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T H E S TA R S A N D H Y P E S M AG A Z I N E

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107 rockstar.ch

„Thor: The Dark World“ Warum der Donnergott ohne seinen Halbbruder nicht der Hammer ist

Wählen S nervigsten S ie den chwe des Jahres! izer

Lorde Mit 17 zum Weltstar Ellen Page nackt! Dank „Beyond: Two Souls“

Lederjacken! · an Covergirl Notonix · an den Acts des Reeperbahn Festival · an Jake Bugg

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Dazu warm anziehen für:

Placebo • Gesaffelstein • Swim Deep • China • Ebony Bones! RS107.indd 1

Grösste Schweizer Zeitschrift für Musik und Popkultur. NOVEMBER 2013 10. Jahrgang CHF 5.00 EUR 3.50

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DIE GRÜNE NOTE

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INHALT ........................ Hit That Shit

Hot Dates News, Gossip, Zeugs Iss was mit: Ebony Bones! 30 Jahre G-Shock RCKSTR feiert sich duch: Swansea mit Soda

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Grösste Musik- und Popkulturzeitschrift der Schweiz. Ausgabe #

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........................ Thema

„Fuck You”-Award 2013 Die Nominierten ....14 Reeperbahn Festival ....44 Covergirl: Notonix

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........................ Rockstars Lorde Placebo Swim Deep Frischfleisch

....18 ...20 ....22 ....23

........................ Style Took The Look Trend November Nachsitzen! Shopping

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........................ Reviews Neue Alben Neue EPs Charts Die Harte Doppelseite

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........................ Roots Legend: Paul Simon Re-Issues

....40 ....42

........................ Arts

Kurzfilmtage Winterthur ...48

........................ Movies

Thor: The Dark World ....50 Kurz-Reviews ....51 The Fifth Estate ...52 Heimkino ....52

........................ Games Battlefield 4 Kurz-Reviews Assassin’s Creed IV Beyond: Two Souls

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Hallo Leser

Die Vergabe des „Fuck You, You Fuckin' Fuck“Awards ist jeweils eines der Highlights im RCKSTRJahr. Und wie immer, wenn's ums Nominieren der zehn nervigsten Schweizer geht, sitzen wir verzweifelt um unseren Loungetisch herum und wissen einfach nicht, wie weiter. Denn in 365 Tagen gehen uns dermassen viele Landsleute auf den Senkel, dass es schier unmöglich scheint, darunter die zehn schlimmsten Nervbratzen auszumachen. Hier ein paar Namen, die den Sprung in die Top 10 nicht geschafft haben:

· Maxim Schweiz: Jennifer Ann „Miss Schweiz 2001“ Gerber ist die „heisseste Frau des Landes“?!

· Die Macher des Bauernkalenders: Die Hälfte der Fotos im neuen Bauernkalender zeigen griechische Models statt Schweizer Landwirte, was soll der Scheiss? Doch manchmal reicht es eben nicht, sich kacke aufzuführen, um für den FYYFFA nominiert zu werden. Manchmal muss man ein grosses Arschloch sein und/oder was richtig Beschissenes getan haben. Wem das dieses Jahr gelungen ist, steht auf Seite 14 dieser Ausgabe. Schimun Krausz, Chefredaktor

Fotograf: Jason Perkins jasonperkinsphotography.co.uk

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Gesaffelstein wirbelt mit seinem Debütalbum ordentlich Technostaub auf.

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FYYFFA 2013

Model: Notonix facebook.com/Notonix notonic.tumblr.com twitter.com/NotonixOfficial

Ausgehen

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Schön talentiert: Lorde.

„Thor: The Dark World“: No Loki, no likey? Cover:

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Lockvogel Member Impressum

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· Die Callboy-Zwillinge Renato und Mailo: An diese Typen wenden sich sexuell unzufriedene Ehefrauen? Jesses, wie müssen dann die Gatten dieser Freierinnen aussehen?!

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„David Guetta und One Direction verursachen Ohrenkrebs“, findet Ebony Bones!

· Mr. Pink: Der DJ wollte seine Versicherung betrügen, indem er sich seine pinke Karre absichtlich stehlen liess und verpasste wegen der darauffolgenden Verhaftung beinahe seine eigene Hochzeit.

Hardware

Gig-Previews Yuksek Party-Previews Kalender Rückspiegel

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· Rachele Sarcione, Kandidatin im ersten 3+-„Bachelor“: Schied schlussendlich aus, weil wir schon den neuen Bachelor nominieren wollten. Dafür thematisieren wir nun ihr Gebrüst auf der nächsten übernächsten Seite.

........................ Karren

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November 2013

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Ist Gülsha Adilji von joiz die nervigste Schweizerin des Jahres?

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Moritz Bleibtreu spricht in und über „Battlefield 4“.

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Das beste Piraten-Videospiel aller Zeiten. Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe # 107 RCKSTR MAG.

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Wir verlosen für alle hier aufgeführten Konzerte 3x2 Tickets! Wer gewinnen will, schickt uns eine Mail mit seinem vollen Namen und passendem Betreff an win@rockstar.ch: The Naked And Famous: NKDFMSTR Trentemøller (nur Zürich): TRNTSTR The Lumineers: LMNRSTR White Lies: WHTLSTR Airbourne: RBRNSTR

11.11. Volkshaus (Zürich)

Airbourne

Zwei Bierdosen hat Frontmähne Joel O'Keeffe am diesjährigen Greenfield Festival an seinem Schädel aufgeschlagen. Wer wissen will, ob er das an Clubshows ebenfalls macht – oder sich unter Dach kultivierter aufführt und z.B. einfach Wein-Tetra-Paks aufreisst –, verpasst die Volkshaus-Show in Zürich auf keinen Fall. Wer auf echten HardRock mit nackten Oberkörpern und schwitzenden Mannskerlen steht, sowieso nicht. Zur Vorbereitung unbedingt die aktuelle Platte „Black Dog Barking“ auf Stufe elf hören. (shy)

11.11. Komplex 457 (Zürich)

The Naked And Famous Die grösste Herausforderung beim neuen, zweiten Album „In Rolling Waves“ habe darin bestanden, die Songs mit zwei Armen und zwei Beinen live spielen zu können, sagte uns Sängerin Alisa Xayalith im Interview in unserer SeptemberAusgabe. Auf der Bühne des Komplex 457 sollten The Naked And Famous genug Platz haben, um alles nötige Equipment aufzustellen, damit ihr Synthpop in echt mindestens so episch klingt wie auf Platte. (shy)

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15.11. KINSKI (Zürich)

LOUD!

Die verzerrten Gitarren sind nicht nur zurück, sie sind gekommen, um zu bleiben. Nach dem 13.11. Les Docks (Lausanne), 15.11. Volkshaus (Zürich) erfolgreichen Einstand im Oktober poltert die Party Mitte November erTrentemøller kommt zurück: Mitte November haben Sie die neut durchs KINSKI Möglichkeit, in Lausanne oder Zürich ver-Herbstlicht zu werden. Gut, und diesmal stellen so lange ist es nicht her, seit der dänische Düster-DJ bei uns war, die DJs G.A.S., doch genau dies sollte der Grund für die Vorfreude sein; denn der LaRocka, Little Auftritt am Zürich Openair setzte passend zum neuen Album „Lost“ Rascals und Hellden (hohen) Massstab des Rückkehrers. Bei Unsicherheiten diesbezüglich ist aber noch genug Zeit, um sich nochmals in Ruhe die Child den RockPunk-Alternativedas zugehörige LP-Review in unserer Oktober-Ausgabe einzuprägen, Metal-only-Sounddenn auch zehn Jahre nach dem noch sehr elektronischen Debüt hat's der Anders Trentemøller nach wie vor voll drauf. (arse) track.

Trentemøller

2.12. Komplex 457 (Zürich)

The Lumineers Nachdem The Lumineers 2012 mit ihrer Single „Hey Ho“ europaweit Erfolge feierten und bei Konzerten im Komplex 457 sowie am OpenAir St. Gallen und dem Montreux Jazz Festival sämtliche Herzen höher schlagen liessen, wünschten wir uns, dass das Trio aus Denver sobald wie möglich den Weg zurück in unsere Breitengrade finden möge. Und siehe da: Die AmericanaFolker kehren Anfang Dezember zurück in den Zürcher Komplex, wo sie letztes Mal übrigens einige Songs unplugged inmitten des Publikums spielten – wir kreuzen die Finger, dass sie's diesmal wieder tun. (bibi/shy)

15.11. Komplex 457 (Zürich)

White Lies

Frontmann Harry McVeigh mag an Zürich besonders, dass mitten in der Stadt ein See liegt, in dem man sogar baden kann. Vielleicht wär das Mitte November ein bisschen gar frisch, aber nach einer Show der White Lies tut eine Abkühlung meist gut; denn der Postpunk der drei Londoner ist trotz all der düsteren Melancholie beispiellos packend und tanzbar – auf dem dritten Album „Big TV“ zwar nicht mehr so unmittelbar wie beim 2009er Debüt, aber die Platten, welche erst ein wenig ins Ohr wachsen müssen, sind am Ende ja bekanntlich die besten. (shy)

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INTRO

Partys 6.12. KINSKI (Zürich)

BÜSI

Wir spielen Rihanna, Capital Cities, den „Ghostbusters“Song, Two Door Cinema Club, Jessie J, Yuksek und Stromae – ob Independent oder Mainstream, spielt keine Rolle. Hauptsache, der Clubbesuch macht mal wieder so richtig Spass.

7.12. Plaza (Zürich

Kosmos Klub Im Saal unten feiert die Sausenreihe Glitter Gwitter ihr Dreijähriges (jesses, wie die Zeit vergeht), während wir oben im Kosmos Klub – wo der Boden aus blinkenden Lichtern besteht und rauchen erlaubt ist – sexy Indie-Dance von den Plattentellern (oder eher MacBook-Soundkarten) lassen.

9.11. Exil (Zürich)

W.A.R! – We Are Rockstars! Platz eins in den australischen Charts! Mit seinem Debütalbum „Universus“ hat sich der Down-UnderDeckschredder Karl Thomas aka ShockOne (Bild) sein eigenes Denkmal geschaffen. Daran gebastelt wurde allerdings schon lange davor: Angefangen mit der Band Xygen – zusammen mit Rob Swire und Gareth McGrillen von Pendulum und Knife Party –, hat sich ShockOne spätestens mit dem Überhit „Polygon“ auf den Radar sämtlicher D'n'B-Feiernasen gebeamt; dazu kommen Remixes für Netsky und The Aston Shuffle sowie gemeinsame Tracks mit Metrik und Phetsta. Unterstützt wird der Australier an der W.A.R! von New-Bass-Order-Sensei Dubnium, KILLER-Labelgründer Disco D, Project-Riot-Rabauke Frontline und W.A.R!-Initiant Himself. ► Tickets: exil.cl ► rockstar.ch

ABSOLUTE TOUGHNESS

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WWW.CASIO-WATCH.CH

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HIT THAT

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SHIT

23.11. Festhalle (Bern)

Vans Warped Tour Die grösste Hardcore-(Pop-)-Punk-Metal-Rawk-Sommerparty des Jahres kommt zum ersten Mal überhaupt in die Schweiz. Nur halt nicht im Sommer, weil sie dann durch die USA tingelte. Und halt nicht mit denselben Szenengrössen wie in Amerika. Und halt alles ein paar Nummern kleiner. Aber 1. spielt das keine Rolle, denn es ist nur schon geil, dass die Tour endlich auch mal bei uns stattfindet und 2. wenn sie hier ein voller Erfolg wird, kehrt sie nächstes Jahr Wir verlosen mit Sicherheit zurück und zwar dicker, fetter, abgefahrener. (shy)

3x2 Tickets!

► alle Infos unter vanswarpedtour.ch

Wer gewinnen will, schickt uns eine Mail mit seinem vollen Namen und Betreff WRPDSTR an win@rockstar.ch.

Wotsch ufs Cover? Zum Release der PlayStation 4 am 29. November gestalten wir das Cover plus eine Fotostrecke im Innern unserer nächsten Ausgabe ganz im Look von Sonys neuem Konsolen-Flaggschiff und dafür brauchen wir Sie da draussen: Sind Sie weiblich und wollen unbedingt auf und ins RCKSTR Magazine oder kennen Sie eine weibliche Person, die Sie unbedingt auf und im RCKSTR Magazine sehen wollen? Dann ab auf folgende Website und bei unserem PlayStation-4-CoverCasting anmelden:

►rckstr.sonyplaystation.ch

Die Bands

Das Drumherum

Zwar stehen Flogging Molly zuoberst auf dem Line-up, wir freuen uns aber vor allem auf den Moshpit bei Enter Shikari (Bild). Ebenfalls unverpassbar sind Parkway Drive, Yellowcard und We Came As Romans. Und gehen Sie Blood Command schauen, die Norweger haben nicht nur einen tollen 80s-Action-Flick-Bandnamen, sondern sind auch ein Geheimtipp von uns. Wer alles spielt, steht auf der Website. Wann wer spielt, erfahren Sie Warped-Tour-üblich erst am Veranstaltungstag, der um 12 Uhr beginnt und bis 23 Uhr dauert.

Auf den drei Bühnen läuft zwar genug, damit Sie den ganzen Tag was zu tun und moshen haben, daneben gibt's in der Berner Festhalle aber noch viel mehr zu sehen: Zeigen Sie auf der Skateramp, dass Sie mehr drauf haben als unser Covergirl Notonix (siehe weiter hinten im Heft) und besuchen Sie den Markt, wo Sie Merch jeder auftretenden Band und Produkte vieler Szenebrands kaufen können. Autogrammjäger freuen sich zudem auf die Signierstunden der Acts.

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- Dick Fosbury, Olympiasieger im Hochsprung 1968 -

«Hab den Mut, Dinge anders zu machen.»

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DER NEUE MAZDA3. Mexiko, 1968: Alle sprangen beim Hochsprung – wie üblich – vorwärts über die Latte. Nur Dick Fosbury entwickelte seine eigene Technik, sprang rückwärts und wurde Olympiasieger. Mit dieser Einstellung – Dinge anders machen, um sie besser zu machen – haben wir die SKYACTIV Technologie entwickelt. Diese kommt im Mazda3 beispielsweise als SKYACTIV-D 150 Dieselmotor zum Einsatz und bietet bei einem Verbrauch ab nur 4,1 l pro 100 km* beeindruckende 150 PS (110 kW), begeisternde 380 Nm und puren Fahrspass. Der weltweit erste serienmässige Motor mit einem Verdichtungsverhältnis von 14:1. MAZDA. LEIDENSCHAFTLICH ANDERS.

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*Neuer Mazda3 SKYACTIV-D 150 MT: Energieeffizienz-Kategorie A — C, Verbrauch gemischt 4,1 — 5,8 l/100 km, CO2-Emissionen 107 — 135 g/km. Durchschnitt aller verkauften Neuwagen 153 g CO2/km.

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HIT

SIEGERTIGER SAGT:

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„Ich bin der Grund, warum Katy Perry so laut ‚roar't.“

8-Bit-Gepäck Der Travel Boy ist ein Rollkoffer im Game-Boy-Look, der ganz ohne Batterien auskommt und bei dem auch nicht ständig der Kontrast korrigiert werden muss. Falls er mal nicht funktionieren sollte, hilft oben reinblasen jedoch wahrscheinlich nichts. ► jetzt erhältlich für ca. CHF 63.— unter thinkgeek.com

Stöhnen und spannen

Die grösste Schweizer Erotikmesse Extasia findet dieses Jahr vom 29.11.–1.12. in der Basler St. Jakob-Arena statt. Zum Zehnjährigen kommen Beischlaf-Altmeisterinnen wie Dolly Buster und Vivian Schmitt, ein sympathischer Typ namens Mr. Big Fat Dick und der junge tschechische Sonnenschein Little Caprice (Bild) vorbei. Wir können Ende November leider nicht, da wir Heftabschluss haben. Schicken Sie uns dafür ein paar Bilder von der Messe? Wär allerliebst. ► extasia.ch

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CHBeer-Pong-Elite Am 15. und 16. November finden im Zürcher X-TRA die vierten Schweizer Meisterschaften im Beer Pong statt. Die Team-Anmeldefrist ist zwar abgelaufen, aber hingehen, mitfiebern und abstürzen können Sie trotzdem. ► ssobp.ch

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Maus vs. Bieber

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Als bekannt wurde, dass Justin Bieber in einem südkoreanischen Club bei DJ Michael Woods oben ohne nach Hip-Hop-Tracks verlangte, twitterte deadmau5: „Dear @justinbieber, would you please grow the fuck up already? In the meantime, put a shirt on, and stay away from nightclubs.“

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Recht hat er. Wir stürmen ja auch nicht die Bühne und bitten Biebs darum, weniger beschissene Musik zu spielen. Obwohl, sollten wir eigentlich.

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THE QUEST

FOR CHEST

Grave-Gold-Digger

Das Wirtschaftsmagazin Forbes hat ermittelt, dass Michael Jackson momentan 160 Millionen USDollar pro Jahr macht – dreimal so viel wie der am zweithöchsten verdienende Elvis Presley. Das ist nicht „Bad“ und es wär ein „Smooth Criminal“, ihm dieses Geld aus den toten Händen zu reissen, weil dann könnten wir dem „Man In The Mirror“ nicht mehr in die Augen schauen. HAHAHAHAHA, we so clever.

Ryan Reynolds ist zum Kotzen

Grinsebacke Ryan Reynolds und Ehefrau Blake Lively bekamen in einem Flugzeug Erbrochenes von einer Passagierin ab, die „zu viel Wein getrunken hatte“. Ähä, „Wein“. Wir tippen eher darauf, dass der Auslöser Reynolds' Sci-Fi-Mist „R.I.P.D.“ war, der als Bordfilm gezeigt wurde

Name der Trägerin: Rachele Sarcione Alter: 25 Woher kommen die Brüste: Dietikon, Schweiz

Konsistenz: Die heilige Dreifaltigkeit – falsche Haarfarbe, falsche Nägel, falsche Schöppen. Supporting facts: Rachele war und ist unser liebstes Überbleibsel von der ersten „Bachelor“-Staffel auf 3+. Und wir lieben es auch, wie sie sich weiterhin in der Klatschpresse mit ihrem neuen Gschpusi in Unterwäsche präsentiert. Da kann man nur hoffen, dass die neue Staffel sowas wie eine Rachele 2 hervorbringt. Keep up the good silicone work, Mädels!

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Unser Fribourger Lieblingsclub Fri-Son feiert 75 30-Jähriges und hat zu diesem Anlass ein sein todschickes (nicht nur wegen des Cover-Artworks) Jubiläumsbuch zusammengestellt, das mit allerlei Bestaunens- und Beschmunzelswertem aus drei 25 Jahrzehnten Kulturschaffen aufwartet. ►5 „Fri-Son 1983-2013“ jetzt erhältlich für CHF 44.— unter fri-son.ch 0

Nachdem Miley Cyrus mit einer Dose AriZona Iced Tea und nicht viel mehr am Leib von Schmuddel-EdelKnipser Terry Richardson abgelichtet wurde, bedankte sich der EisteeHersteller in einem offenen Brief für die Gratiswerbung, welche die Absatzzahlen durch die Decke gejagt hat.

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Weil wir auf einen ähnlichen Coup hoffen, haben wir ihr nun eine RCKSTR-Ausgabe geschickt an: Miley Cyrus, 69 Tongue Blvd, Prostitutown, USA.

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HIT THAT

Rechnung (3 Personen) ............................

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Buffet Buffet Buffet 2 Zitronenlimonade 2,5 dl

CHF 20.70 CHF 27.00 CHF 25.20 CHF 9.00

Total CHF 81.90 ............................

Restaurant Hiltl Sihlstrasse 28 8001 Zürich ► hiltl.ch/restaurant.php

Iss was Ebony Bones! mit:

im Hiltl (Zürich)

In welches Restaurant führt man eine Dame, die am liebsten alles selbst macht? Die auf ihrer jüngsten Veröffentlichung Art-Director, Produzentin, Sängerin und Labelboss ist – und dazu noch Veganerin?! Wir stellten uns mit Ebony Bones! ans Hiltl-Buffet und überliessen immerhin das Kochen jemand anderem.

von Marco Rüegg Du hast dich kräftig bei indischen Gerichten bedient. Heimweh nach London oder Fernweh nach Mumbai? Stimmt, ich hätte mein Curry auch in Soho um die Ecke holen können. In Mumbai habe ich die Orchester-Parts fürs neue Album aufgenommen, jetzt weiss ich immerhin, dass sie dort keine Kühe essen. Weil ich damals noch nicht vegan lebte, schlemmte ich Seafood. Shrimps, Hummer… Doch darüber hinaus: Wer nach Indien geht, kommt als anderer Mensch zurück. Inwiefern? Mumbai ist krass, totale Armut auf der einen Seite – und gleich daneben das Taj Palace. Ich sah einen Fünfjährigen, der im Regen seine kleine Schwester gewaschen hat. Solche Dinge verändern die Perspektive. Erstmals habe ich aufgehört, mich primär um mich selbst zu sorgen und machte mir Gedanken à la: Wo stecke ich meine Energie hin? Was will ich der Welt sagen? Denn niemand braucht eine weitere Stimme, die nur Blabla macht. Und jetzt bist du Veganerin. Seit acht Monaten! Am Anfang war das ungewohnt, ich bin mit karibischen Eltern aufgewachsen, mit Hühnchen und Fisch; Familien-Festessen meide ich jetzt nach Möglichkeit. Schlussendlich ist es ein Entscheid für mich als Künstlerin – ich bin schlicht am kreativsten, wenn ich Gemüse esse.

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Ist ja auch gesünder als Whiskey und LSD. Ja, halt nicht so Rock'n'Roll, sorry deswegen.

Herde krankhafter Individualisten.

Spielt darauf das Artwork von „Behold, A Pale Horse“ an, das in der Ästhetik des Römischen Reichs Verstehen die Leute überall, was gehalten ist? „vegan“ bedeutet? Genau! Es traf mich wie ein Schlag, als der Nun, in Barcelona sassen wir kürzlich in Tourguide im Kolosseum erzählte, wie das einem Laden mit veganer Karte – da waren Volk mit Brot und Spielen bei Laune Fisch und Käse drauf. Doch die Philosophie gehalten wurde, um es davon abzulenken, ist im Kommen, wird vermehrt als Lifestyle was für ein trauriges Leben es führt. wahrgenommen. Und wenn die Pasta mal Scheisse, so funktioniert unsere Käse drauf hat, dann tu ich ja nicht bitchig Gesellschaft, wir leben in einem modernen und schieb das Zeug einfach zur Seite. römischen Imperium! Dein Debüt „Warrior“ entfachte Und als Konsequenz gibst du jetzt 2009 einen Myspace-Hype. Wie eine One-Girl-Show durch? stehst du heute zu Social Media? Soll ich ein „W.A.R.R.I.O.R. 2“ machen, um Prinzipiell bevorzuge ich direkte Kommuni- möglichst viele Platten zu verkaufen, wie kation – Körpersprache ist nonverbal. ZuOne Direction oder Guetta? Nein, die dem finde ich es alarmierend, wenn man Musik soll der Soundtrack meines Lebens sich über Likes und Instagram-Follower sein, nicht die Ursache von ► definiert. Überhaupt dieses Wort Ohrenkrebs. Sie soll ausAktuelles Album: „Follower“, schrecklich! Ich will drücken, wo ich im Moment „Behold, A Pale Horse“ Fans, keine dämlichen Schafe! stehe. Darum mache ich Du kannst doch niemanden nach alles selbst, vom Song(1984/Namskeio) seinem Facebook-Profil beurwriting über die Art► Live: 13.11. Mascotte teilen. (Zürich), 14.11. Dachstock Direction bis zur Promotion. Ich finde, das ist, was Küns(Bern) Als Künstlerin lebst du doch tler tun sollten, statt sich von selbst die Rolle eines Alter-Egos. irgendwelchem Personal Natürlich, und ich kommuniziere ja auch verhätscheln zu lassen. Nur...das alles über Facebook. Der Unterschied ist, spiele aufessen, das kann ich nicht alleine. nicht meinen eigenen Paparazzo, um mich Können die das einpacken? irgendwie wichtig zu fühlen. So kreieren wir eine Gesellschaft aus Narzissten, eine

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G-Shock

30 Jahre Unzerstörbarkeit Mit der Vision, die Uhr nicht weiterhin als zerbrechliches Schmuckstück, sondern als strapazierfähigen Gebrauchsgegenstand zu verstehen, läutete Kikuo Ibe vor 30 Jahren eine neue Ära der Uhrenherstellung ein. von Ellinor Lori und Schimun Krausz

Mirlando sind Geschichte

Die seit drei Jahren verheirateten Orlando Bloom und Miranda Kerr haben sich vor ein paar Monaten schon getrennt, dies aber erst Ende Oktober bekanntgegeben.

Bevor die Unternehmung G-Shock hiess, lief sie unter dem Namen Project Team Tough, ins Leben gerufen vom Japaner Kikuo Ibe. Er verfolgte dabei das Ziel, eine neue Uhr mit den „Triple Ten“-Merkmalen auszustatten: Zehn Jahre Lebensdauer, dicht bis zehn Bar Wasserdruck und einen Zehn-Meter-Sturz überstehend. Hunderte Modelle wurden aus dem Turm der Mutterfirma Casio in Yamagata fallen gelassen, um sie auf ihre Bruchfestigkeit zu testen, doch jedes zersplitterte. Verzweifelt setzte sich Ibe in einen Park und begrub das Projekt bereits, als er plötzlich ein Mädchen sah, das mit einem Gummiball spielte. Egal, wie hart der Ball aufschlug, der innere Kern nahm davon keinen Schaden, da er in der Masse schwebte. Wenn Ibe ein Herzstück herstellen könnte, welches nur durch wenige Punkte mit der stabilen Aussenhülle verbunden wäre, müsste dieses Prinzip auch bei einer Uhr funktionieren. Der revolutionäre Aufbau der G-Shock war geboren und startete den globalen Siegeszug, der zum 30-JahreJubiläum noch lange nicht zu Ende ist. ► g-shock.eu/de/30years

Also könnten wir bereits seit Wochen bei ihr scharren und haben das nicht gewusst?! Verdammt, wir haben einiges aufzuholen, das wird stressig.

Wie die Zeit vergeht Die G-Shock-Modelle blieben nicht nur stets den neuesten Trends treu, sondern wurden über die Jahre auch immer resistenter gegenüber jeglichen Umwelteinflüssen. Während die DW-5000 (Bild) 1983 als erste G-Shock „bloss“ die drei Grundkriterien erfüllte, wurde von Höhenmessgeräten über Baro- und Thermometer bis hin zur Solartechnologie und der Gravitationsresistenz für jedes Arbeitsumfeld die passende Uhr entwickelt. Und so verwundert es auch nicht, dass der verrückte Zukunftstraum Kikuo Ibes eine Uhr ist, die gleichzeitig als Sprachübersetzer dient.

Modelle gehen mit der Zeit Baby-G mit Zeigern

Nipplegate?

In einem Interview mit dem Online-Portal Stereogum sagte Model-gone-PopMusikerin Sky Ferreira, dass sie befürchte, ihr eben in den USA erschienenes Debütalbum „Night Time, 100 My Time“ werde sich nicht gut verkaufen, da es viele 95 Supermärkte wegen des offenherzigen Cover75 Artworks wohl nicht ins Sortiment aufnehmen würden. 25 5

Keine Angst, Sky, WIR KAUFEN DANN SÄMTLICHE RESTPOSTEN AUF!

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Ihrem grossen G-ShockBruder nacheifernd, präsentiert sich die Baby-G in der neuen Kollektion nun ebenfalls mit analogem Uhrwerk.

Rising Red Line Im Zuge The Rising Red Line kleidet G-Shock vier bekannte Modelle in limitierter Auflage in ein rotgüldenes Jubiläumsgewand.

Zeit zum Feiern G-Shocks 30. Geburtstag wurde nicht bei einem lahmen Stehapéro gefeiert; man liess die Korken knallen und gab als Auftakt zu weltweiten Happenings Anfang August eine fette Party in New York City. Nebst der Präsentation neuer Modelle – unter anderem durch Model Jessica Stam oder Boarder Louie Vito – trat Eminem (Bild) live auf und kündigte nebenbei seine Kollaboration mit G-Shock an.

Zeitgenossen Unter den Schweizer G-Shock-Botschaftern sind auch zwei unserer liebsten helvetischen Hip-Hopper, Skor und Manillio. Der Uhrenhersteller hat den beiden Fragen gestellt, die absolut nichts mit G-Shock zu tun haben, weil WARUM AUCH NICHT!

Manillio

Skor

Lieblingsort? Der Fensterplatz meiner Wohnung in Solothurn, wo mein Handy Empfang hat und ich gleichzeitig Dessert essen und den gestressten Leuten aus dem Gym winken kann. Wann schicken dich deine Freunde heim? Wenn ich anfange, den Grossteil meiner Getränke ihnen oder Fremden anzuschütten.

Lieblingsort? Ich mag das Gonzo, vor allem mittwochs an der Trapped-Party. Lieblingsdrink? Eigentlich Bier. Wann schicken dich deine Freunde heim? Wenn ich zu viele Lieblingsdrinks hatte. In welches Filmgenre gehörst du? Egal, ich spiele einfach die Hauptrolle. Welche Rasur bevorzugst du? Wo?

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SWANSÜFFEL Was wo gekippt wurde Worthington's White Shield Ist: Klassisches India Pale Ale aus dem beschaulichen Burton-upon-Trent. Wo: Peppermint Bar. Schmeckt nach: Englisch herb. Fühlt sich an: Stark und macht die Knie weich.

Corona Extra

RCKSTR feiert

Am Tag vor dem Europa-League-Spiel des FC St. Gallen in Swansea sind wir mit dem Electro-Duo Soda durch die walisische Stadt gezogen. Auf dem Weg zum Hotel beglückwünscht uns der Taxifahrer, Mittwoch sei der beste Tag, um in Swansea zu feiern; Hunderte von Studenten und anderen jungen Menschen würden die Wind Street in eine Festmeile verwandeln. Perfekt! von David Gadze (Locken) mit Christine Bosshard

1. Station, 20:00 Peppermint Bar Noch ist nicht viel von der erhofften Partymeute zu sehen. Es sind vor allem FCSG-Fans, welche die Beizen füllen. Die Peppermint Bar scheint uns ein guter Ort, um den Abend einzuölen. Serviert werden zwar ganze „drinks menus“, wir steigen aber mit je einem Pint Worthington's ein. Das Gute an dem Abend: Man kann gegen den Barkeeper „Rock-PaperScissors“ spielen. Gewinnt man, geht die nächste Runde auf ihn. Das Schlechte an dem Abend: Wir machen Papier, er Schere.

Ist: Cocktail mit Wodka, blauer Curaçao, Zitronensaft. Wo: Bambu, in Kübeln. Schmeckt nach: Ferien. Fühlt sich an: Wie auf einer Luftmatratze im karibischen Meer.

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2. Station, 20:45 Friday's

Ist: Das meistverkaufte Bier Mexikos. Wo: Friday's. Schmeckt nach: Keine Ahnung, schon geschluckt. Fühlt sich an: Nicht mal Luft geht so leicht runter wie dieses Bier.

Blue Lagoon

Swansea

sich durch...

Um etwas Boden unter die Füsse zu bekommen und die Nacht (und den nächsten Tag) einigermassen schadlos zu überstehen, gönnen wir uns im Friday's die laut Soda-Manuel (kürzere Haare, weniger Bart) „legendärsten Burger“. Dazu gibt's Corona und Staropramen. Kellner Steve, der eigentlich aus Bristol kommt und hier an der Uni studiert, verspricht uns, am nächsten Abend eine Runde zu spendieren, falls der FC St. Gallen gewinnt. Steve ist ein Glückspilz.

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3. Station, 22:15 Bambu Die Wind Street ist inzwischen ziemlich gut gefüllt, vor den Clubs und Bars bilden sich erste Schlangen. Die Karibik-Bar Bambu erweckt den Eindruck, als dürften wir sie uns nicht entgehen lassen. Was irgendwie auch stimmt: Hier tragen die Gäste nicht nur alle erdenklichen Kostüme – warum, wissen wir nicht mehr so genau –, sondern auch ihre Drinks in Kübeln mit sich. Nach einem Pint Carling gönnen auch wir uns je einen „big bucket“ für läppische fünf Pfund. Der Laden ist zwar amüsant, der DJ aber extra mies, sodass wir irgendwann weiterziehen. Draussen treffen wir einen jungen Mann mit dickem Körper und Brüsten.

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5. Station, 01:30 Peppermint Bar

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Die Schlangen vor den Clubs werden immer länger, jene vor dem Idols ist endlos. Wir beschliessen, im Peppermint unser Gambler-Glück nochmals herausfordern. Der Barkeeper erklärt uns, dass das Bier reduziert ist, wir aber den vollen Preis bezahlen müssen, wenn wir beim „Rock-Paper-Scissors“ verlieren. Pascal beschliesst, auf das Glück zu scheissen. Inzwischen sind wir ohnehin schon ziemlich voll, die Tanzfläche jedoch erschreckend leer. Also nix wie weiter.

4. Station, 00:15 Moloko Im Moloko fängt das Soda zu blubbern an: Der DJ massiert uns mit saftigem Electro die Bambu-geschundenen Ohren. Allerdings in einer solchen Lautstärke, dass uns danach die Trommelfelle zu den Ohrmuscheln hinaus hängen. Die nasse und seifige Tanzfläche verwandelt den Club unterdessen in eine Rutschdisco – wir haben Spass daran, der Türsteher weniger.

stol s, s

6. Station, 02:30 Chick-o-Land In die Popworld kommen wir nicht mehr rein, also decken wir uns im Chick-o-Land mit Hot-Wings ein. Draussen fachsimpeln wir mit einheimischen Fussballfans, was am Ende jedoch mehr simpeln als fach ist. Ein Fan von Sheffield Wednesday will uns lallend erklären, dass jemand Gott ist, während er sich sein Essen aus der Plastikschale auf den Pulli schüttet. Und ein Anhänger von Swansea zeigt uns seinen blanken Hintern, auf den er aus Liebe zum Club „Uppa Swans“ tätowiert hat. Als ob wir nicht eh schon gewusst hätten, dass dieser Verein für'n Arsch ist.

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FUCK YOU, YOU AWARD 2013

Eigentlich könnten wir die 2012er „Fuck You, You Fuckin' Fuck“-Award-Gewinner, die „Bio, Bio“-SongInterpreten Sons Of Nature bzw. Produzent Roman Camenzind, gleich nochmals für die Auszeichnung als nervigste Schweizer des Jahres nominieren; denn die Coop-Naturaplan-Folter läuft seit ein paar Wochen wieder im Fernsehen. Aber 1. wollen wir uns nur ungern wiederholen bei den Nominationen und 2. hat uns Coop mit so viel Bio-Bier, -Prosecco, -Orangensaft und -Energy-Drinks versorgt – als Zeichen des guten Humors –, dass wir nun „so“ sind mit dem Detailhandelsriesen. Ja, wir sind bestechlich. Falls Xenia Tchoumitcheva also sichergehen will, dass sie nicht gewinnt, unsere Adresse für Überzeugungs-Besuche lautet: Zentralstrasse 37, 8003 Zürich.

Aber jetzt mal Tacheles: Wir nominieren, Sie blamieren! Hier sind die zehn nervigsten Schweizer des Jahres und Sie haben's in der Hand bzw. im Finger, wer den FYYFFA 2013 abstauben und somit zum grössten helvetischen Aufreger 2013 gekrönt wird. Klicken sie auf den „Fuck You 2013“-Button unserer Facebook-Page (facebook.com/ROCKSTARmag) und wählen Sie die Ihrer Meinung nach grösste Arschgeige des laufenden Jahres aus, schicken Ihre Stimme ab und weisen am besten grad all Ihre Gspönli an, ebenfalls für Ihren Lieblings-Kandidaten zu voten. Wer gewonnen hat, steht ab dem 6. Dezember im RCKSTR Mag. #108 und die feierliche Award-Verleihung findet dann am 17. Dezember an der RCKSTR-Weihnachtsparty im Zürcher Mascotte statt.

Die Nominierten sind:

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Giorgio Ghiringhelli Wenn das Bundesparlament die Sache absegnet, darf man im Tessin bald per Kantonsverfassung sein Gesicht nicht mehr verhüllen. Weil uns arabische, Burka und Nikab tragende Frauen ja dermassen in unserem Lebensstil einschränken und die allgemeine Sicherheit bedrohen, klar. Selten war ein Verbot dermassen unnötig und fragwürdig – genauso verwunderlich ist, wie es zu einer 65,4-prozentigen JaMehrheit kommen konnte. Das Ganze diente nur dazu, Initiant Giorgio Ghiringhelli wieder aufs politische Parkett des Tessins zu bringen; wir wollen dem Typen deswegen mit einem stählernen Fuck-You-Finger zum Sieg gratulieren.

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THEMA

U FUCKIN' FUCK DJ Tatana

Was war der Blick entsetzt, als bekannt wurde, dass DJ Tatana an der diesjährigen Street Parade nicht auflegen durfte, weil ihr Sound nicht mehr gefragt sei; weitere Medien sprangen auf den Zug des künstlichen Echauffierens auf, woraufhin praktisch die komplette Vorberichterstattung zum MegaEvent aus traurigen Zitaten der enttäuschten Tatana bestand. Warum schauen wir nicht mehr auf Röhrengeräten fern? Weil sie ausgedient haben. Und die Röhrenfernseher heulen deswegen auch nicht rum, also reiss dich zusammen und akzeptier's, Tatana.

! t l h ä z e m m i t S Jede Tanja La Croix & Yves Larock maagg OOCCKKSSTTAARRm /R m o /R .c m k o o .c o k b o o ce b face meenn aauuff fa imm stim JJeetz tztt aabbst

„...and create the best Swiss party ever“ – gefühlte zehn Jahre lief die nervtötende Werbekampagne von Carlsberg für die angeblich beste Schweizer Party überhaupt, mit Tanja La Croix und Yves Larock als stümperhafteste Darsteller seit diesem Porno mit dem Stroh am Boden. In Tat und Wahrheit wurden die TV-Spots von Mai bis September ausgestrahlt, doch mit solch einer penetranten Häufigkeit, dass garantiert niemand mehr an diese Fete gehen wollte. Die menschenarmen Fotos von der Party auf dem Pilatus am 12. September bestätigen das.

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Darum ist der neue 3+-„Bachelor“ Vujo Gavric ein kolossal dumpfbackiges Arschloch, auch wenn wir bis Redaktionsschluss noch keine Folge der neuen Staffel sehen konnten: 1. Er ist der Nachfolger von Lorenzo Leutenegger. 2. Carl Hirschmann gehört zu seinen Freunden. 3. Er posiert als besonnenbrillter Adolf Hitler und lädt das Foto dann noch bei Instagram hoch. 4. Auf ebendiesem Social-Media-Portal imitiert er Kleinwüchsige und trägt dabei ein Shirt seines Pizza-Arbeitgebers Dieci. Was für ein kolossal dumpfbackiges Arschloch.

Roger Schawinskis Bart Kurz vor Redaktionsschluss trat Medienpionier und Niemanden-ausredenLasser Roger Schawinski zwar wieder blankrasiert in seiner Talkshow auf, doch die zwei Monate davor züchtete er in seinem Gesicht einen HipsterHaarteppich, der nicht auf die Backen eines 68-Jährigen gehört, sondern auf die eines Studenten, der barfuss im Starbucks hockt und auf seinem MacBook (Air, CDs sind sooo 2008) über vegane Restaurants blogt. Und da der Bart jetzt ab ist und nichts mehr zu tun hat, könnte er den FYYFF-Award ja problemlos im Mascotte abholen kommen, falls er ihn gewinnt.

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FUCK YOU, YOU FUCKIN' FUCK

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AWARD 2013 Xenia

Tchoumitcheva

Als wäre der Progressive-House-Track „So Beautiful“ des Westschweizer, öhm, „Musikers“ Djerem (Wer?!) nicht schon schlimm genug, „rappt“ die Miss-Schweiz-2006-Zweite Xenia Tchoumitcheva im letzten Drittel noch diese geistreichen Zeilen dazu: „Sexy people, look at me / Beauty is my therapy / These playboys look here like money / These playgirls look here like cash / Mirror, mirror on the wall / who's the hottest of them all / Mirror, mirror, say it now.“ Schuster, bleib bei deinen Leisten und Xenia, halt die Klappe und mach das, was du wirklich kannst, hübsch ausJa, es war saudumm, dass die Organisasehen nämlich. toren der Winterthurer Tanzdemo am 21. September keine Bewilligung für ihr Vorhaben eingeholt haben, speziell nach dem Berner Vorfall. Und die Leute, die sich an solch einer Veranstaltung absichtlich daneben benehmen, sind sowieso elende Vollpfosten. Was die Winterthurer Polizeivorsteherin und FDP-Stadträtin Barbara Günthard-Maier jedoch als „selbstbeherrschtes und zurückhaltendes“ Verhalten der Ordnungskräfte bezeichnete, kostete einer friedlichen Demonstrantin die Sehkraft auf einem Auge und verursachte bei einem jungen Polizeibeamten kompletten Hörverlust auf einem Ohr. Darum fordern wir einen unzurückhaltenden Metall-Stinkefinger für Frau Günthard-Maier.

Barbara Günthard-Maier

Die Bellers Er ist Baulöwe, hat ein pralles Bankkonto und darf nicht mehr unverhaftet in die USA einreisen, weil er dort nicht zu einem Gerichtstermin wegen Tätlichkeit im März erschienen ist. Sie ist 40, ihre Lederhaut sieht aus wie 400 und trotzdem scheint sie ihr Luxus-Leben vorwiegend im Bikini zu verbringen – jedenfalls lassen uns das die unzähligen Fotos in der Boulevardpresse glauben. Nächstes Jahr zeigt 3+ Walter und Irina Beller in einer Reality-Dokusoap à la „Die Geissens“, die Frau Beller gegenüber Blick.ch so zusammenfasst: „Man wird sehen, wie geil ich es finde, Walters Geld auszugeben.“ Das ist so furchtbar dekadent und unsympathisch, dass wir 1. ein lautes „Fuck you“ an die beiden richten und uns 2. wahnsinnig auf „Die Bellers“ freuen.

Melanie Winiger Der erst gross angekündigte und dann nach kurzer Zeit abgebrochene Neues-Leben-Anfang in New York, der furchtbare Kinofilm „Who Killed Johnny?“, die teeniehaft grün gedipdyeten Haare, das angebliche Rumgemache mit Snowboarder-DJ Iouri Podlatchikov im Gonzo – Melanie Winiger gibt uns viele Gründe für eine FYYFFA-Nomination, doch der dringendste ist, dass sie im Rahmen der diesjährigen Swiss Music Awards mit Die-Toten-Hosen-Fronter Campino geknutscht hat und sich die Beziehungsgerüchte um die beiden immer mehr verhärten. SIE NIMMT UNS DEN PUNK WEG! Ja, die Hosen sind längst nicht mehr Punk, ABER TROTZDEM!

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lt! h ä z e m m i Gülsha Adilji Jede St STARmag ok.com/ROCK bo ce fa f au men

Jetzt abstim

Die einen lieben die joiz-Moderatorin, die anderen finden gar nicht schnell genug die Senderwechsel-Taste, sobald Gülsha Adilji auf dem TV-Bildschirm auftaucht. Oder auf dem Computermonitor. Oder auf dem Smartphone-Display. joiz ist schliesslich cross-medial. In der StreetgameSendung „Sherlock Hol's“ auf SRF zwei kommentierte sie die Entscheidung ihres Kandidaten, sich bei der Suche nach Leuten mit Deo oder Parfüm im Gepäck auf junge Personen zu konzentrieren, mit: „Wil alti Lüt stinken sowieso.“ Sarkasmus hin oder her, dem respektlosen Plappermaul gehört das Maul mit Seife ausgewaschen!

Alle bisherigen Gewinner finden Sie auf rockstar.ch.

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ROCKSTARS Wenn das Lied „Royals“ im Radio läuft, fräst es sich förmlich in die Gehörgänge, wirft bei jedem weiteren Vordringen kleine Widerhaken aus und bleibt hängen. Das Stück der gerade mal 17-jährigen Neuseeländerin Lorde zwingt sich auf. Da bleibt nur eins: Kapitulation. Und wir ergeben uns gerne. von Franz X.A. Zipperer

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orin genau liegt die Faszination von Ella YelichO'Connor alias Lorde, dass sie momentan so gewaltig durchstartet und das zur Hitsingle „Royals“ gehörige Video inzwischen schon über zehn Millionen Mal auf YouTube aufgerufen wurde? Dass vom Billboard über den Guardian und das Q Magazine bis hin zum NME alle so begeistert über sie Electro-Soul herfallen, als hätte es die letzten zehn Jahre lang keine Musik mehr gegeben?

„meine Mutter hat mich auch der Kunst der Kurzgeschichte näher gebracht. Da muss die Geschichte kompakt erzählt werden. Nahezu jeder Buchstabe zählt, hat seinen notwendigen Platz und muss voller Ausdruck sein. Und darin liegt auch die Parallele zum Liedtext, du hast keine Zeit für Füllworte.“ Wer so denkt, braucht keine weitere Erklärung mehr dafür zu liefern, dass die Stücke einen so spürbar ureigenen, unverwechselbaren Charakter haben und mit einer besonderen Ausstrahlung punkten, herrlich unangepasst und eigenwillig klingen, ohne dadurch sperrig oder befremdlich zu wirken. „Royals“ ist ein wunderbares Beispiel dafür; da wird die banale Teenagersituation des Wartens auf das Erwachsenwerden banal beschrieben. Das befremdet und gleichzeitig wird gejubelt, weil sich Lorde eben jener Banalität angenommen hat, welche Erwachsene einfach immer abtun.

Lorde

Pure Heroine

Alles inspiriert (Universal) Es sind diese seltenen, melodischen Zunächst mal wundert man Momentaufnahmen, deren Gesang so sich, warum die wunderbare viel mehr zum Klingen bringt, als Musik so schnell vorbei ist; Lorde in ihrem kurzen, erst 17 Jahre „Pure Heroine“ dauert dauernden Leben erfahren haben knappe 37 Minuten. Liegt in kann. Selbst, wenn sie über die banal- der Kürze denn auch die Würze? Lordes Klänge weisen sten Augenblicke eines Teenagerschon grosse Ähnlichkeiten daseins schwadroniert, gelingt es ihr, zur Musik von Lana Del Rey diesen Zeitraum noch mit beeinund Santigold auf. Wäre da druckender Magie aufzuladen. Und nicht immer wieder dieses dann sind da immer noch diese Quäntchen Überraschung, bestechenden, trippigen Electropopdas aufhorchen lässt – in der Landschaften, die Lorde da nach und Stimme und in der nach auftürmt. Aus vielen Quellen Notenfärbung. Am Ende der lässt sie dabei ihren Klangfluss Unvergleichlich 37 Minuten kann der speisen, Quellen, die zu Beginn des Dieses bewusste Anderssein veranlasst Neuseeländerin bescheinigt werden: Sie bewegt sich Kompositionsprozesses für sie selbst die Kritiker offensichtlich, die 17-jähirgendwo zwischen ihren oft nicht kalkulierbar sind. „Ich habe rige Neuseeländerin (oder 16, wenn Vergleichskünstlerinnen, was Sie diesen Artikel vor ihrem Geburtsnie einen konkreten Klang im Kopf, wenn ich mich hinsetze und schreibe“, durchaus positiv gemeint ist tag am 7. November lesen) auf Biegen und die kurze Dauer fast reflektiert sie, „dazu höre ich viel zu und Brechen mit anderen Künstlerwett macht. (fxaz) querbeet Musik. Darunter ist dann innen zu vergleichen – und dafür Wer das mag, mag auch: London Hip-Hop ebenso wie alles, was in den wird jedwede Schublade aufgezogen: Grammar „If You Wait“, Top 40 der Hitparade zu finden ist. An Haim „Days Are Gone“, von Lana Del Rey über Romy Madley anderen Tagen lausche ich minimaCroft von The xx und Santigold bis Lana Del Rey „Born To Die“ listischer, elektronischer Musik. James hin zu jeder anderen Frau im Blake etwa, der mich dadurch beeindruckt, dass er Popgeschäft. „Die vielen Vergleiche sind mir mit drei winzigen Klanganteilen ganze Stücke natürlich nicht fremd, doch ich bin anders, nicht gestaltet und schliesslich explodieren lässt. Da ich einzuordnen“, fährt Lorde fort, „meine Musik ist kein Instrument spiele, suche ich für meine Stimme eingängig und ist es auch wieder nicht. Das liegt immer eine herausfordernde Klangumgebung.“ daran, dass ich mit meinen 16 Jahren ein Kind des Internets bin. Ich schaue mir lächerliche Cartoons „Jeder Buchstabe zählt“ an und beschäftige mich ebenso ernsthaft mit Allen Diese Art von Herausforderung brauchen diese Ginsberg; und mische das alles, so, wie es sich für ausdrucksstarke Fräuleinwunder-Stimme und die mich gut anfühlt. Allein das macht mich anders.“ zum Vortrag gebrachten, poetisch-rauen Lyrics Und so wird sie zur Heldin, denn nichts anderes 100auch. Und auch bei textlichen Einflüssen ist Lordes Blickwinkel nicht begrenzt. „Als ich einmal in einem bedeutet das Wort „Heroine“ aus dem Titel ihres Debütalbums übersetzt. Auch wenn die vielen 95 Interview auf T. S. Elliot zu sprechen kam, ist der Gesprächspartner still geworden“, sagt sie lachend, falschen Übersetzungen nicht ganz unrecht haben, wenn sie von Heroin (schreibt man im Englischen 75 „aber da meine Mutter selbst Schriftstellerin ist, blieb es nicht aus, dass eine grosse und vor allem auch ohne e am Schluss) und damit von hoher vielfältige Bibliothek unser Haus ziert.“ Aber der Suchtgefahr sprechen. Denn die ist bei Lordes Unterschied zwischen T. S. Eliot und der jugendlichem Schaffen absolut gegeben. 25 Geschichte, die ein Lied erzählt, das mit kleinem Textraum auskommen muss, ist dann doch ► Debütalbum „Pure Heroine“ (Universal) jetzt erhältlich. 5 verdammt gross. „Ja und nein“, entgegnet Lorde,

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Selbst ist die Frau Lorde gehört zu einer Reihe junger DIY-Solokünstlerinnen, die allesamt Chartpotential haben und dabei authentisch bleiben. Wir stellen die drei aufregendsten Newcomerinnen vor. (shy)

Chlöe Howl Gerade mal volljährig und das Gesicht voller Sommersprossen, doch die Stimme der Londonerin zeugt von Tiefe und ihre Texte von Reife und Cleverness. Die neue Single „Paper Heart“ ist schön poppig und das Debütalbum soll 2014 kommen.

BANKS Düster, schwermütig und doch wunderschön – kein Wunder, ist Ellie Goulding erklärter Fan der R&B-Sirene aus Los Angeles, die übrigens ihre direkte Telefonnummer auf Facebook stehen hat. Die neue „London“EP ist der Wahnsinn, nur leider in unserem iTunes noch nicht erhältlich.

LOLO Eine Stimme wie Adele, aber ohne deren „Mein Freund hat mich verlassen und eigentlich möchte ich doch nur schwanger werden und alle Menschen sind gemein zu mir“-Drama. Die New Yorkerin ist zu hören auf der Panic!-AtThe-Disco-Hitsingle „Miss Jackson“ und hat selbst drei vielversprechende Songs draussen.

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Placebo

Inspiration Is A Bitch Irgendwie scheint klar zu sein, dass jeder Künstler, jede Band in gewissen Zeitabständen eine neue Platte vorzulegen hat. Dass die Inspiration dabei aber ein grosses Wörtchen mitzureden hat und eine ziemliche Zicke sein kann, erzählt uns Brian Molko, Frontmann von Placebo, im Interview. von Franz X.A. Zipperer Woher weisst du als Künstler eigentlich, dass die Zeit reif ist für ein neues Album – passiert das bewusst oder eher zufällig? Beides mag sicherlich für einige Künstler zutreffen. Für uns hat sich über die Jahre ein Zyklus entwickelt, den wir bisher nie unterbrochen haben. Wir machen eine Platte, das dauert von der ersten Idee bis zum Endergebnis etwa ein Jahr. Dann sind wir damit zwei Jahre quer durch die Welt unterwegs und es beginnt von vorn. Das klingt jetzt fast so, als sei das ein unumstössliches Gesetz; vielleicht sollten wir mal darüber nachdenken und den Zyklus ganz bewusst durchbrechen. Ansatzweise haben wir den stupiden Reigen vor „Loud Like Love“ zumindest durch ein Jahr Pause unterbrochen. Wie kam es dann zu den ersten Stücken für „Loud Like Love“? Wir sind alle Musiker, das ist inzwischen unser Beruf. Irgendwann kommt da schon diese Stimmung auf, diese innere Unruhe. Der Drang, schreiben zu wollen – sogar zu müssen. Plötzlich, von einer Sekunde auf die andere, bist du empfänglich für Inspiration und schon schreibst du wieder. Weisst du in diesem

Moment schon, dass das neue Placebo-Lieder sind oder schreibst du erst mal einfach drauf los, wenn du den magischen Moment der Inspiration erkannt hast? Diesmal war das von Beginn an etwas anders, ohne dass ich es hätte gleich benennen können. Je mehr ich schrieb, desto klarer wurde mir: Das sind keine PlaceboStücke, das ist Material für ein SoloAlbum. Es klangen in mir Piano-Noten und akustische Gitarren, ich hörte einfach keine verzerrten Gitarren. „Scene Of The Crime“, „Too Many Friends“ und „Hold On To Me“ sind Stücke aus dieser Phase.

ein neues Placebo-Album im Blick hatten; auch dafür hatte ich geschrieben, aber wir hatten schlichtweg nicht genug Lieder. Also kramte ich in dem Material, das ich in die Brian-Molko-Solo-Album-Schublade gelegt hatte und legte Stücke daraus der Band vor. Einige fielen bei Stefan [Olsdal, Bass; Anm.d.Red.] und Steve [Forrest, Drums] sofort durch, die genannten drei fanden sie grossartig.

Hört sich aber auch danach an, als ob Inspiration noch lange keine fertigen Lieder schreibt. Natürlich nicht. Ohne Inspiration würde es nie neue Platten geben. Aber wenn wir Aber genau diese drei Stücke sind anschliessend nicht mit der nötigen Portion doch auf dem Album zu hören. Disziplin an die Arbeit gegangen wären Ja, schon und ich bin glücklich darüber. Sie und manchmal nicht regelrecht gekämpft hätten mit den Stücken, dann stände haben dem Placebo-Klang eine neue Frische verliehen und Klangfarben nutzbar „Loud Like Love“ heute noch immer nicht in den Läden. gemacht, die so bisher bei uns nicht zu hören waren. Der Hintergrund ist der, dass wir gleichzeitig ► Neues Album „Loud Like Love“ (Vertigo/Universal) jetzt erhältlich; Review in RCKSTR Mag. #105 unter issuu.com/rckstr/docs/rs105. ► Live (mit Support TOY): 18.11. Hallenstadion (Zürich), 24.11. Arena Genève (Genf)

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Swim Deep Bald so gross wie Michael Jackson?

Während in der Schweiz ihre zweite Headliner-Show im 300 Leute fassenden Exil ansteht, hat die wie Peace aus Birmingham stammende Psychedelic-Popband Swim Deep Ende September die 2'000er Halle des Londoner O2 Shepherd's Bush Empire ausverkauft. Wir haben mit Frontmann und Bandhirn Austin Williams über die die Gefahren von Hypes und seine Weltstar-Ambitionen gesprochen. von Schimun Krausz

Wie fühlt es sich an, für 2'000 Leute aufs Mal zu spielen? Grossartig, wahrscheinlich war das der beste Gig, den wir je gespielt haben. Letztes Jahr traten wir noch in viel kleineren Venues auf; unser erstes, offizielles Londoner Headliner-Datum spielten wir etwa vor 100 Leuten. Eine Show auszuverkaufen, ist aber immer super, egal, wie gross die Location ist. War's nicht ziemlich einschüchternd, vor so vielen Leuten zu spielen? Nicht unbedingt. Ich finde, für 100 Leute zu spielen, die in einer kleinen Location praktisch direkt neben dir stehen, ist viel einschüchternder. Da siehst du ihre Gesichter und direkt, ob sie die Show mögen oder nicht. Und wenn da 2'000 Leute sind, die zusammen abgehen, hast du halt viel mehr Support, als 100 Menschen hinbekommen können, wenn sie direkt vor dir stehen und jede deiner Bewegungen beobachten.

Ich war erleichtert. Und endlich beurteilte man uns auch nach unserer Musik und nicht nur nach den Hosen, die wir tragen oder was für Fotos von uns geschossen wurden. Als wir erst ein paar Songs draussen hatten, war plötzlich diese unglaubliche Erwartungshaltung von aussen da und wir sind glücklich darüber, dass wir mit der Platte dem Hype gerecht werden konnten. Ich bin froh, dass die Leute nicht enttäuscht waren – es wäre eine grosse Schande gewesen für uns, wenn wir so viel Aufmerksamkeit erhalten und die Leute das Album dann nicht so gut gefunden hätten, wie sie's erwartet hatten. Das ist eine gefährliche Sache, dieser Hype um Bands. Aber es ist unser erstes Album, quasi ein Amateur-Album, eine Sammlung der ersten Songs, die wir überhaupt als Band geschrieben haben Wenn du Picassos erstes Gemälde nehmen und der Welt zeigen würdest mit den Worten: „So sieht ein Picasso aus“, dann wär das nicht ganz fair. Und er hat's schliesslich ja ziemlich weit gebracht. Eine Sammlung der ersten Songs, die ihr geschrieben habt – einige davon sind schon fast so alt wie die gut zweijährige Band selbst, oder? Ja, genau. Und ich fand es richtig, diese auch aufs Album zu nehmen. Ich möchte nicht in einer Band sein, die gesignt wird und dann die bereits bestehenden Songs ignorieren und neue Musik schreiben muss, einfach nur, weil sie neu ist und vielleicht gut ankommt. Du musst dir treu bleiben und es riskieren. Obwohl's bei uns kein so grosses Risiko war, da's sowieso die ersten Songs sind, die wir überhaupt geschrieben haben...

Ihr klingt live ziemlich anders als auf eurem Debütalbum „Where The Heaven Are We“. Stimmt. Das liegt glaube ich daran, dass wir kein gitarrenlastiges Album machen wollten und beim Aufnehmen einfach viel mehr Instrumente zur Verfügung hatten. Wenn wir live spielen, haben wir nur einen Keyboarder [der zudem nur live zur Band gehört; Anm.d.Red.], aber zwei Gitarren. Und ich hasse es, wenn Bands eine Gitarre auf der Bühne haben, einfach, damit eine da ist – das wollte ich bei uns nie so haben. Darum klingen wir live auch wirklich nach Gitarre, viel roher, dreckiger und energiegeladener als auf der Platte. Das muss meiner Meinung nach so sein. Ich würde unser Album nicht unbedingt als entspannt bezeichnen, aber es ist durchaus Easy-Listening-Stoff. Wenn man live spielt, muss man dem Publikum aber etwas mehr geben, so, dass die Leute auf und ab springen – man muss ihnen geben, was sie wollen.

...und die waren ja bereits beliebt. Absolut. Wir hatten schon sowas wie einen kleinen Kult um ums aufgebaut. Wenn Leute in deinem Alter deine Musik mögen, dann vertraust du ihnen; denn man verarscht seine eigene Generation nicht.

Was ging dir durch den Kopf, als das Album endlich draussen war?

Hat es dich genervt, dass man euch zunächst mehr über eure Klamotten als über eure Musik beurteilt hat?

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Fakepunk Auf dem richtigen Weg Aus: Zürich, Schweiz Wer das mag, mag auch: Pulled Apart By Horses, Death From Above 1979, Funeral Party Produzent Kid Schurke hat uns das YouTube-Video zum Song „Fakepunk Is Dead“ mit den Worten „der neuste shit aus züri“ geschickt. In der Erwartung, wie so oft bei solchen Zusendungen tatsächlich shit zu hören, haben wir – gelangweilt, weil gespannt nicht cool ist – auf den Link geklickt und was dann aus den Boxen schallte, blies uns die Ray Ban von der Nase und direkt in den ChaiLatte. Tight wie ein Ministrant vor seiner ersten Messe und energiegeladen wie ein wütendes Pikachu peitschen Fakepunk durch knapp drei Minuten Noise-Punk und lassen uns nach mehr lechzen. Ob da noch was kommt, wissen wir nicht; Schurke ist das einzige feste Mitglied und statt Pressebildern schickt er uns Fotos von alten Säcken. Klingt seltsam, ja. Klingt aber auch ziemlich geil. (shy) Natürlich hilft es, wenn die Leute finden, dass du cool aussiehst, aber der Look ist nicht alles. Ich finde, Musik ist attraktiv als etwas Ganzes. Led Zeppelin und ihre Musik sind attraktiv, weil die Band damals sehr sexy war und sexualisiert wurde. Ich glaube, die Leute brauchen das; wenn du nicht weisst, wie eine Band aussieht, ist sie für dich nicht so fassbar, wie sie sein könnte. Ich will, dass die Leute sich auch optisch an mich erinnern, wenn ich 60 Jahre alt bin und bereits viele Alben rausgebracht habe.

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► Single „Fakepunk Is Dead“ (Eigenvertrieb) gratis zum Download auf fakepunk.com. ► facebook.com/fkpnk

Und in der Plattenbio steht, dass du einen Einfluss auf die Popmusik haben willst. Ja, ich möchte von Bedeutung sein, am liebsten so bedeutend wie Michael Jackson. Warum sollte ich es auch nicht probieren? Warum nicht versuchen, so einflussreich wie MJ, Moby oder Fatboy Slim zu sein? Man sollte nach den Sternen greifen; was kann dabei schon Schlimmes passieren? Naja, dass es nicht klappt und du am Boden zerstört bist. Schon, aber ich fänd's schlimmer, bereuen zu müssen, dass ich dieses oder jenes nicht getan habe. Wenn ich diesen Job nicht hätte, würde ich trotzdem Musik schreiben – ich verfolge damit nicht ein konkretes Ziel, aber wenn ich das schon mache, kann ich ja auch versuchen, es so weit wie möglich zu bringen.

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Und ihr seid ja erst grad am Anfang. Genau, schauen wir einfach mal, was passieren wird.

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► Debütalbum „Where The Heaven Are We“ (Chess Club/Sony) jetzt erhältlich; Review in RCKSTR Mag. #105 unter 25issuu.com/rckstr/docs/rs105. ► Live: 19.11. Exil (Zürich) 5 0

Wolf Alice Auf unserem Live-Wunschzettel Aus: London, England Wer das mag, mag auch: Splashh, Chairlift, Milky Chance Der bislang schönste Swim-Deep-Song, „She Changes The Weather“, handelt von Sänger Austins Liebe zu seiner Freundin Ellie Rowsell, Gründerin und Frontfrau der Londoner Wolf Alice, dessen Musik irgendwo zwischen verträumtem Indie-Folkpop und grungigem Psychedelic-Rock rumlungert. Schauen Sie sich die Videos an und schmunzeln Sie, dasselbe gilt für die Texte, die trotz ihrer Einfachheit was Cleveres haben – doch die grosse Stärke des Quartetts sind die Melodien, die auch dann nicht kitschig werden, wenn sie süss klingen. Wir wünschen uns zu Weihnachten, die Band möglichst bald in einem Schweizer Clubkeller anschmachten zu dürfen; wir versprechen dafür auch, ab sofort artig zu sein. (shy)

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► Debüt-EP „Blush“ (Chess Club) jetzt erhältlich. ► facebook.com/wolfalicemusic | soundcloud.com/wolfalice

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von Katinka Templeton

TOOK THE LOOK of

Swim Deep

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Die englische Band Swim Deep nimmt uns styletechnisch mit auf ein Zeitreisli. Was aussieht, als wäre es in den Brockenhäusern dieser Welt zusammengetragen, findet man aber heute wieder in den Läden. Shirts aus den Achtzigern, zerrissene Jeans aus den Neunzigern und passend dazu der rausgewachsene KurtCobain-Haarschnitt – fertig ist der Look à la Boyband anno 2013.

Batik-Shirt von Topman, CHF 33.—

Taco-Socken von ASOS, CHF 23.—

Thundercats-Shirt von Topman, CHF 36.—

Vintage Bleach Jeans von Topman, CHF 45.— (fotografiert von usgang .ch am 12.10. an der „Lif e Is A Bitch“Party im Station Club, Zür ich)

Total: CHF 217.—

um „Back To The Future“ zu gehen. Oder so.

Armbanduhr von ASOS, CHF 65.—

Herz-Sonnenbrillen

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von Urban Outfitters, CHF 15.—

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Heilige Scheisse, ist das kalt geworden draussen! Höchste Zeit, sich mit einem guten Mantel einzudecken. Wollmantel mit Ethno-Muster von Mango, CHF 99.95

Dufflecoat mit Faux-Fur-Kragen von Zara, CHF 279.—

Kontrast-Zweireiher

Mantel im Schaffell-Look

von ASOS, CHF 130.—

von H&M, CHF 159.—

Knöchellanger Strick-Mantel von Zara, CHF 229.—

Mantel in Lammfell-Optik

Zugeknöpft! von Mango, CHF 69.95

Eggshape-Mantel von Topshop, CHF 124.—

Boyfriend-Mantel von Topshop, CHF 94.—

Nachsitzen!

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(fotografiert von usgang .ch am 12.10. an der „Lif e Is A Bitch“Party im Station Club, Zür ich)

Trend November:

RCKSTR gibt Style-Nachhilfe: Lippenbekenntnisse

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Wie man ohne Pro Longwear Paint Pot Lidschatten Händeringen auf von Mac, CHF 28.— Long NightlifeportalLasting Fotos auch zu Lipstick später Partyvon stunde noch Clinique, makellos ausCHF 30.90 sieht? Mit diesen Gadgets:

Teint Idole Ultra 24 Hour Foundation von Lancôme, CHF 56.90

_________________________________ Long Lasting Liquid Liner von Artdeco, CHF 26.90

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SHOPPING

Liebling Für Linda der Star der Kollektion: der Blazer! Sozusagen als Beweis trägt sie diesen auch bei unserem Besuch.

sagenhaft Spitzenstoff

„Jeder Kollektion sein Märchen“, lautet das Motto vom Label sagenhaft. Die aktuelle Linie startete mit der Idee von Väterchen Frost und endete am Schluss in der Galaxie. Text: Nora Haider Fotos: Myriam Brunner für my-photo Betritt man das Atelier von sagenhaft, befindet man sich in einer anderen Welt: Es ist herzig, weiblich und mit viel Liebe gestaltet. Im zweiten Teil des Raumes herrscht dann das kreative Chaos: An den Wänden hängen Bilder zur Inspiration, auf dem Tisch warten Stoffrollen darauf, zugeschnitten zu werden. Hier hat sagenhafts Modedesignerin Linda auch die aktuelle Herbst-/Winterkollektion erarbeitet. Mädchenkram Geprägt ist diese von dunklen Farben und dem eigens dafür designten Sternenbild. Die Sommerkollektionen sind meistens verspielter und weiblicher, erzählt Linda. Die Liebe zum Herzigen und Mädchenhaften konnte sie aber auch in die aktuelle Kollektion integrieren, das sieht man an den süssen Details: Da findet man zum Beispiel ein kleines, verstecktes Mäschchen oder mit Spitzen besetzte Schultern. Verkauft werden die Kleider vor allem direkt im Atelier; Accessoires wie Halstücher und die überaus beliebten Kragen werden zusätzlich in ausgewählten Läden angeboten. ► Wiesenstrasse 3, 8004 Winterthur ► sagenhaft.ch ► Nächste Events: 1.–3.11. Designgut, Casino (Winterthur), 16.11. Showroom an den Mercedes Benz Fashion Days, Schiffbau (Zürich)

Wer steckt dahinter?

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Hinter sagenhaft steckt Linda Giezendanner, studierte Modedesignerin. Sie hat bereits die fünfte Kollektion herausgebracht und ist ein bekennender Fan von Stoffen aus Spitze.

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Covergirl

x i n o t o N otonix

gefangen n a n te a k S m e d it Sie hat gerade m t, sich auf r ö h e g s k ic r T n te und zu ihren bes nicht h ic tl n e ff o h r e b A en. die Fresse zu leg ms hübsche u e d a h c s h c li m ä zu doll, wär n vermeitlis o C r e b m e v o N s Gesicht unsere Notonix.

Text: Schimun Krausz Fotos: Jason Perkins

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Auf ein Wort Der Shoot ist vorbei, darum sag mal: Ist so ein Fishnet-Anzug nicht verdammt unbequem? Er ist eigentlich gar nicht so schlimm, aber die Maschen blieben ständig an meinen Nippeln hängen (lacht). Was trägst du denn, wenn du's so riiichtig gemütlich haben willst? Eine Jogginghose, einen schön wolligen Pulli und flauschige Socken. Oder ich bin einfach nackt. Wenn wir deine Fotos so durchschauen (also die im Internet, nicht die hier im Heft), scheinst du begeisterte Skateboarderin zu sein – welches ist dein bester Trick? Oh, ich hab erst angefangen mit dem Skateboarden, darum ist mein, äh, „bester Trick“ wohl ein Rock To Fakie [siehe ExtraKasten].

Rock To Fakie Wenn man die Miniramp raufrollt, mit der Skateboard-Mitte auf der Kante stehen bleibt und dann rückwärts wieder runterfährt, hat man einen Rock To Fakie gemacht. Bravo, Notonix, sogar kleine Kinder können das.

Beeindruckend, ähem. Was war deine bisher schlimmste Skateboard-Verletzung? Nun, mich auf die Fresse zu legen. Du lebst an Englands Südküste in Bournemouth – surft man da auch oder skatet man nur? Surfen ist ziemlich beliebt hier, wenn auch nicht ein so grosses Thema wie z.B. in Newquay [südwestlichste Spitze Grossbritanniens; Anm.d.Red.]. Aber wir haben ein Surfer-Riff und SurferShops, es geht also durchaus was. Aber auch dort wird's bald mal Winter und surfen/skaten ist dann nicht mehr so angenehm – gehen Engländer dann snowboarden und Ski fahren? Ich kenne richtig viele Leute, die in der Wintersaison in die Alpen Fahren zum Snowboarden und Ski fahren, ja. Das würd ich auch gerne mal machen, aber ich übe das Snowboarden momentan noch in den Indoor-Anlagen. 100 95 75

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Hier in der Schweiz haben wir viele Skigebiete, komm doch mal vorbei. Ich war noch nie in der Schweiz zum Snowboarden, will das aber unbedingt mal tun. Hoffentlich in den nächsten paar Jahren.

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Super. Wir warten hier auf dich. Tag und Nacht. Wenn's sein muss, für immer.

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► facebook.com/Notonix

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Hä? Wer? Name: Notonix Alter: 23 Wohnort: Südküste Englands Beruf: Vollzeit-Model Traumberuf: DJ

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Liebste Bands und Musiker: Andy C, A Day To Remember, Bob Marley

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Liebste Filme und TV-Serien: „The Wedding Singer“ (Film) „The Simpsons“ (TV)

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Liebste Videospiele: „Grand Theft Auto“, „Crash Bandicoot“

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Päng, Päng! Klassischer November oder haariger Movember? Haariger Movember. Also bei Typen. High-Heels oder Moon Boots? Moon Boots. Katzen oder Hunde? Äääähm...beides! Gepiercte Zunge oder gepiercte Nippel? Gepiercte Nippel, sieht man doch. London oder Manchester? Manchester. Brighton oder Bournemouth? Bournemouth ist schöner. Skateboard oder Snowboard? Klar Skateboard.

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REVIEWS

Neue Alben

von der RCKSTR-Redaktion gnadenlos getestet EBM-Techno

Gesaffelstein

8.2. Digital Maag (Zürich)

Aleph

(Parlophone/Warner) Grosser Mundart-Pop/Rock

Nach langem Warten legt der Pariser DJ, Produzent und Schönmann Gesaffelstein nun sein Debütalbum vor und das klingt trotz Vergangenheitsanleihen frisch und aufregend. (fxaz) „Okay, ich gebe zu, der Name ist schon ein wenig anmassend“, lächelt Mike Levy alias Gesaffelstein. „Vor ein paar Jahren lebte ich in Belgien, warum auch immer drängte mein Interesse massiv in Richtung Wissenschaft. In diesem Zusammenhang las ich auch viel über Einstein und seine Relativitätstheorie. Angetan hatten es mir auch die Gedanken, die dem Schmetterlingseffekt zugrunde liegen, dass geringfügig veränderte Anfangsbedingungen im langfristigen Verlauf zu einer völlig anderen Entwicklung führen können. Dann stiess ich auf die Idee des Gesamtkunstwerks, eben jener Verwebung der Künste; Musik, Dichtung, Darstellende Kunst, Architektur und Malerei werden eins. Doch ist diese Verbindung nicht beliebig, sie ist eine notwendige Ergänzung und huldigt dem Ausdruck. Der Name Gesaffelstein ist also nichts anderes als eine Bastelei aus den Begriffen Gesamtkunstwerk und Einstein.“ Seit 2008 wirft er unter diesem Namen Remixes und eigene EPs auf den Markt, darunter aufgepumpte Versionen von Lana Del Reys „Blue Jeans“ oder dem Justice-Stück „Helix“. Bereits in diesen Arbeiten sind seine grundsätzlichen

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künstlerischen Ideen abzulesen; die der immerwährenden Variation von kleinen kreativen Anteilen, die in der Betrachtung des Ausgangsstücks stets neue Sichtweisen aufreissen. Auf seinem Debüt „Aleph“ zeigt Gesaffelstein meisterlich, wie die ständige Variation von Klängen in zweierlei Richtungen gleichzeitig führen kann. Er betritt mit der überraschenden Art und Weise seiner Klangkombination futuristisches Neuland, während er zeitgleich Spuren in die Klangvergangenheit legt. Hin zu Front 242 und deren dunkle Gefühle betonender Electronic Body Music oder noch weiter zurück bis zu den Anfangstagen von Kraftwerk. Gesaffelstein nimmt sich die Errungenschaften von damals, setzt sie in der Gegenwart ein und gestaltet damit bereits die Zukunft. „Dieser ständige Blick nach vorne hängt natürlich damit zusammen, dass dies der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde“, fügt er an, „da halte ich es ganz mit Woody Allens Ausspruch.“ Wer das mag, mag auch: Kanye West „Yeezus“, Boys Noize „Out Of The Black“, The Klinik „Eat Your Head Out“

Valium21 Lifestyle

21.12. Stall 6 (Zürich)

(Auenland) Auf ihrem neuen Album „Lifestyle“ trumpfen Valium21 mit Melodien auf, die nach grossen Bühnen schreien. Im Gegensatz zum 2006er Vorgänger „Sonarzwilling“ experimentieren die Zürcher nicht mehr mit verschiedenen Stilen, sondern scheinen ihren Sound – auch durch die Unterstützung des britischen Produzenten George Shilling (Blur, My Bloody Valentine) – mittlerweile gefunden zu haben. Doch obwohl die einzelnen Lieder mit interessanten Passagen locken, sind sie sich insgesamt etwas zu ähnlich, weshalb wir uns für einen Nachfolger noch mehr Abwechslung wünschen. (lori) Wer das mag, mag auch: White Lies „To Lose My Life...“, Editors „An End Has A Start“, Arctic Monkeys „Whatever People Say I Am, That's What I'm Not“

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REVIEWS 60s-Revival-Soul-Pop

19.11. Härterei (Zürich)

John Newman Tribute

(Island/Universal) Alle paar Jahre ist die Popwelt empfänglich für Retroriffs – 2008 war's Duffys „Rockferry“, 2010 Plan Bs „...Strickland Banks“ und 2013 ist es der von Hitsingle-Features mit Rudimental bekannte englische Newcomer John Newman mit seinem Debütalbum „Tribute“, dessen Songs sich offensichtlich an die Ex-Freundin des 23Jährigen richten. Kritiker monieren, die 60er Jahre hätten angerufen und würden ihren Sound zurückwollen, aber den hier möchten wir eigentlich ganz gerne behalten; denn auch wenn er nichts Neues und etwas kitschig ist, haben die elf Stücke – allen voran die Singles „Love Me Again“ und „Cheating“ – ordentlich Drive, Herz und grosse Melodien. (shy) Wer das mag, mag auch: Plan B „The Defamation Of Strickland Banks“, Duffy „Rockferry“, Tom Odell „Long Way Down“ Eclectic Rock

23.11. Schüür (Luzern)

Anna Murphy Cellar Darling

(Nation) Nebelschwaden wandern zwischen dunklen Bäumen umher, bedrohliches Knacken stört die Stille und plötzlich findet man sich in einer düsteren Zusammenkunft virtuoser Klänge wieder. So könnte das Setting von Anna Murphys erstem Soloalbum „Cellar Darling“ aussehen, auf dem sie mit mystischer Stimme und dem Einsatz mittelalterlicher Instrumente wie Drehorgel oder Dulcimer verzaubert. Der Einfluss ihrer Stammtruppe Eluveitie ist zwar spürbar, die Musik wirkt jedoch dank elektronischer Elemente moderner und poppiger. (lori) Wer das mag, mag auch: Evanescence „Evanescence“, Epica „Requiem For The Indifferent“, Flyleaf „New Horizon“

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Party-Protokoll

SUBLIME WITH ROME

Bloc Party

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Tapes mixed by Kele (!K7) The Rapture, die Foals und The Big Pink haben schon ein Tape gemixt, nun setzen Bloc Party bzw. Sänger Kele die !K7-TapesSerie fort. Lassen Sie sich nicht vom Bandnamen auf dem Cover beirren, die Scheibe ist nämlich eine Compilation und entführt Sie durch eine Partynacht; sie beginnt mit einer verträumten Aufwärmphase, wird bald mitreissend tanzbar, gönnt Ihnen zwischendurch eine Runde auf dem Sofa und entlässt Sie schliesslich in den Morgenstunden mit zwei – wie Kele meint – Post-Clubmusik-Songs sanft und beglückt in den Schlaf. (lori/shy) Wer das mag, mag auch: French Fries „Yo Vogue“, Bambounou „Orbiting“, Ben Klock „One“

Electro-Swing

Parov Stelar The Art Of Sampling

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7.11. Metropop Festival (Lausanne)

(Universal) Eine Sammlung der grössten Hits der letzten Jahre präsentiert uns der Österreicher Parov Stelar auf „The Art Of Sampling“. Gespickt mit neuen Songs ist ihm ein weiteres Album gelungen, welches den Hörer an der Hand auf die Tanzfläche zieht und bis zum letzten Song nicht mehr gehen lässt. Gewohnt loungig mit einer dicken Portion Electro-Swing, hüpft man vom einen zum nächsten Song und muss dabei nicht Angst haben, auf Unerwartetes zu treffen; denn dem altbewährten Rezept werden nur wenige Gewürze hinzugefügt, was es halt auch nicht merklich spannender macht. (lori) Wer das mag, mag auch: Caravan Palace „Panic“, Swing Republic „Midnight Calling“, Cash Candy „Lee Disco“

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THE SOUNDS 2 7 . N O V ’ 1 3

SILLY

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Rock

Pearl Jam

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Lightning Bolt (Monkeywrench/Universal) „Lightning Bolt“ setzt die Serie der sehr guten vergangenen Pearl-Jam-Platten fort, auf denen die Band aus Seattle mit erfrischenden Ideen und einem neuen Selbstverständnis eine Art zweite Karriere gestartet hat. Auch das neue Album konserviert die Rohheit der alten Tage, lässt aber gleichzeitig diese neu gewonnene Lockerheit in die Musik einfliessen. Die Breite, in der sich das Quintett nach mehr als 20 Jahren bewegt, ist umwerfend. Neben den gewohnten Krachern servieren die GrungeVeteranen auch Songs wie das balladeske „Sirens“ oder das wunderbar entspannte „Pendulum“ und knüpfen damit an die Grosstaten aus den 1990er Jahren an, ohne in einem einzigen Moment verstaubt zu klingen. (dave) Wer das mag, mag auch: Neil Young „Ragged Glory“, Bruce Springsteen „Wrecking Ball“, Brad „United We Stand“

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Mechanical Bull

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VITALIC & YUKSEK

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(RCA/Sony) Nach drei Jahren bringen Kings Of Leon mit „Mechanical Bull“ ein neues Album heraus, das gut als zweite Hälfte des Vorgängers „Come Around Sundown“ gesehen werden kann. Caleb Followill umgarnt den Stadion-Southern-Rock der Band wie gehabt mit seiner rauen Stimme und insgesamt überrascht die Platte zwar zu keinem Zeitpunkt, doch liefert sie erneut den Soundtrack für FestivalGefühle inklusive halbfeuchten Knutschern und vertorkeltem Getanze und hilft damit Sommerkindern, die kalte Winterzeit unbeschadet zu überstehen. (lori/shy) Wer das mag, mag auch: The Black Keys „El Camino“, Kasabian „West Ryder Pauper Lunatic Asylum“, Arctic Monkeys „AM“

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PATRICE 6 . D E Z ’ 1 3 EVENTHALL

JAKE BUGG 9 . D E Z ’ 1 3 EVENTHALL * ZUSATZKONZERT

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REVIEWS

Neo-Rock'n'Roll

Jake Bugg

Shangri La (Mercury/Universal)

Gerade mal 18 Jahre alt ist Jake Bugg beim Release seines letztjährigen Debüts und schon steht Oasis-Überbleibsel Noel Gallagher auf der Matte und bescheinigt vollmundig: „Er ist die Zukunft der Musik!“ Die Gallaghers neigten ja schon immer zu Übertreibungen oder Schnellschüssen, aber diesmal behält Noel Recht. (fxaz) Hört man „Shangri La“ durch, zaubern die Produzent des zweiten Jake-Bugg-Albums ist neuen Lieder sofort ein Lächeln auf die Lippen; Rick Rubin, der schon Johnny Cash, Black denn vom ersten Bruchteil der Anfangssekunde Sabbath und ZZ Top vergoldet hat; das Werk ist klar, dass sich da zwei Künstlerseelen gefunträgt den Titel „Shangri La“, den Namen von den haben, die sich einfach finden mussten: Ricks Aufnahmestudio im kalifornischen Jake Bugg mit seinen von altmodischem Skiffle Malibu. Warum hat es Jake eigentlich so eilig mit seinem Zweitling? Das selbstbetitelte Debüt beeinflussten Noten, die er schlicht und ohne erschien ja vor nicht mal einem Jahr. „Ach, alles Schnickschnack vorträgt auf der einen Seite – auf der anderen Rick Rubin, der Purist unter hat seit meinem zwölften Lebensjahr Fahrt aufgenommen und die Geschwindigkeit hat sich den Produzenten, dem es darum geht, eine von Jahr zu Jahr erhöht“, blickt der knapp Gitarre eine Gitarre sein zu lassen und eine 6.12. 20-jährige Engländer auf sein TeenagerMaag Halle Stimme eine Stimme. Das duftig Jungenleben zurück. „Mit zwölf habe ich erstmals hafte lässt er Jake ebenfalls und das muss (Zürich) zur Gitarre gegriffen, mit 14 das erste Stück reichen, mehr brauchen grossartige Stücke geschrieben und mit 18 liegt die erste Platte auf nicht. Und es reicht. Es ist sogar kraftvoller in dem Tisch. Und wenn du erst mal so richtig der Wirkung als jedes unnötige Rumgefrickle. musikalisches Blut geleckt hast, dann willst du „Und wie sagte schon John Lennon“, zitiert nie wieder aufhören. Ich habe in dieser ganzen Jake, „ein Track ist dann fertig, wenn du nichts Zeit so viele verrückte Sachen erlebt, dass ich mehr wegnehmen kannst.“ noch lange nicht alles erzählen konnte in Wer das mag, mag auch: The Last Shadow Puppets meinen bisherigen Liedern. Worauf hätte ich „The Age Of The Understatement“, The Lumineers also warten sollen, bis ich mein zweites Album „The Lumineers“, Bombay Bicycle Club „Flaws“ rausbringe?“

Electropop/Indie-Dance

The Toxic Avenger Romance And Cigarettes (Roy/Alive) Den hatten wir eigentlich abgeschrieben; The Toxic Avenger war bereits aktiv, als Justice mit „†“ die Karten der Clubmusik neu gemischt haben. Sein Sound: Knarzig, hart und brachial, was man halt so geil fand anno 2007. Davon ist sechs Jahre später nicht mehr viel übrig. Das zweite Album des Franzosen besticht mit melancholischem Electropop („Romance & Cigarettes“), Singalong-Refrains („Say My Name“) und der einen oder anderen GiorgioMoroder-Hommage („Eyes“). Das wirkt streckenweise zwar etwas chaotisch, ist dafür jedoch schön vielfältig und mit einigen echten Sleeper-Hits versehen. (rez) Wer das mag, mag auch: Lifelike & A-Trak „Don't Stop“, New Order „Substance“, Cut Copy „In Ghost Colours“ StorytellingSinger/Songwriter

Radical Face The Family Tree: The Branches (Nettwerk/Soulfood) Ben „Radical Face“ Cooper erzählt die im Vorgänger „The Family Tree: The Roots“ begonnene Geschichte einer Familie aus dem 19. Jahrhundert weiter und haucht ihr mit wunderbar melancholischen und traumhaften Liedern Leben ein. Auch diesmal bedient sich der Amerikaner, der nach einem Computer-Crash inkl. komplettem Manuskript-Verlust seine Arbeit als Autor links liegen liess und sich der Musik widmete, nur an Instrumenten aus den 1800er Jahren – das mag einschränkend sein, doch die Songs werden nach mehrmaligem Hören nicht langweilig, sondern nur schöner. Zum Glück ist eine AlbumTrilogie geplant! (raf) Wer das mag, mag auch: City And Colour „Bring Me Your Love“, Bon Iver „Bon Iver“, Other Lives „Tamer Animals“

Den Soundtrack von

RCKSTR #107 hören?

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REVIEWS Rosa Happy-Pop

Micky Green Daddy I Don't Want To Get Married

14.12. D! Club (Lausanne), 15.12. Komplex Klub (Zürich)

02 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

SEASICK STEVE

05 NOV 2013 | ZÜRICH, HALLENSTADION

(Polydor/Universal) Will uns das Mädchen mit ihrem Schlafzimmerblick auf dem Cover etwas mitteilen? Oder ist es Zufall, dass auch die Songs etwas müde daherkommen? Als Micky G-Shirt“ die Herzen (sehr) und die Charts (einigermassen) stürmte,reen vor sechs Jahren mit ihrem ersten Album „White T klang das Ganze noch süss und frisch; die Australierin traf genau den Nerv der Zeit und schlug für die Musik sogar eine Karriere als Model in den Wind. Mittlerweile hat sich die Konkurrenz im Discopop-Sektor jedoch kräftig entwickelt, was Micky wohl etwas verpennt hat. (lori) Wer das mag, mag auch: Lilly Wood & The Prick „Invincible Friends“, Charlotte Gainsbourg „IRM“, Brigitte „Et vous, tu m'aimes?“

Stoner-Rawk

Hot Running Blood Love Is Blind

1.11. Plattentaufe im ISC (Bern), 9.11. Gaswerk (Winterthur), 15.11. Café Mokka (Thun), 23.11. La Fourmi (Luzern)

(Subversiv) Werden die Klänge von Hot Running Blood als Vorboten eines Sommersturms beschrieben, so ist „Love Is Blind“ die donnernde Gewitterwolke dazu. Schlagzeug und Bass produzieren ein bedrohliches Fundament, über das sich dunkel Jonny Yan Agains Stimme legt. Ein musikalischer Höhepunkt der Platte ist definitiv „Get Over It“, den die vier Berner mit A-capella-Elementen gestalten. Die Jungs harmonieren, doch sollten sie nicht düsterer daherkommen wollen, als sie tatsächlich sind. (lori) Wer das mag, mag auch: Queens Of The Stone Age „Songs For The Deaf“, Kyuss „Welcome To The Sky Valley“, Fu Manchu „We Must Obey“

THIRTY SECONDS TO MARS 06 NOV 2013 | BASEL, ST. JAKOBSHALLE

Syndietronic

Captain Capa

QUEENS OF THE STONE AGE

Foxes

06 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

(Audiolith) Ein bisschen zu cheesy, ein bisschen zu produziert, aber immer zum Mitwippen und immer einen guten Hook ausgeworfen. Man kann es hören und wenden wie man will, mit „Foxes“ ist Captain Capa etwas gelungen, was andere Bands seit ihrer Gründung nur proben. Man experimentiert mit Einflüssen, schlägt auch mal ruhigere Töne an und tritt langsamer; das deutsche Duo wirkt erwachsener und abgeklärter zwar, aber baut trotzdem noch genügend Wut und Druck auf, um nicht komplett zu verspiessen. (röhr) Wer das mag, mag auch: I Heart Sharks „Summer“, M83 „Hurry Up, We're Dreaming“, Zoot Woman „Things Are What They Used To Be“

Okkervil River

Nachhauseweg-Mukke

John Talabot 100 95 75

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DJ-Kicks

1.11. Zukunft (Zürich)

(!K7) Die Clubtür möchte man nicht öffnen, aber der Türsteher hält sie einem auf. Es blendet. Nach und nach bekommt die grelle Welt da draussen ihre Konturen zurück. Dumpf dringen die Verkehrsgeräusche ans Ohr, aber richtig bewusst werden sie einem nicht. Sie nerven. Man will zurück in die geborgene Höhle der musikdurchtränkten Nacht. Die Hände vergraben sich auf der Suche nach den Kopfhörern in den Taschen. Gefunden. Einstecken. Linkes Ohr, rechtes Ohr. Der Daumen drückt Play. Genau DANN braucht die Welt diese Compilation. (röhr) Wer das mag, mag auch: Boards Of Canada „Tomorrow's Harvest“, Kruder&Dorfmeister „The K&D Sessions“, GusGus „Arabian Horse“

12 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX KLUB

RED

12 NOV 2013 | ZÜRICH, EXIL

MARTIN JONDO

15 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX KLUB

THE SLACKERS

15 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

WHITE LIES

15 NOV 2013 | PRATTELN, Z7

VISTA CHINO

23 NOV 2013 | BERN, FESTHALLE

VANS WARPED TOUR

23 NOV 2013 | ZÜRICH, EXIL

CHAKUZA

Düstergitarren

PINS

23 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

PRINZ PI

Girls Like Us (Bella Union/Musikvertrieb) Mit dem Erstling „Girls Like Us“ der aus Manchester stammenden All-Girl-Band PINS möchte man sich am liebsten mit Zigis und Whisky im Keller einschliessen. Die Songs sind geprägt von einer aggressiven Dramatik und könnten direkt für einen Streifen über eine MädchenGang aus einem düsteren Londoner Vorort herhalten. Von den PINS wird man auf jeden Fall noch hören, doch man wünscht ihnen den Mut, auch mal leise Töne anzuschlagen; denn jede Rebellion wird irgendwann langweilig und verliert sich etwas in ihrer eigenen Wiederholung. (lori) Wer das mag, mag auch: Deap Vally „Sistrionix“, The Raveonettes „Pretty In Black“, The Jezabels „Prisoner“

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THE NAKED AND FAMOUS

THEES UHLMANN

The Silver Gymnasium (PIAS/Musikvertrieb) Konzeptalben sind schwierig. Mitmenschen mit seinen Kindheitserinnerungen zu belästigen, ist auch schwierig. Okkervil River machen beides gleichzeitig: ein Konzeptalbum über die Kindheit von Frontmann Will Sheff. Mathematisch ergibt Minus mal Minus automatisch etwas Positives, aber Musik ist zum Glück nicht nur Mathematik, sondern auch Herz, Gefühle und blauen Flecken. Doch beschleicht uns beim Hören von „The Silver Gymnasium“ das Gefühl, Will hatte eine behütete Kindheit, ohne Raufereien, aufgeschrammten Ellbogen und ausgeschlagenen Zähne. (röhr) Wer das mag, mag auch: My Morning Jacket „Z“, Local Natives „Hummingbird“, Wolf Parade „Expo 86“

11 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

16 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX KLUB

21.11. Palace (St. Gallen)

Autobiophonie

CRYSTAL FIGHTERS

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25 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX KLUB

OH LAND

26 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

GOGOL BORDELLO

26 NOV 2013 | PRATTELN, Z7

HEAVEN SHALL BURN

28 NOV 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX KLUB

GLASVEGAS

29 NOV 2013 | ZÜRICH, DYNAMO WERK21

DAVE HAUSE

01 DEC 2013 | ZÜRICH, DYNAMO WERK21

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01 DEC 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX KLUB

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02 DEC 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

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TOUCHÉ AMORÉ

DEAP VALLY

THE LUMINEERS

03 DEC 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX KLUB

UNCLE ACID & THE DEADBEATS

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THE BROWNING

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AYO

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05 DEC 2013 | ZÜRICH, DYNAMO WERK21

05 DEC 2013 | ZÜRICH, KOMPLEX 457

MORE SHOWS: MAINLANDMUSIC.COM TICKETS: STARTICKET.CH 10/28/2013 1:19:56 PM


REVIEWS

TOP 5

Woche 43 2013

Album (CH) 1 Helene Fischer Farbenspiel

DIE NEUEN

EPs

1 The Head And The Heart

geniale Songs, die uns das angekündigte Album mit Spannung erwarten lassen. Die Stimme von Frontfrau Elin schlägt unvermittelt zu, drückt 16.11. das Publikum mit einer Alte Kaserne gewaltigen Wucht zu Boden und The Promise (Zürich) lässt es bis zum letzten Ton nicht (Eigenvertrieb) mehr aufstehen. Unterstützt Bald als Support-Act der Briten durch das meisterhafte Spiel des Tainted Nation in Spanien unter- gerade mal 18-jährigen wegs, begeistert die Zürcher Gitarristen Dorian, besitzt das Formation Last Chance To Say junge Quartett auch in ruhigen Goodbye mit sauberem, zurückPassagen eine unglaub-liche haltendem Alternative-Rock. Die Kraft und hält jetzt schon zweite EP „The Promise“ erfindet Vergleichen mit Janis Joplin das Gitarren-Rad nicht neu, oder Jimi Hendrix stand. (lori) überzeugt aber durch und durch Wer das mag, mag auch: Kadavar und zeigt, dass der Vierer seit „Kadavar“, The Jimi Hendrix Experience dem ersten Release 2010 an „Are You Experienced“, Graveyard Reife gewonnen hat. Und sie macht uns heiss aufs fürs nächste „Hisingen Blues“ Jahr angekündigte Debütalbum, Indie-Dance auf dem LCTSG hoffentlich weiterhin musikalische Experimente wagen. (lori/shy) Wer das mag, mag auch: Throw The Fight „What Doesn't Kill Us“, Shadowqueen „Don't Tell“, Tainted Nation „F.E.A.R.“

2 Chase Rice

A Tribute To Punk

2 Pearl Jam

Lightning Bolt 3 Nicole Bernegger The Voice 4 Stromae Racine carrée 5 Bastian Baker To Old To Die Young

iTunes Singles (CH) 1 Avicii

Hey Brother

2 Katy Perry Roar

3 Klingande Jubel

4 Avicii Wake Me Up

5 Martin Garrix Animals

Billboard Independent Albums Let's Be Still

Ready Set Roll [EP] 3 KoRn The Paradigm Shift 4 Dom Kennedy Get Home Safely 5 Bryan & Katie Torwalt Kingdom Come

Zürirock

Last Chance To Say Goodbye

The Other Tribe

My Girl

Fall Out Boy PAX AM Days

Groovejet (Remix)

(Island/Universal) Sind wir in den 80ern und die Ramones betreten die Bühne des New Yorker CBGB? Weit gefehlt, das sind Fall Out Boy – und zwar im Jahr 2013! Grösser könnte der Unterschied zu ihrem hochpolierten Album „Save Rock And Roll“ kaum sein; man munkelt, die Gitarren bei den Aufnahmen zu „PAX AM Days“ seien nur ganz zu Beginn gestimmt worden und auch dann nur per Gehör. Gerade mal einer der acht Songs dauert länger als zwei Minuten – wir sind nicht sicher, ob die Fans diese unverfälschte, alte PunkAttitüde schätzen; von unserer Seite gibt's jedenfalls zwei „Gefällt mir“-Daumen. (saw) Wer das mag, mag auch: Ramones „Ramones“, The Clash „London Calling“, Sex Pistols „Never Mind The Bollocks, Here's The Sex Pistols“

Throw Your Hands

Vintage-Rock

Billboard Alternative Songs 1 Bastille Pompeii

2 Grouplove

Ways To Go

3 Cage The Elephant Come A Little Closer

4 Lorde

Royals

5 Fitz And The Tantrums Out Of My League

Beatport IndieDance / Nu-Disco 1 Andrey Exx, Fomichev 2 Kolombo

3 Elekfantz

Diggin' On You

4 Croatia Squad Be Good To Me

5 Sugar Hill

Feeling For You

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(Sony) Erst sangen sie über kurze Sommerröcke, dann forderten sie uns zum Tanzen auf, nun trällern The Other Tribe über ihr Meitli. Textlich ist das in etwa so anspruchsvoll wie Justin Bieber in seinen eloquentesten Momenten, aber die fünf Jungs aus Bristol zielen eh seit ihrer ersten Veröffentlichung ohne Umschweife auf den KellerclubDancefloor und da schlägt „My Girl“ mit seinen tropischen Indie-Dance-Beats voll ein. Der Radio Edit ist poppig, die Extended-Version tanzbar und der Dub-Mix schliesslich gehört ab sofort an jede Sause mit engen Hosen und Crop Tops. (shy) Wer das mag, mag auch: Swimwear „The Kissing Machine“, JBAG „Mogadisco“, Holy Ghost! „Dynamics“ Coversong-Glanzleistung

Army Of 3 EP feat. Ingrid Michaelson

(Cabin 24) Neben der Arbeit an einem neuen Album, welches diesen 5.11. Winter erscheinen soll, widmet Devil Man Mascotte sich die US-Singer-Songwriterin (Nuclear Blast/Warner) (Zürich) Ingrid Michaelson ihrem NebenBlues Pills liefern mit ihrer projekt Army Of 3, dessen eben Debüt-EP „Devil Man“ vier

Blues Pills

erschienene EP vier gecoverte Songs bereithält. Es sind Songs, die man in ihrer Originalversion längst nicht mehr hören kann, doch mit ihrer unglaublichen Stimme schafft es Ingrid, sie zu rehabilitieren. Das Highlight der EP ist definitiv ihre A-capellaInterpretation von Rihannas „We Found Love“, die dem Clubsong eine völlig neue Soundrichtung gibt. (lori) Wer das mag, mag auch: Erin McCarley „Love, Save The Empty“, Missy Higgins „On A Clear Night“, Allie Moss „Passerby“

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Euphorischer Lo-Fi-Surf-Pop

Best Coast Fade Away (Jewel City/Wichita) Angriffslustig wie der Labelwechsel zur Eigenmarke Jewel City, so hört sich das neue Baby von Best Coast an – doch das 7Stücke-Mini-Album klingt etwas sehr nach dem Versuch, eine persönliche Sinnsuche in den Kontext eines „reiferen“ Images zu verpacken. Und ja, es wäre schöner gewesen, etwas weniger 90er Post-Punk-Feminismus und etwas mehr Sonnenlaune der vorangehenden LP „The Only Place“ mit drin zu haben, doch trotz allem: Tempo und Authentizität sind präsent wie eh und je, den Höhepunkt bildet die Single „Fear Of My Identity“ – mehr davon, bitte! (arse) Wer das mag, mag auch: Vivian Girls „Everything Goes Wrong“, Pocahaunted „Hunted Gathering“, „10 Things I Hate About You“-Soundtrack Too-Alternative-Rock

The Used Ocean Of The Sky (Anger Music Group/Hopeless) Die Band befindet sich zurzeit im Studio für ihr sechstes Album. Um die Wartezeit bis zu dessen Release zu verkürzen, hauen The Used die EP „Ocean Of The Sky“ raus und bleiben ihrem Stil absolut treu, weshalb man sich vorstellen kann, in welche musikalische Richtung die nächste Platte geht. Abgesehen von der dürftigen Produktion fällt vor allem der fünfte und letzte Track „Tethys“ auf, der über 20 Minuten dauert und mehr wie eine Vertonung von Landschaftsbildern als ein TheUsed-Song wirkt; seltsam, aber leider nicht gut seltsam, son-dern, äh, seltsam seltsam eben. (saw) Wer das mag, mag auch: My Chemical Romance „Danger Days: The True Lives Of The Fabulous Killjoys“, Mindflow „With Bare Hands“, Crown The Empire „The Fallout“

Den Soundtrack von RCKSTR #107 hören?

facebook.com/ROCKSTARmag

107 Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe

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‘W.A.R! WE ARE ROcKstARs!’: shockOne (AUs)

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Martin Jondo (d) scout Niblett (UK) ‘RAId.03’: Xilent (Audioporn, POL) & Hybrid Minds (spearhead, UK) Black Milk & Band (UsA) swim deep (UK) Bizarre Ride II the Pharcyde (ft. Fatlip & slimkid3 formerly of the Pharcyde, UsA) chakuza (A) Rider’s connection (d) Oddisee & Band (UsA) ‘züRI RAP NIGHt’: MdMA Wicht Phumaso & smack uva. ‘INdIE.cH’: Escapists (UK)

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Wollen auch Sie dem hinteren Heftteil zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen und sind ein richtiger Lockvogel? Dann senden Sie Ihre Bewerbungsfotos an lockvogel@rockstar.ch und bringen Sie die RCKSTR-Leser auf den richtigen Weg. .................................................

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VORVERKAUF

ticketino.ch

starticket.ch

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Und das verpassen Sie auf den nachfolgenden Seiten, wenn Sie jetzt nicht weiterlesen:

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Wir waren am Reeperbahn Festival.

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Hammerhart oder Blitzwitz? „Thor: The Dark World“.

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Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe # 107 RCKSTR MAG.

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Der komplette Backkatalog von Paul Simon neu aufgelegt.

Ahoi: „Assassin's Creed IV: Black Flag“.

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VORscHAU dEzEMBER califone (UsA) Frightened Rabbit (UK) Moop Mama (d) ‘MAd KAtz’

summer camp (UK) R.A. the Rugged Man (UsA) Freestyle convention tequila Boys

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VORscHAU JANUAR sA 1 1 M I 22

Frank Powers (EP-Release) the Virgins (UsA)

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Party Konzert

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‘MAd KAtz’: dJ Feadz (Ed Banger, Paris)

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Wer ist härter, Soulfly oder Sepultura?

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+41 (0)43 366 86 84

Lockstoff:

EXIL IM NOVEMBER 2013

Hardstrasse 245, cH–8005 zürich

aus: Wil SG RCKSTR-Leserin seit: Ende 2011 Lieblingsband: Major Lazer Lieblingsclub: Palace

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EXIL

THÉRÈSE

Jaja, wir wissen’s. Es ist scheiss billig aber er funktioniert - der Lockvogel. Keine andere RCKSTRRubrik wurde so schnell Stadtgespräch. Dank ihm wird nun dem hinteren Heftteil noch mehr Beachtung geschenkt. Danke nochmals an den Starwerber für den Tipp.

EXIL IM NOVEMBER 2013 PROGRAMM

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DOPPEL-

REVIEWS

DIE HARTE SEITE

FSK ab

18 HORROR

jetzt auf DVD und Blu-ray

SOULFLY VS. SEPULTURA Frankenstein's Army (Ascot Elite)

Der Zweite Weltkrieg tobt, als eine Gruppe russischer Soldaten 1944 an der Ostfront auf ein verlassenes Fabrikgebäude stösst und darin plötzlich von grausamen NaziMissgestalten angegriffen wird. Geschaffen wurden die mit Scherenhänden, Propellerköpfen und Stahlpanzer ausgestatteten Dinger von einem verrückten deutschen Wissenschaftler, der da draussen in der Einöde seine Experimente betreibt. „Frankenstein's Army“ führt das FoundFootage-Genre ad absurdum; denn der ganze Horrorstreifen ist in der Sicht der Kameramänner gehalten, deren Geräte in den 1940ern jedoch niemals die gezeigte Qualität haben dürften. Meistens nervt die wackelnde Perspektive gewaltig, die Figuren sind so flach wie doof und die Handlungswendungen ein schlechter Witz. Die fantasievollen, ohne Computereffekte auskommenden NaziMonster sind jedoch ein spassiger Lichtblick. (shy)

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Regie: Richard Raaphorst ► jetzt auf DVD, Blu-ray

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16 Jahre ist es her, als Max Cavalera zum letzten Mal als mit Andreas Kisser und Paulo Jr. gegen die Welt gekämpft hat. Seit dem Erscheinen des ersten SoulflyAlbums von Max und dem Einstieg seines Ersatzes am Sepultura-Mikro, Derrick Green, stehen die zwei Acts einander gegenüber. Nun haben beide eine neue Platte draussen und RCKSTR prüft, wer momentan die Oberhand hat.

N U t m a

von Patrik Wydler

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Runde 1: Albumtitel

Soulfly nennen ihr neues Album kurz und knackig „Savages“, ein Titel, ein Statement. Sepultura kommen mit „The Mediator Between Head And Hands Must Be The Heart“ mit einem Emo-haften, viel zu langen Nonsens-Titel daher, der auch abgekürzt Kopfschmerzen auslöst: „TMBHAHMBTH“. Soulfly 1:0 Sepultura

Runde 2: Arbeitsmoral

Sepultura brauchten zwei Jahre, um elf Songs mit 52 Minuten Laufzeit abzuliefern – Soulfly haben dieselbe Anzahl Tracks mit 63 Minuten Laufzeit in nur einem Jahr geschafft; obwohl länger in diesem Fall nicht unbedingt besser bedeuten muss, auch wenn Soulflys „Savages“ tatsächlich frischer und knackiger daherkommt. Zudem haben Soulfly in 15 Bandjahren neun Platten gebastelt (0,6 Alben/Jahr), während Sepultura es mit 13 Scheiben in 27 Jahren (0,48 Alben/Jahr) etwas gemütlicher angehen. Soulfly 2:0 Sepultura

Runde 3: Cover-Artwork

Ein plumper Totenkopf tut's für „Savages“ von Soulfly, während das Artwork von Sepulturas „TMBHAHMBTH“ dem wirren Kopf von H. R. Giger entstammen könnte, weshalb man sich das Album unbedingt auf Vinyl besorgen sollte, weil grösser ist diesmal wirklich gleich besser. Soulfly 2:1 Sepultura

„ M a w d T s „ C

„ „ z d w s S a m u

Während Sepultura die Cavaleras davonlaufen (Max 1997, Igor 2006), wird Soulfly zunehmend zur Familienbande: An den Drums sitzt mittlerweile Max' Sohn Zyon Cavalera und als Gast auf dem Opener darf ein weiterer Cavalera-Sohnemann, Igor Jr., mittun. Nichtsdestotrotz weisen Sepultura das beständigere Line-up auf mit nur drei Wechseln innerhalb der bald dreissigjährigen Bandgeschichte; bei Soulfly haut regelmässig jemand ab oder wird rausgeschmissen. Soulfly 2:2 Sepultura

A W T s 1 E n w

Runde 5: Albumwertung Sepultura - „The Soulfly - „Savages“

► ► (

Runde 4: Band-Line-up

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Soulfly zeigen sich in alter Frische wie zu Sepulturas besten „Arise“-Zeiten Anfang der 90er und wir wünschten uns, Sepultura wären heute etwas mehr wie Soulfly – aber hey, dafür haben wir ja Soulfly. Verwirrend? Uns trümmelt's auch schon.

Mediator Between The Head And Hands Must Be The Heart“ Die 5/10 Punkte sind sehr wohlwollend; denn die Platte ist unglaublich sperrig, ein paar Zacken zu sperrig sogar.

Endstand: Soulfly 3:2 Sepultura

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Fazit:

en knappen Soulfly erringen ein ch noch , do ra ltu Sieg über Sepu h die beiden sic en nk he immer sc s. bz s ► Soulfly „Savages“ und Sepultura „The Mediator Between The Head And Hands Kontrahenten nicht w. kaum wa es ss da r, Must Be The Heart“ (beide Nuclear Blast/Warner) jetzt erhältlich. Wir kreuzen mal die Finge alen n zur fin an dw en irg ch no doch Reunion kommt.

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n as. es en

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China

Freitag, 22. November 2013 Komplex 457 Zürich doors: 19.00 | show: d h 20.00

Raus aus der Mittelmässigkeit Nach dem 2007 erschienenen Comeback-Album „Light Up The Dark“ und den damit verbundenen, nicht so tollen Kritiken, war für China klar: Die nächste Platte muss in erster Linie die Band begeistern, dann gefällt's auch den Leuten da draussen. von Patrik Wydler

RCKSTR-Hard’n’Heavy-Reda ktor Wydler auf Studiobesuch

„‚Light Up The Dark' war ganz klar ein Gitarrenalbum“, so Gründungsmitglied Claudio Matteo, „wir haben uns aufs Wesentliche konzentrieren wollen und wohl streckenweise auch daran gedacht, wie uns der Zuhörer gerne hören möchte. Bei ‚We Are The Stars' wollten wir darum ein Album machen, hinter dem wir fünf zu 100% stehen können.“ Um diesen mutigen Schritt nach vorn zu veredeln, holten sich China Alice-Cooper-Gitarrist Tommy Henriksen als Produzenten an Bord. Zusätzlich besannen sie sich wieder auf die starken Hymnen aus der Vergangenheit, also auf Singalongs, Keyboards, Stadionrock. „Wir müssen uns nun wohl einen sechsten Mann für die Keyboards an Bord holen“, lacht Claudio, „damit die Songs live auch so klingen wie auf Platte. „Zeig mal, was du hast“ „Tommy und ich sind alte Freunde“, kommentiert Sänger Eric St. Michaels die Produzentenwahl. „Wir haben damals in New York schon zusammen Musik gemacht, da war die Überlegung naheliegend, ihn an unser neues Material zu lassen. Es ist einfach irgendwie passiert, als er mir auf einer Barbecue-Party sagte: ‚Zeig mal, was du bisher hast.“ Ich spielte ihm ein paar Songs vor – und der Rest passierte wie von selbst. „Es war ein hartes Stück Arbeit“, ergänzt Tommy Henriksen, während er sich stolz das Master der neuen CD anhört. „Wir hatten nur immer kleine Zeitslots, um am Album zu arbeiten und diese mussten effizient genutzt werden. Aber am Schluss haben alle Räder sauber gegriffen und jeder hat sein Herzblut in die Platte fliessen lassen, das hört man in jeder Note.“ Albumtitel als Prophezeiung? Was die Kritiker angeht, gibt sich Eric abgeklärt: „Nörgler wird es immer geben. ‚We Are The Stars' ist das Beste, was wir in dieser Konstellation hätten schreiben können und wir sind alle mächtig stolz drauf, dass die Songs endlich im Kasten sind.“ Dass die Band 100% hinter dem Album steht, daran zweifelt in dieser Sekunde keiner, die positive Energie ist in jeder Silbe spürbar und ob der Qualität des neuen Werks auch nachvollziehbar; mit „We Are The Stars“ könnte die Band dem Albumtitel gerecht werden und sich zurück in alte Sphären katapultieren.

MITTWOCH, 11. DEZEMBER 2013 KLUB KOMPLEX ZÜRICH DOORS: 19.00 /// SHOW: 20.00

OOPENING PENNING ACT

MITTWOCH, 8. JANUAR 2014 KOMPLEX 457 ZÜRICH DOORS: 19.00 | SHOW: 20.00

MONTAG, 3. FEBRUAR 2014, KOMPLEX 457 ZURICH DOORS: 19.00 I SHOW: 20.00

► Neues Album „We Are The Stars“ (K-tel) ab 8.11. erhältlich. ► Live: 8.11. Theatersaal Liebestrasse (Winterthur), 22.11. Plattentaufe im AlpenRock House (Dietikon), 28.12. Z7 als Support von Shakra (Pratteln), 29.12. Chillout (Boswil) 100 95 75

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Das neue Album: Rock China - We Are The Stars

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(K-tel) Es gibt nicht viele Relikte aus den 80ern, die es schaffen, ihren Sound ins neue Jahrtausend zu bringen und dabei nicht altbacken zu wirken. China ist dies mit „We Are The Stars“ respektvoll und clever gelungen, nachdem sie es mit den vorhergehenden Alben nicht ganz gepackt hatten. An den Reglern sass diesmal Tommy Henriksen, der schon mit Grössen wie Daughtry und Lady Gaga gearbeitet hat und selbst den Sechssaiter bei Alice Cooper bedient. Herausgekommen ist ein modernes, massentaugliches Rockalbum – und das ist überhaupt nicht negativ gemeint. (pat) Wer das mag, mag auch: Alice Cooper „Welcome 2 My Nightmare“, Daughtry „Daughtry“, Tommy Lee „Tommyland: The Ride“ Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe # 107 RCKSTR MAG.

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MITTWOCH, 12. FEBRUAR 2014 KOMPLEX 457 ZÜRICH doors: 19.00 | show: 20.00

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ROOTS

PAUL SIMON

dAS fOLK-dENKMAL

Ob allein oder mit Art Garfunkel, Paul Simon hat in den vergangenen 50 Jahren die Musikgeschichte entscheidend mitgeprägt. Nun erscheint das vollständige Solowerk des Künstlers erstmals als Komplettset. von David Gadze

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r ist ein Monument. Ein Leuchtturm der Folk-Musik. Einer der grö ssten Popmusiker aller Zeiten. U� ber ein halbes Jahrhundert ist es her, seit Paul Simon erstmals mit einem Song auf sich aufmerksam machte. „Hey, Schoolgirl“ heisst das Stü ck aus dem Jahr 1957, das dem heute 72-jä hrigen New Yorker und seinem Jugendfreund Art Garfunkel im zarten Teenageralter einen ersten Eintrag in den Charts beschert. Tom & Jerry nennen sie sich damals, fü nf Jahre spä ter werden daraus Simon & Garfunkel. 1964 verö ffentlichen sie ihre erste Platte „Wednesday Morning, 3 A.M.“, gehen nach den Aufnahmen aber wieder getrennte Wege. Simon zieht nach England und verö ffentlicht 1965 sein Solodebü t „The Paul Simon Songbook“. Gleichzeitig beginnt auf der anderen Seite des Atlantiks ein Song aus dem Band-Debü t damit, sich ins Radio zu drä ngen: „The Sound Of Silence“. Produzent Tom Wilson ergä nzt das akustische Stü ck mit Bob Dylans Band um E-Gitarre, Bass und Schlagzeug und gibt ihm so ein neues, rockigeres Gesicht. An Silvester 1966 erklimmt die ü berarbeitete Fassung schliesslich die Spitze der Charts.

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Grösstes Folk-Duo aller Zeiten Bereits zuvor kehrt Simon in die USA zurü ck und macht sich mit Garfunkel an die Arbeit an neuem Material. Das Duo verö ffentlicht Mitte Januar 1966 sein zweites Album „Sounds Of Silence“. Rund die Hä lfte der Songs sind ü berarbeitete Versionen aus Simons Debü t, weitere fliessen in das im Oktober desselben Jahres verö ffentlichte „Parsley, Sage, Rosemary And Thyme“. Simon nä ht das musikalische Korsett

107 Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe

und liefert die eingä ngigen Melodien, wä hrend Garfunkels heller Gesang die Songs zum Strahlen bringt, er selbst aber nur wenig Bewegungsfreiheit hat. Fü r den endgü ltigen Durchbruch ist der Soundtrack zum 1967er Film „The Graduate“ verantwortlich, der „The Sound Of Silence“ und das neue Stü ck „Mrs. Robinson“ zu Welthits macht. Das kurze Zeit spä ter verö ffentliche Album „Bookends“ wird zum Riesenerfolg und etabliert Simon & Garfunkel als grö sstes Folk-Duo aller Zeiten. Ihre Songs bieten einen Kontrast zur Love-and-Peace-Eintö nigkeit der Hippies, sie gehen tiefer und bieten einen differenzierteren Blick auf die Welt. Zwischen den beiden Musikern kommt es jedoch zu Spannungen. Bei den Aufnahmen zu ihrem bisher letzten Studioalbum „Bridge Over Troubled Water“ geraten sie sich immer wieder in die Haare und schaffen es nicht, sich auf einen zwö lften Song fü r die Platte zu einigen. Ob diese permanente Reibung gleichzeitig neue kü nstlerische Energie freisetzt oder das Duo ganz einfach auf dem Hö hepunkt seines Schaffens angelangt ist, sei dahingestellt. Tatsche ist, dass es 1970 mit „Bridge Over Troubled Water“ eine Schlü sselplatte des Folk-Rock erschafft, die heute noch nachhallt. Simon Without Garfunkel Als der Longplayer und das Titelstü ck im darauffolgenden Jahr insgesamt sechs Grammys abrä umen, darunter die fü r das Album und den Song des Jahres, sind Simon & Garfunkel bereits wieder Geschichte; nur wenige Wochen nach

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ROOTS Erscheinen seines Meisterwerks gibt das Duo die Trennung bekannt. Paul Simon und Art Garfunkel schlagen erst mal Solopfade ein. Wä hrend Garfunkels Erfolg verhä ltnismä ssig bescheiden bleibt, etabliert sich Simon als Singer-Songwriter: Seine Platten „Paul Simon“, „There Goes Rhymin' Simon“ und „Still Crazy After All These Years“ knü pfen kommerziell und kü nstlerisch nahtlos an die Werke mit Garfunkel an, erweitern das musikalische Spektrum aber gleichzeitig um neue Stilrichtungen wie Reggae, Jazz, Blues, WorldMusic oder Gospel. Es dauert jedoch nicht lange, bis sich die Wege von Simon und Garfunkel wieder vereinen und sie gemeinsam auf der Bü hne stehen. Bereits 1972 spielen sie zusammen an einem Wahlkampf-Konzert fü r den demokratischen Prä sidentschaftskandidaten George McGovern. 1975 erscheint gar das neue Stü ck „My Little Town“, das als Single und auf Soloplatten beider Musiker verö ffentlicht wird. Auch in den folgenden Jahren und Jahrzehnten spielen sie sporadisch Konzerte oder gehen auf Tourneen; einen einsamen Hö hepunkt stellt ihr Auftritt vom September 1981 in ihrer Heimatstadt New York dar, als sie an einem Benefizkonzert gegen die Schliessung des Central Park vor mehr als einer halben Million Zuschauer spielen.

Am Ende doch Tom & Jerry Beflü gelt vom Erfolg, brechen die beiden Musiker im Jahr darauf zu einer Welttournee auf und beginnen 1983 mit der Arbeit an einem neuen Album – kreative Differenzen reissen die alten Grä ben jedoch erneut auf. Zudem zeigt sich die Plattenfirma vom neuen Material wenig begeistert. Garfunkel schmeisst den Bettel entnervt hin, wä hrend Simon dessen bereits eingespielte Parts entfernt, die Songs ü berarbeitet und als Soloalbum („Heart And Bones“) verö ffentlicht. Sein grö sster Wurf gelingt ihm drei Jahre spä ter mit „Graceland“: Die Platte fü hrt WorldMusic in eine neue Dimension und schlä gt eine musikalische Brü cke zwischen der westlichen Welt und Afrika, wie sie noch niemand zuvor errichtet hat und die bis heute von Gruppen wie Vampire Weekend ü berquert wird. Die Tatsache, dass Simon das Werk zur Zeit des ApartheidRegimes in Sü dafrika einspielt, bringt ihm zwar harsche Kritik ein, musikalisch erntet er aber tosenden Beifall und einen weiteren Grammy fü r das Album des Jahres. Auch der Nachfolger „The Rhythm Of The Saints“ zä hlt zu den Meilensteinen in der Simon-Diskografie. In den 90ern kehrt Simon mit Garfunkel auf die Bü hnen zurü ck; in den Nuller-Jahren folgen weitere gemeinsame 100 Tourneen. Simon schreibt das Broadway-Musical „The Capeman“ und verö ffentlicht vier weitere Solo95 alben, auf denen er sein musikalisches Territorium weiter ausweitet. Doch so vielseitig Paul Simon als 75 Kü nstler und Musiker auch ist, so schwierig sein Verhä ltnis zu Art Garfunkel auch sein mag, so entfremdet sie nebeneinander auf der Bü hne wirken, ohne den Sä nger scheint er irgendwie unvollstä ndig zu sein. Dass das Duo 25 irgendwann auch wieder gemeinsam im Studio landet, ist jedoch so wahrscheinlich wie die Einfü hrung der Demokratie 5 in Nordkorea bis Ende Jahr – dafü r sind sie am Ende doch zu sehr Tom & Jerry.

Das neue Boxset: Mit allen Genres – ausser Techno

Paul Simon

The Complete Albums Collection

(Columbia/Sony)

Von den Folk-Anfängen bis zu fernöstlichen Klangexperimenten: Paul Simon ist bis heute ein musikalischer Grenzgänger, seine Diskografie eine Rundreise durch verschiedene Musikstile. Das Box-Set vereint die zwölf Studioalben mit sämtlichen Bonus-Tracks, die auf den vor zwei Jahren veröffentlichten Neuausgaben zu finden sind, sowie zwei Live-Platten im Vinyl-Replica-Stil. Einzig das im vergangenen Jahr veröffentlichte „Live In New York City“ ist nicht enthalten. Komplettisten werden ausserdem die Single „Slip Slidin' Away“ oder das Stück „Ten Years“ vermissen. Insgesamt ist das Boxset aber eine Schatulle voller Juwelen. (dave)

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► Neues Boxset „The Complete Albums Collection” und Best-of „Over The Bridge Of Time“ (beide Columbia/ Sony) jetzt erhältlich.

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ROOTS von David Gadze

Synthpop

Tears For Fears

The Hurting – 30th Anniversary Edition

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(Mercury/Universal)

Zum 30. Geburtstag und zur Überbrückung bis zur angekündigten nächsten Platte wurde TFFs Erstling hübsch aufpoliert. Es war nicht viel. Aber es reichte, um den Puls der Fans in die Hö he schnellen zu lassen: Ein im August verö ffentlichtes Cover von Arcade Fires „Ready To Start“ war das erste musikalische Lebenszeichen von Tears For Fears seit bald zehn Jahren. Die Band soll zwar an einer neuen Platte arbeiten, ein Termin steht aber noch nicht fest. Bis es so weit ist, kann man sich mit der Neuausgabe des Debü ts „The Hurting“ vergnü gen. Mit ihrem kü hlen und doch anschmiegsamen Synthpop hatten Tears For Fears 1983 die New-Wave-Szene erobert; dank Songs wie Retrock

„Pale Shelter“, „Change“ oder dem zeitlosen „Mad World“ avancierte die Platte zu einem Genre-Fixpunkt der 80er. Auf der Neuausgabe kommt sie in schö n aufpoliertem Klanggewand sowie mit BSeiten, Remixen oder Alternativ-Versionen als Zugabe – allein die erste Single „Suffer The Children“ gibt's in vier Ausfü hrungen. Die Deluxe Edition enthä lt ü berdies verschiedene Aufnahmen aus Radio-Sessions sowie erstmals den Konzertmitschnitt „In My Mind's Eye“ auf DVD. Ein schö nes Gesamtpaket.

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Hard-Rawk

The Kinks

Thin Lizzy

(Sanctuary/Universal) Nach dem acht Monate zuvor verö ffentlichten, enttä uschenden Soundtrack „Percy“ kehrten The Kinks Ende 1971 mit „Muswell Hillbillies“ zu alter Stä rke zurü ck. Mehr noch: Im langen Katalog der Londoner Gruppe nimmt die Platte eine besondere Stellung ein und zä hlt zu den besten Werken. Wä hrend die Band wieder ihre musikalische Virtuositä t zelebriert, erzä hlt Ray Davies Geschichten ü ber das Leben der working class. Die Neuausgabe enthä lt das remasterte Album im Mono- und Stereo-Mix sowie Live-Mitschnitte, Demos, alternative Versionen und kurze Interviews.

(Mercury/Universal) Auf ihrem letzten Album brachten Thin Lizzy das Feuer, das auf den vergangenen Werken zu einem Flä mmlein geschrumpft war, nochmals zum Lodern. „Thunder And Lightning“ ist ein Rock-Gewitter, das die Luft mit elektrischer Spannung auflä dt; die Iren manö vrieren sich mit viel Wind in den Segeln und zielsicher durch eine raue See aus zackigen Gitarren und peitschenden Drums. Wie bereits die Neuausgaben der anderen Lizzy-Platten, gefä llt „Thunder And Lightning“ mit einem guten Remaster, der gerade die druckvolle Rhythmus-Sektion schö n betont. Die Bonus-CD enthä lt einen Live-Mitschnitt aus dem Jahr 1981 sowie verschiedene Demo-Versionen der Album-Tracks.

Muswell Hillbillies

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Thunder And Lightning

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mal nicht Berlinschlaflos ist eine inStadt Zürich-Ausgabe mit Schlafkappen-Ausgabe 106 Die auch 107

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Live: 8.11.

Theatersaal Liebestrasse Winterthur

22.11.

Plattentaufe im AlpenRock House Dietikon

28.12.

Z7 als Support von Shakra Pratteln

29.12.

Chillout Boswil

chinamusic.ch

New Album Out 8. Nov!

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CHINA «We Are The Stars»

also available: 75

New Single

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«Everywhere You Are» 25

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Digital Only! distributed by K-tel International (Switzerland) AG, CH-6343 Rotkreuz, k-tel.ch

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THEMA

Reeperbahn Festival Das Musik-Hoch im deutschen Norden War die (ehemalige) Hamburger Sündenmeile gleich beim Hafen schon länger auf dem Weg hin zur Amüsierstrasse, hat sie das Reeperbahn Festival für ein verlängertes Wochenende endgültig dazu gemacht. Über 70 Spielstätten, Clubs und Keller beherbergten vom 25. bis zum 28. September Hunderte von Bands von überall her.

B A N

von Franz X.A. Zipperer Mit nationalen Acts gibt sich das Hamburger Festival schon lange nicht mehr zufrieden. Die Organisatoren haben es geschafft, die Stadt für vier Tage zum internationalen Mekka der populären Musik zu machen, zum Spiegel der weltweiten Popkultur. Dazu tragen die vielen internationalen Showcases bei. Für die Beine und für den Kopf So blockierten die Kanadier mit ihrem Canadian Blast mit 23 Bands ganze zwei Tage lang den Club Hörsaal. Die Franzosen taten es ihnen gleich. Die Österreicher auch. Selbst das kleine Luxemburg machte mächtig Lärm und die Polen schrien lauthals: „Don't panic, we're from Poland!“ Da konnten sich die Eidgenossen nicht lumpen lassen und schickten ebenfalls eine Waggonladung Musiker, Käse und Weisswein gen Norden [siehe Extrakasten]. Das Reeperbahn Festival ist nicht nur eine Leistungsschau der Musik, es wird auch tagsüber durch Seminare, Tagungen und Vorträge am sog. Reeperbahn-Festival-Campus ergänzt. Dort geht's um Remixes um Apps, um Musik in Computerspielen oder um musikalische Start-ups. Für den Campus konnten dieses Jahr so grossartige Sprecher wie Ex-Eurythmics-Mann Dave Stewart oder Ex-Chefredaktor und Moderator der „MTV News“ Steve Blame gewonnen werden. Man setzt in Hamburg beim Festival-Campus auf inhaltliche Qualität und auch das zahlt sich in stetig ansteigenden Besucherzahlen aus.

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Mise En Scene: Meitli-Indie-Rock aus Kanada.

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THEMA

BRNS: Artsy-wohklingender Noise-Pop aus Belgien.

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Überraschungen – positive und negative Das Musikangebot ist inzwischen so riesig, dass es hart an der Grenze der Unüberschaubarkeit angekommen ist. Da bedarf es Hilfsmittel, um sich ordentlich orientieren zu können. Das Reeperbahn Festival bietet dazu eine hervorragend arbeitende App an; sie sagt, wann es wo Verzögerungen im Veranstaltungsablauf gibt oder welcher Club ausverkauft ist. Bei solch einer Musikwalze ist es fast unmöglich, Pläne zu schmieden, also was tun? Man lässt sich gemächlich treiben. Mal mit dem Strom. Mal gegen den Strom. Bleibt dort stehen, wo die Schlange am kürzesten ist oder lässt sich von der Masse in eine Lokalität schieben, in die man gar nicht wollte. Da die Clubs beim Reeperbahn Festival auch voll sind mit Newcomern und Bands, die man sonst nicht zu Gesicht bekommt (etwa solche aus Tel Aviv), ist die abendliche Tour immer auch eine überraschende Entdeckungsreise. So lief uns im Clubheim des Kiezvereins FC St. Pauli die englische Truppe Scholars über den Weg. Noch nie gehört. Und dann tobten sich da auf der Bühne fünf Briten zu punkigen Gitarren und scheppernden Trommeln aus, als würden ihnen sofort nach dem Auftritt die Instrumente weggenommen. Auf der anderen Seite bleibt die eine oder andere Enttäuschung leider nicht aus; dazu gehören BRNS, die belgischen Experimental-Synthietüftler, die von jedem zweiten Festivalgast wärmstens empfohlen wurden und live im Mittelmass stecken blieben. Wachstumssteigerung Damit das Hamburger Reeperbahn Festival auch in Zukunft für einige Tage das musikalische Zentrum des Universums wird, reisen die Macher durch Welt, machen bei vielen anderen Festivals und Konferenzen Station und zeigen massiv Flagge; zuletzt bei Vienna Waves CMJ oder beim Music Marathon in New York. Schliesslich kommt es ja nicht von ungefähr, dass beim abgelaufenen Festival mehr als 600 Programmpunkte unterschiedlichster Sparten in mehr als 70 Spielstätten auf und rund um die Hamburger Reeperbahn auf dem Zettel standen. Zur neunten Ausgabe des Reeperbahn Festival waren über 30.000 Besucher auf den Strassen rund um die ehemalige Sündenmeile unterwegs. Und gibt keinen Grund, warum sich da im kommenden Jahr nicht noch weitere Steigerungen einstellen sollten. Auf dass sich Ende September das neue Musik-Hoch stabil im deutschen Norden halte!

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► reeperbahnfestival.com

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Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe # 107 RCKSTR MAG.

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THEMA

Swiss Business Mixer Die Schweizer Showcases am Reeperbahn Festival Wenn die Schweizer ihre Klänge nach Hamburg schicken, dann kann das nur im „Herz von St. Pauli“ geschehen, so der Name des Clubs – natürlich mitten im Kiez. Damit fürs Ohr und das Hirn auch eine gute Grundlage geschaffen wird, laden die Granden der Schweizer Musikszene zu Kaffee und Croissants. Aber es geht ja nicht um Kafi und Gebäck, es geht um Musik, Musik, Musik. Ins Rennen geschickt werden: We Invented Paris aus Basel; das Duo OY, das in Ghana, der Schweiz und in Berlin verortet ist; der Singer-Songwriter Dagobert aus Bern, aber in Berlin lebend; und last but not least das Schweizer Aushängeschild Pegasus aus Biel, das sich auf der kommenden Tournee die Bühne mit Hurts teilen darf.

We Invented Paris: Europäisches Musikerkollektiv mit Homebase in Basel und tanzbarstem Folk-Indie im Repertoire. OY: Ist die Zürcherin Joy Frempong, die in Ghana geboren wurde, einen seltsam gekleideten Drummer hat und ihren JazzPop mit afrikanischen Einflüssen anreichert.

Der Laden ist gestopft voll, als We Invented Paris beginnen. So voll, dass hinten die Leute anfangen, auf die Stühle zu steigen, damit überhaupt noch ein Blick erhascht werden kann. Gekonnt streut die Band ihre Indie-Folknoten unters Volk; dem gefällt's und verabschiedet die Basler mit grossem Geklatsche. Und schon sitzt ein Wesen mit komischem Hut hinter dem Schlagzeug, einem Hut, der bis zum Hals reicht und das Gesicht verbirgt. Er (der Mann darunter, nicht der Hut selbst) liefert den Rhythmus für OY-Sängerin Joy Frempong, die ihrerseits in afrikanisch angehauchten Electroklängen schwelgt. Bei Dagobert weiss man nie so recht, ob er ein pomadiger Schnulzensänger oder ein Romantiker ist, der hohe Kunst zelebriert. Und Pegasus sind eine Band, für die Pop nun mal kein dreckiges Wort ist. Zwischendurch sorgen Schweizer Köche und ein Sommelier dafür, dass es Käse-Raclette zu essen und Heida-Gletscherwein zu trinken gibt. Warum sollte man da überhaupt noch die Location wechseln? Gute Musik und gutes Essen – ein (schweizerischer) Traum!

INFOS UN

Klischee-Kost: Stilecht wurde den Gästen der CH-Showcases Raclette serviert.

Ab nach Hamburg!

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Auch abseits des Reeperbahn Festival ist die Hansestadt stets einen Besuch wert – und sei es nur, um mal ein Astra-Bier in dessen originalem Umfeld zu zischen. Tragen Sie dem Planeten Sorge und nehmen Sie dafür den Zug; Hin- samt Rückfahrt kosten Sie etwa 400 Stutz (Vollpreis, also kein Halbtax etc. eingerechnet) und ein Weg dauert siebeneinhalb Stunden, NO PARTY Cwas nicht zu lange, sondern richtig gemütlich ist.

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DIE GRÜNE NOTE

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► Infos und Fahrplan unter sbb.ch

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Das Herz von St. Pauli: Hier fanden die Schweizer Showcases statt.

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INF

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PRÄSENTIERT

PräSENTIErT

EMILIANA TORRINI DI 12/11/2013 X-TRA, züRIch SINGER-SONGWRITER

EMILIANATORRINI.cOM

EBONY BONES MI 13/11/2013 MAScOTTE, züRIch ELEcTRO POP

IAMEBONYBONES.cOM

ASGEIR SUPPORT: FARAO

MI 20/11/2013 PAPIERSAAL, züRIch MELODIc FOLK

in ASGEIRMUSIc.cOM FARAO.cO.UK

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MOUNT KIMBIE SUPPORT: SEAMS

MI 04/12/2013 MAScOTTE, züRIch ELEcTRO DUBSTEP

MOUNTKIMBIE.cOM SEAMSMUSIc.cOM

VSO 08/12/2013 V BROWN PAPIERSAAL, züRIch

SWIM DEEP DI 19/11/2013 EXIL, zürICh

DIE INDIE-SENSaTION aUS GrOSSbrITTaNIEN KEhrT IN DIE SChWEIz zUrüCK UM SEIN DEbüTaLbUM «WhErE ThE hEavEN arE WE» zU PräSENTIErEN. SWIM-DEEP.TUMbLr.COM

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DI 01/04/2014 x-tRA, ZüRIch 25 5 0

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ARTS

Internationale Kurzfilmtage Winterthur

Zelluloid-Häppchen

Ein 90-minütiger Museumsbesuch, bei dem man die Kunstwerke aus dem bequemen Sessel heraus bestaunen kann, statt sich die Hacken abzulatschen – Grund genug, die Winterthurer Kurzfilmtage hart zu mögen, doch auch das Programm macht einiges her. von Ellinor Lori Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur bringen auch dieses Jahr mit 47 Filmen aus 21 Ländern Abwechslung in den grauen Herbst. Während man draussen dem peitschenden Regen und Haare zerzausendem Wind ausgesetzt ist, wird man im Casinotheater Winterthur während sechs Tagen in ferne Länder und farbige Illusionen entführt. Ob man sich für ein Programm mit kleinen Kunstwerken aus Kuba, dem Wilden Westen oder den Vereinigten Staaten entscheidet, bleibt jedem selbst überlassen; Perlen finden sich in allen Filmblöcken. Den Schwerpunkt legen die Kuratoren dieses Jahr auf das Spezialprogramm „Independent Cinema USA“. Gerade der Kurzfilm wird schon seit jeher als Ausdruck des Independent-Genres – das sich nebst tiefen Produktionskosten auch durch eine besondere Ästhetik auszeichnet – gehandelt, da er viel experimenteller wirken kann als ein Spielfilm

Freitag, 8.11.

und nicht auf den Erfolg an den Kinokassen angewiesen ist. Bierkurvenkino Nicht nur die Themen-Programme haben sich dieses Jahr vermehrt, auch die Zahl der Austragungsorte ist gestiegen. So ist neben dem Sulzer-Areal – u.a. Architekturhalle der ZHAW, Alte Kaserne und Hotel Krone –, wo sich gruselige Vampire tummeln werden (siehe Kasten „Nocturne: ‚V/H/S'“), auch das Stadion Schützenwiese dabei. Die acht Filme, die man dort bestaunen kann, drehen sich passenderweise um Fussball: Ob kleine Jungs, die von ihrem grossen Traum schwärmen, Rabbiner, die über Spiele im Himmel philosophieren oder Fans, die mit jeder Faser ihres Körpers Emotionen leben – hier wird Fussball in seiner ganzen Vielseitigkeit gezeigt.

Internationale Kurzfilmtage Winterthur ► 5.–10.11. Casinotheater und weitere Locations (Winterthur) ► kurzfilmtage.ch

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Adam Yauch

Beastie Boy Adam Yauch wird ein Abend gewidmet, der sich mit dem Filmschaffen des 2012 verstorbenen New Yorkers befasst. Nebst den Musikvideos zu Stücken wie „Intergalactic“ oder „Shadrach“ wird ein Streifen über Yauchs Alter Ego Nathaniel Hörnblowér gezeigt. Der Schweizer Filmemacher, der sich mit Lederhosen und Langlaufskiern durch die Strassen des Big Apple kämpft, lässt sein Umfeld an seiner exzentrischen Art verzweifeln und überrascht mit schweizerdeutsch-bayrischen Satzfragmenten.

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THEMA

emiliana toRRini

Samstag, 9.11.

singeR-songwRiteR

ebony bones

Die Schönheit der Prärie, die Anarchie der Selbstjustiz sowie die Bedrohung durch fremde Völker inspirierte aktuelle Filmemacher, ihre Sichtweise auf die vergangene Zeit auszudrücken. Kuratiert von Laura Walde und Sebastian Henn ist so ein Programm entstanden, das die verschiedenen Facetten des Westerns zeigt und das Publikum zum Schmunzeln bringt – hier unsere drei Lieblinge:

Der Cowboy und ich

Amateur Night Dass ein normaler Abend schliesslich in grausam abgerissenen Schwänzen (die vorne, nicht die hinten) und blutüberströmten Körpern endet, hätten die Jungs wohl nicht gedacht, als sie zur Belustigung eine Kamera an der Brille des einen Kumpels befestigten.

Second Honeymoon Während Tagesaufnahmen vom langweiligen Urlaub eines Paares zeugen, das sich von einer Sehenswürdigkeit zur Nächsten kämpft, wird während irritierender Nachtaufnahmen klar, dass 100 es nicht alleine reist.

Tuesday The 17th

Die Kamera, die eigentlich vor allem die Reize der beiden Frauen einfangen sollte, die 25 zusammen mit ein paar Jungs im Wald unterwegs 5 sind, bekommt zwischendurch immer wieder Bilder mit blutüberströmten Menschen vor die Linse. 0

yo u n g b lo o d b R a s s ba n d . C o m

bRass band

FR 15/11/2013 so 17/11/2013 KauFleuten, ZüRiCH KuFa, lyss

swim deeP

s w i m - d e e P. tu m b l R . C o m

indie

di 19/11/2013 exil, ZüRiCH

asgeiR

asgeiRmusiC.Com FaRao.Co.uK

melodiC FolK

mi 20/11/2013 PaPieRsaal, ZüRiCH mountKimbie.Com s e am s m u s i C . C o m

suPPoRt: seams eleCtRo dubsteP

Zwischen weiten Landschaften, wärmendem Lagerfeuer und dem Duft nach Freiheit versucht der Film die Frage zu ergründen, wie nahe unser Bild des Cowboys der Definition des Mannseins kommt. Dass dem Suchenden ein echter Cowboy zur Seite steht, verleiht dem Film zusätzliche Tiefe.

Wanted Melody

mi 04/12/2013 masCotte, ZüRiCH

V V bRown

VVbRown.Com

daRK eleCtRoniCa

so 08/12/2013 PaPieRsaal, ZüRiCH

summeR CamP

w e a R e s u m m e R C am P. C o m

indie PoP

FR 13/12/2013 exil, ZüRiCH

tHe ViRgins

R e tu R n FR o m t H e V o i d . C o m

indie RoCK

mi 22/01/2014 exil, ZüRiCH

Ein Quickie im Wilden Westen, der nur so vor Penissen wimmelt und u.a. aufzeigt, wie sich ein Schnäbi von einem Totempfahl befreien kann.

anna CalVi

a n n a C a lV i . C o m

PoP-RoCK

mo 17/02/2014 FR 28/03/2014 KauFleuten, ZüRiCH d!Club, lausanne

satellite stoRies

s ate l l i te sto R i e s . C o m

indie RoCK

di 18/02/2014 exil, ZüRiCH

Tumbleweed

tHe 1975

tHe1975.Com

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indie RoCK

Im cineastischen Stil eines alten Westerns werden uns Tumbleweeds vorgestellt, Grasbüschel, geboren aus den Ästen von Kakteen und nur das Eine im Sinn: zu tumblen (rotieren) nämlich. Doch dieses Tumbleweed ist anders. Es tumblet nicht. Es steht...still.

Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe # 107 RCKSTR MAG.

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youngblood bRass band

mount Kimbie

Wer Halloween verpasst hat, sollte sich den mitternächtlichen Leckerbissen im Sulzer-Areal nicht entgehen lassen. Dem amerikanischen Indie-Sub-Genre Mumblecore zugeordnet, zeichnet sich der Horror-Flick „V/H/S“ technisch durch die Handkameraführung und inhaltlich durch blutrünstige, zähnefletschende Monster aus. Wir stellen die ersten drei der insgesamt sechs Episoden vor:

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mi 13/11/2013 masCotte, ZüRiCH

suPPoRt: FaRao

V/H/S

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i am e b o n y b o n e s . C o m

eleCtRo PoP

A Fistful Of Shorts

Nocturne:

e m i l i a n ato R R i n i . C o m

di 12/11/2013 x-tRa, ZüRiCH

Nocturne: Western –

Freitag, 8.11.

PRäsentieRt

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sa 01/03/2014 x-tRa, ZüRiCH

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bastille

ba st i l l e ba st i l l e . C o m

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indie eleCtRo

so 23/03/2014 odyssee (esPaCe malley), PRilly-lausanne

FRanZ FeRdinand

FR a n Z F e R d i n a n d . C o m

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indie RoCK

di 01/04/2014 x-tRa, ZüRiCH

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inFos und tiCKets: JustbeCause.CH – staRtiCKet.CH

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KINO

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Science-Comiction

Thor: The Dark World

Blitzsaubere Fortsetzung?

Im ersten „Thor“ versprach der Titelheld, Natalie Portmans Figur irgendwann nach Asgard mitzunehmen. In „The Dark World“ löst er das Versprechen ein und nimmt uns gleich mit, doch dauert uns der Aufenthalt in der Wikingerwelt etwas zu lange. von Schimun Krausz Vor Tausenden von Jahren war's verdammt Finster im Universum. Damals führte der Dunkelelf Malekith (Christopher Eccleston) sein Volk in den Krieg gegen Asgard, Thors (Chris Hemsworth) späteren Heimatplaneten. Die düsteren Spitzohren wurden vernichtet und ihre Geheimwaffe, die mächtige Substanz Aether, wurde tief im Nirgendwo versteckt, weil sie nicht zerstört werden konnte. Diese Vorgeschichte erzählt „Thor: The Dark World“, das Sequel zum so erfolgreichen wie tollen 2011er ersten „Thor“, in den ersten Minuten praktisch genauso wie wir jetzt, einfach mit einigen Millionen EffektDollars mehr. Das ist stilistisch nicht elegant, aber erfüllt seinen Zweck, zumal der Plot später mit den Universum-wiederins-Dunkel-stürz-Plänen von Malekith – ja, er ist zurück und ja, das Aetherzeugs bleibt nicht lange verborgen, wer hätte das erwartet – inkl. Welten-Konvergenz (hä?) unnötig verkompliziert wird und nicht selten an den langen blonden Haaren herbeigezogen wirkt. Was will Loki? Kompliziert ist auch die Lage im Königshaus von Odin (Anthony Hopkins): Thor träumt von Jane (Natalie Portman), die auf der Erde zunächst vergeblich auf

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seine Rückkehr wartet, während Stiefsohn Loki (Tom Hiddleston) nach der vereitelten Weltherrschaft in „The Avengers“ im Kerker schmort – die Marvel-Comic-Verfilmungen greifen alle ineinander, was für Kenner toll und für Einsteiger frustrierend ist, da immer mehr Vorwissen gefordert ist, um restlos alles zu verstehen. Um den Krieg von seiner Heimat fernzuhalten, widersetzt sich Thor Allvater Odin und verfolgt seinen eigenen Schlachtplan, für den er allerdings Hochverrat begehen und Loki befreien muss. Einmal mehr ist das Rätselraten um Lokis wahre Motive eines der Highlights im Film, auch dank des genialen Spiels von Tom Hiddleston. Leider kommen die erneut verdammt witzigen Sticheleien zwischen ihm und Thor wegen all der Dramatik in „The Dark World“ etwas zu kurz, genauso die Szenen des grobschlächtigen Thor auf der Erde, da der Streifen meist auf Asgard oder der Dunkelelfen-Welt Svartalfheim spielt und damit mehr Science-Fiction à la „Stargate“ als Comic-Verfilmung ist. Damit kann der neue „Thor“ seinem Vorgänger nicht ganz zeigen, wo der Hammer hängt, doch unterhält er während knapp zwei Stunden auf hohem Niveau, was nicht alle Sequels von sich behaupten könnten, ähem, „Iron Man 2“, hüstel.

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( Regie: Alan Taylor Cast: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Tom Hiddleton, Anthony Hopkins, Kat Dennings uvm. Verleih: Walt Disney ► jetzt im Kino

Besser als:

Schlechter als:

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Blade II

(2002) Zwar ist „Blade II“ noch besser als der Totalausfall-Nachfolger „Trinity“, trotzdem schlug der Sequel-Fluch zu und liess den Film klar im Schatten des ersten Teils stehen, auch, weil exzessive Gewalt einer durchdachten Handlung vorgezogen wurde.

X2 (2003) „X-Men“ war toll, der Nachfolger noch besser, da mehr coole Mutanten vorkamen (Nightcrawler!) und die Story einen glaubwürdigen, sozialkritischen Aspekt hatte. Der dritte Teil übertrieb es dann mit der Mutanten-Anzahl und ist zu Recht der schwächste der Trilogie.

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KINO

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Schweizer Armee-Blödelei

Achtung, fertig, WK!

(Walt Disney) „Achtung, fertig, Charlie!“ ist der erste Schweizer Kinofilm überhaupt, der ein Sequel bekommt. Das bleibt aber das einzig Positive, das über die 2003er Armeeklamotte zu sagen ist. Dementsprechend froh sind wir, dass keine der Hauptfiguren es bis in „Achtung, fertig, WK!“ geschafft hat: Der untauglich gestempelte Alex (Matthias Britschgi) absolviert widerwillig einen WK bei seinem Schwiegervater in spe, Kommandant Reiker (bekannt vom Vorgänger: Marco Rima), damit dieser ihm und Freundin Anna (Liliane Amuat) sein leer stehendes Haus überlässt. Die Gags sind durchgehend auf und teilweise unter US-College-Comedy-Niveau und die Charaktere zwar abwechslungsreich, aber furchtbar stereotyp, dafür tangiert die Handlung das tatsächlich existierende Problem der drohenden Armee-Abrüstung und der Film ist über seine eineinhalb Stunden trotz der Mittelmässigkeit praktisch nie langweilig – und damit klar diensttauglicher als sein Vorgänger. (shy)

5 Sterne

Regie: Oliver Rihs ► jetzt im Kino Pornoproll-Romcom

Animations-Spassbremse

Don Jon

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(Ascot Elite) In seinem SpielfilmRegiedebüt (bei dem er auch das Drehbuch schrieb) mimt Joseph Gordon-Levitt den Titelhelden Jon Martello alias „Don Jon“. Der Spitzname ist angelehnt an Don Juan; denn Jons Verführungskünste reichen an die eines RCKSTRMitarbeiters heran: Im Club sehen, ansprechen, abschleppen, die Nächste bitte! Doch kein Fick der Welt ist für Jon so gut, wie wenn er am Computer zu einem Porno selbst Hand anlegt. Seiner neuen Freundin Barbara (Scarlett Johansson) gegenüber spielt er das Problem zunächst erfolgreich runter, aber seiner älteren Abendschule-Kommilitonin Esther (Julianne Moore) macht er so leicht 100 nichts vor und scheint langsam zu schnallen, was richtigen Sex tatsächlich ausmacht. Auf 95 kurzweiligen und trotz des kitschigen der Schlusses sehr authentischen Reise zur 75 Erkenntnis nimmt JGL die katholische Kirche, das Leben als Proll und die Omnipräsenz von Sex in unserem Leben clever aufs Korn – hoffentlich setzt er sich 25 bald wieder in den Regiestuhl. (shy) 5 Regie: Joseph Gordon-Levitt ► ab 7.11. im Kino 0

7 Sterne

Der Soundtrack Neben Chartsquatsch (Bastian Baker) und Schnee von gestern (Krokodil) ist auf dem offiziellen Soundtrack-Sampler zum Film auch Musik von James Gruntz, Liricas Analas, Reverend Beat-Man, William White und Da Sign & The Opposite zu hören – wer gute Schweizer Musik sucht, greift hier zu.

(Sony Pictures/Walt Disney) Nachdem der erfolglose NachwuchsErfinder Flint (Bill Hader) in „Cloudy With A Chance Of Meatballs“ mittels einer ausser Kontrolle geratenen Maschine seine gesamte Heimat-insel mit riesigen Esswaren zugeschüttet hat, steht in Teil zwei das grosse Aufräumen an. Zusammen mit seinen neuen Freunden nimmt Flint das selbst in die Hand, da er seinen neuen Arbeitgeber Chester V (Will Forte) beeindrucken will. Doch dieser nutzt die Aufräumaktion als Vorwand, ist insgeheim nur an besagter Maschine interessiert und bereit, Flint dafür in den sicheren Tod zu schicken. Und der lauert überall auf der Insel in Form von mutierten, fantasievoll designten und benannten Esswaren-Viechern, die klar das Highlight des Animationsstreifens darstellen. Dem stehen Witze gegenüber, die Zuschauer über 14 Jahren vor den Kopf stossen, ein Antagonist, der offensichtlicher böse ist als Sauron und ein moralischer Handlungstwist, der bestenfalls noch Drittklässler berührt. (shy) Regie: Cody Cameron, Kris Pearn ► jetzt im Kino 5 Sterne

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THe PIrATeS muSIcbAr & reSTAurAnT HInwIl www.THePIrATeS.cH

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KINO

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Politthriller

The Fifth Estate – Inside WikiLeaks

(Ascot Elite)

Auf der Suche nach der Wahrheit, kann man schnell den Boden unter den Füssen verlieren. Wie schnell, zeigt uns hier Benedict „Sherlock“ Cumberbatch alias Julian Assange. (lori) „The Fifth Estate“, basierend auf zwei Büchern aus Julian Assanges unmittelbarem Umfeld, zeigt den Aufstieg von WikiLeaks und die Wandlung der Protagonisten durch den plötzlichen Ruhm sowie die Macht, welche die Plattform unverhofft erlangt. Während Assange (grossartig: Benedict Cumberbatch) sich vom Ruhm beflügeln und die Interessen Anderer mehr und mehr ausser Acht lässt, wird Daniel Berg (Daniel Brühl) von Gewissensbissen geplagt und hinterfragt zunehmend die Konsequenzen für den einzelnen Menschen; denn WikiLeaks geht mit den Dokumenten nicht wie die Presse um und zensiert sie, sondern stellt sie gänzlich unverfälscht ins Netz. Wie weit darf Information gehen? Zur Eskalation kommt es bei der geplanten Veröffentlichung der über 250'000 US-Regierungsdokumente, wobei nicht nur brisante

diplomatische Protokolle, sondern auch Kriegsverschwörungen inklusive deren Quellen publiziert werden sollen. Dass dadurch Menschenleben gefährdet werden und den WikiLeaksMitarbeitern damit indirekt Blut an den Händen klebt, muss wohl nicht näher erklärt werden. „The Fifth Estate“ geht der Frage nach, wo die Linie zwischen kompletter Aufklärung und Sicherheit des Einzelnen liegt – und wer berechtigt ist, diese zu ziehen. Auf dieser Grundlage baut Regisseur Bill Condon (hat auch die beiden finalen „Twilight“-Teile gedreht) einen packenden Politthriller auf, der nicht nur die inneren Konflikte der Organisation, sondern ebenso die internationalen Auswirkungen dieser neuen Art von Aufklärungsarbeit darstellt. Regie: Bill Condon ► jetzt im Kino

9 Sterne

HEIMKINO Gähngster-Drama

Viel Wort-Drama um nichts

Computeranimations-Freudenfest

Empire State

The Words

(Impuls) Chris (Liam Hemsworth) ist neu bei einer New Yorker Sicherheitsfirma angestellt, die Geld von A nach B karrt und einiges davon in der Zentrale zwischenlagert. Angestachelt von seinem kleingangsterigen Kumpel Eddie (Michael Angarano) lässt Chris ein bisschen Zaster mitgehen; denn niemand weiss genau, wie viel davon jeweils im firmeneigenen Tresor eingelagert ist. Als Eddie die Sache rumerzählt, werden auch grössere Fische auf die Beute aufmerksam, starten Raubversuche und der zuständige Detective Ransome (Dwayne Johnson) schluckt Chris' Unschuldsbeteuerungen langsam nicht mehr, während dieser sich immer mehr in seinem eigenen Lügennetz verheddert. Der Stoff an sich verspricht zwar einiges, der Direct-to-VideoRelease „Empire State“ schreit – im übertragenen Sinne, sonst wär's echt lästig – jedoch viel zu laut „nach einer wahren Begebenheit“, da die Realität meistens nicht sehr spektakulär und spannend ist – genau wie dieser mittelmässige Krimistreifen. (shy) Regie: Dito Montiel ► jetzt auf DVD, Blu-ray 5 Sterne

(Ascot Elite) Rory Jansen (Bradly Cooper) findet ein Manuskript, das ihn so berührt, dass es ihm die Grenzen seiner eigenen gescheiterten Existenz aufzeigt. Auf Drängen seiner Frau (Zoë Saldaña) verlegt er es unter seinem Namen und erschafft damit einen Bestseller, woraufhin der ursprüngliche Autor (Jeremy Irons) auf Rory aufmerksam wird und den Hochstapler zunehmend bedrängt. Dennis Quaid fungiert unterdessen in einem dritten Erzählstrang ebenfalls als Schriftsteller, Rorys Geschichte ist sein neuester Roman. Mit den penetranten Rückblenden ins Paris der Nachkriegszeit und dem allzu hemmungslosen Gebrauch aller erdenklichen Klischees, vermisst man hier absolut jegliche Spuren von Originalität und das Niveau bewegt sich meist auf dem Level „Doppelt und dreifach gehörte JugendAnekdoten unserer Grosseltern“. (arse)

Monsters University

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Regie: Brian Klugman, Lee Sternthal ► jetzt auf DVD, Blu-ray

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(Walt Disney) When Mikey met Sulley. Oder so. „Monsters University“ erzählt die Vorgeschichte zum 2001erPixar-Megaerfolg „Monsters, Inc.“ und zeigt, wie aus den ehemaligen Konkurrenten Mike (Billy Crystal) und Sulley (John Goodman) BFFs wurden. Passiert ist das auf dem Gelände der Namensgebenden Monster-Uni, wo die beiden sich für den Erschrecker-Kurs eingeschrieben haben und – wir wechseln ins Präsens – die Freuden (Partys, Studentenverbindungen) und Leiden (Prüfungen, Studentenverbindungen) des Studentenalltags erleben. Insgesamt wirkt das etwas braver als im bereits kindgerechten Vorgänger und etwas Herzerweichendes wie das Meitli Boo gibt's diesmal leider nicht, dafür sitzen die meisten Gags perfekt, die Synchronsprecher machen einen formidablen Job und die Monster samt Umgebung sind fantasievoll designt und knuffig animiert. (shy) Regie: Dan Scanlon ► jetzt auf DVD, Blu-ray 8 Sterne

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JOSEPH GORDON-LEVITT

JULIANNE MOORE

SCARLETT JOHANSSON

Du finDest

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iCH liebe

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eCHten sex? WirkliCH?

7. NOVEMbER IM KINO

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GAMES Battlefield 4 (Multiplayer-)Ego-Shooter

Next-Gen-Chriegerlis

Wir würden Ihnen an dieser Stelle gerne unsere Meinung zum neuen „Battlefield“ geigen, doch unsere Testversion trudelte genau dann ein, als wir die losen Blätter dieser Ausgabe in die Druckerei transportierten. Aber wir können Ihnen sagen, was Sie erwartet – immerhin, oder? von Schimun Krausz Zurück zu den Zweiter-Weltkrieg-Wurzeln von „Battlefield 1942“ wird die Reihe wohl noch ein Weilchen nicht gehen; „Battlefield 4“ spielt wie sein ziemlich direkter Konkurrent „Call Of Duty: Ghosts“ (Release im November) in der nahen Zukunft, also Krieg spielen mit realistischem Equipment und den tatsächlich denkbaren Streithähnen USA, Russland und China. Der Commander-Modus ist zurück, nachdem er in Teil drei ausgesetzt hatte; ein Spieler pro Team kann die Rolle des Kommandanten übernehmen und taktisch geschickt für Nachschub und Luftschläge sorgen. Wieder mit dabei sind die Squads, kleine Viererteams innerhalb Ihrer Fraktion, damit koordiniertes Vorgehen einfacher wird. Nadelöhr PS3 und Xbox 360 Neue Spielmodi sind ebenfalls an Bord – „Obliteration“ (Bomben legen und entschärfen) und „Defuse“ (5 gegen 5 und jeder hat nur ein Leben) – und die Maps sind nicht nur manipulierbar (Strom kappen, Schutzgitter aktivieren etc.), sondern auch an vielen Stellen leicht zerstörbar. Gewisse Elemente – in der Beta Anfang Oktober war's ein riesiger Wolkenkratzer – können sogar komplett zerlegt werden, was den Levelaufbau kritisch verändert. Was auffällt: Die PS3- und Xbox-360-Versionen hinken optisch stark hinterher und wenn's mal richtig zur Sache geht, ruckelt das Geschehen ganz schön auf den mittlerweile betagten Konsolen; ausserdem bekriegen sich dort maximal 24 Gamer pro Spiel. Der PC schafft 64 Teilnehmer und bei potenter Hardware verdammt schicke Bilder, denen PS4 und Xbox One später diesen Monat bei derselben Anzahl Spieler wohl kaum nachstehen werden. ► jetzt für PS3, Xbox 360, PC ► ab 22.11. für Xbox One ► ab 29.11. für PS4

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Einschätzung: Ist eh erneut geil!

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GAMES

Moritz Bleibtreu im Interview Der deutsche Schauspieler Moritz Bleibtreu („Lola rennt“, „Das Experiment“ oder aktuell in „The Fifth Estate“ zu sehen) gibt der Figur Staff Sergeant Dunn im Singleplayer-Mode seine Stimme und sprach mit uns über visuelle Gewalt. Deine Figur opfert sich fürs Team, damit der Spieler die Squad-Leitung übernehmen kann. Dunn begründet sein Opfer mit dem Satz: „Ein Wolf in der Falle beisst sich das Bein ab, um zu überleben.“ Geil, oder? Als du den Satz eingesprochen hast, musstest du ob all dem triefenden Pathos nicht laut rauslachen? Nee, im Gegenteil. Ich fand's geil, mal so'n Satz sagen zu dürfen. Aber geschmunzelt hab ich manchmal schon. Geschmunzelt, nicht gelacht. Wenn du dir das Ganze ankuckst, dann ist das auch wirklich hochdramatisch, was da abgeht und von lustig kann nicht wirklich die Rede sein. Aber es amüsiert einen zu sehen, mit was für einer Direktheit und was für einem Mut die halt so'n patriotischen Helden erzählen. Das würde sich in Deutschland höchstwahrscheinlich nie jemand trauen und das würde wahrscheinlich auch gar nicht funktionieren. Da „Battlefield 4“ einen Krieg simuliert, gehört das Abknallen von Gegnern elementar zum Spielinhalt. Wie stehst du zu Gewalt in Videogames? Naja, also jede Art von Geschichtenerzählen ist immer ne Dramatisierung, Dramatisierung ist immer ne Zuspitzung und Verdichtung von Realität und das ist halt'n extrem intensives Ding. Darum ist die Gewalt Teil des Geschichtenerzählens. Das zu moralisieren, finde ich persönlich falsch, weil ich denke, dass dies ja getan wird von staatlichen Gremien – also es gibt ja zum Glück die FSK, die sich darum kümmert, dass solche Spiele eigentlich nur Volljährigen zugänglich gemacht werden und so sollte das auch sein. Und darüber hinaus wird der Zuschauer immer das mitnehmen, was er sowieso mitnehmen will. Also ich kann niemanden davon abhalten, sich „Full Metal Jacket“ anzukucken und es geil zu finden, sich die Gewalt reinzuziehen, obwohl das sicherlich das Letzte ist, was der Kubrick im Sinn hatte, als er diesen Film gemacht hat. Bist du schon mal an deine persönliche Grenze gestossen, was visuelle Gewalt angeht? Ja, das gibt's immer wieder. Es gibt immer wieder Sachen, wo man sich fragt: „Ist das jetzt nötig oder ist es das nicht?“ Es gibt Filme, wo ich sage: Ja, da hat man's echt übertrieben, das war jetzt nicht nötig.“ Und es gibt andere, wo ich sage: „Nee, das ist richtig so.“ Aber man kann nem Kreativen oder nem Künstler diese Grenzen nicht aufstellen, er muss das Recht haben, diese Grenzen für sich selbst auszuloten. Die Kunst muss erst mal jegliche Freiheit haben – ich möchte nicht in einer Welt leben, die reglementiert, was man zeigen darf und 100 was man nicht zeigen darf. Man muss dann als Konsument für 95sich entscheiden, wie man damit umgeht. 75

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Brick-Flick-Mash-up

Lego Marvel Super Heroes Das Marvel-Comic-Universum ist toll, Lego ist toll, Videospiele sind toll. Kombinieren Sie diese drei tollen Dinge und Sie erhalten das übertolle Open-WorldAction-Adventure „Lego Marvel Super Heroes“, das praktisch jede einigermassen bekannte Marvel-Figur sowie besten Slapstick- und Comic-Geek-Humor beinhaltet. (shy) ► ab 15.11. (bzw. 22. Xbox One, 29. PS4) für alle gängigen Videospiel-Systeme

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Beat-'em-up-Adventure-Prequel

Batman: Arkham Origins Die Vorgeschichte zu den erfolgreichen und genialen beiden „Arkham“-Teilen zeigt Batman vor seinem Status als Dark Knight, doch die Unterwelt will ihn trotzdem aus dem Weg geräumt haben, weswegen sich in einer einzigen Nacht acht Killer an seine Fersen heften. Die Grafik ist top, die Atmosphäre der Wahnsinn und das Kampfsystem wurde endlich fordernder gestaltet. (shy) ► jetzt für PS3, Xbox 360, PC ► ab 8.11. für Wii U

9 Invaders Basketball-Simulation

NBA 2K14 Sieht gut aus, spielt sich super und ist dazu die momentan einzige Basketball-Simulation – wenn Sie den Sport nachspielen wollen, gibt's neben „NBA 2K14“ keine andere Option, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Erste Videos der Next-Gen-KonsolenVersionen, die später diesen Monat kommen, sehen übrigens so fotorealistisch aus wie TV-Übertragungen, jesses. (shy) ► jetzt für PS3, Xbox 360, PC ► ab 22.11. für Xbox One ► ab 29.11. für PS4

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Open-Worrrld-Action-Adventurrre

Assassin's Creed IV: Black Flag Traumberuf Pirat

Innerhalb von sechs Hauptspielen in ebenso vielen Jahren wurde aus dem Kreuzritter-Auftragsmörderspiel mit religiösem Setting ein vollumfängliches Piratenspiel – und zwar das beste, das je auf den Markt kam.

von Schimun Krausz Seit dem ersten „Assassin's Creed“ vor sechs Jahren leben Sie die Taten von fiktiven Personen nach, die in der jüngeren Menschheitsgeschichte aufseiten der Assassinen wichtige Siege über die Templer errungen haben. Möglich ist das durch den sogenannten Animus, mit dem Erinnerungen zur virtuellen Realität werden. Im neusten Teil „Black Flag“ wird diese Technologie der Öffentlichkeit als Unterhaltungsmedium zugänglich gemacht und Sie helfen beim Entwickeln und Testen mit.

zunächst unklar. Hier hätte Entwickler Ubisoft besser timen können; denn schon bald besitzen Sie ein Schiff (aha, dafür die Crew und aha, die singen dann diese Shantys) und die Assassinen und Templer kommen ebenfalls nach und nach ins Spiel.

II“ ist eine Trilogie), sondern macht es auch zum besten Piratenspiel überhaupt. Einzig die Performance stottert in grafisch intensiven Momenten; mal schauen, wie der Titel ab Ende Monat auf den Next-GenKonsolen und dem PC aussieht und läuft.

► jetzt für PS3, Xbox 360 Ein Hoch auf das Seeräubertum! Das sind jedoch Ungereimtheiten, die nicht ► ab 22.11. für Xbox One, Wii U, PC ► ab 29.11. für PS4 sonderlich ins Gewicht fallen und an Bedeutung verlieren, wenn Sie erst mal gemerkt haben, dass die ganze Spielwelt aus einem Guss ist und lückenlos mit Ihrem Anfangsschwierigkeiten Kahn und auf den Inseln zu Fuss erkundbar Doch keine Angst, Sie schreiben nicht ist. Ähnlich wie in „The Legend Of Zelda: endlose Codezeilen, sondern steuern wie The Wind Waker“ erforschen Sie die gehabt einen Menschen aus vergangener Eilande, bergen Schätze und schlagen Zeit, diesmal den Engländer Edward Seeschlachten – in „Assassin's Creed“ Kenway Anfang des 18. Jahrhunderts, der einfach ein paar Nummern grösser und seine Frau daheim zurücklässt, um es in realistischer. Sie rüsten Schiff, Mannschaft der Karibik als Pirat zu Ruhm und vor und sich selbst auf, plündern Händler, allem Reichtum zu schaffen. Für Veteranen lernen den Umgang mit dem neuen ist zunächst wenig neu, das Erkunden, Blasrohr, bauen Ihr Piratenversteck aus, Klettern und Kämpfen geht wie gehabt studieren Schatzkarten – im Gegensatz elegant von der Hand. Neulinge finden sich zum etwas substanzlosen Vorgänger gibt's bald zurecht, doch warum man bereits früh in Teil vier richtig viel zu tun und was das im Spiel und als Nicht-Assassine – die Wichtigste ist: Erkunden und Ausprobieren spielen eine ganze Weile lang eh kaum eine macht verdammt viel Spass. Rolle – z.B. Auftragsattentate ausführen, All das zusammengenommen hievt „AssasCrew-Mitglieder rekrutieren und Shantys sin's Creed IV“ nicht nur auf Augenhöhe (Seemannslieder) lernen kann, bleibt mit den drei Ezio-Teilen („Assassin's Creed 8 Invaders

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Paranormal-Thriller

Beyond: Two Souls Die Grenzen zwischen Videogame und Kinofilm verwischen in „Beyond: Two Souls“, aber nicht nur, weil die komplett digitalisierten Ellen Page und Willem Dafoe die Hauptrollen spielen. (shy) Hauptdarstellerin Ellen Page („Juno“, „Inception“) wird wohl rechtlich gegen Entwickler Quantic Dreams und Publisher Sony vorgehen, weil Nacktbilder ihres komplett digitalisierten Ichs im Internet aufgetaucht sind. In der Verkaufsversion von „Beyond: Two Souls“ sehen Sie Page alias Jodie nur angedeutet nackt, die Kamera zeigt nie zu viel, doch in Testversionen des ambitionierten Adventures ist es mit ein paar Kniffen möglich, die Perspektive frei zu wählen und damit mehr zu sehen, als ursprünglich beabsichtigt. Mehr Zuschauer als Spieler Unsere Ausgabe von „Beyond: Two Souls“ kam ohne Nippelblitzer-Feature daher, weshalb wir uns ganz aufs Spielen konzentrieren konnten. Obwohl: Viel zu spielen gibt's eigentlich nicht; der Bewegungsspielraum ist meist eingeschränkt, die Handlungsoptionen

vorgegeben und das Kampfsystem beschränkt sich im Prinzip aufs Drücken von angezeigten bzw. angedeuteten Knöpfen. Vielmehr ist der neue Titel der „Heavy Rain“-Macher (da gab's ebenfalls einen kleinen Nackt-Skandal – immerhin war da die Person frei erfunden) ein interaktiver Drama-Thriller um Jodie, ihren geisterhaften, zerstörerischen Begleiter Aiden und ihren Therapeuten Nathan (Willem Dafoe, ebenfalls komplett digitalisiert, jedoch nie nackig zu sehen, sorry) und je nachdem, welche Entscheidungen Sie treffen, ändert sich der Storyverlauf; das geht von kleinen Abweichungen in einzelnen Szenen bis zu verschiedenen Game-Eden. Falsche Entscheidungen gibt's nicht, die manchmal durchaus zu übertriebene Geschichte geht immer weiter, weshalb es umso spannender ist, sie einfach zu geniessen, auch wenn dieses Spiel eigentlich keines ist.

► jetzt für PS3

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SPINAS CIVIL VOICES

KARREN

More To Love

SUVs für die kälteren Tage Früher Früher oder oder später später wird wird der der Winter Winter uns uns in in seinem seinem eisigen eisigen Griff Griff haben. haben. Wer Wer nicht nicht wegen wegen ein ein paar paar Zentimetern Zentimetern Neuschnee Neuschnee stecken stecken bleiben bleiben will will und und auf auf der der Fahrt Fahrt in in die die Berge Berge gerne gerne ein ein paar paar Rösser Rösser mehr mehr unter unter der der Haube Haube hat, hat, stellt stellt sich sich einen einen SUV SUV in in die die Garage. Garage. von von Schimun Schimun Krausz Krausz

Range Rover Sport TDV6

Prachtstück

Die neuste Version des Sport-Range-Rovers macht seinem Namen alle Ehre; denn er zeigt sich gegenüber seinem Vorgängermodell um stolze 400 Kilogramm erschlankt. Optisch passt die Karre mittlerweile fast besser in den Stadtverkehr als an Berghänge, doch dank flinkem Handling schlägt er sich in beiden Situationen richtig gut. Anfang 2014 kommt ein V8er.

Motor: V6; 3 Liter Leistung: 258 PS Höchstgeschwindigkeit: 209 km/h 0-100 km/h: 7,6 s Gewicht: 2'115 kg Preis: CHF 115'900.—

VW Touareg V6 TDI

Preiswert

2002 hat Volkswagen mit dem Bau von SUVs begonnen und mischt spätestens seit der zweiten Touareg-Generation 2010 ganz oben mit im Segment der dicken Brummer. Dieser VW sieht aus wie ein Golf, dem ein paar Steroide verabreicht wurden und bietet innen mehr Platz, als man von aussen vermuten würde. Gibt's' übrigens nur als Diesel und Hybrid, nicht als Benziner.

Porsche Cayenne Turbo S

Potenzschleuder Selbst, wenn Ihnen Ihr Pimmel bzw. Ihre Nippel abgefallen wären, würden sie noch steif werden, wenn Sie die Turbo-SVariante des Cayenne in Aktion erleben. Wahrscheinlich könnte ihn in voller Fahrt nicht mal der Hulk aufhalten, dafür säuft dieser unglaublich komfortable und manövrierfähige Porsche wie ein Ire während der Happy-Hour.

Motor: V6; 3 Liter Leistung: 245 PS Höchstgeschwindigkeit: 220 km/h 0-100 km/h: 7,6 s Gewicht: 2'153 kg Preis: CHF 64'350.—

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Motor: V8; 4,8 Liter Leistung: 550 PS Höchstgeschwindigkeit: 283 km/h 0-100 km/h: 4,5 s Gewicht: 2'315 kg Preis: CHF 201'500.—

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Stellen Sie sich hier hin und singen Sie laut Guantanamera . Mit etwas Glück reicht der Erlös für eine Hand voll Reis.

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Traurige Realität für Millionen ausgebeutete Kinder. Sie können helfen: www.tdh.ch

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AUSGEHEN .....................................

GIGS

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die Sie nicht verpassen sollten. .....................................

The bianca Story 29.11. Kaserne (Basel)

Villagers 3.12. Plaza (Zürich)

Biffy Clyro 18.11. X-TRA (Zürich)

Vive La Fête 7.11. Galvanik (Zug) 8.11. SUD (Basel)

Crystal Fighters 6.11. Komplex 457 (Zürich) 18.11. Les Docks (Lausanne)

White Lies 15.11. Komplex 457 Zürich

Deap Vally 1.12. Komplex Klub (Zürich)

Woodkid 21.11. Volkshaus (Zürich)

Ebony Bones! 13.11. Mascotte (Zürich) 14.11. Reitschule (Bern)

Youth Lagoon 14.11. Fri-Son (Fribourg)

Friska Viljor 5.11. Salzhaus (Winterthur)

Festivals

Glasvegas 28.11. Komplex Klub (Zürich) Gold Panda 15.11. Mascotte (Zürich)

7.–9.11. Lausanne VD Metropop 23.11. Bern BE Vans Warped Tour

Her Father Knows 26.11. Dynamo (Zürich) Jake Bugg 6.12. Maag Halle (Zürich) Left Boy 5.12. Fri-Son (Fribourg) 6.12. Komplex 457 (Zürich) Local Natives 13.11. Fri-Son (Fribourg) London Grammar 8.11. Rote Fabrik (Zürich) The Lumineers 2.12. Komplex 457 (Zürich) Mø 9.11. Papiersaal (Zürich) The Naked And Famous 11.11. Komplex 457 (Zürich) Oh Land 25.11. Komplex Klub Queens Of The Stone Age 6.11. St. Jakobshalle (Basel) The Sounds 23.11. Bierhübeli (Bern) 24.11. Werft 219 / Maag (Zürich) Swim Deep 19.11. Exil (Zürich) Tegan & Sara 9.11. Komplex 457 (Zürich) Thees Uhlmann 16.11. Komplex Klub (Zürich) Veto 21.11. Sedel (Luzern) 22.11. Gare De Lion (Wil SG) 23.11. Biomill (Laufen BL)

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20.11. Exil (Zürich)

AlunaGeorge AlunaGeorge zählen zu den am meisten gefeierten Newcomern der britischen Musikszene. Alunas zuckersüsse Stimme und Georges minimalistischen Beats widersprechen sich und ergänzen sich gleichzeitig – und schaffen den unverwechselbaren ElectropopR&B-Mix, der zum Tanzen motiviert. Nach einer grossen Asien- und USA-Tour zieht es die beiden in die Limmatstadt, wo sie zuletzt an der Digitial Maag die Songs ihres im Sommer erschienenen Debütalbums „Body Music“ zum Besten gaben. (bibi)

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30.11. Exil (Zürich)

Escapists An der indie.ch-Nachtschicht im Frühling war das Konzert von Urban Cone vor der Party rappelvoll mit blutjungen SynthpopFans, die nach der Show brav heim zu den Eltern mussten und das Exil halbleer liessen, weswegen es die Feierlaune schwer hatte. Beim diesmaligen Live-Act Escapists wird das kaum passieren, da die, naja, noch kein Schwein kennt. Das können wir jedoch nicht ganz nachvollziehen, ist doch die Kombination aus schnellen IndieGitarren und gefühlvollen Stimmen so beliebt wie packend, also geben Sie den Londonern eine Chance und tanzen danach an der Party bis indie(.ch)nacht(schicht) hinein. (shy)

Mount 5.12. Exil (Zürich) Kimbie Frightened Wir können über alles schreiben; Titten, Ärsche, Alkohol, Nutten und Koks, sogar zur Verfilmung von „Feuchtgebiete“ konnten wir uns ein bisschen Tastengeklappere abringen. Was wir aber nicht können, ist, die Musik von Mount Kimbie irgendwie beschreibend einordnen. Klar, gefachsimpelt ist schnell, blabla PostDubstep blabla Electrofolk blabla, aber bringt ja auch nichts, denn aus den geschriebenen Worten kann man die Musik nicht raushören. Darum lassen wir's sein mit dem Beschreiben. Einfach hingehen. Die Musik von Mount Kimbie ist... gut. (röhr)

Rabbit Seit ihrem Debüt „Sing The Greys“ bis zu ihrem aktuellen, im Februar erschienenen Album „Pedestrian Verse“ haben sich Frightened Rabbit von der kleinen Folk-Gruppe zur Stadionrocktauglichen Band entwickelt. Darum empfehlen wir, das schottische Quintett jetzt noch im kleinen und intimen Kreis schauen zu gehen, denn ihr Sound ist so vielversprechend und trotzdem erstaunlich unkommerziell, dass sie bestimmt bald in grösseren Läden spielen werden. (raf)

13.12. Exil (Zürich)

Summer Camp Mal sonnig bunt, dann wieder grau vernebelt – einem Herbsttag gleich ziehen sich die Höhen und Tiefen durch den im September erschienenen Zweitling „Summer Camp“ des gleichnamigen Duos. Nicht mehr ganz so überzeugend wie auf ihrer Debütplatte „Welcome To Condale“, aber noch immer mit mitreissenden Songs bepackt, macht sich das Paar auf, die Bühnen Europas zu bespielen. Wem der Dezember trotz Guetzli und Adventskranz zu trostlos ist, sollte sich den Auftritt von Summer Camp im Zürcher Exil nicht entgehen lassen. Und alle anderen gehen eh hin, weil Sommersonne auch im Winter guttut. (lori)

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29.11. Café Gold (Zürich)

New Bass Order

Im August liess Rob Swire (Bild) die Herzen aller Drum'n'Bassler einen Schlag aussetzen, als er trocken twitterte, dass Pendulum nächstes Jahr wohl ein neues Album veröffentlichen werden. Das kam überraschend, da die Band erst Anfang 2012 eine Auszeit beschloss. Gehen Sie Ende Monat ins Café Gold (ehemals District 4) und fragen Sie den Australier bei seinem DJ-Set doch gleich selbst, was Sache ist. Und mailen uns dann seine Antwort, ja? Danke. (shy)

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PARTYS

.................................... die Sie bereuen, wenn Sie sie nicht gefeiert haben: 1.11. KINSKI (Zürich)

BÜSI

mit Shy Lajoie, Whisker

15.11. Bonsoir (Bern)

Planet Mercury Weil er von Beginn an in der aufkeimenden House-Szene im Detroit der 80er mitmischte, hat der ehemalige Hip-Hop-DJ und Telefonstatt-Kopfhörer-Verwender Terrence Parker (Bild) es mit seinem Werk zum Forschungsgegenstand der Geschichtsdepartemente zweier USUniversitäten gebracht. Wenn Sie Geschichte also live erleben, dabei aber lieber im Club tanzen statt im Hörsaal sitzen, dann ab an die Sause der Berner Lokalhelden Mercury Mitte November. (shy)

2.11. KuGl (St. Gallen) Cyberpunkers mit Cyberpunkers (live) und Support 2.11. Exil (Zürich) Mad Katz mit DJ Feadz, Jack Pryce b2b VLT, Disco D uvm. 2.11. Bar 3000 & Zukunft (Zürich) 8 Jahre Zukunft mit Dejan, Jauss, M.A. uvm. 8.–9.11. KiFF (Aarau) Kaleidoskop mit DJ Hell, Dillinja, Mind Vortex uvm. 9.11. Exil (Zürich)

W.A.R.! – We Are Rockstars!

mit ShockOne, Dubnium, Frontline uvm. 15.11. KINSKI (Zürich)

22.11. Härterei (Zürich)

Yuksek Ein eigenes Plattenlabel, Remixes im Monatstakt und Produktionsarbeit für einige der dicksten Newcomer des Jahres – Yuksek hat viel zu tun. Am 22. November gewährt der Indie-DanceKönig eine Audienz in der Zürcher Härterei, zusammen mit seinem Landsmann Vitalic. (rez)

LOUD!

mit G.A.S., LaRocka, Little Rascals, HellChild

Der Headliner

Yuksek spielt mit seinem DJ-Set eigentlich nur zweite Geige am 22. November in der Härterei, der Haupt-Act ist Vitalic (Bild) mit seiner Liveshow, bei der Retro-Electroclash auf Rave-Fanfaren trifft. Lokalen Support gibt's von The Local Yocals und Ein kultiger Werbespot reicht manchmal nicht; die Musik, die Tee Moe. dabei wummert, sollte möglichst vom gleichen Format sein. Das 100 wissen die Marketing-Menschen von Evian und darum lassen sie ihre vitalen Babys zum Yuksek Remix des Reggae-Klassikers „Here Comes The Hot Stepper“ tanzen. Mit 64 95 Millionen Plays auf YouTube ist der Clip ein viraler Hit und Pierre-Alexandre Busson aka Yuksek dürfte es das eine oder andere Booking mehr eingebracht haben, obwohl er auch vorher schon genug zu tun hatte. 75 Vor knapp zehn Jahren schnuppert er das erste Mal Bühnenluft als Teil der Electro-Combo Klanguage. Der Band ist er bis heute treu, doch bereits wenig später startet er sein eigenes Projekt und die Zeit dafür könnte nicht besser sein: Die Clubwelt schreit nach New-Rave und Yuksek antwortet mit harten Bässen und schnellen Gitarren. Daneben liefert er einige der bis dato besten Indie-Remixes; Phoenix, Empire Of 25 The Sun oder die Kaiser Chiefs wurden alle vom 36-jährigen Franzosen auf Tanzflächentauglichkeit geschraubt. Seit einem halben Jahr nun unterhält Pierre-Alexandre auch ein eigenes Label, auf Partyfine 5 sind Newcomer wie die Juveniles oder die dänische Synthie-Fee Oh Land daheim. Das Yuksek'sche Imperium wächst weiter und wir können seine Weltherrschaft kaum erwarten. 0

16.11. Nordstern (Basel) Kollektiv Turmstrasse mit Kollektiv Turmstrasse, Benotmane (live), Yare uvm. 16.11. Hive (Zürich) 20 Jahre Kompakt mit Justus Köhnke, Coma (beide live), Terranova, Tobias Thomas uvm. 29.11. Bonsoir (Bern) Kele Okereke DJ-Set mit Kele, Favila & Valentine

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30.11. Blok (Zürich) Einsteins mit Kid Sleazy, Prince Boogie, 2-Takt

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mit Shy Lajoie, Whisker

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Jahr Année Year

Zeit Heure Time

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Preis Prix Price Spezifikation Spécification Specification

Vorverkauf Location Presale

FR 01 St.Kitts Royal Orchestra (CH) Die Ostschweizer Band tauft ihre erste Platte auf den Namen “ADA”. Ideenreicher Rock vom königlichen Orchester...

Lieferung / Livraison / Delivery

FR 08 MC René (DE) Abbildung / Image / Picture

“Alles auf eine Karte. Wir sehen uns im Zug” - Eine Mischung aus Lesung, Rap und Comedy.

FR 22 Veto (DK) und Yokko (CH)

Indie-Rock im Doppelpack! Gute Musik kommt aus Kopenhagen und Bern im Wiler Kulturbahnhof!

FR 29 Shakra (CH) Mitteilung / Communication / Message

DIE Schweizer Hardrockformation kommt mit ihrem neunten Album “Powerplay” in den Gare de Lion!

Mehr auf www.garedelion.ch

Gare de Lion / www.garedelion.ch / Silostrasse 10 / 9500 Wil

LIVE:STEIL Hola Ghost (DK) 2.11. Baschi (CH) 5.11. Friska Viljor (SWE) 13.11. The Ocean (D) Shining (NOR) Hacride (FR) Tides from Nebula (POL) 15.11. Monkey Safari (WhatWhat, Monaberry) 22.11. DIA (WIP, Barcelona) 5.12. Shantel & BucovinaClub Orkestar (D) 7.12. Faul (Paris) Max Manie (Wien) 12.12. Mama Rosin (CH) Puts Marie (CH) 19.12. Yokko (CH) Spencer (CH) 10.1. Kashmir (DK) 1.11.

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Mittwoch

5.3.14 20.00

Einziges Konzert in der Schweiz

Musical Theater

Basel

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107 Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe

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Körperspannung ist alles. Auch beim Reden.

Etzweiler zu Krausz: „Altä, du häsch en riise Pickel am Hals.“

Gast-Promo-

des Monats ..................

GÖRL RCKSTR Star-Club

4.10. KINSKI (Zürich) Yo Praktikantin Elli, mach mal dein Auf-dem-Klo-Gesicht! Danke.

Nicht von ungefähr wird Huevo stets zum beliebtesten KINSKIMitarbeiter gewählt. Da hatte Tausendsassin Zoé ihr Handy noch. Derjenige, der's danach Gewinnt stets unseren Doppelkinn- geklaut hat, wird von uns für den FYYFFA nachnominiert. Wettbewerb: Promogörl Meret.

xoxo Lars ...And RCKSTR For All! Und wenn

Signature-Moves: Verleger Meier trinkt, Promogörlmami Gloria duckfacet.

Lars Ulrich schon Werbung macht fürs Heft, revanchieren wir uns natürlich gerne: Gehen Sie den Metallica-Film „Through The Never“ im Kino schauen – grosser Artikel dazu in unserer OktoberAusgabe.

Salutieren – you're doing it wrong.

.................. RCKSTR #108 erscheint am 6. Dezember!

Die RCKSTR-Posse besteht ausschliesslich aus wunderschönen Menschen, ähem.

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RCKSTR Vintage-Club

Themen im nächsten Heft:

18.10. GONZO (Zürich)

Wir haben Amsterdam und die MTV Europe Music Awards auseinander genommen. Die PlayStation 4 ist da! „Fuck You,You Fuckin' Fuck“Award 2013: Wen haben Sie zum nervigsten Schweizer des Jahres gewählt?

nächste RCKSTR-Partys 1.11. KINSKI 9.11. Exil 6.12. KINSKI (Zürich)

Okay, manchmal sind wir wirklich wunderschön.

Riesiger Extrateil zum neuen Album „Midnight Madness“ von One Direction inkl. exklusiven Nacktbildern von Harry Styles.

.................. Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe # 107 RCKSTR MAG.

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ZUGABE

IMPRESSUM RCKSTR MAG. Grösste Musik- und Popkulturzeitschrift der Schweiz. Chefredaktor: Schimun Krausz (shy) Redaktions-Praktikantin: Ellinor Lori (lori)

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FRANKEN / JAHR

inkl. ♦ Membercard ♦ Member-Shirt ♦ CeDe.ch-GUTSCHEIN ♦ 1 Jahr RCKSTR in den Briefkasten ♦ Zutritt zur RCKSTR-Backstage-Area und wöchentlich coolen Preise

Redaktion: David Gadze (dave) Katinka Templeton (kätt) Marco Rüegg (rgg) Patrik Wydler (pat) Rainer Etzweiler (rez) Freie Autoren: Andy Lanzone (lance) Angel R. Schmocker (arse) Cyril Schicker (cys) David Branca (drum) Elena Calì (eli) Esther Meyer (töpf) Franz X.A. Zipperer (fxaz) Luisa Bider (bibi) Michael Rechsteiner (rec) Nora Haider (hai) Raffaela Kolb (raf) Reto Beeler (röhr) Sandra Simic (itsch) Sascha Wydler (saw) Konzertfotos: Ian Keates Melanie Schweizer Melanie Wydler Tatjana Rüegsegger Cover: Model: Notonix Fotograf: Jason Perkins Grafik & Layout: Joel Meier

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107 Die auch Berlin ist eine Stadt mit Schlafkappen-Ausgabe

Geschäftsführer: Joel Meier Druck: Die Wattenscheider Medienvertriebs GmbH D-44867 Bochum Vetrieb: Youngcom AG Passive Attack GmbH Modul GmbH Valora AG,Muttenz Jahresabo: CHF 69.- (Ausland EUR 60.-) abo@rockstar.ch Aboverwaltung: Gloria Keller Auflage: 50'000 Ex. Leser: 90'000 (MACH 2012-2) Redaktionsadresse: RockStar Magazine Zentralstrasse 37 CH-8003 Zürich Telefon: +41 43 333 09 05 Telefax: +41 43 333 09 06 Mail: redaktion@rockstar.ch Anzeigen: Telefon:+41 43 333 09 04 Telefax:+41 43 333 09 06 Mail: rockstar@rockstar.ch Web: www.rockstar.ch

Korrektorat: André Reithebuch und sein Assistent Schimun Krausz

Anzeigenleitung: Joel Meier

Propaganda & Events: Gloria Keller

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Verkauf: Rainer Etzweiler Zoé Zimmermann Distribution: Pit „Pot“ Kägi Team Rotkreuz: Martin Schiess Henna Matter Team Wädenswil: Monika Bestel Walti Bestel Katrin Widmer

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Promogirls: Nadia, Meret, Sandra, Stephi, Vic, Melanie, Meme, Jasmin, JayJay, Laura, Zora

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Teilnahmeberechtigt an Wettbewerben, Preisausschreibungen und Verlosungen sind alle Personen. Teilnahme an allen Verlosungen (auch SMS) per Postkarte an RCKSTR Mag., Wettbewerb «Betreff», Zentralstrasse 37, 8003 Zürich möglich. Persönliche oder Kontaktangaben sind nur für den internen Gebrauch bestimmt. R C KST R M a g . b e h ä l t s i c h vo r, d i e Te i l n e h m e r a u c h i n a n d e r e m Zusammenhang per Post, E-Mail oder SMS anzuschreiben. Sachpreise können nicht umgetauscht, zurückgegeben oder in bar ausbezahlt werden. SMS-Newsletter abbestellen per SMS mit dem Text «Stop Pass» an die Zielnummer 543. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Jegliche Ve r we n d u ng d e s I n h a l t e s n u r m i t schriftlicher Genehmigung des Herausgebers. Für unaufgeforder t eingesandte Dokumente, Druckfehler und irr tümliche Versprechen/Angebote übernimmt der Verlag keine Haftung. Member-Angebote so lange Vorrat. RCKSTR Mag. ist eine eingetragene Marke der Youngcom AG (c) 2012

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RCKSTR Mag. #107 | November 2013  

Wer ist der nervigste Schweizer des Jahres 2013? Wir schicken zehn mehr oder weniger prominente Auf-den-Sack-Geher ins Rennen um den diesjäh...

RCKSTR Mag. #107 | November 2013  

Wer ist der nervigste Schweizer des Jahres 2013? Wir schicken zehn mehr oder weniger prominente Auf-den-Sack-Geher ins Rennen um den diesjäh...