so Geschäftsführer Stephan Bäumler.

MICHAEL WULF (2)

oder Würth, deren gesamtes Spektrum wir jetzt auf unserer Seite hochladen. Das sind noch einmal so um die 200 000 Artikelpositionen. Die wollen wir bis zum Sommer so aufbereitet haben, dass wir sie in den Shop stellen können.

L KLICKPARTS

»In der deutschen Baumaschinenindustrie einen Standard setzen« Seit gut einem Jahr bietet das Start­up klickparts als herstellerunabhängige Online­ Plattform Ersatzteile und Wartungsprodukte für Baumaschinen nahezu aller namhaften Fabrikate an. Das Produktportfolio des in Hallbergmoos bei München ansässigen Unternehmens, das mittlerweile 15 Mitarbeiter beschäftigt und über ein Logistikzentrum in der Nähe von Köln verfügt, umfasst derzeit rund 120 000 Artikel. Im bauMAGAZIN­Interview erläutert Geschäftsführer Stephan Bäumler, welche Vorteile klickparts als »One­Stop­Shop« den Kunden bietet, welches Ersatzteil mit rund 50 000 Euro das teuerste ist, wie sich das Start­up entwickelt hat und welche Ziele anvisiert werden.

Michael Wulf bauMAGAZIN-Interview mit STEPHAN BÄUMLER, Geschäftsführer klickparts GmbH

120 000 Produkte Derzeit bietet klickparts auf seiner Website rund 120 000 Ersatzteile und Wartungsprodukte an. Darunter mehr als 15 000 Teile für KomatsuBaumaschinen und über 16 000 Teile für Yanmar/Schaeff sowie Teile für andere namhafte Hersteller, wie Volvo, Liebherr, Takeuchi, Hitachi und Doosan.

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bauMAGAZIN: Herr Bäumler, vor einem Jahr hat sich klickparts auf der Bauma als Online-Vertrieb herstellerunabhängiger Ersatzteile und Wartungsprodukte erstmals präsentiert. Wie hat sich das Unternehmen seitdem entwickelt? Stephan Bäumler: Zur Bauma sind wir just in time mit unserem Webshop fertig geworden. Und er hat sofort sehr gut funktioniert, was auch heute noch der Fall ist. Aber zur Bauma haben wir tatsächlich erst 2 000 Artikel in unserem Shop gehabt. Es war eine große Herausforderung, diese Artikel alle online so zu beschreiben, dass der Kunde sie auch findet und erwerben kann. Wir haben dann in der Folge eine Offensive auf der Produktseite gestartet, haben im Produkt-Management Ersatzteilexperten eingestellt und bis zur Nordbau zum September das Portfolio auf 12 000 Artikel erweitert. Stand heute haben wir mehr als 120 000  Ersatzteile und Wartungsprodukte auf unserer Seite. Darunter mehr als 15 000  Teile für Komatsu-Baumaschinen, über 16 000  Teile für Yanmar/Schaeff sowie Teile für andere namhafte Hersteller, wie Volvo, Liebherr, Takeuchi, Hitachi und Doosan. Seit vergangenem September haben wie den Turbo richtig gezündet. Zudem haben wir einige große Lieferanten, wie ZF

bauMAGAZIN: Was gehört alles zum Produktportfolio, wie ist die Bandbreite vom günstigsten bis zum teuersten Artikel? Und wie umfangreich ist die Produktpalette inzwischen? Bäumler: Generell war es so, dass wir uns beim Start zunächst auf das Segment mit der höchsten Population im deutschen Markt fokussiert und dieses als Zielgruppe definiert hatten. Das waren im Prinzip die Kompaktmaschinen. Denn von den rund 250 000 Maschinen, die es hierzulande gibt, sind rund 200 000 Kompaktmaschinen und -geräte unter 10 t. Zu Beginn war deshalb unser Portfolio ganz stark auf dieses Segment ausgerichtet. Und die wichtigsten Produkte dafür sind Wartungs- und Verschleißprodukte, wie Filter oder Filter-Kits. Bei uns kann der Kunde für seine Inspektion im Prinzip mit einem Klick einen kompletten Filter-Kit bestellen, den wir in unserem Servicezentrum in Köln vorkonfektionieren, und muss sich nicht jeden einzelnen Filter mühsam zusammensuchen. Jetzt, mit unseren 120 000 Artikeln, sind wir natürlich viel breiter aufgestellt. Mittlerweile gibt’s bei uns Reparaturteile, wie ZF-Achsteile. Lieferanten wie USCO/ITR decken das gesamte Spektrum von Volvo, Komatsu oder Liebherr im Bereich Laufwerke oder Reparaturteile ab.

bauMAGAZIN: Und was ist jetzt das günstigste und was das teuerste Teil, das klickkparts im Angebot hat? Bäumler: Das billigste Teil kostet tatsächlich einen Cent, beispielsweise eine Dichtung oder Beilagscheibe. Das teuerste Ersatzteil liegt so um die 50 000 Euro. Dabei handelt es sich um ein Laufwerk für einen größeren Bagger.

bauMAGAZIN: Mit wie vielen und mit welchen wichtigen Lieferanten arbeitet klickparts zusammen? Bäumler: Wir haben insgesamt 150 Lieferanten, mit denen wir zusammenarbeiten, und davon sind derzeit schon rund 50 online bei uns. Das ist so die grobe Schlagzahl.

bauMAGAZIN: Gab es in diesem ersten Jahr ein Ereignis oder einen besonderen Auftrag, der dem Unternehmen einen Extraschub verliehen hat? Bäumler: Wir haben bereits eine sehr große Anzahl an Kunden, die bei uns schon kräftig bestellen. Außerdem sind wir in Gesprächen mit einigen Großkunden, um sie von unserem Webshop und Portfolio zu überzeugen. Einen davon konnten wir bereits im letzten Jahr gewinnen, und dieser Kunde kauft intensiv bei uns ein.


KLICKPARTS

Ob Computerbildschirm, Laptop, Smartphone oder Tablet, die klickparts-Website passt sich in Größe und Auflösung dem jeweiligen Endgerät an.

bauMAGAZIN: Können Sie in drei Sätzen erklären, warum ein Bauunternehmen die Ersatzteile über klickparts bestellen soll und nicht direkt beim Maschinenhersteller oder beim Händler, wo er seine Maschine gekauft hat? Bäumler: Erstens: Weil es viel einfacher und transparenter ist bei uns. Zweitens: Weil wir günstig sind. Und drittens: Weil wir ein sogenannter ›One-StopShop‹ sind. Die meisten Bauunternehmen haben eine gemischte Maschinenflotte. Wenn sie beim Hersteller oder Händler einkaufen, müssen sie jeden einzelnen extra kontaktieren. Bei uns können sie alles in einem Rutsch erledigen. Dazu kommt: Egal ob Computerbildschirm, Notebook, Smartphone oder Tablet, unsere Website passt sich in Größe und Auflösung dem jeweiligen Endgerät an und bietet den vollen Überblick auf Preis, Verfügbarkeit und Hersteller.

bauMAGAZIN: klickparts wirbt damit, absolut transparent und leicht bedienbar für den Kunden zu sein. Können Sie das an einem Beispiel – bei der Suche oder Bestellung – erläutern? Bäumler: Wir haben in unserer Maske ganz klassisch eine Suchfunktion eingebaut, die eine künstliche Intelligenz beinhaltet und selbstlernend ist, also mit jeder Suche besser wird. Diese Suche ist so einfach gestaltet wie bei Google. Man kann Freitext eingeben, Artikelnummern oder Maschinen-

modelle – je nachdem, was man sucht. Wenn man beispielsweise ein Inspektions-Kit braucht für die 1 000er-Inspektion eines Komatsu-Baggers PC210, dann muss man eher PC210 eingeben, um dieses Kit zu finden. Wenn man aber ein Reparaturteil benötigt, gibt man die Originalteilenummer von Komatsu oder Volvo ein. Dann findet man vielleicht nicht das Originalteil, aber dafür die Teile, die klickparts im Angebot hat. Die verschiedenen Qualitätsstandards inklusive transparenter Preisdarstellung werden übersichtlich präsentiert. So hat der User die Wahl zwischen dem Original-Ersatzteil, einem Produkt vom Zulieferer und einem preisgünstigen Nachbau. Unsere Suchfunktion ist dabei der Kern des Ganzen und führt zu sehr guten Ergebnissen. Diese Suche stellt sicher, dass der Kunde das passende Teil bei uns findet. Der sich daran anschließende Kaufprozess funktioniert dann genauso einfach wie bei Amazon. Versendet werden die Produkte dann von unserem Logistikzentrum in der Nähe von Köln. Immer öfter liefern wir aber auch direkt vom Hersteller.

Unsere Suchfunktion ist der ›Kern des Ganzen‹ und führt zu sehr guten Ergebnissen. Der sich daran anschließende Kaufprozess funktioniert dann genauso einfach wie bei Amazon.« Stephan Bäumler

bauMAGAZIN: Kann man denn auch wie bei Amazon das Teil bei Nichtgefallen kostenfrei zurückschicken? Bäumler: Natürlich. Wir räumen ein kostenfreies Rückgaberecht von einhundert Tagen ein.

bauMAGAZIN: Welche mittelfristigen Ziele hat klickparts hinsichtlich Umsatz und Produktpalette? Bäumler: Unser Ziel ist es zunächst einmal, in der deutschen Baumaschinenindustrie einen Standard zu setzen: Wir wollen die Produktdaten so aufbereiten, dass wir die besten Artikeldaten im Bereich Baumaschinenersatzteile haben. Für Deutschland haben wir sehr sportliche Umsatzziele. Zahlen möchte ich an dieser Stelle nicht nennen. Nur so viel: Wir wollen den Umsatz sehr, sehr deutlich steigern. Zudem ist geplant, von 2021 an auch im eurom päischen Ausland präsent zu sein.

UNTERNEHMEN Als herstellerunabhängige Online­Plattform für Ersatzteile und Wartungsprodukte für Baumaschinen nahezu aller namhaften Fabrikate hat sich das Start­up klickparts erstmals auf der Bauma 2019 präsentiert. Das von Stephan Bäumler als Geschäftsführer geleitete Unternehmen mit Sitz in Halb­ ergmoos bei München beschäftigt derzeit 15 Mitarbeiter und hat in seinem Produktportfolio bereits heute mehr als 120 000 Artikel.

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Sukzessive gesteigert hat sich in den letzten Jahren das Zeppelin­Öllabor (ZOD). Wurden 2009 noch rund 90 000 Proben pro Jahr ausgewertet, gelang es im letzten Jahr erneut, eine weitere Rekordmarke zu knacken: 121 350 Proben von Motor­, Getriebe­, Achs­ und Hydrauliköl sowie von Kühl­ wasser­ und Kraftstoffproben interpretierte das ZOD. ldiagnosen liefern Informationen über die Viskosität, das Vorhandensein von Wasser oder Verschleiß- und Schmutzpartikeln in Motor-, Achsen-, Getriebe- und Hydrauliköl jeder Baumaschine. Bewegt sich der Verschleiß einer Baumaschine noch im Rahmen? Wie sauber ist das Hydrauliköl? Wann sind Betriebsflüssigkeiten, Aggregate und Verschleißteile zu wechseln?

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Ölanalysen geben Antworten auf diese Fragen. Denn im Öl lassen sich Verunreinigungen oder Ablagerungen, bedingt durch Abrieb, nachweisen. Diese sind ein Indikator für einen potenziellen Leistungsverlust. Sie lassen auch Rückschlüsse auf den Verschleißzustand oder die Reparaturbedürftigkeit einer Baumaschine zu. Ist beispielsweise die Zylinderkopfdichtung des Dieselmotors nicht mehr einwandfrei, kann Frostschutzmittel in das Motoröl eintreten. Oder erhöhte Siliziumwerte im Motoröl weisen darauf hin, dass der Luftfilter und das Ansaugsystem zu überprüfen sind. Lassen sich Blei und Aluminium belegen, könnten Lagerschalen verschlissen sein oder Schmutz in das Kühl- oder Kraftstoffsystem gelangt sein. Diese Meldungen erhalten Betreiber von Baumaschinen wie auch die jeweilige Zeppelin-

Oelcheck-App in der Version »4.0« vorgestellt o OELCHECK – Eine verbesserte Version seiner Probendateneingabe-App hat Oelcheck veröffentlicht. In der Version »4.0« können Kunden Probendaten zu Betriebs- und Schmierstoffproben ergänzen, die von Oelcheck analysiert werden sollen. it der Erweiterung der App sind weitere nützliche Merk­ male hinzugekommen, die über den kostenlosen Login­Bereich zur OELCHECK

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Das 1991 gegründete, inhabergeführte Familienunternehmen Oelcheck ist ein führendes Labor für Schmier- und Betriebsstoffanalysen im deutschsprachigen Raum.

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Verfügung stehen. Dazu gehören ein Offline­Bereich (Proben kön­ nen offline eingegeben und später übertragen werden), die Anzeige des Probenstatus (der Status der bereits eingesendeten Proben kann jederzeit abgerufen werden), »Foto zur Probe« (bis zu fünf Fotos können zu einer Probe hinzugefügt werden) sowie die Funktion »ein­ gegebene Proben«, bei der der letzte Laborbericht zu einer mit der App eingegebenen Probe ein­ gesehen werden kann. Die Benut­ zung der für Android und iOS in Deutsch und Englisch verfügbaren t App ist kostenlos.

CATERPILLAR/ZEPPELIN

Zeppelin-Öllabor ist Verschleiß und Verschmutzung auf der Spur In der Regel entnehmen Zeppelin-Servicetechniker Ölproben im Zuge des Kundendiensts an den Cat-Baumaschinen, was meist zum Bestandteil von Serviceverträgen gehört. Niederlassung. Damit verbunden sind Handlungsanweisungen, um ein Gerät zu warten und zu reparieren oder Verschleißteile zu erneuern. Das hilft, teure Ausfälle zu verhindern und die Lebensdauer der Baumaschinen sowie deren Komponenten zu erhöhen. Selbst kleinste Partikel im Hydrauliköl können – wegen der hohen Drücke und minimalen Fertigungstoleranzen in Hydrauliksystemen – auf Dauer sonst große Schäden anrichten. In der Regel entnehmen Zeppelin-Servicetechniker Ölproben im Zuge des Kundendiensts an den Cat-Baumaschinen, was meist zum Bestandteil von Serviceverträgen gehört. Die dafür vorgesehenen Probeentnahmesets, die entsprechende Reinheitsanforderungen erfüllen, werden dann über die ZeppelinRundtour an das Öllabor geschickt. Aber auch Kunden können Ölproben ziehen und an das ZOD nach Garching bei München senden.

rück, die über Jahre aufgebaut wurde und erfasste Messwerte auflistet. Berücksichtigt wird nicht nur das Aggregat, aus dem die Probe stammt, sondern auch der Maschinentyp. »Am häufigsten werden Schmutzpartikel festgestellt, die in Achsen, im Getriebe, in der Hydraulik oder im Motor vorkommen und dann für Abrieb sowie letztlich Verschleiß sorgen«, so Günther Teichert, Techniker Interpretation beim ZOD. Innerhalb von 24 Stunden erfolgt die Auswertung. Der Kunde bekommt auf Wunsch noch am Tag der Auswertung den Laborbericht. Die Intention, die damit verfolgt wird: möglichst schon im Voraus drohende Schäden aufspüren und sie erst gar nicht entstehen lassen. Daher hat die Ölanalyse im Zuge von »Predictive Maintenance«, also bei der vorausschauenden Wartung, einen großen Stellenwert und hält die Baumaschinen somit am t Laufen.

Laboranalyse Dort werden die Behälter ausgepackt, sortiert nach Aggregaten und der auf dem Behälter angebrachte Barcode eingescannt. »Dieser enthält Informationen, wie die Betriebsstunden des Öls und von welchen Aggregaten Proben entnommen wurden«, so Dagmar Joachim als Leiterin des ZOD. Zur Analyse setzen die Mitarbeiter moderne Labortechnik ein, die vor jedem Arbeitsbeginn kalibriert wird.

Interpretation An die Laboranalyse schließt sich die Interpretation der Messwerte an. Dabei greifen die Mitarbeiter auf eine Datenbank zu-

Eine Ölprobe wird eingescannt. Exakt 102 639 Proben gingen 2019 im ZOD aus Deutschland ein, 12 686 kamen aus der Ukraine und 6 025 wurden aus Österreich nach Garching bei München verschickt. Als Zeppelin dort 1997 ein eigenes Öllabor gründete, untersuchte man in den ersten Jahren gerade einmal rund 30 000 Proben.


Hub- und Hebetechnik

TADANO DEMAG

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Bei den Hüben von Stahlbauteilen für die Dachkonstruktion der Reaktorhalle wurden die kompakten Demag-Gittermast-Raupenkrane CC 2800-1 und CC 3800-1 eingesetzt.

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TADANO DEMAG

Prestigeträchtiger Einsatz auf dem Kernforschungsgelände Die Rahmenbedingungen bei diesem anspruchsvollen Einsatz waren alles andere als einfach: Zum einen gelten auf der Baustelle des Kernforschungszentrums ITER in Südfrankreich in jeder Hinsicht strengste Bestimmungen, zum anderen musste Kran­ dienstleister Vernazza Autogru besonders sorgfältig planen, um den begrenzten Platz inmitten einer wahren Armada von Turmdrehkranen nutzen zu können. Deshalb entschied man sich, bei den Hüben von Stahlbauteilen für die Dachkonstruktion der Reaktorhalle die kompakten Demag­Gittermast­Raupenkrane CC 2800­1 und CC 3800­1 einzusetzen. ie beiden Krane erfüllten alle Voraussetzungen, um die anspruchsvollen Hübe der sperrigen Bauteile effizient durchzuführen: »Sie sind kompakt gebaut, haben eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit und sie sind sehr zuverlässig sowie äußerst präzise zu steuern. Zudem sind sie montagefreund-

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lich konstruiert, sodass sie einen zügigen Aufbau trotz der beengten Verhältnisse ermöglichten«, erklärt Paolo Delfino, Geschäftsführer von Vernazza Autogru in Frankreich.

Superlift­Konfiguration Ihren Weg nach St. Paul-lez-Durance absolvierten die Krane per Schiff und dann per Lkw auf öffentlichen Straßen. Dort bauten fünf Vernazza-Monteure beide Krane mithilfe eines Demag-All-Terrain-Krans AC 120 in fünf Tagen inmitten des Baustellenbetriebs hubfertig auf. Für den Demag CC 2800-1 wurde die Superlift-Konfiguration mit 108 m langem Ausleger und maximalem Gegengewicht gewählt; der CC 3800-1 wurde ebenfalls mit Superlift und maximalem Gegengewicht gerüstet –

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Arbeitsteilung

allerdings in zwei Varianten: Für die Hübe der mit bis zu 35 t etwas leichteren Bauteile auf eine Höhe von 104 m war der CC 3800-1 mit 60 m Hauptausleger plus 72 m Wippausleger gerüstet; und für die Hübe der bis zu 68 t schweren größeren Bauelemente auf 79 m ebenfalls mit dem 60 m Hauptausleger sowie einer 60 m langen Verlängerung. »Mit diesen Konfigurationen waren unsere beiden Demag-Krane bereit, alle anstehenden Hübe durchzuführen«, berichtet Paolo Delfino.

TADANO FAUN

»Krankonzert« beim Bau des Kernforschungszentrums ITER in Südfrankreich.

Premiere für 400-Tonner in Brasilien Tadano Brasil hat einen ATF 400G­6 an Real Guindastes, führender Kran­ und Geräteverleiher für die Bergbau­ und Stahlindustrie im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais, ausliefern können. Gefertigt wurde der 400­Tonner in Lauf an der Pegnitz. Zudem übernahmen die Laufer die Lieferung – einschließlich Inbetriebnahme, Schulung und Unterstützung bei den ersten Aufträgen. ür schwere Wartungs­ und Hebearbeiten in der brasi­ lianischen Eisenerzindustrie kommt der ATF 400G­6 gerade recht, will der 400­Tonner doch einzigartige Leis­ tungen seiner Klasse mit einem Höchstmaß an Sicher­ heit kombinieren. Als »Heavy Lifting« mit vielen Qualitä­ ten beschreibt Tadano Faun die technischen Merkmale

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Der ATF 400G-6 rüstet seine Wippspitze auf dem Werksgelände von Real Guindastes.

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Die beiden Krane gingen arbeitsteilig vor: Der CC 2800-1 nahm die Dachkonstruktionen auf, schwenkte sie anschließend dem CC 3800-1 zu, der sie übernahm und in die geforderte Endposition hob, wo die Teile von Monteuren auf Arbeitsbühnen verschraubt wurden. »Wir haben jeden Tag eines dieser Bauteile gehoben, sodass sich für unsere Krane und unser zehnköpfiges Team eine Verweildauer von insgesamt vier Monaten auf der Baustelle ergab«, erläutert Delfino die Projektdauer. Auch wegen der langen Einsatzdauer entschied man sich für die beiden Demag-Krane, da man bei Vernazza um die hohe Zuverlässigkeit dieser Arbeitsgeräte weiß und Verzögerungen möglichst vermeiden wollte. Dass Vernazza den strikten zeitlichen Rahmen des Projekts trotz der komplexen Baustellenbedingungen einhalten konnte, führt Delfino auf mehrere Faktoren zurück: »Wir hatten für diesen Job nicht nur das beste Arbeitsgerät, sondern auch ein hervorragend qualifiziertes Team sowie ein exzellentes Planungsbüro zur Verfügung. Zudem konnten wir uns rund um die Uhr auf die Unterstützung des Demag-Kundenservices verlassen. Das gibt zusätzliche Sicherheit und wird von uns daher sehr t gerne in Anspruch genommen«, betont er.

Aus Lauf an der Pegnitz bei Real Guindastes eingetroffen – der erste in Brasilien eingesetzte Tadano ATF 400G-6. des ATF 400G­6 – ein fünfteiliger 60­m­Hauptausleger mit Wippspitze, teleskopierbar auf 76 m, eine maximale Systemlänge von 122 m, starke Motoren und der nach Herstellerangaben kleinste 360°­Wenderadius der Klasse sollen den 400er zu einem außergewöhnlichen Heavy­Lifting­Kran machen. Nicht zu vergessen die Leistungskontrolle durch Sicherheitseinrichtungen wie die Absturzsicherung des flexiblen TRAM­Systems oder der integrierte »Lift & Release Adjuster«: Beim Auf­ nehmen der Last verhindert er ein Ausschlagen nach vorn, beim Absetzen der Last das Pendeln der gelösten Hakenflasche nach hinten. Die technische Übergabe an den brasilianischen Kunden nahmen die Laufer mit ihrem Werks­Team selbst in die Hand. Zum Service gehörte auch, die Fah­ rer bei den ersten Aufträgen mit dem 400er zu unter­ stützen. Real Guindastes verfügt über eine Reihe von Kranführern und hochqualifizierten Fachleuten, die bereits mit großen und komplexen Geräten vertraut sind. Die Flotte umfasst Mobilkrane bis 500 t sowie Teleskopraupen­ und Turmdrehkrane – gute Start­ bedingungen für den ersten ATF 400G­6 im Land. t


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SENNEBOGEN

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Telekran punktet bei Hafenprojekt Das Bauunternehmen Per Aarsleff ist eines von vielen Unternehmen, die an dem umfangreichen »Frihavn«­Bauprojekt im Hafen von Kopenhagen beteiligt sind. Ein über den Vertriebs­ und Service­ partner UN Mobilkraner bezogener Sennebogen 613M gewährleistet Aarsleff einen effizienten und sicheren Arbeitsablauf beim Heben der verschiedenen Elemente auf dem Hafengelände. er Aarsleff tätigte die Investition im Dezember 2019. Der neue Sennebogen 613 E ersetzte einen 19 Jahre alten 613er des Unternehmens. Mit einem 18,8-mAusleger und einer Hubkapazität von 16 t bewegt der Kran Gerüste, Eisen und Straßensperrmaterial innerhalb des Hafengeländes von Kopenhagen. Vom ersten Tag an hat sich der neue Sennebogen-Telekran bewährt. »Für ein Projekt wie im Freihafen ist der 613 E Mobil absolut ideal. Mit einem Gewicht von rund 19 t, Gummireifen und kurzer Rüstzeit können wir den Kran ganz einfach von einem Ende des

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Der Kran besitzt eine hervorragende Mobilität, und als Kranführer weiß man diese Eigenschaften zu schätzen.« Peter Thygesen, Kranführer bei Per Aarsleff A/S

Platzes zum anderen bewegen«, sagt Aarsleff-Kranführer Peter Thygesen. »Es dauert gerade mal zwei Minuten, um Ausleger und Abstützungen auszufahren. Der Kran besitzt eine hervorragende Mobilität, und als Kranführer weiß man diese Eigenschaften zu schätzen.« Laut Kenneth Bjarne Nielsen, Bauleiter bei Per Aarsleff, ist der Kran nicht nur leicht auf dem Gelände zu verfahren, sondern auch extrem wendig: »Wenn wir am Kai arbeiten, haben wir keinen besonders großen Arbeits-

bereich zur Verfügung. Daher ist es ein großer Vorteil, dass der Sennebogen-Kran innerhalb des Radius’ seiner Stützen arbeiten kann. Der kleine Wenderadius des Krans sorgt dafür, dass wir leicht manövrieren können, ohne Gefahr zu laufen, etwas innerhalb des Arbeitsbereichs zu beschädigen.«

Die Sicherheit erhöhen Wenn große Maschinen schwere Lasten über den Köpfen der Bauarbeiter hinweg manövrieren, kann eine Baustelle ein potenziell riskanter Arbeitsplatz sein. Auf einer Hafenbaustelle arbeiten nicht nur Personen an Land, sondern auch auf Pontons, was hohe Anforderungen an die Arbeit eines Kranführers stellt. »Man muss über den Rand des Kais blicken können, um die Pontons zu sehen. Die um 1,75 m hochfahrbare Kabine von Sennebogen ist da eine clevere Lösung. Diese Funktion ist entscheidend für die Arbeitssicherheit, denn sie ermöglicht dem Kranführer eine bessere Übersicht und damit die Vermeidung von Unfällen«, so Peter Thygesen.

Ein 16-t-Telekran von Sennebogen ist bei einem Hafenprojekt für die Firma Per Aarsleff im Einsatz. Gründlichkeit habe ich noch nie erlebt.« Die Zeit sei laut Peter Thygesen gut investiert gewesen: »Die sorgfältige Einweisung hat ein sicheres Gefühl für die Arbeit mit dem Kran geschaffen. So gab es danach keine unliebsamen Überraschungen. Das war also eit ne ›Win-Win‹-Situation.«

Die Kabine des Sennebogen ist um 1,75 m hochfahrbar.

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Beeindruckt vom Service Bei Aarsleff freut man sich nicht nur über den neuen Kran, auch die Lieferung und Übergabe des Sennebogen durch UN Mobilkraner verlief laut Kenneth Bjarne Nielsen so, wie man es sich als Kunde wünscht: »Als wir den Kran in Empfang genommen haben, verbrachten wir einen halben Arbeitstag mit einem UNMobilkraner-Techniker, mit dem wir jede Funktion des Krans besprochen haben. Eine solche

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In zwei Schichten wurde teilweise von 5 Uhr morgens bis 23 Uhr durchgearbeitet. Im Hintergrund ist die fast 90 Jahre alte und über 100 m hohe GrimselStaumauer zu sehen.

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LIEBHERR

Mobilbaukran meistert 1 600 Hübe in den Schweizer Alpen Für den Neubau der Grimselsee­ Bogenstaumauer in den Schweizer Alpen musste im letzten Herbst unter hohem Zeitdruck, vor Wintereinbruch, eine 900 m2 große Bodenplatte gefertigt werden. Auf dieser wird jetzt eine großdimensionierte Beton­ mischanlage errichtet. Der Baukonzern Frutiger ist an dem Bauvorhaben beteiligt und schickte im Oktober seinen Liebherr­Mobilbaukran MK 88 Plus zu dem alpinen Job auf die Baustelle in knapp 2 000 m Höhe.

m Berner Oberland wird am Grimselsee eine gigantische Staumauer errichtet und soll ein 90 Jahre altes, beschädigtes Stauwerk ersetzen. Vor Einbruch des Winters musste nahe der künftigen Staumauer das Fundament für das geplante Betonmischwerk fertiggestellt werden. Jedoch war ein Baubeginn vor Anfang Oktober nicht möglich und somit Eile geboten. »Der MK 88 von Liebherr ist goldrichtig für diesen Job«, betont Reto Mathis, Leiter der MobilkranSparte bei Frutiger. Nicht nur das eng gesteckte Zeitfenster, auch die räumlichen Gegebenheiten vor Ort hatten seine Wahl auf den Liebherr-Mobilbaukran fallen lassen. In etwa 30 m Höhe und direkt über dem Baufeld verrichten auch zwei Materialseilbahnen mit kleinen Hebesystemen ihren Dienst. Weil der MK 88 Plus mit eingefahrenem Turm auch mit nur 18 m Hakenhöhe arbeiten kann, kam der 45 m lange, horizontale Ausleger bei seinen Schwenkvorgängen den Seilbahnen nicht in die Quere.

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Für den Einsatz im Hochgebirge wurde der Liebherr MK 88 Plus durchgängig mit Baustellenstrom und somit ohne Lärm- und Schadstoffemissionen betrieben; in dem schmalen Bergeinschnitt, umgeben von Steilwänden und Staumauer, eine deutliche Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Männer vor Ort. »Außerdem sparen wir dadurch natürlich Kosten und es muss auch kein Tankwagen aus dem Tal hochfahren, um den Kraftstoff zu bringen«, so Mathis. Bei Frutiger ist der Liebherr-Mobilbaukran seit mehr als fünf Jahren Bestandteil der Kranflotte und kaum mehr wegzudenken. Hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Geräts lässt Mathis nichts auf seinen MK 88 Plus kommen: »In dieser ganzen Zeit hat er uns noch nie im Stich gelassen.« Vorwiegend setzt er den Kran im Stahl- und Holzbau, bei Flachdacharbeiten oder mit Steilstellung im Antennenbau ein. Dort erreicht der Vierachser eine Hakenhöhe von 59 m. Die alte Grimselsee-Staumauer mit dem Namen »Spitallamm« ist deutlich in die Jahre gekommen. Im Jahre 1932 fertiggestellt, war sie mit 114 m vom Fuß bis zur Mauerkrone die damals höchste Staumauer in der Schweiz. Ein Riss, der durch nahezu die gesamte Fläche des Bauwerks geht und es quasi vertikal großflächig in zwei Segmente spaltet, hatte zu dem Neubauvorhaben geführt. Die Sorge, dass bei einem stärkeren Erdbeben die alte Mauer dem Wasserdruck des Stausees am Grimselpass nicht standhalten könnte, hat das Unternehmen Kraftwerke Oberhasli zu dem Vorhaben bewogen. Die alte Mauer bleibt erhalten und wird später geflutet. Bis zum Jahr 2025 soll das neue Stauwerk fertigt gestellt sein.

»Mobilbaukran etwa 20 Prozent schneller als Mobilkran«

Kranfahrer Heinz Wittwer hatte aus seiner Kranfahrerkabine den vollen Überblick auf das Geschehen am Boden – und falls nötig, zusätzliche Monitor-Unterstützung.

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Entscheidender Vorteil war die hohe Umschlagleistung des MK 88 Plus. »Ich schätze, der Mobilbaukran ist bei dieser Art von Hüben bis zu 20 % schneller als ein herkömmlicher Pneukran«, so Mathis. Ein Mobilkran mit Teleskopausleger hätte aufgrund der begrenzten Höhe des nutzbaren Raums bei vielen Hüben teleskopieren müssen. Für einen Liebherr-Mobilbaukran im Katzbetrieb entfällt dieser langwierige Arbeitsvorgang. Aufsummiert ergäbe das eine deutliche Zeitersparnis, denn der MK 88 Plus hatte während seines zweiwöchigen Dauereinsatzes rund 1 600 Mal Lasten wie Baustahl, Container oder kleines Gerät am Haken. »In der Intensivphase hatten wir bis zu 15 Hübe pro Stunde zu bewältigen«, erklärt Mathis.

In den kommenden sechs Jahren wird in den Alpen des Berner Oberlandes eine neue Staumauer am Grimselsee errichtet werden und das 90 Jahre alte, beschädigte Stauwerk ersetzen.


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ZEPPELIN RENTAL

Isopan, Tochter der italienischen Manni Group, plant auf einem 6 ha großen Gelände in Halle eine neue Fertigungshalle für Dämm­ und Baustoffe. Den Zuschlag als Generalunternehmer bekam P.A.B. Deutschland, das wiederum für die unterschiedlichsten Leistungen einen Partner in Zeppelin Rental fand. »Wir konnten unserem Kunden verschiedenste Lösungskompetenzen aus einer Hand liefern, bei uns hat er für jede Anforderung vollumfängliche Unter­ stützung gefunden«, erinnert sich Frank Isbaner, Mietstationsleiter in Halle (Saale). So lieferte Zeppelin Rental einen umfangreichen Produktmix an Baumaschinen und Fördertechnik sowie die komplette Elektro­Infrastruktur für die Industriegroßbaustelle. ür die Stahlkonstruktion der Industriehalle hat sich P.A.B. von Zeppelin Rental Unterstützung durch zahlreiche Arbeitsbühnen gesichert: Zwei GelenkTeleskopbühnen mit einer maximalen Höhe von 21 m, zwei Teleskopbühnen mit einer Reichweite von 17 m und acht Teleskopbühnen mit einer Reichweite von 21 m ermöglichten mit sechs selbstfahrenden Scherenbühnen ein flexibles und simultanes Montieren. Eine der Scherenbühnen verfügt durch eine Plattformvergrößerung über ein 7 m langes Superdeck, auf dem bis zu fünf Monteure arbeiten. Die Sicherheitsgurte an den Körben

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und Plattformen der Arbeitsbühnen sorgen für den Schutz bei der Montage in luftigen Höhen. Gleichzeitig musste auch der Baufortschritt am Boden nicht ruhen. Für die Erdarbeiten stellte Zeppelin Rental zwei Cat-Radlader, einen 906H und einen 950M, einen Cat-Kurzheck-Mobilbagger 315F CR, einen CatKettenbagger 320, einen CatMinibagger 305 E CR, einen RadDumper, eine Cat-Planierraupe D6K LGP und einen Cat-Walzenzug CS-64B zur Verfügung.

»So gut wie kein Stillstand« Dank durchdachter Planung waren beinahe alle Baumaschinen

RAINER JUSTEN / ACTIONPRESS

Mietunterstützung in Halle

Die selbstfahrende Scherenbühne ZS179.229D verfügt über ein Superdeck von bis zu 7 m Länge. und Geräte dauerhaft und im Zusammenspiel im Einsatz. »Stillstand kam so gut wie nicht vor«, so Isbaner. Für den Untergrund der Fertigungshalle war im Vorfeld eine umfangreiche Bodenverbesserung notwendig, da das bestehende Erdreich nicht tragfähig war. Dazu wurde mithilfe des Mobilbaggers und des Minibaggers eine Deckschicht abgetragen und durch Füllmaterial aufgeschüttet. Die passende Maschine war die gemietete Cat-Walze CS-64B, die laut Isbaner von früh bis spät unterwegs war. Hohe Vibrationskräfte und ein Gewicht von 12 t wirken bei dem Walzenzug über die Glattmantelbandage auf den Untergrund und schaffen so ein optimales Verdichtungsergebnis.

Erst danach konnten die Fundamente für die Stützpfeiler der Halle gegossen werden. Darüber hinaus mussten die Erschließung des Grundstückes vorgenommen, Schächte ausgehoben und Wasser- und Abwasserkanalleitungen gelegt werden. Auch hier bewährte sich das Equipment: Der Cat-Mobilbagger 315F hob die Schächte aus, die beiden Radlader transportierten per Lastgabel die Betonteile des Kanals. Anschließend wurden sie mithilfe des am Baggerausleger montierten Rohrgreifers RG 20/80 in den Schacht eingehoben. Für das Verladen der tonnenschweren Stahlelemente waren dann die Merlo-Allradteleskopstapler 60.24 Roto von Zept pelin Rental hilfreich.

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Emissionsfreies Arbeiten mit dem ersten Hybrid-Mobilkran

O SPIERINGS – Mit dem SK487­AT3 City Boy

JANSSEN-FOTOGRAFIE

reklamiert Spierings Mobile Cranes den weltweit ersten hybriden mobilen Hebekran für sich. Bei der Premiere des »City Boy« konnten gleich vier Kran­ unternehmen ihr jeweils erstes Exemplar in Empfang

SCHMIDBAUER

Schwerlastexperte Schmidbauer erweitert Fahrzeugflotte Der Fuhrpark des Schwerlastexperten Schmidbauer bekommt Zuwachs: Zusätzlich zu den Neuanschaffungen der Bauma­Highlights des letzten Jahres schmücken den Fuhrpark des Unternehmens mit Sitz in Gräfelfing bei München neben neuen Hybridmodellen u. a. große Teleskopkrane von Liebherr. Schmidbauer ist bundesweit an mehr als 20 Standorten vertreten.

nehmen. »Ein Moment, nach dem die Hub­ und Bauwelt sehnsüchtig Ausschau gehalten hat«, so CEO Koos Spierings. Der Hersteller aus dem niederländischen Oss verzeichnet eigenen Angaben zufolge bereits 60 Bestellungen für den Hybridkran. »Das zeigt, wie groß der Bedarf ist. Das hat mit der Kompaktheit und Wendigkeit des Krans zu tun, der sich damit bestens für Innenstädte eignet«, so Spierings. t

O MANITOWOC – August Gründker, Glandorfer

MANITOWOC CRANES

Bauunternehmen mit Autokranvermietung, hat mit einem GMK4090 seinen ersten Grove­Mobilkran übernommen. Auf der letzten Bauma hatte der kompakte Vierachser mit seinem 51 m langen Haupt­ ausleger und maximaler Tragfähigkeit von 90 t das Team von Gründker aus Niedersachsen überzeugt. Um den Fuhrpark des Unternehmens zu erweitern, wurde der nur 2,55 m breite Grove­Taxi­Kran angeschafft. »Wir haben uns mehrere Kranmodelle angesehen und uns die Entscheidung nicht leicht gemacht«, sagt Ulrich Hengelsheide, Leiter des Gründker­Lagerbüros. »Neben den Produktvorteilen des GMK4090 hat uns die kompetente Beratung bei der Vorführung des Krans im Manitowoc­Werk in Wilhelmshaven beeindruckt, ebenso wie die Leidenschaft, mit der die Mitarbeiter ihre Produkte fertigen«, unterstreicht Burkhard Budke als Tech­ nischer Leiter. t

Die Firma Gründker hat einen neuen Grove GMK4090 übernommen: Jonathan Reckers, Außendienstmitarbeiter der Kranagentur Werner (li.), mit den Gründker-Kranfahrern.

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Liebherr LTM 1650-8.1. er Liebherr-Mobilkran LTM 1450-8.1 ergänzt seit April die SchmidbauerFlotte. Mit 85 m besitzt er einen langen und leistungsstarken Teleskopausleger. Der 8-Achser fährt auf öffentlichen Straßen bei 12 t Achslast mit dem kompletten Teleskopausleger, allen Abstützungen sowie kompletter Hubwinde und ist auf ein schnelles Rüsten auf der Baustelle ausgelegt. Der Ballastradius des LTM 1450-8.1 lässt sich mittels hydraulischem Schwenkmechanismus auf bis zu 5 m verkürzen. Auch der LTM 1450-8.1 verfügt über das Ein-Motor-System, bei dem der Oberwagen über eine mechanische Welle vom Motor im Unterwagen angetrieben wird. Dabei werden vom Verteilergetriebe im Unterwagen Gelenkwellen über zwei Winkelgetriebe per Drehkranzmitte zum Pumpenverteilergetriebe im Oberwagen geführt.

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Ein GMK4090 gibt das Grove-Debüt bei Gründker

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Für den hybriden City Boy liegen bereits 60 Bestellungen vor.

Mobilkran LTM 1650­8.1 Der Liebherr-Mobilkran LTM 1650-8.1 ist auf maximale Leistung konzipiert. Mit einer nominellen Tragkraft von 700 t werden Hubarbeiten in der 700-t-Klasse und darüber hinaus vollzogen. Wie auch das Vorgängermodell bietet der Kran zwei Teleskopauslegerlängen an: 54 m oder 80 m. Die Tragkraftsteigerung hat sich im Vergleich – mit oder ohne Teleskopauslegerabspannung – zwischen 15 % und 50 % gesteigert. Der hydraulische Schwenkmechanismus kann den Ballastradius

stufenlos zwischen 6,3 m und 8,4 m ändern. Der 8-Achser hat einen Gesamtballast von 175 t. Der LTM 1650-8.1 verfügt über Eco-Drive und Eco-Mode.

Liebherr­Mobilkran MK88­4.1 Ausgestellt auf der Bauma 2019 wartet der große Liebherr-Mobilkran MK88-4.1 mit Kompaktheit auf. Das Ballastkonzept ermöglicht durch abnehmbaren Ballast minimale Achsenlasten von bis zu 10 t. Die Reduzierung der Abstützweite auf 5,75 m und die Funktion der halbseitigen Abstützung ermöglichen den Einsatz des Mobilkrans unter anderem auf Straßen und engeren Baustellen. Die elektrischen Antriebe des MK88-4.1 schaffen die Möglichkeit, geräuscharm und umweltschonend zu arbeiten. Die Erkennung des Lastgewichts und die Regelung der Antriebe besonderer Hübe ermöglicht die intelligente Steuerung des Krans. Der MK88-4.1 bietet eine Tragkraft von bis zu 2,2 t an der Spitze.

Spierings SK487 AT3 City Boy Zu den kompaktesten Kranen im Fuhrpark zählt der Spierings-Mobilkran SK487 AT3 City Boy. Die einfache Manövrierbarkeit fußt auf einer Breite von 2,5 m und einer Gesamtlänge von 13,08 m. Angetrieben wird der City Boy von einem elektrischen Synchronmotor. Die Energieversorgung erfolgt elektrisch, mittels Dieselmotor oder als Hybrid (siehe auch links t auf dieser Seite).


Virtual Reality im Forst: Neue Generation von Loglift HiVision ie neue HiVision­Generation, die ab August bestell­ bar sein soll, erhält eine überarbeitete VR­Brille von Oculus. Die Bilder der Kameras werden nun mit einer noch viel höheren Auflösung angezeigt. Auch die Kame­ ras wurden weiterentwickelt: Die Hauptkamera ist nun anstelle einer Klappmechanik an einem ausfahrbaren Teleskop befestigt. Fehlende Gelenke sollen den Ver­ schleiß und die Vibrationen verringern. Zudem lässt sich die Kamera nach Bedarf in der gewünschten Höhe posi­ tionieren. Damit reagiert Hiab auf das Feedback, dass die Kamera bei tiefhängenden Ästen in Mitleidenschaft gezo­ gen werden könnte. In der Transportposition ist sie im Gehäuse geschützt.

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Digitale Sonnenbrille Wenn die Sonne ungünstig steht, kann das die Sicht erheblich beeinträchtigen. Seit dem letzten HiVision­ Update hat der Bediener die Möglichkeit, sich eine vir­ tuelle Sonnenbrille aufzusetzen. Je nach Bedarf und per­ sönlichem Empfinden kann das Sichtfeld per Knopfdruck verdunkelt werden – individuell einstellbar in Größe und Transparenz. Per Knopfdruck kann nun auch das Sicht­ feld vergrößert werden. Mit Zoom lassen sich Markierun­ gen am Holz eindeutig erkennen.

HIAB GERMANY

o HIAB – Die kamerabasierte Steuerung Loglift HiVision per VR-Brille will mit maximalem Komfort und Sicherheit die Zukunft in den Wald bringen. Hiab entwickelt das bereits bekannte System kontinuierlich weiter und verbessert es gemeinsam mit Kunden und Partnern. Aktuell hat der schwedische Kranhersteller nun eine weitere Schippe draufgelegt.

Die neue HiVision-Generation erhält eine überarbeitete VR-Brille von Oculus. Neue Joysticks – Fernsteuerung vom Boden Neue, kleinere Joysticks beugen durch eine verbesserte Ergonomie einer Überbelastung der Arme vor. Zudem wird die Effizienz gesteigert, denn der Kran lässt sich noch schneller bedienen. HiVision ermöglicht nun auch, den Kran auch vom Boden aus zu bedienen. In einigen Situationen bietet dies viele Vorteile, beispielsweise bei der Bedienung der Stützbeine in kritischem Gelände oder beim Entladen durch Externe, da der Kran, ohne den HiVision­Rechner hochfahren zu müssen, schnell vom Fahrzeug weggedreht werden kann. Auch lässt sich der Kran beim Abschmieren anheben, da auch hier nicht der Rechner hochgefahren werden muss. t


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TERBERG SPEZIALFAHRZEUGE

Die Terberg­Mitnahmestapler KingLifter sind nicht nur bekannt für ihre vielseitigen Ausstattungsoptionen, sondern gelten auch dank besonders ansprechender Fahreigenschaften als optimal für individuelle Einsatzbereiche geeignet. Während der Arbeit befindet sich der Fahrer vollständig innerhalb der Fahrzeugkontur, was die Sicherheit erheblich erhöht. Die drei Modelle S, M und MC zeichnen sich durch ein optimiertes Verhältnis von Hubkapazität sowie geringem Eigengewicht aus. Ihre Standardausstattung unterstützt maximale Bediensicherheit und Effizienz im Umgang mit mittel­ schweren und schweren Lasten. as kompakte KingLifter-Modell S will vor allem in begrenzten Räumen durch zuverlässige Manövrierfähigkeit und sein geringes Eigengewicht überzeugen. Die für ihre Größe leistungsstarke Maschine, ist mit 1oder 3-Radantrieb verfügbar. Zu den Merkmalen zählen ein 27 PS starker Dieselmotor, Masten mit einer Hubkapazität von 1 500 kg und einer Hubhöhe von bis zu

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2 800 mm. Weitere verschiedene Ausstattungen sind möglich.

M ist »universell« Der KingLifter M ist das größte sowie »universellste« Modell der Flotte und wartet mit der größten Optionsvielfalt auf. Der verbreiterte Radstand sorgt für erhöhte Fahrstabilität mit und ohne Beladung. Sein nochmals erweiterter Seitenschub macht ihn beson-

TERBERG SPEZIALFAHRZEUGE

Praxisbewährtes Trio von Mitnahmestaplern

Die drei Modelle S, M und MC zeichnen sich durch ein optimiertes Verhältnis von Hubkapazität sowie geringem Eigengewicht aus.

ders flexibel beim Verladen. Wie das Modell S, ist auch das Modell  M mit Einrad- und Allradantrieb erhältlich. Weitere Merkmale sind die 4-Wege-Steuerung oder auch ein Terberg-DuplexRollenmast mit einer Hubkapazität von bis zu 2 500 kg und einer Hubhöhe von bis zu 4 050 mm.

GENIE

Arbeitsbühne auf antarktischer Mission o GENIE – Eine für die Einsatzregion ausgestattete und geländegängige Genie-Arbeitsbühne des Typs Z-45 Xtra Capacity (XC) unterstützt ein Langzeitbauprojekt eines britischen Polarforschungsprogramms unter Extrembedingungen. er niederländische Genie­Vertragshändler HDW hatte den Auftrag erhalten, der Royal BAM Group (BAM), eine angepasste Genie Z­45 XC zu liefern, die u. a. den Anforderungen des British Antarctica Survey genügte. Die im Januar letzten Jahres in der Antarktis eingetroffene Arbeits­ bühne soll fünf Jahre beim Ausbau der Anlegemöglichkeiten für Polarschiffe sowie der Modernisierung von Forschungsstationen eingesetzt werden.

D Die Genie Z-45 XC zeigt sich gut gerüstet für Arbeiten auf unwegsamem Gelände. Sie ist die neu konzipierte XC-Version der geländegängigen DieselGelenkteleskoparbeitsbühne Z-45/25 J RT und bietet eine Arbeitshöhe von maximal 15,87 m, eine seitliche Reichweite bis 7,55 m und eine übergreifende Höhe von bis zu 7 m. Dank ihres dualen Arbeitsbereichs mit Tragfähigkeiten von 300 kg (uneingeschränkt) bzw. 454 kg (eingeschränkt) nimmt die Maschine in ihrer Plattform zwei Personen mit Werkzeug und Material auf.

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»Robuste Geländegängigkeit und extra hohe Tragfähigkeit« »Die Z­45 XC vereint die Vorteile robuster Geländegängigkeit mit extra hoher Tragfähigkeit, die zwei Personen mit mehr Material und Werkzeug auf der Plattform zulässt. Hieraus ergibt sich ein großes Produktivitätsplus – für ein Projekt, das Arbeiten nur an fünf Monaten im Jahr erlaubt, somit das perfekt geeignete Modell für diesen Einsatz«, sagt Wilco Donkersloot, Account Manager bei HDW. An der Maschine waren Modifikationen notwendig, um den extremen Bedingungen der Antarktis Rechnung zu tragen. »Unter ande­ rem verwendeten wir eine Gel­Batterie, die bei Minustemperaturen wider­ standsfähiger und insgesamt langlebiger ist. Das Standard­Batteriepaket wurde durch eine leistungsstärkere Batterie mit einer Spitzenkapazität von 1 100 CCA Kaltstartstrom ersetzt, die wir mit einem Erhaltungsladegerät ver­ t bunden haben.«

»Vielseitigster« MC Das Modell MC ist auch als das »vielseitigste« Modell bekannt und mit seiner 4-Wege-Steuerung besonders für Arbeiten im begrenzten Manövrierraum mit einem gleichzeitig kräftigen Antrieb und einer Hubkapazität von 2 500 kg vorgesehen. Der Hersteller hat bei allen seinen Modellen den Blick auf einen optimalen Korrosionsschutz ausgerichtet. Rahmen, Hubmasten und sonstige Stahlteile sind mit einer KTL-Grundierung und Pulverbeschichtung versehen. Die Verkleidung besteht aus Edelt stahl.

UNTERNEHMEN Mit der Übernahme des bei Ulm ansässigen Unternehmens Alex Tasbach im April hat Terberg Spezialfahrzeuge (Hamburg) das Vertriebs­ und Servicegebiet für seine KingLifter­Mitnahmestapler ausgebaut. Seit gut 20 Jahren bestand bereits eine Zusammen­ arbeit zwischen Tasbach und Terberg Spezialfahrzeuge auf dem Gebiet der KingLifter­Mitnahme­ stapler. Seit 2002 wirkte Tasbach auch an deren Entwicklung mit. Im Zuge einer Altersnachfolgeregelung hat Terberg seinen langjährigen Partner für sich gewonnen. Mit dem neuen Service­ und Vertriebs­ partner im Süden Deutschlands erweitert Terberg seine Nieder­ lassungen auf sechs Stützpunkte.


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HYSTER

it der UT-Baureihe will Hyster auf die steigende Nachfrage nach preisgünstigen Staplern für einfache Anwendungen reagieren. Zu den ersten Modellen der Reihe zählen der ElektroGabelhubwagen mit Plattform P2.0UT S und der Elektro-Gehgabelhochhubwagen S1.5UT. Eine Auswahl an Elektro-Gegengewichtsstaplern soll voraussichtlich ebenfalls im laufenden Jahr auf den Markt kommen. Zu-

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dem will Hyster noch weitere UTStapler und Lagertechniklösungen ins Programm aufnehmen. Die UT-Serie ergänzt die bewährte Hyster-Palette, die die XT- und FT-Serie sowie eine breite Auswahl an Elektrostaplern und Lagertechniklösungen umfasst. »Mit unserem umfassenden Angebot und zahlreichen Ausstattungsoptionen bieten wir Unternehmen für jeden Einsatzzweck und Bedarf den optimalen

HYSTE

Hyster Europe erweitert sein Portfolio und führt eine neue Serie von Mehrzweck­Gegengewichts­ und Lagertechnikstaplern ein. »Mit den neuen UT­Serien bietet Hyster Unternehmen die Möglich­ keit, den optimalen Gabelstapler für ihr Budget und ihren Bedarf auszuwählen«, sagt Kate Pointeau, Brand Managerin beim Flur­ förderzeugehersteller Hyster Europe.

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»Preisgünstige Stapler für einfache Anwendungen«

Einen neuen Stapler der UT-Serie hat Hyster vorgestellt.

Stapler«, erklärt Kate Pointeau. »Mit der neuen preisgünstigen UT-Serie für einfache Anwendungen erweitern wir unser Angebot und bieten noch mehr Auswahl, insbesondere, wenn Firmen ihren Betrieb verändern, erweitern oder optimieren t wollen.«

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UNTERNEHMEN Hyster ist ein weltweit führender Entwickler sowie Hersteller von Staplern und bietet ein umfassendes Produktportfolio mit mehr als 140 Modellen von Gegengewichtsstaplern, Lager­ technikstaplern und Container­ staplern an. Hyster­Yale Materials Handling und die Tochtergesell­ schaften mit Hauptsitz in Cleveland (Ohio/USA) beschäftigen weltweit rund 7 800 Mitarbeiter.


L GEDA-DECHENTREITER

Premiere für neue Multilift-Generation im hohen Norden er ursprünglich als Rathaus vorgesehene und 1967 bezugsfertige Komplex beherbergt heute im Erdgeschoss zahlreiche Geschäfte sowie Büros in den darüber liegenden Stockwerken. Zu den Mietern des zuletzt in den 1980er-Jahren sanierten Gebäudes gehört unter anderem die Special Unit for Police Affairs. Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten der insgesamt 500 m2 Büroflächen. Dabei setzt das beauftragte Bauunternehmen für den Transport sämtlicher (Bau-)Materialien sowie für die Beförderung von Möbelstücken den GEDA Multilift P18 ein. Trotz der vergleichsweise geringen Gebäudehöhe von nur fünf Stockwerken sei es für den Kunden wichtig, einen großen Aufzug mit hoher Kapazität im Einsatz zu haben, so Kristian Borud, CEO von MB Stillas. Das Unternehmen mit Sitz im norwegischen Ingeberg und weiteren Niederlassungen in Lillehammer und Skedsmo hat sich auf den Gerüstbau spezialisiert. Über den langjährigen GEDA-Partner Materialhuset hat MB Stillas bereits die Transportbühnenlösungen GEDA 500 Z/ZP und GEDA 1500 Z/ZP im Programm. Auch den GEDA Mulitlift P18, der die Renovierungsarbeiten am Triangelgården unterstützt, bezog MB Stillas über Materialhuset. »Der neue GEDA Multilift P18 ist als geschlossener Personen- und Materialaufzug mit höherer Hubgeschwindigkeit und größeren Traglasten eine ideale Ergänzung zu den Transportbühnenlösungen, die wir unseren Kunden bereits zur Miete anbieten. Aufgrund der höheren Hubgeschwindigkeit, Traglast und Förderhöhe rechnen wir vor allem im Raum Oslo mit einer hohen Nachfrage nach diesen Aufzügen«, sagt Kristian Borud.

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Multilift P18 überzeugt beim ersten Einsatz

Als Mastsystem kommt der auf der Bauma 2019 erstmals vorgestellte Uni-X-Mast zum Einsatz, der das bisherige Uni-Mast-System ablöst.

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Der neue Personen- und Materialaufzug aus dem Hause GEDA wartet mit einer überarbeiteten Optik auf. Zwei Bühnenlängen – 3,2 m und 3,7 m – ermöglichen den Transport besonders sperriger Baumaterialien. Die Verlängerung erfolgt dabei auf der A-Seite des Fahrkorbs. Am Triangelgården kommt die 3,7-m-Version der Bühne mit einer Traglast von 2 000 kg zum Einsatz. Im Rahmen der Überarbeitung des Fahrkorbinnenraums wurde neben dem Aufbauschutz auch die Bedieneinheit des Fahrkorbschaltkastens versenkt und ohne störende Vorsprünge integriert. Um den Verschleiß an Zahnstange und Ritzel möglichst gering zu halten, ist der Multilift P18 mit einer automatischen Schmiereinrichtung ausgestattet. Die neue serienmäßige Schmierpumpe ist mit der gesamten Power-Grease-Linie von GEDA kompatibel. Die Stromaufnahme kann – je nach

GEDA-DECHENTREITER

Auf der letzten Bauma hatte der Bau­ und Industrieaufzug­ spezialist GEDA­Dechentreiter erstmals die neue Generation des GEDA­Multilifts P18 präsentiert. Das norwegische Unternehmen MB Stillas ist jetzt die erste Firma, die »den Neuen« aus dem Hause GEDA auf die Baustelle schickt. Im norwegischen Hamar, etwa eine Stunde von der Hauptstadt Oslo entfernt, finden am Triangelgården derzeit umfassende Renovierungs­ arbeiten statt.

Ein Personen- und Materialaufzug der neuen Multilift-Generation von GEDA-Dechentreiter ist erstmals auf einer Baustelle im norwegischen Hamar im Einsatz.

Baustellengegebenheit bzw. Wunsch – durch eine Reduzierung von Last und/oder Geschwindigkeit so beeinflusst werden, dass anstelle eines 63-AAnschlusses ein 32-A-Anschluss ausreicht. Dadurch sollen sich deutlich mehr Einsatzmöglichkeiten für den Aufzug ergeben.

Alle Verschleißteile schnell und einfach zugänglich Wert wurde auch auf die Bedienerfreundlichkeit gelegt. Statt bisher zwei, kommt nur noch ein großer Fahrkorbschaltkasten zum Einsatz, während eine neu entwickelte Steuerung für noch mehr Bedienkomfort sorgen soll. Für bessere Zugänglichkeit während des Aufbaus sorgt zudem ein stark verbreiterter Montagesteg. Auch das Thema Wartungsfreundlichkeit stand bei der Überarbeitung mit im Blickfeld. So sind alle Verschleißteile bei der neuen Version des Multilift P18 schnell und einfach zugänglich. Die Hubgeschwindigkeit beträgt 40 m/min, als Mastsystem kommt der ebenfalls auf der Bauma 2019 erstmals vorgestellte Uni-X-Mast zum Einsatz, der das bisherige Uni-Mast-System ablöst. Eine Möglichkeit zur Fernwartung rundet das Gesamtkonzept des neuen Multilift P18 ab. Florian Draxler, GEDA-Gebietsverkaufsleiter für Skandinavien, zieht ebenfalls ein positives Fazit: »Die Resonanz unseres Kunden zeigt, dass wir mit der zweiten Generation des GEDA Multilift P18 die Markterfordernisse erfüllen und maßgeschneiderte Lösungen für unsere Partner weltweit schaffen. Immer mit dem Ohr am Markt können wir so auch anspruchsvolle Kunden überzeugen und t unsere Partnerschaften weiter ausbauen.«


BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

Tieflader – Anhänger Lkw – Kipper Transporter Fahrzeugeinrichtung


BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

Um Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs zu vermeiden, rollten die voluminösen Güter an zwei Wochenenden an ihr erstes Bestimmungsziel.

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GOLDHOFER

Raffinerie-Bauteile »raffiniert« befördern Um einen 67 m langen Naphta­Splitter und einen ebenso langen Deisohexanizer vom Fertigungssitz des Unternehmens EKME im griechischen Thessaloniki zur Weiterverschiffung in den Hafen zu transportieren, hat das örtliche Spezialtransportunternehmen Kroustalelis eine Goldhofer­Schwerlastkombination vom Typ THP/LTSO als Nachläuferkombination eingesetzt.

as griechische Unternehmen EKME ist ein Bau-, Dienstleistungs- und Instandhaltungsunternehmen, das vorwiegend im Bau von Behältern, Reaktoren und Wärmetauschern in den Bereichen Öl und Gas, Petrochemie und Energie tätig ist. Die Güterausfuhr erfolgt auf der Straße oder auf dem Seeweg über den Hafen von Thessaloniki. Als im letzten Herbst zwei übergroße und schwere Bauteile für eine Raffinerieanlage in Aserbaidschan ausgeliefert werden sollten, übernahm die ebenfalls in Thessaloniki ansässige Spezialtransportfirma Kroustalelis die erste Etappe zum 14 km entfernten Hafen.

D 77Meter Insgesamt hatte der Koloss mit der Sattelzugmaschine eine Gesamtlänge von mehr als 77 m

Goldhofer-Modulen des Typs THP/LTSO handelt es sich um Schwerlastmodule mit extrem niedriger Bauhöhe und einer 215er-Bereifung. Insgesamt hatte der Koloss mit der Sattelzugmaschine eine Gesamtlänge von mehr als 77 m, was den Transport für das Kroustalelis-Team nicht gerade einfach machte. Dank guter Planung, gewissenhafter Durchführung und der leistungsfähigen GoldhoferTransporttechnik führte Kroustalelis beide Transporte zügig und sicher durch, sodass die Raffineriekomponenten Ende September pünktlich nach t Baku verschifft werden konnten.

Um Beeinträchtigungen des Berufsverkehrs zu vermeiden, rollten die voluminösen Güter an zwei Wochenenden an ihr erstes Bestimmungsziel. Aufgrund des großen Gewichts und der enormen Länge entschied der griechische Transportexperte, die beiden wuchtigen Kessel – Länge 67 m, Breite 5,85 m, Gewicht 190 t – mit einer 16-achsigen Nachläuferkombination (8+8) zu befördern. Bei den

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GOLDHOFER

16­achsige Nachläuferkombination


BAU- UND NUTZFAHRZEUGE L

KÄSSBOHRER

Seit mehr als 125 Jahren entwickelt Kässbohrer Fahr­ zeuge, die mit immer moderner Technik dem heute selbst­ gewählten Motto »Enginuity« entsprechen. Das Unternehmen mit Ulmer Wurzeln bietet eine komplette Bauproduktpalette an, die ausziehbare, nicht ausziehbare, hydraulische Tiefbetten und Tieflader für den Schwerlasttransport sowie ausziehbare und nicht auszieh­ bare Mega­ und Maxima­ Schwerlastplattformen umfasst.

KÄSSBOHRER

Vielfältige Lösungen für den Schwerlasttranport

Mit den beiden ausziehbaren Schwerlast-Plattformsattelaufliegern (Drei- oder Vierachser) K.SPA X und K.SPA M (Bild) bietet Kässbohrer robuste Transportlösungen für schwere und flache Güter. evorzugt für den schweren und flachen Warentransport konzipiert, ist der nicht ausziehbare Schwerlast-Plattformsattelanhänger K.SPS H auf eine hohe Nutzlastkapazität ausgelegt. Seine Kastenprofil-Mittelrahmenstruktur mit Metallisierung ist besonders robust gehalten. Das Fahrgestell des K.SPS H wird aus hochfestem S700 MC-Stahl der

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Norm ISO 1726 hergestellt. Der K.SPS H ist mit einem per Omegaprofil verstärkten 30-mm-Hartholzboden und tropfenförmig gemustertem Stahl an der Oberseite der Räder ausgestattet. Der K.SPS HM, ein nicht ausziehbarer MegaSchwerlast-Plattformsattelanhänger mit drei oder vier Achsen, ermöglicht mit starrem Fahrgestell

Die Supertools für Ihren Erfolg Mit mehr als 50 verschiedenen Fahrzeugtypen haben wir die Lösung für jeden Transport in der Bauwirtschaft. Unsere intelligenten Fahrzeuge sind schon in der Standardausführung unvergleichlich. Wir bauen sie für unsere Kunden aber auch nach Maß. Freuen Sie sich auf diese Supertools! www.schwarzmueller.com


KÄSSBOHRER

BAU- UND NUTZFAHRZEUGE Für den Einsatz beispielsweise in der Landtechnik bietet der K.SLL B 2 eine Beckenlänge von 6 600 mm und eine Achsschenkelbolzenkapazität von bis zu 18 t.

100 mm und lässt die maximale Höhe für Schwerlasttransporte zu. Der K.SLL 3 mit drei Achsen ist mit einem abnehmbaren Schwanenhals ausgestattet, der die Ladevorgänge von sperrigen Gütern verkürzt und gleichzeitig die Betriebssicherheit durch die Frontladefähigkeit erhöhen hilft. Mit einem starken Fahrgestell ist der K.SLL 3 für den zuverlässigen und termingerechten Schwertransport ausgelegt. Die Tragfähigkeit des K.SLL 3 beträgt 54 t, die des K.SLL 2 liegt bei 44 t.

Landmaschinen transportieren

Transportlösungen für schwere, flache und hohe Güter. Variable Lagermöglichkeiten und Ladungssicherungsmerkmale wie Zurrringe mit 13,4 t Tragkraft, Eumos-40511- und Code-XL-Zertifikat unterstützen eine maximale Einsatzflexibilität.

Für den Einsatz in der Landwirtschaft bietet der K.SLL B 2 eine Beckenlänge von 6 600 mm und eine Achsschenkelbolzenkapazität von bis zu 18 t. Ausgestattet mit hydraulisch gelenkten Achsen verspricht er eine maximale Manövrierfähigkeit – auch unter härtesten Arbeitsbedingungen sowie engen Kurven mit erhöhter technischer Achslast von 12 t und einem Wendewinkel bis zu 42°.

K.SPA­Serie zeigt sich vielseitig Mit den beiden ausziehbaren Schwerlast-Plattformsattelaufliegern (Drei- oder Vierachser) K.SPA X und K.SPA M bietet Kässbohrer robuste Transportlösungen für schwere und flache Güter. Die K.SPASerie, die an Standard- und Mega-Lkw angepasst werden kann, zeichnet sich durch eine robuste Kastenprofil-Mittelrahmenstruktur und Metallisierungsbeschichtungstechnik für hohe Beständigkeit aus. Die K.SPA-Serie bietet Vielseitigkeit bei der Ladungsbefestigung in verschiedenen Breiten mit seitlichen Rudersäulentaschen sowie verschiedenen Containergrößen. Die Zurrringe warten mit der nach Anbieterangaben höchsten Tragfähigkeit von 13,4 t auf. Eine Code-XL-zertifizierte Frontplatte und nach Eumos 40511 zertifizierte Säulentaschen gewährleisten die Sicherung aller Ladungen.

Tiefbettserie K.SLH S Die nicht ausziehbare, hydraulisch gelenkte Tiefbettserie mit drei oder vier Achsen, K.SLH S, setzt auf eine außergewöhnliche Wendigkeit, selbst auf engsten Straßen in ländlichen Gebieten. Sie verfügt zudem über ein starkes, flaches Fahrgestell mit einer niedrigen Plattformhöhe von 875 mm. Die Luftfederung sorgt für eine technische Achslast von 12 t.

Schwerlasttransporter K.SLL Die Tiefladerreiher K.SLL – K.SLL 2 und K.SLL 3 – ist für den Schwerlasttransport ausgelegt. Der K.SLL 3 punktet mit einer Bodenfreiheit von

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Schwerlast­Plattformsattel Der K.SPA M, ein Schwerlast-Plattformsattelanhänger mit drei und vier Achsen, gilt mit einem ausziehbaren und flachen Fahrgestell, variablen Container-Positionierungskombis und verschiedenen Optionen zur Ladungssicherung wie einer Code XLzertifizierten Stirnwand, die bis zu 22,5 t Längslasten standhält, als ein typisches Beispiel für Schwerlasttechnik von Kässbohrer. Der K.SPA M ist an »Mega Trucks« anpassbar und erhöht mit seinem bis zu 6 900 mm ausziehbaren Fahrgestell und besonderen Schiebeplattformeigenschaften die betriebliche Flexibilität. Zudem lobt die Metallisierungsbeschichtung eine maximale Beständigkeit gegen Korrosion und Rostperforation aus.

Flexible Verwendung Für multifunktionale und flexible Frachtaufgaben bietet Kässbohrer den dreiachsig ausfahrbaren Flexcarrier K.SOK L an. Mit ihm können 4x2- bis 6x4-Lastwagen, Kipper und Bauwagen, Mini- und Midibusse und auch Pick-ups sowie Baumaschinen dank seines ausziehbaren Fahrgestells und der verschiedenen Belagvarianten transportiert werden. Der K.SOK L bietet mehrere Positionierungs- und Ladungssicherheitsvarianten mit zwölf Einheiten von Radkeilen, verschiedenen Verriegelungspositionen, Fahrgestell- und Heckausschubvarianten, klappbaren vorderen, mittleren und hinteren Ladeflächenrampen, tragbaren Alu-Heckladerampen und sechs Einheiten von Radmuldenabdeckungen in verschiedenen Abschnitten des Fahrzeugs. t


BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

DAF / SYTSE DIJKSTRA

Das Fahrgestell des XF FTM weist einen Radstand von 4,65 m auf und zeichnet sich durch eine relativ kompakte Bauweise sowie ein technisches Gesamtgewicht von 41 t aus.

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DAF TRUCKS

8x4-Sattelzugmaschine mit Tridem-Achse Eine aktuelle, auf der neuesten Generation des XF basierenden Sattelzugmaschine fßr den Schwertransport hat DAF kßrzlich vorgestellt. Die 8x4­Sattelzugmaschine (FTM) verfßgt ßber die doppelt angetriebene Tandem­Achse SR1360T oder HR1670T sowie eine gelenkte Vorlauf­ Hinterachse, die zusammen eine Tridem­Achse bilden.

er XF FTM eignet sich fßr spezielle Transportanwendungen, bei denen das Gesamtgewicht bis zu 120 t betragen kann. Durch die Verwendung einer einzelnen Vorderachse und drei Hinterachsen kÜnnen die Achslasten vollständig ausgenutzt werden, ohne die gesetzlich zulässigen Achslasten zu ßberschreiten. Das Fahrgestell des XF FTM weist einen Radstand von 4,65 m auf und zeichnet sich durch eine relativ kompakte Bauweise sowie ein technisches Gesamtgewicht von 41 t aus. Dieser Ansatz verspricht erhebliche Vorteile in Bezug auf die ManÜvrierbarkeit und Platzierung der Sattelkupplung in Kombination mit Spezialaufliegern.

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Ă&#x2DC;&Â&#x;HRST $U NOCH %ISEN /DER MACHST $U SCHON 3CHOTTERĂ&#x2013; -EHR 3CHOTTER DURCH MEHR .UTZLAST Ă&#x2018; MIT DEM &LIEGL 3TONE-ASTER

KonfigurationsmĂśglichkeiten Der XF FTM ist als vierachsige Sattelzugmaschine in verschiedenen Konfigurationen erhältlich. Die erste ist eine 8-t-Vorderachsversion mit einer 8-tVorlauf-Hinterachse und der 21-t-Tandem-Achse HR1670T mit AuĂ&#x;enplaneten, geboten fĂźr ein technisches Gesamtgewicht von 34 t. DarĂźber hinaus ist der XF FTM auch mit einer 9-t- oder (der neuen) 10-t-Vorderachse, einer 8-t-Vorlauf-Hinterachse und einer 26-t-Tandem-Achse mit AuĂ&#x;enplaneten erhältlich. Das maximale Gewicht auf der Sattelkupplung der beiden AusfĂźhrungen t beträgt netto rund 24 t bzw. 31 t.

â&#x2013; â&#x2013;  â&#x2013;  â&#x2013;  â&#x2013;  â&#x2013;  â&#x2013;  â&#x2013;  â&#x2013;  Ă&#x2018; Ă&#x2018; Ă&#x2018; Ă&#x2018;

!B  KG Ă&#x2018; ,EICHTBAU F¡R HÂąCHSTE .UTZLAST "IS ZU   GERINGERER +RAFTSTOFFVERBRAUCH .ACHHALTIG BIS ZU   WENIGER #/ !USSTOÂ&#x161; 5MFANGREICHES !ERODYNAMIKPAKET (OCHVERSCHLEIÂ&#x161;FESTER 3TAHL ("  +ONISCHE -ULDE F¡R SCHNELLSTES !BKIPPEN #URVED #HASSIS .IEDRIGER &AHRZEUGSCHWERPUNKT .IEDRIGE ,ADEKANTE Ă&#x2018; UNTER  MM +¡RZERE (UBZEITEN  CM NIEDRIGER "ESSERE 3ICHT BEIM "ELADEN 3CHNELLES "ELADEN PROBLEMLOS MÂąGLICH


BAU- UND NUTZFAHRZEUGE L Renault Trucks beginnt mit Serienproduktion von Elektro-Lkw

O RENAULT TRUCKS – Im Renault­Werk Blain­

Ein Tieflader für alle Fälle

RENAULT TRUCKS

ville­sur­Orne (Normandie) hat die Produktion der Elektro­Lkw D Z.E. und D Wide Z.E. begonnen. Das Werk besteht seit 1957 und ist auf mittelschwere Nutzfahrzeuge sowie Fahrerkabinen ausge­ richtet. Täglich werden 240 Kabinen hergestellt und 72 Verteilerfahrzeuge montiert. Das Werk beherbergt nun auch die Montage der Elektro­Lkw im neuen Z.E.­Gebäude mit einer Fläche von rund Im Werk in Blainville-sur1 800 m2, das ganz der Orne wird ein vollelektrischer Elektrifizierung gewidmet Renault Truck gefertigt. ist. Rund 50 Arbeits­ stunden sind insgesamt in Frankreich für die Montage eines Elektro­Lkw notwendig. Renault Trucks ging vor der Corona­Krise davon aus, dass Elektrofahrzeuge bis 2025 insgesamt 10 % des eigenen Absatz­ volumens ausmachen werden. t

BLOMENRÖHR FAHRZEUGBAU

O EDSCHA TS – »Teste TipperRoof« heißt es im

EDSCHA TS

Sommer bei Edscha TS, Spezialist für Lkw­Verdeck­ systeme. Das Unternehmen will mit der Testaktion im harten Praxisalltag das Interesse und die Akzeptanz seiner TipperRoof­Verdecklösung für Muldenkipper erhöhen. Wer einmal mit TipperRoof gearbeitet habe, werde dieses schnelle, sichere und vor allem sehr zuverlässig zu bedienende Verdeck­System nicht mehr missen wollen, ist Geschäftsführer Volker Biesenbruck überzeugt. TipperRoof basiert auf einer für Muldenfahrzeuge angepassten Weiterentwicklung des Schiebeverdeck­ konzepts von Edscha TS. Für den Fahrer soll sich TipperRoof vor allem durch eine unkomplizierte Bedienung bemerkbar machen. Entweder manuell oder elektrisch – vom Boden aus über einen leicht­ gängigen, missbrauch­ sicheren Kurbelantrieb oder mit E­Drive aus dem Führerhaus heraus. TipperRoof funktioniert nach Herstellerangaben ebenso bei Sturm, Schnee, Regen oder ausgebauchter Mulde. Das System ist nach den De­Minimis­Richtlinien Carnehl-Kippermulde mit förderfähig. Im Rahmen TipperRoof von Edscha TS. der Aktion »Teste Tipper­ Roof« stellt Edscha TS im Sommer 2020 mit Partnern für 14 Tage einen Leihkipper, ausgerüstet mit Tipper­ Roof­System, kostenlos zur Verfügung. Nähere Infos zur Aktion bietet das Unternehmen auf seiner Web­Seite edschats.com. t

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In der Baubranche sind vermehrt Spezialtieflader gefragt, die die häufigsten Anwendungsfälle mit nur einer Transportlösung abdecken. Neben dem üblichen Transport von Baumaschinen und Langmaterial sollen auch immer mehr Container transportiert werden können – Baucontainer, die für Material (Lagercontainer) und Mensch (Sozial­ und Waschräume) zu nutzen sind, aber auch Abrollcontainer. Mit nur einem Tieflader von Blomenröhr Fahrzeugbau aus Geseke (Westfalen) lassen sich Transportlösungen für diese vielfältigen Anforderungen darstellen. lomenröhr kann beispielsweise mit einem Tieflader aufwarten, der bei 15 t Gesamtgewicht und 7,2 m Ladeflächenlänge eine Nutzlast von 10 500 kg bietet. Er ist mit einer Schwenköse (40 mm auf 50 mm) ausgestattet, um von verschiedenen Zugfahrzeugen gezogen werden zu können. Mit rund 90 cm niedriger Ladehöhe eignet sich der Anhänger besonders für den Baumaschinentransport. Als Ablage für die Baggerschaufel ist ein Podest auf der Stirnwand vorgesehen. Vorn und hinten in der Ladefläche sind Verriegelungen eingebaut, um Baucontainer einfach und fachgerecht zu sichern. Um hochstehende Ladung nach vorn zusätzlich abzusichern, können vier Rungen im Boden eingesteckt werden, die ansonsten unter der Ladefläche verstaut sind.

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BLOMENRÖHR FAHRZEUGBAU

Edscha Trailer Systems startet Sommertest für TipperRoof

Tandem-Tieflader 682/14000 mit 15 t Gesamtgewicht und einer Ladeflächenlänge von 7,2 m – geeignet für den Transport von Baumaschinen, Containern, Abrollcontainern und Langmaterial.

Für den Abrollcontainertransport sind im Boden Mulden nach Maß eingearbeitet.

Container­Transport Für den Abrollcontainertransport sind im Boden Mulden nach Maß eingearbeitet. Die Containerrollen laufen über verstärkte Laufflächen entlang der Führungsschienen (steckbar) und versinken in den Mulden, sodass die Container-Kufen plan auf den Laufflächen aufliegen. Die Abrollcontainer müssen dann vorn und hinten noch mit Zurrketten gesichert werden. Langmaterial oder Paletten sind über die große Anzahl von seitlichen Zurrmulden und -löchern zu sichern. An den Bordwänden sind zudem Haken angebracht, damit auch Netze über die Ladung gespannt werden können.

Sicherheitspaket Das Fahrzeug verfügt über ein Beleuchtungspaket, bestehend aus Voll-LEDBeleuchtung mit weiteren LED-Rückfahrscheinwerfern und Rundumkennleuchte. Für eine optimale Korrosionsbeständigkeit ist das Chassis feuerverzinkt, die Achsen und Anbaukomponenten unter dem Chassis sind Weiß-Aluminium lackiert. Bordwände und Rampen können im Farbton des Kundenfuhrparks gestaltet werden. Abgerundet wird das Serviceangebot des Herstellers durch diverse Finanziet rungsmöglichkeiten.


BAU- UND NUTZFAHRZEUGE SchwarzmĂźller setzt auch bei Mietfahrzeugen auf Nischenstrategie

SCHWARZMĂ&#x153;LLER

Wir entfernen uns konsequent vom Standardfahrzeug. Stattdessen setzen wir voll auf Produkte, die einen messbaren Mehrwert bringen. Roland Hartwig, CEO Schwarzmßller-Gruppe

ls einer der wenigen groĂ&#x;en europäischen Hersteller gezogener Nutzfahrzeuge betreibt SchwarzmĂźller eine eigene Mietflotte. In jedem Hauptmarkt gibt es min­ destens eine Drehscheibe dafĂźr. In Ă&#x2013;sterreich stehen dafĂźr alle fĂźnf Niederlassungen zur VerfĂźgung. Die Zen­ trale ist in Wels angesiedelt. In Ungarn und in Tschechien erfĂźllen diese Funktion die Standorte in Dunaharaszti und Zebrak. In Deutsch­ land bietet, neben dem 2018 erĂśffneten Standort im frän­ kischen Eltmann, neu auch der Hauptsitz von HĂźffer­ mann in Neustadt/Dosse (Brandenburg) diesen Service. Das Unternehmen wurde kĂźrzlich von SchwarzmĂźller Ăźbernommen (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 3/20, Seite 16). Zudem kommt die Mietflotte auch in Italien, Polen und der Schweiz zum Einsatz.

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Neufahrzeuge in groĂ&#x;er Vielfalt Die Flotte besteht aus Neufahrzeugen, die von den Pro­ duktionsbändern kommen und maximal drei Jahre im Einsatz stehen. Ă&#x153;berwiegend werden Spezialfahrzeuge angeboten. ÂťUnsere Vielfalt ist konkurrenzlos. Alleine vom Hauptmodell Kippsattel stehen meist 20 Fahrzeug­ typen zum Einsatz bereitÂŤ, betonte CEO Roland Hartwig. Die Palette reiche von Modellen mit verschiedener Ach­ senanzahl Ăźber Stahl­ und Alu­Kipper in jeder Kombina­ tion bis hin zu GroĂ&#x;raum­ und Thermomulden. Holzrun­ genfahrzeuge, unterschiedliche Tieflader, Schubboden­ fahrzeuge und Tankfahrzeuge seien ebenfalls gefragt. Etwa 1â&#x20AC;&#x2030;100 Fahrzeuge stĂźnden fĂźr den Einsatz auf Bau­ stellen und bei Infrastrukturprojekten bereit. Diese Pro­ dukte bilden mittlerweile auch bei den Neufahrzeugen das grĂśĂ&#x;te Segment bei SchwarzmĂźller. Die restlichen 500 StĂźck sind Fernverkehrsfahrzeuge. ÂťWir entfernen uns konsequent vom Standardfahr­ zeug. Stattdessen setzen wir voll auf Produkte, die einen messbaren Mehrwert bringen. Diesen erzielen wir durch

VOGL-PERSPEKTIVE.AT

o SCHWARZMĂ&#x153;LLER â&#x20AC;&#x201C; Die SchwarzmĂźller-Gruppe will ihre MietďŹ&#x201A;otte um weitere 15 % aufstocken. Insgesamt sollen 2020 rund 1 600 Fahrzeuge in den sieben Hauptmärkten in Mittel- und Osteuropa im Einsatz sein. Der Ausbau der Flotte in Deutschland verspricht dabei neue Perspektiven, da das Ăśsterreichische Unternehmen Ăźber drei eigene Niederlassungen erstmals den ganzen Markt bespielen kann.

Die Strategie seiner Mietflotte will SchwarzmĂźller eng an jene fĂźr Neufahrzeuge heranfĂźhren: In beiden Geschäftsfeldern stehen laut Hersteller topausgestattete Fahrzeuge zur VerfĂźgung, auf bloĂ&#x;e Standardfahrzeuge werde zunehmend verzichtet. Vor allem fĂźr die Branchen Bau und Infrastruktur sei ein Komplettangebot verschiedenster Modelle verfĂźgbar. Leichtbau, besondere Konfigurationen oder innovative AusstattungÂŤ, betonte Hartwig. Den Mehrwert kĂśnnten Kunden fĂźr die Einsatzdauer des Fahrzeuges live erle­ ben. ÂťEine bessere Produkterfahrung kann es nicht gebenÂŤ, ist Hartwig Ăźberzeugt.

Flexibler Einsatz fĂźr Spitzenzeiten Die Mietfahrzeuge dienen der Abdeckung von Auftrags­ spitzen ebenso wie zum saisonalen Einsatz in speziel­ len Geschäftsfeldern. Häufig werden universell einsetz­ bare Fahrzeuge wie der Schubboden gemietet, weil sie flexibler als Standardfahrzeuge einsetzbar sind. Der GroĂ&#x;teil der Mietkunden sei, so Hartwig, mit Schwarz­ mĂźller bereits in Geschäftsbeziehungen. Es gebe aber auch Interessenten, die Ăźber die Miete das Produkt auf Herz und Nieren prĂźfen wollen. ÂťDeshalb statten wir unsere Mietflotte durchwegs mit den neuesten tech­ nischen Innovationen aus. So erhalten wir rasch RĂźck­ meldung und sehen, wie sich eine Neuerung bewährtÂŤ, t erläuterte Hartwig.

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ZZZERRVGH

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BAU- UND NUTZFAHRZEUGE L

o SORTIMO – Sortimo hat sein Produktprogramm der »Jumbo-Unit« erweitert und bietet Großraumschubladen in zusätzlichen Breiten und Systemtiefen an. ank robuster Bauweise und hoher Zuladung von bis zu 100 kg erlaubt die Jumbo­Unit, schwere Gerätschaften und un­ handliches Ladegut schnell und si­ cher im Fahrzeug zu verstauen. Die Jumbo­Unit wird in den neuen Sys­ temtiefen »14« (1 409,4 mm) und »16« (1 617,4 mm) sowie in einer neuen Korpushöhe mit 21 Rastern (357 mm) angeboten. Durch die neue Breite »2,5« (612,4 mm) soll der Laderaum noch besser aus­

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SORTIMO

Die Jumbo-Units lassen sich auch übereinander montieren.

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geschöpft werden, um eine maxi­ male und effektive Laderaumnut­ zung in sämtlichen Transporter­ klassen zu ermöglichen. Die Groß­ raumschubladen können längs oder quer verbaut werden. Starke Teleskopschienen mit weitem Aus­ zug erlauben ein ergonomisches Be­ und Entladen über das Fahr­ zeugheck oder die Seitentür. So können insbesondere schwere Ge­ rätschaften und unhandliches La­ degut bis 100 kg in den Großraum­ schubladen verstaut werden, ohne ins Fahrzeug steigen zu müssen. Griffmulden erlauben neben einer einfachen Handhabung auch einen schnellen Zugriff auf den Inhalt, selbst beim Tragen von Arbeits­ handschuhen.

Zusätzliche Ebene Wird die Jumbo­Unit als Unterflur­ lösung genutzt, kann diese durch einen Sortimo­Boden abgedeckt und so flexibel mit einer Fahrzeug­ einrichtung oder WorkMo im Lade­ raum kombiniert werden. Bei der »Stand Alone«­Version besteht die Möglichkeit, die Großraumschubla­ de mit einer Abdeckwanne oder ei­ ner Abdeckplatte auszustatten. Für noch mehr Stauraum lassen sich die Jumbo­Units auch über­ einander montieren. Auch das Zu­ behörprogramm – wie Abdeckwan­ nen, Deckplatten und Werkzeug­ matten – hat Sortimo an die neuen Breiten und Tiefen angepasst. t

Abrollkippanhänger zeigt sich noch kompakter Münz Fahrzeugbau sieht sich bei seinen vielseitigen Produkten beständig neuen Ideen und Möglichkeiten verpflichtet. Entsprechend wurde der neue Abrollkippanhänger mit Dreiseitenkipper­ und Absenkfunktion für die kleine kompakte Klasse weiterentwickelt.

MÜNZ FAHRZEUGBAU

Zusätzliche Größen für Großraumschublade

MÜNZ FAHRZEUGBAU

Abrollkippanhänger mit Dreiseitenkipper- und Absenkfunktion in kleiner Klasse. Er ist ab 6,5 t Gesamtgewicht erhältlich. ei der Münz-Neuheit handelt es sich um einen Abrollkippanhänger mit Dreiseitenkipperund Absenkfunktion (AKA) in kleinerer Gewichtsklasse, kompakter und mit kleinerem Container. Als flexibler Allrounder kommt auch er hauptsächlich im GaLaBau, Tief- und Straßenbau sowie im Kommunalbereich zum Einsatz. Im GaLaBau will er die vielfältigen Anforderungen der beständig wechselnden Materiallogistik abdecken – Aufnehmer, Absetzer, Absenker, Dreiseitenkipper, Maschinenund Materialtransporter in einem Fahrzeug. Das Hakengerät ist für eine Hakenhöhe von 900 mm bis 1 570 mm konzipiert. Dank kompakter Bauweise zeigt sich der Abrollkipper als ein vielseitig einsetzbares Transportgerät. Durch Absenken des Fahrzeuges können auch an beengten Stellen Maschinen unkompliziert verladen werden. Mit der Dreiseitenkippfunktion werden Schüttgüter nach drei Seiten hin abgekippt. Ob ein Maschinentransport zur Baustelle, die Entsorgung von Aushub, die Zufuhr von Schüttgut und Baumaterial, all das kann mit diesem Anhän-

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ger bewerkstelligt werden. Für Münz ein Multitalent, das überzeuge und aufgrund seiner Vielseitigkeit eine kostengünstige Investition für jedes Unternehmen sei.

Wenn es besonders kompakt sein soll Der neue Abrollkippanhänger mit einem Gesamtgewicht von 10,5 t (AKA 10.5) hebt sich von seinem »Bruder« durch eine noch kompaktere Bauform mit einer Gerätelänge von 3 950 mm ab, somit können Container mit einer Länge von 3 000 mm bis 4 600 mm transportiert werden. Zudem kann er mit seiner niedrigen Auffahrhöhe punkten. Ein ausziehbarer Beleuchtungskasten mit hoher Bodenfreiheit und die modulare Zugdeichsel mit hydraulischer Deichselverstellung – einsetzbar für unterschiedliche Zugfahrzeuge – runden die Vorteile der Hakenlifttechnologie ab. Außerdem kann er durch die Duo-Hakenverstellung Standardcontainer nach DIN 30722-1 und Citycontainer nach 30722-3 aufnehmen. Bei der Ausstattung sind diverse Varianten und Ausführun-


gen verfügbar, unter anderem wird eine Zusatzhydraulik für Nebenverbraucher angeboten, somit können beispielsweise Container mit Bewässerungssystemen aufgezogen und angetrieben werden. Münz bietet für den Abrollkippanhänger Mulden in verschiedenen Ausführungen an: Plattformmulden mit hoher Nutzlast für Maschinentransporte, Schüttgutmulden als Wanne – ausgeführt mit Flügeltüren oder mit seitlichen Bordwänden und Heckklappe, als Kombimulde für Schüttgüter- und Maschinentransporte in einem oder eine einfache Volumenmulde. Für spezielle Einsätze oder Anforderungen wird auch auf Kundenwunsch eine Mulde konzipiert.

Großer Kippwinkel Seine Stärke als universelles Transportfahrzeug zeigt sich in der Verwendung mit auswechselbaren Transportbehältern. So werden beispielsweise Mulden nicht nur aufgenommen und transportiert, sondern über die Dreiseitenkippfunktion über einen großen Kippwinkel geleert. Der »kleine« Abrollkippanhänger ist ab 6,5 t Gesamtgewicht erhältlich. Münz bietet neben Abrollkippanhängern auch weitere Talente an – wie den TandemDreiseitenabsenkkipper (TDAK) als Schüttguttransport- und Maschinentransport in einem, den Tandem-Dreiseitenabsenkkipper Light (TDK-L) für Anforderungen im Gelände und Tandem-Absenkkipper (TAA) für Maschinent transporte.

DAIMLER

BAU- UND NUTZFAHRZEUGE

TAH Access Platform aus dem Londoner Süden hat seine Fahrzeugflotte um ein 7,5-t-Modell des Fuso Canter 7C18 erweitert. Angesichts der allgegenwärtigen Corona-Folgen erweitert die Daimler-Trucks-Tochter Fuso aktuell ihre Garantieleistungen, um für Kunden in Europa die Mobilität weiter sicherzustellen: Lkw-Kunden, deren Garantie zwischen dem 15. März und dem 15. Mai ausgelaufen wäre, werden die Gewährleistungen automatisch um weitere zwei Monate verlängert.

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DAIMLER – FUSO

Mit dem Canter in die Höhe Im Süden der britischen Hauptstadt London angesiedelt, hat das Unternehmen TAH Access Platform kürzlich die eigene Fahrzeugflotte erneut um einen 7,5­Tonner des Typs Fuso Canter erweitert. Der kompakte Leicht­Lkw wird künftig für den Transport einer Hubarbeitsbühne eingesetzt.

ei TAH Access Platform schätzt man insbesondere die hohe Nutzlast und die Langlebigkeit des Canter. Hinzu kommt, dass der Canter mit seinem kleinen Wendekreis auch beim Rangieren auf engen Baustellen punkten kann. Geschäftsführer Mark Derek betont, dass sein Unternehmen bereits seit mehr als 20 Jahren auf die zuverlässigen Fuso-Canter-Modelle setzt. Diese hätten sich auf den Straßen und Baustellen in und rund um London für den Transport von Hubarbeitsbühnen bestens bewährt. Ange-

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trieben wird der von Derek ausgewählte Fuso Canter 7C18 durch einen 3-l-Common-Rail-Turbodiesel mit einer Leistung von 129 kW (175 PS) und einem maximalen Drehmoment von 430 Nm.

Kraftstoffeffizienz Das ruckfrei schaltende Doppelkupplungsgetriebe Duonic mit Park- und Kriech-Funktion trägt zur Kraftstoffeffizienz und ebenso zur Reduzierung der Wartungskosten bei. Das Fahrzeug bietet eine Nutzlast von 3 410 kg – rund 1 000 kg mehr als vergleichbare 7,5-t-Modelle. Somit kann der Londoner Arbeitsbühnenverleiher neben der mobilen Hubarbeitsbühne – sie wiegt rund 3 000 kg – auch Werkzeug und notwendige Ausrüstung mitt führen.

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Die integrierte „Safety Control“ Stützlastmessung, von uns entwickelt, bedeutet für den Fahrer pure Sicherheit: Zu jedem Zeitpunkt erkennt er die Stützlast, die auf der Kupplung seines Zugfahrzeuges lastet.

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Unternehmensführung

? L TRESONO FAMILY OFFICE

Mittelständler: Verkauf alter Firmenimmobilien prüfen Selten waren die Verkaufschancen von Gewerbeimmobilien so gut. Auch in die Jahre gekommene Objekte stoßen auf Interesse. Mittelständler sollten den Verkauf von nicht mehr betriebs­ notwendigen Immobilien prüfen. Damit können sie auch ihren finanziellen Puffer in Krisenzeiten erhöhen, wie Sven Tomitza informiert. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung von Tresono Family Office und verantwortlich für den Bereich »Immobilien«. iele Mittelständler verfügen über Immobilienbesitz, der nicht selten die besten Jahre hinter sich hat. Um aktuellen Anforderungen gerecht zu werden, wären umfassende Baumaßnahmen notwendig. Für Unternehmen kann der Verkauf alter und nicht mehr betriebsnotwendiger Immobilien eine Option darstellen. Durch den Erlös lässt sich die Liquiditätsdecke erhöhen, geplante Investitionen gegenfinanzieren oder Einbußen infolge der Corona-Krise abfedern. Laut Berechnungen der Initiative Unternehmensimmobilien wurden 2019 hierzulande über 3,1 Mrd. Euro in Firmen-

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immobilien investiert. Angesichts eines wachsenden Anlagedrucks zählen vorrangig Assetund Fonds-Manager zu den Kaufinteressenten, aber auch Eigennutzer. Hoch ist die Nachfrage nach Gewerbeparks. Die CoronaKrise und Börsenturbulenzen heizen die Nachfrage nach beständigen Investments an. Da der Immobilienmarkt weitgehend leer gefegt ist, zeigen Investoren Bereitschaft, bei Standort, Gebäudezustand und Rendite Abstriche zu machen.

Partner sorgfältig auswählen Firmenlenker sollten früh einen Immobilienverkauf in Erwägung

ziehen und die Chancen systematisch ausloten. Verkäufer sollten sich keinesfalls von Maklern mit überhöhten Verkaufspreisen locken lassen, die am Markt nicht erzielbar sind. Werden Immobilienobjekte angeboten und nicht verkauft, gelten sie als »verbrannt«. Unternehmenimmobilien sind keine Standardobjekte. Jede Gewerbeimmobilie hat ihre Besonderheiten und erfordert eine maßgeschneiderte Verkaufsstrategie. Bevor eine Immobilie veräußert werden soll, muss sie »verstanden« werden. Dies umfasst die laufende Bewirtschaftung, die Gebäudesubstanz und Nachverdichtungspotenziale. Ein Verkauf durch lokale Makler, die vorwiegend auf Privatimmobilien spezialisiert sind, ist selten ratsam. Eigentümer sollten sich an überregional tätige Immobilienmakler oder Family Offices mit Immobilienschwerpunkt wenden. Letztere agieren als Transaktionsberater und kön-

nen eine Pitch-Situation herbeiführen. Eigentümer können damit aus Partnern mit verschiedenen Vermarktungskonzepten und Kaufpreisprognosen auswählen. Zudem lassen sich oft Transaktionsgebühren senken. Der richtige Partner sollte über fundierte Markterfahrungen verfügen, die er etwa durch Referenzen und Kontakte zu finanzstarken Investoren belegt. Er sollte zudem seine Immobilienkompetenz unter Beweis stellen. Erfahrene Partner können die Chancen und Risiken eines Immobilienprojektes erkennen. Obendrein zeigen sie einen realistischen Zeitplan für den Verkauf auf, der handelsstarke und -schwache Perioden berücksichtigt.

Verkaufsunterlagen Der Vertriebserfolg hängt von der gründlichen Vorbereitung ab. A und O sind aussagekräftige Verkaufsunterlagen, die kaufmännische, technische und sonstige Dokumente umfassen. Wenn Unterlagen fehlen, sehen sich Eigentümer schnell Nachfragen gegenüber. Kaufinteressenten machen Wertminderungen geltend oder ziehen sich gar aus den Verhandlungen zurück. Zu

Coronavirus-Pandemie: Arbeitsschutzstandard für die Bauwirtschaft veröffentlicht o BG BAU/HDB/ZDB – Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat Standards für Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz vorgelegt. Mit dem SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard für das Baugewerbe setzt die BG Bau diese gemeinsam mit den Partnern aus der Baubranche für die Unternehmen der Bauwirtschaft und baunahen Dienstleistungen um. 120

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er SARS­CoV­2­Arbeitsschutzstandard für das Bau­ gewerbe konkretisiert die vom BMAS vorgelegten 17 Grundsätze zum Arbeiten während der Pandemie. Neben allgemeinen Grundsätzen zum sicheren sowie gesunden Arbeiten und zusätzlichen betrieblichen Maß­ nahmen definiert das Dokument konkrete Handlungshin­ weise und kann unter bgbau.de/arbeitsschutzstandard­ baugewerbe abgerufen werden. Die Handlungshilfe rich­ tet sich an den Arbeitgeber bzw. an die von ihm mit der Umsetzung von Schutzmaßnahmen beauftragte Person. »Unsere Betriebe haben seit Ausbruch der Corona­ Pandemie mit hohem Aufwand große Anstrengungen unternommen, die vorgegebenen Hygienestandards und Abstandsregelungen einzuhalten, um den Baustellen­

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betrieb offen halten zu können. Daher begrüßen wir die Konkretisierungen der Vorgaben des BMAS zum Ar­ beitsschutz in der Corona­Zeit. Sie geben unseren Betrieben auch für die Zukunft Sicherheit«, erklärt Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe (ZDB). Auch Dieter Babiel, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie (HDB), unterstreicht die Bedeutung klarer Regeln zum Schutz vor einer Ansteckung mit dem SARS­CoV­2­Virus, auf deren Grundlage das Baugeschehen organisiert wer­ den könne. »Der vorgelegte Arbeitsschutzstandard defi­ niert diese klaren Regeln und hilft, gutes und sicheres t Arbeiten in der Pandemie zu ermöglichen.«


ständen fehlt auch für einige Anund Ausbauten auf dem Gelände eine Baugenehmigung. Oder: Gebäudeteile werden nachträglich getrennt, ohne die Brandschutzauflagen zu überprüfen. Was im Rahmen einer Eigennutzung bisweilen ausgeblendet wird, ist für Investoren unhaltbar. Eine Anschlussvermietung an Dritte erfordert einen rechtssicheren Rahmen. Deshalb werden Käufer bei selbstgenutzten Firmenimmobilien alle rechtlichen und bautechnischen Aspekte gründlich prüfen. Bei Ungereimtheiten werden sie auf Klärung drängen und Wertminderungen geltend machen.

Klare Verhältnisse schaffen Allein für die Zusammenstellung der Verkaufsunterlagen sollte man vier bis sechs Monate einplanen. Je komplexer die Objekte, desto länger dauern die Vorbereitungen. Investoren fordern in puncto Altlasten, Baulasten, Denkmalschutz oder Sanierungs-

gebiet Klarheit. Dazu müssen Eigentümer oft behördliche Auskünfte einholen, was meist eine lange Bearbeitungszeit nach sich zieht. Zudem müssen alle Unterlagen in Abstimmung mit dem Transaktionspartner aufbereitet und digitalisiert werden. In vielen Fällen werden nicht nur die Immobilie, sondern auch die künftigen Potenziale verkauft. Bei Objekten mit Nachverdichtungspotenzialen in Form von Aufstockungen oder Neubauten auf Freiflächen sind hier Bauvoranfragen sowie ein Business-Plan ratsam. Ist unklar, welche Möglichkeiten zur Nachverdichtung existieren, kann ein Architektenwettbewerb denkbar sein, um Potenziale zu quantifizieren. Ziel sollte sein, vor dem Vertriebsstart volle Transparenz über die Stärken und Schwächen der Immobilie zu gewinnen. Dies ist auch die Basis für einen marktgerechten Verkaufspreis. Eigentümer sollten früh alle Verkaufs-

FAKTEN Die Verhandlungsposition verbessern

> Informationslücken schließen: Fehlende Unterlagen provozieren kritische Nachfragen. Eine möglichst vollständige Datenlage verbessert die Verhand­ lungsposition gegenüber Investoren. Idealerweise stellen Eigentümer schon lange vor dem Immobilienverkauf alle relevanten Informationen zusammen. > Potenziale aufzeigen: Viele Firmenimmobilien bieten Nachverdichtungs­ potenziale. Architekten helfen dabei, diese genau zu ermitteln. Wer zudem eine Bauvoranfrage und einen Business­Plan vorlegen kann, gewinnt Argumente für die Verkaufsverhandlungen. > Schwächen thematisieren: Weist eine Immobilie Knackpunkte auf, gerät der Verkaufsprozess ins Stocken und der Kaufpreis bröckelt. Deshalb alle Schwachpunkte direkt ansprechen. Das wirkt vertrauensbildend und souverän. Zudem können aus vielen Schwächen auch neue Chancen erwachsen.

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den zentralen Unterlagen zählen ein aktueller Grundbuchauszug, vermaßte Raumpläne sowie alle Baugenehmigungen einschließlich Brandschutzplan. Außerdem sollten Verkäufer alle Mietverträge zusammenstellen und prüfen, ob sie rechtssicher verfasst sind. Wichtig ist eine genaue Ausweisung der Mietbestandteile, Flächen und Nutzungen. Auch Wertsicherungsklauseln und Instandhaltungsregeln sollten nicht fehlen. Bestehen vertragliche Lücken, sind ergänzende Vereinbarungen zur Klarstellung sinnvoll. Ratsam ist eine Betriebskostenabrechnung, die sich nur auf das Gebäude bezieht und alle Produktionsanlagen ausklammert. Dies erfordert meist eine gesonderte Kostenzuweisung. Als gute Investition gilt zudem ein aktuelles Gutachten. Ein unabhängiger Sachverständiger beurteilt den technischen Gebäudezustand und analysiert auch den Boden bezüglich Altlasten. So bekommt der Eigentümer vorab eine fundierte Einschätzung über die Gesamtsituation. Dies erleichtert die Preisfindung und wappnet für Kaufverhandlungen. Wenn Investoren zu hohe Preisreduzierungen wegen technischer Mängel fordern, können Eigentümer fachlich gegenhalten. In selbstgenutzten Firmenimmobilien nehmen es viele Eigentümer nicht ganz so genau. Einige Unternehmen verzichten auf Wartungs- und Sachverständigenprüfungen und reagieren erst im Schadensfall. Unter Um-

ZUR PERSON Sven Tomitza ist Mitglied der Geschäftsleitung von Tresono Family Office und verantwortlich für den Bereich »Immobilien«. Tresono ist ein inhabergeführtes Family Office mit Sitz in Köln. Ein Expertenteam übernimmt die ganzheitliche Betreuung großer Vermögen, insbesondere für Unter­ nehmerfamilien. Dazu zählen Kapitalmarktanlagen, Immobilien­ investments und Unternehmens­ beteiligungen.

dokumente zusammentragen. Informationslücken und die resultierenden Folgen für den Käufer sollten immer offen kommuniziert werden. Das Gleiche gilt für Schwachpunkte einer Immobilie. So stärken Eigentümer ihre seriöse Position. Verkaufsverhandlungen erstrecken sich meist über mehrere Wochen. Wird die Immobilie noch für betriebliche Zwecke genutzt, sollte der Kaufvertrag eine praktikable Übergangsregelung beinhalten. Denkbar ist, dass der Vertrag dem Verkäufer ein großzügiges Zeitfenster für den Firmenauszug einräumt. Oder der Investor erhält eine Kompensationszahlung für jeden Monat, in dem der Mittelständler im Obt jekt verbleibt.

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LEASINGO – FM LEASINGPARTNER

Die Corona­Krise ändert nicht nur mit dem deutlich gelebten Home­ Office das Arbeitsumfeld, sondern auch die Rahmenbedingungen für Finanzierungen, wie beim Online­Vergleichsportal leasinGo und bei Deutschlands größtem Leasingmakler FM LeasingPartner registriert wird. »Zum einen ist ein starker Zuwachs von online durchgeführten Leasing­Kalkulationen und ­Anfragen festzustellen. Zum anderen sind Zinsanstiege bei einer Vielzahl von Leasing­Gesellschaften zu beobachten«, wie Mathias Fröde, Geschäftsführer von leasinGo und FM LeasingPartner, betont. it mehr als 35 Leasinggesellschaften und Finanzdienstleistungsinstituten, die in ihrer Gesamtheit einen Großteil des Leasing-Markts abbilden, arbeiten FM LeasingPartner und leasinGo zusammen. Auf dieser Grundlage konnte der Zusammenhang zwischen der CoronaKrise und dem Zinsniveau untersucht werden. Dabei hätten sich,

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zwei unterschiedliche Gruppen ergeben: In der ersten Gruppe befänden sich große, in der Regel bankenabhängige Leasing-Gesellschaften, die die Konditionen zuletzt zum Teil massiv um bis zu 25 % angehoben hätten. Die zweite Gruppe bestehe aus eher inhabergeführten privaten Leasing-Gesellschaften – üblicher-

weise ohne Hintergrund einer Kapitalsammelstelle. Hier seien bisher kaum Zinserhöhungswünsche festzustellen, was allerdings für die nähere Zukunft nicht ausgeschlossen werden könne. Seit Beginn der Corona-Krise in Deutschland sei ein spürbarer Anstieg der online angefragten Finanzierungen zu verzeichnen. »Es ist bemerkbar, dass oft im Home-Office gearbeitet wird und der Kontakt über Telefon, E-Mail und Online-Portal aufgrund der Schnelligkeit sehr positiv aufgenommen wird«, bestätigt Mathias Fröde. Er empfiehlt, sich das aktuell noch gute Zinsniveau durch mittelfristige Leasing- und Mietkauf-Finanzierungen zu sit chern.

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Finanzierungen in Zeiten von Corona

Es ist bemerkbar, dass oft im Home-Office gearbeitet wird und der Kontakt über Telefon, E-Mail und Online-Portal aufgrund der Schnelligkeit sehr positiv aufgenommen wird.« Mathias Fröde, Geschäftsführer leasinGo und FM LeasingPartner

Per App und online durch die Krise o Z LAB – Während momentan ganze Wirtschaftszweige um das Überleben kämpfen, trotzt die Bauindustrie der CoronaKrise – die Baustellen laufen weitgehend weiter. Dementsprechend wird auch Equipment weiterhin benötigt. Gerade die OnlineAnfragen nach Bautechnik steigen derzeit kontinuierlich, wie das Berliner Zeppelin Lab (Z LAB) berichtet.

as im Z LAB entstandene Online­Mietportal klickrent verzeichnet trotz der Corona­Krise eine steigende Nachfrage bei der Online­Miete von Bau­ maschinen. Denn auch während der Corona­Krise sind die meisten Baustellen in Betrieb und die Bauunterneh­ men suchen nach Lösungen, damit ihre Arbeitskräfte so gut wie möglich weiterbeschäftigt und ihre Bauvorhaben wie geplant fertiggestellt werden können. »Wir erhalten jeden Tag Anfragen von Bestands­, aber auch von neuen Kunden«, sagt Tim Hinrichsen, Vetriebsleiter von klickrent. Weil klickrent eine digitale Plattform mit einem bundesweiten Netzwerk an Vermie­ tern habe, gelinge es immer, schnell die perfekt passende Bautechnik zu finden. »Wir verzeichnen derzeit eine Zunahme an Mietanfragen von rund 16 %«, so Tim Hin­ richsen.

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klickcheck Auch die Schadensdokumentations­App klickcheck ver­ zeichnet vor allem bei Anfragen von Neukunden eine sichtbar positive Entwicklung. »Mit der Corona­Krise ent­ wickelt sich bei vielen digitalen Themen eine Notwendig­ keit, Dinge nicht persönlich und mit der Übergabe von

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Papier regeln zu müssen«, so Jörg Zeipelt, Produkt­ verantwortlicher von klickcheck. Hinzu komme, dass die Kunden aktuell mehr Zeit hätten und sich diese auch nehmen würden, um sich mit ihrer künftigen Ent­ wicklung zu befassen.

akii Die Tendenz ist auch bei akii als einem der jüngsten Pro­ dukte, die im Z LAB entwickelt werden, spürbar. Mit der akii­App können elektronische Schlüssel Zutritts­ berechtigungen auf Baustellen in Echtzeit vergeben und damit sämtliche Türen, von Containeranlagen bis hin zu Bautüren, auf­ und zugeschlossen werden. »Wir haben in den vergangenen Monaten extrem viel Zeit und Energie in die Entwicklung und Optimierung unse­ rer App gesteckt. Neue Kundenaufträge können wir somit gut bedienen«, sagt Sandra May, Produktverant­ wortliche von akii. »Besonders freuen wir uns, dass der Wert unserer kontaktlosen digitalen Schlüsselübergabe in dieser Zeit verstärkt zum Tragen kommt und wir so während der Corona­Krise schon mehrere neue Kunden überzeugen t konnten«, so May.


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Auch in schweren Zeiten finanziell flexibel bleiben

In der heutigen Bauwirtschaft ist ein Höchstmaß an Flexibilität gefordert: Gerade kleine und mittelständische Unternehmer müssen sich immer wieder auf neue Situationen einstellen und ihren Ressourceneinsatz sowie künftige Investitionen klug vorplanen. Aber genau hier schleichen sich schnell Probleme ein. Die Baubranche unterliegt starken Wettbewerbsbedingungen, weshalb Unternehmer in nahezu jeder Konjunkturlage weiter investieren müssen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Dennoch müssen sie liquide bleiben. Wer beispielsweise neue Baumaschinen oder Lkw benötigt, ist mit einem Leasing gut beraten. „Aufgrund der individuellen Gestaltung, abgestimmt auf einzelne Bedürfnisse, ist Leasing das ideale Finanzierungsinstrument“, sagt Josef Meixensperger, Geschäftsführer der WHI Warenhandels GmbH & Leasing Co. KG. Das Unternehmen mit Sitz im nordostbayerischen Cham ist eine der größten privaten Leasinggesellschaften seiner Region, die bankenunabhängig agiert und sich als Ansprechpartner rund um das Thema Mobilien-Leasing versteht. Das Team der WHI ist branchenversiert, verleast neben Baumaschinen auch Fahrzeuge, Lkw sowie Landmaschinen aller Art und kennt die gestiegenen Anforderungen der Bauindustrie seit Jahren genau. Einer der größten Vorteile von Leasing ist die Stärkung der Liquidität: Die Kreditlinien werden nicht berührt. Darüber hinaus können füssige Mittel rentabler eingesetzt werden, damit Unternehmen auch weiterhin konkurrenzfähig bleiben und sich am Markt stärken können. Generell gilt beim Leasing, dass keine langfristige Kapitalbindung eingegangen wird. „Beim Leasing tätigen Sie Investitionen ohne Eigenkapitaleinsatz. Äußere Einfussnahmen werden vermieden, weshalb die unternehmerische Bewegungsfreiheit erhalten bleibt. Das ist nicht der Fall, wenn über die eigene Hausbank fnanziert oder geleast wird. Dort wird der Kreditrahmen in der Regel um jeden Finanzierungsbetrag geschmälert“, so Josef Meixensperger. Als weiteren Vorzug nennt die WHI die festen Raten: Während der gesamten Laufzeit bleiben diese unverändert bestehen, was eine übersichtliche und unkomplizierte Kalkulationsgrundlage schafft. Darüber hinaus sind die Leasingraten steuerlich voll als Betriebsausgaben absetzbar – auch

die Versteuerung von stillen Reserven entfällt. Der Leasingnehmer kann seine Vertragslaufzeit im Rahmen der vorgegebenen steuerlichen Mindest- und Höchstgrenzen bestimmen. Dazu kommt die Option auf eine vorzeitige Vertragsaufösung, wodurch das Investitionsrisiko nochmals sinkt und effektive Anpassungsmöglichkeiten bestehen. Nach Ansicht der WHI ist eine individuelle Gestaltung der gewünschten Leasing-Lösung das Maß aller Dinge. „Egal ob neue oder gebrauchte Baumaschinen: Der Kunde soll individuell beraten werden, um ein fexibles, unkompliziertes und vor allem kompetentes Leasing-Angebot zu erhalten“, ergänzt Benjamin Baier, Geschäftsführung der WHI. Mit seiner Sale-and-lease-back-Variante hat das Unternehmen beispielsweise eine schnelle Alternative der Finanzierung geschaffen, die sich ideal für den Mittelstand eignet. „Das Grundprinzip ist denkbar einfach: Wir kaufen Ihre Maschine und Sie leasen diese einfach zurück.“ Auf diese Weise soll Liquidität auch in schweren Zeiten möglich bleiben.

Sitz der Gesellschaft und Hauptniederlassung: Am Taschinger Berg 10 93413 Cham Tel.: 09971/99688 0 Fax: 09971/99688 20 Mail: info@whi-leasing.de www.whi-leasing.de

Aufgrund der individuellen Gestaltung, abgestimmt auf einzelne Bedürfnisse, ist Leasing das ideale Finanzierungsinstrument

Factoring vom Spezialisten Eine weitere nützliche Maßnahme ist das sogenannte Factoring, wie es die mb.for GmbH in Kooperation mit der WHI Warenhandels GmbH & Co. Leasing KG anbietet. Das bankenunabhängige Factoringunternehmen versteht sich als Spezialist der Unternehmensfnanzierung und setzt dabei auf schnelle, zuverlässige und individuelle Lösungen. Factoring ist eine vielseitige Finanzierungsform, die sich zu einem wesentlichen Baustein der Unternehmensfnanzierung entwickelt hat. Beim Factoring verkauft ein Unternehmen seine Forderungen gegen seinen Kunden aus Warenlieferungen und Dienstleistungen fortlaufend an ein Factoringinstitut. Die Auszahlung erfolgt hierbei innerhalb von 24 Stunden nach Rechnungserhalt. Auf diese Weise können Unternehmen ihre Außenstände in Liquidität umwandeln. Interessant ist hierbei die wirkungsvolle Kombination aus Vorfnanzierung, Übernahme des vollständigen Risikos von Forderungsausfällen sowie dem aktiven Debitoren-Management. Eine zusätzliche Erleichterung ist, dass Unternehmen keinen Aufwand mehr für die Debitorenbuchhaltung sowie das Mahn- und Inkassowesen betreiben müssen.


Aktuelles

A Jubiläum: Arjes liefert 500. Modell des Impaktor 250 Evo aus Krise gibt es für ArjesGeschäftsführer Thomas Hayn und Außendienstmitarbeiter Chris Erbe allen Grund zur Freude, bleibt doch der Impaktor 250 Evo für das Unternehmen ein Erfolgsgarant. Bereits 500 Exemplare konnte der Hersteller bisher von dem kompakten Zweiwellenzerkleinerer verkaufen. Zu diesem Anlass wurde der Unternehmer Falk Wedekind bei der Abholung seiner Jubiläumsmaschine in Leimbach empfangen und mit einer Urkunde ausgezeichnet.

ARJES

O ARJES – Auch in Zeiten der

Arjes-Geschäftsführer Thomas Hayn (li.) sowie -Außendienstmitarbeiter Chris Erbe (re.) mit Falk Wedekind und dessen Jubiläums-Impaktor samt Urkunde. er Eigentümer der Jubiläumsanlage hat sein Unter­ nehmen im Jahr 2005 in Dingelstädt bei Leinefelde (Thüringen) gegründet – mit einem acht Jahre alten Multicar, einem 13 Jahre alten Abroll­Container­Fahrzeug sowie einem kleinen Bestand an Kies, Schotter und Sand. Heute beschäftigt das Unternehmen 30 Angestellte und zählt eine breite Palette an Containern, Maschinen und Fahrzeugen zum Inventar. Neben Radladern, Baggern, Container­ und Kipperfahrzeugen besitzt Wedekind eine

FINANZIERUNG

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B2B-Plattform Schüttflix schließt Finanzierungsrunde über acht Millionen Euro ab

O SCHÜTTFLIX – Mit dem Venture Capitalist Speedinvest im Lead hat Schüttflix eine 8 Mio. Euro starke Finanzierungsrunde abgeschlossen. Die digitale Logistikdrehscheibe für Sand, Kies und Schotter mit Sitz in Gütersloh war vor einem Jahr mit 3 000 Euro Umsatz im ersten Monat gestartet, heute erzielt das Start-up bereits mehr als monatlich 500 000 Euro.

Gestützt wird das Wachstum durch über 900 Partner mit mehr als 2 000 Fahrzeugen, die über die App direkt mit potenziellen Kunden aus Hoch­, Tief­ und GaLaBau vernetzt sind (das bauMAGAZIN berichtete in Heft 4/20, Seite 96). Das zusätzliche Kapital soll für den Ausbau des deutschlandweiten Vertriebs und die Weiterentwicklung der Plattform genutzt werden. Die beiden Gründungspartner Christian Hülsewig und Thomas Hagedorn haben sich ebenfalls erneut an der Finanzierung beteiligt. »Wir mussten nicht finanzieren, sondern wir wollten, da wir mit Speedinvest den richtigen Partner gefunden haben«, erläutert CEO Hülsewig. »Speedinvest kann Industrie und versteht Bau. Für uns war immer klar: wenn ein Investor dazukommt, dann müssen die Chemie, das Know­how und die strategische Ausrichtung stimmen. Und dann greifen wir zu.« Schüttflix hat sich zum Ziel gesetzt, bis Jahresende deutschlandweit alle gängigen Schüttgüter zu liefern: pünktlich, zu transparenten Preisen und immer am richtigen Ort. Derzeit ist das Unternehmen in drei Regionen aktiv und beliefert Gesamt­NRW binnen vier Stunden. Das operative Know­how von Speedinvest beim Aufbau von B2B­Markt­ plätzen soll nun helfen, den deutschen Markt vollständig zu erschließen. Für das kommende Jahr strebt das Unternehmen den internationalen Rollout an. T

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Siebanlage sowie einen Holzschredder, den er bereits im Jahr 2008 von Arjes bezogen hatte und von dem er sich bis heute überzeugt zeigt. Der seit 2016 zertifizierte Entsorgungsfachbetrieb ist in den vergangen Jahren stark gewachsen und verfügt über eine Betriebsgröße von ca. 23 000 m2 sowie einen weiteren Standort in Teistungen. Anfang 2020 wurde das Tochter­ unternehmen Falk Wedekind Metall­ Recycling gegründet, um Eisenschrotte, Bunt­ metalle und Kabel zu verarbeiten. Mit dem Impaktor 250 Evo erhofft sich Wedekind eine »schnellere Ordnung und Sauberkeit durch direkte Verarbeitung des angelieferten Materials auf dem eigenen Betriebsgelände«. Bisher musste er zuerst eine bestimmte Menge an Abfallprodukten sammeln, damit sich die Weiterverarbeitung für ihn lohnte. Zwei wesentliche Argumente des Impaktor 250 Evo haben ihn überzeugt: »Der Zerkleinerer ist durch seine kompakte Größe und den niedrigen Verbrauch optimal für die Ver­ arbeitung kleiner Mengen geeignet und durch die Schnell­ wechselkassette ist eine Umrüstung der Werkzeugwellen für ein anderes Material in kürzester Zeit garantiert.« t

Sitech und IBS aktiv in akademischer Ausbildung

O SITECH/IBS – Frank Dahlhoff, Geschäfts-

führer von Sitech Deutschland, und Ulrich Strecker, Geschäftsführer der IBS Bauvermessung, engagieren sich jetzt an der Hochschule Karlsruhe als Gastdozenten im Studiengang BauManagement und Baubetrieb. Dahlhoff als Vermessungsingenieur und Strecker als Bauingenieur verfügen neben den theoretischen Grundlagen aus ihrer beruflichen Tätigkeit über wesentliche praktische Erfahrung, die sie jetzt an junge Studierende an der Fakultät für Architektur und Bauwesen vermitteln wollen. Im Rahmen der Vorlesung »Vermessung« betreuen die Geschäftsführer in zweitägigen Lehrveranstaltungen ca. 30 bis 40 Studierende. Themen sind neben einer Einführungsvorlesung zum Bau-Management mit theoretischen Grundlagen und der praktischen Umsetzung von BIM (Building Information Modeling), aktuelle Vermessungstechnik, zum Beispiel mit Drohnen (UAV), und die Umsetzung und Aktualisierung von Geländemodellen mit Maschinensteuerungssystemen. Bei Exkursionen auf Baustellen kommen die angehenden Ingenieure früh mit aktueller Vermessungstechnik in Berührung und erkennen die Bedeutung digitaler, integrierter Bauprozesse für eine zeitsparende und hochwertige Umsetzung. t


Kawasaki bestätigt langjährige Partnerschaft mit Sauer Bibus

Cat Phones gründlich reinigen und desinfizieren

O SAUER BIBUS – Als Partner namhafter Firmen

O CAT PHONES – Laut einer von Cat Phones zitierten Studie

In mehr als 25 Jahren hat sich das Technologieunternehmen Sauer Bibus zu einem der führenden Anbieter innovativer Hydrauliklösungen für den mobilen und stationären Einsatz entwickelt. Als autorisierte Vertretung führender Hydraulikkomponentenhersteller wie Kawasaki bedient Sauer Bibus mit hoher Verfügbarkeit Kunden unterschiedlicher Branchen. Kawasaki ist spezialisiert auf die mobile Antriebstechnik. Die Produkte der Marke gelten als wichtiger Baustein, um die im letzten Jahr von Sauer Bibus entwickelte Positionierung als »Solution Provider for your System« zu forcieren. Für Sauer­Bibus­Geschäftsführer Ralf Schrempp ist die Fortführung der Zusammenarbeit mit Kawasaki eine Bestätigung der bisher geleisteten guten Arbeit und bedeutend für die eigene Firmenstrategie »Sauer Bibus 2025«: »Mit unserer Positionierung als ›Solution Provider for your System‹ haben wir anlässlich der Agri­ technica 2019 in Hannover ein klares Signal an den Markt gesendet. Wir verstehen uns als der Lösungsspezialist für die Hydrauliksysteme unserer Kunden und haben die Ziele und Innovationsschritte in unserer Strategie 2025 zusammengefasst. Dabei sind wir in der Lage, von Komponenten über Baugruppen bis hin zu komplexen Systemen alle Anforderungen in höchster Qualität zu erfüllen.« t

Produktion in Indien läuft wieder an

O BKT – Die Reifenproduktion hat BKT in allen indischen Werken

BKT EUROPE / K:CLICK

teilweise wieder aufgenommen. Auch die Auslieferung an OEM- und Aftermarket-Kanäle ist wieder angelaufen. Der auf Off-HighwayReifen spezialisierte Hersteller hatte unmittelbar eine Task Force eingerichtet, um den aktuellen Vorschriften der indischen Regierung und der lokalen Behörden entsprechen zu können. Dieselben Schritte wurden auch für BKT Europe in den Bereichen Logistik, technische Unterstützung, Marketing, Kundendienst und Verkaufsunterstützung umgesetzt. Das BKT-Werk im norditalienischen Seregno produziert ebenso weiter. t

BULLITT-GROUP

Die von Kawasaki an Sauer Bibus als »Authorised Dealer« verliehene Urkunde schmückt u. a. die »Hall of Fame« im Eingangsbereich des Unternehmens am Neu-Ulmer Firmensitz.

berühren wir unser Smartphone durchschnittlich 2 617 Mal pro Tag und interagieren mit ihm 145 Minuten täglich – bei Vielnutzern sind es bis zu 5 427 Berührungen. Dabei kann es vorkommen, dass Bakterien, Viren oder andere Keime vom Smartphone auf unsere Hände übertragen werden. Um dies zu vermeiden, empfiehlt Cat Phones, Mobiltelefone regelmäßig zu reinigen. Cat Phones selbst könnten dabei wie die Hände mit Seife gewaschen und unter dem Wasserhahn abgespült oder in Seifenwasser eingetaucht werden. Auf alle äußeren Oberflächen der Cat Phones können Desinfektionsmittel, antibakterielle Sprays und üblicher Alkohol aufgetragen und abgewischt werden. Vor der Reinigung sollten alle externen Stromquellen, Geräte und Kabel abgezogen werden und alle Anschlussabdeckungen sowie der SIM-Karten-Slot sollten fest verschlossen sein, damit keine Feuchtigkeit in die Öffnungen gelangen kann. t

Betontankstellen-Hersteller fokussiert französischen Markt BETON2GO

SAUER BIBUS

arbeitet Sauer Bibus seit 2003 auch mit Kawasaki Precision Machinery UK zusammen. Im Zuge der regelmäßigen Abstimmung und Überprüfung der Vertragswerke ist es dem Unternehmen aus Neu-Ulm gelungen, die Zusammenarbeit mit dem englischen Unternehmen bis mindestens ins Jahr 2022 auszubauen.

Gestellte Betontankstelle: Bereit zur Betonherstellung.

O BETON2GO – Seine Vertriebsaktivitäten baut Beton2Go sukzessive aus und fokussiert jetzt neu die Erschließung des französischen Marktes. Mit dem Konzept, Anlagen für selbstgezapften Frischbeton anzubieten, verzeichnet das Unternehmen insbesondere bei Baustoffhändlern und GaLaBauern zunehmenden Erfolg. Das B2G­Prinzip will lange Wartezeiten an Betonmischwerken umgehen und anfallende Arbeitsschritte vereinfachen: Kunde fahren zur Betontank­ stelle auf dem jeweiligen Gelände, lesen eine spezielle Magnetkarte oder einen QR­Code ein und »zapfen« sich den Beton zum Mitnehmen. Allein im letzten Jahr lieferte Beton2Go eigenen Angaben zufolge 60 Betontank­ stellen an europäische Kunden aus. Insgesamt konnte das Unternehmen aus dem Westerwald bereits mehr als 200 Anlagen errichten. Frankreich hat im Hinblick auf den Baustoffhandel eine ähnliche Struktur wie Deutschland: »Der Markt ist mittelständisch geprägt und besitzt eine regionale Verankerung. Insbesondere das Sortiment ist nahezu identisch – viele Produkte werden mit Beton verarbeitet, sodass wir unseren Abnehmern mit Beton2Go eine Lösung aus einer Hand für ihre Endkunden bieten«, erklärt Beton2Go­Geschäftsführer Lukas Massfeller. Die Herstellung der Betontankstellen erfolgt weiterhin am Standort Herschbach (Westerwald). Lediglich bei der kaufmännischen Abwicklung ist der französische Handelsvertreter für Beton2Go tätig. t

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MIETSTATION

IMPRESSUM

Mit neuer Mietstation in Münsingen künftig näher am Kunden

O HALD & GRUNEWALD – Der Herrenberger Maschinenspezialist Hald & Grunewald verdichtet in Münsingen bei Reutlingen sein Netz an Mietstationen in Baden-Württemberg.

Die neue Zweigstelle im Westen des Münsinger Industriegebiets führt, ebenso wie die etablierte bei Karlsruhe, das gesamte Sortiment des Mietparks von Hald & Grunewald – Gabelstapler, Teleskoplader, Arbeits­ bühnen, Radlader und Container­Raumlösungen. Positioniert zwischen Tübingen, Reutlingen, Balingen und Ulm und angebunden an die Bundes­ straße 465 sowie unweit der A 8 und A 81 ist sie für Kunden schnell zu erreichen. Sabine Marquardt, Geschäftsführerin von Hald & Grunewald freut sich: »Mit jeder neuen Mietstation verdichten wir unser Netz in Baden­Württemberg weiter und folgen dem Ziel, mit unseren Lösungen, die entlasten, immer nah am Kunden zu sein. Dazu bieten wir vor Ort ein umfangreiches Mietmaschinenangebot und führen darüber hinaus ein großes Sortiment an mobilen Container­Raumlösungen.« Dazu komme ein schneller Kundenservice inklusive der Anlieferung der angemieteten Maschinen und Container durch den hauseigenen Fuhrpark direkt auf die Baustelle. T

5+6/2020 Magazin digital VERLAG SBM Verlag GmbH Hermann­von­Barth­Straße 2 87435 Kempten Tel.: (08 31) 5 22 04­0 Fax: (08 31) 5 22 04­50 baumagazin@sbm­verlag.de www.baumagazin­online.de GESAMTVERANTWORTLICH Joachim Plath (­41) Markus Holl (­40) VERLAGSLEITUNG Tobias Haslach (­39) REDAKTION Michael Wulf (iwu) Thomas Schürger (tü) Dan Windhorst (dc) LEITUNG OBJEKT-MANAGEMENT Tobias Nickert (­17)

HALD & GRUNEWALD

KEY-ACCOUNT-MANAGEMENT Norman Zenzinger (­33)

Hald & Grunewald hat in Münsingen eine neue Mietstation eröffnet.

ANZEIGENDISPOSITION Dominik Neubig (­44) Wolfgang Emmler (­20) Benjamin Chucholowski (­18) MAGAZIN-LAYOUT Brigitte Weixler www.weixler­schuerger.de REDAKTIONSASSISTENZ – ANZEIGEN-LAYOUT Alexandra Kastl (­23) Simone Frank (­38) Jessica Joos (­21) Franziska Schenk (­24) LESER- UND ABONNENTENSERVICE Claudia Maguire (­29), Susanne Traub (­30)

Haulotte will Elektrifizierung, Digitalisierung und Service forcieren Thomas Wegeler ist seit Ende letzten Jahres Geschäftsführer der deutschen HaulotteTochter und damit außer der DACH-Region auch für die Geschäfte der französischen Marke in der Tschechischen Republik und der Slowakei verantwortlich. Sein Ziel ist es, die Führerschaft von Haulotte im Bereich selbstfahrender Hubarbeitsbühnen zu verteidigen und auszubauen.

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Die Elektrifizierung der Flotte im Vertriebsgebiet der deutschen Haulotte­Tochter im südba­ dischen Eschbach nennt Thomas Wegeler als bedeutsamen Schritt in die Zukunft. Mit dem Modell Pulseo – der nach Firmenangaben welt­ weit ersten vollelektrischen, geländegängigen, für den Ganztageseinsatz geeigneten Teleskop­ Thomas Wegeler, Arbeitsbühne – will sich Haulotte als Taktgeber Geschäftsführer in Sachen Umweltverträglichkeit und Nachhaltig­ Haulotte Hubarbeitskeit positionieren. »Wir haben mit Pulseo den bühnen. Elektroantrieb zum ›Megathema‹ in der Branche gemacht. Jetzt geht es darum, die technische Vorreiterrolle von Haulotte weiter auszubauen«, so der Geschäftsführer. Als zweites Kernthema nennt Wegeler die Digitalisierung; konkret bezogen auf Telematik und Maschinen­Handling – Innovationen für das Flotten­Management sowie im Bereich Diagnose/Wartung – mit Schwer­ punktsetzung auf die Steigerung der Wirtschaftlichkeit für die Verleiher. »Das Potenzial der Digitalisierung ist meines Erachtens noch nicht ansatzweise ausgeschöpft. Als Marktführer muss Haulotte hier Benchmarks setzen.« Der dritte Hebel, an dem Wegeler ansetzen will, sind die Service­ kompetenz und Beratungsqualität: »Die beste Technik kann ihr Potenzial nur ausspielen, wenn der begleitende Service auf dem gleichen Qualitäts­ niveau steht. Und: Bei annähernd gleichwertiger Produktqualität entscheidet der Service über den Erfolg.« Entsprechend wolle man die traditionell ausgeprägte »Service­Power« von Haulotte wieder deutlicher ins Bewusstsein der Kunden bringen. t HAULOTTE

O HAULOTTE –

DRUCKVORSTUFE UND DRUCK W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Stuttgart – www.kohlhammerdruck.de BANKVERBINDUNG IBAN DE14 7332 0073 6690 4171 87 HypoVereinsbank Kempten BIC HYVEDEMM428 BEILAGEN Dieser Ausgabe liegen Prospekte für CEMO (Weinstadt), Cleanline (Siegbach) und Mörtlbauer Baumaschinen (Fürstenzell) sowie – einem Teil der Auflage – für Jürgen Kölsch (Heimertingen) bei. AUTORENBILDER Petra Reger TITELBILDER Kubota, klickparts, Caterpillar/Zeppelin, Michael Wulf

IVW angeschlossen ISSN 1439­5592 Alle Rechte vorbehalten. © Layout/Layout­Konzept: Thomas Schürger Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 23 vom 1. Januar 2020. Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen. Namentlich gekennzeichnete Beiträge kenn­ zeichnen nicht die Ansicht der Redaktion. Nach­ druck – auch auszugsweise – nur mit Genehmigung des Verlages. Jahresabon­ nements können nur bei Einhaltung der Frist (drei Monate vor Ablauf des Bezugszeitraumes) schriftlich beim Verlag gekündigt werden. Das Jahresabo kostet 55,– € (11 Ausgaben, eine Doppelnummer) inkl. MwSt. und Versandkosten; bei Auslandslieferung 68,– € inkl. Versand. Einzelpreis: 6,50 Euro (D), 6,65 SFr


Redaktionsverzeichnis

A-Z Firma

Seite

A Allison Transmission Europe B.V. ALLU Deutschland GmbH Ammann Verdichtung GmbH Arjes GmbH ATG – ALLIANCE TIRE GROUP AUTEC Deutschland GmbH AVANT TECNO Deutschland GmbH B Barthauer Software GmbH bema GmbH Maschinenfabrik Beton2Go – Massfeller Beton2Go GmbH BG BAU – Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft BHS Innovationen GmbH BKT Europe Srl Blomenröhr Fahrzeugbau GmbH Boels Rental B.V. Bohnenkamp AG Bosch Rexroth AG Bridgestone Europe NV/SA Niederlassung Deutschland BRIGGS & STRATTON Commercial Power Global Engines & Power Group Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. C CAT phones Bullitt Mobile Ltd. CLEANline Reinigungstechnik GmbH & Co. KG Container Rent Petri GmbH Continental AG Cummins Ltd. D DAF Trucks Deutschland GmbH Daimler AG Fuso – Daimler AG Deutz AG DMS Technologie GmbH Doosan Bobcat EMEA Doppstadt Umwelttechnik GmbH E Edscha TS – European Trailer Systems GmbH engcon Germany GmbH engst KABEL GmbH & Co.KG EUROPART Holding GmbH

89 13 72 124 95 93 69 63 80 125 120 50 125 116 13, 72 96 16 14 72, 84 76 125 78 53 94 92 115 12, 88 119 15, 86 70 17, 68 76 116 43, 44 52 14

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Sliedrecht Bünde Hennef (Sieg) Leimbach Halsteren Langquaid Eppertshausen Braunschweig Voltlage Herschbach Frankfurt am Main Dresden Seregno Geseke Sittard Osnabrück Lohr a. Main Bad Homburg Viernheim Bad Honnef Reading Berkshire Siegbach Herdorf Frankfurt am Main Darlington Frechen Stuttgart Stuttgart Köln Fürth Dobris Velbert Moers Wertheim Lippstadt Hagen-Haspe

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