Umständen entsprechend ausgesteckt von Hochschulmeister Lindlar, waren soviele Nennungen eingelaufen, dass man sich auf einen Lauf beschränken musste. Die sieggewohnten Renner Reuge, Meisser, Campell brannten darauf, der nachdrängenden Blüte unserer Reihen ihre unangreifbare oberlegenheit vorzuführen. Und wir hatten wirklich das Vergnügen zu sehen, dass sie noch keineswegs zu alten Eisen gehören. -Während Manche sich zu einer gemütlichen Spazierfahrt auf Gerschnialp entschlossen, hatten ein paar Skikoryphäen endlich Gelegenheit, mit ihren staunenerregenden Künsten zu brillieren. Ja einige Tollkühne sollen sich wirklich angeschickt haben, die fürchterliche Pfaffenwand hinunterzuschiessen, die wie der Volksmund zu berichten weiss, ein paar Wochen vorher von Uli Campell gemeistert worden war. Als Dessert gab es dann Skiakrobatik vorgeführt von Meister Reuge. Allgemeine Abfahrt nach Engelberg durch Wald und Stauden bis zum letzten Hang. Unten war es schon grün. Man hätte im Strandbad bereits baden können. Droben leuchtete der Schnee, der uns so viel Schönes gebracht hatte. Bezug der Autos, ein wildes Rennen begann und begraben war die offizielle Skisaison des glorreichen SAS Zürich. Es war ein würdig verlaufener Akt, darf man wohl sagen, dieser erste gemischte Anlass)) eines bekannten Rennfahrerklubs. So sehr auch ein paar verehrenswerte Greise ob solcher Verleugnung der bessern Zwecke die Köpfe schüttelten, wurde damit eine Tradition begründet. Diese erste Skichilbi wird nicht die letzte sein. ((
Photo : D?. E. Coppetti
Am Schluss der Chilbi
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